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Mittwoch, 20. November 2013 112. Jahrgang, Nr. 91

Widmaier Kopffeld_NEU_Layout 1 18.01.201 Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

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Herrschaft

400 «Pferde» für die StützpunktFeuerwehr 

TV Fläsch im SkiHooga-Paradies

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Prättigau/Herrschaft

Erfolgreicher Fest-Abend für den HCPH Der Hockeyclub PrättigauHerrschaft ist in der P&HRegion mittlerweile zu einer richtigen Volksbewegung avanciert. Am Samstag fand in der Eishalle Grüsch das traditionelle Hockeyfest mit Sponsorenapéro statt – gekrönt von einem ein 5:1 Heimsieg im 2.-Liga-Duell gegen den HC Wil.

Der Hockeyclub Prättigau-Herrschaft hat nicht nur viele Mannschaften und viele Spieler, sondern mittlerweile auch sehr viele Anhänger. Dies widerspiegelte sich unter anderem am Hockeyfest 2013 vom Samstag in der Eishalle Grüsch. Spieler, Trainer und Eltern haben es fertiggebracht, den HCPH zu einer sportlichen Volkbewegung zu machen, die

Die ganze Hockeyfamilie mit den Sponsoren.

Jung und Alt gleichermassen in ihren Bann zieht. Breite Abstützung Gegen 200 Spieler – von den Piccolos über die erfolgreiche 2.-LigaMannschaft bis hin zu den Senioren – geben sich unter dem Dach des HCPH ein regelmässiges Stelldichein. Dass der HCPH damit eine Magnetwirkung über das Tal

hinaus bis nach Davos, ins Sarganserland und die Fünf Dörfer hat, ist gemäss Sportchef Urs Bordoli unter anderem das Verdienst der Trainer, die sich mit viel Herzblut und Freizeitarbeit für die jungen Sportler einsetzen. Zu ihnen gehören in der 2. Liga und in weiteren Mannschaften Dusan Halloun, bei den Junioren Top Markus  u Seite 2

Fotos: E. Keller/M. Schnell

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

B A R D I L L

Landquart


Aus der Region

2 Gartmann, bei den Novizen Top Fabio Wellenzohn, bei den Mini A Christian Dürst und Stefan Clavadetscher, bei den Moskito A Mario Brodmann, bei den Moskito B und Piccolo A Urs Roffler und Meno Neuhäusler, bei den Bambini Thommy Paulweber und bei den Torhütern Peter Sprecher und Umberto Seiler. Für die Hockeyschulen in Klosters und Grüsch sind Meno Neuhäusler, Remo Gabathuler und Dusan Halloun zuständig. Krampf statt Kampf Das Hockeyfest 2013 gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Laut Bordoli war es ein «voller Erfolg» mit Spass und Unterhaltung für Jung und Alt. «Sei es der Skat­ heathon der Nachwuchsspieler, das Bambini Action Game oder mit dem bereits traditionellen

Generationen-Spiel», nannte er drei Beispiele. Nebst den Novizen Top, die ihr Spiel gegen Uzwil mit 11:1 gewannen, gelang auch der 2.-Liga-Mannschaft ein Sieg. Dieser musste laut Bordoli aber äussert hart «erkrampft» werden. «Nach 40 Minuten führte der HCPH erst mit 1:0 Toren und musste nach

dem zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer von Wil im Schlussdrittel nochmals gehörig zittern. Das Schlussergebnis von 5:1 ist damit keineswegs so eindeutig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.» Dennoch befindet sich der HCPH derzeit auf dem dritten Tabellenrang.

Nr. 91 Von Spiel zu Spiel Mittelfristiges Ziel des HCPH sei es, wie im letzten Jahr die Playoffs zu erreichen und möglichst lange im Turnier zu bleiben. Aber: «Zu lange vorausplanen bringt nichts. Vorerst haben wir die Partie vom nächsten Wochenende gegen Wädenswil im Auge, und dort wollen wir wieder mehr Eishockey statt Krampf aufs Spielfeld bringen», so Bordoli abschliessend. Am Hockeyfest vom Samstag nahmen nebst den Spielern und deren Angehörigen auch die Sponsoren des HCPH teil. DJ Edelwyss alias Hitsch Auer sorgte nach den Plausch- und Meisterschaftsspielen und dem gemeinsamen Gruppenfoto für Stimmung und Unterhaltung.(ms)

am Samstag

Sponsoren-Apéro in der Penalty-Bar.

Landquart

400 «Pferde» für die Stützpunkt-Feuerwehr Die Stützpunkt-Feuerwehr Landquart hat am Samstag anlässlich eines Tags der offenen Türe ihr neues Tanklöschfahrzeug TLF 1 eingeweiht. Der 400-PS-Bolide ist das Flaggschiff im Fahrzeugpark der 80-köpfigen Feuerwehr-Equipe. Vor 40 Jahren konnte die damalige Feuerwehr Landquart als eine der ersten Gemeinden im Kanton Graubünden ein Tanklöschfahrzeug in Betrieb nehmen. Dieses TLF 1, beziehungsweise das 28-jährige Nachfolgemodell, ist am Samstag anlässlich eines Tages der offenen Türe nun durch die dritte Generation von Rettungsund Löschfahrzeugen ersetzt worden. Modernes Fahrzeug Die Evaluation der Beschaffung des 700 000 Franken teuren Fahrzeuges sei in Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) getätigt worden, erklärte Kommandant Peter Cadalbert anlässlich der Übergabe. Der im Hause Magirus-Lohr ausgestattete Allrad-Scania bietet für neun Personen Platz und weist einen 400 PS starken Motor, einen Löschwassertank mit 3500 Litern sowie 200 Liter Schaumextrakt auf. Mit der leistungsstarken Pumpe im Heck kann über 3000 Liter Wasser pro

