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Preise, Karten und Infos

Abaton-Kino Filmreihe Adife Kaya Tanztheater Al Samar Klassischer arabi-

eigenarten c/o peeng e.V. Winklers Platz 8, D-22767 Hamburg

scher Abend Asbuka Tanzinszenierung für Kinder Balalaika Nueva Klassik Jazz

Tel. /Fax 040 - 43 18 35 00; Infoline (ab Oktober) 040 - 43 28 07 67

Rock BOTENBÖSERMÄR Textcollage Company Hamburg Poesie der Derwische

www.festival-eigenarten.de; E-mail: peeng@t-online.de

Cyrus Ashrafi Santur-Klänge DJ Mahmud Orient meets Occident Djante Bi

Veranstaltungen im goldbekHaus Tanz – Theater – Musik: 10/8 €;

eigenarten 4. interkulturelles festival

Musik und Tanz aus Ghana Dulsberger HERBSTLESE Aktionswochen Gitti

Ausstellungen und Installationen: Eintritt frei; Kinderveranstaltungen: 5/3 €; Disco: 3 €. Reservierungen 040 - 43 28 07 67; www.festival-eigenarten.de.

Khosravi Gesangsworkshop / orientalischer Liederabend HumanityPrivate-

Vorverkaufsstellen goldbekHaus, Kartenhaus Gertigstraße, Kartenhaus

House Interkultureller Chor Inocencia Lista Intermediale Textilperformance

Schanzenstraße

Isabel Navarro Spanische Lyrik und Musik Jokinen Videorauminstallation

Reservierte Karten müssen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Die Abendkasse öffnet ca. eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Gelöste Eintrittskarten können nicht getauscht oder zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten (Einlass ist ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn); nach Beginn der Aufführung ist kein Einlass mehr möglich. Rücknahme von Karten nur beim Ausfall der Veranstaltung. Ton- und Bildaufzeichnungen während der Veranstaltung sind nicht gestattet. Sämtliche Namens-, Nutzungs- und Urheberrechte verbleiben beim Veranstalter. Es gelten die üblichen Veranstaltungsbedingungen und beim Verkauf von Eintrittskarten zusätzlich unsere AGB, die bei peeng e.V., Winklers Platz 8, 22767 Hamburg abgefordert werden können. Bei Vorlage des gültigen Berechtigungsnachweises (ggf. in Verbindung mit einem Personalausweis) werden die üblichen Ermäßigungen gewährt. Dieser Nachweis muss beim Einlass und während der Veranstaltung mit sich geführt werden.

Keyvan Taheri Installation in Aktion Ljuteniza Bulgarische Lieder a cappella Manoocher Khoshbakht Kurzfilm Mimmus Musik und Pantomime Mirasol

Interkultureller Chor Mito Indian Jazz Mokhtar & Band Afghanisches Konzert Museum der Arbeit Sonderausstellung Hamburg und Migration Peter Michael Hamel & Studenten der HfMT Musik zwischen den Welten SIBIRSKI Russische

Veranstaltungen an anderen Orten/Kooperationsveranstaltungen Die Eintrittspreise und Besuchsbedingungen richten sich nach den Regelungen der Träger der jeweiligen Veranstaltungsräume, bzw. nach unseren Koope-

Popmusik Stefanie Ressin & Russya Sandra Otto Orientalischer Tanz und neue elektronische Musik Teatro Imediato Theater The Zei-Fi Cooperation Zeich-

rationspartnern. Reservierungen sind ausschließlich über diese Träger zu

nungen Wallenstein/Kaven Lesung mit Musik Yolanda Gutiérrez & Projects

tätigen.

Performance und Kurzfilm

Liste der weiteren Veranstaltungsorte mit den entsprechenden Telefonnummern für Reservierungen siehe S. 34. Mit Informationen hilft Ihnen die Infoline von eigenarten unter 040 - 43 28 07 67 nach Möglichkeit weiter.

goldbekHaus, Kampnagel und andere Veranstaltungsorte Aktuelle Infos und Karten:

Außerdem können Sie zur Einholung der aktuellen Infos die Links auf unse-

www.festival-eigenarten.de

rer Homepage www.festival-eigenarten.de nutzen.

Infoline 040 - 43 28 07 67

Freie und Hansestadt Hamburg Kulturbehörde

Neuauflage: Wir in Hamburg

Veranstalter peeng e.V. und Katrin Mengen Presse Katrin Mengen Programm Judy Engelhard Management Kai Peters Technik Jürgen Krenz Gestaltung grafik: sommer + van de loo, 040 - 39 80 59-57 Druck Druckerei Zollenspieker, 040 - 793 13 90 Auflage 12.000 Redaktion Judy Engelhard, Katrin Mengen, Kai Peters ViSdP Katrin Mengen. Einen besonderen Dank an Dirk Langenfeldt

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Das Nachschlagewerk »Wir in Hamburg« bewährt sich beim Auffinden von interkulturellen Initiativen und Künstlergruppen. Es dient zur Orientierung und als Vermittler zwischen interkulturell tätigen und interessierten HamburgerInnen. Das Buch stellt darüber hinaus auch eine wertvolle überregionale Informationsquelle dar. Die Neuauflage soll nun im Internet erscheinen. Nähere Informationen durch die Festivalveranstalter oder mit der Möglichkeit, den Fragebogen herunterzuladen:

www.hamburg-interkulturell.de

30. Oktober bis 9. November 2003 in Hamburg K u n s t M u s i k Ta n z T h e a t e r F i l m

Literatur


Inhaltsverzeichnis 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 32 33 34 35

Fest Eröffnung Tanztheater Adife Kaya Wenn ich mir was wünschen dürfte Musik Balalaika Nueva A Piece of Sky Disco SIBIRSKI Kinder Asbuka Die 13 Monate Tanz Al Samar Klassischer arabischer Abend Musik Ljuteniza Bulgarische Lieder a cappella Lesung Isabel Navarro Poeta en Nueva York Tanztheater Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika Theater Company Hamburg Nimm eine Rose … Musik Mimmus Musik und Pantomime Performance Inocencia Lista Vier Stoffe – Sieben Elemente Musik HumanityPrivateHouse Chorprojekt Tanztheater S. Ressin & Russya S. Otto electro belly minimal 2 Musik Projekt der HfMT Eurasische Impressionen Musik Mito Indian Jazz Theater Teatro Imediato Der Archivar Musik Mokhtar & Band Rahe Tulanì – der lange Weg Disco Orient meets Occident Theater BOTENBÖSERMÄR »Ich bringe sorgenvolles Wort ...« Lesung Wallenstein/Kaven Im Mittelpunkt: Franz Kafka Kurzfilm Manoocher Khoshbakht Noch Fragen? Kurzfilm Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant Soup II Installation Keyvan Taheri Ich auf Reisen Ausstellung The Zei-Fi Cooperation ODRA-TEK Workshop/Konzert Gitti Khosravi Der sprechende Körper Kino Filmreihe Ferne Lichter Performance Yolanda Gutiérrez & Projects check point hope Ausstellung Museum der Arbeit Geteilte Welten Aktionswochen Dulsberger HerbstLESE Aufbruch/Umbruch Installation Jokinen Sehnsuchtsformeln Veranstaltungsorte und Partner, Programmübersicht Preise, Karten und Infos, Impressum

Programmübersicht T h e a t e r + Ta n z t h e a t e r

Musik + Party

Mix

Eröffnung eigenarten 2003 S. 5

Yolanda Gutiérrez & Projects

Manoocher Khoshbakht Noch Fragen?

3 0 .10 .

Quick Instant Soup II

Filmpremiere

Keyvan Taheri Ich auf Reisen

1 .11 .

Asbuka Die 13 Monate

Kinderprogramm

S. 9

Al Samar Klassischer arabischer Abend S. 10

S. 27

Ausstellung

Balalaika Nueva Klassik Jazz Rock S. 7

Museum der Arbeit Geteilte Welten

SIBIRSKI Konzert + Russian Disco S. 8

Gitti Khosravi Gesangsworkshop S. 29

S. 28

Ausstellung

Ljuteniza Bulgarische Lieder S. 11

Gitti Khosravi Gesangsworkshop S. 29

Gitti Khosravi Gesänge aus dem Orient S. 29

Filmreihe Ferne Lichter

1. – 19.11.

S. 25

S. 26

Ausstellung

The Zei-Fi Cooperation ODRA-TEK

3 1 .10 . Adife Kaya Wenn ich mir was wünschen dürfte S. 6

Filmpremiere

S. 32

S. 30 S. 12

2 . 11 . Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika S. 13

Isabel Navarro Poeta en Nueva York

4 . 11 .

Company Hamburg Nimm eine Rose… Lesung mit Musik S. 14

5 . 11 .

Inocencia Lista Vier Stoffe – Sieben Elemente S. 16

Mimmus Musik und Pantomime S. 15

6 . 11 .

Stefanie Ressin, Russya Otto

HumanityPrivateHouse Chor S. 17

Lesung mit Musik

electro belly minimal 2 S. 18 7. 11 .

Projekt der HfMT Eurasische Impressionen S. 19

Dulsberger HerbstLESE

Aktionswochen

S. 32

Mito Indian Jazz S. 20 8 . 11 .

Teatro Imediato Der Archivar S. 21

Mokhtar & Band Afghanisches Konzert S. 22

BOTENBÖSERMÄR Ich bringe sorgenvolles Wort S. 23

Orient meets Occident Disco S. 22

9. 11.

Wallenstein/Kaven Im Mittelpunkt: Franz Kafka Lesung mit Musik

special Yolanda Gutiérrez & Projects Performance S. 31

S. 24

Jokinen Videorauminstallation S. 33


grußwort

Liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Gäste! Es ist wieder so weit: Das von der Kulturbehörde geförderte Festival eigenarten präsentiert sich wieder mit einem neuen spannenden und unterhaltsamen Programm für Jung und Alt. Sie haben die Gelegenheit, aktuelle Produktionen der interkulturellen Szene in Hamburg zu erleben und sich darüber auszutauschen. Ich danke den Veranstaltern für die Organisation dieses erfolgreichen Festivals, das bereits zum vierten Mal in Hamburg stattfindet und sich darüber hinaus schon bestens bekannt gemacht hat. Und ich danke allen mitwirkenden Künstlern dafür, dass sie uns zeigen, welche kulturelle Vielfalt in Hamburg zu Hause ist und unsere Stadt so lebendig macht. Ich wünsche den Organisatoren, den beteiligten Künstlern und auch den Besuchern viele anregende Gespräche, weitere künstlerische Impulse für ihre Arbeit und vor allem viel Energie und Mut für die Zukunft, denn wir alle wissen, welchen Stellenwert das kulturelle Engagement für die soziale Harmonie und Stabilität in der Gesellschaft hat.

Dr. Dana Horáková Senatorin der Kulturbehörde Hamburg


Do 30. Okt 19 Uhr goldbekHaus – Bühne zum Hof

eigenarten

Eröffnung des Festivals

4. interkulturelles Festival 30. Okt – 9. Nov 2003 Hamburg

»Sehnsuchtsformeln«, so der Titel der im Rahmen von eigenarten konzipierten Videorauminstallation der finnischen Künstlerin Jokinen, könnte auch das Motto für das diesjährige Festival lauten. Ob es »das fantasievolle Erinnern von Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern« ist oder ob es sich um alltägliche Sehnsüchte, Wünsche, Träume, Ideen, Visionen für das eigene Leben handelt: den hier vorgestellten Produktionen liegen tiefgehende persönliche Erfahrungen von Menschen zugrunde, die in mehreren Kulturen zuhause sind. Sie bewegen sich bewusst oder unvorhergesehen durch verschiedene Weltanschauungen und Gesellschaften, sind weit gereist oder erleben täglich vor der eigenen Haustür das Aufeinandertreffen vielstimmiger Lebens- und Denkarten. Die Programmauswahl war angesichts des vorhandenen Potenzials nicht leicht. eigenarten will eine umfassende Bandbreite von Produktionen zeigen, und wir freuen uns, dass darunter wiederum viele Premieren sind. Das Netz an kooperierenden Institutionen und Förderern ist seit dem Start von eigenarten im Jahr 2000 beständig größer geworden, und wir hoffen, dass von dem Festival weiterhin kreative Impulse für die interkulturelle Szene und die Stadt insgesamt ausgehen.

Herzlich willkommen bei eigenarten! Mit den KünstlerInnen, Kooperationspartnern und Gästen werden wir mit zwei Kurzfilmpremieren, Vernissage und Live-Musik das Festival eröffnen. Grußworte: Gert H. Behlmer, Staatsrat der Kulturbehörde, u. a. Kurzfilm Premieren: »Noch Fragen?« von Manoocher Khoshbakht Seite 25 und »Quick Instant Soup II« von Yolanda Gutiérrez & Projects Seite 26

Ausstellung: The Zei-Fi Cooperation »ODRA-TEK« Seite 28 Installation: »Ich auf Reisen« von Keyvan Taheri Seite 27 Musik: Cyrus Ashrafi, Komposition für eigenarten: »Oyster of fay« (Uraufführung www.ashrafi.de); Gitti Khosravi, orientalischer Gesang; Mirasol – interkultureller Chor, Leitung: Christine Salzinger Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist frei. Über eine vorherige Anmeldung per Telefon oder E-mail würden wir uns freuen. (Kontakt siehe Seite 35)

Wir wünschen uns, dass die Vielfalt der angebotenen Veranstaltungen auch für Sie die eine oder andere Entdeckungsreise bereithält und freuen uns auf Ihren Besuch! Das eigenarten Team 4

Danke An dieser Stelle wollen wir uns bei allen bedanken, die das Festival unterstützen. Unser besonderer Dank gilt auch den ehrenamtlichen HelferInnen, die uns zur Seite stehen, sowie der Jury.

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Do 30. Okt 19 Uhr goldbekHaus – Bühne zum Hof

eigenarten

Eröffnung des Festivals

4. interkulturelles Festival 30. Okt – 9. Nov 2003 Hamburg

»Sehnsuchtsformeln«, so der Titel der im Rahmen von eigenarten konzipierten Videorauminstallation der finnischen Künstlerin Jokinen, könnte auch das Motto für das diesjährige Festival lauten. Ob es »das fantasievolle Erinnern von Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern« ist oder ob es sich um alltägliche Sehnsüchte, Wünsche, Träume, Ideen, Visionen für das eigene Leben handelt: den hier vorgestellten Produktionen liegen tiefgehende persönliche Erfahrungen von Menschen zugrunde, die in mehreren Kulturen zuhause sind. Sie bewegen sich bewusst oder unvorhergesehen durch verschiedene Weltanschauungen und Gesellschaften, sind weit gereist oder erleben täglich vor der eigenen Haustür das Aufeinandertreffen vielstimmiger Lebens- und Denkarten. Die Programmauswahl war angesichts des vorhandenen Potenzials nicht leicht. eigenarten will eine umfassende Bandbreite von Produktionen zeigen, und wir freuen uns, dass darunter wiederum viele Premieren sind. Das Netz an kooperierenden Institutionen und Förderern ist seit dem Start von eigenarten im Jahr 2000 beständig größer geworden, und wir hoffen, dass von dem Festival weiterhin kreative Impulse für die interkulturelle Szene und die Stadt insgesamt ausgehen.

Herzlich willkommen bei eigenarten! Mit den KünstlerInnen, Kooperationspartnern und Gästen werden wir mit zwei Kurzfilmpremieren, Vernissage und Live-Musik das Festival eröffnen. Grußworte: Gert H. Behlmer, Staatsrat der Kulturbehörde, u. a. Kurzfilm Premieren: »Noch Fragen?« von Manoocher Khoshbakht Seite 25 und »Quick Instant Soup II« von Yolanda Gutiérrez & Projects Seite 26

Ausstellung: The Zei-Fi Cooperation »ODRA-TEK« Seite 28 Installation: »Ich auf Reisen« von Keyvan Taheri Seite 27 Musik: Cyrus Ashrafi, Komposition für eigenarten: »Oyster of fay« (Uraufführung www.ashrafi.de); Gitti Khosravi, orientalischer Gesang; Mirasol – interkultureller Chor, Leitung: Christine Salzinger Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Der Eintritt ist frei. Über eine vorherige Anmeldung per Telefon oder E-mail würden wir uns freuen. (Kontakt siehe Seite 35)

Wir wünschen uns, dass die Vielfalt der angebotenen Veranstaltungen auch für Sie die eine oder andere Entdeckungsreise bereithält und freuen uns auf Ihren Besuch! Das eigenarten Team 4

Danke An dieser Stelle wollen wir uns bei allen bedanken, die das Festival unterstützen. Unser besonderer Dank gilt auch den ehrenamtlichen HelferInnen, die uns zur Seite stehen, sowie der Jury.

