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COVERSTORY

modells werden die einzelnen Transformationsschritte erarbeitet, beschrieben und hinsichtlich Zeit und Ressourcen bewertet. Die Transformationsplanung ist spezifisch auf das gewählte Betriebsmodell zugeschnitten. 5. Providerauswahl Als weiterer Bestandteil des Beratungsservice wird ein Provider Mapping für den Kunden erstellt. Es zeigt auf, welche Cloud-Anbieter die als Cloud-fähig eingestuften Services am besten unterstützen. 6. Betriebsplanung Kunden werden bei der Organisation des Betriebs von Cloud-Anwendungen insbesondere durch technische Planung und bei der Umsetzung aller wichtigen ITSM-Disziplinen, die für eine bestimmte Betriebsart von Bedeutung sind, unterstützt. Die Service-Bereitstellung wird mittels Service-Katalogen online erledigt und kann in bestehende Architekturen integriert werden. 7. Go-Live-Vorbereitung Hier begleitet Unisys die Kunden in der Testphase des Betriebs bis hin zum Go-Live-Termin. Auch steht Unisys dem

Business Enabler

Kunden in der Einschwingphase der neuen Services zur Seite, um eventuell auftretende Anlaufschwierigkeiten zu meistern.

Value Engineering Parallel zu diesen sieben Schritten werden für den Kunden durch eine systematische und strukturierte Wertanalyse Kosten, Nutzen und Risiken eines Transformationsprojekts erarbeitet und fortgeschrieben (Value Engineering). Das Ergebnis wird in Form eines Business Case dokumentiert. Dieser beinhaltet neben den klassischen Komponenten Wirtschaftlichkeit (Total Cost of Ownership) und Rentabilität (Return on Investment) auch das Transformationsrisiko. In der Regel wird ein Business Case im Vorfeld eines Projekts entwickelt. Im Laufe des Projekts werden damit die Handlungsoptionen miteinander verglichen und bewertet. Durch die Analyse von Kosten, Nutzen und Risiken wird die Wirtschaftlichkeit untersucht und es werden mögliche Auswirkungen auf das Geschäft aufgezeigt. Die hierbei gewonnenen Informationen machen einen Vergleich von Handlungsoptionen erst möglich und dienen als Entscheidungsgrundlage. Fragen der Unternehmen wie:

Was bringt mir die Cloud oder wie kann ich mein Geschäft besser unterstützen?, werden im Rahmen des Value Engineering beantwortet.

Governance-Modell Aus unserer Sicht spielen Sicherheit, Integration in Geschäftsprozessen und der automatisierte Bereitstellungsprozess aus einem Service-Portal heraus eine entscheidende Rolle bei der Inte­ gration von Cloud-Diensten in Unternehmen. Eine Cloud muss jedoch in das bestehende Betriebskonzept sowie in das Serviceportal der Unternehmen integriert werden. Unisys hat hierfür ein Governance-Konzept für Cloud auf Basis der ISACA-Empfehlungen entwickelt und verbindet Cobit und ITIL-Standards in dem darunter liegenden Betriebs- und Governance-Modell. Abschließend kann gesagt werden, dass durch diesen integrierten und tool-unterstützten Ansatz der Weg in eine Cloud effizient organisiert werden kann. Da dieser Ansatz sehr stark den Nutzen und die Risiken einer Transformation zum Inhalt hat und weniger die Technologie, gibt er vor allem den Entscheidern entsprechende Handlungsoptionen an die Hand.

Henkel beauftragt Unisys mit IT-Services für weltweit 38.000 Mitarbeiter

Global Service Platform

E

in erweiterter IT-Infrastruktur-Services- und Support-Vertrag baut auf der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen der Implementierung einer standardisierten und globalen Serviceplattform auf. Die deutsche Niederlassung von Unisys wurde von der Henkel AG mit weltweiten End-UserDienstleistungen beauftragt. Der globale Hersteller von Industrie-, Kosmetik- und Haushaltsprodukten will damit seine Kosten senken und die IT-Services für 38.000 Mitarbeiter weltweit standardisieren und modernisieren. Die Vertragsverlängerung um weitere sieben Jahre baut auf die bisherige sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in den vergangenen vier Jahren auf. In diesem Zeitrahmen konnte Henkel die IT-Services für seine Mitarbeiter standardisieren und verbessern und trotzdem seine Kosten für den IT-Support reduzieren. Im Rahmen der im ersten Quartal 2013 geschlossenen Vereinbarung wird Unisys bis Ende 2019 folgende Services

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weltweit für Henkel bereitstellen: globaler multilingualer Service Desk, Service Request Management, Desktop Management und Endgerätesicherheit. Zusätzlich haben Henkel und Unisys ihre Zusammenarbeit um folgende Bereiche erweitert: Management der weltweit verteilten Infrastruktur-Server, Management von Applikationen, Identitätsmanagement und das integrierte End-to-End Servicemanagement für Henkels heterogene IT-Umgebung. Bereits 2009 hatte Unisys eine einheitliche, globale IT-Service-DeliveryPlattform implementiert. So konnte Henkel vier andere End-User Service Provider ersetzen, die Support-Kosten um 20 Prozent senken und die Prozesse im Rahmen der Serviceerbringung leistungsfähiger machen. Unter anderem bearbeitet Unisys derzeit mehr als 24.000 Anfragen von Endanwendern pro Monat für Henkel. Uwe Wirtz, Head of Global Infra­structure bei Henkel, kom-

mentiert: „Mit Unisys-Services können wir die Mitarbeiter bei Henkel kontinuierlich produktiv halten und unser Business entsprechend transformieren. Wir sind davon überzeugt, dass die erweiterte Zusammenarbeit mit Unisys uns hilft, Henkel von einem multinationalen Unternehmen zu einem echten globalen Enterprise weiterzuentwickeln.“ Ron Frankenfield, President der Unisys Global Managed Services, erläutert: „Mit der Übernahme von Henkels End-User Support durch unsere globalen Servicezentren haben wir die IT-Services des Unternehmens standardisiert und die Ziele von Henkel bezüglich Kosteneinsparungen und verbesserter Produktivität erfüllt. Jetzt steigen wir in die nächste Phase ein, um den Nutzen, den wir Henkels Mitarbeitern weltweit bieten, zu erhöhen und gleichzeitig das Management der operativen Infrastruktur des Unternehmens weiter zu modernisieren.“ www.unisys.de E-3 DEZEMBER 2013 / JANUAR 2014

E-3 Dez 2013 / Jan 2014  

E-3 Dez 2013 / Jan 2014

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