Minute mit einem Druck von 10 bar eingesetzt werden. Ferner ist das Fahrzeug mit diversen Extras wie Seilwinde, Kameras, Beleuchtungen, Generatoren usw. ausgestattet. Effizientes Milizsystem Die Stützpunkt-Feuerwehr Landquart ist als Milizfeuerwehr während 365 Tagen rund um die Uhr einsatzbereit. Die Angehörigen der Feuerwehr leisten im Jahr rund 3500 Ausbildungsstunden und zwischen 50 und 60 Ernsteinsätze. Die 80 Mann starke Löschtruppe ist auch für die Ge-

meinden Malans und Maienfeld (Bereich Neugut) zuständig, wofür sie im Rahmen eines Leistungsauftrages separat entschädigt wird. Wichtigste Eckdaten der letzten Jahre waren der Lokalneubau im Jahr 2005 und die Anschaffung der Autodrehleiter im Jahr 2011 (P&H berichtete). Tag der offenen Tür Am Tag der offenen Türe hatten die zahlreichen Besucher unter anderem Gelegenheit, die elf Fahrzeuge und Einsatzmittel zu betrachten sowie an Demonstrationen zur Strassenrettung, des

neuen TLF und der Autodrehleiter beizuwohnen. Für die Kinder war es ein riesen Erlebnis, auf der langen Leiter in Schwindel erregender Höhe über dem Festgelände zu schweben. Ferner standen weitere Kinder-Attraktionen sowie eine Festwirtschaft auf dem Programm.(ms)

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Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag.

Peter Cadalbert, Kommandant der Stützpunkt-Feuerwehr Landquart, und Gemeinderätin Cornelia Cabiallavetta nehmen von Hanspeter Sauter, Iveco Magirus, (v.l.) das neue Tanklöschfahrzeug entgegen.  Foto: M. Schnell

Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni


Aus der Region

Mittwoch, 20. November 2013

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Schiers

Malans

Blues, Jazz und Rock im Rätikon

Startschuss für Überbauung Küragasse

Zum siebten Mal findet am Samstag, 23. November, ab 20.30 Uhr im Rätikon eine gemütliche BlackMusic Jamsession statt. Beat De Coi (Piano), Maurus Patt (Gitarre) und Jonny Buschauer (Schlagzeug) spielen dunklen Blues, lüpfigen Swing, knackigen Rock’n’Roll und groovigen Jazz. Mit Patt und Buschauer sind zwei ehemalige Musiker von May Day am Werk. Bereits legendär ist der SchierserBlues, komponiert und getextet von De Coi, besser bekannt als Gründer und VR-Präsident der Cedes in Landquart und der Chip­ fabrik in Sargans. Der Eintritt ist frei. Die Musiker verzichten auf eine Gage. Ein Beitrag geht diesmal an die engagierten Frauen, welche wöchentlich unentgeltlich die Bewohner des Pflegeheims Schiers betreuen.(pd)

Letzte Woche fand in Malans mit dem Spatenstich der Startschuss zur Überbauung Küragasse statt. In zwei Bauetappen entstehen ins­gesamt 14 neue Wohn­ einheiten. An der Küragasse in Malans entstehen in den nächsten zwei Jahren 14 neue Wohneinheiten: In der ersten Bauetappe, die letzte Woche mit dem Spatenstich in Angriff genommen wurde, ein Einfamilienhaus und ein Mehr­ familienhaus mit insgesamt sechs Einheiten sowie im nächsten und übernächsten Jahr in der zweiten Bauetappe ein weiteres Ein-, Zweiund Mehrfamilienhaus mit insgesamt acht Einheiten.

Letzte Woche fand der Spatenstich zur Überbauung Küragasse statt. Minergie A-Standard Die grosszügigen Wohnungen weisen gemäss Ueli Marugg vom Architekturbüro Marugg und Han-

Spital Schiers

Moderne Chirurgie zum Anfassen Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Schweizerischen Gesellschaft für Chirurgie lädt das Regionalspital Prättigau in Schiers die Öffentlichkeit am kommenden Samstag, 23. November, zum «Tag der offenen Türe in der Chirurgie» ein. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen Führungen durch den Operationstrakt. Anhand von praktischen Übungen in der modernen Chirurgie kann jedermann seine chirurgischen Fähigkeiten in Erfahrung bringen. In Kurzvorträgen berichten die Spezialisten über die zeitgenössische Chirurgie und gewiss ergibt sich auch die Möglichkeit, sich mit den Ärzten zu verschiedenen Themen der Medizin zu unterhalten. Das Regionalspital freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. (pd)

So werden sich die ersten Wohneinheiten im nächsten Jahr präsentieren.  Fotos: zVg

selmann in Klosters einen hohen Ausbaustandard auf. Zudem handle es sich um Minergie A-Häuser mit positiver Energiebilanz. Eine solche werde unter anderem durch Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern, Heizung mit Erd­ wärme, einer sehr guten Wärmedämmung und Haushaltgeräte der besten Energieeffizienzklasse erreicht. Dank Tiefgarage ab Küragasse sei zudem die gesamte Überbauung autofrei. Stäubli ist Bauherr Der Baubeginn war durch diverse Einsprachen nach dem Planungsbeginn im Herbst 2010 um zwei Jahre verzögert worden. Bauherrin ist die Küragässli AG mit Heiri Stäubli, der auch Landeigentümer ist. Mit den Baumeisterarbeiten ist die Zindel & Co. AG in Maienfeld beauftragt worden.  (ms)

