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Elbländer

5. Jahrgang

08 | 2010

Der

Magazin für Tourismus, Kultur und Freizeit

Dampfpflugfest in Calberwisch regionale Stadtfeste mit großem Veranstaltungskalender

K o s t e n lo s z u m m i t n e h m e n  !


HALLO SIE!

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Ihre UnterstĂźtzung ist uns wichtig. melden Sie sich bitte unter:

redaktion@der-elblaender.de

Telefon: 03395.30500

Impressum 5. Jahrgang, Heft 08/2010 Postanschrift: Der Elbländer Lenzener StraĂ&#x;e 75a 19322 Wittenberge Herausgeber: media@vice GmbH Reepergang 1 16928 Pritzwalk Fon 03395 30500 Redaktion: Frank Wenzel Fon: 03877.401868 • Fax: 03877.953956 Email: redaktion@der-elblaender.de Anzeigen: Michael LĂźders Fon: 03395.305024 • Fax: 03395.305056 Email: redaktion@der-elblaender.de Redaktions- und Anzeigenschluss ist jeweils am 21. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste 06/2010. Der Elbländer erscheint monatlich in einer Auflage von 12. 000 Exemplaren in den Landkreisen Prignitz, Stendal, LĂźchow-Dannenberg, Ludwigslust und im Altmarkkreis Salzwedel - er wird kostenlos verteilt. Der Titel „Der Elbländer“ sowie die namentlich gezeichneten Beiträge und vom Herausgeber gestaltete An­zeigen sind urheberrechtlich geschĂźtzt. Der Veranstaltungskalender und die medizinischen Dienste wurden mit Stand 15. des Vormonats Ăźbermittelt bzw. aus Ăśffentlich zugänglichen Quellen zusammengetragen. Titel: Dampfpflugfest in Calberwisch

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Kalle Plietsch die Elbländer kennen gelernt. Und der ELBLÄNDER hat uns geholfen, auch den Westprignitzern näher zu kommen“, denn die ehe­ malige Kreisgrenze zwischen Perleberg und Pritzwalk und gleichzeitig ­Bezirksgrenze zwischen Potsdam und Schwerin hat ein zähes Leben. Firmeninhaber Andreas Koch ist es gewohnt, Schwierigkeiten anzupakken. Das Projekt wollte er nicht fallen lassen, als zu Beginn des Jahres die existenzielle Frage stand, wie lange es den ELBLÄNDER noch geben kann. Er entschied sich, beim ELBLÄNDER auf die Kommandobrücke zu gehen und neben Kalle Plietsch Platz zu nehmen. Das Magazin ist gut, es soll wieder erweckt werden, und er wird alles dafür geben – die Tradition des Familienbetriebes, die Erfahrung als Verleger, die Kreativität seiner Mitarbeiter und eine mit gestandenen Journalisten aufgestockte Radaktion. Rainer Dyk

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Dampfpflugfest in Calberwisch. . . . . . . . . . . . . . . . 32 Das goße Wendlandrätsel . . . . . . . . . . . . . . 34

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Das Pilgerfest in Bad Wilsnack. . . . . . . . . . . . . . . 30

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Der große Veranstaltungskalender . . . . . . 24

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und gern gelesen haben. Und der Firmeninhaber sagt: „Wir haben mit

Prignitz kündigt KAG . . . . . . . . . 21

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Auch die Drucker haben gelernt, mit dem ELBLÄNDER umzugehen, er ist ihnen lieb geworden. Sie waren immer die ersten, die ihn lesen konnten –

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züge, die natürlich immer in der Redaktion verbockt wurden ...

Bioenergieregion Lüchow-Dannenberg . . . . . . . . . 19

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Beginn an mit gestaltet. Naja – mit Bauchschmerzen auch die Terminver-

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Die Entwicklung dahin hat die Druckerei Albert Koch in Pritzwalk von

Museen und Sehenswürdigkeiten . . . . . . . . . 16

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Elbe und weit bis ins Landesinnere für die Leser kostenlos erhältlich ist.

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plaren jeden Monat an 800 öffentlichen Stellen 150 Kilometer entlang der

Schiffsmodellbau . . . . . . . . . . . . 15

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Und wir haben gelernt, ein Magazin zu produzieren, das in 15.000 Exem-

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ßen wir mit jeder (in der Heimat noch so bekannten) Geschichte Neuland.

Auf dem Wasser von Cottbus nach Havelberg . . . . . . . . . . . . . . 14

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jeden Monat ab, man könnte sagen: Für drei Viertel unserer Leser erschlie-

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rechts des Stromes teilhaben lassen. Vier Landkreise deckt der ELBLÄNDER

Industriegeschichte Wittenberger Ölmühle . . . . . . . 12

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Wir haben alle gelernt in dieser Zeit, und wir konnten unsere Leser an der Eroberung des bis dato nur lückenhaft bekannten Elblandes links und

Infostellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

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alte ELBLÄNDER-Herausgeber Horst Stary in das Projekt investierten.

Wittenberger Stadt- & Hafenfest . . . . . . . . . . . 42

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lismus war von Anfang an dabei, den die Mitarbeiter und allen voran der

Historisches zur Binnenschifffahrt . . . . . . . 08

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den Strom als gemeinsame Lebensader der Menschen begreift. Viel Idea-

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tigen Journal, für das die Elbe keine Informationsgrenze ist, sondern das

Neues vom Wittenberge Elbeport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07

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Das neue Produkt, entwickelt aus der Idee eines Veranstaltungskalenders für die Prignitz, war schnell zum ELBLÄNDER geworden – diesem einzigar-

Familientour durch die Altmark . . . . . . . . . . . 05

Kurz & Knapp. . . . . . . . . . . . . . . . . 45

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hier die erste Auflage unseres Regionalmagazins über die Maschinen.

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ber Andreas Koch, den Urenkel des Firmengründers, denn im Juli 2006 lief

Straße der Romanik (Fortsetzung) . . . . . . . . . . . . . . . 04

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Pritzwalk – Der ELBLÄNDER ist ein gewohntes Produkt für die TraditionsDruckerei Albert Koch Pritzwalk. Seit genau vier Jahren jedenfalls für Inha­

Die Rätselecke . . . . . . . . . . . . . . . . 50

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alte Elbländer …

Inhalt

Und in dieser Ausgabe …

Der neue

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Kunst & kultur

Romanikregion Sachsen-Anhalt

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Beuster. Sieben Kilometer nördlich von Seehausen liegt an einem alten Seitenarm der Elbe das Dorf Beuster. Im letzten Viertel des 12. Jh. wurde in jedem dieser beiden Orte an einer großen Kirche gebaut. Die Seehäuser verwendeten hierbei behauene Feldsteine, während die Beusteraner die Backsteinbauweise bevorzugten. Zu dieser Zeit gehörte die Wische nördlich des Tauben Alands zum Bistum Verden an der Aller. Wollte der Bischof im östlichsten Zipfel seines Bistums Präsenz zeigen, so mussten seine Abgesandten eine 200 Kilometer lange Reise auf sich nehmen. Da lag es nahe, in Seehausen ein Archidiakonat einzurichten, das geistlicher Mittelpunkt von 20 Pfarreien war. Dieser Vorgang findet 1178 urkundliche Erwähnung. Der Archidiakon, der ein Amtsträger des Domstifts zu Verden war, setzte hier in der Wische die Seelsorger ein, wachte über die Reinheit der Glaubenslehre und besaß richterliche Gewalt in der öffentlichen Moral. Eine kreuzförmige Basilika verlieh diesem Machtanspruch den architektonischen Ausdruck. Welche weltliche oder geistliche Macht aber trat hierzu mit dem Bau einer Backsteinbasilika im benachbarten Beuster in Konkurrenz? Diese Frage ist bis heute nicht beantwortet. In beiden Kirchen gibt es interessante Entdeckungen darüber, wie einzelnen Bauteilen mit Hilfe von Zahlen symbolische Bedeutung gegeben worden ist. Wir betrachten hierzu in beiden Kirchen den Triumphbogen. Die Abbildung bietet einen Blick auf den Triumphbogen – die Bogenlaibung ist schräg abgeschlagen – in Beuster. Hinter diesem befindet sich der Chorraum, den die halbrunde

Der Blick auf den Triumpfbogen der Kirche in Beuster.

Apsis nach Osten hin abschließt. Im Triumphbogen erscheint den Gläubigen Christus als Triumphator über den Tod. Diese Bedeutung wurde dem Bogen durch bestimmte Maße und Maßverhältnisse zugewiesen. Neben der heiligen Zahl Sieben kam hierfür die Fünf in Betracht, die von den fünf Wundmalen Christi erzählt. Hieran erinnerte auch der Fünfzack (Fünfeck bzw. Pentagramm). Beim Fünfzack bilden die Zackenmittellinien 72°-Winkel, und die fünf zackenbildenden Linien schneiden sich im Verhältnis von annähernd 8:5. Und genau diese Maße geben dem Beusteraner Triumphbogen die Gestalt. Seine lichte Weite misst 72 Handbreit (palmus), und das Maßverhältnis von Scheitelhöhe und lichter Weite beträgt 8:5. Beim romanischen Triumphbogen, der in der kreuzförmigen Basilika von Seehausen stand, ist die Situation ein wenig anders. Bei diesem verhalten sich Scheitelhöhe und lichte Weite wie 7:5. Für die lichte Weite finden wir das Maß 25 Fuß (pes) – 25 ist das Quadrat von 5. Das Mystische, das man hierin sehen kann, liegt nicht in den Zah-

Foto: Bodenstein

len. Es liegt vielmehr in der Überzeugung der mittelalterlichen Menschen, dass ein Gegenstand durch das Bedeutunggeben in Wirklichkeit zu dem wird, was er bedeuten soll. Welche Rolle die Zahlen im Mittelalter ganz allgemein im Denken der Menschen spielten belegen folgende Zitate. Im Buch der Weisheit Salomos heißt es: „Doch alles hast du [Gott] nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet.“ Vom Heiligen Augustinus von Hippo (354-430, einer der Kirchenväter) ist die Aussage überliefert: „Alle Wesen haben Gestalten, weil sie Zahlen haben; nimm ihnen diese, und sie werden nichts sein.“ Die Kanonisse Roswitha von Gandersheim schreibt in der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts: „Je deutlicher der Mensch erkennt, wie wunderbar des Herrn Gesetze in Zahl, Gewicht und Maß das All regieren, je größere Liebe wird er zu Gott verspüren.“ Und nicht zuletzt sei an die berühmte Kapitelinschrift in der Abteikirche zu Cluny (1130) erinnert, wo zu lesen war: „Octavus sanctos omnes docer esse beatos.“ - Die Oktave lehrt alle heiligen, glückselig zu sein. h.-p. bodenstein, www.ndrom.de


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einem Reiterhof, die Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften ist groß. Viel zu entdecken gibt es entlang des Weges in den vielen kleineren und größeren Kirchen. Beeindruckend bei diesen oft jahrhunderte alten Bauten ist die fachliche Meisterhaftigkeit ihrer Bauleute. Die Namen sind nur selten überliefert. Dennoch legen sie Zeugnis vom Können in früherer Zeit ab. Weitere Informationen gibt es bei den Touristinformationen oder im Internet unter www.altmarktourismus. de. Auskünfte gibt auch der Tourismusverband Altmark unter Tel.: 039322 / 3460.

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Die Zeit, in der Tier und Mensch noch unter einem Dach lebten, wird im Freilichtmuseum Diesdorf wach. Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem 17. bis 20. Jahrhundert zeigen das dörfliche Leben früherer Epochen. Noch weiter zurück geht die Zeitreise bei Zethlingen. Schon die alten Germanen, die „Langobarden“, fühlten sich vor knapp 2.000 Jahren hier wohl. Sie bauten ein Dorf aus Lehmhütten, in dem heute noch Großeltern wie Kinder das Germanenleben testen können. Ebenso bunt wie das Tagesprogramm ist das Übernachtungsangebot: Egal ob im Heu oder in der Mühle, im Ferien- und Kinderzentrum, in einem der zahlreichen Hotels und Pensionen oder a u f

Foto: Schmidt

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Nicht nur deas historische Tangermünde lädt zu Entdeckungen ein.

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Altmark. „Liebe Leute kommt herbei, wir wollen Euch führen!“, laden Tangermündes Stadtführerkinder vor der imposanten Fassade des historischen Rathauses zu einem außergewöhnlichen Rundgang durch die alte Kaiserstadt ein. In mittelalterlichen Kostümen ziehen die Mädchen und Jungen mit ihren Gästen durch die malerischen Gassen - ein Erlebnis für Groß und Klein. Die Altmark, Sachsen-Anhalts schöner Norden, lädt Kinder und Erwachsene vielerorts zu einer Zeitreise ein. Rund um die Hansestädte Stendal, Salzwedel, Tangermünde, Gardelegen, Osterburg, Seehausen, Werben und Havelberg können sich Familien auf Entdeckungstour begeben und dabei herausfinden, wo einst des Hanse-Kaufmanns Wagen rollte, warum auf dem Arendsee ein Mississippi-Dampfer fährt, wo das größte Trojanische Pferd der Welt steht und wie die leckeren Baumkuchen auf Flammen wachsen. Oft warten tierische Überraschungen. In Wust empfängt ein ganz besonderes „Muuuhseum“ die Besucher: das 1. Deutsche Kuhmuseum. Wer noch immer meint, Kühe seien lila, sollte sich auf den „Drahtesel“ schwingen und auf dem Elberadweg oder AltmarkRundkurs die Region erkunden. Durch eine herrliche, unberührte Landschaft geht es vorbei an Äckern und Wiesen, auf denen Rinder, Schafe und andere Tiere weiden.

Touristisches

Eine Familientour in der Altmark

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8. Stadtseefest Samstag, den 07. August 2010 von 11.00 Uhr bis Mitternacht Spiel, Spaß & Unterhaltung für die ganze Familie 11.00 Uhr 11.10 Uhr

Eröffnung des 8. Stadtseefestes Blasmusik und gute Laune musikalischer Frühschoppen am Stadtsee mit den Arneburger Blasmusikanten & Conny Walnsch 12.45 Uhr Programm der Vereine und Tanzgruppen Tanzgruppe MAD-Club Einradler Smilies Amicus 14.00 Uhr Die Kunstplatte e.V. – Teil 1 Kindermusical – Max und die Zaubertrommel 15.00 Uhr Theo Tintenkleks 15.45 Uhr Kuschelwuschel – tierischer Spaß mit dem Hund 16.00 Uhr Conny Walnsch – Schlager und mehr 16.10 Uhr Boxen Live – mit dem ESV Lok Stendal 16.30 Uhr Circus Knopf – großes Circusspektakel mit anschließenden Mitmachaktionen 17.30 Uhr Die Kunstplatte e.V. – Teil 2 18.30 Uhr NEON – aktuelle Radio-Hits und soulige Popsongs aus eigener Feder 19.45 Uhr Calliente Stylez 20.00 Uhr Village Boys ca. 22.00 Uhr großes Höhenfeuerwerk Moderation: Conny Walnsch Erstmalig in Stendal: Water-Walking, Spielbus und Kinderfahrgeschäfte, Torwandschießen mit den Stendaler Streetworkern, Bastel- und Malstände, Spielzeugbasar, Bungee-Trampolin und Hüpfburg Quadfahren für Kinder und Streichelzoo, Fahrradparcours der Kreisverkehrswacht Stendal e.V., Vorführungen des Schiffsmodellbauvereins auf dem Stadtsee, Mitmachaktionen des THW OV Stendal und der Stadtjugendfeuerwehr, Fahrsicherheitstraining auf dem Moped mit der Fahrschule Freytag

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auf den Wiesen neben dem Tierpark Stendal

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Stendaler Vereine sowie Institutionen bereichern den Tag durch Ihre Informationsstände ! Blaues Kreuz – AWO Sozialdienst Altmark – Tiergarten Stendal – Volkssolidarität – Wohnungsbaugenossenschaft Altmark eG – Kaninchenzuchtverein G 257 Stendal e.V. – SWG Stendal – Paritätisches Sozialwerk – Kunstplatte Stendal e.V. – Kinderstärken – Stendaler Bücherfreunde e.V. – Exakt Autoglas – Theater der Altmark


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perten aus den Bereichen Binnenschifffahrtslogistik, Industrieservice und Umweltschutz ins Team geholt. Die Abwicklung mit BioDiesel läuft schon jetzt reibungslos und in Zukunft werden sich noch mehr Synergien heben lassen“, stimmen die Geschäftsführer des ElbePorts, Heinrich Ahlers und Dr. Eckhardt Stübner, überein. Robert Eckelmann, Vorstandsvorsitzender der Eckelmann-Gruppe, erklärt: „Der Schritt in die ElbePort Wittenberge GmbH ist für uns logisch und konsequent, da wir bereits vor Ort tätig sind. Wir wollen uns aktiv am Ausbau der Infrastruktur der Region Wittenberge beteiligen, um den ElbePort als zukünftigen Hinterlandterminal zwischen Hamburg und Berlin zu stärken. Der zukunftsträchtige Binnenschiffsverkehr ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Die Eckelmann AG bietet ein breites Dienstleistungsspektrum in den Geschäftsbereichen Transport, Logistik, Industrieservice, Umweltschutz und Entsorgung sowie Rohrleitungssanierung und Baustoff-Produktion. rd

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werden. Eine weitere Zusage überbrachte Drewes außerdem: Auch das Geld für die Ertüchtigung der Gleisanlagen, die teilweise noch aus der Zellwollezeit stammen, sei bereits bewilligt. Dafür sind noch einmal 1,7 Millionen Euro notwendig, von denen die Stadt 25 Prozent aufbringt. Für die Hafenbetriebsgesellschaft ElbePort GmbH würdigte deren Geschäftsführer Dr. Ekhardt Stübner das Engagement von Stadt und Land ausdrücklich. Die Gesellschaft selbst werde in den nächsten Monaten rund zwei Millionen Euro in die Hafenanlagen investieren. Inzwischen informierte die ElbePort GmbH auch darüber, dass sie einen neuen Gesellschafter an Bord hat: die Carl Robert Eckelmann AG aus Hamburg. Hierzu sei eine Neuverteilung der Gesellschafteranteile erfolgt, indem die Firmen Eggers Umwelttechnik, die Eisenbahngesellschaft Potsdam und die Buss Group ihre Beteiligungen reduzierten. Für die Gesellschafterstruktur bedeute die Aufnahme der Eckelmann-Gruppe eine nachhaltige Kompetenzerweiterung. „Wir haben uns einen echten Ex-

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Der Präsident des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV), Jan Drewes (l.), übergab am Ort des künftigen ElbePorts den Zuwendungsbescheid an Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann. Foto: red

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Wittenberge. Trotz aller Vorbehalte, Kritik und Zweifel: Es tut sich was am neuen Hafen in Wittenberge. Als erstes sichtbares Zeichen soll die neue Hafenbrücke bis zum Jahresende die notwendige Durchfahrtshöhe ermöglichen. Ein Anleger für Flüssigstoffe ist am ehemaligen Zellwollhafen bereits gebaut und wird für die Verladung von Biodiesel genutzt. Ein zweiter soll folgen, an dem Schüttund Stückgut verladen werden können. Das Hinterland jedoch, auf dem die Lagerung und die logistische Verknüpfung mit Straße und Schiene passieren sollen, liegt noch so da, wie es nach dem Rückbau der Zellwolleanlagen verlassen wurde. Die besondere Chance für Wittenberge liegt erstens in der idealen geographischen Lage zwischen den beiden Metropolen Hamburg und Berlin. Zum anderen liegt Wittenberge genau in dem Schnittpunkt der drei Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße und lässt sich damit für die Zukunft ideal zu einem trimodalen Umschlagsknoten ausbauen. Ein dritter Punkt, der für den Ausbau des neuen Binnenhafenstandorts in Wittenberge spricht, ist die Flächenverfügbarkeit, die an keinem anderen Standort in vergleichbarer Größe Entwicklungsmöglichkeiten für die Ansiedlung von Unternehmen bietet. Am 15. Juli hat es Geld gegeben für diesen Zweck. Einen Fördermittelbescheid über 1,3 Millionen Euro hat der Präsident des Landesamtes für Bauen und Verkehr, Jan Drewes, an Bürgermeister Dr. Oliver Hermann übergeben. Damit sollen die rund 11000 Quadratmeter große Lagerfläche befestigt und die Zufahrt gebaut

Regionales

Der Elbeport Schritte auf dem Weg

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historisches

Binnenschifffahrt und Kanalbau im

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Schifffahrt hat es schon in urund frühgeschichtlicher Zeit gegeben. Schon die Rentierjäger am Ende der letzten Eiszeit etwa vor 12.000 Jahren bauten Zweier-Kajaks aus Rentiergeweihen, Fellen und Hölzern. In ihnen jagten sie die Rentiere, die auf ihren Wanderungen die eiszeitlichen Urstromflüsse durchschwammen. Etwa gleichzeitig haben auch eiszeitliche Jäger von Gönnersdorf am Rhein in Einbäumen den Fluss befahren. Die Schiffbautradition der Kelten geht auf den Einbaum zurück, wobei die trapezförmige Grundrissform mit breitem Heck durch die Kegelform des Baumstammes bedingt ist. Die Hauptverkehrswege im Frankenreich Karls des Großen (768-814) sind die Flüsse und Bäche. Vergrößerte „Einbäume“ mit einer Tragfähigkeit von 1 Tonne dienen als Transportmittel. Karl der Große versucht, die Stromgebiete des Rheins und der Donau miteinander zu verbinden. Eine günstige Stelle für den Bau eines Kanals befindet sich zwischen der Altmühl (zur Donau) und der schwäbischen Rezat. Im Mittelalter wachsen viele Orte zu Städten heran, diese liegen aus Verkehrsgründen häufig an Flüssen. Kleine Kähne werden getreidelt oder gesegelt. Der Rhein ist schon zu jener Zeit wie heute ein verkehrsreicher Strom. Für die Salzflotte von Lüneburg wird 1398 der erste funktionsfähige Kanal - der Stecknitz-Kanal südlich von Lübeck gebaut und über Jahrhunderte betrieben. Die Salzschiffe sind etwa 12 m lang, 2,50 m breit und tragen etwa 150 Sack Salz, das entspricht 7,5 Tonnen. Der Stecknitz-Kanal ist im El-

Derartige historische Dampfschiffe waren auf den Flüssen zu finden.

be-Lübeck-Kanal aufgegangen. Auf den Flüssen werden die Schiffe flussaufwärts getreidelt: Menschen später Pferde ziehen die Schiffe an langen Leinen, die vom Treidelmast des Schiffes bis zum Ufer reichen. Mit dem Aufschwung der Städte im Mittelalter gewinnen die Flüsse als Handelsstraßen immer größere Bedeutung. Die Schifffahrt entwickelt sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, von dem Schiffsbauer, Schiffer, Treidler und Händler leben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fördern die Landesherren den Verkehr auf dem Wasser. So werden besonders in Norddeutschland Flüsse und Bäche mit geringer Wasserführung mit festen Wehren und Schleusen ausgebaut, dass Schiffe getreidelt werden können. In dieser Zeit entstehen auch die ersten Kanäle um Berlin. Sie verbinden über Havel und Spree die Elbe mit der Oder. Mit der Erfindung der Dampfmaschine setzt in Europa eine beispiellose industrielle Entwicklung ein. Die Dampfkraft treibt Maschinen - z. B. Pumpen - an und setzt Eisenbahnen in Bewegung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis

Text u. Repro: WSV

sie auch zum Antrieb von Schiffen eingesetzt wurde. Robert Fulton gelingt 1807 die wirtschaftliche Nutzung der Dampfkraft mit dem Betrieb seines Schiffes „Clermont“ auf dem Hudson-River in den USA. 1816 „qualmt“ der Dampfer „The Defiance“ den Rhein stromaufwärts nach Köln. Die „Prinzessin Charlotte von Preußen“ ist das erste in Deutschland gebaute, auf der Havel eingesetzte Dampfschiff (1818). Auf dem Rhein ist erst die 37 kw (50 PS) starke Maschine der „De Zeeuw“ 1824 in der Lage, das 33 m lange Schiff über Koblenz hinaus bis nach Kaub anzutreiben. Die Entwicklung auf der Elbe und Oder ist, ca. 10 Jahre zeitverzögert, ähnlich wie auf dem Rhein. Die Schleppschifffahrt beginnt 1829 mit dem Einsatz des Dampfers „Herkules“ auf dem Rhein durch die Niederländische Dampfschifffahrtsgesellschaft. Die dampfgetriebene Schleppschifffahrt beginnt, auch auf den anderen deutschen Flüssen Fuß zu fassen, immer mehr Dampfschifffahrts-Gesellschaften werden gegründet. Die Zeit der Dampfschlepper neigt sich jedoch schon vor dem Zweiten Weltkrieg


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tern“. Die Einführung der Schubschifffahrt hat große wirtschaftliche Vorteile. Im Unterschied zum Schleppverband, bei dem jedes geschleppte Schiff bemannt sein muss, können bei einem starren Verband die Personalkosten erheblich gesenkt werden. Zudem verkürzt sich die Liegezeit in den Häfen erheblich, weil die Leichter einfach ausgetauscht werden können. Die Dieselmotoren der Schubschiffe laufen heute bis zu 8.000 Stunden im Jahr, d. h. im Durchschnitt 22 Stunden pro Tag.

