Page 1

Mittwoch, 16. Oktober 2013 112. Jahrgang, Nr. 80

Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

Monatshit Küchen-

reinigung - Frühlingsputz - Renovationsreinigung - Überbrückung Abwesenheit der Putzfrau

Telefon 079 408 30 06 | www.haushalt-sos.ch

Kasernenstrasse 97 • 7007 Chur • Tel. 081 356 00 45

Industriestrasse 129U, 7220 Schiers Telefon 081 330 45 45 NEU: g auto_ nuessle@bluewin.ch tun Vertre • reparaturen und service aller marken • pneuservice • autohandel neuwagen und occasionen

AG Buchdruckerei Schiers:

PROMPT UND PREISWERT www.kaerchercenter-mathis.ch

Prättigauer Alpspektakel Y O L A N D A

H E G E

Beste Werbung für die Berglandwirtschaft Das Prättigauer Alpspektakel, das am Samstag und Sonntag in Seewis über die Bühne ging, hat wieder Tausende von Besuchern aus dem Unterland und dem angrenzenden Ausland ins Prättigau gelockt. Dazu OK-Präsident, Nationalrat Heinz Brand und Projektleiter Bruno Weder: «Es war ein gelungenes Fest, wir haben allen Grund zufrieden zu sein.» Am Freitag war Seewis eingeschneit und am Samstagmorgen fiel anfänglich noch Schnee. Alle liessen die Köpfe hängen – ausser die OK-Mitglieder des Alpspektakels und die Seewiser Bäuerinnen und Bauern, die sich seit Tagen darauf vorbereitet hatten. Dann hatte Petrus ein Einsehen, das Alpspektakel ging in Seewis zum achten Mal über die Bühne. Es klarte auf, und als sich am späten Samstagvormittag der Alpabzug dem Dorf näherte, säumten hunderte von Besuchern die Strassenränder. Und alle waren einmal mehr begeistert von den Schellegeläuten und beeindruckt von den geschmückten Tieren. Eröffnet wurde der Reigen mit den Schafen, gefolgt von den Geissen. Auch diese waren mit Blumen geschmückt. Dann folgten 80 Kühe mit Tschäppeln und Kränzen geschmückt – 80 Alpköniginnen! Für die Tschäppel und den Blumenschmuck waren einmal mehr die Frauen zuständig. Dabei hat-

ten nicht nur die Bäuerinnen, sondern zahlreiche Seewiserinnen mit der grössten Selbstverständlichkeit Hand angelegt – nicht nur stunden –, sondern tagelang. Spezialitäten sind gefragt Die Berg- und Alpprodukte, die am Samstag und am Sonntag an den über 40 mit viel Liebe herge-

richteten Ständen angeboten wurden, waren gefragt, insbesondere bei den Besucherinnen und Besuchern aus den städtischen Regionen. Die Nachfrage nach Alpkäse war nach Auskunft von Thomas Roffler, Präsident des Bauernvereins Prättigau, so gross, dass an einzelnen Ständen am Sonntagnachmittag für Nachschub von

Alpkönigin 2013: Viola von Peter Hartmann, Jenaz, Alp Larein.

zuhause gesorgt werden musste. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Bündner Alpkäse eine Spezialität ist: Das Alpspektakel 2013 hätte ihn erbracht! Gefragt waren auch die handwerklichen Produkte aus Holz oder aus Wolle. Kein Wunder gab es auf der Schlösslistrasse  u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

Y O L A N D A H E G E


Aus der Region

2 vom Schlössli bis zum Schloss, das dank der aufwendigen Renovation wieder im alten Glanz erstrahlt, am Samstagnachmittag und am Sonntag ein «richtiges Gedränge». Alle kamen auf ihre Rechung Mit dem abendlichen Unterhaltungsprogramm im Festzelt kamen die erwachsenen Festbesucher auf ihre Rechnung. Hatten

letztes Jahr bei der Bekleidung der jungendlichen Alspektakelbesucherinnen die Dirndl dominiert, so waren diese heuer infolge der winterlichen Temperaturen ausserhalb des Festzeltes eher die Ausnahme. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Ein Ereignis, das am Sonntagnachmittag im Festzelt stattgefunden hat, darf in diesem Überblick nicht uner-

CD-Taufe mit Hitsch Kessler, Präsident Volksmusikverband Graubünden und Hitsch Auer, Moderator des Zeltfestes. Fotos: E. Walser

wähnt bleiben: Die CD-Taufe unter dem Titel «JUNG GEMUESE» mit Bündner Jungend Volksmusik. Die Aufgabe der Göttis wurde von Hitsch Kessler, Präsident Volksmusikverband Graubünden und Moderator Hitsch Auer wahrgenommen. Die Kleinsten und Kleinen Eines regen Zuspruchs erfreute sich auch das Programm für die Kleinen und Kleinsten unter den Besuchern: Die Schafe mit ihren Lämmern und Lämmlein wurden von den Kindern gestreichelt und gehätschelt. Ausgebucht war auch das Pferdetrekking. Dass vom Ausritt viel mehr Mädchen als Buben Gebrauch machten, sei nur am Rande bemerkt. Sie liessen das Herz jedes «Rösselers» höher schlagen. Jodlermesse Ein Höhepunkt des Alpsspektakels am Sonntag war die Jodlermesse in der Kirche von Seewis, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattgefunden hat. Die Kirche war bis auf den

Nr. 80 letzten Platz besetzt, als der von Pfarrer Gottfried Spieth geleitete Gottesdienst vom Jodelclub Hochwang, Igis-Landquart, mit einem Lied aus der Jodlermesse von Jost Marty eröffnet wurde. Dirigiert wurde der Jodelclub von Karin Niederberger, der Zentralpräsidentin des Schweizerischen Jodlerverbandes. Die Lieder, die von Pfarrer Spieth mit einer kurzen Predigt umrahmt wurden, gingen den Besuchern zu Herzen. So zu Herzen, dass sie sich am Ende des Gottesdienstes mit einem anhaltenden, herzlichen Applaus bedankten. Der Applaus galt nicht nur den Jodlerinnen und Jodlern, sondern auch dem Pfarrer für seine verbindenden Worte. Ein weiterer Höhepunkt war das Rinderspektakel. Zur Prättigauer Alpkönigin wurde die Kuh Viola von Peter Hartmann, Jenaz, gekürt (siehe auch Seite 3).  (EW)

Seite 5

Küblis

Harmonischä Älplerznacht ischt gratä Während am Donnerstagabend infolge der misslichen Wetterbedingungen einzelne Plätze in der Mehrzweckhalle Küblis leer blieben, konnte OK-Präsident Heinz Brand am Freitagabend ein ausgebuchtes Haus vermelden. Die mit viel Hingabe herbstlich dekorierte «Älplerstube», das heimelige Licht der Petroleumpfunzeln sowie die emsige Älplerznachttruppe sorgten den ganzen Abend über für eine harmonische Stimmung. Für das schmackhafte kulinarische Menü zeichneten Paula und Urs Vetter verantwortlich. Im Service spielten die Damenturnerinnen aus Pany ihre Höchstform aus. Zwischen Älplersalat und «Chäs-Maggäronä», angerich-

