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www.ejr.de In diesem Heft: Da bist du mittendrin – Reisen, wie es dir gefällt eldung

Das Jahresprogramm

KonfiCamp 2014 mit Infos und Anm

Wie guuut :)

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KO NF ICA MP DO BE LM ÜH LE 2014

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2014

Freizeiten_mitgestalten

Schulungen_dazulernen Evangelisches

Glaube_sinnvoll leben

Jugendwerk Bezirk Reutlingen


Inhalt/Termine/Im Blick auf Ostern Seite 2

Inhalt

Seite 3

behütet + verrückt vor Glück

Seite 4

Glücksmomente

Seite 5

Glück? Vergiss es!

Seite 6

vernetzt + engagiert

Seite 7

Darauf stehen wir

Seite 8

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Seite 9 Seite 10

Termine 2014 11.02. 21.02. 22.02.

Verein der Freunde, Mitgliederversammlung Reutlingen Bezirkssynode Matthäus-Alber-Haus, Reutlingen KONFI-WIKI, Kooperation mit EJW Matthäus-Alber-Haus, Reutlingen

10. - 12.03. Konvent der Jugendreferenten 05.04. Powerday, Missionsschule/EJW 07.04. Delegiertenversammlung des ejr 13.04. Jungschartag 18.04. Karfreitag – Gottesdienst im Grünen

Bernhäuser Forst, Stuttgart

Verein der Freunde des ejr: Wir machen Jugendarbeit

24./25.05. Jungbläser Wochenende 17.05. DV ejw 28. - 31.05. update_Das Camp

St. Georgenhof, Pfronstetten

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04.06. Gesamtmitarbeitertreffen, KonfiCamp 2014 Pfullingen, Paul-Gerhardt-Haus 08. - 15.06 Taize 10. - 15.06. Mädchen: Girls in the City Tübingen 22.06. Konferenz Unterweissach

ab Seite 11 Freizeiten.Reisen ab Seite 23 Schulungen_dazulernen

Unterweissach Andreasgemeindehaus, Eningen Speidelhütte Erpfingen

St. Georgenhof, Pfronstetten

04. - 06.07. KonfiCamp 06.07. Landesposaunentag 13.07. Dankeschön fürs KonfiCamp, Sendungsgottesdienst

Dobelmühle, Aulendorf Ulm Gammertingen St. Georgenhof, Pfronstetten Efeu, Sondelfingen

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Seite 25

Konfirmanden- und Jugendarbeit: toll, dich hier zu treffen

Seite 26

Kein Mädchen ohne Zukunft

01. - 10.08. 04. - 08.08. 11. - 22.08. 22. - 25.08.

Seite 27

Schule und Jugendarbeit: Wir müssen uns verändern

04. - 07.09. Kanutour 12. - 14.09 Berghüttenfreizeit

Altmühltal

Seite 28

Musik Jungschar und Männer

Studientage der Jugendreferenten Bezirkssynode upgrade_Die Schulung

Bernhäuser Forst, Stuttgart

Seite 29 Seite 30

E-Team

06. - 08.10. 17.10. 24. - 28.10. 21. - 23.11.

BAK Klausur

Wörnesberger Anker

Seite 31

@last / Adressen und Impressum

20.12. 24.12.

Weihnachtsliederblasen Heiligabend – Gottesdienst im Grünen

Marktplatz Reutlingen Speidelhütte Erpfingen

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Im Blick auf Ostern

Seite 24

Sieben Texte, sieben Themen, die wir im Blick auf Ostern loswerden wollen. Daraus kann man sich eine Reihe basteln n und in jeder der sieben Woche en, hör e cht chi vor Ostern eine Ges dienst bearbeiten, einen Gottes endJug en ein , hen suc dazu ver ne Kei ön! abend machen. Bitte sch te Leu ben sie n Reihenfolge, sonder hlwä frei die , ma The mit je einem kann bar sind. Bei Doppeltexten gen eini n man sich auch auf eine us dra n ma s oder klären, wa von en rag Anf macht. Aschermittwoch bis Ostern möglich.

Jungscharlager fit4life Jugendaustausch Polen/Island/Deutschland Greenbelt – Festival

England

Die Anfänge der Auferstehungshoffnung (Hesekiel 37 mit Golgatha-Bausatz) Jürgen Braun, Juergen.Braun@ejr.de 07121/9499617

„Komm heraus!“ (Johannes 11,17 – 44) Jennifer Hölz, Jennifer.Hoelz@ejr.de 07121/9499612. 0172/7459810

Ich bin der gute Hirte – und ich lasse mein Leben für die Schafe! (Johannes 10) Manuela Mayer, Manuela.Mayer@ejr.de 07121/9499613

Eigentlich ist es zum Heulen – und sie lachen! (Lukas 8,40 – 56) Tobias Wagner, Tobias.Wagner@ejr.de 07121/9499614

Zwei Männer auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. (NT: Lukas 24) Zwei Frauen auf dem Weg von Moab nach Bethlehem. (AT: Das Buch Rut) Pétur Thorsteinsson, Petur.Thorsteinsson@ejr.de 07121/9499615

Die Frauen am Grab – ein Zeichen der Liebe. (Markus 16) Sanja Ketterer, praktikum@ejr.de 07121/9499616 Elia und Jesus – kein Vergleich! (AT: 1. Könige 17,1 - 24 und NT: Lukas 7,11 – 17) Ralf Dörr, Ralf.Doerr@ejr.de 07121/9499611, 0170/3018719


eine Idee von an Verrücktheit.“ Dieser Satz ist Leben mit einem gewissen Grad ein ist ks Glüc ste er, des wus t Form leich hste Viel „Die höc 6 und 1536 gelebt). lich lange her, hat so zwischen 146 ziem on (sch . m nken erda hde Rott Nac von Erasmus gt zum Lachen und zum bisschen verrückt sein, tut gut, brin Ein h. durc t nich man mt kom anders

! k c lü G r o v t k c ü rr e v + t e t behü 3

Das ist das vierte faCts. Das Konzept haben wir immer wieder leicht angepasst an die neuen Verhältnisse, die wechselnden haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jetzt sind die Reisen und Freizeiten mittendrin. Alles, wo wir draußen oder in der Ferne zuhause sind, ist da reingepackt. Wir laden herzlich ein, mitzukommen. Die Anmeldungen, die uns online erreichen, übersteigen längst das Papier. Doch auch jeder Anmeldeabschnitt aus dem Heft kommt an. Besonders wichtig ist das beim KonfiCamp! Das geht nicht online. Da gehen die Anmeldungen an die jeweiligen Pfarrämter. Die Gruppen werden von dort aus beim ejr angemeldet. Beim faCts freuen wir uns über finanzielle Unterstützung. Das geht per onlinebanking, aber man kann auch den Überweisungsträger an den Verein der Freunde des ejr benutzen und es kommt über die Freunde bei uns an. Es gilt aber, was Danny Kaye (1913 - 1987), ein amerikanischer Showstar meint: „Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.“ Auch ein bisschen verrückt. Wie Zuckerwatte süß und klebrig. Eigentlich fast nichts und doch kann sie die Stimmung heben. Beim Jahrmarkt auf dem letzten KonfiCamp haben wir das erlebt. Das Mammut im Karton lacht dazu. Es war auch beim KonfiCamp. Glück ist wie eine zerbrechliche Vase, ein flüchtiges Gefühl oder ein schöner Schein. Oder doch ganz anders? Wir haben ein paar Leute gebeten, zu einzelnen Bibelversen Gedanken zu formulieren. Ein Bibelwort, eine Meinung. Lesenswert! Mit den besten Wünschen, „Sei behütet auf deinen Wegen“, singt Clemens Bittlinger, dessen Lied ein Glück ist, „sei behütet auch mitten in der Nacht, durch Sonnentage, Stürme und durch Regen hält der Schöpfer über dir die Wacht“.

PS: Jedes faCts hat einen Vers aus dem Neuen Testament, DAS BUCH, der ziemlich neuen Übersetzung von Roland Werner, hier unten in der Ecke. Sollte das Kärtchen fehlen, einfach mal bei www.bibelliga.de nachsehen. Kann man sich kostenlos bestellen.

Hier sollte ein Bibelkärtchen kleben ...

Ihr/Euer/Dein

Ralf Dörr

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Glaube_sinnvoll leben

Glücksmomente Wir haben Jugendliche und junge Erwachsene gefragt, was Glück für sie bedeutet.

Seraina Glück ist für mich, bei meiner Familie zu sein und zu wissen, dass sie immer für mich da ist, egal wie viele Fehler ich mache.

Jonas Wenn ein Unfall passiert und niemand ernsthaft verletzt ist, dann ist das für mich Glück.

Ricarda Glück ist für mich, dass ich eine große Familie haben darf, zu der auch meine Urgroßeltern noch zählen. Mein Lieblingszitat: „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es mit anderen teilt.“

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Jürgen Im Kino hilft die 3D-Brille eine neue Dimension zu entdecken und klarer zu sehen. Und mit der Jahreslosung entdecken wir plötzlich hinter den Statements die Realität. „Gott nahe zu sein ist mein Glück!“ So definiert der alte Liederdichter im Psalm 73 Glück für sich. Nimmt man diese Definition, entsteht eine ganz neue Perspektive auf das Leben. Mich macht diese Perspektive aufs Leben unglaublich dankbar. Dankbar, weil ich entdecke: Ja, Gott nahe zu sein, ist wirklich mein Glück.

Mose Mir fällt dazu die Bergpredigt von Jesus ein (Mt 5), wo Jesus sagt, wer glücklich sein kann. Ich hab schon oft „Glück gehabt“. Zum Beispiel, dass ich hier in Deutschland bin oder dass ich von Gott hören durfte (darf). Aber wenn ich so darüber nachdenke, ist es für mich kein Glück, sondern viel mehr Gottes unendliche Liebe, seine Gnade und sein Wille.

Sebastian Glück ist für mich ein Gefühl. Ich denke an meine Familie, meine Freunde, wie glücklich ich sein kann sie zu haben. Glücklich macht mich, dass ich mein Leben leben darf und dass ich gesund und munter bin wie auch meine Familie und engsten Freunde. „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“ Pearl S. Buck

Thilo Ganz spontan fällt mir dazu mein Lieblingsvers ein: „Du führst mich den Weg zum Leben. In deiner Nähe finde ich ungetrübte Freude, aus deiner Hand kommt mir ewiges GLÜCK!“ (Psalm 16,11/Gute Nachricht) Hoffnung und Aufforderung sind zwei Stichworte, die mir zu meinem Lieblingsbibelvers einfallen. Zum einen eben die Hoffnung, ewiges, also niemals endendes Glück zu empfangen; ohne kleine Fußnote, die sofort wieder tausende Bedingungen daran knüpft und das ewige Glück quasi unerreichbar macht. Zum anderen die Aufforderung, jeden Tag das Gute bewusst wahrzunehmen und darauf zu achten, wo man alles Glück hat, ohne es gleich zu merken.

Du findest uns auch auf

facebook.com/ejr4u


Philosophisch, philologisch, theologisch, total logisch

Glück? Vergiss es! „Alle Menschen wollen glücklich sein.“ Hat Aristoteles gesagt. Recht hatte der alte Grieche mit seiner philosophischen Erkenntnis. Geholfen hat‘s trotzdem nicht, denn: Was ist denn Glück? „Das ist gar nicht so einfach“, sagt der Sprachwissenschaftler – und hat auch Recht. Aber immerhin bringt er uns auf einen aussichtsreichen Weg und weiß: Wer früher von „Glück“ sprach, dachte nicht an ein wohliges Gefühl tief im Bauch oder an Hände in die Höhe und einander in die Arme fallen, sondern ganz nüchtern an „gilukki“ oder „gelucke“. Da lacht der Engländer, weil er gleich zwei Wörter hört: „luck“ (Glück) und „lock (schließen). Das hilft. Denn „Glück“ war früher ein Wort der Juristen, war etwas beschlossen und festgesetzt, dann war’s ein „gelucke“, ein „Glück“. Da danken wir dem Sprachwissenschaftler für sein Wissen und ahnen: Glück braucht etwas Handfestes, mit reiner Gefühlsduselei wird das nichts, wenn wir glücklich sein wollen. Und schon meldet sich der alte Aristoteles weise zurück und ruft: „Glück ist Selbstgenügsamkeit!“ Hat er von seinem geistigen Ahnherrn Demokrit. Der hat nämlich mitgeteilt: „Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.“ Wie schön! Dann kann ich mir mein Glück zum Glück selbst machen. Nicht zu viel haben, nicht zu viel brauchen und mit sich selbst zufrieden sein – sollte gehen. Wer’s hinkriegt, muss auch nicht mehr auf einzelne Glücksmomente warten, der kann sein Glück konservieren bis zum Sarg. Theoretisch. Wäre da nicht der Herr Spengler, Oswald, auch Philosoph, aber nicht so alt. Der grätscht um 1900 rein: „Dauerndes Glück ist Langeweile“, blafft er uns an und aus ist es mit dem ewigen Glück. Will doch keiner. Jedenfalls nicht so. So viel ist sicher: Wenn Philosophen anfangen, übers Glück nachzudenken, sind sie sich vor allem das: nicht einig. Schauen wir uns also lieber woanders um. Bibel steht im Schrank. Buch auf, Blick rein: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ (Psalm 73,28) Klar, die Frommen. Gott her und dann klappt’s auch mit dem Glück. Es kann so einfach sein. Aber wie geht das? „Ich sag’s euch“, sagt Jesus: „Glücklich seid ihr, wenn ihr arm seid, trauert, nachgebt, hungert und dürstet, barmherzig und gut seid und Frieden untereinander stiftet.“

