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Weber-Haus: Noch lange nicht fertig Altlasten: Grenzach und das Gift

Flucht ins Digitale?

Die Strategie

Burda von

Regional.

Wirtschaftsmagazin für Baden-Württemberg

Ausgabe Südbaden/Ortenau

E 66900  |  9. Jahrgang  |  Ausgabe 7, 28. Juni 2013  


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Intern

Aufbruch nach Digitalia! Vom Nutzen der Chance und vom Zorn der Bürger Von Dirk Werner

Goldenes Zeitalter. Die fetten Jahre sind für Zeitschriften längst vorbei. Spezialtitel, etwa zum Thema Leben auf dem Land, sorgen hier und da noch für einen Ausschlag nach oben. Doch die großen Titel befinden sich auf Talfahrt. Der Burda-Konzern hat darauf reagiert – er ist auf dem besten Weg nach Digitalia. Die Offenburger verkaufen inzwischen Abos nicht nur für Zeitschriften, sondern auch für Internetdienste wie Xing oder den Dating-Service Elitepartner. Wie sich das einstige Druckhaus zum Internet-Handels­ konzern entwickelt, lesen Sie ab Seite 4 Azubiinitiative. Stellen Sie sich vor, jeder vierte Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen wäre ein Azubi. Das ist bei einem Unternehmen mit acht Mitarbeitern ebenso schwer vorstellbar wie bei einem mit fast 300 … Der Emmendinger Mercedes-Händler Schmolck hat seit Jahren eine der höchsten Azubi-Zahlen im ganzen Landkreis. Die Ausbildungsquote von Schmolck ist damit fast doppelt so hoch wie in der Branche üblich. Warum, steht auf Seite 8 Streitbar. Die Sünden der Vergangenheit holen Grenzach-Wyhlens Industrie ein. 160 Millionen Euro müssen zwei Chemiekonzerne nun investieren, um Altlasten zu beseitigen – die einfach so vor mehr als vierzig Jahren in der Landschaft verklappt wurden. Damals war das durchaus üblich. Die Rechnung dafür folgt eben heute. Die Bürger in der Region sind alarmiert. Und manche gehen in ihrer Sorge schlicht zu weit! Kommunalpolitiker werden beschimpft, sogar Reifen zerstochen. Die Ansiedlung eines Entsorgungsunternehmens bleibt deshalb aus, auch hier hatte es viel Ärger und Streit gegeben. Mehr darüber finden Sie ab Seite 12

Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Inhalt Unternehmen

Titel Econo: Jigal Fichtner

4

 igitaler Wandel: D Burda und der neue Markt

Foto: Michael Bode

Namen & Nachrichten

8

 usbildung: Wie das A Autohaus Schmolck die Quote sprengt

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 rfolgskurs: E Die Bilanz von Weber-Haus

Politik

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 ltlast: Warum A in Grenzach-Whylen Konzerne jetzt die Zeche für ihre Umweltsünden zahlen

Menschen

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7/2013

Index/Impressum

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Unternehmen • Der Burda-Konzern

Das Bambi 2.0 – Burdas Galapreis steht im Zeichen der digitalen Welt

econo 7 / 2 0 1 3 · 2 8 . J u ni 2013

Illustration: Jigal Fichtner


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Bambi 2.0 Der Offenburger Burda-Konzern steht im Wandel. Erstmals macht das Unternehmen mehr Umsatz mit Digital als mit Print

E

in wenig scheint es so, als wollte Paul-Bernhard Kallen den Wandel herunterspielen, die der Offenburger Medienkonzern Burda gerade erlebt. Digital oder gedruckt? „Diesen Unterschied machen wir gar nicht“, sagt der Konzernchef. „Wir finden ihn nicht besonders bedeutend.“ Im Ernst? Denn der Geschäftsbericht für das Jahr 2012 strotzt gerade so vor Beispielen, wie es Burda gelingt, Geld im Netz zu verdienen. Das Digitalgeschäft des einstigen Print-Primus wird wohl in diesem Jahr mehr als 50 Prozent des Konzernumsatzes einspielen. Der Wandel ist schon vollzogen. Internetgeschäfte waren zu Beginn vor allem Werbegeschäfte. Zwar gab es Händler wie Amazon, doch auf den meisten Sites waren es vor allem Banner und Pop-ups, die das Geld in die Kassen der Seitenbetreiber spülen sollten. Mehrheitlich rätselt die Verlagsbranche bis heute darüber, wie sie ihren Nutzern Geld für redaktionelle Inhalte abnötigen kann. Die Industrie ging dabei so weit, sogar die Suchmaschine Google anzuzapfen und sie über das neu geschaffene Leistungsschutzrecht zum Zahlen zu verdonnern. Die Politik ist diesen Weg mitgegangen.