«Studäfridli und schi Schweschtr Grethä» ziehen ihr Publikum in den Bann.  Fotos: H. Wyss

tet mit Prättiger Bura-Schnitzel» mit «gröschtetä Pöllä und Öpfelmuos», stiessen «Studäfridli und di Grethä» – Luzi Bardill und Madlena Kleger von der Theatergruppe Jenaz – mit ihren Hennen und einem Rucksack voller unterhaltsamer «Gschichtäna» zu den Gästen. Vorwiegend waren es die Furner, welche «Studäfridli» ins Visier nahm, so auch den unglückseligen Chüer von der Alp Fanin, dessen Geist zu nächtlicher Stunde zuweilen ein grausiges Ächzen und Stöhnen von sich gibt. Der Sage nach soll er die durch seine Habgier zu Tode gestürzte Kuh den steilen Abhang heraufziehen. Oben angelangt, stürzt er dieselbe unter johlen wieder in den Abgrund. Doch auch OK-Präsident Brand wurde von Studäfridlis träfen Sprüchen nicht verschont, fand dieser doch deutliche Worte für die Eidgenössischen Parlamentarier, welche stundenlang redeten und doch nichts sagten. «Am Ende werden Blumensträusse verteilt, gedörrt könnte man damit vier Geissen durchfüttern.» «Ds Tschaggätiiri» zur «Nachschpiis» Im Gegensatz zu Studäfridli empfahl sich das Bajazzo-Chörli mit

schwunden, «d’Ochsatolä dürab, auch Planfieb-Luz streckte seine «Schnudergällä» seither nicht mehr über «ds chilchäbord uf». OK-Chef Brand ist erleichtert – erleichtert, dass das Alpspektakel trotz des Wintereinbruchs erfolgreich durchgeführt werden konnte.  (hw)

Impressum OK-Präsident Heinz Brand konnte am Freitag ein volles Haus willkommen heissen.  harmonischen Zwischentönen durchaus für einen Auftritt im Bundeshaus. Für lüpfige Stimmung sorgten die Alpämeitiä. Zur «Nachschpiis »liess man sich von «ingleitä Chriesi mit SurrahmGlacé» verführen, worauf Grethä das aufmerksame Publikum mit ihrer köstlichen Version von «des hohlen Franz» seines «Totemügerli» überraschte. «Ds Tschaggätiiri», von Grethä und Studäfridli voller Dramatik vorgetragen, erzählt eine Geschichte mit vielen frei erfundenen Wörtern, welche zusammenhängend wie reinstes «Prättiger Tüütsch» klingen: ein Ohrenschmaus. Mittlerweile ist «ds Tschaggätiiri» ver-

Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Aus der Region

3

Rinderspektakel 2013

Roffler’s Jongleur Tamina Miss Rinderspektakel Am Sonntag konnte im Rahmen des Alpspektakels die Prättigauer Alpkönigin, die Schöneuter Rinderspektakel, der Prättigauer RinderChampion und die Miss Rinderspektakel gekürt werden. Zahlreiche Fachleute und interessierte Besucher des Alspektakels bestaunten die 49 aufgeführten Mesen, Rinder oder Alpkühe am Morgen an den Latten. Obwohl am Rande des Ausstellungsplatzes noch wenig Schnee des vorgängigen Wintereinbruchs lag, wurde beim Anblick der Zuchtarbeit der Prättigauer Braunvieh-Züchter so manchem warm ums Herz. Am Nachmittag wurden die Tiere dem Publikum im Ring vorgeführt. Richter Oscar Blumenthal, Morissen, suchte in den sechs Abteilungen und den Alpkühen diejenigen Tiere heraus, die seinem Idealbild entsprachen. Als erste Herausforderung galt es, die Alpkühe anhand des Exterieurs zu rangieren. Ein hoch angesetztes Euter ist dabei von besonderem Wert. Die Exterieurbeurteilung der Alpkühe ist Teil des Spezialwettbewerbs zur Wahl der Prättigauer Alpkönigin als Krönung des Alpsommers 2013. Jede Prättigauer Alp durfte maximal zwei Kühe antreten lassen. Alpkuh Viola, eine Pijt Tochter von Peter Hartmann, Jenaz, überzeugte Blumenthal mit ihrer Feinheit, dem gut aufgesetzten Widerrist, dem glasklaren Sprunggelenk und dem hohen Euter. Dies sind Eigenschaften einer Kuh, um auf der Alp gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Alpkühe Sina von Thomas Roffler-Flütsch, Grüsch und Perla von Bernhard BärtschWalser, Furna, wurden auf die weiteren Plätze verwiesen. Von der Mese bis zum gekalbten Rind In der ersten Abteilung der Mesen und Rinder wurden die nicht trächtigen Mesen eingereiht. Es siegte Peter Panama von Hans Valär, Jenaz, vor Kenia von der BG Berry-Gujan, Grüsch, aufgrund ihrers feinen Knochenbaus und der besseren Beckeneigenschaften. Der Anblick der Mesen im Ring lässt viel für die zukünftigen Prättigauer Rinder hoffen. Bei den frühbelegten Rindern zog Blumenthal Glenn Goa von Georg

Florin, Serneus, Denzo Wicky von Georg Caspar, Küblis, und Jongleur Sarina von Thomas RofflerFlütsch, Grüsch, aufgrund ihrer hoch angesetzten Flamen und der besseren Zitzenverteilung vor. Die dritte Abteilung konnte Hans Valär, Jenaz mit seiner Bounty Beauty vor Latemar Grazia von Andreas Walser, Grüsch, für sich entscheiden. Bei den nach dem 16. September 2013 gekalbten Rindern schwang Acevio Odissea von Mathis Vetsch, Serneus, vor Alibaba Gina von Töni Harmann, Küblis, obenauf. Starbuck Dunja von Andreas Riedi, Klosters, konnte in der Abteilung der Rinder, welche zwischen dem 8. September 2013 und dem 16. September 2013 den Sieg vor Tango Belinda von Georg Florin, Serneus, verbuchen. Spitzenabteilung Die in den Ring einlaufenden Rinder der letzten Abteilung vor den Spezialwettbewerben begeisterten allesamt sowohl Zuschauer, als auch Speaker Hanspeter Berry mit ihrer Qualität. Dieser nutzte den Anblick der hochstehenden Rinder, um dem weniger fachkundigen Publikum die Ziele der Zuchtarbeit am Tier zu erklären. Auch Blumenthal war von der Klasse der Rinder angetan und die Entscheidung viel ihm umso schwieriger. Er machte auf die hoch angesetzten und breiten Euter der Erst- wie auch der Letztplatzierten aufmerksam. Schlussendlich entschieden Nuancen, was für eine normale Abteilung keine Selbstverständlichkeit ist. Roffler’s Jongleur Tamina von Thomas RofflerFlütsch, Grüsch, siegte unter anderem dank dem guten Rahmen, der Tiefe, der Breite und der hervorragenden Beckeneigenschaften vor Jongleur Ulma von Georg Florin, Serneus, und Juwor Carola von Emil Giger, Valzeina. Pijt Viola wird Alpkönigin Nach der Bekanntgabe der letzten Abteilungssiegerin war die Anspannung für die Spezialwettbewerbe beim Publikum und beim Richter spürbar. Blumenthal gestand, dass er schon öfters mit zittrigen Beinen am Ausstellungsende in einem Prättigauer Schauring stehen musste. Es folgte die Wahl der Prättigauer Alpkönigin, dem Prättigauer Rinder-Champion, der Schöneuter Rinderspektakel

Miss Rinderspektakel 2013: Roffler’s Jongleur Tamina.  und der Miss Rinderspektakel. Allen voran die Wahl der Prättigauer Alpkönigin mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Die Gesamtpunktzahl besteht gemäss Reglement aus dem anfangs beurteilten Exterieur, aus der Milchleistung, aus dem Prozentanteil Eiweiss, aus dem Prozentanteil Fett, aus den Zellzahlen und aus der Beurteilung des Alpkäses gemäss Expertentaxation. Die höchste Gesamtpunktzahl mit 13 Punkten Vorsprung erreichte Pijt Viola von Peter Hartmann Jenaz, welche den Sommer auf der Alp Larein verbrachte, deren Käse an der diesjährigen Alpkäseprämierung mit dem Maximum ausgezeichnet worden ist. Sie glänzte nicht nur mit dem besten Exterieur, sondern wies im Sommer auch die höchste Milchleistung auf. Wurl Sina von Joos Kuratli-Hugentobler, Furna, und Jongleur Jessy von Hans Hartmann Pusserein von den Alpen Rona und Drusa wurden auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Roffler’s Jongleur Tamina Für die Wahl der Schöneuter Rinderspektakel durfte jeder Züchter mit einem Tier antreten. Thomas Roffler-Flütsch aus Grüsch trat mit seiner Jongleur Tamina an und konnte nach einem spannenden Finale mit den weiteren Teilnehmerinnen Starbuck Dunja von Andreas Riedi, Klosters und Juwor Carola von Emil Giger, Valzeina, den Schöneutertitel erlangen. Als erster Höhepunkt der Mesen und nichtgekalbten Rindern war die Wahl des Prättigauer RinderChampion angesagt. Zur Auswahl standen Blumenthal die erst- und zweitplazierten Tiere der jeweili-

