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Evangelische Gemeinde Kirchengemeinde Dettingen-Wallhausen brief Fr체hjahr - Sommer 2011

Taufschale und Krug im JakobusGemeindezentrum Aus dem Inhalt: Jahr der Taufe Seite 5 Erkl채rung der Kirchenfenster Seite 7 Bericht des Kirchengemeinderats Seite 12 Spenden Seite 15


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Liebe Leserinnen und Leser, 3 „Japan hat die Welt verändert“, so argumentieren in diesen Tagen Politikerinnen und Politiker, und sagen damit, was vermutlich das Lebensgefühl vieler Menschen bestimmt. Wie eine graue Decke aus Ohnmacht, so scheinen sich die drei Katastrophen von Japan über uns zu legen. Es sind auch theologische Fragen, die sich dadurch neu bzw. wieder stellen. Wie gehen wir mit der Erkenntnis (die ja nicht neu ist) und der Erfahrung um, dass unsere Erde an vielen Orten hochgradig gefährdet ist? Was heißt es für uns, dass es Naturkatastrophen gibt und Gottes gute Schöpfung mit einer gewissen Regelmäßigkeit für Menschen zur Todesfalle werden kann? Manche Ereignisse sind menschlich mitverursacht, wie etwa Überschwemmungen oder tropische Stürme und treffen in ihren Folgen Menschen, wenn auch längst nicht immer die Verursacher. Aber es gibt eben auch Ereignisse für die menschliches Fehlverhalten nicht die unmittelbar Ursache ist, wie im Fall eines Erbebenes oder Tsunamis. Über Jahrhunderte hinweg hat man Naturkatastrophen als Strafen Gottes gedeutet. Ein biblisches Beispiel ist die Sintfluterzählung. Eine solche Deutung ist allerdings äußerst problematisch. Sie kann sehr leicht zu einer Verhöhnung der Opfer werden. Einfache Erklärungen nach dem Tun- Ergehenszusammenhang helfen nicht weiter. Wenn solche Ereignisse einen Sinn haben können, dann wohl nur den, uns Menschen daran zu erinnern, wie sehr wir angewiesen sind auf Gnade, auf Bewahrung und Schutz, und dass weder Reiche noch Arme, weder Menschen in weit- oder in unterentwickelten Ländern eine Garantie haben auf eine ungefährdetes Leben, dass wir unser Leben nie allein uns selbst verdanken und dass wir das eigene und das Leben aller Menschen immer wieder neu und bewusst als ein kostbares Gut wertschätzen müssen. Was viele Menschen vermutlich mehr beschäftigt, ist die tatsächlich neue Erkenntnis, welcher Risiken sich die Menschheit durch die Nutzung der Kernkraft bewusst ausgesetzt hat, auch in technisch hoch entwickelten Ländern. Was das Wort Restrisiko bedeutet, beginnen wir wohl erst allmählich zu begreifen, nachdem es Menschen ganz unmittelbar betrifft. Lange waren Menschen um des Fortschritts


