Page 1


16+ 16+

O P E N S TA G E

T H E AT E R & S C H U L E

TRY OUT! TA N Z , P E R F O R M A N C E & I N T E R D I S Z I P L I N Ä R E P R O J E K T E

DSCHUNGEL PUT S ON THE RED SHOE S

N O V.

DE Z .

J Ä N .

O K T.

O K T.

D E Z . /J Ä N .

S E P.

O K T. / N O V. /J Ä N .

DE Z .

F E B .

DE Z .

S E P. / N O V.

O K T.

O K T.

FEB. /M Ä RZ

J Ä N .

J Ä N .

N O V.

O K T.

S. 66

S. 63

S. 62

S. 61

S. 60

S. 59

S. 57

S. 58

S. 50

S. 54

S. 52

S. 46

S. 45

S. 56

S. 48

S. 44

S. 39

S. 38

S. 35

JÄ N.

N O V. /J Ä N .

O K T. / N O V. /J Ä N .

S. 68

S. 75

S . 74

S. 73

O K T. / S . 74 1 5 + DE Z . /FEB.

4 – 9 9

1 – 2

1,5 –3

2 – 6

2 – 6

3 – 6

3 – 6

3–8

4 – 7

4 – 8

4 – 9

5 – 8

5 – 9

5 – 9

5 – 1 0

6 – 1 0

6 – 1 0

6 – 1 0

6 – 1 0

F F E N E W E R K S TAT T O

UND SCHREIB‘ KLASSE!

B E N E F I Z V E R A N S TA LT U N G / G E R N O T K R A N N E R

U20 POETRY SL AM

ROBIN HOOD

SPECIALS & JUNGE KUNST 16+

V R U M P E R F O R M I N G A R T S C O L L E C T I V E

BA JA BUF

S C H A L L U N D R A U C H A G E N C Y

B A L L , B A U M , TA U B E

P L A I S I R A N S TA LT

A L LTA G

M Y R E R O & D S C H U N G E L W I E N

REINRÄUMRAUS

KO M PA N I E F R E I S P I E L

WENN DIE TIERE SCHLAFEN GEHEN

DSCHUNGEL W IEN & MOV EMENTL A ZUZ

HÜPFEN

D S C H U N G E L W I E N

FA R B E N R E I C H

C H R I S T O P H R O T H E N B U C H N E R | P R E M I E R E

H(A)I, HERR RABE, EINE FRAGE: WER KANN DIE HYÄNE ZÄHMEN?

V E R E I N Z U R R E T T U N G D E R D I N G E | P R E M I E R E

EIN KLEINER CLOWN WILL HOCH HINAUS

V R U M P E R F O R M I N G A R T S C O L L E C T I V E | P R E M I E R E

TA N Z M U S E U M

L O T TA L E B E N & T H E AT E R . N U U | P R E M I E R E

FLIEGEN LERNEN

KO M PA N I E F R E I S P I E L

EIN STÜCK TEILEN

TA N Z H O T E L

H E R R J E M I N E H H AT G L Ü C K

D S C H U N G E L W I E N & E M M Y S T E I N E R | P R E M I E R E

P I P.

S C H A L L U N D R A U C H A G E N C Y

G O T T U N D D I E W E LT

M E Z Z A N I N T H E AT E R | G A S T S P I E L

DIE DREI RÄUBER

T H E AT E R F O X X F I R E !

DUMPFBACKE

D S C H U N G E L W I E N ( A ) , D E S T I LT E ( N L ) , T4 2 D A N C E ( C H )

MONKEY DREAMS


Willkommen in der neuen Spielzeit!

W

as macht uns zu den Menschen, die wir sind? Was unterscheidet uns von den anderen? Und sind wir wirklich so anders oder sind wir einfach nur verschieden? Wodurch werden wir zum Denken animiert und wie gehen wir mit der Unmenge an Informationen um, die vor allem in Form von Bildern täglich auf uns einwirken? Welche Bilder werden transportiert und welche Betrachtungsweisen forciert? Welche Perspektiven werden eröffnet und inwieweit beeinflusst uns die Flut von Bildern? Wir befinden uns in einer Welt der Bilder, die uns widerspiegeln sollen und uns gleichzeitig vorgeben, wie wir zu denken, zu fühlen und uns zu sehen haben. Wir wollen diese Bilder hinterfragen, neu definieren und anderen Bildern Raum geben, um dadurch den eigenen Blickwinkel zu verändern. Ganz im Sinne des Spielzeitmottos »Glaub nicht alles, was du denkst!« hinterfragen wir nicht nur die Gesellschaft, sondern auch uns selbst. Sind die Gedanken wirklich

frei oder sind sie ein nicht zu unterschätzendes Machtinstrument, mit dem wir unser Leben gestalten? Theater ist ein Ort der Phantasie und Utopie und dazu gehört das Erproben von anderen Möglichkeiten und Realitäten, die so vielleicht Eingang in unseren Alltag finden und wir uns dadurch anders begegnen und einander anders sehen können. Am 20. September starten wir gleich mit einer Doppelpremiere in die neue Saison. In »Play!« (10+), einer internationalen Koproduktion von Dschungel Wien und hetpaleis Antwerpen (B), untersuchen sechs TänzerInnen mit der flämischen Choreografin Karolien Verlinden die Dynamik zwischen Spiel und Sport – inspiriert von Pieter Bruegels Gemälde »Die Kinderspiele«. In der neuen Produktion der schallundrauch agency »Parole Haifisch« (6+) zeigen die beiden besten Freundinnen die Zähne und schmieden heimlich Pläne. Theater foXXfire! bringt mit »Die Sache mit Ich« (14+) ein Stück von Benedict Thill zur

2

Uraufführung: Drei junge Menschen fragen sich, wer alles in ihnen steckt und ob man mehr als eine/r sein kann. Das Virtuelle ist in dieser Saison ebenfalls im Fokus, denn gerade die verschiedenen Welten, die sich dabei eröffnen, gilt es immer wieder zu hinterfragen, aber auch sich darauf einzulassen und damit zu spielen. Wie in »Gestochen und weg.« (14+), einer Koproduktion von netzzeit und Wien Modern, in der wir mit Dornröschen – bestückt mit VR-Brille und Kopfhörern – in eine virtuelle Klang- und Bilderwelt reisen. »Accalia« (13+) ist ein multimediales Tanzstück mit Echtzeit-Körper-Tracking und in »#wwwonderland« (12+) landen wir in einem digitalen Wunderland voller Influencer, Tutorial-Queens, Feel-Good-Gurus, Katzen und Hacker. Diese beiden Projekte sind auch Teil des Länderschwerpunkts, der in dieser Spielzeit auf der Schweiz liegt. Von dort kommt auch das Figuren- und Objekttheater »DAS machen & andere verdächtige Sachen« (8+) nach dem preisgekrönten Bilderbuch von Lilly Axster.

ren, die wie Zugvögel hierhergekommen sind und Schutz in einem wundersamen Wald suchen. Begleitet vom Koehne Quartett und vier TänzerInnen folgen wir ihnen in ihre Träume. Wir freuen uns auch über ein Wiedersehen mit IYASA, der international erfolgreichen Musik- und Tanzgruppe aus Simbabwe: »Radio Freedom« (10+) ist eine multimediale Live-Radioshow über die Kraft der Musik als medialer Wegbereiter afrikanischer Freiheitsbewegungen und Stimme der Anti-Apartheitsbewegung – in Koproduktion mit ANSICHT und dem Next Liberty (Graz). Zu Weihnachten sind wir mit »Alice im Wunderland« (6+) unterwegs und begegnen dort der Grinsekatze, dem verrückten Hutmacher und der wahnsinnigen Königin. Mittendrin Alice, die nicht weiß, was als nächstes mit ihr geschieht. Dadurch verändert sich nicht nur ihre Wahrnehmung, sondern auch das, was sie glauben soll – und genau das tun wir in dieser Spielzeit. Wir denken über Widersprüche nach, lassen sie zu und schauen anders hin.

Mit »Über uns nur der Himmel« (8+), in der Choreografie von Sanja Tropp Frühwald und mir, zeigen wir im Rahmen von Wien Modern ein Stück über Kinder zwischen 7 und 15 Jah-

Die vielfältigen Sichtweisen und Denkansätze, die auf der Bühne verhandelt werden, sollen neugierig machen und es ermöglichen, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu

3

betrachten. Lasst uns gemeinsam in die verschiedenen Realitäten eintauchen, neue Erfahrungen machen und so einen Perspektivenwechsel erleben. Ich freue mich, Sie und Euch alle in der neuen Saison begrüßen zu dürfen!

Corinne Eckenstein Künstlerische Leiterin und Direktorin

P.S.: Ab dieser Saison bieten wir samstagabends regelmäßig eine Vorstellung für Kinder und Jugendliche ab 6, 8 oder 10 Jahren an, damit diese mit ihren Eltern und FreundInnen gemeinsam abends ins Theater gehen können.


/19 18 20 IT ZE IEL SP R DE G UN FN ÖF ER Mit zwei Urau fführ unge n, einem Gast spiel , Work shop s und Part y!

DOPPELPREMIERE AM 20.9.! Donnerstag, 20. September 18:00 Parole Haifisch schallundrauch agency Performance, 50 Min.

Ein Stück über Freundschaft, heimliche ­Pläne, Streit und Versöhnung. Eine Mischung aus wahren und phantastischen Geschichten. Regie: Gabriele Wappel und Janina Sollmann

PREMIERE!

Dschungel Wien & hetpaleis (B) Internationale Koproduktion Tanztheater, 60 Min.

Ein Tanzstück inspiriert von Pieter Bruegels Gemälde »Die Kinderspiele«. Ein Balanceakt zwischen Sich-FallenLassen und Risiken-­E ingehen. Choreografie: Karolien Verlinden

PREMIERE! 21:00 ERÖFFNUNGSU N D ­P R E M I E R E N F E I E R Tanzt mit uns in die neue Saison!

4

Sonntag, 23. September

1 6 : 3 0 S C H N U P P E R : W E R K S TAT T

Internationales Gastspiel des berühmten TE ATRO DIMITRI mit MA SHA DIMITRI

Die LeiterInnen der Theaterwild:Werkstatt und des Theater:Klubs bieten Einblick in ihre Arbeitsweise:

1 6 : 3 0 W I L D FA N G # 1 7 – 9 J .

Freitag, 21. September 10:30 + 14:30 Parole Haifisch

19:30 Play!

Samstag, 22. September

schallundrauch agency Performance, 50 Min.

19:00 Play!

Dschungel Wien & hetpaleis (B) Internationale Koproduktion Tanztheater, 60 Min.

14 : 3 0 C A S T I N G Für die Theater:Company suchen wir junge DarstellerInnen ab 15 Jahren für eine professionelle T ­ heaterproduktion. ­A nmeldungen bis 18. September mit CV und Foto an jungekunst@dschungelwien.at

mit Rosa Braber

1 7 : 0 0 W I L D FA N G # 2 7 – 9 J .

mit Jana Püscher & Gregor Steiner

1 7 : 3 0 W I L D W U C H S 1 0 –12 J . mit Charly Vozenilek

1 7 : 3 0 T H E AT E R : K L U B 1 5 + mit Jonathan Achtsnit

1 8 : 0 0 W I L D W E C H S E L 1 3 –1 5 J . mit Aurelina Bücher

1 8 : 0 0 W I L D WA S S E R 9 –1 3 J . mit Philip Aleksiev

19:00 Play!

Dschungel Wien & hetpaleis (B) Internationale Koproduktion Tanztheater, 60 Min.

14:30 Das magische Zirkus­a telier Familienworkshop mit Masha Dimitri, 90 Min.

Mit Kunststücken, Jonglage und Pantomime erzählen wir gemeinsam eine kurze Geschichte ohne Worte – voller Phantasie und Poesie.

16:30 La Coeurdonnière – Die Herzflickerin Masha Dimitri Clownerie, Zirkus und Magie, 75 Min.

Ihr Herz ist gebrochen, schwer oder gar aus Stein? Masha Dimitri, die Coeurdonnière, ­k ümmert sich darum. In ihrem magischen Atelier findet die erfahrene Herzflickerin eine Lösung für all Ihre Probleme: Ihr Herz wird wieder froh, leicht und offen und bekommt ­sogar Flügel, um in ein poetisches Universum zu fliegen, wo Clownerie, Zirkus und Magie sich spielerisch vermischen. 5


DIE SACHE MIT ICH Wer ist denn schon nur eine/r? Theater foXXfire! Uraufführung Schauspiel mit Livemusik, 70 Min. Ab 14 Jahren

V

alerie verliebt sich in Alex, einen zurückhaltenden jungen Mann. Doch bevor sie richtig weiß, was los ist, verliebt sie sich auch in Sascha, eine aufbrausende junge Frau. Und bevor sie das richtig verarbeitet hat, bemerkt sie: Irgendwie sind die beiden eins. Sie sind widersprüchlich und unterschiedlich, aber dennoch dieselbe Person. So komisch das sein mag, irgendwie ist das in Ordnung für Valerie. Irgendwie ist es sogar schön. Doch dann taucht X auf und er ist gekommen, um den Frieden zu zerstören … Wer steckt da eigentlich aller in uns? Und kann ein Stück nur ein Stück sein – oder auch etwas zwischen Unplugged-Konzert und Theaterstück? Die SchauspielerInnen sind ­gleichzeitig

6

für den Soundtrack zuständig, unterstützen und befeuern einander und ihre Gefühle durch die Musik, die sie machen. Und am Ende bleibt die Frage nach »Der Sache mit Ich«. A U T O R : Benedict Thill R E G I E : Richard Schmetterer M U S I K A L I S C H E L E I T U N G : Moritz Gaber A U S S TAT T U N G : Lena Scheerer D R A M AT U R G I E : Jana Püscher M U S I K , D A R S T E L L E R / I N N E N : Daniel Feik, Benedikt Häfner, Moritz Gaber, Clara Montocchio, Silvana Veit

7

PRE M 11.1 0. 19:3 0 12.1 0. 19:3 0 13.1 0. 19:3 0 15.1 0. 10:3 0 + 19:3 0 DI 16.1 0. 10:3 0

DO FR SA MO

MO DI MI DO

10.12. 11.12. 12.12. 13.12.

I ER E

19:3 0 11:0 0 19:3 0 11:0 0 + 19:3 0

14+


GESTOCHEN UND WEG. Eine Reise in eine virtuelle Klang- und Bilderwelt netzzeit & Wien Modern Uraufführung Musiktheater, 50 Min. Ab 14 Jahren

D

as Mädchen sticht sich an der Spindel und ist weg. Weg die vielen Stimmen, die Regeln und die Möglichkeiten. Weg die vielen Fragen wegen Sex, weg die Ermahnungen und Verlockungen. Weg die Gefahren der Fruchtbarkeit. Für hundert Jahre dreht und schraubt sie sich hinein in eine Welt zwischen Leben und Tod. Und wir reisen mit ihr in diese virtuellen Klang- und Bilderwelten, folgen ihren kleinsten Kopfbewegungen mit denen sie – bestückt mit VR-Brille und Kopfhörern – durch die Landschaften navigiert. Im immersiven Realraum erkunden wir so mit ihr die letzten Winkel einer wuchernden Welt mit Vögeln und Insekten, aber ohne Säugetiere und damit ohne uns. In diese Welt hinein, aber auch wieder aus ihr

8

­ eraus, geleiten uns Klänge von Harfe, Cembah lo und Flöten – gespielt von airborne extended – und die Worte der drei ErzählerInnen. Und wer es noch nicht bemerkt hat: Dornröschen und ihr hundertjähriger Schlaf haben uns inspiriert. KO N Z E P T, M U S I K : Elisabeth Schimana T E X T: Ann Cotten K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G : Michael Scheidl V R - P R O J E K T I O N E N : Markus Wintersberger R A U M : Nora Scheidl D A R S T E L L E R / I N N E N : N.N. E N S E M B L E : airborne extended T E C H N I K : Peter Venus P R O D U K T I O N : netzzeit I N KO O P E R AT I O N M I T Dschungel Wien

9

PWRIEEN MOD MIERERN E

M O 2 6 .1 1. 19 :3 0 D I 2 7.11 . 19 :3 0 M I 2 8 .1 1. 10 :3 0 + 19 :3 0 D O 2 9 .1 1. 19 :3 0 F R 3 0 .1 1. 10 :3 0 + 19 :3 0

e S ch la f r h a J t r Hu n d e sc hen k? – ei n G e

14+


PRE M

renz, um Spiel und Kampf, um den Druck von außen und um die Frage, wann man zu aggressiv und wann zu passiv ist. Aber wohin mit der Kraft, die junge Männer haben, in einer Zeit, die keine Cowboys mehr braucht und es den Jungs schwermacht, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden?

BRAINGAME Erfülle ich nur Erwartungen oder entscheide ich selbst? Körperverstand. Tanztheater Wien Wiederaufnahme Tanztheater, 55 Min. Ab 14 Jahren

F

olgen wir der Stimme von außen oder hören wir auf das, was wir selbst denken und wollen? Was passiert mit uns, wenn wir immer nur tun, was uns andere sagen? In der Welt junger Männer geht es oft um Konkur-

»Selten kommt zeitgenössischer Tanz für ein junges Publikum so lässig, cool und hip daher wie in ›BrainGame‹.« Falter

10

R E G I E , C H O R E O G R A F I E : Moritz Lembert, Steffi Jöris D R A M AT U R G I E : Cornelia Voglmayr KO M P O S I T I O N : Markus Jakisic S T I M M E : Rosa Braber P R O D U K T I O N : Steffi Jöris L I C H T: Ramona Mauser, Christo Novak C H O R E O G R A F I S C H E M I TA R B E I T, TA N Z : Kirin España, Moritz Lembert te Ele m en erkino, p r ö n de K e b s u ra waltige ate m be »[…] ge …] und [ .« n e e c g n n a akd usü b u von Bre Kr a f t a ti sch e k ­akroba e Kriti Ju n g

F R S A M O D I

16 .1 1. 17.1 1. 19 .1 1. 2 0 .1 1.