Mittlerweile ist der deutsche Internet-Werbemarkt auf 2,9 Milliarden Euro angewachsen. Allein 2012 wuchs er um 17 Prozent oder 427 Millionen Euro. Der Markt für Publikumszeitschriften indes schrumpft auf allen Ebenen. Das Anzeigen­ geschäft nahm um vier Prozent ab, die Auflagen vor allem der großen Titel sinken. Die Auflage von Burdas Nachrichtenmagazin „Focus“ sank im ersten Quartal 2013 erneut um knapp zwei Prozent. Die des Promi-Blattes „Bunte“ sogar um vier. Immerhin: Rund 350 Millionen Zeitschriften verkauft Burda pro Jahr. Vor allem in Osteuropa ist der Konzern stark. Hier erscheinen 196 der 240 Auslandstitel Burdas. Auf der anderen Seite hat das Online-Portal Zooplus seinen Umsatz im vergangenen Jahr allein in Deutschland um mehr als 30 Prozent gesteigert – von 245 auf 319 Millionen Euro. 8000 Artikel hat der OnlineFressnapf im Sortiment. 25 000 Pakete werden an einem normalen Tag verschickt. Sechs Millionen Kunden haben sich mittlerweile registriert. Das Portal gibt es jetzt in 23 Ländern. So suchen auch die Blätter ihr Heil in der digitalen Welt. Egal ob „Bunte“, „Freundin“, „Instyle“

oder „Elle“ – zu jedem Frauentitel gibt es das passende OnlinePortal. Dort werden aber nicht die Geschichten aus dem Heft abgefeiert, das wäre zu kurz gesprungen. „Nur Inhalte aus der Printwelt 1:1 digital abzuspielen funktioniert nicht, um im Internet Geld zu verdienen“, sagt Kallen. Stattdessen kombinieren die Sites Klatsch mit Kommerz.

„Man kann kaum relevanter sein als mit Xing“, sagt Konzernchef Kallen Die Sonnenbrille von Victoria Beckham. Das neue Outfit der Lieblingsschauspielerin. Sogar die Schnittmuster aus dem Hause Burda. Alles ist nur einen Klick entfernt. Burda wird vom Verlag zum Handelsunternehmen. „Unsere Fashionmarken sind mittlerweile alle so aufgestellt, dass sie erfolgreiche ECommerce-Modelle betreiben“, sagt Kallen. „Wir folgen dem Konsumenten an den Point of Sale, der zunehmend im Netz ist.“ Die junge Sparte bringt es auf beachtliche Kennziffern. So hat ein durchschnittlicher Warenkorb auf Elle.de einen Wert von 240 Euro. 7/2013

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Unternehmen • Der Burda-Konzern

Print vs. Digital Das Digitalgeschäft macht 47 Prozent des konsolidierten Konzernumsatzes von 2,456 Milliarden Euro aus

8 Mio. Euro

Druck 224 Mio. Euro

Sonstige

646 Mio. Euro

1159 Mio. Euro

419 Mio. Euro

Verlag Inland

Verlag Ausland

Digital

Konzernchef Kallen: „Diesen Unterschied machen wir gar nicht“ Offenburger Burda-­ Hochhaus: Keimzelle eines Weltkonzerns Fotos: Christian Behnke, Hubert Burda Media

Zweifach ausgezeichnet! Bildquelle: kfz-betrieb

Bildquelle: kfz-betrieb

Ausgezeichnete Kundenbetreuung bei Schmolck! Bereits 2011 war Schmolck bester Mercedes-Benz-Service-Betrieb Deutschlands in der Sparte PKW. Und auch 2012 bleibt Schmolck ausgezeichnet! Von der Redaktion der Zeitschrift kfz-betrieb wurde Schmolck auf der Automechanika in Frankfurt der markenübergreifende Service Award 2012 verliehen! Unter 380 Bewebern hat Schmolck den 1. Platz in der Kategorie Nutzfahrzeuge belegt und ist somit Deutschlands bester Nutzfahrzeug-Service-Betrieb.

