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Mittwoch, 13. November 2013 112. Jahrgang, Nr. 89

e g a l f u a Gross rfer Fünf Dö Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

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Interview mit Ernst Nigg Y O L A N D A

H E G E

«Ich spürte und spüre einen grossen Rückhalt» Der Landquarter Gemeindepräsident Ernst Nigg erlitt im Januar dieses Jahres eine Hirnverletzung. Die geistigen Fähigkeiten des SVP-Politikers, der die Gemeinde seit 1992 präsidiert, wurden durch die Krankheit nicht beeinträchtigt. Dank seinem starken Willen, mit welchem er die monatelangen Therapien und Übungen durchzieht, erholt sich der 61-Jährige langsam aber stetig auch von seiner rechtsseitig eingeschränkten Motorik. Im Gespräch mit dem P&H berichtet Ernst Nigg über seine Erfahrungen und erklärt seine Ziele. P&H: Ernst Nigg, kurz vor Beginn des Wirtschafts- und Gewerbeapéros vom 16. Januar dieses Jahres erlitten Sie eine Hirnverletzung. Welche Erinnerungen verbinden Sie mit diesem Tag? Ernst Nigg: Ich hatte einen sehr strengen Tag und vor dem Wirtschafts- und Gewerbeapéro noch eine Sitzung des Regionalverbandes. Beim Zusammenräumen der Sitzungsunterlagen konnte ich meine Bewegungen nicht mehr koordinieren und nicht mehr auf einem Stuhl sitzen. Zum Glück reagierte der anwesende Jeninser Gemeindespräsident und Arzt Baseli Werth richtig und liess mich ins Kantonsspital Graubünden einliefern. War Ihnen an diesem Abend im Spitalbett bereits bewusst, dass der

im Kreuzspital in Chur. Auf dem Programm stehen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Ich mache wöchentlich Fortschritte und habe die Hoffnung, dass ich ganz gesund werde. Ist es Ihnen in den letzten Monaten schwer gefallen, sich nicht aktiv in der Politik betätigen zu können? Während der ganzen Reha-Phase habe ich mich immer für die Politik interessiert und zur einen oder andern Frage Stellung genommen, ohne in den Führungsprozess der Gemeinde Landquart einzugreifen. Der Landquarter Gemeindepräsident Ernst Nigg wird voraussichtlich im Februar 2014 in sein Amt zurückkehren. Foto: H. Wyss Weg zurück in den privaten und beruflichen Alltag monatelang dauern würde? Nein, ich realisierte erst mit der Zeit, dass der Weg zurück sehr mühsam und langandauernd wird. Während Ihre geistigen Fähigkeiten durch die Hirnverletzung glücklicherweise nicht beeinträchtigt wurden, war das Sprachzentrum leicht betroffen, Ihre rechte Seite war in der Motorik eingeschränkt. Was gab Ihnen in dieser Situation Kraft und Zuversicht? Der Motor gesund zu werden, sowie die herzliche Unterstützung in meinem Freundes- und Bekanntenkreis waren für mich äusserst wichtig. Ich bin deshalb auch nie in ein Tief gefallen.

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Genesungsprozess in der Rehaklinik Valens gemacht? Die vier Monate dauernde Reha in Valens durch die hochqualifizierten Mitarbeitenden war sehr anstrengend und deshalb auch erfolgreich. Wie geht es Ernst Nigg heute, knapp zehn Monate nach dem Ereignis? Schon recht gut. Noch ist die Motorik in der rechten Hand und im rechten Bein eingeschränkt. Zudem kann ich schwierige Wörter noch nicht gut aussprechen. Werden keine Funktionen bleibend beeinträchtigt bleiben? Zweimal wöchentlich besuche ich nach wie vor die Therapien der Klinik Valens in deren «Filiale»

Fühlten Sie die Bevölkerung von Igis, Landquart und Mastrils während des langen Genesungsprozesses hinter sich? Ja, ich spürte und spüre einen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. War ein frühzeitiger Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen nach 20-jähriger erfolgreicher Tätigkeit im Gemeindepräsidium für Ernst Nigg nie eine Option? Aufgrund des starken Rückhalts in der Bevölkerung und in der Gemeindeverwaltung kam ein frühzeitiger Rücktritt nie in Frage. Mein erklärtes Ziel, ins Amt zurückzukehren, war und ist ein starker Motivator im Genesungsprozess. In welchem Umfang nehmen Sie heute die politischen Geschäfte der Gemeinde wahr?  u Seite 2

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2 Im Moment bin ich vom Arzt zu 40 Prozent arbeitsfähig geschrieben. Welche Geschäfte betreuen Sie derzeit konkret? Fiel die Beratung des Voranschlags 2014, in dessen Rahmen der Gemeindevorstand die Schliessung des Restaurants Krone in Igis auf den 31. Dezember 2013 beschlossen hat, auch darunter? Ich betreue die Richt- und Zonenplanung, welche über die ganze Gemeinde Landquart revidiert wird und vertrete die Gemeinde in verschiedenen Gremien, beispielsweise im Regionalverband und in der Tardis AG. Zudem halte ich eine wöchentliche Sitzung mit meinem Stellvertreter und den Chefbeamten ab. An den Vorstandssitzungen nehme ich nicht teil. Wann kehren Sie definitiv auf Ihren Posten im Rathaus zurück?

Ich rechne damit, im Laufe des Februars 2014 in mein Amt zurückzukehren. Das letzte Wort haben jedoch die Ärzte. In der Gemeinde Landquart wurden in den letzten Jahren junge Forschungsunternehmen angesiedelt. Was tut die Gemeinde, um das einheimische Gewerbe zu stärken? Wir setzen uns konsequent für kurze Entscheidungswege ein. Dies ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für alle, denn dies reduziert die Administration beträchtlich. Weiter haben wir das verdichtete Bauen gefördert. Davon profitieren nicht nur das Bau- und das Baunebengewerbe. Wiederholt wurde kritisiert, in der Gemeinde Landquart komme der Kultur nicht der gebührende Stellenwert zu. Gibt es da inzwischen Ansätze oder konkrete Projekte?

Unsere Dorfvereine bieten ein breites kulturelles Angebot an. Zudem finden im Forum Ried verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Und nicht zuletzt verweise ich auf die neue Bibliothek. Anlässlich des Wirtschaftsapéros im Januar wurde erwähnt, die DreifachTurnhalle mit Mantel-Nutzung im Ried könnte durch private Investoren umgesetzt werden. Unter anderem werde auch ein Hotelprojekt in Betracht gezogen. Wie weit ist das Projekt gediehen? Wir haben die dafür notwendige Umzonung dem Kanton zur Prüfung vorgelegt. Steht der Zeitpunkt für die Rückkehr des SVP Grossrates Ernst Nigg ins kantonale Parlament fest? Voraussichtlich werde ich an der Dezember-Session 2013 teilnehmen.

