Der Weg zum Weg

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DER WEG ZUM WEG

DER WEG ZUM WEG Die Entstehung einer Diplom-Arbeit

Deborah Tyllack


5%


Dieses Magazin zeigt die Entstehung meiner Diplom-Arbeit. In fünf Kapiteln begleite ich mich selbst während der Erarbeitung des Themas, der Idee, der Umsetzung und Fertigstellung, und einem abschließenden Rückblick auf das Diplom-Semester. Auf 66 Seiten kann man teilhaben an den Aufs und Abs des Arbeitsprozesses einer AbschlussArbeit. Detailiert und philosophisch geschrieben und entsprechend der Entwicklungs-Phase gestaltet.

00 | SEHR PERSÖNLICH


DER WEG ZUM WEG | INHALT 01 | CHAOS Was ist mein Diplom-Thema? Womit möchte ich mich beschäftigen, was erzählen? Die Entwicklung der Idee.

02 | ORIENTIERUNG Die Idee steht, aber wie genau sieht das Konzept aus? Festlegen der Grundlagen und Details. Die Umsetzung beginnt. Erste Ansätze, wie die Arbeit aussehen könnte. In welche Richtung geht die Gestaltung?

03 | DEFINITION Die einzelnen Bücher der Arbeit werden vorgestellt. Jedes für sich erklärt und in der Gestaltung präsentiert. Es gibt einen kleinen Einblick in die Arbeit, der die Neugier auf die Arbeit weckt.

04 | PERFEKTION Die handwerkliche Umsetzung der Arbeit, das erstellen eines Dummys und die Klärung der technischen Fragen. Erste Einblicke, wie das fertige Projekt aussehen wird.

10%


05 | REFLEKTION Nach sechs Monaten, einem ganzen Semester ist die Diplom-Arbeit nun geschafft. Doch damit endet nun nicht nur ein Semester, sondern auch ein ganzes Studium. Ein R端ckblick und Fazit.


13,4%


01 | CHAOS

SUCHEN UND FINDEN Als ich begonnen habe, mich mit meinem Thema für

mein Diplom auseinander zu setzen, steckte ich noch voll und ganz in der Erarbeitung meines Vor-Diploms. Trotzdem wollte ich das Suchen und Finden meines Themas nicht auf die lange Bank schieben, um so möglicherweise in die

unbequeme

Situation zu geraten, ein vorgegebenes

Thema bearbeiten zu müssen.


16,8%


WAS WILL ICH MACHEN

01 | CHAOS

Die eigentliche Idee kam ganz unerwartet, während ich so herum saß und

eines jeden Menschen so gibt. darüber nachgedacht habe, was in meinem Leben

In dem Moment wusste ich, diese Idee gibt viel her, lässt viele Bilder und

aktuell so los ist.

Geschichten im Kopf entstehen.

Ich habe darüber nachgedacht, dass ich bald meine Diplom-Arbeit

Dann fing ich an mir Notizen zu

machen werde, machen, welche Wege ich ganz besonders

und wie es dann wohl weiter

spannend finde, welche sich ähneln,

gehen wird, wohin mein Weg mich führt. Und da hatte ich es. Wege! Spontan fielen mir sicher 20 verschiedene Wege ein,

ob und wo es Gegensätze oder Übereinstimmungen gibt, und welche

die es im Leben Wege man welchen anderen Wegen unterordnen kann.


DIE IDEE sie Teile einer Route, einer Karte, werden zu lassen.

Die Idee stand nun also fest.

Die Bücher sind also auf einem

Aber wie sollte die Umsetzung aussehen? Zumindest war sofort klar, dass es

großen Grundriss platziert, der die Karte des „großen“ Wegs, des Lebenswegs ist.

nicht mit einem einfachen Magazin

Aber auch hier soll keine Vorbestimmung oder Buch getan ist.

betrieben werden, weshalb die Bücher auf der Karte frei

Die Besonderheiten der einzelnen Wege,

beweglich und platzierbar bleiben,

und die implizierte Freiheit eines jeden Einzelnen,

sodass man sie in einer beliebigen

zu wählen welchen Weg auch immer er gehen möchte und in welcher Reihenfolge muss sich auch im Äußeren der Arbeit zeigen. Ich überlegte also, wie ich mehrere Wege zusammenfasse,

