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PROGRAMM 2017 NR. 1

SPIELZEIT


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SPIELZEIT FEBRUAR BIS JUNI 2017 Und es geht weiter!

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ie erste Hälfte unserer ersten Saison ist wie im Flug vergangen und wir möchten uns an dieser Stelle zuallererst bei unserem Publikum bedanken. Bei denjenigen, die uns treu geblieben sind und bei allen, die wir als neue Dschungel-Besucherinnen und -Besucher willkommen heißen durften. Getreu unserem Spielzeitmotto

RÄUME ÖFFNEN geht es auch in der 2. Hälfte weiter. Theater für junges Publikum ist mehr denn je ein wichtiger Ort, an dem man einander begegnen kann. Der offene Dialog auf und abseits der Bühne ist dabei die treibende Kraft, denn dort werden die eigenen Vorurteile verrutscht. Ein Ort, der nicht als pädagogischer, sondern

als gesellschaftspolitischer Raum gesehen werden soll. Hier haben junge Menschen von klein auf die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichsten Themen auseinanderzusetzen. Kunst für junges Publikum ist kein Luxus oder etwas Elitäres, sondern eine zutiefst menschliche Möglichkeit, sich auf kreative Art und Weise mit den vielen Fragestellungen zu beschäftigen, denen sie sich heutzutage gegenübersehen. Denn es ist gerade dann umso wichtiger, aktiv zu sein, wenn sich ein Graben in der ­G esellschaft auftut. Im Dschungel jedenfalls gibt es die Möglichkeit sich einzubringen: Mit der Schiene ­J UNGE KUNST. GENERATION 16+, bei der auch politische Themen diskutiert werden. Mitte März kommt mit »Nirgends in Friede. Antigone.« von Darja Stocker eine gemeinsame Produktion mit dem diverCITYLAB auf die

Bühne, in der der arabische Frühling und seine Auswirkungen auf die gegenwärtige Lage im Nahen Osten verhandelt werden. Auch zum Mitmachen wird aufgefordert: »Dschungel puts on the red shoes« bietet eine OPEN STAGE für junge KünstlerInnen, bei »TRY OUT!« können ChoreografInnen, TänzerInnen und PerformerInnen Ausschnitte ihrer Stücke vorstellen und die »Offene Wild:Werkstatt« ermöglicht kostenloses Schauspiel- und Tanztraining für alle ab 16 Jahren. Auch in der 2. Saisonhälfte stehen v ­iele Premieren für alle Altersgruppen auf dem ­P rogramm. Bei »Ball, Baum, Taube« für 1 ­ - bis 3-Jährige geht es um die Entdeckung der ersten Worte. In »Von der Mücke zum ­E lefanten«, einem Tanzstück (4+), werden große ­ F ragen über kleine Dinge gestellt. Für alle ab 10 suchen in »Riesen*Zwerge« fünf junge Bur-


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N E T I E Z E H C S I M R Ü SRTAU CHEN EI N M UTI GES B THEATER schen neue Ausblicke in die Zukunft. Bei der » Geschichte eines Jungen aus Afghanistan« ­ (9+) verfolgen wir die Fluchtgeschichte eines jungen Menschen, die uns vieles aus einer neuen Perspektive sehen lässt. Kinder ab 6 können dabei sein, wenn Leni genug von all dem Druck hat und ab heute »Dumpfbacke« in die Schule schickt. Im Juni gibt es eine weitere Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, die sich mit den »Metamorphosen« des Ovid für alle ab 11 auseinandersetzt. Wir suchen immer noch Paten und Patinnen für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, sozialen Einrichtungen sowie Kindergärten und Schulen oder Familien, ­d enen nicht genug Geld zur Verfügung steht, um ihren ­ K indern einen Vorstellungsbesuch gemeinsam mit ihren KlassenkameradInnen zu ermöglichen.

Ob Sie einmalig spenden oder eine Patenschaft übernehmen und einen Jahresbeitrag leisten, bei dem Sie viele Extras erhalten, ist Ihnen überlassen, aber in jedem Fall ermöglichen Sie kulturelle Teilhabe für alle und für viele den ersten Besuch in einem Theater überhaupt! Mehr Information zur Kulturpatenschaft finden Sie auf Seite 56. Ich freue mich auf viele weitere Theatererlebnisse in dieser Saison und lade Sie herzlich dazu ein.

CORINNE ECKENSTEIN

Künstlerische Leiterin und Direktorin


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NIRGENDS IN FRIEDE. ANTIGONE. diverCITYLAB & Dschungel Wien Österreichische Erstaufführung Schauspiel, 100 Min. Für alle ab 16

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elcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür? »Nirgends in Friede. Antigone.« bedient sich der sophokleischen Vorlage, um diese Fragen zu stellen. Aus der Festung Theben wird die

FR 10. 3. 19: 30 SA 11.3 . 19: 30 11:0 0 MO 13 .3. 19: 30 3. DI 14. MI 15. 3. 19: 30 11:0 0 DO 16 .3. FR 17.3 . 19: 30 DI 30. 5. 20: 00 MI 31. 5. 11:0 0 11:0 0 DO 1.6 . + 20: 00 FR 2.6 . 20: 00

Festung Europa, an deren Außengrenzen der Krieg tobt. Der Wächter Frontex versucht sie zu verteidigen, während der Machthaber Kreon an einer Demokratie festhält, von der er schon lange nicht mehr weiß, was sie bedeuten könnte. Antigone wird zum Symbol für Frauen, die Widerstand leisten und dabei ihre Hoffnung verlieren. Sie ist Aktivistin, Kämpferin, B erichterstatterin, Demonstrantin, Attentäte­ rin, Flüchtende, Helferin, Frau. Mit »Nirgends in Friede. Antigone.« beenden die Studierenden des ersten Jahrgangs des diverCITYLABs ihre vierjährige praxis-

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orientierte Performanceund Schauspielausbildung, starten ihren Weg als autonome KünstlerInnen und öffnen so die Theaterszene für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft.

Eine Produktion von diverCITYLAB PERFORMANCE- und THEATERlabor und ­ Dschungel Wien in Kooperation mit Werk X AUTORIN: Darja Stocker REGIE: Corinne Eckenstein BÜHNE: Markus Liszt DRAMATURGIE: Anna Schober REGIE ASSISTENZ: Sandra Moser REGIEHOSPITANZ: Philipp Moritz AUSSTATTUNGSHOSPITANZ: Alaz Deniz Köymen DRAMATURGIEHOSPITANZ: Sophie Mashraki PRODUK TION: Hülya Çelik AUFFÜHRUNGSRECHTE: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag, Berlin DARSTELLER/INNEN: Zeynep Alan, Elif Bilic, Ayşe Bostancı, Jonathan Fetka, Tanju Kamer, Ines Miro, Onur »Cağdaş« Şahan

16+


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!ANGST!

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alternative | escape Uraufführung Schauspiel, 110 Min. 16–20 Jahre

Irgendein Umriss von dir steht noch da. Schief. Verwackelt. Der Rest von dir steckt fest. Irgendwo. Das ist alles. Geh. Geh weiter.

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igentlich ist alles ok. Der Nebenjob sichert die Miete und ist auch so, dass dir nicht der Kopf dabei wegschläft. Die Mutter mit ihren Angstzuständen wohnt weit weg in einem anderen Bezirk. Deine WG isst mit dir Eis und fragt, wie es dir geht. Deine Fortbildungsgruppe debattiert über Wegschauen, Kriegs­ rhetorik, Willkommenskultur, Verletzlichkeit. Du lässt sie reden, kritzelst auf deinen Block, beim linken Ohr rein, beim rechten Ohr raus. Und plötzlich verliebst du dich. Bist irritiert.

Und dann zieht in dein altes Zimmer bei deiner Mutter auch noch eine Frau. Irgendeine fremde Frau, die es über die Balkanroute geschafft hat. ­E twas reißt auf. Du fällst in ein Loch. Das Loch heißt Angst. Starre, Flucht, Angriff. Ein wildes Umsichschlagen in deinem Kopf und in deinem Herzen beginnt. Was ist denn los mit dir? Und was jetzt? Drei SchauspielerInnen, eine Figur: unsicher, verzweifelt, zerrissen.

K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G : Sophie Menasse A U T O R I N , D R A M AT U R G I E : Ursula Knoll D A R S T E L L E R / I N N E N : Sophie Menasse, Thomas Schweitzer, Christoph Sulyok

19:30 10:3 0 + 19:30 FR 1 9.5. 10:3 0 SA 2 0.5. 19:30

MI 1 7.5. DO 1 8.5.

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lt z e We n a g D ie de m n a t h ge nde, u r g u z t ie l ie b s s a w

BALIAMI

Ei ne Li eb es ge sc hi ch te

Das Spiegelkabinett Wiederaufnahme Schauspiel, 85 Min. 14–20 Jahre

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liver ist ein Junge aus gutem Hause. Baliami ein Flüchtlingsmädchen aus dem Kosovo. Die beiden verbindet erst Freundschaft, dann aufkeimende Liebe. Doch sie verlieren sich aus den Augen und begegnen einander erst wieder, als beide bereits eine feste Beziehung haben.

»Die Schauspieler sind zugleich Erzähler und Kommentatoren des Geschehens und geben Einblicke in die jugendliche Gefühlswelt. ­ Das tun die Darsteller auf sehr überzeugende und authentische Weise. Autor Benedict Thill und Regisseur R ­ichard Schmetterer vermeiden übertriebenen Jugend­ slang und Referenzen zur Popkultur. Hier sprechen Jugendliche zu Jugendlichen. Tat­ sächlich ist das Ensemble noch sehr jung, aber nicht minder überzeugend.« (European ­Cultural News)

A U T O R : Benedict Thill R E G I E : Richard Schmetterer A U S S TAT T U N G : Karoline Hogl L I C H T: Hannes Röbisch R E G I E A S S I S T E N Z : Iris Schmid DARSTELLER/INNEN: Josepha Andras, Max Kolodej, Simon Kubiena, Anna Zagler

DI 2 8.2 . MI 1.3 . DO 2 .3. FR 3.3 .

10 :30 10 :30 + 19 :30 10 :30 10 :30 + 19 :30

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KÖRPERVERSTAND M

anchmal stehe ich vor der Entscheidung wie vor einer Weggabelung: Tue ich, was sich besser anfühlt, oder tue ich, was vernünftig wäre? Vernunft – was ist das eigentlich, diese Vernunft, die in meinem Kopf wohnt? Wann ist sie eingezogen? Und was will sie? Früher, ganz früher, da hat überall das Gefühl gelebt, in jeder Ecke meines Körpers. Heute gibt es immer wieder Tage, an denen ich nur zuschaue, wie die Vernunft mein Herz in enge Bahnen zwängt: »Zu gefährlich, zu teuer, zu viel, zu wenig, ...« Aber all diese Worte kennt mein Herz gar nicht. Mein Herz kennt nur Gefühle: Es freut sich, es liebt, es leidet, es hüpft vor Aufre-

1 9 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 0 + 1 9 :3 1 9 :3 0 .1 . S A 14 1 0 :3 0 .1 . 4 2 D I 1 0 :3 0 .1 . 0 M I 2 5 + 1 9 :3 0 :3 0 1 .1 . 0 D O 2 6 + 1 9 :3 0 :3 0 1 .1 . F R 2 7

.1 . M I 1 1 .1 . 2 1 D O .1 . F R 1 3

Körperverstand. Tanztheater Wien Uraufführung Tanztheater, 65 Min. Für alle ab 14

gung. »Ich brauch dich nicht«, sagt dann mein ­Verstand zu meinem Herzen. »Ohne mich bist du verloren«, antwortet dann mein Herz. Die neue Kompanie »Körperverstand. Tanztheater Wien« rund um die junge Choreografin Steffi Jöris und die Autorin Anna-Luise Braune bringt Körper und Verstand auf die Bühne und lässt sie den täglichen Kampf ­ a usfechten, wer denn nun die besten ­Entscheidungen trifft.

r e d o l h G ef ü ? t f n u n r Ve

10:30 + 19:30 DI 21.3. 10:30 + 19:30 MI 22.3 . 10:30 DO 23.3 . 10:30

MO 20.3 .

KO N Z E P T: Steffi Jöris, Anna-Luise Braune R E G I E , C H O R E O G R A F I E : Steffi Jöris T E X T, R E G I E A S S I S T E N Z : Anna-Luise Braune D R A M AT U R G I E : Klara Rabl KO M P O S I T I O N , L I V E M U S I K , D A R S T E L L E R : Markus Jakisic A U S S TAT T U N G : Claire Blake L I C H T: Hannes Röbisch C H O R E O G R A F I S C H E M I TA R B E I T, TA N Z : Moritz Lembert, Maartje ­Pasman

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»Stark, schnell, kraftvoll, weiblich [...] Die fünf Darstellerinnen sind von Beginn weg [...] atemberaubend [...] Die Choreographien und Artistik-Einlagen sind durchgehend von einer Wucht und Stärke [...] Diese Frauen sind so stark, dass unsere gemeinsame Zukunft abseits von eingeschworenen Geschlechterrollen höchst lebenswert erscheint. Hingehen, ansehen, lernen, genießen.« (Kulturwoche)

TheaterFOXFIRE Wiederaufnahme Tanztheater, 80 Min. 13–20 Jahre

BLUTSSCHWESTERN

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ünf rebellische junge Frauen erobern die Bühne. Sie sind Blutsschwestern. Eine Gemeinschaft, in der sie Schutz, Freundschaft, Liebe und auch Spaß finden. Sie wehren sich lautstark gegen jegliche Zuschreibung und Erwartungshaltung. Sie stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, hinterfragen ihre Identität und setzen sich mit der Verwundbarkeit ihres eigenen Körpers auseinander. Weltweit erheben gerade junge Frauen immer mehr ihre Stimme: gegen sexuelle Übergriffe, für Bildung und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.