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Fr 31. Okt 19.30 Uhr goldbekHaus Premiere

Fr 31. Okt 20.30 Uhr goldbekHaus

Wenn ich mir was wünschen dürfte

A Piece of Sky

Adife Kaya Tanztheater

Balalaika Nueva Klassik Jazz Rock

Anschließend

Russian Disco siehe Seite 8

... was würden Sie sich wünschen? Wie rational ist Ihr Wunsch? Ein schnelles Auto, eine unbefristete Aufenthaltsberechtigung, ein Kind? Das Tanztheaterstück widmet sich genau dieser Frage. Was wünscht sich ein Mensch im Laufe seines Lebens? Welche Wünsche haben wir, wenn wir jung sind, wie verändern sie sich, wenn wir älter werden bzw. ändern sie sich überhaupt? Wünschen ist eine seelische Tätigkeit. In dem Moment, in dem man die Möglichkeit hat, sich etwas zu wünschen, schält sich der tiefe innere Wunsch hervor, um den ganzen Raum für sich einzunehmen. Adife Kaya vereinigt in ihrem Stück unterschiedliche tänzerische Stile mit ihrer Lebenserfahrung, zwischen zwei Kulturen, der türkischen und der deutschen, aufgewachsen zu sein. Sie arbeitet mit Sprache und Bewegung und bringt mit ihren beiden Tänzerinnen eine Mischung aus klassischem modernen Tanz und neuen Bewegungssequenzen auf die Bühne. (Halle, 60 Min) Tänzerinnen Adife Kaya, Renée Cherie Watt, Katrin Weibezahn Choreografie Adife Kaya Die Tänzerin, Choreografin und Dozentin Adife Kaya hat ihre Ausbildung

Frank Zappa, Antonio Carlos Jobim und Astor Piazzolla auf Russisch – drei

virtuose MusikerInnen interpretieren Klassik, Jazz- und Rocklegenden neu und lassen sie auf russische Volksweisen treffen. Zu ihrem Repertoire gehören neben Werken von russischen Komponisten auch französische und südamerikanische Musikstücke, die auf Balalaikainstrumenten eine ungewöhnliche Interpretation erfahren. (Bühne zum Hof, 90 Min) Balalaika Alexander Paperny Akkordeon Natascha Böttcher KontrabassBalaleika Andrei Stepanenko Alexander Paperny, in Moskau als Solist und Dirigent ausgebildet, ist einer der bekanntesten Balalaikaspieler in Westeuropa. Natascha Böttcher machte sich in vielseitigen Musikproduktionen (Balagan – »Fliegende Bauten«; André Eisermann »Die Show« – Schmidt-Theater) als Solistin und EnsembleSpielerin am Akkordeon einen Namen. Andrei Stepanenko, Kontrabassist, ist in der Hamburger und Sankt Petersburger Musikszene bekannt durch seine Arbeit mit Musikern von Aquarium, Vino und C.W. Moss sowie als Studio-Bassist und Komponist von experimenteller elektronischer Musik.

www.balalaika-nueva.de

zur Bühnentänzerin in Hamburg absolviert und ist mit ihrem ersten Stück »Dir gehört mein Leben« u.a. im Ernst-Deutsch-Theater aufgetreten. Sie hat für Choreografen wie Ismael Ivo und Marcia Haydée als Ensemble-Mitglied und Solistin gearbeitet und unterichtet an verschiedenen Hamburger Tanzschulen.

Die Tänzerin Renée Cherie Watt arbeitete in verschiedenen Produktionen im Bereich Ballett, Contemporary Dance und Theater. Katrin Weibezahn, die ihre Ausbildung in Rotterdam absolviert hat, arbeitet und lebt in Hamburg. 6

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Fr 31. Okt 19.30 Uhr goldbekHaus Premiere

Fr 31. Okt 20.30 Uhr goldbekHaus

Wenn ich mir was wünschen dürfte

A Piece of Sky

Adife Kaya Tanztheater

Balalaika Nueva Klassik Jazz Rock

Anschließend

Russian Disco siehe Seite 8

... was würden Sie sich wünschen? Wie rational ist Ihr Wunsch? Ein schnelles Auto, eine unbefristete Aufenthaltsberechtigung, ein Kind? Das Tanztheaterstück widmet sich genau dieser Frage. Was wünscht sich ein Mensch im Laufe seines Lebens? Welche Wünsche haben wir, wenn wir jung sind, wie verändern sie sich, wenn wir älter werden bzw. ändern sie sich überhaupt? Wünschen ist eine seelische Tätigkeit. In dem Moment, in dem man die Möglichkeit hat, sich etwas zu wünschen, schält sich der tiefe innere Wunsch hervor, um den ganzen Raum für sich einzunehmen. Adife Kaya vereinigt in ihrem Stück unterschiedliche tänzerische Stile mit ihrer Lebenserfahrung, zwischen zwei Kulturen, der türkischen und der deutschen, aufgewachsen zu sein. Sie arbeitet mit Sprache und Bewegung und bringt mit ihren beiden Tänzerinnen eine Mischung aus klassischem modernen Tanz und neuen Bewegungssequenzen auf die Bühne. (Halle, 60 Min) Tänzerinnen Adife Kaya, Renée Cherie Watt, Katrin Weibezahn Choreografie Adife Kaya Die Tänzerin, Choreografin und Dozentin Adife Kaya hat ihre Ausbildung

Frank Zappa, Antonio Carlos Jobim und Astor Piazzolla auf Russisch – drei

virtuose MusikerInnen interpretieren Klassik, Jazz- und Rocklegenden neu und lassen sie auf russische Volksweisen treffen. Zu ihrem Repertoire gehören neben Werken von russischen Komponisten auch französische und südamerikanische Musikstücke, die auf Balalaikainstrumenten eine ungewöhnliche Interpretation erfahren. (Bühne zum Hof, 90 Min) Balalaika Alexander Paperny Akkordeon Natascha Böttcher KontrabassBalaleika Andrei Stepanenko Alexander Paperny, in Moskau als Solist und Dirigent ausgebildet, ist einer der bekanntesten Balalaikaspieler in Westeuropa. Natascha Böttcher machte sich in vielseitigen Musikproduktionen (Balagan – »Fliegende Bauten«; André Eisermann »Die Show« – Schmidt-Theater) als Solistin und EnsembleSpielerin am Akkordeon einen Namen. Andrei Stepanenko, Kontrabassist, ist in der Hamburger und Sankt Petersburger Musikszene bekannt durch seine Arbeit mit Musikern von Aquarium, Vino und C.W. Moss sowie als Studio-Bassist und Komponist von experimenteller elektronischer Musik.

www.balalaika-nueva.de

zur Bühnentänzerin in Hamburg absolviert und ist mit ihrem ersten Stück »Dir gehört mein Leben« u.a. im Ernst-Deutsch-Theater aufgetreten. Sie hat für Choreografen wie Ismael Ivo und Marcia Haydée als Ensemble-Mitglied und Solistin gearbeitet und unterichtet an verschiedenen Hamburger Tanzschulen.

Die Tänzerin Renée Cherie Watt arbeitete in verschiedenen Produktionen im Bereich Ballett, Contemporary Dance und Theater. Katrin Weibezahn, die ihre Ausbildung in Rotterdam absolviert hat, arbeitet und lebt in Hamburg. 6

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Premiere

Fr 31.Okt 22.30 Uhr goldbekHaus

Sa 1. Nov. 15 Uhr goldbekHaus

Die 13 Monate

Russian Disco mit SIBIRSKI

eigenarten für Kinder Asbuka Tanzinszenierung

Zeitgenössische russische Popmusik

Angelina Akpovo

Russian Disco – Im Anschluss an das Konzert Piece of Sky siehe Seite 7 lädt eigenarten zu einer ungewöhnlichen Tanzparty ein. Sergej Buglak und seine frisch gegründete Band SIBIRSKI singen und spielen zeitgenössische russische Popmusik, Eigenkompositionen und Songballaden, live und in den Pausen mit DJ, zum Lauschen und Tanzen »do utra«, bis zum Morgengrauen, Gänsehaut garantiert. (Bühne zum Hof) E-Bass, vocals Sergej Keyboards, Akkordeon, background vocals Vadim E-Gitarre Andrej, Schlagzeug Jens Sergej Buglak studierte neun Jahre klassische Musik und Kontrabass in Weißrussland. Er komponiert, textet, singt und spielt die Instrumente Kon-

Jeder Monat ist anders und einzigartig! Asbuka (russisch: Alphabet) wird uns Erich Kästners Zyklus »Die 13 Monate« vorstellen: Auf jedes Gedicht folgt ein dazu choreografierter Tanz, der die Jahreszeiten einbezieht. Besondere Aufmerksamkeit verdient die farbenprächtige Vielfalt der selbst entworfenen Kostüme. In dem Verein zur Pflege der russischen Kultur e.V. »Asbuka« üben die TeilnehmerInnen mit der Projektleiterin Natalja Dergatcheva fantasievolle Tanztheaterstücke ein. Bei eigenarten 2002 begeisterten sie viele kleine und große Menschen mit ihrem Stück »Die Weltkugel«. (Halle, 60 Min) Projektleiterin Natalja Dergatcheva Mitwirkende Vera Petschanikova u.a.

trabass, E-Bass, Balalaika, Gitarre, Klavier. In Hamburg machte er ab 1998

Natalja Dergatcheva aus St. Petersburg ist Choreografin und Tanzpädago-

Straßenmusik und spielte in verschiedenen Bands, bevor er 2003 seine eige-

gin. Seit 1995 lebt sie in Hamburg und leitet seit 1997 das Tanzensemble

ne Band SIBIRSKI gründete. Die Band spielte bisher u.a. im Delphi Theater,

Asbuka, dem zur Zeit 60 junge Menschen zwischen 5 und 25 Jahren ange-

beim brasilianischen Festival im Februar 2003, auf »russischen Abenden«

hören.

und in verschiedenen Musikclubs der Hansestadt. Der Stil von SIBIRSKI ist inspiriert durch Funk & Soul, ihre neue Songsprache authentisch und bilderreich.

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Premiere

Fr 31.Okt 22.30 Uhr goldbekHaus

Sa 1. Nov. 15 Uhr goldbekHaus

Die 13 Monate

Russian Disco mit SIBIRSKI

eigenarten für Kinder Asbuka Tanzinszenierung

Zeitgenössische russische Popmusik

Angelina Akpovo

Russian Disco – Im Anschluss an das Konzert Piece of Sky siehe Seite 7 lädt eigenarten zu einer ungewöhnlichen Tanzparty ein. Sergej Buglak und seine frisch gegründete Band SIBIRSKI singen und spielen zeitgenössische russische Popmusik, Eigenkompositionen und Songballaden, live und in den Pausen mit DJ, zum Lauschen und Tanzen »do utra«, bis zum Morgengrauen, Gänsehaut garantiert. (Bühne zum Hof) E-Bass, vocals Sergej Keyboards, Akkordeon, background vocals Vadim E-Gitarre Andrej, Schlagzeug Jens Sergej Buglak studierte neun Jahre klassische Musik und Kontrabass in Weißrussland. Er komponiert, textet, singt und spielt die Instrumente Kon-

Jeder Monat ist anders und einzigartig! Asbuka (russisch: Alphabet) wird uns Erich Kästners Zyklus »Die 13 Monate« vorstellen: Auf jedes Gedicht folgt ein dazu choreografierter Tanz, der die Jahreszeiten einbezieht. Besondere Aufmerksamkeit verdient die farbenprächtige Vielfalt der selbst entworfenen Kostüme. In dem Verein zur Pflege der russischen Kultur e.V. »Asbuka« üben die TeilnehmerInnen mit der Projektleiterin Natalja Dergatcheva fantasievolle Tanztheaterstücke ein. Bei eigenarten 2002 begeisterten sie viele kleine und große Menschen mit ihrem Stück »Die Weltkugel«. (Halle, 60 Min) Projektleiterin Natalja Dergatcheva Mitwirkende Vera Petschanikova u.a.

trabass, E-Bass, Balalaika, Gitarre, Klavier. In Hamburg machte er ab 1998

Natalja Dergatcheva aus St. Petersburg ist Choreografin und Tanzpädago-

Straßenmusik und spielte in verschiedenen Bands, bevor er 2003 seine eige-

gin. Seit 1995 lebt sie in Hamburg und leitet seit 1997 das Tanzensemble

ne Band SIBIRSKI gründete. Die Band spielte bisher u.a. im Delphi Theater,

Asbuka, dem zur Zeit 60 junge Menschen zwischen 5 und 25 Jahren ange-

beim brasilianischen Festival im Februar 2003, auf »russischen Abenden«

hören.

und in verschiedenen Musikclubs der Hansestadt. Der Stil von SIBIRSKI ist inspiriert durch Funk & Soul, ihre neue Songsprache authentisch und bilderreich.

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Sa 1. Nov 20 Uhr golbekHaus

Sa 1. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

Al Samar

Ljuteniza

Sylvianne Capell Ein klassischer arabischer Abend

Bulgarische Lieder a cappella

Anmutig, lyrisch und kraftvoll: Fernab vom gängigen OrientKlischee zeigt Al Samar eine arabische Verbindung von Tanz und Musik, wie sie selbst in arabischen Ländern fast ausgestorben zu sein scheint. Mit ihrer eigenen Interpretation des klassischen ägyptischen Tanzes (Raqs Sharqi) vermittelt die Tänzerin Sylvianne Capell eine Wiederbelebung der reichen Tradition dieses uralten Tanzes in seiner ganzen Schönheit und Ausdrucksstärke. Zugleich schafft sie eine einzigartige Verbindung zu westlichen Tanzarten wie Modern und New Dance. Die Musiker, die aus dem Irak, Ägypten und Tunesien stammen, spielen klassische arabische Stücke des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter »Evergreens« von Oum Kalthum, aber auch einen »Baladi«, der als »städtische Folklore« in den 20er Jahren populär wurde. (Halle, 90 min)

Ljuteniza – scharfe Soße ist in Bulgarien beliebt als pikantes Gericht aus Tomaten, Paprika und Gewürzen. Vor zwei Jahren fanden fünf Frauen unter diesem Namen zusammen. Das Ensemble singt bulgarische Volksmusik und Folklore aus anderen Balkanländern. Ljuteniza legt Wert darauf, dem Publikum einige charakteristische Stilmerkmale der Musik, wie die mitlaufenden Grundtöne, die den typischen disharmonischen Klang ergeben, näher zu bringen. In relativ kurzer Zeit ist es den Musikerinnen gelungen, ein reichhaltiges Repertoire zusammenzustellen, das die Lebendigkeit und ursprünglichen Kraft der Gesänge vermittelt. Die Texte werden von Babette Herboth vor jedem Stück in Form einer kleinen Erzählung übersetzt. (Bühne zum Hof, 60 Min)

Tanz Sylvianne Capell Oud Ali Shibly Akkordeon, Percussion Hossam Shedid

Maßmann, Amélie Prath Percussion, Geige, Flöte N.N.

Geige Adam Saidani

Sängerinnen Veronika Böhle, Babette Herboth, Barbara Klinker, Franziska

Das Vokalensemble Ljuteniza besteht aus fünf Sängerinnen aus Deutsch-

Sylvianne Capell ist ausgebildete Tanzpädagogin der Raqs Sharqi Society in

land und Bulgarien, die seit 2001 zusammenarbeiten und traditionelle bul-

London und langjährige Schülerin von Suraya Hilal, Liza Wedgwood und

garische Volkslieder und Arrangements vorwiegend a cappella, aber auch mit

anderen Lehrerinnen der ehemaligen Hilal School of Raqs Sharqi. Weiter-

Instrumentalbegleitung interpretieren. Im Rahmen des Poesiefestivals Berlin

bildungen in Modern Dance, New Dance, Alexandertechnik und Pilates. Mit

2003 arbeitete Ljuteniza intensiv mit Mara und Lew Kiek zusammen, zwei

ihrem Solo-Programm »Raqs el Baladi« trat sie 2001/02 mehrmals in Ham-

australischen Komponisten, die sich seit langem mit der bulgarischen Musik

burg und im norddeutschen Raum auf, teilweise in Zusammenarbeit mit dem

beschäftigen. Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die Performance »Legs

»Orchester Carthago«. 2002/03 folgte im Stil des klassischen Sharqi das

on the wall«, die international Aufsehen erregte.

