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Die aktuelle Bau-Fachzeitschrift

www.dz-verlag.ch

3-2011   |   17. Jahrgang   |   CHF 7.80   |   € 5.50

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer


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Inhaltsverzeichnis/Editorial

Inhaltsverzeichnis

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BAU info 3-2011 1

Editorial

Thema 2 – 25

Fassaden Fenster Türen Dächer

Reportagen 36 – 45

Das neue Geschäfts- und Gewerbehaus in Balzers/FL

46 – 51

Neubau Geschäftshaus Haus Löwen in Flums

52 – 59

Die Erweiterung der Raiffeisenbank in Lyss

60 – 67

Das neue Gebäude der Raiffeisenbank in Bad Zurzach

68 – 73

Nach Total-Sanierung das neue Shoppi Tivoli in Spreitenbach

74 – 79

Der neue Kongress-Saal der Casino Kursaal Interlaken AG in Interlaken

80 – 85

Der Neubau der Kleintierklinik im Tierspital Zürich

86 – 89

Das neue Schulhaus im Dörfli in Weggis

90 – 93

Das neue Oberstufenzentrum Buchenwald in Gossau

Neuheiten 19

Elektrophysikalische Mauerentfeuchtung

24

Trunz + Wirth lanciert neue Bauleiter-Box

24

Nachhaltige Quartiersentwicklung

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Naturbaustoffe

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Regenspeicher aus Beton

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Modulares System ZETADRESS® 5 000

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Prominent Schweiz feiert ihr 40-jähriges Bestehen

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Energie optimierte Gebäudeautomation für Minergie Bauten

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Stylische Wandsender

33

DIGI – Grip – Beschlagslösung mit Grips

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Online zum persönlichen Wellness-Erlebnis

34

Namensänderung Conergy in Helvetic Eenrgy

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Giroflex-Leasing

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Umbauen ohne Staub in allen Räumen

Liebe Leserinnen und Leser Unser Thema in dieser Nummer ist hoch aktuell. Ca. 40 % des gesamten Schweizerischen Energiebedarfs wird von den Gebäuden verbraucht. Bei den Neubauten erreichen wir schon heute einen überdurchschnittlichen Komfort, hohe Werterhaltung und vernünftige Machbarkeiten mit CO2-freier Wärmeversorgung und minimalstem Energiebedarf. Gebäude mit einer neutralen oder positiven energetischen Jahresbilanz sind heute Stand der Technik. Doch bei den Altbauten besteht noch ein riessiger Nachholbedarf. Beim nachhaltigen Renovieren und Energetischen Nachrüsten von Altbauten besteht ein enormes Sparpotential. Eine Studie im Auftrag der IEA zeigt auf, dass allein auf Dächern und Fassaden des bestehenden Schweizer Gebäudeparks rund ein Drittel des Strombedarfs mit heutigen Technologien erzeugt werden könnte. Damit zeigt sich, dass Solarstrom eine der wichtigen Stützen unserer zukünftigen Stromversorgung bilden kann. Es ist deshalb völlig wiedersinnig, dieses Potenzial bei Neu- und Umbauten nicht bestmöglich zu nutzen. Wer auf seinem Dach und an seiner Fassade mehr Strom erzeugen kann, als er braucht, leistet einen wertvollen Beitrag an eine sichere Energieversorgung.

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Inhaltsverzeichnis

Nehmen wir den Neubau der Raiffeisenbank in Lyss. Die Gestaltung des Bankgebäudes ist geprägt vom spannungsvollen Gegensatz von Alt und Neu. Als Grundidee für die Fassade wurde eine kompakte belüftete Doppelhautfassade skizziert. Innen soll diese aus verglasten Aluminiumelementen bestehen, aussen sollen rahmenlose Verglasungen für ein ansprechendes Erscheinungsbild sorgen. Im Zwischenraum der Fassadenkonstruktion sollen elektrisch bedienbare Stoffbehänge integriert werden.

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Editorial

Ich wünsch Ihnen eine spannende Lektüre.

94 – 95

Branchenregister

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Impressum

Fachmesse 27

Suisse Floor in Luzern

Rubriken

Clemens P. Zweifel Verlagsleiter


2 BAU info 3-2011

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

U-Wert-Berechnungsprogramm

Neues U-Wert-Berechnungsprogramm

Der Schweizerische Fachverband für hinterlüftete Fassaden hat in Zusammenarbeit mit der EMPA Dübendorf ein neues U-Wert-Berechnungsprogramm lanciert. Damit erhalten Planer und Fassadenbauer ein effizientes Werkzeug, um innovative Lösungen für Fassadenkonstruktionen zu finden.

Zurück zur Startseite | Zurück zur Systemauswahl

Projektdaten Projekt * Objektnummer * Sachbearbeiter/in *

Unterkonstruktion Hersteller Typ Werkstoff Geometrie

Grundvariante UK-Holz Holz bis 2x50mm und bis 2x140mm Grundlattung vertikal: 50x50 mm und 140x80 mm Lattenabstand: 60 cm und 100 cm Konterlattung horizontal: 50x50 mm und 140x80 mm Lattenabstand: 60 cm und 100 cm Traglattung vertikal: 70x30 mm und 70x30 mm

Verankerung

1) Verankerung Grundlattung mit Edelstahlschrauben 2) Verankerung Grundlattung und Konterlattung mit Edelstahlschrauben 3) ohne Schrauben

Bemerkungen

Lineare Interpolation zwischen den berechneten Werten.

Schweizerischer Fachverband für hinterlüftete Fassaden Industriestrasse 25 3178 Bösingen T 031 747 58 68 / F 031 747 58 67 www.sfhf.ch

Verankerungsgrund Verankerungsgrund *

mm

W/mK

Dicke mm

W/mK

-

Wärmedämmschicht Gestörte Wärmedämmschicht Bestehende Dämmung

Hersteller *

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1. Lage *

-

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2. Lage

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Die Summe der beiden Wärmedämmschichtstärken darf maximal 300 mm betragen.

Einfach bedienbar – und kostenlos Für wen ist das U-Wert-Berechnungsprogramm geeignet? Für alle, die ein minimales Fachverständnis bezüglich hinterlüfteter Fassaden und Baustatik mitbringen. Das Programm kann unter www.sfhf.ch von jedem Internetnutzer kostenlos verwendet werden. Die Berechnungen erfolgen online. Das bedeutet, dass keine Daten und Resultate gespeichert werden und immer die aktuellste Version des Programms verfügbar ist. Um eine verbindliche Berechnung zu erstellen, müssen baustatisch abgesicherte Werte eingegeben werden. So erhalten die Programmbenutzer eine verbindliche Berechnung, die sich ausdrucken und unterzeichnen lässt. Das Dokument erhält dadurch amtlichen Charakter und kann für Fördergeldanträge und Baueingaben verwendet werden. Dank dem U-Wertprogramm lassen sich Fassadensysteme energetisch optimieren, zudem macht es die konstruktiven und energetischen Vorteile der hinterlüfteten Fassade sichtbar. Es ermöglicht allen am Bau Beteiligten Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Möglichkeiten zu vergleichen. Jeder Planer und jeder Fassadenbauer soll in der Lage sein, das optimale Fassadensystem für sein Projekt zu finden.

Ungestörte Wärmedämmschicht

Zusätzliche Schichten

1. Lage

Material

Dic ke mm

W /mK

Kompetenz für die hinterlüftete Fassade

2. Lage

Statische Objektgrundlagen (nicht berechnungsrelevant) Gebäudehöhe

m

Verankerung (zul. Wert)

kN/stück

Vorhängedistanz

mm

Bekleidung

kg/m²

Staudruckgebiet

kN/m²

Die statischen Objektgrundlagen dienen nur für die objektspezifische Bemessung der Unterkonstruktion. Sie werden in der U-Wert Berechnung nicht berücksichtigt.

Mit wenigen Eingaben online zur konstruktionsspezifischen U-Wertberechnung.

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) einer Aussenwand ist zur zentralen Kenngrösse beim Bauen geworden. Nicht nur Bauherren, sondern auch Behörden und Fördergelder-Verwaltende wollen mittlerweile auf mehrere Kommastellen genau wissen, wie gut eine Aussenwand dämmt. Deshalb hat der Schweizerische Fachverband für hinterlüftete Fassaden (SFHF) ein neues U-Wert-Berechnungsprogramm lanciert: Das Programm beinhaltet die Produkte-Palette von sechs führenden Unterkonstruktionsherstellern sowie von fünf Dämmstoffherstellern. Durch das Programm lassen sich die U-Werte von Wänden mit einer hinterlüfteten Fassade und Dämmstärken von bis zu 300 Millimetern berechnen.

Die EMPA Dübendorf hat sämtliche im Programm aufgeführten Produkte wärmetechnisch untersucht und deren Kennwerte im Labor ermittelt. Die Zusammenarbeit des SFHF mit dem international anerkannten Institut gewährleistet verlässliche Resultate, die auch Behörden anerkennen. Aufgrund der Vielfalt an aufgeführten Produkten lassen sich unzählige Varianten für die Unterkonstruktion und die Dämmung von hinterlüfteten Fassaden durchrechnen. So lässt sich objektbezogen die ideale, technisch hochwertige Lösung mit minimierten Wärmebrücken finden. Bauherrschaften und Behörden können wiederum die konstruktive Qualität einer hinterlüfteten Fassade überprüfen.

Der Schweizerische Fachverband für hinterlüftete Fassaden (SFHF) setzt sich mit Kompetenz und Engagement dafür ein, das Wissen über hinterlüftete Fassaden den Architekten, Planern und Bauherren näher zu bringen. Als unabhängiger Verband vertritt er seine Mitglieder gegenüber Behörden, Institutionen und verwandten Fachverbänden. Der SFHF erarbeitet Richtlinien und Empfehlungen und steht im Dialog mit Fach- und Normenkommissionen. Dazu engagiert er sich in der Aus- und Weiterbildung, unter anderem der Polybauer. Die SFHF-Mitglieder sind Spezialisten in Sache Gebäudehülle – und damit ideale Partner für Architekten, Bauherren und Planer.

SFHF 3178 Bösingen www.sfhf.ch


Inserate

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BAU info 3-2011 3

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Versuchsstand

Versuchsstand für die Sanierung von Industriehallen

Am 26. November 2010 wurde der neue Versuchstand der Hochschule Luzern – Technik & Architektur anlässlich des «Abends der Wirtschaft» eingeweiht. Die landesweit einzigartige Anlage dient der Forschung und Entwicklung.

Neuer Versuchsstand für ganzheitliche Sanierung von Industriehallen (VegaSin) der Hochschule Luzern – Technik & Architektur in Horw. (www.hslu.ch/technik-architektur)

Zuviel Energie für Industriegebäude Industriegebäude verbrauchen landesweit ein Drittel der Energie. Es gibt es rund drei Millionen m2 Industriehallen-Grundflächen, die bautechnisch und energetisch saniert werden müssen. Das daraus resultierende Bauvolumen entspricht rund 50% des Bauvolumens der Schweiz. Bei Sanierungen werden oft einzelne Komponenten – wie beispielsweise die Dämmung – verbessert, was das mögliche Energiesparpotenzial nur teilweise ausschöpft. Eine ganzheitliche Gebäudesanierung mit energiegewinnenden und -speichernden Massnahmen wird selten durchgeführt. Erste Untersuchungen im Rahmen von Simulationen haben ein enormes Potenzial hinsichtlich wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Kriterien für ganzheitlich sanierte Projekte aufgezeigt. Sanierungsstrategien ableiten und absichern Das tragende Gerüst des «Versuchsstandes für ganzheitliche Sanierung von Industriehallen» bildet eine Stahlkonstruktion, auf der Gebäudehüllen aus energiegewinnenden und -speichernden Elementen montiert werden können. Dies erlaubt es, bau- und gebäudetechnische Untersuchungen zur Erforschung von Sanierungslösungen zu führen. In Kombination mit den in der Dachkonstruktion und im Fundament vorhandenen Latentspeichern können energieeffiziente und kostenoptimierte Sanierungsstrategien abgeleitet und wissenschaftlich abgesichert werden. Der Versuchsstand bietet Potenzial für Dienstleistungsaufträge, Forschungs- und Entwicklungsprojekte:

–– Simulation und Messung von Fassadenelementen –– Betrachtung der Energie-Effizienz von Gebäuden –– Optimierung der Gebäudetechnik (EnergieEffizienz und Wirtschaftlichkeit) –– Wirkungsweise von Phase Change MaterialElementen (PCM) zur Speicheroptimierung –– Tragverhalten von PCM-Stahl-Verbundelementen für Sanierungslösungen –– Befestigungs- und Konstruktionsdetails von Fassaden für Sanierungslösungen –– Wirkungsweise zur Horizontalaussteifung von Industriehallen mit Kassettensystemen –– Langzeituntersuchung von Bauteilen und Fassadenoberflächen Externe Finanzierung Der neue Versuchsstand kostete 900 000 Franken. Die Finanzierung erfolgte ausschliesslich mit externen Mitteln. Unterstützt wurde das Projekt durch Industriepartner – unter anderem durch die Montana Bausysteme AG (Villmergen) und die Wetter AG (Stetten). Beiträge von je 300 000 Franken leisteten die Stiftung für Innovation und technische Ausbildung sowie die Stiftung zur Förderung der Hochschule Luzern. Das Amt für Umwelt und Energie (uwe) des Kantons Luzern beteiligte sich an den Kosten mit 20 000 Franken und der Forschungsfonds des Technopark Aargau bewilligte ein Projekt für Langzeituntersuchungen. Fakten aus Referaten Der von der Hochschule organisierte «Abend der Wirtschaft» widmete sich dem Bereich

Gebäudehülle. Als Referenten waren geladen Dr. Ing. Markus Dürr von der Montana Bausysteme AG (Thema: Neue Haut für alte Hallen), Prof. Dr. Martin Mensinger von der TU München, (Thema: Nachhaltig Bauen mit Stahl) und Prof. Dr. Dieter Geissbühler, Architektur-Dozent der Hochschule Luzern (Thema: Mehrschichtige Systeme in Textil). Folgend einige Aussagen und Fakten aus den Referaten: –– Im Erneuerungs- und Umbau besteht beachtliches Potenzial. Schweizweit beträgt die Gesamtfläche sanierungsbedürftiger Gebäudehüllen 1.1 Mia. m2. 40% der CO2Emissionen stammen von ungenügend gedämmten Gebäuden. Bund und Kanton stellen für Sanierungen jährlich 300 Mio. Franken Fördergelder bereit. Effiziente Lösungen im Industriebau sind beispielsweise realisierbar durch die Optimierung von Bauteilen und Konstruktionen sowie den Einsatz neuer Technologien (z.B. Strahlungsdecken oder Phase Change Material – Technologie (PCM) zur Pufferung von Energieüberschüssen) –– Das gewählte Baumaterial des Rohbaus spielt nur eine relativ geringe Rolle hinsichtlich ökologischer Bilanz. Klare Tendenzen für oder gegen ein Material sind nicht ersichtlich. Das grösste Potenzial zur Verbesserung der ökologischen Bilanz eines Gebäudes liegt in der energetischen Optimierung des Betriebs. Da alle Parameter direkt von den verbauten Massen abhängen, sind massenoptimierte Bauten anzustreben. Positionen für den Einsatz von Baustahl: Flexibilität in der Raumnutzung und Fassadengestaltung, grosse Spannweiten, geringe Konstruktionshöhen, Umnutzbarkeit, ideal für Aufstockungen, sparsamer Ressourceneinsatz, lange Lebensdauer, industrielle Fertigung, kurze Bauzeiten, problemloser Rückbau. Der Energieverbrauch von Sekundärstahl beträgt nur ca. 35% bis 45% des Verbrauchs bei der Herstellung von Rohstahl. 98% der Walzstahlprofile in der Schweiz bestehen aus Sekundärstahl.

Montana Bausysteme AG Durisolstrasse 11  |  5612 Villmergen T. 056 619 85 85  |  F. 056 619 86 10 www.montana-ag.ch


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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Dach und Wand

Hochstehende Produkte für Dach und Wand

Bei Bauten im gewerblichen, industriellen Bereich sind kostengünstige und trotzdem hochwertige Bedachungen und Fassadenbekleidungen ein Muss. Die Firma Anderhalden AG, Kägiswil bietet eine breite Palette an Bedachungen und Fassadenbekleidungen für die verschiedensten Anwendungszwecke an.

DAWANIT® Faserzementwellplatten DAWANIT Faserzementplatten werden auf modernsten Produktionsanlagen hergestellt. Sie bestehen aus Portlandzement unter Beimischung von verschiedenen Zuschlagstoffen wie z.B. Kalksteinmehl und asbestfreien Armierungsfasern. In jede Platte werden als Durchbruchsicherheit 5 Kunststoff-Sicherheitsbänder eingebettet und anschliessend unter Höchstdruck einzeln gepresst. Die

Wellplatten sind an der EMPA auf Bruchlast, Rohdichte, Wasserdichtheit, Hagelverträglichkeit und Frostbeständigkeit erfolgreich geprüft worden. Ebenso liegt ein SUVA Attest bezüglich Durchbruchsicherheit vor.

DAWAFORM® Profilbleche DAWAFORM Profilbleche werden aus kaltgeformtem Stahlblech hergestellt und sind feuerverzinkt. Sie werden anschliessend zusätzlich mit einem korrosionsbeständigen Polyesterlack in der gewünschten Farbe bandbeschichtet. Durch die Farbgebung der Bedachung oder Fassadenbekleidung kann auf das Ortsbild in idealer Weise Rücksicht genommen werden.

die gewünschte Länge produziert, damit können auch im Eigenbau grosse Flächen schnell und einfach verlegt werden.

Die Profilbleche werden objektbezogen auf

DAWATHERM® Sandwichpaneele DAWATHERM Sandwichpaneele bestehen aus einem Isolationskern aus PolyurethanHartschaum und sind beidseitig mit einem feuerverzinktem Blech beplankt. Für die Farbgebung und den zusätzlichen Korrosionsschutz werden die Paneel-Oberflächen mit einer Polyesterauflage in der gewünschten Farbe beschichtet. Die hervorragende Wärmedämmfähigkeit

Einen umfassenden Überblick über Sortiment und Einsatzmöglichkeiten sowie technische Details gibt’s unter www.anderhalden.ch oder direkt von den Spezialisten am Telefon!

Das DAWANIT Lieferprogramm umfasst nebst einer 10-jährigen Materialgarantie auch ein umfassendes Angebot an Formteilen und Zubehör.

DAWAFORM Profilbleche sind auch mit einer zusätzlichen Antikondensat-Beschichtung erhältlich. Dadurch wird eine allfällige Tropfenbildung auf der Blechunterseite weitestgehend verhindert. Für die individuelle fachmännische Montage steht ein umfangreiches Sortiment an Formteilen zur Verfügung.

des geschlossenzelligen Isolationskerns und die perfekte Fugendichtheit machen das DAWATHERM Sandwichelement zu einem Bauteil mit idealen Wärmeschutzeigenschaften. Die Paneelen können in einem Arbeitsgang rasch und kostengünstig montiert werden. Im Weiteren sind eine Vielzahl an Formteilen, Montage- und Befestigungsmaterialien erhältlich.

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Egokiefer Fenstersystem xl®

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

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«Klimaschutz inbegriffen»

EgoKiefer, die Nr. 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt, macht mit ihren Innovationen ihre Kunden zu Klimaschützern. Die Leistungswerte der MINERGIE®- zertifizierten EgoKiefer Fenstersysteme im Bereich Wärmedämmung sind wegweisend. Das EgoKiefer Fenstersystem XL® erfüllt als erstes Fenster in der Schweiz sogar die strengen MINERGIE-P®-Auflagen. Der Einsatz für eine gesunde Umwelt zieht sich bei EgoKiefer durch die gesamte Geschäftstätigkeit hindurch. So kommt auch die EgoKiefer Kampagne «Klimaschutz inbegriffen» gut an: sie wurde mit dem Publikumspreis der renommierten Schweizer Marketing-Trophy 2011 ausgezeichnet.

nehmen. Alle Fenstersysteme von EgoKiefer sind MINERGIE®-zertifiziert. Die EgoKiefer Kunststoff- und Kunststoff/AluminiumFenster XL® sind die ersten MINERGIE-P®zertifizierten Fenster der Schweiz. Dass sich Klimaschutz und Design hervorragend kombinieren lassen, beweist eben dieses XL®-Fenster mit der erfolgreichen Nomination für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011. Der Preis gilt als höchste offizielle deutsche Designauszeichnung. Das EgoKiefer Kunststoff-Fenster XL® wurde bereits mit einem iF product design und einem iF material Award ausgezeichnet. Copyright: Light Art by Gerry Hofstetter © EgoKiefer Kampagne «Klimaschutz inbegriffen», ausgezeichnet mit der Schweizer Marketing-Trophy 2011.

Bei all ihren Fenstern und Haustüren legt EgoKiefer ein spezielles Augenmerk auf den Bereich Klimaschutz – so auch beim EgoKiefer Fenstersystem AS1®. Dank hervorragenden Wärmedämmwerten wird im Verlauf der Lebensdauer deutlich mehr Energie eingespart, als für die Produktion, Auslieferung und Montage aufgewendet wird. Dies auch dank dem exklusiven EgoKiefer Hochleistungsisolierglas EgoVerre® mit thermoplastischem Abstandhalter. Die 3fach-Verglasung erzielt sensationelle Werte und ist das beste zurzeit erhältliche Isolierglas. Der Energieverbrauch über das Fenster kann so um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Somit werden EgoKiefer Kunden zu Klimaschützern. Zum Kundenservice von EgoKiefer gehört auch die neue EgoKiefer Internet-Plattform www.energy-and-more.ch. Diese bietet Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern alle wichtigen Informationen und Hilfsmittel rund um das Thema Energiesparen – zum Beispiel mit EVALO, der ersten virtuellen Sanierungsplattform. Design und Klimaschutz erfolgreich vereint Für den Bereich Fenster und Türen ist EgoKiefer seit Anfang 2010 exklusiver Leading Partner von MINERGIE®. Mit diesem Engagement unterstreicht EgoKiefer die Bedeutung des Klimaschutzes für das Unter-

Der EgoAlarm® Sicherheitsgriff sorgt für mehr Lebensqualität.

Mehr Sicherheit für mehr Lebensqualität Schweizweit zeigt EgoKiefer an verschiedenen Messen und in ihren Showrooms weitere Innovationen. Eine davon ist der EgoAlarm® Sicherheitsgriff, der das umfassende mechanische Sicherheitskonzept von EgoKiefer ergänzt. Bei einem Einbruchversuch wird der Alarm ausgelöst, der mit einer Lautstärke von 100 Dezibel Einbrecher abschreckt und die Bewohner warnt. Der Sicherheitsgriff kann ohne Verkabelungen nachgerüstet werden und funktioniert dank Batterien auch bei Stromausfall. Damit garantiert der EgoAlarm® Sicherheitsgriff einen intelligenten und elektronischen Dauerschutz ohne die Gefahr von Fehlalarmen. Zu den weiteren Neuheiten im EgoKiefer Sortiment gehören hindernisfreie Fenstertüren mit rollstuhl-

gängiger Schwelle, Brandschutzfenster und attraktive Lösungen für den Denkmalschutz. Fahrbare Schreinereien für Kundenservice EgoKiefer ist für ihre Kunden auch nach dem Einbau der Fenster und Haustüren da. Kundenservice und Produktqualität sind von grosser Wichtigkeit für die Nr. 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt. Rund 60 ServiceMitarbeitende an dreizehn Stützpunkten in der ganzen Schweiz stehen im Einsatz. Ausgeführt werden Service- oder Unterhaltsarbeiten sowie das Nachrüsten von Fenstersystemen und Haustüren, beispielsweise in den Bereichen Einbruchschutz, Wetterschutz und Sichtschutz. Die Servicefahrzeuge gleichen fahrbaren Schreinereien, damit vor Ort auch wirklich jedem Anliegen entsprochen werden kann. Bei Notfällen ist der Servicemonteur werktags innert 24 Stunden vor Ort. Publikumspreis für Klimaschutz-Kampagne EgoKiefer setzt sich seit Jahrzehnten aktiv für eine gesunde Umwelt ein. Die einmalige Ökobilanz zeigt deutlich, dass EgoKiefer Fenster und Haustüren einen beträchtlichen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Um diesem Umweltbewusstsein ein Gesicht zu verleihen, hat der bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter für EgoKiefer Fotos in der Arktis aufgenommen. Entstanden ist eine eindrückliche neue Bildwelt, die auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam macht. Die in der Arktis lebenden Tiere müssen im Vergleich zu ihren Verwandten in gemässigten Klimazonen über Mehrwerte wie einem dickeren Fell oder einem besseren Gehör verfügen, damit sie überleben können. Auch die EgoKiefer Fenster und Haustüren haben Mehrwerte, die sie von konventionellen Produkten abheben und den Kunden bestechende Vorteile bieten. Damit werden die Tierbilder aus der Arktis zur perfekten Bildwelt für EgoKiefer und unterstreichen gleichzeitig anhand der emotionalen Visualisierung die Mehrwerte der Produkte sowie das EgoKiefer Umwelt-Engagement. Diese einmalige Klimaschutz-Kampagne wurde mit dem Publikumspreis der renommierten Schweizer Marketing-Trophy 2011 ausgezeichnet.

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

WICLINE evo

Die Fenster der Zukunft sind Aluminiumfenster!

WICONA hat mit den neuen und zertifizierten Aluminium-Fenster-Serien «WICLINE evo» die Wärmedämmung wesentlich verbessert. Dino Rossi, Geschäftsführer der Hydro Building Systems AG, äussert sich im Interview zum Stellenwert dieser Zertifizierungen im Fenster-Markt.

