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mobil

Auf E-Tour durchs Allg채u

Standort F체ssen > Hotels, Einkehrtipps Reise-Service > Karten zur Region, E-Tankstellen Tourentipps > 10 Ausfl체ge mit dem E-Mobil


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F A H R Z E U G F LOT T E

E-Autos und E-Roller

Die künftige Fahrzeugflotte des Projektes »eE-Tour Allgäu« wird aus elektrisch angetriebenen Pkw, Rollern und sogenannten Segways (ohne Abb.) bestehen, einem Elektromotorroller, der eine Person stehend transportieren kann.

Karabag Fiat 500E

Lupower Fiat 500E

Sam

Geschwindigkeit

105 km/h

Reichweite

140* km

Spitzenleistung

30 kW

Dauerleistung

15 kW

Rekuperation

Ja

Akkutyp

Lithium-Polymer

Akkuleistung

22 kWh

Geschwindigkeit

110 km/h

Reichweite

110* km

Spitzenleistung

32 kW

Dauerleistung

15 kW

Rekuperation

Ja

Akkutyp

Zebra

Akkuleistung

19,2 kWh

Geschwindigkeit

90 km/h

Reichweite

80 - 100* km

Spitzenleistung

19,6 kW

Dauerleistung

11,6 kW

Rekuperation

Ja

Akkutyp

Lithium-Polymer

Akkuleistung

7 kWh


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Inhalt Durchs Allgäu mit Strom Einleitung Sauberer Fahrspaß Wichtiges rund um die E-Mobilität

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Batterietechnik, Fahrzeugflotte, E-Bikes, Nutzung der Ladesäulen, Vermietung, wichtige Telefonnummern, Navigationssystem

Schon gewusst?

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Die Geschichte des Elektroautos

! Karte: Ladestationen im Überblick

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Reise-Service Nützliches von A bis Z

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Anreise, Lesenswertes, Tourismusämter, Wetter und Klima

Wissenswertes zum Allgäu

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Allgäuer Küche, regionale Produkte, Sprache, Wirtschaft

Unterwegs rund um Füssen/ Hopfen am See Der Ort im Überblick

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Flottenstandorte, E-Autovermietung, Sehenswertes, Museen, Einkehrtipps

! Karte: Füssen/Hopfen am See und Umgebung 10 Ausflüge und Tourentipps

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Tour 1: Schwangau Ausflug auf den Tegelberg

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Tour 2: Pfronten Heu-Erlebnistag

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Tour 3: Pfronten-Kappel Waldseilgarten Höllschlucht

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Tour 4: Nesselwang Alpspitze

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Tour 5: Wertach Allgäuer Gebirgskellerei

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Tour 6: Tannheimer Tal Wander- und Bikerevier

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Tour 7: Bad Hindelang/Oberjoch Sebaldweg

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Tour 8: Kaufbeuren Sehenswürdigkeiten und Museum

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Tour 9: Kempten Fürstäbtliche Residenz

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Tour 10: Irsee Kloster und Braugasthof

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Allgemeines

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Quickfinder

Orts- und Sachregister, Impressum, Bildnachweis

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Sauberer Fahrspaß Die Erfindung des Elektroautos ist fast so alt wie die der Glühlampe, aber erst jetzt wird das Potenzial der neuen Technologie erkannt. Bundesweit wird nun getestet, wie sich Elektrofahrzeuge in unsere mobile Gesellschaft integrieren lassen. Im Allgäu helfen dabei die Urlauber mit.

D

ie Mobilität jedes Einzelnen ist im Allgäu, einer Region mit typischer ländlicher Infrastruktur und einer bergigen Topografie, für Einheimische und Gäste von großer Bedeutung. Als größte zusammenhängende Tourismusregion Deutschlands hat das Allgäu zudem hohe Ansprüche an Umweltschutz

und die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote für alle. Das Projekt »eE-Tour Allgäu« (effiziente Elektromobilität und Tourismus im Allgäu), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Förderprogramms Informations- & Kommunikationstechnologien für Elektromobilität


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Einleitung Zeit fürs Allgäu: Umweltfreundliche Ausflüge mit E-Mobilen sind für Gäste und Einheimische keine Zukunftsmusik mehr.

finanziert wird, nimmt sich dieses Themas an. Denn es besteht ein hoher Optimierungs- und Vernetzungsbedarf, um eine zukunftsfähige Mobilität unabhängig vom Öl zu schaffen. Konkret sieht das so aus: Im Rahmen des Projektes prüfen die Hochschule Kempten und viele Partner aus Wirtschaft und Forschung gemeinsam realisierbare Lösungen für die Elektromobilität. Sie stellen einigen Gemeinden und Beherbergungsbetrieben (Hotels, Campingplätze) über 40 unterschiedliche Elektrofahrzeuge zur Verfügung, um die Funktionalität der E-Mobile im Alltag zu testen. Das Projekt setzt ein wichtiges Zeichen im Sinne eines zukunftsweisenden Tourismus. Die einzigartige landschaftliche Schönheit des Allgäus verpflichtet, besonders für deren Erhalt und nachhaltige Fortentwicklung zu sorgen.

Die Zukunft fährt mit Strom »eE-Tour Allgäu« richtet sich in erster Linie an die Urlauber in der Region, die von ihren Hotels aus e-mobil auf Tour gehen wollen. Den Trend, im Urlaub umweltbewusste Angebote nutzen zu können, schätzen immer mehr Gäste. Damit jeder »Proband« sicher unterwegs ist, wird im Rahmen des Projektes zusätzlich eine Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) entwickelt, welche die besonderen Anforderungen der Elektrofahrzeuge (begrenzte Reichweiten, Topografie der Landschaft, Ladezustand der Batterie etc.) berücksichtigt. Dem Nutzer stellt sich diese

Technik als ein auf Elektrofahrzeuge angepasstes Navigationssystem (CarPC) im E-Fahrzeug dar. Diese wird von den Gästen während der Projektlaufzeit getestet werden. Natürlich stehen die Fahrzeuge, darunter nicht nur Autos, sondern auch Motorroller, Segways und Pedelecs, auch den Einheimischen für kürzere oder längere Fahrten zur Verfügung.

Grüner Urlaub Der Klimawandel schreitet voran, und die Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt, die direkte Auswirkung auf den Kraftstoffpreis hat, zeigt tendenziell nach oben. Nicht zuletzt, weil fossile Kraftstoffe immer knapper werden. Vernünftige Alternativen sind gefragt. Einer der vielversprechendsten Ansätze ist sicher der Elektromotor. Elektrizität als Antrieb ist aber nur dann gut, wenn der Strom dafür nachhaltig – also CO2-frei – produziert wird. Das Allgäuer Energie-Produkt »AllgäuStrom Kl!ma« garantiert sauberen Strom, der zu 100 Prozent aus heimischen Wasser- und Windkraftwerken des AÜW (Allgäuer Überlandwerk) gewonnen wird. Erproben Sie diese wichtige und zukunftsweisende Technologie und mieten Sie sich eines der Elektrofahrzeuge im Allgäu. Mit jeder Fahrt unterstützen Sie das Projekt »eETour Allgäu« bei seinen Forschungen, um das Allgäu elektromobil zu erschließen. Der kleine eE-Tour-Reiseführer, mit ausgewählten Ausflugs- und Einkehrtipps aus der MERIAN-Redaktion sowie zwei Übersichtskarten mit Reichweitenangaben, liefert Ihnen nützliche Zusatzinformationen und Empfehlungen rund um die E-Mobilität und zu Ihrem Urlaubsort.

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D U R C H S A L LG Ä U M I T S T R O M BATTERIETECHNIK Strom statt Benzin Bei normalen Autos sind die Tankgröße und der Tankinhalt bekannt, somit auch die zu erwartende Reichweite. Bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb hingegen ändert sich die Kapazität der Batterie (»Tankgröße«) durch Alterungsprozesse fast bei jedem Ladezyklus. Hierbei spielt die Vorgeschichte der Energiespeicher eine bedeutende Rolle. Wurde der Akkumulator, bevor eine Aufladung erfolgte, nur zum Teil oder vollständig entladen? Welcher Temperatur war die Batterie bei welchem Belastungsspiel ausgesetzt? Aber auch der Batterietyp (z. B. LiMn, LiFePo4 oder LiPo) bzw. dessen Herstellungsverfahren beeinflusst die Alterungsgeschwindigkeit stark. Als Nutzer der eE-Tour-Flotte erwarten Sie rundum gepflegte Fahr-

zeuge. Wo Sie unterwegs »nachtanken« können, zeigt Ihnen die Übersichtskarte auf Seite 8/9. Hilfreiche Telefonnummern stehen auf Seite 6.

