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Kaupp-Gruppe: Handwerker mit solidem Boden Frische Insel: Die Bilanz der Reichenau

Im Interview: Die IMS Gear-Geschäftsführer

Dieter Lebzelter und Wolfgang Weber

Regional.

Wirtschaftsmagazin für Baden-Württemberg

Ausgabe Schwarzwald-Baar-Bodensee

E 66900  |  9. Jahrgang  |  Ausgabe 7, 28. Juni 2013  


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Intern

Eine Frage der Mentalität Von tanzender Jugend und erträglicher Gewinnmaximierung Von Dirk Werner

Feierlaune. Wer hart arbeitet, der darf ruhig auch ausgelassen feiern. Bei dem Donaueschinger Klein­ getriebehersteller IMS Gear hat man das Motto beherzigt – und mit allen Mitarbeitern in den Messehallen in VS-Schwenningen auf das 150-jährige Bestehen angestoßen. Glückwunsch zum Jubiläum auch an dieser Stelle! Doch ungetrübt war die Feierlaune nicht, jedenfalls bei den Geschäftsführern. Die Ertragskraft der Donaueschinger ist zu schwach. Wie sie gesteigert werden soll und warum es sich nicht um eine Gewinn­ maximierung für die Gesellschafter handelt, erläutern Wolfgang Weber und Dieter Lebzelter im exklusiven Econo-Interview, das am Rande der Feier geführt wurde. Warum das Duo auch keine Angst vor den Chi­ nesen hat und aus welchem Grund das eine Frage der Mentalität ist, lesen Sie ab Seite 4 Inselkoller. Die Insel Reichenau kennt man. Weltkulturerbe und Gemüse, das Eiland im Bodensee hat gleich zwei einträgliche Standbeine. Doch Ausruhen ist nicht. Das merkt schnell, wer Johannes Bliestle in seinem Büro in der zentralen Vermarktungshalle beinahe in der Mitte der Insel besucht. Durch die bodentief verglas­ ten Fenster reicht der Blick weit über Insel, Bodensee und Bodanrück. Weitblick beweist der Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse-Genossenschaft auch mit der Geschäftsphilosophie: Offensiv bestärkt er die Gärtner darin, neue Wege zu beschreiten. Und die liegen vor allem außerhalb der Insel – denn dort gibt es schlicht keinen Platz mehr. Großflächig wird bei Singen Paprika für Edeka Südwest angebaut, eine riesige GurkenPlantage folgt. Wie sich das auf die Bilanz der Genossen auswirkt, findet sich ab Seite 8 Startposition. Der Vorstoß war durchaus heikel: Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Wirtschafts­ förderung der Stadt Rottweil haben sich zur Eröffnung der Ausbildungsmesse „Starter“ verbrüdert und im „Kraftwerk“ die erste „Heimspiel!“-Aktion der IHK durchgeführt. Das Ziel: der Jugend ihre Chancen in der Region aufzuzeigen. Nun lässt sich trefflich darüber streiten, wie hilfreich dazu ein Konzert der „Atzen“ ist. Oder wie sinnvoll es ist, Jugend und geladene Gäste zur „Starter“-Eröffnung zu trennen. Sei’s drum. Der Anfang ist gemacht, das ist wichtig und gut! Mehr darüber erfahren Sie ab Seite 12

Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Inhalt Titel Econo: Jigal Fichtner

Namen & Nachrichten

Menschen

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I MS Gear: Interview zu Erträgen, Kooperationen und China

8

 ine Insel 1: Die E Erfolgs-Bilanz der Reichenau-Gemüse

6

 ie Kaupp-Gruppe: D Mit klarer Geschäftslinie

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 ine Insel 2: Die E Mainau verfolgt ein Investitionsprogramm

Foto: Michael Bode

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„Heimspiel“: Erfolg­ reicher Auftakt für die Jugend-Kampagne

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Index/Impressum

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Namen & Nachrichten • Schwarzwald-Baar-Heuberg

„Man darf es nicht schleifen lassen!“ Die IMS Gear-Geschäftsfürer Wolfgang Weber und Dieter Lebzelter über das Geldverdienen, die Konsolidierung und die absolute Notwendigkeit zur Kooperation in der Branche Herr Weber, Herr Lebzelter, der Donaueschinger Verzahnungsspezialist IMS Gear wird in diesem Jahr 150 Jahre alt – wann war das Geld verdienen einfacher: damals oder heute? ➤ Wolfgang Weber: (schmun­ zelt) Wir haben zum Jubiläum ein Buch herausgebracht, und wenn man liest, wie Gründer­ vater Johann Morat gefordert war, dann ist klar: Einfach war es damals nicht – heute aber auch nicht. Man musste und muss eben gut sein, und wenn man es schleifen lässt, dann ver­ dient man auch kein Geld. In 2012 hatte IMS Gear bei einem Umsatz von 246 Millionen Euro eine Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent. Ist das „gut verdient“? ➤ Dieter Lebzelter: Nicht wirklich. Das haben wir unseren Mitarbeitern auch so kommuni­

