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West Info

Heft 4-2013

Oktober - Dezember 2013

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Vorwort „Der Weg ist das Ziel“ (Konfuzius)

Liebe Mitglieder unseres Bürgervereins Nürnberger Westen, liebe Leserinnen und Leser unserer WestInfo, als wir uns im April 1995 auf den Weg gemacht haben, hatten wir einige Ziele formuliert. Wir wollten nicht jede Planung einfach hinnehmen, sondern wir wollten mitreden und mitentscheiden. Frühzeitige Bürgerbeteiligung waren damals Fremdwörter bei Stadtpolitik und -verwaltung. Dies hat sich in den 18 Jahren, in denen ich Ihr Vorsitzender des Bürgervereins sein durfte, grundlegend geändert. Nun hatten wir im Juli 2013 Neuwahlen des Vorstands und ich habe noch einmal für vier Jahre kandidiert. Ich möchte mich auf diesem Weg für das Vertrauen, dass Sie unserem Vorstand entgegengebracht haben und für die Wiederwahl sehr herzlich bedanken. Für mich ist jedoch die letzte Amtszeit als 1. Vorsitzender unseres Bürgervereins angebrochen. Ab der Jahreshauptversammlung 2017 werde ich nicht mehr dem Vorstand angehören. Diese klare Aussage ist notwendig, damit wir alle in den nächsten vier Jahren eine gute Nachfolgeregelung erarbeiten können. In der Arbeitsgemeinschaft der Bürger- und Vorstadtvereine Nürnbergs e.V. ist dies in diesem Jahr, ich durfte dort zehn Jahre Vorsitzender sein, sehr gut gelungen. Im Bürgerverein wird es in den nächsten Jahren unter anderem unsere Aufgabe sein, dies zu bewerkstelligen. Aber keine Angst, als Mitglied mit den Erfahrungen aus dann 22 Jahren Tätigkeit, werde ich immer für unseren Bürgerverein Nürnberger Westen verfügbar sein. Mitarbeit auch ohne Amt sollte ein Stück Normalität darstellen. Es ist nicht wichtig, immer alle Ziele in vollem Umfange zu erreichen. Aber es ist wichtig, den sozialen Lernprozess auf dem Weg gemeinsam zu erarbeiten. Die Erfahrungen und das Erlernte auszutauschen ist ein Teil davon. Konfuzius wollte das sittliche Wesen des Menschen mit der allumfassenden Ordnung und der zentralen Harmonie vereinen. Ideale wie Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht spielen hier eine wichtige Rolle. Lassen Sie uns gemeinsam und mit Gelassenheit an die Aufgaben der nächsten Jahre herangehen. Dies ist aber nur möglich, wenn sie von vielen Menschen mitgetragen und bei uns im Bürgerverein mit erarbeitet werden. Denn mit eigensüchtigem Schimpfen oder Schreien, ohne fundierte Kenntnisse, wird eine Arbeit für die Allgemeinheit zu keinem Ziel oder Erfolg führen. Diese Erfahrung aus der Vergangenheit sollte uns Ansporn für die Zukunft sein. Ihr Peter Büttner 2


Aktuelles Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister

Eine Frage zur Bürgerversammlung ist der Zweifel an der Richtigkeit der Verkehrserhebungen. Deshalb unsere Frage: Viele Bewohner unseres Gebietes melden gegen die Ergebnisse der Verkehrszählungen Zweifel an. Es wird ins Feld geführt, dass diese Zählungen in der verkehrsarmen Zeit kurz vor den Ferien stattfinden und so die Zahlen keineswegs der Realität entsprechen. Könnte die Verwaltung die Zählmethoden und Berechnungsgrundlagen kurz und für Jeden verständlich darstellen?

die Ergebnisse unmittelbar vergleichbar. Damit kann die Verkehrsentwicklung abgebildet werden. Darüber hinaus werden ganzjährig automatische Erhebungen mit Radarund Schlauchzählgeräten vorgenommen. Diese Zählergebnisse bestätigen, dass die Verkehrsmengen im Juli nicht zwangsläufig höher oder niedriger sind als in den übrigen Monaten. Größere Schwankungen ergeben sich eher durch Baustellen oder unfallbedingte Behinderungen und durch Veränderungen im Straßennetz. Tagesschwankungen sind üblich und werden bei den Planungen und Lärmberechnungen selbstverständlich berücksichtigt, in dem in der Regel aufgerundet oder ein Prognoseaufschlag addiert wird.

Antwort: Das Verkehrsplanungsamt (Vpl) führt verschiedene Verkehrszählungen durch. Alle Zählungen finden grundsätzlich während der Schulzeiten statt. Die manuellen Zählungen mit Schülerinnen und Schülern werden an zwei Tagen (immer Dienstag und Mittwoch) ca. zehn Tage vor Beginn der Sommerferien durchgeführt. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen gilt der Juli in Bayern als Monat mit „normalen" Kfz-Mengen. Aufgrund der langjährigen Praxis dieser Erhebungen unter gleichbleibenden Randbedingungen sind

Kommentar unseres BV: Hier wird es bei vielen Menschen ein ungläubiges Kopfschütteln geben. Aber Vorsicht, es gab einen Fall in einem anderen Bürgervereinsgebiet, wo der zuständige Bürgerverein über Tage eigene Erhebungen machte und dadurch überrascht wurde, dass sich die Zählungen und Berechnungen der Verwaltung bestätigten. Wir sind gerne bereit, bestimmte Straßen zu überprüfen, wenn Bürgerinnen und Bürger Zeit aufbringen, hier eine von uns organisierte Verkehrszählung, zu unterstützen.

Wie in der letzten Ausgabe unserer WestInfo versprochen, setzen wir die Fragen und Antworten der Bürgerversammlung des Oberbürgermeisters vom 09. April 2013 in dieser Ausgabe fort.