FAHRZEUGFLOTTE Typen, Daten, Reichweiten In vier Ortschaften (Bad Wörishofen, Füssen/Hopfen am See, Oberstdorf und Oberstaufen) kann die eE-TourFlotte an diversen Hotels und Tourismusämtern gemietet werden. Die Fahrzeugtypen finden Sie im Umschlag innen (vorne und hinten). Über die Konditionen informieren Sie die Partner an den Verleihstationen (s. Flottenstandorte, S. 16).

E-BIKES Radeln mit E-Motor Mittlerweile kann man sich an über 100 »Movelo-Ausleihstationen« ein Fahrrad mit zuschaltbarem Elektro-

Das kann jeder: Nachtanken und Handling der Technik an den Ladestationen ist so unkompliziert wie das spätere Bezahlen per Chip.


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Wichtiges rund um die E-Mobilität

Während der Dauer des Projektes tankt man an den eE-Tour-Ladesäulen umsonst.

motor leihen; auch viele Gasthäuser, Pensionen, Hotels und Tourismusvereine bieten ihren Gästen E-Bikes an. Wenn es steil und anstrengend wird, schaltet man einfach den Motor ein. In Oberstdorf kann man im E-BikeTestcenter ausprobieren, wie das Radeln mit Elektromotor funktioniert. Infos unter www.movelo.com oder www.allgaeu.info.

NUTZUNG DER LADESÄULEN Tankstellen für E-Mobile In der Region Allgäu sind derzeit 12 Tankstellen für E-Mobile (s. Karte, S. 8/9) eingerichtet. Weitere Ladesäulen sind in Planung und werden von Partnern aufgestellt, die sich am Aufbau einer Infrastruktur für Elektromobilität beteiligen.

Nachtanken Bei den öffentlichen Ladesäulen wurde auf eine möglichst einfache Bedienung Wert gelegt. Alle Säulen

besitzen die notwendigen Steckvorrichtungen, um das Laden der unterschiedlichen Elektrofahrzeuge ohne umständliche Adaptersysteme zu ermöglichen. Die Modelle: CEE rot 400 V/16A CEE blau 230 V/16A (auch als Campingstecker bekannt) Schuko 230 V/16A E-Mobility Stecker 400 V/32 A (von der Firma Mennekes als Normstecker für E-Fahrzeuge vorgeschlagen)

Bezahlen Über einen RFID-Chip authentifiziert sich der Benutzer an der Ladesäule und startet somit den Ladevorgang. Den Chip gibt es bei der Anmietung gleich automatisch und kostenlos dazu. Zum Beenden des Ladevorgangs muss sich die Person dann nur mit dem benutzten RFIDChip abmelden und anschließend den Stecker wieder aus der Ladesäule entfernen.

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D U R C H S A L LG Ä U M I T S T R O M VERMIETUNG Konditionen Die Preise für einen Tag Elektromobilität können bei den teilnehmenden Beherbergungsbetrieben und Tourismusämtern erfragt werden. Diese Partner bieten für die Dauer des Projektes auch Sonderaktionen zum Thema Elektromobilität an. Detaillierte Informationen erhalten Sie jeweils vor Ort.

Wichtige Rufnummern ADAC Hotline für Elektrofahrzeuge 08 00-2 32 23 47 Notarzt 19 222 Polizei 1 10 Taxi Füssen 0 83 62/62 22 oder /77 00

NAVIGATIONSSYSTEM CarPC für E-Fahrzeuge Hauptaufgabe des Projektes »eETour Allgäu« ist auch die Entwick-

lung eines speziellen, alltagstauglichen CarPC für E-Fahrzeuge. Jedes Fahrzeug wird zu Beginn des Flottenversuchs mit einer solchen Navigationstechnologie ausgestattet. Die Entwicklung ist Teil des Projektes, weshalb es anfangs nur eine Grundversion gibt. Der Prototyp wird von der Hochschule Kempten und weiteren Projektpartnern entwickelt und mit den Gästen im Allgäu getestet. Im Laufe des Projektes sollten dann nach und nach anhand der Nutzererfahrungen Verbesserungen und Erweiterungen stattfinden. Ein Navigationssystem für E-Fahrzeuge berücksichtigt bei der Routenberechnung neben der Topografie der Strecke auch den jeweiligen Ladezustand der Batterie. Das Ziel ist es zu errechnen, ob das jeweils gewünschte Ziel erreicht werden kann bzw. welche die energieoptimalste Route ist.


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Schon gewusst?

Comeback des Elektroautos Die allerersten Autos fuhren nicht mit Benzin, sondern wurden elektrisch betrieben. Eine erfolgreiche Weiterentwicklung blieb damals jedoch auf der Strecke. Heute sieht das anders aus. Die Franzosen waren die Ersten. Fünf Jahre bevor Benz und Daimler ihre »Motorwagen« vorstellten und zum Patent anmeldeten, präsentierte Gustave Trouvé 1881 auf der Elektrizitätsmesse in Paris ein Fahrzeug mit Elektromotor. Den dazugehörigen Blei-Akku hatte der französische Physiker Gaston Plante 1859 erfunden. Dieses Modell gilt heute als erstes Elektroauto der Welt. Die dreirädrige Konstruktion fuhr damals in etwa so schnell wie eine Pferdekutsche. 1900 präsentierte Ferdinand Porsche auf der Weltausstellung in Paris ein neuartiges Gefährt, das er im Auftrag eines Wiener Kutschwagenfabrikanten entworfen hatte: Der »Lohner-Porsche« verfügte über zwei 2,5 PS starke Motoren, die direkt in die Radnaben der Vorderräder integriert waren. Das hatte den Vorteil, dass weder ein energiefressendes Getriebe noch sonstige mechanische Elemente zur Kraftübertragung erforderlich waren. Auch für das Problem der geringen Reichweite hatte Porsche eine Lösung gefunden: Er kombinierte den Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor zu »Lohner-Porsche«, 1900 einem Hybridantrieb. Mithilfe eines Generators erzeugte der Benzinmotor Strom für die Batterie, die die Elektromotoren versorgte. Ein modernes Konzept – wie die heutige Nutzung zeigt. Elf Jahre später erfand der amerikanische Ingenieur Charles F. Kettering den elektrischen Anlasser für Verbrennungsmotoren, sodass das mühsame Ankurbeln wegfiel. Zum anderen gab es immer mehr Benzintankstellen, und Öl war damals noch billig. Eine geschickte Werbung leitete dazu einen Imagewandel ein: Die lauten Benziner standen plötzlich nicht mehr für Schmutz und Lärm, sondern für Kraft und Potenz. Der Markt für Elektroautos verlor bis 1920 so stark an Anteilen, dass die Produktion fast völlig zum Erliegen kam. Elektrisch angetriebene Fahrzeuge führten quasi nur noch ein Nischendasein, ohne Chance zum Durchbruch. Im Amsterdam der 70er-Jahren erregte noch mal ein Car-Sharing-Projekt (»Witcar«) mit Elektroautos Aufsehen: Die E-Mobile waren verteilt auf etliche Ladestationen in der Stadt. Mitglieder konnten sich jederzeit ein Fahrzeug ausleihen und es an irgendeiner der Ladestationen wieder abgeben. Der Feldversuch dauerte immerhin etliche Jahre, bevor man 1986 mangels Interesse aufgab. In unserer Zeit haben steigende Benzinpreise, neue Umweltschutzstandards sowie gewaltige Fortschritte in der Batterietechnologie den Elektroautos neuen Raum für eine Renaissance geschaffen. Diesmal könnte sich der Kreis schließen.

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D U R C H S A L LG Ä U M I T S T R O M

Flottenstandorte In den gelb unterlegten Orten befinden sich Anmietstationen und Partner von »eE-Tour-Allgäu«


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Ladestationen im Überblick

Standorte

Straße

Bad Hindelang Am Bauernmarkt Bad Wörishofen Bahnhofsplatz, im Parkhaus Füssen Kemptener Straße, vor Restaurant Olivenbauer Immenstadt Kirchplatz, gegenüber Kirche Kempten I Illerstr. 18, AÜW Tankstelle, nur zu den Öffnungszeiten Mo–Do 8–16, Fr 8–12 Uhr, Schlüssel für Ladesäule am Empfang erhältlich Kempten II Kottener Straße, bei Einfahrt Allgäuhalle Memmingen Allgäu Airport Memmingen, vor dem Terminal Nesselwang Von-Lingg-Straße, Parkplatz Alpspitzhalle Oberstaufen Am Parkplatz vor dem Bahnhof Oberstdorf Nebelhornstr. 53, GWO Parkplatz Schwangau Alpseestr. 2, neben Touristeninformation Sonthofen Bogenstraße, Parkplatz Alemannenplatz

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R E I S E -S E R V I C E

Spiel der Farben und Federn: Festtracht und Lederhose sind nicht nur schön anzusehen (hier eine Tracht aus Füssen). Sie sind der Inbegriff für alpenländisches Brauchtum.

