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2,- EUR

WANDERLAND 2017

Herausnehmbare

Übersichtskarte

Wanderwege der Eifel

Im Wechselspiel der Elemente > Ein Kraftweg und seine wilden wie visionären Begleiter Eifelsteig, Partnerwege im Norden und Vulkaneifel-Pfade

> Geschenkte Tage, tanzende Sinne und sagenhafte Wanderabenteuer NaturWanderPark delux, Traumpfade und Belgische Ardennen

> Meisterwerke der Natur und Technik

Römerkanal-Wanderweg, Erlebnisschleifen, Lieserpfad und EIFELLEITER

| www.eifel.info


MARKEN-ERLEBNISWELT

Bitburger mit allen Sinnen erleben Besuchen Sie die Bitburger Marken-Erlebniswelt

Die Bitburger Brauerei, 1817 in der Südeifel gegründet, zählt mit einem jährlichen Ausstoß von rund vier Millionen Hektolitern zu den bedeutendsten Premium-Brauereien Deutschlands. Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie, was unser Bitburger Premium Pils so besonders macht. Wir zeigen Ihnen, wie das meistgezapfte Bier Deutschlands entsteht.

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10:00 bis 19:00 Uhr 10:00 bis 17:30 Uhr 11:00 bis 16:30 Uhr

Bitte eingeschränkte Öffnungzeiten beachten.

Bitburger Braugruppe GmbH Römermauer 3, 54634 Bitburg Telefon 06561 14-2497 E-Mail marken-erlebniswelt@bitburger.de Internet www.bitburger.de

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Die Wanderwege der Eifel

Claudia Endres –

Eifel Tourismus GmbH

Zu Fuß unterwegs zu sein, ist ein Lebensgefühl … Egal ob Sie einen ganzen Steig erobern oder eine Halbtagesrunde drehen – sich in unserer schnelllebigen Zeit wieder der Langsamkeit auf einem Spaziergang oder einer Wanderung hinzugeben, erfordert Mut. Mut, sich dem Zeit-Strudel zu entziehen und sich purem Müßiggang hinzugeben. Mut, zum aufmerksamen Beobachter des Lebens zu werden und mit allen Sinnen dabei zu sein. Mut, wieder in Kontakt mit sich selbst und dem eigenen Ich zu kommen … Als Belohnung erhalten Sie viele neue, unverfälschte und facettenreiche Eindrücke, tanken neue Lebensenergie und schaffen Freiraum für mehr Gelassenheit!

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Eifelsteig Ein Kraftweg

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Partnerwege im Norden Bauplan – Schöpfung

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Vulkaneifel-Pfade Von der Vision zur Geschichte

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Erlebnisschleifen am Eifelsteig Natur und Kultur entdecken

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Lieserpfad Ursprüngliche Natur erleben

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EIFELLEITER Zauber der Kontraste

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AhrSteig Alles im Fluss

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Römerkanal-Wanderweg Das Kontrastprogramm

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NaturWanderPark delux Der geschenkte Tag

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Traumpfade Der Tanz der Sinne

Belgische Ardennen

Schön, dass Sie diesen Mut haben! Doch, wohin soll die Reise in der Eifel gehen? Antwort auf diese Frage gibt Ihnen dies Magazin!

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Belgische Ardennen Naturjuwel im Herzen Europas

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Genusstouren in Ostbelgien Wald, Wasser & Panoramen

Soll Sie ein Kraftweg, wie der Eifelsteig einer ist, leiten? Wollen Sie dem Bauplan Schöpfung auf den Partnerwegen im Norden auf den Grund gehen oder einem visionären Begleiter auf den Vulkaneifel-Pfaden folgen? Einen Tag im NaturWanderPark delux geschenkt bekommen oder auf den Traumpfaden die Sinne tanzen lassen?

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Wandertipps Belgische Ardennen

Wonach Ihnen der Sinn steht, werden Sie wissen, wenn Sie sich für die Lektüre der leidenschaftlichen Plädoyers bekennender Eifel-Liebhaber Zeit nehmen. Sie erhellen kleine Nuancen dessen, was Sie auf den jeweiligen Wegen erwartet. Sind Sie neugierig geworden, schauen Sie sich die einzelnen Etappen und Wege genauer an, welche der charakteristischen Merkmale Ihrem Gemüt entsprechen und ob Wegelänge und Schwierigkeitsgrad für Sie o.k. sind.

Service 55

Wander-Arrangements Wandern ohne Gepäck

34/35 Heft im Heft: Wanderfreundliche Gastgeber 66

Impressum, Zeichenerklärung & Buchungsservice

Buchen Sie Ihre Eifel-Erlebnisse!

Und dann? Laufen Sie los, genießen Sie jeden Schritt in freier Natur. Lassen Sie sich treiben und erkunden Sie mit allen Sinnen die Originalität der Eifel.

Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56-0 www.eifel.info

Seien Sie mutig und entschleunigen Sie!

Kontakt & Information

Ihre

Titelfoto: Dominik Ketz

Eifel Tourismus (ET) GmbH Kalvarienbergstr. 1 · 54595 Prüm Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56-0 www.eifel.info · info@eifel.info

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Sich treiben lassen... ... im Wechselspiel der Elemente

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Wanderland 2017

Rursee


Zeus sandte bekanntlich das Feuer. Hera filterte die Luft zum Atmen. Hades wachte über die Erde und seine Gemahlin Persephone erschuf mit ihren Tränen das Wasser. Doch schon lange bevor griechische Philosophen die Götter als Personifizierung der Elemente verstanden und Jahrmillionen bevor der Mensch die Bühne betrat, haben die vier Elemente die Eifel geschaffen. Sie haben sie umgewälzt, abgetragen, neu aufgefaltet, den Boden eines Urmeeres in die Höhe gehievt. Sie haben aus ungezählten Schalentieren der Urzeit Kalksedimente zu Dolomitfelsen geformt, Kalkriffe ins Relief platziert. Einen durch und durch von gewaltigen Vulkanausbrüchen perforierten Landschaftsteppich geschaffen, kreisrunde Löcher darin hinterlassen. Felsen gespalten und geschliffen. Sie haben in der Eifel regelrecht „gewütet“ – und ihr so ihren unverwechselbaren Charme verliehen!

„Die Eifel gehört zu den selten gewordenen Lebensräumen, die dem Wandergast im Spiegel regionaler Originalität,

neuer wie traditioneller Architektur, den Produkten aus eigener Erstellung und einem dichten Netzwerk attrak-

tiver Wanderpfade das authentische wie ehrliche Gefühl einer Region vermitteln, in der man selbst leben könnte.“ Michael Sänger Wanderautor und Wanderexperte 65 Jahre, vh., drei Kinder, zwei Enkelkinder und Ayla (Berner Sennenhündin)

www.eifel.info

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Eifelsteig

Als Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer, Mitbegründer der Düsseldorfer Malerschule, um 1830 die Eifel kreuz und quer mit Pinsel, Staffelei und Skizzenblock durchwanderten, begann die Faszination für die Eifellandschaft. Es war als hätten sie einen vergessenen Flecken Erde wachgeküsst. Ein Land voller Charakterköpfe, wenn man die kecken Basaltkuppen im Relief erkennt. Ein Kraftraum, eine durch und durch authentische Kulturlandschaft. Mal schroff und wild, mal lieblich und anheimelnd. Und der Eifelsteig führt mitten hindurch.

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Wanderland 2017

Klausenhöhle bei Butzweiler


Ein Kraftweg Markante Basaltköpfe, romantische Bachtäler, wilde Felsen – der Eifelsteig Der Magie der Eifel kann man sich nicht entziehen. Das erfuhren auch die Jurymitglieder des deutschlandweiten Wettbewerbs „Deutschlands schönster Wanderweg“ der Zeitschrift Wandermagazin, als sie den Eifelsteig in der Kategorie der Weitwanderwege (Routen) 2015 für die Publikumswahl nominierten. Annäherung Schritt für Schritt Der 313 km lange Wanderweg, gegliedert in 15 abwechslungsreiche Tagesetappen, drosselt das gefühlte Tempo des Alltages sofort. Nach insgesamt rund 500.000 Schritten hat sich der tägliche Wahnsinn aus Termindruck, Informationsflut und antrainierter Parallelität des Tuns relativiert. Das Körperliche hat die Oberhand gewonnen und der Kopf wurde mit beruhigenden Sinneseindrücken geflutet. Die große Kunst der Eifellandschaft zur Befreiung des Geistes aus den Fesseln der persönlichen Unruhe besteht in ihrer extrem abwechslungsreichen Formensprache. Das Unspektakuläre gewinnt durch seine kolossale Authentizität. Ob Hochmoor, Heckenparadies, Wasserwelt, Buchenurwald, Kalklandschaft, Wacholderhain, Vulkanpark, Flüsseeinsamkeit, Buntsandsteingarten oder Weinberg – die Annäherung erfolgt stets Schritt für Schritt. Wahr nehmen Drei Mal habe ich den großartigen Steig unter die Füße genommen und als Berichterstatter für die fünfköpfige Jury die Besonderheiten des Weges herausgearbeitet. Etwa die, dass die Schönheit der Eifelkulisse sich in einer über Jahrhunderte gewachsenen Harmonie

ausdrücke. Du siehst immer wieder das ‚woher kam ich’ und ‚wohin gehe ich’. Du erlebst die Menschen der Eifel, die über Generationen hinweg einen leidenschaftlichen, ja funkelnden Stolz zur Heimat entwickelt haben. Es sind Gastronomen, Förster, Waldarbeiter, Schäfer, Geologen, Bauern, Historiker, Literaten, Fotografen – die ihren Eifelsteig fest ins Herz geschlossen haben und wo immer möglich, die Freude über den wandernden Besucher mit neugierigen Fragen und hilfsbereiten Gesten zeigen. Drei meiner Jurykollegen wollten meine Einschätzung zur Klasse des zertifizierten Weges und zur Erlebnisleistung der durchwanderten Landschaft für „wahr nehmen“ und machten sich auf. Ihr Urteil war eindeutig: Du hast Recht, den nominieren wir. Zwischen Romantik und Neuzeit Gewaltig ist die Bandbreite der kulturellen Besonderheiten, die der Eifelsteig anstößt. Das Rom des Nordens mit der antiken Metropole Trier. Aachen als Krönungsort karolingischer Kaiser und zwischen 936 bis 1531 von 30 deutschen Königen. Vogelsang als einstiges Zentrum nationalsozialistischer Kaderschmiede und heute eindrucksvolles Nationalparkzentrum des Nationalparks Eifel. Kloster Himmerod, die 1134 gegründete Zisterzienserabtei, als ein wichtiges Element der Eiflia Sacra, der umfangreichen Geschichte der Kirchen und Klöster der Eifel. Der Eifelsteig ist ein quicklebendiger Kraftweg. 2015 wählte ihn das Publikum mit großem Abstand auf Platz 1. Also: Lebe den Augenblick, genieße die Magie zwischen Romantik und Neuzeit.

Michael Sänger ehem. Chefredakteur der Zeitschrift „Wandermagazin“ und Mitglied der Jury zur jährlichen Wahl von „Deutschlands schönster Wanderweg“

Eifelsteig - wo Fels und Wasser Dich begleiten

www.eifel.info

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Toureninformationen im Detail

www.eifelsteig.de www.facebook.com/eifelsteig ausgezeichnet mit

Eifelsteig-Wanderbus 1

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Der Eifelsteig befand sich zum Redaktionsschluss des Magazins im ZertiďŹ zierungsverfahren.

Bequeme Kombination von Eifelsteig und Partnerwege im Norden www.eifelsteig-wanderbus.de

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Legende

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Eifelsteig

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Wanderfreundliche Gastgeber Nr.

Eifelsteig

Die Gastgeber am Eifelsteig finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte) auf den Seiten 4 - 6.

Information

Tel. +49 (0) 65 51 - 96 56 0 info@eifel.info

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Wanderland 2017

Eifelsteig-Arrangements

Ihre Wanderung auf dem Eifelsteig buchen Sie nach Wunsch ab 67,- Euro pro Person und Nacht. Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren!

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Ăœbersichtskarte.

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EifelsteigEtappen Fachwerk-Idylle an der Rur in Monschau

Etappe 1 Kornelimünster – Roetgen

Etappe 2 Roetgen – Monschau

Im Aachener Stadtteil Kornelimünster, einem alten Pilgerort, startet der Eifelsteig und führt den Wanderer aus der umtriebigen Großstadt in die stille Natur. Im Tal der Inde klären Tafeln über die vielen Kalkbrennöfen am Wegesrand auf. Nach einem kurzen Anstieg ist das Naturschutzgebiet Struffelt mit seinen Mooren und Zwergstrauchheiden erreicht. Holzstege führen durch das beeindruckende Biotop. Weiter geht es vorbei an der Dreilägerbachtalsperre bis nach Roetgen, dem „Tor zur Eifel“. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

Das Auge verliert sich in den Weiten des Naturparks Hohes Venn - Eifel. Eine unendliche Ruhe geht von diesem Hochmoor aus. Die Hecken am Wegesrand sind mit Moosen und Flechten bedeckt, die Birken wiegen sich sanft im Wind, auf schmalen Holzstegen bahnt sich der Eifelsteig seinen Weg an der Grenze zu Belgien. Herrliche Fernsichten werden auf den nächsten Kilometern geboten. Am Etappenziel Monschau angekommen, lohnen der Besuch der römischen Glashütte, des Museums „Rotes Haus“ und der historischen Senfmühle. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

Etappe 3 Monschau – Einruhr

Etappe 4 Einruhr – Gemünd

Start: Kornelimünster

Ziel: Roetgen

Länge: 14,0 km

Gehzeit: 4 Std.

Start: Monschau

Ziel: Einruhr

Länge: 24,3 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Es geht hinauf und hinab, auf hohe Bergkuppen und durch tiefe Täler, entlang hochgewachsener Buchenhecken oder durch die offene Landschaft – auf dieser Etappe wird pure Abwechslung geboten. Längere Anstiege werden mit grandiosen Aussichten belohnt. Drei „Eifel-Blicke“ laden zum Picknick mit Panoramasicht ein: anfangs auf das mittelalterliche Monschau, dann über das Rurtal bis nach Einruhr. Wer mag, gönnt sich ab Einruhr eine Schifffahrt auf dem Obersee. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Start: Roetgen

Ziel: Monschau

Länge: 17,1 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Start: Einruhr

Ziel: Gemünd

Länge: 21,2 km

Gehzeit: 6 Std.

Faszinierende, zum Teil felsige Passagen prägen die ersten Kilometer entlang von Rur- und Urfttalsperre und Obersee. Über die Dreiborner Hochfläche geht es durch die Wüstung Wollseifen bis zu Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel. Das Forum Vogelsang rund um den historischen „Adlerhof“ umfasst neben dem Besucherzentrum mit Eifelpanorama und Restaurant die beiden Ausstellungen NS-Dokumentation und Nationalpark Eifel. In Gemünd, wo Urft und Olef zusammen fließen, lädt das Nationalpark-Tor zu einem Besuch ein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 5 Gemünd – Kloster Steinfeld Start: Gemünd

Ziel: Kloster Steinfeld

Länge: 17,4 km

Gehzeit: 5 Std.

Auf verschlungenen Pfaden geht es durch den bunten Mischwald im Oleftal zur Kuckucksley. Die Schutzhütte lädt zu einer Rast sowie dem schönen Ausblick auf den Fachwerkort Olef ein, dessen historischen Kern man nach einem kurzen Abstieg durchquert. Später dokumentieren verlassene Erzgruben und Schürfstellen die einstige Bergbaugeschichte der Region. Ab Golbach öffnet sich die Eifel-Landschaft und über die weiten Felder erhascht der Wanderer bereits einen ersten Blick auf die Basilika des Salvatorianerklosters in Steinfeld. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

Ende 2016 neu eröffnet - das Besucherzentrum Vogelsang IP im Nationalpark Eifel

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Etappe 6 Kloster Steinfeld – Blankenheim Start: Kloster Steinfeld

Eifelmuseum Blankenheim

Etappe 7 Blankenheim – Mirbach Start: Blankenheim

Ziel: Mirbach

Länge: 17,7 km

Gehzeit: 5 Std.

Länge: 23,4 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Im Herzen dieser Etappe, mit Nettersheim als Zwischenziel, heißt es Au­gen auf, denn es gibt zahlreiche Relikte der Römerzeit, wie den Archäologischen Landschaftspark, zu entdecken. Wer darüber hinaus in die Archäologie, Geologie, Natur und Kultur der Eifel eintauchen möchte, ist im Naturzentrum Eifel genau richtig. Der Eifelsteig führt alsdann durch das Tal der Urft und anschließend im Haubachtal leicht bergauf, durch dichte Wälder bis nach Blankenheim. Sehenswert: Die unter einem alten Fachwerkhaus entspringende Ahr, das Eifelmuseum und Gildehaus, die Römervilla und die Burg Blankenheim. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 8 Mirbach – Hillesheim Start: Mirbach

Ziel: Hillesheim

Länge: 26,1 km

Gehzeit: 7 Std.

Die Waldpassagen und Talquerungen dieser Etappe sind Natur pur! Aussichtspunkte wie der „Kalvarienberg“ bei Alendorf, einem der so genannten „Eifel-Blicke“, bieten eine beeindruckende Fernsicht über die unberührte Eifellandschaft mit ihren Orchideen- und Wacholderheiden. Durch das wildromantische Lampertstal, ein 650 Hektar großes Wacholder-Naturschutzgebiet, erreicht man schließlich Mirbach mit seiner „Mini-Kathedrale“, die mit glanzvollen Mosaiken und einer berühmten Orgel ausgestattet ist. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

Es wächst und wächst – das Naturdenkmal Wasserfall Dreimühlen. Dank der kalkhaltigen Ablagerungen des Ahbaches jährlich um ca. zehn Zentimeter. Doch bevor sich die Wanderer an der Abkühlung erfreuen können, geht es über weite Felder, durch dichte Mischwälder und entlang des Kalksteinbruchs Meerbusch. Im weiteren Verlauf blickt man des Öfteren über die herrliche Vulkaneifel, streift das Kloster in Niederehe, die Burg Kerpen, die Wehrkirche in Berndorf und kann schließlich in Hillesheim die Stadtmauer erklimmen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

Etappe 9 Hillesheim – Gerolstein

Etappe 10 Gerolstein – Daun

Start: Hillesheim

Ziel: Gerolstein

Länge: 20,3 km

Gehzeit: 5,5 Std.

Kriminalistischer Spürsinn ist in Hillesheim, Deutschlands Krimihauptstadt Nr. 1, nicht nötig. Die Beschilderung ist ausgezeichnet und „navigiert“ einen durch das Naherholungsgebiet Bolsdorfer Tälchen, vorbei an plätschernden Bächen bis zu den Eis- und Mühlsteinhöhlen in Roth, bevor man die ehemals mächtige Riffwelt der Gerolsteiner Dolomiten erreicht. An Buchenlochhöhle und Papenkaulkrater vorbei führt der Eifelsteig entlang des Kletterfelsens der Hustley in die Brunnenstadt Gerolstein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Blick von der Kuckucksley nach Olef

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Ziel: Blankenheim

Wanderland 2017

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Start: Gerolstein

Ziel: Daun

Länge: 24,1 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Die „Erklimmung“ der mit knapp 618 m Höhe mächtigsten Erhebung im Gerolsteiner Land, der Dietzenley, belohnt mit weiten Panoramablicken ins Kylltal und in die Vulkaneifel. Im Eifelörtchen Neroth haben Wanderer die Möglichkeit, Deutschlands einziges Mausefallenmuseum zu besuchen. Über den herausfordernden Anstieg hinauf zum Nerother Kopf, vorbei an der trutzigen Burgruine Freudenkoppe, geht es mitten durch die urwüchsige Landschaft der Vulkaneifel vorbei an der beschaulichen Neunkirchener Mühle bis in das quirlige Eifelstädtchen Daun. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Etappe 11 Daun – Manderscheid Start: Daun

Ober- und Niederburg in Manderscheid

Ziel: Manderscheid

Länge: 23,0 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Vom Dronketurm blickt man direkt in eines der „Augen der Eifel“, wie die Maare gern bezeichnet werden, das Gemündener Maar. Auf den nächsten Schritten folgt die Sicht auf das Weinfelder Maar und schließlich das Schalkenmehrener Maar, das im Sommer auch zum Badespaß einlädt. Weiter geht es durch das stille Tal der Lieser und vorbei an der Fundstelle des „Eckfelder Urpferdchens“. Auf einem schmalen Felsenpfad führt der Eifelsteig über kleine Brücken und Stege hinauf zu den Manderscheider Burgen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Etappe 12 Manderscheid – Kloster Himmerod

Etappe 13 Kloster Himmerod – Bruch

Auf den ersten Kilometern deckt sich der Eifelsteig mit dem bekannten Lieserpfad. Als abenteuerlicher Felsenpfad führt er an den steilen Hängen oberhalb der Lieser an mehreren Aussichtskanzeln vorbei. Diese gewähren berauschende Ausblicke auf die Manderscheider Burgen und das tief eingeschnittene Tal. Nun geht es in einem Seitental auf die Anhöhe um Großlittgen. Über tiefgrüne Wiesen mit einem grenzenlosen Weitblick ins Salmtal führt der Eifelsteig schließlich zum Kloster Himmerod hinab. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

Die „entschleunigende“ Wirkung des Klosters Himmerod findet auf der nachfolgenden Eifelsteig-Etappe ihre Fortführung: Der Weg folgt dem abwechslungsreichen Flusslauf der Salm, entlang ihrer farbenfrohen Bachflora, vorbei an zahlreichen Mühlen sowie durch alten Baumbestand mit weit ausladenden Baumkronen. Geologisch interessante, fast senkrecht stehende Schieferfelsformationen können genauso bestaunt werden, wie der herrliche Blick auf Bruch, mit seinen beiden Türmen der historischen Burganlage. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

Start: Manderscheid

Ziel: Kloster Himmerod

Länge: 18,0 km

Gehzeit: 5,5 Std.

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Etappe 14 Bruch – Kordel Start: Bruch

Ziel: Kordel

Länge: 27,7 km

Start: Kloster Himmerod

Ziel: Bruch

Länge: 20,5 km

Gehzeit: 6 Std.

Gehzeit: 8 Std.