WICLINE 77HI von WICONA war das erste Aluminiumfenster, welches Minergiezertifiziert wurde. Was war die Motivation für WICONA, den Aufwand für eine MinergieZertifizierung auf sich zu nehmen? Dino Rossi: Minergie ist ein starkes Label und natürlich auch ein Qualitätsstandard. Ein zertifiziertes Fenster entspricht zudem den Anforderungen einer ganzheitlichen QualitätsBetrachtung. Viele Architekten beklagen sich, dass Minergie mit den hohen Dämmstärken keine «Architektur» mehr zulässt. Wenn ich unsere Minergie-zertifizierten Aluminiumfenster betrachte, haben wir genau das geschafft. Nehmen Sie etwa die MinergieP-zertifizierte Serie WICLINE 75 evo: schlank und filigran, mit höchsten Dämmwerten. Wenn man Minergie-P-zertifizierte Fenster anschaut, stellt man fest, dass die Fenster sehr massiv wirken und im Aussenbereich eine zusätzliche Dämmung benötigen. Das gilt so nicht für das Minergie-P zertifizierte WICLINE 75 evo Aluminium-Fenster. Es handelt sich hierbei um eine Standardserie. WICLINE 75 evo erfüllt als Serienprodukt die Minergie-P Anforderungen, – ohne zusätzliche Dämmdetails. Minergie-P Fenster werden wenig eingesetzt, da der Preis immer noch sehr hoch ist. Beim neuen WICLINE 75 evo Minergie-P Aluminium-Fenster handelt es sich um ein Standard-Produkt und entspricht heute dem normalen Preisniveau. Welches sind eigentlich die Anforderungen für eine Minergie-P Zertifizierung? Das Spezielle bei Minergie und Minergie-P Zertifizierungen sind die definierten Vorgaben und die vorgegebenen Referenzgrössen der Prüfelemente. Bei Minergie und Minergie-P kann die Qualität der Rahmenkonstruktion nicht einfach durch ein besseres Glas kaschiert werden Welchen Nutzen haben der Architekt und der Bauherr, wenn sie ein Minergie oder MinergieP Fenster einsetzen? Die Minergie Zertifizierung garantiert, dass alle Produkte der Anbieter mit gleichen «Ellen» gemessen wurden und die geforderten

Prüfzeugnisse vorhanden sind. Die hohe Qualität der Wärmedämmung, Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtheit ist gesichert. Somit kann sich der Planer oder Bauherr auf die zusätzlichen Dienstleistungen des Anbieters konzentrieren und gegebenenfalls nach diesen Kriterien auswählen. Was sind denn die Argumente, dass sich ein Architekt und Bauherr für ein reines Aluminiumfenster entscheiden sollte? WICONA Fenstersysteme haben den grossen Vorteil, dass sie trotz hoher Wärmedämmung mit einer schlanken und filigranen Profilierung aufwarten können, was vor allem Architekten sehr schätzen. Schlanke Profilansichten bedeuten mehr Glasanteil und somit auch mehr passive Solargewinne. Aluminiumfenster sind langlebig und praktisch wartungsfrei. In stark beanspruchten Gebäuden, wie beispielsweise Schulhäuser, sind Aluminiumfenster durch ihre Robustheit und die harte Oberfläche beliebt. Vor allem im Objektbereich lassen sich mit Aluminiumfenstern von WICONA als integrale Bestandteile top-moderne Fassadenlösungen realisieren. Einbruch-, Schall- oder Brandschutzelemente können eingebaut werden, ohne dass diese Funktionen von aussen erkennbar sind – ein wichtiges Argument für viele Architekten. Gibt es denn auch Funktionale Vorteile, Aluminiumfenster einzusetzen? Ja natürlich, hier nur einige Beispiele über Öffnungsarten: Neben Dreh- und DrehkippÖffnungen finden sie im Standardsortiment für Bauten mit speziellen Anforderungen auch Öffnungsarten wie z.B. nach aussen öffnend, Senkklappfenster, Parallel Ausstellfenster oder nach aussen festverglaste Fenstersysteme. In der modernen Architektur sieht man oft grosse Glaspartien, was ist mit Alufenster möglich? Mit Aluminium Fenstern können sehr grosse Elemente gebaut werden, und das mit filigranen Profilansichten. Vor allem bei Raumhohen Elementen ergeben sich durch die Sicherheitsanforderungen hohe Glasbautiefen und sehr hohe Gewichte. Beschläge für Gewichte bis 300 kg und Glasbautiefen bis 70 mm sind Standard. Aluminiumfenster von WICONA sind

zudem WK 3 geprüft und halten auch einer Pendelschlag Prüfung stand. Dies ist vor allem als Absturzsicherung von grosser Wichtigkeit. Aluminium hat aber das Image, dass bei der Herstellung viel Energie verbraucht wird. Unsere norwegische Konzernmutter Hydro setzt dabei konsequent auf erneuerbare Energien wie zum Beispiel Wasserkraft. Sie liefert bereits über 60 Prozent der für die Aluminium-Erzeugung benötigten Energie. Aber trotzdem wird viel Energie bei der Elektrolyse von Bauxit eingesetzt. Ja, zum grössten Teil erneuerbare Energie. Sie müssen den gesamten Lebenszyklus betrachten. Aluminium ist zu vollständig rezyklierbar. Aluminium ist ein Werkstoff, der immer wieder neu umgeschmolzen wird und in seiner Wertigkeit nichts verliert. Aluminium wird gebraucht und nicht verbraucht. Ich denke, es gibt keinen besseren Werkstoff, der den Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft konsequenter gerecht wird. Aber wie garantieren Sie, dass Aluminium wieder in den Kreislauf zurückkommt? Der Rohstoffpreis beantwortet diese Frage. Recycling-Werke investieren Millionen in Anlagen, um so viel Aluminium wie möglich wieder für den Produktionskreislauf aufzubereiten. Und dies ohne jegliche Subventionen.

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Hydro Building Systems AG Gewerbepark | Postfach 30 | 5506 Mägenwil T. 062 887 41 10 | F. 062 887 41 11 wicona.ch@hydro.com | www.wicona.ch


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Unser Bßro ist spezialisiert fßr den Gastrobereich: • Selbstbedienungsanlagen Anlieferung – Lagerung –und Kßche – Office – Buffet Entsorgung • Anlieferung – Lagerung – Kßche – Office – Buffet • Selbstbedienungsanlagen und Entsorgung • Selbstbedienungsanlagen und Entsorgung

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Hightech-Fassade

Im Handumdrehen zur geprüften Hightech-Fassade

Transparenz und Leichtigkeit liegen bei Fassaden weiterhin im Trend. Der Werkstoff Stahl und seine hervorragenden statischen Eigenschaften ermöglichen es Planern und Architekten, diese Anforderungen optimal umzusetzen.

Zur Bau 2011 präsentiert Jansen ein neues System für Structural Glazing Fassaden. Mit filigranen Stahlprofilen und Glasflächen bis 2,5 x 5,0 m kann die Transparenz der Gebäudehülle spürbar erhöht werden. Variable Glasanker erlauben den Einbau von Zwei- oder Dreifach-Isolierglas bis 70 mm Elementstärke. Bei VISS SG profitieren Fassadenbauer, Architekten und Bauherren von einem Maximum an Möglichkeiten bei einem Minimum an zusätzlichen Komponenten. Mit raffinierten Eindrehhaltern aus Edelstahl können die zugelassenen VARIO Gläser von Saint Gobain «im Handumdrehen»befestigt werden. Das Verbindungsprinzip mit Glasanker, Schraub- oder Schweissbolzen wurde vom VISS System übernommen. Damit lässt sich die neue Lösung mit allen VISS Profilen der Ansichtsbreiten 50 und 60 mm sowie mit den trägerunabhängigen VISS Ixtra und VISS Basic Lösungen kombinieren. In Ergänzung zu den bereits bestehenden Nachweisen für VISS, VISS HI und VISS Basic wird VISS SG derzeit umfangreichen Prüfungen unterzogen. Die bauaufsichtliche Zulassung nach ETAG 002 ist ebenfalls beantragt.

Passivhaus geeignetes Stahlfassadensystem

VISS HI erfüllt als erstes Stahlprofilsystem die strengen Anforderungen an Komponenten für Passivhäuser – gemäss Zertifikat des Passivhaus Instituts, Darmstadt. Das Institut bewertet Bauprodukte und Elemente im Hinblick auf ihren möglichen Einsatz in Passivhaus-Bauten. So darf der Wärmedurchgangskoeffizient von Fenstern (Uw) bzw. Fassaden (Ucw) nicht grösser als 0,80 W/m2K sein. Mit seinem innovativen Dämmkonzept erreicht das neue Fassadensystem Jansen VISS HI diese hohen U-Werte und wurde als «Passivhaus geeignete Komponente»eingestuft. Dämmkerne aus Kunststoff-Schaum Das Erfolgskonzept der hochwärmegedämmten Stahlfassade liegt in den eingesetzten Schaumstoff-Dämmkernen. Diese werden mit wenigen Handgriffen in den Glaszwischenraum eingelegt. Identische Dämmkerne können sowohl für Fassaden mit 50 als auch 60 mm Ansichtsbreite eingesetzt werden. Energetische Fassaden-Sanierung Die besonders einfache und wirtschaftliche Montage der VISS HI Dämmkerne bietet nicht

nur dem Neubau, sondern auch der energetischen Gebäudesanierung interessante Perspektiven: Die Energieeffizienz bestehender Jansen VISS Fassaden kann mit verhältnismässig geringem Kosten- und Zeitaufwand durch nachträgliches Einbringen der Dämmkerne deutlich verbessert werden. So trägt das innovative Dämmkonzept von Jansen VISS HI dazu bei, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Stahlfassaden, auch unter zeitgemässen Anforderungen an die Energieeffizienz, zu optimieren.

Jansen AG Stahlröhrenwerk, Kunststoffwerk

9463 Oberriet T. 071 763 91 11  |  F. 071 761 22 70 www.jansen.com  |  info@jansen.com


Gebäude- und Fassadenreinigung

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

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Pflege von Metallfassaden

Wenn Schmutz die Metallfassaden frisst … Die Reinigung und die Pflege von Metallfassaden ist heute ein sehr wichtiger Beitrag zur Werterhaltung von Industrieund Geschäftsgebäuden.

Diese Metallfassade wurde im Oktober 2008 durch die Firma A. Benz AG fachgerecht gereinigt. Durch Umwelteinflüsse an dieser Metallfassade haftender Schmutz und Auskreidungen waren zu entfernen. Scania Schweiz AG, Ikarusstrasse 6, 9015 St.Gallen

Grundreinigung Eine Grundreinigung war nötig, weil die Fassadenelemente älter als acht Jahre waren, das heisst, der Schmutz konnte nur noch chemisch und mechanisch entfernt werden.

optimale Reinigungsausführung empfehlen wir Ihnen eine unverbindliche Beratung an Ort und Stelle, damit wir Sie mit unserem ganzen Fachwissen und unserer Erfahrung beraten können.

Kalkulation Schmutz ist störend. Reinigung verursacht hohe Kosten. Eine der grundlegenden Aufgaben der Reinigung ist aber die Werterhaltung. Durch Einschränkung der Reinigungshäufigkeit beispielsweise können zwar vorderhand Kosten gespart werden. Wenn aber Fassaden, gleich welcher Art, nicht regelmässig gereinigt werden, kann dies eine Zerstörung hervorrufen. Jedes längere Warten bedeutet für den Gebäudereiniger mehr Aufwand. Die Investitionen übersteigen dann die so eingesparten Reinigungskosten erheblich. Um die Reinigungskosten in den Griff zu bekommen und sie steuern zu können, ist es unbedingt erforderlich, diese systematisch zu erfassen. Reinigung ist keineswegs nur ein notwendiges Übel, um störenden Schmutz zu entfernen. Sie ist vielmehr ein Teil des Betriebsablaufes und hat damit auch direkten Einfluss auf die produktiven Faktoren eines Unternehmens. Ein Grund mehr, die Reinigung streng im Rahmen betriebswirtschaftlicher Forderungen anzugehen. Für eine

Steinfassaden-Reinigung Sanierung Umweltschmutzbeschädigte Teile der Fassade machten das Gebäude unansehnlich. Das Reinigungsverfahren für die Reinigung von Steinfassaden und Denkmälern basiert auf einem kombinierten Reinigungsstrahl aus Luft, Wasser und Strahlmittel. Durch den Verzicht auf jegliche Art von Chemikalien wird ein sehr materialschonendes und umweltbewusstes Arbeiten bei allen Aufgabenstellungen möglich. Dank dieser Reinigungstechnik ist es möglich, sämtliche Steinfassaden (Granit, Sandstein, Muschelkalk, Ziegel, Beton, Kalkstein, Zementputz) schnell und schonend zu reinigen und Graffiti zu entfernen. Lohnender Aufwand Das Gebäude hat seine ursprüngliche Ausstrahlungskraft zurückgewonnen und braucht ausser der üblichen Fensterpflege über Jahre hinaus keine weitere Reinigung mehr. Text Susanne Benz

Dieses Gebäude wurde durch die Firma A. Benz AG im März 2009 gereinigt. Union AG, St.Gallen

A. Benz AG Gebäude- und Fassadenreinigung

Industriestrasse 15  |  9015 St. Gallen T. 071 311 81 13  |  F. 071 311 81 17 info@benzreinigung.ch www.benzreinigung.ch


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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Glas-Metall-Fassaden

| rheinzink-grossraute

Transparenz, Ästhetik und Funktionalität

Fassaden sind das Gesicht eines jeden Gebäudes und machen die Identität eines Unternehmens nach aussen sichtbar. Deshalb sind die Anforderungen an Architekten und Bauherren in diesem Bereich enorm gestiegen. Die Rino­ Weder AG ist der richtige Partner, um alle Wünsche, Notwendigkeiten und technischen Finessen zu realisieren.

Bereits bei der Planung bringen die RinoWeder-­Fachleute ihr Wissen und ihre langjährige Erfahrung im Fassadenbau ein. Immer grössere Gläser mit immer besseren Wärmedämmwerten – mit den hochisolierenden Glas-Metall-Fassaden im Minergie-Standard der Rino Weder AG sind auch diese Anforderungen kein Problem. Das Unternehmen bietet gesamtheitliche Lösungen basierend auf dem Pfosten-Riegel-System in Alu oder Stahl an und kann dabei auf die bewährten Produkte des Qualitätsherstellers Schüco zurückgreifen. Der gestalterische Freiraum bei Glas-MetallFassaden ist gross. Speziell bei den Oberflächen und den Farben des Metalls ist vieles

möglich. Die Rino Weder AG kann auch hier ein ganzheitliches Konzept anbieten: durch die eigene Pulverbeschichtung, die selbstverständlich Qualicoat-zertifiziert ist und über 2000 Farben auf Lager hat, sowie durch die Blechbearbeitung mit der neuen Laserschneidanlage, die Schlosserei und das Profilbearbeitungszentrum, die interne Zulieferer sind. Bei der Rino Weder AG kommt alles aus einem Guss: von der Planung über die Produkte und Lösungen bis zu den begleitenden Dienstleistungen. Das Ergebnis sind komplette, durchdachte und innovative Lösungen, auf die sich die Kunden der Rino Weder AG verlassen können.

Glas Trösch, St. Gallen

Rino Weder AG Roggenweg 1  |  9463 Oberriet T. 71 763 60 50  |  F. 071 763 60 51 info@rinoweder.ch  |  www.rinoweder.ch

Moderne Dach- und Fassadengestaltung mit dem RHEINZINK-GroSSrautensystem

Die RHEINZINK-Großraute bietet Architekten und Planern vielfältige Möglichkeiten der Gebäudestrukturierung. Sie kann vertikal, horizontal und diagonal verlegt werden. Auch komplexe Gebäudekörper mit konvexer und konkaver Ausrichtung sind realisierbar. Das Hauptanwendungsgebiet für Großrauten sind großformatige Fassadenflächen. Aber auch im Bereich der Dachdeckung erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit.

Entsprechend wurde unsere Dokumentation «Planung und Anwendung, Großraute» nun auch um das Kapitel der Dachdeckung erweitert. Mit der neu aufgelegten Dokumentation bietet RHEINZINK einen aktuellen Leitfaden für alle, die fachgerecht hochwertige Gebäudeflächen im Fassaden- und /oder Dachbereich in der Systemtechnik «Großraute» realisieren wollen. Die insgesamt 60 Seiten starke Publikation basiert auf der Grundlage baupraktischer Erfahrungen und den aktuellsten Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung. Mit grund-

sätzlichen (Werkstoff-)Hinweisen, Standarddetails, Zeichnungen und Tabellen werden die systembezogenen, technischen und bauphysikalischen Rahmenbedingungen für eine fachmännische Ausführung umfassend dargestellt. Das gewählte Format (DIN A4) ermöglicht die großzügige, detaillierte Abbildung aller technischen Zeichnungen und verschiedener Anwendungsbeispiele. Zahlreiche Praxisbeispiele dokumentieren die optische Vielseitigkeit dieses etablierten RHEINZINKSystems. COPYRIGHT

RHEINZINK (SCHWEIZ) AG Täfernstrasse 18  |  5405 Baden-Dättwil T. 056 484 14 14  |  F. 056 484 14 00 info@rheinzink.ch  |  www.rheinzink.ch


Wohndachfenster

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

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Messen – Liefern – Einbauen: Designo R8 Mass-Renovierungsfenster

Alte Wohndachfenster werden mit der Zeit unansehnlich und undicht. Zudem erfüllen sie die heutigen Ansprüche an Energieeffizienz und Wohnkomfort nicht mehr. So sehen sich viele Bewohner von Dachräumen mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre alten Wohndachfenster durch moderne Qualitätsprodukte zu ersetzen. Die neuen Fenster sollen gutes Raumklima, hohen Bedienkomfort und eine architektonisch ansprechende Lösung bieten.

Allerdings ist der Einbau moderner Fenster normalerweise mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Umfangreiche Umbaumassnahmen und der damit verbundene zeitweise Verlust an Wohnqualität lassen so viele Renovierungswillige vor der eigentlich notwendigen Modernisierung des Dachwohnraums zurückschrecken. Für diese Ausgangslage bieten die Roto Renovierungsfenster der neuen Generation eine massgeschneiderte Lösung. Hoher Nutzen – minimaler Aufwand Die Fenster erfüllen alle Ansprüche an modernen Wohnkomfort und Energieeffizienz – und reduzieren den Aufwand beim Einbau auf ein Minimum. Ihr besonderer Vorteil: Sie werden individuell gefertigt und passen immer millimetergenau – unabhängig von Hersteller, Baujahr und Grösse der alten Fenster. Roto Mass-Renovierungsfenster der Generation Designo verbinden all diese Vorteile mit nochmals optimierten Wärmedurchgangswerten, einem erweiterten Grössenraster und überzeugendem Design. Optimierte Wärmedämmung – variables Einsatzspektrum So wartet das Designo R8 Maß-Renovierungsfenster dank optimierter Rahmenkons-

truktion und energiesparender Roto blueLine Isolierverglasung mit herausragenden Wärmedurchgangswerten auf (Uw-1,3 W/m²K mit Standard- und 0,93 W/m²K mit Niedrigenergieverglasung). Ein erweitertes Größenraster bis maximal 1 475 mmBreite sorgt für ein noch variableres Einsatzspektrum. Die Maß-Renovierungsfenster lassen sich innerhalb wenigen Stunden einbauen ohne Brech-, Putz-, und Folgearbeiten. Der Austausch erfolgt von innen durch einfaches Aufsetzen auf die vorhandene Dachöffnung. Mit dem Designo R8 Maß-Renovierungsfenster bieten wir unseren Partnern im Dachhandwerk ein Produkt, mit dem sie die aktuellen Wünsche der Kunden nach zeitgemäßen Wohnkomfort und Energieeffizienz denkbar einfach und schnell erfüllen können. Ein breites Angebot an intelligenten Steuerungen und Sonnenschutzzubehör für innen und aussen sorgt dafür, dass die innovative Renovierungslösung von Roto jedem Anspruch an modernen Wohnkomfort unter dem Dach gerecht werden kann. Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.roto-frank.ch

Passt immer: Das Designo R8 Maß-Renovierungsfenster mit speziellem Verleistungs-profil

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Türblattverzug

Innovative Rahmenkantel bändigt Türblattverzug

Mit einer neuartigen Rahmenkantel verbessert VARIOTEC die Dimensionsstabilität von Aussen- und Laubengangtürblättern erheblich. Durchdacht angeordnete Dampfsperrschichten verteilen die Holzfeuchte dabei gleichmäßig im Querschnitt – auch bei Extremklima. Eine Armierung aus Faser-Kunststoff-Verbund (FKV) bändigt den Verzug zusätzlich. Ab dem Frühjahr 2011 kommt die Kantel bei besonderen Anforderungen in den VARIOTEC-Aussen-, Spezial- und Funktionstüren zum Einsatz.

Holz verzieht sich im Differenzklima. Dieser unangenehmen Eigenschaft begegnen Haustürenhersteller in der Regel mit Stabilisatoren. Die in das Türblatt integrierten Helfer sollen das Rahmenholz gerade halten, sobald Wärme, Kälte, trockene oder feuchte Luft auf die Tür einwirken. Nach der Devise «Viel hilft viel» sind jedoch Haustüren am Markt zu finden, die eher an holzbeplankte Stahlrahmenkonstruktionen erinnern. Diese Bauteile

sind nicht nur schwer zu bewegen, sondern bringen auch energetische Nachteile wie Wärmebrücken mit sich. Mit dem Stabilisatorprinzip «Faser-KunststoffVerbund» (FKV) verfolgt VARIOTEC bereits seit mehr als zwei Jahren einen anderen Weg. Die hochfesten Faser-Kunststoffstäbe, angeordnet in den Zug- und Druckzonen der Rahmenhölzer, sorgen wesentlich dafür, dass die

Haustüren aus Neumarkt bis heute selbst die härtesten Klimaprüfungen bestanden haben – vor allem bei überdurchschnittlich großen Türabmessungen von 305 cm x 130 cm keine einfache Übung. Außerdem machte VARIOTEC seine Türen damit im Vergleich zu stahlarmierten Konstruktionen um bis zu 15 Prozent leichter. Der Markt verlangt jedoch mehr. Aus architektonischen Gründen ordnen Planer zunehmend großformatige Haustürkonstruktionen auch in stark bewitterten Bereichen an. Dazu zählen vor allem südwestlich ausgerichteten Fassaden, die sowohl mit starkem Regen oder Schnee zu kämpfen haben als auch mit großer Sonneneinstrahlung – oft ohne schützendes Vordach. Diese extremen Randbedingungen decken die normativen Prüfverfahren zum Teil nicht mehr ab. Genau für diese Fälle jedoch wollte


Türblattverzug

VARIOTEC gebrauchstaugliche Türkonstruktionen liefern – ohne dabei den Architekten ihre Gestaltungsfreiheit zu nehmen. Es galt daher zu klären, wie man über die bewährte Aluminium-Stabilisierungs-Schicht (ASS) hinaus den Feuchteaustausch über die Türblattkanten und der Falzgeometrie reduzieren kann. Diese Aufgabe übernahm im Wesentlichen das Berliner Büro «haus und holz – Dirk Sommer». Im Rahmen einer fast einjährigen Forschungsund Entwicklungsarbeit entstand eine völlig neuartige Rahmenkantel, die das Holzfeuchtegefälle im Rahmenquerschnitt reduziert. Zwei Aluminium-Dampfsperrschichten im Rahmenholz sorgen dafür, dass die Kantel raumseitig weniger stark abtrocknet und auf der Witterungsseite weniger auffeuchtet. Mithilfe umfangreicher Berechnungen zu holzspezifischen Eigenschaften, zur Statik

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

und zu bauphysikalischen Einwirkungen auf Haustüren in Gebäuden lösten die Experten aus Berlin und Neumarkt das Problem. Wärme- und feuchtetechnische Simulationen am PC halfen zudem dabei, die richtige Position der Dampfsperrschichten zu finden. Dabei berücksichtigten die Konstrukteure auch den feuchtetechnischen Einfluss von Lichtausschnitten. Die anschließende Differenzklimaprüfung nach DIN EN 1121 beim Wilhelm-Klauditz-Institut in Braunschweig (WKI) an vier Haustüren mit unterschiedlichen Kantel- und Türblattaufbauten lieferte eindrucksvolle Ergebnisse. Die neu entwickelte Kantel verringert die Holzfeuchtedifferenz im schloßseitigen Rahmenholz um durchschnittlich 52%. Ab dem 2.Quartal 2011 setzt VARIOTEC die unter Gebrauchmusterschutz stehende Kantel in einigen Typen der VARIOTEC Haustüren-Produktpalette ein.

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Variotec Schweiz AG Industriestrasse 6  |  6252 Dagmersellen T. 062 748 25 00  |  F. 062 748 25 01 www.variotec.ch  |  info@variotec.ch

Neuheit im Fokus: Mit einer Aluminium-Stabilisierungs-Schicht (ASS) im Deckbereich, der Armierung aus Faser-Kunststoff-Verbund (FKV) und zwei AluminiumDampfsperrschichten im Rah-menholz reduziert VARIOTEC zukünftig den Verzug, auch von großformatigen Türblättern – sowohl im Extremklima als auch bei besonderen Einsatzzwecken.


