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Reise

Begegnung mit meinem Schicksal

Ghana

von Bernd Schulze Schicksal, Zufall, Fügung ... ich habe nie wirklich daran geglaubt. Mein Motto war: „Du bestimmst Dein Leben!“ Bis das Leben mich nach Afrika führte, wozu ich vorher keinerlei Bezug hatte …

Vodun

Dorfschamane

Marokko

Fa-Einweihung

Sansibar: Im Februar 2014 betrat ich das erste Mal afrikanischen Boden auf Sansibar. Nicht nur der Name der Insel faszinierte mich, auch die unbeschreiblich schöne Natur und die netten Menschen. Es war der Beginn einer magischen Reise zur Begegnung mit meinem Schicksal. Marokko: Im Mai desselben Jahres kam ein neuer Schüler in meine Heilpraktikerschule in Berlin. Er sagte: „Ich würde gern sofort mit der Ausbildung starten, aber im Juni muss ich für einige Tage nach Marokko.“ Mich interessierte, was es denn da zu dieser Zeit so Wichtiges gäbe. Christian sprach vom „Gnaoua Musikfestival“ in Essaouira, einem Fest spiritueller afrikanischer Musik mit den Wurzeln in der uralten afrikanischen Kultur. Ich schaute in meinen Kalender und sagte spontan: „Ich komme mit.“ Was ich während der Auftritte und in den nächtlichen „Lila-Sitzungen“ erlebte, war unbeschreiblich, ja unfassbar und es sollten noch einige Monate vergehen bis ich einen Einblick in das bekommen sollte, was geschah. Ghana: Afrika lockte mich weiter. Ich lernte einen in Afrikaner in Berlin kennen und er zeigte mir seine Heimat Ghana, die Voltaregion mit dem gleichnamigen See, ihren Bergen und Wasserfällen und die Küstenregionen bis nach Cape Coast. In einem Dorf wurde ich mit Gebeten, Trommeln und Tänzen begrüßt. Wir aßen gemeinsam auf afrikanische Art; und besuchten den Dorfschamanen, der uns seine Befragungstechniken demonstrierte. Komlan: In Afrika gelten andere Gesetze, die Gesetze der Natur, wurde mir erklärt. Langsam sollte ich die Führung der „Natur“ erkennen. Während ich meinem Foto-Hobby nachging, kam ich mit einem jungen Einheimischen ins Gespräch, dessen Traum es war Medizin zu studieren. Doch seine Eltern konnten ihm das Studium nicht bezahlen und er selbst hatte keine Arbeit, die es ihm ermöglicht hätte, die Studiengebühren selbst zu bezahlen. Ich lud ihn ein, die Heilpraktikerausbildung in Berlin zu machen. Dreimal lehnte die Deutsche Botschaft das Visum ab. Doch Komlan betete im festen Vertrauen bis ein Prophet ihm weissagte, dass er das Visum doch noch bekommen würde. Es vergingen nur wenige Wochen, bis er das Visum tatsächlich in der Hand hatte. Vodun - Die Religion Noahs und Abrahams: Komlan lud mich ein zu seinem Onkel André, einem Meister des Vodun, der alten Weisheit, die die Völker der Ewe und Yoruba aus Ägypten nach Westafrika brachten. André sprach vom Auszug seines Volkes aus Ägypten, welches, wie einst die Israeliten, aus der Knecht-

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einfach JA 08-09/2017

August/September 2017 "Für Angst offen sein"  
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