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West Info Leyh

02-2009

www.b v-nuernb erg er-westen.d e


Vorwort

Nachbetrachtung Fragen und Antworten zur Bürgerversammlung vom 02. April 2009

Mit 200 km/h gegen die Wand Liebe Mitglieder unseres Bürgervereins Nürnberger Westen, liebe Leserinnen und Leser unserer Westinfo, Sie werden sich über die Überschrift verwundert zeigen. Aber wenn man wie ich, einen häuslichen Unfall mit einem komplizierten Oberschenkelbruch erleidet, dann fühlt man sich, als wäre man gegen die Wand gefahren. Sechs Wochen Null-Belastung des einen Beines bedeuten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus viele Tage im Rollstuhl. Danach geht man sehr lange Zeit mit Teilbelastung unter der Zuhilfenahme von Krücken. Aber auch das Schlechte hat für die tägliche Bürgervereinsarbeit seine gute Seiten. Denn man betrachtet, als Mensch mit Behinderung auf Zeit, seine Stadt aus einem anderen Blickwinkel. Gehsteigabsenkungen, nicht zu steile Einfahrten und gut verlegte Gehwegplatten erlangen enorme Wichtigkeit. Niederflur-Straßenbahnen und -Busse sind behindertenfreundlich. Jeder U-Bahnhof hat einen Aufzug, um ohne große Hilfe zum Bahnsteig zu gelangen. Ein freier Behindertenparkplatz für den PKW bedeutet weniger Mühe um ein Ziel zu erreichen. Es gibt sicher einige Vorschläge für Verbesserungen, aber hier wurde und wird in Nürnberg schon viel getan. Ich kann Bad Windsheim als Vergleich anführen, wo ich drei Wochen in einer Rehabilitationsklinik war. Die Strecke von der Klinik in das Zentrum dieser „Kurstadt“ war sehr mühevoll und weit weniger behindertengerecht. Wenn der Weg in das eigene Haus oder zum Aufzug in die Wohnung barrierefrei ist, so dass man ohne fremde Hilfe mit dem Rollstuhl das Haus verlassen kann, ist man froh, dass man bereits beim Kauf der Immobilie darauf geachtet hat. So kann man nicht nur bei Unfällen, sondern auch im Alter stets mobil bleiben. Es gibt sicherlich noch viele Denkansätze zu diesem Thema, aber ich möchte es bei dieser kleinen Übersicht belassen. Bleiben Sie gesund, es grüßt Sie ein weitgehend genesener Peter Büttner

Die Fülle der Fragen zur Bürgerversammlung des Oberbürgermeisters wurden von uns in diesem Jahr strukturiert und nummeriert. Wir hatten die Fragen für jede(n) Teilnehmer/ in der Bürgerversammlung kopiert und damit die Gelegenheit geschaffen, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der Antwortrunde in der Veranstaltung die Fragen schriftlich vor sich hatten. Wir werden in dieser und den folgenden Ausgaben der Westinfo eine Reihe der Fragen und Antworten abdrucken. Die Gesamtheit der Fragen des Bürgervereins und die Antworten der Stadtver waltung werden wir, gegliedert nach Ortsteilen, auf unserer Internetseite unter www.bv-nuernberger-westen.de einstellen. Wir hoffen, damit eine umfassende Information aller Mitglieder und vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger zu leisten. Fragen: B1.-. Kindergärten / Hort: B1.1. - In der Elsa-Brändström-Straße zwischen Hausnummer 50 und 60 gibt es ein städtisches Grundstück, das als Vorratsfläche für einen weiteren Kindergarten dient. Gibt es konkrete Pläne für einen „Sportkindergarten“ an dieser Stelle?