CVP-Regionalpartei Landquart

Erste Generalversammlung in Jenins Die CVP-Regionalpartei ist klar gegen die Volksinitiative «1:12 – für gerechte Löhne». Die erste Generalversammlung der CVP-Regionalpartei Landquart fand am 13. November 2013 im Restaurant Bündte in Jenins statt. Seit der Gründung vom 12. Dezember 2012 konnte sich die CVP-Regionalpartei Landquart, welche aus dem Zusammenschluss der Kreisparteien CVP Fünf Dörfer und CVP Herrschaft zustande kam, bei verschiedenen Abstimmungen engagieren. Auch der gesellschaftliche und gemütliche Teil wie Apéros oder Arbeits-

einsätze mit Grillplausch kamen nicht zu kurz. Nach den statutarischen Geschäften wurde von den Vorstandsmitgliedern Rolf Bless, Jenins, und Baseli Werth, Jenins, die Volksinitiative «1:12 – für gerechte Löhne» kontradiktorisch vorgestellt. Nach einer ausgiebigen und intensiven Diskussion fassten die anwesenden Parteimitglieder die Parole. 20 Mitglieder sprachen sich gegen und zwei Mitglieder für die Initia­ tive aus. Die CVP-Regionalpartei Landquart billigt Lohnexzesse von wenigen nicht. Solche sind nicht nur ungerecht und ungerechtfertigt, sie gefährden auch

den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den sozialen Frieden. Keine Alternative ist hingegen ein staatliches Lohndiktat, wie mit der Initiative verlangt. Ein solches könnte den Wirtschaftsstandort nachhaltig gefährden, den Mittelstand zusätzlich belasten und die Umverteilung zu Gunsten der Sozialwerke massgeblich hemmen. Weiter wurden die Parolen der CVP Graubünden der zwei weiteren eidgenössischen Volksabtimmungen bekannt gegeben. Die CVP Graubünden empfiehlt die Familieninitiative und die Erhöhung der Autobahnvignette zur Annahme.  (pd)


Aus der Region

4 Persönlich

Gratulation Wir gratulieren Albert Thöny aus Schiers herzlich zur bestandenen Prüfung als eidg. Instandhaltungsfachmann. Deine Familie

Persönlich

Gratulation Di Paulina Disch-Egli va Chüblisch ischt am 22.11.33 uf d Wäld chon und fiiret am Friitig irä 80. Geburtstag. Miär gratuliäränd ünscher liäbä Mama/Schwiger­ mama, ünschem liäbä Nani, wünschäd äs hübschs Fescht und va ganzem Härzä Glück, Gsundheit und Gottes Sägä.  Dini Lüüt

Nr. 91

Malans

Frisch diplomierte Naturheilpraktikerinnen Zehn Absolventinnen der Fachausbildungen «Naturheilpraktikerin TEN» und «Kinesiologin SNH» konnten von der Malanser Schule für natürliches Heilen, Fontisana, kürzlich ihre Diplome entgegennehmen. Die nach viereinhalb Ausbildungsjahren frisch diplomierten Naturheilpraktikerinnen sind nun offiziell befähigt, westliche Naturheilpraktik an Klienten anzuwenden und in Zukunft über deren Krankenkassen abzurechnen. Die westliche Naturheilpraktik umfasst traditionelle Volksheilkunde und Erkenntnisse der modernen Komplementärmedizin. Die Naturheilpraktik baut auf der Erkenntnis auf, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Die schulische Ausbildung umfasste 600 Stunden medizinische Grundlagen, rund 600 Stunden Kinesiologie, 900 Stunden naturheilpraktischen Wissens sowie 250 beglaubigte Therapie-Anwendungen.

Ganzheitliche Gesundheit Die Schule Fontisana versteht sich als Wissensquelle rund um ganzheitliche Gesundheit. Nebst fundierten Ausbildungen und Lehrgängen in Modulen bietet sie

Seminare und Kurse an, die auch interessierte Menschen ohne Vorkenntnisse bereichern können. Der Malanser Schule angeschlossen ist die Fontisana Praxis für natürliches Heilen. (ms)

Diplomfeier in der Malanser Ratsstube: Romuald Schaniel, Leiter und Gründer der Malanser «Fontisana Schule für natürliches Heilen»; und die erfolgreichen Absolventinnen (v.l.n.r.): Tanja A.M. Renner-Elshout, Mastrils; Ines Florin, Igis; Milena Meisser, Davos Platz; Rosmarie Toldo, Sevelen; Evelyne Brasser, Obersaxen-Meierhof; Muriel Hüberli, Scuol; Silvana Dermont, Rueun; Elisabeth Hasler, Waltensburg; Kordula Zoller, Chur; Cäcilia Holzner, Zizers; Ursula Lauclair, Hildisrieden. Foto: zVg

Seewis Graubünden

Bergsafran auf dem Markt Jasmine Said und Ruedi Bucher lieben neue Herausforderungen. Mit dem Safran haben sie jenes Gewürz gefunden, das zu ihnen und ihrem Leben passt. Bergtauglich, widerstandsfähig, selten. Mit viel Elan sammelten Buchers in verschiedenen Anbaugebieten Europas Informationen über den Safran. 2011 legten sie ein Versuchsfeld in ihrem Garten in Malix an. Die krokusähnlichen Knollen gedeihen auch im Berggebiet gut und vermehren sich prächtig. Er ist als zertifizierter Bergsafran ein echtes Bündner Produkt und darf das Label mit den Steinbockhörnern «ein Stück graubünden – alpinavera zertifiziert» tragen. Seit wenigen Wochen wird der Bündner Bergsafran zum Verkauf angeboten. Er ist erhältlich im alpinavera Onlineshop. (pd)

