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Samstag, 20. Juli 2013 112. Jahrgang, Nr. 56

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7214 Grüsch-Schmitten

Küchenbau Norm- und Massanfertigung Schreinerei Besuchen Sie unsere grosse Ausstellung!

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Schiers

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Der Dorfsäge droht die Schliessung

Auf Leo Jeker folgt Andreas von Sprecher



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Christian Hartmann-Walli

7231 Pragg-Jenaz

Christian Hartmann-Walli 7231 Pragg-Jenaz Telefon 081 332 19 20 Natel 079 407 53 92

Untervaz

Vazer Alpmilch «auf Talfahrt» Die Untervazer Alp Salaz ist eine der wenigen Kuhalpen im Kanton ohne eigene Käse­ verarbeitung. Die hochwertige Alpmilch, die über eine fast zwei Kilometer lange Pipeline über 1200 Höhenmeter ins Tal hinunter gelangt, wird an die Käserei «Bergsenn» verkauft. Die Untervazer Alp Salaz ist mit 155 Kühen nicht nur eine der grössten Alpen im Kanton sondern auch eine der speziellsten. Dies deshalb, weil die Milch durch eine lange Pipeline ins 1200 Meter tiefer gelegene Dorf geleitet und von dort zur Weiterverarbeitung an das Käsereiunternehmen «Bergsenn» verkauft wird. Andere Strategie «Im Jahr 1968 hat man sich in Untervaz aufgrund der sanierungsbedürftigen Alpgebäude eine neue Zukunftsstrategie zurecht legen müssen», erklärt Weidfachchef Stefan Geissmann, der zusammen mit Alpmeister Marcel Bürkli die Geschicke des Alpwesens leitet. «Weil die Gewährleistung einer tadellosen Hygiene und die Rekrutierung von geeignetem Fachpersonal damals schwierig war, entschied man sich, die Milch nicht auf der Alp sondern im Tal zu verarbeiten und eine entsprechende neue Infrastruktur zu erstellen.» Lieber reine Kuhalp «Ich habe bewusst eine Alp ohne Milchverarbeitung gesucht», er-

Wendelin Dudli (21), Daniela Lutz (20), ihr Freund Christoph Dürr (21), Ferien-Aushilfe Remo Vogt (v.r.) gehören zum jungen Alpteam auf Salaz. klärt Christoph Dürr aus Gams, der diese Saison zusammen mit Wendelin Dudli aus Flawil für die Betriebsleitung zuständig ist. Dürr war zuvor schon einmal auf der

Alp Salaz, bevor er letzte Saison auf der Prättigauer Alp Larein als Zusenn tätig war. «Eine Alp mit Käseproduktion ist halt schon etwas anderes», begründet er die

Rückkehr auf Salaz. «Die Arbeit mit den Kühen gefällt mir besser als das Sennen.» Zudem sei die Alp Salaz eine sehr gepflegte und ver u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

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Hartmann Walli_Layout 1 12.01.2012 09:37 Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!


Aus der Region

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Scan-Überwachung prüft zudem, dass kein Wasser in die Milch gelangt, das zuvor und danach durch die Leitung gelassen wird.»

Auf der Alp Salaz sömmern 155… hältnismässig auch «ringe» Alp, sind sich Dürr und Dudli einig. Gepflegt und professionell Ihre Feststellung wird denn auch vom Weidfachchef unterstrichen:

P&H im Internet:

www.drucki.ch

Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) und Edy Walser (EW) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni

«Mit regelmässiger Pflege und Weidwerk achten wir darauf, dass unsere rund 250 Hektaren grosse Alp nicht vergandet und gut gepflegt wird. Dank der guten Pflege und Erreichbarkeit, der langen Alp­zeit sowie des Umstands, dass wir die Leistungen für Alpung mit einem ausführlichen Vertrag seriös regeln und ernst nehmen, dürfen wir uns einer grossen Nachfrage erfreuen», stellt Geissmann ergänzend fest. Viele Kühe Auf der Alp Salaz werden, wie erwähnt, 155 Kühe gesömmert, auf der weiter südlich gelegenen Hinteralp weitere 55 Kühe. Im Kanton gibt es nicht zahlreiche Gemeinden, die insgesamt 210 Alpkühe sömmern. Rund ein Viertel davon sind laut Geissmann Auswärtige, der Rest Einheimische – und dies, obwohl der eine oder andere der elf Vazer Bauern einen Teil seiner Milchkühe im Tal behält und auf eine Sömmerung verzichtet. Durchdachtes System Die Milch der Alp Salz wird jeweils nach dem Melken durch einen Schlauch mit 25 mm Durchmesser auf den rund 25-minütigen langen Weg ins Dorf geschickt. «Ein grösserer Durchmesser ist nicht möglich, weil sich die Milch sonst überschlagen würde und unten teilweise als Rahm oder Butter he­ rauskommen würde», erklärt Dudli, der bereits seine dritte Saison auf Salaz verbringt. «Am Anfang und am Schluss lassen wir jeweils ein kleines Schwämmchen hi­nunter, dass der Empfänger unten weiss, wann es los geht und wann fertig ist. Eine elektronische

Vom Alpfieber gepackt Dem vierköpfigen Älplerteam gefällt das abgeschiedene Leben auf der Alp. Dürr und Dudli werden noch von Daniela Lutz aus Mörschwil und dem Ferienjob-Allrounder Remo Vogt vom St. Margrethenberg unterstützt. «Im Frühling, wenn ich die ersten Glocken und Schellen sehe und höre, packt mich immer das Alp­ fieber», gibt Christoph zu. «Ich kann es dann kaum erwarten, bis es endlich losgeht.» Auch Wendelin blickt der Alpsaison jeweils mit Ungeduld entgegen und geniesst die Ruhe und Abgeschiedenheit dort oben. «Obwohl er seine Finger vom Handy und Internet nicht ganz lassen kann», schmunzelt Daniela. Sogar Hund Zita packe jeweils das Alpfieber, ergänzt Christoph. «Wenn sie Kühe und Glocken hört, springt sie im Auto jedes Mal in den Kofferraum und hofft, dass es losgeht.» Abwechslung mit Gästen Diese Ruhe und Abgeschiedenheit wird auf Salaz ab und zu durch Gäste der Bergbeiz unterbrochen. Das Team betreibt nämlich nebenbei eine kleine Gastwirtschaft, wo Getränke und kalte Fleisch- oder Käseplatten angeboten werden. Bei der Gästebetreuung wechseln sich die vier ab, je nachdem wer gerade Zeit hat. Zu den Besuchern gehören Wanderer, Biker, Maien­ sässbesitzer und Gäste aus dem Tal.

…durstige Kühe. Langer Arbeitstag Die Gastwirtschaft ist jedoch nur eine Ergänzung. Im Vordergrund steht natürlich die verantwortungsvolle und strenge Arbeit mit den Kühen. Der Arbeitstag beginnt morgens um 2.45 Uhr und endet abends um 21 Uhr mit dem traditionellen Ruf des Alpsegens. Dazwischen gilt es Eintreiben, Einstallen, Melken, Putzen, Zäunen, Landschaftspflege, Kochen, Haushalten usw. Langweilig werde es ihnen jedenfalls nie, stellen die vier übereinstimmend fest und verschwinden irgendwo in den vielen Kühen, die vor dem Alp­ gebäude auf ihre Einstallung warten.  (ms)

Eindrückliche Kuh-Kolonne vor dem 2805 Meter hohen Calanda.  Fotos: M. Schnell


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Samstag, 20. Juli 2013

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Pontresina

Schiers

Tödlicher Unfall am Piz Languard

Der Dorfsäge droht die Schliessung

Am Piz Languard ist am Dienstagmittag eine 69-jährige Wanderin abgestürzt und tödlich verletzt worden. Die aus Deutschland stammende Frau war mit ihrem Ehemann und der Tochter unterwegs auf den Piz Languard. Kurz vor der Fuorcla Pischa, auf dem Wanderweg von der Bergstation des Sesselliftes zum Gipfel, verlor sie das Gleichgewicht und stürzte rund 100 Meter den Abhang hi­ nunter. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass die ausgerückte Notärztin der Rega nur noch den Tod feststellen konnte. Da der Unfallhergang noch unklar ist, werden Personen, die nähere Angaben machen können, gebeten, sich beim Polizeiposten in St. Moritz (Telefon 081 837 54 60) zu melden.  (kapo)

Furna

Scära-Sunntig am 28. Juli Die Tradition des legendären Scära-Sunntig wird am Sonntag, 28. Juli 2013, fortgeführt. Eva Flury und Elisabeth Wagenführ laden im Berghaus Scära zum gemütlichen Hengert mit urchiger Ländlermusik. Eröffnet wird das Fest um 11 Uhr mit einem BergGottesdienst mit Taufe durch die Furner Pfarrerin Wilma FinzeMichaelsen. Zum anschliessenden z’Maränd empfehlen die ScäraFrauen Pasta mit verschiedenen Saucen sowie köstliche Grilladen. Danach kann man sich von feinen Kuchen verführen lassen. Für die unverkennbare Scärä-Musik sorgen auch in diesem Jahr die Prättigauer Ländlerfründa. Die Fahr­ bewilligung für den Scära-Sunntig wird durch das Berghaus entrichtet. (hw)

Für den Scära-Sunntig ist kein Verschiebedatum vorgesehen.  Foto: H. Wyss

Nachdem im letzten Herbst die Gemeindesäge Fideris die Türen schloss, droht jetzt auch der letzten Gemeinde­ säge im Tal das Aus. Der Gemeindevorstand Schiers beantragt der Gemeinde­ versammlung vom 4. Oktober 2013 die Stilllegung der Dorfsägerei. Die Gemeinde Schiers will den eingeschlagenen Sparkurs weiterverfolgen. Nachdem im Frühjahr 2011 die Verwaltungsabteilung gestrafft wurde (P&H berichtete), hat der Gemeindevorstand jetzt die Gemeindesäge ins Visier genommen. Den im Bezirks-Amts­ blatt vom 5. Juli 2013 publizierten Rathausnachrichten ist zu entnehmen, dass der Gemeindevorstand beschlossen hat, der nächsten Gemeindeversammlung die Stilllegung der Gemeinde­ säge zu beantragen. Wie Thomas Gansner, Departementsvorsteher Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus, auf Anfrage bestätigte, erfolgt dieser Schritt aus rein wirtschaftlichen Überlegungen. Der Vorstand habe den Entscheid aufgrund einer sachlich breit vorgenommenen Auslegeordnung gefällt, da die Gemeinde einer hohen Schuldenlast unterworfen sei. Verlustgeschäft Die Gemeinde Schiers weist eine Waldfläche von 26,6 Quadrat­ kilometern Wald auf. Auf der Gemeindesäge werden jährlich rund 700 Kubikmeter Rundholz eingeschnitten. Wie Gansner bestätigte, ist der Betrieb alles andere als kostendeckend. «Der Verlust beträgt rund 36 000 Franken pro Jahr. Würde eine Miete und die Amortisation verrechnet, käme ein Betrag von gegen 40 000 Franken zusammen.» Auf den Kubikmeter Holz umgerechnet ergibt sich somit ein Verlustgeschäft von nahezu 60 Franken. «An der Gemeindeversammlung vom Oktober werden wir diese Zahlen im Einzelnen auf den Tisch legen.» Im Übrigen wäre man auch in Schiers froh, wenn bald einmal konkrete Fakten zu den Neu- und Ausbauplänen betreffend Sägereiwerke in der Region bekannt wären, hielt der Waldfachchef weiter fest. Der Vorstand sei sich durchaus bewusst, dass es zahlreichen Schierserinnen und Schiersern schwer fallen dürfte,

Peter Joos schneidet jährlich rund 700 Kubikmeter Rundholz ein. die Dorfsägerei aufzugeben: «Wir müssen damit rechnen, dass der Souverän die Schliessung trotz der Negativbilanz ablehnt. In diesem Falle haben wir dann aber die nötige Rückendeckung, um das Verlustgeschäft weiter zu betreiben.» Säger macht Superarbeit Der Schierser Säger Peter Joos leiste sehr zuverlässige Arbeit und bediene die Kundschaft zu deren vollen Zufriedenheit, betonte Gansner. «Auf Peter Joos wollen wir keinesfalls verzichten. Wenn die Versammlung die Schliessung der Sägerei beschliesst, wechselt er in den Werkdienst, das ist mit ihm bereits so abgesprochen.» Der 52-jährige Säger bestätigt: «Lieber wäre mir natürlich, die Dorf­ säge aufrecht zu erhalten, ich bin jedoch relativ flexibel und fühle mich auch im Werkdienst wohl. Das Wichtigste ist ein gutes Einvernehmen am Arbeitsplatz.» Der gelernte Zimmermann aus Pusserein hält die Gemeindesäge seit