B2 - Schule: B2.1. - Die Dunantschule bekommt im nächsten Schuljahr bereits wieder zwei „Wanderklassen“, da die Räume für die Grundschule nicht ausreichen. Wäre es nicht sinnvoll, einen weiteren Anbau zu realisieren (Fläche ist genug vorhanden) und die Mittagsbetreuung auch in diesem Anbau unterzubringen? Damit wäre das tägliche „Männleinlaufen“ zur Wallensteinstraße nicht mehr notwendig. Es wäre auch möglich, diese Schule zur Ganztagsschule auszubauen. Zusätzliche Frage zur Dunant-Grundschule - zu niedrige Anzahl von Hortplätzen-: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir wurden von mehreren Eltern verständigt, dass für das neue Schuljahr 2009 / 2010 im Bereich der Dunant-Grundschule sehr wenige Hortplätze zur Verfügung stehen. Der Hort der Kindertagesstätte Sankt-Gallen-Ring ist bereits belegt und kann keine neuen Schüler aufnehmen. Im städtischen Hort der Dunant-Schule sind nur 11 Plätze zu vergeben. Die Zahl der Anmeldungen ist jedoch nach Aussage der Eltern, die den Bürgerverein angerufen haben, wesentlich höher. Es ist deshalb zu erwarten, dass einige Kinder Hortplätze in weiter entfernten Schulen erhalten, was eine zusätzliche Belastung für die berufstätigen Eltern bedeutet. Wie kann das Problem kurzfristig gelöst werden? Fortsetzung Seite 4

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Nachbetrachtung Fragen und Antworten zur Bürgerversammlung vom 02. April 2009 Fortsetzung von Seite 3

B4 - Jugend- und Bürgerzentrum: B4.1. - Wir haben unser Engagement für die Kinder und Jugendlichen im BV-Gebiet unter „Spiel- und Bolzplätze“ dargestellt. Aber es gibt im gesamten Gebiet des Bürgervereins Nürnberger Westen keine Einrichtung, die einem Bürger- und Jugendzentrum wie dem „Nachbarschaftshaus Gostenhof“, der „Villa Leon“ oder dem „Jugendhaus Worzeldorf“ entspräche. Wir fordern deshalb den Ausbau der Dunantschule und einen Neubau für die Mittagsbetreuung an der Schule, um das alte Schulhaus an der Wallensteinstraße einer neuen Nutzung zuzuführen zu können. Das Ziel ist ein Bürger- und Jugendzentrum für Großreuth und Umgebung in der Wallensteinstraße. Antworten: B1 Kindergärten/Hort An der Elsa-Brändström-Straße soll auf einer städtischen Fläche zeitnah eine neue Kindertageseinrichtung mit 24 Krippen-, 50 Kindergarten- und 50 Hortplätzen errichtet werden. Die Verwaltung des Jugendamtes hat dazu unter den in Frage kommenden freien Trägern eine Umfrage durchgeführt, ob Interesse besteht, anstelle der Stadt Nürnberg, die Bau- und Betriebsträgerschaft für dieses Haus zu übernehmen. Unter anderem hat der ATV Frankonia hierzu seine Bereitschaft erklärt. Am 26. März 2009 wurde dem Jugendhilfeausschuss die Vergabe der Trägerschaft, mit

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der Verwaltungsempfehlung zugunsten des ATV Frankonia, zur Abstimmung vorgelegt. Zu B2.1. und B4.1. 1. Die Klassenbildung für die Grundschule Dunantstraße erfolgt im Mai, nach den derzeitigen Erkenntnissen erhöht sich die Klassenzahl nicht. Sollten jedoch aufgrund überraschend vieler vorzeitig angemeldeter ABC-Schüler eine weitere Klasse gebildet werden müssen, kann diese nach dem Motto: „Kurze Beine, kurze Wege“ wohnortnah in der Dependance Wallensteinstraße für die dort wohnenden Kinder untergebracht werden. 2. Das Schulgebäude Wallensteinstraße muss weiterhin schulisch für Klassenbildung und Mittagsbetreuung genutzt werden und kann nicht für einen Bürgertreff zur Verfügung gestellt werden. Schulleitung, Lehrerkonferenz und Elternbeirat betrachten dieses Gebäude mit seiner gestalteten Freifläche als ideal auch für die Mittagsbetreuung und für Ganztagsmaßnahmen. 3. Da die Dunantschule ein Kooperationsprojekt mit der Lebenshilfe anstrebt, kann es sogar möglich sein, dass durch die Bildung einer Außenklasse im Gelände der Lebenshilfe (Jakob-MuthSchule, Waldaustraße 21) ein Raumüberschuss in der Dunantschule entsteht. Amt

für

-Schreiner-

Volksschulen

und

Förderschulen

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Nachbetrachtung

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Fragen und Antworten zur Bürgerversammlung vom 02. April 2009 Fortsetzung von Seite 4

