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Edition Nautilus Herbst 2018


»Deniz Yücel ist frei – und stürmt mit seinem Buch die Charts!« »Die Beiträge, die Deniz Yücel in diesem Buch veröffentlicht hat, sind großer Journalismus. In die Tiefe gehend, prall gefüllt auch mit persönlich Erlebtem, nicht geschwätzigfeuilletonistisch überladen, sondern in den Kontext passend und von großer Einfühlsamkeit. Ich glaube an die Kraft dieses Buches.« Günter Wallraff, DER SPIEGEL

Wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste! Sechs Auflagen in vier Wochen!

WIR SIND JA NICHT ZUM SPASS HIER Reportagen, Satiren und andere Gebrauchstexte Herausgegeben und mit einem Vorwort von Doris Akrap Broschur · illustriert 224 Seiten · 16,00 € ISBN 978-3-96054-073-1

Foto © Frauke Böger


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen im Buchhandel und in den Medien,

dieses Frühjahr konnten wir uns so oft über Nominierungen und Preise für unsere Bücher freuen, dass unsere Schnapsvorräte schon zur Neige gingen! Im Januar bekam zunächst Der Block von Jérôme Leroy den (zugegeben, 3. Platz beim) Deutschen Krimipreis in der Kategorie International.

BE LLE TRISTI K INTERVIEW mit Néhémy Pierre-Dahomey .... 4/5 Néhémy Pierre-Dahomey DIE ZURÜCKGEKEHRTEN. Roman ................ 6/7 INTERVIEW mit Natasha Stagg ..................... 8/9 Natasha Stagg ERHEBUNGEN. Roman ............................. 10/11

KRI MI NALLI TER ATUR Jérôme Leroy DIE VERDUNKELTEN. Kriminalroman ...... 12/13

BIO GRAF IE

Wir euen uns mit Isabel Fargo Cole (2. v. l.), Bradley Schmidt (3. v. l.) und Axel Haase (4. v. l.) über den »2. Platz« auf der Leipziger Buchmesse!

Dann wurde im Februar Isabel Fargo Coles Roman Die grüne Grenze für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert – eine Nominierung, die wir im Übrigen umstandslos als 2. Platz auffassen (siehe Foto!) –, und kurz darauf erhielt Timo Daum für seine Flugschrift Das Kapital sind wir den Preis »Das politische Buch 2018« der Friedrich-Ebert-Stiftung! Schließlich erfuhren wir, dass Shumona Sinha mit ihrem Roman Kalkutta für den LiBeraturpreis 2018 nominiert ist. Unser Schülerpraktikant aus dieser turbulenten Zeit, Max, hat jetzt möglicherweise ein unrealistisch euphorisches Bild vom Verlagsalltag und eine etwas unscharfe Vorstellung von der »Preisbindung«, aber mit dieser Nebenwirkung könnten wir gut leben … Zumal wir kurz vor Redaktionsschluss auch noch erfahren haben, dass Fahim Amirs Flugschrift Schwein und Zeit, die im Herbst erscheint, bereits jetzt mit dem Karl-Marx-Preis 2018 ausgezeichnet wurde! Und während wir uns noch im Preisregen sonnen, dürfen Sie jetzt durch das neue Programm stöbern: ob mit oder ohne Preis, unsere Bücher sind garantiert immer ausgezeichnet! In diesem Sinne, mit besten Grüßen aus dem U-Boot die Crew der Edition Nautilus

Mark Zak ERINNERT EUCH AN MICH. Über Nestor Machno. Porträt des ukrainischen Anarchisten ......................... 14/15

NAU TI LUS F LUG SC HRIF TEN JUBILÄUMSAKTION: Zehn Jahre Nautilus Flugschriften ........... 16/17 Fahim Amir SCHWEIN UND ZEIT. Tiere, Politik, Revolte ................................ 18/19 Hans-Christian Dany MA-1. Mode und Uniform .......................... 20/21 Frank Adloff POLITIK DER GABE Für ein anderes Zusammenleben ............. 22/23 Komitee 17 G 20. Verkehrsprobleme in einer Geisterstadt ...................................... 24

UN V ERZIC HT BAR E BAC KL IST DINNER FOR ONE ........................................... 25 Verzeichnis lieferbarer Titel (Auswahl) ......... 25 Adressen ........................................................ 28

Der Verlag, das sind:

Wir unterstützen die Arbeit

Katharina Picandet Lektorat / Programm / Lizenzen

der Kurt-Wolff-Stiftung zur

Franziska Otto Presse / Veranstaltungen · Katharina Bünger Vertrieb

Förderung einer vielfältigen

Katharina Florian Presse (in Elternzeit) · Klaus Voß Herstellung

Verlags- und Literaturszene:

Maja Bechert Covergestaltung

www.kurt-wolff-stiftung.de


Interview mit Néhémy Pierre-Dahomey über seinen Debütroman Die Zurückgekehrten:

»Die Zurückgekehrten« handelt von denen, deren Flucht gescheitert ist. Doch mehr als am Thema Migration lag dem Autor an seinen Figuren, vor allem an der starken Protagonistin Belliqueuse. PierreDahomeys Erzählfreude erinnert an sein Vorbild Márquez.

Katharina Picandet: Migration und das Leben im Exil sind sehr aktuelle Themen, sie werden vielfach journalistisch und literarisch bearbeitet. Aber meist ist die Rede von Menschen, die fortgegangen sind, die in einem anderen Land ankommen, und von ihrem Schicksal dort. Ihr Roman handelt, wie schon der Titel andeutet, von Migranten, die zurückgekehrt sind, die zurückgebracht wurden. Warum haben Sie dieses Thema gewählt?

Foto © Astrid di Crollalanza

Néhémy Pierre-Dahomey: Der Roman beginnt mit einer missglückten Überfahrt – das gibt es – und ein Großteil

der Geschichte spielt in einem Stadtviertel, das »Rapatriés« heißt, das Viertel der Rückkehrer. Um die Geschichte von Belliqueuse zu erzählen, die dort lebt, habe ich mich eher für eine Figur entschieden, für

mehrere Figuren, als für ein Thema. Der Roman ist nicht bloß das Gegenteil von vielen Romanen über Migration: Es ist einfach eine andere Geschichte. Aber die Kraft dieses Viertels, die Kraft der ersten beiden Szenen (Belliqueuse, die aufbricht, um sich in ihrem neuen Viertel niederzulassen – und die Rückblende zur missglückten Überfahrt) machen das Viertel selbst zum grundlegenden Element der Erzählung, mehr noch als eine Figur. Man könnte auch sagen, das Viertel der Rückkehrer ist nicht das Thema, sondern der Unterbau des Romans, sein Rahmen, sein Hintergrund, vor dem die Figuren agieren. Wenn ich selbst sagen müsste, was das Thema dieses Buchs ist, würde ich eher von der Schwierigkeit zu reisen sprechen und von den Folgen dieser Schwierigkeit, neben anderen Dingen. Gibt es Orte wie dieses Viertel wirklich in Haiti? Ich habe sie nie persönlich gesehen, ich dachte, es wäre meine Erfindung. Aber doch, es gibt einen Ort, der »Das Dorf der Rückkehrer« heißt. Seine Geschichte ist komplexer als das, was man hier in Europa ein Flüchtlingscamp nennen würde, schon deshalb, weil er aus festen Häusern besteht und nicht ausschließlich Menschen beherbergt, die versucht haben wegzugehen, aber auch, weil es nicht nur einen Ort gibt, soweit ich weiß. Ich gehe lieber davon aus, dass das Viertel der Rückkehrer eine literarische Erfindung ist, die nicht die Wirklichkeit abbildet, eher ein abstraktes Bild der Wirklichkeit eines bestimmten Port-au-Prince. Der Roman erzählt das Leben von Belliqueuse Louissaint von den achtziger Jahren an; er folgt ihr und ihren Kindern für ein Vierteljahrhundert – ein wirkliches Epos. Glauben Sie, dass Belliqueuses Weg typisch für eine bestimmte Epoche ist? Gleichzeitig sind Ihre Figuren ja sehr stark, sehr individuell, mit einem eigenen Charakter, eigenen Leidenschaften, Wünschen und Fehlern.

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»Der Roman ist nicht bloß das Gegenteil von vielen Romanen über Migration: Es ist einfach eine andere Geschichte.«

Ohne zu viel von der Geschichte zu verraten: Im Roman wird recht schnell deutlich, dass Belliqueuse Louissaint, nachdem sie sich in »Rückkehr« niedergelassen hat, ihre Familie nur schwerlich durchbringen kann – und deshalb das Angebot einer Französin annimmt, eine ihrer Töchter zu adoptieren, um der Familie zu helfen. Aber schwierig ist es für alle, für die Mutter, die ihr Kind weggibt, weil sie keine andere Wahl hat, für die Adoptivmutter, aber auch für das Kind, das zwischen beiden steht. Bélial kommt letztendlich ganz gut damit zurecht, scheint es mir, aber leicht ist es nicht. Bélial ist ein geheimnisvolles Kind. Nach der Adoption wird sie Künstlerin. Tänzerin. Ja, durch ihre Kunst kommt sie ganz gut zurecht. Auch wenn sie eine Zeit überstehen muss, in der sie sich »in ihrer Haut weniger wohlfühlt als auf der Straße«. Aber ich bin optimistisch, was ihre Zukunft angeht. Am Anfang des Romans geht es in der Beziehung zwischen Belliqueuse und ihrem Mann recht gewalttätig zu – die Gewalt geht dabei auch von der Frau aus. Warum diese Gewalt? Aus Leidenschaft, aus Unschlüssigkeit. Es gibt etwas Gewalttätiges in Paaren, in Paarbeziehungen. Diese Gewalt kommt auch von Sobners Ruhelosigkeit. Belliqueuse nimmt die Sachen gewissermaßen in die Hand. Letztendlich weiß ich es auch nicht: Gewalt lässt sich oft nicht wirklich erklären. Um kein falsches Bild zu vermitteln, muss gesagt sein, dass es in diesem Buch auch viel Humor gibt, und Freude, trotz der schwierigen Lebensumstände.

