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Samstag, 12. Oktober 2013 112. Jahrgang, Nr. 79

Garage Gort_Kopf_Gort.qxd 12.01.2012 09:3

Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

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Herrschaft

St. Antönien

Klimaerwärmung in P&H-Region?

Morgenröte bei Alpweg-Sanierung

Langes Warten auf die Steingeiss – eine Reportage 



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Saas

Bachläufe müssen saniert und verbaut werden Nach den heftigen Unwettern vom Juli, welche alle drei Dorfbäche über die Ufer treten liessen, sieht sich die Gemeinde Saas nun vor die Aufgabe gestellt, jene Bachläufe, welche durch bewohntes Dorfgebiet fliessen, zu sanieren beziehungsweise zu verbauen. Am 25. Oktober entscheidet die Gemeindeversammlung über Projektierungskredite von insgesamt 195 000 Franken. Das Wochenende vom 20./21. Juli 2013 werden die Bewohner von Saas bestimmt nicht so schnell vergessen. Sintflutartige Regenfälle mit Hagelschlag liessen alle drei Dorfbäche anschwellen. Bereits am Samstagabend riss der Schlamm und Geröll führende Oberdorfbach/Tritttobel zwei Brücken mit sich. Auch der Sagenbach und die Grafenbäche traten über die Ufer und hinterliessen in Wiesen, Kellern und Hauseingängen ein Bild der Verwüstung. Am frühen Sonntagabend entlud sich dann ein noch heftigeres Gewitter über Saas, welches vor allem die Grafenbäche zum Überlaufen brachte und noch grössere Schäden im Dorf verursache (P&H berichtete). Inzwischen ist im Dorf das Gröbste wieder aufgeräumt. Die Gemeinde sieht sich jedoch vor neue Aufgaben und unerwartete Ausgaben gestellt. Wie der Gemeindevorstand in der Botschaft zur Gemeindever-

Die Luftaufnahme zeigt die Verwüstung «im Winkel», «auf der Quadera» sowie «ufm Bach» nach dem Unwetter vom 20./21. Juli 2013.  sammlung vom kommenden 25. Oktober festhält, haben sowohl die Gemeindebehörde als auch die zuständigen Fachstellen des Kantons Graubünden erkannt, dass die Bachläufe, die ins bewohnte Dorfgebiet und durch dasselbe hindurch fliessen, dringend saniert

beziehungsweise verbaut werden müssen. Wie Gemeindepräsident Hans Ueli Wehrli bestätigt, sind gewisse Arbeiten bereits in diesem Winter unabdingbar. Der Gemeindevorstand sieht sich gezwungen, mehrere Projektierungskredite zu beantragen.

Foto: zVg

Sanierung Oberdorfbach Beim Projektierungskredit für die Sanierung der Verbauungswerke Oberdorfbach (Aquasanabach) handelt es sich um die Wiederherstellung der unterspülten Bachsperren. Betroffen ist der Ober u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

Ihr Subaru- und SuzukiSpezialist im Prättigau

Meteoanalyse


Aus der Region

2 dorfbach von der ersten Sperre auf 1022 m ü.M. oberhalb der Oberdorfstrasse bis zum anstehenden Fels bei der Parzelle Nr. 1145 im Riedji. Für Wehrli ist klar: «Diese Verbauungen müssen zwingend vor der nächsten Gewittersaison instand gestellt sein. Folglich müssen die Datenaufnahmen so schnell wie möglich gemacht werden. Wir hoffen auf einen guten November.» Im Januar soll dann die Submission durchgeführt werden. «Unser Ziel ist es, im März/ April 2014 die Arbeiten in Angriff zu nehmen, noch vor der Schneeschmelze.» Für die Projektierung sowie die Bauführung der erwähnten Sanierungsarbeiten wird ein Kredit in der Höhe von 75 000 Franken benötigt. Da die Projektierung und die Bauleitung vom selben Ingenieurbüro ausgeführt würden, mache es Sinn, bereits zum jetzigen Zeitpunkt den ganzen Kredit zu beantragen. Wie der Gemeindepräsident weiter ausführt, werden die Sanierungsmassnahmen im Abschnitt zwischen der Kantonsstrasse und der Bahnhofstrasse im Rahmen von Sofortmassnahmen in einem separaten Projekt durch das Tief-

bauamt Graubünden bearbeitet. «Diese Massnahmen betreffen die Gemeinde Saas somit nicht.» Variantenstudium Hingegen ersucht der Gemeindevorstand den Souverän um grünes Licht für einen Projektierungskredit in der Höhe von 65 000 Franken für ein Variantenstu­ dium betreffend Verbauungen des Oberdorfbachs im oberen und im untersten Teil sowie der Grafenbäche, des Martischgaden- und des Ratitsch-Baches. Bei diesem Projekt handelt es sich laut Aufgabenbeschrieb um die Analyse der Hochwasser-Ereignisse vom Juli 2013, die Beurteilung der Schwachstellen, das konzeptionelle Variantenstudium sowie um die Ausarbeitung eines Vorprojektes inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung. Sagenbach unterer Teil Kurzfristig sah sich die Gemeinde gezwungen, für die Sanierung im unteren Teil des Sagenbaches ein weiteres Kreditbegehren in der Höhe von 55 000 Franken in die Traktandenliste aufzunehmen. «Anlässlich eines Augenscheins

von Vertretern des Kantonalen Amtes für Wald und Naturgefahren und des Tiefbauamtes Graubünden, Abteilung Wasserbau, von anfangs Oktober wurde festgestellt, dass auch die Verbauungen im unteren Teil des Sagenbaches dringend saniert werden müssen», erklärt Wehrli. «Ähnlich wie beim Oberdorfbach sind diese Verbauungen auch hier teilweise unterspült oder sonst wie beschädigt. Derzeit ist eine Sperre vollständig zerstört, jene auf 1480 m ü.M. Wie die Fachleute ausführen, reicht ein einziges in Mitleidenschaft gezogenes Verbauungswerk, um bei einem nächsten Unwetter bei allen höher gelegenen Verbauungen eine Domino-Reaktion auszulösen. Demzufolge müssen wir auch diese Projektierung zügig vorantreiben.» Sagenbach oberer Teil Ein eigenes Projekt bildet die Sanierung des Sagenbaches im oberen Teil. Die Vorarbeiten dazu sind in den kantonalen Fachstellen derzeit noch nicht abgeschlossen. Somit wird ein solches Kreditbegehren voraussichtlich in einer nächsten Gemeindeversammlung

Nr. 79 zum Beschluss vorgelegt. «Die Saaser werden hinter den nötigen Sicherheitsmassnahmen stehen», ist der Gemeindepräsident überzeugt. «Wir hegen die Hoffnung, auch beim Amt für Gemeinden auf das nötige Verständnis zu stossen.»  (hw)

Der Oberdorfbach (Aquasanabach) zwischen Hauptstrasse und Bahnhofstrasse: dieser Abschnitt wird vom Tiefbauamt Graubünden bearbeitet.  Foto: H. Wyss

Meteoanalyse

Klimaerwärmung in P&H-Region? Wer diese beiden Bilder etwas genauer betrachtet und weiss, dass das eine am 20. April 2013 und das andere am 11. Oktober 2013 in der Bündner Herrschaft (550 m) aufgenommen wurde, hat wohl Mühe, an die Klimaerwärmung zu glauben. Zumindest in unseren Breitengraden. Vielmehr liegt nach den vergangenen, schneereichen Jahren das Szenario nahe, dass der Treibhaus-Effekt global zwar stimmen mag, in Mittel­

europa aber das Gegenteil bewirkt und uns längere und strengere Winter bevorstehen. Kürzlich liessen entsprechende Meldungen aufhorchen, wonach einzelne Alpengletscher nach jahrzehntelangem Rückzug wieder auf dem Vormarsch sind. Dies alles würde zur Aussage einzelner Klimaforscher passen, wonach unser Klima aufgrund veränderter Luft- und Meeresströmungen nicht wärmer sondern eben kälter wird.

20. April 2013 Bündner Herrschaft auf 550 m ü. M.

Freuen dürfen sich in diesem Fall alle tief gelegenen Skigebiete, denen die klimatischen Schwarzmaler bereits das Todesurteil verkündet haben. Ärgern werden sich jene, denen der Winter schon mit drei Monaten zu lange war. Egal, welches Szenario uns in Zukunft beschäftigen mag – Fakt ist, dass wir dieses Jahr auf den Frühling verzichten mussten und uns jetzt auch noch der Herbst abhandenkommen könnte. Bergwanderun-

gen, Biketouren, usw. oberhalb 2000 Meter dürften aufgrund der grossen Schneemengen – zumindest an Schattenhängen – dieses Jahr nämlich bereits wieder der Vergangenheit angehören. Und: Bis Mitte nächster Woche haben die Meteorologen oberhalb 1800 Meter weitere Schneefälle angekündigt. So stellen wir uns die Klimaerwärmung bei uns jedenfalls nicht vor.  (ms)

11. Oktober 2013 Bündner Herrschaft auf 550 m ü. M. Fotos: M. Schnell


Aus der Region

Samstag, 12. Oktober 2013

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Saas

Herrschaft

Start in die zweite Projektchor-Hälfte

Morgenröte bei Alpweg-Sanierung

Am kommenden Dienstag, 15. Oktober, beginnen im Kirchgemeindehaus Saas wieder die Proben des Projektchors Mittelprättigau für die «Toggenburger Passion» von Peter Roth. Bereits im vergangenen Winter wurden die Chorsätze von rund 100 Sängerinnen und Sängern einstudiert. Nun geht es an die Gestaltung und die Darstellung der verschiedenen Chorlieder. Die Proben finden ab jetzt wieder jeden Dienstagabend um 20.15 Uhr statt. Die Aufführungen für das einmalig schöne Werk finden über die Osterzeit 2014 im Prättigau, in Davos, Landquart und in Zürich statt. (pd)

Davos

Kinderwagen kollidiert mit Auto In Davos hat sich am Mittwochnachmittag ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Kinderwagen kollidierte seitlich mit einem Personenwagen. Das Kind wurde geringfügig verletzt. Die Mutter des Kleinkindes befand sich mit dem Kinderwagen und dem Kleinkind darin zuoberst auf der Platzstrasse. In einem kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit geriet der Kinderwagen selbstständig ins Rollen und bewegte sich auf der Platzstrasse talwärts in Richtung Promenade. Als ein bergwärts fahrender Automobilist den Kinderwagen kommen sah, hielt er sofort an und sprang aus dem Wagen. Vergeblich versuchte er noch, den Kinderwagen aufzuhalten. Er kollidierte mit der rechten Seite des Autos, an welchem geringer Sachschaden entstand.  (kapo)

Das Kind wurde bei der Kollision mit dem stehenden Auto glücklicherweise nur geringfügig verletzt.  Foto: kapo

Der Alpweg in die Maienfelder, Fläscher und Jeninser Alpen befindet sich im oberen Bereich seit Jahren in einem bedenklichen Zustand. An den Gemeindeversammlungen im Dezember soll nun ein Projekt zur Behebung dieses Mankos vorgestellt werden. Es gibt in der P&H-Region wohl keinen anderen Alpweg, der sich in einem derart schlechten Zustand befindet, wie jener in die Maienfelder, Fläscher und Jenin­ ser Alpen. Zwischen dem Bärenhag und Stürvis ist der Weg im Vergleich mit üblichen Alpzufahrten nicht nur schmal sondern über mehrere Kilometer auch mit unzähligen Löchern und Unebenheiten durchsetzt. 15 Kilometer lang Die meisten Alpwege tangieren eine Gemeinde oder vielleicht deren zwei. In der Herrschaft sind es sogar drei. Weshalb warten diese seit Jahren auf eine vernünftige Alpzufahrt? Der Umstand, dass im besagten Fall drei Gemeinden beteiligt seien, mache die Angelegenheit nicht etwa einfacher, sondern eher komplizierter, begründet Max Leuener, Stadtpräsident von Maienfeld, auf Anfrage. Der Alpweg weise mit 15 Kilometern eine beachtlich Länge und eine ebenso lange geschichtliche Entwicklung auf. Seit der Streichung der Forstsubventionen im Jahr 2003 seien immer wieder kleinere oder auch grössere Sanierungen

