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INITIATIVE

EEBUS VERBINDET: TECHNOLOGIEN, MÄRKTE, MENSCHEN.


Die EEBus Initiative e.V. Wir vernetzen die führenden Unternehmen, Verbände und Akteure der deutschen und internationalen Energie-, Telekommunikationsund Elektrowirtschaft. Gemeinsam entwickeln wir EEBus als offenes, standardisiertes und konsensorientiertes Vernetzungskonzept. Startend mit der Verbindung von Smart Grid und Smart Consumern, entwickeln wir unseren Ansatz über Smart Home und Smart Building hinaus zu einem ganzheitlichen Konzept für nahezu alle Smart Devices. Durch unsere gebündelte Stärke und Kompetenz eröffnen wir so einen neuen, übergreifenden Markt für smarte Konnektivität. Das Ziel: ein Plus an Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit zum Wohl von Verbrauchern, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.


EEBus verbindet: Technologien, Märkte, Menschen. Die Herausforderung: eine zukunftsfähige, sichere, effiziente Infrastruktur für smarte Netzwerke Die Energiewende in Deutschland und neue Energiekonzepte weltweit sind eine große Herausforderung für Politik, Industrie und Privathaushalte. Die ambitionierten Ziele hinsichtlich der Effizienzsteigerung, CO2Reduktion und des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien lassen sich nur durch konzertierte und abgestimmte Aktionen unterschiedlichster Marktteilnehmer realisieren. Aber sie bieten auch die Chance für einen Technologieschub! Die Energiewende ist ein Innovationstreiber für die Vernetzung bisher getrennter Märkte: Energieerzeugung, Stromnetze, Gebäude, Verbrauchsgeräte, Mobilitätskonzepte, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Sicherheitslösungen wachsen zusammen. Zu einem neuen großen Zukunftsmarkt. Das „Internet der Dinge“ wird Realität. Unser Weg: ein universeller, praxisorientierter, offener Standard Diese große Herausforderung kann nicht durch geschlossene Systeme oder Insellösungen für einzelne Märkte gemeistert werden. Deshalb glauben wir an die Notwendigkeit eines offenen, branchenüber greifenden, konsensorientierten und standardisierten Vernetzungskonzeptes für Smart Grid und Smart Home. Als Basis nutzen wir das im Rahmen der E-Energy-Initiative der Bundesregierung erstellte EEBus-Konzept und entwickeln es weiter zu einem breit akzeptierten und internationalen Standard. Diesen werden wir gemeinsam mit den führenden Unternehmen, Verbänden und Akteuren der deutschen und internationalen Energie-, Telekommunikations- und Elektrowirtschaft im Markt etablieren. Das gemeinsame Ziel: ein neuer Markt und ein Plus an Effizienz, Umweltschutz, Komfort und Sicherheit Der smarte Zukunftsmarkt kann nur durch kollektives Handeln aller beteiligten Partner möglich gemacht werden. Die gemeinsame Vision und das zielgerichtete Handeln der wichtigsten Marktteilnehmer ermöglichen die Energieeffizienz des Gesamtsystems, geringere Emissionen bei gleichzeitig steigendem Komfort und stabiler Versorgungssicherheit. Nur so können Verbraucher, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen vom technologischen Fortschritt profitieren. Gestalten Sie die Zukunft mit! Bringen Sie als Mitglied Ihr Wissen, Ihre Kompetenz und Ihre Anforderungen bei der EEBus Initiative e. V. ein. Beschreiben, definieren und standardisieren Sie mit uns die Inhalte der smarten Zukunft und bauen Sie aktiv von Anfang an mit am Fundament einer vollständig konnektiven Welt.

