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2/2016

März | April | Mai

Thema Alles auf Anfang


Willkommen Wann saßen Sie zuletzt vor einem leeren Blatt Papier? Schon eine Weile her? Unser Leben gleicht eher einem dicht beschriebenen Blatt. Seit der Geburt ist so viel passiert. Gutes und Schönes - aber auch traurige Ereignisse. Bin ich eigentlich der geworden, der ich immer sein wollte? Im März haben wir uns in einer Predigtreihe mit dieser Frage befasst: „Alles auf Anfang?“ Ist es möglich, dass ich nochmals neu anfangen kann? Bleibt das nicht ein Wunschtraum? Aus menschlicher Perspektive ist das sicher so. Wie gut, dass seit Ostern die Welt nicht mehr die Gleiche ist. Mit der Auferstehung Jesu hat sich unsere Realität verändert.

Da wo ich nur eine Sackgasse sehen konnte, öffnet sich eine Türe. Ich kann alles, was mein Leben belastet, bei Gott abgeben und darf mit seiner Vergebung rechnen. Wenn das kein Neuanfang ist? Mit der Rückkehr der Störche erwartet Sie nun auch die Neuausgabe unseres Gemeindemagazins. Lassen Sie sich mit hineinnehmen in die Neuigkeiten rund um unsere Kirche. Viel Freude beim Lesen, Entdecken und Weiterkommen! Ihr Markus Weimer Pfarrer in Böhringen

Impressum Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Böhringen Paul-Gerhardt-Straße 2, 78315 Radolfzell - Böhringen Telefon: 07732-2698 Telefax: 07732-988504
 E-Mail: sekretariat@ekiboe.de Web: www.ekiboe.de Druck: Gemeindebrief-Druckerei, Groß Oesingen Auflage: 1.500 Exemplare


mmen. Weiterko

Leben in der Dunkelkammer Gottes Wir leben in einer Zeit der Superlative. In den letzten Jahrzehnten gab es zahlreiche technische Entwicklungen. Teilweise wurde dadurch unser Alltag revolutioniert. Nicht alle Entwicklungen sind positiv – aber manche haben unser Leben stark verändert. Wir schreiben nur noch selten per Hand (wie schade!), sondern empfangen E-Mails oder mobile Kurznachrichten. Wir gehen nicht mehr mit dem Leiterwagen zum Einkaufen (das ist ok!), sondern sind mit dem E-Bike oder dem Auto unterwegs. Wir sammeln das Holz im Wald nicht, um unser Essen zu kochen, sondern eher, um den stylischen Ofen im Wohnzimmer anzuheizen. 
 Am Beispiel der Fotografie lässt sich das besonders schön aufzeigen: Fotos macht man heute mit dem Smartphone – immer und überall. Wer es besser kann, ist im Besitz einer digitalen Spiegelreflexkamera. Die Bilder werden oftmals direkt ins Internet hochgeladen. Eine Statistik aus dem Jahr 2014 belegt, dass täglich über 1,8 Milliarden Bilder auf facebook, instagram oder snapchat hochgeladen wurden. Mehr noch: Unter diesen Bilder befinden sich täglich 250 Millionen Selfies. Handy raus, gut posieren und schon hat man sein perfektes Selfie.

Wenn wir unseren Kindern erzählen, wie wir in den 1980er Jahren Fotos gemacht haben, dann schauen sie uns ungläubig mit großen Augen an. Wie bitte? Ein Film hatte nur Platz für 24 oder 36 Bilder? Es gab Aufsteckblitze? Und die konnte man nur viermal benutzen? Erinnern wir uns zurück! Nach dem Urlaub ging man umgehend zum Drogeriemarkt seines Vertrauens, bugsierte die Filme in eine längliche Versandtasche und platzierte sie in einer Sammelbox. Die Bilder kamen dann zur Entwicklung in ein Fotolabor und es begann die Zeit des Bibberns und Wartens? Werden die Bilder auch wieder heil bei mir ankommen? Im Labor wurde der Film in einem aufwändigen chemischen Verfahren in einer Dunkelkammer entwickelt. Und wenn alles gut ging, dann hielt man die fertigen Bilder etwa eine Woche später wieder in der Hand. Die Freunde wurden anrufen und man bestaunte die selbst „geschossenen“ Fotos in aller Ruhe. Heute laufen diese Prozesse schneller ab. Bilder werden digital gespeichert, können zuhause ausgedruckt und weltweit geteilt werden. Alles geht wahnsinnig schnell. Das hat viele Vorteile - aber auch einen Nachteil! Wir haben die Kunst der Wartens verlernt.


Ein Teenie wird König Die Bibel erzählt von einem Jugendlichen namens David, der eines Tages recht spontan vom berühmten Propheten Samuel besucht wird. Diese Begegnung hat sein Leben völlig verändert. Was für ein Moment! Samuel, der Prophet, kommt in das Dörfchen Bethlehem. Er ist auf der Suche nach einem neuen König für Israel. Aber das weiß noch keiner. Die Ältesten des Ortes sind in heller Aufruhr. Warum nur kommt Samuel zu uns? Der Prophet ruft alle zusammen – auch die Familie Davids. Isai, der Vater Davids, ruft seine Söhne herbei, die vor den Augen der anwesenden Prominenz Schaulaufen. Vermutlich war sich der Erstgeborene Eliab sicher, dass er der Auserwählte sein sollte. Schließlich war er der Stolz seines Vaters. Es ist schon faszinierend zu sehen, dass selbst der Prophet Gottes seinen Augen vertraut. Samuel wird sich gedacht haben: „Eliab ist ein beeindruckender junger Mann. Gott hat eine gute Wahl getroffen.“ Aber gerade in dem Moment, als er sein kostbares Salböl aus der Tasche zieht, pfeift Gott ihn zurück. Er spricht zu Samuel den berühmten Satz: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist. Der Herr aber sieht das Herz an!“ (1. Samuel 16,7) Die Sache spitzt sich weiter zu, da auch die Brüder von Eliab nicht die Auserwählten sind. Nun wird der Prophet unruhig und fragt sich, wer noch fehlen könnte. Da merkt man, dass David fehlt und noch brav die Schafe hütet. Er wird gerufen und es geschieht das Unglaubliche. Gott beauftragt den Propheten, dass er den jungen Hirten zum neuen König von Israel salben soll.