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1938 sind lediglich 17% aller Schiffe mit einem Dieselmotor ausgerüstet. Die große Zeit der Motorschiffe beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein großer Teil der Schiffe ist zerstört. Die neugebauten Schiffe werden mit Dieselmotoren ausgerüstet. Etwa um 1960 ist die Schleppschifffahrt beendet. Das Regelschiff ist jetzt der Selbstfahrer mit Dieselmotor, die Schifffahrt mit Schubbooten beginnt. Der „Schubverband“ entsteht durch die starre Koppelung eines „Schubbootes“ mit „Leich-

Havelberg. In Zeiten, als viele Bewohner der Havelorte als Schiffer, Fischer, Seiler, Schiffbauer, Kaufmann, Wirt oder Fährmann noch von der Schifffahrt lebten, entführen drei Bände, die ein Heimatforscher aus Havelberg verfasst hat: „Havelschifffahrt unterm Segel“ und „Havelschifffahrt unter Dampf 1+2“. Ihr Autor ist Herbert Stertz, der als dessen Begründer viele Jahre dem Havelberger Heimatverein vorstand. Das Thema dürfte auch weiterhin brisant sein, da das Erscheinen seiner Bücher zusammenfiel mit der behördlich angeordneten Einstellung der Güterschifffahrt auf dem unteren Abschnitt der Havel.  Die Havel war in früheren Zeiten Haupttransportweg für die Warenströme zwischen Berlin und Hamburg – weshalb in den Büchern natürlich auch die Elbe des öfteren Erwähnung findet. „Die Schifffahrtsgeschichte der Havelregion unterhalb des Plauer Sees bis zur Havelmündung wird in

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Repro: Ingo Freihorst

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des Autors sowie anderer Künstler. Herbert Stertz, Jahrgang 1924 und in Hamburg geboren, entstammt selbst einer alteingesessenen niederschlesischen Schifferfamilie. Er setzte mit diesem Buch seiner Wahlheimat an der Unterhavel ein literarisches Denkmal. Die Bücher können in der Havelberger Buchhandlung, in der Touristinformation sowie im Prignitz-Museum im Dom erworben werden. Ingo Freihorst

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meinem Rückblick erstmals komplex dargestellt“, informierte der Autor. Seit 1982 beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema – damals besuchte er im Brandenburger Museum eine Schifffahrtsausstellung, auf der die Unterhavel zu seinem Ärgernis keinerlei Erwähnung fand. Daraufhin stürzte er sich in die Arbeit, recherchierte über Jahre. Heraus kam eine populärwissenschaftliche Trilogie, reich illustriert mit historischen Ansichten, vielen Zeichnungen

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Ein Raddampfer auf der Havel unterhalb des Domes.

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Havelschifffahrt unter Dampf und Segel

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dem Ende zu, auch wenn Dampfantrieb und Schleppverbände bis in die 60er Jahre im Einsatz bleiben. Den motorgetriebenen Schiffen gehört die Zukunft, zunächst im Schleppverband, später als einzelfahrendes Motorgüterschiff. Die Motorschifffahrt beginnt um die Jahrhundertwende. Zunächst werden Gasmotore in die Schiffe eingebaut. Ab 1910 sind die ersten Dieselmotoren in Betrieb. Der Übergang von der Dampfmaschine zum Dieselmotor vollzieht sich allmählich. Nach

historisches

historischen Deutschland


Hitzacker Elbtalaue-Wendland Touristik Touristinformation Hitzacker Am Markt 7 29456 Hitzacker/Elbe Tel. 05862  9 6970 hitzacker@elbtalaue-wendland.de Mo - Fr 9:30 - 18:30 Uhr Sa, So 10:00 - 15:00 Uhr Dannenberg Gästeinformation der Samtgemeinde Elbtalaue Altes Rathaus Am Markt 5 29451 Dannenberg/Elbe Tel. 05861  8 08545 Mo - Fr 9:00 - 18:00 Uhr, Sa 9:00 - 13:00 Uhr Lübeln Elbtalaue-Wendland Touristik GmbH, Rundling Lübeln 2 29482 Küsten Tel. 05841 9629-0 info@elbtalaue-wendland.de, Mo - Fr 9:00 - 18:00 Uhr Sa, So 10:00 - 18:00 Uhr Gartow Touristinformation Gartow Nienwalder Weg 1 29471 Gartow Tel. 05846  3 33 gartow@elbtalaue-wendland.de Mo - Fr 9:00 - 12:30 Uhr Mi 13:30 - 17:00 Uhr Sa 10:00 - 12:00 Uhr Lüchow 29439 Lüchow, Burgstr. 2. Tel. 05841 9611821 info@region-wendland.de Mo - Fr 9 - 18 Uhr

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Informationen

Informationsstellen in der Elbregion

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Dömitz Tourist-Information, Rathausplatz 1, 19303 Dömitz, Tel. 038758 22112, tourismus@doemitz.de Mo 10:30 - 12:00 Uhr u. 12:30 - 17:30 Uhr

Di - Fr 9:30 - 12:00 Uhr u. 12:30 - 17:30 Uhr Sa 12:30 - 16:00 Uhr Lenzen Stadtinformation Lenzen Berliner Str. 7, 19309 Lenzen, Tel. 038792 - 7302 lenzen-info@t-online.de, täglich 10:00 - 16:00 Uhr Wittenberge Touristinformation Wittenberge, Paul-Lincke-Platz 19322 Wittenberge Tel. 03877 9291-81/-82 touristinfo@kfh-wbge.de, Mo - Fr 9:00 - 18:00 Uhr, Sa - 10:00 - 13:00 Uhr u. 14:00 - 18:00 Uhr, So 10:00 - 14:00 Uhr Perleberg Stadtinformation Perleberg Puschkinstraße 14 19348 Perleberg Tel. 03876  612259 infobuero@stadt-perleberg.de Mo - Fr 10:00 - 17:00 Uhr, Sa 10:00 - 12:00 Bad Wilsnack Touristinformation Am Markt 5 19336 Bad Wilsnack Tel./Fax: 038791 2620 stadtinfo@bad-wilsnack.de Mo - Do 10:00 - 17:00 Uhr, Fr 10:00 - 15:00 Uhr, Havelberg Touristinformation Havelberg, Uferstraße 1, 39539 Havelberg Tel. 039387 - 79091 touristinformation-havelberg @t-online.de Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr Sa 13:00 - 17:00 Uhr Seehausen Stadtinformation Seehausen Schulstraße 6

39615 Seehausen Tel. 039386 54783 info@stadt-seehausen.de Mo, Di, Fr 9:00 - 16:00 Uhr Mi 10:00 - 16:00 Uhr, Do 9:00 - 18:00 Uhr Arendsee Touristinformation Arendsee Töbelmann Straße 1 39619 Arendsee Tel. 039384 27164 info@luftkurort-arendsee.de Mo - Sa 9:00 - 12:30 u. 13:00 - 16:00 Uhr Osterburg Stadtreisebüro „Tourist-In“ Großer Markt 15, 39606 Osterburg Tel. 03937 895012 stadtinfo@osterburg.de Mo 9:30 - 17:00, Di 9:30 - 17:00 Uhr Mi 9:30 - 14:00, Do 9:30 - 17:30 Uhr, Fr 9:00 - 16:00, Sa 9:00 - 12:00 Uhr Stendal Stendal Information Kornmarkt 8, 39576 Stendal Tel. 03931 651190 Fax 03931 651195 touristinfo@stendal.de Mo - Fr 9 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr Wahrenberg Fremdenverkehrsverein Wahrenberg Ewald-Fredrich-Ring 83 39615 Wahrenberg Tel. 039397 225 Tangermünde Hanse Kontor, Tangermünde- und Altmark-Information Kirchstraße 13, 39590 Tangermünde Tel. 039322 22011 linda-wienecke@web.de Mo - Fr 9:30 - 12:00 Uhr / 12:30 - 18:00 Uhr Sa, So 10:00 - 17:30 Uhr Tangermünder Tourismus Büro


Informationen J J J J J J J J J J J

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Neustadt-Glewe Markt 1, 19306 Neustadt-Glewe Tel. 038737-5000

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Neuhaus Haus des Gastes Amt Neuhaus Am Markt 5, 19273 Neuhaus Tel. 038841 20747 Mo - Sa 10:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr ab Oktober Mo - Fr 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr Heimatmuseum im Pforthaus Rosengartenweg 4

Preten Storkenkate, Ausstellung Info-Stelle des Biosphärenreservates 19273 Preten/Amt Neuhaus Tel. 038841 20412 www.the-stork-foundation.org Mo-Fr 9:00 - 16:00 Uhr So, Mo, Fei. 10:00 - 16:00 Uhr Oktober bis März auf Anfrage

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Rühstädt NABU-Besucherzentrum

Sandau Touristinformation Sandau Marktstraße 2, 39524 Sandau Tel. 039383 60915 info@sandau.de

Hohenberg-Krusemark Sternreiten in der Altmark e. V. Hauptstraße 46, 39596 Hohenberg-Krusemark Tel. 039394 81339 sternreiten-altmark@web.de

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Arneburg Touristinformation Tel. 039321 51817 Mo - So 9:00 - 18:00 Uhr Stadtinformation Breite Str. 14, 39596 Arneburg Tel. 039321 51810 globisch@arneburg-goldbeck.de Mo und Do 13:00 - 16:00 Uhr Di 13:00 - 18:00 Uhr, Mi 13:00 - 15:00 Uhr

Ludwigslust Ludwigslust-Information Schloßstr. 36, 19288 Ludwigslust Tel. 03874 526251 oder 252 Mo, Di, Do, 10:00 - 18:00 Uhr Mi 10:00 - 12:00 Uhr Sa, So 10:00 - 15:00 Uhr info@stadtludwigslust.de

Pritzwalk Stadtinformation Meyenburger Tor 3a 16928 Pritzwalk Tel. 03395 700703 stsdtinfo@pritzwalk.de Di - Fr 10 - 12 und 13 - 17 Uhr Sa - So 13 - 16 Uhr

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Werben / Elbe Touristinformation Markt 1, 39615 Werben / Elbe Tel. 039393-92755 fremdenverkehrsverein-werben @t-online.de

Clenze Touristinformation Clenze Lange Str. 40, 29459 Clenze Tel. 05844 8360

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Salzwedel Tourist-Information Salzwedel Neuperverstraße 29, 29410 Salzwedel Tel. 03901 422438 info@salzwedel.de Mo - Fr 10:00 - 17:00 Uhr, Sa 10:00 - 14:00 Uhr Stadtführung am Samstag für jedermann von Mai-Oktober

Grabow Stadtinformation Grabow Am Markt 1, 19300 Grabow Tel. 038756 50342 info@grabow.de

jeden 1. Sonntag im Monat 15:00 - 17:00 Uhr Museum für Zwangsaussiedlungen Elbstraße 29, 19273 Popelau Ostern bis September 10:00 - 20:00 Uhr, Oktober bis Ostern Sa u. So 10:00 - 17:00 Uhr Expo-Scheune mit Grenzhistorie Elbstraße 11, 19273 Konau Museum landwirtsch. Geräte Elbstraße 3, 19273 Konau März - Okt. 10:00 - 20:00 Uhr Mobil 0163 4727777

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Boizenburg / Elbe Stadinformation Boizenburg/Elbe Markt 1, 19258 Boizenburg/Elbe Tel. u. Fax 038847 55519 stadtinfo@boizenburg.de

Neuhausstr. 9, 19322 Rühstädt Tel. 038791 98024 nabu-besucherzentrum@t-online.de „Weltenbummler Adebar“, wochentags 10:00 - 18:00 Uhr, nach Anmeldung

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Markt 2, 39590 Tangermünde Tel. 039322 22393 buero@tourismus-tangermünde.de Mo - Fr 9:00 - 18:00 Uhr Sa - So 10:00 - 18:00 Uhr

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Darchau Mo bis Sa 5:30 bis 21:00 Uhr So und Fei. 9:00 bis 21:00 Uhr

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Lenzen Mo bis Fr 6:00 bis 21:00 Uhr Sa, So, Fei 8:00 bis 21:00 Uhr Tel. 038792 7665

Bleckede ganzjährig Mo bis Sa 5:00 bis 23:00 Uhr So und Fei. 9:00 bis 21:00 Uhr

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Lütkenwisch/ Schnackenburg Mo bis Fr 5:45 bis 21:00 Uhr Sa, So, Fei. 8:00 bis 21:00 Uhr Tel. 03877 564362

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Arneburg Mo bis Fr 7:00 bis 18:00 Uhr Sa, So und Fei. 10:00 bis 19:00 Uhr (max. Einzellast: 15 t) (aktuelle Änderungen unter www. arneburg-goldbeck.de)

Hitzacker (Elbe) Fähre Elbe (Änderungen vorbehalten! ) tgl. 9:00 bis 18:00 Uhr, Tel. 0160-5960668

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Tel.: 0173 2486795 (aktuelle Änderungen unter www. arneburg-goldbeck.de)

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Sandau Mo bis Sa 5:30 bis 21:30 Uhr So, Fei. 7 bis 21.30 Uhr

Werben/Räbel Mo bis Fr: 6:00 bis 20:00 Uhr Sa,So, Fei. 7:00 bis 20:00 Uhr

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Fähren über die Elbe

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Industriegeschichte

Die Herzsche Ölmühle in Wittenberge

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Wittenberge. Jährlich lädt das Gelände der alten Ölmühle in Wittenberge zahlreiche Besucher zu Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art ein. Sie reichen von Rock- und Popkonzerten bis zu den Elblandfestspielen mit Operetten-, Film- und Musicalmelodien. Wer schon einmal dort zu Gast war, konnte sich von der einzigartigen Kulisse des Industrie­denkmals überzeugen. Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Vergangenheit des Komplexes gemacht? Für alle Leser, die nicht aus Wittenberge kommen, haben wir einige Informationen zusammengetragen. Die Gründung der Ölfabrik geht auf den bedeutenden jüdischen Kaufmann Salomon Herz (17911865) zurück. 
Er entstammte einer anhaltinischen jüdischen Bankiersfamilie aus Bernburg. Zunächst konnte der finanzkräftige Unternehmer 1823 in Berlin eine Getreidehandlung gründen und im gleichen Jahr kaufte er in Wittenberge ein Dünengrundstück an der damaligen „Kirschenreihe“, um hier eine Ölfabrik und die erste Ölhandlungsgesellschaft Deutschlands zu errichten.
Nachdem das Comptoir der Fabrik zunächst in Berlin verblieben war, wurde Herz 1825 Bürger der Stadt Wittenberge. Er trat der Kooperation der Kaufmannschaft bei und wurde 1855 zu deren „Ältesten“ gewählt.
Als bedeutender Aktionär der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft inspirierte er die Entscheidung der preußischen Regierung von 1845, die bereits im Bau befindliche Eisenbahnlinie über Wittenberge zu legen, was den industriellen Aufschwung der Stadt begründete. Die Ölfabrik kann somit als Beginn der In-

So kennen die Wittenberger noch ihre Ölmühle.

dustrialisierung Wittenberges gelten. Zu ihrer Entwicklung trug auch der sogenannte Herzsche Kanal bei, eine Wasserverbindung zwischen der Stepenitz bei Klein Breese und dem bis 1835 entstandenen Wittenberger Elbehafen. Salomon Herz, ein fest in der Tradition des Judentums verwurzelter Unternehmer, trug mit einer regelmäßigen Abgabe des Zehnten entscheidend zu allgemeinen Wohltätigkeit bei. Nachdem 1856 ein Großfeuer die Wittenberger Ölfabrik zerstört hatte, wurde sie praktischer und größer wieder aufgebaut. Salomon Herz starb am 16 Juli 1865 in Berlin. Im selben Jahr übernahm sein Sohn Wilhelm als Geschäftsführer die Ölmühle. Er gründete später die SchultheissBrauerei und war Präsident der Berliner Handelskammer. Mit dem 50jährigen Kaufmannsjubiläum erfolgte dann eine weitere Stiftungshandlung für mietfreies Wohnen alter und erwerbsunfähiger Handwerker und Arbeiter der Ölfabrik. Außerdem errichtete Hermann Herz im Januar 1897 ein Wittenberger Waisenhaus. Die Jahre der Weltwirtschaftskrise machten es unmöglich, die

Foto: Archiv

Fabrik rentabel arbeiten zu lassen, so dass 1929 die Aktiengesellschaft „S. Herz Ölfabriken Wittenberge“ gegründet wurde. 1942 kam es zu einer erneuten Krise, die durch Schwierigkeiten bei der Rohstoffbeschaffung ausgelöst wurde. Die „Märkische Ölwerke AG“ entstand. Sie stellte im April 1945 ihre Produktion ein. Unter den schwierigen Bedingungen in der Nachkriegszeit begann die Ölmühle 1949 unter dem Namen VEB Märkische Ölwerke Wittenberge mit ihrer Produktion. Zu seinen besten Zeiten, z. B. 1968, zählte das Werk 690 Beschäftigte. Öle für technische Zwecke, aber auch Speiseöle und Kunstharzlacke gehörten zur Produktionspalette. Nach der politischen Wende zwischen 1990/91 firmierte das Unternehmen unter dem Namen Märkische Ölwerke AG, bis 1991 die Produktion für immer eingestellt wurde. Im Januar desselben Jahres gab es noch 319 Beschäftigte, davon war ein Drittel in Kurzarbeit. Der größte Teil der Produktions- und Werkstätten wurde abgerissen. Die verbliebenen Gebäude erhielten im Juni 1992 wegen ihrer besonderen Architektur den Denkmalstatus. FW


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ihre Entwicklung lässt hoffen; die Jungen werden rechtzeitig flügge, um in ihr Winterquartier zu gelangen, allerdings an der Seite der Altvögel, von denen sie dann unterwegs noch vieles lernen müssen, zum Beispiel Futtersuche.“ 14 Jungstörche haben unlängst ihre „Personalausweise“, sprich Ringe erhalten; einer von ihnen sei vom Storchenhof Loburg gekommen, um in Werben ausgewildert zu werden und von einem Storchenpaar in Werben erfolgreich adoptiert zu werden. An Hand der Ringe habe man beispielsweise ersehen können, dass sich zwei benachbarte Singles zu einer neuen „Ehe“ zusammengetan und eine Familie gegründet hatten. Vor allem den Jungen mache die gegenwärtige Hitze sehr zu schaffen, sagte Graul. „Die Eltern können in den Schnäbeln nicht genügend Wasser heranschaffen, um sie zu kühlen. Es sind nur Tropfen auf das heiße Gefieder.“ Was die Futtergrundlage betrifft, so gestalte sie sich für die Störche immer schwieriger. „Grünlandflächen werden großflächig gemäht,