24 Mrd. vernetzte Smart Devices im Jahr 2020 weltweit

35%

Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung 2020 laut Vorgabe der Bundesregierung

EU–Vorgaben für 2020: 20 % Anteil erneuerbarer Energien

24 Mrd. – aus „M2M Forecast Database” von Machina Research, 2011 35 % – laut Kabinettsbeschluss der deutschen Bundesregierung, 06/2011

Smart Grid Stabile Einbindung erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugung durch umfassendes Energie-Last-Management

EEBus

Smart Consumer Steigerung von Effizienz, Ökologie, Komfort und Sicherheit durch übergreifende Konnektivität in den Bereichen: Smart Home, Smart Building, Smart Industry, E-Mobility (inhome)


Vorwort des Vorstandes. „Die EEBus Initiative e. V. ist die offizielle Plattform für Normungsinitiativen und Meinungsbildung zu smarten Zukunftstechnologien. Wir verbinden Technologien, Märkte und Menschen.“

Peter Kellendonk (1. Vorsitzender) Geschäftsführer Kellendonk Elektronik GmbH

Was zeichnet heute erfolgreiche Unternehmen und moderne Gesellschaften aus? Dass sie auf neue Entwicklungen fl exibel reagieren können und kooperativ zu Lösungen kommen, die das Leben für alle Beteiligten besser machen. Bereits seit einiger Zeit ist vom zukünftigen Milliardenmarkt mit intelligenten Geräten, vernetzten Häusern und smarten Stromzählern zu lesen. Aber erst mit der Energiewende in Deutschland und klaren energiepolitischen Zielvorgaben auf europäischer Ebene wurde ein Innovationsdruck erzeugt, der alle Player zum Handeln drängt, und zwar zum gemeinsamen Handeln. Denn klar ist: Die smarte Zukunft wird nicht durch Insellösungen erfolgreich. Durch intelligente Vernetzung lassen sich im Gesamtsystem massive Energiepotenziale durch Lastverschiebung heben und gleichzeitig öffnen sich völlig neue, aussichtsreiche Märkte. Smart Grid und Smart Home werden aber nur dann zur Erfolgsstory, wenn sich die wichtigsten Marktteilnehmer auf eine einheitliche und übergreifende Plattform einigen. Das gemeinsame und zukunftsoffene „System“ wird zum entscheidenden Faktor, um diesen Markt als Ganzes zu realisieren. Das im Rahmen des E-Energy-Programms der Bundesregierung entwickelte Vernetzungskonzept EEBus legt die Grundlagen für das System. Durch die Einbringung dieser Lösung in nationale, europäische und internationale Normungsprozesse wird somit ein offener und allgemein akzeptierter Standard geschaffen. So wird der Zukunftsmarkt erschlossen und Unternehmen erlangen Investitionssicherheit für ihre Innovationsprojekte. Die zahlreichen Mitglieder der EEBus Initiative e. V. haben diese Chance erkannt und gestalten die Zukunft aktiv mit. Führende Marktteilnehmer verleihen dem Technikkonzept die benötigte Durchsetzungskraft und Akzeptanz am Markt. Bereits heute stehen zahlreiche Geräte bereit – von der Waschmaschine bis zum Wechselrichter, von der Ladesäule für Elektroautos bis zur Wärmepumpe –, die auf Basis des EEBus-Konzeptes interagieren.

Dr. Bernhard Thies (2. Vorsitzender) Geschäftsführer DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE

Denn nur durch klar definierte Schnittstellen und Inhalte können die Innovationen jedes einzelnen Unternehmens ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten. Deshalb bringen unsere Mitglieder die Erwartungen ihrer Anwender in Form von User Stories ein und schaffen damit die Basis für eine übergreifende, gemeinsame Sprache. Nur mit einem einheitlichen System lassen sich verschiedenste Technologien wie die IP-Welt der Energiewirtschaft mit der bis dato mehrheitlichen Nicht-IP-Welt der


