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Das aktuelle Bau-Fachmagazin www.bauinfomagazin.ch

8-2013   |   19. Jahrgang   |   CHF 9.50   |   € 5.50


Heute sind hinterlüftete Fassaden wärmebrückenfrei nicht brennbar ohne Rückhaltsicherung dank unserer patentierten Erfindung: WDK PHOENIX – das Original.

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Inhaltsverzeichnis

| BAU info 8-2013 3

Inhaltsverzeichnis

Zum Titelbild

Thema 4 - 23

Bauen & Modernisieren in Zürich

Reportagen 26 - 33

Der Neubau der Messe Basel ist fertig

34 - 41

Das Gundeldinger Quartier – Überbauung Südpark in Basel

Power-Duo für die Wäschepflege Ob Alltagskleider, Ausgangsgarderobe oder Sport-Tenue: Die Ansprüche an Waschmaschine und Wäschetrockner sind gestiegen. Die Electrolux Wäschepflege-Geräte stellen sich nach Einfüllen und Eingabe der Wäsche-Art über die Touch-Bedienung automatisch auf die jeweiligen Anforderungen der Textilien und unterschiedlichen Beladungsmengen ein. Waschmaschine und Trockner sind umweltschonend, leise und dank grosser Einfüllöffnung ergonomisch be- und entladbar. Sowohl die Waschmaschine als auch der Wäschetrockner gehören im Energiesparbereich zu den besten ihrer Klasse.

42 - 47

Erweiterungsbau Cube II der Novartis in Stein/AG

48 - 53

Erweiterung Gewerbehaus Haslimann Aufzüge AG in Gunzwil

54 - 61

Der Neubau der Pädagogischen Hochschule in Zürich

62 - 67

Die Europaallee in Zürich wächst weiter

68 - 71

Geschäftshaus Seidenstrasse im Zwicky Areal in Wallisellen

10

Living City

Jede dritte grosse Hotelkette weltweit wäscht mit Electrolux-Geräten. Von den Erkenntnissen aus fast hundert Jahren im professionellen Gerätebereich können Privathaushalte heute profitieren.

11

Sibir ESCOlino

14

Natursteinrinne für bodenebene Duschen

15

Duschen genial gemacht

16

Aufzugstreppen aus Holz

20

ASSY®P – die Schraube mit Zusammenpresseffekt

22

H2O-Technik: die ökologische Revolution des Wohnraumfeuers

24

SEFAR® Architecture VISION

25

Riesige Kreisfenster der Krapf AG für Herzog & De Meuron/Ricola

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 3  |  Stand G04

Neuheiten

Rubriken

Electrolux AG Badenerstrasse 587  |  8048 Zürich T. 044 405 81 11  |  F. 044 405 82 35 info@electrolux.ch  |  www.electrolux.ch

3

Inhaltsverzeichnis / Zum Titelbild

5

Editorial

72 - 73

Branchenregister

74

Impressum


4 BAU info 8-2013 |

Messevorschau

44. Bauen & Modernisieren, Messe Zürich

Die Schweizer Baumesse fesselt alle

Vom 5. bis 8. September wird die Messe Zürich zum aktuellsten Bauhaus der Schweiz. Rund 600 Aussteller zeigen die umfassende Produkte- und Angebotsvielfalt zum fortschrittlichen Bauen und Erneuern. Auf vier Etagen erfahren interessierte Hauseigentümer, Bauherren und Fachleute ‚best practice‘ und einen Innovationsgeist, der ansteckt und begeistert.

award.ch kann die Vorauswahl mitverfolgt und bewertet werden. Das Publikum der Bauen & Modernisieren darf seinen Favoriten auswählen und kann dabei ein iPad gewinnen.

Für Messeleiter André Biland ist klar: «Man kann es wenden wie man will, Gebäude sind nach wie vor grosse Energieschlucker.». Die Herausforderung der Zukunft liegt deshalb darin, bestehende Bausubstanz energetisch bestmöglich zu erneuern und bei Neubauten zusätzlich auf gesunde und ökologische Bauweise zu setzen. «Unsere Aussteller zeigen ‚best practice‘ an der Messe, mit Innovationsgeist, Qualitätsprodukten und neuen Lösungen.» Einladende Themen Zukunftsfähiges und nachhaltiges Bauen und Erneuern in unserem dicht besiedelten Lebensraum ist definitiv das Credo der 44. Bauen & Modernisieren. Die Schweizer Küchenbauer lancieren den ersten Swiss Kitchen Award, der Exklusivbereich Création Bad präsentiert sich in neuem Licht, Bodenwelten hält den Besucherparcours ‚Lassen Sie Ihre Füsse sprechen‘ bereit und die energetische Gebäudemodernisierung zieht sich wie ein roter Faden durch die sieben Messehallen. Erneut ihren Platz hat die Eigenheim-Messe als Hausbau- und Immobilienplattform. Zwei Fachvortragsreihen, davon eine neutrale unter dem Patronat von EnergieSchweiz sowie weitere Sonderschauen zur substanzgerechten Instandsetzung älterer Bauwerke, Passivhäuser, Einbruchschutz, Multimedia, Designmöbel und Feng Shui laden zum Vorbeischauen ein. Swiss Kitchen Award: Nomination und Besuchervoting Geschäftsleiter Andreas Hauri ist begeistert von den attraktiven und fantasievollen Küchenkollektionen «es ist fantastisch, welch kreative und innovative Küchenkonzepte eingereicht wurden!». Auf www.swiss-kitchen-

Badewelten und Création Bad Wer sein persönliches Traumbad sucht, findet bei der Badewelten-Genossenschaft und im sinnlichen Bereich Création Bad nebst talsee, Glas Trösch oder Max Frei auch die weiteren namhaften Schweizer Bad-Anbieter Schmidlin, KWC, Koralle und Bodenschatz, welche in einem Gemeinschaftsauftritt Badewannen, Duschflächen und Waschtische aus StahlEmail kombiniert mit wertigen Armaturen, Duschtrennwänden und zahlreichen Badaccessoires präsentieren. Design hautnah erleben In der Sonderausstellung Designmöbel werden die Besucher von leidenschaftlichen Inneneinrichtern empfangen, um ihren individuellen Wohnstil zu optimieren. Das Team von Aermo AG gibt mehr als nur Einrichtungstipps «Begeisterung zeichnen unsere Konzepte aus und machen sie zu dem, was sie sind: langlebig, ehrlich, unaufdringlich und ästhetisch. Seien Sie gespannt!», verspricht Innenarchitekt Andy Gobeli. Die Sonnenseite des Bauens: Jedes Haus ein Kraftwerk Kompetente Energieberaterinnen und -berater aus den Reihen Schweizer Energieverbände Minergie, Swissolar, Holzenergie, Geothermie.ch und SSES und IG Passivhaus erklären am praktischen Beispiel, wie Bauherren in ihrem Vorhaben gesamtheitlich betrachtet unterstützt werden. Spezialisierte Fachberater der IG Passivhaus zeigen zum Beispiel in einem Workshop auf, wie ein Neubau oder ein altes Wohngebäude zu einem Kraftwerk wird. Weil eine Modernisierung als Ganzes betrachtet werden soll, vermittelt die Sonderschau von Minergie «Ich erneuere mein Haus – was muss ich wissen?» das ideale etappenweise Vorgehen. LED für die Innenarchitektur «Alles was ich für meine Elektroinstallation wissen muss!» heisst der tägliche Vortrag durch die Firma Feller. «Eine gute Lichtsteuerung ist nachhaltig und trägt zur Sicherheit

im Haus und zur Energieeffizienz bei», so der Referent Dino de Cia. Im Rahmen der Forschung Innenarchitektur setzt sich das Kompetenzzentrum der Hochschule Luzern, mit den Qualitäten der Beleuchtung auseinander. Markus Reisinger, Leiter des Kompetenzzentrum Innenarchitektur, wird an der Messe über die LED-Anwendungen und den zielgerichteten Einsatz unterschiedlicher Lichtspektren referieren. Energieeffizientes Bauen und Sanieren Wer in der Stadt Zürich energieeffizient baut oder saniert, profitiert vom Beratungsangebot des Energie-Coaching. Die Stadt fördert das Angebot mit einer Kostenbeteiligung. In den vergangenen dreieinhalb Jahren konnten rund 400 Beratungen durchgeführt werden, Tendenz steigend. Innerhalb der BFE-Vortragsreihe «Die Gebäudesanierung – der attraktive Schritt zu mehr Lebensqualität» unter dem Patronat von EnergieSchweiz wird Christine Kulemann, Leiterin Geschäftsstelle EnergieCoaching Stadt Zürich, die Förderbeiträge in der Praxis erläutern. Bauen & Modernisieren Messe Zürich 5. bis 8. September 2013 Täglich geöffnet 10-18 Uhr Eigenheim-Messe Schweiz, Halle 6 Gratis-Fachvorträge, Konferenzräume Halle 7 www.bauen-modernisieren.ch Eintritt ab 16 Jahren: CHF 16.– CHF 8.– für Lernende, Studenten, AHV-Bezüger. Leserangebot: 25% Rabatt auf Onlineticket für «BAUinfo»Leserinnen und -leser mit Zugangscode BM13PRPR0040 unter www.bauen-modernisieren.ch/ticket

ZT Fachmessen AG Pilgerweg 9  |  5413 Birmenstorf T. 056 204 20 20  |  F. 056 204 20 10 info@fachmessen.ch  |  www.fachmessen.ch


Editorial

| BAU info 8-2013 5

Editorial Liebe Leserinnen und Leser Herr und Frau Schweizer investieren gerne in schönes Wohnen. Sei es im Kleinen, zum Beispiel bei den Wohnaccessoires, sei es im mittleren Kostensegment, etwa bei der Neugestaltung von Küche, Bad und Aussenbereich oder bei Grossinvestitionen wie Neubau und Immobilienkauf. Im Unterschied zu Aktien- und Fondinvestments ist das Resultat von Investitionen ins Wohnen sicht- und fühlbar. Wenige Investments vermögen so viele Sinne anzusprechen. Auf eine einfache Formel gebracht: Bauen und Modernisieren macht glücklich! Rund 1.5 Millionen Gebäude in der Schweiz sind modernisierungsbedürftig. Wenn wir bedenken, dass rund die Hälfte des Gesamt­ energieverbrauchs in der Schweiz auf den Gebäudebetrieb entfällt, wird deutlich, welch grosses Sparpotenzial im Gebäudebestand steckt.

Wer baut, benötigt Informationen. Die grosse Schweizer Baumesse in Zürich zeigt auf vier Etagen alles zum zukunftsfähigen Hausbau und zur nachhaltigen Gebäudemodernisierung. Sie leistet einmal mehr ihren Beitrag für fortschrittliche und nachhaltige Lösungen und eine ökologische und gesunde Baukultur. Anlässe wie diese Messe sorgen dafür, dass Architekten, Planer, Hauseigentümer und Bauherrschaften zueinander finden und gute, energiegerechte und einvernehmliche Lösungen finden und auch in der Praxis umsetzen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen und erfolgreichen Messebesuch. Clemens P. Zweifel

Verlagsleiter

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6 BAU info 8-2013 |

messevorschau

«Thinking of you»

Grün Denken und Handeln

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 3  |  Stand G04

Bei Electrolux werden laufend neue Technologien für noch bessere Haushaltgeräte entwickelt. Dabei denken wir an unsere Kunden, aber auch an die Energie und Wasserressourcen. «Thinking of you» ist eine Verpflichtung, welche die Umwelt einschliesst.

Immer effizientere Haushaltgeräte Wenn Electrolux neue Geräte auf den Markt bringt, heisst das nicht nur mehr Leistung oder ein anderes Design. Wesentlicher ist die verbesserte Energieeffizienz, die immer auch ein Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen ist. Bereits die 1984 lancierten Swissline-Kochgeräte brauchten 30% weniger Strom. Bald darauf folgten energiesparende Geschirrspüler. 1988 startete Electrolux als erstes Unternehmen der Branche ein Projekt zur Entsorgung von Kühl- und Tiefkühlgeräten. In allen Produktgruppen wird seither kontinuierlich an immer energieeffizienteren Lösungen über den ganzen Lebenszyklus der Geräte gearbeitet. Markante Fortschritte Gegenüber 1990 verbraucht eine Waschmaschine heute 60% weniger Wasser und 40% weniger Energie, ein Kühlschrank rund 70% weniger Energie. Bei Electrolux finden Sie die grösste Palette energieeffizienter Geräte – wir sind klarer Öko-Leader der Branche. Bereits seit 1996 ist der ganze Electrolux Konzern nach dem Umweltmanagementstandard ISO 14001 zertifiziert und erhielt 2007 den «Sustainable Energy Award» der EU-Kommission für Energie und Transport. Und seit dem gleichen Jahr gehören erdgasbetriebene Autos zu unserer Fahrzeugflotte. Das Symbol für unseren GreenSpirit Electrolux hat sich zum sparsamen Umgang mit den Ressourcen Wasser und Energie ver-

pflichtet. Bei Neugeräten wie im Ersatzmarkt. In der Küche wie im Waschraum. Der grüne Baum ist Symbol für unseren GreenSpirit.

Orientierungshilfe Der grüne Baum ist das Symbol von GreenSpirit. Er kennzeichnet alle Geräte von Electrolux mit hoher Energieeffizienz und solche, die als besonders umweltfreundlich gelten. Achten Sie auf das GreenSpirit-Symbol. Unserer Umwelt zuliebe.

Noch besser: «best in class» Dieses Symbol finden Sie bei allen Geräten von Electrolux, die zur landesweit besten Energieeffizienzklasse zählen. Mit Green­ Spirit und GreenSpirit «best in class» treffen Sie die ökologisch richtige Wahl – beim Kauf eines neuen Geräts oder beim Austausch im Ersatzmarkt. So helfen Sie aktiv mit, unsere Ressourcen zu schonen. Starke Partner Electrolux und Ökologie, das ist eine starke Partnerschaft. Schon Jahre bevor die Bevölkerung begann, sich Gedanken zum Schutz der Umwelt zu machen, war Electrolux der Entwicklung einen Schritt voraus. Der Respekt vor der Umwelt, der schonende Umgang mit Ressourcen ist seit jeher ein tragendes Element in der Umweltpolitik des Unternehmens. In der Schweiz haben wir schon 1996, als erste Firma in der Haushaltgerätebranche, ein Umweltmanagement eingeführt und sind ISO 14001 zertifiziert. 2007 erhielten wir den «Sustainable Energy» Award der EU-Kommission für Energie und Transport. Unser grösstes ökologisches Potential liegt bei der Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs unserer Haushalt-Grossgeräte. In einem klar definierten Produkt-Entwicklungsprozess wird die Ökologie schon zu Beginn mit einbezogen und es wird darauf geachtet, dass bei der Herstellung und im Gebrauch kontinuierliche Verbesserungen erzielt werden. 2011 erhält Electrolux den «Sustainable Energy Award» der EU-Kommission «Generaldirektion für Energie und Transport».

Entwicklung Energieverbrauch von 1980 bis 2013

Kühlschränke

Kühl-GefrierKombinationen

Topgerät 2013 Standardgerät 1996

Gefriergeräte

Altgerät 1980

Backöfen

Geschirrspüler

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Wäschetrockner Einfamilienhaus kWh pro Jahr

200

400

600

800

1000

1200

1400


„Bei Toren und Türen gehe ich mit Hörmann ins Rennen.“ Michael Schumacher, 7-facher Formel-1-Weltmeister

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8 BAU info 8-2013 |

Messevorschau

Diverse Neuheiten

Highlights von V-Zug

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 5  |  Stand D20/21

Die V-ZUG AG präsentiert an der diesjährigen Messe Bauen & Modernisieren in Zürich zahlreiche Neuheiten, die das Haushalten erleichtern und neue Massstäbe bezüglich Ressourcenschonung setzen.

Die Highlights sind: –– Der weltweit erste Waschautomat mit Wärmepumpe mit bester Energieeffizienz. Um ganze 40% unterschreitet das Modell Adora SLQ WP die beste Energieeffizienzklasse. –– Das neue Sortiment Adora-Waschautomaten und –trockner, entwickelt und produziert in der Schweiz. Die Weltneuheit Dampfglätten entknittert die Wäsche mit Dampf. –– Zu Hause kochen wie die Maîtres de Cuisine. Dank vorprogrammierter GourmetRezepte gelingen Ihnen die feinsten Menüs auf Knopfdruck.

–– Kompakt-Backöfen mit praktischer Selbstreinigung –– Die einzigen in der Schweiz entwickelten und produzierten Geschirrspüler, die Gläser, Besteck und Geschirr mit reinem Dampf pflegen. Die Weltneuheit SteamFinish sorgt für eine bisher unerreichte fleckenfreie Sauberkeit und funkelnde Brillanz. Regelm��ssig finden auf dem Stand Kochvorführungen statt, um die zahlreichen Möglichkeiten und Vorzüge des Combi-Steamers zu entdecken. Erleben Sie exquisite Gaumenfreuden der sanften Garmethode «Vacuisine», dem gradgenauen Kochen unter 100 °C.