Wolfgang Weber, (oben) 53, arbeitet seit 2006 bei IMS Gear. Heute verant­ wortet der Ingenieur in der Ge­ schäftsführung die Bereiche Produk­ tion und Personal. Dieter Lebzelter, 53, stieß Ende 2011 zu dem Donau­ eschinger Unternehmen und verant­ wortet die Bereiche Finanzen und Controlling. Zuvor arbeitete er bei dem Bonner Automobilzulieferer Kautex. Komplettiert wird das Vor­ standstrio durch Bernd Schilling.

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ziert. Wir haben in den vergan­ genen Jahren aufgrund des Wachstums viel in Standorte und Maschinen investiert. Nun sind wir an dem Punkt, dass alle Maschinen und Anlagen laufen und die Kunden mit Produkten beliefert werden. Und jetzt müs­ sen wir die Ertragskraft steigern. Welche Maßnahmen werden Sie dafür ergreifen? ➤ Lebzelter: Wir werden wie viele andere Unternehmen Lean einführen mit dem Ziel, Ver­ schwendung zu reduzieren und Prozesse effizienter zu gestalten. Auf keinen Fall verstehen wir Lean als Mittel zur Personalkür­ zung. Denn einen Überschuss an Mitarbeitern haben wir nicht, die benötigen wir alle für unsere Wachstumsstrategie. Hinken Sie mit einer solchen Lean-Strategie nicht hinterher? ➤ Weber: Man muss unter­ scheiden zwischen Lean als Schlagwort und der echten Ein­ führung eines solchen Prozesses. Wir wollen unseren überflüssigen Speck loswerden. Durch das enorme Wachstum der vergange­ nen drei Jahre lag der Fokus auf anderen Dingen wie den Serien­ anläufen neuer Produkte oder den hohen Qualitätsanforderun­ gen gerecht zu werden. Übertrie­ ben gesagt haben wir das „Koste es, was es wolle“ durchgezogen. Und jetzt stellen wir die Prozesse auf den Prüfstand. Ist das ein Konsolidierungs­ prozess? ➤ Weber: Im gewissen Sinne ja. Aber wir bremsen das Wachs­ Fotos: Jigal Fichtner


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tum nicht unnötig aus, sondern wollen Wachstum in Ertrag um­ münzen. Wie schnell soll das gelingen? ➤ Lebzelter: Uns geht es um einen kontinuierlichen Prozess, deshalb haben wir keine klaren Vorgaben, was in zwölf, 18 oder 24 Monaten erreicht werden soll. Welche Zielmarke haben Sie bei der Umsatzrendite im Blick? ➤ Lebzelter: Als visionäres Ziel haben wir zehn Prozent im Blick. Vor wenigen Wochen sprachen Sie noch von acht Prozent Rendite … ➤ Lebzelter: Zehn Prozent sind unsere Vision, die acht Prozent sind eine Station auf dem Weg dahin. Außerdem ist es ohnehin nichts, was sich erzwingen lässt. Wir arbeiten ab jetzt kontinuierlich an den Verbesserungen. Die Gesellschafter – zu 60 Prozent die Familie Zimber-Morat und zu 40 Prozent die BWK Unternehmensbeteiligung – hätten die zehn Prozent sicher lieber heute als morgen … ➤ Weber: Natürlich geht es da­ bei auch um die Gesellschafter. Die verdienen – im wahrsten

Sinne des Wortes – ihre Kapital­ rendite. Aber es geht auch darum, unser Unternehmen in die Lage zu versetzen, das Wachstum selbst finanzieren zu können. Das ist eine schlichte Rechnung: Was man als Cash nicht ein­ nimmt, kann man nicht ausge­

IMS Gear hat von Beginn an bis heute Standards im Bereich der Verzahnung gesetzt. Wie hält man diese Innovationsfreude lebendig? ➤ Weber: (lacht) Wir über­ blicken natürlich nur einen Teil der 150 Jahre. Aber im Grunde