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so dass für kurze Zeit ein Nahrungsüberschuss besteht, danach aber müssen die Vögel darben. Mäuse gibt es in diesem Jahr sehr wenig. Drüben in Rühstädt sind die Landwirte bewusster und mähen in der Storchensaison kleinteilig.“ Anderes Grünland werde umgebrochen, da mehr EU-Fördermittel für bestelltes Ackerland in die Taschen der Bauern fließen. Durch den vermehrten Maisanbau für die Biogasgewinnung sei die Landwirtschaft ein bisschen ins Schleudern geraten. „Im Jahr 2013 soll die Fördersache bei der EU neu verhandelt werden“, hat Graul gehört. „Dann werden wohl Grünland und Ackerflächen nicht mehr unterschiedlich gefördert werden.“ „Die Aufzucht von vier bis fünf Störchen pro Nest ist schon ein sehr gutes Ergebnis“, erklärte Graul. „Wir haben einen Horst mit fünf Jungen bei Bergmann. Sechs Junge sind schon eine Seltenheit.“ Bei vier- bis fünfschnäbeligem Nachwuchs müssen die Altstörche in einer Saison zehn bis elf Zentner Futter heranschaffen. FS

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Auf der Plattform des Elbtores beobachtet Ulrich Graul durch das Spektiv das Leben in den verschiedenen Nestern im Elbestädtchen und hat manchmal auch Zaungäste dabei. Foto: FS

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Werben. „Auf unserer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe, hat ein schwarz-weiß Röcklein, trägt auch rote Strümpfe ...“. Tradition hat das Kinderlied, und Tradition hat auch das Storchleben im Elbestädtchen Werben. Hier gibt es eine Außenstelle des NABUKreisverbandes Stendal, ehrenamtlich geleitet von Ulrich Graul. Keiner weiß über die hiesigen Adebare besser Bescheid, als dieser engagierte Naturfreund und -schützer. Seiner Information zufolge ziehen 16 Horstpaare derzeit 30 Jungstörche auf, „und wir hoffen, dass sie alle flügge werden.“ Werben und das Elbedorf Wahrenberg gelten als storchenreichste Orte in der Altmark. „Mit Rühstädt in der Prignitz am anderen Elbeufer können wir allerdings nicht mithalten. Wir wollen aber hegen und pflegen was wir haben, nicht nur den Touristen zum Anblick.“ Ein Storchpaar sei bereits im Februar angereist, als es noch ziemlich kalt war und hatte gleich mit der „Renovierung“ des Nestes begonnen; dessen Junge hätten bereits Anfang Juli Flugversuche unternommen. Ein Storch lebt als Single im Nest an der Behrendorfer Straße. Zwei Nester – auf dem Rathaus und auf der Schule – seien bei Konkurrenzkämpfen geplündert worden. Als die Altvögel mal nicht aufgepasst hatten, habe ein anderer Storch die bereits gelegten Eier aus dem Nest geworfen. Offiziell gehen Graul und seine Helfer in dieser Saison von insgesamt vier Verlusten aus. In der Streuobstwiese hat sich ein Neuer angesiedelt. Zwei Paare seien in diesem Frühjahr mit Verzug aus dem Süden zurück gekommen und hätten relativ spät Nachwuchs bekommen. „Aber

Flora & Fauna

30 Jungstörche auf Werbener Dächern


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Abenteuer-tipp

Auf dem Wasser von Cottbus nach Havelberg

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Havelberg. Für einen Autofahrer sind 320 zurückgelegte Kilometer im Urlaub kein Problem. Zu Recht stolz auf sich sein kann derjenige, der diese Distanz in lediglich neun Tagen im Kanu zurücklegt. 15 Jugendliche und drei Betreuer nahmen unter der Regie des Havelberger Jugendzentrums diese sportliche Strapaze in diesem Jahr erneut auf sich. Rolf Müller ist  Leiter des Jugendzentrums und seit Anbeginn für die Touren zuständig. Er schafft es seit 1994 immer wieder, eine andere Strecke zu entdecken. Diesmal wurde erstmals der Spreewald durchpaddelt – eine Region, die voll auf Wasserwanderer zugeschnitten ist. Eingesetzt wurde in der Spree nahe Cottbus, danach mussten etliche Wildwasserabschnitte des hier noch klaren Flusses gemeistert werden. Übernachtet wurde auf einer Wiese mitten im Spreewald. Hier schlossen die Wasserwanderer abends erstmals Bekanntschaft mit den Mücken – sie sollten sie wie die gleißende Sonne die gesamte Strecke lang begleiten. Die folgenden drei Etappen mit je fast 50 Tageskilometern forderten den Paddlern alles ab, hinzu kam  die glühende sommerliche Hitze. Im   Spreewald lernten die Paddler erstmals  Kanu-Rutschen kennen, welche neben Wehren angebracht waren und den Wasserwanderern das Umtragen ersparten. Über Dahme und Spree, etliche kleine Seen und erste große Schleusen führte die Tour in die Bundeshauptstadt.  Über die Treptower Schleuse ging es in den Landwehrkanal, mitten durch Berlin. Direkt vorbei am Technikmuseum mit dem Flugzeug an der Fassade und am Potsdamer Platz,

Philipp Wichmann und Sven Hackbarth kämpfen sich durch die Mögeliner Havel. Foto: Ingo Freihorst

unter etwa 50 Brücken hindurch. Kurz vor Plaue, dem Tagesziel der sechsten Etappe, wartete eine weitere Herausforderung auf die Paddler: der Breitling. Doch in der Hitze regte sich auf dem riesigen See kein Lüftchen, die sonst gefürchteten Wellen, die schon oft zu langen Umwegen zwangen, blieben diesmal aus. Dafür machten die Insektenstiche und erste Sonnenbrände den Jugendlichen zu schaffen. Abenteuerlich wurde es auf der Etappe nach Rathenow, als Rolf Müller in die Seitenarme bei Mögelin einbog. Einige hundert Meter waren komplett verkrautet, eine Herausforderung, die vom Team begeistert gemeistert wurde. Urwaldähnlich war es anderntags auch in der Stremme nahe Rathenow. Sie führte nur wenig Wasser, an manchen Stellen war es nur knöcheltief, was die Paddler zum Treideln zwang. Das Aussteigen war nicht gerade angenehm: Am Ufer versank man im knietiefen Modder oder das dunk­ le stehende Wasser stank wie Gülle. „Hier kommt niemand durch“, hatte zu Beginn des Grabens ein

Einheimischer gewarnt. In den Ohren der Paddler klang dies hingegen wie eine Aufforderung. Worin liegt das Geheimnis der Anziehungskraft der doch sehr anstrengenden und  oft bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit führenden Touren? Der 24-jährige Stendaler Martin Lewa, er paddelt seit 2000 mit, meint dazu: „Es ist toll mitzuerleben, wie die Truppe aufgrund der allein nicht zu meisternden Aufgaben zusammenwächst. Immer wieder sorgen Grenzerfahrungen für unvergessliche Erlebnisse. Sie prägen jeden von uns für sein ganzes Leben und sorgen bei künftigen Stresssituationen für innere Ruhe und Durchhaltevermögen. Wer sonst aufgrund von Äußerlichkeiten nur wenig Anerkennung erfuhr, wird bei der Tour nicht nur voll integriert, sondern ein gleichberechtigtes und unverzichtbares Mitglied.“   Ein anderer Paddler brachte es vor ihm ganz kurz auf den Punkt: „Bei dieser Paddeltour werden Männer gemacht.“  Ingo Freihorst


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gibt Spielzeugmodelle geschaffen. So werden heute noch von polynesischen Kindern Modelle von Auslegersegelbooten hergestellt, die so schon vor 3000 Jahren hätten gemacht werden können. Funktionsmodelle von Erwachsenen mit Segeln dürften erst mit der Zeit der französischen Revolution (1848) aufgekommen sein. Die Weiterentwicklung der für Privatpersonen verfügbaren Werkzeuge und Techniken (Klebstoffe, Kunstharze, Ätztechnik, Elektronik und Microcomputer) hat zu einer raschen Weiterentwicklung auch auf diesem Sektor geführt. Zeit, ja Zeit hat so ein Schiffsmodellbauer nie. Es gibt Modelle, an denen oft über 500 Stunden, dass sind mehrere Jahre, gearbeitet wird. Der Modellbau ist ein sehr vielschichtiges Hobby mit einer Kombination von vielen handwerklichen Tätigkeiten. Vom Holzbau über die Arbeit mit verschiedenen Kunststoffen bis hin zur Elektronik und Farbgestaltung reicht dabei die Palette. Ein sehr anspruchsvolles Hobby also. Das

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lässt sich natürlich nur schwer ohne Gleichgesinnte betreiben. Der fachliche Austausch und die Hilfe untereinander führen mit Sicherheit zu noch besseren Ergebnissen und mehr Freude. In Wittenberge gab es vor vielen Jahren eine sehr aktive „Arbeitsgemeinschaft Junger Modellbauer“. Nach diesem Vorbild könnte man heute eine Interessengemeinschaft ins Leben rufen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Neben dem gemeinschaftlichen Aspekt und der gegenseitigen Hilfe bei der Lösung kniffliger Probleme ist sicherlich auch die Präsentation der Modelle unter einem Dach einfacher. Haben Sie nicht Lust sich zu beteiligen? Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Ulrich Zumkowski unter der Telefonnummer: 03877 79960. Freuen Sie sich also auf das Erlebnis Schiffsmodellbau in seiner ganz praktischen Präsentation am 22. August in Wittenberge. Betreut wird die Veranstaltung durch Lieselotte Hetze, der bei dieser Gelegenheit herzlich zu danken ist. Frank Wenzel

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Wie im Großen so im Kleinen. Anspruchsvolle Modelle, sind kaum von ihren großen Vorlagen zu unterscheiden. Foto: U. Zumkowski

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Wittenberge. Viele Besucher des Wittenberger Straßen- und Hafenfestes freuen sich sicherlich schon wieder auf Präsentationen der Schiffsmodellbauer. Wie in den vergangenen Jahren, sind sie am zweiten Tag des Festes direkt am Nedwighafen in der Nähe der Gaststätte „Zum Fährmann“ zu erleben. Die Modellbauer aus Tangermünde, Salzwedel, Schwerin und Wittenberge zeigen ihre Modelle an Land und natürlich auf dem Wasser. Der Schiffsmodellbau scheint modern, ist jedoch schon sehr alt. Der älteste Nachweis eines Segelschiffes überhaupt ist ein 4000 Jahre altes Tonmodell, das im Zweistromland gefunden wurde und heute im Israel Museum in Jerusalem zu besichtigen ist. Die ältesten erhaltenen und bereits in heutigem Sinne fein detaillierten Schiffsmodelle sind Grabbeigaben des Pharaos Tutenchamun (1333– 1324 v. Chr.). Aus dem Jahr 1525 ist bekannt, dass konkurrierende Schiffbaumeister dem venezianischen Staat Modelle ihrer eigenen Entwürfe zur Entscheidung über ein Schiffbauprogramm vorlegten, was wohl den Startpunkt einer ganz neuen Entwicklung im Schiffsmodellbau markiert: die Schaffung maßstabsgetreuer und in den Proportionen richtiger Modelle. Ab 1670 wurden Modellentwürfe in Dänemark vom ausführenden Schiffbauer per Dekret gefordert. Das älteste erhaltene dieser Werft- oder Dockyard-Modelle in England stammt aus dem Jahr 1655. Nichtkommerzieller Schiffsmodellbau, der rein dem Privatvergnügen dient, ist wesentlich schwerer durch die Geschichte zu verfolgen. Vermutlich haben Kinder schon seit es Schiffe

Hobby & Freizeit

Schiffsmodellbau ein vielseitiges Hobby


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Informationen

Museen und Sehenswürdigkeiten

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Tangermünde Salzkirche Zollensteig, 39590 Tangermünde Tel. 039322 45494 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Stadtgeschichtliches Museum Am Markt, 39590 Tangermünde Tel. 039322 42153 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Zeitzeug am Eulenturm Lange Straße 34, 39590 Tangermünde Tel. 039392 81902 und 0173 2411525 Mo - So 10 - 12 und 14:30 - 19:30 Uhr Burgmuseum Schloßfreiheit Schloßfreiheit 5, 39590 Tangermünde Tel. 039322 92844 brueckner@tangermuende.de Di - So 10 - 17 Uhr Schönhausen (b. Tangermünde) Bismarck-Museum Schönhausen Bismarckstraße 2, 39524 Schönhausen, Tel. 039323 38874 www.bismarck-museum-schoenhausen.de täglich von 10 - 18 Uhr Havelberg Prignitz Museum Am Dom, 39539 Havelberg Tel. 039387 21422 www.prignitz-museum.de Di - So 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr Bad Wilsnack Wunderblutkirche Große Straße 55, 19336 Bad Wilsnack Tel. 038791-27 21 u. 038791-6200 www.wunderblutkirche.de Rühstädt Bauernmuseum Dorfstr. 16, 19322 Rühstädt Tel. 038791-2091 Di - So 10 - 18 Uhr Mo geschlossen Werben Heimatstube Im Elbtor, 39615 Werben Tel. 039993 92755 Öffnungszeiten nach Vereinbarung Beuster (b. Seehausen) Blaulicht-Museum Sammlung historischer Feuerwehr-, Polizeiund Rettungsdienstfahrzeuge Am Burggraben 1, 39615 Beuster Tel. 039397 97444 Mo - Fr 10 - 16 Uhr Sa und So 10 - 12 und 14 - 16 Uhr bitte mit Voranmeldung

Wittenberge Stadtmuseum Alte Burg Putlitzstraße 2, 19322 Wittenberge Tel.03877 405266 E-Mail:stadtmuseum@kfh-wbge.de Di - So 11 - 17 Uhr, Uhrenturm auf dem Gelände des Veritasparkes, 19322 Wittenberge Di - So 11-17 Uhr (vom 9.5.-04.10.) Perleberg Stadt- und Regionalmuseum Mönchort 7-11, 19348 Perleberg Tel. 03876 612964 Di - Fr 10 - 16 Uhr, 2. u. 4. So 10 - 16 Uhr und nach Vereinbarung Museumsgalerie im Wallgebäude Mo - Do 10 - 16 Uhr, Fr 10 - 15 Uhr Oldtimer Museum Wilsnacker Straße 12, 19348 Perleberg Tel. 0 38 76 -61 30 01 o. 0162-7356251 www.oldtimerfreunde-perleberg.de Di und Do 13 - 16 Uhr Mi und Fr 9 - 12 Uhr So 14 - 17 Uhr DDR-Geschichtsmuseum Feldstr. 98a Do-Fr 10-13 Uhr; Sa, So, Feier. 13-16 Uhr Lanz Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkstätte Am Ring 21, 19309 Lanz Tel. 0387 80-72 10 oder 73 85 0162-885 59 71 oder 0175-668 90 63 Mo - Fr 9.30 - 16 Uhr Sa und So auf Voranmeldung Lenzen Besucherzentrum/Burgmuseum Tel. 038792 1221, Burgmuseum 038792 5078100 www.burg-lenzen.de und www.burgmuseum-lenzen.de täglich 10 - 18 Uhr Seehausen Turmuhrenmuseum Seehausen Mühlenstraße 48, 39615 Seehausen Tel. 039386 51006 Sa 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr So 14 - 16 Uhr Osterburg Kreismuseum Straße des Friedens 21 39606 Osterburg (Altmark) Tel. 03937 83730 www.museum-osterburg.de Di - Fr 9 - 16 Uhr So 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung Stendal Altmärkisches Museum Schadewachten 48, 39576 Stendal

Tel. 03931 651700 Di 13 - 17 Uhr, Mi - Fr 10 - 17 Uhr Sa 13 - 18 Uhr So und Feiertage: 11 - 18 Uhr Winckelmann Museum Winckelmann Straße 36/37, 39576 Stendal Tel. 03931 215226 www.winckelmann-gesellschaft.de Di - So 10 - 17 Uhr Landes-Feuerwehr-Museum Am Ostbahnhof, 39576 Stendal Tel. 03931 212575 Di, Do, Sa 9 - 11 Uhr und 13 - 17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung Arendsee Heimatmuseum Am See, 39619 Arendsee Sa und So 11- 16 Uhr Schnackenburg Grenzlandmuseum Am Markt 3, 29493 Schnackenburg Tel. 05840 294 www.museum-schnackenburg.de Göhrde Waldmuseum König-Georg-Allee 5, 29473 Göhrde Tel. 05855 675 www.waldmuseum-goehrde.de Di - So 10 - 17 Uhr Clenze „Das blaue Haus“ Clenze Kapellenstr. 7, 29459 Clenze Tel. 05844 554 www.museum-clenze.de Mi - Sa 16 - 18 Uhr Vietze Heimatmuseum Hauptstr. 7, OT Vietze, 29478 Höhbeck Tel. 0 58 46-14 39 Sa, So und Fei. Führungen um 16 Uhr (kann nur mit Führung besichtigt werden) Lübeln Rundlingsmuseum (Freiluftmuseum) Lübeln 2, 29482 Küsten OT Lübeln Tel. 05841 9629-0 www.rundlingsmuseum.de täglich 10 - 18 Uhr Lüchow Amtsturm-Museum 29439 Lüchow Tel. 05841-1260 Di - Sa 13 - 18 Uhr So und Fei 10 - 12 und 13 - 18 Uhr Atelier im Garten Satemin, Satemin Nr.1


Wanzer Bockwindmühle am Elberadweg Tel. 039395 81280 Führungen nach Absprache, Besichtigung Sa und So von 11 bis 17 Uhr

Informationen J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J J

Demerthin Renaissanceschloss Schulstr. 10,16866 Gumtow OT Demerthin Tel. 033977-80344 o. 87915 www.schloss-demerthin.de

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Ziemendorf Treppenhaus der Menschenrechte in renovierter Grenztruppenkaserne Dorfstraße 49 g, 39619 Ziemendorf Tel. 039384 97295 Führungen nach Absprache, Besichtigung von 8 bis 20 Uhr

Buch Elbelandmuseum Kirchstr.1, 39517 Buch Tel. 039362 81673 o. 90009 Mo und So von 10 bis 17 Uhr

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Grabow Heimatmuseum Marktstr. 19, 19300 Grabow Tel. 038756 70054 Di bis Fr 9 bis 11 Uhr Mi, So und Fei. 14 bis 16 Uhr Führungen nach Voranmeldung

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Lübtheen Museum „Altes Küsterhaus“ Schulstr. 2, 19249 Lübtheen Tel. 038855 77523 Di bis Do 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr So 14 bis 17 Uhr und nach Vereinb.

Neustadt (Dosse) Technisches Denkmal Gaswerk Havelberger Str. 25, 16845 Neustadt Tel. 033970 51187 Di bis Fr 10.00 bis 16.00 Uhr Sa und So 13.00 bis 16.00 Uhr Kutschenmuseum Neustadt(Dosse) Havelberger Str., 16845 Neustadt Tel. 033970 13883 Mo bis Fr 9.00 bis 17.00 Uhr Sa und So 10.00 bis 17.00 Uhr Museum-DDR Erinnerungen Kampehl 35, 16845 Neustadt Tel. 0175 3808054 tgl. 10.00 bis 18.00 Uhr Ritter Kalebuz Kampehl, 16845 Neustadt Tel. 033970 13265

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Neu Kaliß Regionalmuseum Karl-Marx-Str. 22, 19294 Kaliß Tel. 038758-26270 Mi/So 10 bis 12 Uhr

Alt Jabel Dat lütt Museum Friedensstr. 15, 19303 Alt Jabel Tel. 039759 20234 oder 20452 Mai bis 3. Oktober So/Fei 14 bis 17 Uhr in der Woche nach tel. Vereinbarung

Neustadt-Glewe Burg/Museum Burg, 19306 Neustadt-Glewe Tel. 038757-2384

Streckenthin Museumsdruckerei Natur- und Landschaftsschutz-Denkmalpfle-

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Bleckede ElbSchloss Bleckede Schloßstr. 10, 21354 Bleckede Tel. 05852-951416 Fax 05852951499 www.elbschloss-bleckede.de April - Oktober Die - So 10 - 18 Uhr März - November Die - So 10 - 17 Uhr

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Pritzwalk Stadt- und Brauereimuseum Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk Tel. 03395 302802 www.museum-pritzwalk.de

Meyenburg Modemuseum Schloss 1, 16945 Meyenburg Tel. 033968 508961 März bis Oktober Di bis So 10 bis 18 Uhr

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Ludwigslust Schloss Schlossfreiheit, 19288 Ludwigslust Tel. 03874-5719-0, täglich 10 bis 18 Uhr

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Boizenburg Erstes Deutsches Fliesenmuseum Reichenstr. 4, 19258 Boizenburg Tel. 038847 53881 www.jugendstilfliesen-museum.de Di bis Fr 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr Sa und So 14 bis 16 Uhr Heimatmuseum der Stadt Kirchplatz 13, 19258 Boizenburg Tel. 038847-52074 Elbbergmuseum Am Elbberg, 19258 Boizenburg Tel. 038847 55519 stadtinfo@boizenburg.de

Neuhausen Burg- und Schlossanlage Neuhofer Str. 20, 19348 Neuhausen Tel. 038785 90162 www.schloss-neuhausen@de Terminabstimmung erforderlich

Rüterberg Dorfrepublik Rüterberg Am Brink 3, 19303 Rüterberg Tel. 038758 20333 nach tel. Vereinbarung

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Dannenberg Waldemarturm 29451 Dannenberg Tel. 05861 808117 oder 808545 www.waldemarturm.de Mi bis Sa 14 bis 17 Uhr So und Fei. 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr Historisches Feuerwehrmuseum 29451 Dannenberg, OT Neu Tramm Tel. 05861 2242 www.historisches-feuerwehrmuseum.de Sa, So und Fei. 10 bis 16 Uhr

Salzwedel J.-F.-Danneil-Museum An der Marienkirche 3, 29410 Salzwedel Tel. 03901 423380 Di bis Fr 13 bis 16.30 Uhr Sa/So/Fei 13 bis 17 Uhr

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Dömitz Museum Festung Dömitz Auf der Festung, 19303 Dömitz Tel. 03 87 58 - 2 24 01 www.festung-doemitz.de Di bis So 10 bis 16.30 Uhr

Lindenberg Prignitzer Kleinbahnmuseum Hauptstr. 7, 16928 Lindenberg Tel. 033982 60114, www.pollo.de

Arneburg Heimatmuseum Breite Str., 39596 Arneburg Tel.: 039321 51817, Frau Hack täglich 10.00 bis 18.00 Uhr Burgberg mit Mauerresten Alter Stadtkern Klein-ste Galerie im „Goldenen Anker“