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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Arbeitssicherheit

Der optimale Schutz im Falle eines Falles

Der optimale Schutz im Falle eines Falles «Arbeiter bei Absturz ums Leben gekommen»

So, oder ähnlich lautet jeweils die Ueberschrift der Unfallmeldungen in den Medien. Zur konsequenten Förderung der Arbeitssicherheit gehört das Verhindern von Abstürzen. Bei Bau-, Montage-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, kurz überall dort, wo eine Absturzgefahr besteht, sind Sicherungsmassnahmen notwendig. SpanSet hat für Arbeiten in der Höhe eine innovative Palette an persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) entwickelt, wie Auffanggurten, Falldämpfer, Höhensicherungsgeräte, Evakuierungsgeräte und vieles mehr. Die PSAgA-Produkte zeichnet eine hohe Funktionalität, einfache Handhabung und grosse Bewegungsfreiheit bei höchstmöglicher Sicherheit aus. Selbstverständlich entsprechen Sie den einschlägigen europäischen Normen sowie den Anforderungen der SUVA. Neben dem kompletten Produkteangebot bietet SpanSet eine Fülle nützlicher Dienstleistungen an. Von der Schulung und Beratung im sachgerechten Umgang mit den Persönlichen Schutzausrüstungen über Planung und Ausführung von permanenten Sicherungssystemen bis zum Prüf- und Reparatur-Service. Ausführliche Informationen und Hinweise finden Sie in unserem neuen Katalog «Höhensicherung» – gratis erhältlich unter: www.spanset.ch

SpanSet AG Eichbüelstrasse 31  |  8618 Oetwil am See T. 44 929 70 70  |  F. 044 929 70 71 info@spanset.ch  |  www.spanset.ch

Horizontale Sicherungslinie auf Falzdach.


vmz composite

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

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Absolut eben – VMZ Composite Neue Verbundplatte von VMZINC Absolut ebene Oberfläche und das auch bei sehr großen Formaten: Mit VMZ Composite präsentiert VMZINC eine neue Verbundplatte aus zwei vorbewitterten Titanzinkblechen und einem Polyethylen-Kern. Die perfekte Ebenheit und hohe Festigkeit bei einem vergleichsweise geringen Gewicht eröffnen neue architektonische Möglichkeiten für unterschiedlichste Gebäudeformen.

Mit VMZ Composite präsentiert VMZINC eine 4 mm starke Verbundplatte mit einer absolut ebenen Oberfläche.

Der 3 mm starke Polyethylen-Kern wird im Schmelzfixierverfahren auf die 0,5 mm dicken Zinkbleche aufgebracht, eine zugleich chemische wie mechanische Haftvermittlung, die eine hohe Ablösebeständigkeit und Stabilität bewirkt. Das insgesamt 4 mm dicke Paneel mit einem Gewicht von 12,2 kg/m² wird in einer maximalen Breite von 1 000 mm

und den Standardlängen 2 000 mm, 3 000 mm und 4 000 mm angeboten. Auf Anfrage sind auch Längen bis zu 6 000 mm möglich. Die maximale Breite kann auf 1 250 mm erhöht werden, dann aber mit 0,7 mm dicken Zinkblechen. Angeboten wird VMZ Composite in den vorbewitterten Oberflächenqualitäten Quartz-Zinc und Anthra-Zinc.

VMZ Composite Paneele können auf Metallunterkonstruktionen sichtbar befestigt oder als Kassette eingesetzt werden. Sie eignen sich für hinterlüftete Fassaden und sind vollständig recyclebar. Weitere Informationen finden Sie unter: www.vmzinc.ch

Umicore Building Products Schweiz AG Industriestrasse 25  |  3178 Bösingen T. 031 747 58 68  |  F. 031 747 58 67 info@vmzinc.ch  |  www.vmzinc.ch Angeboten wird VMZ Composite in den vorbewitterten Oberflächenqualitäten Quartz-Zinc und Anthra-Zinc.


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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Dachsicherheit

| Gebäudehüllensanierung

Sicher auf dem Dach

Die gesetzlichen Grundlagen für Arbeiten auf Dächern sind hauptsächlich in der Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten (Bauarbeitenverordnung, BauAV) geregelt.

Bei Arbeiten mit einer Dauer von mehr als zwei Manntagen sind generell Einrichtungen wie Dachfangwände, Fassadengerüste und Auffangnetze erforderlich. Sie schützen alle gefährdeten Personen permanent (Kollektivschutz).

novationen ist aber die Installation von fest installierten Anschlagpunkten System LUX-top® in jeder Hinsicht nahe liegend. Das LUX-top® Absturzsicherungs-System erfüllt die Empfehlung gemäss SIA 271 Abdichtungen Hochbauten, in Kraft seit 1. September 2007.

Ausnahmen gibt es dort, wo die Arbeiten weniger als zwei Manntage dauern (Art. 32 BauAV) oder das Anbringen von Kollektivschutzmassnahmen technisch nicht möglich oder zu gefährlich ist. Hier können auch Seilsicherungen zum Einsatz kommen (Art. 19 BauAV).

LUX-top® ASP als einzelner Anschlagpunkt.

Einfach und sicher in der Praxis Damit die Seilsicherung nicht zur Alibiübung wird, sind die Handwerker auf fest installierte, zertifizierte Sicherheitsanschlagpunkte CE geprüft nach DIN EN 795 angewiesen. Gerade bei Neubauten wie auch bei umfangreicheren Re-

Ingenieurbüro für Sicherheit + Technik

Hofer Dichtungssysteme GmbH Im Graben  |  4322 Mumpf T. 062 873 20 17  |  F. 062 873 30 64 info@wolfin-hofer-luxtop.ch www.wolfin-hofer-luxtop.ch

Gebäudehülle effizient renovieren Gebäudehüllensanierung ist ein zeitaktuelles Thema. Die hinterlüftete Eternit-Fassade eignet sich ideal für Renovationen. Sie lässt sich einfach von aussen auf die bestehende Wandkonstruktion aufbauen. Das bauphysikalisch optimale System mit der dauerhaft wetterfesten Faserzementbekleidung stellt eine langlebige Nutzung sicher. Der beständige Schutz, die Wartungsfreiheit und die zuverlässige Funktionssicherheit sorgen für nachhaltige Wirtschaftlichkeit. Wohnkomfort und Energieeffizienz werden massgebend verbessert.

Gebäudehülle effizient renovieren Der Sanierungsratgeber der Eternit (Schweiz) AG

Zudem eröffnen die Eternit-Faserzementplatten mit Ihrer Vielfalt an Formaten und attraktiven Farben einen grossen Spielraum für individuelle Gestaltungen. Um interessierte Planer und Bauherrschaften über die nutzreichen Möglichkeiten mit ihren Systemen zu informieren, hat die Eternit (Schweiz) AG eine neue Broschüre mit dem Titel «Gebäudehülle effizient renovieren» aufgelegt. Zu finden auch unter www.eternit.ch

Eternit (Schweiz) AG info@eternit.ch  |  www.eternit.ch Vorher

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Renoviert

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Drymat®

neuheiten

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Elektrophysikalische mauerentfeuchtung

Drymat® – Elektrophysikalische Gebäudetrockenlegung ohne bauliche Veränderung. Bei Nässe, Feuchtigkeit, Schimmel und Modergeruch in Häusern und Gebäuden. Keine Unterhaltskosten – 10 Jahre Garantie! ISO 9001 und 9002 zertifiziert. Drymat®: die neue Technologie zur Bauwerkssanierung.

Gebäudeschäden durch aufsteigende Feuchtigkeit Feuchte Wände können bis zu 450 Liter Wasser pro 1m3 enthalten! Gebäudeschäden durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit wie Verlust von Bausubstanz (Wasser gefriert zu Eis, dadurch Bruch von Bausubstanz), Reduktion der Wärmedämmeigenschaft des Mauerwerks, dadurch höhere Heizkosten, Einwanderung von in Wasser gelösten bauschädlichen Salzen, und Beschädigung durch die Volumenvergrösserung der eingelagerten Salze, sind die Folge.

gen eines akkreditierten Prüflabors an: Die Salzanalysen werden grundsätzlich (handwerklich und wissenschaftlich) mittels Photometern, auf einem Formblatt, dem Kunden überlassen und sämtliche Feuchteanalysen werden nach WTA und der DIN EN ISO 12570 (gravimetrische Methode) aufgezeichnet. Beispiel der Feuchtigkeitsgrade der im Wasser stehenden Eremitage in St. Petersburg in Russland: Das wertvolle Gebäude ist mit dem Drymat® erfolgreich trockengelegt.

Man sieht deutlich bei der Wärmebildkammera, das aufsteigende Grundwasser in der ersten Abbildung, welche durch die erfolgreiche Trockenlegung durch den Einsatz des langlebigen Drymat-System in der oberen Abbildung entwich.

NEU! Der Drymat EO+ auch für sehr schwierige Fälle und Ueberschwemmungsgebiete! Der DRYMAT EO+ erfüllt alle wissenschaflichen Kriterien der EU- Norm O-Norm 3355-2. Verlangen Sie jetzt eine kostenlose Erstanalyse. DRYMAT MACHT FEUCHTE, SCHIMMLIGE HÄUSER auf sanfte Weise garantiert GESUNDER UND WERTVOLLER.

Feuchtigkeitsbedingte Schäde

Anwendungsvorteile der elektrophysikalischen Mauerentfeuchtung durch das Drymat® System: –– Keine irreversiblen Eingriffe in die Bausubstanz, somit denkmalschutzgerecht –– Extrem dickes Mauerwerk ist trockenlegbar –– Schonende Trockenlegung ohne Eingriffe in die Gebäudestatik –– Auch unzugängliche Bereiche, wie das Fundament, sind mit diesem Verfahren trockenlegbar –– Unterhaltskosten ca. CHF 1.– / Monat Umfassende Feuchtigkeitsanalyse Mit anerkannten Messmethoden werden mauerfeuchte, Wand- und Raumtemperaturen und relative Luftfeuchte erfasst. Aus diesen Messmethoden wird ein Protokoll erstellt, woraus sich der beste Installationspunkt für das System ermitteln lässt. Um einen Nachweis der Entfeuchtung und Entsalzung zu erbringen, bieten wir Ihnen die Dienstleistun-

Die Eremitage, St.Petersburg im Vergleich vorher/ nachher (links Oktober, 2005/rechts März, 2005)

Der Trocknungsprozess Nach 6 bis 12 Monaten erfolgt eine Kontrollmessung anhand der sich eine deutliche Abtrocknung zeigt. Mit spezieller Service-Datenschnittstelle können Wirkungsparameter gezielt angepasst werden. Der Verlauf bis zum Erreichen der Garantiewerte wird dokumentiert. Nach 6 bis 18 Monaten ist üblicherweise die Trocknungsphase abgeschlossen. Die Anlage wird nunmehr fester Bestandteil des Gebäudes und arbeitet in dauerhaftem Betrieb. Feuchtigkeit kann nicht erneut eindringen – Ihr Haus bleibt trocken.

Das Team von www.haustrocknung.ch ist ein junges Unternehmen. Bigler & Partner setzen sich mit Fachkompetenz und Knowhow für die Kundenbedürfnisse ein. Mehrere tausend erfolgreich installierte Geräte haben sich (ohne Ausnahme!) im Langzeiteinsatz bewährt. Viele Hausbesitzer vertrauen auf die Wirkung und nutzen das Gerät für eine Dauerinstallation zu äusserst geringen Energiekosten (12 Franken Stromkosten pro Jahr). Gerne beweisen wir Ihnen, dass der Drymat® höhere Ansprüche erfüllt. Eine echte Generationenanschaffung, umweltgerecht und nachhaltig. Anwender berichten über positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen!

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Dach- und Fassaden-Technik

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Das verlegefreundliche Dachsystem sorgt für eine hervorragende Wärmedämmung. Befestigung ohne Durchschraubung der sichtbaren Dachfläche.

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Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Hebeschiebesystem cp 155-LS

Reynaers: Technologischer Vorsprung Der erste MINERGIE Hebeschieber in Aluminium

Reynaers Aluminium, einer der führendenden europäischen Anbieter von innovativen und dauerhaften Architekturlösungen aus Aluminium, präsentiert der Fachwelt die erste MINERGIE zertifizierte Aluminium Hebeschiebertür. Es handelt sich hierbei um eine Variante des bewährten Hebeschiebesystems CP 155-LS, die als innenlaufende Ausführung konzipiert wurde.

sionierten Verglasungen erheblich erleichtert, was bei schwer zugänglichen Objekten bisher oft zu Problemen führte oder die Abmessungen sogar erheblich einschränkte. Grössere Anwendungsvielfalt und einfachere Fertigungsverfahren Die Gründe für die Entwicklung liegen in der kontinuierlichen Arbeit an der ökonomischen Verbesserung der Isolationswerte und Belüftung, eine grössere Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten und einfachere Fertigungsverfahren, allerdings niemals auf Kosten der Ästhetik, der Nachhaltigkeit und der Anwendungsflexibilität. Der neue zertifizierte CP 155-LS setzt dies auf vorbildliche Weise um. Architekten, Metallbauplaner und natürlich die Bauherren werden von der Qualität in Funktionalität und Design begeistert sein.

Die erste MINERGIE zertifizierte Hebeschiebetür: CP 155-LS von Reynaers

Konstruktive Verbesserungen im Detail An erster Stelle steht die grösstmögliche Transparenz für lichtdurchflutete Räume, die der MINERGIE zertifizierte Hebeschieber CP 155-LS dank seiner schmalen Mittelsektion von nur 115 mm bietet. Ein weiterer Vorteil, der für optimalen Lichtenfall spricht, ist die Konstruktion als innenlaufende Ausführung. Sie gewährleistet eine maximale Elementöffnung. Da die Laufschiene innen liegt, wird sie automatisch vor Umweltverschmutzungen geschützt. Das MINERGIE zertifizierte CP 155-LS bietet die Aufnahme von Glasstärken bis zu 52 mm. Neu ist auch die Variantenvielfalt an Glasarten, die eingesetzt werden können, einschliesslich Verbundglas, das eine wesentlich höhere Festigkeit bietet, und sogar Schallschutzgläser. Zur Erreichung bestmöglicher Werte sowohl bei Schlagregenund Winddichtigkeit als auch bei Wärmedämmung und Schallschutz setzt Reynaers auf neueste Technologien, denn Kälte und Lärm gehören nach draussen, Wärme und Gemütlichkeit nach innen.

Leistungsmerkmale im Überblick Die Vorteile des Hebeschiebesystems in der Standardausführung lassen sich anhand der technischen Daten wie folgt definieren: –– höchst isolierende Wärmedämmung nach MINERGIE Anforderungen –– Innenlaufender Öffnungsflügel für maximale Elementöffnung –– Hervorragende Laufeigenschaften –– Grösstmögliche Transparenz –– Festteil-Verglasung von aussen –– Manuelle oder motorisierte Bedienung –– (Motorisierung auch nachträglich möglich) –– maximales Flügelgewicht von 400 kg –– Grosse Abmessungen realisierbar –– Schlagregendichtheit Klasse 9A (600Pa) –– schmaler Mittelquerschnitt (115 mm) –– gefällige Schwellenlösungen Die MINERGIE-Ausführung des CP 155-LS ist so konstruiert, dass sie sich schnell und problemlos montieren und einbauen lässt. Metallbauplaner und Verarbeiter schätzen besonders den Vorteil, die Verglasung des Festteils von aussen vornehmen zu können. Dadurch wird die Montage vor allem von grossdimen-

Hoher Bedien- und Wohnkomfort Die qualitativ hochwertigen, starken Systemkonstruktionen können entweder manuell oder elektromotorisch angetrieben werden. Eine Nachrüstung der Motorisierung ist problemlos möglich. Die Verschiebung der Elemente besticht durch eine bequeme Handhabung. Zusammen mit den INOX-Laufschienen ist eine leichte und vor allem geräuscharme Bedienung der Hebeschiebefunktion, entweder manuell oder motorisiert, dauerhaft gewährleistet. Für die unter-schiedlichen Bauaufgaben und Farbwünsche seitens der Bauherren und der Architekten bietet Reynaers mehr als 400 hochwertige Metall- und Eloxaltöne, glänzende und matte Farben sowie Beschichtungen mit Holzstrukturen für die Innen- bzw. Aussengestaltung an.

Reynaers AG Aluminium Systeme

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Fensterrenovation

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

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Worauf Sie beim Fensterrenovieren achten sollten

Meist wechselt der Eindruck über die Fenster am eigenen Gebäude nach und nach von «Die tun es noch lange» zu «Da sollte etwas gemacht werden». Spätestens dann zeigt sich die Fülle an Möglichkeiten im Renovationsbereich. Mit unseren Hinweisen finden Sie den Weg durch die Informationsflut zum optimal passenden Fenster.

Blick in die Zukunft ist beim Glasabstandhalter entweder Edelstahl oder Kunststoff zu empfehlen. Das früher allgemein gebräuchliche Aluminium ist die kostengünstigste Variante. Es hat jedoch den Nachteil, dass am Glasrand leichter Kondensat entstehen kann als bei den eingangs erwähnten Materialien. Bei einem Minergie-zertifizierten Fenstermodul sind bestimmte Vorgaben für das Energiesparen zu erfüllen, insbesondere an den Wärmedämmwert (U-Wert). Zudem müssen die Fenster mindestens 75 Prozent Glasanteil am Fensterelement aufweisen und einen Glasabstandhalter aus Edelstahl oder Kunststoff haben. Ausserdem dürfen die Kosten höchstens 15 Prozent über denen für ein Standardfenster liegen.

Foto: swisswindows AG

Zunächst machen Sie sich über die Anforderungen an das neue Fenster ein genaues Bild. Darauf aufbauend überlegen Sie, welches System und welche Komponenten Ihren Vorstellungen am nächsten kommen. Dabei kristallisieren sich bei einem Gespräch mit dem Fachmann schnell die Schwerpunkte heraus. Was soll Ihr Fenster können? Über die Bedeutung von Energiesparen und Schallschutz muss zumeist nicht lange geredet werden. Die Sicherheit wird ebenfalls als wichtig eingestuft. Ausserdem soll das Fenster ein ansprechendes Design aufweisen, leicht zu reinigen sein und für Oma genauso angenehm zu bedienen sein wie für die aufstrebende Jungmannschaft. Bei einer Fensterrenovation ist der Einbruchschutz ein Thema. Das individuelle Sicherheitsbedürfnis der Menschen ist sehr unterschiedlich, deshalb hat der Fensterbauer einen gewissen Spielraum. Neben den offiziell geprüften Widerstandsklassen (WK1, WK2 oder WK3) sind anbieterabhängig verschiedene Ausstattungen erhältlich, die unerwünschtes Eindringen zusätzlich erschweren. Damit ein Fenster immer dem aktuellen Stand der Technik entspricht, ist der vollständige Austausch des bestehenden Elementes zu empfehlen. Bestens ausgebildete und genau instruierte Montagefachleute wechseln

jedes Fenster effizient und professionell aus. Dabei wird sorgfältig auf Schonung der Möbel, Wände, Böden und Decken geachtet. Welche Vorzüge sprechen für welches System? Beim Kunststofffenster besticht vor allem die hervorragende Wartungsfreundlichkeit. Über die gesamte Lebensdauer genügt es, einmal jährlich die beweglichen Teile zu ölen oder zu schmieren und die Dichtungsprofile geschmeidig zu halten. Ein weiterer Vorteil der Kunststofffenster: sie sind – je nach Anbieter – in vielen unterschiedlichen Designausführungen erhältlich. Holzfenster bestehen aus natürlichem Material und schenken den Räumen eine ganz besondere Ambiance. Grössere Aufmerksamkeit erfordert nach einer gewissen Zeit der Unterhalt der Holzoberflächen. Holz-Metall-Fenster dagegen sind weniger aufwendig zu warten. Meist schützt ein Aluminiumprofil die aussenliegenden Holzoberflächen vor klimatischen Einflüssen und Sonnenlicht. Innen strahlt die Holzoberfläche Wärme und Gemütlichkeit aus. Diese Konstruktion verlangt eine grössere Investition. Bei allen Systemen kann zur Anpassung an das Energiesparziel gezielt Zweifach- oder Dreifachverglasung gewählt werden. Mit

Clever lüften, gesund wohnen Ein zentraler Punkt bei Fensterrenovationen ist die Frischluftzufuhr. Da die bestehenden Fenster meist schon 25 oder mehr Jahre alt sind, ist ihre Dichtigkeit nicht so hoch wie bei neu eingebauten Fenstern. Was vorher angenehm wie von allein funktionierte, ist beim renovierten Fenster bewusst zu handhaben: das Lüften. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die auftretende Feuchtigkeit in den Räumen im optimalen Bereich zu halten: individuelles Lüften wie Stoss- oder Querlüften oder den Einbau von Lüftungsaggregaten, die in die Fenster implementiert werden. Das kontinuierliche Lüften steht meistens im Widerstreit mit dem Schallschutz. Trotzdem bestehen verschiedene Möglichkeiten bei der Wahl der Lüftungsart und der Einhaltung des Schallschutzes. Um Subventionen für Schallschutzmassnahmen zu beantragen, sind für sehr viele Verglasungsvarianten Prüfzeugnisse von beglaubigten Prüfinstituten vorhanden.

swisswindows AG Haltelhusstrasse, Mörschwil | 9016 St. Gallen Infoline 0848 848 777 www.swisswindows.ch


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neuheitEN

Bauleiter-box

| Nachhaltige Quartiersentwicklung

Trunz + Wirth lanciert neue Bauleiter-Box

Mit einer speziellen Bauleiter-Box verschafft Trunz + Wirth dem klassischen Bürocontainer auf der Baustelle einen ungleich praxisgerechteren und stilvolleren Auftritt.

Ein Bauleiter-Büro muss nicht primär gut aussehen, aber es soll den Anforderungen der Praxis gerecht werden. Dennoch darf es, bei aller Funktion, auch optisch überzeugen. Findet zumindest Trunz + Wirth und präsentiert die eigens entwickelte Bauleiter-Box. Unter der silbergrauen Hülle mit prägnantem Schriftzug verbirgt sich alles, was ein Bauleiter auf seiner Baustelle benötigt – von Besprechungsräumlichkeiten bis zur Büroeinrichtung, die sich mit moderner Kommunikationstechnik bestücken lässt. Die neue Bauleiter-Box von Trunz + Wirth ist das Ergebnis der ausgewiesenen Praxiserfahrung des Unternehmens in Baumanagement und Bauleitung – und der Beweis, dass in Baustellenbüros auch Stil und elegante Funktionalität durchaus ihren Platz haben können.

Trunz & Wirth AG Architektur, Baumanagement

Altes Kraftwerk Felsegg  |  9247 Henau T. 071 951 52 53  |  F. 071 951 52 43 info@trunz-wirth.ch  |  www.trunz-wirth.ch

Nachhaltige Quartiersentwicklung im Fokus flexibler Strukturen 2 596 Gemeinden, davon 151 Städte, zählte die Schweiz im Jahr 2010. Knapp 7,8 Millionen Menschen verschiedenster sozialer und kultureller Gruppen leben hierzulande zusammen, Tendenz steigend. Um die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen zu berücksichtigen, stellen Architekten und Städteplaner die Frage nach der Anpassungsfähigkeit von Quartieren und Gebäuden ins Zentrum ihrer Arbeit.

Um die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen zu berücksichtigen, stellen Architekten und Städteplaner die Frage nach der Anpassungsfähigkeit von Quartieren und Gebäuden ins Zentrum ihrer Arbeit. AmelieTheres Mayer, Peter Schwehr und Matthias Bürgin vom Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern greifen das Thema in ihrer Publikation «Nachhaltige Quartiersentwicklung: Im Fokus flexibler Strukturen» auf. Die Sammlung von Grundlagen, Methoden und konkreten Ansatzpunkten für zukunftsfähige Quartiersentwicklung ist im vdf Hochschulverlag und im interact Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hslu.ch

Hochschule Luzern Frankenstrasse 9  |  PF 2969  |  6002 Luzern T. 041 228 42 42  |  F. 041 228 42 43 www.hslu.ch

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neuheitEN

Naturbaustoffe

HAGA – natürlich bauen der Gesundheit zuliebe

CRC. Thomas Bühler, Geschäftsinhaber der HAGA AG Naturbaustoffe, Rupperswil, verarbeitet Kalk vom Ballenberg und produziert natürliche Baumaterialien aus Flachs und Lehm.

nachhaltige Rohstoffe. Dazu zählen Flachs, Lehm, Hanf, Kork oder Altpapier. Da sie aus unseren Breitengraden stammen, entfallen lange und zum Teil gefährliche Transportwege. Zudem erhalten wir damit in der Landwirtschaft Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt in unserem Land. CR: Woher stammen Ihre Materialien? Flachs aus der Landwirtschaft, Lehm aus dem deutschen Westerwald, Ton aus den einheimischen Tongruben und Kalk wird für uns im bekannten Ballenberg gebrannt. CR: Ballenberg? Das tönt spannend ...? Ja, dort wird noch wie früher Kalk mit Holz gebrannt. Aus diesem Grund beziehen wir Naturkalk für unsere Produkte vom Freilichtmuseum Ballenberg. CR: Stellt nur HAGA natürliche Baustoffe her? In dieser Vielfalt und Zusammensetzung – bei uns entwickelt und hergestellt und in unabhängigen Labors getestet – sind unsere Produkte einzigartig.

Chris Regez (CR Comm, Oberentfelden) sprach mit Thomas Bühler (oben im Bild). CR: Was versteht HAGA unter Naturbaustoffen? Thomas Bühler (HAGA AG Naturbaustoffe): Das sind ökologische Baumaterialien aus nachwachsenden und mineralischen Rohstoffen. Sie werden im Neubau und bei Renovationen verwendet. CR: Wofür werden Ihre Produkte eingesetzt? Für Fassaden- und Innendämmung/-isolation, für Putz- und Malerarbeiten, Schimmelbekämpfung oder für die Abschirmungen gegen Elektrosmog. CR: Was zeichnet die HAGA-Produkte aus? Unsere Farben und Putze sind frei von Bioziden, Lösungsmitteln, künstlichen Bindemitteln und Erdölderivaten. Bei den Dämmstoffen für die Gebäudeisolation verwenden wir ausschliesslich mineralische oder nachwachsende Rohstoffe.

CR: Wer verwendet Ihre Produkte? Unsere Kunden sind Maler, Gipser und Holzbaubetriebe, die für Bauherren die Arbeiten ausführen. Die Endkunden legen Wert auf eine intakte Umwelt sowie ein schönes und gesundes Wohnambiente. Ohne negative Auswirkungen auf die Bewohner.

