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Das aktuelle Bau-Fachmagazin www.bauinfomagazin.ch

12-2013  |  19. Jahrgang   |   CHF 9.50   |   € 5.50

Aktuell: Campus Brugg-Windisch, S. 20 Drehscheibe Winterthur, S. 32 Sputnik Engineering Biel, S. 36

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Inhaltsverzeichnis | BAU info 12-2013 3

Inhaltsverzeichnis

Zum Titelbild

Thema 6 - 12

Die Aufgabe beim Umbau des Ladens von ‹Les Ambassadeurs› an der Zürcher Bahnhofstrasse war: Eine gewundene, frei­ tragende Treppe in Stahl mit Ganzglasgeländern, über zwei Geschosse führend, mit je einem Zwischenpodest. Als zusätzliches Zückerchen sollte der Grundriss in Form einer Ellipse sein. Die Laufbreite soll netto 1 100 mm betragen. Die beiden Treppenläufe wurden im Werk 1:1 aufgebaut, dann in transport- und montagefähige Stücke geschnitten und vor Ort wieder zusammen geschweisst. Dass die Koordination einer solchen Baustelle, bei laufendem Betrieb notabene, eine besondere Herausforderung ist, muss nicht weiter erläutert werden. Die Lieferung und die Montage der Bogengläser erfolgten durch die Firma Proverit AG in Bern, welche eine sehr präzise und professionelle Arbeit lieferte! Das gesamte Werk wurde schliesslich auf der Rückseite durch den Gipser verkleidet und verputzt, die Stahlteile vor Ort durch den Maler gestrichen und die Stufen mit gebürstetem Robinienholz belegt. So wird aus einer eher schweren Konstruktion aus Stahl, ein edles Schmuckstück in einem edlen Uhren- und Schmuckladen.

Fassaden – Fenster – Türen – Dächer

Reportagen 20 - 31

Campus Brugg-Windisch in Brugg

32 - 35

Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe», Winterthur

36 - 39 Neubau Sputnik Engineering in Biel 40 - 47

Allianz Suisse mit neuem Hauptsitz in Wallisellen

Neuheiten 13

Funktionalität und Ästhetik aus einer Hand

14

Gas-Absorptionswärmepumpen

15

Probleme mit Bettwanzen?

16 - 17 Profilierung mit Glasfaserbeton 18

Technolino: Lehrlinge vermitteln Kindern, was sie selbst lernen

19

Hohe Lebensqualität, niedrige Betriebs­kosten – nachaltig bauen mit JACKODUR

Architektur: BOLLINGER Architektur & Design, Luzern

Ihr Metallbauer mit Profil:

Rubriken 3

Inhaltsverzeichnis / Zum Titelbild

4

Redaktionsprogramm 2014

5

Editorial

48 - 49

Branchenregister

50

Impressum


4 BAU info 12-2013 | Redaktionsprogramm 2014

REDAKTIONSPROGRAMM 2014

(20. Jahrgang)

1

Swissbau 2014 in Basel

7

Industrie- und Verwaltungsbau

Thema: Umbau, Neubau

Thema: Fassaden, Fenster, Türen und Dächer

2

Hotel- und Gaststättenbau, Spitäler

8

Bauen & Modernisieren, Zürich

Thema: Nachschau Igeho 2013

Thema: Wohnungsbau

3

Industrie- und Verwaltungsbau

9

Industrie- und Verwaltungsbau

Thema: Nachschau Swissbau 2014

Thema: Küchen und Bäder Wand- und Bodenbeläge

10

Industrie- und Verwaltungsbau

Thema: BauHolzEnergie-Messe, Bern Erneuerbare Energien und Minergie

4

Küchen und Bäder

Thema: Wohnungsbau

5

Industrie- und Verwaltungsbau

11

Hotel- und Gaststättenbau

Thema: Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär Nachschau Messe Light+Building, Frankfurt

Thema: Grossküchen, Gastroplanung Nachschau ZAGG Luzern

6

Hotelbau, Spitäler, Altersheime

12

Industrie- und Verwaltungsbau

Thema: Sauna, Wellness und Schwimmbäder

Thema: Sicherheit, Brandschutz

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neuheiten | BAU info 12-2013 5

Editorial sowohl Auflage wie Abonnentenzahl halten konnten – keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Presselandschaft. Das BAU info Magazin ist sozusagen ein Fels in der Brandung, welcher Printmedien ausgesetzt sind. Das spricht, denken wir unbescheiden, für die inhaltliche und gestalterische Qualität unserer Fachzeitschrift.

Liebe Leserinnen und Leser Wir dürfen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken – und hoffen, dass es Ihnen ähnlich geht. Besondere Freude macht uns, dass wir

Die vielen positiven Rückmeldungen, die wir von Ihnen erhielten, haben uns gefreut und uns gezeigt, dass wir auch im 19. Jahr unseres Bestehens auf dem richtigen Weg sind. Für diese Treue möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Unser Dank gilt auch Ihren Anregungen, die wir immer gerne annehmen und umsetzen wollen: Betreuen Sie ein Bauprojekt oder sind Sie daran beteiligt – und möchten Sie, dass darüber im BAU info Magazin berichtet wird? Dann melden Sie sich ungeniert bei verlagsleitung@bauinfomagazin.ch, und wir

werden Ihr Projekt nach Möglichkeit in einer der nächsten Ausgaben vorstellen. Die Themen, die wir für Sie 2014 bearbeiten werden, können Sie unserem Redaktionsprogramm auf der Seite 4 entnehmen. Möchten Sie die komplette Mediendokumentation, so schreiben Sie an info@bauinfomagazin.ch. Die Unterlagen erhalten Sie dann umgehend zugestellt. Wir wünschen Ihnen einen geruhsamen Advent und für die Festtage eine schöne Zeit. Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen Gesundheit, Kraft, Zuversicht, Liebe und viel Erfolg im privaten wie im geschäftlichen Leben.

Clemens P. Zweifel Verlagsleiter

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Wärme ist unser Element


6 BAU info 12-2013 | Fassaden/Fenster/Türen/Dächer

purenit Attikaelement

puren erhält Auszeichnung für purenit Attikaelement

Das druckfeste Dämmelement für wärmebrückenfreie Dachrandkonstruktionen wird beim «Preis für Produktinnovation 2013» anlässlich der Messe BAU München für den Geltungsbereich des Bauens im Bestand als besonders innovativ mit einer Auszeichnung gewürdigt.

einem hohen Vorfertigungsgrad in Verbindung mit handlichen Abmessungen zudem eine handwerksgerechte Bearbeitung zulässt. Die Jury wertet das Produkt als innovativ, insbesondere für den Geltungsbereich des Bauens im Bestand.» Nach der Überreichung der Urkunden im Rahmen des Messebegleitenden Kongresses «Wir bauen die Energiewende» vor einigen Hundert Zuschauern wurden am Messestand des BAKA feierlich die Exponate der ausgezeichneten Teilnehmer enthüllt und konnten dann an den folgenden Messe­ tagen von über 235 000 Besuchern bestaunt werden. Das Attikaelement besteht aus dem vielseitigen, hochverdichteten Funktionswerkstoff purenit. Das holzwerkstoffähnliche, aber feuchtigkeitsbeständige Material wird auf Polyurethan-Hartschaum-Basis hergestellt und verfügt als einziges Produkt seiner Art über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).

puren Geschäftsführer Dr. Andreas Huther (im Bild links) und Staatssekretär Rainer Bomba (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) nach der Enthüllung des ausgezeichneten purenit Attika­ elements

Beim «Preis für Produktinnovation» des Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung (BAKA) anlässlich der diesjährigen internationalen Fachmesse BAU in München konnte die puren gmbh für ihr purenit Attikaelement aus den Händen von Staatssekretär Rainer Bomba eine Auszeichnung entgegennehmen. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, mittlerweile zum 5. Mal gemeinsam von BAKA Berlin, Bauverlag Gütersloh und der Messe München ausgelobt wurde, stand in diesem Jahr unter dem Motto «Investieren in die Zukunft». Ebenfalls dieser Prämisse folgend hat sich die Überlinger puren gmbh an dem renommierten Wettbewerb beteiligt und zählte zu 9 Nominierten von insgesamt 56 Anwärtern auf eine Auszeichnung. In der Laudatio der Juroren werden die entscheidenden Argumente für die Auszeichnung des purenit Attikaelements nochmals zusammengefasst:

«Die energetische Modernisierung von Gebäuden mit flachen Dächern bringt immer wieder ein Problem mit sich. Bei der erforderlichen Dämmung der Fassaden sowie der Dachflächen stellt sich die Frage nach der Detailausbilung der Attika. In der Regel müssen die Dachkanten wegen grösserer Dämmschichten – bedingt durch die energetischen Anforderungen, aber auch wegen oftmals veränderter Gefälleausbildung – deutlich erhöht werden. In der Regel werden die Ränder aufbetoniert oder mit Holzbohlen erhöht. Diese kommerziellen Lösungen sind aufwändig und durch sie wird die Wirkung von Wärmebrücken nicht vollständig unterbunden. Mit dem purenit Attikaelement wird ein Produkt angeboten, das diese Defizite nicht hat. Die vorgefertigte, elementierte Dachrandlösung ist zur Montage auf Beton-, Stahl- und Holzdecken geeignet. Damit könnnen passivhaustaugliche Konstruktionen verwirklicht werden. Überzeugt hat darüber hinaus, dass der Werkstoff FCKW-, HFCKW- und formaldehydfrei ist und bei

puren gmbh Rengoldshauser Strasse 4 D-88662 Überlingen T. +49 (0)7551-80990 F. +49 (0)7551-809920 info@puren.com  |  www.puren.com.


Sommerlicher Wärmeschutz

Fassaden/Fenster/Türen/Dächer | BAU info 12-2013 7

Nachhaltige Sonnenschutzlösungen nach Mass

Der sommerliche Wärmeschutz von Gebäuden gewinnt infolge besser gedämmter Bauhüllen, grösserer Glasflächen, steigender Komfortansprüche und Klimaerwärmung zunehmend an Bedeutung. Die durch Sonneneinstrahlung verursachte Aufheizung von Räumen ist soweit durch einen effizienten Sonnenschutz zu begrenzen, dass ein behagliches Raumklima gewährleistet wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden ist der Einsatz eines wirksamen Sonnenschutzsystems erforderlich.

Beweglicher horizontaler Sonnenschutz mit Aluminiumlamellen.

Die SUNPLAN AG fertigt und installiert massgeschneiderte Sonnenschutzlösungen, welche die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz nachhaltig erfüllen. Aufgrund der vielseitigen Ausführungsmöglichkeiten von SUNPLAN Sonnenschutzsystemen sind der gestalterischen Freiheit des Planers kaum Grenzen gesetzt. Die Beschattungssysteme lassen sich individuell in das Gebäudekonzept integrieren und tragen dabei aktiv zur Fassadengestaltung bei. Die Sunplan AG gehöhrt zu den führen-

den Unternehmungen in der gebäudeintegrierten Beschattungstechnik. Wir verstehen uns als Berater, Planer und Ausführer von nachhaltigen Sonnenschutzlösungen nach Mass. In der ganzen Schweiz realisieren wir kundenspezifische Sonnenschutzlösungen mit grossformatigen beweglichen und feststehenden Lamellensystemen. Durch Einsatz von Photovoltaik-Lamellen können die Beschattungssysteme zusätzlich zur Stromproduktion eingesetzt werden. Ein weiteres Segment sind unsere Lamellenwand- und Wetterschutzsysteme sowie Lüftungsgitter.

