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Mittwoch, 4. Dezember 2013 112. Jahrgang, Nr. 95

e g a l f u a Gross au Prättig Hartmann Walli_Layout 1 12.01.2012 09:37 Blaser_Bestattungen_Layout 1 08.08.2012 1 Lokalzeitung für das Prättigau, die Herrschaft und den Kreis Fünf Dörfer • Erscheint Mittwoch und Samstag • Regional und volksnah!

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Luzein

Gemeindezentrum mit Alterswohnungen in Pany Y O L A N D A

H E G E

Die Gemeinde Luzein will in Pany eine neue Verwaltung samt weiterer öffentlich zu­ gänglicher Räume und Park­ plätze erstellen. Geplant sind auch acht Alterswohnungen. Gestützt auf zwei eingereichte Beschwerden und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden mussten die Projekte, inklusive der im Rahmen der Jurierung von Ende Februar ausgeschlos­ senen Beiträge, neu juriert werden. Die Gemeinde Luzein will im Dorfzentrum von Pany – direkt an der kantonalen Verbindungsstrasse nach St. Antönien und vis-à-vis vom Volg – acht Alterswohnungen erstellen. Diese sollen durch die Flury Stiftung betrieben werden. Im Neubau sollen auch die Gemeindeverwaltung sowie weitere öffentlich zugängliche Räume, wie die Touristeninformation und WC-Anlagen, Platz finden. Der von der Gemeindeversammlung vom 25. Mai 2012 mit 49:0 Stimmen beschlossene Projektwettbewerb wurde im Einladungsverfahren und anonym durchgeführt. Zur Beurteilung der eingereichten Entwürfe wurde eine Wettbewerbsjury eingesetzt, welche sich aus dem Fachpreisgericht mit zwei externen Architekten sowie einem Sachpreisgericht mit Christian Kasper, Gemeindepräsident Luzein, zusammensetz-

Visualisierung des Siegerprojektes «Ca Sanna» nach erfolgter Überarbeitung.  te. Als Beratende Experten wirkten Angelo Rizzi, Ingenieur, Markus Bardill, Gemeindeschreiber, sowie Peter Philipp, Direktor Flury Stiftung, mit. Für die Prämierung standen 38 000 Franken zur Verfügung.

Im März vorgestellt Vom 11. bis 22. März 2013 wurden der Öffentlichkeit vier jurierte Projektarbeiten vorgestellt, darunter das Siegerprojekt «Ca Sanna» des Churer Architekten Pablo Horváth. Wie die Jury im Beurtei-

Foto: zVg

lungsbericht festhielt, hatten von den acht eingeladenen Architekturbüros – fünf aus dem Prättigau, eines aus Davos und zwei aus Chur – sechs ihre Projektvorschläge mit Plänen und weiteren Unterlagen  u Seite 2

AZ CH-7220 Schiers PP/Journal

Umbau Neubau Reparaturen Y O L A N D A H E G E


Aus der Region

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Pablo Horváth, Architekt (links) und Gemeindepräsident Christian Kasper standen den Interessierten für Auskünfte zur Verfügung.  Foto: H. Wyss vollständig und fristgerecht eingereicht. Zwei der acht Eingeladenen zogen ihre Wettbewerbsteilnahme bei der Gemeinde respektive beim Wettbewerbssekretariat zurück. «Als Grund wurden die nicht vorhandenen zeitlichen Ressourcen genannt», so Gemeindepräsident Christian Kasper. Beschwerde gutgeheissen Mit Beschluss des Preisgerichtes wurden zwei Projektbeiträge in der Jurierung vom Februar nicht berücksichtigt. Der Ausschluss durch das Wettbewerbsbüro erfolgte aufgrund eines Verstosses gegen das Wettbewerbsprogramm. Die Modellbauer reichten die Modelle am Eingabeschlusstag vom 18. Januar mit rund 20 minütiger Verspätung ein. Die betroffenen Architekten reichten darauf beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerde

Impressum Verlag AG Buchdruckerei Schiers Telefon 081 328 15 66, Fax 081 328 19 55 info@drucki.ch, www.drucki.ch Beglaubigte Auflage: 3678 Redaktion: Marco Schnell, Leitung (ms) Heidi Wyss (hw) redaktion@drucki.ch Abonnementspreise: Jährlich: Fr. 120.–, Halbjährlich: Fr. 66.– Einzelpreis Fr. 1.50 (inkl. MwSt.) Inserate: Inseratenannahme direkt beim Verlag. Insertionspreis für eine einspaltige Millimeter-Zeile Fr. –.70 plus 8% MwSt. Die P&H erscheint zweimal wöchentlich jeweils am Mittwoch und Samstag. Die P&H wird gedruckt auf LETTURA 60. Die Herstellung erfolgt nach dem Label «Der blauen Engel». Das Papier besteht aus 100% Altpapier. Gedruckt in Graubünden Stampà en il Grischun Stampato nei Grigioni

ein. Mit Urteil vom 14. Mai dieses Jahres hiess das Verwaltungsgericht diese gut. Es wurde begründet, im Schreiben, mit welchem das begleitende Büro das Wettbewerbsverfahren um zwei Monate verlängert habe, sei im Gegensatz zum ersten Brief nicht mehr auf die Uhrzeit hingewiesen worden, so dass die an einem Werktag üblichen Schalterzeiten gelten würden. Der Vergabeentscheid wurde aufgehoben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung zurückgewiesen. «Ca Sanna» auf Rang 1 Gestützt auf die eingereichten Beschwerden und das Urteil mussten die Projekte, inklusive der bei der ersten Jurierung ausgeschlossenen Beiträge, neu juriert werden. Das Preisgericht setzte Ende August erneut das Projekt «Ca Sanna» auf den 1. Rang. Dies unter

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Vorbehalt, dass die festgestellten Mängel zu beheben seien. Wie der Gemeindepräsident anlässlich der Präsentation der sechs Projekte im Zentralschulhaus Pany am Samstag ausführte, habe der Verfasser aufzeigen können, dass die bemängelten Aspekte innerhalb des ursprünglichen Konzeptes zufriedenstellend gelöst werden könnten. Insbesondere die Ausbildung des Daches mit seitlich abgeknickter Schräge und die über die Seitenfassade hochgezogenen Dachlukarnen seien abgeändert worden. Über dem Betonsockel wird der Massivbau mit dunklem Holz verkleidet. Dadurch trete er in eine Beziehung zu den historischen Holzstrickbauten, schreibt die Jury. Auf vier Stockwerken Die unterirdische Einstellhalle wird über 17 Parkplätze verfügen. Vor dem Erdgeschoss sind zusätzlich 6 Aussenparkplätze vorgesehen. Zudem sollen im Hochbau Abstellmöglichkeiten für Zweirad-Fahrzeuge geschaffen werden. Die Verwaltungsräumlichkeiten sind im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss (OG) untergebracht. «Sollte in ferner Zukunft infolge Fusion in Pany keine Gemeindekanzlei mehr benötigt werden, wäre im 1. OG die Realisierung einer zusätzlichen 2-Zimmer-Wohnung möglich. Die im 2. und 3. OG sowie im Dachgeschoss vorgesehenen vier 3½- und vier 2½-Zimmerwohnungen sind alters- und behindertengerecht organisiert. Die mit Holz verkleideten Verandas ergänzen