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Aktuelles Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister Frage Kindertagesstätten Gibt es noch Bedarf an Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortplätzen in unserem Bürgervereinsgebiet? Wo ist Bedarf von Krippen- und Hortplätzen? Antwort der Verwaltung: Kinderkrippen Der Ausbau der Krippenplätze hat im Bürgerversammlungsgebiet eine überaus positive Entwicklung genommen. Im Jahr 2011 gab es 170

Krippenplätze, bis Ende 2013 stehen im Bürgerversammlungsgebiet für die ca. 1.340 Kinder im Alter von 0-3 Jahren bereits 420 Krippenplätze zur Verfügung. Damit wird eine Versorgungsquote von ca.31 Prozent erreicht, Ziel wären 35 Prozent. Die Planungen für den weiteren Ausbau gehen derzeit bis 2015/2016, das anvisierte Versorgungsziel bis zum Jahr 2020 liegt bei 46 Prozent. Wenn die derzeit geplanten Maßnahmen bis 2015/2016 realisiert werden können, stehen ca.

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29.08.2007 14:05:06 Uhr


Aktuelles Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister weitere 140 Plätze zur Verfügung. Bis dahin wäre ein Versorgungsziel von ca. 41 Prozent erreicht. Zur Erreichung von 46% bis zum Jahr 2020 sind dann noch ca. weitere 70 Plätze notwendig. Kindergärten Die Versorgungslage für Kindergartenkinder hat sich ebenfalls nochmals verbessert und bis 2015/2016 wird voraussichtlich eine 100-prozentige Versorgung erreicht. Derzeit gibt es ca. 1.400 Kindergartenplätze für ca. 1.500 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung (3½ Jahrgänge). Weitere 160 Kindergartenplätze befinden sich in der Planung bzw. sind zum Teil schon im Bau. Damit sollten in den kommenden Jahren alle Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung einen wohnortnahen Kindergartenplatz erhalten können. Schulkindbetreuung in Horten Derzeit stehen für die ca. 1.360 Grundschulkinder ca. 490 Hortplätze zur Verfügung. Damit erhalten ca. 37 Prozent der Kinder einen Hortplatz. Neben der Entwicklung der Ganztagsschule in St. Leonhard und der damit verbundenen Schaffung von ca. 200 Hortplätzen entsteht derzeit ein neuer Hort in der Aalener Straße mit 50 Plätzen (GS GeorgPaul-Amberger). Bis zum Jahr 2020 soll ein Versorgungsgrad von 50 Prozent erreicht werden.

Frage Anzeige im U-Bahnhof An den Bushaltestellen des U-Bahnhofes Gustav-Adolf-Straße gibt es eine Leuchttafel, die anzeigt, in wie viel Minuten der jeweilige Bus einer bestimmten Linie abfährt. Wäre es möglich, eine solche Anzeige auch im U-Bahnhof über dem Bahnsteig anzubringen? Dies würde der besseren Orientierung der Fahrgäste dienen. Antwort: Im Zuge der Einführung des sog. Dynamischen Fahrgastinformationssystem (kurz DFIS) wurden am U-Bahnhof GustavAdolf-Straße zuletzt in 2007 verschiedene Standorte für eine Anzeigetafel geprüft. Die Standorte wurden aus unterschiedlichen Gründen verworfen. Daher wurde letzten Endes ein großer Voranzeiger im Bereich der Zuwegung vom U-Bahnaufgang zu den Bussteigen angebracht. Ein weiterer Voranzeiger im U-Bahnhof ist nicht projektiert, da der bestehende Anzeiger an der Oberfläche direkt vom U-Bahn-Aufgang aus eingesehen werden kann. Die VAG plant derzeit jedoch, die Abfahrtsinformationen aus dem Betriebsleitsystem auch über die Monitore in den Fahrzeugen der U-Bahn bei Anfahrt an den nächsten Bahnhof auszugeben, sodass eine Information über Umsteigemöglichkeiten bereits im U-Bahnzug und damit noch früher erfolgen kann.

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kurz berichtet Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister Frage Überregionaler Fuß- und Radweg Village/Westpark Wir haben eine Information, dass der Weg durch den Grünzug im Village, an den Stadtvillen vorbei, in den Westpark verlängert werden soll. Wann ist mit dieser Maßnahme zu rechnen? In welchem Zeitraum können wir mit dem Weiterbau der beiden großen Wege im Osten und Westen des Village planen? Antwort: Wegen der Bedeutung der durchgehenden Wegeverbindungen im Westpark für den Stadtteil wurde bereits vor einigen Jahren versucht, eine Finanzierung für den Ausbau der beiden großen Wege im Osten und Westen zu erhalten. Bisher wurden die erforderlichen Mittel nicht bereitgestellt. Von einer Realisierung in kurzfristigen Zeiträumen kann deshalb nicht ausgegangen werden. Um zumindest einen direkten Anschluss des vorhandenen inneren VillageGrünzuges als wichtige Nord-SüdGrünverbindung zum Westpark sicher zu stellen, wird von den restlichen investiven Mitteln aus 2012 in diesem

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Frühjahr der vorhandene Trampelpfad fest aufgebaut. Der Weg nimmt die Breite des vorhandenen Weges auf, erhält eine Asphaltdecke ohne Pflasterrandstreifen. Die seitlichen Böschungen werden höhenmäßig angepasst und neu begrünt.

Kommentar: Es ist ein m ü h s a m e r Weg zum volls t ä n d i g e n Weg, aber wir sollten nicht nur kritisieren, sondern bedanken uns recht herzlich bei SÖR (Service Öffentlicher Raum), die aus ihren knappen finanziellen Mitteln wieder ein Stück Weg schaffen konnten. Damit sind der Grünzug und die noch bestehende Straße (ehemalige Einfahrt des Hospitals) an die Wege des Westparks angeschlossen. Zurzeit werden die Gehwegplatten und der Unterbau des Gehweges an der ehemaligen Einfahrt entfernt. Damit bekommen die Wurzeln der Bäume mehr Wasser und Nahrung. Wir hoffen, dass wir Stück für Stück diesen Weg realisiert bekommen..