Beweglicher vertikaler Sonnenschutz mit bedruckten Glaslamellen

Vertikal verfahrbare Sonnenschutzpanels

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Beweglicher Sonnenschutz über Dachverglasung mit Aluminiumlamellen

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Effiziente Bauweise mit Wandund Dachelementen sowie Profile für Blechverkleidungen Architektonisch durchdachte Gebäude vermitteln auf der optischen Ebene klare Botschaften. Wand und Dach sind die tragenden Bauteile dieses geschaffenen Gesamteindrucks. Unsere verdeckt oder sichtbar geschraubten Hoesch-Sandwichelemente überzeugen durch hohe Fugendichtheit, hervorragende Schalldämmwerte und U-Werte und einfaches Handling. Sie können teilweise untereinander kombiniert werden. Für Gebäude mit eigenwilligen Grundrissen bieten wir spezielle Ecken an, die auf Mass angefertigt werden. Grosse Lieferlängen bis 24 m erhöhen die Effizienz der Montage.

Mit Trapez-, Kassetten-, Sinus- und Sidingprofilen sowie den dazugehörenden Kantteilen wird unser Lieferprogramm optimal ergänzt.

Unser Anspruch sind Bauprodukte, die optisch überzeugen und auf dem höchsten technischen Niveau sind.


PAN E l SyStE m S – DAS lI C ht

Der geniale Durchblick Die Fenster und türen sind ein wesentlicher teil der Fassadengestaltung. mit dem Fech-Jet-System bieten wir einen Fenstertyp – beidseitig Alu oder Alu/Kunststoff – der neusten Generation an, der speziell auf Sandwichfassaden ausgerichtet ist.

Dank der durchdachten Bauweise fügen sich Fenster und Türen nahtlos in die Fassadenoberfläche ein. Je nach Statik kann vollständig auf eine Unterkonstruktion verzichtet werden. Auch störende Schrauben, Nieten oder Gehrungsschnitte sind nicht mehr nötig. Die geschweissten Alu-Aussenrahmen sind in jeder beliebigen Farbe erhältlich. Zudem bieten sie aufgrund der guten Dichtigkeit einen hervorragenden Wärmeschutz. Die kurzen Montagezeiten dürften vor allem den scharf kalkulierenden Profi überzeugen. Aus derselben Reihe bieten wir Ihnen zusätzlich Spezialtüren, Toreinfassungen, Eckfenster und Storen an.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, denken wir gerne einen Schritt weiter.


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Baukörperanschluss

Fassaden/Fenster/Türen/Dächer | BAU info 12-2013 11

Baukörper-Anschlussfugen, rundum sicher dicht

Moderne Fenster und Aussentüren sind multifunktionale Bauteile in der Gebäudehülle, die eine Vielzahl von Eigenschaften zu erfüllen haben. Aufgrund der hohen Luftdichtheit dieser Bauteile steigt die Bedeutung für deren Baukörperanschluss.

Bild PR Bericht Anschlussfugen_120 mm_Neu.indd 1 Der Einbau von Fenstern und Türen mit der ob schlagregendicht und diffusionsoffen fach- und normgerechten Einbindung in die im Aussenbereich, mit den «Permabond»- Fassade sind dabei wesentliche Einfluss- Abdichtungssystemen der Permapack stefaktoren für deren Funktionalität und Lang- hen massgeschneiderte Lösungen für jelebigkeit. Gefordert wird ein einwandfreier des Anschlussdetail zur Verfügung. Diese Wärmeschutz, Feuchteschutz und Schall- Produkte zeichnen sich durch hohe Sicherschutz für eine hohe Behaglichkeit in den heit in der Abdichtung und rationelle VerInnenräumen, für einen tiefen Energiever- arbeitung aus. Abgedichtet nach dem neubrauch und daraus resultierend für einen esten Stand der Technik – rundum sicher steigenden Gebäudewert. dicht mit «Permabond»! Die SIA-Norm 274 «Abdichtungen von Fugen in Bauten» gliedert die Anschlussfuge von Fenstern und Aussentüren an den Baukörper in drei Funktionsbereiche. Ob raumseitig luft- und diffusionsdicht, ob wärme- und schalldämmend in der Konstruktion oder

Informationen zu den Produkten sind auf der umfangreichen Internetseite unter «www.permapack.ch/bau» zu finden. Zudem steht die Anwendungstechnik für Auskünfte gerne zur Verfügung.

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oder Beton

Schonendes Sandstrahlen je nach Material

Bearbeiten von altem Gebälk möglich. Hier lassen sich alte Farben, Lacke, Russ und Schmutz auf einfache Weise tiefenwirksam entfernen. Die Holzbalken gewinnen wieder an Attraktivität und kommen als architektonisches Gestaltungselement voll zum Tragen. Für eine nachhaltige Oberflächenbehandlung auf allen Materialien am Bau lohnt sich die Beratung durch die Spezialisten in Sandstrahltechnik. n

12 BAUSandstrahlen info 12-2013 | als Fassaden/Fenster/Türen/Dächer Oberflächenbe- Sandstrahlen ist nichtSandstrahltechnik gleich sandstrahlen. Je handlung eignet sich für Sandstein- nach Untergrundmaterial und Verschmutwerke, Bruchsteinmauern, Beton- zung muss der entsprechende Strahl anders das ganze Verfahren schonenbodenplatten, Betonaussenwände eingestellt, der angewendet werden. Das SchonstrahlMisapor, Gebälk- und Fachwerkreini- verfahren ist ein sanftes Strahlverfahren, gung, Holzbrandschadensanierung, das sich besonders gut für die Sandstein Metallwände, -silos, ganze Haus- und Gewölbekellersanierung eignet. Gerade bei der Sanierung historischer Gebäude fassaden. kommt es drauf an, dass bei den Oberflächen, die meistens aus weichen GesteinsWeitere Informationen: arten bestehen und deshalb sehr empfindRMO Sandstrahl AG Rafz Sandstrahlen als Oberflächenbehandlung sichkeinerlei für Sandsteinwerke, Bruchsteinmauern, Betonbodenplatten, Betonaussenlich sind, Abtrag stattfinden darf. Seit über 20 Jahren stehen die Sandstrahl- eignet Neuhofweg 7, 8192 Glattfelden AndereHolzbrandschadensanierung, Fassadenflächen wie zum Beispiel Profis RMO ihren Kunden in Sachen wändevon Misapor, Gebälkund Fachwerkreinigung, Metallwände, -silos, ganze Tel. 044 869 23 43, FaxHausfassaden. 044 867 48 76 Beton müssen beispielsweise bei GraffitiBausanierung und -renovation zur Seite. Die www.rmo-ag.ch sandstrahlen@rmo-ag.ch Verschmutzungen mit einem intensiveren Erfahrung zeigt, wie vielseitig Bauprobleme

Oberflächenbehandlung für Holz, Stahl oder Beton

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1/2 Schonstrahlverfahren eignet sich besonders für empfindliche Sandsteinmauern (wie hier aus dem Jahr 1586). 3 Holzbalken vor … 4 … und nach der Bearbeitung durch Sandstrahlen.

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Seit über 20 Jahren stehen die SandstrahlProfis von RMO ihren Kunden in Sachen Bausanierung und -renovation zur Seite. Die Erfahrung zeigt, wie vielseitig Bauprobleme im Bereich der Sanierung und des Bautenschutzes sein können und dadurch immer wieder individuelle Lösungen gefragt sind. Eine breite Palette von modernsten Geräten und das entsprechende Know-how im Bereich Sandstrahltechnik bieten für jede Aufgabe der Oberflächenbehandlung die richtige Unterstützung. Schonendes Sandstrahlen je nach Material Sandstrahlen ist nicht gleich sandstrahlen. Je nach Untergrundmaterial und Verschmutzung muss der entsprechende Strahl anders eingestellt, das ganze Verfahren schonender angewendet werden. Das Schonstrahlverfahren ist ein sanftes Strahlverfahren, das sich besonders gut für die Sandstein und Gewölbekellersanierung eignet. Gerade bei der Sanierung historischer Gebäude kommt es drauf an, dass bei den Oberflächen, die meistens aus weichen Gesteinsarten beste-

umneubau – UNB 1/2013

hen und deshalb sehr empfindlich sind, keinerlei Abtrag stattfinden darf. Andere Fassadenflächen wie zum Beispiel Beton müssen beispielsweise bei Graffiti-Verschmutzungen mit einem intensiveren Verfahren gereinigt und geputzt werden. Im Zusammenwirken mit dem Feinstrahlmittel und einer Druckreduzierung bis 0,5 bar hat sich das Schonstrahlverfahren bestens bewährt. Je nach Einsatz besteht die Möglichkeit, trocken oder feucht zu strahlen. Das Feuchtnebelverfahren vermindert die Staubentwicklung auf ein Minimum. Besonders gute Resultate sind auch beim Bearbeiten von altem Gebälk möglich. Hier lassen sich alte Farben, Lacke, Russ und Schmutz auf einfache Weise tiefenwirksam entfernen. Die Holzbalken gewinnen wieder an Attraktivität und kommen als architektonisches Gestaltungselement voll zum Tragen. Für eine nachhaltige Oberflächenbehandlung auf allen Materialien am Bau lohnt sich die Beratung durch die Spezialisten in Sandstrahltechnik.