Der Gemeindesäge Schiers droht die Schliessung.  Fotos: H. Wyss

rund 10 Jahren am Laufen. Im Winter ist er in der Gemeinde für die Schneeräumung zuständig. «Die Sägereikunden, welche bei mir ein- und ausgehen, würden eine Schliessung sehr bedauern», stellte Joos fest. Seine Kundschaft bestehe einerseits aus Privatpersonen, anderseits würden vor allem Handwerkerbetriebe aus Schiers, aber auch aus Grüsch und Fanas sowie verschiedene Gemeinden im Tal seine Dienste in Anspruch nehmen. Alternative Nutzung des Areals «Wir würden Peter Joos noch so gerne in den Werkdienst übernehmen», bekräftigte auch Hans Peter Thöny, Leiter des Schierser Bauamtes. Dieses wurde beauftragt, vertiefte Abklärungen hinsichtlich der künftigen Nutzung des jetzigen Sägereiareals vorzunehmen. Wie Thöny auf Anfrage erklärte, sollen die erarbeiteten Varianten für eine Umnutzung bis zur Versammlung vom Oktober vorliegen. «Eine mögliche Nutzungsvariante, welche ich derzeit konkret verfolge, ist die Sonderabfall-Bewirtschaftung», bestätigte er. Die diesbezüglichen Platzprobleme seien seit Jahren ein Dauerthema. «Die Sammelstelle ist zwischen der Waage des Kieswerks und der benachbarten Schreinerei eingeklemmt. Zudem muss sie im Winter freigeschaufelt werden.» Eine Verlegung der Abfallbewirtschaftung unter das Dach der Sägerei würde die Arbeit für den Werkdienst wesentlich erleichtern.  (hw)


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Interview

Info

«Sag niemals nie»

Heidi Erlebniswelt

Am Donnerstag, 25. Juli 2013, beginnen die Heidi-Freilicht­ spiele 2013. Insgesamt gibt es 18 Vorstellungen beim Martinsbrunnen in Maienfeld. P&H hat im Voraus dem Regis­ seur Alfred Berger mehrere Fragen zu den diesjährigen Freilichtspielen gestellt. P&H: Was hat Sie motiviert, nach 2008 nochmals das Stück «Heidi» zu inszenieren? Alfred Berger: Ich habe immer viel Freude an der Arbeit mit mehreren Leuten, ausserdem wollte ich das Stück gerne noch einmal inszenieren, weil «Heidi» einfach eine wunderschöne Geschichte ist. Warum haben Sie sich dafür entschieden das Heidi beim Martinsbrunnen aufzuführen? Ich hatte drei Plätze für die Aufführung zur Auswahl. Letztendlich hab ich mich für den Martins-

Was ist dieses Jahr im Stück anders als vor 5 Jahren? Dieses Jahr habe ich mehr Gewicht auf «Daheim» gelegt, ausserdem gibt es bei dieser Inszenierung nun auch Off-Texte (Hintergrundtexte). Wie sind Sie mit den Vorbereitungen und dem Auftakt der Heidi-Freilichtspiele zufrieden? Wie bei allen bisherigen Aufführungen, rennt man allem hinterher, es bleibt also zu wenig Zeit. Es bleibt bis zum Schluss eine Überraschung.

Regisseur Alfred Berger vor der Tribüne. Foto: S. Müller brunnen entschieden, weil man von hier einen wunderschönen Blick auf den Falknis hat und wir die Hütte als Alphüttli umbauen durften.

Würden Sie die das Stück «Heidi» in ein paar Jahren noch einmal aufführen? Ich denke dann fehlt mir die nötige Kraft, jedoch soll man ja niemals nie sagen! Im Gegensatz zu den letzten Heidi Freilichtspielen wird es dieses Jahr eine «Heidi Erlebniswelt» geben, rund um das Leben von Heidi mit Filmvorführungen, echten Tieren, Rückblick auf die bereits gespielten Freilichtspiele und vielem mehr. Wie sind Sie dazu gekommen eine «Erlebniswelt» zu erbauen? Die «Heidi Erlebniswelt» war eigentlich eine Idee von Gion Willi, einem OK-Mitglied. Ich finde es schön, denn das bringt noch ein kleines weiteres Event. Das klingt nach einer grossen Sache. Wieviel beträgt das Budget der diesjährigen Heidi-Freilichtspiele? So um die 350 000 Franken. Spieldaten und Eintrittspreise Donnerstag, 25.Juli 2013, 20.30 Uhr; Freitag, 26.Juli 2013, 20.30 Uhr; Samstag, 27.Juli 2013, 20.30 Uhr; Sonntag, 28. Juli 2013, 20.30 Uhr; Montag, 29. Juli 2013, 20.30 Uhr; Dienstag, 30. Juli 2013, 20.30 Uhr; Freitag, 2. August 2013, 20.30 Uhr; Samstag, 3. August 2013, 20.30 Uhr; Dienstag, 6. August 2013, 20.30 Uhr; Mittwoch, 7. August 2013, 20.30 Uhr; Donnerstag, 8. August 2013, 20.30 Uhr; Freitag, 9. August 2013, 20.30 Uhr; Samstag, 10. August 2013, 14.00 Uhr und 20.30 Uhr; Dienstag, 13. August 2013, 20.30 Uhr: Mittwoch, 14. August 2013, 20.30 Uhr; Freitag, 16. August 2013, 20.30 Uhr; Samstag, 17. August 2013, 20. 30 Uhr.(sm)

Oberhalb Maienfeld wird an der Infrastruktur gebaut.

Bei den diesjährigen HeidiFreilichtspielen ist für eine neue «Überraschung» gesorgt. Es wird eine «Heidi Erlebniswelt» geben. Die Idee stammt von Gion Willi, einem OK-Mitglied. P&H stellte ihm die Frage, wie er auf diese Idee gekommen sei. «Ich bin ganz einfach ein kreativer Mensch.» Auch jetzt, wo die Idee so gut wie fertig ist, sei er froh, diese umgesetzt zu haben. Aber was gibt es eigentlich in der Heidi Erlebniswelt zu sehen? Diese besteht aus einem aufwändig gebauten Blockhaus mit verschiedenen Themenwelten, praktisch ein kleines Museum rund um Heidi. Es wird Filmvorführungen geben, alte Bücher werden ausgestellt sein, ein Rückblick auf die Heidi Freilichtspiele 2005 und 2008 ist ebenfalls zu sehen, natürlich dürfen auch Heidi und ihre Geissen nicht fehlen. Die Heidi Erlebniswelt bietet einen wunderbaren und vielseitigen Rückblick ins Jahr 1880, wo Autorin Johanna Spyri die beliebte Kindergeschichte verfasste. Die Heidi-Freilichtspiele werden durch den Verein Heidi Freilichtspiele Maienfeld, Jenins Bad Ragaz als Trägerschaft geführt. Das Organisationskomitee zur operativen Durchführung besteht aus rund zehn Personen und wird durch den Maienfelder Reto Bernhard präsidiert. Nach 2005 im Heididorf und 2008 auf der Ochsenalp wird «Heidi» nach einer fünfjährigen Pause erneut durchgeführt. Ziel ist es weiterhin, ein kleines aber feines Freilichtspiel in der Ortschaft durchzuführen, in welcher die Geschichte seine Wurzeln hat. Mit dem Spielort «Im Martinsbrunnen» haben die Macher einen erneut unverwechselbar schönen Ort gefunden, welcher der dritten Aufführung von Heidi mehr als gerecht werden wird.  Sophie Müller

In und um das Blockhaus der Erlebniswelt wird gebaut.


Samstag, 20. Juli 2013

Fotor체ckblick

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Fahrsporttag Maienfeld

Fotos: M. Schnell

Seniorinnent채nzerinnen Schiers in Partnun

Fotos: zVg


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Gadenstätt

Seniorinnentänzerinnen Schiers

Wanderwegfest auf «Hof Bardill»

Ausflug links hinter dem Mond

Auf der Gadenstätt steigt am Sonntag, 28. Juli 2013, ab 10 Uhr auf dem «Hof Bardill», ein Wanderwegfest. Der Hof liegt direkt am Re-Ra-Rätikon Wanderweg, der vor einem Jahr als Erlebniswanderweg zwischen Pany und St. Antönien feierlich eingeweiht wurde. Alle Wanderer sind herzlich eingeladen, auf dem «Hof Bardill», einen Halt zu machen und zu geniessen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Offeriert werden Feines vom Grill, diverse Sorten Salat sowie ein Dessert-Buffet mit Köstlichkeiten nach den Geheimrezepten von Maria und Margrith. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Jodelduett Heidi und Chlasi Salzgeber sowie das Alphornduo Bergruf. Auch die Kinder kommen auf ihre Rechnung. Für sie hat es zahlreiche Attraktionen. So können sie unter anderem mit einem «richtigen» Bäggerli arbeiten, in einem Strohballen-Labyrinth herumkriechen, im Sandkasten spielen oder im Märlizelt mit Christina Guler den Geschichten zuhören. Von Pany her erreicht man den «Hof Bardill» nach ca. 3 km mit einer Marschzeit von ca. 1 Stunde. Von St. Antönien her sind es rund 4 km und einer Marschzeit von rund 1 ¼ Stunden. Diejenigen, die mit dem Postauto bis zur Haltestelle Gadenstätt anreisen, gelangen nach einem kurzen Fussmarsch von ca. 15 Minuten zum Hof. Für Autos hat es aber nur beschränkt Parkplätze.  (pd)

Schweizer Sporthilfe

2,4 Mio. Franken für Schweizer Talente Die Stiftung Schweizer Sporthilfe schliesst das Geschäftsjahr 2012 erfolgreich ab: Genau 2 412 000 Franken flossen im Jahr 2012 direkt an 493 Schweizer Athletinnen und Athleten aus mehr als 50 Sportarten. Die Sporthilfe unterstützte sie in Form von individuellen Förderbeiträgen, Auszeichnungen oder Patenschaften. Damit konnte die Sporthilfe rund 133 000 Franken mehr in den Schweizer Sport investieren als noch 2011.  (pd)

Die Seniorinnentänzerinnen vor dem Berghaus Sulzfluh.  Petrus hat es gut mit uns gemeint: es war ein wunderschöner Sommertag an unserm Ausflug nach Partnun. Zwar versteckte sich die Sonne hie und da hinter einer Wolke, aber wir blieben den ganzen Tag vom Regen verschont. Ganz bequem konnten wir am Bahnhof in den Bus einsteigen, und Göge Kasper fuhr uns sicher und kompetent bis vor die Haus­ t üre des Berghauses Sulzfluh. Nach

Foto: zVg

einem kurzen Kaffeehalt nahmen die meisten den Weg zum Partnunsee unter die Füsse, wenn auch der kurze Aufstieg ein paar von uns richtig ins Schnaufen brachte. Der See bot wie immer einen wunderschönen Anblick, und beim Wandern rund um den See begleiteten uns die Blumen in allen Farben, von den roten Alpenrosen, über die Bläueli und den gelben Trollblumen bis zu den

Anemonen und anderen Schönheiten. Bis alle den Rundgang geschafft hatten, mit dem Pflücken von Alpenrosen und munteren Gesprächen, wurde es schon Zeit für den Abstieg, weil das Mittagessen im Sulzfluh auf uns wartete. Der Lärmpegel in der hübschen Wirtsstube war erheblich, bis alle das wunderbare Zmittag mit Braten und Polenta zum Schweigen brachte. Nach dem MeringueDessert auf der Terrasse wagten wir uns sogar an ein paar Tänze, was auf der abschüssigen Strasse und auf dem Kiesweg gar nicht so einfach, aber nicht minder vergnüglich war. Und schon bald war es wieder Zeit zur Abfahrt: Göge holte uns wieder ab und fuhr uns nach Schiers zurück. Und hier: kaum waren wir angekommen, wurden wir mit einem Platzregen begrüsst. Es war ein wunderschöner Tag, wie immer umsichtig, liebevoll und kompetent von Evi Willi organisiert. Ganz ganz herzlichen Dank !  (pd)

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Unesco-Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona

Start des Projekts Sardona-aktiv Soeben wurde das fünfjährige Bestehen des Unesco Weltnaturerbes Tektonikarena Sardona im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden gefeiert. Um das Weltnaturerbe bekannter zu machen, Gäste zu gewinnen und Wertschöpfung zu generieren, benötigt es vereinte Kräfte. Das haben die drei Tourismusorganisationen Heidiland Tourismus AG, Elm Ferienregion und Flims Laax Falera Management AG, die IG Tektonikarena Sardona und der Verein Geopark Sardona erkannt. Sie pflegen seit längerer Zeit eine lose aber durchaus fruchtbare Zusammenarbeit. Aus der interkantonalen Kooperation resultiert nun ein erstes Projekt der Neuen Regionalpolitik (NRP), das sich Sardona-aktiv nennt. Der Bund und die Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden unterstützen das Projekt, welches offi­ ziell am 1. Juli 2013 lanciert wurde, finanziell. Die Pilotphase führt

Bei den Tschingelhörnern, der Glarner Hauptüberschiebung.  Felicia Montalta mit ihrer Firma Projekt.Box über ein Mandat aus. Bis Ende Januar soll Montalta im Rahmen eines Zwischenberichts die aktuelle Situation analysieren, Potenziale sowie erfolgsversprechende touristische Angebote

Foto: zVg

aufzeigen und Empfehlungen für eine mögliche folgende Projektphase abgeben. Sobald der Zwischenbericht vorliegt, wird über den weiteren Projektverlauf entschieden.  (hw/pd)


Samstag, 20. Juli 2013

Zufallsporträt

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Zufallsporträt aus Furna

Manchmal gehts bei Bärtschs zu «wiä im Immihuus» Pensionierung von Vater Joos ihren Wohnsitz vollends ins Tessin verlegten, übernahm Uschi 1996 die Verantwortung. Im folgenden Jahr schaffte sich die Imkerin ein zeitgemässes Bienenhaus an, welches sie mit Unterstützung von Ehemann Hans eigenhändig erstellte. Gleichzeitig wurde die Behausung der Bienen in die Nähe des Wohnhauses umgesiedelt.