Der Weg in die Maienfelder, Fläscher und Jeninser Alpen ist mit 15 Kilometern einer der längsten der Region aber auch einer der desolatesten. durchgeführt worden, insbesondere auf der ersten Streckenhälfte oder vor zwei Jahren auch im Bereich Bantli-Rank. Drei Millionen Franken Die drei tangierten Gemeindebehörden seien sich durchaus bewusst, dass der Weg auf den letzten neun Kilometern in einem schlechten Zustand sei und Handlungsbedarf bestehe. Davon seien auch die Vertreter von Bund und Kanton überzeugt, mit denen am 1. Oktober hinsichtlich allfälliger Subventionen eine Begehung stattgefunden habe. Die Situation sei nun so, dass man dem Souverän der drei Gemeinden an den Gemeindeversammlungen Ende Jahr ein Projekt vorlegen werde,

Ab 2015 soll die erste Sanierungsetappe vom Bärenhag bis zur Vorderalp in Angriff genommen werden.  Fotos: M. Schnell

das die Sanierung des Teilstücks vom Bärenhag bis nach Stürvis für gut drei Millionen Franken vorsehe. Dieser Ausbaustandard entspreche etwa dem erwähnten neuen Teilstück beim BantliRank. Ein Ausbaustandard wie im Bereich Jeninser Heuberg mit Asphaltbelag würde mit rund acht Millionen Franken zu Buche schlagen und stehe deshalb ausser Frage. Auch eine komplett neue Zufahrt vom bestehenden Seewiser Alpweg (Cani) aus, die nur rund zwei Kilometer lang wäre und den beschwerlichen Weg über den 2040 Meter hohen Kamm ersetzen würde, sei kein Thema. «Bei dieser Variante wären noch mehr Gemeinden beteiligt und bestehende Wege tangiert, was die Angelegenheit weiter verkomplizieren und verzögern würde. Zudem ist diese Zufahrtsvariante insgesamt länger als die Bestehende», so Leuener. Start im 2015 Der Maienfelder Stadtpräsident geht davon aus, dass unter Vor­ behalt der Zustimmung durch die drei Gemeinden im 2015 das erste Teilstück vom Bärenhag bis zur Vorderalp in Angriff genommen werden kann. Die Realisierung der weiteren Teilstücke von der Vorder­ alp zum Scheitelpunkt Kamm und weiter zu den Alpen Bad, Fläscher Alp, Egg und Stürvis hänge dann unter anderem vom tranchierten Subventionsfluss der öffentlichen Hand ab. Er gehe davon aus, dass dieser gut 60 Prozent betrage, stellte Leuener in Aussicht. (ms)


Aus der Region

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Nr. 79

Persönlich

Landwirtschaft

Dank

Die Verbuschung nimmt laufend zu

Herzlichen Dank für die Gratulationen, Geschenke und Karten zum 85. Geburtstag. Hans Hartmann-Allemann, Schiers Rungalinis

Jenaz

Marco Marchi im Landhaus Seit Marco Marchi mit Richi del Grosso(Blues auf der Mandoline) im Sommer 2013 ein kleines, auserlesenes Publikum im Landhaus Jenaz total begeisterte, können es The Romingers und Freunde kaum erwarten Marco Marchi and the Mojo Workers heute, 12. Oktober, ab 21 Uhr in Jenaz zu begrüssen. Das Bluesquartett aus der Südschweiz spielt Musik aus der Zeit als der Alkohol noch aus Tassen getrunken wurde und Al Capone für Nachschub sorgte. Die Musik wurde durch die Band behutsam abgestaubt. Es entstand echte handgemachte Musik mit viel Herz auf akustischen Originalinstrumenten aus jener Zeit. (pd)

Marco Marchi and the Mojo Workers. Foto: zVg

Die Pflege der Alpweiden stösst infolge des Strukturwandels an Grenzen: Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe ist rückläufig, die bewirtschaftete Fläche ist aber konstant geblieben. Kein Wunder nimmt die Verbuschung laufend zu. Die landwirtschaftliche Nutzfläche, der Boden, der von denBauern regelässig als Wies- und Ackerland genutzt wird, ist nach Auskunft von Valentin Luzi, Abteilungsleiter Amt für Landwirtschaft und Geoinformation (ALG) in den letzten Jahren konstant geblieben. «Das heisst dass diese von der Ausdehnung der Waldfläche, bekannt unter der Bezeichnung «Verbuschung», der im Kanton Graubünden jährlich rund 600 Hektaren zum Opfer fallen, kaum betroffen ist», so Luzi. In Mitleidenschaft gezogen werden von diesem Prozess hingegen die Heimweiden und Maiensässe sowie die Alpen. Der Grund liegt auf der Hand: Eine Folge des Strukturwandels, von dem auch die Landwirtschaft im Berggebiet betroffen ist und auch in Zukunft betroffen sein wird. Da die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe rückläufig ist, die bewirtschaftete Fläche aber konstant geblieben ist, stösst die Pflege der Alpweiden an Grenzen. Diese erfolgte früher vermehrt (aber auch heute noch) auf dem Alpgemeindewerk. Der Verbuschung wurde Einhalt geboten, indem die Heim- und Alpweiden

Vor dem Bau des Güterwegs wurde diese Böschung noch gemäht: Heute ist sie mit Dros eingewachsen. Foto: E. Walser regelmässig im frühen Stadium gesäubert wurden. Auf den Heimweiden haben auch die Hirten und die Dorfgeissen das ihre dazu beigetragen. Dabei ging es nicht nur den Alpenrosen an den Kragen, sondern auch den Alpen- oder Grünerlen, besser bekannt unter dem Namen Dros. Die Alpenerle wächst an Steilhängen, wo Nadelbäume nicht aufkommen. Dort, wo die Alpenerlen einmal eingewachsen sind, geht das Weideland in absehbarer Zeit verloren. Eine Methode, mit der die Dros nicht nur in Schach gehalten, sondern sogar zurück gedrängt wurden, war früher das Schwenden. Dabei wurde die Rinde der Erlenbüsche entfernt, sodass diese

abstarben und verdorrten. Das anfallende Holz wurde dann zusammengetragen und zum Teil sogar für Brennholz genutzt oder an Ort und Stelle verbrannt – ein Vorgang der nach Auskunft von Valentin Luzi heute unvorstellbar ist. Von dieser Tätigkeit leitet sich auch der Orts- und Flurnamen Schwendi ab! Die wirksamste Bekämpfung wäre seiner Ansicht nach die Beweidung der von der Verbuschung bedrohten Flächen mit Ziegen, weil Ziegen nicht nur Gras, sondern auch Drosrinde und Drosblätter fressen. «Uns fehlen aber die notwendigen Geissen», betonte Luzi. Er hoffe, dass die Agrarpolitik 2014/2017 mit den in Aussicht gestellten Landschaftsqualitätsbeiträgen in die Bresche springen werde.  (EW)

Prättigauer Mundart-Rätsel Fideris

Heinrich Müller & Band Der Konzertclub Fideris freut sich auf die Mr. Tagesschau-Show im Gewölbe des Ritterhofs am Freitag, 18. Oktober um 20.30 Uhr. Mr. Tagesschau entführt uns in die Welt seiner eigenen Lieder und spielt aus seinem neuen Album Songs des grossen Bruce Springsteen, dessen Musik so erdig und bodenständig ist, wie Heinrich Müller auch! Reservation wird empfohlen unter: E-Mail info@konzertclubfideris.ch oder Tel. 081 332 19 53. Welcome.  (pd)

Der Gewinner steht fest Wem es lückenlos gelang, das Rätsel in der Ausgabe vom Mittwoch, 11. September 2013, waagrecht mit den entsprechenden Prättigauer Mundartwörtern aufzufüllen, gelangte senkrecht zu einer Prättigauer Redensart. Der Lösungssatz lautet: Ä rollendae Stei wasmet nid. Aus den zahlreichen korrekten Einsendungen traf das Los auf Niklaus Pleisch aus Küblis Dalvazza. Der Gewinner erhält einen Büchergutschein der Druckereien Schiers und Landquart im Wert von 50 Franken.

Die Lösungswörter waagrecht: 1 Rumpel; 2 Brodhangae; 3 schlems; 4 uuliidig; 5 Ennerbaerger; 6 frank; 7 drnaa; 8 Maarch; 9 Imperri; 10 Sunnigend; 11 Tschurri; 12 einismal; 13 iileggen; 14 Cawall; 15 Schgabuelli; 16 preschtiaerae; 17 aeimaelaechrut; 18 heuischrootä; 19 Tschawittae; 20 Noos; 21 Gwaesserti. Wie der Autor Walter Tschopp vermerkt, entspricht die Schreibweise dem vergriffenen Prättigauer Mundartwörterbuch, Buchdruckerei Schiers (1996). Eine Neuauflage ist in Vorbereitung. (hw)

Das Prättigauer Mundartwörterbuch ist derzeit vergriffen.  Foto: H. Wyss


Samstag, 12. Oktober 2013

Fotor端ckblick

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Markt in Schiers

Fotos: L. Kobald

Seniorenreise Kirchgemeinde Saas

Fotos: zVg


Aus der Region

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Nr. 79

Rückblick auf die Herbstsession der eidgenössischen Räte, 2. Teil

Von Heinz Brand, Klosters Nationalrat SVP Von den behandelten Vorlagen mit aussergewöhnlich grosser finanzieller Tragweite oder Folgen sind drei Entscheide besonders hervorzuheben. So will der Ständerat – im Gegensatz zum Nationalrat – das Konsolidierungsund Aufgabenüberprüfungspaket nicht an den Bundesrat zur Nachbesserung zurückweisen. Letzterer hatte bei seiner Beratung des Geschäftes einen wesentlich strengeren Sparkurs einschlagen und vom Bundesrat zusätzlich mehrere Sparvarianten mit grösserem Sparpotential einverlangt. Bei den Ausgaben für die Armee bleiben dagegen beide Kammern übereinstimmend hart und verlangen vom Bundesrat, dass für die Armee künftig mehr Geld ausgegeben werden soll als bisher. Nach dem Nationalrat hat nämlich auch der Ständerat beschlossen, den Ausgabenplafond von heute 4.4 Mia auf 5 Mia statt nur auf 4.7 Mia Franken, wie vom Bundesrat vorgesehen, zu erhöhen. Mit Auslagen in nahezu gleicher Höhe, nämlich 4.39 Mia Franken, ist sodann auch die Zustimmung der Räte zum Finanzierungsbeschluss von Forschung und Innovation in den Jahren 2014 – 2020 verbunden. Diese Summe steht der Schweiz nun in den nächsten sechs Jahren zur Beteiligung an den EU- Forschungsprogrammen zur Verfügung. Eine Flut von Motionen In der vergangenen Session haben die beiden Räte sodann erneut eine grosse Zahl an Vorstössen aus ihrem Kreis erledigt. Alleine der Nationalrat hat während 28 Stun-

den rund 250 Motionen und Postulate behandelt. So haben SVP, SP und Grüne in drei Vorstössen etwa die Einführung zusätzlicher Auflagen für Grossbanken gefordert, um damit allfällige Risiken für die nationale Volkswirtschaft abzufedern. Die in diesen Vorstössen enthaltenen Forderungen nach zusätzlichen Auflagen, welche letztlich auf die Einführung eines Trennbankensystems hinauslaufen, gehen nun in den Ständerat, wo die Erfolgsaussichten für diese Vorstösse allerdings nicht gross sein werden. Aufgrund eines andern Vorstosses von Max Binder (SVP/ZH) will der Nationalrat nun auch die Tätigkeit der Bundesräte unmittelbar nach deren Rücktritt beschränken (sog. Lex Leuenberger). Er sprach sich dafür aus, dass Bundesräte inskünftig während zwei Jahren nach ihrem Rücktritt keine bezahlten Mandate, insbesondere Verwaltungsratsmandate, annehmen dürfen, die in Zusammenhang mit ihrer früheren Tätigkeit gestanden hatten. Eine ähnliche Karenzfrist für die Topkader des Bundes hat der Rat allerdings abgelehnt. Unter

dem Eindruck aktueller Ereignisse hat der Nationalrat sodann auch eine Motion von Natalie Rickli (SVP/ZH) angenommen, welche Hafturlaube und Ausgänge für Verwahrte verbieten will. Für lebenslänglich Verwahrte sind bereits heute keine solchen Erleichterungen erlaubt, womit diese nun auch auf alle Verwahrten ausgedehnt werden soll. Im Ständerat stand aufgrund eines Vorstosses von Peter Föhn (SVP/ SZ) einmal mehr die Einführung eines Vermummungsverbots bei öffentlichen Kundgebungen auf der Traktandenliste. Anstatt sich zur Sache zu äussern, wies der Ständerat das Geschäft an die zuständige Kommission zurück mit dem Auftrag, die Kantone zu dieser Sache nochmals eingehend anzuhören und die Praktikabilität des Verbots zu prüfen. Aufgrund eines Vorstosses der FDP-Fraktion will diese schliesslich die obligatorischen Weiterbildungskurse für Neulenker abschaffen, da deren Wirkung nicht nachgewiesen werden kann. Mit Unterstützung der SVP wurde diese Motion deutlich mit 109:75 Stimmen angenommen und geht nun in den Ständerat. Schneesport-Vorstösse Aus Bündner Sicht besonders erwähnenswert sind sodann noch zwei Vorstösse mit Bezug zum Schneesport und damit auch zu Graubünden. Mit Zustimmung der «Linken, Grünen und AlpenBürgerlichen» (Weltwoche Nr. 40.13, 19) stimmte der Nationalrat einem Vorstoss von Nationalrat Matthias Aebischer (BE/