Foto: zVg

gen Abteilungen. Bounty Beauty und Peter Panama von Hans Valär, Jenaz und Glenn Goa von Georg Florin, Serneus erreichten den Final, während die übrigen Tiere unter Applaus verabschiedet wurden. Schlussendlich entschied sich Blumenthal, Bounty Beauty zum Prättigauer RinderChampion 2013 zu wählen. Der gute Flamen und die obere Linie überzeugten den Richter. Der Gipfel der Anspannung wurde bei den Ausstellern und Zuschauern mit der Krönung der Miss Rinderspektakel 2013 erreicht. Die besten Tiere der gekalbten Rindern standen im Ring. Von den fünf Rindern verblieben drei fast fehlerlose Tiere im Final. Nach einer Denkpause ernannte der Richter mit einem Handschlag Jongleur Tamina von Thomas Roffler-Flütsch, Grüsch, zur Miss Rinderspektakel 2013 vor Starbuck Dunja von Andreas Riedi, Klosters und Jongleur Ulma von Georg Florin, Serneus. Würdiger Abschluss Es schien, als seien alle mit dem Ausstellungsverlauf mehr oder weniger zufrieden und der Richter durfte am Schluss den Ring unter Applaus auf normalem Weg verlassen. Ein Umzug der geschmückten Alpkühe bildete einen würdigen Abschluss des erfolgreich verlaufenen Rinderspektakels 2013. Es bleibt einzig zu hoffen, dass für das Rinderspektakel 2014 wieder mehr Züchter mit ihren Rindern den Weg nach Seewis finden um ihre Zuchtarbeit vor traumhafter Kulisse der Öffentlichkeit präsentieren zu können.  (pd)   u Rangliste am Samstag


Aus der Region

4 Zur Person

Herrschaft

Neuer Polizist in Schiers

Schnee ohne Einfluss auf die Traubenqualität

Bei der Kantonspolizei Graubünden stehen ab sofort elf neue Polizisten und zwei neue Polizistinnen im Einsatz. Für den Posten Schiers wird Stephan Fraefel tätig sein und für den Posten Davos Nadine Platz, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. David Bernhard aus Maienfeld wird im Polizeiposten Martina stationiert. Das gesamte Polizeikorps müsse sich immer bewusst sein, dass es den Kanton repräsentiere und damit eine Vorbildfunktion innehabe, erklärte der Bündner Polizeikommandant Walter Schlegel anlässlich der Brevetierung. «Von Ihnen wird erwartet, dass Sie auch in schwierigen Lagen Haltung zeigen, dass Sie aufrichtig sind und überzeugend reagieren, dass Sie authentisch sind. Ihr Handeln und Ihr Auftreten prägen das Bild unserer Polizei massgeblich mit», gab Schlegel den Frischbrevetierten mit auf den Weg. (ms)

Die «Klimaerwärmung» zeigt in der Bündner Herrschaft kuriose Auswirkungen: Laut MeteoSchweiz fiel in einer ersten Oktoberhälfte seit fast 100 Jahren (1917) nie mehr so viel Schnee wie am letzten Freitag, 11. Oktober. Mit ständig wiederkehrenden Schneefällen bis in die Niederungen – letztmals am 20. April – hatte bereits der Frühling für ungläubiges Staunen gesorgt (P&H vom Samstag). Kein Einfluss auf Trauben Auf die Traubenqualität hat der verfrühte Wintereinbruch allerdings keinen Einfluss, wie Rebbaukommissär Hans Jüstrich auf

Anfrage beruhigt. «Die Temperaturen lagen am 11. Oktober um den Gefrierpunkt. Für Trauben und Blätter ist dieser Temperaturbereich noch kein Problem.» Falle das Quecksilber aber deutlich unter null Grad, könne dies unter Umständen auf das Laub einen Einfluss haben, so Jüstrich. Als Beispiel nannte er den 23. Oktober 1991, wo die Temperatur auf minus drei Grad sank und die Blätter teilweise in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Letzte Woche habe es in einzelnen Rebbergen zwar auch kleinere Schäden gegeben, dies allerdings deshalb, weil der Schnee auf die Rebnetze gedrückt habe. Die Win-

Nr. 80

zer seien angehalten gewesen, den Schnee raschmöglichst von den Netzen zu schütteln. Jüstrich geht davon aus, dass nach den Wimmlergemeinden dieser Tage nächste Woche der Hauptwimmlet (Blauburgunder) stattfinden wird. Dürftige Quantität Vielmehr als die Qualität, die gut ausfallen dürfte, wird den Winzern dieses Jahr die Quantität zu schaffen machen (P&H vom 24. September). Durch den schlechten Blust sind die Trauben stark «verrieselt» und werden nur noch gut die Hälfte des gewohnten Ertrages bringen.  (ms)

Die frisch brevetierten Polizistinnen und Polizisten.   Foto: zVg

Luzein

Teilrevision Verfassung Die Regierung hat die von der Gemeinde Luzein am 25. Juli 2013 beschlossene Teilrevision der Verfassung genehmigt. (hw)

Landquart

Baubeitrag von 1,5 Mio. Franken Die Regierung des Kantons Graubünden hat der Gemeinde Landquart für die Erweiterung der Primarschulanlage in Igis einen kantonalen Baubeitrag von pauschal 1 495 900 Franken zugesichert.  (hw)

Der Schnee und die Temperatur vom letzten Freitag haben keinen Einfluss auf die Traubenqualität … Fotos: M. Schnell

… auch wenn es in der Herrschaft recht winterlich aussah.

BGS

Vorbereitungskurse Aufnahmeprüfung Ab Oktober starten am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS), die Vorbereitungskurse zur Aufnahmeprüfung und zu den Studiengängen der Berufsmatura. Wer sich auf die Aufnahmeprüfung und den Studiengang gut vorbereiten will, kann sich zu den entsprechenden Vorbereitungskursen anmelden. Personen, die sich für einen Berufsmatura-Studiengang interessieren, haben die Möglichkeit, sich in Vorbereitungskursen auf die

Aufnahmeprüfung und auf den Studiengang vorzubereiten. Das BGS bietet Vorbereitungskurse für die Fächer Italienisch, Mathematik und Deutsch an. Italienisch beginnt am Montag, 21. Oktober

2013, jener in Mathematik am Dienstag, 22. Oktober 2013, und derjenige in Deutsch am Montag, 27. Januar 2014. Neben der Repetition des Lernstoffes der Sekundarschule werden Aufgaben früherer Aufnahmeprüfungen unter der Leitung von Fachlehrpersonen gelöst. Anmeldeformulare, die genauen Zeiten und weitere Infos finden sich auf unserer Website: www. bgs-chur.ch . (pd)

www.bgs-chur.ch


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Fotor端ckblick

5

Alpspektakel 2013

Fotos: A. Aebli


Aus der Region

6

Nr. 80

St. Antönien/Pany/Luzein

Konf-Reise zwischen Aare und Münster Ja zu 1:12! Die Schweiz hat’s verdient Es war ja zu erwarten gewesen. Schockierend ist es trotzdem, mit was für einer Skrupellosigkeit die Millionen-Abzocker und ihre Freunde (Freundinnen sinds ja nicht viele) bei Economiesuisse und den bürgerlichen Parteien Angstmacherei gegen 1:12 betreiben. Angstmacherei, die im besten Fall auf unsicheren Annahmen, die sogar die HSG als «unwahrscheinlich» einstuft, basieren. Im schlechtesten Fall sind sie schlicht gelogen. 1:12 gefährdet keine Arbeitsplätze. 1:12 kostet die AHV keinen Rappen. 1:12 zwingt kein einziges Unternehmen zur Abwanderung. 1:12 diktiert keine Löhne. Die übergrosse Mehrheit aller Unternehmen ist gar nicht von 1:12 betroffen, da ihre Lohnbandbreite bereits jetzt unter 1:12 liegt. 1:12 verbietet einzig und alleine einzelnen Leuten in der Chefetage Millionen abzuzocken und gleichzeitig der eigenen Belegschaft tiefe Löhne zu zahlen. Das ist alles. Darum sage ich JA zu 1:12. Die Schweiz und wir alle haben es verdient.  Simon Suter, Landquart