Nr. 89 Sie planen offenbar nicht, auf irgendeinem Gebiet etwas kürzer zu treten? Doch. Einige Aufgaben, welche ich als Gemeindepräsident nebenbei wahrnahm, und die ebenso gut von einem andern Amtsträger in der Gemeinde oder im Regionalverband übernommen werden können, die gebe ich ab. Wie verhält es sich mit den Verwaltungsratsmandaten? Dürfen die Mitarbeiter der Druckereien Landquart VBA AG und der AG Buchdruckerei Schiers damit rechnen, ihren Verwaltungsrat Ernst Nigg am nächsten internen Anlass in ihrer Mitte begrüssen zu dürfen? Ich werde an der nächsten Verwaltungsratssitzung teilnehmen und auch an einem internen Anlass wieder dabei sein.

Wir wünschen Ihnen einen weiterhin erfolgreichen Genesungsprozess.(hw)

Prättigau

Chlus Tunnel mit Fluchtstollen Der Chlus-Tunnel soll durch einen neuen Fluchtstollen sicherer werden. Mit dem Bau des 80 Meter langen Sicherheitsstollens wird voraussichtlich 2015 begonnen. Die Kosten werden auf sechs Millionen Franken geschätzt. Die Pläne liegen derzeit öffentlich auf. Gemäss Marco Ronchetti, Bereichsleiter Projektmanagement Nord beim Bundesamt für Strassen (Astra) wir der neue Stichstollen im Chlus-Tunnel eine

Verbindung zur Kantonsstrasse herstellen. Mit den Bauarbeiten wird im Jahr 2015 begonnen, sofern keine Einsprachen erfolgen. Das Projekt einschliesslich des Umweltverträglichkeitsberichtes und des Rodungsgesuches liegt bis am 12. Dezember öffentlich bei den Gemeindeverwaltungen Landquart, Seewis sowie auf dem Tiefbauamt in Chur auf. Die Bauarbeiten werden rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Der Tunnel Chlus wurde in den Jahren 19861990 gebaut. Die Prättigauerstrasse wurde dann im Jahr 2000 in

Der Chlus-Tunnel wird auf halber Länge mit der Kantonsstrasse auf der linken Seite verbunden.  Foto: E. Felix

eine Nationalstrasse umklassiert. «Zudem haben wir in den letzten Jahren die elektromechanischen Anlageteile erneuert», führte Ronchetti vom Astra weiter aus. Diese Arbeiten, welche jeweils vorwiegend in der Nacht ausgeführt wurden, finden im nächsten Frühling mit der Montage neuer Strahlventilatoren ihren Abschluss. Sicherheit wird erhöht Der im Rahmen der Erhöhung der Tunnelsicherheit projektierte Fluchtstollen ist ein Stichstollen. Dieser wird auf kürzestem Weg den Nationalstrassentunnel Chlus auf halber Länge mit der Kantonsstrasse verbinden. Der Fluchtweg führt dann aus dem Tunnel durch eine Notausgangstür in den zirka 80 Meter langen Fluchtstollen. Anschliessend folgt eine Schleuse in der Portalstation, durch welche Flüchtende ins Freie gelangen. Die Schleuse ist mit zwei Schiebetüren vom Fluchtstollen und von der Kantonsstrasse abgetrennt. Der Fluchtstollen wird mit Ventilatoren belüftet, sodass darin ein Überdruck gegenüber dem Tunnelfahrraum entsteht. Dadurch kann bei einem Unfall kein Rauch durch die Notausganstür in den Fluchtstollen gelangen. Der Vorplatz vor der Portalstation wird als Sammelplatz für Flüchtende dienen.

Der Fluchtstollen mit einer Breite von 2 Meter und einer Höhe von 2,5 Meter wird begehbar, aber nicht befahrbar sein. Die Portalstation mit Stützmauern kommt im steil geböschten Hangschutt zu liegen. Der Bereich der Portalstation mit Vorplatz ist durch Steinschlag und Hochwasser zwar gefährdet, wird aber gemäss technischem Bericht des Astra entsprechend geschützt.  (fix)

Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni


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Mittwoch, 13. November 2013

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Am Rande

Igis

Gluoget, gloset – und gädeicht

Petition gegen Krone-Schliessung

I bin afä lenger as äs Jaar dran, das Händy, wa mä mier gscheicht hed, in dä Griff z überchon, bis jetz aber mid meessigem Ärfolg. Äsiä ha mi denn afä vilä gschämt, as ii als altä Galöri nid imschtand sii söll, das Greet nutzbringend aanzwentä. Jetz aber, sit der groossä Uufregig fascht uf dr ganzä Wäld wägen der tonders Uusschpionierig dür di amerikanischä Gheimdienschti, bin i eigentli grad froo über miis technischä Vrsägä. Wäärend schii Politikärinnä und Politiker, van dr tütschä Chanzläri Anschälä Merkel bis zun ünschem Bundesprresident Ueli Murer, grüen und blau ergerend über d Frächheit van dä amerikanischä Schnüffler, lad mi das ganzä Theater chalt bis ab in di Zeebä. Aber ättes gid mr halt nottä z deichä bin dr ganzä Gschicht: Wenn d Entwicklig van dä Schpionaschämüglichkeitä äso wiitergeid wiä bis jetz, sindsch ämal no im Schtand usserzfindä, was ä Mensch deicht, ja vilicht gar, was mä trommt. Ja nu, i mag nes denn gunnä, wennsch z Amerika dännä schlaflosi Nächt heind wägä däm Schmarrä was mier äsiä trommt.  Flügg vam Bärg

Graubünden

Waffenrückgabe rege genutzt Insgesamt nutzten am 9. November 110 Personen die Waffenrückgabeaktion der Kantonspolizei Graubünden. Es sind 162 Feuerwaffen und 150 Kilogramm Munition zusammen gekommen. Bei den zurückgegebenen Feuerwaffen handelt es sich um 116 Ordonanzwaffen, 29 Jagd- und Sportgewehre sowie 17 Faustfeuerwaffen. Weiter nahm die Kantonspolizei 17 Stichwaffen entgegen. Die Hälfte aller Waffen wurde auf den Polizeiposten im Bündner Rheintal abgegeben. Der nächste Rückgabetag findet in drei Jahren statt. Wer die Aktion verpasst hat und nicht so lange warten will, kann Waffen und Munition zu den Schalteröffnungszeiten auf jedem Polizeiposten abgeben. (kapo)

Nachdem der Gemeindevorstand von Landquart angekündigt hat, das Gasthaus Krone in Igis Ende Jahr zu schliessen, regt sich in der Bevölkerung Widerstand. Mit einer Unterschriftensammlung soll dieser Schritt verhindert werden. Geht es nach dem Willen des Landquarter Gemeindevorstands, steht Igis vielleicht schon bald ohne Restaurant da. Als Eigentümerin des Gasthauses Krone hat die Gemeinde Landquart den Pachtvertrag mit der SäntisGastro GmbH per Ende Jahr gekündigt. Besorgte Einwohnerinnen und Einwohner versuchen diesen Schritt mit einer Petition zu verhindern. «Es kann und darf nicht sein, dass ein Ort mit über 3000 Einwohnern kein Restaurant mehr hat», betonen die beiden Petitionäre Erika Wildhaber und Alfred Naef gegenüber dem P&H. In den ersten beiden Betriebsjahren sei das Lokal sehr schlecht geführt worden, weshalb es nun eine gewisse Zeit brauche, das Vertrauen der Gäste mit guten Leistungen wieder zurück zu erlangen. Zudem gäbe es ihrer Ansicht nach noch weitere Möglichkeiten, die Kosten zu optimieren. Als Beispiel nennen sie eine Interessensgemeinschaft. Auch «Rhätier» schliesst Der unterhalb des Dorfzentrums an der Kantonsstrasse gelegene «Rhätier» ist nebst der «Krone» derzeit noch das einzige Restaurant im Dorf. In einem Jahr wird aber auch dieses geschlossen, beziehungsweise einem Mehrfamilienhaus weichen müssen, wie der

