Page 1

Unter der

STALEKE Heimatzeitung für die Samtgemeinde Hagen

Bemerkenswertes 

180  Unter der Staleke2010  4-2010 180 | Winter

| 

Berichte 

| 

Begebenheiten

www.staleke.de 1


STALEKE Inhaltsverzeichnis

Polizei-Info

NEU

Prävention geht uns alle an.................................................. 4

Die Feuerwehr rät

„Kinderfinder“ für das Kinderzimmer.................................. 7 Wintertipps, um Frostschäden zu vermeiden...................... 9

Land und Leute

Lohe feiert seinen 900. Geburtstag...................................... 6 900 Jahre Uthlede – eine erste Bilanz................................ 10 20 Jahre – Partnerschaft Hagen – Lohme/Rügen.............. 16 Abriss oder Erhalt? Die Osterndorff´sche Villa................. 20 Steuertipp: Die Lohnsteuerkarte wird abgeschafft............ 22 „Café Zeitlos“ – neues Betreuungsangebot für an Demenz erkrankte Menschen.................................. 27 Weißer Berg – erste Schätze schon zu entdecken!............ 39 Von „Denglisch“, „Mc Deutsch“ und Anglizismen........... 43 Schon Geschenke für Weihnachten?................................ 44 Nestwerk: „Weihnachten nicht allein zu Hause“.............. 52 Patenschaften für Papageien gesucht................................. 57 Baudenkmale sind erlebbare Geschichte........................... 60 Deutsch-polnisches Theater- und Tanzprojekt................. 62

Aus dem Rathaus

Grußwort der Samtgemeindebürgermeisterin..................... 3 Feuerwerk zum Jahreswechsel........................................... 17 Neue Reinigungssatzung der Samtgemeinde..................... 24 Standesamt Hagen.............................................................. 42 Einladung zur Unternehmerinnen-Messe 2011................. 43 Nachlese: Tag des offenen Denkmals 2010 .................. 51

Gewerbe und Dienstleistung

Fliesen Borchers: Riesige Auswahl und kompetenter Service........................................................... 11 „Kulturbeutel“: Naturkosmetik und med. Fußpflege........ 14 Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum........................... 23 Neu in Rechtenfleth: Praxis für Krankengymnastik.......... 24 Sponsorenseite.................................................................... 36 Hypnose-Gesundheits-Praxis „Vitalwege“......................... 41 Trauern und leben!............................................................. 51 Bäume und Dächer – Arbeitsplätze von Jörg Prey............ 53

Schule, Beruf und Zukunft

Imker – ein ernährungssichernder Beruf........................... 15 Baki – kleine Idee, große Verbreitung!.............................. 21 „Rappelkiste“ feierte 40. Geburtstag.................................. 25 Kinder als Weltenentdecker und Forscher........................ 29 Ferienprogramm: Kinder lernen von Kindern................... 35 Einladung zum Vortrag „Pubertät...................................... 38 Waldschüler auf großer Fahrt............................................. 40 Wittstedt: Mädchen-Tanzgruppe – schon jetzt ein Volltreffer...................................................................... 45

Für Senioren/-innen

Hausapotheke – ein Muss für häusliche Erstversorgung!..................................................................... 8

Recht im Alltag

Bagatellkündigung: Fragen kostet nichts........................... 50

Gesundheit

Anmerkungen eines Hausarztes........................................... 5

Fakten aus alten Akten

Neues aus der Schwedenzeit (Teil 6)................................. 54

Serie

Offenwardermoor – alles hat seine Zeit! (Teil 2)............... 58

Vereinsleben

Helma Voss und der Frauenchor Uthlede......................... 12

2

Tennisjugend des Hagener SV feierte Saisonabschluss....................................................... 18 Rassegeflügelschau für Züchter ein Muss.......................... 26 Landfrauen spenden für Samtgemeinde-Bücherei............ 30 Gewerbeverein Hagen meldet sich zu Wort...................... 49

Verschiedenes

Neue Ausstellung in der Burg Hagen................................. 13 Bersenbrücker Schüler im herbstlichen Königsmoor........ 19 Fontane: Das Trauerspiel von Afghanistan........................ 28 Feuerwehr als „Star“ von Kalenderblättern....................... 30 Als Freiwilligenhelferin in Namibia................................... 37 Fünf kleine Igel aufgepäppelt............................................. 38 1.135 Euro für Kirchturmuhr............................................. 44 Die Bullenhaltung in Uthlede............................................ 49 RATORT: Jetzt auch kostenlose Energieberatung............. 52 Große Silvesterparty........................................................... 57 Kirche, Köche, Köstlichkeiten........................................... 61

Veranstaltungen

Samtgemeinde..................................................................... 32 Kultur- und Heimatverein „Burg zu Hagen“..................... 46 Telefon-Übersicht............................................................... 63

STALEKE Impressum Heimatzeitung der Samtgemeinde Hagen 27628 Hagen im Bremischen, Lärchenweg 2b, Tel. (0 47 46) 64 60 E-Mail: kurth@staleke.de Schriftleitung:

Hansdieter Kurth, Meike Döscher, Ursula Heß, Theresa Lange, Michaela Lohaus, Gerhard Segelken

Ehrenredakteur:

Heinz-Dieter Storm

Anzeigenannahme:

Gerhard Wüst, Telefon (0 47 46) 94 64-0, Telefax (0 47 46) 94 64-94

Auflagenhöhe:

5.500 Exemplare – Die STALEKE erscheint vier Mal im Jahr und wird kostenlos an alle Haushalte der Samtgemeinde Hagen verteilt.

Gesamtherstellung:

Druckhaus Wüst GmbH, Weißenberger Straße 12, 27628 Driftsethe, Telefon (0 47 46) 94 64-0, Telefax (0 47 46) 94 64-94, E-Mail: mail@druckhaus-wuest.de

Titelfoto:

Die Ahornallee in Driftsethe als „geschützter Landschaftsteil“ ist Teil der „Schatzgrube Weißer Berg“. Hier hat die „Bürgerinitiative – Mit us tosamen“ (MUT) bereits einige Informationstafeln aufgestellt, die auf besondere Landschaftsschätze verweisen. Weiteres auf Seite 39.

Sämtliche Geldeinzahlungen (Anzeigengebühren, Spenden usw.) nur auf das Konto 4 810 377 200 bei der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, BLZ 292 657 47, Hagen, erbeten. Für unverlangt eingereichte Manuskripte keine Gewähr. Die Zeitung ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Jede Mitarbeit ist ehrenamtlich und unbesoldet; veröffentlichte oder unveröffentlichte Manuskripte werden nicht honoriert. In den Verteilorten wird je ein Exemplar kostenlos an jeden Haushalt abgegeben.

Staleke – Das ist die mittelhochdeutsche Bezeichnung der Hagener für ihre Gerichtseiche. Sie schmückte das Siegel des ehemaligen Amtes Hagen und ziert jetzt das Gemeindewappen. Das Wort „Staleke“ taucht erstmals in einer lateinischen Urkunde auf. Darin ist festgeschrieben, dass Graf Gerbert II. von Stotel am 8. März 1248 dem Bremer Erzbischof die Vogtei Bramstedt verkauft hat. Unter dieser Eiche hielten die Stoteler als Herren über Hagen Gericht und leiteten wohl bis 1363 Volksversammlungen. Der Standort der Staleke: auf dem heutigen Schulgelände; vermutlich im Durchgang zwischen dem ehemaligen Forsthaus und dem 1969 fertiggestellten Neubau der Mittelpunktschule.

Die nächste Ausgabe erscheint am

Donnerstag, dem 10. März 2011 Anzeigenschluss ist

Freitag, der 11. Februar 2011 180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Aus dem Rathaus

Foto: Marlies Menger

Liebe Mitbürger/-innen! Unser Projekt Schatzgrube Weißer Berg ist auf den Weg gebracht. Der Samtgemeinderat hat in einer Sondersitzung am 30. August die erforderlichen F-Plan-Änderungen einstimmig beschlossen. Inzwischen liegt die Genehmigung des Landkreises bei der Samtgemeinde vor. Damit ist uns ein Etappensieg gelungen! Der Erhalt der Flächen am Weißen Berg ist für die Menschen in unserer Samtgemeinde von enormer Bedeutung. Es geht nicht nur um die Sicherung unserer Lebensqualität, es geht auch darum, die Entwicklung unserer Samtgemeinde in der Naherholung und im „sanften Tourismus“ konsequent weiter zu verfolgen. Das Konzept „Schatzgrube Weißer Berg“ passt genau in unser Gesamtkonzept für Naherholung und sanftem Tourismus. Damit schließt sich die „Perlenkette“ von Wulsbüttel über Hagen und Driftsethe bis in die Marsch nach Sandstedt und Rechtenfleth. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns jetzt gemeinsam gelingen wird, dieses Konzept umzusetzen. Um Gemeinsinn und Solidarität ging es auch beim Tag des Ehrenamtes am 18.11.2010. Alle zwei Jahre wählt eine Jury von Vertretern aus Politik und Verwaltung aus den Vorschlägen der ehrenamtlichen Institutionen in der Samtgemeinde Hagen Menschen aus, die sich für unsere Gesellschaft ehrenamtlich engagieren. Menschen, deren Engagement nicht in der Kategorie von Marktpreisen gemessen werden kann. Sie sind der Kitt unserer Gesellschaft, sie sichern die Lebensqualität für uns alle hier in der Samtgemeinde Hagen. Diesen „Kitt“ benötigen wir in diesen Zeiten dringend. Eine Zeit, in der die Medienvielfalt älteren Generationen häufig den Atem verschlägt, in der eine globalisierte Welt sich stetig und scheinbar immer schneller verändert, in der eine Finanzkrise das Vorstellungsvermögen jedes normalen Bürgers übersteigt, in der Politikverdrossenheit herrscht, die sich in Wahlboykott und Bürgerprotesten zu Einzelmaßnahmen wiederspiegelt. Eine Zeit, in der der Einzelne oftmals das Individualinteresse über das Interesse für das Gemeinwohl stellt. In dieser Zeit ist es wichtiger denn je, dass jeder Einzelne von uns sich wieder für den anderen interessiert, für andere einsteht, dass wir den Gemeinsinn wiederentdecken. Alle diese Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, in den Vereinen, in der Feuerwehr, bei den Landfrauen, in der Kirche, im RATORT, in der Seniorenarbeit und in vielen anderen Institutionen – sie alle zeigen uns, dass es auch anders geht. Dass es Spaß macht, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, dass es wichtig ist, auch für einen selbst, einmal die eigenen Interessen hinten an zu stellen. Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr wir diesen Gemeinsinn benötigen, erfahren wir auch durch den Umgang mit dem demografischen Wandel. Die Zukunft war immer schon neu! Und dennoch stellt der demografische Wandel die Kommunen vor ganz neuartige Herausforderungen. Wie werden wir in Zukunft leben, wohnen und arbeiten? Die Wirtschaft muss sich auf immer älter werdende Belegschaften einstellen. Die Märkte verändern sich. Das Dienstleistungsgewerbe erfährt in einer alternden Gesell-

180  Unter der Staleke  4-2010

schaft zunehmend an Bedeutung. Wie werden sich die Schulstandorte entwickeln? Unser gemeinsames Ziel muss sein, uns intensiv um die jungen Menschen zu kümmern, die wir noch haben. Bildung muss absoluten Vorrang haben! Zurückgehende Einwohnerzahlen bedingen hohe Anforderungen an die Infrastruktur in einer Gemeinde. Wie sichern wir die Mobilität für ältere Menschen? Wie bleiben wir als Wohnstandort für Menschen aller Generationen interessant? Alles Fragen, die wir nur gemeinsam beantworten können! Es gibt nach wie vor kein Patentrezept für die Gemeinden. Wir müssen uns selbst auf den Weg machen: am besten gemeinsam und im Dialog. Der Jugendausschuss der Samtgemeinde wird sich zukünftig mit diesen Fragen stärker auseinandersetzen. Es wird zu diesem Thema Veranstaltungen geben. Wir werden auch auf Sie zukommen, liebe Mitbürger/-innen. Wenn Sie schon jetzt Interesse haben, Ihre Samtgemeinde Hagen mitzugestalten, informieren Sie sich im Internet und bringen Sie Ihre Ideen ein. Einen guten Anfang, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, bietet die neue Straßenreinigungssatzung (s.S. 24) unserer Samtgemeinde. Wenn jeder vor seinem Haus die Straße sauber hält und die Rasenstücke mäht, spart die Samtgemeinde und wird dadurch entlastet. Und die Samtgemeinde, das sind wir, jeder Einzelne von uns. Nach wie vor stehe ich Ihnen gerne auch in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Am 25. November 2010 in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr lade ich sehr herzlich zu meiner Bürgermeisterin-Sprechstunde ein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins das neue Jahr 2011. Ihre

Susanne Puvogel Samtgemeindebürgermeisterin

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! Den Leserinnen und Lesern unserer Heimatzeitung „Unter der STALEKE“, ihren Freunden und Förderern, wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, einen glücklichen Start ins neue Jahr und 2011 familiäre und berufliche Zufriedenheit. Ihr Redaktionsteam

3


STALEKE Polizei-Info

Prävention geht uns alle an … Unter diesem Motto werde ich in den folgenden Ausgaben der STALEKE über dieses und jenes aus der polizeilichen Präventionsarbeit berichten. Doch zunächst möchte ich mich in dieser Ausgabe bei Ihnen, liebe Leser/-innen der STALEKE vorstellen und meinen Aufgabenbereich erläutern. Mein Name ist Wolf-Dieter Porthaus. Ich bin Beauftragter für Präventionsarbeit beim Polizeikommissariat Schiffdorf und gehöre zum Präventionsteam der Polizeiinspektion CuxhavenWesermarsch.

Das eigentliche Team besteht aus dem Beauftragten für Jugendsachen, der Verkehrssicherheitsberaterin und dem Beauftragten für Kriminalprävention an der Polizeiinspektion Cuxhaven-Wesermarsch in Cuxhaven. Wir, die anderen fünf Kollegen/-innen versehen unseren Dienst auf denjeweiligen Polizeikommissariaten Hemmoor, Langen-Debstedt, Schiffdorf, Brake und Nordenham. Unser Aufgabenfeld ist sehr weit geEltern maßgeblich fächert. Hauptzielgruppen sind überam Erfolg der Prä- wiegend Kinder, Jugendliche und Heranwachsende. Noch wichtiger als die vention beteiligt Kinder und Jugendlichen sind deren Eltern. An dieser Stelle möchte ich einmal deutlich betonen, dass insbesondere Eltern maßgeblich am Gelingen effektiver Präventionsarbeit beteiligt sind. Leider zeigt die Realität, dass sich immer nur die Eltern beteiligen, die sowieso schon alles für ihre Kinder tun. Die, die wir erreichen wollen, nehmen niemals an wichtigen Elternabenden und Fachvorträgen teil. Dabei ist es doch so einfach, allein schon durch ihre Anwesenheit die Präventionsfachkräfte der unterschiedlichsten Institutionen zu unterstützen. Für die junge Zielgruppe, also vom Kindergartenalter bis zum Schulabschluss bieten wir Themen zu den Bereichen Gewalt, Suchtprävention, Kindesmisshandlung und Verkehrserziehung an. Für Heranwachsende und Erwachsende bieten wir, insbesondere für junge Fahranfänger zwischen 18 und 24 Jahre, intensive Verkehrssicherheitsarbeit an. Hier möchte ich beispielhaft das Projekt „Don’t Drug and Drive“ anführen, dass in Kürze wieder verstärkt an den Schulen angeboten wird. Aber auch Senioren kommen nicht zu kurz und werden von uns auf Seniorennachmittagen zum Beispiel über das Thema

4

„Sicherheit im Alter“ präventiv betreut. Ein wichtiger Bereich unserer Arbeit erstreckt sich auf die Vernetzung mit den jeweiligen Fachinstitutionen, wie den Jugendhilfestationen, den jeweiligen Jugendämtern, den Jugendpflegern der Gemeinden, der „Schleuse e.V.“, den Sozialarbeitern der Schulen und der Schule selbst, sowie mit den fachkompetenten Beratungsstellen der Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch. Wenn Sie, lieber Leser/-innen, nun Schweigepflicht hat das Gefühl bekommen, dass durch höchste Priorität die Zusammenarbeit der Polizei mit den oben genannten Hilfsinstitutionen das Vertrauen und die Schweigepflicht in Frage gestellt werden, dann kann ich Sie beruhigen! Die Schweigepflicht hat oberste Priorität und wird von den Hilfsorganisationen Ihres Vertrauens zweifelsfrei eingehalten. Die Arbeit erstreckt sich in erster Linie auf die Durchführung und Abarbeitung gemeinsamer Projekte und Themenkomplexe. In den vergangenen Jahren hat sich herausgestellt, wie wichtig gemeinsame Projektarbeit, insbesondere an Schulen, ist. Dies zeigt unter anderem das Projekt „Wir sind stark“, das seit den Sommerferien in Kooperation mit den Polizei-Präventionern, den Schulsozialarbeitern und Lehrern von Schulen beider Landkreise mit sehr großem Erfolg durchgeführt wird und hoffentlich nicht nur eine Eintagsfliege bleibt. In Hagen wurde das Projekt bereits in allen siebten Klassen der Hermann-Allmers-Schule durchgeführt. Ein großer Dank gilt hier noch einmal der Samtgemeinde Hagen, die uns den großen Saal in der Burg Hagen zur Verfügung gestellt hat. So, liebe Leser/-innen, ich hoffe, dass ich Sie ein wenig auf meine, unsere Arbeit als Polizei-Präventioner einstimmen konnte. Für Anfragen stehe ich Ihnen gerne unter (0 47 06) 94 81 54 zur Verfügung. Besser erreichen Sie mich aber unter der Email: wolf-dieter.porthaus@polizei.niedersachsen.de. Bis zum nächsten Mal. n Wolf-Dieter Porthaus,Ihr Präventionsbeauftragter

Willy Frank

Hausgeräte/Kundendienst

Für Haushaltsgeräte aller Art: Auch E-Herde / Ceranfelder

Rufen Sie mich an: Telefon Mobil Telefax

(0 42 96) 7 47 90 00 (01 72) 4 20 99 17 (0 42 96) 7 47 91 06

Willy Frank · Ellhornstraße 12 · 27628 Uthlede

Heinz-Jürgen Meyer Abwassermeister

Die neue energiesparende Kleinkläranlage Keine Pumpen, keine Magnetventile, keine Tauchmotorbelüfter

Zertifiziertes Wartungsunternehmen Einbau und Umrüstung von Kleinkläranlagen Baggerarbeiten Grashofstr. 14, 27628 Driftsethe Telefon (0 47 46) 72 52 17 Telefax (0 47 46) 72 52 18 Mobil (01 52) 089 705-74

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Gesundheit

Grippaler Infekt und Virusgrippe – zwei ganz verschiedene Krankheiten Heute soll es um zwei typische Erkrankungen dieser Jahreszeit gehen: zunächst die Erkältung (grippaler Infekt), dann die echte Virusgrippe. Das sind zwei völlig verschiedene Infektionskrankheiten! Die Erkältung ist in der Regel ziemlich harmlos. Da zu 90% verschiedene Viren die Ursache sind, hilft ein Antibiotikum meist nicht. Die Behandlung ist trotzdem einfach: 77 Hustenlöser, 77 viel trinken und 77 während der Erkrankung keine körperlichen Anstrengungen! So hat der Spuk schnell ein Ende. Manchmal kann sich auf eine Erkältung ein bakterieller Infekt „aufpfropfen“; man nennt das eine bakterielle Superinfektion. Hinweise sind ein längerer fieberhafter Zustand sowie ein grün-brauner Auswurf. In solchen Fällen kann ein Antibiotikum nützlich sein. Die echte Virusgrippe („Influenza“) wird durch ein spezielles Virus hervorgerufen. Sie kann bei älteren oder abwehrgeschwächten Menschen (bei chronischen Erkrankungen, Tumorleiden oder bei ständiger Cortisoneinnahme) nicht selten schwere Krankheitsverläufe bis hin zum Tod haben. Es ist sicher kein Panikmache, wenn man daran erinnert, dass an einer echten Grippe ca.1,5% der Erkrankten versterben. 1918/19 fielen der Grippe in Europa 20 Mio. Menschen zum Opfer. Was kann man machen, um sich nicht anzustecken oder bei Erkrankung Impfung statt glimpflich davonzukommen? AntibiAntibiotika? otika helfen nicht! Die vorhandenen antiviralen Medikamente halten nicht mal im Ansatz, was die Hersteller versprechen. Bleibt als wichtigste und sinnvollste Maßnahme die rechtzeitige Impfung! Wie wirkt die Impfung? Man spritzt inaktiviertes Virusmaterial in den Oberarm (schmerzfrei!). Der Körper erkennt, dass ein „Feind“ eingedrungen ist und entwickelt Abwehrkörper. Kommt es später zu einer Infektion mit echten Grippeviren, so hat der Körper sofort einen ausreichenden Vorrat an Abwehrstoffen – die Grippe bricht gar nicht richtig aus! Ist die Impfung Zwei „Argumente“ werden häufig gewirklich hilfreich? gen die Impfung angeführt: 77 Wenn man sich impfen lässt, wird man erst richtig krank. Wahr ist: Die Impfung ruft nur eine abgeschwächte Grippe hervor. Empfindliche Leute können dadurch leichte Grippesymptome entwickeln. Aber: wie würden diese empfindlichen Menschen auf eine plötzliche „echte“ Grippe reagieren? 77 Wenn man sich impfen lässt, „verwöhnt und verpiepelt“ man sein Immunsystem. Unsinn! Die Impfung kurbelt das Immunsystem ja an, sie „hält es wach“.

180  Unter der Staleke  4-2010

Übrigens: Wenn man gegen Grippe geimpft wird, kann man trotzdem Erkältungen kriegen (siehe oben!). Das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe! Und zum Schluss: Ab dieser Saison ist der Impfstoff gegen Schweinegrippe im saisonalen Impfstoff schon mit drin. Also: Haben Sie keine Angst vor dem kleinen Pieks! Er kann Ihr Leben retten! n Dr. med. Hans-Ulrich Charlet In eigener Sache: Ab Januar 2011 führe ich wieder Abnehmkurse nach dem Insulinprinzip und Nordic-WalkingKurse durch, die durch die gesetzlichen Krankenkassen zuschussfähig sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter (0 47 46) 93 94 0 bis Mitte Dezember an. Sie erhalten dann schriftlich genauere Informationen.

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Wesermünde e.V. ● Wenn Sie Pflege brauchen ● Wenn Sie Beratung über den Fall der Pflegebedürftigkeit benötigen ● Wenn Sie sich ein Pflegeheim anschauen oder dort zur Probe wohnen möchten… Das DRK Pflegeheim in 27628 Hagen · Parkstraße 3 hilft Ihnen mit Rat und Tat. Telefonisch unter (0 47 46) 9 46 30 e-mail: pflegeheim.hagen@drk-kv-wesermuende.de Oder besuchen Sie uns persönlich – wir sind immer für Sie erreichbar!

Katrin Körber-Renzel Land & Familienhebamme

0175-2 43 84 30

Von der Schwangerschaft bis Ende des ersten Lebensjahres Südlicher Landkreis Cuxhaven Landkreis OHZ/Bremen-Nord 5


STALEKE Land und Leute

Lohe feierte seinen 900. Geburtstag Im Jahre 1110 wurde Lohe das erste Mal urkundlich erwähnt. Es handelt sich dabei um die Urkunde des Erzbischofs Friedrich von Hamburg und Bremen, in der festgelegt wurde, welche Orte zur Bramstedter Kirche gehören. Insgesamt wurden 38 Ortsnamen aufgezählt, darunter auch „La“, das heutige Lohe. Vielerorts wurden bereits 900-Jahr-Feste gefeiert. Auch wir Loher Einwohner sind im Oktober 2009 zahlreich zusammengekommen und haben einen 7-köpfigen Festausschuss gegründet. Dabei sind wir alle sogleich übereingekommen, dass wir unter uns bleiben sollten, weil wir als kleines Dorf nicht die Mittel haben, hier ein riesiges Fest zu veranstalten. Ein Buch sollte erstellt werden, in Ergänzung zur Loher Chronik aus dem Jahre 1990, in dem alle Loher Häuser, deren ehemalige und jetzige Besitzer aufgeführt sind. Dafür hat Lore Puckhaber sämtliche Fotos gemacht. Günter Schäfer hat dann das Buch entsprechend gestaltet, Corinna Engelke in Zusammenarbeit mit anderen die Bücher gebunden. Ausschließlich der Druck erfolgte bei der Firma Wüst. Es kam außerdem die Idee, auch alle ehemaligen Einwohner von Lohe zu diesem besonderen Jubiläum einzuladen, was großen Anklang fand. Es hatten sich denn auch viele „Ehemalige“ auf den Weg gemacht. Die weiteste Anreise hatte Klaus Kellmer, der jetzt im Kreis Siegburg lebt. Älteste angereiste Person war Elisabeth Grönlund (86), geb. Kortjohann, aus Peine. Die Loher Frauen schmückten in der Woche vor dem Fest den ganzen Ort. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Am Samstag, 28. August, trafen um 14.00 Uhr die ersten Gäste auf dem Hof von Familie Döscher ein, die netterweise Diele und Hofplatz zur Verfügung stellte. Klaus Kortjohann eröffnete die Feierlichkeiten mit einer sehr gelungenen Rede. Er verglich die Zusammenkunft mit einem Klassentreffen, da sich die Leute teilweise seit Jahrzehnten nicht gesehen hatten. „Unser Lohe ist dat Beste!“ sangen die Loher Frauen plattdeutsch im Chor. Bei Kaffee und Kuchen, den die Loher Frauen gebacken und gestiftet hatten, wurden viele alte Erinnerungen ausgetauscht. Für Kinder gab es Spiele im Zelt, eine Hüpfburg und Luftbal-

lonweitflug. 5 Loher Schauspieler von den „Plattsnacker“ der SG Langenfelde sorgten mit drei plattdeutschen Sketchen für amüsante Unterhaltung. Ruth Urselies, auch eine „Ehemalige“, berichtete, wie sie Lohe als Flüchtlingskind erlebt hat. Nach einem deftigen Abendessen folgte dann „Danz op de Deel“ mit DJ Marvin. Udo Rebien, der mit seiner Familie die letzte Gastwirtschaft in Lohe betreibt, war unser Festwirt und sorgte auch am Sonntag nach einem sehr gut besuchten Gottesdienst mit Pastor Kieseritzky für das leibliche Wohl in Form einer wohlschmeckenden, vielgelobten Erbsensuppe. Gottesdienst und Frühschoppen wurden vom Posaunenchor begleitet. Viele Teilnehmer mochten sich am Sonntag noch nicht so schnell trennen, und so kamen die restlichen Torten noch auf den Tisch.

900 Jahre Lohe – ein schönes Fest mit hohem Erinnerungswert Alles in allem war es ein sehr schönes und harmonisches Fest, von dem wir noch lange zehren können. Hier sei nochmals allen gedankt, die sich aktiv oder auch mit Spenden an dem gelungenen Jubiläumsfest beteiligt haben. n Gerda Amelung, Michaela Lohaus

Zur Goldenen Aue

Das Gasthaus für Ihre Familienfeier – natürlich gut und günstig!

Am 1. Weihnachtstag: Festbuffet – Anmeldung erbeten – Ihre Weihnachtsfeier bei uns: gut und günstig! Im Januar und Februar 2011 Kohl- und Pinkelpartys mit DJ. All inklusive 35 Euro! Am 22. und 29. Janar, sowie am 12. und 19. Februar 2011

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gesang, Dorfschmuck und viele Torten: Die Loher Frauen machten das Jubiläum zu einer Feier fürs Gemüt

6

Familie Udo Rebien • 27628 Bramstedt-Gackau 1 Telefon (0 47 48) 5 22 • Telefax (0 47 48) 94 75 23 180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Die Feuerwehr rät

„Kinderfinder“ für das Kinderzimmer RECH TE N FL E T H. Wenn es brennt, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Kinder sind dann am meisten gefährdet. Deshalb hat die Rechtenflether Wehr jetzt eine neue Aktion gestartet, mit der sie die Bevölkerung ihrer Ortschaft wiederum begeistert: die Verteilung des „Kinderfinder“. Dieses fluoreszierende Dreieck ist eine Gemeinschaftsaktion der VGH-Versicherungen mit dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und soll den Feuerwehrkräften helfen, Kinder in brennenden Gebäuden und Wohnungen schnell aufzufinden bzw. das Kinderzimmer leichter zu entdecken. „Kommt es zu einem Brand, gehören Kinder zu den schwächsten Personen“, bemerkt Rechtenfleths Atemschutzwart Ronald Wild. „Dann befinden sich Kinder in einem Kinderzimmer Ausnahmezustand und flüchten aus panischer Angst von Feuer und häufig Rauch meist in vertraute Bereiche, Zufluchtsorte vorzugsweise in ihr Kinderzimmer“, weiß Ronald Wild. „Dort verstecken sie sich häufig unter dem Bett, im Kleiderschrank oder hinter anderen Möbeln, wo sie nur schwer zu finden sind“, erklärt er weiter. „Der im Ernstfall immer dichter werdende Brandrauch erschwert dem Feuerwehrtrupp zudem die Suche nach ihnen.“ Deshalb müssten Atemschutztrupps wissen, wo sie suchen sollen. Doch gerade wenn es bei einem Rettungseinsatz schnell gehen muss und das Haus bereits stark verqualmt ist, sei es oft schwer zu unterscheiden, ob es sich bei den Räumen um Kinder-, Schlaf- oder Wohnzimmer handelt. Dieses Manko haben der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die VGHVersicherungen zum Anlass genommen, den „Kinderfinder“ zu entwickeln. Dieser stark reflektierende Aufkleber soll das Auffinden des Kinderzimmers erleichtern. Er wird außen an der Kinderzimmertür angebracht, am besten im unteren Drittel, damit es vom Brandrauch nicht verdeckt und von dem kriechenden Rettungstrupp auch gesehen werden kann. „Eine sehr sinnvolle Sache, die wir unterstützen wollen“, erläutert Rechtenfleths Ortsbrandmeister Torsten Grotkop. „Schließlich liegt uns viel an der Sicherheit der Kinder.“ Der „Kinderfinder“ wurde auf einer „Kinderfinder“ stark reflektierenden Folie erstellt. Das etwa acht Zentimeter große nekostenlos ongelbe „Warndreieck“ kann leicht erhältlich von der Trägerpostkarte gelöst und an jede Kinderzimmertür angebracht werden. So erhält der Rettungstrupp den vielleicht entscheidenden Hinweis, dass sich hinter dieser Tür womöglich noch ein Kind befindet. In Informationsschreiben und in persönlichen Gesprächen mit Eltern will die Feuerwehr weitere Aufklärung über das Thema „Kinderfinder“ und Rauchmelder geben. Die „Kinderfinder“Aufkleber sind während der Übungsdienste oder nach vorheriger Terminabsprache mit Ortsbrandmeister Grotkop für Rechtenflether Eltern im Feuerwehrhaus erhältlich.