Die längste Eifelsteig-Etappe stellt hohe Ansprüche an den Wanderer, belohnt aber auch mit einem abwechslungsreichen Landschaftsbild: Führen die ersten Kilometer noch entlang des beschaulichen Flusslaufes der Salm sowie des Gladbachs, geht es im mittleren Teil hinauf auf die Hochebene der Gemeinde Zemmer. Vom Aussichtsturm bei Rodt genießt man einen herrlichen 360-Grad-Blick bis in den Hunsrück und zur Mosel. Das letzte Drittel führt, entlang an roten Buntsandsteinfelsen, hinab ins Tal der Kyll. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Etappe 15 Kordel – Trier Start: Kordel

Ziel: Trier

Länge: 17,2 km

Gehzeit: 5 Std.

Kleine Wasserfälle bahnen sich ihren Weg über moosbedeckte Baumstämme und imposante Steine. Auf Stegen, Leitern, entlang von Seilen und über Hängebrücken geht es durch das wildromantische Butzerbachtal. Oben angekommen, führt der Eifelsteig an den „Pützlöchern“, einem ehemaligen römischen Kupferbergwerk vorbei sowie im weiteren Verlauf zur Klausen- und zur Genovevahöhle, die tief in den Sandsteinfelsen hineinführen. Das Eifelkreuz lädt zur Rast und der Felsenpfad zu fantastischen Aussichten auf die Römerstadt Trier ein. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Genovevahöhle in Kordel

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Partnerwege des Eifelsteigs im Norden Biber besiedeln die Rur und ihre Zuflüsse wieder und eine Handvoll Uhus nistet in den 40 bis 50 Meter hoch aufragenden Sandsteinfelsen. Der Ameisenlöwe baut trickreiche Fallgruben und auf einen Hektar Nationalpark-Buchenwald kommen erstaunliche 184 Pilzarten, rund 50 Singvögel und in den Baumkronen der standorttypischen Rotbuche bis zu 3.000 verschiedene Spinnen- und Insektenarten. Die 37,8 km lange Buntsandsteinroute (zwei Etappen) ist einer der Partnerwege des Eifelsteigs in der Nordeifel und liefert handfeste Hinweise auf den Bauplan der Schöpfung.

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Wanderland 2017

Rursee


Bauplan

Schöpfung

Die Suche nach neuer und alter Wildnis auf der Buntsandsteinroute Mein Begleiter Gotthard Kirch ist Eifeler durch und durch. Hier aufgewachsen, studiert und seit 16 Jahren für den Rureifel Tourismus e.V. aktiv. Die Onkel der Großfamilie gingen noch in den Wald zum „Prüsseboom“. Die Rotfichte (der Preussenbaum) kam nämlich nach 1815 (als das Rheinland preußisch wurde) als Brotbaum in die Eifel. Wildnis ist, was sich überlassen bleibt Während wir über die Staumauer des idyllisch in den Waldpelz der Rureifel geschmiegten Obermaubacher Staubeckens laufen und später den Hainsimsen-Eichen-Buchenwald zur Linken bestaunen, nähern wir uns der ersten Aussicht. Unter uns liege neue Wildnis, erläutert der Biologe. Erst seien die Rotfichten dank Borkenkäfer und Sturm in die Knie gegangen, dann hätten sich Eigentümer und Forst dazu entschieden, die Fläche bis auf weiteres nicht zu bearbeiten. Ich profitiere dankend von der neuen Aussicht. „Das schafft Natur von ganz alleine, in 15 Jahren ist die schöne Aussicht wieder zugewachsen – das passiert, wenn man sie einfach lässt.“ Wir bestaunen die absonderliche Formensprache eines einst als Niederwald genutzten Eichenbestandes. Dies sei ein Beispiel für menschgemachten Wald. Wir steigen auf schmalem Pfad höher und erste Buntsandsteinfelstürme tauchen auf. Ihre mit runden, faustdicken Kieselsteinen aller Farben durchsetzten Steilwände machen dem Namen des Weges alle Ehre. „Hier unten treibt der Ameisenlöwe sein filigranes Täuschungsmanöver, baut im lockeren Sand Fallgruben und meuchelt allerlei Getier.“ Über uns türmt

sich die Rather Ley auf, einer von ungezählten, teils namenlosen Felsen. „Jeder Felskopf ist auf seine Art alte Wildnis, oft nur wenige Quadratmeter groß.“ Was hier gedeihe habe den entbehrungsreichen Kampf mit den widrigsten Bedingungen überlebt. „Wir haben viele dieser Kostbarkeiten für die Nutzung blockiert und dafür besonders spektakuläre Aussichtsbalkone für die Wanderer und Naturfans zugänglich gemacht.“ Bauherr Schöpfung – der Nationalpark Eifel Anderntags, wir haben von Heimbach aus auf der Buntsandsteinroute den Kermeter – eine der Kernzonen des Nationalparks Eifel – ins Visier genommen, klärt mich Gotthard Kirch über die großartigen „Bauvorhaben“ der Schöpfung auf. Tatsächlich, am Start des wunderschönen und barrierefreien „Wilden Weg“ verkündet ein großes Schild die vorauszeitliche Bauzeit (ca. 250 Jahre) und die vielen beteiligten Bauherren (Insekten, Vögel, Ameisen etc.). Was für eine schöne Idee! Bevor sich unsere Route hinunter zum Urftsee, dem Ende der Route und zugleich Anbindung an den Eifelsteig, senkt, beobachten wir noch eine halbkugelartige Anordnung von Jungbuchen im gedämpften Lichtschein der Nachmittagssonne unter Altbuchen. „Die warten“ meint mein Begleiter. „Worauf denn“, will ich neugierig wissen. „Auf die passende Gelegenheit eben ...“. Der vorwitzigste in der Kreismitte werde vermutlich der Gewinner des Wettstreits ums Licht sein. Hier baut die Schöpfung – neue Wildnis. Autor: Michael Sänger

Gotthard Kirch, 62 Jahre, vh., zwei Kinder, Diplom-Biologe, Geschäftsführer der Rureifel-Tourismus.

Veranstaltungstipp 2017: Eifeler Sonntagsausflug Starten Sie mit uns gemeinsam in die neue Wandersaison Termin: 30. April 2017 Ort: Vogelsang IP www.erlebnis-region.de

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Rad- und Wanderbahnhöfe Eifel

Perfekte Ausgangs- und Endpunkte für Wanderund Radtouren in der Nordeifel. www.radundwanderbahnhoefe-eifel.de >> Tipp: Mit der GästeCard Erlebnisregion Nationalpark Eifel ist u.a. die ÖPNV-Nutzung im Geltungsbereich kostenfrei. www.erlebnis-region.de

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Toureninformationen im Detail

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Arrangements

Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren! 25 27

Legende Partnerwege im Norden Eifelsteig Vulkaneifel-Pfade

Information

Tel. +49 (0) 65 51 - 96 56 0 info@eifel.info

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Wanderfreundliche Gastgeber Nr.

Partnerwege im Norden

Nr.

Eifelsteig

Die Gastgeber an den Partnerwegen finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte) auf den Seiten 7 - 8

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.


Struffelt Heide

Wandern im Norden

Kupferroute

Start: Stolberg (Alter Markt)

Wandertipps links und rechts des Eifelsteigs Struffeltroute

Start/Ziel: Roetgen (Filterwerk)

Länge: 9,7 km

Start: Ziel: Monschau (Brauereimuseum) Monschau (Markt)

Länge: 22,3 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Der imposante Felsen der Ehrensteinsley, das wildromantische Rurtal, artenreiche Waldpassagen, weite Weidelandschaften mit alten Buchenreihen und Weißdornhecken sowie die Perlenbachtalsperre garantieren Wanderern auf dieser Rundtour puren Landschaftsgenuss. Als Geheimtipp gilt der Narzissenhang, der sich im Frühling in ein Blütenmeer verwandelt. Kulturelle Highlights am Weg: Kloster Reichenstein mit Seerosenweiher, die Norbertuskapelle sowie die vielen Sehenswürdigkeiten der Tuchmacherstadt Monschau. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Länge: 15,5 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Die „Kupferroute“ führt zu markanten Zeugnissen der langen Geschichte von Metall verarbeitendem Gewerbe in Stolberg. Kupfermeister, Kupferhöfe und Kupfermühlen prägten die Entwicklung der Stadt. Auf verschlungenen Waldpfaden oder über weite Wiesenlandschaften führt die Route auch zu Aussichtspunkten, die den Blick über die herrliche Eifel-Landschaft, teilweise bis nach Belgien, freigeben. Einzigartig: Von Mai bis August blühen goldgelbe Galmeiveilchen, die nur in den hiesigen Erzfeldern zu finden sind. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Gehzeit: 3 Std.

Im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn - Eifel führt die Rundtour durch das Wasserzufuhrgebiet der Dreilägerbachtalsperre. Wanderer genießen von der Aussichtsplattform einen imposanten Blick auf die Staumauer und können sich auf Tafeln über die Besonderheiten der Landschaft informieren. Hinter dem Bergrücken des Struffelt sorgen Holzstege dafür, dass das Hochmoor des Naturschutzgebietes Struffelt trockenen Fußes durchquert werden kann, ohne dabei die seltenen Pflanzen- und Tierarten zu schädigen. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

Klosterroute

Ziel: Aachen (Kitzenhaus)

Burg Stolberg

Narzissenroute

Start/Ziel: Höfen (Nationalparktor)

Länge: 14 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Wo einst im Mittelalter Flächen gerodet und als Heuwiesen genutzt wurden, können heute Wanderer im Frühling in ein goldgelbes Meer aus Narzissen eintauchen. Doch auch in den anderen Monaten bietet die Rundtour durch das Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtsbachtal eindrucksvolle Naturerlebnisse, denn diese Landschaft ist Lebensraum für viele zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Weitere Highlights am Weg: Der Perlbachstausee, ein Westwallbunker und die Ausstellung im Nationalpark-Tor Höfen. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

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Heckenlandroute

Start/Ziel: Eicherscheid

Länge: 14,5 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Links und rechts der Rur führt die Rundtour durch die Jahrhunderte alte Flurheckenlandschaft. Rund um Eicherscheid trennen nicht Zäune, sondern weitläufige Flurhecken die Felder und grenzen somit das Vieh ein. Die abwechslungsreiche Tagestour führt über die Eicherscheider Hochfläche, von der man einen kilometerweiten Ausblick genießt, zu markanten Felsformationen wie der „Uhusley“ und hochgelegenen Aussichtspunkten, die tolle Fernsichten über das Heckenland oder das verschlungene Rurtal gewähren. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Wasserlandroute

Start/Ziel: Einruhr

Länge: 16,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Die Route startet in Einruhr und führt rund um den Obersee – vorbei an der Urftseestaumauer und über den Staudamm Paulushof bis Rurberg. Das Landschaftsbild ist von dichtem Laubwald geprägt. Unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten für ein Picknick im Freien, bei dem die Aussicht auf den See genossen werden kann. Ab der Urfttalsperre geht es auf dem Eifelsteig zurück. Wem die ganze Runde zu lang ist, der kann die Tour mit einer Schifffahrt über den Obersee abkürzen. (Schifffahrt/Saison: April – Oktober) Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

Buchenhecke in Höfen

Rur-Olef-Route

1. Etappe: 2. Etappe: 3. Etappe:

Start: Gemünd Hellenthal Einruhr

Ziel: Hellenthal Einruhr Gemünd

Länge: 17,0 km 20,0 km 20,0 km

Gehzeit: 4,5 Std. 6 Std. 6 Std.

Die erste Etappe dieser Rundtour wird von herrlichen Wald- sowie spannenden Felspassagen bestimmt und führt abschließend zum „Sündentempelchen“… Weite Wiesen und Felder prägen den zweiten Tag: Am Wegesrand befindet sich die berühmte Greifvogelstation mit dem Wildfreigehege. Höhepunkte der dritten Etappe, welche auf dem Eifelsteig verläuft, sind die mächtige Urftstaumauer, Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel mit dem neuen Besucherzentrum sowie zwei herrliche Aussichtspunkte und natürlich der Nationalpark Eifel. Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour

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Burgen-Route

Start: Blankenheim Wald (Bhf.)

Ziel: Hellenthal

Länge: 17/21 km

Gehzeit: 5 Std.

Auf „Schusters Rappen“ lädt die Burgen-Route zu einem mittelalterlichen Streifzug ein. Ohne Rüstung, stattdessen leichten Fußes, geht es zur Wildenburg und später zur Burgruine Reifferscheid. Auf die Wanderer warten das idyllische Manscheider Bachtal, ein Hochwald mit uralten Buchen, offene Wiesen und Weiden sowie dichte Waldpassagen. Übrigens: Die Tour kann auch am Fuße der Burg Blankenheim gestartet bzw. beendet werden. Heute ist dort die Jugendherberge beheimatet. (Tourverlängerung: 4 km) Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Ginsterblüte auf der Dreiborner Hochfläche

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Wanderland 2017


Eifeler Quellenpfad

1. Etappe: 2. Etappe: 3. Etappe:

Start: Kronenburg Blankenheim Nettersheim

Ziel: Blankenheim Nettersheim Kronenburg

Länge: 24,0 km 26,0 km 25,0 km

Gehzeit: 8 Std. 9 Std. 8 Std.

Erlebniszentrum Nettersheim

Wer hier im Dreieck springt, macht es genau richtig: In drei Etappen führt die Rundtour durch das Eifeler Quellendreieck zu den Ursprüngen von Ahr, Erft, Kyll und Urft. Den Flussläufen folgend, geht es im Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn - Eifel durch idyllische Täler und hinauf zu den „Eifel-Blicken“. Ebenso sehenswert: Archäologische Denkmäler, wie ein Doppelkalkofen oder ein Eisenhüttenwerk, historische Burgorte wie Kronenburg und Blankenheim oder zahlreiche römische Zeugnisse in Nettersheim. Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour

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Eifeler Kräuterpfad

Start: Bad Münstereifel

Ziel: Nettersheim

Länge: 20,9 km

Gehzeit: 5 Std.

Schritt für Schritt bewegt man sich auf dieser Tour auf den Spuren heimischer Kräuter und Pflanzen. Kräuterpädagogen erklären bei geführten Wanderungen, wofür welche Kräuter am besten geeignet sind – ob für die Küche, als Heilpflanze oder zum Färben. Sehenswert und erlebenswert sind die Altstadt von Bad Münstereifel mit dem City Outlet, die römische Tempelanlage „Heidentempel“ oder das Naturzentrum Eifel. In Nettersheim stößt der Weg direkt an den Eifelsteig. Start- und Zielpunkt haben Bahnanschluss. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Kall Trail

Start/Ziel: Museum ”Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ in Vossenack

Länge: 8,8 km

Gehzeit: 3 Std.

Der Wanderweg startet am Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ und führt durch die Ortschaft Vossenack. Durch das im 2. Weltkrieg stark umkämpfte Kall-Tal gelangt man in die Ortschaft Schmidt. Die Aussichten von beiden Ortschaften aus veranschaulichen das für die Amerikaner unerwartet schwierig zu passierende Gelände. Neben dem Museum lohnt der Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs Vossenack sowie eine Besichtigung der ehemaligen amerikanischen Gefechtsstände westlich von Germeter. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Drover Heide

Start/Ziel: Drove (Wanderparkplatz 1)

Länge: 14,6 km

Start: 1. Etappe: Kreuzau Bf 2. Etappe: Abenden

Ziel: Abenden Urftseestaumauer

Länge: Gehzeit: 19 km 5 Std. 19 km 6 Std.

In zwei Etappen führt diese Tour durch das verschlungene Rurtal. Unterwegs gibt es neben der immer wieder im Mittelpunkt stehenden Rur sagenhaft schöne Passagen durch Wald, Flussauen und Wiesen, dazwischen leuchten vor allem zwischen Obermaubach und Abenden tiefrote Felsen. Nach einem Besuch auf Burg Heimbach beginnt der Aufstieg zum Nationalpark auf dem Höhenzug des Kermeter, von dem wir den Endspurt zur Urfttalsperre in Angriff nehmen. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Gehzeit: 5 Std.

Nicht nur im August und September, wenn die Heide blüht, verspricht die Wanderung besondere Einblicke in den Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Im gleichnamigen Naturund Vogelschutzgebiet führt der überwiegend ebene Weg zu Beginn durch das „Nachtigallental“, später durch offene Heide-, Wiesen- und Waldbereiche sowie zu vielen Kleingewässern; teilweise auf Holzstegen. Ruhezonen laden zum Verweilen in der Stille ein. Sehenswert: Der „Helje Pötz“ – eine aus römischer Zeit stammende Quelle. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Buntsandstein-Route

City Outlet Bad Münstereifel

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Partnerwege des Eifelsteigs im Süden – Vulkaneifel-Pfade Muße-Plätze laden zum Anhalten, Erleben und Verweilen ein. Hier werden die Episoden der Geschichte des Weges lebendig. Damit das auch wirklich funktioniert, werden die Plätze sorgfältig ausgesucht, beplant, visualisiert und für die Wandersaison umgesetzt.

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Wanderland 2017

Hustley, Gerolstein


Von der Vision zur Geschichte Faszinierende Vulkaneifel: Vision – Visualisierung – Erlebnis Zarte Nebelschwaden winden sich über die Felsen oben am Hang. Die fünf Finger des Aubergs schälen sich aus dem Grau und erste zaghafte Strahlen der Septembersonne tanzen talwärts zur Kyll. Meine Fahrt nach Gerolstein ist ein Genuss! Ich treffe mich mit Hans Peter Böffgen, dem Geschäftsführer der Tourist-Information Gerolsteiner Land. Gemeinsam erkunden wir geeignete Plätze auf der neuen Gerolsteiner Dolomiten-Acht, die sich aus dem Gerolsteiner Felsen- und Keltenpfad zusammensetzt. Denn neben einem Dutzend weiterer PremiumWanderwege der Vulkaneifel und Südeifel soll die Dolomiten-Acht zu einem Muße-Pfad werden, auf dem eine Geschichte erlebbar wird. Doch was heißt das für die Planer und was heißt das für die Wanderer? Die Grundidee ist es, regionale kulturelle, historische oder naturwissenschaftlich interessante Informationen in einer Geschichte zu bündeln und den Zuhörer – in unserem Fall den Wanderer – daran teil haben zu lassen. Das Ganze aber mit Muße, mit Gelassenheit! Idee und Konzept zu den Muße-Pfaden sind bereits im Laufe der letzten Jahre bei der Eifel Tourismus GmbH und den Tourist-Informationen gereift. Kurzum: Muße-Pfade laden dazu ein, mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Absichtslosigkeit unterwegs zu sein. Jeder Weg hat seine ureigene Geschichte, sein ureigenes Symbol. Bei dem einen ist es das Kerbholz, bei einem anderen der goldene Wagen, beim nächsten ein Wunderbuch. Hier bei der Gerolsteiner Dolomiten-Acht spielen die (Gerol-)Steine und die Kyll eine Erzählrolle.

Die Symbole zu gestalten, Erlebnislandkarten zu zeichnen und die Muße-Plätze zu visualisieren, das war und ist meine Aufgabe. Eine überaus spannende und faszinierende! Mittlerweile habe ich fast alle angedachten Plätze in der Vulkaneifel gemeinsam mit den örtlichen Planern aufgesucht. Wir haben gesehen, nein: gespürt, wie die Plätze funktionieren, wie ein kleiner Fingerzeig die Blicke und Gedanken lenken kann. Begeisterung hat die anfängliche Skepsis hinweggefegt. Wer sich auf die Geschichte einlässt, erlebt Natur und Landschaft aus einem besonderen, überraschenden, zuweilen ganz neuen Blickwinkel: ansprechend, humorvoll, unterhaltsam – wie eine gute Erzählung. Gemeinsam mit Herrn Böffgen mache ich mich auf den Weg. Die Helenenquelle am neu gestalteten Ufer der Kyll bildet den Einstieg in die Dolomiten-Acht. Hier sind zwei Metallskulpturen ebenerdig eingelassen: Der Verlauf der Kyll in Corten-Stahl und der Verlauf der Dolomiten-Acht aus feuerverzinktem Stahl. Die Route führt in der ersten Schleife über das Munterley-Plateau, kreuzt wieder die Kyll und dreht die zweite Schleife über die Löwenburg, den Heiligenstein und die Dietzenley im Bogen zurück nach Gerolstein. Auf der Hustley und an den Aussichtspunkten Munterley und Dietzenley wird es Muße-Plätze geben. Neben dem rund 5 Meter langen, zwischen kleinen Kieseln eingelassenen, stählernen Kyllverlauf markieren Sitzsteine prominente Orte entlang der verkleinerten Acht. Ich nehme Platz und schließe die Augen. Beeindruckend wie unverzagt die Kyll, trotz aller Widerstände und stets das Ziel vor Augen, über die Jahrtausende diese wunderschöne Tal- und Plateaulandschaft geschaffen hat.

Volker Teuschler 59 Jahre, Art-Director bei der CUBE Werbung GmbH in Daleiden, verheiratet, drei Kinder, eine Enkelin. Nach Studium in München Wahl-Eifelaner. Arbeitsschwerpunkt: Kommunikationsmedien für Natur- und Geoparke

Muße-Platz aus der Vogelperspektive

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Toureninformationen im Detail www.eifel.info

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Arrangements

Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren!

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Legende Nr.

Vulkaneifel-Pfade Eifelsteig

Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem VulkaneifelPfad-Logo und Wegenamen ausgeschildert.

Information

Tel. +49 (0) 65 51 - 96 56 0 info@eifel.info

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Wanderland 2017

Wanderfreundliche Gastgeber Nr.

Vulkaneifel-Pfade

Nr.

Eifelsteig

Die Gastgeber an den VulkaneifelPfaden finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte) auf den Seiten 8 - 10.

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Ăœbersichtskarte.


VulkaneifelPfade Facettenreiche Erdgeschichte hautnah

Die mit dem Vulkan tanzen (geführte Wanderungen) Unsere Gästeführer erzählen auf ausgewählten, in diesem Magazin mit braunen Balken gekennzeichneten Pfaden Geschichten aus der Vulkaneifel – einem Land, das aus dem Kampf der Elemente geboren wurde – und lüften dabei das Geheimnis ihrer märchenhaften Schönheit. Die Hauptrollen der Geschichten spielen die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Seit Millionen Jahren befinden sie sich in einem schicksalhaften Konflikt, in dem ganze Kontinente über tausend Kilometer verschoben, die größten Gebirge auf- und wieder abgebaut wurden und eine Landschaft regelmäßig flambiert und gegrillt wurde. Das Ergebnis: Ein exotisch schönes Land!