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kurz berichtet Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister Frage Straßenbäume Viele Baumscheiben in unserem Gebiet (z.B. Leyher Straße / Wallensteinstraße) sind ohne Baum und dienen als Müllplatz. In den nächsten Jahren, wurde uns von SÖR versprochen, dass hier Ersatzpflanzungen vorgenommen werden sollen. Es gibt immer wieder Anfragen von Anwohnern, ob es nicht sinnvoll wäre, wie bei den Spielplätzen, eine aus 1 mach 3 Aktion zu starten. Die Bürgerinnen und Bürger würden spenden und sich um die Pflege der Bäume kümmern. Unser Bürgerverein versucht zurzeit beim Zentralfinanzamt die Erweiterung der Gemeinnützigkeit für solche Spenden zu erreichen. Gibt es bei Service Öffentlicher Raum die Bereitschaft und die Geldmittel für ein Programm dieser Art? Antwort: Die Ersatzpflanzungen im Bezirk 4-West werden im Frühjahr 2014 durchgeführt. Aktuell laufen die Ersatzpflanzungen im Bezirk 4-Ost. Für Baumspenden ist der SÖR immer dankbar. Es gibt dabei auch bereits seit 2 Jahren eine „aus 1 mach 3“ Baumspenden-Aktion (mind. 800 Euro sind vom Spender zu zahlen, Rest übernimmt dann die Stadt, dem Spender kann dann ein bestimmter Baum zugeordnet werden). Auch kleinere Spendensummen sind immer gerne gesehen und können

ebenso auf u.g. Konto überwiesen werden. Die kleineren Spendensummen werden für Baumpflanzungen gesammelt verwendet. Der Durchschnittspreis für eine Straßenbaumbepflanzung incl. 3-jähriger Pflege beträgt 2.500 Euro. Wenn der Spender einen bestimmten Baum oder eine Straße begünstigen möchte, sollte dies bei der Spende vermerkt werden, z.B. „Baumspende Leyher Straße“. Spendenkonto: Sparkasse Nürnberg Kontonummer 1010941 BLZ 760 501 01 Verwendungszweck: SÖR/1-G Nr. 2670 660 000 „Baumspende“ Es kann auf Anfrage mit Adressangabe auch gerne eine Spendenquittung ausgestellt werden. Auch Baumpaten und -patinnen für die Wässerung der Straßenbäume und die Pflege der Baumscheiben sind immer herzlich willkommen. Eine Patenschaftsvereinbarung zu einem bestimmten Baum (wenn noch keine Patenschaft vorhanden) kann gerne abgeschlossen werden. Bitte verwenden Sie dazu die ausliegenden Flyer oder das Online-Formular oder kontaktieren Sie das SÖR-Servicetelefon 0911-231-7637.

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kurz berichtet Bäume, Grün- und Freiflächen, es geht weiter mit dem Weg im Village Wie Sie im Heft nachlesen können, werden wir in den nächsten Jahren eine Menge Freiflächen durch Wohnbebauung verlieren. Deshalb ist es für uns alle wichtig, möglichst viele Grünund Freiflächen zu erhalten, aber auch bereits versiegelte Flächen wieder einer Renaturierung zuzuführen. Wir werden alle Mitglieder des Bürgervereins zu unserer Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr, am 04. Dezember 2013, einladen. Die Tagesordnung wird vorsehen, dass wir uns das gesamte Bürgervereinsgebiet

ansehen und die Möglichkeiten für Neupflanzungen von Bäumen, Erhalt von Grün- und Freiflächen, Ersatz von Straßenbäumen etc. ansehen. Es zählt jeder Baum und jeder Quadratmeter Freifläche, um das Kleinklima in unseren Stadtteilen gesund zu erhalten. Auch wird uns die Frage beschäftigen, ob wir dem „goldenen Kalb“ unserer Gesellschaft, dem Kraftfahrzeug, alles opfern wollen. Es ist beabsichtigt, Fachleute des Umweltamtes und des Bund Naturschutz einzuladen.

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Aktuelles Kinderbewegungshaus Sportissimo gemeinnützige GmbH Wir bringen Bewegung in die Kita! Die gemeinnützige GmbH Kinderbewegungshaus Sportissimo eröffnet mit jeweils Insgesamt haben wireine 124Kindertagesstätte Plätze in jeweils zwei Krippen-, zwei Krippen-, Kindergartenund Hortgruppen. Schwer ist Kindergartenund Hortgruppen. Unser Schwerpunkt ist die ganzheitliche Bewegungsförderung. die ganzheitliche Bewegungserziehung.

Offizielle Einweihung des Kinderbewegungshauses

Endlich war das letzte Schräubchen festgezogen, der letzte Lack getrocknet und die letzte Schaukel vertaut: Endlich war es Zeit für eine kunterbunte Einweihungsfeier des Sportissimo! Das Kinderbewegungshaus, durch das seit März die ersten Minis in Kita, Kindergarten und Hort toben, lud am 18.07.2013 zur offiziellen Eröffnung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft ein. Die Turnhalle des Sportissimo war bis auf die letzte Bank mit rund 100 geladenen Gästen gefüllt, die das gut einstündige offizielle Eröffnungsprogramm, geleitet von Frankenfernsehen-Moderatorin Tanja Collischon, gespannt verfolgten. Ganz nach dem sportlichen Konzept der Kindertageseinrichtung war zwischen Grußworten und Festreden die Bühne frei für kreative Auftritte der SportissimoKinder, die schon lange für ihr großes Publikum geprobt hatten. Jeder Sprecher hob einen anderen Aspekt des Konzeptes des Sportissimo hervor – doch ein Punkt zog sich freilich wie ein roter Faden durch alle Ansprachen: Alle lobten den einzigartigen Rahmen der Kindertageseinrichtung, der Kinder für mehr Bewegung begeistert. Dass das Sportissimo aber nicht nur stur auf Sport setzt, sondern seine jungen Besucher ganzheitlich betreut, betonte Reiner Prölß, Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, in seinem Grußwort: Das pädagogische Konzept berücksichtige vier wichtige Elemente ganzheitlicher Erziehung: Sport, Musik, Theater, Kreativität. Die Stichwort Ganzheitlichkeit griff auch Sportpfarrerin Julia Arnold in ihren Segenswünschen an das Haus auf: Der Mensch ist eine Einheit aus Leib, Seele und Geist. Durch das ganzheitliche Erziehungskonzept wird diese Einheit gefördert und die christlichen Grundwerte Liebe, Hoffnung und Vertrauen werden greifbar gemacht. Ganz dem Anlass entsprechend trug Arnold übrigens knallige, lilafarbene Turnschuhe zu ihrem schwarzen Talar. Dass Sport eben nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist dienlich sei, hob Jörg Ammon, 1. Vorsitzender des ATV Frankonia Nürnberg e. V., in seiner Rede hervor. „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ werde dadurch erreicht, dass frühkindlicher Sport die neuronalen Verbindungen stärkt. Sport macht also nicht nur fit, sondern auch schlau. „Erfolgreiche Menschen machen Dinge manchmal etwas anders“, sagte Thomas Kern, Geschäftsführer des Bayerischen LandesSportverbands, und stellte das Sportissimo als zukunftsweisendes Beispiel für andere Sportvereine heraus. Ob Jörg Ammon nicht in Zukunft noch in einer ganz anderen Rolle erfolgreich sein wolle, stellte Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, in seiner Festrede scherzend infrage, als er ihn als nächsten IOC-Präsidenten vorschlug. Wirklich ernst dagegen sprach Söder über die Weitsicht des Vereins, der das Kinderbewegungshaus als Tochtergesellschaft unterhält, und das Gespür für die Bedürfnisse der Bevölkerung. Rund fünf Jahre sind vergangen von der ersten Idee bis zur Öffnung der Türen des Kinderbewegungshauses Sportissimo. Auf die verfügbaren 124 Plätze in Kindertagesstätte, -garten und -hort Die Kinderbewegungshaus Sportissimo gemeinnützige GmbH ist eine Tochtergesellschaft des ATV Frankonia Nürnberg e.V.