Reihenfolge lesen und anordnen kann. Sind alle Bücher an einer Position platziert, lässt sich die gesamte Karte inklusive Bücher zusammenfalten.

ohne sie zu einem vorgegebenen Weg zu machen,

Es entsteht ein dickes Buch:

und sie trotzdem gemeinsam einen Weg darstellen zu lassen. Schließlich war klar, dass die Wege ihr jeweils eigenes Buch bekommen. Da ich mich für sieben Weg-Arten entschieden hatte, stand fest, dass es sieben Bücher geben wird. Aber wie sieben Bücher unterbringen, zusammenbringen? Einfach stapeln? Keine Option. Die Reihenfolge sollte nicht vorgegeben sein, zumindest nicht entgültig. Also kam ich darauf die Bücher selber zu möglichen Stationen eines Wegs zu machen, 20,2%

Ein Wege-Atlas von 420°.


01 | CHAOS


WIE FANG ICH AN

Nachdem nun das Thema und die Idee

standen, war der n채chste Schritt folglich die Umsetzung. Allerdings musste zun채chst der innere Aufbau, Farbigkeiten, Stile, und Schriften gefunden werden.

Obwohl ich kaum eine Vorstellung

hatte, wie genau das Design und Layout aussehen sollten,

war ich nach wie vor

vom Thema 체berzeugt. 23,6%


01 | CHAOS

Ich habe angefangen die B端cher in Unterthemen, sprich Kapitel zu unterteilen,

um mehr Struktur im Konzept zu bekommen.

Der Vorteil daran war, dass nun auch

endlich einige Umsetzungs-Ideen

dabei entstanden.

An dieser Stelle

wurde auch klar, dass es nicht nur 2-Dimensional zugehen sollte,

sondern auch haptisch.


27%


01 | CHAOS

Für jedes der sieben Bücher sollte es also unterschiedliche haptische Extras geben, die mit dem jeweiligen Thema spielen und es unterstreichen. Die Entwicklung dieser Umsetzungs-Ideen machte eine Menge Spaß, und forderte die mathematische und räumliche Vorstellungskraft. Schließlich war für jedes Buch mindestens eine Haptikkeit gefunden. Gleichzeitig stellten sich auch erste Sorgen ein, ob dieses Vorhaben denn auch technisch überhaupt realisierbar ist. Auch die Größe des Grundrisses stellte eine Herausforderung dar, da nicht klar war, ob man in diesem Format beidseitig und mit einer so hohen Papier-Grammatur überhaupt drucken kann. Fragen über Fragen...


30%


01 | CHAOS

BUNT Um den Büchern unterschiedlichen Charakter zu verleihen habe ich jedem Buch eine Farbe zugeordnet. Auf diese Weise ist das Design uneingeschränkter, und somit die Einheit der Arbeit ungestörter, währen trotzdem die Individualität der einzelnen Bücher gewahrt bleibt. Außerdem sollte jedes Buch nur mit seiner zugeordneten Farbe und Schwarz und Weiß arbeiten. Immerhin soll das Design trotzdem noch edel und nicht zu chaotisch und kunterbunt daherkommen.


32,8%


02 | ORIENTIERUNG

ENTSCHEIDUNGEN Als ich begonnen habe, mich mit meinem Thema für mein Diplom auseinander zu setzen, steckte ich noch voll und ganz in der Erarbeitung meines Vor-Diploms. Trotzdem wollte ich das Suchen und Finden meines Themas nicht auf die lange Bank schieben, um so möglicherweise in die unbequeme Situation zu geraten, ein vorgegebenes Thema bearbeiten zu müssen.


35,6%


02 | ORIENTIERUNG

BAUKLテ傍ZE In den Bテシchern werden neben der Farbigkeit, grafische Formen die dominierende Komponente sein. Bestehend aus Linien, Kreisen, Rechtecken, Rauten, und allem, was die 2-Dimensionalitテ、t noch zu bieten hat, unterstテシtzen diese Grafiken die Texte.