Ulmener Maar

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Hochkelberg Panorama-Pfad

Start: Ziel: 1. Etappe: Nohner Mühle Kelberg 2. Etappe: Kelberg Ulmen (Postplatz)

Länge: 19,1 km 20,7 km

Gehzeit: 7 Std. 6 Std.

Kurzweilig, anschaulich und dauerhaft angelegt in der sanftwelligen Vulkanlandschaft rund um Kelberg. Am Anfang bestimmen Bachläufe das Relief: Anbach, Nohner Bach und Bodenbach. Sagenhaft ist die Wallfahrtskapelle auf dem Heyerberg. Kreuzweg und Kapelle sind aus dem 19. Jh., die Vorgänger weit älter. Ab Kelberg wandert man auf der Geschichtsstraße über den Basaltschlot des Hochkelberg. Doch damit nicht genug. Über dem Ulmener Maar thronen die Reste der Burg des Heinrich von Ulmen, ein Kreuzritter vor dem Herrn. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Maare & Thermen Pfad

Start: Ziel: Länge: 1. Etappe: Ulmen (Jungferweiher) Lutzerath 16,1 km 2. Etappe: Lutzerath Bad Bertrich 17,0 km

Gehzeit: 5,5 Std. 5,5 Std.

Ein perfekter Start in Ulmen im GesundLand Vulkaneifel, der Eifelperle am Ulmener Maar. Von hier geht es hinab ins satte Tal des Ueßbachs. Er gibt Richtung und Geschwindigkeit vor. Es könnte das Tal der Mühlen sein: Heckenmühle, Wollmerather Mühle oder Demerather Mühle. Munteres Tippeln mit vielen Aussichten. Mal samtweiche Wiesenwege, mal felsige Steige. Ab Kennfus wächst die Spannung: schwindelerregende Wege, steile Felsen im tief eingeschnittenen Ueßbachtal. Dann ist es geschafft: belebendes Wasser für erschöpfte Glieder die Glaubersalztherme des berühmten Kurstädtchens Bad Bertrich ist ein Muss! Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Die Augen der Eifel – Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar

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Vulkan-Pfad

Start: Ziel: Länge: 1. Etappe: Jünkerath (Bhf.) Steffeln 13,0 km 2. Etappe: Steffeln Gerolstein (Bhf.) 17,5 km

Gehzeit: 4 Std. 6,5 Std.

Vom Erz zum Feuer. Von der Kalkeifel zur Vulkaneifel. In Jünkerath wurde Eisengießergeschichte geschrieben. Sehenswert hier, das Eisenmuseum. Bereit für spirituelle Anregungen? Kreuzwege, Bildstöcke, Pilgerkreuze und Kapellen – Schritt für Schritt pure Inspiration. Dann Eintritt in das Feuerland bei Steffeln. Reizvoll hier der Steffelnkopf, der Vulkangarten und die Mineralquellen am Weg. Highlights im weiteren Wegeverlauf über den Eifelsteig nach Gerolstein sind die Römische Villenanlage und Nekropole von Duppach-Weiermühle, das Eichholzmaar und die Eis- und Mühlsteinhöhlen am Rother Kopf. Schwierigkeit: leicht 2-Tage-Tour

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Gerolsteiner Felsenpfad

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Dolomiten-Acht NORD

Start/Ziel: Gerolstein

Länge: 8,0 km

Gehzeit: 3 Std.

Die Gelegenheit, ein Kalkriff zu erwandern, gibt es nicht alle Tage. Die Dolomitfelsen sind das Wahrzeichen von Gerolstein. Am Rande des MunterleyPlateaus liegt die Buchenlochhöhle. Vor über 1,8 Mio. Jahren im Gesteinsmassiv entstanden, ist das Gewölbe mit einer Länge von ca. 30 m und einer Breite von ca. 4 m beeindruckend. Sie bot den Steinzeitmenschen Zuflucht. Durch den Vulkanring, vorbei an Deutschlands größtem Mineralbrunnen und der majestätischen Kasselburg, genießt der Wanderer auf dem Rückweg vom Kletterfelsen Hustley tolle Ausblicke auf das Brunnenstädtchen. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Schneifel-Pfad

1. Etappe: 2. Etappe: 3. Etappe:

Start: Kronenburger Hütte

Ziel:

Länge: Gehzeit: 8 Std. Blockhaus Schwarzer Mann (Gondenbrett) Schönecken (Ortsmitte) 19,5 km 5 Std. Schönecken (Ortsmitte) Birresborn (Bahnhof) 24,9 km 8 Std.

Michelangelo soll einmal geschwärmt haben, man könne Frieden nur in Wäldern finden. Voilà, das könnte Ihr „Friedensweg“ sein. Start im sehenswerten Kronenburg im Kylltal. Die Schneifel der Länge nach queren und die Sprache des Waldes verstehen, den „Schwarzen Mann“ besteigen. Einzug in Prüm und die Sankt Salvator-Basillika, stiller Aufstieg durch die „Held“. Szenenwechsel ins Tal der Nims und des Schalkenbaches. Stille Bäche, verwunschene Felsen, eine Künstlerkolonie, Teiche, die Eishöhlen und am Ende Birresborn im Tal der Kyll. Alles in allem ein begehbares Gemälde. Shuttle-Taxi-Service am Start/Ziel „Blockhaus Schwarzer Mann“. Schwierigkeit: mittel 3-Tage-Tour

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Vulcano-Pfad

Start/Ziel: Schalkenmehren

Länge: 26,4 km

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Wanderland 2017

Länge: 6,9 km

Gehzeit: 2,5 Std.

Diese kurze Wanderung ist genau richtig für einen Vor- oder Nachmittag. Die etwas schweißtreibende Passage zum Heiligenstein (506 m) sollte der ungeübte Wanderfan mit kleinen Schritten und vielen Pausen absolvieren. Der Keltenpfad ist besonders für entdeckungsfreudige Kinder empfehlenswert und verläuft überwiegend auf naturbelassenen Wegen. Schon die Aussicht vom Heiligenstein auf die eindrucksvolle Kasselburg und die Panoramablicke vom Turm der Dietzenley auf die Eifel machen diese Wanderung zum Spektakel für „Fern-Seher“. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Vulkangipfel-Pfad

Start: Ziel: Länge: 1. Etappe: Daun-Neunkirchen Dreis-Brück 12,4 km 2. Etappe: Dreis-Brück Daun-Neunkirchen 18,9 km

Gehzeit: 4 Std. 7 Std.

Lust auf Schweißschlacken und Olivinbomben? Keine Angst, was furchterregend klingt, ist samt und sonders sehenswert, besser: wandernswert. Dem Ernstberg fehlen knappe 120 Zentimeter zur 700-Meter-Marke, er ist der höchste der Westeifelvulkane. Aus den Tiefen des Dreiser Weihers, einem Trockenmaar, sprudelt eine Mineralquelle. Herrlich aussichtsreich, mit Kurs auf Vulkanberge wie den „Auf der Wacht“, die Ostseite des Ernstberges mit der Martinswand oder dem Asseberg gelingt die Annäherung an das schöne Eifelstädtchen Daun. Schwierigkeit: mittel anspruchsvoll 2-Tage-Tour

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Gehzeit: 8 Std.

Der Vulcano-Pfad ist eine einzige Einladung zu grandiosen Aussichten und interessanten Einblicken in geologischen Leckerbissen. Der Erlebnisrundweg hat streckenweise sogar Tauglichkeit als Abenteuerwanderweg und verläuft mit Ausnahme einiger naturbelassener Wegstrecken überwiegend auf gut befestigten Wegen. Das Naturschutzgebiet Mürmes, ein Lavafeld und einmalige Aussichten von der Steineberger Ley, machen diese Wanderung unvergessen. Kaum jemand ahnt, dass auch der Mürmes zu den Trockenmaaren gehört. Eine alternative, kürzere Wegestrecke für Hin-/Rückweg verläuft über eine ausgeschilderte Querspange zwischen Mehren und Ellscheid. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Start/Ziel: Gerolstein

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Blockhaus Schwarzer Mann (Gondenbrett) 22,8 km

Gerolsteiner Keltenpfad

Dolomiten-Acht SÜD

Vulkangarten Steffeln

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Maare-Pfad

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Start: Ziel: 1. Etappe: Schalkenmehren Gillenfeld 2. Etappe: Gillenfeld Strotzbüsch

Länge: 15,1 km 15,9 km

Gehzeit: 5,5 Std. 7 Std.

Sieben Maare auf einen Streich! Ein Streich stimmt nicht ganz, man braucht zwei Tage. Die haben es aber in sich. Weltklassestart am Schalkenmehrener Maar. Zum Glockengießer nach Brockscheid, das Hitsche Maar, ein verwunschenes Trockenmaar, das Dürre Maar und das Holzmaar – der erste Wandertag glüht vor Höhepunkten. Weiter geht’s zum fast kreisrunden Pulvermaar, dem Strohner Märchen und dem versteckt liegenden Immerather Maar. Und weiter geht’s mit Höhepunkten: Den Maaren folgen die Mühlen im Ueßbachtal. Was für eine Erlebnisfülle! Schwierigkeit: mittel anspruchsvoll 2-Tage-Tour

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Manderscheider Burgenstieg

Start/Ziel: Kurhaus Manderscheid

Länge: 6,1 km

Gehzeit: 2,5 Std.

Unsere Tour für Einsteiger: Die in der Höhe der Vulkaneifel, am Kragenrand des Liesertales gelegene Eifelstadt glänzt mit historischem Flair. Wie geschaffen für eine Wanderung. Rund um Manderscheid bietet die Tour immer wieder neue Blickperspektiven auf die gewaltige Doppelburganlage und die Stadt. Unterwegs ist man auf schmalen, natürlichen Pfaden durch den Wald und hoch über der Lieser, diese Highlights machen die Wanderung zu einem unbedingten Muss! Grandiose Fotomotive auf die Ober- u. Niederburg von Manderscheid runden den Wandergenuss ab. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Grafschaft-Pfad

Start/Ziel: Manderscheid

Länge: 14,4 km

Hinterbüsch-Pfad

Start: Ziel: 1. Etappe: Üdersdorfer Mühle Weidenbach 2. Etappe: Weidenbach Meerfeld

Länge: 17,9 km 19,1 km

Gehzeit: 6 Std. 7 Std.

Beim Zauberlehrling im Hinterbüsch unterwegs. Kein geringes Versprechen, zwei Tage sollte man dafür einplanen. Im Tal der Lieser an der Üdersdorfermühle, zwischen Üdersdorf und Trittscheid, ist der Start. Traumhafte Panoramablicke in der Höhe, Eintauchen zum Trombach-, Marsch- und Walmersbachtal – schön. Das Blubbern des Wallenden Born in der von Blaubasaltsäulen gefassten Quelle erinnert an Goethes Zauberlehrling. Rauf auf den Landesblick mit Prachtpanorama und das Meerfelder Maar ist wahrhaft ein würdiger Abschluss. Schwierigkeit: anspruchsvoll 2-Tage-Tour

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VulkaMaar-Pfad

Start: Ziel: Länge: 1. Etappe: Manderscheid Meerfeld (über Bettenfeld) 12,2 km 2. Etappe: Meerfeld Manderscheid 14,4 km

Gehzeit: 5,5 Std. 3 Std.

Hoch über der Lieser entfaltet diese Tour ihren ganzen Zauber. Wunderbare Einblicke in das Kerbtal der Lieser und zahlreiche herrliche Weitblicke krönen das Vergnügen. Hier sind besonders die Aussichten vom Landesblick hoch über Meerfeld und die vielen Burgenblicke kurz vor Manderscheid zu nennen. Mit etwas geologisch geschärftem Hintergrund wird man dem fulminanten Relief zwischen Manderscheid und dem Mosenbergvulkan vielleicht die ganze spannende Entstehungsgeschichte entlocken können. Der Windsborn-Kratersee, das Meerfelder Maar und als Kontrast dazu die Doppelburganlage von Manderscheid – grandios. Schwierigkeit: anspruchsvoll mittel 2-Tage-Tour

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Gehzeit: 5 Std.

Ein mittelschweres Sahnehäubchen unter den Touren durch die Vulkaneifel. Dramatisch ist schon der Einstieg, höher und höher steigt man über den Burgweiher und die gewaltige Doppelburganlage von Manderscheid. Auf knapp 400 m steht man vis-a-vis mit der Burgenstadt Manderscheid. An der Talkante von Lieser und Seilbach entlang bis Pantenburg und Kurs auf das Tüppenheck. Pure Waldeinsamkeit bietet das Falbachtal bis zur Mündung in die Lieser. Der Rest ist großes Wanderkino, lieseraufwärts bis zum Startpunkt zurück. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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2 Bäche-Pfad

Start/Ziel: Hasborn

Länge: 14,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Lust auf Gegensätze? Lust auf oben und unten? Die Wanderung führt rund um Hasborn, Ober- und Niederscheidweiler. Im Bereich zwischen dem Lindenhof in Niederscheidweiler und Hasborn bekommt die Wanderung fast alpinen Charakter. Das Land um Ober- und Niederscheidweiler ist von Devonischem Grundgestein geprägt. Die Hochfläche wird meist landwirtschaftlich genutzt und die steil abfallenden Hänge zu den Bächen von Alfund Sammetbach sind von wilden Wäldern überzogen. Eine echte Überraschungstour. Naturerlebnis pur erwartet den Wanderer. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Windsborner Kratersee

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Eifelsteig Erlebnisschleife Säubrenner

Erlebnisschleifen am Eifelsteig

Drei Premiumwanderwege erweitern das Wanderangebot in Wittlich-Land Auch abseits des Eifelsteigs laden hochwertige Wanderwege dazu ein, Landschaft und Natur zu erkunden. Drei Erlebnisschleifen erweitern das Wanderangebot rund um den Eifelsteig: die Säubrenner-, die Mühlen- und die Meulenwaldroute. Ebenso wie der Eifelsteig selbst sind auch diese drei Erlebnisschleifen als Premiumwanderwege ausgezeichnet, die besondere Qualitätsanforderungen erfüllen und somit höchstes Wandervergnügen versprechen. Die unterschiedlich langen Rundwanderungen können an einem Stück erwandert oder bequem in je zwei Etappen unterteilt werden. Außerdem können Sie zu einer Gesamtwanderung von rund 100 Kilometern verknüpft werden. Auf diesen Touren können Wanderer gleichermaßen Natur und Kultur entdecken. Verschwiegene Lichtungen wechseln ab mit Orten voller Geschichte, auf Hochebenen mit beeindruckenden Weitblicken folgen kulturelle Kleinode. Wie wäre es mit einem Besuch der Barockkirche in Dreis? Zum Ausruhen und Abkühlen laden die zahlreichen Quellen im Meulenwald bei Heckenmünster ein. Und bei gutem Wetter bietet die Aussichtsplattform bei Dierscheid einen Blick bis in die Vulkaneifel.

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Wanderland 2017

Aussichtsturm in Dierscheid


Toureninformationen im Detail www.eifel.info

Legende Erlebnisschleifen

Meulenwaldroute

Start: 1. Etappe: Dreis 2. Etappe: Naurath

Ziel: Naurath Dreis

Eifelsteig

Länge: Gehzeit: 12,5 km 3-4 Std. 19,5 km 3-4 Std.

Nicht ganz einfach ist diese zweitägige Rundtour mit einer Gesamtlänge von 32 Kilometern. Direkt zu Beginn muss der Wanderer auf die Hochfläche von Dodenburg hinaufsteigen. Belohnt wird er für seine Anstrengungen mit einzigartigen Naturerlebnissen. Im Meulenwald bei Heckenmünster sprudeln die Quellen und die Aussichtsplattform bei Dierscheid lässt bei klarer Sicht Blicke bis in die Vulkaneifel zu. Auf einem Stück des Eifelsteigs geht es über Greverath und Gladbach zurück nach Dreis. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Mühlenroute

Start: 1. Etappe: Wittlich 2. Etappe: Himmerod

Ziel: Himmerod Wittlich

Länge: Gehzeit: 16,2 km 3-4 Std. 14,8 km 3-4 Std.

Diese Erlebnisschleife lockt mit ihren besonderen Naturerlebnissen. Ab Wittlich folgt der Weg zunächst dem Lieserpfad und dann dem Eifelsteig bis nach Himmerod. In der Zisterzienserabtei, die bereits im 14. Jahrhundert gegründet wurde, leben heute noch Mönche. Die Flüsse Salm und Lieser begleiten die Wanderer, die auf ihrer Route mehrmals den 50. Breitengrad überqueren. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Meulenwald bei Heckenmünster

Säubrennerroute

Start: 1. Etappe: Wittlich 2. Etappe: Bruch

Ziel: Bruch Wittlich

Länge: Gehzeit: 18,8 km 4-5 Std. 22,7 km 4-5 Std.

Die Säubrennerroute führt rund um Wittlich. Unterwegs wird eine bunte Mischung aus Kultur und Natur geboten. Hochflächen, die weite Ausblicke bieten, wechseln sich mit den Flusstälern der Salm ab. Angefangen vom historischen Zentrum Wittlichs, über die historische Ölmühle bei Bruch bis hin zur römischen Villa – viele kulturelle Kleinode warten darauf, entdeckt zu werden. Ausklingen lassen kann man die Tour mit einem Blick von den Weinbergen bei Wittlich. Schwierigkeit: mittel 2-Tage-Tour

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Kurze Verschnaufpause am Lieserpfad

Der Lieserpfad -

Ursprüngliche Natur erleben

Wandern von der Quelle bis zur Mündung Auf vier Etappen erleben die Wanderer, wie sich der kleine Bach Lieser zum Fluss entwickelt. Fernab von Alltag und Straßenlärm können sie die anregende Kraft der Natur genießen und den Kopf freibekommen. Während oben die Bäume in einer sanften Briese rauschen, gluckert unten der kleine Fluss Lieser munter vor sich hin. Seinen Weg von der sumpfumspielten Quelle in der Nähe von Boxberg bis zur Mündung in die Mosel beim gleichnamigen Ort Lieser können Wanderer auf dem zauberhaften Lieserpfad begleiten. Auf vier Etappen erleben Sie, wie sich das Wasser kraftvoll einen Weg durch die vulkanisch geprägte Landschaft geschaffen hat. Der Weg verläuft parallel zum Fluss und bietet eine abwechslungsreiche Wanderstrecke. Die Besucher gehen über schmale Pfade und

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Wanderland 2017

breite Wege, steigen hinab, um die Lieser auf Brücken zu überqueren und dann wieder weit hinauf. Maare, Burgen und Mühlen säumen den Wegesrand. Eine wunderschöne Umgebung, um bewusst langsam zu reisen und die ursprüngliche Kraft der Erde zu spüren. Immer wieder bieten Bänke an friedlichen Plätzen Gelegenheit, die müden Füße eine Weile auszuruhen und etwas vom mitgebrachten Proviant zu verzehren. Hier fühlt man die Naturverbundenheit deutlich, denn durch das Liesertal führen nur wenige Straßen. Hat der Wanderer die Mosel erreicht, kann er stolz auf eine Gesamtstrecke von 74 Kilometern zurückblicken. Und vielleicht stimmt er dann Manuel Andrack, der den Lieserpfad in einem seiner Bücher zum „schönsten Wanderweg der Welt“ erhob, mit einem Lächeln im Gesicht zu.


Toureninformationen im Detail

www.gesundland-vulkaneifel.de

Arrangement

Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren!

Legende LieserpfadWanderweg

Etappe 1 Boxberg – Daun Start: Boxberg

Ziel: Daun

Länge: 15 km

Gehzeit: 3,5-4,5 Std.

Etappe 2 Daun – Manderscheid Start: Daun

Ziel: Manderscheid

Länge: 18 km

Gehzeit: 4-5 Std.

An der Quelle in der Nähe von Boxberg beginnt der Lieserpfad. Es geht weiter durch die Struth mit wunderschönem Blick auf die sagenumwobene Hilgerather Kirche. Wie wäre es mit einer Pause an einer der beiden Dreese in Neichen oder Rengen? Das leicht säuerliche Wasser erfrischt und kühlt den müden Wanderer. Einladend ist auch die Bank unter dem Naturschutzdenkmal einer alten Eiche zwischen Neichen und Nerdlen. Tages-Tour Schwierigkeit: leicht

Direkt zu Beginn wartet eines der Höhepunkte des Weges: Das Gemündener Maar liegt still und beschaulich da, umgeben von hohen Bäumen. Ruhig und einsam geht es weiter, denn dieser Teilabschnitt verläuft im Tal der Lieser durch grünen Wiesengrund und später durch lichte Eichenhaine. Den Abschluss dieser Etappe bildet ein weiterer Höhepunkt: der Felsenpfad oberhalb des Flusses und den Burgen von Manderscheid. mittel Tages-Tour Schwierigkeit:

Etappe 3 Manderscheid – Wittlich

Etappe 4 Wittlich – Lieser

Die längste Etappe startet mit beeindruckenden Blicken auf die Ober- und Niederburg, die von der Lieser umspült werden. Der Weg führt über Brücken und Holzwege entlang steiler Schieferfelsen. Immer wieder laden gepflegte Hütten zu Ruhepausen ein. Dann führt der Weg hinab zum Fluss und entlang von Mühlen. Am Ende wartet der malerische Marktplatz von Wittlich. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

Die letzte Etappe führt den Wanderer quer durch die Wittlicher Senke, vorbei an Sandsteinfelsen und der römischen Villa, deren Ausgrabungsstätte einen kleinen Abstecher wert ist. Durch die Plattener Schweiz und entlang der Klostermühle Siebenborn, die eine Einkehrmöglichkeit bietet, führt der Weg nun bis zum Weinort Lieser. Tages-Tour Schwierigkeit: leicht

Start: Manderscheid

Ziel: Wittlich

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Länge: 23 km

Gehzeit: 6-7 Std.

