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Phonetik des Deutschen Abraham P. ten Cate Peter Jordens

Ein kontrastiv deutsch-niederl채ndisches Lehrbuch f체r den Hochschulunterricht


Vormgeving omslag

DBD design/Ruurd de Boer Bestellingen

Uitgeverij EK-Tekst www.ektekst.nl

Copyright Š 2010 A.P. ten Cate/P. Jordens, Groningen/Amsterdam, The Netherlands ISBN 978-94-90030-07-0

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Vorwort

Als Leitprinzip bei der Verfassung dieses Buches galt, dass bei der Erlernung einer richtigen Aussprache des Deutschen in manchen Fällen Kenntnisse der Aussprache der niederländischen Sprechlaute erforderlich sind, dies zur Erklärung der muttersprachlich bedingten Aussprachefehler. Gerade für den Erwerb einer richtigen Aussprache der zu erlernenden Zweitsprache wäre auch eine Berücksichtigung der regionalen Unterschiede in der Aussprache des Niederländischen unerlässlich. Es wird deshalb versucht den Fällen möglichst Rechnung zu tragen, in denen eine dialektal bedingte Aussprache den Grund für eine fehlerhafte Aussprache des Deutschen bilden könnte: Dass hier immer noch Ergänzungen möglich sind, ist selbstverständlich. Das Buch soll auf dieser Grundlage eine Anleitung zu einer richtigen Aussprache des Deutschen sein, wobei es allerdings im Ausspracheunterricht nur eines von vielen Hilfsmitteln darstellt: Intensive Übungen, vorzugsweise im Sprachlabor, gehören unbedingt mit zum Ausspracheunterricht. Darüber hinaus soll das Buch die Aufgabe erfüllen dem angehenden Lehrer die phonetischen Kenntnisse beizubringen, die ihm in der Schulpraxis behilflich sein sollen. Wir danken all denjenigen, die uns ihre Anmerkungen zu früheren Fassungen dieses Buchs haben zugehen lassen; allen voran unseren Studenten. Im Juli 2010

A.P. ten Cate, Groningen P. Jordens, Amsterdam


Inhaltsverzeichnis

1 Bau und Funktion der Sprechorgane 1 2 2.1 2.2 2.2.1 2.2.2 2.3

Einleitung Die Sprechwerkzeuge Die Lunge Der Kehlkopf Der Aufbau des Kehlkopfs Der Stimmton Das Ansatzrohr Übungsfragen

2 Orthographie und Aussprache 1 2

Entsprechungen zwischen Orthografie und Aussprache Phonetische Transkriptionszeichen Übungsfragen

3 Die Sprechlaute des Deutschen 1 2 2.1 2.1.1 2.1.2 2.1.3 2.2 2.2.1

Vokale und Konsonanten Vokale Einteilungsprinzipien Einteilung der einfachen Vokale Einteilung der Diphthonge Die Halbvokale [i], [u] und [] Die einzelnen Vokale Einfache Vokale i-Laute 24, y-Laute 26, e-Laute 27, ö-Laute 28, u-Laute 30, o-Laute 31, a-Laute 32, die Vokale [] und [] 34 2.2.2 Diphthonge 2.2.3 Halbvokale 2.2.4 Diagramme und schematische Übersicht der Vokale Übungsfragen zu den Vokalen 3 Konsonanten 3.1 Einteilungsprinzipien 3.2 Schema der deutschen und der niederländischen Konsonanten

1 1 1 2 3 3 5 6 7 9 9 11 14 15 15 16 16 16 22 24 24 24 35 36 36 42 43 43 47


3.3

3.4 3.5 3.6

Die einzelnen Konsonanten 1. Die Explosivlaute [b] und [p] 48, [d]-[t] 49, [ ]-[k] 49, Aspiration der Tenues 51, [|] 52; 2. Die Nasalkonsonanten [m]-[n]-[] 52; 3. Die Liquiden [l] 54, [r/] 55; 4. Die Reibelaute [v]-[f] 56, [z]-[s] 57, []-[] 59, [j]-[]-[]-[x] 60, [h] 63 Konsonantenverbindungen Auslautverhärtung Sonorität Ăœbungsfragen zu den Konsonanten