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Humor ist für die Kunst des Erzählens von grundlegender Bedeutung. Er ist kein Zusatz, kein Tand oder irgendeine Zutat. Er ist Teil des Erzählakts. Selbst eine traurige, düstere Geschichte beginnt mit einem Paradox, mit einem Riss, den man als »komisch« bezeichnen könnte. Wenn alles glatt ist, gibt es keine Geschichte. Was nicht

Foto © Astrid di Crollalanza

Ja, es ist das Bild einer Epoche, eines sozialen Milieus. Aber ohne Archetypen. Belli ist einfach Belli. Ihr Mann Sobner ist Sobner. Das ist nicht Haiti oder sonst irgendetwas.

heißt, dass alle Geschichten witzig wären. Es kommt dann auf die Perspektive des Autors an. Das größte Drama kann zum Schreien komisch sein. Die lustigste Situation kann etwas Pathetisches haben. Mir scheint: Ohne Humor kein Roman. Ich spreche nicht von Witzen oder Lacheffekten, sondern von Humor, einem Sinn fürs Paradoxe, von trockenem Humor. Jedenfalls haben alle Autoren, die mir etwas bedeuten, einen überbordenden Sinn für Humor: Gabriel García Márquez, José Saramago, Stefan Zweig, um nur einige zu nennen. Übersetzt von Lena Müller


»Dieser Debütroman des haitianischen Autors Néhémy Pierre-Dahomey ist ein Meisterwerk.« Jean-Jacques Cadet, L’Humanité

Leseprobe Tapfer und zielstrebig beschritt Belli diesen Pfad, der so leicht war wie ein Kreuzweg. Der Abend kam. Er brachte einen kugelrunden Mond und eine Brise mit, die ihre Böen an die sich aufstapelnden Häuschen warf. Es war eine schmale Straße aus Lehm zu erkennen, die wie eine Klinge durch die Reihen aus löchrigen Dächern, rostigem Blech, morschem Holz, hervorstehenden Nägeln schnitt, dazwischen hier und da ein sumpfiger Tümpel, wie nur das suburbane Leben in den Tropen sie hervorbringt, Brutstätte immer neuer Bakterienstämme. Von Nahem war außerdem das Handtuch in Bellis Armen, der Kissenbezug über ihrer Schulter und die Vergangenheit in ihren Augen zu erkennen. Das Handtuch enthielt ihre jüngste Tochter, während ein blasser, magerer Junge ihr zögerlich folgte, ein pubertierender Lulatsch, traurig und verpickelt, ihr ältester Sohn. Sie hatte den Eindruck, Zuschauerin ihrer eigenen Irrfahrt zu sein, als wäre jede Faser ihres Körpers diesen Weg schon einmal gegangen und sei dazu verdammt, ihn auf ewig zu gehen. Wenn ihr nicht der Hexenschuss zur Hilfe gekommen wäre, dieser erbarmungslose Blitz, der sie in den entscheidenden Momenten traf, hätte Belli das Ganze für unwirklich halten können.

»Die Zurückgekehrten entkommt dem Erwartbaren und balanciert auf dem gespannten Seil der Vieldeutigkeit.« Frédérique Briard, Marianne

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… aber was ist mit denen, deren Flucht scheitert?

Der preisgekrönte Debütroman des Haitianers Néhémy Pierre-Dahomey erzählt das Leben von Belliqueuse Louissaint, genannt Belli. Bei dem Versuch der illegalen Überfahrt von Haiti Richtung USA kentert das Boot beinahe, und Belli verliert ihren kleinen Sohn ans Meer. Sie kehrt nach Port-au-Prince zurück und lässt sich in einer Siedlung namens »Rückkehr« nieder, ein Ort für all jene Unglücklichen, deren Auswanderungsversuch gescheitert ist. Belli macht sich entschlossen daran, ihrer Familie in dem Elendsquartier ein Zuhause zu schaffen. Vergeblich versucht sie, ihren notorisch untreuen Mann mit Schlägen zur Räson zu bringen. Schließlich sieht sie sich gezwungen, zwei Töchter zur Adoption freizugeben. Luciole verschwindet so nach Nordamerika, Bélial hingegen wird von einer Französin adoptiert, die für eine NGO arbeitet. Sie wird als junge Erwachsene nach Haiti zurückkehren und ihre Mutter suchen, doch diese ist längst in einem Exil der ganz anderen Art. In Die Zurückgekehrten tri sprachliche Leichtigkeit auf die Härten des Alltags in einem der ärmsten Länder der Welt und Katastrophen tragischen Ausmaßes. Ein stellenweise biblischer Ton steht einer Lust am sprachspielerischen Erzählen gegenüber – frei von moralischer Schwere, aber umso intensiver. wurde 1986 als Kind eines Pastors in Port-au-Prince, Haiti, geboren und lebt seit 2013 in Paris. Er hat Philosophie in Port-auPrince und Paris studiert und über Henri Bergson gearbeitet. Die Zurückgekehrten ist sein Debütroman, er wurde mit dem Prix Révélation 2017 der Société des Gens de Lettres, mit dem Prix de soutien Cino Del Luca, auf Vorschlag der Académie Française sowie mit dem Prix Carbet des Lycéens de la Caraïbe 2018 ausgezeichnet.

Foto © Astrid di Crollalanza

Néhémy Pierre-Dahomey

Lena Müller, geboren 1982, studierte Literarisches Schrei-

ben, Kulturjournalismus und Erwachsenenbildung. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und Autorin und wurde bereits zweimal mit dem Internationalen Literaturpreis für ihre Übersetzungen ausgezeichnet, u. a. 2016 gemeinsam mit Shumona Sinha für Erschlagt die Armen!. 7

Néhémy Pierre-Dahomey DIE ZURÜCKGEKEHRTEN Roman Deutsche Erstausgabe Aus dem Französischen übersetzt von Lena Müller Originalausgabe: Rapatriés, Le Seuil 2017 Gebunden mit Schutzumschlag ca. 192 Seiten · ca. € (D) 19,90 ISBN 978-3-96054-078-6 Warengruppe 1110 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


Interview mit Natasha Stagg über ihren Debütroman Erhebungen: Erhebungen trifft den Nerv unserer Zeit: Im Original herausgegeben von Chris Kraus (I Love Dick), beschreibt der Roman das öde Leben einer jungen Frau in einer sinnentleerten spätkapitalistischen Warenwelt – bis sie sich entscheidet, eine glamouröse Influencerin zu werden.

Katharina Picandet: Sie haben für Erhebungen viel Lob bekommen, und interessanterweise hebt jede Kritik etwas anderes an Ihrem Roman hervor. Für mich ist es zuallererst ein Buch über Prominenz, ganz besonders Online-Prominenz, aber auch über den Prozess des Bekanntwerdens. Hauptberuflich schreiben und redigieren Sie Kritiken, Kurzgeschichten, Essays und Promi-Porträts für Zeitschrien. Was genau interessiert Sie so an Prominenten und Ruhm? Natasha Stagg: Ich habe mich wahrscheinlich schon immer für berühmte Leute interessiert, aber vor allem für randständigere Prominente, tragische Abstürze, Menschen, die gegen ihren Willen in die Prominenz gezwungen wurden, oder Menschen, die das Aufrechterhalten ihres Promi-Status als ganz eigenes Talent verstehen. In der Highschool und dann am College habe ich angefangen, die Verlaufskurven dieser Art von Prominenz, die scheinbar um ihrer selbst willen existiert, genauer zu verfolgen. Damals fingen ja alle an, sich über Reality-TV-Stars und It-Girls aufzuregen. Zunächst war ich über die Hiltons und die Kardashians auch empört, und manchmal bin ich es noch, aber diese Empörung hat mich auch fasziniert. Es wurde damals immer gesagt, dass ja nur die ganz Reichen fürs Berühmtsein berühmt werden konnten. Aber wenn man etwas genauer darüber nachdenkt, merkt man, dass Prominenz aufgrund von Reichtum gar kein neues Phänomen ist. Wenn also jemand dafür berühmt wird, dass er oder sie reich und charismatisch ist, dann ist das o nachvollziehbarer als vieles von dem, was andere Prominente bekannt gemacht hat. Talent ist interessant, weil man das einsetzen kann, um berühmt zu werden. Das Problem dabei war aber schon immer, dass man eben auch Charisma braucht, wenn man talentiert ist und berühmt werden will. Das erzeugt dann o diese Falschheit, wie sie zum Beispiel in dem berühmten Broadway-Roman Das Tal der Puppen von Jacqueline Susann so verdammt wird. Diese neue Art

