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Elbe Wochenblatt WOCHENZEITUNG

FÜR DEN

HAMBURGER SÜDEN

Nr. 40a | 6. Oktober 2012 | geprüfte Träger-Auflage: 93.984 (III.11) |

LAKE TRIFFT ELEPHANT Alex Conti und Paul Botter spielen im Rieckhof: Karten zu gewinnen | Seite 4

am Wochenende

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HARBURGER TB IM POKALFIEBER Die Fußballer des HTB haben sensationell das Achtelfinale des Hamburger Oddset Pokals erreicht | Seite 7

Kegeln und klönen von morgens bis abends 50 Jahre Frühschoppen-Kegler: Von der „Herrenrunde“ zum geselligen Treffen auch mit Kegelschwestern

LEBEN IM DORF In Moorburg ist eine aktive Kunstszene entstanden. Die Reportage | Seite 2 Rubri-

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Kleideroase muss schließen

Rubriken-Übersicht

Stellenmarkt ab Seite 10 HARBURG Zwei Jahre lang haKleinanzeigen ab Seite 12 ben die Mitarbeiter der KleiFamilienanzeigenab Seite 13 deroase Harburg, Stader Straße 224, bedürftige Menschen mit Kleidung und Haushaltsartikeln versorgt. Auf Grund eines Wasserschadens können die Räume jetzt nicht mehr genutzt werden. „Die Feuchtigkeit greift bereits auf einige Kleidungsstücke über, so dass wir schnellstens, soweit es geht, umräumen müssen“ so Renate Moog, Leiterin der Kleideroase. Letzter Öffnungstermin: Dienstag, 9. Oktober, ab 14 Uhr. OZ

Channel Jazz Gang im Köpi HARBURG Die Musiker der Channel Jazz Gang präsentieren am Mittwoch, 10. Oktober, ihren unverwechselbaren Oldtime Jazz im Köpi Heimfeld, Heimfelder Straße 59. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. SD

Gottesdienst zum Erntedankfest HARBURG In der evangelischen St. Paulus-Kirche, Petersweg 1, wird am Sonntag, 7. Oktober, ab 9. 30 Uhr ein Gottesdienst zum Erntedankfest gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Motto „Danke, es reicht“ steht. SD

Bilderbuchkino

Kegeln aus Spaß an der Freud: Christa Kroll, Riitta Höbler, Fred Schulz, Monika Clasen, Edith Engelke, Elke Heins (hintere Reihe), Kalle Höbler, Heino Heins und Fred Clasen (v. l.). Es fehlen Heinz Scheel, Christel und Kalli Pralow. Foto: at ANDREAS TSILIS, HEIMFELD

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iele verbinden Kegeln mit der Betriebs- oder Weihnachtsfeier, schmalen, knarzenden Holzbahnen und dem ungeliebten Pudel. Kegeln, das macht man einmal und dann lässt man es, wenn man nicht bereits von vornherein zum großen, bunt-modernen Bruder Bowling geht. Umso bemerkenswerter sind daher Geschichten, wie die der Früh-

schoppenkegler (FSK). 1962 gegründet, feierten die Kegelbrüder und Kegelschwestern jetzt ihr 50-jähriges Jubiläum mit Giros, Bifteki und Kegeln im „Lindenhof“. Dass die Damen sich überhaupt zu den FSK-Mitgliedern zählen dürfen, lag ursprünglich nicht im Sinne des Erfinders. Gegründet wurde der Klub von Männern, als „eine reine Herrenrunde, die sich sonntäglich ab 10 Uhr zum Frühschoppen

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traf“, erinnert sich Fred Schulz. Manchmal gingen die Kegelbrüder erst nach 22 Uhr auseinander. „Zwölf Stunden reichten einfach nicht“, schmunzelt Kalle Höbler. Aufgrund Mitgliederschwunds in den 1980er Jahren wurden die Statuten aufgeweicht. Ehefrauen und Freundinnen wurden aufgenommen und damit zu Kegelschwestern. Vieles hat sich verändert. Der „Frühschoppen“ ist in die nachmittag-abendlichen Stunden verlegt – ein „Schnack“ am Tresen kostet. Keglern, die sich dahin verdrücken, wird die drei Kilo-Kugel übergeben: „Das bedeutetet, eine Runde auszugeben“, erklärt Edith Engelke. Spaß, Kameradschaft und Gemeinschaft stehen im Vorder-

grund. In früheren Jahren wurde im Schützenverein ein „König ausgeschossen“; Ausfahrten werden unternommen, zu Ostern gibt es „Eierkegeln“, was die Kegelbahnbetreiberin zuerst in Panik versetzte. Edith Engelke: „Die dachte, wir kegeln mit echten Eiern.“ Mit offiziellem Wettkampf-Kegeln haben die Geselligkeitskegler nichts am Hut. Den Wettstreit gibt es nur untereinander, in zwei Mannschaften. Und die werden alle drei bis vier Wochen im Gasthaus Sahling „ausgekegelt“. Für das Festhalten der Ergebnisse ist Kalle Höbler zuständig, Schließlich muss bis zum Abschlusskegeln alles genau ausgewertet werden, mit Augenzwinkern, versteht sich.

Wo ist „Pauli“? HARBURG Seit dem 2. Oktober wird Kater „Pauli“ vermisst. Am Nachmittag verschwand er in der Hastedtstraße. „Pauli“ ist rötlich/beige, hat nur noch ein Auge und trägt ein schwarzes Flohhalsband mit einer silbernen Adresskapsel. Wer „Pauli“ gesehen hat, sollte sich bei Familien von Minden ( 0179/4610148) melden. EW

Sturzprävention HARBURG In der DRK-Informationsstelle, Harburger Rathausstraße 37, wird am Montag, 8. Oktober, eine Veranstaltung zum Thema „Sturzprävention“ angeboten. Beginn: 15.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. SD

NEUGRABEN Nach drei Monaten Pause geht es in der Bücherhalle am Neugrabener Markt 7 nun weiter: Ab Mittwoch, 10. Ok-tober, 15 Uhr können Kinder ab vier Jahren wieder beim Bilderbuchkino Geschichten lauschen. Weil die Bücherhalle seit Kurzem am Montag geschlossen hat, verschiebt sich die wöchentliche Erzählstunde auf Mittwoch. Beim ersten Termin wird die Geschichte „Der Hund, der groß und gefährlich werden sollte“ per Beamer und Leinwand gezeigt und erzählt. Am Mittwoch, 17. Oktober, steht „Dr. Brumm fährt Zug“ auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. AS


2 | REPORTAGE

SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

Wieder Leben im Dorf

Allen Hafenerweiterungsplänen zum Trotz hat sich in Moorburg eine Kunstszene etabliert lebt seit 2008 in Moorburg mit ihrer zwölfjährigen Tochter in einer Wohngemeinschaft mit or den Häusern stehen einer ebenfalls allein erziehenKirschbäume, die durch den Mutter. Die geborene OsNetze vor hungrigen Vögeln genabrückerin arbeitet als Kunstschützt werden. Zwischen Rosen therapeutin in einer Wilhelmsund Efeu, der sich am roten burger Grundschule sowie in Klinker des Bauernhauses hocheiner Einrichtung für Kinder in rankt, sind kleine Skulpturen schwierigen Lebenslagen. Das ausgestellt. Auf dem Dachboden ist ihr berufliches Leben. In zeigen Künstler ihre Gemälde. Moorburg gehört sie zugleich Sonnenblumen, Kirschblüte und zu einer lebendigen KünstlerGartenmotive mit Schäfchenszene. Viele haben ihre Ateliers wölkchen. Im Garten stehen Bein der alten Grundschule des sucher der Ausstellung „Kunst Ortes, die seit 2005 leer stand. und Kirschen“ vor rostigen PferIn die einstigen Klassenzimmer deskulpturen aus Metallplatten, sind Bildhauer, Fotografen und im Rasen stecken bunte Fische Maler eingezogen. Eine Keraaus gebranntem und glasiertem mikkünstlerin stellt Figuren Ton. Die Kunst ist eingezogen in her, die an Märchen angelehnt das frühere Bauerndorf, das seit sind. Kulenkampff gehört zu1375 zu Hamburg gehört und die dem zum Runden Tisch, in dem Hansestadt einst mit Obst und in Moorburg alle politiMilch versorgte. schen Fäden zuSeit 1982 ist Moorburg Hasammenlaufen und Infenerweiterungsgebiet. Dazu formationen ausgetauscht bestimmt, wie das einstige werden. Elbdorf Altenwerder von der In Ausstellungen wie Landkarte zu verschwinden. „Kunst und Kirschen“ Und eigentlich hätte auf den oder wie kürzlich dem seit Jahren nicht mehr bewirt„Kunstcamp!“ unter schafteten Obstplantagen dem streitbaren Motto schon längst ein Containert„Moorburg forever“ lenerminal stehen müssen. ken die Freischaffenden imDoch es kam anders: Nachmer wieder die Blicke der Hamdem die Hansestadt sich das burger auf das Elbdorf, das sich Vorkaufsrecht auf die Häuser gegen das ihm von oben beim Dorf gesichert hatte und stimmte Schicksal wehrt. Auch seit geraumer Zeit mehr als 80 das zwar fertig gestellte aber Prozent der Gebäude der noch nicht ans Netz gegangene städtischen WohnungsgeKohlekraftwerk von Vattenfall sellschaft Saga/GWG gehöwird ebenso wie die Hafenerren, sind viele Moorburger weiterung abgelehnt. weggezogen. Doch dafür Seit Jahren kämpfen die kamen neue. Moorburger zudem gegen PläVor den Wegweisern: Claudia KulenEiner von ihnen ist Rainer kampff gehört zu den Künstlern, die ne der Hafenbehörde HamBöhrnsen (58). Der in Kiel ge- sich ab 2009 in der 2005 geschlosseburg Port Authority, auf einem borene Diplom-Sozialwirt er- nen Grundschule niedergelassen haben. Gebiet von 45 Hektar – das entREINHARD SCHWARZ, MOORBURG