Programm »Al Tarab« in Zusammenarbeit mit der Shibly Band unter der Leitung von Ali Shibly. www.raqssharqi-hamburg.de 10

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Sa 1. Nov 20 Uhr golbekHaus

Sa 1. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

Al Samar

Ljuteniza

Sylvianne Capell Ein klassischer arabischer Abend

Bulgarische Lieder a cappella

Anmutig, lyrisch und kraftvoll: Fernab vom gängigen OrientKlischee zeigt Al Samar eine arabische Verbindung von Tanz und Musik, wie sie selbst in arabischen Ländern fast ausgestorben zu sein scheint. Mit ihrer eigenen Interpretation des klassischen ägyptischen Tanzes (Raqs Sharqi) vermittelt die Tänzerin Sylvianne Capell eine Wiederbelebung der reichen Tradition dieses uralten Tanzes in seiner ganzen Schönheit und Ausdrucksstärke. Zugleich schafft sie eine einzigartige Verbindung zu westlichen Tanzarten wie Modern und New Dance. Die Musiker, die aus dem Irak, Ägypten und Tunesien stammen, spielen klassische arabische Stücke des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter »Evergreens« von Oum Kalthum, aber auch einen »Baladi«, der als »städtische Folklore« in den 20er Jahren populär wurde. (Halle, 90 min)

Ljuteniza – scharfe Soße ist in Bulgarien beliebt als pikantes Gericht aus Tomaten, Paprika und Gewürzen. Vor zwei Jahren fanden fünf Frauen unter diesem Namen zusammen. Das Ensemble singt bulgarische Volksmusik und Folklore aus anderen Balkanländern. Ljuteniza legt Wert darauf, dem Publikum einige charakteristische Stilmerkmale der Musik, wie die mitlaufenden Grundtöne, die den typischen disharmonischen Klang ergeben, näher zu bringen. In relativ kurzer Zeit ist es den Musikerinnen gelungen, ein reichhaltiges Repertoire zusammenzustellen, das die Lebendigkeit und ursprünglichen Kraft der Gesänge vermittelt. Die Texte werden von Babette Herboth vor jedem Stück in Form einer kleinen Erzählung übersetzt. (Bühne zum Hof, 60 Min)

Tanz Sylvianne Capell Oud Ali Shibly Akkordeon, Percussion Hossam Shedid

Maßmann, Amélie Prath Percussion, Geige, Flöte N.N.

Geige Adam Saidani

Sängerinnen Veronika Böhle, Babette Herboth, Barbara Klinker, Franziska

Das Vokalensemble Ljuteniza besteht aus fünf Sängerinnen aus Deutsch-

Sylvianne Capell ist ausgebildete Tanzpädagogin der Raqs Sharqi Society in

land und Bulgarien, die seit 2001 zusammenarbeiten und traditionelle bul-

London und langjährige Schülerin von Suraya Hilal, Liza Wedgwood und

garische Volkslieder und Arrangements vorwiegend a cappella, aber auch mit

anderen Lehrerinnen der ehemaligen Hilal School of Raqs Sharqi. Weiter-

Instrumentalbegleitung interpretieren. Im Rahmen des Poesiefestivals Berlin

bildungen in Modern Dance, New Dance, Alexandertechnik und Pilates. Mit

2003 arbeitete Ljuteniza intensiv mit Mara und Lew Kiek zusammen, zwei

ihrem Solo-Programm »Raqs el Baladi« trat sie 2001/02 mehrmals in Ham-

australischen Komponisten, die sich seit langem mit der bulgarischen Musik

burg und im norddeutschen Raum auf, teilweise in Zusammenarbeit mit dem

beschäftigen. Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die Performance »Legs

»Orchester Carthago«. 2002/03 folgte im Stil des klassischen Sharqi das

on the wall«, die international Aufsehen erregte.

Programm »Al Tarab« in Zusammenarbeit mit der Shibly Band unter der Leitung von Ali Shibly. www.raqssharqi-hamburg.de 10

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So 2. Nov 19 Uhr goldbekHaus

So 2. Nov 20 Uhr goldbekHaus

P o e t a e n N u e v a Yo r k

Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika

Isabel Navarro & Rainer Schnelle Ein musikalischer und poetischer Parcours

Cross-over von spanischer Lyrik, spanischer Musik und Jazz – Zu hören sind Gedichte und Fragmente aus der Sammlung »Poeta en Nueva York«, die Federico Garcia Lorca während seines Aufenthalts 1929 bis 1930 in New York schrieb. Lorcas poetisches Experimentierfeld, in denen sich Halbreime der spanischen Romanze, rituelle Wechselgesänge oder szenische Splitter abwechseln, wird durch die teilweise ineinander verwobene Zweisprachigkeit erweitert. Das Ganze ist eingebettet in Auszüge aus einem Vortrag, den Lorca hielt, um dem Publikum seine düsteren Gedichte nach dem beruhigenden Modell einer poetischen Bildungsreise nahe zu bringen. Lieder aus der alten spanischen Volksliedsammlung »Canciones populares antiguas«, die Garcia Lorca notierte und selbst vortrug, sowie Musik aus dem New York der 30er Jahre bilden das musikalische Repertoire. (Bühne zum Hof, 60 Min) Schauspielerin Isabel Navarro Klavier Rainer Schnelle Isabel Navarro, seit 1996 in Hamburg, erhielt ihre Schauspielausbildung in

Jola, Suusu, Balanta, Mandinka, Tukuleur, Wolof und viele andere gehören zu den Völkern Westafrikas, deren Musizier- und Tanzstile mit den entsprechenden Instrumenten, Kostümen und Masken vorgestellt werden. Im Gegensatz zu dem Bild von Afrika, das wir durch die Medien kennen, zeigt Djante Bi in seinem Programm einen Ausschnitt aus dem kulturellen Alltag des Kontinents, der hier weitgehend unbekannt ist. Die Choreografien von Djante Bi sind Darstellungen größerer Handlungseinheiten, wobei die Tanzfiguren übliche Tätigkeiten aus Haushalt, Feldarbeit, Hausbau sowie Dankbarkeit, Freude und Bitte um Kraft widerspiegeln. Eingeleitet werden die Stücke jeweils von kurzen Gesangspassagen. (Halle, 90 Min) TänzerInnen Gamal Agouda, Katrin Pfeiffer, Kevin Vlavounou, Mareile Blessmann, Maren Düvels, Marion v. Stilfried-Mbaye, Sana Dhiediou Trommle-

rInnen Adama Sissokho, Carola Baza, Gabriel Dali, Kekso Diabang, Maria Klebba, Martial Levry

Paris an der École Internationale de Théâtre et Mouvement Jacques Lecoq.

Djante Bi (in der Sprache Wolof: die Dämmerung) ist ein internationales Tanz-

Sie studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Hispanistik und ist in

und Trommelensemble, das im Herbst 2002 von Sana Diedhiou (Tänzer,

Spanien und Deutschland als Schauspielerin, Sprecherin und Übersetzerin

Trommler und Choreograf) gegründet wurde. 13 KünstlerInnen aus Senegal,

tätig. Rainer Schnelle, Jazz-Pianist und -Komponist, schloss sein Studium in

der Elfenbeinküste, Togo und Deutschland gewähren Einblicke in traditionel-

Boston/USA mit dem Master of Music ab. Er ist außerdem als Ausbilder,

le und moderne Tanzformen aus Westafrika. Dazu gehören Choreografien,

Musik-Produzent und Studiomusiker tätig. Auftritte und Zusammenarbeit

wie sie seit den 1950er Jahren in den Tanzschulen Westafrikas gelehrt wer-

mit Eartha Kitt, Ulrich Tukur, Bill Ramsey, Hildegard Knef, Inga Rumpf und

den und der Solotanz, wie er bei traditionellen Festen vorgeführt wird.

vielen anderen. Fotos: Jörg Carstensen

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So 2. Nov 19 Uhr goldbekHaus

So 2. Nov 20 Uhr goldbekHaus

P o e t a e n N u e v a Yo r k

Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika

Isabel Navarro & Rainer Schnelle Ein musikalischer und poetischer Parcours

Cross-over von spanischer Lyrik, spanischer Musik und Jazz – Zu hören sind Gedichte und Fragmente aus der Sammlung »Poeta en Nueva York«, die Federico Garcia Lorca während seines Aufenthalts 1929 bis 1930 in New York schrieb. Lorcas poetisches Experimentierfeld, in denen sich Halbreime der spanischen Romanze, rituelle Wechselgesänge oder szenische Splitter abwechseln, wird durch die teilweise ineinander verwobene Zweisprachigkeit erweitert. Das Ganze ist eingebettet in Auszüge aus einem Vortrag, den Lorca hielt, um dem Publikum seine düsteren Gedichte nach dem beruhigenden Modell einer poetischen Bildungsreise nahe zu bringen. Lieder aus der alten spanischen Volksliedsammlung »Canciones populares antiguas«, die Garcia Lorca notierte und selbst vortrug, sowie Musik aus dem New York der 30er Jahre bilden das musikalische Repertoire. (Bühne zum Hof, 60 Min) Schauspielerin Isabel Navarro Klavier Rainer Schnelle Isabel Navarro, seit 1996 in Hamburg, erhielt ihre Schauspielausbildung in

Jola, Suusu, Balanta, Mandinka, Tukuleur, Wolof und viele andere gehören zu den Völkern Westafrikas, deren Musizier- und Tanzstile mit den entsprechenden Instrumenten, Kostümen und Masken vorgestellt werden. Im Gegensatz zu dem Bild von Afrika, das wir durch die Medien kennen, zeigt Djante Bi in seinem Programm einen Ausschnitt aus dem kulturellen Alltag des Kontinents, der hier weitgehend unbekannt ist. Die Choreografien von Djante Bi sind Darstellungen größerer Handlungseinheiten, wobei die Tanzfiguren übliche Tätigkeiten aus Haushalt, Feldarbeit, Hausbau sowie Dankbarkeit, Freude und Bitte um Kraft widerspiegeln. Eingeleitet werden die Stücke jeweils von kurzen Gesangspassagen. (Halle, 90 Min) TänzerInnen Gamal Agouda, Katrin Pfeiffer, Kevin Vlavounou, Mareile Blessmann, Maren Düvels, Marion v. Stilfried-Mbaye, Sana Dhiediou Trommle-

rInnen Adama Sissokho, Carola Baza, Gabriel Dali, Kekso Diabang, Maria Klebba, Martial Levry

Paris an der École Internationale de Théâtre et Mouvement Jacques Lecoq.

Djante Bi (in der Sprache Wolof: die Dämmerung) ist ein internationales Tanz-

Sie studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Hispanistik und ist in

und Trommelensemble, das im Herbst 2002 von Sana Diedhiou (Tänzer,

Spanien und Deutschland als Schauspielerin, Sprecherin und Übersetzerin

Trommler und Choreograf) gegründet wurde. 13 KünstlerInnen aus Senegal,

tätig. Rainer Schnelle, Jazz-Pianist und -Komponist, schloss sein Studium in

der Elfenbeinküste, Togo und Deutschland gewähren Einblicke in traditionel-

Boston/USA mit dem Master of Music ab. Er ist außerdem als Ausbilder,

le und moderne Tanzformen aus Westafrika. Dazu gehören Choreografien,

Musik-Produzent und Studiomusiker tätig. Auftritte und Zusammenarbeit

wie sie seit den 1950er Jahren in den Tanzschulen Westafrikas gelehrt wer-

mit Eartha Kitt, Ulrich Tukur, Bill Ramsey, Hildegard Knef, Inga Rumpf und

den und der Solotanz, wie er bei traditionellen Festen vorgeführt wird.

vielen anderen. Fotos: Jörg Carstensen

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4. Nov 20 Uhr St. Johanniskirche Harvestehude

Mi 5. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Nimm eine Rose und nenne sie Lieder

Mimmus

Company Hamburg Poesie der Derwische, szenische Lesung mit Musik

»Die Fremde war mir elend, nutzlos, und ich begriff als ‚Heimat’ sie ...« (Ghalip) – ein Spaziergang durch die mystischen Dichtergärten der Sufis und Derwische. In ausgewählten Gedichten aus 1000 Jahren erzählen die Akteure über Sehnsucht, Liebe und Freiheit. Die Stadt Bagdad war einst eine Hochburg der Poesie in der islamischen Literatur. Die meisten rezitierten Dichter stammen aus dem Gebiet um Euphrat und Tigris. Die friedliche, humanistische Philosophie, wie sie in den Texten zum Ausdruck kommt, soll als Poesie zur Versöhnung und Völkerverständigung beitragen. Aufführungsstätten der Lesung sind Kirchen in Deutschland, der Schweiz und der Türkei. SchauspielerInnen Mirja Mahir, Verena Maria Thinnes, Christos Topoulos,

Sloutski, Malazonia & Sarajinski Musik und Pantomime

Pantomime wird hörbar und Musik wird sichtbar. Mimmus ist ein neues Bühnenprojekt, das in Bewegung umgesetzte Musik sehen und musikalisch begleitete Pantomime hören lässt. Musik ist abstrakt. Man sieht sie nicht, aber man hört, empfindet und versteht. Pantomime ist ebenso abstrakt. Man hört sie nicht, aber man sieht und versteht. Mimmus ist der Versuch dreier Künstler, zwei reine Kunstarten zu verbinden, um ein neues Genre zu schaffen: eine natürliche Synthese von Musik und darstellender Kunst, die zu nonverbaler universeller Poesie wird. Die Künstler beherrschen die Kommunikation mit dem Publikum, jeder präsentiert einen persönlichen Kunststil und ist ein Meister auf seinem Gebiet. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Telat Yurtsever Kanun Turan Vurgun Ney Ayhan Yörük Violine Jan Mishenina

Klavier, Gitarre, Gato David Malazonia Geige, Trompete Alec Sloutski Pan-

Konzept und Realisation Telat Yurtsever Musikalische Leitung Turan Vurgun

tomime Arnold Sarajinski

Company Hamburg ist von Telat Yurtsever während seiner Studienzeit bei

Arnold Sarajinski, aus Odessa stammender und in Moskau ausgebildeter

Jürgen Flimm am Institut für Theater gegründet worden. Das freie Ensemble

Pantomime, arbeitet als freier Künstler und Dozent. Er leitet Projekte mit Kin-

setzt sich aus jungen Absolventen verschiedener Hamburger Schauspiel-

dern, die Schwierigkeiten mit Kommunikation in Schrift und Sprechen haben.

schulen zusammen. Ein thematischer Schwerpunkt seiner Inszenierungen ist

David Malazonia aus Georgien absolvierte am Staatskonservatorium Tbilissi

die Untersuchung von Mechanismen der Verführung und Unterwerfung im

ein Klavier- und Musikstudium mit der Spezialisierung Komposition und ge-

individuellen und gesellschaftlichen Kontext. In Hamburg waren u.a. folgende

orgische Polyphonie. 1991 gründete Malazonia seine eigene Jazz-Formation

Inszenierungen zu sehen: »Landschaft mit Argonauten« von Heiner Müller,

»ADIO«, mit der er seit 1993 auch in Deutschland unterwegs ist. Alec Sloutski

»Wilde Liebe« von Sam Shepard in den Hamburger Kammerspielen und »Kö-

studierte am Staatskonservatorium in Kiev, Ukraine. Seit 1993 ist er in Ham-

nig Midas« im Thalia Theater. www.companyhamburg.de

burg als Multiinstrumentalist, Komponist und Arrangeur tätig. Besondere Anerkennung brachte ihm seine Zusammenarbeit mit Giora Feidman und Ulrich Tukur. www.mimmus.de.vu

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4. Nov 20 Uhr St. Johanniskirche Harvestehude

Mi 5. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Nimm eine Rose und nenne sie Lieder

Mimmus

Company Hamburg Poesie der Derwische, szenische Lesung mit Musik

»Die Fremde war mir elend, nutzlos, und ich begriff als ‚Heimat’ sie ...« (Ghalip) – ein Spaziergang durch die mystischen Dichtergärten der Sufis und Derwische. In ausgewählten Gedichten aus 1000 Jahren erzählen die Akteure über Sehnsucht, Liebe und Freiheit. Die Stadt Bagdad war einst eine Hochburg der Poesie in der islamischen Literatur. Die meisten rezitierten Dichter stammen aus dem Gebiet um Euphrat und Tigris. Die friedliche, humanistische Philosophie, wie sie in den Texten zum Ausdruck kommt, soll als Poesie zur Versöhnung und Völkerverständigung beitragen. Aufführungsstätten der Lesung sind Kirchen in Deutschland, der Schweiz und der Türkei. SchauspielerInnen Mirja Mahir, Verena Maria Thinnes, Christos Topoulos,