CR: Was ist die Wirkung von natürlichen Baustoffen? Sie verfügen über ausgleichende Funktionen, die sich positiv auf unser Wohlgefühl auswirken und nachweislich für ein gesundes Wohnklima sorgen. Natürlich bauen ist gesund, nachhaltig und wirtschaftlich. Über Generationen hinweg.

CR: Zum Schluss: Ist es nicht viel schwieriger, mit Ihren Materialien zu arbeiten als mit herkömmlichen Baumaterialien? Nein. Im Gegenteil. Der Baumeister benötigt bei der Wärmedämmung keine sensiblen Dampfsperren, wenn er mit unseren Dämmmaterialien arbeitet. Die Naturfarben, Kalkund Lehmputze lassen sich ebenfalls sehr einfach anwenden. Unseren Kunden gewähren wir selbstverständlich langjährige Systemgarantien.

CR: Was sind negative Auswirkungen auf die Gesundheit? Menschen leiden unter Allergien verschiedenster Art. Viele dieser Allergien sind auf Baustoffe zurückzuführen: z.B. verklebte Verbundbaumaterialien mit chemischen Konservierungsstoffen, Lösemitteln, usw. Dank den geprüften, natürlichen Baustoffen von HAGA lässt sich das Allergierisiko reduzieren. Für das Wohlbefinden ist ein gutes Raumklima in Wohnräumen und am Arbeitsplatz unerlässlich. CR: Was sind die positiven Effekte? Die Gebäude sind viel weniger anfällig auf spätere Schäden, wie z.B. Feuchtigkeitsschäden, Schimmel usw. Dies vor allem dank der Verwendung von Putzen und Farben, die Kalk enthalten und so die Wände optimal schützen. CR: Und für die Umwelt? Für die Produktion unserer natürlichen Baumaterialien verwenden wir nachwachsende,

HAGA AG Naturbaustoffe Hübelweg 1  |  5102 Rupperswil T. 062 889 18 18  |  F. 062 889 18 00 info@haganatur.ch  |  www.naturbaustoffe.ch


Suisse Floor in Luzern

Fachmesse neuheiten

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Suisse Floor stösst auf grosses Interesse Neue Schweizer Fachmesse für Bodenbeläge und Heimtextilien Die Suisse Floor, die neue Schweizer Fachmesse für Bodenbeläge und Heimtextilien, stösst in der Branche auf Anklang: Das Ziel, bei der Erstaustragung 70 Aussteller zu haben, ist erreicht. Ein Rahmenprogramm hilft mit, dass die Messe vom 12. bis 14. April 2011 zum alle zwei Jahre stattfindenden Treffpunkt der Bodenbelagsbranche wird.

Die Veranstalterin der Suisse Floor, die Messe Luzern AG, zeigt sich erfreut: Die gesamte Ausstellungsfläche in zwei Hallen ist verkauft. Insgesamt 70 Aussteller präsentieren sich an der neuen Schweizer Fachmesse für Bodenbeläge und Heimtextilien. Auf der Webseite www.suissefloor.ch ist das Ausstellerverzeichnis aufgeschaltet. Die alle zwei Jahre stattfindende Suisse Floor steht unter dem Patronat des Verbands BodenSchweiz. Verbandspräsident Romano Bigi gewichtet die neue Messe stark und meint zu deren zukünftigem Platz im Markt: «Wir engagieren uns dafür, dass sich die Suisse Floor zur bedeutendsten Plattform

für Fachhändler, Bodenleger, Architekten und Planer in der Schweiz entwickelt». An der ersten Messe werden 2000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der ganzen Schweiz erwartet. Den Kern der Suisse Floor bilden die Präsentationen der Aussteller. Daneben unterstützt ein Rahmenprogramm den fachlichen Austausch unter den Messeteilnehmerinnen und -teilnehmern: Die Sonderschau Boden(T)räume zeigt neue Beläge und will das Publikum inspirieren. In einem Forum vermitteln Fachpersonen in Kurzvorträgen ihr Wissen und lancieren Diskussionen unter den Anwesenden.

Die Suisse Floor in Kürze Datum Dienstag, 12. bis Donnerstag, 14. April 2011 Ort Messe Luzern Veranstalterin Messe Luzern AG, www.messeluzern.ch Patronat Verband BodenSchweiz, www.bodenschweiz.ch Internet www.suissefloor.ch

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neuheitEN

Regenwassernutzung

Wozu Kunststoff, wenn es Beton gibt?

Mit der verbreiteten Meinung, Beton sei schwer, umständlich zu liefern und teuer, Kunststoff dagegen leicht, billig und einfach zu versetzen, räumt eine neue Broschüre der BetonMarketing Süd jetzt auf.

Broschüre: Regenspeicher in der Erde – ein Vergleich

Regenwassernutzung im Erdreich für Haus und Garten – mit einem Regenspeicher aus Beton. (BetonMarketing Süd GmbH)

Auf acht Seiten widerlegt sie ein Vorurteil, das sich bei der Materialwahl für Zisternen in den Köpfen festgesetzt hat. Die Tatsachen und Erfahrungen zeigen dagegen, dass Beton als Werkstoff in allen Belangen überlegen ist. Thermoplastische Kunststoffe können bei tiefen Frosttemperaturen störend verspröden und an Festigkeit verlieren, bei Temperaturerhöhung kommt es zu großen Verformungen. Bei der Materialwahl für Produkte zum Einbau in die Erde muss das berücksichtigt werden. Gewicht und massive Erscheinung einer monolithischen Zisterne

aus Beton lassen diese wertvoller und damit teurer erscheinen als das Pendant aus Kunststoff. Richtig ist: Die Betonzisterne ist wertvoller, aber dennoch günstiger – sowohl in der Anschaffung als auch beim Versetzen, wie der direkte Vergleich zeigt. Entscheidend ist der vollkommen unkomplizierte und kostengünstige Einbau einer Betonzisterne, während Kunststofftanks für den Tiefbau weniger geeignet, weil zu leicht verletzbar sind. Und sie kosten 55 % mehr als Betonspeicher bei gleicher Ausstattung. Mehr dazu in der Broschüre der BetonMarketing Süd, die unter www.mall.ch heruntergeladen werden kann.

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Modulares system zetadress® 5 000

Hochflexible Einbruchmeldezentrale von Tyco schützt Gebäude jeder Grösse

Die Einsatzszenarien für Einbruch- und Überfallmeldezentralen sind so vielfältig wie die Risikosituationen: Ob Bankfilialen, Verwaltungsgebäude, Kaufhäuser, Industriegelände oder Rechenzentren, Regierungsgebäude und Museen – eine reichweitenstarke und flexible Perimeter-, Aussenhaut- und Objektsicherung ist nicht Kür, sondern Pflicht. Mit der neuen ZETADRESS® 5 000 von Tyco können Sicherheitsexperten Gebäude jeder Grösse vor allen Überfall- und Einbruchrisiken schützen.

werden können und so eine zusätzliche, dezentrale Energieversorgung erlauben. Alle Peripheriegeräte wie Melder, Überfalltaster, Koppler oder Einund Ausgänge werden über LSNi-Module angeschlossen. Die ZETADRESS® 5 000 lässt sich auf bis zu acht LSNiModule ausbauen und ermöglicht je Modul eine bemerkenswerte Ringleitungslänge von bis zu 1 000 m bzw. total 2 000 m zusammen mit dem externen CANBus. Komfortable Installation und problemlose Migration von Altsystemen Die einzelnen Komponenten der Anlage (Zentralenmodul, Schnittstellenmodul, LSNi-Module, Netzteile, Touchscreen-Bedienfelder) sind in ihrer Funktion sehr klar voneinander abgegrenzt, sodass der Installateur vor Ort den Aufbau sehr leicht durchführen kann. Auch der Umstieg von Altsystemen, z. B. von den kleineren ZETADRESS® Varianten 2 000 und 1 000, auf die neue ZETADRESS® 5 000 ist problemlos möglich. Die Meldeperipherie einer bereits vorhandenen Anlage muss nicht verändert werden. Daher entstehen keine zusätzlichen Kosten durch teure Neueinbauten bei Türen und Fenstern und die Verkabelung bestehender Einbruchmeldesysteme lässt sich weiter nutzen.

Bis zu acht LSN Improved-Module (LSNi) und 32 Bedienteile lassen sich über den zentralen Controller Area Network (CAN) Bus an die Einbruchmeldezentrale anbinden. Damit ermöglicht die ZETADRESS® 5 000 eine flexible Sicherung im Umkreis von 2 000 m und eine äusserst sichere Zutrittskontrolle für bis zu 1 000 Benutzer mit verschiedenen Zutritts- und Scharfschalt-Berechtigungen. Über ein hochmodernes Farbdisplay mit intuitiver Touchscreen-Menüführung werden alle Objektmeldungen leicht verständlich visualisiert. Alarmorte lassen sich so in Sekundenschnelle lokalisieren. Christian Funke, verantwortlich für das Produkt-Management, erläutert die Vorteile der neuen Einbruchmeldezentrale von Tyco: «Der Charme der neuen ZETADRESS® 5 000 Zentrale liegt vor allem in ihrer Vielseitigkeit und an der für eine Einzelzentrale bemerkenswerten Reichweite. Ohne hohe Mehrkosten lässt sich das System flexibel ausbauen und an praktisch jede Kundenanforderung oder Veränderung eines individuellen Sicherungsbereiches anpassen. Die Vernetzungsmöglichkeiten sind dabei fast unendlich – ob mit anderen Schutzsystemen wie Brandmeldern, Löschanlagen oder Videoüberwachungen oder auch mit einem Managementsystem. Der modulare Aufbau der Anlage macht es auch dem

Installateur vor Ort leicht, die Zentrale in vorhandene Melderperipherien zu integrieren.» Grafisch eindrucksvoller Touchscreen mit intuitiver Menüführung Die ZETADRESS® 5 000 von Tyco programmiert und managt bis zu 32 Bedienteile. Anwender profitieren von einem grosszügigen Touchscreen-Farbdisplay mit einer diagonalen Bildschirmgrösse von 14 cm (5,7 Zoll). Mit seiner leicht verständlichen Menüstruktur, die sich an gewohnten Windows-Standards orientiert, und einer mehrsprachigen Menüführung eignet sich der Touchscreen ideal für eine bequeme Handhabung im täglichen Einsatz. Hohe Reichweite und flexibler Ausbau Die ZETADRESS® 5 000 von Tyco ist als kostengünstiges modulares System konzipiert, das sich ohne grossen Aufwand an unterschiedlichste Gebäude- und Geländegrössen anpassen lässt. Auch nachträgliche Erweiterungen oder Anpassungen an individuelle Sicherheitsbereiche sind jederzeit möglich. Die Einbruchmeldezentrale regelt die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten über einen zentralen CANBus, welcher bis zu 1 000 m lang sein kann. An diesen lassen sich bis zu 32 Bedien- und Netzteile anschliessen, die durch weitere Zusatznetzteile an jeder Stelle verstärkt

Vernetzung mit anderen Schutz- und Sicherheitssystemen Die neue Einbruchmeldezentrale von Tyco ist wie alle anderen Modelle der ZETADRESS® Familie mit einer grossen Bandbreite an Sicherheitsanlagen und Alarmvisualisierungssystemen vielseitig vernetzbar. Über eine standardmässig vorhandene Schnittstelle lässt sich die Zentrale direkt an moderne Managementsysteme anbinden und über einen PC nach neuesten Windows- Standards konfigurieren. Die ZETADRESS® 5 000 ist für die Zertifizierung gemäss Gebäudeklasse VdS-C ausgelegt und entspricht damit auch allen weiteren gängigen Normen.

Tyco Fire & Integrated Solutions AG Industriestrasse 4  |  8752 Näfels T. 055 618 43 43  |  F. 055 618 43 44 adtch.de@tycoint.com  |  www.tyco.ch


Dosiertechnik

neuheiten

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ProMinent Schweiz feiert Ihr 40-jähriges Bestehen

Vom Dosierpumpenhersteller zum Lösungspartner für die Wasseraufbereitung Im Jahr 1971 gründete das deutsche Unternehmen ProMinent Dosiertechnik GmbH die erste Niederlassung in der Schweiz. Damit legte Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger, Gründer der in Heidelberg ansässigen Firma den Grundstein für die globale Expansion und zur Verwirklichung seiner Vision, die Trinkwasserversorgung auf der ganzen Welt zu verbessern und den sparsamen Umgang mit Wasser sicherzustellen.

In den 70er Jahren wird das Portfolio von Desinfektions- und Oxidationssystemen kontinuierlich ausgebaut um Ozon-Erzeugungssysteme (1971), Chlordioxid-Erzeugungssysteme (1976) und UV-Systeme (1999) – später ergänzt durch Elektrolysesysteme. Schon bald – 1981 – erfolgt der Umzug in ein eigenes Gebäude mit Werkstatt, Lager und Montagehalle. Dadurch können jetzt grössere Projekte anvisiert werden. ProMinent Schweiz bestätigt sich im Markt für Anlagenbau und erarbeitet sich in den folgenden Jahren den Namen eines Spezialisten für individuelle Installationen und Problemlösungen. Bereits 1994 erfolgt die Zertifizierung nach SN/En ISO 9001 durch SQS. Damit unterstreicht ProMinent Schweiz seinen hohen Qualitätsstandard. Dank gutem Geschäftsverlauf werden neue Geschäftsfelder wie die Wasseraufbereitungsanlagen für steriles Tiertränkewasser erschlossen. Das Technologieprogramm wird erweitert und Know-how aufgebaut – auch durch Integration der Firma ELCHEM Swiss GmbH. Mit einer eigenen Chlorelektrolysetechnologie etabliert sich ProMinent Schweiz damit im Bereich Schwimmbadwasseraufbereitung. 2006 wird die Voney AG übernommen und als selbstständige Tochterfirma weitergeführt. Voney ist ein regionales Dienstleistungsunternehmen für die Wasseraufbereitung in der Haustechnik, der Boilerrevision und der chemischen Entkalkung.

Hauptsitz der ProMinent Schweiz in Regensdorf

Im Jahr 1960 gründete der Maschinenbauingenieur Viktor Dulger die Chemie & Filter GmbH, in Heidelberg, die hauptsächlich Produkte zur Phosphatdosierung herstellte. 1967 gelingt ihm mit einer bahnbrechenden Entwicklung schließlich der Durchbruch: die erste elektronische Magnetdosierpumpe. Ein echtes Kraftpaket, aber wesentlich leistungsfähiger und vor allem kompakter als die Produkte der Konkurrenz. Viktor Dulger, glaubt an seine Erfindung und sagt den etablierten Unternehmen den Kampf an: Mit dem Namen «ProMinent electronic» wird eine Marke geboren. In den vergangen Jahrzehnten entwickelte sich ProMinent zum Weltmarktführer im Segment Standard Membran-Dosierpumpen, wird mit den leistungsstarken ProzessDosierpumpen zum «Komplett-Anbieter» im Segment Dosierpumpen und wächst vom Komponentenhersteller zum weltweit agierenden Systemanbieter für Fluid-Dosiertechnik, Wasseraufbereitung und Wasserdesinfektion.

Die Schweizer Erfolgsgeschichte Viktor Dulger legte mit der Gründung der ersten europäischen Niederlassung in der Schweiz 1971 den Grundstein zur weltweiten Expansion seines Unternehmens, das heute in 55 Ländern mit eigenen Niederlassungen etabliert ist. Die neu gegründete Firma findet rasch Ihre Absatzkanäle. In der Schweiz wurden schon damals hohe Umweltschutzziele verfolgt. Überall setzten Kläranlagen die neuen Pumpen ein.

ProMinent Schweiz gehört heute mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und allen gängigen Aufbereitungstechnologien mit zu den führenden Unternehmen der Wasseraufbereitungund Desinfektion, bestrebt auch in Zukunft flexibel und offen für technologische Entwicklungen nachhaltige, umweltschonende und effiziente Lösungen zu erarbeiten. Im Herzen die Visionen und Gedanken von Firmengründer Viktor Dulger: Für ihn hatte Wasser immer eine grosse Bedeutung, denn Wasser ist Leben.

Bereits 1976 erfolgt der Einstieg ins Anlagengeschäft. In der Schweiz wird in den kommunalen Kläranlagen vielerorts neu die 3. und 4. Reinigungsstufe eingeführt. Mit einer speziellen Chemikaliendosierung für die 3. Reinigungsstufe wird ProMinent Schweiz innert Jahresfrist Marktführer in diesem Segment. Gleichzeitig werden auch erste Geschäfte im Bereich Mess- und Regeltechnik getätigt.

ProMinent Dosiertechnik AG Trockenloostrasse 85  |  8105 Regensdorf T. 044 870 61 11  |  F. 044 841 09 73 info@prominent.ch  |  www.prominent.ch


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neuheitEN

Eicotec-system

| smoove-Wandsender

Energieoptimierte Gebäudeautomation für Minergie Bauten Die sparsamen Komponenten des Systems Die Anforderungen bezüglich Komfort und Energieeffizienz in modernen Gebäuden werden immer höher.

Die flexiblen Möglichkeiten des Systems

Gebäudeeinheit (Eigenverbrauch 7 Watt)

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden sind im Bereich Gebäudeautomation neue Ansätze gefragt. Eine solche Anwendung stellt das von EICOTEC AG entwickelte Gesamtsystem dar. Mit nur zwei unterschiedlichen Steuerkomponenten sind mit dem EICOTEC-System umfassende und gewerkübergreifende Lösungen realisierbar. Peripherie (Eigenverbrauch 2 Watt)

Die hohen Anforderungen in den Bereichen –– Web-Browser-Bedienung –– Langzeitaufzeichnungen –– Alarm- + Störungs- Management –– Energiemanagement –– Reporting werden heute durch Leitsysteme erreicht.

Der EICOTEC ist es gelungen die klassischen Steuerungsfunktionen einer SPS mit der Leitsystemfunktionalität zu kombinieren und auf nur einer Hardwareplattform zu betreiben, welche lediglich einen Eigenverbrauch von 7 Watt aufweist.

EICOTEC AG Schaffhauserstrasse 90  |  8222 Beringen T. 052 682 14 52  |  F. 052 682 14 54 info@eicotec.ch  |  www.eicotec.ch

Stylische Wandsender

Die neuen Smoove-Wandsender des Herstellers Somfy überzeugen durch innovative Bedienung per sensitiver Tasten und zahlreiche moderne Designvarianten.

Das Smoove-Highlight ist die so genannte sensitive Technologie. Mit dieser neuartigen Bedienmöglichkeit lassen sich die Behänge durch sanften Fingerkontakt komfortabel und sicher steuern. Eine LEDLampe sowie ein diskretes akustisches Signal geben dem Nutzer die Sicherheit, dass sein Befehl registriert wurde. Smoove verfügt über eine Auf-/AbFunktion und eine so genannte my-Funktion.

Per Druck auf dieses Symbol fahren die Behänge automatisch in eine vorher programmierte bevorzugte Position. Der Wandsender Smoove A/M io wartet zudem mit einer Auto/Manu-Funkion auf. Sie ist ideal für die Steuerung der Behänge beispielsweise in Schlaf- und Kinderzimmern sowie an Balkontüren. Soll ein Automatikbefehl wie etwa die Zeitsteuerung nicht ausgeführt werden – weil der Nutzer am nächsten Morgen länger schlafen möchte oder den lauen Abend auf der Terrasse ausklingen lassen will – so wird der Schiebeschalter auf die Position «manuell» gestellt und der Behang ist nur noch über den Wandsender bedienbar.

Somfy AG

Neues Schalterprogramm: Smoove von Somfy bietet verschiedene Designvarianten für Bedienmodul und Rahmen. So ist für jeden Einrichtungsstil der passende Wandsender dabei.

Vorbuchenstrasse 17  |  8303 Bassersdorf T. 044 838 40 30  |  F. 044 836 41 95 info@somfy.ch  |  www.somfy.ch


digi-grip

neuheiten

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DIGI-Grip – Beschlagslösung mit «Grips»

Cleverness hat einen Namen – DIGI-Grip. Die formschöne Türbeschlagslösung mit «Grips» ist vielseitig einsetzbar und sowohl als Schmal- wie auch als Breitausführung in verschiedenen Befestigungsvarianten erhältlich. DIGI-Grip, neu erhältlich bei der SEA Schliess-Systeme AG in Zollikofen, rüstet mechanische Türschlösser problemlos zu elektronischen Zutrittslösungen auf. Die Türöffnung erfolgt berührungslos mit Hilfe von personalisierten Medien wie Schlüssel, Clip oder Karte. Genutzt wird dabei die innovative Identifikationstechnologie LEGIC advant. DIGI-Grip überzeugt ausserdem mit einer Durchgängigkeit in die bestehende SEAvision-Familie. Hervorragend ist dank geringen Einbau- und Betriebskosten auch die Wirtschaftlichkeit der Beschlagslösung.

Ob Verwaltungsgebäude, Industriekomplex, Klinik, Freizeitanlage oder Universität – all diese Einrichtungen haben eines gemeinsam: die Anforderungen an ihr Schliess- und Zutrittssystem sind einem steten Wandel ausgesetzt. Gefragt sind innovative, kosteneffiziente Lösungen, die sich den wachsenden Bedürfnissen nach Sicherheit und Komfort flexibel anpassen. Intelligente Durchgängigkeit bei maximaler Flexibilität Die intelligenten Systeme von SEA wurden mit einer Komponente erweitert, welche

diesen Ansprüchen vollständig gerecht wird. Sie heisst DIGI-Grip und ist eine clevere und vielseitige Türbeschlagslösung. Mit DIGI-Grip können zum Beispiel bestehende mechanische Türschlösser schnell und kosteneffizient zur elektronischen Zutrittslösung aufgerüstet werden. Die Türöffnung erfolgt berührungslos durch ein personalisiertes Medium wie Schlüssel, Clip oder Karte. Individuelle Zeit- und Zugangsberechtigungen lassen sich mühelos direkt auf das Medium oder am Türmodul programmieren. Einer der grossen Vorteile der Lösung ist die Durchgängigkeit in die bestehende SEAvision-Familie. Damit sind flexible Kombinationsmöglichkeiten mit allen vorhandenen Produktlösungen jederzeit gewährleistet.

DIGI-Grip – für vielfältige Bedürfnisse

Formschönes Design für vielfältige Bedürfnisse Höchste Flexibilität zeichnet den DIGI-Grip auch bezüglich seiner vielfältigen Einsatz-

möglichkeiten aus. Die formschöne Beschlagslösung ist sowohl als Schmal- wie auch als Breitausführung in verschiedenen Befestigungsvarianten erhältlich. Zudem steht eine Vielzahl an Edelstahl-Drückermodellen zur Auswahl. Daraus lässt sich für jede Türe die passende Designvariante kombinieren. Aufgrund seiner schlossunabhängigen Bauweise kann der Beschlag problemlos auf handelsübliche Schlösser montiert werden. Sein modularer Aufbau ermöglicht es, auch einzelne Komponenten unkompliziert auszutauschen. Die Montage erfolgt einfach und schnell, die Einbaukosten können entsprechend gering gehalten werden. Dank seines robusten und stossfesten Edelstahlgehäuses erweist sich DIGI-Grip als sehr widerstandsfähig. Die neue Türbeschlaglösung eignet sich speziell auch für sensible Bereiche mit höchsten Sicherheitsanforderungen – zum Beispiel bei Brandschutz- sowie Notausgangstüren. Auch der Aussenbereich kann dank dem Witterungsschutz IP54 mit einem DIGI-Grip gesichert werden. Höchste Sicherheit dank zukunftsweisender Identifikationstechnologie Bei der berührungslosen Öffnung des DIGIGrip kommt die zukunftsweisende Technologie LEGIC advant zum Einsatz. Sie garantiert den höchsten Standard moderner Identifikationsverfahren und damit maximale Sicherheit bei der Zugangsregelung. Der neu eingesetzte RFID-Leser gewährleistet zudem eine optimierte Lesequalität für ein komfortables Öffnen und eine deutlich längere Batterielebensdauer. Damit können die Betriebskosten erheblich gesenkt werden. Der DIGI-Grip ist auch rückwärts kompatibel mit der bewährten LEGIC prime Technologie und lässt sich nahtlos in bestehende LEGIC prime Anlagen integrieren. Einfach clever, diese Beschlagslösung mit «Grips».

SEA Schliess-Systeme AG Lätternweg 30  |  PF  |  3052 Zollikofen T. 031 915 20 20  |  F. 031 915 20 00 office@sea.ch  |  www.sea.ch


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neuheitEN

www.klafs.ch

| Solartechnik

Online zum persönlichen Wellness-Erlebnis

KLAFS hat seinen Internetauftritt neu gestaltet: Ab sofort präsentiert sich www.klafs.ch in neuem Design und mit erweitertem Angebot.

Die Webseite lädt Besucher ganz persönlich in eine Wellnesswelt mit breitem Informationspaket und zu Themen wie Wohlfühlen und Gesundheit ein. KLAFS bietet hier ein breites Wissen zu Design, Innovationen und Techniklösungen und präsentiert inspirierende Referenzen auf der ganzen Welt. Die Eingangsseite von www.klafs.ch empfängt nun mit einem hellen, leichten und übersichtlichen Seitendesign. Neben ausführlichen Informationen zu den KLAFS Produkten liefert die neue Internet- Präsenz auch Antworten auf allgemeine Fragen rund um das Thema Sauna & Spa. Wie zum Beispiel die Rubrik « Planungsideen», die den Nutzer bei seiner persönlichen Wellnessplanung unterstützen möchte. Oder das Wellness FAQ, in

dem Interessierte alles über die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Sauna & Spa erfahren, z.B. « Hilft Saunieren bei Asthma?». Besonders hilfreich ist der neue Ausstellungsfinder über die KLAFS Ausstellungen, bei dem man direkt einen Einblick in die Ausstellungszentren erhält und auch gleich erfährt, was Interessenten vor Ort beziehen können. Zudem können ganz einfach Terminvereinbarungen mit Fachberatern getroffen werden.