Uschi Bärtsch kontrolliert, ob die Bienen fleissig Honig gesammelt haben. Alle Wege führen nach Rom und auch nach Furna. Für das Zufalls­ porträt dieses Monats gelange ich auf Umwegen ins Nachbarhaus zu Uschi und Hans Bärtsch. Vorerst steht an diesem Sommertag ein Besuch im «Immihus» auf dem Geissbodä an. Die Imkerin schaut nach ihren 15 Bienenvölkern, welche jetzt emsig Honig produzieren. Ihr erklärtes Zuchtziel sind reinrassige Dunkle Schweizer Bienen. «Früher bezeichnete man die einheimische Schweizer Biene als Landrasse», erklärt Uschi Bärtsch, während wir uns den Schutzanzug mit Schleier überziehen. Bevor wir das Bienenhaus betreten, heizt die erfahrene Imkerin kurz das «Pfiifli» ein. Der Rauch kündigt den Bienen unser Kommen an. «Öffnet man ein Volk ohne Voranmeldung, erschrecken die Honigbienen und sie stechen zu», sagt

Mit der Abdeckgabel legt die Imkerin die Honigwaben frei.  Fotos: H. Wyss/zVg

die Hüterin der Bienen. Jedes der 1- bis 3-jährigen Völker zählt rund 40 000 Tiere. «Etwa ein Drittel des Völkerbestandes sollte sich aus Jungvölkern zusammensetzen», erklärt Uschi, die ihre Königinnen selbst züchtet. Vegetationsabhängig Im Keller ihres Wohnhauses deckelt die Imkerin die verschlossenen Waben ab. Während der Honig geschleudert wird, erzählt Uschi von der Arbeiterbiene: «In ihrem kurzen Leben, welches 25 bis 35 Tage dauert, führt diese eine Reihe von Berufen aus. Die frisch geschlüpfte Biene reinigt die Zellen. Ab dem 12. Lebenstag füttert sie als Amme die Larven, bevor sie zur Waben-Bauarbeiterin wird. Dazu produziert sie das benötigte Wachs. Ab dem 18. Tag ist sie Wächterin vor dem Flugloch. In ihrem letzten Lebensabschnitt wird die Arbeiterin zur Sammlerin von Nektar, Blütenstaub und Wasser.» Je nach Sommerverlauf kann die Furnerin zwischen 8 und 40 Kilogramm Honig pro Volk ernten. «Die Meereshöhe spielt keine bedeutende Rolle. Der Ertrag ist stark vegetationsabhängig», so die Imkerin. Bienenzucht in den Genen Der gute Draht zu den Bienen ergab sich für Uschi Bärtsch von selbst, indem bereits Mutter Luzia Erhard-Burger sich der Bienenzucht verschrieben hatte. Nachdem die Eltern nach der

Hochbetrieb Nicht nur im Bienenhaus, sondern auch in der Landmaschinenwerkstatt, welche Hans Bärtsch Anfang der 80er-Jahre in Pragg-Jenaz aufbaute, herrscht jetzt emsiges Treiben. Zwar hat Hans die Geschäftsführung im Januar 2012 seinem Sohn Martin übertragen (P&H berichtete anlässlich der offenen Türen in der Ausgabe vom 21. November 2012). Jetzt, da die Landmaschinen im Dauereinsatz stehen, hat jedoch das ganze Team alle Hände voll zu tun. Nur die Rechnungen und die Buchhaltung, für welche Uschi verantwortlich zeichnet, die müssen derzeit schon einmal einen Tag hinten anstehen, denn seit Februar 2012 sind Uschi und Hans stolze Grosseltern. Innerhalb von 11 Monaten sind die beiden gleich dreimal Nani und Eni geworden: Mitte Februar 2012 kam Enkel Dario zur Welt, Mitte Juni 2012 Livio und im Januar 2013 die kleine Hanna. Da springt das Nani gerne bei der Betreuung ein und auch der Eni geniesst die Stunden, welche die Töchter Daniela und Patricia sowie Sohn Martin mit ihren Familien in Furna verbringen, auch wenn es manchmal zu geht «wiä im Immihuus». Vielseitig engagiert Während Uschi auf dem Geissbodä aufwuchs, verbrachte Hans seine Kindertage beim Ruggengaden. Ein Ehepaar sind die beiden Furner seit 1974. Mit der Heirat zogen der Landmaschinenmechaniker und die gelernte Hochbauzeichnerin ins eigene Heim, wo die Familienfrau die Raiffeisenkasse Furna aufbaute und bis 1988 verwaltete. Inzwischen bekleidet die engagierte 62-Jährige im Imkerverein Prättigau seit 14 Jahren das Kassieramt. «Jedes zweite Jahr

Der Eni mit seiner jüngsten Enkelin Hanna. unternehmen wir gemeinsam mit dem Nachbarverein Unterlandquart eine mehrtägige Reise. In diesem Frühjahr führte diese ins Burgund», erzählt Uschi. Natur und Ländlermusik Zum ständigen Haushalt meiner Nachbarn zählt auch «Miezli». Die anhängliche, aber sehr selbständige Katzendame wurde mehr als einmal vermisst. Zur Erleichterung ihrer Menschen, kehrte sie jeweils unversehrt wieder heim. Nach einem ausgefüllten Tag greift Hans gerne in die Tasten seines Schwyzerörgelis. An lauen Sommerabenden gelangt manchmal sogar die Nachbarschaft in den Genuss zwei, drei lüpfiger Melodien. Seit Sohn Martin im Betrieb tätig ist, kann sich der 63-jährige passionierte Jäger endlich etwas mehr Zeit nehmen für sein zweites grosses Hobby. Nach Möglichkeit geniessen Uschi und Hans ihr Maiensäss «uf dr Matta» oder unternehmen Bergtouren. «Im Winter zieht es Hans je länger je mehr in den Pulverschnee abseits des Rummels, während ich mir ab und zu einen Wochentag aus­suche, um nach Herzenslust die Pisten runter zu wedeln», berichtet Uschi. «Nachdem wir schon lange nicht mehr am Meer waren, hätte ich nichts dagegen, wieder einmal einige Sonnentage in der griechischen Inselwelt zu verbringen», gesteht die Jägersfrau.  (hw)


Aus der Region

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Druckerei Landquart VBA und AG Buchdruckerei Schiers

Auf Leo Jeker folgt Andreas von Sprecher An der Generalversammlung der Druckerei Landquart VBA und der AG Buchdruckerei Schiers ist der Maienfelder Andreas von Sprecher in die Nachfolge des Verwaltungs­ rates Leo Jeker gewählt wor­ den. Im Verwaltungsrat der beiden Druckereien Landquart und Schiers kam es an der Generalversammlung im Forum Ried in Landquart zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. In die Nachfolge von Leo Jeker aus Zizers, der aufgrund einer Alterslimite nach 22 Jahren aus dem Führungsgremium ausscheidet, tritt Andreas von Sprecher. Der Rechtsanwalt aus Maienfeld, der Mitbesitzer der Zürcher Kanzlei Hüppi & von Sprecher ist, hat aufgrund verschiedener Tätigkeiten und Mandate bereits einen engen Bezug zu den beiden Druckereien. Wertvolle Verdienste Verwaltungsratspräsident Martin Klaas lobte und dankte Leo Jeker für seine Verdienste, die er während mehr als zwei Jahrzehnten für die Druckerei Landquart VBA geleistet hat. Besonders bei Gegenwind und wenn Gewitterwolken sich zu entleeren gedroht hätten, sei er mit seinen kurzen und über-

noch nicht ganz erreicht, befinde sich jedoch auf gutem Weg, sich als moderne Digitaldruckerei zu positionieren. «Drucksachen können damit personalisiert und individualisiert werden – und man kann auch problemlos Kleinstauflagen produzieren.» Für die Kundschaft würden diese Möglichkeiten viele Vorteile bringen. Die Druckerei Landquart VBA, die ebenfalls mit modernster Technik ausgestattet sei, habe den Umsatz im Gegensatz zu vergleichbaren Betrieben erfreulicherweise halten können.  (ms)

Die AG Buchdruckerei Schiers bietet für die Kundschaft modernste Digitaldrucktechnik an – auch für Kleinstauflagen.  Fotos: M. Schnell legten Entscheidungen eine grosse Hilfe gewesen. Leos legendärer Spruch «handla statt jammara» habe die Firma denn auch stets weitergebracht. Als «Kunstschneepionier», «Seilbahner des Jahres 2004» und Gewinner des Tourismuspreises «Milestone 2006» habe er es verstanden, sich auch im wirtschaftlich schwierigen Umfeld der Druckbranche stets zukunftsorientiert einzubringen.

das schwierige Umfeld im Druckereigewerbe mit der wachsenden Konkurrenz aus dem Ausland und dem einhergehenden Preisdruck. «Aufgrund dieser Ausgangslage setzen wir auf modernste Technik und investieren jeweils in die leistungsfähigsten Technologien. Wer das nicht tut, ist innerhalb kurzer Zeit nicht mehr in der Lage, im Wettbewerb mitzuhalten», betonte Klaas.

Mit modernster Technik In seinem Geschäftsbericht beleuchtete Klaas unter anderem

… auf gutem Weg Die AG Buchdruckerei Schiers habe die schwarzen Zahlen zwar

Andreas von Sprecher aus Maienfeld wird im Verwaltungsrat Nachfolger von Leo Jeker.

In eigener Sache

Praktikantin Sophie Müller stellt sich vor Für drei Wochen mache ich beim P&H ein Praktikum. Durch ein Inserat im Bezirks-Amtsblatt bin ich zu dieser Stelle gekommen. Da ich schon immer mal ein Praktikum bei einer Zeitung machen wollte, hatte ich mich einfach mal beworben, nun bin ich hier. Meine Familie ist letztes Jahr arbeitshalber in die Schweiz gezogen, und zufällig sind wir dann auf Jenins gestossen. Es gefällt mir sehr gut hier. Nun komme ich in das zweite Semester der Kantonsschule in Chur. Die Schule in der Schweiz ist zwar schwerer als in Deutschland, jedoch gefällt mir diese hier viel besser. Wenn ich die Matura bestanden habe, würde ich gerne weiter im journalistischen Bereich bleiben, denn das interessiert mich und macht mir viel Spass.  (sm)

Steckbrief

Sophie Müller

Sophie Müller wird die Leserschaft während drei Wochen mit Informationen versorgen. Foto: M. Schnell

Geburtsdatum: 18.12.1998 Geschwister: ein Bruder Heimatland: Deutschland/ Frankfurt a. M. Wohnort: Jenins Hobbies: Theater spielen, schreiben, fotografieren, Freunde treffen, reisen… Lieblingsgetränk: Ice Tea Lieblingsmusik: Labrinth, Norah jones, cro, alicia keys, leslie clio, lena… Lieblingsessen: à la Mama


P&H TV-Woche

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2 2 . b i s 2 8 . J u l i 2 0 13

TV-Tipp: SRF 1 – Sonntag, 28. Juli 2013, 20.05 Uhr – 21.40 Uhr

Hunkeler und der Fall Livius

In einem Basler Schrebergarten, der bereits auf französischem Hoheitsgebiet liegt, wird ein alter Mann erschossen. Kommissär Hunkeler (Mathias Gnädinger) muss mit dem Elsässer Commissaire Bardet zusammenarbeiten. Während der Schrebergärtner Cattaneo sich verdächtig macht, entdeckt Hunkeler, dass der Tote früher den Namen Schmidt trug und eine Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg hat. Die französische Polizei hat den Schweizern diese Informationen seltsamerweise verschwiegen. Stephanie Glaser (Sonja Flückiger), eine ehemalige Freundin des Ermordeten, kann sich dunkel an ihren Ex-Geliebten erinnern.