Unterhalt und Bewirtschaftung Alpen Im Mittelpunkt der Gemeindeversammlung vom Freitag, unter dem Präsidium von Stefan Däscher, stand der neue Unterhalts- und Bewirtschaftungsvertrag zwischen der Gemeinde und der Alp- und Milchverwertungsgenossenschaft Seewis (AMVG). Die Gemeinde überlässt der AMVG sämtliche Alpen samt Gebäuden und Weganlagen zur Nutzung, zum Unterhalt und für notwendige Erneuerungen. Es sind dies die beiden Kuhalpen Fasons und Vals samt Anlagen, die Alpen Ochsenberg und Alp­nova sowie die Galtviehalp Potz/Caväll mit Gebäuden und Anlagen. Laut Vertrag, der fünf Jahre gültig ist, verpflichtet sich die Genossenschaft für eine optimale neuzeitliche und nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung der Alpen und Allmenden. Dazu gehören eine gezielte Weideführung und Massnahmen im Bereich der Weidepflege und Unkrautbekämp-

fung, insbesondere Räumungsund Pflegarbeiten zum Schutz vor Verbuschung und Vergandung. Um die Pflege der Alpweiden sicherstellen zu können wird ein jährliches Pflichtgemeindewerk eingeführt: Pro Kuh 2 Stunden, pro Stück Galtvieh 1 Stunde und pro Schaf 10 Minuten. Die Arbeiten sind in der Alp zu leisten, in der die Tiere nach Bestösserliste gesömmert werden. Sämtliche erbrachten Leistungen werden nach dem Alpgemeindewerk-Tarif umgerechnet und per Ende Jahr durch die Gemeinde mit 25 Franken pro Stunde entschädigt. Um die Werterhaltung der Gebäude, der Anlagen, der Fahrhaben und Weideflächen sicher zu stellen, wird der bestehende Unterhalts- und Erneuerungsfonds pro Jahr mit 120 Franken pro Grossvieheinheit vom Bruttoertrag der jährlichen Sömmerungsbeiträge und mit der Entschädigung der

Gemeinde für geleistetes Pflichtgemeindewerk geäufnet. Sollte der Fondsbetrag 300 000 Franken übersteigen, könnte der Anteil pro Grossvieheinheit in Absprache mit der Gemeinde um 50 Prozent reduziert werden. Altlasten kosten Ebenfalls zugestimmt wurde von den 42 anwesenden Stimmberechtigten einem Bruttokredit von 55 000 Franken für Sofortmassnahmen Galerie Steinschlagschutz Steinbrugg. Bund und Kanton beteiligen sich an den Kosten mit 77 Prozent. An den Anschaffungskosten von total 396 000 Franken für ein neues Tanklöschfahrzeuges des Feuerwehrverbandes Vorderpättigau beteiligt sich die Gemeinde mit 65 000 Franken. Die Entsorgung «alte Deponie Schmittnersand-Lösli» kostet die Gemeinde sage und schreibe 145 000 Franken.  (EW)


Mittwoch, 20. November 2013

Fotor체ckblick

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Turnerunterhaltung Fl채sch

Fotos: E. Felix


Aus der Region

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Nr. 91

Kellertheater Grüsch

Herrschaft

«Im Bett mit Sisyphos»

TV Fläsch im Ski-Hooga-Paradies

Im Kellertheater Rosengarten in Grüsch geht es am Samstag, 23. November, um 20.20 Uhr zwar um ein Bett, aber um mehr als nur Bettgeschichten. Schauspielerin Katja Baumann ist als ambitionierte Karrierefrau zuhause mit einem Partner konfrontiert, der den Tag mit Nichtstun und dem Lesen von Büchern über das Paarungsverhalten der Bonobos verbringt. Im Bett taucht das ungleiche Paar in Gespräche ein, wie es tausende Paare führen. Die beiden diskutieren, plänkeln und plaudern vor dem Einschlafen über Belangloses und Tiefgründiges. Rastlos werden Fragen gestellt und Antworten hinterfragt. Zwischen Puppe und Mensch beginnt auf der Bühne eine liebevolle Auseinandersetzung über das Sinnlose und Unnütze. Sisyphos stellt Fragen, die viele nicht mehr zu stellen wagen, und stellt sie mit Humor und tiefgründiger Zuneigung ins Rampenlicht. «Im Bett mit Sisyphos» ist eine Produktion des Theaters nordArt, einer Produktionsgemeinschaft für freie Theater- und Kulturprojekte. nordArt ist Simon Gisler und Katja Baumann, zwei professionelle Theaterschaffende, die sich mit viel Leidenschaft und Überzeugung dem kulturellen Schaffen widmen. Nach «Rosen für Herrn Grimm» ist dies die zweite nordArt-Produktion, die im Kellertheater Rosengarten in Grüsch gezeigt wird. Reservation (25/15 Franken) unter Telefon 081 325 35 92 oder mit Mail an kellertheater@kulturhaus-rosengarten.ch.(pd)

Katja Baumann bietet in «Im Bett mit Sisyphos» Unterhaltung mit Tiefgang. Foto: zVg

Der Turnverein Fläsch lud am Samstag zur grossen Hüttengaudi ein. Gut 200 Gäste erlebten in der ausgebuchten Fläscher Mehrzeckhalle einen abwechslungsreichen Abend. Der einzige Haken im Fläscher Ski-Hooga-Paradies besteht vielleicht darin, dass der Skilift zum Regitzerspitz hinauf noch gebaut werden muss. Während des Unterhaltungsabends herrschte derweil schon Grossandrang, sowohl auf der Bühne als auch während

der Hüttengaudi bei Jung und Alt. Dem organisierenden TV Fläsch ist es unter dem Motto «Hüttengaudi» ausgezeichnet gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Mit rasanten Wechseln zwischen Sketches und turnerischen Darbietungen verging der Abend wie im Fluge. So inszenierte die Abteilung Muki-Turnen «Heidi und Peter auf der Alp», die Stufe Kinderturnen «Juhee Schweiz», natürlich entsprechend musikalisch untermalt. Weiter ging es mit der Jugi Unterstufe mit dem Motto «Der

Die Fläscher Damenriege im Ski-Hooga-Paradies.