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Hortplätze Im Schulsprengel Dunant-Grundschule ist die Versorgungslage mit Hortplätzen zum Schuljahr 2009/2010 angespannt, es können mehrere Kinder nicht aufgenommen werden. lm städtischen Hort Dunantstraße stehen 11 freien Plätzen 46 Anmeldungen gegenüber. lm Hort Sankt-Gallen-Ring (kath. Betriebsträger) werden dieses Jahr nur 3 Plätze frei. Diese Einrichtung ging erst im September 2007 in Betrieb, so dass dort als erste ,,Hortgeneration“ noch überwiegend jüngere Kinder betreut werden. Eine größere Zahl von frei werdenden Plätzen ist dort erst nächstes Jahr zu erwarten. Kurzfristig kann das Jugendamt auf die angespannte Lage zunächst insofern reagieren, als die Forderung der Regierung von Mittelfranken, den städtischen Hort Dunantstraße aus baulichen Gründen von derzeit 40 auf künftig etwa 30 Plätze zu reduzieren, dieses Jahr noch nicht vollzogen wird. Außerdem werden die dem DZL Kita 2013 in diesem Stadtteil angebotenen Mietobjekte grundsätzlich auch auf ihre Eignung als Hort geprüft, bislang jedoch ohne Erfolg.

Als kurzfristige Lösung kann den Eltern empfohlen werden, im Kindergarten des Kindes nachzufragen, ob auch nach der Einschulung eine Betreuung am Nachmittag weiter möglich ist. Das Kinderhaus Nürnberg und das Familienbüro geben zudem Auskunft darüber, ob vor Ort geeignete Tagespflegestellen zur Verfügung stehen. Mittelfristig wird das Versorgungsproblem durch den Neubau einer Kindertageseinrichtung an der Elsa-BrändströmStraße gelöst. Die Vergabe der Bau- und Betriebsträgerschaft für diese Einrichtung erfolgte am 26. März durch den Jugendhilfeausschuss. Referat V -JugendamtStellungnahme zu Punkt B4.1 des Schreibens des Bürgervereins Nürnberger Westen Bürger- und Jugendzentrum für Großreuth und Umgebung in der Wallensteinstraße l. lm Schreiben vom 30.01.2009 zur Bürgerversammlung am 2.4.2009 beschreibt der Bürgerverein Nürnberger Westen als Ziel, für Großreuth und Umgebung ein Bürger- und Jugendzentrum in der Wallensteinstraße zu schaffen. lm Nürnberger Westen besteht aus Planungssicht von Ref. lV eine Planungseinheit für einen Kulturladen/Bürgerzentrum. Fortsetzung Seite 8

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Fortsetzung von Seite 7

Das Gebiet umfasst die Bezirke 60, 61, 62 und 63. Bei entsprechendem bürgerschaftlichen Engagement und entsprechenden Ressourcen wäre das KUF als zuständige Dienststelle bereit, in diesem Gebiet eine neue Einrichtung mit zu unterstützen. Stellungnahme zu Punkt B4.1 des Schreibens des Bürgervereins Nürnberger Westen: Bürger- und Jugendzentrum für Großreuth und Umgebung in der Wallensteinstraße Ref. lV sieht hierfür allerdings wenig Chancen, da die notwendigen Ressourcen nicht im Plafond enthalten sind und erst vom Stadtrat genehmigt werden müssten. Referat IV -SchulreferatZu den Fragen und vor allem zu den Antworten ist es notwendig die Strategie des Bürgervereins zu erläutern: Das Amt für Volksschulen und Förder-