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Hörberatung Prättigau Stefan Mathis


10 I Fer nsehprogr amm 22 . bis 28. Juli 2013 Montag, 22. Juli 2013 SRF 1 13.35 Der Fürst und das Mädchen 14.20 Potzmusig Beizetour 15.00 Üse Zoo 15.50 Twist – die Sketchcomedy 16.15 USA aus der Luft 16.45 Blue Water High – Die Surf-Academy 17.10 myStory 17.40 Guetnachtgschichtli 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.05 Schweiz aktuell am Berg 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Danke Happy Day 20.55 Cover Me 21.50 10vor10 22.20 James Bond 007: Lizenz zum Töten 00.40 Tagesschau Nacht

SRF 2 08.50 Blue Water High 09.15 myStory 09.45 Virus 10.15 Der Fürst und das Mädchen 11.00 Wege zum Glück 11.50 Alisa – Folge deinem Herzen 12.30 Rote Rosen 13.25 Dr. House 14.10 Dawson’s Creek 14.55 My Name Is Earl 15.15 My Name Is Earl 15.35 CINEMAsuisse 16.05 Emergency Room 16.50 Boston Legal 17.40 Chuck 18.30 Desperate Housewives 19.15 Gossip Girl 20.00 Castle 20.50 The Glades 21.40 Good Wife 22.25 sportaktuell 22.45 Dexter 00.35 Castle

ARD 10.45 Brisant 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Panda, Gorilla & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Großstadtrevier 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Goethe! 21.50 Exclusiv im Ersten 22.20 Tagesthemen 22.50 Die Story im Ersten 23.35 Geschichte im Ersten

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO Köln 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO 5113 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die 10 besten ... 20.15 Nachtschicht 21.45 heute-journal 22.15 Der Plan 23.50 heute nacht 00.05 Netto 01.30 ZDF-History

ORF 1 14.45 How I Met Your Mother 15.05 How I Met Your Mother 15.25 Malcolm mittendrin 15.50 Malcolm mittendrin 16.10 ZIB Flash 16.15 The Middle 16.35 Scrubs 17.00 Scrubs 17.20 Die Simpsons 18.05 ZIB Flash 18.10 How I Met Your Mother 18.35 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 CSI: NY 21.05 Revenge 21.50 ZIB Flash 21.55 Revenge 22.40 Unforgettable

ORF 2 12.35 Bewusst gesund 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe Telenovela 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Liebesg’schichten und Heiratssachen 21.10 Thema 22.00 ZIB 2 22.30 Kulturmontag

Dienstag, 23. Juli 2013 SRF 1 13.05 glanz & gloria 13.20 Der Fürst und das Mädchen 14.05 Rosamunde Pilcher: Schneesturm im Frühling 15.45 Cover Me 16.45 Blue Water High Jugendserie 17.10 myStory 17.40 Guetnachtgschichtli 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.05 Schweiz aktuell am Berg 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Der Kommissar und das Meer 21.50 10vor10 22.20 Club 23.40 Tagesschau Nacht 23.55 Nachtwach

SRF 2 08.55 Blue Water High – Die Surf-Academy 09.20 myStory 09.55 Der Fürst und das Mädchen 10.35 Wege zum Glück 11.20 Alisa – Folge deinem Herzen Telenovela 12.05 Rote Rosen 13.00 Emergency Room 13.50 Dawson’s Creek 14.35 My Name Is Earl 14.55 Virus 15.25 Emergency Room 16.15 Boston Legal 17.00 Tennis 19.05 Sommer-Challenge 19.30 Pawn Stars – Die drei vom Pfandhaus 20.00 Shrek der Dritte 21.25 30 Rock 21.50 30 Rock 22.20 sportaktuell 22.45 Rules Of Engagement

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Panda, Gorilla & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Morden im Norden 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Tierärztin Dr. Mertens 21.00 In aller Freundschaft 21.45 Report Mainz 22.15 Tagesthemen

ZDF 11.15 SOKO Köln 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Köln 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die RosenheimCops Krimiserie 20.15 Unter anderen Umständen 21.45 heute-journal 22.15 Sag’ bitte ja! 22.45 Abenteuer Forschung

ORF 1 14.45 How I Met Your Mother 15.05 How I Met Your Mother 15.25 Malcolm mittendrin 15.50 Malcolm mittendrin 16.10 ZIB Flash 16.15 The Middle 16.35 Scrubs 17.00 Scrubs 17.20 Die Simpsons 18.05 ZIB Flash 18.10 How I Met Your Mother 18.35 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 SOKO Kitzbühel 21.05 SOKO Wien 21.50 ZIB Flash 22.00 Sommerkabarett 23.00 Jugendsünden u.s.w.

ORF 2 12.35 Newton 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe Telenovela 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Universum 21.50 Lebens(t)räume 22.00 ZIB 2 22.25 Euromillionen 22.30 kreuz und quer

Mit t woch, 2 4 . Juli 2013 SRF 1 12.10 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 12.45 Tagesschau 13.05 glanz & gloria 13.20 Der Fürst und das Mädchen 14.10 SRF bi de Lüt – Live 16.05 Durch die Blume 16.45 Blue Water High 17.10 myStory 17.40 Guetnachtgschichtli 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.05 Schweiz aktuell am Berg 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 DOK 20.55 Kriminalfälle – Schweizer Verbrechen im Visier 21.40 Lotto 21.50 10vor10

SRF 2 08.55 Blue Water High 09.20 myStory 09.50 Der Fürst und das Mädchen 10.35 Wege zum Glück 11.20 Alisa – Folge deinem Herzen 12.10 Rote Rosen 13.00 Emergency Room 13.50 Dawson’s Creek 14.35 My Name Is Earl 14.55 Sommer-Challenge 15.25 Mercy 16.15 Boston Legal 17.00 Tennis 19.00 Beobachter TV – Start up 19.30 Pawn Stars – Die drei vom Pfandhaus Doku-Soap 20.00 Eine bärenstarke Liebe 21.35 Gypaetus Helveticus 21.50 CINEMAsuisse 22.20 sportaktuell 22.40 Rules of Eng.

ARD 10.45 Brisant 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Panda, Gorilla & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Hubert und Staller 19.45 Wissen vor acht – Werkstatt 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Schimanski: Schuld und Sühne 21.45 George 23.40 Tagesthemen 00.10 Beckmann

ZDF 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Wismar 18.05 Fußball 18.54 Lotto am Mittwoch 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Küstenwache 20.15 Fußball´ 22.45 ZDFzoom 23.15 Markus Lanz 00.30 heute nacht 00.45 auslandsjournal – die doku

ORF 1 14.45 How I Met Your Mother 15.05 How I Met Your Mother 15.25 Malcolm mittendrin 15.50 Malcolm mittendrin 16.10 ZIB Flash 16.15 The Middle 16.35 Scrubs 17.00 Scrubs 17.20 Die Simpsons 18.05 ZIB Flash 18.10 How I Met Your Mother 18.35 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Der letzte Bulle 21.05 Der letzte Bulle 21.50 ZIB Flash 22.00 The Cop – Crime Scene Paris

ORF 2 12.45 Wetterschau 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe Telenovela 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.48 Lotto 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Rosamunde Pilcher: Eine Frage der Ehre 21.50 Reisezeit – Kurztrip 22.00 ZIB 2 22.30 WELTjournal


F e r n s e h p r o g r a m m 2 2 . b i s 2 8 . J u l i 2 0 13 I 11 Donnerstag, 25. Juli 2013 SRF 1 13.05 glanz & gloria 13.20 Der Fürst und das Mädchen 14.10 Rosamunde Pilcher: Segel der Liebe 15.45 Fascht e Familie 16.10 Die Kunst des guten Tons 16.45 Blue Water High 17.10 myStory 17.40 Guetnachtgschichtli 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.05 Schweiz aktuell am Berg 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Donnschtig-Jass 21.20 Durch die Blume 21.50 10vor10 22.20 Metzgete 22.55 Berg und Geist 23.30 NZZ Format

SRF 2 09.00 Blue Water High 09.25 myStory 10.05 Der Fürst und das Mädchen 10.45 Wege zum Glück 11.35 Alisa – Folge deinem Herzen 12.20 Rote Rosen 13.10 Mercy 13.55 Dawson’s Creek 14.40 My Name Is Earl 15.00 Beobachter TV – Start up 15.30 Mercy 16.15 Boston Legal 17.00 Tennis 19.00 Focus „Blind Date“ 19.30 Pawn Stars – Die drei vom Pfandhaus Doku-Soap 20.00 Small World 21.35 Zahn um Zahn 21.45 Little Britain 22.20 sportaktuell 22.45 Pimp it or kick it 23.15 Oxygen 

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Panda, Gorilla & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Alles Klara 19.45 Wissen vor acht – Natur 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Schokolade für den Chef 21.45 Tagesthemen 22.15 Bayreuther Festspiele

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO Köln 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Stuttgart 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Notruf Hafenkante 20.15 Marie Brand und der Charme des Bösen 20.15 Fußball 21.45 heute-journal 22.15 Sehnsuchtsorte an der Adria

ORF 1 13.15 The Middle 13.35 Malcolm mittendrin 14.00 Malcolm mittendrin 14.20 The Big Bang Theory 14.45 How I Met Your Mother 15.05 How I Met Your ... 15.25 Malcolm mittendrin 15.50 Malcolm mittendrin 16.10 ZIB Flash 16.15 The Middle 16.35 Scrubs 17.00 Scrubs 17.45 Fußball Europa-LeagueQualifikation 17.55 Fußball Europa-LeagueQualifikation 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 22.10 ZIB Flash 22.20 Con Air

ORF 2 12.50 Wetterschau 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe Telenovela 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Die RosenheimCops 21.05 Am Schauplatz 22.00 ZIB 2 22.30 €co

Freitag, 26. Juli 2013 SRF 1 12.45 Tagesschau 13.05 glanz & gloria 13.20 Der Fürst und das Mädchen 14.10 Donnschtig-Jass 15.25 Durch die Blume 15.55 Reporter Sélection 16.45 Blue Water High – Die Surf-Academy 17.10 myStory 17.40 Guetnachtgschichtli 18.00 Tagesschau 18.15 Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.05 Schweiz aktuell am Berg 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Üse Zoo 21.00 Dahinden am Berg 21.50 10vor10 22.20 Messies – ein schönes Chaos 00.25 Tagesschau Nacht

SRF 2 09.00 Blue Water High 09.20 myStory 09.50 Roboclip Selection 10.00 Der Fürst und das Mädchen 10.45 Wege zum Glück 11.30 Alisa – Folge deinem Herzen 12.15 Rote Rosen 13.05 Mercy 13.50 Dawson’s Creek 14.35 My Name Is Earl 15.00 Focus „Blind Date“ 15.30 Mercy 16.15 Boston Legal 17.00 Tennis 19.00 Virus Talkshow 19.30 Pawn Stars – Die drei vom Pfandhaus 20.00 Tennis 21.00 Leichtathletik 23.15 X-Men Origins: Wolverine 01.00 Die Simpsons 01.20 Die Simpsons

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Panda, Gorilla & Co. 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Vier Frauen und ein Todesfall 19.45 Wissen vor acht – Werkstatt 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Im Fluss des Lebens 21.45 Tagesthemen 22.00 Tatort 23.30 Irene Huss, Kripo Göteborg

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO Köln 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Kitzbühel 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Wien 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Der Landarzt 20.15 Ein Fall für zwei 21.15 Flemming 22.00 heute-journal 22.30 Nicht nachmachen! 23.00 aspekte 23.30 Inspector Lynley

ORF 1 13.40 Die Pinguine aus Madagascar 13.55 Formel 1 15.35 Malcolm mittendrin 15.55 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.40 Scrubs 17.05 Scrubs 17.25 Die Simpsons 17.45 Die Simpsons 18.10 ZIB Flash 18.15 How I Met Your Mother 18.35 How I Met Your Mother 19.00 The Big Bang Theory 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Lieben und lassen 22.00 ZIB Flash 22.10 Was gibt es Neues? 22.45 Ein echter Wiener geht nicht unter

ORF 2 11.00 Eröffnung der Salzburger Festspiele ´13 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Ein Fall für zwei 21.20 Um Himmels Willen 22.10 ZIB 2 22.35 Euromillionen 22.40 Universum History

S a m s t a g , 2 7. J u l i 2 0 13 SRF 1 09.55 Sternstunde Kunst 10.55 Horizonte 11.40 Horizonte 12.10 Horizonte 13.00 Tagesschau 13.10 Club 14.30 CINEMAsuisse Dokumentationsreihe 15.00 Danke Happy Day Moderation: Röbi Koller 15.50 Donnschtig-Jass 17.10 glanz & gloria People-Magazin 17.30 Svizra Rumantscha 18.00 Tagesschau 18.10 Gesundheit heute 18.40 Potzmusig Beizetour 19.20 Lotto 19.30 Tagesschau 20.00 In pled sin via 20.05 SRF bi de Lüt – Live 22.00 Tagesschau 22.20 sportaktuell 22.55 Stieg Larsson: Millennium

SRF 2 07.45 Pettersson und ... 08.10 Wickie und die starken Männer 08.30 Cosmo und Wanda 09.00 Die Zauberer vom Waverly Place 09.20 Die Zauberer vom Waverly Place 09.40 Garfield 09.55 Hannah Montana 10.30 Ein Hoch aufs Leben! 11.00 Fenster zum Sonntag 11.30 Tennis 13.35 Young Stage 13.55 Formel 1 15.05 Tennis 16.00 Leichtathletik 18.00 Fenster zum Sonntag 18.30 Castle 19.15 Covert Affairs 20.00 Eagle Eye – Außer Kontrolle 21.55 Léon – Der Profi 23.45 Out of Sight 01.40 Die Simpsons 02.00 Die Simpsons

ARD 09.30 Ein Fall für B.A.R.Z. 09.50 neuneinhalb 10.03 Mama ist unmöglich 10.30 Storm – Sieger auf vier Pfoten 12.03 Verrückt nach Meer 12.45 Lust auf ... 13.30 Liebe und andere Delikatessen 15.03 Tim Mälzer kocht! 15.30 Exclusiv im Ersten 16.00 Weltreisen 16.30 Europamagazin 17.03 Ratgeber: Gesundheit 17.30 Brisant 17.50 Tagesschau 18.00 Sportschau 18.45 Ligafieber 19.50 Wetter vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Melodien der Berge 22.00 Tagesthemen 22.20 Das Wort zum Sonntag 22.25 The Book of Eli

ZDF 10.35 Michel aus ... 11.00 heute 11.05 Die Küchenschlacht 13.05 heute 13.10 Der Fürst und das Mädchen 14.40 Liebe, Babys und ein großes Herz 16.15 Lafer! Lichter! Lecker! 17.00 heute 17.05 Länderspiegel 17.45 Menschen – das Magazin 18.00 ML Mona Lisa 18.35 hallo deutschland – hautnah 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die Bergretter 20.15 Fußball 22.30 Das aktuelle Sportstudio 23.25 heute 23.30 Kommissar Stolberg 00.30 Weltjugendtag ...