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warb 1983 zusammen mit anderen Neu-Moorburgern ein Haus. „Die Idee bestand darin, ein Sperrgrundstück zu kaufen.“ Zugleich sei nach und nach „die politische Szene in den Ort geschwappt“. Eine prominente Moorburgerin war damals die GALierin Thea Bock, die gegen die geplante Hafenerweiterung, die Elbverschmutzung und für den Atomausstieg focht. Ende der 1980er Jahre verließ sie allerdings die Grünen im Dauerstreit mit Fundamentalisten in der GAL und trat der SPD bei. Einer anderen Generation gehört Claudia Kulenkampff an. Die 38-Jährige

Malen auf dem ehemaligen Bauernhof: Während der Ausstellung „Kunst und Kirschen – Moorburger Hofart“ entstand die Kunst gleich vor Ort.

spricht etwa der Fläche von mehr als 40 Fußballfeldern – eine 30 Meter hohe Deponie mit Elbschlick zu errichten. Auch die kürzlich bekannt gewordene Entscheidung der Sozialbehörde, drei ehemals Sicherheitsverwahrte in Moorburg unterzubringen, stößt bei vielen auf Unverständnis. Als habe der Ort nicht bereits genug Probleme. Doch die Moorburger haben schon mehr Krisen durchstanden und geben sich optimistisch. Aus Sicht von Böhrnsen sei die geplante Hafenerweiterung für Moorburg vom Tisch. „Nach dem ersten Entwurf des neuen Hafenentwicklungsplans ist Moorburg keine Option mehr, sondern fällt unter den Begriff ‚sonstige Nutzung’“, ist sich Böhrnsen sicher. Andere widersprechen. So erklärte Susanne Meinecke, Sprecherin Wirtschaftsbehörde: der „Moorburg wird nach dem Entwurf für den neuen Hafenentwicklungsplan sicherlich in der Hafenerweiterung bleiben.“ Der Senat will am 9. Oktober entscheiden. Wie auch immer: Böhrnsen streitet seit Jahren für seine Idee eines Wissenparks: „Hamburg hat keine großen Flächen mehr. Das einzige größere zusammenhängende Gebiet wäre das Spülfeld.“ Statt giftigen Elbschlick aufzuhäufen, könnten hier Wissenschaftler der TU Harburg gemeinsam mit Firmen der Spitzentechnologie Innovationen ausbrüten. Böhrnsen: „Zudem gibt es in Moorburg viele freie Wohnflächen für die Menschen, die dann hier arbeiten würden.“

Dörfliche Idylle und Kunst: Im Sommer zeigten Künstler am Moorburger Elbdeich ihre Werke.

▼ SINGLES

▼ ALBEN

Streitbarer Kämpfer für Moorburg: Rainer Böhrnsen lebt seit 1983 im Dorf. Fotos: rs

Moorburg als Endlagerstätte: Auf 45 Hektar soll hier giftiger Elbschlick aufgehäuft werden.

Als ob die Zeit stehen geblieben wäre: In Moorburg finden sich überall dörfliche Motive.

In Moorburg fast überall präsent: Das Kohlekraftwerk von Vattenfall, das bislang noch nicht ans Netz gegangen ist.

Prächtige alte Bauernhäuser: Moorburger Landwirte haben Hamburg Jahrhunderte lang mit Obst, Gemüse und Milchprodukten versorgt.

▼ KINO CHARTS

1. P!nk: „The Truth About Love“

(–/neu)

1. Marteria, Yasha & Miss Platnum: „Lila Wolken“

2. The Killers: „Battle Born“

(–/neu)

2. Asaf Avidan & The Mojos: „One Day ⁄ Reckoning Song“ (1/▼)

2. Resident Evil 5

3. Nelly Furtado: „The Spirit Indestructible“

(–/neu)

3. Lykke Li: „I Follow Rivers“

(2/▼)

3. Great Hope Springs

(–/neu)

4. Michael Jackson: „Bad - 25th Anniversary“

(–/neu)

4. David Guetta feat. Sia: „She Wolf (Falling To Pieces)“

(3/▼)

4. The Bourne Legacy

(2/▼)

(–/neu)

1. Schutzengel

(–/neu) (1/▼)

5. Billy Talent: „Dead Silence“

(1/▼)

5. Philipp Poisel: „Wie soll ein Mensch das ertragen“

6. Mark Knopfler: „Privateering“

(4/▼)

6. Lana Del Rey: „Summertime Sadness“

(4/▼)

6. Gregs Tagebuch - Ich war's nicht

(3/▼)

7. Bob Dylan: „Tempest“

(2/▼)

7. XAVAS: „Schau nicht mehr zurück“

(5/▼)

7. Step Up: Miami Heat

(4/▼)

(9/▲)

8. The Expendables 2

(5/▼)

9. Ted

(7/▼)

10. Ice Age 4 - Voll verschoben

(8/▼)

8. Philipp Poisel: „Im siebten Himmel“

(16/▲)

8. David Guetta feat. Ne-Yo & Akon: „Play Hard“

9. Gregorian: „Epic Chants“

(–/neu)

9. Max Herre feat. Philipp Poisel: „Wolke 7“

10. The xx: „Coexist“ Quelle: MTV.de

(3/▼)

10. Carly Rae Jepsen: „Call Me Maybe“

(–/neu)

(16/▲) (8/▼)

Stand: 3.10.2012 / Woche 40

5. Der Chaos-Dad

Quelle: cinema.de

(–/neu)

Stand: 3.10.2012 / Woche 40


SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

AUS HAMBURGS SÜDEN | 3

Reifeprüfung auch abseits der Schulbank

Kunst aus Papier Im hit-Technopark werden Werke von Marie Schirrmacher-Meitz ausgestellt

Abiturienten von 1950 wieder auf dem Friedrich-Ebert-Gymnasium ANDREAS TSILIS, HEIMFELD

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ie Bundesrepublik Deutschland wird 1950 Mitglied des Europarats. Während sich für den Staat damit neue Welten öffnen, schließen sich für 16 junge Abiturienten endgültig die Schulpforten am Friedrich-Ebert-Gymnasium. Jetzt, nach 62 Jahren, ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Anlässlich des 15. Ehemaligentreffens wurden die Klassenzimmer aufgeschlossen und ein Lehrer erzählte den „Pennälern von gestern“ interessantes über die Schulwelt von heute. „Es ist erfreulich zu hören, dass die Schule sich so entwickelt“, sagt Hans-Peter Stöver später beim gemeinsamen Abendessen der acht erschienenen Schul-

freunde nebst Gattinnen im Heimfelder Hotel Lindtner. Reihum erntet er Zustimmung und Freude, in die sich auch ein Stück Nachdenklichkeit schleicht. „Außer in Mathe hatten wir nicht mal richtige Schulbücher, der Unterrichtsstoff war in den Köpfen der Lehrer“, erinnert sich Wolfgang Bley. Ausgerechnet Mathe, das ewig geliebt-gehasste Fach der ewigen Wahrheiten, muss für die Heranwachsenden oft „graue Theorie“ gewesen sein. Viele waren mit anderem beschäftigt: „Mit Kriegsende mussten wir uns geistig neu orientieren, was gestern noch als richtig galt, war auf einmal falsch“, berichtet der 82-jährige Berthold Jelden. Keine leicht zu lösende Hausaufgabe, wenn auch der Körper

sich in permanenter Stress-Situation befindet: hoher Zeitdruck bis zum Abi, nicht genügend zu essen und wenig Rücksichtnahme durch eine autoritär-patriarchalische Lehrerschaft. „Das Schlimmste war, als faul zu gelten“, erinnert sich Wolfgang Bley, „dann wurde man gnadenlos abgeschossen.“ Die empfohlene Nacharbeit des Stoffs im „häuslichen Studium“ fiel schon deswegen auf fruchtbaren Boden. Gebracht hat es etwas, zahlreiche Karrieren wie die von HansPeter Stöver nahmen so ihren Lauf. „Wenn man an sich selbst glaubt und arbeitet, kommt der Erfolg – und wenn man seine Fröhlichkeit dabei bewahrt“, erklärt der ehemalige Bauunternehmer und Geschäftsführer von August Prien.

Eine Reifeprüfung der besonderen Art absolvierte der Abiturientenjahrgang 1950: Neben dem Pauken mussten auch die großen, gesellschaftlichen Umwälzungen bestanden werden. Foto: at

Klettern, forschen, Spaß haben Die Organisation für das 20. Heimfelder Stadtteilfest beginnt: Es werden noch Freiwillige gesucht KARLA GROTH, HEIMFELD

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ach dem Fest ist vor dem Fest: Kistentürme erklimmen, den Flohmarkt durchstöbern – das und vieles mehr

konnten Besucher im verganenen Juni beim 19. Heimfelder Stadtteilfest erleben. Damit das Fest auch im nächsten Jahr wieder ein großer Erfolg wird, suchen die Organisatoren noch

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50 Jahre Steuerberatung im Hamburger Süden Bereits in zweiter Generation sind wir unseren Mandanten der zuverlässige Partner in allen Bereichen des Steuerrechts:

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freiwillige Helfer, die Lust haben, sich an der Planung und Umsetzung zu beteiligen. Die Mischung machts: Teilnehmer zwischen zwölf und 70 Jahren kamen in den letzten Jahren bei den Organisationstreffen zusammen und diskutierten Ideen, planten die Umsetzung und haben fleißig viele Projekte auf die Beine gestellt. Wer Lust hat, sich an der Organisation fürs 20. Heimfelder Stadtteilfest zu beteiligen, ist am Dienstag, 16. Oktober, von 16.30 bis 18 Uhr im Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9-11, mit vielen neuen Anregungen und Ideen im Gepäck willkommen.

