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Magazin fĂźr Sport und Gesundheit

2013

medalp group: Der Mensch im Mittelpunkt www.medalp.com | Hotline: +43 699 1611 9988


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Inhalt 03

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Editorial

in Jahr liegt nun hinter uns – ein Jahr in der neuen medalp. Mittlerweile ist es so, als wären wir immer schon hier gewesen. Wir fühlen uns wohl – und wir hoffen, Sie tun das auch. Denn auch, wenn die meisten unserer Patienten aus eher unfreiwilligen Stücken zu uns kommen, bedeutet das nicht, dass wir Ihnen Ihren Besuch nicht so angenehm wie möglich machen möchten. Sie sollen sich in unserem Haus wohlfühlen – und in den besten Händen. Deshalb evaluieren wir laufend unser Tun und sämtliche Abläufe, denn Verbesserungspotenzial gibt es immer. Lesen Sie dazu den Beitrag zum Thema Qualitätsmanagement auf Seite 16. Übrigens danken wir an dieser Stelle auch all jenen, die uns mit ihren Rückmeldungen, mit Lob und auch Kritik in unserem Tun bestärken und uns anregen, immer noch besser zu werden. Denn qualitativ hochwertige Arbeit und zufriedene Patienten sowie Mitarbeiter sind eine Herausforderung, die unsere Kernkompetenz mit sich bringt.

IM KERN UNSERER KOMPETENZ Denn auch, wenn sich vieles verändert hat in der medalp, etwa durch den Einzug in unser neues Firmengebäude an der Autobahn A12 (lesen Sie dazu ab Seite 4) und damit verbundene strukturelle und organisatorische Anpassungen, eines bleibt: Wir wissen, was wir tun. Unsere Kernkompetenz ist die Chirurgie, 80 Prozent der OPs führen wir minimalinvasiv durch. Die Technik der kleinen Schnitte ist dabei eine sehr junge – vor gerade mal 30 Jahren wurde sie das erste Mal offiziell vorgestellt. Seither geht es mit Meilenstiefeln weiter. Wir arbeiten permanent an der Weiterentwicklung der Methode mit, die eine rasche Erholung nach einer Operation ermöglicht.

REHABILITIERT, DIAGNOSTIZIERT Sehr stolz sind wir übrigens auch auf unsere Rehaclinic, die im Mutterhaus der medalp angesiedelt ist, und alle wesentlichen Bereiche der Reha abdeckt. Wir schicken Sie nicht einfach nach Hause, wenn die „Arbeit“ getan ist – wir kümmern uns von der Diagnose bis zur Reha. Bestens. Ihre medalp-Geschäftsführer Dr. Alois Schranz Dr. Hermann Köhle Dr. Manfred Lener

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Die medalp-Gruppe gewinnt den Exportpreis 2012 Ein Jahr medalp neu: Einblicke, Rückblicke und Ausblicke Voll rehabilitiert: Die Rehaclinic stellt sich vor Diagnose Sport: Leistungsdiagnostik an der sportclinic Zillertal Im Porträt: Der Mann aus dem Norden und die Frau, die mit dem Pferd kam Ansichtssache: Bildgebende Verfahren vorgestellt Drei Jahrzehnte: Die minimalinvasive Chirurgie feiert Jubiläum Qualität gemanagt: Wie die medalp immer besser funktioniert fit4medalp – fit@work: Das Fitnessprogramm der medalp

Impressum Herausgeber: medalp – Zentrum für ambulante Chirurgie – Imst. Verlag: ECHO Verlags GmbH, Eduard-Bodem-Gasse 6, A-6020 Innsbruck. Redaktion: Sonja Niederbrunner Layout: Thomas Binder Fotos: Andreas Friedle, medalp, istockphoto. Auflage: 90.000 Stück Sämtliche Personenbezeichnungen dieser Ausgabe beziehen sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.


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Ausgezeichnetes Team: v.li. Bundesspartenobmann-Stellvertreter Gabriel Obernosterer, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Dr. Herwig Kunczicky, Dr. Hermann Köhle, Dr. Manfred Lener, Dr. Alois Schranz, WKÖ-Präsident Christoph Leitl

The Winner is … Exportpreis 2012: In der Kategorie Tourismus & Freizeitwirtschaft wird die medalp auf Platz eins gewählt.

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er Sieg war verdient und er wurde in glanzvoller Manier verliehen: Im Rahmen einer Gala, die im Wiener Museumsquartier stattfand, überreichten Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner und Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl den Österreichischen Exportpreis, mit welchem überdurchschnittliches Engagement und Erfolge heimischer Unternehmer im Ausland gewürdigt werden, an das Führungsteam der medalp. Das Tiroler Zentrum für ambulante Chirurgie reiht sich damit ein in eine lange Reihe verdienter Unternehmen, wird der Exportpreis doch bereits seit 1994 vergeben. Beurteilt werden dabei durch eine hochkarätige Expertenjury die Exportleistungen der vergangenen zwei Jahre, vergeben wird der Preis in sechs Kategorien: In der Kategorie Tourismus & Freizeitwirtschaft setzte sich die medalp clinic group gegen die d. swarovski tourism services Gmbh und die hallamasch Events GmbH durch.

UND WAS EXPORTIERT DIE MEDALP?

Auf den Punkt

Warum aber ausgerechnet ein Exportpreis?„In der Tat ist es so, dass die von der medalp erbrachten Leistungen an ausländischen Patienten bei näherer Betrachtung eine Exportleistung darstellt“, erklärt medalp-Geschäftsführer Dr. Alois Schranz den nur auf den ersten Blick nicht eindeutigen Zusammenhang. Diese Erklärung fand auch in der Jurybegründung Ausdruck: „Ein Aspekt der Juryentscheidung war sicherlich die Tatsache, dass in der medalp-Gruppe Patienten aus unterschiedlichsten Herkunftsländern – im Jahr 2010 und 2011 waren es Patienten aus insgesamt 48 Nationen – in großer Anzahl behandelt werden“, erläutert Alois Schranz. Und nicht nur physisch, auch virtuell überschreitet die medalp-Gruppe Grenzen: Das neuartige, netzbasierte Weiterbetreuungstool – my.medalp.com (mehr dazu auf Seite 17) – wurde von der Jury entsprechend gewürdigt. ❖

„Die medalp-Gruppe ist ein österreichisches Erfolgsbeispiel für den Gesundheitstourismus“, sagt Julian Hadschieff, Obmann des Fachverbandes der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich. „Die medalp zählt zu den höchst frequentierten Klinikgruppen für Sportbehandlungen im Alpenraum.“

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Das neue Zuhause: Zehn Jahre nach der Gründung bekam die medalp ihre neue, eigene Heimat an der Autobahn in Imst.