Auch der «Rhätier» wird Ende des nächsten Jahres geschlossen. Er weicht einem Mehrfamilienhaus.  Fotos: M. Schnell

Das Gasthaus Krone soll Ende Jahr geschlossen werden. Eigentümer auf Anfrage bestätigte. Damit wäre Igis wohl weit und breit der einzige Ort dieser Grösse ohne Gastrolokal. Wieder ins Budget Wildhaber und Naef wollen mit der Petition erreichen, dass die «Krone» geöffnet bleibt und im Kostenvoranschlag 2014 der Gemeinde Landquart wieder aufgeführt werden muss. «Dafür müssen wir bis spätestens 10 Tage vor der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember mindestens 300 rechtsgültige Unterschriften sammeln, was gemäss aktuellem Stand durchaus möglich sein sollte», sind die beiden überzeugt. Auch Post schliesst Für ein intaktes Dorfleben sei ein Restaurant sehr wichtig, betonen die Petitionäre. «So auch für die Einwohner und Vereine, von denen für das kommende Jahr bereits diverse Anfragen vorliegen.» Es reiche schon, dass sich nach der Raiffeisenbank jetzt auch noch die Post aus Igis verabschiede und damit insbesondere für ältere Einwohner ein weiterer Einschnitt entstehe. Da dürfe jetzt nicht auch noch das letzte Restaurant geschlossen werden. Tiefrote Zahlen Statthalter Sepp Föhn beurteilt die Sachlage aus einer anderen Perspektive: «Mit der ‹Krone› haben wir im laufenden Jahr einen Verlust von 130 000 Franken zu erwarten, plus Heizungs- und Stromkosten. Eine Miete muss die SäntisGastro GmbH aufgrund

des Management-Vertrages deshalb auch nicht bezahlen. Der Gemeindevorstand vertritt die Ansicht, dass die Gemeinde angesichts des aktuellen Jahresumsatzes von gut 200 000 Franken dieses Defizit den Steuerzahlern nicht länger zumuten darf.» Eine Untersuchung von Fachleuten hat laut Föhn zudem gezeigt, dass ein Jahresumsatz von mindestens einer halben Million Franken erwirtschaftet werden müsste, um den Gastrobetrieb einigermassen kostendeckend zu betreiben. Infos am 5. Dezember Man werde das Thema «Krone» an der nächsten Gemeindeversammlung unabhängig von der Unterschriftensammlung thematisieren und detailliert aufzeigen, weshalb der Gemeindevorstand sich für eine Schliessung entschieden habe. «Wir werden auch Möglichkeiten für die Zukunft aufzeigen», stellte Föhn in Aussicht. Diese seien aufgrund der Investition von 1,5 Millionen Franken für die Gastro-Anlagen allerdings sehr beschränkt. Es wäre seiner Ansicht nach «wahnsinnig», diese Infrastruktur nach vier Jahren bereits wieder herauszureissen. Der Betriebslösung mit einer Interessensgemeinschaft gibt Föhn wenig Chancen: Am Anfang wollen alle unterschreiben und mitmachen und wenn es ums Arbeiten oder Bezahlen geht, ist plötzlich keiner mehr da. Letztendlich müsste doch wieder die Gemeinde als Eigentümerin für etwelche Aufwendungen geradestehen.»  (ms)


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4 Persönlich

95. Geburtstag

Grüsch

Schmunzeln mit Knellwolf – jonglieren mit Dido Anlässlich der Schweizer Erzählnacht vom 8. November 2013 las der Theologe und Schriftsteller Ulrich Knellwolf in der reformierten Kirche in Grüsch Geschichten zum Schmunzeln. Stefan Schlenker (alias Clown Dido) erzählte, spielte und sang mit Kindern.

Gestern konnte Lisabeth JoosKessler in Schuders bei bester Gesundheit ihren 95. Geburtstag feiern. Selbständig führt sie ihren Haushalt und besorgt sogar noch einen kleinen Gemüsegarten. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr alles Gute. Kinder, Enkelkinder und Urenkel

Schiers

Konzert des Musikgymnasiums Morgen Donnerstag, 14. November, um 18.15 Uhr konzertieren die Musikgymnasiastinnen und Musikgymnasiasten in der Aula der EMS Schiers. Das Programm beinhaltet Werke für Gesang, Harfe, Gitarre, Violine, Bratsche, Cello und Klavier. Die jungen Musikerinnen und Musiker präsentieren Solostücke und Duette von der Barockzeit bis ins 20. Jahrhundert. Das Konzert dauert eine Stunde. Im Anschluss findet die Informationsveranstaltung über das Musikgymnasium statt.(pd)

Lisha Kim aus Zizers, Preisträgerin des diesjährigen Solowettbewerbs der EMS. Foto: zVg

Nr. 89

Die reformierten Kirchgemeinden Grüsch und Fanas sowie die katholische Pfarrei Vorder-/Mittelprättigau luden aus Anlass der Schweizer Erzählnacht, welche dieses Jahr unter dem Motto «Geschichten zum Schmunzeln» stand, am 8. November 2013, Kinder und Erwachsene in die reformierte Kirche in Grüsch zu Lesungen mit zwei bekannten Autoren ein. Lesen, singen und spielen Mit Stefan Schlenker (alias Clown Dido) kamen Kinder ab 7 Jahren in den Genuss einer speziellen Lesung. Schlenker stellte sein Buch Waudi Wau und der Streik der Tiere nicht nur lesend vor, sondern er bezog die anwesenden Kinder mit ein in die bewegte Geschichte seiner streikenden Zwei- und Vierbeiner. Kinder und Clown jonglierten, muhten und bellten mit dem «dummen Hund» und der «blöden Kuh». In seinem

Buch erzählt der Autor, dass sich die Tiere solche Verunglimpfungen nicht weiter gefallen lassen und den Kindern einen Denkzettel verpassen wollen. Die Geschichte endet schliesslich in gegenseitiger Freundschaft und Respekt vor den Tieren. Schmunzeln mit Knellwolf Der bekannte Theologe und Schriftsteller Ulrich Knellwolf eröffnete seine Lesung für die Erwachsenen mit einem Mundarttext zu seiner Person. Die Sprachgewandtheit und die süffisanten Formulierungen des Autors verlie-

hen den Geschichten Lebendigkeit, Spannung, Humor und Tiefsinn zugleich und brachten die Anwesenden zum Schmunzeln, regten aber auch zum Nachdenken an. Knellwolf las Episoden aus der Ostschweiz und Weihnachtsgeschichten aus «Der liebe Gott geht auf Reisen» und aus seinem neuen Buch «Gott baut um». Für Ulrich Knellwolf ist das Prättigau nicht unbekannt. Seine allererste Predigt hielt der frischgebackene Herr Pfarrer seinerzeit in Serneus. Schon dreimal war er in Grüsch und einmal in Schuders zu Gast. (mlf)