Schmolck Schmolck GmbH & Co. KG, Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung: Am Elzdamm 2, 79312 Emmendingen, Telefon 07641 4602-0 Nutzfahrzeug- und Kommunaltechnik-Zentrum: Denzlinger Straße 44, 79312 Emmendingen, Telefon 07641 4602-300, www.schmolck.de

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7 1200 1100

Der Wandel ist schon längst vollzogen

1159 1095

1043

Verlag

1000

970

900

1065

1000 937

...ausdrucksstark!

Umsatz in Mio. Euro

800

600 500

Quelle: Hubert Burda Media

Digital

700

587 497 487

400 2008

2009

Zu den wichtigsten AboTiteln des Konzerns zählt neben Zeitschriften wie „Focus“, „Bunte“ oder „Meine Familie und ich“ mit einer Gesamtauflage von knapp fünf Millionen auch das Business-Netzwerk Xing. 13 Millionen Nutzer hat die Plattform für Business-Kontakte heute weltweit, davon die Hälfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Allein hier spielt Xing einen Jahresumsatz von 73,3 Millionen Euro ein. Gegenüber 2012 ist das ein Wachstum von zehn Prozent. Zum Vergleich: Der US-amerikanische Wettbewerber Linkedin bringt es zwar weltweit auf 200 Millionen Mitglieder, davon sind aber nur zwei Millionen in Deutschland. Der Umsatz der US-Amerikaner liegt bei mehr als einer Milliarde Euro. Bei den Personalern und Recruitern ist Xing dreimal so beliebt wie der Wettbewerber aus Übersee. Jeder dritte Xing-Traffic kommt heute schon via Smartphone oder Tablet-PC, sodass Kallen ins Schwärmen gerät: „In der Arbeits- und Berufswelt kann man als Medienanbieter kaum relevanter sein als mit Xing.“ In der Tat nimmt die Plattform Aufgaben wahr, die gedruckt schlicht nicht funktionieren würden. Sie ist Kontaktbörse, Auskunftei für Lebens­ läufe und digitales Speeddating für Headhunter. Und wer keinen

2010

2011

2012

Berufsbegleiter, sondern einen Lebenspartner sucht, für den hat Burda die Website Elitepartner. Bei Xing hat Burda von seinen Wurzeln gelernt. „Abonnements sind für unser Printgeschäft genauso wichtig wie für einige digitale Angebote“, sagt Kallen. Und so funktioniert das Erlös­ modell von Xing eben über einen monatlichen Beitrag. Genau wie Elitepartner.

Abos sind im digitalen Geschäft genauso wichtig wie bei Print Daneben tritt Burda als Entwickler im Hintergrund auf. Für den Handelskonzern Edeka hat eine Burda-Firma eine EinkaufsApp für Singles und Studenten entwickelt. Man gibt die Zutaten ein, die man zufällig zu Hause hat, schüttelt das Smartphone und dann zeigt dieses das passende Rezept an. Geht man doch in den Supermarkt, ist Burda auch nicht böse. Nirgends werden heute mehr Zeitschriften verkauft als im Lebensmittel­ einzelhandel.  Philipp Peters

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Namen & Nachrichten • Region Freiburg

kurz notiert

Dämpfer für Diotec Der Umsatz des Halbleiterherstellers Diotec aus Heitersheim ist 2012 um fast 30 Prozent auf 18,3 Millionen Euro zurückgegangen. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von knapp einer Million Euro. Weltweit beschäftigt Diotec 330 Menschen, davon 45 in Heitersheim. Zudem hat es Tochterfirmen in China, Slowenien und Indien.