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Hitzacker Altes Zollhaus Zollstraße 2, 29456 Hitzacker Tel. 05862 8838 www.museum-hitzacker.de Di bis So, von 10 bis 17 Uhr Führungen auf Nachfrage Archäologisches Zentrum Hitzacker Elbuferstr. 2-4, 29456 Hitzacker Tel.05862 6794 www.archaeo-centrum.de Di bis Fr 10 bis 16 Uhr Sa, So und Fei. 10 bis 18 Uhr

Wolfshagen Schlossmuseum Putlitzer Str. 16, 19348 Wolfshagen Tel. 038789 61063 www.schlossmuseum-wolfshagen.de Mi bis So u. Fei. 11 bis 16 Uhr

ge Förderverein Streckenthin e.V. Streckenthiner Dorfstr. 17, 16928 Pritzwalk OT Streckenthin Tel. 033989 40600

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Wustrow Museum Wustrow Lange Str. 9, Wustrow (Wendland) Tel. 05843 244 oder 429 www.museum-wustrow.de Di - Do 14 - 17 Uhr Fr 11 - 17 Uhr, So 14 - 17 Uhr

Di bis Fr 10 bis 12 Uhr u. 13 bis 17 Uhr Sa und So 13 bis 16 Uhr

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Tel. 05841-971989, www.helion.satemin.de Sa, So, Fei. 11 bis 18 Uhr Galerie 1A Ranzau 1A, 29439 Lüchow OT Ranzau Sommerausstellung bis 25.10. Tel. 05841-5308

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Persönlichkeiten

Ein Leben für die Elbe

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Im Oktober 2010 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 20. Mal. Für Dr. Ernst Paul Dörfler bedeutet das 20 Jahre Kampf für den Schutz der Elbe und gegen den Saaleausbau. Mit seinem außergewöhnlichen und langjährigen Engagement hat Ernst Paul Dörfler einen zentralen Beitrag zum Schutz einer der wichtigsten Flusslandschaften Europas geleistet. Zum Jubiläum der Wiedervereinigung verleiht die europaweit tätige Naturschutzstiftung ihm dafür im Oktober den diesjährigen Euronatur-Preis. Dazu schreibt der BUND in seiner Gratulation zu dieser verdienten Auszeichnung: Die DDR-Umweltbewegung hat entscheidend zu einem friedlichen Wandel in Deutschland beigetragen. Auch daran soll der Euronatur-Preis 2010 erinnern. Unter anderem als Mitbegründer der Grünen Partei in Ostdeutschland und deren Vertreter am Zentralen Runden Tisch hat Dörfler die Zeit des politischen Umbruchs genutzt, um Strukturen für den amtlichen Natur- und Umweltschutz mit zu gestalten. Er erkannte schnell, welche Gefahren die politische Wende für die Naturschätze Ostdeutschlands barg. Vor genau 20 Jahren war er Abgeordneter in der frei gewählten Volkskammer, gemeinsam mit Joachim Gauck und Matthias Platzeck in einer Fraktion. In dieser Fraktion konzentrierten sich jene Umweltaktivisten und Bürgerrechtler, die schon viele Jahre vor der Wende die „Unbequemen“ für die Regierenden waren und am Zustandekommen der Wende einen bedeutenden Anteil hatten. „Als Zeitzeuge kann ich authentisch berichten, wie das Engage-

Ernst Paul Dörfler ist Mitgründer der Grünen Partei in Ostdeutschland und Pionier im Umweltund Naturschutz. Foto: RD

ment für eine lebenswerte Umwelt an den Grundfesten von Partei und Regierung der DDR rüttelte“, so Dörfler. Seit den 90er Jahren macht Ernst Paul Dörfler sich hauptsächlich für den Schutz der Elbe-Flusslandschaft stark. Dazu gehört unter anderem die umweltpolitische Arbeit auf Landes- Bundesund EU-Ebene als Leiter des BUND-Projektes zum Elbschutz. Als Aktivist und Mitbegründer der über den gesamten Fluss vernetzten Bürgerinitiative „Pro Elbe“ hat er mit Tausenden in der Elbe gebadet, den Domfelsen in Magdeburg besetzt und bei der Jahrhundertflut auf den Deichen gekämpft. Doch radikal ist er nicht: Mit Aktivitäten wie der BUND-Initiative „Dialog im Boot“ sucht er immer wieder den konstruktiven Austausch mit Politikern und Entscheidungsträgern. Sein Ziel ist es, den Menschen wirtschaftliche Perspektiven zu geben, um das Naturparadies der Elbauenlandschaft zu erhalten und nicht zu zerstören.

„Nicht die Elbe selbst, sondern das naturtouristische Potenzial dieses letzen naturnahen Stromes in Deutschland sollte weiter ausgebaut werden“, sagt Dörfler. Die Elbe ist ein Niedrigwasserfluss und für den geforderten ganzjährigen Güterverkehr völlig ungeeignet. „Jährlich werden Millionen Euro in den Fluss versenkt, ohne dass das Ziel einer ganzjährigen Befahrbarkeit erreichbar ist. Dieses Geld könnte sehr viel sinnvoller investiert werden“, so der Euronatur-Preisträger. Der EuroNatur-Preis wurde erstmals im Jahr 1992 verliehen. Seitdem wurden zahlreiche herausragende Persönlichkeiten, die sich privat oder im Rahmen ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Tätigkeit für den Naturschutz engagieren, gewürdigt. Frühere Preisträger des Euronatur-Preises sind u.a. Prof. Dr. Klaus Töpfer, Karl Ludwig Schweisfurth, Prinz Charles, Michail Gorbatschow, Nelson Mandela und Dr. Hans Bibelriether.


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eine zweijährige Ausbildung zur „Technischen Assistent/-in für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe (NAWARO)“ in Kooperation mit den BBS II Gifhorn. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Anrechnungsmöglichkeiten der erworbenen berufsschulischen Ausbildungsanteile. Eine bessere Verzahnung der Teilbereiche des Berufsbildungssystems soll erreicht und verlässliche Übergänge organisiert werden. Eine neue Ausbildungsstruktur im Bereich der Produktion nachwachsender Rohstoffe und der Erzeugung regenerativer Energien. Durch die Verbesserung der Anrechnungsmöglichkeiten berufsschulischer Ausbildungsanteile auf anerkannte Ausbildungsberufe der dualen Berufsausbildung organisiert und etabliert das Projekt verlässliche Übergänge von der schulischen in die duale Ausbildung. Hierbei werden sowohl Berufe im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammern, wie auch Berufe unter Verantwortung der Handwerkskammer berücksichtigt. FW

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Ausbildungsberufes. Die Regelung von Übergängen in klassisch duale Berufe bietet den Absolventen eine breitere Nutzungsmöglichkeit der schulischen Ausbildung. Unternehmen, die in „klassischen“ Berufen ausbilden und die zweijährige schulische Ausbildung teilweise anerkennen, werden von dem breit angelegten Vorwissen der Absolventen profitieren. Im Projektteam arbeiten Birgit Körschner und Iris Baas mit. Von Oktober an ist Stefan Gadegast im Team, der zurzeit das Projekt „Ausbildungsnetz Lüchow-Dannenberg“ leitet. Für Nachfragen steht das Projektteam gerne zur Verfügung (Tel. 05841 126141). Bewerbungen sind an „EnerGO Lüchow-Dannenberg“, Theodor-Körner-Straße 14, 29439 Lüchow zu richten. Maria Horn Das Projekt basiert auf einer strategischen Partnerschaft mit den Berufsbildenden Schulen Lüchow. Die BBS Lüchow bieten in einem bundesweit einmaligen Schulversuch für Absolventinnen und Absolventen von Realschulen

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Sie wollen die Ausbildung im zukunftweisenden Beruf in Lüchow etablieren (v.l.n.r.): Stefan Gadegast, Petra Bauer (Koordinatorin für EU-Geförderte Projekte), Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland, Iris Baas, Birgit Körschner, Ilka Burkhardt-Liebig (Leiterin BBS Lüchow), Dr. Hergen Scheck (Koordinator Metalltechnik BBS Lüchow).

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Lüchow. Mit sanften Paukenschlägen macht die „Bioenergieregion Wendland-Elbetal“ auf sich aufmerksam. Mehr als 30 Biogasanlagen produzieren Strom und Wärme, in Gorleben haben schon 1997 innovative heimische Unternehmer mit der Herstellung von Biogaskraftwerken begonnen und seitdem weltweit mehr als 500 Anlagen installiert, in Lüchow bilden sich Führungskräfte an der „Akademie für Erneuerbare Energie“ weiter. Und nun ein weiterer Paukenschlag: Die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Lüchow bieten die zweijährige Ausbildung zum „Technischen Assistenten für die Verarbeitung von Nachwachsenden Rohstoffen“ an. „EnerGO Lüchow-Dannenberg“ nennt sich das Projekt, das jungen Menschen gute Chancen für die berufliche Zukunft eröffnet. Die erste Klasse wird mit dem neuen Schuljahr starten. „Es sind noch Bewerbungen möglich“, macht Iris Baasch vom Projektteam aufmerksam. Der Lehrplan bietet einen Querschnitt über die Lernfelder Fertigungs-, Informations- und Elektrotechnik, Wissen aus der Anlagentechnik, Energie-, Verfahrens- und Biotechnik. „Das ist viel! Interessierte Jugendliche sollten Interesse an Naturwissenschaften und Technik mitbringen. Es ist günstig, mit einem guten Realschullabschluss in die Ausbildung zu starten“, raten die Fachlehrer. In der Ausbildung ist das Erreichen der Fachhochschulreife anvisiert, was zusätzlich den Übergang in ein Studium ermöglicht. In enger Kooperation mit der BBS Lüchow zielt die Projektarbeit zudem auf eine landes- und bundesweite Etablierung des schulischen

Bioenergie

Bioenergieregion Wendland-Elbetal

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Historisches

Zu heiß - zu kalt Wetterkapriolen

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Das Wetter, das scheinbar ewige Lieblingsthema der Menschen. Kein Wunder, es ist immer aktuell und berührt im wahrsten Sinne des Wortes wirklich jeden. Machen konnten wir das Wetter nie, aber welchen Wert hat doch schon eine Vorhersage von Sonne, Wind und Niederschlag! Und wenn nicht präzise, dann doch wenigstens wahrscheinlich! Von den Zeiten an, als die Blitze noch direkt von den Göttern kamen, die fruchtbringende Nilschwemme am Hundsstern abgelesen wurde, übers Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein, in denen das Wetterwissen auf Überlieferungen und Lebenserfahrung beruhte, war kaum an eine verbindliche meteorologische Vorhersage zu denken. Einen „Meilenstein“ in der Wettervorhersage stellt sicherlich der 100jährige Kalender dar. Er basierte zwar auf präzisen Wetterbeobachtungen, bezog aber auch den wissenschaftlich nicht haltbaren Einfluss der Planeten mit ein. Sieben Jahre Wetterbeobachtungen am Stück stimmten mit der Zahl der damals wichtigsten Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur

überein. In dieser Reihenfolge wurden auch die Jahre mit Namen belegt und wiederholten sich nach 7 Jahren und mit ihnen, so dachte man, auch das Wetter. Der Verfasser war der Mönch Mauritius Knauer, der die Nutzung für die klösterliche Landwirtschaft vorgesehen hatte. Unter dem unhandlichen Ori­ginal­titel „Calendarium oeconomicum practicum perpetuum“ erschien das Werk Mitte des 17. Jahrhunderts deshalb nicht sofort der breiten Öffentlichkeit. Vierzig Jahre nach Knauers Tod erschien der „Hundertjährige Kalender“ im Jahre 1704 schließlich ohne das schwer verständliche Latein. Er sollte sich zu einem „Bestseller“ entwickeln, der bis heute regelmäßig bei einigen Verlagen erscheint. Und was hält dieses Werk für uns heute bereit? Für unsere Generation, die wir mit Augen aus dem Weltraum die Erde beobachten, den Wetterbericht auf unserem Handy abfragen und mit diesen modernen Mitteln 5 Tage in die „Zukunft“ schauen können? Nun, blicken wir auf das bereits laufende „Sonne-Jahr“ 2010: Der Januar ist kalt (wer hätte das ge-

dacht?). Es gibt Glatteis und viel Schnee. Nun gut, der Extremwinter, den wir wirklich hatten bleibt hier außen vor. Oder schauen wir uns den Mai an: Er ist bei uns noch ziemlich regnerisch und grau in Erinnerung. Der 100jährige Kalender sagt dies gerade mal für das letzte Drittel voraus, ansonsten sollte er doch schön sein. Und der überaus hitzige, diesjährige Juli? Laut Kalender liegt erst die zweite Hälfte unter sengender Sonne. Und so bleiben natürlich auch die kommenden Herbsttage allesamt ein vage formuliertes Wetterhoroskop: Von allem etwas, aber von nichts zuviel. Trotzdem liefert uns der 100jährige Kalender interessante Erkenntnisse: Über die seit jeher schwierigen Bemühungen, die Natur mit ihren Kapriolen besser zu verstehen. Das Wetter von heute ist uns scheinbar wirklich etwas berechenbarer geworden. Aber wenn wir heute die großen Skalen der weltweiten Klimaentwicklung betrachten, derer es wohl eher eines tausendjährigen Kalenders bedürfte, sehen wir das wir die Natur eben doch nicht völlig verstanden, geschweige denn im Griff haben.


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fendes Projekt zu fördern – fast unüberwindlich. Dennoch, es gab Ergebnisse: das „Tourismusband Elbe“, in dem die touristischen Vereine entlang der Elbe koordiniert werden, das „Elbelamm“, ein Markenzeichen von 19 Landwirten der Elbregion, das in die gehobene Gastronomie Berlins und Hamburgs Einzug gehalten hat. Versuche, den Hochwasserschutz zu koordinieren, das Elbetal auch als spezifischen Wirtschaftsraum zu entwickeln, stießen an die Grenzen der föderalen Strukturen. Schon 2003 hatte der Landkreis Prignitz die Kündigung des Kooperationsvertrages beschlossen, um die Kosten von 10.000 Euro zu spa-

ren. Die KAG änderte daraufhin ihre Finanzierungsformel – die Landgesellschaften übernahmen die Verpflichtungen, bis auf Brandenburg, in dem es solche Struktur nicht gibt. Damit war die Prignitz sogar kostenfrei in der KAG. „Wir sind bisher nicht offiziell informiert worden“, stellt die Koordinatorin der KAG in Stendal, Stefanie Schernikau, fest. „Die Kreistagsabgeordnete Bärbel Treutler hat uns allerdings schon von dem Vorgang durch die Ausschüsse informiert“. Bärbel Treutler (B90/ Grüne) hatte bis zur Abstimmung gegen die Kündigung gekämpft. Sie und Anke Brandes (Linke) waren zwei der fünf Gegenstimmen bei der Abstimmung. „Es wäre ein Gebot der Ehrlichkeit gewesen, uns zu informieren. Menschlich ist es sehr enttäuschend, zumal mit der Begründung, wir würden uns nur selbst verwalten“, sagt die Koordinatorin, denn ein Kostenfaktor für die Prignitz ist die Arbeit der Koordinierungsstelle nicht. Sie bezweifele ohnehin das Interesse der Prignitzer, das habe sich schon abgezeichnet. „Von Prignitzer Seite wurde immer erst festgestellt, was nicht geht, anstatt nach Lösungen zu suchen.“ Der Koordinierungsstab der KAG wird sich am 4. August mit der neuen Situation beschäftigen. „Wir werden das Loch versuchen zu stopfen“, sagt die Koordinatorin schon mal im Vorgriff. „Vielleicht können wir die Ämter Lenzen-Elbtalaue und Bad Wilsnack-Weisen und die Stadt Wittenberge als Mitglieder gewinnen. Da gibt es bei konkreten Projekten schon Anknüpfungspunkte – zumal die Mitgliedschaft ja kostenlos ist.“ rd

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brandenburgische Prignitz, die Kreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg in Niedersachsen und Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern – gemeinsames Wirken zu organisieren, zeigte sich in der alltäglichen Arbeit. Unterschiedliche Strukturen und Zuständigkeiten, verschiedene Förderrichtlinien, und überhaupt: ein l ä n derübergrei-

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Stendal. Das Band zwischen Magdeburg und Hamburg links und rechts der Elbe ist zerrissen. Der Landkreis Prignitz hat die Mitgliedschaft in der „Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Zusammenarbeit im Elbetal“ gekündigt. Schon Anfang der 90er Jahre hatten die Landkreise an der Elbe die Zusammenarbeit gesucht. Da hatten sie ein gemeinsames Ziel: das Großschutzgebiet entlang des Flusses. Mit der Anerkennung des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe 1997 hatte die Zusammenarbeit erste große Früchte getragen. Der Fluss verlangte es einfach: die Natur kennt keine politischen Grenzen, Hochwasser schert sich nicht um Verantwortungsbereiche, Störchen ist es egal, welcher Partei der Landrat angehört und Touristen wollen radeln, am besten auf eigenen Radwegen, egal, wer sie gebaut hat. Dieser unumstößlichen Logik Rechnung tragend, fanden sich 1996 sieben Landkreise nördlich von Magdeburg bis hinein nach Niedersachsen zusammen, um ihre Aktivitäten bezüglich der Elbe zu koordinieren und die Kräfte für den Schutz des Biosphärenreservates zu bündeln. Daraus entstand 2002 die „Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Zusammenarbeit im Elbetal“. Erklärtes Ziel der KAG ist die „Entwicklung des Elbetals als Natur-, Lebens-, Wirtschaftsund Erholungsraum unter Einbindung von regionalen Partnern aus der Wirtschaft, der Landwirtschaft, den Umweltverbänden und Tourismusorganisationen“. Doch, wie kompliziert es ist, über vier Bundesländer hinweg – vom Jerichower Land, Ohrekreis und Stendal in Sachsen-Anhalt über die

aktuelles

Prignitz kündigt Zusammenarbeit

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das Elbland

Stadt- und Hafenfest

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Industriegeschichte

AMT NEUHAUS

in Wittenberge BLECKEDE

die Öhlmühle Wittenberge

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Jungstörche

4

Mit dem Kanu nach

in Werben

Stapel

Zeetze

Neu Darchau

Havelberg

DAHLENBURG

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Bioenergieregion Lüchow

10 Metzingen

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Heideblütenfest

in der Nemitzer Heide Himbergen

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Pilgerfest

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Oldtimertreffen

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Orgelsommer

in Bad Wilsnack

in Calberwisch

in Gartow

10 Sommerliche Musiktage

in Hitzacker

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Grabow Wustrow

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das Elbland

LUDWIGSLUST

GRABOW

23


L Feste

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L Sport

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L Natur

Sonntag, 1.8.2010

Gast. Campingplatz, 29471 Laasche

16:00

Prign. Museum 39539 Havelberg

bis Sonderausstellung 29.08. „Aktenkundig; Jude“

Dom St. Nikolaus 39576 Stendal

19:00 Orgelkonzert fßr vier Hände

Burgmuseum, 39590 TangermĂźnde

bis Justitia - Der Margarethe Minte 31.10. sonderausstellung

Verdo-Konzertsaal 29456 Hitzacker

20:00

Uhrenturm, 19322 Wittenberge

bis Ausstellung „Querschnitt“ 30.08. SchĂźlerarbeiten des OSZ

Montag, 2.8.2010

Rolandswurt, 19322 Cumlosen

bis Ausstellung Malerei Jonathan Sheratte 30.08.

Hotel Waldfrieden, 29456 Hitzacker

9:30

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Chorsingen fĂźr Jedermann

Museum, 16928 Pritzwalk

bis Ausstellung „ Jazz Changes“ 15.08. Jazzinstitut Darmstadt

St.-Johannis-Kirche 29456 Hitzacker

11:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Barockmatinee

„Ale Burg“ 19322 Wittenberge

bis Ausstellung „Grenzschriften“ 30.08.

St.-Johannis-Kirche 29456 Hitzacker

15:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker „Im Auge des Sturms“ Solistenkonzert

Salzkirche, 39590 TangermĂźnde

bis Karin Vieth-Haase, Malerei und Plastik 30.09. 15:00 - Vernissage

Haus des Gastes, 39619 Arendsee

18:00 GästebegrĂźĂ&#x;ungsabend

Kreismuseum, 39606 Osterburg

bis 75 Jahre Kreismuseum Osterburg 05.09.

Verdo-Konzertsaal 29456 Hitzacker

20:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Chorsingen fĂźr Jedermann

„Das groĂ&#x;e Krabbeln“ – Die Welt der Insekten

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Kammerkonzert - Galerie der Visionäre

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Kammerkonzert - Allegro furioso

Hotel Waldfrieden, 29456 Hitzacker

9:30

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

Dia-Ton-Vortrag „Im Land der StĂśrche“, 10:00 Naturfotograf W. Fraedrich

Haus des Gastes, 39619 Arendsee

10:00 gefĂźhrte Radwanderung um den Arendsee

Samtgemeinde 29471 Gartow

10:00 13. Sportive Landparte

Schiffsanleger 29456 Hitzacker

11:00

16928 Kuhbier

10:00 2. Traktor- und Oldtimertreffen

Reiterhof Dammkrug 39624 GĂźssefeld

14:00 Indianerfest auf dem Reiterhof

Park 19357 Seetz

10:00 Seetzer Parkfest

Hotel Waldfrieden, 29456 Hitzacker

14:30

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker HĂśrerakademie - Der Weg zum HĂśren

Storchendorf, 19336 Rßhstädt

10:00

24. Storchenfest Programm fĂźr Jung und Alt

Rest. „Birkenhof“ 29451 Dannenberg

14:30

Bridgeclub „Play Bridge“ Info: 05861 979855

Fähranleger, 19273 Bitter

11:00

Begegnungen mit Bitter – Was haben Phoenix..., Tel. 03884 544270

Verdo, 29456 Hitzacker

15:00

Mit dem Waldschrat auf Spurensuche, Urlaub mit Kindern..., Info: Tel. 05862 96970

St.-Johannis-Kirche, 29456 Hitzacker

11:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker The Universe Concert

Bibliothek, 29410 Salzwedel

15:00

TKKG, Die wilden HĂźhner, Hexgirls und Co.“ Abschluss des Lesersommers XXL

Tourismus BĂźro, 39590 TangermĂźnde

11:00

StadtfĂźhrung mit Burgrundgang

Verdo-Konzertsaal 29456 Hitzacker

19:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Sinfoniekonzert - Der Weg der wand. Seelen

Fähranleger, 19273 Darchau

11:00

FloĂ&#x;-Schnuppertouren auf der Elbe Info: Tel. 038841 61155

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

19:00

Bad Wilsnack - Vom Wallfahrtsort zum Moorheilbad, B. Mann

Jeetzel Schule 29439 LĂźchow

11:00

Kammermusikkonzert mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Orchestercamps

Mittwoch, 4.8.2010

Kristalltherme, 19336 Bad Wilsnack

14:00 Neptunfest

Haus des Gastes 21785 Neuhaus

15:00

Schloss, 39606 Calberwisch

15:00 Tanztee fĂźr Jung ung Alt

Dahses Erbhof, 19357 GlĂśvzin

16:00

„Von herzogl. Tafeldeckern, Kamelwärtern und Granatäpfeln – Fßhrung

Sommerfestival, Lotte-Lehmann-Akademie „Auf den FlĂźgeln des Gesanges“

Dienstag, 3.8.2010

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Schubert-Spaziergang - Der Weg zur Sinfon.