Klingt jetzt nicht gerade schön, eher nach „Glück erlebst du nicht, sondern erleidest du“. Müsste man ausprobieren. Aber vielleicht ist das alles viel einfacher und wir stellen das Denken und Reden über das Glück ein in der Hoffnung, dass der englische Philosoph John Stuart Mills Recht hatte, als er im 19. Jahrhundert lapidar mitteilte: „Frage dich, ob du glücklich bist, und du hörst auf, es zu sein.“ Na, danke, John. Und jetzt? Gerrit Mathis

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Glaube_sinnvoll leben Es gehört einfach dazu, Beziehungen zu pflegen, es ist total nötig und hilfreich. Aber wie machen wir das? Gerrit Mathis, der zweite Vorsitzende des ejr, schreibt:

vernetzt + engagiert

ck. Ma n dar f nic ht Au fw an d, Pfl ich t un d Dru t, bei Ar ch na cht rie ran tw ort un g zu en ein sch öne s Wo rt. Es il Jug en dar bei t ohn e Ve We da. Ve ran tw ort un g ist selt m dum n ma ht , ste ran tmu ss auc h. Ge ht’ s sch ief na rbe it mit den Ort sve nu r en tsc he ide n, ma n s (BA K) für die Zu sam me rei itsk rbe ksa g zum zir un Be ort der tw geh t, ha t ten der Ve ran übe rne hm en abe r nic ht ser n un d die sch öne n Sei bes ver zu der an ein ick elt, um das Mit wo rtl ich en Ide en en tw Vor sch ein zu bri ng en . Sie sin d ein e wic hti ge ort lich e zu ben en ne n. tw ran sve Ort , Ms CVJ d ran tw ort lich en seh r ng em ein den un ten Au fga ben der Ort sve Da s ejr em pfi eh lt Kir che kre kon die n ne kön des ejr an Be zir k un d Ort. Da bei lde n un d Inf orm ati one n Sch nit tst elle zw isch en ver sam mlu ng des ejr me ten ier leg De hilf t das ejr die für rne te Ge leg ier h ist, die „Kü r“. un ter sch ied lich sein . De s dar übe r hin aus mö glic wa t, etz ges ist he n! das roc , we ite rge ben tw ort en . Ve rsp Mit arb eit en de vor Ort We r fra gt, bek om mt An ist. ar chb ma d un oll Ort nöt ig, sin nv nn t ma n he rau szu fin den , wa s vor ha ben . „Ne tzwerk en“ ne h mit ein an der zu tun auc wir n sse mü onn en , n, beg ne r ler ne n kön ha ben die BA Kle We il wir vie l von ein an der d mit Leb en fül len . Als o un ten tal ges iv akt e, n, An tei lna hm die l die ses Ne tzwerk eh t ein ne ues Mit den ke das . Da s Jug en dwerk wil tst en So . en üpf kn zu r auc h übe r Ort ssve ran tw ort lich en t. Da s ejr fre ut sich abe ich direk te Kon tak te zu Ort ögl erm ng tzu stü fra gen . tion en förder t un d Un ter r na ch Un ter stü tzu ng mo tiv ier t, Wis sen , das Ak lde n, Gu tes ber ich ten ode me erk dw en Jug im s ihrerseit ver an tw ort lich e, die sich k übe r den Tel ler ran d mit Spa nn un g den Blic r we l, wil ten tal ges tlin gen los en gag ier te Ar bei t im ejr t im Kir che nb ezi rk Reu We r gut ver ne tzt e un d l, wa s in der Jug en dar bei wil n me tim De lebes als mit r er il we wa gen wil l, . En twede r we der eig en en Ge me ind e 7. Ap ril 20 14 in En ing en am ) (DV ng mlu ne ue sam der ver d der DV wir ten De leg ier ten zur Wa hl ste llt. De nn bei ist, der geh t zur nä chs st selb tig mu sich er il itu alle ine . Be gle ng K mit wä hlt ode r we un d läss t sie dam it nic ht gen gie rte r den nä chs ten BA wa g un ort tw ran uch t jun ge Leu te, die Ve BA K gew äh lt. Da s ejr bra K-Wa sse r spr ing en . ma nd mu ss ins ka lte BA ist selb stvers tän dlic h, nie dri n!“ ka nn : „Da bin ich mit ten Da mit jed er im ejr sag en

G er ri t M at h is

Ein Bibelwort. Eine Meinung. Psalm 119,56 Nach deinen Regeln jederzeit zu leben, das ist mein Auftrag und mein größtes Glück. Wenn ich das ausprobiere, ist Glück keine Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern die Regel – kein Zufall, wohl aber ein lebenslanger Glücksfall!

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Christina Hörnig, Pfarrerin beim Dekan


Was soll das? Diese Worte. Haben die irgendetwas zu bedeuten? Ja, das haben sie! Das sind nicht irgendwelche Worte. Es sind Worte mit Gewicht. Worte mit Gewicht sind manchmal anstrengend. Sie lasten auf uns. Sie verlangen ständig, dass wir ihnen gerecht werden. Ganz schön anstrengend! Oft wäre es ohne sie viel leichter. Wenn wir zum Schweben leicht wären, ganz ohne Gewicht. Doch geht es nicht ohne! Diese Worte mit Gewicht geben Sicherheit. Sie geben unseren Füßen ein Fundame nt, auf dem wir uns sicher fühlen, um zu handeln. Sie lassen nicht locker, erinnern uns ständig daran, was wir uns vorgenommen haben. Ganz klar, mit dem Kopf in den Wolken lebt sichs auf den ersten Blick leichter als

mit beiden Füßen auf dem Boden.

Trotzdem! Abheben kann auch gefährlich sein. Bei all den unterschiedlichen Dingen, Mensche n, Eindrücken und Meinungen in dieser Welt und in unserem Leben verliert man schnell die Orientierung. Da tut so ein Gewicht ganz gut. Eine Orientierung, die uns wieder auf den Boden zurückholt, wenn wir vor lauter Wolken nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Und deshalb muten wir uns diese Worte mit Gewicht zu. Weil sie uns schützen, weil sie uns halten und weil das Fundament, das sie uns geben, uns erst handlungsfähig macht. … und da steh‘n wir drauf! Neugierig, was sich hinter diesen gewichtigen Worten verbirgt? Dann ab ins Internet, auf www.ejr.de findest du unser Leitbild, unser Fundament, unseren festen Grund und Boden.

Eileen Ruck

Darauf stehen wir

alten st e g it m n e m h e n st rn e annehmen glauben nnvoll leben si n e it e rb a n e m m zusa dazulernen 7

Ein Bibelwort. Eine Meinung. Psalm 126,4 Herr, wende auch jetzt unsere Not, bring Glück und Frieden zurück, so wie du das Wasser wieder zurückbrings

t und die ausgetrockneten Bäche plötzlich füllst!

Für mein schönes Zuhause in Gammertingen auf der herrlichen Schwäbischen Alb, meine Familie und die Bewahrung bei Hochwasser, Hagel und Krankheit in diesem Jahr kann ich Gott täglich nicht genug Dank sagen. Edith Gack, Kirchenpflegerin


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de VdF Investition Zukunft Verein der Freun

Wir machen it be ar nd ge Ju GLAUBEN

www.ejr.de

Junge Menschen sind unsere Zukunft!

Infos

VISION

Deshalb unterstützt der Verein der Freunde die Arbeit des evangelischen Jugendwerks im Kirchenbezirk Reutlingen:

Wir finanzieren Personalstellen zur Entlastung der Hauptamtlichen (Sekretärin für die ejr-Geschäftsstelle, ZDL)

Glauben

Helfen Sie mit und

ANNEHMEN ERNSTNEHMEN MITGESTALTEN DAZULERNEN ZUSAMMENARBEITEN

und kleinen Summen unterstützen. Wir freuen uns über jede finanzielle Wir machen Jugendarbeit. Das ist eine zentrale Aussage des ejr. Zu lesen auf investieren SieHilfe in die Annehmen Wir fördern einzelne ejr für des die Jugendarbeit im Kirchenbezirk Reutlingen, über bekannte Gesichter und dem Leitbild und auf vielen Flyern. Und auch ich habe früher oft gesagt: „Ich Projekte Zukunft junger Menschen! mache Jugendarbeit.“ Damals habe ich Jungscharen geleitet, mich beim Konfi- über neue Förderer. Ernstnehmen Wir ermöglichen finanzschwachen Jugendlichen die Auch finanzielle Unterstützung ist Engagement für Herzlichen die Jugendarbeit. Camp engagiert und offene Jugendarbeit gemacht. Dank! Teilnahme an Freizeiten Mitgestalten Wir machen Jugendarbeit. Dazulernen Aber heute? Keine Jungschar- oder Jugendgruppe. Kein Mitarbeiterkreis, keiChristian Orendi nen direktenZusammenarbeiten Kontakt zu Jugendlichen. Stattdessen Gremienarbeit im Bezirk.

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So geht es vielen, die früher als Mitarbeiter oder Teilnehmer bei Freizeiten, Evangelisches Jugendwerk Schulungen und in Kreisen dabei Bezirk waren.Reutlingen Manche engagieren sich heute noch in Ulrichstraße 17 . 72764 Reutlingen Gremien, andere leiten noch Kreise oder Gruppen, viele finden aus persönlichen 07121 /Gründen 478660 keine . fax Zeit 07121 / 478670 oderfon beruflichen mehr. mail info@ejr.de

EINZUGSERMÄCHTIGUNG

Als Verein der Freunde des ejr (VdF) ist es unser Ziel, uns finanziell zu engagieren: Die Jugendarbeit im ejr möglich zu machen. Wir wollen die Dinge, die wir früher selbst gestaltet haben und an die wir uns gerne erinnern, heute fördern. Ja, ich möchte die Jugendarbeit im Kirchenbezirk Reutlingen

Das ejr unterstützen als wichtiger Teil evangelischen Jugendarbeit im Bezirk hatwerden! viele undder Mitglied beim Verein der Freunde des ejr Unterstützer: Ein langjähriger Begleiter ist der VdF. Angefangen hat es mit der Der jährliche Beitrag beträgt € 12 für Verdienende, Finanzierung der Zivildienstleistenden. Heute ist einer unserer Schwerpunkte € 6 für Nichtverdienende und € 18 für Ehepaare und Familien. die Finanzierung einer Sekretärin, die den Jugendreferenten den Rücken freihält. Darüber hinaus gibt es immer wieder Mitarbeiter und Jugendliche, die finanzielle HilfeSie bei folgenden Schulungen,Betrag, Freizeiten oder anderen Bitte buchen ab sofort bis aufAktivitäten Widerruf in der Jugendarbeit benötigen. Hier haben wir immer ein offenes Ohr. von meinem Konto ab: Wir würden gerne noch viel mehr machen. Unsere Ideen sind viel größer als unsere finanziellen Mittel. Und egal wen wir Fragen, alle haben noch mehr gute 6,- € Vorschläge. 12,€ danken18,für Ehepaare und Familien und wichtige Deshalb wir € euch, unseren Mitgliedern und anderer Betrag ________€ Spendern, die uns regelmäßig über lange Jahre oder auch einmalig mit großen monatlich

-jährlich

Beleg für Kontoinhaber/Einzahler-Quittung Konto-Nr. des Kontoinhabers

Verein der Freunde des Evang. Jugendwerks Bezirk Reutlingen e.V. Konto-Nr. des Begünstigten 21 322 007 Kreditinstitut des Begünstigten Volksbank Steinlach-Wiesaz EURO

Kundenreferenznummer

- noch Verwendungszweck (nur für Begünstigten)

Kontoinhaber/Einzahler: Name

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Ein Bibelw ort. Eine Meinung. – Adresse [ ] Hiob 21,16 Geburtsdatum [ ] Sie glauben, ihres e-mail [ Glückes Schmied zu sein. Doch ihre Art zu denken ] liegt mir fern!

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Jesus sagte: „Ic h selbst bin das Licht der W elt. Jeder, der mir folgt, wird nicht in der Dunkelh eit herumirren. Nein, er wird das Licht des Lebe ns haben!“

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Freizeiten_mitgestalten fit4life

Efeu/Sondelfingen Alter: 12 bis 15 Jahre fit4life heißt das kostenlose Ganztagesangebot für Jugendliche. Alle zwischen 12 und 15 Jahren können in der ersten Ferienwoche jeden Tag ab 10 Uhr vorbei kommen, z.B. Fußball spielen, etwas basteln oder mal mit einem Traktor mitfahren. Um 12 Uhr gibt es ein leckeres Mittagessen, bei dem jeder, der will, mitkochen kann. Mittags warten verschiedene Angebote im sportlichen, kreativen oder handwerklichen Bereich und Workshops zu Themen, die für den Alltag fit machen. Auch Fragen über Gott und die Welt können mit uns diskutiert werden. Nach dem Abendessen knistert dann ein Lagerfeuer. Dort werden wir gemeinsam singen und einen Gedanken aus der Bibel hören, bevor dann alle um 19:30 Uhr nach Hause gehen. Die fit4life-Woche endet am Freitag mit einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst, zu dem auch Eltern, Freunde und Geschwister herzlich eingeladen sind.