ORF 1 11.40 Jamies 30 Minuten Menüs 12.05 Life Unexpected 12.50 Glee 13.45 Formel 1 13.55 Formel 1 15.20 Melissa & Joey 15.40 Suburgatory 16.00 New Girl 16.25 New Girl 16.45 Happy Endings 17.10 How I Met Your Mother 17.30 Die Simpsons 17.55 Die Simpsons 18.15 The Big Bang Theory 18.40 Newton 19.05 The Big Bang Theory 19.30 Two and a Half Men 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Trauzeuge gesucht! 21.55 ZIB Flash 22.05 Die Wutprobe 23.40 Norbit 01.15 American Football

ORF 2 09.50 Da wo die Herzen ... 11.20 Columbo 12.35 Flüsse der Genüsse 13.00 ZIB 13.10 Seitenblicke Weekend 13.30 Charleys Tante 15.00 Klinik unter Palmen 16.30 Unterwegs in Österreich 16.55 Religionen der Welt 17.00 ZIB 17.05 Bewusst gesund 17.30 Stockinger 18.20 Bingo 19.00 Bundesland heute 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Mordkommission Istanbul – Der Preis des Lebens 21.45 ZIB 21.55 Der Bulle von Tölz


12 I Fer n s ehp r o gr amm 2 2 . b i s 2 8 . Jul i 2 013 Sonntag, 28. Juli 2013 SRF 1 10.00 Sternstunde Religion 11.00 Sternstunde Religion 11.55 Sternstunde Kunst 13.00 Tagesschau 13.10 Hinter den sieben Gleisen 15.25 Horizonte Tierische Genies – Soziale Superhirne 16.10 Horizonte. Job im Gepäck – Als Automechaniker nach Argentinien 16.40 Horizonte 17.30 Svizra Rumantscha 18.00 Tagesschau 18.15 SRF bi de Lüt 18.50 g&g weekend 19.20 mitenand 19.30 Tagesschau 20.05 Hunkeler und der Fall Livius 21.40 Reporter Sélection 22.05 Twist – die Sketchcomedy 22.35 Tagesschau

SRF 2 06.50 Roboclip Selection 07.30 Horror Henry 07.45 Pettersson und Findus 08.10 Wickie und die starken Männer 08.30 Cosmo und Wanda 09.00 Die Zauberer vom Waverly Place 09.20 Die Zauberer vom Waverly Place 09.40 Garfield 09.55 Hannah Montana 10.30 Das Reisen im Blut 10.55 Fenster zum Sonntag 11.30 Tennis 13.30 Formel 1 15.50 Fußball 18.15 SportPanorama 19.25 Stunthero 20.00 Blind Side – Die große Chance 22.10 CINEMAsuisse 22.40 Space Tourists 00.25 Stunthero 01.00 SportPanorama

ARD 10.00 Immer wieder sonntags 11.30 Die Sendung mit der Maus 12.03 Presseclub 12.45 Wochenspiegel 13.15 Lilly Schönauer: Verliebt in einen Unbekannten 14.45 Lilly Schönauer: Wo die Liebe hinfällt 16.15 Tagesschau 16.30 Ratgeber: Haus & Garten 17.00 W wie Wissen 17.30 Gott und die Welt 18.00 Sportschau 18.30 Bericht aus Berlin 18.50 Lindenstraße 19.20 Weltspiegel 20.00 Tagesschau 20.15 Tatort 21.45 Mankells Wallander 23.15 Tagesthemen 23.30 ttt – Titel, Thesen, Temperamente

ZDF 09.00 sonntags 09.30 Evangelischer Gottesdienst 10.15 Peter Hahne 10.45 Steile Felsen, stolze Burgen 11.00 ZDF-Fernsehgarten 13.15 schick & schön 14.00 Haus und Hof in Hollywood 14.45 planet e. 15.10 heute 15.15 Der rosarote Panther 17.05 heute 17.10 Sportreportage 18.00 Schwimmen 19.00 heute 19.10 Berlin direkt – Sommerinterview 19.30 Terra X 20.15 Dora Heldt: Tante Inge haut ab 21.45 heute-journal 22.00 Inspector Barnaby 23.30 ZDF-History 00.15 heute

ORF 1 09.35 Hallo Okidoki 09.45 LazyTown – Los geht’s 10.10 Das Haus Anubis 10.25 Das Haus Anubis 10.40 Teen Buzz 11.05 Hör mal, wer da hämmert 11.30 Hör mal, wer da hämmert 11.55 The Big Bang Theory 12.15 Sport-Bild 12.45 Formel 1 13.25 Formel 1 15.50 Formel 1 16.00 Fußball 16.25 Fußball 18.30 Fußball 19.30 My Name Is Earl 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 127 Hours 21.40 ZIB Flash 21.55 Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

ORF 2 13.05 Panorama 13.30 Zu Tisch in ... 13.55 Seitenblicke 14.05 Harrys liabste Hütt’n 14.30 Papst Franziskus in Rio – Weltjugendtag 16.55 Was ich glaube 17.00 ZIB 17.05 Sarah Wieners erste Wahl 17.50 Die Brieflos Show 18.20 Österreich Bild 2013 18.45 Reisezeit – Kurztrip 19.00 Bundesland heute 19.15 Lotto 19.22 Money Maker 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell Magazin 20.05 Seitenblicke 20.15 Tatort 21.50 ZIB 22.00 Jedermann 00.10 Der Bulle von Tölz 01.40 Matinee

Fernsehtipps der Woche SRF zwei – Samstag, 27. Juli 2013, 20.00 – 21.55 Uhr

ORF 1 – Samstag, 27. Juli 2013, 20.15 – 21.55 Uhr

Eagle Eye – Außer Kontrolle

Trauzeuge gesucht!

Jerry Shaw (Shia LaBeouf) findet in seiner Wohnung ein ganzes Arsenal von Waffen und geheimen Dokumenten. Eine Computerstimme befiehlt ihm, sofort vor dem anrückenden FBI zu fliehen. Ganz ähnlich ergeht es der alleinerziehenden Mutter Rachel. Die beiden werden zusammengeführt, telefonisch von der Unbekannten erpresst und zu verschiedenen Handlungen gezwungen.

Dass Peter (Paul Rudd) keine Freunde hat, war für ihn nie ein Problem. Nun aber, da er die bezaubernde Zooey heiratet, fehlt ihm dringend ein Trauzeuge. Keiner seiner Kollegen erklärt sich dazu bereit. Da läuft ihm der Playboy Sydney über den Weg, der ihn mit seiner direkten Art fasziniert. Sie entwickeln ein sehr enges Verhältnis zueinander, was letztendlich sogar Pauls Hochzeitspläne gefährdet.

SRF zwei – Sonntag, 28. Juli 2013, 20.00 – 22.10 Uhr

ZDF – Sonntag, 28. Juli 2013, 20.15 – 21.45 Uhr

Blind Side – Die große Chance

Dora Heldt: Tante Inge haut ab

Die Innenarchitektin Leigh Anne (Sandra Bullock) lernt den obdachlosen Michael Oher (Quinton Aaron) kennen, der in die Klasse ihrer Tochter geht und der weder schreiben noch rechnen kann. Sie lädt ihn ein, die Nacht in ihrem Haus zu verbringen. Schon bald gehört Michael zur Familie trotz aller Unterschiede. Man hilft ihm, sein Potenzial zu erkennen und auszuschöpfen und bald erkennt der junge Mann seine große Begabung für den American Football.

Eigentlich will Christine mit ihrem neuen Freund Alex im Ferienhaus ihrer Eltern auf Sylt relaxen. Doch schon am Bahnhof entdeckt sie ihre Tante Inge (Gaby Dohm), die sich merkwürdig verhält. Im Ferienhaus treffen sie auf Christines Vater Heinz und dessen Frau Charlotte. Inge versucht sich zwar vor Heinz zu verstecken, doch bald findet dieser heraus, dass seine Schwester auf der Insel weilt – und das offensichtlich ohne ihren Mann Walter.

Ihr Ansprechpartner für Anzeigen. Felix Widmer, Leiter Anzeigenservice, Telefon 081 300 03 73 / 081 328 15 66, Mobile 079 418 65 99, E-Mail: f.widmer@druckereilandquart.ch


Samstag, 20. Juli 2013

Sonntagsgedanken / Aus der Region

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Sonntagsgedanken

Wie wertvoll ist menschliches Leben?

Andy Schüpbach Pastor FEG Schiers In Berlin wird zurzeit ein Mahnmal für Euthanasieopfer der Aktion T4, einer Aktion an der Tiergartenstrasse 4 gebaut. Auf dem Schild steht: «Geschichte eines schwierigen Ortes». Auf diesem Grundstück stand eine Stadtvilla, in der in der Zeit des Nationalsozialismus unter dem Tarnnamen Aktion T4 die Ermordung kranker und geistig behinderter Menschen geplant wurde. Heute befindet sich auf dem als Wartebereich für BVG-Busse genutzten Grundstück eine Gedenkstelle. Die Umsetzung des geplanten Informationsund Gedenkorts ist im Gange. In der Tagesschau vom 8. Juli 2013 wurde das damalige Geschehen folgendermassen beschrieben: Unter dem geschönten Ausdruck Euthanasie wurden geistig behinderte Menschen (von den Nazis wegen der defekten Erbanlagen als Defektmensch bezeichnet) hingerichtet/vergast. Der Begriff «Defektmensch» im Zusammenhang mit Behinderung begann sich bei mir mit vielen Erzählungen von Eltern behinderter Menschen und Berichten aus den Nachrichten zu verknüpfen. Mir scheint, als wäre dieses

Gedankengut nicht so weit vom Heutigen entfernt. Manche dieser Begriffe und Wertsysteme werden auch in der heutigen Gesellschaft erkennbar. Deshalb ist es wichtig, darüber nachzudenken. Auf der einen Seite anerkennen wir zu Recht die Tötung von geistig behinderten Menschen als menschenverachtende Tat. Jeder «gesunde» Mensch würde solches Handeln verurteilen. Auf der anderen Seite gibt es viele vorgeburtliche Untersuchungen damit Menschen mit «unerwünschten Merkmalen» abgetrieben werden können. Dabei geht vergessen, dass das Leben bereits vor dem Zeitpunkt der Geburt seinen Anfang nimmt und Leben unabhängig von geistigen oder körperlichen Einschränkungen wertvoll ist. Hier zähle ich nur ein paar Entwicklungen auf, die in letzter Zeit in den Nachrichten erwähnt wurden. Im Bereich Stamm­zellenforschung ist es in Oregon (USA) gelungen, einen geklonten Embryo, gewonnen aus einer Hautzelle herzustellen. In Grossbritannien wurde eine umstrittene Befruchtungsmethode zur Kinderzeugung durch drei Elternteile genehmigt – das Ziel: Defektfreie Menschen. Allgemein nimmt die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen zu. Die Motive sind nicht durchwegs schlecht. Aber die Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen ist ethisch umstritten, da die Zellen heute in der Regel aus frühen menschlichen Embryonen gewonnen werden, wobei die Embryonen mit der Entnahme der

