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INTERVIEW

Aufschrei der Meere © unsplash

INTERVIEW MIT HANNES JAENICKE VON ANNET TE COUMONT

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WIR DISKUTIEREN LEBENSMIT TELGIFTE, DIESEL-GATE UND LUFTVERPESTUNG, ARTENSTERBEN, HABITATVER-

U M W E LT

NICHTUNG, FL ÄCHENFRASS UND RESSOURCENVERSCHWENDUNG, ABER KAUM JEMAND SORGT SICH UM DEN ZUSTAND UNSERES WASSERHAUSHALTS, UNSERER FLÜSSE, SEEN UND MEERE. DIE SCHEINEN AUSSCHLIESSLICH AL S PRAKTISCHE MÜLLDEPONIE ODER BILLIGER SELBSTBEDIENUNGSL ADEN ZU FUNGIEREN. WIR KÜHLEN ATOMKRAFTWERKE DAMIT, SPÜLEN ES UNSERE TOILET TEN HINUNTER, L ASSEN ES BEIM RASIEREN UND ZÄHNEPUTZEN BEDENKENLOS L AUFEN, VERGIFTEN ES MIT ALLEM, WAS UNSERE INDUSTRIE- UND KONSUMGESELL SCHAFT PRODUZIERT, UND MÖCHTEN DOCH, DASS ES JEDERZEIT IN TRINKWASSER-QUALITÄT VOM HIMMEL, AUS DEM HAHN, SCHL AUCH, ROHR SPRUDELT. AUCH VON UNSEREN FLÜSSEN, SEEN UND MEEREN ERWARTEN WIR KRISTALLKL ARE SAUBERKEIT. DIESER WIDERSPRUCH IST SCHIZOPHREN UND WIRFT DIE FRAGE AUF, WIE L ANGE UNSERE GEWÄSSER SICH DIESE ART DER BEHANDLUNG NOCH GEFALLEN L ASSEN.« HANNES JAENICKE

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