6. Buch Paginierung: 300-360°

300°

5. Buch Paginierung: 240-300°

240° 420° 7. Buch Paginierung: 360-420°

4. Buch Paginierung: 180-240°

180°

3. Buch Paginierung: 120-180°

38,4%


0° 360°

1. Buch Paginierung: 0-60° 02 | ORIENTIERUNG

60°

2. Buch Paginierung: 60-120°

120°

KREISLAUF Das Prinzip der 420° bezieht sich auf das GradzahlenSystem eines Kreises. Danach beginnt man bei 0°, geht volle 360° und hat den Kreis geschlossen. Doch um den letzten Schritt, zum Kern der Sache zu machen, muss man die letzten 60° gehen, die einen zum Kreis-Mittelpunkt bringen. Daran angelehnt baut sich das Paginierungs-System auf, und gibt die Abschnitte für die einzelnen Bücher und ihre Seitenzahlen vor.


FARBTÖPFE Die Farbigkeit ist eine wichtige Komponente der Bücher. Sie sollten farbig aber nicht zu bunt und chaotisch wirken. Auch nicht zu aufdringlich, deshalb haben sie alle einen gewissen Schwarz-Anteil bekommen. Die achte Farbe ist die Farbe des WegeAtlasses, also des gesamten Buches, welches ja ebenso einen eigenständigen Teil darstellt. Jedes Buch wird also in einer Farbe, und den Kontrasten durch schwarz und weiß bestehen.

41,2%


02 | ORIENTIERUNG


WEG

SPUREN

ZEIT

CHANCE 43,8%


WAHL WORT FÜR WORT Die Titel der Bücher sagen aus, auf welche Art sich hier mit dem Thema Weg auseinander gesetzt wird. Die Wortwahl war hier sehr entscheident, und auch nicht besonders einfach, sollten sie doch auf den Punkt treffend, aber nicht zu plakativ gewählt sein. Ein gewisses Mysterium und ein Hauch Philosophie müssen stets gewahrt bleiben. Zuletzt gelang es dann aber sieben passende Titel zu finden: Weg, Spuren, Zeit, Chance, Sackgasse, Flucht und Wahl.

SACKGASSE

02 | ORIENTIERUNG


WEG ZEIT

SPUREN

WAHL

CHANCE

FLUCHT

SACKGASSE 46,2%


BUCHFARBEN Nachdem nun die Farben und die Buch-Titel gewählt sind, müssen sie den jeweiligen Büchern zugeordnet werden. Die Inhalte der Bücher sollten sich auch in der farbigkeit wiederspiegeln. Also habe ich nach Gefühl und Farbbedeutung entschieden, welches Buch welche Farbe bekommen soll. 02 | ORIENTIERUNG

420°


LOGORITHMEN Jedes Buch hat eine eigene Bildmarke. Dadurch werden sie unterscheidbar, ohne den Namen des Buches direkt auf dem Cover preis zu geben. Allein durch die Farbigkeit, und das jeweilige Logo, werden die Bücher charakteristisch, und bilden dennoch eine Einheit.

Da der Weg 420° hat, und einen Kreis vollzieht, war es naheliegend, die Logos an diese Struktur anzupassen. So schlicht wie möglich, sollte der Inhalt des Buches bereits im Logo thematisiert werden. Das achte Logo ist die Bildmarke der gesamten Arbeit, das Symbol für die 420°.

50%


02 | ORIENTIERUNG


53,3%


03 | DEFINTION

ES GEHT AN‘S EINGEMACHTE Nun, da die wichtigsten grundlegenden Dinge festgelegt waren, konnte es losgehen. Es ging nun also an die Gestaltung, das Layout der einzelnen Hefte und aller einzelnen Seiten.


56,6%


EIN ANFANG Das erste Buch „Weg“ beschreibt den Weg ganz allgemein in seinen Bestandteilen. Er beginnt mit dem Start, hat eine Strecke inne und endet mit der Ziellinie oder dem Zielpunkt. Es wird gefragt, warum man einen Weg geht, wie man ihn geht, und wie lange es wohl dauern kann. Außerdem gibt es Hindernisse. Nicht jeder Weg ist einfach, nicht jeder geplant. Dennoch gehen wir ständig Wege, jeden Tag.

03 | DEFINITION


LINKS ZWO DREI VIER! In dem Buch „Spuren“ geht es um das Phänomen des Mitlaufens. Die Menschen bilden Ströme und passen sich an, um in Sicherheit zu sein. Es bedarf einer gewissen Menge Mutes, sich dieser Massenbewegung zu widersetzen, und einen anderen, einen eigenen Weg einzuschlagen. Erst wenn man die eigenen Wege geht, hinterlässt man eigene Spuren, und hat alle Freiheit, die man möchte.