V-Zug AG Industriestrasse 66  |  6301 Zug T. 041 767 67 67  |  F. 041 767 61 67 vzug@vzug.ch  |  www.vzug.ch


Inserate

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Messe für Bauen, Wohnen + Garten

Quelle: marty häuser ©

26. – 29.9.13 Messe Luzern Do–So 10 –18 Uhr www.bauen-wohnen.ch

M i T h E R z g E M A c h T. V o N h A N D V E R E D E LT. Badezimmer von Laufen und Similor Kugler sind pure Leidenschaft für Form und Material. Verbunden mit der Liebe zum Detail entstehen Räume voller Lebensqualität: LAUFEN living square und SK Triathlon.


10 BAU info 8-2013 |

neuheitEN

Living City

Design im Quadrat am Waschplatz

Mit Living City hat Keramik Laufen ein Badprogramm im Portfolio, das ein geometrisch-rechtwinkliges Design und hohen Gebrauchsnutzen im Bad vereint. Zum Set gehören Waschtische, Waschtisch-Schalen, ein Einbau-Waschtisch sowie ein Handwaschbecken.

Harmoniert perfekt mit living city: Die red-dot-prämierten Armatur Lb3 LumiTouch von Keramik Laufen erlaubt eine berührungsarme Bedienung und erfreut Bad-Ästheten mit synchronisierten Leucht-Elementen.

Freunde eines reduziert geometrischen Designs wissen Living City von Keramik Laufen zu schätzen: Denn das beliebte Badprogramm schenkt Bauherren und Architekten freie Hand für eine individuelle, hochwertige Badgestaltung. Im Zentrum der Serie stehen Waschtische in den Breiten 50, 60, 80 oder 100 cm sowie Waschtische mit integrierter seitlicher keramischer Ablage in den Breiten 100 und 150 cm. Die praktische keramische Ablage ist beim 100er-Waschtisch 40 cm breit und beim 150er-Waschtisch 90 cm und

schenkt dem Badnutzer viel reinigungsfreundliche Stellfläche für seine Flakons, Cremes und Seifen. Je nach Wunsch und Planungssituation kann sie rechts oder links des Waschtischs gewählt werden – da sie darüber hinaus auch schneidbar ist, lassen sich damit auch Einbauten in Nischen realisieren. Unternehmen und Hotels, können die Ablagefläche nutzen, um ihre Corporate Identity sichtbar zu machen – bei einer Mindestabnahme von 10 Stück kann die Ablage mit einem individuellen Dekor, zum Beispiel einem Firmenlogo, einem

Harmoniert perfekt mit Living City: Die red-dotprämierten Armatur Lb3 LumiTouch von Keramik Laufen erlaubt eine berührungsarme Bedienung und erfreut Bad-Ästheten mit synchronisierten Leucht-Elementen.

Die Waschtische Living City von Keramik Laufen stehen für hohen Gebrauchsnutzen und geome­ trisch-reduziertes Design im Bad. Sie sind in den Breiten 50, 60, 80 und 100 cm erhältlich und können mit den Möbeln der Serie Case kombiniert werden.

Motiv oder einer Farbfläche versehen werden. Passend dazu sind auch 60, 80 und 100 cm breite Handtuchhalter erhältlich. Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten für den Liebhaber klarer Linien eröffnen zwei Waschtisch-Schalen in den Breiten 50 und 60 cm, sowie ein 49 cm breiter Einbau-Waschtisch. Im Gästebad lässt sich die Formensprache von Living City mit einem 45 cm breiten Handwaschbecken aufgreifen, das entweder wandhängend oder als Schale erhältlich ist. Für eine makellose Optik sind das Handwaschbecken und die Waschtisch-Schalen rundum glasiert und können mit geschliffener Unterseite gewählt werden. Die Waschtische von Living City eignen sich hervorragend dazu, miteinander oder mit designverwandten Objekten kombiniert zu werden. Wer sein Badezimmer nicht mit anderen Menschen teilt, kann Living City als skulpturales Element gestalterisch einsetzen. Im Familienbad bietet sich der Einsatz mehrerer Waschtische oder Waschtisch-Schalen an – zum Beispiel in unterschiedlichen Höhen jeweils als Einzel-Waschplatz für Frau, Mann und Kinder. Eine spannende Inszenierung, die zudem jedem Nutzer eine besondere Form der Privatheit im Bad verschafft. Zum vollständigen Bad-Szenario wird Living City durch die Kombination mit dem WC und Bidet im quadratischen Design der Serie Living von Keramik Laufen. Möbel Zu den Waschtischen von Living City passt das Badmöbelprogramm Case und die neue Möbelplattenlösung von Case. Somit ist für jeden Waschtisch der Serie das passende Unterbaumöbel im zeitlos reduzierten Design erhältlich. Bei den beiden Waschtischen mit keramischer Ablage wurden die vier Schubladen des Unterbaumöbels exakt auf die Masse der Waschbecken und keramischen Ablagen zugeschnitten. Erhältlich ist Case in der Trendfarbe Weiss oder in den Texturen gekalkte Eiche oder Eiche anthrazit. Für einen geringen Aufpreis sind 38 weitere Farben möglich, eine passende Auswahl an beleuchteten Spiegeln rundet das Angebot ab.

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SIBIR ESCOlino

neuheiten

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SIBIR ESCOlino: effizienter Raumluft-Wäschetrockner

Aufgrund der verminderten Möglichkeiten, die Wäsche an der Luft trocknen zu können, braucht es vermehrt Wäschetrockner in Trockenräumen. Für eine schonende Trocknung an der Wäscheleine bietet SIBIRGroup – mit langjähriger Erfahrung im Bereich Waschraum – mit den Raumluftwäschetrocknern SIBIR ESCOlino allen Komfort.

Energieverbrauches. Darüber hinaus wurde der ESCOlino auf www.topten.ch gelistet und rangiert unter den besten Geräten in seiner Klasse. Raumluft-Wäschetrockner sind eine energiesparende Alternative zu herkömmlichen Wäschetrocknern, denn jegliche für den Betrieb aufgewendete Energie bleibt dem Raum in Form von Wärme erhalten. Somit arbeiten die Geräte umweltfreundlich mit einer Energieersparnis von bis zu 50%. Positiver Nebeneffekt Ein sehr nützlicher positiver Nebeneffekt der Wäschetrockner: Sie halten den Raum trocken und ziehen sogar eventuelle Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk. So verhindern sie die Bildung und Entwicklung von Schimmel und beugen so Sach- und Gesundheitsschäden vor. Das praktische Raumentfeuchtungsprogramm lässt sich am Gerät einstellen.

Der SIBIR Raumluft-Wäschetrockner trocknet die Wäsche ohne Trockenreibung – so trocknet Wäsche natürlich, schnell und knitterfrei, wobei Pflegesymbole nicht zu beachten sind. Viele bevorzugen – beispielsweise bei Hemden, Blusen und Sportkleidern – das Trocknen am Bügel, welches das Bügeln im Nachhinein wesentlich vereinfacht. Modernes Design und Modellvielfalt Die SIBIR Raumluft-Wäschetrockner bieten ein modernes, puristisches Design sowie eine einfache Bedienung und sorgen innerhalb weniger Stunden für knitterfreie und schonend getrocknete Wäsche. Alle Geräte bieten die umschaltbare Funktion für Feuchtigkeits-/temperaturabhängiges Trocknungsprogramm mit automatischer

Endabschaltung oder mit automatischer Ein- und Ausschaltung. Die Mehrfamilienhauslösung bietet eine praktische, fixierte Thermostateinstellung. Das Produkt ist in vier Ausführungen für den Einfamilien- und/ oder Mehrfamilienhausbereich oder einzelne Haushaltungen erhältlich und bewegt sich im mittleren Preissegment mit einem marktgerechten Preis-/Leistungsverhältnis.

Weitere Produkte für den Waschraum inklusive Service Als kompetenter Partner für den Waschraum bietet SIBIRGroup nebst einem breiten Angebot von Waschmaschinen und Wäschetrockner auch Wäschehängen und Trockenschränke. Und mit dem SIBIRGroup  |  service wird ein umfassender Allmarken-Service flächendeckend in der ganzen Schweiz geboten.

Energieeffizienz für Minergie-Standard Die SIBIR Raumluft-Wäschetrockner überzeugen durch energieeffiziente Trocknungseigenschaften. Die Geräte sind in der Energieeffizienzklasse A1 klassifiziert und eignen sich somit für den Minergie-Standard dank der guten Werte im Bereich der Trocknungsdauer, der Trockenleistung und des

SIBIRGroup AG Bernstrasse 60  |  8952 Schlieren T. 044 755 73 00  |  F. 044 755 73 01 info@sibirgroup.ch  |  www.sibirgroup.ch


12 BAU info 8-2013 |

Messevorschau

Ego®Power System

Luft-Wärmepumpe HPSU

Energie sinnvoll nutzen– HPSU Luft/Wasser-Wärmepumpe! Investieren Sie schon heute in die Zukunft. Das Energieeinsparpotential bei der Heizung ist riesengross und wirkt für Jahrzehnte. n Die 1-stufige Wärmepumpe für den Neubau n Die 2-stufige Wärmepumpe für die Modernisierung bei Heizkörpern n Kostenlose Umweltenergie aus Sonne und Luft n Für Warmwasser und Heizung n Keine teuren Bohr- und Aushubarbeiten notwendig n Direkte Kombination mit Solar – lässt sich auch nachträglich erweitern n Kompakt und leise n Optimale Wasserhygiene n Bis zu 80 % regenerativ Besuchen Sie unsere Ausstellungen in Aarburg oder Villars-Ste-Croix. .ch www. Domotec AG, 4663 Aarburg, T 062 787 87 87 bau info 1660x594.indd 1

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Mehrwerte für mehr Lebensqualität

Die Wünsche an Fenster und Türen in Neubauten oder bei Renovationen sind vielfältig. EgoKiefer – die Nr. 1 auf dem Schweizer Fenster- und Türenmarkt – bietet deshalb ein umfassendes System an Optionen und Mehrwerten, das Fenster und Türen den individuellen Bedürfnissen anpasst. An der Messe Bauen & Modernisieren in Zürich kann man sich davon überzeugen. Das Ego®Power System bietet beste Lösungen in den Bereichen Sicherheit, Lüftung, Lärmschutz, Wärmedämmung, Design und Renovation – Mehrwerte für mehr Lebensqualität.

EgoKiefer ist die Nr. 1 auf dem Schweizer Fenster- und Türenmarkt und unterstreicht ihre Technologieführerschaft an der Messe Bauen & Modernisieren auf dem Gelände der Messe Zürich. Ausgehend von qualitativ ausgezeichneten Basisprodukten in allen gängigen Werkstoffen (Kunststoff, Kunststoff/Aluminium, Holz und Holz/Aluminium) bietet EgoKiefer ein umfassendes System von Optionen, welches ganz speziell auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist. Mit der Systemkompetenz Ego®Power kann der Kunde von Mehrwerten aus den Bereichen, Energieeinsparung, Lärmschutz, Sicherheit, Lüftung, Komfort und Design profitieren und sich das richtige Fenster oder die passende Tür individuell zusammenstellen. Ego®Power sorgt für eine Lebensqualität, die moderne Wohnbedürfnisse und ökologische Ansprüche auf natürliche Weise vereint. Individuell und beliebig kombinierbar Mehr Sicherheit? EgoKiefer Fenster sehen ein mehrstufiges Sicherheitskonzept vor, das vor Einbrüchen schützt. Bessere Raumluft? EgoKiefer bietet ein ausgezeichnetes fensterintegriertes, unsichtbares Lüftungssystem. Energie sparen? Mit den EgoKiefer Top-Wärmedämmfenstern kann der Energieverbrauch über das Fenster um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Zu laut? EgoKiefer Lärmschutz-

fenster werden mit dem Hochleistungsisolierglas EgoVerre® ausgestattet, das weltweit einzige zertifizierte Hochleistungsisolierglas, das die DIN-Prüfungen für Zweifach– und Dreifachglasaufbauten in der Basisausführung bestanden hat und optional einen erhöhten Lärmschutz bis zu 46 Dezibel bietet. Massgeschneiderte Vielfalt Dabei gelingt es EgoKiefer, höchste ästhetische und technische Ansprüche zu erfüllen. Die Nr. 1 bietet eine breite Auswahl an Materialien in vielfältigen Dimensionen. Die AllStar AS1® Kunststoff- und Kunststoff/Aluminium-Fenster sind sehr anpassungsfähig und zeichnen sich durch eine grosse Variantenvielfalt bezüglich Form und Farbe aus. Die WoodStar WS1® ihrerseits vereinen Moderne und Klassik im Bereich Holz/Aluminium- und Holz-Fenster und setzen neue Massstäbe in der Langlebigkeit dank Einzelteillackierung und gedübelter Eckverbindung. Viel Energie für MINERGIE® EgoKiefer investiert viel unternehmerische Energie in MINERGIE®. Die hochwertigen EgoKiefer Fenster erfüllen alle den MINERGIE®Standard. Die Fensterlinie XL® bietet die momentan besten Wärmedämmfenster auf dem Schweizer Markt. Sie erfüllt einerseits mit einem bis zu 15 Prozent grösseren Glasanteil

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 1  |  Stand A24

den Wunsch nach einem höheren Lichteinfall, gewährleistet mit dem Hochleistungsisolierglas EgoVerre® gleichzeitig eine einzigartige Wärmedämmleistung, die eine Heizenergieeinsparung bis zu 75 Prozent ermöglicht. Die XL®2020 Fenster wurden nicht nur für ihr Design mehrfach ausgezeichnet. Sie erfüllen auch die strengen MINERGIE-P® Anforderungen und die erwarteten strengen europäischen Vorschriften von 2020. Mit Innovation und Weiterentwicklung sichert sich EgoKiefer ihren Vorsprung durch Ideen. Das Mehrwert-System Ego®Power ist Ausdruck dieser Innovationsfähigkeit. Zum Ego®Power Mehrwert-System gehören Ego®Silence (steht für Lärmschutz), Ego®Security (steht für Sicherheit), Ego®Comfort (steht für Komfort und mehr Lebensqualität), Ego®Air (steht für Lüftung und Raumklima), Ego®Security (steht für Sicherheit und Brandschutz), Ego®Energy (steht für Energieeinsparung und Wärmedämmung), Ego®Reno (steht für Renovationen) und Ego®Design (steht für Design). So wird die Nr. 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt zur zuverlässigen Partnerin für Bauherren, Generalunternehmer, Fachhändler und Architekten. An der Messe Bauen & Modernisieren vom 5. bis 8. September auf dem Gelände der Messe Zürich kann sich jeder davon überzeugen.

EgoKiefer AG Schöntalstrasse 2  |  9450 Altstätten SG T. 071 757 33 33  |  F. 071 757 35 50 zentrale@egokiefer.ch  |  www.egokiefer.ch


Haustür ThermoPro Plus

Haustür ThermoPro Plus schützt, was Hausbesitzern wichtig ist

Messevorschau

| BAU info 8-2013 13

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 1  |  Stand C10

Angesichts steigender Energiekosten und Einbruchszahlen suchen viele Bauherren und Modernisierer nach einer Haustür, die auch bei kleinerem Budget hervorragende Wärmedämmung, hohe Sicherheitsstandards und ein exklusives Design bietet. Die neue Haustür ThermoPro Plus von Hörmann schützt mit einem extra starken Türblatt und Mehrfachverriegelung die Werte des Hauses zu einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis.

sicher. Denn die Haustür ist mit serienmässiger Mehrfachverriegelung einbruchhemmend und optional sogar mit der Sicherheitsausstattung RC2 erhältlich. Und damit die Familie nicht nur ruhig, sondern auch lange schlafen kann, sind die Türen serienmässig mit einer Softlock-Falle für extra leises Türschliessen ausgestattet. Die Haustüren ThermoPro Plus sind in sechs Motiven, in zehn Vorzugsfarben und vier Decograin Oberflächen erhältlich und überzeugen nicht nur mit einem aussen sondern auch innen flächenbündigen Türblatt. So harmonisieren die Haustüren optimal mit den Wohnraum-Innentüren des Hauses. Für nebeneinanderliegende Haustüren und Garagentore empfiehlt sich eine PartnerlookLösung: Zwei Motive der ThermoPro Plus Haustüren sind auch ansichtsgleich zum Garagen-Sectionaltor mit M-Sicke auf Wunsch mit Seitenteilen und Oberlichtern erhältlich.

