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Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

BioQ Nachweisdokumentation zur Risikobeurteilung (Praxisbeispiel1) Version 1.1 Stand: Oktober 2011

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© 2011 by WEKA MEDIA GmbH & Co. KG Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 1


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Rührwerk BioQ – Nachweisdokumentation1

Praxisbeispiel für eine Risikobeurteilung Dieses Praxisbeispiel des Rührwerks BioQ führt Ihnen vor, wie CE-Experten eine rechtskonforme und professionelle Risikobeurteilung erstellen. GratisDownload für WEKA-Kunden mit Vorteilskarte „Risikobeurteilungen für Maschinen“. Mehr Praxisbeispiele für Risikobeurteilungen, z.B. für eine Verpackungsmaschine, einen elektrischen Antrieb usw., enthält die WEKA-Praxislösung „Risikobeurteilungen von Maschinen“. Nähere Informationen siehe http://www.maschinenrichtlinie-2006-42-eg.de/risikobeurteilung Die Risikobeurteilung basiert auf der Norm EN ISO 12100:2010.

Systemdefinition Grenzen der Maschine Räumliche Grenzen am Boden eines Biogas-Fermenters Abmessungen siehe Betriebsanleitung Antriebseinheit steht außerhalb von Fermenterwand/Fermenterdeckel

Zeitliche Grenzen voraussichtliche Lebensdauer der Maschine: zehn Jahre

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Autor: Hermann Kagerer, Redakteurin: Daniela Dormann Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 2


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Abgrenzung der Verantwortlichkeiten für Baugruppen/Komponenten: Elektromotor (mit BA) Planetengetriebe (mit BA) Kupplung (mit BA)

Abgrenzung der Verantwortlichkeiten für Arbeiten bei der Errichtung, Montage, Inbetriebnahme: Muster GmbH

Technische Daten  siehe Betriebsanleitung Flügelrührwerk BioQ

Vorgeschriebene Umgebungsbedingungen  Umgebungstemperatur für Motor (außen): –10° bis +40 °C  Substrattemperatur: max. 55 °C

Schnittstellen elektrisch  400 V, 50 Hz  Weder Steuerung noch Bedienelemente sind im Lieferumfang des Rührwerks enthalten.  Steuerung über Biogasanlage oder autonome Steuerung; NOT-HALT ist vorzusehen!

Substrat nachwachsende Rohstoffe und Gülle

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 3


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Mitgeltende Unterlagen siehe Betriebsanleitung Flügelrührwerk BioQ  Planentengetriebe: Betriebsanleitung und Stückliste (ATEX)  Kupplung: Betriebs- und Montageanleitung  Elektromotor: Betriebsanleitung (ATEX)

Bestimmungsgemäße Verwendung Das Flügelrührwerk BioQ dient zum Durchmischen von nachwachsenden Rohstoffen (NawaRos) und Gülle in Biogas-Fermentern aus Beton oder Stahlblech. Der BioQ ist entsprechend der Richtlinie 94/9/EG zum Betrieb in den Ex-Zonen 1 und 2 sowie außerhalb von Ex-Zonen zugelassen. Bei der Fermentervariante mit Gashaube ist der Wandanbau (seitlich), bei der Variante mit Betondeckel ist der Deckelanbau (von oben) des Rührwerks vorgesehen.

Vorhersehbare Fehlanwendung     

eine Verwendung, die nicht gemäß Konformitätserklärung erfolgt wenn das Rührwerk nicht betriebsfertig ist oder abgeändert wurde wenn das Substrat für das Rührwerk nicht geeignet ist (z.B. Klärschlamm) wenn Fremdkörper im Substrat vorhanden sind, wie sperrige Feststoffe, scharfkantige Güter (die das Rührwerk beschädigen könnten), Metallteile, Eisenstangen usw. Arbeiten im oder am Fermenter ohne Genehmigung und ohne ausreichende Belüftung. Auch Gärreste im Fermenter können ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch erzeugen und zum Ersticken durch CO2 und/oder H2S führen.

Qualifikation des Personals nach Einweisung des Bedienpersonals durch den Hersteller

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 4


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

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Risikoindex für das Projekt (Richtwert) Risikoindex nach ISO/TR 14121-2:2 Schwere der Verletzung: S2 schwere, irreversible Verletzung Häufigkeit/Dauer der Exposition: F1 zweimal oder seltener oder weniger als insgesamt 15 Min. pro Arbeitsschicht Wahrscheinlichkeit des Eintretens: O1 bewährte, robuste Technologie Vermeidung: A1 unter bestimmten Bedingungen möglich Begründung: S2: F1: O1: A1:

Erfassen durch Rührflügel, tödlicher Stromschlag oder Explosion führen zu irreversiblen Verletzungen. Arbeiten am Rührwerk sind sehr selten. robuste Technik, da für den Bau des Rührwerks hohe Materialsicherheit vorliegen muss Bei Beachtung aller Hinweise ist eine Vermeidung von Personenschäden möglich.