Hotel Waldfrieden, 29456 Hitzacker

9:30

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Chorsingen fĂźr Jedermann

Haus des Gastes, 39619 Arendsee

10:00 StadtfĂźhrung

St.-Johannis-Kirche, 29456 Hitzacker

14:00

Haus des Gastes, 39619 Arendsee

15:00 Märchenstunde fßr Kinder

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker HĂśrerakademie - Das Capriccio...

Heidelbeerhof Quirling 19348 Berge

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WAS, WANN, wo?

L Kunst/Kultur

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zum SelbstpflĂźcken und Kaufen an der LandstraĂ&#x;e 10 zwischen Berge und Bresch Ă–ffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 8:30 - 17:30 Uhr (Montag geschlossen)

t fes r e lbe 10

0 ide.08.2 e H 1


SektfrĂźhstĂźck fĂźr Frauen im Amtsgrill, Anmeld., Tel. 038841 20485

Maison de la Marion. Urlaub mit Kindern – Puppenspektakel 15:00 29456 TieĂ&#x;au Maison de la Marionette

Stadtsee 39576 Stendal

10:00 8. Stendaler Stadtseefest

Parkpl. Bleichwiesen, Durchs Ursprungstal der Elbe, Kanutour 17:00 29456 Hitzacker Info: www.hiddo-kanu-elbe.de

Kranplatz, 29456 Hitzacker

10:00

Heilpflanzenschule, 39619 Arendsee

18:00

Heilen ohne zu schaden – die Kräuterapotheke

Tourismus-BĂźro, 39590 TangermĂźnde

11:00 StadtfĂźhrung

Touristinformation, 29456 Hitzacker

18:00

Abendliche StadtfĂźhrung, Info: Tel. 05862 96970

Schloss, 19336 Grube

11:00 „Fund“Grube - Antikmarkt

Sportboothafen 19309 Lenzen

18:30

Feierabend auf der Elbe – Kurzurlaub auf der Elbe, Anmeld.: Tel. 05846 980366

Nähmaschinenwerk, 19322 Wittenberge

14:00

UhrenturmfĂźhrung mit Karl Singer, Anmeldung: Tel. 03877 405266

Schloss, 39606 Calberwisch

19:00 Oldtimerstammtisch

39319 Klietznick

14:00

20. Heydebleckfest, VerschĂśnerungsverein Klietznick e.V.

Verdo, Konzertsaal, 29456 Hitzacker

20:00

TĂśpferhof, 19303 Hohenwoos

14:00 Brotbacktag, Produkte aus dem Elbetal

KĂźnstlerhof 16945 Kuwalk

15:00

Kawalkade 12 B bei Schallenbergs Kunst in Wort, Spiel und Ton

Wischefest

AZH, 29456 Hitzacker

15:00

bis Ende Oktober jeden Samstag Alltag in der Bronzezeit

Rock im Moor Infos: www.soundoffake.de

Klosterkirche, 39319 Jerichow

16:00

Konzert „ Radices Musicae, Stiftung Klosterkirche Jerichow

bis 8.08.

19357 Boberow bis 8.08.

700 Jahrfeier

St. Stephanskirche, 39590 TangermĂźnde

16:30

30 Minuten Orgelmusik, Christoph Lehmann spielt

Kulturscheune 29456 GĂśhrde

14:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker HĂśrerakademie - Labor Matthias Kaul

St.-Katharinen-Kirche 19309 Lenzen

17:00

Orgelkonzert mit KMD Matthias BĂśhlert / Salzwedel

Theater der Altmark, 39576 Stendal

15:00

Kunst-Koffer, Ein Koffer voller Ăœberraschungen

Stiftskirche, 39615 Beuster

17:00

„Querblechein“ Potsdamer Turmbläser

Heilpflanzenschule, 39579 Demker

18:00

Fßr eine gesunde Haut – Naturkosmetik selbst hergestellt

Festungshof. 19303 DĂśmitz

18:00

Rythm & Blues Festival, Info: Tel. 038758 35902

Verdo, Konzertsaal, 29456 Hitzacker

19:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Solistenkonzert - Beethovens Welten

Wunderblutkirche, 19336 Bad Wilsnack

19:00

Konzert Freddie K. Keltische Harfe, Piano, Gesang

„GrĂźne Zitadelle“ 39104 Magdeburg

20:00

Konzert mit Gottfried BĂśttger Info: www.theater-zitadelle.com

Auf der Burg 19339 Plattenburg

19:00 Mittelalter Rock

Satemin 25, 29439 LĂźchow

19:00

Unsere schĂśnsten Lieder, Sing mal wieder, Info: www.kulturverein-satemin.de

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19336 QuitzĂśbel

20:00 Open-Air-Kino 2010

Brauhaus, 19309 Vielank

20:30

Der lustige Käpten Schilling mit seinem Schifferklavier

Schloss 19288 Ludwigslust

19:30

Sommerfestival, Lotte-Lehmann-Akademie „Passione dell‘Opera“ - Opernszenen

Gartow-Lenzen

22:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Nachtkonzert - Der Duft der Musik

Verdo, Konzertsaal 29456 Hitzacker

20:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Doppelkonzert - Vier Mundharmonikas...

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Kirchstr. 2 29439 LĂźchow Tel. 0 58 41 / 56 20

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Entspannung und Ruhe in der Altmark

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Burggarten, 29410 Salzwedel

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19309 Wootz

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Freitag, 6.8.2010

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65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Klavierabend - Schuberts Sphären

Geheimnisvolle Betonreste im Forst, Info: Tel. 05862 8838

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65. Sommerliche Musiktage Hitzacker HĂśrerakademie - Visionen fĂźr Tasten

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10:00

14:00

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Am Markt 4a 21785 Neuhaus

Verdo, Konzertsaal, 29456 Hitzacker

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65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Festival Walk - Musikal. Spaziergang

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10:00

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Hotel Waldfrieden, 29456 Hitzacker

Donnerstag, 5.8.2010

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RathausfĂźhrung mit Turmbesteigung, Anmeldung: Tel. 03877 929181

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10:00

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Rathaus, 19322 Wittenberge

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10:00 Pollo-Fahrtag, Infos: www.pollo.de

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker 20:00 Galerie der Visionäre IV - Schumann

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16928 Mesendorf

Verdo, Konzertsaal, 29456 Hitzacker

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Orgelsommer Gartow Konzert

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18:00

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St. Georg Kirche 29471 Gartow

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Samstag, 7.8.2010

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Gesund und preiswert Kochen mit WildgemĂźse

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18:00

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Heilpflanzenschule 39619 Arendsee

was, wann, wo?

L Natur

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L Sport

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L Feste

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L Kunst/Kultur

25


L Kunst/Kultur

L Feste

L Sport

L Natur

Klosterkirche, 39606 Krevese

20:00

Orgelkonzert mit Propsteikantor A. Strobelt aus Erfurt

Freitag, 13.8.2010

Club Hanseat, 29410 Salzwedel

21:00

Counterfeit Gang + Salty Blues Notes, Akustikprojekt

19273 Neuhaus

bis 14 Rocksommer, Live und Open Air, 14.08. „Die Erde bebt – der Burgwall lebt

Schloss, 19336 Grube

21:00

„Operette sich wer kann“, Operetten-Open-Air

19348 Perleberg

bis 13. Lotte-Lehmann-Woche 21.08. Sommerkurs

29410 Brunau

15:00

Lesefest mit Jürgen Jankofsky, „Eulenblumen und Pustespiegel“

Schlosspark 19288 Ludwigslust

18:00

Kleines Fest im großen Park, Kleinkunst, kul. Köstlichkeiten, Feuerwerk

St.-Johannis-Kirche 29456 Hitzacker

11:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Matinee - Fantasie auf Reisen

Nordufer See 29471 Gartow

11:00 Flohmarkt

Alte Ölmühle 19322 Wittenberge

19:30

Sommerfestival, Lotte-Lehmann-Akademie „E lucevan le stelle“ - Sternstunden

Café „Hinnern Diek“ 19273 Niendorf

12:00 Spanferkelessen

AZH, 29456 Hitzacker

19:00

Französicher Leseabend, Info: Tel. 05862 6794

Frohe Zukunft e. V. 19273 Konau

12:00

Rezitation mit Musik: DaDa Info: 038841 61964

Kristalltherme, 19336 Bad Wilsnack

19:00

Saunafest „Manege frei“ buntes Zirkustreiben

Rathaus, 19258 Boizenburg

13:30

Öffentliche Stadtführung, Anmeld.: Tel. 038847 348772

„Grüne Zitadelle“ 39104 Magdeburg

20:00

Konzert mit Angelika Mann Info: www.theater-zitadelle.com

Hof 4 19273 Privelack

14:00

Der Natur auf der Spur, Naturerkundung für Jung und Alt

Samstag, 14.8.2010

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

14:30 Kaffeekonzert mit Willi Brillowski

Café Rautenkranz 19273 Darchau

15:00

Kaffeetafel Verein „Hüben und Drüben“

Wendlandtherme 29471 Gartow

9:00 Sommerfest

Dahses Erbhof 19357 Glövzin

15:00

20 Jahre Landhotel Dahse Kaffee, Kuchen, Freibier

Sportboothafen 19309 Lenzen

10:00

Natur und Kultur am schönen Fluss, Anmeld.: Tel. 05846 980366

Verdo, Konzertsaal 29456 Hitzacker

16:00

65. Sommerliche Musiktage Hitzacker Abschlusskonzert - Samt und Soul

Sporthalle Sek.-Schule 39606 Osterburg

10:00

10. Willi-Lange-Gedächtnisturnier der Männermannschaften

Schloss 19348 Wolfshagen

16:00

Sommerfestival, Lotte-Lehmann-Akademie „C‘est l‘extase“ - musikal. Salon

Park an der Kirche 19357 Stavenow

15:00

Stavenower Kirchturmfest, 10 Jahre Förderverein

Yachthafen, 29456 Hitzcker

18:30

Auf den Spuren des Elbebibers, Kanutour, Info: Tel. 0175 4156176

39319 Groß Mangelsdorf

14:00

Volleyballturnier, Heimatverein Mangelsdorf e. V.

Dom St. Nikolaus 39576 Stendal

19:00 Potsdamer Turmbläser

Schlossmuseum, 19348 Wolfshagen

14:00

Ausstellungseröffnung und Vortrag „ Preußens Frauen“

Parkplatz am NSG, 19258 Bretzin

15:00

Heidewanderung mit Dieter Kasper, Info: Tel. 038847 54755

Schlosshof, 29471 Gartow

15:00

Oper auf dem Lande, Ein Sommer(nachts)traum in Windsor

Dienstag, 10.8.2010

St. Stephanskirche, 39590 Tangermünde

16:30 Chorkonzert mit der Berliner Jugendkantorei

Verdo, 29456 Hitzacker

8:30 Ausstellung „Malwerker“

Schlosspark 19288 Ludwigslust

18:00

Kleines Fest im großen Park, Kleinkunst, kul. Köstlichkeiten, Feuerwerk

Kanustation, 29471 Gartow

16:00

Burgwall 21785 Neuhaus

19:00

Rock in Neuhaus, WernerClub

Mittwoch, 11.8.2010

Dom St. Marien 39539 Havelberg

19:30 Theater im Klosterhof

Forsth. Falkenmoor 29471 Gartow

10:00 Waldrally, Info: Tel. 05846 980366

„Deutscher Kaiser“ 19348 Perleberg

19:30

Sommerfestival, Lotte-Lehmann-Akademie „Gran Finale“ - Festliche Operngala

Ratskeller, 39606 Osterburg

12:00 „Pelltüffeln eten“ - Pellkartoffeln satt

Moorscheune, 19357 Boberow

19:30

Die 2. Lange Nacht am Rambower Moor, Nachtwanderung, Info: Tel. 038792 1701

Ferienhof Kunzog 29471 Gartow

15:00

„Vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ Kindertheater mit dem „Theater auf Tour“

Altmärk. Museum, 39576 Stendal

19:00

Stendaler Folkfestival „Folk in die Nacht“ Info: www.folk-in-die-nacht.de

St. Georg Kirche 29471 Gartow

18:00

Gartower Orgelsommer Orgelkonzert

Alter Kneipensaal, 19273 Strachau

20:00

Ein Abend mit Charles Brauer Frank Wedekind - Leben, Gedichte, Prosa

Touristinfo, 29471 Gartow

19:30

Kampf um Europa, Prof. Dr. A. von Plato, Forschungsbericht

Alte Ölmühle, 19322 Wittenberge

20:00

Voodoo Lounge - Rolling-Stones Show, Info: Tel. 03877 929181

Donnerstag, 12.8.2010

Club Hanseat, 29410 Salzwedel

21:00

Jawbone - Elemente aus Bluegras, Folk, Blues

Café Salix, 29471 Gartow

10:00

Durch die Auen und Wiesen, Wanderung, Info: Tel. 05846 980366

Sonntag, 15.8.2010

Sportboothafen 19309 Lenzen

10:00

Feierabend auf der Elbe – Kurzurlaub auf der Elbe, Anmeld.: Tel. 05846 980366

Sportplatz, 29471 Gartow

9:00 Wanderung „Zum Zauberwald“

Gäste-Information, 29451 Dannenberg

11:00 Stadtführung mit Markjette

Rundlingsmuseum, 29482 Lübeln

10:00 Hexen- und Kräutertag

11:00 Ländlicher Tag: „Rund um die Wolle“

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

10:00

Montag, 9.8.2010 KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

19:00

Die brandenburgische Elbtalaue, Vortrag der Naturwacht

Keschern für Kinder, Info: Tel. 05846 980366

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was, wann, wo?

Sonntag, 8.8.2010

26

Naturlehrgarten 19309 Lenzen

Brauhaus, 19309 Vielank

1. Vielanker Brauereifest mit vielen Überraschungen

Dahinter in der Heide, Dia-TonVortag mit Werner Fraedrich


14:00 DSK Ratour rund um Dahlenburg

Brauhaus, 19309 Vielank

Frühschoppen mit „De Schweriner 11:00 Klönköpp“, Shantychor

Klosterkirche, 39319 Jerichow

16:00 Konzert der Stille, H. Burggrabe

Menners Landhaus 39606 Wolterslage

11:00 Bayrischer Weißwurstfrühschoppen

St. Katharinen Kirche 19309 Lenzen

17:00

Orgelkonzert mit KMD Matthias Jacob / Potsdam

Dorfkirche 39579 Grassau

14:00

Plattdeutscher Gottesdienst mit Pfr. i. R. Gottfried Winter

St. Jacobi Kirche, 19348 Perleberg

17:00

Großes Abschlusskonzert der Teilnehmer der Lotte-Lehmann-Akademie

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

19:00

Sommer, Sonne, Seligkeit - mit Martha Pfaffender, Schlager

Stiftskirche, 39615 Beuster

17:00

„Der Messias“ G. F. Händel Pauluskantorei Halle

Kulturhaus, 39517 Tangermünde

15:00 Musik für Flöte mit „duo mèlange“, Leipzig

Club Hanseat, 29410 Salzwedel

20:00

Hofspektakel – Das Großevent der Kleinkunst

Union-Theater 19348 Perleberg

15:45

Kulturlandveranstaltung, „Lotte Lehmann - Stimmer des Herzens“, Dokufilm

Kunststation, 29494 Vasenthin

20:00

Flamenco mit Ana Sojor, Martin Korn Gitarre, Anabel Kießling - Percussion, Ges.

Dom St. Nikolaus 39576 Stendal

19:00 Berliner Jugendkantorei

Salzkirche, 39590 Tangermünde

19:30

11:00

Musikalischer Frühschoppen, Verschönerungsverein Klietznick e. V.

AZH, 29456 Hitzacker

11:00 Mittelalterliches Fest und Magische Nacht

Mittwoch, 18.8.2010

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

14:30 Kaffeekonzert mit „Mister Blue“

Fähranleger 19309 Lenzen

Buhnen, Deiche, Siehle und Schöpfwerke, 13:00 gef. Radtour, Info: Tel. 038792/80542

Stiftskirche, 39615 Beuster

14:00 Festgottesdienst 17:00 Friedrich Schorlemmer – Vortrag

Katharinenkirche, 39576 Stendal

18:30 Vernissage der Ausstellung Calvin

Katharinenkirche, 39576 Stendal

17:00

Stadt- u. Ratskirche, 39576 Stendal

19:00

Irische Kneipengeschichte, Lesung mit Federike Duggen vom TdA

Dom St. Nikolaus, 3957 Stendal

19:00 Sommerkonzert – Orgel plus

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Konzert der Jütting Stiftung, Ensemble Katowice

Montag, 23.8.2010

Parkplatz am NSG 19258 Bretzin

13:00

Mit den Rangern unterwegs in der Bretziner Heide

Klosterkirche, 39319 Jerichow

10:00

Stationsgottesdienst, Ev. Kirchspiel Kirchengem. Jerichow

39319 Groß Mangelsdorf

14:00

Volleyballturnier, Heimatverein Mangelsdorf e. V.

KMG Elbtalklinik, 19336 Bad Wilsnack

19:00

„Zeit für mich“, alles über Kosmetik mit Monika Krause

„Grüne Zitadelle“ 39104 Magdeburg

20:00

Ein Abend mit Eva Hermann Info: www.theater-zitadelle.com

Dienstag, 24.8.2010

19357 Postlin

18:00

Kristalltherme, 19336 Bad Wilsnack

19:00 Romantisches Vollmondschwimmen

Katharinenkirche, 39576 Stendal

Sonderkonzert Kammerphilharmonie Köln, 19:00 Info: Tel. 03931 651190

Salzkirche, 39590 Tangermünde

19:30

Can she excuse – Musik der engl. Renaissance

St. Georg Kirche 29471 Gartow

18:00

Gartower Orgelsommer Orgelkonzert

Rathaus, 19309 Lenzen

19:30

Lyrikakademie mit Axel Wilser, Horche nicht hinter die Dinge - Arno Holz

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

19:30

Schubertiaden Schnackenburg 2010, Intern. Solisten im Konzert

Sparkasse, 29451 Dannenberg

20:00

Die Story vom Jazz, Peter Baumanns Jazz Romances und Nathalie Kollo

Burg, 19309 Lenzen

19:30 Fledermausabend

Touristinfo 29471 Gartow

19:30

Samstag, 21.8.2010

Wolf-Rüdiger Marunde, Gedelitz Werkstattbericht eines Cartoonisten

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Mittwoch, 25.8.2010

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Plattdeutscher Gottesdienst zum Erntedank mit Pfr. i. R. Gottfried Winter

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Eröffnungsabend Schubertiaden Schnackenburg 2010

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19:30

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St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

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bis Stadtfest 21.08.

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29439 Lüchow

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Auf den Spuren der Waldgeister, gef. Radtour, Info: Tel. 038792/80542

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13:30

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19322 Wittenberge

Haus am See 19309 Lenzen,

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Kirchweihtag von St. Marien

bis 20. Stadt- und Hafenfest 22.08. Infos: www.stadtfest-wittenberge.de

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Dom St. Marien 39576 Stendal

Freitag, 20.8.2010

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Donnerstag, 19.8.2010

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Gartower Orgelsommer Orgelkonzert

39319 Klietznick

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18:00

Gospel-Gottesdienst mit dem Chor „Magic of Gospel“, Berlin

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St. Georg Kirche 29471 Gartow

10:00

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Dienstag, 17.8.2010

Wunderblutkirche, 19336 Bad Wilsnack

10:00

15. Kreiserntefest mit Ernteumzug und Unterhaltungsprogramm

Donnerstag, 26.8.2010

Sporthalle Sek.-Schule 39606 Osterburg

10:00

10. Willi-Lange-Gedächtnisturnier der Frauen und alten Herren

Gäste-Information, 29451 Dannenberg

11:00 Stadtführung mit Marktjette

Marktplatz, 29439 Lüchow

11:00 Flohmarkt

AZH, 29456 Hitzacker

19:00

Marwedel: Handwerkersiedlung oder Herrenhof? – Vortrag

Nitzow 39539 Havelberg

11:00 Strandfest und Bootskorso

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

19:30

Schubertiaden Schnackenburg 2010, Musik. Abend mit jungen Künstlern

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19357 Postlin

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Shri - The Blues Sensation, Blues aus Arizona

Sonntag, 22.8.2010

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Sportlerheim Dorn, 21368 Dahlenburg

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11:00 Sommerfest im Findlingspark

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Findlingspark, 29459 Clenze

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11:45 Turmführung zu den großen Glocken

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Stadt- u. Ratskirche, 39576 Stendal

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10:00 Tag der Offenen Tür – Naturpark-Förderer

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Garliner Chaussee 2 19258 Boizenburg

was, wann, wo?

L Natur

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L Sport

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L Feste

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L Kunst/Kultur

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L Kunst/Kultur

L Feste

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L Sport

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L Natur

Stadtkirche, 19288 Ludwigslust

bis 850 Jahrfeier 29.08.