19 :3 0 19 :3 0 11 :0 0 11 :0 0

14+

ICH, PARASIT Nur ein leistungsorientierter Mensch ist ein guter Mensch! Oder? Wiener Klassenzimmertheater On Stage Uraufführung Schauspiel, 50 Min. Ab 14 Jahren

MI DO FR MO DI MI

E

16.1 . 17.1 . 18.1 .

19:3 0 11:0 0 11:0 0 + 19:3 0 21.1 . 11:0 0 22.1 . 11:0 0 + 19:3 0 23.1 . 11:0 0

lyas und Tara sind Geschwister. Sie waren mal wirklich gute Freunde. Sie haben gemeinsam Diogenes gelesen und bewundert. Sie haben zusammen gern Men11

I ER E

schen irritiert, um sie zum Nachdenken zu bewegen. Und Tara hat so ihren Mut entdeckt. Nun will sie Coach werden, Menschen helfen, mutig und stark zu sein. Selbstbestimmt sich selbst zu optimieren. Weil Leistung Spaß macht. Und sie hat sich verliebt, in einen leistungsstarken Mann, einen reichen natürlich. Seitdem sieht ihr Leben anders aus. Elyas kann das alles nicht verstehen. Er tritt auf die Bremse. Schluss mit Schule, Schluss mit Leistung. Das kann doch unmöglich alles sein. Auch vor der Polizei verliert er seinen Respekt. Da entbrennt ein heftiger Konflikt zwischen den ehemals so nahen Geschwistern um Sozialschmarotzertum, Durchschummeln, Prinz-Sein und der großen Frage, was der Sinn von allem ist. R E G I E : Dana Csapo T E X T: Ursula Knoll T H E AT E R PÄ D A G O G I K : Marianne Dam D A R S T E L L E R / I N N E N : Zeynep Alan, Onur Çağdaş Şahan

14+


PRE M

NoExcuse!

DO 10 .1. 19 :3 0 FR 11 .1. 19 :3 0 SA 12 .1. 19 :3 0 MO 14 .1. 10 :3 0 DI 15 .1. 10 :3 0 + 19 :3 0 MO 28 .1. 19 :3 0 DI 29 .1. 11 :0 0 MI 30 .1. 19 :3 0 DO 31 .1. 11 :0 0

Nicht jede/r startet aus der Poleposition Körperverstand. Tanztheater Wien Uraufführung Tanztheater, 65 Min. Ab 13 Jahren r ac e

A

H

ast Du Freunde? Oder bist Du oft allein? Hast Du genug Taschengeld? Oder schafft es Deine Familie gerade so über die Runden zu kommen? Leben Deine Eltern noch? Oder hast Du einen Teil auf der Flucht verloren? Aber die wichtigste Frage von allen: Bin ich wirklich der erste Mensch, der Dich das fragt? Viel zu selten tun wir genau das: Fragen stellen. Oft denken wir, die Antwort schon zu kennen: Er ist uncool, sie ist einfach unbeliebt. Vielleicht hat sie den Krieg mit eigenen Augen gesehen und traut Menschen nicht. Vielleicht hat er ein paar Kilo mehr auf den Rippen und schämt

12

fe ! c a l le d l i

sich. Und vielleicht schaffen sie es trotzdem, sich zu überwinden und jetzt hier zu stehen. Nur der Weg dahin war schwieriger. Fragen, mich hinter fragen, Menschen ­b e fragen, Informationen er fragen, damit bekämpfen wir Stereotype, Vorurteile und Missgunst. Denn nicht jede/r startet aus der Poleposition. Mit »NoExcuse!« widmen sich Choreografin und Regisseurin Steffi Jöris und Autorin Anna-Luise Braune nach »IchGegenMich«, »KörperVerstand« und »BrainGame« den Themen Zusammenhalt und Toleranz in der Gesellschaft und suchen die Ursache, warum beides nicht selbstverständlich ist.

13

I ER E

KO N Z E P T: Steffi Jöris, Anna-Luise Braune R E G I E , C H O R E O G R A F I E : Steffi Jöris C H O R E O G R A F I S C H E A S S I S T E N Z : Maartje Pasman T E X T: Michael Pöllmann, Anna-Luise Braune D R A M AT U R G I E : Cornelia Voglmayr KO M P O S I T I O N , L I V E M U S I K : Patrick Dunst P R O D U K T I O N : Steffi Jöris C H O R E O G R A F I S C H E M I TA R B E I T, TA N Z : Kirin España, Rino Indiono, Moritz Lembert

13+


IZUNKT E W SCHHWERP SC ACCALIA

#WWWONDERLAND Wer keine virtuelle Identität hat, existiert nicht!

Ein multimediales Projekt mit EchtzeitKörper-Tracking

Philip Whitfield, Martin Fuchs, Sebastian Zuber (CH) Internationales Gastspiel Multimediale Tanzperformance, 60 Min. Ab 13 Jahren

E

Ritalina & Schlachthaus Theater Bern (CH) Internationales Gastspiel Performance, 50 Min. Ab 12 Jahren

D O 2 1. 2 . F R 2 2 .2 .

S A 2 3 .2 .

ine Frau und ein abstraktes Sein treffen aufeinander und finden sich in einer Symbiose aus Bewegung und Licht wieder. Beide brauchen den anderen und lassen sich voneinander wohlwollend leiten, bewegen und manipulieren. Diese Zusammenarbeit wird spielerisch und rhythmisch perfektioniert. Doch der Drang nach der eigenen Freiheit wächst und bald wechseln sich Vertrauen und Skepsis ab. Die Gemeinschaft droht aus dem Gleichgewicht zu geraten, als beide ihren Willen durchsetzen wollen …

D

10 :3 0 10 :3 0 + 19 :0 0 19 :0 0

Ein multimediales Projekt, bei dem Tanz, Musik und Projektion zu einem Ganzen verschmelzen: Durch ein von »undef« entwickeltes Echtzeit-Körper-Tracking-System reagieren Projektion und Musik unmittelbar auf die Bewegungen der Tänzerin. Die choreografische Arbeit ist so konzipiert, dass jede Vorstellung dadurch ihre Einzigartigkeit erhält und immer etwas anders ist. Nach der Vorstellung ist das Publikum eingeladen, mit einer der entwickelten Einstellungen zu spielen.

14

KO N Z E P T, I D E E : Philip Whitfield, Martin Fuchs, Sebastian Zuber TA N Z : Elda Gallo P R O J E K T I O N : undef (Martin Fuchs, Philip Whitfield) M U S I K : Manuel Oberholzer (feldermelder) PRODUKTIONSLEITUNG, C H O R E O G R A F I E : Sebastian Zuber PRODUKTIONSASSISTENZ: Yannik Rütimann REGIEASSISTENZ: Anna Friedrich

13+

as Internet ist DER Ort, wo man sich trifft, an dem man sich austauscht, sich mit den anderen misst, Anerkennung erhält oder – was das Schlimmste wäre – vielleicht auch mal gar nicht wahrgenommen wird. Sheryl landet per Zufall im virtuellen Wunderland des Internets. Damit beginnt eine analoge Reise in einer virtuellen Welt. Die junge Frau trifft auf Internetstars und Internetphänomene: Influencer, Tutorial-Queens, Feel-Good-Gurus, Katzen, Hashtags, Spezialeffekte, Algorithmen, Shitstorms, Hacker und vieles mehr. Die virtuellen Stars versuchen mit verschiedenen Tricks Sheryls Gefolgschaft zu gewinnen. Wie weit sind sie bereit zu gehen? Wie viel müssen sie dabei von sich geben? Und Sheryl? Wem

wird sie schlussendlich folgen? Findet sie den Weg aus dem Hasenloch wieder zurück oder bleibt sie lieber in dieser Wunderwelt stecken?

D I 2 6 .2 . 19 :0 0 M I 2 7. 2 . 10 :3 0 D O 2 8 .2 . 10 :3 0 F R 1. 3 . 10 :3 0 + 19 :0 0

SCH SCH WER WEI PUN Z KT

V I D E O : Joerg Hurschler OE I L E X T É R I E U R , D R A M AT U R G I E : Emily Magorrian L I C H T, T E C H N I K : Valerio Rodelli P R O D U K T I O N : Alma Handschin

REGIE, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE: Sivan Perlstein KO S T Ü M , P E R F O R M A N C E : Ernestyna Orlowska P E R F O R M A N C E : Sebastian Kläy « Leporello Feuerwerk. M U S I K : Stefan Schischkanov im ediales lt mu n ei ist »Das Stück

12+


WHEN YOU FALL, I’LL BE THERE: GROUND! Menschliche Körper, die springen, wirbeln, fliegen Company 2in1 Wiederaufnahme Tanz/Performance, 50 Min.

W

ie verhält sich ein Körper, wenn er fällt? Und wie stellt man sich an, wenn man stolpert oder mit einem anderen Körper zusammenstößt? Hier treffen verschiedene Körper aufeinander, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Im Mittelpunkt steht ein moderner Sprungboden, der es den TänzerInnen erlaubt, ihre Bewegungen weiterzuentwickeln und kollektive Abstürze und Zusammenstöße zu kreieren. Akrobatische Elemente aus dem Bereich der populären Trendsportarten wie Freerunning, Tricking und Capoeira sowie Kompositionen aus dem zeitgenössischen Tanz und dem Part-

16

. F R 2 8 .9 . S A 2 9.9

19 :0 0 19 :0 0

nering formen eine intensive Performance mit Livemusik, die »bei der Premiere […] vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen« (Tanzschrift) wurde. I D E E , I N S Z E N I E R U N G : Ákos Hargitay TA N Z , P E R F O R M A N C E : Elda Gallo, Juan Jesus Guiraldi, Raffael Löbl, Taner Edward Devlin Van Kuren S O U N D : Simon Frick, Gammon P R O D U K T I O N : Company 2in1 / Arne Mannott

8+/12+

GROOVE! Ein Stück über und voller Rhythmus

Theater foXXfire! Wiederaufnahme Rhythmus-Tanztheater, 60 Min. Ab 12 Jahren

A

lles macht Rhythmus. Alles hat Rhythmus. Und wir sind mitten drin! Sechs junge Menschen erforschen Bewegung und Rhythmus. Wie kann man mit dem eigenen Körper Musik machen? Wie viel Rhythmus steckt in Routine – und umgekehrt? Wann erfordert es die Solidarität, mich dem Rhythmus der anderen anzupassen und wann ist es zwingend notwendig, mit dem eigenen Takt gegen das vorgegebene Metrum zu rebellieren? Ein rasantes Musiktheater voller kleiner und großer, witziger und poetischer, zarter und lautstarker (Lebens-)Gefühlsäußerungen!

REGIE, MUSIK ALISCHE LEITUNG: Richard Schmetterer C H O R E O G R A F I E : Melanie Hunger B Ü H N E : Karoline Hogl, Hannes Röbisch KO S T Ü M : Karoline Hogl L I C H T: Hannes Röbisch R E G I E A S S I S T E N Z : Jana Püscher B O D Y P E R C U S S I O N - C O A C H : Anita Gritsch D A R S T E L L E R / I N N E N : Eldina Džananović, Jana Püscher, Sophie Riedl, Victoria Sedlacek, Futurelove Sibanda, Luis Widmoser 17

­ ta mpfen, S ipsen über Fingerschn n he ac hr als nf me p »Vom ei nzen – knap Singen, Ta e ng ju s ch Trom meln, se verwandeln n eine Stunde […] in eine e hn Bü ] [… innen die Kurier .« os sm Darsteller_ ­ n Ko ­ ulsierende p rhythmisch

MO DI MI DO

1.10. 19:30 2.10. 10:30 3.10. 19:30 4.10. 10:30

12+


RAUCHPAUSE

Ein Stück über Sucht und Suche, ein Selbstversuch schallundrauch agency Wiederaufnahme Performance, 55 Min. 12–16 Jahre

M

it zehn habe ich meinem Vater die Zigaretten versteckt, mit zwölf habe ich heimlich im Freibad geraucht. Jetzt habe ich von einem Mann gelesen, der an seinem vierzigsten Geburtstag beschlossen hat, ab nun eine »Rauchpause« zu machen bis zu seinem achtzigsten Geburtstag. Das kann ich auch, denk ich mir … Die schallundrauch agency geht dem Phänomen Sucht auf den Grund und macht sich auf eine Reise von Versuch nach Sehnsucht und retour. Die KünstlerInnen tanzen und singen, erzählen von ihren Gewohnheiten und Süchten, sind perfekt und fehlerhaft, sind verkatert, ausgelassen und nachdenklich, glotzen aufs Handy, schauen einander in die Augen und räumen auf.

R E G I E : Gabriele Wappel C O - R E G I E : Janina Sollmann PERFORMANCE, STÜCKENTWICKLUNG: Elina Lautamäki, Marco Payer, Gabriele Wappel B Ü H N E , L I C H T: Silvia Auer KO S T Ü M : Anna Panzenberger

en in d ie Au fgenom m ter-Top -10 Fa lter T hea 2 016! des Ja h res

sehr t, schräg, k verspiel ar st h […] l, sc ol ti »Lustv voll authen und da mit l, im ch ol li rv ön mo rs hu pe hr d sehr, se un ch Kurier li « hr t. grunde es ver-rück nn des Wort Si en st hr wa

C O A C H I N G : Frans Poelstra (Dramaturgie), Sebastian Radon (Musik), Agnes Blumenschein (Psychologie) R E G I E A S S I S T E N Z , M U S I K A L I S C H E B E R AT U N G : Sara Wilnauer P R , P R O D U K T I O N : Jasmin Strauß-Aigner

. D I 4 .12 . 2 .1 5 I M . 2 .1 6 D O . F R 7.12

10 :3 0 10 :3 0 10 :3 0 + 19 :0 0 19 :0 0

12+ 18

»[…] m a n fr e u t si c breite h, die vo n We gr o ß e i bl i c h keit i Band- und n Be w e Körper gung u lichn d im Z erlebt u sa m m e zu h a b nspiel en.« J unge

TIGER LILIEN

»Ich denke nicht über die Zukunft nach, ich denke nur daran, ich zu sein.« VRUM Performing Arts Collective Wiederaufnahme Generationentheater, 70 Min. Ab 10 und für alle

6

Frauen, 6 Alter, 6 Geschichten: Die Jüngste ist 9, die Älteste 80, dazwischen ein ganzes Leben. Was haben sie erlebt und was wartet noch auf sie? Sind sie ein und dieselbe Person? Was möchte mein 9-jähriges Ich gern mein 40-jähriges Ich fragen? Welche Geschichte möchte ich von mir als alter Frau hören? Die Tänzerinnen vertiefen sich gemeinsam in die Themen Altern, Selbstermächtigung, Solidarität, Überleben und die »ewige Jugend«. »Tiger Lilien« sind wild und zart zugleich. Jung und alt. Unübersehbar. Sie suchen nach diesem speziellen, barfüßigen, weichen, rebellischen, starken, schwachen, emotionalen, mächtigen, leichten, lustigen, ernsten, intuitiven, wilden Mädchen, das irgendwo in allen Frauen steckt.

KO N Z E P T, R E G I E : Sanja Tropp Frühwald R E G I E A S S I S T E N Z : Jasmin Steffl D R A M AT U R G I E : Till Frühwald M U S I K : Imre Lichtenberger Bozoki A U S S TAT T U N G : Zdravka Ivandija Kirigin

Kritik

L I C H T: Mirza Kebo D A R S T E L L E R I N N E N : Adriana Cubides, Maria Farcher, Gat Goodovitch, Milena Leeb, Giordana Pascucci, Emma Wiederhold

10:3 0 + 19:0 0 SA 16.2 . 19:0 0 10:3 0 MO 18.2 . 10:3 0 DI 19.2 .

FR 15.2 .

10+

L I C H T: Mirza Kebo

19


PLAY!

INT. PR E KOPRM I ODUEKR E TION

N IO T K U D O R P S G N U N F F ER Ö

Ein Tanzstück inspiriert von Pieter Bruegels Gemälde »Die Kinderspiele« Dschungel Wien & hetpaleis (B) Uraufführung Tanztheater, 60 Min. 10–16 Jahre

W

o sind die Grenzen zwischen Spiel und Rivalität? Was passiert, wenn die Regeln wichtiger werden als das Vergnügen? Ist es wirklich so unschuldig, wie es scheint? Sechs DarstellerInnen spielen ein harmloses Spiel und schaffen eine magische Atmosphäre. Ein Balanceakt zwischen Sich-Fallen-Lassen und Risiken-Eingehen. »Die Kinderspiele« von Pieter Bruegel dem ­­Älteren, auf dem vierundachtzig unterschiedliche Spiele dargestellt sind, erinnern uns auf den ersten Blick an ein Wimmelbild. Es scheint, als gäbe es in diesem Moment in der Welt nichts Wichtigeres zu erleben als das Spiel.

20

Die ­fl ämische Choreografin Karolien Verlinden hat sich von dem Gemälde inspirieren lassen und sich mit dem widersprüchlichen Gefühl, das beim ›Spielen‹ entstehen kann, auseinandergesetzt. C H O R E O G R A F I E : Karolien Verlinden (Tuning People) I D E E : Corinne Eckenstein (Dschungel Wien) B Ü H N E : Rachid Laachir KO S T Ü M : Wim Muyllaert S O U N D S C A P E : Jochem Baelus L I C H T: Koen Corbet H O S P I TA N Z : Marianne Huber TA N Z : Steffi Jöris, Fie Dam Mygind, Rudi Äneas Natterer, Maartje Pasman, Marco Payer, Dennis Schmitz Mit freundlicher Unterstützung von

21

G ew in nen o der verl iere n? DO 20 .9 . 19 :3 0 FR 21 .9 . 19 :0 0 SA 22 .9 . 19 :0 0 M O 24 .9 . 10 :3 0 DI 25 .9 . 10 :3 0 M I 26 .9 . 10 :3 0 DI MI DO FR

11.12. 10:30 12.12. 10:30 13.12. 10:30 14.12. 10:30 + 19:00

WEITERE VORSTELLUNGEN VON 6. BIS 9.3.