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CDU Senioren-Café NEUGRABEN Im CDU-Seniorentreffpunkt, Süderelbe Einkaufszentrum, Cuxhavener Straße 335, erzählt Günter Bosien am Montag, 8. Oktober, amüsante Geschichten über das Treiben der Menschen in Deutschland und im Ausland. Seine Gattin Irmtraud begleitet die Ausführungen auf der bömischen Hakenharfe. Beginn: 15 Uhr. SD

Lilo Wanders kommt nach Harburg HARBURG Die Travestiekünstlerin Lilo Wanders unternimmt am Donnerstag, 11. Oktober, um 20 Uhr mit ihrem Publikum in der Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a, einen Streifzug durch die erotische Weltliteratur. Die Leichigkeit des Seins durch sexuelle Freuden findet sich in der ganzen Menschheitsgeschichte. In der Bibel, bei Berthold Brecht, bei Boccaccio oder Per Olov Enquist, und nicht zuletzt in ihrer eigenen Biografie. Der Eintritt beträgt acht Euro. Kartenreservierungen sind möglich unter 77 29 23. SD

Spezialberatung: Gebäudelüftung Marie Schirrmacher-Meitz mit ihrem Objekt „Doppeltes Lottchen“. Foto: pr OLAF ZIMMERMANN, HARBURG

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apier kann auch eine künstlerische Dimension haben. Dies zeigt eine Ausstellung im Bostelbeker hitTechnopark. Unter dem Titel „Paper Art, Sand und Mehr“ werden Installationen von Marie Schirrmacher-Meitz vorgestellt. Der in Hechthausen an der Oste lebenden Künstlerin ist die eigene Papierherstellung besonders wichtig. Dabei bringt sie Papier beim Schöpfen in die gewohnte Flächigkeit und nahezu jede gewünschte Form. „Kaum ein anderes Material hat so viele unterschiedli-

che Eigenschaften", behauptet die Künstlerin. Auf den ersten Blick hübsch und harmlos, entpuppen sich ihre Installationen bei genauem Hinsehen nicht selten als hintergründige Provokationen, deren Themen oft aktuelle gesellschaftliche Diskussionen aufgreifen.

Ausstellung „Paper Art, Sand und Mehr“ Ort: hit-Technopark, Tempowerkring 6 Dauer: bis 12. Oktober Geöffnet: mo-fr 8.30 bis 16.30 Uhr Eintritt frei

HARBURG Das EnergieBauZentrum Harburg, Zum Handwerkszentrum 1, bietet ab Dienstag, 9. bis Donnerstag, 11. Oktober, Spezialberatungstage zur Lüftung von Wohnhäusern, insbesondere von energetisch sanierten Gebäuden an. Die Teilnahme ist kostenlos. Termine können vereinbart werden unter 35 90 58 22. SD

Fahrradcodierung HARBURG Das Harburger Polizeikommissariat 46 bietet am Montag, 8. Oktober, auf der Marktfläche am Trelder Weg eine Fahrradcodierungs-Aktion an. Zweiradbesitzer können dort in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ihren Drahteseln einen Diebstahlschutz verpassen lassen. Pro Fahrrad kostet dieser Service sieben Euro. Bitte Lichtbildausweis und Eigentumsnachweis mitbringen. SD


4 | TIPPS • TERMINE • VERANSTALTUNGEN Sonnabend, 6.10.

Tag des Holzes Wildpark Schwarze Berge Am Wildpark 1 Rosengarten-Ehestorf 10 bis 17 Uhr Midsommerland Schwimmen und mehr Gotthelfweg 2 Harburg, 10 bis 23 Uhr Dialog in Deutsch Bücherhalle Harburg Eddelbüttelstraße 47a 11 bis 12 Uhr Der.Die.Sein Markt Unilever Haus HafenCity Strandkai 1 11 bis 18 Uhr Hafen-Parade Hamburger Traditionsschiffe St. Pauli/Landungsbrücken 12.30 Uhr

Umbüddeln mit Harry Schoppenhauer AWO-Fischbek Freizeitzentrum Fischbek Ohrnsweg 50 14 Uhr Flohmarkt „Rund ums Kind“ Gemeindehaus Fleestedt Westpreußenweg 17 ab 14 Uhr GAL-Rundgang „Dynamische Zukunft und historisches Erbe“ Start: KulturWerkstatt Harburg Kanalplatz 6 14 Uhr Kulturfestival „Brücken der Freundschaft“ Honigfabrik Wilhelmsburg Industriestraße 125 ab 15 Uhr

Konzert LazzZappeln KulturWerkstatt Harburg Kanalplatz 6 20 Uhr Konzert Lifeline Marias Ballroom Harburg Lassallestraße 11 21 Uhr Konzert Jack in the Green Old Dubliner Harburg Neue Straße 58/ Eingang Lämmertwiete 22 Uhr

Flohmarkt mit Reiterflohmarkt Parkplatz OBI Harburg Großmoordamm 100 9 bis 18 Uhr

HORST BAUMANN, HARBURG

Gottesdienst für das backende Handwerk St. Pauluskirche Heimfeld Alter Postweg 46, 9.30 Uhr

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iese beiden haben Hamburger Musikgeschichte geschrieben: Von 1975 bis 1980 spielte Alex Conti Gitarre bei Lake. Sänger Paul Botter war der Sänger von Elephant, die in den Achtzigern als Hamburgs beste Liveband galten. Als „Acoustic Power Duo“ ziehen sie am Sonnabend, 10. November, den Stecker. Sie treten unplugged im Rieckhof auf, das Elbe Wochenblatt verlost drei mal zwei Karten. Botter stammt von der Insel Helgoland, er gründete Elephant im Jahre 1978. Die Band löste sich 1986 auf und wurde 2004 für kurze Zeit wiederbelebt. Die Gruppe Lake feierte 2003 ebenfalls ihr Comeback. Zwei Jahre später brachten sie mit

Elephant trifft Lake: Alex Conti und Paul Botter kommen für ein Unplugged-Konzert in den Rieckhof. Foto: pr „The Blast of Silence“ ein neues Album heraus. Alex Conti gelang das Kunststück einer kommerziell erfolgreichen Stil-Melange aus Beach Boys, Doobie Brothers und Steely Dan. Gewinnen, so gehts: Einfach eine Postkarte an die Wochenblatt-Redaktion senden, Harburger Rathausstraße 40, 21073

Hamburg, oder eine E-Mail an: post@wochenblatt-redaktion.de. Stichwort „Gewinne: Conti und Botter“ (Bei E-Mails bitte in die Betreffzeile). Einsendeschluss ist Freitag, 12. Oktober. Bitte eine Telefonnummer angeben, die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alex Conti & Paul Botter: Acoustic Power Duo, Sonnabend, 10. November, 20 Uhr, Rieckhof, Rieckhoffstraße 12, Tickets zwölf Euro (plus Gebühren) im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. www.ticketmaster.de

Leben am Limit

Das Leben von Judy Garland: „End Of The Rainbow“ im Harburger Theater HORST BAUMANN, HARBURG

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ie war eine Diva: Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Judy Garland war in den 1930er und 1940er Jahren einer der größten Hollywood-Stars der Filmgeschichte. Das Stück „End of the Rainbow“ dreht sich um die turbulenten letzten Monate im Leben der Garland, deren Rolle von Marion Martienzen verkörpert wird. In „End of the Rainbow“ kombiniert Peter Quilter die komischen, tra-

gischen und anrührenden Seiten von Judy Garlands Privatleben mit ihren weltberühmten Songs auf brillante Art und Weise zu einem großartigen musikalischdramatischen und packenden Theaterabend. Bei aller Dramatik lebt das Stück von sprühendem Dialogwitz, dem rauen Charme der Garland und turbulenter Situationskomik. „End of the Rainbow“ kam 2010 in London heraus und wurde von der dortigen Presse und dem Publikum gefeiert. Zudem wurde es für den Laurence Olivier Award in der Kategorie „Bestes Stück 2011“ nominiert. Das Stück ist vom 17. bis 26. Oktober im Harburger Theater zu sehen.