Ulrich Knellwolf zog Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn weg in seinen Bann. Foto: M. Ladner-Frei

Landquart

Junglenkerin baut Unfall Am Sonntagabend hat sich auf der alten Kantonsstrasse bei Landquart ein Selbstunfall ereignet. Eine Junglenkerin geriet mit ihrem Personenwagen ins Schleudern. Sie und ihr Mitfahrer wurden leicht verletzt. Die 19-jährige Frau fuhr um 22 Uhr auf der alten Kantonsstrasse von Landquart Richtung Grüsch. Bei der Ganda geriet ihr Fahrzeug auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Das Auto fuhr über die Gegenfahrbahn und durchschlug den Zaun. Im Wiesland kam es zum Stillstand. Die Ambulanz brachte die Len-

Junglenkerin landet bei der Ganda im angrenzenden Wiesland. Foto: kapo kerin und ihren 21-jährigen Mitfahrer ins Spital nach Schiers. Bei der Frau wurde eine Blutprobe

angeordnet. Das total beschädigte Fahrzeug wurde noch in der Nacht mit einem Kran geborgen. (kapo)


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Mittwoch, 13. November 2013

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Fläsch

Schiers

Schmid wird Chefarzt

Grossaufmarsch zum Brückenvortrag

Der heute im Spital Grabs tätige Beat Schmid übernimmt Mitte 2015 die ärztliche Leitung der Klinik Gut für die Region Nordbünden. Dazu gehören die Klinik Gut in Chur und die bis dann neu realisierte Klinik Gut in Fläsch, die er als Chefarzt leiten wird. «Ich freue mich auf die Herausforderung mit der neuen Klinik Gut in Fläsch», erklärt der designierte Chefarzt. «Unser hochspezialisiertes Team wird Patienten aus allen Bevölkerungsschichten orthopädische und unfallchirurgische Behandlung auf höchstem Niveau bieten.»(ms)

Beat Schmid wird Chefarzt in der Klinik Gut Fläsch.  Foto: Spital Grabs

Der durch den Verein Salginatobelbrücke veranstaltete Brückenvortrag vom Freitag vermochte viele interessierte Besucher ins Bildungszentrum Palottis zu locken. Als Standortgemeinde des Weltmonuments Salginatobelbrücke dürfe Schiers als «Brückenforum» bezeichnet werden. So begrüsste Andreas Kessler das zahlreich aufmarschierte Publikum zum 5. Schierser Brückenvortrag. Wie vor mehr als 80 Jahren der Bau der Salginatobelbrücke, fasziniere gegenwärtig ein noch viel grösseres, gleichartiges Bauwerk in unserer Nähe die Bevölkerung. Es handelt sich um die beinahe einen halben Kilometer lange Taminabrücke, die Pfäfers mit Valens verbindet. Als Referent konnte Ing. Ruedi Vögeli, Chef Kunstbauten des Kantons St.  Gallen, gewonnen werden. Er verstand es, den bisherigen Verlauf und die weiteren Bauphasen der seit dem Frühjahr 2013 im Entstehen begriffenen grössten Bogenbrücke der Schweiz zu schildern. Das Gesamtprojekt umfasst auch die zukünftige Verbindungsstrasse, wobei die durch ein Hangrutschgebiet führende Valenserstrasse durch den Brückenbau eliminiert werden kann.

Die grösste Bogenbrücke Zur Überbrückung des Taminatals wurde ein öffentlicher Projektwettbewerb ausgeschrieben. Es sind 24 Projekte in hoher Qualität eingereicht worden, wovon 14 aus der Schweiz. In einem anonymen Verfahren hat die Jury das Projekt «TaminaBogen» eines Ingenieurbüros aus Stuttgart zur Realisierung erkoren. Mit einer Länge von 475 Meter und einer Bogenspannweite von 265 Meter entsteht eine der grössten Bogenbrücken Europas. Am 28. März 2013 erfolgte der Spatenstich, die Bauarbeiten auf beiden Talseiten verlaufen planmässig. Der Bogenbau von beiden

Seiten bis zum Zusammenschluss ist im 2014 eine besondere Herausforderung. Der Überbau und die Fertigstellung sind für 2015/16 geplant, sodass mit der Eröffnung 2017 gerechnet werden kann. Nach dem Vortrag von Ruedi Vögeli gab es noch einen Nachtrag des Brückenbaupioniers Christian Menn. Er hätte durch eine etwas andere Linienführung der Verbindungsstrasse eine kostengünstigere Brückenvariante vorgeschlagen. Wie dem auch sei, die elegante Bogenbrücke über das Taminatal wird als markantes Wahrzeichen sichtbar sein. (hk)

Der Referent Ruedi Vögeli flankiert von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Salginatobelbrücke, Andreas Kessler (links) und Christian Wilhelm. Foto: H. Kaufmann

Region

Heidi setzt auf «Wölfe» Die Ferienregion Heidiland geht in der Vermarktung der Region neue Wege: Sie spannt als erste Schweizer Tourismusdestination mit einem deutschen FussballBundesliga-Verein zusammen und wird Partner des VfL Wolfsburg. Mit der neuen Partnerschaft erschliesse sich die Ostschweizer Ferienregion (Walensee, Flumserberg, Bad Ragaz und der Bündner Herrschaft) auf drei Jahre hinaus eine Vielzahl neuer Marketingund Vertriebskanäle, heisst es in einer Medienmitteilung. Der VfL Wolfsburg wolle während der Partnerschaft zudem ein Trainingslager in Bad Ragaz durchführen.

