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Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Burgsteinfurt

, rnten ! e r i W r s채en i w s wa

Herbst 2013


Die online-Version des Gemeindebriefs enth채lt aus datenschutzrechtlichen Gr체nden keine personenbezogenen Daten.


Liebe Leserin, lieber Leser, Wie immer finden Sie zum Erntedankfest erreicht Sie unser Veranstaltungshinweise un d auf den Gemeindebrief mit vielen Beiträgen, Geletzten Seiten persönli che Nachdanken und Impulsen zum Thema „Wir richten und Anschrifte n. Unser ernten, was wir säen!“. Der Satz hat etGemeindebrief ist ein Gemeinwas Mahnendes. Er erinnert an die Verdebrief zum Blättern und Stöantwortung, die wir als Christinnen und bern, weshalb wir au ch diesmal Christen für unser Handeln haben. Daauf Seitenzahlen und ein Inzu gehört das Einkaufs- und Konsumhaltsverzeichnis verzi chten. Wir verhalten genauso wie das Eintreten als haben die Beiträge üb ersichtlich Kirche für die Bewahrung der Schöpgestaltet, so dass Sie einen Beifung. Immer mehr Menschen fragen, trag sicher wiederfinde n werden, wie sie im Alltag für Gerechtigkeit und falls Sie ihn ein weite re s Mal für eine nachhaltige Entwicklung eintrelesen möchten. Vielleic ten können. Ex und hopp - das ist das ht entdecken Sie dabei auch etwas NeuDenken von gestern. Das Bewusstsein es! für regionale Produkte, für Recycling Wenn Sie Anregungen und für den fairen Handel steigt. Der für die Re Gemeindebrief stellt diese Entwicklung daktion haben, melde n Sie in unterschiedlichen Facetten vor. Unter sich gern! Wir freuen uns auf Ihr Echo! welchen Bedingungen werden unsere Lebensmittel produziert? Zum ErnteViel Spaß bei der Le ktüre! dankfest richten wir einen Blick auf die Die Redaktion Situation der Landwirtschaft in der Region, die einem starken Wandel unterliegt. Wie gehen die Menschen auf dem Land mit diesen Veränderungen um? es Gemeinrbeiterinnen d ita M n e d lle te rS inen, die eln von Term nk gilt an diese a m D m r a re S e s d a n D . so Ein be u Lahrkamp rtstagstermicht der Gebu Greive und Fra si u h ra rc F u D s, e ro ü ig b rteiler de äss namtlichen Ve ails, die zuverl re m h e e n r e vo d g n n tio itu a Weiterle r einen n, die Inform rbeiten, die fü iliennachrichte A m d a n F si r s e d lle d a n s u tüt, da ne hrkamp unters der Verteilung a L g n u ra itu F re d e n rb u o e und die V zu bei, d. Frau Greiv und tragen da nerlässlich sin n u io f e kt ri a b d e e d R in r e e nk! td Gem en. Vielen Da ßlich die Arbei n ä n rl kö ve n d re n u ie rt lis e zen engagi ser Form rea indebrief in die e m e G n e d ir dass w


Liebe Gemeinde, Und Gott schuf den Menschen... Wir Menschen sind Ziel der Schöpfung, hineingestellt in diese Welt. Wir Menschen sind die Angeredeten Gottes, die ihm in ganz besonderer Weise antworten können und sollen, in Dank, Lob und Glauben.

auch als Schimpfwort gegenüber Menschen verwandt. Wir Menschen sind Teil der Kreatur, der Schöpfung, wir leben von Gottes Gnade und Macht wie der geringste Wurm, das ist wahr. Aber das andere auch: Aus aller Kreatur sind wir herausgehoben, begabt mit Sprache

Gott schuf also den Menschen als sein Abbild, als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch! Wir Menschen sind von Gott gerufen auch zur Verantwortung für die Welt. Dass mit dem Wort „unterwerft sie euch“ kein Freibrief zur Ausbeutung der Welt ausgestellt wird, das wissen wir hoffentlich alle..

Ein Besinnungswort ... Aber trotzdem müssen wir es uns immer wieder vor Augen führen. Der Mensch als Bild Gottes, das ist ein Ruf in die Verantwortung und gewiss nicht dahin, nun unsererseits Schöpfer spielen zu wollen. KREATUR, dieses Wort das gebrauchen wir in ganz verschiedenem Sinn: Kreatur, das kann die Tier- und Pflanzenwelt meinen, aber es wird

Pfarrerin Claudia Raneberg

und Geist, fähig zur Sünde wie zur Erlösung, Kreatur, aber im Glauben auch neue Kreatur, von Gott ins Leben gerufen und von Christus mit neuem Leben beschenkt, Gottes Gegenüber, Gottes Bild – Mann und Frau gleichermaßen. Kreatur sind wir auch selbst. Die Schöpfung steht uns nicht nur gegenüber als Objekt, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen sollen, wir selbst sind auch Teil dieser Schöpfung, als ganzer Mensch, ein jeder in seiner Eigenart. Bewahrung der Schöpfung, Achtung vor der Schöpfung beginnt mit mir


Hans-Christoph Mertins: Tag-6

selbst, im Umgang mit dem eigenen Leben, den eigenen Möglichkeiten und Grenzen, im Umgang mit der eigenen Seele, aber auch dem eigenen Leib. Gott hat uns Menschen geschaffen mit Seele und Leib. Und beides hängt zusammen. Es gibt eine Wechselbeziehung zwischen Körper und Seele, und was immer wir mit unserem Leib tun, das beeinflusst auch unser seelisches Leben. Gott hat uns einen Körper gegeben und er hat ihn uns in unsere Verantwortung gegeben. Der Körper ist unser

ureigenster Teil der Schöpfung, und ihn zu hüten und zu bewahren, beginnt in einem achtsamen Umgang mit uns selbst. Der Mensch ist Gottes Ebenbild. Im Grund ist hier schon alles angelegt, was wir in Fragen der Ethik zu sagen haben: der Mensch ist gerufen zu verantwortlichem Umgang mit der Welt, mit sich selbst, mit allen Mitgeschöpfen, natürlich vor allem auch mit dem anderen Menschen. Denn der ist ebenso Gottes Geschöpf und Ebenbild wie ich selbst. Jesus Christus, Gottes Sohn, er spricht von der Nächsten- und Feindesliebe. Eben dieser Umgang mit den Menschen ist Gottes Wille und Auftrag von Anfang an.