Doch mit welchen Bildern von Weiblichkeit wachsen junge Frauen hier auf und welche Erfahrungen mit Gewalt, Sexualität und Selbstbestimmung machen sie? Ein kraftvolles und ausgelassenes Tanz­theater über junge Frauen und deren ­L ebensentwürfe! »Coole, junge Frauen stehen hier auf der Bühne [...] Sie wollen nicht schön sein müssen und sich nicht dem Schlankheitswahn unterwerfen [...] [Sie] sprechen sehr wahrhaftig über das, was sie beschäftigt.« (Falter)

R E G I E , R A U M KO N Z E P T: Corinne Eckenstein C H O R E O G R A F I E : Corinne Eckenstein & Ensemble KO S T Ü M : Andrea Simeon M U S I K : Sue-Alice Okukubo A S S I S T E N Z : Jana Püscher P R O D U K T I O N : Alexandra Hutter D A R S T E L L E R I N N E N : Romy Kolb, Lilie Lin, Maria Teresa Tanzarella, Hicran Taptik, ­ ­Caroline Weber

DI 2 5.4 . MI 2 6.4 .

19 :30 10 :30 + 19 :30 DO 2 7.4 . 10 :30 FR 2 8.4 . 10 :30 + 19 :30

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­ errückt und durc hgekna llt halten!« »Sollen sie uns doc h für v


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TheaterFOXFIRE & Dschungel Wien Wiederaufnahme Tanztheater mit Musik, 85 Min. 13–20 Jahre

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ie schwärmen rauschhaft durch die Nacht und träumen verloren durch den Tag, getrieben vom Hunger nach Leben. In einem Strudel widersprüchlicher Gefühle auf der Suche nach sich selbst und ihrer Sexualität strotzen die Jungs vor Energie, hin- und hergerissen zwischen Liebe, Scham und unkontrollierter Gewalt. Nach »Boys don’t cry« und »The Boys are Back in Town« setzen sich 8 junge Männer zwischen 13 und 32 Jahren unterschiedlich­ ster Herkunft und Nationalität mit ihren ­ersten Lusterfahrungen, Verliebtsein und dem Er-

G N I N E K A W A S Y BO wachsenwerden frei nach »Frühlings Erwachen« von Frank Wedekind auseinander. Das Stück ist Tanz-Performance und Musiktheater in einem, denn die Jungs tanzen nicht nur, sondern ­­geben mit Bass, Drums und Loop ­S tation auch den Beat und Sound zum Stück vor. »Eckenstein gute Bilder Sexualität, Mittelpunkt ­

hat zusammen mit ihrem Ensemble gefunden für die junge ­ männliche die hier ganz unpeinlich im s ­teht.« (Falter)

KO N Z E P T, R E G I E : Corinne Eckenstein C H O R E O G R A F I E : Corinne Eckenstein & Ensemble TA N Z C O A C H : Richard Schmetterer B Ü H N E : Andreas Pamperl KO S T Ü M : Ulli Nö KO S T Ü M A S S I S T E N Z : Sarah Damovsky M U S I K : The Boys R E G I E A S S I S T E N Z : Johanna Müller D A R S T E L L E R : Lino Eckenstein, Adil ­ Embaby, Hisham Morscher, Ben Pascal, Richard Schmetterer, Futurelove Sibanda, Wainde Wane, Joaquin Ylo

11:0 0 19: 30 11:0 0 + 19: 30 FR 20.1. 11:0 0 + 19: 30

DI 17.1 . MI 18.1. DO 19 .1.

MI 2 9.3 . DO 3 0.3 . FR 3 1.3 .

19 :30 10 :30 10 :30 + 19 :30

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au f , h c i re te nn »We nglüc k t r.« U öhe m e i n e ic h h E R L I N ÖLD s te h H H FRI

»Ihr körperlicher und emotionaler Einsatz ist die größte Stärke des Stückes« (Falter)

SCHLAG AUF SCHLAG

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Julia Vozenilek (Darstellerin der ­ Luzia van der Kamp) trainiert mit der ­ Weltmeisterin Csilla N ­émedi Varga.

theater.wozek Wiederaufnahme Schauspiel, 85 Min. 13–20 Jahre

ie junge Boxerin Luzia van der Kamp erkämpft sich einen Siegerpokal nach dem anderen. Die Schule bleibt dabei zwangsläufig auf der Strecke. Aber Luzia will nur eines: reich und berühmt werden. Henk, ihr Vater und zugleich Trainer, war selbst Profi­ boxeuropameister. Nun begleitet er sie auf dem Weg nach oben. Ihr Traum scheint sich zu erfüllen.

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Doch der Spaß am Sport wird zunehmend überlagert vom Erfolgsdruck, dem Trainer und Leistungssportlerin unterworfen sind. Was für ein Leben ist das, und was bedeutet es für die ­B eziehung zwischen Vater und Tochter? Ein Stück über Leistungssport und Business, über Erfolg und Niederlage, Austeilen und ­E instecken.

A U T O R / I N N E N : Eva Blum, Herman Vinck KO N Z E P T, R E G I E : Karl Wozek B Ü H N E , K A M E R A / S C H N I T T: Charly Vozenilek B OXC O A C H I N G : Csilla Némedi Varga L I C H T: Hannes Röbisch, Karl Wozek A U F F Ü H R U N G S R E C H T E : Felix Bloch Erben, Berlin D A R S T E L L E R / I N N E N : Florian ­Fleischhacker, Martin Oberhauser, Michael Pockberger, Julia Vozenilek ­

DO 2 0.4 .

11: 00 + 19 :30 FR 2 1.4 . 11: 00 SA 2 2.4 . 19 :30

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WE RULE THE SCHOOL TimeOut Uraufführung Schauspiel, 90 Min. 13–20 Jahre

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tell DIR vor, in der Schule gibt es keine Noten mehr. Stell DIR vor, die Schule macht dir Spaß. Stell DIR vor, es gibt keine Lehrer mehr und die Schule gehört EUCH. Was würdest DU tun? Eine Riesenparty schmeißen? Play­ s tationEvents organisieren? Das Buffet plündern? Deine Graffitikünste auf den Schulwänden ­ v erewigen? Auf den Tischen Topmodel s pielen? Breakdance-Battles abhalten? Oder ­ doch ­ l ieber im Turnsaal ausschlafen statt schwitzen? Und jetzt stell DIR vor, dir ist trotzdem langweilig. Was würdest DU dann tun? Die Schule niederbrennen, weil du schon lange eine Rechnung offen hast? ­E inen ­Was­s errohrbruch verursachen, weil es weit und breit kein ­H allenbad

gibt? Oder schlussendlich zuhause bleiben, weil die anderen Mitschüler alle blöd sind? Und was würdest DU in einem M ­ onat tun? Oder nach drei Monaten? Und was in einem Jahr? Ausgehend vom heutigen Schulsystem, zeigen wir eine mögliche Zukunft auf, in welcher Utopie und Dystopie nahe beieinander liegen. R E G I E : Charly Vozenilek P R O D U K T I O N : Alina Julia D R A M AT U R G I E : Harald Cont, Katharina Cont, Max Glatz, Julia Vozenilek B Ü H N E : Felix Huber

T O N : Andreas Fleckl D A R S T E L L E R I N N E N : Asja Ahmetovic, Jasmin Bettstein, Maria Dolic, Lili Eden, Olivia Gruber, Amina Mostageer, Laura Mysliwiec, Adelina Nita, Lea Juliana Pecora, Marlene Schenk-Mair, Maya Rose Schuberth, Lucia Zamora

rat ion Je de G e ne RE b r au c ht I H Revolut ion

19 :3 0 D I 6 .6 . 19 :3 0 . M I 7. 6 11 :0 0 D O 8 .6 . 11 :0 0 . F R 9 .6 + 19 :3 0

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W I LD PR:EWERK MIERSTA E TT 14

TIME TRAVEL Back to the future und vorwärts in die Vergangenheit! Dschungel Wien Uraufführung Schauspiel, 70 Min. 13–20 Jahre

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eitreisen sind ein alter Menschheits­ traum, wir lassen ihn Wirklichkeit werden! Wir können längst Verstorbene treffen. Oder uns selbst vor 10 Jahren. Oder in 20 Jahren. Oder unsere noch gar nicht geborenen Kinder und Enkelkinder. Wie wird die Welt, in der wir leben, in 10, 20, 50 Jahren aussehen? An welchen Punkt in der Zukunft wollen wir uns begeben, um uns einzumischen, mitzuspielen, mitzugestalten? An welcher Stelle unserer eigenen Biografie oder an welchem historischen Wendepunkt würden wir die Weichen gerne anders stellen?

Die TeilnehmerInnen der Theaterwild:Werkstatt »Wildwechsel« begeben sich auf eine wilde Reise – mal banal und sentimental, dann wieder hochpolitisch und gesellschaftskritisch. »Alles, was man für Zeitreisen braucht, ist ein Wurmloch, der große Hadronen-Speicherring oder eine Rakete, die sich sehr, sehr schnell bewegt.« Stephen Hawking, A ­strophysiker

K Ü N ST L E R I S C H E L E I T U N G : Christian Himmelbauer A S SI ST E N Z : Julia Decker D A R S T E L L E R / I N N E N : die TeilnehmerInnen der Theaterwild:Werkstatt »Wildwechsel« Babette Adamovits, Sera Ahamefule, Dilara Amet, Laurin Franek, Sophia Greilhuber, Yuria Knoll, Fanny Neumayer, Amina Reifenauer, Mahmoud Tavakoli

9 :3 0 0 .5 . 1 M I 1 . 1 0 :3 0 1 .5 D O 1 0 :3 0 2 .5 . 1 F R 1 + 1 9 :3 0 9 :3 0 3 .5 . 1 S A 1

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RAUCHPAUSE

Ein Stück über Sucht und Suche, ein Selbstversuch schallundrauch agency Wiederaufnahme Performance, 55 Min. 12–16 Jahre

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it zehn habe ich meinem Vater die ­Z igaretten versteckt, weil’s ungesund ist. Mit zwölf habe ich heimlich im Freibad geraucht und mir war schlecht. Wie Ernst Jandl sagt: »ich bin frei und mir ist schlecht«. Jetzt rauche ich schon mehr als die Hälfte meiner Lebenszeit. Schlecht ist mir nicht mehr, aber bin ich frei? Ich habe von einem Mann gelesen, der an seinem vierzigsten Geburtstag beschlossen hat, ab nun eine »Rauchpause« zu machen bis zu seinem achtzigsten Geburtstag. Das kann ich auch, denk ich mir ...

. D I 1 4 .2 . .2 5 1 I M . .2 6 D O 1 . .2 7 1 R F

P au s e n wir n e en, w m ac h n Wa s , n e h au c au e vom R A s c he s c h i n e e i b au f d w a r te n , o ig t b e a t us s u nd a r a d x Phön i Die schallundrauch agency geht dem Phänomen Sucht auf den Grund und macht sich auf eine Reise von Versuch nach Sehnsucht und retour. Die KünstlerInnen tanzen und singen, erzählen von ihren Gewohnheiten und ­S üchten, sind perfekt und fehlerhaft, sind verkatert, ­ausgelassen und nachdenklich, glotzen aufs Handy, schauen einander in die Augen und r­ äumen auf. »Lustvoll, stark verspielt, schräg, sehr persönlich und damit voll authentisch […] grundehrlich und sehr, sehr humorvoll, im wahrsten Sinn des Wortes ver-rückt.« (Kurier)

1 0 :0 0 1 0 :0 0 1 0 :0 0 1 0 :0 0 + 1 9 :0 0

»Eine tänzerisch leichtfüßige Hommage an Süchte aller Art, vor allem natürlich: an die Sehnsucht.« (Falter) MIT Elina Lautamäki, Marco Payer, Gabriele Wappel VON UND DURCH Silvia Auer, Agnes Blumenschein, Elina Lautamäki, Momo Maresch, Anna Panzenberger, Marco Payer, Frans Poelstra, Sebastian Radon, Janina Sollmann, Jasmin Strauß-Aigner, Gabriele Wappel, Martin Wax, Sara Wilnauer

12+


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s!!! Âť O, Na r z is ser Wa s Nic ht i n s sser fa l len , b e c hen!!!ÂŤ S elf ie m a


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METAMORPHOSEN

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Musik und Kunst Privat­ u niversität der Stadt Wien Uraufführung Schauspiel & Tanz, 75 Min. 11–16 Jahre

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as Buch der Verwandlungen« enthält eine Vielzahl von Geschichten, die bis heute durch ihre Aktualität und Poesie bestechen: so auch die Geschichte von Narziss. Der Sohn eines Flussgottes, von Jünglingen und Mädchen gleichermaßen geliebt und umworben, weist immer wieder alle Liebe zurück. Das widerfährt auch dem jungen Mädchen Echo, das Narziss auf Schritt und Tritt folgt und alle seine Worte, die er spricht, flüsternd wiederholt. Doch als der junge Mann eines Tages in der Spiegelung des Wassers sein Ebenbild entdeckt, fasziniert ihn die eigene Schönheit so sehr, dass er sich nur

noch mit sich selbst vereinen will und an unerfüllter Sehnsucht stirbt. In einem gemeinsamen Projekt setzen sich Studierende der Studiengänge Schauspiel und Tanz mit der Mythologiensammlung des Ovid auseinander und übersetzen die antiken Bilder von Selbstverliebtheit, unerfüllter Sehnsucht und Narzissmus in unsere heutige Welt. T E X T, R E G I E : Philipp Hauss C H O R E O G R A F I E : Martina Rösler D R A M AT U R G I E : Karoline Exner D A R S T E L L E R / I N N E N : Dominik Dos-Reis, Sofia Falzberger, Selina Graf, Marius Huth,

Lorena Mayer, Ferdinand ­ Nowitzky, Peter Rahmani, Lara Sienczak (Studiengang Schau­ spiel) und Sarka Benedova, Laureen Drexler, Rebecca Mondovics, Daniela Schilcher, Vito Vidovic-Bintchende, Julia Wang (Studiengang Tanz)

MI 7.6. DO 8 .6. FR 9.6 .