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Start: Wittlich

Ziel: Lieser

Länge: 18 km

Gehzeit: 3,5-4,5 Std.

www.eifel.info

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Grandioser Ausblick von der höchsten EIFELLEITER-Sprosse, dem Kaiser Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht

EIFELLEITER –

Zauber der Kontraste Von Sprosse zu Sprosse – vom Rhein hinauf in die Hocheifel Drei Etappen verbinden Rhein- und Eifellandschaft – das ist die Idee der EIFELLEITER Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie dem Rodder Maar oder der Hohen Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer „EIFELLEITER“ und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Vom Rhein hinauf auf das Dach der Eifel zur Hohen Acht – die im Frühjahr 2015 eröffnete „EIFELLEITER“ verbindet Bad Breisig am Rhein mit Adenau in der Eifel und verspricht mit ihren 53 Kilometern Länge ein ebenso ambitioniertes wie außergewöhnliches Wandervergnügen zwischen unterschiedlichsten Landschaftsräumen. Von der Prise Rheinromantik, über einsame Maar-Idyllen, erloschene Vulkankegel und mediterran anmutende Heidelandschaften bis zur Hohen Acht, dem mit 747 m Höhe höchsten Berg der Eifel ist in der Tat alles dabei, was Rhein und Eifel zu bieten haben – die „EIFELLEITER“ verspricht einen unvergesslichen Trip zu den Ursprüngen unserer Erde, ein Spiel mit den Elementen Feuer und Wasser, eine Erfahrung zwischen Stille und Ursprünglichkeit.

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Wanderland 2017

53 Kilometer und dazu stolze 1439 zu überwindende Höhenmeter – glücklicherweise gibt es die „EIFELLEITER“ auch portionsweise, in drei herrliche Tagesetappen unterteilt. Schnupper-Runden durchs Glück Wer erst einmal die Reize der „EIFELLEITER“ beschnuppern möchte, dem bieten zwei „Extratouren“ mit ganz eigenen Merkmalen einen ersten Eindruck. Abseits der Leiter lassen sich das „Breisiger Ländchen“ sowie das „Vinxtbachtal“ vorab ergänzend erkunden. Premium-Rundtour „Vinxtbachtal“ besticht mit unverkennbaren Reizen der Natur Die Wanderschuhe sind geschnürt, unverkennbare Feld- und Wiesenlandschaften sorgen für eine malerische Begrüßung nach dem Start am Wanderparkplatz Rodder Maar. Endlos erscheinende Wiesen, mit herrlichen Panoramen und verwöhnende Waldsäume bestimmen das Bild. Die Rundtour „Vinxtbachtal“ verabschiedet sich vom Hauptweg der „EIFELLEITER“ in die Einsamkeit und taucht ab in die Stille der Natur. Traumhafte Blicke vom Aussichtsturm Weiselstein in alle vier Himmelsrichtungen lassen keinen Platz für Sorgen des Alltags.


Toureninformationen im Detail www.eifelleiter.de

Die EIFELLEITEREtappen Etappe 1 Bad Breisig – Niederzissen Start: Bad Breisig

Ziel: Niederzissen

Länge: 15,7 km

Gehzeit: 5 Std.

An der Rheinpromenade in Bad Breisig startet die EIFELLEITER und führt die Leiterwanderer sodann aus der Kurstadt in die Stille der Natur Richtung Mönchsheide, auf deren Flughafen man am Wochenende Segelflugzeuge erblicken kann. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Blick zurück über die Schulter, wo sich unglaubliche Ausblicke auf das Rheintal bieten. Durch die charakteristische Landschaft des Breisiger Ländchens bietet die EIFELLEITER zwischen Bad Breisig und Waldorf immer wieder die Möglichkeit, an Rastplätzen zu verschnaufen und den Blick Richtung Burg Olbrück und Hohe Acht schweifen zu lassen. Zum Abschluss der ersten Etappe beginnt das Abenteuer Geologie, ein Tanz auf dem Bausenberg, Deutschlands besterhaltenem Hufeisenkrater und Heimat seltener Pflanzen und Tiere. Ein faszinierender Abschluss der ersten Etappe! Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 2 Niederzissen – Spessart/Kempenich Start: Niederzissen

Ziel: Länge: Erlebniswald Steinrausch 15,1 km

Gehzeit: 5 Std.

Das Auge verliert sich in den Weiten des malerisch-reizvollen Brohltals mit den Naturspektakeln Rodder Maar und Königssee sowie herrlichen Blicken auf die mittelalterliche Burg Olbrück. Lust auf einen kleinen Abstecher?! Eine Runde SwinGolf, der Golfsportart für Jedermann, am Rodder Maar bietet Entschleunigung vor herrlicher Kulisse. Außerhalb der Waldpassagen bietet die Leiter faszinierende Perspektiven auf vulkanische Aufschlüsse, die lebendigen Zeugen der Vergangenheit. Auf alten Pfaden, einer Hauptverkehrsstraße der Römerzeit, leitet die „Kohlenstraße“ zum zweiten Etappenziel, dem Erlebniswald Steinrausch. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 3 Spessart/Kempenich - Hohe Acht - Adenau Start: Spessart/Kempenich

Ausblick vom Rodder Maar auf Burg Olbrück

Ziel: Adenau

Länge: 21,7 km

Gehzeit: 6 Std.

Die Abschluss-Etappe führt zunächst zum verträumten Erlebniswald Steinrausch bei Kempenich, bevor sich die EIFELLEITER-Bezwinger entlang kleiner Eifelörtchen wie Lederbach und Hohenleimbach auf das Ziel ausrichten, die Hohe Acht. Unterwegs bieten Waldpassagen pure Natur und beeindruckende Fernsichten über die unberührte Eifellandschaft laden zum Genießen ein. Alsbald zeigen sich die imposanten Felsformationen der Hohen Acht und alle Mühen werden durch die Aussicht vom Kaiser Wilhelm Turm belohnt. Pfadartig bietet sich die Möglichkeit, bis zum quirligen Städtchen Adenau weiter zu wandern. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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www.eifel.info

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AhrSteig

Von der Quelle bis zur Mündung begleitet der AhrSteig den vielleicht romantischsten aller Nebenflüsse des Rheins auf seinen schlingenreichen 85,1 Kilometern. 421 m rauscht die keltische „Aha“ (für Wasser) aus einer gefassten Quelle unter einem Fachwerkhaus im Eifel-Städtchen Blankenheim durch das Ahrgebirge bis zur Mündung bei Remagen in die Tiefe. Für die „Rheinromantiker“ des beginnenden 19. Jhs, Gottfried Kinkel, Ernst Moritz Arndt, Karl Simrock oder Ferdinand Freiligrath galt das Ahrtal als Inbegriff natürlicher Schönheit, als Land des Lächelns eben.

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Wanderland 2017

Wanderer im Langfigtal bei Altenahr


Alles im Fluss Auf dem AhrSteig durch das Land des Lächelns Und was für eine prachtvolle Aussicht bietet die Bubenley! „Dort siehst Du, woher der AhrSteig von Blankenheim über den Freilinger See und den alles überragenden Vulkankegel des Aremberg kommt. Und dort drüben führt uns der teils schmale Steig durch die Prallhänge des Schulder Kessels“. Daniela lächelt dabei, lässt dem ausgestreckten Zeigefinger verträumte Blicke folgen und schultert den Rucksack. „Komm, ich zeig Dir, wie der Fluss die Lebensgeister weckt, wie man ihm zuhört, zusieht, ihn schmeckt und ertastet...“ Vom Eifelsteig zum RheinBurgenWeg Erst seit Kurzem ist das Teilstück durch die Mittelahr trassiert und markiert. In sieben Etappen lässt sich der Geheimtipp vom Eifelsteig in Blankenheim bis zum RheinBurgenWeg bei Sinzig bewandern. Die Etappen 1 bis 4 tragen das AhrSteig-Emblem in blau, die Etappen 5 bis 7 in rot. Der Steig, der immer wieder die Uferseite der schönen Ahr wechselt und gerne Maß auf sagenhafte Aussichtspunkte links und rechts im Gebirge nimmt, ist unverlaufbar markiert, mit einem modernem Wegweisersystem (Nah-, Mittel- und Fernziele) ausgestattet und schaut besonders gerne in beschaulichen Dörfern, Klöstern, hübschen Weinörtchen und einladenden Gasthöfen und Biergärten vorbei. Spicher Ley Daniela schwärmt immer wieder von der Lichtmalerei der frühen Herbstsonne. Hier habe man den Boden unter den Füßen, sei mit Land und Leuten fest verwurzelt, erlebe rasch ein Gefühl von Freiheit und Sorgenlosigkeit, man könne gar nicht anders als tief die würzige Luft einzuatmen, sich für die span-

nenden, detailreichen Sensationen in Blickweite zu begeistern und immer wieder zu resümieren: Wow! Von dem luftigen Ausguck im Felshang der Spicher Ley lassen wir den Blick auf das kleine Schuld in der großen, nahezu kreisrunden Ahrschleife schweifen. Hier könne man sich lösen, Distanz nehmen, den Abstand zum Alltag in Schritten messen und ob man wolle oder nicht, der AhrSteig zaubere jedem Natur- und Wanderfreund unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht. Er sei die perfekte Mischung aus Fernblicken, Wald- und Flusspassagen. Wie sie so dasteht und strahlt: Ich glaub es ihr aufs Wort.

Daniela Schmitz 44 Jahre, vh., zwei Söhne (12 und 14 Jahre), gelernte Reiseverkehrskauffrau und zertifizierte ServiceFachkraft TourismusInformation arbeitet in der Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring in Adenau.

Der Fluss des Lebens Was ihr das Wandern an der Ahr bedeute, will ich wissen. Der Fluss sei wie das Leben philosophiert die gelernte Reisekauffrau. Er umkurvt Hindernisse, ufert mal aus, gischtet lautstark über Stromschnellen, gurgelt im Flachwasser leise vor sich hin, legt sich mal links mal rechtsherum in sein Flussbett und nimmt alles mit, was sich ihm hingibt – das sei doch wie im wahren Leben? Man könne ihm zuhören, unten am Prümer Tor vor Insul etwa, wo wir vorhin barfuß im knietiefen Wasser watend die wahnsinnig hohen Steilwände des Prallufers bestaunt hätten. Der Fluss lehre einem die Kunst der Gegenwart, schließlich sei er überall zugleich. Kenne Zukunft und Vergangenheit nicht, erneuere sich fortwährend, ströme praktisch zeitlos dahin. Das sei doch auch das Ziel des modernen Wanderers: Hier und jetzt genießen, zuhören, zuwarten, darauf zugehen und – natürlich – lächeln! Autor: Michael Sänger

www.eifel.info

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Toureninformationen im Detail

www.ahrsteig.de www.facebook.com/ahrsteig.wandern

Legende

ausgezeichnet mit

AhrSteig rot-blau Verbindungswege

Information

Tel. +49 (0) 26 41 - 91 71 0 · info@ahrtaltourismus.de

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.

Die AhrSteig-Etappen Weitere Informationen zur Tourenplanung wie Höhenprofil, Wegeverlauf in der Karte und vieles mehr finden Sie in der interaktiven Tourenkarte unter: www.ahrsteig.de

Etappe 1 Start: Blankenheim

Ziel: Freilinger See

Länge: 11,1 km

Gehzeit: 3 Std.

Schon die erste Etappe beeindruckt durch ihren Reichtum an Naturdenkmälern und Kulturschätzen. Beginnend an der Quelle der Ahr im malerischen Blankenheim, geht es am Schwanenweiher entlang, dem Oberlauf der Ahr folgend. Nach Durchqueren der Bahnunterführung wandert man steil bergan. Durch dichtes Buchengehölz kommt man zur Hochfläche des Birker Berges. Spektakuläre Aussichten auf die Eifelhöhen belohnen den Aufstieg. Über stille Waldpfade des 484 m hohen Bohrsbergs erreicht man das Ufer des Freilinger Sees. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Wanderland 2017

Etappe 2 Start: Freilinger See

Ziel: Aremberg

Länge: 11,7 km

Gehzeit: 3 Std.

Vom Freilinger See startet man in Richtung Lommersdorf. Wiesenpfade führen hinauf zum 534 m hohen Hühnerberg mit herrlichem Panoramablick. Durch großflächigen Forst und der alten Römerstraße folgend, über Wiesenwege und Feldraine, erreicht man den Ort Aremberg mit seinen schmucken Gassen. Von hier aus eröffnen sich phantastische Fernblicke bis hinüber zur imposanten Nürburg. Idyllische Wälder, Streuobstwiesen und tolle Ausblicke bis in die Ardennen und die Schneifel lassen das Wandererherz höher schlagen. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 3 Start: Aremberg

Ziel: Insul

Länge: 18,7 km

Gehzeit: 5,5 Std.

Hoch hinaus geht es auf der längsten Etappe des AhrSteigs. Steil bergan wandert man zur Schlossruine Aremberg - mit 623 m der höchste Punkt des gesamten AhrSteigs. Weiter durch den Eichenbacher Forst führt die Route durch die engen Felspfade um die Schulder Hardt. Ein Abstecher zur Schornkapelle sowie zur Freilichtbühne lohnt. Auch die schroffen, steil abfallenden Felswände der Spicher Ley machen diesen Abschnitt zu einem besonderen Naturerlebnis. Hinab durch Wälder und Wiesen erreicht man Insul. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Etappe 4 Start: Insul

Ziel: Kreuzberg

Länge: 17,4 km

Gehzeit: 5 Std.

Durch schattige Auenwälder erreicht man Sierscheid. Hinauf zur Dümpelhardt streift man karge Heideflächen. Der Bergrücken erlaubt fantastische Ausblicke auf die Waldhöhen des Ahrgebirges. Weiter geht es ins Liersbachtal, steil bergauf zur Lierser Hochfläche und zur 487 m hohen Linder Höhe. Die Panoramaaussicht entschädigt für das Auf und Ab. Über moosbewachsene Waldpfade wandert man hinab ins Ahrtal. Hier beginnt das Weinanbaugebiet Ahr. Die Etappe endet am Bahnhof in Altenahr-Kreuzberg. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Ahrbrücke bei Insul

Etappe 5 Start: Kreuzberg

Blankenheim

Länge: 17,2 km

Gehzeit: 7 Std.

Die fünfte Etappe des AhrSteigs beginnt in Kreuzberg und führt hinauf zum Lingenberg und am Teufelsloch, das eine fantastische Aussicht bietet, vorbei. Der Weg verläuft unterhalb des Schrocks entlang und weiter Richtung Mayschoß. Von der Burgruine Saffenburg aus, hat man eine wunderschöne Sicht auf die Weinberge und Dörfer. In Dernau gelangt man zum steilsten Aufstieg der Etappe, der auf den Krausberg führt. Oben angekommen, belohnt der Krausberg-Turm Wanderer mit einem 360 Grad-Panoramablick über das weinbautreibende Ahrtal. Schwierigkeit: anspruchsvoll Tages-Tour

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Etappe 6 Ahrquelle in

Ziel: Walporzheim

Start: Walporzheim

Ziel: Bad Neuenahr

Länge: 9,2 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Vom Weindörfchen Walporzheim marschiert man über verschlungene Pfade und über kleine Holzbrücken, vorbei am Kloster Calvarienberg durch die Weinberge zur Lourdeskapelle. Über den Aussichtspunkt Karlsberg wandert man durch den Neuenahrer Wald zum Waldkletterpark. Über den markierten Zuweg geht es dann steil bergab nach Bad Neuenahr. Großzügige Parkanlagen kommen ins Blickfeld. Die Spielbank Bad Neuenahr lädt zum Glücksspiel ein, während man sich im AhrThermen eine Auszeit nach der Wanderung gönnt. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 7 Start: Bad Neuenahr

Ziel: Sinzig

Länge: 15,4 km

Gehzeit: 5 Std.

Über den markierten Zuweg geht es ab Bad Neuenahr über den Waldkletterpark steil hinauf zum Neuenahrer Berg mit Aussicht auf das Ahrtal. Über Waldpfade erreicht man das Idienbachtal. Feldwege führen in Richtung Heimersheim und man gelangt durch die Weinberge hinauf zur Ehlinger Ley. Weiter marschiert man am Höhenzug des Mühlenbergs vorbei bis zum Feltenturm. Ein letztes Mal geht es steil bergab bis zum Etappenziel Schloss Sinzig. Über den markierten Zuweg erreicht man das Naturschutzgebiet der Ahrmündung. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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RömerkanalWanderweg Tom und Patrick, der eine Informatiker, der andere Tourismusmanager, kennen sich von Kindesbeinen an. Jeder folgte seinen beruflichen Neigungen. Abitur, Studium, erste berufliche Verdienste. Beste Freunde sind sie geblieben und teilen ein wunderbares Hobby: Das Wandern. Was die sportliche Aktivität für sie so reizvoll macht, welchen Einfluss durchwanderte Landschaft und Wanderweg ausüben, erfuhr ich auf der Etappe des Römerkanal-Wanderweges von Kall nach Mechernich.

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Wanderland 2017

Aquädukt in Mechernich-Vussem


Das

Kontrastprogramm Römerkanal-Wanderweg: Zwei Freunde auf der Suche nach dem Gegenentwurf Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Tom kann in der 2.000 Jahre alten antiken Eifelwasserleitung über Berg und durch Tal nur den großen Respekt der römischen Stadtbevölkerung Kölns vor dem lebensspendenden Nass erkennen. Patrick ergänzt, die Römer hätten vermutlich auch eine besondere Vorliebe für Eifeler Wasser gehabt. Am Grünen Pütz bei Nettersheim nahm schließlich Alles seinen Lauf. Männer unter sich Wir philosophieren über die Genialität römischer Wasserbauingenieure. Schließlich überwanden die Römer vor 2.000 Jahren in rund 22 Bauabschnitten nicht nur die Maas-RheinWasserscheide bei Kall, sondern auch die Täler von Swist oder Erft. Vom Höhenrücken des Naturparks Kottenforst-Ville ganz zu schweigen. Der Informatiker Tom sieht es durchaus pragmatisch: Die hätten bewiesen, dass man mit Hirnschmalz und Tatkraft jedes Problem lösen kann. Bis zu 30.000 Menschen im antiken Colonia Claudia Ara Agrippinensium wurden mit dem Eifelwasser versorgt, das mit 1 Promille Gefälleleistung nach Köln floss. 20.000 m3 frischen Eielwassers landeten täglich in Laufbrunnen, in den beliebten Thermen und über Bleirohre in einigen Stadtvillen. Die Beiden quatschen auf Tour gerne „Männerzeugs“. Fußball, berufliche Strategien, politische Diskussionen – sie sprechen einfach alles an und vor allen Dingen aus, auch wenn nicht jeder Gedanke im Vorfeld auf die Goldwaage gelegt wurde. Dazu legen sie ein formidables Gehtempo vor. „Wären Frauen dabei, hätten wir uns schon längst Kritik eingehandelt“, meint Patrick augenzwinkernd.

Wandern befreit Für Tom ist Wandern ein Weg, um den Kopf frei zu bekommen. Beim Wandern würden mit jedem Schritt die Blockaden aus dem Hirn purzeln und wenn sich erst der Körper auf die Anstrengung einstelle, die durchwanderte Landschaft das wachsende Hochgefühl befördere und der Wanderfreund das eigene So-Sein spiegeln würde, dann sei der Kopf restlos leer. Patrick ist der Meinung, dass gerade ein einzigartiger Themenweg wie der RömerkanalWanderweg, durchsetzt mit den faszinierenden Kulminationspunkten eines einzigartigen Bodendenkmals, beim Wandern Raum für den Glauben an Problemlösungen und Demut vor den Leistungen der Vorfahren wachsen lasse.

Patrick Schmidder, 39 Jahre, verheiratet, stellvertretender Geschäftsführer der Nordeifel Tourismus GmbH in Kall, studierte Geografie an der RWTH Aachen.

Tom Trocha, 40 Jahre alt, ledig, freiberuflicher Informatiker, studierte Informatik an der FH Trier.

Wir stehen vor antiken Brunnenstuben, den Resten eines einst 400 Meter langen Aquäduktes, bestaunen den römischen Beton und schwelgen, den Kopf inzwischen völlig frei, in Abwägungen zur richtigen Laufrichtung dieses insgesamt 116 km langen und auf sieben Tagesetappen angelegten Weges. Langsame Annäherung an die Hektik der rheinischen Metropole und einstündige Bahnfahrt von Köln ins idyllische Nettersheim zum Startpunkt? Oder Schritt für Schritt aus grauer Städte Mauern wandern und erleben, wie sich der Schleier der Umtriebigkeit allmählich lichtet? Nach rund 20 km bewegender Römergeschichte nehmen wir uns spontan die Freiheit zu sagen: Irgendwie egal. Kontrastprogramm und Gegenentwurf – das auf alle Fälle. Autor: Michael Sänger

www.eifel.info

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Rad- und Wanderbahnhöfe Eifel

Perfekte Ausgangs- und Endpunkte für Wanderund Radtouren in der Nordeifel. www.radundwanderbahnhoefe-eifel.de >> Tipp: Mit der GästeCard Erlebnisregion Nationalpark Eifel ist u.a. die ÖPNV-Nutzung im Geltungsbereich kostenfrei. www.erlebnis-region.de

Römerkanal-Arrangement

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Information

Tel. +49 (0) 24 41 - 99 457 - 0 info@nordeifel-tourismus.de Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.