SP) zu, welcher die Einführung eines obligatorischen Schneesporttages in der Volksschule verlangt. Ziel dieses Vorstosses ist erklärtermassen die stärkere Förderung der Schneesportarten bei Jugendlichen namentlich in den Agglomerationen. Die ordnungspolitischen Bedenkenträger und Gegner des Vorstosses hoffen nun auf dessen Ablehnung durch den Ständerat, welcher das Geschäft in der nächsten Session behandeln wird. Bereits zugestimmt hat dieser Rat einer Motion von Ständerat Isidor Baumann (CVP/UR), welcher vorsieht, den Dieselverbrauch von Pistenfahrzeugen nicht mehr vollumfänglich der Mineralölbesteuerung zu unterstellen. Die Befreiung der Pistenfahrzeuge von dieser Abgabe, welche grundsätzlich zur Finanzierung der Strasseninfrastruktur vorgesehen ist, war nur dank einem konzertierten Stimmverhalten von SVP, CVP und FDP möglich. Wahlgeschäfte Schliesslich hatte sich die Vereinigte Bundesversammlung auch noch mit zwei Wahlgeschäften zu befassen. Auf Vorschlag der SP wurde Francesco Parrino zum neuen Bundesrichter und Christoph Rohrer und David Weiss (beide SVP) als neue Richter des Bundesverwaltungsgerichtes gewählt. Die FDP und die CVP waren – ohne Anspruch gemäss praktiziertem Parteieinproporz – dennoch mit eigenen Kampfkandidaten angetreten, unterlagen jedoch mit diesen als Folge des konsequenten Stimmverhaltens der übrigen Parteien teilwiese deutlich.

Klosters

Klangvoller Jazz im Kulturschuppen Beim Konzert vom Samstag, dem 19. Oktober 2013, um 20.30 Uhr sind eine Sängerin und ein Pianist zu sehen und zu hören: Lisette Spinnler und Christoph Stiefel machen aus dieser raren Kombination etwas ganz Besonderes. Aufhorchen lässt nicht nur die ungewöhnliche Stückauswahl: zu finden sind darunter country-artige Balladen, arabisch angehauchte Songs ebenso wie rhythmisch vertrackte Spielereien, die Lisette

Spinnler teils mit ihrem sonorem Organ, teils mit faszinierenden Obertönen ergänzt und auffüllt. In beinahe atemberaubenden Parallelgängen finden Klavier und Stimme zusammen, die knisternde Konzentration der beiden Spielenden ist fast mit Händen zu greifen. Mit ihrer charismatischen, biegsamen und warmen Stimme steigert Lisette Spinnler die hypnotisierende Wirkung dieser zwischen

Das Duo Stiefel-Spinnler, schweizer Musiker von internationalem Rang.  Foto: zVg

Eingängigkeit und Vertracktheit pendelnden Stücke. Das Resultat ist eine Seelen-Musik, die uns mitten ins Herz trifft, die, obwohl sie in der Reihe «Jazz im Kulturschuppen» veranstaltet wird, fast gar nichts und doch so viel mit Jazz zu tun hat: Sie ist wunderbarer Beweis dafür, wie vielfältig und reich diese Musik die Hörgewohnheiten beeinflussen und ein Bild von Schönheit in der Musik präsentieren kann.  (pd)


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Reportage

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Nr. 79

St. Antönien

Langes Warten auf die Steingeiss – eine Reportage Partnun 6.30 Uhr. Es ist noch dunkel ums Maiensäss von Hans Flütsch. «Wir müssen nicht pressieren», sagt er und schultert Rucksack und Gewehr. Der passionierte Jäger drückt mir ein Fernglas, sprich Spiegel, in die Hand. Dann geht’s los. Nur das Rauschen des Baches ist zu hören. Bedächtigen Schrittes steigen wir höher und höher. Über uns zeichnet sich in der Morgendämmerung schemenhaft die Sulzfluh ab. Der Gipfel ragt weit in den sternenklaren Himmel. Ein prächtiger Tag kündigt sich an. Irgendwo über uns müssen sie sein: Steinböcke, Steingeissen, Steinkitze. «Die alten Böcke sieht man besser, die Geissen und Jungböcke sind im Gelände schwieriger zu erkennen». Der 66-jährige St. Antönier weiss, wovon er spricht: seit Kindsbeinen ist er mit dem Gebiet und der Tierwelt rund um Partnun vertraut, er kennt jeden Stein. Es wird heller, erstes Sonnenlicht an der Sulzfluh, auch die Drusentürme erstrahlen schon in rotgoldenem Licht. Ein Morgen wie aus dem Bilderbuch. Immer wieder bleibt Hans stehen und spiegelt die Sulzfluh aus. Ungläubiges Kopfschütteln: «Das kann ich jetzt nicht fressen, dass die Geiss nirgends zu sehen ist.» Am Fressen sind nur drei Ziegen, die sich weit oben in den Felsen auf einem aussichtsreichen Plätzchen mit Blick in den Klettersteig wohlzufühlen scheinen. Ruhe und Gelassenheit Hans hat es auf eine bestimmte Geiss abgesehen, die er schon seit Tagen beobachtet. Sie gehört zu einer Gruppe mit zwei Jung-

Noch ist kein Steinwild auszumachen. böcken und einer weiteren Geiss mit einem Kitz. «Da heisst es höllisch aufpassen, dass man nicht die Säugende schiesst.» Tage zuvor hatte er die Erlaubte zwar schon einmal ins Visier genommen, dann tauchte plötzlich eine zweite Geiss auf. Und ebenso plötzlich war er nicht mehr hundertprozentig sicher, welche welche war. Hans ist im Nachhinein froh, keine Unerlaubte geschossen zu haben. «Das kann jedem passieren.» Die Steinwildjagd scheint in erster Linie aus geduldigem Warten und ausdauerndem «Spiegeln» zu bestehen. Die Sonne steht schon hoch, von Steinwild weit und breit nichts

Die Geissschuppen unterhalb der Windeggen bietet Mensch und Tier Schutz.

zu sehen. Trotz der grandiosen Gebirgslandschaft rund um uns spielgelt Hans unermüdlich die vor uns liegenden Felsformationen aus. Wir gehen weiter, wechseln die Positionen, in der Ferne bei der Carschinahütte sind einzelne Wanderer auszumachen, beim Einstieg zum Klettersteig die ersten Bergsteiger. «Hast du gesehen dort unter dem Tschuggen links oberhalb des grossen Risses?» Trotz grösstem Bemühen kann ich nichts erkennen, ausser Steine und Felsen. «Das ist ein Jungtier.» Erst nach minutenlangen Anweisungen gelingt es mir endlich, dieses zu sehen. Was ein geschultes Auge ausmacht, wird noch klarer, als Hans in grosser Entfernung weitere Tiere ausmacht. Aber nicht nur dies, er erkennt auch sogleich, dass es sich um Jungböcke handelt. «Die kommen für mich ohnehin nicht in Frage. Falls es mir gelingt eine Geiss zu schiessen, darf ich dann einen Bock im Alter von sechs bis zehn Jahren jagen.» Von Plus-Böcken sprechen die Jäger, wenn es sich um Tiere von mehr als zehn Jahren handelt. Diese tragen nicht selten kapitale Hörner, die dem stolzen Bündner Wappentier zur Ehre gereichen. Windeggen statt Sulzfluh Der Vormittag vergeht wie im Flug, Hunger und Durst machen

sich bemerkbar, wir genehmigen uns Speis und Trank inmitten von Alpenrosenstauden, weit unter uns liegt ein Meer aus Wolken. Trotzdem will keine Gemütlichkeit aufkommen. «Herrgottsack, die können doch nicht vom Erdboden verschwunden sein», wurmt es Hans. «Am Nachmittag gehen wir ins Gebiet gegen den Gruobenpass, vielleicht sind sie wieder dort.» In einem stündigen Marsch verschieben wir uns taleinwärts über dem malerischen Partnunsee, zuerst in Richtung Gemstobel, dann weiter bis zum Tritt auf 2000 Meter. Wieder richten wir uns zum Spiegeln ein, suchen die zerklüftete Felslandschaft mit den höhlenartigen Löchern ab. Immer und immer wieder, aber nichts und nochmals nichts, «zum Haaröl seichen». Inzwischen steigt das Wolkenmeer höher und höher. Erste Nebelschwaden kriechen die Felswände hoch und trüben unsere Sicht. «Wenn das so weiter geht, ist es für heute endgültig gelaufen.» Zum Glück hat Hans nicht immer Recht. Nach einer guten halben Stunde verzieht sich der Nebel teilweise, die Sonne bricht wieder durch. Wir steigen höher auf. Jetzt haben wir etwas bessere Sicht ins vermeintliche Steinbockgebiet. Doch dann dreht sich Hans instinktiv um 180 Grad und


P&H TV-Woche

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14 . b i s 2 0 . O k t o b e r 2 0 13

TV-Tipp: SRF zwei – Sonntag, 20. Oktober 2013, 23.15 Uhr – 01.00 Uhr

Potiche – Das Schmuckstück

Frankreich, 1977: Suzanne Pujol (Catherine Deneuve) ist die Ehefrau eines Fabrikdirektors. Obwohl sie die Tochter des Firmengründers ist, hat sie bis dahin noch nie etwas mit dem Unternehmen zu tun gehabt. Sie war stets die korrekte Hausfrau und Mutter, die die Affären ihres Mannes schweigsam hinnahm. Doch dann sorgt ein Streik in der Fabrik dafür, dass ihr Mann wegen eines Schwächeanfalls ins Spital gebracht werden muss. Suzanne übernimmt die Leitung von dessen Firma. Das kommt bei den Arbeitern überraschend gut an. Als ihr Mann auf seinen Chefsessel zurückkehren will, bricht das Chaos aus.