der Prominenz ist deshalb auf eine Art mehr und echter mit der Persönlichkeit verbunden als ein konstruiertes Image, auch wenn das jetzt total altbacken klingt. Ich wollte über jemanden schreiben, die sich von diesem Konzept der Prominenz verleiten lässt, obwohl sie genau weiß, welche Fallstricke damit verbunden sind. Also kein Reality-TV-Star und kein Instagram-Model (Instagram gab es noch gar nicht, als ich anfing, Erhebungen zu schreiben), sondern eine, der es gelingt, Fans um sich zu scharen einfach nur, weil sie gerne welche haben möchte, als Ausweg aus ihrem banalen Leben. Der Titel Erhebungen funktioniert ja auf verschiedenen Ebenen. Colleen, die Protagonistin, arbeitet in einem öden Marktforschungsinstitut. Sie führt dort Erhebungen durch, bei denen sie den Teilnehmern gleich sagt, was sie antworten müssen, damit sie an einer Studie teilnehmen dürfen. Bei so einer Erhebung quantifiziert man die Dinge, man reduziert sie auf Zahlen: zuerst die Anzahl der Klicks, Likes, Shares, der Facebook-Freunde und Twitter-Follower; später dann die Zahl der Produkte, die man fürs ProductPlacement bekommt, und das Geld, das man damit einnimmt etc. So werden Prominenz und Erfolg ganz leicht messbar. Das ist dann das vollständig quantifizierte Selbst, oder? Erhebungen war zunächst mein Arbeitstitel für den ersten Teil des Buches. Je mehr ich über Marktforschung schrieb, desto mehr dachte ich über die Zahlen nach, die auch andere Lebensbereiche quantifizieren. Und dann befasste ich mich zum ersten Mal in meinem Leben mit sozialen Medien (ja, ich war spät dran damit) und bekam eine Vorstellung von den Zahlen, in denen das gemessen wird, was wir gemeinhin Erfolg oder Popularität nennen. Damals wusste ich noch nicht, wie wichtig das einmal werden würde. Heute werden Promis ja immer gleich mit ihrer FollowerZahl eingeführt. Ich wollte eigentlich über den Zynismus schreiben, den man braucht, um von jemandem, der für Geld Produkttests fälscht, zu jemandem wie Colleen zu werden, vielleicht sogar als eine Art dystopische Fantasie. Während ich an dem Buch schrieb, kamen Instagram und Snapchat, und damit wurden Influencer und gesponserte Posts plötzlich ein großes Ding. Ich will nicht behaupten, dass ich irgendwas vorausgesehen hätte, auch, weil ich von heute aus gesehen damals die Entwicklung doch deutlich zu optimistisch eingeschätzt habe. 8


»Das vollständig quantifizierte Selbst.« Ich wollte diese drei Prinzipien zusammendenken: das Ausforschen eines besonders verzweifelten Publikums, das quantifizierte Bewerten der relativen Bedeutung einer Person, und diese Versuche, immer alles zu Geld zu machen. Und ich wollte diese Prinzipien auch mit der ursprünglichen Definition von Prostitution in Verbindung bringen. In den letzten Jahren sind Menschen wie Colleen wirtschalich und sozial zu wichtigen Faktoren geworden. Kinder und Teenager sagen jetzt o, sie wollten später mal Youtuber oder Influencer werden. Ich habe Ihr Buch als Generationenroman gelesen, und auch wenn das wohl ein Klischee ist, würde ich tatsächlich behaupten, dass Erhebungen der Fänger im Roggen der Generation Social Media ist.

Ursprünglich hatte ich vor, Colleen als jemanden zu beschreiben, die für etwas berühmt wird, ohne dass man erfährt, was es ist. Ich wollte auf keinen Fall über ihre Kunst oder Musik oder was auch immer sie macht, schreiben, weil das die Leser je nach Geschmack in verschiedene Gruppen einteilen würde. Ich glaube, man kann das Buch immer noch so lesen, als sei es so angelegt, aber irgendwann musste ich mich auch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass Colleen Youtuberin und gar keine Künstlerin ist. Wenn wir heute von einer Prominenten hören, und ihr Talent wird nicht erwähnt, dann gehen wir doch automatisch davon aus, dass sie gar keines hat. Es freut mich sehr, dass ich etwas eingefangen habe, das für eine bestimmte Generation etwas bedeutet – wenn dem denn so ist. Alle brauchen solche Bücher. 9

Was mir an Erhebungen besonders gut gefällt, ist, dass der Roman dieses Leben und diese Ziele nicht verurteilt. Colleen ist ja nicht bloß ein Opfer der sozialen Medien oder ihrer Internetsucht, sondern das ist ganz einfach die Welt, in der sie lebt, und sie weiß sehr genau um den Zynismus und die Schizophrenie, die diese Welt nun einmal auch ausmachen. Neben allem anderen ist Erhebungen ja auch ein Roman über Liebe, über Eifersucht, und darüber, wie es ist, wenn man versucht, jemand anderes zu sein. Das gibt dem Roman bei aller Aktualität auch eine gewisse Zeitlosigkeit. Oh, vielen Dank. Ich hatte von Anfang an vor, meine Figuren in der Gegenwart anzusiedeln, und das hieß eben auch, dass ich über das Internet würde schreiben müssen. Und zwar nicht nur als Objekt oder Instrument, sondern als eine unerbittliche, alles durchdringende Atmosphäre. Unverständlicherweise für mich habe ich dafür von meinen Kommilitonen im Schreibseminar ziemlich viel Kritik bekommen. Sie haben mir gesagt, dass das ganze InternetGerede das Buch zeitlich zu sehr festlegen würde. Das mag zwar bis zu einem gewissen Grad stimmen, aber das tri doch auch auf alle anderen Erfindungen zu, die in Büchern, Serien oder Filmen vorkommen. Und das Internet ist ja nicht wie ein Telefon oder sowas, das kaputtgehen oder defekt sein kann. Ich wollte das Internet nicht einfach nur erwähnen, sondern ich wollte, dass es irgendwann die Handlung ganz umfasst. Weil das Leben heute einfach so ist, und ich mich noch an eine Zeit erinnern kann, als es nicht so war. Colleens Internet-Prominenz beruht ja nicht nur auf der sehr sorgfältig kuratierten Kunstfigur, die sie von sich erscha, sondern zuallererst auf ihrer zufälligen Bekanntscha mit einem Mann. Und sie muss permanent die Fallstricke umgehen, die an den Schnittpunkten von Liebe, Sex und Arbeit gespannt sind. Wie viel von dem, was mit Colleen passiert, liegt eigentlich noch an viel traditionelleren patriarchalen Mustern? Ich denke, Colleen stört es, dass ihr Ruhm so viel mit einem Mann zu tun hat. Allerdings vor allem, weil sie gerne für andere Männer unwiderstehlich wäre. Dabei ist ihr Beziehungsstatus nicht sonderlich hilfreich. Übersetzt von Georg Felix Harsch


Leseprobe Die meisten Leute, die in den gedruckten Klatschheen vorkamen, kannte ich gerade so dem Namen nach: Töchter von berühmten Schauspielerinnen oder berühmte Schauspielerinnen, die nicht mehr wie sie selbst aussahen. Ich bewegte mich zwar in derselben Sphäre, aber ich gehörte zum Glück nicht zur Substanz dieser Sphäre. Die Leute, die diese Hee lasen, interessierten sich überhaupt nicht für meine Rivalität. Aber ich sah Lucinda wie eine leuchtende Flamme im Hintergrund auf jeder Seite. »Stars sind auch nur Menschen wie du und ich.« Nein, sind sie nicht. Ich geh nicht einmal in den Supermarkt wie die anderen. Lucinda ist wie ich. Sie sitzt allein in ihrem Zimmer, macht ein Selfie nach dem anderen und verhält sich zur Welt, als wäre diese Welt ein weiches, sexistisches Ding.