Legende RömerkanalWanderweg

Toureninformationen im Detail

www.roemerkanal-wanderweg.de

Die Römerkanal-Etappen Paket „4 oder 7 Tage Wandern ohne Gepäck“, kostenloser Pocketguide, Flyerkarte Römerkanal-Gastgeber und weitere Informationen zur Tourenplanung: www.roemerkanal-wanderweg.de

Etappe 1

Römerkanal ursprünglich

Start: Ziel: Nettersheim (Naturzentrum Eifel) Kall-Dottel

Länge: 15,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Bei Nettersheim am „Grünen Pütz” nahm alles seinen Anfang – das trifft zumindest auf den Römerkanal und damit auf den gleichnamigen Wanderweg zu. Heute würde man die alten Römer wohl als Genießer bezeichnen, denn sie legten größten Wert darauf, dass das antike Köln mit Wasser bester Qualität versorgt wurde. Wie sonst ließe sich erklären, dass sie nur dafür eine annähernd 100 Kilometer lange Wasserleitung von der Nordeifel bis in die Rheinmetropole planten und bauten? Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Wanderland 2017

Etappe 2

Start: Kall-Dottel

Römerkanal lebendig Ziel: Länge: Mechernich (Feyer Mühle) 16,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Abwechslungsreich führt der Römerkanal-Wanderweg auf dieser Etappe durch die typische Eifellandschaft. Deren besonderer Reiz liegt darin, dass der ständige Wechsel von sanften Höhenzügen, stillen Bachtälern, herrlichen Wäldern und heckengesäumten Wiesen und Feldern ein einzigartiges Naturerlebnis bietet. Auf dieser Etappe sind gleich mehrere gut erhaltene Abschnitte des Kanals, wie die römische Brunnenstube „Klausbrunnen“, das Sammelbecken in Eiserfey und die Aquäduktbrücke Vussem zu bestaunen. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 3

Römerkanal natürlich

Start: Ziel: Länge: Mechernich (Feyer Mühle) Euskirchen-Kreuzweingarten 13,0 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Sehens- und erlebenswert ist der Hombusch (Mechernicher Wald) gleich zu Beginn dieser Etappe. Zum einen ist es die Artenvielfalt des Waldes, zum anderen die hier besonders gut zu erkennende Veränderung, was die Nutzung der Wasserleitung anbelangt. Nach der Aufgabe der Wasserleitung und dem Ende der Römerzeit im Rheinland diente das Bauwerk vor allem im Hochmittelalter als Lieferant von Baumaterial. Steine wurden abgetragen und zum Bau zahlreicher Burgen, Klöster und Kirchen verwendet. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 4

Römerkanal mittelalterlich

Start: Ziel: Euskirchen-Kreuzweingarten Rheinbach

Länge: 16,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Der Start dieser Etappe ist aussichtsreich. Vom Felssporn bei Kreuzweingarten lässt sich nicht nur ein fantastischer Blick ins Tal genießen, sondern auch ein Blick zurück in die Geschichte werfen. Der hier befindliche Ringwall zeugt davon, dass diese exponierte Lage bereits zur Eisenzeit als Siedlung genutzt wurde. Wenig später ändert sich das Landschaftsbild. Ungehindert können die Blicke über die offene Landschaft schweben und treffen in der Ferne auf das eindrucksvolle Siebengebirge. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Faszinierende Relikte des Großbauwerks

Etappe 5 Start: Rheinbach

Römerkanal fruchtig Ziel: Bornheim-Brenig

Länge: 22,0 km

Gehzeit: 6,5 Std.

Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Rheinbach zählen auch einige Teilstücke des Römerkanals, die in der Stadt aufgestellt wurden. Bekannt ist die Region auch für den Obstanbau, speziell Apfelbäume säumen die Wege rund um Rheinbach. Auch entlang des Römerkanal-Wanderweges erstrecken sich weite Apfelplantagen – insbesondere im Frühjahr und Herbst ein Genuss! Dörfer werden durchwandert, bevor man in ein dichtes Waldgebiet eintaucht und sich im Anschluss allmählich dem Kölner Umland nähert. Schwierigkeit: mittel Tages-Tour

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Etappe 6

Start: Bornheim-Brenig

Römerkanal seenreich Ziel: Brühl (Wasserturm)

Länge: 15,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Sind es zu Beginn noch die saftigen, ebenen Wiesenflächen, so werden bald kleine Ortschaften mit bemerkenswerten, historischen Gebäuden durchwandert. Hinein geht’s nun wieder in ein großflächiges Waldgebiet mit romantisch gelegenen großen und kleinen Seen. Die Vorstellung, dass man sich hier inmitten eines ehemaligen Tagebaugebietes und ganz in der Nähe von Bonn und Köln befindet, fällt gar nicht so leicht. Die Seenlandschaft ist ein schönes Beispiel für gelungene Renaturierungsmaßnahmen. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

Etappe 7

Start: Brühl (Wasserturm)

Hexenturm in Rheinbach

Römerkanal städtisch Ziel: Köln-Sülz

Länge: 19,0 km

Gehzeit: 5,5 Std.

Langsam, aber sicher nähert sich der Wanderweg Köln. Zunächst sind es noch Laub- und Nadelwälder, die durchwandert werden, dann die Seen, die zu einer erfrischenden Rast einladen und im weiteren Verlauf die Bauwerke, die kulturhistorische Schätze darstellen. Dazwischen eröffnen sich immer wieder unvermutet schöne Ausblicke. Verständlich, dass es bald immer geschäftiger zugeht. Allerdings ist es wiederum sehr bemerkenswert, wie viele grüne „Inseln“ sich durch die Stadtteile ziehen. Schwierigkeit: leicht Tages-Tour

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Natur Wander Park delux Landschaft zum Sprechen bringen? Die sechs Mußepfade im NaturWanderPark delux laden dazu ein, Geschichten aufzuspüren, mit den Elementen der Natur in Kontakt zu treten und die kreative Inspiration neben landschaftlichen Hochgenüssen als Geschenk mitzunehmen.

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Wanderland 2017

Predigtstuhl, Bollendorf


Der geschenkte Tag Begegnungen mit meinem Spiegelbild auf der Stausee-Prümtalroute Kurz vor dem Ende, oben am Ringelstein mit Blick über den Landschaftsteppich zwischen Islek und Gutland, schreibe ich nochmals in mein persönliches Wunderbuch: Ich bin Teil dieses Wunders namens Natur. Die Stausee-Prümtalroute gehört zu den 23 Premiumwandertouren zwischen Luxemburg und Südeifel. Nun ist sie auch eine der sechs Mußepfade durch dieses aufregende Mosaik aus Felsen, Flüssen, entlegenen Weilern, Burgen und sehenswerter Formensprache. Es sei eigentlich ein Weg in die Einsamkeit. Der geheimnisvolle, wilde, karge Islek als nordwestlicher Teil des Naturparks Südeifel sei seit altersher das Rückzugsgebiet für Einsiedler, Eremiten und Asketen gewesen. Die gültige Erbteilung wollte es so, dass nur der Älteste Hof und Land bestellen durfte. So mancher Nachgeborener suchte daher seinen Lebenssinn im Glauben. Außerdem habe der Islek den Menschen größte Anstrengungen abverlangt. Diese Kargheit, diese jahrhundertelange Entbehrung und Leidensfähigkeit habe den Islek geprägt. Für Andreas Kube, einer der neuen Mußescouts und Geschichtenerzähler im NaturWanderPark delux, ist der 15 Kilometer lange Rundwanderweg daher ein Ausflug in die Einsamkeit. „Hier am Übergang vom reichen Gutland zum wilden und einsamen Islek wird es Dir leicht gemacht.“ Anfänglich noch der Hotspot für Wassersport, Erholungssuchende, Radler und Wanderer am Bitburger Stausee in Biersdorf mit Hotels, Parkplätzen, Kiosk und Tretbootverleih, dann der schrittweise Rückzug. Kurz hinter dem Berg der Buchen, den man hier „Hammer Büsch“ nennt, noch ein Blick auf das Schloss Hamm, das mich ganz spontan an eine normannische Burg erinnert, dann wird die Einsamkeit vollkommen.

Ich merke, wie mich die kleinen Wunder am Wege in ihren Bann ziehen. Die Fliegenpilzsiedlung, die mich an Märchen aus meiner Kindheit erinnert. Die Elfenbalkone an der monströsen, abgestorbenen Rotbuche, die Moosrabatten, die man einfach mit dem flachen Handteller berühren muss, der intensive Thymiangeruch der mir beim Zerreiben der Blütenblätter in der Nase sticht – all das gewinnt an Bedeutung, filtert mein Kopf aus der Vielfalt der Signale und Informationen. Andreas bückt sich eins ums andere mal, lässt mich hier auf der Frucht des Spitzwegerich kauen und im „Nachgang“ Championgeschmack genießen, um wenig später die noch grünen Fruchtstengel des Breitwegerich als hervorragenden Knabberspaß zu loben. Kurz in der Pfanne dezent mit Pfeffer und Salz geröstet natürlich. Wir bewundern Aussichten, Blickhorizonte von vollendeter Schönheit, lassen die Blicke fliegen und die Gedanken kreisen. Irgendwie, muss ich mir am Burbesberg eingestehen, spiegelt mich das Land. Was ist denn wichtig? Was treibt mich an und um? Andreas meint, ich sollte das doch in mein Wunderbuch schreiben. Wir hatten kurz nach dem Stausee einen Schlenker hinauf zur Einsiedelei, eine kleine Kapelle mit 14 Kreuzwegstationen, gemacht. Dort hatte er mir ein kleines Schreibheft in die Hände gedrückt und gemeint „so wie man hier einst die wundersamen Heilungen dokumentierte, kannst Du all die kleinen Wunder zu Papier bringen, die Dir heute auf unserer Tour widerfahren werden...!“ Gesagt – getan. Jetzt stehe ich unter einem gewaltigen, rostroten Buntsandsteinfelsen am Seeufer und denke: ein geschenkter Tag!

Andreas Kube 46 Jahre, zertifizierter Natur- und Landschaftsführer und Ranger im Naturpark Südeifel. Mit ihm können Wandergäste auf den Mußepfaden Ichreisen und Geschichtenwanderungen unternehmen.

Autor: Michael Sänger

www.eifel.info

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Toureninformationen im Detail

www.naturwanderpark.eu

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NaturWanderPark delux

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Lassen Sie sich von unseren Angeboten ab Seite 55 inspirieren! 3

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ausgezeichnet mit

Europäisch geschütztes Wandersiegel für Premiumwanderwege

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Legende Nr.

Touren im NaturWanderPark delux

Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem Logo des NaturWanderPark delux ausgeschildert.

Information

Tel. +49 (0) 65 51 - 96 56 0 info@eifel.info

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Wanderland 2017

Wanderfreundliche Gastgeber Nr.

Gastgeber NaturWanderPark delux

Nr.

weitere wanderfreundliche Gastgeber

Die Gastgeber im NaturWanderPark delux finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte) auf den Seiten 11 - 13.

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Übersichtskarte.


Beeindruckende Bachlandschaft

NaturWanderPark delux Die Muße-Pfade im NaturWanderPark delux

Die Eifel erzählt Geschichten – hier im Süden von einer Landschaft, die wie ein Liebeszauber anmutet – und lüftet das Geheimnis der beeindruckenden Parklandschaft, die wie verzaubert scheint. Die Muße-Pfade im NaturWanderPark delux nehmen Sie mit auf eine Reise an Orte der Achtsamkeit, an denen Sie das Geheimnis der Natur riechen, fühlen, spüren, an Punkte der Aufmerksamkeit, an denen die Natur Ihr großer Erzähler und behutsamer Lehrmeister ist, an Verweilplätze der Absichtslosigkeit, an dem Sie los lassen, frei werden, zu sich kommen können … Neugierig geworden? Seit 2016 entstehen im NaturWanderPark delux Schritt für Schritt ganz besondere Muße-Pfade. Im Magazin sind diese bereits jetzt durch einen grünen Balken am Rand gekennzeichnet. Seien Sie achtsam, seien Sie aufmerksam und verfolgen Sie die Entwicklung mit unter www.naturwanderpark.eu

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Bach-Pfad

Bäche, Biber, Bergbau

Start/Ziel: Bleialf

Devon-Pfad

Länge: 14,0 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Vier Bäche mit ganz unterschiedlichem Charakter begleiten den Wanderer auf dieser Rundtour. Auf alten Bergbaupfaden entlang des Alfbaches wird die Geschichte des Ortes wach: Hier wurde früher Bleierz gewonnen. Einfache Graswege führen am Donsbach entlang. Es folgt ein Hügelintermezzo mit tollen Fernsichten. Der Ihrenbach beherbergt Biber, die hier die Bachlandschaft fleißig mitgestalten. Über offene Hügelrücken gelangt man zum Dürenbach, der durch schöne Weide- und Wiesenlandschaft führt. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

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Devon-Pfad

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Fossilien, Islek, Devonium

Start/Ziel: Waxweiler, Mariensäule

Länge: 16,0 km

Gehzeit: 4 Std.

Die Schönheit des Isleks kann immer wieder begeistern: Schroffe Felsen und tief eingeschnittene Flusstäler, wie hier von der Prüm und ihren Seitenbächen, erzeugen eine facettenreich gegliederte Landschaft. Von der Mariensäule oder dem Trielsberg eröffnen sich ausdrucksvolle Panoramablicke. Die Seitenbäche der Prüm kommen mal idyllisch, mal malerisch oder unberührt daher und haben ihre Urtümlichkeit behalten. Im Devonium in Waxweiler kann man die Welt vor 400 Millionen Jahren erleben. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Eifelgold Route

Ginsterheiden des Irsentals

Start/Ziel: Irrhausen, Campingplatz Waldpark Eifel

Länge: 20,0 km

Gehzeit: 5 Std.

Das idyllische Irsental spannt den Erlebnisbogen von beeindruckenden Rundblicken bis hin zu ehemaligen Mühlen. Geadelt wird dieses herrliche Tal durch das Naturschutzgebiet „Ginsterheiden“ mit seinen Steppenrasen, Weißdornbüschen und den namensgebenden im Frühjahr golden blühenden Ginsterbüschen – dem Eifelgold. Auch Biber haben sich hier wieder angesiedelt. Der Stauweiher und ein naturkundlicher Rundweg laden ein zu einem erholsamen Picknick. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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www.eifel.info

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Abtei Echternach

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Felsenweg 1

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Weilerbach – Hohllay

Start/Ziel: Echternach, Berdorf oder Weilerbach

Länge: 20,0 km

Gehzeit: 5 Std.

Diese Route vereint einzigartige Naturschönheiten mit beeindruckenden Zeugnissen der Kulturgeschichte der Region links und rechts der Sauer. Zu den Höhepunkten der Wanderung gehören ohne Zweifel Felsformationen wie die Wolfsschlucht, Perekop und Hohllay oder die „Schweineställe“ genannte Schlucht. Die Stadt Echternach, das barocke Schloss Weilerbach mit der Eisenhütte und die Liboriuskapelle mit ihrem herrlichen Ausblick auf Echternach sind Sehenswürdigkeiten von besonderem Rang. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Felsenweg 3

Start/Ziel: Berdorf oder Weilerbach

Länge: 25,0 km

Gehzeit: 6 Std.

Diese Tour durch drei verschiedene Landschaftselemente kann gut in zwei Etappen gewandert werden und bleibt doch abwechslungsreich. Weite Panoramen vermischen sich mit pittoresken Felskulissen zu einem unverwechselbaren Charme. Ein Felsenband zieht sich eindrucksvoll um das Ferschweiler Plateau und auch die luxemburgische Seite bietet beeindruckende Felsbastionen und sehenswerte geologische Formen wie Höhlen, Spalten oder Felsrutschungen. Neben der tollen Natur verdient auch Schloss Weilerbach einen Besuch. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Gehzeit: 4,5 Std.

Kultur, Natur und eindrucksvolle Ausblicke begleiten den Wanderer hier. Die Irreler Wasserfälle rechtfertigen schon alleine einen Ausflug. Vorbei an dem größten Hopfenanbaugebiet in Rheinland-Pfalz, gelangt man zum Katzenkopf-Bunker mit seinem Westwall-Museum. Von hier aus blickt man in die zusammentreffenden Täler von Nims und Prüm. Die Ursprünge der Ruinen der Prümer Burg liegen zwar im Dunkeln, doch die Römische Villa Holsthum beweist, dass es schon den Römern hier gefallen hat. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Wanderland 2017

Gehzeit: 5 Std.

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Felsenweg 4

Ralingen – Rosport

Start/Ziel: Wintersdorf oder Moersdorf

Länge: 30,0 km

Gehzeit: 7,5 Std.

Diese Route erfordert Ausdauer, also entweder früh aufstehen oder aber besser 2 Tage einplanen. Ein facettenreiches Naturerlebnis ist der Lohn: blühende Wiesen, stattliche Buchenwälder und bizarre Felsenlandschaften. Der Wechsel von sonnigen Muschelkalkhängen und kühlen Schluchten bietet eine abwechslungsreiche Vegetation. Der Weg folgt den Sauerschleifen über viele Auf- und Abstiege, die durch tolle Aussichten belohnt werden. In Rosport lädt das Museum im Tudorschloss zum Verweilen und Staunen ein. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Trauffelsen

Länge: 17,0 km

Länge: 20,0 km

Das Sauertal verbindet das deutsche Bollendorfer Plateau mit dem Beauforter Plateau in Luxemburg. Die Felsensteige im Luxemburger Sandstein bieten eine traumhafte Kulisse, denn nicht von ungefähr kommt der Name „Kleine Luxemburgische Schweiz“. Die Komposition aus seltenen Kalktuffhöhlen, tiefen Schluchten, weiten Aussichten, Felstürmen und Flusspanoramen ist überaus faszinierend durch ihren Facettenreichtum. Kulturinteressierte kommen in Beaufort und Bollendorf auf ihre Kosten. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

Felsenweg 5

Start/Ziel: Irrel, Wanderparkplatz Irreler Wasserfälle

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Bollendorf – Beaufort

Start/Ziel: Bollendorf oder Beaufort

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Ferschweiler – Berdorf

Felsenweg 2

Prümer Burgweg


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Felsenweg 6

Bizarre Felsenlandschaften

Start/Ziel: Wanderparkplatz Ernzen, Felsenweiher

Länge: 17,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Die 28 Meter tiefe, nach dem Teufel benannte Schlucht ist nur eine von vielen Schluchten und Klüften der Felsbastionen des Ferschweiler Plateaus. Auch die Irreler Wasserfälle zeugen von der Urkraft der Natur: Hier kämpft sich die Prüm auf 140 m Länge ihren Weg durch mächtige Felsblöcke. Einen eher romantischen Ausblick auf Echternach hat man von der hoch über dem Sauertal gelegenen Liboriuskapelle. Der bizarr-romantische Felsenweiher markiert den Eingang zum Gutenbachtal. Verschiedene Erlebnisangebote bietet das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Irsenpfad Tal der Biber

Start/Ziel: Länge: Wanderparkplatz Wehrbüsch, Gasthaus Waldesruh, Dahnen 12,0 km

Gehzeit: 3 Std.

Wanderer auf dem Irsenpfad erleben eines der idyllischsten Täler der Eifel. Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, findet sie hier im Islek. Umrahmt von über 500 m mächtigen Höhenzügen, schlängelt sich die Irsen durch eine malerische Auenlandschaft. Das Geplätscher der Irsen begleitet die Stille des Irsentales. Fleißige Biber haben ihre Spuren hinterlassen, sie sind hier wieder heimisch geworden. Das Besondere dieser Route ist das Zusammenspiel der Ruhe, die das Tal ausstrahlt und der weiten Ausblicke, die die Anhöhen gewähren. mittel Rund-Tour Schwierigkeit:

Schankweiler Klause

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Klausnerweg

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Täler der Enz und der Prüm

Start/Ziel: Wanderparkplatz Schankweiler Klause bei Holsthum

Länge: 17,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Die Schankweiler Klause mit ihrer barocken Architektur ist Namensgeber dieser Route, doch ebenso prägend sind die Täler der Enz und der Prüm, die aus verschiedensten Perspektiven erschlossen werden. Der Weg spannt sich auf zwischen zerklüfteten Felsmassiven und der typischen Südeifler Streuobstwiesenlandschaft. Auch Geschichtsinteressierte kommen nicht zu kurz: Viele vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler zeugen von einer Jahrtausende alten Besiedlungsgeschichte von Kelten und Römern. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Kylltaler Buntsandsteinroute Buntsandstein Kylltal

Start/Ziel: Auw an der Kyll

Länge: 18,0 km

Gehzeit: 5 Std.

Der Gegensatz von sanften Hochflächen und tief eingeschnittenen Tälern ist auf dieser Route schön zu erleben. Grundsgraben, Kalkgraben, Schulersgraben und natürlich das Kylltal garantieren eine abwechslungsreiche Wanderung. Ehemalige Steinbrüche bezeugen die traditionsreiche Natursteinindustrie. Der malerische Ort Auw an der Kyll ist umrahmt von Wäldern und schönen roten Buntsandsteinfelsen. Im Orenhofener Wald erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung, den Burgknopp. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Moore-Pfad Schneifel Moore und Quellbereiche

Start/Ziel: Wanderparkplatz Blockhaus Schwarzer Mann

Länge: 15,0 km

Gehzeit: 4 Std.

Die ausdrucksreiche Waldkulisse wechselt ihre Farbpalette mit jeder Jahreszeit. In den Feucht- und Bruchwäldern befindet sich das Quellgebiet des Alfbachs, das von Rinnsalen, Mooren und Teichen geprägt ist. In äußerst sensiblen Teilen führt der Weg über Bohlenstege, um Flora und Fauna zu schützen. Seltene Pflanzen sind hier zu entdecken. Bald endet der Wald und eine Plattform eröffnet den grandiosen „Dreiländerblick“, bei guter Sicht bis zu den Höhenzügen von Islek, Ösling und dem Hohen Venn. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

Stege am Moore-Pfad Schneifel

www.eifel.info

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Nat’Our Route 1

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Dreiländereck

Start/Ziel: Ouren oder Tintesmühlen

Länge: 13,0 km

Gehzeit: 3 Std.

Diese Tour startet im Herzen Europas: am Europadenkmal in Belgien im Dreiländereck D-B-Lux. Das Ourtal wird nach Süden hin rasch enger, steiler und uriger. Nach einem Anstieg zur Königslei öffnen sich fantastische Ausblicke über das waldreiche Naturschutzgebiet. Der Bach zieht seine Schleifen durch seltene Auwaldbestände. Viele seltene und gefährdete Arten haben hier ihr zu Hause, wie die Bachforelle und der Eisvogel. Für die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel gibt es hier sogar eine Aufzuchtstation. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

Nat’Our Route 2 Mittleres Ourtal

Start/Ziel: Dasburg Grenzbrücke oder Tintesmühlen

Länge: 18,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Diese Route führt vorbei an einst so zahlreichen Mühlen des letzen Jahrhunderts. Hier entstanden oft Stauwehre, die kürzlich in einem grenzüberschreitenden Naturpark-Projekt zurückgebaut wurden, um mit Hilfe von Fischtreppen den Bachforellen ihren Weg zu den Laichgewässern zu ermöglichen. Neben Mehl wurde in den Mühlen auch Eichenlohe gemahlen, ein Gerbstoff zum Ledergerben. In Dasburg ist noch eine alte Gerberei zu finden. Hier befindet sich auch die namensgebende Burg hoch über dem Ourtal. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Nat´Our Route 1

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Nat’Our Route 4

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Ourtalschleife

Start/Ziel: Länge: Keppeshausen, Bivels oder Waldhof-Falkenstein 17,0 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Diese faszinierende Tour vereint herrliche Natureindrücke in Postkartenniveau mit technischer Baukunst der Moderne. Man wandert entlang des Stausees eines der größten Pumpspeicherkraftwerke Europas. Doch auch die Historie kommt hier neben der schönen Natur und der Technik nicht zu kurz: In Stolzembourg gibt es zum Beispiel eine alte Kupfermine und die Burg Stolzembourg zu bewundern und auch an der Burgruine der Burg Falkenstein (in Privatbesitz) führt die abwechslungsreiche Route vorbei. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Nat’Our Route 5

Vianden – Falkenstein

Start/Ziel: Bivels oder Vianden

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Nat’Our Route 6 Kammerwald

Start/Ziel: Vianden oder Wanderparkplatz an der L1

den Nat'Our Routen

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Wanderland 2017

Gehzeit: 4,5 Std.

