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Programm

Entspannung als Grundlage von Veränderung „Wie du die Welt siehst, sagt nicht, wie die Welt ist, sondern wie du bist.“ Dieser Postkartenspruch hat mich die letzten Jahre begleitet und immer tiefer in Fragen eintauchen lassen. Die Möglichkeit, dass die Welt ganz anders ist, als ich sie sehe, enthält für mich viel Hoffnung. Umso notwendiger, meiner eigenen Konditionierung auf die Schliche zu kommen. Ein tiefer Baustein hierzu war für mich der Umgang mit den Themen Angst und Spannung. Eine Beobachtung dabei war folgende. Mit fast allen Menschen können wir gut auskommen, wenn sie entspannt sind – und damit offen, tolerant, freudig gestimmt. Und fast jeder Mensch wird zu unserem Feind, wenn er angespannt ist – und auf archaische Verhaltensmuster zurückgreift wie Angriff, Verteidigung oder Rückzug. Stressmuster führen fast immer dazu, dass wir regredieren und archaische Verhaltensmuster aus der Vergangenheit aktivieren, uns also auf das beziehen, was wir schon kennen. Entwicklung hat hier keinen Platz. Auch bei Forschungen auf Zellebene stellten Neurowissenschaftler fest, dass das Stresshormon Cortisol die Verstärkung von synaptischen Verbindungen – und damit die Lernfähigkeit des Gehirns – hemmt. Wenn wir unsere Sinne trainieren, können wir sie schärfen und ihre Leistung verbessern. Das Stresshormon Cortisol kann diese wichtige Fähigkeit jedoch komplett unterbinden. Das zeigt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum (RUB). „Dass Stress das Abrufen von Erinnerungen verhindern kann, war uns schon bekannt. Jetzt wissen wir, dass Stress auch einen deutlichen Einfluss auf unsere Wahrnehmung hat“, erklärt Dr. Hubert Dinse, einer der Studienautoren. So sind wir unter Stress möglicherweise gar nicht fähig, Fakten wahrzunehmen, die konträr sind zu unseren Befürchtungen. Was bedeutet dies im Alltag? Wenn wir angespannt durch unser Leben gehen, nehmen wir nur wahr, was unsere Befürchtungen bestätigt. Lernen, Veränderung, Weitung – das, wonach wir uns immer wieder sehen, verhindern wir selbst. Andersrum können wir uns im entspannten Zustand öffnen auch für unbekannte Impulse und damit Veränderung und eine andere Zukunft möglich machen. Hier setzt Tantra Yoga als Transformationsweg an. Diese Yogaform kommt aus dem altindischen Kaula Tantra und arbeitet mit häufiger Tiefenent-

spannung während der Yogapraxis. Die Praktizierenden fließen in die Asanas aus einer entspannten Haltung hinein, der Körper hat eine verfeinerte Wahrnehmung und steuert selbst die Bewegungen. Unsere eigene Wahrnehmung und Erfahrung wird der größte Lehrer. In Europa bietet nun die Durgas Tiger School mit Sitz in Ecuador zwei Yogalehrerausbildungen in Tantra Yoga an. Ganz im Sinne eines Erfahrungsweges kombiniert sie dieses außergewöhnliche Yoga mit Essenzen aus den Wegen des Tantra, Stimme und Tanz sowie des Schamanismus. So werden fest gelegte Sequenzen aus jahrhundertealten Yoga Traditionen mit anderen Wissenswegen auf einem modernen spirituellen Weg verbunden. Herausgekommen ist eine 200 stündige Yoga Lehrer Ausbildung - eine tiefe innere Reise zu sich selbst, mit der man im Anschluss befähigt ist, seinen eigenen Yogaweg weiter zu gehen und zu unterrichten. Barbara Stützel Dipl. Psychologin, Sängerin und Tantra Yoga Lehrerin, unterrichtet im ZEGG Tantra Yoga, Mantra singen und Forum. Sie lebt seit 2001 in der ZEGG Gemeinschaft und liebt alle Momente, in denen aus präsentem Kontakt mit sich selbst und anderen Neues entsteht.

Yoga Lehrer Ausbildung (200 Stunden, Zertifikat Yoga Alliance und Yoga Alliance international)

20. April bis 13. Mai 2018 in Südspanien direkt am Mittelmeer (englisch und spanisch)

28. Juni bis 22. Juli 2018 in der ZEGG

Gemeinschaft bei Berlin (englisch und deutsch) Infos und Anmeldung:

www.durgas-tiger-school.com einfach JA 02-03/2018

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Februar/März 2018 ……. "Krise, Stress und Überlastung - Muss das so sein?"  

Krise, Stress, Bewältigung, Erfahrung, Entspannung, Burnout, Trauma, Resilienz, Potenzial, innere, Stärke, Klang, Bewegung, Coaching, Lebens...

Februar/März 2018 ……. "Krise, Stress und Überlastung - Muss das so sein?"  

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