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38. DUISBURGER AKZENTE 10. – 26. MÄRZ 2017


AUF GUTEM GRUND

... und das ist groß. Denn in der Duisburger City kündigt sich wirklich Großes an. In einzigartiger Innenstadtlage kann man bald sehen, wie ein Wohn- und Bildungsquartier entsteht, das eine neue Zeitrechnung einläutet. Sehen Sie mal hier: www.mercatorviertel.de

EIN PROJEKT DER GEBAG


VORWORT OBERBÜRGERMEISTER SÖREN LINK UND KULTURDEZERNENT THOMAS KRÜTZBERG 4 GRUSSWORT MINISTERPRÄSIDENTIN HANNELORE KRAFT 5 ERÖFFNUNG 6 AKZENTE-THEATERTREFFEN 10 FREIE PRODUKTIONEN / THEATER / TANZ / KABARETT 22 AUSSTELLUNGEN / KUNSTAKTIONEN 34 LITERATUR 48 KONZERTE / FESTE 58 FILM / VIDEO 66 VORTRÄGE / DISKUSSIONEN 74 JUNGE AKZENTE 84 VERANSTALTUNGSORTE 86 ALLE TERMINE (CHRONOLOGISCH) 88 PARTNER UND SPONSOREN 94

Impressum SCHIRMHERRSCHAFT

VERANSTALTET UND HERAUSGEGEBEN VON

DESIGN

Hannelore Kraft,

Stadt Duisburg

Benning, Gluth & Partner,

Ministerpräsidentin

Der Oberbürgermeister

Oberhausen

des Landes Nordrhein-

Dezernat für Familie, Bildung und

Westfalen

Kultur,

DRUCK

Thomas Krützberg, Kulturdezernent

Druckhaus Duisburg OMD

Kulturbetriebe Duisburg | Festivalbüro Karoline Hoell, Geschäftsleiterin Frank Jebavy, Leiter Festivalbüro

Änderungen vorbehalten


Foto: Zoltan Leskovar

Vorwort Von einer niederrheinischen Provinzstadt zur Montan-Metropole mit Kohle und Stahlindustrie, weiter zur internationalen Logistikdrehscheibe und zur viel beschworenen Industrie 4.0 – die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der letzten 150 Jahre hat uns Duisburger eindeutig zu Fachleuten des Umbruchs gemacht. Deshalb haben wir „Umbrüche“ als Thema der 38. Duisburger Akzente“ gewählt. Vom 10. bis zum 26. März 2017 wollen wir uns mit grundlegenden, oft überraschend schnell voranschreitenden Veränderungen u.a. in Kultur, Politik, Gesellschaft, Geschichte oder Technik, aber auch in individuellen Biographien auseinandersetzen und ihre Vorgeschichten, Hintergründe und Deutungen diskutieren. Wir freuen uns besonders, dass ein Teil des Programms in einem stimmungsvollen Zelt auf dem Gelände des zukünftigen Mercator-Quartiers stattfindet. Dieses Gelände ist zurzeit Duisburgs interessanteste Immobilie. Sie schlägt einen Bogen vom Mittelalter in die Zukunft und steht wie keine zweite für die positiven Umbrüche in dieser Stadt. Dass wir in diesem Zelt und an vielen anderen Orten ein hochwertiges Kulturprogramm präsentieren können, verdanken wir dem Engagement zahlreicher Menschen, Institutionen und Unternehmen. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Freunden und Förderern der „Akzente“ bedanken, an erster Stelle natürlich bei der Ministerpräsidentin des Landes NordrheinWestfalen für die Schirmherrschaft über die 38. Duisburger Akzente. Ein ganz besonderer Dank gilt zudem der Sparkasse Duisburg und der GEBAG. Ohne die Unterstützung dieser Unternehmen könnten wir die „Akzente“ in der gewohnten Qualität nicht durchführen. Nicht vergessen möchten wir an dieser Stelle auch die Künstlerinnen und Künstler, die bei den „Akzenten“ immer wieder besondere kreative Leistungen erbringen. Auch Ihnen gilt ein herzliches „Danke“.

Sören Link Thomas Krützberg Oberbürgermeister Kulturdezernent der Stadt Duisburg der Stadt Duisburg

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Grußwort „Umbrüche“ auf der ganzen Welt und im Leben des Einzelnen – sie sind Titel und Thema der Akzente 2017. Auch in diesem Jahr spart das Kulturfestival nicht mit kritischen Inhalten, und sein Motto hat einen deutlichen Bezug zu den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die wir erleben. Zu Recht! Denn die Künste wären schlecht beraten, wenn sie in Krisenzeiten nur um sich selbst kreisten oder Trostpflaster des Wahren, Schönen und Guten auf die Wunden unserer Zeit legten. Spätestens, seitdem viele Menschen vor Krieg und Gewalt zu uns fliehen, erfahren wir unmittelbar, dass politische Krisen und menschliche Katastrophen, die weit von uns entfernt stattfinden, auch uns betreffen. In einer Welt der Veränderungen, voller sichtbarer und heimlicher Umbrüche, kann es kein „Weiter so“ mehr geben. Wir müssen darauf reagieren: politisch, gesellschaftlich und, ja, menschlich. Es stimmt: Flüchtlingen dabei zu helfen, in unserer Gesellschaft anzukommen, unsere Sprache zu lernen und eine Ausbildung zu machen, das ist viel Arbeit. Doch haben wir nicht grade im Ruhrgebiet Übung darin, zusammenzuhalten und einander zu helfen? Schon gar nicht dürfen wir tatenlos zusehen, wie Populisten Menschen nach dem Mund reden und ihre Ängste schüren – ohne auch nur einen einzigen Vorschlag zur Problemlösung zu haben. Und den Internet-Medien-Vereinfachern mit ihren Zuspitzungen auf ein schlichtes „Ja“ oder „Nein“ müssen wir Fakten, Werte und Überzeugungen entgegenhalten, Haltung zeigen, Anstand wahren und für den Kompromiss als demokratische Tugend werben. Dazu gehört ebenso, Respekt vor anderen Meinungen zu haben, Ängste und Sorgen ernst zu nehmen und überzeugende Antworten zu geben. Eines der Theaterstücke im Rahmen der Akzente trägt den Titel „Diese Geschichte von Ihnen“. Ich wünsche den Akzenten, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschichten, die das Kulturfestival erzählt, als Geschichten von uns und für uns verstehen: Sie sind Appelle an unser Herz und unseren Verstand, unser Kritikvermögen und unsere Bereitschaft, für Demokratie und Menschenrechte einzustehen.

Hannelore Kraft

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Foto: Matthias Heyde

Freitag, 10.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 12 €, ermäßigt 8 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de

Akzente-Eröffnung Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm Ein Singspiel von Wolfgang Böhmer (Musik) und Peter Lund (Text) Neuköllner Oper  Regie: Martin G. Berger  Musikalische Leitung und Einstudierung: Hans-Peter Kirchberg, Tobias Bartholmeß

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Stella ist 20, als Hitler anordnet, Berlin endgültig „judenrein“ zu machen. Stella ist blond, jung und schön, und sie möchte Sängerin werden, drüben in Amerika. Oder Filmstar, wie Marlene Dietrich. Aber Stella ist Jüdin. Und so erfüllt sich Stellas Wunsch nach Berühmtheit auf denkbar schrecklichste Weise. Ganz Berlin kennt die tüchtigste Greiferin der Gestapo, das berüchtigte „blonde Gespenst vom Kurfürstendamm“ – mehr als 300 untergetauchte Menschen soll sie im Dienste der Gestapo aufgespürt und damit in den sicheren Tod geschickt haben, so lautete die Anklage, als sie 35-jährig vor einem bundesdeutschen Gericht steht. Stella Goldschlags Biographie ist eine sehr deutsche Karriere. Und so ist Stella auch ein sehr deutsches Stück Musiktheater geworden, das sich lustvoll böse aus unserer musikalischen Vergangenheit bedient: Von der Spätromantik bis zum Chanson, von Arnold Schönberg bis zum Dreißiger-Jahre-Schlager spannt sich der Soundtrack dieses UFA-Films, der nie gedreht wurde. - In der Titelrolle: Frederike Haas. „Die Neuköllner Oper hat aus dem historischen Material ein beeindruckendes Singspiel erschaffen... Die klugen Texte von Peter Lund zeigen eine Person in ihrer Ambivalenz und brechen Kategorien sowie vermeintliche Gegensätze wie „Nazi“ und „Jüdin“, „der Engel“ und „das Böse“ auf. Frederike Haas spielt überzeugend eine junge Frau, die zwischen den Extremen schwankt. Ein Mensch, der bewundert, geliebt und gleichzeitig verachtet und gefürchtet wird. Ein Mensch, der andere und vor allem sich selbst belügt.“ (tageszeitung) Ausgezeichnet als „bestes deutschsprachiges Musical“ von der Deutschen Musical Akademie

Foto: Matthias Heyde

Mit: Jörn-Felix Alt, Frederike Haas, Isabella Köpke, Victor Petitjean, Markus Schöttl, David Schroeder, Samuel Schürmann

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Foto: Sascha Kreklau

Endspiel von Samuel Beckett | Regie: Kevin Barz | Theater Samstag, 11.3. | 20:00 Uhr Duisburg (Premiere) und Montag, 13.3.  |  20:00 Uhr Der eine ist blind und kann nicht laufen, der andere kann sehen, aber nicht sitzen. Ein

Theater Duisburg clowneskes Gespann am Ende der Zeit. Ersterer sieht die Welt durch die Augen des FOYER III Opernplatz (Neckarstraße 1) anderen und dieser mit dem Fernrohr durch die Fenster die Außenwelt: auf der einen 47051 Duisburg Seite die menschenleere Landschaft, auf der anderen Seite das unendlich graue Meer.

Aufeinander angewiesen, haben sie nichts Besseres zu tun, als sich wieder und wieder zu streiten und gegenseitig aufs Korn zu nehmen: geistreich, bissig, intelligent. Samuel Becketts 1957 uraufgeführtes „Endspiel“ ist eine Komödie, die mit dem Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Entsetzen Scherz treibt. „...Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Tel. 0203 283 62100, Ende.“ So beginnt das Spiel. „Vielleicht“, sagt Beckett, sei das Schlüsselwort seiner karten@theater-duisburg.de Texte. Vielleicht ist das das Ende, vielleicht ist ja alles aber auch nur ein Spiel, Poesie, nicht Weltanschauung, sondern deren Parodie. „Bis zum Äußersten gehen, dann wird www.theater-duisburg.de Lachen entstehen“, ist das poetische Programm der Arbeit am ästhetischen Gelingen des Misslingens. Eintritt: 15 €

Mit „Endspiel“ präsentiert Kevin Barz nach „Fräulein Else“ und „Iphigenie auf Tauris“ seine dritte Inszenierung in Duisburg. Seit 2014 studiert er Regie an der OttoFalkenberg-Schule in München und wurde 2016 mit seiner Arbeit „LE SACRE DU PRINTEMPS“ zum Europäischen Festival für junge Regie „Fast Forward“ ans Staatstheater Braunschweig eingeladen. Es spielen: Matthias Matz, Jonas Schütte, Wolfgang Völkl 10


Der Auftrag von Heiner Müller | Regie: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner | Schauspiel Hannover (Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen) Sonntag, 12.3. | 19:30 Uhr 19:00 Uhr: Schauspielführer Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – die Werte der Französischen Revolution sollen auch live in die entfernten Kolonien hinausgetragen werden. Der Export einer Idee, für alle,

überall. Die drei Emissäre der Revolution Debuisson, Galloudec und Sasportas haben

Theater Duisburg  den Auftrag, auf der Insel Jamaika eine Sklavenrevolte anzustiften. Die Drei könnten Großes Haus Opernplatz (Neckarstraße 1) unterschiedlicher nicht sein: Debuisson ist bürgerlicher Sohn von Sklavenhaltern, 47051 Duisburg Galloudec ein Bauer aus der Bretagne und Sasportas ein schwarzer Revolutionär, der Eintritt: 15 – 36 €

die Herrschaft der Kolonialherren am eigenen Leib erfahren hat. Als in Frankreich Napoleon die Macht übernimmt, beginnt eine neue Zeit. Das Trio gerät in Streit, ob der Auftrag nach wie vor gültig ist.

Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, „Die Regisseure Tom Kühnel und Jürgen Kuttner haben erkannt, dass niemand den karten@theater-duisburg.de www.theater-duisburg.de

rohen, naturgemäß großartigen Text besser abliefern kann, als der Autor selbst. Nicht zuletzt aber sind in diesem Zirkus die Schauspieler die Attraktion, auch wenn sie meistens nur die Lippen zum Text bewegen. Aber ihre Körper, ihre Mimik kommen groß zur Geltung. Allen voran ist es die bewundernswerte Corinna Harfouch, die als Debuisson mit der Präzision und Eleganz ihrer Gestik gewissermaßen das Komplement abgibt zum eher ungelenken Sprachmodus des Autors“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ über die Produktion, die zu den Wiener Festwochen 2016 eingeladen wurde. Und die Fachzeitschrift „Theater heute“ befand: „Man wird von dieser Inszenierung noch lange sagen: Sie hat der Müller-Rezeption etwas hinzugefügt, sie hat unser kulturelles Gedächtnis aufgefrischt; sie ist: ein Meilenstein.“

Foto: Katrin Ribbe

Es spielen: Corinna Harfouch, Julia Schmalbrock; Janko Kahle, Jürgen Kuttner, Daniel Nerlich, Hagen Oechel, Jonas Steglich. Musik: Hannes Gwisdek, Peter Bartz, Moritz Bossmann, Boris Nielsen

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Nathan der Weise Foto: Arno Declair

von Gotthold Ephraim Lessing | Regie: Christian Stückl | Münchner Volkstheater

Dienstag, 14.3. | 19:30 und Mittwoch 15.3. | 19:30 Uhr jeweils 19:00 Uhr: Schauspielführer live

Als Nathan, ein wohlhabender Jude, von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass seine Tochter Recha dank eines christlichen Tempelherrn vor dem Feuertod bewahrt wurde. Daja, gläubige Christin und Gesellschafterin in seinem Hause, sieht darin ein göttliches Wunder. Recha und ihr junger Retter verlieben sich, doch Nathan hat zunehmend Vorbehalte. Indes gehen Sultan Saladin, dem muslimischen Herrscher der Stadt, die Gelder aus, die er für eine Fortsetzung des Krieges mit den Christen benötigt. Er befolgt den Ratschlag seines Bruders Melek und lässt Nathan zu sich rufen. Bevor er diesen um ein Darlehen bittet, stellt er ihm die Frage nach der wahren Religion. Nathan hilft sich mit einem schlauen Einfall und erzählt Saladin ein Märchen: die Ringparabel.

„Stückl und sein hoch motiviertes multikulturelles Ensemble stellen sich mit Hirn und Herz in den Dienst des Stückes, da gibt es keine Moden und Mätzchen, keine krampfhaften Gags oder Zwangsaktualisierungen. Gezeigt, gespielt, intensiv Theater Duisburg durchdacht wird: der Text - der Text in seinem hoffnungsvollen Wünschen und Wollen, Großes Haus Opernplatz (Neckarstraße 1) seinem kultivierten Reden und Überzeugen. Der formidable August Zirner sieht als 47051 Duisburg Nathan wie Steven Spielberg aus, trägt Blouson und Alltagshosen wie ein Regisseur am Set. Graues Wuschelhaar, Bart, Intellektuellenbrille - das ist kein „Weiser“, kein Eintritt: 15 – 36 € Besserwisser, eher ein Skeptiker, ein Realist. Einer, der durch den Wind gegangen ist. Vorverkauf: Manchmal steht er da und schaut, als stünde er neben sich. Der denkt viel, dieser Theaterkasse Duisburg, Mann. Aber das Denken macht ihn nicht bitter, nicht schwer, sondern leichtfüßig, Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de federnd. Ein tänzelnder Nathan. Einer, der das Leben liebt. Trotz allem.“ (Süddeutsche Zeitung) www.theater-duisburg.de Es spielen: Constanze Wächter, Mara Widmann; Paul Behren, Jean-Luc Bubert, Pascal Fligg, Jakob Geßner, Thomas Kylau, Mehmet Sözer, August Zirner 12


choll Name: Sophie Svon Rike Reiniger | Regie: MarieKristin Pankrath | Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg Die eine ist eine junge Frau, die Widerstand leistet, von der Gestapo verhaftet wird und sich in den Verhören weigert, ihre Freunde zu verraten. Eine, die für ihre Überzeugung in den Tod geht. Die andere ist eine aufstrebende Jura-Studentin mit Träumen und Ideen, Ängsten und Plänen, voller Witz und Lust am Leben. Sie steht kurz vor dem Abschluss und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Und doch sind ihre Geschichten eng miteinander verwoben. Als Sophie in einen Prüfungs­betrug verwickelt wird, und als Entlastungs­­zeugin für die unschuldige Sekretärin aussagen soll, wird aus der zufälligen Namens­ verwandtschaft ein Prüfstein für ihr Gewissen: Was ist wichtiger, die persönliche Zukunft oder zivilcouragiertes Handeln? Die Loyalität zu einem selbst, oder die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen? Und gibt es das eine überhaupt ohne das andere?