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Aktuelles kamen allein im ersten Jahr über 400 Anmeldungen. Sportissimo ist eine sportliche und pädagogische Erfolgsgeschichte, die noch lange forterzählt wird. 08.08.2013

Volle Turnhalle zur Eröffnungsfeier Bayr. Finanzminister Dr. Markus Söder

Sportpfarrerin Julia Arnold

Geschäftsführerin Diana Hechtel (links)

Geschäftsführerin Rebecca Veits

Reden und Sport wechselten sich ab

Fröhliche Kinder – stolze Erwachsene Die Kinderbewegungshaus Sportissimo gemeinnützige GmbH ist eine Tochtergesellschaft des ATV Frankonia Nürnberg e.V.

Fotos: Sportissimo

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Aktuelles Kinderbewegungshaus Sportissimo gemeinnützige GmbH Wir bringen Bewegung in die Kita! Die gemeinnützige GmbH Kinderbewegungshaus Sportissimo eröffnet mit jeweils Insgesamt haben wireine 124Kindertagesstätte Plätze in jeweils zwei Krippen-, zwei Krippen-, Kindergartenund Hortgruppen. Schwer ist Kindergartenund Hortgruppen. Unser Schwerpunkt ist die ganzheitliche Bewegungsförderung. die ganzheitliche Bewegungserziehung.

Willkommensfest im Kinderbewegungshaus

Die Sonne lachte, das Personal und das Publikum auch: Das Eröffnungsfest des Sportissimo hätte sommerlicher und fröhlicher nicht sein können. Zwei Tage nach der offiziellen Einweihung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft feierten am 20. Juli rund 425 Kinder, Eltern und Nachbarn im Kinderbewegungshaus ein heiteres Sommerfest. Und selbstverständlich ein sehr aktives! Zum Willkommensaperitif bekamen alle Gäste einen Wimpel in die Hand gedrückt, den sie mit ihren Glückwünschen für das Sportissimo beschreiben und bemalen konnten. Wer sich danach erst einmal einen Überblick über die außergewöhnliche Architektur und Ausstattung des Kinderbewegungshauses verschaffen wollte, dessen Neugier wurde auf einer der zahlreichen Hausführungen gestillt. Wem es aber schon den ganzen sonnigen Tag lang in den Füßen kribbelte, der konnte sich – egal ob jung oder alt – an den vielfältigen Sport- und Spielstationen im Haus und auf dem Gelände austoben. Familien kämpften hier sportlich fair um die meisten Stempel für erfüllte Aufgaben – wer sämtliche Stempel ergattert hatte, bekam als Gewinn ein Sportissimo-T-Shirt überreicht. Bei so viel Hitze und Herumtollen kamen schnell Hunger und Durst auf. Die Leitung des Sportissimo sowie die Eltern der Sportissimo-Kinder hatten dafür gut vorgesorgt: Am Crêpe-Stand und am Kuchen- sowie Fingerfood-Buffet wurde der Appetit auf Süßes und Salziges gestillt. Weitere Highlights des Willkommensfests waren die sportlich-kreativen Aufführungen der Sportissimo-Kinder und der spontane Besuch des bayerischen Finanzministers Dr. Markus Söder, der damit gleich beide Eröffnungsfeiern beehrte. Das gesamte Team des Sportissimo bedankt sich herzlich bei den Eltern für ihr großes Engagement rund um das gelungene Eröffnungsfest und freut sich über die unzähligen Glückwünsche und positiven Rückmeldungen! 09.08.2013

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Aktuelles

Auch Musik gehört zum pädagogischen Konzept

Gemeinsam schaukeln macht am meisten Spaß Der Bayerische Finanzminister auf Stippvisite

Bloß nicht fallen lassen!

Wer erreicht das Ziel trotz Gummizug?

Einer der glücklichen Sieger im Gewinner-Shirt

Ein kleiner Ausschnitt der über 400 Gäste

Bunt wurde das Willkommensfest auch durch die Farbe in den kleinen Gesichtern Fotos: Sportissimo

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Schaufenster des Westens 100 Jahre ehrenamtlich einsatzbereit - und das nicht nur am Wasser Hätten Sie das vermutet? Mit über einer Million Mitgliedern und Förderern ist die Deutsche LebensRettungs-Gesellschaft (DLRG) die größte ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation der Welt. Hier in Mittelfranken ist die DLRG mit 17 Verbänden, u.a. mit dem Kreisverband Nürnberg-Roth-Schwabach e.V. vertreten. Über 730 Mitglieder, von denen etwa 120 regelmäßig aktiv sind. Stolze 280 Mitglieder sind Jugendliche oder junge Erwachsene!