180  Unter der Staleke  4-2010

Für Eltern, die nicht aus Rechtenfleth kommen, sind die „Kinderfinder“ bei den örtlichen VGH-Vertretungen kostenlos erhältlich. Außerdem sind sie auf Anfrage bei der VGH-Hauptverwaltung in Hannover zu bekommen. Weitere nützliche Tipps zum richtigen Verhalten im Brandfall bietet eine Broschüre, die die VGH an interessierte Eltern ausgibt. n Jan-Christian Voos, Pressewart der Feuerwehren Samtgemeinde Hagen

Rechtenfleths Atemschutzwart Ronald Wild und Ortsbrandmeister Torsten Grotkop (rechts) starten für die Wehr eine neue Aktion: den kostenlosen „Kinderfinder“. Im Hintergrund freut sich Lena Meyer, dass sie im Ernstfall von der Feuerwehr bald schneller gefunden werden kann

REC HTSANWALT + NOTAR

Helmut Patschke Diplom-Nautiker � ZIVILRECHT

in Kooperation

� WIRTSCHAFTSRECHT

Gudrun Grotheer

� BAURECHT

Steuerberaterin

� VERKEHRSRECHT � ERBRECHT Amtsdamm 35 · 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 80 08 Telefax (0 47 46) 81 18 ReNoPatschke@aol.com www.renopatschke.de

HAGEN IM BREMISCHEN

7


STALEKE Für Senioren/-innen

Hausapotheke – ein Muss für häusliche Erstversorgung! H AG E N . Stühle ranholen, zusammenrücken und dicht an dicht mit anderen Zuhörern sitzen: Immer mehr Senioren kommen zu den Klönschnacks des Seniorenbeirats, die ihnen Kurzweil und Wiedersehensfreude, aber auch wichtige Informationen bescheren. Mit leckerem Frühstücks, damit es auch ein richtig schöner Freitag wird! Am 1. Oktober nun sprach Ingo Schmonsees, Apotheker aus Beverstedt, zum Thema „Die Hausapotheke“. Dabei zählte er – eigentlich – Selbstverständliches auf, rief Bekanntes wieder ins Gedächtnis, verwies auf Nützliches und berichtete über Neuigkeiten. Die Hausapotheke sei unverzichtbar für die häusliche Erstversorgung. Sie soll bei Bagatellerkrankungen helfen, Erste Hilfe bei kleineren Alltagsunfällen geben und der sichere Lagerort für regelmäßig einzunehmende Medikamente sein. Zu ihrer Grundausstattung gehörten Verband- und Desinfektionsmittel sowie Arzneien. Zu den Verband- und Desinfektionsmitteln zählen: 77 Mullbinden, Kompressen, elastische Binden, Heftpflaster (Ausnahme Kühlkompressen. Sie müssen in die Kühltruhe.) 77 Sicherheitsnadeln, Dreieckstuch, Verbandschere und – klammern, Einmal-Handschuhe 77 Feindesinfektionsmittel Als Arzneimittel gehören in die Hausapotheke: 77 Schmerzmittel (Achtung auf Neben- und Wechselwirkung mit regelmäßig einzunehmender Medizin) 77 Erkältungsmittel (je nach Empfindlichkeit nur für Nase, Hals oder Husten) 77 Durchfallmittel 77 Mittel gegen Insektenstiche 77 Wund- und Heilsalbe, Brandgel 77 Mittel für den Eigenbedarf – zum Beispiel Augentropfen; am besten in Einzeldosen Selbstverständlich sind außerdem 77 Fieberthermometer (regelmäßig die Batterien prüfen) 77 Pinzetten (gegen Splitter und gegen Zecken) und gegebenenfalls eine Lupe 77 wichtige Telefonnummern Auf keinen Fall gehören in die Hausapotheke 77 Tierarzneimittel 77 Reinigungsmittel und Kosmetika Darüber hinaus gab Herr Schmonsees Tipps, die den richtigen Zugriff auf das richtige Medikament bei plötzlichem Bedarf erleichtern: 77 Übersichtlichkeit sei das oberste Gebot 77 Getrennte Lagerung der Medikamente zur schnellen Erstversorgung von denen zur alltäglichen Regelversorgung

8

77 Aufbewahrung angebrochener Medikamente nur in komplettem Zustand – also mit Umverpackung und Beipackzettel Auf Nachfragen ergänzte er: 77 Abgelaufene oder unbrauchbare Arzneimittel sind Hausmüll. Sie „TÜV“-Prüfungen“ können aber auch bei Apotheken für die abgegeben werden; zur Rücknahme Hausapotheke sind sie jedoch nicht verpflichtet. 77 Der richtige Ort für die Hausapotheke ist ein trockener Raum mit gleichbleibend kühler Temperatur; Bad und Küche sind also ungeeignet. 77 Wird ein Medikament angebrochen, sollte das Anbruchdatum auf der Verpackung notiert werden. Nur so ist beim nächsten Gebrauch klar, wie lange es schon in diesem Zustand gelagert hat. „Prüfen Sie dann seinen Zustand, bevor Sie es verwenden“, riet er dringend zur Vorsicht. 77 Das auf Umverpackung, Tube usw. aufgedruckte Datum zeigt an, wie lange die 100%ige Wirksamkeit des Präparates gegeben ist. Nach Ablauf dieses Datums verringert sie sich, sodass zeitnahe Überschreitungen in Kauf genommen werden können. Zum Schluss seines Vortrages, der bei Einigen doch deutliche „Aha-Effekte“ produziert hatte, appellierte er an seine Zuhörer: „Kontrollieren Sie ihre Hausapotheke regelmäßig! Machen Sie mit ihr den TÜV.“ n Hansdieter Kurth KOMPAKT

Veranstaltung: Klönschnack des Seniorenbeirats Termin: jeden ersten Freitag im Monat Zeit: 10.00 bis 11.30 Uhr Ort: Seniorenschlösschen, Hagen Themen: stets wechselnd Näheres: Detlef Haese Tel.: (0 47 46) 14 06 oder bei den örtlichen Beiratsmitgliedern

Wir sind zertifiziert nach QMseit 25 Richtlinien DIN EN ISO 9001:2008 Jahren von der Apothekerkammer Bremen.

kranich potheke

seit 25 30 Ihr Partner Jahren in allen Gesundheitsfragen

kranich T. Sauerland · S. Meine 27628 Hagen Tel. (0 4746) 9510 60 Fax (0 4746) 9510 61

potheke

Ihr Partner in allen 180  Unter der Staleke  4-2010 Gesundheitsfragen T. Sauerland · S. Meine


STALEKE Die Feuerwehr rät

Wintertipps, um Frostschäden zu vermeiden Der Winter kann bekanntlich unangenehm kalt und frostig werden. Vielerorts sind die Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit abgeschlossen und Garten, das eigene Heim oder die Mietwohnung winterfest gemacht. Für einen letzten Check, ob alles Wichtige bedacht ist, geben die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hagen wertvolle Tipps, damit die Einwohner in den einzelnen Ortschaften tatsächlich sicher durch den Winter kommen. „Um Frostschäden zu vermeiden, müssen Wasserzähler und freiliegende Wasserleitungen geschützt werden“, weiß Hagens Gemeindebrandmeister Karl-Wilhelm Schnars aus der Einsatzpraxis der Feuerwehren zu berichten. „Ist eine Wasserleitung eingefroren, kann aus ihr bei Eintritt von Tauwetter Wasser austreten und den Keller, die Veranda oder die Terrasse unter Wasser setzen.“ Die Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde empfehlen deshalb: Alle frostgefährdeten Leitungen an Außenwänden, in Gärten, Zuführungen zu Teichen und Schwimmbecken, Wasserleitungen in ungeheizten Garagen und Zapfstellen an Waschplätzen überprüfen. Leitungen, die nicht zu entleeren sind, müssen ausreichend mit Isoliermaterial umwickelt werden. „Ist eine Wasserleitung oder ein Wasserzähler eingefroren, ruft man am besten umgehend einen Installateur als Fachmann an“, so Schnars weiter. „Dieser berät gerne und kann in den meisten Fällen weiterhelfen.“ Die Feuerwehren empfehlen weiter, eingefrorene Wasserleitungen nie mit einer Lötlampe, einem Schweißbrenner oder anderen offenen Flammenquellen aufzutauen. Durch die starke Hitzeentwicklung können Isolationsmaterialien und andere Baustoffe in Brand geraten. Auch weiter entfernte Stellen können durch die Wärmeleitung der Rohre unbemerkt in Brand geraten. n Jan-Christian Voos, Pressewart der Feuerwehren Samtgemeinde Hagen

… seit über 55 Jahren!

Eickhoff & Otten Rechtsanwälte §§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§

Joachim Eickhoff

Sylvia Otten

Rechtsanwalt Fachanwalt für Verkehrsrecht

Rechtsanwältin

Amtsdamm 26 (im Gebäude der Kreissparkasse)

27628 Hagen Telefon 0 4746 / 72 69 00 Telefax 0 4746 / 72 69 00-9 E-Mail: mail@eickhoff-otten.de

Interessenschwerpunkte: Vertragsrecht Arbeitsrecht Strafrecht Inkassorecht Vollstreckungsrecht

Meisterbetrieb Elektro + SHK Fachbetrieb nach § 19 WHG Zugelassenes Unternehmen • EWE NETZ GmbH • Erdgas- und Stromversorgung Lindenstraße 14 A • 27628 Wulsbüttel

Telefon (0 47 46) 5 12 • Telefax (0 47 46) 10 05 friese-gt@t-online.de 180  Unter der Staleke  4-2010

Familienrecht Erbrecht Miet- und Pachtrecht Reiserecht Baurecht

Bürozeiten: Mo. – Fr. 9.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

9


STALEKE Land und Leute

900 Jahre Uthlede – eine erste Bilanz „900“ – die Zahl wird sich in das kollektive Gedächtnis von Uthlede einbrennen. Denn sie steht nicht nur für das Lebensalter der Ortschaft, sondern auch für ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art: Ganzjährig haben die Dorfbewohner mit einer Vielzahl von originellen Veranstaltungen den runden Geburtstag ihres Dorfes gefeiert. Da gab es ortsprägende Aktionen wie das Aufstellen von Jubiläumswappen an allen vier Ortseingängen oder die feierliche Enthüllung des 3.820 kg schweren Findlings, den der Heimatverein und Sponsoren in die Dorfmitte „gepflanzt“ haben.

geworden und hat das Zeug, Teil eines gepflegten Brauchtums zu werden. Nachfolgend sein Text: „Us Dorp up de Geest“ Hoch up de Geest lich us Dorp Uthleer, Wind weiht hier jümmer von al Sieden her, Weiden und Moor legt deep rund umto, ewige Tieden is dat all so. Den Werserdiek kanns du von’n Klippbarg sehn. De beste Blick is von de Hoge Mehn, von’n Düngel bit Farg und rup no Saans lich vor di Osterstade fast ganz. Von Guntsied her kik de Kark ut Brook. Ok hier snakt de Lüüd de Plattdütsche Sprok, den kiks du in das sattgröne Land allns kultiviert von Minschenhand. Den Afhang doll left Dachs und Voss Un’n in de Weiden grost Schoop und Oss, An’n Himmel kanns du de Lerchen hörn Bliev enfach stohn und lot die nich störn. Nehm di mol Tied, set die up’n Woorsbarg dool Een egen Geföhl, as kiks du in’t Tool. Heidloh und Heestern und ok de Fuhrn sind in Besitz von Uthleerer Buurn.

Unübersehbar in der Dorfmitte: der am Pfingstmontag enthüllte 3.820 kg schwere Findling Aber auch über begeisternde Folklore um die „900“ konnte man sich freuen – wie zum Beispiel der heiße Ritt auf dem Bullen, bei dem 15 Mannschaften mit je drei Teilnehmern mindestens 900 Sekunden „oben“ bleiben wollten (was sie auch geschafft haben!) oder die „Drei Tollen Tage“ im Juni mit 900 Heringen zum Fischessen, mit einem Fußball-Jux-Turnier und einem attraktiven Spiel ohne Grenzen. Nicht vergessen werden darf das 58. Erntefest, bei dessen Umzug zahlreiche Wagen mit der „900“ ebenso geschmückt waren wie die Zäune und Hecken einiger Grundstücke. Auch Kunst und Kultur sind unübersehbare Bestandteile im 900-Jubiläumsreigen gewesen. So hat der vom Verfall bedrohte Grabstein der berühmten Uthleder Bildhauerund Maschinenbauerfamilie Freund ein neues Zuhause gefunden – in der St. NicolaiKirche steht der Stein mit dem auffälligen Relief jetzt „gut bedacht“. Und das „UthledeBuch“ hat sicherlich seinen Weg in viele Haushalte gefunden. Überdies ist das Das Doppelporträt zeigt Catarina von Hans-Dieter Lüerssen Elisabeth (1762 – 1821) und Julius Conrad Freund (1753 – 1842); es wird eigens zur 900-Jahr-Feier geihrem Sohn, dem vor allem Dänemark dichtete und vertonte Lied berühmten Bildhauer Hermann Ernst „Us Dorp up de Geest“ ein schönes Stück Volkskunst Freund zugerechnet

10

Und geit de Blick rober no Hoogen sind Hügelgräber enfach afdrogen. De Tweelenbarg is fast ganz verswunnen, de neje Tied het ok hier gewunnen. In de deep Schlucht von Hosenhörn kanns du dat flinke Radföhrn selber lehrn. Dool geit dat flott, no boben word swoor, denn bremst de Heidteller diene Koor. Und ganz up’n Barg is Jerusalem. Dor kommt de Uthleer blos selten hen. De Grienenbargsee is groot und schön, us Dorp is’t wert, du musst dat blos sehn! Refrain (nach jeder 2. Strophe zu singen) Und mitten in’t Dorp steiht use Kark, binnen in schmückt mit kostbar Kunstwark. De Urkund gifft dat Oller her, negenhundert Johr is us Dorp Uthleer! Und – Zufall oder nicht: Im Jubiläumsjahr ist der Sportplatz mit seiner Außenanlage erneuert worden. Und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses steht kurz vor ihrem Abschluss. n Hansdieter Kurth

Weihnachtsbäume

Aus eigenem AnbAu – auch zum selberschlagen: nordmann, blaufichte, Omorika und Rotfichte.

J. schwartz

mühlenteich 28 · 27628 Hagen · Telefon (0 47 46) 69 29

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Fliesen-Borchers: Riesige Auswahl und kompetenter Service Wer mit dem Gedanken spielt, Fliesen in seinem Haus zu verarbeiten, sollte den Weg ins Gewerbegebiet Hagen-Bramstedt finden. Denn dort bietet Fliesen-Borchers ein vielfältiges Sortiment an Wand- und Bodenfliesen. Auf 800 m² Lagerfläche warten etwa 20.000 m² Fliesen auf sofortige Mitnahme. Auf 260 m² Ausstellungsfläche werden neben Produkten führender deutscher Hersteller auch Fliesen aus Italien, Portugal, Spanien und anderen Ländern präsentiert. In gepflegter Atmosphäre kann man in Ruhe auch die große Auswahl an Marmor und Granit auf sich wirken lassen. Großen Anklang finden heute Fliesen in Holzoptik, die von echten Holzfußböden nicht mehr zu unterscheiden sind, jedoch den Vorteil der Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit eines Fliesenbelags aufweisen. Darüber hinaus erwartet die Kunden kompetente Beratung und ein freundlicher Service. Geschäftsinhaberin Ingrid Borchers ist dank ihrer langjährigen Erfahrung mit Rat und Tat bei der Fliesenauswahl behilflich. Wertvolle Tipps gibt es auch rund um Dieter Abel setzt die verschiedenen Verlegungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit ihrem garantierte Qualitätsarbeit fort inzwischen verstorbenen Mann KarlHeinz gründete sie 1981 den Familienbetrieb. Seitdem werden Service und fundierte Beratung ganz groß geschrieben. Zu diesem Service gehören auch zwei Schautage in jedem Monat. Wer die Fliesen vom Fachmann verlegt haben möchte, ist bei dem Nachfolger von Karl-Heinz Borchers, Herrn Dieter Abel, in den besten Händen. Der Fachmann für die Fliesenverlegung blickt auf eine über 20-jährige Berufserfahrung zurück und ist daher mit allen Techniken der Fliesenverlegung bestens vertraut, wie unter anderem mit der Verlegung von großformatigen rektifizierten (Kanten gesägten oder -gefasten) Fliesen im Wand- und Bodenbereich. Jeder Kunde erhält handwerksge-

rechte Arbeiten mit Qualitätsgarantie, sodass man lange Jahre Freude an den Belägen haben wird. Auf Wunsch wird dem Kunden gerne ein unverbindliches Angebot für die Verlegung von Fliesen unterbreitet.

Blick in die gepflegten Ausstellungsräume von Fliesen-Borchers Aber auch Selbstverlegern wird mit dem Verleih von Fliesenschneidemaschinen geholfen, oder es werden die passenden Rohrdurchführungen geschnitten oder gekniffen. Neben dem umfangreichen Fliesenangebot bietet das Unternehmen selbstverständlich auch sämtliche Hilfsstoffe für die Verlegung von Fliesen an. Das Angebot reicht vom Kleber und Fugenmörtel über Schienen, Bauplatten etc. bis zu Geweben zur Rissüberbrückung und Gießharzen. n Eike Schnitker KOMPAKT

Fliesen-Borchers, Fliesenfachhandel und Verlegebetrieb Inhaberin: Ingrid Borchers Anschrift: Industriestraße 15, Gewerbegebiet Hagen-Bramstedt Öffnungszeiten: mo.- fr.: 9 – 12 und 15 – 18 Uhr; sa.: 9 – 12 Uhr; mittwochs Nachmittag geschlossen Schautage: jeder 1. und 3. Sonntag / Monat von 14 bis 17 Uhr Telefon (0 47 46) 93 97 0, www.fliesen-borchers.de

Fitness monatlich 24,90 Euro ab April! Angebot! 6x Massage / Krankengymnastik erhalten und nur 5x bezahlen!

Krankengymnastik-Praxis Roland Jüttner • Krankengymnastik • Rückenschule • Fitness-Training • Hausbesuche • Lymphdrainage • Reha-Sport

• Massage • Ultraschall • Elektrotherapie • Naturmoorpackungen • Wärmeanwendungen • Eisanwendungen

Kosmetik- & Fußpflegestudio Andrea Jüttner-Büsenga Dorfstraße 21 · 27628 Bramstedt Telefon (0 47 46) 86 73 · www.kg-juettner.de Termine nach Vereinbarung 180  Unter der Staleke  4-2010

11


STALEKE Vereinsleben

Helma Voss und der Frauenchor Uthlede UTH LE DE . Glasklar klingt der Gesang von 22 Frauen und einem Mann von der Empore im hinteren Teil der Uthleder Sankt-Nicolai-Kirche herab. Mancher neue Besucher dreht sich um. Für die Uthleder ist das schon ein gewohntes Bild, denn der Frauenchor der Uthleder Kirchengemeinde singt schon seit fast vier Jahrzehnten in diesem Gotteshaus. Und von Anfang an dabei ist die Leiterin Helma Voss. „1972 suchten wir eine gesangliche Begleitung für unser Krippenspiel“, erinnert sich die Frau des damaligen Pastoren Udo Voss. „Da fragten die Konfirmanden bei ihren Müttern nach“. Schnell entstand der Wunsch nach festen Singabenden. So übte man zweistimmig nach Gitarrenbegleitung unter Leitung von Helma Voss abwechselnd in den Wohnstuben der Frauen. Die Sängerinnen brachten auch ihre Töchter mit. Neben kirchlichen Liedern kamen auch weltliche Titel zum Repertoire, das auf den Veranstaltungen im Dorf präsentiert wurde. 1976 übernahm Organist Traugott Weiß die Leitung des Chores und gab sie in den neunziger Jahren aus Alters- und Gesundheitsgründen wieder ab. Nun stand der Chor ohne Leitung da, und Helma Voss nahm den Taktstock wieder in die Hand, um die Aktivitäten nicht einschlafen zu lassen. Viele der damaligen Konfirmandinnen waren inzwischen ausgeschieden, aber der „harte Kern“ blieb und wird seit einigen Jahren von Henry Denker, dem Dirigenten des Männergesangvereins, noch mit seiner Männerstimme unterstützt. Eine gute Zusam-

menarbeit mit den anderen Chören des Dorfes zeigt sich seit Jahrzehnten beim Adventskonzert, das vom Frauenchor ins Leben gerufen wurde, und beim Sommerkonzert. Das Durchschnittsalter ist im Laufe der Jahre gestiegen. Die Jüngsten sind fünfzig, die Ältesten 76 Jahre – und stets Ende siebzig. „So sind viele Frauen mit Freuden dabei im Laufe der Jahre in tiefere Stimmen gewechselt, und wir mussten uns mit unserem Repertoire anpassen“, stellt Helma Voss fest, die auch schon 76 Jahre ist, aber immer noch Freude an der Chorleitung hat. Das zeigt sich auch daran, dass sie noch einen zweiten, zwanzigköpfigen Chor in Axstedt dirigiert. Manchen Kilometer reißt sie dafür mit ihrem Auto herunter. Beide Chöre sind durch ihren Einsatz sehr motiviert, denn Schwierigkeiten gibt es oft genug durch Geldmangel in der Kirche. So werden Unterlagen schon von den Mitgliedern privat vervielfältigt und andere Aufgaben übernommen. So kann sich Helma Voss nicht nur musikalisch auf ihre Chöre verlassen, und die verlassen sich auch auf sie, dass sie ihnen noch möglichst viele Jahre als Leiterin vorsteht. n Otto Baur

Seit seiner Gründung 1972 ist Helma Voss (am Klavier) im Frauenchor der Uthleder Kirche aktiv, davon viele Jahre als Leiterin

Die nächste Ausgabe der Staleke erscheint am 10. März 2011! ++Massage-Gutscheine zu Weihnachten verschenken!++ Es lohnt sich, seine Kenntnisse in Manueller Therapie aufzufrischen und zu erweitern! Wir waren für Sie in Wien und haben Stabilisationstechniken für die Wirbelsäule gelernt und die neuesten Erkenntnisse aus den USA studiert. Unser Team ist jetzt bereit Ihnen zeitgemäß zu helfen. Lassen Sie sich überraschen!

Krankengymnastik Kamprath

Lindenallee 9 · 27628 Hagen · Tel. (0 47 46) 93 11 93 12

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Verschiedenes

Neue Ausstellung in der Burg Hagen Bernstein zwischen Mythos und Wissenschaft – Seit der Urgeschichte fasziniert der Bernstein mit seinen Farben und Eigenschaften die Menschen. Als beliebte Handelsware fand er seinen Weg bis nach Ägypten. Jedoch gibt er heute immer noch Rätsel auf: 77 Welche Pflanzen haben ihn erzeugt? 77 Welche Umstände haben ihn bewahrt? 77 Welche Kräfte haben ihn dahin verfrachtet, wo der Mensch ihn als glücklichen Fund entdeckt? Ein Stein, der eigentlich kein Stein ist - seine Eigenschaften unterscheiden ihn von allen anderen Materialien und spiegeln sich wieder in Bezeichnungen wie: börnsteen (niederdeutsch), electron (griechisch), succinum (römisch). Selbst in der griechischen Mythologie wird Bernstein erwähnt. Im Bernstein konserviert finden sich Zeugnisse eines vergangenen, unbekannten Waldes, der vor 50 Mio. Jahren im Norden Europas vorhanden war. Im Glanze des Bernsteins scheinen die Sonnenstrahlen eingeschlossen, die damals die Erde erwärmten.

180  Unter der Staleke  4-2010

Der Sammler Ludwig Kopp ist Mitglied im Arbeitskreis Bernstein, Förderverein des Geologisch-Paläontologischen Museums der Universität Hamburg e.V.. Exponate aus dem Bestand des Museums sowie Leihgaben aus den Sammlungen von fünf Mitgliedern des Arbeitskreises tragen zu der umfassenden Darstellung der vielen Aspekte des Bernsteins bei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr Sonnabend, Sonn- und Feiertag: 10.00 bis 18.00 Uhr Veranstaltungen zur Ausstellung: Führungen durch die Ausstellung an den Sonntagen 28. Nov., 5. Dez. 2010, 9. Jan. 2011 um 15.00 Uhr Tag der offenen Vitrine Verkauf von Bernstein Sonntag, 12. Dez. 2010, ab 14.00 Uhr Bernsteinschleifkurs für Kinder Unter Anleitung von Ludwig Kopp schleifen und polieren die Kinder ihr persönliches „Amulett“ oder einen Schmuckstein. Nebenbei erfahren sie viele interessante Dinge über den Bernstein. Teilnehmer: bis 15 Kinder ab 8 Jahren Termin: 16. Januar 2011, von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr Voranmeldung erbeten, Gebühr für Material: 3,– Euro n Jutta Siegmeyer

13


STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

„Kulturbeutel“: Naturkosmetik und med. Fußpflege (mobil)

ag : t s r e n Do n r Je de n .30 Uh 3

0–1 3 . 7 n o v

Öffnungszeiten: Mo. 6.00 – 17.00 Uhr, Di. – Fr. 6.00 – 18.00 Uhr Sa. 6.00 – 17.00 Uhr So. 7.30 – 17 .00 Uhr Amtsdamm 41 • 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 91 97 91 • Telefax (0 4746) 91 97 92





n Hansdieter Kurth

ENE WEINE · FEINE DESSOUS E R L ES

 Edle Spirituosen  Präsente für private und geschäftliche Anlässe Döhrenacker 5 27628 Hagen Tel. (0 47 46) 72 76 10 Fax (0 47 46) 72 76 09 sinnfoniehagen@t-online.de



14

RE CHTE N F L E TH. Die Füße sind beinahe unsere wichtigsten Körperteile: Erst sie machen uns zu „Zweibeinern“, denn sie tragen uns fast das ganze Leben: monate-, jahre- jahrzehntelang. Ihre große Bedeutung für uns alle wiederspiegelt sich auch in einer Fülle von Redensarten; hier eine Auswahl: „auf freiem Fuß sein“, „auf großem Fuß leben“, „auf eigenen Füßen stehen“ u.v.a.m.. Dass wir möglichst lange „auf eigenen Füßen stehen“ können – ohne Hühneraugen, ohne eingewachsene Nägel oder ohne lästigen Pilzbefall –, dabei hilft Cornelia Buttler, medizinische Fußpflegerin und staatlich anerkannte Kosmetikerin. Seit 18 Jahren in diesem Beruf hierzulande tätig, hat sie sich 2006 selbstständig gemacht und ist seit etwa einem halben Jahr auch mobil im Einsatz. So können sich ihre Kunden zu Hause – ganz bequem und im eigenen Sessel – ihre „Gehwerkzeuge“ reparieren oder sich auch kosmetisch pflegen lassen – zum Beispiel mit einer schonenden Maniküre, belebenden Gesichtspflege oder entspannenden Massage. „Zur Fußpflege bringe ich alles mit: Beinstütze, Lampe mit Lupe, Scheren, Fräsen“, so die erfahrene Fußpflegerin, der keine Fußkrankheit mehr fremd ist. Natürlich sind all diese Behandlungen auch in ihrem Bremerhavener Studio möglich – „Am Alten Hafen Nr. 65“. Frau Buttler hat eine zweijährige AusEnge Zusammenbildung zur „med. Fußpflege“ und staatlich anerkannten Kosmetikerin arbeit mit erfolgreich absolviert. Zudem bildet Podologin sie sich ständig weiter; wie zum Beispiel vor Kurzem auf einem Seminar für die Fußpflege bei Diabetes- oder Markumarpatienten. Bereits jetzt arbeitet sie aber eng mit einer Podologin zusammen – einer „Schmerztherapeutin in der Fußheilkunde“. Überflüssig zu sagen, dass sie mit Brigitte Freye, Berufskollegin in Sandstedt, enge berufliche Kontakte pflegt. Als versierte Kosmetikerin behandelt sie ihre Kunden ausschließlich mit Naturprodukten der Marke „Martina Gebhardt“. Das sind Kosmetika ohne chemische Duft- und Konservierungsstoffe, die sehr gute Allergieverträglichkeit besitzen, nicht an Tieren getestet und deshalb mit dem „Demeter“-Siegel versehen – einem Zertifikat für hohe Glaubwürdigkeit in Sachen ökologischer Landbau und artgerechter Tierhaltung.

KOMPAKT

Jetzt leck ere Weihnach tsliköre vom Fass !

Öffnungszeiten: Mittwoch 15.00 Do. & Fr. 10.00 15.00 Samstag 10.00

„Kulturbeutel“ – mobile medizinische Fußpflege und Kosmetik



– 19.00 – 13.00 – 19.00 – 14.00

Uhr Uhr Uhr Uhr

Inhaberin: Cornelia Buttler Anschrift: Sielstraße 6, Rechtenfleth Termine nur nach Vereinbarung Preis: 18 Euro pro einstündiger Sitzung; zuzügl. 5 Euro Fahrkosten ab 10 km Telefon (0 47 02) 52 04 42 oder (04 71) 41 17 91 Email: kulturbeutel@nord-com.net

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Imker – ein ernährungssichernder Beruf

TU

DAS S

DI

O

D FÜ R

EN M O DER N

EN

HA

Porze llan und Haus Kristalle, halts zube hör

nell Origi kte c a p r ve e henk Gesc

Weihnachtsangebot vom 1. bis 10.12.2010

T

180  Unter der Staleke  4-2010

Hobbyimker • Jens und Dieter Buckow Börsten 22 • 27628 Hagen • Telefon (0 47 46) 64 58

HAL

n Hansdieter Kurth

Wer gesund will leben, isst Produkte von den Bienen!