NÜTZLICHES VON A BIS Z Es bieten sich der Allgäu Airport in Memmingen und der kleine Flughafen in Friedrichshafen an. Die nächsten internationalen Flughäfen befinden sich in München, Augsburg, Stuttgart, Innsbruck und Zürich. Von dort erreicht man das Allgäu schnell mit der Bahn. Der Airport Friedrichshafen am Bodensee ist besonders für Flüge von und nach Hamburg, Berlin, Frankfurt a. M., Köln/Bonn sowie Wien oder Graz hilfreich.

von Fahrrädern ist meist kostenlos. Viele Ferienorte bieten Pauschalarrangements an, die die Anreise per Bahn mit einer Busfahrkarte vor Ort beinhalten. Spezielle Wochenend- oder Familienangebote sind z.B. als Bayern-Ticket ab 28 € erhältlich. Die Fahrpläne der Deutschen Bahn findet man auf www.bahn.de. Infos zum Allgäu-Express unter Tel. 01 801 23-1 23-2 oder auf www.mobilmit-alex.de. Die Regionale Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu ist unter Tel. 0 83 22/9 67 70 zu erreichen.

Mit der Bahn

Mit dem Auto

Die Direktverbindungen aus ganz Deutschland ins Allgäu sind optimal. Von der Hauptstrecke München–Lindau–Zürich etwa fahren in Buchloe, Memmingen und Wangen stündlich Nahverkehrszüge, die im sogenannten Allgäu-Schwaben-Takt eingebunden sind. Die Mitnahme

Über die A 7 und A 96, die Bundesstraßen B 12 und B 19 sowie die Deutsche Alpenstraße B 308.

Anreise mit dem Flugzeug

Verkehrsverbindungen vor Ort Infos zu den Busverkehrslinien im Allgäu: Tel. 01 80-5 72 22 87. Private Buslinien gibt es in Hindelang (Tel.


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Nützliches von A bis Z 0 83 24 /9 32 30, www.wechs.net ) und zwischen Hörmoosalpe, Imberg und Steibis (www.oberstaufen.de). Der Sonthofener Reiseveranstalter »Komm mit« holt Sie mit dem Bus an der Haustür ab und transportiert auch Ski oder Bike (Tel. 0 83 21/67 10 30, www.komm-mitreisen.de).

LESENSWERTES Zeitschriften/ Bücher:

Bayerns beste Seiten, 100 meisterhafte Entdeckungsreisen; TRAVEL HOUSE MEDIA, München MERIAN Allgäu (Magazin); Jahreszeiten Verlag, Hamburg MERIAN aktiv Allgäu; 77 Ausflüge und Freizeittipps, TRAVEL HOUSE MEDIA, München Wanderführer Allgäu; Rother Verlag, München Zeitungen: Große Allgäuer Städte haben ihre eigene Lokalzeitung. Die größte überregionale Tageszeitung ist die »Augsburger Allgemeine«, gern gelesen wird auch die »Allgäuer Zeitung«, im Füssener Raum oftmals auch die »Süddeutsche Zeitung«.

TOURISMUSÄMTER Informationen zu den Regionen: Ferienregion Allgäu: Tel. 0 75 22/

7 42 11, www.ferienregion-allgaeu.de; Oberallgäu: Tel. 0 83 21/8 00 45 40, www.oberallgaeu.de; Westallgäu: Tel. 0 83 82/2 70-155, www.lindau-westallgaeu.org, www.westallgaeu.de; Ostallgäu: Tel. 0 83 42/91 13 13, www.tourismus-ostallgaeu.eu; Unterallgäu: Tel. 0 82 47/99 89 00, www.unterallgaeu-aktiv.de; Kleinwalsertal: Tel. 00 43 (0)55 17/ 5 11 40, www.kleinwalsertal.com; Tannheimer Tal: Tel. 00 43 (0)56 75/ 6 22 00, www.tannheimertal.com; Allgäu–Tirol: Tel. 0 83 42/91 14 55, www.vitalesland.com.

Interessante Infos und Anregungen auch unter: www.dein-allgaeu.de (mit Webcams für das aktuelle Wetter vor Ort) und Allgäu Marketing, Tel. 08 00/ 2 57 36 78 (täglich von 8–20 Uhr), www.allgaeu.info

WETTER / BERGWETTER Bergwetter Bayerische Alpen: Tel. 01 90 11/60 19 Bergwetterbericht des Deutschen Alpenvereins: Tel. 0 89/29 50 70, www.alpenverein.de Alpine Beratung Oberstdorf: Tel. 0 83 22/70 02 00, Alpine Beratung des Deutschen Alpenvereins: Tel. 0 89/29 49 40, www.alpine-auskunft.de

Mittelwerte

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AUG

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Nachttemperatur

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Klimatabelle (Quelle: Deutscher Wetterdienst, Offenbach)

Klimatabelle


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R E I S E -S E R V I C E WISSENSWERTES ZUM ALLGÄU Kulinarisches Die Allgäuer Küche ist geprägt von Gerichten der bayerischen und schwäbischen Regionen. Am bekanntesten sind die »Kässpatzen« oder »Käsknöpfle« (Spätzle sind lang, Knöpfle kurz und dick) mit viel geriebenem Käse und braun gebratenen Zwiebeln. Spätzle werden auch gerne mit Speckkraut, Kümmel und Schmalz zu Krautspätzle oder mit Spinat zu Spinatspätzle kombiniert, meist aber als Beilage zur Hauptspeise gereicht. Traditionelle Gerichte sind auch Krautkrapfen und »Buabaspitzle« (Schupfnudeln). Maultaschen serviert man in allen Variationen – mit Füllungen aus Brät, Fisch, Spinat oder Bärlauch, in der Suppe, gebraten oder als Beilage.

Regionale Produkte Die hochwertigen regionalen Erzeugnisse kann man im Allgäu auf Käsalpen, in Sennereien, Gärtnereien, Biohöfen, Imkereien und auf Wochenmärkten kaufen. Die Logos »von

hier«, »Das Beste aus der Region frisch auf den Tisch« oder »LandZunge« kennzeichnen Produkte aus der Region. »Allgäuer Alpgenuss« steht für Alpen, die ausschließlich Gerichte anbieten, die sie selbst produziert oder von zertifizierten Partnern in unmittelbarer Nähe gekauft haben. Info: www.allgaeueralpgenuss.de.

Allgäuer Käse Der einzige authentische Allgäuer Käse hat eine weißlich-gelbe, lackartige Schmiere, ohne eigentliche Rinde. Innen ist er halbfest und speckig, aber nicht klebrig. Sein Geschmack ist sehr pikant. Seine einzigen Zutaten sind Milch und Salz – dafür entwickelt er einen umso intensiveren Geruch! Man isst den Weißlacker in kleinen Stücken auf gebuttertem Brot. Dazu gibt es frische Radieschen und etwas Pfeffer, milde Zwiebeln, Salatgurke, Essig und Öl. Warm ist er eine ideale Ergänzung zu Allgäuer Kässpatzen. Erstmals hergestellt wurde der

Wird durch höheren Salzgehalt haltbar und schmackhaft: der Weißlacker.


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Wissenswertes zum Allgäu Weißlacker 1874 von den Wertacher Gebrüdern Josef und Anton Kramer. Ihr Ziel war, einen Backsteinkäse durch Erhöhen des Salz- und Fettgehalts haltbarer zu machen. 1876 erhielten die Kramers ein auf 15 Jahre begrenztes königliches Patent. Heute werden jährlich etwa 40 Tonnen Weißlacker produziert.

SPRACHE Auf den Mund geschaut Den einen Allgäuer Dialekt gibt es nicht. Vielmehr ist in der Region eine Reihe zum Teil ganz unterschiedlicher Mundart-Variationen zu hören. Die sprachliche Grenze trennt das Allgäu grob in eine schwäbische und eine alemannische Seite. Alemannen sind die Westallgäuer und die Oberallgäuer südlich von Immenstadt, der Rest zählt zu den Schwaben. Ein Beispiel für Allgäuer Dialekt, der für beinahe die gesamte Region gilt, ist die abgewandelte Endung von Substantiven: Handelnde Personen oder auch Geräte, die hochsprachlich auf »-er« enden, werden im Allgäu mit der Endung »-ar« versehen. Ein Maler ist demnach ein »Malar«, ein Hörnerschlitten ein »Hornar«. Eine deutliche sprachliche Abgrenzung gibt es zu den Bewohnern des angrenzenden Kleinwalsertals, die ihre Mundart zum Großteil aus ihrer alten Heimat, dem Oberwallis, mitgebracht haben. Zu allen anderen österreichischen Nachbarn sind die Grenzen hingegen fließend. Im vorderen Bregenzerwald wird nur geringfügig anders gesprochen als im Westallgäu, und auch zwischen Pfronten und dem Tannheimer Tal oder zwischen Füssen und dem Tiroler Raum um Vils und Reutte gibt es eine große sprachliche Nähe.