Fliesenmuseum 19258 Boizenburg

11:00

AusstellungserĂśffnung „Die Wiege der europäischen Fliesenkultur - Spanien“

Ohmsches Haus, 29451 Dannenberg

Alte Ă–lmĂźhle, 19322 Wittenberge

16:00

Konzert mit dem Schwedischen Militärorchester

Sonntag, 29.8.2010

Dorfkirche, 19322 Cumlosen

19:00 Chormusik, Klezmer, Gospel

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

19:30

Stadtkirche, 19288 Ludwigslust

19:30

„GrĂźne Zitadelle“ 39104 Magdeburg

SchwarzBlond 20:00 Info: www.theater-zitadelle.com

Brauhaus, 19309 Vielank

20:30

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St.-Katharinen Kirche Kabarettprogramm mit 19:30 29410 Salzwedel Lothar Verssen aus Berlin 20:00 Mit 70 in die Kurve – Kabarett

Kunststation 29494 Vasenthin

bis Kunst der Stille – Ausstellung 19.09. verschiedener Kßnstler

Schubertiaden Schnackenburg 2010, Kammermusikabend

19348 Spiegelhagen

10:00 Dorf- und Bikerfest

Ludwigsluster Klassik Hamburger Camerata, Ch. EĂ&#x;, J. Moesus

Bowling Center, 19322 Wittenberge

10:00 12. Nationaler Elbecup

Elefantenhof, 19372 Platschow

10:00 6. Platschower Zirkusfestival

Am Beustertor, 39615 Seehausen

10:00

18. Kunst- und TrĂśdelmarkt bei Kaffee, Kuchen und Kultur

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

10:00

Schubertiaden Schnackenburg 2010, Musikalischer Gottesdienst

Stadtinsel 39539 Havelberg

11:00 Blasmusik und Bootskorso

Der lustige Käpten Schilling mit seinem Schifferklavier

Samstag, 28.8.2010 39576 Stendal

Ludwigsluster Klassik Meckl. Barockorchester, NDR-Chor

Stendaler Kulturnacht

Flugplatz Borstel 39576 Stendal

bis Flugtage Stendal, 29.08. Info: www.flugtage-stendal.de

Brauhaus, 19309 Vielank

11:00

FrĂźhschoppen mit den StĂśrtaler Musikannten aus Schwerin

Stadion, 39590 TangermĂźnde

10:00 Stadionfest

Das Alte Zollhaus, 29456 Hitzacker

11:00

Hitzacker - sonntags um 11 Stadtspaziergang

Goethepark, 19336 Bad Wilsnack

10:00

Stadt- u. Brauereimu. 16928 Pritzwalk

14:00

AusstellungserĂśffnung zur Prignitzer Brauereigeschichte

Stadt- u. Ratskirche, 39576 Stendal

11:45 TurmfĂźhrung zu den groĂ&#x;en Glocken

Alter Dorfkrug, 19322 Weisen

14:00 Deichfest

See, 29456 Hitzacker

11:00 Flohmarkt

NaturbĂźhne, 16928 Kehrberg

14:00

Schloss, Calberwisch

11:00

2. Dampfplugfest und altmärkische Oldtimertage, Info: Tel. 03937 2929475

Danneil-Museum. 29410 Salzwedel

14:00 SonntagsfĂźhrung

Stadtinsel, 39539 Havelberg

12:00

Blasmusikfest und Bootskorso, Info: www.havelberg.de

Festung, 19309 DĂśmitz

16:00

19357 Garlin / Bootz

12:30 Erntefest

Touristinfo 29471 Gartow

17:00 Fledermausnacht

Gal. Kunstfleck, 21368 Dahlenburg

14:00

Vegatable Objekte von M. Schopka, (bis 19.09.2010)

Klostergarten 39319 Jerichow

18:00

Rock im Klostergarten, Stiftung Kloster Jerichow

Biesebad 39606 Osterburg

15:00

Biesefest, Nordpromenade 1, FĂśrderverein Biesebade. V.

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

19:30

Schubertiaden Schnackenburg 2010, „The Best of Schubertiaden“

Biosphärenreserv. 19258 Boizenburg

16:00

5. Bat-Night, Europäische Nacht der Fledermäuse

Montag, 30.8.2010

St. Stephanskirche, 39590 TangermĂźnde

16:30

30 Minuten Orgelmusik, Frederic Munoz (Montellier) spielt

Marionettentheater, 29451 Dannenberg

16:00

Hinze und der Zauberer (ab 5 Jahre)

Wunderblutkirche, 19336 Bad Wilsnack

17:00 AuffĂźhrung der Wunderblutfestspiele

Kloster Stift 16909 Heiligengrabe

17:00

Konzert mit dem Trio Voccord, Info: www.klosterstift-heiligengrabe.de

Marktplatz, 21368 Dahlenburg

18:00 Rocksommer

Mehrgenerationenh. 29451 Dannenberg

9:30

Mehr Freude - weniger Stress mit Kindern, Elternkurse, Info: Tel. 05861 2450

St. Nikolai Kirche 29493 Schnackenburg

19:00

Schubertiaden Schnackenburg 2010, GroĂ&#x;er Kammermusikabend

Dienstag, 31.8.2010

Klostergarten, 16866 Kyritz

19:00

X. Lange Nacht des Bassewitz, Fest der Mittelaltermusik

Bibliothek, 29410 Salzwedel

16:00

Abschlusslesung der Schreibwerkstatt „ Zwischen Wut und Mut“

„Schwarzer Adler“, 39590 TangermĂźnde

19:00 Dinner-Show „Sommernachtstraum“

Blumenpar. WĂźrke 39606 Osterburg

19:00

Ă–ffentlicher Skatabend, Skatverein „Herz Dame“

Pilgerfest mit traditionellem Handwerkermarkt

Historienspektakel „Der Wunderknabe zu Kehrberg“

Benefizkonzert des Wehrbereichsmusikkorps der Bundeswehr

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was, wann, wo?

Freitag, 27.8.2010

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weiteres Mal im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus unterschrieben.

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Der Empfang im Rathaus der Stadt war von einer partnerschaftlichen Atmosphäre geprägt. Foto: Stadt Wittenberge

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Wittenberge. Im wahrsten Sinne des Wortes in Champagner-Laune erlebten die 31 Teilnehmer die erste von der Stadt Wittenberge initiierte und gemeinsam mit dem Kulturbund vorbereitete Bürgerfahrt in die französische Partnerstadt Châlons-enChampagne. Geschuldet war dies zum einen den wahrlich häufigen Anlässen, zu denen das edle Getränk serviert wurde, zum anderen aber auch den vielen neuen Eindrücken und herzlichen Begegnungen auf dieser fünftägigen Entdeckungsreise nach Lothringen und in die Champagne-Region. Die beiden Stadtverwaltungen hatten die Organisation des Programms unterstützt und auch personell sehr engagiert begleitet. Am 20. August wird die bereits im Châlonser Rathaus unterzeichnete Partnerschaftsurkunde ein

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Zu Besuch in Châlons-en-Chamapagne

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Raubritter im 15. Jahrhundert zur Mutterkirche nach Dallmin gehörig, sind zu jener Zeit Patrone die Herren von Winterfeld, ab 1879 Victor von Podbielski. Eine Blütezeit erlebt Postlin durch seine Mühlen. In der 2. Hälfte des 16. Jh. versieht ein sehr beliebter Pfarrer den Gottesdienst – Petrus Kregenow. Im Dreißigjährigen Krieg stark entvölkert, glückte bereits 1647 ein Neuanfang mit ständig wachsenden Einwohnerzahlen bis 1990. Derzeit zählen wir in Postlin so viele Einwohner wie um 1890. Wegen der Nähe zu vielen Infrastrukturen ist Postlin aber auch heute noch sehr interessant. Rund um das Fest sowie zum Dorfleben wird in der Zeit vom 19. - 22. August ein Dokumentarfilm durch die WHASSUP Filmproduktion Berlin entstehen.

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Gute Stimmung wird, wie in den letzten Jahren, beim Prignitzer Kreiserntefest herrschen. Foto: Lüdemann

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Postlin. Vom 20.- 22.August 2010 feiern die Postliner ein großes Fest. Bereits seit 8 Monaten laufen die Vorbereitungen im 350 Seelendorf Postlin in der Prignitz auf Hochtouren. Hierzu haben sich Landkreis, die Gemeinde, der Heimat-Club sowie der Spar­club Postlin zusammengeschlossen und ein Programm für Jung- und Alt ausgearbeitet. Am 20. August werden die Festtage um 18:00 Uhr mit einem plattdeutschen Gottesdienst und dem Pflanzen einer Friedenseiche beginnen. Um 20:00 Uhr wird es ein Konzert mit klassischen und zeitgenössischen Stücken in der wunderschönen Feldsteinkirche geben. Am darauffolgenden Tag beginnt um 11.00 Uhr der Ernteumzug mit vielen Erntewagen und Erntekronen aus der Prignitz, bis er um 13:00 Uhr auf der Festwiese Einzug hält, wo anschließend eine Prämierung, sowie ein buntes Kulturprogramm mit Theater, Clownerie, Tanzdarbietungen und vielem mehr weitere Höhepunkte darstellen. Für die kleinen Gäste ist viel Abwechselung vorhanden, u.a. eine Ritterburg aus Stroh mit Bastelstraße. Um 20:00 Uhr beginnt der Tanz unter der Erntekrone, welcher von der „Ständchenband“ aus Pritzwalk musikalisch umrahmt wird. Am 22. August klingt das Fest bei Musik der Blaskapelle Premslin/Seetz im Festzelt aus. Zum Ort Postlin gehörten bereits 1345 große Getreidefelder. Nach Überfällen mecklenburgischer

da ist musike drin

15. Kreiserntefest in der Prignitz


Bad Wilsnack. Für die Leser, die nicht wissen, wo Bad Wilsnack liegt nur soviel. Es liegt am Südwestrand der Prignitz, nur wenig nördlich Havelmündung in die Elbe, ungefähr auf der Hälfte der Bahnstrecke Berlin-Hamburg. Die Stadt liegt an der Karthane, einem kleinen Fluss, der im Herzen der Prignitz entspringt und bei Wittenberge in die Elbe fließt. Das ganze Gebiet um Bad Wilsnack ist Teil des brandenburgischen Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe - Brandenburg. Nur wenige Kilometer südlich der Stadt liegt das „Storchendorf“ Rühstädt. Das Stadtbild Bad Wilsnacks ist geprägt von der Wunderblutkirche an der Großen Straße. An dieser Straße befinden sich auch das Alte Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert, sowie das Neue Rathaus von 1865, inzwischen Sitz des Amtes Bad Wilsnack/Weisen. Die Große Straße ist wegen einer Vielzahl von meist zweistöckigen Fachwerkhäusern sehenswert, die zum Teil aus dem späten 17. Jahrhundert stammen und unter Denkmalschutz stehen. Siehe dazu die Liste der Baudenkmäler in Bad Wilsnack.

Rund um die Kirche in Bad Wilsnack findet am 28. August das Pilgerfest mit mittelalterlichem Markttreiben statt. Foto: Wiki

1384 wurde Wilsnack, dessen frühe Geschichte durch seine Lage im wendisch-sächsischen Grenzgebiet bestimmt wurde, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Während die Wilsnacker beim Havelberger Kirchweihfest weilten, steckte der Ritter Heinrich von Bülow am 15. August 1383 den verlassenen Ort in Brand. Einige Tage nach diesem Schurkenstück fand der Wilsnacker Pfarrer Cabbuez beim Aufräumen der Kirchentrümmer drei vom Feuer unversehrte Hostien, die zudem

Blutflecken aufwiesen. Schon bald ereigneten sich weitere Wunder und mehrten den Ruhm des Heiligen Blutes. Die Bischöfe von Brandenburg, Havelberg und Lebus, der Erzbischof von Magdeburg, später auch die römische Kurie versprachen den Wilsnackfahrern Ablässe. Aus Deutschland, Böhmen, Ungarn, Polen, Skandinavien, den Niederlanden und anderen Ländern pilgerten die Menschen zum Heiligen Blut, um Hilfe in körperlichen oder seelischen Nöten zu erfahren.

Freitag, 10. September 2010 Wallgebäude: 20.30 Uhr GRAVITY FREE PROJEKT, 22.00 Uhr NINE-T-NINE Samstag, 11. September 2010 Wallgebäude: 16.30 Uhr LANKWITZ HORNS, 18.00 Uhr NYABINGHIA, 20.00 Uhr ULMAN, 22.00 Uhr ZÖLLNER Parchimer Hof: 17.00 Uhr SPEAKEASY, 18.30 Uhr PANKRAZ, 20.00 Uhr PREMIER SWINGTETT Kirche: 19.00 Uhr CHORAL CONCERT Museum: 17.00 Uhr ONAIR, 18.00 Uhr SELDOM SOBER CO., 20.00 Uhr WANDEL Speicher: 16.30 Uhr LOS PERROS, 18.30 Uhr SPIRIT LEVEL, 20.30 Uhr DIE RETTUNG Taverna „Mythos”: 17.30 Uhr LIVING PASSION, 19.30 Uhr HARTMANN & BRUNN Effi: 22.30 Uhr PSYTRANCE SCHATZHAUSER/ARJUNA PROJEKT Sonntag, 12. September 2010 Speicher: ab 11.00 Uhr gibt es eine Aftershowparty mit Bandsession im Speicher

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Kontakt & Informationen: Tel.: 03876/ 781 403, festivalbuero@stadt-perleberg.de

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regionale Festlichkeiten

Wege nach Bad Wilsnack von Pilgern


und Touristen Bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts war Wilsnack ein Wallfahrtsort fĂźr Gläubige aus vielen Ländern. Obwohl fĂźhrende Theologen massive Einwände gegen das „Wunderblut“ vorbrachten, Ăźberdauerte die Wallfahrt sogar die Reformation. 1552 schlieĂ&#x;lich Ăźbergab Joachim Ellefeld, der erste protestantische Prediger Wilsnacks, die Reste der drei Bluthostien den Flammen. Im DreiĂ&#x;igjährigen Krieg wurde Wilsnack von kaiserlichen, sächsischen, dänischen und schwedischen Truppen geplĂźndert. Stadtbrände verursachten mehrfach Schäden, etwa in den Jahren 1690, 1703 und 1826 und 1828. Schweren Schaden nahm Wilsnack 1709 durch einen Bruch des Elbdeichs. Der StadtfĂśrster Gustav Zimmermann entdeckte 1899 heilkräftige Moorerde. Wilsnack entwickelte sich daraufhin zum Kurort. 1929 wurde der Ortsname in Bad Wils-

nack geändert. StadtfĂśrster Gustav Zimmermann lieĂ&#x; um 1900 einen Kurpark anlegen. Der Pilgerweg Berlin–Wilsnack war damals das wichtigste Pilgerziel Nordeuropas. Ausgangspunkt war die Marienkirche oder das Heilig-Geist-Spital in Berlin-Mitte, das Ziel war die Wunderblutkirche St. Nikolai in Wilsnack. Die dreischiffige, kreuzfĂśrmige und kreuzrippengewĂślbte gotische Backsteinhalle weist zahlreiche bauliche Details und Eigenheiten auf. Im Innenraum bilden die Fenster im Chor und im nĂśrdlichem Seitenschiff auĂ&#x;erordentlich beeindruckende Zeugnisse spätmittelalterlicher Glasmalerei. Der insgesamt 130 km lange Pilgerweg Berlin - Wilsnack verläuft Ăźberwiegend auf der Strecke, die schon die mittelalterlichen Pilger auf ihrem Weg nach Wilsnack genommen haben dĂźrften. Auf der Grundlage der Spurenfunde und

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So oder ähnlich kÜnnten Pilger frßher Bad Wilsnack besucht haeb, um fßr ihr Seelenheil zu beten. Foto: Mann

von altem Kartenmaterial konnte diese historisch wahrscheinliche Pilgerroute rekonstruiert werden. Die heutige WegefĂźhrung der neuen Pilgerroute vermeidet verkehrsreiche LandstraĂ&#x;en. Neu entdeckte Wanderwege auf historischen Routen durch die einsame Brandenburger Landschaft machen den grĂśĂ&#x;ten Teil der StreckenfĂźhrung aus. Seit der Erforschung des Pilgerwegs am Ende des 20. Jahrhunderts erlebt der Pilgerweg eine Renaissance. Unter dem Motto „Wunderblut und Pilgern - Wilsnack - wanderbar und wunderbar“ wird am 28. August 2010 ein mittelalterliches Markttreiben angeboten. Auf vielfältige Weise werden BezĂźge zu den Themen „Wandern und Pilgern, regionale Handwerker und KĂźnstler, Mittelalterliche Spuren in der Prignitz“ sichtbar. Um 17.00 Uhr findet unter Leitung der Theaterpädagogin Friederike MĂśckel (Barenthin) in der Wunderblutkirche die AuffĂźhrung der „Wunderblut-Festspiele“ statt. FW

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Calberwisch. Hunderte begeisterte Oldtimerfreunde aus ganz Deutschland haben bereits zugesagt und sind voller Vorfreude. Denn die Erfolgsgeschichte geht weiter. Am 28. und 29. August 2010 erlebt das „2. Dampfpflugfest und die Altmärkischen Oldtimertage“ in Calberwisch bei Osterburg (Landkreis Stendal) seine zweite Auflage. Dann treffen unter anderem alte Landmaschinen auf moderne Landtechnik sowie Oldtimer aller Art auf einen großen Oldtimer-Teilemarkt. Sogar Agrarflieger und ein „Rosinenbomber“ werden dann über einen Antik- und Bauernmarkt und der

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Regionale Festlichkeiten

Von Dampfpflug bis zum Rosinenbomber

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Tanztee für Jung und Alt So. 1. August ab 15 Uhr immer am ersten Sonntag im Monat 2. Dampfpflugfest und Altmärkische Oldtimertage 28./29. August 11.00-18.00 Uhr

unvergleichlichen zehn Hektar großen Ausstellungsfläche fliegen. Wer sich traut, kann selbstverständlich auch zu einem Rundflug aufbrechen. Ein originaler Dampfpflugsatz aus dem Jahr 1928, Schaudreschen mit alten Dreschmaschinen, Erntetechnik aus der Vergangenheit sowie eine historische Feldbahn sorgen für eine Zeitreise in die Geschichte. Spaß für die ganze Familie bringt der 1. Altmärkische Stoppellauf mit sich. In dem sonst so ruhigen Dörfchen Calberwisch wird also auch in diesem Jahr wieder das grandiose Technik-Spektakel für Furore sorgen. Erwartungsgemäß werden über 10.000 Besucher nach Calberwisch pilgern, um beim größten Oldtimertreffen der Region die betagten Schmuckstücke zu bestaunen. Die Veranstaltung wird an beiden Tagen mit zahl-

reichen Schauvorstellungen von 11 bis 18 Uhr stattfinden. Der Eintritt kostet 5 Euro, Kinder sind mit 2 Euro dabei. Wer mit einem Oldtimer vorfährt, erhält freien Eintritt, Verzehrgutscheine und ein Begrüßungsgeschenk. Für das leibliche Wohl ist auf dem Festgelände gesorgt. Mehr Infos und Flugtickets erhalten Interessierte im Internet unter www.calberwisch.info oder unter der Telefonnummer 03937/ 80080. red.


15:45 – Film: „Lotte Lehmann – Stimme des Herzens“ im Kino Union Theater, Wollweberstraße 10

19. 8.

19:00 – Junge Talente szenisch Open Air im Schulzenhof, Wollweberstraße 8

21. 8.

17:00 – Belcanto in St. Jacobi Großes Abschlusskonzert der Teilnehmer mit Vergabe der Förderpreise der Stadt Perleberg und der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz in der Kirche St. Jacobi

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15. 8.

Sämtliche Veranstaltungen sind öffentlich – Dozenten und Teilnehmer freuen sich auf musikbegeisterte Zuschauer auch in den Kursen.

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19:00 – Festliche Operngala zur Eröffnung der Lotte-Lehmann-Woche im Kaisersaal des Hotels Deutscher Kaiser, Bäckerstraße 18

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13. – 21. August 2010 14. 8.

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13. Lotte-Lehmann-Woche

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Schnackenburg. Die Schubertiaden Schnackenburg sind ein über viele Jahre bescheiden gewachsenes, traditionsreiches Musikfestival mit einem außergewöhnlichem Konzept: wie einst bei Franz Schubert und seinen „Schubertiaden“ steht die Freude und Begeisterung an der Musik und nicht die kommerzielle Vermarktung im Vordergrund. So lädt der Pianist und künstlerische Leiter Prof. Arkadi Zenzipér seit nunmehr 18 Jahren international bekannte Musiker aus aller Welt zu sich nach Schnackenburg ein, um mit ihnen gemeinsam zu musizieren. Von Anfang an fanden die Konzertreihen große Resonanz bei den Zuhörern und so wurden die Schubertiaden in der kleinsten Stadt Niedersachsens im Laufe der Jahre zu einer beliebten Begegnungsstätte zwischen Komponisten, Interpreten und Zuhörern, die Musikliebhaber aus allen Teilen Deutschlands zu schätzen wissen. Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Begegnung zwischen Interpreten, Komponisten und Zuhörern teilzunehmen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird jedoch gebeten.

es den älteren Kollegen später einmal gleichzutun. Was sie während der Woche gelernt haben, zeigen die Teilnehmer der Lotte Lehmann Woche dann am Donnerstag, den 19. August im Konzert „Junge Talente szenisch“, das dieses Jahr zum ersten Mal auf dem lauschigen Schulzenhof stattfindet, und im großen Abschlusskonzert „Belcanto in St. Jacobi“ am Samstag, den 21. August um 17 Uhr. Die Lotte Lehmann Woche, die dieses Jahr zum 13. Mal stattfindet, wie vor allem die Lotte Lehmann Akademie haben das künstlerische Erbe dieser wohl bedeutendsten, weltberühmten Tochter der Stadt Perleberg fest in der Prignitz verankert. So erzeugt es Identifikation und Zukunftsperspektiven für Region. Denn auf den Spuren von Lotte Lehmann kommen junge Künstler aus der ganzen Welt nach Perleberg, um den Sprung zur Weltkarriere zu wagen.