Schon gewusst? Ob Schwimm- oder Rettungsschwimmausbildung, ob Wachdienst am Brombachsee, Sanitätsdienst beim 1. FCN, den IceTigers, auf dem Volksfestplatz oder bei einem Rockkonzert im Hirsch, ob

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Hilfeleistungen beim Oder-Hochwasser in Magdeburg oder bei Pe r s o n e n t r a n s p o r t e n nach Bombenfunden in Nürnberg, die DLRG-Mitglieder helfen ausschließlich ehrenamtlich. Top motiviert und bestens ausgebildet sind viele unserer Helfer in ihrer gesamten Freizeit für den Schutz der Nürnberger Bevölkerung im Einsatz, oder sie helfen, Kinder und Jugendliche auf das Element Wasser vorzubereiten.

Kaum zu glauben! Der DLRG Kreisverband finanziert seine wichtige Arbeit im Wesentlichen aus seinen Mitgliedsbeiträgen (von 3,- bis 4,50 Euro pro Monat) und aus Spenden. Jeder findet bei uns eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung! Es gibt ein Jugendeinsatzteam ab 9 Jahren und genauso eine Senioreneinsatzgruppe


Schaufenster des Westens 100 Jahre ehrenamtlich einsatzbereit - und das nicht nur am Wasser SEG50plus vor allem auch für Rentner mit etwas freier Zeit! Schon gehört? Am Dianaplatz hat die Wasserrettungsorganisation DLRG 2007 endlich ein dauerhaftes Zuhause gefunden. In der Erlenstraße 30, einer 45 Jahre alten ehemaligen Omnibuswerkstatt, sind die 6  Rettungsboote, 6 Einsatzwagen, 3 Anhänger und das Vereinsheim bestens untergebracht. Unterstützt uns durch Eure Mitgliedschaft, ob alt oder jung, ich freue mich auf Euch!

Infos gibt es im Internet unter www.nuernberg.dlrg.de per Email info@nuernberg.dlrg.de oder per Telefon 09131-743044 direkt bei mir. Jörg Laubenstein (Kreisverbandsvorsitzender der DLRG)

Fotos: DLRG

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Aktuelles Familienfest der besonderen Art im Westpark Niemand von uns ist gegen ein Fest im öffentlichen Raum. Aber es muss eine angemessene Größe haben und ordentlich vonstatten gehen. Das Fest vom 14. bis 16. Juni 2013 im Westpark war kein „Familienfest“, wie uns von der Stadtverwaltung im nachhinein erklärt wurde. Wenn man die Größe der Zelte betrachtete, Toilettenwagen (mit Duschen) für ein größeres Volksfest und Notstromgeneratoren mit denen man Karussells betreiben könnte, sind ein deutlicher Hinweis, dass diese Aussage sehr fragwürdig ist. Da wir nicht von der Stadtverwaltung informiert waren, haben wir uns an die PI-West gewandt. Hier bekamen wir die Auskunft, dass es sich um eine Veranstaltung der, wie wir wissen, rechtslastigen und islamistisch geprägten Organisation „Milli Görüs“ handelt. Die Tätigkeit dieser Vereinigung wird seit langem vom Verfassungsschutz beobachtet, allerdings ist sie nicht verboten. Besonders bedrückend war die Situation in der GAGFAH-Siedlung. Hier wurden leere Becher und sonstiger Müll in die Vorgärten geworfen und die Einfahrten zugeparkt. Anwohner, die sich beschwerten, wurden beschimpft und bedroht. Fußgänger und Radfahrer am Durchgang oder Durchfahrt durch den Westpark gehindert. Die PI-West war mit den unzähligen Beschwerden über das

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wilde Parken total überfordert, denn es gab ein zweites Fest in ihrem PIBereich mit ähnlichen Auswirkungen des Parksuchverkehrs. Der Berg der Notizzettel, gedruckt auf sehr dünnem Papier, erreichte eine Höhe von 17 cm. Hier wurde von der Stadtverwaltung zu wenig geprüft und schon gar nicht informiert. Es gab zeitliche Auflagen zu Musik und Reden über Lautsprecher, sie wurden nicht eingehalten. Da viele Teilnehmer mit dem KFZ anreisten, wurden die Automobile in erheblichem Maße auf den Grünflächen des Westparks abgestellt. Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern, die bei uns anriefen geraten, sich direkt bei der Stadt Nürnberg zu beschweren. Dies ist auch geschehen. Unser Bürgerverein hat zur Bürgervereinsrunde mit dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben und eine Reihe von Fragen gestellt. Diese wurden uns in der Sitzung am 25. Juli 2013 ausführlich beantwortet. Wir sehen davon ab, unseren Brief und die sehr ausführliche Antwort der Stadtverwaltung in unserer WestInfo abzudrucken, erstens weil wir die Organisation „Milli Görüs“ nicht noch aufwerten wollen, zweitens würde es mit 5 Seiten Text unser Heft „sprengen“. Das Wichtigste an den Antworten war die Einsicht der Stadtverwaltung, dass ein dreitägiges Fest an diesem Ort erheblich


kurz berichtet Familienfest... Fortsetzung

zu lang war, und es kein Fest dieser Länge mehr im öffentlichen Raum geben wird. Deshalb ist der Protest der Bürgerinnen und Bürger, vor allem aus der GAGFAHSiedlung, mehr als berechtigt. Sollten Sie den gesamten Schriftverkehr nachlesen wollen, wir stellen unseren Brief und die vollständige Antwort der Verwaltung auf unsere Internetseite www.bv-nuernberger-westen.de Sie können den Schriftverkehr unter „Aktuelles“ finden.

Städtischer Kindergarten ElsaBrändström-Straße Wir wurden vom Jugendamt der Stadt Nürnberg darüber informiert, dass der städtische Kindergarten Elsa-BrändströmStraße zum Teil Kinderhort für die Grundschule wird und zu einem kleinen Teil Kindergarten bleibt. Gleichzeitig wird durch einen privaten Investor in der Herbststraße 11a eine Kindertagesstätte mit Kinderkrippe und Kindergarten gebaut. Bei Kindergartenplätzen haben wir in unserem Bürger-

vereinsgebiet inzwischen die 100prozentige Versorgung erreicht. Bei den Kinderkrippen geht es zügig voran.

