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das Bürgermagazin der Stadt Garching

Unabhängig • Überparteilich Stadt-Journal mit amtlichen Mitteilungen

Klimaschutz in Garching Projekte und Initiativen stellen sich auf dem Bürgerplatz vor

l Sagen Sie mal ...  Ortschronist Dr. Michael Müller l Kultur  Prof. Dr. Hartmut Bozin und der Koran l Wir stellen vor  Heimatverein Garching l Aus dem Rathaus


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Titelstory

Garching packt an Der zweite Garchinger Klimaschutztag Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ist es wieder so weit, am Sonntag, 9. Juni wird Frau Bürgermeisterin Hannelore Gabor um 11 Uhr die zweiten Garchinger Klimaschutztage eröffnen. Fast 20 Organisationen und Firmen werden den Garchingern das Thema Klimaschutz mit Infoständen und Mitmachaktionen näherbringen.

Fotos: JÜRGEN PICHLER KommunikationsDesign (1), wiki-media (1)

Foto Titelseite: JÜRGEN PICHLER KommunikationsDesign

Präsentations- und Informationsstände auf dem Bürgerplatz

Die Stadt Garching und „teamred“ präsentieren das Projekt „Garching mobil“ mit einem Quiz für Jung und Alt und das Netzwerk Blühende Landschaften präsentiert Gemische von einheimischen Wildblumenarten für den heimischen Garten. Außerdem bieten sie Hilfestellung beim Bau von Nisthilfen zum Selberbauen („Insektenhotels“). Passend dazu die „Garchinger Insel der Bienen“, sie informiert nicht nur über die wichtige ökologische Funktion der Bienen, sondern darüber hinaus auch über die Heilkraft der Bienenluft. Ein Bienenquiz und die Möglichkeit des Kerzendrehens aus Bienenwachs runden diesen Stand ab. Die Agenda 21 stellt ihre Aktivi­ täten im Garchinger Klimaschutz und ihre Vision „Garching 21“ vor. Wie die Energiewende gelingt – zu diesem Thema präsentiert das Bündnis 90/Die Grünen Konzepte und Lösungen. Der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Garching erläutert seine Klimaschutzprojekte. Der Energiedienstleister Green City Energy wird über die Möglichkeiten von Bürgerbeteiligungsmodellen zu Erneuerbaren Energien informieren, wärend der Deutsche Alpenverein, Sektion Garching, den Rückgang der Gletscher darstellt. Auch NichtGarchinger Unternehmen konnten für den Klimaschutztag gewonnen werden. So wird das Autohaus Körmer aus Ismaning 05|2013

vier Hybrid­fahrzeuge (Elektro/ Benzin) der Marke Toyota vorstellen. Die Firma e-mocom zeigt ihre umfangreiche Palette an Elektroautos, Elektrorollern, E-Bikes und elektrischen Kinderbikes. Übrigens, der Wahlkurs „Jugend forscht“ des Werner-Heisenberg-Gymnasiums zeigt die Schülerprojekte zur Energiegewinnung und zum Umweltschutz und der Garchinger Fischerei­ verein demonstriert die Auswirkungen der Umweltverschmutzung auf die heimische Fischwelt (Präsentation in Aquarien). Wer konkrete Fragen zum Thema Energiesparen hat, die Garchinger Energieberater sind vor Ort.

„Kinderschminken“ gibt’s natürlich im Zelt auch. Die Stadt Garching veranstaltet zusammen mit „team-red“ eine Schnitzeljagd zum Thema „Mobilität in Garching“ mit tollen Sachpreisen und für Kinder von 5 bis 12 Jahren gibt es Elektro-MX-Bikes zum Ausprobieren (Parkplatz Telschowstraße). Veranstaltungen rund ums Rathaus

Haben Sie schon mal das einzigartige Fahrgefühl eines SEGWAY erfahren ? Die Stadt lädt Sie zum Testen ein, auf dem extra ein­gerichteten Segway-Parcours (Rathausplatz Nord) und auf

einem abgesperrten Parcours auf der Niels-Bohr-Straße kann man Pedelecs, ein Trike, ein Elektroauto und einen E-Roller Probefahren. Wer Lust hat, kann das erste kommunale Nutzfahrzeug der Stadt Garching, den Goupil-3 ausprobieren und das Autohaus Körmer lädt zusammen mit teamred ein zum „Spritsparkurs“ mit einem ihrer Modelle. Nicht zu vergessen, das „Radlhaus Garching“ nimmt unter dem Motto „Mach dein Radl sommerfit“ bei jedem Radler einen kleinen, kostenlosen „Sommer-TÜV“ vor, zeigt und berät auch zu Pedelec-Modellen. Wer mehr auf Natur steht, für

Aktionen für den Nachwuchs

Im Kinderzelt findet der Malwettbewerb für Kinder zum Thema „Klimaschutz“ und „Erneuerbare Energien“ statt. Die besten Exponate werden ausgestellt und auch mit attraktiven Preisen belohnt.

– das Bürgermagazin | 3


Titelstory

den veranstaltet die „Garchinger Insel der Bienen“ einen Bienenwettflug vom Bürgerhaus zum Bienenstock gegenüber vom Biergarten Mühlenpark – da gibt es auch Preise zu gewinnen!

an. Bitte eigenes Fahrrad, wetterfeste Kleidung und Brotzeit mitbringen. Die Radtour ist für Kinder ab 9 Jahren geeignet. Treffunkt: U-Bahnstation Garching beim Schwanenbrunnen (nördlicher Ausgang)

Vorträge im Franz-Marc-Zimmer

13.30 bis 15.30 Uhr: „Wie die Energiewende gelingt“. Dr. Markus Büchler stellt mögliche Konzepte und Lösungen vor, wie die Energiewende gelingen kann (Veranstalter: Bürger gegen Atomreaktor Garching e.V.) 16.00 bis 17.30 Uhr: „Essen für den Klimaschutz“: Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Klima und Ernährung? Welchen Beitrag können wir beim Essen zum Klimaschutz leisten? Im Vortrag der Verbraucherzentrale Bayern werden an Hand von konkreten Beispielen diese und weitere Fragen beantwortet. Radtour durch Heide und Moos – für Erwachsene und Familien

Die Radtour führt durch die nördliche Münchner Schotter­ ebene mit ihren Heiden und Wäldern. Die einzigartige Arten-

14.00 bis 15.30 Uhr: Besichtigung der Geothermieheizzentrale

Seit dem Frühjahr 2011 versorgt die Heizzentrale der Energiewende Garching (EWG) am

Wiesäckerbach die Stadt Garching mit Heizwärme aus geothermalem Tiefenwasser. Herr Axel Deinert, Technischer Leiter der EWG, führt durch die Anlage. Treffpunkt: Bei der Geothermieheizzentrale am Wiesäckerbach, Eintritt frei. Bitte vorher jedoch anmelden bei der Stadt Garching, Hr. Marquart, Tel. 089/32089-139. Dieter A.L. Gebell

zusammensetzung der Heide­ wiesen, südländisch anmutende Kiefernwälder und weite Schafweiden, werden erlebbar. Sachkundige Erläuterungen gibt es zum Biotopverbund, zur Pflanzen- und Tierwelt und zu den Maßnahmen des Heideflächenvereins. Dazwischen bleibt ­genügend Zeit, um die Natur zu genießen. Anlässlich des Klimaschutztages führt die Geschäftsführerin des Heideflächen­vereins, Christine Joas, die Tour kostenlos

Innovation und Kompetenz hat seit 1965 einen Namen: Körmer

Steigen Sie ein in die neue Generation umweltbewusster Zukunft! 4 | 

– das Bürgermagazin

Foto: Gebell (1)

tät und den Mitarbeitern einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz. 1981 erfolgte die Übernahme der Exklusiv-Vertretung für die Marke Honda. 1988 wurde am heutigen Standort das neue Honda Autohaus in Ismaning eröffnet. 2001 wurde Autohaus Körmer zum Servicestützpunkt für Mitsubishi Automobile. Harald Körmer, Sohn des Firmengründers, unterzeichnete 2004 den Händlervertrag mit Toyota und ebnete damit den Weg für eine neue Epoche der Firmengeschichte. Am Klimaschutztag stellt das Autohaus Körmer das neue Hybridmodell von Toyota, den Prius Plug-in Hybrid, vor.