„Die Chinesen werden ganz sicher keine Tüftler werden. Wegen ihrer Mentalität“ ben. Sonst ist schnell der Punkt erreicht, an dem die Banken den Finger heben. Das ist unser An­ trieb, nicht die kurzfristige Opti­ mierung der Erträge. Wie verliefen die ersten Monate 2013? ➤ Weber: Wir sind zufrieden und im Zielkorridor. ➤ Lebzelter: Wir wollen in die­ sem Jahr um 50 Millionen auf 300 Millionen Euro Umsatz wachsen. Und so wie die ersten Monate verlaufen sind, werden wir das schaffen. Beim Ertrag kommen wir vielleicht sogar leicht besser raus als im vergangenen Jahr. Aber da sind wir vorsichtig.

ist es einfach: Man muss den Mitarbeitern ein Umfeld schaf­ fen, in dem sie gerne tätig und innovativ sind. Welche Rolle spielen bei dem Prozess die Kunden? ➤ Weber: Die geben natürlich wichtige Anstöße, wie aktuell bei unseren elektromechani­ schen Lenkhilfen. Der Impuls kam von den Automobilherstel­ lern, die Umsetzung lag dann aber bei uns. Da kommen uns unsere Erfahrungen aus 150 Jah­ ren ebenso zugute wie die Men­ talität der Leute hier: Das ist eben eine Tüftlerregion. Wie lange noch? Die großen

Automobilhersteller verlagern immer stärker die Produktion Richtung Asien und Amerika … ➤ Lebzelter: Das ist zwar rich­ tig und deshalb gilt: Wir müssen dort sein, wo unsere Kunden uns brauchen. Das haben wir mit unseren Standorten in Me­ xiko und China bereits gezeigt. ➤ Weber: Dennoch glaube ich, dass die Ideen weiter hier in der Region generiert werden. Ich sehe ehrlich gesagt kein großes kreatives Potenzial in Asien, spe­ ziell in China. Aus welchem Grund? ➤ Weber: Aus meiner Erfahrung heraus – ich habe zehn Jahre in China gelebt – ist das eine Menta­ litätsfrage, aber auch eine Frage des Gesellschaftssystems. Müssen andere Zulieferer den gleichen Weg gehen wie IMS Gear? ➤ Lebzelter: Das ist natürlich eine Frage der Größe und des Kapitals, aber im Prinzip ja. Die Forderung der großen Kunden ist klar: Man muss vor Ort pro­ duzieren und den lokalen Markt bedienen. Hier böten sich doch Kooperationen an … ➤ Weber: Da haben Sie recht. Das ist ein wichtiges Modell für die Zukunft, auch für uns. Des­ halb pflegen wir den intensiven Austausch auch mit kleineren Firmen in der Region. Wir haben Jahrzehnte nebeneinanderher gelebt und kaum miteinander gesprochen. Das muss sich än­ dern, denn das ist der Schlüssel für die Zukunft. Und wer sich davor verschließt, der hat ein Problem.  Dirk Werner 7/2013

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Namen & Nachrichten • Schwarzwald-Baar-Heuberg

kurz notiert

Elsäßer baut aus Die Elsäßer Betonteile baut in Geisingen: Rund 4,9 Millionen Euro werden in ein 2500 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude investiert. Nach Angaben von Architekt Günter Limberger wird mit dem Bau Neuland beschritten, da die Wände mit Grundwasser klimatisiert werden – natürlich werden die Thermowände bei Elsäßer gebaut.

Ohne Sprachbarriere Die GFT-Gruppe aus Schenkenzell hat sich vergrößert: Die von Benjamin Bühl und Michael Reimold geführte GFT Communicate bietet Dolmetschereinsätze speziell in den Bereichen Technik, Maschinen- und Anlagenbau.

Matthias Kaupp führt die Kaupp-Gruppe der Familie mit klaren Vorgaben

Club kommt an Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg hat den „Club der Kulturen“ gegründet. „Damit wollen wir Fachkräften von außerhalb sowie deren Familien die Region näherbringen und das Einleben hier erleichtern“, so Wirtschaftsförderer HeinzRudi Link. Die ersten Treffen verliefen erfolgreich.

Tipps aus der Praxis Die Tuttlinger Medical Mountains hat ihr Positionspapier zur Neufassung der Medizinprodukteverordnung an EUGesundheitskommissar Tonio Borg übergeben. Der sprach von „wertvollen Hinweisen aus der Praxis“.

Treue Kunden Die Schramberger Ganter Ladenbau hat Insolvenz angemeldet. Insolvenzanwalt Klaus Haischer hegt aber Hoffnung: Die Kunden stünden hinter Ganter.