Die ThermoPro Plus Haustüren erreichen einen Wärmedurchgangswert (Ud-Wert) von bis zu 0,8 W/(m2xK) und erlauben es dadurch, nachhaltig Energie und damit bares Geld zu sparen. Wertvolle Heizenergie bleibt dort, wo sie hingehört und hält die Wohnräume von Hausherren warm. Das Geheimnis der hervorragenden Wärmedämmung liegt in der Ausstattung der neuen Haustür. ThermoPro Plus Haustüren

verfügen über ein 65 mm dickes und mit PU-Schaum ausgefülltes Stahl-Türblatt. Eine Aluminiumzarge mit dreifacher Dichtungsebene sowie eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung sorgen für weitere Energiespareffekte. Dank eines Flügelrahmenprofils aus Verbundwerkstoff verzieht sich auch dauerhaft das Türblatt nicht. Auch wer seine Familie optimal schützen will, geht mit ThermoPro Plus auf Nummer

Hörmann Schweiz AG Nordringstrasse 14  |  4702 Oensingen T. 0848 463 762  |  F. 062 388 60 61 info@hoermann.ch  |  www.hoermann.ch


14 BAU info 8-2013 | Messevorschau Handläufe | Neuheiten ProCasa-Sortiment

Treppensicherheit erhöhen!

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Normen und Richtlinien schreiben den beidseitigen Handlauf an Treppen in öffentlich zugänglichen Gebäuden vor – in privaten Haushalten wird er von Versicherungen und Ärzten dringend empfohlen. Rüsten Sie jetzt nach!

Im öffentlichen Raum bietet ein beidseitiger Handlauf Schutz und Sicherheit. Treppen sind immer nutzbar, z.B. wenn der Aufzug ausfällt. Für sicheres Gehen auf Treppen auch bei einseitigem Handicap, zur Rettung von Menschen, zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei notwendigen Treppen, beidseitig zur Sicherheit auch bei Gegenverkehr sowie generell zur Sicherheit für Jung und Alt. Für den Immobilienbesitzer bedeutet ein Handlauf, dass seine Immobilien auch für ältere Menschen nutzbar sind, und für den Investor ist es die Einhaltung einer Norm, für die alle Menschen dankbar sind. Für den privaten Hausbesitzer bedeutet der Handlauf mehr Komfort, aber auch Luxus und Ästhetik, da er optisch sein Haus aufwertet.

Flexo – innovative Handlauf-Systeme Wir sind ein führendes Unternehmen in der Nachrüstung von Handläufen im Gebäudebestand. Mit langjähriger Erfahrung im Treppenund Geländerbau und mit dem Wissen um die Notwendigkeit eines beidseitigen Handlaufes für ältere oder behinderte Menschen, haben wir unsere patentierten Systeme entwickelt.

Beidseitiger Handlauf vor der Haustüre, in handwarmen Aluminium mit Laminat in Kombination mit Chromstahl

Unsere Handläufe

Flexo-Handlauf GmbH Seenerstrasse 201  |  8405 Winterthur T. 052 534 41 31  info@flexo-handlauf.ch | www.flexo-handlauf.ch

––geniales «Baukastensystem» ––optimale Funktion und Optik an jeder Treppe ––optimale Funktion und Optik an jeder Treppe ––preiswert durch patentierte Technik ––Attraktiven und edlen Materialien ––robust und pflegeleicht ––für innen und aussen ––Ausführung nach gültigen Normen ––günstige Festpreise inkl. Anfahrt und fachgerechter Montage

Natursteinrinne für bodenebene Duschen

Natursteinplatten verleihen dem Badezimmer eine natürliche Eleganz. Richner hat das ProCasa-Sortiment mit einer Natursteinrinne für bodenebene Duschen erweitert. Diese sorgt für einen einfachen Einbau und wertet das Baddesign auf.

Richner hat ihr ProCasa-Sortiment mit einer Natursteinrinne für bodenebene Duschen erweitert. Speziell für den Einbau in grossformatigen und beliebig dicken Natursteinböden konzipiert, besteht die Rinne aus einem 4-Zentimeter breiten, umlaufenden Isolierflansch mit einem Träger für Naturstein. Einbau und Abdichtung werden so erheblich vereinfacht. Die Steinplatten können sowohl im Dünnbett als auch im Dickbettverfahren verlegt werden. Auch optisch ist diese Rinne einen Gewinn: Wo bisher Edelstahlkanten den Ablaufspalt rahmten, ist nur noch eine Schattenfuge zu sehen, was das Erscheinungsbild des hochwertigen Bodenbelags zusätzlich aufwertet.

Über das Unternehmen Richner ist ein führendes Schweizer Grosshandelsunternehmen für Bäder, Parkett sowie keramische Wand- und Bodenplatten. Gesamtschweizerisch ist Richner an 40 Standorten vertreten. Die nach den neusten Trends eingerichteten Ausstellungen präsentieren eine umfangreiche Auswahl an qualitativ hoch stehenden Produkten. Ausstellungen / Standorte finden Sie unter: www.richner.ch

RICHNER BR Bauhandel AG

T. 044 269 96 60  |  F. 044 269 96 61 info@richner.ch  |  www.richner.ch


Ort der Entspannung und des Wohlfühlens

neuheiten

| BAU info 8-2013 15

Duschen genial einfach

Das Badezimmer ist immer häufiger ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens. Das sollte sich auch in der Funktionalität, Komfort und im Design wiederspiegeln. Ausserdem sollte doch die Pflege und Reinigung möglichst einfach und zeitsparend sein.

Eine Weltneuheit –– Eine absolut flache Wand ohne Kanten, Nuten und Schrauben. Die Einbauschiene mit dem Namen «HIP» besteht aus geschliffenem und poliertem Stahl. Zur Veredelung und zum Korrosionsschutz wird die Einbauschiene verkupfert und vernickelt. Die Nickelschicht wird auf Hochglanz poliert, damit die Glanzverchromung aufgebracht werden kann. Das entspricht dem gleichen Aufbau der im Armaturen Bereich üblich ist. HIP ist in den Massen 1980 x 40 x 4 mm oder 980 x 40 x 4 mm erhältlich. Die Einbauschiene wird mit Baukleber flächenbündig in eine Nute eingeklebt, die bei der Wandgestaltung (fugenlos oder Fliesen etc.) offen gelassen wird. –– Einen Brausenhalter, der stufenlos in der Höhe verstellbar ist und bei dem herkömmliche Brausen in vier verschiedenen Winkeln eingesteckt werden können. Der Brausenhalter mit dem Namen «PIPA» besteht aus ABS Kunststoff und ist im Spritzgussverfahren hergestellt. Die Aussenschalen sind Glanzverchromt. Im Kern eingelassen sind zwei Magnete, mit deren Hilfe der Brausenhalter stufenlos in der gewünschten Höhe positioniert werden kann. Vorteile des Kogra Duschsystems –– Elegantes, auf das Minimum reduzierte Design –– Das Verkleben der Einbauschiene HIP garantiert einen unverletzten Baukörper (absolute Dichtheit) –– Kinderleichte Handhabung –– Überraschend einfache Reinigung durch die flächenbündig eingelassene Stahlschiene

Kogra GmbH Stationsstrasse 8  |  9314 Steinebrunn c.graf@kogra.ch  |  www.kogra.ch


16 BAU info 8-2013 | Messevorschau Handläufe | Neuheiten Aufzugstreppen

Ein Flexo-Handlauf bringt Sicherheit!

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Nachrüstbare Handläufe und Haltegriffe bieten Unterstützung für grösstmögliche Unabhängigkeit alter und pflegebedürftiger Menschen!

Möglichst lange im eigenen Heim zu leben, ist der Wunsch der meisten älteren Menschen. Das soziale Umfeld ist bekannt, man ist vertraut mit allem und die Dienste der Spitex ermöglichen, dass man trotz aller Hilfen möglichst lange unabhängig bleibt. «Wer rastet, der rostet», sagt ein altes Sprichwort, und gerade für ältere Menschen ist Bewegung besonders nötig. Auch wenn Unsicherheit beim Gehen und Aufstehen vorhanden ist, Schwindel oder Kraftlosigkeit, kann mit Motivation und einigen kleinen häuslichen Hilfen in kurzer Zeit wieder eine grösstmögliche Unabhängigkeit erreicht werden. Zu den kleinen Hilfen gehört im Flur ein Handlauf an der Wand, sichere Griffe im Bad und WC, evtl. eine senkrechte Haltestange neben dem Bett und vor allem an der Treppe den Handlauf an der «richtigen» Seite. Wichtig ist, dass

der Handlauf an der Wandseite angebracht wird, dort wo die Stufen breiter und damit viel sicherer sind. Dazu hat die Firma Flexo-Handlauf aus Winterthur patentierte Handläufe entwickelt, welche nicht nur den Vorschriften der bfu und SIA-Norm entsprechen, sondern vor allem für ältere Menschen mehr Sicherheit im häuslichen Umfeld bringen.

Nachgerüstet mit wandseitigem Handlauf in Titan­ grau, Halter und Abschlussbögen in Chrom

Unsere Handläufe

Flexo-Handlauf GmbH Seenerstrasse 201  |  8405 Winterthur T. 052 534 41 31  info@flexo-handlauf.ch | www.flexo-handlauf.ch

––geniales «Baukastensystem» ––optimale Funktion und Optik an jeder Treppe ––preiswerte patentierte Technik ––für innen und aussen ––normgerechte Ausführung ––grosse Materialvielfalt ––günstige Festpreise inkl. Anfahrt und fachgerechter Montage

Aufzugstreppen aus Holz

Die Firma Feldmann und Co. AG bietet in ihrem Programm die über 160 000-fach bewährten FELMA-Aufzugstreppen aus Holz an.

Verschiedene Modelle in ein- und mehrteiligen Ausführungen ermöglichen aufgrund der Kundenangaben eine optimale Anpassung an die baulichen Platzverhältnisse (Stockwerkhöhen, Abmessungen des Decken­ durchbruches, Deckenverkleidung). Die Kundschaft schätzt seit mehr als 85 Jahren vor allem die soliden, unterhaltsfreundlichen und leicht bedienbaren Konstruktionen. In letzter Zeit hat sich gezeigt, dass die Ausstiege auf Flachdächer vermehrt zur Anwendung gelangen, sei es als Ausstieg für den Dachunterhalt oder als feuerpolizeilich vorgeschriebener Fluchtweg. Die Firma Feldmann liefert hierfür Flachdachausstiege, bestehend aus einem Treppenkörper mit Rahmenfutter, unterem und oberem Abschlussdeckel, auf der Wetterseite mit leicht bedienbarem, blechverkleidetem Deckel (Kupfer, Titanzink,

Chromstahl). Im Zuge einer optimalen Ausnutzung der Wohnfläche werden vermehrt Dachräume und Galerien ausgebaut. Die Platzverhältnisse für den Einbau einer Treppe sind meist begrenzt. Hierzu können wir aus unserem Fabrikationsprogramm Galerie-, Anstellund raumsparende Steiltreppen, welche ästhetisch den räumlichen Gegebenheiten angepasst werden können, anbieten. Seit Jahrzehnten pflegt die Firma ebenfalls den Bau von handwerklich individuell gestalteten Treppen aus jedem gewünschten Massivholz. Beispiele im Ausstellungsstand demonstrieren die über Jahre geschulte, handwerklich hochstehende Treppenbaukunst der Firma. Eine permanente Ausstellung in Lyss steht ebenfalls zur Verfügung. Zertifiziertes Qualitätsmanagement EN ISO 9001 seit 1998.

Feldmann + Co. AG Kirchenfeldstrasse 35  |  PF 365  |  3250 Lyss T. 032 387 13 30  |  F. 032 384 42 35 info@felma.ch  |  www.felma.ch


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| BAU info 8-2013 17

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18 BAU info 8-2013 |

Messevorschau

Zehnder ComfoBox

Heizen, Kühlen und Lüften – regenerativ und aus einer Hand

Der renommierte Raumklimaspezialist Zehnder erweitert seine innovative Produkt­ reihe der ComfoBox-Kompaktenergiezentralen um eine Modellvariante mit Luft/ Wasser-Aussenwärmepumpe. Wie gewohnt vereint die ComfoBox dabei Wärmepumpe und Lüftungsgerät in einer platzsparenden Haustechnikzentrale und deckt somit alle Anforderungen an eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung, Kühlung sowie ausreichende Frischluftzufuhr ab.

Kompakt gelöst: Die neue Zehnder ComfoBox Luft/Wasser ist in der Lage, das Gebäude bedarfsgerecht und hocheffizient zu heizen, kühlen und belüften. Auch die Warmwasserbereitstellung wird durch die Kompaktenergiezentrale übernommen.

Mit der neuen Zehnder ComfoBox Luft/Wasser ist die intelligente Kombi-Lösung aus komfortabler Raumlüftung und Wärmepumpe nun auch in einer Modellvariante mit hocheffizienter Luft/Wasser-Wärmepumpe zur Aussenaufstellung erhältlich. Wie bereits die ComfoBox auf Basis einer Sole/WasserWärmepumpe vereint auch die neue ComfoBox Luft/Wasser die gesamte Haustechnik für eine Wohneinheit in einer kompakten Anlage. Sie kann das Gebäude bedarfsgerecht Heizen, Kühlen und Belüften sowie die Warmwasserbereitstellung übernehmen. Ideal aufeinander abgestimmte Komponenten sorgen für reibungslosen und wartungsarmen Betrieb. Die ComfoBox Luft/Wasser besteht aus den beiden aktuell leistungsstärksten Geräten ihrer jeweiligen Klasse: Dem zentralen Lüftungsgerät Zehnder ComfoAir 550 und der Mitsubishi Aussenwärmepumpe mit Inverter-Technologie in den drei Leistungsklassen 5 kW, 11 kW oder 14 kW. Diese eingebundene Hocheffizienz-Wärmepumpe ermöglicht die

Doppelfunktion Heizen und Kühlen bei Aussentemperaturen von -25 bis +35°C. Sie verfügt über einen drehzahlvariablen Verdichter und nutzt mittels bedarfsgerechter, stufenloser Leistungsanpassung die Energie der Aussenluft, um die erforderliche Heiz- oder Kühlleistung bei bestmöglichem Wirkungsgrad bereitzustellen. Dabei kann die InverterWärmepumpe den Grossteil der Betriebszeit mit reduzierter Leistung arbeiten und erreicht so einen Spitzen-COP-Wert von 4,2. Zur Warmwasserbereitstellung beschickt die leistungsstarke Wärmepumpe in der Standardversion einen 400-Liter-Warmwasserspeicher mit separatem 200-LiterKältepuffer, eine Kompaktversion mit 120-Liter-Unterstell-Kältepuffer ist ebenfalls erhältlich. Die Zehnder ComfoBox Luft/ Wasser regelt zudem die kontinuierliche Frischluftversorgung durch das integrierte komfortable Raumlüftungsgerät Zehnder ComfoAir 550. Dieses fördert bei einem externen Druck von 200 Pa bis zu 550 m3 Luft/h. Zu- und Abluftventilator werden ein-

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 5  |  Stand C02

zeln angesteuert, so dass das Haus perfekt einreguliert werden kann. Das ComfoAir 550 verfügt über einen Kreuz-Gegenstromwärmetauscher mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95% und energieeffiziente EC-Motoren. Optional kann es mit einem Enthalpietauscher bestückt werden, der neben der Wärmerückgewinnung auch die Raumluftfeuchte regelt. Die Bedienung der Zehnder ComfoBox Luft/ Wasser erfolgt komfortabel über ein im Wohnbereich angeordnetes Panel, über das sämtliche Funktionen gesteuert werden können. Dank integriertem Temperaturfühler wird jederzeit optimales Raumklima gewährleistet. Auch bei beengtem Platzangebot kann die kompakte ComfoBox Luft/ Wasser problemlos in bestehende Keller eingebracht werden. Sowohl die Comfobox im Gebäudeinneren als auch die Ausseneinheit der Luft/Wasser-Wärmepumpe benötigen jeweils lediglich eine Aufstellfläche von ca. einem halben Quadratmeter. Eine interne Steuereinheit, welche Wärmepumpe und Lüftungsgerät optimal koordiniert, ist genauso werksseitig integriert wie die weiteren technischen Komponenten für den Betrieb. So entfällt etwa der Aufwand und Platzbedarf für die Montage der Hydraulik an den Wänden. Da der Kältekreis nicht getrennt ist, muss für Installation und Wartung kein Kältekreis-Spezialist hinzugezogen werden. Dank der wohldurchdachten Komponentenbauweise ist eine optimale Zugänglichkeit zu allen Komponenten für Wartungs- und Servicearbeiten jederzeit gewährleistet. Die Zehnder ComfoBox Luft/Wasser ist eine besonders platzsparende, optisch unauffällige und leise Haustechnikzentrale, die mit höchster Effizienz die gesamte Energieversorgung einer Wohneinheit auf regenerativer Basis regeln kann und somit eine lohnende Investition in die Zukunft.