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 5


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

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Nachweisdokumentation zur Risikobeurteilung (tabellarisch) Identifizierung von Gefährdungen und Einschätzungen von Risiken Gefährdungsgruppe: Mechanische Gefährdungen1

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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Quetschen

2

Vermeidung von Verletzungen durch herabfallende Teile.

Herabfallende Im Fermenter/ Verletzungsgefahr durch Gegenstände nicht ordnungsgemäß gesicherte Teile, die beim Montage, Transport herunterfallen Demontage könnten.

Monteure und Installateure, Demontagepersonal

Schneiden, Abschneiden

Raue OberRührwerk/ fläche; scharfe Kanten Montage, Demontage

Verletzungsgefahr durch 1 scharfkantige Rührwerksteile beim Festhalten des Rührwerks zur Montage oder Demontage.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Hinweise in der Betriebsanleitung: Geeignete Hebeeinrichtung verwenden, die dem Gewicht und der Form der Rührwerksteile entspricht (z.B. Radlader, Kran). Schutzhelm und Sicherheitsschuhe tragen!

Vermeidung von Schnittverletzungen.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Hinweise in der Betriebsanleitung: Schutzhandschuhe tragen!

Monteure und Installateure, Demontagepersonal

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 6


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Erfassen

2

Vermeidung der Zugänglichkeit zu den Rührflügeln.

Ausrutschen, Stolpern, Stürzen

Rotierende Teile

Höhe gegenüber dem Boden

Rührflügel/

Durch den engen Raum/Platz (Fermenter) können die Rührflügel KörAb Anschluss perteile erfassen. der Energieversorgung Monteure und Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

Fermenterde- Befindet sich die Person 2 ckel/ durch die Geometrie des Fermenters in luftiger Höhe, besteht Absturzgefahr. Montage, Demontage Monteure und Installateure, Demontagepersonal

Unachtsamkeit

K: Zugang zu den Rührflügeln wird durch verschlossene Fermenteröffnungen verhindert. Hinweis in der Betriebsanleitung: Fermenter erst öffnen, nachdem die Anlage stromlos ist und der Fermenter leer ist.

Sichere Standmöglichkeit und Verhinderung des Herunterfallens bzw. Stürzens.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Nur geschultes und unterwiesenes Personal darf Arbeiten ausführen. Der Anlagenbetreiber hat dafür zu sorgen, dass der Montage-/Demontageort sicher zugänglich ist und sichere Leitern/Gerüste zur Verfügung stehen. Hinweise in der Betriebsanleitung: Persönliche Schutzausrüstung tragen (Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Gurt)!

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 7


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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Im Fermenter/ Durch Arbeiten in luftigen Höhen besteht Absturzgefahr. Montage, Demontage Monteure und Installateure, Demonteure

Muster GmbH

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

2

Sichere Standmöglichkeit und Verhinderung des Herunterfallens bzw. Stürzens.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Nur geschultes und unterwiesenes Personal darf Arbeiten ausführen. Der Anlagenbetreiber hat dafür zu sorgen, dass der Montage-/Demontageort sicher zugänglich ist und sichere Leitern/Gerüste zur Verfügung stehen. Hinweise in der Betriebsanleitung: Persönliche Schutzausrüstung tragen (Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Gurt)!

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 8


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Gefährdungsgruppe: Elektrische Gefährdungen 1

Muster GmbH

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Verbrennung

1

Vermeidung von Verbrennungen.

Überlast

Motor/

Motor kann während des Betriebs sehr heiß werden, beim Berühren von diesem, Ab Anschluss kann es zu Verbrennungen der Energie- kommen. versorgung Gesamtes Personal

T, ST: erforderlicher Performance-Level PLr: a: Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen.

a S1, F1, P1

Unachtsamkeit

Typ der Sicherheitsfunktion: Stoppfunktion. Hinweis in der Betriebsanleitung: Gefahr durch heiße Oberfläche. Motor abkühlen lassen, bevor Tätigkeiten am Motor durchgeführt werden. Hinweise in der Betriebsanleitung des Motors beachten. Durch Wartungsintervalle sicherstellen, dass die Ansaug- und Ausblasöffnungen vor Verstopfung und Schmutz geschützt sind.