Keller investiert Der Endinger Blechtechniker Keller hat seinen Umsatz 2012 um zehn Prozent auf 3,5 Millionen Euro gesteigert. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Ende 2012 waren bei Keller rund 40 Mitarbeiter beschäftigt. Zum neuen Jahr kündigt das Unternehmen Investitionen an: Rund 1,5 Millionen Euro sollen in die Erweiterung des Maschinenparks und in Gebäude gesteckt werden.

Thoman zieht ein Der Breisacher Maschinenbauer Thoman hat seinen rund vier Millionen Euro teuren Neubau im Ortsteil Oberrimsingen bezogen. Thoman wurde einst dort gegründet, hatte dann aber Ende des alten Jahrtausends die Produktion ins benachbarte Frankreich verlagert.

Bernhard Schmolck (l.) und Jürgen Henninger leiten das Emmendinger Autohaus

Ausbildungshaus Jeder vierte Mitarbeiter beim Autohaus Schmolck ist ein Azubi – für ein Unternehmen dieser Größe in der Region wohl einmalig Zufrieden zeichnet Jürgen Henninger eine Landkarte auf ein Stück Papier. In der Mitte ist Emmendingen, Stammsitz des Mercedes-Händlers Schmolck. Zu allen Seiten stößt das Gebiet an Grenzen, Handelsgrenzen. Die Ortenau, Freiburg, Frankreich, den Schwarzwald. „Dennoch sind wir heute fünfmal so groß wie Mercedes es sich damals vorgestellt hat“, sagt der Geschäftsführer.

292 Mitarbeiter hat das Autohaus heute. Dabei wird hier erst seit 1998 mit Pkws gehandelt. Zuvor war Schmolck ein Nutzfahrzeug- und LandmaschinenSpezialist. Bemerkenswert ist vor allem die Ausbildungsquote: 78 Azubis bedeuten, dass jeder vierte Mitarbeiter ein Lehrling ist. Branchenüblich sind 13 bis 18 Prozent. „Wir müssen so viel ausbilden, damit wir genügend Leute haben“, sagt Inhaber

Bernhard Schmolck. Gegründet wurde das Unternehmen 1965. Den Zugang zu Mercedes fand man über die UnimogVergangenheit. Heute erlöst Schmolck einen Jahresumsatz von 40,1 Millionen Euro, eine halbe Million weniger als im Vorjahr. Das Geld verdient das Haus vor allem mit dem Service: 25 000 Werkstattdurchläufe pro Jahr sind weiter über Durchschnitt. Philipp Peters

Bauen in Titisee Der Freiburger Baustoffhändler Götz + Moritz investiert 2,5 Millionen Euro in einen neuen Markt in Titisee-Neustadt. Das Unternehmen entspricht mit dem Umzug ins Gewerbegebiet dem Wunsch der Stadt, die dort eine Konzentration von Firmen möchte. Entsprechend gab der Gemeinderat grünes Licht.

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Falk Pharma mit 60 Millionen Gewinn Der Freiburger Pharmahersteller Dr. Falk hat 2011 einen Umsatz von 225,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber 2010 ist das ein Plus von 15 Prozent. Der Gewinn liegt mit knapp 60 Millionen Euro ein Drittel über

dem Vorjahreswert. Diese Zahlen nennt das Unternehmen jetzt in einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Zahlen zu 2012 gibt es noch nicht. Falk gibt auch auf Anfrage sonst keine Umsatzzahlen nach außen.

Dr. Falk entwickelt, produziert und verkauft vor allem Medikamente für die Gastro­ enterologie und Hepatologie. Etwa zwei Drittel seines Umsatzes macht das Unternehmen im Ausland. pop Foto: Schmolck


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Der Freiburger Verlag Family Media stellt seine Zeitschrift „Spielen & Lernen“ ein. Trotz einer Auflage von mehr als 100 000 Exemplaren konnte sie die Anzeigenkunden nicht begeistern, so die Begründung des Verlags. Auch das Heft „Baby & Co.“ wird reduziert. Statt monatlich soll es dann nur quartalsweise und als Sonderheft erscheinen. Stärken will Family Media stattdessen seinen Haupttitel „Familie & Co.“, der mit einer monta-

Dokument: anz_cobus_econo_12_2010.pdf;Seite: 1;Format:(90.00 x 256.00 mm);Plate: Vollfarbe;Datum: 24. Jan 2011 15:00:36