4 Assimilation 1 2 3

Einige Assimilationserscheinungen Einteilungskriterien der Assimilationserscheinungen Dissimilation Ăœbungsfragen

5 Prosodie 1 2 3

Silbe und Morphem Der Wortakzent Die Satzintonation Ăœbungsfragen

6 Phonologie 1 2

Sprachliche Kommunikation Kommunikative Funktion der Sprachlaute: Phonemanalyse Ăœbungsfragen

7 Geografie der Aussprache (Dialektologie) 1 2

Die Einteilung der deutschen Dialekte Sprachschichten und Soziolinguistik

8 Akustische Phonetik 1 2

TonhÜhe, Vokale und Konsonanten Lautstärke

9 Aussprachepraxis 1 2 3

Silbenstruktur und Vokallänge Schriftzeichen und lautliche Realisierung Transkriptionsßbung

48

63 65 67 68 71 71 76 79 80 81 81 83 91 92 93 93 94 98 99 100 104 107 107 112 115 115 118 123

Literaturverzeichnis (Auswahlbibliographie)

127

Sachindex

131

LĂśsungsvorschläge zu den Ăœbungsfragen

137


1 Bau und Funktion der Sprechorgane

1 Einleitung Jeder Sprecher einer Sprache verfügt über die Grammatik dieser Sprache. Eine Grammatik ist der mentale Apparat, der es einem Menschen ermöglicht eigene Gedanken zu äußern und Äußerungen anderer zu verstehen. Beim Sprechen wird Gedachtes in Laute umgesetzt, beim Verstehen wird Gehörtes in Gedachtes überführt. Man kann die Funktion der Grammatik mit anderen Worten auch so umschreiben: Die Grammatik verbindet Laut und Bedeutung. Für die Beschreibung der Beziehung zwischen Laut und Bedeutung unterscheidet die Grammatik vier Bereiche, jeder mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten: die Semantik (inhaltliche Funktion), die Syntax (Satzbau), die Morphologie (Formenlehre) und die Lautlehre (lautliche Form). Die Lautlehre wird unter drei Aspekten behandelt: • Die artikulatorische Phonetik befasst sich mit der Frage, mit welchen körperlichen Mitteln die Sprechlaute produziert werden (Kapitel 1-5). • Die akustische Phonetik befasst sich mit den physikalischen Eigenschaften des Sprachsignals, also mit der konkreten Gestalt dieses Signals (Kapitel 8). • Die Phonologie befasst sich mit abstrakten Eigenschaften des Sprachlauts. Diese bieten eine Erklärung dafür, wie die Sprecher einer Sprache sich verstehen. (Kapitel 6). In diesem Kapitel werden die Grundbegriffe der artikulatorischen Phonetik erörtert.

2 Die Sprechwerkzeuge An der Erzeugung der Sprechlaute sind folgende Organe beteiligt: die Lunge, die Luftröhre, der Kehlkopf, der Rachen, der Mund und die Nase. Nach ihrer Funktion beim Sprechen sind diese Organe in drei Gruppen zu unterteilen, nämlich: • die Organe für die Atmung (die Lunge und die Luftröhre); Die Atmungsluft ist die Energiequelle für die Erzeugung der Sprechlaute. Beim Atmen ist dieser Luftstrom fast unhörbar, beim Sprechen wird der Luftstrom aber hörbar gemacht; • das Organ für die Stimmbildung (nämlich der Kehlkopf); und 1


2

Kapitel 1

• die Organe für die Artikulation (Rachen-, Mund- und Nasenhöhle, die zusammen als ‚das Ansatzrohr‘ bezeichnet werden). Das Ansatzrohr und der Kehlkopf sind schematisch in Figur 1 dargestellt: Figur 1: das Ansatzrohr 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

die Luftröhre der Rachen der Mund die Nasenhöhle der Kehlkopf die Zunge der Gaumen

Die Bewegung der Organe im Ansatzrohr zur Erzeugung der Sprechlaute heißt Artikulation; Zunge und Lippen sind die wichtigsten beweglichen Artikulatoren.