Jungscharlager

Termin: 4. – 8. August 2014, 10 Uhr – 19 Uhr Ort: Rangenbergstraße 45, Sondelfingen Zielgruppe: 12 bis 15 Jahre Teilnehmer: 80 Leistungen: pädagogische Betreuung, Versicherung, Mahlzeiten. Leitung: Manuela Mayer Preis: 0,00 Euro

St. Georgenhof/Deutschland Mädchen und Jungen, 9 bis 13 Jahre Das Jungscharlager findet wieder inmitten von grünen Wäldern, Wiesen und Feldern auf dem malerischen St. Georgenhof bei Pfronstetten statt. Ein Reisebus fährt von Reutlingen zum St. Georgenhof; an verschiedenen Haltestellen können die Teilnehmer zusteigen. Für die nächsten zehn Tage ist der Zeltplatz unser Zuhause! Dazu steht uns der umgebaute Pferdestall zur Verfügung, in dem die Waschräume, der Gemeinschaftsraum und die Küche untergebracht sind. Die Umgebung mit Spiel- und Sportplatz, Feuerstelle und viel Natur eröffnet uns großartige Möglichkeiten für ein abwechslungsreiches Programm. Die Freizeit ist ein tolles Abenteuer für alle Kinder: Übernachtung auf Feldbetten in großen Zelten, Lagerfeuer und Stockbrot, köstliche Lagerküche, Wett- und Geländespiele, Liedersingen, spannende biblische Geschichten, kreative Workshops und vieles mehr. Am letzten Tag holen die Familien ihre Kinder wieder ab und können sehen, wo sie zehn Tage lang eine Menge erlebt haben! Termin: 1. – 10. August 2014 Ort: St. Georgenhof/Pfronstetten Zielgruppe: Jungen und Mädchen, 9 bis 13 Jahre Plätze: 50 Leistungen: Unterkunft in Großzelten mit Feldbetten, Vollverpflegung, Mithilfe bei Tisch und in der Küche, Programm, Anreise, pädagogische Betreuung, Versicherung. Leitung: Tobias Wagner & Team Preis: 165,- Euro (Wenn weitere Kinder einer Familie am Lager teilnehmen, kostet das 2. Kind 145,- Euro, das 3. Kind 115,- Euro und jedes weitere Kind ist frei.) Internet-Service: www.freizeitheim-georgenhof.de

Ein Bibelwort. Eine Meinung. – Hosea 10,12 Sät nach dem Maß der Gerechtigkeit, erntet nach dem Maß der Liebe! Macht einen neuen Anfang wie der Bauer, der ein neues, ausgeruhtes Stück Land unter den Pflug nimmt! Es ist Zeit, dass ihr zu mir, dem Herrn, kommt und fragt, was ich will. Dann komme ich zu euch und werde Glück und Segen auf euch regnen lassen. Nach welchem Maß leben wir, woran messen wir uns? Die Ansichten der Klassenkameraden, das Auto des Kollegen, das neuste iPhone… Einfach mal ausbrechen und du selbst sein, neu durchstarten mit Gott – das verspricht Glück und Segen! C h r i s t i a n K e l l e r, S t u d e n t , B A K - M i t g l i e d


Jungbläsertag/-wochenende St. Georgenhof/Deutschland Für Jungbläserinnen und Jungbläser aus allen Altersgruppen

Bist du Jungbläser oder Jungbläserin? Ob Posaune, Baritonhorn, Tuba oder Euphonium, mit deinem Instrument bist du bei uns richtig. Auch Altposaune, Althorn, Kornett, sowie Trompete sind herzlich willkommen. Beim Jungbläserwochenende auf dem St. Georgenhof wollen wir gemeinsam eine schöne Zeit erleben, beim gemeinsamen Musizieren, uns aber auch bei einem vielfältigen Programm kennenlernen. Das Programm fängt am Samstag früh um 9 Uhr an und geht bis um 15 Uhr am Sonntag. Dieses Wochenende soll auch der Vorbereitung für den Landesposaunentag (5./6. Juli 2014 in Ulm) dienen. Wir werden hauptsächlich aus dieser Literatur miteinander musizieren. Darüber hinaus stehen Lagerfeuer, lustige Spiele und erlebnispädagogische Unternehmungen auf dem St. Georgenhof und in der näheren Umgebung (Stichwort: Höhlenerkundung) auf dem Programm. Es ist eine Schulung mit allem Drum und Dran. Egal ob du erst vor kurzem bei den Jungbläsern angefangen hast oder schon länger dabei bist, das Jungbläserwochenende könnte für dich ein schönes Erlebnis sein, das dir persönlich und als Musikant einiges bringt.

Termin: 24. Mai (9 Uhr) – 25. Mai (15 Uhr) 2014 Ort: St. Georgenhof/Pfronstetten Zielgruppe: Jungbläserinnen und -bläser Teilnehmer: 50 Leistungen: Unterkunft in Großzelten mit Feldbetten, Vollverpflegung, Mithilfe bei Tisch und in der Küche, Programm, pädagogische Betreuung, Versicherung. Anreise nicht inbegriffen. Leitung: Eberhard Kappus, Silvia Rall und Pétur Thorsteinsson Preis: 25,- Euro

Ein Bibelwort. Eine Meinung. – 5. Mose 28,6 Das Glück wird euch begleiten, wenn ihr auszieht und wenn ihr heimkehrt. Als Mutter von drei Kindern ist es für mich wichtig, meine Kinder morgens, bevor sie aus dem Haus gehen, zu segnen. Dazu male ich symbolisch mit meinen Fingern ein Kreuz auf ihre Stirn oder auf die Hand. Damit gebe ich sie auf ihrem Weg in die Hände von Jesus Christus. Mein Wunsch ist, dass Jesus mitgeht, was immer sie auch tun. Natürlich wünsche ich ihnen Glück und dass alles gut läuft. Das ist das Wichtigste, dass Jesus uns begleitet, auch – und vielleicht gerade dann – wenn man das Gefühl hat, alles geht grad schief. Was für ein Glück, dass Jesus bei uns ist auf allen unseren Wegen! Gisela Kronhofmann, Sekretärin

Hüttenwochenende

Österreich/Deutschland Junge Erwachsene, ab 18 Jahre Auch in diesem Jahr wollen wir die Sommerferien wieder mit einem Hüttenwochenende abschließen, bevor es dann langsam in den Herbst übergeht. Rote Sonnenuntergänge, seltene Tiere, gigantische Berggipfel und tiefblaue Bergseen faszinieren immer wieder neu: Die Schöpfung bringt uns zum Staunen! Gemütliche Hüttenabende und urige Matratzenlager gehören genauso zu unserer Hüttentour, wie zwei Tage wandern, die Natur und das Miteinander genießen. Wir wollen an dem Wochenende körperlich aktiv sein und uns trotzdem erholen. Dazu werden wir mit unserem Rucksack von Hütte zu Hütte wandern, unterwegs auf Gottes Wort hören und die Abende gemütlich bei einem Spiel ausklingen lassen. Für die Verpflegung ist jeder selbst verantwortlich. Eine Packliste wird mit dem Infobrief verschickt. Die Plätze sind begrenzt, also zügig anmelden. Wir freuen uns auf die Bergtour mit euch!

Termin: 12. September – 14. September 2014 Ort: in den Bergen Zielgruppe: Junge Erwachsene, ab 18 Jahre Plätze: 7 Leistungen: gemeinsame Anreise, Bergtour, Hüttenübernachtung im Lager, pädagogische Betreuung, Versicherung Leitung: Manuela Mayer, Hannes Voß Preis: DAV-Mitglieder: ca. 55,- Euro (+ Verpflegung); Nicht-DAV-Mitglieder: ca. 65,- Euro (+ Verpflegung)


Freizeiten_mitgestalten VOLUNTEERS WANTED Greenbelt – Musikfestival UK England Junge Erwachsene, ab 18 Jahre

Vorankündigung: Pfingsten in Taizé

Taizé/Frankreich Junge Erwachsene, 16 bis 30 Jahre

Geniale Musik, motivierende Vorträge, tausend Möglichkeiten, mehr über Kunst, Glauben und die Gestaltungsmöglichkeiten des Lebens zu erfahren. Das ist Greenbelt: Ein christliches, weltbewegendes Musikfestival das jedes Jahr tausende Besucher anzieht. Beim Festival sind um die 1.600 Freiwillige tätig: Sie kümmern sich um die Sicherheit der Gäste, die Technik, das Essen, den Verkauf, das Kinderprogramm, die Hygiene und all die anderen Sachen, die bei so einem großen Festival anfallen. Im Jahr 2014 wollen wir vom ejr mit einer kleinen Gruppe Ehrenamtlicher dabei sein. Wir fahren mit dem Zug hin, schlagen unsere eigenen Zelte auf und helfen jeden Tag sieben Stunden mit, jeder dort, wo er von Greenbelt eingesetzt wird. Mehr über das Festival erfährt man auf www.greenbelt.org.uk Etwa drei Vortreffen sind vorgesehen da einige Absprachen mit der Leitung von Greenbelt nötig sind, um unseren Einsatz sinnvoll zu machen. Termin: 22. – 25. August 2014 Ort: Der Ort stand zur Zeit der Drucklegung noch nicht fest. Zielgruppe: Junge Erwachsene ab 18 Jahre Plätze: 8 Leistungen: Versicherung, Fahrt, Richtlinien des Festivals für Mitarbeitende Leitung: Patrick Queisser, Viktoria Pressler Preis: Etwa 200,- Euro, je nach gewählter Zugstrecke und ggf. Übernachtungen unterwegs. Das wird bei den Vorbereitungstreffen festgelegt. Reisetage können variieren. Das Team kann gemeinsam entscheiden.

Ein Weltdorf für innere Abenteuer. Die Tiefe und Weite des christlichen Glaubens erfahren. Faszinierende Begegnungen mit Jugendlichen aus der ganzen Welt. »…Wenn ich Jugendlichen einen Ort zeigen will, wo Christentum und Kirche lebendig sind, dann fahre ich mit ihnen nach Taizé. Lebendig ist in Taizé der Glaube, das Engagement für Versöhnung, der Sinn für Einfachheit. Lebendig sind in Taizé aber vor allem die Jugendlichen selbst.« Taizé – das ist ein Ort voller Vertrauen, Respekt und Solidarität. In der von Frère Roger im Zweiten Weltkrieg gegründeten Gemeinschaft leben heute ca. 100 Brüder aus verschiedenen Konfessionen. Wir laden Dich ein zu einer Fahrt nach Taizé – einem Ort, an dem sich junge Menschen zu Begegnung, Gespräch, gemeinsamem Gebet aus der ganzen Welt treffen. Genaue Informationen ab Januar unter info@esjw.de erfragen! Termin: 8. – 15. Juni 2014 Ort: Taizé/Frankreich Zielgruppe: Junge Erwachsene,16 bis 30 Jahre Veranstalter: ejr und esjw (Evang. Stadtjugendwerk Reutlingen) Internet-Service: www.taize.fr

girls in the city

Tübingen/Deutschland Mädchen, 12 bis 16 Jahre GREENBELT

Sechs Tage Tübingen erleben! Bist du dabei? Auf dich wartet eine unterhaltsame Zeit mit anderen Mädchen. Dazu gehört das gemeinsame Kochen und Wohnen im CVJM-Haus ebenso wie ein Wellnessnachmittag, ein Filmabend, Bibelarbeiten, Singen und Basteln. Was noch? Vielleicht eine Shoppingtour? Eine Stocherkahnfahrt? Auf jeden Fall gibt es genug Zeit zum Chillen und Quatschen! Termin: 10. – 15. Juni 2014 Ort: Tübingen Zielgruppe: Mädchen, 12 bis 16 Jahre Plätze: 15 (mindestens 10) Leistungen: Unterkunft auf Feldbetten im CVJM-Haus, Vollverpflegung, Programm, pädagogische Betreuung, Versicherung. [Eigene An- und Abreise] Leitung: Jennifer Hölz Preis: 89,- Euro


2014 Mit dem Kanu unterwegs Altmühltal/Deutschland Junge Erwachsene, 16 bis 30 Jahre

Für Anfänger und Gelegenheitspaddler auf jeden Fall ein Genuss. Gefahren wird in Kanadiern zu zweit oder dritt. Gemütliches Einpaddeln am ersten Tag, dann auch schon mal eine Bootsrutsche runter und Wildwasserfeeling bekommen. Übernachtung in kleinen Zelten. Das Gepäck führen wir im Boot mit. Wir kochen gemeinsam. Songs am Lagerfeuer gehören ebenso dazu wie die Zeiten für eine gemeinsame Andacht. Die Anreise zur Altmühl bewältigen wir mit Kleinbus und die Boote leihen wir vor Ort. Wer aber einen Kanadier sein Eigen nennt, kann ihn gerne einsetzen. Wir planen alles gemeinsam und treffen uns im Juli dazu. Info kommt rechtzeitig. Termin: 9. – 12. September 2014 Ort: Altmühltal Zielgruppe: Junge Erwachsene, 16 bis 30 Jahre Plätze: 12 Leistungen: Fahrt, Unterkunft in Zelten, Vollverpflegung, Mithilfe beim Kochen und Spülen, Programm, Versicherung. Leitung: Ralf Dörr, N.N. Preis: 95,- Euro Anmeldeschluss: 14.7.2014 Planungstreffen: im Juli Internet-Service: www.naturpark-altmuehltal.de

ALLES, WAS GEHT UPDATE heißt: Das ist Dein Ding und auch für Deine Freunde gut. Persön-

lichkeit entwickeln, Gruppe entdecken. Bei outdoor-Aktivitäten, beim nächtlichen Solo, bei Musik, Diskussionen, beim Aufbau vom Zelt mit Lagerfeuer INSIDE, beim Stockbrot machen … update ist das Camp für Selbermacher!

DU KANNST ALLES, WAS lieber nicht tun solltest, wenn … sollten wir mal drüber

Zehn Dinge, die Du nachdenken, aber hier ist ein schwedisches Möbelhaus vielleicht immer noch führend, was das Werbekonzept angeht: Entdecke die Möglichkeiten!

