Page 1

Samstag, 11. Januar 2014 113. Jahrgang, Nr. 3

Hartmann Walli_Layout 1 12.01.2012 09:37

Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

Christian Hartmann-Walli

7231 Pragg-Jenaz

Christian Hartmann-Walli 7231 Pragg-Jenaz Telefon 081 332 19 20 Natel 079 407 53 92

Landquart/Schiers

Maria Meyer-Grass:

Gut gemeinte BÜGA-Aktion verärgerte Kunden 

«Das Prättigau hat noch Ansiedlungs­ potenzial» 17

3

Eidg. dipl. Elektro-Installateur 7220 Schiers Telefon 081 328 26 62 Fax 081 328 26 69 Mobile 079 610 03 31 E-Mail: christian.frey@bluewin.ch Internet: www.freyelektro.ch

Prättigau

Fideriser Industriebrache vor Reaktivierung? Ein Grossteil des ehemaligen Spanplattenwerkareals liegt seit rund 10 Jahren brach. Das Interesse der Migros, hier eine Filiale zu eröffnen, hat die Gebietsentwicklung neu lanciert. Die Adolf Erhart GmbH möchte in der Fideriser Au einen Zwillingsbetrieb zum bestehenden Sägereiwerk im Grossen Walsertal realisieren. Am Donnerstagabend fand eine Orientierung zu den angestrebten Nutzungen statt. Seit der Stilllegung des Spanplattenwerks in Fideris im Jahre 2002 liegt der überwiegende Teil des ehemaligen Fabrikareals brach. Aufgrund der guten Standortvoraussetzungen, welche das Areal mit der direkten Anlehnung an die Nationalstrasse A28 aufweist, ist eine Reaktivierung für Wirtschaftszwecke von grossem öffentlichem Interesse. Wie im Planungs- und Mitwirkungsbericht zur Teilrevision der Ortsplanung Spanplattenwerk/Äuli festgehalten wird, stuft der kantonale Richtplan das Gebiet Au/ Schanänn gar als «Arbeitsplatzgebiet von kantonaler Bedeutung» ein. Aus Sicht von Kanton und Region sei es zentral, dass die Bedeutung desselben als strategische Reserve für die Ansiedlung exportorientierter Unternehmen nicht gefährdet werde. Seitens der Standortgemeinde bestehe das Interesse auch darin, im erweiterten Areal regionale Gewerbebetrie-

Übersicht über das Spanplattenwerk-Areal und Umgebung.  be ansiedeln zu können, erklärte die Gemeindepräsidentin Marianne Flury an der Orientierungsversammlung vom Donnerstagabend in der Turnhalle. Neben der Migros haben bereits auch Gewerbetreibende aus dem Raum Küblis Interesse am Standort bekundet. Die Projektidee für ein StarkholzSägereiwerk ist von der Region und der Familie Putzi eingebracht worden.

Nutzungskonzept Heute ist das Spanplattenwerk der Industriezone zugeteilt. Nebst der Verkaufsfläche der Barit Baubedarf AG ist das Areal teilweise mit wertschöpfungsschwachen Zwischennutzungen im Bereich Lager und Logistik belegt. Den Erwartungen der Öffentlichkeit an die mittelbis langfristige Entwicklung werde diese Besetzung nicht gerecht, so Flury. Um die verschiedenen Vor-

Fotos: zVg/ H. Wyss stellungen aufeinander abzustimmen und grundlegende Fragen der Nutzung, der Erschliessung und der Bebauung zu klären, wurde ein Konzept für eine gesamtplanerische Lösung des erweiterten Areals erarbeitet. Für die Erstellung eines Nutzungskonzepts als Grundlage für die erforderlichen Anpassungen der Planungsmittel wurde eine Projektgruppe ein u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

Umbau Neubau Reparaturen


Aus der Region

2 gesetzt. Darin vertreten waren: die Gemeinde Fideris, der Regionalverband Pro Prättigau, Walter Huber als Eigentümer des Areals Spanplattenwerk, das Amt für Raum­entwicklung Graubünden (ARE) sowie das Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden. Mit der Ausarbeitung und der nutzungsplanerischen Umsetzung wurde das Raumplanungsbüro Stauffer & Studach beauftragt. Projektbezogene Einzonung Um im Bereich des Abzweigers Fideris attraktives, publikums­ orientiertes Gewerbe ansiedeln zu können, ist eine Teilrevision der Ortsplanung erforderlich, für die Erstellung eines Sägewerks eine projektbezogene Einzonung. Die vorgesehene Revision wurde dem ARE im Mai 2013 zur Vorprüfung durch die kantonalen Amtsstellen eingereicht. Dadurch hätten einige Fragen geklärt werden können, bestätigte der begleitende Raumplaner Silvio Sauter. Bezüglich Nutzungskonzept habe der Eigentümer Bereitschaft signalisiert, das Bauland im Baurecht abzugeben, sofern eine entsprechende wertschöpfungsintensivere Nutzungsinteressenz vorhanden sei. Huber habe in den Gesprächen wiederholt sein persönliches Interesse an einer wirtschaftlich nachhaltigen Nutzung des Areals betont. Dennoch hätten die Gespräche bezüglich Sicherung der Verfügbarkeit zu keiner einvernehmlichen Lösung geführt. «Der Eigentümer lehnt die Unterzeichnung einer Absichtserklärung kategorisch ab», so Sauter. Für die Erstellung eines Sägewerks ist eine projektbezogene Einzonung erforderlich. Einwände behandelt Nach der ersten öffentlichen Mitwirkungsauflage vom 8. November bis 7. Dezember 2013 hat der Gemeindevorstand verschiedene schriftliche Stellungnahmen und Wunschäusserungen behandelt und beantwortet, teilweise nach Rücksprache mit den Antragstellern. Die projektbezogene Indus-

Nr. 3

triezone Sägerei wurde um rund 1 ha vergrössert und vollständig auf die Parzelle 26 der Eigentümerfamilie Putzi verlegt. Die Parzelle 25 der Familie Wilhelm bleibt demnach gemäss rechtskräftiger Zonenplanung der Industriezone zugeteilt. Wie Sauter ausführte, wird die Vergrösserung der Bau­ zonenfläche durch eine Zuweisung an die Landwirtschaftszone unter anderem im Gebiet Äuli teilkompensiert. Starkholz-Sägereiwerk Der Gemeindevorstand habe sich im Grossen Walsertal ein beeindruckendes Bild des Familienunternehmens Erhart gemacht, welches in Sonntag 50 Mitarbeitende beschäftige und an seine Grenzen stosse, erklärte Flury. Joachim Erhart, Sohn des Firmengründers Adolf Erhart, der im Prättigau in bester Erinnerung ist, stellte die Projektidee für ein Starkholz-Sägewerk in Fideris vor. Die Strategie der Gebrüder Ignaz und Joachim Erhart: «Es wird ausschliesslich Rundholz aus Graubünden verarbeitet. Sämtliche Schnittwaren werden als ‹Bündner Holz› verkauft.» Alles anfallende sägefähige Rundholz der Stärkeklasse 4+ soll mit modernster Technik in bestmöglicher Ausbeute eingeschnitten und seinem optimalen Verwendungszweck zugeführt werden. Erhart legte dar, weshalb ein Sägewerk auf dem brachliegenden Spanplattenwerkareal nicht in Frage komme. Es sei nicht genügend Fläche vorhanden. Zur Verfügung stünden 2,7 ha, benötigt würden 4 ha. Zudem sei ein Baurechtsverhältnis aus unternehmerischer Sicht nicht die geeignete Variante: «Ein Generationenprojekt kann nur auf Eigentum gebaut werden.» 20 000 m3 Holz zugesichert Um die Planung eines StarkholzSägewerks in Angriff zu nehmen ist Erhart auf eine Liefermenge von 50 000 m3 angewiesen. Sein Ziel ist es, die Lieferzusagen durch die aktiven Holzmarktbündelungen einzuholen. Wie Hans

So könnte sich das Areal in der Au dereinst präsentieren.

Die Gemeindepräsidentin Marianne Flury und Joachim Erhart sind zuversichtlich, dass in Fideris ein Sägereiwerk entstehen kann. Thöny, Präsident der Prättigau/ Landschaft Davos Forst GmbH (PLD), erläuterte, kann diese aufgrund der Rückmeldungen aller Prättigauer Gemeinden sowie der Landschaft Davos und der Gemeinde Trimmis eine Liefermenge von 20 000 m3 zusichern. Wie Christian Rüsch, Mitglied der PLD-Geschäftsleitung und Betriebsleiter Fortsbetrieb Klosters, eindrücklich darlegte, ist im Prättigau nachhaltig genügend Holz vorhanden, um ein Werk der vorliegenden Grösse zu versorgen, ohne Raubbau am Wald zu betreiben: «Der Holzzuwachs im Prättigau beläuft sich auf 80 000 m3 jährlich, der Gesamtvorrat beträgt 4,6 Mio. m3. Während dieser Orientierung wachsen im Tal 18 m3 Holz nach», so Rüsch. Lieferzusicherungen für die restlichen 30 000 m3 Holz könne er bei anderen Holzmarktorganisationen erst einholen, wenn die zonische Möglichkeit in Fideris geschaffen sei, erklärte Erhart. Vor- und Nachteile Gemeindevorstandsmitglied Brosi Fluor wog die Vor- und Nachteile eines Sägereiwerks auf Fideriser Boden ab: Der Kulturlandverlust ist für ihn ganz klar negativ zu werten, auch die Emissionen werden steigen. Als Fideriser stelle man sich die Frage, was passiere, wenn das Sägewerk nicht gebaut werden könne. Für diesen Fall sei eine Rückfallklausel von 5 Jahren eingebaut worden. «Ich habe vor allem ganz viele positive Aspekte gefunden», so Fluor. Als wichtigste nannte er die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Wertschöpfung für die ganze Region. Wie die Diskussion zeigte, ist die Reaktivierung der Industrieruine Spanplattenwerkareal beinahe unbestritten. In Bezug auf das Sägewerk sind die Meinungen geteilter. Einerseits ist das Schreckensgespenst des «Sägerei-Monsters» in Domat/Ems nach wie vor präsent.

Es wurde jedoch auch von verschiedenen Seiten erläutert, dass das ins Auge gefasste StarkholzSägewerk weder mit der ehemaligen Gemeindesägerei noch mit besagtem Grosssägewerk vergleichbar sei. Nicht für alle Landwirte ist die Kulturland-Verknappung, welche das Projekt nach sich ziehen würde, akzeptierbar. Da sind die Diskussionen noch nicht erschöpft. Terminplan Voraussichtlich stimmt der Fideriser Souverän an der Versammlung vom 7. Februar 2014 über drei Traktanden ab: 1. Teilreivision der Ortsplanung Spanplattenwerk­ areal, 2. Schaffung Industriezone Sägereiwerk, 3. Wintersportzone. «Nach einem zweijährigen intensiven Arbeitsprozess durch die Projektgruppe haben die Fideriser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nun die Chance, die Weiterentwicklung des Gebiets Au zu ermöglichen», so die Gemeindepräsidentin.(hw)

Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni


Samstag, 11. Januar 2014

Aus der Region

3

Landquart/Schiers

Gut gemeinte BÜGA-Aktion verärgerte Kunden Mit der Rechnung des Strassenverkehrsamts flatterte Ende Jahr ein Gutschein für 1000 Gratis BÜGASchnuppertageskarten (solange Vorrat) in die Briefkästen. Diese Gutscheine konnten vom 15. bis 30. Dezember unter anderem im Bahnhof Landquart eingelöst werden. Brigitte Bregenzer aus Schiers – und mit ihr viele anderen – wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen und fuhren deshalb am 15. Dezember nach Landquart. Doch statt mit einem GratisSchnupperabo kehrte sie mit einer herben Enttäuschung ins Prättigau zurück: «Obwohl ich mich am ersten Tag der Aktion bereits morgens um 9 Uhr in Landquart eingefunden hatte, waren bereits alle Tageskarten vergriffen. Nicht nur ich, sondern auch viele anderen Kunden, die teilweise von weit her angereist waren, mussten ohne Abo nach Hause zurückkehren. Wir kamen uns total veräppelt vor.» Wie viele Kunden in den folgenden zwei Wochen bis zum Ende der Aktion am 30. Dezember noch vergeblich an die Ausgabe-

stellen gefahren sind, ist schwer abzuschätzen. Aber es werden wohl Hunderte gewesen sein. Nachfrage unterschätzt Lanciert worden war die Aktion vom Amt für Energie und Verkehr. Der Amtsvorsteher Erich Büsser hat Verständnis für die Verärgerung der Kunden: «Wir haben in der Tat sehr viele Mails, Telefonate und Briefe von enttäuschten Personen erhalten. Die Aktion war gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht», gibt er im Nachhinein zu. «Wir haben die Nachfrage völlig unterschätzt und sind von den Kunden buchstäblich überrannt worden. Bei einer allfälligen weiteren Aktion in dieser Art werden wir allenfalls einen Grundpreis einführen, die Gutscheine verlosen oder sonst eine Selektion einbauen.» Laut Büsser hatten die einzelnen Verkaufsstellen, wie zum Beispiel Landquart, kein eigenes Kontingent erhalten. Die 1000 Tageskarten seien von allen Verkaufsstellen über ein zentrales System sukzessive elektronisch abgebucht

Der gutgemeine Schuss ging nach hinten los: Die BÜGA-Aktion des Amtes für Energie und Verkehr Graubünden sorgte für verärgerte Kunden.  Foto: zVg worden. So seien die Karten schon kurz nach der Öffnung der ein-

zelnen Verkaufsstellen vergriffen gewesen.(ms)

Malans

Zepterwechsel im Hotel Weiss Kreuz Im Hotel Weiss Kreuz in Malans wird bald ein neuer Gastgeber das Zepter schwingen. Tieni Theus wird am 25. Januar adieu sagen und per Ende Monat nach dreieinhalb Jahren die Schlüssel abgeben. Am 1. Februar startet er dann im

Schlössli Sax zu neuen gastronomischen Ufern (P&H berichtete). Starkoch als Nachfolger? In Theus’ Fussstapfen soll laut «zuverlässlicher Quelle» des «Bündner Tagblatt» der zweifache Michelin-

Im Weiss Kreuz kommt es zu einem Pächterwechsel.