US

HAGEN. 30% unserer Nahrungsmittel verdanken wir der natürlichen Bestäubung durch Bienen. Ihre Existenz zu sichern, ist daher unverzichtbar! Diese für die Menschheit (über-)lebenswichtige Arbeit leisten die Imker – in ihrer Freizeit oder als ausgebildete „Tierwirte der Fachrichtung Imkerei“, so die berufsständische Bezeichnung. Nachfolgend stellen wir Ihnen, liebe Leser/-innen unserer STALEKE, den ernährungssichernden Beruf „Tierwirt der Fachrichtung Imkerei“, kurz: „Imker“, vor. 77 Voraussetzung: Haupt- oder Realschulabschluss 77 Lehrzeit: 3 Jahre; im Wechsel bei einem Imkermeister und an der einzigen deutschen Berufschule, dem Bieneninstitut in Celle 77 Hauptaufgabe: Imker halten Bienen. Sie betreuen und vermehren Bienenvölker, gewinnen und vermarkten Honig sowie andere Bienenprodukte und züchten Bienenköniginnen 77 Einzelaufgaben: Imkerei: Honigbienen sind noch immer Wildtiere, die einer Betreuung durch den Menschen eigentlich nicht bedürfen. Um aber Bienenvölker zu halten, zu versorgen und zu züchten, müssen Imker genau mit dem Verhalten der Tiere vertraut sein. Ihre Arbeit findet meist im Freien statt und richtet sich nach dem Bienenjahr. Vor allem im Frühjahr und im Sommer ist viel zu tun. Je nach Witterung oder Schwarmsituation können Bienen auch zustechen, deshalb tragen die Imker die typische Imkerschutzkleidung mit speziellen Anzügen, Handschuhen, einem Imkerschleier und einer Drahtschutzmaske. Bienen halten und züchten: Bienenvölker zu „führen“ ist die wichtigste Aufgabe der Imker. Das heißt: Die Imker beobachten die Tiere genau, beurteilen die Volkstärke und vereinigen unter Umständen zwei Bienenvölker zu einem neuen oder bilden Ableger, indem sie ein neues Volk aus einem größeren abzweigen. Jungvölker bauen sie auf und pflegen sie besonders sorgfältig. Sie sorgen dafür, dass die Völker ausreichend Futter haben. Dazu wählen sie geeignete Standorte und führen gegebenenfalls „Wanderungen“ in Gebiete durch, in denen es ein gutes Trachtangebot an Pollen, Honigtau und Nektar gibt. Um Bienen zu vermehren und die Qualität der Völker zu verbessern, züchten die Imker Bienenköniginnen. Dazu bereiten sie Pflege- und Drohnenvölker vor und kümmern sich um die geschlüpften Königinnen. Anpaarung, Schlupftag und Zeichen vermerken sie im Zuchtbuch. Im Winter ruhen die Bienen, dann verrichten die Imker Werkstatt-, Reinigungs- und Hygienearbeiten. Honig und Wachs: Die Imker gewinnen und vermarkten Honig und Wachs und achten dabei auf Hygiene- und Qualitätsstandards. Die Bienenprodukte vermarkten sie meist selbst. Um wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können, zeichnen sie Daten für die Zucht- und Betriebsbuchführung auf und führen Rentabilitätsrechnungen durch. Näheres ist zu finden unter www.infobub.arbeitsagentur.de

10 % Rabatt auf Geschirre und Bestecke GANZ NEU: Winterwein aus dem Erzgebirge

RÜCKENPROBLEME? CHIROPRAKTIK-ZENTRUM

Niels Andersen

Doctor of Chiropractic Logan University, USA (Heilpraktiker)

Universitätsallee 18 28359 Bremen Herwigstraße 8 27572 Bremerhaven

Telefon HB 04 21 - 244 27 57 Telefon BHV 04 71 - 80 19 00

www.wirbeldoktor.de 15


STALEKE Land und Leute

Bauern‚chänke Hotel-, Restaurant- und Saalbetrieb, Reisegruppen und Tagungen, Partyservice, Geschenkgutscheine

Täglich Mittags- und Abendkarte  Jeden Mittwoch „Pfannenessen“ mit Getränk 11,11 ¢ p. P. Puten- und Schweinefilet vom Grill, Beilagen, Salatbuffet  Adventsbrunch 12.12. 11.00 – 14.00 Uhr, 17,50 4 p. P.  Wildgerichte und Grünkohl ab November täglich  1. Weihnachtsfeiertag Festtagsmenü á la carte im Restaurant ab 18.00 Uhr  31. Dezember Silvestermenüs á la carte ab 18.00 Uhr Silvesterball ab 19.00 Uhr exklusives Silvesterbüffet, Getränke am Tisch und an der Bar, Sektbar, Musikkapelle, 70,00 4 p. P. all inkl.  Grünkohlpartys 2011 22. Januar, 5., 12., 19. und 26. Februar alles inkl. 34,00 4 p. P. Donnerstag Ruhetag – Hotel durchgehend geöffnet

Dorfstraße 31 · 27628 Bramstedt Telefon (0 47 46) 60 61 · Fax 68 12 www.landhaus-ahrens.de

Wohn-Accessoires ALLER ART & VIELE SCHÖNE DINGE …

Öffnungszeiten: • kulinarische Köstlichkeiten der Feinkostmanufaktur Kebe Living • handgemachte Taschen + Kleidung für Kinder + Erwachsene

Mo. u. Di. Do. u. Fr. Sa.

9.30 – 12.30 Uhr 9.30 – 12.30 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr 9.30 – 12.30 Uhr

Produkte der Firmen:

• handgefertigter Schmuck Schwanewede • Hospitalstraße 7 • im Hause Panorama-Reisen

20 Jahre Partnerschaft Hagen – Lohme/Rügen Vor 20 Jahren haben die Räte der Gemeinde Lohme (Landkreis Rügen) und der Gemeinde Hagen in der Hagener Burg eine Partnerschaft geschlossen. Auf Einladung von Bürgermeisterin Giesela Schwertfeger und der Gemeinde Hagen wird eine Delegation aus Lohme von Freitag, 3. Dezember, bis Sonntag, 5. Dezember 2010, unsere Gemeinde besuchen. Aus diesem Anlass hat Lohmes Bürgermeister Matthias Ogilvie ein Grußwort an die Bürger Hagens gerichtet: Vor 20 Jahren hatte die Gemeinde Lohme das Glück, dass einer ihrer Ortsteile „Hagen“ heißt. Nach solchen Orten hielt nämlich die Samtgemeinde Hagen im Bremischen Ausschau, um ihre Hilfe beim Aufbau der neuen Verwaltung anzubieten. Freudig überrascht erlebten die „Ossis“ lebendige, tatkräftige Hilfe. Viele persönliche Freundschaften wurden geknüpft, die bis heute bestehen. Dann kehrte der Alltag ein. Und die Hagener auf Rügen wie auch die übrigen Einwohner der Gemeinde Lohme wollten ihre Eigenständigkeit wiedergewinnen, um den Freunden auf Augenhöhe zu begegnen. Die Kontakte wurden seltener und nur noch von einzelnen gepflegt. Deshalb sind Gedenktage von größter Wichtigkeit, denn sie machen bewusst, was wirklich wichtig ist. Ich habe keinen Zweifel, dass die Hagener im Bremischen gleich wieder zur Stelle wären, wenn es nottäte. Heute könnte aber auch schon Hilfe, wenn auch bescheidenere, von den Hagenern auf Rügen wie den übrigen Einwohnern der Gemeinde Lohme geleistet werden. Und sie würden es gerne tun, und nicht nur, um ihre Dankesschuld abzutragen. Die Gemeinden haben vor 20 Jahren einen Partnerschaftsvertrag geschlossen, dieser Geist ist lebendig. Deshalb sollte er auch wieder mehr mit Leben gefüllt werden, damit die „Zufallsgeburt“ dieser wunderbaren Partnerschaft an die 12:00 –18:00 Uhr Uhr 12:00 –18:00 nächste Generation in Verantwortung weitergegeben wird. Heute ist „zusammengewachsen, was zusammengehört“, wie Willi Brandt feststellte. Der neue Bürgermeister von Im Autohaus Hagen Im Autohaus Hagen eVrk ea Lohme stammt aus Niederzier im VRheinland, und sein Vater rkuau fsfosfo f vovn f f e e aus dem Memelland, wie die Eltern von Peter der dao Erleben Sie...Sie... e Erleben 1n31:30: nneHeß, 00– – rrSSoonnnn mals vor 20 Jahren der Samtgemeindedirektor18 tag 1war. 8:0 g :000 U Uhhr Mit herzlichen Grüßen an alle Bürger der Samtgemeinde • die Ford-Modelle •attraktiven die attraktiven Ford-Modelle Hagen im Bremischen! • Essen und Trinken • Essen und Trinken • musikalische Unterhaltung mitmit den Allstars Der Bürgermeister der Gemeinde Lohme auf Rügen, • musikalische Unterhaltung denHagen Hagen Allstars • Spiel, Spaß undund vieles mehr… • Spiel, Spaß vieles mehr… Matthias Ogilvie

Sonntag, 20.20. September Sonntag, September2009 2009 DasDas FordFamilienfest FordFamilienfest

Feiern Sie mit! Wir Wir freuen uns auf Sie! Feiern Sie mit! freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr Samstag 8.00 bis 13.00 Uhr Amtsdamm 28 · 27628 Hagen · Telefon (0 47 46) 67 77

Autohaus Hagen Inh. Heinz Mann

Feel thethe difference Feel difference

Amtsdamm 72 • 27628 Hagen • Telefon (0 47 46) 10 04 Telefax (0 47 46) 14 52 • e-mail: info@ford-hagen.fsoc.de

16

180  Unter der Staleke  4-2010

Autohaus Hagen Autohaus Hagen


STALEKE Aus dem Rathaus

Hörgeräte-Service

Feuerwerk zum Jahreswechsel Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände der Klasse II am 31. Dezember 2010 und am 1. Januar 2011 in der Nähe von brandempfindlichen Gebäuden in den Ortschaften der Samtgemeinde Hagen. Gemäß § 24 Abs. 2 Ziffer 2 der 1. Verordnung zum Strengstoffgesetz (1. SprenV) vom 31.1.1991 (BGBl. I, S. 169) berichtigt (BGBl.S.4592/2002) zuletzt geändert am 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) und Nr. 7.2.6. der Zuständigkeitsverordnung Gewerbe und Arbeitsschutzrecht (Zust. VO-GewAR) vom 25. September 2001 (Nds. GVBl. S. 615, berichtigt S. 725), geändert durch Verordnung vom 18.12.2001 (Nds. GVBl. S. 817) wird angeordnet: Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II (Kleinfeuerwerk) innerhalb der Samtgemeinde Hagen wird örtlich und zeitlich wie folgt eingeschränkt:

Anpassung von Hörgeräten aller Hersteller Kontrolle, Reparatur und Service aller Hörgeräte

HEIMTIERBEDARF Inhaberin: Ute Golly

Am Gewerbepark 1 · 27628 Hagen 3 0 47 46 / 72 67 70 I 0 47 46 / 72 67 72  01 70 / 58 56 318

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 18.00 Uhr Samstag

9.00 – 13.00 Uhr

Wir wünschen allen Kunden frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011! www.die-pfoten.com · die-pfoten@ewetel.net

180  Unter der Staleke  4-2010

Kostenlose Hörmessungen Kinderversorgungen

Lindenallee 9a · 27628 Hagen Tel: 04746-727 99 99 Neue Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 09:00 -13:00 Uhr Mo. und Do. Nachmittags: 15:00 -18:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Batterien und Zubehör Fernsehzubehör

Ohren auf !

Am 31. Dezember 2010 und am 1. Januar 2011 dürfen … 1. Feuerwerksraketen und andere aufsteigende Feuerwerkskörper in einem Umkreis von 200 m von Gebäuden oder Anlagen, die besonders brandempfindlich sind (stroh- und reetgedeckte Gebäude), nicht abgebrannt werden; 2. Feuerwerkskörper, die nicht aufsteigen, in einem Umkreis von 25 m zu Gebäuden oder Anlagen, die besonders brand­empfindlich sind (stroh- und reetgedeckte Gebäude), nicht abgebrannt werden. Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen diese Anordnung pyrotechnische Gegenstände der Klasse II abbrennt, handelt ordnungswidrig im Sinne des § 41 Abs. 1 Nr. 16 des Sprengstoffgesetzes (SprenG) in der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl.S.3518), zuletzt geändert am 25. November 2003, (BGBl. I S. 2304) in Verbindung mit § 46 Nr. 9 der 1. SprenV. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

(auch wenn diese nicht von uns sind)

Zertifizierte Meisterbetriebe in Hagen & Osterholz-Scharmbeck

Fragen Sie uns nach einem unverbindlichen HörgeräteProbetragen in Ihrem Alltag

Stephanie Reemts aus Hagen berät Sie gern!

Rechtsanwalts- und Notarkanzlei Horn & Dr. Gorski Jürgen Horn

Dr. Michael Gorski

Landwirtschaftsrecht Verwaltungsrecht Grundstücksrecht Betreuungsrecht Kaufrecht

Vertragsrecht Agrarrecht Erbrecht Strafrecht Ordnungswidrigkeitenrecht

Falk Scheibe-In der Stroth

Mareike Piotter

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Agrarrecht

Rechtsanwalt und Mediator Fachanwalt für Familienrecht Fachanwalt für Erbrecht

Rechtsanwältin Fachanwältin für Sozialrecht Dipl.-Verwaltungswirtin (FH)

Erbrecht Ehe- und Familienrecht Arbeitsrecht Mietrecht Verkehrsrecht

Verwaltungsrecht Sozialrecht Versicherungsrecht Baurecht Arztrecht

Amselweg 2 (Ecke Amtsdamm) · 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 80 51 · Telefax (0 47 46) 63 99 www.kanzlei-in-hagen.de info@kanzlei-in-hagen.de 17


STALEKE Vereinsleben

Tennisjugend des Hagener SV feierte Saisonabschluss HAG E N . Dem Engagement der beiden Trainer Manfred Schaar und Sylvia Grawe ist es zu verdanken, dass es im Jugendbereich der Tennisabteilung des Hagener SV einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen gibt. 28 Kinder und Jugendliche beteiligten sich am Saison-Abschlussturnier. Mit Feuereifer wurden die vier Rotgrandplätze in Beschlag genommen. Alle waren mit viel Spaß und Ehrgeiz bei der Sache. Die Eltern standen am Spielfeldrand, feuerten die Jungs und Mädchen an und freuten sich über gelungene Ballwechsel. Auf dem Großfeld siegte Fynn Plugge vor Marvin Oppermann. Den 3. Platz sicherte sich Niklas Schnibben. Platz 4 ging an Jele Tienken. Die Trostrunde gewann Niklas Rohn vor Moritz Jacobs. Halbfeld: 1. Tim Ganse, 2. Moritz Trautmann, 3. Moritz Antons, 4. Mikka Rewitz. Kleinfeld Jungen: 1. Danielo Lanje, 2. Dustin Schmidt und Leandro Lanje, 3. Robert Antons. Kleinfeld Mädchen: 1. Kyra Mittwollen, 2. Paula Trautmann, 3. Stella Schmidt und Luisa Schubert. In den Spielpausen konnten sich die Kinder in der Hüpfburg austoben und am Kuchenbüfett stärken. Am 15. Oktober hat das Wintertraining für den Tennisnachwuchs begonnen. n Ursula Hess

Jens Thiermann · Feldstraße 19 · 27616 Bokel-Kransmoor

Der Spaß stand im Vordergrund beim Saison-Abschlussturnier in Hagen. Die Trainer Manfred Schaar (links) und Sylvia Grawe (rechts) freuten sich, dass so viele Mädchen und Jungen gekommen waren

Aktu

elle A find ngebote serem en Sie Schau kaste

in un

Aus kontrollierter Aufzucht unserer Region, kompetent für Sie zubereitet.

Öffnungszeiten Durchgehend für Sie geöffnet! Montag bis Samstag von 8.00 bis 20.00 Uhr. Amtsdamm 29a, 27628 Hagen, Telefon 0 47 46/95 10 06, Fax 0 47 46/69 32, info@neukauf-schomacker.de

Parkstraße 2, 27612 Loxstedt Telefon 0 47 44/7 31 63 00, Fax 0 47 44/7 31 63 20, info@neukauf-schomacker.de

„Beachten Sie unser Haushaltsmagazin jede Woche im Sonntagsjournal mit tollen Angeboten“.

18

Becker Immobilien

n

Verkauf von Haus- und Grundbesitz · Eigentumswohnungen Grundstücken · Bauernhäusern · Resthöfen Verwaltung von Haus- und Grundbesitz · Eigentumswohnungen Sondereigentum · Gemeinschaftseigentum · Mietwohnungen Häusern · Gewerberaum Amtsdamm 28a · 27628 Hagen · Tel. (0 4746) 9 49 80 · Fax (0 4746) 94 98 39 E-Mail: beckerimmo@t-online.de · www.immobilien-s-becker.de Ring deutscher Makler Makler-RDM Verband der Immobilienberufe und Hausverwalter e.V.

IB

Immobilienbörse Bremerhaven

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Verschiedenes

Bersenbrücker Schüler im herbstlichen Königsmoor H AG E N . Goldener Oktober – dieser Bezeichnung hat der zehnte Monat des Jahres wieder einmal alle Ehre gemacht, als Konrad Stuck mit acht geistig und/oder körperlich behinderten Frauen und Männern durchs etwa 60 ha große Hagener Königsmoor gewandert ist. Mit ihrem Lehrer Heinz Heit und dem Betreuer Patrick Friemerding erfreute sich die Abschlussklasse der Schule der „Heilpädagogischen Hilfe“ aus Bersenbrück (Landkreis Osnabrück) an den sachkundigen und humorvoll vorgetragenen Erklärungen über Moorpflanzen, -insekten und -vögeln. So brachte er ihnen den in den Randzonen von Mooren weitverbreiteten Gagelstrauch nahe, indem er sie Blätter zerreiben und ihren herben Duft tief einatmen ließ. „Hm“, „Prima“, „Herrlich“ – so die Kommentare der 16- bis 20-jährigen Gäste. Und gestaunt haben sie auch nicht schlecht, als „Konni“ Stuck ihnen an dem im Königsmoor häufig vorkommenden Faulbaum klar machte, dass dessen graue Rinde auch heute noch als Abführmittel gebraucht werde.

WETARA Beton, Mauerwerk bohren + sägen

Zur Aue 2a 27628 Wulsbüttel Tel. (0 47 46) 72 69 65 Fax (0 47 46) 72 69 67

LÖCHER z. B. für Ofenrohre, Dunstabzug WÄNDE/DECKEN AUFSCHNEIDEN z. B. für Treppen, Fenster WETARA arbeitet kompetent, preiswert, gut und sauber.

Mit der Natur auf Du und Du – schon lange haben sich dies die Schüler aus Bersenbrück gewünscht Die Klasse aus Bersenbrück weilte Anfang Oktober für eine Woche im „Haus am Paschberg“; die Schule selbst hat schon des Öfteren die Vorzüge des Wulsbütteler Hauses in Anspruch genommen. „Wir schätzen seine schöne Umgebung sehr; noch mehr aber die durch und durch Behinderten gerechte Einrichtung“, schwärmte Heinz Heit. Die Führung mit den Bersenbrücker jungen Frauen und Männern ist in diesem Jahr „Konni“ Stucks 12. Moorführung. Seit 1989 in Hagen wohnend, führt der 73-Jährige seit 2002 alljährlich Besuchergruppen durch das wiedervernässte Königsmoor; mit Leidenschaft und großer Sachkunde auf dem Fuchsberg-, Königs- und Mittelstendamm – pro Runde etwa fünf Kilometer, in 2 ½ Stunden! Ehrenamtlich! Und sein Lohn? „Der schönste Lohn“, so seine schnelle Antwort, „das sind die leuchtenden Augen von Besuchern, die sich mit mir über die Vielfalt des neuen Lebens im Moor freuen.“ Näheres über Führungen im Hagener Königsmoor unter Telefon (0 47 46) 17 44 oder in der Hagener Burg unter Telefon (0 47 46) 60 43. n Hansdieter Kurth

180  Unter der Staleke  4-2010

Alois Alzheimer gab 1906 den Anstoß die Krankheit des Vergessens zu erforschen. Wir führen fort, was Alois Alzheimer begann. Wir sind heute der größte private Förderer der Alzheimer-Forschung in Deutschland. Sie wollen mehr wissen? Wir informieren Sie kompetent und kostenlos:

Tel. 0800

/ 200 400 1

Grabenstr. 5 · 40213 Düsseldorf www.alzheimer-forschung.de Unser Spendenkonto: Kto.-Nr.: 80 63 400 · PLZ 370 205 00 Bank für Sozialwirtschaft Köln

Oder Sie senden uns den Coupon zu:

Name Vorname Geboren am Straße/Hausnummer PLZ/Ort

19


STALEKE Land und Leute

Abriss oder Erhalt? Die Osterndorff’sche Villa Während sich im Hermann-Allmers-Haus beim diesjährigen Seminartag etwa 30 Ortsheimatpfleger intensiv bemühen, die Frage zu beantworten „Wie können wir es schaffen, Baudenkmale im Ort und ihre Geschichte bewusst werden zu lassen?“ (s.S. 60), machen im vier Kilometer entfernten Offenwarden Nancy Steklar und ihr Bruder Franky genau das: Schritt für Schritt, mit Geschmack und viel Geschick verhelfen sie der ortsprägenden Osterndorff’schen Villa zu ihrem alten Glanz. Und das Ergebnis ist schon nach gut acht Monaten ist außerordentlich beeindruckend: Das Schieferdach ist vollkommen neu eingedeckt und mit einem dekorativen Dachreiter verziert. An beiden straßenseitigen Fassaden erstrahlen die ornamentalen Fenstergiebel wie neu; die sandsteinernen Verquaderungen an den Hauskanten spiegeln den Glanz der Entstehungszeit von vor ca.120 Jahren wieder. Die gusseiserne Säulenveranda hat die Ausstrahlung des herrschaftlichen Entrée wiedergewonnen und gibt den Blick frei auf einen Teil der verwunschenen, 5.000 m² großen Gartenanlage. Aber erst das Innere! Die untere Etage – die Wohnung von Nancy – haben die Geschwister bereits vollkommen restauriert. Und in jedem der 3.80 m hohen Zimmer – ob im „Grünen Salon“, in der Essdiele, im Jagdzimmer, in der Bibliothek oder im Badezimmer – überall spürt der Besucher den stilsicheren Handwerker mit seiner Liebe auch zum kleinsten Detail und die ordnende Hand einer „Frau mit Geschmack“.

„Mit der Unteren Denkmalschutzbehörde im Landkreis Cuxhaven haben wir keine Probleme“, so der 47-jährige „KunstHandwerker“ mit Blick auf die eigenen, denkmalpflegerischen Tätigkeiten. „Denn wir haben ja die gleichen Interessen: alte, ortsprägende Bausubstanz zu erhalten.“ Und auch bei den Bewohnern des kleinen Marschenortes sind die Steklars längst „angekommen“. „Die Menschen hier freuen sich, dass der Prachtbau wieder belebt wird. Unterstützung und Hilfsangebote haben wir reichlich erfahren“, freut sich Nancy, die als langjährige Hotelfachfrau in der Osterndorff’schen Villa ihr Tuskulum (einen behaglichen Landsitz) gefunden hat. „Seit Jahren ist es mein Wunsch, auf dem Lande in einem alten Haus zu Zufall verhindert wohnen“, bekennt die 38-Jährige, die den Abriss mit ihrem Bruder schon mehrere Häuser – unter anderem ein selbst bewirtschaftetes Gästehaus in der Nordheide und einen Resthof nahe Heeslingen – umgebaut bzw. restauriert hat. Seit drei Jahren kennen sie die Villa in Offenwarden, aber erst Anfang 2010 haben sie das Haus gekauft. Und vor dem Abriss bewahrt! Mehr als 100 Kaufinteressenten habe es für das imposante Gebäude gegeben. „Viele sind wieder abgesprungen; andere konnten ihre Idee (Abriss und Neubau eines Mehrfamilienhauses) nicht verwirklichen, weil die untere Denkmalschutzbehörde dem Hinweis eines Restaurators aus Berne folgte und den Abriss untersagt hat.“ Dessen Kennerblick war nämlich bei einer zufälligen Fahrt durch Offenwarden das Schmuckstück in dem großen Garten ebenso aufgefallen wie die Hinweise auf den bevorstehenden Abriss. Und als Nancy und Franky Steklar nun im Internet die

Die kunstvoll restaurierte Essdiele gestattet einen Blick in das Leben eines zu Wohlstand gekommenen Bürgers der Kaiserzeit Die Arbeiten der Geschwister lassen Kein Problem sich nur unvollkommen beschreiben. Dennoch – hier einige Beispiele für ihre mit dem ganz persönliche, liebevolle DenkmalDenkmalschutz pflege: 77 Die Entfernung der abgehängten Decken gab dekorative Stuckaturen des Jugendstils frei; sie sind jetzt wieder „da“! 77 Die Beseitigung von mehreren Tapetenschichten brachte originale Wandbilder und –dekore zum Vorschein, die sehr aufwändig – zum Teil mit rekonstruierten Schablonen – ergänzt bzw. wieder hergestellt worden sind. 77 „Entrümpelungsarbeiten“ auf dem Dachboden förderten einen in viele Kacheln zerlegten Ofen zu Tage, den aufzustellen ein besonderer Reiz ist: ein Puzzlespiel ohne Vorlage!

20

Die Liebe der Geschwister Steklar zu alten Häusern lässt die Osterndorff’sche Villa in neuem Glanz erstrahlen Osterndorff’sche Villa erneut zum Verkauf angeboten sahen, griffen sie zu. Von Bertha Addicks, deren Schwiegervater Albert 1936 das Haus gekauft hatte und in dem sie nach wie vor wohnt, erwarben sie die prächtige Villa. Und „Ende nächsten Jahres ist alles fertig“ – einschließlich einer schicken Ferienwohnung und des – noch – maroden Anbaus, der dann aber als Café und Puppenstubenmuseum ein neues Leben beginnen wird. n Hansdieter Kurth Anm.: In der nächsten Ausgabe beabsichtigen wir, den Bericht über die Osterndorff’sche Villa mit Angaben über ihre Entstehung, Besitzer usw. zu vervollständigen. Zu diesem Zweck würden wir uns über jegliche Unterstützung (Fotos, Urkunden, Gespräche) freuen.

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Baki – kleine Idee, große Verbreitung! 75 Baki haben die Klassen 4a, 4b und 4d der „Grundschule an der Staleke“ seit den Sommerferien gebastelt. Und drei von ihnen – eine aus jeder Klasse und in Schwarz – Rot – Gold – wurden im Oktober auf der EXPO in Shanghai durch die dortige deutsche Schule ausgestellt. Baki – das sind Batteriesammelkästchen mit zwei Drähten und einer Taschenlampenbirne. Damit kann man jederzeit prüfen, ob Batterien tatsächlich leer sind, bevor sie in die Baki gelegt und später in die grünen Sammelbehälter geworfen werden. Diese Behälter stehen zum Beispiel im Rathaus der Samtgemeinde; aber auch jeder Händler muss verkaufte Batterien und Akkus zurücknehmen. Die Idee, die hinter „Baki“ steht, ist Batterien und einfach: Batterien und Akkus gehören nicht „wild“ entsorgt und auch Akkus sind Rohnicht in den Hausmüll. Sie sind Sonstofflieferanten dermüll, der aber wichtige, wieder verwendbare Rohstoffe wie Eisen, Zink und Mangan enthält; aber auch Gifte wie Quecksilber und Cadmium, die jedoch aufwändig entsorgt werden müssen. Kinder nun zum Sammeln von Batterien und Akkus anzuhalten, ist daher früh erlernter Umweltschutz und die Prüfung der gebrauchten Energiespender „leer/nicht leer“ überdies angewandte Naturwissenschaft (Stromfluss, Funktion des Glühfadens usw.). Die Idee für die Baki hatte der pensionierte Bremer Lehrer Erich Kalkus. Durch seinen langjährigen Kontakt zur Abfallberaterin des Landkreises Cuxhaven, Petra Vooth, kam die Sammelkiste in unsere Region. Und dem „Kommissar Zufall“ sei Dank – auch an die Hagener Grundschule, die aus der kleinen, bis dahin nur Eingeweihten bekannten Idee ein großes Schulprojekt gemacht hat. Ein Projekt, das kindgerechten Umweltschutz über die halbe Welt bis nach Shanghai verbreitet hat.

Für seine Idee, die „Baki-Brücke“ Hagen – Shanghai zu errichten, hat Herr Kalkus Dank und Anerkennung von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, und vom Bundesinnenminister, Thomas de Maizière, erhalten. Beide lobten die Idee, das Umweltbewusstsein bereits bei Kindern und Jugendlichen zu schärfen und so den Schutz und Erhalt unserer Erde sichern zu helfen. n Hansdieter Kurth

Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne bei:

Heilende Hände Holger Kobbenbring

Diedrich-Steilen-Straße 12 27628 Driftsethe Telefon (0 47 46) 93 88 55 Mobil (01 79) 442 66 58 www.kobbenbring.de

Neurodermitis Schuppenflechten Gürtelrose allgemeine Allergien * * * Rückenschmerzen Arthrose / Rheuma Ischias / Thrombose allgemeine Entzündungen * * * weitere auf Anfrage Hinweis: Meine Behandlung ersetzt keinesfalls den Arztbesuch!

RiKoo-Reisen Ihr mobiles Reisebüro

Rika Kolleck

Selbst. Reisevermittlung Mühlenteich 28 · 27628 Hagen

ich Ich freue m An ruf ! n re auf Ih

Telefon (0 47 46) 72 58 20 www.RiKo-Reisen.de

Änderungsschneiderei Änderungsschneiderei D.Bohnhorst D. Bohnhorst Noch sind sie Rohlinge, doch schon bald werden sie auf dem Weg nach Shanghai sein Ein Projekt auch, an dem die 75 Schüler seit den Sommerferien geschmirgelt, gehämmert und gemalt haben und das im Unterricht durch die Themen Weltklima, erneuerbare Energien und Stromversorgung vertieft worden ist.

180  Unter der Staleke  4-2010

Waldstraße Waldstraße 12 12 2762827628 Lehnstedt Lehnstedt Tel.: Telefon 04746-7080 (0 47 46) 70 80 Mobil:Mobil 0173-4 (0125 73)554 55 25 55 55

Öffnungszeiten Öffnungszeiten dienstags und donnerstags Di. und Do. bisUhr 13.00 Uhr 10.0010.00 - 13.00 täglich nach oder oder täglich nach Tel. telefonischer Vereinbarung Vereinbarung

21


Tischlerei

Jonni Kobbenbring Inh. Axel Kobbenbring Tischlermeister Amtsdamm 7 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 7 21 77 Telefax (0 47 46) 7 26 05 83 kobbenbring@t-online.de

Beraten – Gestalten – Drucken Sie haben sich Gedanken gemacht, wie Ihr neues Druckobjekt aussehen soll: Firmenlogo, Geschäftsdrucksachen, ImageBroschüre, Prospekt, Katalog, Buch, Chronik, Kalender – alles muss »nur« noch gedruckt werden? Dann sind wir – die größte Druckerei im Landkreis Cuxhaven – Ihr zuverlässiger und kompetenter Partner.

STALEKE Land und Leute

Steuertipp: Die Lohnsteuerkarte wird abgeschafft HAG E N . Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie für das Jahr 2011 noch keine Lohnsteuerkarte von der zuständigen Gemeinde zugeschickt bekommen haben, um diese bei Ihrem Arbeitgeber vorzulegen? Sie werden auch keine mehr bekommen! Ab 01.01.2012 müssen nämlich alle Arbeitgeber die Lohnabrechnungen anhand einer elektronischen Lohnsteuerkarte, die ihnen dann für jeden Arbeitnehmer bei der Finanzverwaltung zum Abruf bereitstehen soll, vornehmen. Die Ausstellung einer Lohnsteuerkarte erfolgte nach geltender Gesetzeslage letztmalig für das Jahr 2010. Für das Übergangsjahr 2011 muss deshalb der Lohnssteuerabzug ohne neue Lohnsteuerkarte erfolgen. Daher hat die Steuerkarte 2010 mit den eingetragenen Besteuerungsmerkmalen und Freibeträgen auch für den Steuerabzug vom Arbeitslohn ab 01.01.2011 weiter Gültigkeit. Der Arbeitgeber darf die Lohnsteuerkarte 2010 nach Ablauf des Jahres also nicht vernichten, sondern muss sie weiterhin beim Lohnkonto aufbewahren bzw. bei Beendigung der Beschäftigung im Laufe des Jahres 2011 an den Arbeitnehmer herausgeben. Doch was ist, wenn sich Ihre BesteueBesteuerungsrungsmerkmale im Jahr 2011 ändern? merkmale nur noch Sie heiraten oder bekommen ein Kind dazu? vom Finanzamt Bisher sind Sie dann mit der Lohnsteuerkarte zur Gemeinde gegangen und haben die Eintragungen ändern lassen. Diese Änderungen werden 2011 nicht mehr von den Gemeinden vorgenommen. Für sämtliche Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 2010 für Zeiträume ab 01.01.2011 ist ausschließlich das Finanzamt zuständig. Dasselbe gilt auch für Arbeitnehmer, die die Ausstellung einer Ersatzbescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2011 beantragen, wenn keine Papierlohnsteuerkarte 2010 mehr vorhanden ist, z.B. bei Verlust der Steuerkarte 2010 oder Wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Eine Sonderregelung gilt nur für ledige Arbeitnehmer, die 2011 ein Ausbildungsverhältnis beginnen. Für diese Personen darf der neue Arbeitgeber ohne Vorlage einer Lohnsteuerkarte den Steuerabzug nach Steuerklasse 1 vornehmen. Der Auszubildende hat in diesem Fall dem Arbeitgeber durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, dass es sich um sein erstes Arbeitsverhältnis handelt. n Gudrun Grotheer, Steuerberaterin, Hagen

Seit mehr als 35 Jahren beraten wir unsere Kunden in allen Fragen rund um die Druckproduktion. Von der Gestaltung über die Erstellung, Verarbeitung und Veredelung bis zum fertigen Produkt bleibt alles in einer Hand – fragen Sie uns einfach!