Donnerstag, 16.3. | 20:00 Uhr (Premiere) und Montag, 20.3.  |  20:00 Uhr Theater Duisburg  FOYER III Opernplatz (Neckarstraße 1) 47051 Duisburg Eintritt: 11 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de www.theater-duisburg.de

Foto: Sascha Kreklau

Rike Reiniger geht auf die Suche nach der Widerstandsikone Sophie Scholl und dem Menschen, der sich dahinter verbirgt. Danach, was sie zu dem Mut, der unermüdlichen Hoffnung und dem Glauben an eine bessere Welt inspirierte. Und danach, was uns inspiriert. Ihr Monolog wurde 2014 in Wien uraufgeführt und bildet die Grundlage für das erste eigene Projekt von Marie-Kristin Pankrath, die sich seit 2014 als Spielerin bei mehreren SpieltriebProduktionen engagiert hat und nun, nachdem sie die Projekte „Eigengrau“ und „Mädchen wie die“ als Assistentin begleitet hat, auf die Regie-Seite wechselt. Es spielt: Hanna Kertesz

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Foto: Marc Langela

Der Weg zum Glück von Ingrid Lausund / Jonas Schütte

Freitag, 17.3. | 20:00 Uhr

Ein Mann läuft los und kann nicht mehr stehen bleiben! Er läuft in sein Glück hinein – ungebremst und wie von fremder Hand gesteuert – denn seine Beine gehorchen ihm nicht mehr. Unermüdlich dreht er Ehrenrunden und wird von plötzlichen Wendungen in immer neue Richtungen fortgerissen. Er kennt sich selbst zu genau, um auf seine Selbstüberrumpelungen und Ausflüchte länger hereinzufallen. Er rechnet ab! Mit ihrem liebenswürdigen Leerläufer hat Ingrid Lausund eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

Theater Duisburg | FOYER III Opernplatz (Neckarstraße 1) „Absolut sehenswert: Jonas Schütte ist es gelungen, energetisch und überzeugend das 47051 Duisburg Porträt eines Menschen darzustellen, der vor sich selbst erschrickt und sich in dem

biederen grauen Anzug, im täglichen Hetzen, den zu vielen einsamen Momenten und dem aufgesetzten Grinsen nicht mehr wiedererkennt und feststellt, dass er doch etwas völlig anderes gewollt hatte, der sich ängstlich fragt, ob das jetzt alles ist und so Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, bleiben werde und der eigentlich bloß eine glückliche Geschichte erzählen wollte, die Tel. 0203 283 62100, mutig macht, die ihm aber nicht einfallen will, weil zu viel auf der Seele lastet, das ihn karten@theater-duisburg.de zwingt mechanisch über die Bühne zu laufen, auf den beiden Füßen, die ihm nicht mehr gehorchen und unablässig voranschreiten in diesem Solostück, das sich räuspert www.theater-duisburg.de und Haken schlägt, verlegen die Schultern zuckt und Karikaturen eines gehetzten Menschen zeichnet, der zwar seinen schwarzen Humor nicht verliert, aber doch nie Ruhe zum Innehalten findet, der zwar nie verbissen wirkt, aber dennoch zornig immer weiter geht und dem Zuschauer einen sanften Schwindel verursacht durch das uhrwerkmäßige Auf und Ab, wider jeden Stillstands, mit würdevollem und wahnwitzigem Trotz.” (Mitteldeutsche Zeitung) Eintritt: 15 €

Es spielt: Jonas Schütte 14


Penthesilea von Heinrich von Kleist | Regie: Michael Thalheimer |  Schauspiel Frankfurt „Wir vernichten, was wir lieben“, so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists „Penthesilea“ auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier Samstag, 18.3. | 19:30 Uhr 19:00 Schauspielführer live verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und und Sonntag 19.3.  |  18:30 Uhr besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er 18:00 Schauspielführer live fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone Theater Duisburg  blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Großes Haus Opernplatz (Neckarstraße 1) 47051 Duisburg Michael Thalheimer gehört zu den herausragenden zeitgenössischen Theatermachern

Deutschlands. In den letzten Jahren waren immer wieder Arbeiten von ihm beim Theatertreffen der Duisburger Akzente zu erleben, zuletzt seine Frankfurter Vorverkauf: Inszenierung von Euripides’ „Medea“, die 2013 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen Theaterkasse Duisburg, wurde, ebenfalls mit Constanze Becker in der Titelrolle. Kleists sprachliches Meister­ Tel. 0203 283 62100, werk „Penthesilea“ inszeniert er in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung und karten@theater-duisburg.de die Süddeutsche Zeitung befand bei der Premiere: „Thalheimers Verdichtung geht so www.theater-duisburg.de faszinierend auf, weil sich drei überragende Schauspieler durch diese Gefühlsgewitter katapultieren und dabei den treibenden Rhythmus der Kleist-Verse nicht nur virtuos beherrschen, sondern in jedem Augenblick das Geschehen als reale, schreckliche Erfahrung beglaubigen und es nie nötig haben, feierlich zu tönen oder sich aufzublähen.“ Die Neue Zürcher Zeitung urteilte: „Michael Thalheimer und Constanze Becker erreichen eine Höhe, Wucht und Einfachheit, die im Theater selten ist.“ Eintritt: 24 - 36 €

Foto: Birgit Hupfeld

Es spielen: Constanze Becker, Josefin Platt; Felix Rech

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Foto: Arno Declair

Gift. Eine Ehegeschichte von Lot Vekemans | Regie: Christian Schwochow |  Deutsches Theater Berlin „Grandioses Schauspielertheater.“ (Berliner Zeitung) - „Mit Verlegenheit, Verletzbarkeit, Wut, aber auch Zärtlichkeit fluten die Darsteller den unwirtlichen Raum. Gut dosiert, perfekt getimt und mit einer Wärme, die kein Pathos braucht.“ (Berliner Morgenpost) Ein Friedhof. Zwei Menschen. Eine gemeinsame Vergangenheit, ein gemeinsamer Verlust und zehn Jahre Trennung, Schweigen. Aus Anlass einer Grabverlegung kommen „Sie“ und „Er“ wieder zusammen. Gift soll aus einer nahegelegenen Fabrik ausgetreten sein und die Umbettung der Toten notwendig machen. Sie warten auf jemanden, der ihnen die anstehende Umbettung des Grabes erklärt. Doch niemand kommt, nur ihre Dienstag, 21.3. | 19:30 Uhr 19:00 Schauspielführer live Erinnerungen... Den schmerzlichen Zustand des eng miteinander Verbunden- und zugleich Getrennt-Seins entfaltet die Niederländerin Lot Vekemans in ihrem Theater Duisburg einfühlsamen Ehe-Porträt in seiner ganzen Schönheit, besonderen Komik und  Großes Haus Traurigkeit. „Mit ihrem wunderbaren Dialog über zwei Menschen, die erst ein Kind Opernplatz (Neckarstraße 1) verloren haben, dann sich selbst und dann einander, trifft Vekemans direkt ins Herz“, 47051 Duisburg heißt es in der Jurybegründung des Taalunie Toneelschrijfprijs, den die Autorin 2010 für Eintritt: 15 - 36 € „Gift“ erhielt und der in den Niederlanden jedes Jahr für das beste aufgeführte Stück vergeben wird. Dagmar Manzel wurde 2014 für ihre Rolle „Sie“ mit dem Deutschen Vorverkauf: Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de Es spielen: www.theater-duisburg.de

Dagmar Manzel; Ulrich Matthes 16


Michael Kohlhaas nach Heinrich von Kleist | Regie: Sebastian Kautz |  Theater Duisburg in Koproduktion mit Bühne Cipolla, Metropol Ensemble und bremer shakespeare company

Mittwoch, 22.3. | 20:00 Uhr (Premiere) und Donnerstag, 23.3. | 11:00 und 20:00 Uhr

Das bohrende Gefühl, Recht zu haben, aber nicht zu bekommen. Michael Kohlhaas, fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann, wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, echte und eingebildete. Zunächst Spielball politischer und kirchlicher Interessen, wird Kohlhaas bald zum meistgesuchten Terroristen seiner Zeit, denn der Grat zwischen berechtigter Empörung und skrupelloser Selbstjustiz ist schmal. Ein Stück Weltliteratur von aktueller Brisanz, wie geschaffen für das leidenschaftliche

Theater Duisburg | FOYER III Figurentheater der Bühne Cipolla. Heinrich von Kleist zeichnet in seiner Novelle das Bild Opernplatz (Neckarstraße 1) einer zwischen blindem politischem Aktionismus und kaltem Kalkül schwankenden 47051 Duisburg Eintritt: 15 €

hysterischen Gesellschaft. „Michael Kohlhaas“ basiert auf einem wahren Fall, erschien erstmals 1808 und war schon zu Kleists Lebzeiten ein Riesenerfolg.

Vorverkauf: Als kirchlicher Diplomat und Vermittler spielt darin auch Martin Luther eine wesentliche Theaterkasse Duisburg, Rolle. 2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Was am 31. Oktober 1517 mit der Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen begann, veränderte ganz Europa und hat www.theater-duisburg.de

Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit. Passend zum Lutherjahr 2017 präsentiert Bühne Cipolla Kleists Novelle in bewährter Form als Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik.

Foto: Marianne Menke

Es spielen: Gero John, Sebastian Kautz

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Diese Geschichte von Ihnen Foto: Bernd Uhlig

von John Hopkins | Regie: Andrea Breth |  Burgtheater Wien Es ist drei Uhr nachts. Johnson kommt von einem Verhör nach Hause, bei dem er einen Menschen zu Tode geprügelt hat. Er ist völlig überzeugt, den Mann erwischt zu haben, der für eine Serie von Kinderschändungen verantwortlich ist. Doch hat er Recht? Ist Baxter wirklich der Mann, den sie suchten? Während des Verhörs, das als Rückblende am Ende von John Hopkins’ Drama spielt, bohrt sich der Polizist, besessen von dem Theater Duisburg  Wunsch, einen Verbrecher zu überführen, in einem brisanten Gemisch aus Großes Haus Opernplatz (Neckarstraße 1) begründetem Verdacht, blanker Empörung und unkontrollierter Projektion in den 47051 Duisburg Verdächtigen hinein, bis die Gewalt explodiert. Freitag 24.3. | 19:30 Uhr Samstag, 25.3. | 19:30 Uhr jeweils 19:00 Schauspielführer live

Eintritt: 15 – 36 €

Der Drehbuchautor John Hopkins (u.a. „James Bond 007 – Feuerball“) debütierte 1968

Vorverkauf: mit „Diese Geschichte von Ihnen“ als Theaterautor. Das Stück wurde 1974 von Sidney Theaterkasse Duisburg, Lumet unter dem Titel „Sein Leben in meiner Gewalt“ mit Sean Connery in der Hauptrolle Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de verfilmt. In der Regie von Andrea Breth wird daraus „eine grandiose Theaterproduktion, www.theater-duisburg.de

die man nicht versäumen sollte.“ (Deutschlandfunk) Die Frankfurter Allgemeine Zeitung urteilte bei der Premiere: „Der Vorgang, den Nicholas Ofczarek zusammen mit Andrea Breth fulminant auf die Bühne bringt, ist zeitlos: Ein Mensch wird gezwungen, sich selbst zu erkennen, und erblickt mehr, als er zu ertragen vermag. Ofczarek spielt das virtuos: Der Polizist, der den Vergewaltiger beneidet, weil der erlebt, was er selbst sich nur vorzustellen traut. Ofczareks explodierende Gewaltbereitschaft, seine Weinerlichkeit und schmierige Jovialität treffen im dritten Akt auf August Diehls brillante Verkörperung von Baxter, der genießt, was er erleidet. Nervös-blasiert, hochreflektiert und bösartig.“ Es spielen: Andrea Clausen, Benjamin Cabuk, August Diehl, Roland Koch, Nicholas Ofczarek 18


Sonntag, 26.3. | 19:30 Uhr 19:00 Schauspielführer live

loaded n re rmanerf Jede e anc orm t-P Konzer

Eine Theater Duisburg   Großes Haus Opernplatz (Neckarstraße 1) Philipp Hochmair 47051 Duisburg

Unter Electro-Beats und Rocksounds verwandelt sich das 100 Jahre alte Mysterienspiel „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal in ein vielstimmiges Sprech-Konzert von Vorverkauf: heute. Wie ein Rockstar erkämpft sich Philipp Hochmair die Geschichte vom Leben und Theaterkasse Duisburg, Sterben des reichen Mannes. Getrieben von Gitarrenriffs und experimentellen Sounds Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de der „Elektrohand Gottes“ wird Jedermann als Zeitgenosse erkennbar, der in seiner unstillbaren Gier nach Geld, Liebe und Rausch verglüht. Zwischen Leben und Tod www.theater-duisburg.de katapultiert ihn die Musik in eine ungeahnte Ekstase, mit der sich der Untote ins Grab singt. Eintritt: 24 – 36 €

„Den Abgesang auf den reichen Mann in der Lebensmitte belebt Hochmair allein und wird damit zum Ereignis“ jubelte die Hamburger Morgenpost bei der Premiere im Hamburger Thalia Theater. Die in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen entstandene Konzert-Performance mit der amerikanische Sängerin Simonne Jones war im Februar 2015 auch im Theater Duisburg zu erleben. Inzwischen hat Philipp Hochmair seinen Hofmannsthal-Abend mit der Band „Elektrohand Gottes“ weiterentwickelt und die Nürnberger Nachrichten urteilen über „Jedermann reloaded“: „Als Konzert bezeichnet Hochmair die Schauspiel-Musik-Performance selbst, und tatsächlich wäre sein Bad im Goldlametta nicht halb so effektvoll, wenn nicht die ‚Elektrohand Gottes‘ mit Gitarre, Schlagzeug, dem wunderbar geisterhaften Elektro-Instrument Theremin und wabernden Sounds aus den Keyboards den Ton-Teppich drunterlegen würde. Drei Musiker wandeln da – manchmal verblüffend am klassischen Bombast-Rock orientiert – den ‚Jedermann‘ in ein großartiges Hörspiel um. ‚Jedermann.reloaded‘ gibt dem Text Witz und Wahnsinn. Sehr unterhaltsam.“

Foto: Marlen Mieth

Es spielen: Tobias Herzz Hallbauer, Philipp Hochmair, Jörg Schittkowski, Alvin Weber

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Foto: Matthias Dörner

Samstag, 11.3. | 20:00 Uhr (Premiere) Weitere Termine: 12.3. | 18:00 Uhr 15.3. | 19:30 Uhr 16.3. | 19:30 Uhr Lokal Harmonie Harmoniestraße 41 47119 Duisburg Eintritt: 12 €  |  ermäßigt 8 €

2047 oder Am Anfang aller Tage 2017: Die Welt befindet sich in einem fragilen Zustand, ein Wandel im politischen Weltklima lässt auch die Menschen zwischen Rhein und Ruhr besorgt auf die Zukunft ihrer Region blicken. 2047: Nach einschneidenden Ereignissen ist nichts mehr wie es zuvor war – wir befinden uns am Anfang aller Tage. In ihrem neuen Projekt verwandelt das Künstlerduo Schöne/Töpp das Lokal Harmonie in eine multimediale Zukunftswerkstatt. In einem Rausch von Bildern, Klängen, Worten, Körpern und Objekten lassen sie immer neue utopische Szenarien für die Region am Fluss aufscheinen und nimmt die Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise in ihre eigene Zukunft. Ein Live-Hörspiel-Theater-Konzert-Film-Performance-Austellungs-Poetry-Slam-Ereignis von Anja Schöne (Text und Regie) und Thorsten Töpp (Musik). Reisegefährten u.a. Jana Reiß und Max Stresik (Schauspieler), André Meißner (Saxophon und Elektronik), Constantin Schädle (Film), Natascha Töpp (Visuals), Luan Xiaochen (Live-Painting) und das Duisburger Blockflötenorchester. Da der Platz im Lokal Harmonie beschränkt ist, empfiehlt es sich unbedingt, vorher über die angegeben Mailadresse Tickets zu reservieren.

Vorverkauf / Reservierung über thtoepp@arcor.de

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emble präsentiert Kaiser Antonino Dance Ens

Ankündigung

Eine neue Kreation von Avi Kaiser und Sergio Antonino

Samstag, 11.3. | 19:00 Uhr (Premiere) Weiterer Termin: Sonntag, 12.3. | 12:00 Uhr (Matinée)

Ein Trompetenton kündigt einen Bruch an, einen Übergang von einer Situation in eine andere, einen Ton, der uns vorbereitet, auf etwas zu reagieren. Ein Ruf in uns, der nach unserer Aufmerksamkeit fragt. Ein großer oder kleiner Bruch, ein innerer fast unbemerkter zarter Bruch, oder ein lauter, wilder Bruch, der uns vor gekannte Folgen stellt. Neue Realitäten, in denen wir leben müssen. Unser Körper reagiert auf alle neuen Gegebenheiten und ist in der Lage, sich durch intuitive Intelligenz anzupassen, zu akzeptieren und weiter zu funktionieren. Innerhalb einer körperlichen Komposition und eines komplex klanglichen Umfelds mit Live-Musikern findet das Stück „Ankündigung“ seine Formen und Wege.

Museum DKM Güntherstr. 13–15 47051 Duisburg

Foto: Roei Greenberg

Eintritt 10 €

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Dienstag, 14.3. | 20:00 Uhr Weiterer Termin: Mittwoch, 15.3. | 20 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 12 €, ermäßigt 8 €

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IM ZIRKUSZELT

Ein Abend mit Kai Magnus Sting, Jupp Götz und der MKS BigBand

Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg Es sieht so aus, als hätten die Duisburger Lust auf den Heymatabend. Mittlerweile zum Tel. 0203 283 62100 karten@theater-duisburg.de dritten Mal treffen sich der Kabarettist Kai Magnus Sting und der Musiker Jupp Götz, um

in ihrer Duisburger Heymat eine Art gemütliches Hauskonzert mit einer Menge Blödsinn zu feiern. Man könnte auch grob sagen: Sting quatscht den ganzen Abend Götz singt dazwischen Allerdings ist das Konzept dieses Mal eine echte Nummer größer, denn hinter den beiden steht dieses mal die gesamte Bigband der Musikschule Duisburg. Ein ganzer Haufen hochtalentierter Musiker, mit denen man an den Sound früherer, großer Abende erinnern kann. Und als wenn das nicht schon reichen würde, darf man auch noch einzweidrei musikalische Gäste erwarten. Was allerdings wirklich an diesem Abend passiert, wissen selbst die beiden Künstler nicht. Wie immer also. Na denn ....... viel Glück. Wir freuen uns, Sie in unserem wunderschönen Zirkuszelt zu empfangen.

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Freitag, 17.3. | 18:00 Uhr (Premiere) Weitere Termine: SA 18.3., 18:00 Uhr  SO 19:3., 16:00 Uhr Grammatikoff Dellplatz 16 A 47051 Duisburg

Hose runter - Vom UrSprung zum UmSprung Regie und Konzept: Susanne Heck Theaterproduktion der „Freischaufler“ Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Männer und Frauen treffen sich in einem unbekannten Raum. „Hose runter!“ - Klartext ist angesagt: in Bewegung, Bildern, Worten. Jeder wächst anders. Zurück zum Ursprung. Zum Kern. Vorverkauf: Wachsen – vergehen... Welcher Lebenszyklus hat welche Umbrüche? Gewollt oder Ars Vivendi, Tonhallenstr. ungewollt? Und wann, wie, wo und warum überhaupt? Und wohin geht es? 11, 47051 Duisburg Eintritt: 10:00 €, ermäßigt 8,00 €

  Ziegenpeter am Rheinpark, Liebigstr. 70, 47053 Duisburg   Der Kleine Prinz, Schwanenstr. 5, 47051 Duisburg  Grammatikoff, Dellplatz 16 A, 47051 Duisburg

Klein Sein ist schöner. Ich will frei sein. Rebellion. Auf einmal war alles weg. Herzsprung.

www.wfbmblog.com

Weinen – Lachen Da da da – Dadaismus. Du, liebst mich nicht, ich lieb dich nicht....... Unterschiedliche Ebenen – direktes Agieren auf der Bühne, Projektionen, Interviews, Einspieler. Der Zuschauer kann eigene Bilder und Bezüge entwickeln und sich auf Überraschendes, Persönliches, Berührendes und natürlich Humorvolles freuen. Es spielen: Thomas Basso, Christoph Berloger, Ralf Brenkiewicz, Marcus Dany, Ulrike Jungsbluth, Sabine Kahl, Mehmet Kanarya, Matthias Klemski, Daniela Krause, Dominik Lange, Bettina Muckenhaupt, Sarah Olszewski, Michaela Wellmann Eine Veranstaltung der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Kalkweg 10 e, Tel. 0203.34 85 97 – 0

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Samstag, 18.3. | 19:30 Uhr Weiterer Termin: Sonntag, 19.3. | 15.30 Uhr Familienbildungsstätte am Innenhafen Wieberplatz 2 47051 Duisburg Eintritt: 5 € (Einnahmen werden der Krebshilfe gespendet) Anmeldung: 0203 28104 -52

Wiederherstellung Monolog für eine Frau in vier Teilen / von Verena Meyer / Regie: Sandra Anklam Eine Frau hat überlebt. Immer wieder trauert sie um ihr altes Ich. Immer noch erfindet sie sich neu. Sie ist einer dieser Körper, der wiederhergestellt werden soll. Was auch immer das bedeuten mag... Persönliche Erfahrungen mit einer existentiellen Erkrankung bilden die Grundlage für das Monologstück „Wiederherstellung“, welches zugleich einen übertragbaren Blick auf den Umgang mit tiefen Einschnitten und Umbrüchen im Leben wirft. Es spielen: Gabriele Avanzinelli und Verena Meyer Eine Produktion von „mymy made by meyer“

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Harmonie ndradio Kultur im Lokal Hörtheater von Deutschla

Hanna Hartmann: “Fracture” und “Törst”

Sonntag, 19.3. | 18:00 Uhr Lokal Harmonie Harmoniestraße 41 47119 Duisburg

Hörspiel/Klangkunst und Gespräch mit: Hanna Hartman und Marcus Gammel (Redaktion) / Moderation: Thomas Warnecke Immer am dritten Sonntag im Monat präsentiert das Deutschlandradio Kultur Radiokunst-Produktionen im Ruhrorter Lokal Harmonie. Das kann klassisches Hörspiel sein, Feature, oder, wie in diesem Fall, Klangkunst fürs Radio.