RMO Sandstrahl AG Rafz Neuhofweg 7  |  8192 Glattfelden T. 044 869 23 43  |  F. 044 867 48 76 sandstrahlen@rmo-ag.ch  |  www.rmo-ag.ch


Geberit an der Swissbau Neuheiten | BAU info 12-2013 13

Funktionalität und Ästhetik aus einer Hand

An der Swissbau vom 21. – 25. Januar 2014 in der Messe Basel stellt Geberit wiederum beeindruckende Innovationen vor. Der Standbesucher wird durch unterschiedliche Themenbereiche auf über 500 m2 Ausstellungsfläche geführt und erfährt, wie ein zeitgemässes, schönes Badezimmer gestaltet wird. Sowohl Fach- wie auch Endkunden und Architekten kommen auf ihre Kosten: Es erwarten sie ein Handwerkertisch, die Lancierung einer unglaublich smarten Handwerker-App oder die Vorführung der Planungssoftware Geberit ProPlanner. Des Weiteren werden Produktlösungen «vor der Wand» gezeigt, die nicht nur einen praktischen Nutzen bieten, sondern sich durch Design und Raffinesse auszeichnen.

den Installateur: Der Wandablauf für Dusche ist einfach und zügig installiert, dauerhaft dicht und bietet vereinfachte Schnittstellen zum Plattenleger. Das Wasser wird gezielt zum Wandablauf geleitet und verschwindet elegant durch einen Schlitz in der Wand. Dem bodenebenen Badezimmer und dem reinen Duschvergnügen – ohne störenden Bodenablauf – kommt damit nichts mehr in die Quere. Freuen Sie sich auch hier auf eine Premiere, die neue Standards setzt. Geberit AquaClean: ohne Wasser geht nichts An der Swissbau zeigt Geberit das Vollsortiment der Geberit AquaClean Dusch-WC Komplettanlagen und Aufsatzmodelle. Auch bei Geberit AquaClean wartet der europäische Marktleader in der Sanitärtechnik mit einer ansprechenden Produktneuheit auf. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der Swissbau. Gerne bieten wir Ihnen eine Führung durch den Geberit Messestand und zeigen Ihnen, wie man ein Badezimmer ganz einfach in eine persönliche Wohlfühloase verwandelt. Swissbau 2014 Halle 2.2, Stand K 22 / K24

Nicht nur hinter der Wand stark: Mit den Geberit Monolith Sanitärmodulen und dem Geberit AquaClean Sela Dusch-WC sowie dem Wandablauf für die Dusche wird das Badezimmer zur ganz persönlichen Wellnessoase.

Geberit Sanitärmodule: harmonische Kombination Die Geberit Monolith Sanitärmodule decken die hohen Ansprüche an ein zeitgemässes Badezimmer vollends ab: Die Module für Waschtisch, WC und Bidet verstecken die Sanitärtechnik in formstarken Körpern aus hochwertigen Glasfronten und Seitenverkleidungen aus Aluminium. Sie sind nicht nur einfach zu installieren, sondern bieten für die Badezimmergestaltung einen komplett neuen Spielraum. Perfekt aufeinander abgestimmt, wirken Sie entweder als Kombi oder

Mit der innovativen Alternative, die Dusche über die Wand zu entwässern, hat Geberit die boden­ ebende Dusche neu definiert. Nichts steht damit dem reinen Duschvergnügen mehr im Weg.

auch einzeln. So viel sei hier schon verraten: Geberit ergänzt die Monolith Produktfamilie mit einem weiteren Plus. Lassen Sie sich diese Neuheit an der Swissbau nicht entgehen. Geberit Wandablauf: für bodenebene Duschen Heutzutage werden Duschen bevorzugt bodeneben gestaltet. Das Geberit Duschelement mit Wandablauf bietet hier eine praktische wie auch ästhetisch ansprechende Lösung. Auch dieses Produkt wird durch Geberit weiterentwickelt. Die Vorteile für

Geberit Vertriebs AG Schachenstrasse 77  |  8645 Jona T. 055 221 61 11  |  F. 055 212 42 69 sales.ch@geberit.com  |  www.geberit.ch www.geberit-aquaclean.ch


14 BAU info 12-2013 | neuheitEN Logatherm GWPL

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Gas-Absorptionswärmepumpen

Buderus Logatherm GWPL eignen sich mit Vorlauftemperaturen von bis zu 65 °C auch für die Heizungsmodernisierung

Mit der Logatherm GWPL erweitert Buderus, eine Marke von Bosch Thermotechnik, das Produktspektrum im Bereich der regenerativen Wärmeerzeugung. Die Logatherm GWPL nutzt Luft als Wärmequelle und eignet sich mit einer Nennwärmeleistung von 41 kW (A7/ W35) insbesondere für mittlere und grössere Gebäude. Aufgrund ihrer hohen Vorlauftemperaturen von 65 °C im Heizbetrieb und 70 °C bei der Trinkwassererwärmung können die Gas-Absorptionswärmepumpen nicht nur im Neubau mit entsprechend niedrig dimensionierten Systemtemperaturen eingesetzt werden, sondern ebenso für die Heizungsmodernisierung und Nachrüstung. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 164 Prozent, bezogen auf den Heizwert, arbeiten sie ausgesprochen effizient. Als Weiterentwicklung der Gas-Brennwerttechnik hat sich die Gas-Absorptionswärmepumpe inzwischen etabliert – im Vergleich zu einem Gas-Brennwertgerät mit bis zu 30 Prozent höherem Jahresnutzungsgrad bei etwa 30 Prozent niedrigeren CO2-Emissionen. Die Gas-Wärmepumpentechnologie kombiniert Heizen mit Erdgas mit der Wärmegewinnung aus erneuerbaren Quellen. Anders als bei einer Elektro-Wärmepumpe wird das System nicht mit Strom, sondern mit einem integrierten Gas-Brennwertkessel betrieben.

Unter ökonomischen und ökologischen Aspekten haben sich bivalente Systeme in mittleren und grösseren Heizungsanlagen bewährt. Dabei wird die Grundlast von der Gas-Wärmepumpe abgedeckt, die Spitzenlast über den Gas-Brennwertkessel. Die Logatherm GWPL kann aufgrund ihrer hohen Leistung auch als alleiniger Wärmeerzeuger oder – bei grossen Anforderungen – als Kaskade betrieben werden. Als Kombinationslösung deckt das System einen Leistungsbereich von bis zu 500 kW ab.

Heizungsfachfirmen profitieren bei den neuen Gas-Wärmepumpen von der Buderus Systemkompetenz: Die Anlagen werden komplett mit allen Komponenten für Wärmeerzeugung, Speicherung und Verteilung geliefert. Dazu gehört neben der Logatherm GWPL je nach Anlage unter anderem ein Pufferspeicher, die Regelung Logamatic 4323, verschiedene Funktionsmodule für Puffermanagement, bivalente Systeme und Warmwasserbereitung, Schaltschrank, Schwingungsdämpfer, Primärkreis- und Umwälzpumpe sowie Soledruckwächter. Die neue Buderus Logatherm GWPL ist voraussichtlich in der Schweiz ab Frühjahr 2014 lieferbar.

Mehr Informationen erhalten Sie von Ihrem Buderus Kundenberater während der Swissbau 2014 in der Halle 1.2, Stand D74.

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Thermobehandlung

neuheiten | BAU info 12-2013 15

Probleme mit Bettwanzen?

Die drei Phasen der Thermobehandlung

I. Aufheizphase Die optimale Entwicklungs- und Vermehrungstemperatur für die meisten Insekten liegt zwischen +15 und +35°C. Bei Temperaturen über ca. +45°C werden die Schädlinge einschliesslich ihrer Eiablagen und Larven innerhalb von wenigen Stunden abgetötet, da sie ihre Körpertemperatur durch Schwitzen nicht reduzieren können und ihr körpereigenes Eiweiss und ihre Enzyme gerinnen. Die Erwärmung der gesamten Raumluft auf 50 – 60° C erfolgt langsam. So werden Hitzeschäden an Gebäude und Einrichtung vermieden. Damit eine homogene und wirtschaftliche Luftzirkulation entsteht, werden mindestens 2 Öfen benötigt. Eine Umpositionierung der Ausrüstung stellt eine optimale Temperaturverteilung sicher. II. Temperaturhaltephase Die nötige Temperatur von 50 – 60° C wird über 10 – 40 Stunden gehalten, um auch in Maschinen und Hohlräumen eine adäquate Einwirkzeit und -temperatur sicherzustellen. Die Temperatur kann ganz einfach mit einer Temperaturmesspistole kontrolliert werden. Dementsprechend werden die Positionen und Ausblasrichtungen der Öfen verändert und angepasst. So können thermisch nachteilige Raumgeometrien sowie Abschirmungen durch Einrichtungen und Anlagen ausgeglichen werden. III. Abkühlphase Die Öfen werden abgeschaltet und Luft, Einrichtung und Gebäude erreichen wiederum nur langsam ihre Normaltemperatur, damit keine Hitzespannungsschäden auftreten. Zeitdauer Eine Einraumthermobehandlung wie beispielsweise ein Hotelzimmer beansprucht eine Zeit von etwa 24 Stunden, während ein ganzes Gebäude (mit mehreren Stockwerken) mindestens 48 Stunden behandelt werden muss. Energieverbrauch Der Energieverbrauch wird durch eine Vielzahl an Maschinen nicht wesentlich negativ beeinflusst; dagegen hängt er stark davon ab, wieviel schwer erwärmbarer Beton vorhanden und wie gross der Wärmeverlust ist. Der Energieverbrauch liegt für die gesamte Behandlung im Schnitt bei 2 – 4 kWh pro m3 Raum.

Sonderfall Teilentwesung Ist es nicht möglich oder nötig, eine Halle komplett zu erwärmen, bieten sich zwei verschiedene Möglichkeiten der Teilentwesung: 1. Wenn die entsprechenden Maschinen nicht fest installiert sind, können sie in einen kleineren Raum gebracht werden und dort entwest werden.

2. Die andere Möglichkeit besteht darin, dass der Raum mit Plastikfolien abgetrennt wird und so nur der betroffene Teil erwärmt zu werden braucht.

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16 BAU info 12-2013 | neuheitEN

Glasfaserbeton

Profilierung mit Glasfaserbeton

Industrielle Produktionstechnik ermöglicht heute die Herstellung geometrisch differenzierter Bauteile aus Glasfaserbeton. Und die moderne Architektur profitiert davon in zunehmendem Mass.

Kantonsschule Heerbrugg (SG): Horizontal-Profilierung mit hochwertigen Bauteilen aus Glasfaserbeton.

Hervorragendes Bau- und Gestaltungsmaterial Glasfaserbeton ist ein in den Siebzigerjahren von der Industrie entwickelter, hochwertiger Verbundwerkstoff, der zu seiner Stabilisierung und Bewehrung einen gewissen Prozentsatz (bis 5%) Glasfasern enthält. Inzwischen wurde die Produktionstechnologie verfeinert. Mittels industrieller Produktionstechniken (z.B. Extrusion, Injektion usw.) kann dieser Beton zu filigranen, praktisch

beliebig geformten und leichten, dünnen Bauteilen ausgebildet werden. Neben der Vorfabrikation – einem Prädikat für zeitoptimiertes, wetterunabhängiges Bauen – bietet dieses attraktive Baumaterial mechanisch, chemisch sowie von der Bewitterung her eine hohe Beständigkeit an. Dank seiner mineralischen Basis ist es brandbeständig und leicht rezyklierbar. Mit solchen Qualitäten lässt sich hervorragend gestalten, wie die aktuelle Architektur zunehmend beweist. Bei der Herstellung von Glasfaserbeton-Bauteilen hat die Stahlton Bauteile AG aus Frick einen technologisch führenden Standard mit dem hauseigen entwickelten Extrusionsverfahren gesetzt. Produziert werden beispielsweise hochwertige Sichtbeton-Bauteile zur Fassaden-Gestaltung (je nach Bedarf bereits wärmegedämmt, mit Oberflächenstruktur und Farbton). Sowohl im Neu- als auch im Renovationsbau werden anspruchsvolle Projekte realisiert. Dies bildet hier Anlass, ein aktuelles Projekt kurz vorzustellen.