die Wohnungen und bieten den Bewohnern ganzjährige Aufenthaltsmöglichkeiten mit Bezug zum Dorfplatz und zur Umgebung. Wie der Gemeindeschreiber bestätigt, haben bereits mehrere Partien ihr Interesse an den Wohnungen mit Dienstleistungen bekundet. Baubeginn Sommer 2014 Wie die Gemeinde in der Botschaft zur Abstimmung vom 13. Dezember 2013 schreibt, lassen der kompakte Baukörper und die klare Gliederung des Projektes «auf verhältnismässig niedrige Baukosten und einen geringen Energieverbrauch schliessen». Noch können die Baukosten nicht beziffert werden. Zur Ausarbeitung des Bauprojekts wird ein Projektierungskredit in der Höhe von 450 000 Franken beantragt. Stimmt der Souverän dem Projektierungskredit zu, rechnet Kasper damit, dass die Gemeindeversammlung im Sommer 2014 über einen Baukredit befinden wird. Nötig wird zudem eine Anpassung der Ortsplanung. Vollendet würde der Neubau voraussichtlich Ende 2015. Verkauf Rathaus Sofern die Überbauung im Dorfzentrum von Pany realisiert wird, dürfte das bisherige Rathaus in Luzein wohl verkauft werden. Der Gemeindevorstand hat von den Stimmberechtigten im letzten August die Kompetenz zur Aufnahme von Verkaufsverhandlungen erhalten.  (hw)

Klosters

Unerfreulicher Start für die Gotschnabahn Die frühen Schneefälle haben der Davos und Klosters Bergbahnen AG einen Saisonstart mit perfekten Schnee- und Pistenverhältnisse beschert. So konnte die Parsennbahn in Davos bereits Mitte November ihren Betrieb aufnehmen. Derzeit stehen im Skigebiet Parsenn zehn von insgesamt 18 Anlagen zur Verfügung. Laut «Südostschweiz» ist der Saisonauftakt bei der Klosterser Gotschnabahn, welche die Wintersportler von Klosters Platz aus ins Skigebiet Parsenn befördert, am vergangenen Wochenende mit



Foto: Archiv P&H

einem unerfreulichen Zwischenfall erfolgt. Am Samstagvormittag legte ein Getriebeschaden die

zweite Sektion lahm. Zur Zeit des Zwischenfalls zwischen 10 und 11 Uhr hätten sich in der Kabine, welche für 100 Personen konzipiert sei, rund 50 Passagiere befunden. Die Verantwortlichen leiteten unverzüglich die Bergung der Schneesportler in die Wege. Diese mussten laut Mediensprecher Fréderic Petignat, in eine Rettungsgondel umsteigen und wurden mit dieser zur Bergstation Gotschnagrat gefahren. Man rechnete damit, dass die Gotschnabahn im Laufe des Dienstags ihren Betrieb wieder aufnehmen würde. (hw)


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Mittwoch, 4. Dezember 2013

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Am Rande

Schiers

Gluoget, gloset – und gädeicht

St. Antönier stürzt sich von Weltmonument

Tüed er au chrüzlä – i meinä Chrüzwortretsel lösä? Wenn ja sid er in gueter Gsellschaft. I maches nämli au ä lengäri lieber, und au va mä bäkanntä Alt-Bundesrat heissts, är sii der Sucht vrfallä. Är schriibi zwar albig, wenn dr Namä va mä AltBundesrat mit drii Buechschtabä vrlangt wärdi, «ICH» schtatt «OGI»! Au dr amtierendä englische Chünigin würd naagseid, schi hei albig in irem Handtäschli näbscht dn Pfäffermünzzückerli, dm Schnuuzneedli und dr aangfangnä Lismig au äs Chrüzwortretsel drbii, wa schi dähi äswa usmä Heftli ussergrupft hei. Warum ii für dä hüttig Biitrag grad uf diä Chrüzwortretsel chumä, hed folgändä Grund: In dermä Retselheft han i gläsä, där geischtig Ziitvrtriib wärdi hüür grad hundertjerig! Am 21. Dezember 1913 sii z erschtmal irä amerikanischä Ziitig dernes Chrüzwortretsel ärschinä, ärfundä vam Schurnalischt Arthur Wynne, wa van England gan Amerika uusgwanderet sii. Hüt findt mä das «Hirnifueter» nid nun im Underhaltigsteil van viilnä Ziitigä und Heftli – äsiä au no vrbundä mid ämä Wettbäwärb – Nei, äs gid au schon än ganzi Reiä Heftli, wa nüd anders driin ischt as allergattig Retsel. Zum Leidwäsä van minä früäpensioniertä Hirnzällä chauf i äsiä eis va denä Heftli, und de müessend de halt au schii widrum in dä Iisatz!  Flügg vam Bärg

Der St. Antönier Markus Anhorn und sein Kollege aus Neuseeland haben sich mit einem Basejump von der Salginatobelbrücke gestürzt. Fünfzehn Jahre nachdem sich der Prättigauer Martin Bardill mit dem Delta von der Salginatobelbrücke in die Tiefe stürzte, haben es ihm kürzlich zwei verrückte Basejumper gleichgetan: Markus Anhorn aus St. Antönien wollte mit seinem neuseeländischen Kollegen David eigentlich von der Sunnibergbrücke springen. «Weil es schon relativ spät war und zu viel Verkehr hatte, entschieden wir uns kurzfristig für die Salginatobelbrücke», erklärte der Prättigauer gegenüber dem P&H. Selbstverständlich habe er den Absprung- und Landeort zuvor schon auskundschaftet gehabt – unter anderem mit dem Jagd-Distanzmesser. «Mit dieser Laservermessung habe ich festgestellt, dass die Brücke nicht – wie allgemein beschrieben – 90, sondern nur 80 Meter hoch ist.»

monument so hoch gewesen wie noch nie zuvor. Anhorn, der diesen Sommer in Norwegen seinen ersten Basejump absolviert hatte, sprang unterdessen bereits an verschiedenen Orten, darunter im berühmt berüchtigten Lauterbrunnental und von seinem Hausberg, der Schiafluh in St. Antönien.

Grosse Herausforderung Die grösste Herausforderung stellte laut Anhorn die Landung im engen Tobel auf dem steinigen Bachbett dar. «Vor einem solchen Sprung braucht es nebst einer guten Vorbereitung und guten Bedingungen natürlich auch 200 Prozent Konzentration.» Dennoch sei die Adrenalinausschüttung beim Sprung vom Welt-

Unterschiedliche Reaktionen Die Reaktionen auf sein krasses Hobby fallen unterschiedlich aus: «Die einen haben volles Verständnis für diesen Reiz, die anderen bezeichnen uns als Spinner und zeigen mit dem Finger auf einen.» Er ist sich durchaus bewusst, dass ein gewisses Restrisiko mitspringt und dennoch: «Dieser Sport hat mir so viel gegeben wie nichts

… hinunter ins enge Salginatobel.  Fotos: zVg

Anhorn (links) und sein Kollege nach der Landung.