WIRTSCHAFT UND POLITIK Verwaltungseinheiten Oberallgäu

Etwa 150 000 Einw., zehn Naturschutzgebiete und 25 Landschaftsschutzgebiete. Ostallgäu

Etwa 134 000 Einw., bekanntestes Bauwerk sind die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Unterallgäu

Etwa 135 000 Einw., ausgewiesene Kurregion mit Kneippheilbädern und einer hohen Dichte von Kurorten. Westallgäu

Etwa 77 000 Einw., die Kreisstadt Lindau ist am Bodensee gelegen. Das Kreisgebiet gehört zum Westallgäuer Hügelland. Württembergisches Allgäu

Etwa 149 000 Einw., mit Teilen des Landkreises Lindau und Ravensburg sowie Altkreis Wangen.

Wirtschaft Das Allgäu empfängt jährlich über 3,6 Mio. Übernachtungsgäste. Der Dienstleistungsbereich stellt mit 64% (davon ca. 10,4 % Tourismus) den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt, gefolgt von 34,5 % im produzierenden Gewerbe. Dass das Allgäu auch ein beachtlicher Industriestandort ist, der zusammen mit dem Handwerk rund 35 % der Arbeitsplätze stellt, ist weniger bekannt; obwohl mittelständische Betriebe vorherrschen, gibt es weltweit operierende Großbetriebe und internationale Marktführer in Maschinenbau, Elektrotechnik und Nahrungsmittelverarbeitung. Die Milch- und Viehwirtschaft hat mit 1,5 % einen vergleichsweise kleinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt; die Nachfrage durch den Tourismus bietet jedoch gute Chancen in der regionalen Vermarktung.

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Füssen und die weltbekannten Schlösser ziehen in jedem Jahr Millionen Besucher in den Allgäuer Königswinkel. Die Kurstadt, mit den eingemeindeten Orten Hopfen am See, Bad Faulenbach und Weißensee, liegt am Kreuzungspunkt von »Romantischer Straße« und »Deutscher Alpenstraße« und bildet das Tor zu Touren ins Ostallgäu, Lech- oder Tannheimer Tal.


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Füssen und Hopfen am See Die alte Römerstadt Füssen wird vom blauen Band des Lechs umrahmt.

Füssen / Hopfen am See Vom Lech her zeigt sich Bayerns höchstgelegene Stadt von ihrer schönsten Seite. Man blickt auf das Hohe Schloss, die barocke Klosteranlage St. Mang und die historischen Dächer der Altstadt, umrahmt vom satten Grün der umliegenden Allgäuer Landschaft und der Kulisse der Königsschlösser. Das Wahrzeichen Füssens, das Hohe Schloss, war einst der Sommersitz der Fürstbischöfe von Augsburg, die von dort aus über beinahe fünf Jahrhunderte als Stadtherren agierten. Ihre zu Beginn des 16. Jahrhunderts vollendete Residenz wurde zu einer der größten spätgotischen Burganlagen Südbayerns ausgebaut. Heute beherbergt sie Bilder der Bayerischen Staatsgemäldesammlung und zeigt

wertvolle außergewöhnliche Illusionsmalereien an den Fassaden des Innenhofs. Direkt unterhalb des Hohen Schlosses befindet sich die Anlage des einstigen Benediktinerklosters St. Mang. Diese ist in jeder Hinsicht einen Besuch wert – entdeckt man doch hier auf Schritt und Tritt die überschäumende Lust an Dekoration und Farbigkeit, die der bayerische Barock zu bieten hatte. Schon wenige Kilometer außerhalb lädt die Landschaft zur ganzheitlichen Erholung ein. Gerade auch in Orten wie Hopfen am See findet der Gast eine hohe Kompetenz in Sachen Sport, Gesundheit und Wellness. Ab S. 18 finden Sie Tourentipps, die von Füssen aus gut zu erreichen sind, sowie eine Karte mit Reichweitenangaben (einfache Strecke) für Ihre Exkursionen mit dem E-Mobil.

Ka ufb eu ren Ke mp ten Len ge nw an g Ma rkt ob erd orf Ne sse lwa ng Oy -M itte lbe rg Pfr on ten Sc hw an ga u Vil s

Füs sen Ho pfe na .S ee Irs ee

Entfernungen (jeweils die kürzeste Strecke in km) zwischen den wichtigsten Orten der Region

Füssen

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20

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Hopfen a. See

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Kaufbeuren

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Kempten

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Lengenwang

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Marktoberdorf

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18

18

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Nesselwang

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14

14

5

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Oy-Mittelberg

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18

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Schwangau

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U N T E R W EG S R U N D U M F Ü SS E N / H O P F E N A M S E E

Wo Wasser zur Lebensart wird: Der romantische Hopfensee trägt nicht umsonst den Beinamen »Riviera des Allgäus«. Verantwortungsvoller Tourismus spielt hier eine große Rolle.

FLOTTENSTANDORTE UND VERMIETSTATIONEN Bio- und Wellnesshotel Eggensberger Verantwortungsbewusster Umgang mit Mensch und Natur – das ist der Grundsatz der Familie Eggensberger. Ganz in diesem Sinne unterstützt die Familie – ebenso wie die nachfolgenden Hotels bzw. Beherbergungsbetriebe rund um Füssen bzw. Hopfen am See – das Projekt »eE-Tour Allgäu«. Das vielfach ausgezeichnete Bio- und Wellnesshotel am Südhang über dem Hopfensee ist das erste EU-zertifizierte Bio-Hotel im Allgäu. Alle Nahrungsmittel kommen direkt vom Bio-Bauernhof, und auch bei der Energieversorgung wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Enzensbergstr. 5, Hopfen a. See; Tel. 0 83 62/9 10 30; www.eggensberger.de

Camping Hopfensee Hier sprechen wir nicht von einem normalen Campingplatz, sondern

von einem Ort, der heute, 56 Jahre nach seiner Gründung, fünf Sterne trägt und sich mit einer besonderen Infrastruktur, erstklassigen Kursowie Wellnessangeboten etabliert hat: Sauna, Dampfbad, Hallenbad, Meditationskurse – gerade für Familien ist das eine perfekte Möglichkeit, gesunde Ferien zu verbringen. Hier ergibt sich eine harmonische Verbindung von Sport- und Freizeitspaß direkt am Wasser, im Wechsel zwischen Bewegung und geistiger Anregung einerseits, Ruhe und Entspannung andererseits. Fischerbichl 17, Hopfen a. See; Tel. 0 83 62/91 77 10; www.campinghopfensee.de

Hotel Gästehäuser Hartung Ein idealer Ort rund ums Jahr. Direkt am See gelegen, bietet sich dem Urlauber bei allen Kurbehandlungen, in der Alpensauna oder bei einer klassischen Massage immer wieder die herrlichste Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Das familiär geführte Haus überzeugt auch durch


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Flottenstandorte und Vermietstationen – Veranstaltungen hohe Kompetenz, aufmerksamen Service und gepflegte Gastlichkeit. Uferstr. 31 und 32, Hopfen a. See; Tel. 0 83 62/9 15 45; www.hartungam-see.de

Kaiser-Maximilian-Platz 7; Tel. 0 83 62/93 98 0; www.hotelhirsch.de; Jan.–März Di–So ganztägig, März–Jan. Mo–So ganztägig, 24. Dez. geschl.

EINKAUFEN

Hartungs Hoteldorf

Sennerei Lehern

Qual der Wahl: Entweder man mietet sich im Haupthaus ein und hat alle Kurangebote unter dem eigenen Dach, oder man bezieht eines der gemütlichen Ferienapartments (für 1 bis 6 Personen) in den Häusern rund ums Zentrum der Anlage oberhalb des Hopfensees. So oder so ist man bestens an die Wellnessabteilung oder Reha-Einrichtungen des Hoteldorfs angebunden und genießt eine Reihe von Freizeitangeboten, zum Beispiel das Programm des eigenen Reiterhofs. Und das alles vor der traumhaften Kulisse der Königsschlösser.

Die 1890 gegründete Käsalp gehört heute zu einer Erzeugergenossenschaft, die aus der Rohmilch ansässiger, nur mit Gras und Heu gefütterter Tiere Allgäuer Bergkäse von mild bis würzig produziert. Zum Käseladen gehört auch ein kleines Café (mit großartigem Käsekuchen). Außerdem sind Führungen durch den Schaubetrieb möglich.