Zeitschrift wird eingestellt lichen Auflage von aktuell 165 000 der auflagenstärkste Titel im Verlag ist. Family Media gehört zur Münchener Mediengruppe Medweth. Am Standort Freiburg beschäftigte der Verlag zuletzt noch 33 Mitarbeiter. Nun werden Jobs abgebaut, vor allem in den Redaktionen. Rund die Hälfte der Belegschaft soll gehen, daher wurden auch elf betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. pop

Gisinger bebaut V8 Das Freiburger Immobilienunternehmen Gisinger will schon im nächsten Jahr mit dem Bau von zwei Stadthäusern im ÖkoViertel Vauban beginnen und so die letzte große Baulücke des Stadtteils schließen. Gisinger hatte gemeinsam mit der Stadt einen Architektenwettbewerb für das V8-Areal aus­ gelobt. Der Siegerentwurf für das 20-Millionen-Euro-Projekt kommt von dem Stuttgarter Büro Schaller. Er sieht für die

zwei Gebäude an der Merzhauser Straße eine ungewöhnliche Fassade vor, die sich von der Umgebung abheben soll. „Schon im Frühjahr 2014 möchten wir den Startschuss geben“, sagt Firmenchef KarlJörg Gisinger. In den beiden Häuser entsteht eine Brutto­ geschossfläche von 6500 Qua­ dratmetern, die zu zwei Dritteln für Büros und Praxen vorgesehen ist. Im hinteren Gebäudeteil entstehen Wohnungen. pop

Metaller in Sorge um Coats Die IG Metall bangt weiter um den Standort Kenzingen des Textilkonzerns Coats. Wie bereits in der Juni-Ausgabe von Econo berichtet, hat der Konzern angekündigt, das Kenzinger Lager zu schließen und die rund 80 Stellen nach Salach bei Göppingen zu verlagern. Die Gewerkschaft glaubt jedoch, dass dies nur der erste Schritt sei. Thomas Wamsler von der IG Metall in Freiburg fürchtet, dass Coats in Kenzingen die Salami-Taktik anwendet. Indizien dafür sieht er in der Vorgehens-

weise des Konzerns. So habe dieser erst nach dem Beschluss, Kenzingen zu schließen, ein Gutachten darüber in Auftrag gegeben. Ein von der IG Metall bestelltes Gutachten sieht es als rentabler an, die 40 Jobs aus Salach ins Breisgau zu verlagern. Wamsler vermutet, dass Coats wegen des geplanten Börsengangs das unrentable Deutschlandgeschäft so weit wie möglich verschlanken will. Eine Schließung des Standorts Kenzingen sei denkbar, wird vom Konzern aber dementiert. pop 7/2013

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Namen & Nachrichten • Ortenau

kurz notiert

Fast verdoppelt Der Holzschnitzel-Hersteller German Pellets hat seinen Umsatz 2012 fast verdoppelt. 516 Millionen Euro setzte das Unternehmen um, das seit 2006 ein Werk in Ettenheim hat. Neben der verstärkten Nachfrage machen sich auch zwei Übernahmen bemerkbar. So hat German Pellets zum 1. Januar 2012 die österreichische Glechner-Gruppe übernommen. Auch die Mitte 2011 vollzogene Übernahme von Fire Stixx wird erst mal komplett bilanziert.

Messe legt zu Die Messe Offenburg hat ihren Umsatz 2012 um 30 Prozent auf 6,6 Millionen Euro gesteigert. Unterm Strich steht ein Gewinn von fast 100 000 Euro. Verantwortlich für den Umsatzsprung ist unter anderem die alle zwei Jahre stattfindende Messe Eurocheval. Für 2013 rechnet die Messe mit einem Umsatz von 5,3 Millionen Euro, leicht über dem Niveau von 2011.

Erfolg mit reiner Luft Der Umwelttechniker Nederman aus Friesenheim hat 2012 mit 127 Mitarbeitern einen Umsatz von 33 Millionen Euro erlöst. Nederman stellt Produkte zur Luftreinhaltung her. Die Friesenheimer sind Teil des schwedischen Nederman-Konzerns, der 2012 mit 1600 Mitarbeitern einen Umsatz von 260 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Die Filter-Bilanz Der Filterhersteller Garant aus Lahr hat 2012 einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro erwirtschaftet. Das gab das Unternehmen bekannt, das rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.