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Klare Kante Die Kaupp-Gruppe aus Schramberg wächst. Möglich macht das der unbeirrte Kurs von Chef Matthias Kaupp Die bunten, übergroßen Papageien waren durchaus eine Herausforderung. „Über Mack Rides haben wir Teile des Fahrgeschäfts ‚Piccolo Mondo‘ im Europa-Park lackiert“, sagt Matthias Kaupp. Und die Vögel sind überaus bunt. Mit ihrer klaren Farbgebung sind sie ein Sinnbild für die Schramberger Dieter Kaupp GmbH: Die ist mit vier Geschäftsbereichen ebenfalls auf den ersten Blick ein bunter Mix. Ein Vergleich, den Geschäftsführer Kaupp mit einer klaren Ansage wegwischt: „Unsere Bereiche sind nicht miteinander vermischt! Jeder für sich ist als ein eigenes Profit-Center aufgestellt. Das sehe ich als einen unserer wesentlichen Erfolgsfak-

toren.“ Ein Firmen-Verständnis, das man in einem klassischen Handwerksbetrieb selten findet. Das Unternehmen wurde von Dieter Kaupp 1967 als Malerbetrieb gegründet. Und die Söhne Matthias und Joachim Kaupp haben neue Strukturen und Segmente an den vier Standorten Schramberg, Freiburg, Wurmlingen und Radolfzell aufgebaut: „Die Klammer unserer Unternehmensbereiche ist das Thema Farbe und Oberfläche“, so Joachim Kaupp. Der Maler & Stuckateurbetrieb ist mit einem Umsatzanteil von 40 Prozent das Schwergewicht, auch mit dem Gros der Mitarbeiter: 65 der insgesamt 150 sind hier tätig, Kunden sind zu 75

Prozent Privatleute. Je 20 Prozent Umsatzanteile bringen das Karosserie- & Fahrzeuglackierzentrum, das Industrielackierzentrum sowie die Beschriftung & Werbetechnik ein. Letzterer Bereich wurde ak­ tuell mit der Übernahme der Wurmlinger Liebermann Beschriftungen gestärkt. Kaupp: „Von der Ausrichtung und Leistungspalette passt die Firma perfekt zu uns.“ Konkret bedeutet das: Die Zahl der Mitarbeiter hat sich in dem Segment mit nun 25 verdoppelt, der Umsatz soll es gleichtun. Und das ist nicht das Ende. Joachim Kaupp: „Wenn es passt, verstärken wir uns weiter.“ Um allen bunten Aufgaben gewachsen zu sein. wer Foto: Nico Pudimat


 Stiftung „Innovationsförderung“

Innovationspreis 2013 Bewerbungszeitraum: 1. März bis 31. Juli 2013

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 Sparkasse Schwarzwald-Baar . . . da bin ich mir sicher

Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative Leistungen in mittelständischen Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungs betrieben gefördert. Den ausführlichen Prospekt zum Innovationspreis erhalten Sie bei allen Firmenkundenberatern der Sparkasse Schwarzwald-Baar, darüber hinaus bei folgenden Stellen: beim Technologiepark VS, beim Technologiezentrum St. Georgen, bei den Technologieberatern der IHK, der Handwerkskammer Konstanz sowie in ausgewählten Steuerberaterbüros. www.spk-swb.de. Sparkasse Schwarzwald-Baar – gut für die Region.


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Namen & Nachrichten • Hegau-Bodensee

Der Genosse v

Durchschnittliche Gewächshausgröße in Quadratmetern:

Der Ehec-Spuk ist vergessen: Johannes Bliestle hat für die Reichenauer Holland: 60 000

Reichenau: 10 000

Belgien: 50 000

Wichtige Umsätze 2012 nach Gemüse-/Kräuterarten 5,6 Mio.

Paprika 4,0 Mio.

Gurken Tomaten

2,7 Mio.

Salate

2,6 Mio.

Feldsalat

1,0 Mio.

Kräuter

0,75 Mio.

Fenchel Radieschen

0,5 Mio. 0,2 Mio.

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Finanzkennzahlen in Euro Quelle: Reichenau Gemüse

Gemüsegärtner Rekordwerte erwirtschaftet Der erdige Geruch von frisch geerntetem Gemüse zieht bis ins Büro von Johannes Bliestle. Das liegt im zweiten Stock des architektonisch attraktiven Bürotrakts im Herzen der Insel Reichenau. An den Bau schließen sich Lager- und Distributionshalle an. Und dahinter arbeiten die Handwerker: „Wir erweitern die Kapazitäten um 1300 Quadratmeter. Wir brauchen schlicht Platz“, erläutert der Geschäftsführer der drei Genossenschaften Reichenau-Gemüse, Reichenau-Gemüse-Vertrieb sowie Raiffeisen-Lagerhaus. Das lässt sich auch an den Zahlen ablesen: Rund 40 000

Paletten mit 15 000 Tonnen Frischgemüse verließen im vergangenen Jahr die Vermarktungshalle in Richtung der Kunden in Baden-Württemberg und Bayern. Das sind 1000 Tonnen mehr als 2011. Insgesamt wurden rund 43,3 Millionen Euro erlöst, die 100 aktiven Familienunternehmen der Genossenschaft erhalten laut Beschluss neben den Vermarktungserlösen auch 16,2 Millionen Euro – alles Rekordwerte. Bliestle: „Durch die Auszahlung können die Gärtner wieder selbst investieren.“ Wobei den Reichenauern in 2012 zwei Punkte das Wirtschaften erleichterten: 1. Es gab Foto: Rainer Hohnhaus


9 Umsatzentwicklung der Reichenauer Genossenschaften: 43,3 Mio. 29,3 Mio.

29,5 Mio.