Sloutski, Malazonia & Sarajinski Musik und Pantomime

Pantomime wird hörbar und Musik wird sichtbar. Mimmus ist ein neues Bühnenprojekt, das in Bewegung umgesetzte Musik sehen und musikalisch begleitete Pantomime hören lässt. Musik ist abstrakt. Man sieht sie nicht, aber man hört, empfindet und versteht. Pantomime ist ebenso abstrakt. Man hört sie nicht, aber man sieht und versteht. Mimmus ist der Versuch dreier Künstler, zwei reine Kunstarten zu verbinden, um ein neues Genre zu schaffen: eine natürliche Synthese von Musik und darstellender Kunst, die zu nonverbaler universeller Poesie wird. Die Künstler beherrschen die Kommunikation mit dem Publikum, jeder präsentiert einen persönlichen Kunststil und ist ein Meister auf seinem Gebiet. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Telat Yurtsever Kanun Turan Vurgun Ney Ayhan Yörük Violine Jan Mishenina

Klavier, Gitarre, Gato David Malazonia Geige, Trompete Alec Sloutski Pan-

Konzept und Realisation Telat Yurtsever Musikalische Leitung Turan Vurgun

tomime Arnold Sarajinski

Company Hamburg ist von Telat Yurtsever während seiner Studienzeit bei

Arnold Sarajinski, aus Odessa stammender und in Moskau ausgebildeter

Jürgen Flimm am Institut für Theater gegründet worden. Das freie Ensemble

Pantomime, arbeitet als freier Künstler und Dozent. Er leitet Projekte mit Kin-

setzt sich aus jungen Absolventen verschiedener Hamburger Schauspiel-

dern, die Schwierigkeiten mit Kommunikation in Schrift und Sprechen haben.

schulen zusammen. Ein thematischer Schwerpunkt seiner Inszenierungen ist

David Malazonia aus Georgien absolvierte am Staatskonservatorium Tbilissi

die Untersuchung von Mechanismen der Verführung und Unterwerfung im

ein Klavier- und Musikstudium mit der Spezialisierung Komposition und ge-

individuellen und gesellschaftlichen Kontext. In Hamburg waren u.a. folgende

orgische Polyphonie. 1991 gründete Malazonia seine eigene Jazz-Formation

Inszenierungen zu sehen: »Landschaft mit Argonauten« von Heiner Müller,

»ADIO«, mit der er seit 1993 auch in Deutschland unterwegs ist. Alec Sloutski

»Wilde Liebe« von Sam Shepard in den Hamburger Kammerspielen und »Kö-

studierte am Staatskonservatorium in Kiev, Ukraine. Seit 1993 ist er in Ham-

nig Midas« im Thalia Theater. www.companyhamburg.de

burg als Multiinstrumentalist, Komponist und Arrangeur tätig. Besondere Anerkennung brachte ihm seine Zusammenarbeit mit Giora Feidman und Ulrich Tukur. www.mimmus.de.vu

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Do 6. Nov 19.30 Uhr goldbekHaus

Mi 5. Nov 20.30 Uhr Kampnagel

»Vier Stoffe« – »Sieben Elemente«

HumanityPrivateHouse

Inocencia Lista Intermediale Textilperformances

Himmel, Garten, Hölle, Meer – »Vier Stoffe« aus Textilien wecken archetypische Empfindungen und Vorstellungen ebenso wie »Sieben Elemente« mit den Stationen Unendlichkeit, Grab, Anfang, Tanz der Liebe, Geburt, Kampf, Erwachen. Für die Gestaltung der einzelnen Bühnenbilder und -räume verwendet Inocencia Lista selbst bedruckte Stoffe, für die sie eine eigene Formensprache entwickelte. Diese Bilder schaffen den Rahmen der Inszenierung, die durch die Ausdruckskraft ihres Körpers und selbst choreografierte Tänze umgesetzt wird. Komponiert und improvisiert fügt sich die live gespielte Musik ein. Durch das Ineinandergreifen verschiedener künstlerischer Medien entfaltet sich die Performance und lässt dem Betrachter viel Raum für die eigene Imagination. (Kampnagel: Westfoyer, 80 Min)

Performance, Bühnenbild Inocencia Lista Musiker Thomas Siebert, Martin Pozrowicz, Thomas Piesbergen, Jürgen Ufer

Inocencia Lista, geboren in Montevideo, Uruguay, lebt seit 1992 in Hamburg. Sie absolvierte ihr Studium (Textildesign und Freie Kunst) an der HfbK

Chorprojekt

Musik, Gesang, Tanz, Schauspiel, Lebenskunst: HumanityPrivateHouse lädt mit einer 25-köpfigen Crew zu einem »generationsbindenden interaktiven Unterhaltungsspektakel« ein. Künstler und Künstlerinnen vieler Kontinente werden auf ansteckende Art und Weise eine »Symbiose von Kreativität, Kultur, Kunst, Philosophie im Alltag« zelebrieren. Unkompliziert und erfrischend setzen sie sich mittels musikkultureller Vielfalt über ethnische oder soziale Gettoisierung hinweg. Bodypercussion … Gospel … Bauchtanz … Beatbox … Mantra … HipHop … Afro … Latin … als elementare, gefühlvolle menschliche Verständigungsmöglichkeiten. Das Publikum – gleich welchen Alters – wird mit Leichtigkeit verstehen und mit Lust in die Unterhaltung einsteigen, eine gemeinsame Choreografie ist nicht ausgeschlossen … (Bühne zum Hof, 60 Min)

Chorleitung Anke Schaubrenner Musikalische Leitung Stefanie Hempel Projektleitung Andrea Garroth Choreografie Mable Preach, Nina Maleika Lorenz

Hamburg und arbeitet als Textildesignerin und Performerin. Die Performance

HumanityPrivateHouse ist ein interkulturelles Chorprojekt. Über offene

»Vier Stoffe«, entstand in musikalischer Zusammenarbeit mit der Hamburger

Chorarbeit werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Esprit an

Band Passierzettel: Thomas Siebert (Gitarre), Martin Pozrowicz (Schlagzeug),

Gesang, Tanz und Performance herangeführt. Professionelle KünstlerInnen

Thomas Piesbergen (Gesang) (www.passierzettel.de), die Performance »Sie-

unterschiedlicher Sparten und Herkunft entwickeln mit den ebenso facet-

ben Elemente« mit dem Gitarristen Jürgen Ufer (www.eatenbysheiks.de),

tenreichen Teilnehmern immer wieder neue Situationen: in der Bildhauer-

alle vier erfahrene Live-Musiker im Bereich Improvisation und Happening.

werkstatt, auf dem Gemüselaster, in der Kirche, im Theater, in der Börse, auf dem Spielplatz, in der Schule, im Restaurant, daheim, auf der Straße oder im CCH … www.humanityprivatehouse.de

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Do 6. Nov 19.30 Uhr goldbekHaus

Mi 5. Nov 20.30 Uhr Kampnagel

»Vier Stoffe« – »Sieben Elemente«

HumanityPrivateHouse

Inocencia Lista Intermediale Textilperformances

Himmel, Garten, Hölle, Meer – »Vier Stoffe« aus Textilien wecken archetypische Empfindungen und Vorstellungen ebenso wie »Sieben Elemente« mit den Stationen Unendlichkeit, Grab, Anfang, Tanz der Liebe, Geburt, Kampf, Erwachen. Für die Gestaltung der einzelnen Bühnenbilder und -räume verwendet Inocencia Lista selbst bedruckte Stoffe, für die sie eine eigene Formensprache entwickelte. Diese Bilder schaffen den Rahmen der Inszenierung, die durch die Ausdruckskraft ihres Körpers und selbst choreografierte Tänze umgesetzt wird. Komponiert und improvisiert fügt sich die live gespielte Musik ein. Durch das Ineinandergreifen verschiedener künstlerischer Medien entfaltet sich die Performance und lässt dem Betrachter viel Raum für die eigene Imagination. (Kampnagel: Westfoyer, 80 Min)

Performance, Bühnenbild Inocencia Lista Musiker Thomas Siebert, Martin Pozrowicz, Thomas Piesbergen, Jürgen Ufer

Inocencia Lista, geboren in Montevideo, Uruguay, lebt seit 1992 in Hamburg. Sie absolvierte ihr Studium (Textildesign und Freie Kunst) an der HfbK

Chorprojekt

Musik, Gesang, Tanz, Schauspiel, Lebenskunst: HumanityPrivateHouse lädt mit einer 25-köpfigen Crew zu einem »generationsbindenden interaktiven Unterhaltungsspektakel« ein. Künstler und Künstlerinnen vieler Kontinente werden auf ansteckende Art und Weise eine »Symbiose von Kreativität, Kultur, Kunst, Philosophie im Alltag« zelebrieren. Unkompliziert und erfrischend setzen sie sich mittels musikkultureller Vielfalt über ethnische oder soziale Gettoisierung hinweg. Bodypercussion … Gospel … Bauchtanz … Beatbox … Mantra … HipHop … Afro … Latin … als elementare, gefühlvolle menschliche Verständigungsmöglichkeiten. Das Publikum – gleich welchen Alters – wird mit Leichtigkeit verstehen und mit Lust in die Unterhaltung einsteigen, eine gemeinsame Choreografie ist nicht ausgeschlossen … (Bühne zum Hof, 60 Min)

Chorleitung Anke Schaubrenner Musikalische Leitung Stefanie Hempel Projektleitung Andrea Garroth Choreografie Mable Preach, Nina Maleika Lorenz

Hamburg und arbeitet als Textildesignerin und Performerin. Die Performance

HumanityPrivateHouse ist ein interkulturelles Chorprojekt. Über offene

»Vier Stoffe«, entstand in musikalischer Zusammenarbeit mit der Hamburger

Chorarbeit werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Esprit an

Band Passierzettel: Thomas Siebert (Gitarre), Martin Pozrowicz (Schlagzeug),

Gesang, Tanz und Performance herangeführt. Professionelle KünstlerInnen

Thomas Piesbergen (Gesang) (www.passierzettel.de), die Performance »Sie-

unterschiedlicher Sparten und Herkunft entwickeln mit den ebenso facet-

ben Elemente« mit dem Gitarristen Jürgen Ufer (www.eatenbysheiks.de),

tenreichen Teilnehmern immer wieder neue Situationen: in der Bildhauer-

alle vier erfahrene Live-Musiker im Bereich Improvisation und Happening.

werkstatt, auf dem Gemüselaster, in der Kirche, im Theater, in der Börse, auf dem Spielplatz, in der Schule, im Restaurant, daheim, auf der Straße oder im CCH … www.humanityprivatehouse.de

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Premiere Do 6. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

electro belly minimal 2 Stefanie Ressin & Russya S. Otto Orientalischer Tanz und neue elektronische Musik

Fr 7. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Zwischen den Welten

Eurasische Impressionen

Projekt der Hochschule für Musik und Theater Zeitgenössische Musik

Eine konzertante Fusion aus orientalischem Tanz und neuer elektronischer Musik. Tanz und Musik fanden in dieser Kombination bereits in EBM 1 zu einer eigenwilligen Sprache zusammen. In EBM 2 geht es um das Thema »Heimat«, wobei die traditionell orientalische, schwärmerische, ausladende Tanzform mit dynamischer, elektronischer Musik und treibenden Rhythmen konfrontiert wird. Durch das Herauslösen aus dem ursprünglichen Kontext entsteht eine neue Synthese inmitten unterschiedlichster kultureller Prägungen und individueller Ansätze, in der wartende Möbel, Kuckucksuhren, Waldmeistergeruch und Festplatten als Wegbegleiter fungieren. Spielerisch und kompromisslos entwickeln sich Musik, Klänge, Bilder und Bewegung auf der Suche nach dem, was Heimat bedeuten könnte. (Halle, 60 Min)

»In der Fremde ist der Fremde fremd« (Karl Valentin) Hauptthema des Abends, moderiert von Prof. Peter Michael Hamel, ist der Dialog und Austausch mit Studierenden der HfMT aus Südkorea und Japan. Diese werden über ihr Studium und Leben in Hamburg berichten und ihre aktuellen Werke präsentieren. Die meisten von ihnen haben in ihrer Heimat ein westlich-klassisches Musikleben kennen gelernt, die eigene Kultur wird oft erst in der Fremde wahrgenommen. Ein Höhepunkt des Abends wird die Erstaufführung des »Total art«-Multimedia-Musikprojektes »Che vita é« der koreanischen Komponistin Donghee Nam. (Halle, 120 Min)

Komposition, Musik und Video Stefanie Ressin Choreografie und Tanz

Tôru Takemitsu Moderation Prof. Peter Michael Hamel

Russya Sandra Otto

Flöten Celine Herrero, Teruyo Takada, Johanna Leonora Dahlhoff Film, Sounddesign, Performance Donghee Nam Perkussion Eunyoung Kim Kompositionen Donghee Nam, Eunyoung Kim, Peter Michael Hamel, Toshi Ichiyanagi,

Peter Michael Hamel wirkt sowohl im Konzert-, Opern- und Kammermusik-

electro belly minimal 2 ist nach EBM 1, das bei eigenarten 2002 auf Kamp-

bereich als auch innerhalb der experimentellen Avantgarde. Hamel gilt als

nagel Premiere hatte, das zweite gemeinsame Projekt der beiden Künstlerin-

Vorläufer der Weltmusik und der minimal-music-Bewegung in Europa. Seit

nen. Die minimalistischen bis opulenten Kompositionen von Stefanie Ressin

1997 lehrt er als Ligeti-Nachfolger an der Hochschule für Musik und Theater.

sind dem Publikum u. a. durch Festivalauftritte (D/CH) und Produktionen wie

Eunyoung Kim studierte in Seoul Komposition und Klavier. Seit 2001 studiert

»Schön Haut Monster«, »Die Meinung des Dorfes« (Kampnagel) bekannt.

sie Komposition in Hamburg. Donghee Nam wechselte ebenfalls 2001 nach

Die Tänzerin Russya Sandra Otto arbeitet international als Lehrerin für klas-

Hamburg, um ihr Kompositionsstudium fortzusetzen. Ihr besonderes Inte-

sische orientalische Tanztechnik. Als Künstlerin präsentierte sie klassischen

resse liegt in interdisziplinären Musik- und Kunstprojekten.

Bauchtanz und Orient Dance Art Performances auf zahlreichen Festivals in Deutschland, Asien und Australien. 18

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Premiere Do 6. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

electro belly minimal 2 Stefanie Ressin & Russya S. Otto Orientalischer Tanz und neue elektronische Musik

Fr 7. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Zwischen den Welten

Eurasische Impressionen

Projekt der Hochschule für Musik und Theater Zeitgenössische Musik

Eine konzertante Fusion aus orientalischem Tanz und neuer elektronischer Musik. Tanz und Musik fanden in dieser Kombination bereits in EBM 1 zu einer eigenwilligen Sprache zusammen. In EBM 2 geht es um das Thema »Heimat«, wobei die traditionell orientalische, schwärmerische, ausladende Tanzform mit dynamischer, elektronischer Musik und treibenden Rhythmen konfrontiert wird. Durch das Herauslösen aus dem ursprünglichen Kontext entsteht eine neue Synthese inmitten unterschiedlichster kultureller Prägungen und individueller Ansätze, in der wartende Möbel, Kuckucksuhren, Waldmeistergeruch und Festplatten als Wegbegleiter fungieren. Spielerisch und kompromisslos entwickeln sich Musik, Klänge, Bilder und Bewegung auf der Suche nach dem, was Heimat bedeuten könnte. (Halle, 60 Min)

»In der Fremde ist der Fremde fremd« (Karl Valentin) Hauptthema des Abends, moderiert von Prof. Peter Michael Hamel, ist der Dialog und Austausch mit Studierenden der HfMT aus Südkorea und Japan. Diese werden über ihr Studium und Leben in Hamburg berichten und ihre aktuellen Werke präsentieren. Die meisten von ihnen haben in ihrer Heimat ein westlich-klassisches Musikleben kennen gelernt, die eigene Kultur wird oft erst in der Fremde wahrgenommen. Ein Höhepunkt des Abends wird die Erstaufführung des »Total art«-Multimedia-Musikprojektes »Che vita é« der koreanischen Komponistin Donghee Nam. (Halle, 120 Min)

Komposition, Musik und Video Stefanie Ressin Choreografie und Tanz

Tôru Takemitsu Moderation Prof. Peter Michael Hamel

Russya Sandra Otto

Flöten Celine Herrero, Teruyo Takada, Johanna Leonora Dahlhoff Film, Sounddesign, Performance Donghee Nam Perkussion Eunyoung Kim Kompositionen Donghee Nam, Eunyoung Kim, Peter Michael Hamel, Toshi Ichiyanagi,

Peter Michael Hamel wirkt sowohl im Konzert-, Opern- und Kammermusik-

electro belly minimal 2 ist nach EBM 1, das bei eigenarten 2002 auf Kamp-

bereich als auch innerhalb der experimentellen Avantgarde. Hamel gilt als

nagel Premiere hatte, das zweite gemeinsame Projekt der beiden Künstlerin-

Vorläufer der Weltmusik und der minimal-music-Bewegung in Europa. Seit

nen. Die minimalistischen bis opulenten Kompositionen von Stefanie Ressin

1997 lehrt er als Ligeti-Nachfolger an der Hochschule für Musik und Theater.

sind dem Publikum u. a. durch Festivalauftritte (D/CH) und Produktionen wie

Eunyoung Kim studierte in Seoul Komposition und Klavier. Seit 2001 studiert

»Schön Haut Monster«, »Die Meinung des Dorfes« (Kampnagel) bekannt.

sie Komposition in Hamburg. Donghee Nam wechselte ebenfalls 2001 nach

Die Tänzerin Russya Sandra Otto arbeitet international als Lehrerin für klas-

Hamburg, um ihr Kompositionsstudium fortzusetzen. Ihr besonderes Inte-

sische orientalische Tanztechnik. Als Künstlerin präsentierte sie klassischen

resse liegt in interdisziplinären Musik- und Kunstprojekten.