Von gestern und morgen Ein Jahr ist vergangen seit der Eröffnung, die neue medalp läuft rund – das „Ideen-Spinnen“ aber ist nicht vorbei. Kassenpraxis und Versicherung Die Facharztordination Dr. Alois Schranz im Haus der medalp ist eine selbstständige Kassenpraxis mit Verträgen mit den österreichischen Krankenkassen. Für Sozialversicherte entstehen keine Kosten bei Untersuchung, Erstversorgung und Röntgen. Bei Operationen in der Tagesklinik trägt die Kosten eine Zusatzversicherung oder der Patient selbst. Bei Aufnahme in die Tagesklinik wird selbstverständlich ein Kostenvoranschlag erstellt.

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illionen an Gedanken, an Schweißund Herzbluttropfen, an Ideen, an Visionen – nicht zuletzt auch an Euros liegen im Projekt medalp neu. Ein Jahr liegt sie nun zurück, die offizielle Eröffnung des neuen, eigenen Heims der Tagesklinik, die nun auch über eine Rehaclinic (siehe Seite 6) verfügt und unter einem Dach alles Wesentliche und noch ein wenig mehr bieten kann. Ein Jahr, das geprägt war vom üblichen Trubel, der Emsigkeit und der Sorgfalt, wie sie in der medalp seit jeher Standard sind. Eigentlich, so sagt Geschäftsführer Alois Schranz, seien die ersten zwölf Monate sehr rund gelaufen. „Natürlich gibt es da und dort in den Arbeitsabläufen und im Patientenhandling, aber auch in der Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern gewisse Verbesserungspotenziale, die wir auch laufend optimieren und evaluieren.“ Denn wenn es etwas gibt, was es in der medalp definitiv nicht gibt, dann ist das Stillstand. Was nicht bedeutet, dass man nicht zufrieden ist – oh nein, im Gegenteil: Immerhin haben sich

die Geschäftsführer der medalp mit der neuen Tagesklinik einen lange gehegten und über Jahre sorgfältig geplanten und gewachsenen Traum erfüllt – sich, ihren Mitarbeitern und nicht zuletzt ihren Patienten. Man ist stolz, zu Recht stolz. „Mittlerweile haben wir das Gefühl, immer schon am neuen Standort gewesen zu sein“, sagt Hermann Köhle, Geschäftsführer der medalp. Aber natürlich ist es eben auch ein neuer Anfang gewesen in der nunmehr elfjährigen Geschichte des relativ jungen Unternehmens, und ein Anfang bringt immer viel Neues mit sich, und auch zahlreiche Herausforderungen: „Der zufriedenstellend laufende Betrieb am neuen Standort soll und wird weiter gefestigt werden. Denn qualitativ hochwertige Arbeit und zufriedene Patienten sowie Mitarbeiter sind die größte Herausforderung in der Welt der Medizin – das ist praktisch unser täglicher Job“, fasst Schranz zusammen. Wobei die neue Klinik auch viel im Arbeitsablauf geändert hat: „Durch die neue Infrastruktur in der medalp sind viele Arbeitsabläufe für die Patienten


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Nach einem Jahr ist es so, als wäre es immer so gewesen: Die neue medalp läuft rund, ist eingearbeitet und bietet viel Platz für neue Ideen.

❱❱ Qualitativ hochwertige Arbeit und zufriedene Patienten sowie Mitarbeiter sind die größte Herausforderung in der Welt der Medizin – das ist praktisch unser täglicher Job. ❰❰ Dr. Alois Schranz komfortabler geworden, durch das großzügige Raumangebot funktioniert der Patientenlauf besser. Die Wege für die Mitarbeiter sind allerdings länger geworden – gut, dass wir dank unseres Projekts fit4medalp auch fitte Mitarbeiter haben“, sagt Manfred Lener, Geschäftsführer der medalp, schmunzelnd (Lesen Sie den Bericht dazu ab Seite 18).

PLÄNE SCHMIEDEN Und es wäre nicht die medalp, würde das IdeenSpinnen aufhören, das Gedanken-Spielen, das Zukunft-Denken. „Große Zukunftspläne in der Art der vergangenen Jahre gibt es derzeit nicht“, sagt Schranz. Und das „Aber“, das der aufmerksame Zuhörer mitschwingen hört, bleibt auch nicht lange aus. „Wobei aber für den zweiten Stock des Hauses – hier gibt es eine freie Fläche von über 1000 Quadratmetern – schon Überlegungen zur Weiterentwicklung angestellt werden …“ Lassen wir uns überraschen. ❖

Die Liebe steckt im Detail – und im Alltag.

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Die Wieder-ganz-Macher Erst, wenn etwas nicht mehr funktioniert, begreift man seinen Stellenwert: Rehabilitation hilft beim Wiederherstellen.

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s ist schlimm, wenn plötzlich nichts mehr geht. Ein Unfall, eine Erkrankung, ein Vorfall, der auslöscht, was bisher als normal gegeben war. Dann ist das oberste Ziel Wiederherstellung – das Wieder-heil-Machen von einer Funktion, die verloren ging: Rehabilitation, eine der drei wesentlichen Säulen

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verfügbar, ein enormer Vorteil, gerade für all jene Patienten, für die lange Wege aufgrund körperlicher Einschränkungen mühsam sind. Und nicht nur die Wege werden kurz gehalten. „Wir kümmern uns auch um die Organisation und die Koordination der Termine“, erklärt Bereichsleiter und Therapeut Maximilian Pall. „Gerade Patienten aus dem neurologischen Bereich, die oft einen Mix aus diversen Kommen die Patienten nach der und Angeboten benötigen, erspaeiner stationären Reha nach Hause, fallen sie oft in ein ren sich damit Wege, Zeit und viel Organisationsaufwand.“ Loch: Sie wissen nicht, wohin oder an wen sie sich wenden Insbesondere der ambukönnen, die vielen Wege schrecken ab. Hier ein lante neurologische Rehabereich sei bislang „ein eher zu schaffen, war unser . ❰❰ Maximilian Pall weißer Fleck auf der Landkarte“ gewesen, wie Lener neben Primär- und Akutversorgung, zielt und Pall betonen. „Denn kommen die Patidarauf ab, die körperlichen, psychischen und enten nach der Akutversorgung und einer stasozialen Folgen einer Aktivitätseinschräntionären Reha nach Hause, fallen sie oft quasi kung rückgängig zu machen oder zumindest in ein Loch: Sie wissen nicht, wohin oder an auf ein niedrigstmögliches Maß zu senken. wen sie sich wenden können, die vielen Wege Die Methoden, die dazu zum Einsatz komschrecken ab. Hier ein Angebot zu schaffen, men, sind vielfältige, und doch sehr speziwar unser Ziel.“ elle – weil individuell zugeschnitten.„Unsere Rehaclinic umfasst alle wesentlichen Therapiebereiche“, informiert der ärztliche Leiter STIMME GEBEN Manfred Lener: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Massagen,UnterwasserEinen ganz speziellen Bereich stellt das neue Bewegungstherapie – alles ist in der medalp Logopädie-Angebot dar: Der Begriff Logopädie