33,4 Mio.

33,3 Mio.

HIRSCHWASERLEBEN

2008 2009 2010 2011 2012 Finanzkennzahlen in Euro Quelle: Reichenau Gemüse

Johannes Bliestle ist seit 1999 im Vorstand der Reichenauer Genossenschaften

on der Insel keine Ehec-Epidemie wie 2011, als schlicht keiner mehr Gurken essen wollte – damals noch die Haupterlösquelle der Insel-Gärtner. 2. Im vergangenen Jahr wurden erstmals Paprika unter der Marke der Reichenau Gärtnersiedlung bei Singen geerntet – satte 3,2 Millionen Kilogramm. Für die traditionsbewussten Reichenauer war das PaprikaProjekt kein trivialer Schritt. Geschäftsführer Bliestle zieht einen Ordner aus dem Schrank. Darin ist fein säuberlich hinterlegt, wie man sich auf der Insel die Zukunft vorstellt: abseits der Insel. „Die Großabnehmer erwarten entsprechende Mengen, das können wir hier gar nicht darstellen“, erläutert Bliestle. Denn das Eiland ist zweieinhalb auf viereinhalb Kilometer groß, mehr als die vorhandenen 530 Gewächshäuser passen nicht

darauf. Zwar spült der Weltkulturerbe-Titel rund eine Million Tagestouristen jährlich auf die Insel. Die Direktvermarktung nährt die Gärtner dennoch nicht. „Deshalb die Investitionen von Gärtnern in den Paprika-Anbau bei Singen und aktuell in ein drei Hektar großes Gewächshaus für den Bio-Gurken-Anbau bei Aach“, sagt Bliestle. Ab 2014 soll die Reichenau-Gemüse unter dem Label „Gärtnersiedlung“ zwei Millionen Schlangen­ gurken vermarkten. Für den Geschäftsführer ein „weiterer wichtiger Schritt“. Doch um den zu gehen, muss die Genossenschaft selbst aktiv werden: Drei Millionen Euro werden aktuell in den Ausbau der Vermarktungshalle investiert. Und in Bliestles Büro mischt sich der Gemüseduft für einige Zeit mit Baustaub. wer

BIERGENUSS MIT ALLEN SINNEN! DIE BESICHTIGUNGSPROGRAMME DER HIRSCH-BRAUEREI HONER WURMLINGEN WWW.HIRSCHBRAUEREI.DE

www.FR-MK.de Kongressmotto: Zukunft Unternehmen: Mitten in Europa ~ Grußworte: Dr. Dieter Salomon, OB Stadt Freiburg ~ Eröffnungsvortrag: Europa Aktuell, Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten ~ Parallelvorträge: Diversity - Kür oder Pflicht für den Standort Deutschland?, Aletta Gräfin von Hardenberg ~ Das Ende der Stellenanzeige - Zukunftsfähige Ansätze der Personalgewinnung im Mittelstand, Prof. Dr. Armin Trost ~ Gesundheit und Innovation. Gesundheitsmanagement 3.0, Dr. Natalie Lotzmann ~ Digitale Bildungstrends der Zukunft - Wie MOOC’s, App’s und 3D Umgebungen das berufliche Lernen verändern, Prof. Dr Christoph Igel ~ Podiumsgespräch: Erfolgsfaktoren europäischer Unternehmen ~ Moderator Dieter Römer ~ Teilnehmer Marion Bock, Stefanie Claudia Müller, Dr. Markus Feil, Athanasios Syrianos ~ Abschlussvortrag: Lebenswelten 2020, Sven Gábor Jánszky ~ Mitveranstalter: ddn Das Demografie Netzwerk ~ badenIT GmbH ~ Ernst & Young GmbH ~ Haufe-Lexware GmbH & Co. KG ~ Kongresspartner: algeb awell GmbH ~ AOK - Die Gesundheitskasse Südlicher Oberrhein ~ Duale Hochschule Baden-Württemberg Lörrach ~ FREYLER Industriebau GmbH ~ Kienbaum Executive Consultants GmbH ~ Kompass GmbH ~ resin GmbH & Co. KG ~ Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau ~ trend SWM EDV-Beratung GmbH & Co. KG ~ Medienpartner: Badische Zeitung ~ econo ~ Kooperationen: Cloudzone ~ Stimmen Festival Burghof Lörrach ~ Freiburger Münsterbauverein e.V. ~ Aussteller: Mitveranstalter ~ Kongresspartner ~ Medienpartner ~ Kooperationen ~ ARNOLD Einrichtungskultur GmbH ~ arriva gmbh ~ Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ~ BFS finance GmbH / arvato infoscore ~ bwcon südwest ~ Creditreform Freiburg Zimmermann KG Wirtschaftsauskünfte und Forderungsmanagement ~ DVÜD e.V. Deutscher Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher ~ Francotyp-Postalia Vertrieb und Service GmbH ~ Girsberger GmbH ~ Mercer Deutschland GmbH ~ Maucher Börjes Jenkins Patent- und Rechtsanwälte ~ TV Südbaden Produktion ~ VdU Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. ~ Wirtschaftsförderung Region Freiburg ~ Wirtschaftsjunioren Freiburg ~ Wirtschaftsrat Deutschland Sektion Freiburg-Emmendingen ~ Ideen, Konzeption, Organisation: Freiburger Mittelstandskongress GmbH