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach ISO/TR 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 9


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

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Muster GmbH

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Tödlicher Stromschlag

2

Vermeidung des tödlichen Stromschlags; Verhinderung des Berührens von spannungsführenden Teilen.

Spannungsführende Teile; Kurzschluss

Motor/

Tödlicher Stromschlag; Spannung über 50 V AC liegt an spannungsführenAb Anschluss den Teilen an, z.B. bei eider Energie- nem internen Isolationsfehversorgung ler eines Bauteils.

Gesamtes Personal

K, T, ST: erforderlicher Performance-Level

c S2, F1, P1

Nichtbeachtung der Hinweise, nicht qualifiziertes Personal

PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen. Typ der Sicherheitsfunktion: Isolations- und Energieableitungsfunktion. Keine gefährlichen Spannungen an Gehäusen von Bauteilen durch Schutzerdung (Potentialausgleich). Erdung der Schaltschränke und Klemmenkästen. Einbau eines Hauptschalters mit Möglichkeit des Sicherns durch Vorhängeschloss. Abdecken von spannungsführenden Teilen. Anbringung eines Warnschilds: Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Grundsätzlich: fünf Sicherheitsregeln einhalten (DIN VDE 0105-1/DIN EN 50110-1).

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 10


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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Rührwerk/

Tödlicher Stromschlag; Spannung über 50 V AC liegt an spannungsführenAb Anschluss den Teilen an, z.B. bei eider Energie- nem internen Isolationsfehversorgung ler eines Bauteils.

Gesamtes Personal

Muster GmbH

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

2

Vermeidung des tödlichen Stromschlags; Verhinderung des Berührens von spannungsführenden Teilen. K, T, ST: erforderlicher Performance-Level

c S2, F1, P1

Nichtbeachtung der Hinweise, nicht qualifiziertes Personal

PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen. Typ der Sicherheitsfunktion: Isolations- und Energieableitungsfunktion. Keine gefährlichen Spannungen an Gehäusen von Bauteilen durch Schutzerdung (Potentialausgleich). Erdung der Schaltschränke und Klemmenkästen. Einbau eines Hauptschalters mit Möglichkeit des Sicherns durch Vorhängeschloss.

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 11


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Gefährdungsgruppe: Gefährdungen durch Materialien und Substanzen 1

2

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Atembeschwerden, Ersticken

2

Vermeidung des Einatmens von Gasen

Gas

Fermenterde- Biogas kann zu Atembeckel/ schwerden und Übelkeit führen. Ab Einbringung des Substrats

1

Muster GmbH

Gesamtes Personal

Hinweis in der Betriebsanleitung: Aus dem Fermenter können giftige Gase entweichen! Beachten Sie die Vorschriften für Biogasanlagen!

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 12


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Fermenterde- Biogas kann zu Atembeckel/ schwerden und Übelkeit führen. Instandhaltung

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

2

Vermeidung des Einatmens von Gasen

Hinweis in der Betriebsanleitung: Aus dem Fermenter können giftige Gase entweichen! Belüften Sie vor Instandhaltungsarbeiten den Fermenter ausreichend! Beachten Sie die Vorschriften für Biogasanlagen! Verwenden Sie persönliche Schutzausrüstung!

2

Vermeidung des Einatmens von Gasen

Hinweis in der Betriebsanleitung: Im Fermenter können giftige Gase sein! Beachten Sie die Vorschriften für Biogasanlagen! Verwenden Sie persönliche Schutzausrüstung!

Instandhalter

Im Fermenter/ Biogas kann zu Atembeschwerden und Übelkeit führen. Montage, Demontage Monteure und Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

Muster GmbH

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 13


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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Explosion

Gas

Risikoindex1

Lagerbüchse mit Abdichtung/

Durch Gasaustritt entsteht 2 explosionsgefährdete Atmosphäre.

Ab Einbringung des Substrats

Gesamtes Personal

Rührwelle/

Durch Substratreste an der Rührwelle kann in der Rührwellenumgebung Biogas vorhanden sein.

Ab Einbringung des Substrats

Gas kann zu explosionsgefährdeter Atmosphäre führen.

Instandhalter, Monteur, Demontagepersonal

2

Muster GmbH

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Vermeidung von Gasaustritt.

Nichtbeachtung der Hinweise

K: Hinweis in der Betriebsanleitung: Monatlich durch sachkundige Person mittels schaumbildendem Mittel, z.B. Lecksuchspray für Gasleitungen, oder mit einem geeigneten Gaslecksuchgerät auf Undichtigkeit hin überprüfen.