Richtfest DATEV-Kinderbewegungshaus in Kooperation mit Champini Wir hatten in unserer WestInfo 02-2013 darüber berichtet, dass die DATEV eG in Kooperation mit Champini Sportund Bewegungskindertagesstätten eine neue Kindertagesstätte an der Ecke Virnsberger-/Vershofenstraße errichtet. Nun konnte am 14. Juni 2013 bereits Richtfest gefeiert werden. Die Einrichtung soll laut Champini am 07. Januar 2014 den Betrieb aufnehmen und bietet Platz für 82 Kinder in 4 Krippengruppen und 2 Kindergartengruppen. Unser Bild zeigt Herrn von Pappenheim, Vorstand der DATEV Personal, Gebäude, Umwelt, beim Einschlagen des letzten Nagels. Falls Sie nähere Auskünfte haben möchten, schreiben Sie eine E-Mail an: nuernbergh o e f e n @ champini.de oder Foto: DATEV eG rufen Sie 091192725627 an.

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Straßennamen Markt Erlbacher Straße Dieses Mal nimmt die Redaktion der WestInfo die Markt Erlbacher Straße unter die Lupe. Wie der Name schon ausdrückt, lehnt sich die Bezeichnung der Straße an die mit rund 61 km 2 fünftgrößte Gemeinde des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim an. Markt Erlbach liegt – um es mit den malerischen Worten auszudrücken, die auch auf der Website des Ortes zu finden sind – „in waldreicher, reizvoller Gegend, auf der Anhöhe des Naturparks Frankenhöhe“. Der Name Markt Erlbach selbst geht auf den Erlenbach zurück, dessen Quelle innerhalb der Gemarktung liegt. Ab 1810 Teil Bayerns Lange Zeit war Markt Erlbach als „Waldland – Königsland“ bekannt, so hieß die Ortschaft zumindest noch zur Zeit Karls des Großen. Um das Jahr 1300 verliehen ihr die Burggrafen von Nürnberg das Marktrecht. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde allerdings erst im Jahr 1332 in einem Brief, der sich inhaltlich mit dem Kloster Heilbronn auseinandersetzte. Zwölf Jahre später findet sich ein Hinweis auf eine Kirche namens Erlbach, und auch zuvor wurde Markt Erlbach des Öfteren

in Zusammenhang mit Gotteshäusern erwähnt. 1384 schließlich gilt das Städtchen als „oppidum“, d.h. als befestigter Ort, und führt fortan im Siegel das Wappen der Hohenzollern. Ab 1810, dem Jahr als der Pariser Vertrag besiegelt wurde, zählt Markt Erlbach geopolitisch zu Bayern, die amtliche Bezeichnung „Markt Erlbach“ trägt der Ort hingegen erst seit dem Jahre 1911. In den darauf folgenden Jahrzehnten kann sich Markt Erlbach über „Zuwachs“ freuen – was den Flächenumfang anbelangt. So wurden im Juni 1968 die bis dahin autonomen Gemeinden Buchen und Kotzenaurach eingegliedert, im Januar 1970 folgten Losaurach und Teile von Altselingsbach. Am ersten Januar 1972 kamen noch Eschenbach, Jobstgreuth, Klausaurach, Siedelbach und Teile von Bucklingen hinzu, und mit Linden, das im Januar 1978 angeschlossen wurde, erfolgte die bis dato letzte Eingliederung einer Gemeinde zu Markt Erlbach. Vielfältige Freizeitmöglichkeiten locken Einheimische und Touristen Markt Erlbach muss sich vor Bad Windsheim

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Straßennamen Markt-Erlbacher-Straße oder Neustadt an der Aisch keinesfalls verstecken, denn es bietet so einige Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten, ob für Ortsansässige oder Besucher. Beliebt ist z.B. die Zenntal-Bahnlinie, die stündlich angefahren wird. Über den "AurachtalRadwanderweg" kann das Aurachtal durchquert werden, das unter anderem reizvolle Ausblicke von den Weinlagen an der Burg Hoheneck bietet. Zahlreiche Flurund Waldwege rund um Markt Erlbach bieten Radfahrern individuell gestaltbare Radtouren, und auch Wanderfreunde kommen bei einer großzügigen Auswahl

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von markierten Waldwegen auf ihre Kosten. Selbst Angler kommen nicht zu kurz. In den vereinseigenen Anlagen können sie nach Lust und Laune ihrem Hobby nachgehen. Markt Erlbach verfügt darüber hinaus über 50 Vereine und Verbände, die ganzjährig ein reichhaltiges Programm anbieten, darunter in der Sporthalle, in Freisportanlagen, bei Schießanlage für Kleinkaliber und Luftgewehr. Auch Tennisplätze, Kegelbahn und das Heimatmuseum bieten willkommene


Straßennamen Markt-Erlbacher-Straße sportliche Abwechslung. Langeweile kommt auch dann nicht auf, wenn etwas weniger Bewegung angesagt ist, denn Markt Erlbach hat manch kleine Attraktion in petto. Das alte Dekanatsgebäude, erbaut 1480, beherbergt jetzt das Handwerkermuseum. Interessierte können dort auf fünf Geschossen verteilte, reiche Sammlungen der lokalen Handwerkstradition aus dem 18. bis zum 20. Jahrhundert bewundern. Auch die Kilianskirche auf dem Kirchplatz ist einen

Besuch wert. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und verfügt über einen fünfgeschossigen Wehrturm, der einst als Zufluchtsort diente. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche St. Leonhard. Die gotische Kirche aus dem Jahre 1278 ist dem heiligen Leonhard von Limoges und Johannes dem Täufer geweiht. 1501 wurde die Kirche umgebaut; nur im Chor sind noch Spuren des gotischen Baustils erkennbar. Das Sakramentshäuschen und die mittlere Glocke weisen diese Jahreszahl auf. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche zerstört. Sie wurde

wieder aufgebaut und erhielt nach einem Umbau 1795 ihre heutige Form, wobei auch der damalige Turm mit h o h e m Spitzdach verschwand. Das Lang-haus wurde 1872/73 erbaut. Die dritte Glocke musste im Krieg abgeliefert werden und wurde 1952 erneuert. Zum Verweilen und Entspannen lädt wiederum der Falterbrunnen ein, und sollte Hunger aufkommen, so ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt: die Gasthöfe „Zum Löwen“ und „Zum Ross“ sind nur einen Katzensprung vom Stadtzentrum entfernt. Der kleine redaktionelle Abstecher nach Markt Erlbach dürfte einige Leserinnen und Leser der WestInfo dazu animieren, einen Ausflug in das mittelfränkische Örtchen zu wagen. Ein weiteres Argument, was dafür sprechen könnte: Von der besagten Straße in Nürnberg bis hin zum Städtchen sind es nur rund 32 km – kein weiter Weg, also für ein wenig Abwechslung in Franken an einem Wochenende im Frühherbst. Weitere Informationen finden Sie unter www.markt-erlbach.de.