Krasser Sprung vom Weltmonument Salginatobelbrücke …

In eigener Sache

P&H an Feiertagen Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage erscheint der P&H aus produktions- und versandtechnischen Gründen an folgenden Tagen: Dienstag, 24. Dezember, Dienstag, 31. Dezember, sowie Samstag, 4. Januar. Redaktion und Verlag bitten die Leserschaft um Kenntnisnahme und wünschen eine besinnliche Adventszeit.(ms)

anderes zuvor. Meine Lebensfreude, die Lust am Leben und am bewussten Leben und Erleben haben enorm zugenommen.» Und: «Meine Eltern hätten natürlich schon lieber, wenn ich Schach spielen würde.» Breite Diskussionen Auf Facebook sind bereits verschiedene Diskussionen im Gang. Während die einen den Sprung als cool und aufregend bezeichnen, sorgt dieser bei anderen für Skepsis und Kopfschütteln. So auch der Umstand, dass der Videoclip von der Ski- und Snowboardschule Saas präsentiert wird – einer der Sponsoren von Anhorn. «Wir haben Markus den Schirm finanziert, weil wir unsere Schule damit einem breiten Publikum bekannt machen können», erklärt Skischulleiter Martin Tarnutzer auf Anfrage. Er ist sich bewusst, dass es sich um eine «spezielle» und vielleicht auch etwas «risikoreiche» Werbung handelt. Fakt ist aber, dass diese aufgrund von Anhorns ausgefallenen Ideen von einem grossen Publikum gesehen wird. Dies zeigen auch ähnliche Clips auf youtube, die innert Kürze von tausenden Betrachtern angeklickt wurden. Ein Videoclip vom Sprung ist auf der Plattform Vimeo zu sehen: http://vimeo. com/80402917.(ms)

http://vimeo.com/80402917


Aus der Region

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Nr. 95

Persönlich

Fanas/Jenaz

96. Geburtstag

Kein Handicap mit Handicap Ramona Bärtsch aus Fanas hat trotz ihres Handicaps als Mensch mit Lernschwierig­ keiten ihre Ausbildung als Haus- und Servicemitarbei­ terin im Café Marchesa ab­ geschlossen. Ihr Praktikum durfte sie im Altersheim Jenaz absolvieren.

Ünscha liäba Ätti, Eni und Ureni, darf hüt mit gueter Gsundheit, imscha 96. Geburtstag im Altersheim Jenaz fiira. Miär wünschend diär witerhin alles Gueti und gueti Gsundheit, tuän au din Humor witerhin phaltä.

Prättigau/Landquart

Zwei Weihnachtskonzerte der Invivas Was vor ungefähr zwei Jahren als spontane ad-hoc-Formation für einen ELA-Ball begann, hat sich zu einer vielgebuchten Band entwickelt. Die sechs sympathischen, jungen Männer, die sich alle an der EMS in Schiers kennengelernt hatten, haben ihr Projekt, die A-cappella-Formation Invivas, stetig weiterentwickelt und intensiv an ihren Stimmen und Songpräsentationen gearbeitet. So wurde auch am jetzigen Programm seit August wöchentlich drei bis vier Stunden eifrig gefeilt. Die Stücke reichen von Popsongs, Medleys, über Jazz- und Soularrangements bis hin zu selbst komponierten Stücken. Arrangiert und einstudiert werden alle Stücke von Basil Zinsli, der mittlerweile ein Musikstudium an der ZHdK in Zürich aufgenommen hat. Die Band besteht im Weiteren aus Marco Fritz, der im August neu dazu gestossen ist, und Hitsch Mathis im Tenor, Benjamin Luzi in der Baritonlage und Jan Zürcher und Riet Könz im Bass. Zu hören sind die Invivas am Samstag, 7. Dezember, in der Ella Bar in Davos, 20.15 Uhr, und am Freitag, 20. Dezember, im Forum im Ried um 20 Uhr. Reservationen für Landquart unter: invivas. reservation@gmail.com oder unter www.invivasofficial.ch.  (pd)

Für Menschen mit Handicap ist es nicht einfach, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Das Café Marchesa in Domat/Ems bietet die Möglichkeit, an einem geschützten Arbeitsplatz einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Gemeinsam mit den Betreuern werden die verschiedensten alltäglichen Arbeiten und Aufgaben im Team ausgeführt. Dabei werde gezielt auf die Eigenschaften und die Fähigkeiten des Einzelnen eingegangen, so dass jeder diejenigen Aufgaben erledigt, welche seinem Können am besten entsprechen würden, erklärte Geschäftsführerin Brigitte Odoni gegenüber dem P&H. Ramona Bärtsch Eine, die von diesem Angebot profitieren durfte, ist Ramona Bärtsch aus Fanas. Die 19-Jährige konnte letzte Woche ihren letzten Praktikumstag im Altersheim Jenaz absolvieren. Während der zweijährigen Ausbildung im Café Marchesa müssen die Lernenden laut Odoni

ein viermonatiges Praktikum absolvieren. Bärtsch konnte diese vier Monate aufteilen und jeweils einen Wochentag in der Café­ teria des Altersheims verbringen. «Wenn wir ein solches Praktikum vorweisen können, übernimmt die Invalidenversicherung nicht nur das erste sondern auch das zweite Lehrjahr», so Odoni. Normales Leben führen Ziel sei es, die Lernenden, die ihren Ausbildungsvertrag mit der Hosang’schen Stiftung Plankis in Chur haben, nach dem Abschluss ins «normale» Wirtschaftsleben zu integrieren. Für viele ehemalige Lernende hätten bereits entsprechende Jobs gefunden

werden können. Selbstständig zu arbeiten und selbstständig zu wohnen ist denn auch das erklärte Ziel von Ramona. «Ich besuche derzeit auch noch einen Kurs in der ARGO, wo wir lernen, selbstständig zu wohnen und hauszuhalten.» Die Ausbildung im Café Marchesa habe ihr sehr gut gefallen und das Praktikum in Jenaz sei eine willkommene Abwechslung für sie gewesen, stellte sie gegenüber dem P&H erfreut fest. Acht Arbeitsplätze Das privat geführte Café Marchesa beschäftigt als geschützte Arbeitsstätte acht Teilzeitmitarbeitende, die insgesamt acht Menschen mit Handicap betreuen. (ms)

Ramona Bärtsch konnte im Altersheim Jenaz ihr Praktikum zur Ausbildung als Serviceangestellte absolvieren.  Foto: M. Schnell

Landquart/Chur

Sockahitsch am Christkindlimarkt In Chur findet dieses Jahr erstmals ein Christkindlimarkt statt. Vom 3. bis am 22. Dezember präsentieren sich in der Altstadt rund 150 Ausstellerinnen und Aussteller aus verschiedensten Sparten. Darunter auch der bekannte Landquarter Sockahitsch, der unter anderem mit einem reichhaltigen Socken-, Hosenträger- und Edelweisshemd-Sortiment aufwartet. Am Christkindlimarkt gibt es nicht nur Glühwein und Guezli, sondern finden auch diverse weihnachtliche Veranstaltungen statt.  (ms) Der Sockahitsch «gastiert» derzeit am Churer Christkindlimarkt.  Fotos: M. Schnell