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Das moderne Familienunternehmen, das sich nicht nur auf den lokalen Markt konzentriert, sondern mit außergewöhnlichem Engagement viele europäische und außereuropäische Kunden gewinnen konnte. Dank flexibler Herangehensweise im Zusammenspiel mit der „Kaizen“ Philosophie der ständigen Verbesserung und Optimierung der Arbeitsprozesse bietet das Autohaus Körmer seinen Kunden eine hohe Servicequali-

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Aus dem Rathaus

Die Stadt Garching hat sich mit dem Klimaschutzkonzept zur Energiewende ent­ schlossen und wir wollen sie auch zu Ende bringen. Es gibt die Energiewende nicht zum Nulltarif, aber wir sind den zukünftigen Generationen von Garchingerin­ nen und Garchingern verpflichtet. Wir haben mit den neuen Naturerbeflächen 100 ha in unser Ökokonto bekommen. Das ist für eine prosperierende Klima­ schutzkommune wie die Universitätsstadt Garching ein großer Erfolg, um trotz­ dem auch vorhandene nutzbare landwirtschaftliche Flächen zu erhalten.

GArching ist im Besitz von Naturschutzflächen im Mallertshofer Holz Im Rathaus von Garching unterzeichneten die Kommunen Garching und Eching, der Heideflächenverein, der Freistaat Bayern, das Bundesumweltministerium (BMU) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eine Übertragungsvereinbarung für die zukünftige Naturschutzfläche Mallertshofer Holz. Damit kommen schwierige Vertragsverhandlungen zu einem positiven Abschluss. Bereits 2008 hatten die Verhandlungen um die Aufnahme der rund 430 Hektar umfassenden Bundesliegenschaften in das Nationale Naturerbe begonnen, davon sind ca. 220 ha auf Garchinger Flur. Mit dem Projekt Nationales Naturerbe werden seit 2006 nach und nach rund 125.000 Hektar repräsentativer Naturschutzflächen aus dem Besitz des Bundes an unterschiedliche Träger des Naturschutzes übertragen.

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Für das Mallertshofer Holz hatte der Freistaat Bayern selbst die Stadt Garching und die Gemeinde Eching als Flächenempfänger vorgeschlagen – als Garanten für eine langfristige Umsetzung von Naturschutzzielen Das Mallertshofer Holz besteht aus einem vielfältigen Mosaik von Grasheiden, offenen Kiesflächen, lichten Kiefernwäldern und geschlossenen Waldbereichen. Dort wo zu Zeiten des Kalten Krieges noch militärische Übungen stattfanden, steht jetzt der Naturschutz im Vordergrund. Der Heideflächenverein e. V. wird zukünftig das „neue Naturerbe“ für die beiden Gebietskörperschaften betreuen.

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Ortsdurchfahrt B 11 Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gewerbeverband funktioniert hervorragend

Die Baumaßnahme Ortsdurchfahrt B 11 stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Der Gewerbeverband Garching und die Stadt Garching arbeiten gut und erfolgreich zusammen. In einem gemeinsamen Pressegespräch, an dem auch Vertreter des Staatlichen Bauamtes Freising als Vorhabenträger teilnahmen, wurde ausführlich erläutert, mit welchen Maßnahmen die Wirtschaftsförderung der Stadt die Geschäftsleute unterstützt. Es fanden viele verwaltungsinterne Gespräche statt, in denen die Zusammenarbeit und die einzelnen Maßnahmen besprochen wurden. Neben einem eigens entwickelten Beschilderungskonzept, das mit den einzelnen Bauabschnitten „mitwandert“ und jeweils auf die aktuelle Situation angepasst wird, erfolgt begleitend eine Anzeigenkampagne in den Printmedien und eine Hinweisbeschilderung am Ortseingang. Diese drei Maßnahmen zielen alle in dieselbe Richtung: ein möglichst ungestörter Zugang für den Kunden zu den von den Baumaßnahmen betroffenen Betrieben und Geschäften. Die Stadt Garching weist aus gegebenem Anlass nochmals darauf hin, dass es während der Baumaßnahme an der B11 ab Mai zu keiner absoluten Vollsperrung kommen wird. Der Anlieger- und Garching - Anzeige 138x150mm - B11_Druck 16.04.2013 09:59 Seite 1 Lieferverkehr bleiben durchgehend gewährleistet.

Für den Durchgangsverkehr Richtung Norden wird am Knotenpunkt B11/B471 eine Umleitungsbeschilderung aufgestellt. Das Gleiche gilt für den Durchgangsverkehr Richtung Süden am Knotenpunkt B 11/Ludwig-Prandtl-Straße. Es wird sicherlich zu einigen Beeinträchtigungen kommen, für die die Stadtverwaltung und auch das Staatliche Bauamt Freising um Verständnis bitten. Seitens des Staatlichen Bauamtes wurde in den Vorgesprächen bereits zugesagt, dass es eine wöchentliche Baubesprechung geben wird und dass die Baumaßnahmen von einem Ansprechpartner direkt vor Ort in Garching stets flexibel koordiniert werden. Die Stadtverwaltung wird ihrerseits die Interessen der Garchinger Geschäftsleute gegenüber dem Staatlichen Bauamt Freising tatkräftig unterstützen. Die Wirtschaftsförderung kann diese unausweichlichen Nachteile zwar nicht völlig aus der Welt schaffen, trägt aber entscheidend dazu bei, unnötige Behinderungen in den betroffenen Geschäften zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Es handelt sich dabei sozusagen um „Aktive Wirtschaftsförderung vor Ort“, das die Identifikation der betroffenen Gewerbetreibenden und Kunden mit dem Standort Garching über die Baumaßnahme hinaus stärken hilft.

www.garching.de

FREIE FAHRT TROTZ BAUSTELLE B11 BLEIBT FüR dEn GEScHäFTSvERkEHR GEöFFnET Von Mai bis November ist die Garchinger Ortsdurchfahrt abschnittweise gesperrt. Die Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Ortsmitte bleiben durchgehend erreichbar. Die erforderlichen Umleitungen sind ausgeschildert. Unterstützen Sie die Garchinger Geschäfte auch während der Bauarbeiten durch Ihren Einkauf. Die Stadt Garching bittet um Verständnis für etwaige Einschränkungen.

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Universitätsstadt Garching

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Aus dem Rathaus

StraSSenreinigung im Juni 2013 Die nächste Straßenreinigung im Stadtgebiet Garching findet statt am: 18. und 19. Juni Weitere Termine 2013 sind: 23. und 24. Juli 13. und 14. August 3. und 4. sowie 24. und 25. September 15. und 16. sowie 29. und 30. Oktober 12. und 13. November 3. und 4. Dezember Die Kehrungen finden jeweils dienstags und mittwochs statt. Die Anlieger werden gebeten, unmittelbar vor diesen Terminen die Gehwege zu säubern, damit die Straßenkehrmaschine auch diesen Schmutz mit aufnehmen kann. An die Kraftfahrzeugbesitzer ergeht die Bitte, an den Tagen der Straßenreinigung die Autos nicht am Straßenrand abzustellen. Insbesondere Zweitwagen sollten nach Möglichkeit auf den privaten Stellplätzen abgestellt werden. Sollte die Straßenreinigungsmaschine durch parkende Kraftfahrzeuge öfters am Kehren behindert sein, werden diese Fahrzeugbesitzer gebeten, die Straße im Bereich der „Laternenparkplätze“ nach dem Verursacherprinzip selbst zu reinigen. Das Interesse an einer sauberen Stadt sollte den Anliegern bzw. den Besitzern von Kraftfahrzeugen diese Mühe wert sein.

Mitarbeiterehrungen

Wichtige Termine im JUNI Ausführliche Infos zu allen Terminen unter www.garching.de Bürgermeistersprechstunde im Rathaus, Zimmer 2.24, 16.00 bis 17.30 Uhr ■ Donnerstag, 20. Juni 2013 Mobile Sprechstunde der Ersten Bürgermeisterin ■ Donnerstag, 27. Juni 2013 Ausstellung „Stadt Land Fluss – 150 Jahre Land um München, rechts und links der Isar“ im Bürgerhaus. ■ 22. Mai – 9. Juni 2013 Brückenfest Hochbrück ■ Samstag, ■ Sonntag,

29. Juni 2013 30. Juni 2013

Garchinger Klimaschutztag ■ 9.