Die New York Times über Erhebungen: »Erzählt in einem extrem nüchternen, reduktionistischen Stil, vermeidet Erhebungen direkte Beschreibungen der virtuellen Welt und konzentriert sich stattdessen auf die anonymen Hotelzimmer und Schwarzlicht-Nachtclubs, die als deren Hintergrundkulisse dienen. Vor dieser faden Kulisse heben sich die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie in beängstigender Schärfe ab.«

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»Ich habe Erhebungen als Mitherausgeberin von Semiotext(e) gelesen und wusste sofort: Wir müssen das verlegen! Der Roman spiegelt und demontiert die klassische weibliche Coming-of-age-Erzählung.« Chris Kraus, Autorin von I Love Dick Der Fänger im Roggen der Social-Media-Generation: Die 23-jährige Colleen hat einen öden Job an einem Marktforschungsinstitut in Tucson, Arizona. Sie schlafwandelt fast durch ein Leben zwischen stumpfem Arbeitsalltag, ermüdenden One-Night-Stands und ihrer nie fertig eingerichteten Wohnung in einem gesichtslosen Apartmentblock in der Peripherie. Einen kurzzeitigen Kick findet Colleen darin, Geld für Sex zu nehmen – doch wirklich lebendig wird sie nur, wenn sie online ist: Im Netz kann sie sich neu erfinden, berauscht von ihrem eigenen, an Klickzahlen nachzuverfolgenden Marktwert. Colleen wird zum Internet-Star, als sie von Jim entdeckt wird, einer semiprominenten Social-Media-Ikone von geheimnisvoller Männlichkeit. Sie verliebt sich in ihn, kündigt ihren Job und zieht nach Los Angeles. Die beiden treten nun, mit großer Sorgfalt inszeniert, als das It-Paar auf: Gefeiert von ihren Fans hoppen sie von einer gesponserten Party zur nächsten und verdienen als professionelle Narzissten groß am Hype um ihr Image. Aber dann taucht Lucinda auf, die ihre Online-Persona genauso stetig neu erfindet wie Colleen, nur immer ein kleines bisschen besser. Colleen ist zerstörerisch eifersüchtig – ihr Bild und ihr Ruhm lösen sich langsam auf. Natasha Stagg schreibt in nüchtern-affektlosem Ton von Aufstieg und Fall in Zeiten des Internets, darüber, wie das natürliche Bedürfnis nach Bestätigung zur Sucht nach Glamour wird und zwischenmenschliche Beziehungen verändert – ohne Belehrung, aber mit einem unheimlichen Sog.

Foto © Gregory Aune

Natasha Stagg,

geboren in Tucson, Arizona, lebt in Brooklyn, New York. Sie schreibt Kritiken, Literatur, Essays und CelebrityProfile und hat eine wöchentliche Kolumne im Magazin Spike Art. Ihre Texte erschienen in verschiedenen Anthologien sowie u. a. in den Magazinen n+1, Texte zur Kunst und Spike Art Quarterly. Erhebungen ist ihr erster Roman.

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Natasha Stagg ERHEBUNGEN Roman Deutsche Erstausgabe Aus dem US-amerikanischen Englisch übersetzt von Georg Felix Harsch Originalausgabe: Surveys, Semiotext(e) 2016 Gebunden mit Schutzumschlag ca. 192 Seiten · ca. € (D) 19,90 ISBN 978-3-96054-081-6 Warengruppe 1110 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


»Gesellschaskritik und Utopie gehen Hand in Hand in diesem Buch, das daherkommt wie ein riller. Was sich am Ende zeigt, ist eine machtvolle und erschütternde Parabel.« Jean-Claude Lebrun, L’Humanité

Leseprobe Man müsste sich verflüchtigen, ein für alle Mal verschwinden. Ich rede selbstverständlich nicht von Selbstmord. Nein, einfach weggehen. Ich weiß nicht, ob »weggehen« das richtige Wort ist. Man muss sich dazu nicht geografisch entfernen, nicht unbedingt. Man könnte zunächst in einem anderen Viertel leben, wenn die Stadt groß genug ist. Das würde schon reichen, zumindest für den Anfang. Dann hätte man eine neue Wohnung, ein neues Haus, einen anderen Garten, einen anderen Blick auf die Dächer, die Bäume, die Kirchtürme … Allein schon durch die Tatsache, dass ich dann andere Wege zurücklegen würde, wäre ich so gut wie unsichtbar, das wäre ein guter Anfang. Die Stadt sähe anders aus, die Gesichter der Entgegenkommenden ebenfalls. Man müsste auch seinen Tagesablauf variieren, nicht mehr zur gewohnten Zeit rausgehen. Das könnte für eine Weile dieses immer drängender werdende Bedürfnis befriedigen, woanders und anders zu sein. Niemandem Bescheid sagen, es nicht groß ankündigen, jedes Pathos vermeiden.

Pressestimmen zu Der Block: »Eine großartig erzählte Parabel unserer Zeit, ein beklemmendes Requiem auf die Demokratie.« Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung »Eine packende Milieustudie, durchzogen vom Nihilismus ihrer Protagonisten – aber auch ein verdammt gut geschriebener Kriminalroman im Stil des typisch französischen ›Neopolar‹.« Ulrich Noller, WDR

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DER BLOCK Kriminalroman Klappenbroschur · 320 Seiten € (D) 19,90 · ISBN 978-3-89401-037-3

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»In geschliffenstem Stil entfaltet Leroy hier ein Lob auf das Nutzlose als Mittel des Widerstands.« Libération

Foto © Patrice Normand / Leemage

Man nennt sie die »Verdunkelten«. Plötzlich gehen sie, eines Morgens, nehmen nur das absolute Minimum mit sich, oder auch gar nichts. Ohne eine Spur verlassen sie ihre Partner, Ehefrauen, Kinder, Haustiere – so viele, dass die Polizei nicht einmal mehr Vermisstenanzeigen aufnimmt. Sie lösen sich in Lu auf, wie die ganze Epoche sich auflöst: Öffentliche Gebäude und Plätze sind von Attentaten verwüstet, der Müll wird nicht mehr abgeholt, Tränengas hängt in der Lu. Seit den Anschlägen von 2015 befindet sich Frankreich in einem Zustand ständigen Aufstands. Der Geheimdienst versucht, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Auch Guillaume Trimbert, 55 Jahre alt, Autor, ehemaliger Lehrer, ehemaliger Ehemann, ehemaliger Held linksextremer Demos, hat eine »Gefährder-Akte«, und Agnès Delvaux, gerade 30 Jahre alt, Hauptmann des Geheimdienstes, beobachtet ihn. Sie dringt in seine Wohnung ein, sobald er diese verlässt. Aber was treibt sie dazu, nicht nur seinen Brieasten zu durchwühlen, sondern auch an seinen Hemden zu schnuppern und in seinen Büchern zu blättern? Siebzehn Jahre später, in einem idyllischen Weiler, der inzwischen wieder von Karren und Kaminfeuern geprägt wird, erzählt Agnès ihrer Tochter Ada, was ihr Leben verändert hat zu einer Zeit, als sich die Welt veränderte. Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Er hat als Französischlehrer gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Leroy hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht, auf Deutsch erschien bisher Der Block (Nautilus 2017), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis Kategorie International (3. Platz). Auf Französisch erschien zuletzt La Petite Gauloise (2018).

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Jérôme Leroy DIE VERDUNKELTEN Kriminalroman Deutsche Erstausgabe Aus dem Französischen übersetzt von Cornelia Wend Originalausgabe: Un peu tard dans la saison, La Table Ronde 2017 Klappenbroschur · ca. 256 Seiten · ca. € (D) 19,90 ISBN 978-3-96054-083-0 Warengruppe 1121 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


»In der Tat gab es wohl wenig Menschen, die auf ein so wildbewegtes und abenteuerliches Leben zurückblicken konnten.« Rudolf Rocker, deutscher Publizist und Anarchist (1873 –1958)

»Einmal, als ich gerade mit einem alten Typen, einem wahrhaigen Patriarchen mit einem langen weißen Bart sprach, überraschte es mich, dass er, als der Name Machno erwähnt wurde, seine Bauernmütze mit einer ehrerbietigen Geste abnahm. ›Ein großer und guter Mann‹, sagte er, ›möge Gott ihn schützen. Es ist jetzt zwei Jahre her, dass er hier war, aber ich kann ihn immer noch vor mir sehen, wie er auf einer Bank auf dem Platz stand und zu uns sprach. Wir waren ungebildete Leute und verstanden nie diese Bolschewiki. Aber er sprach zu uns in unserer Sprache und seine Rede war einfach.‹« Alexander Berkman, russisch-amerikanischer Anarchist (1870–1938) »Man darf sich keine Illusionen machen. Es wäre Unsinn, sich eine machnowistische Bewegung vorzustellen, die frei von allem Makel wäre, sich einzig und allein in Glanz und Herrlichkeit entfaltet und deren Führer über alle Schwächen und jedem Vorwurf erhaben seien.« Volin, russisch-anzösischer Anarchist (1882–1945)

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»Verdammt mich, ihr sollt mich verdammen, wenn ich auch nur ein Wort gelogen. Erinnert euch an mich, erinnert, bin für euch in den Krieg gezogen.« Nestor Machno

Von der sowjetischen Geschichtsschreibung zum Mörder und Banditen degradiert, von den Anarchisten in aller Welt als Held, als ukrainischer Che Guevara verherrlicht, hat Nestor Machno (1888–1934), der Führer der legendären Volksbewegung und Bauernarmee Machnowtschina, den Ausgang des russischen Bürgerkriegs entscheidend beeinflusst. Unter der schwarzen Fahne der Anarchie führte Machno von 1918 bis 1921 einen kompromisslosen Partisanenkrieg gegen alle – gegen Anhänger des Zaren, Bolschewiken, ukrainische Nationalisten, deutsche und österreichungarische Truppen – und für die kollektive Selbstverwaltung der Bauern und Arbeiter in einer herrschasfreien staatenlosen Gesellscha. Aus Berichten, Memoiren, Verhörprotokollen und Briefen von Machnos Familienangehörigen, Ehefrauen, Mitstreitern und seinen eigenen Aufzeichnungen, aus privaten Briefen deutscher Besatzungsoffiziere, aus zeitgenössischen Heeresberichten und anderen Quellen stellt Mark Zak, behutsam kommentierend, ein vielschichtiges Porträt des überlebensgroßen Bauernführers zusammen. • Nachwort von Bini Adamczak

Foto © Gerardo Millsztein

Mark Zak, Schauspieler und Au-

tor, wurde 1959 in Lwiw (Lemberg) geboren, wuchs in Odessa auf und kam 1974 mit seiner Familie aus der UdSSR nach Westdeutschland, er lebt heute in Köln. Er hat in über hundert deutschen und internationalen Filmen mitgewirkt, unter anderem 2010 in e Tourist und in zahlreichen Tatort-Folgen. 2013 erschien sein Krimi Glaube Liebe Mafia, der im selben Jahr als Hörspiel in zwei Folgen beim WDR gesendet wurde. 2017 schrieb er für den Deutschlandfunk das Feature »Erinnert euch an mich. Machno und seine anarchistische Armee«, welches Grundlage für dieses Buch war. 