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und des Wohlstands willen, aber auch aus Bequemlichkeit bereit, wirtschaftlichen und politische Interessen den Vorrang zu geben vor einer unter statistischen Aspekten zu vernachlässigenden Gefahr. Dass das ganz und gar Unwahrscheinliche dennoch eintritt, hat kaum jemand erwartet, und dass es in seinen möglichen Folgen alles bisher Gedachte über den Haufen wirft, ebenso wenig. Wo sind die Grenzen dessen, was der Mensch darf und im Hinblick auf die Zukunft dieser Erde verantworten kann, welche Technik ist menschengemäß und welche menschlicher Hybris geschuldet? Als Christen glauben und hoffen wir, dass unser Leben mehr ist als dieses irdische Leben, dennoch ist es eine ganz wesentliche Aussage des biblischen Zeugnisses, dass es das geschenkte Leben zu schützen und bewahren gilt, auch für künftige Generationen. Ein Restrisiko, das den möglichen Tod oder zumindest die gesundheitliche Schädigung von Tausenden von Menschen in Kauf nimmt, ist nicht verantwortbar, egal für wie unwahrscheinlich es erklärt wird. – Japan bedeutet auch das Ende unserer menschlichen Allmachtsphantasien, dass dem Menschen mit Willen und Vernunft alles möglich ist. Es ist sowohl die Natur, mit ihrer zerstörerischen Kräften als auch die menschliche Fehleranfälligkeit, die wir wahrnehmen und in unserer Denken einbeziehen müssen. Demut und Mitgefühl sind Haltungen, die sich für mich aus den aktuellen Katastrophen ergeben. Demut gegenüber Gott, Demut und Mitgefühl gegenüber all den Menschen, die mit uns diesen Planet bewohnen und gegenüber denen, die ihn künftig bewohnen sollen. Konkret heißt das für andere zu beten, sie Gott anzuvertrauen, durchaus auch in der Hoffnung auf Wunder, und so sich an die Seite der betroffenen Menschen zu stellen. Diese Möglichkeit sollten wir nicht gering achten. Weiter heißt es mit Bedacht zu helfen, wo wir helfen können. Und es bedeutet, das eigene Verhalten und den eigenen Lebensstil im Umgang mit den Ressourcen dieser Erde zu überdenken und zu ändern, wo uns das möglich und nötig erscheint. Dass wir über eigene Interessen hinaus Demut und Mitgefühl zeigen, nicht kurzfristig, sondern dauerhaft, das wünsche ich mir und Ihnen von Herzen. Ihre Pfarrerin Sigrid Süss-Egervari


Jahr der Taufe Das Jahr 2011 hat die evangelische Kirche in Deutschland als Jahr der Taufe ausgerufen mit der Absicht, die vielfältige Bedeutung der Taufe in Erinnerung zubringen. Taufe ist, nach der Theorie, ein ganz wesentliches Ereignis im Leben eines Menschen. Dem Getauften wird ein neues Sein, ein neues Wesen zugesprochen. Zugleich heißt Taufe, dass Gott vorbehaltlos „Ja“ sagt zu einem Menschen: „Du gehörst zu mir, und ich werde für dich da sein.“ Wer getauft ist, ist nicht nur das Kind seiner Eltern, er gehört auch in die weltweite Gemeinschaft der Getauften. Taufe geschieht mit Wasser und dieses Symbol ist nicht zufällig, sondern verweist auf grundsätzliche Aussagen des Glaubens, die mit der Taufe verbunden sind: Wasser reinigt – so wie in der Taufe Sünde und Fehlverhalten abgewaschen werden. Wasser löscht Durst – so wie die Taufe den Durst nach wahrem und erfülltem Leben löschen will. Wasser erfrischt – so wie die Taufe froh und zuversichtlich macht. Wasser trägt – ein Schiff, auch Menschen, die Schwimmen gelernt haben - so wie die Taufe durch das Leben tragen will. Taufe selbst lässt sich nicht wiederholen, ebenso wenig wie sie sich rückgängig machen lässt. Sie ist ein einmaliger Akt. Die Taufe wird auch von den Kirchen gegenseitig anerkannt. Auch wer die Konfession wechselt, kann, ja darf nicht noch einmal getauft werden. Taufe aber lässt sich erinnern. So feiern wir hier in Wallhausen an Ostern sowie an einem Sonntag im Sommer Gottesdienste mit Tauferinnerung. Durch die neuen Fenster im Gemeindehaus, von denen zwei mit der Taufe verbundene Symbole darstellen, ist die Erinnerung an die Taufe gewissermaßen in allen Gottesdiensten präsent. Ein besonderes Ereignis ist für unsere Gemeinde einmal jährlich der Taufgottesdienst am See (auf dem Gelände des Strandbades in Wallhausen). Die vielfältige Bedeutung von Wasser und seine spirituelle Kraft ist an diesem Ort sichtbar, manchmal auch hörbar. Von Martin Luther ist überliefert, dass er, wenn er von Anfechtungen und Zweifeln geplagt wurde, für sich aufgeschrieben hat: „Ich bin getauft.“ Getrost und zuversichtlich zu leben, weil Gottes Ja über dem Leben steht, daran soll dieses Jahr der Taufe alle Getauften erinnern. Sigrid Süss-Egervari