Björn Caviezel und Klaus Allofs (v.l.) besiegeln die Partnerschaft zwischen Heidiland Tourismus und dem VfL Wolfsburg.  Foto: zVg Deutscher Markt Als kleine Destination mit beschränkten Mitteln wolle sich Heidiland Tourismus erfolgreich auf dem für den Übernachtungstourismus nach wie vor wichtigen Zielmarkt Deutschland behaupten. Einem Markt, an den man nach wie vor glaube. Björn

Caviezel, CEO der Heidiland Tourismus AG, hält dazu fest: «Die Bundesliga ist eine absolute Boom-Liga und bietet ein hochattraktives werbliches Umfeld, um das sich Weltmarken reissen. Diese Kanäle bespielen und so die Bekanntheit der Ferienregion Heidiland steigern zu können, ist

für uns ein Quantensprung in der Vermarktung, der uns stolz und glücklich macht.» Auch auf Seiten der «Wölfe» ist man glücklich über die neue Kooperation mit der Schweizer Tourismusregion: «Wir freuen uns sehr, Heidiland Tourismus als neuen Partner für den VfL gewinnen zu können. Schon bei den ersten Gesprächen im Rahmen unseres Trainingslageraufenthaltes in Bad Ragaz im vergangenen Sommer war schnell klar, dass diese partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl für Heidiland Tourismus, als auch für uns und unsere Fans wirklich erfolgreich sein wird, weil sie von allen Beteiligten aktiv gelebt wird», betont Klaus Allofs, Geschäftsführer Sport des VfL Wolfsburg.(ms)


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1:12-Wunsch Eine solch undurchdachte und zudem undurchführbare Initiative habe ich, ausgenommen einige kantonale, nicht in Erinnerung. Glaubt wirklich jemand, dass die überrissenen Managerbezüge jemals gesenkt werden können? Auf dem Lohnausweis vielleicht. Die Folgen wären weniger Sozialabgaben und weniger Steuern. Die wirklichen Gewinner sind dann wieder die falschen. Auch für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass man pro Jahr Millionen «verdienen» kann. Aber die totale Gerechtigkeit hat es nie gegeben und wird es auch nie geben. Um das zu realisieren braucht es nicht einmal einen Volksschulabschluss, geschweige denn ein jahrelanges Studium. Manchmal bekommt man den Eindruck, je länger gewisse Leute studieren, desto weiter entfernen sie sich von der Realität. Nach einer Annahme der Initiative müsste ein weiterer kostspieliger Kontrollapparat ins Leben gerufen werden. Wollen wir das wirklich? Und wer bezahlt das? Zudem strotzt diese Initiative geradezu vor Neid und Missgunst. Unsere direkte Demokratie hoch in Ehren. Die Flut der Initiativen hat meines Erachtens so zugenommen, dass Politikerinnen und Politiker gar keine Zeit mehr haben, sich den wirklichen Problemen zu widmen. Wenn wir nicht 1:12 verlieren wollen, müssen wir Nein stimmen.  Hans Peter Tscharner, Pusserein

Nein zu grosszügigen Steuerrabatten Alle Familienmodelle wurden bisher steuerlich gleich behandelt, wobei die Wertschätzung unterschiedlich ist. Ja, auch ich bin ganz klar der Meinung, dass die klassische Aufgabenteilung, wobei der Vater arbeiten geht und die Mutter zu Hause für die Familie sorgt oder aber auch umgekehrt, oft belächelt wird und die Wertschätzung für diese wichtige Aufgabe fehlt. Dies ist ein rein gesellschaftliches Problem, welche die Initiative der SVP nicht mit weniger Steuern zu lösen vermag. Steuern müssen gerecht und vor allem nach der wirtschaftlichen

Leserbriefe Leistungsfähigkeit bezahlt werden. Dieser Grundsatz geht durch die Familieninitiative verloren. Schliesslich fallen keine Betreuungskosten für Kinder an, welche zu Hause sind. Somit geht es nicht an, einen fiktiven Geldbetrag als Betreuungskosten abzuziehen. Dieser Steuerrabatt würde, bei einer Annahme der Initiative, mit zunehmenden Einkommen wegen der Steuerprogression sogar noch ansteigen. Familien mit einem hohen steuerbaren Einkommen würden mit immensen Steuerrabatten privilegiert werden. Somit unterstützt der Vorstoss der SVP die Falschen. Ich bin eine teilzeitarbeitende Mutter zweier Jungs. Diese werden an den drei Vormittagen, an welchen ich arbeiten gehe, von meinem Mann sowie den Grossbzw. Urgrosseltern betreut. Meine Familie würde somit massiv von der SVP-Familieninitiative profitieren. Dennoch lege ich ein Nein am 24. November in die Urne. Eine Familieninitiative sollte meines Erachtens den Familien zugute kommen, welche auf Unterstützung angewiesen sind. Vielmehr sollten wir, unabhängig vom gelebten Familienmodell, mehr Wertschätzung und Respekt den übrigen Modellen entgegenbringen und in unsere Kinder investieren.  Marion Zanetti, Landquart

1:12 – Rückkehr zu Anstand und Respekt Als Bürger unseres demokratischen Staates haben wir die Möglichkeit, die Spielregeln in unserem Lande zu bestimmen. Wenn wir es für richtig erachten, dass niemand mehr als 12 Mal mehr innerhalb eines Unternehmens verdienen soll, dann soll das zur Richtschnur werden. Das haben wir in anderen Bereichen auch schon so getan. Wir regeln die Mindestanzahl bezahlter Ferienwochen oder die maximale Anzahl Arbeitsstunden pro Woche. Das ist weder ein Eingriff des Staates in die Gepflogenheiten der Unternehmungen noch ein Diktat von oben. Das ist das, was eine Gesellschaft als faire Rahmenbedingungen erachtet und definiert. Wir legen also fest, dass es fair ist, dass jemand 48 000 Franken pro Monat verdienen kann, wenn der tiefste Lohn 4000 Franken pro Monat beträgt. Es soll kein Deckel für den Firmenchef sein.

Wenn es innerhalb der Firma verantwortet werden kann, dass ein Chef 120 000 Franken pro Monat verdienen soll und gleichzeitig der tiefste Lohn auf 10 000 Franken pro Monat angehoben würde, dann steht dem nichts entgegen. Was wir aber nicht mehr wollen, dass der CEO 120 000 Franken im Monat und der Mitarbeiter lediglich 4000 Franken bekommen soll. Das hat nichts mit Neid zu tun. Das hat mit Anstand und Respekt zu tun. Diese beiden Tugenden waren einmal die Erfolgsfaktoren der Schweizer Wirtschaft. Sie sollen es wieder werden. Deshalb stimme ich Ja zur 1:12-Initiative.  Andreas Thöny, Grossrat SP, Landquart

Familieninitiative? Familieninitiative, da kann man ja fast nicht dagegen sein, oder doch? Um klar zu stellen, ich bin für Familien und für Wertschätzung der familieninternen Betreuung. Leider ist in dieser Initiative nicht drin, was drauf steht. Es ist keine Familieninitiative, sondern eine Steueroptimierungsinitiative. Die Initiative hat Auswirkungen, welche meines Erachtens kritisch zu beurteilen sind. Nachfolgend will ich nur zwei davon nennen: 1. Die geltende Steuer-Praxis wird über den Haufen geworfen. Wenn beide Eltern arbeiten, muss jemand deren Kinder betreuen. Wenn der Familie dadurch Betreuungskosten entstehen, sollen diese von der Einkommenssteuer abzugsfähig sein. Die gleiche Logik haben wir bei anderen Lohnabzügen wie Weiterbildungskosten, Pendlerabzug oder auswärtige Verpflegung. Niemand fordert den Pendlerabzug für Leute, die nicht pendeln. Analog passt die Forderung nach dem Fremdbetreuungsabzug für Personen, welche keine Fremdbetreuungskosten haben, nicht in unser Steuersystem. 2. Obere Einkommen profitieren bei Annahme der Initiative. Unter der Annahme, dass wie jetzt ein Steuerabzug von 10 000 Franken pro Kind gewährt würde, führt dieser infolge Steuerprogression bei reichen Familien zu einer massiv grösseren Steuerentlastung. Eine Familie mit drei Kindern mit einem steuerbaren Einkommen von 40 000 Franken würde in Domat/Ems durch den Abzug rund 1300 Franken