Der riesige Torkelbaum verschwindet aus dem Weiss Kreuz und sucht in Malans einen neuen Platz. Fotos: M. Schnell

Sternekoch und dreifache «Koch des Jahres» Horst Petermann treten. Bestätigen wollte Ernst Lehmann, Besitzer des Weiss Kreuz, diese Information auf Anfrage allerdings noch nicht und sagte nur so viel: «Wir haben eine sehr gute Nachfolgelösung gefunden. Der neue Gastgeber wird am 14. März im Weiss Kreuz anfangen.»

Torkelbaum zieht um Zuvor wird im Gastrobetrieb laut Lehmann noch einiges umgebaut. Unter anderem werde der riesige Torkelbaum, für den man in Malans einen neuen Platz suche, entfernt. Im betreffenden Raum entstehe danach eine neue und geräumige Bar. (ms)


Aus der Region

4

Nr. 3

Am Rande

Schiers

Gluoget, gloset – und gädeicht

Unfall fordert Leichtverletzte

Noch im vrflossnä Jaar hed di Gmeind Chloschtersch-Serneus im Ramä va mä nüä Quartierplan für iri Fraktion Mombiel di Gartä­ zwärg dört zun unerwünschtä Prsonä ärchleert. Wiä mä jetz grüchtwiisch ghört, hei druf­ aab än Gartäzwärg-Familiä uf dr Gmeindschanzlii va Saas äs Niderlassigsgsuech gschtellt. Us Rücksicht uf di laufendä Fusionsvrhandligä zwüschet denä beed Nachpuurgmeindä sii das Gsuäch aber abgleent chon. Über ds wiitärä Schicksal van der Familiä hei mä nun ghört, as mä schä ds Dalvazzä uf em Wäg ins Schanielätobel gsichtet hei. Äs wärdi vrmuetet, schi chönnti bald ämal z Sanätöniä uuftauchä und dört äs nüüs Gsuech schtellä. Äs wiiters Grücht will wüssä, di Gmeind Grüsch hei nä dä ds Burgareal va Solavers als kümpftägi Heimschtatt aangäbottä, aber wiä gseid, das sind alls nun Grüchti! Flügg vam Bärg

Am späten Mittwochnachmittag ist es auf der Prättigauerstrasse beim Anschluss Schiers-Ascherapark zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage ausführte, beabsichtigte ein von Grüsch kommender PW-Lenker beim erwähnten Anschluss nach Schiers abzubiegen. Dabei übersah er eine korrekt entgegen kommende Fahrzeuglenkerin, worauf es zu einer seitlich-frontalen Kollision kam. Die Lenkerin musste mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Regionalspital Prättigau in Schiers eingeliefert werden. An den beiden Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.(ms)

Herrschaft/Fünf Dörfer

Sie zahlen in Graubünden Kirchensteuern: Firmen, Genossenschaften, Stiftungen und Vereine. Ein Austritt ist nicht möglich. Die von den Jungfreisinnigen eingereichte Kirchensteuerinitiative will dies ändern. Die Befürworter haben ihre Kampagne gegen die «Zwangs-Kirchensteuer» in Chur vorgestellt.

SP: Thöny bisher, Cahenzli neu

Im Kreis Fünf Dörfer stellt sich der bisheriger Grossrat Andreas Thöny aus Landquart zur Wiederwahl. Dazu kandidiert Erika Cahenzli-Philipp aus Untervaz neu als Grossrätin. Für die Grossratstellvertretung kandidieren Simon Suter aus Landquart und Gubert Luck aus Haldenstein. Im Kreis Maienfeld wurde Michael Pinggera als Grossratstellvertreter nominiert. Alle Nominierten sind Mitglieder der SP Graubünden und wurden einstimmig gewählt. Anlässlich der gemeinsam durchgeführten Nominationsversammlung haben zudem beide SP-Sektionen per Akklamation Regierungsrat Martin Jäger für seine erneute Kandidatur ihre volle Unterstützung zugesichert. (pd)

Beim Anschluss Schiers-Ascherapark kam es am Mittwochabend zu einer seitlich-frontalen Kollision. Foto: kapo

Junge FDP Graubünden

Die Zwangs-Kirchensteuer soll abgeschafft werden

Die kantonale Volksinitiative «Weniger Steuern für das Gewerbe» (Kirchensteuerinitiative) fordert, dass juristische Personen von der Kirchensteuerpflicht befreit werden. Im Gegensatz zu Privatpersonen können sich die Bündner Unternehmen der Abgabe nicht entziehen. Ein Austritt ist nicht möglich. Die Kirchensteuer bleibt selbst dann geschuldet, wenn hinter der Firma ein Eigentümer steckt, der keiner der Landeskirchen angehört oder diese aus anderen Gründen nicht mitfinanzieren möchte. «Die Zwangs-Kirchensteuer ist verfassungsrechtlich fragwürdig und nicht mehr zeitgemäss», findet Manuela Fetz. Die Co-Präsidentin des Abstimmungskomitees gibt zu bedenken, dass reformierte oder katholische Unternehmer mit der heutigen Regelung faktisch dop-

pelt besteuert werden. «Da jegliche Wahlmöglichkeit fehlt, hat auch ein gläubiger Protestant die katholische Landeskirche zu unterstützen. Eine Wahlmöglichkeit existiert schlichtweg nicht», so Fetz. Fragliche Gegenkampagne Kritische Worte waren auch vom Präsidenten der JFDP zu hören. Thomas Bigliel warf den Initiativgegnern vor, den Stimmbürgern Sand in die Augen zu streuen. Das Nein-Komitee würde mit ihrer Kampagne einen ungerechtfertigten Zwang verteidigen. «Der Wortlaut unserer Initiative ist identisch mit einem gleichlautenden Absatz der Basler Kantonsverfassung. Dass die Kirchensteuerinitiative ein Angriff gegen die Kirche sein

soll ist vor diesem Hintergrund schlichtweg lächerlich», so Bigliel. In der Tat wird die Kirchensteuerpflicht in den Kantonen nicht einheitlich gehandhabt. Neben Basel-Stadt kennen auch die Kantone Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Aargau, Waadt und Genf keine Firmen-Kirchensteuer. Im Wallis und im Tessin wird ebenfalls grossmehrheitlich auf den Zwang verzichtet. Die Kirchensteuerinitiative kommt am 9. Februar vors Volk. Bis dann wollen die Befürworter aufzeigen, dass die Bündner Landeskirchen auch ohne Zwang auskommen können. «Dafür muss die Kirche jedoch aktiver werden und wieder vermehrt auf die Menschen zugehen», so die Jungfreisinnigen.(pd)


Samstag, 11. Januar 2014

Fotor端ckblick

Knabengastung in Maienfeld

Fotos: M. Schnell

5


Aus der Region

6

Nr. 3

Aktuell

Malans

Westside 32 geht in zweite Runde

Traktorfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Tanzen und feiern, wo andere shoppen. Nach diesem Motto findet heute Abend im Einkaufscenter City West in Chur ab 21 Uhr die zweite Auflage von Westside 32 statt. DJ Mike T Fox bringt die Einkaufsmeile, die an diesem Abend für Leute ab 23 Jahren zum exklusiven Tanz- und Partytempel wird, zum Kochen. Am Hairstyling-Corner können sich Besucherinnen gratis stylen lassen. Zu gewinnen gibts eine Cüpli-Fahrt mit der Stretch-Limousine durch Chur ans nächste Westside 32. Weitere Infos: www.westside32.ch

Tanzen und feiern, wo andere shoppen: Westside 32. Foto: zVg

Ein 43-jähriger Traktorfahrer ist am Dienstagvormittag zwischen Maienfeld und der Karlihofkreuzung bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Eine Ambulanz brachte ihn ins Kantonsspital Graubünden nach Chur. Der Traktorfahrer hatte an seinem Fahrzeug einen Kran angehängt. Der Arm des Krans war jedoch nicht vollständig eingefahren. Als der Lenker kurz vor der Karlihofkreuzung die dortige Unterführung passieren wollte, hängte der Kranarm an der Unterkante der Überführung an und bremste die Komposition abrupt bis zum Stillstand ab. Der Lenker wurde gegen die Frontscheibe der Kabine geschleudert und erlitt schwere Bauch- und Kopfverletzungen. Am Kranwagen entstand Totalschaden. Beim Traktor ging die

Frontscheibe in Brüche. Wegen dieses Unfalls war die Kantonsstrasse zwischen Maienfeld und

der Karlihofkreuzung während gut einer Stunde in beiden Richtungen gesperrt. (kapo)

Der Kranarm hängte an der Unterkante der Überführung an, was die Fahrt abrupt abbremste.

Frauen-Wünschig in Schuders

Foto: kapo

Fotos: zVg


Aus der Region

Samstag, 11. Januar 2014

7

Landquart

Trimmis

Leidenschaft 8000 im Ried

Theater zwischen Wahnsinn und Mallorca

Gerlinde Kaltenbrunner ist die einzige Frau, die alle vierzehn Achttausender ohne Hochträger und ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen hat. Die Besteigung des K2, des schwierigsten aller 8000er, gelang ihr erst im siebten Anlauf. An Hand eines Expeditionsabbruchs am K2 und dessen Verarbeitung zeigt die Höhenbergsteigerin, wie das Umkehren mit genügend Beharrlichkeit dennoch in Erfolg münden kann. Die derzeit beste Höhenbergsteigerin der Welt ist auf Schweizer Tournee. Am Samstag, 17. Januar, 19.30 Uhr gastiert sie im Forum im Ried in Landquart. Die Zuschauer erwartet ein abwechslungsreicher Multivisions-Vortrag, der sie mit spannenden Bildern und Videosequenzen in die Welt der höchsten Berge, aber auch zu exotischeren Zielen wie der Carstensz Pyramide in Papua Neuguinea entführt. Infos und Vorverkauf: www.explora.ch.(pd)

Gerlinde Kaltenbrunner. Foto: zVg

www.explora.ch

Davos

Jugendlicher verstorben Der 14-Jährige, der am Freitag, 3. Januar, bei einem Verkehrsunfall bei Davos-Laret schwer verletzt wurde (P&H vom Mittwoch), ist am Dienstag seinen schweren Verletzungen im Spital erlegen. Auf der Höhe der Bushaltestelle Landhaus Laret waren zwei Jugendliche am rechten Fahrbahnrand gestanden. Sie hatten beabsichtigt, die Strasse Richtung Bushaltestelle und Kehrichtsammelstelle zu überqueren. Der 14-Jährige war nach bisherigen Erkenntnissen unvermittelt auf die Fahrbahn getreten und vom herannahenden PW frontal erfasst und weggeschleudert worden. (kapo)

Unter der Regie von Patrick Albrecht führt die Theatergesellschaft Trimmis als 50. Produktion die Komödie «Zwüscha Wahnsinn und Mallorca» auf, welche aus den Federn des deutschen Autors Bernd Spehling stammt. Die 50. Produktion der Theatergesellschaft Trimmis ist eine freche, peppige und aktiongeladene

Komödie, die mit Wortwitz und Situationskomik für brillante Unterhaltung sorgt und den Besuchern eine angenehme «Auszeit» garantiert. Die turbulente Komödie hat Bernd Spehling 2002 geschrieben. Seitdem wird das Stück im deutschsprachigen Raum sehr erfolgreich gespielt. Aufführungsdaten Aufführungen in der MZH Trim-

Zügelmannschaft der Firma «Nacht und Näbel». mis: Freitag, 17. Januar, 19 Uhr, Kindervorstellung; Samstag, 18. Ja­nuar, 20 Uhr; Samstag, 25. Januar, 20 Uhr; Sonntag, 26. Januar, 14.15 Uhr; Samstag, 1.  Februar, 20 Uhr mit anschliessendem Tanz und Barbetrieb. Platzreservation: Fam. Walter Müller-Leier, Telefon 081 353 50 14 Montag – Freitag 17.30 bis 20  Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr. Infos unter der Homepage www.theater-trimmis.ch(pd)

Im Theater Trimmis geht es ab 17. Januar wahnsinnig zu und her.  Fotos: zVg

www.theater-trimmis.ch

Krankenversicherungen

Auszahlung Prämienverbilligung Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) regelt, dass spätestens ab dem 1. Januar 2014 die Prämien­ verbilligungen in der ganzen Schweiz neu immer direkt über die Krankenversicherer an die Versicherten ausbezahlt werden. Einige Kantone haben bereits in der Vergangenheit auf dieses System umgestellt. Der Kanton Graubünden zieht per 1. Januar 2014 nach. Auszahlung neu via Krankenversicherer Bis anhin hat die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden (SVA Graubünden) die Prämienverbilligung direkt den bezugsberechtigten Personen ausbezahlt. Neu lässt auch die SVA Graubünden die Prämienverbil-

ligungen über die Krankenversicherer vergüten. Diese verrechnen die Prämienverbilligung direkt mit der Prämie. Die SVA Graubünden ermittelt die Ansprüche für das Jahr 2014 im Verlaufe des Monats Januar und teilt die Höhe des Prämienverbilligungs-Anspruchs den versicherten Personen Ende Januar/anfangs Februar mit. Gleichzeitig erfolgt die Meldung an die Krankenversicherer. In Graubünden erfolgt die Gutschrift der Prämienverbilligungen voraussichtlich erstmals mit der März-Prämienrechnung. Rückwirkende Guthaben werden dann berücksichtigt. Die SVA Graubünden ist Durchführungsstelle der Prämienverbilligung und beantwortet sämtliche Fragen zu den Mitteilungen und zum Anspruch

generell. Die Versicherer sorgen lediglich für die Weiterleitung der Prämienverbilligung an die versicherten Personen. Politischer Wille Die Politik will durch die neue Handhabung sicherstellen, dass die Prämienverbilligung ausschliesslich für die Bezahlung der Krankenkassenprämie verwendet wird. Die Krankenversicherer unterstützen die Umsetzung dieses politischen Willens, indem sie die Prämienverbilligung mit den Prämien verrechnen. Die Prämienrechnungen fallen dank der regelmässigen Verrechnung mit der Prämienverbilligung tiefer aus und erleichtern den betroffenen Versicherten die Begleichung auf direktem Weg. (pd)