DU BRAUCHST ALLES, WAS im Nachhinein geschockt, wie viel ich gelernt hatte“. Melli meint: „Ich war Entdecke, was in dir steckt – denn wir sind überzeugt: Mehr Himmel geht nicht an Himmelfahrt. Jeder wird weinen, wenn er davon hört, aber nicht selbst dabei sein konnte. Der kleine Preis für vier Tage „chilliges“ Leben ist einfach ein „Fuffi“: Fünfzig Euros (50,– € !!!). Himmlisch! Traumhaft.

AB 14 JAH REN – für DICH und DEINE Freunde Kein Internet? Kein Problem! ANM ELDUNG ONLINE. Anmeldehotline (ejr): 07121-949960

INFOBRIEF KOM MT. FUFFI? E ICH EINEN WO FINDKonfirmat ion schenken! Oder: Ruf den Opa an und Ein Bibelwort. Eine Meinung. – Psalm 16,11 Du führst mich den Weg zum Leben. In deiner Nähe finde ich ungetrübte Freude; aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück. „Wow, was für ein Satz!“ Nur ist es natürlich nicht immer so. Aber wir können uns immer wieder Momente verschaffen, in denen wir Gottes Nähe spüren und erleben können. Bei mir ist das beim Radeln, Joggen und vor allem in den Bergen so. Da wandern wir auf einem superschönen Weg bei bestem Kaiserwetter und schon während des Aufstiegs, auf dem Grat oder auf dem Gipfel finde ich ungetrübte Freude. Michael Hipp

Lass Dir alles bei der schildere das Problem der Finanzierung – Du wirst sehen, das läuft. Vielleicht investiert auch Deine Gemeinde in die Zukunft und unterstützt Dich? Fragen kostet Null. Wir nehmen Bildungsgutscheine an. Wir haben ejr-Gutscheine, die man problemlos übers Internet kaufen kann: www.ejr.de

Termin: 28. – 31. Mai 2014 Ort: St. Georgenhof/Pfronstetten Zielgruppe: ab 14 Jahre Plätze: 30 Leistungen: Unterkunft in Zelten, Vollverpflegung, Mithilfe bei Kochen und Spülen, Programm, Versicherung. Eigene Anreise Leitung: Ralf Dörr Preis: 50,- Euro Internet-Service: www.kaja-ejr.de

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Für_ Dic h

& Deine Freunde

ww w. ejr.de


Freizeiten_mitgestalten German American Camp Jugendaustausch

Unterwegs sein mit Jugendlichen aus den USA Jugendliche, 15 bis 19 Jahre The combination of language and adventure is the special goal of our German American Camp 2014. Together we want to explore towns and cities in the South of Germany, ask each other how we cope with other cultures and train each other in dealing with multicultural issues and challenges. For several years our ejr team has had different op-portunities to enjoy some days each year with our friends from the US. We hope to repeat this pleasure this year with a small group. Please notice that we will have some preparatory meetings and that the participation in these meetings is obligatory.

Termin: Noch offen, 10 Tage Mitte August Ort: Verschiedene Orte in Baden Württemberg Zielgruppe: Jugendliche,15 bis 19 Jahre (aus Deutschland können 4 Jungen und 4 Mädchen teilnehmen). Plätze: 16 (jeweils 8 aus jedem Land) Leistungen: Unterkunft in Jugendherbergen, Vollverpflegung, aktive Mithilfe bei allen Teilen des Programmes, pädagogische Betreuung, Versicherung, Fahrten mit ÖPNV von Stadt zu Stadt. Leitung: Constanze Voß Preis: 250,- Euro Die Gruppe aus den USA hat die Teilnahme noch nicht verbindlich zugesagt (Stand: November 2013). Die Anzahl an TN kann sich ändern, je nach Größe der Gruppe aus den USA. Die Anmeldung kann erst nach Zusage der Amerikaner bestätigt werden. Bis dahin bitten wir um Geduld.

People4People Jugendaustausch

Städtereise: Bad Urach, Konstanz, Freiburg, Heidelberg und Heidenheim Jugendliche, 15 bis 19 Jahre Wir sind eine kleine Gruppe, die an einem Jugendaustausch interessiert ist. Und wir brauchen Verstärkung! Was wir uns vorgestellt haben, wurde im Einvernehmen mit den Gruppen aus Polen und Island so formuliert: Thirty youngsters from Germany, Iceland and Poland will travel within eleven days to five different towns and cities in South Germany to seek and find different points of view on what it means to be a living human being in a modern European society. Through flash mobs, postit actions, discussions, interviews, short study visits and other various creative means, the participants will find ways to express their own positions on how and why people should work together. Further they will put effort in listening to different people´s opinion why one should (not) help others. The goal: To reach 1000 people in 10 different trains and five different cities and towns with the people4people message: “Be the Change you want to see.” Please notice that we will have some preparatory meetings and that the participation in these meetings is obligatory. Termin: 11. – 22. August 2014 Ort: Bad Urach, Konstanz, Freiburg, Heidelberg und Heidenheim Zielgruppe: Jugendliche, 15 bis 19 Jahre (aus Deutschland können 5 Jungen und 5 Mädchen teilnehmen). Plätze: 30 (jeweils 10 aus jedem Land) Sprache: Englisch Leistungen: Unterkunft in Jugendherbergen, Vollverpflegung, aktive Mithilfe bei allen Teilen des Programmes, pädagogische Betreuung, Versicherung, Fahrten mit ÖPNV von Stadt zu Stadt. Leitung: Katharina Rilling, Constanze Voß und Pétur Thorsteinsson Preis: 250,- Euro Ein Zuschuss für die Maßnahme wurde bei Jugend für Europa beantragt. Ohne den Zuschuss kommt die Maßnahme nicht zustande.


Wie guuut :) - KonfiCamp 2014 4. bis 6. Juli 2014/Dobelmühle

Wie guuut :) KO NF IC AM P 14 DO BE LM ÜH LE 20

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden! Liebe Pfarrerinnen und Pfarrer! Und liebe KonfiCampMitarbeiter/innen! Da hängt einer völlig ab, kommt überhaupt nicht mehr mit und blickt nichts. Sogar Mobbing ist im Spiel. Eben kein Spiel mehr! Schon lange nicht mehr. Aber hören kann er gut. Er hört, dass Hilfe unterwegs ist. Er hofft so sehr, dass er wieder glücklich werden kann. Da passiert es. Das war vielleicht eine Entdeckung. Auch für alle, die ihn abhalten, die ihn rausmobben wollten. Er sieht plötzlich ganz klar. Lass Dich überraschen: Diese Geschichte wird mitten im KonfiCamp spielen: RealityShow. Und dann: Vorhang auf für den Abend am See, die Show im Zelt, die große Aktion, fungames, Themen und Chancen, das außergewöhnliche Ereignis – Konfi-Camp gibt’s nur einmal im Leben. Es sei denn, Du wirst Mitarbeiter beim Camp und damit süchtig im besten Sinn, sehnsüchtig, dass Jugendliche die gute Nachricht von Jesus Christus hautnah erfahren. Das ist das Ziel. Mit viel Spaß und Leidenschaft. Viele Spiele und Ideen – super Nachtprogramm und ein ganz besonderes Lied (hier eine Zeile daraus) gehören dazu: … dir nahe zu sein, Gott, tut mir gut – macht mich glücklich. Wie guuut :)

REISE_INFO Am 4. Juli zwischen 15.00 und 16.00 Uhr fahren die Reisebusse ab. Am 6. Juli kehren sie zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr zurück. Ort Dobelmühle, 88326 Aulendorf Packliste Eine genaue Liste bekommen die Teilnehmer übers Pfarramt. Aber hier schon mal das, was zum Camp wichtig ist: Schlafsack, Luftmatratze/ Isomatte, Kleidung: feste, wasserdichte Schuhe, Badeschlappen für den Waschraum (Hygiene!!) und den See, Taschenlampe, ein paar Cent für den Kiosk. Anmeldung Anmeldung ausfüllen und in der KonfiGruppe abgeben. Bei Abmeldung nach dem 4. Juni entstehen Rücktrittskosten in Höhe von 35,- Euro. Kosten: 69,- Euro/Person Der Teilnehmer/innen-Beitrag ist an das jeweilige Pfarramt zu bezahlen. Zuschüsse können beim Pfarramt erfragt werden. Bildungsgutscheine gelten auch fürs Camp. Leistungen Fahrt im Reisebus, Unterkunft in Zelten (Mädchen und Jungen getrennt), Verpflegung, Versicherung, Programm und pädagogische Betreuung. Erlebnispädagogische Geräte (Kletterwand, giant swing, Mutsprung, flying fox) und Badesee inklusive. Bitte Zustimmung auf der Anmeldung ankreuzen! Gegenleistungen Alkohol, Tabakwaren und andere Drogen, Klappund Schnappmesser und Schusswaffen sind nix für Konfis. Wenn jemand dagegen verstößt, werden die Eltern benachrichtigt, die auf eigene Kosten und eigenen Aufwand umgehend für die Heimreise sorgen.

Also, wie wär’s? Anmelden in deiner KonfiGruppe!

P.S.: NUR FÜR MITARBEITER.INNEN! Wer mitarbeiten will, meldet sich möglichst bald unter info@ejr.de an. Wer mitarbeiten will und noch keine 18 Jahre alt ist, bitte den Anmeldeabschnitt verwenden und die Personensorgeberechtigten unterschreiben lassen und dann direkt im ejr abgeben!

Ralf Dörr + Pétur Thorsteinsson mit dem KonfiCampTeam 2014

Konfis benutzen diesen Abschnitt für die Anmeldung bei ihrem Pfarramt. BItte nur über Dein Pfarramt anmelden!

KonfiCamp TN-Nr. Name, Vorname

Anmeldung

Wie guuut :) KONFIC AMP DOBELM ÜHLE 2014

Straße, Nr. PLZ, Ort Telefon

Geburtsdatum

E-Mail

weiblich

männlich

Vegetarier/in

Baden erlaubt

Schwimmer/in erlebnispädagogische Geräte erlaubt Datum, Unterschriften (Teilnehmer/in und bei Minderjährigen auch Personensorgeberechtigte/r)

Evangelisches

Jugendwerk Bezirk Reutlingen

www.ejr.de


Freizeiten_mitgestalten HINWEISE UND REISEBEDINGUNGEN Liebe Freizeitteilnehmerin und lieber Freizeitteilnehmer, wir sind verpflichtet, unsere Freizeiten und Reisen auf der Grundlage der gültigen Gesetze anzubieten und durchzuführen. Für uns ist diese Verpflichtung kein Problem. Die Konsequenzen sind jedoch die nachstehenden „Wichtigen Hinweise“ und „Reisebedingungen“, mit denen wir Sie über die beiderseitigen Rechte und Pflichten in Kenntnis zu setzen. Bitte lesen Sie deshalb die nachfolgenden Reisebedingungen und Hinweise aufmerksam durch. Soweit sie nach den gesetzlichen Bestimmungen wirksam einbezogen werden, sind diese Reisebedingungen Bestandteil des mit Ihnen – nachstehend „TN“ (Teilnehmer/Teilnehmerin) genannt – und uns – nachstehend „RV“ (Reiseveranstalter) bzw. „Fl“ (Freizeitleiterin/Freizeitleiter) genannt – abzuschließenden Reisevertrages. Sie ergänzen insoweit die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651 a ff. BGB über den Pauschalreisevertrag und der Informationsverordnung für RV (RWO) und füllen diese Vorschriften aus. WICHTIGE HINWEISE 1. Reiseveranstalter (RV): Reiseveranstalter ist das Evang. Jugendwerk Bezirk Reutlingen (ejr), Oferdinger Straße 56, 72768 Reutlingen 07121 949960, 07121 9499619 (FAX), info@ejr.de, als rechtlich unselbstän-dige Einrichtung und Teil der öffentlich-rechtlichen kirchlichen Körperschaft Evang. Landeskirche in Württemberg. 2. Teilnehmer / Teilnehmerin (TN) Unseren Freizeiten kann sich grundsätzlich jeder/jede anschließen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebeschränkungen nach Alter, Geschlecht oder für eine bestimmte Personengruppe angegeben sind. Für die Altersgrenze ist grundsätzlich der Freizeitbeginn maßgebend. Es wird erwartet, dass sich die TN in die Freizeitgemeinschaft einbringen und an den gemeinsamen Unternehmungen sowie am Programm teilnehmen. 3. Reihenfolge der Anmeldungen: Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. Bei einigen Maßnahmen, wie z.B. Aufbaulagern, internationalen Begegnungen, können vom Veranstalter Sachkriterien als Grundlage für eine TN-Auswahl herangezogen werden. 4. Anmeldebestätigung / Rechnung Zahlung: Wenn bei der gewünschten Freizeit noch Plätze frei sind, erhalten Sie von uns eine Anmeldebestätigung, die gleichzeitig auch die Rechnung ist. Spätestens 14 Tage vor Beginn der Freizeit werden wir Ihnen nähere Informationen zusenden. Die Zahlung des Reisepreises ist fällig, wie in Ziffer 3 unserer Reisebedingungen festgelegt. 5. Umfang der Leistungen: Im Preis inbegriffen sind – sofern nichts anderes angegeben ist – die Kosten für Fahrt, Unterkunft, Verpflegung (drei Mahlzeiten) und Kurtaxe. Die Unterbringung erfolgt, wenn nicht anders ausgeschrieben, in Zwei- oder Mehrbettzimmern. Gegen Aufpreis stehen zum Teil Einzelzimmer zur Verfügung. Die RV bzw. die von ihnen eingesetzten Fl vermitteln bei unseren Freizeiten vor Ort verschiedene Zusatzangebote (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen,