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Perleberg. Ganz im Zeichen von Lotte Lehmann stehen die Veranstaltungen in Perleberg und der Prignitz im August – denn schon seit Mitte Juli ist die Lotte Lehmann Akademie in vollem Gange. Dort erhalten angehende junge Opernsängerinnen aus Australien, Kanada, den USA, Deutschland und Russland von hochkarätigen Dozenten den letzten Schliff für ihre Bühnenkarriere. Und mit der Konzertreihe Sommer festival 2010 versetzen sie die Region von Meyenburg bis Ludwigslust in Begeisterung. Mit einer großen Operngala eröffnen die Akademieteilnehmer dann am 14. August im Deutschen Kaiser auch die Lotte Lehmann Woche. Für sie ist es der glanzvolle Abschluss von einem Monat Intensivtraining für die Opernbühne. Für die jungen Teilnehmer der Lotte Lehmann Woche wird es ein eindrucksvoller Auftakt und eine Inspiration sein, Tel.: 0 38 76 / 78 14 07

Musikfestival

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Perleberg im Zeichen der Klassik

Kunst & Kultur

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Schwerkraft nahezu aufgehoben ist, entspannt die Muskulatur besonders gut und die Beweglichkeit in den Gelenken erhöht sich. Die Körpertemperatur steigt um bis zu zwei Grad. Dies bringt das Immunsystem auf Touren und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Das Moorbad enthält entzündungshemmende Substanzen, die auch gut für die Haut sind. Außerdem wirkt es entspannend und schmerzlindernd. Ärzte empfehlen wenigstens sechs bis acht Moorvollbäder, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Nach dem Abduschen und Abtrocknen sollte man es allerdings ruhig angehen lassen, denn Nachruhe gehört zur Moorbehandlung! Im Idealfall schließt sich an die Nachruhe eine physiotherapeutische Behandlung an. Die dabei angewandten Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt. Für mehr Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter der physiotherapeutischen Praxis im KMG Kurmittelhaus Bad Wilsnack unter der Rufnummer 038791 33170 zur Verfügung.

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kranken. Die Antwort auf die Probleme mit dem Rücken heißt somit in vielen Fällen mehr Sport und Bewegung. Insbesondere um das Verhältnis zwischen Spannung und Entspannung wieder in den Griff zu bekommen. Es gilt, die Muskulatur zu lockern und zu kräftigen. Dabei kommt der Eigeninitiative des Patienten eine besonders große Rolle zu Unterstützend wirken therapeutische Mittel und Methoden, die Rückenschmerzen vorbeugen und behandeln können. Zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten gehören beispielsweise die manuelle Therapie, Krankengymnastik, Wärme­ therapie und vieles mehr. In Bad Wilsnack wird für die Wärmetherapie bereits seit über 100 Jahren ein altbewährtes Naturheilmittel verwendet – das Moor. Eintauchen in das weiche träge Dunkel, sich umhüllen lassen von wohltuender beständiger Wärme, die Augen schließen und entspannen. Zwar sieht der dunkle „Brei“ im ersten Moment nicht einladend aus, aber seine thermische Wirkung hat es in sich: Die Wärme aus dem Moor geht langsamer als bei einem normalen Vollbad auf den Körper über. Da im Moorvollbad die

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Bad Wilsnack. Der Rückenschmerz gehört mittlerweile zu den häufigsten Volkskrankheiten. Jeder Dritte Deutsche hat sich damit schon in ärztliche Behandlung begeben. Die sich verändernden Lebensbedingungen, die oft mit einseitiger Haltung und wenig Bewegung verbunden sind, tragen nicht unwesentlich dazu bei. Die Evolution hatte dies für die Wirbelsäule so nicht vorgesehen. Unser Rückgrat ist auf abwechslungsreiche Bewegung ausgerichtet, das heißt, sie ist für den aufrechten Gang geschaffen, nicht für das Sitzen. Eine Angst oder Stress auslösende Situation versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, die Muskeln sind angespannt und der Mensch ist hoch konzentriert, um mit Angriff oder Flucht reagieren zu können. Die Ängste und Sorgen heute sind andere als noch vor 10.000 Jahre. Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ärger mit Kollegen oder Partner kann nur schlecht mit Angriff, Flucht oder Todstellen, den typischen Stressreaktionen, begegnet werden. Und so bleiben die Alarmbereitschaft des Körpers und damit die Anspannung längerfristig bestehen. Dies birgt Gefahr, an Rückenschmerzen zu er-

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Rückenschmerzen? Heilen mit prignitzer Moor


Boberow. Der stumpfe Kirchturm von Boberow und ihre „sagenhaften“ Geschichten, das Wohnhaus des Bildungsreformer Friedrich Gedike und nicht zuletzt das Rambower Moor sind die Anlaufpunkte für Gäste, Touristen und Urlauber in der Prignitz. Seit kurzem ist ein neuer Grund dazu gekommen, dem kleinen Dorf zwischen Karstädt und Lenzen einen Besuch abzustatten. Die Moorscheune hat ihre großen Scheunentore geöffnet und lädt zum Verweilen und Feiern ein. Angefangen hatte alles ganz harmlos, weiß Besitzer Christian Ebert zu berichten. Im Jahre 2000 suchten er und seine Bandkollegen einen geeigneten Proberaum und sind nach langer Suche nach Boberow gekommen. Kein Strom, kein Wasser, kein WC aber dafür keine unmittelbaren Nachbarn die man beim musikalischen Treiben stören konnte. Das alte Haus und das große Anwesen hatten aber noch

weitaus reizvollere Fassetten. Das ganze Gelände ist bedingt durch die Nähe zum Rambower Moor abschüssig und eine ideale Kulisse für Open Air-Veranstaltungen. Die Veranstaltung „Rock im Moor“ wurde geboren und erfreut seit nunmehr 10 Jahren im August die Rocker der ganzen Gegend. Im Jahre 2008 kauften Christian Ebert und seine Lebensgefährtin das Grundstück und renovierten 18 Monate lang die auf dem Gelände befindliche Scheune. Mit der Aufgabe einen Anziehungspunkt für Naturliebhaber zu schaffen und das kulturelle Leben interessanter zu gestalten wurde eine Einrichtung fertig gestellt, die einen ganz besonderen Reiz auf jeden Besucher ausübt. Ist die untere Ebene für Konzerte, Theater, Tanz und Musikveranstaltungen prädestiniert, steht das Obergeschoss mit seinen großen Panoramafenstern eher den Kaffee- und Teetrinker, den Wanderer

Die Moorscheune in Boberow lädt zu einem Besuch ein.

und Radfahrern zur Verfügung, die nach oder während ihrer Wanderung um das Rambower Moor gerne hier eine Pause einlegen. „Alle Gäste, die uns bis jetzt besucht oder bei uns gefeiert haben waren sehr begeistert“, berichtet der Neu-Boberower mit stolz und erzählt von den Ideen, die in der Zukunft noch umgesetzt werden sollen.

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13. Mittelalterliches Burgfest in Apenburg

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so einigermaĂ&#x;en mittelalterliches Zelt besitzen, so melden Sie sich bitte vorher an. Informationen erhalten Sie bei: Andreas Schwieger, Tel.: 039001 701, schwiegerapenborg@t-online.de. In diesem Jahr wird die Schlacht von Crecy nachempfunden. Sie fand 1346 in Frankreich in der Nähe der KanalkĂźste statt. Und wer war dabei? Der berĂźhmter Karl IV von TangermĂźnde. Als 30 Jähriger entging er knapp dem Untergang gegen den Schwarzen Prinzen – sein Vater Johann schaffte es nicht. Der Grund, die hervorragende Pfeil- und Bogentechnik der Engländer. Aber auch Sie selbst dĂźrfen mitmachen, wenn Sie einen Bogen und 5 Pfeile aus Holz besitzen. A. Schwieger

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Kinder unter 16. Der Sonntag gehĂśrt ganz den Kindern. Um 10 Uhr startet das bekannte Kinderritterfest. Bitte liebe Eltern kostĂźmieren Sie Ihr Kleinen zu Burgfräuleins und Rittern oder Knappen, sonst gibt es traurige Gesichter. Neben den bekannten PrĂźfungen (jedes Kind bekommt einen kleinen Preis), gibt es wieder einen KostĂźmwettbewerb. Aber auch Sie sind angesprochen, gĂśnnen Sie sich den SpaĂ&#x; und schlĂźpfen fĂźr ein paar Stunden in ein historisches Gewand und erleben Sie das schĂśne Mittelalter. Ein Markt und kulinarische Ăœberraschungen runden das Fest ab. Neben dem Lagerleben finden auch immer mehr Campingfreunde Gefallen am Fest. Wenn Sie, liebe Väter Ihrem Sohnemann mal ein richtiges Abenteuer gĂśnnen wollen und ein

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Apenburg. Auch dieses Jahr wird wieder an beiden Tagen ein groĂ&#x;es Familienfest steigen. Das erste Wochenende im September ist dafĂźr seit Jahren fest gebucht – in diesem Jahr der 4. und 5. Los geht es am Sonnabend um 12 Uhr. Musik, Theater, Zauberei und Kleinkunst bestimmen das abwechslungsreiche Programm. Los Dilettantos wird das Hauptprogramm bestreiten. Aber es ist auch schon am Sonnabend viel fĂźr die Kinder eingeplant. Am Abend gibt es eine Feuershow – dieses Mal von Profis aus Dresden „Art of Flamm“. Das Kinderkarussell zum selber Drehen hatte letztes Jahr Premiere und kommt auch dieses Jahr wieder. Zur späten Stunde wird es noch ein TheaterstĂźck mit Villons Erben aus Halle geben – aus dem Decamerone – also nichts fĂźr

Regionale Festlichkeiten

Das 13. mittelalterliche Burgfest in Apenburg

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Havelberg. Wo Elbe und Havel sich vereinen, liegt das Städtchen Havelberg. Unzählige Wiesen und Felder beherbergen eines der schÜnsten Reitgebiete Deutschlands. Elb- und Havelauen, Alleen und kleine DÜrfer laden hier zum Ausritt ein. In diesem Pferdeparadies im Norden Sachsen-Anhalts zwischen Berlin und Hamburg findet jedes Jahr ein besonderes Ereignis statt: der Havelberger Pferdemarkt. Am ersten September- Wochenende werden seit Jahrhunderten Pferde begutachtet, gekauft oder getauscht. Nachgewiesen ist der Markt seit 1750, ganz geklärt sind seine Wurzeln allerdings nicht.

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Der Havelberger Pferdemarkt

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!NNAHME CHEM2EINIGUNGq(EI”MANGEL 7Ă‹SCHEREIq,EDERREINIGUNGq.Ă‹HEREI 2EPARATUR 3CHUHEq4ASCHENq,EDERBEKLEIDUNGq 0FERDEGESCHIRRqUA,EDERARTIKELq0LANEN

MÜglicherweise werden in Havelberg schon seit der Domweihe im Jahr 1170 Pferde an den Mann gebracht. In den vergangenen Zeiten war Havelberg auch als Heiratsmarkt beliebt, denn neben den obligatorischen Pferden priesen die Bauern den männlichen Besuchern oftmals auch die eigenen TÜchter an. Heute werden zwar keine Frauen mehr feilgeboten, dafßr finden Sie auf dem Pferdemarkt zeitweise ßber 500 Pferde verschiedener Rassen. Das Spektakel wird von ca. einhundert Schaustellergeschäften, etwa eintausend Händlern mit pferdetypischen Erzeugnissen,

Händlern mit Neu- und Altware begleitet. HÜhepunkte sind z.B. an allen Tagen Pferde-WesternShows, Sportveranstaltungen, Hubschrauberrundflßge und das HÜhenfeuerwerk am Sonntag. Es stehen ausreichend Parkflächen vor dem eigentlichen Festgelände im Mßhlenholz zur Verfßgung und der P+R Verkehr ist abgesichert. Seit dem Pferdemarkt 2008 mßssen alle Händler neue Bedingungen beachten. Bitte informieren Sie sich darßber im Internet unter www.havelberg.de oder fragen Sie bei der Hansestadt Havelberg unter der Rufnummer 039387 7650 nach.


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Die Störtaler Musikanten werden das Programm mit Stimmungsund Blasmusik und eingängigem Oberkrainer-Sound komplettieren. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in das Kultur- und Festspielhaus verlegt. Karten sind in der Touristinformation Wittenberge, Tel. 03877 929181/-82 (auch auf Rechnung), erhältlich. Von Karstädt über Perleberg, Weisen und Wittenberge fährt der Theaterbus.

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Mara Kayser gehört zu den Künstlern, die auf der Elblandbühne in Wittenberge auftreten. Foto: Agentur

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sik nicht mehr wegzudenken. Auch Oliver Thomas konnte sich dank vieler Spitzenplatzierungen seiner Titel einen festen Platz in der deutschen volkstümlichen Schlagerszene sichern. Der blonde Frauenschwarm ist gern gesehener Gast in den verschiedensten Fernsehsendungen wie dem „ZDF-Fernsehgarten“ oder „Willkommen bei Carmen Nebel“. Das beliebte Duo Thomasius begeistert das Publikum immer wieder mit seiner frischen und natürlich Art. Mit bekannten Hits, die ihnen von erfolgreichen Autoren „auf den Leib“ geschrieben wurden oder aus der eigenen Feder stammen, bringen sie schnell Stimmung in das Publikum. Mit ihren schwungvollen und eingängigen Melodien sind sie gern gesehene Gäste in vielen TV-Shows.

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Wittenberge. Am 1. September ist der Sommer noch längst nicht vorbei – auf der Elblandbühne auf dem historischen Gelände der Alten Ölmühle in Wittenberge geht er dann erst richtig los. Ab 15 Uhr wartet ein buntes Volksmusikprogramm auf die Besucher, mit dabei sind Mara Kayser, Oliver Thomas, das Duo Thomasius und die Störtaler Musikanten. Die Platzierung der Besucher an Tischen verspricht einen gemütlichen Nachmittag, bei dem das Publikum bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Getränk seinen Volksmusiklieblingen lauschen kann. Mara Kayser sang bereits als 15-Jährige in einer Band, 1991 entdeckte ihr späterer Produzent, Komponist und Manager ihre außergewöhnliche Stimme. Seitdem ist sie aus der volkstümlichen Mu-

Kunst & Kulltur

Volksmusiklieblinge an der Elbe

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Wittenberge. Auch in diesem Jahr wird in Wittenberge wieder das jährlich stattfindende Stadtund Hafenfest gefeiert. Von bis Sonntag finden auf fünf Bühnen verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt, die zahlreiche Besucher erfreuen. Am Freitag, dem 20. August beginnt auf der großen Bühne am Sportboothafen der Festauftakt mit der Band „3-live“. Ab 19 Uhr kommt die junge und junggebliebene Generation voll auf ihre Kosten.
Am Samstag bietet die Innenstadt von 10 bis 18 Uhr ein vielfältiges und unterhaltsames Programm. Nach der offiziellen Eröffnung des Stadt- und Hafenfestes durch den Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, präsentieren sich Gewerbetreibende, Vereine, Künstler, Aussteller u.v.a. mit kleinen Ständen und auf den Bühnen der Festmeile. Die Besucher haben die Möglichkeit, durch die Stadt zu schlendern, sich zu informieren, einzukaufen, reges Markttreiben und kulturelle Attraktionen zu erleben. Überall gibt es Unterhaltung und Musik. Ebenso auf dem Paul-Lincke-Platz vor dem Wittenberger Kultur- und Festspielhaus, wo sich die Haupt-

bühne befindet. Hier sorgen verschiedene regionale Vereine und namhafte Künstler für ein abwechslungsreiches Programm. Zu ihnen gehören die Seehäuser Oldie-Blaskapelle die Brassband des Marie-Curie-Gymnasiums oder die Tanzgruppe „Justix“. Auch die Partnerstädte Wittenberges sind an den drei tollen Tagen präsent. Das Trio „3 in Eins“, aus der bulgarischen Partnerstadt Razgrad, wird die Besucher auf der Hauptbühne am Kultur- und Festspielhaus erfreuen. Aus dem französischen Châlons-en-Champagne, ist die Bigband zu erleben. Am Abend bildet der Sportboothafen den Mittelpunkt des Festes. Hier kann bis in die Nacht ausgiebig gefeiert und getanzt werden. Populäre Bands und Stargäste ziehen Besucher an das Ufer der Elbe und verbreiten Partylaune. Ein besonderes Highlight sind sicher die Leuchtenden Fontänen der Soltauer Feuerwehr. Diese Wassershow der besonderen Art hat schon in der Vergangenheit für viel Beifall gesorgt. Den Abschluss des Abends bildet das große Feuerwerk.
Auf den Sonntag freuen sich vor allem die Freunde der maritimen Klänge. Auf der Bühne am

Spaß und Unterhaltung für Jung und Alt erwarten auch in diesem Jahr die Besucher des Wittenberger Straßen- u. Hafenfestes. Foto: Wenzel

Sportboothafen gastieren ab 10 Uhr verschiedene Shantychöre und bringen das Publikum zum Schunkeln. Aus der dritten Partnerstadt Wittenberges, Elmshorn, kommt die Gruppe „Speelwark“. Sie ist am frühen Nachmittag zu erleben. Zum Königsdeich wird durch das Wasser- und Schifffahrtsamt wird wieder ein Fährbetrieb eingerichtet. Zum Abschluss des Festes spielen dann noch die Showband „Sowieso“ und das „Roland-Show-Orchester“. Freuen Sie sich auf ein schönes Wochenende an der Elbe in Wittenberge. Frank Wenzel

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Das Stadt- & Hafenfest in Wittenberge

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12.00 Uhr 13.00 Uhr 13.45 Uhr 14.15 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr 16.45 Uhr 17.15 Uhr

Gottesdienst im Festzelt mit dem Chor „Die Trebeler Brachpieper“ und dem „Posaunenchor Trebel“ Eröffnung des Heidemarktes mit Essen, Trinken, Kaufen und Klönen Beginn des Bühnenprogramms mit der Blasmusik „Die Prignitzer“ Country & Oldies mit dem Gesangsduo „Ines und Tom“ Musik der Nationen mit der Blasmusik „Die Prignitzer“ Schlager durch die Jahre mit dem Gesangsduo „Ines und Tom“ Spaß im Variete: One man Show mit „Sir Mike“ Modenschau mit „Life Style Lüchow“ mit der Krönung der neuen Heidekönigin Mitsingen und mehr mit dem Gesangsduo „Ines und Tom“ Fröhliches Finale mit der Blasmusik „Die Prignitzer“

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11.00 Uhr

denschau der Boutique „LifeStyle“ aus Lüchow Gelegenheit. Natürlich wird dabei auch die neue Heidekönigin präsentiert. Für die kleinen Besucher gibt es im „Kinderland“ Möglichkeiten der Kurzweil fast ohne Ende. Wer die Heide einmal auf eine andere Art entdecken möchte, sollte die Kutschfahrten im traditionellen Planwagen nutzen. Im Eintrittspreis von drei Euro ist ein Los für das Heide-Gewinnspiel enthalten. Die Gewinner der attraktiven Preise werden im Laufe des Heideblütenfestes ermittelt und bekannt gegeben. Bereits am 27.08. startet um 18 Uhr der traditionelle Heidelauf.