Nr. 89 sparen. Hätte die gleiche Familie ein steuerbares Einkommen von 120 000 Franken würde sie mit 7777 Franken fast sechsmal so viel sparen. Die geschätzten Steuerausfälle von rund 1.4 Milliarden Franken jährlich kämen also vor allem den oberen Einkommen zugute. Ich kann das Argument, dass die Arbeit in der Familie wenig gesellschaftliche Anerkennung findet, gut nachvollziehen. Allerdings bin ich der Auffassung, dass die wünschenswerte gesellschaftliche Anerkennung allen Familien gleichermassen zugutekommen sollte, unabhängig von ihrem steuerbaren Einkommen. Deshalb empfehle ich ein klares Nein zur SVP-Familieninitiative. Jeanette Bürgi-Büchel, Präsidentin CVP Frauen GR

Keine Angst vor den Drohungen der Wirtschaft – Ja zu 1:12 Fast täglich finden zurzeit Streitgespräche zur 1:12-Initiative statt. Die Argumente und Drohungen der Gegner werden dabei nicht stichhaltiger, auch wenn sie gebetsmühlenartig wiederholt werden. Die Nervosität der Wirtschaftsvertreter zeigt vor allem eines: 1:12 würde bei weitem nicht nur das zu grosse Lohngefälle in den wenigen direkt betroffenen Firmen korrigieren. Jede einzelne Stimme für 1:12 sendet darüber hinaus ein Signal – gegen unverschämte Selbstbedienung, gegen erbärmliche Tiefstlöhne, für mehr Anstand, Demokratie und soziale Verantwortung in der Wirtschaft, für mehr Gerechtigkeit und Wohlstand für alle. Ich lasse mich nicht beirren und sende bewusst dieses Signal; ich stimme Ja zu 1:12! Vera Bay, Schiers Leserbrief – Spielregeln: Je kürzer die Einsendung ist, je grösser die Chance, dass sie veröffentlicht wird. Da­ mit ein Leser­ brief veröffentlich wird, ist die An­gabe von Vorname, Name und Wohnort nötig. Ein Leserbrief darf maximal 1800 Zeichen beinhalten (inkl. Titel). Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe mit diffamierendem Inhalt nicht zu veröffentlichen, selbst auszuwählen, welche Leser­ briefe veröffentlicht werden und zu lange Einsendungen zu kürzen. Leserbriefe beinhalten Meinungs­äusserungen der Leser­schaft. Diese müssen nicht mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen.


Aus der Region

Mittwoch, 13. November 2013

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Graubünden

Herrschaft

Arbeitslosigkeit im Oktober

18 Goldmedaillen für Bündner Winzer

Im Oktober verzeichnete der Kanton Graubünden 2047 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vormonat mit 1338 Arbeitslosen ist die Arbeitslosenzahl um 709 angestiegen. Zusätzlich wurden 1453 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, welche an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, welche lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im Oktober wurden 3500 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat ist diese Zahl um 745 angestiegen. Der starke Anstieg der Arbeitslosenzahl im Oktober ist saisonal bedingt und auf den Rückgang der Beschäftigung im Tourismusbereich zurückzuführen. Von den 2047 Arbeitslosen waren 1063 Frauen und 984 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Gastgewerbe (883), der Detailhandel (154) sowie das Baugewerbe (130). Im Oktober wurden 71 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 60 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl angestiegen. Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von 131 072 auf 133 443 angestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 3,1 Prozent. Zusätzlich wurden gesamtschweizerisch rund 55 000 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Im Oktober hatten 4 Betriebe mit 45 betroffenen Arbeitskräften Kurzarbeit eingeführt. Gegenüber dem Vormonat mit 3 Betrieben und 40 betroffenen Arbeitskräften ist die Kurzarbeit leicht angestiegen. Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Werte gemäss Voranmeldung. Eine exakte Zahl der effektiv Kurzarbeitenden kann nicht angegeben werden, da die Unternehmungen die Kurzarbeitsentschädigung zeitlich verzögert bei verschiedenen Arbeitslosenkassen abrechnen. (pd)

Keine Frage: Wer eine Medaille an die Brust geheftet bekommt, darf sich gewiss sein, nichts Falsches gemacht zu haben. Ihre Sache hervorragend gemacht haben die Bündner Winzer, die an einer gross angelegten Verkostung einmal mehr mit einer überzeugenden Leistung in Erscheinung getreten sind: Am 7. Grand Prix du Vin Suisse, der wohl bedeutendsten Prämierung von Schweizer Weinen, durften 13 Winzer aus Graubünden insgesamt 18 Goldmedaillen in Empfang nehmen. Vier von ihnen, Thomas Marugg aus Fläsch, Martin Enderlin und Hanspeter Lampert aus Maienfeld sowie Luzi Jenny aus Jenins, schafften es ins grosse Finale. Dort wurden die jeweiligen Kategoriensieger erkoren. Das Geheimnis wurde Ende Oktober an der grossen Gala des Schweizer Weins in Bern gelüftet. Das Ergebnis kann sich aus Bündner Sicht sehen lassen und unterstreicht die sehr hohe Qualität der Bündner Gewächse: In der Kategorie Riesling-Silvaner gab Thomas Marugg klar den Ton an. Der Fläscher holte mit dem 2012erJahrgang die höchste Punktzahl aller Teilnehmer und somit die Siegerlorbeeren in dieser Klasse. «Komplexe und gleichzeitig expressive Aromatik mit Noten von Agrumen, gelben Pflaumen und Melonen, dazu Waldhonig. Zeigt auch im Gaumen überraschend viel Fülle und Frucht, bei einer angepassten, milden Säure. Ein Turbo-Riesling-Silvaner der

modernen Machart!», notierte die Fachjury. Sehr gut schnitt auch Martin Enderlin mit seinem Gewürztraminer 2011 ab. Er landete auf dem dritten Platz. «Zuerst verhalten, nach Belüftung edle und vielschichtige Aromatik mit Rosenblättern, Muskat, aber auch Ananas und Passionsfrucht. Im Gaumen sehr dicht und opulent, mit moderater Säure. Im Abgang leicht herb», so der Kommentar. Fürs Treppchen reichte es Luzi Jenny mit seinem Riesling-Silvaner 2012 und Hanspeter Lampert mit seinem Pinot Noir Sélection 2011 nicht ganz. Sie erhielten ein Diplom. Über 3000 Weine von 600 Erzeugern aus der ganzen Schweiz waren der 150-köpfigen Jury des Grand Prix du Vin Suisse dieses Jahr zur Bewertung vorgelegt

worden. Dieser neue Teilnahmerekord widerspiegelt die Bedeutung, die der Grand Prix du Vin Suisse für die Winzer und Händler, aber auch für die Konsumenten erlangt hat. Ihnen wird eine attraktive Auswahl an qualitativ überdurchschnittlichen Weinen empfohlen. Die Weine wurden nach Rebsorten und Weintypen in 12 verschiedene Kategorien klassiert. In jeder Kategorie wurden jeweils die sechs besten für das grosse Finale nominiert, jedoch nur die drei Spitzenreiter werden mit Pokalen ausgezeichnet. Alle Resultate können auf www.grandprixduvinsuisse.ch eingesehen werden.(pd)

www.grandprixduvinsuisse.ch

Stolze Finalisten: Luzi Jenny, Thomas Marugg, Martin Enderlin und Hanspeter Lampert (v. l.) haben sich am Grand Prix du Vin Suisse 2013 von ihrer besten Seite präsentiert. Foto: zVg