Enzensbergst. 20, Hopfen a. See; Tel. 0 83 62/5 05 50; www.hartungshoteldorf.de

Als Wiege des europäischen Lauten- und Geigenbaus bietet Füssen jedes Jahr anspruchsvolle Unterhaltung für Musikliebhaber und -kenner. Konzerte, Meisterklassen und Workshops bereichern das Programm, dessen Spektrum von Kammermusik, Gesang bis Jazz und World Music reicht. Die sogenannten »Fürstensaalkonzerte« (ab 2011 »Kaisersaalkonzerte«) finden 2010 im Hohen Schloss statt: In bewährter Weise stehen klassische Konzerte sowie moderne Kammermusik und Jazz auf dem Programm, dargeboten von Spitzenmusikern mit internationalem Renommee. Für den Besuch im Rittersaal des Hohen Schlosses empfiehlt sich, auf dem Parkplatz P 3 (Morisse-Parkplatz) zu parken, nur ca. 10 Minuten entfernt.

TOURISMUSBÜRO Füssen Tourismus und Marketing Kaiser-Maximilian-Platz 1; Tel. 0 83 62/93 85 0; www.fuessen.de

EINKEHRTIPPS Restaurant Hirsch Das Auge isst mit, so sagt man. In dieser Umgebung kann man sich kaum auf das exzellente Essen konzentrieren, so viel gibt es zu sehen. Das im Jugendstil erbaute Haus ist mit Antiquitäten eingerichtet und bietet in verschiedenen Räumlichkeiten – von der Königsstube zum Weißen Zimmer – Platz für Gesellschaften oder uriges BiergartenAmbiente. Auf der Speisekarte sind Allgäuer Spezialitäten und leichte moderne Gerichte zu finden.

Lehern 158, Hopferau; Tel. 0 83 62/ 75 12; www.sennerei-lehern.de; tgl. 8–18 Uhr

VERANSTALTUNGEN »Festival vielsaitig«

Diverse Spielorte; Aug./Sept.; www.festival-vielsaitig.fuessen.de; www.stadt-fuessen.de

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U N T E R W EG S R U N D U M F Ü SS E N / H O P F E N A M S E E Hier finden Sie 10 Ausflüge nach Distanz zum Ausgangsort sortiert sowie Angaben zur ungefähren Dauer einer Besichtigung bzw. Tour: Schwangau Ausflug auf den Tegelberg Dauer: Tagesausflug Entfernung: ca. 3,5 km Tour 1:

Der hervorgehobene Teil der Landkarte entspricht in etwa dem Reichweitenradius, den die E-Mobile von dem Flottenstandort aus mit einer Batterieladung bewältigen.

Pfronten Heu-Erlebnistag Dauer: variabel Entfernung: ca. 14,7 km Tour 2:

Pfronten-Kappel Waldseilgarten Höllschlucht Dauer: Tagesausflug Entfernung: ca. 16,1 km Tour 3:

Tour 4: Nesselwang Alpspitze Dauer: ca. 4–5 Std. Entfernung: ca. 20,2 km Wertach Allgäuer Gebirgskellerei Dauer: beliebig Entfernung: ca. 28,4 km Tour 5:

Tannheimer Tal Wanderrevier Dauer: beliebig Entfernung: ca. 33,2 km Tour 6:

Bad Hindelang / Oberjoch Sebaldweg Dauer: ca. 3–4 Std. / beliebig Entfernung: ca. 39 km Tour 7:

Kaufbeuren Sehenswürdigkeiten und Museum Dauer: Tagesausflug Entfernung: ca. 40,1 km Tour 8:

Kempten Fürstäbtliche Residenz Dauer: ca. 1 Std. Entfernung: ca. 43,8 km Tour 9:

Kloster Irsee Bildungsund Kulturstätte mit Brauereigasthof Dauer: beliebig Entfernung: ca. 48 km Tour 10:

Erläuterung der Symbole im Quickfinder

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Restaurant Museum Wandern, Spazieren E-Tankstelle Besichtigung Tipps für Kids Sport & Fitness Freizeit-/Activitypark Shopping für Regentage


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Füssen /Hopfen am See und Umgebung

Kaufbeuren 42 km Schongau 40 km Peiting 35 km

Wildpoldsried 47 km

Hohenpeißenberg 42 km

Kempten 46 km Bad Bayersoien 35 km Rettenberg 46 km

Füssen Oberjoch 45 km

Reutte 22 km

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TOUR 1 SCHWANGAU

Auf den Spuren von König Ludwig II. Ludwig liebte den Ausblick auf das Füssener Land und den silbern glitzernden Bannwaldsee; mehrmals im Jahr besuchte er die königliche Jagdhütte auf dem Tegelberg. Heute fahren die meisten Besucher mit der Kabinenbahn auf den Gipfel. Ludwig dagegen ritt vom Pöllattal über den »Ahornreitweg« hinauf. Die rund 3 km lange Strecke ist nicht nur ein interessanter Naturlehrpfad, sondern auch eine sehr lohnende, stellenweise anspruchsvolle, aber bestens markierte Abstiegsroute für

Trittsichere mit gutem Schuhwerk. Rund zweieinhalb Stunden benötigt man für den Abstieg vom Gipfel zur Forststraße im Pöllattal; dabei überwindet man einen Höhenunterschied von 900 m. Im Berggasthaus Bleckenau kann man sich stärken, bevor es mit dem Bus zur Haltestelle »Jugend« bei der Marienbrücke geht. Steht das Auto an der Talstation der Tegelbergbahn, wandert man durch die wilde Pöllatschlucht an der Gipsmühle vorbei zurück zum Parkplatz.

Heute sind nur noch Schusters Rappen auf dem »Ahornreitweg« unterwegs.

13 Was: mit der Bergbahn auf den Tegelberg, Abstieg über den Ahornreitweg Wo: 87645 Schwangau, Tegelbergbahn-Talstation, Tegelbergstr. 33 Wann: Juni–Okt.

Essen & Trinken: Berggasthaus Bleckenau, Tel. 0 83 62/8 11 81, tgl. 9–18 Uhr, BleckenauBus: tgl. 9, 11, 13 und 15.30 Uhr von der TouristInfo in Schwangau zur

Bleckenau, letzte Talfahrt 17.30 Uhr Web: www.berggasthausbleckenau.de


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TOUR 2 PFRONTEN

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Im würzigen Heu schläft man weich und warm. Besonders für Kinder ein schönes Erlebnis.

Tag und Nacht im Heu Der Kurort Pfronten setzt auf die heilklimatischen Aspekte seiner Bergwiesen. Die »Pfrontener Heukur« ist eine therapeutische Anwendung, die es in sich hat: Dank der im Bergwiesenheu enthaltenen Heilkräuter stellt das »Heuliegen« im Allgäu ein uraltes, bewährtes Hausund Heilmittel bei Gliederreißen, Rheuma, Gicht und Hexenschuss dar. Seine heilsame Wirkung ist die Grundlage der Pfrontener Heukur, bei der man in feuchtwarme Heuwickel eingepackt wird; die darin enthaltenen Heilkräuter stammen von den Bergwiesen auf über 1000 m Höhe. Mehr erfährt man auf dem Bergwiesenlehrpfad zwischen Kappel und Röfleuten sowie im

Pfrontener Heumuseum. Im Restaurant Bergpanorama kann man dann ein köstliches Heumenü genießen; das Bergkräuterheu wird dabei zum Würzen verwendet. Ein wunderbares Erlebnis ist auch die Übernachtung im Heustadel nach einer geführten Tour (Termine auf Anfrage, ab ca. 3 Personen). Zunächst wandert man gemeinsam auf den Berg, holt sich dabei rote Wangen und einen Bärenhunger. Dann kehrt man ein zum Schlemmen in einer urigen Berghütte und kuschelt sich nach einem kurzen Nachtspaziergang mit dem Schlafsack tief ins duftende Heu aus über 80 Kräutern und Gräsern. Nach dem Frühstück geht’s dann wieder hinab ins Tal.