8.500.000.000 Watt Lastverschiebungspotenzial pro Tag Seit 2003 hat sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 7,5 % auf über 23 % erhöht. Die Bundesregierung hat einen weiteren Anstieg auf 35 % bis 2020 und sogar auf 80 % bis 2050 als Ziel ausgegeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verbrauchsund Produktionsspitzen zeitlich auseinanderklaffen, wird dadurch immer größer. Wenn weder der Wind weht, noch die Sonne scheint, drohen Versorgungseng-

pässe. Zu anderen Zeiten wiederum ist das Netz oft gar nicht in der Lage, den gesamten Ökostrom – beispielsweise aus 1,3 Mio. Photovoltaikanlagen – aufzunehmen. Es drohen großflächige Stromausfälle, sogenannte Blackouts. Ein zentraler Faktor für das Gelingen der Energiewende ist deshalb eine deutliche Lastverschiebung. Deren Potenzial zeigt eine Studie des Verbandes der Elektrotechnik (VDE). Danach können mit Hilfe einer intelligenten Energiesteuerung

Technisch verfügbares Lastverschiebungspotenzial laut Studie „Demand Side Integration“ des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V., 2012

Hausvernetzung zusammenführen. Nur so lassen sich Märkte verbinden, die bisher getrennt agierten: Energie, Haustechnik, Elektrogeräte, Sicherheitslösungen, Informations- und Kommunikationstechnologie, E-Mobility und vieles mehr. Technologieneutralität und Erweiterbarkeit machen das System flexibel sowie zukunftsfähig und erhöhen die Akzeptanz. Und letztendlich überzeugen sie auch nur so die Anwender, die einerseits energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen immer stärker nachfragen und andererseits von der Komplexität neuer technischer Lösungen nicht belästigt werden möchten, sondern Nutzerfreundlichkeit, Bedienkomfort und Anwendungssicherheit ganz selbstverständlich erwarten. Bei der EEBus Initiative e. V. arbeiten Verbände, Konzerne, Forschung und mittelständische Unternehmen daran, diese Zukunft zu gestalten. Wir laden Sie ein, sich bei uns mit den führenden Akteuren der Energieund Elektrowirtschaft zu vernetzen und gemeinsam die Rahmenbedingungen für den Zukunftsmarkt mitzubestimmen.

Peter Kellendonk (1. Vorsitzender)

Dr. Bernhard Thies (2. Vorsitzender)

bis zu 8,5 Gigawatt der Energienachfrage innerhalb eines Tages verschoben werden. Das entspricht dem Verbrauch von rund 4 Mio. Haushalten. Die EEBus Initiative e. V. ist maßgeblich daran beteiligt, Inhalte und Prozesse für ein zukünftiges Demand Response Management zu definieren, und legt somit den Grundstein, um das gewaltige Lastverschiebungspotenzial zu heben.


EEBus verbindet Technologien.

17

Mrd. Euro pro Jahr

betriebs- und volkswirtschaftlicher Nutzen durch Normung in Deutschland

Ohne gemeinsame Standards würde vieles nicht funktionieren: Dank des Normformates DIN A4 passt Papier in den Drucker und den Umschlag. Durch ISO 9001 wird ein weltweit einheitliches Qualitätsmanagement gesichert. Auch der smarte Zukunftsmarkt braucht einheitliche Regeln und übergreifend definierte Schnittstellen. Nur durch die standardisierte Vernetzung unterschiedlichster Produktklassen entfaltet sich die ganze Kraft der Normung zum Vorteil für alle Marktteilnehmer: Investitionssicherheit Deregulierung Abbau von Handelsbarrieren Qualitätssicherung Geringere Entwicklungskosten Interoperabilität Schutz von Verbrauchern und Umwelt 17 Mrd. Euro laut „Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Normung: eine Aktualisierung der DIN-Studie aus dem Jahr 2000“, 2011, DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