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Mark Zak ERINNERT EUCH AN MICH. Über Nestor Machno Porträt des ukrainischen Anarchisten Originalveröffentlichung Mit einem Nachwort von Bini Adamczak Broschur · ca. 176 Seiten · illustriert · ca. € (D) 18,00 ISBN 978-3-96054-085-4 Warengruppe 1971 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


10 Jahre Nautilus

Flugschriften

10 Jahre beflĂźgelnde Debatten


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INKLUSIVE: • 3 Ex. »Nautilus Notizbuch« • A2-Plakat • Leporellos • Postkarten KONDITIONEN: • 6 Titel à 3 Exemplare • 45 % Rabatt • 60 Tage Zahlungsziel, RR Schweiz/Österreich: Fragen Sie Ihren Vertreter!

VARIANTEN: 1) Jubiläumsprogramm 2018 • Amir, Schwein und Zeit • Dany, MA-1. Mode und Uniform • Adloff, Politik der Gabe • Komitee 17, G20 • Yücel, Wir sind ja nicht zum Spaß hier • Gietinger, November 1918 > Einkaufspreis: € 155,10 > Prolit-Bestellnummer: 27296000

2) Feminismus für alle! • Penny, Bitch Doktrin • Penny, Unsagbare Dinge • Penny, Fleischmarkt • Urwin, Boys don’t cry • Rotkopf, Antiromantisches Manifest • Sanyal, Vergewaltigung > Einkaufspreis: € 161,31 > Prolit-Bestellnummer: 27296001

WAS TUN? WAS SCHREIBEN ! Nautilus Notizbuch Blankobuch, 12,5 x 20,8 cm Broschur · ca. 96 Seiten · ca. 5,00 € ISBN 978-3-96054-095-3 Warengruppe 1190 Erscheinungstermin: 10. September 2018

3) Stadt, Staat, Idioten • Daum, Das Kapital sind wir • Lefebvre, Das Recht auf Stadt • Boeing, Von Wegen. Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft • Dany, Morgen werde ich Idiot • Unsichtbares Komitee, Jetzt • Unsichtbares Komitee, Der kommende Aufstand > Einkaufspreis: € 149,99 > Prolit-Bestellnummer: 27296002

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Bestellen Sie unsere Werbemittel bei Prolit: Bestellnr. 272955222: Plakat 10 Jahre Flugschriften A2 Bestellnr. 272955523: Leporello 10 Jahre Flugschriften 25 Ex. Bestellnr. 272955524: Postkarten Flugschriften 10 Ex.


»Nur ein Verrückter würde behaupten, Tiere seien politisch. Dieser Verrückte bin ich.« Fahim Amir

Leseprobe Die tierethisch vorherrschende Frage »Können sie leiden?« weicht hier einem anderen Interesse: Wo und wie leisten und leisteten Tiere Widerstand und wo gibt und gab es Kampfgefährt*innenschaen zwischen Menschen und Tieren? Daraus kann Solidarität entstehen statt bloß paternalistisches Mitleid. Mitleid hat nicht selten sozialchauvinistische Züge: Vergessen wir nicht, dass Adolf Hitler Mein Kampf während seiner Landsberger Ha auf dem Schreibpapier der Familie Wagner schrieb, ein Reproduktionszusammenhang, in welchem Vegetarismus als Moral der Herrenmenschen hoch im Kurs stand. Der von Klassenvorurteilen durchtränkte und kulturalistisch verbrämte Gestus der besseren Behandlung von Tieren durch bessere Menschen ist ein Erbe des Mitleidsgedankens, der, in neue Schläuche gegossen, als Sittlichkeitsgebot zeitgenössischer Ethik und Supermarkt-Regalordnungen wiederauaucht.

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Schwein & Zeit wurde bereits vor Erscheinen mit dem österreichischen Karl-Marx-Preis 2018 in der Kategorie »Ökologischer Sozialismus« ausgezeichnet!

»Bei Tieren wird die Linke rechts«, postuliert Fahim Amir und holt mit Schwein und Zeit zum anregenden Gegenschlag aus – witzig, provokant und aufregend. Hatte einst Brecht das eaterpublikum angeherrscht: »Glotzt nicht so romantisch«, so sollten auch wir unsere Vorstellungen von Natur entromantisieren. Kritik an Umweltzerstörung oder industrieller Tierhaltung basiert meist auf konservativen Ideen einer »unberührten Natur« oder bejubelt gar vormoderne Formen der Tierzucht. Dagegen setzt Amir Politik statt Ethik: Wer nach Tipps für die Errichtung urbaner Bienenstöcke sucht, wird nachhaltig enttäuscht. Stattdessen beleuchtet Amir die Rolle widerständiger Schweine für die Entwicklung der modernen Fabrik und berichtet von den Aufständen der – aus Menschen und Tieren bestehenden – »Schweinischen Multitude«, die New York über Jahre erschütterten. Schwein und Zeit ist ein Gegengi zu jenem Kulturpessimismus, der Tiere nur zu »totalen Opfern« erklären will. Stattdessen wird die Geschichte der Tiere aus einer Perspektive der Kämpfe gedacht: Wenn Tiere als Täter, Staatsfeinde und widerständige Akteure in den Blick genommen werden, wird die Devise »Solidarität statt Mitleid« plausibel. Es geht um neue Ökologien, die Ordnungspolitikern und Bio-Lehrerinnen unheimlich sind, die aber die Chance für neue Konzepte des Miteinanders und des Widerstands an vielleicht überraschenden Orten versprechen: Taubenfüttern durch renitente Omas als Form militanter Massenpraxis im öffentlichen Raum. Wo es Städte gibt, da gibt es Tauben. Und wo es Tauben gibt, gibt es Widerstand. lebt als Philosoph und Künstler in Wien; er beschäigt sich mit den Übergängen von NaturKulturen und Urbanismus, Performance und Utopie, kolonialer Historizität und Modernismus. Amir lehrt an internationalen Universitäten und arbeitete mit Künstler*innen wie Deichkind und Rocko Schamoni. Als Teil der Performancegruppe Dolce & Afghaner brachte er österreichische Rechtspopulist*innen und Boulevardmedien auf die Palme. Daneben war Amir u. a. Kurator von LiveArt-Festivals (Kampnagel Hamburg) und Ausstellungen (Secession Wien). Zuletzt erschien von ihm das Nachwort zu Donna Haraways Manifest für Gefährten (2016).

Foto © Jakob Gsöllpointner

Fahim Amir

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Fahim Amir SCHWEIN UND ZEIT Tiere, Politik, Revolte Nautilus Flugschrift Originalveröffentlichung Broschur · ca. 180 Seiten · ca. € (D) 16,00 ISBN 978-3-96054-087-8 Warengruppe 1973 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


Leseprobe Fängt eine Abweichung Feuer, verbreitet sie sich wie ein Flächenbrand. Jetzt geht alles schnell. Die Abweichung synchronisiert sich mit dem, was in der Lu liegt. Wer eben noch unverständig starrte, wird mitgerissen. Was gerade noch als obskures Verhalten erschien, wirkt jetzt wie eine Verabredung auf Zeit. Alle haben davon gehört, ohne dass es ihnen gesagt worden wäre und o ohne zu verstehen, warum sie es mögen oder ob es ihnen überhaupt gefällt. Manche wollen es zuerst gewusst haben, andere nörgeln herum oder sticheln gegen die, die das neue Spiel besser beherrschen. Das muss so sein, ohne Neid gibt es keinen Glamour. Von einer Fantasie angezogen, die eine mögliche Freiheit oder einfach Dabeisein verspricht, wird eine bestehende Ordnung durcheinandergewirbelt. Im Auseinanderstreben entlädt sich die angestaute Spannung. Die Entladung bewirkt den Anfang vom Ende. So schnell, wie es kam, geht es wieder. Was gerade noch magisch wirkte, verliert seine Kra. Jede Mode lockt in eine Enttäuschung. Plötzlich sitzen alle nackt da. SPEED. Eine Gesellschaft auf Droge Flugschrift · Broschur · 192 Seiten € (D) 16,00 · ISBN 978-3-89401-569-5 MORGEN WERDE ICH IDIOT Kybernetik und Kontrollgesellschaft Flugschrift · Broschur · 128 Seiten € (D) 12,00 · ISBN 978-3-89401-784-2 SCHNELLER ALS DIE SONNE Aus dem rasenden Stillstand in eine unbekannte Zukunft Flugschrift · Broschur · 128 Seiten € (D) 12,90 · ISBN 978-3-89401-826-9