2.1 Die Lunge Beim Sprechen wird der Atemstrom aus der Lunge reguliert, um den geeigneten Atemdruck zu erzeugen. Der Atemdruck wird benötigt, um im Kehlkopf den Stimmton zu bilden und im Ansatzrohr Geräusch zu erzeugen. Außerdem wird die Lautstärke durch den Atemdruck variiert. Die Lunge funktioniert ähnlich wie ein Blasebalg, denn das Ein- und Ausatmen erfolgt nicht durch selbständige Tätigkeit der Lunge, sondern durch äußere Einwirkung. Beim Einatmen heben sich die Rippen, die zusammen den Brustkorb bilden, und das Zwerchfell (Diaphragma), der untere Abschluss des Brustkorbs, senkt sich. Das Volumen der Lunge wird dadurch nach zwei Seiten hin erweitert und es wird Luft eingesogen. Die Ausatmung erfolgt durch Verkleinerung des Lungenvolumens, nämlich durch Anhebung des Zwerchfells und Senkung der Rippen. Bei Brustatmung erfolgt die Einatmung vor allem durch Hebung der Rippen, bei Bauchatmung vor allem durch Senkung des Zwerchfells.


Die Sprechorgane

3

2.2 Der Kehlkopf Der Kehlkopf (die Larynx) oben an der Luftröhre lässt sich mit einem Ventil vergleichen, das geöffnet oder geschlossen werden kann. Beim Sprechen von stimmhaften Lauten wird der Luftstrom, der aus der Lunge kommt, im Kehlkopf in Schwingung versetzt. Dadurch entsteht der Stimmton. 2.2.1 Der Aufbau des Kehlkopfs Der Kehlkopf ist ein aus Knorpeln aufgebauter Zylinder. Die Basis des Zylinders ist der Ringknorpel, der in den Figuren 2 und 3 durch a gekennzeichnet ist. Auf der Vorderseite des Ringknorpels steht der Schildknorpel oder Spannknorpel (b in den Figuren 2 und 3), der bei Männern als ‚Adamsapfel’ sichtbar ist. Der Schildknorpel ist beweglich und kann nach vorne kippen. Die gestrichelten Linien in Figur 2 geben die Stellung des nach vorne gekippten Schildknorpels wieder. Auf der Rückseite des Ringknorpels stehen symmetrisch zueinander die beiden ebenfalls beweglichen Stellknorpel (c in den Figuren 2 und 3).

Figur 2: Seitenansicht des Kehlkopfs

Figur 3: Obenansicht des Kehlkopfs

Im oberen Teil des Kehlkopfes befindet sich der Kehldeckel. Der Kehldeckel spielt beim Sprechen keine Rolle, wohl aber beim Schlucken. Die Wege für die Nahrungsaufnahme (die Speiseröhre) und Atmung (die Luftröhre) kreuzen sich, aber der Kehldeckel verschließt beim Schlucken den Kehlkopfeingang.


4

Kapitel 1

1. DIE STIMMLIPPEN Im Kehlkopf befinden sich die Stimmlippen oder Stimmbänder, die in Figur 2 durch d gekennzeichnet sind. Es sind zwei lippenartige Muskelfalten. Jede der beiden Stimmlippen ist vorne mit dem Spannknorpel und hinten mit einem der Stellknorpel verbunden. Durch die Bewegungen des Schildknorpels und der Stellknorpel können sie gespannt oder entspannt werden; da die Stimmlippen Muskeln sind, können sie sich auch selber spannen und entspannen. Durch die Bewegungen der Stellknorpel können die Stimmlippen eine Öffnung oder einen Verschluss bilden. Die Öffnung zwischen den beiden Stimmlippen heißt Glottis oder Stimmritze. 2. DIE STELLUNGEN DER STIMMLIPPEN In den Figuren 4 bis 6 ist der Kehlkopf im Querschnitt von oben dargestellt. Die neutrale oder Ruhelage der Stimmlippen erlaubt freien Durchgang des Luftstroms beim Atmen. Dies ist auch die Stellung bei der Artikulation der stimmlosen Konsonanten, z.B. [p] und [s]. Wenn die Glottis etwas verengt wird, entsteht der Hauchlaut [h] (hier, daheim)

