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Ausgabe 4/ 2017

Zaalis Werk Seite 4

Unser Stromspartipp: Clever heizen! Seite 3

Ausbildungsstart 2017: Gute Lehre! Seite 6


WO IST DAS?

Editorial

Wie Phönix aus der Asche Sehr geehrte Damen und Herren Es ist immer wieder interessant, Entwicklungen mitzuerleben: Etwas Neues entspringt, im Idealfall, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Die Eventbar Gaswerk Seewen – einst tatsächlich ein Gaswerk – ist ein gutes Beispiel dafür. Wir tun gut daran, das Bewusstsein und das Bekenntnis zu unseren Wurzeln hochzuhalten. Das bedeutet aber keineswegs, dass wir uns am Alten festklammern sollen. Im Gegenteil: Wenn wir uns den Wert des Alten vor Augen halten, dann können wir daraus die richtigen Schritte und Entscheide für die Zukunft ableiten.

Haben Sie den Ort erkannt? Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Nachricht: per Antwortkarte auf der letzten Seite oder per E-Mail an info@ebs.swiss. Zu gewinnen gibt es Gutscheine für das Restaurant Höllgrotte in Muotathal. Auflösung des letzten Ortes: Suworowbrücke im Muotatal. Gewonnen haben: Kündig Monika; Langenegger Erwin, Schwyz; Weber Christian, Ibach.

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, es muss ja nicht gleich alles zu Asche werden wie bei Phönix, bevor Neues entstehen kann. Wichtig ist, dass wir uns täglich auf das besinnen, was wir haben, und uns gleichzeitig aber weiterentwickeln, um auch morgen bestehen zu können.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir sind für Sie da: 041 819 47 47 oder info@ebs.swiss

In diesem Sinne grüsst Sie freundlich Hans Bless Direktor /C   EO

Impressum Herausgeber: ebs Energie AG, Riedstrasse 17, Postfach 144, 6431 Schwyz, Telefon 041 819 47 47, www.ebs.swiss; Redaktion: Christine Spirig, Christian Schönbächler; Produktion, Grafik: Infel Corporate Media, Zürich; Druck: TRINER Media+Print, 6431 Schwyz; Auflage: 13  500 Exemplare; Fotos: Remo Inderbitzin, iStock / moisseyev, ebs; Illustration Febsy: Rahel Nicole Eisenring

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TELEFONIE

DIE ZAHL

Möchten Sie Ihr bestehendes Telefon behalten? Das traditionelle Festnetz (ISDN, analog) wird am 31.12.2017 in der ganzen Schweiz abgeschaltet. Das betrifft alle Kunden, deren Apparat direkt in der Telefonsteckdose eingesteckt ist. Neu wird Telefonieren digital: Die Gespräche werden per Internet-Protocol-Technologie als Datenpakete übertragen. Anders als bei anderen Anbietern können Kabelkunden von ebs in den Gemeinden Schwyz, Lauerz und Muotathal weiterhin ihr bestehendes, analoges Telefon behalten. Und das zu einem rekordtiefen Preis: die Anschlussgebühren betragen 18 Franken im Monat, in Kombination mit einem Internetabo von ebs gar nur 12 Franken. Vereinbaren Sie noch heute Ihr persönliches Beratungsgespräch unter 041 819 49 49.

UNSER STROMSPARTIPP

Clever heizen! Brrrr, die kalte Jahreszeit hält bereits Einzug! Während die Temperaturen zum Nullpunkt sinken, steigen die Heizkosten ins Uferlose. Das muss nicht sein: Senken Sie die Raumtemperatur um ein Grad. Damit sparen Sie Heizkosten von sage und schreibe sechs Prozent! Oder sparen Sie Energie, indem Sie nicht alle Zimmer gleich warm halten. Wer sich vor allem im Wohnzimmer aufhält, kann es sich dort richtig kuschelig machen. Und im Gegenzug andere Zimmer weniger beheizen. Schliessen Sie die Türen zwischen den unterschiedlich warmen Zimmern, um die Wärme in den beheizten Zimmern zu halten. Kontrollieren Sie, ob Fenster und Türen dicht schliessen, am besten bei Wind. Denn schon eine kleine undichte Stelle lässt die Wohnung schnell abkühlen. Zum Schluss noch ein Ernährungstipp: Ausgerechnet im Winter Diät zu machen, ist keine gute Idee. Denn dadurch frieren Sie schneller. Und: Auch etwas richtig schön Scharfes essen hält gut warm!