Vermeidung der Entzündung/Explosion des Gases durch eine Zündquelle.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Anlagenbetreiber muss im Inneren des Fermenters für ausreichende Belüftung sorgen (Luftmessung) oder dafür sorgen, dass die persönliche Schutzausrüstung getragen wird. Zu zweit arbeiten: Wenn sich eine Person im Fermenter befindet, hat sich eine zweite Person zur Sicherheit außerhalb in nächster Nähe aufzuhalten.

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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Getriebeträger/

Ab Einbringung des Substrats

Risikoindex1

Durch Gasaustritt entsteht 2 explosionsgefährdete Atmosphäre. Gesamtes Personal

Muster GmbH

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Vermeidung von Gasaustritt.

Nichtbeachtung der Hinweise

K: Hinweis in der Betriebsanleitung: Tägliche Sichtkontrolle durch sachkundige Person mittels schaumbildendem Mittel, z.B. Lecksuchspray für Gasleitungen, oder mit einem geeigneten Gaslecksuchgerät auf Undichtigkeit hin überprüfen.

Gefährdungsgruppe: Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine1

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Ersticken

2

Keiner darf durch Biogas in seiner Gesundheit gefährdet werden.

Sauerstoffmangel

Fermenteröff- Durch Austritt oder Vorhannung/ densein von Biogas und/oder erhöhter SchwefelwasserstoffkonzentratiAb Einbrinon/CO2-Konzentration begung des steht Erstickungsgefahr. Substrats

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Anlagenbetreiber hat durch Wartungsintervalle sicherzustellen, dass die Biogasanlage/der Fermenter regelmäßig auf Dichtheit untersucht wird.

Gesamtes Personal

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 15


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Gefährdung durch Feuer oder Explosion1

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Explosionsfähige Atmosphäre

2

Vermeidung der Entzündung/Explosion des Gas-Luft-Gemischs durch eine elektrische oder nicht elektrische Zündquelle.

Getriebeträger/

Lagerbüchse mit Abdichtung/

Ab Einbringung des Substrats

2

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Ab Einbringung des Substrats

1

Muster GmbH

Gasaustritt führt zu einer explosionsgefährdeten Atmosphäre.

K: Hinweis in der Betriebsanleitung: Bei Arbeiten an Behälteröffnungen ist Feuer, offenes Licht und das Rauchen verboten! Nur funkenfreies Werkzeug verwenden!

Monteure, Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

Gasaustritt führt zu einer explosionsgefährdeten Atmosphäre.

Monteure, Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

2

Vermeidung der Entzündung/Explosion des Gas-Luft-Gemischs durch eine elektrische oder nicht elektrische Zündquelle. K: Hinweis in der Betriebsanleitung: Bei Arbeiten am Getriebeträger ist Feuer, offenes Licht und das Rauchen verboten! Nur funkenfreies Werkzeug verwenden!

Hinweis in der Betriebsanleitung: In regelmäßigen Abständen das Rührwerk auf Schäden überprüfen. Zur Dichtheitsprüfung mit schaumbildendem Mittel oder Ähnlichem prüfen.

Hinweis in der Betriebsanleitung: In regelmäßigen Abständen den Getriebeträger auf Dichtheit prüfen (mit schaumbildendem Mittel oder Ähnlichem).

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 16


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Rührwelle/

Ab Einbringung des Substrats

Gasaustritt führt zu einer explosionsgefährdeten Atmosphäre.

Muster GmbH

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

2

Vermeidung der Entzündung/Explosion des Gas-Luft-Gemischs durch eine elektrische oder nicht elektrische Zündquelle.

Nichtbeachtung der Hinweise

K: Anlagenbetreiber muss im Inneren des Fermenters für ausreichende Belüftung sorgen (Luftmessung) oder dafür sorgen, dass die persönliche Schutzausrüstung getragen wird.

Monteure, Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

Zu zweit arbeiten: Wenn sich eine Person im Fermenter befindet, hat sich eine zweite Person zur Sicherheit außerhalb in nächster Nähe aufzuhalten.

Elektrische Zündquellen

Rührwerk/ Betrieb/ Instandhaltung

Mechanische Zündquellen

Rührflügel, Rührwelle/

Betrieb

Gasaustritt durch defekte Abdichtung der Lagerbüchse.