03 | DEFINITION

59,9%


HÜRDENLAUF Die Zeit ist ein kostbares Gut. Oft haben wir keine oder zu wenig, beziehungsweise nehmen sie uns schlichtweg nicht. Das dritte Buch mit dem Titel „Zeit“ spiegelt diese Problematik wieder. Es zeigt auf, wie viele kleine Wege, wir jeden Tag gehen, ohne es überhaupt noch zu merken. So ist auf einmal der Tag herum und man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist, und geht mit dem Gefühl schlafen, nichts geschafft zu haben. Doch auch die großen Wege gehören zu unserem Alltag, zu unserem Leben. Auch sie machen einen wesentlichen Bestandteil aus, und dürfen deshalb nicht übergangen werden.


03 | DEFINITION

63,2%



03 | DEFINITION

RUNDE UM RUNDE Dreht man sich endlos im Kreis, so befindet man sich auf einem ewigen Umweg. Man kommt nicht voran, steckt fest. Das Buch „Chance“ thematisiert die verschiedenen Arten der Umwege. So gibt es jene, die wir uns selbst aussuchen, die Freude bereiten und eine Bereicherung darstellen. Und dann wiederum solche, die uns gefangen nehmen, und uns zwingen ihnen zu folgen, auch wenn wir es gar nicht wollen. Am Ende bietet sich uns dennoch aus der größten Krise auch immer eine neue Chance an.

66,5%



AUF ABWEGEN Das Buch „Sackgasse“ beschreibt die Ausweglosigkeit und Verzweiflung, die sich einstellt, wenn mal etwas nicht so läuft, wie man es geplant hatte. Dann gerät man in einen Irrgarten, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Man versinkt im Chaos, und möchte am liebsten den Kopf in den Sand stecken, um der Situation zu entkommen. Doch dadurch häufen sich die Probleme erstrecht an. Man findet sich in einer Sackgasse wieder und muss sich eingestehen, dass man zurück gehen, und einen neuen Weg für wich wählen muss.

69,8%

03 | DEFINITION


ZU DIES ZU DAS ZU JENES... Das Leben bietet uns einen bunten Strauß an schönen und vor Allem wichtigen Beschäftigungen. Da ist es oft sehr viel verlockender, sich eine dieser Ausflüchte zu suchen, statt seinen Weg weiter zu gehen. Das Buch „Flucht“ beschäftigt sich mit den verschiedenen Ausreden und Ausflüchten, die man sich sucht. Darüber hinaus gibt es noch die tatsächlichen Notausgänge, die man immer hat auf seinem Weg. Die Herausforderung ist allerdings einen zu nehmen, wenn es nicht anders geht. Oft stehen einem da der Stolz oder das Verantwortungsgefühl im Weg.


03 | DEFINITION

73,2%


„Wer sind wir eigentlich?“ Diese Frage stellt das Buch „Wahl“ ausdrücklich. Es zeigt, wie man in seinen alten Mustern festhängt, und gar nicht mehr darüber nachdenkt, wer man eigentlich sein möchte. Ob wir immer wieder die gleichen Fehler begehen, oder die ganze Zeit einem Ziel nach jagen, welches gar nicht unser eigenes ist. Es macht deutlich, dass wir immer und zu jeder Zeit allen Regeln und Vorschriften trotzen können, und die sein können, die wir sein wollen. Die, die wir nämlich eigentlich wirklich sind.

Seifenblasen-Puster

Chuck Norris

Terrorist

Radio-Sprecher

Detektiv

Turtle

Das tapfere Schneiderlein

Elfe

Rotkäppchen

Dorfältester

Architekt

Erleuchteter

Super-Model

Gespenst

Meerjungfrau

Landstreicher

UND TÄGLICH GRÜßT....