KLAFS AG Oberneuhofstrasse 11  |  6342 Baar T. 041 760 22 42  |  F. 041 760 25 35

Weitere Informationen erhalten Sie jederzeit gerne unter www.klafs.ch.

baar@klafs.ch  |  www.klafs.ch

Namensänderung Conergy in Helvetic Energy

Helvetic Energy führt die Erfolgsgeschichte der Conergy GmbH als innovativer Hersteller und Anbieter von Solaranlagen in der Schweiz weiter. Dabei verbindet das Unternehmen Tradition und Kundennähe mit Innovation und Qualität. Als Entwickler und Hersteller von Solaranlagen für Warmwasser, Heizung und Strom bietet Helvetic Energy ein umfassendes Produkte-Sortiment und Komplettlösungen aus einer Hand.

Wir sind Solar Wie bereits den Medien zu entnehmen war, trennte sich der Conergy-Konzern im Rahmen der Konsolidierung aus strategischen Gründen von der Flurlinger Tochtergesellschaft. Neu wird das Unternehmen unter Helvetic Energy GmbH firmieren. Ralf Gazda, Geschäftsführer von Helvetic Energy: «Dieser Schritt ist für uns eine grosse Chance. Als selbständiges Schweizer Unternehmen können wir nun freier agieren und noch besser auf die Anforderungen des einheimischen Marktes und die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.»

Kunden und Geschäftspartner noch besser unterstützen kann. Die Strukturen und das Angebot bleiben unverändert und so ist Helvetic Energy weiterhin der innovative und kompetente Partner für Solarwärme und Solarstrom. Helvetic Energy übernimmt die Generalvertretung der bewährten PhotovoltaikModule, Wechselrichter und Gestellsysteme von Conergy.

Als die Vögelin Solartechnik vor vier Jahren durch den Conergy-Konzern übernommen wurde, waren die Erwartungen hoch. Dank ausgereifter und einzigartiger Produkte, Dienstleistungen und Service konnte das Unternehmen auch unter Conergy GmbH die Namensänderung in Marktpräsenz weiter ausbauen. Und dies trotz zahlreicher negativer Schlagzeilen aus MEDIENMITTEILUNG dem Conergy-Konzern. So stand Conergy GmbH als einer der führenden Anbieter für Helvetic Energy Namensänderung Conergy in Helvetic Energy alle Bereiche der Solartechnik in der Flurlingen, 16. März 2011 – Helvetic Energy führt dieSchweiz. Erfolgsgeschichte der Conergy GmbH als innovativer Hersteller und Anbieter von Solaranlagen in der Schweiz weiter. Dabei verbindet das Unternehmen Tradition und Kundennähe mit Innovation und Qualität. Als Entwickler und Hersteller von Solaranlagen für Warmwasser, Heizung und Strom bietet Helvetic Energy ein umfassendes Produkte-Sortiment und Komplettlösungen aus einer Hand.

GmbH

Winterthurerstrasse  |  8247 Flurlingen Service und Leistung bleiben unverändert T. 052 647 46 70  |  F. 052 647 46 79 Die Geschäftsleitung der Helvetic Energy ist info@helvetic-energy.ch sind Solar überzeugt, dass dieser Schritt in die richtige www.helvetic-energy.ch Solartechnik aus Flurlingen ist seit 25 Jah- Wir Wie bereits den Medien zu entnehmen war, trennte sich der Conergy-Konzern im Rahmen der Konsolidieaus strategischen von der Flurlinger Tochtergesellschaft. Neu wird das Unternehmen unter führtGründen und das Unternehmen seine ren ein Begriff für Qualität und Innovation. rungRichtung Helvetic Energy GmbH firmieren. Ralf Gazda, Geschäftsführer von Helvetic Energy: „Dieser Schritt ist für uns eine grosse Chance. Als selbständiges Schweizer Unternehmen können wir nun freier agieren und noch besser auf die Anforderungen des einheimischen Marktes und die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.“


Toolpower     |

Giroflex-leasing

neuheiten

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giroflex-Leasing – die neue, massgeschneiderte Finanzierungsdienstleistung von Giroflex Die Stoll Giroflex AG, Schweizer Sitzmöbelhersteller, lancierte mit giroflex-Leasing eine einfache Finanzierungsmöglichkeit für die Einrichtung neuer Büroräume. Geleast werden können qualitativ hochwertige Sitzmöbel aus dem aktuellen Sortiment sowie ergänzendes Büromobiliar. Verfügbar bei über 200 ausgewiesenen GiroflexBüromöbelfachhandelspartnern in der Schweiz.

Neues Mobiliar ohne Eigenkapital zu binden Die Stoll Giroflex AG, Koblenz, bietet mit giroflexLeasing gewerblichen Kunden die vorteilhafte Möglichkeit, in die Ausstattung neuer Arbeitsplätze zu investieren, ohne Eigenkapital zu binden oder teure Finanzierungen nutzen zu müssen. In Zusammenarbeit mit der Credit Suisse AG ist ein Finanzierungsprodukt entstanden, das sowohl für den Endkunden als auch für den Büromöbelfachhandelspartner eine interessante Möglichkeit darstellt, um Grossraumbüros, Konferenz- oder Besucherräume zeitgemäss und zu günstigen Konditionen neu einzurichten. Die Vorteile für den Kunden sind: Neues Mobiliar, Leasinglaufzeit zwischen zwei und fünf Jahren frei wählbar, planbare Kalkulationsgrundlagen, Investition ohne Eigenkapital.

Kundenorientierte Zusammenarbeit Credit Suisse AG, renommierte, herstellerunabhängige Anbieterin von Finanzierungsprodukten, und Stoll Giroflex AG haben gemeinsam das giroflex-Leasing von Büromobiliar entwickelt und auf die aktuellen Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgerichtet. Das Angebot gilt bereits ab einem Gesamtanschaffungswert von 20 000 Franken. Dabei ist die Leasinglaufzeit zwischen zwei und fünf Jahren frei wählbar. In der Regel erhält der Kunde bis zu einem Anschaffungswert von 83 000 Franken sofort eine Entscheidung betreffend Leasing. Nach Ende der Laufzeit kann er das Mobiliar entweder zurückgeben oder zu vorteilhaften Konditionen kaufen.

In der ganzen Schweiz erhältlich giroflex-Leasing ist überall erhältlich: Über 200 ausgewiesene Giroflex-Büromöbelfachhändler in der Schweiz bürgen für Seriosität und Zuverlässigkeit und bieten einen schnellen, unkomplizierten Service.

Stoll Giroflex AG Bahnhofstrasse 44  |  5322 Koblenz T. 056 267 91 11  |  F. 056 267 93 93 info@giroflex.ch  |  www.giroflex.com

Umbauen ohne Staub in allen Räumen

Häufig gibt‘s beim Umbauen Ärger. Die Handwerker glauben, das Verkleben der Türen genüge. Aber der Staub dringt durch die feinsten Ritzen überall hin.

Nur ein Staubschutzsystem mit Absaugung bewirkt den nötigen Unterdruck am Arbeitsort. Der Unterdruck auf der Baustelle verhindert, dass Staub in die Nebenräume entweicht. Mit dem ToolPower Staubschutzsystem bleibt das Haus 100% staubfrei. Ein einfaches Prinzip Das einzigartige ToolPower Staubschutzsystem besteht aus der schnell errichteten Staubwand mit den «Klick»-Teleskopstangen und dem ToolPower Luftreiniger. Dieser saugt die staubige Luft an, reinigt sie und bläst sie durch einen Schlauch in den angrenzenden Raum. Wegen des entstehenden Unterdrucks dringt kein Stäubchen in die übrigen Räume. Ein 2½-Minuten Video Auf www.toolpower.ch zeigt, wie’s gemacht wird:

–– Plastikfolie mit «Klick» einklemmen, –– Halter mit «Kick» auf die Teleskopstange drücken, –– Stangen bis zur Decke ausziehen und festdrehen, –– ToolPower Luftreiniger an den Arbeitsort stellen und den Abgangsschlauch unter der Staubwand hindurch in Nebenraum legen. Staubwand in einer Viertelstunde Innert einer Viertelstunde erstellt ein einzelner Mann die Staubwand. Dank dem ToolPower Staubschutzsystem erspart sich der Bauherr Reinigungskosten. Niemand braucht die Möbel, die Betten und das Geschirr zu putzen. Die Handwerker arbeiten in staubarmer, fortlaufend gereinigter Luft. Das StaubschutzSet (Luftreiniger und Stangen) kann für die Dauer des Umbaus auch günstig gemietet werden (Bringen und Holen inklusive).

Durch einen Schlauch bläst der Luftreiniger die ge reinigte Luft in den angrenzenden Raum und sorgt dadurch für den erforderlichen Unterdruck am Arbeitsort.

Vertriebsfirma des ToolPower Staubschutzsystems: Mäder Werkzeuge AG

Freiburgstrasse 69  |  3280 Murten T.026 670 33 33 office@m-w-m.ch


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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

10 mm

15 mm

architektur technik management vetsch hengartner rohner

20 mm

25 mm

atm steht für das Prinzip, Architektur, Technik und Management als gleichberechtigte Aspekte eines Bauvorhabens bestmöglich zu koordinieren. 3

9472 Grabs ⁄ 9443 Widnau kontakt@atm3.ch ⁄ www.atm3.ch

30 mm

35 mm

Gewerbeweg 23 • Postfach 939 • Vaduz LI

Heizung Klima Sanitär Wellness 40 mm

45 mm

Tel. 00423/232 86 86 • Fax 00423/233 10 18 • info@vogt-ag.li • www.vogt-ag.li

Wir danken der Bauherrschaft für den geschätzten Auftrag

Ofenbau 50 mm Cheminées Kaminbau Kaminöfen Steintechnik

55 mm

Wand-/Bodenbeläge Natur- und Kunststeine Steinmetz / Steinbildhauerarbeiten


Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba

Das Geschäfts- und Gewerbehaus Meba steht, von der Autobahn und der Landstrasse gut erschlossen, am Rande einer Industrie- und Gewerbezone in Balzers. Durch eine nahgelegene Bushaltestelle in Gehdistanz ist die Liegenschaft auch mit dem öffentlichen Verkehr optimal erreichbar. Fotos© Barbara Bühler

Die Aufgabe bestand zunächst darin, an dem gegebenen Standort ein Betriebsgebäude zu entwickeln dessen Nutzung noch unbestimmt ist. Auf dem länglichen Grundstück, das durch die Fabrikstrasse und den Alberweg begrenzt wird, wurde der rund 90 m lange Gebäudekörper, direkt an ein bestehendes Gebäude angebaut. Da sich das Betriebsgebäude in unmittelbarer Nachbarschaft eines Wohngebietes befindet, wurde dem Schallschutz besondere Beachtung geschenkt. So wurde unter anderem die üblicherweise aussen liegende Anlieferung in das Innere des Gebäudes verlagert, dass durch grosse Rolltore befahren werden kann. Zusätzlich wurde die vom Alberweg erreichbare Abfahrt zur Tiefgarage mit schalldämmenden Elementen ausgekleidet.

Eigentümer und Totalunternehmer ITW Ingenieurunternehmung AG | Alte Landstrasse 3 | FL-9496 Balzers | T. +423 388 03 19 | F. +423 388 03 00 info@itw.li | www.itw.li Architekt/Baustellenkoordinator Kaundbe Architekten | Egertastrasse 6 | 9490 Vaduz | T. +423 239 66 60 | F. +423 239 66 69 architekten@kaundbe.com

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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

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Damit innerhalb des Gebäudes eine hohe Flexibilität zur Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen möglich wird, ist ein grosszügiges Stützenraster von 13.50 m gewählt worden. Die Geometrie des Erdgeschosses und Obergeschosses wird nur von den beiden Treppenhäusern mit den Warenliften unterbrochen und die vorgespannten Betondecken bieten mit einer Raumhöhe 4.80 grosszügig proportionierte Dimensionen. Die Gebäudetechnik befindet sich im Untergeschoss.

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neuheITen

Das neue kyberna DaTacenTer rechenzenTrum auF InTernaTIonalem sTanDarD mit der Fertigstellung des kyberna Datacenters ende Februar 2011 ist eines der modernsten rechenzentren im Fürstentum liechtenstein und dem angrenzenden schweizer rheintal entstanden.

Auf einer Fläche von bis zu 400 Quadratmetern bietet der liechtensteinische IT-FullService-Provider kyberna seinen Kunden ideale Voraussetzungen für das Server-Housing. Ganz gleich, ob ein Unternehmen seine komplette Serverlandschaft auslagern möchte oder einen Backup-Standort sucht. Mit seiner hochverfügbaren Infrastruktur und dem leistungsfähigen Backbone erfüllt das Rechenzentrum höchste Anforderungen. Die Stromzufuhr ist bei Unterbrüchen sichergestellt, eine Brandfrüherkennungsanlage schlägt Alarm, bevor Schaden entsteht. Zum umfassenden Sicherheitskonzept gehören zudem eine benutzerbezogene Zugangskon-

trolle, die Überwachung des Gebäudes durch einen Sicherheitsdienst und der Bereitschaftsdienst durch die Datacenter-Experten des kyberna-Teams. Überzeugt davon, dass sich Ökologie und Wirtschaftlichkeit keinesfalls gegenseitig ausschliessen müssen, hat die kyberna von Anfang an auf sogenannte «Grüne Technologie» gesetzt. Während herkömmliche Rechenzentren zur Kühlung der komplexen Infrastruktur Unmengen an Strom verbrauchen, sorgt im kyberna Datacenter modernste Klimatechnologie für einen ausgesprochen hohen Grad an Energieeffizienz. Davon profitieren kybernaKunden in zweifacher Hinsicht: Zum einen

leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, andererseits sparen sie dank der effizienteren Energienutzung Kosten.

kyberna ag Fürst-Franz-Josef-Strasse 5 | FL-9490 Vaduz T. +423 238 22 22 info@kyberna.com | www.kyberna.com


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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

Das statische Konzept des Betriebsgebäudes beruht auf einer Stahlskelettkonstruktion, wobei die Treppenhäuser und einzelne Wandscheiben in der Fassade in Stahlbeton ausgeführt wurden. Die Fassade besteht aus einer wärmegedämmten Holzständerkonstruktion mit einer hinterlüfteten, gelochten Trapezblechfassade mit einer goldenen Farbgebung.

Das Betriebsgebäude Meba ist am Tag durch die monolithische Erscheinung im Siedlungsbild präsent und verändert je nach Lichteinfall auf die goldfarbigen, geschliffenen Trapezbleche seine farbliche Wirkung. In der Nacht überrascht der Baukörper durch das Licht aus dem Inneren des Gebäudes, das durch die über sämtliche Fensteröffnungen montierte Lochbleche, nach aussen gelangt. Dadurch wird der Kontrast zwischen den hellen Fenstern und der dunklen Fassade


Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

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Coop Balzers in Zahlen Eigentümerin

ITW Ingenieurunternehmung AG

Verkaufsfläche Kühl- und Tiefkühlräume Lager- und Technikräume Administrativ- und Personalräume

673.2 m2 40 m2 290 m2 55 m2

Kunden-Parkplätze vor Verkaufsstelle Kunden-Parkplätze Tiefgarage Anlagekosten total (Coop) Bau- und Innenausbau Mobiliar und Einrichtung

10 30 Fr. 1.98 Mio Fr. 1.20 Mio Fr. 0.78 Mio

– Ausbackstelle in der Backwarenabteilung – 3 Scanning-Kassen – direkter Zugang von Tiefgarage zum Laden mit Kundenlift

BAU info 3-2011 41


42 BAU info 3-2011

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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

reduziert und der massive Baukörper zeigt in der Dunkelheit die Schichten der Fassade. Gleichzeitig konnte im Innenraum eine angenehme Tageslichtsituation erreicht werden wobei das Lochblech so gewählt wurde, das ein Ausblick beinahe ungehindert möglich ist.

Die Liegenschaft bietet auf 2 Geschossen insgesamt ca. 3 300 m2 vermietbare Fläche für Gewerbe-, Geschäfts- und Büroräumlichkeiten. Weiters verfügt sie über 10 Parkplätze im Freien sowie 57 Einstellplätze in der Tiefgarage im Untergeschoss.


Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

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BAU info 3-2011 43

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und Betonwerk

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Geschäfts- und Gewerbehaus Meba, Balzers/FL

Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte nach 1.5 Jahren Bauzeit im August 2010. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Supermarkt Coop im Erdgeschoss in Betrieb genommen. Bereits schon Anfang November 2010 nahm auch das öffentliche Betriebsrestaurant der benachbarten OC Oerlikon seinen Betrieb auf. Weitere Mieter sind ein IT-Dienstleister im Obergeschoss sowie eine Druckerei im Erdgeschoss. Zurzeit stehen weitere attraktive Gewerbe-/ und Büroflächen zur Verfügung, beispielsweise 272 m2 Gewerbefläche mit überdachter Anlieferung im Erdgeschoss oder diverse Teilflächen ab 120 m2 bis 510 m2 im Obergeschoss, welche sich hervorragend für Produktion, Entwicklung und/oder Büros/Dienstleistungen eignen. Weitere Angaben über die verfügbaren Mietflächen und Mietpreise finden Sie auf www.itw.li.    

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Haus Löwen, Flums

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Neubau Geschäftshaus «Haus Löwen»

Flums besitzt ein attraktives, historisches Dorfzentrum, welches auf dem Areal «Haus Löwen» ein riesiges Potential brach lag. Mit dem Neubau und den geplanten Nutzungen, wie Einkaufszentrum und weitere diverse Dienstleistungen, erhält das Dorfzentrum ein neuer wichtiger Mosaikstein in der städtebaulichen Entwicklung von Flums. Die Gemeinde wird durch diesen Neubau eine weitere starke Belebung des Dorfzentrums erfahren, entgegen der landläufigen «Entvölkerung» der Zentren, bzw. der Verlagerung der Dienstleistungen und Einkaufszentren an den Rand der Städte und Dörfer. Gerade solch attraktive und belebte Dorfplätze sind immens wichtig für die sozialen Kontakte einer Gemeinde.

Fassade Um den hohen gestalterischen Anforderungen in diesem Kontext gerecht zu werden, wurde eine eingefärbte Betonfassade vorgeschlagen. Die vorgehängten, rauen Betonelemente sind farblich so bearbeitet, dass diese einen Eindruck von Verucanogestein erzeugen. Dieses Gestein ist ein viel gebrauchter Baustoff in Flums selbst. Damit soll die Identität dieser neuen Anlage unter der Bevölkerung in Flums gestärkt werden. Die Gliederung des massigen Volumens wird durch die scheinbar zufällig gewählten Fensterbreiten erreicht. Die unregelmässige Fenstereinteilung erzeugt dem Betrachter optisch keinen ruhenden Blickpunkt und lässt das Volumen kürzer in Erscheinung treten. Unterstützend wirkt das schmale, stehende Format der Fenster.

Der Neubaukörper des «Haus Löwen» sitzt in der östlichen Ecke des Areals, entlang der Berg- und St. Justusstrasse. Zu den historischen Bauten öffnet sich ein s-förmiger Aussenraum, welcher einerseits mit der Kirche und dem Pfarrhaus einen Platz aufspannt. Andererseits entsteht entlang der Bergstrasse ein Platz, welcher primär als Parkplatz funktioniert. Dieser Parkplatz dient jederzeit für andere temporäre, gemeindedienliche Nutzungen (Feste und Anlässe verschiedener Arten, wie landwirtschaftliche Anlässe, Tour de Suisse, etc.).

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Haus Löwen, Flums

Gebäudenutzung Die Gebäudegrösse bietet eine ideale Fläche für ein Ladenlokal. Das Erdgeschoss ist praktisch ausschliesslich durch COOP genutzt. Die Anlieferung konnte ideal an der Nordfassade gelöst werden. Die Lagerräume befinden sich im Erd- wie auch im 1.Obergeschoss. Die Hauszugänge mit Treppenhaus und Liftanlagen sind an den beiden Nord- und Südecken des Gebäudes angeordnet. Die Raiffeisenbank betreibt im Erdgeschoss einen Bancomat.

Bürozone:

Das 1. Obergeschoss wurde in einer frühen Planungsphase bereits als «Medizinisches Zentrum» und das 2. Obergeschoss als Büroflächen für Planungs-, Bau- und Beraterfirmen konzipiert. Diese Gebäudegeometrie bringt unweigerlich die Frage mit sich, wie die Vermietbarkeit des Gebäudeinnern gelöst werden soll. Die eigentlichen Büromietflächen sind entlang der Fassade angeordnet. Diese sind bezüglich der Haustechnik (Elektroanschlüsse, Heizung, Lüftung) flexibel konzipiert. Von der kleinsten Bürozelle bis zum Gross-

Kernzone:

95, 54° 10

1,

28

°

81 , 04 °

82, 82 °

° ,35

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80

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HAUSLÖWEN, 2.Obergeschoss


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Haus Löwen, Flums

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raumbüro ist alles möglich. Die Mieter müssen nur den effektiven Büroflächenbedarf mieten. Im Kern – im Gebäudeinnern können sich die Mieter von der Infrastruktur «bedienen». Besprechungsräume unterschiedlicher Grössen bis zum Konferenzraum stehen zur Verfügung. Sowie ein Plot- und Druckzentrum, die Sanitären Anlagen und eine offene Cafeteria mit einer Kücheneinrichtung stehen ebenfalls allen Mietern zur Verfügung. Die Cafeteria ist das Herzstück der beiden Obergeschosse und soll als Treffpunkt der Mieter dienen. Die sozialen und geschäftlichen Kontakte können dort gepflegt werden.

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50 BAU info 3-2011

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Haus Löwen, Flums

Konstruktion Eine konventionelle Platten-Stützen Konstruktion aus Beton bildet den Rohbau, welcher grösstenteils sichtbar belassen wurde. Die raumbildenden Trennwände wurden nachträglich je nach Bedarf als verputzte Leichtbauwände erstellt. Die Innere weisse Fassadenabwicklung präsentiert sich als eine reine «Fensterbauer-Konstruktion». Zwischen den eigentlichen, geschosshohen Holzmetallfenstern sind jeweils die gedämmten Holzrahmen eingesetzt. Die Äussere Fassade bilden die bereits beschriebenen Betonelemente.    

Coop Flums in Zahlen

Verkaufsfläche Kühl- und Tiefkühlräume Lager- und Technikräume Administrativ- und Personalräume

750 m2 55 m2 360 m2 90 m2

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Haus Löwen, Flums

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Raiffeisenbank, Lyss

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BAU info 3-2011 53

Raiffeisenbank in Lyss

Bei der Erweiterung der Geschäftsstelle Lyss steht die Frage nach einer angemessenen Reaktion auf das prägnante, als schützenswertes Objekt eingestufte Bankgebäude im Vordergrund. Mit dem neuen Bauvolumen wird die bestehende Situation zwischen der Bahnhof- und Bielstrasse sowohl räumlich wie thematisch neu interpretiert, das Flächenangebot wird mehr als verdoppelt.

Thematisch steht das Konzept für ein respektvolles Vis à Vis zwischen Alt und Neu, zwischen Offenheit und der Vernetzung der Bank mit ihren traditionellen Wurzeln. Über die thematische Ebene werden die Leitgedanken und Grundwerte der Raiffeisenbank nachvollziehbar umgesetzt und erlebbar gemacht: –– Vertrauen > respektvoller Umgang mit dem Bestehenden –– Kompetenz > zurückhaltende, zeitlose Formensprache –– Dynamik > offene transparente Strukturen und Raumbezüge

Bauherr Raiffeisenbank Seeland | Bahnhofstrasse 5 | 3250 Lyss | T. 032 387 21 21 | F. 032 387 21 20 | seeland@raiffeisen.ch | www.raiffeisen.ch Architekt Gauer Itten Messerli | Architekten und Planer | Altenbergstrasse 28 | 3013 Bern | T. 031 333 61 61 | F. 031 333 61 62 | info@gim.ch | www.gim.ch


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Dem bestehenden Gebäude wird ein eigenständiges Volumen gegenübergestellt. Räumlich gliedert sich der neue Baukörper zurückhaltend in die heterogene Bebauungsstruktur der Bielstrasse ein. Der Neubau ist geprägt von einer klaren horizontalen Schichtung die Bezug auf den Altbau nimmt. Die einzelnen Geschosse reagieren differenziert auf die räumliche Konstellation. Durch die präzise angelegten Fassadenrücksprünge bildet sich ein markantes Volumen: Der Eingang ist durch eine Auskragung der oberen Geschosse markiert, die Verbindung zum Altbau erfolgt über das ausladende Obergeschoss. Über die divergierenden Fassadenfluchten reagiert der Neubau auf die Geometrien im Umfeld und schafft spannende Einblicke und räumliche Beziehungen.

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Raiffeisenbank, Lyss

Konzeption und Organisation Die differenzierte Ausprägung des Neubaus nach Aussen setzt sich in einer kohärenten Organisation im Innern fort. Der Innenbereich ist geprägt von einem Wechselspiel zwischen geschlossenen Kernen und offenen, transparenten Bereichen. Der offene Zugangsbereich mit 24h Zone weitet sich in einen hellen Kundenraum. Seitlich angeordnet sind die Besprechungsräume, die transparenten Innen- und Aussenfassaden werden mit einem textilen Sichtschutz verblendet. Dem Teambüro, mit Bezug zu Eingangsbereich und Beratungszone, sind seitliche die Wertzonen angeschlossen. Über einen markanten Treppenkern erfolgt die Erschliessung der oberen Geschosse. Im ersten Obergeschoss sind die einzelnen Teambe-

reiche und vier Teamleiterbüros angeordnet. Ein zentraler, offener Besprechungsbereich lädt zum Gedankenaustausch ein. Durch die offenen Raumstrukturen findet ein räumlicher Bezug statt. Der Übergang zum Altbau verbindet die Nutzungen der beiden Gebäudekörper. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein grosszügiges, multifunktionales Auditorium, welches mit Infrastrukturräumen und Besprechungszimmern ergänzt wird. Der Cafeteria ist eine Aussenterrasse zugeordnet. Die klare Organisation der Räume führt zu optimalen und übersichtlichen Betriebsabläufen und ermöglicht eine kompetente Kundenbetreuung. Die Nutzungsanordnung weist eine grosse Flexibilität auf und kann an zukünftige Anforderungen angepasst werden.