Juni 2013

Kostenlose Energieberatung im Rathaus, EG, Zimmer 0.06, 17.00 bis 19.00 Uhr Anmeldung unter: energieberatung@garching.de ■ Dienstag, 4. Juni 2013 Dipl.-Ing. Tibor Szigeti, Umweltingenieur u. Sachverständiger ■ Dienstag, 11. Juni 2013 Dipl.-Arch. Andreas Balasiu ■ Dienstag, 18. Juni 2013 Josef Euringer, Bezirks-Kaminkehrermeister Öffentliche Sitzung des Behindertenbeirats Franz-Marc-Zimmer, Bürgerhaus 3. Juni 2013, 17.00 Uhr

■ Montag,

Sprechstunde des Seniorenbeirats im Rathaus, EG, Zimmer 0.06, 10.00 bis 12.00 Uhr ■ Donnerstag, 27. Juni 2013 Die Erste Bürgermeisterin, Frau Hannelore Gabor gratulierte im ­Namen der Stadt Garching folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Dienstjubiläum bzw. zum runden Geburtstag: Wolfgang Windisch, Brigitte Schweiger, Veronika Hailer, Gertrud Bauer, Anna Eicher

Sprechstunde des Integrationsbeirats Franz-Marc-Zimmer, Bürgerhaus ■ Montag, 24. Juni 2013, 18.30 Uhr Städtischer Wertstoffhof/Öffnungszeiten ■ Mittwoch: 09.00

Sitzungstermine JUNI 2013 ■ 04.06.2013

Planungs- und Umweltausschuss 11.06.2013 Haupt- und Finanzausschuss ■ 18.06.2013 Stadtrat ■ 25.06.2013 Planungs- und Umweltausschussitzung Die Sitzungen finden in der Regel im Ratssaal der Stadt Garching, Rathausplatz 3, 85748 Garching b. München, um 19.30 Uhr statt. Die jeweilige Tagesordnung finden Sie an den Aushangtafeln der Stadt Garching oder im Internet unter www.sitzungsdienst-garching.de ■

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bis 12.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr ■ Samstag: 09.00 bis 13.00 Uhr ■ Freitag:

Straßenreinigung ■ Dienstag,

18. Juni 2013 19. Juni 2013

■ Mittwoch,

Wohnungs-Notfallhilfe FOL im Rathaus, EG, Zimmer 0.06, 13.00 bis 15.00 Uhr Anmeldung: Tel. 089/67208719 oder Tel. 089/32089104 ■ Mittwoch, 5. Juni 2013

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Reges Interesse an den Planungen der Kommunikationszone Den ersten sommerlichen Abend trotzend zeigten zahlreiche Garchinger Interesse an der zweiten öffentlichen Vorstellung des Siegerentwurfes vom Wettbewerbsergebnis der Kommunikationszone. Zu Beginn erläuterten die Planer, Franz Damm vom Büro Keller Damm Roser und Herr Josef Mittertrainer, vom Büro Böhm Glaab Sandler Mittertrainer ihren städtebaulichen Leitgedanken des Siegerentwurfes sowie die Ausgestaltung der Grünachse, die das Bindeglied zwischen Garching und dem Hochschul- und Forschungszentrum bilden soll. Im Nachgang sind zahlreiche Fragen an die Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor sowie an die Planer gestellt worden. Dem Ausbau eines belastungsfähigen Radwegesystems sowie der Durchwegung der Grünachse kamen dabei besonderes Augenmerk zu. Dem Spagat zwischen einer optimierten Radwegeverbindung, der Querung der Anliegerstraßen durch den Grünzug und den Bedürfnissen von Personen mit Mobilitätseinschränkun­ gen wird in der weiteren Ausarbeitung dabei Rechnung zu tragen sein. Dieses Beispiel macht sichtbar, dass eine aus subjektiver Sicht optimale und bestmögliche Planung, die Bedürfnisse Anderer teilweise nur bedingt berücksichtigt und daher als Ergebnis wohl stets ein Kompromiss realisiert werden kann. Den Vertretern der Agenda 21 war eine nachhaltige zukunftsorientierte regenerative Energieversorgung sehr wichtig. Die EWG erarbeitet in Zusam-

menarbeit mit der ZAE (Zentralinstitut für angewandte Energieforschung) ein Konzept zur Niedrigenergieversorgung. Die ersten Untersuchungsergebnisse werden im Herbst vorliegen.Über die vorgebrachten Anregungen, Ideen und Vorschlägen wird der Stadtrat voraussichtlich noch vor der Sommerpause diskutieren.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen zur zweiten Vorstellung des Sieger­ entwurfes des städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs Kom­ munikationszone

Musikschulfestival in der Musikschule Garching Die Musik ist verklungen, der Alltag und sogar die Sonne ist zurückgekehrt. Nur die Erinnerung an das wünderschöne 7. Musikschulfestival am Freitag, den 19. April und Samstag, den 20. April bleibt in unseren Köpfen und Herzen. Freudig sind per Bus 39 Lehrer und Schüler aus Davos angereist und ebenso freudig von den Garchinger Gastgebern, dem Musikschulleiter Norbert Kutta und den Gasteltern und Freunden begrüßt worden. Der große Aufzug zum Beethoven-Saal wurde voll mit Musikinstrumenten gepackt, denn schon um 19 Uhr begann im Römerhoftheater das Festival-Konzert gemeinsam mit den ­

Schweizer Gästen und den Garchinger Musikschülern. Dieser erste Abend stand ganz im Zeichen der klassischen Musik, mit vielen Klavierstücken, aber auch Flöte, Gitarre, Cello, Harfe, Klaritnette, Geige und Trompete waren zu hören. Bewundernswert, was die 8- bis 19-jährigen jungen Musiker und Musikerinnen an Musikalität und Können zeigten. Mit einem fröhlichen Zusam-

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Universitätsstadt Garching

mensein bei einem reichhaltigen Buffet (mit vielen Elternspenden und Helfern) ging der erste Tag zu Ende. Nach einem München-Bummel am Samstag trafen sich alle Musikfreunde wieder, um im Beethoven-Saal zum zweiten Teil, dem populären Musikfestival zusammenzukommen. Da waren sie zu hören die Musikensembles mit Akkordeon, Saxophon, Keyboard, Schweizer Örgeli, die Garchinger Masel Girls auf 4 Hackbrettern, ganz junge und ältere Sänger in einem Musical-Ensemble aus „Lion King“, das Davoser Ensemble „The Melodies“, und noch viele andere mit schönen bekannten und weniger bekannten Stücken. Viel Applaus, auch von unserer Garchinger Bürgermeisterin Frau Gabor, rauschte durch den voll besetzten Saal. Wieder war für alle, Künstler, Gastgeber, Besucher der Konzerte vom Helferteam, ein vielfältiges Buffet hergerichtet worden. Viele neue und alte Freunde fanden sich an den rasch aufgebauten Tischen zusammen. Spontane Musikeinlagen luden im Saal sogar zum Tanzen ein. Nach einer vielleicht zu kurzen Nacht bei den Garchinger Gastgebern sammelte der Bus unsere Musikfreunde zur Heimreise via abschließender Besichtigung der Allianz Arena, ein, in das 1 500 Meter hoch gelegene Davos in Graubünden mit 40 Zentimeter frisch gefallenem Schnee. Ein erlebnis- und musikreiches Festival war zu Ende. Herr Stephan Brot, der Leiter der Musikschule Davos, drückte seine Freude über den überaus gelungenen, anregenden Austausch der beiden Musikschulen mehrfach aus. Die Musik war zwar verklungen, aber die Vorfreude über eine neue Begegnung nächstes Jahr in Davos war jetzt schon zu spüren bei den Davoser Gästen wie bei den Garchinger Musikfreunden.