Klosters

Wein-Degustationskurs Unter dem Titel «Wein – eine sanfte Annäherung an ein Genussmittel» organisiert die Wärchstubä Klosters zwei Kursabende, welche jeweils am Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr im Sprützenhüschi Klosters stattfinden. Am 22. Oktober führt Kursleiter Karl Kalt, Triesen, die Teilnehmer in die «Degustationstechnik» ein. An praktischen Beispielen lernen Sie die Aromavielfalt der Traubensorten kennen. Am 29. Oktober stellt der Weinakademiker die wichtigsten Weinbauregionen vor und spricht die gesundheitlichen Aspekte an. Anmeldungen bis 17. Oktober an: Wärchstubä Klosters, Loredana Mathis, Telefon 081 422 53 84, E-Mail info@waerchstuba-klosters.ch .  (pd)

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Pany/ Luzein und St. Antönien reisten mit ihrer Pfarrerin Ursina Hardegger vom 20. bis 22. September nach Bern. Sie brachten viele schöne Erinnerungen nach Hause. Ein Reisebericht. So besuchten wir die Passantenhilfe Bern, eine Anlaufstelle für Arbeitslose, Obdachlose (zum Vergleich: in Bern gibt es mehr Obdachlose als St. Antönien Einwohnerinnen und Einwohner hat), Asylbewerber und sonst Leute, denen die Probleme über den Kopf wachsen. Die «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern» (inklusive Landeskirchen) und die Heilsarmee beschäftigen zwei Vollzeitmitarbeiter, welche den Betroffenen zuhören, die nächsten Schritte vorbereiten und – wo nötig – auch materiell Nothilfe leisten. Die Begegnung mit einem Mitarbeiter, selbst ehemals drogenabhängig, beeindruckte uns. Er konnte aus erster Hand erzählen, wie es ist, wenn man den Boden unter den Füssen verliert. Und wenn jemand da ist, der weiterhilft. Begegnet Wenn man schon vom Prättigau nach Bern fährt, muss man das Bundeshaus fast sehen. Wir erhielten eine interessante Führung durch die Kuppelhalle und die Parlamentssäle. Die Ausführungen waren so spannend, dass der stündige (!) Rundgang einigen Jugendlichen zu kurz vorkam und

Die St. Antönier Konf-Gruppe mit Pfarrerin Ursina Hardegger im Bundeshaus. Mittendrin Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

Die Schlauchbootsfahrt auf der Aare machte allen Spass. aus Zeitgründen nicht alle Fragen beantwortet werden konnten. Wir mussten nämlich zum nächsten Treffpunkt: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf empfing uns an ihrem Arbeitsort. Nachdem wir das Büro besichtigt hatten, stand ein Zvieri für uns bereit. Die Bundesrätin nahm sich viel Zeit, von ihrem Leben in diesem hohen Amt zu erzählen. Die persönliche Begegnung hinterlässt ihre Spuren. Auf der Heimreise meinte ein Jugendlicher: «Sie ist ja ganz anders, als es in den Medien rüberkommt.» Gebetet Ein Ziel der Konfreise war, verschiedene evangelische Kirchen und Gottesdienste kennen zu lernen. Am ersten Tag besuchten wir die Casappella, ein vor wenigen Jahren erbautes Gebäude mit Wohnungen (Casa) und einer Kapelle (Cappella). Während zwei Konfirmanden das Dessert vorbereiteten, sangen die andern in der schlichten und modernen Kapelle spontan einige Lieder – ein eindrücklicher Moment. Zusammen mit Mitgliedern der Hausgemeinschaft beteten wir die Abendliturgie, welche dort mehrmals in der Woche gefeiert wird. Am nächsten Tag stand das Berner Münster auf dem Programm, dessen Grundstein vor bald 600 Jahren gelegt wurde. Nur schon von aussen konnten wir viele spannende Details bestaunen, zum Beispiel bei der Darstellung des Jüngsten Gerichts über dem Eingangstor. Gegen Abend nahmen wir am Vespergottesdienst teil. Der grosse, hohe Raum bot eine wirkungsvolle Atmosphäre

Fotos: zVg

für diesen traditionellen Gottesdienst. Glücklicherweise fand er im Chor statt, sonst hätten wir uns im imponierenden Raum verloren gefühlt. Am letzten Tag schliesslich besuchten wir den Gottesdienst in einer Freikirche, dem ICF in Bern. Hier stachen uns zuerst die grosse Bühne und die gute Lichtanlage ins Auge. Uns fiel auf, wie aktiv die Leute mitsangen und nach dem Gottesdienst angeregt miteinander redeten. Die Unterschiede zu unsern Kirchgemeinden waren hier am grössten und brachten uns zum Nachdenken. Gelacht Auf der Konfreise hatten wir – Gott sei Dank! – viel zu lachen. So ging es beim gemeinsamen Kochen, auf der Reise und in der Freizeit oft lustig zu und her. Oder auf der Schlauchbootfahrt die Aare runter, als ein Jugendlicher den Bootsführer anspritzte anstatt die Kollegen im andern Boot. Danach verbesserte sich die Treffsicherheit aber und wir wurden alle nass, sei es vom Spritzen oder vom Baden im Fluss (dank Neopren-Anzügen gut möglich). Auf jeden Fall genossen wir die Fahrt rund um die Altstadt, unter Brücken mit Echo durch und stillen Wäldern entlang. Zu lachen hatten auch wir Pfarrpersonen und der Kirchgemeindepräsident von Pany/Luzein, der uns begleitete. Wir erlebten so viele schöne Momente mit den Jugendlichen, die dankbar stimmen. So können wir das Fazit einer Konfirmandin nur unterstreichen: «Eigentlich hat alles Freude gemacht.»  (pd)


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Küblis

Fahnenschwinger üben fürs Jodlerfest Wo sich die Jodler treffen, da wehen beziehungsweise schwingen auch die Fahnen. So am Jodlerfest 2014 in Davos. Damit die Fahnen korrekt und elegant geschwungen werden, bietet der Nordostschweizerische Jodlerverband am Sonntag, 27. Oktober im RepowerKraftwerk in Küblis einen entsprechenden Kurs an. Auch Anfänger und Kinder sind herzlich willkommen. Aus der P&H-Region wird der Fahnenschwinger Mario Casanova aus Klosters zugegen sein. (ms)

Aus der Region / Leserbrief Buchen

Dachstuhl wegen Ständerlampe ausgebrannt Im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Buchen im Prättigau ist es am Freitagnachmittag zu einem Brand gekommen. Als Brandursache konnte eine zu heiss gewordene Ständerlampe ermittelt werden, welche die Dachisolation entzündete. Ein elfjähriger Knabe sortierte im Estrich des Mehrfamilienhauses seine Spielsachen. Um etwas mehr Licht zu haben zündete er eine Ständerlampe an. Die Lampe reichte bis rund zehn Zentimeter unter die Dachisolation. Nach einiger Zeit begab sich der Knabe dann wieder in die Wohnung hinunter. Als er später abermals in den Estrich ging, stellte er starke Rauchentwicklung fest, worauf er seine Mutter alarmierte. Die