10+


RADIO FREEDOM Eine internationale, multimediale Live-Radioshow über die Kraft der Musik ANSICHT, Next Liberty (Graz) & IYASA (Simbabwe) Uraufführung Schauspiel mit Tanz, Musik und Visuals, 90 Min. Ab 10 und für alle

M

usik kann viel bewegen: Körper. Gedanken. Aktionen. Musik kann auch viel überwinden: Vorurteile. Verbote. Grenzen. Für all das steht »Radio Freedom«. Inspiriert vom gleichnamigen Hörfunksender, der sich ab den 1960er Jahren als medialer Wegbereiter afrikanischer Freiheitsbewegungen und Stimme der Anti-Apartheitsbewegung verstand, bringen ANSICHT, das Next Liberty und die international erfolgreiche Musik- und Tanzgruppe IYASA aus Simbabwe eine multimediale Live-Radioshow auf die Bühne. Das Publikum erfährt – worldwide – so manches über die österreichische und afrikanische

22

MI DO FR SA

»Identität«, aber auch über unser (Un-)Wissen über die jeweils andere Kultur, Vorurteile und deren mögliche Auflösung. Denn: Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem ultimativen Superhit, der die Menschen dazu bewegt, die Stimme gegen Ungerechtigkeit und für ihre Meinung zu erheben, und sie dazu auffordert, laut mitzusingen und ­m itzutanzen?

, t at i o n s r u O at i o n , t s y m t io n ! no n a 23

10:3 0 + 19:0 0 24.10 . 10:3 0 25.10 . 10:3 0 + 19:0 0 26.10 . 16:30 27.10 . 19:0 0

23.10 .

DI

PRE WIEN M I ER E WEITERE VORSTELLUNGEN VON 25. BIS 30.4.

D I 6 .1 1 . M I 7.1 1 . D O 8 .1 1 . F R 9 .1 1 .

1 0 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 + 1 9 :0 0

T E X T, I N S Z E N I E R U N G : Flo Staffelmayr C H O R E O G R A F I E : Christina Rauchbauer T O N , S O U N D D E S I G N : Julia Meinx M U S I K A L I S C H E E I N S T U D I E R U N G , A R R A N G E M E N T: Innocent Nkululeko Dube P R O J E K T I O N E N , B Ü H N E : Jakob Hütter KO S T Ü M : Devi Saha P R O D U K T I O N : Agnes Zenker D A R S T E L L E R / I N N E N : Thembinkosi Dube, Alice Gurure, Lameck Keswa, Cheryl Mabaya, Nkanyezi Ndlovu, Mbongeni Nxumalo, Sithembeni Buhlenkosi Sibanda, Sibonisiwe Sithole

10+


PRE M

ELSAS TRAUM

I ER E

Eine Insekten-Odyssee Simon Dworaczek Uraufführung Schauspiel, 70 Min. 10–14 Jahre

E

lsa reicht’s. Als Tochter der Bienenkönigin soll sie eines Tages den Bienenstock übernehmen. Und bis dahin heißt es: ­L ernen. Lernen. Lernen. Aber das Leben muss doch noch viel mehr zu bieten haben, oder nicht? Sie möchte viel lieber singen und tanzen, wie ihr Idol Ricky Butterfly, der Schönste unter den Schmetterlingen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, Hummel Uschi, reißt sie von zu Hause aus. Sie will Ricky Butterfly finden und ein Schmetterling werden. Das Abenteuer beginnt. Von einer schmuddeligen Bar im Wespennest über den Gesangsunterricht bei der Zikade Jenny gelangen sie bis zur Musikproduzentin Frau Netz, die auch Ricky Butterfly unter

24

… d ieser E rde, n te k e s In f, Wac ht au Vertrag hat. Aber was ist das? Eine Ameisenkolonie? Sie wollte doch ein Schmetterling werden! Und jetzt? Eine freche und witzige Reise durch die Welt der Insekten, getrieben von der Sehnsucht nach Freiheit und dem Wunsch, bedeutend für diese Welt zu sein. A U T O R : Jérôme Junod R E G I E : Simon Dworaczek A U S S TAT T U N G : Dimitrij Muraschov C H O R E O G R A F I E : Lina Hufnagl M U S I K : Jörg Reissner A U F F Ü H R U N G S R E C H T E : Thomas Sessler ­ Bühnen- und Musikverlag, Wien

25

D A R S T E L L E R / I N N E N : Jeanne-Marie Bertram, Magdalena Mair, Johanna Prosl, Michaela Schausberger und Ricky Butterfly

SO 16 .1 2. 19 :0 0 M O 17.1 2. 10 :3 0 DI 18 .1 2. 10 :3 0 M I 19 .1 2. 10 :3 0 DO 20 .1 2. 10 :3 0

10+


10 :3 0 + 19 :0 0 10 :3 0 DO 24 .1 . + 19 :0 0 11 :0 0 SA 26 .1 . 11 :0 0 SO 27.1 .

M I 23 .1 .

VON DEN WILDEN FRAUEN Sagen aus den Alpen

PARZIVAL »Eine Coming-of-Age-

»Die sinnli che Umsetz ung abstra Them en ist kter zu Recht da s Markenze von make ma ichen ke produk ti onen und sc ein Erlebn hafft is für Er wa chsene wie Kinder.«

Komödie par excellence« Junge Kritik

Ju nge Krit ik

makemake produktionen Wiederaufnahme Musiktheater, 60 Min. Ab 9 und für alle

R

adikal und wild-poetisch thematisiert das Stück die Brutalitäten, Zärtlichkeiten und Möglichkeiten des Zusammenlebens anhand der alpenländischen Mythen rund um das Volk der Saligen. Ein Frauenvolk, das sich nicht an die g ­ esellschaftlichen Regeln hält. Frauen mit eigenen Gesetzen, die Tausch-, Schenk- und Geldwirtschaft verweigern. Wer ihre Grenzen übertritt, vertreibt sie schnell oder muss mit Unheil ­rechnen. makemake produktionen verbindet eine rohe Bühnenästhetik mit wilder Körperlichkeit und Kompositionen von Clara Luzia und schafft

Plaisiranstalt Wiederaufnahme Schauspiel, 70 Min. 8–14 Jahre

damit einen mystisch-utopischen Ort, an dem ein furioses Frauenvolk eine zukünftige Gesellschaft heraufbeschwört. N A C H D E M B U C H V O N Martin Auer R E G I E : Sara Ostertag KO M P O S I T I O N , M U S I K : Clara Luzia (Clara Priemer-Humpel und Catharina Priemer-Humpel) A U S S TAT T U N G : Christian Schlechter S P I E L , TA N Z , C H O R E O G R A F I E : Michèle Rohrbach, Martina Rösler, Steffi Wieser T E N O R , S P I E L : Richard Klein D R A M AT U R G I E , R E G I E A S S I S T E N Z : Anita Buchart P R O D U K T I O N : Florian Eschelbach L I C H T: Hannes Röbisch

26

P 9+

arzival will ein Ritter werden. Er will nicht mehr wohlbehütet sein. Er will nicht mehr, dass ihn seine Mutter vor allen und allem beschützt. Parzival will hinaus aus dem sicheren Wald und endlich in der großen, weiten Welt seine eigenen Abenteuer bestehen. Gawan nimmt sich seiner an und bringt ihm bei, was es heißt, ein Ritter zu sein: Kämpfen, anderen Angst machen, nicht zulassen, dass jemand frech zu dir ist, keine Fragen stellen, weil dann die Menschen denken könnten, du bist dumm … Gawan lehrt Parzival, seinen Mann zu stehen. Auf seiner Suche nach dem Gral entdeckt Parzival nach und nach seinen eigenen Weg – jenseits von Gewalt und stumpfem Befolgen althergebrachter Regeln, wie man zu sein hat.

A U T O R : Raoul Biltgen R E G I E : Paola Aguilera P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Barbara Schubert D R A M AT U R G I E : Guido Mentol R E G I E A S S I S T E N Z : Lisa Furtner B E W E G U N G S C O A C H : Aleksandar Acev L I C H T: Hannes Röbisch H O S P I TA N Z : Emily Richards A U F F Ü H R U N G S R E C H T E : Thomas Sessler Bühnen- und Musikverlag, Wien S C H A U S P I E L : Klaus Huhle, Sven Kaschte 27

:0 0 MO 26 .11 . 10 :0 0 10 . .11 DI 27 :0 0 MI 28 .11 . 10 + 14 :3 0 :0 0 DO 29 .11 . 10 :0 0 10 . .11 FR 30 19 :0 0 SA 1.1 2. 16 :0 0 SO 2.12 .

egen tes Zerl »A m üsan hen t y M denvon Hel a f t es h r h a w […] ein di e e n si n d Ver gnüg Kurier « n. e t 70 Minu

8+


ÜBER UNS NUR DER HIMMEL In my dreams I feel free

Dschungel Wien & Wien Modern Uraufführung Tanz- und Musiktheater, 65 Min. Ab 8 und für alle

I

n einem wundersamen Wald leben Kinder zwischen 7 und 15 Jahren. Sie können sich nicht erinnern, wie sie hierhergekommen sind und woher sie kommen. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, aber in ihren Träumen reisen sie gemeinsam in andere Welten. Wie Zugvögel warten sie auf den Moment, sich irgendwo niederlassen zu können. Müde und erschöpft von der weiten Reise bewegen sie sich durch diesen irrlichternden Wald wie Vögel, die im Flug schlafen können. Mehr als zwei Millionen Kinder befinden sich

28

unter den Menschen, die derzeit aus ihrer Heimat Syrien vor dem Krieg fliehen. Kinder, die neben ihrer Heimat und ihren Freunden auch etwas zurückgelassen haben, das für uns selbstverständlich ist: ihr Bett. Doch wie schlafen Kinder, die sich auf der Flucht vor Gewalt und Zerstörung befinden? Wie kommen sie zur Ruhe? Was gibt ihnen Sicherheit? Wieviel Resilienz braucht ein Kind? K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G : Corinne Eckenstein C H O R E O G R A F I E : Corinne Eckenstein & Sanja Tropp Frühwald M U S I K : Koehne Quartett / Joanna Lewis, Diane Pascal, Lena Fankhauser, Mara Achleitner B Ü H N E , KO S T Ü M : Ilona Glöckel

29

DO 15.11. 19:00 FR 16.11. 19:00 SA 17.11. 19:00 ANSCH LIESS END ABENT EUERN ACHT SO 18.11. 16:30 MO 19.11. 10:30 DI 20.11. 10:30 MI 21.11. 10:30

PWRIEEN MOD MIERERN E S O 2 7 .1 . M O 2 8 .1 . D I 2 9 .1 . M I 3 0 .1 . D O 3 1 .1 .

1 6 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 1 0 :3 0 + 1 9 :0 0

A S S I S T E N Z : Jana Püscher TA N Z C O A C H K I N D E R : Gat Goodovitch P R O D U K T I O N : Fariba Mosleh, Annamária Waliczky TÄ N Z E R / I N N E N : Jaskaran Anand, Silvia Both, René Friesacher, Roni Sagi K I N D E R : Laura Biz, Lino Eckenstein, Greta Follak, Sophia Valentina Gomez Schreiber, Sina Pourkarami, Sam Tosun Weiterent wickelt aus dem Projek t LIVING REALITIES. CHANGING PERCEPTIONS. zu sehen in der Brunnenpassage: SA 15.12 . 18: 0 0 SO 16 .12 . 16: 0 0

8+


WILDE WELTEN

PRE M

I ER E

Übers Wild- und Gutsein in der Welt

FR 8. 2. SA 9. 2. SO 10 .2 . M O 11 .2 . D I 12 .2 . M I 13 .2 .

Tanz Hotel Neuinszenierung Tanztheater mit Breakdance, Livemusik und Objektspiel, 60 Min. 8–11 Jahre

W

ie finden wir FreundInnen? Wie begegnen wir dem Unbekannten und wie holen wir das Fremde in unser Leben hinein? Wo kann ich mich austoben und wo kann ich still und bei mir sein? Was macht das Wilde in mir, kann ich es einfach tanzen lassen? Sechs Kinder und drei Erwachsene spielen und tanzen die Geschichte von Max, dem abenteuerlichen Break-Tänzer und Segler zur Insel: »Wo die wilden Kerle wohnen«. Der 8-jährige Max hatte Streit und reißt von zu Hause aus. Auf einer Insel begegnet er noch nie gesehenen

30

18 :0 0 18 :0 0 16 :0 0 10 :3 0 10 :3 0 10 :3 0

Wesen. Dort werden Battles, Wettkämpfe und rituelle Feste abgehalten. Wird Max auf der Insel bleiben oder wieder nach Hause zurückkehren? Hatte er nur einen wilden Traum oder ist es eine wahre Geschichte? Die T*H | Junior*Company spielt in »Wilde*­ Welten« zusammen mit professionellen AkrobatInnen, Breaktänzern und Musikern – nach »Herr*Jemineh hat Glück« (2017) – nun die Neuinszenierung von »Wild*Things« (2014).

31

CHOREOGRAFIE, INSZENIERUNG, BÜHNE: Bert Gstettner TA N Z : T * H Ensemble bestehend aus Breakdance- und AkrobatikkünstlerInnen und sechs Kindern M U S I K , L I V E - P E R F O R M A N C E : Igor Gross KO S T Ü M : Hanna Adlaoui-Mayerl S C H A U S P I E L C O A C H I N G : Noemi Fischer O R G A N I S AT I O N , A S S I S T E N Z : Claudia Bürger P R O D U K T I O N : Tanz* Hotel / Art *Act ­Kunstverein

8+


SCH SCH WER WEI DAS machen & ANDERE PUNKZT VERDÄCHTIGE SACHEN

UND DIE ERDE IST DOCH EINE SCHEIBE. Wie Smartphones und Tablets unsere Welt verändern kollektiv kunststoff Wiederaufnahme Performance, 50 Min. 8–12 Jahre

W

ir wischen uns durch Galerien und Galaxien, surfen auf virtuellen Wellen durch Welten und filtern Geschichten und Gesichter. Wir zoomen bis zum Maximum, kämpfen uns durch Levels, haschen nach »tags«, klicken uns über Grenzen hinweg und kleben dann doch nur an Scheiben. Es ist die wahre Liebe: zwischen Bildschirmen, Touchpads und all jenen, die sie bewundern. Dieser Zaubermacht kann man sich kaum entziehen. Es ist eine bunte Spielwiese, in der sich Raum und Zeit verlieren, ein virtuelles Meer an Möglichkeiten – immer und überall. Eine Performance über die digitale Transformation, das Verstehen von Illusion und Realität und das Bewusstsein, sich selbst eine Meinung zu bilden.

»In der Zukunf t w ir d CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE: di e s e P er f or m a n ce Christina Aksoy, Waltraud Brauner, ein Kla s si k e r wer den. Raffaela Gras, Stefanie Sternig U n b e di n g t a n sc hauen!« V I S U A L S : nita. Kult ur wo ch e K L A N G R E G I E , S O U N D : Peter Plos KO S T Ü M : Sophie Baumgartner D R A M AT U R G I S C H E B E R AT U N G : Martina Rösler T E C H N I S C H E L E I T U N G : Silvia Auer

DI MI DO FR SA

Nach dem preisgekrönten Bilderbuch

26. 2. 10:0 0 27.2 . 10:0 0 28. 2. 10:0 0 1.3. 10:0 0 2.3 . 16:3 0

Theater Blau & Bernetta Theaterproduktionen Internationales Gastspiel Figuren- und Objekttheater, 60 Min. Für alle ab 8

P 8+ 32

riska und Julius finden bei der Arbeit zu ihrem neuen Projekt »Verdächtige Wörter« keine Ruhe. Die Ideen und Materialien verselbständigen sich: Eine Slipeinlage hätte gerne Flügel wie die große Monatsbinde, Fotos liegen in einem zugeklappten Album aufeinander, sie halten die Luft an, ein Aktbild friert, kämpferische Wollschlaufen lassen keine Berührung durch, X- und Y-Chromosomen suchen gemeinsam nach dem Z, Teddy wünscht sich auch eine Intimrasur und unerwartet auftauchende Kinder fragen: »Wie viele Mütter kann ein Kind haben? Wenn zwei mit-

einander schlafen, schlafen die wirklich? Wer hat eigentlich Sex erfunden? Und wie viele Gruppen braucht es für Gruppensex?« Inspiriert vom preisgekrönten Bilderbuch »DAS machen?« von Lilly Axster und Christine Aebi, das davon handelt, was Worte wie DAS machen, rubbeln, Eierspeise, Gummi, Vögel, na bums, Verkehr und die Zahl 6 eigentlich so verdächtig macht … S P I E L : Julius Griesenberg, Priska Praxmarer T E X T: Lilly Axster, Christine Aebi T E X T M I TA R B E I T: Ezgi Erol 33

D I

1 9 .2 .