Bauchtanz und Orient Dance Art Performances auf zahlreichen Festivals in Deutschland, Asien und Australien. 18

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Sa 8. Nov 19.30 Uhr goldbekHaus

Fr 7. Nov 21 Uhr goldbekHaus

Mito

Der Archivar

Indian Jazz

Teatro Imediato Theater

Tabla statt Drums. Die Rhythmen sind feiner, komplexer, laufen präzise synchron mit irrwitzig schnellen melodischen Bewegungen. Und da ist zugleich die Vertikale, der harmonische Zusammenklang. In der Akkordfolge klingt die Melodie der Bambusflöte schon anders als über einem durchgehaltenen Grundton, wie das in der klassischen Musik üblich ist. John McLaughlin, Ry Cooder, Ralph Towner und andere haben es vorgemacht: Jazz und indische Klassik passen wunderbar zusammen. Diese Fusion setzt allerdings einige Virtuosität voraus, um mit der Improvisationskunst indischer Profimusiker mithalten zu können. Für eigenarten 2003 hat Mito die Sängerin Sudokshina Chatterjee aus Kalkutta eingeladen. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Streifzüge durch die europäische Geschichte: der farblose Archivar Georg B. schlüpft in die Rollen dreier schillernder Frauen ... eine auf dem Boden liegende Feder unbekannter Herkunft genügt, um ihn in andere Welten zu versetzen. Nach jeder seiner Abschweifungen erlebt Georg B. einen Kulturschock. Der Weltenwechsel wirkt auf ihn wie eine Droge, die ihn immer mehr in seinen Bann zieht. In dieser Tragikomödie trifft die Gegenwartskultur des Hamburger Archivars auf die verschiedenen europäischen Kulturen der vergangenen Jahrhunderte, in denen Jeanne D’Arc, Elisabeth Tudor und Katharina die Große lebten. »Der Archivar« ist die sechste Produktion des Teatro Imediato und das erste Solostück. (Halle, 70 min)

Geige Manoy Baruah Tabla, Percussion Subrata Manna Gesang Sudokshina

Konzept, Darstellung Silke Mühlenstedt Regie Lioudmíla D. Akinfíeva Licht

Chatterjee Vibraphon, Percussion Ralf Kamphuis Gitarre Torge Niemann

Dirk Hermeyer Kostüme Katja E. Waffenschmied Bühnenausstattung Ulrike

Bass Martin Drees

Uhl

Mito entstand im Spätsommer 2000 während einer Indian-Klassik-Tournee

Silke Mühlenstedt begann ihre Schauspielkarriere in Brüssel, wo sie nach der

in Europa von Subrata Manna aus Kalkutta und Dipak Sarma aus Assam. Die

Methode Jacques Lecoqs auch das Spiel des Clowns und das Theatermachen

beiden indischen Musiker verbinden eine langjährige Freundschaft und viele

erlernte. 1997 rief sie mit Cecília Amado in Hamburg das Teatro Imediato ins

Konzerte mit dem Vibraphonisten Ralf Kamphuis und dem Gitarristen Torge

Leben, für das sie konzipiert, spielt und Regie führt. Zur Zeit spielt sie in ver-

Niemann. Der Bassist Martin Drees ist seit Frühjahr 2003 Mitglied der Gruppe.

schiedenen Theater- und Filmproduktionen in Deutschland, Brasilien und

Bis jetzt liegt von Mito die CD »Dance with us« vor, im Frühjahr 2004 wird

Belgien. Lioudmíla Akinfíeva, Schauspielerin und Regisseurin, arbeitete von

die zweite (Live-) CD erscheinen. www.mitomito.de

1965 bis 1994 am Staatstheater Riga. Sie lebt seit 1994 in Hamburg, wo sie u.a. mit Jevgény Mestétschkin an der Einfachen Bühne arbeitete. Im Jahr 2002 gründete sie das Ruski Teatr Hamburg, dessen zweite Produktion (Molière) in Kürze Premiere feiern wird.

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Mito

Der Archivar

Indian Jazz

Teatro Imediato Theater

Tabla statt Drums. Die Rhythmen sind feiner, komplexer, laufen präzise synchron mit irrwitzig schnellen melodischen Bewegungen. Und da ist zugleich die Vertikale, der harmonische Zusammenklang. In der Akkordfolge klingt die Melodie der Bambusflöte schon anders als über einem durchgehaltenen Grundton, wie das in der klassischen Musik üblich ist. John McLaughlin, Ry Cooder, Ralph Towner und andere haben es vorgemacht: Jazz und indische Klassik passen wunderbar zusammen. Diese Fusion setzt allerdings einige Virtuosität voraus, um mit der Improvisationskunst indischer Profimusiker mithalten zu können. Für eigenarten 2003 hat Mito die Sängerin Sudokshina Chatterjee aus Kalkutta eingeladen. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Streifzüge durch die europäische Geschichte: der farblose Archivar Georg B. schlüpft in die Rollen dreier schillernder Frauen ... eine auf dem Boden liegende Feder unbekannter Herkunft genügt, um ihn in andere Welten zu versetzen. Nach jeder seiner Abschweifungen erlebt Georg B. einen Kulturschock. Der Weltenwechsel wirkt auf ihn wie eine Droge, die ihn immer mehr in seinen Bann zieht. In dieser Tragikomödie trifft die Gegenwartskultur des Hamburger Archivars auf die verschiedenen europäischen Kulturen der vergangenen Jahrhunderte, in denen Jeanne D’Arc, Elisabeth Tudor und Katharina die Große lebten. »Der Archivar« ist die sechste Produktion des Teatro Imediato und das erste Solostück. (Halle, 70 min)

Geige Manoy Baruah Tabla, Percussion Subrata Manna Gesang Sudokshina

Konzept, Darstellung Silke Mühlenstedt Regie Lioudmíla D. Akinfíeva Licht

Chatterjee Vibraphon, Percussion Ralf Kamphuis Gitarre Torge Niemann

Dirk Hermeyer Kostüme Katja E. Waffenschmied Bühnenausstattung Ulrike

Bass Martin Drees

Uhl

Mito entstand im Spätsommer 2000 während einer Indian-Klassik-Tournee

Silke Mühlenstedt begann ihre Schauspielkarriere in Brüssel, wo sie nach der

in Europa von Subrata Manna aus Kalkutta und Dipak Sarma aus Assam. Die

Methode Jacques Lecoqs auch das Spiel des Clowns und das Theatermachen

beiden indischen Musiker verbinden eine langjährige Freundschaft und viele

erlernte. 1997 rief sie mit Cecília Amado in Hamburg das Teatro Imediato ins

Konzerte mit dem Vibraphonisten Ralf Kamphuis und dem Gitarristen Torge

Leben, für das sie konzipiert, spielt und Regie führt. Zur Zeit spielt sie in ver-

Niemann. Der Bassist Martin Drees ist seit Frühjahr 2003 Mitglied der Gruppe.

schiedenen Theater- und Filmproduktionen in Deutschland, Brasilien und

Bis jetzt liegt von Mito die CD »Dance with us« vor, im Frühjahr 2004 wird

Belgien. Lioudmíla Akinfíeva, Schauspielerin und Regisseurin, arbeitete von

die zweite (Live-) CD erscheinen. www.mitomito.de

1965 bis 1994 am Staatstheater Riga. Sie lebt seit 1994 in Hamburg, wo sie u.a. mit Jevgény Mestétschkin an der Einfachen Bühne arbeitete. Im Jahr 2002 gründete sie das Ruski Teatr Hamburg, dessen zweite Produktion (Molière) in Kürze Premiere feiern wird.

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Sa 8. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

Mokhtar & Band

Sa 8. Nov 21.15 Uhr Kampnagel

»Ich bringe sorgenvolles Wort…«

Afghanisches Konzert

BOTENBÖSERMÄR Textcollage

Orient meets Occident Disco Ab 22.30 Uhr legt DJ Mahmud Bollywood, indische Musik und Dance Classics auf.

Rahe Tulaní – der lange Weg: So heißt das Programm mit eigenen und überlieferten Kompositionen, das afghanische Folklore und Popmusik in zeitgenössischer Bearbeitung von Mokhtar & Band präsentiert. Die Gruppe will durch die west-östliche Instrumentierung und mit typisch afghanischen Rhythmen einen warmen Groove erzeugen. Die Texte handeln von Trennung, Zerstörung, Verlust, zugleich sind sie Ausdruck von Protest, Hoffnung und einem friedlichen Leben. Musik und Texte spiegeln die gesellschaftliche Entwicklung und Aspekte afghanischer Kultur im In- und Ausland. Sie sind Quelle und Medium der Vielstimmigkeit von Gefühlen und Gedanken gerade in den Zeiten, wo offiziell das Musizieren verboten war. Der charakteristische Stil der Band ist inspiriert durch weltmusikalische Einflüsse, African Rhythm & Blues, Rock-Pop & Jazz. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Eine Textcollage frei nach Aischylos, Sophokles und Euripides. Die Regisseurin Neclâ Akgün hat antike Botenmonologe zu einer Textcollage nicht ohne aktuelle Bezüge verbunden. In BOTENBÖSERMÄR sprechen vier Schauspieler die Rolle des Überbringers – meist von schlechten Nachrichten. Was heute CNN-Korrespondenten live vom Kriegsschauplatz in alle Welt verbreiten können, das musste ein Bote vor 2.500 Jahren in epischer Breite seinem König oder dessen Volk berichten. Die »Boten böser Mär« sitzen mit einer Musikerin am Tresen und künden von Kriegen und Tragödien. Dazwischen bleibt Platz für Gedanken zum aktuellen Geschehen. »Denn wisse wohl: noch nie an einem einzigen Tag kam eine so gewaltige Zahl an Menschen um«, hieß es schon bei Aischylos’ Persern.

Gitarre, Gesang, Harmonium Mokhtar Tablas Khalil Popal Violine N.N. Per-

Gesang Clarisse Bernard Regie Neclâ Akgün Musik Ulrike Herzog

cussion Nimal Susiri

(Kampnagel: [kmh], 70 Min)

SchauspielerInnen Guido Bayer, Christian Bruhn, Bettina Kaiser, Claudia Kühn

Die Theaterregisseurin Neclâ Akgün absolvierte in Hamburg nach einer Schau-

Bandleader und Sänger Mokhtar wuchs mehrsprachig in Kabul auf. Er spielt

spielausbildung den Studiengang Schauspieltheater-Regie. Ihre Darsteller, Ab-

Trommeln und Tablas, Tasten-, Saiteninstrumente und Bambusquerflöte. Nach

solventen verschiedener Schauspielschulen, zusammen mit der Musikerin und

Beendigung eines dreijährigen Studienaufenthalts in Duschanbe/Tadschikis-

Musikwissenschaftlerin Ulrike Herzog, bilden das Theaterprojekt BOTENBÖ-

tan absolvierte er 1995 in Hamburg die Yamaha Popular Music School im Be-

SERMÄR.

reich Rock & Pop. 1992 – 1996 trat er mit seiner fünfköpfigen deutsch-afghanischen Band »All 4 Best« u.a. im Trockendock und im LOGO auf. 1996 produzierte er seine Solo-CD »Bayadat – Erinnerung«. Seine neue Band stellte er Anfang des Jahres mit einem Konzert in der Werkstatt 3 vor. 22

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Sa 8. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

Mokhtar & Band

Sa 8. Nov 21.15 Uhr Kampnagel

»Ich bringe sorgenvolles Wort…«

Afghanisches Konzert

BOTENBÖSERMÄR Textcollage

Orient meets Occident Disco Ab 22.30 Uhr legt DJ Mahmud Bollywood, indische Musik und Dance Classics auf.

Rahe Tulaní – der lange Weg: So heißt das Programm mit eigenen und überlieferten Kompositionen, das afghanische Folklore und Popmusik in zeitgenössischer Bearbeitung von Mokhtar & Band präsentiert. Die Gruppe will durch die west-östliche Instrumentierung und mit typisch afghanischen Rhythmen einen warmen Groove erzeugen. Die Texte handeln von Trennung, Zerstörung, Verlust, zugleich sind sie Ausdruck von Protest, Hoffnung und einem friedlichen Leben. Musik und Texte spiegeln die gesellschaftliche Entwicklung und Aspekte afghanischer Kultur im In- und Ausland. Sie sind Quelle und Medium der Vielstimmigkeit von Gefühlen und Gedanken gerade in den Zeiten, wo offiziell das Musizieren verboten war. Der charakteristische Stil der Band ist inspiriert durch weltmusikalische Einflüsse, African Rhythm & Blues, Rock-Pop & Jazz. (Bühne zum Hof, 90 Min)

Eine Textcollage frei nach Aischylos, Sophokles und Euripides. Die Regisseurin Neclâ Akgün hat antike Botenmonologe zu einer Textcollage nicht ohne aktuelle Bezüge verbunden. In BOTENBÖSERMÄR sprechen vier Schauspieler die Rolle des Überbringers – meist von schlechten Nachrichten. Was heute CNN-Korrespondenten live vom Kriegsschauplatz in alle Welt verbreiten können, das musste ein Bote vor 2.500 Jahren in epischer Breite seinem König oder dessen Volk berichten. Die »Boten böser Mär« sitzen mit einer Musikerin am Tresen und künden von Kriegen und Tragödien. Dazwischen bleibt Platz für Gedanken zum aktuellen Geschehen. »Denn wisse wohl: noch nie an einem einzigen Tag kam eine so gewaltige Zahl an Menschen um«, hieß es schon bei Aischylos’ Persern.

Gitarre, Gesang, Harmonium Mokhtar Tablas Khalil Popal Violine N.N. Per-

Gesang Clarisse Bernard Regie Neclâ Akgün Musik Ulrike Herzog

cussion Nimal Susiri

(Kampnagel: [kmh], 70 Min)

SchauspielerInnen Guido Bayer, Christian Bruhn, Bettina Kaiser, Claudia Kühn

Die Theaterregisseurin Neclâ Akgün absolvierte in Hamburg nach einer Schau-

Bandleader und Sänger Mokhtar wuchs mehrsprachig in Kabul auf. Er spielt

spielausbildung den Studiengang Schauspieltheater-Regie. Ihre Darsteller, Ab-

Trommeln und Tablas, Tasten-, Saiteninstrumente und Bambusquerflöte. Nach

solventen verschiedener Schauspielschulen, zusammen mit der Musikerin und

Beendigung eines dreijährigen Studienaufenthalts in Duschanbe/Tadschikis-

Musikwissenschaftlerin Ulrike Herzog, bilden das Theaterprojekt BOTENBÖ-

tan absolvierte er 1995 in Hamburg die Yamaha Popular Music School im Be-

SERMÄR.

reich Rock & Pop. 1992 – 1996 trat er mit seiner fünfköpfigen deutsch-afghanischen Band »All 4 Best« u.a. im Trockendock und im LOGO auf. 1996 produzierte er seine Solo-CD »Bayadat – Erinnerung«. Seine neue Band stellte er Anfang des Jahres mit einem Konzert in der Werkstatt 3 vor. 22

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Premiere Do 30. Okt goldbekHaus

So 9. Nov 20 Uhr Loft fünfterstock

Im Mittelpunkt: Franz Kafka

Noch Fragen?