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Aus dem Rathaus

Familienkonzert für einen Freund Freunde der Garchinger Musikinstrumentensammlung

Zu einem Gedenkkonzert für Herbert Grünwald, den Sammlungsleiter der Garchinger Musikinstrumentensammlung hatte der Verein am 27. April eingeladen. Als Jäger und Sammler wurde Herbert Grünwald neulich in der Süddeutschen Zeitung beschrieben. Ein geistiger Verwandter ist wohl der eingeladene Herr Dr. Joppig, der ehemalige Leiter der Musikinstrumentensammlung des Münchner Stadtmuseums. Als gelernter Oboist gilt sein Hauptinteresse der großen Familie der Rohrblattinstrumente. Herr Grünwald liebte ja eher die Sackpfeifen, allgemein Dudelsäcke genannt, die Cistern als Vorläufer der Tischzither und die Flöten. Die Leidenschaft des Sammelns und die besonderen spieltechnischen Möglichkeiten beim Musizieren teilten sie gleichermaßen. Auch die Lust, ihre Begeisterung vielen Menschen mitzuteilen erfüllte und erfüllt beide. Herr Dr. Joppig hatte – man könnte fast sagen – eine Wagenladung Musikinstrumente in den Beethoven-Saal mitgebracht. Frau Todorowa stand ihm als Begleiterin am Flügel zur Seite. Schnell glich die Stimmung im voll besetzten Saal vielen vorangegangenen Gesprächskonzerten. Erste Lacher erntete der Versuch, die sogenannte Eurovisionsmelodie auf einer Trompetengeige zu spielen. Dann aber erklangen wunderschöne Stücke auf einer Oboe, einer Oboe d’amore, einem Englischhorn, einer Baritonoboe. Herr Dr. Joppig benannte den Schallbecher der Oboe d’amore als Liebesfuß, spielte ein Tenor-Sarrusophon sowie eine überaus laute Schweizer Bassettoboe von 1770. Ein Heckelphon, ein Fagott und ein Tritokon, ein Kontrabass-Sarrusophon, ein Sopransaxophon folgten mit jeweils typischen Musikstücken, unterbrochen von kurzen, launigen Beschreibungen der verschiedenen Musikercharaktere. Besondere Heiterkeit riefen die Vorführung des kleinen Swanee-Sax von 1930 hervor, das man angeblich in einer halben Stunde spielen lernen könnte sowie das übermanns­ hohe Kontrabass-Saxophon, von dem es weltweit nur ungefähr 20 Exemplare gibt.

Frau Bürgermeisterin Gabor, die Familie Grünwald wie auch einige Kreis- und Stadträte beklatschten ebenso erheitert wie das ganze Publikum das abwechslungsreiche Konzert. Die Welt der Musikinstrumente bietet eben viele Voraussetzungen für Lebensfreude!

Tag der Musik

Wir gratulieren!

Musikschule Garching

Jubiläen im JUNI 2013*

Tag der offenen Tür mit Bewirtung am Samstag, den 15. Juni 2013 von 10.00 – 14.00 Uhr Instrumentenvorstellung offener Unterricht Probiermöglichkeit Kinderwettbewerb Musikflohmarkt Musik Börse Garching Mehr dazu im Internet unter www.musikschule-garching.de 14.00 Uhr: Preisvergabe und Musik

80. Geburtstag

90. Geburtstag

Emma Pangerl, Christa Wernicke, Maria Grünwald, Maria Sekera, Dr. Joachim Trümper

Margareta Otzinger, Theresia Hülsmann, Berta Kastenmüller, Gertrud Rothschädl, Sofia Frank

99. Geburtstag 85. Geburtstag Charlotte Kirmayer, Hildegard Prem, Helga Schollerer, Paul Piechottka, Anna Schamberger, Helmut Götter, Lydia Sing

Dr. Heinz Billing

Goldene Hochzeit Helga und Siegfried Hagl, Sonja und Alexander Schiehl

*  Bei den Jubiläen erfolgt eine Veröffentlichung nur dann, wenn kein Widerspruch gegen die Ver­öf­fent­­lichung der Daten vorliegt.

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Seniorentreff Seniorentreff Stadt Garching b. München Mühlgasse 20 Tel: 089 / 326  260  05 Fax: 089 / 323  087  57 E-Mail: seniorentreff@garchingmail.de www.garching.de/seniorentreff Donnerstag, 06. Juni 2013 FORSTLICHER VERSUCHSGARTEN GRAFRATH Tageswanderung mit Traudl Daubner-Höfler Sieben Kilometer nördlich vom Ammersee befindet sich ein wahrer Schatz: der forstliche Versuchsgarten Grafrath. Auf 34 ha können über 200 fremdländische Baum- und Straucharten erwan­ dert werden. Unkostenbeitrag:  2,– €, zahlbar bei Anmeldung im Büro. Freitag, 14. Juni 2013, 14.00 Uhr GERN – Führung mit Christa Diebel Einstmals war Gern ein kleiner Weiler. Zur Prinzregentenzeit entstanden hier Ateliervillen und die erste gutbürgerliche Reihen­ haussiedlung Münchens. Erleben Sie den Charme des Viertels und hören Sie Geschichten aus dem Leben einiger bedeutender Künstler. Anschließend Einkehr im Taxisgarten. Treffpunkt: U1 Gern, Ausgang Klugstraße Unkostenbeitrag:  3,– €, zahlbar bei Anmeldung.

Abbruch der Sporthalle am WHG und Sperrung der Holzbrücke über den Mühlbach Mit Beginn der Pfingstferien am 21.5.2013 erfolgt der Abbruch der Sporthalle des WHG. Damit einhergehend wird auch die Brücke am Mühlbach in Verlängerung des Angerlwegs gesperrt werden. Der Biergarten ist uneingeschränkt erreichbar, da kurz vor diesem über eine weitere Brücke der Mühlbach überquert werden kann. Das Abbruchunternehmen wird als Zu- und Abfahrt den landwirtschaftlichen Weg am Überreitergraben über die Mühlgasse zur alten B471 nutzen. Damit ist gewährleistet, dass die Anwohner nicht von Verkehrslärm betroffen sind. Am Standort der jetzigen Sporthalle mit Freiflächen erfolgt der Neubau für die Mittagsbetreuung am WHG. Der Baubeginn hierfür ist für Ende Juni geplant.

Visitation Regionalbischöfin

Donnerstag, 20. Juni 2013 TAGESFAHRT: KEHLSTEINHAUS Fahrtkosten: 15,– €, zzgl. Beförderung zum Kehlsteinhaus: 15,50 €, Abfahrt: 7.30 Uhr Maibaum. Bitte beachten: Wegen der Bauarbei­ ten an der B11 gibt es nur diese Einstiegstelle. DAS NEUE PROGRAMM JULI – DEZEMBER 2013 erscheint Ende Juni und liegt kostenlos für Sie bereit im Foyer des Rathauses, im Seniorentreff, in der VHS, in der Stadtbücherei sowie im Vorraum der Sparkasse Hochbrück.

Die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler war am Mittwoch den 24.04.2013 zu Gast in Garching und wurde von der Ersten Bürgermeisterin Hannelore Gabor im Rathaus zu einem Gedankenaus­ tausch empfangen. Die Regionalbischöfin, die für einige Tage zur Visitation nach Garching kam, wollte sich einen Einblick in die Garchinger Lokalpolitik und die zukünftige Entwicklung Garchings verschaffen. Anschließend an ein gemeinsames Mittagessen fand die Einweihung des Kindergartens Flohkiste statt.

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Universitätsstadt Garching

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Sagen Sie mal ...

Ortschronist Dr. Michael Müller Ein weit über die Grenzen Garchings gefragter Mann Auf der Internetseite der Stadt werden Sie in der Rubrik Heimat­ pflege als Ortschronist bezeich­ net. Können Sie unseren Lesern kurz beschreiben, was in den Tätigkeitsbereich eines Chronis­ ten der Stadt Garching fällt?

Foto: Gebell (1)

Dr. Müller: Meine wichtigste

Aufgabe sehe ich darin, Garchinger Geschichte in der Öffentlichkeit zu zeigen: durch regelmäßige Ausstellungen in der Vitrine im U-Bahnhof Garching am Maibaum, regelmäßige wöchentliche Beiträge in den Garchinger Nachrichten, Stadtführungen. Nach Pfingsten gibt es eine große Ausstellung im Bürgerhaus. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Beteiligung des Heimatpflegers in Angelegenheiten des Denkmalschutzes nach Art. 13 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes. Ich besuche regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und gehe gerne selbst zu Ausstellungen. Immer wieder erhalte ich Anfragen von auswärts, ich werde auf der Straße oder per Telefon angesprochen und erhalte private Dokumente. Natürlich recherchiere ich in Archiven und Bibliotheken. Die Ergebnisse sollen mehr und mehr im Internet verfügbar sein. Ganz aktuell interessiert mich die Geschichte des Wasserturms in Hochbrück, der Ende 2012 neu in die Denkmalliste aufgenommen wurde. Er gehörte zu einer 1913 gegründeten Munitionsfabrik und wurde 1917 gebaut. Die Recherchen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und in der Staatsbibliothek brachten viele interessante Dinge zum Vorschein, die ich veröffentlichen möchte. All das will ich nicht alleine tun. Mein Vorgänger Dr. Odward Geisel gründete 2003 den Förder­ verein Garchinger Geschichte. Er begann eine Reihe von Ver­an­ staltungen, z. B. Alte Garchinger ­erzählen, die Herr Rudi Naisar, Stadtrat und jetziger Vorsitzender des Fördervereins, fortsetzt. Jede Mitarbeit ist willkommen. 05|2013

Naisar leite ich die Redaktion. Zeit für meine anderen Interessen möchte ich auf jeden Fall haben: Tanzen, große Radtouren, Reisen, Segeln. Im Augenblick bleibt tatsächlich wenig Zeit für Extras.