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schulen unter seinem bisherigen Leiter Herrn Schreiner hat unsere Zahlen in den letzten vierzehn Jahren immer wieder bezweifelt. Nur hat Herr Schreiner mit seinen Prognosen immer falsch gelegen. Die Forderungen des Bürgervereins haben sich als werthaltig und richtig erwiesen. Wir haben in Bezug auf den Ausbau der Dunant-Schule in eine Ganztagsschule klare Ziele, die wir durchsetzen möchten. Denn dieser Standort bietet genügend Fläche um ihn zu erweitern. Die Verkehrsanbindung ist mit Bus und U-Bahn optimal. Hatten wir vor Jahren noch ein Defizit von Kindergartenplätzen, so zeichnet sich jetzt eine Bedarfslücke bei den Hortplätzen ab. Und dies nicht nur an der Dunant-Schule, sondern auch an der Friedrich-Wanderer-Schule. Hier haben Verwaltung und Politik schlichtweg versagt. Unsere Kinder und ihre berufstätigen Eltern müssen dies ausbaden. War es für die Schul- und Jugendverwaltung vor Jahren überraschend, wenn man große Wohngebiete für junge Familien ausweist, Fortsetzung Seite 10

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Nachbetrachtung Fragen und Antworten zur Bürgerversammlung vom 02. April 2009 Fortsetzung von Seite 8

plötzlich Kinder einen Platz im Kindergarten oder in der Schule benötigen, so ist es jetzt ebenso überraschend, dass diese Kinder älter werden und einen Hortplatz brauchen. Wir haben auf alle städtebaulichen Maßnahmen der letzten Jahre frühzeitig mit Forderungen reagiert, und wir werden diese klare Linie weiter zeichnen. So haben wir dem Jugendamt vorgeschlagen, als kurzfristige Lösung zu prüfen, ob man durch Aufstellen von Containern im Schulhof Wallensteinstraße die angespannte Hortsituation lindern könnte. Die Schaffung eines Bürger- und Jugendzentrums Wallensteinstraße wird der

Endpunkt sein, wenn alle Einrichtungen an der Schule Dunantstraße neu gebaut sind und Platz für alle Kinder an diesem Standort vorhanden ist. Der Bedarf für ein Jugendzentrum ist bereits heute vorhanden, ob Geld im Plafond bereit gestellt ist oder nicht.

........................Nachbetrachtung..................

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Die Aleviten sind die zweitgrößte Religionsgruppe in der Türkei und werden oft als „weltlicher“ Islam bezeichnet. Die größte Glaubensgruppe bilden in der Türkei die sunnitischen Muslime. Mit dem Tod des islamischen Propheten MOHAMMED im Jahr 632 begann die Spaltung des Islam in Sunniten (Sunna = Taten und Aussprüche MOHAMMEDS) und Schiiten als „Anhänger ALIS“ (arabisch „Schiat Ali“). ALI war der Vetter, Adoptivsohn und

gleichzeitig Schwiegersohn des Propheten. Er wurde von den Schiiten als der rechtmäßige Nachfolger des Propheten ausgerufen. Die Aleviten entstammen den Schiiten, haben aber mit dieser Glaubensrichtung, die viele von uns aus dem Iran kennen, wenig zu tun. Denn die Aleviten verfahren mit den religiösen Vorschriften sehr liberal. Sie bekennen sich zum Islam, beachten aber die „fünf Säulen“ der Lehre wenig (Ablegung des Glaubensbekenntnisses, fünfmaliges Gebet am Tag, Abgabe eines bestimmten Vermögensanteils, Fasten im Monat Ramadan, Wallfahrt nach Mekka). Sie legen den Koran nicht nach den Buchstaben aus sondern deuten ihn mystisch. Deshalb ist der Koran für sie kein Gesetzbuch, sondern die Niederschrift von Offenbarungen. Der Mensch, der im Zentrum ihrer Frömmigkeit steht, soll nicht Sklave Gottes sein, sondern seine vollkommene Schöpfung.

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Im Gebäude Rehdorfer Straße 6 arbeitete einmal die Firma Sichert Werkzeugbau. Seit einiger Zeit befindet sich das Kulturzentrum der Alevitischen Gemeinde Nürnberg in den Räumen des ehemaligen Gewerbebetriebs.