Abi Wallenstein und Wolfgang Kaven Lesung mit Musik

Franz Kafka, der große Klassiker der literarischen Moderne, wurde 1883 in Prag geboren. Er war Jude und wuchs im kulturellen Getto der deutschsprachigen Prager Juden auf, sprach selbst aber auch Tschechisch. Nationalgefühle waren damals angesagt, die Leute identifizierten sich mit ihrer jeweiligen Nation. So debattierten auch Juden über Ostjuden und Westjuden, über Sozialismus, Zionismus, Chassidismus, und es gab viele Versuche, die »Tradition« in der einen oder anderen Weise wieder zu beleben. Franz Kafka, der sich selbst als den »westjüdischsten unter den Westjuden« bezeichnete, sah keinen Weg zurück und keinen in die Zukunft, weder für sich persönlich noch für die Juden insgesamt. Die Entfremdung war nicht aufzuheben, die Entwurzelung nicht rückgängig zu machen. Diese bittere Überzeugung ist eine der Quellen seiner Literatur. Interkulturelle Beziehungen haben ihre Geschichte und manchmal, wie im Fall der Prager Juden, geht die Geschichte schlecht aus. Gesang/Gitarre Abi Wallenstein Lesung Wolfgang Kaven Moderation Erika Werner

Woher sprechen Sie so gut Deutsch? Von wo kommen Sie? Was machen Sie hier? Seit ein paar Jahren arbeitet Jasmin Biermann, Ende 30, binational, als Taxifahrerin in Hamburg. Der Überbrükkungsjob nach dem Studium ist längst zum Dauerjob geworden. Konfrontiert mit allen Bevölkerungsschichten, hört sie wegen ihres Aussehens immer wieder die gleichen Fragen, die sich immer stärker zur Inquisition entwickeln. Jasmin, die gebürtige, aber nicht deutsch aussehende Deutsche, hat es satt, sich in einwandfreiem Deutsch ständig für ihre Existenz rechtfertigen zu müssen. Am Ende ihres Arbeitstages – und nach den üblichen Fragen – setzt sie sich daher auf ihre Weise zur Wehr. Schauspielerin Gila Abutalebi Kamera Claus Bosch dos Santos Ton Resa Asarschahab Drehbuch Manoocher Khoshbakht, Meike Khoshbakht Regie Manoocher Khoshbakht

Manoocher Khoshbakht, der in Iran geborene Film- und Fotokünstler, lebt seit über 25 Jahren in Hamburg. Er studierte an der Hamburger Hochschule für bildende Künste visuelle Kommunikation mit den Schwerpunkten Film, Video und Foto. Danach Produktion von zwei Kurzfilmen und als Bildjour-

Abi Wallenstein, 1945 in Jerusalem geboren und seit Mitte der 60er Jahre

nalist für diverse Zeitschriften tätig. Teilnahme an einer Wanderausstellung

ansässig in Hamburg, ist Sänger und Gitarrist. Seine Musik ist der Blues, der

mit acht weiteren Fotokünstlern zum Thema »Altern in der Migration«. Ab

in Amerika zur gleichen Zeit entstand, in der Kafka in Prag anfing zu schrei-

Oktober 2003 werden Fotos von Manoocher Khoshbakht im Rahmen der

ben. Auch der Blues gehört zur Kunst der Moderne. Er wurde hervorge-

Ausstellung »Geteilte Welten – Hamburg und Migration« im Museum der

bracht von einer der eigenen Herkunft entfremdeten, durch ein Leben in der

Arbeit gezeigt.

Sklaverei demoralisierten und entwurzelten schwarzen Bevölkerung. Abi

Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Premiere im Rahmen der Eröffnung des Festivals am 30. Oktober um 19 Uhr, Bühne zum Hof. Weitere Aufführungstermine aktuell unter www.festival-eigenarten.de.

Wallenstein hat sich diese Musik zu eigen gemacht. 24

Manoocher Khoshbakht Kurzfilm

(s. Programm Seite 31)

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Premiere Do 30. Okt goldbekHaus

So 9. Nov 20 Uhr Loft fünfterstock

Im Mittelpunkt: Franz Kafka

Noch Fragen?

Abi Wallenstein und Wolfgang Kaven Lesung mit Musik

Franz Kafka, der große Klassiker der literarischen Moderne, wurde 1883 in Prag geboren. Er war Jude und wuchs im kulturellen Getto der deutschsprachigen Prager Juden auf, sprach selbst aber auch Tschechisch. Nationalgefühle waren damals angesagt, die Leute identifizierten sich mit ihrer jeweiligen Nation. So debattierten auch Juden über Ostjuden und Westjuden, über Sozialismus, Zionismus, Chassidismus, und es gab viele Versuche, die »Tradition« in der einen oder anderen Weise wieder zu beleben. Franz Kafka, der sich selbst als den »westjüdischsten unter den Westjuden« bezeichnete, sah keinen Weg zurück und keinen in die Zukunft, weder für sich persönlich noch für die Juden insgesamt. Die Entfremdung war nicht aufzuheben, die Entwurzelung nicht rückgängig zu machen. Diese bittere Überzeugung ist eine der Quellen seiner Literatur. Interkulturelle Beziehungen haben ihre Geschichte und manchmal, wie im Fall der Prager Juden, geht die Geschichte schlecht aus. Gesang/Gitarre Abi Wallenstein Lesung Wolfgang Kaven Moderation Erika Werner

Woher sprechen Sie so gut Deutsch? Von wo kommen Sie? Was machen Sie hier? Seit ein paar Jahren arbeitet Jasmin Biermann, Ende 30, binational, als Taxifahrerin in Hamburg. Der Überbrükkungsjob nach dem Studium ist längst zum Dauerjob geworden. Konfrontiert mit allen Bevölkerungsschichten, hört sie wegen ihres Aussehens immer wieder die gleichen Fragen, die sich immer stärker zur Inquisition entwickeln. Jasmin, die gebürtige, aber nicht deutsch aussehende Deutsche, hat es satt, sich in einwandfreiem Deutsch ständig für ihre Existenz rechtfertigen zu müssen. Am Ende ihres Arbeitstages – und nach den üblichen Fragen – setzt sie sich daher auf ihre Weise zur Wehr. Schauspielerin Gila Abutalebi Kamera Claus Bosch dos Santos Ton Resa Asarschahab Drehbuch Manoocher Khoshbakht, Meike Khoshbakht Regie Manoocher Khoshbakht

Manoocher Khoshbakht, der in Iran geborene Film- und Fotokünstler, lebt seit über 25 Jahren in Hamburg. Er studierte an der Hamburger Hochschule für bildende Künste visuelle Kommunikation mit den Schwerpunkten Film, Video und Foto. Danach Produktion von zwei Kurzfilmen und als Bildjour-

Abi Wallenstein, 1945 in Jerusalem geboren und seit Mitte der 60er Jahre

nalist für diverse Zeitschriften tätig. Teilnahme an einer Wanderausstellung

ansässig in Hamburg, ist Sänger und Gitarrist. Seine Musik ist der Blues, der

mit acht weiteren Fotokünstlern zum Thema »Altern in der Migration«. Ab

in Amerika zur gleichen Zeit entstand, in der Kafka in Prag anfing zu schrei-

Oktober 2003 werden Fotos von Manoocher Khoshbakht im Rahmen der

ben. Auch der Blues gehört zur Kunst der Moderne. Er wurde hervorge-

Ausstellung »Geteilte Welten – Hamburg und Migration« im Museum der

bracht von einer der eigenen Herkunft entfremdeten, durch ein Leben in der

Arbeit gezeigt.

Sklaverei demoralisierten und entwurzelten schwarzen Bevölkerung. Abi

Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Premiere im Rahmen der Eröffnung des Festivals am 30. Oktober um 19 Uhr, Bühne zum Hof. Weitere Aufführungstermine aktuell unter www.festival-eigenarten.de.

Wallenstein hat sich diese Musik zu eigen gemacht. 24

Manoocher Khoshbakht Kurzfilm

(s. Programm Seite 31)

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Do 30. Okt goldbekHaus Premiere

30. Okt – 9. Nov goldbekhof

Quick Instant Soup II

Ich auf Reisen

Yolanda Gutiérrez & Projects Kurzfilm

Keyvan Taheri Installation in Aktion

Angelina Akpovo

Auf eine »Suppenlänge« zeigte der erste Teil von Quick Instant Soup Einblicke in die zeitgenössische Esskultur Mexikos. In der Fortsetzung steht erneut die mittlerweile global verbreitete Noodle-Suppe im Mittelpunkt: ein Filmriss über das schnelle Leben in den Großstädten, über Instant-Suppen und über den asiatischen Einfluss – diesmal auf unsere Essgewohnheiten in Hamburg. Eine Frau auf der Suche nach dem Genuss beim Kosten einer Instant-Suppe, überall, auf der Straße oder im Hauptbahnhof, auf dem Wochenmarkt oder in den Einkaufszentren ….

Durcheinander gewürfelt – die Installation von Keyvan Taheri bezieht sich methodisch und ästhetisch auf den Begriff des Patchwork (Flickwerk). Seine Arbeit ist inspiriert von den Widersprüchen einer globalisierten Gesellschaft und deren Auswirkungen insbesondere auf emigrierte Künstler. Taheri will durch seine Aktion eine produktive Verbindung zwischen den Akteuren des Festivals schaffen. Die von ihm fotografierten und gemalten Portraits der Künstler sind auf beleuchteten, beweglichen »Würfeln« zu sehen, die im goldbekHof platziert werden.

Regie & Kamera Michael Raudies Schnitt Christiane Schniebel Performance

Keyvan Taheri aus dem Iran zeigte in Hamburg mehrere Einzelausstellungen.

Yolanda Gutiérrez Produktion Yolanda Gutiérrez & Projects, Ugozana Art &

Unter dem Namen TAGÖ arbeitete er mit dem Videokünstler Matthias

Design

Götzelmann zusammen. 2001 präsentierte sich TAGÖ erstmals bei eigenar-

Yolanda Gutiérrez, mexikanische Tänzerin und Choreografin, arbeitet seit

ten mit einer Ausstellung und einem »art-mov(i)e«.

fünf Jahren an ihren eigenen Tanzprojekten. Seit zwei Jahren verbindet sie ihre Tanzkunst mit dem Medium Film. 2002 stellte sie ihren ersten Kurzfilm »Quick Instant Soup« bei eigenarten vor. Ihre Interessen liegen in den übergreifenden Beziehungen zwischen Tänzern verschiedener Nationalitäten und Kunstdisziplinen. Premiere im Rahmen der Eröffnung des Festivals am 30. Oktober um 19 Uhr, Bühne zum Hof. Weitere Aufführungstermine aktuell unter www.festival-eigenarten.de.

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Do 30. Okt goldbekHaus Premiere

30. Okt – 9. Nov goldbekhof

Quick Instant Soup II

Ich auf Reisen

Yolanda Gutiérrez & Projects Kurzfilm

Keyvan Taheri Installation in Aktion

Angelina Akpovo

Auf eine »Suppenlänge« zeigte der erste Teil von Quick Instant Soup Einblicke in die zeitgenössische Esskultur Mexikos. In der Fortsetzung steht erneut die mittlerweile global verbreitete Noodle-Suppe im Mittelpunkt: ein Filmriss über das schnelle Leben in den Großstädten, über Instant-Suppen und über den asiatischen Einfluss – diesmal auf unsere Essgewohnheiten in Hamburg. Eine Frau auf der Suche nach dem Genuss beim Kosten einer Instant-Suppe, überall, auf der Straße oder im Hauptbahnhof, auf dem Wochenmarkt oder in den Einkaufszentren ….

Durcheinander gewürfelt – die Installation von Keyvan Taheri bezieht sich methodisch und ästhetisch auf den Begriff des Patchwork (Flickwerk). Seine Arbeit ist inspiriert von den Widersprüchen einer globalisierten Gesellschaft und deren Auswirkungen insbesondere auf emigrierte Künstler. Taheri will durch seine Aktion eine produktive Verbindung zwischen den Akteuren des Festivals schaffen. Die von ihm fotografierten und gemalten Portraits der Künstler sind auf beleuchteten, beweglichen »Würfeln« zu sehen, die im goldbekHof platziert werden.

Regie & Kamera Michael Raudies Schnitt Christiane Schniebel Performance

Keyvan Taheri aus dem Iran zeigte in Hamburg mehrere Einzelausstellungen.

Yolanda Gutiérrez Produktion Yolanda Gutiérrez & Projects, Ugozana Art &

Unter dem Namen TAGÖ arbeitete er mit dem Videokünstler Matthias

Design

Götzelmann zusammen. 2001 präsentierte sich TAGÖ erstmals bei eigenar-

Yolanda Gutiérrez, mexikanische Tänzerin und Choreografin, arbeitet seit

ten mit einer Ausstellung und einem »art-mov(i)e«.

fünf Jahren an ihren eigenen Tanzprojekten. Seit zwei Jahren verbindet sie ihre Tanzkunst mit dem Medium Film. 2002 stellte sie ihren ersten Kurzfilm »Quick Instant Soup« bei eigenarten vor. Ihre Interessen liegen in den übergreifenden Beziehungen zwischen Tänzern verschiedener Nationalitäten und Kunstdisziplinen. Premiere im Rahmen der Eröffnung des Festivals am 30. Oktober um 19 Uhr, Bühne zum Hof. Weitere Aufführungstermine aktuell unter www.festival-eigenarten.de.

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Do 30. Okt goldbekHaus

ODRA-TEK The Zei-Fi Cooperation Ausstellung

31. Okt 12 – 18 Uhr Kulturladen St. Georg

Der sprechende Körper Atmung, Stimme und Gesänge aus dem Orient – Gitti Khosravi Workshop/Konzert

Angelina Akpovo Sa 1. Nov 20 Uhr Mystisch-orientalischer Liederabend Gitti Khosravi & Orient-Okzident-Ensemble (Gesang, Sitar, Santur), Konzert unter Mitwirkung der Workshop-TeilnehmerInnen

Zeichnungen als Performances setzen soziale Prozesse vor Ort in Gang. Die Hamburger KünstlerInnen arbeiten seit drei Jahren als offenes Team. Der eigentlich intime Vorgang des Zeichnens liefert Live-Momente, unterstützt durch Performance, sobald dieser mitten im Geschehen und mit Menschen praktiziert wird. Im Rahmen von eigenarten wird auf diese Weise eine »gezeichnete Dokumentation« rund um das Festival entstehen, die in den Bühnenfoyers zu sehen ist. KünstlerInnen Ergül Cengiz, Choo Joo Ju, Stephan Mörsch, Nina Takata, Florian Schmidt, Henrieke Ribbe

Bisherige Projekte von The Zei-Fi Cooperation u. a. »Kunsthaus Zug mobile Außenstelle«, zeichnerische Begleitung des mobilen Ausstellungsraums, Kunsthaus Zug/Schweiz. »Istanbul Zeichnen«, Zeichenaufenthalt in Istanbul. »Auf der Suche nach dem Hanseatisch-Türkischen Humor in St. Pauli«, Entwicklung der Zeitung »Draw & Order« (Milieuzeichnungen).