Pfarrerin Claudia Raneberg


Der leere Hof Geräuschkulisse auf dem Hof: im Stall klappert eine Kuhkette, Lore scheuert sich den Hals die Melkmaschine summt in der Werkstatt kreischt die Flex Hammerschläge Forkenzinken kratzen den Beton Mist fällt in die Karre ein Kälbchen übt das Muhen der Trecker quält sich hinterm Haus Gänse schnattern aufgeregt Hundegebell der Hahn kräht Schwalben zwitschern im Gebälk Kinderlachen an der Schaukel auf der Diele WDR 4, Oma döppt Erbsen heute ist es still Futterautomaten Flüssigmistentsorgung Melkroboter 7,60 m Schnittbreite 24 m - Gestänge Ausrüstungaufrüstung Arbeitsbreitenrekorde Selbstfahrerspritze Selbstfahrerhäcksler Selbstfahrerfahrer Selbstentfremdung Selbstentfernung 300 PS-Kolosse auf Stippvisite Ernte im Schnellgang kein Mensch zu sehen Paketboten irren durch die Bauerschaft das Haus ist zu der Hof ist leer das Land ist leer wo bleiben die Menschen? Edgar Wehmeier


Landwirtschaft ist ein wichtiger Faktor in unserer Region Unlängst meinte ein Burgsteinfurter „Wir haben zwar 180 Hausnummern in der Bauernschaft Hollich, aber die Vollerwerbslandwirte kann ich nur noch an zwei Händen abzählen“. Stimmt das und wenn ja, was ist der Grund für den Rückgang in der Landwirtschaft ganz allgemein? Ganz so dramatisch ist es nicht. Wir haben immer noch eine gesunde Mischung von Haupterwerbs- und Nebenerwerbsbetrieben – sowohl auf Stadt- als auch auf Kreisebene. Allerdings hat es inzwischen einen Strukturwandel gegeben, weil die

Im Gespräch mit Johann Prümers, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt Einheiten durch Technikeinsatz größer geworden sind. Wo zum Beispiel früher 10 Kühe von Hand gemolken wurden, melken heute Roboter 60 Kühe.

verfügen über einen engagierten und versierten Nachwuchs auf den Höfen, der diese Herausforderung annimmt. Allerdings wird es immer schwieriger, Erweiterungen als gewerblich-landwirtschaftlichen Betriebsteil vorzunehmen, da es inzwischen verschärfte gesetzliche Deckelungen für das Bauen im Außenbereich gibt.

Was kann denn der Verbraucher tun, um auch in Zukunft eine lebensfähige Landwirtschaft zu sichern? Lebensmittel sind eigentlich mehr wert, als sie den Verbraucher beim Einkauf kosten. Er gibt heute etwa nur 12 Prozent seines Einkommens für Lebensmittel aus. Und da wir im Münsterland mehr erzeugen als wir verbrauchen, ist der Export landwirtschaftlicher Güter für die Betriebe lebensnotwendig. Denn klimatisch und vom Know-how her sind wir eine „Gunstregion“

Wie sieht es angesichts dieses Trends mit der Nachfolge aus? Müssen wir eines Tages mit einer leeren Bauernschaft rechnen?

Landwirte sind heute auf vielen Sektoren tätig – z.B. Hofläden, Gastronomie, Lieferanten für erneuerbare Energien – wohin geht nach Ihrer Meinung die Entwicklung?

Nein, diese Gefahr sehe ich überhaupt nicht. Zwar ist es für die Landwirtschaft schwieriger geworden, sich mit dem internationalen Wettbewerb messen zu können, aber wir

Landwirtschaft wir oft verklärt gesehen. Aber sie ist ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor für den ländlichen Raum. Bäuerliche Familien haben in den letzten fünf Jahren im Kreis-


gebiet pro Jahr etwa 150 bis 180 Millionen Euro investiert. Das wirkt sich massiv auf Handel und Industrie und damit auch auf die Arbeitsplätze in der Region aus. Heute sind Landwirte multifunktional unterwegs: wir produzieren gesunde Lebensmittel, betreiben Landschaftspflege und Umweltschutz, unterstützen die Energieversorgung mit nachwachsenden Rohstoffen, Windkraft und Photovoltaik-Anlagen sowie Biogas-Anlagen.

Johann Prümers Wir haben bis auf ganz wenige Ausnahmen bäuerlich geführte Betriebe im Kreis Steinfurt. Um das zu erhalten, benötigt man ein Betriebseinkommen von 80.000 Euro im Jahr. Wenn man diese Größe nicht erreicht, stellt sich oft die Frage nach größeren Einheiten durch Pacht oder Erweiterung. Und das führt letzt-

lich zu einer Veränderung der Struktur.

Nicht ganz unumstritten ist ja der Anbau von Mais für die Biogasanlagen. Wie hoch ist der Anteil an der Gesamtfläche und -ernte und wie begegnen Sie dem Vorwurf, dass hier ein Lebensmittel zweckentfremdet wird? Gegenwärtig haben wir auf Kreisebene einen Maisanteil auf den Ackerflächen von 48 bis 50 Prozent. Das ist aber nicht dem Anstieg von Biogasanlagen zuzuschreiben. Vielmehr muss Mais oft auch aus Witterungsgründen z.B. im Frühjahr angebaut werden, wenn Schwächen bei anderen Getreidesorten eingetreten sind. Mais liefert die meiste Energie, die vorrangig für die Tierfütterung in unseren Veredelungsbetrieben benötigt wird. Knapp 20 Prozent vom Mais gehen in den Betrieb von Biogasanlagen. Diese sind auch ein Mittel, die Eigenständigkeit eines Betriebes besser zu erhalten und Ackerbau mit Hilfe von Lohnunternehmen zu betreiben. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Energieerzeugung ist die Lebensmittelerzeugung nicht negativ beeinflusst. Letztlich kann die Vielfalt der Landwirtschaft in unserer Region nur mit rentablen Nebenerwerbsbetrieben aufrechterhalten werden.

Das Gespräch führte Reimar Bage


Aufgeben oder weitermachen? Der Strukturwandel verändert das Leben Wer mit dem Fahrrad durch unsere Bauernschaften fährt, sieht viele schmucke Hofstellen, teilweise mit neuen Wohnhäusern, sieht neugebaute Ställe und gut bewirtschaftete Äcker und Wiesen. Wer genauer hinschaut und nachfragt, stellt fest, dass einige Hofstellen in den letzten Jahren verkauft worden sind. Die heutigen Bewohner sind nicht in der Bauernschaft groß geworden, sondern