19 :00 10 :30 10 :30 + 19 :00 SA 1 0.6 . 19 :00 MO 12 .6. 10 :30 DI 1 3.6 . 10 :30 MI 1 4.6 . 10 :30

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RIESEN ZWERGE Tanz*Hotel Uraufführung Tanztheater, 60 Min. 10–14 Jahre

»R

iese wurde von Zwergen gefressen, Paparazzi haben alles fotografiert.« Episodenhaft und teils auf skurrile Weise wird aus der Sicht von fünf heranwachsenden Jungs ihre heutige Welt ­u nter das Vergrößerungsglas genommen. Die Auswüchse ihrer alltäglichen medialen Reiz­ überflutung stehen dem »real life« gegenüber. Es ist eine Welt der Extreme – in der es das Dazwischen und die Kunst der Verwandlung braucht. Jungs tragen Bärte, weil sie Erwachsene sein wollen, Erwachsene gebärden sich wie Clowns, weil sie wie Kinder spielen möchten. Kleine Genies und große Maulhelden bewegen sich mit den Mitteln aus den Bereichen Tanz, Theater, Zirkus, Parkour und Musik in die Welt von morgen – sie werden zu Riesen und ­Zwergen und bleiben dabei einfach Menschen.

PRE M 1 9 :0 0 .3 . M I 2 2 1 0 :0 0 .3 . D O 2 3 1 0 :0 0 .3 . F R 2 4 1 9 :0 0 .3 . S A 2 5 1 6 :3 0 .3 . S O 2 6

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DO 20.4. FR 21.4. »Riesen*Zwerge« ist nach »Herr*Jemineh hat Glück« und »Wild*Things« die neueste Produktion mit der Tanz*Hotel Junior*Company und drei professionellen Tänzern.

C H O R E O G R A F I E , I N S Z E N I E R U N G : Bert Gstettner P E R F O R M A N C E , TA N Z , C O - C H O R E O G R A F I E : Ákos Hargitay, Arne Mannott, Stefan Ried TA N Z * H O T E L J U N I O R * C O M PA N Y: Benni Angelov, Luis Aue, Max Gstettner, Myron Olev, Herbert Pirker M U S I K : Günther Rabl B Ü H N E N B I L D : Matthias Mollner KO S T Ü M : Hanna Adlaoui Mayerl O R G A N I S AT I O N : Claudia Bürger P R O D U K T I O N : Tanz*Hotel / Art*Act Kunstverein

10:30 10:30 + 19:00 SA 22.4. 19:00 SO 23.4. 16:30

r E in Ta n z theate en G es ten ­z w isc hen k lein nge n u nd R iesen sprü

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SKREEK A Comic Revolution

SA 18.2 . SO 19.2 . MO 20.2 . DI 21.2 . MI 22.2 . DO 23.2 .

TWOF2 & dascollectiv Wiederaufnahme Performance mit Live-­ VideoStreaming, 60 Min. 10–15 Jahre

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n einer Mischung aus Film, Theater und Comic entführt TWOF2 das Publikum in ­ die turbulente Welt des Comic-Helden JeanLuck. Sein Leben spielt unmittelbar hinter einer großen Kinoleinwand, wo es gefilmt und live übertragen wird. Vor der Leinwand sehen wir seine Schöpferin, The-Creator, die all sein Denken und Handeln leitet. Er ist gefangen in seiner eigenen Welt. Nach und nach entwickelt Jean-Luck eigene Fantasien und Wünsche. Er sucht nach seiner Identität und der F ­ reiheit, begreift die beherrschende Existenz von The-Creator und probiert schließlich alle Mittel, um in die reale Welt zu gelangen. Wird es ihm gelingen? Und wer wird ihn ersetzen?

FR 24.2 .

Ausgezeichnet mit dem STELLA16 – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie »herausragende Ausstattung«! »[…] ein Erlebnis für alle, ein ­ poppiger Franken­ stein und so noch nie gesehenes m odernes Techniktheater« (Junge Kritik) ­ »Beste Unterhaltung mit Anspruch. [...] Der Jubel des jungen Publikums wollte nicht enden und das ist voll verständlich.« (­tanzschrift.at)

19:0 0 17:00 10:3 0 10:3 0 10:3 0 10:3 0 + 19:0 0 10:3 0

A U T O R , R E G I E : Giovanni Jussi S C R I P T: Georg Lippert S P I E L : Giovanni Jussi, Maria Spanring und ein Gast L I V E - K A M E R A , S C H N I T T, L I C H T: Francesco Diaz A U S S TAT T U N G : Anna Diaz, Ursula Gaisböck, Giovanni Jussi S O U N D , M U S I K : Mario Stadler, Electric Ray and The Shockers D R A M AT U R G I E : Maria Spanring P R , KO M M U N I K AT I O N : Simon Hajós

nkön nen nicht reic ht . ge ie Fl m de , m ne ei n Die G esch ic hte vo

10+


Ein wi ldes Ta nz stück du rch s Ki nderz im mer

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TheaterFOXFIRE Wiederaufnahme Schauspiel, 65 Min. 10–15 Jahre

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D L I W G N I N N U R

ie Zeit, in der man nicht mehr Kind, aber auch noch kein Teenager ist, hat etwas Magisches. Stimmungsschwankungen, Gef ühlsausbr üche, Grenzüberschreitungen sind an der Tagesordnung. Die Kinder wollen noch nicht erwachsen werden und auch nicht wissen, wie sie als Erwachsene sein werden. Und trotzdem wissen sie, was sie wollen.

Das Leben ist eine Achterbahn; mal gehts rauf, mal gehts runter, es gibt schöne Kurven und hässliche Loopings. Aber sie sind sich einig: es ist unser Leben und unsere Welt und dafür kämpfen wir! Sechs DarstellerInnen zwischen 11 und 14 Jahren nehmen sich ihren Raum. Gemeinsam mit den beiden TänzerInnen Maartje Pasman

und Futurelove Sibanda erkunden sie diese »Zwischenjahre« in einem wilden Fest voller Gefühle und Bewegung, bevor sie sich von ihrer Kindheit verabschieden. »Viel Platz und Zeit ist im Stück nicht nur für Wildheit, sondern auch für Spaß und Witz. Der mitunter auch in der einen oder anderen philosophischen Frage steckt: Gibt es die Welt auch ohne mich?« (Kurier) R E G I E , R A U M KO N Z E P T: Corinne Eckenstein C H O R E O G R A F I E : Corinne Eckenstein & Ensemble M U S I K : Ben Pascal KO S T Ü M : Ulli Nö L I C H T: Hannes Röbisch R E G I E A S S I S T E N Z : Johanna Müller P R O D U K T I O N : Alexandra Hutter D A R S T E L L E R / I N N E N : Lino Eckenstein, Aysun Geliksu, Emilia Greifeneder, Marit Krickl, Carlos Lazar, Milena Leeb, Maartje Pasman, Futurelove Sibanda

10 :30 10 :30 + 19 :00 10 :30 MI 1 .2. 10 :30 . DO 2.2 + 19 :00

MO 3 0.1 . DI 3 1.1 .

DI 4.4. MI 5.4. DO 6.4. FR 7.4.

10:30 10:30 10:30 + 19:00 19:00

10+


T T A TRE S K EREMIE W : D W I L PR

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0 . 19 :0 M I 3 .5 :3 0 10 . .5 D O 4 0 . 10 :3 F R 5 .5 + 19 :0 0 0 . 19 :0 S A 6 .5

WILDLINGE Dschungel Wien Uraufführung Tanztheater, 50 Min. 10–14 Jahre

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ir befinden uns in einer Stadt der Zukunft. Moderne Technik ist Alltag geworden. Alles und jede/r ist vernetzt. Künstliche Intelligenz erleichtert den Menschen das Leben. Gleichzeitig entfernen sie sich immer mehr von der Natur, vernachlässigen ihre existenziellen Bedürfnisse, missachten, was Menschsein eigentlich ausmacht. In dieser ­Situation versuchen sich die Wildlinge zurechtzufinden. Gemeinsam suchen sie einen Weg, sich selbst, aber auch ihren Lebensumständen gerecht zu werden. Gibt es überhaupt eine Mög-

lichkeit, Technologie und Natur zu vereinen? Ist das eine gut und das andere böse? Kommt es wie immer auf die Dosis an? Ob man beherrscht wird oder sich Medien zunutze macht? Findet es gemeinsam mit den Wildlingen in diesem Tanztheaterstück heraus! K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G , M U S I K : Rino Indiono A S S I S T E N Z : Eva Sommer D A R S T E L L E R / I N N E N : die TeilnehmerInnen der Theaterwild:Werkstatt »Wildwuchs« Laura Biz, Antonia Brandl,

Alina Elena Katja Lovis

Brauer-Kvam, Lara Drobics, Epler, Marina Gräf, Lisa Habiger, Mader, Mira Mayr, Elsa Romen, Vincent

n n e r at i o e G e r t Un s e e r n ic h b A . u i s t ne e. Au c h t s e u e ie d ie n d i ng t d e b n u e n i c ht ber: d i A . e r e bess te ! w i lde s

10+


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MARIE HÄNGT IN DER LUFT Eine Zirkusartistin in Verwicklung

Zirkus Momomento Wiederaufnahme Akrobatik/Bewegungstheater, 55 Min. 9–14 Jahre

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arie hängt in einem viel zu großen Kleid in der Luft. Schöner Stoff, tolle Farben – aber es ziept und kratzt und überhaupt hat Marie keine Lust, hier artig in der Luft zu hängen. Sie will Flugtrapezkünstlerin werden! Und wenn sich Marie etwas in den Kopf setzt … Am Boden der Realität angekommen, ­jon­gliert sie mit 4, mit 5, mit 6 Bällen

– aber das ist nicht genug. SIE ist nicht genug. Nicht genügend hübsch, zu laut, zu wild – so wird sie nicht weiterkommen. Nicht im Leben und nicht in diesem Wettbewerb, in dem sie sich ganz offensichtlich befindet. Wessen Spiel wird hier eigentlich gespielt und wer macht die Spielregeln? Will M ­ arie da hineinpassen? Und wer könnte ihr dabei helfen, ihren eigenen Weg zu gehen? Eine akrobatische Suche nach Identität und eine archaische Reise ins Reich der Entwicklungsprozesse mit Tanz, (Fuß-)Jonglage und Luftakrobatik!

R E G I E : Tanja Witzmann A U S S TAT T U N G : Bianca Fladerer M U S I K : Thomas J. Aichinger L I C H T: Ayse Bingöl R E G I E H O S P I TA N Z : Eva Haut KO N Z E P T, D A R S T E L L E R I N : Ruth Biller

D I 2 4 .1 . 10 :0 0 M I 2 5.1. 10 :0 0 D O 2 6 .1 . 10 :0 0 FR 2 7.1. 10 :0 0 S A 2 8 .1 . 19 :0 0 ANSCH A B E N T E ULIEE S S E N D R N ACHT

9+


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PRE M

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DIE GESCHICHTE EINES JUNGEN AUS AFGHANISTAN Eine abenteuerliche Reise geleitet vom Traum von einem besseren Leben ANSICHT Uraufführung Schauspiel, 60 Min. 9 - 14 Jahre

H

eute will der Junge unbedingt ein Tor schießen! Sie kicken auf dem Marktplatz, er hat den Ball, zieht durch, der Ball fliegt und fliegt und – trifft genau den Kopf einer verschleierten Frau! Sie fällt und bewegt sich nicht. Der Junge überlegt nicht lang. Er hat in der Schule einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht und beginnt gleich mit der Mund-zu-Mund-Beatmung. Doch das darf man nicht! Schon ist er umringt von Männern mit dichten Bärten, die ihn anschreien. Männer, die in diesem Land bestimmen, was man darf und was nicht. Männer, die Gewalt säen und seine Familie bedrohen. Hier soll der Junge nicht mehr bleiben. Er soll

es besser haben, sagt seine Mutter und schickt ihn allein auf den langen und gefährlichen Weg nach Europa. Der Junge erzählt uns von den Schleppern, der Not und der Angst. Aber auch vom Ankommen und davon, wie man hier herausfindet, wer man nun sein soll. Es gibt viele Gründe aus Afghanistan zu fliehen, einem Land, in dem Frauen keine Rechte haben, in dem Gewalt an Frauen an der Tagesordnung ist. Manches Mädchen wächst dort als Junge auf, denn Mädchen haben keinen Wert – oft scheint es da leichter, die Wahrheit ein wenig zu verbiegen. Bis die Realität hereinbricht und die Sehnsucht nach einem besseren Leben ins Unermessliche wächst.