Aus der Region

8

Nr. 3

Calandagebiet

Plantahof Landquart

Toter Wolf in Tamins

Eröffnung Neubau Grossviehstall

Die Wildhut hat am 3. Januar 2014 in der Nähe von Tamins den Kadaver eines Wolfes gefunden. Beim aufgefundenen Tier handelt es sich um einen männlichen Jungwolf, mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein im Jahre 2013 geborenes Mitglied des Calanda-Rudels. Der Kadaver wurde für eine genaue Untersuchung und für die Abklärung der Todesursache dem pathologischen Institut der Universität Bern übergeben. Mittlerweile steht fest, dass der Wolf an den Folgen einer Schussverletzung gestorben ist. Aufgrund der Befunde kann man davon ausgehen, dass das beschossene Tier noch einige Tage gelebt hat, bevor es an den Folgen der Schussverletzung verendet ist. Das Bau-, Verkehrsund Forstdepartement hat bei der Staatsanwaltschaft Graubünden Anzeige gegen Unbekannt erhoben mit dem Ziel, die für diesen illegalen Abschuss verantwortliche Person zur Rechenschaft zu ziehen.(staka)

Am Freitag, 17. Januar 2014, wird in Landquart der neue Grossviehstall des Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums Plantahof offiziell eröffnet. Innert eines Jahres wurden die ins Alter gekommenen Stallungen durch einen modernen Neubau ersetzt. Nach der Genehmigung des Verpflichtungskredits von sieben Millionen Franken durch den Grossen Rat anlässlich der Oktobersession 2010 erfolgte Mitte Februar 2013 der Spatenstich. Nach nur zehn Monaten intensiver Bauzeit kann der neue Grossviehstall nun feierlich eröffnet werden. Die Zeit der alten Anbindestallungen aus dem Jahr 1964 ist vorbei. Diese wurden durch moderne, tiergerechte und lichtdurchflutete Laufstallungen mit grosszügigen Ausbildungsbereichen ersetzt. Aus- und Weiterbildung geniessen am Plantahof einen hohen Stellenwert. Der Plantahof ist für Landwirte der verschiedensten Produktionsrichtungen, aber auch für nichtlandwirtschaftliche Besuchergruppen, zu einem viehund alpwirtschaftlichen Kompetenzzentrum geworden.

Schulungs- und Versuchsstall Der neue Grossviehstall bietet Platz für 160 Grossvieheinheiten. Der Bau zeichnet sich durch eine funktionelle und nachhaltige Bauweise aus. Das äussere Erscheinungsbild besticht durch eine klare Formensprache. Tierfreundliche Stallungen und moderne Schulungsräume sind gut verflochten unter einem Dach. Die Möglichkeit, verschiedene Tiergruppen aufzustallen, ermöglicht für die Bildung und die Beratung, Praxisversuche durchzuführen. In den Schulungsräumen können kleinere und grössere Gruppen

allgemein oder fachspezifisch mit modernen Hilfsmitteln ausgebildet werden. Es ist auch möglich, nationale und internationale Weiterbildungskurse mit verschiedenen Tierzuchtspezialisten durchzuführen. Der Einblick in den grosszügigen Melkstand wird für nichtlandwirtschaftliche Besucher zum Erlebnis. Die nach Süden ausgerichteten Dachflächen wurden an einen Solarstromanlagenbetreiber vermietet. Die Anlage hat eine Leistung von ca. 170 KWp. Dies entspricht einem Stromverbrauch von ca. 50 bis 60 Haushalten pro Jahr. (staka)

Am 17. Januar 2014 wird der neue Grossviehstall des Landwirtschaft­ lichen Bildungs- und Beratungszentrums Plantahof offiziell bezogen.  Foto: zVg

Pro Senectute Beim tot aufgefundenen Wolf dürfte es sich um ein Mitglied des Calanda-Rudels handeln.Foto: zVg

Bündner Naturmuseum

Wolfvortrag Am nächsten Donnerstag, 16. Januar, 20.15 Uhr, findet im Saal Brandis neben dem Bündner Naturmuseum ein Vortrag zum Thema «Das Wolfsrudel am Calanda» statt. Referent ist Jürg Brosi, Amt für Jagd und Fischerei, Graubünden. Die erste Rudelbildung 100 Jahre nach der Ausrottung der Wölfe in der Schweiz, ist mit dem zehnköpfigen Calanda-Rudel Realität. Die Entwicklung des Wolfbestandes in der Schweiz dürfte eine neue Dimension erreichen. Die Zunahme der Wolfpopula­ tion stösst in Naturschutzkreisen auf Begeisterung, andererseits löst sie bei der Bevölkerung aber auch Ängste aus. (pd)

Neues Kursprogramm Bildung, Kultur, Sport und Geselliges für jede Wetterlage. «envista», das Kurs- und Veranstaltungsprogramm fürs 1. Halbjahr 2014 ist erschienen. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist der 100-jährige Kalender. Thomas Bucheli, Redaktionsleiter SRF Meteo, wird in seinem Referat am 13. März 2014 in Chur über historische Meilensteine in der Vorhersage der Wetterentwicklung sprechen, aber auch zum Alter passende Bauernregeln und Anekdoten einflechten. Und er wird den Link machen zum Alter und zum Älterwerden. «sicher ist sicherer» Wieder warten viele neue und spannende Kurse und Veranstal­

www.gr.pro-senectute.ch

anderem das italienische Kartenspiel «Scopa».

Titelbild zum Programm. Foto: zVg tungen. Unter dem Motto «sicher ist sicherer» organisiert Pro Senectute Graubünden verschiedene Veranstaltungen zum Thema Fahrsicherheit und zum wirksamen Schutz vor kleineren und grösseren Übeltätern im Alltag. Das neue Angebot in der Stadt Chur «City fit» beugt aktiv dem Bewegungsmangel vor. Seniorinnen und Senioren, die gerne Karten spielen, entdecken an den Spielnachmittagen unter

Man lernt nie aus Man kann das Gehirn trainieren wie einen Muskel, das ganze Leben lang. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr; dieser Spruch passt nicht mehr so ganz in unsere heutige Zeit. Wir sind mobiler geworden, reisen auch gerne mal ins Ausland oder die Kinder und Enkel arbeiten in einem Land, wo nicht deutsch gesprochen wird. Also lernen Seniorinnen und Senioren eine Sprache neu oder frischen Grundkenntnisse auf oder sie üben sich im Umgang mit den neuen Medien, damit sie mit ihren Enkeln chatten können. Seniorinnen und Senioren sind vom Zwang, lernen zu müssen, befreit. Sie wollen lernen. So macht Lernen im Alter Spass! (pd)


P&H TV-Woche

9

13 . b i s 19. J a n u a r 2 0 14

TV-Tipp: SRF zwei – Samstag, 18. Januar 2014, 20.00 Uhr – 21.35 Uhr

Bad Teacher

Elizabeth Halsey (Cameron Diaz) ist meist unmotiviert, verkatert und zugedröhnt. Für ihren Beruf als Lehrerin ist sie völlig ungeeignet. Am liebsten würde Elizabeth den Job so schnell wie möglich an den Nagel hängen, doch ihr exzessiver und kostenspieliger Lebensstil muss dummerweise irgendwie finanziert werden. Kein Wunder, dass Elizabeth verstärkt auf der Suche nach einem reichen Mann ist. Da kommt ihr der neue Vertretungslehrer Scott, der Erbe einer berühmten Uhrenhersteller-Dynastie ist, gerade gut gelegen. Anstrengend wird es allerdings, weil ihre Kollegin Amy auch ein Auge auf den attraktiven Junggesellen geworfen hat.


10 I F e r n s e h p r o g r a m m 13 . b i s 19. J a n u a r 2 014 Montag, 13. Januar 2014 SRF 1 10.35 Kulturzeit 11.10 DOK 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.05 g&g weekend spezial 13.35 Der Landarzt 14.25 Samschtig-Jass 15.00 SRF bi de Lüt 16.30 Best Friends 16.55 myZambo 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Die Millionen-Falle 21.05 Puls 21.50 10vor10 22.25 Eco 22.55 Schawinski 23.25 Tagesschau Nacht 23.45 House of Cards 00.40 Die Tudors

SRF 2 09.00 Best Friends 09.20 myStory 09.55 Der Dicke 10.45 Wege zum Glück 11.30 Lena 12.15 Sturm der Liebe 13.00 Emergency Room – Die Notaufnahme 13.55 McLeods Töchter 14.40 Still Standing 15.00 Winter-Challenge 15.30 Emergency Room – Die Notaufnahme 16.15 Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft 17.15 Reaper – Ein teuflischer Job 18.00 Classic Cars 18.30 Fussball 20.05 Mistresses 20.55 Rizzoli and Isles 21.45 Revenge 22.30 Sportlounge 23.15 Lilyhammer 00.05 Mistresses

ARD 11.35 Elefant, Tiger und Co. 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Grossstadtrevier 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Erlebnis Erde 21.00 Hart aber fair 22.15 Tagesthemen 22.45 Die Story im Ersten 23.30 Geschichte im Ersten 00.15 Nachtmagazin

ZDF 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO 5113 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 WISO 20.15 Spuren des Bösen – Zauberberg 21.45 heute-journal 22.15 Sag kein Wort 00.00 heute nacht 00.15 Das letzte Schweigen 02.05 ZDF-History

ORF 1 15.00 How I Met Your Mother 15.45 Malcolm mittendrin 16.25 ZIB Flash 16.30 The Middle 16.55 Scrubs 17.15 Die Simpsons 18.00 ZIB Flash 18.05 How I Met Your Mother 18.30 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 The Mentalist 21.00 The Mentalist 21.45 ZIB Flash 21.50 Mistresses 22.40 Cougar Town 23.05 Cougar Town 23.25 Shameless – Nicht ganz nüchtern 00.10 ZIB 24

ORF 2 11.50 Bürgeranwalt 12.35 Bewusst gesund 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht on tour 14.25 Lena 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Die Millionen-Show 21.10 Thema 22.00 ZIB 2 22.30 Legenden der Leinwand 00.00 Tatort

Dienstag, 14 . Januar 2014 SRF 1 10.30 Schawinski 11.00 Eco 11.30 Puls 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.15 Inga Lindström: Sommer in Norrsunda 15.50 Tierische Freunde 16.30 Best Friends 16.55 Lanzi 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Der Bestatter 21.05 Kassensturz 21.50 10vor10 22.25 Club 23.45 Tagesschau Nacht 00.00 Nachtwach

SRF 2 11.25 Lena 12.10 Sturm der Liebe 13.05 Emergency Room – Die Notaufnahme 13.50 McLeods Töchter 14.35 Still Standing 15.00 Virus 15.30 Emergency Room – Die Notaufnahme 16.15 Aus Lust und Leidenschaft 17.10 Ultimate Rush 17.40 Ski alpin 19.00 Ultimate Rush 19.30 Science oder Fiction? 20.00 Ski alpin 20.40 Ski alpin 21.35 Destination Extreme 22.05 Voice Over 22.20 sportaktuell 22.45 Winter-Challenge 23.15 Das Experiment – Wo ist dein Limit? 23.50 Die Eisprinzen 01.15 Winter-Challenge

ARD 12.15 ARD-Buffet 13.00 Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier 19.45 Wissen vor acht – Zukunft 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Familie Dr. Kleist 21.00 In aller Freundschaft 21.45 Report Mainz 22.15 Tagesthemen 22.45 Die Todesfahrt der „Costa Concordia“ 23.45 Nachtmagazin 00.05 Die Komiker

ZDF 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Köln 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die RosenheimCops 20.15 ZDFzeit 21.00 Frontal 21 21.45 heute-journal 22.15 Schüler in der Leistungsfalle 22.45 Markus Lanz 00.00 heute nacht

ORF 1 13.10 Scrubs 13.30 The Middle 13.50 Malcolm mittendrin 14.40 The Big Bang Theory 15.00 How I Met Your Mother 15.45 Malcolm mittendrin 16.25 ZIB Flash 16.30 The Middle 16.55 Scrubs 17.15 ZIB Flash 17.20 Ski alpin 18.55 The Big Bang Theory 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Ski alpin 20.40 Ski alpin 22.00 ZIB Flash 22.10 Willkommen Österreich 23.05 Eckel mit Kanten 23.45 Reiseckers Reisen 00.15 ZIB 24 00.35 Spanien

ORF 2 12.35 Newton 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Frisch gekocht on tour 14.25 Lena 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Universum 21.05 Report 22.00 ZIB 2 22.25 Euromillionen 22.30 kreuz und quer 23.20 kreuz und quer 00.10 Contergan

Mit t woch, 15. Januar 2014 SRF 1 11.30 Kassensturz 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.15 SwissAward 2013 16.30 Best Friends 16.55 myZambo 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Top Secret 20.50 Rundschau 21.40 Lotto 21.50 10vor10 22.25 Kulturplatz 22.55 DOK 23.50 Tagesschau Nacht 00.05 Les Reines Prochaines – Alleine denken ist kriminell