Figur 4: Atemstellung

Figur 5: Stimmstellung

Bei der Stimmstellung (oder ‚Phonationsstellung‘) berühren die Stimmlippen sich leicht. Der Luftstrom aus der Lunge versetzt die Stimmlippen in eine regelmäßige Vibration und die Luft übernimmt die Vibrationsfrequenz der Stimmlippen. Die Vibration ist spürbar, wenn man beim Sprechen von stimmhaften Lauten den Schildknorpel (den ‚Adamsapfel‘) berührt. Alle Vokale (z.B. []) und die stimmhaften Konsonanten (z.B. [m] und [b]) werden mit ‚Stimmton‘ (oder ‚Stimme‘) gesprochen.


Die Sprechorgane

5

Bei der Flüsterstellung ist nur der hintere Teil der Glottis bei den Stellknorpeln geöffnet. Die Stimmlippen können nicht schwingen, aber der Luftstrom verursacht ein leichtes Geräusch, das als Stimmtonersatz beim Flüstern die Bildung von Vokalen ermöglicht.

Figur 6: Flüsterstellung 2.2.2 Der Stimmton 1. DIE STIMMBILDUNG Bei der Stimmbildung (‚Phonation‘) stehen Stellung und Spannung der Stimmlippen sowie der Atemdruck in einem solchen Verhältnis zueinander, dass die Glottis in schneller Folge abwechselnd geöffnet und wieder geschlossen wird. Jedes Mal, wenn die Glottis durch den Atemdruck geöffnet wird, wird ein Luftpfropfen in das Ansatzrohr geschleudert. Die so entstehende Vibration der Luft ist der Stimmton. Je nach Stimmhöhe wiederholt sich das Öffnen oder Schließen der Glottis zwischen etwa 100 und etwa 1000 mal pro Sekunde, d.h., mit einer Frequenz, die zwischen etwa 100 Hertz für eine sehr tiefe Stimme und 1000 Hertz für eine sehr hohe Singstimme liegt. Ein vergleichbarer Vorgang liegt vor, wenn man den Mund schließt und durch die nicht zu fest verschlossenen Lippen bläst: brrr.

2. DIE TONHÖHE Die Tonhöhe wird durch die Spannung der Stimmlippen variiert: je größer die Spannung, je höher die Stimme. Größere Spannung erfolgt: • durch Dehnung der Stimmlippen. Die Dehnung wird durch das Verlagern des Schildknorpels oder der Stellknorpel bewirkt; • durch Zusammenziehen der Stimmlippen. Die Unterschiede in der Stimmhöhe zwischen Männern und Frauen beruhen auf der unterschiedlichen Länge der Stimmlippen: Die Stimmlippen sind bei Frauen 1,7 bis 2 cm lang, bei Männern 2 bis 2,4 cm. Der Stimmwechsel (die Mutation) bei Knaben wird durch das rasche Wachsen des Kehlkopfes und der Stimmlippen in der Pubertät verursacht. Der Stimmton liegt nach der Mutation etwa eine Oktave niedriger als vorher. Bei Mädchen verläuft dieser Prozess langsamer und ist die Zunahme des Umfangs auch viel geringer.