10 I Fer nsehprogr amm 14 . bis 20. Ok tober 2013 Montag, 14 . Ok tober 2013 SRF 1 10.00 nano 10.30 Kulturzeit 11.15 DOK 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 Der Landarzt 14.00 Samschtig-Jass 14.40 SRF bi de Lüt 15.35 Giacobbo / Müller 16.30 Dance Academy 16.55 myZambo 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria People-Magazin 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 1 gegen 100 21.00 Puls vor Ort 21.50 10vor10 22.25 Eco 22.55 Schawinski 23.30 Tagesschau Nacht

SRF 2 08.55 Dance Academy 09.15 Paula und die wilden Tiere 09.45 Virus 10.15 Der Landarzt 11.00 Wege zum Glück 11.45 Lena 12.30 Sturm der Liebe 13.25 Emergency Room – Die Notaufnahme 14.10 Dawson’s Creek 14.55 Still Standing 15.20 Don’t Say It – Bring It! 15.50 Emergency Room 16.40 Parenthood 17.30 Burn Notice 18.20 Desperate Housewives 19.10 Gossip Girl 20.00 Grey’s Anatomy 20.50 Rizzoli & Isles 21.35 Revenge 22.25 Sportlounge 23.15 Homeland 00.15 CSI: Miami

ARD 10.45 Brisant 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Großstadtrevier 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Stiller Abschied Drama 21.45 Hart aber fair 23.00 Tagesthemen 23.30 Die Story im Ersten

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO 5113 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 WISO 20.15 Mord in den Dünen 21.45 heute-journal 22.15 The Double 23.45 heute nacht 00.00 Werden Sie Deutscher

ORF 1 13.05 Scrubs 13.25 The Middle 13.45 Malcolm mittendrin 14.30 Two and a Half Men 14.50 How I Met Your Mother 15.35 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.50 ZIB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 The Mentalist 21.45 ZIB Flash 21.55 Revenge 22.45 The Closer 23.30 Unforgettable

ORF 2 10.15 Kommissar Rex 11.05 Sturm der Liebe 11.55 Bürgeranwalt 12.40 Bewusst gesund 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Stiller Abschied 21.45 Seitenbl. – Gourmet 22.00 ZIB 2 22.30 Kulturmontag 00.00 Art School ...

Dienstag, 15. Ok tober 2013 SRF 1 10.20 Schawinski 10.55 Eco 11.25 Puls vor Ort 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.30 Der Landarzt 14.20 Lilly Schönauer – Heimkehr ins Glück 16.00 Beobachter TV – Besser wohnen 16.30 Dance Academy 16.55 Lanzi 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.30 Tagesschau 20.05 Der Alte 21.05 Kassensturz 21.50 10vor10 22.20 Bilder zum Feiertag 22.30 Club 23.50 Tagesschau Nacht

SRF 2 05.20 Still Standing 05.45 Roboclip 06.00 Drei auf zwei 09.00 Dance Academy 09.20 myZambo 09.55 Der Landarzt 10.40 Wege zum Glück 11.25 Lena 12.10 Sturm der Liebe 13.00 Emergency Room 13.50 Dawson’s Creek 14.35 Still Standing 15.00 Virus 15.30 Emergency Room – Die Notaufnahme 16.20 Parenthood 17.10 Burn Notice 18.00 Matt Rogers fette Maschinen 18.55 Sommer-Challenge 19.30 Fußball 22.20 sportaktuell 22.45 Rules of Engagement 23.10 Two and a Half Men 23.40 Virus 00.10 Surrogates

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Morden im Norden 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Weissensee 21.00 In aller Freundschaft 21.45 Report München 22.15 Tagesthemen 22.45 Maischberger

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Köln 19.00 heute 19.25 Die RosenheimCops 20.15 Fußball 23.45 Pelzig hält sich 00.45 heute nacht 01.00 Neu im Kino 01.05 Die lange Nacht des blauen Sofas

ORF 1 13.05 Scrubs 13.25 The Middle 13.45 Malcolm mittendrin 14.30 The Big Bang Theory 14.50 How I Met Your Mother 15.35 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.30 Die Simpsons 17.50 ZIB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 20.00 ZIB 20 20.15 Soko Donau 21.05 Janus 21.50 ZIB Flash 22.00 W. Österreich 22.55 Science Busters

ORF 2 10.15 Kommissar Rex 11.00 Sturm der Liebe 11.50 Zurück zur Natur 12.35 Newton 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Universum 21.05 Report 22.00 ZIB 2 22.25 Euromillionen 22.35 kreuz und quer

Mit t woch, 16. Ok tober 2 013 SRF 1 09.00 Pop Schwiiz! 75 Jahre Mundart-Pop 10.00 nano 10.35 Kulturzeit 11.30 Kassensturz 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.20 Gipfelstürmer 16.30 Dance Academy 16.55 myZambo 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Top Secret 20.50 Rundschau 21.40 Lotto 21.50 10vor10 22.25 Kulturplatz 22.55 DOK

SRF 2 08.55 Dance Academy 09.15 Lanzi 09.45 Der Landarzt 10.35 Wege zum Glück 11.20 Lena 12.05 Sturm der Liebe 13.00 Emergency Room – Die Notaufnahme 13.50 Dawson’s Creek 14.35 Still Standing 15.00 Sommer-Challenge 15.30 Emergency Room 16.20 Parenthood 17.10 Burn Notice 18.05 Matt Rogers fette Maschinen 19.00 Beobachter TV – Besser wohnen 19.30 Die Drei vom Pfandhaus 20.00 Kein Zurück 21.40 Kick Down 21.50 Eigenbrand 22.20 sportaktuell 22.45 Rules of Engagement 23.15 Two and a Half Men

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – München 7 19.45 Wissen vor acht – Werkstatt 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Alaska Johansson 21.45 Plusminus 22.15 Tagesthemen 22.45 Anne Will 00.00 Nachtmagazin

ZDF 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Wismar 18.54 Lotto am Mittwoch 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Kripo Holstein – Mord und Meer 20.15 Aktenzeichen XY 22.15 heute-journal 22.45 auslandsjournal 23.15 ZDFzoom 23.45 Markus Lanz 00.55 heute nacht

ORF 1 13.05 Scrubs 13.25 The Middle 13.45 Malcolm mittendrin 14.30 The Big Bang Theory 14.50 How I Met Your Mother 15.35 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.50 ZIB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Undercover Boss 21.05 Die härtesten Jobs Österreichs 21.50 ZIB Flash 22.00 The Following

ORF 2 11.00 Sturm der Liebe 11.50 Report 12.40 Seitenblicke 12.45 Wetterschau 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Hanna 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.48 Lotto 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Das Wunder von Kärnten 21.50 Autofocus 22.00 ZIB 2 22.30 WELTjournal


F e r n s e h p r o g r a m m 14 . b i s 2 0 . O k t o b e r 2 0 13 I 11 D o n n e r s t a g , 17. O k t o b e r 2 0 13 SRF 1 10.00 nano 10.35 Kulturplatz 11.20 Rundschau 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.20 Donna Leon: Verschwiegene Kanäle 16.00 Fascht e Familie 16.30 Dance Academy 16.55 Tschanz mit allem 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 DOK 21.00 Einstein 21.50 10vor10 22.25 Aeschbacher 23.20 NZZ Format 00.00 Tagesschau Nacht

SRF 2 09.00 Dance Academy 09.20 myZambo 09.45 Roboclip Selection 10.10 Der Landarzt 10.55 Wege zum Glück 11.35 Lena 12.20 Sturm der Liebe 13.10 Emergency Room 13.55 Dawson’s Creek 14.40 Still Standing 15.05 Beobachter TV – Besser wohnen 15.35 Emergency Room 16.20 Parenthood 17.10 Burn Notice 18.00 Matt Rogers fette Maschinen 19.00 Don’t Say It 19.30 Die Drei vom Pfandhaus 20.00 Country Strong 22.00 Creature Comforts America 22.20 sportaktuell 22.45 Das Experiment 23.20 I, Robot

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Alles Klara 19.45 Wissen vor acht – Natur 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Die Show der unglaublichen Helden 21.45 Monitor 22.15 Tagesthemen 22.45 Beckmann

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Stuttgart 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Notruf Hafenkante 20.15 Die große ZeitreiseShow 21.45 heute-journal 22.15 Maybrit Illner 23.15 Markus Lanz 00.30 heute nacht

ORF 1 13.05 Scrubs 13.25 The Middle 13.45 Malcolm mittendrin 14.30 The Big Bang Theory 14.50 How I Met Your Mother 15.35 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.50 ZIB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Transporter 3 21.50 ZIB Flash 22.00 Projekt: Peacemaker 23.55 ZIB 24 00.15 Tennis

ORF 2 11.00 Sturm der Liebe 11.50 kreuz und quer 12.45 Seitenblicke 12.50 Wetterschau 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Lena 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Paul Kemp 21.10 Am Schauplatz 22.00 ZIB 2 22.30 €co 23.00 Stöckl.

Freitag, 18. Ok tober 2013 SRF 1 10.30 Kulturzeit 11.10 DOK 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.20 Aeschbacher 15.15 Reporter 15.45 Einstein 16.30 Dance Academy 16.55 Paula und die wilden Tiere 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 SRF bi de Lüt 21.00 Jobtausch 21.50 10vor10 22.25 Arena 23.45 Tagesschau Nacht 00.05 2001 – Odyssee ...

SRF 2 08.55 Dance Academy 09.15 Tschanz mit allem 09.50 Der Landarzt 10.35 Wege zum Glück 11.20 Lena 12.05 Sturm der Liebe 12.55 Emergency Room – Die Notaufnahme 13.40 Dawson’s Creek 14.25 Still Standing 14.50 Don’t Say It – Bring It! 15.20 Emergency Room 16.10 Parenthood 17.00 Burn Notice 17.55 Matt Rogers fette Maschinen 18.50 Virus 19.25 Don’t Say It – Bring It! 20.00 Real Humans – Echte Menschen 222.20 sportaktuell 22.45 Real Humans 00.00 The Flock – Dunkle Triebe

ARD 11.00 Tagesschau 11.05 ARD-Buffet 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Vier Frauen und ein Todesfall 19.45 Sportschau vor acht 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Zurück ins Leben 21.45 Tagesthemen 22.00 Tatort 23.30 Mankells Wallander 01.00 Nachtmagazin

ZDF 10.30 Notruf Hafenkante 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe Deutschland 13.00 ZDF-Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 inka! 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Kitzbühel 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Forsthaus Falkenau 20.15 Der Alte 21.15 Letzte Spur Berlin 22.00 heute-journal 22.30 heute-show 23.00 aspekte 23.30 Inspector Lynley

ORF 1 13.05 Scrubs 13.25 The Middle 13.45 Malcolm mittendrin 14.30 The Big Bang Theory 14.50 How I Met Your Mother 15.35 Malcolm mittendrin 16.15 ZIB Flash 16.20 The Middle 16.45 Scrubs 17.10 Die Simpsons 17.50 ZIB Flash 18.00 How I Met Your Mother 18.25 How I Met Your Mother 18.50 The Big Bang Theory 19.15 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Die große Chance 22.25 ZIB Flash 22.35 Die große Chance 22.55 Was gibt es Neues? 23.45 MA 2412

ORF 2 11.00 Sturm der Liebe 11.50 €co 12.20 WELTjournal 12.55 Seitenblicke 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht mit Andi und Alex 14.25 Lena 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Der Alte 21.20 Um Himmels Willen 22.10 ZIB 2 22.35 Euromillionen 22.40 Universum History

S a m s t a g , 19. O k t o b e r 2 013 SRF 1 07.30 Wetterkanal 08.40 Sternstunde Philosophie 09.45 Sternstunde Kunst 10.45 Horizonte 11.30 Horizonte 12.00 Horizonte 13.00 Tagesschau 13.10 Handelszeitung Standpunkte 14.10 Club 15.30 Arena 16.55 glanz & gloria 17.10 Svizra Rumantscha 17.40 Minisguard 18.00 Tagesschau 18.10 Gesundheit heute 18.45 Potzmusig 19.20 Lotto 19.30 Tagesschau 20.00 Wort zum Sonntag 20.10 Gipfelstürmer 22.15 Tagesschau 22.30 sportaktuell 23.25 Kommissarin Lund: Das Verbrechen