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»Genau genommen handelt das Buch von meiner Lieblingsjacke.« Hans-Christian Dany

Jogginghosen, Bomberjacken, Camouflage. Supreme, Yeezys, Off White, Vetements – was das Rampenlicht einer Mode durchlaufen hat, verschwindet im Dunkel, wird entwertet und vergessen. Die ewigen Bescheidwisser, die jedes Gefühl verstehen, ohne es empfunden zu haben, geben mächtig an: Sie hätten es längst gewusst, was gerade verschwindet, war nie mehr als ein überspannter Bogen. Die weniger Abgeklärten fühlen sich von dem, was plötzlich nicht mehr gelten soll, über den Tisch gezogen. Und die vom Leben Beleidigten lamentieren über die Modeanfälligkeit derer, die an ihrer Statt Spaß hatten. Doch es ist unmöglich, gegen die Mode zu sein. Diese Gier, die sie schürt, etwas haben zu wollen, mitzulaufen, können die Selbstdisziplinierten vielleicht noch unterdrücken. Aber man kann nicht gegen sie sein, weil es die Mode gar nicht gibt. Sie spaltet sich ständig auf, wie eine multiple Persönlichkeit liegt sie in der Lu, um sich in kürzester Zeit in eine andere zu verwandeln. Als ein zum Phänomen gewordener Phantomas betreibt sie das Maskenspiel bis zum Verlust des roten Fadens. Und trotzdem jagt man ihren Oberflächen mit Vergnügen hinterher. Ihre Bewegungen bringen Menschen zusammen, formen Gemeinschaen, trennen sie wieder. Sie zerstören jede Ordnung und bauen sie wieder auf, sie sind schön und hässlich, kommen kapitalistisch daher, gleichzeitig spukt in ihnen der Aufstand. Und weil sie uns so hautnah kommt, während unsere Körper in ihre Hüllen schlüpfen, erscheint die polymorphe Affäre mit ihr wie ein andauernder Ausnahmezustand. Ein laufender Anfang vom Ende, von der Uniform zur Mode, von der Mode zur Uniform.

Foto © Donnie Londi

Hans-Christian Dany,

geboren 1966, lebt als Künstler in Hamburg und ist schon lange im Urlaub von dem, was er tun soll. Wie viele, die nicht wissen, wohin mit sich, schreibt er. Manchmal werden daraus Bücher. Bei Edition Nautilus erschienen Speed. Eine Gesellscha auf Droge (2008, Neuausgabe 2012), Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellscha (2013) und Schneller als die Sonne. Aus dem rasenden Stillstand in eine unbekannte Zukun (2015). 21

Hans-Christian Dany MA-1. Mode und Uniform Nautilus Flugschrift Originalveröffentlichung Broschur · mit zahlreichen SW-Abbildungen ca. 192 Seiten · ca. € (D) 16,00 ISBN 978-3-96054-089-2 Warengruppe 1973 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


Eine gabentheoretische Perspektive auf alle derzeit virulenten gesellschaftlichen Debatten

Leseprobe Warum geben wir anderen Menschen Dinge, schenken ihnen Aufmerksamkeit, helfen ihnen oder verzeihen ihnen gar? Das Geben hat schon viele Überlegungen auf sich gezogen und in den Wissenschaen unterschiedlichste Antworten hervorgebracht. Eine weit verbreitete Antwort verweist auf das Phänomen des Tauschens. Jemand gibt einer anderen Person einen wertvollen Gegenstand und erhält einen anderen dafür. Beiden nützt der Tausch etwas, da sie beide das Gut des anderen stärker wünschen als ihr eigenes. Doch in vielen Situationen findet kein Tausch statt und trotzdem werden materielle und immaterielle Dinge überreicht. Ein Akteur A gibt einem anderen Akteur B etwas, ohne im Gegenzug etwas direkt dafür zu bekommen. Vielleicht erwidert B die Gabe, vielleicht auch nicht. Und im Falle der Erwiderung ist es an B zu entscheiden, was sie erwidert und wann sie es tut. Nur im Fall des Tausches ist klar, welche Güter zu welchem Zeitpunkt den Besitzer wechseln. Der Tausch scheint nun nicht weiter erklärungsbedürig zu sein: Tauschen tun wir aus eigennützigen Interessen. Und wie erklärt man nun Formen des Gebens wie das Schenken und Spenden?

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Ein profundes Standardwerk zur Gabentheorie und zu Marcel Mauss’ Sozialismus

Foto © Katja Klein

Muss menschliches Zusammenleben immer in einem Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen? Ist der Mensch wirklich von Eigennutz getrieben und somit der Kapitalismus das letzte Wort der Geschichte? Oder sind wir nicht vielmehr durch und durch teilende, gebende Wesen? Frank Adloff plädiert, aufbauend auf den Schrien des Anthropologen und Soziologen Marcel Mauss, für andere Formen des Zusammenlebens. Denn die moderne kapitalistische Gesellscha produziert Ungerechtigkeit und Ausbeutung ungeahnten Ausmaßes und zehrt unsere natürlichen Lebensgrundlagen auf. Für das Verständnis alternativer Formen des Miteinanders bedarf es einer anderen Anthropologie und Sozialtheorie. Adloff zeigt überzeugend, dass nur die Gabe Vertrauen und damit Sozialität schaffen kann. In Philosophie, Politik, Soziologie, Kulturgeschichte und sogar in der Wirtschastheorie ist sie grundlegend. Die Rolle der Zivilgesellscha für neue Formen des Wirtschaens und die Umsetzung realer Utopien wird ebenso aufgegriffen wie ein partnerschaliches Naturverständnis entwickelt. Eine Politik der Gabe wird so fassbar, die mit einem anderen Umgang untereinander und mit der Natur experimentiert. Diese Konvivialität zielt auf Solidarität und Selbstbegrenzung ab, auf eine Alternative zu Gewinnstreben, Wachstum und Konsum. Dazu formuliert Adloff die Idee des homo donator als Ersatz für den homo œconomicus. Der Mensch existiert als Geber und Beziehungswesen und nicht als individueller Nutzenmaximierer. Menschen sind fähig, zum Wohle aller zu kooperieren, wenn die Logik der Nutzenmaximierung in Kapitalismus und Alltag gebrochen wird. Frank Adloff ist Professor für Soziologie – insbesondere Dynamiken und Regulierung von Wirtscha und Gesellscha – im Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sozialtheorie, Gabe und Konvivialität, Zivilgesellscha, Postwachstum und Nachhaltigkeit. Zuletzt erschien im Jahr 2016 sein Buch Gis of Cooperation, Mauss and Pragmatism im Routledge Verlag. Er ist zudem Mitherausgeber der deutschen Ausgabe des Konvivialistischen Manifests (2014) und des Bandes Konvivialismus. Eine Debatte (2015). 23

Frank Adloff POLITIK DER GABE Für ein anderes Zusammenleben Nautilus Flugschrift Originalveröffentlichung Broschur · ca. 304 Seiten · ca. € (D) 18,00 ISBN 978-3-96054-091-5 Warengruppe 1973 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 10. September 2018


»Die Verhängung des Ausnahmezustandes, der für Hamburg in der ersten Juliwoche 2017 praktisch galt, trat ohne Erklärung in Kra.«

Der G20-Gipfel in Hamburg war nicht nur wie eine trockene Notstandsübung aufgebaut – man konnte erkennen, mit welchen psycho-ökonomischen Kräen ein freigeschalteter Polizeistaat funktionieren wird: eine Geisterstadt, in der die Polizei ohne Bürger ihre Kräe verschob. Die Tage des Gipfels im Juli 2017 hatten in vielerlei Hinsicht etwas Skandalöses, angefangen mit der Größe der Sicherheitszonen, die eingerichtet werden sollten, und den Beschwichtigungen der Politiker, die dazu in keinem Verhältnis standen. Hamburg großflächig fast eine Woche lang komplett lahmzulegen, auf den leeren Straßen unablässig Kolonnen mit Polizeifahrzeugen zu verschieben, dazwischen gelegentlich Staatskarossen, ansonsten nahezu niemanden dort zu dulden bzw. die Verbliebenen mit allen möglichen Schikanen zu drangsalieren … Es ist schon eine merkwürdige Anmaßung, die sich da als unumgängliche Notwendigkeit des weltpolitischen Termins etablierte. Eigentlich konnte sich jeder ausrechnen, dass es im Gegenzug knallen würde, aber nun erreichte die Randale ein auch im Schanzenviertel unbekanntes Maß an Schärfe. Doch auch ein unkoordinierter »Schwarm« von Initiativen bot der verordneten Ruhestellung die Stirn. Bei aller Heterogenität der Aktionen, bei allen Knochenbrüchen, Festnahmen und Frustrationen war die Gesamtheit des Protests doch ein Schritt in die urbane Lebendigkeit, auch ein Heraustreten aus den Gewohnheiten und der Vereinzelung des Alltags. Weder die verschiedenen Ereignisse noch die der Vor- und Nachgeschichte des G20 sind mit einfachen oder eindeutigen Erklärungen zu erfassen. Dieser Text ist der Versuch einer Analyse. Komitee 17 G 20. Verkehrsprobleme in einer Geisterstadt Nautilus Flugschrift Originalveröffentlichung Broschur · ca. 80 Seiten · ca. € (D) 10,00 ISBN 978-3-96054-093-9 Warengruppe 1973 Auch als E-Book erhältlich Erscheinungstermin: 25. Juni 2018

Das Komitee 17 besteht aus Zeugen, Aktivisten und Beobachtern, die sich für die Nachbesprechung des G20Gipfels gesammelt haben, Frauen und Männer mit dem Bedürfnis, dieses Großereignis, seine Voraussetzungen und seine Konsequenzen in Worte zu fassen.