9. Oktober 2013, Konzerthaus Freiburg

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Namen & Nachrichten • Bodensee/Hegau

kurz notiert

Konzmann zieht um

Die Insel Mainau ist die drittgrößte Insel im Bodensee. Und bei Touristen beliebt

Die Konzmann-Holding hat ihren Firmensitz von Hüfingen nach Friedrichshafen verlegt. Das von Thomas Endres und Gerhard Becker gegründete Firmendach umfasst die KHW Konzmann (VS-Villingen) als Spezialisten für technische Gebäudeausrüstung mit 80 Mitarbeitern und die Konzmann Service (Friedrichshafen) sowie einen Ableger in der Schweiz.

Fischer baut aus Die Fischer Computertechnik aus Radolfzell hat ein Vertriebsbüro in Bonn eröffnet. Der Spezialist für ContentManagement-Systeme will damit die wachsende Zahl an Kunden in Norddeutschland direkt betreuen. Das 1985 von Walter Fischer gegründete Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern.

Pumpen mit Gewicht Der Radolfzeller Pumpenhersteller Colfax Fluid hat den Zuschlag für die Lieferung von 100 Schraubenspindelpumpen erhalten: Die Bauteile werden in dem Katamaran „Pieter Schelte“ benötigt, der Offshore-Plattformen mit einem Gewicht von bis zu 48 000 Tonnen anheben können soll. Die Pumpen haben einen Wert von 600 000 Euro.

Neher nominiert Der Präzisionswerkzeughersteller Neher Dia ist für den angesehenen Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes 2013“ nominiert worden. Das 1990 von Fritz Neher in Ostrach-Einhart gegründete Unternehmen wird heute von Gerd Neher geleitet. Mit 50 Mitarbeitern setzt das ­Familienunternehmen 5,6 Millionen Euro um.

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Investitionsinsel Die Mainau wird weiter umgekrempelt. Das Ziel der Familie Bernadotte: der Tourismus-Magnet im Südwesten bleiben Die Archäologen sind weg, nun kommen die Handwerker: Für sieben Millionen Euro wird der Gastronomiebereich des Restaurants „Comturey-Keller“ samt Hafen und Drumherum auf der Insel Mainau umgekrempelt. „Das ist die größte Investi­ tionssumme der Mainau GmbH in der 40-jährigen Geschichte“, so Geschäftsführerin Bettina Bernadotte. Zugleich ist die Neugestaltung ein weiterer wichtiger Baustein im Gesamtprojekt Mainau. Motto: Attraktivitätssteigerung. Denn die Insel der Adelsfamilie soll der wichtigste Touristen-Magnet im Südwesten bleiben. Die Bernadottes haben schmerzhafte Erfahrungen damit gemacht, wie es ist,

wenn die Attraktivität nachlässt: Lange Jahrzehnte war die Mainau eine Insel mit Blumen und seltenen Bäumen. Dazu das gräfliche Flair – mehr brauchte es nicht, die Besucher strömten. Waren es 1935 noch verhaltene 50 000 Gäste, so boomte der Tourismus nach dem Fall des eisernen Vorhangs. Mehr als zwei Millionen Menschen schoben sich über den Molassefelsen im See. Entsprechend waren die Strukturen. Als sich Mitte der 1990er die Besucherzahlen halbierten, musste konsolidiert werden. Gräfin Sonja Bernadotte stößt damals eine Entwicklung an, die Tochter Bettina als „Parkentwicklungskonzept 2017“ weiterführt. Herzstück: Investitio-