Akutversorgung

Ziel

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Angebot


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Reha Kassenvertrag kommt aus dem Griechischen, und bedeutet Sprecherziehung (Logos: Wort; paideuein: erziehen. Die Logopädie, die übrigens 1913 das erste Mal so genannt wurde, und damit nun ihren 100. Geburtstag feiern darf, beschäftigt sich mit Menschen, die vor allem in ihrer verbalen oder nonverbalen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind. Ziel der logopädischen Behandlung ist also die Wiederherstellung, Verbesserung oder die Kompensation bei Problemen mit Stimme, Sprache, beim Sprechen oder der Schluckfunktion. An der Rehaclinic der medalp gibt es diesbezüglich Hilfe bei Sprachstörungen, Schluck- und Stimmstörungen, Störungen der Sprache nach

Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen. Speziell abgedeckt sind auch Stimmstörungen bei Kindern. In Summe bietet die Rehaclinic in der medalp ein Gesamtpaket, das orthopädischen, unfallchirurgischen und neurologischen Problemstellungen optimal begegnen kann. Denn durch die räumliche Nähe und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Tagesklinik können die Therapeuten und Mediziner im Sinne des Patienten eine nahtlose Zusammenarbeit garantieren, was der lückenlosen Betreuung des Patienten zugute kommt. ❖

Die Rehaclinic der medalp hat Verträge mit der Tiroler Gebietskrankenkasse für: – Schlaganfallpatienten – Neurorehabilitation – Orthopädischtraumatologische Reha nach bestimmten Operationen im Bereich des Bewegungsapparates.

Je nach orthopädischen, unfallchirurgischen oder neurologischen Problemstellungen bietet die Rehaclinic Physio- und Ergotherapie, Logopädie, und Unterwassertherapie.

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med13 ❱❱ Nur ein deckungsgleiches Verhalten entsprechend unseren Genen kann zum völligen Wohlbefinden führen. ❰❰ Dr. Herwig Kunczicky

Der Jojo-Effekt steht meist am Ende einer Diät – und bedeutet den Anfang einer neuen.

Schluss mit Jo-Jo Herwig Kunczicky, ärztlicher Leiter der Sportclinic Zillertal, über gewichtigte Probleme – und wie er ihrer Herr werden will. Herr Kunczicky, Sie als ärztlicher Leiter der Sportclinic Zillertal beschäftigen sich nicht nur mit den Folgen eines Unfalls, sondern auch mit Fragen der Prävention. Wo liegen dabei Ihre Schwerpunkte?

Information Im Gebäude der Sportclinic Zillertal befinden sich Ordinationen verschiedener Fachrichtungen. Die Themen zur Prävention werden daher ausschließlich in diesen Ordinationen abgehandelt.

Prävention an sich ist ein außerordentlich breiter Begriff, die WHO definierte Gesundheit als einen Zustand völligen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Rein schon daran erkennt man eine breite Aufgabenvielfalt, der sich die Mediziner hier stellen müssen.

Und was genau machen Sie hier in den Ordinationen der Sportclinic Zillertal? Wir haben in Zusammenarbeit mit allen hier tätigen Ärzten ein Modell der Gesunderhaltung entwickelt, das zum einen den schulmedizinischen Teil abdeckt, zum anderen aber auch die Sport- und Ernährungsmedizin als ganzheitliches Konzept mit einschließt. Wir betreiben etwa seit sechs Jahren eine Untersuchungsstelle, um die Ausdauerleistung von

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Menschen testen zu können – selbst Spitzensportler und Vereine wie etwa der FC Wacker Innsbruck oder auch der Tiroler Bundesliga Handball Club HIT medalp greifen auf diese Untersuchungsmethodik zurück. Dazu beschäftigen wir uns auch mit Fragen des Lebensstils und hier insbesondere mit der Frage eines normalen Gewichtes.

Verschiedenste Untersuchungen – auch international – verdeutlichen, dass das Problem des Übergewichts in überproportionalem Ausmaß zunimmt. Warum? Übergewicht stellt einen wesentlichen Risikofaktor für ein gesundes Leben dar. Durch ein Überangebot und entsprechende – fast könnte man sagen – tägliche Verführungen fällt es immer mehr Menschen schwer, ihre Kalorienzufuhr auf ein normales Maß zu begrenzen. Es gibt genügend Anlässe zu feiern, Kochsendungen animieren auch nicht gerade zu Essens-Askese. Leider sind verschiedene Ansatzpunkte zur Behandlung von übergewichtigen Personen immer mit einem hohen


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Sportdiagnostik – ganz individuell von Leistungsdiagnostiker und Lauftrainer Armin Wierer Sportdiagnostik ist die Grundlage jedes professionellen Trainings für Leistungssportler. Aber auch ambitionierte Hobbysportler finden Antworten auf Fragen wie: Was und wie soll ich trainieren? Wie fit bin ich wirklich? Unser Ziel ist es, Athleten und Einsteigern nach modernsten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen zu beraten und ihr Training zu optimieren, sodass Trainingseinheiten, die nicht den gewünschten Erfolg bringen, ab sofort der Vergangenheit angehören und realistische Ziele in Angriff genommen werden. In unserer Zusammenarbeit mit Vereinen aus den Fußballbundesligen, der österreichischen Handballbundesliga und Athleten aus verschiedenen Individualsportarten dürfen wir uns über tolles Feedback freuen. Doch zeigt sich auch, dass sich unser System der Analyse gezielt in den Betriebssport integrieren lässt. Über den Spagat zwischen Leistungsoptimierung auf der einen Seite und der Gesundheitsförderung auf der anderen, können wir in der Sportclinic Zillertal ein weites Spektrum der Beratung abdecken und mit praktischen Tipps und Tricks für den (Trainings-) Alltag weiterhelfen.

Sowohl für Hobby- als auch für Profisportler Ausmaß an Disziplin und großer Zurückhaltung verbunden. Dazu kommt, dass nach einer Hungerkur der Jo-Jo-Effekt den Erfolg wieder schmälert.

Was steht Ihrer Meinung nach hinter diesem „ungehemmten Essen“? Ich glaube hier ganz fest an eine verhängnisvolle Störung des Gleichgewichtes bei der Stressverarbeitung. Sozialer Stress kann auf verschiedener Art und Weise verarbeitet werden. Angst, das Leben nicht erfolgreich zu organisieren, führt zu einer verhängnisvollen Reaktionskette. Das Ergebnis ist dann eine Störung im Regelkreis des Hormonspiels aus der Hirnanhangdrüse, wo bestimmte Signale nicht ankommen oder falsch verarbeitet werden, sodass das Wechselspiel Darm und Gehirn ein falsches Strickmuster erzeugt, das zu erhöhter Kalorienaufnahme führt.