Einseitige Fusionspropaganda Fahnenschwinger am Jodlerfest.  Foto: zVg

Furna

«Vom Stamm zum Brett» Der dritte und letzte Teil der durch Furna Tourismus organisierten Veranstaltungsreihe «Wald und Holzwirtschaft im Gebirgswald» führt in die Sägerei. Am kommenden Samstag, 19. Oktober 2013, um 13.30 Uhr, öffnet Fluri Züst die Türen zu seiner im 2012 auf Brüolsch neu erstellen Sägerei. Furna Tourismus und der Säger freuen sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern, welche daran interessiert sind, Einblick in die Stammbeurteilung und die zeitgemässe Rundholzverarbeitung des Prättigauer Dienstleistungsbetriebes zu erhalten.  (hw)

7

Im April 2012 wurde im Auftrag des Gewerbeverbandes, der Handelskammer, des Arbeitgeberverbandes und der Hotelleriesuisse Graubünden eine 84-seitige Studie der HTW Chur in den Medien vorgestellt, die in einem Plädoyer für Gemeindefusionen gipfelte. Für die Autoren wäre eine einzige Gemeinde von Rhäzüns bis Fläsch die beste Lösung gewesen, aber im Wissen darum, dass die Bevölkerung eine solche Kröte nicht geschluckt hätte, schlugen sie als erste Tranche der Salamitaktik die Reduktion der 15 Gemeinden des Rheintals auf fünf vor. Eines dieser fünf neuen Gebilde wäre der Zusammenschluss von Malans, Jenins, Maienfeld und Fläsch gewesen. So ist es wohl alles andere als Zufall, dass die FDP Herrschaft am Mittwoch, 2. Oktober, in Jenins eine Veranstaltung organisierte, die auf angeblich emotionsloser und neutraler Basis der Frage einer Fusion in der Bündner Herrschaft nachgehen sollte. Der Abend ent-

Feuerwehr Mittelprättigau rückte aus und konnte den Brand rasch löschen und einen noch grösse-

ren Schaden verhindern. Dieser beläuft sich dennoch auf einige Zehntausend Franken.  (kapo)

Die ausgerückte Feuerwehr Mittelprättigau konnte den Dachstuhlbrand rasch löschen.  Foto: kapo

puppte sich als einseitige Propaganda zugunsten einer Fusion der vier Gemeinden. Das Referat von Herrn Kleiner, der sein Brot mit Unternehmer- und Gemeindefusionsberatung verdient, wirkte wie eine Veranstaltung für die Akquisition eines einträglichen Fusionsprojektes. Er stellte beispielsweise ausführlich den fragwürdigen Fusionsprozess im Glarnerland vor und brüstete sich damit bei dessen Vorbereitung und Durchführung als Experte mitgewirkt zu haben. Auch wiederholte er mehrmals seine Erfolge bei der Fusion von RapperswilJona. Ich frage mich, was diese zwei Fusionen mit einem Zusammenschluss der vier gesunden und gut positionierten Gemeinden in der Herrschaft gemeinsam haben. «Das Wesen der Geschichte ist der Wandel. Wir wollen mit Strukturen von gestern Probleme von morgen lösen, obwohl wir schon heute überfordert sind». Bereits mit dieser ersten Botschaft seiner Power Point Präsentation suggerierte er, dass der einzig richtige Weg in die Zukunft die Fusion ist und dass alle jene, die es nicht begreifen «von gestern» sind. Nach einem solch einseitigen Rhetorikhammer, gekonnt mit den entsprechenden Bildern untermalt, kann kein ausgewogenes und konstruktives Gespräch entstehen,

das wohl gar nicht erwünscht ist. Nach diesem Abend hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich um eine offene und ehrliche Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern ging, an der auch andere Ansätze wie zum Beispiel die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit oder die Verbesserung der Attraktivität und des Prestiges von öffentlichen Ämtern zur Sprache kommen. Vielmehr ging es darum, Fusionen zu propagieren, um damit die Macht weiter zentralisieren zu können und die politische Einflussnahme der Bürgerschaft und ihre Nähe zu den politischen Institutionen zu schmälern. Zum Glück trauten sich am Schluss des Vortrages ein paar mutige Anwesende einige Widersprüche und Ergänzungen einzubringen.  Rico Calcagnini, Buchen Leserbrief – Spielregeln: Da­ mit ein Leser­ brief veröffentlich wird, ist die An­gabe von Vorname, Name und Wohnort nötig. Ein Leserbrief darf maximal 1800 Zeichen beinhalten (inkl. Titel). Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe mit diffamierendem Inhalt nicht zu veröffentlichen und selbst auszuwählen, welche veröffentlicht werden und zu lange Einsendungen zu kürzen. Leserbriefe beinhalten Meinungs­ äusserungen der Leser­ schaft. Diese müssen nicht mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen.


Aus der Region

8

Nr. 80

Maienfeld

Glänzende Rennen nach dem Schnee Auf dem Maienfelder Rossriet siegte im Grossen Preis des Kantons Graubünden der Schimmel Kilary, geritten von Julien Lemée. Im Grossen Preis des Cross-Clubs Maienfeld setzte sich Bella Lawena mit Sylvain Dupuis im Sattel durch. Die Schneefälle in der Freitagnacht hatten den Veranstaltern einige Sorgen bereitet. Völlig umsonst, wie der zweite Rennsonntag auf dem perfekt hergerichteten Rossriet zeigen sollte. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Thomas M. Bergamin, Vizepräsident des Rennvereins Maienfeld/ Bad Ragaz: «Das prächtige Herbstwetter hat erfreulicherweise mit rund 8000 Zuschauern noch mehr Besucher aufs Rossriet gelockt als vor einer Woche. Auch der Wettumsatz mit über 120 000 Franken ist sehr gut ausgefallen.» Aus Bündner Sicht setzte sich wie schon vor Wochenfrist, die in Obersaxen aufgewachsene Silvia Casanova in Szene. So siegte sie im Hürdenrennen (3800 m) auf Saltas und sicherte sich damit auch die Gesamtwertung in dieser Disziplin. Pech hatte sie im abschliessenden Grossen Preis des Cross Clubs Maienfeld, als ihr Pferd Lemon Tree stürzte. Casanova musste mit Verdacht auf Hirnerschütterung

Spannung auf dem Maienfelder Rossriet. Olivier Plaçais mit Hengst Shisun an der Spitze im Grossen Preis des Casinos Bad Ragaz. Foto: E. Felix mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Freuen durften sich hingegen Hans Jürg und Cornelia Zindel aus Maiendfeld, der Franzose Sylvain Dupuis ritt ihre Stute Bella Lawena zum Sieg. Einen weiteren Bündner Erfolg konnte die Besitzergemeinschaft Stall Allegra feiern. Im Trabren-

nen (2450 m) setzte sich Patricia Felber mit dem achtjährigen Belgino siegreich durch. Im Hauptereignis (Jagdrennen 4200 m), dem Grossen Preis des Kantons Graubünden, sah es lange nach einem Sieg von Silvia Casanova auf Oh Calin aus, doch nach dem letzten Sprung, vermochte Kilary, gerit-

ten von Julien Lemée, die grösseren Reserven frei zu machen und ritt zur Freude von Besitzerin und Trainerin Claudia Schorno zum Sieg. (fix)

am Samstag

Graubünden

Graubünden

Zukunftstag 2013

Ein Dutzend Unfälle

Am 14. November begleiten Mädchen und Jungen ihre Eltern einen Tag lang bei der Arbeit und entdecken das vielfältige Berufsleben. Zahlreiche Spezialprogramme bieten Mädchen praktische Einblicke in die Bereiche Bau, Technik und Informatik und Jungen in die Bereiche Betreuung, Pflege und Pädagogik. Nach wie vor beschränken sich Mädchen und Knaben bei der Berufswahl auf wenige geschlechtstypische Berufe. Denn sie lassen sich bei der Berufswahl stärker durch klassische Rollenbilder beeinflussen als durch ihre persönlichen Interessen und Talente. Ihre Vorstellungen von Berufen sind oft einseitig geprägt und stimmen nicht mit der Realität überein. Der Zu-

kunftstag motiviert Schulkinder der 5. bis 7. Klasse, mutige Schritte in unbekannte Berufe zu wagen und lädt sie ein, den Arbeitstag mit einer erwachsenen Bezugsperson zu verbringen oder an einem spannenden Spezialprojekt teilzunehmen. Unter dem Titel «Mädchen-Technik-los», «Mädchen-Informatiklos!», «Mädchen-bauen-los!» und für Knaben «Ein Tag als Profibetreuer», «Ein Tag als Profipfleger» oder «Abenteuer Schule geben» verbringen junge Menschen gruppenweise den Tag mit Fachpersonen, welche sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten. Informationen finden Sie unter www.nationalerzukunftstag.ch.  (pd)

