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Inhalt/Editorial

einfach

Liebe Leser, wie geht es Ihnen gerade?

Juni/Juli 2017

Zum Titelthema „Körperarbeit – sich selbst im Körper wahrnehmen“ persönliche Erfahrungen, fachliche Hintergründe, Meditation Gemeinschaftsanzeige „Körperarbeit“ Psychologische Ratgeber-Serie Buchvorstellungen Programmvorschau Marktplatz – die Vielfalt der Angebote Adressen / Infobörse / Termine Durch Körperarbeit Bewusstsein weiten Zahlenreihen für das Wassermannzeitalter Impressum kurz & bunt

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Thema der Aug/Sep-Ausgabe 2017: „Für Angst offen sein“ Auch Sie können dabei sein! Mit Anzeigen oder Beiträgen – in Wort und Bild – alles ist willkommen. Über 16.000 Leser freuen sich.

Anmeldeschluss: 5. Juli

(Datennachreichung bis 11.7. möglich, später nur auf Anfrage)

Diesmal mit der Gemeinschaftsanzeige „Yoga - Angebote“ Ich berate Sie gern zur für Sie passenden Werbung – rufen Sie mich an oder schreiben eine Email. Kontakt: G. Zeitz, kontakt@einfach-JA.de, Tel. 0351-48524768 l Mobil: 0160-98578509

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Wenn wir diese Frage gestellt bekommen, dann denken wir meist nach und die Antwort basiert vorwiegend auf der gedanklichen Analyse unserer Lebenssituation. Aber haben Sie bei so einer Frage schon mal unmittelbar gefühlt, wie es Ihnen geht? Jetzt, in diesem Moment, nicht als gedankliche Erinnerung an körperliche Probleme oder auch Wohlgefühl. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei so einer Frage wirklich gefühlt habe, wie es mir geht. Es sei denn, es wurde im Kontext ganz klar nach dem Körpergefühl gefragt. Dabei gäbe das direkte Wahrnehmen doch eine sehr genaue Antwort, viel aktueller als das Kramen in der Erinnerung, auch wenn wir diese für aktuell halten. Das direkte Wahrnehmen wäre außerdem umfassender. Wenn ich in meinen Körper hineinspüre, nehme ich nicht nur meinen physischen Körper wahr. Auch meine Gefühle werden mir deutlicher bewusst, mein Energiefeld … – und durchaus auch die Gedanken. Diese dann aber unmittelbar und nicht im Sinne von „nachdenken“. Wenn ich in meinen Körper spüre, dann erkenne ich die Zusammenhänge zwischen meiner körperlichen Verfassung, meinem Gefühlszustand und meinen Gedanken meist klar. Bin ich z.B. sehr verspannt, weil ich zu lange am Schreibtisch saß, und gehe dann mal spazieren, merke ich deutlich, wie sich auch meine Gedanken und die ganze Stimmung verändern. An anderen Tagen wiederum fühlen sich meine vorher schmerzenden Muskelpartien plötzlich viel entspannter an, obwohl ich immer noch am Computer sitze – weil sich durch ein Gespräch o.a. innerer Stress aufgelöst hat, der wiederum auf die Muskeln Einfluss hatte. Alles hängt miteinander zusammen. Hier können wir es nicht nur intellektuell erkennen, sondern unmittelbar fühlen. Je mehr ich mich und meinen Körper und mich in meinem Körper wahrnehme und in verschiedenen Situationen beobachte, desto interessantere Zusammenhänge entdecke ich. Und desto mehr nehme ich überhaupt wahr. Wenn wir sagen, dass wir unseren Körper spüren, meinen wir damit doch meist eher die „groben“ Sinneseindrücke: die Knochen, wenn der Sitz zu hart ist, die Haut, die berührt wird, die Füße, die in engen Schuhen schmerzen, der Darm, wenn sich Essen durch ihn schiebt. Aber das ist nur ein Bruchteil dessen, was an Wahrnehmung möglich ist. Man kann diese trainieren und immer sensibler für sich und seinen Körper und alles, was damit zusammenhängt werden. Ich glaube, da gibt es keine Grenze an Feinheit und auch keine Begrenzung dessen, was es zu entdecken gibt. So wie unser Leben durch ständige Bewegung und Veränderung bestimmt wird, so wird es auch unserer Körper. Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe interessante Aha-Momente und Anregungen, Ihrem Körper mehr oder andere Aufmerksamkeit als bisher zu schenken. Sie werden auch viele gute Angebote ganz unterschiedlicher Art finden, die ein Ausprobieren lohnen, um die eigene Körperwahrnehmung zu fördern. Mit herzlichen Grüßen, Gundula Zeitz einfach JA 06-07/2017

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Juni/Juli 2017 .............. "Körperarbeit - sich selbst im Körper wahrnehmen"  
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