Bekleidungs-Architektur: Frei wählbare Profil-Formen erlauben die individuelle bauliche Gestaltung und Präzision bis ins Detail.

Sanierung und Erweiterung der Kantonsschule Heerbrugg Disposition: der 1975 erstellte Bau entsprach nicht mehr den Anforderungen, einerseits hinsichtlich Raumangebot, anderseits in Bezug auf den Bauzustand. Das 2006 aus einem Wettbewerb hervorgegangene Erweiterungsprojekt umfasst einen neuen, inzwischen erstellten Mitteltrakt, der an be-

reits bestehende Gebäude anschliesst. Im Rahmen des Projektes werden diese zurzeit saniert. Der Abschluss der baulichen Realisation erfolgt in diesem Jahr. Sämtliche Gebäude entsprechen dem Minergie-EcoStandard. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt rund 65 Millionen Franken. Erweiterung und Sanierung erfolgen unter Schulbetrieb. Fassadenbild: Dieses wurde aus dem Bestand weiterentwickelt und in neuer Form im Neubau und im Bestand (Sanierung) fortgesetzt. Die tragende und in diesem Fall vorfabrizierte Struktur des neuen Mitteltrakts besteht aus gebäudehohen, vorgesetzten Betonstützen sowie gerippten DeckenElementen. Diese liegen auf Konsolen, die an den Stützen befestigt sind. Die präzise, lineare Horizontal-Zäsur im Vertikalraster der Stützen wird durch den Einbau leichter Glasfaserbeton-Profile an der Deckenstirn erreicht. Insgesamt vier verschiedene ProfilTypen unterschiedlicher Querschnittsform waren zur Ausgestaltung des exklusiven Fassadenbildes erforderlich. Die beachtliche Fassadentiefe (80 cm) – zusammen mit ihrer Struktur – führt zu verschiedenen Lichtund Schatteneffekten. Das Fassadenbild lebt im Besonderen auch von seiner geometrischen Präzision. Eine genaue Vermessung der erstellten FassadenTragstrukturen erlaubte die entsprechende Profil-Herstellung im Werk. Jedes einzelne Glasfaserbeton-Profil passt millimetergenau in die gegebene Tragstruktur. Der Einbau der Profile erfolgte vom Baugerüst und mit Hilfe von Hebezeug.

Objektdaten Objekt Sanierung und Erweiterung Kantonsschule Heerbrugg (2011-2013) Bauherrschaft Kanton St.Gallen, Baudepartement Gesamtleitung Hochbauamt, Baumanagement 1 Architekten Huggenberger Fries Architekten AG, ETH SIA, Zürich Fassadenprofile Stahlton Bauteile AG, Frick (Konzeption, Entwicklung, Produktion, Material: Glasfaserbeton Ecomur) Profil-Einbau Engineering zum Befestigungskonzept, Ausführung der Bekleidung: Fassadentechnik AG, Buchs (SG)


Glasfaserbeton

Schnitt durch Deckenrand

neuheiten | BAU info 12-2013 17

Schnitt durch Dachrand

1 Betonstütze (vorfabriziert) 2 Randträger (vorfabriziert)

Kommentar zu den Schnitten: Ein moderner, energietechnischer Stand bedingt ein Dämmen wärmebrückenbildender Bauteile, in diesem Fall der Deckenränder und Rand-Unterzüge. Die Fertigungstechnik der Stahlton Bauteile AG erlaubt es, Fassadenprofile aus Glasfaserbeton schon im Werk mit der erforderlichen Dämmung zu versehen. Die hier im Deckenrandbereich verlegten Winkelprofile (Typ 2 und 4) sind speziell so gefertigt. Zum Einbau wurde Typ 2 aufgeklebt, Typ 4 mit Dübeln und Laschen im Unterzug fixiert. Die Vertikalfläche des u-förmigen, ganz aussen gesetzten Fassadenprofiles (Typ 1, über Winkelkonsolen an den Stützen befestigt) wurde mit einer feinen Rippenstruktur gezeichnet. Auf diese Weise sind Profilstösse (Öffnung 1 cm) und Verschmutzung kaschierbar. Profil-Typ 3 schliesst am Dachrand an. Dieses Profil wurde aussen an den Stützen aufgeklebt. Die Wandstärke der Fassadenprofile beträgt 15-20 mm und das Gewicht liegt zwischen 15 und 40 kg/m.

Umfassende Dienstleistung Aufgabe von Herstellern ist es, Gestaltungsideen realisierbar zu machen. Dieser Prozess erfolgt am besten zusammen mit Gestaltern, Architekten und Ausführenden, welche diese Ideen gemeinsam zur Praxisreife entwickeln. Dies ist auch der Ansatz von Stahlton Bauteile AG. Von der Gestaltungsidee bis zur Lösung (Konzeption, Entwicklung, Planung, Ausschreibung, Produktion, Qualitätssicherung, Montagebegleitung, Garantien) bietet sie einen Komplett-Service an.

3 Überbeton 4 Fassadenprofil Typ 1 * (mechanisch fixiert an Stützen) 5 Fassadenprofil Typ 2 * (Dämmstoffeinlage werkseits) 6 Fassadenprofil Typ 3 * (mit Halterungen an Stützen oder UK geklebt) 7 Fassadenprofil Typ 4 * (mechanisch fixiert, Dämmstoffeinlage werkseits) 8 Wärmedämmung (bauseits) 9 Entlüftungsblech * in Glasfaserbeton, Profil Ecomur, Dicke 15 bis 20 mm

Zur Stahlton Bauteile AG, Frick Die Stahlton Bauteile AG ging 2005 durch Verselbständigung des Geschäftsbereichs Bauteile aus Stahlton AG hervor. Schon seit 1976 werden Glasfaserbeton-Bauteile im Hause der Stahlton produziert. Anschliessend erfolgte die Weiter- und Neuentwicklung der Verfahren und der aktuellen Produktepalette. Im Jahre 2012 bezog das Unternehmen ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude auf dem Werk­ areal in Frick. Die Stahlton-Bauteile AG beschäftigt in der Schweiz rund 150 Mitarbeitende und besitzt eine Zweigniederlassung im Ausland.

Stahlton Bauteile AG Hauptstrasse 131  |  5070 Frick T. 062 865 75 00  |  F. 062 865 75 75 info@stahlton.ch www.stahlton-bauteile.ch

Profil-Einbau: Präzise Positionierung der Fassadenprofile mit Hilfe von Keilen.

Profilierung im Profil mit filigranen Rippen.


18 BAU info 12-2013 | neuheitEN

Technolino

Technolino: Lehrlinge vermitteln Kindern, was sie selbst lernen

Lehrlinge lernen nicht nur – sie sollen ihr Wissen weitergeben an Kinder aller Altersstufen. Dieses Ziel verfolgt das Projekt Technolino, das der Unternehmer Jan Schibli gemeinsam mit seinen Lehrlingen und der Kindercity in Volketswil gestartet hat. 17 Lehrlinge der Schibli AG verbringen ein Teil ihrer Lehre in der Kindercity, bauen Labors und bringen Kindern anschliessend Themen wie Automation, Robotics, Energie und Computing näher.

Der Zürcher Unternehmer Jan Schibli geht mit seinen Lehrlingen neue Wege. «Selber lernen und Wissen weitergeben», beschreibt der Inhaber der Hans K. Schibli AG, dem traditionsreichen Zürcher Elektrotechnikunternehmen und IT-Partner der Kindercity, sein Projekt, das er mit seinen Lehrlingen in der Kindercity Volketswil umsetzt. Eröffnung des neuen Technolino-Labors war im September 2013 «Erst bauen die Lehrlinge eigene Labors und lernen dabei wie ein Roboter programmiert, ein Elektrobaukasten zusammengestellt oder

ein Solarpanel zum Anfassen konstruiert werden kann», sagte Jean Christophe Gostanian, Geschäftsführer der Kindercity. Gostanian hatte das Projekt gemeinsam mit Jan Schibli entwickelt und begleitete den Laborbau mit. Ab September gaben die 17 Lehrlinge der Schibli AG ihr Wissen an Workshops in der Kindercity an Kinder und Erwachsene weiter. «Mit dem Projekt wollten wir Hemmschwellen abbauen und zeigen, dass Technik viel Spass machen kann», sagte Jan Schibli. Bestimmt wurde das eine oder andere Forscherherz geweckt, wenn junge Menschen gemeinsam erfahren können, was für spannende Welten

sich hinter Begriffen wie Automation, Robotics, Energie und Computing verbergen.

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JACKODUR Plus

neuheiten | BAU info 12-2013 19

Hohe Lebensqualität, niedrige Betriebs­kosten – nachaltig bauen mit JACKODUR

Ein Haus, in dem sich die Bewohner wohl fühlen, das aber nur geringe Betriebskosten verursacht – diese Zielvorgabe gibt der schweizerische Minergie-Standard. Die JACKODUR Dämmprodukte der JACKON Insulation Swiss AG bieten die ideale Grundlage, um diese Anforderungen zu erfüllen.

JACKODUR Plus gibt es in Dicken bis zu 320 Millimeter. Die wahlweise Kantenausführung mit Stufenfalz ermöglicht eine einfache und schnelle Verlegung.

Um die Nachhaltigkeit eines Gebäudes einzustufen, gibt es zahlreiche Kriterien. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat diese in seiner SIAEmpfehlung 122/1 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau» zusammengefasst und die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Aspekte beleuchtet. Dabei ist eine gut gedämmte Gebäudehülle ein massgebliches Kriterium, um Wohlbefinden, einen niedrigen Energieverbrauch mit geringen Belastungen für Umwelt und Klima sowie überschaubare Betriebskosten zu gewährleisten. Die allgemeinen SIA-Empfehlungen schlagen sich im Minergie-Standard nieder. Er gibt genaue Vorgaben, wie viel Energie ein Neubau pro Quadratmeter an Primärenergie verbrauchen darf. Für Wohngebäude wurde der Grenzwert bei 38 kWh pro Quadratmeter und Jahr festgelegt. Um einen dermassen niedrigen Energieverbrauch zu erreichen, muss die Heizwär­me durch eine Dämmung möglichst effektiv im Gebäude gehalten werden. Die Dämmstoffdicke hängt vom individuellen Aufbau des jeweiligen Bauteils ab. Um dennoch schlanke Bauteile realisieren zu können, muss der Dämmstoff eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Beim Hochleistungsdämmstoff JACKODUR Plus liegt diese bei gerade einmal 0,027 W/(m·K).