Wie kann man dieses Problem in den Griff bekommen? Ich glaube, dass es hier zu einem radikalen Umdenken in der Medizin kommen muss. Seit Jahren stattfindende Aufklärungskampagnen reichen offensichtlich nicht aus, dem Problem des Übergewichtes beizukommen. Es muss erreicht werden, die Kalorienmenge täglich zu begrenzen, ohne dass dabei ein rasendes Hungergefühl aufkommt und man auf strenge Diät achten muss. Gleichzeitig soll das Wohlbefinden auf einem hohen Maße stabilisiert werden.

Sie sprechen hier von keiner Diätform im herkömmlichen Sinn? Ja, genauso ist es. Wir haben ein Programm entwickelt und arbeiten dabei mit einem Präparat namens „QinDAO“, das in einem Studiendesign in Deutschland bereits mit großem Erfolg getestet wurde. Wir werden nunmehr auch bei uns dieses auf natürlicher Basis erzeugte Präparat einsetzen.

(im Bild unten die Kicker Florian Pröglhof, Sascha Pichler und Patrick Osoinik mit Trainer Michael Streiter) bietet die Sportclinic Zillertal hervorragende sportdiagnostische Möglichkeiten.

Sie sprechen von einem Programm – das Präparat ist also nur eine von mehreren Säulen? Ja. Und: Um dem ganzheitlichen Aspekt des Programms Rechnung zu tragen, ist es notwendig, dass die Ursachen des Übergewichtes, Vorauserkrankungen, bisherige Behandlungsversuche, als auch der Grad der Festigung zur Gewichtsabnahme erfragt werden. Über die weitere schulmedizinische Untersuchung mit Labor und klinischer Untersuchung erfolgt als letzter Teil eine Messung der Muskelmasse, der Wassermasse und des Fettanteils in Kilogramm. Nach entsprechender Zielvereinbarung kann dann mit der Einnahme des Präparates am folgenden Tag sofort begonnen werden. Gekoppelt und abgerundet wird das mit Bewegung. Mir geht es dabei in erster Linie darum, dass wir uns entsprechend unserem genetischen Code, wo ja die Bewegung festgeschrieben ist, konform verhalten. Denn nur ein deckungsgleiches Verhalten entsprechend unseren Genen kann zu einem völligen Wohlbefinden führen. ❖

www.qindao.at

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Eine Sache der Wertigkeit aus Nürnberg: Ihre Heimat hat sie zugunsten des Wintersports hinter sich gelassen – nicht aber ihr Pferd: Das lebt heute auch in Tirol.

Wie sind Sie zur medalp gekommen? Ich wollte Richtung Wintersport gehen und konnte dadurch schlecht in Nürnberg bleiben. Über mehrere Ecken habe ich erfahren, dass im Aqua Dome eine Physiotherapeutin gesucht wird. Die medalp machte einen guten Eindruck auf mich, und so führte eins zum andern. Nur ein Problem gab es noch: Ich konnte nur gehen, wenn ich das Pferd, das ich von Fohlen an mit ausgebildet hatte, mitnehmen würde – und nachdem ich für uns beide schöne Plätze gefunden hatte, übersiedelten wir nach Tirol.

Mit welchen Verletzungen bzw. pathologischen Problemen sind Sie als Therapeutin am häufigsten konfrontiert? Zu uns kommen Menschen mit Verletzungen und Problemen von Kopf bis Fuß – im wahrsten Sinne des Wortes. Die häufigsten Probleme sind jedoch sicher Kreuzbandverletzungen, Rückenschmerzen und Bänderrisse am Sprunggelenk.

Wenn Sie sich als Physiotherapeutin überflüssig machen möchten und einen Ratschlag geben könnten, der den meisten Ihrer Patienten einen Besuch bei Ihnen ersparen könnte: Was wäre das für ein Rat? Es ist wichtig auf seinen Körper zu hören. Man muss in sich hineinfühlen. Denn man ist nicht dann gesund, wenn einem körperlich nichts fehlt, sondern erst, wenn Körper und Geist

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im Gleichgewicht sind. Jeder braucht einen Ausgleich zu seinem Alltag und es gibt viele verschiedene Arten von Entspannung. Auch aktives Entspannen ist möglich. Deshalb fühlt sich der eine erst gut, wenn er sich durch Sport auspowert und der andere kann am besten beim Spazierengehen oder in der Sauna abschalten. Das Wichtigste ist einfach, sich Zeit für sich selber zu nehmen und herauszufinden, was einem selbst gut tut. Denn Physiotherapeuten können nur aktivieren, aber sich heilen oder den guten Zustand erhalten – das kann nur jeder selbst für sich tun.

Ein Physiotherapeut leistet körperlich durchaus anstrengende Arbeit – wie lösen Sie Ihre verspannten Muskeln? Die Ausführung der Physiotherapie ist Techniksache. Das heißt, man kann viel Kraft einsparen, indem die richtige Ausgangsstellung gewählt wird sowie die geeignete Bankhöhe. Dadurch wird gleichzeitig der eigene Rücken geschont. Dazu kommt, dass ich meinen optimalen Sport als Ausgleich gefunden habe. Durch mein Pferd bin ich täglich an der frischen Luft und bekomme durch das Reiten den Kopf frei. Dadurch wird jegliche Anstrengung vergessen und ich tanke neue Energie. Außerdem gibt man zwar viel als Physiotherapeut an die Menschen weiter, bekommt aber auch sehr viel von den Patienten wieder zurück. Daraus schöpfe ich ebenfalls sehr viel Kraft. ❖

Foto: Ulrich Wilhelm

Christine Herget stammt

Christine Herget ist seit November 2010 bei der medalp: Als Physiotherapeutin betreut sie ihre Patienten im 4health im Aqua Dome.


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Der Mann, der aus dem Norden kam Der Norweger Dr. Kenneth Helle ist leidenschaftlicher Wintersportler, begeisterter Vater und ambitionierter Arzt.

Was Polen und Spanien mit Tirol zu tun haben? Durch sie gelangte ein Norweger zur medalp: Dr. Kenneth Helle und wie er in die Sportclinic Sölden kam. Wenn Sie ihren Beruf mit drei Worten beschreiben müssten – welche Worte würden Sie wählen? Es wären die Worte: herausfordernd, vielseitig, menschennah.

Wie sind Sie als Norweger nach Tirol gekommen – und wie zur medalp? Als leidenschaftlicher norwegischer Langläufer und Telemarkfahrer bin ich während meiner Studienzeit mit der English School of Medicine aus Krakau im Februar 1999 auf Skiurlaub nach St. Anton gefahren. Dort habe ich eine halb-spanische Tirolerin – mittlerweile meine Verlobte – kennengelernt. Nach sechs Jahren Fernbeziehung, mit vielen Stunden in Bus, Zug und Flugzeug, sollte mein Traum des „Skidoktors“ in den Alpen in Erfüllung gehen. Denn während der langen Wartezeit auf einen Turnusplatz in Österreich begegnete ich im Oktober 2005 Dr. Alois Schranz, er bot mir eine Stelle in der medalp Sportclinic Sölden an. Innerhalb von zwei Wochen kündigte ich meinen Job in Norwegen und ging nach Tirol. Meine Wunschvorstellung von kurzen Ordinationszeiten und viel Zeit zum Telemarkfahren habe ich schnell „über Bord“ geworfen … (lacht) Aber ich freue mich dafür über die tollen PulverschneeGeschichten meiner Patienten.