nen, um mehr als Blumen zu bieten. Es folgte das Palmenhaus (fünf Millionen Euro), das Schmetterlingshaus (1,2 Millionen Euro), der Eingangsbereich (drei Millionen Euro) und weitere Investitionen in Gastronomie, Spielplätze – zuletzt ein Klettergarten auf dem Festland. Und ab Ende 2014 eben auch der sanierte Hafen samt Gastronomie. Mit all den Investitionen soll die Zahl von rund eine Million Besuchern pro Jahr gehalten werden. In den vergangenen Jahren gelang das bravourös, die GmbH schrieb schwarze Zahlen. Übrigens: Funde der Archäologen werden in die Neubauten integriert. Auch das steigert die Attraktivität.wer

Foto: Insel Mainau


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Sehr potent Die Mitgliedsunternehmen der Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau blicken optimistisch in die Zukunft: „Gut zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen gehen davon aus, dass sich die Auftragslage in den nächsten sechs Monaten eher verbessern wird“, erläuterte Joachim Schulz, Vorsitzender der Gruppe, die Ergebnisse einer Umfrage. Damit sind die hiesigen Unternehmen im Schnitt optimistischer als im Rest des Landes. Südwestmetall-Geschäftsführer Rolf Böning führt dies auf die Struktur der Region zurück: Neben der wirtschaftlich starken Medizintechnik dominieren Automobilzulieferer für gehobene Fahrzeuge. „Die wirtschaftliche Potenz ist hier einfach besser“, so Böning. Die Hoffnung der hiesigen Unternehmen ruhen indes auf der weiten Welt: Impulse kommen aus China und den USA. In der EU und Deutschland fehlt hingegen nach Einschätzung von Schulz „die Dynamik“. Vor diesem Hintergrund warnte der Vorsitzende vor Wahlgeschenken durch die Politik, die für zusätzliche Belastungen sorgen könnten.  wer

Leasing – eine gute Alternative. Autos und Computer zu leasen ist heute ganz normal. Wenn Ihr Leasing-Wunsch allerdings mal etwas ungewöhnlicher ausfällt: Wir beraten Sie bei jedem Ihrer Investitionspläne. SparkassenLeasing ist individuell, flexibel und für alle Branchen interessant. Das gilt für verarbeitendes Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe ebenso wie für Freiberufler. Leasing ist die richtige Antwort auf jeden

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Rekord-Mai Alle klagen über den verregneten Mai – außer die BodenseeTherme samt Schwaketenbad in Konstanz: „Wir haben den Besucherrekord gebrochen“, so Georg Geiger, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Kon­ stanz. Mit 18 026 Besuchern kamen heuer 4000 Personen mehr als noch im Vorjahr. Geiger: „Seit der Eröffnung im Juli 2007 hatten wir noch nicht so viele Besucher.“ Die Gesellschaft gehört zu den Stadtwerken Konstanz und setzt 8,4 Millionen Euro um. wer

Wenn es das gäbe, könnten Sie es bei uns leasen.

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Namen & Nachrichten • Heimspiel

Welch ein Heimspiel! Die Wirtschaftsförderung Rottweil und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg haben gemeinsame Sache gemacht: Die Ausbildungsmesse „Starter“ und der Jugend-Dialog wurden im „Kraftwerk“ eröffnet. Durchaus mit Erfolg

A

m Ende brachte es Bettina Schuler-Kargoll auf den Punkt: „Das ist eine gelungene Symbiose. Hier wird eröffnet und dann gehen wir drüben mit dem Nachwuchs feiern!“ Die IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführerin von Schuler-Rohstoffe schlug damit geschickt den Bogen: Während im Turbinensaal des Kraftwerks in Rottweil die Eröffnung der Ausbildungsmesse „Starter“ der städtischen Wirtschaftsförderung vonstattenging, liefen sich im Kolossaal gut 1000 junge Leute für die „Heimspiel!“-Party der IHK Schwarzwald-BaarHeuberg warm. Im Turbinensaal freute sich nicht nur Rottweils OB Ralf Broß über die große Resonanz auf die regionale Ausbildungsmesse: „In der siebten Ausgabe hat sich ‚Starter‘ endgültig als die Info- und Kontaktplattform im Landkreis etabliert.“ 90 Unternehmen und Institutionen präsentierten sich zwei Tage lang in der Stadthalle. Zugleich machte Broß aber auch noch einmal deutlich: „Jugendlicher sucht Ausbilungsplatz war früher, heute heißt es:

Azubi gesucht. Der Markt hat sich gedreht!“ Das war das Stichwort für den Strategieberater Wolf R. Hirschmann. Denn: Wie macht man sein Unternehmen bekannt, um an Bewerber zu kommen? Ein Weg: „Emotionen. Nicht die Fakten bleiben im Gedächtnis, sondern, wie sich ein Unternehmen darstellt, wie man sich gibt.“ Das muss nicht teuer sein und kann beim frisch gebrühten Kaffee zum Gespräch beginnen – statt des abgestandenen aus der Thermos­kanne. Einwürfe, die eine gute Gesprächsgrundlage fürs anschließende Buffet boten – bevor es dann tatsächlich zur After-WorkParty in den Kolossaal ging. Für die IHK war es der Auftakt einer ganzen Reihe, mit der ein Dialog mit jungen Leuten angestoßen werden soll. Doch an diesem Abend galt nur ein Motto: Party! Auch für die Älteren … wer

Auch Rottweils OB Ralf Broß war zufrieden mit der Auftaktveranstaltung

www.starter-rw.de www.schwarzwald-baarheuberg.ihk.de 

Der Turbinensaal bot den passenden Rahmen für die Eröffnung der „Starter“-Messe

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Fotos: Michael Bode


13 Der Strategieberater Wolf R. Hirschmann riet: Firmen müssen Emotionen zeigen!

IHK-Vizepräsidentin Bettina SchulerKargoll (Mitte) ist Schirmherrin der Veranstaltung

Rund 1000 Jugendliche kamen zum „Heimspiel“Auftakt ins „Kraftwerk“ …

… um bei der AfterWork-Party die „Atzen“ aus Berlin zu erleben 7/2013

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Index und Impressum

in diesem heft Becker, Gerhard Bernadotte, Bettina Bernadotte, Sonja Bliestle, Johannes Böning, Rolf Borg, Tonio Broß, Ralf  Bühl, Benjamin

10 10 10 8 11 6 12 6

Endres, Thomas

10

Fischer, Walter

10

Geiger, Georg

11

Morat, Johann

Haischer, Klaus Hirschmann, Wolf R.

6 12

Neher, Fritz Neher, Gerd

Kaupp, Dieter Kaupp, Joachim Kaupp, Matthias

6 6 6

Lebzelter, Dieter Limberger, Günter Link, Heinz-Rudi

4 6 6

4 10 10

Reimold, Michael Schilling, Bernd

Schuler-Kargoll, Bettina Schulz, Joachim

Weber, Wolfgang

6 4 12 11 4

in diesem heft Bädergesellschaft Kon­stanz 11 Bodensee-Therme11 Colfax Fluid

10

Dieter Kaupp GmbH

6

Elsäßer Betonteile

6

Europa-Park6 Fischer Computertechnik

10

Ganter Ladenbau 6 GFT Communicate 6 GFT-Gruppe6 IHK Schwarzwald-BaarHeuberg  IMS Gear

12 4

Kautex4 KHW Konzmann 10 Konzmann-Holding10 Konzmann Service 10

Liebermann Beschriftungen 6 Mack Rides Mainau GmbH Medical Mountains

6 10 6

Neher Dia

10

Stadtwerke Konstanz

11 Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau11 Schuler-Rohstoff12

Wirtschaftsförderung

Schwarzwald-Baar-Heuberg6

Raiffeisen-Lagerhaus8

Reichenau Gärtnersiedlung 8 Reichenau-Gemüse8 Reichenau-Gemüse-Vertrieb8

Impressum Econo Regional Schwarzwald-Baar-Bodensee ist Bestandteil von Econo Wirtschaftsmagazin für Baden-Württemberg und erscheint in der Econo Verlags-GmbH: Geschäftsführung: Dirk Werner, Christian Hügerich Marlener Straße 2, 77656 Offenburg, Registergericht Freiburg i.Br. HRB 709051, Ust-IdNr. DE815390285 www.econo.de · verlag@econo.de, Tel.: 07 81/28 94 36-40 Chefredaktion: Dirk Werner (V.i.S.d.P), 0 77 20/40 31, dwerner@econo.de Redaktion: Andreas Dörnfelder (ad), René Kius (rek), Philipp Peters (pop), Robert Schwarz (rs), Dirk Werner (wer) Assistenz: Nadine Sommermann Leiter der Bildredaktion: Jigal Fichtner Fotografie: Michael Bode, Jigal Fichtner, Michael Kienzler

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Wirtschaftsmagaz in für Baden-Württe mberg Abgestürzt: Das Drama um den Flughafen Lahr

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econo - Heft 7 - Ausgabe Juni 2013 - Regionalteil Schwarzwald-Baar/Bodensee  

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