Eintritt frei www.lokal-harmonie.de

Fracture (Deutschlandradio Kultur 2016) Geschirr, Fenster und Türen zittern. Geparkte Autos schwingen. Instabile Objekte fallen um. Bäume schwanken. Das Gehen wird schwierig. Das Autofahren wird schwierig. Kamine, Fabrikschornsteine, Säulen, Denkmäler und Wände stürzen ein. Häuser werden von ihren Fundamenten geschoben. Schäden an unterirdischen Rohrleitungen und Talsperren treten auf. Bahnschienen werden verbogen. Es gibt große Erdrutsche, das Wasser in Seen, Flüssen und Kanälen tritt über die Ufer. Brücken werden zerstört. Die Erdoberfläche verändert sich stark, Objekte werden in die Luft geschleudert, die Erdkruste bewegt sich in Wellen, große Felsmassen geraten ins Rutschen.

TÖRST (Deutschlandradio Kultur 2011) Vom Quellenplätschern bis zum Wellenrauschen: Wasser ist Musik in unseren Ohren. Wie aber klingt es, wenn das kostbare Nass versiegt? Hanna Hartman hat sich an Orte begeben, die seit langem unter akutem Wassermangel leiden. Mit ihren Mikrofonen taucht sie ein in Wasserleitungen, Brunnen und Bewässerungsanlagen. Statt Sprudeln und Rauschen erklingt dort nun Pfeifen, Zischen und Röcheln. Hanna Hartmans akustische Suche nach Trinkbarem fördert eine beunruhigende Klangwelt zutage.

Foto: Peter Gannushkin

Hanna Hartman, geboren 1961 in Schweden, lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Theater- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Uppsala und Stockholm, sowie Radio und Interactive Media am DI und Elektroakustische Musik am EMS in Stockholm. Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. Karl-Szcuka-Preis (2005), Prix Phonurgia Nova (2006), Swedish Music Publishers‘ Annual Award (2007).

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berauschet euch Tanz - Musik - Installation / Regie und Choreografie: Max Bilitza

Montag, 20.3. | 20 Uhr

Der Westen ist erschöpft nach durchtanzter Nacht. Wir haben zu viel gefeiert und zu laut gelacht. Der Kater nach dem Kaufrausch erscheint auf dem Wellblechdach.

Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg

Foto: Teresa Grünhage

Krieg, Vertreibung, Rechtsruck, Hemmungslosigkeit – Abrissparty in der Festung Europas. Der Kontinent am Rand des Nervenzusammenbruches. Die Gesellschaft steht an der Schwelle zu einer neuen Zeit. „Berauschet euch zügellos“, dichtete Charles Baudelaire. Doch woran? Eintritt In der neuen Tanzproduktion von Max Bilitza begibt sich ein internationales Ensemble 10 €, ermäßigt 6 € aus professionellen Tänzern und Musikern und einer Videokünstlerin gemeinsam auf Vorverkauf: die Suche nach dem beglückenden Rausch in der Übergangszeit. „berauschet euch“ Theaterkasse Duisburg führt in eine Welt der Feinstofflichkeit, bevölkert von Dämonen, umgeben von Tel. 0203 283 62100 Rauschfantasien und Ersatzparadiesen. Dabei entstehen orgiastische Bilder voller karten@theater-duisburg.de Lebensfreude, Rhythmus, Tanz und (Alp)Traumspiel. www.maxbilitza.de Im Rausch gibt es keine Grenzkontrollen mehr zwischen Realität und Fiktion. Doch gerade in diesem Zustand wird das Denken vielleicht klarer. Die Performer laden die Zuschauer an diesem Abend ein, sich berauschen zu lassen, den Kater als reinigende Kraft willkommen zu heißen, und sich auf die Extreme des Lebens vielleicht etwas mutiger einzulassen. Wir empfehlen: für Zuschauer ab 18 Jahren Performer: Almudena Ballesteros Parejo, Mia Sophia Bilitza, Marie Dziomber, Dominik Feistmantl, Clara-Sophie Mügge, Charlotte Petersen / Musiker: Veith Kloeters, Stephan Möller, Rafael Sars, Johannes Wippermann / Videoprojektion und Bühnenbild: Teresa Grünhage / Lichtdesign: Dirk Gelbrich 28


Le Jardin Mittwoch, 22.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg

Cirque Nouveau von und mit Jean-Paul Lefeuvre und Didier André (für die ganze Familie, ohne Sprache)

Nicht mehr rennen müssen! Kein Stress! Sich wieder jung fühlen! All dies ist gleichbedeutend mit einem Besuch des Gartens von Lefeuvre & André. - Einundeinhalb Stunden ohne Sprache, in denen man wunderbar über die menschliche Natur Vorverkauf: nachdenken kann. 90 Minuten voller Poesie, die uns zu den Stummfilm Klassikern a la Theaterkasse Duisburg Buster Keaton oder in das Theater Samuel Beckets zurückkehren lassen. Tel. 0203 283 62100 karten@theater-duisburg.de Viertausenundfünfhundert Sekunden, die hauptsächlich im Pianissimo an uns vorbei ziehen. Und trotzdem sind Lefeuvre & André Meister des Rhythmus: sie wiegen uns in trügerischer Sicherheit, um ab und zu wie bei einem Vulkanausbruch ihre Überraschungen auf das Publikum niederregnen zu lassen. Ein Gewächshaus mit Hängematte, Musik, eine Schubkarre, Gartenschläuche und Blumen: mehr brauchen beide Künstler nicht, um ihren Mikrokosmos zu erschaffen. Ein Garten, den zwei Clowns erblühen lassen und in dem sie das Publikum auf herrlich unaufgeregte Weise am großen Mysterium des menschlichen Zusammenlebens teilhaben lassen. „Ein wunderschöner Garten, neu, intelligent und lustig(...) Wir lächeln, lachen laut und dann lassen wir uns von der Poesie des Gartens davontragen und sitzen überwältigt vor einer Aufführung, die von Anfang bis Ende eine Ansammlung wunderbarer Überraschungen bereithält.“ L’Est Républicain „Ein Muss! (...) Der Garten ist für das Theaterspektakel was Haiku für Japanische Poesie ist.“ Neue Zürcher Zeitung

Foto: Matthieu Hagene

Eintritt 12 €, ermäßigt 8 €

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TOTAL RECALL Donnerstag, 23.3. | 20:00 Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 5 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg Tel. 0203 283 62100 karten@theater-duisburg.de

Internationales Festival des nacherzählten Films / Idee und Realisation: Bernd Terstegge Jeder hat es schon einmal getan, jedem ist es schon einmal passiert. Das Nacherzählen von Filmen ist eine weit verbreitete Kunst, die im Verborgenen blüht. Doch das wird jetzt anders: TOTAL RECALL, das Festival des nacherzählten Films, bietet jedem, ob Filmfreak, Soap-Fan, Gelegenheitskinogänger oder ausgewiesenem Cineasten, die Chance, im öffentlich ausgetragenen Wettkampf einen Film zu erzählen. Das Publikum ist die Jury und entscheidet, wer die «Silberne Linde Duisburg 2017» gewinnt. Bewerben Sie sich als Nacherzähler: Sie haben 10 Minuten Zeit von Ihrem (Lieblings-) Film zu erzählen ohne Hilfsmittel zu benutzen. Jeder kann sich bewerben - einfach erinnern und erzählen! Wir freuen uns auf Ihre Filmnacherzählung. Bernd Terstegge Anmeldung: info@total-recall.org Informationen: www.total-recall.org 30


Kai Magnus Sting und Konsorten:

er Gurken Tod unt trifft Krimi!

Kabarett e Mit Kai Magnus Sting, Fritz Eckenga & Henning Vensk

Der Kabarettist Kai Magnus Sting, landauf und landab mit seinen Soloprogrammen unterwegs, hat eine große Leidenschaft: den Krimi. Er hat eine ganze Reihe von Hörspielen und zwei Romane um seinen Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg geschrieben. Der hat nichts mehr zu verlieren: er ist alt, hochintelligent, trinkt gern, isst noch lieber und hat immer das letzte Wort. So verbringt er seine Zeit als Privatier und Hobby­ detektiv und freut sich über alles Abwegige und Mörderische, was seine Neugier und seinen großen Geist weckt. Und deshalb steckt er seine Nase immer wieder in Dinge, Samstag, 25.3. | 20:00 Uhr die ihn eigentlich nichts angehen: falsch zusammengebaute Leichen, die öffentlich ausgestellt werden, das blutige Verschwinden eines roten Drachens, ein Verrückter, der Festivalzelt Mercatorviertel in seinem Keller Leichen sammelt, eine tot im Kaminzimmer sitzende Erbengemein­ Gutenbergstraße schaft, ein Mann, der am Schreibtisch seines Arbeitszimmers ertrinkt, ein scheußlicher 47051 Duisburg Fund unter den Ruinen eines alten Hauses, eine explosive Weihnachtsgans, die einigen das Leben kostet, ein Autor, der im Wahn seine Kritiker auf perfide Weise umbringt, und Eintritt 12 €, ermäßigt 8 € ein Tod, der auch mal Erholung braucht. Und so blickt Alfons Friedrichsberg, manchmal unterstützt von seinen Freunden Jupp Vorverkauf: Straaten und Willi Dahl, mit denen er ein kriminalistisches Alt-Herren-Trio bildet, in die Theaterkasse Duisburg Abgründe des Alltags und seiner Mitmenschen. Denn nichts liegt näher als ein Tel. 0203 283 62100 karten@theater-duisburg.de heimtückischer Mord. Die mit absurdem Witz, rabenschwarzem Humor und sprachlicher Finesse geschriebenen grotesken und Pointen reichen Kriminalgeschichten jagen einem kalte Schauer über den Rücken und lassen einen im gleichen Moment herzhaft lachen. „Tod unter Gurken“: Auf dem Akzente-Festival werden diese Kriminalgeschichten einmalig gesprochen und gespielt von Kai Magnus Sting, Fritz Eckenga und Henning Venske! Und zwischen den Krimis ist viel Raum für Improvisation und Kabarett. Ein unschlagbares Team, was Humor, Kauzigkeit und Spannung angeht. Grotesk, witzig, makaber und skurril! Ein einmaliger Abend! „Ein mörderischer Unfug! Kai Magnus Sting ist der Papst des Gemetzels.“ (Henning Venske). „Dieses Produkt ist bestens geeignet, Dumpfbacken zu lüften, Stumpfsinn zu spitzen und Trauerweiden aufzuheitern.“ (Gisbert Haefs)

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Vom Zweibeiner zum ler endfüß Tausier hat sich in 150 Jahren Das Rev

gewandelt

Fotografien von Mari Marquardt / Sabine Grefe Vor 150 Jahren begann im Ruhrgebiet die Epoche der Industrialisierung. Fünfzehn Dekaden voller Umbrüche und Veränderungen – von Kohle und Stahl zu neuen Produktionszweigen. Moderne Technik, Logistik und Handel mischten sich mit Fördertürmen und Hochöfen, den Ruinen der Neuzeit. Und dennoch blieb das Revier der Schmelztiegel von Mensch und Arbeit, hat sich von einem „Zweibeiner zu einem Tausendfüßler“ gewandelt. Eine Vielfalt unserer Zeit ..... Die Bilder der beiden Fotografinnen Mari Marquardt und Sabine Grefe zeigen Augenblicke und Momente von Menschen mit dem Lebensraum der Vergangenheiten und deren Geschichten. Plätze, Gebäude und Arbeitsstätten, die auf ein neues Freitag, 10.3. – Sonntag, Erwachen warten oder weiterhin brach liegen werden. Umbrüche ziehen immer wieder 26.3. auf und es ist spannend, diese Wege zu begleiten und zu verfolgen. Vernissage: 14.3. | 19:00 Uhr Mari Marquardt, Fotografin, Fotodesignerin, geb. am Niederrhein. Ihre fotografischen Themen sind: Porträts – Architektur – Landschaft - moderne Kunst und Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Industriefotografie. Zahlreiche Ausstellungen und Exkursionen; lebt in Alpen Apostelstraße 84 Sabine Grefe, Fotografin, geb. in Bochum . Zahlreiche Ausstellungen; lebt in Bochum 47119 Duisburg Zur Vernissage hält der Historiker Dr. L. Joseph J. Heid den Vortrag „Duisburg im 19. Jahrhundert – Wirtschaft, Politik und Arbeiterschaft“. (Weitere Informationen unter Eintritt frei „Vorträge“) Öffnungszeiten: DI – SO 10:00 bis 17:00 Uhr www. binnenschifffahrtsmuseum.de

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Freitag, 10.3. – Sonntag, 26.3. Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Apostelstraße 84 47119 Duisburg Eintritt?? Öffnungszeiten: DI – SO 10:00 bis 17:00 Uhr www. binnenschifffahrtsmuseum.de

Das Ruhrgebiet – Industrie, Hafen, Arbeitswelt Eine Bilder- und Objektausstellung von Karin Sommer-Heid Die Duisburger Künstlerin Karin Sommer-Heid zeigt Bilder – Acryl, Öl, Aquarelle, Collagen, Fundstücke und Objekte - zum Thema der Duisburger „Akzente“ Umbrüche. Karin Sommer-Heid ist freie Künstlerin und lebt in Duisburg

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I WAS BORN IN A COUNTRY THAT NO LONGER EXISTS Litauen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Utopie 1991-2017. Präsentiert von Gruppenausstellung mit Zygimantas Augustinas, Monika Furmanaviciute, Algirdas & Remigijus Gataveckas, Konstantin Gaitanzi, Deima Katinaite, Egle Karpaviciute, Jolanta Kyzikaite, Donata Minderyte, Vita Opolskyte, Egle Ulcickaite und anderen Absolventen der Akademie der Künste Vilnius / Kuratiert von Max Bilitza.

Samstag, 11.3. – Sonntag, 9.4. Vernissage: Samstag, 11.3. | 20:00 Uhr Stadtarchiv Duisburg 1. Etage Karmelplatz 5 47051 Duisburg Eintritt frei Öffnungszeiten: Mi - Sa jeweils von 14:00 - 18:00 Uhr So jeweils von 11:00 - 17:00 Uhr

Kunst von jungen litauischen Malern ist etwas Besonderes. Sie haben den Umbruch vom Sozialismus zur kapitalistischen Gesellschaft auf eine ganz besondere Weise miterlebt. Mehr als 10 künstlerische Positionen versammeln sich ab dem 11. März in den Ausstellungsräumen des ehemaligen Museums Stadt Königsberg und ermöglichen dem Besucher ungewöhnliche Einblicke in einen sich im Wandel befindenden Teil Europas. Der Titel der Ausstellung ist eine Aussage der jungen litauischen Malerin Egle Ulcickaite und spiegelt das Gefühl des Wandels wieder, den Graben zwischen Vergangenheit und Utopie, den Umbruch, mit dem sich die junge und alte Künstlergeneration emotional und intellektuell auseinandersetzt. Die Gruppenausstellung präsentiert alte Meister und junge Talente der Akademie der Künste in Vilnius aus den letzten Jahrzehnten. Die Werke der Ausstellung sind nicht auf das Thema „Umbruchszeit“ beschränkt, sondern setzen sich insbesondere mit dem auseinander, was die zeitgenössische Malerei für die heutige Generation der litauischen Maler bedeutet. Kunst aus der Umbruchszeit und gegenwärtige Kunst wird einander gegenübergestellt. Das deutsch-litauische Ausstellungsprojekt geht auf eine Initiative des Duisburger Künstlers und Kurators Max Bilitza zurück, der bereits zahlreiche internationale Begegnungen europäischer Künstler anregte und mehrmals in Vilnius zu Gast war. Viele der in Duisburg gezeigten litauischen Kunstwerke lagern im Archiv des Museums der Akademie der Künste in Vilnius und werden erstmalig im Ausland zu sehen sein. Beeindruckende Bilder von den vielversprechendsten litauischen Malern der jüngeren Generation, persönliche Zitate und intime Einblicke in die litauische Seele belegen die Komplexität des Motives und zeigen das vielschichtige Verhältnis der Künstler zum postsowjetischen Erbe. Die künstlerischen Arbeiten offenbaren nicht nur einen poetischen Blick auf die litauische Gesellschaft aus der Distanz, sie sind auch ein Studium veränderter Bedingungen, historischer Ereignisse und Phänomene verschiedenster Lebenswelten. Ausgesucht wurden Bilder, die persönliche Sichtweisen der Künstler von heute zeigen und die quer zu altbekannten Sehgewohnheiten der baltischen Staaten im Umbruch liegen.

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2014, Lets skate chicas, 160x200 Monika Furmanaviciute.

Vernissage Die litauischen Malerinnen und Maler werden bei der Vernissage anwesend sein. Zur Eröffnung findet eine Licht- und Soundperformance des litauischen Künstlers Vygintas Orlovas statt. Führungen Öffentliche Führungen sonntags am 12.3., 19.3., 26.3., 2.4. und 9.4. jeweils um 11:00 Uhr. Am 25. März um 15:00 Uhr führt der Kurator durch die Ausstellung. Ein Projekt des Festivalbüros im Rahmen der Städtepartnerschaft Duisburg-Vilnius in Kooperation mit der Akademie der Künste Vilnius und dem Museum der Akademie der Künste Vilnius – mit freundlicher Unterstützung durch das Dezernat des Oberbürgermeisters, Referat für Politik, Verwaltung und Repräsentation.

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Ein mobiles Fotobuch Projekt

Das Fotobuch im Fokus

Samstag, 11.3. – Sonntag, 26.3. Eröffnung: Samstag, 11.3. | 14:00 Uhr Festivalplatz Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Öffnungszeiten: Täglich von 15:00 – 20:00 Uhr Eintritt frei www.montag-stiftungen.de/ weltimumbruch #WeltimUmbruch

Anlässlich der Duisburger Akzente bringen die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft und das PhotoBookMuseum das mobile Fotobuch-Projekt „Welt im Umbruch“ nach Duisburg. Als Kick-Off für das ganzjährige Programm rund um das Fotobuch findet am 11.03. um 14.00 Uhr auf dem Festivalplatz die Eröffnung des Café Courage statt. Das Courage ist ein mobiler Kommunikationsraum, der den Ausgangspunkt für „Welt im Umbruch - Duisburg’17“ bildet. Hier können Sie sich über das Jahresprogramm informieren, über die „Welt im Umbruch“ ins Gespräch kommen und auch 
direkt mitmachen: Bringen Sie Ihr Bild vom Umbruch zum Café Courage – ob ein Motiv aus einem alten Fotoalbum, SmartphoneSchnappschüsse oder ein Highlight aus dem letzten Urlaub. Alles ist willkommen! Die mitgebrachten Fotos werden Teil des Projektes, das im Laufe des Jahres ein vielfältiges Angebot an Fotobuch-Workshops, Ausstellungsführungen und Rahmenprogramm bietet. Höhepunkt des Projektes wird im Sommer 2017 eine mobile Ausstellung in Schiffscontainern sein. Gezeigt werden hier 22 Fotobücher von international renommierten Fotografinnen und Fotografen, die die großen gesellschaftlichen Umbrüche unserer Zeit bearbeiten: Flucht und Arbeitsmigration, Klimawandel und Wirtschaftskrisen ebenso wie den arabischen Frühling. Entwicklungen von globaler Bedeutung, spürbar für jeden Einzelnen.