Dr. Michael Müller wird in unregelmäßiger Folge Beiträge über die Geschichte Garchings für schreiben. Ein guter Grund, den Chronisten der Stadt Garching unseren Lesern im Interview vorzustellen.

Wenn Sie in der Geschichte Garchings zurückreisen könn­ ten, wo würde der Zeitsprung hingehen?

Dr. Müller: Ich arbeite seit 40 JahSeit wann sind Sie der Stadt­ chronist und können Sie sich noch erinnern, was Ihr erstes Projekt war?

Dr. Müller: Die Aufgabe des Orts-

chronisten übernahm ich am 1. Januar 2010 durch eine Vereinbarung mit der Stadt Garching. Der Aufgabenkatalog umfasst weit mehr als die „Fortführung der Ortschronik“. Daher benütze ich lieber die Bezeichnung „Heimatpfleger der Stadt Garching“, so wie es auch einen „Kreisheimatpfleger“ gibt. Mein erstes Projekt? Schon länger hatte ich mich mit dem denkmalgeschützten Gesindehaus beschäftigt. Seine Erhaltung und Nutzung war ein großes Anliegen meines Vorgängers Dr. Geisel gewesen. Ich erhielt die Unterstützung aus der Stadtverwaltung, das Haus gründlich zu untersuchen, mir alte Pläne und Gutachten anzusehen und erfuhr von alten Garchingern einiges über die frühere Nutzung. Meine Vorstellung war, das Haus könnte so ein lebendiger Ort werden wie die Mohr-Villa in Freimann. Die Politik entschied sich letztlich dafür, das Haus an eine Brauerei zur gastronomischen Nutzung zu verkaufen. Damit ist zumindest die Erhaltung und Sanierung des Gebäudes gesichert. Sie üben diese sehr anspruchs­ volle und zeitintensive Tätigkeit ehrenamtlich aus, was war Ihr Antrieb diese Aufgabe zu übernehmen?

Dr. Müller: Ich war 37 Jahre lang

Geschichtslehrer am Garchinger Gymnasium und hatte bereits

mit Herrn Dr. Geisel zusammengearbeitet. Nach seinem Tod im Mai 2007 war die Aufgabe vakant. So erklärte ich mich schließlich bereit, als ich in Ruhestand ging, sie zu übernehmen. Was war für Sie die schönste Erfahrung, die Sie als Orts­ chronist machen durften?

Dr. Müller: Wenn Bürger mir sa-

gen, dass sie meine Beiträge in den Garchinger Nachrichten gerne lesen, und wenn mir Bürger ihre Geschichten erzählen und mir ihre privaten Fotos und andere Dokumente anvertrauen. Zur 1100-Jahrfeier 2015 wird eine überarbeitete Fassung der Ortschronik erscheinen, ein echtes Mammutwerk, haben Sie überhaupt noch Zeit für ein Hobby?

Dr. Müller: An der neuen Chronik arbeitet ein ganzes Team von Autoren, eine Arbeitsgruppe. Ich selbst schreibe einen Teil (Archä­ologische Funde, Überblick bis etwa 1900, Militär). Mit Herrn Kammerer und Herrn

ren in Garching und habe die Entwicklung des Ortes miterlebt. Gerade war ich in einer Ausstellung in Ismaning mit dem Titel Hartes Brot – Gutes Leben? über Arbeitswelten in Oberbayern seit etwa 1830. Die „gute alte Zeit“ gab es nicht. Garching war ein armes Dorf, die Bauern hatten mit kargen Böden zu kämpfen. Erst das „Atomei“ 1957 und die Ansiedlung weiterer Hochschul- und Forschungseinrichtungen brachte die Entwicklung zu dem jetzigen städtischen Gemeinwesen in Gang. Gab es in Ihrer Kindheit oder Jugend ein Schlüsselerlebnis, das Ihre Leidenschaft für Geschichte geweckt hat?

Dr. Müller: Ich denke, es war

mein Geschichtslehrer im Gymnasium in der Oberstufe. Er verstand es, mit Themen wie der Geschichte Chinas oder der Einigung Italiens Neugier zu wecken. Noch im Krieg geboren, aufgewachsen in der Nachkriegszeit, hat mich sehr die Katastrophe des 2. Weltkrieges und ihre Auswirkung auf unser Leben beschäftigt und geprägt.

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– das Bürgermagazin | 11


Sagen Sie mal ... / Junges Garching

Städte wie Wolfratshausen oder Grafing, die von der Einwohnerzahl vergleichbar mit Garching sind, unterhalten ein eigenes Heimatmuseum, würden Sie sich so etwas auch für Garching wünschen?

Dr. Müller: Ja. Ein Heimatmu-

seum war ein großes Anliegen meines Vorgängers Dr. Geisel. Auf der Homepage des Förder­ vereins Garchinger Geschichte ist zu lesen, dass in seinem Bestallungsschreiben vom Jahre 1983 unter anderem festgelegt wurde, an der Errichtung eines Heimatmuseums mitzuwirken. Ich kenne die sachkundig und

Garchinger Vereine und Kulturschaffende Räume finden. Weil das wohl noch dauert, möchte ich zunächst ein Projekt „Museum auf der Straße“ beginnen mit einzelnen Informationstafeln; dem Stadtrat habe ich es bereits vorgestellt.

liebevoll eingerichteten Heimatmuseen meiner Kollegen in Ismaning, Unterföhring, Aschheim und Unterschleißheim sehr gut. Es sind nicht nur Orte, an denen alte Dinge aufbewahrt und gezeigt werden, sondern Orte, an denen sich die Gemeinde selbst zur Schau stellt und an denen sich die Interessierten gesellig treffen können. An zwei Sonntagen im Mai habe ich das in der „Feringer Sach“ und im Ismaninger Schlossmuseum erlebt. Ich wünsche mir, dass sich auch in Garching ein solcher Ort findet, am liebsten im Rahmen eines „Kulturbürgerhauses“, in dem

Zum Abschluss noch eine per­ sönliche Frage, wenn Sie eine Persönlichkeit für die Bayerische Ruhmeshalle aussuchen dürften, welche Büste würden Sie nach München schicken und warum?

Dr. Müller: Georg Elser (1903 bis

1945). Er, ein einfacher Tischler und Uhrmacher, wollte den gro-

ßen Krieg verhindern, indem er am 8. November 1939 ein Attentat auf Adolf Hitler verübte. Er baute in mühevoller Arbeit eine Bombe im Münchner Bürgerbräukeller ein, wo Adolf Hitler jedes Jahr am 8. November vor Parteigenossen eine Gedenkrede hielt, um an seinen Putschversuch im Jahre 1923 zu erinnern. Nur weil Hitler vorzeitig den Saal verließ, entkam er der wie geplant explodierenden Bombe. Elser wurde wenig später verhaftet, im KZ festgehalten und 1945 erschossen. Bis vor wenigen Jahren war Elser beinahe vergessen. Dieter A.L. Gebell

Haus der vielen Möglichkeiten Im PROFIL können Jugend­ liche sich mit Freunden treffen, Pizza essen, Billard oder Tisch­ tennis spielen, kickern, Musik machen oder tanzen. Es gibt natürlich noch unzählige andere Möglichkeiten, je nachdem worauf die Jugendlichen Lust haben. Der offene Betrieb ermöglicht den Besuchern durch offene Angebote und kulturelle Veranstaltungen eine zeitgemäße, attraktive und sinnvolle Freizeit­ beschäftigung. Was das PROFIL von so manch anderem Freizeittreff abhebt, ist die Beteiligung unserer Jugendlichen. Bei uns können und sollen die Jugend­ lichen mitbestimmen, auf diese Weise gestalten sie ihren Jugendtreff nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Momentan wird das

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Mit dem 30-minütigen Trainings- und Ernährungskonzept für die Frau jeden Alters. Fotos: Aileen Köppl (2)

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05|2013


Kultur

Der Koran – Wie entstand die heilige Schrift des Islam? Menschen durch den Gesandten Muhammad seit dem Jahr 610 bis zu dessen Tod im Jahr 632 verkündet wurde. Diese Verkündigungen wurden in der Folgezeit gesammelt und zu einem Buch zusammengefügt, das bis heute Grundlage und nie versiegende Quelle der Religion des Islams ist. Doch auch der Koran steht in

„Garchinger Gespräche“

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Dienstag, 28. Mai um 20 Uhr Kostenlose Eintrittskarten sind an der Infotheke der Stadt­bücherei erhältlich. Tel.: 089 320 89 211

Am Dienstag, 28. Mai um 20 Uhr heißt es dann in der Stadtbibliothek: „Der Koran – Wie entstand die heilige Schrift des Islam?“ Wie die heutige Bibel aus ihren verschiedenen Teilen im Verlaufe von Jahrhunderten entstanden ist, wissen die meisten von uns. Doch wie steht es mit dem Koran, der heiligen Schrift des Islam? Im Rahmen der „Garchinger Gespräche“ gibt der interna­ tional anerkannte Koranforscher Professor Dr. Hartmut Bobzin, Professor für Islamwissenschaften an der Universität Erlangen, einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Korans. Nach verbreiteter islamischer Auffassung ist der Koran das unerschaffene Gotteswort, das den

Fotos: Gebell (2)

Ausgabe 06/ 2013 Bei Fragen bitte melden unter 0176 / 55  62 70  35.