Fotos: E. Felix

Aktivriege in Aktion. erste Schnee», die Jugi Mittelstufe thematisierte den Auskunftsdienst 1818 mit den urchigen Skifahrern, die wir aus der Werbung kennen. Die Jugi Oberstufe schloss den ersten Teil mit der Nummer «Alles fährt Ski» ab. Die Damenriege eröffnete den zweiten Teil mit einer rassigen Schlittenfahrt unter dem Titel «A Kaffi am Pischtenrand», für den Höhepunkt des Abends sorgte die Aktivriege mit ihrem dynamisch und originell vorgetragenen Schattenspiel «Olympia-Traum». Den Abschluss des vergnügungsreichen Abends bot die Zumba-Gruppe mit kleinen und grossen Tänzerinnen. (fix)

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Klosters

Mottbrand in Holzhaus In einem Holzhaus in Klosters ist am Freitagmittag ein Mottbrand ausgebrochen. Zum Glück entdeckten die Bewohner den Rauch bevor Flammen ausbrachen. Verletzt wurde niemand. Die Hausbewohner hatten am Morgen den Specksteinofen im Wohnzimmer eingefeuert. Um die Mittagszeit bemerkten sie eine Rauchentwicklung in der Zwischenwand, wo das Ofenrohr über die Küche zum Kamin führt. Sie alarmierten die Stützpunktfeuerwehr Klosters-Serneus, welche mit 14 Personen ausrückte. Die Feuerwehr musste die Wand aufreissen und konnte die Glut in der Zwischenwand nach einer Stunde löschen. Mit einer Wärmebildkamera suchte sie nach weiteren Glutherden und stellte zur Sicherheit eine Brandwache. Der

Sachschaden beträgt einige Tausend Franken. Die Kantonspolizei

Graubünden ermittelt, warum das Feuer ausbrach. (kapo)

Die Stützpunktfeuerwehr Klosters konnte den Mottbrand löschen.  Foto: kapo


Mittwoch, 20. November 2013

Fotor端ckblick

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St端tzpunkt-Feuerwehr Landquart

Fotos: M. Schnell


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1:12 ist genug Ich lebe oft in den Wolken, fange Tanzbilder ein und solange ich Geld habe für ein einfaches, gutes Leben frage ich diesem nicht zu viel nach. Als ich überlegte, was 1:12 bedeutet, entdeckte ich, dass wenn ich 5000 Franken verdiene, andere 60 000 Franken im Monat verdienen. Was, dachte ich, das ist total viel. Nächster Gedanke: Hoppla, wenn das durch die Initiative erreicht werden will, gibt es also Menschen, die monatlich noch viel mehr Geld erhalten. Halt, da stimmt doch etwas nicht. Das darf doch nicht sein. Als ganz Naive bin ich froh, aufgeweckt worden zu sein durch diese Initiative. Was die Steuern anbelangt, frage ich mich, ob diese ganz Reichen prozentual gleichviel abgeben wie wir Normalen. Und ob es wirklich so viele Reiche gibt, die auf die Steuergelder Einfluss haben. Ich bin mir nicht sicher, ob das genau berechnet werden kann. Die Heimlichkeiten im Geldwesen bieten immer wieder Verstecke. Denn was jetzt bei grossen Banken auskommt, ist sicher nur die Spitze eines Eisberges. Ein gutes Leben mit solider Geldgrundlage wünsche ich jedem Menschen. Wie können Riesenverdiener mit gutem Gewissen auf das viele Elend in der Welt schauen? Ursula Luginbühl, Schiers

Noch mehr Leerläufe – eine Entgegnung Redaktor Marco Schnell lässt in der Spalte «am Rande» in der Prättigeri vom 9. November keinen guten Faden an Bundesrätin Doris Leuthard und dem Bund, der für den Ausbau der Prättigauer Strasse zur Nationalstrasse zuständig ist. Im Vorderprättigau seien mehrere Leerläufe produziert worden, sinngemäss heisst dies geschlampt und unnötig Gelder verlocht worden, die anderswo besser Verwendung fänden. Nirgends in Europa habe er mehr verhindernde Baustellen angetroffen als in der Schweiz. Weil dies so sei, dürfe man um solche Verfehlungen künftig zu verhindern, keine weiteren Mittel zur Verfügung stellen. Die

Leserbriefe Erhöhung der Autobahnvignette auf Franken 100.– sei somit am 24. November abzulehnen. Die Realität fällt freilich etwas differenzierter aus. Wenn der Ausbau der A28a beendet ist, hat der Bund beachtliche 851 Millionen Franken für die Strasse mit den entsprechenden Umfahrungen und Verbauungen gegen Naturgefahren im Prättigau ausgegeben. Alsdann sind im Prättigau alle Dörfer umfahren und wir verfügen über eine Talstrasse, die die Benennung Nationalstrasse verdient. Der Ausbau ist und war zwingend und wir müssen die Aufwendungen nicht als Geschenk des Himmels hinnehmen. Es wurde gute Arbeit geleistet, Termine und Kosten eingehalten, im Fall Umfahrung Klosters sogar unterschritten. Es ist so, wo gebaut wird entstehen Verkehrsbehinderungen und schwerwiegende Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Anwohnerschaft. Ich bin jedoch überzeugt, am guten Ende wird die Prättigauer Bevölkerung mit dem Bund und Bundesrätin Leuthard zufrieden sein. Lieber Herr Marco Schnell, das Prättigau darf guten Gewissens für eine Vignettenerhöhung stimmen. Bedenken wir, der Kanton Graubünden verliert bei einem Nein 11,41 Millionen Franken jährlich (Netzbeschluss, Julier-strasse). Kein Pappenstiel – oder? Andreas Florin, Serneus

Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr? Die Propaganda gegen die 1:12Initiative ist voll im Gange. Die Abstimmungsbroschüre des Schweizerischen Gewerbeverbandes schürt die Angst auf acht Seiten massiv. Zwei Hauptargumente herrschen vor: Ein Ja gefährde das Erfolgsmodell Schweiz und gar staatliches Diktat und Kommunismus würden in unserem Land Einzug halten. Diese Stimmung erinnert mich an die EWRAbstimmung von 1992. Auch damals prognostizierten die Befürworter bei einer Ablehnung des Beitritts zum EWR den Untergang der Schweizer Wirtschaft. Das Gegenteil ist eingetreten, die Wirtschaft blühte auf! Wie erklären die Gegner der 1:12-Initiative, dass die Schweiz bereits in den Achtziger- und Neunzigerjahren ein Erfolgsmodell war, obwohl 1984 das Verhältnis der durchschnittlichen Spitzenlöhne in grösseren

Schweizer Unternehmen zum mittleren Lohn in der Schweiz 1:6 und 1998 1:13 betrug. Die weitere Entwicklung, die das Lohnverhältnis bis zum Jahr 2011 auf 1:43 ansteigen liess ist doch mehr als krank! Der Erfolg der Schweiz beruht bestimmt nicht auf den exorbitanten Löhnen von wenigen Spitzenverdienern, sondern auf der Leistung von vielen verantwortungsvollen Menschen, welche mit angemessener Entlöhnung ihre Arbeit getan haben. Das Erfolgsmodell Schweiz und die Freiheit des Souveräns sind heute eher von zunehmend zentralistischen Tendenzen und dem schleichenden Anschluss an die EU bedroht. Die Initiative hingegen sehe ich als sinnvollen Versuch, der kranken Entwicklung der Lohnverhältnisse Einhalt zu gebieten. Das Heraufbeschwören von staatlichem Diktat und gar des Kommunismus sind angstmachende Schlagwörter, um Stimmung gegen die Initiative zu machen. Angst ist jedoch ein schlechter Ratgeber. Nach reiflicher Überlegung bin ich davon überzeugt, dass ein Ja ein starkes Zeichen ist und unserem Erfolgsmodell Schweiz und der Freiheit des Souveräns besser dienen wird. Rico Calcagnini, Buchen

Der beste Ort für die Kinder ist die Familie Die Familie ist die beste Oase für junge Menschen. Deshalb ist es auch nicht zu befürworten, wenn der ausserfamiliären Kinderbetreuung von Beginn an der Vorzug gegeben wird. Besonders in den ersten Jahren gehört das Kind zu den Eltern – und vor allem zur Mutter. Die Kleinsten brauchen keine pädagogisch aufgerüstete Umgebung, sondern Mama und Papa als Vorbilder. Bestimmt kennen viele das Jeremias GotthelfZitat: «Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland». Die Eltern sind für jeden heranwachsenden Menschen die ersten und wichtigsten Bezugspersonen, wenn es um Erfahrung, Können, Kreativität und um Verantwortung geht. Eltern leisten darum sehr viel, nicht nur für die eigenen Kinder, nicht nur für die eigene Familie, sondern für die ganze Gesellschaft. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass junge Leute zu verantwortungsvollen Mitmenschen werden. Wenn wir die Familie stärken,

Nr. 91 dann stärken wir damit auch den Bürger und damit das staatspolitische Gleichgewicht in unserem Land. Es geht um die Familie als höchstes Gut, die Wertschätzung der Familie, die auf manchen Luxus verzichten, die Betreuung der Kinder sehr ernst nehmen, die Verantwortung selber tragen und nicht den Staat mit Fremdbetreuung belasten. Daher ist es verwerflich wenn landauf und landab politische Sonntagsredner, wie Econonomiesuisse, FDP, GPS, GLP, BDP, die angebliche Familienpartei CVP und linke Gruppierungen versuchen, mit fadenscheinigen Argumenten die Familieninitiative zu bodigen, – einzig weil die Anregung aus der falschen Partei kommt! Es ist böswillig und inakzeptabel, wenn aus dem Bundesrat, Widmer-Schlumpf, das völlig falsche Argument predigt, nur Reiche werden von der Familieninitiative profitieren. Zurecht weist Nadja Pieren, SVPMitinitiantin darauf hin, dass für Eltern mit Eigenbetreuung sehr wohl beträchtliche Kosten anfallen. Und diese müssten genauso abzugsfähig sein wie die Kosten einer Fremd-Betreuung. Die Förderung der Familie verdient über alle Parteigrenzen hinweg Unterstützung, weil sie allen zugute kommt. Deshalb: JA am 24. November zur Familieninitiative. Viktor Nell, Ampolla (Tarragona), Präsident SVP Landes-Sektion Spanien

Familienpolitik anstatt Parteipolitik Im Jahre 2008 hat die BDPNationalrätin Ursula Haller aus Thun einen Vorstoss im Nationalrat eingereicht, welcher einen Steuerabzug sowohl für Eigenund Fremdbetreuung verlangte, damit keine «Ungerechtigkeit» bei der steuerlichen Behandlung entstehe. Unterzeichnet war der Vorstoss von allen BDP-Vertretern im Nationalrat. Die gleichen Personen führen heute das Komitee gegen die SVP-FamilienInitiative. An diesem Beispiel ersehen Sie, wie mit Vorschlägen von missliebigen Konkurrenten umgegangen wird. Widersprüchlicher geht es kaum. Sagen Sie Ja zur Familienpolitik anstatt Parteipolitik und legen Sie am 24. November 2013 ein überzeugtes Ja in die Urne. Valérie Favre Accola, Davos


Inserate / Aus der Region

Mittwoch, 20. November 2013

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Foto: A. Aebli

So nimm denn meine Hände und führe mich.