Unter der Schirmherrschaft der ­Österreichischen UNESCO-Kommission

I ER E

A U T O R , R E G I E : Flo Staffelmayr S O U N D : Julia Meinx B Ü H N E : Paola Uxa R E G I E A S S I S T E N Z : Nina Alarcon B Ü H N E N B I L D A S S I S T E N Z : Alisa Mozigemba T H E AT E R PÄ D A G O G I K : Christina Rauchbauer P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Agnes Zenker D A R S T E L L E R I N : Alev Irmak

DI 2 8.3 .

10 :00 + 19 :00 MI 2 9.3 . 10 :00 DO 3 0.3 . 10 :00 FR 3 1.3 . 10 :00 + 19 :00 SA 1.4 . 19 :00 AN SC HL IES SE AB EN TE UE RN ACND HT

10 :0 0 M O 2 4 .4 . 10 :0 0 . 4 5. D I 2 10 :0 0 M I 2 6 .4 . 10 :0 0 . 4 7. 2 D O 10 :0 0 . FR 2 8 .4 19 :0 0 S A 2 9 .4 .

9+


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ROBINSON Meine Insel gehört mir Plaisiranstalt & Odeïon Wiederaufnahme Schauspiel, 60 Min. Ab 8 und für alle

R

obinson lebt auf seiner einsamen Insel. Und ist zufrieden. Er hat, was er braucht und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Doch Robinson hat Angst. Nicht vor der Einsamkeit, sondern davor, dass jemand kommt und ihm seinen Reichtum wegnimmt. Deswegen muss er handeln, bevor es zu spät ist. Täglich hält er am Strand Wache. Am liebsten würde er einen Zaun um sich und seine Insel ziehen, um jede mögliche Gefahr von sich fernzuhalten. Und auf einmal entdeckt er Fußspuren im Sand. Und eines Tages schafft es doch ein Fremder auf seine Insel und bittet um Hilfe. Um Rettung. Um Asyl. Ein Stück über das Bedürfnis, Erreichtes zu bewahren, und die Angst vor dem großen unbekannten Fremden, der einem irgendetwas wegnehmen könnte.

»Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten.« H. P. Lovecraft »Genial, so auf den Punkt gebracht und trotzdem nie verkopft, ›lehrreich‹, aber nicht oberlehrerhaft.« (Kurier)

fa h r ist e G r o v t » F u rc h e nd m a l z eh nt au s r a l s d ie ge nde b eä ngs ­t i sel bs t .« G ef a h r E F O E DA N I E

L D

R E G I E : Paola Aguilera A U T O R : Raoul Biltgen P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Barbara Schubert R E G I E A S S I S T E N Z : Fidelis Hochstetter H O S P I TA N Z : Julia Falbesoner S C H A U S P I E L : Klaus Huhle, Sven Kaschte

MO 1 5. 5. 10 :3 0 DI 16 .5 . 10 :3 0 MI 1 7.5 . 10 :3 0 DO 1 8. 5. 10 :3 0 FR 1 9. 5. 10 :3 0

8+


W I LD PR:EWERK MIERSTA E TT

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finden wir blöd, was lieben wir, was wollen wir wieder und wieder und wieder sehen und warum überhaupt sollen wir ins Theater gehen? Die Kinder setzen sich mit ihren Ausdrucksmöglichkeiten auseinander. Sowohl mit ihrer Stimme, dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem Recht gehört zu werden, als auch mit nonverbaler, individueller Kommunikation durch den Körper.

LAUTER HAUFEN Dschungel Wien Uraufführung Tanztheater, 50 Min. 8–12 Jahre

W

ir sind ein lauter Haufen. Wir haben was zu sagen, wir sind laut, wir sind viele, aber nicht nur das. Wir fragen nach dem Warum und wollen endlich eine Ant-

MI 1 0. 5. DO 1 1.5 . FR 1 2. 5.

18 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 + 18 :0 0 SA 1 3. 5. 18 :0 0

wort haben. In »Lauter Haufen« suchen wir nach unseren Gedanken. Wir sprechen sie aus, wir schreien sie, wir flüstern, wir lachen darüber, wir bewegen uns und sind b ­ ewegt. Wir nehmen uns die Bühne. Wir spielen, wir tanzen. Wir entdecken unsere G ­ emeinsamkeiten und lernen Unterschiede zu respektieren. Wo fühlen wir uns frei? Wo sind wir nicht ­einer Meinung? Was interessiert uns nicht, was

KÜNSTLERISCHE LEITUNG:

Sanja Tropp-Frühwald, Till Frühwald A S S I T E N Z : Janina Haring M U S I K : Imre Lichtenberger Bozoki D A R S T E L L E R / I N N E N : die TeilnehmerInnen

der Theaterwild:Werkstatt »Wildfang« Lara Beynio, Selina Beynio, Chandra Birkhan-Dhellemmes, Matilda Bosnjak, Luci Kucer, Mathilda Plank, ­ Flora ­ Raunig, Christopher Rohr, Manuel Schmiedhofer, Maya Karolina Torres Fuchs, Theodor Vlazny, Linda Vlazny, Carolin Wotschke

ihr , dass n n n e l l o W i r w r t , au c h w e hö n. u n s z u i c ht s c h r e i e wir n

8+


ISP EL T S GA PI NGU I N PEOPLEer hen

üb ensc e t ich im M h c es ische G e r Ein s Tie da

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Theater Asou Wienpremiere Clowneskes Bewegungstheater, 75 Min. Ab 6 und für die ganze Familie

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arf sich ein Pinguin über die Erderwärmung freuen? Muss ein Pinguin frieren? Vom Fliegen wird ein Vogel doch noch träumen dürfen! Eine kleine Pinguinkolonie in der weißen Eiswelt der Antarktis. Sie werden gemeinsam dem Winter trotzen, die Partnerin und den Partner fürs Leben finden und die Kinder großziehen. Sie sehen alle gleich aus und agieren als Gruppe. Doch wenn wir genau hinsehen, erkennen wir ihre individuellen Sehnsüchte, die vom geordneten Leben im Eis abweichen. Die Eiswelt ist im Umbruch und dadurch kommt manches ins Rutschen.

»Bezaubernd, diese Gruppe watscheliger Pinguine: Zum Schmunzeln und herzhaften Lachen, weil so vieles in ihrem Verhalten dem von mensch­ lichen Gruppen erfrischend ähnlich ist; zum Nachdenken, weil sich Mensch oftmals auf die Flossen, pardon – Zehen gestiegen fühlt; zum sich prächtig Unter­ ­ halten […] in dieser bekannt-unbekannten Welt der u ­ngleichen Gleichen.« (tanz.at)

Nominiert für den STELLA16 in den Kate­ ­ g orien »herausragende Produktion für Kinder« und »herausragende Musik«! STÜCK E NT W ICK LUNG , R EG IE : Michael Hofkirchner STÜCKENTWICKLUNG, PERFORMANCE: Michael Hofkirchner, Ursula Litschauer, Christoph Schiele, Birgit Unger, Bernhard Zandl L I V E M U S I K , S O U N D D E S I G N : Michael Merkusch R E G I E A S S I S T E N Z : Ursula Litschauer S U P P O R T: Ursula Molitschnig B Ü H N E N B I L D : Christina Weber KO S T Ü M : Barbara Häusl M A S K E N , P U P P E N : Michael Hofkirchner, Margit Szombath L I C H T D E S I G N : Eugen Schöberl P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Ursula Litschauer, Senka Travljanin-Bajgora

Eine Produktion in Kooperation mit La Strada

S A 4 .2 . S O 5. 2 .

16 :3 0 10 :3 0 + 16 :3 0

6+


PRE M

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DER TROMMLER Nach einem Märchen der

I ER E

Gebrüder Grimm

D I 14 .2 .

per Wi en er Ta sc he no g un hr Ur au ffü Mi n. Mu sikt heat er, 55 e hr Ja 6–12

D

er Trommler findet an einem See ein Stück Stoff und nimmt es mit. Es ist aber das Kleid einer Prinzessin, die es u nbedingt braucht: Sie ist nämlich bei einer ­ bösen Hexe gefangen und kann ohne das Kleid nicht weg. Der Trommler verspricht ihr, sie zu befreien. Das kleine Stück Stoff löst ­eine Kettenreak­ tion aus und führt uns in eine m ­ ythische Welt, die der Komponist Martin Brandlmayr zum Klingen bringt. Wir hören den klopfenden Specht,

10 :3 0 + 18 :0 0 10 :3 0 + 14 :3 0 D O 16 .2 . 10 :3 0 M I 15 .2 .

den schlürfenden Dachs, den rauschenden Wald. Der Trommler trommelt sich durch die Welt und entlockt seinem Instrument Klänge, die ihm Türen zu ganz neuen Welten eröffnen. Märchen sind kompromisslos und bieten ­K indern zugleich die vielleicht wichtigste Waffe ­gegen ängstigende Kräfte: (Selbst-)Vertrauen.

h n du d ic o s n e w h c Au nd h i l f l u n i e l k no c h so : Ver t raue! f ü h lst

M U S I K : Martin Brandlmayr L I B R E T T O : Ferdinand Schmatz I N S Z E N I E R U N G : Jevgenij Sitochin B Ü H N E : Harald Thor KO S T Ü M : Heike Werner S Ä N G E R ⁄ I N N E N : Katharina Adamcyk, Tina Drole, Andreas ­ Jankowitsch, David Olafsson S C H L A G Z E U G : Martin Brandlmayr K L AV I E R : Bernhard Höchtel V I O L O N C E L L O : Melissa Coleman

6+


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PRE M

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DUMPFBACKE TheaterFOXFIRE Uraufführung Schauspiel, 60 Min. 6–10 Jahre

L

u bau fw irb ta S n e in ­ e /r e je d Brauc ht n ic ht

eni will eigentlich nur eines: spielen. Oder was mit ihren Freunden machen. Oder gar nichts machen. Da kommt ihr aber die Schule, Cello üben und der Mnemotechnik-Kurs dazwischen. Sie beschließt, sich ab jetzt überhaupt nichts mehr zu merken und a ­ lles zu verweigern. So entsteht »Dumpfbacke«, der ab jetzt in die Schule geschickt wird, weil er genauso aussieht wie Leni. Zumindest für die anderen. »Dumpfbacke« ist es aber völlig egal, was andere von ihm denken. Und plötzlich erkennt ausgerechnet der unbeliebteste Junge der Klasse, dass er gar nicht Leni vor sich hat. »Dumpfbacke« beschäftigt sich mit dem Leistungsdruck, der bereits recht früh einsetzt und Kindern das Gefühl gibt, effizient und pro-

duktiv sein zu müssen. Es spricht damit vielen Kindern aus der Seele und zeigt ihnen, dass sie nicht allein sind. Ein Stück mit interaktiven Elementen, durch die sich die ZuschauerInnen aktiv einbringen und ihre Fantasie ausleben können.

A U T O R I N : Alexandra Ava Koch R E G I E : Stephan Witzlinger A U S S TAT T U N G : Markus Schabbing A S S I S T E N Z : Sandra Feiertag D A R S T E L L E R / I N N E N : Johannes Brandweiner, Paula Fraunbaum, Alexandra Ava Koch, Franz Quitt, Richard Schmetterer, Iris Schmid

ler?

M I 8 .3 . D O 9 .3 . FR 10 .3 . SA 11 .3 . SO 12 .3 . M O 1 3. 3. D I 14 .3 . M O 3 .4 . D I 4 .4 . M I 5. 4 . D O 6 .4 . FR 7. 4 .