Papier ist Papier ist Kunst

einem historischen Kontext. Die heute meist gewählte Reihenfolge entspricht nicht der ursprünglichen, und die erzählerische, oft vieldeutige Sprache gab und gibt Anlass zu unzähligen unterschiedlichen Interpretationen. Forschungsschwerpunkt von Professor Hartmut Bobzin ist der Koran und seine Rezeption im Abendland. Sein im Jahr 2000 erschienenes Buch über Mohammed fand international Anerkennung und wurde inzwischen sogar ins Koreanische übersetzt. Ursprünglich studierte Hartmut Bobzin evangelische Theologie, Religionswissenschaften und Semitistik in Marburg. Dieter A.L. Gebell

Erscheinungstermin: Sa., 29. Juni 2013 Redaktionsschluss: Di., 18. Juni 2013, 8.00 Uhr Anzeigenschluss: Mo., 17. Juni 2013, 12.00 Uhr

Online-Ausgabe unter: http://issuu.com/druckverlagzimmermann

05|2013

Nicht nur was auf Papier steht fasziniert die Menschen, sondern auch als künstlerischer Werkstoff ist und war Papier schon immer interessant und spannend. Eindrucksvoll zu sehen in der jüngsten Ausstellung in Garching. Die kleine Gruppe von Ausstellerinnen formierte sich aus einem VHSKurs für Textiles Gestalten, den Judith Siebenschuh-Petsch seit 35 Jahren leitet. Was die Gruppe eint, ist die Freude am freien Gestalten mit verschiedenen Materialien. In den letzten Jahren ist die Gruppe immer mehr von textilen Materialien zu Papier übergegangen und lässt sich vom freien Umgang damit zu Neuem anregen.

Dabei geht es nicht um das fertige Werk, sondern um den Entstehungsprozess. Die spannenden Beobachtungen und Erkenntnisse während des Gestaltungsprozesses bestimmen den Gestaltungswillen. Das Wichtigste dabei ist der kreative Prozess und nicht das Ergebnis. Es stellen aus: Traudl Baumhacker, Brigitte Geith, Doris Maischberger, Gonhild Murmann, Jane Penzenstadler, Ulrike Schneider und Judith Siebenschuh. Zu sehen sind die Arbeiten in der Stadtbücherei Garching, Bürgerplatz 11, Montag von 11 bis 21 Uhr und Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr bis zum 6. Juni. Dieter A.L. Gebell

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Die Garchinger Gespräche zählen zu den kleinen kulturellen, philosophischen Highlights der Stadt. Keiner Geringerer als Prof. Dr. Hartmut Bozin gibt sich die Ehre in Garching einen seiner Vorträge zu halten. Seine Koranübersetzung sorgte 2010 für internationales Aufsehen und Anerkennung.

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Wir stellen vor ...

Heimatverein Garching

60 Jahre Heimatverein Garching

Alles begann mit neun Buben und dem Rudi Kink

Zum 60-jährigen Gründungsfest lädt der Verein am Samstag, den 8. Juni 2013 recht herzlich ein.

Neun Buben waren es und der Rudi Kink, sie taten sich irgendwann im Frühjahr 1950 zusammen und fingen mit dem Schuhplatteln an. Die schlechteste Zeit war vorbei und schön langsam konnte man wieder drangehen, ans Vergnügen zu denken. Am 1. Mai 1952 fand die erste Maibaumfeier nach dem Kriege statt, in der damaligen (Miesbacher) Tracht nahm man am Festzug teil und anschließend wurde fest geplattelt. Im Oktober kamen zu den neun Buben auch neun Mädchen, also waren es mit dem Rudi schon 19 Personen und sie tanzten und plattelten nicht nur, sondern fingen auch an zu singen. Am 3. Mai 1953 wurde der inzwischen auf 38 Personen angewachsene Verein in den Gau Oberbayern im Landesverband der Bayerischen Heimat- und Volkstrachtenvereine e.V. als G.T.E.V. „Isartaler“ Garching aufgenommen. In den darauf­ folgenden Jahren beschäftigte man sich neben dem Volkstanz

Programmablauf:

1953, am 3. Mai, wurde der Verein in den Gau Oberbayern im Landes­verband der Bayerischen Heimat- und Volkstrachten­ vereine auf­ genommen.

– 18.30 Uhr Festgottesdienst in St. Severin – Kirchenzug zum Bürgerhaus – 20.00 Uhr Gauheimatabend im Bürgerhaus – Danach Volkstanz für alle Zum Gauheimatabend spielt die Trachtenkapelle Waserntegernbach Veranstalter: Heimatverein Garching Der Eintritt ist frei.

Aus dem Isartaler wird der Heimatverein

Dann im Jahr 1964 bekam der Verein seinen heutigen Namen: Heimatverein Garching. Nachdem von Anfang an die Miesbacher Tracht getragen wurde, erkannte man in den 70er Jahren, durch die Veröffentlichung von Dr. Barbara Brückner („Trachten­

erneuerung in Bayern“), dass, historisch, in Garching keine Oberländer Tracht (Miesbacher) getragen wurde und der Verein erhielt seine eigene Tracht. Die Wiederbelebung des Volkstanzes, die Teilnahme an Festzügen gehörten in den folgenden Jahren ebenso zum Vereinsleben wie auch der Besuch der Partnergemeinde in Lørenskog/Norwegen und natürlich die Aufstellung der Maibäume. Was uns in das Jahr 2011 katapultiert. Über 2.000 Besucher kamen 2012

Die Kindergruppe des Vereins benötigt dringend Unterstützung. Die Kinder sollten zwischen 6 bis 8 Jahr alt sein und Spaß am Tanzen haben.

14 | 

– das Bürgermagazin

Denn die Geschichte des Maibaums 2012 begann bereits im Sommer 2011. In dieser Zeit fand eine gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung des vor etwa dreienhalb Jahren aufgestellten Baumes statt. Leider wurden dabei schadhafte Stellen festgestellt und der Baum wurde kurzfristig am 5. August abgebaut. Die Aufregung war momentan zwar groß, aber aus Gründen der Sicherheit gab es keine andere Möglichkeit, Nachdem sich die Wogen wieder geglättet hatten, machte man sich Gedanken über einen neuen Maibaum. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30. Oktober stimmte eine große Mehrheit dafür, dass am 1. Mai 2012 wieder ein Maibaum aufgestellt wird. Gesagt getan, man machte sich auf die Suche nach einem entsprechenden Baum. Dieser war schnell gefunden und wurde Ende Dezember

im Forst bei Blindham gefällt und zum Trocknen am Waldrand gelagert. Am 1. Mai zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein begannen um 8 Uhr die Aufbauarbeiten am Festplatz. Gleichzeitig machte eine Mannschaft den Baum in Dirnismaning startklar, um auf die Reise nach Garching zu gehen. Pünktlich um 11.30 Uhr traf dieser am Maibaumplatz ein. Es wurden die Schilder montiert und der Baum aufgestellt. Den ganzen Tag über arbeiteten rd. 120 Heimatverein- und Feuerwehrleute rund um den Maibaumplatz und verköstigten wohl gut und gerne 2.000 Besucher. 60-Jahrfeier im Juni

Auch 2013 hat der Verein ein Highlight und zwar das 60-jährige Jubiläum, das am Samstag, 8. Juni mit einem Gauheimatabend im Bürgerhaus gefeiert wird. Übrigens, in diesem Zusammenhang hat der erste Vorstand Hans Kastenmüller eine Bitte, „die Kindergruppe des Vereins benötigt Verstärkung und zwar werden Kinder zwischen sechs und acht Jahren gesucht. Zur Zeit hat die Kindergruppe fünf Tanzpaare und ist wirklich eine nette Gruppe.“ Wer Interesse hat, der wendet sich an Hans Kastenmüller jun. Tel. 089 / 32672602 oder per E-Mail: info@heimatvereingarching.de, vielleicht klappt es schon bis zum 8. Juni, Dieter A.L. Gebell

05|2013

Fotos: Heimatverein Garching e.V. (2)

und dem Schuhplatteln auch mit Volksliedern, Zitherspiel, Theater, Gstanzln und Prologen.