2

Vermeidung von Explosion. K: Einsatz von ATEX-Motor

Instandhalter Zündung durch schlagartige 2 Berührung der Rührflügel mit einem im Fermenter eingebrachten Gegenstand. Personen, die sich in Nähe der Biogasanlage befinden

Keine Zündung.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Der Anlagenbetreiber ist dafür verantwortlich, dass keine metallischen Gegenstände in den Fermenter eingebracht werden. Hinweis in der Betriebsanleitung

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 17


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Sonstige Zündquellen

2

Vermeidung von Explosion.

Rührwerk/

Betrieb

Entzündung des Biogases.

Personen, die sich auf der Biogasanlage aufhalten

K: Die Temperatur sämtlicher Teile des Rührwerks liegt deutlich unterhalb der Zündtemperatur eines Gasgemischs mit Biogas von 700°C. EN 13463-1

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 18


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Unerwarteter Anlauf, unerwartetes Durchdrehen1 Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Ausfall/ Störung des Steuerungssystems

Rührwerk/

Wiederherstellung der Energiezuführung

Motor/

Risikoindex1

Es dreht sich die Rührwelle; 2 Erfassen durch Rührflügel möglich.

Muster GmbH

2

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Vermeidung des ungewollten Anlaufs des Motors.

Fehler durch Störung

Ab Anschluss der Energieversorgung Monteure/Installateure, Instandhalter Beim Wiederanlauf des Rührwerks drehen sich die Rührflügel, es entsteht VerAb Anschluss letzungsgefahr. der Energieversorgung Monteure und Installateure, Instandhalter

2

Verhinderung des ungewollten Anlaufs des Motors. Vermeidung von Verletzungen.

c S2, F1, P1

Person befindet sich im Gefahrenbereich.

K, T, ST: erforderlicher Performance-Level PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen. Typ der Sicherheitsfunktion: Start-/Wiederanlauffunktion. Einsatz einer sicheren Steuerung für personensicherheitsrelevante Funktionen. Einsatz von qualifiziertem und eingewiesenem Personal.

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 19


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Softwarefehler

2

Verhinderung des ungewollten Anlaufs des c Motors, Vermeidung von Personen- und Sach- S2, schäden. F1, P1 K, T, ST: erforderlicher Performance-Level

Programmänderung durch unbefugte Personen.

PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen.

Nicht erkannte Programmfehler/Softwarefehler.

Rührwerk/

Durch Softwarefehler können ungewollte Bewegungen des Rührwerks (RührAb Anschluss welle mit Rührflügeln) ausder Energie- geführt werden, die zu Perversorgung sonen- bzw. Sachschäden führen können.

Instandhalter

Nichtbeachtung der Warnhinweise.

Typ der Sicherheitsfunktion: Funktion zum Stillsetzen im Notfall. Einsatz einer sicheren Steuerung für personensicherheitsrelevante Funktionen. Verwendung von zertifizierten SoftwareBausteinen für sichere Funktionen. Überprüfung des Sicherheitsprogramms durch eine zweite qualifizierte Person. Dokumentation und Test der Sicherheitsfunktion. Bedienungsfehler

Rührwerk/

Das Rührwerk startet, die 2 Rührwelle dreht sich, ein Erfassen oder Stoß/Schlag Ab Anschluss durch Rührflügel ist möglich. der Energieversorgung Monteure/Installateure, Instandhalter

Vermeidung des ungewollten Anlaufs des Motors, einer ungewollten Bewegung der Rührwelle/Rührflügel.

Fehler durch Störung

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 20


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Änderungen der Umdrehungsgeschwindigkeit 1 Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Änderungen der Umdrehungsgeschwindigkeit

Rührwelle/ Montage, Demontage

Risikoindex1

Durch Änderung der Um2 drehungsgeschwindigkeit der Rührwelle, Verletzungsgefahr durch Rührflügel. Monteure und Installateure, Demontagepersonal, Instandhalter

Muster GmbH

2

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Vermeidung einer Änderung der Umdrehungs- c geschwindigkeit. S2, F1, K, T, ST: erforderlicher Performance-Level P1 PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen.

Programmänderung durch unbefugte Personen

Typ der Sicherheitsfunktion: Steuerungsfunktionen und Betriebsartenwahl. Einsatz einer sicheren Steuerung für personensicherheitsrelevante Funktionen. Verwendung von zertifizierten SoftwareBausteinen für sichere Funktionen. Überprüfung des Sicherheitsprogramms durch eine zweite qualifizierte Person. Dokumentation und Test der Sicherheitsfunktion.

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 21


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Ausfall der Energieversorgung 1

2

Muster GmbH

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Ausfall der Energieversorgung

1

Jede Unterbrechung der Energiezufuhr muss einen Stillstand des Rührwerks zur Folge haben.