Sie singt die Songs von Judy Garland: Marion Martienzen, die viele Hamburger aus den Liederabenden mit Franz Wittenbrink kennen, etwa aus „Sekretärinnen“. Foto: pr

End Of The Rainbow, Harburger Theater, Museumsplatz 2, Vorstellungen vom 17. bis 26. Oktober, Tageskasse Di. - Fr. 12 - 18 Uhr, Sa. 10 - 14 Uhr, Karten unter 428 71 36 04,

Erntedankfest Freilichtmuseum Kiekeberg Am Kiekeberg 1 Rosengarten-Ehestorf 10 bis 18 Uhr Tag des Holzes Wildpark Schwarze Berge Am Wildpark 1 Rosengarten-Ehestorf 10 bis 17 Uhr Hafenmuseum Kastenschute/Ewerführerei Hansahafen, Schuppen 50a Australiastraße 10 bis 18 Uhr BallinStadt Auswanderermuseum Veddeler Bogen 2 10 bis 18 Uhr Lego Zeitreise Familienausstellung Helms-Museum Harburg Museumsplatz 2 10 bis 17 Uhr Sonntagsfrühstück Treffpunkt Hölertwiete Hölertwiete 5 Harburg, 11 Uhr bis 14 Uhr Jugend-Basketballturnier Verein Sport ohne Grenzen Sporthalle Krieterstraße Wilhelmsburg, 11 bis 14 Uhr Sammlermarkt Bürgerhaus Wilhelmsburg Mengestraße 20 11 bis 15.30 Uhr Museums-Führung Archäologisches Museum Harburger Rathausplatz 5 12 Uhr Rundgang „Der große Brand von 1842“ Start: Deichstraße 29 Altstadt-Hamburg 13 Uhr Museums-Sonntagskinder „Bau mit!“

Archäologisches Museum Harburger Rathausplatz 5

Die Ritter von der Elbe

Offener Samstagstreff Treffpunkt Hölertwiete Hölertwiete 5, Harburg 15 bis 17 Uhr Konzert Pergünth Duo Dreifaltigkeitskirche Harburg Neue Straße 44, 20 Uhr

Anwohner-Flohmarkt Wohlersweg/Wetternstraße Harburg 9 bis 14 Uhr

Verlosung: Alex Conti und Paul Botter Rieckhof

Jugend-Basketballturnier Verein Sport ohne Grenzen Sporthalle Krieterstraße Wilhelmsburg 12 bis 17 Uhr Kinder-Museum „Mammut-Werkstatt“ Archäologisches Museum Harburger Rathausstraße 5 14 bis 16 Uhr

Sonntag, 7.10.

Zwei Legenden ziehen den Stecker

Erntedankfest Freilichtmuseum Kiekeberg Am Kiekeberg 1 Rosengarten-Ehestorf 10 bis 18 Uhr Messe Lebensquell Gesundheit, Esoterik, Wellness Burg Seevetal Hittfeld Am Göhlenbach 11 10 bis 18 Uhr

6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

14 bis 16.30 Uhr

Circus Roncalli Klostertor Hamburg 14 Uhr/18 Uhr

Mittelaltermarkt am Strand von Stove

HORST BAUMANN, STOVE

Vernissage Fotoausstellung „Neuhof“ Museum Wilhelmsburg Kirchdorfer Straße 163 14.30 Uhr

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as Mittelalter beginnt am Elbstrand. Auf dem idylli-

schen Gelände am Strand von Stove können die Besucher eine andere Zeit erleben. Es kommt weitgereistes Künstlervolk wie „Schabernack“ aus Goslar, die mittelalterliche Musik spielen, der Gaukler „Immernochfrank“ sowie die Feuerkünstler „Abraxaz“ und „Miezi“ aus Berlin. Mittelaltermarkt: Fünftes Spectaculum zu Stove Sonnabend, 13. Oktober von 11 bis 22 Uhr, Sonntag, 14. Oktober von 11 bis 18 Uhr, Stover Strand 7, 21423 Drage/Elbe, Karten für Erwachsene fünf Euro, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Apfelfest Interkultureller Garten Park Wilhelmsburg Veringstraße 147 15 Uhr Schlesier-Treffen/Kirmes mit Chor Zuckerschnuten Lokal Waldquelle Meckelfeld Höpenstraße 88 15 Uhr

Kämpfe mit dem Holzschwert: Kinder können ihr Geschick in der „Knappenschule“ erproben.

Foto: pr

Familien-Führung „Alice im Wunderland“ Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall 15 Uhr


SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

AUS HAMBURGS SÜDEN | 5

Zehn erstaunliche Jahre

Pleite zum Auftakt Basketball-Regionalliga: Harburg Baskets kamen in Braunschweig mit 70:96 unter die Räder

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

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as „Abenteuer 1. Regionalliga“ begann für die Basketballerinnen der SG Harburg mit einer deutlichen Niederlage. Bei der Braunschweiger BG unterlag das Team von Denis Mangkod mit 70:96. Vor allem die Abwehrarbeit ließ am Anfang viel zu wünschen übrig. Die Braunschweigerinnen erzielten im ersten Viertel gleich 31 Punkte. Erst als die SGHB auf Manndeckung umstellte, gewann man in der Defense an Sicherheit. Das Spiel konnten die Harburgerinnen in der Folgezeit zwar recht ausgeglichen gestalten, doch der Rückstand blieb konstant. Trotz der Niederlage war Trainer Denis Mangkod mit der Gesamtleistung seines Teams nicht unzufrieden: „Wir haben phasenweise gezeigt, dass wir auch in dieser Spielklasse mithalten können“. Vor allem Karen Peters, die mit insgesamt 16 Punkten die meisten Korbpunkte für die SGHB erzielte, bot eine sehr gute Leistung. Evelin Mangkod und Neuzugang Kathrin Weiler (kam vom MTV Treubund Lüneburg) kamen jeweils auf 13 Punkte. Für Verärgerung sorgte die

Evelin Mangkod zählte mit insgesamt 13 Punkten zu den besten Korbschützinnen der Harburg Baskets, die ihr Spiel beim Ligaauftakt in Braunschweig allerdings deutlich mit 70:96 verloren. Foto: rp

Nachricht, dass der Osnabrükker SC seine Mannschaft bereits vor dem ersten Punktspiel kurzfristig aus der 2. Regionalliga zurückgezogen hat. „Wäre das ein paar Wochen früher passiert, dann hätten wir die Spielklasse nicht wechseln müssen“, war man bei der SGHB „not amused“. Bei der Heimspielpremiere am kommenden Sonnabend , 6.

Oktober (19.30 Uhr, ImmanuelKant-Gymnasium), kann die SGHB wohl wieder auf den Einsatz von Rebecca Kueny (Dienstreise) und Ina Bergmann (Fußverletzung) zählen, die in Braunschweig noch pausieren mussten. Gegner ist dann Vorjahresmeister Berlin Baskets, der auf den Aufstieg aber freiwillig verzichtet hatte.

Die Geschichte des SV Harburg

W. DÜSE, HAMBURG SÜD

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er Kampf um die Vorherrschaft im deutschen Sport hat zwischen zwei erbitterten Rivalen unüberbrückbare Gräben aufgerissen: Als sich der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Turnerschaft 1923 trennen, hat das auch in Harburg Konsequenzen: Ehemalige Mitglieder der Spielabteilung des MTV und des HTB gründen 1924 den SV Harburg, in dem fortan Fußball, Handball und Faustball gespielt werden. Viele herausragende Harburger Fußballer ziehen in den kommenden zehn Jahren das schwarze Trikot mit dem eleganten weißen Kragen, die weiße Hose und die schwarzen Stutzen an: Richard Dörfel, Willi Prigge, Karl und Willi Schütt und Mittelstürmer Seppl Senft kommen vom MTV, vom HTB „Motte“ Jobmann, die Gebrüder Erwin und Rudolf „Schrubke“ Klimpel und Willi Spreine, später noch Artur Koch und Paul Weber. Den Kasten hütet lange Zeit Willy Borbe. Ferner gehören noch Rudolf Dreyer, Hans Schärfl, Walter Dening, Gustav Klevesath und Ewald Penzke und irgendwann auch ein klei-

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ner, schmächtiger, junger Mann dazu. Mit seinem Namen konnte damals noch niemand etwas anfangen, was sich aber bald ändern sollte: Rudi Noack. Die Truppe macht schnell Furore. Einmal Zweiter, Dreimal Dritter und Fünfter werden sie in der Norddeutschen Liga Nordhannover. Der erste Platz 1929 zählt noch nicht. Der Norddeutsche Fußballver-

band (NFV) streitet mit seinen großen Klubs ums Geld. Der NFV-Spielbetrieb muss Ende 1928 eingestellt werden. „Meister“ nach Spielen nur gegen Borussia, Rasensport, Viktoria Wilhelmsburg und Viktoria Harburg . . . na ja. Im Sommer 1931 wird der SV Harburg mit einem Punkt Vorsprung vor Viktoria Wilhelmsburg dann „richtiger“ Meister. Im Achtelfinalspiel um die Norddeutsche Meisterschaft siegt Harburg 6:4 gegen den SC Victoria. Ein schmächtiger junger Mann schenkt den Hamburgern fünf der sechs Tore ein. Kurz darauf wechselt Rudi Noack zum HSV und wird später Nationalspieler. Als die Nazis die Sportverbände „gleichschalten“ endet auch die Geschichte des SV Harburg, der sich am 21. März 1933 dem HTB anschließt.

Der SVer Karl Schütt wird in die NFV-Auswahl berufen und gehört zur Mannschaft, die 1929 das Bundespokal-Finale gegen Brandenburg mit 1:4 verliert. Foto: Sammlung Düse

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Michael Hager, Leiter der S-Immobilien bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude freut sich auf die neuen Räume. Foto: sl

ie Sparkasse Harburg-Buxtehude wächst. Der Zeitungskiosk an der Ecke Schlossmühlendamm/Sand ist ausgezogen. Den frei werdenden Raum hat die Sparkasse mit Begeisterung übernommen. Nach einem kurzen Umbau entsteht hier zukünftig das neue Büro der Immobilienabteilung S-Immobilien. „Diese Abteilung gab es natürlich schon immer“, sagt Michael Hager, Chef dieses Bereiches, „aber jetzt nutzen wir die Gelegenheit, den Bereich noch besser zu präsentieren.“ Seit mehr als 20 Jahren ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude ein perfekter Ansprechpartner für alle, die Immobilien kaufen oder verkaufen möchten. In Winsen, Buchholz, Buxtehude und Harburg sitzen direkt vor Ort Makler der Sparkasse, die den jeweiligen Umkreis wie ihre Westentasche kennen. Sie bringen mit Kompetenz und Erfahrung die passenden Interessenten zueinander. Dabei reicht die Bandbreite der S-Immobilien von Einzelhäusern zur Eigennutzung über große Zinshäuser zur Kapitalanlage bis hin zu Ferienobjekten. „Inzwischen sind wir Marktführer in der südlichen Metropolregion Hamburg“, berichtet Michael Hager stolz.