SRF 2 08.10 Wickie und die starken Männer 08.30 Cosmo und Wanda 09.00 Waverly Place 09.40 Garfield 09.55 Hannah Montana 10.30 Zwexies – Die Zwillingshexen zum Zweiten 11.55 Ein Hoch aufs Leben! 12.25 Kassensturz 13.05 Tacho 13.35 Mulan 15.00 Wo die wilden Kerle wohnen 17.10 Fenster zum Sonntag 17.45 Das Experiment – Wo ist dein Limit? 18.20 Castle 19.10 Covert Affairs 20.00 Real Humans – Echte Menschen 00.25 Blade Runner – The Final Cut 02.20 Real Humans – Echte Menschen

ARD 07.10 Paula und die wilden Tiere 07.35 Wissen macht Ah! 08.00 Checker Tobi 08.25 neuneinhalb 08.35 Die Pfefferkörner 10.03 Mit Armin unterwegs 10.30 Lust auf Deutschland 12.03 Wir haun die Pauker in die Pfanne 13.30 Tim Mälzer kocht! 14.00 Exclusiv im Ersten 14.30 Tourenwagen 16.00 Weltreisen 16.30 Europamagazin 17.03 Ratgeber: Recht 17.30 Brisant 17.50 Tagesschau 18.00 Sportschau 18.30 Sportschau 20.00 Tagesschau 20.15 Die Deutschen Meister 2013 23.15 Tagesthemen 23.40 Inas Nacht 00.40 Tagesschau

ZDF 10.10 Mako – Einfach Meerjungfrau 11.00 heute 11.05 Die Küchenschlacht 13.05 heute 13.10 Zwei Ärzte sind einer zu viel 14.40 Rosamunde Pilcher: Wechselspiel der Liebe 16.15 Lafer! Lichter! Lecker! 17.00 heute 17.05 Länderspiegel 17.45 Menschen – das Magazin 18.00 ML Mona Lisa 18.35 hallo deutschland – hautnah 19.00 heute 19.25 Die Bergretter 20.15 Wilsberg 21.45 Kommissar Stolberg 22.45 heute-journal 23.00 Das aktuelle Sportstudio 00.25 heute

ORF 1 10.30 Zack & Cody an Bord 11.15 Jessie 11.35 Pair of Kings 11.55 Jamies 15 Minuten Küche 12.15 Add a Friend 13.05 Rita rockt 13.45 90210 14.25 Gossip Girl 15.05 Melissa & Joey 15.30 Suburgatory 15.50 New Girl 16.35 Happy Endings 16.55 How I Met Your Mother 17.20 Die Simpsons 18.15 The Big Bang Theory 18.40 Newton 19.05 The Big Bang Theory 19.30 Two and a Half Men 20.00 ZIB 20 20.15 So spielt das Leben 22.00 ZIB Flash 22.15 Date Night – Gangster für eine Nacht 23.40 Meet Bill

ORF 2 11.20 Das Wunder von Kärnten 12.50 Bilderbuch 13.00 ZIB 13.10 Seitenblicke Weekend 13.30 Junge Leute brauchen Liebe 14.55 Lilly Schönauer: Die Stimme des Herzens 16.30 Unterwegs in Österreich 16.55 Religionen der Welt 17.00 ZIB 17.05 Bewusst gesund 17.30 Bürgeranwalt 18.20 Bingo 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Mei liabste Weis 21.45 ZIB 21.55 Vera bei... 22.45 Die Rosenheim-Cops 23.30 Der Bulle von Tölz


12 I Fer n s ehp r o gr amm 14 . b i s 2 0 . O k to b er 2 013 Sonntag, 20. Ok tober 2013 SRF 1 09.25 Gesundheit heute 10.00 Sternstunde Religion 11.00 Sternstunde Philosophie 11.55 Sternstunde Kunst 13.00 Tagesschau 13.10 BaslerZeitung Standpunkte 14.10 Jobtausch 15.00 Horizonte 15.50 Horizonte 16.20 Horizonte 17.10 Minisguard 17.25 Svizra Rumantscha 18.00 Tagesschau 18.15 Beobachter TV – Besser wohnen 18.45 g&g weekend 19.20 mitenand 19.30 Tagesschau 20.05 Tatort 21.40 Reporter 22.10 Giacobbo / Müller 23.05 Tagesschau 23.25 Sternstunde Kunst 00.25 Bekanntmachung!

SRF 2 05.05 Motorradsport 06.15 Don’t Say It – Bring It! 06.50 Motorradsport 08.00 Shaun, das Schaf 08.10 Wickie 08.30 Cosmo und Wanda 09.00 Die Zauberer vom Waverly Place 09.40 Garfield 09.55 Hannah Montana 10.30 Ein Kater macht Theater 11.50 Fenster zum Sonntag 12.25 Jagdfieber 14.00 Motorradsport 14.50 Motorradsport 15.45 Fußball 18.15 SportPanorama 19.25 Tacho 20.00 Real Humans – Echte Menschen 23.15 Potiche – Das Schmuckstück 01.00 SportPanorama 02.05 Tacho

ARD 07.10 Willi wills wissen 07.35 Tigerenten-Club 08.35 Rennschwein Rudi Rüssel 10.03 Die kluge Bauerntochter 11.00 Kopfball 11.30 Die der Maus 12.03 Presseclub 12.45 Wochenspiegel 13.15 Sportschau live 16.15 Tagesschau 16.30 Ratgeber: Auto – Reise – Verkehr 17.00 W wie Wissen 17.30 Gott und die Welt 18.00 Sportschau 18.30 Bericht aus Berlin 18.50 Lindenstraße 19.20 Weltspiegel 20.00 Tagesschau 20.15 Tatort 21.45 Günther Jauch 22.45 Tagesthemen 23.05 ttt 23.35 D., deine Künstler

ZDF 09.30 Evangelischer Gottesdienst 10.15 Peter Hahne 10.45 Artisten der Großstadt 11.00 Die Herbstshow 13.15 Die Büffelranch 14.00 Mit Herz und Hammer 14.45 planet e. 15.15 heute 15.20 Power Of Love – Triumph der Liebe 17.00 heute 17.10 Sportreportage 18.00 ZDF-Reportage 18.30 Terra Xpress 19.00 heute 19.10 Berlin direkt 19.30 Terra X 20.15 Katie Fforde: Diagnose Liebe 21.45 heute-journal 22.00 Sebastian Bergman 23.25 ZDF-History 00.00 Precht

ORF 1 09.20 Schmatzo 09.35 Hallo Okidoki 09.50 LazyTown – Los geht’s 10.15 Lazy Town – Los geht’s 10.40 Das Haus Anubis 10.55 Paula und die wilden Tiere 11.20 Sport-Bild 11.50 The Big Bang Theory 12.15 Die wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten 14.00 Tennis 16.00 Fußball 16.25 Fußball 18.30 Sport am Sonntag 19.15 Sport am Sonntag 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten 22.20 ZIB Flash 22.30 CSI: Vegas

ORF 2 12.30 Orientierung 13.00 ZIB 13.05 Panorama 13.30 Heimat, fremde Heimat 14.00 Seitenblicke 14.05 Reisezeit 14.30 Rosamunde Pilcher: Kinder des Glücks 16.05 Natur im Garten 16.30 Erlebnis Österreich 16.55 Was ich glaube 17.00 ZIB 17.05 Zurück zur Natur 17.55 Die Brieflos Show 18.25 Österreich-Bild 19.00 Bundesland heute 19.17 Lotto 19.30 Zeit im Bild 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Tatort 21.50 ZIB 22.00 Im Zentrum 23.05 Mein Mariahilf 00.15 Der Nachbar

Fernsehtipps der Woche ORF 1 – Samstag, 19. Oktober 2013, 20.15 – 22.00 Uhr

SRF 1 – Sonntag, 20. Oktober 2013, 20.05 – 21.40 Uhr

So spielt das Leben

Tatort – Die chinesische Prinzessin

Holly (Katherine Heigl) und Eric Nach ihrer Vernissage in Müns(Josh Duhamel) können sich ter wird die chinesische Künstnicht ausstehen. Ausgerechnet lerin Songma (Huichi Chiu) die beiden bekommen nur die ermordet in der Rechtsmedizin Verantwortung für die kleine aufgefunden. Prof. Boerne (Jan Sophie übertragen, deren ElJosef Liefers), ein Verehrer der tern bei einem Unfall tödlich Dissidentin, gerät unter Tatverunglückt sind. Nicht nur die verdacht. Doch er erinnert sich Terminkalender kollidieren bei nicht mehr an die letzten Stunden grundverschiedenen Querköpfen empfindlich. Erst als sie den, die er mit der Nachfahrin der chinesischen Kaiserwitwe zusammenziehen, gelingt es ihnen, sich zusammenzuraufen. Cixi verbracht hat. Gibt es einen politischen Hintergrund?

ORF 1 – Sonntag, 20. Oktober 2013, 20.15 – 22.20 Uhr

SRF zwei – Samstag, 19. Oktober 2013, 00.25 – 02.20 Uhr

Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten

Blade Runner – The Final Cut

Jack Sparrow (Johnny Depp) Rick (Harrison Ford) ist in Los wird zum Verhängnis, dass er Angeles des Jahres 2019 ein behauptet, den Weg zum le„Blade Runner“. Er hat als gendären Quell der Jugend zu Polizist die Aufgabe, unterkennen. Er wird daraufhin vom getauchte „Replikanten“ zu berüchtigten Piraten Blackjagen – künstliche Menschen, beard, der sich seine Manndie für Arbeiten in Kolonien schaft mit Zombies gefügig produziert sind und ihre kurze macht, und der streitbaren AnLebensdauer verlängern wolgelica gezwungen, ihnen den Weg zu weisen. Verfolgt von Jacks len. Rick gerät in einen Konflikt, als er eine schöne Replikantin Erzrivalen Barbossa sowie Abgesandten des spanischen Königs, kennenlernt. Sie ist der Prototyp einer neuen Generation von muss sich Jack mit seinem Schiff beeilen. Replikanten, die sich für Menschen aus Fleisch und Blut halten.

Ihr Ansprechpartner für Anzeigen. Felix Widmer, Leiter Anzeigenservice, Telefon 081 300 03 73 / 081 328 15 66, Mobile 079 418 65 99, E-Mail: f.widmer@druckereilandquart.ch


Reportage

Samstag, 12. Oktober 2013

13

Hans nimmt «seine» Schijengeiss ins Visier.

Mit 25 kg auf dem Buckel geht’s talwärts.

nimmt das Gebiet in Richtung Windeggen unter die Lupe: «Da sind sie!» Seiner Stimme ist die Aufregung anzumerken. Tatsächlich, in Schussdistanz weiden vier Jungböcke mit einer – wie es auf den ersten Blick erscheint – erlaubten Geiss. Jetzt heisst es vorwärts machen, dichtere Nebelschwaden drohen aufzuziehen, wir pirschen uns an, noch im Sichtschutz eines ersten Felsbandes. Während Hans das Fernrohr zückt, gibt er mir ein Zeichen, in Deckung zu bleiben. Dann legt er das Rohr beiseite, greift zum Gewehr, legt auf, zielt, greift zum Spiegel, zielt erneut. Spannung zum Zerreissen. Dann legt er das Gewehr wieder beiseite. «Diese verdammte ‹Brännta›, ich kann zu wenig sehen. Aber zu 99 Prozent ist es eine erlaubte Geiss», flüstert er mir zu. Inzwischen ist der Nebel noch dichter geworden und wir sind zum Warten verurteilt. Ob dieser sich noch-

meine Gratulation entgegen. Seine Schweissperlen auf der Stirn verraten, auch einen noch so routinierten Jäger lässt das Abschiessen eines so edlen Tieres nicht kalt. Gemeinsam ziehen wir die Geiss hinunter ins Gras. Mit sicherer Hand weidet Hans das Tier aus, entnimmt die Innereien, die Leber versorgt er im Rucksack. Anschliessend wird die Beute zu einem tragbaren Bündel geschnürt. Als Dank und Achtung vor dem Tier steckt der Jäger der Geiss einen Alpenrosenzweig ins Maul, fachmännisch Bruch genannt. Mit rund 25 kg auf den Schultern folgt für den erfolgreichen Weidmann nun der schweisstreibende Marsch hinunter nach Partnun. Im Gasthaus Sulzfluh gibts einen sauren Most und der Wirt lädt uns gar noch zu einem Schnapps ein, und zwar vom besten. Hans bedankt sich mit der frischen Steingeissleber. Mit dem Telefonanruf

mals lichtet? Jetzt heisst es wieder warten, warten, warten, während Wolkenfetzen wie zerrissene Leintücher über die Schijenfluh hochziehen. Hans schleicht bäuchlings zur nächsten Krete hoch, in der Hoffnung von dort aus mehr zu sehen und näher am Wild zu sein. Ich muss unten bleiben. Irgendwann halte ich es nicht mehr aus und folge ihm. Sehe nur seinen Kopf, er liegt in Lauerstellung. Beobachte wie er anlegt, zielt, wieder abbricht, erneut anlegt. Dann kracht der Schuss, mit herzzerreissendem Schrei fällt die Geiss in die steile Schotterhalde. Totenstille. – Die vier Böcke verharren oberhalb wie angewurzelt. Hans hebt seinen rechten Arm. Ich stehe langsam auf. Wir spiegeln hinüber, die Geiss macht keinen Wank mehr. Vorsichtig nähern wir uns dem Tier, erkennen sofort, dass sie mit einem sauberen Schuss erlegt wurde. Hans nimmt