12390 Was: Heukur, Themenpfad, Heumuseum und Übernachtung im Heustadel Wo: 87459 Pfronten Wann: April/Mai–Okt.; Näheres bei der TouristInfo, Vilstalstr. 2,

Tel. 0 83 63/6 98 88 Essen & Trinken: HotelRestaurant Bergpanorama, Röfleuter Weg 14, PfrontenWeißbach, Tel. 0 83 63/ 91 19 10 Web: www.pfronten.de,

www.freudig.de Sonstiges: Heustadelübernachtung: Mitte Jan.– März, ca. 110 ™ inkl. Frühstück, mind. 3–4 Pers., Anmeldung unter Tel. 0 83 63/53 64


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TOUR 3 PFRONTEN-KAPPEL

Hochstimmung in den Baumwipfeln Einer der ersten Hochseilgärten des Allgäus ist der Waldseilgarten Höllschlucht in Pfronten mit acht Parcours und 75 unterschiedlichen Herausforderungen. Man kann auf der Seilrutsche einen Bach überqueren, über schwankende Baumstämme balancieren oder an Seilnetzen hochkrabbeln wie eine Spinne im Netz. Nachts lockt ein Abenteuer unterm Sternenhimmel: Auf Holzpodesten zwischen den Bäumen können Paare und Familien mit Kin-

dern in 7 m Höhe die Nacht wie Tarzan und Jane verbringen. Ein echtes Highlight ist die Übernachtung im »Portaledge«, einer frei hängenden Plattform mit Zeltdach. Das »schwebende Bett« ist an dicken Ästen großer Bäume aufgehängt; rauf und runter geht’s mit dem Seil. Noch mehr Nervenkitzel verspricht die Übernachtung an einer senkrechten Felswand in 100 bis 300 m Höhe – trotz Betreuung rund um die Uhr nur etwas für Schwindelfreie.

190q Was: Klettern und Übernachten im Hochseilgarten Wo: 87459 Pfronten-Kappel, Bürgermeister-FranzKeller-Straße, Tel. 0 83 63/ 9 25 98 96 Wann & wie viel: Ostern–

Okt.; Waldseilgarten ca. 21 ™, Übernachtung auf dem Podest 125 ™, im Portaledge am Baum 250 ™, in der Steilwand 890 ™ Essen & Trinken: Burghotel Falkenstein, Auf dem

Falkenstein 1, Tel. 0 83 63/ 91 45 40 Web: www.waldseilgartenhoellschlucht.de, www.burg hotel-falkenstein.de


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T O U R 4 N E SS E LW A N G

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Hoch hinaus zum Gipfelschmaus Nesselwang liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A7 zwischen Kempten und Füssen im Ostallgäu. International bekannt wurde die Gemeinde als Heimat des mehrmaligen Biathlon-Olympiasiegers Michael Greis. Der Luftkurort unter der Alpspitze bietet im Winter ein schönes Familienskigebiet. Im Sommer ist die Region um Nesselwang ein Wanderrevier mit Sommerrodelbahn, urigen Alphütten und leicht erreichbaren Gipfelzielen, allen voran Alpspitze (1575 m) und Edelsberg (1630 m). Eine schöne, rund drei Stunden reine Gehzeit beanspruchende Wanderung zum Alpspitzgipfel, dem Nesselwanger Hausberg, führt vom Alpengasthof Sonnenbichl an der Talstation der Alpspitzbahn zum Wasserfall im Spitzbachteltal, an dessen Seite man über Treppen aufsteigen kann. An der ersten Wegkreuzung empfiehlt sich ein kurzer Abstecher von zehn Minuten zur Ruine Nesselburg. Danach geht’s weiter bis zur nächsten Weggabelung. Dort führt ein Weg nach links über die Untere Alp zur Wallfahrtskirche Maria Trost, ein anderer nach rechts zur Mittelstation der Alp-

spitzbahn und zur Kronenhütte. Wir folgen dem beschilderten, teils steilen Weg zum Sportheim Böck und gelangen hinauf zur »Mountain Lodge« des Sportheims. Von hier kann man in etwa 20 Minuten die Alpspitze besteigen; der Weg führt an der Bergstation der kleinen Sesselbahn vorbei zum Gipfel. Danach steigt man ab zur Bergstation oder wandert zur Sommerrodelbahn, mit der man dann ins Tal hinuntersaust. Wer’s gemütlicher mag, steigt ab zur Kronenhütte, gönnt sich dort köstliche Kässpatzen und wandert anschließend hinab ins Tal, wo Unermüdliche vielleicht noch das ABC-Erlebnisbad zum Relaxen aufsuchen. Das »Alpspitz-Badecenter« mit beheizten Becken, Natursee und Sauna ist bei jedem Wetter ein Vergnügen.

Einfach köstlich: Allgäuer Kässpatzen.

13 Was: Bergwandern, Sommerrodeln Wo: 87484 Nesselwang Wann: Bergwandern: Mai–Okt.; Sommerrodelbahn: Betriebszeiten im Internet oder am Info-

Tel. 0 83 61/7 71 Essen & Trinken: Sportheim Böck, »Mountain Lodge«, Tel. 0 83 61/31 11, (Mi–Mo); Berggaststätte Kronenhütte, Tel. 0 83 61/ 31 70, (Mi–So), etwas

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unterhalb der Mittelstation gelegen Web: www.nesselwang.de, www.alpspitzbahn.de Sonstiges: Tourist-Info, Lindenstr. 16, 87484 Nesselwang, Tel. 0 83 61/92 30 40


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T O U R 5 W E RTA C H

Berühmt und berüchtigt Nur wenige Kilometer von Oy-Mittelberg entfernt liegt Wertach, Geburtsort des berühmten Schriftstellers W. G. Sebald (s. Tour 7, S. 26) sowie Entstehungsort des »Weißlackers«, einer der bekanntesten und wegen ihres Duftes berüchtigtsten Allgäuer Käsesorten (s. Allgäuer Küche, S. 12). Mitten im Ort befindet sich die Allgäuer Gebirgskellerei, wo man Donnerstagnachmittags die fein ausgebauten Gebirgsweine verkosten und

kaufen kann: Der Allgäuer Gebirgskräuterwein duftet und schmeckt nach dem Heu einer kräuterreichen, sonnigen Bergwiese. Intensiv ist auch das Duft- und Geschmackserlebnis beim Löwenzahnblütenwein, der zusammen mit einem mild-würzigen Allgäuer Bergkäse eine wunderbare, stimmige Allianz eingeht. Und wer den Weißlacker zusammen mit dem edlen, fruchtig-süßen Erdbeerwein verkostet, wird überrascht sein, wie wunderbar diese Kombination harmoniert. Ideal ist die Verbindung einer schönen Wanderung, etwa zur Alpenrosenblüte aufs Wertacher Hörnle, mit einem Picknick. Dazu passt dann bestens Allgäuer Gebirgswein, knuspriges Brot, Obst und Käse von der Wertacher Bergbauernsennerei oder von der Alpe Kematsried am Oberjoch. Eine kulinarische Entdeckungsreise mit drei- bis vierstündiger Weinprobe und diversen heimischen Käse-, Wurst- und Brotsorten ist nach Terminvereinbarung ab acht Personen möglich.

Allgäuer Picknick: Löwenzahnblütenwein mit Bergkäse.

16we Was: Blüten-, Beerenund Fruchtweinprobe Wo: 87497 Wertach Allgäuer Gebirgskellerei, Grüntenseestr. 12, Tel. 0 83 66/98 85 15 Wann: Do 16.30–18.30 Uhr

Essen & Trinken: Sennerei Wertach, Kramerstr. 2, Tel. 0 83 65/12 42, Führung Di 16 Uhr mit Käseverkostung, Tel. 0 83 65/ 13 33; Alpe Kematsried, Ornachstr. 31, 87541 Ober-

joch, Tel. 0 83 24/73 65 Web: www.allgaeuer-gebirgs kellerei.de, www.wertach.de, www.alpe-kematsried.de Sonstiges: Tourist-Info, Rathausstr. 3, Tel. 0 83 65/ 70 21 99


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T O U R 6 TA N N H E I M E R TA L

Auch für das E-Bike ideal: Radfahrer erobern das Tannheimer Tal.

Aktiv durchs Tannheimer Tal Im Tannheimer Tal gibt es ein großes Wegenetz, das leichte Spaziergänge in der Ebene, mittelschwere Touren auf Panoramawegen und spektakuläre Gipfeltouren erschließt. Kletterer finden an den Felswänden von Gimpel, Roter Flüh und Hochwiesler alpine Sportkletterrouten. Weit weniger bekannt ist, dass sich das Tannheimer Tal auch für Radtouren bestens eignet. Radwanderer genießen den weitgehend flachen Radweg im Tal, der durch bunte Wiesen abseits der Straße führt, oder radeln über

das sanft ansteigende Mautsträßchen, das tagsüber für Autos gesperrt ist, zum Vilsalpsee. Für anspruchsvolle Biker gibt es elf Routen, die vom Land Tirol freigegeben und einheitlich beschildert wurden. Rennradlern steht durch die Verbindung mit den angrenzenden Regionen ein riesiges Tourennetz zur Verfügung. Eine Rad- und Mountainbikekarte mit Streckenlängen, Höhendifferenzen und Schwierigkeitsgraden ist in allen örtlichen Tourismusbüros erhältlich.