Betroffene schildern ihre Lebenssituation zugezogen. Andere Hofstellen sind im Besitz der ursprünglichen Familie geblieben, aber es wird keine Landwirtschaft mehr betrieben oder nur noch im Nebenerwerb gewirtschaftet. Anderen Höfen sieht man deutlich an, dass investiert wurde und die Zukunft als landwirtschaftlicher Betrieb gesichert scheint. Hinter diesen Veränderungen verbergen sich ganz persönliche Geschichten und Schicksale. Auch in den Burgsteinfurter Bauernschaften gibt es die Höfe mit ungesicherter Zukunft, auf denen der Landwirt allein wirtschaftet, oft unterstützt durch die älter werdenden Eltern. Über die persönliche Situation zu sprechen, ist offensichtlich nicht leicht. Drei Betroffene waren bereit,

ein wenig Einblick in ihre Situation zu geben. Die Landwirte, die sich hier äußern, wohnen allerdings nicht in Steinfurt, aber in unmittelbarer Nähe. Die Namen wurden von der Redaktion geändert. Heinrich, 62, lebt seit dem Tod der Eltern allein auf dem Hof. „Die Perspektivlosigkeit hat mich krank gemacht. Landwirt sein und allein, das heißt oft, den ganzen Tag mit niemandem sprechen, nicht mal bei den Mahlzeiten. Ich bin nie viel raus gegangen, jetzt fast gar nicht mehr. Dazu kommt oft die Frage: Wozu das alles?“ Aber es gibt auch Landwirte, die mit so einer Situation anders umgehen:

Gerhard, 53, wirtschaftet auch allein: „Die Situation ist, wie sie ist. Ich arbeite so gut ich kann, wenn ich Hilfe brauche, sind meine Geschwister zur Stelle. Ich habe den Betrieb umgestellt, die Kühe abgeschafft und setzte jetzt auf Bullenmast. Ich habe viele


Freunde, nicht nur aus der Landwirtschaft. Vielleicht ergibt sich ja auch noch eine neue Perspektive für die Zukunft. Ich denke zwar nicht, dass ich noch jemanden finde, der mit mir hier leben und arbeiten möchte, aber vielleicht entwickelt einer meiner Neffen oder Nichten ein Interesse daran, langfristig den Hof zu übernehmen. Das würde mich sehr freuen.“.

So unterschiedlich wie die Menschen, sind auch die persönlichen Lebenssituationen und die Strategien, damit umzugehen: Willi, 58, lebt allein mit seiner 89 Jahre alten Mutter auf dem Hof. „Als einziger Junge mit vier Schwestern war klar, dass ich den Hof bekomme. Ich habe nie aktiv nach einer Partnerin gesucht. Wichtig war mir nur die Landwirtschaft, da habe ich alles gemacht und den Hof ausgebaut. Nach dem recht frühen Tod meines Vaters hatte ich freie Hand. Meine Mutter hat mich immer unterstützt. Es war in unserer Familie lange Zeit selbstverständlich, dass meine Schwestern und auch ihre Männer

bei der Ernte und auch sonst geholfen haben. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Sie haben ihre eigenen Familien, die Bereitschaft ist nicht mehr da und ich habe durchaus auch zu hören bekommen: „Du bist selber Schuld an der Situation! Wir können nicht immer springen, wenn Du rufst!“ Jetzt stehe ich da. Meine Mutter kann nicht mehr, ich muss mich auch noch um sie kümmern. Dabei unterstützen mich meine Schwestern aber. Die finanzielle Situation ist nicht rosig, das Einkommen reicht nicht für notwendige Modernisierungsmaßnahmen, ich habe auch nicht mehr den Mut, etwas zu riskieren. Ich verliere zunehmend den Anschluss. Wir haben deswegen Familienrat gehalten. Ich werde jetzt das Land verpachten und die Ställe vermieten. Viele Landwirte wollen wachsen und sind bereit und in der Lage, zu investieren. Das kommt mir zu Gute. Von den Einnahmen kann ich aber nicht leben. Ich werde weiter als Landwirt arbeiten, angestellt bei meinem “Nachfolger“ in den Ställen, die ich größtenteils selber gebaut habe. Wenn meine Mutter nicht mehr lebt, werde ich alles verkaufen, auch die Hofstelle, und ins Dorf ziehen. Das tut weh, auch meinen Schwestern, aber es gibt keine andere Lösung.“


en n o i s s e Impr


4000 Schafe grasen auf den Weiden von 130 Schafhaltern und mähen :-)

4700

Pferde galoppieren bei 800 Pferdehaltern auf der Weide

100721

ha beträgt die landwirtschaftliche Produktionsfläche

29

1,8

ist die durchschnittliche Großvieheinheit pro ha. So viele Großtiere leben auf einem ha.

ha hat ein landwirtschaftlicher Betrieb im Durchschnitt

1,9 Mio

Masthähnchen werden im 40 Tage-Rhythmus produziert

26

Megawatt Strom werden von 40 Biogasanlagen jährlich erzeugt

48

Prozent der Ackerfläche dient der Maisproduktion


970000 18000

Zahl der Schweine, die in 1700 Betrieben gehalten werden

Zahl der Kühe, die in 480 Ställen gemolken werden - eine Kuh macht „muh“, viele Kühe machen Mühe

260

Landwirte halten insgesamt 960000 Legehennen

154

7

Zahl der Betriebe, die nicht mehr als 5 ha bewirtschaften .

Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die über 200 ha bewirtschaften.

3500

Zahl der Familienbetriebe

3

von 100 Betrieben geben jedes Jahr auf

Landwirtschaft im Kreis Steinfurt in Zahlen

Quelle: LWK NRW + Veterinäramt Kreis Steinfurt, IT NRW 2011, Landwirtschaftlicher Kreisverband


Experiment: Faires Frühstück in der EJB Fair, was bedeutet das? Bei unserem fairen Frühstück in der EJB haben wir ausschließlich fairgehandelte und regionale Produkte verwendet. Wir haben zum Beispiel das Brot selber gebacken, die Eier von Oma und das Gemüse aus dem eigenen Garten geholt. Einige Produkte, wie zum Beispiel den Kakao und das Nutella wurden im EineWelt-Laden im Gemeindezentrum gekauft. Milchprodukte wie zum Beispiel Käse, Milch und Sahne haben wir aus einer Molkerei in Schöppingen bekommen, die ihre Produkte auch in einem Supermarkt anbietet. Das Brot, welches wir in der Küche der EJB gemacht haben, hat allen sehr gut geschmeckt, auch das Ba-

Nachgedacht: Ist günstig immer gut? cken hat den Beteiligten viel Spaß bereitet. Das Frühstück, war ein voller Erfolg, es sind viele Leute gekommen, es wurde viel und gerne gegessen und die Idee des fairen Frühstück fanden alle interessant, zu Beginn wurde noch ein kleiner Impuls gegeben.

Einige fragen sich bestimmt, warum wir ein faires Frühstück veranstaltet haben, wo man doch die Lebensmittel im Supermarkt günstiger bekommen kann. Wir in der EJB denken,

dass das eine gute Sache ist, da die Produzenten der Lebensmittel, die oft aus armen Ländern kommen, für die Produkten einen fairen Preis zu fairen Arbeitsbedingen bekommen. Auch bei den regionalen Produkten findet man einige Vorteile, wie zum Beispiel die gesparten Importkosten und das Wissen woher die Produkte wirklich kommen. Abschließend denken wir, dass es ein sehr gelungenes Frühstück war, an dem alle ihren Spaß hatten, hoffentlich können wir das bald wiederholen.