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Woche 40

Film ab! Promi-Alarm in Hamburg: Zum Auftakt des Filmfests kam Schauspielerin Lisa Martinek (r.) im Kleinen Schwarzen, Regisseur Fatih Akin (r.) verriet, dass er den Hark BohmKlassiker „Nordsee ist Mordsee“ liebt, in dem Uwe Bohm (u.) als Kind die Hauptrolle spielte. Volker Lechtenbrink brachte Lebensgefährtin Gül Ural-Aytekin mit, und Peter Heinrich Brix alias Adsche Tönnsen („Neues aus Büttenwarder“) schritt ohne Brackelmann über den Roten Teppich ins Kino. Das Filmfest mit rund 140 Filmen läuft noch bis zum Sonnabend. Fotos: mars Text: pit

Bild her! Vom 5. Oktober bis zum 11. November ist Bernhard Paul (r.) mit seinem „Circus Roncalli“ in der Stadt. Der Regisseur, Clown und Mitbegründer des berühmten Zirkus’ hat seine schöne Tochter Vivian (o.) mitgebracht, die in zehn Metern Höhe zu bewundern ist. Unten: Auktionatorin Dr. Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein versteigerte Bilder zugunsten des „Ronald McDonald Hauses“, das Familien erkrankter Kinder eine Bleibe bietet. Dabei: Christa Goetsch und Hadi Teherani.


SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

AUS HAMBURGS SÜDEN | 7

Kosova sorgt für positive Schlagzeilen Disziplin und Spielfreude machen den Club zum Spitzenteam

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

burg), Dennis Krogmann (SC Wentorf) und der nach einem Bänderriss noch verletzte Till Beyer (SV Curslack-Neuengamme II) wurde gut ins Team integriert. Zu den Leistungsträgern zählen Spielmacher Cassian Klammer und die beiden schnellen Angreifer Vulnet Sinani und Besir Kasami. Just diese drei Spieler waren es übrigens auch, die beim klaren 4:0 im Heimspiel gegen den FC Türkiye II zuletzt alle Tore erzielten. Vor dem heutigen Spitzenspiel beim noch unbesiegten Harburger TB (Anpfiff: 14 Uhr, Jahnhöhe) scheint der Ausgang völlig offen zu sein.

A

ls der albanische Klub Kosova in Hamburg vor 35 Jahren gegründet wurde, hat wohl kaum jemand geglaubt, dass sich der Verein im Wettbewerb mit den vielen anderen Stadtteilclubs so lange behaupten könnte. Während viele andere Vereine schnell wieder von der Bildfläche verschwanden, konnte sich Kosova im Stadtteil Wilhelmsburg etablieren. Der Verein, der als soziales Netzwerk für Albaner und ihre Familien gegründet wurde, hat sich im Laufe der Jahnzehnte zu einem reinen Fußballclub entwickelt, der gerade in den letzten Jahren oft für positive Schlagzeilen sorgte. Mit der Verpflichtung von Thorsten Beyer und Achim Wohlers ist dem Vereinsvorstand um Ligamanager Arton Mazrekaj ein echter Glücksgriff gelungen. Das ehemalige Vierund Marschländer Trainerteam hauchte dem Team die nötige Disziplin ein, ohne ihm viel vom typischen Temperament und der großen Begeisterung für den Fußballsport zu nehmen. „Die albanische Mentalität ist gegenwärtig; aber der Verein ist offen für alle“, fasst Thorsten Beyer die Situation treffend zusammen. Die Strategie zahlt sich aus, denn Kosova hat sich zu einem Spitzenteam der Bezirksliga Süd entwickelt, das den Aufstieg in

HTB auf dem Bauernhof

Auf dem Weg zum 4:0 gegen Türkiye II ließ sich Kosovas Top-Stürmer Foto: rp Besir Kasami vion niemandem stoppen. die Landesliga zuletzt nur knapp verpasste. In der laufenden Spielzeit will man einen neuen Anlauf Richtung Meisterschaft unternehmen. Nach mittlerweile acht Spieltagen kann sich die Bilanz sehen lassen, denn Kosova belegt hinter

Spitzenreiter HTB, der bereits ein Spiel mehr bestritten hat, den zweiten Tabellenplatz. Dabei stellt der Klub mit nur 7 Gegentreffern in acht Spielen die zurzeit beste Abwehr der Liga. Auch die Neuzugänge Sascha Kopmann (SV Wilhelms-

HARBURG Der Harburger Turnerbund (HTB) unternimmt in den Herbstferien, am Mittwoch, 10. Oktober, einen Ausflug zum Kinderbauernhof Wilhelmsburg. Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren. Los geht es um 13 Uhr auf der Wiese am Lübbersweg hinter dem Jugendcafé Eißendorf. Die Teilnahme kostet drei Euro. Anmeldung unter 76 11 25 30.

„Dortmund kann kommen“ Harburger TB im Pokal-Achtelfinale W. DÜSE, HAMBURG SÜD

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er Wunschgegner für die erste DFB-Pokalrunde steht schon fest: Borussia Dortmund. „Ich glaube, dann nimmt Thomas Hanke sich das Leben.“ Dass Ingo Brussolo, Trainer des Harburger TB, derzeit zum Scherzen aufgelegt ist, ist nachvollziehbar. Schließlich hat sein Team mit einem 4:1 gegen Poppenbüttel den Einzug ins Achtelfinale des Oddset-Pokals geschafft. Um Hanke, den Dortmund-Fan und bodenständigen „Altmeister“ im HTB-Trikot, müssen wir uns also keine Sorgen machen. „Wir haben richtig guten Fußball gespielt und hatten

Chancen für acht oder neun Tore“, sagte Brussolo. „Im Moment sauge ich das alles einfach nur auf.“ Jimmy Boateng (16.), Kirill Schneider (80.) und Dennis Grot (87., 90.) sorgten bei einem späten Gegentreffer (90.) für die Entscheidung. Selbst die unterirdischen Bedingungen – stürmischer Wind, Dauerregen, Herbstkälte und nur 100 Zuschauer – konnten die Spiellust des HTB nicht unterbinden. „Die Frage ist natürlich, wie die Mannschaft auf ein, zwei Negativerlebnisse reagiert“, so Brussolo. Der HTB ist der letzte Südvertreter im Wettbewerb. Der SV Wilhelmsburg verlor 0:1 gegen Nettelnburg-Allermöhe.

Kurs: Pilates in Meckelfeld MECKELFELD Der Turnverein Meckelfeld bietet dienstags ab 18 Uhr und freitags ab 11 Uhr im Helbach-Haus, Bürgermeister-Heitmann-Straße 34c, Pilates-Kurse an. Eine kostenlose Schnupperstunde ist möglich. Anmeldung und Infos unter 768 49 25. SD

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ArcadenApotheke öffnete 2002 in der Lüneburger Straße ihre Tore Mit vielen interessanten Geburtsangeboten feiert die Arcaden Apotheke in der Lüneburger Straße in diesen Tagen ihr zehnjähriges Bestehen. „Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz darauf“, so die Apothekeninhaber EvaMaria und Lühr Weber, „dass unsere Kunden uns und unserem engagierten Team über ein Jahrzehnt die Treue gehalten haben. Dadurch konnten wir die Angebote ständig erweitern, neue Leistungen bereitstellen und zusätzlich zu den rezeptpflichtigen Medikamenten viele andere Gesundheitsprodukte in unser Sortiment aufnehmen.“ Im Mittelpunkt steht in derArcaden Apotheke nach wie vor der Kunde, den ein kompetentes Team von acht bis 24 Uhr auch an allen Sonn- und Feiertagen optimal berät. Wer die Arcaden Apotheke betritt, darf sich von den vielfältigen Angeboten zu allen Gesundheits-, Pflege- und Kosmetikthemen begeistern lassen. Neben der apothekenüblichen Versorgung mit Arzneimitteln stehen die Schwerpunktberatungen Diabetes, chronische Krankheiten, Ernährung und Vitamine sowie die pharmazeutische Kosmetik im Mittelpunkt. „Wir sind sehr froh“, resümiert Apotheker Lühr Weber, „dass wir trotz der zahlreichen Gesundheitsreformen unseren Kunden nach wie vor ein hochwertiges und zugleich preiswertes Produktangebot bieten können.“ Diesen Spagat von Service und guten Preisen ist der Arcaden Apotheke in den vergangenen zehn Jahren mehr als gelungen. Ein dynamisches und hoch motiviertes Team kümmert sich um jeden einzelnen Kunden. Schließlich ist man in der Arcaden Apotheke ganz auf Gesundheit eingestellt. Apothekerin Eva Maria Weber: „Das Thema Gesundheit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Durch zahlreiche interne und externe Weiterbildungen halten wir und unser Team uns fit, um stets aktuell und vor allem ganzheitlich beraten zu können.“

Nicht nur Menschen, die gesund werden wollen, sondern auch die, die gesund bleiben wollen, sind in der Arcaden Apotheke also gut aufgehoben. Die Gesundheit ihrer Kunden liegt dem Apothekerehepaar auch über den Apothekenalltag hinaus am Herzen. Informationsabende und Vorträge zu zahlreichen Themen werden beispielsweise regelmäßig angeboten. „Es ist uns wichtig“, so Apothekerin Weber, „unseren Kunden alle Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese gesund und fit bleiben können.“ Ernährungs- und Diabetikerberatung und ein eigenes Kosmetik- und Pflegestudio gehören zum umfassenden „Fitnessprogramm“ der Arcaden Apotheke. In eigenen Räumen über der Apotheke kann man sich von geprüften Kosmetikerinnen fachgerecht behandeln und verwöhnen lassen. Eine enge und unterstützende Zusammenarbeit pflegt die Arcaden Apotheke zur benachbarten City Apotheke. Gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen sind deshalb immer wieder an derTagesordnung und zeigen, dass die gesamte Apothekerfamilie Weber sich ganz den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Kunden angepasst hat. Feiern will man das zehnjährige Jubiläum natürlich mit den Kunden. „Wir wollen das Jubiläum ganz bewusst mit unseren Kunden feiern“, sagt Apothekerin Weber. Als Zeichen unserer Dankbarkeit für die Treue der Menschen, die wir über Jahre als Apotheke begleiten durften.“