Stammzellen zerstört werden. Dies kommt nach biblischem Gedankengut einer Tötung von ungeborenem Leben gleich. Schon seit langer Zeit gibt es die Fruchtwasser-Punktion, seit Neuem auch den pränatalen Bluttest, um zu prüfen, ob damit zu rechnen ist, dass ein ungeborenes Kind ein unerwünschtes Merkmal hat. Gegen den pränatalen Bluttest an sich, ist nichts einzuwenden. Ist die Entscheidung gegen ein Kind mit einem unerwünschten Merkmal, wie zum Beispiel Trisomie 21 moralisch vertretbar? Welche Haltung nehmen wir gegenüber behinderten Menschen ein? Fällt diese Untersuchung nämlich positiv aus, wird nicht wenigen Eltern empfohlen, abzutreiben. Ganz allgemein kann gesagt werden, dass einigen Eltern geraten wird, abzutreiben, weil ein Kind einen Defekt haben könnte. Wohin führen viele dieser Bemühungen? Welchen Wandel haben unsere Wertmassstäbe über das Leben durchgemacht? Nehmen wir diese Entwicklung bewusst war? Weshalb kämpfen so viele Menschen mit einem fehlenden Selbstwert und damit einem fehlenden Lebenssinn? Was macht das Leben eines Menschen lebenswert? Eine makellose Gesundheit, uneingeschränktes Wohlbefinden? Abgesehen davon: Wird unsere Gesellschaft nicht ernsthaft erkranken, wenn Leid, Krankheit, Not und Behinderung ausgeblendet werden? Hat Leid keinen tieferen Sinn? Nach welchen Wertesystemen urteilen wir über

lebenswert oder lebensunwürdig? Die ganze Entwicklung stimmt mich nachdenklich. In den letzten Monaten hatte ich zweimal die dankbare Aufgabe über Psalm 139 zu predigen, der eine so ganz andere Stimme in dieses Thema trägt. In diesem Psalm wird der Mensch von Anfang an, als embryonales Wesen, als Mensch bezeichnet, von Gott wert geschätzt und geachtet. Es steht, dass Gott über dem Menschen wacht, dass er sogar von Anfang an am Leben des Menschen beteiligt war. Gott beschreibt den Menschen als das höchste Gut, über das er seine Hände hält, weil der Mensch, wir, Sie und ich es ihm Wert sind. Es steht, dass er uns gesehen hat, noch bevor wir einen Tag auf der Welt waren. Ein weiterer Satz ist: «Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele.» Gott macht sich Gedanken über Sie. In einer Rede vor wenigen Wochen sagte der Papst sinngemäss: «Wir leben in einer Gesellschaft der Gleichgültigkeit, die das Weinen verlernt hat.» Da ist die biblische Aussage über Gott eine ganz andere. Gott macht sich Gedanken über uns. Sie sind ihm nicht gleichgültig – im Gegenteil, Sie haben für ihn hohe Priorität. Das Thema, wann ein menschliches Leben als lebenswert betrachtet werden kann, wird aus christlicher Sicht nur durch die Augen Gottes ehrlich und menschenwürdig beantwortet. Ich lade Sie ein, anhand von Psalm 139 über den Wert Ihres und des Lebens jedes Menschen nachzudenken.

Kirchgemeinden Klosters

Sommer-Gottesdienst mit dem Jodelchörli Silvretta Ganz bestimmt «ökumenisch» – also für alle, die kommen möchten und vielleicht auch «open air», also unter freiem Himmel, findet auf der Alp Garfiun am Sonntag, 28. Juli 2013, der Sommer-Gottesdient statt. Wir, die kath. und evang. Kirchgemeinde in Klosters, laden dazu recht herzlich ein! Um 11 Uhr beginnt die gemeinsame Sonntagsfeier auf Alp Garfiun und sollte es – wider Erwarten – regnen, beginnen wir bereits um 10 Uhr in der

evang. Kirche St. Jakob in Klosters Platz. Lieder zur Gitarre – alte und neue – auch ein Spiritual, eine kurze Predigt, eine Taufe und als besonderer musikalischer Leckerbissen, wird der Gesang des Jodelchörlis Silvretta uns erwarten. Ab 10.15 Uhr steht ein kostenloser Taxibetrieb ab Parkplatz Monbiel hin zur Alp bereit (ab 10 Uhr fährt der Ortsbus vom Bahnhof Platz in Klosters zum Parkplatz Monbiel), für die Rückfahrt bitten wir selbst besorgt zu sein. Auf Alp Garfiun

kann man danach wunderbar zu Mittag essen. Informationen über den Ort der Durchführung können am Sonntagmorgen, 28. Juli, ab 8 Uhr über die Telefonnummer 081 422 14 56 (Ansage) und auch über Infotelefon Nr. 1600 abgefragt werden. Achtung: Am 28. Juli 2013 findet kein Gottesdienst in der evang. Kirche in Serneus und auch keine Messe in der kath. Kirche St. Joseph in Klosters statt!  (pd)

Auch in diesem Jahr wird im Sommer-Gottesdienst eine Taufe gefeiert. Foto: zVg


Sommerserie

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Nr. 56

Sommerserie

Emil Stihl Emil Stihl (1919–2012) und die EMS (Teil 3)

Harte Zeiten Einmal kam der Direktor in die Bäckerei und fragte, ob jemand von uns Holz fräsen könne. Nichts Böses ahnend, meinte mein Vater, gewiss könne sein Sohn das. «Gut so, nächste Woche werden der Schule hundertsechs Ster Buchenholz geliefert. Die müssen sofort geschnitten und danach zwischen den Säulen beim Westbau aufgeschichtet werden.» Montag begann ich mit der Arbeit an der Fräse ohne Abdeckung und selbst ohne Augen- und ohne Gehörschutz! Der Lärm im Schulhof war entsetzlich. Dr. Schmitter für Deutsch, Dr. Zimmerli für Latein und sonst noch einer hätten in den Westbauzimmern unterrichten sollen. Dr. Zimmerli, der grossgewachsene, erschien am Fenster und bedeutete mir energisch, ich solle aufhören. Ich aber zeigte bloss mit dem Zeigefinger erst auf ihn und dann zum Büro des Direktors, worauf die Lehrer ganz still wurden und nicht mehr reklamierten. Innerhalb von drei Tagen brachte ich die Arbeit hinter mich; für das Aufschichten wurde jemand anders angestellt. Vorweg hatte ich den Direktor darauf hingewiesen, dass ich eigentlich Ferien hätte beziehen wollen; er aber meinte bloss, das könnte ich dann anschliessend an diese Arbeit tun. Nach Ferien von Donnerstag zu Donnerstag war mein Recht auf Ferien für das laufende Jahr bereits ausgeschöpft! Und aus der Sicht der Unfallversicherung war diese Arbeit in keiner Weise zu verantworten gewesen! Während des zweiten Weltkrieges wurde die Brotrationierung eingeführt. Durch den rechtzeitigen Einkauf von fünfzehn Tonnen Mehl verfügte mein Vater über einen guten Vorrat. Da sowohl ich als auch Johann Ragaz in den Militärdienst einrücken mussten, blieb gar niemand mehr zurück, der ihm bei der Arbeit hätte helfen können. Die Last der ganzen Produktion für den Konsumverein und die Schule lag auf ihm allein; das war viel zu viel. Als Ausweg

Rationierungsmarken. blieb nur die Freistellung eines älteren Schülers mit guten Leistungen für die Mithilfe während jeweils vierzehn Tagen. Einer davon war Franz Kesselring. Der half gerne in der Bäckerei aus und interessierte sich auch für diese Arbeit. Viele Jahre später erzählte er mir Folgendes. Er war im Militär bis zum Obersten avanciert und als solcher für die Ausbildung der schweizerischen Verpflegungstruppen verantwortlich. Mit den angehenden Fourieren pflegte er Einblick in verschiedene zivile Produktionsstätten zu nehmen: in Metzgereien, Molkereien und eben auch Bäckereien. So suchte er denn mit ihnen in Zürich einmal eine Bäckerei auf. Dort war man gerade daran, die Brotlaibe zu formen, ein Arbeitsgang, den man gelernt haben muss, etwas, das man nicht so ohne Weiteres hinkriegt. Oberst Kesselring zog seine Uniformjacke aus, liess sich eine Schürze geben, stellte sich in die Reihe der Bäcker und formte Brote, als sei er das längst gewohnt. Da waren natürlich alle erstaunt und fragten, wo er das gelernt habe. Er erklärte, dass er in Schiers zur Schule gegangen sei und dort während seines letzten Schuljahres öfters dem Bäcker geholfen habe. Die Brotrationierung bedeutete für die Schule einen starken Einschnitt. Für jeden Schüler gab es ein Brotsäcklein, darin bekam er

jeweils sein Brot für zwei Tage. Zudem durfte während einiger Zeit das Brot erst abgegeben werden, wenn es zwei Tage alt war. Dank den fünfzehn Tonnen Mehl, die mein Vater auf Vorrat eingekauft hatte, konnte man die Ration für die Schüler noch etwas erhöhen. Zur gewöhnlichen Menge kamen fünfzig Gramm zusätzlich für Jugendliche und weitere fünfzig Gramm dank dem Vorrat hinzu. Gleichwohl gab es immer etwa Schüler, welche die zwei verbundenen kleinen Laibe beide schon am ersten Tag verzehrten. Die traten dann unter die Türe der Bäckerei und sagten, sie hätten Hunger. Dank dem grossen Vorrat konnte mein Vater tatsächlich immer noch etwas zusätzlich herausrücken. – Nun, wer würde heute noch um ein Stück Brot bitten und beifügen, es mache ihm nichts aus, wenn es schon altes sei? Das Brotlager war damals im Duschraum unter der Turnhalle. Ein Schüler der obern Klassen musste abends nach zehn oder noch später sämtliche Türen an

Schritte der Brotrationierung.

der Schule schliessen. Zu dem Zweck war er mit all den nötigen Schlüsseln ausgerüstet. Der Brotbestand musste Tag für Tag gezählt werden und anlässlich der recht häufigen Kontrollen musste in dieser Sache Auskunft gegeben werden. So fiel es mir auf, als einst ungefähr zweimal die Woche Brot fehlte. Ich war entschlossen, den Brotdieb zu erwischen und zur Verantwortung zu ziehen. Dazu versteckte ich mich jeweils gegen halb zehn Uhr im untern Turnhallegang. Nach einigen Tagen tauchte einer auf. Im schwachen Schein einer Taschenlaterne öffnete er den Brotraum und betrat ihn leise, leise. Wie er zurückkehrte, schaltete ich das Licht ein und stellte den Kerl, der ein frisches Brot unter dem Arm trug. Er erschrak mächtig und versprach mir, er werde diesen Raum gewiss nie mehr betreten, darauf könne ich zählen. Ich meinerseits versprach ihm, dass niemals andere von dieser Sache erfahren sollten, worauf wir auseinander gingen. Fortsetzung folgt

Fotos: zVg


Inserate

Samstag, 20. Juli 2013

15 Wenn wir dir nun Ruhe gönnen, so ist doch voll Trauer unser Herz, dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser allergrösster Schmerz.

Abschied und Dank Voller Schmerz müssen wir Abschied nehmen. Du hast deinen langen, tapferen Kampf gegen deine Krankheit stets so optimistisch geführt. Wir sind unendlich traurig, dass du nicht mehr da bist, aber unendlich froh, dass du nicht mehr leiden musst.

Silvio Egli 19. April 1995 – 16. Juli 2013 Traueradresse: Familie Egli-Gurt Quadera 7235 Fideris

In unseren Herzen lebst du weiter: Marianne und Paul Egli-Gurt mit Sabrina und Andrin Andres und Utti Egli-Ladner Marianna Egli (Gotti) Andres und Marlies Egli (Götti und Gotti) und Verwandte

Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet am Montag, 22. Juli 2013, im Familien- und Freundeskreis in der Kirche St. Antönien statt. Unser herzlicher Dank gilt: – der Stiftung Scalotas Scharans, dem Pflegepersonal der Gruppe Canova und Ehrenfels für die liebevolle Pflege; – Frau Dr. Theile für die jahrelange Betreuung; – allen Verwandten und Bekannten, die Silvio im Leben Gutes getan haben und ihn auf seinem letzten Weg begleiten; – der tröstlichen Musik und den besinnlichen Worten von Frau Pfarrerin Anderfuhren.