Welche Verletzung haben Sie in Ihrem Leben am häufigsten behandelt? In Norwegen am häufigsten Handgelenksverletzungen, hier in Tirol sind es hingegen Kniegelenksverletzungen.

Was ist Ihr beeindruckendstes Erlebnis als Arzt? Als Arzt bin ich mit vielen traurigen Schicksalen konfrontiert und berührt worden. In meiner bisherigen Zeit bei der medalp habe ich glücklicherweise erlebt, dass wir vielen Menschen gut helfen können. Am meisten beeindruckt aber hat mich ein persönliches Erlebnis – die Hausgeburt meiner Tiroler Tochter: Das Wunder Mensch hautnah erleben zu dürfen, ist ein faszinierendes und unvergessliches Geschenk.

Mit welchem Gedanken sollte ein Patient die medalp verlassen? Am besten damit: „Ich habe das Gefühl, sie haben sich bemüht, das Beste für mich zu tun. Ich bin gut aufgeklärt, behandelt und therapiert worden. Sollte mich das Schicksal nochmals treffen – I‘ll be back!“ ❖

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Scharf im Bild Verschiedenste bildgebende Verfahren sind schon lange Standard in der Diagnostik.

❱❱ Das ist der große Unterschied zu früher: Damals musste man auf jeden Fall operieren. Heute gibt es eine andere Möglichkeit, in das Knie hineinzusehen. ❰❰ Dr. Manfred Lener

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ilder, die aus Schall entstehen, ein Magnet, der Protonen ausrichtet, elektromagnetische Strahlen, die bis auf die Knochen reichen – die bildgebenden Verfahren, die heute Standard und Alltag in Wissenschaft, Medizin und Technik sind, waren revolutionäre Entdeckungen, die es ermöglichten, den Blick in den lebenden menschlichen Körper zu richten. War die Entdeckung an sich bereits eine Sensation, so waren die Folgen derselben eine noch viel größere. Denn nun bekam die Medizin ein Instrument zur Hand, das einerseits die diagnostischen Möglichkeiten um ein unschätzbar wertvolles Element bereicherte, andererseits für Patienten lebensrettend wurde. Profit auf allen Seiten.

SCHARF GESCHOSSEN Röntgen, Magnetresonanztomographie, Computertomographie und Ultraschall sind jene bildgebenden Verfahren, die am häufigsten zum Einsatz kommen – sie ergänzen einander und machen eine genaue Abklärung erst möglich. „Geht es um Verletzungen des Bewegungsapparates, ist das Röntgen der erste Schritt“, erklärt Unfallchirurg Manfred Lener. Damit können etwa Knochenbrüche oder Veränderungen des Knochens festgestellt werden, bei modernen Geräten können auch innere Organe sichtbar gemacht werden. Im Unterschied zur Computertomographie, die sich ebenfalls der Technologie der Röntgenstrahlen bedient, wird beim „normalen“ Röntgen ein Summationsbild erstellt: Alle abgebildeten Knochen werden auf einer Ebene dargestellt. Beim CT ist das anders: Das sogenannte Schnittbildverfahren macht es möglich, einzelne Ebenen darzustellen und sichtbar zu machen. Deshalb funktioniert ein CT nur mittels Computer. Beide Varianten neh-

men nicht viel Zeit in Anspruch. Anders als die Magnetresonanztomographie, der eine völlig andere Technik zugrunde liegt, und die bei speziellen Indikationen zum Einsatz kommt.

Methoden

VARIANTENREICH „Will man eine genauere Abklärung haben, dann wird ein MRT gemacht“, sagt Lener. „Ein Knie zu operieren, ohne zuvor eine MRT gemacht zu haben, ist heute undenkbar.“ Denn eine klinische Untersuchung kann auch mal falsch liegen – manchmal wird bei Kniebeschwerden fälschlicherweise der Meniskus beschuldigt, erst eine MRT zeigt dann, dass es sich um ein Problem im Knochen handelt. „Das ist der große Unterschied zu früher: Damals musste man auf jeden Fall operieren. Heute gibt es eine andere Möglichkeit, in das Knie hineinzusehen.“ Außerdem: Der Vorteil der MRT gegenüber anderen bildgebenden Verfahren ist die gute Darstellbarkeit vieler Organe. Manche Organe können überhaupt erst durch die MRT-Untersuchung dargestellt werden. Details sind viel deutlicher als im Röntgen oder der Computertomographie. Eine weitere Möglichkeit der Bildgebung ist der Ultraschall: „Handelt es sich beispielsweise um eine Weichteilverletzung, wird diese in einem nächsten Schritt mit Ultraschall abgeklärt“, erklärt Lener. Mit der Sonografie können keine Knochen dargestellt werden, sondern nur Weichteile. Die Methode war ursprünglich übrigens gar nicht als Anwendung für die Medizin gedacht: Die Idee, Dinge durch Schall sichtbar zu machen, stammen ursprünglich vom Militär. Faszinierend, was die letzten Jahrzehnte in Sachen Bildgebung gebracht haben, faszinierend und lebensrettend zugleich: der Blick in den menschlichen Körper. ❖

Röntgen und Computertomographie bedienen sich der Röntgenstrahlen, die Magnetresonanztomographie eines magnetischen Feldes, der Ultraschall arbeitet mit Schallwellen. So verschieden die Methoden, so unterschiedlich auch die Detailtreue der Bilder und die Einsatzmöglichkeiten.

Wie Magnete Bilder machen Das Feld, das der tonnenschwere Magnet, dem die Methode der Magnetresonanztomographie ihren Namen verdankt, erzeugt, ist mehrere 10.000 Mal stärker als jenes der Erde. Das Verfahren basiert auf einem Permanentmagneten und zugeschalteten Radiowellen, die quasi mit Wasserstoffatomen im menschlichen Körper „kommunizieren“: Denn diese verfügen über ein kleines magnetisches Feld. Erzeugt wird das durch die Bewegungen der Protonen, die sich um die eigene Achse drehen – ähnlich der Erde. Diese Eigenrotation wird Spin genannt, daher auch die Bezeichnung Kernspintomographie, wie MRT auch genannt wird. In natürlicher Umgebung sind die Achsen der Protonen nicht ausgerichtet, sie ordnen sich erst dann, wenn sie von einem starken Magneten in eine bestimmte Richtung gezwungen werden – was bei der MRT passiert. Ein zweites, pulsierendes Magnetfeld – die Radiowellen – lenken die Protonen aus ihrer parallelen Richtung. Schaltet man dieses Feld dann wieder ab, springen die Protonen in ihre Ausgangslage zurück und geben die Energie, die sie aus den Radiowellen gewonnen haben, ab. Die Signale, die dabei entstehen, werden aufgefangen und in ein Bild umgewandelt, das dann am Bildschirm erscheint.