Abschied und Dank Dankbar nehmen wir Abschied von

Hedwig (Hedi) David-Reith 17. Oktober 1920 – 16. November 2013 die von ihren Altersbeschwerden erlöst wurde. Ihr Wunsch friedlich einschlafen zu dürfen, ist in Erfüllung gegangen. Traueradresse: Hansruedi Gujan Durot Hauptstrasse 58 7235 Fideris

In liebevollem Gedenken: Margrit David, Schwägerin Trudi David, Schwägerin Hansruedi und Marianne und Freunde

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 25. November 2013, statt. Besammlung und Weggang beim Pfarrhaussääli um 13.30 Uhr.

Wenn im Kreis der Lebenswelt das Blatt zurück zur Erde fällt, kehrt es zum Ursprung nur zurück und findet dort sein stilles Glück.

Wir danken herzlich: – den Ärzten, dem Pflegepersonal im Altersheim Schiers; – Dr. Andreas Schnyder sowie der Spitex für die langjährige gute Betreuung; – Fr. Pfrn. E. Anderfuhren für den würdevollen Abschiedsgottesdienst; – allen, die Hedi über Jahre begleiteten und in Gedanken bei ihr waren. Anstelle von Blumen wünschte sich Hedi die Spenden an den gemischten Chor Fideris zu richten. Raiffeisenkonto: 70-6222-0, zu Gunsten Chorprojekt Fideris IBAN, CH90 8108 4000 0049 7475 2.

Grüsch

Nationaler Zukunftstag bei Trumpf Am nationalen Zukunftstag schnupperten 33 Mädchen und Jungen in die Arbeitswelt der Erwachsenen. Sie lernten das Berufsleben ihrer Eltern, Paten oder Bekannten kennen und sammelten damit wich­ tige Erfahrungen. Der nationale Zukunftstag bietet den Jugendlichen aus den 5. bis 7. Klassen die Gelegenheit, in die Welt der Wirtschaft und Technik Einblick zu gewinnen. Und dass Technik auch etwas für Mädchen ist, bewies Tumpf in Grüsch einmal mehr eindrücklich. Die Jugendlichen erhielten beim Laser- und Werkzeugmaschinenhersteller einen spannenden Einblick in die High-Tech-Welt. Sie schnitten auf einer Laserschneidmaschine einen Fotohalter aus und bearbeiteten diesen im Lerncenter Mechanik. Im Laser-Applikationslabor markierten Sie den Fotohalter mit ihrem Namen. Im Vorführcenter für Elektrowerkzeuge hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit einem Elektrowerkzeug verschiedene Formen aus Blech zu schneiden.

Anschliessend gingen die Jugendlichen mit an den Arbeitsplatz ihrer Verwandten und Bekannten. So bekamen sie einen Einblick in die Fertigung, in den Vertrieb, in die Forschung und Entwicklung, den Einkauf sowie in die Buchhaltung eines international agierenden Unternehmens. Erfahrungsberichte aus erster Hand Dass die in Grüsch angebotenen Ausbildungen auch für Mädchen interessant sein können, hat sich nicht nur im kaufmännischen, sondern auch im technischen Bereich gezeigt. Auf die Frage, ob die Jugendlichen den nationalen Zukunftstag weiter empfehlen würden, hat ein Mädchen geantwortet: «Ja, weil es spannend ist und ich viel gelernt habe.» Trumpf entwickelt und fertigt am Standort Grüsch Elektrowerkzeuge, Laserschneidmaschinen und Beschriftungslaser. Das Spektrum der angebotenen Berufe mit Schwerpunkt Technik ist daher sehr gross. So bildet Trumpf in den Berufen Automatiker, Automatikmonteur, Elektroniker, Infor-

matiker, Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt Hausdienst, Kauffrau/Kaufmann, Konstrukteur, Polymechaniker und Produktionsmechaniker aus. Der Ausbildungsanteil liegt mit 49 Lernenden bei rund 9 Prozent. Nach der Lehre werden die meisten Absolventen in ihren Berufen übernommen. Neben dem nationalen Zukunftstag gibt Trumpf mit der

Berufsschau und dem Projekt «KET» (Kinder entdecken Technik), das in Zusammenarbeit mit dem Gründerzentrum INNOZET durchgeführt wird, Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Schulen die Möglichkeit, die technischen Berufe im HighTech-Unternehmen kennen zu lernen.  (pd)

Der Zukunftstag bei Trumpf bot einmal mehr einen spannenden Einblick in die High-Tech-Welt. Foto: zVg


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churz bündig Unwetter auf Sardinien Auf der Mittelmeerinsel Sardinien sind mindestens zwölf Personen ums Leben gekommen. Das Sturmtief «Cleopatra» verwandelte die Gewässer Sardi­ niens in reissende Fluten.