David bei facebook? Unterbrechen wir die Erzählung an dieser Stelle für einen Moment. Stellen wir uns vor, der Teenager David würde in unserer Zeit leben. Vielleicht wäre er in der Versuchung gestanden, sein iPhone aus der Tasche zu ziehen und ein Selfie von sich bei facebook hochzuladen. Unter dem Bild wäre dann zu lesen: „Wurde eben zum neuen König von Israel gesalbt! (#demütig)“. Und kurze Zeit später hätten Hunderte von seinen Freunden diese Nachricht mit „Gefällt mir“ bestätigt. Was David zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wusste, ist, dass nun eine sehr lange Vorbereitungszeit auf ihn wartete. Nach seiner Salbung wurde David nicht gleich als neuer Herrscher eingesetzt. Der Thron war schließlich noch mit König Saul besetzt. Genau genommen dauert es 20 Jahre von der Salbung Davids bis zu seiner Königseinsetzung. David muss also Mitte dreißig gewesen sein, als die Worte Samuels endlich eintreffen! Wie gut, dass er sein Bild nicht vorschnell ins Internet stellen konnte. Denn David befand sich für eine sehr lange Zeit in der Dunkelkammer Gottes. Damit sind wir nun mitten in unserem Leben angekommen. Immer wieder erleben wir das auch. Menschen sehen etwas in uns. Wir werden ermutigt und gefördert. Und wir denken: Ok, ich bin bereit - jetzt kann es losgehen. Aber dann merken wir, dass noch gar nichts losgeht. Wir werden erst einmal von Gott in die Dunkelkammer geführt. Und dann beginnt Gott an unserer Persönlichkeit und unserem Charakter zu arbeiten. Das dauert und kann bereits in jungen Jahren

Skulptur des David von Michelangelo (1501-04) in Florenz


wie bei David passieren. Manchmal erleben wir so etwas aber erst, wenn wir deutlich älter geworden sind. Ich kenne eine begabte junge Frau, die eine Jugendkirche mitbegründet hat. Seit sie zweifache Mama geworden ist, hat sich ihre Lebenssituation völlig verändert. Plötzlich kann sie ihren Traum nicht mehr so einfach leben. Sie sagte mir neulich, dass das für sie eine echte Belastung ist. Aber gleichermaßen spürt sie, dass diese Zeit wichtig ist, weil Gott intensiv an ihr arbeitet und Sie auf etwas Neues vorbereitet.
 Kennen Sie solche Momente in ihrem Leben? Momente, wo Sie den Eindruck haben, dass Gott sie einfach vergessen hat? Da ist eine Krankheit, die scheinbar alle Hoffnungen begräbt. Oder eine tiefe innere Krise, die jede Perspektive verdunkelt. Oder da steht man vor einem Hindernis und es scheint einfach unmöglich, dieses Ungetüm zu überwinden. 


Leben in der Dunkelkammer Keiner von uns geht gerne in eine Dunkelkammer. Wir würden doch viel lieber ein sorgenfreies und leichtes Leben führen. Aber ab und an werden wir für eine Zeit aus dem Rennen genommen. Und dann fühlen wir uns von Gott und der Welt übersehen. Ganz alleine! Wie muss es wohl dem jungen David gegangen sein? Gerade war er doch zum neuen König gesalbt worden. Aber Jahr für Jahr verblasste dieser Traum. Hatte er sich die Worte des Propheten nur eingebildet? Hatte Gott ihn vergessen? Christine Caine hat es einmal so formuliert: „Wenn du in der Dunkelkammer bist und denkst, dass Gott dich vergessen hat, dann bereitet er dich vor für das, was er im Licht mit dir vorhat.“ Deswegen sind die Zeiten in der Dunkelkammer Gottes so wichtig für unser Leben. In diesen Zeiten formt Gott unser Herz und unseren Charakter. Und er bereitet uns in der Dunkelheit darauf vor, wie wir im Licht einmal wirken können. Erinnern wir uns noch einmal an den kleinen David. Was hat ihn aus Gottes Augen für das Amt des Königs qualifiziert? Es war nicht sein Aussehen, nicht seine Sportlichkeit, nicht

seine berufliche Begabung. Es war sein Herz! Selbst der Prophet Samuel war nicht in der Lage das zu erkennen. Aber Gott sah, dass David ein Herz hatte, das ihn qualifiziert. Das „Herz“ beschreibt in der Bibel das Zentrum des Wesens eines Menschen. In den langen und mühseligen zwanzig Jahren konnte sich das Herz Davids so entwickeln, dass er schließlich bereit dazu war, als König über Israel eingesetzt zu werden. Zwanzig Jahre lang folgte David treu seinem Auftrag. Tag für Tag hütete er die Schafe seines Vaters. Später wirkte er als Musiker, als Seelsorger und auch als Kämpfer. Das alles war aber noch nicht seine Berufung. Der Königsthron war zwei Jahrzehnte nicht in Sicht. Aber so ist das in der Dunkelkammer. Zuerst muss sich der Charakter entwickeln, bevor Gott die Begabungen in uns zum Leuchten bringen kann. Oder anders ausgedrückt: „Gott wirkt in dir, bevor er etwas durch dich tut.“ Was in der Krise trägt Spulen wir zum Schluss nochmals nach vorne. Vielleicht denken Sie ja: Na ja, David war vielleicht ein großartiger König – aber er hat auch jede Menge Fehler begangen. Hat Gott da in der Dunkelkammer wirklich so etwas großartiges vorbereitet? Diese Frage ist absolut berechtigt. Denn König David war kein Kind von Traurigkeit. Er war ein