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Kapitel 1

2.3 Das Ansatzrohr Rachen-, Mund- und Nasenhöhle bilden das Ansatzrohr, den Resonanzraum für den Stimmton. Oberhalb des Rachens liegen Mund- und Nasenhöhle, die durch den Gaumen (das Palatum) voneinander getrennt sind. Der hintere Teil des Gaumens heißt ‚Gaumensegel‘, ‚weicher Gaumen‘ oder ‚Velum‘. Das Gaumensegel ist beweglich: Beim Atmen hängt es herunter; es kann sich aber auch heben und so die Nasenhöhle abschließen, wodurch der Stimmton nur in Rachen- und Mundhöhle resoniert. Beim Sprechen der meisten Sprechlaute, der ‚oralen Sprechlaute‘, ist die Nasenhöhle durch das Gaumensegel abgeschlossen (Figuren 9 und 11); bei der Bildung von Nasallauten bleibt das Gaumensegel gesenkt, wodurch die Nasenhöhle als Resonanzraum funktioniert (Figur 8) oder mitfunktioniert (Figur 10). Nasallaute sind die Nasalkonsonanten [m], [n] und [] (im Wort Meinung) und die Nasalvokale, die in französischen und friesischen Wörtern vorkommen (z.B. Chanson; Fryslân).

Figur 7: [b] (oral)

Figur 8: [m] (nasal)

Figur 9: [] (oral)

Figur 10: [a ] (nasaliert)

Die Entfernung zwischen den Stimmbändern und den Lippen beträgt im Durchschnitt 17 cm. Veränderungen des Ansatzrohrs haben wesentliche Veränderungen in der Lautqualität zur Folge: Wenn man die Lippen vorstülpt und rundet, wird das Ansatzrohr verlängert und kommt ein u-ähnlicher Laut zustande; wenn man die Lippen spreizt und die Mundwinkel zurückzieht, wird das Ansatzrohr verkürzt und entsteht ein i-ähnlicher Laut; wenn man den Mund möglichst weit aufmacht, hört man einen a-Laut. Die Gestalt des Ansatzrohrs wird jedoch nicht nur durch die Lippenstellung und Mundöffnung, sondern vor allem durch die Zungenstellung bedingt. Die Zunge ist an der Bildung aller Vokale und vieler Konsonanten beteiligt. In Figur 11 auf Seite 7 werden noch einmal die verschiedenen Organe des Ansatzrohrs schematisch dargestellt.


Die Sprechorgane Figur 11: Einteilung des Ansatzrohrs

Organbezeichnung 1 die Luftröhre (die Trachea) 2 der Rachen (der Pharynx) 3 die Mundhöhle (Cavum oris) 4 die Nasenhöhle (Cavum nasi) 5 der Kehlkopf (der Larynx) mit Stimmlippen und Glottis 5a der Schildknorpel (die Cartilago thyroidea) 6 die Zunge (die Lingua) 6a die Zungenspitze (der Apex) 6b das Zungenblatt (der vordere Zungenrücken, die Korona) 6c der Zungenrücken (das Dorsum) 7a der harte Gaumen (das Palatum) 7b der weiche Gaumen (das Gaumensegel, das Velum) 8 die Lippen (Labia) 9 die Zähne (Dentes) 10 der Zahndamm (Alveolen) 11 das Halszäpfchen (die Uvula) 12 der Kehldeckel (die Epiglottis) 13 die Speiseröhre (der Ösophagus) 14 der Gaumenknochen (das Os palatinum) 15 der Kieferknochen Unterkiefer (die Mandibula) und Oberkiefer (die Maxilla)

Adjektiv

oral nasal laryngal, glottal lingual apikal koronal dorsal palatal velar labial dental alveolar uvular

palatal

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Kapitel 1

Ăœbungsfragen 1. Aus welchen Hohlräumen setzt sich das Ansatzrohr zusammen? 2. Was ist Artikulation? 3. Was ist Stimmton und welche Laute werden stimmhaft gesprochen? 4. Aus welchen Teilen ist der Kehlkopf aufgebaut? Welche Funktion(en) haben die einzelnen Teile? 5. Wie funktionieren Brust- und Bauchatmung? 6. Wie werden Nasalkonsonanten gebildet?

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