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Regionalsport

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Nr. 56

SM Pistole 50 Meter

Herrschaft

Sieben von neun Gruppen sind weiter

Bündner Fahrsporttag in Maienfeld

Die erste Hauptrunde der Schweizer Gruppenmeisterschaften Pistole 50 Meter ist für sieben von den insgesamt neun teilnahmeberechtigten Bündner Gruppen erfolgreich verlaufen. Für die zweite Hauptrunde haben sich qualifiziert: St. Antönien 1 mit 366 Punkten, Igis-Landquart 1 mit 359 Punkten, Chur UOV mit 369 Punkten, Chur-Stadt 2 mit 361 Punkten, Küblis mit 373 Punkten, Campocologno mit 363 Punkten und Chur-Stadt 1 mit 360 Punkten. Ausgeschieden sind Rhäzüns mit 365 Punkten und Poschiavo mit 351 Punkten. Die schweizweit 400 teilnehmenden Gruppen der ersten Hauptrunde wurden in 5er-Kombinationen eingeteilt, wovon jeweils die zwei besten Gruppen weiterkamen.  (ziv)

SM Pistole 50 Meter

Nur noch Chur-Stadt 1 im Rennen Die zweite Hauptrunde der Schweizer Gruppenmeisterschaf­ ten Pis­ tole 25 Meter ist aus Bündner Sicht nur für die Schützengesellschaft der Stadt Chur erfolgreich verlaufen. So hat sich Chur-Stadt 1 mit 1116 Punkten auf Rang 27 für die dritte nationale Hauptrunde weiterqualifiziert. Ausgeschieden sind indes St.  Antönien (1108 Punkte, Rang 48), Chur-Stadt 2 (1098, 64), Campocologno (1058, 111) sowie Küblis (1056, 114). (ziv)

Vogt (Mettlen) und Peter Vogt (Mettlen) vom Platz. Sie wiesen den Reitclub St. Gallen auf Rang 2 und den Kavallerieverein Egnach und Umgebung auf Rang 3. Die Bündner Fahrsportvereinigung mit Equipenchef und Fahrer Christian Hartmann (Malans) Giacomin Barbüda (Ardez) und Urs Bicker (Grabs) belegten Rang 4. Dieser 4. Rang reichte der Equipe um als Sieger in der Gesamtwertung den Einzug ins Finale mit Bravour zu erreichen. Ins Finale nach Bütschwil dürfen neben den Bündnern die Egnacher und dank ihrem guten Resultat in Maienfeld die St. Galler, welche den 3. Finalplatz dem Reit- und Fahrverein Waldkirch vor der Nase weggeschnappt haben.

OK-Präsident Christian Hartmann himself in Aktion.

Zufrieden mit Anlass OK-Präsident Christian Hartmann aus Malans ist mit dem Anlass sehr zufrieden. Der neue Sandplatz des Reitvereins Falknis habe sich super bewährt, erklärte er gegenüber dem P&H. Die zahlreich erschienenen Zuschauer hätten schönen Sport auf hohem Niveau sehen können. Für das kommende Jahr fasse die Bündner Fahrsportvereinigung die Durchführung des OKV-Championats in Maienfeld ins Auge. «Das würde die gesamten Schweizer Gespannfahrer in die Bündner Herrschaft bringen, und den Anlass dabei merklich vergrössern», stellte Hartmann in Aussicht.  (ms)

Am vergangenen Sonntag führte die Bündner Fahrsportvereinigung in Maienfeld ihren traditionellen Fahrsporttag durch. Dabei hatten sich die Gespannfahrer in zwei Prüfungen zu messen. Am Morgen war Frauenpower angesagt: So wurden gleich die ersten drei Plätze durch Frauen belegt. Siegreich war Melanie Bühler aus Abtwil. Die jüngste Teilnehmerin war ohne Ballabwurf in beiden Durchgängen die Schnellste. Die Plätze 2 und 3 gingen an Ramona Vogt aus Mettlen (2) und Rahel Stamm aus Romanshorn (3). Der für die Bünd-

ner Fahrsportvereinigung fahrende Urs Bicker aus Grabs war als einziger Bündner klassiert.

Das passende Outfit…

…spielt im Fahrsport eine wichtige Rolle. 

Teamwertung am Nachmittag Am Nachmittag wurde mit dem OKV-Fahrcup eine Teamwertung durchgeführt, wobei es auch um die Qualifikation für den Final in Bütschwil am 25. August ging. In Maienfeld fand die letzte von vier Qualifikationsprüfungen statt. Als Sieger in Maienfeld durfte der Reitverein am Nollen mit Daniela Dolder (Schönholzerswilen), Ramona

Klosters

Swissalpine 2013 Am Samstag, 27. Juli, findet in Davos und Umgebung der Swiss­ alpine statt. Die Nationalstrasse A  28, zwischen Anschluss Klosters bei der Örtlichkeit Büel und in Self­ ranga wird für jeglichen Motor­fahrzeugverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Klosters, wo mit längeren Wartezeiten gerechnet wird. Beim Startgelände des K 21, beim Büel und bei der Sunnibergbrücke stehen keine Parkplätze zur Verfügung.  (kapo)

Fotos: M. Schnell/zVg


Aus der Region

Samstag, 20. Juli 2013

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Bündner-Glarner Schwingfest in Cazis

Armon Orlik zweitbester Bündner Schwinger Beat Clopath hat die 100. Aus­ gabe des Bündner-Glarner Schwingfestes gewonnen. Der Bonaduzer besiegte im Endkampf den Berner Gast Thomas Zaugg. Die Bündner Mannschaft gewann insge­ samt sieben Mal Eichenlaub. Das Bündner-Glarner Schwingfest in Cazis konnte am vergangenen Sonntag bei herrlichen Bedingungen durchgeführt werden. 2300 Zuschauer besuchten das Verbandsjubiläum des Bündner Kantonalen Schwingerverbandes. Der Verband feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. 152 Schwinger aus allen Ostschweizer Kantonen und Gäste aus dem Bernbiet und der Nordwestschweiz nahmen am Kräftemessen teil. Im Schlussgang duellierten sich die beiden Eidgenossen Beat Clopath und Thomas Zaugg. Der Berner besiegte auf dem Weg in den Endkampf der Reihe nach Beat Clopath, Jakob Roth, Fredi Kohler und Simon Kid. Einzig mit dem Schaffhauser Pascal Gurtner gab es eine Punkteteilung. Im Endkampf musste er sich schliesslich

realisierten jeweils vier Siege. Der Fideriser Sandro Schlegel musste sich nur Simon Kid und Samir Leuppi geschlagen geben. Der Maienfelder Curdin Orlik zeigte einen hervorragenden Wettkampf und unterlag nur den zwei Eidgenossen Beni Notz und Jakob Roth. Andy Büsser und Tobias Krähenbühl waren dem Heinzenberger Ursin Battaglia überlegen. Der Bruder des Festsiegers, Marco Clopath, belegte schliesslich den letzten kranzberechtigten Rang. Ohne Eichenlaub nach Hause reisten die beiden Eidgenossen Edi Philipp aus Untervaz und der Malixer Mike Peng. Der Maienfelder Armon Orlik nimmt die Gratulationen der Ehrendamen entgegen.  Foto: E. Keller dem heimischen Beat Clopath geschlagen geben. Die Gäste aus dem Bernbiet waren eine Bereicherung für das Fest. Sie gewannen insgesamt drei Kränze. Armon Orlik war der zweitbeste Steinbock. Christof Schweizer konnte dem jungen Bündner zu Beginn eine Punkteteilung aufzwingen. Martin Egli musste sich von ihm anschliessend besiegen

lassen. Der Eidgenosse Jakob Roth war dann zu stark; Orlik verlor den Gang. Am Nachmittag gab es für ihn drei Siege. Christian Schnyder, Marco Schönenberger und Lars Geisser waren die Unterlegenen. Weitere Kränze Sandro Schlegel, Curdin Orlik und Ursin Battaglia belegten zusammen den achten Rang. Alle drei

Selektionen für Burgdorf Marco Clopath sowie die jungen Kranzschwinger Armon und Curdin Orlik und Sandro Schlegel haben sich mit ihrem Kranz definitiv fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf qualifiziert. Vom Schwingclub Prättigau ist Sandro Schlegel der erste Schwinger nach Peter Alwin Steiner 1992, der für ein Eidgenössisches Schwingfest selektioniert wurde. (pd)

American Football

Salomon 4 Trails

Fünfter Titel für Broncos in Folge

Woody Schoch musste aufgeben

Die Calanda Broncos haben ihrer Footballdynastie die Krone aufgesetzt: Die Bündner besiegten am vergangenen Samstag im 28. Swiss Bowl in Grenchen die Basel Gladia­ tors mit 46:41 und holten damit den fünften Schweizer Meistertitel in Serie und den sechsten insgesamt. Die beiden dominierenden Schweizer Teams der letzten Jahre, zeigten American Football auf gutem europäischem Niveau: DJ Wolfe und Tissi Robinson waren wieder «ready to go» und die Broncos zeigten den Football, der sie zur vielleicht dominantesten Dynastie in der Schweizer Footballgeschichte gemacht haben. Den Triumph perfekt machten die Broncos Juniors mit dem Schweizer Meistertitel bei den U19-Junioren. Die Bündner besiegten im ewigen Duell die Zürich Renegades nach hartem Kampf letztlich sicher mit 28:10 (14:0, 0:10, 7:0, 7:0).  (pd)

Der viertägige Salomon 4 Trails ist mitunter einer der härtesten Bergläufe Europas. Er führt nach dem Start in Garmisch in 32 bis 47 Kilometer langen Etappen mit vielen tausend Höhenmetern bis nach Samnaun. Am ersten Tag konnte sich der Prättigauer Woody Schoch an die Spitze des internationalen Teilnehmerfelds setzen. «Am zweiten Tag hatte ich einen kleinen Einbruch, aber nur unwesentlich Zeit auf die Spitze verloren», erklärt er gegenüber dem P&H. «Am dritten Tag gelang es mir, das Leadertrikot wieder zurück zu erobern – mit vier Sekunden Vorsprung nach 13 Stunden Laufzeit!» Den Sieg oder mindestens einen Spitzenplatz bereits vor Augen, musste Schoch am letzten Tag aufgeben. «Ich hatte einfach keine Kraft und Reserven mehr, meine Batterien waren leer», stellt er konsterniert fest. «Aber die Gesundheit geht in einer solchen Situation immer vor.»

Der Prättigauer Woody Schoch führte am Salomon 4 Trails bis am dritten Tag. Am vierten und letzten Tag musste er aufgeben.  Foto: zVg Trotz dieser Enttäuschung wird Schoch in zwei Wochen in Davos am Start des Swiss Alpin Marathons stehen. Dort wird er versuchen, dem Mehrfachsieger Jonas

Buud aus Schweden als erster Einheimischer den Sieg im K78 wegzuschnappen oder mindestens etwas Feuer unter dem Hintern zu machen.  (ms)


Aus der Region

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Nr. 56

Kath. Kirche Klosters

Turnveteranengruppe Küblis

ViolineSolo­konzert

Mit Bahn, Postauto und Pferdekutsche unterwegs

Am Samstag, 27. Juli 2013, um 20.30 Uhr steht in der katholischen Kirche von Klosters ein Violine-Solo­ konzert (Rezital) auf dem Programm. Der Berufsmusiker Michael Grube aus Quito, Ecuador, spielt auf seiner über 330 Jahre alten Niccolo Amati-Geige unter dem Titel «Meisterwerke für Violine» unter anderem Werke von Niccolo Paga­ nini (1782–1840), Giuseppe Verdi (1813–1901), Arthur Honegger (1892–1953) und Johann Sebastian Bach (1685–1750). Michael Grube wurde 1954 in Überlingen geboren. Sein sensibles Spiel auf seiner kostbaren Geige aus der Cremoneser Werkstatt von Niccolo Amati aus dem 17. Jahrhundert hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Grubes Spiel ist tief verinnerlicht; er brilliert mit seiner Pianissimo-Kultur. Seine Ausbildung erhielt Michael Grube von den legendären Welt-Geigern Prof. Henryk Szeryng (Paris, Mexiko) und Prof. Max Rostal (Bern). Michael Grube lebt in Quito (Ecuador). Während eines halben Jahres begibt er sich jeweils nach Europa auf Solokonzerttournee. Weitere Infos: www.grubemichael. com. Freier Eintritt – Kollekte. (pd)

Der diesjährige Ausflug war im Jahresprogramm der Turnveteranengruppe Küblis auf Sonntag, 14. Juli, fixiert und wurde von Obmann Werner Grest in gewohnter Manier perfekt organisiert. Der Tagesausflug begann bei schönstem Sommerwetter am Sonntagmorgen mit einer Bahnfahrt das Prättigau hinein nach Klosters – wo noch der letzte der gemeldeten 18 Teilnehmer zustieg – und weiter via Vereinatunnel nach Scuol im Unterengadin. Dort wurde betreffend Transportmittel von Rot auf Gelb gewechselt: Ein Postauto entführte uns ins wildromantische Val S-charl. An der Endstation, im einst vom Bergbau geprägten Dörflein S-charl, warteten bereits zwei Zweispänner-Pferdekutschen, die uns in gemächlicher Fahrt durch den höchstgelegenen Arvenwald von Tamangur auf die Alp gleichen

Unterwegs durch den berühmten Arvenwald von Tamangur. Namens beförderten. Dort bereitete uns die Familie Keller, welche das Winterhalbjahr in Küblis und die übrige Zeit «hinter den sieben

Freundlich empfangen und gut betreut von der ganzen Familie Keller.  Fotos: F. Aliesch

Bergen» verbringt, einen herzlichen Empfang. Sie sorgte in der Folge auch für eine währschafte und reichliche Verpflegung. Vater Werner Keller wusste Interessantes über frühere und heutige Bewirtschaftungen der Alpen im Val S-charl zu berichten. Nur zu bald hiess es aber wieder Abschied nehmen von der Gastgeberfamilie. Die Heimreise erfolgte wieder mit den gleichen Transportmitteln und auf der gleichen Route, wobei wir als Betroffene des Bahnverkehrsunterbruches in Sagliains zu einer zusätzlichen «Spitzkehre» in Susch kamen. Ohne weitere Hindernisse gelangten wir schliesslich nach Küblis, wo man bei einem Abschiedstrunk zum einhelligen Ergebnis gelangte: Es war in jeder Hinsicht ein schöner und gelungener Ausflug.(FA)

Aktuell

Kleines, oranges Kraftpaket Michael Grube. 