Raiffeisenbank, Lyss

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Gestaltung, Lichtführung, Materialisierung Die Gestaltung des Bankgebäudes ist geprägt vom spannungsvollen Gegensatz von Alt und Neu. Durch das plastische Volumen und seiner räumlichen Ausgestaltung entsteht ein Raumkontinuum, das eine grosszügige gestalterische Offenheit ermöglicht: Es finden Überlagerungen zwischen transparenten und textilen Oberflächen statt, in denen der massive Altbau durchschimmert und spiegelt.

Die Projektidee wird durch die eingesetzten Materialien unterstützt. Die Decken treten als horizontale Bänder prägend in Erscheinung. Die Fassaden sind flächig und raumhoch zwischen den Decken angeschlagen. Die textilen Fassadenverblendungen lehnen sich farblich der Oberflächenbeschaffenheit und Struktur des Altbaus an und schützen die Arbeitsbereiche und Sitzungszimmer vor Einblicken.

Natürliche Lichtführung erfolgt über die grossformatigen Glasfassaden, der Lichteinfall und Sichtschutz wird über textile Elemente geregelt. Die künstliche Beleuchtung unterstützt das Konzept nachts und taucht die Fassaden und die Trennwände in einen geheimnisvollen Lichtschleier. Indirekte, ausgeblendete Lichtquellen leuchten die Kundenzonen und die Arbeitsplätze optimal aus.

Die geschlossenen Volumen der Wertzone und Autosafe sind von einer opaken Glaswand umschlossen. Sie stehen in einem reizvollen Kontrast zur Transparenz der raumhaltigen Glasvitrinen und Trennwände. Die Decken sind mit perforierten Gipsplatten belegt (Akustik). Die Besprechungstheken und Sitzgelegenheiten im Kundebereich sind als elegante weisse Volumen gehalten.


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Raiffeisenbank, Lyss

Der Zugangsbereich zwischen Bankgebäude und dem Einkaufszentrum La Tour wurde offen gestaltet und ist geprägt durch eine spannende Treppengeometrie mit hinterleuchteten Stufen. Energie, Haustechnik Das kompakte Volumen unterstützt eine optimale Energiebilanz. Das Gebäude wurde weitgehend im Minergie-Standard ausgeführt. Der

tiefe Gesamtenergiedurchlass der Verglasung und das aussenliegende Vorhangsystem unterstützt die Behaglichkeit im Raum. Die Energie für Raumheizung, Warmwasser und Kühlung wird über eine Luft/Wasser-Umkehrwärmepumpe bivalent mit einer Gasheizung generiert. Die Haustechnik ist zentral im Untergeschoss des Neubaus untergebracht, das Heizkühlregister ist auf dem Flachdach


Raiffeisenbank, Lyss

platziert. Der Betrieb der Anlagen wird durch ein Leitsystem mit externer Zugriffsmöglichkeit gesteuert.    

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Raiffeisenbank, Bad Zurzach

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Raiffeisenbank, Bad Zurzach

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Das neue Gebäude der Raiffeisenbank in Bad Zurzach

Der nördliche Eingang zur Zurzacher Altstadt erhält aus städtebaulicher Sicht einen neuen klar definierten Raum. Im Zentrum des Marktfleckens ist mit dem Neubau der Raiffeisenbank eine repräsentatives Gebäude entstanden.

Der kristalline Gebäudekörper nimmt Bezug auf die über Jahrhunderte gewachsene Struktur der alten Häuserzeilen des Städtchens Zurzach mit seiner vielfältigen Dachlandschaft. Die Raiffeisenbank selbst benutzt das gesamte, verglaste Erdgeschoss und Teile des ersten Obergeschosses. Der Rest der ersten Etage beherbergt Büros der Pro Senectute, in den beiden obersten Geschossen wurden Wohnungen eingerichtet. Der Minergie-P-Standard gilt als strengster Energiestandard für Gebäude in der Schweiz. Durch eine hervorragend gedämmte Gebäudehülle und den Einsatz einer Komfortlüftung im gesamten Gebäude wird der Energieverbrauch im Neubau Raiffeisen auf ein Minimum reduziert. Mit der Raiffeisenbank Aare-Rhein in Bad Zurzach hat das Architekturbüro Metron AG nun erstmals einen fast komplett mit Naturstein verkleideten Neubau dieses Energiestandards errichtet.

BAUHERR Raiffeisenbank Aare-Rhein | Baslerstrasse 2A | 5330 Bad Zurzach | T. 056 265 16 40 | F. 056 265 16 69 | aare-rhein@raiffeisen.ch www.raiffeisen.ch/aare-rhein Architekt und Bauleitung Metron Architektur AG | Ralf Kunz| Stahlrain 2 | Postfach 480 | 5201 Brugg AG | T. 056 460 91 11 | F. 056 460 91 00 info@metron.ch | www.metron.ch


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Raiffeisenbank, Bad Zurzach

Wir wünschen der Raiffeisenbank viel Erfolg auf dem Weg in die Zukunft. Hans Künzi AG K e r a m i s c h e Wa n d - u n d B o d e n b e l ä g e Natursteinarbeiten 5 3 0 3 W ü r e n l i n g e n , Te l . 0 5 6 . 2 8 1 1 4 7 7 w w w. k u e n z i a g . c h

Charakteristisch für den Neubau ist die Verkleidung des gesamten oberen Gebäudekörpers -inklusive des Dachs – mit Jura-Kalkstein. Die aufgefaltete Dachform unterstützt den monolithischen Charakter des Gebäudes. Sie wurde als Referenz an die Dachlandschaft der benachbarten Altstadt entwickelt.

Adeco AG

Die Fassadenkonstruktion Im Gegensatz zu herkömmlichen Natursteinfassaden, bei denen die tragende Konstruktion meist aus Stahlbeton besteht und eine Vielzahl von Befestigungsankern die Dämmschicht durchdringen, wurden die drei Zentimeter (auf dem Dach vier Zentimeter) starken Kalksteinplatten hier vor eine gedämmte Holzelementfassade montiert.

Ausgeführte Arbeit: Wandschienensystem

Wandorganisation

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Umgebungsarbeiten und Plätze Unsere Kompetenz auch bei Raiffeisenbanken, dafür möchten wir herzlich danken.


Raiffeisenbank, Bad Zurzach

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die Umsetzung von künstlerischen Ideen (kunst am Bau) gehört zu unseren spezialitäten. Wir sind seit 30 Jahren im Modell- und prototypenbau tätig.

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schWeIzer premIere: sTeInFassaDe an holzrahmenWanD

eIn holz-hybrIDbau In mInergIe-p. erstmalig in der schweiz wurde eine steinfassade an einer holzrahmenwand gesetzt. Die positiven eigenschaften von beton und holz wurden zu einem optimalen verbundsystem.

Eingesetzt wurde diese Bauweise in Bad Zurzach, am 3-stöckigen Gebäude der Raiffeisenbank Aare-Rhein. Die monolithische Gebäudeform mit unterschiedlichsten Dachneigungen ist mit Jurakalksteinplatten verkleidet. Der erste Blick lässt nichts erahnen. Hinter der steinernen Verkleidung verbirgt sich eine Hülle in Holzrahmenbau mit integrierter Dämmung. Die effiziente und wirtschaftliche Vorfertigung der Wandelemente in Holz fand in den Werkhallen der HUSNER AG, Frick statt. Mit bereits eingebauten Fenstern wurden die Wandelemente justin-time auf die Baustelle geliefert und zu einer

geschlossenen Gebäudehülle montiert. Nach nur zwei Wochen war der betonierte Skelettbau wind- und wetterdicht. Minergie-P Standard Die 360 mm dicke Gebäudehülle erreicht den Minergie-P Standard (U-Wert unter 0.1 W/ m²K). Laut Berechnung müsste das Gebäude lediglich 2 Wochen pro Jahr beheizt werden. Diese zusätzliche Energie wird über eine Grundwasser-Wärmepumpe bereit gestellt.

husner ag holzbau Ziegeleistrasse 11 | 5070 Frick T. 062 865 66 11 | F. 062 865 66 10 info@husner.ch | www.husner.ch


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Raiffeisenbank, Bad Zurzach

Die Dämmebene liegt damit innerhalb der Tragkonstruktion und es treten keine Wärmebrücken auf. Mit 36 Zentimetern mineralischer Wärmedämmung erreichen die Aussenwände einen U-Wert von 0,102 W/m2K. Das Dach erreicht mit acht Zentimetern Hochleistungsdämmung und weiteren 24 cm mineralischer Dämmung sogar 0,083 W/m2K.

Das Haustechnikkonzept Eine Grundwasser-Wärmepumpe erzeugt die für die Beheizung des Gebäudes benötigte Wärmeenergie und führt sie dem Pufferspeicher und dem Heizungsverteiler zu. Die Vorlauftemperatur der Bodenheizkreise ist abhängig von der Aussentemperatur geregelt. Daneben stellt die Wärmepumpe das gesamte Warmwasser im Gebäude be-

reit. Das Gebäude ist mit Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung ausgestattet, um Lüftungswärmeverluste zu minimieren. Die Zuluft wird über Deckenventile in die Räume eingeblasen. Die Kühlenergie für die Räume im Erdgeschoss und für das erste Obergeschoss wird über einen Wärmetauscher dem Grundwasser entzogen. Gekühlt werden kann einerseits die Zuluft; anderseits kann auch die Fussbodenheizung im «Change-Over-Betrieb» im Sommer zur Kühlung der Räume verwendet werden. Mit diesem Gesamtkonzept hat sich die Raiffeisen Aare-Rhein für ein Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik entschieden. Der Neubau ist damit nicht nur aus gestalterischer Sicht ein Vorzeigeprojekt.


Raiffeisenbank, Bad Zurzach

Einfache Bedienung durch einen 24-Stunden-Safeautomaten Vom Hochregallager und den Sicherheitsvorkehrungen sieht der Benutzer nichts. Die Kunden müssen sich ein einziges Mal registrieren. Dann haben sie mit der Karte zuerst Zutritt zum Raum mit den normalen Selbstbedienungsgeräten. Mit derselben Karte hat der Kunde in den speziellen Raum 24 Stunden zutritt, wo er sich sein Schliessfach aus dem Hochregallager hochfahren lassen kann. Auch hier steht die Sicherheit an erster Stelle. Die Türe ist mit einem speziellen Glas versehen. Sobald der Kunde den Raum betritt, wird das Glas milchig und von aussen kann niemand erkennen, wie jemand an seinem Schliessfach hantiert. Wenn das Fach wieder sicher verstaut ist, wird die Türe erneut durchsichtig und der Kunde kann sehen, ob vor dem Raum ungebetene Gäste warten. Für diesen Fall ist ebenfalls eine spezielle Alarmanlage installiert.

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Die Gunnebo (Schweiz) AG hat bei der neuen Raiffeisenbank Aare Rhein schweizweit die 60. Anlage mit einem allzeit zugänglichen Kundentresor eingebaut. Der Kunde hat 365 Tagen zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Schliessfach Zugang und kann seine Wertsachen abholen oder deponieren. Die Fächer befinden sich in einem Hochregallager mit allen Feinheiten. Die Tür zum gesicherten Raum ist stets verschlossen. Der Zugang ist neben einer speziellen Wertschutzraumtüre auch mit einem tonnenschweren Panzerklotz geschützt. Zusätzlich ist jedes einzelne Schliessfach nochmals mit einem Strichcode gesichert. Der physische Schutz in Kombination mit der installierten hochsensiblen Alarmanlage ergibt für die Kunden von Gunnebo-Safes der optimalen Schutz. www.gunnebo.ch

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Raiffeisenbank, Bad Zurzach

Innenbereich der Raiffeisenbank Für den Kunden ist es erfrischend in die Bank einzutreten und von ihr alle Dienstleistungen zentral angeboten zu erhalten. Im Vorraum mit nonstop zugänglicher Kundenzone tritt man in die Eingangshalle, die mit lindgrünen, metallenen Efeublättern ausgestattet wurde. Für die Kundschaft wurde der Zugang bequem und be-

hindertengerecht angelegt. Ganz speziell ist die Namensgebung der einzelnen Büros. Zum Beispiel der Schulungsraum mit «Das fliegende Klassenzimmer», die Beratungsräume mit Filmtitel wie «Seite an Seite». Für den Kunden, um die Privatsphäre zu gewähren, weist die Bank geschlossene Schalterräume auf. Die Angestellten können ihre Arbeit in hellen luftigen Büroräumen tätigen und nicht zu vergessen, es wurde auch an den Relexraum im ersten Stock gedacht.    


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sITzen, sTehen, beWegen – DIe zukunFT Des arbeITsplaTzes IsT JeTzT.

schon seit über einem halben Jahrhundert entwickelt und produziert zkD büromöbel. als serviceorientierter partner bietet das schweizer Familienunternehmen innovative produkte, die der synthese von Funktionalität und Design eine neue bedeutung verleihen. Durch langjährige erfahrung, modernste Technologien und die ständige beobachtung des marktes sind bürosysteme entstanden, die zugleich praktisch, gesund und formschön sind – und dabei erst noch ein höchstmass an Flexibilität bieten.

Sitzen, stehen, bewegen – ein Konzept, das funktioniert. Mit der Erfahrung aus über 25 000 eingerichteten Steh- und Sitzarbeitsplätzen sind zukunftsweisende Systeme entstanden, die auf dem Konzept «Sitzen, stehen, bewegen» beruhen. Vor dem Hintergrund, dass der Mensch nicht für stundenlanges Sitzen geschaffen ist, hat ZKD die Produktreihe FITT entwickelt. Das Schreibtischsystem bietet die grösstmögliche Gestaltungs- und Beinfreiheit und lässt sich optimal auf ergonomische Bedürfnisse anpassen. Für jedes Bedürfnis die richtige Lösung. Für eine maximale Flexibilität beim Ordnen und Verstauen sorgt das modulare Schranksystem ZKD FLEXX mit nahezu unbegrenzten Kombinations- und Ausstattungsmöglichkeiten. Doch Funktionalität alleine wird den Bedürfnissen einer modernen Arbeitswelt nicht gerecht. Deshalb setzt ZKD bei sämtlichen Produkten auf schlichte und zeitlose Designs. Frei wählbare Elemente, Hölzer, Farben und Dekors setzen den individuellen Gestaltungswünschen keine Grenzen und lassen Bürolandschaften auch optisch aufleben.

Ringier, Tamedia, diverse Raiffeisen- und Kantonalbanken, Coop und Feldschlösschen – sie alle vertrauen auf ZKD, um nur einige Referenzen des traditionsreichen BüromöbelHerstellers aufzuzählen. Aus guten Gründen:

Wie kein anderer Partner für Bürosysteme bietet ZKD einen umfassenden Service sowie innovative Produkte, die den laufend veränderten Bedürfnissen in der Arbeitswelt gerecht werden.

Aus Tradition zukunftsgerichtet. Hinter dem Namen ZKD verbirgt sich ein 1951 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz im Aargauischen Kleindöttingen. Auf 10 000 m2 Produktionsfläche kommen modernste Technologien zum Einsatz, während sich rund 70 Mitarbeiter sorgfältig darum kümmern, dass die Produkte und der Service dem Qualitätssiegel «Swiss Made» mehr als gerecht werden. Und das dient letztlich nicht nur den eingangs erwähnten Kunden, sondern all deren Angestellten, die ihre Arbeit in einem gesunden, bequemen und optisch ansprechenden Büro ausüben dürfen.

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Shoppy tivoli, spreitenbach

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Shoppy tivoli, spreitenbach

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Nach Total-Sanierung das neue Shoppi Tivoli in Spreitenbach/AG

Fast zehn Jahre hat die Sanierung des grössten Einkaufszentrums der Schweiz gedauert, das Investitionsvolumen des Umbaus beläuft sich auf über eine Viertelmilliarde Franken. Damit ist das neue Shoppi Tivoli, nach dem Flughafen und dem Hauptbahnhof Zürich eine der wertvollsten kommerziellen Liegenschaften der Schweiz. Die Neueröffnung Ende Oktober war für das vom Mailänder Star-Architekten Matteo Thun neu geschaffene Gebäude.

Am Anfang war das Shoppi. 1970 wurde es als erstes Einkaufszentrum der Schweiz eröffnet, bis zu 60 000 Menschen pilgerten an Spitzentagen nach Spreitenbach, um ein Einkaufserlebnis der Superlative zu erfahren. 1973 entstand auf der anderen Seite der Kantonsstrasse das Tivoli, und fortan buhlten die beiden Häuser als Konkurrenten um die Gunst der schnell wachsenden Kundschaft. Vor knapp zehn Jahren wurde mit der Gründung der Shoppi Tivoli Management AG, die beide Einkaufszentren unter einem Dach verwalten sollte, ein erster Schritt zur Einheit getan. Jetzt ist dieser Prozess abgeschlossen. Unter der Ägide des Mailänder Star-Architekten Matteo Thun wurde das Shoppi aufgefrischt, das Tivoli umgebaut und die verbindende Center Mall

neu geschaffen. Entstanden ist dank dieser 280-MillionenFranken-Sanierung nicht nur das mit Abstand grösste, sondern auch eines der schönsten Einkaufszentren der Schweiz. Alles unter einem Dach In Spreitenbach wurden stets Massstäbe im Schweizerischen Detailhandel gesetzt und diese Tradition wird weitergeführt. Neu finden sich auf der enormen Verkaufsfläche von mehr als 78 000 Quadratmetern über 150 Geschäfte und Dienstleistungen aus sämtlichen Sortimenten und Preissegmenten. Der Mietermix wurde ergänzt, Doppelspurigkeiten aufgehoben. Durch den Umbau und die Zusammenführung konnte ein Viertel der Flächen neu vermietet werden. Der künftige Mietermix des Shoppi Tivoli soll sämtliche Einkaufs- und Dienstleistungsbedürfnisse aller Besucher abdecken. Die Botschaft ist klar: Im Shoppi Tivoli findet man alles unter einem Dach. Was die Zielgruppe betrifft, so steht die Familie ganz klar im Fokus des neuen Shoppi Tivoli. Zum einen bietet das Einkaufszentrum dank der Kernkompetenz in den Bereichen Küche & Haushalt, Fashion & Beauty sowie Spiel & Sport alles, was eine Familie braucht. Zum anderen wurde bei der Neupositionierung grossen Wert auf die Bereiche Sicherheit, Sauberkeit und Kinderfreundlichkeit gelegt. Die neue Architektur, die hochwertigen Materialien und die vereinfachte, komplett rollstuhlgängige Raumaufteilung tragen diesem Credo ebenso Rechnung wie das schweizweit grösste Kinderparadies (850 m2), das grosszügige Parkplatzangebot und die laufend angepasste Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Bauherr Shoppi & Tivoli | Hochhaus 9 | 8957 Spreitenbach | T. 056 419 55 00 | F. 056 419 55 10 | info@shoppitivoli.ch | www.shoppitivoli.ch Architekt Matteo Thun & Partners | Via Appiani 9 | IT-20121 Milano | T. +39 02 6556911 | F.+39 02 6570646 | info@matteothun.com | www.matteothun.com Totalunternehmer HRS Real Estate AG | Generalunternehmung | Walzmühlestrasse 48 | 8500 Frauenfeld | T. 052 728 80 80 | F. 052 728 80 90 frauenfeld@hrs.ch | www.hrs.ch


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Shoppy tivoli, spreitenbach

Die neue Parkplatzanlage im Shoppi Tivoli leistet einen Beitrag an die Umwelt Wesentlich freundlicher, sicherer und auf die Zukunft ausgerichtet, präsentiert sich die neue Parkplatzanlage im Shoppi Tivoli. Neu gibt es Familien-Parkplätze, die für den Grosseinkauf genügend Freiraum und Nähe zu den Eingängen bieten. Zusätzlich sind die Fussgängerzonen deutlicher von den Fahrbahnen getrennt und entsprechend markiert, um die Sicherheit zu erhöhen. Ebenfalls der Sicherheit dienen die komplett erneuerte Lichtführung und die Aufhellung der Oberflächen. Die Parkplatzanlage zeigt sich dadurch wesentlich heller und übersichtlicher als bis anhin. Für Handicapierte stehen eigene Parkplatzbereiche zur Verfügung. Unter anderem mit einem Parkticket, bei dem ein Teil der Parkgebühren in Projekte zum Erhalt unserer Umwelt fliesst. Die moderne Parkplatzanlage im Shoppi Tivoli entspricht ausserdem schon jetzt den kommenden Zielsetzungen und Anforderungen an die Verkehrsplanung der Kantone Aargau und Zürich. Als Parkplatzanlage der Zukunft, leistet sie einen wesentlichen Beitrag dazu, den Verkehr rund um das Spreitenbacher Einkaufszentrum effizienter zu organisieren. Weniger Staus, ein besserer Wochentage- Ausgleich, eine Förderung des öffentlichen Verkehrs und somit ein schonender Umgang mit Umwelt und Ressourcen werden erwartet. In den gleichen Massnahmenkatalog gehört das Projekt Limmattalbahn, von dem auch das Shoppi Tivoli profitieren wird. Die geplante Strecke soll noch in diesem Jahrzehnt von Zürich über das Shoppi Tivoli bis nach Baden führen.

Kopitsis Bauphysik AG M. Sc. Dipl. Bauphysiker UWIST/SIA/CIBSE/CEng Zentralstrasse 52a  |  5610 Wohlen T. 056 201 44 44  |  F. 056 201 44 40 info@kopitsis.com  |  www.kopitsis.com Akustik und Bauphysik

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Shoppy tivoli, spreitenbach

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Shoppy Tivoli Spreitenbach Werk: Brandschutztüren Metall Jegen AG - Ladenbau / Gastrobau / Innenausbau

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Shoppy tivoli, spreitenbach

Die neue Parkplatznutzung ist für die Kunden des Shoppi Tivoli erst ab einer gewissen Aufenthaltsdauer gebührenpflichtig. Der Erhalt der Umwelt liegt dem grössten Einkaufszentrum der Schweiz am Herzen. Daher setzt das Shoppi Tivoli auf ein Parkticket mit Umweltabgabe. Ein namhafter Teil der Einnahmen wird für Umwelterhaltungs- Projekte aufgewendet. Damit soll das Geld dazu beitragen, schützenswerte Schweizer Natur nachhaltig zu pflegen und zu erhalten. Die Kundinnen und Kunden des Shoppi Tivoli können sich also auf eine topmoderne Parkplatzanlage freuen. Gleichzeitig leisten sie via Parkticket einen Beitrag zum Schutz unseres wertvollsten Gutes in der Schweiz: der Natur. Das größte Einkaufszentrum der Schweiz wurde in den vergangenen Jahren komplett neu gestaltet. Der international arbeitende italienische Designer und Architekt Matteo Thun hat die Gestaltung des Shoppi Tivoli in Spreitenbach gestalterisch begleitet.

Leitdetails und Materialdefinition Für die neue CenterMall hat Matteo Thun die Grundvoraussetzungen im Hinblick auf Material, Beleuchtung und Form geschaffen. Holzfußboden, geradlinige Proportionen und viel Licht prägen die CenterMall und machen sie zu einer Verbindung zwischen Shoppi und Tivoli. Sie bildet das Zentrum und Tor zum neuen Einkaufserlebnis.    

Shoppi Tivoli Hochhaus 9  |  Postfach 1155  |  8957 Spreitenbach T. 056 419 55 00 info@shoppitivoli.ch  |  www.shoppitivoli.ch


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gemeInsamer eInsaTz Fürs rIchTIge klIma

Dass projekte im Team erfolgreicher umgesetzt werden können, ist kein geheimnis. gerade auch bei der realisierung von zeitintensiven grossprojekten braucht es ein gutes zusammenspiel aller beteiligten partner. bei den einkaufszentren stücki in basel und Tivoli in spreitenbach war die emb pumpen ag direkt in die realisierung zweier solcher grossprojekte involviert.

Eindrücke aus Basel... Auf dem Basler Stücki-Areal stehen ein Einkaufszentrum, moderne Büro- und Gewerbebauten und ein Hotel. Die benötigte Wärme- und Kälteenergie wird mittels eines Absorptionsprozesses aus Abwärme der umliegenden Industrie gewonnen – und im massgeschneiderten IWB’Powerbox Paket geliefert. Hans Pauli, Mitglied der Unternehmensleitung und Geschäftsleiter Dr. Eicher + Pauli AG, Liestal, erklärt die Herausforderung: «Die Läden, Lichtspots und Menschen geben viel Abwärme. Das Einkaufszentrum und die Labors brauchen Kälte – auch im Winter». Pro Jahr liefert die Stücki-Energiezentrale annähernd zehn Millionen Kilowattstunden Kälte und dieselbe Menge an Wärmeenergie. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von rund 5‘000 Haushalten. Paolo Iazurlo, Leiter Produktentwicklung/Marketing EDL, betont: «Die Stücki IWB’Powerbox ist für die IWB als Referenzanlage sehr von Bedeutung». Bei der Realisierung der Anlage waren über 60 verschiedene Unternehmen beteiligt, ein sehr komplexes Projekt mit vielen Ansprechpersonen. Norbert Kämpfert, Projektleiter Grossanlagen Contracting und IWB-Projektleiter Stücki Powerbox führt aus: «Diese IWB‘Powerbox erbringt rund 10 Mal so viel Leistung wie andere Grossprojekte – da ist es besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert».