I ER E

18 :0 0 10 :3 0 10 :3 0 + 14 :3 0 16 :3 0 16 :3 0 10 :3 0 10 :3 0

10 :0 0 10 :0 0 14 :3 0 10 :0 0 10 :0 0 + 18 :0 0

6+


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ZWISCHEN ROSAROT UND HIMMELBLAU Theater Ansicht Wiederaufnahme Tanztheater, 55 Min. 5–12 Jahre

M t Wie wäre unsere Wel oh ne Unterschiede?

enschen öffnen Schubladen und ­fi nden: ein Rosa liebendes Mädchen und einen Fußball spielenden Buben darin. Doch wie würden Wesen aus einer anderen Dimension unser Leben wahrnehmen? Sie fragen sich, was Bub und Mädchen eigentlich ausmacht. Und wieso Menschen für alles eine Schublade haben. Drei neugierige Wesen – ­I nfor ­m ations­kollek­toren, kurz IFOS genannt – unternehmen eine Forschungsreise auf die Erde. Dabei entlarven sie Rollenklischees, lernen Gefühle kennen und merken, dass kein Mensch in eine einzige Schublade passt. In einem einjährigen Research wurden ­Meinungen und Fragen von Kindern zum ­T hema Genderidentität in Schulen gesammelt. Per

0 16:3 0 0 : . 0 1 1 29. 0 S O 3 0 .1 . 10:0 0 0 : O M 3 1 .1 . 10 0 D I 1 . 2 . 14: 3 0 + I M 10:0 2 . 2 . D O

Toneinspielung werden diese auf die Bühne gebracht und eröffnen durch die Verschmelzung mit Tanz überirdische Perspektiven. »Ein originelles Tanzstück [...] mit drei perfekten Tänzerinnen« (tanzschrift.at) R E G I E , C H O R E O G R A F I E : Christina Rauchbauer TA N Z , C H O R E O G R A F I E : Sunia Asbach, Lisbeth Bitto, Simone Kühle D R A M AT U R G I E : Flo Staffelmayr S O U N D : Julia Meinx S T I M M E : Nuwan David Rondon A U S S TAT T U N G : Sandra Hanschitz A U S S TAT T U N G S A S S I S T E N Z : Katja Herzmanek P R O J E K T L E I T U N G : Fanny Stapf

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DER BÄR, DER NICHT DA WAR makemake produktionen Wiederaufnahme Figurentheater, 50 Min. 5–9 Jahre

D

a ist er, der Bär, der gerade noch nicht da war, und entdeckt einen Zettel, auf dem steht: »Bist du ich?« Gute Frage, denkt er sich. Finden wir es heraus! Auf seinem Weg begegnen wir einem saumseligen Salamander, der auf einem bequemen Bergrind thront und dem vorletzten Vorzeigepinguin. Bis der Bär auf das träge Schildkröten-Taxi trifft und sich fragt: »Wohin eigentlich? Und wie weit ist es bis nach Geradeaus?« Zwei FigurenspielerInnen und ein Musiker begeben sich gemeinsam mit dem Publikum und dem Bären auf die Suche nach dem Ich. ­ Ausgangspunkt der performativen Reise ist Oren

Lavies Buch »Der Bär, der nicht da war«, das Harry Rowohlt wortakrobatisch übersetzt hat.

SA 27.5. SO 28 .5. MO 29 .5. DI 30 .5. MI 31 .5. DO 1. 6.

16:30 11:00 10:00 10:00 10:00 + 14:30 10:00

»Ein schrullig-charmantes Objekttheater mit vielen, vielen kleinen Figuren. […] Außerdem ist die Musik wirklich mitreißend.« (Falter) Nach dem Buch von Oren Lavie in der Übersetzung von Harry Rowohlt mit Illus­ trationen von Wolf Erlbruch, erschienen im Verlag Antje Kunstmann, München. ST Ü C K E N T W I C K L U N G , P E R F O R M A N C E : Manfred E ­ngelmayr, Birgit Kellner, Christian ­Schlechter S T Ü C K E N T W I C K L U N G : Daniela-Katrin Strobl T E X T F A S S U N G , A U S S TAT T U N G , F I G U R E N : Birgit Kellner, Christian Schlechter M U S I K : Manfred Engelmayr C H O R E O G R A F I E : Martina Rösler S C H N E I D E R E I : Brigitte Moscon P R O D U K T I O N : Julia Haas L I C H T: Ines Wessely AUFFÜHRUNGSRECHTE: schaefersphilippen, Köln

Wa s war der Bär, ­ bevor er da war?

5+


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EIN STÜCK TEILEN Kompanie Freispiel Uraufführung Theaterperformance, 50 Min. 5–9 Jahre

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rei Freunde haben sich entschlossen, ­a lles, was es gibt, gerecht miteinander zu teilen. Obwohl alle drei sehr verschiedene Menschen sind, wollen sie nach bestem Wissen und Gewissen jedes Stück, jedes Ding teilen. Und so geht das eine Zeit lang gut, auch wenn es bei manchen Dingen ziemlich ­kompliziert wird. Denn wie lassen sich ein Sessel, ein Zeichenblock und eine Käsesemmel am besten d rei-teilen? Wie will man zu dritt ein Paar ­ ­S chuhe zur gleichen Zeit tragen? Oder wie lässt sich eine Schaukel teilen, wenn es nur eine gibt? Da die drei Freunde nicht so gut im Rechnen sind und nicht immer alles perfekt wissen, ­b enötigen sie ab und zu die Hilfe der wichtigsten MitspielerInnen: der Kinder!

Eine absurd-komische Theaterperformance, die auf spielerische Weise verschiedene Formen des Gebens und Nehmens hinterfragt. Wir hoffen, dass die Kinder bessere Lösungen finden, wie man »ein Stück teilen« kann.

PRE M

bü rs te Von der Z a h n se o bis z u r ­Unterh s geteilt! w ird jetz t a lle

DI 2.5. MI 3.5.

K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G : Siruan Darbandi, Kajetan Uranitsch KO N Z E P T: Kajetan Uranitsch M U S I K : Siruan Darbandi P R O D U K T I O N : Simon Schober KO S T Ü M : Jasmin Hasler P E R F O R M E R / I N N E N : Siruan Darbandi, Barbara Juch, Keno Meiners, Kajetan Uranitsch

I ER E

16 :3 0 10 :0 0 DO 4.5. + 14 :3 0 FR 5.5. 10 :0 0 . D O 2 3 .2 10 :0 0 SA 6.5. . .2 F R 2 4 + 14 :3 0 16 :3 0 . S A 2 5 .2 16 :3 0 . S O 2 6 .2

D I 2 1. 2 . . M I 2 2 .2

10:00 10:00 + 14:30 10:00 10:00 + 14:30 17:00

5+


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VON DER MÜCKE ZUM ELEFANTEN VRUM Performing Arts Collective Uraufführung Tanztheater, 55 Min. 4–9 Jahre

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s gibt Augenblicke, in denen wir klein sind, aber groß, also nicht mehr klein, schon zu groß, um noch klein zu sein. Sind wir nun klein oder groß? »Von der Mücke zum Elefanten« beschäftigt sich mit Identität, Großwerden, realen Wundern, die im Alltag zu finden sind und löst Fantasie mittels Bewegung aus. Dem Spiel von Kindern nachempfunden, erkundet die Vorstellung die spezifischen Verhaltensmuster des/r Einzelnen, vom Einfluss auf die Gruppendynamik bis zur schöpferischen Kraft. Selbstvertrauen und Freundschaft werden mit verschiedenen spielerischen Prinzipien

thematisiert. Die Sprache des Spiels basiert auf Bewegung, nonverbaler Kommunikation und beinhaltet unterschiedliche Möglichkeiten des Erzählens. Ob mit Sprache, Musik, Video oder mittels eines bekannten Objekts: ein Würfel, der unendliche Spielmöglichkeiten bietet. KO N Z E P T, R E G I E : Sanja Frühwald, Till Frühwald KO M P O S I T I O N : Damir Šimunović A U S S TAT T U N G : Zdravka Ivandija Kirigin V I D E O : Davor Konjikušić L I C H T: Marino Frankola D A R S T E L L E R / I N N E N : Till Frühwald, Mirjam Klebel, Maria Teresa Tanzarella

16 :3 0 10 :0 0 + 14 :3 0 10 :0 0 D O 2 .3 . 10 :0 0 . F R 3 .3 + 14 :3 0 16 :3 0 S A 4 .3 . 14 :3 0 S O 5 .3 .

. D I 2 8 .2 . 3 1. M I

I ER E

M O 1 5 .5 . D I 1 6 .5 . M I 1 7.5 .

1 0 :0 0 1 0 :0 0 1 0 :0 0 + 1 4 :3 0 D O 1 8 .5 . 1 0 :0 F R 1 9 .5 . 1 0 0 S A 2 0 :0 0 .5 . 1 6 :3 0 S O 2 1 .5 . 1 0 :3 0

r age n F e ß o e Gr e D i ng n i e l k r t? ü ber g e ke h m u r o de

4+


WASSER KESSEL­­ PAUKEN PFEIFEN SINFONIE

DI 14 .2 .

9: 30 + 16 :3 0 9: 30 9: 30 9: 30 + 16 :3 0 SA 1 8. 2. 14 :3 0 + 16 :3 0 SO 1 9. 2. 14 :3 0 + 16 :3 0 M I 15 .2 . DO 1 6. 2. FR 17.2 .

Verein zur Rettung der Dinge Uraufführung Objekttheater mit Musik, 45 Min. 3–8 Jahre

W

PRE M

asserkessel sind geschlossene Behälter mit Geheimnissen. Sie flüstern, brummen und zischen in einer eigenen Sprache. Setzt man sie unter Druck, werden sie wie die Menschen böse, fangen an zu spucken und schrill zu schreien.

Wir wollten wissen, warum sie das tun und haben in sie hineingesehen. Und so wie sie von außen gesehen schon verschieden waren – es gab da kleine und große, goldene, silberne und kupferne –, so haben wir in ihrem Inneren ganz verschiedene Welten gefunden. In einem Kessel wohnte sogar der Mond und in einem anderen die Sonne. Doch besonders überrascht waren wir, dass wir sogar ­ u mhäkelte Wasserkessel fanden, in denen auch das Innenleben aus Wolle und Garn bestand. Und folgten wir den Fäden, die

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I ER E

von dort aus in die Welt gingen, fanden wir ­E rstaunliches … Sobald der Hahn schrie – oder war es der K ­ essel? – verschwand der Spuk und die ­D inge waren wieder, was sie sind: Wasserkessel. KO N Z E P T, B Ü H N E , M E TA L L A R B E I T E N , S P I E L : Peter Ketturkat F I GU R E N , T E X T I L A R B E I T E N , SPI E L : Karin Bayerle M U S I K : Michael Bruckner E N D R E G I E : Nika Sommeregger

d die Versch ie denheit un t ei hh ic le G e di f au Ei n vi suel les Po em

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FARBEN­REICH Dschungel Wien Wiederaufnahme Tanz, 45 Min. 3–8 Jahre

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z F reudenta n r e d ln e b ir lt ... ein w s t isc he We ta n a ­ f ie d du rc h ! der Fa rb en

lles ist weiß. Nirgends ein Klecks ­Farbe zu sehen. Aber wie kann das sein? Wie schön wäre es doch jetzt, im Gelb der Sonnenblume zu versinken, das Rot des Himbeersaftes zu schmecken oder im Blau des Himmels zu schwimmen. Schließlich ist das Leben nur mit Farbe bunt! Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist ... grün! Wo kommt das denn her? Das muss wohl aus der Hosentasche gepurzelt sein. Und blinzelt da nicht etwas Oranges aus der Ecke? Aus den unmöglichsten Ritzen und Löchern gewinnen Farbe und Lebendigkeit die Oberhand: Knallbunte Stoffbahnen, Schleier und Tücher erfüllen den Raum. Die farblose Leere weicht einem wogen-

16 :3 0 SO 21 .5 . 10 :3 0 5. 2. M O 2 10 :3 0 D I 23 .5 . 10 :3 0 . .5 24 M I 10 :3 0 D O 2 5. 5.

den Farbenmeer, das durch Wind und Tanz zu schäumen beginnt. Lass dich hineinziehen in das Treiben der bewegten Farbenpracht! »Starke Momente, die auch die kleinsten Theaterbesucher packen und staunen machen« (Wiener Zeitung)

KO N Z E P T, C H O R E O G R A F I E : Mirjam Sögner A U S S TAT T U N G : Claire Blake DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG: Marianne Artmann L I C H T: Mirza Kebo C H O R E O G R A F I S C H E M I TA R B E I T, TA N Z : Maartje Pasman

3+


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REINRÄUMRAUS myre ro & Dschungel Wien Wiederaufnahme Schauspiel mit Objekten, 40 Min. 2–6 Jahre

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n der Küche riecht es gut. Es stehen Töpfe und Schüsseln herum. Auch das Mehl und die Eier stehen bereit. Es wird kräftig geschüttelt und gerührt, gerollt und geklopft und am Ende gibts was Leckeres auf dem Teller. Die Puppen- und Objektspielerin Myriam Rossbach erweckt die Küche zu geheimnisvollem Leben, benützt Küchenutensilien auch mal auf unkonventionelle Art und Weise, bringt sie zum Tanzen und lockt auch das eine oder andere Liedchen aus Topf & Co heraus.

»Herrlich dieses Spiel mit Töpfen, Schüsseln, Kasteln, Kochlöffeln, Wasser, Milch, Mehl. […] Angesetzt ab 2 Jahren unterhält dieses knapp dreiviertelstündige Stück genauso Erwachsene.« (Kurier) »[…] was hier angepackt wird, gelingt und ist verspielt und lustig. Viel gelacht hat das sehr junge Publikum nicht zuletzt über gut gemachten Slapstick […]« (Junge Kritik)

R E G I E : Melika Ramić A U S S TAT T U N G : Christian Schlechter M U S I K : Wendi Gessner D R A M AT U R G I E : Marieke Breyne, Theresa Unger L I C H T: Karoline Melmuk R E G I E A S S I S T E N Z : Laura Andreß D A R S T E L L E R I N : Myriam Rossbach

Guten App et it ! : k si u M d n u n te m it Objek E in Küchen spiel

MI 1 0. 5. DO 1 1.5 . FR 1 2. 5. SA 1 3. 5.