Von Grund auf gut gedämmt Der optimale Wärmeschutz beginnt dabei nicht erst bei der Fassade, sondern noch vor dem Giessen der lastabtragenden Grün-

dungsplatte. Bei einer optimal ausgeführten Perimeterdämmung wird unter ihr eine Schicht aus Dämmstoff verlegt. Die JACKON Insulation Swiss AG hat für diese Aufgabe mit JACKODUR Atlas ein besonderes System im Programm. In einem einfachen Stecksystem entsteht zunächst ein Rahmen, der den Grundriss des geplanten Gebäudes widerspiegelt. In diesen Rahmen lassen sich dann grossformatige JACKODUR Dämmplatten zu einer geschlossenen Fläche verlegen. Die Seiten dieser Fläche sind mit einem Schalungselement versehen, das auf die Dicke der geplanten Bodenplatte abgestimmt ist. Dieses Element hält beim Giessen der Gründungsplatte dem Druck des Betons stand. Die Perimeterdämmung ist damit gleichzeitig die Schalung, sodass Verlegefehler beim Wärmeschutz ausgeschlossen sind. An die Dämmung unter der Bodenplatte schliessen sich dann die JACKODUR Platten zur Dämmung der Kelleraussenwände nahtlos an. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten vom Keller bis zur Wärmebrücke Alle JACKODUR Produkte bestehen aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS). Dieses Material ist besonders druckstabil, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und verrottet nicht. Damit ist es ideal für den Einsatz im erdberührten Bereich geeignet und erfüllt über Jahrzehnte hinweg seine Funktion. Doch nicht nur für die Kellerdämmung, auch für die Dämmung von Wärmebrücken sind im JACKODUR Sortiment passende Produkte enthalten. Sie sind speziell auf die bekannten energetischen Schwachstellen wie Gebäudeecken, Fenster- und Türlaibungen oder Bauteilübergänge abgestimmt und ermöglichen eine besonders leichte Verarbeitung. Zur Dämmung von Ringankern lassen sich spezielle Dämmplatten beispielsweise direkt in die Schalung mit einlegen. So rundum gedämmt kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden – ein wichtiger Schritt Richtung Minergie-Standard.

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Beim Einsatz im Umkehrdach hilft JACKODUR Plus den Minergie-Standard zu erfüllen.

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20 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

Vom Konzept bis zur Realisierung und Betreuung – alles aus einer Hand


Campus Brugg-Windisch, Brugg | BAU info 12-2013 21

Campus Brugg-Windisch: multifunktionaler Neubau zum Lernen, Arbeiten und Leben

Am Hauptsitz der vierkantonalen Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW errichtete der Kanton Aargau den Campus Brugg-Windisch. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 400 Millionen Franken bietet er Platz für 3 000 Studierende und 1 000 Dozierende. Die Inbetriebnahme erfolgte im November 2013.

Der Neubau ist das Herzstück des Campus Brugg-Windisch. Der multifunktionale Bau beherbergt Fachhochschulräumlichkeiten, Verkaufs- und Dienstleistungsflächen, den Campussaal sowie 48 Wohnungen. Er wurde auf dem Markthallenareal südlich des Bahnhofs Brugg realisiert. Ausgangspunkt war die städtebauliche Grundidee, an dieser Scharnierstelle zwischen Brugg und Windisch ein neues, lebendiges Quartier mit einer attraktiven Mischung von Nutzungsformen entstehen zu lassen.

Fotos© René Rötheli

Bauherrschaft HRS Real Estate AG | Walzmühlestrasse 48 | 8501 Frauenfeld | T. 052 728 80 80 | F. 052 728 80 90 | frauenfeld@hrs.ch | www.hrs.ch Architekt BÜRO B | Architekten und Planer AG | Münzgraben 6 | 3011 Bern | T. 031 328 25 25 | F. 031 328 25 28 | bb@buero-b.ch | www.buero-b.ch Käufer Finanzierungsgesellschaft Immobilien (FGI) | Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW vertreten durch Immobilien Aargau | Tellistrasse 67 5001 Aarau | T. 062 835 35 00 | F. 062 835 35 09 | www.ag.ch/immobilienaargau


22 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

Als eine der grössten Ingenieurunternehmung der Schweiz für Technik am Bau planen und projektieren wir Gebäude, Anlagen und Infrastrukturbauten.

Amstein + Walthert AG Andreasstrasse 11, 8050 Zürich w w w.amstein-walthert.ch Gebäudekomplex als Ort der Begegnung Der Gestaltungsrichtplan sah an diesem prominenten Ort zwischen der Bahn, der Kantonsstrasse und dem Industrieareal der Kabelbrugg zwei polygonale Baukörper vor. Das Neubauprojekt folgt dieser Forderung, zusätzlich verbindet eine mehrgeschossige Passerelle die beiden Volumen zu einem grossen, zusammenhängenden Gebäudekomplex.

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24 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

len Radrouten konnten geschickt in die Gestaltung des Aussenraumes integriert werden. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer werden unter der Passerelle hindurch auf kürzestem Weg vom Kreisel Bachthalen zur Einfahrt in die Einstellhalle und über das Campus­ forum hinweg zum neuen Busbahnhof geführt.

Mit der Realisierung der Personenunterführung in den Park Königsfelden und der Treppenanlage zu den Hallerbauten entsteht ein durchgehend behindertenkonformes Fussgängernetz. Die regiona-

Ausdehnung sichtbar gemacht Mit breiten Betonbändern wird die räumliche Ausdehnung des Campusforums sichtbar gemacht und zugleich der Bereich des

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Entlang der Südseite der Neubauten erstreckt sich als öffentlicher Platz das Campusforum. Mit seiner Lage im Schnittpunkt der verschiedenen Verkehrsbeziehungen wird es zum Scharnier zwischen dem Bahnhof und den umliegenden Quartieren. Die räumliche Attraktivität macht ihn zum zentralen Ort der Begegnung.

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Campus Brugg-Windisch, Brugg | BAU info 12-2013 25

Mischverkehrs markiert. Eine durchgehende Baumreihe, ergänzt durch die Kandelaber der Platzbeleuchtung, gliedert als lineares Element den Aussenraum. Ein Kubus aus Beton und Glas weist auf den Zugang zur archäologischen Fundstätte der Töpferöfen hin, die als bedeutende Elemente des römischen Grabungsfeldes im Untergeschoss der Neubauten erhalten werden konnten.

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Zwei Einschnitte in beiden Baukörpern, orientiert gegen den Bahnhof bzw. zu den Hallerbauten hin, markieren die beiden Hauptzugänge

in die Fachhochschule und den Campussaal. Im Erdgeschoss sind die Sondernutzungen wie Cafeteria, Mensa und Theatersaal im einen, Campussaal mit zugehörigem Foyer sowie weitere Hörsäle im anderen Baukörper angeordnet. Auf den vier Obergeschossen befinden sich Normunterrichtszimmer und spezielle Unterrichtsräume, Büroarbeitsplätze der Dozierenden und Mitarbeitenden sowie über drei Geschosse verteilt die Bibliothek. Entlang der Korridore und der Passerelle sind die Studierendenarbeitsplätze angeordnet.

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Rosenweg


26 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

NewCity desk passt sich Ambitionen an. Nach oben und nach unten.

Campussaal erfüllt alten Traum Die städtebauliche Planung hat seit ihren Anfängen einen Kongressund Veranstaltungssaal vorgesehen, der den Campus der Bevölkerung zugänglich machen soll. Investition und Betrieb werden durch zwei Aktiengesellschaften getragen, die sich im Besitz der Stadt Brugg und der Gemeinde Windisch befinden. Der Campussaal ist als Mehrzwecksaal ausgelegt; damit ist die Nutzung sowohl im Tagungsund Konferenzbetrieb als auch für Theater- und Musikdarbietungen möglich. Vom Erdgeschoss führen breite Treppenanlagen in die vier in ihrer Grundstruktur identischen Regelgeschosse. Um zwei Innenhöfe herum erstreckt sich eine offene Raumstruktur, bestehend aus Zirkulationsflächen und Studentenarbeitsplätzen.

Das Lounge Programm schafft Klarheit. Zwischen zwei oder mehr Personen.

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28 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

Mehrgeschossige Innenräume Mehrgeschossige Innenräume helfen bei der Orientierung und bringen zusätzlich natürliches Licht in die Tiefe des Gebäudes. Die gleichartigen und dadurch frei nutzbaren Unterrichtsräume sind mehrheitlich gegen die beiden offenen Innenhöfe orientiert. Sie sind mit modernen audiovisuellen Lehrmitteln ausgerüstet. Die zusätzlich installierten traditionellen Hilfsmittel, schwarze Wandtafeln und weisse Wandbrünneli, antworten auf die besonderen Bedürfnisse der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule. Ergänzt werden

die Unterrichtsräume durch offene, den Korridoren angegliederte, unterschiedlich gestaltete Arbeitsbereiche für individuelles Lernen, für das Arbeiten in Gruppen und für den informellen Austausch. Die Bürobereiche mit den permanenten Arbeitsplätzen sind in den Aussenecken angeordnet und profitieren so von der Aussicht in die Umgebung. Die 48 Wohnungen sind im 5. Obergeschoss angeordnet. Die drei im Gebäude beheimateten Institutionen «Pädagogische Hochschule», «Hochschule für Technik» und «Hochschule für Wirt-


Campus Brugg-Windisch, Brugg | BAU info 12-2013 29

schaft» haben bewusst kein spezifisches bauliches Abbild. Das Gebäude bleibt so langfristig offen für betriebliche Veränderungen.

als und erzeugen so einen spannungsvollen Ausdruck. Die neutrale Ausprägung überspielt bewusst die verschiedenen Nutzungen.

Leichtigkeit und Schwere Die Fassade präsentiert sich allseitig als gleichartiges Gitter von vorfabrizierten Betonelementen und Ausfachungen in Aluminium und Glas. Die versetzte Anordnung der Elemente, die leichte Verschiebungen in der Geometrie der Fenster und die aufgebrochenen Eckausbildungen stehen mit ihrer Leichtigkeit im Widerspruch zur Schwere des Materi-

Das Gebäude der Fachhochschule ist mit seiner volumetrischen Ausprägung und seiner Materialität Teil der Stadt und steht damit in Kontrast zu dem als Solitär verstandenen Hallerbau. Der markante Auftritt gegen die Bahn und die Kantonsstrasse weisen auf die öffentliche Nutzung hin und werden so zum identitätsstiftenden Element der Schule.


30 BAU info 12-2013 | Campus Brugg-Windisch, Brugg

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durch umweltbedingte Alterungsprozesse, unsachgemässe Reinigung oder Abnutzung viele Sanierungsfälle entstanden.

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32 BAU info 12-2013 | Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe», Winterthur

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Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe», Winterthur | BAU info 12-2013 33

Intelligente Architektur in alter Fabriklandschaft

Das ehemalige Sulzerareal, weltweit bekannt durch die Herstellung von Maschinen und Lokomotiven, wandelt sich zu einem dynamischen und modernen Stadtteil Winterthurs. Mit dem Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe» leistet die ARIGON Generalunternehmung AG einen wichtigen Beitrag zur Umnutzung des ehemaligen Industrieareals. Das neue, fünfgeschossige Gebäude überzeugt mit seiner gradlinigen Fassade und den grossflächigen Schaufensterfronten im Erdgeschoss.