EEBus ist die Schnittstelle zwischen Smart Grid und Smart Consumern sowie zwischen allen Smart Devices Über die Vernetzungstechnologie EEBus kommunizieren Energieversorger und elektronische Geräte miteinander und steuern den Verbrauch auf diese Weise optimal. Das ist Teil des horizontalen Vernetzungskonzeptes, durch das die IP-Welt (Energiewirtschaft) und die vornehmlich Nicht-IP-Welt (Hausvernetzung) verbunden werden. Dies ermöglicht eine deutliche Lastverschiebung im Stromnetz. Ganz praktisch heißt das: Die Waschmaschine erhält ein Signal, das sich aus dem aktuellen, dem zu erwartenden und auch dem selbst generierten Stromangebot ergibt. Deshalb startet die Maschine bevorzugt dann, wenn es wirtschaftlich am sinnvollsten ist. Oder ein energieeffizienter Gefrierschrank regelt sich selbstständig so herunter, dass er bei Lastspitzen deutlich weniger Strom verbraucht. Das Besondere am EEBus-Vernetzungskonzept: seine universelle Einsetzbarkeit Bei der Entwicklung des EEBus-Konzeptes war sehr schnell klar, dass es sich nicht allein auf die Vernetzung von Smart Grid und Smart Home beschränken darf. Deshalb werden bei der Konzeption auch Anwendungsszenarien in der Industrie sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden berücksichtigt. Durch seine Struktur ist das System offen für zukünftige Entwicklungen und kann modular erweitert werden, beispielsweise um Anwendungen im Bereich Gesundheit (Ambient Assisted Living) oder Verkehr (E-Mobility). EEBus fördert Konnektivität – zwischen allen Smart Devices Das EEBus-Konzept ist kein neues Bus-System. Vielmehr ist es als Middleware der Universalübersetzer zwischen existierenden FeldbusSystemen. So verbindet es Geräte unterschiedlichster Art und verschiedenster Hersteller durch klar definierte und standardisierte Schnittstellen. Im Rahmen dieses vertikalen Vernetzungskonzeptes können neue Anwendungen und Services geschaffen werden, die dem Nutzer ein Plus an Komfort und Sicherheit bieten, ohne dass er sich mit den dahintersteckenden technischen Details befassen muss. Die Anwendungsmöglichkeiten in der Zukunft sind nahezu unbegrenzt. Bereits heute werden einige einfache, komfortable Anwendungen realisiert. Dazu gehört etwa die Heizung, die automatisch die Leistung reduziert, wenn man ein Fenster öffnet. Hilfreich ist auch eine Warnmeldung auf dem Handy, wenn beim Verlassen des Hauses die Herdplatte nicht abgeschaltet wurde.


Durch Normung wird EEBus zum offenen und allgemein akzeptierten Standard Bisherige Versuche, den milliardenschweren smarten Zukunftsmarkt zu öffnen, zeigen es eindeutig: Ein Markt mit dieser Größe und Komplexität lässt sich nicht von einzelnen oder wenigen Marktteilnehmern als geschlossene Insellösung aktivieren. Deshalb bieten allein gemeinsam erarbeitete und im Konsensverfahren verabschiedete Normen die Möglichkeit, ein offenes System für alle erfolgreich zu etablieren. Die EEBus Initiative e. V. arbeitet aus diesem Grund in den Normungsgremien, bringt ihr Know-how ein und gestaltet so die Regelsetzung aktiv mit. In Deutschland im Rahmen der VDE-Normungsorganisation DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE sowie in den relevanten Organisationen auf europäischer (CENELEC und ETSI) und internationaler Ebene (IEC), um mit der Kraft der Normung einen Zukunftsmarkt zu erschließen, der durch geschlossene Systeme nicht zu realisieren wäre.