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Fotor端ckblick

Portfolio Markt in Schiers 

5 Fotos: M. Schnell


Aus der Region

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Nr. 95

Schiers

Jenins

Erweiterung Industrie-/ Gewerbezone

Der Biber im Alpenrheintal

Die von 65 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung vom Freitag hat der Zonenplanrevision «Ausser dem Sagensteg» mit grossem Mehr zugestimmt. Demnach wird dieses Gebiet aus der Landwirtschaftszone neu der Industrie-/Gewerbezone zugewie­ sen. Der Gemeindevorstand betrachtet dieses Areal als letzte grössere Landreserve in Schiers, die für Industrie-/Gewerbezwecke optimal genutzt werden könnte. Priorität hat diese Vorlage, weil demnächst eine neue übergeordnete Gesetzgebung in der Raumplanung in Kraft tritt. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit wird mit den betreffenden Grundeigentümern eine vertragliche Vereinbarung abgeschlossen, mit den möglichen Varianten Landverkauf an die Gemeinde, Tausch oder Umlegung. Die beschlossene Zonenplanrevision bildet die Grundlage für die weitere Planung, der entsprechende Kreditantrag wird der Gemeindeversammlung später unterbreitet. Beim Budget 2014 ist in der Laufenden Rechnung ein Aufwandüberschuss von 152 700 Franken vorgesehen, Abschreibungen 1 165 600 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 3 620 800 Franken, bei einer Selbstfinanzierung von 1 012 900 Franken ist ein Fremdkapitalbedarf von 2 607 900 Franken erforderlich. Dem Voranschlag, basierend auf dem bisherigen Steuerfuss von 120 Prozent der einfachen Kantonssteuer, wurde oppositionslos zugestimmt. Keine Opposition erwuchs auch der Neufassung des Personalgesetzes. Diese Änderung ist erforderlich, weil die Lehrpersonen nicht mehr Gemeindeangestellte, sondern Angestellte des Schulverbandes sind. Gut angekommen ist der anschliessend offerierte Apéro, kredenzt durch Verwaltungsangestellte der Gemeinde. Bürgergemeinde Dem Wiedereinbürgerungsgesuch der in Stels aufgewachsenen Maria Kessler (1946) wurde einstimmig entsprochen. Die Wahlen konnten in bestätigendem Sinn erledigt werden. Bürgerratspräsident: Hans-Andrea Tarnutzer, Ratsmitglied: Urs Widmaier, Mitglied GPK: Roger Hartmann.  (hk)

Zwischen Rhäzüns und dem Bodensee leben derzeit gegen 80 Biber. Die Liechtensteiner Jägerschaft schenkte der Jä­ gersektion Falknis zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum einen Vor­ trag über die Rückkehr des Bibers ins Alpenrheintal. Michael Fasel, Präsident der Liechtensteiner Jägerschaft, dokumentierte in seinem Vortrag die verschiedenen Stationen der Wiedereinwanderung und der Verbreitung des grössten europäischen Nagetieres im Alpenrheintal. Im Jahr 2006 wurde der erste Biber im Rheintal (Vorarlberger Bodenseeufer) bestätigt. Seither hat sich diese Tierart sukzessive flussaufwärts bis nach Rhäzüns ausgebreitet. In Graubünden leben laut Fasel aktuell drei Biber, zwei zwischen Rhäzüns und Trimmis

und einer im Unterengadin. Total haben sich im Alpenrheintal in

den letzten sieben Jahren 78 Biber heimisch gemacht. (ms)

Biologe Michael Fasel, Präsident der Liechtensteiner Jägerschaft, orientierte am Freitag in Jenins über die Rückkehr des Bibers.  Foto: M. Schnell

Landquart

Weihnachtskonzert mit Amigos & Roos Die «Amigos» sind das inter­ national erfolgreichste Schla­ gerduo der letzten Jahre. Am 7. Dezember kommen sie für ein Weihnachtskonzert ins Forum im Ried nach Land­ quart. Mit dabei ist auch der Bad Ragazer Sänger Stefan Roos. Tickets sind an der Abend­kasse erhältlich. Kon­ zertbeginn ist um 19.30 Uhr, Tür­öffnung um 18.30 Uhr. Die Beine hochlegen und den wohl verdienten Ruhestand geniessen?

Nichts für Karl-Heinz und Bernd Ulrich. Wo sie auch auftreten, sie werden vom Publikum begeistert gefeiert. An den Amigos kommt im Schlagerbereich derzeit niemand vorbei! Vielleicht liegt ihr Erfolg gerade darin begründet, dass sie ihn nicht krampfhaft gesucht haben. Schon seit ihrer Kindheit machen die beiden gemeinsam Musik, zogen später mit ihren selbstkomponierten Liedern von Ort zu Ort. Die musikalischen Brüder haben seitdem über viereinhalb Millionen Tonträger ver-

Die volkstümlichen Senkrechtstarter Amigos werden am Samstag zusammen mit Stefan Roos zum Weihnachtskonzert aufspielen.  Foto: zVg

kauft sowie mehrfache Gold- und Platinauszeichnungen erhalten. Sie geben Konzerte in ganz Europa und sind Gewinner der wichtigsten Musikpreise wie zum Beispiel dem Echo. Spezialgast Stefan Roos Ihre Weihnachts-Tournee, die sie in verschiedene Länder führt, macht in diesem Jahr auch Halt im Forum im Ried in Landquart. Sie werden das Publikum mit ihren eingängigen Melodien verzaubern und in eine weihnachtliche Stimmung versetzen. Im Vorprogramm ist auch der einheimische Grand Prix-Sieger Stefan Roos mit dabei. Der als Stimmungssänger bekannte Roos wird, ganz ungewohnt, einige ruhige Titel aus seinem Repertoire zum Besten geben. 20-Jahr-Jubiläum Apropos Stefan Roos: Am kommenden 22. März wird der Volksmusikant in der Sporthalle Badrieb in Bad Ragaz sein 20-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Dazu hat er keine geringeren Gäste als die fidelen Mölltaler, Marc Pircher und Oesch’s die Dritten eingeladen (weitere Infos folgen).  (ms)


Inserate

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Das perfekte Geschenk finden Sie bei uns in Küblis & Schiers! Wir freuen uns auf Sie!

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Samstag, 14. Dezember 2013

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11 bis 19 Uhr, im Forstwerkhof

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Verschiedene Aussteller bieten eine grosse Auswahl an einheimischen Produkten und Handwerk an. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

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Oberstufenchor Mittelprättigau

Gemeinden Conters, Küblis, Luzein, Saas, St. Antönien

Strickjacke

Leitung – Peter Kamber Spielorte | Termine

Eintritt frei | Kollekte | Alle Orte sind rollstuhlgängig

St. Antönien 05-Dez

Kirche St. Antönien Donnerstag | 05-Dezember-2013 - 20.00

Mels 07-Dez

Einkaufszentrum Pizolpark Mels Samstag | 07-Dezember-2013 - 11.00 | 13.00 | 14.00

Küblis 11-Dez

Kirche Küblis Mittwoch | 11-Dezember-2013 - 20.00

Saas 13-Dez

Kirche Saas Freitag | 13-Dezember-2013 - 20.00

Pany 14-Dez

Kirche Pany Samstag | 14-Dezember-2013 - 20.00

Conters 16-Dez Luzein 18-Dez

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Herzliche Einladung

Kirche Conters Montag | 16-Dezember-2013 - 20.00 Kirche Luzein Mittwoch | 18-Dezember-2013 - 20.00

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Werfen Sie Ihr Glas nicht in den Kehricht; es gibt überall Container für die Wiederverwertung!