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Aus „Land ohne Eltern“ von Andrea Diefenbach Mit dabei sind u.a. Arbeiten von Mitch Epstein, Andrea Diefenbach, Ad van Denderen, Emine Gözde Sevim, Jacqueline Hassink, Julian Röder und Peter Bialobrzeski. Alle Workshops, Führungen und Veranstaltungen von „Welt im Umbruch - Duisburg’17“ sind kostenlos und offen für alle. Weitere Informationen zum Programm von März bis November 2017 gibt es auf www.montag-stiftungen.de/weltimumbruch, per E-Mail an weltimumbruch@montag-stiftungen.de oder unter #WeltimUmbruch

Ein Kooperationsprojekt der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft und des PhotoBookMuseums

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Duisburg ’17


Jana Sterbak, Condition, 1995, Museum Folkwang, Essen, © Künstlerin

Jana Sterbak. Life Size. Lebensgröße

Jana Sterbak, Vanitas Flesh Dress For An Albino Anorectic, 1987, Farbfotografie, MNAM - Centre Pompidou, Paris

Die tschechisch-kanadische Künstlerin Jana Sterbak (*1955 in Prag, lebt in Montreal, Kanada) ist mit ihrem vieldiskutierten Werk „Vanitas: Flesh Dress for An Albino Anorectic“ (1987) früh international bekannt geworden. Für dieses Werk vernähte sie Samstag, 11.3. – Fleischstücke zu einem Kleid, das sich im Verlauf der Präsentation in Leder Sonntag, 11.6. Eröffnung 11.3. | 16:00 Uhr verwandelte. Rohes Fleisch verkörpert auf einer grundsätzlichen Ebene immer den leiblichen Grundstoff des Lebens. Neben den eindringlichen Umsetzungen körperlicher Lehmbruck Museum Erfahrung findet Jana Sterbak in ihrem vielgestaltigen Werk poetische und rätselhafte Friedrich-Wilhelm-Straße 40 Bilder. 47051 Duisburg Umbrüche, Gegensätze und Poesie prägen Sterbaks Werk, ihr ästhetisches Handeln Öffnungszeiten: formuliert widersprüchlichste Aspekte. Ihre subversive und ironisch-humorvolle Kunst DI – SA 12:00 bis 17:00 legt gesellschaftliche Konventionen, Zwänge und Rollenklischees offen; sie steckt Uhr, SA und SO 11:00 – voller Anspielungen, in der sich auf intelligente Weise Momente von Literatur, Fiktion, 17:00 Uhr Philosophie, Konzeptkunst und archaischer Symbolik verschränken. Eintritt: 9 €, ermäßigt Die umfassende Einzelpräsentation im Lehmbruck Museum zeigt anhand 5 €, Familienkarte 15 € exemplarischer Werke aus unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere, wie sie mittels einfacher Eingriffe verfremdete bis groteske Situationen schafft, die unsere von www.lehmbruckmuseum.de Umbrüchen geprägte Lebensbedingungen nicht nur in einem veränderten Licht erscheinen lassen, sondern auch grundsätzlich befragen.

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Samstag, 11.3. – Dienstag, 18.4. Vernissage: Sonntag, 12.3. | 12:30 Uhr Liebfrauen Kulturkirche König-Heinrich-Platz 3 47051 Duisburg Eintritt: frei – Spende erbeten Öffnungszeiten: täglich 13:00 – 18:00 Uhr außer montags www.kulturkircheliebfrauen.de

ispiel Bruckhausen – Be ? oder Machtspiel Eine Ausstellung von pressler-events und Geschichtswerkstatt DU-Nord in Kooperation mit dem RuhrMuseum, Essen, Zeche Zollverein. Der „Grüngürtel“ im Duisburger Stadtteil Bruckhausen ist das umstrittene ‚Pflaster’ über dem Flächenabriss, dem ersten in Nordrhein-Westfalen seit den 70-er Jahren. Er stellt in doppelter Hinsicht einen Umbruch dar: Für die Bewohner des Stadtteils, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten, aber auch in der Politik des Städtebaus, für die Flächenabrisse lange tabu waren. Überregional und unter Fachleuten hat diese euphemistisch genannte „Sanierung“ Bruckhausens viel Kritik ausgelöst. Die Stadt Duisburg bewirbt sie dagegen als erfolgversprechende Strategie der Stadterneuerung. Der Bauminister spricht davon, Duisburg leiste „Pionierarbeit in Bezug auf den Rückbau“. Die Ausstellung „Bruckhausen – Beispiel oder Machtspiel?“ hinterfragt dieses Geschehen. Die Fotografen Bernd Langmack und Katrin Gems haben die Jahre des Abrisses im historisch einzigartigen Stadtteil dokumentiert. Frank Napierala zeigt PanoramaAufnahmen inzwischen abgerissener Straßenzüge. Prof. Dr. Jörg Boströms Fotos dokumentieren die Stimmung in den 70er Jahren und den Widerstand der Bürgerinitiative BIB gegen die damals bereits bestehende Abrissabsicht. Die Bilder werfen Fragen auf, die die Ausstellung mit Dokumenten und weiteren Veranstaltungen, wie einer Podiumsdiskussion und einem Filmabend (Kinemathek im Ruhrgebiet) ergänzt. Welche Folgen hat ein solcher Eingriff in gewachsene Strukturen und Gemeinschaften für die betroffenen Menschen? Wie sieht das Leben aus in einem Stadtteil, der zur Hälfte dem Abriss preisgegeben wird? Welche Rolle spielt die historische Bausubstanz einer Stadt für deren Identität und Zukunft – welche die Demokratie? Bei der Vernissage sind alle KünstlerInnen anwesend und stellen ihre Arbeiten vor.

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Samstag, 11.3. – Sonntag, 26.3. Vernissage: 11.3. | 16 Uhr

Unwetterwarnung

Ludwigturm Innenhafen / Nähe Jüdisches Objektkunst von Elke Frieding Gemeindezentrum Springwall 47051 Duisburg Auf den Seiten eines überdimensionalen Leporellos lassen dreizeilige

handgeschriebene Gedichte „Umbruchmomente“ spürbar werden. Die minimalistische

Öffnungszeiten: DO u. FR 16:00 - 19:00 Uhr, Lyrikform des Haiku hat ihren Ursprung in der japanischen Zen-Tradition. SA u. SO 14:00 - 19:00 Uhr Elke Frieding, beheimatet in der Duisburger Ateliergemeinschaft „hafenkult“, ist Eintritt frei

leidenschaftliche Haikudichterin und Objektkünstlerin.

Umbrüche machen das Leben schöner Samstag, 11.3. – Sonntag, 26.3. Vernissage: 11.3. | 16 Uhr

Arbeiten mit Holz und Tinte von Carolin Höbing

Ludwigturm Die unbändige Kraft des Umbruchs holt den Menschen aus seinem gewohnten Umfeld. Innenhafen / Nähe Jüdisches Was für ihn selbst oft mit Unsicherheit zusammenhängt, kann allerdings zur Gemeindezentrum Verbesserung des Miteinanders führen. Eine Skulpturenserie thematisiert Springwall 47051 Duisburg gesellschaftlich relevante und allgemeinverständliche Umbruchvarianten. Dargestellt

durch die Dekonstruktion und Transformation der Symbole wird im

Öffnungszeiten: DO u. FR 16:00 - 19:00 Uhr, Sinne des Gemeinwohls zum Umdenken aufgerufen. SA u. SO 14:00 - 19:00 Uhr Eintritt frei www.hafenkult.de 42


Samstag, 11.3. – Sonntag, 26.3. Vernissage: 11.3. | 16 Uhr

Axel Limpert: awkward

Ludwigturm Innenhafen / Nähe Jüdisches Gemeindezentrum Vor allem in der Moderne haben sich die bildenden Künste den selbstüberbietenden Springwall 47051 Duisburg (Um-) Bruch zu Eigen gemacht. Die Serie awkward ist vor diesem Selbstüberbietungs­

drang nicht gefeit. Denn im Malprozess ist ein Reflektieren der Möglichkeiten enthalten,

Öffnungszeiten: DO u. FR 16:00 - 19:00 Uhr, in dem der Umbruch bereits angelegt ist. Die Unruhe, die diese Neigung auslöst, SA u. SO 14:00 - 19:00 Uhr wird in Form von bewusst eingesetzten Dissonanzen im Bild selbst erzeugt. Die Eintritt frei www.axel-limpert.de

Samstag, 11-3. – Sonntag, 26.3. Vernissage, 11.3. | 16 Uhr

unkontrollierbaren Umbrüche spielen bei dem Vorgehen eine nicht zu unterschätzende Rolle. So bewegen sich die Bilder an der Schnittstelle zwischen dem Unkontrollierbaren und einer angemessenen Erwiderung.

Tagesthemen

Rauminstallation von Lisa Lyskava Ludwigturm Innenhafen / Nähe Jüdisches Gemeindezentrum Das Projekt „Tagesthemen“ thematisiert Vertreibung/Flucht. Die Springwall Rauminstallation provoziert Zuschauer zur 47051 Duisburg Auseinandersetzung mit Denkschemata und zu deren

Öffnungszeiten: Bewusstwerdung. DO u. FR 16:00 - 19:00 Uhr, Projiziertes dokumentarisches Material gibt die Perspektive der SA u. SO 14:00 - 19:00 Uhr Eintritt frei www.lisalyskava.com

Geflüchteten wider. Gleichzeitig sind auf einem Fernseher aktuelle Ausschnitte aus der TV-Berichterstattung als Beispiele für die öffentliche Meinung zu sehen. Gegenüber der Projektion steht ein Sofa. Hier sind Kommentare zum visuellen Material zu hören. Requisiten, die an Fäden von der Decke hängen eröffnen eine weitere Reflexionsebene. Ein „Kondolenzbuch“ richtet sich direkt an die Betrachter.

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Beyond Surfaces – Schichtungen

Samstag, 11.3. – Samstag, 25.3. Vernissage: Samstag, 11.3. | 19:00 Uhr

Bilder, Installationen und Fotos – Mixed Media Art Atelier / Galerie „Kunstraum am Schwanentor“ von Martin Sieverding Münzstraße 47 – 49 47051 Duisburg

Bilder als Fenster und die Umgebung als Kulisse: Im Rahmen einer Ausstellung des Bildwerkes von Martin Sieverding aus den Jahren 2016/2017 in seinem Atelier/Galerie „Kunstraum am Schwanentor“ sind mehrere Raumbilder entstanden, die im Grenzbereich zwischen Malerei und Skulptur angesiedelt sind. Diese zum Teil aus transparenten Materialien geschaffenen Objektbilder werden im Schaufenster der Galerie wie voraussichtlich auch im Landschaftspark Duisburg-Nord gezeigt. So ähnlich wie in einem Palimpsest überlagern sich in Sieverdings Bildern zahlreiche Schichten und Ebenen, die in einem fortlaufenden Prozess aus Aufbau und Zerstörung entstehen. Ausstellungsdaten im Landschaftspark Duisburg-Nord: siehe Homepage

Öffnungszeiten: MI – FR 15 – 17 Uhr, SA 14 – 18 und SO 10 – 13 Uhr Eintritt frei Tel. 0176 98435033 www.martin-sieverding.com

Umbruch: ele Erde - Leib – Se Samstag, 11.3. – Sonntag, 26.3. Die Erde wird gepflügt, damit gesät werden kann, um zu ernten. Die Arbeit des Pflügens Vernissage: 11.3  |  ab 18 Uhr macht der Mensch seit frühester Zeit. Das Wort Umbruch wird ebenfalls auf open end

„Großereignisse“ der Geschichte, Wissenschaft und in anderen Bereichen angewendet.

Dat Atelljee Was dabei oft verloren geht, ist der einzelne Mensch, der durch den „Pflug“ oder das Werthauser Straße 73 „Schwert“ betroffen wird. Mitglieder des Dat Atelljee-Teams stellen sich dem Thema mit 47226 Duisburg Rheinhausen

Öffnungszeiten: 11., 12., 13.3.  |  17., 18., 19.3. | 24.3., 26.3  jeweils 17:00 – 19:00 Uhr sowie nach telefonischer Absprache Kontakt: Alex Kempkens, Tel. 015772915844, Email alexander.kempkens@gmail.com

Werke von Yvonne Alletter, Natascha Boos, Christiane Großbongardt, Alex Kempkens und Burkhard Münster werden ausgestellt.

Fotos: Alex Kempkens

Eintritt frei

Bildern, Texten und Objekten. Dabei geht es auch um das sich Erinnern an Ereignisse in unserer Lebenszeit, die sinnbildlich uns persönlich umpflügten.

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I K len M O SsicAh aus Tei

und Stücken Oder wie st. läs hen mac ein Ganzes

Donnerstag, 23. Sonntag, 26.3. jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr Internationales Zentrum Flachsmarkt 15 47051 Duisburg Eintritt frei Kontakt: Kornelia Kerth-Jahn, Tel. 0203 283 6081; k.kerth-jahn@stadtduisburg.de

Die Künstlergruppe SANFTE STRUKTUREN möchte mit dem Mosaik-Kunstwerk einen Beitrag zur Schaffung von Identität, friedlichem Miteinander und Freude am gemeinsamen Tun leisten. Im künstlerischen Arbeitsprozess spielen unterschiedliche Sprachen keine Rolle. In einem 4-tägigen Projekt möchten wir im Internationalen Zentrum zusammen mit den interkulturellen Akteuren des Hauses, jungen geflüchteten Menschen und den StadtteilbewohnerInnen außen am Eingang ein Mosaik-Wandbild erschaffen. Es soll Sinnbild dafür sein, aus den verschiedenen Lebensgeschichten und Wegen der Menschen, die nach Duisburg (und hier ins IZ am Innenhafen) gekommen sind mit ihren Beweggründen, Eindrücken und Umbrüchen, ein gemeinsames, verbindendes Ganzes zu zeigen! Geflüchtete von „Refugees Kitchen e.V.“ kochen Leckereien aus aller Welt und sprechen mit den BesucherInnen über ihre Situation. Samstag und Sonntag finden die Chorwerkstatt, ein Tanzworkshop und eine Poesiewerkstatt statt. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen! „Verschiedenheit bewirkt Lebendigkeit. Dieses und Jenes, Fremdes und Gleiches aus dem Ernst des Spiels geboren. Zeit für Gedanken aus Stücken gelegt. Geschichten des Lebens in Formen gewandelt. Lernen und Wechsel als Umbruch und Übergang“ (www.sanftestrukturen.de). Wer mitmachen will, bitte melden bei 0203 283 6081. Ein Kooperationsprojekt von Arbeit und Leben Oberhausen e.V., Kommunalem Integrationszentrum und Kultur- und Stadthistorischem Museum 45


Foto: Kristina Krombholz

Willi Winkler: Luther. Ein deutscher Rebel l. Biografie Autorenlesung / Einführung: Dr. Jan-Pieter Barbian

Eintritt: VVK 4,00 €  |  AK 5,00 €

Martin Luther hat mit den Hammerschlägen, mit denen er seine 95 Thesen an das Tor der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte, das Mittelalter beendet und ein neues Zeitalter begründet: das, in dem wir heute leben. Die von ihm angestoßene Reformation wirkte wie ein ungeheurer Modernisierungsschub auf Kunst und Alltagsleben, Literatur, Wissenschaft und Publizistik. Luthers Bibelübersetzung ist der Grundtext für das heutige Deutsch. Vor allem aber gab der entlaufene Augustinermönch den Deutschen zum ersten Mal einen Begriff von der Individualität des Menschen. Die Biografie zeigt Luther als den Mann, der seine Welt vom Kopf auf die Füße gestellt hat - vor dem Hintergrund des aufregenden 16. Jahrhunderts.

Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

Willi Winkler, geboren 1957, war Redakteur der „ZEIT“, Kulturchef beim „Spiegel“ und schreibt heute für die „Süddeutsche Zeitung“. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. 1998 erhielt Winkler den Ben-Witter-Preis, 2010 den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, 2013 den Michael-Althen-Preis.

Samstag, 11.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg

Dirk Stermann: 6 Österreicher n 5 unter den erste Der verlorene Sohn kehrt zurück um dort zu lesen, wo alles begann. Der gebürtige Duisburger Dirk Stermann hat für den Leseabend in seiner Heimatstadt ein Best Of aus Festivalzelt seinem literarischen Oeuvre zusammengestellt. Passagen aus seinen Romanen wie „6 Mercatorviertel Österreicher unter den ersten 5“ oder dem diesjährigen „Der Junge bekommt das Gute Gutenbergstraße zuletzt“ treffen auf eine Auswahl an feinen kolumnistischen Texten. Eine Begegnung 47051 Duisburg mit illustren, von Stermanns Wahlheimat Wien geprägten Charakteren und Szenerien, Eintritt 10 €, ermäßigt 6 € bei der etwas ganz sicher nicht zu kurz kommt: der berüchtigte Wiener Schmäh. Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den Vorverkauf: populärsten Kabarettisten und Radiomoderatoren Österreichs und ist auch in Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und karten@theater-duisburg.de Kinofilme weit bekannt.

Foto: Udo Leitner

Sonntag, 12.3. | 20:00 Uhr

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#1 Sollbruchstellen und Abrisskanten

Foto: Köhring

… und nicht nur Martin Luther

Wolfgang Hausmann liest Texte der Renaissance / Musik: PraiSing! Sonntag, 12.3. | 18:00 Uhr Gemeindehaus Ruhrort Dr.-Hammacher-Straße 6 47119 Duisburg Eintritt frei(willig) www.kreativquartierruhrort.de

Vor 500 Jahren verabschiedete sich das dunkle Mittelalter und der Prozess der Erneuerung in vielen Bereichen des Lebens, der Wissenschaft und der Kunst begann. Luthers Ideen hätten zweifellos nicht ihre rasche Verbreitung und zündende Wirkung gefunden, wenn die zahlreichen Flugschriften seiner Parteigänger und Gegner nicht von so vielen Zeitgenossen gelesen worden wären. Viele Erkenntnisse gerieten in Bewegung und zahlreiche Werke entstanden. Aus ‚Columbus‘-Bordbuch, dem Narrenschiff von Sebastian Brant, aus Hermann Bote`s „Till Eulenspiegel“ und anderen Kostproben der Renaissance liest Wolfgang Hausmann. Die Lesung begleitet der Pop-Chor PraiSing!

Axel Hacke: h Die Tage, die ic hte mit Gott verbrac

Foto: Thomas Dashuber

Eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort

Autorenlesung / Einführung: Dr. Jan-Pieter Barbian

Dienstag, 14.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: VVK 8,00 €  |  AK 9,00 € Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

Schon immer, sagt Axel Hacke, sei Gott für ihn ein melancholischer alter Herr gewesen, der etwas Großes schaffen wollte, doch einsehen muss, dass ihm nicht wieder gut zu machende Fehler unterlaufen sind. In seinem Buch schildert er seine Begegnung mit diesem Schöpfer, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit des eigenen Werks, nun aus seiner Einsamkeit flieht und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht. An einem Abend mit Axel Hacke trifft man aber nicht nur Gott, sondern auch den BüroElefanten, den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, und Luis, seinem Sohn – und weil vieles von dem, was hier vorgetragen wird, aus dem eigenen Leben stammen könnte, vielleicht sogar sich selbst. Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren. Er lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Hackes Bücher, zu denen mehrere Bestseller gehören, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 49


n #2 Sollbruchstellen und Abrisskannte

Ich als Bulgare und doch Mensch

Lesung mit Thomas Frahm Musik: Pietsch, der Schurke & die anderen …

Freitag, 17.3. | 20:00 Uhr Café R(h)einblick Rheinanlagen 13 47198 Duisburg Eintritt frei(willig) www.rheinblick-homberg.de www.kreativquartierruhrort.de

Fast 8.000 Bulgaren leben in Duisburg. Immerhin 1 Duisburger hat in Bulgarien gelebt – 15 Jahre lang. Den Besserwessi gab Frahm an der Grenze ab, wurde mit 40 Jahren „I-Dötzchen im eigenen Leben“. Er erzählt uns, wie er als einziger Deutscher im Bus mit 40 Bulgaren als Ausländer dritter Klasse nach Deutschland einreiste; wie er in einem türkischen Film, der in Bulgarien gedreht wurde, als deutscher Straßenmusikant vor marschierenden Truppen Lili Marleen sang; und er feiert literarisch, wie die Ärmsten ihn lehrten, Mensch zu sein. Thomas Frahm, geb. 1961 in Duisburg-Homberg, Studium der Geografie in Bonn, lebte nach Zwischenstationen als Literaturberater und Verleger von Migranten-Literatur von 2000-2015 in Bulgarien, wo er als Journalist für deutsche Zeitungen und Rundfunk­ anstalten arbeitete, Bulgarien-Essays und Erzählungen für namhafte Zeitschriften schrieb und als Übersetzer bulgarischer Literatur mehrfach für große Literaturpreise nominiert war. Im Herbst 2016 erhielt er den Spezialpreis des Bulgarischen Journalisten-Verbandes für die bulgarische Ausgabe seines Essaybandes „Die beiden Hälften der Walnuss. Ein Deutscher in Bulgarien“. Frahm lebt seit 2015 in Duisburg-Ruhrort, wo er einen Verlag für Bulgarien-Bücher betreibt. Pietsch, der Schurke & die anderen ... sind ein HFN-Jam erprobtes semi-akustisches Musikerkollektiv Eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort.