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– das Bürgermagazin | 15


Wichtige Informationen  |  Rufnummern und Adressen

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Ort 85716 Unterschleißheim 85551 Kirchheim 85386 Eching 85774 Unterföhring 85764 Oberschleißheim 85609 Aschheim 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85399 Goldach 85764 Oberschleißheim 85748 Garching 85774 Unterföhring 85716 Unterschleißheim 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85774 Unterföhring 85386 Eching 85551 Kirchheim 85386 Eching 85375 Neufahrn 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85551 Kirchheim 85748 Garching 85399 Hallbergmoos 85764 Oberschleißheim 85737 Ismaning 85551 Kirchheim 85716 Unterschleißheim 85748 Garching 85716 Unterschleißheim

Straße Telefon Maxfeldhof 5 089 / 31605128 Am Gangsteig 5 089 / 9037212 Bahnhofstr. 4 B 089 / 3194055 Münchener Str. 83 089 / 9503605 Feierabendstr. 51 089 / 3150502 Sonnenstr. 2 089 / 9033939 Bahnhofstr. 26 089 / 968688 Bahnhofstr. 30 08165 / 67159 Hauptstr. 66 0811 / 98600 Mittenheimer Str. 9 089 / 3150211 Schleißheimer Str. 30 A 089 / 24416060 Feringastr. 16 089 / 95723717 Bezirksstr. 32 089 / 3105248 Schloßstr. 9 089 / 969145 Echinger Str. 13 08165 / 4429 Föhringer Allee 6 089 / 95001313 Untere Hauptstr. 5 089/3192119 Am Brunnen 18 089 / 9037766 Schlesierstr. 4-6 089 / 31904930 Bahnhofstr. 18 08165 / 3699 Münchener Str. 38 089 / 96200412 Bahnhofstr. 55 B 08165 / 67267 Heimstettener Str. 4 C 089 / 9035212 Schleißheimer Str. 30 A 089 / 24416060 Theresienstr. 63 0811 / 55340 Am Stutenanger 2 089 / 3151752 Korbinianstr. 14 089 / 966050 Räterstr. 19 089 / 9030110 Rathausplatz 2 089 / 3178410 Schleißheimer Str. 30 A 089 / 24416060 Maxfeldhof 5 089 / 31605128

Datum Apotheke 11.06. St. Emmeran-Apotheke 12.06. Eho-Apotheke Möven-Apotheke 13.06. Delphin-Apotheke Sonnen-Apotheke 14.06. Apotheke Dr. Aurnhammer Georgs-Apotheke 15.06. Apotheke am Bach Schloss-Apotheke 16.06. Isar Apotheke 17.06. Apotheke im Marktkauf St. Korbinians-Apotheke 18.06. Schloß-Apotheke Spitzweg-Apotheke 19.06. Feringa-Apotheke Götz-Apotheke 20.06. Brunnen-Apotheke St. Georg-Apotheke 21.06. Anna-Apotheke Falken-Apotheke 22.06. Franziskus-Apotheke St. Andreas-Apotheke 23.06. Isar Apotheke 24.06. Hallberg-Apotheke Phönix-Apotheke 25.06. Korbinian-Apotheke 26.06. Räter-Apotheke Rathaus-Apotheke 27.06. Isar Apotheke 28.06. Apotheke am Maxfeld St. Emmeran-Apotheke

Ort 85551 Kirchheim 85386 Eching 85774 Unterföhring 85764 Oberschleißheim 85609 Aschheim 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85399 Goldach 85764 Oberschleißheim 85748 Garching 85774 Unterföhring 85716 Unterschleißheim 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85774 Unterföhring 85386 Eching 85551 Kirchheim 85386 Eching 85375 Neufahrn 85737 Ismaning 85375 Neufahrn 85551 Kirchheim 85748 Garching 85399 Hallbergmoos 85764 Oberschleißheim 85737 Ismaning 85551 Kirchheim 85716 Unterschleißheim 85748 Garching 85716 Unterschleißheim 85551 Kirchheim

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Wichtige Rufnummern

Impressum

Stadtverwaltung Garching Rathausplatz 3, 85748 Garching b. München Tel. 089 / 320 89-0  |  Fax 089 / 320 89-298 E-Mail: stadt@garching.de Internet: www.garching.de Büro der Ersten Bürgermeisterin Tel. 320 89-150  |  Fax 320 89-155 Kulturreferat / Kartenvorverkauf Tel. 320 89-138  |  Fax 320 89-208 Geschäftsbereich 1 Zentrale Dienste und Bürgerservice Tel. 320 89-148  |  Fax 320 89-285 Geschäftsbereich 2 Bauen und Umwelt Tel. 320 89-132  |  Fax 320 89-282 Finanzabteilung / Kämmerei Tel. 320 89-144  |  Fax 320 89-283 Bauhof, Riemerfeldring 4 Tel. 327 056 25  |  Fax 320 78 80 Bücherei, Bürgerplatz 11 Ausleihtheke: Tel. 320 89-210 Infotheke: Tel. 320 89-211 Beauftragte für das Soziale Bürgernetz Tel. 320 89-154 Freizeitstätte Hochbrück Voithstraße 2 Tel. 320 53 00 Jugendbürgerhaus PROFIL Bgm.-Amon-Str. 3 Tel. 329 15 67

Städtische Kindergärten Römerhofweg 12 Tel. 326 261 21 Falkensteinweg 24 Tel. 326 261 69 Bgm.-Wagner-Str. 3 Tel. 326 263 22 Am Mühlbach 5 Tel. 326 259 39 Städtische Kinderhorte Am Mühlbach 3 (GS Ost) Tel. 326 261 22 Angerlweg 23 (GS Ost) Tel. 326 260 31 St. Severin-Str. 3 (GS West) Tel. 329 89-122 Ärztlicher Bereitschaftsdienst Wichtiger Hinweis für alle Patienten: Bereitschafts­nummer Tel. 01805 / 19 12 12 Mo, Di, Do ab 18.00 Uhr Mi, Fr ab 13.00 Uhr Sa, So, Feiertage ganztags In lebensbedrohlichen Situationen, die z. B. den Einsatz eines Rettungswagens oder Hubschraubers erfordern, wählen Sie bitte weiterhin die Rufnummer der Rettungsleitstelle Tel. 112 Augenärztlicher Notdienst Tel. 551 771 Notrufzentrale Werktags von 19.00 bis 23.00 Uhr Sa, So, Feiertage von 09.00 bis 23.00 Uhr Zahnärztlicher Notdienst Unter der Notdienstnummer 089/7233093 und auf der Internetseite www.notdienst-zahn.de werden aktuell die zum Notdienst und Bereitschaftsdienst eingeteilten Zahnärzte bekannt gegeben.

NOTRUF Polizei

110

Polizeiinspektion 48, Oberschleißheim

31564-0

NOTRUF Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst Freiwillige Feuerwehr Garching u. Hochbrück Feuerwehreinsatzzentrale Landkreis München Gas-Notdienst

112 662023

1530-16/17

Giftnotruf

19240

Strom-Störungsdienst

0180/4192091

Wasser-Notdienst

182052

Beratungsstelle für Krisenintervention u. Suchtprävention

334041

Frauen-Notruf

763737

Mädchen-Notruf (Zufluchtstelle)

183609

NOTRUF für Suchtgefährdete Sucht- und Drogenhotline Telefonseelsorge (kostenfrei und diskret) katholisch evangelisch Notdienst der Tierärzte

282822 01805/313031 0800-111 0 222 0800-111 0 111 294528

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Redaktionsleitung: Peter Zimmermann Herausgeber: Druck & Verlag Zimmermann GmbH Einsteinstraße 4, 85716 Unterschleißheim Tel. 0 89/32 18 40-0, Fax 0 89/3 17 11 76 E-Mail: meingarching@druck-zimmermann.de

– das Bürgermagazin

Verantwortlich: Peter Zimmermann, Geschäftsführender Gesellschafter Erscheinungsweise: monatl., letzter Samstag Auflage: 9.500 Stück Anzeigenleitung: Peter Zimmermann

Verteilung: Sandra Mülbl, 0 89 / 32 18 40-12 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen, signierte Artikel geben die Meinung des Verfassers, nicht des Herausgebers wieder.