Zehnder Group Schweiz AG Moortalstrasse 3  |  5722 Gränichen T. 062 855 11 11  |  F. 062 855 11 22 info@zehnder-systems.ch www.zehnder-systems.ch


Das Wichtigste zum Thema Tanksanierung

Wirtschaftliche und ökologische Gründe sprechen für eine Tanksanierung

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4 Phasen der Tanksanierung eines einwandigen erdverlegten Tanks 1. Reinigung und Ausmessung des Tanks zur Anpassung

Langfristige Sicherstellung der Versorgung, unabhängige Bewirtschaftung des Lagers, sparsamer Verbrauch: alles Gründe, die für eine moderne Ölheizung sprechen – nach wie vor ein höchst konkurrenzfähiger Energieträger. In immer mehr Gebäuden werden ältere HeizölTanks saniert statt stillgelegt. Wer sich für Heizöl entscheidet, ist dank der Lagermöglichkeit nicht dem Risiko plötzlicher Engpässe ausgesetzt, sondern hat einen eigenen Energievorrat, der für Monate bzw. Jahre reicht.

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Wie lange dauert eine Tanksanierung? Je nach Anlage und Grösse dauert eine Tanksanierung ein bis zwei Wochen. Bei einem Einfamilienhaus muss man mit etwa fünf Arbeitstagen rechnen. Die Sanierung kann während jeder Jahreszeit ausgeführt werden, da während der Arbeiten ein Heizprovisorium eingerichtet wird.

Wer ist für den Unterhalt und die Kontrolle der Tankanlagen verantwortlich? Seit dem 1. Januar 2007 wird jeder Anlagenbesitzer stärker in die Pflicht ge-

Wie wird ein einwandiger erdverlegter Tank saniert? Das Gesetz verlangt, dass ab 1. Januar 2015 alle erdverlegten Tanks mit einer doppelten Wand ausgerüstet sind. Werden bei der Innenreinigung des Tanks keine Durchbrüche festgestellt, kann eine ölbeständige Kunststofffolie oder ein glasfaserverstärkter Innenmantel, beispielsweise eine 4-mm-Dickbeschichtung, eingebaut werden. Zusätzlich wird ein Leckanzeigesystem benötigt, welches die Anlage stetig überwacht.

as Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer schreibt eine regelmässige Kontrolle der Tankanlage und einen einwandfreien Betrieb vor. Ist dieser nicht mehr gewährleistet, muss der Hausbesitzer die Anlage sanieren lassen. Zudem ist vorgeschrieben, dass alle einwandigen erdverlegten Tanks bis spätestens 31. Dezember 2014 doppelwandig und mit einem Leckanzeigesystem ausgerüstet sein müssen.

Deshalb lohnt sich eine Tanksanierung

3. Anbringung des luftdurchlässigen Vlieses zwischen Tankwand und Innenhülle

 Die heute bekannten Ölreserven reichen für mehrere Jahrzehnte; länger als die Lebensdauer einer Tankanlage nach einer fachgerechten Gesamtsanierung.

4. Installation und Inbetriebnahme des Leckanzeigegeräts

 Der eigene Energievorrat schafft Sicherheit und Autonomie.

2. Massanfertigung und Dichtheitskontrolle der inneren Schutzhülle

 Eine moderne Ölheizung betrieben mit Ökoheizöl schwefelarm ist sparsam und besonders sauber.  Heizöl bietet verschiedene bewährte Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Energieträgern.

Kunststofftanks bieten hohe Flexibilität in der Raumausnutzung.

nommen. So ist jeder Eigentümer von meldepflichtigen Anlagen für die regelmässige Kontrolle und Wartung selbst verantwortlich. Wird dies unterlassen, ist unter anderem damit zu rechnen, dass die Versicherung in einem Schadenfall ihre Leistungen kürzt.

Lassen Sie sich kostenlos durch unsere regionalen Informationsstellen beraten. Beat Gasser Region Zürich/Innerschweiz Telefon 044 218 50 21 gasser@erdoel.ch Markus Sager Region Mittelland/Nordwestschweiz Telefon 062 842 85 72 sager@erdoel.ch Moreno Steiger Region Ostschweiz/Graubünden Telefon 071 278 70 30 steiger@erdoel.ch

 Es ist bereits eine Infrastruktur (bestehender Tank) vorhanden. Eine Sanierung ist in der Regel günstiger als der Wechsel des Energieträgers. www.heizoel.ch


20 BAU info 8-2013 |

Messevorschau

Wärmepumpen

| Neuheiten   ASSY®P – die Schraube mit Zusammenpresseffekt

Attraktiv, leistungsstark und kompatibel: Dimplex-Wärmepumpen

Moderne Wärmepumpentechnik trägt einen guten Namen: Dimplex. Als weltweit grösster Hersteller elektrischer Heiztechnik vereint die Glen Dimplex Gruppe internationales Know-how und lokale Fertigungserfahrung zu hochentwickelten Systemen mit wirtschaftlich und ökologisch fortschrittlicher Technik.

Mit der neusten Wärmepumpengeneration setzt Dimplex erneut Massstäbe in Design und Funktionalität – ob in der Kompaktbauweise für einfache Installation oder in der Universalbauweise für individuelle Varianten. Eine maximale Kombinierbarkeit der Komponenten ermöglicht kundenspezifische Lösungen. Je nach Standort und Möglichkeit kann der Bauherr zwischen drei Systemen auswählen: Luft-/Wasser-Wärmepumpen, Sole-/Wasser-Wärmepumpen und Wasser-/ Wasser-Wärmepumpen. Die einzelnen Module des Systems, wie Wärmepumpe, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher, sind

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Halle 5  |  Stand D20

in Abmessungen und Design optimal auf­ einander abgestimmt. Diese maximale Kombinierbarkeit ermöglicht nicht nur kundenspezifische Lösungen, sondern hinterlässt zudem durch die einheitliche, geschlossene Optik einen attraktiven und homogenen Gesamteindruck. Lassen Sie sich von unserem geschulten Fachpersonal unverbindlich beraten und besuchen Sie unverbindlich unseren Ausstellungsraum in Au/ZH.

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Würth an der Holz 2013 in Basel

Würth präsentiert in Halle 1, Stand D10 Neuheiten und Problemlöser in den Bereichen Befestigungstechnik, Werkzeuge, Materialbearbeitung, Luft- und Winddicht­ systeme und Beschläge sowie den Lagermanagement-Klassiker ORSY®.

Eine der neuesten Entwicklungen aus dem Hause Würth ist die Schraube ASSY®P. Der Clou: Durch ihr Unterkopfgewinde können Plattenwerkstoffe spaltfrei miteinander verschraubt werden. Das asymmetrische Grobganggewinde und die symmetrische Spitze sorgen für leichtes Einschrauben und verhindern Ausplatzer. Vorbohren erübrigt sich. Die ASSY®P eignet sich vor allem für den Einsatz im Innenausbau und Möbelbau. Neu gibt es die ASSY®P nun auch mit weiss lackiertem Kopf. Damit spart man sich die Abdeckkappe. Würth führt die Weisskopf-ASSY®P in den beiden wichtigsten Abmessungen 30 mm und 35 mm. ASSY®P – die Schraube mit Zusammenpresseffekt. Optimal für Plattenwerkstoffe. Besonders geeignet für den Innenausbau und für den Möbelbau.

Ein Klassiker ist dagegen ORSY®, das Rundum-sorglos-Paket fürs Lager. ORSY® sorgt für ORdnung mit SYstem und verbessert

die Lagerbewirtschaftung grundlegend: Im ORSY®Regal lagern alle Verbrauchsteile stets ordentlich und übersichtlich, so dass man sie ohne langes Suchen jederzeit griffbereit hat. Und weil man stets einen genauen Überblick über den Lagerbestand hat, kann man diesen so klein wie möglich halten. Ausserdem füllt der Würth Verkäufer rechtzeitig auf. Das hält nicht nur den Lagerwert niedrig, sondern auch die Beschaffungskosten. So spart man mit ORSY® Zeit und Geld. Besucher können Material, Werkzeuge und Maschinen an zahlreichen Demopints selbst ausprobieren.

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22 BAU info 8-2013 |

neuheitEN

H2O-Technik

H2O-Technik: Die ökologische Revolution des Wohnraumfeuers

Sei es der Radiator, die morgendliche Dusche oder die Fussbodenheizung – alles wird mit heissem Wasser gespeist, und das jeden Tag. Mit der neuen H2O-Technik kommt dieses warme Wasser CO2-neutral aus dem Cheminée, dem Kachel- oder Cheminéeofen. Vorreiter dieser Technik in der Schweiz ist Ganz Baukeramik aus Embrach.

im Haus. Für den menschlichen Organismus ist diese Art von Wärme besonders gesund», sagt Baumann.

Wasserführende Cheminées sind wahre Kraftwerke: Aus dem Pufferspeicher kann das heisse Wasser im ganzen Haus dezentral genutzt werden.

Die Ziele sind klar gesetzt: Bis im Jahr 2020 muss die Schweiz ihren CO2-Ausstoss um 40 Prozent senken. Ein ehrgeiziges Vorhaben, dem sich besonders die Bauwirtschaft nicht verschliessen kann. Die Bauherren sind gefragt, ihren Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten. Eine mögliche Lösung ist es, eine Holzfeuerung mit integrierter, moderner H2O-Technik einzubauen. Damit kommt das warme Wasser der Fussbodenheizung oder der Dusche CO2-neutral aus dem Cheminée, dem Kachel- oder Cheminéeofen. «Cheminées sind im Schweizer Markt als Zusatzheizung sehr beliebt, da wir immer längere Übergangszeiten haben», sagt Manuela Baumann, Bereichsleiterin bei Ganz Baukeramik. Die Firma verkauft und integriert die H2O-Technik erfolgreich in Gebäuden im ganzen Land. H2O verbindet dabei das Angenehme mit dem Nützlichen. Ein wasserführendes Cheminée wird als zusätzlicher Energielieferant in das zentrale Heizungssystem integriert. Darin wird das Wasser durch einen Wärmetauscher geführt, der beim Feuern des Ofens erwärmt wird. Anschliessend wird das heisse Wasser in einen Pufferspeicher eingespeist. Danach kann die Wärme im ganzen Haus genutzt werden, entweder über den Heizkörper, über die Fussbodenheizung oder beim Baden und Duschen. «Zusätzlich zur Wärmeaufbereitung gibt das Cheminée eine wohlige Strahlungswärme an den Raum ab und sorgt für verschiedene Temperaturzonen

Steigende Preise für Öl, Gas und Strom machen es für Haus- und Wohnungsbesitzer immer interessanter, mit Holz zu heizen: Es ist regional verfügbar, umweltschonend und CO2-neutral. «Bauherren sind heute viel mehr auf Energiefragen sensibilisiert. Sie möchten nicht nur das Ambiente ihres Wohnraumfeuers geniessen, sondern auch vom Zusatznutzen profitieren», so Baumann. Die Wassertechnik kann sowohl bei Um- als auch bei Neubauten eingebaut werden. Eine Anlage mit H2O-System verursacht gegenüber einem normalen Cheminée etwa 20% Mehrkosten. Weil man damit aber auch Heizkosten spart, amortisiert sich eine solche Anlage in wenigen Jahren. Im September 2012 baute Dani Bosshart in Fischingen TG ein Cheminée mit H2O-Technik ein. Bosshart heizte vorher 16 Jahre lang mit einer Wärmepumpe. «Bei kalten Temperaturen fiel die Pumpe jeweils aus und ich musste mit meinem Warmluftcheminée feuern», sagt er. «Ich suchte nach einer Lösung, um dies weiterhin tun zu können, dabei aber das ganze zweistöckige Haus zu erwärmen.» Den Abbruch des Cheminées machte Bosshart selbst. Um den Ofen mit

H2O-Technik einzubauen, brauchte der Fachmann nur noch drei bis vier Tage. «Ich leistete mir eine schöne Verkleidung aus Rorschacher Sandstein. Es sieht toll aus. Bei einem Cheminée mit H2O-Technik erkennt man von aussen nicht, was dahinter steckt.» Damit der Einbau der H2O-Technik reibungslos klappt, ist ein guter Fachpartner unentbehrlich. Er muss die Schnittstellen zwischen Cheminée- und Heizungsbau kennen und professionell betreuen können. Adressen erhält man zum Beispiel bei Ganz Baukeramik AG. Die Erfahrungen von Dani Bosshart mit der Wassertechnik sind durchweg positiv. Mit zwei Kilo Brennholz kann er zum Beispiel rund neun Minuten Duschen oder ein Vollbad nehmen. «Ich würde es sofort wieder machen. Seit die H2O-Technik in Betrieb ist, habe ich für meine Heizung und mein Warmwasser keine einzige Kilowattstunde Strom verbraucht.» Auch von Öl und Gas unabhängig zu sein ist Bosshart wichtig. «Erdöl ist doch viel zu kostbar, um es einfach zu verheizen. Hier im Thurgau haben wir eine Menge Holz vor der Haustüre, das ungenutzt herumliegt.» Mit den CO2-neutralen und umweltschonenden Eigenschaften sind Cheminées mit H2OTechnik prädestiniert für Minergie- und Plus­ energiebauten. Eine Wohnraumfeuerung als Alleinheizung garantiert die Unabhängigkeit von Rohstoffen wie Öl, Gas oder auch vom Strom, den eine Wärmepumpe braucht. Für Fachleute ist die Kombination von Holzfeuerung mit Solarenergie im Moment die ideale Lösung: Die Wohnraumfeuerung heizt im Winter und in den Übergangszeiten. Die Solarpanel springen ein, wenn der Hausbesitzer nicht feuern kann oder will. Die Nachfrage nach Wassertechnik steigt im Moment permanent. «H2O ist ein System der Zukunft», bestätigt Manuela Baumann. «Wir merken, dass sich die Wertehaltung der Bauherren nachhaltig verändert. Die Sensibilisierung in Umwelt- und Kostenfragen nimmt immer mehr zu.» 200 Jahre

Ganz Baukeramik AG Als zusätzlicher Energielieferant wird das Cheminée mit H2O-Technik ins zentrale Heizungssystem integriert. Das Wasser wird darin durch einen Wärmetauscher geführt, der beim Feuern des Ofens erwärmt wird.

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Öl-Kessel mit Brennwerttechnik

Messevorschau

Heizen mit Öl

| BAU info 8-2013 23

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Domotec Rotex erhöht die Langzeitgarantie für alle A1 Öl-Brennwertkessel von 10 auf 15 Jahre und setzt damit einen weiteren Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte der kompakten Öl-Kessel mit Brennwerttechnik.

Sparsam und innovativ – neu mit 15 Jahren Garantieleistung gegen Durchkorrodieren In der Regel beträgt die Lebensdauer eines neuen Heizkessels zwischen 15 und 25 Jahre. Neu erhöht Domotec Rotex die Langzeitgarantie für alle A1 Öl-Brennwertkessel von 10 auf 15 Jahre. Die Brennstoffkosten, die während der Gesamtbetriebszeit eines Heizsystems anfallen sind oft um ein Vielfaches höher als die effektiven Anschaffungskosten. Bei Neu- und Umbauten von Einfamilienhäusern wird deshalb nach wie vor noch oft auf die bewährte Ölheizung gesetzt. Die moderne Kessel- und Brennertechnik ermöglicht nämlich, den eingesetzten Brennstoff nahezu ohne Verluste in nutzbare Wärme umzuwandeln. Insbesondere die Kondensationstechnik (Brennwerttechnik) des A1 Heizkessels von Domotec Rotex erreicht bei geringem Verbrauch und Minderung des CO2-Ausstosses eine nahezu vollständige Energieausnutzung. Der geringe Energieverbrauch dieses Heizkessels schont die Umwelt und – nicht zuletzt auch dank der neuen Garantieleistung – zugleich das Budget. Material und Technik Dank der Materialkombination Twintec (Materialverbund aus Aluminium und Edelstahl) findet die Brennwertnutzung direkt im Kessel statt. Spezielle nachgeschaltete Wärmetauscher wie sonst oft üblich sind nicht erforderlich. Dennoch erreichen die A1-Brennwertkessel hohe Wirkungsgrade. Im Gegensatz zu herkömmlichen Materialien, die

bei Kesselkörpern zum Einsatz kommen, ist Twintec extrem korrosionsbeständig.

Bereit für die Zukunft Heute gehört der A1 Heizkessel zu den Wegbereitern modernster Ölheizungen. Und weil Heizöl mit biogenen Bestandteilen in der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Nutzung von regenerativer Energie leisten, sind alle ÖlBrennwertkessel von Domotec Rotex mit bis zu 20% biogenen Bestandteilen ausgerüstet.