Die Bergung Eine szenische Lesung aus Samstag, 18.3. | 17:00 Uhr u. Sonntag, 26.3.  |  17:00 Uhr ‘Wasserwelten‘ von Siegfried Lenz zusätzliche Vorstellung POETISCHE WERKSTATT RUHRORT (nach Nachfrage): 18:00 Uhr Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Apostelstraße 84 47119 Duisburg

mit Lena Sabine Berg, Axel Gottschick und Friederike Schmahl

In den Erzählungen von Siegfried Lenz wird gestraft, wer dem Element Wasser nicht den nötigen Respekt zollt. Harry, ein äußerst erfolgreicher, nahezu besessener Eintritt 8 € Bergungsunternehmer wird in Schifferkreisen gefeiert Telefonische Vorbestellung als ‚Fuchs der Küste‘. Eines Tages muss er sich aber empfohlen unter bitter belehren lassen, dass die See mächtiger ist als er. 0203 8088940 Er weigert sich, aufzugeben. Jahre lang haben 50


Foto: Pierre Caravan

Verhandlungsfinesse, Finanzierungs­akrobatik und ausgeklügelte technische Kenntnisse dafür gesorgt, dass er unangefochten als ‚König‘ seiner Branche galt. Auch konnte er sich bei seinen waghalsigen Unternehmungen stets der Unterstützung seiner Frau Doris sicher sein. Aber dieses Mal hat er den Bogen überspannt: Bei der Bergung des Frachters “REGINA“ haben er und seine Leute noch einmal alle nur erdenklichen Energien aufgeboten. Doch den lebensgefährlichen Einsatz menschlicher Kräfte und ausgefeilter Bergungstechnik beantwortet die See mit Hohn. Die nackte Existenz steht auf dem Spiel. Droht jetzt das Ende von allem? Mit Axel Gottschick (Harry), Lena Sabine Berg (Doris) und Friederike Schmahl (Sprecherin)

Sebastian 23: Blatt vor‘m Mund PoetrySlamShow Samstag, 18.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: VVK 8,00 €  |  AK 9,00 € Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

Begrüßung: Dr. Jan-Pieter Barbian Mit „Blatt vor‘m Mund“ präsentiert Sebastian 23 sein mittlerweile viertes Soloprogramm. Er mischt frische Texte mit dem Besten aus den letzten Jahren. Dazwischen gibt es neue Songs mit Akkorden auf der Gitarre und natürlich feine Lyrik. Sebastian 23, bürgerlich, Sebastian Rabsahl, wurde 1979 in Duisburg geboren. Er ist einer der bekanntesten deutschen Slampoeten und Comedian. Nach seinem Philosophiestudium in Freiburg etablierte er sich auf Poetry-Slam-Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er ist Träger mehrerer Kleinkunstpreise und Gewinner des Prix Pantheon. 2008 wurde er Vizeweltmeister der SlamWeltmeisterschaften in Paris. Die ZEIT lobt ihn als „großartigen Wortakrobaten und scharfzüngigen Denker“. 51


#3 Sollbruchstellen und Abrisskanten

Poesie von der Hafenmündung Texte und Musik von Klaus Großpietsch und dem Trio Alio Loco

Sonntag, 19.3. | 20:00 Uhr Zum Hübi Dammstraße 27 47119 Duisburg Eintritt frei(willig)

Der Duisburger Singer/Songwriter vertont seit 40 Jahren ungewöhnliche Texte oder schreibt Vierzeiler, die sich plötzlich in Ultrakurzgeschichten verwandeln. In einer Sprache, die jeder versteht. Voll einheimisch gibt er sich die Stolperkante. Aufzeichnungen eines mehrmaligen Ex-Galeristen, der mit einer doppelten Zitronenrolle Vizemeister an der rhythmischen Sportgitarre werden wollte. Zu Gast in seiner Stammkneipe am Hafen mit dem Trio „Alio Loco“ - Texte, Riffs und Sounds. Eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort.

Ilija Trojanow:stand. Macht und Wider Roman

Autorenlesung / Einführung: Dr. Jan-Pieter Barbian

Montag, 20.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: VVK 4,00 €  |  AK 5,00 € Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

Ilija Trojanow bietet mit seinem Roman einen schwindelerregenden Blick in den Abgrund. Konstantin ist Widerstandskämpfer, einer, der schon in der Schulzeit der bulgarischen Staatssicherheit auffällt und ihrem Griff nicht mehr entkommt. Metodi ist Offizier, Opportunist und Karrierist, ein Repräsentant des Apparats. Beide sind in einen Kampf um Leben und Gedächtnis verstrickt, der über ein halbes Jahrhundert andauert. Der Roman entfaltet ein breites zeitgeschichtliches Panorama, eine Fülle einzelner Momente aus wahren Geschichten, verdichtet zu einer spannenden Schicksalserzählung von menschlicher Würde und Niedertracht. Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Seine Familie floh 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 wanderte er mit seiner Familie nach Kenia aus. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Danach lebte er in Bombay und Kapstadt. Heute wohnt er, wenn er nicht durch die Welt reist, in Wien. Seine Romane sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 52

Foto: Thomas Dorn

www.zum-huebi.de www.kreativquartierruhrort.de


Andreas Altmann: Foto: Ulli Seer

Gebrauchsanweisung für das Leben

Mittwoch, 22.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: VVK 4,00 €  |  AK 5,00 € Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

Autorenlesung / Einführung: Petra Dobler-Wahl Andreas Altmann hat eine sinnliche und sprachgewaltige Liebeserklärung an das Leben geschrieben. Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Was behüten Menschen mit mehr Macht, und was vernichten sie mit gleicher Vehemenz? Das Leben. In zentralen Begriffen umkreist Altmann das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Andreas Altmann, 1949 in Altötting geboren, studierte Psychologie und Jura. Anschließend arbeitete er in unterschiedlichen Berufen, u.a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung zum Schauspieler und mehreren Bühnenengagements lebte er in einem indischen Ashram und in einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte bislang 19 Bücher und zahlreiche Reisereportagen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Altmann lebt in Paris.

The Best of TRIKONT und DIALOG-EDITION Freitag, 24.3. | 19:00 Uhr Weiterer Termin: Samstag, 25.3. | 18:00 Uhr Lokal Harmonie Harmoniestraße 41 47119 Duisburg Eintritt frei www.lokal-harmonie.de

Autorinnen und Autoren von Duisburger Verlagen lesen Der Verlag Dialog-Edition wurde als Arbeitsgruppe der „Gesellschaft für deutschtürkischen Dialog e. V.“ ins Leben gerufen (1999), da im Kontext der deutschtürkischen Kulturarbeit literale Projekte Publikationsmöglichkeiten suchten/brauchten. Somit konnten die Ausstellungen „Türkische Literatur in deutscher Sprache“ und „Chronik literarischer Wanderungen“ mit Ausstellungskatalogen und Bibliographien, die in Kooperation mit dem Land NRW und mit den beiden Kulturhauptstädten 2010 Essen (Ruhrgebiet) und Istanbul realisiert werden. Beide Ausstellungen fanden bundesweit großes Interesse und wurden in über 30 Städten gezeigt. Auch Baykurts Roman „Halbes Brot“, der erste Band seiner „Duisburg-Trilogie“, konnte durch dieses Projekt übersetzt und veröffentlicht werden. 2014 wandelte sich das Projekt von einer Migrantenselbstorganisation zu einem in Duisburg und Istanbul tätigen Verlag, dem Verlag Dialog-Edition. Heute publizieren die Verleger das Programm über einen interkulturellen Dialog hinaus, durch Kooperation mit dem Verlag Trikont Duisburg (gegründet 1982) werden neben Lyrik und Prosa auch philosophische Texte publiziert. So ist das Verlags-Programm weit ausgerichtet: Lyrik und Prosa, ein Karikaturenbuch und Texte zu philosophischen Themen. Die beiden Verlage stellen an den beiden Tagen ihre Bücher der vergangenen Jahre vor und geben einen Ausblick auf die neuen Bücher 2017. Es lesen die Autoren und Übersetzer: 53 Marvin Chlada, Ruth Schäfer, Helmut Loeven, Silke Vogten, Tayfun Demir, Bernd Kalus.


und seine Bücher Ich st MeinGoosen quer lie Frank

Foto: Magdalene Stengel

Freitag, 24.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 12 €, ermäßigt 8 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theaterduisburg.de frankgoosen.de

Frank Goosen schreibt Bücher und liest gerne daraus vor. In „Mein Ich und seine Bücher“ liefert Goosen einen Überblick über sein bisheriges literarisches Schaffen. Er reist zurück in die Achtziger oder betrachtet den Komiker als jungen Mann. Er erinnert sich an die Zeit, als er eigentlich Rockstar werden wollte und Dutzende von Songs schrieb, die keiner hören wollte, oder fragt noch mal nach, was fünf Männer Mitte Vierzig dazu bringt, eine Band zu gründen und Hardrock der Siebziger Jahre zu spielen. Er feiert ein Sommerfest in der Heimat, geht der Sache mit dem Kochtopf nach und fährt mit Förster an die Ostsee. „Mein Ich und seine Bücher“ ist eine Art „Best of“ des literarischen Goosen. Die Liebe, die Musik und der Tod, das alles ist so komisch, dass es wahr sein muss. „Ruhrpott-Poet Frank Goosen bleibt ein glänzender Beobachter seiner eigenen Generation.“ (Fuldaer Zeitung) / „Frank Goosen schreibt sich in Erinnerungen hinein, um in ihnen spazieren zu gehen.“ (FAZ) / „Seine Figuren reden nicht lange um den heißen Brei, sondern treffen pointensicher ins Schwarze.“ (Süddeutsche Zeitung)

Amore Amore. Die nischen schönsten italie n Liebesgeschichte Texte gelesen von Reinhold Joppich, musikalisch begleitet von Mario Di Leo / Begrüßung: Dr. Jan-Pieter Barbian

Freitag, 24.3. | 20:00 Uhr Zentralbibliothek im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: VVK 8 €  |  AK 9 € Vorverkauf nur über die Erstinformation im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, Info-Tel. 0203 283 4218

„Amore“ bedeutet: Zwei Menschen begegnen sich und der Tanz beginnt. Es geht dabei sinnlich zu, leidenschaftlich und wild. Aber auch mal zärtlich, sanft und ganz und gar unschuldig. Nahezu immer sind die Liebenden mit Witz und Gewitztheit bei der Sache. In den Liebesgeschichten und -liedern, die Reinhold Joppich und Mario Di Leo zusammen­gestellt haben, kommt jede Spielart zum Zug. Vorgetragen werden Erzählungen von Umberto Eco, Andrea Camilleri, Franca Magnani und vielen anderen. Die zahlreichen „canzoni d’amore“ besingen die Liebe aufs Wunderbarste und Wehmütigste. Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, arbeitete nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler in Rom. Von 1984 bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter bei Kiepenheuer & Witsch. Mario Di Leo wurde 1956 in Rom geboren. Er studierte neben seiner Liebe zur Musik die Philosophie und Geschichte. Mit großer Begeisterung recherchierte er volkstümliche Canzoni aus seiner Heimat und vertonte sie neu. Mit diesem Liederfundus zog es ihn nach seinem Examen nach Deutschland und hier als gefragter Cantautore auf die Konzertbühnen. 54


#4 Sollbruchstellen und Abrisskanten

Hell wie der Mond und stark wie Eisen

Lesung von Sabine Thomas und Musik von Pietsch, der Schurke & die anderen… Freitag, 24.3. | 20:00 Uhr Taverne im Deutschen Haus Fabrikstraße 27 47119 Duisburg Eintritt frei(willig) www.kreativquartierruhrort.de

Sabine Thomas ist seit mehr als dreißig Jahren Familienanwältin in Duisburg. Sie schreibt: „Eigentlich habe ich einen schönen Beruf. Eigentlich. Aber er bringt auch ein ums andere Mal, unausweichlich, Fälle mit sich, die mich nicht loslassen. Die mich verstören. Wie soll man auch ruhig werden, wenn man sich immer wieder damit zu beschäftigen hat, was Menschen einander antun?“ Die Geschichten, die Thomas aus ihren Fällen entwickelt hat, erzählen von den Brüchen und Richtungsänderungen im Leben, vor allem in der Liebe. Es sind Geschichten über Glückssucher. Darüber, woran sie scheitern. Und darüber, wie sie zu einer neuen, manchmal ganz unerwarteten Ordnung finden. Dazu steuert das HFN-Jam erprobte semi-akustische Musikerkollektiv Pietsch, der Schurke & die anderen .. seine Songs bei. Eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort.

#5 Sollbruchstellen und Abrisskanten

Beständigkeit in Zeiten des Wandels Texte und Musik – ausgewählt und vorgetragen von Thomas Klappstein (Texte) und Claudia K. (Musik mit Texten = Songs)

Samstag, 25.3. | 20:00 Uhr ruhrKUNSTort Fabrikstraße 23 47119 Duisburg

Knöenn Sie das lseen? „Afugrnud enier Stidue ist es egal, in wlceher Riehnelfgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen. Das Wcihitge ist, dsas der estre und lzette Bsthucabe am rcihgiten Paltz snid. Den Rset knan man dnan onhe Polbrmee lseen. Gleicht unser Leben nicht oft dem Durcheinander der Wörter oben? Oder die Weltgeschichte? Manchmal kaum etwas da, wo es hingehört! Aber wenn der erste und der letzte Buchstabe stimmen, macht jedes Wort Sinn. Wird jedes Kapitel sinnvoll. Wie das „Alpha & Omega“ – in der Bibel ein personifiziertes Bild für Beständigkeit in Zeiten des Wandels. Dazu Texte & Musikalische Atempausen. Eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort.

Eintritt frei(willig) www.facebook.com/ ruhrkunstort/ www.kreativquartierruhrort.de 55


SCHWESTER – ABLA – ER – SISTerk ulturelles ein int

Frauenfest

Sonntag, 12.3. /14:00 – 19:00 Uhr Kultur- und Stadthistorisches Museum Die Welt ist voller starker Frauen – Politikerinnen, Autorinnen, Künstlerinnen und Johannes-Corputius-Platz 1 Musikerinnen, deren Leben in Bildern, Geschichten und Songs die Kraft, den Mut und 47051 Duisburg

ihre „Umbrüche“ widerspiegeln – und von grundlegenden Veränderungen erzählen. Zu Gast sein werden das „Theater hinten links“ aus Krefeld mit dem Claire WaldoffLiedernachmittag „Da wackelte die Wand“. Auch Autorinnen aus Duisburg, www.stadtmuseum-duisburg.de Künstlerinnen aus der Region, interkulturelle Gruppen und Duisburger Fraueninitiativen werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Die Duisburger Sängerin Anja Lerch wird alle mit ihrer besonderen Mit-Singaktion UMBRÜCHE erfreuen und ihre Lieder ebenso mitreißend wie authentisch gemeinsam mit dem Publikum singen. Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2 €

KAI SCHUMACHER – CITY BEAUTY IN SIMPLI

Foto: Kollektivmaschine

Minimalmusic for piano, pre-recorded pianos and 3D-Audio surround system. Neue Musik bedeutete in den 1950er Jahren vor allem eines: höchste Komplexität und maximale Entfremdung vom Publikum! Das änderte sich Ende der 1960er Jahre radikal, als eine Gruppe Beatniks die musikalischen Ordnungen der Donnerstag, 16.3. | 20:00 Uhr Avantgarde komplett umkrempelte und für einen der letzten großen Umbrüche in der Musik des 20.Jahrhunderts sorgte. Festivalzelt Mercatorviertel Komponisten wie Terry Riley, Steve Reich oder Philip Glass Gutenbergstraße befreiten die klassische Musik von den Dogmen des 47051 Duisburg Serialismus und schufen eine neue Klangästhetik mit psychedelischer Sogwirkung, die gleichsam von den Eintritt 10 €, ermäßigt 6 € Rhythmen des indonesischen Gamelan, der Coolness des Freejazz und der treibenden Energie der Rockmusik geprägt Vorverkauf: Theaterkasse war. Der übermäßigen Intellektualisierung der europäischen Duisburg, Tel. 0203 283 Neuen Musik setzen sie eine neue Art der Performance62100, karten@theaterduisburg.de Kultur entgegen: Die Lofts und Clubs der New Yorker www.kaischumacher.com 58


Kunstszene wurden zu den Hotspots der Avantgarde und ließen Darmstadt und Donaueschingen plötzlich wie verstaubte Elfenbeintürme aus einer längst vergangenen Zeit erscheinen. Die Minimal Music der 1960er Jahre setzte dabei auf eine neue Einfachheit der musikalischen Struktur, repetitive Elemente, tonale Harmonik und kompromisslose Reduktion des musikalischen Materials – die Idee der „Patterns“ war geboren, ohne die Genres wie Ambient, Techno oder Drone undenkbar gewesen wären. Ironie des Schicksals, dass eine Form der klassischen Musik, die vor wenigen Jahrzehnten noch für die letzten großen Aufführungsskandale des 20.Jahrhunderts verantwortlich war, bis heute Einfluss auf die Mainstream-Kultur nimmt wie keine andere vor ihr? Ausgehend von den amerikanischen Minimal-Komponisten der ersten Generation wirft der Duisburger Pianist und FolkwangDozent Kai Schumacher bei den diesjährigen Akzenten einen musikalischen Blick auf deren klassische Vorläufer und popkulturellen Nachfolger. Franz Liszts mystisch-reduziertes Spätwerk wird dabei zum ästhetischen Vorläufer von Postrock, Erik Saties fragile Klangflächen zum Wegbereiter der Ambientmusic eines Brian Eno, Philip Glass´ Klavierwerke zur Blaupause für TechnoTranskriptionen von Moderat. Im Zentrum des Konzerts steht, anlässlich des 80.Geburtstags von Steve Reich, dessen „Electric Counterpoint“ für dreizehn E-Gitarren in einem Neu-Arrangement von Schumacher für Klavier, pre-recorded pianos und 3D-Audio Surroundsystem. Werke von: Franz Liszt, Erik Satie, Philip Glass, Steve Reich, Terry Riley, Wim Mertens, Brian Eno, Lampshade, Moderat

Ich Teile Ruhr Junges Ensemble

Freitag, 17.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Ich-Teile Ich teile, Ich teile mich mit Ich teile Teile von mir – mit dir Zwei Ich-Teile summiert geben ein Wir Wir so und Ihr anders – wollen Teil sein von etwas Großem Teil sein und Teil haben Ich teile Poetry, Songs und Visuals fragen nach den Gründen für Zukunftsangst, Abschottung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft. Wir haben Menschen zugehört, die sich allein und an den Rand gedrängt fühlen, Menschen, die die nächste Krise und um ihren Status fürchten. Wir wollen Lust machen auf Freundschaft, Nachbarschaft, solidarische Lebensformen. Nur gemeinsam können wir viel erreichen – Respekt und Vielfalt, Lebensfreude, mehr Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe. Solidarität braucht jede(n) Einzelne(n). Teilen hat nichts mit Facebook zu tun

Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theaterduisburg.de Junges Ensemble Ruhr https://de-de.facebook.com/ 15 Akteure - SchülerInnen, Studierende und Auszubildende, Ingenieure, Erzieher, Lehrer JER-750370778381150/

und Musiker unterschiedlicher Herkunft, aus der Türkei, Namibia und Chile, Südosteuropa, Duisburg und der Region. Unsere Musik verbindet traditionelle Elemente unserer Kulturen mit Einflüssen von Jazz, Pop, Reggae, Klassik und Neuer Musik. Eine Produktion von Art at Work und Medienbunker Marxloh 59