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Leiten Weber-Haus: Heidi Weber-Mühleck, Hans und Christa Weber, Peter Liehner und Gerhard Stehling (v. l.)

Ganz ordentlich 32 000 Häuser hat Hans Weber in 53 Jahren mit seiner Firma gebaut. 2013 schafft das Unternehmen aus Rheinau einen Umsatzsprung Die entscheidenden Fragen beantwortet Hans Weber noch selbst. Während der Bilanzpressekonferenz sitzt der Gründer des Fertigbau-Spezialisten Weber-Haus zwar in der Mitte des Podiums, schaut jedoch nur schweigend, fast abwesend auf den Monitor. Als dann die Frage kommt, was mit vom Hochwasser geschädigten Weber-Häusern passieren würde, horcht Hans Weber auf. „Das ist gar kein Problem“, sagt er. Wand auf, Isolierung austauschen, Wand zu, wieder einziehen. Hans Weber ist mittlerweile 76 Jahre alt. 1960 hat er das Unternehmen in Rheinau-Linx gegründet. 53 Jahre später ist er noch immer dabei. Mittlerweile

hat Weber-Haus rund 32 000 Häuser gebaut. Ein- und ZweiFamilien-Häuser vor allem. Aus Holz. Schonend zur Umwelt und mit dem Anspruch, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Die familiäre Führung des Unternehmens wird durch seine Tochter Heidi Weber-Mühleck komplettiert. Daneben führen Peter Liehner und Gerhard Stehling das Unternehmen. 2012 gingen die Baugenehmigungen in Deutschland um drei Prozent zurück. Weber-Haus ist dennoch um 15 Prozent gewachsen. Der Umsatz steigt auf 184 Millionen Euro, die Anzahl der gebauten Häuser um 2,6 Prozent auf 718. 25 neue Arbeitsplätze hat das Unternehmen

geschaffen, 2013 sollen es sogar 30 neue Jobs sein. Zum Gewinn macht Weber-Haus traditionell keine Angaben. 2011 hatte die Firma laut Bundesanzeiger bei einem Umsatz von 160 Millionen Euro einen Gewinn von gut zwei Millionen erwirtschaftet. Zu diesem Jahr sagt der Finanzchef Stehling nur, man habe ein „ganz ordentliches Ergebnis erwirtschaftet“. So geht man in Rheinau-Linx davon aus, dass 2013 noch ein Stückchen besser werde. Der Auftragsbestand beträgt aktuell 200 Millionen Euro. In dieser Größe soll auch der Jahresumsatz landen. Philipp Peters ppeters@econo.de Fotos: Weber-Haus, Rosconi


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Schneeweiss holt Rosconi in die Ortenau

Gerettet

Der Möbel- und Ladenbau-­ in den 1980er-Jahren fast 200 40 Menschen, denen ein Job in Südbaden angeboten wurde. Mitarbeiter. 2007 musste die Spezialist Schneeweiss schließt Firma dann Insolvenz anmelden. Die Schneeweiss AG erlöste seinen Standort im hessischen Weilburg. Dort ist der EdelstahlDie Rettung kam erst mit der zuletzt einen Umsatz von 43 MilSpezialist Rosconi ansässig, der Übernahme durch Hiller. Heute lionen Euro und beschäftigt jetzt in die Ortenau zieht. Zu beschäftigt Rosconi noch etwa knapp 300 Menschen. pop Schneeweiss. Drei Jahre ist es her, dass die damalige Hiller-Gruppe das hessische Unternehmen übernommen hat. Hiller hat sich mittlerweile in Schneeweiss umbenannt. Jetzt verkündet Vorstandschef Jürgen Dreher der Rosconi-Belegschaft, dass der hessische Standort geschlossen und die Produktion ins badische Schmieheim verlegt werden soll. Vermutlich noch in diesem Jahr, so Firmensprecherin Judith Seemann. Rosconi hat seine besten Zeiten lange hinter sich. Das 1873 gegründete Unternehmen hatte Rosconi ist in der Schneeweiss-Gruppe der Spezialist für Edelstahl