SRF 2 12.30 Sturm der Liebe 13.20 Emergency Room – Die Notaufnahme 14.05 McLeods Töchter 14.50 Still Standing 15.15 Pimp it or kick it 15.45 Emergency Room – Die Notaufnahme 16.30 Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft 17.25 Reaper – Ein teuflischer Job 18.10 Top Gear USA 19.00 Winter-Challenge 19.30 Schneller als das Auge 20.00 Snow White 22.05 Magnetfelder 22.20 sportaktuell 22.45 Winter-Challenge 23.15 Das Experiment – Wo ist dein Limit? 23.50 Das Recht auf Rache – Ungesühnt 01.45 Winter-Challenge

ARD 11.35 Elefant, Tiger und Co. 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen 15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Tagesschau 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Brisant 18.00 Verbotene Liebe 18.50 Heiter bis tödlich – Hubert und Staller 19.45 Wissen vor acht 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Es ist alles in Ordnung 21.45 Plusminus 22.15 Tagesthemen 22.45 Nichts zu verzollen 00.25 Nachtmagazin

ZDF 12.00 heute 12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Wismar 18.54 Lotto am Mittwoch 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Küstenwache 20.15 Zwei mitten im Leben 21.45 heute-journal 22.15 auslandsjournal 22.45 ZDFzoom 23.15 Markus Lanz 00.30 heute nacht 00.45 Durch den wilden Kaukasus

ORF 1 13.10 Scrubs 13.30 The Middle 13.50 Malcolm mittendrin 14.40 The Big Bang Theory 15.00 Life Unexpected – Plötzlich Familie 15.45 Malcolm mittendrin 16.25 ZIB Flash 16.30 The Middle 16.55 Scrubs 17.15 Die Simpsons 17.40 Die Simpsons 18.00 ZIB Flash 18.05 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Die Hochzeits- Crasher 22.05 ZIB Flash 22.10 CSI – New York 23.40 Last Resort 00.20 ZIB 24

ORF 2 14.00 Frisch gekocht on tour 14.25 Lena 15.10 Sturm der Liebe 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.48 Lotto 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Inspektor Jury – Der Tote im Pub 21.50 Autofocus 22.00 ZIB 2 22.30 WELTjournal 23.00 WELTjournal + 23.50 Ich tanze in dein Herz 00.50 Seitenblicke 00.55 WELTjournal +


F e r n s e h p r o g r a m m 13 . b i s 19. J a n u a r 2 0 14 I 11 Donner s t ag, 16. Januar 2 014 SRF 1 10.30 Kulturplatz 11.20 Rundschau 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.05 glanz & gloria 13.25 Der Landarzt 14.15 Die Landärztin 15.50 Fascht e Familie 16.30 Best Friends 16.55 Tschanz mit allem 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 Spurlos verschwunden 21.00 Einstein 21.50 10vor10 22.25 Aeschbacher 23.20 NZZ Format 23.55 Tagesschau Nacht 00.10 Der Knochenmann

SRF 2 10.10 Der Landarzt 10.55 Wege zum Glück 11.45 Lena 12.30 Sturm der Liebe 13.20 Emergency Room – Die Notaufnahme 14.05 McLeods Töchter 14.50 Still Standing 15.15 Winter-Challenge 15.45 Emergency Room 16.30 Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft 17.25 Reaper – Ein teuflischer Job 18.10 Top Gear USA 19.00 Winter-Challenge 19.30 Schneller als das Auge 20.00 Rubbeldiekatz 21.55 Bam Tchak 22.20 sportaktuell 22.45 Brotherhood: Die Bruderschaft des Todes 00.05 Virus

ARD 05.30 Morgenmagazin 09.00 Tagesschau 09.05 Rote Rosen 09.55 Sturm der Liebe 10.45 Tierärztin Dr. Mertens 11.35 Elefant, Tiger und Co. 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 Mittagsmagazin 14.00 Tagesschau 14.10 Biathlon 16.00 Tagesschau 16.10 Verrückt nach Meer 17.00 Tagesschau 17.15 Sportschau live 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Das ist spitze! 22.15 Kontraste 22.45 Tagesthemen 23.15 Beckmann 00.30 Nachtmagazin 00.50 Das ist spitze!

ZDF 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Stuttgart 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Heldt 20.15 Der Bergdoktor 21.45 heute-journal 22.15 Maybrit Illner 23.15 Markus Lanz 00.30 heute nacht 00.45 Der Adler – Die Spur des Verbrechens 02.15 SOKO Stuttgart

ORF 1 13.10 Scrubs 13.30 The Middle 13.50 Malcolm mittendrin 14.40 The Big Bang Theory 15.00 How I Met Your Mother 15.20 How I Met Your Mother 15.45 Malcolm mittendrin 16.05 Malcolm mittendrin 16.25 ZIB Flash 16.30 The Middle 16.55 Scrubs 17.15 ZIB Flash 17.20 Skispringen 17.25 Skispringen 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Unstoppable – Ausser Kontrolle 21.45 ZIB Flash 21.55 The Departed – Unter Feinden 00.15 ZIB 24

ORF 2 12.40 Wetterschau 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Seitenblicke 14.05 Frisch gekocht on tour 14.30 Lena 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Der Bergdoktor 21.05 Am Schauplatz Gericht 22.00 ZIB 2 22.30 €co 23.00 Stöckl. 00.00 Contergan

F r e i t a g , 17. J a n u a r 2 0 14 SRF 1 10.00 nano 10.30 Kulturzeit 11.10 Spurlos verschwunden 12.10 Weniger ist mehr 12.45 Tagesschau 13.10 Der Bestatter 14.15 Aeschbacher 15.10 Reporter 15.40 Einstein 16.30 Best Friends 16.55 myStory 17.30 Guetnachtgschichtli 17.40 Telesguard 18.00 Tagesschau 18.15 Weniger ist mehr 18.40 glanz & gloria 19.00 Schweiz aktuell 19.25 SRF Börse 19.30 Tagesschau 20.05 SRF bi de Lüt 21.00 Auf und davon 21.50 10vor10 22.25 Arena 23.45 Tagesschau Nacht 00.05 Silverado

SRF 2 09.20 Tschanz mit allem 09.45 Roboclip Selection 09.50 Verrückt nach Dir 10.15 Ski alpin 11.45 Lena 12.30 Sturm der Liebe 13.45 Ski alpin 14.50 Biathlon 16.30 Mistresses 17.20 Reaper – Ein teuflischer Job 18.10 Top Gear USA 19.00 Ski alpin 19.30 Schneller als das Auge 20.00 Haben Sie das von den Morgans gehört? 21.45 Bear 21.55 Wolf unter Schafen 22.20 sportaktuell 23.10 Terminator – Die Erlösung 00.55 Haben Sie das von den Morgans gehört?

ARD 05.00 Kontraste 05.30 Morgenmagazin 09.00 Tagesschau 09.05 Verrückt nach Meer Dokumentationsreihe 09.55 Tagesschau 10.00 Ski alpin 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet 13.00 Sportschau live 19.50 Wetter vor acht 19.55 Börse vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Der Geruch von Erde 21.45 Tagesthemen 22.00 Tatort Hinkebein 23.30 Håkan Nesser’s Inspektor Barbarotti – Mensch ohne Hund 01.00 Nachtmagazin 01.20 Liebe, Lügen, Leidenschaften 02.55 Liebe, Lügen, Leidenschaften 04.25 Weltreisen

ZDF 11.15 SOKO 5113 12.00 heute 12.10 drehscheibe 13.00 Mittagsmagazin 14.00 heute – in Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht 15.00 heute 15.05 Topfgeldjäger 16.00 heute – in Europa 16.10 SOKO Wien 17.00 heute 17.10 hallo deutschland 17.45 Leute heute 18.05 SOKO Kitzbühel 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die Garmisch-Cops 20.15 Der Staatsanwalt 21.15 SOKO Leipzig 22.00 heute-journal 22.30 Die Chefin 23.30 Mad Men 00.15 heute nacht 00.30 Dr. Feld hilft 01.15 In Plain Sight

ORF 1 13.50 Ski alpin 15.05 Ski alpin 15.10 Nordische Kombination 16.05 Malcolm mittendrin 16.25 ZIB Flash 16.30 The Middle 16.55 Scrubs 17.15 Die Simpsons 17.40 Die Simpsons 18.00 ZIB Flash 18.05 How I Met Your Mother 18.30 How I Met Your Mother 18.55 The Big Bang Theory 19.20 Two and a Half Men 19.45 ZIB Magazin 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Die grosse Comedy Chance 22.35 ZIB Flash 22.45 Was gibt es Neues? 23.30 Die Lottosieger 00.00 ZIB 24

ORF 2 13.00 ZIB 13.15 heute mittag 14.00 Seitenblicke 14.05 Frisch gekocht on tour 14.30 Lena 15.15 Lena 16.00 Die Barbara- Karlich-Show 17.00 ZIB 17.05 heute österreich 17.30 heute leben 18.30 heute konkret 18.51 heute infos und tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Der Staatsanwalt 21.20 SOKO Leipzig 22.10 ZIB 2 22.35 Euromillionen 22.40 Burning Bush – Die Helden von Prag 00.30 Brand

Samstag, 18. Januar 2014 SRF 1 11.40 Kleine Paradiese 12.10 Deutsche Dynastien 13.00 Tagesschau 13.10 BaslerZeitung Standpunkte 14.10 Um Himmels Willen 15.00 Rosamunde Pilcher: Wenn das Herz zerbricht 17.00 glanz & gloria 17.15 Svizra Rumantscha 17.40 Minisguard 18.00 Tagesschau 18.10 Gesundheit heute 18.45 Potzmusig 19.20 Lotto 19.30 Tagesschau 20.00 Wort zum Sonntag 20.10 Der grosse Quiz-Marathon 21.55 Tagesschau 22.10 sportaktuell 23.00 Kommissar Wallander – Hunde von Riga 00.40 Yorkshire Killer 1983

SRF 2 07.00 Virus 07.30 Horror Henry 07.45 Lauras Stern 08.10 Wickie und die starken Männer 08.30 Cosmo und Wanda 08.55 Die Zauberer vom Waverly Place 09.15 Die Zauberer vom Waverly Place 09.40 Garfield 09.50 Hannah Montana 10.15 Ski alpin 14.10 Langlauf 15.50 Biathlon 16.30 Snowboard 18.05 Fenster zum Sonntag 18.40 Minuscule 19.00 Ski alpin 19.30 Tacho 20.00 Bad Teacher 21.35 Jungfrau (40), männlich, sucht ... 23.35 Wild Target – Sein schärfstes Ziel 01.05 Top Gear USA

ARD 05.00 Deutschlandbilder 05.30 Simsalagrimm 05.55 Simsalagrimm 06.20 Simsalagrimm 06.45 Simsalagrimm 07.10 Paula und die wilden Tiere 07.35 motzgurke.tv 08.00 Checker Can 08.25 neuneinhalb 08.35 Die Pfefferkörner 09.00 Tagesschau 09.05 Sportschau live 19.50 Wetter vor acht 20.00 Tagesschau 20.15 Das grosse Fest der Besten 23.15 Tagesthemen 23.35 Das Wort zum Sonntag 23.40 Shanghai 01.15 Tagesschau 01.20 Die Mafiosi-Braut 03.00 Südwest nach Sonora 04.40 Deutschlandbilder

ZDF 10.10 Bibi und Tina 11.00 heute 11.05 Die Küchenschlacht 13.05 heute 13.10 Liebe, Babys und Familienglück 14.40 Rosamunde Pilcher: Wind der Hoffnung 16.15 Lafer! Lichter! Lecker! 17.00 heute 17.05 Länderspiegel 17.45 Menschen – das Magazin 18.00 ML Mona Lisa 18.35 hallo deutschland 19.00 heute 19.20 Wetter 19.25 Die Familien- detektivin 20.15 Stubbe 21.45 Kommissar Stolberg 22.45 heute-journal 23.00 Das aktuelle Sportstudio 00.00 heute

ORF 1 08.55 Schmatzo 09.10 Hallo Okidoki 09.25 1, 2 oder 3 09.50 Miniversum 10.05 Die Pinguine aus Madagascar 10.15 Ski alpin 14.25 Biathlon 15.05 Nordische Kombination 16.00 Echt fett 16.15 New Girl 16.40 Happy Endings 17.05 Skispringen 17.10 Skispringen 19.05 The Big Bang Theory 19.30 Two and a Half Men 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Bad Teacher 21.40 ZIB Flash 21.50 From Paris with Love 23.20 The Big Hit – Volltreffer 00.45 Nordische Kombination

ORF 2 11.15 August der Glückliche 12.45 Bilderbuch 13.00 ZIB 13.10 Seitenblicke Weekend 13.15 Fiakermilli – Liebling von Wien 14.50 Um Himmels Willen 16.30 Unterwegs in Österreich 16.55 Religionen der Welt 17.00 ZIB 17.05 Bewusst gesund 17.30 Bürgeranwalt 18.20 Bingo 19.00 Bundesland heute 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Das grosse Fest der Besten 23.20 ZIB 23.25 Der Bulle von Tölz 01.00 Burning Bush


12 I F e r n s e h p r o g r a m m 13 . b i s 19. J a n u a r 2 014 S o n n t a g , 19. J a n u a r 2 014 SRF 1 10.00 Sternstunde Religion 11.00 Sternstunde Philosophie 11.55 Sternstunde Kunst 13.00 Tagesschau 13.10 NZZ-Standpunkte 14.05 Auf und davon 15.00 Die fantastische Reise der Vögel 15.45 Kleine Paradiese 16.20 Deutsche Dynastien 17.10 Minisguard 17.25 Svizra Rumantscha 18.00 Tagesschau 18.15 Tierische Freunde 18.50 g&g weekend 19.15 mitenand 19.30 Tagesschau 20.05 Tatort 21.40 Reporter 22.05 Tagesschau 22.20 Nachtlärm 00.05 Bekanntmachung! 00.35 Das Reich der Sonne 02.55 Sternstunde Philosophie