1 0 :0 0 + 1 9 :0 0 M I 2 0 .2 . 1 0 :0 0 + 1 4 :3 0 D O 2 1 .2 . 1 0 :0 F R 2 2 .2 . 1 0 0 :0 0 + 1 8 :0 0 S A 2 3 .2 . 1 6 :0 0

P U P P E N , O B J E K T E : Christine Aebi, Julius Griesenberg, Priska Praxmarer R E G I E: Antonia Brix D R A M AT U R G I E : Brigitta Soraperra A U S S TAT T U N G : Christine Aebi M U S I K : Simon Ho P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Gabi Bernetta E I N E KO P R O D U K T I O N M I T Theater Stadelhofen Zürich & Dschungel Wien

8+


e lle v e nt io n n o k n u er H e r rlic h au f n ic ht ­i m m r n n e d t ­ in e A nt w o r n von K e g a r F c he a llt ägli

»Die Uraufführung von Peter Turrinis ers tem Kinderbuch im Dsc hungel Wien begeis ter t« Kurier

WAS MACHT MAN, WENN …

erung« etzte Dra matisi »Grandios um ges

Kleine Zeitun g

Ratschläge für den kleinen Mann. Von Peter Turrini teater ISKRA Wiederaufnahme Schauspiel mit Musik, 55 Min. 7–12 Jahre

für den kleinen Mann. Für jede Lebenslage weiß Turrini Geschichten zu erzählen, die besser nicht sein könnten. Und konsequent bleibt er dabei parteiisch: auf der Seite der Kinder.

as macht man, wenn Soldaten auf dem Dach sitzen? Einem ein Löwe auf dem Zebrastreifen begegnet? Was tun, wenn man zum Essen eingeladen wird und das Essen grauslich ist? Wie rettet man sich aus dem Bauch eines Wals? Was macht man, wenn man von einem Erwachsenen Blödmann geschimpft wird? Und die alles entscheidende Frage für den kleinen Mann: Wie landet Bub bei Mädchen? Peter Turrini – 2019 wird er 75 Jahre alt – ist eine Sternstunde der Literatur gelungen. Ein Ratgeber voller skurriler, humorvoller, schrecklicher, witziger, hintergründiger Geschichten

A U T O R : Peter Turrini R E G I E , D R A M AT U R G I E : Nika Sommeregger B Ü H N E : Peter Ketturkat B Ü H N E N A S S I S T E N Z : Karin Bayerle L I C H T: Stefan Enderle, Sebastian Meyer A U F F Ü H R U N G S R E C H T E : Thomas Sessler ­­ Bühnen- und Musikverlag, Wien D A R S T E L L E R : Christian Krall, Miha Kristof

W

34

M O 21 .1 . D I 22 .1 . M I 23 .1 .

10 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0 D O 24 .1 . 10 :0 0 FR 25 .1 . 10 :0 0 + 18 :0 0

7+

MONKEY DREAMS Wenn du ich wärst, wer bist dann du?

Dschungel Wien (A), De Stilte (NL), T42dance (CH) Internationale Koproduktion Wiederaufnahme Tanztheater, 55 Min. 6–10 Jahre

D

rei Figuren tauchen wie aus dem Nichts auf und befinden sich in einer ihnen fremden Welt. Sie entdecken einander, beginnen zu kommunizieren und werden immer wieder mit Neuem konfrontiert. Gemeinsam erfinden sie Spiele, Sprachen und Rituale – z.B. wie man gemeinsam einen Mantel anziehen kann oder man einen zum Anführer macht, dem keiner folgt. »Monkey Dreams« ist eine Reise in die Phantasie, ein Eintauchen in verschiedene Welten und erzählt, dass aus Fremden Freunde werden können und es dazu keine gemeinsame Sprache braucht.

D I 9.10 . M I 10 .1 0 .

10 :3 0 10 :3 0 + 14 :3 0 D O 11 .1 0 . 10 :3 0

KO N Z E P T, C H O R E O G R A F I E : Corinne Eckenstein (Dschungel Wien, A), Jack Timmermans ­ (De Stilte, NL), Félix Duméril (T42dance, CH) C H O R E O G R A F I E , TA N Z : Viviana Fabiano (NL), Rino Indiono (A), Misato Inoue (CH) M U S I K : Simon Ho (CH) KO S T Ü M : Wika Czakon (NL) L I C H T: Hannes Röbisch (A) P R O D U K T I O N : Fariba Mosleh (A)/ Irma Bouwman (NL)/Thomas Péronnet (CH)

ythmisch eitend, rh zent begl de en die frem de nn in er*i hauerInnen d die Tänz sc un Zu e ch di is on Ho] »Lautmaler hrif t zt er [Sim s.« Ta nzsc end verset nten Trio bu s unterstütz de Welt 35

6+


PAROLE HAIFISCH Ein Stück über Freundschaft schallundrauch agency Uraufführung Performance, 50 Min. 6–11 Jahre

M 36

I ER E

D O 20 .9 . FR 21 .9 .

18 :0 0 10 :3 0 + 14 :3 0

D I 2.10 . M I 3.10 . D O FR

ERÖFFNUNGSPRODUKTION eine beste Freundin hat mir beigebracht, wie man die Zähne zeigt. Mit meiner besten Freundin klettere ich oft heimlich aufs Garagendach hinterm Haus. Das ist ganz schön hoch. Dort machen wir Pläne, dort rufen wir laut unsere Parole, dort findet uns niemand. Wenn wir gestritten haben, weil wir vergessen haben, die reibungslose Haifischhaut anzulegen, klettern wir vom Dach auf den Baum und essen Versöhnungskirschen. Eine du, eine ich. Und dann springen wir vom Baum und treffen die anderen. Mit Goran und

PRE M

SA Stefan sind wir eine Bande, obwohl Goran mir mal ein blaues Auge verpasst hat, aus Wiedersehensfreude, und Stefan ein bisschen älter ist als wir. Bei einem Hai wachsen die Zähne nach und er hat vor nichts Angst. »Parole Haifisch« ist ein Stück über Freundschaft. Über heimliche Pläne, über Streit und Versöhnung, über Angst und Mut. Die schall­ undrauch agency zeigt eine Mischung aus wahren und phantastischen Geschichten, es wird erzählt, philosophiert, gesungen und getanzt.

37

10 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0 4.10 . 10 :0 0 5.10 . 10 :0 0 + 14 :3 0 6.10 . 16 :3 0

D O 22 .1 1. FR 23 .1 1.

10 :3 0 10 :3 0 + 14 :3 0 SA 24 .1 1. 15 :0 0 + 18 :0 0 V O N U N D M I T: Gabriele Wappel, Janina Sollmann, Sebastian Radon, Silvia Auer, Frans Poelstra, Jasmin Strauß-Aigner, Martin Wax, Sara Wilnauer

6+


FR 2.11 . SA 3.11 . SO 4.11 . M O 5.11 . D I 6.11 . M I 7.11 .

16 :3 0 18 :0 0 16 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0

DUMPFBACKE Braucht nicht jede/r

einen Staubaufwirbler?

sehen kann. Ihm ist völlig egal, was andere von ihm denken. Und was noch viel schlimmer ist: Für die anderen klingt seine Stimme wie die von Leni. Er bringt sie gehörig in Schwierigkeiten. Und dann merkt ausgerechnet der unbeliebteste Junge der Klasse, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Ein Stück über Leistungsdruck, der immer früher einsetzt und Kindern das Gefühl gibt, effizient und produktiv sein zu müssen. Berührend, schräg und humorvoll. Und die beiden Hauptrollen werden von zwei Kindern gespielt.

Theater foXXfire! Wiederaufnahme Schauspiel, 70 Min. 6–10 Jahre

L

eni hat ein volles Programm: Schule, Cello üben, Mnemotechnik-Kurs, … »Nein« zu sagen, nicht Klassenbeste zu sein oder nicht am Orientierungslauf teilzunehmen – das kommt für sie nicht in Frage, obwohl sie sich das vielleicht insgeheim wünscht. Und plötzlich ist da »Dumpfbacke«, den außer Leni niemand 38

A U T O R I N : Alexandra Ava Koch R E G I E : Stephan Witzlinger B Ü H N E : Markus Schabbing KO S T Ü M : Afra Kirchdorfer M U S I K : Roland Scheibenreif L I C H T: Hannes Röbisch, Markus Schabbing R E G I E A S S I S T E N Z : Sandra Feiertag D A R S T E L L E R / I N N E N : Johannes Brandweiner, Paula Fraunbaum, Alexandra Ava Koch, Richard Schmetterer, Iris Schmid, Stephan Witzlinger ührung »Die kurzweilige Auff wie en, Aug führt […] vor Nichtsn, ­ che hma tsc Qua g wichti aft ist. Wer tun und Freundsch rechen?« rsp ide w ­ da l wil Wie ner Zeitun g

6+

DIE DREI RÄUBER

»Mit sehr viel Charme und Humor setzt Regisseurin Hanni W ­estphal ›Die drei Räuber‹ in der inklusiven Produktion um.« ­ Kleine Zeitung

Über das Anderssein, Freundschaft und Solidarität Mezzanin Theater Wienpremiere Inklusives Theater, 65 Min. 6–10 Jahre

I

m Wald wohnen drei Räuber – finstere Gestalten, die ihre Umgebung in Angst und Schrecken versetzen. Eines Nachts überfallen sie eine Kutsche, in der sie nichts finden als das kleine Mädchen Tiffany. Sie soll nach dem Tod ihrer Eltern gegen ihren Willen in ein Waisenhaus gebracht werden, das von einer bösen Direktorin geleitet wird. Unerschrocken stellt sich Tiffany den drei Räubern entgegen und schwindelt ihnen vor, die Tochter eines reichen Maharadschas zu sein, der für ihre Befreiung viel »Lösegold« zahlt. So schleppen die drei Räuber Tiffany in ihre Räuberhöhle, wo das kleine Mädchen mit seiner unbeschwerten Art alles ganz schön durcheinanderbringt. Doch das freie Räuberleben nimmt ein jähes Ende, als Tiffanys Schwindel auffliegt …

F R E I N A C H D E M B I L D E R B U C H V O N Tomi Ungerer U N D D E M A N I M AT I O N S F I L M V O N Hayo Freitag R E G I E : Hanni Westphal C H O R E O G R A F I E : Yukie Koji B Ü H N E : Christina Weber KO M P O S I T I O N , M U S I K : Andreas Semlitsch

D O 10 .1 . FR 11 .1 . SA 12 .1 . SO 13 .1 .

10 :3 0 10 :3 0 + 14 :3 0 16 :0 0 14 :3 0

GAS TSP I

EL

KO S T Ü M : Corinna Schuster V I D E O , L I C H T: Nina Ortner R E G I E A S S I S T E N Z : Anais Rabelhofer AU F F Ü H R U N G S R E C H T E : Diogenes Verlag, Zürich S P I E L : Mario Garzaner, Annegret Janisch, Yukie Koji, Sebastian ­ ­ Mandla, Karoline Wesiak

6+ 39


MI DO FR SA SO

5.12. 6.12 . 7.12. 8.12 . 9.12 .

SO MO DI MI DO FR SA SO MO DO FR SA SO MO MI DO FR SA SO

16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12. 21.12. 22.12. 23.12. 24.12. 27.12. 28.12. 29.12. 30.12. 31.12.

2.1 . 3.1 . 4.1 . 5.1 . 6.1 .

18 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0 18 :0 0 16 :0 0

16:00 10:00 10:00 10:00 + 14:30 10:00 + 14:30 10:00 18:00 16:00 11:00 + 14:30 16:00 16:00 14:30 16:00 11:00

16: 00 16: 00 16: 00 16: 00 14: 30

ALICE IM WUNDERLAND Frei nach dem gleichnamigen Buch von Lewis Carroll

PRE M

I ER E

WPERIHODNUAKCTHIOTNS

Dschungel Wien Uraufführung Schauspiel mit viel Musik, 70 Min. Ab 6 und für alle

A

lice mag nicht still sitzen und erst recht nicht stiller. Alice mag nicht brav sein und erst recht nicht braver. Aber Alice mag Phantasie, besonders ihre eigene. Und sie mag Bücher mit Bildern, denn »was nutzen Bücher ohne Bilder«. Auf einmal läuft ein Kaninchen vorbei, das seine Uhr anschreit: »Zu spät, zu spät, zu spät.« Kurios! Und kurioserer! Im Kaninchenloch sieht es nach viel Phantastischem aus, also nichts wie rein in den Irrgarten aus kleineren und größeren Türen. Hier wächst und schrumpft man in Sekunden,

hier läuft die Zeit schneller als sie sollte und kommt doch nicht von der Stelle, hier gelten normale Regeln nicht mehr und Sprache wird zum Dickicht ohne Bedeutung. Hier gibt es Nicht-Geburtstags-Feiereien, eine Kopf-ab-Königin ohne Untertanen, einen Hutmacher, der Gespräche mit der Zeit führt, allerhand sprechende Tiere und schrullige Zwillinge. Aber wenn man nichts und nichtser versteht und in Sekunden schrumpft und wächst, wie soll man dann noch wissen, wer man ist oder wie man heißt? Wird man so etwa erwachsen? 41

R E G I E , T E X T F A S S U N G : Stephan Witzlinger B Ü H N E : Hannes Röbisch KO M P O S I T I O N : Johannes Grill KO S T Ü M : Lena Scheerer R E G I E A S S I S T E N Z : Sandra Feiertag A U S S TAT T U N G S A S S I S T E N Z : Caroline Wiltschek KO S T Ü M A S S I S T E N Z : Lena Mader R E G I E H O S P I TA N Z : Elisabeth Wiegner DARSTELLER/INNEN, MUSIKER/INNEN: Monika Pallua, Richard Schmetterer, Iris Schmid, Marius Zernatto

6+


PRE M

SIEBENSACHEN

I ER E

Vom Ein- und Auspacken Kompanie Freispiel Uraufführung Theaterperformance, 60 Min. 6–12 Jahre

W

as macht der Schauspieler, dem das Publikum abhandengekommen ist, die Busfahrerin, die nicht immer die gleiche Strecke fahren will, und der Superheld, der sich nach einem normalen Leben sehnt, fernab von Schurken und Ganoven? Lassen sie alles liegen und stehen oder bleiben sie da, wo sie sind? Ist es besser, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, oder zu versuchen, sie zu verändern? Was bewegt uns, etwas Neues zu entdecken – und wohin geht die Reise? Gehen wir dorthin, wo man eine andere Sprache spricht, weil uns die Sehnsucht dazu treibt oder weil uns zu langweilig geworden ist? Verabschieden wir uns

42

von Dingen, weil wir älter werden oder weil die Eltern es sagen? »Siebensachen« ist eine Geschichte vieler Verwandlungen. Im Leben begegnen wir ­Menschen und Dingen, die uns vertraut werden, für die wir uns entscheiden, bis uns vielleicht wieder etwas trennt. Dann packen wir unsere Siebensachen und gehen weiter. Wohin diese Reise führt, wissen wir nicht. Doch wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel.

KO N Z E P T, P E R F O R M A N C E : Siruan Darbandi, Kajetan Uranitsch 43

DI MI DO FR SA SO

12. 2. 13. 2.

18: 00 10: 00 + 14: 30 14. 2. 10: 00 15. 2. 10: 00 + 14: 30 16. 2. 14: 30 17. 2. 16: 00

6+


10 :3 0 D O 17.1 . 10 :3 0 FR 18 .1 . + 14 :3 0 16 :0 0 S A 19 .1 . 14 :3 0 . .1 0 2 S O

GOTT UND DIE WELT

Eine philosophische Performance mit Tanz und Livemusik schallundrauch agency Wiederaufnahme Performance, 60 Min. 6–10 Jahre kluge witzige und »Eine sehr junges r ih e di Perfor mance, Falt er nst ni mm t.« Publikum er

Ungerechtigkeit rücken ebenso in den Blickwinkel wie die Freude am gemeinsamen Spiel.

lich? Und sind die jetzt im Olymp oder im Himmel? Oder überall? Das muss ich schon wissen, wo ich die erreichen kann, die Götter. Ist Gott ein Superheld? Ist Gott eine Frau, ein Mann oder alles gleichzeitig? Kann überhaupt jemand Recht haben, was die Götter betrifft? Und was ist mit der Welt? Wer passt auf die auf? Die schallundrauch agency philosophiert, erzählt, channelt, tanzt auf Spitzenschuhen und erinnert sich singend an die erste Sandkastenliebe: »Deine Haare in meinem Kakao.«

D

a kann es ja um alles und nichts gehen. Was ist alles? Und ist nichts überhaupt etwas? Am Anfang war das Nichts und dann kam der Urknall und dann war plötzlich alles da? Und wie ist das mit Gott, war der schon immer da? Wie viele Götter und Göttinnen gibt es eigent-

44

R E G I E : Gabriele Wappel K Ü N S T L E R I S C H E B E R AT U N G : Janina Sollmann PERFORMANCE, STÜCKENTWICKLUNG: René Friesacher, Elina Lautamäki, Gabriele Wappel, Martin Wax B Ü H N E , L I C H T: Silvia Auer C O A C H I N G : Frans Poelstra (Dramaturgie), Sebastian Radon (Musik) KO S T Ü M : Afra Kirchdorfer R E G I E A S S I S T E N Z : Sara Wilnauer P R O D U K T I O N , W O R K S H O P S : Martin Wax P R , O F F I C E : Jasmin Strauß-Aigner

6+

K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G : Siruan Darbandi, Kajetan Uranitsch KO N Z E P T: Kajetan Uranitsch M U S I K : Siruan Darbandi KO S T Ü M : Jasmin Hasler L I C H T: Hannes Röbisch P R O D U K T I O N : Simon Schober P E R F O R M E R / I N N E N : Siruan Darbandi, Barbara Juch, Keno Meiners, Kajetan Uranitsch

EIN STÜCK TEILEN

Wie lässt sich ein Mistkübel am besten drei-teilen? Kompanie Freispiel Wiederaufnahme Theaterperformance, 55 Min. 5–9 Jahre

D

rei Freunde haben beschlossen, alles miteinander zu teilen. Und anfangs funktioniert das auch ziemlich gut, denn

Teilen macht Spaß und Zerteilen noch mehr. Doch was passiert, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt? Eine phantasievolle Theaterperformance mit einfachen Mitteln und wenig Sprache, die sich mit poetischen Bildern, spannungsgeladenen Momenten und viel Humor mit dem Thema auseinandersetzt. Freundschaft, Gerechtigkeit und 45

egter r, unaufger spielerische r, he zt, ac an nf et ­ g ei »In en-The ma er ein Ries en ng ju e Form wird hi di d – un d gesungen gespielt un « Kurier t. mi ll vo en […] Kinder ging ­

S A S O M O D I M I

2 0 .1 0 . 2 1.10 . 2 2 .1 0. 2 3.10 . 2 4 .1 0 .

16 :3 0 14 :3 0 10 :0 0 10 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0

5+


FLIEGEN LERNEN Eine humorvolle und poetische Parabel über große und kleine Stolpersteine

18 :0 0 10 :0 0 + 14 :3 0 16 :3 0 SA 29 .9 . 16 :3 0 SO 30 .9 .