Die uralte Mittelgebirgslandschaft des Ourtals ist immer ein Garant für eine abwechslungsreiche Wanderung. Nahezu alpin präsentiert sich der felsige Grenzsteig am Lätgesberg. Hier sind grandiose Ausblicke einzufangen. Nach den Höhen des Berges bietet die Uferpromenade des Ourtalstausees (Teil des Pumpspeicherkraftwerkes Vianden) Zeit zum erholsamen Flanieren. Neben der Burg Falkenstein kann die Tour auch mit dem wiederaufgebauten Schloss des mittelalterlichen Vianden auftrumpfen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Wandern auf

Länge: 12,0 km

Länge: 14,0 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Im stimmungsvollen Kammerwald wandelt man auf alten Schmugglerpfaden. Die Pfade vermitteln einen abenteuerlichen Eindruck, der die geheimnisvolle Aura des Waldes noch verstärkt. Der Wald war bis 1794 im Besitz des Grafen von Vianden. Imposante Eichen verleihen ihm etwas Märchenhaftes, besonders die 350 Jahre alte majestätische Königseiche imponiert. Eine willkommende Abwechslung bietet das offene Gaybachtal und der herrliche Blick auf Schloss Vianden auf der gegenüberliegenden Seite der Our. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Neuer-Burg-Weg

Burg Neuerburg und Enztal

Start/Ziel: Neuerburg, Parkplatz Zinnenplatz

Länge: 13,0 km

Gehzeit: 3 Std.

Prümtalweg

Wer auf den Spuren des Mittelalters wandeln will, ist hier genau richtig. Auf romantischen Felsenwegen geht es rund um die Burg Neuerburg mit Start und Ende auf dem historischen Marktplatz. Viele mittelalterliche Bauwerke, etwa die Eligiuskapelle, führen einen zurück in längst vergangene Epochen. Der Panoramaweg und die Kanzel bieten eindrucksvolle Aussichten in das Tal der Enz und das Herz des Städtchens. Wer sich Zeit nimmt, zusätzlich den Ort zu erkunden, kann sich im schönen Stadtpark erholen. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Prümtalweg

Wildromantisches Prümtal

Start/Ziel: Philippsweiler, Sportplatz

Länge: 12,0 km

Gehzeit: 3 Std.

Das einsame Tal der Prüm wirkt wie Medizin für gestresste Seelen. Über Jahrmillionen hat sich die Prüm in das Schiefergestein eingegraben und somit eine abwechslungsreiche Palette an Schleifen, Durchbrüchen, Talweitungen und Flussterrassen geschaffen. Auch mit mannigfaltigen Waldbildern kann das Prümtal auftrumpfen, eine Besonderheit ist die 350 Jahre alte Napoleonseiche; ihr Namensgeber soll hier 1812 einmal gerastet haben. Traumhafte Ausblicke sind hier auf der Route allemal zu finden. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Schluchtenpfad

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Schluchten im Islek & Bitburger Land

Start/Ziel: Wanderparkplatz Roter Puhl, Sportplatz, zwischen Mettendorf und Sinspelt

Länge: 14,0 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Drei tief eingeschnittene Buntsandsteinschluchten, versteckt in den waldreichen Hängen des Ringtalbaches, drücken dieser Route ihren Stempel auf. Die Wanderung entlang der Schlucht öffnet einen faszinierenden Blick auf die Wände und Kaskaden aus Buntsandstein. Der landschaftliche Übergang von Bitburger Gutland ins Islek ist gut zu erkennen. Auch weite Blicke in das Enztal werden ermöglicht. Das Naturschutzgebiet „Tongruben“ bietet heute Lebensraum für gefährdete Tiere. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Prümtal-Route

Rund um den Stausee

Start/Ziel: Biersdorf am See, Großer Stausee-Parkplatz

Länge: 15,0 km

Gehzeit: 4 Std.

Die Tour durch das malerische Prümtal lässt den Wanderer eintauchen in zwei gegensätzliche Welten einer Landschaft. Hier fanden schon die Einsiedler Wundersames in der kargen Schönheit der Natur und schrieben dies in ihren „Wunderbüchern“ nieder. Der Weg führt vorbei an einer versteckten Kapelle, an aromatischen Kräutern und Früchten, die die Sinne verzaubern und lenkt den Blick auf die kleinen Wunder am Wegesrand. Das Zusammenspiel aus engen Talschluchten und weiten Fernblicken bis in den Hunsrück verleiht dieser Wanderung eine ganz eigenständige Magie. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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23 Stausee an der

Stausee-Prümtalroute

Wallfährte Weidingen Barocke Marienkirche

Start/Ziel: Länge: Wanderparkplatz beim Utscheider Segelflugplatz 19,0 km

Gehzeit: 5 Std.

Grandiose Ausblicke prägen diese Route. Der Südrand des Isleks gewährt beeindruckende Blicke über das 300 m tiefer liegende Bitburger Gutland. Vom Aussichtspunkt Scheuerdell sieht man bei klarer Luft bis zu den Hunsrückgipfeln. Auch kulturell gibt es einige Blickfänge, so z.B. die mittelalterliche Wallfahrtskirche in Weidingen oder auch die Fischbacher Kapelle, die auf einem Felsensporn thront. Intensive Naturerlebnisse bescheren die idyllischen Täler des Burscheider Baches und des Radebaches. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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www.eifel.info

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Dass Frau mit Frau wandert, ganz ohne „Anhang“ und männliche Begleitung, ist augenfälliger Trend. Es geht nicht darum, Kilometer zu fressen oder Höhenmeter zu machen. Entspannung, Genuss und Naturerleben ohne viel nachdenken und organisieren zu müssen, steht im Vordergrund. Dafür eignen sich die unverlaufbar markierten Traumpfade der Eifel ganz besonders.

Traumpfade 48

Wanderland 2017

Traumpfad Nette-Schieferpfad – Rast in der Nachmittagssonne


Der Tanz der Sinne Von kleinen und großen Gefühlen Wandern Frauen tatsächlich anders als Männer? Was bewegt Frauen beim Wandern, wie gestalten sie die Tour, wo wird gerastet, über was wird geredet und überhaupt: Wie fühlt sich für Frauen das Wandern durch die Natur an? Anders als für Männer? Treffpunkt Burg Pyrmont. Die Sonne eines der letzten Septembertage des Jahres strahlt um die Wette, als ich Kristina und Claudia treffe. Wandervorhaben wie dieses empfinden beide wie einen Sechser im Lotto. Keine quängelnden Kinder, keine Rücksichtnahme auf irgendetwas Alltägliches – einfach sein, lassen und wandern. Kein aufwändiger Ausrüstungs-Check, keine großen antizipierenden „Was-wenn“-Szenarien. Kristina bindet sich die Softshell-Jacke um die Hüfte, Claudia verstaut Leckereien für unterwegs in ihren Rucksack. Sonnenbrillen auf und ab die Post. Beim Aufstieg und der Querung des Maifeldes, die doppeltürmige Münstermaifelder Stiftskirche im Blick, der kecke Bergfried von Burg Pyrmont im Rücken, sehe ich beide durch das Teleobjektiv im tiefen Gespräch verwickelt. Es gehe um dies und das, erzählen sie mir später. Die Kinder spielten eine Rolle, wie reagieren auf Alltagsfragen, Stress im Beruf, private Probleme – der intime Austausch sei kostbar und erleichtere kolossal, werden sie mir später sagen. Ob denn ein Auge für die durchwanderte Natur bleibe will ich wissen? Aber klar doch. Der verblühte Glanz der Sonnenblumen vorhin, die verwaisten Kartoffeln, die beim Ernten auf dem Acker verblieben seien, die ungezählten Mäuse, die bei jedem Schritt von ihren Spielplätzen in die sichere Höhle flitzten, der Sperber auf der Suche nach Futter oder die aufgelassenen Kreuzwegstationen eines Kreuz-

weges von ehedem – wir lieben die kleinen Dinge im Großen raunt Claudia mir zu. Als es nach dem Sammetzkopf auf schmalen Pfaden abwärts Richtung Elzbachtal geht, schweigen sie eine Weile. „Wir müssen nicht dauernd reden“ meint Kristina später, sinnieren, sacken lassen, sich einfach vollkommen unbeschwert und frei fühlen – dieses Geschenk müsse jeder auf seine Weise auskosten. An einer schön gelegenen Bank, Reste des historischen Schieferabbaus vor und hinter dem Rastplatz, Bank und Blickhorizont von der Nachmittagssonne in ein warmes Goldgelb getaucht, machen die beiden Rast. „Wir rasten wo und wann es uns gefällt ...“ höre ich später, als wir in der Pyrmonter Mühle auf der Terrasse sitzen und frischen Pflaumenkuchen mit Sahne futtern. Ja, ich glaube tatsächlich, dass Frauen sinnlicher unterwegs sind, einen schärferen Blick für den Zufall des Augenblicks haben. Für die musikalische Einlage des Elzbaches, den mäandernden Lauf durch den Talboden, die Lichtblitze, die die Sonne durch das Blätterdach auf den Weg zauberte zum Beispiel. Welche Augenblicke, welche Bilder von diesem Traumpfad erinnerlich seien, will ich zum Schluss von den beiden Frauen wissen. „Das Licht, das Oben und Unten, die Weite und die großartigen Details am Weg. Der „Giraffenbaum“, die Burg Pyrmont und die kolossale Nähe zu meiner Freundin“, antwortet Claudia, genießt ein letztes Stück vom Pflaumenkuchen und grinst spitzbübisch.

Claudia 44 Jahre, zwei Kinder, Mitarbeiterin der Eifel Tourismus GmbH

Kristina 47 Jahre, drei Kinder, Datenanalystin in einer Bank

Traumtag, Traumpfad, Traumpaar – beim Tanz der Sinne! Autor: Michael Sänger

www.eifel.info

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Toureninformationen im Detail www.traumpfade.info

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ausgezeichnet mit

Legende Nr.

Traumpfade der Eifel

Die in diesem Heft vorgenommene Nummerierung der Pfade dient dem besseren Auffinden in der Karte. Vor Ort sind die Wege mit dem Traumpfade-Logo ausgeschildert.

Wanderfreundliche Gastgeber Nr.

Traumpfade der Eifel

Die Gastgeber an den Traumpfaden finden Sie im Beihefter (siehe Heftmitte) auf der Seite 14.

Information

ProjektbĂźro Traumpfade Tel. +49 (0) 2 61 - 10 84 19 info@traumpfade.info

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Wanderland 2017

Tourist-Informationen vor Ort: siehe Falt-Ăœbersichtskarte.


Die Traumpfade

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Pellenzer Seepfad

Start/Ziel: Nickenich

am Traumpfad Pellenzer Seepfad

Bergheidenweg

Start/Ziel: Arft (P Raßberg)

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Gehzeit: 3 Std.

Der Bergheidenweg macht seinem Namen alle Ehre: Durch die offene Heidelandschaft führt der Weg in das Naturschutzgebiet Heidbüchel, an dessen Gipfel man eine wundervolle Fernsicht genießt. Es geht weiter entlang des Flusses Nette und anschließend ins Selbachtal mit seinen eindrucksvollen Klippen. Nach einer idyllischen Waldpassage und der Wanderung über weite Felder erwartet den Wanderer auf der nächsten Schutzhütte wiederum ein atemberaubendes Panorama. Kurz vor dem Ziel gilt es, den Raßberg zu umrunden. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Heidehimmel Volkesfeld

Start/Ziel: Volkesfeld

Länge: 9,3 km

Wacholderweg

Start/Ziel: Langscheid (Wacholderhütte)

Länge: 8,8 km

Gehzeit: 3 Std.

Durch die Heidelandschaft geht es rund um den Wabelsberg mit Ausblicken auf die bewaldeten Kuppen der Osteifel. Über die Hochfläche führt der Weg durch schattige Waldpassagen und bald bergan zum Büschberg. Umgeben von Wacholder lädt ein schöner Rastplatz zur Pause ein. Anschließend schlängelt sich der Weg bis ins Nettetal bergab, um gleich wieder hinaufzuführen. Nach einem weiteren Abstecher Richtung Nette steht der abschließende Anstieg durch artenreichen Wald zurück zur Wabelsberger Wacholderhütte an. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Gehzeit: 3 Std.

Das wird eine „aussichtsreiche“ Tour! Nach nur einem Kilometer über weichem Waldweg ist das „Riethelkreuz“ mit sagenhaftem Panoramablick erreicht. Weiter geht es hinauf zur Wabener Wacholderheide, vorbei an Wacholder, Ginster und knorrigen Kiefern zum nächsten Aussichtspunkt: die Wabener Wacholderhütte. Auf den folgenden Kilometern lädt der Felssporn Falkleyblick und ein Abstecher zum Noorkopf wiederum zu großartigen Ausblicken ein. Zum Ende der Tour bietet die Heilquelle „Sauerbrunnen“ kühle Erfrischung. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Gehzeit: 5 Std.

Eindrucksvoll baut sich die Aschewand, die der Laacher SeeVulkan vor 13.000 Jahren hinterlassen hat, vor dem Wanderer auf. Die Tour führt weiter durch dichten Mischwald zum Krufter Waldsee und anschließend, entlang einer Felsnische, hinauf zum Felsvorsprung „Teufelskanzel“. Durch einen schönen Buchenwald geht es hinab zum Laacher See. Vorbei an sprudelnden „Mofetten“ führt der Weg wieder bergauf zur Ahrefeld-Schutzhütte. Auf den folgenden Kilometern genießen Wanderer herrliche Fernsichten in die Pellenz bis zu den Gipfeln des Siebengebirges. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

Laacher See

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Länge: 16,0 km

Unterwegs auf der Waberner Wacholderheide

www.eifel.info

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Waldseepfad Rieden

Start/Ziel: Waldsee Rieden

6 Länge: 14,2 km

Gehzeit: 4,5 Std.

Am Ufer des Riedener Waldsees startet die Tour, bevor sie entlang des Rehbachs nach Rieden führt. Durch dichten Nadelwald windet sich der Weg bis zum Gänsehalsturm hinauf, der eine 360-Grad-Aussicht über die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken gewährt. Auch von der weiter unten gelegenen Gänsehalshütte und dem folgenden Aussichtspunkt „Maifeldblick“ genießen Wanderer einen herrlichen Weitblick. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Start/Ziel: Mendig

Blick auf Ettringen

Länge: 12,9 km

Gehzeit: 4,5 Std.

„Dem Himmel so nah!“, so das Motto dieser Tour: Schon zu Beginn empfiehlt sich der Abstecher ins Felsengebiet „Rauhbuur“ mit seinen massiven Tuffsteinwänden. Über die Brücke zum Schutz einer Ameisenstraße geht es weiter zu den beeindruckenden Felsschluchten der Marxe-Lay und hinauf auf den Gänsehals. Von diesem Berg, wie auch von den drei folgenden Gipfeln genießen Wanderer atemberaubende Panoramablicke. Die letzten Kilometer führen zur sagenreichen Genovevahöhle sowie zur Sauerquelle des Erlenbrunnens in Mendig. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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7 Vulkanpfad –

Vier-Berge-Tour

Wanderather

Start/Ziel: Baar-Wanderath

Länge: 12,0 km

Gehzeit: 4 Std.

Ein Weg für die Sinne! – Und das nicht nur, weil er sich teilweise mit dem Jodokusweg deckt. Durch die Heidelandschaft sowie auf Wald- und Feldwegen führt der Weg ins Achterbachtal. Vorbei an schönen Schieferfelsen im Nitzbachtal geht es bald in den dichten Wald, vorbei an einem alten Steinbruch. Später bietet sich am Waldrand ein toller Blick auf die Virneburg. Weiter bergauf erreicht man die Wacholderheide an der Hohen Warte. Diese wird umrundet, bevor der Abstieg zurück nach Wanderath führt. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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8

Vulkanpfad

Start/Ziel: Ettringen (Hochsimmerhalle)

Länge: 6,6 km

Gehzeit: 2 Std.

Eine Zeitreise durch die Vulkangeschichte – in nur einem Tag! Der erste Anstieg wird mit einem traumhaften Blick auf die Vulkane der Osteifel belohnt. Entlang des Kraterrandes geht es hinab zum Kraterdurchbruch und über einen Lavastrom in den Kottenheimer Büden. Der Pfad führt wieder hinauf zum Kraterrand. Hier öffnet sich ein grandioser Ausblick in einen Steinbruch und auf die umliegenden Vulkane. Nach dem steilen Abstieg erreicht man das Kottenheimer Winfeld und schließlich die Mineralquelle Hartborn. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Waldsee Rieden

52

Wanderland 2017


Blick auf die Virneburg

9

Förstersteig

Start/Ziel: Mayen-Kürrenberg (P Kletterwald Vulkanpark)

10 Länge: 15,5 km

Gehzeit: 5,5 Std.

Bergauf und bergab geht es auf diesem Rundwanderweg durch idyllische Bachtäler, über den Rücken eines Felskammes, durch Schatten spendende Waldpassagen, vorbei an Pferdekoppeln und über saftige Wiesen. Leichte bis zehrende Anstiege werden mit großartigen Panoramablicken, z.B. über Mayen, das Maifeld und Richtung Rhein, auf mächtige Basaltsäulen eines Steinbruchs, das verträumte Schloss Bürresheim, das Nettetal oder das Nitztal belohnt. Bänke und Schutzhütten am Wegesrand laden zur gemütlichen Rast ein. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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11

Nette-Schieferpfad

Start/Ziel: Trimbs (Dorfplatz)

Länge: 9,2 km

Virne-Burgweg

Start/Ziel: Virneburg (Gemeindehalle)

Länge: 9,9 km

Gehzeit: 3 Std.

Wanderer erwartet auf dieser Tour eine sagenhaft schöne Mischung aus dichten Waldpassagen, weiten Wiesen und offener Heidelandschaft. „Deutschlands schönster Wanderweg 2008“ führt vorbei an einer kleinen Kapelle hinauf zur mächtigen Ruine der Virneburg. Es folgen mehrere Ab- und Anstiege, wobei letztere auch schöne Ausblicke auf die Landschaft eröffnen; von der Blumenrather Heide sogar bis zur Nürburg. Auf schmalen Pfaden geht es hinab ins Nitzbachtal und leicht bergauf zurück zum Ausgangspunkt. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Gehzeit: 3,5 Std.

Durch die blühenden Talauen der Nette, über seltene Magerwiesen und vorbei an schroffen Schieferklippen geht es hinauf zur Trimbser Schweiz. Grandiose Aussichten über das wilde Nettetal, die Weite des Maifelds und die Vulkane der Osteifel prägen die Strecke zum Burberg. Entlang der murmelnden Nette erreicht man den 200 Meter langen, beleuchteten Tunnel Hausen 2, an dessen Ende einzigartige Blicke auf das Nette-Viadukt warten. Nach ruhigen Waldpassagen geht es steil hinab ins Nettetal. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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12

Booser Doppelmaartour

Start/Ziel: Boos (P Vulkanparkstation)

Länge: 9,1 km

Gehzeit: 3 Std.

Die beiden Maare, die sich als weitläufige, flache Kessel in die Landschaft gezeichnet haben, erblickt man bereits von einem Aussichtspunkt nach wenigen Kilometern. Den steilen Anstieg zur Kraterwand hinter sich lassend, gilt es schon bald, die 125 Stufen des „Booser Eifelturms“ zu erklimmen und die herrliche Fernsicht über die Eifel mit ihren erloschenen „Vulkankegeln“ zu genießen. Weiter geht es durch den dichten Wald, hinab ins Nitzbachtal und vor einer traumhaften Bergwaldkulisse schließlich zurück nach Boos. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

Nitzblick am Traumpfad Förstersteig

www.eifel.info

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13

Monrealer Ritterschlag

Start/Ziel: Monreal

Burg Pyrmont und Pyrmonter Mühle

14

Hochbermeler

Start/Ziel: Bermel (Sportplatz)

Länge: 10,0 km

Gehzeit: 5 Std.

Puren Wandergenuss garantiert „Deutschlands schönster Wanderweg 2011“! Das Fachwerkidyll Monreal hinter sich lassend, folgt der Weg dem Flusslauf der Eltz und öffnet schließlich den Blick auf die Burgen. Während des folgenden Anstiegs genießt man herrliche Ausblicke, später auch auf den Hochbermel und ins verträumte Thür-elztal. Auf engen Pfaden geht es hinab und hinauf bis ein 100 Höhenmeter steiler Aufstieg zu den Monrealer Burgen beginnt. Die Belohnung: Eine spektakuläre Aussicht von einem Felssporn. Schwierigkeit: anspruchsvoll Rund-Tour

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Gehzeit: 3 Std.

Durch das abwechslungsreiche Landschaftsbild der Eifel – durch ruhige Waldpassagen, stille Täler, über farbenfrohe Wiesenlandschaften oder entlang steiler Abbruchkanten und Hänge – führt die Wandertour zum beeindruckenden Vulkan Hochbermel. Wanderer umrunden die Kuppe knapp unterhalb des Gipfels und blicken Schritt für Schritt in den von der Natur zurückeroberten Basaltsteinbruch. Lohnenswert ist der Abstecher in den alten Steinbruch mit spannenden Aufschlüssen zu Vulkanismus und Erdgeschichte. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Länge: 13,7 km

Eltzbrücke in Monreal

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Pyrmonter Felsensteig

Start/Ziel: Roes/Pillig (Pyrmonter Mühle)

Länge: 11,7 km

Gehzeit: 4 Std.