Foto: zVg

ERFOLG MIT EINEM INSERAT

Jetzt findet man sie wieder in jeder Znüni-Tasche: die Apri­ kose. Die Vitaminbombe er­ freut sich grosser Beliebtheit. Mit ihrer kompakten Grösse – sie hat einen Durchmesser von 4 bis 8 cm – eignet sich die Aprikose wunderbar als Zwischenmahlzeit. Aber auch in zahlreichen Gerichten ist sie der Star, vor allem in fruchtig-süsser Variante. Ob Apri-

kosenwähen oder -konfitüren, als Dessert oder als feines Sorbet, sie sind schmackhafte Alleskönner. Aprikosen sind reich an Vitaminen, vor allem an Beta-Carotin, das für den Schutz unserer Haut vor Sonne und Umwelteinflüssen besonders wichtig ist. Ausserdem machen sie die Vitamine B und C sowie zahlreiche Mineralstoffe zu einer rundum gesunden Nährstoffquelle.  (pd)


Samstag, 20. Juli 2013

Aus der Region

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Neu im Angebot

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Davos

Neues vom Verein Pro Flüela Der Verein Pro Flüela hat mit dem Kanton Graubünden einen 5-Jahresvertrag (2009 bis 2014) abgeschlossen, welcher noch bis Ende Mai 2014 (als nur noch die nächste Wintersaison vom 15. November 2013 bis 31. Mai 2014) läuft. Frühzeitig hat sich der Vorstand mit der Zukunft befasst und einstimmig beschlossen, einen neuen 5-Jahresvertrag anzustreben, wenn die weitere Finanzierung durch den Kanton Graubünden, die Gemeinde Davos, die Pro Engiadina Bassa und diverser treuer Sponsoren und Mitglieder aus dem Norden und Süden sichergestellt werden kann. Bereits hat eine erste Besprechung mit Regierungsrat Mario Cavi­ gelli und Oberingenieur Heinz Dicht stattgefunden. Dabei wurde die Vorstandsdelegation von Grossrat Roland Conrad (Zernez) und Grossrat-Stellvertreter Emil Müller (Susch) begleitet. Im Grundsatz ist man sich einig, dass ein neuer 5-Jahresvertrag erarbeitet werden soll. Das Engagement des Vereins Pro Flüela führt dazu,

dass der Flüelapass nicht während rund sieben Monaten (November bis Mai) ganz geschlossen bleibt, sondern die Wintersperre pro Jahr um rund 13 Wochen verkürzt werden kann. Die grosse volkswirtschaftliche Bedeutung der Aktivi­ täten von Pro Flüela wurde vor einigen Jahren auf der Nordseite mit über 40 schriftlichen Bestätigungen verschiedener Organisationen, die Präsident Leo Koch eingeholt hat, bestätigt. Dass der Flüelapass auch für die Südseite von grosser Bedeutung ist, haben die Herren Conrad und Müller anlässlich der Besprechung mit Regierungsrat Cavigelli deutlich gemacht. Bis im Januar offen Der Flüelapass wurde am 12. November 2012 vom Kanton übernommen und durch Pro Flüela bis am 5. Januar 2013 offengehalten. Im Bericht des Sicherheitschefs Jürg Rocco ist festgehalten, dass aufgrund starken Windes und vieler Schneestürme ein aus-

serordentlich grosser Aufwand betrieben werden musste, um die Passstrasse möglichst lange offen zu halten. Das Räumungsteam leistete einen sehr grossen Einsatz. Nach starken Schneefällen über Weihnachten 2012 beschloss Pro Flüela, dem Winter zu trotzen und die Passstrasse nochmals räumen zu lassen. Dies bedeutete ein erheblicher Zusatzaufwand für alle Beteiligten. Die Passstrasse war somit vom 28. Dezember 2012 bis 5. Januar 2013 nochmals offen und befahrbar, was insbeson­dere alle Freunde des Spengler Cups und die sehr zahlreich angereisten Zuschauer der erstmals im Val Müstair durchgeführten FIS Tour de Ski freute. Insgesamt war die Flüela-Passstrasse zwischen Mitte November und 6. Januar nur an insgesamt 14 Tagen geschlossen. Vom 7. Januar bis Mitte März 2013 übergab Pro Flüela die Passstrasse auf der Nordseite an Davos Services für das BMW-Fahrsicherheitstraining.

Am 1. Mai eröffnet Frühzeitig im April 2013 hat das Räumungsteam mit der Schneeund Lawinenräumung begonnen, so dass der Pass plangemäss am 1. Mai 2013 um Mitternacht geöffnet werden konnte. Unsere Mitglieder aber auch viele Fischer, Skitourengänger sowie Töff- und Velofahrer freuten sich darüber. Einmalig rau wurde es in der letzten Mai-Woche. Täglich fiel Neuschnee, was wiederum Pflügen und Salzen bedeutete und sogar an zwei Tagen ein Schneekettenobligatorium zur Folge hatte. Dank des Einsatzes von Pro Flüela war die Passstrasse nur an 14 von insgesamt 86 Tagen geschlossen, was ein schöner Erfolg für alle Beteiligten ist. Am Sonntag Flüela-Fest Das 13. Flüela-Fest findet am Sonntag, 21. Juli 2013, von 11 bis 16 Uhr beim Wägerhaus Chant­ sura auf der Südseite statt. Ein reger Besuch aus Nord und Süd würde uns sehr freuen.  (pd)


Zum Schluss

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&

churz bündig In Militärfahrzeug geprallt Eine Autolenkerin ist am Donnerstag in Tscherlach (SG) mit ihrem Auto in ein Militärfahrzeug geprallt. Die 28-Jährige war aus unbekannten Gründen von der Sarganserstrasse abgekommen. Sie verletzte sich beim Unfall leicht und wurde ins Spital gebracht. Die sechs Armee­ angehörigen im anderen Fahrzeug blieben unverletzt.

Untersuchung gegen Frick eingestellt Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Untersuchung gegen Bruno Frick und seinen Geschäftspartner Phillipp Dobler wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung eingestellt. Sie sieht im Zusammenhang mit dem Mandat der beiden bei der Buechli Holding Ende der 1990er Jahre kein Strafrecht verletzt. Die Straftatbestände seien nach Auffassung des zuständigen Staatsanwalts eindeutig nicht erfüllt. Formell eröffnet sie darum kein Strafverfahren.

Postchauffeure wollen mehr Lohn Rund 300 Postauto-Chauffeure haben sich aus Protest ein blaues statt ein gelbes Hemd angezogen. Das teilte die Gewerkschaft syndicom mit. Die «blauen» Chauffeure kritisieren, dass Fahrer, die nicht direkt bei der PostAuto AG angestellt sind, weniger verdienen.

Queen ungeduldig Langsam wird auch die britische Königin Elizabeth ungeduldig. Die 87-Jährige hofft, dass das Royal-Baby noch vor ihrem Urlaub zur Welt kommt. Das Baby von Kate und Prinz William könnte nun jeden Moment das Licht der Welt erblicken. Die Reporter haben schon lange ihr Lager vor dem Krankenhaus aufgeschlagen, indem das Königskind zur Welt kommen soll. Mittlerweile erwartet die Grossmutter von Prinz William das ungeborene Kind genauso ungeduldig wie die Journalisten.

Nr. 56

Gemeinderatswahlen Zizers

CVP hat ihre Kandidaten nominiert Am 15. Juni hat die CVP Zizers ihre Nominationsversammlung für die Wahlen vom 22. September 2013 abgehalten. Urs Oswald (bisher) und Alois Gadola wurden für den Gemeindevorstand nominiert, Emilio Corsetto (bisher) für die Geschäftsprüfungskommiss­ ion. Die CVP Zizers freut sich, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern sehr engagierte und valable Kandidaten präsentieren zu können. Zum ersten Mal werden in Zizers die Behörden an der Urne gewählt. Nach mehreren Demis­ sionen sind am 22. September 2013 sechs Sitze für den Gemeindevorstand zu besetzen. Zur Verfügung

stellen sich bereits sieben Kandidierende. Es dürfte im Herbst wohl

zu einem spannenden Wahlkampf kommen.  (pd)

Emilio Corsetto, Alois Gadola, Urs Oswald (v.l.).

Foto: zVg

Bündner Waldwirtschaftsverband

FSC verlangt mehr jagdliche Eingriffe FSC verlangt mehr jagdliche Eingriffe Wald und Wild beunruhigen die Selva aus der Sicht der Jagdbetriebsvorschriften 2013 und den vorgelegten Ergebnissen der FSCWaldzertifizierung nach den abgeschlossenen diesjährigen externen Audits. Die Wildschäden haben in einigen Gebieten in Graubünden laut Fachbeurteilung einen kritischen Stand erreicht. Es muss verlangt werden, dass die Jagd und der Forstdienst einen wirksamen Beitrag leisten. Der Handlungsspielraum für die Bejagung des Hirsches darf keinesfalls eingeschränkt werden. Die Bejagung des Hirschwildes muss gezielte Reduktionen herbeiführen. Weil der Zustand kritisch ist, müssen die Waldeigentümer aufgefordert werden, sich intensiv mit dieser Problematik auseinander zu setzen. Wald/Wild ist wieder ein wichtiges Thema der Waldeigentümer geworden. In Graubünden verursachen die Wildschäden unterschiedliche Probleme, teilweise sogar den Ausfall einzelner Baumarten. Der Forstdienst und die Jagd zusammen können helfen, diese Probleme zu lösen. Der Kanton hat mit den Jagdbetriebsvorschriften neue Signale gesendet und ist vom zweistufigen Jagdmodell überzeugt. Die Veränderungen am Konzept sind erkennbar und werden von der Selva getragen. Für das anpassungsfähige und fortpflanzungsfreudige Hirschwild soll damit erst ein Bestandeswachstum vermie-

den werden. Der Selva-Vorstand ist der Ansicht, dass der Hirschbestand in absehbarer Zeit auf maximal 10 000 Tiere reduziert werden muss. Eine artgerechte Reduktion fordert weitere flexible Massnahmen im Jagdsystem. Einschränkende Massnahmen für die Bejagung wie beispielsweise die Ablehnung des Zweistufenmodells dürfen nicht toleriert werden. Die Umsetzung der Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd verhindert das Zweistufenmodell und ist deshalb aus der Sicht der Waldeigentümer abzulehnen. Bestandes-Reduzierung Die Selva anerkennt die Bündner Hirschjagd als Erfolgsmodell schlechthin. Mit grossem Aufwand werden jährlich die Bestände erhoben. Danach werden aus der Planung regionsweise die Abschusspläne hergeleitet. Wenn Planung und Abschuss (aus Hochjagd und Sonderjagd) in den Regionen stark abweichen, werden in den nächsten Jahren automatisch systemgarantierte Korrekturen folgen. Wie in der Waldwirtschaft, unterstehen die jagdlichen Massnahmen einer nachhaltigen Entwicklung, welche eine Grundbedingung für das Ökosystem Wald und Wild darstellt. Leider sind die Hirschbestände in den letzten Jahren wieder kontinuierlich angestiegen und haben in diesem Frühjahr die Grenze von 15 000 Tieren erreicht. Die

externen Audits der FSC-Waldzertifizierung haben aufgezeigt, dass der Lebensraum teilweise übernutzt wird und dass es vermehrt zu Konflikten mit der Waldwirtschaft kommt. In einigen Revieren ist die Wilddichte gebietsweise zur natürlichen Verjüngung vor allem bei der Weisstanne gemäss FSC-Richtlinien nicht mehr tragbar. Demnach muss der Bestand reduziert und stabilisiert werden. Vermehrte Zusammenarbeit Das kantonale Amt für Jagd und Fischerei bearbeitet das Thema Wild intensiv, trotz Einnahmen der Jagdpatentgebühren resultiert ein jährlicher Aufwandsüberschuss. Darin sind sehr geringe Positionen für Waldschäden enthalten. Trotzdem hat das Wild ein unbestrittenes Gastrecht im Wald. Schäden an jungen Waldbäumen werden auch toleriert. Wo sie kritische Werte übersteigen, muss über Jagdeingriffe verstärkt reguliert werden. In erster Linie muss die Wirkung des Waldes gegen Naturgefahren im Schutzwald erhalten werden. In Graubünden schützen zwei Drittel des Waldes vor Naturgefahren. Durch Wild geschädigte Waldbestände führen auch zu grossen Schäden in der Waldwirtschaft. Aus diesen Gründen müssen Jagd- und Waldorgane in Zukunft in der Zielsetzung und Massnahmenanordnung für die Jagdplanung vermehrt zusammenarbeiten. (pd)

P&h sa 20 07 13 nr56  
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