Der Workshop richtet sich an alle, die Gesangstechniken und Lieder aus dem Orient kennen lernen und eine Verbindung zum Okzident entdecken möchten. Die vorgestellte Gesangskunst steht in enger Verbindung mit Tanzbewegungen, bewusste Atemübungen führen zur Lockerung des Körpers. Die Stimmimprovisationen haben ihre Basis in der klassischen orientalischen Tradition. Wichtig ist es, ein spontanes Gefühl in Stimme, Phrasierung und Melodie umsetzen zu können. Die TeilnehmerInnen werden mit Gitti Khosravi eine Anzahl von Liedern aus Klassik, Jazz und orientalischer Folklore einstudieren und haben die Möglichkeit, sie bei dem anschließenden Konzert zu begleiten. Gitti Khosravi, Sängerin und Gesangspädagogin, entstammt einer traditionellen Musikerfamilie. Sie studierte bei persischen Meistern und nahm mit Erfolg an Wettbewerben im Iran teil. Auftritte in Deutschland u.a. auf dem Hambacher Schloss/Speyer als offizielle Vertreterin Asiens, im SAS Radisson Hotel Hamburg zur Uraufführung selbst editierter, 1600 Jahre alter Sufitexte. Projekte in diesem Jahr u. a. Auftritte/Workshops in Tadschikistan anlässlich der 1000-Jahr-Feier zum Geburtstag des Dichters Nasser Khosro, bei Festivals in Göteborg und Stockholm. Der Einführungsabend findet am Do 30. Okt um 19 Uhr statt. Die Workshop-Gebühr beträgt € 30/erm. € 25 für einen Tag, € 50/45 für die Teilnahme an zwei Tagen. Im Preis enthalten ist eine Eintrittskarte für ihr Konzert am Sa 1. Nov 20 Uhr im Kuturladen (€ 10). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung über Kulturladen St. Georg, Lange Reihe 111, Tel. 040 - 28 05 48 62, oder per E-mail: kulturladen.stgeorg@t-online.de, www.kulturladen.com

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Do 30. Okt goldbekHaus

ODRA-TEK The Zei-Fi Cooperation Ausstellung

31. Okt 12 – 18 Uhr Kulturladen St. Georg

Der sprechende Körper Atmung, Stimme und Gesänge aus dem Orient – Gitti Khosravi Workshop/Konzert

Angelina Akpovo Sa 1. Nov 20 Uhr Mystisch-orientalischer Liederabend Gitti Khosravi & Orient-Okzident-Ensemble (Gesang, Sitar, Santur), Konzert unter Mitwirkung der Workshop-TeilnehmerInnen

Zeichnungen als Performances setzen soziale Prozesse vor Ort in Gang. Die Hamburger KünstlerInnen arbeiten seit drei Jahren als offenes Team. Der eigentlich intime Vorgang des Zeichnens liefert Live-Momente, unterstützt durch Performance, sobald dieser mitten im Geschehen und mit Menschen praktiziert wird. Im Rahmen von eigenarten wird auf diese Weise eine »gezeichnete Dokumentation« rund um das Festival entstehen, die in den Bühnenfoyers zu sehen ist. KünstlerInnen Ergül Cengiz, Choo Joo Ju, Stephan Mörsch, Nina Takata, Florian Schmidt, Henrieke Ribbe

Bisherige Projekte von The Zei-Fi Cooperation u. a. »Kunsthaus Zug mobile Außenstelle«, zeichnerische Begleitung des mobilen Ausstellungsraums, Kunsthaus Zug/Schweiz. »Istanbul Zeichnen«, Zeichenaufenthalt in Istanbul. »Auf der Suche nach dem Hanseatisch-Türkischen Humor in St. Pauli«, Entwicklung der Zeitung »Draw & Order« (Milieuzeichnungen).

Der Workshop richtet sich an alle, die Gesangstechniken und Lieder aus dem Orient kennen lernen und eine Verbindung zum Okzident entdecken möchten. Die vorgestellte Gesangskunst steht in enger Verbindung mit Tanzbewegungen, bewusste Atemübungen führen zur Lockerung des Körpers. Die Stimmimprovisationen haben ihre Basis in der klassischen orientalischen Tradition. Wichtig ist es, ein spontanes Gefühl in Stimme, Phrasierung und Melodie umsetzen zu können. Die TeilnehmerInnen werden mit Gitti Khosravi eine Anzahl von Liedern aus Klassik, Jazz und orientalischer Folklore einstudieren und haben die Möglichkeit, sie bei dem anschließenden Konzert zu begleiten. Gitti Khosravi, Sängerin und Gesangspädagogin, entstammt einer traditionellen Musikerfamilie. Sie studierte bei persischen Meistern und nahm mit Erfolg an Wettbewerben im Iran teil. Auftritte in Deutschland u.a. auf dem Hambacher Schloss/Speyer als offizielle Vertreterin Asiens, im SAS Radisson Hotel Hamburg zur Uraufführung selbst editierter, 1600 Jahre alter Sufitexte. Projekte in diesem Jahr u. a. Auftritte/Workshops in Tadschikistan anlässlich der 1000-Jahr-Feier zum Geburtstag des Dichters Nasser Khosro, bei Festivals in Göteborg und Stockholm. Der Einführungsabend findet am Do 30. Okt um 19 Uhr statt. Die Workshop-Gebühr beträgt € 30/erm. € 25 für einen Tag, € 50/45 für die Teilnahme an zwei Tagen. Im Preis enthalten ist eine Eintrittskarte für ihr Konzert am Sa 1. Nov 20 Uhr im Kuturladen (€ 10). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung über Kulturladen St. Georg, Lange Reihe 111, Tel. 040 - 28 05 48 62, oder per E-mail: kulturladen.stgeorg@t-online.de, www.kulturladen.com

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1. – 19. Nov Abaton Kino

Ferne Lichter

Premiere 4. – 8. Nov tägl. 17 Uhr Valentinskamp 34

check point hope – innen und außen Yolanda Gutiérrez & Projects Performance

Abaton Kino Filmreihe

Migration, Vertreibung, Flucht. »Ferne Lichter« präsentiert Spielfilme, in denen Menschen mit fremden Kulturen und falschen Hoffnungen konfrontiert werden. Integrationsprobleme, Diskriminierung und Sprachlosigkeit prägen den Alltag, aber dazwischen schimmert auch immer wieder die Hoffnung auf eine Welt, in der Toleranz und Verständigung keine Schlagwörter sind. Eine Auswahl der Filme: In this World Die Reise von Jamal und Enayatullah beginnt in Peshawar, nahe der afghanischen Grenze. Der Film reflektiert Erfahrungen, die Flüchtlinge in den Händen von Menschenhändlern machen. GB 2002, 88 Min., O.m.U. Von Michael Winterbottom, Drehbuch: Tony Grisoni, mit Jamal Udin Torabi, Enayatullah, Termine 30. Okt 18.30 Uhr, 1. Nov 13 Uhr, 2. Nov 11 Uhr, 3./4. Nov 17 Uhr

Anansi – Der Traum von Europa Für Carla, Kojo und Zaza bietet Ghana weder politisch noch wirtschaftlich eine Zukunft. Sensibel, spannend und humorvoll wird der Weg illegaler Einwanderer nach Deutschland geschildert. D 2001, 80 Min. Von Fritz Baumann, mit George Quaye, Naomi Harris, Maynard Eziashi, Termine 8. Nov 13 Uhr, 9. Nov 11 Uhr, 10./11. Nov 17 Uhr

Reise nach Kandahar Die Journalistin Nafas erhält im kanadischen Exil einen Hilferuf ihrer jüngeren Schwester, die im südafghanischen Kandahar lebt.

Eine ultimative städtische Begegnung in einem leeren Raum in einer Stadt der unzähligen leer stehenden Gebäude. Check point hope – basiert auf zufallsreichen Begegnungen – ist ein Treffpunkt von Künstlern verschiedener Kunstsparten und Nationalitäten, die in Hamburg leben und sich zum ersten Mal begegnen – ist ein erfundener Ort, utopisch, hoffnungsvoll. Das von außen einsehbare »Schaufenster« wird zu einer einmaligen menschlichen Installation erweckt, in der vier Tänzer und Schauspieler, eine Videokünstlerin, ein DJ und ein bildender Künstler jeweils eine Performance zeigen. Yolanda Gutiérrez sieht die Realisierung von check point hope in öffentlichen Räumen als Chance, einen fiktiven Ort im Innen und Außen entstehen zu lassen, der einen Berührungspunkt für Performer und Publikum darstellt. Die Entwicklung des Projektes kann von dieser Plattform aus über mehrere Tage miterlebt werden. (Wohn- und Geschäftshaus Valentinskamp 34, insg. 90 Min. Der Eintritt ist frei)

Tanz Esther Hinz, Pablo Gómez Theater Yuri Gárate Bildende Kunst Keyvan Taheri Musik DJ Philip Christmann Video/Tanz Yolanda Gutiérrez

Nafas packt ihre Koffer – die Geschichte einer schwierigen Rückkehr in die

Yolanda Gutiérrez, mexikanische Tänzerin und Choreografin, arbeitet seit

Heimat beginnt.

fünf Jahren an ihren eigenen Tanzprojekten. Seit zwei Jahren verbindet sie

Iran 2001, 85 Min., O.m.U. Von Mohsen Makhmalbaf, mit Niloufar Pazira, Hassan Tantai, Sadou Teymouri. Termine 15. Nov 13 Uhr, 16. Nov 11 Uhr, 17./18. Nov 17 Uhr

ihre Tanzkunst mit dem Medium Film. 2002 stellte sie ihren ersten Kurzfilm »Quick Instant Soup« bei eigenarten vor. Ihre Interessen liegen in den über-

30

»Ferne Lichter« – eine Kooperation der Katholischen Akademie Hamburg, der Nordelbischen Medienzentrale im PTI, des Festivals eigenarten und des Abaton-Kinos

greifenden Beziehungen zwischen Tänzern verschiedener Nationalitäten und

Weitere Infos finden Sie unter www.abaton.de

Kunstdisziplinen. 31


1. – 19. Nov Abaton Kino

Ferne Lichter

Premiere 4. – 8. Nov tägl. 17 Uhr Valentinskamp 34

check point hope – innen und außen Yolanda Gutiérrez & Projects Performance

Abaton Kino Filmreihe

Migration, Vertreibung, Flucht. »Ferne Lichter« präsentiert Spielfilme, in denen Menschen mit fremden Kulturen und falschen Hoffnungen konfrontiert werden. Integrationsprobleme, Diskriminierung und Sprachlosigkeit prägen den Alltag, aber dazwischen schimmert auch immer wieder die Hoffnung auf eine Welt, in der Toleranz und Verständigung keine Schlagwörter sind. Eine Auswahl der Filme: In this World Die Reise von Jamal und Enayatullah beginnt in Peshawar, nahe der afghanischen Grenze. Der Film reflektiert Erfahrungen, die Flüchtlinge in den Händen von Menschenhändlern machen. GB 2002, 88 Min., O.m.U. Von Michael Winterbottom, Drehbuch: Tony Grisoni, mit Jamal Udin Torabi, Enayatullah, Termine 30. Okt 18.30 Uhr, 1. Nov 13 Uhr, 2. Nov 11 Uhr, 3./4. Nov 17 Uhr

Anansi – Der Traum von Europa Für Carla, Kojo und Zaza bietet Ghana weder politisch noch wirtschaftlich eine Zukunft. Sensibel, spannend und humorvoll wird der Weg illegaler Einwanderer nach Deutschland geschildert. D 2001, 80 Min. Von Fritz Baumann, mit George Quaye, Naomi Harris, Maynard Eziashi, Termine 8. Nov 13 Uhr, 9. Nov 11 Uhr, 10./11. Nov 17 Uhr

Reise nach Kandahar Die Journalistin Nafas erhält im kanadischen Exil einen Hilferuf ihrer jüngeren Schwester, die im südafghanischen Kandahar lebt.

Eine ultimative städtische Begegnung in einem leeren Raum in einer Stadt der unzähligen leer stehenden Gebäude. Check point hope – basiert auf zufallsreichen Begegnungen – ist ein Treffpunkt von Künstlern verschiedener Kunstsparten und Nationalitäten, die in Hamburg leben und sich zum ersten Mal begegnen – ist ein erfundener Ort, utopisch, hoffnungsvoll. Das von außen einsehbare »Schaufenster« wird zu einer einmaligen menschlichen Installation erweckt, in der vier Tänzer und Schauspieler, eine Videokünstlerin, ein DJ und ein bildender Künstler jeweils eine Performance zeigen. Yolanda Gutiérrez sieht die Realisierung von check point hope in öffentlichen Räumen als Chance, einen fiktiven Ort im Innen und Außen entstehen zu lassen, der einen Berührungspunkt für Performer und Publikum darstellt. Die Entwicklung des Projektes kann von dieser Plattform aus über mehrere Tage miterlebt werden. (Wohn- und Geschäftshaus Valentinskamp 34, insg. 90 Min. Der Eintritt ist frei)

Tanz Esther Hinz, Pablo Gómez Theater Yuri Gárate Bildende Kunst Keyvan Taheri Musik DJ Philip Christmann Video/Tanz Yolanda Gutiérrez

Nafas packt ihre Koffer – die Geschichte einer schwierigen Rückkehr in die

Yolanda Gutiérrez, mexikanische Tänzerin und Choreografin, arbeitet seit

Heimat beginnt.

fünf Jahren an ihren eigenen Tanzprojekten. Seit zwei Jahren verbindet sie

Iran 2001, 85 Min., O.m.U. Von Mohsen Makhmalbaf, mit Niloufar Pazira, Hassan Tantai, Sadou Teymouri. Termine 15. Nov 13 Uhr, 16. Nov 11 Uhr, 17./18. Nov 17 Uhr

ihre Tanzkunst mit dem Medium Film. 2002 stellte sie ihren ersten Kurzfilm »Quick Instant Soup« bei eigenarten vor. Ihre Interessen liegen in den über-

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»Ferne Lichter« – eine Kooperation der Katholischen Akademie Hamburg, der Nordelbischen Medienzentrale im PTI, des Festivals eigenarten und des Abaton-Kinos

greifenden Beziehungen zwischen Tänzern verschiedener Nationalitäten und

Weitere Infos finden Sie unter www.abaton.de

Kunstdisziplinen. 31


31. Okt 03 – 18. April 04 Museum der Arbeit

Premiere 5. – 23. Nov Kampnagel

Sehnsuchtsformeln

Geteilte Welten Einwanderer in Hamburg Ausstellung

Jokinen Videorauminstallation Eröffnung: 5. Nov 19 Uhr Öffnungszeiten: www.festival-eigenarten.de www.kampnagel.de

Auswanderung ist in Hamburg »in«. Doch Einwanderung ließ die Stadt wachsen, bringt die Gesellschaft voran. Jetzt sind aus hiesiger »Neuer Welt« Unbekannte mit Stimmen und Gesichtern, Bildern und Dingen wahrzunehmen. Das Museum zeigt nach Schlaglichtern auf Älteres dann »Gastarbeiter« und Nachfahren, auch den »Noteingang« für Flüchtlinge. Mit Wandel von Identitäten erscheinen Hamburgerinnen und Hamburger in neuem Licht. Über »mitgeteilte Welten« zu »miteinander geteilten Welten«: mühsam, lustvoll, machbar. Öffnungszeiten: Mo 13 – 21 Uhr, Di – Sa 10 – 17 Uhr, So 10 – 18 Uhr; Wiesendamm 3. Eine Veranstaltungsreihe vertieft Themen zur Ausstellung. Informationen: Jürgen Ellermeyer/Anne-Gaëlle Rocher, Tel 428133120/122; ellermeyer@museum-der-arbeit.de, www.museum-der-arbeit.de

7. – 23. Nov Kulturhof Dulsberg u.a.

Kooperation

Aufbruch/Umbruch Dulsberger HerbstLESE Lesung – Musik – Theater – Tanz

Die bildende Künstlerin Jokinen hat sich vielgestaltig mit Film, Fotografie, Installation und Performance mit dem Dasein zwischen zwei Kulturen be-

Die literarische und interkulturelle Veranstaltungsreihe »Dulsberger HerbstLESE« findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt.

schäftigt. Zusammen mit dem Filmemacher Michael Schmiedel sucht sie im

Fr 7. Nov 20 Uhr Dönerwurst mit Curry Eine interkulturelle Literatur-Show

Dasein mit kreativen Ausdrucksformen entfalten kann. Die raumfüllende

der Company Hamburg

Video-Objekt-Installation Sehnsuchtsformeln begleitet das fantasievolle Erin-

Kulturhof Dulsberg

Sa 8. Nov 19 Uhr HipHop-Event für Jugendliche Konzerte und Disko

imaginären Grenzland nach Zwischenräumen, in denen sich ein »drittes«

nern von Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern. In Erzählungen

Kulturhof Dulsberg. Eintritt Euro 2,-

entfaltet sich ein kollektives Portrait mit Sehnsuchtsformeln, die wir alle –

So 23. Nov 15 Uhr Interkulturelles Abschlussfest für Kinder und Erwachsene

scheinbar unabhängig von Kontinent und Kulturkreis – in und mit uns tra-

mit musikalischem Bilderbuchkino, internationalen Spezialitäten und World-

gen.

musik-Disko mit Kinderbetreuung

Gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, mit freundlicher Unterstützung von DEKOM, GERRIETS, KWP Karl Waldemar Peters und Sennheiser

Kulturhof Dulsberg, Eintritt frei

Das ausführliche Programm: Stadtteilbüro Dulsberg, Probsteier Straße 15, 22049 Hamburg, Tel. 652 80 16, stb@dulsberg.de, www.dulsberg.de

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Es wird kaipaus, tesknoty, jaddaa oder añoranza genannt – auch Sehnsucht, Heimweh. Solche Gefühle schmerzen und machen glücklich zugleich. Mit ihnen machen wir uns auf die Suche nach einer verlorenen Zeit. Alltagsgegenstände, die wir von der Heimat mitgenommen haben, sind aufgeladen mit Geschichten. Sie existieren in uns als Erinnerungen in Bildern, Gerüchen und inneren Zuständen, glasklar und mit allen Sinnen erinnert. Wie können wir aber hier und heute Orte finden, in denen wir uns gleichermaßen wohl und glücklich fühlen, die uns schöpferische Kraft geben und uns erfüllen mit einem Gefühl, eine neue Heimat gefunden zu haben? In welchen Räumen können wir Gefühle neu generieren und uns ein Erinnerungsreservoir für die Zukunft schaffen?