Die Sprache des Industriebaus Inmitten von ehrwürdigen Fabrikgebäuden besticht das neue Geschäftshaus «Drehscheibe» durch seine klassische Schlichtheit. Mit klaren Linien und glatten Flächen fügt sich der Neubau harmonisch in das Industriequartier ein, ohne die alten Hallen zu konkurrenzieren. Und gleichwohl strahlt das moderne Gebäude eine eigene, zeitgemässe Identität aus. In den fünf Geschossen sind flexibel unterteilbare Büro- und Gewerberäume sowie attraktive Ladenflächen entstanden. Mit Bus, Bahn und Auto ist die «Drehscheibe» bestens

erreichbar. Der Bahnhof liegt in nur 400 Meter Gehdistanz entfernt. Die Tiefgarage ist öffentlich, die Einfahrt zu ihren über 150 Parkplätzen befindet sich in der Mitte des Gebäudes. Die grosszügig konzipierte Garage erlaubte dem durch ARIGON beauftragten Landschaftsarchitekturbüro Rotzler Krebs Partner GmbH, die freibleibenden, asphaltierten Verkehrsflächen mit moderner, alleenartiger Bepflanzung stimmig zu gestalten. Herausforderungen beim Bau der Tiefgarage «Ein Bau wie die «Drehscheibe» stellt immer hohe Anforderungen an alle Beteiligten.», sagt Dieter Hofmann, Projektleiter bei ARIGON Generalunternehmung AG. «Dabei war die beabsichtigte Vielseitigkeit der Gebäudenutzung nur eine Komponente. Die Durchmischung von privaten und öffentlichen Parkplätzen hatte beispielsweise zur Folge, dass die Richtlinien des öffentlichen Standards galten, weshalb eigens ein Verkehrsplaner eingesetzt werden musste.» Dieser habe ein entsprechendes Konzept erstellt, wobei für die Signalisation und Beschriftung nur bestimmte Farben verwendet werden durften. «Auch die Statik war ein Thema, da die grosse Spannweite ohne Stützpfeiler bei der Ein- und Durchfahrt im Erdgeschoss hohe Anforderungen an eine fachgerechte Bauweise stellte. Eine Herausforderung, die vom Ingenieurbüro Synaxis AG professionell gelöst wurde.»

Bauherrschaft PAT-BVG | Gutenbergstrasse 21 | 3011 Bern | T. 031 330 22 66 | F. 031 330 22 67 | sitz@pat-bvg.ch | www.pat-bvg.ch Architekt LOT-Z Architekten AG | Dufourstrasse 185 A | 8008 Zürich | T. 044 386 96 60 | F. 044 386 96 61 | info@lot-z.ch | www.lot-z.ch Totalunternehmer ARIGON Generalunternehmung AG | Leutschenbachstrasse 52 | 8050 Zürich | T. 044 308 25 75 | F. 044 308 25 81 | info@arigon.ch www. arigon.ch


34 BAU info 12-2013 | Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe», Winterthur

Arbeiten, Lernen, Studieren unter einem Dach In den letzten Jahren nahm die Nachfrage bei den Gewerbe- und Büroräumen deutlich ab. Diese Entwicklung erfordert neue Ideen und Lösungen, wie die Flächen an die Bedürfnisse der Nutzergruppen angepasst werden können. Beim heutigen Bauboom ist es besonders wichtig, Büroflächen mit variablen Raumkonzepten für verschiedene Tätigkeiten und Mieterbedürfnisse anzubieten. Mit der «Drehscheibe» ist dies der Firma ARIGON gelungen. «Da wir von der ARIGON auch für die Erstvermietung verantwortlich zeichneten, lag es natürlich in unserem Interesse, den Grundausbau für die unterschiedlichsten Mieterprofile interessant und ansprechend zu gestalten,» sagt Dieter Hofmann. «Innerhalb weniger Monate waren die gesamten Büro- und Gewerbeflächen von knapp 30 000 m2 vermietet. Gemeinsam mit der Walter Wittwer Immobilienberatung leisteten wir ganze Arbeit», stellt er zufrieden fest. Die grösste Mietfläche von rund 5 500 m2 belegt die Druckerei Vistaprint; die vorderen, westlichen Räumlichkeiten über fünf Stockwerke mietet die Swiss International School SIS. Die restlichen Flächen sind an diverse mittlere

und kleinere Unternehmen wie Volcafé, Circon und die Schule für Wirtschaft und Sprache SWS vermietet. Ansprechende Grundausstattung mit variablen Ausbaumöglichkeiten Für den Innenausbau entwickelte die ARIGON Generalunternehmung AG ein einfaches und funktionelles Konzept mit dem Anspruch, trotz verschiedener Ausbaubedürfnisse jedem Mieter eine optimale Ausgangssituation für den Innenausbau anzubieten. Speziell zu erwähnen ist dabei die Bauteilkühlung in den Decken entlang der Fassade sowie die eingebaute Grundlüftung. Die Wärmeverteilung erfolgt durch Heizkörper innerhalb der Fensterbrüstungen, und zur Starkund Schwachstromerschliessung dient ein Elektrobrüstungskanal. Die vier Kernteile mit den Treppenhäusern sind jeweils mit einer rollstuhlgängigen Liftanlage von 1 000 Kilogramm Nutzlast ausgerüstet. Dieser hohe Ausbaustandard ermöglicht einen günstigen Mieterausbau, da viele Kosten bereits im Rohbau enthalten sind, die sonst dem Mieter überbürdet werden.


Schul- und Geschäftshaus «Drehscheibe», Winterthur | BAU info 12-2013 35

Massgeschneiderte Lösungen machen glücklich Die Swiss International School SIS und die Firma Volcafé standen schon zu Baubeginn als Mieter fest. Somit konnten besondere Wünsche und Bedürfnisse bereits in der Planungsphase massgeblich berücksichtigt werden. In Zusammenarbeit mit LOT-Z Architekten AG gestaltete die ARIGON Generalunternehmung AG den mieterspezifischen Innenausbau nach Mass. Die SIS legte beispielsweise besonderen Wert auf genügend Zirkulationsflächen in den Gängen sowie grosszügige und kindergerechte Schul- und Aufenthaltsräume. Mit einem ästhetisch ansprechenden Farbkonzept, einem neu konzipierten Treppenhaus und einem Spielplatz auf der Dachterrasse wurden diese Anregungen bei der Umsetzung berücksichtigt. Das fröhliche Lachen und Treiben im Treppenhaus und in den Schulzimmern beweist es: Kinder und Lehrpersonen fühlen sich hier wohl. Unterschiedliche Ansprüche an Arbeiten, Wohnen und Freizeit fordern mehr Vielfalt und Durchmischung und stellen hohe Anforderungen an

Kenndaten Gebäudevolumen: 69 700 m3 Geschossfläche: 19 300 m2 Gewerbefläche: 10 400 m2 Anzahl Parkplätze: 156 TU-Vertragssumme: CHF 44,5 Mio. Bauzeit: Januar 2011 bis Januar 2013

ein Bauwerk. Vor allem Industriebrachen sind interessante Experimentierräume. Mit der «Drehscheibe» Winterthur hat die ARIGON Generalunternehmung AG intelligente Architektur zukunftsweisend realisiert.

ARIGON Generalunternehmung AG Leutschenbachstrasse 52  |  8050 Zürich T. 044 308 25 75  |  F. 044 308 25 81 info@arigon.ch  |  www.arigon.ch


36 BAU info 12-2013 | Sputnik Engineering, Biel

Büro Bischof Bern AG Länggass-Strasse 21  |  3000 Bern 9 T. 031 302 40 21  |  F. 031 301 61 60 info@bbbern.ch  |  www.bbbern.ch

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Sputnik Engineering, Biel | BAU info 12-2013 37

Neubau Büro- und Produktionsgebäude in Biel

Mit dem Entscheid der Sputnik Engineering AG, die verschiedenen Standorte in Biel unter einem Dach zu vereinen, war der Grundstein für das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude in Biel gelegt. Mittels eines Architekturwettbewerbes wurden die Weichen für die neue Produktionshalle von Wechselrichtern und die dazugehörende Verwaltung gestellt. Fotos© Remo Zehnder, Biel/www.10-der.ch Hansueli Schärer, Bern/www.hansuelischaerer.ch

Das architektonische Konzept des Neubaus leitet sich direkt von der Funktion des Gebäudes ab. Im Erdgeschoss befinden sich die gesamten Produktionsräume auf einem «plan libre», welcher eine sehr hohe Flexibilität in der Anordnung der Produktionslinien ge-

währleistet. Ergänzt wird das doppelgeschossige Erdgeschoss mit einem Personalrestaurant und einer grosszügigen Eingangshalle, welche gleichzeitig als Ausstellungsfläche genutzt werden kann. In den beiden Obergeschossen über der Produktion ordnen sich die durch eine Kommunikationszone verbundenen Büroflügel um einen begrünten Innenhof an. Die Grossraumbüros werden in der Mittelzone durch Büroboxen zoniert, welche als Einzel- oder Sitzungszimmer genutzt werden können. Die Fassadengestaltung verbindet die unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes zu einer Einheit. Mit Hilfe der Materialisierung in Holz wird bewusst ein Bezug zu einem Produkt aus der Natur aufgegriffen, welches als ressourcenschonendes und erneuerbares Material wesentlich zur Nachhaltigkeit des Gebäudes beiträgt. Nebst der pragmatischen Signalwirkung einer nachhaltigen Holzfassade für die Firma Sputnik hebt sich diese dezent von den umliegenden Gebäuden der Industriezone ab.

Bauherrschaft Sputnik Engineering AG | Länggasse 85 | 2504 Biel | T. 032 346 56 00 | F. 032 346 56 09 | info@solarmax.com | www.solarmax.com Architekt Burckhardt+Partner AG | Architekten Generalplaner | Laupenstrasse 18A | 3001 Bern | T. 031 335 21 11 | F. 031 335 21 55 bern@burckhardtpartner.ch | www.burckhardtpartner.ch


38 BAU info 12-2013 | Sputnik Engineering, Biel

Bauweise Der Neubau mit einer Länge von rund 132 m, einer Breite von knapp 90 m und einer überbauten Grundfläche von 11 800 m2 weist nicht alltägliche Dimensionen auf und bietet Raum für bis zu 500 Mitarbeitende. Um das beachtliche Bauvolumen kosten- und terminmässig möglichst effizient zu realisieren stand primär eine Bauweise mit vorfabrizierten Elementen im Vordergrund. Die gewählte Beton-, Stahl- und Holzbauweise ermöglichte die Realsierung des Baus in rund 14 Monaten. Dem architektonischen Konzept entsprechend leitet sich auch die Konstruktion des Gebäudes direkt von den jeweiligen Nutzungen ab. Auf die vorfabrizierten Betonstützen im Erdgeschoss folgt eine StahlHolzkonstruktion, welche die Decken- bzw. Dachflächen bilden. In den mehrgeschossigen Bürobereichen sind die Decken in effizienten Holzbetonverbundecken ausgeführt, während in den Dächern über der Produktion Holzbinder zum Einsatz gekommen sind. Mit einer Spannweite von 18 m bei den Binderdächern konnte im Erdgeschoss die gewünschte Grundrissflexibilität für die Produktion realisiert

werden und mittels eingebauter Oberlichter eine optimale Belichtung, auch in der Mitte der Produktionshalle, erreicht werden. Analog den Deckenelementen sind auch die Fassaden in Holzelementbauweise realisiert worden. Eine hinterlüftete Holzschalung verkleidet dabei die vorfabrizierten Fassadenelemente und gibt dem Gebäude seinen eigenen Ausdruck. Während um die Produktionshalle umlaufend eine offene, sägerohe vertikale Lärchenholzschalung das Gebäude ziert, sind die Bürotrakte ost- und westseitig mit einer vorbehandelten regelmässigen horizontalen Fichtenholzschalung eingekleidet. In den Bürotrakten sind die Fenster linear, einem rigiden Raster folgend, angeordnet. Demgegenüber verspringen die quadratischen Fenster in der Produktionshalle ‹wellenförmig› gegeneinander und ermöglichen damit eine natürliche Belichtung über die Fassade bis weit in die 7.5 m hohe Produktionshalle. Die Fassadengestaltung wiederspiegelt nicht zuletzt als identifikationsstiftendes Element das Wesen und den Geist der Sputnik Engineering AG nach aussen.