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Aus der Region

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Nr. 95

Küblis

Schiers

Schulhauskredit vertagt

Coop feiert Geburtstag

Die von 63 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern besuchte Kübliser Gemeindeversammlung vom Freitag hat den Kreditbeschluss für eine Umgestaltung des Schulhausareals auf die nächste Versammlung vertagt. Wie es in einer Mitteilung heisst, lagen noch zu wenig Informationen vor. Am 17. Juni 2011 hatte sich der Souverän in einer Konsultativabstimmung für eine Sanierung der bestehenden Anlage ausgesprochen. Gemäss Botschaft der Gemeinde hat die eingesetzte Projektgruppe neben einer Sanierung auch einen Neubau geprüft. Einstimmig gutgeheissen hat die Versammlung einen Kredit von 195 000 Franken für die Sanierung der Mauer Spondastrasse, welche teilweise starke Schäden aufweist. Ebenfalls auf einhellige Zustimmung stiess die Sanierung der Mauer Maneschastrasse. Dafür wurde ein Kredit in der Höhe von 390 000 Franken gesprochen. Einen weiteren Kredit in der Höhe von 180 000 Franken sprach die

Versammlung für die Verlegung der Meteorwasserableitung Klus– Turmgasse. Alphütte Schlappin wird saniert Für die Sanierung der Alphütte Schlappin Vordersäss genehmigte die Versammlung einen beantragten Kredit in der Höhe von 30 000 Franken. Einstimmig gutgeheissen wurde ebenfalls ein Kredit in der Höhe von 180 000 Franken für die Anschaffung eines Kommunalfahrzeugs. Der Kredit für das Sammelprojekt Instandstellung Erschliessung Eggatobel/Tobelweg wurde einstimmig bewilligt. Das Projekt wird auf vier Jahre aufgeteilt. Auf Zustimmung stiess auch das Budget 2014, welches mit einem Ertragsüberschuss von rund 518 000 Franken schliesst. Der Steuerfuss verbleibt auf 120 Prozent der einfachen Kantonssteuer. In einer Nachwahl wurde Ruth Vetsch-Grob einstimmig als Schulrätin bestimmt.  (hw)

Saas

Wehrli bleibt noch ein Jahr Präsident Die Wahlgemeindeversammlung vom 29. November 2013 war relativ gut besucht. Der Voranschlag der Gemeinde für das Jahr 2014 zeigt bei Einnahmen von rund 3,4 Millionen Franken und Ausgaben von rund 3,3 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von rund 80 500 Franken. Das Budget wurde vorbehaltlos genehmigt, ebenso der Steuerfuss der Gemeinde für das Jahr 2014. Derselbe verbleibt weiterhin auf 130 Prozent der einfachen Kantonssteuer. Gemeindepräsident Hans Ueli Wehrli und Alpfachchef Niklaus Heldstab-Wanner wurden ehrenvoll wiedergewählt, ebenso Enzo Bertozzi als Gemeindevorstandsstellvertreter und Hans MaruggWehrli als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission. Präsident Hans Ueli Wehrli brachte aber unmissverständlich zum Ausdruck, dass er lediglich noch ein Jahr, das heisst bis längstens Ende 2014 im Amte zur Verfügung stehe. Andrea

Acerboni-Bruder wurde als Mitglied der Baukommission, Evelyn Hinnen als Mitglied des Schulrates bestätigt. Schliesslich wurde Pirmin Putzi als neues Wuhrkommissionsmitglied erkoren; dies anstelle des zurücktretenden Peter Weber-Graf, welcher diese Funktion seit vielen Jahren ausgeübt hatte. Der Personaldienstbarkeitsvertrag mit der Klosters Madrisa Bergbahnen AG betreffend die Moore beim Donnerstein gab zwar zu reden, wurde aber ebenso genehmigt wie die Teilzonenrevision für das neue Baugebiet Martels.  (pd)

Vor einem Jahr hat der Coop Schiers seine neuen Räumlichkeiten im Ascherapark bezogen. «Seither hat sich unsere Verkaufsstelle erfreulich entwickelt. Sie wird jetzt wesentlich häufiger für den wöchentlichen Gross-Einkauf und natürlich von Durchreisenden in die Ferien- und Wintersportorte genutzt», stellt Geschäftsfüh-

rerin Monika Meier fest. Nebst der idealen Lage erwähnt Meier die 120 Gratisparkplätze. Diesen Freitag und Samstag, 6. und 7. Dezember, feiert das 11-köpfige Team des Coop Schiers den Geburtstag gemeinsam mit der Kundschaft. An beiden Tagen gibt es 10 Prozent Rabatt. Die Kinder dürfen sich auf bunte Ballone freuen. (pd)

Geschäftsführerin Monika Meier (Mitte) und ihr Team freuen sich aufs Geburtstagswochenende. Foto: zVg

Heidis

Guatali- Rezept

sli Pf ef f e r n u s

Zutaten 250 g Zucker 250 g Mehl 2 Eier 1 Messerspitze Backpulver 1 El Zitronat, fein gehackt 1 El Orangeat, fein gehackt 1 Tl Zimt 1 Messerspitze Nelkenpulver 1 Tl Ingwerpulver Zuckerglasur 150 g Puderzucker 2-3 El Wasser oder Fruchtsaft (Orangen, Zitronen)

Zubereitung Eier und Zucker schaumig rühren und die Gewürze dazugeben. Mehl und Backpulver dazu sieben und zu einem glatten Teig kneten. Zu Stangen von 3 cm Durchmesser rollen, davon 3 cm lange Stücke abschneiden und zu Kugeln oder Nüssen formen. Über Nacht trocknen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220 ° 10-15 Minuten backen. Noch heiss mit Zucker­ glasur bestreichen. Aufbewahren: trocken, in gut verschlossener Dose. Zuckerglasur Puderzucker durch ein Sieb geben und mit der Flüssigkeit so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.


Aus der Region

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Kellertheater Grüsch

Untervaz

Seltsame Reise eines Kontrabassisten

Jungsamariter bei der Rega

Philipp Galizia ist nicht nur ein schräger Musiker, er ist auch ein begnadeter Erzähler und Schauspieler. Übermor­ gen, Freitag, 6. Dezember, stellt er sich um 20.20 Uhr mit seinem Kontrabass «Gratis zum Mitnehmen» auf die Bühne des Kellertheaters Rosengarten. Galizia erzählt die Geschichte in der Rolle von Ralph, der kurz nach der Trennung von seiner Frau und nachdem ihm die Arbeitsstelle gekündigt wurde, sein Haus verlassen und sich an die Strasse gestellt hat. Was machen die Menschen mit einem, den man wie ein Sperrgut-Artikel gratis mitnehmen kann? Ralph erzählt und singt von kleinen Abenteuern und grossen Momenten, von freundlichen Tieren und verrückten Menschen. Ralphs Reise ist zwar schräg, macht ihn aber ziemlich glücklich. Das Glück hält an bis zu dem Zeitpunkt, als die Medien von ihm erfahren. Galizia gehört zu den Originalen in der Schweizer Kleinkunstszene. Der gelernte Kontrabassist arbeitete ab 1993 beim schrägen Volksmusikunternehmen Familie Trüeb und sammelte später beim Pfannestil Chammer Sexdeet Erfahrungen für seine Solokarriere. Seine erzählerischen Mittel sind sein spröder Charme und sein zwiebacktrockener Humor. Galizia nimmt sich Zeit, lässt den Worten Raum und lässt die Zuhörer auch mal zappeln. Reservation (25/15 Franken) unter Tel. 081 325 35 92 oder mit Mail an kellertheater@kulturhausrosengarten.ch.  (pd)

Philipp Galizia ist mit seinem Kontrabass ein Original der Schweizer Kleinkunstszene.  Foto: zVg

Die Help Falknis hatte am letzten Mittwoch ein speziel­ les Thema auf dem Jahres­ programm. Rega stand da. Um 15.45 Uhr trafen sich eine grosse Schar aufgeregter Kinder auf dem Parkplatz der Tennishalle in Zizers. Zum Glück begleiteten uns einige Eltern, so dass wir alle mit den Autos zur Regabasis fahren konnten. Vor lauter Aufregung merkte fast niemand, wie kalt es war. Nachdem auch die Letzten noch das WC besucht hatten, konnte Herr Gähwiler mit seinen Ausführungen starten. Zuerst sahen wir einen Film. Die ganze Schar war so begeistert, dass es mucksmäuschen still war.