Aktuell

Was läuft? 21. November Schiers: 14 – 20 Uhr, Advents­ ausstellung Blumen Scabiosa, im Saal vom Rätikon beim Bahnhof 22. November Schiers: 9 – 21 Uhr, Adventsausstellung Blumen Scabiosa, im Saal vom Rätikon beim Bahnhof Zizsers: 20 Uhr, Frauenverein Zizers präsentiert: Das EinfrauOrchester, «Frölein da Capo», Lärchensaal, Schulhaus, Vorverkauf/Reservation: Boutique Strietta 081 322 56 50, www.frauenverein-zizers.ch Landquart: 17 Uhr, 4. Wianachtsmarkt, Quartier Papiermühle Malans: 20 Uhr, gemischter Chor Grüsch mit Bajazzo-Chörli, Messe mit Schweizer Psalm, Ref. Kirche 23. November Schiers: 9 –15 Uhr, Adventsausstellung Blumen Scabiosa, im Saal vom Rätikon beim Bahnhof Schiers: 20.30 Uhr, Blues, Jazz und Rock mit Beat De Coi, Maurus Patt und Jonny Buschauer, Rätikon Schiers: 10 Uhr, Tag der offenen Türe in der Chirurgie, Regional­ spital Prättigau, ab 13 Uhr Apéro Seewis-Pardisla: 18 Uhr, gemischter Chor Grüsch mit Bajazzo-Chörli, Messe mit Schweizer Psalm, Katholische Kirche 24. November Schiers: 10 –15 Uhr, Adventsausstellung Blumen Scabiosa, im Saal vom Rätikon beim Bahnhof 25. November Schiers: 19.30 Uhr, BuchVernissage, «Die Härtli-Grinde» Sonderbare Geschichten aus dem Prättigau mit Holger FinzeMichaelsen, mit Lesung und musikalischer Umrahmung, Palottis (Aula)

Nr. 91

Pragg-Jenaz

35 Jahre gemütvolle Blasmusik pur Die Pragger Buramusig ist ein Garant für gemütvolle volkstümliche Blasmusik. Dies unterstrich das Jubiläumskonzert vom Sonntagnach­ mittag, welches die Mastrilser Dorfmusikanten bereicherten. Leider wurde die Superstimmung aufgrund einer erforderlichen Spitaleinweisung abrupt unterbrochen. Am 28. August 1978 im Restaurant Alpenrose aus der Taufe gehoben, verfolgte die Blaskapelle um den Gründer Markus Vetsch schon damals nicht das Ziel, in Konkurrenz zu anderen Musikvereinen zu treten, sondern in Pragmartin eine Formation im Buramusigstil zu bilden. Diese pflegt die Kameradschaft, tritt in der näheren und weiteren Umgebung auf, begeistert mit sommerlichen Platzkonzerten und bringt Geburtstagsständchen dar. Was mit einem «Häuflein mehr oder weniger fortgeschrittener Musikanten und einem Dirigenten» begann, entwickelte sich

Seit Anbeginn am Dirigentenpult: Markus Vetsch (links) und Hansruedi Grass.

Die Pragger Buramusig erfreut ihre grosse Fangemeinde seit 35 Jahren mit herzhafter Blasmusik. Fotos: H. Wyss im Laufe der Jahre zu einer Kapelle mit 18 Musikantinnen und Musikanten, welche von Klosters bis Trimmis beheimatet sind, dazu ein jugendlicher Schlagzeuger und ein jung gebliebener Dirigent. Peter Schads Polka «Junges Musikantenherz» machte bezeichnenderweise den Auftakt zum Konzert vor der imposanten Publikumskulisse in der Mehrzweckhalle Feld. Den Taktstock schwang Markus Vetsch. «Unser Dirigent wirkt seit der Gründung im Frondienst. Wir haben auch keine Rappen, ihn zu bezahlen», stellte der Präsident Urban Conzett ohne Umschweife klar. Neben einer Auswahl beliebter Melodien durfte Conzett als besonderen Höhepunkt das dynamische Xylophon-Solo des jungen Robyn Schmid ankündigen: «Von Robyn, unserem Jüngsten, bis zu Heinrich Lechthaler am 2. Flügelhorn, besteht eine Altersspanne von 60 Jahren. Genau so soll ein Dorfverein strukturiert sein.»

Egerländermusik aus Mastrils Die Vorliebe der Mastrilser Dorfmusikanten gilt den Titeln der Egerländer Musikanten. Die musikalische Leitung der zehn Mann starken ausdrucksvollen Formation liegt seit der Gründung vor bald 30 Jahren bei Hansruedi Grass, der mit sprühendem Witz durch den zweiten Programmteil führte. Einen ganzen Melodienstrauss widmete der Charmeur den Damen. Zum absoluten Höhepunkt sollte das gemeinsame Schlussbouquet der beiden befreundeten Kapellen werden. Ein gesundheitlicher Zwischenfall erforderte bedauerlicherweise die Hospitalisierung eines Mastrilser Bläsers. Das Konzert, welches bis dahin begeisterte, wurde verständlicherweise abgebrochen. (hw)

am Samstag

Schiers

Alphorn – Orgel – Berg Das Alphorn gehört zum Berg, wie die Orgel zur Kirche. Wenn die Orgel sich mit dem Alphorn verbindet und Bilder vom Berg den Weg in die Kirche finden, dann vereinen sich verschiedene Kraftfelder zu einem Ganzen – und berühren die Seelen. Zum bereits dritten Mal knüpfen das 2000 gegründete Alphornduo Capricorn mit Daniel Hartmann und Marcus Cavelti, die Organistin Lukretia Sonderegger-

Guler und der Pfarrer Fadri Ratti an dieser Verbindung. Sie laden am kommenden Sonntag, 24. November um 19 Uhr, zum Konzert in der evangelischen Kirche Schiers ein. Erfolgreiche Auftritte an Eidgenössischen Jodlerfesten, Verbandsfesten, öffentlichen und privaten Anlässen zeichnen die beiden Musiker aus Felsberg und Untervaz aus. Das Repertoire des Duos reicht von traditioneller über klassische bis hin zu moderner

Literatur. An der Orgel begleitet die Organistin Lukretia Sonderegger-Guler aus Klosters. Fadri Ratti amtet als evangelischer Pfarrer in Felsberg. Von klein auf ist er von den Bergen fasziniert, versucht etwas von ihren Stimmungen mit der Kamera auszudrücken. In Graubünden hat er einen grossen Teil der 460 Dreitausender bestiegen. Dreimal war er im Himalaya unterwegs. (pd)

P&h mi 20 11 13 nr91  
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