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Schon an Taufe gedacht? Die Taufe schreibt jedem Täufling mit Wasser und guten Worten eine Botschaft auf den Leib: „Du bist etwas ganz Besonderes. Du bist es wert, ohne Wenn und Aber anerkannt zu werden. Du bist von Gott bedingungslos geliebt. Vertraue darauf.“ Weiter sagt die Taufe: „Du hast überall auf der Welt Schwestern und Brüder. Du gehörst durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen.“ Die Taufe enthält ein Versprechen: „Auch wenn du dich daneben benimmst und Dinge tust, die dir leid tun, auch dann bleibst du Gottes Sohn oder Gottes Tochter. Gott hält in deinem ganzen Leben zu dir .“ Und die Taufe enthält einen Auftrag: „Gehe aufrecht durchs Leben, nutze deine Augen, Ohren, Füße und Hände für andere. Zeige durch dein Verhalten und durch Worte, dass du zu Gott gehörst.“ Und wenn Sie ihr Kind taufen lassen wollen – was braucht es? Eine Mutter, einen Vater, die ihr Kind taufen lassen möchten . Wenn das Kind in der evangelischen Kirche getauft werden soll, muss mindestens ein Elternteil auch Mitglied dieser Kirche sein. Paten . . . gehören bei kleinen Kindern zur Taufe. Mindestens ein Pate sollte der evangelischen Kirche angehören und konfirmiert sein. Paten die einer anderen Konfession angehören sind ebenfalls möglich. Paten, die nicht in der Gemeinde wohnen, in der das Kind getauft wird, brauchen einen Patenschein, der von ihrem Heimatpfarramt ausgestellt wird. Wer aus der Kirche ausgetreten ist oder ihr nie angehört hat, kann das kirchliche Amt des Paten nicht ausfüllen. Das schließt nicht aus, dass er für das Kind eine wichtige Bezugsperson in seinem Leben werden kann. Einen Ort In der Regel findet die Taufe im Gemeindegottesdienst im JakobusGemeindezentrum am Sonntagvormittag statt. Es gibt keine festgelegten Taufsonntage, aber aufgrund vieler anderer besonderer Gottesdienste sollte ein Termin frühzeitig mit dem Pfarramt ausgemacht werden. Vor der Taufe findet ein vorbereitendes Taufgespräch statt. Einmal im Jahr feiern wir einen besonderen Taufgottesdienst auf dem Gelände des Strandbades in Wallhausen.


Im Zentrum das Kreuz – Erklärung der neuen Kirchenfenstern (Aus dem Gottesdienst, bei dem die neuen Fenster des Gottesdienstraumes enthüllt und vorgestellt wurden)

Wenn man in den Gottesdienstraum kommt, wird der Blick auf den Altar gelenkt und auf das Fenster dahinter. Dieses Fenster zeigt ein Kreuz, das Symbol für den christlichen Glauben schlechthin. Die Erinnerung an Jesu Tod am Kreuz, aber auch das Zeichen für die Überwindung des Todes und für die Auferstehung. Unser Fensterkreuz ist offen. Es wird gerahmt durch sandgestrahlte Flächen. Der Blick geht durch das Kreuz hindurch in das Weite. Es ist offen und will den Blick schärfen für die Welt. Auch an den Seiten ist das Kreuz offen. Es will einladen und hinein nehmen in den Glauben an den Gekreuzigten und Auferstanden. Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete (Hebräerbrief 12, 2). So hat Gott durch Jesus Christus alles mit sich versöhnt, sei es auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch Jesus Blut am Kreuz. (Kolosserbrief 1,2) Das Gebet gehört ganz wesentlich zum Glauben. Wir Menschen wenden uns an Gott, mit unserer Freude, unserem Dank und Lob, aber auch mit unserer Klage und unseren Bitten. Gott hört unsere Gebete, auch wenn er nicht alle unsere Wünsche erfüllt.