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Tonnen CO2 haben die Küssnachterinnen und Küssnachter in den letzten zehn Jahren eingespart. Dies dank der Versorgung mit umweltfreundlicher Energie aus Erd- und Biogas. Startschuss für den Anschluss ans internationale Erdgasnetz war der positive Entscheid des Küssnachter Stimmvolks am 30. Januar 2005. In der Folge erteilte der Bezirk der ebs Erdgas + Biogas AG die Konzession für die Gasversorgung.


den in der Region alle Zaali nennen. Eine Aussage, die auf den ersten Blick so gar nicht zum umtriebigen Schwyzer passt.

GASWERK SEEWEN

Zaalis Werk Zweieinhalb Jahre nach ihrer Eröffnung ist die Eventbar Gaswerk Seewen ein unverzichtbarer Teil des Kulturangebots von Schwyz, mit überregionaler Ausstrahlung. Das liegt nicht zuletzt am umtriebigen Geschäftsleiter Dominic «Zaali» Zaalberg.

Die Hüften kreisen, die Gesichter lachen. Sogar die älteren Damen und Herren auf der Empore halten es nicht mehr auf den Stühlen aus und schliessen sich der Polonaise an: Das «Molotow Brass Orkestar» bringt mit seinem druckvollen Sound, einer unvergleichlichen Bühnenpräsenz und humoristischen Einlagen eine Beschwingtheit in den Schwyzer Talkessel, die man sonst nur auf der südlichen Hemisphäre erlebt. Zu Recht sind die Profimusiker Hauptact der Brass Night, organisiert von «Horst, die Blaskapelle» im Seebner Gaswerk. Vom Gas- zum Kulturwerk Wo jetzt getanzt und gefeiert wird, stand bis vor wenigen Jahren ein Gasometer. Der 14 Meter hohe Gasspeicher prägte ein Jahrhundert lang das Dorfbild von Seewen. 1912 erbaut, versorgte die Gasund Wasserwerk Schwyz AG (heute ebs Erdgas + Biogas AG) die Region mit selbstproduziertem Gas. Mit dem Bau der Erdgas-Transportleitung in die Region wurde der Gasometer überflüssig. 2008 schliesslich wurde er zurückgebaut. Und machte Platz für eine Eventbar, die ihren Betrieb am 13. März 2015 aufnahm.

Hausmannskost, die begeistert: Künstlerinnen und Künstler schätzen neben der familiären Atmosphäre und der professionellen Betreuung besonders das Essen im Gaswerk.

Seit der ersten Stunde mit dabei ist Dominic «Zaali» Zaalberg, einer der drei Geschäftsleiter und zuständig für das Eventmanagement. Er freut sich über die ausgelassene Menge an der Brass Night, verfolgt das Geschehen aber aus der Distanz. Obwohl er selbst in einer Band spielte und seit Jahren Events organisiert, ist er selten vor der Bühne anzutreffen. «Ich konzentriere mich während Konzerten auf die Technik und die Infrastruktur. In der Menge fühle ich mich nicht besonders wohl», so Zaalberg,

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Ein Machertyp mit grossem Herz Denn Zaalberg ist alles andere als ein Mauerblümchen. Mit seiner ehrlichen und offenen Art kommt er fast bei allen gut an. Stunden vor dem Konzert begrüsst er die Mitglieder von «Horst», einer Blaskapelle aus der Region, zum Soundcheck. Man kennt sich, auch wenn Zaalbergs Wurzeln nicht in der Blasmusik liegen. Aber die Förderung der einheimischen Kultur liegt ihm am Herzen, unabhängig vom Genre. Bereits in jungen Jahren hat er den Verein «Open Stage» ins Leben gerufen, der unbekannten Bands eine Plattform bot. «In unserer Region gibt es unzählige begabte Künstlerinnen und Künstler», sagt Zaalberg, der nebenbei auch noch Manager einer talentierten Schwyzer Songwriterin ist, «aber nur sehr wenige Auftrittsmöglichkeiten.» Mit dem Gaswerk in Seewen bietet er ihnen nun eine Bühne. Was überzeugt, wird gefördert Zaalberg ist ein Überzeugungstäter. Natürlich müssen sich seine Events auszahlen, immerhin ist das Gaswerk eines der wenigen Konzertlokale der Schweiz, die ohne Subventionen betrieben werdem. Trotzdem stellt er immer wieder unkonventionelle Anlässe auf die Beine, die sich finanziell nicht immer rechnen. Denn ist der gelernte Automechaniker von etwas überzeugt, macht er es mit vollem Einsatz. Das war in den Anfangszeiten des Gaswerks besonders