Die Unzertrennlichkeit der Dinge Samstag, 18. 3.  |  20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 10 €, ermäßigt 6 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theaterduisburg.de

Liederabend mit Michael Mautone & Wolfspelz Einsichten statt Ansichten: Die deutschsprachigen Liedermacher Mautone & Wolfspelz besingen in einem ganz besonderen Doppelkonzert jene großen und kleinen Umbrüche, die die Welt in Atem halten. Musikalisch kraftvoll inszeniert: Zwei Bands spielen Folk, Pop und Chanson, virtuos verstärkt durch fünf Musiker der Duisburger Philharmoniker und der Hamburger Symphoniker. Michael Mautone (voc, git, dr), Tobias Rotsch alias Wolfspelz (voc, p), Christian Finzel (git), André Meisner (b, eb, voc), Lea Budzinski (voc, p), Önder Baloglu (vl), Bianca Adamek (vl), Lolla Süßmilch (br), Anja Schröder (vc), Dalia El Guindi (ob) www.mautone.band und www.wolfspelz.org

rmer: r & Barbara Schi Christian Zehnde

Lausch

Foto: Nils Fisch

Eine imaginäre alpine Kammermusik

Sonntag, 19.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 12 €, ermäßigt 8 € Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theaterduisburg.de www.zehndermusic.ch www.hackbrett.com

Zwischen dem Atem schlafender Bergtäler und sirrender Nadelbäume im Wind erklingen Lieder im Lausch der Ohren und erinnern an eine vergessene imaginäre Heimat. Hackbrett und Stimme verbinden und zerzausen sich wie Wolkengebilde am schroffen Massiv zu einer eigenständigen Klangskulptur aus dem alpinen Raum. Barbara Schirmer und Christian Zehnder (Stimmhorn / Kraah / Oloid) gehören zu den wichtigsten Vertretern einer ‘neuen alpinen Musik’. Sie haben in den letzten Jahren eine ganz persönliche Klangarchitektur aus dem Begriff ‘Volksmusik’ entwickelt und sich damit weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Christian Zehnder über seine Stimmkunst: „Jodel und Obertongesang sind für mich die ursprünglichsten und ergreifendsten Gesangsformen... Es ist eben auch meine Biographie, die aus mir singt, und die kümmert sich nun einmal nicht um Stile und Regeln des Gesangs. Ein launisches Tier ist sie schon, meine Kehle. Das kann dann auch mal Süß klingen, wie bei Schuberts Liedern, endet aber zumeist unverhofft in einem weitläufig raunenden Crescendo eines übermütigen Berglers.“ Christian Zehnder – Stimme, Knopf- und Saiteninstrumente Barbara Schirmer – Hackbrett 60


htspiel‘ hausen – Beispiel oder Mac Rahmenprogramm zu ‚Bruck

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Freitag, 24.3. | 19:30 Uhr Kulturkirche Liebfrauen König-Heinrich-Platz 3 47051 Duisburg

Konzertabend über verschämten und unverschämten Ungehorsam der BürgerInnen beim Häuser- und Siedlungsabriss, angesichts strahlender atomarer Zukunft, Eintritt: 4,99 € oder nach Vermögen ! gegenüber Umweltzerstörung und politischer wie bürokratischer Willkür. www.kulturkircheliebfrauen.de

Es singen und spielen: Klaus der Geiger (Köln), das Duo FolkaPolka und Frank Baier.

Jazzpiya Freitag, 24.3. | 22:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt frei

Die Musik des Ensembles lässt sich schwer in Schubladen einordnen. Jazzpiya verarbeitet Einflüsse der traditionellen Kirmanci-Musik und Harmonie. Daneben fließen Elemente der neuen improvisierten Musik oder moderner World-Music-Fusion mit ein und formen so eine neue, bisher so noch nicht zu hörende Musik. Die klanglichen Möglichkeiten der Musiker und die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten orientalisierter und improvisierter Musik sind für die Gruppe von außerordentlicher Bedeutung. Obwohl die Tradition der Kirmanci-Musik nicht verleugnet wird, beschreitet die Gruppe einen Weg mit eigenen Konzepten, Klangbildern und Formen, die schwer in Worte zu fassen ist. Neben traditionellen Kirmanci-Klänge ist die Musik Jazzpiyas auch geprägt von westlichen Musik- Elementen wie Jazz, Reggae und Folk. 61


Transzendenz und Erlösung Sonntag, 26.3. | 17:00 Uhr Salvatorkirche Duisburg Burgplatz 47051 Duisburg Eintritt: 20,00 | 17,50 | 15,00 |  ermäßigt 7,50 €

Konzert mit Peter Schöne (Bass), NN (Mezzosopran) sowie Kantorei und Orchester der Salvatorkirche, Ltg.: Marcus Strümpe Programm: Maurice Duruflé: Requiem / Richard Wagner: Parsifal, Vorspiel, Abendmahlsszene, Karfreitagszauber Beide Werke des heutigen Konzertes stehen für Umbruch und Übergang. Beides sind

Vorverkauf über Ticketshop Falta und www.westticket.de Meisterwerke, die die Musikgeschichte wesentlich geprägt und weiterentwickelt haben.

Foto: www.salvatorkirche.de

Ist es in Wagners Parsifal die Erlösung des Opernhelden, der durch christliche Riten und Symbole zu neuen Heilsufern gelangt, so spricht aus Duruflés Requiem mit seiner an die Gregorianik angelehnten Harmonik ein mystischer Erlösungsgedanke, der das Paradiesische schon im Hier und Jetzt abzubilden versucht. Gerade Teile aus Wagners letzter Oper im Kirchenraum zum Klingen zu bringen ist einerseits nahe liegend, andererseits jedoch auch ungewöhnlich. Im Zusammenhang mit Duruflés Requiem manifestiert sich so jedoch die geistige Nähe zweier doch so unterschiedlicher Komponisten, die beide mit ihren Werken um die Themen Transzendenz und Erlösung kreisen. www.salvatorkirche.de

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Peter Bursch‘s BRÖSELMASCHINE Dynamischer Rock mit Folk und psychedelischem Einfluss.

Sonntag, 26.3. | 20 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt 12 €, ermäßigt 8 €

Ende der sechziger Jahre gehörte BRÖSELMASCHINE zu den ersten deutschen Rockbands. Heute zählt die Formation um Peter Bursch zu den ältesten aktiven Rockbands Deutschlands, die weltweit seit über 48 Jahren ihre Fangemeinde mit Konzerten begeistert. Mit BRÖSELMASCHINE steht nicht nur ein Stück deutscher Rockgeschichte auf der Bühne. Die Gruppe beweist auch gegenwärtig, wie energiegeladen und dynamisch Rockmusik mit Folk- und psychedelischen Einflüssen klingen kann! Im Jahr 2005 gab die Gruppe nach einer Pause im legendären WDR-Rockpalast ein erfolgreiches Comeback-Konzert. Dieses wurde zusammen mit einem Mitschnitt beim Burg Herzberg-Festival sowohl auf CD als auch DVD festgehalten, und sind beim Herzberg-Verlag erschienen, im Vertrieb von inakustik. Ein grandioses Live-Dokument! 2017 gibt es ein neues Studio-Album.

Vorverkauf: BRÖSELMASCHINE spielt in folgender Besetzung: Peter Bursch - Gitarre, Sitar, Gesang / Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, Detlef Wiederhöft – Bass / Michael Dommers – Gitarre / Mani von Bohr – Drums / Liz – karten@theater-duisburg.de Gesang / Tom Plötzer - Keyboard www.broeselmaschine.de www.peter-bursch.de

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Außer Atem F 1960, 88 Min., FSK: 16 J. / Regie: Jean-Luc Godard / Darsteller: Jean Seberg, Jean-Paul Belmondo, Daniel Boulanger u.a. / Einführung: Dr. Ernst Schreckenberg, Filmwissenschaftler

Montag, 13.3. | 18.00 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 5 € www.filmforum.de

Michel schlägt sich mit kleinen Gaunereien durchs Leben. Als er in einem gestohlenen Auto von der Polizei angehalten wird, erschießt er den Polizisten. Er flieht nach Paris und freundet sich mit der amerikanischen Studentin Patricia an. Sie versteckt ihn vor der Polizei, doch die kommt ihm auf die Spur... Jean-Luc Godard schuf einen Meilenstein der Filmgeschichte und den Prototyp der Nouvelle Vague. Ein cooles Pärchen, das ein neues Lebensgefühl ausdrückt, eine ungewohnte Schnitt-Technik, der Einsatz einer Handkamera und Dialoge, bei denen nur einer der Partner zu sehen ist, sorgten für Furore. Der junge, bis dato unbekannte JeanPaul Belmondo wurde über Nacht zum Star. Mit „Außer Atem“ beginnt die Veranstaltungsreihe des „filmforum“ zu den 38. Duisburger Akzenten „Umbrüche“. Momente des Wandels, der Umbrüche oder Krisen haben die Filmgeschichte und damit auch die menschliche Wahrnehmung verändert. Das „filmforum“ zeigt Meilensteine der Filmgeschichte die stilbildend waren, die einen Umbruch in der cinematographischen Ästhetik oder auch der Erzählweise des Kinos bedeuteten.

Berlin. Die Sinfoni e der Großstadt D 1927, 67 Min., FSK: ohne Altersbeschränkung / Regie: Walther Ruttmann / Musikalische Begleitung: Joachim Bärenz, Stummfilmpianist Dienstag, 14.3. | 18:00 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 7 €, ermäßigt 5,50 €

„Warum machen Sie nicht einen Film über Berlin – ohne Story?“ Diese Frage Carl Mayers stand der Legende nach am Beginn. Ruttmann zeigt einen Tag im Leben der Stadt, von den leeren Straßen am Morgen zur Hektik des Tages und den Vergnügungen des Abends. Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von Autos, Straßenbahnen und D-Zügen, Liebe, Hochzeit und Tod, Schlachthof, Wannsee und Zoo. Vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten. (filmportal)

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Rahmenprogramm zu ‚Bruckhausen – Beispiel oder Machspiel‘

Bilder von Bruckhausen. Filmabend Programmgestaltung und Moderation: Paul Hofmann, Kinemathek im Ruhrgebiet – Film-Archiv für die Region, Duisburg

Dienstag, 14.3. | 19:30 Uhr Kulturkirche Liebfrauen König-Heinrich-Platz 3 47051 Duisburg Eintritt frei, ein Obolus in den Hut wird begrüßt. www.kulturkircheliebfrauen.de

In Zusammenarbeit mit der ‚Kinemathek im Ruhrgebiet’ wird dieser Abend Filme vorstellen, die einen Einblick nicht nur in den Stadtteil Bruckhausen geben, sondern sich dabei auch mit dem Bild auseinandersetzen, wie es medial gezeichnet wurde. Die Auswahl der Filmbeiträge stand bei Redaktionsschluss des AKZENTE-Programmhefts noch nicht fest. In Distanz zu Alice Agneskirchners sehr bekannt geworden filmischem Dokument „Raulin’s Revier“ blicken Autorenfilmer wie Ömer Pekyürek oder Christiane Haas’ mit ihrem Feature „Wenn die Heimat zerfällt“ in die Gesichter der Menschen, die den Abriss ihrer Häuser und das kontinuierliche Verkommen ihres Lebens-Umfelds erlebten bzw. zu erwarten hatten. Beruhigend war wohl die amtliche Sprachregelung nicht: „Niemand muss befürchten, vertrieben zu werden.“ Programmgestaltung: Paul Hofmann, Kinemathek im Ruhrgebiet – Film-Archiv für die Region, Duisburg in Absprache mit Geschichtswerkstatt DU-Nord.

Pulp Fiction USA 1994, 154 Min., FSK: 16 J. / Regie: Quentin Tarantino / Darsteller: John Travolta, Samuel L. Jackson, Uma Thurman u.a.

Mittwoch, 15.3. | 20:30 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 7 €, ermäßigt 5,50 €

Ein Kultfilm ist „Pulp Fiction“ längst. Aber Quentin Tarantinos Werk aus dem Jahr 1994 wirkte darüber hinaus stilbildend. Doch was genau machte das damals neu geschaffene Genre der harten, von dunklem Humor durchzogenen Gangstergeschichte aus? Innovativ war der Ansatz, eine Serie von Geschichten zu erzählen und entfernte Stories und Situationen zusammenzuschneiden. Darüber hinaus stellte Tarantino in sehr schwarzhumoriger Art düstere Szenarien zynisch dar. Außerdem schenkte er witzigen Dialogbrocken besondere Aufmerksamkeit, um Details, Unebenheiten und Brüche der Charaktere und Aktionen aufzubauen. Auf die Wurzeln aus der Groschenheftkultur weist schon der Titel „Pulp Fiction“ hin, der in etwa mit „Schundliteratur“ zu übersetzen ist. Tarantino setzte die Muster ohne Wert zu einem wertvollen Muster des Gegenwartskinos zusammen.

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In einem Jahr mit 13 Monden

D 1978, 124 Min., FSK: 18 J. / Regie: Rainer Werner Fassbinder / Darsteller: Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John u.a. Donnerstag, 16.3. | 20:30 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 7 €, ermäßigt 5,50 € www.filmforum.de

Rainer Werner Fassbinder war der bedeutendste Regisseur des Neuen Deutschen Films, der seine Drehbücher selbst verfasste und mit unermüdlichem Fleiß einen Film nach dem anderen drehte. Trotz seines frühen Todes hinterließ er ein umfassendes und beeindruckendes Werk von mehr als 40 Filmen. „In einem Jahr mit 13 Monden“ gilt als einer seiner persönlichsten Filme: „Jedes 7. Jahr ist ein Jahr des Mondes. In diesen Jahren leiden viele Menschen verstärkt unter Gefühlsschwankungen und Depressionen. Wenn aber ein Mondjahr wie beispielsweise 1978 gleichzeitig ein Jahr mit 13 Neumonden ist, kommt es zu persönlichen Katastrophen.“ Frankfurt 1978. Die Transsexuelle Elvira Weishaupt (Volker Spengler) sucht bei ihr ehemals vertrauten Menschen Zuflucht vor der eigenen verworrenen Vergangenheit. Als sie überall auf Spott und Ablehnung stößt, bleibt ihr nur eine Entscheidung...

Filmprojekt von geflüchteten Akademikern Freitag, 17.3. | 19:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt frei

In einem Projektkurs an der Universität Duisburg-Essen vermittelten Dozenten der NRW School of Governance Flüchtlingen mit akademischem Hintergrund Wissen über das politische System in Deutschland. Ein Schwerpunkt lag auf den Möglichkeiten zur politischen Partizipation, die etwa auch nichtdeutschen Staatsbürgern zustehen. Die Teilnehmer schlossen den Kurs mit einem selbstgedrehten Film zu diesem Thema ab, der hier aufgeführt wird. Anschließend besteht Möglichkeit zur Diskussion.

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Oktober UdSSR 1928, 102 Min., FSK: keine Angaben / Regie: Sergej Eisenstein / Darsteller: Wassili Nikandrow, Nikolai Popow, Boris Liwanow u.a. Montag, 20.3. | 18:00 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 5 € www.filmforum.de

„Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ lautet der deutsche Untertitel zu „Oktober“. Die Auftragsarbeit zum zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution galt seinerzeit als Produktion der Superlative. Eisenstein benötigte gut 50.000 (!) Statisten und drehte an Originalschauplätzen in Leningrad. Als der nächtliche Sturm auf das Winterpalais gefilmt werden sollte, musste der gesamten Stadt der Strom abgeschaltet werden, um ausreichend Energie für die Dreharbeiten zu haben. In „Oktober“ perfektionierte Eisenstein seine Montagekunst und schuf einen anspruchsvoll-komplexen Film, der allerdings kommerziell ein Misserfolg war. Das filmforum zeigt die vom Filmmuseum München im Jahr 2012 rekonstruierte Fassung.

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D 1927 / 2010, 146 Min., FSK: 6 J. / Regie: Fritz Lang / Darsteller: Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Alfred Abel u.a.

Dienstag, 21.3. | 20:30 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 7 €, ermäßigt 5,50 €

Fritz Langs Utopie vom Aufstand der Maschinenmenschen gegen ihre Herren in der Oberstadt gehört nach wie vor zum Besten, was das Kino jemals ins Leinwand füllende Bild gesetzt hat. Romantik findet in der Zukunftsvision ebenfalls ihren Platz: Erst die versöhnende Kraft der Liebe bringt die Erlösung. Brigitte Helm spielt das Mädchen Maria, dessen Herzenswärme eine Tragödie verhindert. Heraufbeschworen wurde das Ungemach durch ihre replikante Doppelgängerin. Fritz Langs Maschinensturm METROPOLIS aus dem Jahr 1926 zeigen wir in der restaurierten Fassung. Eine 2008 in Argentinien gefundene 16mm-Kopie aus den 1960er Jahren ermöglichte, einen Großteil der mit der Zeit verlorengegangenen Szenen wieder in den Film einzufügen. Gegenüber dem Original, das 1927 uraufgeführt wurde, fehlen nun nur noch acht Minuten.

www.filmforum.de

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Mittwoch, 22.3. | 20.30 Uhr filmforum Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 47051 Duisburg Eintritt: 7 €, ermäßigt 5,50 € www.filmforum.de

Psycho USA 1960, 109 Min., FSK: 12 J. / Regie: Alfred Hitchcock / Darsteller: Anthony Perkins, Janet Leigh, Vera Miles u.a. Den Roman von Robert Bloch habe er eigentlich nur wegen des überraschenden Mordes in der Dusche verfilmt, hat Alfred Hitchcock in einem Interview gesagt. Dieser Passage verdanken wir also „Psycho“, das Meisterwerk des Spannungskinos. Aber halt! Eigentlich verdanken wir das Werk Alfred Hitchcock, dem Meister des Nervenkitzels, der eine, wie er selbst sagte, mäßige Vorlage 1960 in einen furiosen Thriller mit Norman Bates in der Rolle seines Lebens verwandelte. Zurück zur Dusche: Sieben Tage hat Hitchcock an den 45 Sekunden Film gedreht. Mehr als 70 Kamerapositionen waren dafür nötig. Lohnende Arbeit, denn selten ist eine Sequenz ähnlich häufig in anderen Filmen zitiert worden.