10 :0 0 9: 30 9: 30 16 :3 0

2+


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WASCHKÜCHE Theater Ansicht Wiederaufnahme Theater mit Klang, 30 Min. 2–6 Jahre

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n der Waschküche gibt es viel zu tun: die Wäsche muss sortiert, gewaschen, gefaltet und gebügelt werden. Doch plötzlich fängt die aufgehängte W ­ äsche an zu tanzen, ein S ­ ocken mit Loch verwandelt sich in eine S chnecke, Kluppen klappern, W ­ ­ aschrumpeln rumpeln und das Wasser beginnt zu singen und zu klingen. Die Wäscheleinen? Die sind längst tief klingende Bassseiten und schwingen im Takt des nächsten Spiels ... Mithilfe ihrer Fantasie verliert sich die ­Darstellerin in den verschiedenen Welten und

vernachlässigt ihre eigentliche Aufgabe – für Ordnung zu sorgen. Immer mit dabei ist eine Komponistin und Musikerin, die die Wasch­ küche in eine Klangwelt voller aufregender Geräusche verwandelt. Mal folgt die Handlung dem Klang, mal gibt die Handlung den Ton an. Und wenn man den Dreh erstmal heraus hat, wird die Waschküche am Ende zu einem ­O rchester aus Bewegung, Spiel und Ton. »Ein hübsches Kleinod« (Wiener Zeitung)

iele A b enteuer v = e h sc ä W l ie V

R E G I E : Flo Staffelmayr M U S I K : Julia Meinx UNTERSTÜTZUNG INSTRUMENTENBAU: Andreas Blocher P R O D U K T I O N S A S S I S T E N Z : Nina Bartsch D A R S T E L L E R I N N E N : Karoline Gans, Julia Meinx

FR 9. 6 . SA 10 .6 . SO 11 .6 . M O 1 2. 6 .

9 :3 0 16 :3 0 10 :3 0 9 :3 0

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BALL, BAUM, TAUBE schallundrauch agency Uraufführung Performance, 30 Min. (anschl. freier Spielausklang) 1,5–3 Jahre

B

all, Baum und Taube: Drei Wörter füllen wochenlang den Alltag und dann beginnt es allmählich Wörter zu r­egnen. Stadtwörter. Bagger, Auto, Hund, Kran, U-Bahn, ­P inguin, Zuhause, Schirm, Donau, Kaffee, ­K akao, Avocado. Kuh und Traktor sind Urlaubswörter. Meer sowieso. Wie ist es, in der Stadt groß zu werden? Ich fahre gern Taxi und U-Bahn-Lift, möchte auf fremde Türklingeln drücken und in alle Hauseingänge spazieren, ich will auf alle Mopeds rauf und »Hallo« sagen zu den Menschen, die ich mir aussuche. Oft ist es laut in der Stadt, ich bin lieber selbst laut und manchmal bin ich sehr leise und schaue den Enten zu. Die Lieder, Geschichten und Gedichte dieser Performance entspringen dem Wortschatz von

Kindern zwischen eineinhalb und drei Jahren. Es wird geklatscht, geschnipst, getanzt, gesungen und erzählt. Die Kleinkinder können die performative Installation erkunden, die Eltern dürfen sie begleiten. R E G I E : Janina Sollmann P E R F O R M A N C E : Michael Haller, Jules Mekontchou, Una Wiplinger RAUM, LICHT, TECHNISCHE LEITUNG: Silvia Auer KO S T Ü M : Anna Panzenberger R E G I E A S S I S T E N Z : Simone Kühle K ÜNSTLERISCHE BER ATUNG: Gabriele Wappel DRAMATURGISCHE BERATUNG: Frans Poelstra PÄ DAG O G I S C H E B EG L E I T U N G : Karin Vrbecky W O R K S H O P S : Martin Wax P R E S S E , P R : Jasmin Strauß-Aigner

PRE M

I ER E

ü bers E in S t üc k n G roß w e r d e t in der S tad M I 3 .5 .

15 :0 0 + 17 :0 0 D O 4 .5 . 11 :0 0 + 17 :0 0 FR 5. 5. 15 :0 0 + 17 :0 0 S A 6 .5 . 10 :3 0 + 16 :0 0 S O 7. 5. 10 :3 0 + 16 :0 0

1 5 :0 0 + 1 7 :0 0 1 0 :3 0 . D O 1 6 .3 + 1 6 :0 0 1 5 :0 0 . F R 1 7.3 + 1 7 :0 0 :3 0 . 1 0 0 S A 1 8 .3 + 1 6 :0 :3 0 . 1 0 0 S O 1 9 .3 + 1 6 :0 1 5 :0 0 .3 . M O 2 0 + 1 7 :0 0 :0 0 . 1 5 0 D I 2 1 .3 + 1 7 :0

M I 1 5 .3

.

1,5+


ISP EL T S GA

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VRUM Performing Arts Collective (Kroatien) Internationales Gastspiel Interaktive Performance, 45 Min., 10–24 Monate

abys haben ein natürliches Bedürfnis, sich spontan und frei zu bewegen und den Raum und die Welt um sie herum mit dem eigenen Körper zu erforschen. Gemeinsam mit vier PerformerInnen, die jede Bewegung, die Töne und die Stimmung der Babys aufnehmen und widerspiegeln, entsteht durch die Interaktion ein unvorhersehbarer und verspielter Dialog. Das Ganze spielt sich in e ­ inem großen, weichen und sicheren Raum ab, der frei ist von Spielzeug und sonstigen Z ­ erstreuungen. »Baja Buf« wurde kreiert für und mit 10 bis 15 Babys im Alter zwischen 10 und 24 ­Monaten. Die Eltern sind im Raum anwesend und verfolgen die organisch entstehenden »Choreografien« ihrer Kinder mit den PerformerInnen. Die Erfahrung des »Bajabufierens« ist ein erstes Entdecken der Möglichkeit der nonverbalen Kommunikation und des ­K örpergefühls. Überraschend und frisch, immer anders und schon jetzt den sehr persönlichen Charakter der ­B abys offenbarend.

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BAJA BUF

Ein Spielerlebnis für Kinder und ihre Eltern Wenn Babys flanieren! »Das war zweifelsohne und offensichtlich mit großer Freude und Liebe ausgeführt. Und die kleinen Leute (als aktives Publikum) spiegeln sich verwundert oder fröhlich oder vorsichtig in diesen unbekannten Großen.« (Plesnascena)

»Ein kluges Projekt, das die Jüngsten durch das Spiel, als aktive Ausführende, ohne äußere Manipulation in das Theaterstück einführt.« (Kazalište)

KO N Z E P T: Sanja Tropp-Frühwald, Till Frühwald M U S I K : Damir Šimunović P E R F O R M E R / I N N E N : Till Frühwald, Ana Mrak, Raphael Nicholas, Asher O’Gorman

1 0 :3 0 + 1 4 :3 0 + 1 6 :3 0 0 :3 0 . 1 S A 1 .4 + 1 4 :3 0 + 1 6 :3 0 1 0 :3 0 . S O 2 .4 + 1 4 :3 0 + 1 6 :3 0

.3 . F R 3 1

1+


45 E ine b ek r a bb el­ ba re Per fo r m a nc f ü r B a by s e

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GIRAFFEN SUMMEN schallundrauch agency Wiederaufnahme Performance, 35 Min. 6–15 Monate

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ie ganze Welt ist eine Giraffe. Der Wohnzimmertisch, die Sesselbeine, der Herd, die Küchenlampe, mein ­ W ickeltisch, Mama und Papa, alles Giraffen. Alle sind ­u nendlich groß und so weit oben. Giraffen essen Blätter, Äste, ganze Zweige, sie fallen ­ bei der Geburt aus zwei Meter Höhe zu Boden, können nach wenigen Stunden laufen, werden 8 ­Monate lang gestillt und Giraffen summen, wenn sie sich unterhalten. Ob sie einander ­etwas ­erzählen? Ist ihnen langweilig? Haben sie Sehnsucht? ­Wonach? »Giraffen summen« ist ein ­T heatererlebnis für die Allerkleinsten und ihre Eltern. Inmitten einer weichen B ­ odeninstallation s­ ummen, tanzen, singen, reimen und ­ erzählen drei ­PerformerInnen. Die Babys dürfen ­d abei rob-

bend, krabbelnd oder gehend die ­p erformative Installation erkunden. Ihre BegleiterInnen können währenddessen die Performance ge­ ­ nießen und ihre kleinen ForscherInnen bei deren Reise durch den Raum beobachten. Eine »fein gebaute und alle Sinne entzückende Performance« (tanzschrift.at) ­ KO N Z E P T, R E G I E : Janina Sollmann K Ü N S T L E R I S C H E B E R AT U N G : Gabriele Wappel P E R F O R M A N C E : Michael Haller, Jules Mekontchou, Una Wiplinger

B O D E N I N S TA L L AT I O N , R A U M : Dorli Mayer R A U M , L I C H T, T E C H N I S C H E L E I T U N G , ­P R O D U K T I O N : Silvia Auer KO S T Ü M : Anna Panzenberger R E G I E H O S P I TA N Z : Victoria Philipp B Ü H N E N B I L D H O S P I TA N Z : Martina Nagl P R E S S E , P R , P R O D U K T I O N : Jasmin Strauß-Aigner D A N K A N : Frans Poelstra

1 0 :0 0 + 1 6 :0 0 1 0 :0 0 . D I 2 3 .5 + 1 6 :0 0 :0 0 . 1 0 D O 2 5 .5 + 1 6 :0 0 :0 0 . 1 0 F R 2 6 .5 + 1 6 :0 0

M O 2 2 .5

.

0,5+


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. 1 2 – . 5 1 Juni 2017 Vorstellungen, Workshops, Ateliers, Seminare, Feste ... im Dschungel Wien / MQ / brut / F23-Liesing • www.sbw.at


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Szene Bunte Wähne


16+ JUNGE KUNST

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D

u willst die Seiten wechseln, selbst spielen und tanzen und dich auf der ­Bühne präsentieren? Egal, wer du bist und ­woher du kommst, wie alt du bist und ob du schon Bühnenerfahrung hast oder nicht: Bei uns kannst du mitgestalten, umstürzen, ­spielen, performen, tanzen, wild sein, laut sein, verrückt sein. Und natürlich auch zuschauen:

NIRGENDS IN FRIEDE. ANTIGONE. ­Schauspiel über Demokratie und ­Widerstand

! A N G S T ! Wenn deine Welt ins ­ Wanken gerät

KÖ R P E R V E R S TA N D Tanztheater über Gefühl und Vernunft

BALIAMI – EINE LIEBESGESCHICHTE Schauspiel über Freundschaft, erste ­ Beziehungen Liebe und feste ­

B O Y S A W A K E N I N G Tanztheater ­ ü ber erste Lust­ erfahrungen und Erwachsenwerden

B L U T S S C H W E S T E R N Tanztheater über junge Frauen und deren Lebensentwürfe

S C H L A G A U F S C H L A G Schauspiel über Austeilen und E ­instecken

T I M E T R AV E L Schauspiel zurück in die Zukunft

W E R U L E T H E S C H O O L Schauspiel zwischen Party und Revolte

• •

OPEN STAGE – DSCHUNGEL PUTS ON THE RED SHOES Junge Künstler­ Innen ­ zeigen, was sie drauf haben TRY OUT! DANCE & PERFORMANCE WORK I N P R O G R E S S Junge ­ ChoreografInnen präsentieren Ideen, Ausschnitte, Kurzstücke U 2 0 P O E T R Y S L A M Junge AutorInnen performen ihre Texte

ter Melde dich un I E N . AT DSCHUNGELW @ T S N U K E G N JU mm st ko be 1 6 + un d du mit Be tr ef f tt er mit le ws Ne n re se re gelm äßig un stin gs n St ücke n, Ca de n ak tu elle . ts en Ev un d Sp ecial


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OFFENE WILD:WERKSTATT Für alle von 16 bis 26 Jahren Einmal pro Monat gibt es eine offene Wild:werkstatt: RegisseurInnen, ChoreografInnen und andere KünstlerInnen bieten Stimmtraining, Körperarbeit, Improvisation, Choreografie, theatre games, Rollenspiele oder chorische Textarbeit – und das kostenlos! Außerdem ­s tehen gemeinsame Besuche von Vorstellungen oder Events zu einem ­ermäßigten Preis auf dem Programm. Werde Teil der Wild:Werkstatt-Community! nt er du n ge n u T n d An m el LWIEN. A E G N Fragen u U H C NST@DS JUNGEKU

M O 2 3 .1 . M O 2 0 .2 . M O 2 7.3 . M O 2 4 .4 . M O 2 2 .5 . M O 2 6 .6 . J E W E IL S 18:30 –20:3 0

OPEN STAGE – ­D schungel puts on the red shoes Für alle ab 16 Jahren Auf die Bühne, fertig, Showtime! heißt es für DurchstarterInnen und KünstlerInnen von morgen! Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe. Ob Performance, Schauspiel, Stand-Up-Comedy, Tanz, Clownerie, Songs, Hip-Hop, Voguing oder eine (politische) Aktion zu aktuellen gesellschaftlichen Themen: Alles ist willkommen und erlaubt, die einzige Vorgabe ist das Zeitlimit von 8 Minuten pro Beitrag. Mach uns eine Szene und zeig dem Publikum was du drauf hast!