Der Wintereinbruch hat Graubünden in der Nacht auf Freitag eine ereignisreiche Nacht beschert. Auf dem Kantonsgebiet ereigneten sich rund ein Dutzend Verkehrsunfälle. Die Kantonspolizei und das Tiefbauamt Graubünden waren stark gefordert. Die meisten Verkehrsunfälle liefen glimpflich ab. Die betroffenen Fahrzeuge kamen – zum Teil wegen fehlender Winterbereifung – ins Rutschen und kollidierten mit anderen Fahrzeugen oder mit der Leitplanke. Personen wurden keine verletzt. Zwischen Klosters und Davos, bei der Örtlichkeit Grüenbödeli, stürzten am Freitagmittag mehrere Bäume auf die Prättigau-

erstrasse und trafen einen Personenwagen. Die beiden Frauen im Auto hatten grosses Glück und blieben unverletzt. Ihr Fahrzeug wurde im Bereich der Frontscheibe beschädigt. Die Strasse über den Wolfgangpass war für rund eine Stunde nicht passierbar. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und Rückstaus. Weil sich das Wetter im Laufe des Vormittags gebessert hatte, entspannte sich die Lage bis am Mittag. Am Nachmittag waren die meisten Strassen im Kanton wieder schneefrei und normal passierbar. Der aktuelle Strassenzustand in Graubünden kann jederzeit im Internet unter www.strassen.gr.ch oder über die App der Kantonspolizei Graubünden abgerufen werden.  (kapo)


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Aus der Region / Inserate

9

Herrschaft/Prättigau

Gemischter Chor Grüsch konzertiert Der Gemischte Chor Grüsch ist eifrig am Einstudieren der Messe mit dem Schweizer Psalm, komponiert von Pater Alberik Zwyssig, dem Komponisten, der sicher allen bestens bekannten Schweizer Nationalhymne. Unterstützt wird der Chor an einzelnen Stellen vom Bajazzo Chörli, das mit diesem Werk – wie ihr Dirigent sagt – Neuland betritt. Instrumental wird die Messe von einem Streichquartett, Klarinetten und der Orgel begleitet. Zusätzlich zur Messe werden der Gemischte Chor Grüsch sowie auch das Bajazzo Chörli einige Lieder aus den jeweils eigenen Repertoires singen. Mit vorwiegend besinnlichen Liedern möchten beide Chöre die Zuhörer auf die nahende Adventszeit einstimmen. Die Konzerte werden nach einer intensiven Probezeit an folgenden Daten und Orten stattfinden: Freitag, 22. November, 20 Uhr, reformierte Kirche Malans/Samstag, 23. November, 18 Uhr, katholische Kirche Seewis Pardisla/ Sonntag, 24. November, 16.30 Uhr, reformierte Badkirche St. Moritz. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich auf zahlreiche Zuhörer. Der Eintritt ist frei, Kollekte.  (pd)

Ostschweiz

Filmschaffende gesucht Junge Filmschaffende zwischen 13 und 30 Jahren aus der Ostschweiz können sich noch bis Ende Oktober für den dritten Kurzfilmwettbewerb in St. Gallen anmelden. Es locken Preise im Gesamtwert von 12 000 Franken. Ob Trickfilm, Fiktion, Dokumentarfilm oder Clip, alle Filme von jungen Filmschaffenden sind im Wettbewerb willkommen. Die Präsentation der besten Filme mit Siegerehrung findet am 18. Dezember im Palace in St. Gallen statt. Anmeldungen sind bis zum 31. Oktober unter www.filmwettbewerb. ch möglich. Dies um den jungen Filmemacherinnen und Filmemachern genügend Zeit zu geben, spannende und innovative Kurzfilme zu gestalten. Thematisch sind die Filmschaffenden frei. (pd)

Vertrauen schaffen, Eigeninitiative ergreifen, Wirkung erzielen: Das sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Als internationale Energieunternehmung arbeiten wir auf der ganzen Wertschöpfungskette der Elektrizitätswirtschaft und erzielen einen Jahresumsatz von rund 2,5 Milliarden Franken. Wir sind europaweit im Strom-, Gas- und Zertifikatehandel tätig. Unsere Schlüsselmärkte sind die Schweiz, Italien, Deutschland und Rumänien. Zur Verstärkung unseres Teams «Empfang» suchen wir für unseren Standort in Landquart eine/n

MITARBEITER/IN EMPFANG (70 – 80%) Die Hauptaufgaben Sie sind für die Serviceleistungen Telefonzentrale und Empfang sowie die Bereitstellung von Sitzungszimmern und Organisation von Videokonferenzen verantwortlich. Des Weiteren sind Sie für die Verteilung sowie Überwachung des gesamten Postverkehrs und dem damit verbundenen Versand zuständig. Ebenfalls unterstützen Sie das Team «Empfang» in allgemeinen Sekretariatsarbeiten wie Organisation von Geschäftsreisen (Ticketbestellungen und Hotelreservationen), Protokollverfassung und Adressdatenpflege. Das Anforderungsprofil Für diese Aufgaben bringen Sie eine kaufmännische oder ähnliche Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung mit. Sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), eine hohe Kundenorientierung sowie gute organisatorische Fähigkeiten werden vorausgesetzt. Sie kommunizieren schriftlich und mündlich sicher in Deutsch und verfügen über sehr gute Italienisch- und Englischkenntnisse. Diese Aufgabe möchten wir einer teamfähigen und kommunikativen Persönlichkeit mit grossem Engagement übertragen. Das Angebot Eine entwicklungsfähige und verantwortungsvolle Stelle, ein international tätiges Unternehmen, motiviertes Team, ausgezeichnetes Betriebsklima, moderne Infrastruktur und gute Anstellungsbedingungen. Freiraum für Eigeninitiative ist gegeben. Stellenantritt per 1. Dezember 2013/1. Januar 2014 oder nach Vereinbarung. Nähere Auskunft zu dieser Stelle erteilt Ihnen gerne Frau Katia Marchesi, Assistentin CEO/Leiterin Empfänge, unter Telefon +41 81 839 71 54. Verstärken Sie unser Team mit Ihrer persönlichen Energie! Frau Angela Loretz, Human Resources, erwartet gerne Ihre Bewerbungsunterlagen bis spätestens 21. Oktober 2013 an Repower AG, Bahnhofstrasse 11, CH-7302 Landquart, angela.loretz@repower.com

Repower AG | Bahnhofstrasse 11 | CH-7302 Landquart T +41 81 423 7822 | F +41 81 423 7849 | info@repower.com | www.repower.com

50 Jahre WWF – Gemeinsam für unseren Planeten Spenden Sie per SMS mit Panda (Betrag) an 488 oder wwf.ch/spenden.

(Bsp. Spende 9 Fr.: Panda 9 an 488)


Inserate / Aus der Region

10

Nr. 80

Wir danken ganz herzlich für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied unserer herzensguten

Bertha Fausch-Vogel erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön für die zahlreichen und mitfühlenden Zuschriften, Blumenschalen und Geldspenden ans Kinderhaus Strahlegg in Fideris. Die einfühlsamen Worte von Herrn Lars Gschwend auf dem Friedhof und in der Kapelle in Seewis-Schmitten und die vielen Anteilnehmenden auf ihrem letzten Weg waren der würdige Rahmen für den Abschied unserer gütigen und liebevollen Mama. Ein weiterer Dank geht an Dr. Marco Kälin und das Pflegepersonal des Altersheims Neugut in Landquart.