Theaterbesuche, Skipässe usw.). Diese Zusatzleistungen werden, soweit sie nicht Bestandteil des gebuchten und bestätigten Reiseangebots der RV sind, als Fremdleistung nach Maßgabe von Ziffer 10.2 der Reisebedingungen von den RV bzw. von deren Fl lediglich vermittelt. 6. Versicherungen: Beachten Sie bitte bei einer gewünschten Freizeit zu Ihrer eigenen Sicherheit die Angaben in der Spalte „Leistungen“. Daraus können Sie entnehmen, welcher Versicherungsschutz vom RV vorgesehen ist. Bei Freizeiten im Ausland ist eine Reisekrankenversicherung der ecclesia-Versicherung im Preis enthalten. / Reiserücktrittskostenversicherung: Bitte beachten Sie, dass in unseren Teilnehmerpreisen keine Reiserücktrittskosteinversicherung und keine Reise-krankenversicherung insbesondere keine Versicherung für den Rücktransport im Krankheitsfall, eingeschlossen ist. Da wir im Falle Ihres Rücktritts, zu dem Sie vor Reisebeginn jederzeit berechtigt sind, Rücktrittsgebühren ent-sprechend Ziffer 4 unserer Reisebedingungen erheben, empfehlen wir Ihnen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Diese Reiserücktrittskostenversicherung können Sie preiswert auch mit einer Reise-gepäckversicherung kombinieren. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass für alle Fragen betreffend der Reiserücktrittskostenversicherung die von Ihnen beauftragte Versicherungsgesellschaft die Ansprechpartnerin ist. Über-prüfen Sie insbesondere auch Ihren Krankenversicherungsschutz für das betreffende Reiseland. Die Mitnahme eines Auslandskrankenscheins wird zwar ausdrücklich empfohlen, es wird jedoch gleichzeitig darauf hingewiesen, dass auch in Ländern mit denen Sozialversicherungsabkommen bestehen, eine Behandlung auf Auslandskrankenschein Schwierigkeiten bereiten kann oder dieser nicht alle vor Ort anfallenden Kosten abdeckt. Der Abschluss einer Auslandkrankenversicherung sollte daher auf jeden Fall erwogen werden. 7. Fahrt: Die Reisen führen wir – wenn nichts anderes vermerkt ist – jeweils ab Reutlingen durch. Wird bei Freizeiten, die mit gemeinsamer Fahrt ausge-schrieben sind, auf die Inanspruchnahme der Fahrt als Leistung verzichtet, kann der Freizeitpreis nicht ermäßigt werden. 8. Reiseausweise: Für unsere Freizeiten, die ins Ausland führen, ist grundsätzlich ein gültiger Reisepass od. Personalausweis für den Grenzübertritt erforderlich. Reisedokumente müssen ab Ende der Reise noch für mindestens 6 Monate gültig sein. 9. Zuschüsse: Bei den Freizeiten, die mindestens fünf Tage dauern und in Europa statt-finden, kann für Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren aus finanziell schwachen Familien ein Zuschuss aus Landesjugendplanmitteln beantragt werden. Grundlage hierfür sind die Richtlinien des Landesjugendplans und die jeweils bereitgestellten Geldmittel des Landes Baden-Württemberg. Antragsformulare können bei der Anmeldung angefordert werden. 10. Reisepreissicherung: Reiseveranstalter sind gesetzlich verpflichtet, den Reisepreis des Kunden durch einen so genannten Sicherungsschein abzusichern. Durch den RV erfolgt deshalb die Reisepreisabsicherung. Von dieser Verpflichtung ausgenommen sind Reiseveranstalter, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Die Evang. Landeskirche in Württemberg ist eine „Körperschaft des öffentlichen Rechts“, das Evangelische Jugendwerk, Bezirk Reutlingen wiederum ist eine Untergliederung

des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg. Das Evang. Jugendwerk in Württemberg ist eine rechtlich unselbständige Einrichtung der Evang. Landeskirche in Württemberg. Somit gilt die Befreiung von der gesetzlichen Verpflichtung auch für das Evang. Jugendwerk, Bezirk Reutlingen. 11. Prospektzustellung: Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie diese Drucksache mehrfach erhalten. Ein Aussortieren wäre sehr zeit- und kostenaufwendig. Bitte geben Sie in diesem Fall den Prospekt an jemanden weiter, den die Angebote interessieren könnten. 12. Anschriftenänderungen: Es wäre uns eine große Hilfe, wenn Sie uns von sich aus Veränderungen Ihrer Anschrift mitteilen würden – Postkarte, Fax oder E-Mail genügt. REISEBEDINGUNGEN 1. Anmeldung / Vertragsschluss: 1.1 Mit der Anmeldung, die ausschließlich schriftlich erfolgen kann, bietet der TN (soweit dieser minderjährig ist, durch seine gesetzlichen Vertreter und diese selbst neben dem Minderjährigen) dem RV den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung und aller darin und im Reiseprospekt enthaltenen Hinweise verbindlich an. Bei Minderjährigen ist das Anmeldeformular vom Minderjährigen und dem / den beiden Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. 1.2 Der Reisevertrag mit dem TN und bei Minderjährigen mit seinen gesetzlichen Vertretern ¬kommt durch die schriftliche Anmeldebestätigung des RV an den TN und seine gesetzlichen Vertreter zustande. 1.3 Bei elektronischen Buchungen bestätigt der RV unverzüglich den Eingang der Buchungen. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Teilnahmebestäti-gung dar und begründet keinen Anspruch auf Zustandekommen des Reisevertrages. 2. Leistungen: 2.1 Die Leistungsverpflichtung des RV ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem zum Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt bzw. der Reiseausschreibung im Internet und nach Maßgabe sämtlicher erhaltener Hinweise und Erläuterungen, insbesondere in den „Wichtigen Hinweisen“ im Prospekt, sowie eventueller ergänzender Informationsbriefe für die einzelnen Freizeitmaßnahmen, die den TN zur Verfügung gestellt wurden. 2.2 Ergänzende oder ändernde Vereinbarungen zu den im Freizeitprospekt beschriebenen Leistungen sowie zu den Reisebedingungen bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung mit dem RV. Sie sollten aus Beweisgründen schriftlich getroffen werden. 2.3. Leistungsträger (z.B. Hotels, Fluggesellschaften…), Reisevermittler und Freizeitleiterinnen bzw. Freizeitleiter sind vom RV nicht bevollmächtigt Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung des RV oder die Teilnahmebestätigung hinausgehen oder die im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern. 2.4. Orts-, Hotel- oder Hausprospekte sowie Internetausschreibungen die nicht vom RV herausgegeben werden, sind ohne ausdrückliche dies-bezügliche Vereinbarung für den RV nicht verbindlich. 3. Zahlung: 3.1 Soweit der Reiseveranstalter (Siehe hierzu insbesondere Ziffer 10. der "Wichtigen Hinweise") der Pflicht zur Durchführung der so genannten Kundengeldab-sicherung gem. § 651 k BGB und damit der Pflicht zur Übergabe eines so genannten Sicherungsscheines unterliegt und

keine der nachfolgend beschriebenen Ausnahmen von der Absicherungspflicht vorliegen, sind die nach-folgend festgelegten Zahlungen erst dann zu leisten, wenn ein Sicherungsschein übergeben ist. 3.3 Die Restzahlung ist (soweit eine Pflicht zu Kundengeldabsicherung besteht, soweit der Sicherungsschein übergeben ist) bis spätestens zwei Wochen vor Reisebeginn zu bezahlen, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 7.4 genannten Gründen abgesagt werden kann. 3.4. Vertragsabschlüsse innerhalb von zwei Wochen vor Reisebe-ginn verpflichten den TN zur sofortigen Zahlung des Teilnehmerbeitrages gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen und Aushändigung des Sicherungsscheins im Sinne des §651 k BGB, soweit ein solcher zu über-geben ist. 3.5. Soweit der RV zur Erbringung der Reiseleistung bereit und in der Lage ist, und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des TN gegeben ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch des TN auf Inanspruchnahme der Reiseleistung und keine Leistungsverpflichtung des Veranstalters. 3.6. Leistet der TN die vereinbarten Zahlungen trotz Mahnung und Fristsetzung des RV nicht fristgemäß innerhalb der vereinbarten Fristen, so kann der RV vom Reisevertrag zurücktreten und den TN mit Rücktrittskosten nach Ziffer 4. belasten. 4. Rücktritt der / des TN: 4.1. Der TN kann bis zum Reisebeginn durch Erklärung gegenüber dem RV jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten. Diese Rücktrittserklärung soll schriftlich erfolgen. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim RV. 4.2. In jedem Fall des Rücktritts durch den TN steht dem RV unter Berücksichti-gung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und der gewöhnlich möglichen anderweitigen Verwendung der Reiseleistung folgende pauschale Entschädigung zu: Eigenanreise: Bis 45 Tage vor Reiseantritt 15% (max. 21), vom 44.-35. Tag vor Reiseantritt 50%, ab dem 34. Tag vor Reiseantritt 80%. Flugreisen: Bis 30 Tage vor Reiseantritt 15 %, vom 29.-22. Tag vor Reiseantritt 20 %, vom 21.-15. Tag vor Reiseantritt 30 %, vom 14.-7. Tag vor Reiseantritt 45 %, ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 60 %, am Anreisetag und bei Nichtantritt 90%. Bus- und Bahnreisen: Bis 95 Tage vor Reiseantritt 3 %, vom 94.-45. Tag vor Reiseantritt 6 %, vom 44.-22. Tag vor Reiseantritt 30 %, vom 21.-15. Tag vor Reiseantritt 50 %, vom 14.-7. Tag vor Reiseantritt 75 %, ab 6 Tage vor Reiseantritt 90 %, jeweils pro TN. Berechnungsgrundlage ist der dem TN in Rechnung gestellte Gesamtpreis. 4.3. Dem TN ist es gestattet, dem RV nach-zuweisen, dass ihm tatsächlich keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der TN nur zur Bezahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet. 4.4. Der RV behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der RV nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstan-den sind. Macht der RV einen solchen Anspruch geltend, so ist der RV verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reise-leistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 4.5 Durch die vorstehenden Bestimmungen bleibt das gesetzliche Recht des TN


gem. § 651 b BGB, einen Ersatzteilnehmer zu stellen, unberührt. 5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen: Nimmt der TN einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise wegen Krankheit oder aus anderen, nicht vom RV zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des TN auf anteilige Rück-erstattung. Der RV bezahlt an den TN jedoch ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den RV zurückerstattet worden sind. 6. Obliegenheiten des TN, Ausschluss-frist, Kündigung durch den TN: 6.1. Der TN ist zur Beachtung der Hinweise, die ihm vom RV in Form der Informationsbriefe vor Reiseantritt zugehen, verpflichtet. 6.2. Der gesetzlichen Verpflichtung zur Mängelanzeige (§§651 d Abs. 2 BGB) hat der TN bei Reisen mit dem RV dadurch zu entsprechen, dass er verpflichtet ist, auftretende Störungen und Mängel sofort der/ dem vom RV eingesetzten Freizeitleiterin/ Freizeitleiter anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des TN entfallen nur dann nicht, wenn diese Rüge unverschuldet unterbleibt. 6.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der TN den Vertag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, dem RV erkennbaren, Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der RV oder seine Beauftragten (Freizeitleiterin/Freizeitleiter, örtliche Agentur) eine ihnen vom TN bestimmte, angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist, oder vom RV oder seinen Beauftragten verweigert wird, oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des TN gerechtfertigt wird. 6.4. Leistungsträger, örtliche Agenturen, Freizeitleiterinnen/Freizeitleiter und sonstige Beauftragte des RV sind von diesem nicht bevollmächtigt, Reisemängel oder Zahlungsansprüche namens des RV anzuerkennen. 6.5. Die gesetzliche Obliegenheit des TN nach § 651 g Abs.1 BGB, reisevertragsrechtliche Gewährleistungsansprüche inner-halb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen, wird in Bezug auf den mit dem RV abgeschlossenen Reisevertrag wie folgt konkretisiert: a) Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der TN ausschließlich nach Reiseende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber dem RV geltend zu machen. b) Die Geltend-machung kann fristwahrend und nur gegenüber dem RV unter dessen Anschrift (siehe unten) erfolgen. c) Die Ausschlussfrist gilt nicht für deliktische Ansprüche und für Ansprüche aus Körperschäden des TN. 7. Rücktritt und Kündigung durch den RV: 7.1. Der RV kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der TN ungeachtet einer Abmahnung des RV oder der von ihm eingesetzten Freizeitleitung die Durchführung der Freizeit nachhaltig stört oder gegen die Grundsätze der Freizeitarbeit des RV oder gegen die Weisung der verantwortlichen Leitung verstößt. Die Freizeitleiterin/der Freizeitleiter ist zur Abgabe der erforderlichen Erklärungen vom RV bevollmächtigt und berechtigt. 7.2 Bei Minderjährigen ist er, nach Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten, berechtigt, die vorzeitige Rückreise

zu veranlassen, bei Volljährigen den Reisevertrag zu kündigen. Der RV wird, soweit dies unter Berücksichtigung der Besonderheiten der vertraglich vereinbarten Beförderung möglich ist (demnach z.B. nicht bei Busreisen mit gemeinsamer An- und Abreise) die vertraglich vorgesehene Rückbeförderung erbringen. Ist dies nicht möglich oder entstehen im Rahmen der vertraglichen Rückbeförderung Mehrkosten, gehen diese zu Lasten des TN, bzw. seiner gesetzlichen Vertreter. 7.3 Im Falle der Kündigung behält der RV den vollen Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge. 7.3 Im Falle der Kündigung behält der RV den vollen Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge. 7.4. Der RV kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindesteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten: a) Die Mindestteilnehmerzahl ist in der Teilnahmebestätigung anzugeben oder es ist dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung Bezug zu nehmen. b) Der RV ist verpflichtet, dem TN gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindesteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird. c) Ein Rücktritt des RV später als zwei Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig. d) Der TN kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den TN aus seinem Angebot anzubieten. Der TN hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Absage der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. 8. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen: 8.1. Der RV wird im Freizeitprospekt Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaften, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des TN und eventueller Mit-reisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen. 8.2 Der TN ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der RV nicht, unzureichend oder falsch informiert hat. 8.3 Der RV haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der TN ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der RV eigene Pflichten