SRF 2 05.25 Jake Bugg 06.15 Roboclip Selection 07.30 Horror Henry 07.45 Lauras Stern 08.10 Wickie und die starken Männer 08.30 Cosmo und Wanda 09.00 Die Zauberer vom Waverly Place 09.30 Langlauf 10.30 Ski alpin 14.10 Biathlon 15.40 Biathlon 17.00 Fenster zum Sonntag 17.40 Winter-Challenge 18.15 SportPanorama 19.30 Tacho 20.00 Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft 21.40 Kleine wahre Lügen 00.15 Le Refuge 01.40 Tacho 02.05 Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

ARD 05.30 Simsalagrimm 05.55 Simsalagrimm 06.20 Simsalagrimm 06.45 Abenteuer Wilder Westen 07.10 Tigerenten-Club 08.10 Die Sendung mit der Maus 08.40 Tagesschau 08.45 Sportschau live 18.30 Bericht aus Berlin 18.50 Lindenstrasse 19.20 Weltspiegel 20.00 Tagesschau 20.15 Tatort 21.45 Günther Jauch 22.45 Tagesthemen 23.00 ttt 23.30 In einer besseren Welt 01.25 Shanghai 03.05 Günther Jauch 04.05 ttt – Titel, Thesen, Temperamente 04.35 Deutschlandbilder 04.50 Weltspiegel

ZDF 09.00 sonntags 09.30 Katholischer Gottesdienst 10.15 Peter Hahne 10.45 Winterzauber Tegernsee 11.00 ZDF-Fernseh- garten on tour 13.15 Bares für Rares 14.00 Die Hundeflüsterin 14.40 planet e. 15.10 heute 15.15 Plötzlich Prinzessin 17.00 heute 17.10 Sportreportage 18.00 ZDF-Reportage 18.30 Terra Xpress 19.00 heute 19.10 Berlin direkt 19.30 Terra X 20.15 Inga Lindström: Der Traum vom Siljansee 21.45 heute-journal 22.00 Inspector Barnaby 23.30 ZDF-History 00.15 heute

ORF 1 09.20 Coop gegen Kat 09.25 Sport-Bild 09.55 Ski alpin 11.25 Ski alpin 12.50 Ski alpin 13.00 Ski alpin 13.10 Ski alpin 14.15 Ski alpin 14.20 Skispringen 15.00 Nordische Kombination 15.40 Nordische Kombination 16.50 Biathlon 18.00 Sport am Sonntag 19.05 My Name Is Earl 19.30 My Name Is Earl 19.54 Wetter 20.00 ZIB 20 20.15 Otto’s Eleven 21.40 ZIB Flash 21.50 CSI: Vegas 22.35 Monk 23.20 In den Westen 00.50 Nordische Kombination

ORF 2 14.00 Seitenblicke Weekend 14.10 Am Rande des Meeres 14.35 Rosamunde Pilcher: Dem Himmel so nah 16.05 Harrys liabste Hütt’n 16.30 Erlebnis Österreich 16.55 Was ich glaube 17.00 ZIB 17.05 Zurück zur Natur 17.55 Die Brieflos Show 18.25 Österreich-Bild 19.00 Bundesland heute 19.17 Lotto 19.30 Zeit im Bild 19.49 Wetter 19.55 Sport aktuell 20.05 Seitenblicke 20.15 Tatort 21.50 ZIB 22.00 Im Zentrum 23.05 Griffen – Auf den Spuren von Peter Handke 00.20 Doppelter Einsatz

Fernsehtipps der Woche ZDF – Samstag, 18. Januar 2014, 20.15 – 21.45 Uhr

SRF zwei – Sonntag, 19. Januar 2014, 20.00 – 21.40 Uhr

Stubbe – Von Fall zu Fall: Mordfall Maria

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

Kommissar Stubbes (Wolfgang Es ist Liebe auf den ersten Stumph) Pensionierung steht Blick, als Parker Wilson (Ribevor. Zuvor gibt es noch einen chard Gere) am Kleinstadtbesonders kniffligen Fall in bahnhof einen herrenlosen einer für ihn fremden LebensAkita-Welpen findet. Der welt zu lösen: Im Trainingsfreundliche Professor nimmt spiel bricht die Rollstuhlbasdas Hündchen zunächst nur ketballerin Maria zusammen. vorübergehend bei sich und Irgendjemand muss der jungen seiner Frau auf. Von nun an Frau eine Giftspritze in ihr gelähmtes Bein injiziert haben. Stub- begleitet der Hund ihn jeden Morgen zum Bahnhof und holt ihn be vermutet eine Beziehungstat, denn die Tote war schwanger. abends ab. Dann kommt der Tag, da Parker nicht heimkehrt.

SRF 1 – Sonntag, 19. Januar 2014, 20.05 – 21.40 Uhr

ZDF – Sonntag, 19. Januar 2014, 20.15 – 21.45 Uhr

Tatort: Todesspiel

Inga Lindström: Der Traum vom Siljansee

Der Millionenerbe Benjamin Elin (Anja Nejarri) wollte TierWolters wurde durch zwei ärztin werden, hat aber ihr Schüsse aus kurzer Entfernung Studium für ihren Mann Filip getötet. In der Villa gibt es keiaufgegeben. Als sie und ihre nerlei Einbruchspuren. Gründe, Schwester Rebekka von ihrer Wolters nach dem Leben zu Tante Pia ein Gestüt erben, trachten, hatten neben seiner kommen die alten Sehnsüchte früheren und seiner neuen Gein Elin wieder auf. Rebekka liebten auch sämtliche Mitgliemöchte das Gestüt schnell verder seines Freundeskreises, denn der Zyniker liebte es, seine kaufen. Auch Filip hat grosse Pläne mit Elins Erbteil. Nur der Mitmenschen zu provozieren und sich über sie gnadenlos lustig Weinbauer Magnus (Marcus Grüsser), der einen Teil des Grundzu machen, erfährt Kommissarin Klara Blum (Eva Mattes). stücks gepachtet hat, stellt sich den Verkaufsplänen entgegen.

Ihr Ansprechpartner für Anzeigen. Felix Widmer, Leiter Anzeigenservice, Telefon 081 300 03 73 / 081 328 15 66, Mobile 079 418 65 99, E-Mail: f.widmer@druckereilandquart.ch


Samstag, 11. Januar 2014

Sonntagsgedanken / Leserbriefe

13

Sonntagsgedanken

Alte Texte und Gedanken als Wegbegleiter

Bei der Vorbereitung von Gottesdiensten rund um den Jahreswechsel begegnen mir immer wieder wertvolle alte Texte, die ich in diesen Sonntagsgedanken mit ihnen teilen möchte. Wohl am Bekanntesten – Dietrich Bonhoeffer’s Text von 1944 an seine Verlobte: «Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.» Um 1641 hat Georg Neumark das Kirchenlied «Wer nur den lieben Gott lässt walten» gedichtet und vertont. Die sieben Strophen han-

deln vom Gottvertrauen. Der Autor selbst hat seine Dichtung als Trostlied bezeichnet. In der letzten Strophe heisst es: «Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen,so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht, auf Gott setzt, den verlässt er nicht.» Auch ein Gebet von Jochen Klepper, der in schwierigsten Zeiten lebte, beeindruckt mich: «Der du allein der Ewge heisst und Anfang, Ziel und Mitte weisst im Fluge unserer Zeiten: Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.» Alle diese Texte haben für mich einen gemeinsamen Nenner. Sie zeugen vom inneren Reichtum, den Menschen in ihrem Glauben an Gott gefunden haben. «Gott nahe zu sein ist mein Glück» heisst, wie schon letzte Woche an dieser Stelle abgedruckt, die Jahreslosung für 2014. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich mein Glück von anderen Menschen, Dingen oder Umstän-

den abhängig mache. Die drei zitierten Texte und die Jahreslosung lehren mich etwas anderes – es ist gut, sein Glück an Gott festzumachen. Ein Bild und Text zur Jahreslosung haben mir geholfen diesen schönen aber abstrakten Gedanken besser zu verstehen. Zur Jahreslosung gibt es ein Bild auf dem ein junger Mann zu sehen ist, der strahlend nach oben sieht. Er steht mitten in einer Menschenmenge, die hektisch mit dem Blick nach unten unterwegs ist. Dieter

Braun, Dozent für evangelische Jugendarbeit in Württemberg, kommentiert dieses Bild dann so: Endlich! Was für ein Glück! Sein Blick sagt alles. Gleichgültig wen, was und wie lange er gesucht hat. Jetzt strahlt aus seinen Augen blanke Freude. Seltsam, dass alle anderen davon nichts mitbekommen. Gefangen im Getriebe des Alltags – wer kann es sich da schon leisten, stehen zu bleiben und nach oben zu schauen? Er kann es. Er kann es sich leisten. Er weiss: «Ich muss nicht mehr weiter. Alles was ich brauche ist hier. Es kommt auf mich zu – gerade dort, wo ich jetzt stehe. Ein Geschenk des Himmels.» Du bist beschenkt, weil Gott dir seine Nähe schenkt. Du bist angesehen, weil Jesus dich ansieht. Du bist befreit, weil er dich frei macht. Du musst nicht mehr suchen. Du hast gefunden. Denn du bist gefunden. Dein Glück. Endlich. Ewig. Quelle: Dieter Braun, http://jahreslosung.net/bildbetrachungzur-jahreslosung-2014-von-dieterbraun/

Was das mit «Abschottung» zu tun hat, ist schleierhaft. Unwahr, oder zu Deutsch eine Lüge, ist die Aussage, die Schweiz sei dank der Personenfreizügigkeit zwischen 2002 und 2012 «pro Kopf reicher geworden». Denn die Freizügigkeit wurde nicht im Jahr 2002 sondern erst 2007 voll eingeführt; bis 2007 galten Kontingente. Eine Steigerung des ProKopf-Einkommens könnte der Freizügigkeit also nur in der Periode 2007 bis 2012 zugeschrieben werden. Und da sieht es schlecht aus: Von der Pro-Kopf-Einkommens-Zunahme von 4500 Euro zwischen 2002 und 2012 fällt nur ein ganz kleiner Teil auf die Periode 2007 bis 2012. Der Wohlstandsgewinn fand also vor der vollen Einführung der Personenfreizügigkeit statt. Tatsache ist: Die gravierenden Folgen der Masseneinwanderung sind auf Dauer für unser Land nicht verkraftbar. Darum stimme ich der Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» am 9. Februar aus voller Überzeugung zu. Elvira Hengeveld, AUNS Graubünden und stv. Grossrätin, Zizers

Heinz Brand, ein Glücksfall für Graubünden

Seniorenweihnachtsfeier vom 15. Dezember 2013

Hansemann, Ursi Risch, Betty Meisser und Martha Fleisch ganz herzlich. Leider blieben zwei Stühle leer. Deti Jägli sowie Evi Clavadetscher weilen nicht mehr unter uns. Wir vermissen beide sehr! Ein glückliches neues 2014 wünschen wir allen von Herzen. Fida Kessler

Ralf Rupf, Diakon, Klosters

Einmal mehr durften wir einen wunderschönen Nachmittag miteinander verbringen. Christiana Wachter und Annina Jägli zauberten wieder eine herrliche Weihnachtsdekoration in den Raum. Jessica, Jasmin und Stefanie bedienten uns und es gab ganz feine Sachen wie Brötchen, Torten, Kaffee und Tee. Susanne und Jakob Lerch begleiteten mit ihren In­ strumenten die von uns gesungenen Weihnachtslieder. Jessica und Jasmin spielten auf ihren Gitarren schöne Melodien. Es ist jedes Jahr wie ein Geschenk, wenn Jugendliche, Christiana und Annina, sowie Lerch’s einen Tag für uns junggebliebenen Alten opfern! Unser Pfarrer Berg las uns heitere sowie auch besinnliche Geschichten vor. Im Namen aller anwesenden herzlichen Dank an all die guten Geister! Wir grüssen Gretli

Mit der Personenfreizügigkeit «reicher geworden»? Den Gegnern der Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» muss angst und bange sein. Weil jede Schweizerin und jeder Schweizer die gravierenden Folgen der Masseneinwanderung mit eigenen Augen sieht und auch erlebt, greifen die Gegner nun zu absurden Behauptungen und gar zu Unwahrheiten. Dazu je ein Beispiel: Die absurde Bezeichnung «Abschottungsini­ tiative», in zahllosen Inseraten gebetsmühlenartig wiederholt, hat mit der Initiative nichts zu tun. Diese will ganz einfach die heute masslose Zuwanderung mit jährlichen Höchstzahlen und Kontingenten wieder steuerbar machen.

Es darf als Glücksfall gewertet werden, dass sich Heinz Brand um einen Sitz in der Regierung bewirbt und die Mühen eines Wahlkampfes auf sich nimmt. Seine gründliche Arbeitsweise, seine klare Haltung in Sachfragen und seine umgängliche Art überzeugen immer wieder, und dies auch über die Parteigrenzen hinaus. Als wählerstärkste Partei (Natio­ nalratswahlen 2011) ist für die SVP der Anspruch für einen Regierungssitz grundsätzlich ausgewiesen. Die Partei stellt diesen Anspruch aber nicht in den Vordergrund. Ihr Wahlspruch muss viel eher lauten: «Wir stellen nicht Ansprüche, wir stellen eine ausgewiesene Persönlichkeit». Für Heinz Brand gilt diese Feststellung ganz bestimmt. Roman Hug, Trimmis

Erfolg mit einem Inserat


Interview

14

Nr. 3

Interview

Seraina Boner: «Der Vasa-Lauf ist mein Sotschi» Die Langdistanzspezialistin Seraina Boner zählt aktuell zu den Erfolgreichsten des Schweizer Langlaufsports. Dank Siegen an den prestigeträchtigsten Rennen Europas machte sie sich in der Langlauf-Welt und insbesondere in Skandinavien einen Namen. Am Wochenende startet sie in die Langdistanz-Saison – weit abseits vom Olympia-Trubel zwar, wegen Schneemangels in Tschechien aber vor heimischem Publikum im Engadin. Seraina Boner, am kommenden Sonntag starten Sie in Ihre vierte Saison «Ski Classics» – zwei Mal schon gewannen Sie diese Lang-distanzweltmeisterschaftsserie. In Skandinavien verehrt man Sie dafür, in der Schweiz kennt man Sie kaum. Frustriert das? Nein! Natürlich wäre mehr Medien-Präsenz und Anerkennung auch in der Schweiz schön. Ich muss mein Leben finanzieren und gerade für Sponsoren ist Sichtbarkeit das A und O. Aber ich langlaufe aus Leidenschaft und nicht für die Schlagzeile. Der Jizerská padesátka, der an diesem Sonntag in Tschechien hätte stattfinden sollen, musste aufgrund von Schneemangel abgesagt werden. Nun stampften die Organisatoren eine Alternative im Engadin aus dem Boden und Sie starten an der ersten «La Diagonela» vor heimischem Publikum. Freut Sie das? Sehr sogar. Familie und Freunde am Streckenrand dabei haben zu können, ist immer speziell und natürlich ist es auch schön, seine Stärke im eigenen Land zeigen zu dürfen. Ausserdem werden die Rennen der Ski Classics alle im klassischen Stil ausgetragen – in Skandinavien verehrt man diesen Stil. In der Schweiz fristet er etwas ein Nischen dasein neben dem Skaten. La Diagonela soll ja zum jährlichen Volkslauf

Seraina Boner.