Sputnik Engineering, Biel | BAU info 12-2013 39

Nachaltigkeit Die Nachhaltigkeit wird als ausgewogenes Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Faktoren des Projekts betrachtet. Dem Aspekt der Ökologie wird mit der Wahl einer Holzbauweise und einem energieeffizienten Gebäude Rechnung getragen und ermöglicht nicht zuletzt ein nach Minergie zertifiziertes Gebäude. Im gesamten Gebäude stehen die Mitarbeiter und ihr Wohlbefinden im Vordergrund. Genügend Tageslicht und ein angenehmes Raumklima führen zu einer besseren Befindlichkeit und folglich zu einer hohen Produktivität. Die Wohnlichkeit der Holzbauweise, der Garten im Innenhof und ein gutes Angebot von Nischen und Rückzugsräumen bieten dem Arbeitnehmer eine offene Bürolandschaft, in der er sich motiviert und kreativ entfalten kann. Im Bereich der wirtschaftlichen Faktoren legt das Projekt Wert auf optimierte Investitions- und Unterhaltskosten. Die hohe Flexibilität der Büro- und Produktionsräume erhöhen den Wert des Neubaus. Eine betriebseigene PhotovoltaikAnlage auf den Bürodächern unterstreicht die Nachhaltigkeit.

Der neue Hauptsitz der Sputnik Engineering AG widerspiegelt im weitesten Sinne den Geist der Firma nach innen wie nach aussen. Die Grossform als identifikationsstiftendes Element und eine adäquate Materialisierung des Gebäudes bieten dem Kunden und dem Mitarbeiter markante Anhaltspunkte in seinem täglichen Umfeld.

Sputnik Engineering AG Länggasse 85  |  2504 Biel T. 032 346 56 00  |  F. 032 346 56 09 info@solarmax.com  |  www.solarmax.com


40 BAU info 12-2013 | Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

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Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

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Allianz Suisse mit neuem Hauptsitz in Wallisellen

Nach einer Bauzeit von rund vier Jahren hat die Allianz Suisse ihren neuen Hauptsitz in Betrieb genommen. Im Gebäude arbeiten seit November rund 1 900 Personen auf 42 000 Quadratmetern Bürofläche. Die Mitarbeitenden der Allianz Suisse wurden in verschiedene Entscheidungen mit einbezogen, so zum Beispiel bei der Auswahl des Caterers oder bei der Namensgebung der Meetingräume.

Es ist der wohl grösste Umzug eines Schweizer Unternehmens in diesem Jahr. Von Oktober bis November hat die Allianz Suisse ihren neuen Hauptsitz auf dem Richti-Areal in Wallisellen bezogen. Rund 1 900 Angestellte aus Zürich, Bern und Volketswil wechselten den Arbeitsplatz – samt 12 000 Umzugskartons mit Arbeitsmaterial. Zudem wurden fast 10 000 Einzelmöbel verschoben.

Neue Langfristperspektive Die Allianz Suisse umfasste bisher sieben Verwaltungsstandorte in der Deutschschweiz. «Die Konzentration auf zwei Standorte, Wallisellen und Genf, ist für uns bahnbrechend», sagt CEO Klaus-Peter Röhler. «Prozesse und Wirtschaftlichkeit sind besser, und wir können unseren Mitarbeitenden so ein Arbeitsumfeld mit modernster Infrastruktur bieten.» Ausserdem, so Röhler, sei das Zusammenrücken ein Gewinn für die Betriebskultur. Dass die Allianz Suisse ihren neuen Hauptsitz nach Wallisellen verlegt hat, ist kein Zufall: Die Zürcher Vorortsgemeinde ist wegen ihrer Standortvorteile seit Jahren im Aufbruch. Zu nennen ist insbesondere die gute Verkehrsanbindung dank der Nähe zu Flughafen, Autobahn, Bus, Tram, S-Bahn und Glattalbahn. Zudem bot sich für die Allianz Suisse die Möglichkeit, das Gebäude für den neuen Hauptsitz von Grund auf mit zu planen.

Bauherrschaft und Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG | Eggbühlstrasse 15 | 8050 Zürich | T. 044 319 11 11 | F 044 319 11 12 info@allreal.ch | www.allreal.ch Architekt Wiel Arets Architects | Amsterdam/Maastricht | Büro Zürich | Limmatstrasse 256 | 8005 Zürich | T. 043 818 62 00 | F. 043 817 29 40 info@wielaretsarchitects.com | www.wielaretsarchitects.com Mieter Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG | Richtiplatz 1 | 8304 Wallisellen | T. 058 358 03 00 | F. 058 358 03 01 | contact@allianz-suisse.ch www.allianz-suisse.ch


42 BAU info 12-2013 | Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

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Flexible Arbeitswelt Für die Mitarbeitenden sollte eine anregende Arbeitsumgebung entstehen – atmosphärisch variantenreich und flexibel nutzbar. Offene Büros kombiniert mit Ruheinseln, Gesprächsecken, Projekträumen, Sitzungszimmern, Lounges, Terrassen und Meetingräumen begünstigen den schnellen Wechsel zwischen formeller Arbeit und spontanem Gespräch. Dafür sorgen auch vertikale Öffnungen: Sie schaffen teils einen Sichtkontakt zur höher- oder tieferliegenden Etage. Die flexible Arbeitswelt zeigt sich schon im Erdgeschoss: Die grosszügige Lobby dient zugleich als Foyer für Besucher des ebenfalls im Parterre liegenden Auditoriums. Eine Doppelfunktion hat auch das Personalrestaurant, in dem man nicht nur Pause machen, sondern auch arbeiten kann.

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Ungewöhnliche Architektur Der neue Hauptsitz der Allianz Suisse besteht aus zwei Gebäuden: einem 17-stöckigen Turm plus Dachterrasse und einem fünfstöckigen Blockrandbau mit begrüntem Innenhof. Das Konzept stammt vom holländischen Architekten Wiel Arets. Die Gebäude sind durch verglaste Brücken miteinander verbunden. Charakteristisch für das Gebäude ist die gläserne Hülle. Sie musste mit dem städtebaulichen Bedürfnis nach einer Fassade mit klar sichtbaren Fensterstrukturen in Einklang gebracht werden. Aus diesem Grund sind jeweils zwei Glaselemente mit Folien gerahmt, auf die das abstrahierte Foto eines Onyx-Marmors gedruckt ist.

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44 BAU info 12-2013 | Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

Die Büros sind farblich neutral, doch es sind bunte Akzente gesetzt worden, und zwar bei der Innenausstattung der persönlichen Arbeitsplätze, bei Aufsatz- und Mittelzonenmöbeln und bei den Stühlen der Meetingräume. Die Zusatzfarben geben den Etagen ein individuelles, aber unaufdringliches Gesicht. Für das Farbkonzept haben die Gestalter zur Weltkarte gegriffen und gefragt: Auf welcher geographischen Länge liegt Zürich? Und welche Farben hat die Erde entlang dieses Meridians, von Süden bis Norden, von der Antarktis über Westafrika bis Norwegen? Ausgewählt wurden 13 Farben, die jeder Etage ein individuelles Gesicht geben. Die Geographie prägt auch das Konzept der Meetingräume. Über deren Glaswände zieht sich als Sichtschutz ein 120 cm breites Band aus halbtransparenter Glasdekorfolie. Darauf zu erkennen sind Umrisse typischer Landschaften, wie sie in Breitengradregionen entlang des 8. Ostmeridians vorkommen, zum Beispiel Eisberge, tropische Küsten oder Wüstengebiete. Die meisten Sitzungszimmer sind mit einem Breitengrad gekennzeichnet. 16 Meetingräume tragen Namen von Schweizer Bergen, etwa Eiger, Matterhorn, Pilatus, Säntis und Weisshorn.

Geothermie ersetzt fossile Energieträger Der neue Hauptsitz der Allianz Suisse erfüllt den Minergiestandard. Die Gebäudehülle besteht aus stark dämmendem Mehrfachglas. Zwischen den Glasschichten herrscht Überdruck, was Feuchtigkeit verhindert. Die Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasser kommt aus der geothermischen Anlage des Richti-Areals, was den Bezug externer Energiequellen um rund 80 Prozent reduziert. Die gesamte Anlage kann in einer Stunde 400 000 Kubikmeter Luft austauschen. Dies entspricht einem Würfel von über 70 Metern Seitenlänge. In den Büros der Allianz Suisse wird das Klima über eine eigens für den Hauptsitz entwickelte Heiz-/Kühldecke reguliert, welche die verborgene Rohbetondecke als Energiespeicher nutzt. Reduziert worden ist ebenfalls der Energieverbrauch für die Beleuchtung: Die 1 700 Steh- und Deckenleuchten funktionieren ausschliesslich mit Leuchtdioden (LED). Bewegungsmelder und Zeitschalter verhindern unnötiges Licht. Zur Klimaregulierung tragen ferner computergesteuerte Sonnenschutzvorhänge bei. Teil eines lebendigen Quartiers Das Richti-Areal, auf dem der Hauptsitz der Allianz Suisse heute steht, war jahrelang eine Industriebrache. Am 23. Juni 2009 genehmigte die Gemeindeversammlung von Wallisellen den Gestaltungsplan für ein neues, gemischt nutzbares Quartier. Entstanden sind rund 500 Miet- und Eigentumswohnungen für etwa 1 200 Personen und Raum für mehr als 3 000 Arbeitsplätze. Das Quartier ist attraktiv: gut erschlossen für den Langsamverkehr, mit öffentlichen Plätzen, Alleen, Arkaden, Innenhöfen und begrünten Wohnstrassen. Der Mix aus Wohnen, Gewerbe, Verkauf und Dienstleistung sowie die unmittelbare Nähe zum Einkaufszentrum Glatt machen das Quartier lebendig. Die Geschäfte sind jeweils im Erdgeschoss der Gebäude untergebracht – im Hauptsitz der Allianz Suisse sind dies ein öffentliches Restaurant und eine öffentliche Kindertagesstätte.