DO 27.9 . FR 28 .9 .

LOTTALEBEN & theater.nuu Uraufführung Performance mit Livemusik, 50 Min. 5–8 Jahre

»I

ch war überrascht, als ich erkannte, dass es ein Pinguin war. Er sei bruchgelandet, meinte er. Obwohl ich wusste, dass Pinguine – und er war schließlich einer – nicht fliegen konnten, glaubte ich ihm und nahm ihn bei mir auf.« Sebastian Meschenmoser zeichnet in seinem Buch »Fliegen lernen« eine wunderschöne Geschichte über einen abgestürzten Pinguin und seinen Finder. Die beiden etwas aus der Zeit gefallenen Charaktere probieren voller Hingabe alle erdenklichen Wege aus, um den Pinguin wieder flugfähig zu machen.

46

theater.nuu und LOTTALEBEN nehmen die Parabel des Buches auf und erzählen im gleichnamigen Stück eine Geschichte über das Fliegen, das Fallen und das Landen. Begleitet von der poetischen Musik der Band »Fräulein Hona« geben sich die beiden Performerinnen der Faszination der Flugversuche hin, spüren der Körperlichkeit von Empathie nach und fragen sich, was uns auffängt, wenn wir fallen.

PRE M

I ER E

F R 9 .1 1 .

10 : 0 0 + 14 : 3 S A 1 0 0.1 1 . S O 1 16:30 1 .11 . M O 1 14 : 3 0 2 .1 D I 1 1 . 1 0 : 0 0 3 .1 M I 1 1 . 1 0 : 0 0 4 .11 . 10 : 0 0 + 14 : 3 0

R E G I E : Laura Nöbauer, Sarah Gaderer PERFORMANCE, STÜCKENTWICKLUNG: Leni Plöchl, Emmy Steiner M U S I K : Fräulein Hona B Ü H N E : Laura-Lee Röckendorfer OE I L E X T É R I E U R : Gina Battistich C H O R E O G R A F I S C H E B E R AT U N G : Martina Rösler

5+ 47


PRE M

PIP.

de s G ew in ner in T RY OU T ! sidence a r ti s ts -i n-re s 2 018! Wett b ewerb

Wie bewege ich mich durchs Leben? Dschungel Wien & Emmy Steiner Uraufführung Bewegungstheater, 45 Min. 5–10 Jahre

P

ip will vom Fleck. Pip spürt die ­i nnere Kraft schlummern. Pip wächst, schrumpft, verfärbt und verformt sich. Pip wird eckig. Pip fasst Mut. Pip entdeckt die Welt. »Pip.« ist ein Stück, das rein über Bewegung und mit reduzierten Mitteln ausdrucksstark erzählt. Aus der Entdeckung der eigenen Körperlichkeit entsteht eine Kette an überraschenden und assoziativen Bildern und Ereignissen. Man entdeckt vielleicht eine frisch geschlüpfte Raupe, einen strengen Hirsch, einen erschrockenen Vogel oder einen orientierungslosen Käfer. Doch so plötzlich diese Bilder entstehen, verschwinden sie auch wieder, denn Pip ist schon in die nächste Geschichte verwickelt.

48

Das junge Publikum geht auf eine phantasievolle Reise mit unerwarteten Wendungen. Spielerisch konfrontiert uns Pip mit der Frage »Wie bewege ich mich durchs Leben?« KO N Z E P T, C H O R E O G R A F I E , S P I E L : Emmy Steiner C H O R E O G R A F I S C H E B E R AT U N G : Martina Rösler D R A M AT U R G I S C H E B E R AT U N G : Ralph Mothwurf K Ü N S T L E R I S C H E B E R AT U N G : Sabina Holzer

FR SA SO FR SA SO

SA SO MO DI MI

2.3 . 3.3 . 4.3 . 5.3 . 6.3 .

1.2 . 2.2 . 3.2 . 8.2 . 9.2 . 10. 2.

I ER E

18: 00 16: 00 14: 30 16: 00 16: 00 14: 30

16: 00 16: 00 10 :00 10 :00 10 :00 + 14: 30

5+ 49


»Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.«

U

R I C H A R D V. W E I Z S Ä C K E R

SchülerIn ins Theater zu gehen. Theater ist ein Ort für Träume und Visionen – machen Sie es möglich, werden Sie Pate/Patin und eröffnen Sie Kindern und Jugendlichen eine ihnen noch unbekannte Welt, die für Sie vielleicht selbstverständlich ist. Ihre Unterstützung gibt Dschungel Wien die Chance, neue ­Formen der Partizipation von ­K indern und Jugendlichen zu ermöglichen, neue ­k ünstlerische Vermittlungsformate zu ­ entwickeln und neue PartnerInnen zu ­gewinnen. Dadurch wird Theater als Ort für kulturelle Bildung gestärkt und kulturpolitisch auf eine breitere gesellschaftliche Basis ­gestellt.

m Theaterprojekte, Workshops und Vorstellungsbesuche für Kinder und Jugendliche verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlichem sozialen Background zu ­ermöglichen, benötigt es Ihre Unterstützung.

Wie können Sie ­ Kulturpate / Kulturpatin werden? … mit einem Jahresbeitrag • • •

Sie erhalten: • • •

Sie sind ein kunstinteressierter Mensch und lieben das Theater – dann werden Sie Pate/Patin für eine Schulklasse oder eine ganze Schule, die es sich nicht leisten kann, für € 6,00 pro

50

ERWACHSENE: € 150 UNTER 26 JAHREN: € 80 FIRMEN/UNTERNEHMEN: € 500

Exklusive Blicke hinter die Kulissen Ermäßigte Karten für alle Premieren Einladungen zu Probenbesuchen und Premierenfeiern mit der Theaterleitung, den RegisseurInnen und SchauspielerInnen Regelmäßige Informationen über alle Neuigkeiten

PRE M

H(A)I, HERR RABE, EINE FRAGE: WER KANN DIE HYÄNE ZÄHMEN? Eine tierische Performance mit Tanz und ­L ivemusik Christoph Rothenbuchner Uraufführung Tanztheater, 50 Min. 4–7 Jahre »Einmal durch die Stille des Ozeans gleiten und durch ein versunkenes Schiff tauchen.« (Traum eines Raben)

E

in Hai, eine Hyäne und ein Rabe sind einsam. Sie träumen von einem neuen, eigenen Leben. Eines Tages treffen die drei aufeinander und wollen trotz ihrer Andersartigkeit Freunde werden. Doch wie können sie ein gemeinsames Leben führen, ohne sich selbst und ihren Lebensraum – das Meer, die

Lüfte, die Steppe – aufzugeben? Erst wenn die drei zu sich stehen, können sie zusammen sein und gemeinsam ihre Träume leben. »Einmal in der Wiese liegen und mit den Flossen durchs Gras streifen.« (Gedanken eines Haies) Die drei Darsteller haben sich am Volkstheater kennengelernt und vereinen Musik, Tanz und Schauspiel. Es wird geträumt, getaucht und geflogen, getanzt und gesungen auf dem Weg zur Freundschaft. »Einmal hoch über den Wolken fliegen: Meine Pfoten tragen mich in der Luft und unter mir liegt die ganze Welt.« (Aus dem Tagebuch einer Hyäne)

51 51

I ER E

PERFORMANCE, STÜCKENTWICKLUNG: Nils Rovira-Munoz, Luka Vlatkovic, Christoph Rothenbuchner C H O R E O G R A F I S C H E B E R AT U N G : Salomé Schneebeli C O A C H I N G , D R A M AT U R G I E : Evi Kehrstephan

FR SA SO MO DI MI

7.12 . 16: 00 8.1 2. 16: 00 9.1 2. 14: 30 10.12. 10: 00 11.1 2. 10: 00 12.12. 10: 00 + 16: 00

E W E IT E R G E N ELLUN . T S R O V B IS 1 3 .4 VON 8.

4+


PRE M

TANZ MUSEUM

I ER E

Eine bewegte Installation zum Mitmachen VRUM Performing Arts Collective Uraufführung Begehbare Installation mit A ­ nimation, 50 Min. 4–9 Jahre

H

ier wird den Kindern auf spielerische Weise die Möglichkeit geboten, die ­verschiedenen chorografischen Elemente eines Tanzstückes kennenzulernen. Gemeinsam mit zwei TänzerInnen wandern die Kinder durch die verschiedenen Räume auf der Suche nach Impulsen, die sie zum Tanzen bringen. Wie verändert sich die Wahrnehmung meiner Bewegung, wenn mir jemand anderer sagt, was ich zu tun habe? Was mache ich, wenn der Raum voller Schachteln ist und ich mit anderen Kindern zusammen einen neuen Raum baue? Und wie funktioniert Tanz-Karaoke? »Tanz Museum« ermöglicht eine anregende und interaktive Erfahrung. Die Kinder lernen ihren eigenen Körper besser kennen, der ihnen

52

SA 15.12.

die Freiheit gibt, sich kreativ auszudrücken – und das auf die unterschiedlichsten Arten. Mit Spiel, Spaß und Kreativität lassen sich die Kinder durch verschiedene Räume der Installation führen, in denen jeweils ein anderer Aspekt des Tanzes behandelt wird: Bewegungsqualitäten, auditive und visuelle Faktoren, sensorische und taktile Erfahrungen sowie architektonische Aspekte. I D E E : Viktorija Ilioska, Kliment Poposki, Elena Risteska KO N Z E P T, P R O J E K T E N T W I C K L U N G : Sanja Tropp Frühwald, Dejan Košćak P E R F O R M E R / I N N E N : Sanja Tropp Frühwald, Till Frühwald u.a.

53

11: 00 + 14: 30 + 16: 30 SO 16.12. 11: 00 + 14: 30 + 16: 30 MO 17.1 2. 9:0 0 + 10: 30 DI 18.12. 9:0 0 + 10: 30 + 16: 30 MI 19.12. 9:0 0 + 10: 30 DO 20.12. 9:0 0 + 10: 30 + 16: 30

4+


PRE M

EIN KLEINER CLOWN WILL HOCH HINAUS

I ER E

Von bunten Vögeln, wilden Tieren, Clowns und Akrobaten Verein zur Rettung der Dinge Uraufführung Puppen- & Objekttheater, 40 Min. 4–8 Jahre

Z

irkusartisten sind etwas Besonderes. Sie sind wie Vögel: immer unterwegs. Und sie bringen Spannung und Spaß in die entlegensten Orte. Wilde Tiere, Clowns, Akrobatik, Poesie und allerhand Kunststücke faszinieren und verblüffen die ZuschauerInnen von jung bis alt. Bei uns ist die Arena verkleinert und die Akteure sind aus Blech, Kork, Draht, Holz, Stoff, Perlen und Glas. Sie sind genäht, geschnitzt, geschweißt, gebogen und gefärbt. Ihre Kunst-

54

stücke sind von ganz besonderer Art, die kein Mensch je zuvor gesehen hat. Auch gibt es in der Mitte der Manege eine ganz besondere ­L eiter, die weit über das Zirkuszelt hinausragt. Nur Clowns dürfen die besteigen. Und von denen nur die kleinen. Eine phantastische und poetische Zirkusvorstellung für alle.

V O N U N D M I T: Karin Bayerle, Peter Ketturkat

55

FR 15 .2 .

9 :3 0 + 16 :3 0 SA 16 .2 . 11 :0 0 + 16 :0 0 SO 17.2 . 11 :0 0 + 14 :3 0 M O 18 .2 . 9 :3 0 D I 19 .2 . 9 :3 0 M I 20 .2 . 9 :0 0 + 10 :3 0 D O 21 .2 . 9 :3 0 FR 22 .2 . 9 :3 0

4+


»Eine feine, einfühlsame Inszenierung, die eine Stunde Theaterglück bereithält.« European Cultural News

HERR JEMINEH HAT GLÜCK Eine abenteuerliche Reise durch den Alltag Tanz Hotel Wiederaufnahme Tanztheater mit Livemusik, 60 Min. 5–9 Jahre

H

err Jemineh ist ein Glückskind! Beim Abendessen erzählt er Frau Jemineh die Geschichte seiner abenteuerlichen Reise durch den Tag und in ihre Arme. Obwohl ihm ständig etwas Unerwartetes passiert, hat er viel

SA SO MO DI

13.10. 18: 00 14.10. 16: 30 15.10. 10: 00 16.10. 10: 00

Glück dabei. Eine wundersame Episode reiht sich an die nächste. Aber wie ist das eigentlich genau mit Glück und Unglück? Kommt es vielleicht darauf an, von welcher Seite man die Dinge betrachtet? Herr Jemineh lebt im M ­ oment – vielleicht ist das sein Glück? Ein Bewegungschor von sechs Kindern zwischen 6 und 10 Jahren, zwei TänzerInnen und zwei Musiker lassen Herrn Jeminehs Glücks­ reise lebendig werden. NACH DEM GLEICHNAMIGEN K I N D E R B U C H V O N Heinz Janisch CHOREOGRAFIE, INSZENIERUNG, ­T H E AT E R F A S S U N G : Bert Gstettner TA N Z , P E R F O R M A N C E : Ákos Hargitay, Karin Steinbrugger & T H K I N D E R E N S E M B L E : Alina Foltyn, Jaša Frühwald, Vanessa Fülöp, Adam Heis, Julian Voglmayr, Leo Wacha L I V E M U S I K : Igor Gross, Matija Schellander KO S T Ü M - S E T U P : Hanna Adlaoui-Mayerl

5+

56

HÜPFEN »Und wie da gehüpft wird!« Dschungel Wien & MovementLazuz Wiederaufnahme Tanztheater, 45 Min. 3–6 Jahre

W

as hüpft denn da, ist das ein Frosch, ein Hase oder gar ein Känguru? Nein, es sind meine Füße! Sie springen und hopsen wild herum und können sich gar nicht mehr halten. Mein Herz hüpft dabei vor Freude. Aber manchmal ist es auch ein bisschen traurig und dann wieder pocht es vor Wut. Doch da ist plötzlich noch jemand! Zu zweit macht das Hüpfen noch viel mehr Spaß und alles wippt und schwingt und lässt uns nicht mehr los. Ein unbeschwert-verspieltes Tanztheater voller Gefühle und Bewegung!

FR 28 .9. SA 29. 9. SO 30. 9.

Junge Kritik V O N U N D M I T: Elda Maria Gallo, Gat Goodovitch INSPIRIERT VON DEM BUCH »DER SEELENVOGEL« V O N Michal Snunit D R A M AT U R G I E : Corinne Eckenstein B Ü H N E : Hannes Röbisch

­aszinieren innen […] f »Die beiden Tänzer wilden, oft e ch ihr aber nicht nur dur gsa meren lan n, fte san h auc manchmal aber der auch Kin die neh men Bewegungen. [Sie] e zwischen ühl Gef ch dur se mit auf ihre Rei Entfrem dung.« Kurier Annäherung und ­

16: 00 16: 00 16: 00

KO S T Ü M : Ulli Nö A N I M AT I O N : Luciana Bencivenga L I C H T: Valentin Danler, Hannes Röbisch

3+ 57


»Starke Mo me nte, die auch die kleinste Theaterbesuc n her packen un d staunen ma chen.« Wien er

FARBENREICH Ein wirbelnder Freudentanz durch die Farbenwelt Dschungel Wien Wiederaufnahme Tanz, 45 Min. 3–8 Jahre

E

WENN DIE TIERE SCHLAFEN GEHEN

Zeit un g

in Raum in Schwarz-Weiß. Alles ist leer, kühl und langweilig. Zum Einschlafen! Nach einem Traum voller Farben tauchen diese plötzlich überall auf: Farbige Holzperlen prasseln aus einer Schublade, gelbe Farbe tropft in ein Aquarium, unter dem Boden wird

Eine interaktive Theaterreise mit Musik rund um die Vorbereitung auf den Winterschlaf eine grüne Wiese sichtbar und blaue Tücher schweben von der Decke. Die farblose Leere weicht einem wogenden Farbenmeer, das durch Wind und Tanz zu schäumen beginnt. Lass dich hineinziehen in das Treiben der bewegten Farbenpracht! KO N Z E P T, C H O R E O G R A F I E : Mirjam Sögner A U S S TAT T U N G : Claire Blake D R A M AT U R G I S C H E B E G L E I T U N G : Marianne Artmann L I C H T: Mirza Kebo C H O R E O G R A F I S C H E M I TA R B E I T, TA N Z : Maartje Pasman

DI MI DO FR DI MI DO FR 58

30.10. 31.10. 1.11 . 2.1 1. 15.1. 16.1. 17.1 . 18.1.

10: 00 10: 00 16: 00 16: 00 10: 00 10: 00 10: 00 10: 00

3+

Kompanie Freispiel Wiederaufnahme Theaterperformance mit Musik, 40 Min. 3–6 Jahre

E

rund um das Phänomen des Schlafens, bei dem, neben Gemütlichkeit und Geborgenheit, auch mal ein geselliges Chaos ausbrechen kann. KO N Z E P T, M U S I K , S P I E L : Siruan Darbandi, ­imon Schober, Kajetan Uranitsch S

s wird kälter und kälter. Im Wald ist Stille eingekehrt. Bald kommt der Winter. Alle Waldtiere haben sich schon zurückgezogen. Aber was machen da noch der gähnende Bär, der wuselnde Igel und das eifrige ­E ichhörnchen mitten im Theater? Sie sind spät dran und können Hilfe gebrauchen, um sich auf den langen Winterschlaf vorzubereiten. Wie schläft es sich eigentlich am gemütlichsten? Ist es besser, das Futter gleich beim Sammeln oder erst später im Nest zu naschen? Wer baut sein Nestchen wo? Und wie kuschelt es sich am schönsten? Eine ­musikalische Theaterreise mit vielen Decken, Liedern und Humor, die den Allerkleinsten mit viel Sensibilität begegnet und zum Mitmachen anregt. Ein sinnliches Theaterabenteuer

FR

28.12.