Foto: zVg

im klassischen Stil werden, vielleicht kommt die Schweiz ja doch noch auf den Geschmack des Klassisch-Laufens. Wie schätzen Sie Ihre Chancen an der La Diagonela ein? Coupierteres Terrain als das Engadin wäre mir zwar lieber, aber ich fühle mich körperlich und mental fit und freue mich auf den Saisonstart. Von einer mittelmässigen WeltcupLäuferin haben Sie sich in den letzten drei Jahren zur Langlauf-Grösse gemausert. Wie kam es dazu? Eigentlich rein zufällig. Ich schaffte im Frühjahr 2010 die Selektion für das Swiss Ski-Kader nicht mehr. Das war ein Rückschlag, doch ich hatte diesen Traum, die grossen Volksläufe Europas, also die Marcialonga oder den VasaLauf, einmal zu bestreiten. Diese Rennen stehen für unseren Sport und ich stellte mir ihre Atmosphäre einmalig vor. Ich entschied, meine Karriere noch nicht zu beenden und mich stattdessen für eine Saison auf den FIS Marathon Cup zu konzentrieren. Dass in derselben Zeit die Bestrebungen Früchte trugen, diese traditionellsten Volksläufe zusätzlich als Tour zusammenzufassen, davon wusste ich nichts. Erst im Herbst hörte ich von den «Ski Classics» und registrierte Seraina Mischol, Ursina Badilatti und mich sogleich als «Engadin Ski Marathon Team», als das wir bereits den FIS Marathon Cup laufen würden. Was sind die «Ski Classics»? Eine Tour, welche die fünf traditionsreichsten Volksläufe Europas zusammenfasst und mit den Ski Classics Finals, dem Årefjällsloppet, endet. Ins Leben gerufen wurden die Ski Classics im Winter 2010/11 mit dem Ziel, Langlauflangdistanzwettkämpfe zu professionalisieren. Heute werden die Rennen in 20 Ländern live am TV übertragen und sind via Webcast im Internet zu sehen. Ähnlich wie im Radsport starten wir an den Ski Classics in Teams und nicht in den Ski-Verbänden der jeweiligen Länder. Ich etwa gehöre dem norwegischen «Team Coop» an. Diese Rennen sind Volksläufe, hinter Ihnen startet ein Feld von bis zu 16 000 Läufern.

Das ist verrückt. Wenn ich mich am Vasa-Loppet etwa in die vorderste Reihe stelle vor dem Start und nach hinten schaue, dann überwältigt mich das. Schön zu wissen, dass die Läufe so vielen Menschen Lebensinhalt und Motivation geben, auf ein sportliches Ziel hinzuarbeiten. Der Hype um die Läufe in Skandinavien ist enorm. Die 16 000 Startplätze des Vasa-Laufs sind innerhalb von 10 Minuten ausverkauft – das ist wie bei einem Rock-Konzert und so ist auch die Stimmung an diesen Läufen. Diese Faszination für den Langlaufsport kennen wir in der Schweiz nicht. Obwohl am Vasa-Lauf mit Bundesrat Ueli Maurer oder Matthias Remund, Direktor des Bundesamtes für Sport, zwei prominente Schweizer hinter mir starten. An dieser Stelle entschuldige ich mich übrigens bei Matthias Remund, er war vor meiner Teilnahme immer der beste Schweizer am Vasa-Lauf. Was war der schönste Erfolg in den letzten drei Jahren? Das Årefjällsloppet 2013. 2012/13 war eine harte Saison. Ich war sehr müde, den Gesamtsieg der Tour hatte ich aber schon in der Tasche und konnte ohne Druck an den Start. Die Strecke des Årefjällsloppet führt mitten durch die schwedische Wildnis und ist absolut einmalig. Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Einige Kilometer vor dem Ziel konnte ich mich von meinen Gegnerinnen absetzen und alleine Richtung Ziel laufen. Dort warteten meine Schwestern auf mich, die mich in diversen Belangen unterstützen und für die Finals nach Schweden gereist waren. Ich war so dankbar, das alles erleben zu dürfen, dass mir während dem Laufen mitten im Rennen Freudetränen über die Wangen liefen. Im Weltcup konnten Sie nie ganz vorne mitlaufen. Nun jagt ein Erfolg den nächsten. Sind die Ski Classics ein Auffangbecken für solche, die es im Weltcup nicht schaffen? Gerade bei den Frauen ist die Dichte an Top-Athletinnen in den Ski Classics geringer als im Weltcup. Die steigende Professionalisierung zieht aber je länger je mehr TopAthletinnen an und die reüssieren nicht alle. Die Langdistanzen sind eine andere Disziplin. Sie ver-

langen anderes Training, andere Muskulatur und eine andere mentale Arbeit. Bei einem vierstündigen Rennen über 90 km spielen die Psyche, der Körper oder auch das Material manchmal nicht mit – und dann, eine Stunde später, passt plötzlich alles wieder... Sprintspezialistinnen auf Strecken über 1,5km kämpfen da wohl eher mit anderen Dingen. Was geht Ihnen während 90   km durch den Kopf? Bei jedem Kilometer steht eine Kilometertafel, die anzeigt, wie weit man noch vom Ziel entfernt ist. Ein gutes Rennen über 90 km laufe ich, wenn ich die erste Tafel etwa bei Rennhälfte bewusst wahrnehme. Alle Welt schaut diesen Winter auf Sotschi. Am Weltcup in Davos waren Sie fünf Sekunden von einer halben Olympia-Qualifikation entfernt. War Sotschi je ein Thema für Sie? Natürlich. Ich bin auch nur Athletin und Olympische Spiele sind etwas Ausserordentliches. Dort über die 30 Kilometer zu starten wäre schon schön, auch wenn ich keine Chance auf den Sieg hätte. Der Hauptfokus liegt für mich aber woanders. Wie heisst denn das Sotschi Ihrer Saison? Vasa-Lauf – der König unter den Langlaufwettkämpfen. Bis jetzt lief es mir da noch nie top; entweder stimmte das Material nicht oder ich war nicht wirklich in Form. Die Strecke ist mir zwar etwas zu flach, ich bin auf coupierterem Terrain stärker. Trotzdem lagen bis jetzt ein 2. und ein 3. Platz drin. Das stimmt mich zuversichtlich für den Sieg an einem Tag, an dem alles zusammen passt. Und der König der Schweizer Langlauf-Welt, der Engadin Ski Marathon? Wenn du in der Schweiz Beachtung willst, musst du den Engadiner einmal gewinnen. Das gelang mir bisher noch nicht, doch er steht ganz oben auf meiner Liste. Auch weil mich persönlich sehr viel mit diesem Rennen verbindet. Den Engadiner und den Vasa-Lauf in derselben Saison gewinnen? Susanne Nyström schaffte das 2010 – mein Saisonziel ist ganz realistisch.(pd)


Inserate

Samstag, 11. Januar 2014

15

Mitarbeit im Rebberg

Todesanzeige

Ich helfe gerne mit. Telefon 079 729 98 99

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem fürsorglichen Vater, Schwiegervater, lieben Eni, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Fritz Janett-Barandun

11-01-14-1

16. Dezember 1925 – 31. Dezember 2013

Für uns alle unerwartet ist er in seinem geliebten Grüsch am Silvester­ morgen sanft entschlafen. Sein Leben war geprägt von stiller Bescheidenheit sowie dem herzlichen und gütigen Umgang mit seiner Familie und seinen Mitmenschen.

Gesucht wird in Privathaushalt eine

Reinigungskraft 4 Std. pro Woche. Raum Vorderprättigau. Gute Bezahlung. Bündner Spezialitäten

Wir behalten seine grosszügige und liebevolle Art in unserem Herzen.

Angebote an Chiffre 918, und Weine aus der Verlag Bezirks-Amtsblatt, Schulstrasse 19, Herrschaft 7302 Landquart.im Bündner

8802 Kilchberg, im Januar 2014 Traueradressen: Walter Janett­Egli Im Baumgarten 2 8802 Kilchberg ZH

127 02 14 traube jenins

«Gasthaus zur Traube»

Sibylle y Steinkeller-Mutter Telefon 081 302 18 26 info@traube-jenins.ch info@ www.traube-jenins.ch www.tr Mi/Do Ruhetag

Heinz Janett­Sell Erchenwilerstrasse 6a 9306 Freidorf TG

339 38 12 traube jenins

Unterdorf 1 7307 Jenins

Abdankung am Donnerstag, 16. Januar 2014, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Kilchberg. Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im Familienkreis statt.

Wir sind ein Weinlokal mit Bündnerund Walliser Spezialitäten in der Bündner Herrschaft.

Allrounderin Küche 40 bis 60% Ihre Aufgaben Unsere ideale Mitarbeiterin spricht deutsch und hat gute Grundkenntnisse in der kalten und warmen Küche. Zubereitung von Gerichten in der kalten und warmen Küche, Geschirr waschen und Mithilfe bei den tägliche Reinigungsarbeiten.

Walter und Renate Janett­Egli, Kilchberg mit Andri und Fabio Heinz und Delia Janett­Sell, Freidorf mit Niclas, Gian und Luis Andreas und Margrith Janett­Niggli, Grüsch Agnes und Albert Volkart­Barandun, Thalwil Johannes und Georg Barandun, Zürich Nichten, Neffen und Verwandte

Foto: A. Aebli

Für Spenden bitten wir die Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, PK 80­32443­2, zu berücksichtigen.

Wir erwarten Flexibilität, Zuverlässigkeit, Sauberkeit, Freude und Flair für die kalte und warme Küche. Gesundheitlich robuste Frau, welche Lust hat dazuzulernen und in einem kleinen Team mitzuarbeiten.

Bündner Spezialitäten und Weine aus der Bündner Herrschaft im «Gasthaus zur Traube»

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an Sibylle Steinkeller, Unterdorf 1, 7307 Jenins oder info@traube-jenins.ch Für Auskünfte 081 302 18 26

Mit Werbung auffallen ! Wir beraten Sie gerne !

W oSibylle hy lSteinkeller-Mutter fühlkurs fit schlank aktiv

Telefon 081 302 18 26 vom Wissen zum Anwenden info@traube-jenins.ch info@ ES FUNKTIONIERT Wir bieten www.traube-jenins.ch www.tr  Persönliche individuelle Betreuung  Ziele gemeinsam erreichen und halten Mi/Do Ruhetag  Motivierende, lustige und dynamische Kleingruppe  Wöchentlich coole Themen rund um  Ernährung, Trinken, Bewegung, Stress, uvm.  Regelmässige Körpermessung  8 Kursabende für einmalig CHF 98.–

Unterdorf 1 7307 Jenins

 Fakultativ: ZUMBA Speziell für Einsteiger, L–XXL (Verschmelzung von Tanz + Spass) Damit es nicht bei den guten Vorsätzen 2014 bleibt  Kursstart am 23. Januar 2014 in Landquart Information und Anmeldung: Ursula Fausch und Anja Raza 079 717 04 92. Rufen Sie an, wir freuen uns auf Sie!