hoch emotionaler Mensch. Er war tief verwickelt in politische Ränkespiele. Er hatte Blut an den Fingern und mit seinen Kindern nicht immer eine glückliche Hand. Und dennoch fand er immer wieder zu Gott zurück: „Davids Herz war treu bei dem Herrn.“ (1. Könige 15,3). Wie kann das sein? Denn eines Tages beging er doch diesen schweren Fehler. Er sieht diese attraktive Frau beim Baden und bricht mit ihr die Ehe. Die junge Frau wird davon schwanger und am Ende muss ihr Ehemann aus dem Weg geräumt werden. David hatte in kurzer Zeit jede Menge an Untaten angehäuft. Die Begierde, der Ehebruch, die Lüge, der Mord und letztlich der Machtmissbrauch. Anfangs dachte er vermutlich: Ich komme damit durch! Ich bin ja der König! Ich kann mir das erlauben! Doch dann kommt ein anderer Prophet namens Nathan zu ihm und konfrontiert David mit dieser Situation. Das war damals übrigens mit einem hohen Risiko verbunden. Nicht immer bekam es Menschen gut, wenn sie die Mächtigen kritisierten. Wenn das Herz bei Gott ist Aber jetzt zeigt sich, was es bedeutet, dass das Herz Davids treu bei Gott war. Der König hört sich die Worte des Propheten an. Und dann geschieht etwas unerwartetes, David wird nicht hart, sondern weich. Er verschließt sich nicht, sondern ist bereit, sich zu öffnen. David verteidigt sich nicht, er bereut. Und er bekennt sich schuldig, ohne wenn und aber, in allen Punkten der Anklage. Plötzlich weiß er nicht mehr, wie oder ob es für ihn überhaupt weitergeht? Vielleicht

wartet ja bereits auf einem Feld ein Nachfolger auf ihn? Das besondere an dem Herzen Davids ist, dass er in der tiefsten Krise seines Lebens stark genug ist, aufrichtig zu seinem Fehler zu stehen und um Vergebung zu bitten. Das macht die schrecklichen Umstände nicht besser. Aber das zeichnet das Herz des Königs mitten in der Krise aus. Dieses Herz hat Gott schon gesehen, als er den kleinen David auf dem Feld berufen hat. Manchmal dauert es eine ganz schön lange Zeit, in der wir von Gott auf besondere Momente im Leben vorbereitet werden. Jeder der solche Phasen schon erlebt hat, weiß wie schwer das sein kann. Und natürlich sind wir auch nach dieser Zeit der Dunkelkammer keine Heiligen! Aber hoffentlich haben wir dann gelernt, dass Gott uns in den schwierigen Momenten des Lebens einen neuen Anfang schenkt. Vollkommen unverdient. Aber er tut es. Auch heute noch. An Ostern dürfen wir uns in besonderer Weise daran erinnern.

Einige Gedanken aus diesem Impuls verdanke ich einem Vortrag von Christine Caine, die als Referentin beim Leitungskongress in Hannover viele inspiriert hat.

Markus Weimer Pfarrer in Böhringen


neu anfangen Dann geh ich auf dich zu. Und ich streck dir die Hand entgegen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, will dich um Vergebung bitten. Meine Augen suchen deinen Blick, doch du schaust stumm zurück. Ich hab was falsch gemacht, will ich sagen. Vergibst du mir, will ich fragen. Doch kein Wort verlässt meinen Mund. Und ich blick stumm zu dir. Du kannst meinen Blick lesen. Und hinter deinen Augen kann ich das Erstaunen sehn. Erstaunen, dass ich dich um etwas bitt. Und deine Hand nimmt die meine. Vergebung von einem Feinde.

Linn Manegold Trainee in Böhringen


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Neues vom Kirchengemeinderat Liebe Gemeinde, am 13. März haben wir unsere beiden Praktikanten Leon Hanser und David Reißmann in einem lebendigen Familiengottesdienst verabschiedet. Die vier Wochen Praktikum für das Theologiestudium sind sehr schnell vergangen. Trotz der kurzen Zeit sind die beiden vielen ans Herz gewachsen. Viel haben sie in unserer Gemeinde erlebt: KonfiUnterricht, Lifegroups bei den Trainees, Pfarrkonvent mit dem Landesbischof, Mittagessen bei verschiedenen Gemeindegliedern, Sitzungen des Kirchengemeinderats, Alltagsaktivitäten im Pfarrbüro, etc. Es war viel Abwechslung vorhanden. Leon und David haben sich bei uns sehr gut eingelebt und wir bedauern sehr, dass wir sie gehen lassen mussten. Wir können uns für ihr Engagement in unserer Gemeinde nur recht herzlich bedanken.
 Aber wir werden nicht lange ohne Unterstützung bleiben: Ende März kommt Melissa Brooks aus England zurück und wird nach Ostern bei uns ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ beginnen. 
 Wie bereits im Gottesdienst bekanntgegeben, startet nach den Osterferien ein Angebot für die Kinder in unserer Gemeinde. 
 Die genauen Termine und weitere Informationen dazu finden Sie weiter hinten im Gemeindebrief. Vom 18. auf den 19. März fand das Klausurwochenende des Kirchen-

gemeinderats im Kloster Hegne statt. Wir haben uns mit den Angeboten unserer Gemeinde befasst und geschaut, wie diese zu unserem neuen Leitbild passen. Dabei haben wir auch überlegt, was wir verbessern können. Brauchen wir Schulungen, besondere Veranstaltungen, weitere Ressourcen? Vor allem haben wir die Anregungen und Ideen des letzten Mitarbeiterabends aufgegriffen und weitergedacht. Abschließend wurden Ziele formuliert, die wir nicht nur für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde benötigen, sondern auch für die anstehende Visitation im Juli. In der Visitationswoche (04.-10.07.16) wird uns eine Delegation des Bezirkskirchenrat besuchen. Es werden zwei Sitzungen des Kirchengemeinderats stattfinden, Gespräche mit unseren Hauptamtlichen, ein Mitarbeiterabend und ein gemeinsamer Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung.
 Falls Sie Anregungen oder Kritik an uns haben, können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.