1 30 Was: Wandern und Radfahren im Tannheimer Tal Wo: A-6675 Tannheim Wann: Mai–Nov. Essen & Trinken: Kulinarische Spezialitäten der Region gibt’s im Tal und

auf 31 bewirtschafteten Hütten; Infos hält der Tourismusverband, Oberhöfen 110, A-6675 Tannheim, Tel. 00 43 56 75/6 22 00, bereit. Im Restaurant »Via Mala« des Fünf-

Sterne-Hotels »Liebes Rot Flüh« speist man am rauschenden Wildbach; Tel. 00 43 56 75 / 6 43 10. Web: www.tannheimer tal.com, www.bike.tirol.at, www.rotflueh.com

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TOUR 7 BAD HINDELANG/OBERJOCH

Die Litera-Tour W. G. Sebald, der renommierte Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, wurde 1944 in Wertach geboren. Nach dem Abitur verließ er das Allgäu, studierte Germanistik und arbeitete später als Dozent an der Universität von Norwich in Großbritannien. Mit seinem Buch »Schwindel. Gefühle« wurde er 1990 international bekannt. Darin verar-

beitet er Kindheitserinnerungen und beschreibt den rund 11 km langen Weg vom Oberjoch über die Sorgalpen nach Wertach. Nach Sebalds tödlichem Autounfall 2001 ließ seine Heimatgemeinde den »Sebaldweg« anlegen, an dem sechs Edelstahlstelen Textpassagen von Sebalds Wegbeschreibung zitieren. Der Themenweg führt von der ehemaligen Grenzstation zwischen Oberjoch und Tannheimer Tal bis zu Sebalds Geburtshaus in Wertach. Unterwegs passiert man die ersten beiden Stelen im Alpsteigtobel, die dritte Stele an der Krummenbacher Kapelle, die vierte bei der vorderen Sorgalpe, die fünfte im »Engen Plätt« und die sechste in der Alpenstraße, kurz vor Sebalds Geburtshaus. Rückkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

13 Was: Wanderung mit literarischen Stationen Wo: 87541 Bad HindelangOberjoch Wann: Mai–Okt. Essen & Trinken: Gasthaus Krone, Unterjoch,

Tel. 0 83 24/98 20 10; Vordere Sorgalpe, Tel. 0 83 65/3 68; Pfeiffermühle, Tel. 0 83 65/7 99 39 Web: www.wertach.de/ infos/der-sebald-weg, www.oberjoch.de

Sonstiges: Infos erteilen die Tourismusbüros in 87497 Wertach, Rathausstr. 3, Tel. 0 83 65/70 21 99, und in 87541 Bad Hindelang, Am Bauernmarkt 1, Tel. 0 83 24/89 20.


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TOUR 8 KAUFBEUREN

Mittelalterliche Gemäuer Den Fünfknopfturm, das Wahrzeichen Kaufbeurens, kann man zwar nicht besteigen, aber gleich nebenan hat man auf der gut erhaltenen Wehrmauer einen herrlichen Blick auf die Altstadt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung schließt stolze Bürgerhäuser und drei Kirchen mit wertvollen Kunstschätzen ein. Wer in die Geschichte eintauchen will, kann an einer der Stadtführungen teilnehmen. Zu den Sehenswürdigkeiten Kaufbeurens gehören das Geburtshaus der heiliggesprochenen Ordensfrau Crescentia, das Wohnhaus von Jörg Lederer, dem berühmten Holzbildhauer der Spätgotik, und das Rathaus, das ursprünglich im Stil der Neurenaissance erbaut und nach einem Brand 1960 umgestaltet wurde. Das Stadtmuseum zählt zu den ältesten Museen Schwabens und zeigt neben Exponaten der Stadtund Regionalgeschichte auch Teile aus dem Nachlass des Schriftstellers Ludwig Ganghofer. Schwerpunkt des Feuerwehrmuseums ist die Brandschutzgeschichte ab dem 19. Jahrhundert samt Luftschutz-

Der Fünfknopfturm, 1420 erbaut, war im Mittelalter Sitz der Feuerwache.

keller aus dem Zweiten Weltkrieg. Das weithin bekannte Puppentheatermuseum präsentiert Drehorgeln, Musikapparate und historische Plakate, Papiertheater, Puppenspiele sowie Musik und Tänze aus Indien, Birma, Sri Lanka und Thailand.

1269e Was: Rundgang durch die Altstadt Wo: 87600 Kaufbeuren Tourist-Info: KaiserMax-Str. 1, Tel. 0 83 41/ 4 04 05; Stadtmuseum: Kaisergässchen 12–14,

geschl. bis 2011, Tel. 0 83 41/45 66; Feuerwehrmuseum: Am Graben 20, April–Dez. 1. Sa/Monat 10– 12.30 Uhr; Puppentheatermuseum: Ludwigstr. 41a, Do–So 10–12, Do–Sa auch

14.30–17 Uhr, Tel. 0 83 41/ 1 41 21 Essen & Trinken: Café am Fünfknopfturm, Afraberg 7, Tel. 0 83 41/9 66 56 42 Web: www.kaufbeuren.de

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T O U R 9 K E M PT E N

Der Thronsaal, in dem einst die Fürstäbte Hof hielten, ist weitgehend original erhalten.

Fürstliche Pracht und sakraler Prunk Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Fürstäbtlichen Stiftsstadt Kempten gehört zweifellos die Fürstäbtliche Residenz – eine barocke Doppelhofanlage, die zwischen 1651 und 1674 von den Baumeistern Michael Beer und Johann Serro errichtet wurde. Heute beansprucht zwar das Amtsgericht den größten Teil des Gebäudes, doch die prunkvollen Räume, die einst der Repräsentation

dienten, können besichtigt werden. Das Vor- und Audienzzimmer sowie das Tag- und Schlafzimmer sind im Übergangsstil zwischen Barock und Rokoko gehalten, während der Festsaal eine in Süddeutschland einmalige Rokokoausstattung von Künstlern des Wessobrunner Kreises besitzt. Das Tonnengewölbe des Festsaales ziert ein Deckenfresko von Franz Georg Hermann, das die Verherrlichung des Fürststifts thematisiert.

1 Was: Besichtigung der Fürstäbtlichen Residenz Wo: 87435 Kempten, Am Residenzplatz, Eingang West Wann: Führungen April– Sept. Di–So 9–15.45 Uhr,

Okt. 10–16 Uhr, Nov.– März Sa 10–16 Uhr, jeweils alle 45 Min; Sonderführungen nach Anmeldung beim Heimatverein Kempten, Tel. 08 31/5 40 67 50

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Essen & Trinken: Ausgezeichnete Kuchen-, Eisund Tortenspezialitäten gibt’s gleich gegenüber im Residenzcafé. Web: www.kempten.de


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TOUR 10 IRSEE

Ein Genuss für alle Sinne Das Kloster Irsee ist mehr als eines der kulturhistorischen Glanzlichter des Allgäus. Die weitläufige Anlage, wenige Kilometer nordöstlich von Kaufbeuren, umfasst das Schwäbische Bildungs- und Kulturzentrum, einen Klostergarten mit Kirche, Galerie, Kleinkunstbühne und einen gemütlichen Braugasthof mit Biergarten. Bereits im frühen Mittelalter wurde in Irsee Bier gebraut. Die natürlichen örtlichen Gegebenheiten, das Zusammenspiel von Hopfen und Malz, verbunden mit der Klosterbrauregel »lang und kühl« beachteten die Mönche genau. Daraus resultiert eine ganz besondere Biersorte, für die so mancher Gast von weit her anreist, um sie vor Ort zu kosten. Die Bedeutung des Klosters, beginnend mit dem theologischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Wirken der Mönche im Mittelalter, setzt sich in der Gegenwart fort. Bildung, Kunst, Kultur, Musik, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

haben hier einen hohen internationalen Rang gewonnen. Einen besseren äußeren Rahmen als das barocke frühere Benediktinerkloster kann man sich nicht vorstellen. Ein Ausflug, dessen kulinarische Mitte sich um eine Einkehr im Braugasthof (mit Brauereimuseum) drehen könnte, lässt sich durch den Besuch eines der im Kloster übers Jahr laufend stattfindenden Musikoder Kulturveranstaltungen kombinieren. Zu den jährlichen Highlights zählen »Klang & Raum« als internationales Festival für Alte Musik, das Autorentreffen »Irseer Pegasus« und der Schwäbische Kunstsommer »kunst leben«.

Irsee: musisches und geistiges Zentrum im Ostallgäu.