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Aktuelles Zauberhafter Neustart der Kirchweih in Kleinreuth bei Schweinau In diesem Jahr fand die Kleinreuther Kärwa zum ersten Mal in komplett veränderter Form statt. Organisiert durch die Kärwaboum und -madla und mit tatkräftiger Unterstützung der „Förderfreunde 700 Jahre Kleinreuth“ und zahlreicher weiterer freiwilliger Helfer und Sponsoren aus und um Kleinreuth bei Schweinau, wurde die Kärwa dieses Jahr erstmals als Hofkärwa ausgerichtet. In der idyllischen Atmosphäre des Lorenzhofes im Herzen von Kleinreuth wurde den Besuchern einiges geboten. Zu den Glanzpunkten des Wochenendes zählten der Weinstand, die Bar im ehemaligen Saustall und die gemütliche Weinstube im Gewölbekeller des Bauernhofes. Traditionell wurde am Samstag der Kärwabaum auf der Festwiese aufgestellt und im Anschluss tanzten die Kärwaboum und –madla den Betz´n aus. Am Sonntag wurden zum zweiten Mal die Kleinreuther Kärwa-Festspiele ausgetragen. Vor den Augen der zahlreichen Zuschauer mussten sich die acht Mannschaften

beispielsweise im Gummistiefelweitwurf, Zersägen des alten Kärwabaumes und öffnen von Bierflaschen mit einer Zeitung messen. Die teilnehmenden Rotjacken wurden vom Maskottchen der Ice-Tigers, Pucki, unterstützt, was aber nicht zum Erfolg führte. Den Sieg konnten sich dieses Jahr die „Schenkelklopfer aus Höfen“ sichern. Sie wurden mit einem Pokal und einem Gutschein über ein Zehn-LiterFass der Schanzenbräu belohnt. Man muss neidlos anerkennen, dass auf der Kleinreuther Kärwa das Bier besser war. Die neugestaltete Kärwa war ein voller Erfolg. Um den Bezug zwischen „Kärwa“ und „Kirchenweihe“ in Erinnerung zu bringen, haben sich die Veranstalter vorgenommen, einen Teil des erwirtschafteten Ertrages dem Projekt „Leben braucht Räume“ der Thomasgemeinde zur Verfügung zu stellen. Wir wünschen uns noch viele Wiederholungen dieser wunderbaren Veranstaltung.

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Aktuelles Königliche Kirchweih in Großreuth bei Schweinau Es begann 1978 in einem kleinen Rundzelt auf dem C-Platz des ATV Nürnberg an der Wallensteinstraße. Die Wiedergründung der Kirchweih in Großreuth bei Schweinau ist eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte, die auch im 35. Jahr sehr lebendig ist. Zur Eröffnung kam „hoher Besuch“. Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, CSU, stach das erste Fass an. Abgerundet wurde die Eröffnung durch die fünf Volksfestköniginnen, die durch Vermittlung von SPD-Stadträtin Katja Strohhacker

nach Großreuth kamen. Auf dem Bild sehen Sie rechts neben Frau Strohhacker die Nürnberger Volksfestkönigin ANDREA, die Dietfurther 7-Täler-Königin SIMONE, die Beilngrieser Volksfestkönigin RAMONA, die Jura-Hopfenkönigin THERESA und die Limeskönigin MARIA. Am Kirchweihsonntag fand zum Jubiläum ein großer Festumzug statt. Wir wünschen der Kirchweih in Großreuth noch viele schöne, gute und erfolgreiche Jahre.

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Thema Gesundheit Yoga Die meisten Menschen beginnen mit Yoga, weil sie sich angesprochen fühlen, von seinem Angebot an besonderen Köperhaltungen und Bewegungen. Der Yoga nennt diese Körperübungen Asana und sie versprechen Beweglichkeit, Leichtigkeit, Ausgeglichenheit, Entspannung und Gesundheit des Körpers. Der Zugang zum Yoga bedarf keiner besonderen Voraussetzungen. Jede und jeder kann mit dem Üben beginnen. Nötig sind neben etwas Zeit und dem Platz für eine schmale Decke nur der Wille, es wirklich zu versuchen - und jemand, der einen anleitet. Yoga nimmt die Tatsache ernst, dass Gesundheit eine wichtige Grundlage für ein zufriedenes Leben ist; dass eine gute Gesundheit es leichter macht, Ziele zu erreichen, die man sich gesetzt hat; dass Krankheit schnell zu Enge und Leid führen kann. Darüber hinaus ist Yoga der festen Überzeugung, dass wir für unsere Gesundheit eigene Verantwortung tragen. So komplex das System unseres

Körpers sein mag, wir können darauf positiven Einfluss nehmen. Drei Aspekte sind beim Üben von Asana von besonderer Bedeutung. Zum einen ist da der Bereich der Vorbeugung: Yogapraxis stärkt die Abwehrkräfte, kann also einen Beitrag zu unserem gesundheitlichen Gleichgewicht leisten. Zum anderen kann das Üben von Asana Impulse setzen, die unser System da unterstützen, wo es ins Ungleichgewicht geraten ist. So kann Yogapraxis helfen, einen verspannten Nacken wieder in die Balance zu bringen, einen gestörten Atem zu korrigieren, oder eine Stoffwechselstörung wie Diabetes zu stabilisieren. Der dritte Aspekt ist vielleicht der wichtigste: Durch Asanapraxis entwickeln wir ein besseres Verständnis von unserem Körper, lernen pfleglich mit ihm umzugehen und öffnen uns die Tür zu einer positiven Erfahrung mit uns selbst. www.heikegraf.de

Immer gut informiert sein werden Sie Mitglied im Bürgerverein Nürnberger Westen e.V.