Intuitive Brennerleistung Abhängig von der Witterung und dem Nutzverhalten schwankt der Leistungsbedarf eines Gebäudes sehr stark. Ähnlich dem Pulsschlag eines Sportlers passt der A1 seine Leistung den sich wandelnden Anforderungen an. Die beim Heizkessel A1 eingesetzte Computerelektronik übernimmt das Leistungsmanagement unbemerkt und ohne Aufwand. Komfortfunktionen wie Warmwasserbereitung, Wochentagsprogramme und witterungsgeführte Regelung der Vorlauftemperatur sind ebenfalls integriert. Eine hohe Energieausnutzung und ein äusserst umweltschonender Betrieb sind die logische Folge dieser neuen Entwicklung. Die witterungsgeführte Regelung lässt sich leicht und ohne aufwendiges Handbuchstudium bedienen. Die notwendigen Funktionen sind voreingestellt und schnell an die individuellen Anforderungen angepasst. Das Aussenleben Äusserlich zeigen die A1-Kessel anstelle eines Blechgehäuses eine robuste, schalldämmende Kunststoffverkleidung. Für die jährliche Wartung lässt sich diese mit wenigen Handgriffen abnehmen, ohne dass der Heizungsmonteur auch nur eine Schraube lösen muss. So ist die gesamte Technik sehr gut zugänglich. Durch das geringe Gewicht (je nach Modell 81 bis 113 kg) und die vormontierte Auslieferung ist der A1 Heizkessel schnell aufgestellt und betriebsbereit.

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24 BAU info 8-2013 |

neuheitEN

SEFAR® Architecture VISION

MaterialPREIS. Auszeichnung für Sefar

Architekten und Planer weltweit schätzen die technischen Architektur-Gewebe von Sefar. Nun wurde SEFAR® Architecture VISION von der Stuttgarter Materialagentur raumPROBE mit dem MaterialPREIS 2013 ausgezeichnet. Zum Wettbewerb aufgerufen waren Hersteller, Designer und Entwickler von aussergewöhnlichen Materialien und Verfahren.

lar, die Materialspezialistin von Schneider + Schumacher, Astrid Wuttke, und Efrat Friedland, bei designaffairs für das Materiallabor zuständig, einen Preis in der Kategorie «Design» an Sefar/Okalux zu vergeben. Honoriert wurde u.a. das gelungene Ergebnis von «Glas mit textiler Struktur und lebendigen Lichtreflexen», bei dem das Präzisionsgewebe SEFAR® Architecture VISION von Okalux in den Scheibenzwischenraum der Isoliergläser einlaminiert wurde. Grosser Gestaltungsspielraum bescheinigt Für Architekten und Designer eröffnen sich damit völlig neue gestalterische Potenziale – vom Raumteiler bis hin zur kompletten Glasfassade. Eine Auswahl an unterschiedlichen Metallbeschichtungen bietet ein hohes Mass an Gestaltungsspielraum. Überraschende zusätzliche Effekte sind durch den Einsatz von geknitterten oder doppellagigen Geweben bzw. Digitaldruck erzielbar. Je nach Maschengrösse der schwarzen Kunststofffasern und Art der metallischen Beschichtung lassen sich Lichttransmission und Energiedurchlass beeinflussen.

Für Gestalter eröffnen sich völlig neue gestalterische Potenziale – vom Raumteiler bis hin zur kompletten Glasfassade. Überraschende zusätzliche Effekte sind durch den Einsatz von geknitterten oder doppellagigen Geweben bzw. mit Digitaldruck erzielbar.

Die Besonderheit von SEFAR® Architecture VISION: Das Gewebe ist einseitig transparent. Bleibt seine Innenseite unbearbeitet schwarz, so ist sie blick- und lichtdurchlässig. Die metallisch beschichtete Aussenseite dagegen kann das Licht der Umgebung reflektieren und Fassaden zum Leuchten bringen, ebenso als wirkungsvoller Sichtschutz dienen. Seit Anfang Juli werden die preisgekrönten Materialien für 12 Monate bei raumPROBE in Stuttgart ausgestellt, wo Planer, Architekten und Interior Designer in der Materialbibliothek und der Online-Datenbank umfassenden Einblick in die Welt der Werkstoffe erhalten und sich über mehr als 3 000 ausgesuchte Materialien informieren können.

Patrick Coppée, Verkaufsleiter Okalux (links), Jérôme Lugrin, Key Account Manager, Sefar AG

Gemeinsam mit dem Glashersteller Okalux konnte Sefar die unabhängige Jury überzeugen und im Haus der Architekten, dem Sitz der baden-württembergischen Architektenkammer in Stuttgart (D), einen der begehrten Preise für den Bereich «Design» entgegennehmen.

Der MaterialPREIS wird in sechs verschiedenen Kategorien – Innovation, Design, Ökologie, Verfahren, Kollektionen und Studien – verliehen. Unter dem Motto «Materialien haben viele Gesichter und Geschichten. Wir suchen die Besten.» einigten sich die Juroren, darunter Prof. Volkmar Bleicher, Transso-

Sefar AG Hinterbissaustrasse 12  |  9410 Heiden T. 071 898 57 00  |  F. 071 898 57 21 info@sefar.com  |  www.sefar.com


Metall und Glas

neuheiten

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Riesige Kreisfenster der Krapf AG für Herzog & de Meuron/Ricola

Die Krapf AG hat für den Ricola Neubau von Herzog & de Meuron Kreisfenster mit einem Durchmesser von 5.5 Meter und einem Gewicht von je fast 5 Tonnen gefertigt und mittels Spezialtransport nach Laufen geliefert.

wenn Architekten nach neuen ästhetischen und funktionalen Ausdruckformen suchen, sind entsprechend neuartige Lösungen gefragt. Préstigträchtige Bauten, die den höchsten statischen, konstruktiven, energetischen und formalen Anforderungen genügen müssen, stehen auf der Referenzliste der Krapf AG, die u.a. mit folgenden Architekten zusammengearbeitet hat: Herzog/de Meuron Basel, Mario Botta Mendrisio, Christian Kerez Zürich, Peter Kunz Winterthur, Werner Sobek Stuttgart, Miller & Maranta Basel, Christ & Gantenbein Basel, Titus Bernhard Augsburg, Wild Bär Heule Zürich, Vera Gloor Zürich, Silvia Gmür Basel, E2A Eckert Eckert Zürich, Arndt-Geiger-Hermann Zürich, Bearth & Deplazes Chur.

Das neue Gebäude von Ricola fasziniert in mehrerer Hinsicht. Die Architektur stammt vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron. Das Projekt besticht durch ein langes Gebäudevolumen mit Flachdach und einer Fassade aus Stampflehm; Europas grösstem Lehmbau. Das neue Produktionsgebäude für die gesamte Kräuterverarbeitung überzeugt durch eine hohe Energieeffizienz und erfüllt modernste ÖkoBau-Richtlinien. Die Fassade des monolithisch wirkenden Baus wird nur durch vier riesige Kreisfenster durchbrochen. Mittels eines Spezialtransports mit Überbreite von 5.74 m wurden am 18. Juni ab 00.00 Uhr die vier Kreisfenster vom Sitz des Metallbauspezialisten Krapf AG in Engelburg/ SG zur Baustelle der Firma Ricola AG nach Laufen/ BL transportiert. Eine heikle Fahrt durch 6 Kantone (SG, TG, ZH, AG, BS, BL) mit tonnenschwerer Fracht von enormen Dimensionen. Die Masse der Kreisfenster sind imposant: –– Aussen Durchmesser Glas: 5550 mm –– Aussen Durchmesser Stahl: 5738 mm –– Tiefe Total mit Zarge: 1051 mm –– Eigengewicht pro Fenster: ca. 4950 kg (davon 2190 kg nur Glas)

Mit diesem aussergewöhnlichen Projekt zeigt die Krapf AG erneut, dass sie gerade bei der Herausforderung aussergewöhnlicher Aufgaben über sich hinaus wächst. Die Kompetenzen der Krapf AG inPlanung, Produktion, Vertrieb und Montage basieren auf der bald 50-jährigen Erfahrung im Metall-, Fassaden- und Fensterbau. Der Metallbauer Die Krapf AG aus Engelburg/ SG hat sich seit 1964 zu einem der führenden Schweizer Metallbauunternehmen entwickelt. Über 75 engagierte Mitarbeiter setzen sich in der Beratung, Planung, Produktion und Montage für aussergewöhnliche Projekte ein. Die Krapf AG versteht sich als verlässlicher Partner für Sonderlösungen im Fassaden- und Metallbau. Der Komplettanbieter garantiert mit seiner profunden Beratung und der sorgfältigen Planung eine kostengerechte Fertigung sowie die termingerechte Ausführung. Vom ostschweizer Standort Engelburg/ SG wickelt die Krapf AG schweizweit und im benachbarten Ausland anspruchsvollste Metallbau-, Fenster- und Fassadenprojekte mit einem hohen Innovationsgrad ab. Denn

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Neubau Messe Basel

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Der Neubau der Messe Basel ist fertig

Der 2013 fertig erstellte Komplex der Halle 1 erstreckt sich mit zwei Obergeschossen über den Messeplatz. Er bietet im Erdgeschoss sowie in den beiden Obergeschossen eine Ausstellungsfläche von insgesamt 38‘000 Quadratmetern. Mit Hallenhöhen von zehn Metern im Erdgeschoss und acht Metern in den Obergeschossen erlaubt sie zwei- oder gar dreistöckige Standbauten. Im Erdgeschoss südlich des Messeplatzes befindet sich die multifunktionale Event Halle, die als Ausstellungsfläche oder für Events aller Art genutzt werden kann. Über oberirdische Passerellen ist die Halle 1 direkt mit den Hallen 2 bis 4 und dem Congress Center Basel verbunden.

Erschlossen wird der neue Hallenkomplex – und die gesamte Halle 1 – beim Messeplatz durch die beiden Foyers Nord und Süd in der sogenannten City Lounge, die durch einen markanten Lichthof geprägt ist. Dort befindet sich auch die Tramhaltestelle. In den Randzonen der City Lounge sind verschiedene öffentlich zugängliche Drittnutzungen – Restaurant, Ramenbar, Shop/Bistro – untergebracht. Der vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene Neubau verbindet in geradezu perfekter Weise Funktionalität und Ästhetik. Die gesteigerte Kompaktheit des Geländes erlaubt eine wesentlich flexiblere Bewirtschaftung und erhöht den Komfort für die Besucher. Gleichzeitig ist der Neubau eine beeindruckende architektonische Visitenkarte.

Bauherrschaft MCH Messe Schweiz (Basel) AG | Messeplatz | 4052 Basel | T 058 200 20 20 | F. 058 206 21 94 | info@messe.ch | www.messe.ch Totalunternehmung HRS Real Estate AG | Hochbergstrasse 60c | 4057 Basel | T 061 404 49 80 | F. 061 404 40 89 | basel@hrs.ch | www.hrs.ch Architekt Herzog & de Meuron Basel Ltd. | Rheinschanze 6 | 4056 Basel | T. 061 385 57 57 | F. 061 385 57 58 | info@herzogdemeuron.com www.herzogdemeuron.com


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Neubau Messe Basel

Gesamtlösungen dank Teamwork Architektur Das zentrale architektonische und städtebauliche Element von Herzog & de Meuron entwickelten Hallenkomplexes ist die City Lounge. Es ist ein überdeckter öffentlicher Raum, den man mit einer Bahnhofs- oder Markthalle vergleichen könnte und der den Messeplatz dynamisieren soll. Die offene Halle markiert nicht nur den Eingang zu den Messen, sondern soll zu einem Brennpunkt öffentlichen Lebens werden. Architektonisch kann die City Lounge auch als Versuch gesehen werden, die nach innen gerichtete Rundhofarchitektur der Halle 2 (mit der grossen Uhr) nach aussen zu kehren und ganzjährig offen zu halten. Der Hallenneubau besteht aus drei übereinander liegenden Hallenkörpern, die unterschiedlich weit in den Strassenraum hinausragen und auf differenzierte Weise auf die verschiedenen stadträumlichen Bedingungen reagieren.

Komplexität verlangt Übersicht. Um in den Bereichen Klima-, Haus-, und Metallbautechnik übergreifend zu planen und zu realisieren, ist ein klarer Kopf und das Knowhow vieler nötig. Lippuner vereint Generalisten sowie Spezialisten für Ge samt lösungen aus einer Hand.

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Neubau Messe Basel

Untergeschoss

Das Erdgeschoss steht in direkter Beziehung zur Strasse und zum öffentlichen Raum. Der geschwungene Fassadenverlauf im Erdgeschoss reagiert auf den Personenfluss und den entsprechenden Platzbedarf vor der Tramhaltestelle und vor den Eingängen zu den Messehallen. Dieser erdgeschossige Teil ist vorwiegend mit grosszügigen und grossflächigen Verglasungen gestaltet, um räumliche Transparenz zu erzielen und die angestrebte Öffnung des Hallenkom-

Halle 1.0

plexes und die Dynamisierung des öffentlichen Lebens zu erreichen. Die beiden oberen Hallengeschosse sind gegeneinander verschoben, so dass sie als getrennte Einheiten wahrgenommen werden. Die architektonische Ausdifferenzierung wird verstärkt durch ein Verdrehen der Fassadenflächen, welche die natürliche Belichtung der angrenzenden Nachbarliegenschaften respektieren soll. Die Obergeschosse sind im Gegensatz zum transparenten Erdgeschoss


Neubau Messe Basel

Foyer Süd

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Foyer Nord

geschlossen ausgebildet, durch die lamellenartige Fassade gleichwohl aber auch lebendig und in einzelnen Bereichen mit spezifischen Sichtbezügen zur Stadt gegen aussen.

Er bildet zusammen mit der Rosentalanlage den zentralen Aussenraum des Messequartiers, welches zugleich ja auch ein grosses Wohnquartier ist.

Mit dem Neubau haben sich die Proportionen des früheren Platzes wesentlich verändert. Das ehemals langgezogene Rechteck ohne markante räumliche Gliederung ist beinahe zum Quadrat geworden.

Ausstellungsfläche Der neue Komplex der Halle 1 bietet eine Bruttoausstellungsfläche von rund 38 000 Quadratmetern. Die Erschliessung der Oberge-


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Neubau Messe Basel

schosse erfolgt über Rolltreppen an den Stirnseiten sowie über die Treppenhäuser in den längsseitigen Randzonen, wo sich unter anderem auch die sanitären Anlagen und Warenlifte befinden.

verfügt über eine moderne technische Grundausstattung. Weiteres technisches Equipment ist wie die Bühne oder ein Podium flexibel installierbar.

Event Halle Die multifunktionale Event Halle liegt im Erdgeschoss im südlichen Teil des Hallenkomplexes. Der Zugang erfolgt über das Foyer Süd, wo sich die Garderoben befinden. Ein einzigartiges Beschriftungssystem mit einem 112 Meter langen LED-Leuchtband kann eventspezifisch eingesetzt werden. Die Event Halle ist direkt mit dem Restaurant und über die Passerelle mit dem Congress Center Basel verbunden. Die säulenfreie, 3 300 Quadratmeter grosse Event Halle bietet bis zu 2 500 Personen Platz. Die transparente Gebäudefassade im Süden kann mit der mobilen Wand geschlossen werden. Die Event Halle

MCH Messe Schweiz (Basel) AG 4005 Basel T. 058 200 20 20  |  F. 058 206 21 94 info@messe.ch  |  www.messe.ch

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Südpark, Basel

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Südpark, Basel

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Das Gundeldinger Quartier – Überbauung Südpark in Basel

Das Projekt Südpark Baufeld D liegt in einem Stadtteil Basels, der bislang nicht allzu viel von sich reden machte. Das «Gundeli» ist sozusagen ein Stadtviertel auf «der falschen Seite» der Eisenbahntrasse, ein Quartier «hinter den sieben Geleisen». Spätestens jedoch mit der Eröffnung der Bahnhofspasserelle im Jahr 2003 erwachte das Gundeldinger Quartier aus seinem Schneewittchenschlaf, heute ist es ein Stadtviertel mit attraktiver Nutzungsmischung, vielfältigem Strassenleben und reger Bautätigkeit.

Das Gebäudeensemble Südpark versteht sich als wichtiges Element in diesem Erneuerungsprozess, es ist ein Projekt mit vielfältigen Funktionen, Anforderungen und Nutzungen. Doch bis aus dem Projekt ein reales Gebäude werden konnte, musste es noch viele Male infrage gestellt, neu gedacht, erweitert und umgeformt werden. Aus der einfachen Blockrandbebauung des Wettbewerbsentwurfes von 2002 ist ein hybrider Komplex mit unterirdischem Rechenzentrum, mit grossflächigem Einzelhandel und mit Seniorenresidenz in einem zehngeschossigen Hochhaus entstanden. Mit jeder dieser Umformungen wurde das Projekt vielschichtiger, städtischer und letztlich besser.