0 47 46/94 64-0

Weißenberger Straße 12, 27628 Driftsethe, Fax (0 47 46) 94 64-94 mail@druckhaus-wuest.de, www.druckhaus-wuest.de

Unsere Lieblingsfarbe ist bunt! 22

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum 25 Jahre: Galerie „Alte Schule“ WI TTSTE DT. Polnische Holzschnitzkunst prägt in der Galerie „Alte Schule“ das Bild. Musiker, Hochzeitsgesellschaften und Waldarbeiter blicken von den Regalen. Biblische Figuren wie Adam und Eva im Paradies und Christus im Elend fallen ins Auge. Schnitzereien aus der Hand von Gisela und Horst Riedel wie Engel, Badenixen und „schräge Vögel“ stehen dem gegenüber. Die Galerie ist seit 25 Jahren Treffpunkt für Kunstinteressierte und Sammler. Jetzt wurde Jubiläum gefeiert. „Seit Anfang der achtziger Jahre sind 1985: Die wir von polnischer Schnitzkunst fasziniert“, berichten Gisela und Horst Rie1. Ausstellung in del. Was mit einer kleinen geschnitzBremerhaven ten Heiligenfigur als Mitbringsel einer Polenreise begann, wuchs sich schnell zu einer intensiven Sammelleidenschaft für diese Kunst aus. Die Galeriebesitzer wollten wissen, wer so etwas herstellt, wollten die Schnitzer persönlich treffen. Sie sind immer öfter nach Polen gefahren, haben sich dort umgeschaut, Land und Leute kennen gelernt. „Die erste Ausstellung unserer Sammlung hatten wir 1985 im Kulturcafé Bremerhaven“, erinnern sich die beiden. Wenig später konnten ihre Stücke im Obergeschoss des damals gerade fertig umgebauten Niedersachsenhauses in Bramstedt bewundert und auf dem Christkindlmarkt in Hagen auch gekauft werden. Das kam gut an. Da entschlossen sie sich, den kleinen und großen Kunstwerken der naiven polnischen Volkskunst die vorderen beiden Räume ihres Hauses als Galerie einzurichten. Im Laufe der Jahre eroberten die Exponate aber immer mehr Raum, bis sie sich fast auf der ganzen unteren Ebene des Hauses ausbreiten durften. Inzwischen sind die Riedels Experten geworden, kennen über 90 Holzschnitzer und schätzen deren persönliche Gisela und Horst Riedel, die erfolg- Kunstfertigkeiten. Sie haben reichen Wittstedter Galeristen, mit ihre Sammelstücke schon über 150 Mal in Kirchen, Schulen ihren neuesten Skulpturen und Museen in der näheren und weiteren Umgebung ausgestellt. Nur der Landkreis Osterholz ist dabei ein weißer Fleck geblieben. „Dafür würde ich gerne noch mal eine Ausstellung zusammenstellen“, betonte Horst Riedel. Thematisch sind in der Galerie biblische Darstellung wie Adam und Eva im Paradies, Christus im Elend, Jona und der Wal, Weihnachtskrippen, Engel, Figuren zur Passion und zu Ostern vertreten. Daneben gibt es weltliche Musikanten, Figuren und Szenen dörflicher Feste, Bauern und Waldarbeiter bei der Arbeit sowie verschiedene Tiere. An die 20 Holzschnit-

180  Unter der Staleke  4-2010

zern wie beispielsweise Eugeniusz Zegadlo, Marian Ulc, Andrzej Wojtczak, Stanislaw Apriasz oder Henryk Tarka wurden eigene Ausstellungen gewidmet; andere Förderungen waren Stipendien oder Arbeitsaufenthalte im Gästehaus der Galerie. Hier konnten sie die breite Vielfalt polnischer Schnitzkunst auf einem Fleck erleben. „So manche Anregungen nahmen sie von hier mit und setzten sie zuhause um“, so Riedel. Einen eigenen Raum in der Galerie nehmen die Batik-, Öl- und Pastellkreidenbilder von Gisela Riedel ein. Dörfliche Szenen prangen in Ölfarben auf kleinen Bildern. Wachsbatiken zeigen Bauernhäuser und ihre Umgebung, die typisch ländliche, heile Welt, in der sie lebt und arbeitet. Landschaften aus dem Königsmoor zaubert Gisela Riedel mit der Leuchtkraft der Pastellkreiden aufs Papier. Seit 2000 hat die Grafikdesignerin ihre Liebe zum Schnitzen entdeckt und ist mit ihren Engeln, Weihnachtskrippen, Hunden, Katzen, Vögeln, fliegenden Ungeheuern und Badenixen recht erfolgreich. Neuestes Projekt der beiden, an dem sich nun nach seiner Pensionierung auch Horst Riedel beteiligt, sind Gartenskulpturen wie die schrägen Vögel, die sie gemeinsam aus ausgemusterten Dorfhagener Weidepfählen und Fundstücken von Feld, Wald und Wiese herausholen. Zehn verschiedene Figuren sind schon entstanden. Vorhandene Wurmlöcher, Risse und Falten geben diesen ein uriges Aussehen. n Meike Döscher KOMPAKT

Galerie „Alte Schule“ Anschrift: Ortsstraße 21, Wittstedt Telefon (0 47 46) 95 01 53

23


STALEKE Aus dem Rathaus

STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Neue Straßenreinigungssatzung für Samtgemeinde Hagen

Neu in Rechtenfleth: Praxis für Krankengymnastik

HAG E N . Der Rat der Samtgemeinde Hagen hat in seiner Sitzung am 28. September eine neue Straßenreinigungssatzung beschlossen. Dies war nötig, da die Gültigkeit der vorherigen Verordnung abgelaufen war.

„So macht Arbeit Spaß!“, freut sich Wiebcke Meyerherm, die im Februar 2009 ihre Praxis für Physiotherapie und Wellness eröffnet hat. Damit meint sie vor allem, dass ihr der Schritt in die Selbstständigkeit endlich die Möglichkeit eröffnet hat, sich ohne Zeitdruck ihren Patienten und Kunden zu widmen. „Denn nur ohne Hast gewinne ich die Nähe zu meinen Patienten, die für eine erfolgreiche Behandlung nötig ist.“ In ihren drei Praxisräumen – allesamt großzügig eingerichtet und hoch modern ausgestattet – bietet sie das gesamte Spektrum physiotherapeutischer Behandlung an; hier eine Auswahl: manuelle Lymphdrainage, Bobath-Therapie, Naturheilmoor sowie Heißluft-, Wärme- und Kältetherapie. Und der große Gymnastikraum eignet sich hervorragend für Therapien mit viel Bewegungsaufwand oder sogar für Gruppentherapien. Seit der Praxiseröffnung vor gut 18 Monaten hat sich die 28-jährige Physiotherapeutin in Marschendörfern und in einigen Ortschaften auf der Geest schon einen beträchtlichen Kundenstamm aufgebaut. Selbst Dauergäste vom nahegelegenen Campingplatz schätzen während ihres Aufenthaltes an der Weser die Nähe zur Praxis – sparen sie sich doch nun die Fahrten zur Behandlung am Wohnort! Unterstützt wird Frau Meyerherm in ihrer gesundheitsfördernden Dienstleistung tageweise von der Physiotherapeutin Ulrike Olliges-WilWiebcke Meyerherm (m.), Ulrike ke; seit Kurzem ist auch ihre Olliges-Wilke (l.) und Yvonne BotSchwester Yvonne Botschek schek haben mit „Physio & Meer“ gesundheitsfördernde Dienstleistung dabei und ergänzt das Angezu den Menschen in die Marsch ge- bot von „Physio & Meer“ um bracht und deren Mobilitätsprobleme den Bereich Kosmetik – also mit „klassischer Kosmetik“, gemindert aber auch mit Parafinbädern, „Hot-Stone“-Behandlungen u.v.a.m. Und Aktionstage zu besonderen Themen – zum Beispiel Klangschalentherapie, Aura soma (Lichttherapie) – vervollkommnen das Gesundheitsangebot der Praxis. n Hansdieter Kurth

Als wesentliche Änderung wurde § 3 Abs. 3 der Satzung mit folgendem Inhalt neu gefasst: „Die Straßenreinigung einschl. Winterdienst obliegt auch den Eigentümern solcher Grundstücke, die durch einen Graben, einen Grünstreifen, eine Mauer, eine Böschung, einen Trenn-, Seiten- oder Sicherheitsstreifen oder in ähnlicher Weise von der Straße getrennt sind.“ In diesen Fällen wurde die Reinigungspflicht nunmehr ausgedehnt. Darüber hinaus wurde in der neu gefassten Verordnung festgelegt, dass ein ggf. vorhandener Grünstreifen bzw. unbefestigter Straßenseitenraum zukünftig regelmäßig zu mähen ist (§ 1 der Verordnung über Art, Maß und räumliche Ausdehnung der Straßenreinigung). Die betroffenen Grundstückseigentümer werden im Interesse eines guten Erscheinungsbildes unserer Samtgemeinde gebeten, die Reinigungspflichten vor ihren Grundstücken auch weiterhin wahrzunehmen. Dafür schon jetzt einen herzlichen Dank. Johann Holze OHG Amtsdamm 80 · 27628 Hagen Telefon 0 47 46.93 90-0 und 80 11 holze@holze.interbaustoff.de

FISKARS: DIE AXT VON MORGEN.

NEU

HOLZ HACKEN WAR GESTERN.

49,90 EURO

• Unlösbare Verbindung von Axtkopf und Stiel • Rutschfester Griff   • Optimaler Schwerpunkt für einfaches Spalten • Antihaftbeschichtete, präzisionsgeschliffene Klinge

„Physio & Meer“ – Praxis www.fiskars.com

Oststraße 23 · D-32051 Herford Tel.: 0 52 21 - 9 35-2 99 E-Mail: info.garten@fiskars.com

A xte X25 11-2010 - 10x15 cm.indd 1

I I I I I I

KOMPAKT

FISKARS Germany GmbH

24

I

I

PHYSIO

02.11.10 09:04

Inh.: Wiebcke Meyerherm, staatl. anerk. Physiotherapeutin Anschrift: Mittelstraße 16, Rechtenfleth Termine und Hausbesuche: nach Vereinbarung Telefon (0 47 02) 33 09 01; Fax (0 47 02) 33 09 02

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

„Rappelkiste“ feierte 40. Geburtstag Neunzehn Kinder tollen über den Rasen, rutschen und spielen im Sand. Im Driftsether Kindergarten „Rappelkiste“ können sich die Kleinen austoben und lernen „ganz nebenbei“ Wichtiges für die Schulzeit – und das schon seit 40 Jahren! Am 8. Oktober feierte der Kindergarten sein Jubiläum. Zwei engagierte Frauen legten im Herbst 1968 den Grundstein: Marianne Asche und Wilhelmine Meyer boten an einem Nachmittag pro Woche im Klassenzimmer der damaligen Schule Basteln und Singen für Kinder an. Auslöser war ein Gespräch mit Lehrer Haupenthal, der bemängelte, dass Erstklässler weder Schere noch Stift richtig benutzen konnten(!). Dem wollten die beiden Driftsether Frauen entgegenwirken. Sie starteten mit 15 Kindern, nahmen an Fortbildungskursen teil und bemühten sich um Bastelmaterial. Bis 1970 arbeiteten sie ehrenamtlich an zwei bis drei Nachmittagen. Dann wurde der Spielkreis offiziell vom Gemeinderat anerkannt. „Der Bürgermeister stellte uns damals Vom Spielkreis zum 100 DM pro Jahr für Material zur Verfügung“, erinnert sich Wilhelmine Kindergarten Meyer, die vieles aus eigener Tasche beisteuerte. In Driftsethe lebten damals überwiegend Landwirtsfamilien. „Die Eltern waren froh, ihre Kinder bei uns abzugeben, wenn sie aufs Feld mussten“, sagt Marianne Asche. Die Trägerschaft wechselte zur Kirchengemeinde und ging später auf die Samtgemeinde über. Seit 1989 leiten Bärbel Siebert und Christa Schackert den Kinderspielkreis, der 2004 zum Kindergarten „Rappelkiste“ wurde. Ein Anbau und neue sanitäre Anlagen entstanden, jetzt können bis zu 24 Kinder aufgenommen werden. Die drei- bis sechsjährigen Driftsether kommen montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr in die „Rappelkiste“, für berufstätige Mütter gibt es einen Vor- und Nachlauf von einer halben Stunde. „Am liebsten spiele ich im Sand und mit den Bauklötzen“, schwärmt der 4-jährige Niklas, „und richtig toll ist unser gemeinsames Frühstück.“ „Ich finde die Trecker am besten“, verkündet sein Freund Julian. Alle Kinder haben wetterfeste Kleidung im Kindergarten. „Wir sind viel draußen, ein bisschen Regen schadet nicht“, sagt Bärbel Siebert. Ein fester Tagesablauf wie der gemeinsame Morgenkreis mit Singen und Fingerspielen ist Bestandteil des „Rappelkisten“-Konzepts. Regelmäßig finden Ausflüge in die Natur statt. „Leider können wir keine Turnhalle mehr nutzen“, bedauern die beiden Erzieherinnen das Fehlen von Sportmöglichkeiten. Bei gutem Wetter machen sie sich allwöchentlich mit den Kindern auf den Weg zum Driftsether Sportplatz. Projekte wie „Sonnenhell und SterDie Kleinen sitzen nenklar“ bereichern den Kindergartenalltag. „Die Kinder sollen zur Selbzu viel vor ständigkeit erzogen werden“, erklärt dem Fernseher Christa Schackert und schildert, was sich im Laufe der Zeit verändert hat: „Die Kinder haben mit drei Jahren oft noch Pampers um, wir müssen sie wickeln. Viele haben Sprachschwierigkeiten und lernen hier erst das richtige

180  Unter der Staleke  4-2010

Sprechen.“ Einmal wöchentlich findet Sprachförderung statt. „Die Kleinen sitzen zu viel vor dem Fernseher“, nennt die Erzieherin einen möglichen Grund für Sprachprobleme. Auch das Sozialverhalten hat sich in den letzten zwanzig Jahren geändert. „Das Gruppenverhalten ist anders geworden, die Kinder spielen hauptsächlich einzeln oder zu zweit.“ Froh sind die beiden Erzieherinnen über die Zusammenarbeit mit den Eltern. Gemeinsame Unternehmungen wie Laternelaufen und Nikolausbasteln stärken die gute Beziehung. Bärbel Siebert bereitet die 5- bis 6-jährigen Kinder mit Vorübungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen auf die Schule vor. „Jedes Kind kann zumindest seinen Namen schreiben, wenn es in die Schule kommt“, berichtet sie.

Vier Frauen, die sich seit Jahren für die Driftsether Kinder engagieren (v.l.): Christa Schackert, Marianne Asche, Wilhelmine Meyer und Bärbel Siebert; davor (v.l. Karolin, Evje, Tim und Julian) Am Jubiläumstag gab es ein buntes Programm: Die Kinder führten ein Theaterstück auf, es gab eine Zaubershow und gemeinsames Laternelaufen. Der Kindergarten war an diesem Tag für alle Ehemaligen geöffnet, die Lust zum Basteln oder Spielen hatten. Auch die beiden Frauen der „ersten Stunde“, Marianne Asche und Wilhelmine Meyer, freuten sich auf diesen Tag und beteiligen sich an den Vorbereitungen: Sie brachten selbstgebackene Torten mit. n Karin Köster

Schreibbüro & Verlag Karin Köster Ideen und Texte für

und Texte für •Ideen Bücher •• Broschüren Bücher •• Bewerbungen Broschüren •• Internet/Homepage Bewerbungen •• Berichte Internet/Homepage • Korrespondenz Ansprachen •• Ansprachen Gedichte...und … und vieles mehr •• Gedichte vieles mehr

Im Ruschort 7 • 27628 Driftsethe • Tel./Fax 0 47 46 – 72 51 34 E-Mail karin.koester@t-online.de • www.karin-koester.de

25


STALEKE Vereinsleben

Rassegeflügelschau ist seit 43 Jahren für Züchter ein Muss H AG E N . Wo sonst die Schützen ihre Feste feiern, war Mitte Oktober lautes Krähen, Gackern und Gurren zu hören. Seidenhühner mit Bart, Chabos, Italienische Mövchen und gefiederte Modena Gazzi führten das Wort. Der Rassegeflügelzuchtverein Hagen und Umgebung hatte zur 43. Ausstellung in das geschmückte Schützenhaus eingeladen. 53 Züchter und Nachwuchszüchter aus dem Elbe-Weser-Raum stellten ihre schönsten Tiere zur Schau und ließen sie von fachkundigen Preisrichtern prämieren. 400 bestens gepflegte Hühner, Zwerghühner und Tauben tummelten sich in den mit Blumen geschmückten Käfigen. Eröffnet wurde die zweitägige Veranstaltung von Bürgermeisterin Giesela Schwertfeger. „Es ist schade, dass jetzt Ferien sind. Diese Ausstellung sollte auch von Schulklassen besucht werden. Viele Kinder denken doch, dass Eier nur aus der Legebatterie kommen,“ sagte sie in ihrem Grußwort. Die Rassegeflügelschau in Hagen hat Tradition und erfreut sich bei Züchtern und Schaulustigen großer Beliebtheit. Erwin Geilke aus Bremen-Blumenthal ist Stammgast in Hagen. Der passionierte Züchter war schon bei der ersten Ausstellung vor 43 Jahren in Hagen dabei. „Da mussten wir uns mit einem Holzschuppen begnügen. In der Mitte stand ein beheizter Kanonenofen, an dem wir uns aufwärmen konnten,“ erinnerte sich der heute 70-Jährige. In späteren Jahren habe die Geflügelschau im „Hotel auf dem Keller“ stattgefunden. „Vor der Ausstellung werden die Zwerghühner gebadet und geföhnt, damit ihr Federkleid schön flauschig aussieht,“ verrät Geilke.

Ließen wie weitere 50 Züchter auch ihre gefiederten Freunde bei der Rassegeflügelschau in Hagen von Preisrichtern bewerten (v. l.): Erwin Geilke, Bremen-Blumenthal, Hildegard Merz, Beverstedt, und Kevin Plümer, Schwanewede

I I I I I I

I

I

Horst Meyer aus Schwanewede schätzt besonders die angenehme und Hobby mit Herz für familiäre Atmosphäre bei der AusstelJung und Alt lung in Hagen. „Man kennt sich und tauscht Erfahrungen aus.“ Sein 13-jähriger Enkel Kevin Plümer ist begeisterter Jungzüchter und hat schon viele Auszeichnungen gewonnen. Seit dem vierten Lebensjahr ist er dabei, wenn sein Opa an Ausstellungen teilnimmt. Mit Tieren aufgewachsen sind auch Hildegard und Helmut Merz. In Beverstedt betreuen sie mehr als 200 Hühner und Tauben verschiedenster Rassen. „Zum Glück haben wir sehr verständnisvolle Nachbarn, sonst wäre das nicht möglich,“ so Hildegard Merz. „Der Umgang mit Rassegeflügel ist eine tolle Freizeitbeschäftigung. Kinder lernen von klein auf, Verantwortung zu übernehmen und haben Zeit ihres Lebens Respekt vor jeder Kreatur. Wir hoffen, dass sich immer wieder Idealisten finden, die dieses „Hobby mit Herz“ weiterpflegen,“ wünschen sich die Ausstellungsleiter Paul Wicknig und Mario Wicknig vom gastgebenden Hagener Verein. n Ursula Hess

Wiebcke Meyerherm staatlich anerkannte Physiotherapeutin

Mittelstraße 16 27628 Rechtenfleth Fon (0 47 02) 33 09 01 Fax (0 47 02) 33 09 02 Termine nach Vereinbarung

Krankengymnastik Manuelle Lymphdrainage Klassische Massage Bobath-Therapie Naturheilmoor Heißluft/Wärmetherapie Kältetherapie Wellness-Angebote Hausbesuche

HOLZBAU • TREPPENBAU • INNENAUSBAU

• • • • •

Fenster und Türen • Altbausanierung Asbestentsorgung • Bedachung Dachbeschichtung Schlüsselfertiges Bauen NEU: Energieberatung, Energieausweis Bramstedtermoor 12 · 27628 Bramstedt Telefon (0 47 46) 64 14 · Telefax (0 47 46) 93 13 12

ann Der Fachm Nähe! in Ihrer

Sven Hüttmeyer

Fliesen-, Platten- u. Mosaiklegermeister

Hohes Wehr 16 a 27628 Driftsethe Tel. (0 47 46) 93 13 56 Fax (0 47 46) 93 13 57 mail@fliesen-huettmeyer.de

www.fliesen-huettmeyer.de 26

Axel Friese

Lindenstraße 14 · 27628 Wulsbüttel Tel. (0 47 46) 93 10 13 · Fax (0 47 46) 93 10 15 E-Mail a.friese@sp-friese.de

…Installation …Instandsetzung …Reparatur und Verkauf

Ihr Sky-Fachhandelspartner 180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Land und Leute

„CafĂŠ Zeitlos“ – neues Betreuungsangebot fĂźr an OBERMANN Demenz erkrankte Menschen Die Sozialstation Beverstedt – Hagen bietet ab 10. Dezember fĂźr Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz eine zusätzliche Betreuung im DRK-Pflegeheim in Hagen, ParkstraĂ&#x;e 3 an. Vorerst 14-täglich, findet im „CafĂŠ Zeitlos“ eine Betreuung in Form von Beschäftigung sowie geselligem KlĂśnschnack statt. Begegnungen von Menschen mit und ohne Demenz werden gefĂśrdert, BerĂźhrungsängste sollen abgebaut werden. AngehĂśrige erfahren zudem eine kurze Entlastung aus ihrem Pflegealltag. Unsere Besucher erwartet eine angenehme Atmosphäre und Bewegungsfreiheit in barrierefreien Räumen. Sie erfahren eine respektvolle und individuelle Zuwendung. Speziell ausgebildetes Personal geht auf die BedĂźrfnisse jedes Einzelnen ein. Neben Kaffee und Kuchen steht Beschäftigung in Form von Singen, Spielen und Basteln etc. auf dem Plan. Auch Besuche in der Natur sind durch direkten Zugang zur AuĂ&#x;enanlage mĂśglich und erwĂźnscht. Das „CafĂŠ Zeitlos“ – Team besteht aus einem festen Stamm von Mitarbeiterinnen der Sozialstation. Die Leitung Ăźbernimmt Frau Maximov, unsere gerontopsychiatrische Fachkraft. Alle Mitarbeiter verfĂźgen Ăźber Kenntnisse und Erfahrungen bei der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen. n Stefanie Pleyn

BuchfĂźhrungsbĂźro 9HUEXFKXQJGHUODXIHQGHQ*HVFKlIWVYRUIlOOH 9G,*  

- GartenstraĂ&#x;e 4 - 27628 Ha in Hagen

Buchfßhrung  Betri ebsberatung Datenverarbei tung Lohn (ohne Bau)  Aufarbeitung frßherer Jahre Elektronische Datenßbermittlung an Finanzämter und Krankenkassen 

*HUKDUG6HJHONHQ  

/lU FKHQZ HJ  +D JHQ 



7HO )D[ H0DLOGOVVHJHONHQ#WRQOLQHGH 

Ă–senkette ca. 80 cm lang G 7877

â‚Ź 29,Eternity-Bead

LUMANI STERLING SILBER

K 4659

â‚Ź 11,Kristall-Glas-Bead K 5861

NI A LUM T I M

â‚Ź 14,Eternity-Bead K 4669

₏ 12,FederAnhänger

ES U Q C u JA

L

NS A EM Modell 1-1377ED

â‚Ź 129,00

HT C A L N EIH JJACQUES A CQU E SL LEMANS EMAN S ES LEM NS

K 6741

â‚Ź 34,-

W E H FRO UHREN – SCHMUCK - BESTECKE

OBERMANN 27628 HAGEN – Tel.: 04746/466

Tag & Nach t Ăślschadenhilfe ) 4 1 1 12 73 Telefon (0 1 71 Seit Ăźber 25 Jahren

Das „CafĂŠ Zeitlos“- Team: A. Schmidt und A. Peisker (sitzend, v. l.); A. BĂśhm und O. Maximov (stehend, v. l.) KOMPAKT

„CafĂŠ Zeitlos“ Ă–ffnungszeiten: 10. Dezember, 14.30 Uhr; danach ab 14. Januar von 14.30 bis 17.00 Uhr alle 14 Tage

TANK- UND UM WELT SCHUTZ Tankreinigung & -anlagenbau | Ă–lschadenbeseitigung | Revision | Beschichtung Sandstrahlen | Kunststoff-InnenhĂźllen | DruckprĂźfung | Mängelbeseitigung Entsorgungen | Container 1,5 cbm | Abscheidertechnik | u. v. m. WerkstraĂ&#x;e 2 ¡ 27568 Bremerhaven ¡ Telefon (04 71) 9 54 38-0 Fax (04 71) 9 54 38-20 ¡ info@dapprich-gerlach.de ¡ www.dapprich-gerlach.de AuĂ&#x;enstelle: Bremen ¡ Tel. (08 00) 3 27 54 10

Ort: DRK-Pflegeheim, ParkstraĂ&#x;e 3, Hagen Anmeldung erbeten: spätestens eine Woche im Voraus Telefon (0 47 47) 94 42 0 oder (0 47 46) 93 10 73

Zugel. Fachbetrieb nach § 19 I des Wasserhaushaltsgesetzes ¡ Mitglied der Bundesfachgemeinschaft Tanksicherung e.V. ¡ Mitglied der Gßtegemeinschaft Tankschutz e.V.

Tel.: 04746 / 466 - Fax: 04746 / 950165 - uhren-obermann@

180  Unter der Staleke  4-2010

27


STALEKE Verschiedenes

Das Trauerspiel von Afghanistan (Theodor Fontane, 1860) Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt, ein Reiter vor Dschellalabad hält. „Wer da?“ – „Ein britischer Reitersmann, bringe Botschaft aus Afghanistan.“ Afghanistan! Er sprach es so matt. Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt, Sir Robert Sale, der Kommandant, hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand. Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn. Sie setzen ihn nieder an den Kamin. Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht. Er atmet hoch auf und dankt und spricht: „Wir waren dreizehntausend Mann. Von Kabul unser Zug begann, Soldaten, Führer, Weib und Kind erstarrt, erschlagen, verraten sind. Zersprengt ist unser ganzes Heer, was lebt, irrt draußen in Nacht umher. Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt. Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“ Sir Robert stieg auf den Festungswall. Offiziere, Soldaten folgten ihm all’. Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht, die uns suchen, sie können uns finden nicht. Sie irren wie Blinde und sind uns so nah, so lasst sie’s hören, dass wir da. Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus. Trompeter, blast in die Nacht hinaus!“ Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’. Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied: erst englische Lieder mit fröhlichem Klang, dann Hochlandslieder wie Klagegesang. Sie bliesen die Nacht und über den Tag Laut, wie nur die Liebe rufen mag. Sie bliesen – es kam die zweite Nacht, umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht. Die hören sollen, sie hören nicht mehr. Vernichtet ist das ganze Heer. Mit dreizehntausend der Zug begann – einer kam heim aus Afghanistan.

im ersten anglo-afghanischen Krieg, Januar 1842. Fontane war 1857 als Auslandskorrespondent für deutsche Zeitungen in London tätig. Er beschäftigte sich auch mit Themen aus der englischen Geschichte und stieß dabei auf Afghanistan. Er kommentiert in dieser Ballade einen damaligen Brennpunkt der Weltpolitik literarisch, das Afghanistan-Abenteuer der Briten. Es war die Ungeheuerlichkeit des Ereignisses, noch nie so geschlagen worden zu sein. In England ist diese Tragödie bis heute gegenwärtig. Aus jenen Tagen stammt die Beschwörungsformel: Gott schütze uns vor der Rache der Afghanen. Quelle: Hans-Werner Mohm, Fuldaer Zeitung vom 18.03.2000 Großbritannien führte zwischen Die drei Anglo1838 und 1919 dreimal Krieg in Afghanistan. Der Kampf mit dem zaafghanischen ristischen Russland um die Macht in Kriege Afghanistan wird auch als „The Great Game“ bezeichnet. Hier kollidierten koloniale Machtansprüche miteinander, verstärkt durch die Unberechenbarkeit afghanischer Herrscher. Im ersten Anglo-afghanischen Krieg (1838 – 1842) marschierten mehr als 16.000 britische und indische Soldaten nach Afghanistan ein. Nach der Ermordung des britischen Diplomaten Alexander Burnes in der Hauptstadt am 2. November 1841 brach dort ein Aufstand los. Nach Verhandlungen mit den Führern paschtunischer Stämme verließen am 6. Januar etwa 17.000 Briten und Zivilisten Kabul in Richtung Dschalalabad (ca.150 km ostw. von Kabul). Der Marsch des Konvois durch das wilde, schneebedeckte Hochgebirge endete mit dem größten Debakel der britischen Kolonialgeschichte. Nach gängiger Überlieferung töteten afghanische Krieger alle Angehörigen des Trosses bis auf einen Militärarzt, der nach Dschalalabad entkam. Auslöser des zweiten Anglo-afghanischen Kriegs (1878/79) war die Annäherung von Emir Dost Mohammed an das Zarenreich. Im November 1878 drangen daraufhin britische Truppen erneut in Afghanistan ein und fügten den afghanischen Kriegern schwere Niederlagen zu. In der Folge wurde Afghanistan zu einem halbautonomen Protektorat Britisch-Indiens. 1907 gelang dem Emir Hadschibullah ein Abkommen mit Briten und Russen, das die Unverletzlichkeit des afghanischen Staatsgebietes sicherte. Sein Sohn Amanullah erklärte im Mai 1919 Großbritannien den Krieg, um den englischen Einfluss im Land zu beenden. Der dritte Anglo-Afghanische Krieg dauerte nur wenige Monate und endete am 8. August 1919 mit dem Vertrag von Rawalpindi. Er besiegelte die Unabhängigkeit des Landes am Hindukusch. n Hansdieter Kurth Quelle: „Afghanistan – Wegweiser zur Geschichte“, S.26, 2. Auflage, Hrsg. Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam, 2007

Inh. Maren Hetzer

Auch Theodor Fontane (1819 – 1898) befasste sich seinerzeit mit dem Konflikt und fasste die britische Tragödie am Hindukusch in die Ballade: „Das Trauerspiel von Afghanistan“. Sie handelt von der katastrophalen Niederlage der Engländer

28

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Kinder als Weltenentdecker und Forscher in der „Lernwerkstatt“ Schon Kindergartenkinder sollen Weltenentdecker und Forscher sein dürfen. Sie sollen experimentieren und so eigene Erfahrungen machen können. Dazu will die Samtgemeindeelternvertretung der Kindergärten und Spielkreise in der Samtgemeinde Hagen (SGEV) beitragen. Eine „Mobile Lernwerkstatt“ mit den unterschiedlichsten Materialien zum Ausprobieren, Zählen, Sammeln, Erforschen und Übungen des täglichen Lebens soll das ermöglichen. „Wir haben uns das Projekt „Lernwerkstatt“ vor einem Jahr während eines Treffens im Landkreis Cuxhaven angeschaut und waren begeistert“, sagten Karen Lingner-Bahr und Ulrike Tönjes von der SGEV während der Vollversammlung der Elternvertreter aus allen Kindertagesstätten der Samtgemeinde Hagen in der Bauernschänke in Bramstedt. Solche Möglichkeiten sollten die Hagener Kindergarten- und Spielkreiskinder auch haben. Deswegen ist der Vorstand der SGEV schon aktiv gewesen und hat bereits begonnen, verschiedene Kisten mit Materialien zusammenzustellen. Was dazu alles nötig sein kann, zeigten die engagierten Elternvertreter in einem kleinen Film. Die Kinder wurden zu Weltenentdeckern, experimentierten und forschten selbstständig mit den unterschiedlichsten Materialien. Ausprobieren und selbst Erfahrungen sammeln stand hier im Vordergrund, die Pädagogen blieben Entwicklungsbegleiter. Kneten und Formen entwickelten die Kinder am Knettisch. In der Schreibecke entdeckten sie die Buchstaben und konnten in Sandwannen, auf Tafeln, alten elektrischen Schreibmaschinen und Papier erste Schreibversuche machen. Eine Mathe-Ecke lockte zum Experimentieren mit Zahlen. Die Forscherecke lebte von gesammelten Exponaten, die durch große Lupengläser betrachtet werden konnten. In der Technikecke ließen sich alte Radios und Wecker auseinander nehmen. Aber auch Übungen des täglichen Lebens wie Flechten und Knotenbinden gehörten dazu. „Ziel ist es, dass die Kinder ihren eiKinder sollen ihren genen Lernweg finden“, so Karen Lingner-Bahr. Eine gute Vorbereitung eigenen Lernweg durch die Erzieherinnen und Erzieher, finden Regeln für die Durchführung und Hil-

YOGA Yoga-Schule Mona Jahn Lange Straße 4 27616 Bokel-Langenfelde Telefon (0 47 48) 82 12 76 www.yoga-bokel.de

fen bei Nachfragen sind dabei unerlässlich. Da nicht jede Einrichtung einen speziellen Raum für die Lernwerkstatt hat, will die SGEV mobile Kästen zu verschiedenen Themenbereichen für jede Einrichtung anbieten, so dass die Experimente und Forschungen individuell in den täglichen Ablauf eingebunden werden können. Materialien für die Zusammenstellung der Kisten dürfen gerne als Spenden zur Verfügung gestellt werden.