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Das Fensterbild links des Kreuzes, das in Sandstrahltechnik gefertigt wurde und wie aus vielen einzelnen Splittern zusammengesetzt wirkt, lässt eine Bewegung erkennen, die nach oben offen ist, ein Ausgerichtetsein zum Himmel, hin zu Gott. Unten ist ein Kreis zu erkennen, in dessen Mitte ein Kreuz mit einem durchgehenden Balken ist. „Gebet“ hat die Künstlerin dieses Fenster genannt. Andere Deutungen, wie etwa Hoffnung oder Aufbruch sind möglich. Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66, 20) Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. (Römerbrief 12, 12) Am Ende eines Gottesdienstes steht der Segen. In besonderen Lebenssituationen sprechen wir im Gottesdienst Menschen den Segen zu und legen ihnen dazu die Hände auf. Segen ist die Zusage Gottes, dass er sich an unsere Seite stellt und uns sagt, so wie du bist, bist du gut. “Segen“ hat die Künstlerin das Fenster rechts vom Kreuz genannt. Auch dieses Bild ist in Sandstrahltechnik und Splittergraphik gestaltet. Die Bewegung geht von oben halbkreisförmig nach unten. Ein Kopf lässt sich am oberen Rand erahnen, eine Blume am unteren Rand. Auch dieses Bild lässt andere Deutungen zu wie etwa Beschützt werden, Geborgenheit, Gnade, Erbarmen. Gott sagt: Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein. (1. Mose 12, 2) Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. (1. Petrusbrief 3, 9) Die beiden Fenster in der Ecke weisen auf die Taufe hin.


Taufe als Gottes Zusage an uns Menschen, dass wir zu ihm gehören, mit hineingenommen sind in den Bund, den er mit uns Menschen eingeht, und dass diese Zusage ein ganzes Leben gilt. Die Tauffenster sind blau. Diese Farbe erinnert an den Himmel und an Meer und Wasser, an Gelassenheit und Freiheit. Zugleich ist blau eine königliche Farbe. Für diese beiden Fenster wurde eine andere Technik angewandt. Verschiedene Symbole sind in die Farbe, die als Emailpulver aufgetragen wurde, eingekratzt. Auf einem Fenster dominieren Fische. – Sie erinnern daran, dass Jesus seine Jünger zu Menschenfischern gemacht hat. Zum anderen erinnern sie auch an das frühe Erkennungszeichen und Glaubensbekenntnis der Christen, den Ichtys-Fisch dessen Anfangsbuchstaben für Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter stehen. Im anderen Fenster dominieren Tauben. Sie stehen für den Heiligen Geist, der in der Taufe den Täuflingen zugesprochen wird und der sie als göttliche Kraft begleiten soll. Unser Herr Jesus Christus spricht: Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker auf Erden: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28, 18-20) Ihr werdet mit dem heiligen Geist getauft, und ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird. Und ihr werdet meine Zeugen sein. (Apg 1, 8) Die Fenster in unserem Gottesdienstraum sind schön. Aber sie sind noch viel mehr als schmückendes Beiwerk. Sie sprechen für sich und verweisen auf Gott und auf das, was uns Menschen mit ihm verbindet. Und dabei gilt es immer wieder Neues zu entdecken.

Sigrid Süss-Egervari

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10 Gottesdienste im JakobusGmeindezentrumWallhausen April bis September 2011

10. 04. 10.00 Uhr Gottesdienst gestaltet von den Konfirmanden; Pfarrerin Süss-Egervari 17. 04. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Palmsonntag; Pfarrer Hecker 21. 04. 19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zum Gründonnerstag; in Litzelstetten; Pfarrerin Süss-Egervari, Pfarrer Dr. Ellsiepen 22. 04. 10.00 Uhr Gottesdienst zu Karfreitag mit Abendmahl: Pfarrerin Süss-Egervari 24. 04. 08.00 Uhr Auferstehungsfeier auf dem Friedhof; Pfr. Egervari 10.00 Uhr Familiengottesdienst zum Osterfestsonntag mit Tauferinnerung; Pfarrerin Süss-Egervari 25. 04. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Osterfestmontag in Dingelsdorf; Pfarrerin Süss-Egervari 01. 05. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrer Schüßler 08. 05. 10.00 Uhr Gottesdienst am See mit Taufen: Pfarrerin Süss-Egervari 15. 05. 10.00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl; Pfarrerin Süss-Egervari 22. 05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen; Prädikantin Scheuer 29. 05. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 02. 06. 10.15 Uhr Gottesdienst im Grünen zu Christi Himmelfahrt; Pfarrer Dr. Ellsiepen (Wiese beim Gemeindehaus) 05. 06. 10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Bergfest mit Abendmahl; Pfarrer Egervari; Gem. Ref. Langkau 12. 06. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Pfingstsonntag; Pfarrerin Süss-Egervari