05|2013


Passiert und notiert

Jetzt wird es ernst Die teilweise Sperrung der Ortsdurchfahrt wirft ihre ersten Schatten voraus. Soll heißen, ein Teil des Busverkehrs muss verlegt werden. Davon betroffen sind die Haltestellen Stettiner Weg, Wasserturmstraße, Auenweg und die Bushaltestelle an der U-Bahn, sowie die Haltestelle Bürgerplatz. Konkret heißt das, die Haltestellen U-Bahn Garching und Bürgerplatz werden während der gesamten Bauzeit ersatzweise von der Haltestelle Bürgerhaus in der Telschowstraße ersetzt. Die Haltestellen Lehrer-Stieglitz-Straße und Maier-Leibnitz-Straße werden zum Teil an Ersatzhaltestellen angefahren. Die Haltestelle Stettiner Weg wird bis zum 7. September ein paar Meter weiter in Richtung

Die Haltestelle Auweg geht auf die Wanderschaft

Ismaning wandern. Für die Haltestellen Auweg und Wasserturmstraße werden in der B471 (alt), westlich der Münchner Straße, Ersatz­haltestellen eingerichtet. Dieter A.L. Gebell

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Es gibt wieder die Möglichkeit sein ökologisches Jahr (FÖJ) beim Heideflächenverein zu machen. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 16 Jahren und das 27. Lebensjahr darf noch nicht vollendet sein, zudem muss die Vollzeitschulpflicht erfüllt sein. Was erwartet die Kandidaten in ihrem „Öko-Jahr“? Unter anderem zählt zu den Aufgaben der jungen Leute die Landschaftspflege, die Kontrolle der Gebiete die Führung von Besuchern und auch die Pressearbeit. Eine Arbeit, die sich lohnt, denn wer München in nördlicher Richtung verlässt, käme wohl kaum auf die Idee, dass in der weiten Ebene zwischen den Mais- und Kartoffel­

äckern Enziane und Orchideen blühen. Und doch birgt die Landschaft zwischen München und Freising ungeahnte Schätze und vielfältige Elemente: Südländisch anmutende Kiefernwälder, üppige Laubwälder, weite Schafweiden, aufgelassene Kiesgruben und militärische Übungsgelände, die allmählich von der Natur zurückerobert werden. Sie sind über ihre Entstehung, ihren Standort und gemeinsame Arten miteinander verknüpft und bilden zusammen die Heidelandschaft im Münchener Norden. Neugierig geworden? Weitere Informationen wie wie man sich bewirbt, erhalten Sie unter: www.jbn.de Dieter A.L. Gebell

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– das Bürgermagazin | 17


Passiert und notiert

Warum Erdbeeren Geistreiche Gartenparty nach Erdbeeren riechen Cocktails und Bierspezialitäten für Ihre Grillparty

sammen. Dabei sticht eine Komponente besonders heraus: HDMF, auch unter dem Markennamen Furaneol bekannt. Warum das so ist, erklärt Prof. Wilfried Schwab vom TUM-Fachgebiet Biotechnologie der Naturstoffe, der bereits seit mehreren Jahren an der biologischen Bildung dieser Substanz forscht: „In der reifen Erdbeere ist der Mengenanteil dieses Aromastoffes mit bis zu 50 mg/kg besonders hoch und liegt damit um einige Größen­ einheiten über dem Geruchsschwellenwert. Es verleiht dem Aroma der reifen Früchte seinen karamellartigen Charakter. Außer in Erdbeeren kommt HDMF auch in der Ananas und in der Tomate vor. Die Pflanzen bilden das Aroma in mehreren Schritten aus dem Fruchtzucker. Dieter A.L. Gebell

Carsharing an der TUM Die Technische Universität München (TUM) verbessert die Erreichbarkeit ihrer drei Standorte München, Garching und FreisingWeihenstephan. Ab sofort gibt es für den Campus München und den Campus Garching ein Carsharing-Angebot. Im Juni folgt der Standort Weihenstephan. Die TUM hat dazu einen Koopera­ tionsvertrag mit dem Anbieter DriveNow geschlossen. Die Autos können von Studierenden und Mitarbeitern spontan genutzt und an einem anderen Standort abgestellt werden. Kosten entstehen den Kunden nur für die einzelnen Fahrten, eine Grundgebühr fällt nicht an. Studium und Forschung richtet die TU München immer stärker interdisziplinär aus. Entsprechend sind viele Studierende 18 | 

sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur an ihrem „Stamm-Campus“, sondern auch an weiteren Standorten unterwegs. Die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind allerdings nach wie vor nicht optimal. Mit der Kooperation mit Drive­ Now erweitert die TUM die Möglichkeiten ihrer Studierenden und Mitarbeiter, flexibel mobil zu sein. Die Autos werden an den drei Standorten auf öffentlichen Parkplätzen zur Verfügung stehen. Spontan oder auch nach vorheriger Reservierung können die Nutzer losfahren. Abstellen können sie die Fahrzeuge wieder auf den öffentlichen Parkplätzen an der TUM, in weiten Teilen Münchens oder am Flughafen München.

– das Bürgermagazin

Dieter A.L. Gebell

Wer den Abend bei einem guten Piermontwein ausklingen lassen möchte, für den ist Bistro&Wein die richtige Adresse. Cocktailtipp: herb-fruchtiger „Irish Orange“

Freunde treffen, laue Abende im Garten genießen und dabei genussreiche Momente zelebrieren – Gartenpartys gehören den ganzen Sommer über zu den schönsten Freizeitvergnügen. „So eine sommerliche Party unter freiem Himmel ist eine gute Gelegenheit, seine Gäste zu verwöhnen“, sagt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundes­ verbands der Deutschen Spiri­ tuosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). Denn: Wer auch einmal etwas Neues serviert, bietet dem Besuch gleich Gesprächsstoff. So kommen sich bei einem leckeren Cocktail, einem köstlichen Bier oder auch besonders aromatischen alkoholfreien Trinkgenüssen die Menschen näher, die sich bislang noch nicht kannten. Getränkefachmarkt Orterer hält für Sie alles bereit, was Sie an Getränken für einen gelungenen Grill- und Partyevent brauchen.

Dafür werden vier Zentiliter irischer Whiskey, ein Zentiliter Zitronensaft und ein Zentiliter Grenadine mit Eis im Shaker geschüttelt. Die Mischung in einen Tumbler auf Eiswürfel seihen und mit bitterer Orangenlimonade auffüllen. Dekoriert mit einer Spirale aus Orangenschalen, sieht der Longdrink sehr chic aus. Auch Rum ist im Sommer beliebt. Im Longdrink „Caribbean Caper“ kommt er lieblich daher: Einfach fünf Zentiliter braunen Rum und vier Zentiliter cremigen Kokoslikör mit Eiswürfeln oder „Crushed Ice“ in einem Longdrinkglas verrühren, mit Sodawasser auffüllen, kurz umrühren und mit einem Strohhalm servieren. djd/pt

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05|2013

Fotos: djd/BSI (1), djd/BSI/E.Audras (1), George Hodan (1)

Es ist Erdbeerzeit: Rot und saftig liegen die Früchte in den Auslagen der Märkte. Das Obst wird hierzulande immer beliebter: 2012 verzehrten die Deutschen pro Kopf 3,5 kg Erdbeeren – ein Kilogramm mehr als noch vor zehn Jahren. Wie das typische Aroma der Früchte entsteht, hat jetzt ein Team von Wissenschaftlern an der Technischen Universität (TUM) aufgeklärt. Wie Nahrungsmittel schmecken, liegt nicht allein am Geschmackssinn: Zwar erkennt die Zunge Geschmackskomponenten wie süß, sauer, salzig, bitter oder herzhaft. Doch zu einem „runden“ Geschmackserlebnis tragen vor allem Gerüche bei – wie das Beispiel der Erdbeere zeigt. Das unverwechselbare Aroma der Gartenerdbeere setzt sich aus etwa einem Dutzend verschiedener Geruchsstoffe zu-


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Mein Garching 05/2013  

Bürgermagazin der Stadt Garching b. München

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