So präsentiert sich der neue SGEV-Vorstand (v.l.): Stephanie Wittenberg, Dorit Bolte, Birte Schindler, Karen Lingner-Bahr und Ulrike Tönjes Weiterhin im Programm hat die SGEV Selbstbehauptungskurse für Kindergartenkinder, die als Wochenendkurse mit Brigitte Freckmann recht gut angenommen werden. „Die nächsten Kurse starten im März 2011“, so Ulrike Tönjes. Bei den Vorstandswahlen wurden Karen Lingner-Bahr und Ulrike Tönjes in ihren Ämtern als Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Dorit Bolte löst Annja Biallas als Kassenwartin ab, Stephanie Wittenberg wurde Schriftführerin. Birte Schindler und Frauke Schreiber ergänzen den Vorstand als Beisitzerinnen. n Meike Döscher

FRISEUR TEAM

TIEPELMANN WIR SCHNEIDEN GUT AB Hauptfiliale:

An der Mühle 60 Öffnungszeiten Di.–Fr.: 08.45 Uhr bis 18.00 Uhr Samstag 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Tel. 0471-33380

Perücken u. Toupets – von allen Kassen zugelassen –

Klinikum Bremerhaven Reinkenheide

Öffnungszeiten Di.–Fr.: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr Samstag 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Tel. 299 2371 im Haus 2371

Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns weiterhin auf gute Zusammenarbeit in 2011! Wir wünschen allen schöne Weihnachten und Rolf Fischer & Mitarbeiter einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Rolf Fischer

Inh. Orthopädie-Mechaniker-Meister Amtsdamm 5 · 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 93 11-07/-09 · Telefax 93 11-08 hagener-sanihaus@t-online.de, www.hagener-sanitaetshaus.de

180  Unter der Staleke  4-2010

29


STALEKE Verschiedenes

STALEKE Vereinsleben

Feuerwehr als „Star“ von Kalenderblättern

Landfrauen spenden für Samtgemeinde-Bücherei

Dokumentation einmal anders! Ina Eden, Bramstedt, hat den Neubau des Bramstedter Feuerwehrgerätehauses auf ihre eigene Art erfasst – als Kalender für 2011, der amüsante Szenen aus der Bauzeit des Hauses wiedergibt. „Jede Zeichnung kann mit einem Augenzwinkern betrachtet werden. Und sicherlich findet sich auch der Eine oder Andere in meinen Bildern wieder“, so die Frau mit dem schnellen Stift voller Vorfreude. Der besondere Jahresrückblick voller witziger Zeichnungen ist in begrenzter Auflage erschienen und bei Frau Eden zu haben. Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders ist dem Bramstedter Feuerwehr-Nachwuchs zugedacht. Näheres dazu unter Telefon (0 47 46) 7 20 85. Zur Fertigstellung des Hauses, das der erste Neubau eines solchen Gebäudes seit Bestehen der Samtgemeinde Hagen ist, haben Wehrmänner und – frauen sowie Jugendliche mehr als 6.000 Stunden beigetragen. Und die „Rüstigen Rentner“ haben dort erneut „ihre Visitenkarte abgegeben“: Den größten Teil der Pflasterungen haben sie abgeliefert. n Hansdieter Kurth

250 Euro hat der „LandFrauenverein Bramstedt und Umgebung“ für die Hagener SamtgemeindeBücherei gespendet. „Dafür kaufe ich das Guiness-Buch der Rekorde 2011, Asterix-Hefte und Manga-Comics“, freute sich Bianca Hahn, die Leiterin der Bücherei über den unverhofften Geldsegen. Zusammen gekommen ist die Spende auf dem Bücherflohmarkt, den der Verein während des Vorlesefiebers der Samtgemeinde (8. bis 12. September) auf dem Hof Garbade in Bramstedt veranstaltet und – angereichert mit Kuchen und Getränken – zu einem stilechten „Lese-Café“ gemacht hat. Sabine Wehmann, die Vereinsvorsitzende, und Susanne Garbade, Hausherrin des Flohmarktes, freuten sich über die große Resonanz, die dieser Bücherbasar hervorgerufen hatte. Und über die Begeisterung, mit der vor allem Kinder in der großen Büchervielfalt gestöbert hatten.

Hinweis: Ina Eden hat auch die Figuren geschaffen, die in dieser Ausgabe erstmals einige Rubriken schmücken. Weitere dieser drolligen Figuren folgen in kommenden Ausgaben.

Dankbar zeigt sich Bianca Hahn (m.) über die Spende der Bramstedter Landfrauen Sabine Wehmann (r.) und Susanne Garbade (l.)

Ihr Spezialist für: u Neu- und Umbauten u Schlüsselfertiges Bauen u Behindertengerechtes Bauen u Maurer- und Betonarbeiten u Verblendarbeiten u Putzarbeiten u Fliesenarbeiten u Fugarbeiten

Röper Wohnungsbau Maurer& Betonbaubetrieb Bauunternehmen Bauunternehmen Planung & & Beratung Bauplanung Beratung Haus- & &Grundstücksmakler HausGrundstücksmakler

Tannenweg 2 · 27628 Uthlede · Telefon (0 42 96) 4 02 · Fax (0 42 96) 7 47 91 00 Mobil (0170) 5 51 67 43 · roeperwohnungsbau@t-online.de · www.roeper-wohnungsbau.de

Beratung · Verkauf · Administration · Support

Die Bücherei ist eine Bildungseinrichtung von Samtgemeinde und Gemeinde Hagen. Beide Kommunen finanzieren sie als „freiwillige Leistung“ – mit 3.000 Euro die Samtgemeinde, die Gemeinde Hagen mit 300 Euro. „Diese Beträge sind seit Jahren gleich“, ist Bianca Hahn zufrieden. Anders jedoch die Zahl der Benutzer: Die nimmt seit Jahren leicht, aber beständig, ab. „Das liegt an den sinkenden Schülerzahlen“, erläutert die gelernte Buchhändlerin und Mutter dreier leseinteressierter Kinder. Im vergangenen Jahr haben 621 Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer von dem reichhaltigen Bücherangebot Gebrauch gemacht und sich insgesamt etwa 12.500 Bücher ausgeliehen. Das bedeutet: Jeder Entleiher hat im Durchschnitt rund 20 Bücher mit nach Hause genommen. Bezogen auf die rund 11.700 Einwohner unserer Samtgemeinde haben sich aber nur gut 5% dort mit kostenlosem Lesestoff versorgt. n Hansdieter Kurth KOMPAKT

Samtgemeinde-Bücherei Leiterin: Bianca Hahn Keilstraße 6 27729 Axstedt

info@boettcom.de www.boettcom.de

Telefon +49 (0) 47 48-82 10 267 Mobil +49 (0) 151 555 722 13 Telefax +49 (0) 47 48-82 10 268

shop.boettcom.de 30

Anschrift: Hermann-Allmers-Schule Öffnungszeiten: für Schüler – zu bestimmten Pausenzeiten; für die Öffentlichkeit – s. „Telefon-Übersicht“ (S. 63); in den Schulferien – geschlossen Telefon (0 47 46) 93 86 51

180  Unter der Staleke  4-2010


Wir übernehmen für Sie:

exklusiv kreativ

• Lehmedelputze

Wir übernehmen Wir übernehmen • Lehmfarben Wir übernehmen Wir übernehmen für Sie: Wir übernehmen Wir übernehmen für Sie: • Tapezierarbeiten für Sie: für Sie: für Sie: für Sie: • Lehmedelputze

für fassade & raum exklusiv kreativ

Unsere DiensTleisTUngen: gardinenverkauf und Dekoration gardinen-/Bettenwaschservice Plissee, Jalousetten, rollo und insektenschutz

exklusiv exklusiv kreativ kreativ

exklusiv kreativ •Lehmedelputze Lackierarbeiten exklusiv kreativ • exklusiv • Lehmedelputze Werkstatt fürkreativ Malerei • Lehmedelputze • Lehmfarben •••Lehmedelputze Lehmedelputze Jens Hensing · Andreas Szczesny Fassadenanstriche fürWerkstatt fassadefür&Malerei raum • Lehmfarben • Lehmfarben • Lehmfarben Gerhard-Rohlfs-Straße 52 Jens Hensing · Andreas& Szczesny • Lehmfarben für fassade raum •••Tapezierarbeiten Lehmfarben & Kreative Wandfür fassade & raum 28757 Bremen-Vegesack & • Tapezierarbeiten Bremen-Vegesack für fassade & raum • Tapezierarbeiten • Tapezierarbeiten Telefon 0421 690 83 923 • Lackierarbeiten beschichtungen • • Tapezierarbeiten Tapezierarbeiten Werkstatt für Malerei Privatanschrift: • Lackierarbeiten Jens Hensing · Andreas Szczesny •• Lackierarbeiten Lackierarbeiten Fassadenanstriche • Werkstatt für Malerei Am Bergring 28 •• Lackierarbeiten Werkstatt für Malerei Lackierarbeiten Werkstatt für Malerei Werkstatt für Malerei Gerhard-Rohlfs-Straße 52 Jens Hensing ·· Hagen Andreas Szczesny Werkstatt für Malerei 27628 • Fassadenanstriche Jens Hensing Andreas Szczesny • Fassadenanstriche • Kreative WandJens Hensing · Andreas Szczesny 28757 Bremen-Vegesack • Fassadenanstriche Jens Hensing · Andreas Szczesny • Fassadenanstriche Jens Hensing · Andreas Szczesny • Fassadenanstriche Telefon 0 47 46 7 26 01 Gerhard-Rohlfs-Straße Gerhard-Rohlfs-Straße 52 Telefon 0421 - 690 83 9233552 beschichtungen Gerhard-Rohlfs-Straße 52 • Kreative WandGerhard-Rohlfs-Straße 52 28757 Bremen-Vegesack • Kreative Kreative WandWandGerhard-Rohlfs-Straße 52 28757 Bremen-Vegesack • 28757 Bremen-Vegesack • Kreative Wand28757 Bremen-Vegesack • Kreative WandTelefon 0421 690 83 923 beschichtungen 28757 Bremen-Vegesack Telefon 0421 690 83 923 beschichtungen Telefon 0421 -- 690 83 923 beschichtungen Telefon beschichtungen Telefon 0421 0421 - 690 690 83 83 923 923 beschichtungen

Wir beraten sie gerne – rufen sie uns an und vereinbaren einen Termin. Amselweg 10 · 27628 Hagen

Telefon (0 47 46) 93 19 71 Mobil (01 70) 324 72 12 Telefax (0 47 46) 93 19 72

Lebensstil & Fenstermode

Landküche zwischen deftig und fein Lassen Sie sich von unserem reichhaltigen Angebot verwöhnen. Wir bieten eine abwechslungsreiche Speisekarte (mittags und abends).

In gewohnter Atmosphäre bei uns oder bei Ihnen zu Hause. Gern richten wir Ihre Familienfeier zu verschiedenen Anlässen aus. Jeden Freitag Mittagstisch Fisch von 12.00 – 14.00 Uhr pro Person 6,50 Euro Jeden Sonntag Mittag Drei-Gang-Menü Fisch oder Fleisch pro Person 17,90 Euro Reservierung erbeten Unsere Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. ab 17.30 Uhr; So. 11.30 – 14.30 Uhr Mittag, und dann ab 17.30 Uhr; Mittwoch Ruhetag. Außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage.

sschnei g n u de r e d Cakmak Textilien – Leder – Pelze

it: Jetzt m

i re

Än

Rahden’s Landhaus Blumenstraße 20 · 27628 Hagen · Telefon (0 47 46) 91 93 94 E-Mail: rahdens_landhaus@web.de

Lindenallee 9, Hagen, Telefon (0 47 46) 91 95 96 Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 9.00 bis 13.00 Uhr

Unserer verehrten Kundschaft danken wir für Ihre Treue im zurückliegenden Jahr! Sie ist uns Ansporn, auch weiterhin gute Arbeit zu günstigen Preisen abzuliefern.

agen: unft in H k u Z in Auch beit gute Ar n Preisen! ge ti zu güns gel für Sie ng, Man Reinigu , n e h c as NEU: W nfektion Lederko leidung n o v f u ek Verka Berufsb os, tur von von Log n e k c Repara ti fs u A d t. n nu r Ar Aufnähe ichen u.ä. alle Abze

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr! 180  Unter der Staleke  4-2010

31


STALEKE Veranstaltungen Termi n e Jeden Montag (außer in den Ferien) von 13.45 bis 15.15 Uhr: Seniorenbeirat SG Hagen – Computerkurs für Senioren (kostenfrei), Hermann-Allmers-Schule | Jeden Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr: RATORT, Wintergarten des Rathauses, Tel. (0 47 46) 87 90 30 | Jeden 2. und 4. Dienstag/Monat von 13.00 bis 15.30 Uhr: Sprechstunde des SoVD, Kreisverband Cuxhaven im Rathaus; Anfragen für die Terminvergabe richten Sie bitte an den SoVD in Hemmoor, Tel.: (0 47 71) 25 47, werktags 9.00 bis 12.00 Uhr | Jeden 2. Donnerstag/Monat ab 19.00 Uhr: Literaturkreis NESTWERK; Burg zu Hagen | Jeden 2. und 4. Donnerstag/Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr: Spielenachmittag für alle Seniorinnen/Senioren der SG Hagen; „Rahdens Landhaus“ (bitte Spiele mitbringen!) | Jeden 1. Freitag/Monat von 10.00 bis 11.30 Uhr: Klönschnack des Seniorenbeirats SG, Seniorenschlösschen | Jeden 2. Freitag/Monat von 9.00 bis 10.00 Uhr: Sprechzeit der Koordinierungsstelle „Frau und Wirtschaft“; Wintergarten des Rathauses; bei Bedarf: (0 47 21) 5 99-619 | Jeden letzten Donnerstag/Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr: Schuldnerberatung, RATORT und Innere Mission; Wintergarten des Rathauses | | Jeden 2. Donnerstag/Monat ab 16.00 Uhr: kostenlose Energieberatung, RATORT, und Heiko Seibt (Gebäude-Energieberater) | Jeden letzten Freitag/Monat ab 14.30 Uhr: Spielenachmittag NESTWERK; „WeserOase“, Sandstedt | LVA-Beratungen finden nicht mehr im Rathaus Hagen statt! Bitte wenden Sie sich direkt an die Auskunfts- und Beratungsstelle der LVA in 27568 Bremerhaven, Bgm.-M.-DonandtPlatz 13, Tel.: (04 71) 94 75 30 Alle Veranstaltungen auch unter www.hagen-cux.de und www.burg-zu-hagen.de! RK = Reservistenkameradschaft, SchV = Schützenverein, FF = Freiwillige Feuerwehr, JHV = Jahreshauptversammlung GV = Generalversammlung, HV = Heimatverein

J anuar 2 0 1 1 6.01. Vereinsabend/Tauschtag der Briefmarkenfreunde Hagen in Brem., Gemeindehaus Hagen, 19.00 bis 21.00 Uhr 6.01. Kohltour – LFV Wulsbüttel, „Pellka“ Wulsbüttel 6.01. Dia-Vortrag von Herrn Furtwängler, Dorfgemeinschaftshaus Wittstedt, 20.00 Uhr 7.01. JHV FF Albstedt, Schießstand Albstedt, 19.30 Uhr 7.01. JHV RK 26/SG Hagen, „Bauernschänke“, Bramstedt, 19.00 Uhr 8.01. Weihnachtsbaumaktion mit der FF Hagen, RK 26/SG Hagen, Feuerwehrhaus Hagen, 8.00 Uhr 8.01. Weihnachtsbäume einsammeln, Landjugend Driftsethe 8.01. Preisskat, Knobelabend, Angelsportverein Hagen, Schützenhaus, 19.30 Uhr 11.01. Tannenbäume einsammeln, FF Uthlede, 18.00 Uhr 11.01. Moor-Therme, Frauenverwöhntag, LFV Bramstedt u. U., Bad Bederkesa, 10.30 Uhr 12.01. Seniorennachmittag, DRK OV Hagen, Gemeindehaus Hagen, 15.00 bis 17.00 Uhr 12.01. Spielenachmittag, HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 15.00 Uhr 14.01. Heringsessen, HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 19.30 Uhr 14.01. Jahreshauptversammlung FF, Driftsethe, Feuerwehrhaus, 20.00 Uhr

32

15.01. Neujahrs-Preisskat, TSV Uthlede, (unter Vorbehalt) Sporthaus, 19.00 Uhr 16.01. 40. Hagener Eiswette, Gemeinde Hagen, Hagen Aue, 11.00 Uhr 20.01. Vortrag: „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, LFV Bramstedt u. U., Anne Mette Steenken, Twistringen, Rebien, Lohe-Gackau, 19.30 Uhr 21.01. JHV FF Hoope, Dorfgemeinschaftshaus, 20.00 Uhr 21.01. JHV FF Lohe, Feuerwehrhaus, 20.00 Uhr 21.01. JHV FF Uthlede, „Gasthaus Würger“, 20.00 Uhr 21.01. JHV FF Harrendorf, Schützenhalle Berg, 19.30 Uhr 21.01. RK-Abend, RK 26/SG Hagen, Sportheim Bramstedt, 19.00 Uhr 21.01. JHV SchV Albstedt u. U., Schießstand Albstedt, 19.00 Uhr 21.01. JHV Sportverein Wittstedt e.V., Sportheim 21.01. Jahreshauptversammlung Sportverein Driftsethe, Mehrzweckhalle, 20.00 Uhr 24.01. JHV LFV Wulsbüttel, Autorenlesung mit Karin Köster, 19.30 Uhr 25.01. JHV SchV Wulsbüttel, Vereinslokal, „Pellka“, 19.30 Uhr 28.01. JHV Angelsportverein Bramstedt e.V., Sportheim 28.01. JHV HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 20.00 Uhr 28.01. Generalversammlung, SchV Driftsethe, Mehrzweckhalle, 20.00 Uhr

29.01. Vortrag: „Tische zu verschiedenen Anlässen schön gedeckt“, Anke Voss, Haushaltsstudio No 103, LFV Bramstedt u.U., „Rhadens Landhaus“, Hagen, 9.00 bis 12.00 Uhr 29.01. Königsball, SchV Albstedt u. U., Schießstand Albstedt, 19.00 Uhr 29.01. Theater, HV Uthlede e.V., Heimathaus, 20.00 Uhr 29.01. JHV Angelsportverein Hagen, Schützenhaus, 19.00 Uhr 30.01. Kaffee und Theater, HV Uthlede e.V., Heimathaus, 13.00 bis 15.00 Uhr Januar/Februar 6 Abende Lachen Husten Niesen-Beckenbodengymnastik, Anja Naima, LFV Bramstedt u. U., Bewegungsschule Hagen, 19.00 Uhr

F E BR UA R Februar Kinoabend, LFV Wulsbüttel 1.02. Vortrag über Bachblüten, Claudia Mehrtens, Lehnstedt, LFV Wulsbüttel, 19.30 Uhr 3.02. Vereinsabend / Tauschtag der Briefmarkenfreunde Hagen i.Brem, Gemeindehaus Hagen, 19.00 bis 21.00 Uhr 4.02. Seniorennachmittag, DRK OV Uthlede, Gemeindehaus, 15.00 Uhr 4.02. JHV SchV Wittstedt e.V., Schützenhaus 4.02. Theater, HV Uthlede e.V., Heimathaus, 20.00 Uhr 4.02. RK-Abend mit SiPol-Themen, RK 26/SG Hagen, Sportheim Bramstedt, 19.00 Uhr 4.02. Generalversammlung, Landjugend Driftsethe, ehem. Schule, 20.00 Uhr 5.02. Theater, HV Uthlede e.V., Heimathaus, 20.00 Uhr 5.02. GV SchV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 20.00 Uhr 5.02. Kohl- und Pinkeltour, Angelsportverein Hagen, ab Obermann, 15.00 Uhr 6.02. Kaffee, Theater, HV Uthlede e.V., Heimathaus, 13.00 bis 15.00 Uhr 6.02. Winterwanderung mit anschl. Kohlessen, TSV Uthlede, siehe Tagespresse, 10.00 Uhr 8.02. Schmuckherstellung, Meike Döscher, Hagen, LFV Bramstedt u. U., Dorfgemeinschaftshaus Kassebruch, 19.00 Uhr 9.02. Spielenachmittag, HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 15.00 Uhr

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Veranstaltungen 9.02. Seniorennachmittag, DRK OV Hagen, Gemeindehaus Hagen, 15.00 bis 17.00 Uhr 11.02. JHV TSV Uthlede, Heimathaus, 19.30 Uhr 11.02. JHV FF Heine, Feuerwehrhaus Heine, 19.30 Uhr 11.02. JHV FF Wittstedt, Dorfgemeinschaftshaus, 20.00 Uhr 11.02. JHV FF Wersabe, Feuerwehrgerätehaus, 20.00 Uhr 11.02. Generalversammlung, Spielmannszug Driftsethe, ehem. Schule, 20.00 Uhr 11.-13.02. Wohlfühlwochenende, Seminar, LFV Bramstedt u. U., Goslar, Haus am Steinberg 12.02. Kohlfahrt FF Hoope, „Gaststätte Würger“, Uthlede 14.02. Kohlwanderung, SchV Bramstedt Christian-Büsing-Halle, 10.00 Uhr 16.02. Tauschtag der Briefmarkenfreunde Hagen i.Brem., „Lindenschänke“, Driftsethe, 19.00 bis 22.00 Uhr 17.02. GV LFV Bramstedt u. U. „Wat hett de Tiet sick ändert“, Sketche mit Margret Semken und Rita Kempken, Rebien, Lohe-Gackau, 19.30 Uhr 18.02. RK-Abend, RK 26/SG Hagen, Sportheim Bramstedt 18.02. JHV Bürgerverein Wittstedt e.V., Dorfgemeinschaftshaus 19.02. Kohl- und Pinkelwanderung aller Vereine, ab Mehrzweckhalle, 15.00 Uhr 19.02. Winterangeln, Angelsportverein Hagen, Drepte , ab 14.30 Uhr 25.02. JHV HV Albstedt e.V., Schützenhalle Albstedt, 19.00 Uhr 25.02. JHV SoVD Wulsbüttel-Uthlede

180  Unter der Staleke  4-2010

25.02. Preis-Skat-Uno-Rommee, HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 20.00 Uhr 25.02. Generalversammlung Angelclub Driftsethe, Feuerwehrhaus, 20.00 Uhr 26.02. Kohlessen, SoVD OV Hagen, „Zur Linde“, Hagen, 12.00 Uhr Ende Februar Sträucherschnitt, Andreas Wiechmann, Sandstedtermoor, LFV Bramstedt u.U., Hof Heesemann-Prenzler, Lohe, vormittags

M ärz 2011 3.03. Vereinsabend / Tauschtag der Briefmarkenfreunde Hagen i. Brem., Gemeindehaus Hagen, 19.00 bis 21.00 Uhr 4.03. Seniorennachmittag, DRK OV Uthlede, Gemeindehaus, 15.00 Uhr 4.03. RK-Abend, RK 26/SG Hagen, Sportheim Bramstedt, 19.00 Uhr 4.03. JHV SchV Uthlede, „Gaststätte Würger“, 20.00 Uhr 4.03. Kinder-Fasching mit großer Tombola, Verein der Freunde und Förderer der Kindergärten Hagen, Schützenhaus Hagen, 15.00 bis 18.00 Uhr 5.03. Frühstück mit Antje Balters: „Nur Engel dürfen dick sein – vom Schönheitswahn und wahrer Schönheit“, LFV Wulsbüttel, 9.30 Uhr 5.03. JHV SoVD, OV Hagen, „Lindenschänke“, Driftsethe, 14.30 Uhr 6.03. Kindermaskerade, Mehrzweckhalle Driftsethe, 15.00 Uhr 9.03. Spielenachmittag HV Bramstedt, Niedersachsenhaus, 15.00 Uhr

9.03. Seniorennachmittag, DRK OV Hagen, Gemeindehaus Hagen, 15.00 bis 17.00 Uhr 10.-16.03. Heilfasten mit Elvira Böhmer, LFV Wulsbüttel, Gemeindehaus Wulsbüttel 12.03. Königsball, SchV Wulsbüttel, Vereinslokal „Pellka“, 19.00 Uhr 12.-13.03. 6. Tag der offenen Töpferei, Bramstedt, Dorfstraße 20, 10.00 bis 18.00 Uhr 16.03. Vereinsabend / Tauschtag der Briefmarkenfreunde Hagen i.Brem., Gemeindehaus Hagen, 19.00 bis 21.00 Uhr 17.03. Fahrt nach Bremen, Kaffeerösterei Münchhausen, LFV Wulsbüttel 18.03. JHV HV Uthlede e.V., Heimathaus, 20.00 Uhr 18.03. RK-Abend, RK 26/SG Hagen, Sportheim Bramstedt, 19.00 Uhr 19.03. Königsessen, SchV. Uthlede, „Gaststätte Würger“, 19.30 Uhr 26.03. Schmiedekurs (Garten-Figuren) mit Gerhard Konsek, LFV Wulsbüttel, 10.00 Uhr 17.-31.03. Töpfern: Schräge Vögel und andere Gartenobjekte, Helga Konsek, Wersabe, LFV Bramstedt u.U., Hermann-Allmers-Schule, Hagen, 19.00 Uhr 25.03. Herdabend, HV Bramstedt Niedersachsenhaus, 20.00 Uhr 26.03. Frauenfrühstück: „Weil ich es mir wert bin“, Heidrun Kuhlmann, Borste, LFV Bramstedt u.U., „Bauernschänke“, Bramstedt, 9.30 Uhr 27.03. Backfest, Bürgerverein Wittstedt, Dorfgemeinschaftshaus 27.03. Anangeln, Angelsportverein Hagen, Drepte, ab 15.00 Uhr 30.03. Praxis „Energie & Leben“, in der VHS Bremerhaven, 3x mittwochs, 16.00 bis 18.00 Uhr

33


ek tu ra bz ug

Das Fliesenerlebnis

Beste Qualität zu Top-Preisen · Seit über 20 Jahren Schautag: jeden 1. + 3. Sonntag im Monat von 14.00 – 17.00 Uhr

FLIESEN-BORCHERS

K or r

BERATUNG · LIEFERUNG · VERLEGUNG 27628 Hagen-Bramstedt Gewerbegebiet · Industriestraße 15  (047 46) 9397-0 · Fax 93 9777

Unsere Ausstellung wird auch Sie überzeugen.

www.fliesen-borchers.de

Alles für ein schönes Zuhause:

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr Mi nachmittags geschlossen! Sa. 9 bis 12 Uhr

Dämmung mit System

Für höchsten Wohnkomfort und optimale Dämmung ergänzen Sie die Thermolan Glaswolle-Dämmstoffe mit den Komponenten des Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsytems. Denn nur Luftdichtheit gewährleistet die Funktionstüchtigkeit Ihrer Dämmung über viele Jahrzehnte!