verletzt hat. 9. Informationen zur Identität ausführender Luftfahrtunternehmen bei Flugreisen: 9.1 Der RV informiert den TN entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbe-förderungsleistungen. 9.2 Steht/stehen bei der Buchung die ausführende/n Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist der RV verpflichtet, dem TN die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald der RV weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird er den TN informieren. 9.3 Wechselt die dem TN als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird der RV den TN unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren. 9.4 Die Mitteilung über die ausführenden Fluggesellschaften im Rahmen der Informationspflicht des RV be-gründet keinen vertraglichen Anspruch auf die Durchführung der Luftbeförderung mit der/den genannten Fluggesellschaft(en), soweit sich ein solcher Anspruch nicht aus einer vertraglichen oder gesetzlichen Leistungspflicht des RV ergibt. Soweit dies demnach vertraglich in zulässiger Weise vereinbart ist, bleibt dem RV ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehalten. 9.5 Durch die vorstehenden Bestimmungen und die Unterrichtungen des RV über einen Wechsel einer Fluggesellschaft bleiben die Ansprüche des TN nach der in Abs. (1) bezeichneten Verordnung, aus sonstigen anwendbaren EG-Verordnungen sowie sonstige vertragliche oder gesetzliche Rechte unbe-rührt. 9.6 Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte Liste der Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedsstaaten untersagt ist, ist auf der Internet-Seite des RV abrufbar und in den Geschäfts-räumen des RV einzusehen. 10. Haftung: 10.1. Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit a) ein Schaden des TN weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt oder b) der RV für einen dem TN entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verant-wortlich ist. 10.2. Der RV haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des ver-mittelten Vertragspartners als Fremdleistungen gekennzeichnet werden, so dass sie für den TN erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des RV sind. Der RV haftet jedoch a) für Leistungen, welche die Beförderung des TN vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderung während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten, b) wenn und insoweit für einen Schaden des TN die Verlet-

zung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des RV ursächlich geworden sind. 11. Verjährung, Datenschutz: 11.1. Ansprüche des TN nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des RV oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des RV beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des RV oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des RV beruhen. 11.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in einem Jahr. 11.3 Die Verjährung nach Ziffer 11.1 und 11.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.11.4 Schweben zwischen dem Kunden und dem RV Verhandlungen über den An-spruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der RV die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. 11.5. Die für die Verwaltung der Freizeiten benötigten Personaldaten des TN werden mittels EDV erfasst und nur vom RV verwendet und nicht weitergegeben. 12. Rechtswahl und Gerichtsstand: 12.1. Auf das ge-samte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem RV und dem TN findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. 12.2. Soweit bei Klagen des TN gegen den RV im Ausland für die Haftung des RV dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des TN ausschließlich deutsches Recht Anwendung. 12.3. Der TN kann den RV nur an dessen Sitz verklagen. 12.4. Für Klagen des RV gegen den TN ist der Wohnsitz des TN maßgebend. Für Klagen gegen TN, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Ge-richtsstand der Sitz des RV vereinbart. 12.5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem TN und dem RV anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des TN ergibt oder b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedsstaat der EU, dem der TN an-gehört, für den TN günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften. © Diese Reisebedingungen sind urheberrechtlich geschützt; RA Noll, Stuttgart 2000 – 2009

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III

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Mein Glaube und ich. Ein Weg.

Weg und

Potenziale schlummern, gehen wir sie wecken

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Die reine Kommunikation

. Meditation

Ziel

Gottesbilder kennen lernen

Spiele Theorie und Praxis

Spiele Theorie und Praxis

Andacht Wie sag‘ ich’s weiter?

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Wie

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Sing & Pray [Kurs III macht’s.]

II

Sonntag I

III

!

IV

Montag I Bibletime Vom schwierigen Umgang mit herausfordernden Kindern

LeitungsStile und

ich

Kollegiale Beratung Auf Du und

III

Menschen begleiten I Oder

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Konflikte nerven – mach was draus!

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Du

Entwicklungspsychologie Grundlagen

Gruppenpädagogik

Rollenspiel. Das ist kein Spiel. Entwicklungspsychologie Grundlagen

Vom schwierigen Umgang mit herausfordernden Kindern

II

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IV

II

Dienstag

I

ab nach Hause!

IV

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Auswertung der Kurse parallel

Rolle des Mitarbeiters und der Mitarbeiterin

Die

Packen und putzen!

III

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Klassiker

Bibelarbeit kennen – wissen – verstehen It’s a

teilweise frei wählbare Module Beispiele: Lieder für Gruppen Medienkompetenz erweitern Andacht praktisch Bibelarbeit gestalten Gottesgaben – Geistesgaben Verkündigung: Was ich sage weiter? Hey, Alter! Erlebnispädagogik und Bibel Freizeiten und Ausflüge mit der Gruppe Gruppenspiele kennenlernen Zeitmanagement Geschichten erzählen Reden und Auftreten vor Gruppen Konfigruppen moderieren Cajon spielen lernen Kreativer Zugang zur Bibel mit Figuren Jugendverbandsarbeit: Ziele und Strukturen Verhalten in Gewaltsituationen

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abgesprochen ist, bleiben für dich 50,- Euro Eigenanteil (evtl. wird der Eigenanteil ebenfalls übernommen). Die Kostenübernahme bitte vorher mit einem Verantwortlichen vor Ort absprechen. Die Rechnung wird nach der Schulung zugesandt. Die Vertragsbedingungen von Freizeit und Reisen gelten auch für unsere Seminar und Schulungsangebote. Nach erfolgter Anmeldung gibt es eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Allen Teilnehmern wird ca. zwei Wochen vor der Schulung ein Infobrief zugesandt.

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jugendwerk Reutlingen (esjw) unterstützen das ejr. Die JULEICA erhält, wer die Kurse I und II besucht hat. Dazu gehören noch die Kurse „Grundlagen in Erste Hilfe“ und „Recht? Sicher! – Rechtsfragen in der Kinder- und Jugendarbeit“. Diese Kurse finden an Zusatzterminen statt.

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Die Herbstschulung bietet ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern theoretische Grundlagen und praktische Unterstützung für die Kinder- und Jugendarbeit. Neben den Schulungseinheiten ist es uns wichtig, gemeinsam unseren Glauben zu leben, indem wir mit der Bibel arbeiten, Gottesdienst feiern, beten und Lieder singen. Die Kurse werden von einem Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet. Der CVJM Pfullingen, der CVJM Reutlingen und das Evangelische Stadt-

Gelebter Glaube | Grundlagen der Verkündigung | Psychologie und Pädagogik | Wahlseminare | Spielpädagogik | Biographie und Gottesbilder | Rolle als Mitarbeiter/in | Kommunikation | Gottesdienstgestaltung | Mentoring | Konflikte | Gaben und Grenzen

Teilnehmer: Mitarbeiter/innen ab 14 Jahre Ort: Jugendherberge Bad Urach Termin: Freitag, 24. Oktober 2014 (17 Uhr) bis Dienstag, 28. Oktober 2014 (11:30 Uhr) Anmeldung bis spätestens 15.09.2014

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Ein Bibelwort. Eine Meinung. – Prediger 7,14 stag Freu dich, wenn du einen Glückstag hast. Und wenn du einen Unglück weißt nicht, was als Nächstes kommt. Wenn‘s mal nicht so gut läuft: zuversichtlich nach vorne schauen

hast, dann denke daran: Gott schickt dir beide, und du

und darauf vertrauen, dass Gott bei einem ist.

r Ve r a n s t a l t u n g s t e c h n i k u n d B a n d „ u n l i m i t e d “ Simon Biffart, Auszubildender zur Fachkraft fü

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im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Reutlingen

mitgestalten | dazulernen | zusammenarbeiten.

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams vom 1. Juli bis zum 30. September 2014 (oder auch nach Vereinbarung)

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mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit. Mindestens

18 Jahre alt zu sein und Führerschein zu haben, ist von Vorteil.

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n, in der Gruppenarbeit, auf Freizeiten und bei der Büroorganisatio

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Die Anstellung erfolgt beim Evangelischen Kirchenbezirk Reutlin gen für das ejr. Die Vergütung entspricht den Richtlinien eines Orientierungspr aktikums (mtl. 250,- Euro Taschengeld). Details zur Stelle gibt es bei Ralf Dörr am Telefon 07121/949960 oder 0170/3018719 oder per E-Mail: Ralf.Doerr@ejr.de Bewerbungen mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und Bild bitte an das Evangelische Jugendwerk Bezirk Reutlingen (ejr), Ralf Dörr, Oferdinger Straße 56, 72768 Reutlingen oder E-Mail an Ralf.Doerr@ejr.de

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Ein Bibelwort. Eine Meinung. – Hosea 10,12 t, dann Weisheit aber ist gut für dein ganzes Leben. Wenn du sie erwirbs steht Glück deinem und blicken Zukunft die in gsvoll kannst du hoffnun nichts mehr im Weg. .

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Toll, dich hier zu treffen! Konfirmanden- und Jugendarbeit „Ich habe angefangen richtig an Gott zu glauben und bin ihm näher gekommen. Ich weiß, dass er immer für mich da sein wird, egal was für Fehler ich habe oder tun werde. Dieses erste Betreuerjahr hat mir mehr gebracht als meine eigene Konfizeit“, schreibt eine junge Mitarbeiterin. Junge Menschen dazu einzuladen, ihr Leben im Vertrauen auf Jesus Christus zu gestalten. Darauf steh’n wir im ejr. Und das hat uns zu der Frage veranlasst: Wie können wir Gemeinden dabei unterstützen, Konfirmanden für den Glauben und die Gemeinde so zu begeistern, dass sie auch nach der Konfirmation dabei bleiben. Mit der Projektstelle zur Vernetzung von Konfirmanden- und Jugendarbeit (September 2011 bis August 2013) haben wir uns auf die Suche nach Antworten gemacht und diese Erkenntnisse gewonnen: Was nach der Konfirmation weitergehen soll, muss schon in der Konfirmandenzeit erlebt werden. Zwei Wege bieten sich an. Zum einen die Stärkung der Gemeinschaft der Konfigruppe, um diese Gemeinschaft nach der Konfirmation in einer Jugendgruppe fortzusetzen. Zum anderen das intensivere Ausprobieren von Mitarbeit und die verantwortliche Mitgestaltung von Gemeinde, die sich auch nach der Konfirmation weiter fortsetzen soll. Eine gelungene Mischung zwischen beiden Wegen bildet das Konfi-Team. Es ist ein Team von Ehrenamtlichen, das das Konfirmandenjahr verantwortlich mitgestaltet und sich zugleich selbst als eigenständige Gruppe erlebt, in der Gemeinschaft weiterbestehen kann. Diese Teams bringen viel Positives mit sich: Der Pfarrer bleibt nicht die einzige Bezugsperson für die Konfirmanden. In einer Zeit, in der sie sich vom Elternhaus lösen, finden sie in den Mitarbeitern wichtige Bezugspersonen.

Die Fragen und die Lebenswelt der Konfirmanden kommen besser vor. Das Team ermöglicht ganz andere Methoden und bereichert die Diskussion über Glaubensthemen. Sind Konfi-Teamer selbst in einer Jugendgruppe der Gemeinde oder tauchen im Sonntagsgottesdienst auf, werden sie sogar zu Brückenbauer in andere Angebote der Gemeinde. So wird Gemeinde für Konfirmanden zu einem Ort, an dem sie Freunde treffen. Bei all dem Positiven, was ich wahrnehmen konnte, zeigen sich aber auch zwei große Herausforderungen. Ein Team am Laufen zu halten, ist nicht immer einfach. Leichter wird es, wenn man Erwachsene als Teamleiter gewinnen kann. Aber die größte Herausforderung: Um Konfirmanden für den Glauben und die Gemeinde zu begeistern, reicht es nicht nur die Methoden und Bezugspersonen zu verändern. Vielmehr braucht die ganze Gemeinde ein Bewusstsein für einen veränderten Umgang mit Konfis, der nicht heißt: „Wann wirst du endlich wie wir?“, sondern „toll, dich hier zu treffen! Ich bin gespannt, wie du unsere Gemeinde bereicherst.“ Dies zu vermitteln ist nicht leicht, aber andernfalls laufen die aufgebauten Beziehungen allzu schnell wieder ins Leere und haben keinen positiven Effekt in die Gemeinde und Jugendarbeit hinein. Das Projekt endet, der Arbeitsbereich geht weiter. Zurzeit arbeiten wir am „Netzwerk KAJA“ mit dem Ziel, Gemeinden weiterhin in diesem wichtigen Arbeitsfeld zu unterstützen. Nähere Informationen auf www.ejr.de Jürgen Braun J u e r g e n . B r a u n @ e j r. d e