Wie erarbeitet die EEBus Initiative e. V. die Norm-Entwürfe? Normung selbst ist durch klar definierte Prozesse gekennzeichnet, die bestimmend sind für Effizienz und Erfolg. Aber bereits bei der Erarbeitung des Norm-Entwurfes gehen wir nach einem systematischen Prozess vor:

Step 1

Generierung von User Stories Im Sinne einer konsequenten Kundenorientierung werden im ersten Schritt verschiedenste denkbare Szenarien aus Anwendersicht formuliert, z. B. „Ich möchte meine Wäsche mit dem günstigsten Strom waschen!“, „Ich möchte eine Nachricht auf mein Handy erhalten, wenn jemand meine Wohnung betritt!“ oder „Ich möchte mein Elektroauto bevorzugt mit selbst erzeugtem Strom laden!“. Die Vielfalt der EEBus-Mitglieder stellt sicher, dass möglichst viele relevante Situationen berücksichtigt werden.

Step 2

Übersetzung in Use Cases Aus den so beschriebenen Stories werden Use Cases abgeleitet, die diese Kundenwünsche in technische Szenarien übersetzen. Dabei wird jeder einzelne Schritt festgehalten und es wird festgelegt, welche Informationen zwischen welchen beteiligten Geräten ausgetauscht werden müssen. Mit identischen Use Cases können unterschiedliche User Stories umgesetzt werden.

Step 3

Abbildung der Use Cases in EEBus-Spezifikationen Die EEBus-Spezifikation bildet die Inhalte der unterschiedlichen Use Cases in Form von Datenmodellen ab. Diese werden unter anderem in existierende Kommunikationssysteme gemappt, damit alle Geräte unabhängig vom System einheitlich angesprochen werden können. Diese „Übersetzungsregeln“ werden zukünftig ebenfalls in Normen, Standards oder technische Spezifikationen einfließen. Der EEBus wird hierdurch zum zentralen Punkt, an dem alle Informationen zusammenfließen, übersetzt und an andere Systeme und Applikationen technologieneutral weitergegeben werden.


EEBus verbindet M채rkte.

Gewerbe & Industrie Geb채udewirtschaft

Privathaushalte

Steuerung & Automatisierung

EEBus

Energiemanagement

Mobilit채t

Sicherheitstechnik

Zukunftsoffen


Mit Energie die Zukunft gestalten.

19

Mrd. Euro

Marktvolumen für vernetzte Haustechnik in Deutschland bis 2025

Studie „Smart Home + Building“ der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, 2013

Bestehende Märkte wachsen zusammen Bisher gab es kaum einen Grund für die Entwicklungsabteilung eines Haushaltsgeräte-Herstellers, mit IT-Spezialisten für Gateways an einem Tisch zu sitzen. Und die Ingenieure der Automobilindustrie hatten kaum Anlass, mit Energieversorgern oder Hauselektrikern zu sprechen. Doch diese strikte Trennung von Branchen und Märkten ist passé. Dadurch ergeben sich viele neue Entwicklungschancen, aber auch neue gegenseitige Abhängigkeiten. Genauso wie ein Elektroauto nur dann genutzt werden kann, wenn es eine ausreichende Infrastruktur für Stromtankstellen gibt, kann sich das Smart Home nur dann durchsetzen, wenn die Geräte der unterschiedlichsten Branchen übergreifend miteinander vernetzt sind. Deshalb bietet die EEBus Initiative e. V. nicht nur die technologische Lösung, sondern auch die Kommunikationsplattform für den Austausch und unterstützt so das Zusammenwachsen bisher getrennt agierender Märkte. Auf deutscher, europäischer und globaler Ebene Insbesondere für Deutschland als Exportnation ist es dabei wichtig, dieses Zusammenwachsen der Märkte von Anfang an auch auf internationaler Ebene voranzutreiben. Als Impulsgeber kann dieser Markt der Zukunftstechnologien von Ideen „Made in Germany“ wesentlich mitentwickelt und der Aufbau von technischen Handelsbarrieren verhindert werden. Deshalb steht die EEBus Initiative e. V. seit ihrer Gründung im engen Austausch mit ähnlichen Verbänden in Europa sowie auch mit Herstellern in den USA, Asien und der ganzen Welt. Darüber hinaus ist der Normungsprozess konsequent auf europäische und internationale Harmonisierung ausgelegt, sodass von Anfang an die Gremienarbeit mit den internationalen Standardisierungsorganisationen abgestimmt ist. Ein neuer Milliardenmarkt entsteht Der EEBus Initiative e. V. geht es aber nicht nur darum, bestehende Märkte zu verknüpfen, sondern letztendlich sollen auch völlig neue Marktpotenziale erschlossen werden. Durch die Interaktion der Märkte und neue technische Möglichkeiten können innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen, die auf den Einzelmärkten nicht realisierbar wären. EEBus als standardisiertes, neutrales und offenes Vernetzungskonzept öffnet diesen Markt. Und schafft so durch Innovationen zusätzliche Wertschöpfung, Wachstum und Fortschritt, von denen die gesamte Gesellschaft profi tiert.