Tanja Wienecke Kirchengemeinderätin


100% Gemeindereferentin

Freiwilliges Soziales Jahr

Vor gut 3 Jahren sind wir mit den Angeboten für unsere Jugendlichen gestartet. Schnell wurde klar, dass die positive Entwicklung durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin unterstützt werden muss. Durch die Kooperation mit Rielasingen konnten wir D. Sontag zu je 50% als Gemeindereferentin anstellen. Seither wächst die Arbeit weiter. Mittlerweile sind mehr als 40 Trainees aktiv. So hat die Gemeindeleitung überlegt, ob wir nicht in der Lage wären, eine weitere 50%-Stelle einzurichten. D. Sontag ist mit einem Zweijahresvertrag gestartet, da wir unser finanzielles Risiko begrenzen wollten. Sie hat sich nun allerdings entschieden, die Stellenteilung so nicht fortzuführen. Der Spagat zwischen zwei Gemeinden ist für sie auf Dauer zu groß. So fragte sie, ob es möglich wäre, zu 100% in Böhringen zu arbeiten. Durch diesen Schritt wäre es möglich, die angefangene Arbeit weiter zu entwickeln. Der Kirchengemeinderat hat daher beschlossen, ihr diese 100% Stelle ab Herbst anzubieten. Wir können nicht anders, als dieser Segensspur zu folgen. Mit der Gemeinde in Rielasingen sind wir im engen Kontakt und möchten die Kooperation aufrecht erhalten - auch ohne Stellenteilung. In Rielasingen wird nun auch eine 75% Stelle ausgeschrieben. Es ist uns klar, dass diese 100% Stelle auch eine große finanzielle Herausforderung darstellt. Aber wir sind überzeugt, dass wir Gottes Spur folgen und hoffen daher zuversichtlich, dass Sie derselben Meinung sind. Möchten Sie uns auf dem gemeinsamen Weg unterstützen? (Jürgen Müller)

Hallo, ich bin die Missy, 20 Jahre alt und die erste FSJ'lerin in Böhringen. Ich liebe Gott, meine Familie und meinen Freund, natürlich alle meine Freunde und einfach das Leben an sich. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit all den lieben Menschen, die ich kenne, gehe spazieren und gönne mir einen Kaffee (bzw. Tee, genauer gesagt Chai Latte). Ansonsten lese ich gern, spiele Klavier, übe Gitarre und bin beim Zumba. Ich freue mich schon sehr auf alle Begegnungen und Gespräche mit euch und natürlich auf meine aufregenden Aufgaben. (Melissa Brooks)

Gemeindepraktikum Manchmal fühlen sich vier Wochen wie vier Monate an. Leon Hanser und David Reißmann haben unsere Gemeinde mit ihren Begabungen und Beobachtungen reich beschenkt. Wir freuen uns, dass Sie sich so engagiert eingebracht haben. Jetzt haben Sie sich wirklich eine „Helden-Pause“ verdient. Gottes Segen für die Zukunft. (Markus Weimer)


licken. Zurückb

KonfiCamp in Lenzkirch
 Vier Tage Schwarzwald, Schnee, Action und Gemeinschaft. Das erlebten etwa 50 Konfirmanden aus Böhringen und Rielasingen Mitte Januar. Charlotte M. berichtet. Verblüfft begutachteten die Konfis die zwei Herren im dunklen Anzug, die am Eingang des Gruppenhauses auf sie warteten. Natürlich wurden alle Konfis am Donnerstag Abend angemessen begrüßt und auf ihr Zimmer gebracht. Nachdem sich dann alle eingerichtet und gestärkt hatten, starteten wir mit lustigen Spielen zum Kennenlernen. Am Freitag ging es dann so richtig los mit dem Chaos-Spiel und der Nachtwanderung. Diese zwei Punkte sind jedes Jahr mein persönliches Highlight, denn auch wir Mitarbeiter haben unseren Spaß beim Erschrecken und Verwirren der Konfis. Aber auch die Pfarrer mussten dran glauben (Wortspiel!), als ihnen in einer  Nacht und Nebel Aktion die Türe  zugeklebt wurde. Dank der hammer Band hatten wir immer Bombenstimmung und eine tolle Begleitung beim Singen. Neben den amüsanten Dingen,  gibt es natürlich auch die tiefgründigen Themen. Es ging um Jesus und um uns. Wie sieht eigentlich mein Profil aus? Was gibt mir Wert? Hab ich Fragen? Trage ich Lasten mit mir rum? Alles mündete in einen zusätzlichen Höhepunkt: eine besondere Abendmahlsfeier, bei der wir alle nach viel Action zur Ruhe kommen konnten. Die Stimmung war sehr eindrücklich und schön, als wir um die Kerzen herum saßen.

Das Besondere ist, dass man seinen Freunden das Abendmahl persönlich bringt. Dabei entstehen berührende Momente zwischen Freunden oder auch in mir drin. Der Abschluss war leider nicht so stressfrei. Hausputz ist nicht so toll - aber auch das haben wir gemeinsam gemeistert. Uns allen bleibt das Camp als wirklich tolle und einprägsame Zeit in Erinnerung, in der jeder seine persönlichen Erfahrungen mit Gott machen konnte. (Charlotte Müller)


Wohnheim in Kamerun

Dank der Unterstützung vieler Gemeindeglieder durch Kollekten und Spenden geht der Bau des Wohnheims für Studentinnen in Wen (Kamerun) langsam, aber stetig voran. Zusätzlich hat Rev. Teddy Kangong selbst ein eigenes Stück Land verkauft, um Geld für den Bau zu bekommen. In nächster Zeit werden insgesamt sechs Räume fertiggestellt sein mit kleiner Küche und Toilette. Er schreibt, „das ist ein Versprechen und ein Versprechen ist eine Verpflichtung“. Im Moment arbeiten sogar Studentinnen, deren Eltern Farmer sind, mit bei der Herstellung von Bausteinen, um Geld für ihr Studium zu verdienen. Und sie warten bereits voller Freude darauf, dass sie in naher Zukunft dort auch ein Zimmer bekommen. Teddy Kangong schreibt: „Wir beten für all unsere Freunde, die sich die Mühe machen, uns zu helfen“. (Hannelore Bürgel)