Küblis

Familiengottesdienst (mit Rollenspiel) «Du bist ein Engel!» haben wir sicher schon einmal gehört. Mit Engel ist gemeint: Ich als Mensch habe ein grosses Herz gezeigt. Das war für den anderen eine so schöne Erfahrung, dass er es eben himmlisch ausgedrückt hat: «Du bist ein Engel!» – Über Menschen mit Herz, die uns Flügel schenken, wollen wir am kommenden Samstag, 16. November 2013, um 18 Uhr in der kath. Kapelle in Küblis im Rahmen eines Familiengottesdienstes nachdenken. Wir werden auch eine ganz besondere Frau kennenlernen, eine, die für

ihre Mitmenschen ein solcher Engel war: die Heilige Elisabeth. Schulkinder aus den Religionsunterrichtsklassen von Alexandra Simonet Flepp (3. und 4. Primar) und von Sandra Hartmann (5. und 6. Primar) nehmen am Gottesdienst aktiv teil. Herzliche Einladung an alle Familien, Jugendlichen, Kinder und Kleinkinder.  (pd)

Die Königstochter Elisabeth hatte ein grosses Herz für ihre Mitmenschen. Foto: zVg


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Mittwoch, 13. November 2013

Aus der Region

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Bruna Grischuna

Bündner Braunviehzüchter belegten Spitzenplätze Die Braunviehzucht hat im Kanton Graubünden nach wie vor einen grossen Stellenwert. An der Hauptversammlung am Plantanhof haben rund 150 Braunviehzüchter aus allen Regionen des Kantons teilgenommen. Bruna Grischuna, der Zusammenschluss von 85 Bündner Braunviehzuchtvereinen, führte am am letzten Freitag unter dem Präsidium von Andi Walser (Haldenstein) seine Hauptversammlung am Plantanhof durch. Am Plantahof, im «Epizentrum der Braunviehzucht», wie Markus Zemp, der Präsident von Braunvieh Schweiz, in seiner Grussbotschaft betonte. Bruna Grischuna hat sich zum Ziel gesetzt, mit der braunen Kuh ein qualitativ hochstehendes, gesundes Nahrungsmittel zu produzieren und damit die Existenz der Bündner Bauernfamilien zu erhalten. Tatsache ist, dass die Braunviehzucht im Kanton Graubünden nach wie vor einen grossen Stellenwert hat, tierzüchterisch und auch wirtschaftlich. Wie Zemp ausführte, ist Graubünden der fünfgrösste Braunviehkanton, Graubünden ist aufgrund seiner Lage geradezu prädestiniert zur Zucht und Haltung von gesunden, robusten Kühen. Weil die Tiergesundheit auch aus wirtschaftlichen Grün-

Thomas Roffler (Grüsch) wurde Vize-Miss-OLMA.

Geehrt für Kühe mit einer Lebensleistung von 85 000 Kilo Milch.  Foto: E. Walser den eine grosse Bedeutung hat, werde dem Gesundheitszuchtwert in Zukunft eine grosse Bedeutung zu kommen, so Oskar Grütter von Braunvieh Schweiz. Um den Gesundheitszuchtwert berechnen zu können, sei man auf die Erfassung von Gesundheitsdaten in den Zuchtbetrieben angewiesen. Wenn die Züchter mitmachten, gehe er davon aus, dass man in ein bis zwei Jahren über die entsprechenden Gesundheitszuchtwerte verfügen werde. Eine Herausforderung ist für die Braunviehzucht auch die «Enthornung». Da man davon ausgehen muss, dass diese seitens des Tierschutzes immer mehr unter Druck gerät, sind

Stiere gefragt, von denen hornlose Nachkommen erwartet werden könnten. Europameisterin und Miss OLMA Wie Andi Walser in seinem Jahresbericht ausführte, haben die Bündner Züchter im Vereinsjahr 2012/13 hervorragend abgeschnitten. Dazu zwei Beispiele: An der Europameisterschaft 2012 in St. Gallen belegte die Kuh Jongleur Jessy der Familie Beeli aus Flims den ersten Rang. An der OLMA 2013 räumten die Bündner geradezu ab: Viola von Emil Giger (Valzeina) wurde zur Miss-OLMA gekürt und Glenn Simba von

Ehre, wem Ehre gebührt Die Bündner Braunviehkühe, von denen 76 Prozent gealpt werden, können auch leistungsmässig mithalten. Der Leistungsdurchschnitt von 13 300 Kühen, die kontrolliert wurden, beträgt 6731 Kilo. Ein Höhepunkt der Hauptversammlung ist die Ehrung der Besitzer von Kühen mit einer aussergewöhnlich hohen Lebensleistung: 14 Kühe, die ausgezeichnet wurden, weisen eine Lebensleistung von 100 000 und 32 eine von 85 000 Kilogramm aus. Diese Lebensleistungen sprechen nicht nur für die Kühe, sondern auch für deren Haltung und Fütterung. Eine Tatsache, die auch Bruna Grischuna zur Kenntnis nehmen muss, ist der strukturwandelbedingte Rückgang der registrierten Herdebuchtiere um rund 1230 Stück in 46 Betrieben. Es ist davon auszugehen, dass diese Betriebe, falls sie nicht aufgegeben haben, mehrheitlich auf Mutterkuhhaltung umgestiegen sind. Im Anschluss an die Hauptversammlung fand unter der Leitung von Carl Brandenburger, Betriebleiter und Vizepräsident von Braunvieh Schweiz, ein Rundgang durch den im Bau befindlichen neuen Grossviehstall statt.  (EW)

LEGR

Lehrplan 21 im Grundsatz begrüsst Die Geschäftsleitung LEGR unterstützt den Lehrplan 21 als gemeinsame Grundlage der Deutschschweiz. Nebst dieser grundsätzlich positiven Haltung übt sie jedoch auch Kritik. Im Wesentlichen kritisieren die Bündner Lehrpersonen, dass der Lehrplan 21 überladen ist. Der aktuell vorliegende Lehrplan 21 ist in den meisten Fächern überladen. Dies sowohl im Anspruchsniveau als auch im Umfang. Da muss eine grundsätzliche Überarbeitung erfolgen, die sich an den praktischen Möglichkeiten des Schulalltags ausrichte. Der LEGR kritisiert zudem die noch fehlen-

de Handhabbarkeit des Lehrplans 21 für den Alltag. Der Lehrplan 21 ist in der vorliegenden Form zu umfassend und die Lesbarkeit sehr anspruchsvoll. Der Schulalltag benötigt jedoch einen praxistauglichen, das heisst einen übersichtlich, schlank und handlich gestalteten Lehrplan. Der Lehrplan 21 muss auf den Praxiseinsatz im Schulalltag runtergebrochen werden. Der Lehrplan 21 kostet Für die Geschäftsleitung LEGR ist eine professionelle Einführung des Lehrplans 21 unabdingbar. Mit der ernsthaften Einführung des Lehrplans 21 stehen für die Schulen Investitionen in grossem