Bauherrschaft SBB Immobilien | Development Region Mitte | Olten Architekt Herzog & De Meuron Basel Ltd | Rheinschanze 6 | 4056 Basel | T. 061 385 57 57 | F. 061 385 57 58 | info@herzogdemeuron.com www.herzogdemeuron.com Totalunternehmung Priora AG | Generalunternehmung | Margarethenstrasse 38 | PF | 4002 Basel | T. 061 277 07 07 | F. 061 277 07 77 teamnws.gu@priora.ch | www.priora.ch


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Südpark, Basel

Die Güterstrasse Die Güterstrasse ist die Lebensader des Gundeldinger Quartiers. Sie wird gesäumt von Gebäuden unterschiedlichster Baustile und -jahre, die sich alle einreihen in die regelmässige Blockstruktur des Gründerzeitviertels. Auch das Baufeld D setzt die quartierspezifische Bebauung entlang der Güterstrasse fort und komplettiert den Stadtraum zum Gleisfeld. Die Lage am Gleisfeld Die mit der Passerelle entstandene Erweiterung des Bahnhofs verbindet das Gundeldinger Quartier und die Güterstrasse über das Gleisfeld hinweg mit der Innenstadt. Diese besondere städtebauliche Situation ermöglicht eine architektonisch differenzierte Gebäudevo-

lumetrie für das Baufeld D. Während die zum Quartier orientierten Seiten des Gebäudes dessen Höhenentwicklung aufnehmen, ist zur offenen, unbebauten Fläche des Gleisfelds hin eine höhere Bebauung möglich. Zur Güterstrasse beschreibt der Bau eine klare, in den Strassenverlauf eingebettete Blockkante. Die beiden Seitenflanken des Blocks zwischen der Meret-Oppenheim-Strasse und der Güter­ strasse rücken leicht zurück und eröffnen attraktive Zwischenräume. Zum Gleisfeld betont eine markante Hochhausscheibe die nördliche Grenze des Gundeldinger Quartiers. Der Südpark unterstützt die städtebauliche und verkehrstechnische Bedeutung der Passerelle und ihres Kopfbaus und profitiert von seiner unmittelbaren Nähe zum bedeutendsten Verkehrsknoten der Nordwestschweiz.


Südpark, Basel

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Südpark, Basel

Wohnen im Südpark Die Seniorenresidenz Südpark bietet auf einer Fläche von etwa 12 000 m2 Wohn- und Lebensraum für betagte Menschen. Es wurden insgesamt 103 altengerechte Wohnungen realisiert, ausserdem eine Pflegeabteilung, die eine umfassende Betreuung in 28 Pflegezimmern ermöglicht. Die Anordnung der Wohnungen im Nord- und Ostflügel des Gebäudes ist bezüglich Erschliessung, Belichtung, Ausblick und Lärmimmissionen ideal. Aus dem Hochhaus reicht der Ausblick über die Stadt bis zu den Hügeln des Schwarzwalds oder nach Süden zum Bruderholz. Vom Haupteingang an der Meret-Oppenheim-

Strasse gelangt man ins erste Obergeschoss mit Empfang, Foyer, Restaurant und Cafeteria. Diese Räume gruppieren sich um einen grosszügigen, mit Ahorn bepflanzten Innenhof. Mit einer Grösse von ca. 1 200 m2 dient der Hof den Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenresidenz und den Angestellten der Büros im Südpark als Begegnungszone und als Ort der Entspannung. Arbeiten im Südpark An der Güterstrasse und im Westflügel des Gebäudes erstreckt sich über vier Geschosse eine flexible und gut erschlossene Bürostruktur


Südpark, Basel

in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof SBB. Die etwa 5 600 m2 grossen Büro- und Dienstleistungsflächen ermöglichen eine Nutzung als Grossraum- oder auch Zellenbüro. Die Büros werden über Eingänge an der Güterstrasse erschlossen. Einkaufen im Südpark Das Erdgeschoss birgt ca. 4 200 m2 zusammenhängende Verkaufsfläche. Durch das Parkplatzangebot im Haus und in der benachbarten Bahnhofspasserelle wird der Südpark auch zu einem interessanten Einkaufsort für Menschen, die nicht im Quartier leben oder arbeiten.

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Fassade Die Fassade des Südparks nimmt die Vielfältigkeit der Umgebung auf, übersetzt und reflektiert diese. Sie interpretiert das traditionelle Thema der Putzfassade neu und überträgt es in die Gegenwart. Als komplexe innerstädtische Fassade nimmt sie viele Fassaden in sich auf, verleiht dem grossen Block eine Massstäblichkeit und bindet ihn dadurch ins Quartier ein. Die Fassade basiert auf einer Analyse der im Gundeli-Quartier vorhandenen vielfältigen Fensterformen.


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Südpark, Basel

Die scheinbar freie kompositorische Anordnung von unterschiedlichen Fensterformaten ist das Ergebnis einer parametrischen Programmierung der Fassade, die von Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit dem CAAD-Lehrstuhl der ETH Zürich entwickelt wurde. Sowohl gestalterische, programmatische als auch funktional-technische Parameter überlagern sich und erzeugen das Fassadenbild. Die Fassade setzt sich aus zwölf frei kombinierbaren Fensterformen zusammen. Diese verschmelzen zu rechtwinklig mäandernden, auf den menschlichen Massstab abgestimmten Formen. An ausgewählten Stellen im Gebäude wird die Fassade nach innen extrudiert und die daraus entstehenden Laibungen können z. B. als Sitzgelegenheit benutzt werden. Von aussen werden die Fenster über eine umlaufende Zarge eingefasst. Die silbrige Erscheinung der Fassade ist Bestandteil der Transformation der historischen Putzfassaden im Gundeli-Quartier. Durch die farbliche Gleichbehandlung von umlaufenden Zargen und Putzoberfläche werden die Fenstereinfassungen konsistent und zurückhaltend in die Fassade eingebunden. Die «Helligkeit» der Fassade orientiert sich dabei an den angrenzenden Gebäuden des Quartiers. Die fast vollständig verglaste Innenhoffassade mit ihrer ruhigen horizontalen Gliederung steht im Kontrast zur Putzfassade.

Innenhof Der Ahornhof ist ein Hof mit artifiziellem Charakter. Wie ein Bild zeichnet er einen bestimmten aus der Natur interpretierten Ausschnitt – die Vegetation des japanischen Ahornwaldes – nach. Es wird jedoch nicht einfach der Charakter des Waldes visuell wiedergegeben, durch die Dreidimensionalität und Benutzbarkeit für den Menschen wird dieser erleb- und spürbar. Wie Bonsai stehen Pflanzbehälter mit japanischem Fächerahorn im Hof. Die Pflanzinseln sind aus fein geschaltem Ortbeton und bieten informelle Sitzmöglichkeiten. Der Boden ist als fugenloser offenporiger Hartbelag ausgebildet. Umgebung Die umgebenden Flächen werden als Teil der öffentlichen Wege in Asphalt ausgeführt. Der Abschnitt zur Güterstrasse wird dem Trottoir zugeschlagen und schliesst direkt an die Fassade an. Ebenso wird die Velo- und Fusswegverbindung entlang der Passerelle bis an die Gebäudekante erweitert. Auf der Ostseite bleibt die Durchfahrt zwischen Tiefgaragenzufahrt und Velogarage frei. Im Norden vermittelt eine weit ausgreifende Treppenanlage zwischen der Meret-Oppenheim-Strasse und dem Eingangsniveau des Gebäudes.

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Gebäudedaten Grundflächen Grundstücksfläche GSF Gebäudegrundfläche GGF

6 195 m2 4 965 m2

Gebäudeabmessungen Länge Breite Höhe Gebäudevolumen GV Gebäudefläche GF Relation GV/GF Fassadenfläche Anzahl Geschosse

ca. 80 m ca. 60-82 m ca. 36 m 133 390 m3 36 667 m2 3,64 10 019 m2 3 Untergeschosse, Erdgeschoss, 10 Obergeschosse


Südpark, Basel

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Zukunftsweisendes Fassadensystem beim SüdPark Basel

Vorgefertigte Fassadenelemente aus Stahl-Leichtbau-Profilen und Trockenbauplatten bieten bei Skelettbauten enorme Vorteile, die weit über die traditionelle Bauweise hinausgehen. Neben der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und den bauphysikalischen Vorteilen, zählt auch die effiziente Logistik in der Bauphase zu den eindeutigen Pluspunkten.

Aussergewöhnliche Architektur und hohe bauphysikalische Funktionalität wurden beim SüdPark Basel SBB auf beeindruckende Weise miteinander kombiniert. Die klare Trennung zwischen der tragenden Struktur und dem nichttragenden Ausbau sind charakteristisch für den Skelettbau. Mit der Elementfassade wird dieses Prinzip konsequent auf die Aussenwand ausgeweitet. Die flexible Fassade mit hohem Dämmwert und der Möglichkeit einer sehr tiefen Vorfertigung unterstützt die Prozesssicherheit und einen hohen Qualitätsstandard. Die fer-

tigen Fassadenelemente können just-in-time auf der Baustelle angeliefert und sofort montiert werden. Das geringe Konstruktionsgewicht der durch die Erne AG vorgefertigten Fassadenelemente aus COCOON Transformer StahlLeichtbauprofilen (sind bis zu einem Viertel leichter als im Holzrahmenbau) beeinflusst entscheidend die Statik. Als Putzträgerplatte kam die zementgebundene AQUAPANEL® von KNAUF zum Einsatz.

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Bau und Raumakustik Hausmattstrasse 11  |  4438 Langenbruck T. 062 390 22 22  |  F. 062 390 16 55 akustik@bluewin.ch  |  www.kitsuka.ch Akustiker

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CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG


CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG

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ERWEITERUNGSBAU CUBE II DER NOVARTIS IN STEIN

OOS hat auf einem Werkareal von Novartis einen Erweiterungsbau entworfen. Das mehrgeschossige Gebäude ist als Zweckbau geplant und steht mitten in einer Industrie­ zone. Basierend auf den funktionalen Bedürfnissen von Kunden und Nutzern an ein technisches Gebäude mit Büroanteil, generierten die Architekten eine räumliche Atmosphäre, die aus der Beziehung zwischen Technik und Natur resultiert.

Das bestehende Gebäude (Cube I) wurde auf der nördlichen Seite um das Fünffache der Nutzfläche, respektive um 10 500 m2 Geschossfläche erweitert. Durch die Setzung der zwei Gebäudekörper entsteht neu ein kleiner Platz, der sich positiv auf die räumliche Gesamt­situation auswirkt und diese aufwertet. Der künstliche Hügel am Ende des Gebäudes formt einen attraktiven Abschluss und führt zu einer hohen Arbeitsplatzqualität, die im Kontrast zur industriell dominierten Umgebung steht.

Fotos© Damaris Betancourt, Barcelona/Zürich

Bauherrschaft Novartis | Postfach | 4002 Basel | T. 061 324 11 11 | F. 061 324 80 01 | info@novartis.com | www.novartis.com Design-Architekten OOS AG | Architekturbüro | Hardstrasse 245 | 8005 Zürich | T. 043 500 50 05 | info@oos.com | www.oos.com Ausführungsarchitekten Zwimpfer Partner AG | Architekten SIA | Hardstrasse 43 | 4052 Basel | T. 061 315 15 15 | F. 061 315 15 86 info@zpa.ch | www.zpa.ch Bauphysik Energie Akustik Gartenmann Engineering AG | St.Jakob-Strasse 54 | 4052 Basel | T. 061 377 93 00 | F. 061 377 93 01 | mailbox@gae.ch www.gae.ch


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CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG

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Ein Gefühl der Sicherheit

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Form follows Function Die funktionale Anordnung der Räume ergibt sich aus den technischen Bedürfnissen und Anforderungen der Nutzer an das Gebäude und basiert auf den gestalterischen Prinzipien von Cube I. Der Erweiterungsbau wurde bereits bei der Entwicklung von Cube I angedacht, sodass dieser ohne zusätzliche Erschliessung realisiert werden konnte. Die Trennung zwischen Hauptgebäude und nebenstehendem Powerhouse stärkt den Campus-Charakter, was durch die unterschiedliche Farbigkeit der Fassaden zusätzlich unterstützt wird. Die Logik wie auch die Sinnlichkeit im Ausdruck von Cube II gründen in der Analogie zur Maschine. Die Kühlung der zentralen Räume erfolgt über die Fassade. Die Luft wird auf der einen Seite durch die Fassade eingesogen und die erwärmte Luft auf der gegenüberliegenden Seite wieder abgegeben. Um die technischen und gestalterischen Vorgaben gleichermassen berücksichtigen zu können, wurden die Fassadenelemente aus Metall (Metallpanele) gefaltet. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei hohem Lochanteil die Stabilität und die Planarität der an wenigen Punkten gehaltenen Aluminiumelemente gewährleistet sind. Die einzelnen Aluminiumelemente fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen. Dieses basiert auf einem parametrischen, durch den Computer gestalteten Muster, das den spezifischen technischen und gestalterischen Bedürfnissen Ausdruck verleiht und dem eine alte Computerlochkarte als Referenz diente.

Bochsler-Handels AG Anwilerstrasse 27  |  4467 Rothenfluh BL T. 061 991 92 22  |  N. 079 508 80 38 bochsler_ag@bluewin.ch Montage, Wartung und Service von automatischen Türen

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CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG

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CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG

Kontrast zwischen Technik und Natur Arbeitsatmosphären leben von spezifischen Qualitäten, die sowohl den Innenraum betreffen als auch dessen Bezug zur näheren und weiteren Umgebung. Bei der Entwicklung der Büroflächen orientierten sich die Architekten formal an das Raumkonzept eines Pavillons – als Aufsatz im Cube I, als dreiseitig verglasten Gebäudeabschluss im Cube II. Wobei das Ausblenden der technisch geprägten Umgebung und die Fokussierung auf den Ausblick in den Naturraum eine unerwartet (wohltuende) Arbeitsatmosphäre schafft. So wird der gebaute Kontext durch die Überhöhung der Brüstung und die seitlichen «Scheuklappen» ausgeblendet.

Der kleine, bewaldete Hügel an der Arealgrenze ermöglicht am Ende des langgezogenen Volumens eine einzigartige Bürosituation. Die 44 Arbeitsplätze im Cube II sind über vier Stockwerke verteilt und profitieren vom pittoresken Ausblick in das angrenzende Waldstück und auf den Rhein. Der unsichtbare Boden- und Deckenanschluss löst die Grenze zwischen Innen- und Aussenraum auf, wobei die gefaltete Glasfassade durch die aufgebrochene Spiegelung in der Glashaut der Fassade die Härte nimmt. In der Absicht, Akzente zu setzen, oszillieren die verwendeten Materialien und der Ausbaustandard zwischen industriell roh und edel.


CUBE II DER NOVARTIS, STEIN AG

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Die Eingangshalle ist offen gestaltet und macht mit der Lounge im Eingang eine einladende Geste gegenüber der eher geschlossenen Umgebung des Werkareals. Druch die begrünte Wand und den kleinen Aufstieg zum künstlichen Hügel erhält die Eingangssituation eine eigene Qualität. Während sich das Entrée in den Naturraum integriert, strukturiert der Fahrradständer davor den abstrakten Raum zwischen den Gebäudekörpern. Mit Cube II hat OOS bereits das dritte technische Gebäude für Novartis entwickelt und realisiert. Während OOS hier die Rolle der Design-Architekten übernahm, verantwortete Zwimpfer & Partner die gesamte Ausführungsplanung. Das Projekt wurde zum Teil phasenüberlappend in nur 30 Monaten geplant und realisiert.

Architekturbüro OOS AG Hardstrasse 245  |  8005 Zürich T. 043 500 50 05 info@oos.com  |  www.oos.com

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Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

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Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

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Erweiterung Gewerbehaus Haslimann Aufzüge AG in Gunzwil

Nach knapp einjähriger Bauzeit ist der Erweiterungsbau der Haslimann Aufzüge AG am Grasweg in Gunzwil LU fertig gestellt. Die Realisierung des 1200-Quadratmeter-Anbaus ist ein klares Bekenntnis der Haslimann Aufzüge AG zum Produktionsstandort Gunzwil.

Die Haslimann Aufzüge AG in Gunzwil ist spezialisiert auf Personenund Lastaufzüge, Panorama-Aufzüge, Palettenförderaufzüge sowie BKG-Kleinlastenaufzüge. Eine zusehends wichtige Rolle spielen in letzter Zeit auch Sonderanlagen nach ganz spezifischen Kundenwünschen. Um flexibel auf die immer zahlreicheren Spezialaufträge

reagieren zu können, investiert die Haslimann Aufzüge AG laufend in die eigene Produktion am Standort Gunzwil. «Wir bieten praktisch keine Standardprodukte an, sondern sind jederzeit bestrebt, optimale Lösungen für die individuellen Ansprüche unserer Kunden zu finden», erklärt Geschäftsführer Markus Haslimann die Unternehmens-Philosophie. Die konsequente Ausrichtung auf Spezialanfertigungen aller Art ist ohne entsprechende Produktionsanlagen jedoch nicht möglich. «Beim Bezug unseres heutigen Standorts 1992 waren wir überzeugt, einen grosszügigen Bau realisiert zu haben», sagt Markus Haslimann. Exakt 20 Jahre später ist der Platzbedarf jedoch derart gestiegen, dass eine Vergrösserung der eigenen Produktion in Gunzwil unumgänglich war. Fertigte die Firma 1969 noch sieben Anlagen pro Jahr und beschäftigte zwei Mitarbeiter, sind es heute über 120 Anlagen pro Jahr und 60 Mitarbeiter.