TRY OUT! Dance & Performance work in progress Für junge Profis und StudentInnen TRY OUT! richtet sich an junge professionell tätige PerformerInnen, TänzerInnen und ChoreografInnen, die ihre künstlerischen Arbeiten im Bereich Tanz für ein junges Publikum etablieren möchten. Bei den offenen Showings können Arbeitsproben, Experimente oder Ausschnitte aus Projekten gezeigt und über inhaltliche, ästhetische und formale Ansätze diskutiert werden. Maximale Länge von 20 Minuten pro Beitrag. Jeder Style ist willkommen!

FR 27.1., FR 24.3., MI 24.5. JEWEILS 19:30 FR 24.2., FR 28.4. JEWEILS 20:00 Jedes Mal live mit dabei ist die ­ Jungle Band! Fragen und Anmeldungen unter J­U N G E K U N S T @ D S C H U N G E L W I E N . AT

Fragen und Konzepteinreichungen per Mail an J U N G E K U N S T @ D S C H U N G E L W I E N . AT


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U20 POETRY SLAM

schreib� KLASSE!

Für alle unter 20 Jahren Junge SlampoetInnen, ­ WortkünstlerInnen und LyrikerInnen aufgepasst! Hier darf erzählt, gereimt, gerappt, geflüstert, ge­ schrien, gelesen oder frei erzählt werden. Die einzigen Bedingungen sind das Zeitlimit von 5 Minuten, ein selbstverfasster ­s owie performter Text und der Verzicht auf Requisiten, Verkleidung und Gesang. Vor dem Slam kann das Schreiben und Auftreten zusammen mit erfahrenen SlammerInnen noch perfektioniert werden. Wer nicht selbst performen möchte, ist als ZuhörerIn oder JurorIn herzlich willkommen! Ach ja, das Publikum darf natürlich auch Ü20 sein.

Für alle ab 14 Jahren Mit fantasieanregenden Spielen, kreativitätsfördenden Übungen und dem Suchen und Finden von neuen Inspirationsquellen begleiten wir dich in deinem Schreibprozess, geben dir Tipps und Tricks für deinen Auftritt beim Poetry Slam und bieten dir Plattformen, deine geschriebene Kunst auszuleben. Egal ob du U20 bist oder schon älter, jeder ist willkommen. Du kannst bei ­jedem Termin quereinsteigen.

DI 14.2., DI 4.4., DI 13.6. JEWEILS 19:00

­ nter: n u Anmeldun gen und Informatione M O C . E K C L I W A N I D @A O F N I

Davor gibt’s um 16:00 jeweils eine schreib’ KLASSE! io ne n Infor m at ge n u n d M O C An m eldu n . E K INAWILC INFO@A D KE.COM INAWILC D A . W W W

MO 9.1., MO 6.3., MO 8.5. JEWEILS 18:00 DI 14.2., DI 4.4., DI 13.6. JEWEILS 16:00

­ nt er: u

BLOG – Write as if the last pen on the last ­p aper is yours Für alle ab 14 Jahren Du schaust dir gern Stücke im Theater an und möchtest deine Eindrücke der ganzen Welt mitteilen? Dann werde Dschungel ­W ien-BloggerIn und erhalte deinen eigenen Presseausweis und ermäßigte Tickets für unsere Vorstellungen. Verfasse Kritiken der Aufführungen, mache Publikums- oder KünstlerInneninterviews oder eine Inszenierungsanalyse: die Gestaltung des Beitrags ist ganz dir überlassen. Wir bieten dir eine Einführung in das Projekt sowie Anregungen zum Verfassen einer Kritik. DSCHUNGELWIEN.W

ORDPRESS.COM

gen unt er Anm eld ungen und Fra N G E L W I E N . AT U H C S D @ T S N JUNGEKU

Shut up and write! listen! Was in der Schreib:Werkstatt erarbeitet wurde, könnt ihr bei der multimedialen ­A bschluss-Performance am FR 23.6. um 19:30 hören, sehen und erleben!


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THEATERWI LD:WERKSTATT Selbstbestimmtes Theater für alle von 8 bis 22 Jahren Ganzjährige Theater- und Tanzwerkstätten mit Abschlussproduktionen

W

ild und selbstbestimmt lautet das ­Motto der Theaterwild:Werkstätten, in ­denen nicht nur Theaterluft geschnuppert, sondern auch viel Wind gemacht werden darf. Die Werkstätten bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 8 und 22 die Möglichkeit, selbst in die vielfältige Welt des Theaters und Tanzes abzutauchen. Gemeinsam ein Stück zu erarbeiten und an Theater-, Stimm-, Tanz- und Bewegungstechniken zu feilen, steht dabei ­ebenso im Fokus, wie sich selbst neu zu entdecken, etwas »zur Sprache« zu bringen, ­seine eigenen Grenzen zu überschreiten, e ­ twas zu ­verlangen, zu riskieren und zu verändern und dabei richtig viel Spaß zu ­haben. Unter der Leitung von professionellen R ­ egisseurInnen und ChoreografInnen werden von der ersten Probe bis zur Premiere Inszenierungen erarbeitet, die auf der Bühne des Dschungel Wien gezeigt werden. Wenn du spielwütig bist und gern auf der Bühne stehen, tanzen, toben, tollen und wild

­ erumgestikulieren willst, dann bist du hier genau h richtig! Werde Teil der Theaterwild:Werkstätten und begib dich auf eine 7-monatige Reise. E ­ inzige Voraussetzung ist, dass du einmal wöchentlich zur Werkstatt kommst und in den Osterferien ­sowie an den darauffolgenden Wochenenden bis zur Premiere im Mai Zeit zum Proben hast. Wir sind neugierig auf dich und freuen uns schon, sei es als Wildfang 8+, Wildwuchs 12+ oder Wildwechsel 16+!

BEGINN 1. OKTOBERWOCHE WILDFANG 8+ DI 16:00 –18:00 WILDWUCHS 12+ MI 16:30 –18:30 WILDWECHSEL 16+ DO 18:00 –20:00 JAHRESBEITRAG 340 €

••  25 Einheiten à 2 Std. ••  Intensivproben in den Osterferien sowie an 2 bis 3 Wochenenden im April/Mai

••  KünstlerInnenkarten à 6 € für alle Vorstellungen im Dschungel Wien ter un d Fragen un An meld un ge n W I E N . AT L E G N U H C S D TICKETS@


OPSrienspiels WOmRenKdeSs wH ie nXtr a fe Im R ah

ar tje Pasm an uter-­ unter den Comp nder na fei de au ist ten s Ar tri Te rsc hie dene n Baus tei ne au f ve tri s-B au stein Te en Pu zzles, in dem ma ein in t bs wi r un s sel s pa ssiert , wenn cht? Und wie ho ch sch ichtet . Ab er wa d? Sc hwer oder lei run er od ig eck r wi d Sin ln? de an rw ve urm werden? Fragen nach : Wi r ka nn un ser Tetri s-T d körperlic h die sen un sch eri iel sp r d rut schen n wi ieb en ein ander un Gemeins am ge he peln un s au f, sch sta , en . mm sa um zu rm falten un s pt vielleicht ein Tu Und hie und da kip du rch den Raum . mit Ma Te tr is Tanr zwultorimksatihovep Sp iele-K las siker

:00 . JEW EIL S 10: 00 –13 S! MO 6.2 ., DI 7.2 ., MI 8.2 T FE RIE NS PIE L-PAS MI NG IGU SS 12 €, ER MÄ PR EIS PR O TE RM IN: lb ho p mit Ro my Ko d Tanzworkszen ­ olltes t w Du m? tru U rb an P la yg rozuun nd ge jung für s Ju

platz, ht ge Zu alt für den Spiel ieren , weißt ab er nic ba n Da nc e au sprob Ur l ma r lem ! Hier rob P ­ in Ke schon im me ? ist h tlic eri sch exund Jac king eigen und mit ihnen spiel nau, wa s Wack ing ane Sti le entde cken urb ne Vorkenntde ce. hie an rsc ed ve us Ho ka nn st du ing, Popping oder gu Vo , op p-H Hi d die ein zigen perimentieren – ob an Bewe gu ng sin ug ier und Freude Ne , tig Impro, Ta nz nö nn ine we ke i, nis se sind lange und sei da be ht nic ere zög so . Al Vorau ssetzu ngen ndert reff en ! und Spiel au fei na

:00 . JEW EIL S 14: 00 –17 AS S! MO 6.2 ., DI 7.2 ., MI 8.2 NG MI T FE RIE NS PIE L-P IGU SS MÄ ER €, 12 IN: RM TE O PR EIS PR

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Aben teue rnach t! All nigh t long Für alle von 9 bis 13 Jahren Du gehst gern ins Theater, möchtes t endlich selbst auf der Bühne stehen, tanzen und szenisch arbeiten? Und du verbringst gern Zeit mit Gleichge sinnten? Dann komm zur Abenteuernacht! Nach einem gemeinsamen Vorstellu ngsbesuch und einem Abendes sen improvisieren und entwickeln wir Geschic hten, die auch gleich szenisch ausprobiert werden. Um Mitternacht präsentieren wir einander, was wir erarbeitet haben, und stehen auf der Bühne im Rampen licht. Danach wird in den Theaters älen geschlafen. Am nächsten Morgen holen dich deine Eltern nach einem Frühstück bis 10:00 Uhr im Theater ab. Nicht vergessen: Schlafsack, Matte, Waschze ug und andere Dinge, die du für die Nacht brauchst!

SA 28.1. 19:00 MIT DER VORSTEL LUNG »MARIE HÄNGT IN DER LUFT« SA 1.4. 19:00 MIT DER VORSTEL LUNG »DIE GESCHIC HTE EINES JUNGEN AUS AFGHAN ISTAN« KOSTEN: 42, 50 € (VORSTE LLUNGSB ESUCH, ABENDES SEN, WORKSH OPS, FRÜHSTÜ CK)

Unterstü tzt von Adamah BioHof


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Sch reib­w erk sta tt-Tref fen schreibst gern Du bist zwisc hen 8 und 13 Jahre alt und tizen? uchno Tageb hte, Gedic , ichten Gesch en der Litera Die monatlichen Schreibwerkstatt-Treff für neue Texte Ideen gute dir, helfen Wien t rkstat turwe e Schreibende zu finden . Und du hast Gelegenheit, ander rnen. nzule kenne Alters s deine und Susan ne Betreut wirst du dabei von Elisab eth Klar Wien. t rkstat turwe Litera der von r Mülle

EINTR ITT FREI! FR 17.3., DO 27.4., FR 19.5., DO 8.6. JEWEI LS 16:00

–18:0 0

JUNGE KUNST PARCOURS Laby rinth .Labo r Polit ik

Rechts oder links – oder doch ­ zurück an den Start? Warum stehen wir auf der Roll­ t reppe rechts? Wie wäscht man links? Und wo ist »Mitte rechts«? Kunstschaffende treten mit Perform ances, interaktiven ­S tationen und Workshops in einen Diskurs mit Kindern und Jugendl ichen über ihr Interess e an Politik, Demo­ kratie und darüber, wen oder was sie wählen oder worüber sie gern abstimmen würden. KONZEPT , KÜNSTLE RISCHE LEITUNG: Raffaela Gras

Installat ionen, Interventionen, Perform ances mit Kunstschaffenden der freien ­S zene im Bereich Tanz, Perform ance, bildende Kunst, neue Medien. Eine Produkt ion des Junge Kunst Parcours in K ­ ooperation mit Basis.Ku ltur.Wien im Rahmen des W I R S I N D W I E N .­

F E S T I VA L 2 0 1 7

MI 7.6. 15:00 EINTRITT FREI!


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THEATER & SCHULE VERMITTLUNGS­ANGEBOTE Ob LehrerIn, PädagogIn oder MitarbeiterIn einer anderen Bildungseinrichtung. Ob mit einer Klasse, der gesamten Schule oder einer Gruppe. Wir machen es Ihnen leicht und informieren Sie gern ausführlich über unseren Spielplan und beantworten Fragen zu Produktionen, Ticketbestellung und Organisatorischem zu Ihren Vorstellungsbesuchen. Sie kennen Ihre SchülerInnen, wir unsere Angebote. Gemeinsam finden wir das Richtige für Ihre Klasse oder Bildungseinrichtung.