Rührwerk/

Nach Energieausfall läuft Motor nach, Rührwelle und Rührflügel bewegen sich Ab Anschluss noch, Verletzungsgefahr der Energie- durch Rührflügel. versorgung Monteure und Installateure, Instandhalter

K, T, ST: erforderlicher Performance-Level

d S2, F1, P2

PLr: d: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P2 kaum möglich. Typ der Sicherheitsfunktion: Stoppfunktion; siehe auch „Stillsetzen/NOT-HALT". Eine gefahrbringende Bewegung ist erst dann wieder möglich, wenn alle Sicherheitsfunktionen und Schutzeinrichtungen wieder wirksam sind (Hardware).

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 22


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Gefährdungsgruppe: Fehlerhafte Montage 1

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Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Fehlerhafte Montage

2

Vermeidung von Personen- und Sachschäden. Teile konstruktiv so gestalten, dass eine falsche Montage weitestgehend ausgeschlossen werden kann.

Rührwerk/ Alle Lebensphasen

Gefahr durch sich lösende Teile.

Gesamtes Personal

K: Kontrolle der Montagearbeiten. Hinweis in der Betriebsanleitung: Die Montagearbeiten dürfen nur von geschultem Personal durchgeführt werden.

1 2

Muster GmbH

Gefahr durch sich lösende Teile. Nichtbeachtung der Montageanleitung, keine Prüfung der Montagearbeiten. Bei Prüfung der Montagearbeiten werden Fehler nicht erkannt.

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 23


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Bruch beim Betrieb 1

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Risikoindex1

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Bruch beim Betrieb

2

Vermeidung von Brüchen der Bauteile.

Materialfehler

K: Ausreichende Dimensionierung der Baugruppen und -teile.

Hinweis in der Betriebsanleitung: Wartungsintervalle beachten; Sichtprüfung der Bauteile.

Rührwerk/ Alle Lebensphasen

Durch Bruch von Bauteilen kann es zu Gefährdungen kommen.

Gesamtes Personal

1 2

Muster GmbH

Einsatz geprüfter Baugruppen und -teile. Einhaltung der Wartungsintervalle.

Nichteinhalten der Wartungsintervalle;

Vermeidung von Bauteilüberlastung durch Fehlbedienung.

Fehlbedienung

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 24


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Herausgeworfene Gegenstände oder Flüssigkeiten 1 Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

Herausgeworfene Gegenstände oder Flüssigkeiten

Risikoindex1

Im Fermenter/ Beim Drehen der Rührwelle 1 können sich Substratanlagerungen von den Rührflügeln Instandhallösen und Person verletzen. tung Instandhalter Fermenteröff- Substrat kann aus Fernung/ menteröffnung spritzen.

Ab Einbringung des Substrats

1 2

1

Muster GmbH

2

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Vermeidung von Verletzung durch herabfallende Substratanlagerungen.

Nichtbeachtung der Hinweise

T: Hinweis in der Betriebsanleitung: Vor Beginn der Instandhaltungsarbeiten Rührwelle und Rührflügel mit Wasser reinigen. Vermeidung von Verletzung durch herausspritzendes Substrat

Persönliche Schutzausrüstung tragen!

Instandhalter

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 25


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Gefährdungsgruppe: Stillsetzen, NOT-HALT 1

2

Gefährdungs- Gefährdungs- Gefährdungs- Beschreibung der Gefährfolge ursprung ort/Lebensdung/Gefährdete Personen phase

NOT-HALT

Sich bewegende Teile

Rührwerk/

Muster GmbH

Risikoindex1

Der Befehl NOT-HALT zum 2 Stillsetzen wird nicht ausgeführt.

Ab Anschluss der Energieversorgung Monteure und Installateure, Instandhalter

Schutzziel/Schutzmaßnahmen (K: konstruktiv, PLr2 Restrisiko T: technisch, ST: steuerungstechnisch)

Bei Betätigung des NOT-HALTs muss das Steuersignal jede gefährliche Bewegung unverzüglich unterbrechen. K, T, ST: erforderlicher Performance-Level

c S2, F1, P1

PLr: c: Schaden: S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen. Typ der Sicherheitsfunktion: Zustimmfunktion. Einsatz einer sicheren Steuerung für personensicherheitsrelevante Funktionen. Einsatz von qualifiziertem und eingewiesenem Personal.