Aus der Evangelis it chen Jugend Marktze r Bu u rgsteinfurt z k c tü s h t ü a r F im Mon ienstag D n te s ntrum SA 21.09 JUgendGOttesdienst r eindeze Jeden e m um 19.00 Uhr in de e G r Kl Kirche Uhr im Sa 3 28.09.13 Kindersa um 9.30 .1 9 .0 3 use ber 0 12.10.13 KU Saus Septem 3 e (fü .1 r Katechumenen) 0 .1 01 2. Herbstferienwoc Oktober he — 3 Ki nderbibelwoche .1 1 SA 30.11.13 JUge er 05.1 ndGOtesdienst um Novemb 19.00 Uhr in der Kl ng Kirche Anmeldu

erige Um vorh eten! wird geb

Faire Woch e In der Zeit vom 19.– 2 7.09.13 fin in Burgste det infurt die F a ir e Woche sta Bitte achte tt n Sie auf A nkündigun gen in der örtli chen Pres se!

Aus der Frauenhilfe kirchentag Westfälischer Frauen 00 senkirchen 9.30-17. Sa. 21.09.13 in Gel t ra der Frauenrefe Uhr Anmeldung über der EKvW g spiritueller Frauenta Interkultureller und 17.00 21.10.13 von 10.00ld m, Reckenfe Ev. Gemeindezentru

ittag Bezirksfrauennachm 0 14.11.13 14.30-17.0 eier Große Weihnachtsf JM Frauenhilfe und CV 0 30.11.13 14.30-17.0

ÖKUMENISCHE ABENDANDACHT in 2013 Die ökumenischen Ab endandachten werden an jed em letzten Freitag des Monats um 19 Uhr gefeiert. Im Jahre 20 13 finden sie in der evangelisch en Kleinen Kirche statt..


Frauenhilfe: Verantwortung für die Schöpfung konkret Was bedeutet Verantwortung für die Schöpfung im Alltag? Die Frauen der Frauenhilfe bemühen sich, sorgsam mit unserer Umwelt und deren Gaben umzugehen. So werden die Obsttorten mit den Früchten der Saison belegt und die Blumen des Tischschmucks weiter verschenkt.

leuchten im Juni aus dem Grün. Ein Tee aus frischen oder getrockneten Blüten stärkt die Abwehrkräfte (Fliedertee). Ganz lecker schmeckt der Holundersekt (Blüten, Zucker, Zitrone mit Wasser aufgegossen, an einen warmen Ort stellen, gärt nach 3 Tagen – sofort trinkbar). Die

Heimische Früchte schonen natürliche Ressourcen

Deshalb informierten wir uns auch über den heilkräftigen schwarzen Holunder (Sambucus nigra). Dieser Strauch wuchs früher in jedem Dorf und in den Höfen der Stadthäuser. Er ist sehr robust und die Blätter werden von den Tieren nicht gefressen. Jetzt finden wir ihn an Waldrändern, so auch im Bagno. Seine gelblich-weißen, stark duftenden Blüten in flachen Schirmen

schwarzen Beeren im Herbst enthalten Vitamin C. Ihr Saft hilft bei Erkältungen, die getrockneten Beeren wirken abführend. Es ist gut, sich der alten Hausmittel zu erinnern, die kostenlos während eines Spaziergangs gesammelt werden können. Wer noch mehr wissen möchte, kann sich an Edith Schwager, Tel. 5674, wenden.


music meets nature Das Kirchenjahr hält seine Zügel straff und somit auch den Kalender des Posaunenchores fest im Griff. Meistens wird das Kalenderjahr ungemütlich verlassen. Oft bei Regen,

manchmal auch mit Schneetreiben und eingefrorenen Ventilen und Zügen, denn es gilt das alte Jahr auf dem Markplatz ausklingen zu lassen. Kaum wird das Jahr wärmer (genug gefroren hinter dem Lettner), freuen wir uns auf die Freiluftveranstaltungen. Ostern lockt! Der Sonntag beginnt morgens früh auf dem Friedhof, oft mit kalten Temperaturen und eisigem Wind, rasch folgt der Familiengottesdienst auf einem Hof in einer unserer Bauernschaften, warm in einer windgeschützten Scheune. Himmelfahrt: das Größte für einen

Bläser, morgens um 7.00 Uhr auf dem Verlobungshügel zu stehen und die wachwerdende Natur erleben zu dürfen (und die Verwandlung von verschlafenen Gesichtern zu fröhlichen, wachen Menschen zu sehen). Oft die Frage: wer ist lauter? Der Chor oder das Gänse- und Entengeschnatter? Und schon folgt Pfingsten mit dem Gottesdienst an der Hollicher Mühle. Gottes guter Geist bläst hier gewaltig, da helfen viele, viele Wäscheklammern

Wind, Atem, Schall und Hall - der Posaunenchor ist der Natur näher als man meinen mag die Noten zu befestigen. Der Sommer lockt mit unserer Radtour und dem traditionellen Sommerfest. Immer sind wir gern gesehene Gäste auf einem Hof in Veltrup, Sellen oder Hollich. Dafür können wir uns nur bedanken, denn so viele Menschen zu beherbergen, ist nicht selbst-


selbstverständlich. Auch wird schon mal eine Marschprobe in Hollich abgehalten: viel Platz, fast keine Zuhörer, der ideale Platz zum Üben, gerade für unsere jungen Bläser/innen. Der Herbst zieht ein und mit ihm das

Gemeinde“ kommt nicht nur aus der Stadt. Alles zusammen ergibt ein buntes Bild von Stadt und Land und vor allem eine große Chorverbundenheit zur Natur. Jutta Raus

Marschieren will geübt sein

Erntedankfest, es ist immer wieder zu sehen, wie Posaunenchörler vor dem Altar stehen bleiben und die Dekoration staunend bewundern. Bald wird es wieder kalt und die Grundausstattung für einen Bläser wird aus dem Schrank geholt (lange Unterhose, wärmende Socken, fingerlose Handschuhe usw.). Denn Laternenumzüge und das Blasen am Ewigkeitssonntag geschieht wahrlich nicht an warmen Tagen. Wir haben Musikanten in unseren Reihen, die aus unseren Bauernschaften kommen oder dort ihre Wurzeln haben. Unsere „Fan-

Termine Jeden 2. Di. im Monat 19.30 Uhr Stammtisch mit vielen Gesprächen über die Gemeinde 30. Nov. 2013, 14.30 Uhr Adventsfeier mit der Frauenhilfe 13. Jan. 2014, 19.30 Uhr Prinz Oskar zu Bentheim und Steinfurt und Herr Stroot: „Räuberfest“ oder Reformation? Moderator: Ernst-Werner Wortmann 26. Jan. 2014, 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung


Religionsunterricht - eine besondere Saat Es gibt auch ein Säen und Ernten, das im übertragenen Sinn geschieht. Und von einem solchen will ich erzählen. In den vergangenen 10 Jahren habe ich in der Städt. Realschule in Burgsteinfurt Religion unterrichtet. Für mich war das nicht nur eine Arbeit, die ich gerne und mit großer

Grußwort von Pfr. Holger Erdmann, Evangelische Kirchengemeinde Borghorst-Horstmar Freude gemacht habe, sondern ich glaube, dass mit der Tätigkeit auch ganz verschiedene Saaten ausgelegt worden sind: Welche? Dadurch, dass ich als evangelischer Pfarrer unterrichtet habe, haben die Jugendlichen vielleicht noch einmal einen anderen Blick auf Kirche bekommen. Ganz oft ging es im Unterricht auch darum, was Kirche und auch Pfarrerinnen und Pfarrer tun und was es „nutzt“ in der der Kirche zu sein. Und wenn dann nach Jahren längst erwachsene Jugendliche anrufen und sagen: „Kannst du ins Krankenhaus kommen, weil mein Opa stirbt? Du hast ja im Reliunterricht gesagt, dass man dann einen Pastor rufen kann!“, dann ist eine Saat aufgegangen und ich freue mich.

Als Pfarrer in der Schule haben mich aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern erlebt. Kaum eine Amtshandlung (Taufe, Trauung, Beerdigung), die ich nicht im Kollegium gemacht habe. Wichtig finde ich auch, dass ich als Borghorster Pfarrer in Burgsteinfurt unterrichtet habe und so gewissermaßen eine natürliche Brücke zwischen den Gemeinden geschlagen habe. Im Laufe der Jahre sind viele Jugendliche und damit auch viele Burgsteinfurter Pfr. Holger Erdmann Familien zusammengekommen, die mich kennen und für die ich als Pfarrer ein bekanntes Gesicht bin – auch in Burgsteinfurter Kirchen. Nun höre ich auf zu unterrichten und wende mich anderen (Arbeits-) Feldern zu und bin gespannt, welche „Früchte“ der Schultätigkeit mir noch begegnen. Herzliche Grüße aus Borghorst Ihr Holger Erdmann


Reformationstag, 31.10.13 19 Uhr Gottesdienst: d Ökonom, Dieter Brandes, Pfarrer un von g rtra Vo d en ließ sch an Predigt und ehemaliger Generalischen Rates der Kirchen, en um Ök s de or" vis Ad r "Senio Koordinator Diasporawerkes der EKD s de d un s erk lf-W do v-A sekretr des Gusta Memories", das edensprojekts "Healing of Fri lten de sie ge an n nie mä des in Ru es in Rheine ein 1.-3. Nov. hält Dieter Brand der Versöhnung dient. Vom 551-3771). Memories" (Infos unter 02 of ling ea "H de tho Me zur Seminar

Fäuste öffnen "Die geballten Beten" Einführung ins mber ontag, 11. Nove Vortrag am M hr im EGB 19.30-21.00 U rg gmar Spelsbe Referentin: Da Anmeldung im Kostenlos, um o wird gebeten. Gemeindebür

Wochenende: Meditati ver Tanz und Gebet mit Tänzen aus der Mi sa Latino Americana und Mitgestaltung eines Gottesdienstes Freitag, 11. Oktober (18 Uhr) Sonntag, 13. Oktober2 013 (13 Uhr) Leitung: Hanna Kahl, Tanzdoze ntin, Borken Kosten: 50,- Euro plus Umlag e für Verpflegung

heit, höne Gelegen

ffee ist eine sc ein wenig zusammen zu sein, Der Kirchka t noch

tesdiens utauschen, - nach dem Got n und sich ausz nachwirken zu lassen de re zu r de - miteinan ch etwas Gottesdienst no rnen. - den erlebten er kennenzule ss be en ch ss bi n - und andere ei oder Tee r Tasse Kaffee ne ei zu en ad Kirche! h eingel in der Großen t ns Alle sind herzlic ie sd te ot hr-G nach dem 10 U

tedankfest 06.10.13 - Ern elwoche hluss Kinderbib sc b A 3 1 1. 1 03. dvent 01.12.13 - 1. A


fair und qualifiziert Seit Juni darf sich die Koordinatorin des kleinen EineWelt-Ladens, Ulrike Wanink, offiziell „Fach- und Führungskraft im Weltladen“ nennen. In fünf Modulen wurde sie vom Weltladen Dachverband mit anderen Teilnehmern weitergebildet und hat feierlich ihr Diplom in Köln erhalten.

Sicher wird das Team vom EineWeltLaden auch einen Beitrag zum Prozess der Zertifizierung von Steinfurt zu Fairtrade Town beitragen. EineWelt-Laden in Burgsteinfurt jetzt unter qualifizierter Führung

Der Ökumenische Eine Welt-Kreis und das Ladenteam sind voller Ideen und profitieren in den Bereichen Marketing, Personalführung, Bildung und Betriebswirtschaft von der Weiterbildung, die Ulrike Wanink jetzt zu einem Spezialisten für den Weltladen macht. Nächstes gemeinsames Projekt ist die bundesweite Faire Woche Mitte September in Steinfurt. Sie findet dieses Jahr vom 13. bis 27. September unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chancen für alle!“ statt. Birgit Schößwender (WeltladenDachverband), Ulrike Wanink (re.)

Mit Unterstützung der Evangelischen Kirchgemeinde kann der Faire Handel in Burgsteinfurt noch stärker in den Blickwinkel der Öffentlichkeit gebracht werden und wachsen.


Fairer Handel und nachhaltige Entwicklung Jeder von uns gehört zu einer Familie, ist Teil einer Familie und der Faire Handel lebt von Familien, die Waren produzieren, vermarkten und natürlich auch kaufen. Im Frühjahr traf ich in Münster Flhor de Maria Zelaya aus Honduras, wo Kaffee für die GEPA angebaut wird. Sie war drei Monate in Deutschland als Botschafterin für ihre Kooperation COMUCAP, eine junge Frau, die von ihrer Mutter und den anderen Frauen berichtete, die durch den Fairen Handel mit der GEPA seit mehr als 20 Jahren leben.