Weltgebetstag „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ So lautete das Motto des Weltgebetstags. Kuba, der größte und bevölkerungsreichste Inselstaat der Karibik stand im Mittelpunkt der ökumenischen Veranstaltung. Auch in unserer Kirchengemeinde feierten wir, gemeinsam mit der weltweiten Christenheit, am 4. März einen Gottesdienst mit Liturgie, Musik und Liedern aus Kuba. Im Anschluss konnten kubanische Köstlichkeiten probiert werden. Die vorbereiteten Tische reichten dabei kaum aus. (Hannelore Bürgel)

Blütenträume im Winter

Viele waren der Einladung am 24. Januar zu unserem Neujahrscafé gefolgt. Der Nachmittag begann mit der Bilderbuchgeschichte von Frederick, der Feldmaus, die nicht Körner und Nüsse für den Winter sammelte, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Herr Hermann schaffte es dabei, die eindrücklichen Gedanken auf die Lebenswelt der Gäste zu übertragen. Bei Kaffee und Kuchen und dem Duft laufend frisch gebackener Waffeln gab es an den Tischen viel zu erzählen. In wunderschönen Bildern wurden große und kleine Blüten gezeigt - vom einfachen Gänseblümchen bis zum Frauenschuh. Nebenbei erläuterte Herr Hermann die symbolische Bedeutung der Pflanzen und so manche ihrer Besonderheiten. Nach einem Glas Sekt mit Brezel und einem Segenswort für das Jahr 2016 ging ein fröhlich-gemütlicher Nachmittag zu Ende. (Hannelore Bürgel)


n. Vorfreue

Gottesdienste Gottesdienste rund um Ostern 24. März 19:00 Uhr

Gottesdienst (Gründonnerstag) mit Abendmahl (Wein)

Dörthe Sontag & Musikteam

25. März 10:00 Uhr

Gottesdienst (Karfreitag) mit Abendmahl (Wein) + Kirchenchor

Heidi Hausmann & Orgel

25. März 20:00 Uhr

Tenebrae-Feier (Karfreitag) mit dem Joyful Voices Ensemble

Pfarrer Weimer & Joyful Voices

27. März 06:30 Uhr

Osternacht (Ostern) Start auf dem Friedhof, AM (Saft)

Heidi Hausmann & Joyful Voices

27. März 10:00 Uhr

Ostergottesdienst Frühstück (9 Uhr)+Konfi-Taufe

Sontag | Weimer & Musikteam

03. April 10:00 Uhr

Gottesdienst

Pfarrer Hilsberg & Orgel

10. April 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl (Saft)

Pfarrer Weimer & Musikteam

17. April 10:00 Uhr

Gottesdienst

N.N. & Orgel

23. April 17:00 Uhr

Konfirmationsfeier 1 Samstag-Abend

Pfr. Weimer | D. Sontag Trainees & Band

24. April 10:00 Uhr

Konfirmationsfeier 2 Sonntag

Pfr. Weimer | D. Sontag Trainees & Band

April 2016

Mai 2016 | Serie: „Erfrischend“ 01. Mai 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl (Wein)

Pfarrer Matuschek & Orgel

05. Mai 10:30 Uhr

Christi Himmelfahrt an der alten Konzertmuschel Radolfzell

Team der Regio & Posaunenchor

08. Mai 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 1

Pfarrer Weimer & Musikteam

Taufe

Mittagessen

Abendmahl

Familiengottesdienst

Besonders


Mai 2016 | Serie: „Erfrischend“ 15. Mai 10:00 Uhr

Pfingst-Gottesdienst Predigtserie Teil 2 - am Böhringer See

Pfarrer Weimer & Musikteam

22. Mai 10:00 Uhr

Gottesdienst

Pfarrer Hilsberg & Orgel

29. Mai 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 3

Dörthe Sontag & Musikteam

Juni 2016 | Serie: „Psalm 23“ 05. Juni 10:00 Uhr

Gottesdienst Familiengottesdienst

Pfarrer Weimer & Musikteam

12. Juni 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 1

Dörthe Sontag & Musikteam

19. Juni 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 2 mit Abendmahl

Pfarrer Weimer & Orgel

26. Juni 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 3

Pfarrer Weimer & Musikteam

Juli 2016 | Serie: „Die Bergpredigt“ 03. Juli 10:00 Uhr

Gottesdienst anschl. Konfi-Anmeldung

Pfr. Weimer | D. Sontag & Musikteam

10. Juli 10:00 Uhr

Gottesdienst zur Visitation Predigtserie Teil 1 + Lakeside Gospels

Pfarrer Weimer & Lakeside Chor

17. Juli 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 2

D. Sontag & Orgel

24. Juli 10:00 Uhr

Gottesdienst Predigtserie Teil 3

Pfarrer Weimer & Musikteam

31. Juli 10:00 Uhr

Gottesdienst

Pfarrer Weimer & Orgel

Kindergottesdienst während der Schulzeit parallel zum Gottesdienst im Gemeindesaal


Bedingungslos Soviel Hoffnung, die ich habe soviel unverdiente Gnade, eingeladen und Du selbst deckst mir den Tisch. Soviel Frieden, soviel Klarheit, soviel ungezähmte Wahrheit, so versöhnt und so gekrönt bin ich durch Dich. Mit staunenden Augen und leeren Händen einmal mehr vor Dir. Mit offenem Herzen zu Deinen Füßen einmal mehr. Bedingungslos kapituliert lachend und weinend im Staub vor Dir. Gebrochen und erhöht zugleich unendlich arm und unendlich reich.

Dr. Johannes Hartl Leiter Gebetshaus Augsburg


Start: 24.09.15

Visitationswoche im Juli

Bodenseekirchentag

Etwa alle 6 Jahre werden Kirchengemeinden vom Bezirk besucht. In diesem Jahr findet diese Visitation vom 4. bis 10. Juli statt. Mit dabei sind Mitglieder des Bezirkskirchenrats und unsere Dekanin Frau Schneider-Cimbal. Am 05. Juli besucht die Delegation eine Kirchengemeinderatssitzung. Am nächsten Tag wird es um 19 Uhr einen Mitarbeiterabend geben. Am 08. Juli erfolgt eine weitere Sitzung. Am 09. Juli erkundet die Delegation unser Trainee-Programm für Jugendliche. Die Visitation endet am Sonntag, den 10. Juli, mit einem festlichen Gottesdienst. Im Anschluss daran gibt es eine Gemeindeversammlung, um die Ergebnisse der Visitation vorzustellen.