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Termine nach telefonischer Vereinbarung

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Aktuelles Architekturwettbewerb Züricher Straße und Weiterbau U-Bahnlinie 3 Wie Sie in den letzten Wochen aus der Presse entnehmen konnten, hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Eilantrag der Stadt Nürnberg stattgegeben, dass die U-Bahnlinie 3 in Richtung Großreuth endlich weitergebaut werden kann. Leicht war die Sache nicht, denn die Anwälte des Altersheimes haben versucht, die Sache weiter „auf die lange Bank“ zu schieben. Hintergrund war das Ausscheiden des Landesanwalts aus dem Gerichtshof. Die Kläger versuchten die Terminierung weiter in Richtung Jahresende zu verschieben, bis ein neuer Anwalt bestellt wird. Der Verwaltungsgerichtshof trennte aber Eilantrag und Hauptsacheverfahren und entschied zeitnah. Wir gehen davon aus, dass das Urteil im Hauptsacheverfahren auch zu Gunsten der Stadt Nürnberg entschieden wird. In vielen Beiträgen haben wir es in unserer WestInfo beschrieben, jetzt sind einige Planungen in unserem Bürgervereinsgebiet sehr schnell konkret geworden. Der Architekturwettbewerb EUROPAN von 2010, über die Bebauung des Tiefen Feldes ist bereits in der Phase der Bürgerbeteiligung. Die Bebauung des ehemaligen ATV-Geländes wird im März 2014 mit der Verlegung der Versorgungsleitungen beginnen. Weiterhin konnten Sie der Presse im

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August 2013 entnehmen, dass ein Architekturwettbewerb zur Bebauung rund um den zukünftigen U-Bahnhof Großreuth bei Schweinau stattgefunden hat. Der Bürgerverein war in der Jury beratend vertreten und konnte eine Anzahl der Vorschläge aus der Bürgerschaft in die Bewertung mit einbringen. Es waren dreißig anonyme Einreichungen von Architekturbüros zu beurteilen. Nach acht Stunden waren alle sehr gespannt, wer der Sieger ist. Der beste Entwurf und damit der 1. Preis, wurden zwei Nürnberger Architekturbüros zugesprochen. Mit dem Büro Kappler Sedlak, die bereits

den Fassadenwettbewerb des neuen IT-Zentrums der DATEV in der Fürther Straße gewonnen haben, und den Landschaftsarchitekten Adler & Olesch haben wir sehr kompetente Ansprechpartner. Da die Firma Adler & Olesch auch die Grünplanung des ATV-Geländes ausführt, haben wir sofort Kontakt gesucht. Beide Architekten, Herr Kappler und Herr Adler, waren sehr gerne


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Aktuelles Architekturwettbewerb Züricher Straße und Weiterbau U-Bahnlinie 3 Fortsetzung von Seite 32

bereit, mit uns noch vor Jahresende eine Veranstaltung zur Information der Bürgerinnen und Bürger durchzuführen. Wir werden noch im Jahr 2013 diese Informationsveranstaltung abhalten und über die Tageszeitungen bekannt geben. Unsere Mitglieder des Bürgervereins erhalten per Rundbrief eine schriftliche Einladung. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten in dieser Informationsveranstaltung, im Herbst 2013, vom Bauträger WBG Nürnberg auch Informationen über die ersten

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Baumaßnahmen auf dem ATV-Gelände. Eine umfassende Information über die Bebauung dieses ehemaligen Sportplatzes wird es im Frühsommer 2014 geben, dann sind die Pläne der Haustypen und auch Preislisten fertig. Wie wir kurzfristig erfahren haben, wird die N-ERGIE noch im Jahr 2013 von der Elsa-BrändströmStraße aus, nördlich des Fußweges zur Kattowitzer Straße, Versorgungsleitungen (z.B. Fernwärmeleitungen etc.) in Richtung des neuen Baugebietes „Großreuth Grün“ (ehemaliges ATV-Gelände) verlegen.


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Vermischtes Sachen zum Lachen Der Chefkoch ruft seine Kellnerin heran und fragt sie: „Sagen Sie, warum haben Sie auf der Speisekarte „Speinat“ geschrieben?“ - „Aber Sie haben doch gesagt, ich soll Spinat mit „ei“ schreiben.“

Sagt ein Bäcker zu seinem Lehrling: „Um einen guten Kuchen zu backen, brauchst du ein Drittel Zucker, ein Drittel Mehl und zwei Drittel Milch.“ Darauf erwidert der Lehrling: „Das ist aber ein Drittel zu viel!“. „Dann nimmst du eben eine größere Schüssel!“

Der Polizist verhört zwei Männer, die wegen Landstreicherei festgenommen wurden: „ W o wohnen Sie?“ – „Ich? Nirgends.“ – „Und Sie?“ fragt er den anderen. – „Wir sind Nachbarn.“

Zwei Freunde unterhalten sich. Der eine fragt: „Warum hat das Flugzeug eigentlich einen Propeller?“ – „Damit der Pilot nicht schwitzt!“. – „Blödsinn!“, sagt der andere. „Doch! Ich habe einmal einen Piloten gesehen, bei dem der Propeller ausgefallen war. Was meinst du, wie der geschwitzt hat!“

Im Büro ist ein schwerer Fehler passiert. Daraufhin meint der Chef vorwurfsvoll zu einem Mitarbeiter: "Sind nun Sie verrückt, oder bin ich es?" "Aber Chef, ein Mann wie Sie wird doch keine verrückten Mitarbeiter beschäftigen..."

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Neuaufnahmen Kurt Matthia Horst und Alexandra Reichenbecher Förderverein Carl-von-Ossietzky-Hauptschule e.V.

Her z willk lich im B ommen ürge Nürn r verein ber West ger en!

Termine SO. MI. MI. FR. MI.

13.10. 23.10, 19.30 Uhr 20.11. 19.30 Uhr 22.11. 04.12.. 19.30 Uhr

Vereinsausflug AG Medien bei SG 83 AG Medien bei SG 83 Licht & Leute im Village AG Stadtplanung und Verkehr bei SG 83

Impressum Herausgeber: Bürgerverein Nürnberger Westen e.V. 1. Vorsitzender: Peter Büttner 2. Vorsitzende: Petra Wurm Auflage: 2.500 Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.bv-nuernberger-westen.de

Kontaktadresse: Postfach 820206 90253 Nürnberg Tel.: (0911) 65 12 21 E-Mail: p.u.buettner@t-online.de

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Westinfo 2013 04