Was du für uns gewesen, das wissen wir allein. Hab’ Dank für deine Liebe, Du wirst uns unvergessen sein.

Ganz besonders möchten wir all den Nachbarn, Freunden und Bekannten danken, die im Leben und als sich Geist und Körper zunehmend abbauten, ihr helfend zur Seite standen. Herzlichen Dank allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und dies so vielfältig zum Ausdruck brachten. Es ist schön und tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung unserem lieben Bertheli entgegengebracht wurde. Oberrieden, im Oktober 2013

Die Trauerfamilien

Foto: R. Gabathuler

BDP Graubünden

FDP Graubünden

Oktobersession vorbereitet

60er-plus Club im Bundeshaus

Die Fraktion der BDP tage unter dem Vorsitz von Andreas Felix und im Beisein des Regierungspräsidenten Hansjörg Trachsel und der Regierungsrätin Barbara Janom Steiner in Arosa. Sie wird die Petition «BÜGA für Jugendliche zur Hälfte gratis» nicht unterstützen. Janom Steiner informierte über die kantonale Volksinitiative «Weniger Steuern für das Gewerbe» und empfahl diese klar zur Ablehnung. Die Einsparungen für das Gewerbe bzw. für die juristischen Personen bei Wegfall der Kultussteuer seien minim, der Ausfall der Steuer für die Landeskirche massiv. Irreführend ist für die Regierungsrätin auch der Titel der Initiative: Die 13 000 Gewerbetreibenden in Graubünden in der Rechtsform einer Einzelunternehmung sind von der Initiative nicht betroffen, sie werden schon heute nicht mit der Kultussteuer belastet. Und für die rund 10 000 Unternehmungen in der Rechtsform einer juristischen Person reduziert sich die effektive Steuerbelastung lediglich um 0,4 Prozent und ist damit marginal. Die Fraktion Initiative ablehnen.  (pd)

Eine weitere Attraktion und Höhepunkt der traditionellen Veranstaltungen des FDP60er-plus Clubs (FDP-Senioren) erfolgte vor einigen Tagen, als diese zum Sessionsbesuch des Ständerates und Besichtigung des Bundeshauses fuhren. Wiederum sind sie aus dem ganzen Kanton angereist, die FDP 60er-plus Seniorinnen und Senioren der FDP Graubünden. Auch diesem traditionellen Anlass für die ältere FDP Generation war wiederum ein voller Erfolg beschieden. Auch in diesem Jahr führte die FDP Graubünden eines ihrer traditionellen 60er-plus Seniorentreffen durch. Eine grosse Anzahl Teilnehmer, Frauen und Männer der älteren FDP-Generation, trafen sich, um eine spezielle Reise nach Bern ins Bundeshaus mitzuerleben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch Ruedi Oertle, zuständig für die FDPSeniorenanlässe, im Namen der kantonalen FDP-Geschäftsleitung im Car auf der Reise nach Bern begrüsst und willkommen ge-

Angeregte Gespräche der FDP-Besucher auf der Bundeshausterasse.  Foto: zVg heissen. Bei der Ankunft wurden die Besucher nach umfassender Sicherheitskontrolle auf die Tribüne des Ständerates geführt. Dort konnten sie die verschiedenen parlamentarischen Beratungen des Ständerates, im Speziellen FDP-Ständerat Martin Schmid beobachten und miterleben. Auf Anordnung des Ständerats-Präsidenten wurde die Session speziell für die Bündner FDP-Senioren

etwas verlängert. Anschliessend folgte durch einen Gästebetreuer der Parlamentsdienste während des Rundganges eine kurze Erläuterung des Bundeshauses und dessen Entstehungsgeschichte. Gespannt war man auf das Treffen mit Ständerat Martin Schmid der den Bündner Gästen Red und Antwort stand. Schmid gab einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise und Mechanismen des Parlamentsbetriebes der beiden Kammern, im speziellen aber des Ständerates. Der zweite Seniorentag der FDP Graubünden im laufenden Jahr war wiederum ein voller Erfolg. Das Senioren-Treffen findet auch dieses Jahr mit einem weiteren Anlass (28. Oktober 2013 bei Stadtpräsident Urs Marti in Chur) seine Fortsetzung und nimmt nach wie vor einen wichtigen Platz im Terminkalender der Bündner FDP ein. Die Pflege dieser Mitglieder Gruppe innerhalb der FDP.Die Liberalen Graubünden will die Geschäftsleitung nach wie vor als vornehme Aufgabe weiterhin wahrnehmen und weiterführen. (pd)


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Inserate

Volg Saas

7247 Saas, Tel.-Nr. 081 332 11 83, Fax-Nr. 081 330 55 26 Freitag, 18. Oktober 2013, ab 18.00 bis 21.00 Uhr

Vollmond-Einkauf 

11 prompt& preiswert!

Mindfulness Training Der achtsame Weg zu Ruhe und Konzentration. Infobroschüre unter www.pamment.net/images /mindfulness_training_schiers.pdf

Gut zum Druck 1

im Pyjama / Nachthemd

mit Apéro

25.Okt. bis 13.Dez. in Schiers 6 Trainingssitzungen à je 2 ¼ Std.

Barbara Pamment, dipl. Psychologin FH, 076 321 1919

Job-Bezeichnung: LVB Muzzarelli_83 x 65 mm Farbe: s/w

Wer hat die originellste Idee? Kommt im Pyjama oder Nachthemd! Der beste Auftritt wird prämiert!

Der oder die Gewinner/-in erhält einen Gutschein für einen Besuch in einem Saaser Restaurant. 

Das Volg-Team Saas freut sich auf Ihren Besuch.

Gesucht per Januar 2014 oder nach Vereinbarung

Unsere Tätigkeit ist vom Prinzip der Nachhaltigkeit geleitet. Darunter verstehen wir eine Entwicklung – welche die Bedürfnisse der heutigen Generation erfüllt, ohne dass dadurch die Fähigkeit künftiger Generationen beeinträchtigt wird, ihre Bedürfnisse zu befriedigen – welche die Vielfalt der Natur respektiert und – welche wirtschaftlich und sozial verträglich ist. Als unabhängiger Baumaterialhandelsbetrieb suchen wir zur Ergänzung unseres Teams in Chur eine/n initiative/n und dienstleistungsorientierte/n

VERKAUFSPROFI (M/W) IM AUSSENDIENST FÜR ALTHOLZ UND HOLZPRODUKTE

by D ruckerei Landquart VBA

www.mypostcard.ch

Ihre persönliche Postkarte!