Deutschland im Jahre Null I/D 1948, 73 Min., FSK: 16 J. / Regie: Roberto Rosselini / Darsteller: Edmund Moeschke, Ernst Pittschau, Ingetraud Hinze u.a. Deutschland, nach Ende des 2. Weltkriegs. Der 12-jährige Edmund muss für den Unterhalt seiner Familie sorgen. Seine Schwester prostituiert sich, bringt gelegentlich Donnerstag, 23.3. | 18.00 Uhr Kohlen, Kartoffeln und Zigaretten mit nach Hause. Der ältere Bruder ist aus der Kriegsgefangenschaft zurück, ohne Essensmarken, und kapselt sich lethargisch von filmforum der Welt ab. Der schwer kranke, immer klagende Vater bedeutet eine Last für die ganze Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung Familie. Für Edmund erweist sich die Begegnung mit seinem ehemaligen Lehrer als der Stadt Duisburg schicksalhaft... Dellplatz 16 Eine der bedeutendsten Epochen der Filmgeschichte war der italienische Neorealismus, 47051 Duisburg der zwischen 1943 und 1960 die europäischen Leinwände revolutionierte. Mit Eintritt: „Deutschland im Jahre Null“ zeichnete Regisseur Roberto Rossellini ein düsteres Bild 7 €, ermäßigen 5,50 € von den Verhältnissen im Nachkriegsdeutschland. Gedreht wurde im Sommer 1947 im zerbombten Berlin. www.filmforum.de 70


aus: The Pigs von Carlos Spottorno

Welt im Um bruch

The PhotoBookMuseum

Duisburg ’17

Kick Off

11.-26. März 2017 Ein mobiles Fotobuch Projekt täglich geöffnet von 15:00-20:00 Akzente Festivalplatz Mercatorviertel Eintritt frei

#WeltimUmbruch


Arbeitswelt 4.0: Chancen und Anregungen aus der Praxis Vortrag von Dr. Marco Chodora Montag, 6.3. | 19:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: 5 €

Der digitale Wandel verändert zunehmend unsere Arbeitswelt, nicht nur in der industriellen Fertigung, sondern auch in Management, Vertrieb und Office. Neue Technologien führen zu flexibleren Arbeitsformen, erleichtern Arbeitsprozesse und unterstützen oder automatisieren auch administrative Tätigkeiten. Die neuen Technologien ermöglichen sowohl vernetztes als auch autonomes Arbeiten - auch über weite Distanzen hinweg und zu jeder Zeit. Ausgehend von Beispielen aus der Praxis stellt der Vortrag Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 dar. Weiterhin wird aufgezeigt, welche Trends die Digitalisierung für die Unternehmenskultur mit sich bringt und wie sich Führungskräfte hierauf einstellen können. Dr. Marco Chodora leitet das ServiceCenter Arbeitswissenschaft bei der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.. Von dort wird der Vortrag live über das Internet und via Beamer auf eine Leinwand projiziert.

nicht Siegelwirrwarr: Bio oder nicht? bio - Fairtrade oder doch Freitag, 10.3. | 18:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt frei

Die Zahl der Umwelt- und Sozialsiegel wächst rasant. Wissen Sie, welches Siegel wofür steht und ob es hält, was es verspricht? Orangensaft mit Fairtrade-Siegel kann ich bedenkenlos kaufen - glauben Sie? Die Siegelvielfalt verwirrt oft mehr als sie hilft. Über 400 Siegel gibt es inzwischen. Die Veranstaltung will mehr Klarheit in den Siegeldschungel bringen und Ihnen Bewertungen und Vergleiche von Siegeln bieten, damit Sie nachhaltig einkaufen können. Außerdem wird ein Transparenz-Siegel mit Produktpass vorgestellt, dass auch dem in Siegelfragen ungeübten Verbraucher auf einen Blick eine transparente und nachvollziehbare Kaufentscheidung ermöglicht. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Verbraucher ein solches Transparenz-Siegel dringend wünscht.

Luther und die Bauern Vortrag von Pfarrer Hans-Peter Lauer im Rahmen der Reihe „Luthers dunkle Seiten“ Freitag, 10.3. | 18:00 Uhr Ev. Bildungswerk Duisburg Hinter der Kirche 34 47058 Duisburg Eintritt frei www.ebw-duisburg.de

Hans-Peter Lauer ist Mit-Organisator des Politischen Nachtgebets an der Marxloher Kreuzeskirche und Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh. Anlässlich des 100. Geburtstages des Obermarxloher Lutherkirche hielt er 2013 eine - gut besuchte - fünfteilige Vortragsreihe, in der er sich mit dem Reformator Martin Luther und seiner Zeit befasste und auch Luthers dunkle Seiten beleuchteten. Im Rahmen des diesjährigen Reformationsjubiläums hält Pfarrer Lauer drei der Vorträge im Evangelischen Bildungswerk. 74


ue 7. Käte Hamburger Dialog

Coming Home to Syria: Voraussetzungen und Realisierbarkeit

Montag, 13.3. | 18:00 Uhr Konferenzzentrum „Der kleine Prinz“ Schwanenstraße 5 - 7 47051 Duisburg Eintritt frei Anmeldung erbeten unter events@gcr21.uni-due.de

Seit die ersten syrischen Flüchtlinge 2011 die türkische Grenze überquerten, hat sich die Intensität der Flucht drastisch verstärkt. In Europa standen die Verteilungsproble­ matik und die sich daraus ergebenden Spannungen zunächst im Vordergrund der Diskussion. Jüngste Umfragen zeigen allerdings, dass lediglich acht Prozent der syrischen Flüchtlinge auf lange Sicht in Deutschland bleiben möchten. Trotz der für die Bevölkerung bedrohlichen Lage, welche als Hauptursache der Massenflucht anhält, ist der Wunsch nach Hause zurückzukehren präsent. Bestärkt wird dieser Wunsch durch die Erfahrung der Ortlosigkeit, begrenzte Karrieremöglichkeiten und die Trennung der Familien. Allerdings wird die Aussicht auf eine Rückkehr gedämpft angesichts einer sich verschlimmernden humanitären Situation, bislang erfolgloser Bemühungen der internationalen Diplomatie und des Fehlens einer einheitlichen oppositionellen Bewegung. Vor diesem Hintergrund wird der siebte Käte Hamburger Dialogue einen Blick auf die Situation in Syrien werfen und diskutieren, inwieweit eine Perspektive für dieses „Coming home“ vorstellbar ist. Veranstaltungssprache ist Englisch. Veranstaltet vom Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research, UDE in Zusammenarbeit mit Volkshochschule Duisburg

Neue agile und kooperative Arbeitsformen Vortrag von Dr. Andranik Tumasjan Montag, 13.3. | 19:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: 5 €

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist in vollem Gange und verändert Geschäfts-, Organisations-, Führungs- und Arbeitsmodelle. Traditionelle hierarchische Organisationsstrukturen und klassische Arbeitsformen werden durch die jüngsten Entwicklungen in Frage gestellt. Die Stichwörter der Stunde lauten Agilität, Hierarchieabbau, Diversität, Experimentierkultur, Mut, Offenheit oder Co-Creation. Doch was verbirgt sich hinter solchen Arbeitsformen, wann sind sie einsetzbar und welche Vor- und Nachteile haben sie? Der Vortrag gibt einen Überblick über neue agile und kooperative Arbeitsformen im Kontext der digitalen Transformation. Anhand von konkreten Unternehmensbeispielen aus den USA und Deutschland werden agile Arbeits- und Organisationsmodelle vorgestellt und diskutiert. Dr. Andranik Tumasjan ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München. Von dort wird der Vortrag live über das Internet und via Beamer auf eine Leinwand projiziert. 75


Politische Sprache in 3D Vortrag von Prof. Dr. Andreas Blätte Zentraler Ort der politischen Debatte in einer Demokratie ist das Parlament. Dass Bundestag und Landtage alle Protokolle frei zugänglich ins Netz stellen, bedeutet einen Datenschatz für die wissenschaftliche Analyse. Univ.-Prof. Dr. Andreas Blätte zeigt in NRW School of Governance Universität Duisburg-Essen seinem wissenschaftlichen Vortrag, wie aus der Fülle der Reden allgemeine Muster Seminarraum LS 105 herausgearbeitet werden können, die uns Neues über Politiker, Fraktionen und Parteien Lotharstraße 53 verraten. Er arbeitet dabei mit einer 3D-Visualisierung sprachlicher Strukturen. 47057 Duisburg Mittwoch, 15.3. | 16:00 Uhr

nrwschool.de

Jahrhundert im 19. tersc Duisbu,rg haft Arbei Politik und Wirtschaft

Begleitender Vortrag zur Ausstellung „Vom Zweibeiner zum Tausendfüßler“

Dienstag, 14.3. | 19 Uhr Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort Apostelstr. 84 47119 Duisburg

Um 1830 begann in Duisburg das Zeitalter der Industrialisierung. Als Symbol für die neue technische Entwicklung steht der erste in Deutschland erbaute Rheindampfer, der auf der Ruhrorter Werft Jacobi, Haniel & Huyssen und 1830 vom Stapel lief. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung strömten Arbeitskräfte in die rasch wachsende Industriestadt Duisburg. Die hohe Mobilität der Arbeiter war Ausdruck einer meist sehr unbefriedigenden Arbeitssituation. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Sozialgeschichte der Arbeiter im Ruhrgebiet (Duisburg) und beschäftigt sich mit Fragen der Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, der Arbeitsverhältnisse, der Löhne und Preise, der Familie sowie des Freizeitverhaltens. L. Joseph Heid, PD, Dr. phil., Historiker, Publizist, zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozial- und Deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte

Eintritt frei

Luther und die Juden Freitag, 17.3. | 18:00 Uhr Ev. Bildungswerk Duisburg Hinter der Kirche 34 47058 Duisburg Eintritt frei www.ebw-duisburg.de

Vortrag von Pfarrer Hans-Peter Lauer im Rahmen der Reihe „Luthers dunkle Seiten“ Hans-Peter Lauer ist Mit-Organisator des Politischen Nachtgebets an der Marxloher Kreuzeskirche und Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde MarxlohObermarxloh. Anlässlich des 100. Geburtstages des Obermarxloher Lutherkirche hielt er 2013 eine - gut besuchte - fünfteilige Vortragsreihe, in der er sich mit dem Reformator Martin Luther und seiner Zeit befasste und auch Luthers dunkle Seiten beleuchteten. Im Rahmen des diesjährigen Reformationsjubiläums hält Pfarrer Lauer drei der Vorträge im Evangelischen Bildungswerk. 76


Die schleichende Enteignung Freitag, 17.3. | 19:00 Uhr

Vortrag von Andreas Rosner

VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg

Die schleichende Enteignung folgt aus den historisch niedrigen Zinsen auf unser Geldvermögen, das wir auf Sparkonten und Festgeldern, als Anleihen im Depot und in unseren Versicherungsverträgen liegen haben. Die Zinserträge für Geldanlagen und aktuell verfügbare Staatsanleihen hoher Bonität sind niedriger als die Inflationsrate. Dies führt dazu, dass der reale Wert unseres Geldvermögens sinkt: wir werden enteignet. Schleichend, lautlos, unmerklich. In diesem Vortrag werden wir uns mit diesen Problemen auseinandersetzen und Lösungen aufzeigen.

Eintritt: 10 €

Digitalisierung und Veränderungskompetenz Vortrag von Dipl.-Kfm. Stefan Sautmann

Montag, 20.3. | 19:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: 5 €

Zu der Frage, welche fünf Kompetenzen seitens Mitarbeiter/innen in Zukunft an Bedeutung und Relevanz im Arbeitsleben gewinnen würden, stand aus Sicht der Personalverantwort­ lichen mit 87% die „Veränderungsbereitschaft“ an erster Stelle, so das Ergebnis der Umfrage „HR Future Trends 2015“. Die schnellen und permanenten Veränderungen, welche die Digitalisierung für die Gesellschaft als solche, aber insbesondere auch für Arbeits-Strukturen, -Prozesse und -Aufgaben mit sich bringt, setzt seitens der Führungskräfte ein gutes „Change Management“, seitens der Mitarbeiter/innen eine hohe Veränderungskompetenz voraus. Der Vortrag stellt exemplarisch dar, welche grundsätzlichen Veränderungen sich durch die Digitalisierung ergeben und wie Mitarbeiter und Führungskräfte mit Veränderungen im Kontext der Digitalisierung gut umgehen können. Es wird dargestellt, wie sich Veränderungsprozesse in einem Unternehmen erfolgreich gestalten lassen. Dipl.-Kfm. Stefan Sautmann lehrt am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von dort wird der Vortrag live über das Internet und via Beamer auf eine Leinwand projiziert.

Politik im Umbruch? Vortrag von Dr. Niko Switek

Montag, 20.3. | 20:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: frei

Das politische System in Deutschland kann lernend mit Umbrüchen umgehen. Es verändert sich permanent und dynamisch. Welche aktuellen Umbrüche gilt es zu beobachten, welche zu erwarten? Die Regierungs- und Wahlforschung kann hierfür Anhaltspunkte liefern. Dr. Niko Switek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft und der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungs­schwerpunkte sind Grüne Parteien, die Koalitionsbildung sowie Parteien auf euro­päischer Ebene. 77


Die Energiewender Vortrag von Torsten Werther Dienstag, 21.3. | 18:00 VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: frei

Unbeherrschbare Risiken der Atomenergie und ein globaler Temperaturanstieg durch fossile Brennstoffe erfordern eine Energiewende. Bürgerinnen und Bürger sind eine tragende Säule dieser Energiewende. Sie gründen gemeinsam Energiegenossen­schaften und investieren in erneuerbare Energien. Regionale Akteure haben sich bereits in weit mehr als 900 Energie­ genossenschaften zusammengeschlossen. Sie bilden Netzwerke und fördern den Informationsaustausch in Energiefragen, um die Bürger-Energiewende zu unterstützen. Aktuelle Energieprojekte zielen auf nachhaltige Energieerzeugung, Energieeffizienz und Energieeinsparung. Zwei Energiegenossen­schaften aus unserer direkten Nachbarschaft in Rheinberg und Mülheim werden darstellen, welche dieser Ansätze hier erfolgsversprechend sind. Praktische Beispiele aus der Gründungsphase und dem Alltag zeigen aber auch deutlich auf, mit welchen Hemmnissen die Bürgerenergiewende konfrontiert ist.

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Weltkrieg

Foto: Stadtarchiv

Vortrag von Dr. Andreas Pilger

Dienstag, 21.3. | 18:30 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt frei

Die Gestalt der heutigen Stadt Duisburg ist geprägt von baulichen Entwicklungen der Nachkriegszeit. Vom „alten Duisburg“, den Bauten aus dem 19. Jahrhundert und der Zeit davor, hat der Luftkrieg ab 1942 nur wenig übrig gelassen. Ein Wiederaufbau im eigentlichen Sinne war nach 1945 die Ausnahme. Stattdessen erfolgte mit dem Wirtschaftsaufschwung der 1950er und 1960er Jahre eine rasche Über- und Neubebauung der Stadt, die über die historische Bausubstanz ebenso hinwegging wie über historische gewachsene Straßenführungen und Grundstückszuschnitte. Der Vortrag geht diesem städtebaulichen Umbruch anhand von Text- und Bildquellen aus dem Stadtarchiv nach. Er zeigt, dass sich die städtebauliche Entwicklung als Ausdruck und Zeichen eines tiefgreifenden politik-, gesellschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Wandels verstehen lässt, in dem binnen weniger Jahrzehnte Entbehrung und Resignation der Nachkriegszeit von hochgespannten Erwartungen an Wohlstand und Wachstum abgelöst wurden. Die Ansprüche von damals und ihre städtebaulichen Ausprägungen wirken bis heute als Muster und Maßstab für urbanes Leben in Duisburg. Sie markieren eine Fallhöhe, vor der viele aktuelle Missstände fast zwangsläufig als krisenhaft erscheinen müssen. Dr. Andreas Pilger leitet das Stadtarchiv Duisburg. 78


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Dienstag, 21.3. | 19:00 Uhr Lokal Harmonie Harmoniestraße 49 47119 Duisburg

Vortrag von Dr. Ludger J. Heid zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde DU-MH-OB nach 1945

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen mit all ihren Umbrüchen nach den Verwerfungen des Holocaust ist nach schwierigen Anfängen seit 1945 wieder zu Eintritt frei einem beachtlichen religiös-gesellschaftlichen Faktor geworden. In diesen 70 Jahren www.lokal-harmonie.de hat sie sich von einer Liquidationsgemeinde zu einer etablierten (Zuwanderer-) Gemeinde entwickelt, deren Mitglieder nicht mehr auf den sprichwörtlich gepackten weiterer Termin: Donnerstag 23.3. | 19:00 Uhr Koffern sitzen müssen. Durch die politischen Veränderungen in der Sowjetunion hat sich die Dreiergemeinde seit den 1990er Jahren durch die Zuwanderung aus den Jüdisches Gemeindezentrum GUS-Staaten vervierzigfacht. Springwall Ludger J. Heid, PD, Dr. phil., Historiker, Publizist, zahlreiche Veröffentlichungen zur 47051 Duisburg Sozial- und Deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte sowie zur Geschichte der Juden in Duisburg. www.jgduisburg.de

Rahmenprogramm zu „Bruckhausen – Beispiel oder Machtspiel“

Bruckhausen – kein Kalenderblatt Podiumsdiskussion

Dienstag, 21.3 | 19:30 Uhr Kulturkirche Liebfrauen König-Heinrich-Platz 47051 Duisburg Eintritt frei www.kulturkircheliebfrauen.de

Die Ausstellung „Bruckhausen – Beispiel oder Machtspiel“ ebenso wie die Podiumsdiskussion sind als Einwurf gedacht in die Debatte und konzeptionellen Überlegungen zu aktuellen städteplanerischen Zielsetzungen in Duisburg. Sie wollen der Ansicht ein Forum bieten, dass allein kulturelle, stadthistorische und soziale Sensibilität unserer vielfältigen und oft auch atemberaubenden Stadt ihre ganz eigene Identität bewahren kann und damit einen guten Weg in die Zukunft. Auf dem Podium: Pfarrer Michael Höhn, Prof. Dr. Christof Zöpel, Turhan Senel, Heiner Maschke (Geschäftsführer EG DU), voraussichtlich Markus Hagedorn, Prof. Roland Günter, Katrin Gems. Moderation: Prof. Theodor Grütter, RuhrMuseum auf Zeche Zollverein, Essen 79


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Dienstag, 21.3. | 20:00 Uhr Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße 47051 Duisburg Eintritt frei

Vortrag von Carsten Tum und Bernd Wortmeyer Das neue Quartier zwischen Altstadt und Innenhafen wird ein Teil der Duisburger Stadtentwicklung, der organisch wächst. Und: Es bleibt während des Bauprozesses nicht ungenutzt. Auf dem Weg bis zum Einzug wird hier viel passieren. Carsten Tum, Leiter des Stadtentwicklungsdezernat und Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer GEBAG, stellen in ihrem Vortrag das städtebauliche Konzept vor. In Zusammenarbeit mit

Jüdisches Leben in Ruhrort Mittwoch, 22.3. | 19:00 Uhr Lokal Harmonie Harmoniestraße 49 47119 Duisburg Eintritt frei www.lokal-harmonie.de

Eine Darstellung in Wort und Bild von und mit Wolfgang van Ackeren (Bild und Regie) und Adriana Kocijan (Sprecherin) Fast 400 Jahre lebten Juden in Ruhrort. Aus einer kleinen Minderheit wurde im 19. Jahrhundert eine blühende Gemeinde mit eigener Synagoge. Juden konnten sich rechtlich emanzipieren und wirtschaftlich nahmen sie am Aufschwung der Hafen- und Industriestadt teil, bis das gesamte jüdische Leben in Ruhrort durch den Terror während des sogenannten Dritten Reiches ausgelöscht wurde. „Jüdisches Leben in Ruhrort“ dokumentiert Bruchstücke aus den Trümmern unserer Geschichte. Zu Wort kommen die letzten lebenden Zeitzeugen – jüdische wie nichtjüdische. Wolfgang van Ackeren ist Musikwissenschaftler und (Hörspiel-)Komponist. Er ist Herausgeber von „Jüdisches Leben in Ruhrort“ von Kurt Walter. Adriana Kocijan, Schauspielerin In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde DU-MH-OB, der Gesellschaft für christlichjüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen und der Katholischen Familienbildungsstätte, Duisburg

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Luther und die Türken Vortrag von Pfarrer Hans-Peter Lauer im Rahmen der Reihe „Luthers dunkle Seiten“ Freitag, 24.3. | 18:00 Uhr Ev. Bildungswerk Duisburg Hinter der Kirche 34 47058 Duisburg Eintritt frei www.ebw-duisburg.de

Hans-Peter Lauer ist Mit-Organisator des Politischen Nachtgebets an der Marxloher Kreuzeskirche und Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde MarxlohObermarxloh. Anlässlich des 100. Geburtstages des Obermarxloher Lutherkirche hielt er 2013 eine - gut besuchte - fünfteilige Vortragsreihe, in der er sich mit dem Reformator Martin Luther und seiner Zeit befasste und auch Luthers dunkle Seiten beleuchteten. Im Rahmen des diesjährigen Reformationsjubiläums hält Pfarrer Lauer drei der Vorträge im Evangelischen Bildungswerk.

Umbrüche in der Unternehmenskultur im gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Wandel Vortrag von Rüdiger Steinbach

Samstag, 25.3 | 15:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg

Eine nachhaltige Unternehmensführung (auch CSR: Corporate Social Responsibilty genannt) greift Umbrüche wie u. a. den Klimawandel, die Flüchtlingskrise, den demografischen Wandel und die Energiewende auf und gibt Organisationen Möglichkeiten an die Hand sich verstärkt für eine zukunftsfähige und gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Durch eine gezielte Beteiligung aller Anspruchsgruppen an den Wertschöpfungsprozessen von Unternehmen soll der Mensch wieder vermehrt in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit von Unternehmen rücken. Nach einer Präsentation wird sich ein ausgewähltes Best-Practice Unternehmen kurz vorstellen und die Rahmenbedingungen für einen Vor-Ort Termin bekannt geben.