«In unserer Region gibt es unzählige begabte Künstlerinnen und Künstler.» Dominic «Zaali» Zaalberg, Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortlicher Eventmanagement


wichtig: «Ich weiss rückblickend nicht mehr, wie ich diese Zeit bewältigt habe», sagt Zaalberg. Es konnte vorkommen, dass er an einem Abend vom Soundcheck über die Betreuung der Band, die Ton- und Lichtabmischung bis zur Unterstützung an der Bar sämtliche Aufgaben wahrgenommen hat. Das Los eines Alleskönners. Sich beklagen ist aber nicht die Art des stets gutgelaunten Zaalberg. Trotzdem ist er froh, dass mittlerweile alles professioneller organisiert ist. Die Geschäftsleitung wurde um eine Person erweitert und besteht heute aus drei Personen. Die freigewonnene Zeit investiert er nun in ehrenamtliche Projekte, die ihm besonders am Herzen liegen. So ist er Vorstandsmitglied im Verein «Gemeinsam für unsere Gemeinde» und Mitglied des Organisations­komitees des nächsten «Schwyzer Gmeindsfäscht», das 2019 stattfinden wird.

Mehr als ein Konzertlokal Das Gaswerk hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren als überregionaler Begegnungsort etabliert, der Künstlerinnen und Künstler untereinander und mit der Bevölkerung vernetzt. Auf den Lorbeeren ausruhen tut sich Zaalberg aber nicht. «Leider hält sich in den Köpfen noch immer das Vorurteil, dass das Gaswerk nur etwas für Junge sei», sagt Zaalberg. Das will er ändern, angedacht sind etwa Tanzabende oder Kunstveranstaltungen. Diese Projekte passen zum Kulturbetrieb: Von Opernaufführungen bis zu einem «Tattoo Walk In Day», bei dem sich die Gäste spontan tätowieren lassen konnten, bot das Lokal bereits so manchen Künstlern eine Bühne. «Ich habe noch viele Ideen», sagt Zaalberg. Daran zweifelt niemand. Wer aus einem stillgelegten Gaswerk einen lebendigen Kulturplatz erschaffen kann, der hat noch einiges in petto. Ein eingespieltes Team: Marco Birchler, Technik, Dominic Zaalberg, Eventmanagement, und Sacha Burgert, Gastronomie.

Zeigen, dass sich auch Brassmusik aus der Region sehen lässt: «Horst, die Blaskapelle» aus Seewen, eröffnet die Brass Night im Gaswerk.

ebs vernetzt Schwyz Die ebs Erdgas + Biogas AG versorgt die Region Innerschwyz mit umweltfreundlichem Erd- und Biogas. Das Gaswerk vernetzt die Region: früher mit Energie, heute mit Kultur.

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AUSBILDUNGSSTART 2017

Gute Lehre! ebs ermöglicht in diesem Jahr fünf Lernenden den Einstieg in die Arbeitswelt. Andrin Emmenegger, Anja Bösch, Maurice und Joel Suter und Shannon Betschart haben im Spätsommer ihre Lehre bei ebs begonnen. Wir wünschen ihnen eine lehrreiche Ausbildungszeit.

Andrin Emmenegger, in Ausbildung zum Geomatiker, Luzern

Shannon Betschart, in Ausbildung zur Kauffrau, Sattel

Maurice Suter, in Ausbildung zum Elektroinstallateur, Muotathal

Anja Bösch, in Ausbildung zur Mediamatikerin, Muotathal

Joel Suter, in Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt, Illgau

«Nach der langen Schulzeit kann ich nun endlich beginnen, das zu tun, was mich wirklich interessiert. Mich faszinieren die verschiedensten Messinstrumente, und mir gefällt die Arbeit im und ausser Haus. Zu ebs gekommen bin ich durch die Berufsbildung Luzern.»

«Da meine Eltern einen Bauernhof haben und rund 50 Lamas halten, kannte ich die Arbeit im Büro noch nicht. Ich habe aber beim Schnuppern Gefallen daran gefunden. Ich freue mich nun auf selbstständiges Arbeiten und bin jeweils stolz, wenn ich eine mir aufgetragene Aufgabe alleine meistern kann.»

«Ich interessiere mich schon lange für die Elektrizität, deshalb wusste ich schon früh, dass ich Elektroinstallateur werden will. Mir gefällt besonders die selbstständige Arbeit. Ich freue mich auf den ersten erarbeiteten Lohn. Was ich nach der Lehre machen werde, weiss ich noch nicht. Zunächst setze ich alles auf einen guten Lehrabschluss.»