Ihre Aufgaben – Aktive Akquisition von Neukunden und kompetente Beratung der bestehenden Kunden – Überwachung, Analyse und Entwicklung des Marktes – Reisetätigkeit hauptsächlich in Graubünden, Engadin und Südtäler – Verantwortung für das Erreichen der Umsatzziele – Termingerechte und seriöse Abwicklung administrativer Arbeiten – Erstellen von Reportings Ihr Profil – Grundausbildung als Schreiner oder Zimmermann – Mehrjährige Berufserfahrung im Verkaufs-Aussendienst – Weiterbildungen im Verkauf sind von Vorteil – Kommunikative, kontaktfreudige Natur und überzeugendes Auftreten – Verhandlungs- und Umsetzungsstärke, belastbare Persönlichkeit – Freude am selbstständigen und zielorientierten Arbeiten – Italienisch- und/oder Romanischkenntnisse sind von Vorteil Wir bieten Ihnen – Umfassendes Einschulungsprogramm – Anspruchsvolle Tätigkeit in einem innovativen und zukunftsgerichteten Umfeld – Weitreichende Selbstständigkeit Können Sie sich mit unserer Unternehmungsphilosophie identifizieren und spricht Sie die ausgeschriebene Stelle an? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Claudio Dürr, Bereichsleiter Holz und Mitglied des Kaders, Telefon +41 81 354 11 06. Josias Gasser Baumaterialien AG, Melanie Wittmer, Personalassistentin, Haldensteinstrasse 44, Postfach 300, 7001 Chur, Telefon +41 81 354 11 17, Fax +41 81 354 11 69, www.gasser.ch

Automechaniker/ Automobilmechatroniker Sie sind für sämtliche Instandhaltungen, Reparaturen und Diagnosen zuständig. Was Sie mitbringen: – Sie sind zwischen 20 und 30 Jahre jung – abgeschlossene Lehre/Fähigkeitszeugnis – Sprache Deutsch in Wort und Schrift – selbstständige, effiziente und genaue Arbeitsweise – gültiger Fahrausweis für Personenwagen Bewerbungen an: Muzzarelli und Leuch AG, 7240 Küblis Telefon 081 332 37 37, Herr Stefan Muzzarelli stmuzzarelli@bluewin.ch

Samstag, 26. Oktober 2013

Plantahoftag

von 10.00 bis 16.00 Uhr 10.00 – 15.00 Uhr

Buabaschwingen

11.00 / 15.00 Uhr

100 Jahre Schwingen in Graubünden Vom Jungschwinger zum Eidgenoss

14.00 – 15.30 Uhr

Interview und Autogrammstunde mit Matthias Sempach und anderen Spitzenschwingern

11.45 / 14.15 Uhr

Schweinerennen – wetten erlaubt!

durchgehend

Grosser Streichelzoo, Pferde- und Ponyreiten für Kinder, Strohballenspringen, Festwirtschaft und Hofladen mit Plantahof-Spezialitäten.

Matthias Sempach Schwingerkönig 2013

Das Plantahofteam freut sich auf Ihren Besuch. www.plantahof.ch


Zum Schluss

12

&

churz bündig Queen war ausser Haus Das Vorhaben, mit einem Messer in den Buckingham-Palast zu gelangen, hat für einen Mann in London mit einer Festnahme geendet. Der 44-Jährige sei bei dem Versuch, über das Nordtor auf das abgesperrte Gelände zu gelangen, von Sicherheitsbeamten entdeckt worden. Der Verdächtige wurde wegen Waffenbesitzes und Hausfriedensbruchs verhaftet. Eine Palastsprecherin sagte, Königin Elizabeth II. habe sich zum Zeitpunkt des Vorfalls am späten Vormittag nicht im BuckinghamPalast aufgehalten.

Aktuell

Was läuft? Veranstaltungen melden Geplante Veranstaltungen wenn möglich mit Bild so früh wie möglich melden unter info@propraettigau.ch oder mit Telefon an 081 332 44 44. Auf der Webseite der Pro Prättigau – www.propraettigau.ch – sind die gemeldeten Anlässe ersichtlich und können so vorgängig eigenverantwortlich koordiniert werden. Das Kulturbüro unter der Leitung von Marietta Kobald, Fideris gibt Auskunft über Fragen kultureller Art und nimmt Anregungen gerne entgegen. Mail an kultur@praettigau.info oder Telefon an 081 330 58 36.

18. Oktober Fideris: 20.30 Uhr, Konzert: Heinrich Müller (der von der Tagesschau) mit Band, Ritterhof Schiers: 19.30 Uhr, Chorprojekt «Just 4 Dance» mit Projektchor und Musikschule Prättigau, Reservation 077 436 66 57, www.ms-praettigau.ch, Alter Turnhalle EMS

Wie die Zeit vergeht

Gemeindepräsident Martin Thöny Der 1957 geborene eidgenössisch diplomierte Bankfachmann Martin Thöny verkörpere «die neue Generation des Gemeindepräsidenten», schrieb der P&H vor 20 Jahren zum Fanaser Mandatsträger, der zu diesem Zeitpunkt zwei Jahre im Amt war. Auf die Frage, wie er Fanas beschreibe, antwortete Thöny: «Sonnenterasse, sehr junge Bevölkerung. 25 Prozent sind unter zwanzigjährig. Intakte Dorfgemeinschaft. Gewisse infrastrukturelle Mängel mit entsprechendem Nachholbedarf.» Und auch auf den starken Bevölkerungsanstieg und die «Überfremdung» kam der junge Gemeindepräsident zu sprechen. Diese würden sich unter anderem auch im Gemeindevorstand wiederspiegeln, der sich zu 60 Prozent aus Zuzügern zusammensetze, die allesamt mit einer Fanaserin verheiratet seien. (ms)

Martin Thöny, Gemeindepräsident von Fanas, im Februar 1993 im Gespräch mit dem P&H. Seine Brille wird nach 20 Jahren wohl ein paar Dioptrien stärker sein, könnte mittlerweile aber wieder als topaktuelles Modell durchgehen.  Foto: Archiv P&H

Prättigau

Kulturstammtisch im Grammophonund Radiomuseum Am vergangenen Donnerstag lud Marietta Kobald erneut zum Kulturstammtisch. Auf dem Plan standen eine Führung durch Ernesto Morettis Grammophonmuseum, anschliessend Speis und Trank sowie Archivfilme im Restaurant Gotschna. Trotz der schlechten Witterung fanden sich insgesamt zwölf der Angemeldeten in Pagrüeg beim Museum ein,

warteten die Ankunft einiger im Schnee Feststeckender ab. Alsbald tauchte Moretti auf und öffnete die Tür in sein Reich: Eineinhalb Stunden verbrachte die Gruppe im grossen Raum, angefüllt mit Regalen, welche vollgestellt sind mit Gerätschaften aus den vergangenen 140 Jahren: Grammophone, die Wachszylinder abspielen, Plattenspieler mit Schellack-Plat-

19. Oktober Furna: 13.30 Uhr, Infoveranstaltung; Rundholzverwertung vom Stamm zum Brett, Sägerei Fluri Züst 19./20. Oktober Grüsch: 14-17 Uhr, Ausstellung; Auswandern – heimkehren und «Uni-form» Heimatmuseum Schiers: 19.30/17 Uhr, Chorprojekt «Just 4 Dance» mit Projektchor und Musikschule Prättigau, Reservation Tel. 077 436 66 57, www.ms-praettigau.ch, Alter Turnhalle EMS

Nr. 80

Der Kulturstammtisch bewundert Ernesto Morettis Ausstellungsstücke.  Foto: M. Kobald

ten, Radios und Fernseher stehen Rücken an Rücken, von Wand zu Wand. Seine Sammlung beinhaltet Stücke wie zum Beispiel signierte Phonographen von Thomas Edison, den begehrten Röhrenradio «Katzenkopf» sowie Europas ersten Farbfernseher. Auf Voranmeldung bei Moretti sind Führungen durch sein Museum jeweils abends verfügbar. Nach dem spannenden Exkurs in die Welt der Unterhaltungselektronik begab sich die Gruppe erneut ins überraschend eingefallene Schneegestöber in Richtung Serneus, um den Abend im Restaurant Gotschna ausklingen zu lassen: Zu Wasser und Wein gab es frische Fleischund Käseplättli. Anschliessend stellte die Kulturbeauftragte den Fernseher auf und führte zahlreiche Filme aus Armanno Abenis Archiv vor. Schnell kam Stimmung auf. Denn trotz fehlendem Ton bei Super-8-Filmen erklangen gleich rege Kommentare. Zuletzt fanden sich sogar einige der Anwesenden selbst auf den gezeigten Filmen wieder, was grosse Freude nach sich zog.  (lk)

P&h mi 16 10 13 nr80 low