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Verzeichnis lieferbarer Titel (Auswahl)

Das komplette Programm finden Sie auf www.edition-nautilus.de

DINNER FOR ONE – Freddie Frinton, Miss Sophie und der 90. Geburtstag

Preisänderungen vorbehalten. Stand: 23. April 2018 Alle Preise in € (D). Wenn nicht anders angegeben, gilt die ISBN-Stammnummer 978-3-89401Mit * gekennzeichnete Titel sind auch als E-Book erhältlich

Unverzichtbar für jede kultige Jahresendzeitfeier!

ALLGEMEINES PROGRAMM

In sieben sprachlichen Varianten!

...... 978-3-96054-033-5 Achenbach, Ein Krokodil

Alle Bücher illustriert mit Standfotos der Original-Verfilmung

für Zagreb. Roman*

19,90

...... 978-3-96054-091-5 Adloff, Politik der Gabe.

und imaginären Porträts der Partygäste,

Für ein anderes Zusammenleben*

64 Seiten, gebunden. Warengruppe: 1185

.....

ca. 18,00

450-6 Adnan, Die Sonne zergeht auf der Zunge

.....

815-3 Adnan, Gespräche mit meiner Seele

22,00

.....

753-8 Adnan, Jahreszeiten. Schrift und Bilder

22,00

.....

978-3-96054-022-9 Adnan, Nacht

20,00

.....

572-5 Adnan, Reise zum Mount Tamalpais

20,00

.....

477-3 Adnan, Von Frauen und Städten

20,00

.....

554-1 Aisa u.a. (Hg.), Rebellisches Barcelona

19,90

.....

978-3-96054-012-0 Ambjørnsen,

.....

750-7 Ambjørnsen, Den Oridongo hinauf. Roman* 19,90

Aus dem Feuer. Roman*

22,00

.....

195-6 Ambjørnsen, Der Mann im Schrank

12,00

.....

421-6 Ambjørnsen, Stalins Augen. Krimi

14,90

.....

788-0 Ambjørnsen, Die Nacht träumt

.....

530-5 Ambjørnsen, Weiße Nigger. Roman

vom Tag. Roman*

.....268-7 Dinner for one – klassisch

7,90

..... 978-3-96054-087-8 Amir, Schwein und Zeit.

.....403-2 Dinner for one auf bayerisch

7,90

..... 566-4 Ani, Der verschwundene Gast. Krimi*

Tiere, Politik, Revolte*

.....465-0 Dinner for one auf schwyzerdütsch

8,90

.....531-2 Dinner for one im Ruhrpott

7,90

.....360-8 Dinner for one off säggssch

7,90

.....338-7 Dinner for one op platt

7,90

22,00 15,90

ca. 18,00 4,90

.....

978-3-96054-031-1 Aridjis, Buch der Wolken.*

.....

468-1 Arndt, Demonen – Zur Mythologie

.....

467-4 Bandel/Hempel/Janßen, Palette revisited.

.....

811-5 Bernstein, Alle Pferde des Königs. Roman*19,90

.....

825-2 Boeing, Von Wegen. Überlegungen

.....

747-7 Boeing, Alles auf null*

12,00

.....

728-6 Brack, Blutsonntag. Krimi*

13,90

der Inneren Sicherheit

Eine Kneipe und ein Roman

zur freien Stadt der Zukunft*

25

14,90

19,90

12,90

16,90

14,90


Verzeichnis lieferbarer Titel (Auswahl)

.....

813-9 Brack, Die drei Leben des Feng Yun-Fat. Krimi*

.....

560-2 Fuchs, Gerd, Die Auswanderer. Roman

16,90

14,90

.....

721-7 Fuchs, Gerd, Heimwege

19,90 14,90

.....

408-7 Brack, Lenina kämpft. Krimi*

12,90

.....

422-3 Fuchs, Gerd, Schinderhannes. Roman

.....

540-4 Brack, Schneewittchens Sarg. Krimi*

12,90

.....

459-9 Fuchs, Gerd, Stunde Null. Roman.

.....

574-9 Brack, Und das Meer gab seine 13,90

.....

434-6 Fuchs, Gerd, Zikaden

.....

752-1 Brack, Unter dem Schatten d. Todes.Krimi*13,90

.....

592-3 Gietinger, Der Konterrevolutionär.

.....

793-4 Burke, Absolute Zero Cool. Krimi*

.....

978-3-96054-068-7 Burke, Eight Ball Boogie.

.....

978-3-96054-002-1 Burke, The Big O. Krimi*

.....

978-3-96054-016-8 Carter, Des einen Freud.

Aktion-Sonderheft

Toten wieder. Krimi*

18,00

Krimi*

18,00

.....

812-2 Carter, Prime Cut. Krimi* 564-0 Chao, Ein Zug aus Eis und Feuer. Mit Mano Negra durch Kolumbien

.....

.....

775-0 Graeber, Direkte Aktion. Ein Handbuch

14,90

.....

799-6 Grant, Hure spielen.

24,90

.....

432-2 Gröschner/Jung, Ein Koffer aus Eselshaut 22,00

.....

766-8 Guthrie, Dies Land ist mein Land.

19,90 22,00

.....

826-9 Dany, Schneller als die Sonne.

12,90

Autobiografie .....

.....

...... 978-3-96054-089-2 Dany, MA-1. ca. 16,00

.....

781-1 Holiday, Lady Sings the Blues.

.....

784-2 Dany, Morgen werde ich Idiot.*

.....

569-5 Dany, Speed. Eine Gesellschaft auf Droge* 16,00

12,00 .....

778-1 Jones, Ein Samstag in Sydney*

.....

978-3-96054-058-8 Daum, Das Kapital sind wir.

.....

140-6 Jung, Cläre, Paradiesvögel.

18,00

337-0 Dobler, Auf des Toten Mannes Kiste.

226-7 Dobler, Bierherz. Flüssige Prosa

.....

190-1 Dobler, Tollwut. Roman

Autobiografie*

Autobiografie

823-8 Malet, Das Leben ist zum Kotzen. Krimi

10,00

.....

430-8 Jung, Franz, Werke in 14 Bänden, geb.

18,00

.....

770-5 Khider, Brief in die

.....

978-3-96054-055-7 Fourier, 26,00

.....

576-3 Khider, Der falsche Inder. Roman*

.....

978-3-96054-021-2 King, Ich bin auf dem Gipfel

Auberginenrepublik. Roman*

des Berges gewesen. Reden

14,90

....

471-1 Marcos, Botschaften aus dem

22,00

.....

590-9 Marcos, Kassensturz. Interviews mit

22,00

.....

776-7 Marinus van der Lubbe und der Reichstagsbrand. Das Rotbuch

16,90

.....

390-5 Mesrine, Der Todestrieb. Autobiografie

18,00

.....

294-6 Mierau, Das Verschwinden von Franz Jung.

22,00

.....

416-2 Mingus, Charles, Beneath the Underdog.

18,00

.....

415-5 Mingus, Sue Graham, Tonight at Noon.

14,00

.....

299-1 Mittelstädt/Rheinsberg,

19,90

.....

978-3-96054-020-5 Morris, Kunde von

.....

536-7 Notes from Nowhere, Wir sind überall. weltweit.

18,00

.....

978-3-96054-077-9 Paultre, Winter

.....

978-3-96054-000-7 Penny, Babys machen*

19,90

24,00

.....

978-3-96054-056-4 Penny, Bitch Doktrin.*

18,00

für uns. Krimi. Schwarze Trilogie Bd. 2

Schwarze Trilogie Bd. 3

14,90

Laura Castellanos

14,90

19,90

Stationen einer Biographie

13,90

empf. LP 29,80

Autobiografie

Autobiografie

Liebe Hanna, Deine Anna

199,00

Nirgendwo. Roman

18,00

14,90

14,90

lakandonischen Urwald

777-4 Jung, Franz, Der Weg nach unten.

380-6 Durán de Huerta, Yo Marcos

16,00

Schwarze Trilogie Bd. 1

14,90

.....

25,00

.....

978-3-96054-039-7 Malet, Angst im Bauch. Krimi.

10,80

740-8 Filhol, Der Reaktor. Roman*

Ein Buch/Film, mit DVD

827-6 Malcovati, Nach allem, was ich beinahe

.....