Vom 24. bis 26. Juni findet der 17. Internationaler ökumenischer Bodenseekirchentag in Konstanz-Kreuzlingen statt. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Komm ´rüber“. Der Bodenseekirchentag startet am Freitagabend im Konstanzer Konzil mit einem Vortrag von Margot Käßmann. Am Samstag gibt es ein vielfältiges Programm mit über 150 Veranstaltungen in elf Themenbereichen, sowie diverse musikalische Angebote und ökumenische und konfessionelle Gottesdienste am Sonntagmorgen. Das ausführliche Programm, sowie weitere Infos, erhalten Sie online unter www.bodensee-kirchentag.de

Sponsorenlauf im Herbst Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet im Rahmen der Visitationswoche, am Sonntag 10. Juli 2016, im Anschluss an den Gottesdienst statt. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Am 24. Sept. findet der nächste Sponsorenlauf unserer Gemeinde statt. Wir nutzen dazu das Areal um den Böhringer See. Die Angebote reichen von Nordic-Walking über Radfahren bis hin zum Laufen. Alle Altersgruppen können teilnehmen. Suchen sie sich Sponsoren und starten Sie durch. Der so „erlaufene“ Betrag unterstützt unsere Projektstelle. Bitte den Termin vormerken!


n. Vorfreue

AufAtmen

Mitarbeiterabend mit Flair

Einmal im Monat laden wir Sie zu einer besinnlichen Abendandacht in die Kirche ein. AufAtmen will dabei helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen und Gott zu begegnen. Jeweils am 4. Freitag im Monat treffen wir uns von 19-20 Uhr (außer in den Schulferien). Hier finden Sie die nächsten Termine: 29. April, 27. Mai, 24. Juni, 22. Juli. Kommen Sie einfach vorbei und feiern Sie mit uns.

Der nächste Mitarbeiterabend findet am 01. Juni, ab 18.30 Uhr auf dem Gelände des Surfplatzes Radolfzell statt. Wir hoffen auf gutes Wetter, um lecker grillen und ein bisschen feiern zu können (Unkostenbeitrag). Bei schönem Wetter gibt es nachmittags schon die Möglichkeit zum Stand-Up-Paddling. Eine Anmeldung für den Abend ist bis zum 18.5. möglich (sekretariat@ekiboe.de).
 Bitte vormerken: Im Zuge der Visitation findet am 06.07.2016 um 19 Uhr der nächste Mitarbeiterabend statt. 


Nordic-Walking

Gemeindewanderung

Gefällt ihnen dieser Sonnenuntergang? Ja? Dann sollten Sie unbedingt dabei sein, wenn Uli Merkel den nächsten Nordic-Walking Kurs startet. Das Foto entstand nämlich an einem Kursabend. Start ist am Dienstag, 12.04.2016, um 18.00 Uhr im Mettnaupark in Radolfzell. Die Zeit dient auch als Vorbereitung auf den Sponsorenlauf im Sommer. Über eine rege Beteiligung freuen wir uns.

Am 12. Juni erkunden wir das wunderschöne Bohlingen. Wir starten um 14.30 Uhr im Siegwarth-Garten und genießen dort Kaffee und Kuchen. Anschließend geht es über die kleine Aachbrücke zum Galgenberg. Ein Rundweg führt uns schließlich wieder zurück zur Scheune von Ehepaar Pfründer, wo wir uns zum Abendessen einfinden. Anmeldungen bis zum 8. Juni im Pfarrbüro (sekretariat@ekiboe.de).


Tauffeiern am See

Kids-Treff startet am 8.4.16

Der Termin für unsere nächste Bodenseetaufe steht fest. Am 18. Juni werden wir auf dem Gelände des Surfplatzes ein Tauffest feiern. Wenn Sie gerne daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei uns im Pfarrbüro. Bereits am 15. Mai feiern wir das Pfingstfest am Böhringer-See. Im Anschluss daran bieten wir auch die Möglichkeit zur Taufe. Wenn Sie eine dieser Möglichkeiten nutzen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro (sekretariat@ekiboe.de) oder besuchen Sie uns im Netz: www.ekiboe.de

Herzlich Willkommen zum Kids-Treff. Wir freuen uns auf alle Kinder zwischen 6-12 Jahren, die gerne Abenteuer, spannende Bibelgeschichten und Spielspaß erleben! Das alles und Lieder, Kochen, Feiern, Sport und vieles mehr erwartet euch. Wir starten durch - immer im Gemeindesaal. 08.04. | 16-18 Uhr: Heldenparty mit Gideon 06.05. | 16-18 Uhr: Eine gefährliche Mission 03.06. | 16-18 Uhr: Team Gideon Im Juli wartet der Actionspieletag mit Eisbuffet und Abendessen im Strandbad Moos: 01.07. | 14-19 Uhr: Gideon Games

Bibelgesprächskreis

Konfi-Anmeldung im Juli

Der Bibelgesprächskreis trifft sich im Konferenzraum unter dem Pfarrbüro, an jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat um 20.00 Uhr. Nur in den Schulferien fallen die Treffen aus. Notieren Sie sich die folgenden Termine: 
 14. April, 28. April, 12. Mai, 9. Juni, 23. Juni

Du willst eine Konfi-Zeit erleben, die es in sich hat? Du willst auf Entdeckungstour gehen und herausfinden, was es mit dem Glauben auf sich hat. Bist du bereit für ein Abenteuer. Dann melde dich an zum neuen Konfi-Kurs. Komm am 3. Juli mit deinen Eltern in den Gottesdienst der Ev. Kirche Böhringen. Im Anschluss findet die Anmeldung statt und du kannst all deine Fragen loswerden. Wir freuen uns auf dich!