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Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

Architektenbericht Kontext und Kubatur An zentraler Stelle im neuen Richti-Quartier wurde ein 70 Meter hohes Hochhaus und ein 21 Meter hohes Gebäude, das einen Blockrand um einen Innenhof bildet, realisiert. Programm Der neue Allianz Suisse-Hauptsitz ist mit einem vielfältigen Büroprogramm belegt und beinhaltet unter anderem grosszügige OpenSpace-Flächen, ein Business-Center, ein Personalrestaurant im 5.OG, eine Cafeteria, ein Auditorium, eine Kindertagesstätte, verschiedene Projekträume und im EG Gewerbe- und Gastronomieflächen. Fassade und Konstruktion Die Fassade besteht aus einer neuartigen Closed-Cavity Fassade, die teilweise mit einem Siebdruck versehen ist. Im Fassadenzwischenraum wurde ein silberner Vorhang als Sonnenschutz angebracht. In der Konstruktion wurden die tragenden Elemente soweit möglich reduziert. Es wurde mit grossen Spannweiten gearbeitet. Folge ist ein nahezu stützenfreier Grundriss, der maximale Nutzungs- und Einrichtungsflexibilität ermöglicht.

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Interiority Eine spektakuläre Kubatur oder Gebäudehülle reicht nicht aus, um ein stimulierendes Arbeitsumfeld für 1 600 Menschen zu gestalten. ‹Interiority› bedeutet, eine räumliche, programmatische und atmosphärische Vielfalt im Inneren des Gebäudes zu erzeugen. Räumlich wird die gestapelte Geschossigkeit mit einer Serie von Voidtreppen durchbrochen. Im Hochhaus wurde im Zentrum des Sockels eine grosse, skulpturale Treppe angeordnet. Es wurden eine Vielzahl von Arbeitsplatzsituationen entwickelt, die neben dem Einzelarbeitsplatz auch Teambereiche, Konzentrationskabinen, flexible Arbeitsplätze und Lounge Bereiche für informelles Arbeiten anbietet. Energiekonzept und Nachhaltigkeit Gemeinsam mit den Fachingenieuren und verschiedenen Firmen wurde ein integrales Deckensystem entwickelt, welches den vielfa-

Bau AG Bilten

chen Anforderungen im Bürobau betreffend Energieeffizienz, Akustik, Komfort und indirekter Beleuchtung gerecht wird. Der Innovationspreis Architektur und Technik an der ISH 2013 wurde dann auch dieses Jahr hierfür erzielt. Ausserdem werden die Minergie-Anforderungen erfüllt und das Richti ist das erste Quartier in der Schweiz, welches die Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft erfüllt.

Wiel Arets Architects Limmatstrasse 256  |  8005 Zürich T. 043 818 62 00  |  F. 043 817 29 40 info@wielaretsarchitects.com  |  www.wielaretsarchitects.com

… und auch hier baute FELDMANN!

Feldmann Bau AG Bilten . Bauunternehmung . Speerstrasse 1 . 8865 Bilten . feldmann-bau.ch


Hauptsitz Allianz Suisse, Wallisellen

| BAU info 12-2013 47

SCHERLER AG BERATENDE INGENIEURE

Vielen Dank an die Bauherrschaft für den geschätzten Auftrag. Die ARGE Bühler + Scherler AG und Beratende Ingenieure SCHERLER AG Basel hat die komplette Gebäudeautomation mit Einzelraumregelung der Baufelder 1 und 7 realisiert. www.buhler-scherler.com www.scherler-basel.ch

Gebäudeautomation ingeniös realisiert

Die erste 2000-Watt-Überbauung der Schweiz ist ein technisches Meisterwerk mit Raum für Business und Wohnen. Die lärmgeschützten Innenhofpärke dienen nicht nur als Erholungsraum, sie sind mit den 220 je 225 Meter langen Erdsonden auch das Kraftwerk des Quartiers. Das Energiekonzept nutzt Erdwärme und ermöglicht in Kombination mit Biogas eine CO2-freie Energieversorgung der gesamten Überbauung. Das Wärmerückgewinnungssystem sowie der Minergie-Standard aller Bauten des Richti-Areal runden das zukunftsorientierte Projekt ab.

Für die hohen Anforderungen dieses Energiemanagements ist eine über alle Gewerke vernetzte Gebäudeautomation unerlässlich. Bühler+Scherler AG hat diese Aufgabe für die Baufelder 1 und 7 zusammen mit der Scherler AG Basel als ARGE übernommen. Mit einer gesamtheitlichen Steuerungs- und Regelungslösung aller Anlagen, wie Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Beleuchtung und Beschattung wird eine optimale Energieeffizienz mit zugleich minimalen Betriebs- und Wartungskosten ermöglicht. Mehr als 40 Lüftungsanlagen versorgen die beiden Gebäude mit temperierter Frischluft. Die verschiedenen Zonen wie Think Tanks, Grossraumbüros, Meetingräume, Einzelbüros, Lounges usw. werden mit über 430 Raumregulierungszonen mit abgestimmter, automatisierter Beleuchtung und Beschattung geregelt. Die fast unsichtbare Kälteund Wärmeversorgung erfolgt über ein ausgeklügeltes Deckensystem und sorgt diskret für ein angenehmes Raumklima. Die vollau-

tet ist. Die ARGE plante die passive Topologie, erarbeitete die Systemstruktur und lieferte und konfigurierte sämtliche Aktivkomponenten. Für die Gebäudeautomation verbindet das Netzwerk 85 Steuerungen mit mehr als 20 000 Hardware-Datenpunkten, 300 MBUS-Zähler sowie 4 000 KNX-Teilnehmer mit der Managementebene (ca. 400 000 Datenpunkte). Bühler+Scherler AG und Scherler AG Basel konnte das Projekt per Ende Mai 2013 erfolgreich dem Bauherrn übergeben. Wir bedanken uns für den Auftrag und die gute Zusammenarbeit.

tomatische Beschattung folgt dem Sonnenstand und schliesst bei Bedarf die vertikalen Vorhänge in den Fensterzwischenräumen und leistet so ihren Beitrag zum optimalen Energieeinsatz und Wohlbefinden. Sämtliche Gewerke der Gebäudetechnik sind über ein separates technisches Netzwerk kommunikationstechnisch verbunden. Acht VLANs wurden so aufgebaut, dass die Systemabgrenzung zwischen den einzelnen Gewerken und Unternehmungen gewährleis-

SCHERLER AG BERATENDE INGENIEURE

Bühler + Scherler AG Scherler AG Basel Zürcher Strasse 511  |  9015 St.Gallen www.buhler-scherler.com Reinacherstrasse 129  |  4018 Basel www.scherler-basel.ch


48 BAU info 12-2013 | Branchenregister

Altlastensanierung Menz AG Zuchwilstrasse 6  |  4542 Luterbach T. 032 637 59 59  |  F. 032 637 59 58 info@menz.ch  |  www.menz.ch

Archiv- und Lagertechnik Stukkateurgeschäft Moosbühlweg 2  |  PF 11  |  3673 Linden T. 031 770 21 21  |  F. 031 770 21 20 Info@trigo.ch  |  www.trigo.ch

Asbestsanierung Menz AG Zuchwilstrasse 6  |  4542 Luterbach T. 032 637 59 59  |  F. 032 637 59 58 info@menz.ch  |  www.menz.ch

Ausstellung Bauprodukte Schweizer Baumuster-Centrale Weberstrasse 4  |  8004 Zürich T. 044 215 67 67 info@baumuster-centrale.ch www.baumuster-centrale.ch

Bäder

Bautenschutz iQprotec GmbH Bautenschutz und Nano-Technologie

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Büromöbellieferant Lista Office Vertriebs AG LO St.Gallen

Zürcherstrasse  |  9015 St.Gallen T. 071 387 48 74  |  F. 071 387 48 75 info@lista-office.ch  |  www.lista-office.ch

Dampfbäder Küng AG Saunabau Rütibüelstrasse 17  |  8820 Wädenswil T. 044 780 67 55  |  F. 044 780 13 79 info@kuengsauna.ch  |  www.kuengsauna.ch

Fassaden

Lüscher Planungen Architekturbüro für Gastronomieplanung

Chaletweg 2  |  4665 Oftringen T. 062 797 38 71  |  F. 062 797 68 80 info@luescher-planung.ch www.luescher-planung.ch

ag für konzepte und planungen der gastronomie

Ringstrasse 76  |  8057 Zürich T. 044 384 84 74  |  F. 044 384 84 75 info@planbar.ch  |  www.planbar.ch

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Industriestrasse 15  |  PF 148 9015 St. Gallen T. 071 311 81 13  |  F. 071 311 81 17 info@benzreinigung.ch www.benzreinigung.ch

Fassadenschutz Beschichtungssysteme iQprotec GmbH

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Eschenring 13  |  6300 Zug T. 079 646 58 05  |  F. 041 740 42 26 info@bauherrenkarte.ch www.bauherrenkarte.ch

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Bautenschutz und Nano-Technologie

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Küng AG Saunabau

Gastronomieplanung

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Fitnessgeräte

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Fensterbau GsellFenster Glaserei und Fensterbau

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Gebäudetrocknung MTSys GmbH Mauer Trocknungs Systeme

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Gravuren und Stempel Nanzer Gravuren GmbH Winkelbüel 3  |  6043 Adligenwil T. 041 370 14 13  |  F. 041 370 61 18 info@nanzer-gravuren.ch www.nanzer-gravuren.ch


Branchenregister | BAU info 12-2013 49

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Rütibüelstrasse 17  |  8820 Wädenswil T. 044 780 67 55  |  F. 044 780 13 79 info@kuengsauna.ch  |  www.kuengsauna.ch

Sanitäreinrichtungen Franke Küchentechnik AG Franke-Strasse 2  |  4663 Aarburg T. 062 787 31 31  |  F. 062 787 30 18 ks-info.ch@franke.com   |  www.franke.com

Marmobisa AG Natursteine/Keramik

Gewerbehaus Mühle  |  6245 Ebersecken T. 062 748 70 50  |  F. 062 748 70 55 info@marmobisa.ch  |  www.marmobisa.ch

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Marmobisa AG

Küng AG Saunabau Rütibüelstrasse 17  |  8820 Wädenswil T. 044 780 67 55  |  F. 044 780 13 79 info@kuengsauna.ch  |  www.kuengsauna.ch

Taubenabwehrsysteme Ratex AG Austrasse 38  |  8045 Zürich T. 044 241 33 33  |  F. 044 241 32 20 info@ratex.ch  |  www.ratex.ch

Wäscheabwurfanlage Späni Zentrale Haustechnik AG Bahnhofstrasse 32  |  6422 Steinen T. 041 833 88 99  |  F. 041 833 88 98 info@zentralstaubsauger.ch www.zentralstaubsauger.ch

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