773-6 Jung, Franz, Das Trottelbuch*

763-7 Fremeaux/Jordan, Pfade durch Utopia.

.....

978-3-96054-004-5 Malet, Die Sonne scheint nicht

782-8 Jung, Franz, Das Jahr ohne Gnade. Roman19,90

Autobiografie

22,00

.....

.....

.....

.....

594-7 Malatesta, Ungeschriebene Autobiografie 16,90

28,00

.....

.....

Die Freiheit in der Liebe. Ein Essay

.....

19,90

13,80

empf. LP 12,80

ca. 19,90

751-4 Maggiani, Himmelsmechanik. Roman*

824-5 Haus Bartleby (Hg.), Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik*

19,90

.....

606-7 Haasis, Den Hitler jag ich in die Luft. Der Attentäter Georg Elser

16,00

für dich getan hätte. Roman* 18,00

810-8 Goldman, Gelebtes Leben. Sonderausgabe 29,90

814-6 Cravan, König d. verkrachten Existenzen

.....

39,90

.....

822-1 Colize, Back Up. Kriminalroman*

»Get Country & Rhythm!«

Krimi*

.....

.....

.....

978-3-96054-037-3 Leroy, Der Block. Krimi*

..... 978-3-96054-083-0 Leroy, Die Verdunkelten.

19,90

.....

Zur Kritik der Netzökonomie*

.....

978-3-96054-064-9 Glass, Peach. Roman*

26,00

Mode und Uniform*

16,00 12,90

.....

978-3-96054-049-6 Cole, Die grüne Grenze. Roman*

978-3-96054-006-9 Lefebvre, Das Recht auf Stadt*18,00

19,90

Die Arbeit der Sexarbeit*

und ich. Autobiografie

.....

der verpasste Frühling des

787-3 Christie, Meine Oma, General Franco

ca. 10,00

978-3-96054-014-4 Kuhlbrodt, Das Modell.*

978-3-96054-075-5 Gietinger, November 1918 –

20. Jahrhunderts*

Krimi*

.....

.....

18,00

probleme in einer Geisterstadt* .....

Waldemar Pabst – eine deutsche Karriere

..... 978-3-96054-093-9 Komitee 17, G 20. Verkehrs-

unwiderstehlich. antikapitalistisch

19,90

22,00

15,80

28,00

19,90 18,00

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Verzeichnis lieferbarer Titel (Auswahl)

....

755-2 Penny, Fleischmarkt.*

14,00

.....

817-7 Penny, Unsagbare Dinge.*

18,00

.....

978-3-96054-008-3 Picabia, Funny Guy & Dada

19,90

.....

978-3-96054-009-0 Picabia, Lasst den Zufall überquellen. Gesammelte Schriften

.....

39,90

978-3-96054-072-4 Picandet (Hg.), 1968 – Bilder einer Utopie

192-5 Serge, Erinnerungen eines Revolutionärs. Autobiografie

19,90

.....

772-9 Wittekindt, Marmormänner. Krimi*

16,90

978-3-96054-047-2 Sinha, Staatenlos. Roman*

19,90

.....

743-9 Wittekindt, Schneeschwestern. Krimi*

18,00

.....

573-2 Situationistische Internationale,

.....

828-3 Witzel, Bluemoon Baby. Roman*

16,00

19,90

.....

978-3-96054-073-1 Yücel, Wir sind ja nicht zum

19,90

.....

978-3-96054-046-5 Yücel, Taksim ist überall.

28,00

..... 978-3-96054-085-4 Zak, Erinnert euch an mich.

Der Beginn einer Epoche.

537-4 Stowasser, Anarchie! Idee – Geschichte – Perspektiven

.....

769-9 Pussy Riot! Ein Punkgebet für Freiheit*

12,90

.....

392-9 Taibo II, Che. Die Biografie

.....

821-4 Recker, Krume Knock Out. Roman*

16,00

.....

726-2 Twickel, Gentrifidingsbums*

.....

978-3-96054-066-3 Recker, Fake Metal Jacket

.....

493-3 Twickel, Hugo Chávez. Eine Biografie

.....

818-4 Unsichtbares Komitee,

Roman* .....

771-2 Röhl, Die Frau meines Vaters.

.....

745-3 Roth/Abraham, Reemtsma auf der Krim.

Erinnerungen an Ulrike Meinhof*

18,00

An unsere Freunde* 18,00

Solidaritätsausgabe*

28,00

Über Nestor Machno. Porträt des

9,90

12,90

16,00

732-3 Unsichtbares Komitee,

14,90

ukrainischen Anarchisten*

ca. 18,00

KLEINE BÜCHEREI FÜR HAND & KOPF .....

765-1 Dammbeck, Besessen von Pop (Bd. 63)*

16,00

.....

488-9 Ernst, Schnabelmax (Bd. 38)

12,00

.....

298-4 Es brennt! Politische Pamphlete

14,00

der Surrealisten (Bd. 47)

10,80

978-3-96054-061-8 Unsichtbares Komitee, Jetzt* 14,00

.....

545-9 Ford, Situationist. Internationale (Bd. 58)

dt. Besatzungsherrschaft 1941–1944

.....

978-3-96054-042-7 Urwin, Boys Don’t Cry. Identität,

.....

546-6 Geteilte Nächte.

.....

485-8 Kounellis, Der Wind (Bd. 55)

19,90

.....

528-2 Oppenheim, Eine Portrait-Collage

19,90

.....

371-4 Picabia, Unser Kopf ist rund, damit das

24,00

.....

738-5 Reznikoff/Flügel (Hg.), Bomb it, Miss.Tic!

.....

499-5 Spoerri, Eat Art (Bd. 56)

12,90

.....

297-7 Tzara, Sieben Dada-Manifeste (Bd. 48)

12,00

39,90

785-9 Roth/Papadimitriou, Die Katastrophe

Gefühl und Männlichkeit* 584-8 Vaneigem, Handbuch der Lebenskunst

.....

746-0 Vaneigem, Zwischen der Trauer um die

für die jungen Generationen

14,90

978-3-96054-023-6 Sanyal, Vergewaltigung.

Welt und der Lust am Leben .....

16,00

978-3-96054-035-9 Schimmang, Altes Zollhaus, Staatsgrenze West. Roman*

..... 9,90

978-3-96054-044-1 Rotkopf, Antiromantisches

Aspekte eines Verbrechens*

19,90

.....

741-5 Schimmang, Neue Mitte. Roman*

.....

598-5 Schimmang, Das Beste, was wir hatten. Roman*

749-1 Wackernagel, Der Fluch der Dogon. Krimi* 12,90 783-5 Walt, van der / Schmidt, Schwarze Flamme. Revolutionäre Klassenpolitik im Anarchismus und Syndikalismus

978-3-96054-051-9 Seidl, Fronten. Krimi*

39,90

.....

796-5 Wannous, Dunkle Wolken über

22,00

.....

605-0 Weizman, Sperrzonen.

22,00

.....

978-3-96054-041-0 Wilde, Die Seele des Menschen

20,80

.....

978-3-96054-018-2 Wittekindt, Der Unfall in

Damaskus. Erzählungen*

Israels Architektur der Besatzung

289-2 Schulenburg (Hg.), Das Leben ändern, die Welt verändern

Denken die Richtung … (Bd. 41)

.....

19,90

im Sozialismus. Ein Essay

16,00

Erotiken des Surrealismus (Bd. 28)

(Bd. 57)

.....

18,00

798-9 Schimmang, Grenzen Ränder Niemandsländer. 51 Geländegänge*

16,90

559-6 Villeglé, Urbi et Orbi. Zur Kunst des Plakatabrisses

780-4 Schimmang, Der schöne Vogel Phönix. Roman

27

16,00

.....

Manifest*

.....

Spaß hier*

16,90

Tabakproduktion und Zwangsarbeit unter der

Europa*

.....

.....

Der kommende Aufstand*

verhindern. Manifest für ein egalitäres

.....

16,90

978-3-96054-010-6 Sinha, Kalkutta. Roman*

.....

19,90 19,90

.....

von Courcelles. Krimi*

.....

797-2 Steimann, Bajass. Roman*

786-6 Platzgumer, Korridorwelt. Roman*

.....

795-8 Wittekindt, Ein Licht im Zimmer. Krimi*

.....

.....

761-3 P.M., Manetti lesen. Roman*

.....

.....

18,00

..... 978-3-96054-081-6 Stagg, Erhebungen. Roman* 19,90

.....

.....

978-3-96054-070-0 Wittekindt, Die Tankstelle

820-7 Sinha, Erschlagt die Armen! Roman*

ca. 19,90

.....

.....

..... 22,00

.....

24,00

..... 978-3-96054-078-6 Pierre-Dahomey, Die Zurückgekehrten. Roman*

.....

der Rue Bisson. Kriminalroman*

18,90

24,90

24,00

16,00

(Bd. 62)

14,90

10,90 12,90

12,90

12,00

12,00


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Edition Nautilus – Herbstprogramm 2018  

Mit Büchern von Néhémy Pierre-Dahomey, Natasha Stagg, Jérôme Leroy, Mark Zak, Fahim Amir, Hans-Christian Dany, Frank Adloff und dem Komitee...

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