10:30 + 15: 30 SA 29.12. 10: 30 + 15: 30 SO 30.12. 10: 30 + 15: 30 MO 31.12. 10: 30 + 15: 30 MI 2.1 . 10: 30 + 15: 30 DO 3.1 . 10: 30 + 15: 30 FR 4.1 . 10: 30 + 15: 30

3+ 59


und am Ende gibts was Leckeres auf den Teller. Die Puppen- und Objektspielerin Myriam Rossbach erweckt die Küche zu geheimnisvollem Leben, benützt Küchenutensilien auch mal auf unkonventionelle Art und Weise, bringt sie zum Tanzen und lockt auch das eine oder andere Liedchen aus Topf & Co. heraus. R E G I E : Melika Ramić A U S S TAT T U N G : Christian Schlechter M U S I K : Wendi Gessner D R A M AT U R G I E : Marieke Breyne, Theresa Unger L I C H T: Karoline Melmuk R E G I E A S S I S T E N Z : Laura Andreß D A R S T E L L E R I N : Myriam Rossbach

eln, eln, Kast en, Schüss t ab l mit Töpf tz ie se Sp ge An es dies hl. […] e »Herrlich Milch, Me telstündig , Wasser, p dreivier ap kn Kochlöffeln es es di t er äl ri rh Ku unte sene.« 2 Jahren uso Er wach Stück gena

REINRÄUMRAUS Ein Küchenspiel mit Objekten und Musik: Guten Appetit!

myre ro & Dschungel Wien Wiederaufnahme Schauspiel mit Objekten, 40 Min. 2–6 Jahre

I

n der Küche riecht es gut. Es stehen Töpfe und Schüsseln herum. Auch das Mehl und die Eier stehen bereit. Es wird kräftig ­geschüttelt und gerührt, gerollt und geklopft

60

SA 6.1 0. SO 7.10 . MO 8.1 0. DI 9.1 0. MI 10.10.

16: 00 11: 00 + 16: 00 10: 00 10: 00 10: 00

2+

ALLTAG ­K reativität und ­S pieltrieb entdecken und­ ausleben

Plaisiranstalt Wiederaufnahme Schauspiel mit Musik, 35 Min. 2–6 Jahre

»D

er Alltag ist grau, das Leben ist bunt.« Sagt man. Aber warum machen wir uns den Alltag nicht auch bunt? Warum nicht einfach eine Rakete bauen, einsteigen, abheben und schauen, welche Abenteuer im Wohnzimmer auf uns warten? Mit Spaß, Witz, Musik und viel Phantasie werden Gegenstände und Situationen aus dem Alltag in neue Kontexte gebracht. Da wird mit dem Frühstücksgeschirr Musik gemacht, mit Campingstühlen nach Paris gefahren, auf Töpfen gejodelt und schließlich sogar ins All geflogen. Denn der Alltag ist bunter, abwechslungsreicher und spannender, als man vielleicht erwartet!

»Eine wund erbare Ge legenheit, seinem Na sich und chwuchs ei ne kleine Alltag zu Auszeit vo gönnen un m d sich ›hep verzaubern p!‹ dabei zu lassen .« European Cult ural

R E G I E : Paola Aguilera D R A M AT U R G I E : Guido Mentol A U S S TAT T U N G : Vanessa Achilles-Broutin P R O D U K T I O N S L E I T U N G : Barbara Schubert L I C H T: Alexander Suchy D A R S T E L L E R : Raoul Biltgen, Itze Grünzweig, Sven Kaschte

FR SA SO MO

Ne ws

26.10. 16: 00 27.10. 16: 30 28 .10 . 16: 30 29.10. 10: 00

en sk u n st b e L e r h a n »Die w A lltäglic he im , in r a d b e s teht z u sehen .« e r a b r e d n K d a s Wu L S. BUC PEAR

2+ 61


BALL, BAUM, TAUBE Ein Stück übers Großwerden in der Stadt schallundrauch agency Wiederaufnahme Performance, 35 Min. (anschl. freier Spielausklang) 1,5–3 Jahre

B

all, Baum und Taube: Drei Wörter füllen wochenlang den Alltag und dann beginnt es allmählich Wörter zu regnen. Stadtwörter. Bagger, Auto, Hund, Kran, U-Bahn, Pinguin, Zuhause, Schirm, Donau. Kuh und

FR

62

25.1.

15: 00 + 17: 00 SA 26.1. 10: 30 + 16: 00 SO 27.1. 10: 30 + 16: 00 MO 28 .1. 15: 00 + 17: 00 DI 29.1. 15: 00 + 17: 00

Traktor sind Urlaubswörter. Meer sowieso. Wie ist es, in der Stadt groß zu werden? Ich fahre gern Taxi und U-Bahn-Lift, möchte auf fremde Türklingeln drücken und in alle Hauseingänge spazieren. Oft ist es laut in der Stadt, ich bin lieber selbst laut und manchmal bin ich sehr leise und schaue den Enten zu. Die Lieder, Geschichten und Gedichte dieser Performance entspringen dem Wortschatz von Kindern zwischen eineinhalb und drei Jahren. Es wird geklatscht, geschnipst, getanzt, gesungen und erzählt. Die Kleinkinder dürfen sich während der Vorstellung frei zwischen den PerformerInnen bewegen und Raum, Tanz, ­G esang, Rhythmus und Sprache entdecken. R E G I E : Janina Sollmann P E R F O R M A N C E , M U S I K : Michael Haller, Jules Mekontchou, Una Wiplinger R A U M , L I C H T, P E R F O R M A N C E : Silvia Auer KO S T Ü M , B Ü H N E N I N S TA L L AT I O N , R E Q U I S I T E : Anna Panzenberger R E G I E A S S I S T E N Z : Simone Kühle K Ü N S T L E R I S C H E B E R AT U N G : Gabriele Wappel, Frans Poelstra PÄ D A G O G I S C H E B E G L E I T U N G : Karin Vrbecky PR, PRODUKTION: Jasmin Strauß-Aigner

1,5+

BAJA BUF Ein Spielerlebnis für

­K inder und ihre Eltern VRUM Performing Arts Collective Wiederaufnahme Interaktive Performance, 45 Min. 10–24 Monate

B

abys haben ein natürliches Bedürfnis, sich frei zu bewegen und den Raum und die Welt um sie herum mit dem eigenen Körper zu erforschen. Gemeinsam mit drei PerformerInnen, die jede Bewegung, die Töne und die Stimmung der Babys aufnehmen und widerspiegeln, entsteht ein unvorhersehbarer und verspielter Dialog. Die Eltern sind im Raum anwesend und verfolgen die organisch entstehenden »Choreografien« ihrer Kinder mit den PerformerInnen. Ein erstes Entdecken der nonverbalen Kommunikation und des Körpergefühls. Überraschend und frisch, immer anders und den sehr persönlichen Charakter der Babys offenbarend.

FR 28.12 .

9:30 + 11:00 + 16:30 9:30 SO 2.12. + 11:00 + 16:30 9:30 MO 3.12. + 11:00 + 16:30

SA 1.12. KO N Z E P T: Sanja Tropp Frühwald, Till Frühwald M U S I K : Damir Šimunović P E R F O R M E R / I N N E N : Sanja Tropp Frühwald, Till Frühwald, Raphael Nicholas/ Asher O‘Gorman das die »Ein kluges Projek t, als aktive el, Spi das ch dur Jüngsten ­ pulation ani ­ M ere Ausführende, ohne äuß ­ rt.« füh ein ück rst ate The in das

­Kazalište

63

9:30 + 11:00 + 16:30 SA 29.12 . 9:30 + 11:00 + 16:30 SO 30.12 . 9:30 + 11:00 + 16:30 MO 31.12 . 9:30 + 11:00

NICHT VON PÄDAGOGIS CHEN INSTITUTIO NEN BUCHBAR

1+


VORSCHAU MÄRZ–APRIL 2019 Große Sachen 7.–13.3.

schallundrauch agency Tanz, Performance und Livemusik Drachen lachen, Häuser krachen, Bagger ­m achen große Sachen. Dinosaurier kommen natürlich vor und die riesigen Bäume von Kap Verde. Groß ist die Welt und auf der Bühne steht ein großes Ding. Was ist das eigentlich? Auch ein Dinosaurier oder doch eher ein Elefant? Eine Riesenfrau? Ein Satellit? Ein Etwas? Die schallundrauch agency schwärmt von großen Dingen, überrascht mit kleinen Details, denkt große Gedanken und manchmal geht die Phantasie mit ihr durch.

Liebe üben 20.–23.3.

Theater Sgaramusch (CH) Tanztheater Wie stellst du dir deine Liebesbeziehung vor, wenn du erwachsen bist? Nora und Ives, eine Schauspielerin und ein Tänzer, üben Liebe. Weil sie schön ist, kompliziert, zum Lachen und zum Weinen. Sie stellen sich ihren Unsicherheiten, fragen das Publikum, suchen, finden, verwerfen und lassen ihre Körper sprechen. »Liebe üben« holt die Liebe aus dem 7. Himmel auf den Boden der Bühne hinunter, da wo geprobt, geschwitzt und gearbeitet wird. Dahin, wo alles möglich ist.

64

Söhne 27.3.–2.4.

VRUM Performing Arts Collective Tanztheater mit Livemusik Zwei Generationen, Vater und Sohn, begeben sich auf Spurensuche nach der verlorenen Männlichkeit, um herauszufinden, dass sie bei weitem nicht verloren, sondern nur komplexer und vielschichtiger geworden ist. Jaša und Till Frühwald spielen mit Fragen zu Familie, Stereotypen und dem Aufbau von Identität. Sie tanzen, singen und erzählen von ihrer Beziehung, von ihren Gemeinsamkeiten, ihren Ängsten und dem Ding, von dem Mama bloß nichts erfahren darf.

Das Ereignis 4.–10.4.

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien Schauspiel mit Film Konzept: Susi Stach und Karin Koller Das Ereignis, das für so viel Aufregung sorgt, ist zunächst als Film zu sehen. Wir betrachten das Geschehen aus den wechselnden subjektiven Blickwinkeln von vier jungen Frauen und vier jungen Männern. Jetzt sind die acht auf der Bühne und erzählen, was sie erlebt haben. Das könnte Klarheit in die Angelegenheit bringen. Tut es aber nicht.

Tilda fragt: Und wann kommen die Würmer? 6.–12.4. ANSICHT & IYASA (Simbabwe) Musiktheater mit Schauspiel Tilda hat ihren ersten Zahn verloren und möchte ihn begraben, ihr Goldfisch könnte jederzeit in den Fischhimmel kommen, sie braucht ein angemessenes Ritual, um sich zu verabschieden. Und was ist mit der Puppe, die sie nicht mehr braucht? Sie macht sich Gedanken über Zeremonien – mit viel Gesang, Riten aus aller Welt und viel Leichtigkeit.

65

Das wichtigste und größte Buch der wort­g ewandtesten Worte 25.–30.4. Theater foXXfire!, Schauspiel Sprache ist nicht nur der Austausch von Information, Sprache ist Lust, Emotion und Schaffungsprozess in jedem Wort, das wir verwenden. Der freie, spielerische Umgang mit Sprache eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und erfordert gleichzeitig höchste Verantwortung. Eine Reise, die Aufrichtigkeit verlangt und Erfüllung bringt.


ROBIN HOOD

Eine Benefizveranstaltung von und mit Gernot Kranner

R

obin Hood, der pfiffige Held mit der spitzen Zunge und dem scharfen Verstand, zeigt, wie man es schafft, dass am Ende die Gerechtigkeit siegt und Heldenmut mit Liebe belohnt wird. Musical-Star Gernot Kranner versteht es, alte Geschichten für junges Publikum neu zu erzählen und so ganz nebenbei pädagogisch wertvolle Inhalte zu vermitteln. Dabei verkörpert er nicht nur Robin Hood, sondern schlüpft auch in die Rollen von Little John, Maid Marian und bringt sich als böser Sheriff von Nottingham sogar selbst hinter Gitter. Gernot Kranner erzählt, singt und tanzt: Eine Stunde Abenteuer rund um die Themen Freundschaft, Gerechtigkeit und Liebe mit jeder Menge Humor, Spannung und Musik.

E R Z Ä H L U N G , TA N Z , G E S A N G : Gernot Kranner A M K L AV I E R : Walter Lochmann

ance end liche sol lte die Ch Jedes Kind, jede/r Jug n. me neh lzu tei len Leb en ha ben , am ku ltu rel

Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie die Kulturpatenschaft für Kinder und Jugendliche, die es sich nicht leisten können, ins Theater zu gehen oder an der Theaterwild:Werkstatt teilzunehmen.

Vorstele, Works hop s und Um Theaterprojekt liche verend Jug d un der lungsb esuche für Kin sch ied nft und mit unter sch iedens ter Herku ögl ichen, erm zu nd rou ckg lichem soz ialen Ba rden Sie Unter stützu ng. We benötigt es Ihre eine ga nze er od e ass lkl hu Sc Pate/ Patin für eine für € 6,0 0 nic ht leis ten ka nn , Sc hu le, die es sic h en. Eröffnen geh zu er eat Th pro Sc hü lerIn ins en no ch end lichen eine ihn Sie Kinder n und Jug cht sel bstllei vie Sie für die un bek an nte Welt, ver stä nd lich ist .

s au f n u n je de reue W i r f s uc h u nd ! Be de I h ren itere) Sp en (w e 1 . S O 4 .1

1 1 :0 0 + 1 4 :3 0

4+ 66

K U LT U R P AT E N S C H A F T

in d h at e n i K s … Je de Ku n s t r f f u a t a Re c h G e ld d m a d i te r n . … un e h c s t e s n ic h

W IE KÖ N N E N S IET IN K U LT U R PAT E /? PA WERDEN

on so ri ng … o de r du rc h Sprde rin oder als

… m it e in em Ja hr es be it ra g • • •

ER WA CH SEN E: € 15 0 80 UN TER 26 JA HR EN : € EN : € 50 0 HM NE ER FIR ME N/U NT

eren zu ungen für alle Premi Sie erh alten Ein lad n mit ier nfe ere mi Pre zu und erm äßigten Preisen und nen rIn den Re gis seu der Theaterleit ung, . Sc hau spielerIn nen

ft … m it e in er P at en sc ha eine Sc hu l-

Paten sch aft für Sie üb ernehmen die ögl irteng ruppe oder erm ga kla sse oder Kinder mit en lich end Jug er einem chen einem Kind od nzga der die Teiln ah me an einem Stipendiu m tt. sta ild :Werk jäh rigen Theaterw

• •

: R E INE SC HU LK LA SSE 1 T HE ATE RB ESU CH FÜ € 1 60 JA HR TH EAT ER 1 S TIP EN DIU M F ÜR EIN 0 34 T: € TAT WIL D:W ER KS 67 51

rer/Fö Als private/r Förde Sie eine Paten nen kön n Unter neh me ehmen. Da mit ern üb sch aft für da s Haus re Projek te zu ße grö s, un Sie ermögl ichen lerInnen eine nst Kü gen rea lisieren und jun auf die Bü hen Ide e ihr en, Ch ance zu geb ne zu bri ngen.

Be i In te re ss e w en de n Sie si ch bi tte an : Al ex an dr a H ut te r

A.H UTT ER@ DSC HUN GELWIE N.A T +43 1 52 2 0 7 20 -22 Überweisen Sie auf folgend es Konto mit dem Verwendung szweck »Ku ltur patensch aft« :

DSC HUN GEL WIE N THE ATE RHAUS FÜR JUN GES PU BLI KUM GM BH IBA N: AT88 320 0 0 001 123 9 50 18


E L U H C S D N U R E T A E TVermHittlungsangebote

O

r ­M itarbeiterIn b Leh rerI n, Päd ago gIn ode . Ob mit eition titu einer Bildungsins Schule oder en amt ges der , sse ner Kla eren ger n rmi info und ­einer Gruppe: Wir beraten und bea ntan elpl Spi eren uns r ausfüh rlic h übe tionen und Organi sawor ten Fragen zu Pro duk en wir das richtige find am eins tori schem. Gem Kla sse oder Gruppe . Angebot für Sie und Ihre

KAT RIN SVO BOD A IEN .AT K.S VOB ODA @D SCH UNG ELW 21 2007 01 522 MAR IAN NE DAM T M.D AM@ DSC HUN GELWIE N.A 24 2007 01 522

wä hle n Sie: Fü r Ka rte nre ser vie run gen 18 01 522 07 20− E-M ail an: ode r sch rei ben Sie ein e wie n.at gel hun dsc k@ pae dag ogi

Ds ch un ge l Lo un ge s laden wir Sie herzZu Beginn der neuen Saison Lounges ein. Corinne lich zu unseren Dschungel erin und DirekLeit he risc Eckenstein, künstle en der Saison stellen torin, und die KünstlerInn Außerdem geben wir vor. mm gra das aktuelle Pro r das Kunstvermitteinen kurzen Überblick übe rkung am Buffet Stä r eine h lungsangebot. Nac am mit uns Proben von laden wir Sie ein, gemeins h« zu besuchen. fisc Hai »Play!« und »Parole

LOU NGE FÜR MO 17.9 . 17:3 0 DSC HUN GEL TUF E I UND II ARS UND SEK & ZIS FET BUF 19:0 0 UCH »PL AY!« (10+) 19:3 0 PRO BEN BES DI 18.9 .