1 2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Schaden: S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung; S2 ernste (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschl. Tod; Häufigkeit: F1 selten bis weniger häufig und/oder kurze Zeit; F2 häufig bis dauernd und/oder lange Zeit; Vermeidung: P1 möglich unter bestimmten Bedingungen; P2 kaum möglich Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 26


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Anhang Risikoeinschätzung Gefährdungsgruppe: Mechanische Gefährdungen 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Quetschen

Herabfallende Gegenstände

Im Fermenter/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Schneiden, Abschneiden

Raue Oberfläche; scharfe Kanten

Rührwerk/

S1 leichte, reversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

1

Erfassen

Rotierende Teile

Rührflügel/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Montage, Demontage

Montage, Demontage

Ab Anschluss der Energieversorgung Ausrutschen, Stol- Höhe gegenüber pern, Stürzen dem Boden

Fermenterdeckel/ Montage, Demontage Im Fermenter/ Montage, Demontage

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 27


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Elektrische Gefährdungen 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Verbrennung

Motor/

S1 leichte, reversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

1

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Überlast

Ab Anschluss der Energieversorgung Tödlicher Stromschlag

Spannungsführende Teile; Kurzschluss

Motor/ Ab Anschluss der Energieversorgung Rührwerk/ Ab Anschluss der Energieversorgung

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 28


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Gefährdungen durch Materialien und Substanzen 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Atembeschwerden, Ersticken

Fermenterdeckel/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Lagerbüchse mit S2 schwere, irreAbdichtung/ versible Verletzung Ab Einbringung des Substrats

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Getriebeträger/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Gas

Ab Einbringung des Substrats Fermenterdeckel/ Instandhaltung Im Fermenter/ Montage, Demontage Explosion

Gas

Ab Einbringung des Substrats Rührwelle/ Ab Einbringung des Substrats

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 29


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Ersticken

Fermenteröffnung/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

Sauerstoffmangel

Ab Einbringung des Substrats

S2 schwere, irreversible Verletzung

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

2

Gefährdungsgruppe: Gefährdung durch Feuer oder Explosion Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Explosionsfähige Atmosphäre

Lagerbüchse mit S2 schwere, irreAbdichtung/ versible Verletzung Ab Einbringung des Substrats

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Getriebeträger/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Ab Einbringung des Substrats Rührwelle/ Ab Einbringung des Substrats

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 30


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Elektrische Zündquellen

Rührwerk/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Mechanische Zündquellen

Rührflügel, Rührwelle/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

2

Betrieb, Instandhaltung

Betrieb Sonstige Zündquellen

Rührwerk/ Betrieb

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 31


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Unerwarteter Anlauf, unerwartetes Durchdrehen 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Ausfall/Störung des Steuerungssystems

Rührwerk/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

2

Wiederherstellung der Energiezuführung

Motor/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

2

Softwarefehler

Rührwerk/

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

2

S2 schwere, irreversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

2

Ab Anschluss der Energieversorgung

Ab Anschluss der Energieversorgung

Ab Anschluss der Energieversorgung Bedienungsfehler

Rührwerk/ Ab Anschluss der Energieversorgung

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 32


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Änderungen der Umdrehungsgeschwindigkeit 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Änderungen der Umdrehungsgeschwindigkeit

Rührwelle/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

Montage, Demontage

S2 schwere, irreversible Verletzung

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

2

Gefährdungsgruppe: Ausfall der Energieversorgung Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Ausfall der Energieversorgung

Rührwerk/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

Ab Anschluss der Energieversorgung

S1 leichte, reversible Verletzung

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

1

Gefährdungsgruppe: Fehlerhafte Montage

1

Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Fehlerhafte Montage

Rührwerk/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

S2 schwere, irreversible VerletAlle Lebensphazung sen

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

2

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 33


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Bruch beim Betrieb 1 Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Bruch beim Betrieb

Rührwerk/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

S2 schwere, irreversible VerletAlle Lebensphazung sen

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

2

Gefährdungsgruppe: Herausgeworfene Gegenstände oder Flüssigkeiten Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

Herausgeworfene Gegenstände oder Flüssigkeiten

Fermenteröffnung/

S1 leichte, reversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

1

S1 leichte, reversible Verletzung

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A1 unter betener oder weniger als robuste Techno- stimmten Bedininsgesamt 15 Min. pro logie gungen möglich Arbeitsschicht

1

Ab Einbringung des Substrats Im Fermenter/ Instandhaltung

1

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

Risikoindex, 1 bis 6 nach TR/ISO 14121-2 Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 34


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Gefährdungsgruppe: Stillsetzen, NOT-HALT Gefährdungsfolge Gefährdungsursprung