Der badische Autozulieferer Neumayer-Tekfor hat sein Insolvenzverfahren hinter sich. Damit ist das Unternehmen wieder eigenständig. Die Kontrolle haben aber längst andere übernommen. Alle 1600 Arbeitsplätze und Standorte in Deutschland wurden erhalten, teilte der Insolvenz­verwalter Jan Markus Plathner mit, nachdem das Amtsgericht Offenburg das Verfahren beendet hatte. Damit ist der Weg frei für die Anfang März gemeldete Übernahme von Neumayer-Tekfor durch den indischen Autozulieferer Amtek Auto. Dieser hat in Person von Kunal Sabharwal bereits vollständig die Kontrolle übernommen: Der 37-Jährige war Ende Mai als neuer Chef vorgestellt worden. red

Eine Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Baden-Württemberg e.V. & der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG

65:55:01 1102 beF .10 :mutaD;ebraflloV :etalP;)mm 00.541 x 00.012(:tamroF;1 :etieS;fdp.3-tnnanebnU :tnemukoD

chen s n e M y Made b ng! u r e d n hi mit Be


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Politik • Hintergrund

Das Gift im Boden I

n Grenzach-Wyhlen machen sich die Chemie­ unternehmen daran, den Giftmüll zu beseitigen, der vor mehreren Jahrzehnten im Boden verscharrt wurde. Parallel verhandelte die Gemeinde mit einem Spezialisten für die Entsorgung von Chemie­abfällen. Die Pläne, diesen an den Standort zu holen, sind nun gescheitert. 50 neue Arbeitsplätze hatte der westfälische Entsorger Zimmermann versprochen. 6,5 Millionen Euro wollte das Familien­ unternehmen investieren. Doch die Ansiedlung gilt als gescheitert. Im März erließ der Gemeinderat eine Veränderungssperre für das

Zimmermann wollte 6,5 Millionen investieren – daraus wird nichts

Ammonium und Chlorbenzol: Das Gift aus der Kesslergrube sickert ins Grundwasser

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Gebiet. Zuvor waren Politiker unter Druck gesetzt worden. Einem wurden sogar die Reifen zerstochen. Manchen Bürgern gefiel die Idee nicht, einen GiftmüllEntsorger anzusiedeln, während im Boden noch der Dreck der Vergangenheit schlummert. Doch der soll nun weg. 125 Millionen Euro hat allein Roche auf die Seite gelegt, um die Kesslergrube in

Illustration: Jigal Fichtner


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Grenzach zu sanieren. Das fünf Hektar große Areal ist eine ehemalige Kiesgrube, die zwischen den 50er- und 70er-Jahren aufgefüllt wurde. Mit Hausmüll, Bauschutt und Abfällen aus der chemischen Industrie. Chlorbenzole, aromatische Amine und Ammonium finden sich im Boden. Und das Gift sickert ins Grundwasser.

Spundwand soll verhindern, dass das Gift die Umwelt weiter belastet. Für mindestens 100 Jahre würde dieser Kessel dicht bleiben, verspricht der Chemiekonzern. Doch Bürger und Politiker aus Grenzach sind von dieser Idee wenig begeistert. Sie werfen der BASF vor, nur den günstigsten Weg für das größere Problem zu su-

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Roche verspricht, das Gift zu heben – BASF will es nur einkesseln document4845577433914652029.indd 1

Roche hat sich bereit­ erklärt, seinen 12 000 Quadratmeter großen Teil der Grube komplett auszuheben und zu entsorgen. 120 000 Kubikmeter wären das. Ende 2014 sollen die fünfjährigen Arbeiten beginnen. Für Roche ist das ein finanzieller Kraftakt: Die Rückstellungen für die Gruben-Sanierung treiben die Bilanz ins Minus. Am Ende des Jahres 2012 steht bei der Roche Pharma AG mit Sitz in Grenzach-Wyhlen bei einem Umsatz von 1,46 Milliarden Euro ein Verlust von 122 Millionen Euro. Einen anderen Weg geht die BASF mit ihrem Teil der Grube. Die will das Gift nicht ausheben, sondern einkesseln. Eine unterirdische