«Ich durfte bereits in den Bereichen Informatik, Immobilien, Buchhaltung und Marketing mitarbeiten. Diese Vielfältigkeit ist toll! Ich freue mich auf die neuen, spannenden Projekte und auf viele neue Kenntnisse in der Gestaltung und Informatik.»

«Ich habe bereits zwei Schnupperlehren als Fachmann Betriebsunterhalt absolviert. Mir gefielen die abwechslungsreiche Tätigkeit und die Arbeit mit Wasser. Ich wusste deshalb genau, dass ich einmal diesen Beruf ausüben möchte. Mir gefällt an ebs, dass die Mitarbeiter freundlich sind und helfen, wo sie nur können.»

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AUS DER THEORIE

Sind Kilowatt und Kilowattstunden dasselbe? Die Antwort auf die im Titel gestellte Frage lautet: Nein! Kilowatt ist die Masseinheit für Leistung, Kilowattstunden jene für Energie. Dabei bezeichnet der Zusatz «Kilo» nur ein dezimales Vielfaches, nämlich den Faktor 1000. Doch was ist der Unterschied zwischen Leistung und Energie? Auch wenn in der Alltagssprache diese beiden

Wenn eine LED-Lampe eine Leistung von 10 Watt hat und während 7 Stunden brennt, dann hat sie in dieser Zeit 70 Wattstunden Energie (Strom) verbraucht (10 W ✕ 7 h = 70 Wh).

Begriffe manchmal für das Gleiche verwendet werden, gibt es in der Physik einen wesentlichen Unterschied: Leistung ist Energie pro Zeiteinheit – oder umgekehrt: Energie ist Leistung mal Zeit. Statt von Energie kann man auch von Arbeit sprechen. Drei Beispiele sollen die Zusammenhänge veranschaulichen:

Das Kraftwerk Hinterthal hat eine maximale Leistung von 8,5 Megawatt (= 8500 Kilowatt). Wenn es während einer Woche auf Volllast läuft, produziert es in diesen 168 Stunden (7 ✕ 24 h = 168 h) eine Energiemenge von 1,4 Mio. Kilowattstunden Strom (8500 kW ✕ 168 h = 1,4 Mio. kWh).

Und noch ein Alltagsbeispiel: Wenn Herr Müller seinen Garagenvorplatz in einer Stunde von Schnee freischaufelt, während Herr Meier für seinen gleich grossen und mit gleich viel Schnee bedeckten Garagenvorplatz zwei Stunden braucht, dann haben beide dieselbe Arbeit getan, aber Herr Müller mit einer doppelten Leistung – weshalb er auch nur halb so lang gebraucht hat wie Herr Meier.

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Nicht frankieren Ne pas affranchir Non affrancare

Geschäftsantwortsendung Invio commerciale risposta Envoi commercial-réponse

ebs Energie AG Riedstrasse 17 Postfach 144 6431 Schwyz


Rätselecke Mit der richtigen Antwort und ein bisschen Glück gewinnen Sie einen Restaurant-Gutschein oder einen Schneeteller zum Schlitteln. Kinderrätsel Malbild: Wer hat sich vor dem Jäger versteckt? Male die Flächen aus, in denen ein Punkt ist, dann erhältst du die Lösung. Zu gewinnen gibt es zehn Schneeteller zum Schlitteln. Die Lösung aus der letzten Ausgabe lautet: die Giesskanne mit dem Zwerg. Gewonnen haben: Betschart Ronny, Illgau; Betschart Tim, Schwyz; Fuchs Leonie, Unter­ iberg; Giger Tim, Steinen; Schelbert Jessica, Ibach; Schilter Mia, Schwyz; Schnüriger Franco, Lauerz; Schuler Elina, Ibach; Suter Daria, Muotathal; Ziegler Jara, Rickenbach.

Sudoku

9 8 Tragen Sie die Lösungszahl in der korrekten Reihenfolge in der Antwortkarte ein! Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir 3 Gutscheine für das Restaurant Höllgrotte in Muotathal. Viel Glück ! Die Lösungszahl aus dem letzten ebs-Sudoku lautet: 786 Gewonnen haben: Gwerder Daniel, Steinen; Kryenbühl Josef, Unteriberg; Schuler Max, Steinen.

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Lösung «Wo ist das?»

Lösung Kinderrätsel

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raetsel.ch 50371

Name / Vorname (für Sudoku / Wo ist das?) Name / Vorname (für Kinderrätsel) Jahrgang (für Kinderrätsel) Adresse

Einsendeschluss ist der 28.11.2017.

PLZ / Ort

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Wissen Sie die Lösung? Lösungszahl Sudoku

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Kundenmagazin vernetzt. 2017/4  

ebs Energie AG