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Das Wochenblatt im Gespräch mit Centermanagerin Angelika Assenmacher SABINE LANGNER, HARBURG

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ährend die Vorbereitungen auf den zehnten Geburtstag der Harburg Arcaden auf Hochtouren laufen, ist Centermanagerin Angelika Assenmacher schon dabei, sich Gedanken über die Weiterentwikklung des Einkaufszentrums im Herzen Harburgs zu machen. Elbe Wochenblatt: Frau Assenmacher, erst einmal herzlichen Glückwunsch. Sie haben gerade geheiratet. Bis vor vier Wochen hießen Sie noch Heiroth. Jetzt haben Sie einen Kollegen geheiratet, der in Harburg kein Unbekannter ist: Christian Assenmacher war von 2007 bis 2008 auch Centermanager in den Arcaden und leitet jetzt ein großes Shoppingcenter in Nordrhein Westfalen. Wie geht es Ihnen? Angelika Assenmacher: An den neuen Namen muss ich mich tatsächlich erst noch gewöhnen. Aber die Hochzeit war wunderbar. EW: Sie sind dabei, das Einkaufscenter neu zu positionieren. Was bedeutet das? AA: Wir waren ja schon immer ein Nahversorger für den täglichen Bedarf. Aber wir haben festgestellt, dass wir noch mehr auf junge Familien zugehen müssen. Daher freuen wird uns sehr, dass wir mit Spiele Max einen Mieter finden konnten, der den Branchenmix noch mehr abrundet und das Center

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Leitung verändert? AA: Zusammen mit dem ganzen Team konnten wir die Postbank und das Modehaus Adler als neue Mieter gewinnen. Das hat dem Center außerordentlich gut getan. Auch die Idee, mit einer Brücke die Arcaden vom Harburger Ring aus zugänglich zu machen, hat sich als sehr gut erwiesen. Auf diese Weise können die Menschen ohne lange Umwege direkt von den Busstationen aus zu uns kommen.

EW: Frau Assenmacher, was wünschen Sie den Harburg Arcaden für die nächsten zehn Jahre? AA: Es wäre sehr schön, wenn wir den derzeitigen Erfolg, den wir durch die neuen Mieter und die Umbaumaßnahmen angestoßen haben, weiter fortsetzen oder noch steigern könnten. Und natürlich wünschen wir uns alle, dass die Harburger uns auch in den nächsten Jahren die Treue halten.

Vom 4. bis zum 16. Oktober wird in den Harburg Arcaden gefeiert

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noch attraktiver macht. Unser Ziel ist, durch Geschäfte mit einem attraktiven Preisniveau zu einer Shoppingmeile zu werden, wo junge und alte Menschen, Familien und Singles in einer angenehmen Atmosphäre einkaufen und bummeln können und durch eine abwechslungsreiche Gastronomie auch noch einen schönen Ort zum Verweilen finden. EW: Seit zwei Jahren sind Sie Centermanagerin in den Arcaden. Was hat sich unter Ihrer

Großes Fest zum runden Geburtstag

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Centermanagerin Angelika Assenmacher freut sich auf die nächsten zehn Jahre für die Harburg Arcaden. Foto: sl

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ie Harburg Arcaden feiern ihren zehnten Geburtstag. Vom 4. bis zum 13. Oktober steigt daher in dem Einkaufszentrum eine Riesensause. Los geht es am Donnerstag, 4. Oktober, um 16 Uhr mit einer großen Torte. Bezirksamtsleiter Thomas Völsch wird den Kuchen anschneiden und kostenlos an die Besucher verteilen, so lange der Vorrat reicht. Hauptattraktion der mehrtägigen Party ist ein großes Gewinnspiel, bei dem fünf Kunden einen Einkaufsgutschein der Harburg Arcaden im Wert von jeweils 500 Euro gewinnen können. Mitmachen ist einfach, und die Chancen sind groß. Jeweils von 10 bis 18 Uhr wird an den Werktagen im Erdgeschoss eine Fotobox aufgebaut. Am Sonnabend, 13. Oktober läuft die Aktion von 10 bis 12 Uhr. Hier können sich die Be-

sucher des Einkaufszentrums fotografieren lassen und

anschließend Geburtstagsgrüße an die Arcaden auf das Foto schreiben. Bis zum 13. Oktober werden alle Karten gesammelt und ausgestellt. Um 15 Uhr werden dann alle Karten in eine große Lostrommel geworfen, und das Centermanagement zieht die fünf glücklichen Gewinner. Ge-

winnen kann allerdings nur, wer am Sonnabend, 13. Oktober, um 15 Uhr auch im Center ist. Neben dem Gewinnspiel gibt es an jedem Tag der Geburtstagsfeier Jubel, Trubel und Heiterkeit. Mal unterhält die Clownin Piepe die Kinder mit ihren Kunststücken, mal werden kleine Geschenke verteilt. Am Mittwoch, 10. Ok-

tober, gibt es von 11 bis 16 Uhr Geburtstagslollis im Center. Am darauffolgenden Donnerstag laufen kostümierte Stelzenläufer durch die Arcaden und verteilen Lebkuchenherzen. Dazu gibt es noch an zwei Tagen das beliebte Kinderschminken. Am Sonnabend, 6. Oktober, übernimmt Budni die Partymeile. Hier wird nicht nur der

100. Geburtstag der Hamburger Drogeriekette gefeiert, sondern auch der Umbau und die gerade fertige Erweiterung.

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Aus Harburg nicht mehr wegzudenken Erfolgskonzept Harburg Arcaden: Bunter Branchenmix seit zehn Jahren in der südlichen Metropolregion Hamburg geworden. Damit bieten die Harburg Arcaden nicht nur eine perfekte Nahversorgung, sondern auch eine großartige medizinische Betreuung unter einem Dach an. Doch dieser Erfolg ist keinesfalls ein Grund für Stillstand. Centermanagerin Angelika As-

SABINE LANGNER, HARBURG

S

eit zehn Jahren locken die Harburg Arcaden Menschen von Nah und Fern an. Mit Neugierde, Interesse und einer gewissen Portion Skepsis verfolgten die Harburger damals den Bau des neuen Einkaufszentrums. Inzwischen ist die Shoppingmeile mit dem bunten Branchen-Mix aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken. 45 Geschäfte auf 13.500 Quadratmetern Verkaufsfläche bieten den Besuchern alles unter einem Dach, was man zum täg-

senmacher verrät, dass ein neuer Mieter schon in den Startlöchern steht. „Wir sind gerade dabei, das Untergeschoss umzubauen“, sagt sie. „Auf der Fläche, wo bisher Rossmann war, wird kurz vor Weihnachten der Spielwarenhändler Spiele Max auf gut 600 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen. Darüber freuen wir uns ganz besonders, weil wir auch für junge Familien eine gute Anlaufstelle sein wollen.“

Das Centermanagement-Team der Harburg Arcaden bereitet den Geburtstag des Einkaufszentrums mit vielen Fotos: sl Geschenken vor. lichen Leben braucht. Geschäfte wie Aldi, Budni, Woolworth und das Modehaus Adler haben sich zu echten Kundenmagneten entwickelt. Der Clou, die Postbank als Mieter des Einkaufszentrums

zu gewinnen, hat die Attraktivität der Harburg Arcaden noch weiter gesteigert. Dazu kommt die perfekte Verkehrsanbindung: Die S-Bahn und viele Busse halten direkt vor der Tür. Und mit 320 Parkplätzen in dem hellen, sauberen

Parkhaus sind Autofahrer bestens bedient. Auch für eine kurze Mittagspause sind die Harburg Arcaden eine prima Anlaufstelle. Zahlreiche Gastronomiebetriebe bieten vom kleinen, gesunden Snack bis hin zu einem Me-

nü für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack das Passende an. Abgerundet wird das Konzept von einigen Arztpraxen. Nach der erst vor Kurzem beendeten Erweiterung, ist die Radiologiepraxis zu einer der modernsten

Die Clownin Piepe wird beim Geburtstag der Harburg Arcaden Klein und Groß mit ihren Kunststücken unterhalten. Foto: sl


10 | AUS HAMBURGS SÜDEN

SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

Schlesier-Kirmes mit „Zuckerschnuten“

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Madame Bovary der 50er

Ergreifend: Filmdrama mit Rachel Weisz „The Deep Blue Sea“

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ondon, Anfang der 50er Jahre: Hester Collyer (Rachel Weisz) ist unglücklich. Um dem biederen Eheleben mit Ehemann und Richter Willyam Collyer (Simon Russell Beale) zu entkommen, flüchtet sich die junge Frau in eine Affäre mit Freddie Page (Tom Hiddleston), einem Piloten der Royal Air Force (RAF). Als ihre Affäre auffliegt, lässt Hester ihr luxuriöses Leben hinter sich und zieht mit Freddie in eine kleine Wohnung in London. Doch auch die Affäre kann ihren Wunsch nach einem

erfüllten Leben nicht genügen. In seinem neuen Film arbei-

tet Regisseur Terence Davies mit vielen Rückblenden und bricht so mit der ursprünglichen Form des Drama. Rückblickend und Häppchenweise erfährt der Zuschauer alles über Hesters Leben, ihre Probleme und ihre Wünsche. Davies präsentiert dem Zuschauer die unterschiedlichen Auffassungen und Erwartungen an die Liebe in wunderschönen Szenen von Hester und Willyam. Großartig: Rachel Weisz in der Rolle einer moderneren „Madame Bovary“. KG

Typisch schwedisch Neue Krimireihe von Hamburger Autorenduo: „Später Frost“ tina Forss ist eine deutsche Polizistin, die wegen ihrer schwedischen Wurzeln in eine südschwedische Provinz versetzt wird. Ingrid Nyström ist gerade befördert worden. Beide arbeiten an einem grausamen Fall. Ein Schmetterlingsforscher ist zu Tode gefoltert worden. Dies ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um Stina und Ingrid. Das Autorenteam lebt derzeit in Hamburg und hat ebenfalls schwedische Wurzeln. Die Idee eines deutsch-schwedischen Ermittlerteams ist aus Sicht des deutschen Lesepublikums sehr spannend, da es Schweden bei

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der Lektüre aus der Perspektive von Stina Forss entdecken kann. Der Kriminalfall in „Später Frost“ ist ebenfalls gut konstruiert. Das Buch ist für jeden Fan von Schwedenkrimis zu empfehlen.