Bauherrschaft Haslimann Aufzüge AG | Grasweg 24 | 6222 Gunzwil | T. 041 932 14 40 | F. 041 932 14 49 | info@haslimann.ch | www.haslimann.ch Architekt Jäger Egli AG | Architekten ETH + SIA | Gerliswilerstrasse 43 | 6020 Emmenbrücke | T. 041 260 82 82 | F. 041 260 82 85 | info@jaeger.ch www.jaeger.ch


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Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

Neuanlagen und Modernisierungen Neben dem Bau immer komplexerer neuer Aufzugssysteme wird der Modernisierung bestehender Aufzugsanlagen in Zukunft eine grosse Bedeutung zukommen. In der Schweiz gibt es rund 150 000 Aufzüge, 50 Prozent davon sind 20jährig oder älter. «Bei vielen Anlagen sind die Sicherheitsstandards nicht mehr zeitgemäss», weiss Markus Haslimann. Mit der Realisierung des Erweiterungsbaus konnte die Haslimann Aufzüge AG beste Voraussetzungen schaffen, um die verschiedenen Kundenwünsche optimal zu erfüllen. Im dreistöckigen Neubau ist ein grosses Sitzungszimmer für regelmässige Meetings, ein grosszügiger Ausstellungsraum, verschiedene Büroräume (OG), die Elektrowerkstatt (EG), ein Teil der Produktion sowie ein Lager (UG) entstanden.

«Einen Produktionsstandort gibt man nicht einfach auf» Neben dem nun realisierten Anbau an das bestehende Firmengebäude stand ursprünglich auch ein Neubau zur Diskussion. Im Industrie­gebiet in Beromünster hätte es eine Möglichkeit gegeben, wie Markus Haslimann erklärt. «Es wäre verlockend gewesen», gibt Haslimann zu. «Aber einen bestehenden Produktionsstandort gibt man nicht einfach auf.» Und zwei Standorte hätten ebenfalls wenig Sinn gemacht, sagt der Geschäftsführer. So kam in Zusammenarbeit mit der Firma Jäger Egli AG das nun realisierte Projekt zustande. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat und freuen uns alle riesig auf die Arbeit in den neuen Räumlichkeiten», sagt Markus Haslimann. Freuen können sich die Angestellten der Haslimann Aufzüge AG in der Tat: Im Rahmen des Erweiterungsbaus wurden auch neue


Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

Garderoben, Toilettenanlagen und Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter realisiert. Ausserdem wurde das gesamte EDV-System komplett erneuert und auf den modernsten Stand gebracht. Das Ja der Haslimann Aufzüge AG zum Produktionsstandort Gunzwil ist nicht zuletzt auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeitenden und Lehrlinge, die fast alle aus der unmittelbaren Region stammen. Qualitativ hochstehende und exakt auf die individuellen Kundenwünsche abgestimmte Aufzugssysteme werden also auch künftig im Michelsamt gefertigt.

Haslimann Aufzüge AG Grasweg 24  |  6222 Gunzwil T. 041 932 14 40  |  F. 041 932 14 49 info@haslimann.ch  |  www.haslimann.ch

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Architektenbericht Im Jahre 1992, also vor über 20 Jahren, bezog die Firma Haslimann ihre damals neu erbauten Gewerberäume am Grasweg 24 in Gunzwil. Die Auftragslage und damit auch die Produktion veränderten sich seither erfreulicherweise sehr positiv, und die Familie Haslimann entschied sich deshalb für eine Erweiterung ihres bestehenden Gewerbebaus. Im Mai 2010 wurde die Firma Jäger Egli AG für eine allgemeine Bauberatung beigezogen und mit Baugrunduntersuchung des Nachbargrundstückes beauftragt. Durch diese vorhergehenden Baugrunduntersuchungen, mit sogenannten Baggerschlitzen, wurde festgestellt, dass für eine Bebauung nur die oberen Schichten problemlos waren, in den unteren Schichten aber Wasser auftreten könnte. Trotz des Kostenrisikos erwarb die Firma Haslimann das Nachbargrundstück im Herbst 2010 und erteilte unserer Firma den Auftrag für ihren Erweiterungsbau. Wir erstellten verschiedene Varianten inklusive Modellen. Von anfänglich 13 m Breite wuchs das Gebäude aufgrund stetig wachsender Bedürfnisse innert Kürze auf eine Breite von 15 m. Schlussendlich konnten wir die Bauherrschaft mit einer Gestaltung überzeugen, welche sich an das bereits bestehende Gewerbegebäude anlehnt und sich natürlich integriert. Wie selbstverständlich steht heute das neue Gebäude an das bestehende angebaut. Wichtig waren bei der Planung vor allem die flexible Nutzung und die Optimierung der Betriebsabläufe. Ende 2010 reichten wir das Baugesuch ein, am 23. Mai 2011 fand der Spatenstich statt.


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Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

Bereits in den ersten Wochen der Bautätigkeiten kam es zu Über­ raschungen: Das Wasser hatte seinen Weg gefunden und drückte in die Baugrube. Doch dieses Problem haben die Firmen Sustra und Hüsler professionell angepackt und gelöst. Zu Beginn war eine Erweiterung der bestehenden Ölheizung geplant. Doch dieser Entscheid wurde aufgrund ökologischer Überlegungen überdacht und anschliessend revidiert. Neu wird das erweiterte Betriebsgebäude mit Erdwärme beheizt. Alles entspricht dem heutigen Standard der Ökologie und der Energieeffizienz. Einzig bei extrem kalten Wintertagen kann als Ergänzung auf die bestehende Ölheizung zurückgegriffen werden. Innerhalb des Bauvorhabens mussten alle Auflagen des Amtes für Industrie und Gewerbe sowie der Gebäudeversicherung beachtet werden. Diese Auflagen waren nicht immer einfach umzusetzen. So mussten zum Teil neue technische Lösungen gefunden werden. Während der gesamten Bauzeit schaffte es die Familie Haslimann, uns mit neuen Lösungen zu überraschen. So war zum Beispiel im Obergeschoss ursprünglich ein Lagerraum vorgesehen. Durch die Idee, diesen Raum als Ausstellungsraum zu gestalten, bewies sie auch hierbei grosse Weitsichtigkeit. Ist es doch heute ein multifunktionaler und repräsentativer Ausstellungsraum, mit angenehmem

Raumklima, massivem Parkett und einem grossen Fenster zur Fertigungshalle, welches potentiellen Kunden einen spannenden Einblick in die Produktion und Arbeitsweise der Firma Haslimann gibt. Die Familie Haslimann erteilte alle Aufträge an lokale oder in der näheren Umgebung ansässige Unternehmungen. Alle Unternehmer haben sich vorbildlich eingesetzt und einwandfreie Arbeit geleistet. Eine besondere Schwierigkeit war, die Produktionsabläufe perfekt abzustimmen. Trotz der grossen Bautätigkeit durfte es während der gesamten Bauzeit zu keinerlei Betriebsunterbrüchen kommen. Mit viel Herzblut seitens der Belegschaft wurde dieses Ziel angepackt und schlussendlich auch erreicht. Innerhalb des Bauprojektes nahm die Bauherrschaft die Chance wahr, die nötigen Rangiermöglichkeiten und die zusätzliche Platzflächen umzusetzen. Entscheide wurden immer nachhaltig und langfristig gefällt. Sogar die Möbel in den neuen Büro- und Sitzungsräumen wurden massgefertigt auf ihre Ansprüche zugeschnitten. Die Frage, welches das «Haslimann-Blau» sei, hat sich zum Glück auch geklärt. Vor Baubeginn wurden sogar wertvolle Bäume verpflanzt, um sie nach Abschluss der Umbauarbeiten wieder an einen geeigneten Standort zu verpflanzen. So wurde ein «historischer» Kastanien-


Gewerbehaus Haslimann, Gunzwil

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Bühler Hanspeter M Rossgassmoos 7  |  6130 Willisau T. 041 970 43 38  |  F. 041 971 09 23 maler@hpbuehler.ch  |  www.hpbuehler.ch Ausführung der Malerarbeiten

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baum schon vor 20 Jahren vom ersten Standort «im Schlössli» an den Grasweg 24 mitgebracht. Während der Bauzeit musste er nun verpflanzt werden, um nun, nach Abschluss der Bauarbeiten, seinen endgültigen Standort neu zu finden. Wir hoffen, dass auch dieser Baum schnell wieder neue Wurzeln schlägt und an seinem veränderten Standort erneut so prächtig gedeiht – so wie der Betrieb der Haslimann Aufzüge AG. Es war toll, während der gesamten Bauzeit den Geist der Firma Haslimann zu spüren. Alle haben am gleichen Strang gezogen – die Chefetage und auch die Belegschaft. Die Bauleitung wurde immer herzlich willkommen geheissen, obwohl der Lärm und die Staubwolken an manchen Tagen doch recht extrem waren. Wir bedanken uns bei der Familie Haslimann für das grosse Vertrauen und wünschen ihr Glück und besten Geschäftserfolg. Wir hoffen, dass mit dem Neubau all ihre Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen und die Betriebsabläufe innert Kürze den Erwartungen entsprechen respektive die gewünschten Optimierungen erzielt werden können.

Lustenberger AG Bifang  |  6145 Fischbach LU T. 041 988 19 91  |  F. 041 988 19 65 lustenbergermetallbau@bluewin.ch Metallbau (Falt- und Schiebtor)

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Weiter bedanken wir uns für das grosse Verständnis der Nachbarschaft und natürlich bei allen Handwerkern und den Unternehmern für deren tollen Einsatz.

Jäger Egli AG Architekten ETH/SIA Gerliswilstrasse 43  |  6020 Emmenbrücke T. 041 260 82 82  |  F. 041 260 82 85 info@jaeger-egli.ch  |  www.jaeger-egli.ch

Danke

für die professionelle Abwicklung der Bauaufträge. Wir freuen uns über den gelungenen Erweiterungsbau. Haslimann Aufzüge AG Telefon 041 932 14 40

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Neubau Pädagogische Hochschule, Zürich

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Ein neues Stück Stadt in der Europaallee in Zürich

Mitten in Zürich wächst ein neuer Stadtteil. Auf dem trapezförmigen Areal von der Langstrasse bis zur Kasernenstrasse und von der Lagerstrasse bis zur neuen Europaallee entstehen direkt am Zürcher Hauptbahnhof 6 000 Arbeitsplätze, 1 800 Studienplätze und 400 Wohnungen, dazu Hotels, Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants. Fotos© Hochbauamt Kanton Zürich, Mark Röthlisberger PH Zürich, Mike Krishnatreya

Der Bauabschnitt A mit den Gebäuden der Pädagogischen Hochschule liegt im Herzen des neuen Quartiers. Für seine architektonische Gestaltung haben wir zwei zentrale städtebauliche Fragestellungen herausgearbeitet, die schon den Wettbewerbsbeitrag geprägt haben: Wie kann man eine verträgliche Gliederung der im Vergleich zur angrenzenden Stadt hohen Baumasse des Quartiers schaffen, um das neue Viertel glaubwürdig in die bestehende Stadt einzubinden? Und wie können die neuen Gebäude an der Europaallee die Zürcher Stadtbautradition in einer zeitgenössischen Sprache bewahren und zugleich in einem neuen Massstab sinnvoll fortschreiben?

Bauherr Schweizerische Bundesbahnen SBB | Bern Architekt Max Dudler Architekten AG | Förrlibuckstrasse 10 | 8005 Zürich | T. 044 454 30 60 | F. 044 454 30 61 | info@maxdudler.ch | www.maxdudler.com Totalunternehmer Implenia Generalunternehmung AG | Industriestrasse 24 | 8305 Dietikon | T. 044 805 44 11 | F. 044 805 44 12 info@implenia.com | www.implenia.com GEbäudetechnik PZM Polke Ziege von Moos AG | Zollikerstrasse 6 | 8032 Zürich | T. 044 421 19 19 | F. 044 421 19 20 | info@pzm.ch | www.pzm.ch


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Neubau Pädagogische Hochschule, Zürich

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Auf dem Teilgrundstück A sind dazu vier Baukörper windmühlenflügelartig um einen zentralen, über dem Niveau der Strasse erhobenen Platzraum gruppiert, welcher über grosszügige Treppen zugänglich ist. Er ist dadurch klar als Campus der Hochschule erkennbar. Der Campus verbindet das gläserne Hauptgebäude für Hörsäle, Hochschulmensa und -bibliothek mit dem südlichen Bau für Seminarräume, Naturwissenschaftsräume und Kinderkrippe und dem westlichen Gebäude, in dem Werk- und Musikräume sowie in den obersten Stockwerken zwei Sporthallen untergebracht sind. Die nördliche Seite der Piazza nimmt ein ebenfalls nach unseren Plänen errichtetes Geschäftshaus ein. Unter dem gesamten Ensemble ist eine Shoppingmall untergebracht, die ebenerdig einen Durchgang zum Bahnhof schafft. Die so definierten Volumen wurden weiter differenziert. Über Vor- und Rücksprünge in den oberen und unteren Geschossen ist die Bau­figur plastisch gegliedert. Die Höhe der durchlaufenden Vollgeschosse nimmt die Traufhöhe der gegenüberliegenden Bebauung auf. Rhythmus und Massstab des Ensembles aber werden durch den eleganten Gebäuderiegel der alten Sihlpost aus den späten 1920er Jahren vorgegeben, der den Auftakt des neuen Viertels vom Bahnhof aus bildet. Die im städtebaulichen Plan verwobenen Strassen, Gassen, Plätze und Passagen verknüpfen auf diese Weise vielfältigste Nutzungen auf engem Raum. Details wie Wasserspiele, Stadtlichter und Bänke vervollständigen ein neues Stück Stadt von zeitloser, europäischer Urbanität.

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Neubau Pädagogische Hochschule, Zürich

Mit der Fassadengestaltung der Pädagogischen Hochschule ist ein Spiel von Tragen und Lasten, von Öffnung und Wand verwirklicht. Die Formensprache des im ganzen Ensemble anzutreffenden Fassadenmotivs orientiert sich an der Schlichtheit und Eleganz einer Mauerstruktur. In Anlehnung an den ornamental überhöhten Verband eines klassischen Bossenwerks sind die einzelnen Fassadenelemente durch tiefe, steinern hinterlegte Fugen gegliedert. Die grossformatigen Glas- und Steinflächen lassen die Gebäude ruhig und homogen erscheinen. Durch ein gezieltes Changieren in Proportion und Material erscheint das Ensemble im Zusammenklang zugleich als vielgestaltiges, niemals monotones Ganzes. Die Platzflächen sind analog

zu den Fassaden reliefartig behandelt. Ihr Natursteinbelag geht schwellenlos in die angrenzenden Foyers über.

Max Dudler Architekten AG Architekturbüro

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Neubau Pädagogische Hochschule, Zürich

Gemeinsam zum Ziel Die Realisierung eines gemeinsamen Campus für die neu gegründete Pädagogische Hochschule Zürich war ein grosses Ziel der Schule. Der Kanton besass aber keine geeigneten Grundstücke an guter Lage in Zürich. Durch die massiven Veränderungen im Bahnbetrieb in Zürich ergaben sich neue Möglichkeiten für grosse Bauvolumina in Bahnhofsnähe. Im Rahmen der Entwicklung des Projekts «Europaallee» traten die SBB Immobilien als Grundeigentümerin und die Post als Eigentümerin des Gebäudes mit der Absicht an die Bildungsdirektion, das Briefverteilzentrum für eine Schule umzunutzen. Auf diesem Weg trafen sich zwei Interessen, die sich – wie der weitere Verlauf der Geschichte zeigen sollte – ergänzten.

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Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie wurde der Mietvertrag ausgearbeitet und dem Regierungs- und Kantonsrat zur Bewilligung vorgelegt. Ein noch unbekannter Weg für alle Beteiligten, nicht zuletzt für das Hochbauamt. Anhand des Raumprogramms und grober Betriebskonzepte mussten mit neuen, noch unbekannten Methoden die Kosten des Mieterausbaus berechnet werden, ohne dass ein konkretes Projekt vorlag. Auf der gleichen Basis wurden in akribischer Kleinarbeit die Ausstattungskosten ermittelt. Dies alles in der Annahme, dass die bestehenden Gebäude umgenutzt werden können und der industrielle Charakter – wie es im Mietvertrag heisst – erhalten bleibt.