Vorteile des Knauf Insulation Luftdicht-Dämmsystems

www.lvm.de

Angenehmes Raumklima bei niedrigen Energiekosten Feuchteschutz

Frohes Fest und viel Glück im neuen Jahr

Verbesserte Wärmedämmung 50 Jahre zertifizierte Alterungsbeständigkeit

wünscht Ihnen Ihr

Hauptstr. 63 • 27616 Bokel • Tel. (0 47 48) 70 55 • Fax 36 68 www.niemeyer-baustoffe.de

LVM-Servicebüro Hartwig Klaus Lindenstraße 14 27628 Wulsbüttel Telefon (04746) 93 19 50 h.klaus@klaus.lvm.de

Qualifizierter Innungsfachbetrieb

Elektro-Fußbodenheizung · Flächenheizung · Wärmespeicheranlagen Wärmepumpen · Solar + Photovoltaikanlagen Antennenanlagen · IT-Kommunikationsanlagen · Elektrogeräte e-Check · EIB + PHC-Anlagen Hausanschrift Osterstader Straße 27 27628 Sandstedt 34

Telefon Mobil-D2 (0 47 02) 2 14 (01 72) 6 16 14 29 Elektro.Behrmann@t-online.de

Telefax (0 47 02) 10 60

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Ferienprogramm: Kinder lernen von Kindern HA GE N. Spannende Experimente erlebten 17 Kinder in den Herbstferien bei einer Betreuungsaktion, die die Hagener Jugendpflege gemeinsam mit dem Hippy-Förderprogramm der Jugendhilfestation durchgeführt hatte. „Kinder lernen von Kindern“ lautete das Motto, denn Rosinen-Karussell, Luftballon-Aufblasautomatik und Wasserkonzert wurden von Kindern vorgestellt und erklärt. Die „Experimentenführer“ stammen aus Hippy-Familien und gehörten bis zur Einschulung ihrer Kinder dem Hippy-Programm an. Dieses weltweite, im Landkreis Cuxhaven einzigartige Projekt half ihnen, fit für die Schule zu werden. Nach wie vor kommen Öznur, Ylbes, Anita und Laura gern in die Jugendhilfestation zum Spielen, Reden oder um sich bei den Hausaufgaben helfen zu lassen. „Ich möchte die Kinder weiterhin einbinden und ihnen Gelegenheit geben zu zeigen, was sie können“, erklärte HippyKoordinatorin Doris Adam-Fleischer. Kinder als Aus diesem Grund plante sie gemeinsam mit Renate Kirsten und Naira „Physik-“ und Petrosjan den Tag und stöberte in Bü„Chemielehrer“ chern nach passenden Experimenten. Die vier kleinen „Experten“ probierten die verschiedenen Angebote aus und übten sich darin, wie sie „ihren“ Schülern die Phänomene erklären würden. Sie bauten vier Stationen für die 6- bis 10-jährigen Gäste auf. Trotz ihrer guten Vorbereitung packte alle vier an ihrem großen Tag die Nervosität. „Ich war am Anfang ganz aufgeregt, weil ich so was noch nie gemacht habe“, sagte die 10-jährige Anita. Doch sie meisterte ihre Aufgabe mit Bravour: Souverän und geduldig erklärte sie den Kindern, wie ein Ballon in die Flasche kommt und warum er sich nicht aufblasen lässt. Sie führte den Erbsenspuk vor und füllte Backpulver und Essig in eine Flasche, um einen Luftballon aufsteigen zu lassen. Jedes Kind durfte die Experimente selbst ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln. Die 9-jährige Öznur betreute die „Feuerstation“, bei der Tinte in heißem Wasser als Kringel aufstieg „Spannend war, dass alle

Kinder unterschiedliche Ideen hatten, was passieren würde“, fand sie. Ylbes zeigte, was man mit Münzen Spannendes machen kann. Der 9-Jährige legte Geldstücke in Wasser, Salz und Essig – und plötzlich waren sie spiegelblank. Die meisten Kinder fanden sein „MünzenEin gelungenes schießen“ besonders beeindruckend. Projekt „Die Kinder sind begeistert von den Experimenten“, freuten sich Julian Berndt, Honorarkraft der Jugendpflege, und sein Kollege Jan Döscher über das gelungene Projekt. Sie betreuten die Kinder während der Herbstferien an den Vormittagen und boten ihnen einen bunten Mix aus Spiel, Sport und Basteln. Laura leitete die Wasser-Experimente. Ihre „Schüler“ durften Filterpapier bemalen und dieses anschließend befeuchten. „Die dunklen Farben werden in ihre ursprünglichen Bestandteile aufgetrennt“, erklärte sie die unterschiedlichen Farbverläufe. Das „Wasserkonzert“ und vor allem das Experiment mit zwei Flaschen gefärbten Wassers und Salzwasser schlugen die Kinder in den Bann. „Früher nannte man Salz das weiße Gold“, wusste Laura. Zum Abschluss erzählten die vier „Experimentenführer“, aus welchen Ländern sie stammen – auf Deutsch. „Die deutschen Kinder werden so sensibilisiert für die Probleme ihrer ausländischen Mitschüler“, begründete Doris Adam-Fleischer den kleinen „Sprachen-Exkurs“. Die meisten Kinder kannten sich aus der Schule. „Ich bin jetzt ganz schön stolz“, erklärte „Expertin“ Laura, als die Gäste sich verabschiedet hatten. „Einige meiner Klassenkameraden geben immer an – jetzt kann ich mal angeben!“ n Karin Köster

200

Jahre

Jeden Sonntag aus dem Steinbackofen

Butterkuchen auch zum Mitnehmen!

Kaffee und Abendbrot am Rande der Geest!

»Lindenschänke« 27628 Driftsethe-Weißenberg Telefon (0 47 46) 63 04 Von der Autobahnabfahrt Hagen 700 m in Richtung Hagen.

Gemütliche Atmosphäre, gepflegte Speisen und Getränke, Kegelbahn, Clubraum für Festlichkeiten aller Art. Weitere Spezialitäten aus unserem Steinbackofen auf Vorbestellung, wie z.B. Spanferkel, Schinken im Brotteig, Kasseler in Blätterteig, Pizza.

Garten- und Landschaftsbau

HIRSCHHAUSEN

Neuanlagen u. Gestaltung • Holz- u. Zaunbau • Teichbau • Baum- u. Heckenschnitt • Rasen- u. Anlagenpflege • Fertigrasenneuanlagen Naturstein- und Pflasterarbeiten • Dach- und Fassadenbegrünung Ylbes, ein neunjähriger Albanerjunge, führte sein Lieblingsexperiment vor: Er „zauberte“ Münzen blank, indem er sie in Wasser, Salz und Essig tauchte

180  Unter der Staleke  4-2010

Heuberg 8 · 27628 Wulsbüttel-Lehnstedt Tel. 0 47 46/7 22 42 · Fax 0 47 46/3 22 · Mobil 01 71/41 66 500 35


STALEKE Sponsorenseite

Geschäftsleute spendieren neue Trikots für Handball-Nachwuchs

Und die weibliche D-Jugend (2.Mannschaft) bekam von der Fa. „Gebäude-Bau-Service Buscher“ aus Hagen neue Trikots; natürlich in den bekannten Farben der spendierenden Firma.

Die männliche E-Jugend mit ihren beiden Mannschaften und die weibliche E-Jugend (2.Mannschaft) sind für die nahe sportliche Zukunft gut gerüstet. Denn sie sind mit neuen Trikots ausgestattet worden. So erhielt die E-Jugend (1.Mannschaft) einen neuen Trikotsatz von der Hagener Fa. „HAARScharf & Beauty“.

Die junge Mädchenmannschaft ist nach Abschluss der Meisterschaft in der Kreisklasse von der E- Jugend altersbedingt geschlossen in die D-Jugend gewechselt. Hier spielt sie mit vier vorzeitig in die höhere Altersklasse gewechselten Mädchen eine vorbereitende Saison, bei der „Siege gerne gefeiert werden“, wie Trainer Ralf Müller und Betreuerin Michele Warninghoff zuversichtlich betonen. Die Mannschaft trainiert freitags von 18.15 – 19.30 Uhr in der Hagener Kreissporthalle. n Hansdieter Kurth

Die Jungen der Jahrgänge 2000 bis 2002 spielen in dieser Formation erst seit Kurzem zusammen. Trainer Lars Drews und Betreuerin Dagmar Müller sind mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden und erwarten einen Mittelplatz in ihrer Staffel. Die Mannschaft trainiert freitags von 15.15 bis 17.00 Uhr in der Hagener Kreissporthalle.

Hannelore Förster Fußpflege

Ich freue mich auf Ihren Besuch! Mühlenteich 12 · 27628 Hagen Termine nach Vereinbarung · Tel. (0 47 46) 10 98

Die 2. Mannschaft der E-Jugend wurde von der Fa. „Landschafts- und Gartenbau Hirschhausen“ aus Lehnstedt neu ausgestattet.

er seit üb

ren!

25 Jah

Landschaftsgärtner

Andreas Heckenschnitt, Baumfällung und Forstarbeiten Jahresabschlussarbeiten, Schneeräumdienst Offenwardener Moor 21 · 27628 Sandstedt · Tel. (0 47 02) 10 14 · Fax (0 47 02) 8 36 · Mobil (01 75) 4 04 34 01

36

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Verschiedenes

Als Freiwilligenhelferin in Namibia NAMIBIA. „Fühlst du dich glücklich? Also: Ich bin jetzt glücklich! Deshalb komme ich auch so oft hierher um zu spielen!“, erklärte mir Etuhole an meinem ersten Arbeitstag, während wir die Wippe und den Spielplatz aus alten Gummireifen ausprobierten. Etuhole, fast sechs Jahre alt, Waise, lebt bei der Nachbarin und ist eines von über 500 Kindern aus dem FiveRand-Camp. Dieses Camp ist ebenfalls nur eines von hunderten „Slums“ oder „Townships“ in Namibia, im Süd-Westen des afrikanischen Kontinents. Und hier, irgendwo im Nirgendwo, verbrachte ich meine Sommerferien 2009 als Freiwilligenhelferin. „Irgendwo im Nirgendwo“ – das ist der seit 1½ Jahren bestehende Versorgungsstützpunkt „Ileni Tulikwafeni“. Das ist Oshivambo-Sprache und bedeutet „ein kleines Stückchen Hoffnung“. Den „Versorgungsstützpunkt“ würde ich viel lieber als das Zuhause einer bislang noch kleinen, stetig wachsenden, starken Gemeinde bezeichnen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die vorhandenen Lebensumstände zu verbessern. Denn im Five-Rand-Camp leben etwa 10.000 Menschen. Hier gibt es kein sauberes Trinkwasser, keinen Strom, keine ausreichende medizinische Versorgung und eine Müllabfuhr schon gar nicht. Schon an meinem ersten Tag dort wurde ich mit Bildern konfrontiert, die ich zuvor nur aus den Medien kannte: Wellblechhütten, Holzverschläge, verwilderte Hunde; kleine Kinder, die im Dreck und in Müllbergen spielen; Männer und Frauen in ärmlicher Kleidung, die zu Trommelmusik aus dem tragbaren Radio tanzen. Willkommen in Afrika! Der Versorgungsstützpunkt ist das Eine starke Frau Herzstück des Camps, in das täglich neue Menschen kommen, um Teil diefür eine bessere ses „kleinen Stückchen Hoffnung“ zu Zukunft werden. Jeder Arbeitstag im Camp begann für mich um Punkt 7 Uhr morgens und endete irgendwann am Abend – je nachdem. Vormittags unterrichtete ich zwei Klassen mit jeweils 30 Kindern im Alter von zwei bis sieben Jahren. Es wurde gebastelt, gemalt, aus der Bibel vorgelesen, getanzt sowie Mathe und Englisch gelehrt, wobei Letzteres oftmals schwieriger war als gedacht. Zum Mittagessen ab 12 Uhr wurden täglich über 400 Kinder versorgt. Das Essen wechselte sich ab: Jeden Tag Nudeln, Reis, Toastscheiben oder „Pap“ (gestampfter Getreidebrei) und dazu billiges Fleisch, eine Spende des Fleischers aus dem Nachbarort. Allgemein finanziert Ileni Tulikwafeni seine Nahrungsmittel aus Spenden. Seit ein paar Monaten gibt es einen Gemüsegarten, aber es dauert wohl noch, bis die ersten Tomaten gegessen oder verkauft werden können. „Hilfe zur Selbsthilfe“, so lautet das Motto. Allerdings sind Spendengelder nach wie vor lebens-notwendig. Namibia, so wie viele andere Staaten Afrikas auch, bezieht große Teile für seine Staatskasse

180  Unter der Staleke  4-2010

aus der Entwicklungshilfe. „Bleibt dieses Geld aus, haben wir alle nichts zu essen. Dann beginnt wieder das Betteln: Meme, Meme gib uns Essen!“, erzählte mir Kauna Angula, die Leiterin des Stützpunktes. Kauna, eine große, stämmige Frau, ist die gute Seele Ileni Tulikwafenis. Sie hat gelernt, in dieser Welt ihre Ellbogen einzusetzen: Für die, denen eine gute Ausbildung und ein Arbeitsplatz wohl auf ewig verwehrt bleiben wird. Für die, die (wie die Menschen aus „Five-Rand“) als Verstoßene und Aussätzige am Rande der Gesellschaft leben. „Wir (in Namibia) wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Wir können nicht von dem Geld reicher, westlicher Länder leben. Wir müssen selbst handeln. Wie können wir das aber, wenn es zu oft die Regierung ist, die uns behindert? Wenn es die korrupten Politiker sind, die sich Millionen in die eigene Tasche stecken?“, klagt sie. Namibia ist auch 20 Jahre nach seiner Unabhängigkeit ein Land, das weiterAufstrebende, junge Mittelschicht hin vor einem großen Umbruch steht. Es entwickelt sich eine aufstrebende, junge Mittelschicht, die an der Weiterentwicklung Namibias tatkräftig beteiligt ist. Da begegnet es einem wieder, das „kleine Stückchen Hoffnung“, welches gezielt in die Kinder und Jugend, in die Zukunft, investiert wird. Das alles klingt sehr optimistisch. Hoffnungsvoll. Und reflektiert die große Lebensfreude und den Erfindungsreichtum der Afrikaner, sich mit allen Gegebenheiten des täglichen Lebens und Überlebens auseinander zu setzen und zu arrangieren. Doch es gab auch Tage, in denen ich an meiner Arbeit als Freiwilligenhelferin im Five-Rand-Camp gezweifelt habe: In Momenten etwa, in denen ein verwaistes Kind an Dehydration einsam in seiner Hütte stirbt, weil sich einfach niemand darum gekümmert oder dafür interessiert hat. „Glaubst Du, dass Du etwas verändern kannst?“ Bevor ich nach Namibia ging, fragte mich jemand: „Glaubst du wirklich, dass du in den sechs Wochen irgendetwas verändern kannst?“ „Nein, glaube ich nicht!“ Ich glaube auch nicht, dass ich in diesen sechs Wochen wirklich etwas verändert habe. Ich weiß nämlich, dass ich dafür ein Leben lang brauchen werde. Die Wichtigkeit der Entwicklungshilfe für Orte, die wir als die „Dritte Welt“ bezeichnen, erscheint vielen Leuten wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Es bedarf Geduld, Engagement und Ausdauer, um aus ein paar Tropfen einen Wolkenbruch zu schaffen. Wir stehen immer noch am Anfang. Jeder, ohne Ausnahme, hat heutzutage die Möglichkeit sich zu informieren, aktiv zu werden, zu helfen. Und die „Entlohnung“ ist groß. Im Five-Rand-Camp ernähren sich die meisten von einer Mahlzeit pro Tag, hausen in undichten Verschlägen und sind oft krank. Die Menschen dort haben nichts, und doch können sie so viel geben. Das Lachen der Kinder, die Tänze, die Gesänge, die Freude, dass man lebt, dass man atmet, dass man die Schönheit des Sonnenaufgangs erkennen und über die Wellblechdächer hinweg sehen kann. All die Dinge, die das Leben wirklich lebenswert machen, bekommen an solchen Orten ihren besonderen Wert und erinnern uns, die wir im Labyrinth des Wachstums in Technik, Medien und Wirtschaft herumirren, daran, was es heißt glücklich zu sein. „Bist du jetzt glücklich?“ fragte Etuhole. „Bist du jetzt glücklich?“ Zusatz: Ich schrieb den Artikel über das Five-Rand-Camp Ende August 2009, also kurz nach meiner Rückkehr aus Namibia. Seitdem bin ich nicht mehr dort gewesen, schließe ein Wiedersehen aber nicht aus. n Laura Marie Werner

37


STALEKE Verschiedenes

Fünf kleine Igel aufgepäppelt H AG E N . „Meine kleine Rasselbande“ nennt Uschi Makowe aus Hagen-Aue liebevoll ihre vierbeinigen Schützlinge. Im August rettete sie aus Nachbars Garten fünf winzige Igel vor dem Rasenmäher. „Sie waren so klein, dass sie zusammen in eine Hand passten,“ berichtet die Hagenerin. Ihr sei klar gewesen, dass die Winzlinge aus eigener Kraft bis zum Winter nicht genug an Gewicht zulegen könnten, um zu überleben. „Da kam mir eine Fernsehsendung in den Sinn, in der über die Aufzucht von Igeln berichtet wurde. Danach soll man Katzenfutter mit Haferflocken und Rosinen mischen. Auch Birne und Banane mögen sie gerne,“ so die Tierfreundin. Gesagt – getan. „Das Futter schmeckte den Stachelschweinchen so gut, dass sie in der ersten Zeit bis zu sechs Mal zum Fressen kamen. Als sie schon tüchtig an Gewicht zugelegt hatten, reichte ihnen eine Mahlzeit am Abend,“ erzählt die Hagenerin. In ihrem Garten hatte sie eine ausrangierte Bodenvase mit Heu, Stroh und Blättern ausgepolstert und mit Tannenzweigen abgedeckt. „Da saßen meine stacheligen Adoptivkinder abwechselnd drin und grunzten zufrieden,“ sagt sie lachend. Mitte Oktober wogen die Schnüffelnasen schätzungsweise 500 Gramm und legten dann noch an Gewicht zu. So wohlgenährt werden sie wohl den Winter gut überleben. n Ursula Hess

STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Vortrag: „Pubertät – Loslassen und Halt geben“ HAG E N . Der Förderverein IMPULS und die „Abc-Kiste“ laden ein zu einem hoch interessanten Vortrag von Dr. JanUwe Rogge, einem ausgewiesenen Familien- und Kommunikationsberater, ein. 77 Wann? Mittwoch, 23. Februar 2011 um 19.30 Uhr 77 Wo? Hermann-Allmers-Schule 77 Kartenvorverkauf: Papier & Co. Die Pubertät ist manchmal eine Belastung für die ganze Familie. Stress und Streitigkeiten prägen den familiären Alltag. Heranwachsende beginnen ganz eigene, auch gefahrvolle Wege zu suchen. Diese Suche ist mit Gefühlsschwankungen verbunden – mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt; mal das kleine, liebe Kind, das man kannte, mal der unbekannte Heranwachsende mit völlig eigenen, häufig provozierendschockierenden Ansichten. Eltern sind verunsichert: Wie sollen sie mit ihren pubertierenden Kindern reden, ohne belehrend oder entmutigend zu wirken? Der Vortrag richtet sich an Eltern von pubertierenden Kindern. Es soll versucht werden, praktische Antworten auf alltägliche Erziehungssituationen zu geben. n Hansdieter Kurth

Praxis Energie & Leben Systemische Beratung • Persönlichkeitstraining • Entspannungstraining • Workshop Kreativität • Ausstellungen

Alles, was stark macht! Katzenfutter, Haferflocken und Rosinen – ein Prachtschmaus für die bereits Anfang Oktober wohlgenährten Igelkinder. „Morgens war der Teller blitzblank,“ freut sich Ziehmutter Uschi Makowe

• Einzel - Paar FamilienBeratung • BerufsOrientierung • TrauerRednerin - Begleitung

Evelyn C. Fromme · Am Sandberg 9 · 27628 Driftsethe Telefon (0 47 46) 7 27 99 97 · Mobil (01 72) 4 37 54 39 mail@energieimleben.de · www.energieimleben.de

MAH LSTEDTsF IC KE

Z I M M E R E I U N D H O L Z B AU G M B H INNENAUSBAU

DACHDECKER-,

FACHWERKBAU

RESTAURIERUNGS- UND

HOLZHANDEL

GERÜSTARBEITEN

CARPORTS

NIEDRIG-ENERGIEHÄUSER

Hagener Straße 12 · 27628 Wulsbüttel-Heine Telefon (0 47 95) 2 41 · Telefax (0 47 95) 72 77 38

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Land und Leute

Weißer Berg – erste Schätze schon zu entdecken! DRIFTSETHE. Sie kämpfen an verschiedenen Fronten, aber um das gleiche Ziel. Und erste Erfolge haben beide schon errungen! Die Bürgerinitiativen „BI - Mit us tosamen“ und „Driftsethe gegen Deponien“ einerseits sowie die Kommunen Driftsethe und die Samtgemeinde Hagen mit dem Landkreis Cuxhaven andererseits. Der Landkreis Cuxhaven hat Anfang Oktober den geänderten Flächennutzungsplan der Samtgemeinde – die „Schatzgrube Weißer Berg“ genehmigt und damit den Weg für den entsprechenden Bebauungsplan der Gemeinde Driftsethe frei gemacht (Anm.: Der „F-Plan“ ist eine grobe Bauleitplanung ohne unmittelbar rechtliche Folgen).Die Cuxhavener Genehmigung ist zwar ein schwergewichtiges Pfund „Pro“ Schatzgrube, aber … Aber die Entscheidungsbehörde, das Gewerbeaufsichtsamt in Lüneburg als Landesbehörde, ist daran nicht gebunden. Es könnte auch „Contra“ Schatzgrube entscheiden; falls die Firma Freimuth, Bülkau, überhaupt den Antrag stellt, die bisherige Sandgrube als Bauschuttdeponie zu nutzen. Der erst würde nämlich ein sehr aufwändiges Planfeststellungsverfahren in Gang setzen, dessen Ende aber ungewiss ist. Derweil ist aber auch die „Mut“ erfolgreich gewesen und hat in dem zukünftigen Naherholungsgebiet sichtbare Zeichen gesetzt. Fünf bisher aufgestellte Informationstafeln weisen auf Natur- und Kulturschätze hin. Sie machen bereits jetzt dem Spaziergänger oder Radler bewusst, sich in einem Gebiet voller landschaftlicher und kulturgeschichtlicher Schätze zu befinden. Und ein 365-Tage-Posten wacht darüber, dass die zum Teil schon renaturierte Sandgrube – das Freimuth’sche Objekt der Begierde – nicht heimlich „vollgemüllt“ wird.

JÜRGEN WENDELKEN

Diese unübersehbare Tafel macht auf unscheinbare, im Wald befindliche Hügelgräber aufmerksam

Corinna da Luz Bergstraße 41 27628 Uthlede (0 47 46) 93 16 38

Trad. chinesische Medizin (TCM) Prophylaxe für Sporthunde (Physio-)Therapien Domtherapie Blutegel Seminare

MEISTERBETRIEB DER KFZ-INNUNG

Kraftfahrzeuge – Schlepper – Reparatur – Werkstatt Vorm Dorf 14 · 27628 Driftsethe ·  (0 47 46) 5 70

180  Unter der Staleke  4-2010

Die Tafeln stehen an der Driftsether Straße „Auf der Horst“, die das zum Bargmoor abfallende Landschaftsschutzgebiet nach Osten und Süden begrenzt. Stabil, witterungsfest und äußerst sorgfältig ermittelt, geben sie dem Betrachter in Wort und Bild Auskunft über Uferschwalben, Tierleben im Mischwald, über Hügelgräber und das Illjes-Mausoleum. Ein besonderes Schmuckstück unter den Schautafeln aber ist die Station „Ahorn-Allee“. Am Westende des etwa 500 m langen „geschützten Landschaftsteils“ stehend (Landkreis Cuxhaven im Dezember 2008), gibt sie kund und zu wissen, dass die Bergahorn-Allee 1904 von dem Besitzer des Hofes und Gutshauses „Wittenborgh“, Herrn Carl Arend Ficke, angelegt worden ist, etwa 100 Bäume umfasst, die bis zu 35m hoch und an die 500 Jahre alt werden können. Und dass das Edellaubgewächs Bergahorn 2009 zum „Baum des Jahres“ gekürt worden ist. Weitere Informationen unter www.hagen-cux.de und www. driftsethe-gegen-deponien.de n Hansdieter Kurth

www.hundetherapie-daluz.de

39


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Waldschüler auf großer Fahrt Londoner Familien waren eine Woche das Zuhause für rund 60 Waldschülerinnen und –schüler aus Hagen und Beverstedt. Ungewohntes sollte vertraut werden, neue Umgebung den Horizont erweitern, die Weltstadt wartete mit ihren Attraktionen auf. Das Programm der Studienfahrt war anspruchsvoll, sollte doch die Erkundung Londons weitestgehend auf eigene Faust geschehen. Dafür hatten die Schüler/-innen zu Hause schon recherchiert. Das U-Bahn-Netz war vom Unterricht bekannt, so dass die Mobilität gesichert war und sich niemand verfuhr. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einer ausgewählten Route waren ebenfalls vorher mit Hilfe des Internets erforscht worden und konnten in London dann von „Spezialisten“ der Gruppe in englischer Sprache vorgestellt werden: das Parlament mit „Big Ben“, der eigentlich eine Glocke und kein Turm ist, Trafalgar Square mit der Nelson-Säule, Covent Garden mit seinem vielfältigen Markt- und Kulturangebot, die St-Paul’sKathedrale und einiges mehr. In Greenwich gehört zum StandardBesuche an weltProgramm das Foto im Observatoribekannten Sehens- um mit einem Bein auf der östlichen Welthalbkugel und dem anderen auf würdigkeiten der westlichen. Ein besonderes Erlebnis war die anschließende Themsefahrt nach Westminster unter strahlender Sonne und blauem Himmel – ein Klischee über Londoner Wetter weniger! Museen und Teenager – ein weiteres Vorurteil fiel der Attraktivität des „Natural History Museum“ zum Opfer, denn es hielt die Kinder für Stunden mit seiner schier unerschöpflichen Menge an Exponaten über alles, was da kreucht und fleucht, in seinem Bann. schön ree fo+rm schöönn Traditioneller fo+rm fris aahhhrre ssccchhhön rm fo+rm fris J fo Traditioneller c J + ffrris a 0 iscchh J 0 kt h 2220 Weihnachtsbaummarkt Weihnachtsbaummarkt

Gutshof Cassebruch Gutshof Cassebruch Gutshof Cassebruch Täglichvom vom 12. 11. bis 23. 23. Dezember Dezember Täglich bis

Täglich vom 12. Täglich vomHagen-Kassebruch 12. bis bis 23. 23. Dezember Dezember Am Dorfteich 3 · 27628 · Telefon 0 47 46/ 4 01

Am Dorfteich 3 · 27628 Hagen-Kassebruch · Telefon 0 47 46/ 4 01 Am Dorfteich 3 · 27628 Hagen-Kassebruch · Telefon 0 47 46/ 4 01 Nordmanntanne aus neuen Nordmanntanne neuen Beständen Beständen ·· la la Qualität Qualität ·· große große Auswahl Auswahl Nordmanntanne aus aus neuen Beständen · la Qualität · große Auswahl

3. und 4. Adventswochenende 3. und 3. und 4. 4. Adventswochenende Adventswochenende in vorweihnachtlicher Atmosphäre in vorweihnachtlicher Atmosphäre in vorweihnachtlicher Atmosphäre mit Wildbratwurst, heißen Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch

mit Wildbratwurst, heißen Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch mit Wildbratwurst, heißen Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch Täglich Täglich Wild Wild aus aus eigener eigener Jagd Jagd (ideal (ideal als als Weihnachtsgeschenk): Weihnachtsgeschenk): Täglich Wild aus eigener Jagd (ideal als Weihnachtsgeschenk): Wildschweinrücken/-keule, Rehrücken/-keule, Wildmettwurst Wildschweinrücken/-keule, Rehrücken/-keule, Wildmettwurst Wildschweinrücken/-keule, Rehrücken/-keule, Wildmettwurst Neu: Wildsalami, Wildsalami, Wildgulasch, Wildgulasch, Wildpasteten Wildpasteten Neu: Neu: Wildsalami, Wildgulasch, Wildpasteten

Säulen englischer Kultur wie Oxford und Shakespeare durften nicht fehlen: Ein Ausflug in die mehr als tausendjährige Universitätsstadt bot einen Eindruck von den „heiligen“ Institutionen englischer Bildung. Sogar Einblicke in die Collegeeigenen Kirchen und Speisesäle wurde gewährt, ein wahrhaft elitär-arrogantes Ambiente. Das „Globe Theatre“, ein fast originalgetreuer Nachbau von Shakespeares früherer Wirkungsstätte, bot einen „Workshop“, bei dem die 9.-Klässler zur Freude ihrer Lehrkräfte in englischer Sprache den Inhalt und auch Einzelheiten aus „Romeo und Julia“ nicht nur vor-, sondern auch schauspielerisch darstellen konnten.

Mit der Weltgeschichte auf Du und Du – Waldschüler haben viel in England gelernt Wenn man müde von London ist, ist man müde vom Leben, sagte einst Samuel Johnson, ein englischer Gelehrter. Nach 16 Stunden Busfahrt kamen Schüler und Lehrer in der Tat sehr müde zu Hause an, aber ihr Leben ist mit Sicherheit wacher und reicher geworden. n Heiner Zok, Waldschullehrer, Organisator und Reiseleiter

Bau- und MöBeltischlerei

Thomas Leck

Tischlermeister

surwisch 3 27628 sandstedt Mobil 01 70/2 42 74 11 telefon 0 47 02/52 04 24 telefax 0 47 02/52 04 25 www.tischlerei-leck.de

Fenster und Türen • Rollläden • Wintergärten Markisen • Innenausbau • Reparaturen Verglasungen • Möbelbau • Insektenschutz

Hallo Gartenfreunde! Gartenpflege rund ums Haus

Ich biete an: • Pflasterarbeiten, Grabpflege • Dachrinnenreinigung • Carports streichen • Terrassenreinigung • Instandsetzung von Zäunen (auch Steinzäune, Streichen) Auch andere Reparaturarbeiten ums Haus ausführbar. Rainer Werner • Wiesenstraße 7 • 27616 Bokel Telefon (0 47 48) 82 19 61 • Handy (01 71) 7 83 61 57

40

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Neu in Hagen: Hypnose-Gesundheits-Praxis „Vitalwege“ Seit dem 06. Oktober gibt es eine neue Gesundheitsadresse in Hagen, die „Vitalwege“-Praxis von Claudia Roeseler. Nach fast 20-jähriger Berufserfahrung und jahrzehntelanger Tätigkeit in der operativen anästhesiologischen Abteilung eines Bremer Krankenhauses hat sie sich den Wunsch erfüllt, in eigenständiger Arbeit die Menschen lösungsorientiert zu unterstützen, so die staatlich examinierte Krankenschwester. Sie hat sich intensiv ausbilden lassen in medizinischer und therapeutischer Hypnose mit zertifiziertem Abschluss (TMI + NGH, d.i. der weltgrößte Hypnoseverband). „Ich freue mich, dass ich nun meine Berufung zum Beruf machen konnte und möchte vielen Menschen zu positiven Veränderungen ihres Lebens verhelfen.“ Seit 10 Jahren beschäftigt sie sich mit alternativen Heilmethoden, um Familie, Freunde und Bekannte in Gesundheitsfragen beratend zu unterstützen. Aus ihrer Erfahrung heraus, dass die klassische Schulmedizin zwar segensreich, jedoch nicht immer hilfreich ist, weil nur ein Symptom nicht aber sein Ursprung behandelt wird, beschäftigte sie sich bislang mit Homöopathie, Reiki, der besonderen Ernährung bei z.B. Autoimmunkrankheiten wie Colitis ulcerosa und Rheuma sowie der vitalisierenden Schröpfmassage. Vor ca. zwei Jahren ist sie auf die enHypnosetherapie ormen Möglichkeiten der Hypnosetherapie aufmerksam geworden. Sie kann sehr ist eine sehr effektive Möglichkeit, effektiv sein die Ursache für ein Problem / eine Blockade zu erkennen. „Es werden neue Gedankenimpulse frei, mit deren Hilfe der Klient autonom mittels seines Unterbewusstseins einen eigenen Lösungs- und Heilungsweg selbst entwickelt und aktiviert“, erklärt Frau Roeseler. Denn nur ein Symptom zu behandeln, ohne den Blick auf die Ursache zu richten, hat wenig dauerhaften Erfolg. Wissenschaftliche Studien belegen eine hohe Effektivität der Hypnose, wenn der Klient den Willen zur Veränderung mitbringt und sie vertrauensvoll zulässt.