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Bei der Verwirklichung der Projektstelle haben wir Unterstützung von der Paul-Lechler-Stiftung, der Danzer-Stiftung und dem Innovationsfond der Evangelischen Landeskirche in Württemberg erhalten. Vielen Dank dafür! Für Interessierte findet sich die ausführliche Projektdokumentation zum Download unter: www.ejr.de/pdf/Projektdokumentation_KaJa.pdf


annehmen

Kein Mädchen ohne Zukunft

Projekt: Mädchenarbeit

Wer sich geliebt weiß, kann zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wer sich angenommen fühlt, kann andere Menschen ebenfalls annehmen. Die Projektstelle „Mädchen und Zukunft“ hat das Ziel, dass sich viele Mädchen geliebt und angenommen fühlen. Sie sollen wissen, dass sie wertvoll sind. Sie sollen spüren, dass das Leben sie trägt und Gottes liebevolle Hand ihnen einen festen Halt gibt. Um dieses Ziel zu erreichen, beschreitet das ejr viele unterschiedliche Wege. Vernetzung mit verschiedenen kirchlichen und kommunalen Institutionen: Der Blickwinkel wird vergrößert und neue Ressourcen werden freigesetzt. Freizeiten und andere besondere Aktionen: Teilnehmerinnen und Mitarbeiterinnen haben Zeit, intensiv zusammen zu leben und miteinander Gespräche über Gott und die Welt zu führen. Projekte in Gemeinden: Die Mädchen können ganz speziell angesprochen werden und es wird auf ihre Bedürfnisse eingegangen. Denn Mädchen brauchen Räume, in denen ihre eigenen Fragen und Themen zu Wort kommen können. Orte, an denen sie unter sich sein können. Die Möglichkeit, sich völlig frei auszuprobieren. Da stellt sich natürlich die Frage: Was genau wollen Mädchen ausprobieren? Was möchten sie lernen? Worüber wollen sie reden? Was ist ihnen wichtig? Um das herauszufinden, wurde ein Fragebogen entwickelt. Je mehr Mädchen diesen ausfüllen, desto besser können wir im ejr auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Die Fragebögen gibt es z.B. bei fit4life, bei upgrade_Die Schulung und im Konfirmandenunterricht. Sie sind auch im Internet zu finden unter www.ejr.de. An alle Jugendlichen: Bitte einfach kurz ausfüllen!

beiterinnen, Teilnehmerinnen von anderen Jugendkreisen und jedes andere Mädchen, das dazu kommen möchte. Allen ein herzliches Willkommen! Die Mädchen erwartet ein monatliches Treffen mit verschiedenen Themen. Natürlich: Girls only. Diesem ersten Projekt sollen weitere folgen. Die Gemeinden können, begleitet von Jennifer Hölz, neue Ideen entwickeln und durchführen. Jede kann sich selber fragen: Soll in meiner Gemeinde ein neues (oder ergänzendes) Projekt für Mädchen initiiert werden? Es könnte einmal im Jahr oder wöchentlich stattfinden, es könnte ein Event für Teilnehmerinnen eines Mädchenkreises oder ein Schulungsabend für die Mitarbeiterinnen sein. Es ist ein Wochenende für Konfirmandinnen oder ein Projekt in der Schule möglich. Es gibt viele unterschiedliche Themen, die in der Mädchenarbeit wichtig sind: Alltägliches, wie der Umgang mit dem eigenen Körper, Grenzen setzen, persönlicher Glaube, Lebensplanung, Berufswahl, Gaben und Grenzen, Freundschaften usw. sind relevant für die Mädchen. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, besondere Bereiche anzusprechen, z.B. Essstörungen, körperliche oder sexuelle Gewalt oder Mobbing. Die Mädchen sollen lernen, diese Themen für sich selber positiv zu beantworten. Dann können sie das Gefühl haben: Ich bin angenommen. Ich bin geliebt. Jennifer Hölz J e n n i f e r. H o e l z @ e j r. d e

Das erste Mädchenprojekt startet in Pfullingen. Initiator ist der CVJM Pfullingen, der gemeinsam mit Jugendreferentin Jennifer Hölz – Ansprechpartnerin für Mädchenarbeit im ejr – die Konzeption und Durchführung für das Projekt erarbeitet. Geplant ist, dass es ab Herbst ein Angebot für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren geben wird. Eingeladen sind alle: junge Mitar-

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Herbst 2014 bei uns im ejr


ernstnehmen

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Wir müssen uns verändern Schule und Jugendarbeit

„Die Veränderungen in der Schullandschaft stellen die traditionellen Formen der Jugendarbeit in Frage. Deshalb müssen wir diese Veränderungen beachten und die Dienstaufträge der Jugendreferenten weiterentwickeln.“ Davon waren alle überzeugt, als der Bezirksarbeitskreis (BAK) in der ersten Sitzung nach seiner Wahl im Jahr 2005 zusammenkam. Die Ganztagsschule, von Gemeinschaftsschulen war noch nicht die Rede, schien eine Gefahr für die Jugendarbeit zu werden. Aber diese Einschätzung ist falsch, war der BAK schließlich überzeugt und meinte: Es kann nicht darum gehen, den methodischen status quo um seiner selbst willen zu erhalten, sondern darum die Methoden zu ändern, wenn die Motive bleiben sollen, nämlich Kinder und Jugendliche mit dem Evangelium in Berührung zu bringen. Und so haben wir uns aufgemacht – dorthin, wo Schülerinnen und Schüler die meiste Zeit des Tages verbringen, auch wenn sie manchmal mit den Gedanken ganz woanders sind. Nach dem Motto: Wenn unsere Hauptamtlichen mit Jugendlichen gut können, dann können sie das auch in der Schule. Die Schulen, die wir ausgewählt haben und mit denen eine Zusammenarbeit realisiert werden konnte, sind ein Ausschnitt. Wir haben uns von Anfang an auf Hauptschulen konzentriert, die heute meist Werkrealschulen sind. Drei Bezirksjugendreferenten haben je sechs Stunden Religion in ihrem Dienstauftrag und weitere Prozente des Dienstauftrags für Betreuungsangebote an den Schulen. In enger Kooperation mit dem Schuldekan gelang es, die Dienstaufträge entsprechend zu gestalten. Die Schulen, mit denen das ejr in den vergangenen acht Jahren kooperiert hat, seien hier genannt: Matthäus-Beger-Schule, Schillerschule Reutlingen, Gerhart-Hauptmann-Schule, Bildungszentrum-Nord (BZN), Auchtertschule Degerschlacht, Friedrich-List-Gymnasium, Theodor-Heuss-Schule, Hermann-Hesse-Realschule (alle Reutlingen), Laucherttalschule Gammertingen, Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen, Ev. Fachschule für Sozialpädagogik, Tübingen. Die Projekte, die zum evangelischen Religionsunterricht hinzukamen, sind so vielfältig, wie die Jugendarbeit: Erlebnispädagogik, Gitarrenkurse, Junior-SMP (SchülerMentoren-Projekt), Einrad-AG, Spiel- u. Sport-AG, Rollstuhl- u. Inklusionsparcours, geschlechtsspezifischer Religionsunterricht, Schulgottesdienst, AG Umwelt u. Soziales, Aktions- u. Spielraumforschung, AG Hilfe für Afrika, Andachten im Advent, CajonProjekt, Lars u. Lisa, Cybermobbing-AG, AG Breakdance, Begleitung bei Schullandheimen, Mentorenausbildung an Gymnasien und ein einmaliges WVR-Projekt (Wirtschaft Verwaltung Recht) an einer Realschule, das sich mit unseren Kunstprojekten zur Jahreslosung verbinden ließ. Die Schüler haben das Catering, Security und Moderation einer Vernissage verantwortet. In acht Jahren sind gute Kontakte zu den Rektorinnen und Lehrern entstanden, vielfach in so guter Zusammenarbeit, dass wir schon auch über ein neues Projekt nachdenken. Dieses Projekt bedeutet die Umkehrung der bisherigen Verhältnisse und ist für uns deshalb besonders spannend. Bisher sind unsere Jugendreferenten als Religionslehrer in Schulen gegangen. Warum kann nicht auch andersherum ein Lehrer in unser Hauptamtlichenteam stoßen? Wir könnten doch einen Lehrer zu 25 % ins Team holen. Von diesem Weg erhoffen wir uns eine verbesserte Sichtweise auf die doch auch fremde Welt namens Schule, aber auch den Transfer in Schulen hinein. Denn ein solcher Lehrer, könnte Erfahrungen bei uns in der Jugendarbeit machen und diese in die Lebenswelt Schule transportieren. So würden beide Seiten von den Erfahrungen der anderen profitieren. Denn hinter alledem verbergen sich Geschichten, Begegnungen, Erlebnisse und Perspektiven von Menschen und darum geht es: Jugendliche sollen genau das gewinnen. Nur so werden wir sie als Mitwirkende gewinnen und sie kommen mit dem Evangelium in Berührung. Ralf Dörr R a l f . D o e r r @ e j r. d e

Aus dem Radio Ralf Dörr hat in einem Gespräch mit radio m, der Hörfunkagentur der Ev.-meth. Kirche Stellung genommen zur Frage: Bedroht die Ganztagesschule die Jugendarbeit? Was es auf www.radio-m.de daraus zu hören gibt, gibt’s hier zu lesen. „Die Ganztagsschule bedroht unsere Jugendarbeit.“ Das ist das neue Klagelied vieler Sportvereine, Musikvereine, aber auch der kirchlichen Jugendarbeit. Denn, wo die Schule sich immer weiter ausbreitet, können Jugendliche nicht mehr gleichzeitig ein Instrument lernen, oder Tore schießen. Bringt die Ganztagesschule die Jugendarbeit wirklich so ins Straucheln? „Nein“, sagt Ralf Dörr vom Evangelischen Jugendwerk. „Ganztagesschule – zunächst einmal hat man den Eindruck, das belegt den ganzen Tag. Ich glaube, dass das so ne Art Gespenst für die Verantwortlichen in der Jugendarbeit und in den Kirchengemeinden ist.“ Gespenstisch wenig Zeit bleibt da für klassische kirchliche Jugendarbeit. Wo soll die da überhaupt noch stattfinden? Ralf Dörr, leitender Referent im Evangelischen Bezirksjugendwerk Reutlingen meint: „Umdenken und dann rein in die Schule mit extra Angeboten? Dass man mit einer Klasse Cajons gebaut hat, um nachher dann auch in Kooperation mit Werklehrer und Musiklehrer Aufführungen mit Trommeln, Percussion etc. zu machen.“ Außerdem setzt Dörr auf Jugendarbeit mit Mehrwert. Jugendliche sollen langfristig von kirchlichen Angeboten profitieren. Eine besondere Chance: Schulung und Ausbildung. „Schulungsarbeit, die wir zugeschnitten auf verschiedene Altersgruppen machen. Von der Ausbildung zur JugendleiterCard und Erfahrenere lassen sich als Mentoren für die Jüngeren ausbilden. Dann in unserem Bereich natürlich, was das biblisch-theologische Wissen und die Ausbildung dafür angeht, zu lernen, was steht in der Bibel und wie kann ich das auslegen und wie kann ich das weitersagen?“ Die Nachfrage für solche Angebote sei da, versichert Ralf Dörr. Wer die Ganztagesschule trotzdem für eine Gefahr für die kirchliche Jugendarbeit hält, dem rät er: „Das Gespräch mit den Lehrern, mit den Schulleitern zu suchen, sich einfach mal einzulassen auf diese „Lebenswelt Schule“, weil es sonst ein Gespenst bleibt und dann zu überlegen, wo gibt es Möglichkeiten entweder der Zusammenarbeit oder dass man sich drauf einstellen kann, wo sind die Freiräume für Kinder und Jugendliche. Danach hat man sich schon immer richten müssen.“


mitgestalten

r e d o k i s u m n e h c r i K ? d n a r s t r O m a e n u e Sch Musik braucht Freiheit Jungbläsertag 2013: Ein voller Erfolg mit über 30 jungen Menschen, die unter der Leitung von Bezirksposaunenwart Eberhard Kappus geprobt und am Folgetag am Bezirksposaunentag teilgenommen haben. Viele junge Menschen haben den Weg zur kirchlichen Musik durch die Posaunenchöre gefunden. Jung und Alt, von Sopran bis Bass, zur Freude der Menschen und um Gott zu loben, in Gottesdiensten, Krankenhäusern und Seniorenheimen – das ist das weite Feld, das Posaunenchöre immer wieder aktiv beackern. Seit Herbst 2010 kümmert sich eine Projektgruppe im ejr um die Unterstützung der Jungbläserarbeit. Im Jahr 2014 wird es im Frühjahr eine Jungbläserfreizeit geben, im Herbst ein Jungbläsertreffen. Konficamp mit der Band „unlimited“: Bunte Musik und Konfirmanden in ihrem Bann. Schön, dass es musikbegeisterte Menschen gibt, die die Jugend- und Gemeindearbeit durch Musik gestalten. Diese Arbeit wollen wir im ejr weiter ausbauen und unterstützen.

Musik braucht einen Ort. Nachbarn sollten sich durch stundenlanges Proben nicht gestört fühlen, die Bands sollten aber auch stundenlang proben können. Kirchengemeinderäte können hier einiges bewegen, kreatives Nachdenken kann neue Wege eröffnen: Eine Scheune am Ortsrand, eine Garage, die mit einfachen Mitteln zum Probenraum umgebaut wird. Wenn solche Räume frei zugänglich sind für die Jugendlichen aus der Gemeinde, kann manches wachsen! Zeit für Stärken. Der große Segen der Jugendarbeit sind die vielen Begabungen und Stärken, mit denen der Schöpfer junge Menschen ausgestattet hat. Aber es braucht Zeit und offene Augen sie zu entdecken. Diese Zeit müssen wir uns nehmen. Dann können wir Altbewährtes fortführen und neue musikalische Wege gehen. Vielleicht entsteht eine Gruppe, die sich am „DigiEnsamble Berlin“ orientiert: Musik auf Smartphones und Tablets! Pétur Thorsteinsson p e t u r. t h o r s t e i n s s o n @ e j r. d e

Ten Sing. Im CVJM Reutlingen geht es wieder nach der norwegischen Idee zu: Bühnenshow mit Chor, Band, Tanz und Theater und offen für junge Leute zwischen 13 und 19 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, geprobt wird jeden Freitagabend in der Kreuzkirche. So wird Jugendlichen eine Gelegenheit zum Ausprobieren und Entdecken geboten. Miteinander Musik machen bedeutet für viele Jugendliche, dass es attraktiv wird, aktiv in der Kirche mitzumachen. Musik für den Glauben. Musik bedeutet Jugendlichen viel und sie ist in der Lebenswelt Jugendlicher stark verankert. Traditionelle Kirchenmusik aber eher selten. Deshalb ist die Jugendarbeit gefragt, neue Zugänge für junge Menschen zur Musik in der Kirche zu suchen. Wir im ejr sind davon überzeugt: Wo Jugendliche die Möglichkeit haben, eigene Bands in der Kirche zu gründen, da finden sie von sich aus neue Wege zu Kirche und Glauben. Also wollen wir Wege der aktiven musikalischen Mitgestaltung junger Menschen in der Kirche suchen.