(Kampnagel: [k3])

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31. Okt 03 – 18. April 04 Museum der Arbeit

Premiere 5. – 23. Nov Kampnagel

Sehnsuchtsformeln

Geteilte Welten Einwanderer in Hamburg Ausstellung

Jokinen Videorauminstallation Eröffnung: 5. Nov 19 Uhr Öffnungszeiten: www.festival-eigenarten.de www.kampnagel.de

Auswanderung ist in Hamburg »in«. Doch Einwanderung ließ die Stadt wachsen, bringt die Gesellschaft voran. Jetzt sind aus hiesiger »Neuer Welt« Unbekannte mit Stimmen und Gesichtern, Bildern und Dingen wahrzunehmen. Das Museum zeigt nach Schlaglichtern auf Älteres dann »Gastarbeiter« und Nachfahren, auch den »Noteingang« für Flüchtlinge. Mit Wandel von Identitäten erscheinen Hamburgerinnen und Hamburger in neuem Licht. Über »mitgeteilte Welten« zu »miteinander geteilten Welten«: mühsam, lustvoll, machbar. Öffnungszeiten: Mo 13 – 21 Uhr, Di – Sa 10 – 17 Uhr, So 10 – 18 Uhr; Wiesendamm 3. Eine Veranstaltungsreihe vertieft Themen zur Ausstellung. Informationen: Jürgen Ellermeyer/Anne-Gaëlle Rocher, Tel 428133120/122; ellermeyer@museum-der-arbeit.de, www.museum-der-arbeit.de

7. – 23. Nov Kulturhof Dulsberg u.a.

Kooperation

Aufbruch/Umbruch Dulsberger HerbstLESE Lesung – Musik – Theater – Tanz

Die bildende Künstlerin Jokinen hat sich vielgestaltig mit Film, Fotografie, Installation und Performance mit dem Dasein zwischen zwei Kulturen be-

Die literarische und interkulturelle Veranstaltungsreihe »Dulsberger HerbstLESE« findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt.

schäftigt. Zusammen mit dem Filmemacher Michael Schmiedel sucht sie im

Fr 7. Nov 20 Uhr Dönerwurst mit Curry Eine interkulturelle Literatur-Show

Dasein mit kreativen Ausdrucksformen entfalten kann. Die raumfüllende

der Company Hamburg

Video-Objekt-Installation Sehnsuchtsformeln begleitet das fantasievolle Erin-

Kulturhof Dulsberg

Sa 8. Nov 19 Uhr HipHop-Event für Jugendliche Konzerte und Disko

imaginären Grenzland nach Zwischenräumen, in denen sich ein »drittes«

nern von Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern. In Erzählungen

Kulturhof Dulsberg. Eintritt Euro 2,-

entfaltet sich ein kollektives Portrait mit Sehnsuchtsformeln, die wir alle –

So 23. Nov 15 Uhr Interkulturelles Abschlussfest für Kinder und Erwachsene

scheinbar unabhängig von Kontinent und Kulturkreis – in und mit uns tra-

mit musikalischem Bilderbuchkino, internationalen Spezialitäten und World-

gen.

musik-Disko mit Kinderbetreuung

Gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, mit freundlicher Unterstützung von DEKOM, GERRIETS, KWP Karl Waldemar Peters und Sennheiser

Kulturhof Dulsberg, Eintritt frei

Das ausführliche Programm: Stadtteilbüro Dulsberg, Probsteier Straße 15, 22049 Hamburg, Tel. 652 80 16, stb@dulsberg.de, www.dulsberg.de

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Es wird kaipaus, tesknoty, jaddaa oder añoranza genannt – auch Sehnsucht, Heimweh. Solche Gefühle schmerzen und machen glücklich zugleich. Mit ihnen machen wir uns auf die Suche nach einer verlorenen Zeit. Alltagsgegenstände, die wir von der Heimat mitgenommen haben, sind aufgeladen mit Geschichten. Sie existieren in uns als Erinnerungen in Bildern, Gerüchen und inneren Zuständen, glasklar und mit allen Sinnen erinnert. Wie können wir aber hier und heute Orte finden, in denen wir uns gleichermaßen wohl und glücklich fühlen, die uns schöpferische Kraft geben und uns erfüllen mit einem Gefühl, eine neue Heimat gefunden zu haben? In welchen Räumen können wir Gefühle neu generieren und uns ein Erinnerungsreservoir für die Zukunft schaffen?

(Kampnagel: [k3])

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Veranstaltungsorte und Partner Abaton-Kino Allende-Platz/Grindelhof (S-Dammtor); 040 - 41 32 03 20 goldbekHaus Moorfuhrtweg 9 (U3 Borgweg und MetroBus 6); 040 - 27 87 020 Kampnagel Hamburg Jarrestr. 20, (U/S-Barmbek); Infos, Karten unter 040 - 27 09 49 49 Kulturhof Dulsberg Alter Teichweg 200 (U1 Alter Teichweg); Info 040 - 652 80 16 Kulturladen St. Georg Lange Reihe 111 (U/S Hauptbahnhof); 040 - 28 05 48 62 Loft fünfterstock Margaretenstr. 43 (Hinterhaus); Karten unter 040 - 45 92 54

Museum der Arbeit Wiesendamm 3 (U-Barmbek); 040 - 42 832 - 21 50 St. Johannis Kirche am Turmweg, Harvestehude (U3 Hallerstrasse); 040 - 44 42 35 Wohn- und Geschäftshaus Valentinskamp 34, gegenüber Unileverhaus (U2 Gänsemarkt); 040 - 43 28 07 67

hamburg.de

goldbekHaus stadtteilzentrum winterhude

Förderer Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg – Referat für interkulturelle Projekte, Ausschuss für Kirchliche Weltdienste (AKWD), Hamburgische Kulturstiftung, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Stiftung Umverteilen. Danke! Medienpartner Szene Hamburg, hamburg:pur, hamburg.de Kooperationspartner Abaton Kino, goldbekHaus, Hochschule für Musik und Theater, Kampnagel Hamburg, Kulturhof Dulsberg, Kulturladen St. Georg, Museum der Arbeit, St. Johanniskirche Harvestehude, Verein für Internationalen Kulturaustausch e.V. (ika)

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Inhaltsverzeichnis 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 32 33 34 35

Fest Eröffnung Tanztheater Adife Kaya Wenn ich mir was wünschen dürfte Musik Balalaika Nueva A Piece of Sky Disco SIBIRSKI Kinder Asbuka Die 13 Monate Tanz Al Samar Klassischer arabischer Abend Musik Ljuteniza Bulgarische Lieder a cappella Lesung Isabel Navarro Poeta en Nueva York Tanztheater Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika Theater Company Hamburg Nimm eine Rose … Musik Mimmus Musik und Pantomime Performance Inocencia Lista Vier Stoffe – Sieben Elemente Musik HumanityPrivateHouse Chorprojekt Tanztheater S. Ressin & Russya S. Otto electro belly minimal 2 Musik Projekt der HfMT Eurasische Impressionen Musik Mito Indian Jazz Theater Teatro Imediato Der Archivar Musik Mokhtar & Band Rahe Tulanì – der lange Weg Disco Orient meets Occident Theater BOTENBÖSERMÄR »Ich bringe sorgenvolles Wort ...« Lesung Wallenstein/Kaven Im Mittelpunkt: Franz Kafka Kurzfilm Manoocher Khoshbakht Noch Fragen? Kurzfilm Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant Soup II Installation Keyvan Taheri Ich auf Reisen Ausstellung The Zei-Fi Cooperation ODRA-TEK Workshop/Konzert Gitti Khosravi Der sprechende Körper Kino Filmreihe Ferne Lichter Performance Yolanda Gutiérrez & Projects check point hope Ausstellung Museum der Arbeit Geteilte Welten Aktionswochen Dulsberger HerbstLESE Aufbruch/Umbruch Installation Jokinen Sehnsuchtsformeln Veranstaltungsorte und Partner, Programmübersicht Preise, Karten und Infos, Impressum

Programmübersicht T h e a t e r + Ta n z t h e a t e r

Musik + Party

Mix

Eröffnung eigenarten 2003 S. 5

Yolanda Gutiérrez & Projects

Manoocher Khoshbakht Noch Fragen?

3 0 .10 .

Quick Instant Soup II

Filmpremiere

Keyvan Taheri Ich auf Reisen

1 .11 .

Asbuka Die 13 Monate

Kinderprogramm

S. 9

Al Samar Klassischer arabischer Abend S. 10

S. 27

Ausstellung

Balalaika Nueva Klassik Jazz Rock S. 7

Museum der Arbeit Geteilte Welten

SIBIRSKI Konzert + Russian Disco S. 8

Gitti Khosravi Gesangsworkshop S. 29

S. 28

Ausstellung

Ljuteniza Bulgarische Lieder S. 11

Gitti Khosravi Gesangsworkshop S. 29

Gitti Khosravi Gesänge aus dem Orient S. 29

Filmreihe Ferne Lichter

1. – 19.11.

S. 25

S. 26

Ausstellung

The Zei-Fi Cooperation ODRA-TEK

3 1 .10 . Adife Kaya Wenn ich mir was wünschen dürfte S. 6

Filmpremiere

S. 32

S. 30 S. 12

2 . 11 . Djante Bi Musik und Tanz aus Westafrika S. 13

Isabel Navarro Poeta en Nueva York

4 . 11 .

Company Hamburg Nimm eine Rose… Lesung mit Musik S. 14

5 . 11 .

Inocencia Lista Vier Stoffe – Sieben Elemente S. 16

Mimmus Musik und Pantomime S. 15

6 . 11 .

Stefanie Ressin, Russya Otto

HumanityPrivateHouse Chor S. 17

Lesung mit Musik

electro belly minimal 2 S. 18 7. 11 .

Projekt der HfMT Eurasische Impressionen S. 19

Dulsberger HerbstLESE

Aktionswochen

S. 32

Mito Indian Jazz S. 20 8 . 11 .

Teatro Imediato Der Archivar S. 21

Mokhtar & Band Afghanisches Konzert S. 22

BOTENBÖSERMÄR Ich bringe sorgenvolles Wort S. 23

Orient meets Occident Disco S. 22

9. 11.

Wallenstein/Kaven Im Mittelpunkt: Franz Kafka Lesung mit Musik

special Yolanda Gutiérrez & Projects Performance S. 31

S. 24

Jokinen Videorauminstallation S. 33


Preise, Karten und Infos

Abaton-Kino Filmreihe Adife Kaya Tanztheater Al Samar Klassischer arabi-

eigenarten c/o peeng e.V. Winklers Platz 8, D-22767 Hamburg

scher Abend Asbuka Tanzinszenierung für Kinder Balalaika Nueva Klassik Jazz

Tel. /Fax 040 - 43 18 35 00; Infoline (ab Oktober) 040 - 43 28 07 67

Rock BOTENBÖSERMÄR Textcollage Company Hamburg Poesie der Derwische

www.festival-eigenarten.de; E-mail: peeng@t-online.de

Cyrus Ashrafi Santur-Klänge DJ Mahmud Orient meets Occident Djante Bi

Veranstaltungen im goldbekHaus Tanz – Theater – Musik: 10/8 €;

eigenarten 4. interkulturelles festival

Musik und Tanz aus Ghana Dulsberger HERBSTLESE Aktionswochen Gitti

Ausstellungen und Installationen: Eintritt frei; Kinderveranstaltungen: 5/3 €; Disco: 3 €. Reservierungen 040 - 43 28 07 67; www.festival-eigenarten.de.

Khosravi Gesangsworkshop / orientalischer Liederabend HumanityPrivate-

Vorverkaufsstellen goldbekHaus, Kartenhaus Gertigstraße, Kartenhaus

House Interkultureller Chor Inocencia Lista Intermediale Textilperformance

Schanzenstraße

Isabel Navarro Spanische Lyrik und Musik Jokinen Videorauminstallation

Reservierte Karten müssen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Die Abendkasse öffnet ca. eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Gelöste Eintrittskarten können nicht getauscht oder zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten (Einlass ist ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn); nach Beginn der Aufführung ist kein Einlass mehr möglich. Rücknahme von Karten nur beim Ausfall der Veranstaltung. Ton- und Bildaufzeichnungen während der Veranstaltung sind nicht gestattet. Sämtliche Namens-, Nutzungs- und Urheberrechte verbleiben beim Veranstalter. Es gelten die üblichen Veranstaltungsbedingungen und beim Verkauf von Eintrittskarten zusätzlich unsere AGB, die bei peeng e.V., Winklers Platz 8, 22767 Hamburg abgefordert werden können. Bei Vorlage des gültigen Berechtigungsnachweises (ggf. in Verbindung mit einem Personalausweis) werden die üblichen Ermäßigungen gewährt. Dieser Nachweis muss beim Einlass und während der Veranstaltung mit sich geführt werden.

Keyvan Taheri Installation in Aktion Ljuteniza Bulgarische Lieder a cappella Manoocher Khoshbakht Kurzfilm Mimmus Musik und Pantomime Mirasol

Interkultureller Chor Mito Indian Jazz Mokhtar & Band Afghanisches Konzert Museum der Arbeit Sonderausstellung Hamburg und Migration Peter Michael Hamel & Studenten der HfMT Musik zwischen den Welten SIBIRSKI Russische

Veranstaltungen an anderen Orten/Kooperationsveranstaltungen Die Eintrittspreise und Besuchsbedingungen richten sich nach den Regelungen der Träger der jeweiligen Veranstaltungsräume, bzw. nach unseren Koope-

Popmusik Stefanie Ressin & Russya Sandra Otto Orientalischer Tanz und neue elektronische Musik Teatro Imediato Theater The Zei-Fi Cooperation Zeich-

rationspartnern. Reservierungen sind ausschließlich über diese Träger zu

nungen Wallenstein/Kaven Lesung mit Musik Yolanda Gutiérrez & Projects

tätigen.

Performance und Kurzfilm

Liste der weiteren Veranstaltungsorte mit den entsprechenden Telefonnummern für Reservierungen siehe S. 34. Mit Informationen hilft Ihnen die Infoline von eigenarten unter 040 - 43 28 07 67 nach Möglichkeit weiter.

goldbekHaus, Kampnagel und andere Veranstaltungsorte Aktuelle Infos und Karten:

Außerdem können Sie zur Einholung der aktuellen Infos die Links auf unse-

www.festival-eigenarten.de

rer Homepage www.festival-eigenarten.de nutzen.

Infoline 040 - 43 28 07 67

Freie und Hansestadt Hamburg Kulturbehörde

Neuauflage: Wir in Hamburg

Veranstalter peeng e.V. und Katrin Mengen Presse Katrin Mengen Programm Judy Engelhard Management Kai Peters Technik Jürgen Krenz Gestaltung grafik: sommer + van de loo, 040 - 39 80 59-57 Druck Druckerei Zollenspieker, 040 - 793 13 90 Auflage 12.000 Redaktion Judy Engelhard, Katrin Mengen, Kai Peters ViSdP Katrin Mengen. Einen besonderen Dank an Dirk Langenfeldt

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Das Nachschlagewerk »Wir in Hamburg« bewährt sich beim Auffinden von interkulturellen Initiativen und Künstlergruppen. Es dient zur Orientierung und als Vermittler zwischen interkulturell tätigen und interessierten HamburgerInnen. Das Buch stellt darüber hinaus auch eine wertvolle überregionale Informationsquelle dar. Die Neuauflage soll nun im Internet erscheinen. Nähere Informationen durch die Festivalveranstalter oder mit der Möglichkeit, den Fragebogen herunterzuladen:

www.hamburg-interkulturell.de

30. Oktober bis 9. November 2003 in Hamburg K u n s t M u s i k Ta n z T h e a t e r F i l m

Literatur

eigenarten 2003  

eigenarten - Interkulturelles Festival Hamburg - das Programm 2003

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