EEBus verbindet Menschen. Eine starke Plattform Wissenstransfer: Branchen-, marken- und marktübergreifender Austausch zu smarten Zukunftsthemen Networking: Regelmäßiger Branchentreff auf Augenhöhe Öffentlichkeitsarbeit: Ein Verband als Sprachrohr und Interessenvertretung gegenüber Politik und Verbänden Vermarktung: Gemeinsame, konzertierte Marketing- und PR-Aktionen für höhere Schlagkraft

Die Plattform für Entscheider aus der Energie-, Telekommunikationsund Elektrowirtschaft Die EEBus Initiative e. V. ist seit ihrer Gründung im Jahr 2012 eine lebendige Plattform. Namhafte Entscheider der wichtigsten Branchen waren von Anfang an dabei. Mit ihrer Unterstützung wurde der Verband aufgebaut. Mit jedem neuen Mitglied, das seinen Unternehmensnamen, aber auch das Wissen und Engagement seiner Mitarbeiter einbringt, wächst die Bedeutung und der Einfluss der Initiative. In den regelmäßigen Arbeitsgruppen „Normung“ und „Markt“ verbindet sich das Know-how von Ingenieuren, Normungsexperten, Technikern, Produktentwicklern und Marketingfachleuten. Bei unseren Veranstaltungen und Geschäftsführer-Runden treffen sich Entscheider aus Konzernen, Mittelstand und Verbänden. Sie verleihen der EEBus Initiative e. V. durch ihre gesammelte Kompetenz und die branchenübergreifende Unterstützung die Kraft und Relevanz, um EEBus als offenes, standardisiertes und konsensorientiertes Vernetzungskonzept weiterzuentwickeln und im Markt zu etablieren. Darüber hinaus können Sie den Wissensvorsprung für ihre Produktentwicklung und die Branchenkontakte für den Ausbau ihres geschäftlichen Netzwerkes nutzen. Gemeinsam für wirtschaftliche Ziele Als Verband bündeln wir die Kompetenz, das Wissen und die Erfahrung der wichtigsten Marktteilnehmer. Denn die Komplexität des Themas verlangt einen interdisziplinären Ansatz. Die Märkte der Zukunft können nur durch gemeinsame Kraft mitgestaltet werden. Durch die aktive Mitarbeit in den Normungsgremien tragen wir zu einer modernen, zukunftsfähigen Kommunikationsinfrastruktur bei und fördern Vernetzung und Interoperabilität. So gestalten wir im Sinne unserer Mitglieder die Zukunft und schaffen Planungs-, Investitions- und Zukunftssicherheit für die Unternehmen. Gemeinsam für gesellschaftliche Ziele Alle Mitglieder der EEBus Initiative e. V. fühlen sich ihren Kunden und der Gesellschaft insgesamt verpflichtet. Gesellschaftliche Herausforderungen wie die Energiewende oder auch der demografische Wandel benötigen innovationsfreudige und kooperationsbereite Wirtschaftsunternehmen, die den Weg in die Zukunft ebnen. Zukunftsfähige Kommunikationsnetzwerke im Smart Grid und Smart Home sind für uns


aktiver Umweltschutz, denn sie unterstützen die Integration effizienterer Geräte, emissionsarmer Energieerzeugung und sparsamer Energienutzung. Elektrische Sicherheit, Versorgungssicherheit und Interoperabilität bilden den Maßstab für unser Handeln. Anwenderfreundliche Technik und ein Plus an Bedienkomfort sind für uns die Grundvoraussetzungen für die Akzeptanz der Produkte und den Markterfolg.