Spektakulär beginnt der Weg direkt an der Pyrmonter Mühle mit ihren rauschenden Wasserfällen. Ein stiller Waldweg führt hinauf auf die fruchtbaren Höhen des Maifelds. Dort wandert man durch blühende Rapsfelder im Frühjahr oder wogendes Getreide im Sommer. Weite Blicke zur Burg Pyrmont oder hinüber zu den Vulkankegeln der Osteifel prägen die Wanderung, bevor es durch das Naturschutzgebiet am Juckelberg wieder hinab geht in das wilde, waldreiche Elztal. Hinter der Burg Pyrmont taucht man ein in das „Reich der Felsen“ mit efeuumrankten Höhlen, steilen Klippen und malerischen Burg-Blicken. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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16

Eltzer Burgpanorama

Start/Ziel: Wierschem (Dorfgemeinschaftshaus)

Steinbruch am Traumpfad Hochbermeler

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Wanderland 2017

Länge: 12,7 km

Gehzeit: 4 Std.

Die Wanderung zur Burg Eltz ist geprägt von herrlichen Ausblicken über die weiten, fruchtbaren Hügel des Maifelds. Rasch ändert sich die Landschaft. Hinab geht es in das wilde, waldreiche Elztal, durch Talauen, vorbei an schroffen Felsen, hinter denen unvermutet die Burg Eltz auftaucht. Nach dem märchenhaften Ausflug ins Mittelalter taucht man wieder ein in die prachtvolle Natur, streift die Ringelsteiner Mühle und wandert dann wieder hinauf auf die Höhen des Maifelds. Durch das Kerner Bachtal geht es zurück nach Wierschem. Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Wander-Arrangements

Die Wetterprognosen sehen gut aus? Worauf warten Sie noch?

Schritt für Schritt die Zivilisation hinter sich lassen, Stück für Stück Spannungen ablegen und sich mit jedem frischen Atemzug in der wundervollen Natur der Eifel regenerieren … Die Krönung dieses Luxusgefühls beim Wandern sind unsere direkt buchbaren Angebote. Getreu dem Motto: „Wir organisieren – Sie genießen!“, müssen Sie sich um nichts kümmern. Unsere Arrangements sind optimal auf Ihr Erholungsbedürfnis zugeschnitten.

Eifelsteig Teil 1:

Von Aachen nach Blankenheim Das sagenumwobene Hochmoor des Hohen Venns, die Eifeler Seenplatte mit ihren beeindruckenden Talsperren und der Buchen-Urwald des Nationalparks Eifel... Auf dieser Tour erwandert man ········· ····················· von Norden kommend die land- ··· schaftlichen Höhepunkte der ers- ab ten rund 100 Kilometer des Eifelpro Person ············ ····················· steigs.

449,- E

Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 www.eifel.info

Eifelsteig Teil 2:

Von Blankenheim nach Gerolstein Durch ausgedehnte Wachholdergebiete rund um den Kalvarienberg geht es weiter in Richtung Hillesheim. Absolutes Highlight ist der Wasserfall Dreimühlen, ein Naturschauspiel der besonderen Art. ········· ····················· Durch das Tal der Kyll und über die ··· Anhöhen des Rother Kopfs endet ab dieser Teil des Eifelsteigs in Gerolpro Person ············ ····················· stein.

259,- E

Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 www.eifel.info

Etappen: 1: Kornelimünster – Roetgen, 14 km 2: Roetgen – Monschau, 17 km 3: Monschau – Einruhr, 24,5 km 4: Einruhr – Gemünd, 21 km 5: Gemünd – Kloster Steinfeld (Kall-Urft), 17,5 km 6: Kloster Steinfeld (Kall-Urft) – Blankenheim, 22,5 km Leistungen: 7 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“

Etappen: 1: Blankenheim – Mirbach, 17,7 km 2: Mirbach – Hillesheim, 26,1 km 3: Hillesheim – Gerolstein, 20,3 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“

www.eifel.info

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Wander-Arrangements Eifelsteig Teil 3:

Von Gerolstein nach Trier Von der Brunnenstadt Gerolstein über den Eifelsteig bis in die Römerstadt Trier. Es geht durch die Vulkaneifel, vorbei an den Maaren, den Manderscheider Burgen und der Zisterzienserabtei Kloster Himmerod ········· ····················· und schließlich durch das Kylltal ··· und das Butzerbachtal mit seinen ab Hängebrücken nach Trier. pro Person·········

459,- E ···

·····················

Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 www.eifel.info

Eifelsteig - Vulkane - Regionales

Wandern auf dem Vulkan Eine Kombination aus Naturgenuss und regionalen Produkten. Diese Tour führt mitten durch die Vulkaneifel. Die Maare, die „blauen Augen“ der Eifel oder die Manderscheider Burgen gilt es zu bestaunen. ········· ····················· Übernachtet wird bei Gastgebern ··· der Regionalmarke EIFEL. Sie ach- ab ten besonders auf die regionale pro Person ············ ····················· Herkunft der Zutaten.

319,- E

Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 www.eifel.info

Römerkanal-Wanderweg

Entlang der langen Leitung der Römer Der 116 Kilometer lange Römerkanal-Wanderweg von Nettersheim nach Köln folgt der Trasse der römischen Eifelwasserleitung. Bei der Wanderung auf dem RömerkanalWanderweg durchstreifen Sie die ········· ····················· reizvollen Landschaften von der ··· Nordeifel bis nach Köln und lernen ab die Relikte des Großbauwerkes aus pro Person ············ ····················· römischer Zeit hautnah kennen.

239,- E

Information und Buchung: Nordeifel Tourismus GmbH · Tel.: + 49 (0) 24 41 - 99 45 7-0 www.nordeifel-tourismus.de

Unterwegs auf der Buntsandsteinroute

Gepäcklos durch das Rurtal Genießen Sie das Rurtal mit seinen kleinen Pfaden von seiner schönsten Seite und erwandern Sie die Buntsandsteinroute von Kreuzau bis zur Urftseestaumauer in zwei Tagesetappen. Sie übernachten ········· ····················· zentral bei einem GästeCard-Gast- ··· geber und werden dort bestens ab umsorgt und auf die Wanderung pro Person ············ ····················· vorbereitet.

145,- E

Information und Buchung: Rureifel-Tourismus e.V. · Tel. +49 (0) 24 46 80 57 90 www.rureifel-tourismus.de

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Wanderland 2017

Etappen: 1: Gerolstein – Daun, 25 km 2: Daun – Manderscheid, 23 km 3: Manderscheid – Kloster Himmerod, 18 km 4: Kloster Himmerod – Bruch, 20,5 km 5: Bruch – Kordel, 27,7 km 6: Kordel – Trier, 18 km Leistungen: 7 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“

Etappen: 1: Birresborn – Neroth, 16,6 km 2: Neroth – Schalkenmehren, 17,4 km 3: Schalkenmehren – Manderscheid, 17,1 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer, HP mit regionalen Produkten, Tourenbeschreibung: Wanderführer „Eifelsteig“, Rücktransfer nach Birresborn

Etappen: 1: Nettersheim – Kall, 15 km 2: Kall – Mechernich, 16 km 3: Mechernich – Euskirchen-Kreuzweingarten, 13 km 4: Euskirchen-Kreuzweingarten – Rheinbach, 16 km 5: Rheinbach – Bornheim, 22 km 6: Bornheim – Brühl, 15 km 7: Brühl – Köln, 19 km Leistungen: 4 x oder 7 x ÜF/DZ, Gepäcktransfer, GästeCard u.a. zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV

Etappen: 1: Kreuzau – Abenden, 20 km 2: Abenden – Urftseestaumauer, 20 km Leistungen: 2 x ÜF/DZ, Lunchpakete, GästeCard u.a. zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV, Transfer mit der Rursee-Schifffahrt, Wanderkarte & Wegbeschreibung


Die Wetterprognosen sehen gut aus? Worauf warten Sie noch?

Auf alten Pfaden durch die Eifel

Vier Wege, fünf Tage Ideale Möglichkeiten, die Nordeifel mit Ihren Schönheiten bei einem Kurzurlaub wandernd zu erleben, haben Sie beim Arrangement „Auf alten Pfaden durch die Eifel“ (79,5 km). Dabei nehmen Sie den Pre····················· miumwanderweg Eifelsteig und ············ seine Partnerwege Rur-Olef-Route, ab Burgen-Route und Eifeler Quellenpro Person ············ pfad unter die Füße. ·····················

239,- E

Information und Buchung: Nordeifel Tourismus GmbH · Tel. +49 (0) 24 41 - 9 94 57-0 www.nordeifel-tourismus.de

Eifelleiter - Vom Rhein in die Eifel

Wanderspaß vom Rheintal bis zur Hohen Acht Gestartet wird in der Kulisse vom mächtigen Strom „Vater Rhein“, an der Rheinpromenade in Bad Breisig. Über die Vulkanlandschaft des Brohltals quert der Wanderweg die Osteifel mit ihren imposanten ········· ····················· Felsformationen und führt durch ··· dichte Wälder hinauf zum höchs- ab ten Gipfel der Eifel, zur Hohen Acht pro Person ············ ····················· und weiter bis nach Adenau.

399,- E

Information und Buchung: Ferienregion Laacher See · Tel.: +49 (0) 26 36 - 19 43 3 www.ferienregion-laacher-see.de

Felsenwege im NaturWanderPark delux

Auf Schritt und Tritt faszinierende Felskulissen, unzählige Szenerien und Färbungen. Entdecken Sie drei der insgesamt 23 Wandertouren im NaturWanderPark delux. Höhepunkte sind Irreler Wasserfälle, Hopfenfelder bei Holsthum, Römische Villa Holsthum, Ruine der Prümerburg, Römische ········· ····················· Villa Bollendorf, Schloss Beaufort, ··· Schloss Weilerbach u.v.m. – Kultur ab & Natur pur! pro Person ············

225,- E

·····················

Etappen: 1: Gemünd – Kloster Steinfeld (Urft), 17,5 km 2: Kloster Steinfeld (Urft) – Blankenheim, 24 km 3: Blankenheim – Hellenthal, 21 km 4: Hellenthal – Gemünd, 17 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Gepäcktransfer, Wanderkarte Eifelsteig, GästeCard

Etappen: 1: Bad Breisig – Niederzissen, 15,7 km 2: Niederzissen – Spessart, 16,7 km 3: Spessart – Adenau, 21,7 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, 4 x Abendessen, 1 x Taxitransfer zum Abendessen , Lunchpaket, Gepäcktransfer, Eintritt Römer-Thermen Bad Breisig

Touren/Standortwanderungen: 1: Felsenweg 5, 17 km 2: Felsenweg 2, 20 km 3: Felsenweg 3, 25 km Leistungen: 4 x ÜF/DZ, Lunchpaket pro Wandertag, Tourenbeschreibung

Information und Buchung: Eifel Tourismus GmbH · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 www.eifel.info

Der Lieserpfad

Wandern von der Quelle bis zur Mündung Begleiten Sie die Lieser auf ihrem Weg. Auf vier Etappen erleben Sie, wie sich der kleine Bach zum Fluss entwickelt. Fernab von Straßenlärm und Alltag können Sie die anregende Kraft der Natur genießen ········· ····················· und den Kopf freibekommen. Ent- ··· scheiden Sie selbst, ob Sie Ihr Ge- ab päck schultern oder bequem transpro Person ············ ····················· portieren lassen möchten.

299,- E

Information und Buchung: Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel Tel.: +49 (0) 65 92 - 95 13 70 · www.gesundland-vulkaneifel.de

Etappen: 1: Boxberg – Daun, 15 km 2: Daun – Manderscheid, 18 km 3: Manderscheid – Wittlich, 23 km 4: Wittlich – Lieser, 18 km Leistungen: 5 ÜF, 4 Lunchpakete, Transfer zum Ausgangspunkt der Wanderung, Wegbeschreibungen, GesundLand Multifunktionstuch, Gepäcktransfer optional (zubuchbar)

www.eifel.info

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Belgische Ardennen Wandern in Belgien galt lange als verklärtes Wunschdenken, doch die einzigartige Landschaft Ostbelgiens zwischen Aachen, Malmedy und Sankt Vith hat bewiesen, dass man als Wander- und Naturfan an den Belgischen Ardennen nicht vorbeikommt.

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Wanderland 2017

Die obere Amel bei Montenau


Naturjuwel

im Herzen von Europa

Hohes Venn

Nein, als Schlagader des Wanderns ist Ostbelgien nicht bekannt. Doch wer einmal dort war, im „belgischen Sibirien“, hoch oben in der mystischen Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, wer die knorrigen Bäume inmitten der kargen Sumpflandschaft mit eigenen Augen gesehen und das einzigartige Flair mit all seinen Entstehungsmythen und menschgemachten Legenden aufgesogen hat, der weiß: Die Belgischen Ardennen lassen den Puls von Wanderherzen in die Höhe schnellen.

Gegensätze ziehen sich an Es sind die sich vereinenden Gegensätze, die die Ardennen zu einem Juwel der Natur veredeln. So karg die Landschaft an der einen, so üppig und quirlig ist sie an der anderen Stelle. Im Süden des Landes schufen fleißige Flüsse wie die Ourthe, Lesse oder Semois im Laufe von Jahrmillionen Jahren gleichermaßen wilde wie bizarre Felsschluchten, in denen sich das Wasser der waldreichen Ardennen sein spektakuläres Bett in Richtung Meer bahnt.

Weiter nördlich gleitet das blaue Nass durch die sanft geschwungene Hügellandschaft der östlichen Wallonie. Hier kommt es zur Ruhe, fügt sich ein in die idyllische Landschaft mit ihren 1001 Dörfern, ihren tiefblauen Seen, den weitläufigen Wiesen und Feldern und der Gewissheit, dass das Zusammenspiel der Elemente ein wahrlich zauberhaftes Ambiente und die Natur einen einzigartigen Flecken Erde geschaffen hat.

Die Wanderwege in den Belgischen Ardennen malen viele verschiedene Gesichter, ein langweiliges ist nicht dabei.

Autor: Micheal Sänger

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Ostbelgien

Genusstouren

Wald, Wasser & Panoramen

Tief im Wald herrscht Ruhe

Zu den „Genusstouren“ gehören die schönsten Wanderungen Ostbelgiens. Es sind Einstiege in die wunderbare Komposition aus unberührten Wäldern, tiefgründigem Hochmoor, den quirligen Wasseradern der Ardennen und zu fantastischen Ausblicken über das Hügelmeer des Ardenner Waldes. Muntere Lebensgemeinschaft Tief im Wald herrscht Ruhe, nur das Werden, Wachsen und Vergehen der natürlichen Lebensgemeinschaften ist allgegenwärtig. Wie schön es ist, all das Summen und Brummen, das Rascheln und Flattern. Es umgarnt die Genusstouren wie die Bäume, die sich mal eng zusammen mal in lichtdurchfluteten Abständen aufreihen und das Ökosystem des Waldes zu behüten scheinen. Facettenreiche Lebensader Und überall ist Wasser, das sich in allen Formen präsentiert. Es rast wild durch schrof-

fe Täler, formt immer wieder neue Kehren, Senken und Mäander. Es gleitet in aller Ruhe durch das Land der sanften Hügel, oder steht still, ruht in tiefblauen Seen. Immer auf der Fährte: die Genusstouren, die Talsperren, Stauseen, grandiose Fluss- und verwilderte Bachtäler auf Schritt und Tritt verfolgen, ganz nah dran an den Lebensadern Ostbelgiens. Weit geblickt Und da wären ja noch die außergewöhnlichen Perspektivwechsel und tollen Ausblicke über den einzigartigen Naturraum zwischen Eupen, Malmedy und St. Vith, die den Genusstouren ihren letzten Schliff verpassen. Sie führen zu den schönsten Aussichtspunkten des Landes und zeigen auf, dass aussichtsreiches Wandern ein Markenzeichen des Wanderlandes Belgien darstellt.

Genusstouren und Panoramen Am Wasser entlang, im

Wald

5 neue Touren!

Die schönsten Wanderungen Ostbelgiens sind unter dem Begriff „Genusstouren“ in einem handlichen Pocketguide untergebracht. Insgesamt sind es 25 Touren die den Themen „Wasser“, „Panorama“ und „Wald“ zugeordnet sind. Sichern Sie sich diese tollen Wandererlebnisse und bestellen sie die kostenlose Broschüre via www.eastbelgium.com

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Wanderland 2017

7 bis 21 km 25 Wanderungen von

E LONI E D E N WAL


Blick auf die Hammerbrücke

Rundwanderung Hauset Im Bann der Hammerbrücke Start/Ziel: P im Ortszentrum

Länge: 8,0 km

Gehzeit: ca. 2,5 Std.

Kaum hat man das Ortszentrum von Hauset verlassen, da machen die Häuser des ruhigen Örtchen Platz für zwitschernde Vögel, raschelnde Blätter und munter krabbelnde Waldbewohner am Wegesrand. Ab und zu eröffnet sich ein Blick auf die Hammerbrücke, die sich wie gemalt in das grüne Landschaftsbild der Belgischen Ardennen einfügt und vor Augen führt, wie harmonisch des Menschen Eingriff in die Natur aussehen kann. Wenig später führt die Wanderung direkt unter die erstmals 1843 fertiggestellte Brücke, die heute Aachen und Lüttich miteinander verbindet, und wieder zurück nach Hauset. Was für ein Perspektivwechsel! Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

21 weitere Genusstouren sind in der Karte (siehe Kasten S. 64) eingezeichnet, aber hier nicht vorgestellt. Fordern Sie dazu den Pocketguide bei der Tourismusagentur Ostbelgien an unter www.eastbelgium.com

Rund um das wallonische Venn

Genusstour Unberührtes Land

Start/Ziel: P am Signal de Botrange

Start/Ziel: P an der Schützenhalle/Petergensfeld

Hinauf zum Noir Flohay

Länge: 12,0 km

Gehzeit: ca. 3,5 Std.

Willkommen am höchsten Punkt Belgiens! Wanderer sollten sich warm anziehen, denn rund 5 Grad kälter als in der Hauptstadt Brüssel ist es hier auf rund 700 m Höhe im Jahresdurchschnitt. Der kühle Wind fegt über das Hochmoor des „belgischen Sibirien“ und wirft ein unsichtbares Netz aus einzigartiger Magie über diesen einzigartigen Flecken Erde. Fast einmal um das Venn herum führt die Wanderung, ehe lange Holzstege mitten hinein in das Moor leiten. Knochige Bäume begleiten den Weg durch das düstere Sumpfland, ehe der Noir Flohay, ein durch Moorbrand gezeichneter Hain, mit seinen abgestorbenen Bäumen eine düstere, nahezu apokalyptische Stimmung verbreitet. Einmalig! Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Durch wilde Täler zum Kutenharter Venn Länge: 14,0 km

Gehzeit: ca. 4,5 Std.

Die Belgischen Ardennen von ihrer wilden Seite! Rund um das Kutenharter Venn erhalten Wanderer spannende Einblicke in die ursprünglichen Täler von Eschbach und Steinbach. Munter plätschert das Wasser durch kurvenreiche, steinige und überwucherte Bachtäler. Der Pfad schlängelt sich immer nah am Wasser, mal links mal rechts, auf und ab, und bahnt sich so seinen Weg mitten durch die Wildnis. Am ehemaligen Reinartzhof vorbei, ein historischer Dreh- und Angelpunkt auf Pilgerreisen von Trier nach Aachen, gibt das Kutenharter Venn letztlich den Blick über die Hochebene des Moors frei. Ein echtes Sahnehäubchen! Schwierigkeit: mittel Rund-Tour

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Schönberg an der Our

Im idyllischen Tal des Weberbachs Start/Ziel: P im Ortszentrum/Kirche

Dorfplatz in Schönberg

Länge: 9,0 km

Gehzeit: ca. 3 Std.

Es ist die Ruhe, die allgegenwärtig ist, die jeden Winkel des Weberbachtals eingenommen zu haben scheint. Nachdem die quirlige Our noch munter durch das Zentrum von Schönberg plätschert, dämmt der dichte Wald schon wenig später nahezu jedes Geräusch, das nicht ihm selbst entspringt. Es surrt, summt, flattert, raschelt und brummt im Unterholz und in den Baumkronen, die steil in den Himmel ragen. Überall der Duft des Waldes, der sich über jeden Kilometer des Weges legt und wandernde Nasen mit seiner Würze umgarnt. Es braucht nur wenige Meter, um festzustellen: Der Weberbach hat sich ein wahrlich idyllisches Fleckchen Erde geformt. Schwierigkeit: leicht Rund-Tour

••

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Wildbach im Hertogenwald

Wandertipps

Belgische Ardennen

1 Durchs Tal der Statte Start/Ziel: Kirche von Solwaster

2 Durchs Moor bei Spa

Länge: 8,8 km

Gehzeit: 3 Std.

Zu Beginn der Wanderung fallen gleich die schönen alten Bauernhäuser auf, deren kleine Fenster und dicke Mauern vom einst rauen Klima dieser Region künden. Nach wenigen Minuten ist die Statte, ein wilder kleiner Gebirgsfluss, erreicht. Über zahlreiche kleine Brücken und schmale steinige Pfade geht es zum Rocher de Bilisse, einer fast 50 m hohen Felswand, mitten im Wald. Der etwas weiter oben gelegene Wasserfall der Trolle ist besonders nach starken Regenfällen beeindruckend. Weiter führt der Pfad zu einem Gesteinsfeld (Pierrier) der letzten Kaltzeit und zum Dolmen von Solwaster. Wenig später kommt der Wanderer aus dem Halbdunkel des Waldes und der Schluchten wieder ins Licht auf den Höhen oberhalb Solwasters. Weit schweift der Blick über die Felder und Hecken des Dorfes, bevor der Startpunkt wieder erreicht ist. Schwierigkeit:

• leicht

Rund-Tour

3 Im Tal der Amblève Start/Ziel: Parkplatz Sedoz/Ninglinspo

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•• mittel

Wanderland 2017

Start/Ziel: Parkplatz der Quelle „Barisart“ bei Spa

Länge: 14,2 km

Gehzeit: 4 Std.

Eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch herrliche Mischwälder, die den Bachläufen bis hinauf zum Moorgebiet des Fagne de Malchamps folgt. Vom dortigen Aussichtspunkt lässt sich die gesamte Landschaft um Spa überblicken. Nach einer ausgiebigen Runde durchs Moor geht es auf schmalen Wegen und Pfaden zurück zum Startpunkt. Der Weg führt an drei berühmten Quellen vorbei: Barisart, Géronstère und Pia. Besonders die 1599 entdeckte Quelle von Géronstère wurde von vielen bekannten Persönlichkeiten besucht, darunter auch Peter der Große. Schwierigkeit:

•• mittel

Rund-Tour

4 Rund um La Gleize Länge: 14,3 km

Gehzeit: 3,5 Std.