Die ganze neugierige Schar. 

Luciano Gähwiler vermittelt spannende technische Details.

Spannung im Hangar Anschliessend ging es in den Hangar. Schon die Luft ist da speziell, sie machte alle noch etwas kribbliger. Nachdem Herr Gähwiler uns die technischen Details erklärt hatte, ging es ans «Arbeiten». Der «Flughelfer» Patrick seilte die «Ärztin» Jana ab, um die «Patientin» Samanta zu bergen. Der «Pilot» Simon hielt den Helikopter in dieser Zeit perfekt in der Schwebe. Auch all die technischen Instrumente zur Überwachung eines Patienten waren sehr spannend. So machten sich die Jungs einen

Fotos: zVg Spass daraus, herauszufinden, wer den Pulswert im Oximeter am höchsten treiben kann. Leider war viel zu schnell schon 17.30 Uhr. Noch viele Fragen wurden beantwortet und rasch einige Kleber verteilt. Kinder mit strahlenden Gesichtern stiegen wieder in die Autos und fuhren nach Hause. Ob sie wohl gut eingeschlafen sind? Herzlichen Dank der Crew der Regabasis Untervaz für die Gastfreundschaft und Herrn Gähwiler für die packenden Ausführungen. Wir sind alle froh, dass wir auf die Rega zählen können. (pd)

Flury Stiftung Schiers

Drei neue Vorstandsmitglieder Auf Ende 2013 haben Konrad Toggwiler, Schiers, Urs Zweifel, Küblis, und Silvia Brembilla, St. Antönien, ihren Rücktritt aus dem Vorstand der Flury Stiftung angekündigt. Anlässlich seiner Sitzung vom 21. November hat der Stiftungsrat Christian Kasper, Luzein, Hans Ueli Wehrli, Saas, und Jürg Guyan, Schiers, im ersten Wahlgang einstimmig als neue Vorstandsmitglieder gewählt. Sie werden ihr Amt am 1. Januar 2014 antreten. Die übrigen Vorstandsmitglieder Heinz Brand, Präsident, Andreas Schnyder, Georg Niggli und Rita Guler wurden vom Stiftungsrat ebenfalls einstimmig für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren bestätigt.

Brand würdigte die grossen Verdienste der ausscheidenden Vorstandsmitglieder. In den letzten Jahren hat die Flury Stiftung einen grossen Wandel hin zu einem modern strukturierten Unternehmen, welches sich auch im zunehmend härteren Wettbewerb behaupten kann, erfolgreich vollzogen. Dies war nicht zuletzt auch deshalb möglich, weil der Vorstand die Weiterentwicklung des Unternehmens konsequent vorangetrieben und mit dem notwendigen Fachwissen begleitet hat. Konrad Toggwiler war insgesamt während 19 Jahren Mitglied des Vorstands und seit 2010 auch in der Funktion des Vizepräsidenten. Er stand dem Vorstand und der

Geschäftsleitung insbesondere im Zusammenhang mit finanziellen Fragen mit seiner grossen Erfahrung mit grossem Engagement zur Verfügung. Urs Zweifel wurde 2006 in den Vorstand gewählt und hat sich dort mit seinem Fachwissen in Organisations- und Personalfragen intensiv eingebracht. Silvia Brembilla, seit 2007 Mitglied des Vorstandes, hat in ihrer ruhigen Art bei den anstehenden Entscheidungen immer wieder die Anliegen und Sorgen der Mitarbeitenden sowie der kleineren Gemeinden mit Nachdruck vertreten. Zum Dank für den grossen Einsatz durfte der Präsident den Ausscheidenden ein Abschiedsgeschenk überreichen. (pd)


Aus der Region

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Nr. 95

Maienfeld

Prättigau

«Täxtzit» mit Monika Schärer

«Electronic Machines Schiers» der EMS Schiers brilliert

Am Samstag, 14. Dezember, um 20 Uhr lädt der Verein «Kultur Herrschaft» zur buchstäblich besonderen Veranstaltung im historischen Klostertorkel in Maienfeld ein: Die bekannte Kultur- und Reisemoderatorin Monika Schärer aus Zürich liest aus «Täxtzit». Auf 50 Seiten bietet Arno Seeli aus Pratval mit jedem «Täxtzit»-Band eine Plattform für literarische Kurzgeschichten mit einem Bezug zur Schweiz. Für die musikalische Umrahmung des Abends zeichnen Donata Walser (Querflöte) und Nicole Schüepp (Klarinette). Zwischen durchdringender Literatur und authentischer Musik werden die Gäste mit Gaumenköstlichkeiten aus der Herrschaft verwöhnt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Damit «Täxtzit» weiter leben kann, wird um Gönnerbeiträge gebeten. (hw)

Monika Schärer liest im Klostertorkel.

Foto: zVg

Furna

Präsidium zu besetzen An der Versammlung vom Donnerstag, 12. Dezember 2013, sehen sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Furna vor die schwierige Aufgabe gestellt, sowohl eine neue Gemeindepräsidentin oder einen neuen Gemeindepräsidenten als auch eine neue Baufachchefin oder einen neuen Baufachchef zu wählen. Gemeindepräsidentin Ursi Tanner-Herter und Vorstandsmitglied Claudia Egli-Rizzi haben demissioniert. Trotz intensiver Suche waren insbesondere für das Präsidium bis Redaktionsschluss keine Kandidatinnen oder Kandidaten auszumachen. (hw)

Kürzlich wurde zum fünften Mal in Folge der Regionalwettbewerb des weltweiten Robotikturniers «First Lego League» (FLL) an der Pädagogischen Hochschule Graubünden ausgetragen. Neun Teams aus der Region sowie eines aus dem Kanton Aargau kämpften um den Einzug in das Schweizer Finale, welches am 14. Dezember in Locarno stattfindet. Eines der beiden Teams der EMS Schiers, die «Electronic Machines Schiers», erarbeitete sich durch den hervorragenden 2. Gesamtrang die Teilnahmeberechtigung an der Schweizer Meisterschaft in Locarno. Die Pädagogische Hochschule Graubünden PHGR, die Hochschule für Technik & Wirtschaft HTW Chur, die Evangelische Mittelschule Schiers und die Höhere Technische Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt HTL Bregenz führten die diesjährige Regionalausscheidung des internationalen Roboter-Wettbewerbs First Lego League unter dem sehr aktuellen Motto «Nature’s Fury» (Naturgewalten) durch. An diesem Wettbewerb werden unter anderem das technische Verständnis sowie die Freude am Entwickeln von Problemlösestrategien gefördert. Zehn Teams Die insgesamt zehn Teams ergründeten, was getan werden kann, wenn gewaltige Naturereignisse auf Orte treffen, an denen Menschen leben, arbeiten und spielen. Die zehn- bis sechzehnjährigen Jugendlichen konstruierten und programmierten bei «Nature’s Fury» einen autonomen Roboter aus LEGO-Bausteinen, der auf

einem Spielfeld in 150 Sekunden vorgegebene Missionen lösen musste, welche am 1. September weltweit bekannt gegeben wurden. Zusätzlich präsentierte jedes Team zu einem selbst gewählten Teilthema aus dem Themenbereich «Nature’s Fury» eine kleine Forschungsarbeit und entwickelte neue originelle Ideen zur Problemlösung. Ausserdem bewerteten verschiedene Juroren Teamgeist, das beste Roboterdesign, die überzeugendste Präsentation und zeichneten das beste NewcomerTeam aus.