Bahnhofstrasse 121 | Postfach 33 | 7220 Schiers Tel. 081 328 15 66 | info@drucki.ch | www.drucki.ch

Wir suchen für interessante Neu- und Umbauarbeiten einen qualifizierten und zuverlässigen

bauleitenden Sanitär-/Heizungsmonteur Suchen Sie ein motiviertes Arbeitsteam, sind Sie flexibel und selbstständig und suchen eine neue Herausforderung in der Region Klosters / Davos? Weitere Auskünfte erhalten Sie durch Thomas Walliser, 079 681 66 71. Ihre Bewerbung senden Sie bitte an Thomas Walliser Kunz AG – Landstrasse 44 – 7252 Klosters Dorf

Fernsehen und Radio bringen Ihnen die weite Welt ins Haus Um über

Weitere Jobs unter www.kunz.ch

das Geschehen in der Nähe orientiert spinas | gemperle

339 02 38 14 12 zuest traube jenins 124

Brauchen Sie diesen Monat Unterstützung beim Schneiden der Reben?

zu sein, halten Sie sich mit Vorteil an die

LokalZeitung ...ünschi Ziitig

Inspirationen für ein nachhaltiges Leben: wwf.ch/lösung

A629988


16

Regionalsport

Nr. 3

Vor heikler Aufgabe beim Tabellenführer Heute reist der HCPH zum unbestrittenen Tabellenführer Wallisellen. Die Zürcher Unterländer sind in dieser Saison das Mass der Dinge und die wohl stärkste Mannschaft in der 2. Liga Gruppe 2. Mit zwei klaren Siegen (10:4 gegen Rapperswil-Jona Lakers und 3:6 auf der Lenzerheide) unterstrichen sie auch im neuen Jahr bereits wieder ihre Ambitionen auf den Gruppensieg. Somit ist Wallisellen auch gegen den HCPH der klare Favorit und alles andere als ein Sieg des Tabellenführers käme einer dicken Überraschung gleich. Wie stark die Offensive von Wallisellen ist, zeigt die «Topscorer»-Rangliste, welche von nicht weniger als drei Wallisellen-Spielern angeführt wird. Die Früchte werden also mit Sicherheit sehr hoch hängen Doch ganz so chancenlos wie es auf den ersten Blick aussieht, sind die Jungs von Trainer Halloun doch nicht, bedenkt man, dass der HCPH zu Hause dieses Wallisellen nach einem unglaublichen Mitteldrittel, welches 5:0 endete, mit 6:3 bezwungen hatte. Doch um nochmals eine solche Leistung zu zeigen, muss im Spiel des HCPH alles stimmen; Tempo, Kampf, unbändiger Siegeswille sowie auch die Glücksgöttin Fortu-

na muss das ihre dazu beitragen, ansonsten wird es sehr schwierig. Spielbeginn auf der offenen Eisbahn in Wallisellen ist um 17 Uhr. Die Mannschaft freut sich auch bei Auswärtsspielen auf eine laute Fanunterstützung. News aus der Nachwuchsecke Der Start in die Promotionsrunde ist den Junioren Top des HCPH nicht ganz geglückt. Trotz einer kämpferischen Leistung sowie einem starken Torhüter Kotry unterlagen die Einheimischen dem Aufstiegsfavoriten Olten mit 1:3 Toren. Zwar waren die Gäste über weite Strecken der Begegnung die spielbestimmende Mannschaft, doch konnte der HCPH bis 10 Sekunden vor Schluss von einer Sensation träumen. Erst dann gelang Olten der siegsichernde Treffer zum 1:3. Morgen Sonntag reist die Mannschaft nach St. Moritz. Dieser Gegner liegt sicher in Reichweite und mit einem Sieg könnten die Jungs von Trainer Halloun die ers­ ten Punkte in der Aufstiegsrunde verbuchen und einen Sprung ins Mittelfeld tätigen. Auch wenn ein Aufstieg in die Junioren Elite B für den HCPH zur jetzigen Zeit kein Thema sein kann, versucht die Mannschaft den starken Widersachern Olten, Argovia Stars, Martigny Red Ice, St. Moritz und

Um gegen Wallisellen jubeln zu können, muss beim HCPH heute alles stimmen.  Foto: zVg

Yverdon-les-Bains ein Bein zu stellen und möglichst viele Punkte zu ergattern. Ein Platz unter den ersten drei Mannschaften wäre das hochgesteckte, aber erstrebenswerte Ziel in dieser Aufstiegsrunde. Für die Novizen Top steht nach der 9:6-Niederlage gegen Rheintal «Wiedergutmachung» auf dem Programm. Um den abstiegsVetsch Bauunternehmung_Layout 1 17.10.20 gefährdeten Plätzen möglichst 1 31.10.2013 08:23:07 weit fernzubleiben, wäre einHC_Prattigau_47x45mm_Vertrauen_vecto.indd Sieg heute gegen die ZSC Lions enorm wichtig. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr in der Eishalle Grüsch. Die Spieler würden sich über eine grosse Fanunterstützung freuen. NatürTel. 081 422 14 48 lich ist auch bei den NachwuchsFax 081 422 46 01 spielen des HCPH die Penalty Bar – Hoch- und Tiefbau geöffnet. So haben Sie in den Pau– Spezialarbeiten sen jeweils die Möglichkeit, sich – Kundenmaurerservice für das nächste Drittel zu stärken. – Transporte (pd) www.vetsch-klosters.ch

Die Nachwuchsresultate vom vergangenen Wochenende auf einen Blick Junioren Top: HCPH – Olten 1:3 (0:2/1:0/0:1); Novizen Top: Rheintal – HCPH 9:6 (3:0/4:2/2:4); Mini A: Herisau – HCPH 7: 3 (0:2/1:1/6:0); Moskito A: HCPH – Arosa 21:6 (10:3/5:3/6:1) Bambi Turnier in St. Gallen: HCPH – Eisbären SG 23:0; Chur – HCPH 2:8; HCPH – St. Moritz 9:0 Die Meisterschaftsspiele/ Turniere des HCPH an diesem Wochenende Samstag, 11. Januar 2014, 19.30 Uhr, Grüsch, Novizen Top, HCPH – ZSC Lions; 16 Uhr, Scuol, Moskito  A, Engiadina – HCPH; 17 Uhr, St. Moritz, Moskito B, St. Moritz – HCPH. Sonntag, 12. Januar 2014, 11 Uhr, Grüsch, Mini A, HCPH – Rapperswil Lakers; 12.30 Uhr, Arosa, Piccolo A Turnier, HCPH, Arosa, Chur, Flims; 15.30 Uhr, Arosa, Bini Turnier, HCPH, Frauenfeld, Eisbären SG, Arosa; 17.30 Uhr St.  Moritz, Junioren Top, St.  Moritz – HCPH.


Interview

Samstag, 11. Januar 2014

17

Neujahrs-Interview mit Maria Meyer-Grass

«Das Prättigau hat noch Ansiedlungspotenzial» Mit Ende der laufenden Legislaturperiode wird die Klosterser Grossrätin Maria Meyer-Grass in der kommenden Juni-Session ihr politisches Engagement auf kantonaler Ebene beenden. P&H sprach zur Jahreswende mit der scheidenden FDP-Politikerin über ihre Erfahrungen und ihre Zukunftswünsche für Klosters und das Prättigau. P&H: Frau Meyer-Grass, nach elf Jahren als Grossrätin treten Sie nächstes Jahr nicht mehr zu den Wahlen an. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen? Maria Meyer-Grass: Das Engagement der nachrückenden Generation scheint mir sehr wichtig – nach 16 Jahren Gemeindepolitik und dem nun 11. Jahr im Grossen Rat wollte ich jüngeren Kräften Platz machen. Es freut mich deshalb auch sehr, dass sich mit meinem jetzigen Stellvertreter Josias Jenny-Marugg bereits ein Kandidat zur Verfügung gestellt hat und auch eine junge Frau sich für das Nachrücken in die Stellvertretung interessiert. Welche Vorlagen und Geschäfte waren für Sie rückblickend gesehen die wichtigsten? Da stehen sicher die beiden grossen Finanzvorlagen an erster Stelle: der Neue Finanzausgleich NFA noch unter Regierungsrat Martin Schmid (der vom Volk 2010 ja sehr knapp abgelehnt wurde) und der in der Oktobersession 2013 diskutierte und beschlossene Finanzausgleich unter der Ägide von Barbara Janom Steiner. Ein guter, moderner Finanzausgleich, und dafür halte ich die jetzt verabschiedete Botschaft, wird viel zu einem wirtschaftlich und sozial ausgewogenen Zusammenleben aller Regionen im Kanton beitragen. Eine Vorlage, die viel Zündstoff bot, war die Totalrevision des Schulgesetzes; ich meine, da habe der Grosse Rat in intensiven Beratungen den Grundstein für eine zeitgemässe Schule gelegt und damit unseren Kanton auch als Wohnsitz für Familien attraktiv gemacht. Eine wichtige Vorlage war sicher auch das Tourismusförderungsgesetz, das jedoch vor dem Souverän keine Gnade fand. Dann muss hier die Gebietsreform erwähnt werden, wobei das Prätti-

Die FDP-Grossrätin Maria Meyer-Grass äussert sich zum politischen System von Klosters und ortet im Prättigau noch diverse Entwicklungsmöglichkeiten. Foto: Archiv P&H gau als eine über lange Zeit zusammen gewachsene Region zu wenig Diskussionen Anlass gab. Wo hätten Sie und die übrigen Grossrätinnen und Grossräte aus dem Prättigau sich ihrer Meinung nach noch mehr für die Anliegen des Tals einbringen können? Meines Erachtens haben sich die Prättigauer Grossrätinnen und Grossräte für spezifische Anliegen im Tal immer sehr zuverlässig eingesetzt, wie gerade das Beispiel des Auftrages Jaag in der Oktobersession, nämlich die Sistierung der Standortverschiebung des Regionalzentrums Amt für Wald und Naturgefahren von Schiers nach Landquart, zeigt. Diesen Auftrag hatten alle Mitglieder des Grossen Rates aus dem Prättigau unterstützt – leider ohne Erfolg! Im Weiteren scheint es mir wichtig, dass wir uns auch im Grossen Rat nicht ausschliesslich als Vertreter eines Kreises/einer Region oder einer Gemeinde sehen, sondern auch immer den ganzen Kanton und dessen Entwicklung im Auge haben. Das ist ja gerade auch beim Eintreten für den jetzigen Finanzausgleich für mich ausschlaggebend. Welche Ratschläge würden Sie diesbezüglich ihrem Nachfolger oder ihrer Nachfolgerin mit auf den Weg geben? Sicher ist ein regelmässiges Treffen und der Meinungsaustausch aller Mandatsträger unseres Tales im Grossen Rat hilfreich; diese waren in der letzten Legislaturperiode etwas eingeschlafen und sollten

meines Erachtens wieder aktiviert werden. Wie beurteilen Sie aus der Sicht der Bündner Legislative die Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Pro Prättigau? Hier gilt das oben Gesagte: regelmässige Treffen zu Geschäften mit regionaler, aber auch überregionaler Bedeutung könnten sicher noch vermehrt stattfinden. In welchen Bereichen orten Sie persönlich noch Entwicklungspotenzial für das Prättigau? Ich habe oben von der Wichtigkeit eines guten Schulsystems für die Wohnort-Attraktivität eines Kantons bzw. auch einer Region gesprochen – ich denke aber auch, dass aufgrund der guten verkehrstechnischen Anbindung des Prättigaus durch Bahn und Strasse ein noch nicht ganz ausgeschöpftes Potenzial bezüglich Ansiedlung von Unternehmungen besteht. Hier ist sicher auch ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Faktoren, unter anderem Wohnortattraktivität, das heisst gute Schulen – die wir haben – sowie Erreichbarkeit der Zentren für die nötigen Arbeitskräfte, und konkurrenzfähigen Unternehmenssteuern von Bedeutung. Sie sind bzw. waren ja nicht nur auf kantonaler sondern auch auf kommunaler Ebene politisch tätig – unter anderem zwölf Jahre im Gemeinderat und vier Jahre im Gemeindevorstand von Klosters. Wie beurteilen Sie persönlich das bezüglich Trägheit und

Kosten von vielen – darunter auch Fachleute – kritisch beurteilte Politsystem von Klosters mit Gemeindevorstand und Gemeinderat? Möglicherweise entsteht tatsächlich durch den «Einschub» einer Legislative zwischen Exekutive und Souverän eine Distanz zwischen Entscheidungsträgern und der betroffenen Bevölkerung, die in strittigen Sachgeschäften zu Verunsicherung führen können und leider geführt haben. Meines Erachtens hat eine solche mögliche Distanz aber sehr viel mit der Integrationsfähigkeit des oder der obersten Entscheidungsträger zu tun. Ein Parlament erlaubt ja auch die vertiefte Vorbereitung von Geschäften auf einer breiteren Basis – und diese habe ich selbst in meiner Zeit als Gemeinderätin sehr geschätzt. Aber eben, es müssen gewisse Grundbedingungen wie Integrationsfähigkeit und damit zusammenhängendes gegenseitiges Vertrauen zwischen den verschiedenen Entscheidungsträgern da sein. Es fällt auf, dass in Klosters im Vergleich zu allen anderen Gemeinden in der P&H-Region wichtige Vorlagen wie Schulraumbeschaffung, usw. teilweise jahre- oder gar jahrzehntelang diskutiert, analysiert, debattiert, nochmals analysiert und debattiert, aber nicht umgesetzt werden. Gibt es in Klosters nicht doch zu viele Entscheidungsträger? Hier gilt wiederum das oben Gesagte – und Schulraumbeschaffungen sind offensichtlich auch in anderen Bündner Gemeinden jahrzehntelang hin- und hergeschobene Geschäfte, bei denen viele oft partikuläre Interessen oder eben Nicht-Interessen gute Vorlagen scheitern lassen. Was wünschen Sie der Klosterser Bevölkerung für das Jahr 2014? Einen guten Blick fürs Ganze, sei es auf Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene! Was wünschen Sie den Prättigauerinnen und Prättigauern für das Jahr 2014? Natürlich dasselbe wie den Klosterserinnen und Klostersern, dazu auch etwas Stolz auf die vielen guten Strukturen, die wir im Tal haben – ich denke an die Flury Stiftung, aber auch an die EMS, um nur zwei zu nennen. (ms)


Aus der Region

18

Nr. 3

Graubünden

Landwirtschaft

Kein Anstellungszwang für Spitex

Rückblick auf das vergangene Jahr

In einem wegweisenden Entscheid hat das Verwaltungsgericht die Anliegen der Spitex geschützt. Die Regierung kann die Spitex nicht zwingen, Arbeitsverhältnisse gegen ihren Willen einzugehen. Die von der Regierung in einer Verordnung vorgesehene Verpflichtung der Spitex, bestimmte Mitarbeitende – im vorliegenden Fall pflegende Angehörige – anzustellen, verletzt die Vertrags- und Vertragsabschlussfreiheit. Dies stellt das Verwaltungsgericht in einem wegweisenden Urteil fest. Angehörige wichtig Die Anstellung pflegender Angehöriger ist auch für die Spitex eine gute und wichtige Sache. Der Entscheid, wer angestellt wird, soll aber – wie das auch bis anhin in der Verordnung vorgegeben war und neu wieder gelten soll – von der Spitex-Organisation in Berücksichtigung des Einzelfalles und der Möglichkeiten, Voraussetzungen und konkreten Umstände getroffen werden. Eine Betriebsführung, bei der das Wohl der Klienten an oberster Stelle steht, erfordert diese gesamtheitliche Sicht. Eingriff in Betriebsführung Mit dem Vorhaben, eine Anstellung zwingend vorzuschreiben, hätte die Regierung massiv in diese wichtige Entscheidungsfreiheit eines Arbeitgebers eingegriffen. Die Spitex ist deshalb erfreut und erleichtert, dass das Verwaltungsgericht mit seinem Entscheid die Beschwerde der Spitex gutheisst und die Wirtschaftsfreiheit schützt. Die Pflicht zum Vertragsabschluss wäre ein schwerwiegender Eingriff in die Betriebsführung der Spitex gewesen. (pd)