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Von einem Wagnis Einst verpönt, heute Standard: Die minimalinvasive Chirurgie wurde offiziell vor 30 Jahren begründet.

Eine Sache des Fingerspitzengefühls: Arthroskopische Geräte sind die Augen und Hände des Chirurgen.

Kleine Schnitte Die Minimalinvasive Chirurgie, auch Schlüssellochchirurgie genannt, ist eine relativ junge Operationstechnik. Früher skeptisch betrachtet, ist sie heute Standard bei verschiedensten Operationen. An der medalp werden 80 Prozent aller Gelenksoperationen minimalinvasiv durchgeführt.

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ie kann es jemand wagen, einen sperrigen Gegenstand in das Kniegelenk einzuführen, um zwischen die Gelenkflächen zu sehen“, lauteten die Zeilen, die nicht etwa ein Unwissender, sondern der niederländische Chirurg Edouard Hustinx 1937 über die neue Möglichkeit der Arthroskopie niederschrieb. Der Fortschritt hätte ihn sicher eines Besseren belehrt, wäre er etwas schneller gewesen – allerdings ließ dieser sich noch etwas Zeit. Denn die Methode, über kleine Zugänge zu operieren, sollte viele Jahre der Häme ertragen müssen, bevor sie schlussendlich ihren Siegeszug antreten durfte. Und so kündigte sich erst vor wenigen Jahrzehnten die endgültige Kehrtwende in der Chirurgie an: Nach langen Jahren der Forschung und Entwicklung wurde 1992 die Minimalinvasive Chirurgie (MIC) auf dem Symposium für endoskopische Chirurgie offiziell vorgestellt – eine bahnbrechende Entwicklung, die ihren Namen bereits 1983 erhielt, als der britische Urologe John E. A. Wickham als Erster den Begriff der Minimalinvasiven Chirurgie benutzte. Bahnbrechend war die Entwicklung vor

allem insofern, als dass derartige, mit kleinen Schnitten durchgeführte Operationen den Organismus des Patienten weitaus weniger beeinträchtigen und belasten, als eine herkömmliche offene Operation, zudem ist dadurch nach dem Eingriff die Heildauer auch um ein Vielfaches verkürzt. „Arthroskopische Operationstechniken sind heutzutage aus dem unfallchirurgisch-orthopädischen Leistungsangebot nicht mehr wegzudenken. Ein Großteil der Gelenksoperationen wird heute wie selbstverständlich arthroskopisch in minimalinvasiver Art durchgeführt“, erklärt medalp-Geschäftsführer Alois Schranz. „An unserem Haus werden über 80 Prozent der Gelenksoperationen minimalinvasiv in arthroskopischer Technik durchgeführt.“

FORSCHERGEIST Möglich gemacht wurde die MIC, die auch als Schlüssellochchirurgie bezeichnet wird, durch die zuvor eingeführte Technik der Arthroskopie: „Diese war ursprünglich ein rein diagnos-


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Die unterschiedlichen Narkosearten von Dr. Hermann Köhle, Facharzt für Narkose Durch eine Narkose wird völlige Schmerz-, meist auch völlige Bewusstseinsausschaltung herbeigeführt. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Verfahren: die Vollnarkose und die Regionalanästhesie. Bei der ambulanten Vollnarkose kommen Verfahren zum Einsatz, bei welchen die Narkosemedikamente im überwiegenden Fall über eine Vene verabreicht werden. Nur sehr selten ist es notwendig, Narkosegase über die Lunge zu geben. Durch die Narkose wird ein tiefschlafähnlicher Zustand herbeigeführt, weitere Medikamente schalten die Schmerzwahrnehmung zu 100 Prozent aus. Zur Sicherstellung der Atmung ist eine Beatmung über eine Beatmungsmaske, eine Intubation oder durch eine Larynxmaske notwendig. Bei der Regionalnarkose handelt es sich um die Betäubung einer bestimmten Region des Körpers, in der das Schmerzempfinden zu 100 Prozent ausgeschaltet wird. Zum Beispiel wird bei der Plexusanästhesie ein Lokalanästhetikum an entscheidende Nerven im Bereich der Achsel gespritzt, wodurch es zu einer völligen Schmerz- und meist auch Bewegungsausschaltung einer gezielten Region des betroffenen Armes kommt. Der Patient bleibt also bei Bewusstsein, kann jedoch schmerzlos operiert werden. Bei den rückenmarksnahen Anästhesieverfahren (Peridural-, Spinalanästhesie) wird ein Lokalanästhetikum zwischen den Wirbeln in den Rückenmarkskanal eingespritzt, sodass Beine und Teile des Bauches gefühl- und bewegungslos werden. Wie jeder andere medizinische Eingriff ist auch eine Narkose nicht frei von Risiken. Die Angst vor der Narkose ist oft größer als die Angst vor der Operation. Zum Glück sind die Risiken einer Narkosekomplikation „sehr gering“. Gerne wird der folgende Vergleich angebracht: Das Gefährlichste rund um eine Operation herum ist die Autofahrt zur Klinik, hier kann statistisch gesehen am meisten passieren.

tisches Verfahren, mit dem Gelenksinnenräume inspiziert wurden“, erklärt Schranz. Eine arthroskopische Kamera ersetzte die Augen des Chirurgen dort, wo sie nicht sein konnten: Eingeführt über einen winzigen Hautschnitt projizierte die Kamera Bilder aus dem Innenleben des menschlichen Körpers auf einen Bildschirm. Das änderte alles – insbesondere, was die Arbeitsweise der Chirurgen betraf, wie Manfred Lener, Unfallchirurg und einer der Geschäftsführer der medalp, erklärt: „Wir mussten lernen, mit den Händen zu operieren, ohne auf das Operationsfeld zu sehen.“ Arthroskopische Geräte wurden zwar bereits früher verwendet, einen Bildschirm gab es aber natürlich noch nicht: Vielmehr blickte man direkt durch ein Okular in das Gelenk – was sehr mühsam war. „Das Erlernen der Operationstechniken war schwierig, da die Innenansichten aus dem Gelenk nicht auf einen Bildschirm übertragen werden konnten. Durch die Entwicklung von Elektronik-, Fernseh- und Computertechnik hat sich speziell auch in der medizinischen Anwendung extrem viel getan.“ Viele kleine und große Schritte waren notwendig bis zur Vervollkommnung der minimalen Schnitte. Auch die Entwicklung verschiedener Implantate war entscheidend dafür, dass heute Operationen durchgeführt werden können, die damals nicht möglich waren: die arthroskopische Kreuzbandplastik beispielsweise, die Fortführung und Anwendbarkeit der Technik nicht nur am Knie-, sondern auch am Schultergelenk. Heute gibt es kein Gelenk mehr, das man nicht arthroskopisch