Abwechslungsreiche sowie anspruchsvolle Wanderung. Häufiger Fels- und Wasserkontakt prägt den Charakter dieser Tour. Der Verlauf des Pfades entlang des NinglinspoWildbaches über blanken Fels und kleine Brücken ist geradezu abenteuerlich. Unzählige kleine Wasserfälle münden in ebenso viele kleine Wasserbecken. Kurz vor Einmündung der Chefna in die Amblève ist das Dorf Quarreux erreicht. Der weitere Weg führt am „Fonds de Quarreux“ vorbei, einem besonders wilden Abschnitt der Amblève. Das Flussbett ist in diesem Bereich mit großen scharfkantigen Quarzitblöcken übersäht, an denen sich das Wasser bricht und einen großartigen Anblick bietet. Schwierigkeit:

Quelle: Wandermagazin www.wandermagazin.de

Rund-Tour

Start/Ziel: Parkplatz gegenüber der Kirche von La Gleize

Länge: 8,8 km

Gehzeit: 3 Std.

Ein schöner Rundweg durch Wälder und Weiden, mit einigen Panoramablicken über die weiten Hügelketten der Ardennen und das wunderschöne Tal der Amblève. Holz und Schiefer prägen die Siedlungen dieser Region. Der Weiler Borgoumont, und besonders das alte Dorf Moulin du Ruy, beeindrucken mit zahlreichen Fachwerkbauten. La Gleize wurde während der Ardennen-Offensive im Dezember 1944 schwer in Mitleidenschaft gezogen. An diese dunkle Zeit erinnern der Tigerpanzer und das sehenswerte Museum „Dezember 1944“. Die Dorfkirche aus dem 12. Jh. mit einigen mittelalterlichen Holzarbeiten lohnt ebenfalls einen Besuch. Schwierigkeit:

• leicht

Rund-Tour


5 Das alte Dorf Wéris

6 Durchs Tal der Feen

Start/Ziel: Länge: Wanderparkplatz gegenüber dem „Musée des Mégalithes“ 6,7 km

Gehzeit: 2 Std.

Wéris gehört zu den schönsten Dörfern der Wallonie und ist schon wegen seines gut erhaltenen Dorfensembles mit der alten romanischen Kirche St. Walburge (11. Jh.) und den regionstypischen Fachwerkhäusern sehenswert. Die Wanderung erschließt die Wälder und Felder rund um das Dorf zwischen Famenne und Ardennen und bietet einige schöne Ausblicke auf die bäuerlich geprägte Kulturlandschaft und auf die zahlreichen megalithischen Hinterlassenschaften. Einige sagenumwobene Felsen und Gesteinsbrocken wie der „Pierre Haina“ und das „Teufelsbett“ liegen direkt am Weg und können bestaunt werden. Schwierigkeit:

• leicht

Rund-Tour

Start/Ziel: Parkplatz bei der Brauerei

Länge: 9,1 km

Gehzeit: 4 Std.

Schöne und abwechslungsreiche Tour, die eigentlich aus zwei separaten, kombinierten Wanderungen besteht. Die erste Wanderung beginnt gemächlich und verbindet das liebliche und offene Feen-Tal mit dem wildromantischen Tal des Martin-Moulin-Baches. Der Rückweg führt über einen schmalen, gewundenen Pfad, wo man sich hier und da an blanken Felsen abstützen und mit den Füßen über Felsbrocken im Wasser balancieren muss. Der zweite Teil führt auf die Höhe, von wo sich ein schöner Blick auf Achouffe bietet. Ein schmaler Pfad führt zu zwei Aussichtsfelsen und wieder hinab ins tief eingeschnittene Martin-Moulin-Tal. Krönender Abschluss ist ein Besuch in der Brauerei-Taverne von Achouffe. Schwierigkeit:

• leicht

Rund-Tour

7 Von Maissin nach Redu Start/Ziel: Vor der Kirche in Maissin

Länge: 16,1 km

Gehzeit: 5 Std.

Die Wanderung von Maissin zum berühmten Bücherdorf Redu mit seinen zahlreichen Antiquariaten verbindet schöne und sehr unterschiedliche Naturlandschaften mit einer gehörigen Portion (Lese-) Kultur. Einst von Abwanderung bedroht und völlig bedeutungslos, machten zwei ortsansässige Journalisten das 450-Seelen-Dorf Redu 1984 zu einem riesigen Büchermarkt. Nach dem Vorbild des walisischen Dorfes HayonWye, das sich seit 1961 in ein einziges Antiquariat verwandelt hat, findet man heute in Redu 22 Buchhandlungen in ehemaligen Kuhställen und Bauernhäusern. Auch seltene Comics und deutschsprachige Buchschätze lassen sich dort finden. Natürlich bietet sich Redu auch für eine gastronomische Rast an. Schwierigkeit:

•• mittel

Rund-Tour

8 Rund um Corbion Start/Ziel: Länge: Parkplatz gegenüber Auberge Restaurant „Le Relais“ 11,1 km

Gehzeit: 4 Std.

Sehr abwechslungsreiche Tour führt den Wanderer zunächst durch den Wald zum Predigtstuhl, einer steilen Felsabbruchkante über der Semois. Der Blick geht weit über das Fluss-Tal und auf das tiefer gelegene Poupehan. Ein schmaler, felsiger Pfad führt rasch hinab ins Tal und Richtung Semois. Kurz vor Erreichen des Flusses geht es wieder auf einem steilen Bergpfad hinauf zu den Ruinen des Château de Montragut. Die Überreste sind nur spärlich, doch der 360°-Blick von den Felsen ist beeindruckend. Über einen Felskamm und stets durch Laubwald gelangt man zu mehreren sehr schönen Aussichtspunkten. Hier wird die Semois auf einer Fußgängerbrücke überquert, bevor es auf der anderen Seite gemütlich flussaufwärts nach Poupehan geht. Wiederum wird die Semois überquert und ein letzter, langer und steiler Anstieg führt zurück. Schwierigkeit:

•• mittel

Rund-Tour

Eyneburg bei Kelmis

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Markierung lokaler Rundwanderungen:

Markierung Fernwanderwege:

Die Wege Die Markierung der Wanderwege in den Belgischen Ardennen erfolgt einheitlich mit geometrischen Symbolen in den Farben rot, grün, gelb und blau. Standortschilder am Beginn der Wanderung informieren über den Wegeverlauf.

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Wanderland 2017

Legende Wandertipps Belgische Ardennen Genusstouren in Ostbelgien Wald, Wasser und Panoramen

Ihre Ansprechpartner zu den Touren Tourismusverband der Provinz Belgisch-Luxemburg Quai de l‘Ourthe 9 · B-6980 La Roche-en-Ardenne Tel +32(0)84 41 10 11 info@ftlb.be · www.ftlb.be

Tourismusverband der Provinz Lüttich

Pl. de la République Française 1 · B-4000 Lüttich Tel +32(0)4 237 95 26 ftpl@provincedeliege.be · www.liegetourisme.be

Tourismusagentur Ostbelgien

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Herausgeber: Eifel Tourismus GmbH · Kalvarienbergstraße 1 · 54595 Prüm · Tel.: +49 (0) 65 51 - 96 56 0 · Fax: +49 (0) 65 51 - 96 56 96 · eMail: info@eifel.info · Internet: www.eifel.info In Zusammenarbeit mit der Tourismusagentur Ostbelgien, dem Fremdenverkehrsverband der Provinz Lüttich, dem Fremdenverkehrsverband der Provinz Luxemburg sowie den TouristInformationen der Eifel. Redaktion: Claudia Endres, Michael Sänger, Kathrin Bayerschen, Dany Heck, Kerstin Müller, Sarah Radermacher, Volker Teuschler, mit Unterstützung der Tourist-Informationen der Eifel und der Tourismusagentur Ostbelgien Titelfoto: Dominik Ketz · Fotografie: Rolf Ademes, Air Click, Ameces, Eberhard Aug, Ayla-Grafik, B*free, Michel Baraque, Becker+Zimmer Werbung, Bedo Design, bik. kreativ, bits & bites, Bit-Web Design, Stephan Bohl, Willi Bottler, Braun Hotelmarketing/MUH2 Ltd., Breidenich & Partner, Theo Broere Photodesign, Druckerei Burbach, Chudojanar, City Outlet Bad Münstereifel, ComCept, con:razon marketing and more, ConTour, contrastwerkstatt, Conzept und design Hübler, Creativ Druck, Freddy Creunen, cube-werbung, CW Photographie, Klaus Daams, Ralf Dahlhoff Fotografie, H.-W. Dammers, Thomas Danebrock, dbcration.de, Studio Direkt, Dery Decock Design, DH Studio, dussy’s designstudio, Hans Eberhardt, eFotowerkstatt, Eldiseño Werbeagentur, Elisa Endres, Birgit Engelen, Michael Engelke, Dagmar Engels Atelier AAK 1, F&M Fotografie, Foto Drockenmüller, Foto Jansen, Foto Nieder, Foto Pfingstmann, Foto Rosenkranz, Foto Schiller, Foto-Ecke Geister, Fotohaus R. Liebetrau, Foto-Laudahn, Fotomodus, Fotos Kalle, Fotostudio Ernst, Fotostudio Pfahler, Fotostudio Thewalt, Fotostudio Willi Filz, Foto & Design Nina Ernst, Foto & Service Jansen, C. Franz, Rolf Fröhle, FTLB L. Aprosio, Helmut Gassen, Gerhartz Fotografie, Nathalie Glatter, Grafiklounge, Grafschafter Agentur für Gestaltung, Gross Art Design, W. Grube, Udo Haafke, H. Hartusch, Matthias Heinz, Rolf Heisterkamp, Klaus Hellhake, Henk Mediendesign, Hilbrich+Heseler GmbH, K. Höffler, Jürgen Höfs, R. Höser, Roman Hövel, Hokusfokus, Dirk Holterman, Hotelprospekte Deutschland, Hotkey Datenverarbeitungssysteme, Hürten Fotografie, HW-Bild-Express, Bruni Hytrek, IFS Kalterherberg GbR, ideemedia, Info Fotografie, Intention, Alwin Ixfeld, Janssen & de Kievith, JM Nicolas, Die Jugendherbergen, Klaus Peter Kappest, Dominik Ketz, Manfred Kistermann, Günther Klaeren, Rainer Kohl, Kohlhaas Fotodesign, F.J. Kollig, KORR-Verlag, Achim Kugel, Andreas Kunert Fotografie, KW-Grafikdesign, Lawerzo Design, Fritz-Peter Linden, LICA, Karl Maas, Maco Consult, Mayenmedia, M-C-I Gierden, Media Design Müller, Media-Planning, media-atelier, Medienzentrum Kreis Euskirchen, MERTZ Werbeagentur, Günter Mohr, Mü Werbeagentur, Multi Media Graphics, Natur- und Geopark Vulkaneifel, Office Media Support, P!EL Media, Karl Pauly, Photo & Art Sabine Kursch, Photo Geister, Photo Gilman, Photo Pflieger, Photographic Art Jörg Strawe, pixogram GbR, Pollmer Werbeberatung, Manfred Rakebrand, Julia Rau, Jürgen Ritterbach, Marco Rothbrust, Luftfahrt- und Industriewerbung Römer, H. Ruitten, Michael Sänger, S.P. Helicopter-Service, Albert Schäfer, Schlösser Studios, Informationstechnik und Kommunikationselektronik Marcus Schmelzer, Marco Schmitz, Heidi Schneider, Schneifeler webdesign, Lothar Schoenen c/o Der Design Pool, Schöning GmbH & Co. KG, Studio Scholz, Gerd Schramm, Schug-design, Detlef Schumacher, Peter Schunk, Wolfgang Schwarz Fotodesign, C. Sckär, SD Creative Communication, Peter Seydel, Presse Foto Seydel, SGD-Online, SIMAG Werbeagentur, Hans-Jürgen Sittig, Sommer Media Werbedesign, SPRL Cernix Pierre Pauquay, K. Steinhausen, Steinicke Foto-Design und Werbeagentur, Jürgen Steinmann, Supreme Werbeagentur, Volker Teuschler, M. Thuns, Trias Performance, Gabi Troisdorff, Truecolorgrafix, TS Konzept Marketing & Werbung, Fotoagentur Urner Sport, Roman Wagner, Wallraf Druck+Design, Webmonteur, Werbeagentur Bert Ohrem, Werbegestaltung Moers, Werbeverlag Bohn, Werbeverlag Möhn, Werbung & Marketing Kölb, Marion Weißkirchen, Agentur Wesemann, P. Willems, H.J. Woelky, Massin Guy, FTLB G. Bissot, FTLB P.Willems, CBAMI-dbcreation.be, Gemeinde Amel, Archive von Eifel Tourismus GmbH, GesundLand Vulkaneifel, Nationalparkforstamt Eifel, REMET, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Tourismusagentur Ostbelgien, Vogelsang IP/Internationaler Platz im Nationalpark Eifel, Vulkanpark, Wandermagazin, ZV Naturpark Südeifel: Raymond Clement / Pierre Haas / Thomas Kirchen / Joelle Mathias / Charly Schleder / Volker Teuschler, Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Gestaltung: bik. kreativ, 54570 Oberstadtfeld · Kartografie: © AnyWay Productions, NL-4624 JL Bergen op Zoom · Druck: Frank Druck GmbH & Co. KG, 24211 Preetz Alle Angaben wurden nach den Vorgaben des jeweiligen Verantwortlichen und den Anbietern vor Ort mit Sorgfalt zusammengetragen. Dennoch kann für die Richtigkeit und die Vollständigkeit keine Gewähr übernommen werden.

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Wanderland 2017


Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Pauschalangebote der Eifel Tourismus (ET) GmbH Sehr geehrter Gast, wir bitten Sie um aufmerksame Lektüre der nachfolgenden Reisebedingungen für Pauschalangebote. Diese Reisebedingungen werden, soweit wirksam einbezogen, Bestandteil des Reisevertrages, den Sie - nachstehend „Reisender“ oder „Kunde“ - mit der Eifel Tourismus (ET) GmbH, nachstehend ET abgekürzt, als Reiseveranstalter abschließen. Diese Reisebedingungen gelten ausschließlich für die Pauschalangebote der ET. Sie gelten nicht für die Vermittlung fremder Leistungen (wie z. B. Gästeführungen und Eintrittskarten) und nicht für Verträge über Unterkunftsleistungen, bzw. deren Vermittlung. 1. Vertragsschluss 1.1. Mit der Buchung (Reiseanmeldung), die mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail erfolgen kann, bietet der Kunde der ET den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage seines Angebots sind die Reisebeschreibung, diese Reisebedingungen und alle ergänzenden Informationen in der Buchungsgrundlage (Katalog, Gastgeberverzeichnis, Internet), soweit diese dem Kunden vorliegen. Für Online-Buchungen gilt ausschließlich Ziff. 1.3. 1.2. Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung der ET an den Kunden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhält der Kunde die schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung übermittelt. Eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung kann unterbleiben, wenn die Buchung des Kunden kürzer als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt. 1.3 Weicht die Buchungsbestätigung der ET von der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot der ET vor, an welches dieser 7 Tage ab dem Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses geänderten Angebots zu Stande, soweit der Kunde die Annahme dieses Angebots durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt. Entsprechendes gilt, wenn die ET dem Kunden ein schriftliches Angebot für eine Pauschale unterbreitet hat. 2. Leistungen, Leistungsänderungen 2.1 Die von der ET geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der dieser zugrunde liegenden Ausschreibung des jeweiligen Pauschalangebots und nach Maßgabe sämtlicher, in der Buchungsgrundlage enthaltenen Hinweise und Erläuterungen. 2.2 Reisevermittler und Leistungsträger, insbesondere Unterkunftsbetriebe, sind von der ET nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern. 2.3 Angaben in Hotelführern, Prospekten und ähnlichen Verzeichnissen, insbesondere auch in Hausprospekten der Unterkunftsgastgeber, die nicht von der ET herausgegeben werden, sind für die ET und deren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Inhalt der Leistungspflicht des Gastgebers gemacht wurden. 3. Anzahlung/Restzahlung 3.1 Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) und nach Übergabe eines Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, 20% des Reisepreises. 3.2 Die Restzahlung ist 3 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, falls im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, der Sicherungsschein übergeben ist und soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8 dieser Bedingungen genannten Gründen abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 3 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig. 3.3 Abweichend von der Regelung in Ziffer 3.1. und 3.2. entfällt die Verpflichtung zur Übergabe eines Sicherungsscheins, a) falls die Pauschalreise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75h pro Person nicht übersteigt, b) falls die vertraglichen Leistungen keine Beförderung von und zum Urlaubsort beinhalten und vereinbart und in der Buchungsbestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis erst nach Reiseende vor Ort zu bezahlen ist. 3.4 Soweit kein vertragliches oder gesetzliches Rücktrittsrecht des Kunden besteht und die ET zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, gilt: a) Leistet der Reisegast Anzahlung oder Restzahlung bei Vorliegen der Fälligkeitsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig zu den vereinbarten Terminen, so ist ET berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten gemäß Ziff. 4 dieser Bedingungen zu belasten. b) Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch des Kunden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen bzw. Übergabe der Reiseunterlagen. 4. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung 4.1 Der Kunde kann bis Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt zur Vermeidung von Missverständnissen schriftlich zu erklären. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei der ET).

4.2 In jedem Fall des Rücktritts durch den Reiseteilnehmer stehen der ET Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und die Aufwendungen der ET wie folgt zu, wobei gewöhnlich ersparte Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung von Reiseleistungen berücksichtigt sind: bis zum 31. Tag vor Reisebeginn: 10 % des Reisepreises vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise: 90 % des Reisepreises 4.3 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen. 4.4 Dem Kunden bleibt es vorbehalten, der ET nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend festgelegten Pauschalen. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet. 4.5 Die ET behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit die ET nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht die ET einen solchen Anspruch geltend, so ist die ET verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 4.6 Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann die ET, ohne dass ein Rechtsanspruch des Kunden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 32. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von h26,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neubuchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. 5. Obliegenheiten des Reisenden, (Mängelanzeige, Kündigung, Ausschlussfrist) 5.1 Der Reisende ist verpflichtet, eventuell auftretende Mängel unverzüglich der ET anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt. Eine Mängelanzeige gegenüber dem Leistungsträger, insbesondere dem Unterkunftsbetrieb ist nicht ausreichend. 5.2 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt oder ist dem Reisenden die Durchführung der Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, der ET erkennbaren Grund nicht zuzumuten, so kann der Reisende den Reisevertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 651e BGB) kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn die ET, bzw. ihre Beauftragten eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von der ET oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. 5.3 Der Reisende hat Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber der ET unter der nachfolgend angegebenen Anschrift geltend zu machen. Eine fristwahrende Anmeldung kann nicht bei den Leistungsträgern, insbesondere nicht gegenüber dem Unterkunftsbetrieb erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung von Ansprüchen unverschuldet unterbleibt. 6. Besondere Obliegenheiten des Reisenden bei Pauschalen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, WellnessAngeboten 6.1 Bei Pauschalen, welche ärztliche Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen beinhalten, obliegt es dem Reisenden sich vor der Buchung, vor Reiseantritt und vor Inanspruchnahme der Leistungen zu informieren, ob die entsprechende Behandlung oder Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seiner persönlichen gesundheitlichen Disposition, insbesondere eventuell bereits bestehender Beschwerden oder Krankheiten geeignet sind. 6.2 Die ET schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung keine besondere, insbesondere auf den jeweiligen Reisenden abgestimmte, medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen solcher Leistungen. 6.3 Die vorstehenden Bestimmungen gelten unabhängig davon, ob die ET nur Vermittler solcher Leistungen ist oder ob diese Bestandteil der Reiseleistungen sind. 7. Haftung 7.1 Die vertragliche Haftung von ET für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt

b) oder die ET für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. 7.2 Die ET haftet nicht für Angaben und Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die nicht vertraglich vereinbarte Hauptleistungen sind und nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und für den Kunden erkennbar und in der Reiseausschreibung oder der Buchungsbestätigung als Fremdleistung bezeichnet sind, oder während des Aufenthalts als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Kur- und Wellnessleistungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Ausflüge usw.) 7.3 Soweit Leistungen wie ärztliche Leistungen, Therapieleistungen, Massagen oder sonstige Heilanwendungen oder Dienstleistungen nicht Bestandteil des Pauschalangebots der ET sind und von dieser zusätzlich zur gebuchten Pauschale nach Ziff. 7.2 lediglich vermittelt werden, haftet die ET nicht für Leistungserbringung sowie Personen- oder Sachschäden. Soweit solche Leistungen Bestandteil der Reiseleistungen sind, haftet die ET nicht für einen Heiloder Kurerfolg. 8. Nicht in Anspruch genommene Leistungen Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von der ET zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Die ET wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Kunden zurück bezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an die ET zurückerstattet worden sind. 9. Verjährung 9.1 Vertragliche Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit einschließlich vertraglicher Ansprüche auf Schmerzensgeld, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von ET oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von ET beruhen, verjähren in 2 Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung von ET oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von ET beruhen. 9.2 Alle übrigen vertraglichen Ansprüche nach den § 651c bis f BGB verjähren in 1 Jahr. 9.3 Die Verjährung nach Ziffer 10.1 und 10.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag folgt, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden sollte. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. 9.4 Schweben zwischen dem Reisenden und ET Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder ET die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein. 10. Hinweise zur Einrichtung der alternativen Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung 10.1 Die ET weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass bei Veröffentlichung dieser Reisebedingungen eine Teilnahme für die ET an der Verbraucherstreitbeilegung nicht verpflichtend ist und die ET nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung für die ET verpflichtend würde, informiert die ET die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. Die ET weist für alle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-StreitbeilegungsPlattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin. 10.2 Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und der ET die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können die ET ausschließlich an ihrem Sitz verklagen. 10.3 Für Klagen der ET gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz der ET vereinbart.

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Vermittelnde Stelle ist: vertreten durch: Telefon: Fax: E-Mail: Internet:

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Magazin Wanderland Eifel 2017  

Das Magazin Wanderland Eifel informiert auf 60 Seiten über die vielfältigen Wandermöglichkeiten in Eifel und Ardennen. Das Magazin enthält F...

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