Kooperativen wirtschaften ökologischer und sozialer Honduras ist eines der ärmsten Länder in Lateinamerika und mehr als drei Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Obwohl in Honduras Schulpflicht besteht und diese auch kostenlos ist, können mehr als die Hälfte der Kinder nicht richtig lesen und schreiben. Viele Eltern sind zu arm, um Schulbücher und Hefte zu kaufen. 1993 gründete sich die Landfrauenorganiosation COMUCAP, die seit dem politisch und auch wirtschaftlich

aktiv ist. Die Probleme der Frauen waren ähnlich: ein geringes Einkommen, oft kein Land und Männer, die nicht zum Lebensunterhalt beitrugen. Fairer Handel verbessert die Situation von vielen Familien

Flhor de Maria Zelaya aus Honduras

In Honduras wird das Land traditionell an die Söhne vererbt, so dass Töchter und Frauen mittellos bleiben. Diese Frauen haben sich zusammengeschlossen und begannen eine Organisation aufzubauen, die den Frauen und ihren Familien half, zur Schule zu gehen, Rechte einzufordern und dann über Kleinstkredite und Beratung ihre Finca besser zu bewirtschaften. Heute leben mehr als 220 Frauen und ihre Familien von den Gewinnen von COMUCAP, der Kaffee ist fair und bio, die Kinder gehen in Schule und studieren teilweise, wie Flhor. 35 Familien besitzen inzwischen eigenes Land. Der Anbau und die Vermarktung von Aloe Vera ist neu. Die


Familien haben ein Öko-Hotel gebaut und damit eine neue Einkommensquelle eröffnet. Die Zusammenarbeit mit der GEPA bewirkte bei COMUCAP eine Verbesserung des Kaffees und brachte neue Möglichkeiten der Vermarktung. Die kontinuierlich stabilen Preise geben den Frauen und ihren Familien die Sicherheit, ihre Kredite abzubezahlen, die Kinder zur Schule zu schicken und eine Lebensperspektive zu entwickeln. Der Faire Handel ermöglicht den Familien ein Auskommen, den nachhaltigen Umgang mit der Natur, Bildung und langfristige Perspektiven, in Südamerika, Afrika und Asien. Ein Fairer Handel ist auch immer ein partnerschaftlicher Handel auf gleicher Augenhöhe.

Für Flhor ist die Zeit in Deutschland vorbei und sie hat viel berichtet und viele Welt-Läden besucht. Für sie und ihre Familie ist der Faire Handel eine Herausforderung, den Anforderungen gerecht zu werden, eine Chance auf ein selbständiges Leben, Bildung zu erleben und die Natur zu schonen. Sie konnten zur Schule gehen und brauchten nicht in ganzen Tag auf einer Plantage schuften. Sie sind nicht abhängig von großen Konzernen und Hungerlöhnen. Mich hat sie beeindruckt und dem Fairen Handel ein ganz reelles Gesicht gegeben. Ich habe gehört und gesehen, was möglich ist, wenn wir umdenken. Wer Flhor de Maria Zelaya sehen möchte, kann sie auf der Seite von www.gepa.de/wug treffen. Ulrike Wanink


Apfelernte in der Friedenau Die Schöpfung nicht beherrschen zu wollen, sondern als Gabe Gottes zu begreifen, lernen die Kinder des Kindergartens Friedenau bei der Apfelernte. Jedes Jahr ernten sie die Äpfel von den Apfelbäumen, die auf der Wiese vor dem Kreiskirchenamt stehen. Hier ist ihre ganz besondere Apfel - Rezeptempfehlung:

Apfelcrumble 10 grüne Äpfel, 4 EL braunen Zucker 1 TL Zimt Saft von 1 Zitrone Für die Streusel: 300 g Butter (Zimmertemperatur) 400 g Mehl 240 g Zucker

etwas ruhen lassen. Für die Streusel Butter, Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und solange mit den Händen zerreiben bis die Streusel entstanden sind. Eine Auflaufform (oder Backblech) einfetten, die Apfelstücke verteilen und mit den Streuseln komplett bedecken. Bei 180 Grad C backen bis die Streusel goldbraun sind. Anschließend mit Vanilleeis genießen.

Guten Appetit!

Kartoffelwoche

Äpfel schälen, achteln und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Dann mit den übrigen Zutaten mischen und

Wer erntet die dicksten Kartoffeln? KiGa-Godi 18.10. um 11.30 Uhr Kleine Kirche


Erntedanksammlung

Liebe Gemeinde! Nur noch wenige Wochen und wir feiern Erntedankfest. In unserer Kirchengemeinde hat die „Erntedanksammlung“ eine lange und gute Tradition. Jedes Jahr, kurz vor dem Erntedankfest schwärmen unsere Katechumenen und Konfirmanden aus und verteilen Briefe an alle evangelische Haushalte. Auch Sie werden ei-

Sommercamp für die Kinder und Jugendlichen aus Akzsa

nen Brief mit der Bitte um eine finanzielle Spende oder um eine Lebensmittelspende in ihrem Briefkasten vorfinden. Eine Woche später klingeln die Jugendlichen an ihrer Haustür, um ihre Spenden einzusammeln. Die Lebensmittelspenden bleiben in Steinfurt. Sie unterstützen das ökumenische Projekt „Steinfurter Tafel“. Viele bedürftige Menschen erhalten hier Nahrungsmittel für das tägliche Leben.

Die Geldspenden unterstützen ein Projekt des Gustav-Adolf-Werkes in Rumänien in der Stadt Cluj (früher Klausenburg). Dort unterstützt unsere Gemeinde das Schlupfhaus Akzsa. Vor einigen Monaten war Pfarrerin Irma Molnar bei uns zu Besuch und hat mit ihrer Tochter, die das Kinderheim leitet, einen „neuen“ (gebrauchten) Bulli abgeholt. Der alte Bulli, mit dem jeden Morgen die Kinder zu den Kindergärten, den Schulen, zu medizinischen Behandlungen gefahren und Einkäufe erledigt wurden, hatte seinen Geist aufgeben. Durch das Geld, das bei der Erntedanksammlung von Ihnen gespendet wird, wird Kindern in Not direkt geholfen und ihnen eine Zukunft und gute Ausbildung ermöglicht. Herzlichen Dank dafür! Ihre Claudia Raneberg

Die Abholung der „Erntedankgaben“ findet in diesem Jahr wegen des Feiertages nur am Dienstagnachmittag, den 1.10 statt. Sie können ihre Spenden aber auch bis dahin zu den Gottesdiensten mitbringen.


In der Evangelischen Kirchengemeinde Burgsteinfurt ist die Teilzeitstelle einer

VERWALTUNGSFACHKRAFT (28 Stunden) unbefristet zum 1.1.2014 zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach BAT/KF- Neue Fassung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Nähere Informationen und Stellenbeschreibung unter www.ekbf.de

Gemeindesplitter Schauen Sie doch mal auf unserer Homepage vorbei: www.ekbf.de - Der Hauskreis 53 feierte das 60jähriges Bestehen mit einem Ausflug nach Emden - Der Kirchenchor sucht für den 14.12. Menschen, die Freude am Singen haben! - Die Fahrt des CVJM nach Wales war sehr beeindruckend - Wissen Sie eigentlich, wer Ihre Gruppe im Gemeindebeirat vertritt? - 70 neue Katechumenen werden in der Gemeinde begrüßt - neue Saat und neues Wachstum! - Das Diakonische Werk sucht Familienpaten: gausselmann@dw-st.de - Familienbildungsstätte bietet Babysitterkurs für Jungen und Mädchen an

Bitte beachten: In diesem Jahr findet keine Kleidersammlung für Bethel statt, da im Gemeindehaus keine Räume dafür zur Verfügung stehen. Bitte geben Sie Ihre Kleidung bei anderen Sammelstellen ab!