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23. Heideblütenfest der Gemeinde Trebel in der Nemitzer Heide 29. August 2010

Heideblütenkönigin Susanne Krause wirbt als schöne Botschafterin für Ausflüge in die Nemitzer Heide. Am 29. August überreicht sie beim Heideblütenfest in Nemitz die Krone an ihre Nachfolgerin. Foto: Daniela Muchow

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chen. Der Ehrentanz mit dem Schäfer in Sonntagstracht eröffnet das diesjährige „Heideblütenfest“. Als eine ihrer letzten Amtshandlungen hat vor kurzem Heidekönigin Susanne Krause die neuen Tourenpläne für Trebel und die Nemitzer Heide vorgestellt. Das “Heideblütenfest” beginnt um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst der Kirchengemeinde mit dem Chor „De Trebler Brachpiper“ und dem Posaunenchor Trebel im großen Festzelt. Anschließend wird der Markt mit vielen Ständen aus der Region eröffnet. Kulinarische Spezialitäten, wie die Heidschnuckenbratwurst der Schäferei Meinecke und regionale Produkte, wie der Heidehonig vom Dorfimker, warten auf die Besucher. Um 13 Uhr startet das umfangreiche Bühnenprogramm mit der amtierenden Heidekönigin Susanne Krause. Erleben Sie die Blasmusikkapelle „De Prignitzer“, das Gesangsduo „Ines und Tom“ und den bekannten VarietéKünstler „Sir Mike“. Wer sich über aktuelle Modetrends informieren möchte hat dazu bei einer Mo-

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Nemitz. „Die ganze große Heide ist eine Zauberwelt, voll von Wunderwerken“, schwärmte einst Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Die Nemitzer Heide zwischen Gartow und Lüchow kannte er noch nicht, denn sie ist erst Mitte der 1970er Jahre nach einem großen Waldbrand entstanden. Die hellen Heidewege, Panoramablicke, Rastplätze und Schutzhütten locken zu einem Ausflug in Wanderstiefeln oder auf dem Fahrrad. Hans Christian Andersen hätte an nebeligen Herbsttagen Feen tanzen sehen und Gnome hinter Findlingen kichern hören. Heute treffen Wanderer mit ein wenig Glück eine leibhaftige Königin, die Heideblütenkönigin von Nemitz. Im bürgerlichen Leben heißt die Majestät Susanne Krause. Sie wurde 2009 am letzten Sonntag im August während des „Heideblütenfestes“ gekrönt und ist ein Jahr im Amt. Am Sonntag, 29. August wird sie in einer Kutsche in Nemitz vorfahren und auf der Bühne die Krone und den rubinroten Umhang der Nachfolgerin feierlich überrei-

Regionale Festlichkeiten

Märchenhafte Heide mit königlichem Fest

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Kurz

Knapp

Sommerfest

1. Vielanker Brauhausfest

Breetz. Im Rahmen des 1. Breetzer Sommerfestes findet am 21. August 2010 am wunderschönen Löcknitzufer der 1. Breetzer SpaßTriathlon statt – per Rad, zu Fuß und auf dem Wasser – aber immer im Einklang mit der wunderschönen Natur in der Prignitz. Teilnehmen können Einzelpersonen oder Gruppen bis zur Mannschaftsstärke des Bootes (z.B. 4er Kanu). Die Bootsform ist freigestellt. Die Antriebsart darf aber nur die Muskelkraft der Teilnehmer sein (kein Motor oder Segel etc.). Die Boote und Fahrräder sollten selbst mitgebracht werden, können aber auch gegen Gebühr bereitgestellt werden. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Der Anmeldeschluss ist der 6. August 2010. Unter den Teilnehmern des Triathlon werden tolle Preise verlost. Darunter sind ein Wochenende für 2 Personen an der Ostsee oder in Berlin. Der Start erfolgt um 10:00 Uhr in Breetz, Startgeld: 8.- Euro /Person Anmeldung und Info: Tel. 038792 50623 www.apropos-breetz.de

Vielank. Nach nunmehr 8jährigem Bestehen wird es höchste Zeit, das 1. Große Vielanker Brauereifest. Es findet am 14.08.2010 statt. „Tag der offenen Tür“ so lautet unter anderem das Motto, wir gewähren Einblick in sämtliche Abteilungen des Hauses: Brauerei, Sudhaus, Gärkeller, Flaschenabfüllanlage, Brennerei, Spirituosenabfüllung, Whiskylager, Restaurant, Festsaal, Gewölbekeller, Flaschenlager, Hotelzimmer, Auerochsenzucht bieten. Nichts bleibt verborgen, ein Mitarbeiter jeder Abteilung zeigt Ihnen alle Details und beantwortet all Ihre Fragen. Ab 11:00 Uhr kann getanzt werden. Um 12:00 erleben Sie eine Bühnenshow mit Wolle P. und ab 13:00 Uhr Udo ein

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Lindenberg Double. Der Tag klingt um 23:00 Uhr mit einem großen Höhenfeuerwerk aus.   Ganztägig gibt es viele Attraktionen, Buden, Getränke- und Eß-Spezialitäten für Jung und Alt, ein großes Volksfest im kleinen Vielank. Für gestandene Anhänger des Vielanker Brauhauses gibt es dann am Sonntagmorgen den Katerfrühschoppen mit musikalischer Begleitung der Schweriner Klönköpp. Der Eintritt ist frei! Wohnen und Relaxen ! 230m2- Haus in Eickerhöfe, Baujahr 1909, saniert, moderne Bäder, alte Kachelöfen vorhanden, gepflegtes 2960 m2 Grundstück mit Nebengelassen, 5 Minuten bis Wittenberge Kaufpreis 110.000 EUR zzgl. Käuferprovision Sparkasse Prignitz in Vertretung der LBS Immobilien GmbH Henry Wienke 03876/716-317 www.sparkasse-prignitz.de

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Aktuelles

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Ab 1. August FREE SOUL for Men


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schriftliche Bewerbungen an: Druckerei Albert Koch Reepergang 1 · 16928 Pritzwalk

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In unserem Betrieb werden Bogenoffsetdruckmaschinen eingesetzt. Du richtest die Druckformen an der Maschine ein und stellst mit dem Computer alle notwendigen Parameter für den Druckprozess bereit. Nun erfolgt der Probedruck - Mithilfe von Farbskalen überprüfst Du, ob der Probedruck mit der Vorlage übereinstimmt. Abweichungen werden heute elektronisch gesteuert nachkorrigiert. Den korrekten Farbauftrag entsprechend den Drucknormen prüfst Du mit Densitometer und Lupe. Alltag eines Offsetdruckers. Aus den gedruckten Bögen entstehen in der Buchbinderischen Weiterverarbeitung - die wir ebenfalls in unserem Hause haben - dann Broschüren, Flyer, Plakate und mehr. Wir suchen technisch interessierten und engagierten Nachwuchs für einen hochqualifizierten Beruf. Willkommen in einer der modernsten Druckereien zwischen Hamburg und Berlin.

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Offsetdruckerlehrling gesucht m/w

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Lüchow. Alle zwei Jahre vergibt der Lüneburgische Landschaftsverband für ein Werk oder die künstlerische Gesamtleistung eines in der Region ansässigen Künstlers seinen mit 5.000 Euro dotierten Kunstpreis. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 31. Oktober 2010 möglich. Zugelassen sind Arbeiten aus allen Medien. Teilnehmen können alle Künstlerinnen und Künstler, die seit mindestens zwei Jahren einen Wohnsitz im Einzugsgebiet des Lüneburgischen Landschaftsverband haben. Hierzu zählen die Landkreise Celle, Gifhorn, Harburg, Lüneburg, Soltau-Fallingbostel, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und die Stadt Wolfsburg. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen bietet ein Flyer, der im Kulturbüro der Kreisverwaltung bei Jenny Raeder erhältlich ist. Zudem steht der Flyer auch online zum Download zur Verfügung unter www.luechow-dannenberg.de/kunstpreis.

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Lenzen. Der Förderverein Lenzener Elbtalaue e.V. öffnet am Donnerstag, 12.08.2010 die Pforten des Naturlehrgartens in Lenzen / Elbe zum „Ländlichen Tag rund um die Wolle“. In der Zeit von 11.00 - 17.00 Uhr können alle Besucher an verschiedenen Ständen Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Mittelpunkt steht die Schafwolle aus der Region. Besucher können erleben, welche Vielfalt die Schafwolle bietet und welche Produkte sich daraus herstellen lassen. Selbstverständlich können Sie auch eine Führung durch den sommerlichen Garten genießen und anschließend bei schmackhaft veredelten Gartenprodukten oder bei Kaffee und frischem Kuchen verweilen. Bei sommerlich warmen Temperaturen sorgt ein Sonnensegel für ein schattiges Plätzchen.

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Cumlosen. Das Jugendfreizeitzentrum “Würfel” organisiert für Kinder ab 10 Jahren ein Sommerferienlager. Vom 9. bis 13. August wird in der Anlage des THW in Cumlosen einiges geboten: Unterkunft und Vollverpflegung, eine  Radtour nach Lenzen, Grillen und eine Nachtwanderung, Bootsfahrten, Disco und auch Kino. Die An- und Abreise erfolgen per Fahrrad. Deshalb sollte jedes Kind ein verkehrssicheres Rad und auch einen Helm mitbringen. Anmeldung im  „Würfel“, Bad Wilsnacker Str. 38 B, Telefon 03877  6315, zu erfahren.

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Kunstpreis

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Rund um die Wolle

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Sommerferien

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10 Jahre Kreiskrankenhaus Prigni Servicegesellchaft

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Perleberg. Das Kreiskrankenhaus Prignitz steht für eine professionelle medizinische Behandlung. Genauso wichtig ist aber auch die optimale Versorgung der Patienten, die über die medizinisch-pflegerische Therapie und Betreuung hinausgeht. Leckeres Essen, eine saubere Umgebung und der störungsfreie Ablauf des Krankenhausalltags sind gleichermaßen bedeutend für die Genesung und das Wohl der Patienten. Damit das alles organisiert werden kann, arbeiten hinter den Kulissen die Mitarbeiter der Kreiskrankenhaus Prig­nitz Servicegesellschaft GmbH. Küchenleiter Volker Pagel und sein Team sorgen täglich für das leibliche Wohl von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern des Krankenhauses. In der modernen Küche werden täglich 1.600 Speisen zubereitet. Die Gerichte für die Patienten des Krankenhauses werden mit den Ernährungsberaterinnen der Servicegesellschaft entsprechend ihren Krankheitsbildern aus der Sicht neuester ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse abgestimmt. Der so genannte „Hausdienst“, unter der Leitung von Uwe Kähler, bewegt alles, was im Krankenhaus bewegt werden muss: Essen, Betten, Materialien und Medikamente bis hin zum Abfall. Werden alle Wege, die jeder Mitarbeiter des Hausdienstes am Tag zurücklegt, zusammen gerechnet, so ergibt das 16 Kilometer. Für Patienten und Besucher ist die Rezeption rund um die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter stehen für Fragen und Angelegenheiten stets zur Verfügung. Darüber hinaus liegen vielfältige Informationen zur Einsicht bzw. zur Mit-

nahme bereit, wie zum Beispiel aktuelle Bus- und Bahnfahrpläne

oder die Patientenbroschüre. Für die Gebäudereinigung ist eine ei-

www.krankenhaus-prignitz.de

Kreiskrankenhaus Prignitz gemeinnützige GmbH Dobberziner Straße 112 19348 Perleberg Telefon: 03876/30 30 Telefax: 03876/30 33 13 info@krankenhaus-prignitz.de Gesundheitszentrum Wittenberge GmbH Perleberger Straße 139 19322 Wittenberge Telefon: 03877/40 36 69 Telefax: 03877/40 36 70 gzw@krankenhaus-prignitz.de Kreiskrankenhaus Prignitz Schule für Gesundheitsberufe Perleberg GmbH Dobberziner Straße 112 19348 Perleberg Telefon: 03876/79 83 13 Telefax: 03876/79 83 12

schule@krankenhaus-prignitz.de

Kreiskrankenhaus Prignitz Servicegesellschaft GmbH Dobberziner Straße 112 19348 Perleberg Telefon: 03876/30 33 01 Telefax: 03876/30 33 03 sg@krankenhaus-prignitz.de Kreiskrankenhaus Prignitz Seniorenpflegezentrum Perleberg GmbH Ackerstraße 5 19348 Perleberg Telefon: 03876/30 75 55 01 Telefax: 03876/30 75 55 03 spz@krankenhaus-prignitz.de


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Servicegesellschaft. Die Ernährungsberaterinnen bieten auch allen Interessierten qualifizierte, individuelle Ernähungsberatungen an. Mit einer Überweisung oder einem Rezept des Hausarztes werden 3-5 Einzelberatungen nach persönlicher Terminvereinbarung durchgeführt. Die Kosten werden in der Regel bis zu 80 % von der Krankenkasse übernommen Und auch das Küchenteam richtet über den Krankenhausbetrieb hinaus köstliche Speisen an. Der Party- und Cateringservice bietet warme und kalte Büfetts, Kanapees sowie kalte Platten für Veranstaltungen, private Feiern und sonstige Anlässe an.

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der Servicebereich Küche am Standort Perleberg hinzu. Heute sind 85 Mitarbeiter in den Servicebereichen Speiseversorgung, Reinigung, Rezeption und Hausdienst beschäftigt, deren verschiedenen Serviceleistungen in allen Gesellschaften der Unternehmensgruppe zum Einsatz kommen. Mit ihrem umfangreichen Serviceangebot hat sich die Kreiskrankenhaus Prignitz Servicegesellschaft zu einem starken Partner innerhalb der Unternehmensgruppe entwickelt. Übrigens profitieren nicht nur Patienten des Kreiskrankenhauses von der Erfahrung und dem Engagement der Mitarbeiter der

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Das Kreiskrankenhaus Prignitz ist die Adresse für Menschen, die rundum betreut werden müssen. Foto: KKH

Tel. 0 38 77 / 56 69 21 Fax 0 38 77 / 56 69 13

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Wir haben für Sie die exakte computergesteuerte Vermessung Ihrer Beine.

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1: Haltegriff | 2: Drehteller | 3: Drehteller arretiert 4: Kamera | 5: Arretierung gelöst

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Perleberger Straße 139 19322 Wittenberge

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Klaus Weiland

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Orthopädie-Schuhtechnik Sanitätsfachhandel

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Weiland Orthopädie

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genständige Abteilung der Kreiskrankenhaus Prignitz Servicegesellschaft GmbH verantwortlich. Frau Gisela Thalmann und ihr Team sorgen auf den Stationen, Fluren und Funktionsräumen im Krankenhaus für Ordnung und Sauberkeit. Darüber hinaus erfolgt die OP-Reinigung durch ein 5-köpfiges Team, das durch Rufbereitschaft auch in den Nachtstunden für die Sauberkeit im OP sorgt und damit jederzeit den hohen hygienischen Ansprüchen Rechnung trägt. Auf das Jahr hochgerechnet reinigen die Mitarbeiter insgesamt fast 6 Millionen Quadratmeter Fläche. Die Kreiskrankenhaus Prignitz Servicegesellschaft GmbH wurde im Dezember 1999 als 100%iges Tochterunternehmen der Kreiskrankenhaus Prignitz gemeinnützige GmbH gegründet. Mit 24 Mitarbeitern hat die neu gegründete Gesellschaft zum 1. Januar 2000 vorerst ihre Tätigkeit in den Servicebereichen Küche und Telefonzentrale am damaligen Krankenhausstandort Wittenberge aufgenommen. Im Laufe des Jahres 2000 kamen der Servicebereich Reinigung für die Standorte Perleberg und Wittenberge sowie

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itz mbH Perleberg

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Rechtsecke

Nachbarschutz im Bauordnungsrecht

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Der Wert einer Immobilie ist nicht zuletzt von der Nachbarschaft, insbesondere der nachbarschaftlichen Bebauung abhängig. Eine störende Industrieanlage, ein Gewerbe, ein Nachbar mit Tierhaltung, der Gartenteich mit laut quarkenden Fröschen und nicht zuletzt ein Kinderspielplatz sind oft Stein des Anstoßes. Als Eigentümer eines Grundstücks hat man einige Rechte, um Eingriffe auf das Eigentum abzuwehren bzw. sich gegen solche störenden Anlagen auf Nachbargrundstücken, die Auswirkung auf das eigene Grundstück haben, zu wehren. Man muss zwischen den zivilrechtlichen und den öffentlich rechtlichen Ansprüchen unterscheiden. Gegen das Handeln oder das Unterlassen des Nachbarn, der z. B. das Oberflächenwasser von seinem Grundstück auf das Nachbargrundstück leitet, gegen Versetzung der Zäune oder gegen einstürzende Mauern oder Abgrabungen auf dem Nachbargrundstück, also kurz gesagt Einwirkungen des Nachbarn, die sich auf das eigene Grundstück auswirken, wendet man sich direkt an diesen. Nach einer Aufforderung mit Fristsetzung, das gewünschte Tun oder Unterlassen vorzunehmen, kann man seine Ansprüche vor dem Amts- oder Landgericht einklagen. Wie ist es aber, wenn man feststellt, dass auf dem Nachbargrundstück gebaut oder eine Gaststätte betrieben wird und man mit dieser Maßnahme nicht einverstanden ist? Der Nachbar wird sich auf seine von der zuständigen Behörde erteilte Genehmigung berufen. Auch in diesen Fällen ist man nicht wehrlos. Als Nachbar kann man gegen diese Maßnahmen den sogenann-

ten Drittwiderspruch bei der Behörde einlegen, die für die Genehmigung zuständig ist. Diese prüft dann, ob die Genehmigung überhaupt erteilt wurde und wenn ja, ob sie auch rechtens ist. Die Behörde muss über den Drittwiderspruch des Nachbarn entscheiden. Dies tut sie, indem sie dem Widerspruch abhilft oder in Form eines Widerspruchsbescheides den Widerspruch zurückweist. In diesem Fall kann der Nachbar Klage beim Verwaltungsgericht einreichen. Er verklagt allerdings nicht den Nachbarn sondern die Behörde, die die Genehmigung erlassen hat. Voraussetzung für diesen Drittwiderspruch ist, dass man selbst Eigentümer des betroffenen Grundstücks ist bzw. eine eigentümerähnliche Stellung inne hat (nicht Mieter oder Pächter) und sich in räumlicher Nähe des Grundstücks befindet, auf dem die angegriffene Maßnahme stattfindet. Anerkanntermaßen sind nachbarschützend bauordnungsrechtliche Generalklauseln (Baugenehmigung), Abstandsflächenbestimmungen, Brandschutzvorschriften und die in den Bauordnungen enthaltenen immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Man sollte also zunächst darauf abstellen, ob die Maßnahme auf dem Nachbargrundstück genehmigungspflichtig ist. In diesen Fällen hat man durchaus eine Chance mit dem Drittwiderspruch die Maßnahme zu stoppen. Zumindest wird sie überprüft, was Auflagen, Änderungen oder Einschränkungen zur Folge haben kann. Dies alleine kann schon den gewünschten Erfolg herbeiführen.Stellt man also fest, dass in unmittelbarer Nachbarschaft z.B. ein Kinderspielplatz

Ärger mit Nachbars Pfiffi? Gut, wenn man die rechtlichen Grundlagen kennt. Foto: Adolf-Riess_pixelio.de

errichtet wird, so muss man sich schnell entscheiden falls man gegen dieses Vorhaben Drittwiderspruch einlegen möchte. Auch ein Kinderspielplatz ist zumindest im Land Brandenburg baugenehmigungspflichtig. Im Rahmen der Prüfung der Rechtmäßigkeit dieses Bauvorhabens wird auch das Interesse der Nachbarn wegen des Rücksichtnahmegebotes Berücksichtigung finden. Versäumt man diesen Drittwiderspruch und wendet sich nach einiger Zeit gegen die von dem Bauwerk ausgehenden Belästigungen, so wird die Rechtmäßigkeit der Baugenehmigung wegen Verfristung nicht mehr geprüft. Das Gericht kann dann nur noch prüfen, ob die von dem Bauwerk ausgehenden Immissionen im Rahmen des zulässigen liegen. Rechtsanwalt Wolf Quensell, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und zugleich Fachanwalt für Bauund Architektenrecht, Anwaltskanzlei Quensell & Kollegen - Perleberg


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Kartoffeln waschen und ca. 20 Minuten garen. Zwiebel schälen und fein wĂźrfeln. 30 g Fett in einem Topf erhitzen, ZwiebelwĂźrfel darin glasig dĂźnsten. Mehl darĂźberstäuben und anschwitzen. Mit Milch und BrĂźhe ablĂśschen und unter RĂźhren aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Wurst aus der Haut lĂśsen, der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden. Restliches Fett in einer Pfanne erhitzen und beides kurz darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer wĂźrzen.Kartoffeln abgieĂ&#x;en, abschrecken und pellen. Porree, Fleischwurst und Kartoffeln in eine feuerfeste Form schichten und mit SoĂ&#x;e ĂźbergieĂ&#x;en. Den Käse fein reiben und darĂźberstreuen. Unter dem heiĂ&#x;en Grill des Backofens Ăźberbacken, bis der Käse eine schĂśngoldbraune Kruste bildet.

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Zubereitung:

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mittelalter Gouda-Käse

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100 g

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kleine Kartoffeln mittelgroĂ&#x;e Zwiebel Butter Mehl Milch klare BrĂźhe Salz, weiĂ&#x;er Pfeffer abgeriebene Muskatnuss Stangen Porree Fleischwurst

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1 kg 1 40 g 30 g 1/4 l 1/2 l 1 1 2 200 g

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Zutaten fĂźr 4 Portionen:

KĂśstliches

Ăœberbackene BĂŠchamelkartoffeln

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ein Abk.: neulUmstandsateinisch wort

Bauwerk

Abk.: folgende (Seiten)

Rätselecke

juristisch, Malaienstrafrechtl. stamm auf Begriff Borneo

Industriestadt in Wales

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Abk.: Forint

Schlange

amerik. Land, Verwaltungsgebiete

Dampfer

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intern. Autokz. für Ecuador

engl.: wenn

Abk.: ut infra

Ausruf des Erstaunens

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Nebenfluss des Douro

Abk.: Eigenbewegung

9

All

Abk.: Rätselart österr. AmpereKomponist stunde Nebenfluss der Drau

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Nebenfluss des Duero

Abk.: Kraftwerktyp

Suppeneinlage

Abk.: Dekaliter

1

Gegebenheit

Druckerzeugnisse

Abk.: Gnade

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islam. Pflichtenlehre

militär. Dienstausweis

int. Auto-Z. Namibia Abk.: Vereinigte Nationen

vorarlb.: gewesen

Besatzband für Zierstreifen

Abk.: und andere

Abk.: Ziffer

israel. König

afrik. Stadt

chin. Dynastie

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Stadt in südamerik. Nigeria Folklorefest

Abk.: Zeitmass

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germ. Göttin

Abk.: Leinen

röm. Zahlzeichen: zwei

die engl. ind. Bez. für Palmwein

Abk.: ad acta

Abk.: a vista

Abk.: Eigenname

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Abk.: liberalschott. demoGrafschaft kratische u. Stadt Partei

Erzieher Samuels

Abk.: Pakistan Rupie

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Abk.: Alters und Invalidenversicherung

Abk. für ein Flächenmass

Abk.: Oberinspektor

Rio De Janeiro (Kzw.)

architektonischer Ausdruck, Begriff

Farberde

Nebenfluss des Duero

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alte Bezeichn. für Palästina

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Lösungswort:

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Die Gewinner stehen fest Die Menge der Einsendungen des richtigen Lösungswortes unsere Rätsels aus der letzten ausgabe hat uns überrascht. Vielleicht haben wir mit dem leckeren Rezept für die große Heidelbeertorte, einen zu eindeutigen Hinweis gegeben? Wie dem auch sei, das richtige Lösungswort lautete: Heidelbeere. Unsere Glücksfee hat es geschafft, folgende Gewinner zu ermitteln: Frau Mechthild Rehwinkel aus Langendorf

Frau Evelyn Wegner aus Neustadt Glewe Sie können sich über je zwei Karten für das kleine Fest im großen Park freuen. Erleben Sie eine OpenAir-Veranstaltung vor der traumhaften Kulisse des barocken Ludwigsluster Schlosses. Dieses wird aufgrund seiner Architektur und der üppigen Gartenanlage auch „Versailles des Nordens“ genannt. In diesem Jahr wird der Schlosspark Ludwigslust am 13. und 14. August zur Bühne für Show, Arti-

stik, Zauberei und Kleinkunst. Eine bunte Mischung aus Bühnenprogramm und Walk-Acts mit internationalen Künstlern wird für einen unvergesslichen Abend sorgen. Unter den Einsendern des neuen Lösungswortes verlosen wir Eintrittskarten für eine Hengstparade im Landgestüt Redefin. Wir erwarten Ihre Zuschriften bis zum 25. August an: „Der Elbländer“ Lenzener Str. 75 a, 19322 Wittenberge.


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29. August 6. Platschower Kinderzirkusfestival

Am Dorfplatz 2 · 19372 Platschow Telefon 038785 90059 · Fax 90067 Mobil 0151 19426817 Weitere Informationen finden Sie unter:


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Der Elbländer August 2010  

Magazin für Tourismus, Kultur und Freizeit

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