Umfang an. Mehrkosten entstehen in der Weiterbildung und für Einrichtungen für den Unterricht im Fach Natur-Mensch-Gesellschaft, für den Informatikunterricht und für neue Lehrmittel. Ebenso ist es wichtig, dass die Lehrmittel rechtzeitig und in allen Sprachen bereit stehen. Es braucht eine umfassende Weiterbildung der Lehrpersonen, denn die Kompetenzorientierung des Lehrplan 21 erfordert dies. Die Weiterbildung soll etappenweise und fachspezifisch erfolgen, gleichzeitig mit der Einführung der entsprechenden Lehrmittel. Die obligatorische Weiterbildung soll vom Kanton finanziell voll getragen und nicht auf die Gemeinden abgeschoben werden.

Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen fürs Unterrichten in den Lehrplan21-Kantonen sollten weitgehend vereinheitlicht werden. Es kann nicht sein, dass die für den Unterricht zur Verfügung stehende Zeit für dieselben Lernziele von Kanton zu Kanton derart unterschiedlich bleibt wie heute. So verlangt die Geschäftsleitung LEGR, dass die Schüler, Schülerinnen und die Lehrpersonen überall eine stark angeglichene Anzahl Wochenlektionen mit einer vereinheitlichten Lektionentafel erhalten.  (pd)

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Der Amtsleiter


Zum Schluss

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Nr. 89

Aktuell

Landquart

Was läuft?

Donatsch Ingenieure AG zieht in Waldau

Veranstaltungen melden Geplante Veranstaltungen wenn möglich mit Bild so früh wie möglich melden unter info@propraettigau.ch oder mit Telefon an 081 332 44 44. Auf der Webseite der Pro Prättigau – www.propraettigau.ch – sind die gemeldeten Anlässe ersichtlich und können so vorgängig eigenverantwortlich koordiniert werden. Das Kulturbüro unter der Leitung von Marietta Kobald, Fideris gibt Auskunft über Fragen kultureller Art und nimmt Anregungen gerne entgegen. Mail an kultur@praettigau.info oder Telefon an 081 330 58 36.

13. November Malans: 17-18 Uhr, TecJuniorsVorlesung «Wenn Fische bergauf schwimmen» in der MZA Eschergut mit Simona Tamagni, ETH Zürich 15. November Grüsch: 20 Uhr, Turnerunterhaltung «auf in die Zukunft», Turnerbar und DJ in der MZH Schiers: 11-20 Uhr, 10 Jahre offenes atelier, Ausstellung, Dorfstrasse 20 16. November Fläsch: 14 Uhr und 20 Uhr, Turnerunterhaltung, Musik, Barbetrieb Grüsch: 20 Uhr, Turnerunterhaltung mit Edelwyss DJ in der MZH Landquart: 09.30-17 Uhr, Berufsschau Volg Detailshandels AG, Traveco Transporte AG, Landi Graubünden Schiers: 10-16 Uhr, Ausstellung offenes atelier, ab 17 Uhr Vorführungen, Dorfstrasse 20 Schiers: 20.30-24 Uhr, JubiläumsTanz 30 Jahre Kapelle Fadära, Restaurant Alpina Schiers Untervaz: 19 Uhr, 12. Guggaball im Hännastall in der MZH 17. November Jenaz: 13.30 Uhr, 35 Jahre Pragger Buramusig, Konzertnachmittag mit der Gastkapelle Mastrilser Dorfmusikanten, MZH Feld 18. November Buchen: 19.30 Uhr, Vortrag und Buchvorstellung «Ein Dorf wehrt sich» von Pfarrer Hans Walter Goll, Jenins im alten Schulhaus 19. November Schiers: 09-11 Uhr, Elterntreff im Kirchgemeindehaus

Erfolg mit einem Inserat

Die Donatsch Ingenieure AG realisiert in der Landquarter Waldau ein neues Firmengebäude mit 40 Arbeitsplätzen. Der Bezug ist im 2015 vorgesehen. Die in Landquart domizilierte Donatsch Ingenieure AG hat grosse Pläne: In der Waldau soll im nächsten Jahr ein Neubau mit 40 Arbeitsplätzen entstehen, wie Geschäftsführer Georg Donatsch auf Anfrage bestätigte. Der Baubeginn sei im kommenden Frühling und der Bezug im 2015 vorgesehen. Weitere Infos folgen. Das Vermessungsunternehmen beschäftigt in Landquart und Chur aktuell rund 30 Mitarbeitende. (ms)

Hier entsteht der Neubau der Donatsch Ingenieure AG.

Foto: M. Schnell

Landquart

Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen Auf der Nationalstrasse A28 bei Landquart ist es am Montagabend kurz vor 17.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei Personenwagen gekommen. Eine Frau wurde leicht verletzt. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr auf der A28 zwischen Landquart und dem Autobahnanschluss geriet ins Stocken. Ein 18-jähriger Lenker konnte sein Fahrzeug nicht rechtzeitig anhalten und prallte in den vorderen Personenwagen. Diesen schob es durch die Wucht des Aufpralls in ein weiteres Fahrzeug. Die 31-jährige Lenkerin des mittleren Fahrzeuges verletzte sich leicht.

Die Rettung Chur brachte sie ins Kantonsspital Graubünden. Zwei Autos wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Ein Fahrzeug konnte

leicht beschädigt weiterfahren. Die Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden leiteten den Verkehr während einer Stunde einspurig an der Unfallstelle vorbei.  (kapo)

Eine 31-jährige Lenkerin wurde beim Aufprall leicht verletzt.

Foto: kapo

Bündner Naturmuseum, Chur

Bienen: Bestäuber in Gefahr? Bienen spielen als Bestäuber eine Schlüsselrole in der Natur und für die Landwirtschaft. In den letzten Jahren sind jedoch massive Verluste an Honigbienenvölkern und auch ein Rückgang an wilden Bienen zu beobachten. Ein besseres Verständnis der Bienengesundheit erscheint dringend nötig, um geeignete Massnahmen für

Der Bienenbestand ist stark rückläufig. Foto: zVg

den Schutz ergreifen zu können. Am Dienstag, 19. November, um 20.15 Uhr referiert Prof. Peter Neumann, Institut für Bienengesundheit, Veterinärmedizinisches Institut, Bern, im Saal Brandis neben dem Naturmuseum zum Thema. Der Vortrag wird einen allgemein verständlichen Überblick zu den relevanten Faktoren geben.  (pd)

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