FÜR 18:0 0 DSC HUN GEL LOU NGE LE, CHU KSS VOL , TEN GAR KIN DER HOR T & ZIS 19:3 0 BUF FET 20:0 0 PRO BEN BES UCH »PA ROL E HAI FISC H« (6+)

EN BIT TE AN EIN TRI TT FRE I! ANM ELD UNG IEN .AT ELW UNG SCH @D ODA VOB K.S 68

Ru nd um de n Vo rs te llu ng sb es uc h atung • Empfehlungen und Ber ahl usw cka Stü der bei gespräche • Kostenlose Publikums ialien ter tma lei Beg e los ten • Kos sche ­ ogi dag rpä ate • Tanz- und the en ung eit ber ach N ­ . bzw Vor rkshops • Theater- und Tanzwo

Pä da go gi kC lu b Clu b Als Mitglie d im Päd ago gik Vor teilen: en end folg profitieren Sie von

ops pro Saison • 3 kostenlose Worksh 00 in Aktuell: DI 13.11. 18: (10+) « ay! »Pl mit Verbindung ­ renbesuche mie Pre e sam ein gem 3 • 30 Aktuell: DO 11.10. 19: +) »Die Sache mit Ich« (14 für 0 1,0 € von • Kar tenpreis AFT IEDSCH alle Produk tionen MITGL S O L r tte N sle • Eigener New KO S T E Z E I T R E D E J UND H M Ö G L IC

E­ NEU RTNE PA R E L L E ! MOD

Partnerschule Werden Sie Partnerschule und tauchen Sie gemeinsam mit Ihren SchülerInnen noch tiefer in die Welt des Theaters ein. Suchen Sie sich ein Modell Ihrer Wahl aus und profitieren Sie von den jeweiligen Vorteilen:

MODELL 1 Die Schule bucht gemeinsam 10 Vorstellungen und erhält folgende Vorteile:

MODELL 3

Schulabenteuernacht

Die Schule bucht gemeinsam 20 Vorstellungen und erhält folgende Vorteile:

Eine ganze Nacht im Theater

• Ermäßigter Kartenpreis von € 5,00 pro SchülerIn • 3 Klassen erhalten jeweils 1x 2h Workshop kostenlos oder 2 Klassen erhalten jeweils 1x 2h Workshop kostenlos und alle PädagogInnen der Schule erhalten 1x 2h Workshop kostenlos Bucht die Partnerschule 24 Vorstellungen, ist der Eintritt für den 25. Vorstellungsbesuch für eine Klasse frei.

• Ermäßigter Kartenpreis von € 5,00 pro SchülerIn

Partnerklasse

• 1 Klasse erhält 1x 2h Workshop ­kostenlos

Werden Sie Partnerklasse und erleben Sie Theater in seiner ganzen Vielfalt. Die Klasse bucht im Schuljahr drei Vorstellungen ihrer Wahl und erhält folgende Vorteile:

MODELL 2 Die Schule bucht gemeinsam 15 Vorstellungen und erhält folgende Vorteile:

• Ermäßigter Kartenpreis von € 5,00 pro SchülerIn

• Ermäßigter Kartenpreis von € 5,00 pro SchülerIn

• Kostenlose Backstage-Führung

• 2 Klassen erhalten jeweils 1x 2h Workshop kostenlos

• Beim dritten Besuch erhält jede/r SchülerIn einen Dschungel-Button und einen Partnerklasse–Sticker 69

SchülerInnen ab 9 Jahren stürzen sich in eine ganze Nacht voller Theaterabenteuer! Nach einem gemeinsamen Vorstellungsbesuch und einem Abendessen beschäftigen wir uns spielerisch in einem Workshop mit den Themen und der Inszenierung des Stückes. Danach wird in den Theatersälen geschlafen. Am nächsten Morgen geht es nach dem ­F rühstück zurück in die Schule.

DI 23.10. 19:00 MIT DER VORSTELLUNG »RADIO FREEDOM« (10+) MI 23.1.

19:00 MIT DER VORSTELLUNG »VON DEN WILDEN FRAUEN« (9+)

K U LT U R PAT EN S CH A

FT

Dschungel Wien bie tet Schu lklassen, die au fgru nd finan zieller Schw ier igkeiten au sgeschlossen wä ren, den Ein trit t entweder koste nlos oder zu m ha lben Preis von € 3,0 0 pro Sc hü lerIn im Klassenverban d an. Wi r freuen un s, wenn Sie dieses Angebot wa hrneh men.


KINDERGARTEN UND –GRUPPE

t s A H IR M N O V O S L „A N ICHT! “ D U DAS

ABER VON UNS!

Jetzt gratis Jugendko nto mit JBL Clip 2 Speaker sichern. Ermäßigung

Ab 12. März 2018 für alle ab 14 Jahren, in allen teilnehmenden Raiffeisenbanken, solange der Vorrat reicht. Details siehe Preisblatt.

en für Konzert- und Fe stivaltickets, fürs Shoppen und vieles mehr. Jetzt mit gratis Unfallversicheru ng. www.raif feisenclub.at/ju gendko

Impressum: Medieninhaber: RLB NÖ-Wien AG, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien.

70

nto

reinräumraus (2–6) Alltag (2–6) Farbenreich (3–8) H(a)i, Herr Rabe, eine Frage: Wer … (4–7) Ein kleiner Clown will hoch hinaus (4–8) Tanz Museum (4–9) Fliegen lernen (5–8) Herr Jemineh hat Glück (5–9) Ein Stück Teilen (5–9) Pip. (5–10)

SEKUNDARSTUFE I & ZIS S. 60 S. 61 S. 58 S. 50 S. 54 S. 52 S. 46 S. 56 S. 45 S. 48

VOLKSSCHULE, HORT & ZIS Farbenreich (3–8) H(a)i, Herr Rabe, eine Frage: Wer … (4–7) Ein kleiner Clown will hoch hinaus (4–8) Tanz Museum (4–9) Fliegen lernen (5–8) Herr Jemineh hat Glück (5–9) Ein Stück Teilen (5–9) Pip. (5–10) Monkey Dreams (6–10) Dumpfbacke (6–10) Die drei Räuber (6–10) Gott und die Welt (6–10) Parole Haifisch (6–11) Siebensachen (6–12) Alice im Wunderland (6–12) Was macht man, wenn … (7–12) Wilde Welten (8–11) Und die Erde ist doch eine Scheibe. (8–12) Über uns nur der Himmel (8–13) DAS machen & andere … (8–13) Parzival (8–14) Von den wilden Frauen (9–15)

S. 58 S. 50 S. 54 S. 52 S. 46 S. 56 S. 45 S. 48 S. 35 S. 38 S. 39 S. 44 S. 36 S. 42 S. 40 S. 34 S. 30 S. 32 S. 28 S. 33 S. 27 S. 26

Was macht man, wenn … (7–12) Wilde Welten (8–11) Und die Erde ist doch eine Scheibe. (8–12) Über uns nur der Himmel (8–13) DAS machen & andere … (8–13) Parzival (8–14) Von den wilden Frauen (9–15) Elsas Traum (10–14) Tiger Lilien (10–16) Play! (10–16) Radio Freedom (10–16) Rauchpause (12–16) Groove! (12–20) #wwwonderland (12–20) NoExcuse! (13–20) Accalia (13–20) Die Sache mit Ich (14–20) BrainGame (14–20) Gestochen und weg. (14–20) Ich, Parasit (14–20)

S. 34 S. 30 S. 32 S. 28 S. 33 S. 27 S. 26 S. 24 S. 19 S. 20 S. 22 S. 18 S. 17 S. 15 S. 12 S. 14 S. 6 S. 10 S. 8 S. 11

SEKUNDARSTUFE II Tiger Lilien (10–16) Play! (10–16) Radio Freedom (10–16) Rauchpause (12–16) Groove! (12–20) #wwwonderland (12–20) NoExcuse! (13–20) Accalia (13–20) Die Sache mit Ich (14–20) BrainGame (14–20) Gestochen und weg. (14–20) Ich, Parasit (14–20) 71

S. 19 S. 20 S. 22 S. 18 S. 17 S. 15 S. 12 S. 14 S. 6 S. 10 S. 8 S. 11

L E G N U H N C A S L DFAHRP


JKUUNNGSET D

d Event s D ie S t ü cekne Su na is o n h ä lf t e der erst

u willst die Seiten wechseln, selbst spielen und tanzen und dich auf der Bühne präsentieren? Egal, wer du bist und woher du kommst, wie alt du bist und ob du schon Bühnen­erfahrung hast oder nicht: Bei uns kannst du mitgestalten, umstürzen, spielen, performen, tanzen, wild, laut und verrückt sein. Was in den verschiedenen Werkstätten, Klubs und anderen Formaten entsteht, ist beim Theaterwild:Festival (S. 79) auf allen Bühnen zu sehen. Apropos sehen: Bei uns kannst Du natürlich auch zuschauen.

NoE xcuse! Mehr Fragen, weniger Vorurteile: Premiere am 1 0 .1 . S. 12

WHEN YOU FALL , I’LL BE THERE: GROUND!

Wie verhält sich ein Körper, wenn er fällt? Vorstellungen ab 2 8 . 9 . S. 16

I C H , PA R A S I T

Ist Leistung alles? Premiere am 1 6 .1 . S. 11

GROOVE!

Ein Stück voller Rhythmus: Vorstellungen ab 1 .1 0 . S. 17

ACCALIA

Ein Echtzeit-Körper-TrackingSystem im Einsatz: Österreichpremiere am 2 1 . 2 . S. 14

DIE SACHE MIT ICH

Wer ist schon nur eine/r? Premiere am 1 1 .1 0 . S. 6

#WWWONDERLAND

BRAINGAME

Eine analoge Reise in eine virtuelle Welt: Österreichpremiere am 2 6 . 2 . S. 15

Ein Spiel, das wir alle spielen: Vorstellungen ab 1 6 .1 1 . S. 10

O P E N S TA G E – D S C H U N G E L P U T S O N THE RED SHOES

GESTOCHEN UND WEG.

Hundert Jahre Schlaf – ein Geschenk? Premiere am 2 6 .1 1 . S. 8

Junge KünstlerInnen zeigen, was sie drauf haben: 1 0 .1 1 . , 1 9 .1 . S. 74 U20 POETRY SLAM

R A U C H PA U S E

Eine Suche nach Süchten aller Art: Vorstellungen ab 4 .1 2 . S. 18

72

WERDE TEIL DER ­ JUNGE KUNST COMMUNITY

Junge AutorInnen performen ihre Texte: 2 3 .1 0 . , 1 1 .1 2 . , 2 6 . 2 . S. 74

SI TE F U NS ER ER W EB KO M M ST BE M EL DE DI CH AU DU ND ET TE R AN U N ST Ü CK EN , SL W NE N DE R FÜ IN FO S ZU DE RE GE LM ÄS SI GU ND SP EC IA L EV EN TS . GS IN ST CA

Theate r:Klub Für alle ab 15 Jahren

Wer bin ich: Meine Clique? Meine Partys? Meine Schule? Mein eigenes Zimmer? Die Orte, an denen ich abhänge? Wir begehen die Orte, die wir täglich benutzen, und untersuchen sie etwas genauer: das Klassenzimmer, den Sportplatz, das Shoppingc enter, aber auch das Theater. Wir hinterfragen und verwandeln bestehende Regeln und Normen durch verschiedene Theaterexp erimente und Bewegungsformen. Wir stören, intervenieren und begehren auf. Und machen uns damit auf die Suche nach neuen Freiräumen , die für einen Moment wirklich uns gehören. Die Ergebnisse werden beim Theaterwild:Festival im Mai präsentiert .

START AM MO 1.10. , pro Monat gibt es ein ­ pecial: Vorstellungsbesuch, offene S Werkstatt oder Überraschu ngs-Specia l! PREIS: € 70,00 LEITUNG: JONATHAN ACHTSNIT MO 18:00–20:0 0

Offene Werks tatt Für alle ab 15 Jahren

Immer am 4. Montag des Monats (ausgenommen Dezember) gibt es eine offene Werkstatt: RegisseurI nnen, ­C horeografIn nen und andere KünstlerIn nen bieten Stimmtrain ing, Körperarbeit, Improvisat ion, Choreografie, theatre games, Rollenspiele oder chorische Textarbeit – und das kostenlos! Außerdem stehen gemeinsame Besuche von Vorstellungen oder Events zu einem ermäßigten Preis auf dem Programm.

MO 22.10., MO 26.11., MO 28.1. JEWEILS 18:00–20:0 0

M EL DU NG EN AN FR AG EN UN D AN IE N. AT @ DS CH UN GE LW JU NG EK UN ST

Castin g Für alle von 15 bis 22 Jahren

Wir suchen junge DarstellerI nnen ab 15 Jahren, die schon erste Theater- oder ­Tanzerfahru ngen gesammelt haben und ­gemeinsam mit einem erfahrenen Regie- und Choreografie-Team eine professionelle Theaterprodukt ion auf die Bühne bringen. Die Voraussetzung ist Lust und vor allem Zeit, bei einem intensiven sowie mehrmonatigen Probenprozess mitzuwirken. Den thematischen Rahmen für das Schauspiel mit choreografi schen Elementen bildet unser Spielzeitmotto »Glaub nicht alles, was du denkst!«.

WERDE TEIL DER THEATER:CO MPANY UND MELDE DICH BIS SPÄTESTEN S 18. SEPTEMBER MIT CV UND FOTO BEI JUNGEKUNS T@DSCHUN GELWIEN.AT CASTING: FR 21.9. 14:30 CALLBACK AM SA 22.9. & SO 23.9.

73


OPEN STAGE – Dschungel puts on the red shoes Für alle ab 16 Jahren Auf die Bühne, fertig, Showtime! heißt es für DurchstarterInnen und junge KünstlerInnen! Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe. Ob Performance, Schauspiel, Stand-Up-Comedy, Tanz, Clownerie, Songs, Hip-Hop, Voguing oder eine (politische) Aktion zu aktuellen gesellschaftlichen Themen: Alles ist erlaubt, die einzige Vorgabe ist das Zeitlimit von 8 Minuten pro Beitrag. Mach uns eine Szene und zeig dem Publikum, was du drauf hast!

SA 10.11., SA 19.1. JEWEILS 19:30 ANMELDUNGEN AN JUNGEKUNST@DSCHUNGELWIEN.AT

NE U! HO ST EN DI E JU NG E BA ND S ! IT IH RE R M US IK OP EN STAG E M US S: HL SC AN IM IM M ER AR TY M IT DE R AF TE RS HO W -P R- CR EW ! OO FL OP EN

KEINE ANMELTIDUG!NG NÖ JUST DROP IN!

OPEN FLOOR Für alle ab 12 Jahren

TänzerInnen & Bewegungsmotivierte können sich beim 2-stündigen Training kreativ austauschen, frei trainieren und Inspiration finden – unabhängig von Herkunft, Style oder ­A lter. Begleitet werden die Sessions von DJs, die mit House-, HipHop-, Disco-, Funk- und Vogue­ beats bis hin zu genreübergreifender Musik eine clubähnliche Atmosphäre schaffen. Crews und KünstlerInnen aus der urbanen ­S zene hosten den Open Floor!

LEITUNG: ROMY BLOK, TINA RAUTER PREIS: € 2,00 St a r t a 2x PRO MONAT F R 2 1 .9m . ALLE TERMINE AUF WWW.DSCHUNGELWIEN.AT & facebook EIN SPE CIA L: JED EN MO NAT GIB T ES ER HO ST DER OD CH ESU GSB UN ELL VO RST OPE N STA GES . DEN BEI Y AFT ERS HO W-PART

74

U20 POETRY SLAM & schreib’ KLASSE! Für alle ab 15 Jahren Junge SlampoetInnen, WortkünstlerInnen und LyrikerInnen aufgepasst! Hier darf ­erzählt, ­gereimt, gerappt, geflüstert, geschrien, gelesen oder frei erzählt werden. Die einzigen ­B edingungen sind das Zeitlimit von 5 Minuten, ein selbstverfasster sowie performter Text und der Verzicht auf Requisiten, Verkleidung und Gesang. Davor kannst du mit erfahrenen SlammerInnen Text und Auftritt noch aufpolieren. Wer nicht selbst performen möchte, ist als ZuhörerIn oder JurorIn herzlich willkommen! Ach ja, das Publikum darf natürlich auch Ü20 sein.

ANMELDUNGEN UND INFORMATIONEN: INFO@ADINAWILCKE.COM WWW.U20POETRYSLAM.AT DI 23.10., DI 11.12., DI 26.2. JEWEILS 19:30 Vor jedem Slam gibt’s um 16:30 eine schreib’ KLASSE!: Begleitung beim Schreiben sowie Tipps und Tricks für deinen Auftritt beim Slam.

CALL FOR TRY OUT! & ARTIST IN RESIDENCE Tanz, Performance & interdisziplinäre Projekte Für junge KünstlerInnen und StudentInnen Der Open Call richtet sich an junge, professionell tätige KünstlerInnen aus den Bereichen Tanz, Performance, Musik und bildende Kunst unabhängig von Herkunft, Ausbildung und Erfahrung. Gesucht werden zeitgenössische Projektideen mit einem entweder sehr körperlichen und musikalischen Ansatz oder der Auseinandersetzung mit Objekten bzw. Material für alle Altersgruppen zwischen 3 und 16 Jahren. Interdisziplinäre Projekte aus den Bereichen darstellende und bildende Kunst und schräge Performances – wild, subversiv, anarchisch – erwünscht!

EINREICHUNG BIS SO 14.10. Konzept (max. 2 A4-Seiten) und CV per Mail an

DRAMATURGIE@DSCHUNGELWIEN.AT

BLOG Für alle ab 14 Jahren

TRY OUT! SHOWING AM FR 11.1. Aus den Konzepteinreichungen werden acht KünstlerInnen oder Compagnien eingeladen, beim TRY OUT! 8- bis 10-minütige Arbeitsproben einem Publikum vorzustellen. Drei erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeit mit dramaturgischem Coaching und Probepublikum sowie einem geringfügigen Zuschuss für Material/Kostüm in den Probenräumen des Dschungel Wien weiterzuentwickeln.

FINALE: MAI 2019 Präsentation der Kurzstücke im Rahmen des Theaterwild:Festivals vor einer Jury. Eine ausgewählte Produktion wird in Koproduktion mit Dschungel Wien zu einer »abendfüllenden« Produktion ausgearbeitet und in der folgenden Saison dort zur Premiere gebracht.