14.02.2013 15:53:21 Uhr

chen. Denn obschon der BASF-Abschnitt mit 38 000 Quadratmetern dreimal so groß ist wie der von Roche, soll die Sanierung nur 27 Millionen Euro kosten. Das Gift zu bergen wäre zehnmal so teuer, schätzt Bürgermeister Jörg Lutz. Die Kesslergrube ist ein Bild für das gespaltene Verhältnis zur BASF. Seit Jahren baut der Konzern am Hochrhein Stellen ab, verlagert Produktionen ins Ausland. Während sich die anderen Chemiefirmen Roche, Bayer und DSM zum Standort bekennen, fehlt von BASF ein solches Signal. „Stattdessen hören wir nur, dass die Produkte aus Grenzach schlecht laufen“, so Lutz.  Philipp Peters

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14

Index und Impressum

in diesem heft Dreher, Jürgen

11

Gisinger, Karl-Jörg

9

Henninger, Jürgen

8

Kallen, Paul-Bernhard

4

Liehner, Peter Lutz, Jörg

10 12

Stehling, Gerhard

10

Plathner, Jan Markus

Wamsler, Thomas

11

Sabharwal, Kunal Schmolck, Bernhard Seemann, Judith

11 8 11

Weber, Christa Weber, Hans Weber-Mühleck, Heidi

9 10 10 10

in diesem heft Amazon4 Amtek Auto

11

BASF12

Bayer12 Burda4

Coats9

Family Media 9 Fire Stixx 10 Fressnapf4

Keller8

Thoman8

Linkedin4

Weber-Haus10

Garant10

Medweth9 Messe Offenburg 10

Xing4

Nederman10

Zooplus4

German Pellets 10 Gisinger9 Glechner10 Google4 Götz + Moritz 8

Diotec8 Dr. Falk 8 DSM12

Hiller11

Edeka4

IG Metall

Elitepartner4 Elle4

9

Zimmermann12

Neumayer-Tekfor11

Roche12

Rosconi11

Schaller9 Schmolck8 Schneeweiss11

Impressum Econo Regional Südbaden/Ortenau ist Bestandteil von Econo Wirtschaftsmagazin für Baden-Württemberg und erscheint in der Econo Verlags-GmbH: Geschäftsführung: Dirk Werner, Christian Hügerich Marlener Straße 2, 77656 Offenburg, Registergericht Freiburg i.Br. HRB 709051, Ust-IdNr. DE815390285 www.econo.de · verlag@econo.de · Tel. 07 81/28 94 36-40 Chefredaktion: Dirk Werner (V.i.S.d.P), 0 77 20/40 31, dwerner@econo.de Redaktion: Andreas Dörnfelder (ad), René Kius (rek), Philipp Peters (pop), Robert Schwarz (rs), Dirk Werner (wer) Assistenz: Nadine Sommermann Leiter der Bildredaktion: Jigal Fichtner Fotografie: Jigal Fichtner, Michael Kienzler

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Anzeigenleitung: Christian Hügerich (verantwortlich für Anzeigen), 07 81/28 94 36-44, chuegerich@econo.de Verlagsbüro Offenburg: Marlener Straße 2, 77656 Ofenburg Verkaufsgebiet Mitte: Hanna Dauphionot, 07 81/28 94 36-42, hhauphinot@econo.de Verkaufsgebiet Süd: André Petras, 07 81/28 94 36-44, apetras@econo.de Vertrieb und Leserservice: Tel.: 08 00/7 80 78 03 Leserservice-Mail: abo@econo.de, Bezugspreis: 60,00 Euro im Jahresabonnement Technische Produktion, Kresse & Discher GmbH: Design & Produktion: Josef Appenzeller, Sarah Frei, Dennis Vogel, Stephanie Klein, Madlén Pohl, Ellen Schmitz Druck: Druckerei Vetters GmbH & Co. KG, Gutenbergstraße 2, 01471 Radeburg, www.druckerei-vetters.de


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econo - Heft 7 - Ausgabe Juni 2013 - Regionalteil Südbaden  

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