76,8%

Casanova

Fee

Biene Maja

Caesar

Medizinmann

Komponist

Stunt-Man

Engel

Vogel

Alf

Avatar

Stefan Raab

Benjamin Bl端mchen

Vampir

03 | DEFINITION


420째


03 | DEFINITION

FINDE DEINEN EIGENEN WEG Zusammen gefasst ergibt sich dann die gesamte Arbeit, mit dem Titel 420째. Das gesamte Faltobjekt wird in einem Schuber verstaut, der das Logo und den entsprechenden Schriftzug tr채gt. Man kann nun selbst herausfinden, was sein Weg ist, und sich seinen eigenen Weg durch die Arbeit bahnen.

80%



04 | PERFEKTION

ENDSPURT Bevor die Arbeit umgesetzt werden konnte, musste zunächst einmal geprüft werden, ob sich das Projekt auch überhaupt handwerklich umsetzen lässt. Dafür habe ich mir von der Buchbinderei einen Dummy herstellen lassen, der zeigen sollte, wie der Falt-Umschlag gefaltet werden kann, wie breit die Gelenke angelegt werden müssen, und wie es dann in der Gesamtheit aussehen kann. Zu meiner großen Erleichterung gab es dabei recht wenig Probleme, so dass der Umsetzung des Originals nichts mehr im Wege stand.

82,5%



04 | PERFEKTION

Die gesamte Arbeit ist gut 4 cm stark. Allerdings ohne die geplanten haptischen Extras, die noch in einzelnen B체chern eingebaut sind. Der Einband ist mit schwarzem, gl채nzenden Gewebe bezogen.

85%



04 | PERFEKTION

FALTBAR Die Arbeit l채sst sich, wie geplant, in einer bestimmten Reihenfolge auf- und zuklappen. Die einzelnen B체cher sind mit einem durchsichtigen Folien-Streifen so fixiert, dass man sie einzeln entnehmen, und wieder platzieren kann.

87,5%



04 | PERFEKTION

IM DETAIL Wie man die Arbeit auch dreht und wendet, es gibt stets einen interessanten Einblick auf die B端cher und den FaltUmschlag, der die Neugier auf das Innere weckt.

90%



05 | REFLEKTION

ERINNERUNG Zum Anfang des Semesters gab es eine Idee, einen Plan wie das Diplom aussehen könnte. Nun, da es fertig ist, ist es spannend auf die Entwicklung zurück zu blicken. Ich stelle einmal mehr fest, dass vieles erst durch das „Machen“ entsteht, und man sich nicht immer mit dem ersten Entwurf zufrieden stellen darf, um über sich hinaus zu wachsen, und sich zu verbessern.

92,5%


AM ANFANG WAR DAS „WAS?“ Es entwickelte sich dann aus einem Gedanken eine Idee und ein Konzept. Und nach und nach gab es auch erste Umsetzungs-Ansätze. Eine unheimlich spannende Zeit, denn hier zeigt sich in ersten Zügen, welche Richtung das Projekt einschlagen wird, auch wenn man den Ausgang so früh noch überhaupt nicht absehen kann.


05 | REFLEKTION

95%



05 | REFLEKTION

ALLES GEBEN Mitten im Semester und mitten in den Sommerferien. Dazu noch mitten in einer Grippe. Perfekt. Auf dem letzten Meter kommt es immer knüppeldicke. An Aufgeben ist aber nicht zu denken. Jetzt heißt es ausruhen, Kräfte mobilisieren und dann nochmal angreifen. Die intensivste Phase der Diplom-Arbeit war gleichzeitig auch die tollste, denn sie hat mir viel über mich gezeigt, ich konnte mich selbst überraschen und zu einem Ergebnis kommen, mit dem ich zufrieden bin. Auch wenn der Berg an Arbeit unüberwindbar zu sein scheint, wenn man es dann geschafft hat, kann man unheimlich stolz sein. Und das ist alle Mühe wert.

97,5 %


ABSCHLUSS Nach fast sechs Monaten ist nun die Diplom-Arbeit fertig. Damit endet aber nicht nur das siebte Semester, sondern auch vier Jahre Studium. Eine prägende und lehrreiche Zeit findet seinen Abschluss. Mit gemischten Gefühlen erwarte ich den letzten Tag. Aber trotz aller Ungewissheit bin ich doch zuversichtlich und habe eine große Neugier auf dass, was nun kommen wird. Nicht länger Studentin, jetzt kommt der Ernst des Lebens. Aber mit einer Menge Spaß!


05 | REFLEKTION

100%



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