Gottesdienste im JakobusGmeindezentrumWallhausen April bis September 2011

13. 06. 10.15 Uhr Gottesdienst zum Pfingstmontag in Dingelsdorf; Pfarrer Dr. Ellsiepen 19. 06. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrer Schüßler 26. 06. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 03. 07. 10.00 Uhr Gottesdienst; mit Abendmahl; Pfarrer Wendlandt 10. 07. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe; Pfarrerin Süss-Egervari 17. 07. 10.00 Uhr Gottesdienst zur Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden; Pfarrerin Süss-Egervari 24. 07. 10.00 Uhr Gottesdienst; Prädikantin Scheuer 31. 07. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 07. 08. 10.00 Uhr Gottesdienst; mit Abendmahl; Pfarrer Hecker 14. 08. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 21. 08. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrer Hecker 28. 08. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrer Schüßler 04. 09. 10.00 Uhr Gottesdienst;mit Abendmahl; Pfarrer Schüßler 11. 09. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 18. 09. 10.00 Uhr Gottesdienst; Prädikantin Scheuer 25. 09. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrerin Süss-Egervari 02. 10. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Erntedanksonntag und Gemeindefest; Pfarrerin Süss-Egervari 09. 10. 10.00 Uhr Gottesdienst; Pfarrer Wendlandt

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12 „Wir sind wunschlos glücklich!“ Bericht aus dem Kirchengemeinderat. Das war eine der Antworten auf die Frage: „Was ich mir manchmal anders wünschen würde“. Gestellt hatte die Frage Fr. Süss-Egervari während unseres Abends mit dem Gemeindebeirat. Natürlich gab es auch andere Antworten, nicht alle waren wunschlos glücklich. Und es gab noch weitere Fragen, die jeweils in kleinen Gruppen diskutiert wurden. Die Antworten werden wir auf unserer Ältestenrüste vom 18. bis 20. März in Beuggen auswerten. Im Mittelpunkt wird allerdings das Thema „Taufe“ stehen. „Warme Füße im Gottesdienst“ (ein Mehrfachwunsch bei oben genanntem Treffen) werden wir hoffentlich in Zukunft haben. Seit dem 1. Advent sorgen die neuen Kirchenfenster nicht nur für eine stärkere sakrale Ausstrahlung unseres eher nüchternen Gottesdienstraumes, sondern durch ihre bessere Isolierung lassen sie hoffentlich auch keine kalten Füße mehr zu. Ökumene: Im November trafen wir uns mit dem katholischen Pfarrgemeinderat. Als Geschenk brachten wir – verpackt in unserer alten „Orgelsammelkasse“- eine Spende für die neue Orgel in St. Verena mit. Nach einer sehr anschaulichen Powerpointpräsentation über die Aufgabenfelder der kath. Gemeinde und die daran beteiligten Mitarbeiter entwickelte sich eine sehr angeregte Diskussion um die für uns alle wichtige Frage: „Wie bzw. womit kann man die mittlere Generation ansprechen und für die Kirche motivieren?“ Angedacht wurde die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe. Eine sehr freudige Überraschung erlebten wir auf unserer letzten KGR-Sitzung: Herr Ball, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, überbrachte uns aus dem Erlös des Verenafestes eine Spende für unsere Kirchenfenster. Zudem regte er eine Beteiligung unserer Kirchengemeinde an den Aufgaben des Fördervereins der kath. Kirchengemeinde an. Frau Schad, Frau Süss-Egervari und Herr Bohlender werden Kontakt mit den Leiterinnen des Fördervereins aufnehmen. Ebenfalls zur Ökumene gehört der Weltgebetstag der Frauen, der