Und Hans Pauli, Mitglied der Unternehmensleitung und Geschäftsleiter Dr. Eicher + Pauli AG, Liestal konkretisiert: «Als Planer waren wir von Anfang bis Schluss, von der Idee und dem Konzept bis zur Inbetriebnahme involviert – die Zusammenarbeit mit der EMB Pumpen AG hat aus meiner Sicht tiptop funktioniert». Und er gibt ein konkretes Beispiel: «Es gab einen kleinen Auslegungsfehler bei der Ansaughöhe – das Team der EMB zeigte sich kulant und die Pumpe wurde problemlos ausgewechselt». Auch die ausführenden Firmen Behrend AG, Tschantré AG und Rosenmund Haustechnik AG äusserten sich positiv über die Zusammenarbeit.

Ein Blick aus der Vogelperspektive verdeutlicht die grösse des involvierten stücki-Areals.

... und aus Spreitenbach Auch beim Tivoli Einkaufszentrum in Spreitenbach, das Ende Oktober neu eröffnet wurde, spielte die Teamarbeit eine primäre Rolle. Thomas Jehli, Projekt-/Montageleiter der Pfiffner AG bringt es auf den Punkt: «Die grösste Herausforderung war der Umbau der Migros in zwei Monaten – verschiedenste Handwerker arbeiteten nebeneinander auf der Baustelle: anstatt Kinderwagen bevölkerten Hebebühnen den Laden». Er betont auch die Wichtigkeit der Pumpenanlage: «Sollte diese nicht funktionieren, könnte die Temperatur in den Läden nicht mehr gesteuert werden und es wäre zu kalt oder zu warm».

Engagierte fachleute: (v.l.) Alexander hufschmid, EMB pumpen Ag; paolo Lazurlo und norbert kämpfert, IWB; carmine Antenucci, rosenmund haustechnik Ag; ralph Behrend, Behrend Ag; rolf Blatter, EMB pumpen Ag; hans pauli, dr. Eicher + pauli Ag; Alfred übersax, tschantré Ag.

emb pumpen ag Gerstenweg 7 | 4310 Rheinfelden T. 061 836 80 20 | F. 061 836 80 21 info@emb-pumpen.ch | www.emb-pumpen.ch

Erfolgreiche zusammenarbeit beim Umbau des Einkaufszentrum tivoli: (v.l.) thomas Jehli von der pfiffner Ag, paul gruber und Beat ruch von der EMB pumpen Ag.


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Kongress-saal Interlaken

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Kongress-saal Interlaken

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Der Traum vom attraktivsten Kongressort der Alpen ist wahr geworden

Der neue Kongress-Saal der Casino Kursaal Interlaken AG ist ein Meilenstein auf dem hart umkämpften Kongressmarkt in der Schweiz. Mit dem Neubau, dem Auditorium, entsteht eine Brücke zwischen historischem Ambiente und zukunftsweisender Architektur als innovativer Begegnungsort mit modernster Infrastruktur.

Der neue Kongress-Saal (Auditorium) verfügt über eine Kapazität für 1 200 Personen in Konzertbestuhlung und 600 Personen in Seminarbestuhlung. Er wird ergänzt durch eine Foyer- und Ausstellungsfläche von 1 000 Quadratmetern und modernster Infrastruktur. Dazu gehören ebenso Referenten- und Seminarräume, Künstlergarderoben, 4 Kabinen für Simultanübersetzung (schalldicht und klimatisiert) sowie diverse Lagerräume. Neu ist auch eine Einstellhalle mit Zufahrt für Autos bis zur Bühne. Zudem besteht ein Verbindungskorridor zum historischen Kursaal. Mit der Eröffnung des Auditoriums soll der Gesamtumsatz des Kongresswesens im 2010 gegenüber 2009 um eine Million Franken gesteigert werden.

Bauherrschaft Casino Kursaal Interlaken AG | Strandbadstrasse 44 | 3800 Interlaken | T. 033 827 61 00 | F. 033 827 61 05 | interlaken@casino-kursaal.ch www.casino-kursaal.ch Generalunternehmer und Bauleitung HRS Real Estate AG | Laubeggstrasse 70 | 3000 Bern 31 | T. 031 350 15 50 | F. 031 350 15 51 | bern@hrs.ch www.hrs.ch


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Kongress-saal Interlaken

Geotechnisches Institut AG Seestrasse 7  |  3700 Spiez T. 033 650 72 82  |  F. 033 650 72 88 nfo@geo-online.com  |  www.geo-online.com Geologe

Ein vielseitiges Raumangebot Durch diese von den Basler Architekten Dorenbach AG Architekten und Kunz und Mösch Architekten realisierte Kongresserweiterung soll Interlaken zum attraktivsten Kongressort der Alpen werden. Das vielseitige Raumangebot, die eigene moderne Kongress-Technik auf neuestem Stand und der hohe Servicestandard des Kongresszentrums Casino Kursaal Interlaken sind ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen jeglicher Art. Aufgewertet wird das Kongresszentrum durch die hervorragenden geographischen und touristischen Angebote der Region. Auf der einen Seite die atemberaubende Landschaft mit dem Jungfraumassiv, andererseits die Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten rund um Interlaken. Das Kongresszentrum Casino Kursaal verfügt selbst über sämtliche Dienstleistungen für Kongressveranstalter. Neben einer konzeptionellen und organisatorischen Unterstützung bietet es auch das gesamte Catering aus erster Hand. Die Küche bietet eine auf den Kunden zugeschnittene, kreative und inspirierende Gastronomie.

Huggler + Porta AG Ingenieure – Planer – Geometer

Waldeggstrasse 3  |  3800 Interlaken T. 033 828 60 10  |  F. 033 828 60 19 info@huggler-porta.ch  |  www.huggler-porta.ch Bauingenieur

Ingenieurbüro IEM AG dipl. Ingenieure und Projektleiter Uttigenstrasse 49  |  3600 Thun T. 033 227 40 20  |  F. 033 227 40 21 info@iem.ch  |  www.iem.ch Planung HLK/MSRL und Sanitär

Prantl + Aerni Ingenieure AG

Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau Hobachergässli 1  |  3800 Matten b. Interlaken T. 033 827 53 54  |  F. 033 827 53 55 info@prantl-aerni.ch  |  www.prantl-aerni.ch Bauingenieur


Kongress-saal Interlaken

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Bauingenieur/Tragwerksplaner

WALTHER MORY MAIER BAUINGENIEURE AG Florenz-Strasse 1d  |  4142 Münchenstein T. 061 339 90 90  |  F. 061 339 90 91 bl@wmm.ch  |  www.wmm.ch

Wyss und Früh AG

Vermessung, Geoinformation, Absteckung Weissenaustrasse 19  |  3800 Unterseen T. 033 826 64 64  |  F. 033 826 64 53 wf@wf-geometer.ch  |  www.wf-geometer.ch Geometer

Aeschimann Automationssysteme AG

Gerber + Troxler Bau AG

Herr Peter Aeschimann

Bauunternehmung

Kirchweg 3  |  PF 7  |  3812 Wilderswil T. 033 826 77 77  |  F. 033 826 77 62 info@aeschimann.ch  |  www.aeschimann.ch

Postfach 92  |  3806 Bönigen b. Interlaken T. 033 827 99 27  |  F. 033 827 99 23 gerber-troxler-bauag@bluewin.ch  |  www.gerber-troxler-bauag.ch

Lieferung der Elektroschaltschränke

Ausführung der Umgebungsarbeiten und Zufahrtsstrasse

Frey + Cie Elektro AG

Gerhard Kolb AG

Elektro-Installationen

Bodenbeläge und Innendekorationen

Wengelacher 1  |  3800 Matten b. Interlaken T. 033 821 03 30  |  F. 033 821 03 35 info@freycie-interlaken.ch  |  www.freycie.ch

Weissenaustrasse 74  |  3800 Unterseen T. 033 822 94 04  |  F. 033 822 62 05 info@kolb-wohnideen.ch  |  www.kolb-wohnideen.ch

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Kongresssaal Interlaken Spieglein, Spieglein an der Wand… Eine imposante Fassade eingebettet in die wunderschöne Bergwelt!

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Kongress-saal Interlaken

Kultureller Mittelpunkt Interlakens Zusammen mit dem historischen Kursaal mit seinem prächtigen Garten und der viel bewunderten Blumenuhr bleibt das neue, erweiterte Kongresszentrum kultureller Mittelpunkt Interlakens. In den prunkvollen nostalgischen Sälen aus dem 19. Jahrhundert wurden bereits bedeutende Tagungen und bemerkenswerte Bankette abgehalten. Aber auch für Unterhaltung wird gesorgt, denn Konzerte, Theateraufführungen oder Folklore-Shows begeistern nationale und internationale Gäste. Wer will, kann sein Glück auch im hauseigenen Casino versuchen. Als einziges Schweizer Mitglied wurde das Kongresszentrum Casino Kursaal Interlaken in die exklusive Vereinigung «Historic Conference Centres of Europe» mit historisch bedeutenden und einzigartigen Kongresszentren in Europa aufgenommen.    

Casino Kursaal Interlaken AG Strandbadstrasse 44  |  3800 Interlaken T. 033 827 61 00  |  F. 033 827 61 05 interlaken@casino-kursaal.ch  |  www.casino-kursaal.ch


Kongress-saal Interlaken

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SANITÄRTECHNIK HEIZUNGSTECHNIK SPENGLERTECHNIK DACHTECHNIK

Damit die futuristische Gebäudehülle auch funktionell überzeugt. Als Kontrast zum historischen Casino Interlaken setzt die aus Edelstahl gefertigte Gebäudehülle des Kongresssaals einen spannenden Akzent. Gemeinsam mit der Firma Ediltecnica AG haben wir diese realisiert. Mit handwerklicher Kompetenz und Leidenschaft für Perfektion. Ramseyer und Dilger AG Rodtmattstrasse 102 3000 Bern 22 www.ramseyer-dilger.ch

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Securitas AG Regionaldirektion Thun

Stockhornstrasse 13  |  3600 Thun T. 033 225 50 20  |  F. 033 225 50 27 info@securitas.ch  |  www.securitas.ch Ausführung der Bauüberwachung

SANITÄRTECHNIK HEIZUNGSTECHNIK SANITÄRTECHNIK SANITÄRTECHNIK SPENGLERTECHNIK HEIZUNGSTECHNIK HEIZUNGSTECHNIK DACHTECHNIK SPENGLERTECHNIK SPENGLERTECHNIK DACHTECHNIK DACHTECHNIK

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Neubau Kleintierklinik, Zürich

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Grosse Herausforderung für kleine Tiere

Die bereits in den 1960er Jahren erstellte Anlage der Veterinärmedizinischen Fakultät geht auf einen wegweisenden Entwurf des Architekten Werner Stücheli zurück und zeichnet sich durch die klare Formensprache der Gebäudeteile und den subtilen Umgang mit differenzierten Aussenräumen aus. Der entlang mehrerer Erschliessungsachsen aufgebaute Campus schafft durch die klare funktionale Zuordnung der Bauten der Lehre und der verschiedenen Kliniken sowie der Stallungstrakte eine vielfältige Struktur aus durchgrünten Hofräumen, welche im Wesentlichen den Charakter der gesamten Fakultät bestimmt. Fotos© Roger Frei Architekturfotografie, Zürich

Mit dem Neubau soll diese stimmige Konzeption des ursprünglichen städtebaulichen Entwurfes wieder aufgenommen und im Hinblick auf die geforderte weitere Verdichtung des Areals in ein neues, nachhaltiges Bebauungskonzept überführt werden. Indem der neue, T-förmige Baukörper die klare südwestliche Begrenzung des Campus gegenüber dem Irchelpark markiert und gleichzeitig die charakteristische Hofstruktur in neuer Form weiterführt, zeichnet sich die Kleintierklinik klar als öffentliche Institution innerhalb des Tierspitals aus.

Architektonisch bilden die beiden senkrecht zueinander stehenden Gebäudetrakte eine komplex verschränkte Raumskulptur, deren Wahrnehmung sich in der ansteigenden Topografie immer wieder ändert, was ganz unterschiedliche Kompositionen von mehrheitlich längsgerichteten Volumen ergibt. Bedingt durch die Hanglage spielt die bewegte Dachaufsicht eine besonders wichtige Rolle und ist als eigentliche fünfte Fassadenansicht konzipiert. Die in der Regel mit einfachen, stehenden Fensterformaten rhythmisierte Fassade ist mit einem ockerfarbenen, in der Sonne leicht glitzernden Kratzputz versehen. Sie wird durch diese erdige Materialität zusätzlich mit dem Ort verbunden. An einigen architektonisch ausgezeichneten Stellen wird die kompakte Aussenhülle von grossen, gespannten Fensterflächen durchbrochen und vermittelt damit räumlich zur inneren Struktur des mäandrierenden Erschliessungsraums der Klinik. Die Erschliessungszone ist geprägt durch unterschiedliche räumliche Ausformulierungen von der weiten Eingangshalle über die schmaleren Korridorbereiche bis hin zu den geschossübergreifenden Treppenhallen und wird durch den gezielten Einsatz von Tageslichtbezügen zu einem wichtigen Orientierungssystem in der weitläufigen Anlage. Grosszügige Raumzonen wie der Pausenraum im Obergeschoss oder der Medienraum beim Haupteingang bilden Orte im Haus, wo die innere Struktur sich zum Aussenraum hin erweitert und die spürbare Dichte und Kompression der Korridore angenehm ausgleichen kann.

Bauherr Kanton Zürich | Baudirektion Kanton Zürich | Stampfenbachstrasse 110 | PF | 8090 Zürich | T. 043 259 29 32 | F. 043 259 51 93 | www.bd.zh.ch Architektur Baumann Roserens Architekten | ETH SIA | Limmatstrasse 285 | 8005 Zürich | T. 044 277 70 20 | F. 044 277 70 21 | br@brarch.ch | www.brarch.ch Bauleitung b+p baurealisation ag | Eggbühlstrasse 28 | 8050 Zürich | T. 043 456 81 81 | F. 043 456 81 82 | mail@bp-baurealisation.ch | www.bp-baurealisation.ch


82 BAU info 3-2011

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Neubau Kleintierklinik, Zürich

ARVO Gerüstbau AG Mühlestrasse 23  |  8855 Wangen SZ T. 055 440 20 02  |  F. 055 440 56 75 arnold.vogt@tele2.ch Ausführung der Gerüstbauarbeiten

Brenner AG Gartenbau

Chlijoggweg 1  |  8153 Rümlang T. 044 371 29 30  |  F. 044 371 42 71 info@brennerag.ch  |  www.brennerag.ch Ausführung der Gärtnerarbeiten

Auch die gewählten Farben und Oberflächen im Haus sind in einer orientierungsstiftenden Funktion eingesetzt: In den Korridoren kontrastieren die honiggelben Bodenbeläge und die hell lasierten Betonwände mit den umbrafarbenen Streckmetalldecken und Türblättern und zeichnen damit den Korridorraum mit seinen räumlichen Erweiterungen als klar öffentlichen Bereich aus. Die Farbstimmung in den Behandlungsund Untersuchungsräumen mit ihren medizinischen Einrichtungen und Apparaten unterscheidet sich ganz bewusst von der Tonalität der Korridore. Hier wird die weisse Welt der Medizin mit einem blauen Bodenbelag und umbrafarbenen Einbauten ergänzt. Der Stallungsbereich schliesslich, mit den metallenen Käfigen und Behandlungstischen in Chromstahl, wird in einem einheitlichen, eleganten Warmgrau gehalten. Zielsetzung für den Neubau der Kleintierklinik im Tierspital war die Schaffung eines vielfältig lesbaren Gebäudes, das neben der funktionalen Erfüllung der medizinischen und technischen Abläufe den Anspruch auf anregende Räume für den Austausch zwischen den Benutzergruppen einlösen und den Baukörper in selbstverständlicher Weise in den bestehenden Campus integrieren und verorten kann.

Baumann Roserens Architekten

Josef Dorigo Wärme & Kältetechnik

Reidholzstrasse 40  |  8805 Richterswil T. 044 784 09 02  |  F. 044 784 65 56 j.dorigo@dorigo-heizungen.ch  |  www.dorigo-heizungen.ch Ausführung der Wärme- und Kälteverteilung, Wärmerückgewinnungsanlage

Indulab AG Haagerstrasse 59  |  9473 Gams T. 081 750 31 40  |  F. 081 750 31 45 info@indulab.ch  |  www.indulab.ch Lieferung und Montage der Hospitalisations- und Isolationsboxen für Zoo- und Kleintiere

Kästli & Co. AG Sonnen- und Wetterschutzsysteme

Hühnerhubelstrasse 63  |  3123 Belp T. 031 340 22 22  |  F. 031 340 22 23 info@kaestlistoren.ch  |  www.kaestlistoren.ch

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Repoxit AG Helgenstrasse 21  |  8404 Winterthur T. 052 244 09 09  |  F. 052 242 93 91 info@repoxit.ch  |  www.repoxit.ch Ausführung der fugenlosen Bodenbeläge

Giovanni Russo AG Gips mit Grips

Flaacherstrasse 20/22  |  8450 Andelfingen T. 052 317 20 36  |  F. 052 317 42 76 info@gipser-russo.ch  |  www.gipser-russo.ch Ausführung der Gipser- und Trockenbauarbeiten

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Neubau Kleintierklinik, Zürich

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BAU info 3-2011 83

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BAU info 2-2011 1

hygIenIsche operaTIonsvorbereITung Die hygienische absaugung von Tierhaaren bei der operationsvorbereitung spart viel zeit und verhindert eine starke luftbewegung im raum.

Die eingesaugte Raumluft wird zum Sauggerät geführt, das sich im Nebenraum/Keller befindet. Das eingesaugte Gut wird im Staubbeutel/ Kehrichtsack gesammelt, die Transportluft

wird nach dem Filter in die Aussenluft abgegeben. Während des Saugens ist nur ein rauschen der Luft zu hören, die Raumluft ist sauber und es muss weniger Staubgewischt werden.

Die meisten Anlagen werden auch für das Reinigen aller Räume genutzt. Es stehen verschiedene Geräte zur Auswahl: In der Universitätsklinik wurde der Operationsraum für Kleintiere mit drei Tischen ausgestattet. Die Anlage ist für einen intensiven Gebrauch ausgelegt und ist ausbaufähig (Drehstrommotor, 40/44 Rohrsystem). Die erste Schweizer Tierklinik konnte allaway 1992 in Salenstein TG in Betrieb nehmen.

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Allmeindstrasse 23 | 8722 Schmerikon T. 055 283 29 29 info@allaway.ch | www.allaway.ch


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Neubau Kleintierklinik, Zürich

Eine Kleintierklinik ist alles andere als ein alltägliches Bauvorhaben. Als die Bildungsdirektion dem Hochbauamt den entsprechenden Auftrag erteilte, galt es zunächst Antworten auf folgende zwei Fragen zu finden: Erstens, wie kann die dazumal 40-jährige Anlage des Tierspitals nachhaltig erweitert werden und zweitens, nach welchen Grundsätzen ist eine Klinik für «Patienten» zu konzipieren, die – vielleicht mit Ausnahme einiger sprechfähiger Spezies der Ornis – nicht verbal zu kommunizieren vermögen? In diesem Spannungsfeld veranstaltete das Hochbauamt 1999 einen offenen, zweistufigen Projektwettbewerb. Das Konzept der siegreichen Baumann Roserens Architekten, Zürich, welche sich später mit den Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs Partner, Winterthur, zusammenschlossen, überzeugte in hohem Masse nicht nur mit der Strategie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der bestehenden Anlage in städtebaulicher Hinsicht, sondern dank flexibler Strukturen und atmosphärischer Qualitäten auch in betrieblichen Belangen. Auf der Grundlage des Vorprojektes wurden tief greifende Diskussionen in Bezug auf zwischenuniversitäre Zusammenarbeit, Nutzungsumfang

und Finanzierung geführt. Die daraus resultierenden Reduktionen des Raumprogramms und die dadurch bedingten Umplanungen entpuppten sich für alle Beteiligte als eine anspruchsvolle Aufgabe. Schlüssel zum Erfolg war einmal mehr eine hohe Flexibilität sowohl seitens der Auftraggeber, Nutzer und Planer als auch der Projektidee. Dank konsequenten Anwendung dieses Grundsatzes konnte die Gratwanderung zwischen politischer und baulicher Sphäre zielgerichtet bewältigt werden. Jedoch waren noch Hürden ganz anderer Art zu nehmen. An erster Stelle sei hier der Kampf mit den Kosten aufgeführt. Der von Seiten der Auftraggeberin und des Parlaments mehrfach gesenkte Objektkredit erwies sich als derart knapp, dass sämtliche Generalplanerangebote deutlich darüber lagen. Erst eine Neusubmission nach Einzelgewerken erbrachte unter Ausnutzung der vorherrschenden Marktverhältnisse den erhofften Erfolg. Der dadurch in Kauf genommene Planungsverzug für archäologische Grabungenund zu guter Letzt einem unerwartet strengen Winter als weitere Schwierigkeit einen Unterbruch auf der Baustelle. Im Weiteren galt es, bedingt durch die mehrjährige politische Meinungsbildung und trotz äusserst geringer Finanzmittel, die technischen Standards und ökologischen Erkenntnisse mehrfach den aktuellen Vorgaben anzupassen. So gelang es schliesslich unter grossen Anstrengungen aller Verantwortlicher nicht nur das ausserordentlich hoch installierte Gebäude in Minergiestandard zu erstellen, sondern auch die Betonwände – selbst den Sichtbeton – mehrheitlich mit beigemischtem Recyclingmaterial zu realisieren. Erwähnt sei die Thematik der Schaffung eines gerecht werdenden Ambientes für die Kundschaft «Mensch mit krankem Tier». In diesem Zusammenhang leistet auch die Kunst am Bau ihren Beitrag: Möge das im Atrium situierte digitale Stück Felsenlandschaft des Künstlerehepaars Studer/van den Berg die im Zusammenspiel mit der Architektur entwickelte Kraft positiv sowohl auf Mensch als auch auf Tier übertragen.


Neubau Kleintierklinik, Zürich

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Die Erstellung einer Klinik für Kleintiere auf dem Niveau einer Medizin von internationalem Rang kann nur das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit eines Teams von Planern und Spezialisten sein. Die beinahe unüberschaubaren Anforderungen in technischer Hinsicht rufen neben einem erweiterten Architektenteam nach einem Stab von erstklassigen Haustechnikplanern, welche durch Spezialisten der Medizintechnik unterstützt werden. An oberster Stelle steht dabei die fortwährende Kommunikation nicht nur mit der Auftraggeberin, sondern vorab mit den zukünftigen Nutzern, das heisst mit dem medizinischen Personal, dem Personal für die Tierpflege sowie dem Betriebsdienst. Ihnen allen, die über die lange Entstehungszeit des Gebäudes mit ihrer Fachkraft sowie unermüdlichem Engagement zu einem guten Gelingen beigetragen haben, gebührt, verbunden mit der Hoffnung, dass der Neubau die gehegten Erwartungen für viele Jahre erfüllen wird, ein herzliches Dankeschön.    

Steinit AG Industrieböden Unterlagsböden

Stefan Bitterli Kantonsbaumeister, Kanton Zürich

Thurgauerstrasse 68  |  8050 Zürich T. 044 308 50 90  |  F. 044 308 50 91 steinit@steinit.ch  |  www.steinit.ch Ausführung der Unterlagsböden

Josef Stöckli GmbH Vermietung mob. Dampfanlagen

Breiten  |  6216 Mauensee T. 041 921 43 35  |  F. 041 921 63 14 certuss@certuss.ch  |  www.certuss.ch Einen Dank an die Bauherrschaft für die gute Zusammenarbeit. Wir durften während der ganzen Bauzeit, die Bauherrschaft mit unserer Dampfanlage begleiten.

TILIA Baumpflege AG Geissgasse 17  |  5070 Frick T. 062 871 81 80  |  F. 062 871 81 89 info@tilia.ch  |  www.tilia.ch Baumschutzkonzept erstellt und Begleitung der Tiefbauarbeiten

Schindler Aufzüge AG

Transro AG

Mürtschenstrasse 42  |  8042 Zürich T. 044 404 15 15  |  F. 044 404 15 04 zuerich@schindler.com  |  www.schindler.com

Gewerbering 8  |  5610 Wohlen AG T. 056 618 63 63  |  F. 056 618 63 64 info@transro.ch  |  www.transro.ch

Ausführung der Aufzugsanlagen

Ausführung der Rohrpostanlage


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Schulhaus Dörfli, Weggis

Bucher + Dillier Ingenieurunternehmung AG dipl. Ingenieure ETH/SIA

Industriestrasse 6  |  6005 Luzern T. 041 368 07 77  |  F. 041 368 07 78 info@bucher-dillier.ch  |  www.bucher-dillier.ch Bauingenieur

Scherler AG

Beratende Ingenieure für Elektro-Anlagen Friedentalstrasse 43  |  6004 Luzern T. 041 429 11 11  |  F. 041 429 11 22 info@scherler-ing.ch  |  www.scherler-ing.ch Elektroplaner

Bau Partner AG Abdichtungen u. Bodenbeläge

Vogelaustrasse 48  |  8953 Dietikon T. 044 742 00 11  |  F. 044 742 00 20 info@baupartner.ch  |  www.baupartner.ch Ausführung der fugenlosen Bodenbeläge

Christen AG Bauunternehmung/Gartenbau

Fänn Ost  |  6403 Küssnacht T. 041 854 25 50  |  F. 041 854 25 51 info@christen-ag.ch  |  www.christen-ag.ch Ausführung der Aushub- und Baumeisterarbeiten

H.P. Imgrüth AG Schreinerei - Küchenbau - Innenausbau

Grossmattweg 7  |  6353 Weggis T. 041 390 27 33  |  F. 041 390 11 94 imgrueth.kuechenbau@bluewin.ch  |  www.kuechen-imgrueth.ch Ausführung der Wandbekleidung aus Holz

Frank Türen AG Bürgerheimstrasse 12  |  6374 Buochs T. 041 624 90 90  |  F. 041 624 90 80 info@frank-tueren.ch  |  www.frank-tueren.ch Ausführung der Türen und Verglasungen in Holz


Schulhaus Dörfli, Weggis

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Eine Schule inspiriert zum Träumen!