LEONIE VOGEL, HAMBURG-SÜD ei der Firma HOL’AB! feierten am 1. September insgesamt 34 neue Auszubildende ihren Start in das Berufsleben. In den Filialen in NeugrabenFischbek und Harburg beginnen Angelique Bollmann und Natascha Böge ihre Ausbildung. Am 10. September wurden in der Zentrale in Achim standesge-

mäß die 34 neuen Auszubildenden vom Geschäftsführer Walter-Friedrich Gerlach und dem Ausbildungsbeauftragten Christopher Thalmann begrüßt. In großer Runde wurde die Unternehmensgeschichte

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HARBURG Am 8. November wird in der Reihe „Plattdütsch for Tohörers“ nicht, wie ursprünglich geplant, Reimer Bull aus seinen Büchern vorlesen. Der beliebte Autor ist am vergangenen Mittwoch im Alter von 78 Jahren verstorben. Statt seiner wird die OhnsorgSchauspielerin Sandra Keck in der Harburger Bücherhalle aus ihren Büchern lesen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. SL

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SONNABEND, 6. OKTOBER 2012 www.elbe-wochenblatt.de

AUS HAMBURGS SÜDEN | 11

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Roller ehrt „Azubi-Superstars“

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E Zum Start in die berufsbegleitende Fortbildung zum Handelsassistenten ließ es sich die Geschäftsführung nicht nehmen, die besten Auszubildenden des Abschlussjahrganges einzuladen und persönlich als „AzubiSuperstars“ zu ehren. Ein Geschenk und eine Urkunde gab es für den hoffnungsvollen Nachwuchs noch dazu. Foto: pr LEONIE VOGEL, HARBURG

D

eutschlands größter Möbeldiscounter Roller bildet derzeit über 400 Nachwuchskräfte aus – alle für den eigenen Bedarf. Nun wurden die besten Absolventen dieses Jahrgangs von der Geschäftsführung ausgezeichnet. Im Jahr 2012 schlossen über 130 Menschen ihre Ausbildung bei Roller ab. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, dass das Unternehmen viel in die Förderung sei-

ner Mitarbeiter investiert. Auch in diesem Jahr liegt die Ausbildungsquote im gesamten Unternehmen bei fast zehn Prozent. Wie inzwischen fast schon „Standard“ bei Roller, schlossen die Absolventen des 2012erJahrgangs mit hervorragenden Ergebnissen ab, was die Geschäftsführung des Unternehmens erfreut: „Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden und ihre Prüfungsleistungen. Gleichzeitig ist es auch eine

Bestätigung für das duale Ausbildungssystem im Allgemeinen und das Ausbildungsniveau bei Roller im Besonderen. Mit diesem Nachwuchs blicken wir positiv in die Zukunft“, zeigt sich Peter F. Hartl, Roller-Geschäftsführer für den Vertrieb, zufrieden.

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Die imposante Dampflock 03 1010 bringt die Gäste nach Rügen und bringt sie nach einem schönen Tag auf der Ostseeinsel wieder nach Hamburg zurück. Foto: Siepert ort ist empfehlenswert. Die außergewöhnliche Bäderarchitektur und vielen kleinen Geschäfte locken alle Altersgruppen an. Insgesamt fünf Stunden verweilt die Gruppe auf Rügen. Es bleibt genug Zeit für ein gemütliches Abendessen auf der

Insel bevor der Zug wieder Richtung Hamburg fährt. Die Karten kosten zwischen 89 und 189 Euro für Erwachsene. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zahlen weniger. Ausführlichere Informationen und Fahrkar02 04 tenbestellungen unter 13 48 46 68.

Gewinner stehen fest

OBI-Jubiläums-Corsa erfreuen neue Besitzer Eine Woche feiern, hieß das Motto vom 24. bis 29. September 2012 zum OBI-Jubiläum. Ein buntes Rahmenprogramm, viele bibergünstige Angebote aus allen Bereichen des OBI-Marktes, das große Jubiläumsgewinnspiel und als krönender Abschluss am Samstag, die große Familienfeier und Radio Hamburg Bühne sowie diverse Produktvorführungen, hatte viele Menschen angezogen. Während beim Glücksrad jeder Schwung gewann und die Gewinne sofort vergeben wurden, fand die Ziehung des Opel Corsa am Samstag um 15.00 Uhr statt.

Große Freude auf allen Seiten bei der OBI-Gewinnübergabe: v.l. Gewinnerin Erika Antons mit Gerolf Triloff (Marktleiter OBI Buchholz), Gewinnerin Doris Kiefer aus Neu Wulmstorf neben Claudia Schulze (stellv. Marktleiterin OBI Harburg. Andreas Hahn-Heinrich (Radio HH), Marek Wegner (Marktleiter OBI Winsen) mit Gewinner Rainer Heuer aus Brackel und Reinhard Lenz (Niederlassungsleiter Dello Harburg) bei der Übergabe der drei Jubiläums-Corsa

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FAMILIENANZEIGEN | 13

Happy Birthday Harburg Arcaden! Mit einer Riesentorte starten die Harburg Arcaden in die Feierlichkeiten zum zehnten Geburtstag

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n diesem Jahr feiert das Shopping-Center im Herzen der Innenstadt, die Harburg Arcaden, das zehnjährige Bestehen. Grund genug, eine große Geburtstagsparty auf die Beine zu stellen. Den Anfang der Feierlichkeiten, die noch bis zum 13. Oktober laufen, machte ein gut vier Quadratmeter großer Kuchen, der kostenlos an die Besucher des Centers verteilt wurde. Prominenter Gast der Party-Eröffnung war Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. Zusammen mit Centerma-

Manfred Ranneck

* 11. Mai 1952

† 26. September 2012

In Liebe und Dankbarkeit nagerin Angelika Assenmacher schnitt der SPD-Politiker geduldig Stück um Stück ab, um den rund hundert wartenden Gästen ein Stück vom Kuchen reichen zu können.

SABINE LANGNER, HARBURG

Dein Tod kam als Erlösung, dein Wunsch wurde erfüllt. Bis zuletzt waren deine Gedanken klar und dein Wille stark.

Centermanagerin Angelika Assenmacher und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch schneiden gemeinsam die Riesentorte zum Geburtstag der Harburg Arcaden an. Foto: sl

Momo Nicole Fiona Sarah Monika Die Trauerfeier findet statt am Dienstg, den 9. Oktober 2012, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Finkenwerder, Finkenwerder Landscheideweg 98, 21129 Hamburg.

Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleißig Deine Hand, hast Dein Bestes uns gegeben, schlafe wohl und habe Dank.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Opa

Henry Dohrmann * 10. Dezember 1922

† 2. Oktober 2012

In Liebe und Dankbarkeit

Bärbel und Horst Frank und Kathrin Finkenwerder

Trauerfeier mit anschließender Beisetzung am Mittwoch, dem 10. Oktober 2012, um 11.00 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes Finkenwerder, Landscheideweg 98.

Henry Dohrmann * 10. Dezember 1922

† 2. Oktober 2012

Ich danke Dir, Du warst mein Leben. Erfülltest die Tage mit Deinem Sein. Wir gingen zusammen durch Sonne und Regen und niemals ging einer von uns allein. In Liebe und Dankbarkeit nehme ich Abschied von meinem lieben Lebensgefährten.

Deine Henny Trauerfeier mit anschließender Beisetzung am Mittwoch, dem 10. Oktober 2012, um 11.00 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes Finkenwerder, Landscheideweg 98.

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† 01.10.2012

In stillem Gedenken: Peter Sylvester und Martina Sandow Norbert und Anke Puls, geb. Sylvester Rainer Sylvester und Ute Pansegrau Timo Sylvester Kevin Sylvester

Wir danken dem Hospiz St. Marianus zu Bardowick für die liebevolle Begleitung. Die Seebestattung wird im engsten Familienkreis stattfinden.

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hat seine letzte Reise angetreten.

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*29. April 1946

† 20. September 2012

Wir werden Dich sehr vermissen … In Liebe

Dein Schatz Bärbel Deine Mutter und Schwiegermutter Yvi und Bennit Nadine und Salva Svenja, Dirk, Henri und Toni Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, den 12. Oktober 2012 um 11.00 Uhr in der Kapelle des Heidefriedhofes, Hamburg-Neugraben, Falkenbergsweg 155. Von Blumen bitten wir abzusehen.