RUND UM DEN VORSTELLUNGSBESUCH ••  Stückempfehlung sowie Beratung über unser vielfältiges Kunstvermittlungsangebot ••  Kostenloses Begleitmaterial mit vielen Anregungen zu den Stücken und ­theaterpädagogischen Übungen

••  Tanz- und theaterpädagogische Vor- bzw. Nachbereitungen ••  Kostenlose Publikumsgespräche im Anschluss an die Vorstellungen ••  Theater- und Tanzworkshops zu inhaltlichen Schwerpunkten wie z.B. Mobbing, Inklusion, Diversität und Genderfragen KO N TA K T: Mag.a Anna Sonntag | a.sonntag@dschungelwien.at | +43 1 522 07 20 - 18

P äd ag og ik Cl ub

eren Sie dago gik Clu b profiti Al s Mitgl ied im Pä rteilen: von folgenden Vo pro

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Saison. Die näc ­ . 2 . 1 8 : 0 0 KL AS SIK ERN M I 1 5 BEA RB EIT UN G VO N 5.4. 18:00 I M ER EAT ZTH TAN Z UN D TAN mieren besuch e 3 ge mei nsa me Pre •  • 1 € für alle Kart enpreis von ••  ­Pro duk tio nen r Eige ner Newsle tte •• 

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SC HN UP PE RS CH UL E

PARTNERSCHULE Schon jetzt für das nächste Schuljahr planen: Jede Klasse der Schule bucht zwei Vorstellungen ihrer Wahl pro Schuljahr und erhält ermäßigte Kartenpreise, kostenlose Probenbesuche und Workshops.

hungel Wien und Sie waren noc h nie im Dsc egIn nen an Ihrer Koll te ster egei hab en theaterb h gemeins am doc Schule? Dan n kom men Sie r folgende übe sich en freu und mit 3 Klas sen ­Vorteile: von 5 € pro Ermä ßigt er Kart enpr eis ••  SchülerIn

espräch Exklusives Einf ühru ngsg •• 

PARTNERKLASSE

vor der Vorstellung

Spannendes Theater mehr als einmal im Jahr? Werden Sie Partnerklasse und erleben Sie Theater in seiner ganzen Vielfalt: Die Klasse bucht im Schuljahr 3 Vorstellungen ihrer Wahl und erhält folgende Vorteile: ••  Ermäßigter Kartenpreis von 5 € pro SchülerIn ••  Kostenloser Besuch einer Probe ••  Kostenlose Backstage-Führung

W IE N E R K L Z IM M E R T H EAASTSE N ­ ER

G et reu dem Mot to »T he ater kom m zu DI R!« ko t m mt da s W iener Kl as se zi m mer theate n­ r di re kt in di e Sc hu le . D St üc ke biet ie en ei nen un konventione Zuga ng zu llen ak tuel len un d so zi alen Th men der Zu se eherI nnen un d si nd in ha ltl und konz eptio ic h nell au f den be sonderen O rt Kl as senz im m er zuge sc hn itten .

WIENERK L A SSENZIMMER THE ATER.WORDPRESS .COM

SCHULABENTEUERNACHT Eine ganze Nacht im Theater SchülerInnen von 9 bis 12 Jahren stürzen sich in eine ganze Nacht voller Theaterabenteuer! Nach einem gemeinsamen Vorstellungsbesuch und einem Abendessen beschäftigen wir uns spielerisch in einem Workshop mit den Themen und der Inszenierung des Stücks und ­ präsentieren einander, was wir erarbeitet h ­ aben. Danach wird in den Theatersälen ­geschlafen. Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück zurück in die Schule. D O 2 3 . 2 . 1 9 : 0 0 mit der Vorstellung »SKREEK – A COMIC REVOLUTION« D O 6 . 4 . 1 9 : 0 0 mit der Vorstellung »RUNNING WILD« F R 2 1 . 4 . 1 9 : 0 0 mit der Vorstellung »RIESEN*ZWERGE«


T F A H C S N E T A P R U T K UL Dschungel Wien ist ein international a­ nerkanntes freies Theaterhaus für junges ­P ublikum und gehört zu den ­i nnovativsten Häusern Europas. Um Theaterprojekte, Workshops und Vorstellungsbesuche für Kinder und Jugendliche verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlichem sozialen Background zu ermöglichen, benötigt es Ihre Unterstützung. Sie sind ein kunstinteressierter Mensch und lieben das Theater – dann werden Sie ­Patin/ Pate für eine Schulklasse oder eine ganze Schule, die es sich nicht leisten kann, für 6 € pro SchülerIn ins Theater zu gehen! Sie geben so Kindern und Jugendlichen eine Chance, am kulturellen Leben teilzunehmen. Theater ist ein Ort für Träume und V ­ isionen – ­ damit diese verwirklicht werden können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Machen Sie ­ es möglich, werden Sie Patin/Pate und eröffnen Sie Kindern und Jugendlichen eine ihnen noch u nbekannte Welt, die für Sie vielleicht selbst­ ­ verständlich ist!

Ihre Unterstützung gibt Dschungel Wien die Chance, neue Formen der ­Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu erproben, neue künstlerische Vermittlungsformate zu entwickeln und neue PartnerInnen zu gewinnen. Dadurch wird ­ Theater als Ort für kulturelle Bildung gestärkt und kulturpolitisch auf eine breitere gesellschaftliche Basis gestellt.

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Wie können Sie Kulturpatin oder Kulturpate werden? JAHRESBEITRAG Ermöglichen Sie durch Ihren Jahresbeitrag ­k ulturelle Teilhabe für alle! MITGLIEDSBEITRAG PRO JAHR: E R WA C H S E N E : 1 5 0 € | U N T E R 2 6 J A H R E N : 8 0 € FIRMEN/UNTERNEHMEN: 500 € S I E E R H A LT E N :

Exklusive Einblicke hinter die ••  ­Kulissen

••  Ermäßigte Karten für alle Premieren ••  Einladungen zu Probenbesuchen und

­remierenfeiern mit der Theater­ P leitung, den RegisseurInnen und SchauspielerInnen

••  Regelmäßige Informationen über

alle ­Neuigkeiten


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PATENSCHAFT Sie übernehmen die Patenschaft für eine Schulklasse oder Kindergartengruppe oder ermöglichen einem Kind oder einem Jugendlichen mit einem Stipendium die Teilnahme an der ganzjährigen Theaterwild:Werkstatt. 1 T H E AT E R B E S U C H F Ü R E I N E S C H U L K L A S S E : 1 6 0 € 1 STIPENDIUM FÜR EIN JAHR T H E AT E R W I L D : W E R K­S TAT T: 3 4 0 €

SIE WOLLEN MEHR? Als privater Förderer oder als Unternehmen können Sie eine Patenschaft für das Haus übernehmen. Damit ermöglichen Sie uns, größere Projekte zu realisieren und jungen KünstlerInnen eine Chance zu geben, ihre Ideen auf die Bühne zu bringen. Mit einer größeren finanziellen Spende genießen Sie weitere Vorteile: ••  Erwähnung in der Öffentlichkeits-

arbeit des Dschungel Wien nach Absprache und unter Berücksichtigung ­ Ihrer individuellen Wünsche

t »D en n Ku lt u r is ­ u x u s, den kei n L w ir u n s leis ten ben o der n ac h ­Belie ön ­ auc h ­s treic hen k r nen , sondern de de r ­gei st ige Bo den , b er­ u n sere ­i n nere Ü leb en sfä h igkeit sic hert .« W EI Z S ÄCK E R I C H A R D V.

R

••  Workshops mit einer/einem unserer

KünstlerInnen

••  Oder buchen Sie exklusiv für Ihre

KlientInnen oder MitarbeiterInnen eine ganze Vorstellung

••  Jede/r Sponsor/in über 5000 € bekommt

sein/ihr persönliches Palmenblatt an der im Foyer des Theaterhauses aufgestellten DSCHUNGEL-Palme.

Bitt e we nd en Si e sich bei In teresse an Al exan dra Hu tt er :

A.HUTTER@DSC H U N G E LW I E N . AT + 4 3 1 5 2 2 0 7 2 0 -2 2 Üb er weisen Sie au f folg en des Ko nt o mit de m Verw en du ngsz weck »Kul tu r­ pa te nschaf t«:

DSCHUNGEL WIE N T H E AT E R H AU S F ÜR ­ JUNGES PUBLIK UM GMBH I B A N : AT 8 8 3 2 0 0 0001 1239 50

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Hallo Dschungel Wien! Meine Stadt. Meine Bank.


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amm r g f ro e P il au t r r e t l l i a b A p e n.a i a i t w de d u g el Das n d est ch u n fi .d s www

! R E M M O S & K A E R B E H A K E TH S T T A T S K R E W M USI K :

SHAKE THE BREAK

Theater- und Tanzworkshops in den Sommerferien Gemeinsam mit ImPulsTanz werden wir auch heuer wieder die Schulferien auf den Kopf stellen. Vier Wochen lang können tanz°zwerge ab 4 Jahren und Teens bis 20 Jahre ihre Fantasie, ihre Geschichten und ihre Körper tanzen lassen. Die vielfältigen Workshops von internationalen ChoreografInnen und TheatermacherInnen, die zwischen einer und sechs Stunden dauern, machen den Sommer noch heißer! Ob Hip-Hop, Parkour oder afrikanischer Tanz. Ob Fantasiereise, Shakespeare oder physical theatre. Was auch immer deine Vorliebe ist, ob Du schon Erfahrung hast oder es zum ersten Mal ausprobierst: Lass dich anstecken von der Tanzlust und der Theaterleidenschaft und move your body!

MO 17.7. BIS FR 11.8. IN KOOPERATION MIT IMPULSTANZ

MUSIK:WERKSTATT Tusch, Trommelwirbel und

Konfettiregen!

Für Mädchen von 9 bis 13 Jahren

Leitung: Stefanie Sourial (Performerin) und Sara Paloni (pink noise) Hattest du schon immer mal Lust, eine Rampensau zu sein und mit anderen auf einer Bühne zu rocken? Musikinstrumente zu erforschen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen? In dieser Woche dreht sich alles um deine Lieblingsmusik und wie wir diese gemeinsam aufführen können. Wir hören Musik und tanzen dazu, lesen Songtexte und schreiben eigene, schauen uns Musikvideos an und lassen uns für unseren Auftritt inspirieren. Sei mutig, vertrau auf deine Stärken und probier dich aus! You Rock! Girls Rock!

MO 3.7. BIS FR 7.7. JEWEILS VON 8:00–17:00 (INKL. MITTAGESSEN) IM RAHMEN DER KINDERFREUNDE SOMMERAKADEMIE


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JEFTA VAN DINTHER / CULLBERG BALLET Protagonist Österreichische Erstaufführung

(c) Urban Jörén

Schlaue Früchte für helle Köpfchen.

DO 30. MÄRZ – SA 1. APRIL 19.30 h in TQW / Halle G

www.tqw.at

Im ADAMAH BioKistl bringen wir dir und deinen Lieben erntefrisches BioGemüse & BioObst direkt nach Hause, in den Kindergarten oder die Schule. shop.adamah.at // 02248 2224 // biohof@adamah.at


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spielplatz

FÜR DIE GANZE FAMILIE

Kirango in allen 39 Zweigstellen der Büchereien Wien. Veranstaltungen bei freiem Eintritt: (mehrsprachige) Lesungen, Workshops, Musik, Lesefrühförderprogramme, Lesofantenfest, Theater, Spielerisch Deutsch lernen, Ausstellungen.

X 320.000 deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher X 38.000 fremdsprachige Kinder- und Jugendbücher X 47.000 CDs X 25.000 DVDs X 660 CD-ROMs und DVD-ROMs X 2.000 Konsolenspiele X 4.600 eMedien X 300 Zeitschriften (Abos) X Internet-Plätze Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind von der Jahresgebühr befreit.

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C

M

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22 Trampolinfelder 10m Kletterwand

Bumperboote

Funshooter

Rodeobulle

Eigene KleinkinderTrampolinanlage

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Riesen Wellenrutsche

Hexenhaus Elektro Gokarts

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„Das STANDARD E-Paper kann man nicht einfach wegwischen. Aber deshalb abonniere ich es ja.“

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Die Zeitung für Leser


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IMPRESSUM Für den Inhalt verantwortlich: DSCHUNGEL WIEN Theaterhaus für junges Publikum GmbH Museumsplatz 1 | 1070 Wien | +43.1.522 07 20 20 | tickets@dschungelwien.at www.dschungelwien.at | Direktion: Corinne Eckenstein & Alexandra Hutter Redaktion: Marianne Artmann, Corinne Eckenstein, Ulla Steyrleuthner (Stand November 2016) Grafik & Illustration: Luisa Franz Kleopatra Klobassa & Emanuel Jesse Druck: Druckerei Walla GmbH

FOTOS: Rainer Berson (S. 4, S. 7, S. 10, S. 11, S. 12, S. 14, S. 21, S. 22, S. 27, S. 44), David Sumbera (S. 6), Bianca Traxler (S. 9), Charly Vozenilek (S. 13), Theresa Pewal (S. 15, S. 42, S. 45), Musik und Kunst ­ Privatuniversität der Stadt Wien (S. 16), Max Stefan Moser (S. 18), Thomas Weilguny (S. 20), Franzi Kreis (S. 23), Flo Staffelmayr (S. 24), Barbara Pálffy (S. 26), Eva Buchinger (S. 28), Richard Schmetterer (S. 30), Zoë Schreckenberg (S. 32), J ­ulia Haas (S. 33), Kompanie Freispiel (S. 34), VRUM (S. 36), Peter Ketturkat (S. 38), Ani Antonova (S. 39, S. 40), Theater Ansicht (S. 41)

DSCHUNGEL WIEN WIRD GEFÖRDERT VON: DSCHUNGEL WIEN MEDIENPARTNER:

DSCHUNGEL WIEN IST PARTNER VON:

Spielzeitheft Nr. 1 Feb-Juni 2017 Dschungel Wien  
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