CH

n. Vorfreue

. N o I  A r   E g MInE E. B U A L G MEIN

Christival in Karlsruhe

. L a   T s   n I  M

6 1 0 2 I A 4. – 8. M

Ich sitze in einer Kirche, die Hände gefaltet und die Augen geschlossen. Mir geht durch den Kopf, was in letzter Zeit gut gelaufen ist, aber auch, was gnadenlos daneben gegangen ist. Ich frage mich: Was kommt am Ende dabei raus? Was steht unterm Strich meiner großen Lebensgleichung? Plus oder Minus? Sieg oder Niederlage? Beim Christival wird es genau darum gehen, wie und warum die Rechnung des Lebens

aufgehen kann. Für mich, für dich, für Leute um uns herum, für die gesamte Schöpfung. Denn unter unsere Lebensgleichung hat Gott in riesigen Buchstaben gestempelt: „Jesus versöhnt!“. Wir Böhringer sind mit knapp 20 Personen dabei beim Christival in Karlsruhe. Gemeinsam mit 15.000 anderen Jugendlichen feiern und überlegen wir, wie Jesus unser Leben verändern kann. Es wird eine großartige und unvergessliche Zeit und wir freuen uns vor!

Public Viewing in der Kirche

Norwegen

Wir sind Weltmeister! Und nun geht es daran den EM-Titel zu erkämpfen. Vor zwei Jahren haben wir die Spiele der deutschen Nationalmannschaft live übertragen und in Gemeinschaft genossen. Für die EM 2016 planen wir erneut die Spiele unseres Teams zu übertragen (im Atrium vor dem Gemeindesaal). Seien Sie dabei und jubeln sie mit uns. Die Termine der Vorrunde stehen bereits fest: 12.06. (ab 20.30 Uhr); 16.06. (ab 20.30 Uhr) und 21.06. (ab 17.30 Uhr). Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Vom 31.07.-13.08. sind wir mit 58 Personen im hohen Norden. Unser Trainee SummerCamp wird dieses Jahr in Norwegen stattfinden. Wir suchen noch Sponsoren, die uns unterstützen. Wären Sie dazu bereit?

Konfirmation im April Am 23.4. (17Uhr) und am 24.4. (10Uhr) feiern wir dieses Jahr die Konfirmation von 30 Jugendlichen. Das wird ein Fest! Wer das Fest gerne miterleben möchte, sollte sich eher den Samstag einplanen. Es lohnt sich!


S-Klasse

Herzliche Einladung zu den Treffen der ökumenischen S-Klasse. Jeder der geselligen Nachmittage steht unter einem bestimmten Thema und findet abwechselnd in der Evangelischen Kirche oder im Pfarrsaal der Katholischen Kirche statt. Wir freuen uns auf Sie. Bringen Sie gerne ihre Freunde und Bekannte mit. Hier finden Sie die nächsten Termine im Überblick: Do., 07.04.16 Ausflug zur Autobahnkapelle Engen Do., 12.05.16 (kath. Pfarrsaal) Thema: Johann Peter Hebel - der Kalendermann
 Do., 02.06.16 (ev. Kirche) Do., 07.07.16 (kath. Pfarrsaal)

Die Störche sind zurück

Die Gottesdienstbesucher am 21. Februar konnten nach langer Pause wieder die Böhringer Störche bewundern. Es herrschte reger Flugverkehr um die Kirche, die heftigen Windböen forderten den großen Vögeln beeindruckende Manöver ab. Das laute Geklapper der Paare zur Begrüßung war weithin zu hören. Mittlerweile sind fast alle Störche wieder da und die meisten Horste sind bereits wieder besetzt. Sechs der Störche waren in der Gegend geblieben, aber nur selten auf den angestammten Nestern zu

sehen gewesen, während der kalten Monate. Sie haben an der Aachmündung übernachtet. Die in den Jahren 2013 und 2014 besenderten Jungstörche genießen im Moment (23.02.) noch das warme Wetter in Spanien und Nordafrika. Die von 2013 waren bereits letztes Jahr wieder in der Gegend, sie werden sich sicher bald wieder auf den Weg zu uns machen und dann 2 – 3 Wochen unterwegs sein. Es ist schön, die Störche wieder nah bei uns zu haben. (Jürgen Müller)


Keine Luft nach oben? Oh doch! Wir staunen und sind begeistert, was sich in der Gemeinde entwickelt. Durch unsere Gemeindereferentin Dörthe Sontag hat unsere Arbeit mit der jungen Generation richtig Fahrt aufgenommen. In unserem Trainee-Programm entdecken und fördern wir die Talente von mehr als 40 Jugendlichen. Und es werden mehr! Daher haben wir uns dazu entschieden, die Stelle von derzeit 50% auf 100% zu erweitern. Dürfen wir Ihnen unsere Arbeit bei einem 4-Gänge-Menü vorstellen? Bei unserem Spenden-Dinner sind alle herzlich willkommen, die unsere Angebote kennenlernen möchten. Durch kreative Beiträge, persönliche Worte der Jugendlichen und Kurzfilme können Sie in unser Angebot eintauchen.

„Ich schätze den Mut, mit dem die Gemeinde neue Wege zur jungen Generation einschlägt, um Menschen nahe zu sein. Gerade in unserer Zeit brauchen wir diesen Mut, die Zukunft gemeinsam mit anderen zu gestalten.“

Bernhard Diehl Ortsvorsteher Böhringen

Bitte melden Sie sich für unsere Planung bis zum 23.04. im Büro an. Wir freuen uns auf Sie.