13 am Fasnachtsfreitag in unserem Gemeindehaus gefeiert wurde. Zusammen mit der Gemeinde Dingelsdorf und der kath. Gemeinde Dettingen feierten wir den Gottesdienst in diesem Jahr nach einer von chilenischen Frauen vorgegebenen Liturgie. In Planung sind: 1. Das Aufstellen einer Bank im östlichen Teil unseres Gartens mit Blick auf den See und Dingelsdorf. Finanziert wird das Projekt durch Sponsoren, deren Namen auf der Rückseite der Lehne eingraviert werden. 2. Die Elektrisierung unserer Glocken. Ungefähr 10.000 Euro wird diese kosten und soll im Frühjahr 2013 in Angriff genommen werden. Das Kirchgeld wird zur Anschaffung einer Leinwand und eines Beamers verwendet werden. Zum Schluss noch einige Termine: Am 8. Mai findet der Taufgottesdienst am See statt. Den Himmelfahrtsgottesdienst, den wir traditioneller Weise zusammen mit der Gemeinde Litzelstetten feiern, hält in diesem Jahr Pfarrer Dr. Ellsiepen. Er findet bei schönem Wetter auf der Wiese hinter dem Gemeindehaus in Wallhausen statt. Außerdem wird es auf dem Bergfest wieder einen ökumenischen Gottesdienst geben, begleitet vom Posaunenchor. Wie im letzten Jahr feiern wir auch 2011 unser Gemeindefest an Erntedank, Sonntag, den 2. Oktober. Ich wünsche allen einen fröhlichen, bunten und gesunden Sommer. Für den KGR: Monika Wenzler


14 Konfirmation

Von dem lateinischen Wort „confirmare“ – festmachen - kommt „Konfirmation“. Konfirmation bedeutet festmachen, was bei der Taufe seinen Anfang genommen hat: Ein Leben in Verbindung und im Vertrauen auf Gott und als Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi. In Wallhausen feiern wir in diesem Jahr Konfirmation am 15. Mai. In diesem Gottesdienst werden aus unserer Gemeinde konfirmiert: Andreas Baur, Celine Fuchs, Myriam Halter, Aaron Kirchgässner, Lara Kleinöder,Philipp Lott, Christian Schlegel, Hanna Schroff.

(auf der Konfifreizeit in Ludwigshafen)

Als Kirchengemeinde wünschen wir unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden ein schönes Fest und sagen Danke für all das, wodurch sie sich in unser Gemeindeleben eingebracht haben: Für den neuen Jahrgang findet für Jugendliche mit ihren Eltern ein Informations- und Anmeldeabend am Dienstag, den 7. Juni 2011 um 19 Uhr im JakobusGemeindezentrum statt. Eingeladen sind Jugendliche, die im nächsten Schuljahr die achte Klasse besuchen werden, bzw. bis zum 30. Juni 14 Jahre alt sind. Das erste Treffen der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden ist für Freitag, den 8. Juli 2011 von 16.00 –21.00 Uhr geplant. Konfirmation wird am 29. April 2012 in Wallhausen sein.


Spenden im Jahr 2010

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Ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Gemeinde, sowie die kirchlichen Werke, für die gesammelt wird, finanziell unterstützen! Hier die genau Übersicht:

2009

2010

Brot für die Welt Kirchgeld Gemeindearbeit Glockenturm Opfer ( für die eigene Gemeinde) Kollekten (angeordnete Sammlungen)