Hypnose ist eine der ältesten Therapieformen überhaupt und findet Anwendung in vielen Bereichen – zum Beispiel bei Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion, bei der Stärkung des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte sowie bei OP-Vorbereitungen, Schlafstörungen, Prüfungsvorbereitungen oder zum Stressabbau. Sie fügt aber hinzu, dass nur der in Hypnose gehen kann, der es mit seinem freien Willen zulässt. Während der Hypnose kann der Klient sie jederzeit selbst beenden. Hypnose ist auch für Kinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Um sein vor der Hypnose definiertes Ziel zu erreichen, genügen in der Regel drei bis fünf Sitzungen, manchmal sogar nur eine. Claudia Roeseler ist zertifiziertes, anerkanntes Mitglied des NGH und arbeitet demzufolge in einem großen Netzwerk mit Medizinern und Therapeuten zusammen. Übrigens: „Vital“ bedeutet nicht nur „lebenskräftig“, sondern steht auch für vertrauensvoll, individuell, teilnahmsvoll, anthropozentrisch, lösungsorientiert. n Hansdieter Kurth KOMPAKT

Hypnose-Gesundheits-Praxis „Vitalwege“ Inh.: Claudia Roeseler, gepr. und zert. Hypnotiseurin (TMI und NGH), staatl. exam. Krankenschwester, Gesundheitsberaterin Anschrift: Hermann-Löns-Weg 14, Hagen Telefon (0 47 46) 31 18 27, Email: info@vitalwege.de Termine nach Vereinbarung

Gaststätte Mensing direkt am Weserdeich

Das Gasthaus für Ihre Familienfeiern:

Hochzeit, Geburtstag und Konfirmation – gut und günstig. Ab November servieren wir Grünkohl. An beiden Weihnachtsfeiertagen bieten wir Weihnachtsmenüs an.

Kohlparty am 29. Januar mit DJ A. All inklusive 33,50 €/p. P. Beginn um 18.00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten. Täglich ab 10.00 Uhr geöffnet – Dienstags Ruhetag durchgehend warme Küche

Ein Blick in die geschmackvoll eingerichtete Praxis von Frau Roeseler

180  Unter der Staleke  4-2010

27628 Sandstedt-Rechtenfleth Lindenbruchstraße 16 · Telefon (0 47 02) 2 94

41


STALEKE Aus dem Rathaus

Standesamt Hagen G eG eburten 08.05.2010 21.05.2010 04.06.2010 09.06.2010 15.06.2010 26.06.2010 27.06.2010 29.06.2010 05.07.2010 07.07.2010 07.07.2010 10.07.2010 20.07.2010 28.07.2010 03.10.2010 14.10.2010 16.10.2010

Emily Grunwald, Hagen im Bremischen Mattis Grove, Uthlede Nelson Lorenzo Warnat, Wulsbüttel-Lehnstedt Leif und Freya Harjes, Uthlede Elisa Busch, Hagen im Bremischen Romeo Giampietro, Bramstedt-Wittstedt Niklas Feuß, Hagen im Bremischen Birk Brinkmann, Wulsbüttel-Lehnstedt Henry Thielebeule, Uthlede Laurin Kahrs, Bramstedt Lea Turinsky, Hagen im Bremischen Juli Wischhusen, Hagen im Bremischen Paulina Herbst, Hagen im Bremischen Rahel Johanna Amy Grünberg, Driftsethe Jette Marie Schaus, Hagen im Bremischen Lennard Oetjen, Hagen im Bremischen Emilia Sanwald, Hagen im Bremischen

E heschlieSS ungen 12.08.2010 13.08.2010 19.08.2010 20.08.2010 20.08.2010 21.08.2010 21.08.2010 21.08.2010 27.08.2010 03.09.2010 03.09.2010

04.09.2010 09.09.2010 10.09.2010 15.09.2010 16.09.2010 24.09.2010

42

Carsten Wilhelm Meyer und Ina Meyer geb. Bullwinkel, Sandstedt-Wurthfleth Torsten Wiencke und Sonja Wiencke geb. Heinlein, Bokel Sven Frerks und Nancy Frerks geb. Heun, Bremervörde Gerhard Herbert Duschek und Elke Elsa von Thun, Driftsethe Frank Marcus Diercks geb. Hopp und Claudia Diercks, Wulsbüttel-Heine John Erwin Zettler und Jennifer Zettler geb. Wilken, Hagen im Bremischen Gerold Wendelken und Iwona Malgorzata Wendelken, geb. Nowicka, Bramstedt-Wittstedt Christoph Siemer geb. Ehrke, und Nicole Maria Siemer, Hagen im Bremischen-Kassebruch Willi Grollimund und Britta Grollimund geb. Müller, Driftsethe Michael Hollmann und Daniela Hollmann geb. Giese, Bramstedt Marcus Scherff und Daniela Giovanna Helga Scherff-Ventimiglia, geb. Ventimiglia, Bremerhaven Volker Reffken geb. Hüttig und Annika Johanna Reffken, Herford Till Finger und Jessica Finger geb. Hajek, Driftsethe Johnny Ehmen und Jessica Ehmen geb. Mehrmann, Hagen im Bremischen-Kassebruch Dietmar Bukow und Dörte Bukow geb. Geffken, Bramstedt Hakan Bagci und Manuela Bagci geb. Rudat, Bokel Wolfgang Haller und Tetiana Shestopalova geb. Sinjak, Sandstedt

24.09.2010

Peter Hermann Aschen und Katja HesseAschen geb. Hesse, Sandstedt-Rechtenfleth 01.10.2010 Dominik Pascal Oetjen geb. Russell und Susanne Oetjen, Hagen im Bremischen 01.10.2010 Hartwich Johannes Mehrtens und Frauke Cornelia Mehrtens geb. Koch, WulsbüttelLehnstedt 15.10.2010 Claas Wittpenn und Melanie Wittpenn geb. Mayer, Driftsethe 20.10.2010 Gerrit Hendrik Schieven und Silke Hauft, Wulsbüttel-Lehnstedt 20.10.2010 Manfred Heinrich Jakob Siemering und Birgit Siemering, geb. Wandscher, Hagen im Bremischen/Bad Zwischenahn 20.10.2010 Andreas Krause und Bianca Gitta Andrea Krause geb. Neugebauer, Hagen im Bremischen 22.10.2010 Holger Fred Wilhelm Wietelmann und Silke Wietelmann, geb. Wulf, Uthlede 22.10.2010 Hans Jürgen Hinrich Wendelken und Gabriele Roswitha Wendelken geb. Pieper, Driftsethe 25.10.2010 Otto Werner Driemel und Elisabeth Martha Christine Driemel geb. Remmler, Bremerhaven/ Wulsbüttel 27.10.2010 Jörg Minks und Elvie Minks geb. Wiecke, Stadland-Rodenkirchen 29.10.2010 Mike Mehrtens und Petra Sieglinde Mehrtens geb. Precht, Wulsbüttel-Heine 30.10.2010 Andreas Johann Holsten und Julia Holsten geb. Wischmann, Bramstedt-Wittstedt

Sterbefälle 01.08.2010 04.08.2010 05.08.2010 11.08.2010

21.08.2010 07.09.2010 09.09.2010 11.09.2010 17.09.2010 18.09.2010 06.10.2010 06.10.2010 18.10.2010 24.10.2010 31.10.2010

Emma Wilhelmine Schmidt geb. von Salzen, Sandstedt, Deichstrenge 1 Maria Becker, Kampstr. 7, Bramstedt Helmut Stelter, Kleine Straße 1, SandstedtWersabe Waltraut Friederike Dieckmann geb. Fischer, An der Bundesstr. 7, Hagen im BremischenDorfhagen Rudolf Heinrich Krämer, Unterm Deich 15, Sandstedt Minna Ilse Frieda Gerwenat geb. Wäsche, Parkstraße 3, Hagen im Bremischen Hermann Otto Brase, Amtsdamm 31, Hagen im Bremischen Bernhard Hermann Prigge, Finnaerberg 1, Bramstedt Wilhelm Diedrich Karl Thies, Bogenstr. 4, Uthlede Minna Christine Hannelore Stiewe geb. Gerken, Kampstr. 26, Bramstedt Margot Gerda Lawrenz geb. Fröhlich, Parkstraße 3, Hagen im Bremischen Wolfgang Martin Lippert, Alte Straße 3, Sandstedt-Offenwarden Manfred Karl Strzoda, Tannendorf 13, Driftsethe Herta Gevatter geb. Szepanski, Seelhornmoor 3, Wulsbüttel-Hoope Ernst August Wendt, Parkstr. 3, Hagen im Bremischen, Amtsdamm 57, Hagen im Bremischen

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Land und Leute

STALEKE Aus dem Rathaus

Von „Denglisch“, „McDeutsch“ und Anglizismen Denglisch, die Zweite: „U2“ – Wie finden Sie eigentlich die „Mathematisierung“ in Verbindung mit der „Denglisierung“ der deutschen Sprache? Ich fand sie anfangs recht witzig, doch langsam wird sie langweilig, zumal sie mittlerweile an jeder Straßenecke zu lesen ist, da immer mehr Firmen, Ladenbesitzer und Produkte in dieser Sprache bezeichnet werden. Doch die Benutzer wollen es einfach nicht begreifen, dass sich ein ständig wiederholter Witz langsam abnutzt. Sie wissen nicht, worüber ich spreche? Pech 4 you und mein Beileid 2 you! Denn genau darum geht es – um den englischen Wortsalat, übergossen mit Zahlensoße. Wieder einmal tauchen an dieser Stelle die alten Fragen auf: Wieso sind wir nicht mehr bereit, mit unserer eigenen Sprache zu spielen? Sind wir denn wirklich nicht mehr dazu in der Lage? Zu behaupten, das ginge eben nicht so gut, die englische eigne sich dazu besser, halte ich für eine 3ste Lüge. 2fellos geht es mit unserer Sprache ebenso gut, wenn nicht gar besser, und wir brauchen dazu nicht einmal den geistigen 10it eines 1teins zu besitzen. Schon ein 4tel dessen würde 1tweilen ausreichen, um den Menschen sanft und s8te klarzumachen, dass es Spaß m8, mit der eigenen Sprache zu spielen. Geben Sie also 8 und h11en Sie auch mit, die blöden Anglizismen auszu7 und ihnen 1halt zu gebieten, damit wir alle wieder Spaß an unserer eigenen Sprache haben, meint  Ihr Anglizismenmuffel. Anmerkung: Wolfgang Hildebrandt ist inzwischen mit einem zweiten Buch an die Öffentlichkeit getreten. Sein Titel: „Mal ganz ehrlich – denglischst du noch oder sprechen Sie schon?“ In dem im August 2010 erschienenen Band prangert er die „albernen Sprachkaspereien“ und „muttersprachlichen Defizite“ gewisser Kreise an, sich selber aufzuwerten. Dass dabei eine Sprachkultur vernichtet wird und Millionen ausgegrenzt werden, wird von den Anwendern dieses Sprachgemüses leichtfertig hingenommen. Auch aus diesem Buch werden wir Ihnen, liebe Leser/-innen unserer STALEKE, Kostproben anbieten. n Hansdieter Kurth

Unternehmerinnen-Messe 2011 HAG E N . Zum zweiten Mal nach 2009 lädt die Samtgemeinde Hagen Unternehmerinnen aus „umzu“ herzlich ein, sich und ihr Unternehmen aus Handel und Dienstleistung, aus Kunst und Kultur einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Messe versteht sich als Verbrauchs- und Informationsmesse mit Verkauf. Dabei bieten sich den Unternehmerinnen auf 1.300m² Ausstellungsfläche auch glänzende Möglichkeiten, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und anderen Frauen Mut zur gewerblichen Selbstständigkeit zu machen. Die Messe wird unterstützt von der Koordinierungsstelle „Frau und Wirtschaft“ beim Landkreis Cuxhaven sowie dessen Gleichstellungsbeauftragten, Frau Angelika Becker. KOMPAKT

Wo? Hermann-Allmers-Schule, Erdgeschoss mit Aula und Obergeschoss Wann? Sonntag, 27. Februar von 9.00 – 17.00 Uhr (Aufbau der Stände am 26. Februar ab 10.00 Uhr) Kosten? 12 Euro/m² Standfläche Kontakt? Samtgemeinde Hagen, Doris Walleit, Telefon (0 47 46) 87 33; Fax (0 47 46) 87 69 Email: info@unternehmerinnen-messe.net www.unternehmerinnen-messe.net

Liebe Sternschnuppen Kundinnen und Kunden, auf diesem Wege möchten wir uns bei Ihnen bedanken, dass Sie uns so herzlich in Hagen angenommen haben! Gerne können Sie bei uns ab sofort Ihren persönlichen Sternschnuppenwunschzettel abgeben, damit es ihr WEIHNACHTSMANN in diesem Jahr etwas leichter hat. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien von ganzem Herzen eine gemütliche Weihnachtszeit und für das Jahr 2011 zahlreiche Sternschnuppen, damit all Ihre Wünsche und Träume in Erfüllung gehen! Ihr Sternschnuppenteam! NEU: Jeden Mittwoch von 9.00 bis 12.30 Uhr geöffnet Kirstin Ganse · Amtsdamm 36 · 27628 Hagen · Tel. (0 47 46) 91 79 61 eMail: sternschnuppe.hagen@ewetel.net

Frohe Weihnachten! BEI UN S FIND EN SIE FÜR PASSE JEDEN DAS NDE G ESCHE NK.

Amtsdamm 40 · 27628 Hagen · Telefon (0 47 46) 72 75 27 Öffnungszeiten: Mittwoch Ruhetag. Mo. bis Sa. 9.00 –12.30 Uhr · Mo. bis Fr. 15.00 –18.00 Uhr In der Adventszeit sind wir auch mittwochs für Sie da!

180  Unter der Staleke  4-2010

Buchbinderei Buchbinderei Buchbinderei aLohaus Lohaus Michaela Michaela Michaela Lohaus

• Bucheinbände • Bucheinbände • Bucheinbände • Fotoalben • Fotoalben • Fotoalben • Diplom-Arbeiten • Diplom-Arbeiten • Diplom-Arbeiten Hauptstraße Hauptstraße Hauptstraße 111111 • Fachzeitschriften • Fachzeitschriften • Fachzeitschriften einbinden einbinden einbinden 27628 27628 27628 Bramstedt-Lohe Bramstedt-Lohe Bramstedt-Lohe • Goldprägung • Goldprägung • Goldprägung aufauf Gesangbuch auf Gesangbuch Gesangbuch Telefon Telefon Telefon (0(0 47 (0 47 48)31 47 48)31 48)31 999999 Telefax Telefax Telefax (0(0 47 (0 47 48)82 47 48)82 48)82 1717 71 17 7171 • Buchreparaturen • Buchreparaturen • Buchreparaturen Di.Di. und Di. und Do. und Do.von Do.von 16.00 von 16.00 16.00 - 18.00 - 18.00 - 18.00 Uhr Uhr oder Uhr oder oder nach nach nach telefonischer telefonischer telefonischer Vereinbarung Vereinbarung Vereinbarung

43


STALEKE Verschiedenes

STALEKE Land und Leute

1.135 Euro für die Kirchenuhr HAGEN. „Aktion der kleinen Schritte“ nennt Pastorin Ute von Stuckrad-Barre die Spendensammlung für die neue Uhrenanlage der Martin-Luther-Kirche in Hagen. Dank des Engagements Ehrenamtlicher und ihrer Spende in Höhe von 1.135 Euro ist diese Aktion jetzt einen großen Schritt voran gekommen. Die fleißigen Frauen des kirchlichen Besuchsdienstes backten zum Herbstmarkt jede Menge Kuchen und boten ihn im „Café Blumenhaus Döscher“ zum Verkauf an. 585 Euro kamen zusammen.

Schon Geschenke für Weihnachten? HAG E N . Einen bunten und interessanten Bildkalender hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Hagen erarbeitet. Alle ehrenamtlich tätigen Gruppen haben mitgewirkt und sind auf den Kalenderblättern zu sehen. „Monat für Monat stellt sich eine ehrenamtliche Gruppe im Bild vor. Und immer haben die Aufnahmen mit den Aufgaben zu tun, die sie in der Kirchengemeinde übernommen haben“, verraten Pastorin Ute von Stuckrad-Barre und der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Peter Hess. Der Kalender kann während der Öffnungszeiten des Pfarramtes, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr, für 10 Euro erworben werden. Mit den Einnahmen will die Kirchengemeinde notwendige Projekte in der Gemeinde unterstützen. n Ursula Hess

Freuen sich über den Spendenbetrag von 1.135 Euro für die neue Kirchturmuhr (von links): Ilse Döscher, Claudia Klimek, Erika Wendelken (Besuchsdienst) und Pastorin Ute von Stuckrad-Barre. Eine weitere Aktion starteten die Inhaber des „Bürgermarktes“, Claudia und Andreas Klimek. Seit Monaten stellen sie der Kirchengemeinde kostenlos Flohmarkt-Regale zur Verfügung. Gespendet werden die Flohmarkt-Artikel von Bürgern. Ehepaar Klimek bietet sie für den guten Zweck zum Verkauf an. „Dass auch hier inzwischen 550 Euro eingenommen wurden, ist eine Riesenüberraschung. Allen Mitstreitern ganz herzlichen Dank,“ so die Pastorin. Die Kirchengemeinde muss insgesamt 8.000 Euro für die neue Uhrenanlage aufbringen und hofft auf weitere Spenden. n Ursula Hess

Präsentieren den ersten Bildkalender der Kirchengemeinde Hagen: Pastorin Ute von Stuckrad-Barre und Peter Hess

Forstbetriebe Schneider Hagen • Ökoforst Weihnachtsbäume • Wir haben wieder unseren traditionellen

Weihnachtsbaumverkauf

Wissen ist gut!

KOPIEN

·

BÜRO

·

SCHULE

·

BÜCHER

Buch, CD, Spiel oder Schreib-Accessoire PAPIER & CO. macht Ihren Weihnachtswunsch wahr! ANNAHMESTELLE DER NORDSEE-ZEITUNG

LOTTO

· POSTAGENTUR

Inh. Ingeburg Krull Amtsdamm 38 27628 Hagen Tel. (0 47 46) 63 76, Fax (0 47 46) 68 80 papierundco@t-online.de, www.papierundco.de

·

44

Volkshochschule im Landkreis Cuxhaven e. V.

PAPIER

TOTO

Debstedter Str. 5 a 27607 Langen Tel. 04743 9221-0 Fax 04743 9221-55 E-Mail: info@vhs-lk-cux.de www.vhs-lk-cux.de

3. und 4. Advent

jeweils Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr

·

Info und Anmeldung unter 04743 9221-0

Nordmannstanne zum Selberschlagen

TABAK

HauswirtschafterIn MeisterIn der Hauswirtschaft Seniorenbegleitung Integrative Erziehung HeilpraktikerIn Psychotherapie Buchführung

in unserer Waldschonung Dorfhagener Straße

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Schule, Beruf und Zukunft

Wittstedt: Mädchen-Tanzgruppe – schon jetzt ein Volltreffer Eine Mädchen-Tanzgruppe trifft sich neuerdings im Wittstedter Dorfgemeinschaftshaus. Nach aktuellen Pop-Songs lernen die 5- bis 11-jährigen Mädchen die Basisschritte für Jazzdance mit Elementen aus dem Ballett, allerdings ohne strenge Einhaltung von Positionen. „Im Vordergrund steht die Freude an der Bewegung“, erklärt Anke Middelberg. Die Tanzpädagogin wohnt erst seit kurzer Zeit in Wittstedt und schaffte umgehend mit Unterstützung des Sportvereins das neue Angebot. Anfang kommenden Jahres will sie sich mit einer mobilen Tanzschule selbstständig machen. Das Tanzen für Mädchen hat in Wittstedt wie eine Bombe eingeschlagen: 21 begeisterte, junge Tänzerinnen treffen sich allwöchentlich, um ihre Körperhaltung zu trainieren, neue Tanzschritte zu erlernen und eine Choreographie einzustudieren. „In unserem Dorf wird nicht viel angeboten. Es gibt einen Spiel- und Sportplatz und einen Chor. Toll, dass Anke jetzt mit uns tanzt“, sagt Laura. Die 11-Jährige ist das älteste und größte tanzbegeisterte Mädchen. Sie wünscht sich, dass noch mehr Jugendliche ins Dorfgemeinschaftshaus kommen. „Dann können wir eine eigene Gruppe aufmachen.“

ten Themen selbst aus, lässt jedoch bewusst viel Raum für die Kreativität der jungen Tänzerinnen. Zur Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus wollen die Wittstedter Mädchen das erste Mal vor Publikum tanzen. Eifrig trainieren sie deshalb für ihren Auftritt. „Ich übe zuhause allein, mit meiner Freundin oder meinen Schwestern“, sagt Laura. „Die Mädchen entwickeln ein positives Körpergefühl und sie lernen, sich zu konzentrieren. Sie gewinnen Selbstvertrauen und fühlen sich innerhalb der Gruppe wohl“, ist Anke Middelberg von ihrem Konzept überzeugt. „Anke ist sehr nett, sie hat Geduld, auch wenn mal was nicht klappt“, ist Laura begeistert von „ihrer“ Tanzpädagogin. n Karin Köster KOMPAKT

Tanzen für Mädchen, Kreativer Kindertanz Lehrerin: Anke Middelberg, Tanzpädagogin Trainingszeiten: mittwochs 16 – 17 Uhr Ort: Dorfgemeinschaftshaus Wittstedt Telefon (0 47 46) 7 27 78 69, www.mobita-soul-feet.de

Die Nr. 1

für unsere Altersvorsorge. Weil die zur Rente noch einen Nachschlag bietet.

Körpersprache – die Freude zum Tanzen ist allen Mädchen deutlich anzusehen „Der Bedarf ist groß“, hat die Tanzpädagogin festgestellt. Auch in Lunestedt bietet sie bereits Tanztraining an. „Es gab in dieser Region bisher keine Möglichkeit, die Basisschritte für Jazzdance und somit für Hip Hop und Modern Dance zu erlernen.“ Damit schließt die Neu-Wittstedterin eine Lücke, denn Angebote für Ballett und Orientalischen Tanz gibt es bereits. Um möglichst vielen Kindern die Freude am Tanzen zu vermitteln, möchte die Heilpädagogin und Fachlehrerin für Sonderschulpädagogik gern auch für Kindergärten und Schulen tätig werden. Mit Hüpfen und Laufen – vorwärts, seitwärts, rückwärts – und Lockerungsübungen beginnt das TraiErster Auftritt: ning. „Die Musik zum Aufwärmen ist durchgängig gleichmäßig und zielt auf 11. Dezember bestimmte Schrittfolgen ab“, erläuim Dorfgemeintert Anke Middelberg. Zum anschlieschaftshaus ßenden Tanztraining legt sie aktuelle Musik wie den neuesten Song von Lena Meyer-Landrut auf. Die Choreographie denkt sich die Tanzpädagogin zu bestimm-

180  Unter der Staleke  4-2010

Schließen Sie heute noch Ihre Versorgungslücke!

VGH Vertretungen Karsten Baumgarten Matthias Laartz Amtsdamm 74 • 27628 Hagen Tel. 04746 7007 • Fax 04746 1631 karsten.baumgarten@vgh.de matthias.laartz@vgh.de

Jan-Uwe Mehrtens Cleve 1 • 27628 Uthlede Tel. 04296 456 • Fax 04296 76022 jan-uwe.mehrtens@vgh.de 45


MUSIKTAGE 2011 IN DER BURG ZU HAGEN STREICHQUARTETT – NATHAN QUARTETT

Burg zu Hagen

Freitag, 4. März 2011; 20.00 Uhr Dana Anka (Violine) Maja Hunziker (Violine) Roswitha Killian (Viola) Boris Matchin (Violoncello) Das Nathan Quartett - gegründet 1996 in Hamburg - spielt Streichquartette von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms. Die Konzertdarbietungen sind geprägt durch Ausdruckskraft, Spielfreude, Innigkeit und Ausge-lassenheit. Die Presse attestiert: „Es waren beeindruckende, energiegeladene Konzerte, die das Publikum begeistern und dies auf technisch hohem Niveau“. - Roswitha Kilian führt mit einleitenden Worten durch das Programm.

Ausstellungen Veranstaltungen

KLAVIERABEND ANA-MARIJA MARKOVINA (Klavier) Sonntag, 6. März 2011; 20.00 Uhr

1. Halbjahr 2011

Die Pianistin gewann bereits etliche Preise, spielte mit bedeutenden Orchestern und trat solistisch in den größten Konzertsälen Deutschlands auf, unter anderem mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter Heribert Beissel. Mit dem Pro-gramm „Beethoven und Liszt – Ausdruck und Klangmagie“ wird der 200. Geburtstag von Franz Liszt gewürdigt.

PIANO-BLUES & BOOGIE-WOOGIE Sonntag, 30. Jan. 2011; 20.00 Uhr Seit 30 Jahren gehört er nun zur Szene, der Sylter Pianist und Sänger JO BOHNSACK Bei internationalen Wettbewerben erhielt er beste Kritiken für seine musikalischen Qualitäten. Höhepunkte seiner Karriere: Eine Einladung zum Jazz & Heritage Festival nach New-Orleans und die Ernennung zum „Steinway-Künstler 2008“. Sein mitreißendes Entertainment erobert das Publikum. Endlich kommt er wieder in der Burg!  Eintritt 13 Euro; erm. 6,50 Euro

THEATER „DIE IRRWISCHKÖNIGIN“ Sonntag, 20. Febr. 2011; 20.00 Uhr Bühnenstück nach Motiven des romantischen Märchens von Richard von Volkmann-Leander Für Menschen ab 6 Jahre Regie: Diana Anders

Die Musiktage 2011 werden gefördert durch die Volksbank eG Bremerhaven - Cuxland  

Eintritt Einzelveranstaltung 17 Euro; erm. 8,50 Euro Eintritt Gesamtprogramm 28 Euro; erm. 14 Euro

VORTRAG „VOGELWELT IM KLIMAWANDEL“ Donnerstag, 24. März 2011; 20.00 Uhr PROF. DR. FRANZ BAIRLEIN Direktor des lnstituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven – Der Bienenfresser: Symbol für den Klimawandel in Mitteleuropa Zugvögel kehren früher zurück, einige Vogelarten brüten zeitiger, neue Arten wandern ein, andere verlieren Lebens-raum. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass der derzeitige globale Klimawandel vielfältige Konse-quenzen für die Vogelwelt hat und haben könnte.  Eintritt 5 Euro; erm. 2,50 Euro

FEIERSTUNDE IM BADEMANTEL „ABER BITTE MIT UDO!“ Sonnabend, 9. April 2011; 20.00 Uhr

Schauspiel, Puppenspiel, Musik, Show - dieses Märchen ist alles in einem. Es ist Theater voller Überraschungen und bietet wie immer Spannung und erstaunliche Verwand-lungen. Barbara Kratz spielt die alte Königin, den alten König, die weiße Taube, die Irrlichter, die Geister, die Irrwischkönigin, den Prinzen Vesa und das Blauäuglein, die Heldin der Geschichte.  Eintritt 13 Euro; erm. 6,50 Euro

46

Eigentlich war er immer schon da: Udo Jürgens und seine Musik. Es wird höchste Zeit, das zu feiern: 100 Jahre Udo! Die Musik steht! Gibt‘s Torte? Mit Sahne? Ständchen? Eventuell von Grönemeyer und Lindenberg? Auf jeden Fall gibt es eine Feierstunde im Bademantel – aber bitte mit Udo!

180  Unter der Staleke  4-2010


Lassen Sie sich überraschen von einem erstaunlich viel-seitigen Programm, mit dem Entertainer Harry Heib und dem Musiker Timo Bader.  Eintritt 15 Euro; erm. 7,50 Euro

MUSIKALISCHE MATINEE „JUNGE KÜNSTLER STELLEN SICH VOR“ Sonntag, 22. Mai 2011; 11.00 Uhr Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ist der bedeu-tendste Nachwuchswettbewerb für Musik. In den Regional-wettbewerben 2010 hatten sich bundesweit 18000 begabte Jungmusiker - Sänger und Instrumentalisten - einer Jury gestellt. Preisträger der Regionalwettbewerbe 2011 tragen in der Burg Ausschnitte aus ihren Wettbewerbsprogram-men vor und nehmen Sie mit auf einen Spaziergang durch verschiedene musikalische Epochen. Hartmut Brüsch, Studienleiter und Kapellmeister am Stadttheater Bremerhaven, führt sachkundig durch das Programm.  Eintritt 6 Euro; erm. 3 Euro

HIMMELFAHRTSTAG AUF DEM BURGHOF Donnerstag, 2. Juni 2011; 14.30 bis 18.30 Uhr RINGREITEN des Reitvereins Hagen und Umgegend e.V. • Kinderprogramm • Kaffee und Kuchen • Gegrilltes und Getränke • Musikprogramm: Akkordeonorchester „Die Bremer Stadtmusikanten“ Eine gemeinsame Veranstaltung des Reitvereins Hagen und Umgegend e.V. und des Kultur- und Heimatvereins Burg zu Hagen im Brem. e.V. Eintritt frei

SZENISCHE LESUNG „WAS BELIEBT IST AUCH ERLAUBT“ Sonntag, 26. Juni 2011; 20.00 Uhr Der Schauspieler THOMAS C. ZINKE (bremer shakespeare company) liest und spielt Gedanken und Erzählungen von Wilhelm Busch Thomas C. Zinke: „Busch kennt jeder, aber er hat viel mehr geschrieben, als man denkt. Außerdem ist sein Humor nicht nur doppel- sondern dreifachbödig.“  Eintritt 10 Euro; erm. 5 Euro

BERNSTEINSCHLEIFEN Sonntag, 16. Januar 2011;15.00 bis ca. 17.00 Uhr Die Kinder schleifen und polieren unter Anleitung von Ludwig Kopp ihr persönliches „Amulett“ oder einen Schmuckstein. Nebenbei erfahren sie viele interessante Dinge über den Bernstein. Teilnehmen können Kinder ab 8 Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Bitte anmelden in der Burg zu Hagen oder telefonisch unter der Rufnummer (0 47 46) 60 43! Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung BERNSTEIN – zwischen Mythos und Wissenschaft. Gebühr für Material: 3 Euro

180  Unter der Staleke  4-2010

MUSIKALISCHE MATINEE FAMILENKONZERT „JUNGE KÜNSTLER STELLEN SICH VOR“ Sonntag, 22. Mai 2011; 11.00 Uhr Preisträger der Regionalwettbewerbe 2011 tragen in der Burg Ausschnitte aus ihren Wettbewerbsprogrammen vor und nehmen das Publikum mit auf einen Spaziergang durch verschiedene musikalische Epochen. Hartmut Brüsch, Studienleiter und Kapellmeister am Stadttheater Bremerhaven, führt sachkundig durch das Programm. Dieses Konzert ist besonders gut geeignet für Kinder, die selbst ein Instrument spielen!  Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro

AUSSTELLUNGEN BERNSTEIN zwischen Mythos und Wissenschaft 7. November 2010 – 30. Januar 2011 Bernstein- Sammler öffnen ihre Vitrinen. Die Welt des Bernsteins präsentiert von Ludwig Kopp Führungen durch die Ausstellung: 28. Nov. 2010, 5. Dez. 2010, 9. Jan. 2011jeweils um 15.00 Uhr, Tag der offenen Vitrine: 12. Dez. 2010 ab 14.00 Uhr Eine Ausstellung des Kultur- und Heimatvereins Burg zu Hagen im Bremischen e.V. in Zusammenarbeit mit Karin und Ludwig Kopp.

HERMAN THE GERMAN – Internationale Karikaturen 6. Februar 2011 – 1. Mai 2011 Zum 125jährigen Jubiläum des Hermannsdenkmals in Detmold. Eine Ausstellung der Lippischen Kulturagentur, Lemgo, und des Kultur- und Heimatvereins Burg zu Hagen im Bremischen e.V.