Verstärkung für die Kinder- und Jugendarbeit

Hallo! Mein Name ist Malte Böwering und ab September bin ich die neue Arbeitskraft an der Seite von Conny Weseloh in der Kinder- und Jugendarbeit. Seit frühen Kindheitstagen bin ich in dieser Gemeinde verwurzelt und kenne viele Bereiche der evangelischen Arbeit in Burgsteinfurt. In meiner 10jährigen Mitarbeit in der EJB konnte ich viele Erfahrungen im Leiten von Kinder- und Jugendgruppen, Begleitung von Katechumenen und Konfirmandengruppen sowie auf Kinder- und Jugendfreizeiten sammeln. Schwerpunktmäßig werde ich mich im kommenden Jahr auf eine Kindergruppe und die Betreuung der Mitarbeiter konzentrieren. Daneben freue ich mich natürlich, auch Kindersausen und sonstige Aktionen vorzube-

reiten und durchzuführen. Dem Jugendausschuss bleibe ich weiterhin als 1. Vorsitzender erhalten. Für mich gehört der Glaube in den Alltag und ich möchte versuchen, Kindern und Jugendlichen einen Weg zu diesem zu zeigen. Momentan studiere ich Biologie unChemie in Münster mit dem Ziel,

Gymnasiallehrer zu werden. Ich bin gespannt auf die kommenden Aufgaben und freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit vielen netten Kindern, Jugendlichen und Kollegen. Ihr

Malte Böwering


Kirchenmusik , e n möchten upperkurs rgel spiele o Orgelschn n e h c , ir n K e r oll al auf eine chauen w innen ans erne einm g n o ie v d l , a e ll m für a Orgel ein ollen. sich eine u wissen w a fb u A n für alle, die r ihre etwas übe 3 für alle, die 27.09.201 d Freitag, n u 3 1 0 .2 .09 r Freitag, 20 naars . 19.30 Uh 0 Uhr – ca imone Sch S .0 8 n 1 ri s to il n e a jew che mit K Große Kir Steinfurt –

Geis tlich e Ab für B end lech mus - un ik Frei d Ho tag, lzblä 1.No ser vem 19.0 ber 0 Uh 201 r Gr D 3, oße en: ense as Rhe g n i s r K i i n m w i e r , b che ns e Burg le Kirch stein und ei er Blec n h f u b lä vers rt ges Klarin rcho5r-16.00 Uhr ette serchie talte e d n n i d nm trio ene K von 15.1 Kinder dies n Jahr it Musik aus h n c e e o s g i w s r t h t a es K a Mi -jäh . Kl onze underte us jeden die 5 bis 7 enjahr – 2 -15.45 n r t t r r 0 . fü erga von 15.0 der. g in s Kind letzte Donnersta jährigen K 2 n jede ür die 8-1 Uhr f

unter uodlibet“ igen „Q r o h C n m ä g cht Spaß en mit de musik. Mit eing emeina m m m n a s e u g z ts eG en or .Kirchenchor: Sin irchench Kirche eine Adv er Chor Sie, lieb inladen. K . v e r e Chor e stalten d möchte d r Großen .2013 ge e Bertram in de der Gegenwart ingen in unserem nnen. 2 .1 4 1 kö Am its eid nd mantik u insteigen ng von H aktiven M der Leitu s der Zeit der Ro n sondern zum ängerinnen gut e re S au Liedern nicht nur zum Hö eue Sänger und immer n r, ptember e S . degliede mm ist so, dass 4 m gra haus. en ab de Das Pro emeinde Wir prob G im r h -21.30 U on 19.45 v s h c o l vorbei! mittw doch ma ie S n e Komm


30 Jahre Kleiderbasar: sozial und nachhaltig Die Idee für die Gründung des Kleiderbasars geht auf Helma Sallandt zurück, die seit 1978 das Projekt von Christa Maria Stark in Peru mit vielen Aktionen unterstützt hat. Frau Stark hat eine Sonderschule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen in Cajamarca gegründet, die ohne die Unterstützung

Erlöse unterstützen das Projekt Christa Maria Stark aus Deutschland nicht bestehen kann, da der peruanische Staat diese Arbeit nicht unterstützt. Der Kleiderbasar wurde 1982 im Hewenshof eröffnet, seinerzeit war lediglich Kinderkleidung im Angebot. Zunächst hatte er nur einmal im Monat geöffnet, ab 1993 wöchentlich. Nach verschiedenen Umzügen ist der Kleiderbasar heute mit der Steinfurter Tafel an der Bahnhofstraße untergebracht. Mittlerweile hat sich das Angebot an Kleidung sehr erweitert. Hier findet jeder etwas. Die Kleiderkammer ist kein Entsorgungsunternehmen, sondern kann nur saubere und gut erhaltene Kleidung in überschaubaren Mengen annehmen.

Die Erlöse aus dem Kleiderverkauf (z. B. 50 Cent für einen Pullover) kommen dem Projekt von Christa Maria Stark zugute. Um dieses Projekt zu unterstützen, lässt sich das Team des Kleiderbasars einiges einfallen, z. B. wird der Erlös des jährlichen Brunches für die Kinder in Peru eingesetzt. Das Team besteht derzeit aus 16 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, von denen drei bereits seit den Anfängen dabei sind. Es freut sich über Kleiderspenden, aber mehr noch über Kunden. Das Angebot richtet sich nicht nur an die Besucher der Tafel, sondern an alle,

Öffnungszeiten Montag u. Mittwoch 15.00 Uhr-16.30 Uhr Bahnhofstraße 20

die günstige Kleidung suchen, das ist den Mitarbeiterinnen besonders wichtig. Jeder kann beim Kleiderbasar einkaufen. Er leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Schonung von natürlichen Ressourcen, sondern tut auch etwas für die Kinder in Peru.