Die Organisationsstruktur. Mitglieder

Beirat

wählen Vorstand und Beirat

Vorstand 1. Vorstand (Peter Kellendonk) 2. Vorstand (Dr. Bernhard Thies) Bei Expansion bis zu 6 weitere

Wissenschaft, Politik und internationale Vereinigung

gemeinsam für 4 Jahre

berät

Besetzung wird vom Vereinsvorstand vorgeschlagen KEIN Stimmrecht

entscheiden über

Arbeitsgruppen

Geschäftsstelle

Task Forces

Geschäftsführung: Til Landwehrmann

Verwaltung, Marketing, PR

Als eingetragener Verein ist die EEBus Initiative e. V. ausschließlich den Interessen der Gesamtheit ihrer Mitglieder und den in der Satzung definierten grundsätzlichen Zielen verpflichtet – unabhängig von Partikularinteressen. Der Verein ist offen für neue Mitglieder aus der Elektrowirtschaft und anderen Branchen, die den Markt der Vernetzung mitgestalten wollen. Vom Vorstand berufene Arbeitsgruppen arbeiten aktiv in Normungsprojekten mit und garantieren durch ihre Praxiserfahrung die konsequente Marktorientierung. Task Forces widmen sich Spezialthemen im Bereich der politischen Meinungsbildung. Der Beirat mit Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und internationalen Vereinigungen berät den Vorstand bei der Erreichung der Vereinsziele. Die Geschäftsstelle des Vereins übernimmt die operativen, administrativen und marketingrelevanten Aufgaben.


Nehmen Sie Einfluss! EEBus Initiative e. V. – Ihr Forum für Vernetzung, Wissensvorsprung, Mitgestaltung. Der Aufbau einer übergreifenden Plattform für smarte Konnektivität, die Realisierung des „Internets der Dinge“ und die sichere Integration der neuen Energien sind eine gigantische Herausforderung, die man nur gemeinsam „stemmen“ kann. Die EEBus Initiative e. V. bietet die Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Entscheidern, Innovatoren und weiteren interessierten Kreisen. So schaffen wir mehr Transparenz und Wissensvorsprung für jeden Marktteilnehmer. Und gleichzeitig bündeln wir Interessen und Kompetenzen, um mit gemeinsamer Kraft die Zukunft zu gestalten.

Werden Sie jetzt Mitglied der EEBus Initiative e. V. Die Geschäftsstelle steht Ihnen bei allen Fragen zur Verfügung:

INITIATIVE

EEBus Initiative e. V. Von-Hünefeld-Straße 3 50829 Köln Telefon: +49 (0) 221/47 44 12-20 Telefax: +49 (0) 221/47 44 12-18 22 EEBus Initiative e. V. Rue d‘Arlon 25 1050 Brüssel

Geschäftsführung: Til Landwehrmann info@eebus.org www.eebus.org

Vernetzen Sie sich mit den führenden Akteuren der Energie-, Telekommunikationsund Elektrowirtschaft Sichern Sie sich den entscheidenden Wissensvorsprung durch Informationen aus erster Hand Bestimmen Sie die Rahmenbedingungen für den Zukunftsmarkt mit


Das EEBus-Konzept ist entstanden im Rahmen des Projektes E-Energy.


EEBus verbindet. Unsere Mitglieder:

Stand: August 2013

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