Teilleistungen erste wertvolle Erfahrungen sammeln. Beide Teams der EMS Schiers wurden von der Firma Wittenstein AG in Grüsch finanziell und ideell unterstützt und konnten durch diese Zusammenarbeit Einblicke in wichtige Bereiche der Projektplanung und des strukturierten Umsetzens von Zielen gewinnen.  (pd)

Gute Schierser Der Gesamtsieg ging an das Churer Team «Flobotik» und der wohlverdiente zweite Rang an das Team der EMS Schiers «Electronic Machines Schiers». Den dritten Gesamtrang belegte das Team «Young Pi» aus dem Kanton Aargau. Ein zweites Jungteam aus Schiers, die «Robotic Pirates», konnten mit bemerkenswerten

Das Team der Evangelischen Mittelschule Schiers konnte vorne mitmischen. Fotos: E. Giger

Kurs in Jenaz

«Aus der Frühzeit des Christentums» Ein lehrreicher Blick zurück in die Kirchengeschichte: Der christliche Glaube muss sich in den ersten Jahrhunderten in einer Umwelt bewähren, die ihm gegenüber weder Duldung noch Verständnis zeigt. Christen wurden als Staatsfeinde betrachtet. Erst die staatliche Anerkennung und Förderung ab dem 4. Jahrhundert

führte zur Ausbreitung des Christentums in Europa und damit zu einem tiefgreifenden Wandel, dessen Folgen bis heute wirksam sind. Das Mönchtum wandte sich gegen eine Verweltlichung der Kirche. An drei Kursabenden wird dieser Entwicklung nachgegangen: 23. Januar 2014 (Christenverfolgung), 13. Februar (Mönchtum)

und 6. März (Entstehung des christlichen Abendlandes), jeweils donnerstags 20 bis 21.45 Uhr im Unterrichtsraum beim Pfarrhaus Jenaz. Eine Anmeldung ist im Dezember erforderlich beim Kursleiter: Pfarrer Holger Finze, 7233 Jenaz, Telefon 081 332 16 49; holger.finze@gr-ref.ch. Keine Teilnahmekosten. (pd)


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Prättigau

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Samstag, 28. Juli 2012 112. Jahrgang , Nr. 88

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• Regional

Nächste

Dieser Winter geht nicht nur wegen seiner Schneemenge und seiner zahlreichen Lawinen und Schneerutsche in die Annalen der Wetterfrösche ein, sondern auch wegen der vielen Strassensperrun­ Strassensperrun gen. Situation thematisieren Einer der Betroffenen ist Walter Tschopp vom Berggasthaus Post in

Widmaier Lokalzeitun Kopffeld_NE g für dasU_Layout Prättigau, 1 18.01.201

die Herrschaft Schuders. Die abgelegene Fraktion um, zu klagen, sondern die für ihn und den Kreis Fünf von Schiers war in diesem Winter und andere Betroffene neuartige Dörfer • Erscheint durch Strassensperrungen mehr­ mehr Situation einmal zu thematisie­ Prättigau Dienstag, mals während mehrerer Tage von ren. Die entstandenen Verluste Donnerstag 7220 und Samstag Geocaching, der Aussenwelt abgeschnitten.Schiers könne im aktuellen Ausnahmefall • Regional St. Antönien und volksnah! «Darunter auch an den Malereine gutfre­ gutfreund wohl jeder überbrücken, aber: modern «Für Gipserarbeit Fassadeniso quentierten Tagen an Weihnach­ e SchatzNun hat en sich solche Situatio­ Weihnach den Fall, dass Rangliste lationen suche der Tel. 081 ten und Silvester», stellt der nauszug Gas­ Gas328 14 nen in Zukunft häufen sollten, ist ein Gipfelkr Eggberg Fax 081 tronom fest. «Das hat natürlich es44 Die Prättiga sinnvoll, 328 26 über mögliche einmal euz 69 direkte Auswirkungen auf unsere Herrscha Absicherungen – auch in finan­ und Herrschuer ft/Fünf Zahlen.» Es gehe ihm nicht dar­ dar zieller Hinsicht Dörfer nachzudenken.» am Swiss äftler Laut Tschopp gibt es zwar Versi­ Bike Master cherungen, die bei Neuschnee­ mengen von mehr als 25 Zentime­ Die Gemeindeter gewisse Leistungen erbringen. Malans ihren Gemeinde hat amtlicher Strassen­ Für den Fall polizeidie per 31. Augustsperrungen sehe gekündigt nst er aber eher eine Grund ist Versicherung, ähnlich wie eine . der Gesundhe zustand Schlechtwetterversicherung its­ beziehung in ungewisse sweise der Baubranche. der Arbeitsan

Malans trennt

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sich von

Inhabers tritt Privatorgader betroffene des Kantonale n Lawinen­ auch bei nisation. P&H kommission hat den anderen fenen Gemeinde betrof­ Tiefbauamt verfügt Das kantonale künftige n über die über eine GemeindeOrganisation des spezielle Lawinenkom­ mission. nachgefra polizeidienstes «Diese rekrutiert sich aus Personen der Gemeindeführungs­ gt.

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Gemeind epolizeid ienst

stäbe, Förstern, Bergführern, an­ In Malans deren Ortskundigen sowie Vertre­ und weiteren den im Churer tern Gemeindes Tiefbauamtes. Aufgrund in Maienfeld Rheintal, darunter Situation entschei­ der aktuellen und Haldenstein wird der det die Kommission, ob, wann, wo , von einer Gemeindepolizeidiens privaten und wie lange eine Kantonsstrasse betreut Organisatio t oder gesperrt werden muss», erklärt n ten Oktober unterstützt . Im Stirnimann, Peter letzerlitt dessen Medienspre­ Silvano Inhaber Schmid im kantonalen Tiefbau Tiefbauamt, amt, einencher bislang erst- Anfrage. auch einmaligen auf und «Bei drohender sieanfall. EpilepSeither Lawinengefahr sperrt der Bezirk ärztlichem steht er unter die kritischen Strassenabschnitte September Arbeitsarrest. Mitte wird aufgrund soweit notwendig oder veranlasst licher Untersuchu Die Strassensperrungen stossen bei der Bevölkerung nicht immer auf Verständnis, sind aber nötig, woneuermöglich Lawinensprengun­ den, ob wie dieses ngen entschieBild eindrücklich beweist. Schmid Foto: M. Maikoff seiner Arbeit u Seite 2 der nachgehen kann oder wieIn einem nicht. kritisiert öffentlichen Schreiben Schmid nun die de Malans, Gemeinseiner Firma die das Mandat Malans organisiert per 31. August mit digt hat. seinen Gemeindep Er gekünlos», diesen erachte es als olizeidienst «respekt- Neuorganisation am 1. September gen, bevor Auftrag aufzukünd Die Gemeinde in Malans man seitens neu. i… Malans definitiv der Ärzte nicht mit pflege ja einem Monatspen wisse, wie Schmid erklärte es weitergehe, sondern sum von Fotos: M. persönlich, 20 Stunden Skizze: zVg Schmid lediglich Schnell rund ohnehin P&H. Zumal gegenüber Gemeindep kleines nur «ein im Moment Rädchen» dem tragsverhäl olizeidiensmit dessen mit seinem beiter Karl triebe der stehe, dass noch nicht im t ein Mitarfest. Fest betroffenen GesamtgeVerlückenloser Volmar ja jederzeit deschreibertnis, erklärt polizeidien man den GemeindeFirma. Gemein- zur Vertragsaufl ein Anfrage. Ersatz Martin st ohnehin Bis später worden ösung gust gewährleist Pitschi sei. früher oder auf terhinwerde Schmids am 31. Au- len, habe neu organisiere et hältnis Und dieses Vertragsver erklärte durch seinen Pensum weikönne n wolPitschi. - Karl jederzeit löst werden. Stellvertret Volmar Das Mandat aufge- danach erledigt. er … Ob dies und auch sei mit der in Maienfeld ner anderenFall sei oder man auch Auch die Gemeinde zu eiLösung will per gelange, stehe 31. DezemberMaienfeld auf die u Seite 2