4.122 454 1.972 1.086 2.931 1.794

3.198 399 1.165 2.184 2.705 1.771

Im vergangen Jahr sind deutlich weniger Spenden eingegangen als in früheren Jahren, am auffälligsten bei BROT FÜR DIE WELT. Eine deutliche Ausnahme bilden die Spenden für den Glockenturm. Vielleicht haben wir einfach zu wenig die Werbetrommel gerührt. Das soll anders werden! Besonders hinweisen möchte ich darum an dieser Stelle auf das Kirchgeld, mit dem wir in diesem Jahr die Anschaffung einer Beamers (ca 1000 Euro) und einer stabilen Leinwand finanzieren wollen. All dies wäre für Vorträge, für die Konfirmandenarbeit und bei vielen Veranstaltungen eine große Erleichterung. Wir hoffen, dass wir diese Anschaffungen mit Ihrer Unterstützung in absehbarer Zeit tätigen können! (Kirchgeld ist ein freiwilliger Beitrag der Gemeindeglieder, die keine oder sehr wenig Kirchensteuer bezahlen. Dabei gilt für die jährliche Höhe als Richtwert ein Prozent des Monatseinkommens, z.B. 10 Euro im Jahr bei einer Rente von 1000 Euro). Das Kirchgeld ist ein solidarischer Beitrag aller Gemeindeglieder, die keine Kirchensteuer bezahlen und kommt direkt unserer Gemeinde zugute. Natürlich darf sich dem „Kirchgeld auch anschließen, wer Kirchensteuer zahlt, aber speziell seine Gemeinde vor Ort unterstützen möchte. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf das Konto der evang. Kirchengemeinde Dettingen-Wallhausen bei der Sparkasse Bodensee, Kontonummer 354 69, BLZ: 690 500 01, Verwendungszweck „Kirchgeld“. Vielen Dank für alle Unterstützung! Sigrid Süss-Egervari, Pfarrerin


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Ökumenischer Frauentag Lichtspuren – Dem Leben eine Richtung geben Samstag, 7. Mai 2011, 9.30 – 17 Uhr Evangelische Internatsschule Gaienhofen Hell – dunkel, Tag – Nacht, Licht – Finsternis. Erst im Gegensatz zum anderen erkennen wir die Qualität des einen. Die Bibel ist voll von entsprechenden Bildern. Zum Beispiel verheißt der Prophet Jesaja dem Volk „das im Finstern wandelt“ das Sehen eines „großes Lichts“ (Jes. 9,1) und in der Bergpredigt sagt uns der, der sich als das „Licht der Welt“ bezeichnet: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Math. 5, 14). Was bedeutet „Licht“ für mein Leben? Für das Zusammenleben mit anderen? Für das Überleben der Erde? – Spannende existenzielle Fragen. In den Bibelgesprächen am Vormittag und den Worksphops am Nachmittag wollen wir uns auf Lichtspuren- suche begeben und darüber ins Gespräch kommen. Im abschließenden festlichen Gottesdienst wird das Thema noch einmal entfaltet. Wir freuen uns auf Kinder zwischen 4 und 10 Jahren, die in ihrer betreuten Gruppe über das Thema nachdenken werden. Ein Bus, der Haltestellen zwischen Konstanz und Gaienhofen anfährt, wird eingesetzt. Bitte nutzen Sie diese bequeme Möglichkeit des Transports von „Haus zu Haus“; sie schont Ihren Geldbeutel und die Umwelt. Veranstaltende: Evangelische Frauenarbeit im Kirchenbezirk Konstanz und Mitarbeiterinnen der Katholischen Frauenarbeit (kfd). Kosten: 10 € für Erwachsene (Tagesbeitrag + Verpflegung), Kinder sind frei. (Bus von allen Haltestellen, Hin- und Rückfahrt: 5 €) Anmeldung bei den evang. Pfarrämtern od. der kath. Regionalstelle, Singen (07731/ 87550). Näheres auf dem Flyern, die ab März in allen Kirchen ausgelegt werden, oder bei den Mitarbeiterinnen des ökumenischen Vorbereitungskreises.