operieren könnte. Dass es auch heute noch Entwicklungsmöglichkeiten gibt, davon sind die beiden medalp-Chirurgen überzeugt. Obwohl auf einem sehr hohen Niveau, ist es gerade der medizinische Bereich, der permanenten Änderungen unterworfen ist – was gut ist. Ein Bereich, der sich insbesondere in den letzten Jahren stark revolutioniert hat, ist der Bereich der Bildgebung: Das Bild, das ein Arthroskop heute aus dem Inneren eines Gelenks übermittelt, ist mit früheren nicht vergleichbar. Auch was das Material von Implantaten betrifft oder in Sachen Operationstechniken entwickelt sich der Satus Quo weiter. Die nächsten großen Entwicklungsschritte erwarten sich die medalp-Ärzte im Bereich der Knochenersatzstoffe: „Es gibt sie schon – aus Korallen oder auf chemischer Basis hergestellt, die eingepflanzt und dann durch die sich wieder aufbauenden Knochen ersetzt werden, aber wirklich vergleichbar mit Knochenmaterial sind sie nicht. Hier gibt es sehr viel Entwicklungspotenzial und gerade bei der Entwicklung von Ersatzmaterialien ist in Zukunft einiges zu erwarten“, so Lener. Auch Schranz ortet Möglichkeiten: „In der näheren Zukunft werden sich im operativen Spektrum der Gelenkschirurgie zunehmend biologische Verfahren wie die Applikation von wachstumsfördernden Blutfaktoren aber auch neue Techniken in der Knorpelchirurgie etablieren – letztlich werden alle Verfahren, die auch einen entsprechend nachhaltig positiven Outcome haben, einen fixen Platz im operativen Spektrum finden.“ ❖

Die minimalinvasive Chirurgie hat sich auch aufgrund der Entwicklungen in anderen wissenschaftlichen und technologischen Bereichen rasant weiterentwickelt.

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Unendlicher Kreislauf Die medalp ist ISO-zertifiziert und arbeitet entsprechend eines strengen Qualitätsmanagements, das jeden Bereich abdeckt: Abgeschlossen ist diese Arbeit nie. Der Arztbrief Der Arztbrief ist eine Dokumentation über den Patientenaufenthalt – von der Aufnahme bis zur Entlassung. Durch dieses Dokument wissen die Weiterbehandler, was im gegenständlichen Aufenthalt gemacht wurde und wie das weitere Vorgehen ist. In der medalp werden Arztbriefe sofort diktiert und niedergeschrieben, sodass der Arztbrief bei Entlassung verfügbar ist.

Das Feedback Das Patientenfeedback der medalp – sowohl digital als auch in Papierform verfügbar – wurde auf das Wesentliche reduziert und ermöglicht nun eine tagesaktuelle Reaktion von Seiten der QM-Abteilung.

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erständlicherweise sind die Regeln streng: Geht es um die gesetzlichen Normen für den Betrieb einer Krankenanstalt, liegt die Latte hoch, liegt doch die besondere Herausforderung auch darin, eben diese Regeln permanent anzupassen, damit sie den jeweiligen, sich permanent verändernden Gegebenheiten genügen. Umso wichtiger ist ein funktionierendes Qualitätsmanagement – dessen Aufgabe ist es nämlich, jeden Ablauf genauestens zu analysieren und zu dokumentieren. Bereits seit einiger Zeit hat die medalp group ein Qualitätsmanagement-System nach den Richtlinien der ISO aufgebaut – ein weltweit anerkanntes und vielfach erprobtes. Externe Auditoren überprüfen jährlich die Qualität der medalp group. Das strukturierte Rahmengerüst ermöglicht es, sämtliche internen Prozesse, Standards und Dokumente aufzunehmen, zu ordnen und den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Die permanente Weiterentwicklung eben jener Prozesse, die für den reibungslosen Ablauf jeder Abteilung in der medalp existenziell sind, basiert auf laufender Kommunikation: In wöchentlichen Meetings werden mögliche Probleme sofort angesprochen, vorhandene Abläufe werden auf deren Vermeidbarkeit kontrolliert. Können diese das Problem nicht ausschließen – was dann? „Ändern wir die Abläufe entsprechend“, sagt Melitta Kirchmair, in der medalp für das Qualitätsmanagement verantwortlich. „Die kontinuierliche Verbes-

serung spielt immer eine wesentliche Rolle, da sie eine der wichtigsten Säulen für die Patientensicherheit darstellt.“ Wie groß der Bereich ist, der dabei abgedeckt wird, veranschaulicht die Qualitätsmanagerin mit einigen Beispielen: „Da wären zum Beispiel die in unserem Haus regelmäßig stattfindenden Schulungen – mindestens eine pro Woche, die geplant, durchgeführt und evaluiert werden, um dann wieder die kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben. Oder die Lieferantenbewertung: Für die Patientensicherheit ist es wichtig, nur mit ausgesuchten Lieferanten und den besten Produkten zu arbeiten.“ Und das Qualitätsmanagement macht gerade auch vor den Patienten nicht halt: „Ist der Patient zufrieden, bekommen wir das als positives Feedback zurück. Ist er es nicht, wird das negative Feedback umgehend besprochen, es werden Lösungen gesucht, die den Patienten zufriedenstellen und, falls erforderlich, werden eben neue Abläufe erarbeitet und beschrieben, die dann von den Mitarbeitern umgesetzt werden.“ Mit Sicherheit ist die Arbeit von Melitta Kirchmair eins nicht – nämlich jemals abgeschlossen. Denn mehrere 1000 Prozesse, Dokumente, Verfahrensanweisungen und Standards erfordern nicht nur permanente Überwachung, sondern auch die adäquate Aufbereitung für alle Mitarbeiter, deren Arbeit genau auf diesen ausformulierten Abläufen beruht. Ein steter Kreis, der kein Ende hat – weil Qualität eben nie enden darf. ❖

Qualitätsmanagerin Melitta Kirchmair, Verwaltungsdirektor Thomas Pittl: Ein ewiger Kreislauf des Besserwerdens.

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my.medalp.com Bereits seit Jahren ist die medalp in Sachen Patientennachbetreuung Vorreiter: das Internetportal my.medalp.com ist für jeden Patienten mittels eigenem Login zugänglich: Hier findet man sämtliche Unterlagen – von Arztbrief über Röntgenbilder u.a. bis hin zu einem ausgeklügelten Therapietagebuch, das dem Patienten und beispielsweise seinem behandelnden Physiotherapeuten genaue Anweisungen in Text und Videoform für die Zeit nach der Operation bis zur Genesung gibt. „Mittlerweile decken wir hier nahezu alle Diagnosen ab“, sagt Verwaltungsdirektor Thomas Pittl. „Das Therapietagebuch beruht auf der OP-Dokumentation des Chirurgen.“

❱❱ Die kontinuierliche Verbesserung spielt immer eine wesentliche Rolle. Denn sie ist eine der wichtigsten Säulen für die Patientensicherheit. ❰❰ Melitta Kirchmair, Qualitätsmanagement

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Qualitätsmanagement bedeutet die kontinuierliche Verbesserung der Abläufe!