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Zum Schluss

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churz bündig Mann mit Messer verletzt Bei einer Streiterei in einer Wohnung in Cazis ist in der Nacht auf Dienstag ein Schwarzafrikaner mit einem Messer verletzt worden. Er flüchtete und wurde am Morgen im ersten Zug von Thusis Richtung Chur entdeckt. Die Polizeipatrouille brachte den mittelschwer verletzten Mann ins Kantonsspital Graubünden. Der Tatverdächtige, der ebenfalls aus Afrika stammt, wurde verhaftet.

Gute Weinernte im Tessin Die Tessiner Weinbauern blicken auf ein sehr gutes Jahr zurück. Insgesamt seien rund 63 000 Tonnen Merlot-Trauben geerntet und verarbeitet worden. Dieses Ergebnis liege fast 10 Prozent über dem Durchschnittsertrag der vergangenen zehn Jahre.

Aktuell

Was läuft? Veranstaltungen melden Geplante Veranstaltungen wenn möglich mit Bild so früh wie möglich melden unter info@propraettigau.ch oder mit Telefon an 081 332 44 44. Auf der Webseite der Pro Prättigau – www.propraettigau.ch – sind die gemeldeten Anlässe ersichtlich und können so vorgängig eigenverantwortlich koordiniert werden. Das Kulturbüro unter der Leitung von Marietta Kobald, Fideris gibt Auskunft über Fragen kultureller Art und nimmt Anregungen gerne entgegen. Mail an kultur@praettigau.info oder Telefon an 081 330 58 36.

5. Dezember St. Antönien: 20 Uhr, Konzert: Gospels mit Oberstufenchor Mittelprättigau, Kirche

Küblis

Barbara Reidt ist Braunviehkönigin Da es Prättigauer Kühe an nationalen Viehschauen regelmässig auf das Podest schaffen, kann der Titel «Braunviehkönigin» leicht verwirrend sein. Barbara Reidt, die sich an der «Swiss Classic 2013» vom Wochenende die entsprechende Kro­ ne aufsetzen konnte, hat aber weder Hörner noch vier Beine. Sie ist eine hübsche junge Bäuerin aus Küblis und wird die Braunviehzüchter in den nächsten zwei Jahren im Inund Ausland repräsentieren. Die Swiss Classic findet alle zwei Jahre statt und ist der wichtigste Anlass der Schweizer Braunviehzüchter. Der Kanton Graubünden und insbesondere die Prättigauer haben am Wochenende im aargauischen Brunegg ganz schön abgeräumt: Einerseits konnte die Braunviehzüchtergruppe, von welcher auch zwei Prättigauer vorne mitmischten, den Schweizermeistertitel ergattern und andrerseits wurde mit Barbara Reidt eine Kübliserin zur Braunviehkönigin gekrönt. Braunvieh-Botschafterin «Mit der Wahl einer nationalen Braunviehkönigin soll die Schweizer Braunviehzucht an nationalen und internationalen Braunviehausstellungen bereichert werden. «Die Schweizer Braunviehkönigin zeigt als Botschafterin die wirtschaftlichen Vorteile der braunen Rasse der breiten Öffentlichkeit und der Politik im In- und Ausland sympathisch auf», begründet der Veranstalter diesen Titel. Barbara Reidt wird damit am

Die 25-jährige Barbara Reidt aus Küblis hat an der Swiss Classic vom Wochenende den Titel der «Braunviehkönigin 2013» gewonnen. 1. Januar 2014 bis Ende 2015 ihre Vorgängerin Barbara Rohrer ablösen, die den Titel in den letzten beiden Jahren getragen hatte und viele schöne Repräsentationen im In- und Ausland erleben durfte, wie diese rückblickend und zufrieden feststellt. Vom Publikum gewählt Die gelernte Floristin Barbara Reidt, die derzeit in Zürich Agrotechnik studiert, war an der Swiss Classic vom Publikum aus fünf Finalistinnen zur Siegerin gewählt worden. Die Kandidatinnen mussten sich zwischen den einzelnen Durchgängen (Abteilungen) vorstellen und fachspezifische Fragen zum Braunvieh beantworten, was für die Präsidentin des Bündner

7. Dezember Schiers: schierser rocknacht – die zweite! Weitere infos www.spirit-band.ch 9. Dezember Pragg-Jenaz: 12 Uhr, SeniorenMittagessen, Landgasthof Sommerfeld, Anmeldung: Chr. Cavegn, Tel. 081 332 26 09 11. Dezember Küblis: 20 Uhr, Konzert: Gospels mit Oberstufenchor Mittelprättigau, Kirche

Nr. 95

«Glenn Simba» von Thomas Roffler aus Grüsch hat mit ihrem 2. Rang in der Abteilung 5 (Schöneuterpreis jüngere Kühe) ebenfalls zum Schweizermeistertitel der Bündner Züchter beigetragen.  Fotos: M. Schnell

Jungzüchtervereins natürlich kein Problem war. Letztendlich wurde Barbara von der Moderatorin und Vize-Missschweiz Tanja Gutmann als Siegerin verkündet. «Mir wurde die Freude an der Landwirtschaft und dem Braunvieh schon in die Wiege gelegt», erklärt die frisch gekrönte Königin. «Das Arbeiten mit dem Braunvieh und das Präsentieren im Schauring sind meine grosse Leidenschaft. Mein Motto: Mein Traum, eine Herde in Braun.» Starke Bündner Nebst dem Titel der Braunviehkönigin ging auch der Schweizermeistertitel der Züchter nach Graubünden. Dazu beigetragen haben unter anderem Hans Valär aus Jenaz mit dem Gesamtsieg von «Jomiliana-ET» in der Abteilung 7 und Thomas Roffler aus Grüsch mit dem 2. Rang von der zweijährigen «Glenn Simba» in der Abteilung 5 (Schöneuterpreis jüngere Kühe). Im Weiteren ist der Titel auch «Sesam-Gina» von Christian Beeli aus Flims zu verdanken (Reserve-Grand-Champion). Thomas Roffler, Präsident des Prättigauer Bauernvereins, deutet den neuerlichen Erfolg einer seiner Kühe als weiterer Hinweis, auf dem richtigen Weg zu sein. So konnte er dieses Jahr bereits verschiedene Erfolge verzeichnen, darunter mit der vierjährigen «Simba» als Miss Olma.  (ms)


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