Gruppen und Kreise

(Änderungen vorbehalten)

in Wallhausen JakobusGemeindezentrum, Wittmossstr. 17 Besuchskreis „Bibel-teilen“

einmal in 2 Monaten, montags 10 Uhr Frau Süss-Egervari, Tel. 7283 zweimal monatlich, montags 18.30 Uhr Pfarrer i. R. Willi Hecker, Tel. 997 388

Frauenkreis

monatlich, mittwochs 15.00 Uhr, Frau Scholz, Tel. 6596

Jugendtreff

Samstag nachmittags, nach Vereinbarung, Lars Müller Kontakt: lars_eisbaer@arcor.de

Konfirmandenunterricht

mittwochs 16.15 Uhr bis 17.45 Uhr Frau Süss-Egervari, Tel: 7283

Kinderkirchentreff

alle 4 bis 6 Wochen, samstags, 10 bis 12 Uhr, Heike Bauschke-Fischer, Tel. 4106, Sabine Ohlsen Tel. 2052, und Team nächste Termine: 2. April: Johann Sebastian Bach und die Passionsgeschichte 7. Mai: „Neige deine Ohren zu mir“ – Psalmen entdecken

Morgengymnastik

dienstags und donnerstags, 8.00 bis 8.30 Uhr, Frau Kirgis, Tel. 2067

Ökumen. Singkreis

monatlich, dienstags, 16.00 Uhr Frau Fuchs, Tel. 07531/71191 nächste Termine: 17. Mai Mailiedersingen, Wallhausen 21. Juni Sommerliedersingen; St. Verena Dettingen.

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18 in Litzelstetten

Auferstehungskirche oder Gemeindesaal, Holdersteig 25 Kirchenchor

montags 19.45 Uhr Herr Ohlsen, Tel. 2052

Gospelchor

freitags, 20 Uhr, einmal im Monat

Ökumen. Bibelkreis

dienstags, 14tägig, 20.00 Uhr im kath. Gemeindehaus

Quiltkreis

mittwochs, 14tägig, 19.30 Uhr Frau Schallenmüller, Tel. 07531/43488

Seniorenkreis

monatlich, donnerstags 15.00 Uhr Frau Boyny, Tel. 07531/43756

„55 Plus“ Männergruppe

in der Regel donnerstags, 19 Uhr Dr. K. Froböse, Tel. 07531/53047 B. Schallenmüller, Tel. 07531/43488 Nächste Termine: Do 31.03.2011 19:30 Uhr Vorführung der Orgel in der Pauluskirche mit Kantor Thomas Pangritz Do 28.04.2011 19:00 Uhr Prof. Dr. R. Weischedel: Vortrag: Eine Studienreise nach Israel

in Allensbach Gnadenkirche (auf dem Höhrenberg) Posaunenchor

dienstags, 20.00 Uhr Herr Engelhard Tel. 9359897


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Konstanz Allensbach Radolfzell Info-Telefon 07531/17523 07533/9359797 www.das-ohr.eu


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Evangelische Kirchengemeinde Dettingen-Wallhausen Schwanenweg 14, 78465 Konstanz (Dettingen-Wallhausen) Konto-Nr. 35469 Sparkasse Bodensee, BLZ 690 500 01 Zeit zum Gespräch mit der Pfarrerin: Frau Süss-Egervari erreichen sie am besten vormittags oder am frühen Abend unter der unten stehenden Telefonnummer bzw. Sie können eine Nachricht hinterlassen und werden möglichst bald zurückgerufen. Pfarrerin Süss-Egervari hat keine festen Sprechzeiten, Sie können individuell einen Gesprächstermin vereinbaren. Das Pfarrbüro ist besetzt: Dienstag und Donnerstag: 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr Sekretärin Frau Claudia Dzialoszynski Telefon 07533/7283 Fax 07533/6283 EMail: ev.kirche.wallhausen@t-online.de Homepage: www.ev-dettingen-wallhausen.de Verantwortlich für den Inhalt: Pfarrerin Sigrid Süss-Egervari Redaktion: Pfarrerin Sigrid Süss-Egervari. Layout: Maria-Anna Steffen. Bilder: W. Bohlender, M. Egervari, S. Süss-Egervari Druck: Druckerei LEO, Stockach Auflage 800 Exemplare Ausgaben: Frühjahr/Sommer, Herbst/Winter


Gemeindebrief Frühjahr-Sommer 2011