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Funktionsweise des Qualitätsmanagements der medalp: „Damit es funktioniert, braucht es rundherum viele Schlüsselprozesse und Mitarbeiter, die ständig an neuen, besseren Abläufen arbeiten“, so Melitta Kirchmair.

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fit4medalp: Im Team wird Sport zum Spaß, gemeinsam meistert man Herausforderungen – auch im Beruf.

Lust auf mehr Das fit4medalp-Projekt bringt die Mitarbeiter in Sachen Sport und Ernährung auf Trab – und das Team in Schwung.

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Fit im Team Das von Geschäftsführer Manfred Lener initiierte Projekt fit4medalp will Mitarbeiter zu einem gesunden – sowohl was Sport als auch Ernährung anbelangt – Lebensstil anregen. In wöchentlichen Treffen wird gemeinsam trainiert, geplant sind auch gemeinsame Fastenwochen. Vorträge rund um relevante Gesundheitsthemen runden das Angebot, das sukzessive ausgebaut werden wird, ab.

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m Anfang steht immer eine Idee – im besten Fall eine gute. Manfred Lener, Geschäftsführer der medalp, hatte eine gute Idee. Es war in den ersten Monaten nach dem letzten Winter. Anstrengend war die Saison wieder gewesen – insbesondere in der kalten Jahreszeit herrscht Hochbetrieb in der medalp, Skiverletzungen sind Tagesordnung, wobei „Tag“ nicht wörtlich genommen werden darf, denn der kennt im Winter erst ein sehr spätes Ende. Viel Einsatz verlangt diese anstrengende Zeit den Mitarbeitern ab, „und sicher auch einiges an Kondition und Leistungsfähigkeit – psychisch und physisch“, sagt Geschäftsführer Manfred Lener. Der Mediziner, der selbst gerne Sport betreibt, weiß, wie gut ein gesunder Lebensstil tut. Und so reifte der Gedanke, seinen Mitarbeitern Lust zu machen – Lust auf Sport, Lust auf Fitness. „Im April 2012 haben wir dann das Projekt fit4medalp gestartet.“ Seither treffen sich – mal mehr, mal weniger – medalpMitarbeiter jeden Mittwoch nach Dienstschluss zum gemeinsamen Sport. Was genau gemacht wird, hängt von der allgemeinen Stimmung ab, und natürlich vom Wetter. Nach einigen Monaten hat sich der Termin quasi institutionalisiert und ein Teil des Teams

hat die Witterung aufgenommen: „Wir haben auch Leistungstests absolviert, in der Sportclinic Zillertal haben wir ja alle dafür notwendigen Geräte und Experten. Auf den Ergebnissen der Leistungs- und Spiroergometrie aufbauend, können wir jetzt gezielt trainieren“, so Lener. Der Mediziner weiß natürlich, dass einmal Sport pro Woche zu wenig ist, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. „Mit unserem wöchentlichen Training möchten wir es schaffen, Lust auf Sport zu machen, Lust auf Gemeinschaft. Und damit den Ansporn zu geben, dass man auch unabhängig von diesem einen gemeinsamen Termin eigenständig etwas für seine Gesundheit und Fitness tut.“ Und auch dafür schafft die medalp Anreize: Im Rahmen des fit4medalp-Projekts wird hinter der medalp gerade ein Park erbaut, eine tolle Motivation für tägliche Fitness.

ETAPPENSIEGE Dreimal Mal pro Woche sollte man in etwa eine Stunde trainieren, um einen gesundheitsfördernden Effekt zu erzielen. „Wichtig ist dabei, Ausdauer und Krafttraining zu kombinieren“,


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rät Manfred Lener. Als allererstes sollten sportliche Neuland-Begeher aber etwas für ihre Grundlagenausdauer tun. Am besten tut man das mit der sogenannten Dauermethode: Dabei ist die Belastungsintensität während der gesamten Belastungszeit konstant und liegt unter der anaeroben Schwelle – sprich: Man kann noch sprechen, ohne ins Japsen zu kommen. Wäre die Anstrengung zu groß, würde man zu schnell ermüden, das Training bliebe ohne Effekt, denn der hängt in Sachen Grundlagenausdauer in erster Linie eben von der Dauer ab und erst in zweiter Linie von der Intensität.

kann man auch falsch trainieren. Der häufigste Fehler ist, dass man zwar Ausdauer trainieren möchte, stattdessen aber ein Muskelausdauertraining absolviert. Das passiert dann, wenn zu hohe Widerstände gewählt werden – etwa am Laufband oder Crosstrainer. Was an sich nichts Schlechtes ist – aber es verfehlt das Ziel. In Summe aber geht es eigentlich nur darum, anzufangen. „Natürlich können wir nicht alle unsere Mitarbeiter zu einem rundum gesunden Lebensstil motivieren, aber wir können Anreize geben – als Unternehmen hat man auch hier Verantwortung“, sagt Lener, der das Sport-

❱❱ Uns ist es wichtig, Lust auf Sport zu machen, Lust auf Gemeinschaft. Und damit den Ansporn zu schaffen, regelmäßig etwas für seine Gesundheit und Fitness zu tun. ❰❰ Dr. Manfred Lener Hat man sein Herz-Kreislaufsystem aber erstmal in Schwung gebracht, was nach einigen Wochen mit regelmäßigem Training der Fall ist, kann man eine Stufe höher schalten. „Dann kann beispielsweise ein Intervalltraining absolviert werden“, so Lener. Bei der Intervallmethode erfolgt die Belastung nicht kontinuierlich wie bei der Dauermethode, sondern intervallartig. Die Belastungsintensität ist höher und in den Pausen findet keine vollständige Erholung statt, was den Trainingsreiz erhöht. Um die Ausdauer weiter zu entwickeln, ist dies sicher die beste Möglichkeit. Gerade für Anfänger empfiehlt sich, Rat von Experten zu holen, denn natürlich

programm komplettieren will. Denn: Zu einem gesunden Lebensstil gehört nicht nur Sport, gesunde Ernährung ist ein genauso wichtiger Teil davon. Die fit4medalp-Gruppe – motiviert vom sportlichen Erfolg – plant nun also den zweiten Streich. „Wir machen gemeinsam eine Fastenwoche, die als Startschuss in eine gesunde Ernährungsweise dienen soll“, erklärt Lener. Rund um diese Woche wird es Vorträge, Infos und Tipps zum Thema Ernährung von Fastenleiterin und Ernährungsberaterin Gabriele Lener geben. Bestens gerüstet zeigt sich das medalp-Team also für die Wintersaison – topfit und motiviert. Und gestärkt im Team. ❖

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