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14 | LETZTE SEITE Sprechstunde bei Thomas Völsch HARBURG Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch bietet am Mittwoch, 10. Oktober, wieder eine Bürgersprechstunde in seinem Büro im Rathaus, Harburger Rathausplatz 1, an. In der Zeit von 18 bis 20 Uhr können interessierte Bürger dort ihre Anregungen oder Kritikpunkte vortragen. Anmeldungen sind möglich am Donnerstag, 4. Oktober, von 10 bis 12 Uhr unter 428 71 28 70. SD

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▼ DIE AKTUELLE UMFRAGE IM WOCHENBLATT

„Haarlose Männerbrust – ja oder nein?“

Anwohner-Flohmarkt HARBURG Die Anwohner der Straßen Wohlersweg und Wetternstraße veranstalten am Sonntag, 9 bis 14 Uhr, einen Flohmarkt auf dem die fliegenden Händler gut erhaltene Second-Hand-Artikel anbieten. SD

Infostand der SPD NEUWIEDENTHAL Der SPD-Distrikt Hausbruch ist am Sonnabend, 6. Oktober, von 10 bis 12 Uhr mit einen Infostand in der Neuwiedenthaler Galleria im Rehrstieg. KG

M

anche Moden kommen immer wieder. Wie aktuell die haarlose Männerbrust, die man auf immer mehr Magazinen und Werbeplakaten bewun-

dern kann. Die galt schon vor zweitausend Jahren im alten Rom als total hip. Härchen auf Brust und Armen seien barbarisch, versicherten sich damals die Herren in den Badehäusern. Und so rasierten, zupften und rupften sie an sich herum, bis

ihre Körper blitzeblank waren. Heute gelten behaarte Männerbrüste sicher nicht als Zeichen kultureller Minderwertigkeit. Aber der Brustteppich á la Sean Connery ist nicht mehr angesagt. Und so sorgen immer mehr Männer mit Rasur, Wachs oder

Enthaarungscreme für Glätte auf der Haut. Oder sind blanke Männerbrüste gar nicht so beliebt, wie die Medien uns erzählen? Das Wochenblatt hat nachgefragt, ob die Haare dran oder ab gehören …

Seda Yilmaz (20), Schülerin aus Wilhelmsburg: „Nein! Das ist der totale Abtörner! Die Männer sollten zeigen, dass sie männlich sind. Und ein wahrer Mann ist so, wie er ist. Für mich ist die Mode heutzutage sowieso nicht schön. Einfach nicht so wie früher.“

Irini Vagiou (14), Schülerin aus Eidelstedt: „Ich finde es sieht besser aus, wenn sie nicht rasiert sind. Gott hat sich bestimmt was dabei gedacht, dass sie so aussehen. Ich finde es auch traurig, dass sich die Männer alle gleich kleiden und keinen Stil haben.“

Michaela Borchers (25), Mutter aus Vahrendorf: „Ja, sollten sie! Ich finde es einfach schöner. Mein Mann hat keine Haare auf der Brust. Die meisten Männer sind aber nicht modisch, sondern laufen rum wie Schloddis. Sie achten einfach nicht auf ihr Äußeres.“

Saskia Freitag (22), Mutter aus Harburg: „Ja. Mein Mann mag da auch keine Haare haben. Mir fällt auch keiner ein, dem Brustbehaarung stehen würde. Die meisten Männer achten ja nicht so darauf, wie sie aussehen. Meiner aber schon.“

SVEN TAUCKE, HARBURG

Gesund werden- und bleiben NEU WULMSTORF Im Rahmen des Projektes „Bunt und zukunftsfähig - Mitmenschen vor Ort“ gibt es am Dienstag, 9. Oktober, von 18 bis 21 Uhr einen neuen Kurs zum Thema Gesundheitsprävention: „Die Kunst gesund zu leben - Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung“. Der Kurs trifft sich im Rathaus Neu Wulmstorf, Bahnhofstraße 39. Es werden Fragen rund um die Gesundheit geklärt. Die Teilnahme kostet drei Euro. Interessierte können sich bei Jelena Dronowa unter 700 34 50 anmelden, weitere Informationen gibt es bei Renate Sellmann unter 32 51 76 75. KG

Profis geben Bewerbungs-Tipps HARBURG Wer sich bewirbt und immer wieder Absagen erhält, wird unsicher und fragt sich: „Was mache ich falsch?“. Im Haus der Kirche, Höleretwiete 5, bieten am Donnerstag, 18. Oktober, Führungskräfte mit Personalverantwortung Arbeitssuchenden eine Bewerbungs-Beratung an. Die Teilnahme ist kostenlos. Allerdings müssen die Arbeitssuchenden aktuelle Bewerbungsunterlagen mitbringen und sollten bereit sein, kurz ihren beruflichen Werdegang zu schildern. Anmeldungen sind möglich bis Freitag, 12. Oktober unter 519 00 09 42. SD Patientenforum Kardiologie

Herzinfarkt am 9.10.2012 um 18:30 Uhr in der Asklepios Klinik Harburg ▪ Eintritt frei!

Senioren surfen durchs Internet HARBURG In der Seniorenwohnanlage Milchgrund, Homannstraße 15, wurde kürzlich ein Internet-Café für Senioren eröffnet, das auch älteren Besuchern aus dem Stadtteil zur Verfügung steht. Jeden Freitag treffen sich dort um 14 Uhr und um 15.30 Uhr Oldies, die das Surfen im Internet und den Umgang mit Computern lernen möchten. Die Teilnahme kostet pro Termin und Person fünf Euro. Weitere Infos gibt es unter 76 60 92 99. SD

Kurs: „Erste Hilfe am Kind“ MECKELFELD Die Johanniter, Am Saal 2, bieten am Sonnabend, 27. und Sonntag, 28. Oktober, jeweils von 9 bis 12.30 Uhr, einen Kurs zum Thema „Erste Hilfe am Kind“ an. Die Teilnehmer lernen, welche Maßnahmen bei typischen Kindernotfällen wie Fieberkrämpfen und Pseudokrupp ergriffen werden müssen. Die Kursgebühr beträgt 35 Euro. Anmeldung unter 768 66 62. SD

Dr. R. Malisius

Da brennt da huat

Unser Referent Dr. Rainer Malisius (Oberarzt der Kardiologie) beleuchtet das gesamte Thema und steht Patienten, Angehörigen und Interessierten für persönliche Fragen zur Verfügung.

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Asklepios Klinik Harburg ▪ Eißendorfer Pferdeweg 52 21075 Hamburg ▪ Medienzentrum ▪ Haus 6B ▪ 3. OG 9.10.2012 ▪ Beginn 18:30 Uhr Um Anmeldung wird gebeten! ▪ Tel.: (0 40) 18 18-86 34 87 Es steht ein gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung (1€/Std.).

Die Kolumne von Mia Meyer

E

ines hatte ich nicht ganz verstanden: Warum wollten nur alle in diese riesigen Zelte? Und wie zum Teufel hatte ich mich überreden lassen, dafür um sieben Uhr aufzustehen - an einem Samstag! Ohne unsere Tour besonders zu planen, hatte ich mich mit meiner Freundin Nina auf den Weg zum Oktoberfest nach München gemacht, um dort ein paar Leute zu besuchen und dem Dirndl-Kult nachzugehen. Am Donnerstag bezogen wir unseren Kellerraum bei Theresa, einer Freundin von Nina. Um uns geistig schon ein wenig auf die bayrische Kultur einzustimmen, hörten wir bis tief in die Nacht bayrische Volkslieder (Mia‘s Kulturtipp: „Brenna tuats guat“ auf Youtube eingeben), probierten Theresas Trachten an und schauten uns Freitag nach einem ausgiebigen Shoppingtag schon einmal auf der Wiesn um. Am Samstag machten wir uns dann gegen acht Uhr morgens auf den Weg zu den Zelten. „Hallen“ würde meiner Meinung nach eher passen, denn so viele Menschen, die schon in dieser unmenschlichen Frühe zu den Theresienwiesen pilgerten, mussten schließlich auch irgendwo untergebracht werden. Nur mit viel Glück und nicht ohne die Türsteher auszutricksen bahnten wir uns einen Weg durch die Menschenmassen ins Zelt. Dort war es schon proppenvoll. Nach einer Ewig-

Auf dem Oktoberfest: Mia Meyer erlebte einen angenehmen Kulturschock in München. keit fanden wir endlich ein paar freie Plätze. Auf einmal war ich hellwach, denn im Zelt tobte schon morgens der Bär. Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, bis um elf Uhr nachts zu bleiben. Doch mir blieb keine Wahl, wer aufstand, verlor seinen Platz und wer aus dem Zelt ging, kam nicht wieder herein. Irgendwann gegen Abend, ich hatte mit angewöhnt vor Langeweile nicht mehr auf die Uhr zu schauen, wurde die Blaskapelle gegen eine Band eingewechselt. Die Menschen feierten auf den

Bänken und die gute Laune steckte an, sodass ich wirklich bis zum Schluss blieb und danach noch mit auf die AfterWiesn-Partys in den Münchener Clubs kam.

Foto: pr

Mein Fazit: Wer aus dem Norden kommt, erlebt auf den Wiesn den Kulturschock seines Lebens, aber wer jung ist, sollte sich diese Erfahrung nicht entgehen lassen!

Kolumne Mia Meyer (18) ist Abiturientin des Alexander-von-HumboldtGymnasiums in Harburg und Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet http://www.rc-suederelbe.de). Im nächsten Jahr wird sie ein Studium beginnen. Was sie in ihrer Sportlerkarriere und in der Zeit vor dem Studienbeginn alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.

Wochenende KW40  
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