9.

am 2 r e n n n-Di e d n e Sp

Uhr 0 3 . 9 1 April,


Aus dem Tagebuch einer Gemeindereferentin Entdecken Sie, was unsere Gemeindereferentin gerade bewegt. Mit einem Lächeln auf den Lippen erzählt sie aus ihrem Alltag. Tag 434: Der Berg ruft! Am Bohlinger Galgenberg entdecken die Konfis die 10 Gebote. Was schützt und schädigt unser Zusammenleben? Wir denken nach, zünden Kerzen an und bitten Gott, dass er uns in schwierigen Situationen weiterhilft. Zum Abschluss genießen wir Punsch unter den Sternen. Unvergesslich! Tage 470-473: Vier Tage KonfiCamp bei Lenzkirch im Schwarzwald. Knapp 50 Konfis tanzen bei einem Ohrwurm durchs Haus. Neben Action und Spaß gibt es jede Menge ehrliche Begegnungen mit Gott, musizierende Konfis, eine bewegende Abendmahlsfeier und keine Sekunde Langeweile. Schlaf? Was war das nochmal? Tag 498: Fresh-X Seminartag in Hannover. Ich erzähle vor 500 Menschen von unserem Weg mit den Trainees und wie sie Gott als Lebensveränderer erfahren. Einmal mehr spüre ich: „Unsere“ Jugendlichen zu begleiten ist ein Geschenk von Gott, das mein Herz höher schlagen lässt und andere Menschen berührt! Tag 504: Nach der Konfistunde spurte ich zum Pressetermin ins Atelier Graf. Als Böhringer Kirche freuen wir uns über eine großzügige Spende aus der AdventsfensterAktion 2015. Das Geld fließt direkt in unser Trainee-Programm, um die Jugendlichen auf dieser Reise finanziell zu unterstützen.

Tag 506: Um 15:46 blinkt mein Smartphone: „Was gibt’s heute bei der LifeGroup zu essen?“ Ich antworte: „Wer das wissen will, kann ab 17 Uhr mitkochen ;-)“ Vier Trainees helfen mit, um gut gelaunt (mit tränenden Augen) Käs’spätzle auf den Tisch zu zaubern. Später veranschaulichen unsere Gemeindepraktikanten, David und Leon, dass Gott uns in Liedern ganz nah kommt. Dann singen wir bewusst das geniale Lied „Das glaube ich“. Tag 507: Puh! Das war knapp. Erst am Mittwoch habe ich gecheckt, dass die gemietete Sporthalle für den Konfi-Cup zu klein ist. Spurt ins Rathaus mit der Bitte um eine größere Halle. Es klappt tatsächlich: 70 Konfis aus drei Gemeinden (Rielasingen, Singen & wir) treten in der großen Halle im Hockey und im Fußball gegeneinander an. Gott ist nichts unmöglich. Und ich bin mal wieder eine Vertrauenserfahrung mit IHM reicher. Tag 514: Ein sehr gehaltvoller Schulungsabend bei unserer „LearningCommunity“: Die jüngsten Trainees meistern ihre erste große Team-Herausforderung, indem sie für alle in kurzer Zeit ein 3-Gänge-Menü kreieren. Währenddessen lernen die Trainees aus dem 2. und 3. Jahrgang sehr anschaulich, was es rechtlich heißt, für Kinder und Jugendliche Verantwortung zu übernehmen.

Dörthe Sontag Gemeindereferentin


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n Verbinde

ung t i e l e d n i Geme Markus Weimer Pfarrer m.weimer@ekiboe.de 07732/ 2698

Dörthe Sontag Gemeindereferentin d.sontag@ekiboe.de 07732/ 8025096

Dr. Jürgen Müller Vorsitzender des KGR j.mueller@ekiboe.de 07732/ 942611

Martin Müller Kirchengemeinderat mus.mueller@t-online.de 07732/ 57647

Astrid Brooks Kirchengemeinderätin astridbrooks0@googlemail.com 07731/ 9269131

Sabine Neufang Bezirkssynodale sabine.neufang@mainau.de 07531/ 303219

Elisabeth Granser Kirchengemeinderätin elisabethgranser@aol.com 07732/ 54888

Silvia Scheuer Kirchengemeinderätin amadejus@awo-konstanz.de 07732/ 911914

Harald Koch Kirchengemeinderat hw-koch@gmx.de 07732/ 55620

Tanja Wienecke Kirchengemeinderätin tanja@witama.de 07771/ 9195931

Dagmar Kratt Kirchengemeinderätin dagmarkratt@gmx.de 07731/ 26477


reiche e b s g n u t r Verantwo Hauskreise

Silvia Scheuer

amadejus@awo-konstanz.de

07732/ 911914

Kindergottesdienst

Heidrun Bock

heidrun.bock@gmx.net

07732/ 802559

Trainee-Programm

Dörthe Sontag

d.sontag@ekiboe.de

07732/ 8025096

Biblisch-therapeut. Seelsorge

Katharina Ellinger

helmut-katharina.ellinger@tonline.de

07732/ 4739

Besuchsdienst

Wolfram Huber, Eva Meichsner

wolframanitaH@t-online.de

07732/ 972026 07732/ 55094

Kamerun-Partnerschaft Hanne Bürgel

hannelore.buergel@gmx.net

07732/ 4379

Förderverein

Bopp Schmedes

boppschmedes@freenet.de

07732/ 54836

Kirchenchor

Werner Metzger

metzger-moos@t-online.de

07732/ 56683

Gospel Chöre, Kirchendienst

Christiane TheurerBuck

theurer-buck@online.de

07731/ 53500

Orgel

Helga Keller

kellercats@t-online.de

07732/ 53757

Redaktion „Der Storch“ Tanja Wienecke

tanja@witama.de

07771/ 9195931

Hausmeister

hannelore.buergel@gmx.net

07732/ 4379

Büro

Bernhard Bürgel

Ilona de Beyer-Kolb Sekretärin sekretariat@ekiboe.de www.ekiboe.de Tel. 07732/ 2698 Fax. 07732/ 988504 Anschrift: Paul-Gerhardt-Str. 2 78315 Radolfzell-Böhringen

Öffnungszeiten: Di. und Do.: 9-11 Uhr Mi. 10-12 Uhr

Reda ktio schl ns15.04 uss .201 6

Kontoverbindung Kirchengemeinde IBAN: DE41 6925 0035 0004 7215 36 BIC: SOLADES1SNG Kontoverbindung Förderverein IBAN: DE43 6925 0035 0004 0780 02 BIC: SOLADES1SNG


„Auf der Bank gibt es fast keine Zinsen mehr. Investieren sie deshalb in unsere Jugend!“ Böhringen Werner Schwinski Pilot i.R. aus Böhringen

Der Storch 2 / 2016  

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