Die Spitex Graubünden (Archivbild Flury Stiftung) hat keinen Anstellungszwang. Foto: M. Schnell

Ein nasses und kühles Frühjahr 2013 sorgte für Verzögerungen im Pflanzenbau. Einige Kulturen konnten den Rückstand nicht mehr auf­holen. Im Milch- und Schweine­markt stiegen nach längeren Tiefs die Preise wieder an. Ein wettermässig für die Landwirtschaft äusserst schlechtes Frühjahr mit viel Regen und kühlen Temperaturen mit dem kältesten März seit mehr als 25 Jahren machte den Bäuerinnen und Bauern zu schaffen. Der Start ins Gemüsejahr wurde verzögert, etliche Ernten starteten mit rund zwei Wochen Verspätung. Während das sonnige und warme Wetter im Sommer beim Gemüse doch noch zu gutem Ertrag verhalf, konnte der Rückstand bei den Zuckerrüben und bei den Kartoffeln mengenmässig nicht mehr aufgeholt werden. Äusserst tiefe Ernten waren die Folge davon. Wenigstens qualitativ vermochten die Ernten – wie auch beim Weinbau – dennoch zu überzeugen. Auch der Getreidesektor hatte mit dem Wetter zu kämpfen. Sowohl Futtergetreide als auch Brotgetreide wurden weniger geerntet als im Vorjahr. Verantwortlich waren neben dem Wetter auch erneute Flächenrückgänge. Das kalte Frühlingswetter hatte aber nicht nur schlechte Seiten: So konnte sich die gefürchtete Pflan-

Kühler und nasser Frühling, sonniger Herbst: Die Landwirte blicken auf das letzte Jahr zurück. Foto: M. Schnell zenkrankheit Feuerbrand 2013 klimabedingt kaum ausbreiten und entlastete dadurch die Obstproduzenten. Erholung im Milch- und Schweinemarkt Der Milchmarkt hat sich 2013 beruhigt. Die Milchanlieferungen sanken und zusammen mit höheren internationalen Milchpreisen stiegen die Produzentenpreise an. Für Unruhe in der Branche sorgten Gedanken über eine Öffnung der weissen Linie gegenüber der EU. Eine durch die Schweizer Milchproduzenten in Auftrag gegebene Studie zeigte verheerende Auswir-

kungen für die Branche auf, sollte es zur Öffnung kommen. Weil weniger Milchvieh gehalten wurde, waren auch weniger Schlachtkühe vorhanden, was sich auf den Fleischmarkt auswirkte. So musste doppelt so viel Kuhfleisch importiert werden wie letztes Jahr. Eine Trendwende war im Schweinemarkt zu spüren. Grund dafür war ein Rückgang der Ferkelproduktion nach drei einkommensschwachen Jahren. Bis Ende November wurde im Durchschnitt mehr als ein Franken pro Kilo Schlachtgewicht mehr bezahlt als im – allerdings katastrophalen – Vorjahr.(pd)

Graubünden

Arbeitslosigkeit im Dezember 2013 Im Dezember verzeichnete Graubünden 2199 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vormonat mit 2280 Arbeitslosen ist die Arbeitslosenzahl um 81 gesunken. Zusätzlich wurden 1501 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, welche an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, welche lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und

der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im Dezember wurden 3700 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat ist diese Zahl um 124 gesunken. Von den 2199 Arbeitslosen waren 606 Frauen und 1593 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Baugewerbe (825), das Gastgewerbe (323) sowie der Detailhandel (120). Im Dezember wurden 70 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 72 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl nur leicht gesunken. Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von 139 073 auf

149 437 angestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 3,5 Prozent. Kurzarbeit in Graubünden Im Dezember hatten zwei Betriebe mit 22 betroffenen Arbeitskräften Kurzarbeit eingeführt. Gegenüber dem Vormonat haben sich diese Zahlen nicht verändert. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Werte gemäss Voranmeldung. Eine exakte Zahl der effektiv Kurzarbeitenden kann nicht angegeben werden, da die Unternehmungen die Kurzarbeitsentschädigung zeitlich verzögert bei verschiedenen Arbeitslosenkassen abrechnen. (pd)


Inserate

Samstag, 11. Januar 2014

19 «Dir mein Gott vertrau ich feste, geh’ in aller Stille hin denn zuletzt kommt doch das Beste, und das End ist mein Gewinn.» G.A.Hitz

Abschied und Dank Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen...

Der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Rauschen, weisst aber nicht, woher er kommt,

...unendlich traurig, jedoch dankbar für die schöne Zeit, die wir gemeinsam erleben durften, nehmen wir Abschied von meinem lieben Schatz, unserem herzensguten Papa, Nonno, Schwiegervater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Götti und Onkel

Ernst Demonti-Hitz «Posthorn Wirt»

noch wohin er geht. 

13. April 1948 – 5. Januar 2014

Johannes 3,8

Wir glaubten es wäre noch so viel Zeit. Traueradresse: Maria Demonti-Hitz Mühlegasse 38 7240 Küblis

Wir vermissen dich Maria Demonti-Hitz Sandro und Jasmine Demonti-Jecklin mit Lino, Siena und Nelia Marco Demonti Emil Demonti und Familie Grittli Hitz-Gantenbein Hansjürg und Lisa Hitz-Tarnutzer und Familie Margrith und Robert Rominger-Hitz und Familie

Herzliches Dankeschön: – den Ärzten der Gruppenpraxis Küblis; – dem Ärzteteam und Pflegepersonal der Klinik Hirslanden, Zürich; – Pfarrer Jochen Berg für die tröstenden Abschiedsworte; – allen Beteiligten für die musikalische Umrahmung; – all jenen, die Ernst in seinem Leben freundschaftlich begegnet sind. Wir nehmen Abschied am Montag, 13. Januar, um 13.30 Uhr in der Kirche Küblis. Abgang vom Trauerhaus in der Mühlegasse. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Flury Stiftung, PC 70-1595-7.

Foto: A. Aebli

Werfen Sie Ihr Glas nicht in den Kehricht; es gibt überall Container für die Wiederverwertung!

Postkartengrösse A6 10 . 5 x 14 . 8 c m 50 St.

Panorama

grösse 21 x 10 . 5 cm 50 St.

35.–

52.– w w w. m y p o s t c a rd . c h

by DRUCKEREI LANDQUART VBA | Schulstrasse 19 | 7302 Landquart | Tel 081 300 03 60 | Fax 081 300 03 61 | info@mypostcard.ch


Zum Schluss

20

&

churz bündig Chodorkowski eruiert Schweizer Wohnsitz Der ehemalige Ölunternehmer aus Russland, Michail Chodorkowski, weiss noch nicht, wo er Wohnsitz nehmen will. Dies sagte am Freitag Werner Schaeppi von der Zuger Kommunikationsagentur Creafactory gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Sinkende Konsumentenpreise Im vergangenen Jahr sind die Preise in der Schweiz auf breiter Front gefallen. Die durchschnittliche Jahresteuerung ist um 0,2 Prozent gesunken. Grund dafür waren die Preise von Importgütern.

Mehr Asylgesuche im Ländle 93 Personen haben im letzten Jahr im Fürstentum Liechtenstein um Asyl nachgesucht. Das sind 19 Gesuche oder 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Ausländer- und Passamt am Donnerstag mitteilte.

Tote Kühe angeschwemmt Ein mysteriöser Fall mit toten Kühen beschäftigt derzeit die Polizei in Dänemark und Südschweden. In den vergangenen Tagen sind an den skandinavischen Küsten mehrere Tiere an Land gespült worden.

Gutes und schlechtes Los am Australien Open Stanislas Wawrinka kann mit der Auslosung für die Australian Open zufrieden sein. Roger Federer dagegen hat einige Brocken im Weg.

Sechs Leichen in Russland entdeckt Einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi sind im Süden Russlands sechs Leichen gefunden worden. Die noch nicht identifizierten Toten wiesen Schusswunden auf, wie die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag berichtete.

Nr. 3

5. bis 11. Januar 2014

Die Woche im Rückspiegel Aufgrund des instabilen Aufbaus der Schneedecke ist die Lawinensituation in der Schweiz nach wie vor kritisch. Seit Weihnachten verloren in den Schweizer Alpen elf Menschen das Leben. In Anbetracht der Tatsache, dass im Durchschnitt pro Winter 22 Menschen Lawinen zum Opfer fallen, ist diese Zahl schon alarmierend. Ein Unglück, das sich im Val d’Hérens im Wallis ereignete, hat für besonderes Aufsehen gesorgt: Die drei getöteten Berggänger waren in einem zweitägigen Lawinenkurs. Eines der Opfer war ein Bergführer. Nach Thomas Stucki vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) wagen trotz der Warnungen viele Wintersportler, abseits der Piste zu fahren. Besonders gefährlich ist dies laut Stucki zurzeit im Unterwallis, in Nordund Mittelbünden und im Unterengadin. Das SLF beurteilt die Lawinengefahr in den genannten Gebieten als erheblich. Die aktuelle Lage in den Schweizer Alpen sei nicht einfach einzuschätzen, auch nicht für erfahrene Personen. Sollte Schule machen Regierungsrat Carlo Conti (CVP), der seit 2012 die Schweizerische Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) präsidiert, tritt überraschend per Sommer als Vorsteher des baselstädtischen Gesundheitsdepartementes zurück. An einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz sprach Conti von «Nachlässigkeiten und Fehlern» im Umgang mit Entschädigungen für Referate und Mandate. Conti

hätte diese Entschädigungen dem Kanton abliefern müssen. Die Gesamtsumme bezifferte er auf 111 000 Franken. In Basel-Stadt dürfen alle Kantonsangestellten Nebeneinnahmen bis zu 20 000 Franken im Jahr behalten; darüber liegendes ist abzuliefern. Conti hat die entsprechenden Beträge inzwischen dem Kanton überwiesen, wie er weiter sagte. Er entschuldige sich für die Fehler. Er habe sich entschieden, im Sommer 2014 aus der Kantonsregierung auszutreten. Gleichzeitig ende auch sein GDK-Präsidium. Ende 2013 hatte bereits eine Honoraraffäre der Baselbieter Regierung Staub aufgewirbelt. Basels Spitzenpolitiker von links bis rechts sind sich einig: Der Rücktritt von Carlo Conti war richtig. Patricia von Falkenstein, Präsidentin der Liberaldemokraten, bringt den allgemeinen Tenor auf den Punkt: «Es war halt doch ein bisschen viel, das Carlo Conti falsch gemacht hat. Für die Glaubwürdigkeit seiner Person war es das Beste, dass er zurückgetreten ist.» Fazit, das sich alle Mitglieder einer Exekutive hinter die Ohren schreiben sollten: In Basel hat ein Politiker demonstriert, wie man Fehler angemessen ausbügelt. Sein respektheischender Rücktritt sollte Schule machen. In Politik und Wirtschaft. Schnee und Kälte Während in der Schweiz geradezu frühlingshafte Temperaturen herrschen, erleben die USA zwischen dem Mittleren Westen und der Ostküste Schneestürme und Kälterekorde. Betroffen von

Prättigau

Der Winter ist in Sicht Mit ein paar Wochen Verspätung haben die Schweizer Wetterfrösche auf nächste Woche hin nun endlich wieder einige Tage mit Schneefall angekündigt. Ob dies reichen wird, die noch braunen Hänge im Vorderprättigau (im Bild Seewis mit Schesaplana) zu bedecken, steht im Moment noch in den Sternen. So auch, ob die Schneedecke genügend dick wird, um die Skilifte in tiefen Lagen in Betrieb zu nehmen.  Foto: M. Schnell

diesem Wetterphänomen sind gegen 100 Millionen Menschen. In einigen Gegenden fiel seit Jahresbeginn ein halber Meter Schnee. In Anbetracht der Tatsache, dass die Amerikaner darauf nicht vorbereitet sind, waren zahllose Strassen und Autobahnen nicht mehr befahrbar. Um Unfälle zu vermeiden verhängte der Gouverneur des Bundesstaates New York den Notstand und liess in und um New York wichtige Autobahnen sogar sperren. Flughäfen mussten geschlossen werden, sodass über das vergangene Wochenende landesweit tausende von Flügen gestrichen werden mussten. Ein kleiner Rückblick Die Kälte in den USA erinnert uns an den Winter 1956. Auf einen warmen Januar folgte der kälteste Februar seit Menschengedenken. Eine Folge darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben: Im Prättigau und in der Herrschaft fielen der aussergewöhnlichen Kälte zahlreiche Nussbäume zum Opfer. Dazu der damalige Obst- und Rebbaukommissär Jakob Naef: «Ca. ⅓ der im Churer Rheintal stehenden Nussbäume hat nicht mehr ausgetrieben. Dazu kommt eine grosse Zahl von Bäumen mit spärlichem Austrieb. Viele Stämme sind durch Frostrisse stark geschädigt worden. Die Risse, die bis ins Zentrum der Stämme führten, haben sich allerdings im Laufe des Sommers wieder geschlossen. Holzschäden sind aber trotzdem vorhanden.»  (EW)

P&h sa 11 01 14 nr003 low  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you