Die Böcke im Hintergrund schauen zu.

an den Wildhüter geht ein langer Jagdtag zu Ende. Ausgewiesene Jäger In der Kolonie Falknis, welche sich von der Grenze des Fürstentums Liechtenstein bis in den Raum Klosters erstreckt, sind derzeit insgesamt fünf erfahrene Jäger unterwegs (Als Mindestanforderung für die erste Jagd werden unter anderem fünf gelöste Hochjagdpatente verlangt). Sie hatten sich für die Steinwildjagd beworben und haben nun die Erlaubnis – nach einer mehrjährigen Wartezeit – eine Steingeiss und einen Steinbock zu schiessen. Im Vorfeld dieser besonderen Jagd fand eine Begehung im Jagdgebiet statt. Die zugelassenen Jäger wurden von den Wildhütern genau instruiert, in welchem Gebiet sie welche Tiere bejagen dürfen. «Die Jäger haben sich jeweils bei mir zu melden, wann und wo sie unterwegs sind», so Wildhüter Niklaus Flütsch. Wird ein Tier erlegt, muss das dem Wildhüter zur Kontrolle vorgelegt werden, es wird gewogen und vermessen, das Alter bestimmt und alle für die Statistik relevanten Daten erfasst. Regulierung notwendig Bei der letzten Zählung des Steinwildes im Frühjahr 2013 wurden gemäss Wildhüter Flütsch in der Kolonie Falknis 144 Tiere registriert. Allein im Gebiet rund um St. Antönien dürften es etwa 65 sein. Die Regulierung des Wildbestandes durch gezieltes Jagen ermöglicht es der derzeitigen Population im Winter zu überleben. Wildhüter Flüsch kommt zu Einschätzung, dass der Steinwildbestand im Raum St. Antönien die obere Grenze erreicht hat. Die Jagd auf das Steinwild in den verschiedenen Kolonien im Kanton Graubünden dauert übrigens noch bis am 24. Oktober.  (fix)


Sonntagsgedanken / Aus der Region

14

Nr. 79

Sonntagsgedanken

Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine zum Reden Wilma FinzeMichaelsen, Pfrn. in Jenaz/ Buchen und Furna «Reden ist Silber – Schweigen ist Gold» – ein Sprichwort, das den meisten von uns von Kindesbeinen an bekannt ist und das aus der Zeit stammt als das Gold wesentlich kostbarer war als Silber. Haben diese Worte auch heute noch Bedeutung? Vielleicht ist es Ihnen auch schon so gegangen, dass Sie nach einer Auseinandersetzung geseufzt haben: «Hätte ich doch nur geschwiegen!» Doch mag der eine oder die andere auch umgekehrt sich an zahlreiche Gelegenheiten erinnern, bei denen es versäumt wurde, zur rechten Zeit den Mund aufzumachen und zu reden, und rückblickend denken: «Hätte ich bloss etwas gesagt!» Der Prediger Salomo sagt: «Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden». Das können wir vermutlich alle bestätigen. Aber da genau liegt auch das Problem:

Wie kann ich erkennen, wann es besser ist zu reden und wann zu schweigen? Um des lieben Friedens willen ist schon viel nicht gesagt worden. Kommuniziert wird allerdings auch ohne Worte. Unsere ganze Körperhaltung, Mimik und Gestik sagen viel aus: ein erfreutes Lächeln, ein genervter Blick, eine Faust oder ein Schulterklopfen. Man kann eben nicht «nicht kommunizieren». Es gibt sie – die Zeit zu schweigen. Manches Mal fehlen die Worte und da kann es dann viel wohltuender sein, miteinander zu schweigen und gemeinsam dieses Schweigen auszuhalten als gut gemeinte, nichts sagende Floskeln auszusprechen oder zu hören. Schweigen kann Gold sein in unserer Welt, die voller Lärm ist, in der wir förmlich ertrinken in einer Flut von Informationen, in der man lange suchen muss, um einmal Stille wahrnehmen zu können. Manche Klostertradition kennt das Schweigegelübde, das den Klosterinsassen dazu verhilft sich ganz dem Gebet und der Meditation hinzugeben. Es ist wohl ein Zeichen der Zeit, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis nach Rückzug und einer «Auszeit» haben, weil sie sich den täglichen Anforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen fühlen. Sie

suchen Hilfe und Orientierung oder einfach nur Stille: Statt Konsum und mediale Betäubung eine Auszeit mit Stille, Genügsamkeit und Selbstbeschäftigung. Schweigen kann heilsam sein. Doch es gibt auch das andere: Zur falschen Zeit zu schweigen verursacht nicht nur ein ungutes Gefühl oder einen nervösen Magen, sondern kann auch schwerwiegende Folgen haben, nämlich dann, wenn Weggefährten sich nur noch anschweigen und die Beziehung deshalb in der Krise ist, aber auch dann, wenn Augen und Ohren zwar das Unrecht wahrnehmen, aber es nicht beim Namen nennen, sondern einfach hingenommen wird. Schweigen ist ganz und gar nicht Gold, wenn einer aus Angst, abgelehnt zu werden, es nicht wagt, die Wahrheit zu sagen. Aber auch dann ist Schweigen nicht gut, wenn Worte der Zärtlichkeit ausbleiben und es deshalb um uns kühl oder sogar kalt wird. Und dann gibt es das grosse Schweigen um Gott und den Glauben, das nicht gut ist und das gebrochen werden sollte. Es gibt eine Zeit zum Reden, und dann ist Reden Gold, nämlich da, wo Missverständnisse ausgeräumt werden, wo Menschen sich für das Unrecht der Welt einsetzen, wo klärende Worte das Miteinander

verändern, wo fair miteinander diskutiert wird. Wir müssen es immer wieder lernen, den Mund aufzumachen für diejenigen, die sich ihrer eigenen Haut nicht wehren können. Es ist aber auch notwendig, dass wir nicht nur unseren Mund öffnen, wenn wir den anderen kritisieren, sondern auch dann, wenn wir uns aneinander freuen, wenn etwas gut gewesen ist, wenn wir dankbar sind für den Austausch und die Hilfe. Wir dürfen uns gegenseitig Mut machen, das Wort zu ergreifen, wo das Schweigen erdrückend und lähmend ist, aber auch da wo ein offenes Wort wohltuend und heilsam ist. Wir dürfen das Gespräch suchen, wo es an der Zeit ist, etwas zu klären, das lange schon belastet. Es gibt eine Zeit zum Reden, zum munteren Austausch und zur gegenseitigen Bereicherung, zum Diskutieren, zum Planen und zum Anteilnehmen aneinander. Schweigen hat seine Zeit und Reden hat seine Zeit, schweigen aushalten und ein deutliches oder liebevolles Wort aussprechen. Ich rede, wenn ich schweigen sollte, und wenn ich etwas sagen sollte, bin ich plötzlich stumm. Herr, hilf das Rechte sagen. Hilf uns das Gute tun. (Kurt Rommel)

Kirchgemeinde Saas

Seniorenausflug an den Reschensee Am 30. September war es für die Seniorinnen und Senioren soweit um auf die Reise zu gehen. Der Kessler-Bus mit dem einheimischen Chauffeur Matsch Fluor und Pfr. Andreas Rade erwarteten die angemeldeten 45 Personen und starteten um 8.30 Uhr Richtung Klosters-Davos. Auf dem Flüela-Hospiz gab es einen von allen geschätzten Kaffeehalt. Anschliessend ging die Fahrt weiter via Zernez über den Ofenpass nach Müstair ins Hotel Chavalatsch zum Mittagessen. Um zirka 14 Uhr fuhren wir an den wunderbaren Obstplantagen vorbei nach Reschen. Im dortigen Museum wurden wir von zwei Führern empfangen, die uns in zwei Gruppen einteilten. Sie erklärten uns die Planung und Erstellung

des Wasserspiegels um fünf Meter. Mit diesem Ausmass der Stauung wäre für die Orte Graun und Reschen keine Gefährdung gewesen. – Im Jahre 1939 übernahm der Konzern Montecatini den Bau. Das Ausführungsprojekt sah eine Stauung der Seen um 22 Meter vor. Dies hätte den Untergang von ganz Graun und eines Grossteils von Reschen zur Folge gehabt. Die Art wie man diese Plane der Bevölkerung mitteilte, war wirklich kriminell. Die Südtiroler waren der italienischen Sprache nicht mächtig und unterschrieben den Vertrag ohne denselben zu verstehen. Die Kriegsereignisse (1943) führten dazu, dass die Arbeiten eingestellt wurden. lm schweizerischen Rheinwald sollte auch ein Elektrizitätswerk

gebaut werden, das Splügen und einen Teil von Medels überflutet hätte. Hier konnte sich das Volk wehren. Im Winter 1949 konnten die Grauner noch in ihrem alten Dorf bleiben. Nachher kamen schwere Entscheidungen auf die Leute zu. Es galt zum Beispiel in die Fremde zu ziehen, oder sich an den Hängen von St. Anna anzusiedeln. Die grosse Kirche wurde gesprengt. Der letzte Gruss der Glocken wird jedem Grauner unvergesslich bleiben. Der Kirchturm ragt noch heute aus dem See. Die Heimfahrt ging über Nauders – Martina – Unterengadin – Flüela nach Saas. Glücklich und zufrieden trafen wir um 19.30 Uhr zu Hause ein. Es war eine tolle Reise, obschon das Wetter nicht so schön war.  (pd)

Der geschichtsträchtige Turm im Reschensee.  Foto: zVg

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Inserate

Samstag, 12. Oktober 2013

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Foto: A. Hartmann

Wer nicht dankt, wie kann der glücklich sein? IFG

Wir möchten uns herzlich bedanken bei allen, die uns ihre Anteilnahme ganz persönlich spüren liessen. Es hat uns sehr gefreut.

Jakob Eggenberger-Dönz 10. September 1923 – 21. August 2013 Ein herzliches Danke: – dem Pflegepersonal, dem übrigen Personal und der Leitung im Altersund Pflegeheim Talbach, Klosters. Eure liebevolle Betreuung hat uns sehr berührt; – Frau Dr. Rohrer für die Visiten und das Vertrauen; – Herrn Pfr. Rade für den letzten Besuch und alle anderen Gespräche; – Frau Anna Blaser für ihre kompetente Unterstützung; – Herrn Pfr. Frei in Schiers für die würdige Abdankungsfeier; – an die Organistin für das schöne Orgelspiel; – für alle Abschiedskarten, für Spenden, für Blumenschmuck und alle freundschaftlichen Begegnungen; – für alle Besuche zu Lebzeiten des Verstorbenen.

Liebe bedeutet auch, loslassen können, wenn die Kraft zu Ende geht.