Eintritt frei

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tion in sa ni ga or am Te d un st lb Se rozessen digitalisierten Arbeitsp Vortrag von Dr. Thomas Süße Montag, 27.3. | 19:00 Uhr VHS im Stadtfenster Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg Eintritt: 5 €

Neue Formen des agilen und kooperativen Arbeitens bringen für Arbeitnehmer mehr Flexibilität und Freiheit, erfordern aber gleichzeitig von ihnen die Fähigkeit, ihre Arbeit und Zusammenarbeit in digitalen Arbeitsprozessen selbst zu organisieren. Dabei bietet die Digitalisierung für Selbst- und Teamorganisation erhebliche Potenziale wie digital Workflow, virtuelle Arbeitsteams oder „Thinkplaces“. Diese neuen Formen der Arbeitsorganisation können insbesondere durch digitale Tools und Instrumente des Wissens-, Projekt-, Aufgaben- und Zeitmanagements gut unterstützt werden. Der Vortrag zeigt Möglichkeiten und Grenzen sowie Voraussetzungen und Instrumente der Selbst- und Teamorganisation in digitalisierten Arbeitsprozessen auf. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf kooperativen digitalisierten Arbeitsprozessen in zunehmend heterogenen Teams, die heute sowohl Effizienz- als auch Innovationsziele in Form von Kreativarbeit gleichermaßen verfolgen müssen. Zur Veranschaulichung werden Best Practices sowohl aus eher IT-affinen Arbeitsfeldern als auch aus den klassischen technischen Kontexten, wie dem Maschinen- und Anlagenbau, diskutiert. Dr. Thomas Süße lehrt am Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Von dort wird der Vortrag live über das Internet und via Beamer auf eine Leinwand projiziert.

rrhein e d e i N m a n o i g i l Politik und Re ormation f e R r e d t i e Z r zu Vortrag von Prof. Dr. Irmgard Hantsche, Universität Duisburg Essen

Der Vortrag wird die konfessionelle Situation am Niederrhein im Zeitalter der Donnerstag, 30.3. | 19:00 Uhr Reformation und Gegenreformation beleuchten und dabei aufzeigen, wie eng Politik und Religion verknüpft waren und welchen Einfluss militärische Auseinandersetzungen auf Kultur- und die Konfessionslandschaft hatten. Der Schwerpunkt wird auf den Vereinigten Stadthistorisches Museum Johannes-Corputius-Platz 1 Herzogtümern liegen, wo das 1555 im Augsburger Religionsfrieden festgelegte Prinzip des /cuius regio, eius religio/ nicht streng durchgeführt wurde und in denen Herzog 47051 Duisburg Wilhelm V. einen für diese Zeit erstaunlich großen konfessionellen Freiraum zuließ. Die Eintritt frei Ausdehnung des Protestantismus wurde zwar behindert, aber nicht aufgehalten. Viele Städte in überwiegend katholischen Gebieten wiesen lutherische oder reformierte Gemeinden auf, aber es gab auch katholische Gemeinden in mehrheitlich evangelischen Gebieten. Der Vortrag findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Mercatorgesellschaft statt und wird von der Mercatorgesellschaft und dem Ev. Kirchenkreis Duisburg gemeinsam verantwortet. 82


Umbrüche und Aufbrüche. Eine Reise durch das Land des Glaubens Im Rahmen der Ökumenischen Kinderbibelwoche Dienstag, 14.3. | 15:30 Uhr Ev. Kirche Wedau Am See 8 47249 Duisburg Weitere Termine: MI 15.3., 15:30  |  DO, 16.3., 15:30 Uhr  |  SO, 19.3. 10:30 (Abschlussgottesdienst)

Mit den wichtigsten biblischen Personen und ihren Landschaften entdecken katholische und evangelische Kinder die gemeinsamen Wurzeln des Glaubens. Veranstaltet von der Ev. Kirchengemeinde Trinitatis und der Kath. Gemeinde St. Judas Thaddäus. Weitere Informationen bei Pfarrerin Ute Sawatzki (Tel.: 0203 / 726575) und unter www. trinitatis-duisburg.de

Ausnahmezustand Jugend! Der Bühnentag der Jugend- und Schulkultur / Koordination und Produktionsleitung: Max Bilitza, Petra Müller, Mona Bratrich

Freitag, 24.3.  9:30 - 13:30 Uhr Rheinhausen-Halle Beethovenstraße 20 47226 Duisburg Eintritt frei

Aufbruch der Gefühlswelt, Schmetterlinge im Bauch, Schneeschmelze im Gehirn, Rebellion gegen das Establishment: Die Jugend ist ein Umbruch - und zwar der besonderen Art. Unter dem Motto „Ausnahmezustand Jugend“ wird mit allen kulturaktiven Duisburger Schulen ein genreübergreifendes Bühnenprogramm gestaltet. Bislang verborgende Talente können beim Bühnentag entdeckt werden, wenn getanzt, geschauspielert und musiziert wird. Passend zum Thema der 38. Duisburger Akzente werden Bühnenperformances gezeigt, die Jugendliche nach eigenen Vorstellungen entwickelt haben und die sich mit ihrer Lebenswirklichkeit auseinandersetzen. Der Bühnentag der Schulkultur zeigt, was Jugendliche können und wofür sie sich begeistern: Eine Performance über die Jugend und die Poesie des Jungseins. Ein Duisburger-Akzente-Projekt des Amtes für Schulische Bildung / SchulKulturKontaktStelle in Kooperation mit den Kulturbetrieben/Festivalbüro, Duisburger Schulen, dem Landesprogramm Kultur und Schule, dem Landesprogramm Kulturrucksack NRW und dem Programm Kulturagenten.

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Kann Rebellion Kunst sein? Die Ausstellung der Jugend- und Schulkultur Der Ort und Zeitpunkt der Ausstellung wird später bekannt gegeben.

Koordinierung und Leitung: Petra Müller, Mona Bratrich Jede Generation formt sich neu, rebelliert gegen das Bestehende und will sich neu erfinden. Jede Kunstepoche wird durch Widersprüche von einer anderen abgelöst. Somit verbindet der veränderte Blick auf die Welt – gefüllt mit Unverständnis und Ängsten, mit Wünschen und Träumen, mit Suche nach etwas Neuem und Zukunftsvisionen – die Jugend mit der Kunst. In der einwöchigen Ausstellung „Kann Rebellion Kunst sein?“ zeigen Duisburger Jugendliche, was sie beschäftigt, was sie verstört, welche Veränderung sie sich wünschen – wie sie die Welt sehen. Ein Duisburger-Akzente-Projekt des Amtes für Schulische Bildung / SchulKulturKontaktStelle in Kooperation mit Duisburger Schulen, dem Landesprogramm Kultur und Schule, dem Landesprogramm Kulturrucksack NRW und dem Programm Kulturagenten.

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13 Stadtfenster mit Zentralbibliothek und VHS Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg 14  Atelier / Galerie „Kunstraum am Schwanentor“ Münzstraße 47 – 49 47051 Duisburg 15 filmforum  Kommunales Kino und filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg Dellplatz 16 16 Grammatikoff Dellplatz 16 A 47051 Duisburg 17 Museum DKM Güntherstr. 13–15 47051 Duisburg


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Duisburg-Homberg

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Rheinhausen-Halle Beethovenstraße 20 47226 Duisburg Dat Atelljee Werthauser Straße 73 47226 Duisburg Rheinhausen


Zeitplan MO 6.3. 19:00 Uhr FR 10.3. 18:00 Uhr 18:00 Uhr 20:00 Uhr SA 11.3. 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr SO 12.3. 14:00 Uhr 12:00 Uhr 18:00 Uhr 18:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr MO 13.3. 18:00 Uhr 18.00 Uhr 19:00 Uhr 20:00 Uhr DI 14.3. 15:30 Uhr 18:00 Uhr 19:00 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr MI 15.3. 15:30 Uhr 16:00 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:30 Uhr DO 16.3. 15:30 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:30 Uhr FR 17.3. 18:00 Uhr 18:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr SA 18.3. 18:00 Uhr 19:30 Uhr 17:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Vortrag: Arbeitswelt 4.0: Chancen und Anregungen aus der Praxis Siegelwirrwarr: Bio oder nicht bio - Fairtrade oder doch nicht? Vortrag: Luther und die Bauern Akzente-Eröffnung: Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendam Endspiel (Premiere) 2047 oder Am Anfang aller Tage (Premiere) – Theater und Performan Ankündigung. Kaiser Antonino Dance Ensemble Willi Winkler: Luther. Ein deutscher Rebell. Autorenlesung Schwester – Abla – Sister. Interkulturelles Frauenfest Ankündigung. Kaiser Antonino Dance Ensemble 2047 oder Am Anfang aller Tage – Theater und Performance … und nicht nur Martin Luther. Literatur und Musik Der Auftrag – Schauspiel Hannover Dirk Stermann: 6 Österreicher unter den ersten 5 7. Käte Hamburger Dialogue: Coming Home to Syria Außer Atem Vortrag: Neue agile und kooperative Arbeitsformen Endspiel Umbrüche und Aufbrüche Berlin. Die Sinfonie der Großstadt Duisburg im 19. Jahrhundert – Wirtschaft, Politik und Arbeitersch Nathan der Weise - Münchner Volkstheater Bilder von Bruckhausen. Filmabend Heymatabend 3 …. Zur Abwechslung mal im Zirkuszelt Axel Hacke: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte. Autorenlesung Umbrüche und Aufbrüche Politische Sprache in 3D. Vortrag Nathan der Weise - Münchner Volkstheater 2047 oder Am Anfang aller Tage – Theater und Performance Heymatabend 3 …. Zur Abwechslung mal im Zirkuszelt Pulp Fiction Umbrüche und Aufbrüche 2047 oder Am Anfang aller Tage – Theater und Performance Name: Sophie Scholl (Premiere) - Spieltrieb Kai Schumacher – Beauty in Simplicity. Konzert In einem Jahr mit 13 Monden Hose runter - Vom UrSprung zum UmSprung. Theater „Die Freischaufl Vortrag: Luther und die Juden Vortrag: Die schleichende Enteignung Filmprojekt von geflüchteten Akademikern Der Weg zum Glück - Jonas Schütte Ich Teile - Junges Ensemble Ruhr Ich als Bulgare und doch Mensch. Lesung mit Thomas Frahm Hose runter - Vom UrSprung zum UmSprung. Theater „Die Freischaufl Penthesilea - Schauspiel Frankfurt Siegfried Lenz: Die Bergung - Szenische Lesung Wiederherstellung. Theatermonolog von Verena Meyer Sebastian 23: Blatt vor‘m Mund. PoetrySlamShow Die Unzertrennlichkeit der Dinge. Liederabend mit Michael Mautone 88


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VHS im Stadtfenster VHS im Stadtfenster Ev. Bildungswerk Duisburg Festivalzelt Mercatorviertel Theater Duisburg – FOYER III Lokal Harmonie Museum DKM Zentralbibliothek im Stadtfenster Kultur- und Stadthistorisches Museum Museum DKM Lokal Harmonie Gemeindehaus Ruhrort Theater Duisburg – Großes Haus Festivalzelt Mercatorviertel Der kleine Prinz filmforum VHS im Stadtfenster Theater Duisburg – FOYER III Ev. Kirche Wedau filmforum Binnenschifffahrtsmuseum Theater Duisburg – Großes Haus Kulturkirche Liebfrauen Festivalzelt Mercatorviertel Zentralbibliothek im Stadtfenster Ev. Kirche Wedau NRW School of Governance Theater Duisburg – Großes Haus Lokal Harmonie Festivalzelt Mercatorviertel filmforum Ev. Kirche Wedau Lokal Harmonie Theater Duisburg – FOYER III Festivalzelt Mercatorviertel filmforum Grammatikoff Ev. Bildungswerk Duisburg VHS im Stadtfenster Festivalzelt Mercatorviertel Theater Duisburg – FOYER III Festivalzelt Mercatorviertel Café R(h)einblick Grammatikoff Theater Duisburg – Großes Haus Binnenschifffahrtsmuseum Familienbildungsstätte am Innenhafen Zentralbibliothek im Stadtfenster Festivalzelt Mercatorviertel 89

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SO 19.3. 10:30 15:30 16:00 18:00 18:30 20:00 20:00 MO 20.3. 18:00 19:00 20:00 20:00 20:00 20:00 DI 21.3. 18:00 18:30 19:00 19:30 20:00 ??:?? 19:30 MI 22.3. 19:00 20:00 20:00 20:00 20.30 DO 23.3. 11:00 18:00 19:00 20:00 20:00 FR 24.3. 09:30 18:00 19:00 19:30 19:30 20:00 20:00 20:00 22:00 SA 25.3. 15:00 18:00 19:30 20:00 20:00 SO 26.3. 17:00 17:00 20:00 MO 27.3. 19:00 DO 30.3. 19:00

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Umbrüche und Aufbrüche (Abschlussgottesdienst) Wiederherstellung. Theatermonolog von Verena Meyer Hose runter - Vom UrSprung zum UmSprung. Theater „Die Freischaufl Hanna Hartmann: “Fracture” und “Törst”. Hörspiel, Klangkunst Penthesilea - Schauspiel Frankfurt Klaus Großpietsch: Poesie von der Hafenmündung. Texte und Musik Christian Zehnder & Barbara Schirmer: Lausch Oktober Vortrag: Digitalisierung und Veränderungskompetenz Ilija Trojanow: Macht und Widerstand. Autorenlesung Name: Sophie Scholl - Spieltrieb berauschet euch. Tanz - Musik – Installation Vortrag: Politik im Umbruch? Vortrag: Die Energiewender Phönix aus der Asche. Vortrag von A. Pilger zum Neuaufbau Duisbur Wer ein Haus baut, der will bleiben. Vortrag von Ludger J. Heid Gift - Deutsches Theater Berlin Mercatorviertel im Umbruch. Vortrag von Carsten Tum und Bernd Wor Metropolis - restaurierte Fassung Bruckhausen – kein Kalenderblatt. Podiumsdiskussion Jüdisches Leben in Ruhrort. Vortrag und Lesung von Wolfgang van A Le Jardin. Cirque Nouveau Michael Kohlhaas (Premiere) - Bühne Cipolla und Theater Duisburg Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben. Autorenlesung Psycho Michael Kohlhaas - Bühne Cipolla und Theater Duisburg Deutschland im Jahre Null Wer ein Haus baut, der will bleiben. Vortrag von Ludger J. Heid z Michael Kohlhaas - Bühne Cipolla und Theater Duisburg TOTAL RECALL. Festival des nacherzählten Films Ausnahmezustand Jugend! Schulkulturtag Vortrag: Luther und die Türken The Best of TRIKONT und DIALOG-EDITION. Lesung Diese Geschichte von Ihnen / Burgtheater Wien „.. reißen unsern Stadtteil ab, als wär er ein Kalenderblatt. Ich Frank Gossen: Mein Ich und seine Bücher. Lesung mit Frank Goosen Amore Amore. Italienische Liebesgeschichten Sabine Thomas: Hell wie der Mond und stark wie Eisen. Jazzpiya. Konzert Umbrüche in der Unternehmenskultur The Best of TRIKONT und DIALOG-EDITION. Lesung Diese Geschichte von Ihnen / Burgtheater Wien Kai Magnus Sting, Fritz Eckenga, Henning Venske: Tod unter Gurken Beständigkeit in Zeiten des Wandels / Texte und Musik mit Thomas Konzert: Transzendenz und Erlösung Siegfried Lenz: Die Bergung - Szenische Lesung Peter Bursch’s BRÖSELMASCHINE. Konzert Selbst- und Teamorganisation in digitalisierten Arbeitsprozessen Politik und Religion am Niederrhein 90


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Ev. Kirche Wedau Familienbildungsstätte am Innenhafen Grammatikoff Lokal Harmonie Theater Duisburg – Großes Haus Zum Hübi Festivalzelt Mercatorviertel filmforum VHS im Stadtfenster Zentralbibliothek im Stadtfenster Theater Duisburg – FOYER III Festivalzelt Mercatorviertel VHS im Stadtfenster VHS im Stadtfenster Festivalzelt Mercatorviertel Lokal Harmonie Theater Duisburg – Großes Haus

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Ausstellungen / KunstAktionen 10.3. – 26.3.

Vom Zweibeiner zum Tausendfüßler – Fotos von Mari Marquardt und Sabine

10.3. – 26.3.

Das Ruhrgebiet – Industrie, Hafen, Arbeitswelt. Bilder und Objekte von

11.3. – 09.4.

I was born in a country that no longer exists. Aktuelle Malerei aus Lit

11.3. – 26.3.

Welt im Umbruch. Ein mobiles Fotobuchprojekt

11.3. – 26.3.

Jana Sterbak. Life Size. Lebensgröße

11.3. – 18.4.

Bruckhausen – Beispiel oder Machtspiel. Fotos

11.3. – 26.3.

Unwetterwarnung - Objektkunst von Elke Frieding

11.3. – 26.3.

Carolin Höbing: Umbrüche machen das Leben schöner

11.3. – 26.3.,

Axel Limpert: awkward

11.3. – 26.3.

Tagesthemen – Installation von Lisa Lyskava

11.3. – 25.3.

Martin Sieverding: Beyond Surfaces – Schichtungen

11.3. – 26.3.

Umbruch: Erde - Leib – Seele. Bilder, Objekte, Installationen

23.3. – 26.3.

M O S A I K. Oder wie sich aus Teilen und Stücken ein Ganzes machen läs

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Binnenschifffahrtsmuseum

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Stadtarchiv

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Partner

Premiumsponsoren

Sponsoren

Audizentrum

Medienpartner

Projektpartner

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Festivalzelt Mercatorviertel Gutenbergstraße – 47051 Duisburg 10.3., 20:00 Uhr

Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm Akzente-Eröffnung – Neuköllner Oper 12.3., 20:00 Uhr

Dirk Stermann: 6 Österreicher unter den ersten 5 14. und 15.3., 20:00 Uhr

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Mit Kai Magnus Sting, Jupp Götz und der MKS BigBand 16.3., 20:00 Uhr

Kai Schumacher Beauty in Simplicity. Minimalmusic for piano 17.3., 20:00 Uhr

Ich Teile - Junges Ensemble Ruhr 18.3., 20:00 Uhr

Die Unzertrennlichkeit der Dinge Liederabend mit Michael Mautone & Wolfspelz 19.3., 20:00 Uhr

Christian Zehnder & Barbara Schirmer: Lausch Imaginäre alpine Kammermusik 20.3., 20:00 Uhr

berauschet euch Regie und Choreografie: Max Bilitza 22.3., 20:00

Le Jardin Cirque Nouveau ohne Sprache 23.3., 20:00 Uhr

Tickets: Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Neckarstraße 1) 47051 Duisburg 0203 283 62100 karten@theater-duisburg.de oder online über www.adticket.de

Total Recall Internationales Festival des nacherzählten Films 24.3., 20:00 Uhr

Mein Ich und seine Bücher – Frank Goosen liest quer 25.3., 20:00 Uhr

Tod unter Gurken Kabarett trifft Krimi! Mit Kai Magnus Sting, Fritz Eckenga & Henning Venske 26.3., 20:00 Uhr

Peter Bursch’s BRÖSELMASCHINE Präsentiert von


Entwicklung ist einfach. Wenn Kulturförderung großgeschrieben wird. Wir fördern zahlreiche Projekte in der Region - insbesondere die Akzente 2017.

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38. Duisburger Akzente - Programmheft  

Programmheft zum Duisburger Kulturfestival Akzente vom 10. bis 26. März 2017. Weitere Info unter www.duisburger-akzente.de

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