Gefährdungsort/ Schwere der VerLebensphase letzungen

Häufigkeit/Dauer

NOT-HALT

Rührwerk/

F1 zweimal oder sel- O1 bewährte, A2 unmöglich tener oder weniger als robuste Technoinsgesamt 15 Min. pro logie Arbeitsschicht

Sich bewegende Teile

Ab Anschluss der Energieversorgung

S2 schwere, irreversible Verletzung

Wahrscheinlichkeit

Vermeidung

Begründung

Risikoindex1

2

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 35


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Liste der betrachteten und als nicht relevant erkannten Gefährdungen Gefährdungsart:                                 

Scheren (mechanische Gefährdungen) Einziehen, Fangen (mechanische Gefährdungen) Stoß (mechanische Gefährdungen) Durchstich, Einstich (mechanische Gefährdungen) Reiben, Abschürfen (mechanische Gefährdungen) Eindringen von unter Druck stehenden Flüssigkeiten (mechanische Gefährdungen) Ersticken (mechanische Gefährdungen) chemische Reaktion (elektrische Gefährdungen) Stürzen, weggeschleudert werden (elektrische Gefährdungen) Feuer (elektrische Gefährdungen) Herausschleudern von geschmolzenen Teilen (elektrische Gefährdungen) (elektrischer) Schlag (elektrische Gefährdungen) Auswirkungen auf medizinische Implantate (elektrische Gefährdungen) Verbrennung (thermische Gefährdungen) Verbrühung (thermische Gefährdungen) Dehydrierung (thermische Gefährdungen) Unbehagen (thermische Gefährdungen) Erfrierung (thermische Gefährdungen) Verletzung durch Strahlung von Wärmequellen (thermische Gefährdungen) Unbehagen (Gefährdungen durch Lärm) Bewusstseinsverlust (Gefährdungen durch Lärm) Gleichgewichtsstörung (Gefährdungen durch Lärm) bleibender Gehörverlust (Gefährdungen durch Lärm) Tinnitus (Ohrensausen) (Gefährdungen durch Lärm) Stress (Gefährdungen durch Lärm) alle weiteren (z.B. mechanischen, elektrischen) Probleme als Folge einer Störung der Sprachkommunikation (Gefährdungen durch Lärm) Ermüdung (Gefährdungen durch Lärm) Erkrankungen der unteren Wirbelsäule (Gefährdungen durch Vibration) Knochengelenksschaden (Gefährdungen durch Vibration) Wirbelsäulenverletzung (Gefährdungen durch Vibration) Unbehagen (Gefährdungen durch Vibration) Gefäßerkrankung (Gefährdungen durch Vibration) neurologische Erkrankung (Gefährdungen durch Vibration) Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 36


Projekt: Praxisbeispiel BioQ Produkt: Rührwerk

                           

Hersteller: Muster GmbH Verantwortlicher: Herr Mustermann

Muster GmbH

Verbrennung (Gefährdungen durch Strahlung) Auswirkung auf die Fortpflanzungsfähigkeit (Gefährdungen durch Strahlung) Mutation (Gefährdungen durch Strahlung) Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit usw. (Gefährdungen durch Strahlung) Augen- und Hautschädigung (Gefährdungen durch Strahlung) Krebs (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Korrosion (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Veränderung des Erbguts (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Feuer (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Infektion (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Sensibilisierung (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Vergiftung (Gefährdungen durch Materialien und Substanzen) Unbehagen (ergonomische Gefährdungen) Ermüdung (ergonomische Gefährdungen) Störung des Bewegungsapparates (ergonomische Gefährdungen) Stress (ergonomische Gefährdungen) alle weiteren (z.B. mechanischen, elektrischen) Probleme als Folge menschlichen Fehlverhaltens (ergonomische Gefährdungen) Verbrennung (Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine) leichte Erkrankungen (Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine) Ausrutschen, Stürzen (Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine) Alle weiteren als Folge der Auswirkungen der Gefährdungsquellen an der Maschine oder an Teilen der Maschine auftretende Probleme (Gefährdungen in Zusammenhang mit der Einsatzumgebung der Maschine) Brennstoffe/entzündliche Stoffe (Gefährdung durch Feuer oder Explosion) äußere Einflüsse auf elektrische Betriebsmittel (unerwarteter Anlauf, unerwartetes Durchdrehen) andere Einflüsse wie Schwerkraft, Wind usw. (unerwarteter Anlauf, unerwartetes Durchdrehen) Stillsetzen, NOT-AUS Ausfall des Steuer- bzw. Regelkreises Verlust der Standfestigkeit

Praxisbeispiel Risikobeurteilung BioQ 37


Risikobeurteilung für Maschinen