310 41 13 chawis

Oktober 2013 12-10-13_MusikschulePrättigau_ProPrättigau.qxd 3

Chorprojekt 2013 in concert…

Für die Neu-Eröffnung unseres Restaurants mit asiatischer und kontinentaler Küche suchen wir eine mit dem Gastgewerbe vertraute, motivierte und freundliche

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Freitag, 18. Okt. 2013, 19.30 Uhr Samstag, 19. Okt. 2013, 19.30 Uhr Sonntag, 20. Okt. 2013, 17.00 Uhr Alte Turnhalle EMS, Schiers

«Just 4 Dance» Die ultimative Soul-/Funkshow mit dem Projektchor der Musikschule Prättigau Solisten aus der CH und SE msp factory group GmbH SE/CH-Dancecompany Leitung: Dieter Walser Vorprogramm: Filmpremiere «Die Bühne wartet» Nachwuchsband «4’n’FOUR» Erw. Fr. 25.– Ki., Jug., Schüler, Stud. Fr. 15.–

Auf den 1. August 2014 ist beim Revierforstamt Landquart die Stelle eines

Forstwart-Lehrlings

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zu besetzen. Hast Du Freude in der Natur zu arbeiten? Dann bieten wir Dir in einem gut eingerichteten Forstbetrieb einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz. Wir erwarten Einsatzfreude, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Nähere Auskünfte erteilt der Revierförster unter der Telefonnummer 079 681 15 94. Falls Du interessiert bist, sende Deine Bewerbung mit Schulzeugnissen und Referenzen bis zum 28. Oktober 2013 an die Gemeinderatskanzlei Landquart, Postfach 63, 7206 Igis. Igis, 11. Oktober 2013

Das Forstamt

Leidzirkulare Danksagungskarten Gerne beraten wir Sie: AG Buchdruckerei Schiers 081 328 15 66 | info@drucki.ch

Die Trauerfamilien

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12.10.13-1


Regionalsport

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Nr. 79

GM Pistole 50m

Turnveteranen Graubünden

Bündner nach Hoffnungsrunde ausgeschieden

Hans Meier und Walter Furter geehrt

Am Finale der Schweizer Gruppenmeisterschaft Pistole 50m vom Samstag in Buchs AG haben Küblis und St. Antönien den Kanton Graubünden vertreten. Beide Bündner Schützengruppen mussten sich nach den Viertelfinals via die Hoffnungsrunde für den Halbfinal qualifizieren. Mit 368 Punkten ist Küblis im ersten Halbfinal auf Rang 3 ausgeschieden. Mit 360 Punkten ereilte St. Antönien im zweiten Halbfinal auf Rang 4 das gleiche Schicksal. Schweizer Gruppenmeister Pistole 50m wurde Schmitten-Flamatt mit 372 Punkten. (ziv)

Küblis/Arge-Alp

Sportkletterer kämpfen um den Sieg Es ist das Finale im Sportjahr 2012/13 der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp). In der SAC Kletterhalle Küblis wird als letzte von insgesamt neun alpenspezifischen Sportarten am Samstag, 19. Oktober, die Disziplin Sportklettern ausgetragen. Über 120 der besten Sportkletterer im Alter von zehn bis 15 Jahren aus Graubünden, Bayern, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trentino und Vorarlberg sind angemeldet. Mit Sportklettern wird das Projektjahr abgeschlossen, danach steht der Gesamtsieger fest. Derzeit auf Platz 1 steht Bayern. Vor dem Wettkampftag geht am Freitag, 18. Oktober, ab 19 Uhr in der Evangelischen Mittelschule in Schiers die Eröffnungsfeier über die Bühne. Die alljährlichen Sportwettkämpfe der Arge Alp erfreuen sich grosser Beliebtheit. Das erfolgreiche Projekt wird vom Amt für Volksschule und Sport des Kantons Graubünden geleitet. Die Wettbewerbe finden dezentral in den Arge Alp-Mitgliedsländern statt. Als Winterspiele finden jeweils Ski alpin, Eishockey und Eiskunstlauf statt. Im Sommerhalbjahr folgen Fussball, ein Fussballturnier für Menschen mit und ohne Behinderung, Sportschiessen, Leichtathletik, Orientierungslauf sowie Sportklettern. (staka)

Die Eidgenössischen Turnveteranen Graubündens beteiligten sich am Wochenende an der ordentlichen jährlichen Landsgemeinde der Eidgenössischen TurnveteranenVereinigung in Bülach. Hans Meier (Zizers) und Walter Furter (Davos) wurden als 80-Jährige mit dem goldenen Abzeichen geehrt. Am Samstag bestiegen 17 Turnveteranen aus Graubünden kurz nach 13 Uhr in Chur und Landquart die Bahn Richtung Zürich mit dem Ziel Bülach. Sie beabsichtigten, die ordentliche jährliche Landsgemeinde der Eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung zu besuchen. Dabei ist der Samstagabend für ein Bankett, Abendunterhaltung und gemütliches Beisammensein reserviert. Kaum in Bülach angekommen, wurden die Bündner empfangen und mit einem Kleinbus ins reservierte Hotel gefahren. Gleich nach dem Zimmerbezug wurde schon zum ersten Apéro zu Lasten der Vereinskasse kredenzt. Danach ging die Gruppe auf Schusters Rappen durch einen Teil der schönen Bülacher Altstadt mit den gut gepflegten Riegelhäusern zum Feuerwehrlokal, wo bereits wieder

ein Apéro anstand, der den offiziellen Teil des Abends einläutete. Anschliessend verschob sich die ganze Gesellschaft zu Fuss etwa 100 Meter weiter in die Stadthalle. Ein sehr gutes Abendessen hob die Stimmung weiter an, worauf die schönen Vorführungen der Bülacher Geräteturnerinnen und -turner wie auch der ehemaligen Kunstturnerinnen, unter dem Motto «So turnt mer z’Büli», aufmerksam verfolgt wurden. Am Sonntag zwischen acht und neun Uhr trafen die knapp 900 Gäste und Veteranen in der Stadthalle ein und wurden durch die Stadtmusik Bülach musikalisch empfangen. Punkt neun Uhr eröffnete der Zentralobmann Walter Messerli aus Spiegel BE nach dem Turnerlied die Versammlung. Nach den Begrüssungsworten wurde von 154 Kameraden, darunter leider auch fünf Bündner, Abschied genommen. Die Ehrungen standen als weiteres wichtiges Traktandum auf dem Programm. Dabei wurden die 80-jährigen Kameraden mit dem goldenen Abzeichen geehrt. Der Zizerser Hans Meier durfte diese Auszeichnung entgegen nehmen, wie auch der Davoser Walter Furter, der aber aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Der Zizer-

Der Zizerser Hans-Peter wurde für sein 93. Altersjahr auf die Bühne gebeten.  Foto: R. Niederberger ser Hans-Peter Hartmann wurde als 93-Jähriger mit einem kleinen Blumengesteck auf die Bühne beordert. Nach einer Pause wurde die Versammlung mit der InsignienÜbergabe, sowie mit den verschiedenen Grussbotschaften fortgesetzt und mit dem Schlussgesang «Le vieux chalet» abgeschlossen. Nach einem Apéro wurde zum offiziellen Bankett geschritten. Ab 15 Uhr begaben sich die Veteranen etappenweise zum Bahnhof, um die Heimreise anzutreten. (Ni)

FTV Schiers

Herbstausflug nach Stels Die Senioren-Turnerinnen FTV Schiers sind nach wie vor reiseund unternehmungslustig. Nach einem gelungenen Turnstart im September, (immer am Donnerstag um 17 Uhr in der EMS-Turnhalle) fuhren wir am 3. Oktober mit dem 11 Uhr Postauto nach Stels. Ein herzliches Dankeschön

Die unternehmungslustigen Seniorinnen des FTV Schiers in Stels.   Foto: zVg an Peter Wilhelm und seine Chauffeure, die uns immer wieder charmant und sicher an unser gewünschtes Ziel fahren. Beim Berghaus Zum See erwartete uns die Wirtin Bettina mit einem warmen Stübli und feinen Mittages-

sen. Das Wetter war herrlich und wir genossen die traumhafte Aussicht bei Kaffee und anschliessendem Spaziergang zum See. Am 24. Oktober beginnen wir wieder mit Turnen. Neue, ältere Turnerinnen sind herzlich willkommen! (pd)


Samstag, 12. Oktober 2013

Aus der Region / Regionalsport

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Klosters

HC Prättigau-Herrschaft

Infoanlass Gründung Fleischzentrum

2. Liga: Saisonauftakt ist geglückt

Das Fleischzentrum Klosters Davos AG steht vor der Gründung. Mit der Urnenabstimmung in Klosters vom 9. Juni 2013 ist die Modernisierung des Schlachthauses Klosters einen grossen Schritt vorangekommen. Aktuell liegen die Anträge zur finanziellen Unterstützung durch Bund und Kanton zur Prüfung in Bern. Die Zusage der finanziellen Mittel wird bis Ende Jahr erwartet. Damit bis dahin nicht wertvolle Zeit ungenutzt bleibt, laufen parallel die Ausschreibungen für einen Generalunternehmer sowie die Gründung der AG «Fleischzentrum Klosters Davos AG». Über diese Gründung wird am Donnerstag 17. Oktober, 20 Uhr in der Mehrzweckhalle KlostersDorf informiert. Herzlich laden ein: Arbeitsgruppe Schlachthaus Klosters Davos, IG Landwirtschaft Klosters-Serneus.  (pd)

Pro Prättigau

Thailändischer Kochkurs und iPad-Kurs Am 23. oder 24. Oktober 2013 beginnt, je nach Anzahl Teilnehmer, unser thailändischer Kochkurs unter der Leitung von Brigitte Jösler aus Küblis. Sie lernen die einfache, gesunde thailändische Küche kennen! Der Kurs dauert vier Mittwoch- oder Donnerstagabende, von 19 bis 23 Uhr, und wird im Schulhaus Küblis durchgeführt. Kurskosen: 175 Franken, zuzüglich Lebensmittel je nach Menu. Am 29. Oktober beginnt unser iPad-Kurs unter der fachkundigen Leitung von Cäcilia Matter aus Landquart. Sie lernen die allgemeine Handhabung, die Bildschirmbedienung, verschiedene Geräteeinstellungen kennen. Voraussetzung: eigenes iPad. Der Kurs dauert 4 Dienstagabende von 17.30 bis 19.30 Uhr und wird in der EMS Schiers durchgeführt. Kurskosten: 190 Franken. Anmeldung beim Sekretariat der Pro Prättigau, Tel. 081 332 44 44, Fax 081 330 50 99 oder E-mail: info@propraettigau.ch. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.  (pd)

Der HCPH startete am vergangenen Samstagabend in der Eishalle Grüsch mit einem deutlichen 8:1 Heimsieg gegen die Rapperswil Jona Lakers in die neue Saison. Ganz so einfach wie es das Resultat verlauten lässt, war der Sieg indessen doch nicht. Vor allem im Startdrittel bissen sich die Einheimischen trotz Überlegenheit und Chancenplus immer wieder an der Hintermannschaft der Lakers fest oder scheiterten am sehr gut aufspielenden Gästetorhüter. Zudem setzten die Gäste mit ihren gefährlichen Kontern immer wieder Nadelstiche und kamen ihrerseits zu guten Einschussmöglichkeiten. Erst nach dem Führungstreffer von Pfister zu Beginn des Mitteldrittels und dem nachfolgenden Treffer von Depeder bauten die Gäste vom Oberen Zürichsee immer mehr ab. Der HCPH kontrollierte nun das Spiel und kam vermehrt zu Torchancen, sodass der Lakers Torhüter immer öfter im Mittelpunkt des Geschehens war. Doch eines ist sicher, auf diesen Sieg dürfen sich die Halloun Boys nicht zu viel einbilden, zu schwach war der Gegner. HCPH ist gewarnt Heute wartet mit der Lenzerheide eine wesentlich schwerere Hürde auf die Spieler des HCPH. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass es nicht einfach wird auf der Lenzerheide Punkte zu ergattern und es dazu eine kämpferische und disziplinierte Leistung bedarf. Und die Spieler haben sicher auch nicht vergessen, dass die Lenzerheide die einzige Mannschaft war, welche dem HCPH in der letzten Saison zwei Niederlagen zugefügt hatte. Die Mannschaft ist also mehr als gewarnt. Zwar verlor die Lenzerheide ihr Startspiel gegen Rheintal auswärts mit 6:3 Toren, doch wie heisst es so schön; angeschossene Tiere sind am gefährlichsten… Der HCPH Trainer Dusan Halloun wird seine Jungs aber mit Bestimmtheit optimal auf diese schwierige Aufgabe vorbereiten. Das mit Spannung erwartete Derby findet um 20 Uhr auf der Lenzerheide statt. News aus der Nachwuchsecke Die Junioren Top holten sich nach der knappen Auswärtsniederlage gegen Dübendorf am vergangenen