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dazulernen

„Lernt von mir“ Mannomann, das kann man lernen! Bildungspolitiker und -experten fordern es, die Jungscharen machen es seit fast 100 Jahren: das ganzheitliche Lernen fördern und das auch noch spielerisch. Wenn Kinder bei Geländespielen, beim Quiz oder Basteln einer Sache nachspüren und dadurch Spuren im Gedächtnis bleiben. So funktioniert Jungschar, so funktioniert Lernen. Heute gibt es in fast allen Gemeinden des Kirchenbezirks mindestens eine Jungschargruppe. Woche für Woche bereiten viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für viele Kinder im Grundschulalter die Jungscharstunde vor, in der die Kinder von Gott hören, sich selbst und andere mehr kennenlernen, nachspüren, ausprobieren können. Aber hier beginnen auch viele Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und für sich selbst Neues zu erspüren. Aber bei aller fast 100-jährigen Tradition: Jungschar gibt’s nicht einfach so. Sie braucht Mitarbeiter, die sich den Kindern immer wieder neu widmen und das unter wechselnden äußeren Bedingungen. Wenn die G8-Stundenpläne Terminprobleme machen, um weiterhin in der Jungschar mitzuarbeiten, oder der Nachmittagsunterricht der Kinder nicht mehr zum gewohnten Jungschartermin passt. Vom ejr aus unterstützen wir gerne die Jungscharen im Bezirk, z.B. wenn Mitarbeiter eine neue Jungschargruppe starten möchten, aber niemand vor Ort sie begleiten kann. Aber wir machen auch selbst Jungschararbeit. Die größeren Highlights sind der Bezirksjungschartag und das Jungscharzeltlager. Das Besondere am Jungschartag ist für die Kinder, dass sie beim Gottesdienst und einem großen Spieleparcours andere Jungscharen aus anderen Gemeinden kennenlernen und erfahren: „Wir sind nicht die einzigen, die in die Jungschar gehen.“

Ein Bibelwort. Eine Meinung. – Prediger 2,24 und genieEs gibt für den Menschen nichts Besseres als essen und trinken ihm von nicht hängt Glück dieses ßen, was er sich erarbeitet hat. Doch selbst ab: Es ist ein Geschenk Gottes. Ohne ihn Wir dürfen niemals vergessen, was wir Gott zu verdanken haben. nicht gar haben, Leben unserem in wir könnten wir die ganzen Dinge, die Gut und Hab unser und sagen zu DANKE genießen. Deshalb ist es wichtig, bewusst zu erleben. Viktoria Pressler, Schülerin und im Team von fit4life

Das Jungscharzeltlager ist ein schöner Start in die Sommerferien. Die Kinder spüren dem Leben in vielerlei Weise nach, wenn sie bei Geländespielen in der Schöpfung unterwegs sind, das Rauschen des Regens auf dem Zeltdach hören und die Kraft des Winds spüren, der nachts am Zelt rüttelt. Oder wenn der Tag nicht nur mit dem Sonnenaufgang beginnt, sondern auch mit dem Lob Gottes, wenn sie sich selbst und andere in der Gruppe neu erleben und durch biblische Geschichten etwas von Gott erfahren. Für viele junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Jungscharlager der optimale Einstieg in die Mitarbeit auf Freizeiten und zu den Schulungen des ejr. Im geschützten, überschaubare Rahmen eingebettet in ein großes Mitarbeiterteam können sie sich auszuprobieren, ihre Gaben entdecken und entfalten. Bei einzelnen Jungscharen vor Ort ist auch „MANNOPOLI“ eine tolle Sache. Auf spielerische Art diskutieren sich Jungs auf einmal die Köpfe heiß und lernen miteinander zu reden, eigene Position zu finden und zu begründen und den eigenen Glauben ins Spiel zu bringen. Gerade weil Jungs manche Dinge erst mal „unter sich“ besprechen (geht Mädchen sicher auch so J ). Gerne komme ich damit auch in Jungengruppen im Bezirk. Vielleicht aber auch mal was für Bildungspolitiker. To b i a s W a g n e r To b i a s . W a g n e r @ e j r. d e

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zusammenarbeiten

Ich, du, wir – wie? „Manuela, ich habe eine neue Klasse bekommen. Die 7er können noch nicht so miteinander. Kannst du bitte mal für einen Vormittag vorbei kommen und mit uns Teamübungen machen?“ – Solche oder ähnliche Anfragen erreichen mich immer wieder. Zusammenarbeit ist in allen Bereichen unseres Alltags wichtig; bei der Arbeit, in der Schule, zu Hause, im Konfis, im Sportverein, in der Gemeinde – überall, wo Menschen einander begegnen. Die Erfahrung zeigt: Manchmal fällt das Zusammenarbeiten mit anderen nicht leicht. Nicht nur an sich selbst denken, auf andere achten – einige müssen das erst lernen. Genau das wollen wir mit dem e_team im ejr unterstützen. Mit teamfördernden Übungen und erlebnispädagogischen Methoden, die Zusammenarbeit verlangen, fordern wir Gruppen heraus, trainieren ihre Teamfähigkeit und reflektieren gemeinsam das Erlebte.

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Das e_team, das neben Manuela Mayer aus zehn erfahrenen Ehrenamtlichen besteht, will andere durch ihr Knowhow begeistern. Es kann angefragt werden von Gruppen für einzelne EP-Einheiten (ca. 1,5 Stunden) oder größere Aktionen, wie z.B. eine Höhlentour oder Übungen in einem Niederseilparcours. Immer mehr nehmen Pfarrer dieses Angebot wahr. Das freut uns sehr. Bei allen Aktivitäten steht der Einzelne im Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt auf der Teambildung. Die Teilnehmer lernen in ihren Gruppen zusammenzuarbeiten, indem sie Aufgaben lösen, reflektieren und diese Erfahrungen über die EP-Einheit hinaus in ihren Alltag mitnehmen. Nicht immer ist unsere Aufgabe leicht. Wenn wir für Aktionen „einfliegen“, nehmen wir zwar manches wahr, kennen die Hintergründe der Jugendlichen aber oft nicht und begleiten sie danach auch nicht weiter. Das geschieht in der Gruppe vor Ort. Ohne uns. Mit dieser Schwierigkeit müssen wir leben.

Trotzdem können wir durch unsere Angebote vermitteln, was uns am Herzen liegt: In einem Team sind alle wertvoll! Die Ruhigen und die großen Macher, die Kritischen und die Initiativen, die Fürsorglichen und die Zurückhaltenden: Das wollen wir rüberbringen und sind bemüht, alle Gruppenteilnehmer zu integrieren. Neben den pädagogischen Zielen verbinden wir auch unseren christlichen Glauben mit EP-Erfahrungen. Wir wollen den Teilnehmern deutlich machen, dass jeder einzelne von ihnen wertvoll ist, für seine Gruppe, Klasse, sein Team. Zusammenarbeit ist wichtig, nicht nur im e_team an sich, sondern auch in den Gruppen/Kreisen, bei denen wir zu Gast sind. Dazu möchten wir ermutigen und unterstützend zur Seite stehen. Praktisch sieht das unterschiedlich aus. In Teamübungen wie „Die Flussüberquerung“ wird geübt, aufeinander zu achten. Bei der Schwebeplatte ziehen alle an einem Strang. Beim Klettern wird Vertrauen gewagt und Verantwortung wahrgenommen. In der Höhle kommt mancher an seine Grenzen, aber gemeinsam schaffen wir es. Zusammenarbeiten macht Spaß! Dazu will das e_team anspornen. Und so stehen am Ende des Tages oft Sätze wie: „Der Tag hat meiner Klasse gut getan. Es ist jetzt zwar nicht alles plötzlich im Lot, aber ich verstehe Einzelne besser und wir können Dinge wieder aufgreifen, die wir bei den Übungen erlebt haben. Danke!“ Manuela Mayer M a n u e l a . M a y e r @ e j r. d e


@last „Ich habe Glück gehabt!“ „Ich erinnere mich an Tage voller Glück: Tage, an denen ich mein Leben bejaht und geliebt habe; Tage, an denen viel gelungen ist und Wichtiges sich gegenüber Nebensächlichem durchsetzen konnte; Tage, in denen ich mich angenommen fand; Tage voll Liebe. Aber nicht einmal solche Tage kommen mir „heil“ vor; auch in ihnen wohnt Unruhe und Ungenügen. Manchmal zerbricht so ein Tag, ohne dass man es sich erklären kann. Über Nacht geht Glück spurlos und grundlos verloren – der nächste Morgen ist düster. Dagegen bin ich wehrlos. Seinem Glück ist man ebenso ausgeliefert wie seinem Unglück. Hiob fällt mir ein, dessen Glück am hellen Tage im Nu verging, ohne dass er sich etwas hätte zuschulden kommen lassen. – Den reichen Kornbauern sehe ich mit dem wohlen Gefühl, alles für einen langen Winter getan zu haben, ins Bett steigen und morgens nicht mehr aufwachen. – Über Josef, den Jakobs-Sohn, ist mehrfach zu lesen, dass er darum so erfolgreich in Ägypten gewesen sei, weil der Herr zu allem, was er tat, „Glück gab“. Nichts anderes spricht sich in solchen Geschichten aus als die Erfahrung, dass man sich sein Glück nicht selbst schaffen kann, oder anders herum: dass man, um glücklich zu sein, angewiesen ist auf Geschenktes, auf nicht Verdientes. „Ich habe Glück gehabt“, sagt eine und meint: Dafür kann ich nichts. Es ist mir halt so passiert. Über das Glück lässt sich nicht

verfügen! Darum haben die Geschichten von Hiob, vom reichen Kornbauern und vom erfolgreichen Josef recht. Ich möchte Mut machen, das Glück zu suchen. In den Seligpreisungen werden von Jesus gerade diejenigen glücklich gepriesen, die unter den nach wie vor gegebenen Umständen am schlechtesten wegkommen. Das deutet darauf hin, dass Glück den Mut zum Widerspruch oder zur Unterscheidung von dem, was allgemein gilt, voraussetzt. Scherben bringen Glück! Wer so sein Glück sucht, wird sich zueigen machen können, was Paulus sagt: „Obwohl ich von allen Seiten bedrängt bin, werde ich nicht erdrückt. Obwohl ich oft nicht mehr weiterweiß, verliere ich nicht den Mut. Ich werde verfolgt, aber Gott verlässt mich nicht. Ich werde niedergeworfen, aber ich komme wieder auf. Ich erleide fortwährend das Sterben Jesu an meinem Leib, damit auch sein Leben an mir sichtbar werde“ (2. Korintherbrief 4,8-10). In solchen Bruchstücken liegt das Glück der Menschen.

Dr. Jürgen Mohr, wie immer beim KonfiCamp dabei, im Gespräch mit Ralf Dörr

Glückwünsche

von Kurt Marti Dass du dir glückst Dass dir das Glück anderer glücke Dass durch dich ein oder zwei Menschen besser sich glücken Dass das Glück dich nicht blende für das Unglück anderer Dass du dir glückst auch im Unglück Dass eine Welt werde, wo zusammen mit dir viele sich glücken können.

ejrTeam

D r. J ü r g e n M o h r, D e k a n

faCts Das Jahresprogramm

Evangelisches Jugendwerk Bezirk Reutlingen Oferdinger Straße 56 72768 Reutlingen fon 07121 / 949960 fax 07121 / 9499619 mail info@ejr.de

Herausgeber: Evangelisches Jugendwerk Bezirk Reutlingen

Layout: agenturkrauss.de, Herrenberg

Redaktion: Katja Brändle, Ralf Dörr (verantwortlich), Gerrit Mathis, Jürgen Braun, Eileen Ruck, Michael Wagner.

Erscheinung: jährlich

Bildnachweis/Textnachweis: S. 6,11 Mayer-Traulsen; S. 1, 5, 7, 12, 13, 14, 15, 16, 22, 31, 28 ejr-Archiv; Porträts der Autorenseiten 25 bis 30 alle privat/S. 31 Kurt Marti, zitiert aus weboase.ch

Auflage: 3000 Exemplare

Geschäftskonto: Volksbank Reutlingen | BLZ 640 901 00 | Nr. 56 498 012 IBAN DE41 6409 0100 0056 4980 12 | BIC VBRTDE6R Projektkonto: Kreissparkasse Reutlingen | BLZ 640 500 00 | Nr. 100 032 820 IBAN DE10 6405 0000 0100 0328 20 | BIC SOLADES1REU

Druck: Druckerei Zaiser

Redaktionsschluss für faCts 2015: 15. Oktober 2014 Anzeigenschluss für faCts 2015: 30. September 2014

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