MM T AM MI T »P IP.« (S. 48 ) KO NIC HT VE RPAS SE N: KT ION DU RO E-P NC IDE N-R ES FR 1.2 . DIE AR TIS T-I E! N ZU R PR EM IER DE R LE TZ TE N SA ISO

75

Du schaust dir gern Stücke im Theater an und möchtest deine Eindrücke der ganzen Welt ­m itteilen? Dann werde Dschungel-Wien-BloggerIn und erhalte deinen eigenen Presseausweis. Verfasse Kritiken der Aufführungen, ­m ache Publikums- oder KünstlerInneninterviews oder eine Inszenierungsanalyse: Die Gestaltung des Beitrags ist ganz dir überlassen. Wir bieten dir eine Einführung in das Projekt sowie ­A nregungen zum Verfassen einer Kritik.

ANMELDUNGEN UND FRAGEN AN JUNGEKUNST@DSCHUNGELWIEN.AT HIER GEHT'S ZUM BLOG: DSCHUNGELWIEN.WORDPRESS.COM


THEATERW ILD:WERKSTATT Theater für alle von 7 bis 15 Jahren

BEGINN 1. OKTOBERWOCHE

Ganzjährige Theater- und ­ Tanzwerkstätten p roduktion bzw. -präsentation mit Abschluss­

WILDFANG #1, 7+ WILDFANG #2, 7+ WILDWASSER, 9+ WILDWUCHS, 10+ WILDWECHSEL, 13+

W

enn du gern hinter die Kulissen blicken und auf der Bühne stehen willst, dann bist du hier genau richtig! Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren tauchen in die vielfältige Welt des Theaters und Tanzes ein: Von Oktober bis Mai arbeiten sie einmal pro Woche an ihren Schauspiel-, Stimm-, Tanz- und Bewegungstechniken, entdecken sich selbst neu, bringen etwas »zur Sprache«, überschreiten ihre Grenzen, riskieren und verändern etwas – und haben richtig viel Spaß dabei. Unter der Leitung von professionellen RegisseurInnen und ChoreografInnen werden bei Wildfang Szenen, Choreografien oder Aktionen, bei Wildwasser, Wildwuchs und Wildwechsel »richtige« Produktionen zum diesjährigen Spielzeitmotto »Glaub nicht alles, was du denkst!« erarbeitet, die beim Theaterwild:Festival Anfang Mai präsentiert werden. Werde Teil der Theaterwild:Werkstatt und begib dich auf eine 7-monatige Reise. Einzige Voraussetzung ist, dass du einmal wöchentlich zur Werkstatt kommst und in den Osterferien sowie an den darauffolgenden Wochenenden bis zur Premiere im Mai Zeit zum Proben hast.

• • •

• •

25 Einheiten Intensivproben für Wildfang an einem Wochenende Ende April Intensivproben für Wildwasser, Wildwuchs & Wildwechsel in den Osterferien (SA 13. bis SA 20.4.) ­ sowie an 2 Wochenenden im April/Mai Aufführungen im Rahmen des Theaterwild:Festivals mit 2 (Wildfang) bzw. 4–5 Vorstellungen KünstlerInnenkarten à € 6,00 für alle Vorstellungen im Dschungel Wien. Gemeinsame Vorstellungsbesuche.

N FR A G E N A NGEN UND N .AT IE A N M E LD U LW E G N DSCHU T IC K E T S @ 76

MO 16:00–17:30 DI 16:00–17:30 MI 16:00–18:00 MI 16:30–18:30 DO 17:00–19:00

BEI DER SCHNUPPER:WERKSTATT AM SA 22.9. KANNST DU DIE LEITERiNNEN KENNENLERNEN!

WILDFANG #1 7-9 JAHRE

SCHNU PPERM ÖGLIC HKEIT AM SA 22.9. UM 16:30!

WILDFANG #2 7-9 JAHRE

SCHNU PPERM ÖGLIC HKEIT AM SA 22.9. UM 17:00!

Wer ist wer – wer bin ich?

Tür zu: Meins!

Sind Autos nur für Burschen? Dürfen nur Mädchen eine Elfe spielen? Sind wir wirklich so unterschiedlich oder sind wir letztendlich alle gleich? Wer bist du? Und wer bin ich? Auf spielerische Weise entdecken wir, welche Rolle »Gender« in unserer Welt spielt. Wir denken darüber nach, was wir ändern können und wie die Welt aussehen würde ohne die Labels: »Junge« / »Mädchen«. Wäre es einfacher oder schwieriger? Wir kreieren gemeinsam eine Welt, in der niemand benachteiligt wird. Du bist du und ich bin ich! Wir lassen die Welt beben und bouncen durch unsere Persönlichkeiten. Kommt mit auf eine dynamische, lustige, erzählerische, großartige Reise!

Anfangs ist da nur ein Zimmer: vier Wände, Boden, Tür und Fenster. Mit einem Bett, einem Schreibtisch und einem Kasten machen die Eltern dein Zimmer daraus. Aber mein Zimmer ist es deshalb noch lange nicht, denn in meinem Zimmer bestimme ich. Was ist nötig, damit aus einem Zimmer mein Zimmer wird? Abseits von »typisch Mädchen« oder »typisch Junge« kann sich jede und jeder einen persönlichen Raum erschaffen. Wir erzählen uns Geschichten, lachen, tanzen, improvisieren und schauspielen. Wir beschäftigen uns mit der Freiheit in den eigenen vier Wänden und erzählen dem Publikum vom idealen Zimmer.

Rosa Braber studierte Theatralische Performance und Schauspiel in Maastricht. Sie kreiert Solo-Performances und a ­ rbeitet mit verschiedenen Häusern und Gruppen. 2013 publizierte sie ihren ersten Gedichtband, seit 2015 ist sie als Performerin beim Bernhard Ensemble tätig.

Jana Püscher ist Theaterpädagogin, Regie- und Produktions­ assistentin und leitet den Theaterkurs für 12- bis 16-­ Jährige bei »gut gebrüllt«. Gregor Steiner ist Elementar- und Hortpädagoge, Theaterpädagoge und als Regieassistent und Kursleiter tätig. Seine erste Regie hat er 2017 am Theater Winkelau absolviert.

Leitung: Rosa Braber

Leitung: Jana Püscher & Gregor Steiner

JAHRESBEITRAG: € 340 | MO 16:00–17:30 START AM MO 1.10., INFOABEND FÜR ELTERN AM ENDE DER ERSTEN EINHEIT 77

JAHRESBEITRAG: € 340 | DI 16:00–17:30 START AM DI 2.10., INFOABEND FÜR ELTERN AM ENDE DER ERSTEN EINHEIT


WILDWASSER 9-13 JAHRE

NEU

r i n d ed t! a t s e e S

Ich bin du und du bist ich!

WILDWUCHS 10-12 JAHRE

SCHNUPP E R M Ö G L IC H K E IT AM SA 22 .9 . U M 18 :0 0 IM D S C H U N G E L W IE N

SCHNU PPERM ÖGLIC HKEIT AM SA 22.9. UM 17:30!

Mädchen + Junge = Magenta

Leitung: Philip Aleksiev

Leitung: Charly Vozenilek

Was wäre, wenn meine Mama ein Mann wäre, Ronaldo eine Frau und der Gott der Christen seine Tochter zu den Menschen gesandt hätte? Gemeinsam stellen wir die Welt auf den Kopf. Wir forschen, untersuchen, hinterfragen und suchen gemeinsam nach neuen Geschlechterbildern. Unterschiedliche Schauspieltechniken geben uns die Grundlage, um die Ausdrucksmöglichkeiten unseres Körpers kennenzulernen und unsere eigene Sprech- und Darstellungsweise zu entwickeln. Am Ende kreieren wir unser eigenes Stück, mit passenden Kostümen und einem ­Bühnenbild. Philip Aleksiev ist Drehbuchautor, Film- und Theater­r egisseur. Er leitet zahlreiche Projekte im Kunst- und Kulturbereich und ist Kurator von Kindervernissagen.

JAHRESBEITRAG: € 250 | MI 16:00–18:00 START AM MI 3.10., INFOABEND FÜR ELTERN AM ENDE DER ERSTEN EINHEIT EXTERNER VERANSTALTUNGSORT: B.R.O.T. ASPERN, HANNAH-ARENDT-PLATZ 9, 1220 WIEN

WILDWECHSEL 13-15 JAHRE

IN KOOP ERATI ON MIT DER SEESTADT ASPER N 78

Kann ich sowohl Mädchen als auch Junge sein – je nachdem, wie ich mich grade fühle? Helfen mir diese Rollenbilder für die Orientierung oder schränken sie mich ein? Ist nicht jeder Mensch sowohl weiblich als auch männlich? Beeinflusst mein Geschlecht meine Entscheidungen? Kann ich meine Hormone lenken oder bin ich ihnen hilflos ausgeliefert? Wie sieht es bei uns mit der Gleichberechtigung aus? Stimmt die Richtung? Kann ich etwas dazu beitragen? Ist es sinnvoll, stehen zu bleiben und darüber nachzudenken oder soll ich mit den anderen mitlaufen? Wir kreieren neue (Gender-)Bilder und bringen diese am Ende auf die Bühne. Charly Vozenilek hat Schauspiel am Konservatorium Wien studiert und ist als Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner, ­ Schauspielcoach und Filmemacher in Wien tätig.

Alles nur ausgedacht?

THEATERWILD:FESTIVAL 3.–11. Mai

Mit drei Uraufführungen, Showings, Finale der a ­ rtists in residence, U20-Poetry-Slam-­ Meisterschaft, künstlerischen Interventionen, Rahmenprogramm, Konzert und Party

SCHNU PPERM ÖGLIC HKEIT AM SA 22.9. UM 18:00 !

Leitung: Aurelina Bücher

»Man kommt nicht als Frau zur Welt, ­s ondern wird es.« (Simone de ­B eauvoir) Kommt man auch nicht als Mann zur Welt, sondern wird es? Wer legt fest, dass Jungs Fußball spielen und Mädchen in die Ballettstunde gehen? Wieso soll Mathe nichts für Mädchen sein? Und gute ­Noten in Kunst nichts für Jungs? Warum gibt es viel mehr Frauen, die zu Hause kochen? Und viel mehr Männer, die Chefköche sind? Wer legt das fest? Die Gesellschaft? Und was ist das überhaupt, »Gesellschaft«? In netter Runde zusammensitzen und Gesellschaftsspiele spielen? Wer hat sich hier was ausgedacht? Lass es uns gemeinsam herausfinden! Lass uns neue Wege gehen! Lasst uns gemeinsam schauen, was alles in uns steckt!

An neun Festivaltagen feiert und verbindet das Theaterwild:Festival alle Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen, die in der Saison 2018/19 im und rund um den Dschungel Wien künstlerisch mitwirken. Ausgehend vom diesjährigen Spielzeitmotto »Glaub nicht alles, was du denkst!« werden über 130 junge Menschen in regelmäßigen Proben und Treffen künstlerisch forschen, spielen, ausprobieren und experimentieren und im Mai 2019 die theatralen Ergebnisse auf allen Bühnen und in allen Räumen des Dschungel Wien präsentieren. Zusätzlich gibt es rund um die Vorstellungen ein vielfältiges Rahmenprogramm!

Aurelina Bücher ist freischaffende Regisseurin mit zahlreichen Inszenierungen an verschiedenen deutschen Theatern. Sie hat »Wildwechsel« bereits in der Saison 2017/18 geleitet.

JAHRESBEITRAG: € 380 | DO 17:00–19:00 START AM DO 4.10., INFOABEND FÜR TEILNEHMERiNNEN & ELTERN AM ENDE DER ERSTEN EINHEIT

JAHRESBEITRAG: € 380 | MI 16:30–18:30 START AM MI 3.10., INFOABEND FÜR ELTERN AM ENDE DER ERSTEN EINHEIT 79


Langeweile gehört sich nicht.

THEATERWI LDN IS:W ORKSHOPS Schnupper:Werkstatt SA 22.9. AB 16:30 Die LeiterInnen der Theaterwild:Werkstatt und des Theater:Klubs geben Einblick in ihre Arbeitsweise. EINTRITT FREI! (Siehe S. 5)

Das magische Zirkusatelier 6–99

Familienworkshop mit Masha Dimitri

SO 23.9. 14:30–16:00 Mit Kunststücken, Jonglage und Pantomime erzählen wir gemeinsam eine kurze Geschichte ohne Worte.

PREIS: € 10,00 PRO PERSON KOMBITICKET WORKSHOP + VORSTELLUNG: € 17,50

Die wahren Abenteuer sind im Club. Der Ö1 Club bietet mehr als 20.000 Kulturveranstaltungen jährlich zum ermäßigten Preis. Mehr zu Ihren Ö1 Club-Vorteilen: oe1.ORF.at

SchreibwerkstattTreffen 8+

Familienworkshop zur Vorstellung »Fliegen lernen« 6–99 Leitung: Laura Nöbauer

SO 11.11. 15:45–17:15 Davor kann die ganze Familie um 14:30 die Vorstellung besuchen.

PREIS: € 10,00 PRO PERSON KOMBITICKET WORKSHOP + VORSTELLUNG: € 17,50

Familienworkshop zur ­Vorstellung »H(a)i, Herr Rabe, eine Frage: …« 4–99 Leitung: Christoph Rothenbuchner & Evi Kehrstephan

SO 9.12. 13:00–14:00

FR 28.9., DO 11.10., FR 9.11., DO 13.12., FR 18.1. JEWEILS 16:00–18:00

Im Anschluss kann die ganze Familie um 14:30 die Vorstellung besuchen.

Die Literaturwerkstatt Wien hilft dir, gute Ideen für neue Texte zu finden.

PREIS: € 6,00 PRO PERSON KOMBITICKET WORKSHOP + VORSTELLUNG: € 14,00

EINTRITT FREI!

81

Workshops in den Weihnachtsferien

für Kinder und Familien

AB ENDE SEPTEMBER AUF WWW.DSCHUNGELWIEN.AT

Workshops in den ­S emesterferien

für Kinder von 6–10 Jahren

AB ANFANG NOVEMBER AUF WWW.DSCHUNGELWIEN.AT


LESOFANTENFEST Büchereien Wien | 5.–23.November 2018

Haltungsübung Nr. 11

Filterblase verlassen.

Bio für alle Sinne Besuche den ADAMAH BioHof und erlebe Bio hautnah. BioLandwirtschaft|BioLaden BioKistl|Events für Groß & Klein BioPicknick|Naturspielplatz Exkursionen|Kindergeburtstage

l: Bruege Tanz, nd Spiel u nd Musik u Malen

www.adamah.at|02284 2224

Theater | Literatur | Musik | Workshops | Spiele | Filme | Abenteuernacht

Um Ihre Haltung zu trainieren, brauchen Sie kein atmungsaktives Outfit und keine Gewichte, nur Ihren Kopf. Üben Sie zunächst jeden Tag, ihn aus der Filterblase zu ziehen. Das funktioniert sogar im Sitzen.

Eintritt frei | Info-Telefon 4000-84500 www.buechereien.wien.at/lesofantenfest

Der Haltung gewidmet. 82

83


IMPRESSUM Für den Inhalt verantwortlich: DSCHUNGEL WIEN THEATERHAUS FÜR JUNGES PUBLIKUM GMBH MUSEUMSPLATZ 1 | 1070 WIEN | +43 1 522 07 20 20 | TICKETS@DSCHUNGELWIEN.AT | WWW.DSCHUNGELWIEN.AT

Direktion: Corinne Eckenstein & Alexandra Hutter Redaktion: Marianne Artmann, Bettina Lukitsch, Eva Rainer, Ulla Steyrleuthner (Stand Juni 2018) Grafik & Illustration: Luisa Franz Kleopatra Klobassa & Emanuel Jesse | Druck: Druckerei Walla GmbH DSCHUNGEL WIEN WIRD GEFÖRDERT VON:

DSCHUNGEL WIEN MEDIENPARTNER:

JUNGE KUNST 16+ WIRD UNTERSTÜTZT VON:

DSCHUNGEL WIEN IST PARTNER VON:

FOTOS: LOREDANA MUTTA (S. 5), RICHARD SCHMETTERER (S. 6, S. 64 RECHTS, S. 65 RECHTS), MARKUS WINTERSBERGER (S. 8),

PARTNER: INGO KAPELARI (S. 10), WIENER KLASSENZIMMERTHEATER (S. 11), FRANZISKA KREIS (S. 12, S. 19), BRIGITTE FAESSLER (S. 14), YOSHIKO KUSANO (S. 15), ANDY WALAHOL (S. 16), RAINER BERSON (S. 17, S. 20, S. 28, S. 35, S. 38, S. 57, S. 63), THERESA PEWAL (S. 18, S. 44, S. 62), ALEX KRISCHNER / NEXT LIBERTY (S. 22), L I V I N G _ R E A L I T I E S CHANGING PERCEPTIONS

DIMITRIJ MURASCHOV (S. 24), BETTINA FRENZEL (S. 26), BARBARA PÁLFFY (S. 27, S. 61, S. 66), TANZ * HOTEL (S. 30), BERNHARD WOLF (S. 32), CHRISTINE AEBI (S. 33), ANI ANTONOVA (S. 34, S. 60), DANIEL UZELAC (S. 36, S. 64 LINKS), ROSI WESIAK (S. 39), MARTIN HESZ / ILLUSTRATION: LUISA FRANZ KLEOPATRA (S. 40), KOMPANIE FREISPIEL (S. 42, S. 59), SUSANNA HOFER (S. 45), LAURA NÖBAUER / ILLUSTRATION: SEBASTIAN MESCHENMOSER (S. 46), FEKRY HELAL (S. 48), KATHARINA PAUL (S. 50), MARIO KNOR (S. 52), BAYERLE/KETTURKAT (S. 54), HEINZ ZWAZL (S. 56), JELMER DE HAAS (S. 58), NILS VOLLMER (S. 64 MITTE), MICHAEL GIEFING (S. 65 LINKS), CCO PUBLIC DOMAIN (S. 65 MITTE)


Profile for DSCHUNGEL WIEN Theaterhaus für junges Publikum

Dschungel Wien Spielzeitheft Sep-Feb 2018/19  

Dschungel Wien Spielzeitheft Sep-Feb 2018/19  

Advertisement