Ökum. Themenreihe Tod und Auferstehung Die Vergänglichkeit der Natur erinnert im Herbst an die Vergänglichkeit allen Lebens. Die katholische Kirchengemeinde und die evangelische Kirchengemeinden in Burgsteinfurt und Borghorst haben geplant, auf das Thema „Tod und Auferstehung“ im November besonders einzugehen. 1.11.,19.00 Uhr, Marienkirche Borghorst: Totengedenken mit meditativer Musik 7.11., 19.30 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Michael Beintker im Ev. Gemeindezentrum Borghorst 13.11., 20.00 Uhr Kinofilm 18.11., 19.30 Uhr, EGB Burgsteinfurt: Diskussion mit Bestattern und Pfarrer/-innen 24.11.,15.00 Uhr auf dem Friedhof Königsallee in Borghorst und auf dem Ev. Friedhof Burgsteinfurt: Andacht zum Ewigkeitssonntag 19.00 Uhr Musik und Texte in St. Johannes Nepomuk in Burgsteinfurt (zusammen mit der Hospizinitiative)

Wir bieten ca. einmal im Monat nach dem Gottesdienst in der Großen Kirche im Turmraum den Kirchkaffee an. Es gibt Kaffee, Tee, Kekse und Limo für die Kinder. In den Sommerferien machen wir Pause. In den Wintermonaten, wenn die Gro-

Kirchkaffee-Team braucht Verstärkung ße Kirche geschlossen ist, findet der Kirchkaffee im Gemeindezentrum statt. Jede von uns, die Dienst hat, spendet zwei Kannen Kaffee und bringt diese zum Gottesdienst mit. Oftmals ist der Kirchkaffee nach einem besonderen Gottesdienst.

Hast Du Interesse, in unserem Team mitzuwirken, oder hast Du Fragen dazu? Dann melde Dich unter Telefon-Nr. 02551/1279 bei Elke Krebs.


Brunch erlebte geglückte Neuauflage Nach zweijähriger Pause gab es in diesem Jahr am 7. Juli eine Neuauflage des Brunches für die Projekte von Christa Maria Stark in Peru. Mit einem neuen Organisationsteam und in veränderter Form fand der

Die Veröffentlichung persönlicher Daten erfolgt auf Grundlage von § 11 der Datenschutzdurchführungsverordnung der EKvW. Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, der Veröffentlichung Ihrer Daten zu widersprechen. Bitte melden Sie sich in diesem Fall beim Gemeindebüro (Tel. 9190000).

Wer Rech tschreibfeh ler findet, dar f sie behalt en! ;-)

Der Tisch beim Brunch war reichlich gedeckt.

Brunch nun im Gemeindezentrum an der Kleinen Kirche statt. Das Organisationsteam dankt allen Menschen, die zu dem Gelingen beigetragen haben, sei es durch ihre Lebensmittelspenden, sei es durch ihre tatkräftige Unterstützung, sei es durch weitere Geldspenden. Ein besonderer Dank gilt der Bäckerei Bäumer für ihre Brötchenspende. 1955,10 Euro konnten als Gesamterlös Christa Maria Stark, Hilfe für Peru, übergeben werden. Dieses gute Ergebnis beflügelt das Organisationsteam, nächsten Jahr erneut einen Brunch in der Sommerzeit zu organisieren.

Impressum: Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt Herausgeber: Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt Vorsitzende: Pfarrerin Claudia Raneberg (V. i. S. d. P.) Redaktion: Reimar Bage, Marlies Böwering, Mechthild Hüsken, Ingrid Kolthof-Teigeler, Ulrike Lagemann, Claudia Raneberg, Edgar Wehmeier. Anschrift der Redaktion: Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt, Flintenstr. 9, 48565 Steinfurt, ekbfgemeindebrief@gmail.com. Alle Rechte vorbehalten. Bilder: Redaktion, wenn nicht anders erwähnt. Auflage: 3600 Druck: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen. Werbung und Anzeigen erwünscht! Nächste Ausgabe: Advent 2013.


Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten. Ps. 103, 15f.


Ansprechpartner und Adressen Pfarrer Pfarrerin

Guido Meyer-Wirsching Türkei 5 Claudia Raneberg Bahnhofstr. 3

2152 3341

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Gemeindebüro Ramona Lahrkamp Flintenstraße 9 Friedhofsverwaltung Anneliese Greive Flintenstraße 9 per E-Mail erreichbar unter: gemeindebuero@ekbf.de

9190000 7018137 Fax 8645410

(Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-12 Uhr, Do 16-18 Uhr, Mi geschlossen)

Evang. Frauenhilfe Cornelia Weseloh Evang. Familienbildungsstätte Evang. Jugend Cornelia Weseloh Kantorin Simone Schnaars Küster Große Kirche Günter Krebs

Flintenstraße 9 3302 priv: Grüner Weg 7 703845 Flintenstraße 9 82492 Paulinenstraße 8 933195 Westenbergstr. 10 1279 oder 0171/7408001 Küsterin Kleine Kirche Susanne Wenning Birkenweg 15 82461 Kirchmeisterin Mechthild Hüsken Sellen 77 3717 Friedhofsgärtner Manfred Geißler Ochtruper Str. 65 3332 Kirchenchor Manfred Hoffmann Alte Leerer Str. 6a 4563 Gemeindebeirat Ulrike Wanink Danziger Str. 4 933180 Förderverein Kirchenmusik Simone Schnaars Paulinenstr. 8 933195 Förderverein Kirchen Dr. Heinz-Dieter Leidig Münster 0251/92457680 foerderverein-kirchen@ekbf.de —— — —— —— — —— — —— —— — —— — —— — —— —— — —— — —— — —— –— — —— — —— —— — —— — —— — —— —— — —— — —— — —— —— — —— — —— —— — —— — —— — —— —— — —— —

Bonhoeffer-Haus Kai-Uwe Bäurich Tecklenburgerstr. 34a 937301 Cläre-Fund-Haus Kai-Uwe Bäurich Tecklenburgerstr. 36b9373264 Diakoniestation Christa Bühner Tecklenburgerstr. 34 1829760 Förderverein Diakoniestation Wilhelm Bocker Goldstraße 72 3833 Sozialberatung Angelika Zipfel-Pflugrad Bohlenstiege 34 14441 Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Wasserstr. 32 1314 Jugendliche und Schwangerschaftskonfliktberatung ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— Kindergarten Hollich Ilona Klement Hollich 46 3132 Kindergarten Friedenau Ursula Nimz Sachsenweg 3 6103 ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— ————— ——— ———— ——— ———— ——— —— Telefonseelsorge Münster Anruf kostenlos! 0800-1110-111/222 ———— ——— ——— ——— ——— ——— ——— —— ———— ——— ——— ——— ——— ——— ——— —— ———— ——— ——— ——— ——— ——— ——— —— Konto der Kirchengemeinde: Kreissparkasse Steinfurt Kto. 1172 (BLZ 40351060) homepage der Kirchengemeinde: www.ekbf.de CVJM Vorsitzender Wilfried Mahler Posaunenchor Kerstin Timmers Spielmannszug Frank Gerdener Treffpunkt Erwachsene Paul Overesch Seniorenkreis Eheleute Stampe Eheleute Hagmann Gruppe „um 55“ Ulrich Obst

Goswinstr. 15 933798 Heideggerweg 3 3037 Rohdewaldstr. 13 833065 Vogelsang 10 2127 Droste Hülshoff-Str. 45 5254 Windstraße 11 2112 An der Landwehr 11 6107


Herbst2013online