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Neubau Pädagogische Hochschule, Zürich

Der darauf folgende Projektwettbewerb zeigte aber schnell, dass eine Umnutzung nur sehr schwer zu realisieren und die Umsetzung des Raumprogramms der Schule, aber auch der Verkaufsflächen, nur mit einem weitreichenden Abbruch der Liegenschaft zu erreichen war. Im weiteren Verlauf der Planung und der Realisierung des Projekts stellte sich dann heraus, dass ein fast vollständiger Ersatz unumgänglich war. Nicht nur die Erarbeitung der Kreditvorlagen, sondern auch die Zusammenarbeit mit einem Partner, der einerseits Vermieter und andererseits gemeinsam mit dem Kanton Investor ist, war eine grosse Herausforderung und Neuland für alle Beteiligten. Das entwickelte Modell für die Finanzierung des Projekts gemeinsam mit einem privaten Investor hat sich bewährt, wie auch weitere grosse Projekte des Kantons zeigen. Die Rollenteilung ist aber nicht immer die gleiche. Die Schwierigkeiten liegen in den unterschiedlichen Schnittstellen, je nachdem, ob der Investor auch gleichzeitig Vermieter und Ersteller (Generalunternehmer) ist. Im vorliegenden Fall herrschte eine klare Trennung der verschiedenen Interessen. Der Kanton konnte von einem starken Partner profitieren und die Submission der eigenen Investitionen zusammen mit den SBB Immobilien durchführen. Die gemeinsame Planung mit dem Generalplaner in allen Planungsund Realisierungsphasen hat sich für alle Beteiligten ausbezahlt. Die

Umsetzung des grossen und komplexen Raumprogramms konnte kontinuierlich erarbeitet und in die Wege geleitet werden. Dank der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten ist es gelungen, auf einem neuen Weg ein optimales Resultat zu erzielen. Für das Hochbauamt war die Leitung dieses Projekts, nach der Realisierung zweier ähnlicher, aber kleinerer Projekte, eine grosse Herausforderung. Die Erfahrungen werden analysiert und in den laufenden und anstehenden Projekten weiterentwickelt.

Hochbauamt Kanton Zürich Stampfenbachstrasse 110  |  8090 Zürich T. 043 259 28 42  |  F. 043 259 42 60 hba.kanzlei@bd.zh.ch  |  www.hochbauamt.zh.ch


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Der Umzug des Jahres – eine logistische Knacknuss 16 Fahrten pro Tag mit einem Team von ca. 40 - 50 Umzugsexperten. Die perfekte Koordination stellte auch unserem 175 jährigen Unternehmen eine spannende Herausforderung.

Während neun Wochen wurde die Pädagogische Hochschule Zürich aus 30 verschiedenen Standorten in und um Zürich in den neuen Campus PH Zürich am Hauptbahnhof umgezogen. Sorgfältige Planung und effizienter Personaleinsatz führten zu einer logistischen Meisterleistung!

Im Januar 2012 erhielt die Welti-Furrer AG den Zuschlag für das Grossprojekt Pädagogische Hochschule, Zürich. Bereits im April wurden die ersten Umzugsvorbereitungen getroffen, um am 04. Juli 2012 planmässig den Startschuss abzugeben. Unsere Umzugsexperten wurden in Teams aufgeteilt, während die notwendigen Bewilligungen für die LKW Fahrten beantragt wurden. Vor Ort wurden Treppenhaus und Aufzüge schützend ausgekleidet, während das Lehrpersonal der PH Zürich für

die Beschriftung ihrer Boxen instruiert wurde. Schliesslich soll jedes Packstück, jedes Möbel und jeder Karton am richtigen Ort im neuen Campus wieder aufzufinden sein. Gesamthaft wurden 14 282 m3 Umzugsgut bewegt, was in etwa dem Volumeninhalt von 280 Einfamilienhäuser entspricht. Würde man das Papier als A4 Blätter aufeinander stapeln ergäbe dies einen Berg von 6 600 Meter Höhe oder 1½ mal das Matterhorn, mit einem Gewicht von 550 Tonnen. Die Beförderung des Umzugsgutes wurde über insgesamt 570 LKW-Fahrten verteilt, bzw. ca.

Aktuell dürfen wir nun ein ähnliches Projekt in Bern realisieren. Die Universität und Pädagogische Hochschule Bern wird aus 17 verschiedenen Standorten ins neue VonRoll Gebäude in Bern zusammengelegt. Für unser eingespieltes Team wiederum eine tolle Gelegenheit die gewonnene Erfahrung aus dem PHZH Umzug unter Beweis zu stellen.

Welti-Furrer AG Pfingstweidstrasse 31a  |  8037 Zürich T. 044 444 11 11  |  F. 044 444 11 12 info@welti-furrer.ch  |  www.welti-furrer.ch


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Europaallee, Z端rich


Europaallee, Zürich

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Die Europaallee in Zürich wächst weiter

Die Grossbank UBS AG hat den Neubau mit dem Namen Europaallee 21 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zürcher Hauptbahnhof und neben dem Neubau für die Pädagogische Hochschule Zürich bereits bezogen. Drei renommierte europäische Architekturbüros sind für das vierteilige Gebäudeensemble verantwortlich: Max Dudler, Annette Gigon/Mike Guyer Architekten und David Chipperfield Architects. Fotos© Stefan Müller

Der städtebauliche Plan für das Areal zwischen der Lagerstrasse und dem Gleisbett, zu dem die Europaallee 21 gehört, geht auf einen zweistufigen Studienauftrag der SBB AG aus dem Jahr 2006 zurück, den Max Dudler für sich entscheiden konnte. Auf Initiative von Max Dudler wurde die damals zweitplatzierte Arbeitsgemeinschaft Annette Gigon/Mike Guyer Architekten und David Chipperfield Architects eingeladen, das Baufeld C auf der Basis des Wettbewerbsentscheides mitzugestalten. Der Baublock der UBS wird durch vier Häuser gebildet, die sich windmühlenflügelartig um einen öffentlichen, von vier Seiten zugänglichen Hof gruppieren. Brücken verbinden die Einzelgebäude zu einer Gesamtfigur.

Bauherr UBS AG | Zürich Architektur Haus Lagerstrasse Annette Gigon / Mike Guyer Architekten | Dipl.-Architekten ETH/BSA/SIA AG | Carmenstrasse 28 | 8032 Zürich | www.gigon-guyer.ch Haus Freischützgasse David Chipperfield Architects | Gesellschaft von Architekten mbH | Joachimstrasse 11 | D–10119 Berlin | www.davidchipperfield.com Haus Europaallee und Haus Eisgasse MAX DUDLER Architekten AG | Förrlibuckstrasse 10 | 8005 Zürich | www.maxdudler.com


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Europaallee, Zürich

Max Dudler realisierte zwei Häuser, die Büros David Chipperfield Architects und Gigon/Guyer Architekten jeweils eins. Mit dem neuen Ensemble definiert sich die Selbstdarstellung der Grossbank über die kooperative Arbeit der drei Architekturbüros.

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Europaallee, Zürich

Haus Lagerstrasse

Haus Europaallee

Dieser Ansatz vermittelt sich besonders durch das Thema der Brücken, die wie Arme den Schulterschluss zum Nachbargebäude bilden. Aus Einzelhäusern mit eigenem Erscheinungsbild und Innenleben entsteht auf diese Weise ein gemeinsam nutzbares Gebäude. Die Brücken verbinden die vier Gebäude und erlauben Rundgänge auf allen oberen Geschossen, zugleich bilden sie grosszügige Eingangspassagen in den inneren Hof. Diese Durchlässigkeit und Offenheit entspricht auch einer respektvollen Haltung in Bezug zur Stadt. Die vier Neubauten sind in Konstruktion und Material eigenständig ausgebildet. Gleichzeitig beziehen sie sich aufeinander, indem alle

Haus Lagerstrasse

Gebäude in den Sockelpartien betont sind und Staffelungen der Baukörper in den oberen Geschossen aufweisen. Auf Höhe der ersten Obergeschosse befindet sich ein zum Hof orientierter Umgang. Die UBS-Repräsentanz wird in der Europaallee 21 des neuen, zentralen Zürcher Stadtteils Europaallee errichtet, der nach dem Masterplan von Kees Christiaanse parallel zum verengten Gleisbett des Zürcher Hauptbahnhofs entsteht. Die Europaallee 21 liegt zwischen der Lagerstrasse und dem Gleisbett; östlich schliesst sich Baufeld A, westlich Baufeld E an. Die Fertigstellung des neuen Stadtteils

Haus Freischützgasse

Haus Europaallee


Europaallee, Zürich

Haus Lagerstrasse

Haus Freischützgasse

Europaallee ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Der Stadtteil wird dann 6 000 Arbeitsplätze, 2 500 Studienplätze, 300 Wohnungen, ein Hotel, Geschäfte, Gastronomie sowie weitere Freizeitangebote umfassen. Auf Baufeld A wurde im Herbst 2012 als erster Neubau der Europaallee ein vierteiliges Gebäudeensemble von Max Dudler fertiggestellt. Darin befinden sich die Pädagogische Hochschule Zürich, eine Shoppingmall sowie Büros. Bis zur Entscheidung für die Umnutzung wurde das Areal durch die Schweizerischen Bundesbahnen sowie die Schweizerische Post genutzt und war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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Haus Eisgasse

Haus Lagerstrasse Das von Annette Gigon/Mike Guyer Architekten geplante Bürogebäude liegt an der südöstlichen Ecke des Ensembles. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss rückt der Baukörper von der Baulinie ab und formt damit einen gedeckten Eingangsbereich. Rück- und Vorsprünge in den oberen Geschossen modulieren das Volumen, bilden das Attikageschoss sowie die Brückenverbindungen aus und vergrössern die Büroflächen. Die Gebäudehülle besteht aus einer inneren MetallGlas-Fassade und einer äusseren, durchlüfteten Einfachverglasung. Haus Freischützgasse Das achtgeschossige Haus Freischützgasse von David Chipperfield Architects besetzt die nordöstliche Ecke des Grundstücks. Die Rationalität der Grundrissorganisation wird durch die leicht mäandrierenden, geschosshohen und gegeneinander verlaufenden Fassadenbänder aufgelöst. Je nach Tageslichtsituation und Standpunkt verändert sich der Baukörper: In der Wahrnehmung oszilliert das Gebäude zwischen Strenge und Verspieltheit, Geschlossen- und Offenheit und tritt so in einen lebendigen Dialog mit seiner Umgebung. Haus Europaallee Das von Max Dudler geplante Haus Europaallee bildet die nordwestliche Ecke des Ensembles. Aufgrund seiner prominenten Lage wurden das Hauptfoyer der UBS und die Geschäftsfiliale der Bank in diesem Haus angesiedelt. Trotzdem ist es wie die anderen drei Häuser des Ensembles typologisch gleichartig und gleichwertig ausgebildet. Die Wirkung der Fassade beruht auf der Reihung der flächigen, reflektierenden Fensterelemente, die in ein feingliedriges Relief aus tiefen Schattennuten eingefügt sind. Haus Eisgasse Max Dudlers Haus Eisgasse an der südwestlichen Ecke ist als steinernes Haus ausgebildet. Eine massive, vorgehängte Verkleidung aus grossformatigen Kunststeinelementen verdeckt die Rahmen der gläsernen Fenster. Durch Zuschläge aus einheimischem Alpgestein in unterschiedlichen Körnungen erhalten die geschliffenen Fassadenelemente je nach Betrachtungsabstand Detailvielfalt und Tiefe. Die regelmässigen Öffnungen der Fassade erscheinen dabei wie aus einer monolithischen Masse scharf herausgeschnitten.

Haus Eisgasse


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Gesch채ftshaus Seidenstrasse, Wallisellen


Geschäftshaus Seidenstrasse, Wallisellen

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Geschäftshaus Seidenstrasse Im Zwicky Areal in Wallisellen

Mit seinem stattlichen und kompakten Volumen und seiner Materialisierung als Sichtbetonbau drückt dieser Neubau eine gewisse Robustheit aus und setzt so dem grossen Massstab und der räumlichen Präsenz der umliegenden Verkehrsbauten eine adäquate Architektur entgegen.

An der Nordwestecke wird das zur Seidenstrasse hin ebenfalls leicht abgeknickte Volumen so zurückgeschnitten, dass zur Neugutstrasse hin eine platzartige Ausweitung zwischen Viadukt und Neubau entsteht, an der sich der Haupteingang des Geschäftshauses befindet.

Die Kombination zwischen Sichtbetonfassade und edlen broncefarbigen Fenstern gibt dem Gebäude eine elegante Anmutung. Dem Neubau ist ein annähernd quadratischer Lichthof von rund 16 Metern Seitenlänge eingeschrieben. Die Betonskelettstruktur wird mit drei Erschliessungskernen ausgesteift und räumlich gegliedert. Im nördlichen Gebäudeteil mit einem zentralen Kern entwickelt sich ein frei einteilbarer Bürogrundriss mit einer umlaufenden, gut belichteten Raumschicht. Der südliche Gebäudeteil verfügt über einen separaten Zugang an der Südwestecke und wird über alle Geschosse von einer Schule genutzt. Im südlichen Teil des Erdgeschosses liegt die Cafeteria der Schule, die sich räumlich mit einem vorgelagerten Aussenraum verbindet, vor dem wiederum ein multifunktionaler Allwetterplatz angeordnet wird.

Foto: www.seidenstrasse-zh.ch

Bauherr CSA Real Estate Switzerland, eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung Architekt ZANONI Architekten | Architekturbüro Planung | Breitingerstrasse 22 | 8002 Zürich | T. 044 288 90 40 | F. 044 288 90 41 beratung@zanoni-architekten.ch | www.zanoni-architekten.ch Totalunternehmer Senn BPM AG | Bau Projekt Management | Davidstrasse 38 | 9001 St.Gallen | T. 071 227 30 10 | F. 071 227 30 20 | info@senn-bpm.ch www.senn-bpm.ch


70 BAU info 8-2013 |

Geschäftshaus Seidenstrasse, Wallisellen

Zwei Kindergärten mit einem separaten Zugang im Osten besetzen die erdgeschossige Südost-Ecke des Gebäudes und verfügen über direkte Zugänge nach aussen in den umfliessenden Freiraum. Das dritte Treppenhaus an der Ostseite des Lichthofs dient beiden Gebäudeteilen als Fluchttreppe. Entlang der Fassaden des Geschäftshausteils gegen die Neugut- und Seidenstrasse verfügt der Freiraum über einen städtischen Charakter, der im Süden in den Uferbereich des Chriesbachs übergeht. Durch diese Verschränkung von urbanen und naturnahen Freiräumen entstehen in der Detailgestaltung mannigfaltige komplementäre Qualitäten. Das Nebeneinander städtisch gestalteter Vorbereiche und naturnaher Ausformulierung zum Flussbereich schafft hier spannungsvolle Kontraste. Das Grün des Naherholungsraums Chriesbach umfliesst den Bau auch auf der Rückseite gegen das angrenzende Grundstück mit Mietwohnungen. Auf dem Dach befindet sich eine Terrasse mit Blick über das Glatttal, die den Mietern des Geschäftshauses zur Verfügung steht.

Das Schul- und Geschäftshaus Seidenstrasse wurde nach «greenproperty», dem Gütesiegel des Real Estate Asset Managements der Credit Suisse, gebaut und erfüllt zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien, die für Mieterinnen und Mieter besonders relevant sind. Damit leistet die Seidenstrasse einen wertvollen Beitrag zu einer ökologischen Büro- und Schullandschaft.

ZANONI Architekten Architekturbüro Planung

Breitingerstrasse 22  |  8002 Zürich T. 044 288 90 40  |  F. 044 288 90 41 beratung@zanoni-architekten.ch  |  www.zanoni-architekten.ch


Geschäftshaus Seidenstrasse, Wallisellen

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Die Zukunft mitgestalten und Verantwortung übernehmen Fachliche und soziale Kompetenzen sind unsere Fähigkeiten, hohe Qualität und Nachhaltigkeit unsere Ziele, bestmöglicher Kundennutzen unsere Motivation. Im Projekt Neubau Seidenstrasse Wallisellen hat Amstein + Walthert St. Gallen AG die HLKSE-Planung sowie die Fachkoordination ausgeführt. Wir danken der Bauherrschaft für das gute Gelingen und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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72 BAU info 8-2013 | Branchenregister

Altlastensanierung Menz AG Zuchwilstrasse 6  |  4542 Luterbach T. 032 637 59 59  |  F. 032 637 59 58 info@menz.ch  |  www.menz.ch

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Ausstellung Bauprodukte Schweizer Baumuster-Centrale Weberstrasse 4  |  8004 Zürich T. 044 215 67 67 info@baumuster-centrale.ch www.baumuster-centrale.ch

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Branchenregister

Haushaltapparate

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Hebebühnen Benz AG St. Gallen & Degersheim Hebebühnenvermietung

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