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Das Schaufenster des Westens Die Alevitische Gemeinde Nürnberg e.V. Fortsetzung von Seite 12

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Er soll autonom, selbstverantwortlich und frei sein. Frauen und Männer sind in der alevitischen Lehre gleichgestellt, die Verschleierung der Frauen ist nicht vorgeschrieben. Dies zeigt sich auch im Logo des Kulturzentrums, das ein tanzendes Paar zeigt, für „strenggläubige“ Moslems undenkbar. Aleviten bekennen sich zu Humanität und Demokratie. Die sozialen Normen, wie das Verbot des Tötens, Diebstahl, Verleumdung und Ehebruch gelten für die Aleviten gegenüber allen Menschen. Das Alevitentum ist das Ergebnis einer religionsgeschichtlichen Entwicklung, die den Schamanismus, einen vorislamischen Volksglauben der Turkvölker, persische sowie auch christliche und gnostische Elemente integriert hat. Aleviten steht es frei, überall zu beten, sie benötigen keine Moschee. Zu Kulthandlungen trifft sich die Gemeinde (Cem) im Versammlungshaus (Cemevi). Hier werden Gedichte rezitiert und der rituelle Tanz (Semah), von Männern und Frauen gleichzeitig ausgeführt. Dies geschieht unter der Aufsicht des Dede (Großvater)

oder der Ana (Großmutter), was man besser mit „Ältesten“ übersetzen könnte. Diese Ältesten kennen sich mit alevitischen Ritualen und Traditionen sehr gut aus und genießen daher hohes Ansehen.

.............Das Schaufenster des Westens.........

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Die Mitglieder der Gemeinde können auch im Versammlungshaus essen, ihren Tee trinken (man hilft sich gegenseitig) und ihre Freizeit verbringen. Alle Angelegenheiten werden hier in der Gemeinde verhandelt. So hat es bis vor wenigen Jahren keine Verhandlungen vor einem staatlichen Gericht von zwei Aleviten gegeneinander gegeben. Wir, vom Bürgerverein Nürnberger Westen, haben Kontakt zum Vorstand der alevitischen Gemeinde aufgenommen. Wir hoffen, dass wir ein Treffen mit den Gemeindemitgliedern organisieren können. Denn miteinander Reden ist besser als übereinander. Sollte es einen Termin für einen „Tag der offenen Tür“ geben, werden wir sie in der Westinfo darüber informieren.

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Vermischtes

Aufnahmeantrag Ich/Wir erkläre(n) hiermit meinen/unseren Beitritt in den Bürgerverein Nürnberger Westen e.V., Postfach 820 206, 90253 Nürnberg

Geschichte über Problemlösung Nachname

Vorname

geboren am

Nachname

Vorname

geboren am

PLZ/Wohnort

Straße

Ein Softwareingenieur, ein Hardwareingenieur und ein Manager sind auf dem Weg zu einem Treffen in der Schweiz. Sie fahren eine steile Bergstraße hinab, als plötzlich die Bremsen versagen. Der Wagen gerät beinahe außer Kontrolle, rast in wilden Schlangenlinien die Straße herunter, knallt gegen die Leitplanken, bis er - wie durch ein Wunder - schließlich auf halber Höhe an der Wand zum Stehen kommt. Die Insassen sind unverletzt, haben aber ein Problem: Sie stecken auf der steilen Straße auf halbem Wege fest, und das in einem Auto ohne Bremsen. Was sollen sie

Telefon

Fax

mobil

e-mail-Adresse

tun? „Ich weiß, was wir machen.“ sagt der Manager. „Lasst uns ein Meeting abhalten, eine Vision formulieren, ein Pflichtenheft erstellen, einige Ziele definieren, und durch einen Prozess kontinuierlicher Verbesserungen eine Lösung des kritischen Problems finden, und schon sind wir wieder unterwegs.“ „Nein, nein“, sagt der Hardwareingenieur, „das dauert viel zu lange und hat noch nie funktioniert. Ich habe meine Schweizer Taschenmesser dabei, und in Nullkommanix kann ich da-

Datum

Unterschrift

Jahresbeitrag:

mit das Bremssystem des Wagens reparieren, und schon sind wir wieder unterwegs.“ Da meldet

Einzelpersonen Ehepaare, Partnerschaften Firmen, Vereine, Kirchengem. etc.