1679e Was: Einkehr und Besuch der Bildungs- und Kulturstätte Kloster Irsee Wo: 87660 Irsee Wann: ganzjährig, Programminfos unter Tel. 0 83 41/9 06 00

Essen & Trinken: Irseer Klosterbräu, tgl. 10–23 Uhr, warmes Essen bis 22.30 Uhr, Tavernbiergarten, So und Feiertage ab 11 Uhr, Selbstbedienung Web: www.kloster.

irsee.de, www.irsee.com, www.irsee.de/altbau/ Sonstiges: Museumsführungen ca. 1,5 Std., 5 ™ inkl. Bierprobe, nach Anmeldung; Tel 0 83 41/ 43 22 60

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ANHANG

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Quickfinder – alle Ausflugstipps auf einen Blick Tipp Seite Ort 1 2 3 4 5 6 7

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Ausflugstipp

Schwangau Pfronten Pfronten-Kappel Nesselwang Wertach Tannheimer Tal Bad Hindelang/ Oberjoch Kaufbeuren Kempten Irsee

Jahreszeit

Ahornreitweg am Tegelberg Heu-Erlebnistag Waldseilgarten Höllschlucht Wanderung zur Alpspitze Allgäuer Gebirgskellerei Wander- und Radrevier Sebaldweg Sehenswürdigkeiten und Museen Fürstäbtliche Residenz Kloster und Braugasthof

Juni–Okt. ganzjährig Ostern–Okt. Mai–Okt. ganzjährig Mai–Nov. Mai–Okt. ganzjährig ganzjährig ganzjährig

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*Achtung: Ladesäulen befinden sich nicht immer direkt am Ausflugsziel; Standorte s. Seite 9

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eE-Tour_Fuessen-Hopfen 30.08.10 11:43 Seite 32

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ANHANG

Orts- und Sachregister A Ahornreitweg 20 Allgäuer Gebirgskellerei 18, 24 Alpe Kematsried 24 Alpengasthof Sonnenbichl (R) 23 Alpenrosenblüte 24 Alpenstraße 26 Alpspitze 18, 23 Alpspitzbahn 23 Alpspitzbadecenter 23 Alpsteigtobel 26 B Bad Hindelang 18, 26 Bannwaldsee 20 Batterietechnik 4 Berggasthaus Bleckenau (R) 20 Berggaststätte Kronenhütte (R) 23 Bergwiesenlehrpfad Kappel – Röfleuten 21 Bio- und Wellnesshotel Eggensberger (H) 16 Burghotel Falkenstein (H, R) 22 C Café am Fünfknopfturm (R) 27 Camping Hopfensee 16 E E-Bikes 4, 25

Edelsberg 23 Enges Plätt 26 F Fahrzeugflotte 4 Flottenstandorte 16 Fünfknopfturm 27 Fürstäbtliche Residenz 18, 28 Füssen 4, 9, 14, 15, 19, 23 G Ganghofer, Ludwig 27 Gasthaus Krone (R) 26 Gimpel 25 Greis, Michael 23 H Hartungs Hoteldorf (H) 17 Heustadelübernachtung 21 Hochwiesler 25 Hohes Schloss 15 Hopfen am See 14 Hopfensee 14 Hotel Gästehäuser Hartung (H) 16 Hotel-Restaurant Bergpanorama (H, R) 21 I Irsee 18, 29 Irseer Klosterbräu 29 K Kappel 21, 22 Kaufbeuren 18, 19, 27

PROJEKTLEITUNG Verónica Reisenegger veronica.reisenegger@travel-house-media.de REDAKTION Birgit Chlupacek GESTALTUNG UND SATZ Mustafa Kücükballi; Kreativsatz Nadine Thiel KARTEN MERIAN-Kartographie DRUCK UND BINDUNG AZ Druck- und Datentechnik Kempten TEXTE Gaby Funk, Birgit Chlupacek BILDNACHWEIS Cover, S. 2, 4, 5, 16 Ralf Lienert; S. 7 Porsche AG; S. 10, 14 Füssen Tourismus und Marketing; S. 12 StMELF, www.food-from-bavaria.de; S. 20 imago/imagebroker; S. 21 Tino Freudig, Agentur für Bergsport, S. 23 vario images, S. 24 Moritz Hoffmann; S. 25 TVB Tannheimer Tal; S. 26 Touristinfo Wertach; S. 27 ALIMDI.NET/ Katja Kreder; S. 28 Stadt Kempten; S. 29 H-R Flugbild, Oberstdorf Umschlag hinten: imago / imagebroker; Moritz Hoffmann; TVB Tannheimer Tal; Ralf Lienert Alle weiteren Bilder: MERIAN-Archiv oder Pressematerial

Kempten 18, 19, 23, 28 Kloster Irsee 18, 29 König Ludwig II. 20 Krummenbacher Kapelle 26 L Ladestationen 5, 8/9 Lech 14, 15 Lederer, Jörg 27 Liebes Rot Flüh (H) 25 M Mountain Lodge 23 N Navigationssystem 6 Nesselwang 18, 23 O Oberjoch 18, 19, 24, 26 Oy-Mittelberg 24 P Pfeiffermühle 26 Pfronten 18, 21, 22 Pfrontener Heukur 21 Pfrontener Heumuseum 21 Pöllatschlucht 20 Pöllattal 20 Portaledge 22 R Restaurant Hirsch (R) 17 Residenzcafé (R) 28 Romantische Straße 14 Rote Flüh 25 Ruine Nesselburg 23

S Schwangau 18, 20 Sebald, W. G. 24, 26 Sebaldweg 18, 26 Sennerei Lehern 17 Sennerei Wertach 24 Spitzbachteltal 23 Sorgalpen 26 Sportheim Böck (R) 23 St. Mang 15 T Tannheimer Tal 14, 18, 25, 26 Tavernbiergarten 29 Tegelberg 18, 20 Tegelbergbahn 20 Thronsaal 28 V Vermietung 6 Via Mala (R) 25 Vilsalpsee 25 Vordere Sorgalpe 26 W Waldseilgarten Höllschlucht 18, 22 Wallfahrtskirche Maria Trost 23 Wasserfall im Spitzbachteltal 23 Wehrmauer 27 Weißlacker 12, 24 Wertach 18, 24, 26 Wertacher Hörnle 24

© 2010 TRAVEL HOUSE MEDIA GmbH, München MERIAN ist eine eingetragene Marke der GANSKE VERLAGSGRUPPE. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film, Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Alle Angaben in dieser Broschüre sind gewissenhaft geprüft. Preise, Öffnungszeiten usw. können sich aber schnell ändern. Für eventuelle Fehler übernimmt der Verlag keine Haftung.

Wir danken allen, die an der Broschüre mitgearbeitet haben, insbesondere sind das das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi), das eE-Tour Allgäu Team und die Hochschule Kempten.

Ein Unternehmen der

GANSKE VERLAGSGRUPPE


F A H R Z E U G F LOT T E

Stromos

Luis

Th!nk

Roller EVT 168

Geschwindigkeit

120 km/h

Reichweite

70 - 100* km

Spitzenleistung

54 kW

Dauerleistung

27 kW

Rekuperation

Ja

Akkutyp

Lithium-EisenPhosphat

Akkuleistung

19,2 kWh

Geschwindigkeit

90 km/h

Reichweite

150* km

Spitzenleistung

27 kW

Dauerleistung

11 kW

Rekuperation

Nein

Akkutyp

Lithium-EisenPhosphat

Akkuleistung

25 kWh

Geschwindigkeit

110 km/h

Reichweite

150* km

Spitzenleistung

30 kW

Dauerleistung

17 kW

Rekuperation

Ja

Akkutyp

Zebra

Akkuleistung

28,3 kWh

Geschwindigkeit

45 km/h

Reichweite

60* km

Spitzenleistung

2,8 kW

Dauerleistung

1,5 kW

Rekuperation

Nein

Akkutyp

Lithium-Polymer

Akkuleistung

40 Ah

* laut Hersteller, optimale Nutzung, abh채ngig von den Nutzungsumst채nden


eE-Tour_Fuessen-Hopfen_Umschlag 30.08.10 11:36 Seite 1

mobil

Das Allgäu ist eine der attraktivsten Tourismusregionen Deutschlands. Die einzigartige landschaftliche Schönheit des Allgäus verpflichtet, besonders für deren Erhalt und nachhaltige Fortentwicklung zu sorgen. Elektromobilität ist fürs Allgäu und seine Gäste ein Zukunftsthema, dem sich Einheimische, Tourismusverantwortliche und viele weitere regionale Partner bereits jetzt stellen. Mobilität zu gewährleisten, sich aber möglichst umweltschonend zu bewegen, ist ein daraus abgeleitetes Ziel aller Allgäuer. Entdecken Sie das Allgäu auf neue Weise und helfen Sie mit, dieser Verantwortung gerecht zu werden!

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Auf E-Tour durchs Allgäu - Füssen  

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