Schule im Dörfli – so lautete der Titel unserer Eingabe des Studienauftrags im Mai 2007. Und seit August 2010 werden im neuen Schulhaus die rund 150 Schüler/-innen der Sekundarstufe I der drei Luzerner Seegemeinden Weggis, Vitznau und Greppen unterrichtet. Foto© Louis Brem

Die prosperierende Wohn- und Tourismusgemeinde Weggis am Vierwaldstättersee hatte ihre Schulgeschichte bisher immer im Dorf geschrieben. Dort gibt es mitten im Zentrum vier Schulhäuser. Die ständig wachsende Bevölkerungszahl mit über 400 Schulkindern, die neuen schulischen Formen und insbesondere ein klarer Entscheid an der Urne am 25. November 2007 (1 013 gegen 665 Stimmen) gaben grünes Licht für ein neues Schulhaus im Wachstumsgebiet Dörfli. Ein wichtiger Vorentscheid viel aber bereits vor fast 40 Jahren: Damals kaufte die Bevölkerung das rund 14 000 Quadratmeter grosse Dörfliland rund einen Kilometer westlich des Zentrums «für spätere Infrastrukturbauten». Nun ist es soweit: Innert zweieinhalb Jahren ist ein öffentliches Dienstleistungszentrum entstanden mit Schulhaus und Mehrfachhalle, Feuerwehrlokal, Werkhof, öffentlichen Parkplätzen und Vereinsräumen. Im Mittelpunkt steht das Schulhaus, ein 66 Meter langer, 44 Meter breiter und 22 Meter hoher Monolith mit einer Gebäudegrundfläche von 2 838 Quadratmetern und einem Volumen von 33 620 Kubikmetern (entspricht einer Ueberbauung mit ca. 60 Wohnungen).

Vielfache Nutzung – mit der Schule im Zentrum Es ist ein Bau, der durch seine Einfachheit eine besondere Ausstrahlung hat – und offenbar auch die Jury das Studienauftrages überzeugt hat. Das Quartier ist geprägt durch unterschiedlich hohe und einzeln stehende Bauvolumen in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie einigen Gewerbebauten. Der Schulhaus-Bau rundet das Bild zwischen Umfahrungsstrasse und Siedlung ab und dominiert den öffentlichen Raum. Es ist den Bauherren gelungen, die Umgebung dem Schulbau auf ideale Weise unterzuordnen. Das Gefälle wurde etwa ideal ausgenutzt, um das Dach des neuen Feuerwehrgebäudes als Spielfeld für die Schule einzurichten. Auch die rund 60 Parkplätze stören den Schulbetrieb nicht. Diese Abstellflächen sind für den Tourismusort mit zwei Dutzend Hotels, rund 250 000 Logiernächten und weit über einer halbe Million Tagesgäste pro Jahr wichtig. Sie befinden sich an der Pforte zur Flanierzone am See, die jeweils an den Sonn- und Feiertagen verkehrsfrei ist. Aber auch die baulichen und erschliessungsmässigen Anpassungen zu den zehn Nachbarn darf als gelungen bezeichnet werden. Die späteren Nutzer vom Anfang an im Boot Die Gemeinde als Bauherrin hat eine Baukommission mit Vertretern des beauftragten Architekturbüros, der Schule (Schulpflege, Schulleitung und Hauswart), der Gemeinde (Gemeindepräsident, Gemeindeammann als Präsident der Kommission und ein Mitglied der Baukommission) sowie Fachleute (Architekt und Ingenieur) der Bauten in der Umgebung installiert. Es war eine interessante Zusammensetzung und Zusammenarbeit. Die Nutzer des neuen Gebäudes wurden zudem in speziellen Fragen immer einbezogen, z.B. Farbwahl im Haus, Materialisierung Küche, Gerätschaften Turnhallen. Da gab es dann Fachgruppen, die durch Schärli Architekten AG begleitet und beraten worden sind. Es fanden immer interessante und zielführende Diskussionen statt. Die Anliegen der Architekten wurden immer ernst genommen. Ein kleiner Wermutstropfen ist vielleicht die Materialisierung der Fassade. Da waren etwas edlere Aussenwände vorgesehen, doch die Finanzen liessen es leider nicht zu. Das innere der Räume ist durch glatte, helle und zum Teil farbig gestalteten Oberflächen geprägt, welche nicht nur durch Fenster, sondern auch durch mehrere Lichthöfe erhellt und belebt werden.

Bauherrschaft Gemeinde Weggis | Parkstrasse 1 | 6353 Weggis | T. 041 392 15 15 | F. 041 392 15 13 | gemeindeverwaltung@weggis.lu.ch www.gemeinde-weggis.ch Architekt/Bauleitung Schärli Architekten AG| Fluhmattweg 6 | 6000 Luzern 6 | T. 041 417 17 77 | F. 041 417 17 76 | info@schaerli-ag.ch | www.schaerli-ag.ch


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Schulhaus Dörfli, Weggis

Ausdruck der Einfachheit – zum Erleben und Inspirieren Das öffentliche Gebäude besticht auch durch seine klare Gliederung und Zugänglichkeit: Die Schule ist über den Pausenplatz erschlossen und die Mehrfachhalle für Vereine und Besucher durch den Eingang im Untergeschoss. Im Bereich Schule sind die Räume mit öffentlichem Charakter (Aula, Lehrerräume, Mediothek, Hauswirtschaftsräume usw.) im Erdgeschoss. Sämtliche Schulzimmer und Fachräume liegen im Obergeschoss. Interessantes architektonisches Detail sind die Gruppenräume im Kern des Baus: Es sind lichtdurchflutete Innen- und Aussenhöfe! Das Haus lebt von vielen feinen architektonischen Details. Thomas Waser, Mitinhaber der Schärli Architekten AG formuliert es so: «Die gewählten Raumkonzepte, Materialien, Oberflächen und Texturen widerspiegeln den Ausdruck der Einfachheit, welcher jedoch bei näheren Hinschauen für Schüler und Lehrer ein mehrschichtiges Erleben und Inspiration ermöglich.» So ist es! Ein Bau, der Werte vermittelt und in seinem Ausdruck und seiner Erlebbarkeit wertvoll, aber nicht luxuriös ist. Josef Odermatt, Baukommissionspräsident und Vertreter der Bauherrschaft, ist sehr zufrieden mit dem grössten Infrastrukturwerk, das die Gemeinde je erstellt hat: «Weggis zählt rund 4 000 Einwohner – und fast ein Drittel ist zur Eröffnung gekommen! Die Freude am Dörfli-Zentrum ist gross, auch bei den Nutzern bzw. den Lehrerschaft, den Schülern und den Vereinen.» Das kann Schulleiter und «Hausherr» Beat Furrer nur bestätigen: «Lernende und Lehrpersonen haben Spass und Freude am neuen Schulhaus».

Eine feine Partnerschaft Weggis schliesst damit die grösste Investitionsphase der Geschichte ab und ist gerüstet für die Zukunft.» Was Josef Odermatt besonders beeindruckt hat, ist die hohe Professionalität der Architekten: «Architekten sind Treuhänder der Bauherrschaft und haben dafür zu sorgen, dass alles rund läuft, sei’s bezüglich Termine, Kosten, Ausführung, aber auch bezüglich Details, Abschlussarbeiten, Garantieleistungen usw. Da hat Schärli Architekten sehr gute Arbeit geleistet. Für jedes kleine oder grosse Problem war die richtige Person zur richtigen Zeit zur Stelle. Das gute Gefühl vom Anfang war der file rouge der Vorbereitungsphase und der exakt zweijährigen Bauzeit.»


Schulhaus Dörfli, Weggis

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Floortec AG Schachenstrasse 15a  |  6010 Kriens T. 041 329 16 30  |  F. 041 329 16 31 kriens@floortec.ch  |  www.floortec.ch Ausführung des Sporthallenbelages (GYM-Floor)

AG Franz Murer Bauunternehmung

Kirchweg 15  |  6375 Beckenried T. 041 624 48 24  |  F. 041 624 48 28 info@agfm.ch  |  www.agfm.ch Ausführung der Pfählungsarbeiten

Die Termine und einige Zahlen Noch einige weitere Zahlen und Fakten: Einreichen Präqualifikation: 23. Februar 2007; Eingaben Studienauftrag aller Teilnehmer: 25. Mai 2007; Zuschlag an Schärli Architekten: 29. Juni 2007; Urnenabstimmung: 25. November 2007; Baueingabe: 3. Juni 2008; Baubewilligung: 6. August 2008; Spatenstich: 1. September 2008; Aufnahme des Schulbetriebs: 16. August 2010. Total 75 Räume, davon 28 Schulungsräume; 12 000 m3 oder 1 200 Lastwagen Aushub und Felsmaterial; 4 218 m3 bzw. 10 000 Tonnen oder 500 Lastwagen verbauter Beton; 440 Tonnen oder ein Block von 4x4x4 Meter verbauter Stahl; 1,5 km Kalt- und Warmwasserleitungen; 2,3 km Heizrohre; 5 900 m2 Bodenbeläge; 6 500 Deckenplatten.    

Schmidiger Franz Fenster - Türen - Innenausbau

Neuhofstrasse 21c  |  6340 Baar T. 041 767 71 71  |  F. 041 767 71 70 info@schmidiger-fenster.ch  |  www.schmidiger-fenster.ch Ausführung der Fenster in Holz-Metall

SPIESStech Brandschutz & Fugentechnik

Riedmatt  |  6353 Weggis T. + F. 041 390 01 18  |  N. 079 208 86 74 info@spiesstech.ch  |  www.spiesstech.ch Ausführung der Brandabschottungen und Fugendichtungen

TS Tor & Service AG Schärli Architekten AG

Industrietore

Fluhmattweg 6  |  6000 Luzern 6

Sonnental 17  |  9313 Muolen T. 071 414 15 20  |  F. 071 414 15 21 info@tstor.ch  |  www.tstor.ch

T. 041 417 17 77  |  F. 041 417 17 76

Ausführung der Brandschutzschiebtore

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Tulux AG Licht.Lumière

Tödistrasse 4  |  8856 Tuggen T. 055 465 60 00  |  F. 055 465 60 01 info@tulux.ch  |  www.tulux.ch Ihr Partner für professionelle Lichtlösungen

Vebego Services AG Reinigungen

Sumpfstrasse 3  |  6300 Zug T. 041 799 80 11  |  F. 041 799 80 10 zug@vebego.ch  |  www.vebego.ch Ausführung der Baureinigung

Zimmermann Technik AG Elektro-Apparatebau

Zollhausstrasse 2  |  6015 Luzern T. 041 268 12 12  |  F. 041 268 12 24 info@zag.ch  |  www.zag.ch Ausführung der Schaltgerätekombinationen


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Oberstufenzentrum Buechenwald, Gossau


Oberstufenzentrum Buechenwald, Gossau

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Oberstufenzentrum in Gossau SG

Die Architekten Froelich & Hsu aus Zürich haben 2004 den von der Stadt Gossau international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen. Seither ist in enger Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt Gossau das nun realisierte Projekt ausgearbeitet worden. In ihrem Beitrag beschreiben die Architekten Idee und Umsetzung des anspruchsvollen Bauwerks. Fotos© Beat Bühler Zürich

Ein Areal, zwei Schulen Die Idee des Oberstufenzentrums gründet im wesentlichen im architektonischen Anspruch, die beiden auf dem Areal befindlichen Bildungsinstitutionen – trotz betrieblicher Unabhängigkeit – als Ganzes zu lesen. Gepaart mit einer neuartigen Interpretation des Programms im Innern verleiht dies dem Gebäude seine einzigartige Gestalt. Auf dem Areal steht seit 1981 die Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHS). Die neue Schule wie auch die PHS sind in sich abgeschlossene pädagogische Einheiten; es gibt deshalb auch keine gemeinsam genutzten Räume. Eine funktionale Verknüpfung besteht einzig ihrer Zusammenarbeit als Vertragsschulen, was den Studierenden der pädagogischen Hochschule Gelegenheit für berufspraktische Ausbildung bietet.

Bauherr Stadt Gossau | Hochbauamt | Bahnhofstrasse 25 | 9201 Gossau SG | T. 071 388 43 80 | F. 071 229 13 31 | info@stadtgossau.ch | www.stadtgossau.ch Architekt Froelich & Hsu Architekten | ETH BSA SIA AG | Neugasse 10 | 8005 Zürich | T. 044 440 65 65 | F. 044 440 65 66 | info@froelich-hsu.ch www.froelich-hsu.ch Ausführung Implenia Generalunternehmung AG | Falkensteinstrasse 54 | 9006 St. Gallen | T. 071 282 50 60 | F. 071 282 50 75 | info@implenia.com www.implenia.com


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Oberstufenzentrum Buechenwald, Gossau

Der Entscheid von damals, die Baumasse der PHS im Norden zu konzentrieren und den südlichen Arealteil frei zu halten, hat sich als weitsichtig erwiesen. Fast dreissig Jahre später konnte nun, auf dem unbebauten Teil, das Oberstufenzentrum realisiert werden. Der Neubau übernimmt Geschosshöhen und Geometrie des Bestandes. Die doppelt geknickte Form definiert zwei neue, ganz unterschiedliche Aussenräume: talseitig einen grünen, hexagonalen Hofraum und bergseitig – situationsbedingt ein Geschoss höher – den befestigten, leicht gefassten Pausenplatz. Während die neue Situation beiden Institutionen Eigenständigkeit gewährt, partizipieren sie gleichzeitig zusammen an der grünen Mitte und bilden gemeinsam ein neues architektonisches Ensemble. Die landschaftsarchitektonische Gestaltung unterstützt den Ensemble-Charakter der Anlage. Trotz unterschiedlicher Nutzungsanforderungen und Eigentumsverhältnisse wird ein kontinuierliches Ganzes angestrebt.

Multifunktionale Zone im Zentrum Das Oberstufenzentrum ist auf drei Niveaus organisiert. Im Sockelgeschoss befinden sich Werkräume, Schulküchen und Nebenräume; im mittleren Geschoss liegen die Spezialzimmer, der Mehrzweckraum sowie der Lehrerbereich und im Obergeschoss sind die Klassenzimmer angeordnet. Die natürlich belichtete Erschliessungsfläche im Zentrum des Obergeschosses ist gleichzeitig auch eine vielseitige nutzbare Zone. Der Fluchtbalkon schafft die Voraussetzung dafür, dass sie ohne Einschränkungen genutzt und möbliert werden kann. Eine zentrale, multifunktionale Zone in dieser Form ist neu. Sie eignet sich für klassenübergreifende Projekte, Ausstellungen oder Veranstaltungen und sie ist, wie eine Allmend, eine gemeinsam zu bewirtschaftende Fläche. Ihr Okkupieren und Nutzbarmachen ist ein Prozess, der mit der Inbetriebnahme des Schulhauses in Gang gesetzt worden ist.


Oberstufenzentrum Buechenwald, Gossau

Material und Minergie Generell sind robuste, unterhaltsarme und nach ökologischen Gesichtspunkten unbedenkliche Produkte verwendet worden. Wenige, universell einsetzbare Materialien prägen den Bau: Brüstungsbänder und Korridorwände in eingefärbtem Sichtbeton, durchgehende Polyurethan-Bodenbeläge sowie die naturfarbenen Kunstharzoberflächen der Schreinerarbeiten. Das Oberstufenzentrum Buechenwald ist das erste für den Minergiestandard zertifizierte Schulhaus in Gossau. Wo möglich sind erneuerbare Energien eingesetzt worden. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage und die Wärmeaufbereitung erfolgt mehrheitlich mittels Erdsonden. Der Spitzenwärmebedarf kann durch einen Wärmeverbund mit der PHS abgedeckt werden. Dank optimierter Tageslichtnutzung und energieeffizienten Leuchten kann der Minergiestandard problemlos erfüllt werden. Zusätzlich zur optimierten Energiebilanz ist nachhaltige Gebäudetechnologie auch aus pädagogischer Sicht wertvoll. Die Nutzer werden mit einer zeitgemässen Gebäudesteuerung konfrontiert, was ihr Verhalten – in der Schule und wohl auch ausserhalb – wesentlich prägen dürfte.

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Es war für alle am Bau Beteiligten eine Herausforderung, unter Einhaltung des gegebenen Kostenrahmens, die komplexen Anforderungen und die hochgesteckten Ziele umzusetzen. Nun liegt es an den Nutzern, sich das neue Haus durch Inanspruchnahme und Gebrauch anzueignen und dessen Tauglichkeit im Alltag zu prüfen.    

Froelich & Hsu Architekten ETH BSA SIA AG

Neugasse 10  |  8005 Zürich T. 044 440 65 65  |  F. 044 440 65 66 info@froelich-hsu.ch  |  www.froelich-hsu.ch

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Branchenverzeichnis neuheitEN

Altlastensanierung Menz AG Zuchwilstrasse 6  |  4542 Luterbach T. 032 637 59 59  |  F. 032 637 59 58 info@menz.ch  |  www.menz.ch

Archiv- und Lagertechnik Stukkateurgeschäft Moosbühlweg 2  |  PF 11  |  3673 Linden T. 031 770 21 21  |  F. 031 770 21 20 Info@trigo.ch  |  www.trigo.ch

Bodenheizung/ Boden­temperierung Underfloor AG Brunnenhofstrasse 2  |  8804 Au-Wädenswil T. 044 781 36 05  |  F. 044 781 36 08 info@underfloor.ch  |  www.underfloor.ch

Zuchwilstrasse 6  |  4542 Luterbach T. 032 637 59 59  |  F. 032 637 59 58 info@menz.ch  |  www.menz.ch

Küng AG, Saunabau Rütibüelstrasse 17  |  8820 Wädenswil T. 044 780 67 55  |  F. 044 780 13 79 info@kueng-sauna.ch  |  www.kueng-sauna.ch

Duschabtrennungen Hüppe GmbH Schlosserstrasse 4  |  8180 Bülach T. 044 872 70 80  |  F. 044 872 70 88 info@hueppe.ch  |  www.hueppe.ch

Ausstellung Bauprodukte Schweizer Baumuster-Centrale Weberstrasse 4  |  8004 Zürich T. 044 215 67 67 info@baumuster-centrale.ch www.baumuster-centrale.ch

planbar ag für konzepte und planungen der gastronomie

Ringstrasse 76  |  8057 Zürich T. 044 384 84 74  |  F. 044 384 84 75 info@planbar.ch  |  www.planbar.ch

Dampfbäder

Asbestsanierung Menz AG

Gastronomieplanung

Gebäude- und Fassadenreinigung Benz AG St. Gallen & Degersheim Gebäude- & Fassadenreinigung

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Haushaltapparate Bäder WINTSCH-Tonercote AG Klotenerstrasse 76  |  8303 Bassersdorf T. 043 266 20 30  |  F. 043 266 20 33 info@tonercote.ch

Fassadenschutz Beschichtungssysteme iQprotec GmbH Bautenschutz und Nano-Technologie

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Bautenschutz iQprotec GmbH

Electrolux AG Badenerstrasse 587  |  8048 Zürich T. 044 405 81 11  |  F. 044 405 82 35 www.aeg.ch  |  www.electrolux.ch

Fensterbau GsellFenster Glaserei und Fensterbau

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Fitnessgeräte

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Hebebühnen Benz AG St. Gallen & Degersheim Hebebühnenvermietung

Industriestrasse 15  |  PF 148 9015 St. Gallen T. 071 311 81 13  |  F. 071 311 81 17 info@benzreinigung.ch www.benzreinigung.ch

Kommunikationslösungen Swisscom Solutions AG Postfach  |  8021 Zürich T. 0800 724 724  |  F. 0800 724 726 solutions@swisscom.com www.swisscom.com/solutions


Branchenverzeichnis neuheiten

Korrosionsschutz­­systeme Monopol AG Farben- und Lackfabrik

Oberrohrdorferstrasse 51  |  5442 Fislisbach T. 056 484 77 77  |  F. 056 484 77 99 info@monopol-colors.ch www.monopol-colors.ch

Sauna

HBT-ISOL AG Wohlerstrasse 41  |  5620 Bremgarten AG 2 T. 056 648 41 11  |  F. 056 648 41 18 info@hbt-isol.ch  |  www.ruheschutz.ch

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Gewerbehaus Mühle  |  6245 Ebersecken T. 062 748 70 50  |  F. 062 748 70 55 info@marmobisa.ch  |  www.marmobisa.ch

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Roof Roof Safety Safety Systems Systems Roof Roof Safety Safety Systems Systems Das DasFallschutzsystem Fallschutzsystemfür fürgeneigte geneigteDächer Dächer Das DasFallschutzsystem Fallschutzsystemfür fürgeneigte geneigteDächer Dächer

InInvielen vielenSituationen Situationen In vielen Situationen In vielen Situationen anwendbar anwendbar anwendbar anwendbar • geneigte • geneigte Dächer Dächer

•• geneigte Dächer geneigte Dächer auch •• auch aufauf flachen flachen Dächern Dächern zuzu verwenden verwenden •• auch auf flachen Dächern zuzu verwenden auch auf flachen Dächern verwenden breite •• breite und und schmale schmale Dachränder, Dachränder, • breite und schmale Dachränder, • Hängebreite und schmale Dachränder, Hängeund und Dachrinnen Dachrinnen und Dachrinnen und Dachrinnen • Hängeumkehrbares • Hängeumkehrbares Gitter Gitter •• umkehrbares Gitter umkehrbares Gitter sogar •• sogar einsetzbar einsetzbar beibei Hindernissen Hindernissen amam • sogar einsetzbar bei Hindernissen amam • Boden sogar einsetzbar bei Hindernissen Boden oder oder anan der der Fassade Fassade oder an der Fassade an der Fassade • Boden Ständer • Boden Ständer inoder in der der Höhe Höhe verstellbar verstellbar •• Ständer inund der Höhe verstellbar Ständer in der Höhe verstellbar schnell •• schnell und einfach einfach zu zu (de-)montieren (de-)montieren • schnell und einfach zuzu (de-)montieren • schnell und einfach (de-)montieren

Wie Wiefunktioniert funktioniertdas dasRSS-System? RSS-System? Wie Wiefunktioniert funktioniertdas dasRSS-System? RSS-System?

Gitter Gitter Gitter Gitter

• Der • Der Ständer Ständer hängt hängt in in der der Dachrinne Dachrinne und und stützt stützt sich sich anan der der Fassade Fassade ab.ab. • Der Ständer hängt in der Dachrinne und stützt sich anan der Fassade ab. • Das Der Ständer hängt in der Dachrinne und stützt sich der Fassade ab. Das Gewicht Gewicht des des Systems Systems (Ständer, (Ständer, Gitter, Gitter, Bodenschutzleiste Bodenschutzleiste und und Hakenbügel) Hakenbügel) Das Gewicht des Systems (Ständer, Gitter, Bodenschutzleiste und Hakenbügel) Das Gewicht des Systems (Ständer, Gitter, Bodenschutzleiste und Hakenbügel) beträgt beträgt 9,49,4 kgkg pro pro laufendem laufendem Meter. Meter. 9,4 kg pro laufendem Meter. 9,4 kg pro laufendem Meter. • beträgt Im • beträgt Im Falle Falle des des Unfalls Unfalls wirkt wirkt diedie Kraft Kraft aufauf das das Gitter. Gitter. Diese Diese Kraft Kraft wird wird vom vom Ständer Ständer • Im Falle des Unfalls wirkt die Kraft auf das Gitter. Diese Kraft wird vom Ständer • Im Falle des Unfalls wirkt die Kraft auf das Gitter. Diese Kraft wird vom Ständer aufgefangen aufgefangen und und umgeleitet, umgeleitet, dada sich sich der der Ständer Ständer gegen gegen die die Fassade Fassade abstützt. abstützt. aufgefangen und umgeleitet, da sich der Ständer gegen die Fassade abstützt. aufgefangen und umgeleitet, da sich der Ständer gegen die Fassade abstützt. Auf Auf diese diese Weise Weise istist diedie Belastung Belastung aufauf diedie Dachrinne Dachrinne minimal! minimal! Auf diese Weise istist diedie Belastung aufauf diedie Dachrinne minimal! Auf diese Weise Belastung Dachrinne minimal!

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hochwertiges • hochwertiges Aluminium, Aluminium, sehr sehr leicht leicht hochwertiges Aluminium, sehr leicht •• hochwertiges Aluminium, sehr leicht sogar sogar beibei einem einem Dachrand Dachrand mit mit Überhang Überhang sogar bei einem Dachrand mit Überhang • sogar bei einem Dachrand mit Überhang bisbis zuzu 1m 1m anwendbar anwendbar bis zu 1 m anwendbar bis zu 1 m anwendbar • keine • keine losen losen Einzelteile Einzelteile •• keine losen Einzelteile •• keine losen Einzelteile schnell schnell und und einfach einfach zuzu transportieren transportieren •• schnell und einfach zu transportieren • schnell und einfach transportieren keine • keine Beschädigung Beschädigung anzu an der der Fassade Fassade und und imim Garten Garten •• keine Beschädigung an der und imim Garten • keine Beschädigung an Fassade und Garten einfach • einfach umzubauen umzubauen und und - der ob -Fassade ob lang lang oder oder • kurz einfach umzubauen und ob lang oder • kurz einfach umzubauen und ob lang oder - individuell - individuell anpassbar anpassbar - den individuell anpassbar - einfachen individuell anpassbar • kurz für • kurz für den einfachen Transport Transport leicht leicht stapelbar stapelbar • für den einfachen Transport leicht stapelbar • für den einfachen Transport leicht stapelbar

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