10,00 € 15,00 € 20,00 €

sich der Softwareingenieur: „Bevor wir irgendetwas ausprobieren, sollten wir den Wagen auf die Bergspitze zurückschieben, einsteigen, und schauen, ob das Problem nochmals auftritt.“

Fränkisches Kirschenmännle

Das Brot in Wasser einweichen .

Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige(n) ich/wir den Bürgerverein Nürnberger Westen e.V. widerruflich den von mir/uns zu entrichtenden Vereinsbeitrag bei Fälligkeit zu Lasten meines/unseres Kontos

Die in dünne Scheiben geschnittenen Semmeln mit heißer Milch übergießen, zugedeckt etwas

Kontonummer

Bankleitzahl

(genaue Bezeichnung des Kreditinstitutes)

Kontoinhaber

ziehen lassen. Man nehme:

Das Brot fest ausdrücken zu den Semmeln geben

500 g helles und (oder) dunkles Brot

und verrühren. Eier, zerlassene Butter/Margarine,

5 Semmeln

Zucker, Vanillezucker und Zimt unter die

5 Eier

Brotmasse mischen.

100 Gramm Butter oder Margarine

Die entsteinten Kirschen unterheben. In eine

150 Gramm Zucker

gefettete Auflaufform geben, die Butterflocken

2 Vanillezucker

darauf verteilen und im Heißluftherd bei ca.

ca. 600 ml Milch

150°, 60 bis 90 Minuten backen.

mittels Lastschrift einzuziehen. Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.

Datum

Freiwillige Angaben für statistische Zwecke

Zimt nach Geschmack ca. 1,5 Kilo entsteinte

Schmeckt super mit Vanillesauce oder kalt wie

Süßkirschen

Kuchen! Das ist eine fränkische Spezialität und

40 g Butterflöckchen

passt gerade in die Kirschenzeit!

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Unterschrift

Beruf

Familienstand

Nationalität

Beruf

Familienstand

Nationalität

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Veranstaltungen Vereinsausflug ins Fränkische Am Sonntag, 27.09.09 findet unser diesjähriger Vereinsausflug statt, der uns mit dem Zug zu einer kleinen Wanderung nach Iphofen fßhrt. Wir hoffen sehr, dass diesmal das Wetter mitspielt und Sie, liebe Mitglieder, sich auch zahlreich anmelden werden. Eine persÜnliche Einladung mit näheren Informationen zum Ziel und dem genauen Tagesablauf finden Sie rechtzeitig in Ihrem Briefkasten.



8KGNUGKVKIGT5RQTVÂŞ FuĂ&#x;ball Â? Gymnastik Â?Tennis Â? Badminton Â? Tischtennis Â? Kegeln Kickboxen Â? Judo Â? Dance & Show Â? Ballett Baby- u. Kinderschwimmen Â?Tai Chi Aquasport Â? Kickpower Â? Inline Skaten Gesundheitssport Â? Boogie Woogie



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Termine Di.

07.07.

18.30

Uhr

Kirchweih-Stammtisch im Festzelt GroĂ&#x;reuth

Sa.

18.07.

14.00

Uhr

Sommerfest in der Kindertagesstätte St. Bonifaz

Sa.

18.07.

14.00

Uhr

Stadtteilfest Muggenhof „Muggelei“

So.

26.07.

09.00

Uhr

GroĂ&#x;markt Leyh „Tag der offenen TĂźr“ bis 18 Uhr

Mo.

07.09.

Di.

15.09.

So.

27.09.

Redaktionsschluss Westinfo 19.30

Uhr

AK Stadtplanung und Verkehr bei SG 83 Vereinsausflug nach Iphofen

Impressum Herausgeber: BĂźrgerverein NĂźrnberger Westen e.V. 1. Vorsitzender: Peter BĂźttner 2. Vorsitzende: Petra Wurm

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Bankverbindung: Kontaktadresse: Sparkasse NĂźrnberg Postfach 820206 Konto-Nr. 1429927 90253 NĂźrnberg BLZ: 760 501 01 (0911) 65 12 21 Fax: (0911) 65 38 336 E-Mail: p.u.buettner@t-online.de









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