Dem HCPH ist der Saisonauftakt geglückt.  Wochenende drei weitere Punkte, dank eines klaren 9:0 Sieg gegen Arosa. Somit rangiert die Mannschaft mit zwei Siegen aus den ersten drei Runden im vorderen Mittelfeld. Morgen Sonntag reisen die Schützlinge von Trainer Halloun nach St. Moritz. Der Topfavorit der Liga unterlag am letzten Wochenende völlig überraschend Herisau mit 8:5 Toren. Ob der HCPH den «Appenzell Ausserrhodenern» es gleich tun können, wird sich zeigen. Spielbeginn auf der offenen Eisbahn in St. Moritz ist um 17 Uhr. Ebenfalls siegreich gestalteten die Novizen Top ihre Auswärtspartie gegen die ZSC Lions. In dieser enorm wichtigen Partie lagen die Jungs von Trainer Wellenzohn stets in Führung, doch blieb die Begegnung lange Zeit auf des Messers Schneide. Erst im Schlussabschnitt gelang es dem HCPH die Lions endgültig abzuschütteln. Heute Abend um 17.30 Uhr empfangen die Novizen Top die Mannschaft aus Bülach. Dies ist sicherlich ein harter Brocken, und wenn die Früchte auch sehr hoch hängen, mit einer disziplinierten und kämpferischen Vorführung liegen auch in dieser Begegnung Punkte für den HCPH drin. Die Moskito A verloren ihre Startbegegnung in Chur mit 5:4 Toren. Dabei gaben die Kids von Trainer Brodmann eine 2:3 Führung aus dem Startdrittel noch aus der Hand. Die von Domenic Neuhäusler betreuten Moskito B

Foto: zVg

spielten gegen Feldkirch 6:6 unentschieden, wobei das fällige Penaltyschiessen vom Heimclub Feldkirch aus Zeitgründen kurzerhand abgesagt wurde… Resultate vom vergangenen Wochenende auf einen Blick Junioren Top: HCPH – Arosa, 9:0 (3:0/4:0/2:0); Novizen Top: ZSC Lions – HCPH, 3:7 (0:2/1:1/2:4); Moskito A: Chur – HCPH, 5:4 (2:3/3:1/0:0); Moskito B: Feldkirch – HCPH, 6:6 (1:2/1:3/4:1) (das fällige Penaltyschiessen wurde von Feldkirch abgesagt). Piccolo A Turnier Gürsch: HCPH – Dübendorf, 2:5; HCPH – Zug, 5:0; St. Moritz – HCPH, 4:8. Bini Turnier Grüsch: HCPH – Davos, 4:4; HCPH – Chur, 3:5; St. Moritz – HCPH, 2:15. Meisterschaftsspiele des HCPH am Wochenende Samstag, 12. Oktober: 17.30 Uhr, Grüsch, Novizen Top, HCPH – Bülach; 20 Uhr, Lenzerheide, 2. Liga, Lenzerheide – HCPH. Sonntag, 13. Oktober: 11.30 Uhr Grüsch, Moskito B, HCPH – Chur; 11.30 Uhr, Lustenau, Mini A, Lustenau – HCPH; 17 Uhr, St. Moritz, Junioren Top, St. Moritz – HCPH.  (pd)

www.hc-praettigau.ch


Aus der Region / Inserate

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Nr. 79

Heimatmuseum Prättigau

Auswandern – heimkehren und «Uni-form» Unter diesen zwei Titeln werden im Kulturhaus Rosengarten in Grüsch zwei interessante Ausstellungen präsentiert.

ten die Generalversammlung des Vereins Heimatmuseum Prättigau durchgeführt. Präsident Hansluzi Kessler brachte die üblichen statutarischen Geschäfte zügig über

die Bühne. Anschliessend führte Christian Gerber durch die von ihm zusammen mit Frauen vom Theaterfundus gestaltete Ausstellung «Uni-form». Es sind besondere

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert sahen vielen Schweizer, darunter auch einige Prättigauer, in der Heimat keine Zukunft mehr und entschlossen sich zur Auswanderung. Einige kehrten später zurück, als Erfolgreiche, manchmal aber auch frustriert, weil sie das erträumte Paradies doch nicht fanden. Der Theaterfundus zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturarchiv die Thematik des Auswanderns. Alte Kleider, Reisegepäck und Originalgegenstände lassen diese Epoche neu aufleben.

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GV Heimatmuseum Prättigau Am Sonntag, 6. Oktober, wurde im Begegnungsraum Rosengar-

Foto: Hl. Kessler

Stücke aus der Sammlung des Museums, des Theaterfundus und aus Privatbesitz zu betrachten. Nostalgische Bügeleisen, Stangenwaagen, Pfannenknechte, Werkzeuge aller Art erinnern an frühere Zeiten. Militäruniformen, Tornister, Kopfbedeckungen, Gamellen und Feldflaschen verleiten die Besucher zu anregenden Gesprächen. Nach dem Rundgang kredenzten die Fundus-Frauen einen reichhaltigen Apéro. Dadurch wurde die angenehme Zusammenarbeit zwischen dem Heimatmuseum und dem Theaterfundus zum Ausdruck gebracht. Noch bis 20. Oktober Die Ausstellungen können noch während den Wochenenden 12./13. und 19./20 Oktober von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Auf Sonntag, 20. Oktober, wird ab 14 Uhr zu einem Hengert mit Kaffeestube eingeladen.  (hk)

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Zum Schluss

20

&

churz bündig Gefängnis-Direktorin beurlaubt Ein Tag nach der Veröffentlichung eines Berichts zum Tötungsdelikt an einer Genfer Sozialtherapeutin ist die Direktorin des Zentrums «La Pâquerette» vorübergehend beurlaubt worden. Gegen sie soll zudem eine Untersuchung eröffnet werden.

Wetter beeinträchtigt Ernte Wetterextreme vermiesen den Schweizer Bauern die heurige Ernte. Dank einem Aufschwung bei der Tierproduktion dürfte ihnen unter dem Strich trotzdem mehr Geld im Portemonnaie bleiben als 2012. Nach ersten Schätzungen steigt das Einkommen 2013 um 8 Prozent.

Bär tötet Jäger Ein Braunbär hat in Russland einen Jäger getötet. Während der Suche nach dem 63-Jährigen in einem Wald in der Teilrepublik Komi wurden ein weiterer Mann und eine Frau ebenfalls von einem Bären angefallen und schwer verletzt. Bären sind in Russland in vielen Regionen eine grosse Gefahr, weil sie auf der Nahrungssuche immer wieder Menschen zu nahe kommen.

Impressum

Nr. 79

6. bis 12. Oktober 2013

Die Woche im Rückspiegel Am frühen Morgen des 3. Oktober sind vor der italienischen Insel Lampedusa Hunderte von Flüchtlingen aus Nordafrika ertrunken. Unter den Opfern befinden sich auch Frauen und Kinder. «Es ist ein Horror», sagte Lampedusas Bürgermeisterin Giusi Nicolini unter Tränen. Die Kinderschuhe, die auf dem Wasser herum schwammen und die es in den Hafen trieb, sagten mehr als tausend Worte, hatten die Eltern ihren Kindern diese nämlich noch vor der Überfahrt gekauft, damit sie dann in Europa ein neues Leben beginnen könnten. Haben uns daran gewöhnt Tatsache ist doch, dass in Afrika und Vorderasien nicht Zehn- oder Hunderttausende von Menschen auf eine günstige Gelegenheit warten, um ins «gelobte Land», nach Europa, in dem «Milch und Honig fliesst», aufbrechen zu können, sondern Millionen. Die Wanderbewegungen (Völkerwanderung), die sich während der Spätantike und im Frühmittelalter über Generationen erstreckten, sind im 21. Jahrhundert noch eine Frage von Tagen und Wochen. Und niemand kann es den Leuten in Anbetracht des Nord-Süd-Wohlstandsgefälles verdenken, dass sie aus ihren Hunger- und Bürgerkriegsgeplagten

Ländern weg wollen, dabei Entbehrungen auf sich nehmen und sich in die Hände von kriminellen Schleuserbanden begeben. Vergessen wir nicht, dass vor 150 Jahren auch hierzulande Hunderte von Menschen auf eine günstige Gelegenheit warteten, um ins «gelobte Land» aufzubrechen. Das Land in dem «Milch und Honig» fliessen sollte, war damals Amerika. Papst Franzsikus sprach von einem «Tag der Schande». Und wenn ich selber über die Bücher gehe, muss ich mir doch eingestehen, dass ich die Flüchtlingstragödien, die sich bei der Überquerung des Mittelmeers abgespielt haben, bislang wie Verkehrsunfälle zur Kenntnis genommen habe. Dazu der Papst: «Wir haben uns an das Leiden des anderen gewöhnt, es betrifft uns nicht, es interessiert uns nicht, es ist nicht unsere Sache». Blutbad in Ägypten Bei Auseinandersetzungen zwischen Armeeanhängern und Islamisten starben in Ägypten diese Woche 18 Personen, unter ihnen 12 Polizisten. Am Mittwoch haben die USA bekannt gegeben, dass sie ihre Militärhilfe für Ägypten aussetzten. Dies gelte, bis ein glaubwürdiger Fortschritt in den politischen Reformen seit dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi

SVP kann zulegen Bei den Parlamentswahlen 2013 konnte die SVP auf Kosten der FDP wieder zulegen. Auf Siegeskurs befand sich die Partei bei den Grossratswahlen in Solothurn, im Wallis und in Genf. Verluste mussten auch die CVP und die SP in Kauf nehmen. Auch wenn die BDP und die GLP zulegen konnten, gehören sie nach wie vor zu den Kleinparteien. Bei den Genfer Grossratswahlen konnte die rechtsbürgerliche Protestbewegung MCG nochmals zulegen, sodass diese heute hinter der FDP die zweitstärkste Partei ist. Bei den Regierungsratswahlen stolperten sämtliche 29 (!) Kandidaten über das absolute Mehr, inklusive die bisherigen Amtsinhaber.  (EW)

Aktuell

Jagd auf Bündner Wappentier

Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni

gemacht und eine neue Regierung in freien und fairen Wahlen bestimmt worden sei. Eine genaue Summe nannte das Ministerium nicht. Die jährliche Unterstützung der USA für Ägypten beträgt 1,5 Milliarden Dollar. Nicht von der Massnahme betroffen sind Mittel für Gesundheit und Bildung sowie für den Grenzschutz und die innere Sicherheit. In Anbetracht der Tatsache, dass Washington vor einer Staatspleite steht, liegt dieser Schritt auf der Hand.

Foto: M. Schnell

Die Steinbockjagd ist für den Bündner Jäger etwas ganz Besonderes. Einerseits, weil er diese nur alle zehn Jahre ausüben kann, andrerseits auch, weil er im Gegensatz zur Hochjagd praktisch alleine im Gebiet unterwegs ist. Die erste Woche bot den rund 260 Jägern, die jährlich zugelassen werden, wettermässig nur wenig spektakuläre Aussichten. In den ersten Tagen reichte der Nebel oft bis über die Bergspitzen, was eine Bejagung verunmöglichte, und derzeit sorgt der Wintereinbruch für erschwerte Bedingungen. Aber die Jagd dauert ja noch bis zum 24. Oktober und wer die Geiss und/oder den Bock noch nicht erlegen konnte, hat noch einige Tage dafür Zeit (siehe Reportage auf den Seiten 8 und 13). (ms)

P&h sa 12 10 13 nr79  
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