THE ART OF JOHN LENNON 1967 – 1980 Ein Beatle als Zeichner 8. Mai 2011 – 24. Juli 2011 Exponate aus der mit dem Fachmedienpreis ausgezeichneten Sammlung von MichaelAndreas Wahle in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Heimatverein „Burg zu Hagen im Bremischen e.V.“. Öffnungszeiten: Oktober bis April: Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr Mai bis September: Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr Sonnabend, Sonn- und Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr Burgallee 1, 27628 Hagen, Telefon (0 47 46) 60 43 Email info@burg-zu-hagen.de www.burg-zu-hagen.de

47


Wolfgang Spaethe Bauelemente Fenster ● Türen ● Rolläden ● Markisen Insektenschutz ● Glasarbeiten Am Dorfteich 11 • 27628 Hagen-Kassebruch Telefon (0 47 46) 81 54 • Telefax (0 47 46) 7 26 02 86 WolfgangSpaethe@t-online.de

ANDREAS GAWENDA, Dipl. Ing.

Auf dem Raden 39, 27711 Garlstedt Telefon (0 47 95) 55 05 17 · Telefax 55 05 18 Mobil (01 73) 9 94 31 80 www.elfenspiegel.com

Pflasterarbeiten Pflanzungen Teichanlagen Wasserspiele Schwimmteiche Gartenpflege

Wilhelm Bühring Elektro · Heizung · Sanitär Mitglied der Innungen Elektro – Sanitär – Heizung Fachbetrieb gemäß § 191 WHG

(0 47 46)

 12 35 27628 Driftsethe

Alles aus einer Hand

bollhöfer Ste i l · FlAc h · Re ith dAc h M e i Ste Rb etRi e b

Hohen Heide 5 · 27628 Uthlede Telefon (0 47 46) 12 34 · Mobil (01 71) 69 44 330 48

• schnell • preiswert • Betriebshof in Hagen! Gärtner — anerkannter Ausbildungsbetrieb

VvD: Vermittlung von Dienstleistungen

rauchen und suc Sie bTelefon 0 47 46/9 49 80hen

Wir f inden und helfen Renovieren – schön und gut, aber welchen Handwerker nimmt man? Wir machen Preisvergleiche für Sie und organisieren den Handwerker! Feiern – super, aber was gibt’s zu essen und wo schlafen die auswärtigen Gäste? Kein Problem, wir liefern Ihnen kalte Platten und Salate und buchen die Unterkünfte! Und und und – wir helfen Ihnen bei fast allen Problemen! Wir vermitteln Dienstleistungen für Privat- und Geschäftsleute: • Bürodienste • Renovierungen • Babysitting • Drucksachen • Hausmeisterservice • Homesitting • PC-Probleme • Möbel aufbauen • Fahrdienste • Catering • Entrümpelungen • Einkaufen • Putzhilfen • Reparaturen • Betreuung • Winterdienst • Gartenpflege • und vieles mehr!

Informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich!

K

Malereifachbetrieb

reimeyer

Heiko Kreimeyer

Maler- und Lackierermeister Gebäudeenergieberater Amtsdamm 101 · 27628 Hagen Telefon 0 47 46/72 66 92 Mobil 01 73/6 05 99 73

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Verschiedenes

Die Bullenhaltung in Uthlede Wie wichtig die Bullenhaltung in einem Dorfe ist, geht aus den Protokollen seit 1860 über viele Jahre sehr genau hervor. Gewählte Ausschussmitglieder kauften die gekörten (ausgewählte, zur Zucht bestimmte) Bullen auf. Der Bullenhalter erhält strenge Auflagen, die schriftlich festgelegt worden sind. Der Futterpreis wird festgelegt. Zunächst gibt es einen Gemeindebullen, der immer durch einen Jungstier ersetzt wird. Die Bullenhalter wechseln im Laufe der Jahre zum Teil wegen schlechter Tierhaltung. Sogar ein Prozess musste geführt werden. Es wird ein Bulle aus der Marsch angekauft, der den Anspruch auf gute Leistungsvererbung erbringen soll. Am 20. März 1901 verfügt das Landratsamt, dass für 100 deckfähige Kühe ein Bulle gehalten werden muss. Das Deckgeld pro Kuh oder Quene Erlass: Ein Bulle wurde auf 2.50 Mark festgesetzt. für 100 deckfähige Ein großes Problem ist immer wieder der ansteckende Bläschenausschlag – Kühe verbunden mit erheblichen Kosten für Tierarzt und Medikamente. Am 6. September 1902 erklärt sich der Beigeordnete Diedrich Rippe bereit, zwei bis drei Bullen zu halten und darüber Register zu führen. Über 50 Jahre wurden auf seinem Betrieb Bullen gehalten. In der Inflationszeit 1922 hat der Bauer Diedrich Rippe einen 22 Zentner großen Bullen in Bremen verkauft. Er beeilte sich, mit dem Geld in Bremen für seine Tochter drei Dinge zur Konfirmation zu kaufen. Die Preise rasten davon. Er bekam aber nur noch einen Hut und einen Regenschirm; ein Paar Handschuhe konnte er dann nicht mehr bezahlen. In der Achterstraße hatten ebenfalls die Bauern Heinrich Struß (jetzt: Friedel Elfe) und auch Martin Reiners jahrelang die Bullenhaltung. Die künstliche Besamung in der Rinderhaltung hat sich erfolgreich durchgesetzt und löste die Bullenhaltung ab. Ein großer Spezialist und Befürworter auf diesem Gebiet war der allseits beliebte Dr. Hans Zuber, Fachtierarzt aus Hagen. n Hans-Dieter Lüerssen, Juni 2009

(Anm.: Dr. Zuber, 4.4.1925 – 11.8.2007, galt als Wegbereiter der leistungsfähigen Rinderzucht im Altkreis Wesermünde.)

Autohaus Küver

STALEKE Vereinsleben

Gewerbeverein Hagen meldet sich zu Wort: das Gewerbezelt In der letzten STALEKE wurde in den Grußworten zum Herbstmarkt 2010 berichtet, dass das Gewerbezelt nur deshalb nicht aufgestellt werden konnte, weil es den verkaufsoffenen Sonntag gäbe. Dies stimmt nur bedingt. Bereits vor etlichen Jahren war man mit den Gewerbetreibenden übereingekommen, den Herbstmarkt und damit den Ort dadurch zu beleben, dass man die Geschäfte am Sonntag zusätzlich öffnet. Der dadurch erreichte Zuspruch und die damit angelockte Zahl an Besuchern des Herbstmarktes waren von Jahr zu Jahr gestiegen. Unbenommen ist natürlich damit auch verbunden, dass die Geschäfte am Amtsdamm nicht gleichzeitig ihre Läden öffnen und das Gewerbezelt beschicken können. Eine gewisse „Ermüdung“ einiger Aussteller war unverkennbar. Es hat sich aber im Nachhinein herausgestellt, dass auf dem Festplatz eine besondere Vakanz zu verzeichnen war. Es fehlte der bisherige Kristallisationspunkt, das „Gewerbezelt“. Wir wurden von vielen Bürgern darauf hin angesprochen. Das Ergebnis daraus ist, dass wir den Herbstmarkt 2011 wieder mit vollem Elan angehen wollen und versuchen werden, ein attraktives Gewerbezelt zu füllen, das man gerne besucht; wo man gut informiert wird und sich gerne auch mal noch ´ne Stunde mit einem guten Essen und einem passenden Getränk verwöhnen lässt. Wir möchten hier noch einmal vor allem Gewerbetreibende ansprechen, die ihr Geschäft nicht am Amtsdamm haben und auch die Firmen der Mitgliedsgemeinden aufrufen, sich bei dieser Gelegenheit im Zelt zu präsentieren. Die Zeltöffnungszeiten werden wir im nächsten Jahr den Erfordernissen noch besser anpassen. Anmeldungen für 2011 nimmt schon jetzt Emil Wittenberg unter Telefon (0 47 46) 12 85 oder per e-mail emil.wittenberg@ ewetel.net entgegen. n Emil Wittenberg

Sonnekalb

-Bürotechnik GmbH

Service seit 1944 Reeder - Bischoff - Str. 67, 28757 Bremen - Vegesack Telefon 0421 / 66 26 90

PC / Notebook, Drucker, Kopierer, Fax Verkauf, Service, Zubehör

Hilfe rund um die Uhr bei Panne und Unfall Autohaus Küver GmbH Telefon 01 51/10 70 03 29 Besuchen Sie unseren Ausstellungs- und Verkaufsplatz mit ca. 450 Neu- und EU-Fahrzeugen Amtsdamm 84 · 27628 Hagen Börsten 38 · 27628 Hagen · Werkstatt 0 47 46/94 93-0 Verkauf 0 47 46/94 93 99 · www.autohaus-kuever.de

180  Unter der Staleke  4-2010

Durch unseren vor Ort Service im Raum Hagen und Umzu entstehen Ihnen keine Anfahrtskosten Lieferservice -auch bei Tinte, Toner und Zubehör Wir reparieren in unserer Meisterfachwerkstatt und vor Ort

49


STALEKE Recht im Alltag

Bagatellkündigung: Fragen kostet nichts. Nicht fragen kann den Job kosten! Dieses Motto sollten Arbeitnehmer berücksichtigen und lieber zuerst ihren Arbeitgeber fragen, bevor sie eigenmächtig zu Sachen der Firma greifen. Denn eine Frikadelle ist keine Bagatelle, spätestens wenn man die Kündigung erhält. Das gilt auch noch nach dem viel beachteten Emmely-Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Der Fall der Supermarktkassiererin, die nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit fristlos entlassen worden war, weil sie zwei Pfandbons im Wert von insgesamt 1,30 Euro eingelöst hatte, sorgte bundesweit für Schlagzeilen Öffentliche und rückte „Bagatellkündigungen“ ins Wahrnehmung Interesse der Öffentlichkeit. Bei Bagatellkündigungen sind die Kündigungsgründe in einigen Fällen nur vorgeschoben: Mancher Arbeitgeber nutzt eine kleine Unkorrektheit, um unliebsame Mitarbeiter loszuwerden. Jedenfalls können die Fälle, die in den letzten Monaten durch die Medien bekannt wurden, diesen Eindruck erwecken. Darüber hinaus werden Bagatellkündigungen als ungerecht und hart empfunden, weil wegen einer Bagatelle der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz und seine Existenzgrundlage verliert. Hinzu kommt, dass in anderen Rechtsgebieten durchaus Gnade vor Recht gesetzlich verankert ist, im Arbeitsrecht aber bei den Bagatellkündigungen nicht. Diese Diskrepanz kann Unverständnis darüber auslösen, warum im Arbeitsrecht eine Bagatelle so harte Folgen für den Betroffenen haben kann. Doch das hängt mit der speziellen Konstellation des Verhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen. Im Strafrecht versteht man unter „Bagatelldelikten“ Eigentums- und VermöBagatellgrenzen gensstraftaten, die nur einen geringen im Strafrecht Wert zum Gegenstand haben. Solche Bagatellstraftaten werden gemäß § 248a Strafgesetzbuch (StGB) nur auf eine Anzeige hin strafrechtlich verfolgt; es sei denn, dass ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht. Zwar schreibt das Gesetz keine festen Höchstbeträge für Bagatelldelikte vor: Die Strafgerichte haben im Laufe der Zeit Werte von 20 bis 30 Euro und schließlich in neuerer Zeit bis zu 50 Euro anerkannt. Solche an den Wert des Deliktgegenstandes orientierte Bagatellgrenzen Keine Bagatellen finden sich im Arbeitsrecht nicht. Eine im Arbeitsrecht Kündigung wegen eines Bagatelldelikts hat aus juristischer Sicht keinen sanktionierenden Charakter auch wenn das von dem Gekündigten sicher anders empfunden wird. Nichtsdestotrotz wird ein Bagatelldelikt arbeitsrechtlich nach ganz anderen Kriterien bewertet als im Strafrecht. Danach ist eine verhaltensbedingte Kündigung immer gerechtfertigt, wenn eine störungsfreie Vertragserfüllung in Zukunft nicht zu erwarten ist und künftige Pflichtverstöße nur durch die Beendigung des Arbeitsverhältnisses vermieden werden können.

50

Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte lässt grundsätzlich auch EigenWert des Objekts hat keinen Einfluss tums- und Vermögensdelikte für eine außerordentliche Kündigung ausreichen, unabhängig davon, um welche Summe es sich handelt. Die Pflichtverletzung kann also für eine fristlose Kündigung gemäß § 626 Absatz 1 BGB genügen. Nach Ansicht der Arbeitsgerichte ist Grund für die Kündigung nicht die Pflichtverletzung selbst, sondern das hierdurch gestörte Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Eine Kündigung aus wichtigem Grund setzt im Normalfall eine Abmahnung voraus. Das gilt insAbmahnung bei besondere bei geringfügigen Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers. EigentumsDoch anders sieht es bei Eigentumsverletzung? und Vermögensdelikten aus, durch die der Arbeitgeber geschädigt wird. Wer beispielsweise als Arbeitnehmer das Vermögen oder das Eigentum seines Arbeitgebers unberechtigt verletzt, der muss damit rechnen, dass es ihn seinen Arbeitsplatz kosten kann. Die Loyalität zum Arbeitgeber ist eine bedeutende Nebenpflicht des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis. Wird durch den Diebstahl, Betrug oder die Unterschlagung der Arbeitgeber geschädigt, war bislang in vielen Fällen eine Abmahnung nicht erforderlich. Denn hier wiegt die Pflichtverletzung so schwer, dass eine zukünftige Vertragstreue des Arbeitnehmers das gestörte Vertrauensverhältnis nicht wiederherstellen kann. (BAG, Urteil v. 11.12.2003, Az.: 2 AZR 36/03) Die Erfurter Arbeitsrichter (BAG) beEinzelfall Emmely halten ihre Rechtsprechung zu Bagatelldelikten bei, haben aber in diesem individuellen Fall die lange Betriebsangehörigkeit und den Einzelfall so stark zugunsten von Emmely gewichtet, dass sie eine Kündigung als unverhältnismäßig beurteilten. Laut BAG hätte eine Abmahnung ausgereicht. Mit seiner Entscheidung zum Fall Emmely hat das Bundesarbeitsgericht seiner bisherigen Rechtsprechung nicht völlig den Rücken gekehrt und dies auch mit dem ausdrücklichen Hinweis betont, indem es sein Urteil strikt auf den Einzelfall bezogen hat. Daher kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass nicht wieder solche eklatanten Bagatellkündigungen richterlich bestätigt werden. Immerhin deutet sich nun eine gewisse Tendenz an, dass nicht mehr jedes Bagatelldelikt für eine fristlose Kündigung ausreicht. Letztlich Klarheit hat das EmmelyUrteil indessen nicht herzustellen Fazit und Ausblick vermocht, eher zu weiteren Unsicherheiten sowohl bei Arbeitgebern als auch bei Arbeitnehmern beigetragen. Sicher wird sich erst im Laufe der nächsten Zeit zeigen, wie die Arbeitsgerichte das Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Zukunft bei ihrer Entscheidung einfließen lassen. Um hier für mehr Klarheit zu sorgen, wird inzwischen auch eine gesetzliche Regelung für Bagatell- und Verdachtskündigungen angedacht. Ob und wann es dazu kommt, ist jedoch noch vollkommen offen. Daher zum Schluss ein Rat für Arbeitnehmer: Lassen Sie sich nicht in Versuchung führen. Bleiben Sie stets korrekt und fragen Sie besser einmal mehr um Erlaubnis als einmal zu wenig. Denn eine Bagatelle kann nach wie vor sehr wohl den Arbeitsplatz kosten. n Helmut Patschke, Rechtsanwalt u. Notar

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Aus dem Rathaus

Nachlese: Tag des offenen Denkmals 2010 Am Sonntag, 12. September 2010 fand der diesjährige Tag des offenen Denkmals statt. Das Jahresmotto war „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“. Damit stand erneut ein Thema im Zentrum des Denkmaltages, das durch seine Vielseitigkeit besticht. 450 Besucher wurden in den in der Samtgemeinde Hagen geöffneten Denkmalen gezählt, davon allein im HermannAllmers-Haus mehr als 160. Auch weitere Denkmale in der Samtgemeinde hatten ihre Türen für zahlreiche interessierte Besucher geöffnet: In der Burg zu Hagen boten Jutta Siegmeyer und Hansdieter Kurth drei Führungen zur Geschichte der Burg und eine Führung zur aktuellen Ausstellung „Von der Kunst mit Vögeln zu jagen“ an. Die Ausstellung konnte am Tag des offenen Denkmals kostenlos angeschaut werden. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des LandFrauen Burg-Cafés mit selbstgebackenen Kuchen und Torten. Ebenfalls einen Besucherrekord erzielte der Gartenfriedhof mit Joppert-Kapelle in Rechtenfleth. Werner Mörig führte hier den ganzen Tag Besucher von nah und fern über einen der schönsten Friedhöfe in Norddeutschland und durch die historische Kapelle. Auch Wegbegleiter aus alten Zeiten fanden den Weg nach Rechtenfleth, und man erinnerte sich an manch alte Geschichte, die gemeinsam erlebt wurde. Mit in den Tag eingebunden wurde das Vorlesefieber in der SamtgemeinTreffen mit de Hagen: In der Scheune des Her„Vorlesefieber“ mann-Allmers-Hauses las Sabine Rieß-Schäfer aus „Römische Schlendertage“ von HermannAllmers vor. In der Gartenlaube des bekannten Hauses gab Hermann Heisse Allmers-Gedichte für die Gruppe der von ihm geführten Radtour zum Besten. Unter anderem auch das Gedicht „Feldeinsamkeit“, das von Johannes Brahms vertont wurde:

STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Trauern – und leben! Totensonntag und Volkstrauertag liegen hinter uns und die Ansprachen an den Gedänkstätten, die traditionell an die Toten des 1. und 2. Weltkrieges und an die Opfer von Gewaltherrschaft erinnern, sind verklungen. Schon erstrahlen Kerzen, um pünktlich zum Advent den Dezember festlich zu erhellen. Grell erscheinen sie vielen Trauernden, die vor einiger Zeit einen lieben Menschen verloren haben. Festtage sind besonders schwer zu ertragen. Erinnern sie doch an die schönen Stunden, als noch alles „in Ordnung“ war. So mancher Trauernde bemüht sich um Fassung, um sich dann doch fassungslos zurückzuziehen. Trauerarbeit ist Schwerstarbeit. Sie kann nicht delegiert werden. Es gibt einen Weg, Trauer erträglich zu machen: die Trauer zulassen und über die Ereignisse reden. Im Freiraum der Praxis Energie & Leben treffen sich an jedem ersten Sie sind herzlich Dienstag im Monat um 17 Uhr Menwillkommen! schen, um über ihr Leben in Trauer zu sprechen. Diese Gespräche ermöglichen einen Einstieg in die Trauerverarbeitung. Weitere Informationen erhalten Sie in der Praxis Energie & Leben, Am Sandberg 9 in Driftsethe, unter Telefon (0 47 46) 7 27 99 97 oder unter www.energieimleben.de n Evelyn C. Fromme, Trauerrednerin –Trauerbegleitung, System. Einzel-Paar-Familienberaterin, zertifizierte Entspannungspädagogin

„Ich ruhe still im hohen, grünen Gras Und sende lange meinen Blick nach oben, Von Grillen rings umschwirrt ohn’ Unterlaß, Von Himmelsbläue wundersam umworben. Die schönen weißen Wolken ziehn dahin Durch’s tiefe Blau, wie schöne stille Träume; Mir ist, als ob ich längst gestorben bin, Und ziehe selig mit durch ew’ge Räume.“ Zum ersten Mal beteiligte sich das mehr als 200 Jahre alte Niedersachsenhaus in Bramstedt. Es konnte von 15.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Hier endete am Nachmittag unter der Remise die geführte Radtour „Von Denkmal zu Denkmal“ mit Kaffee und Butterkuchen. Nach einem Tag mit perfektem Wetter für Fahrradfahrer war die einheitliche Meinung: „Das war ein schöner Tag“.

180  Unter der Staleke  4-2010

04746

Amtsdamm 75 27628 Hagen

6000 51


STALEKE Verschiedenes

Jetzt auch kostenlose Energieberatung Liebe Mitbürger/-innen der Samtgemeinde Hagen. Ab sofort bietet der STEDT – DORF HA RAM GE –B N LOHE – DT OF DT – RATORT, das ehrenamtliche DienstTE FE NS RSABE – W WE HF leistungszentrum der Samtgemeinde RT L Hagen, an jedem 2. Donnerstag des Monats ab 16 Uhr kostenlose EnergieEh ren um r beratung an. t am zen tlich es Dienstleistungs Heiko Seibt, Maurermeister, Bautechniker und Gebäude-Energieberater hilft, die vielen Fragen, die bei anstehenden Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen auftreten, zu beantworten. Das beginnt bei Grundsatzentscheidungen über zweckmäßige Bau- und Dämmstoffe und endet bei Tipps zum Ausschöpfen von Fördermitteln. Herr Seibt steht Interessenten wieder am 9. Dezember im Wintergarten des Rathauses Rede und Antwort. Kontakttelefon: (0 47 46) 87 90 30. Der RATORT hat seine wöchentlichen Gesprächszeiten geändert. Gesprächsszeiten Statt wie bisher donnerstags von 9.00 geändert! bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 Uhr stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen jetzt von 10.00 bis 12.00 und von 16.00 bis 18.00 Uhr für Informationen aller Art bereit. Ort für die Beratungsgespräche bleibt der Wintergarten im Rathaus. n Hansdieter Kurth –

– WU

EL

– UTHLEDE

ASSEBRUCH – L

DT

F – HEINE DOR –H EN O

–K

H – SAND ST LET E U L S B ÜT T

PE

NF

RR

O

52

E– TSETH HAGEN RIF –H –D A E N – RE C HT ARD E NW STEDT – W IT T ETH

ALB ST E EH

RATORT

STALEKE Land und Leute

„Weihnachten nicht allein zu Hause“ HAG E N .„Heiligabend nicht allein“ – dieses emotional verbindende Projekt hatte Etta Ronstadt, Hoope, 2008 in die Samtgemeinde Hagen gebracht. Doch ihr unerwarteter Tod im Frühjahr 2010 ließ es lange Zeit fraglich erscheinen, ob das von ihr mit so viel Unverzagtheit betriebene Vorhaben fortgesetzt werden könne. Dankenswerterweise hat das nun der Verein „Nestwerk e.V.“ übernommen. Menschen, die Heiligabend allein sind, es aber nicht sein wollen, sind vom Verein für soziale und kulturelle Projekte in der Samtgemeinde Hagen eingeladen, sich am Vorweihnachtsabend zu treffen. Das heitere, aber besinnliche Beisammensein wird ein Abend voller Kurzweil mit Gesprächen, Spielen und Geschichten zum Vorlesen werden. Ganz nach dem Geschmack der Anwesenden. Und natürlich mit einer Kleinigkeit zum Essen. n Hansdieter Kurth Wichtig zu wissen: Wann? 24. Dezember, ab 17.00 Uhr Wo? Amtsdamm Nr. 42, Hagen Anmeldung: bis zum 20. Dezember an Wolfgang Steen; Telefon (0 47 46) 91 81 20

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Gewerbe und Dienstleistung

Bäume und Dächer – Arbeitsplätze von Jörg Prey H AG E N . Es ist noch gar nicht so lange her, da waren hierzulande viele Reet-Dachdecker zugleich Hausschlachter. Oder Hausschlachter Reet-Dachdecker. Wieso? Nun, die Hausschlachter verrichteten in den kalten Monaten ihr Tagwerk: Mit dem Schlachtfest wurden Fleischvorräte angelegt, die – sorgfältig verarbeitet und konserviert – bis zum Frühjahr vorhalten mussten. Und die Reet-Dachdecker arbeiteten bevorzugt in der warmen Jahreszeit. So verhalfen diese Saisonarbeiten den Männern zu einer Ganzjahresbeschäftigung. Einen ähnlichen Weg ist jetzt auch Jörg Prey gegangen. Vor gut einem Jahr hat er sich für die Reet- und Ziegeldachdeckerei (warme Jahreszeit) entschieden – kombiniert mit Baumpflege mittels Seilklettertechnik (kalte Jahreszeit). Auch ihm sollen diese saisonalen Beschäftigungen zu ganzjähriger Arbeit verhelfen. Jörg Prey ist gelernter Hart-Dachdecker. Während er beim Reet-Dachdecken mit einem Netzwerk aus Fachkundigen eng zusammenarbeitet und dabei die Eigenheiten im Umgang mit dem Naturmaterial Reet sowie knifflige Arbeiten mit ihm an Gauben, Kehlen und Übergängen zum Hartdach lernt, ist er als Baum pflegender Seilkletterer selbstständig. „Ich kann jeden Baum auf jedem Grundstück beklettern“, betont er. Totholzbeseitigung, Fällarbeiten, Kronensicherung, Baumpflegeschnitt und Stubbenfräsen sind seine gängigen Arbeiten als Seilkletterer. „Obstbaumschnitt hingegen erfordert besondere Kenntnisse. „Den Fachmann dafür vermittle ich gern.“ Jörg Prey wohnt seit 15 Jahren in Hagen. Er ist sich sicher, jetzt den richtigen Beruf und auch seine Berufung gefunden zu

Tischlerei

HOLLER

Sandstedter Moor 1 27628 Sandstedt

Objekteinrichtungen Möbel- und Innenausbau Fenster und Türen Treppen

www.tischlerei-holler.de mail@tischlerei-holler.de

Für den Verkauf Ihrer Immobilie... ...ermitteln wir den bestmöglichen Verkaufspreis, bereiten wir alle Verkaufsunterlagen auf, werben wir in drei Internet-Portalen, mit Aushängen in den Geschäftsstellen unserer Kreissparkasse, mit Anzeigen in Zeitungen, in persönlichen Gesprächen mit unseren vorgemerkten Interessenten, finden wir den solventen Käufer, begleiten wir Sie zum Notar. Sie können sich auf uns verlassen. Und wenn Sie ein neues Zuhause suchen, stehen wir Ihnen mit unseren umfangreichen Angeboten zur Verfügung.

180  Unter der Staleke  4-2010

Seine Arbeit in der Baumpflege hat ihm auch eine andere Sichtweise zur Natur geschenkt – besonders zu alten Bäumen. Ob als einzelstehendes Naturdenkmal, ob als Allee oder einfach nur als Schatten spendender Laubbaum auf einem Privatgrundstück – fest steht für ihn: „Bäume müssen möglichst lange erhalten bleiben.“ n Hansdieter Kurth KOMPAKT

Baumpflege mit Seilklettertechnik, Reet- und Ziegeldächer, Innenausbau Inhaber: Jörg Prey Anschrift: Grüne Wurth 11, Hagen Tel.: (0 47 46) 727 13 53, Mobile: (01 51) 58 50 30 01 Email: joerg-prey@t-online.de

Elektrotechnik

Telefon (0 47 02) 52 08 00 Telefax (0 47 02) 521 08 01

Elke Haller Telefon: 04746 9499-60 E-Mail: info@ksk-immo.de www.ksk-immo.de

haben. Denn: „Ich liebe es, hoch im Baum zu arbeiten und im Vertrauen auf meine gute und sichere Ausrüstung die Welt aus einer anderen Perspektive zu erleben.“

Garantiert KSK.

• Baustellenversorgung • MSP-NSP Montagen • Beleuchtungstechnik • Installationstechnik • Telekommunikation • Datentechnik

ne Eige llung te Hers

Lands

KG Söhnke Hahlbom Wesermünder Straße 13 27628 Sandstedt Fon (0 47 02) 10 59 Mobil (01 71) 2 46 18 04 Fax (0 47 02) 52 00 04 www.elektrotechnik-haso.de info@elektrotechnik-haso.de

chlachterei W. Schöw e PA R T Y- E S E R V IC

Seit

195

6

Ob Rind ob Schwein, Werner macht euch alles klein. Habt ihr Hunger wie ein Löwe, kauft bei Werner Schöwe. Öffnungszeiten: Montag – Mittwoch 7.00 bis 12.00 Uhr Donnerstag, Freitag 7.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr Samstag 6.30 bis 13.00 Uhr EU-Betrieb seit 2007 • 27628 Sandstedt • Osterstader Str. 14 Telefon und Fax 0 47 02 / 2 67 • Mobil 01 71 / 1 46 39 78

53


Immer am Samstagvormittag findet der Unterricht auf dem Hof Koch in Uthlede, Moorstraße 35 statt. Flöte Gruppenunterricht 45 Minuten 7 € Gruppenunterricht 45 Minuten 8 € auf ImmerGitarre am Samstagvormittag findet der Unterricht Immer am Samstagvormittag findet der Unterricht Querflöte Einzelunterricht 30 Minuten 12 € auf dem Hof Koch in Uthlede, Moorstraße 35 statt. dem HofGruppenunterricht Koch in04480-919754 Uthlede, Moorstraße 357statt. Infotelefon Klose Flöte 45 Ursula Minuten € Flöte Gruppenunterricht 45 Minuten Gitarre Gruppenunterricht 45 Minuten 78€€ Gitarre Gruppenunterricht 45Minuten Minuten12 8 €€ Querflöte Einzelunterricht 30 Querflöte Einzelunterricht 30Ursula Minuten 12 € Infotelefon 04480-919754 Klose Infotelefon 04480-919754 Ursula Klose

BERATUNG UND BAUPLANUNG ROHBAUTEN MIT EIGENLEISTUNG NEU- UND UMBAUTEN ERD-, MAURER- UND BETONARBEITEN FÜR INDUSTRIE, HANDWERK UND PRIVAT  PUTZ- UND VERBLENDARBEITEN  LANDWIRTSCHAFTLICHE BAUTEN

Geht es Ihnen auch manchmal so? Beim Frühjahrsputz oder Aufräumen findet man den alten Karton oder den Ordner mit den Dokumenten aus Großvaters oder gar Urgroßvaters Zeit wieder, und man bekommt Lust, darin zu stöbern. Alte Briefe, Verträge, Stammbücher, Kochrezepte und vieles andere kommt zum Vorschein. Nur leider ist alles handschriftlich und in deutscher Schrift verfasst und daher mühsam zu entziffern. Dann ist der Spaß schnell vorbei! Für solche Fälle finden Sie Hilfe beim Kultur- und Heimatverein Burg zu Hagen im Bremischen e.V.. Wir transkribieren (umschreiben in Druckschrift ) und deuten Ihre Dokumente. Telefon (0 47 46) 3 97 (J. Siegmeyer).

Neues aus der Schwedenzeit (Teil 6)

   

 PFLASTERARBEITEN  ABBRUCHARBEITEN  SANIERUNG UND BAU VON SCHORNSTEINANLAGEN  FLIESEN- UND VERLEGEARBEITEN  SANIERUNG UND BAU VON KLEINKLÄRANLAGEN

STALEKE Fakten aus alten Akten

Meister betrieb

BAU GMBH

Torsten Mehrtens Maurermeister

Spintenkamper Straße 14 27616 Beverstedt-Wellen Telefon (0 47 47) 8 73 00 70 Telefax (0 47 47) 87 25 48 www.t-mehrtens.de

Schering Rosenhane und die feierliche Einführung des Wismarer Tribunals am 17. Mai 1653 In den vorangehenden Ausgaben der STALEKE haben wir erfahren, dass Schering Rosenhane 1653 über Wismar und Hamburg auf seinen Besitz Burg und Amt Hagen gereist ist, nachdem er den Auftrag, in Wismar das Oberappellationsgericht einzurichten, erfolgreich erledigt hatte. Was geschah dort in Wismar? Im Stralsunder Stadtarchiv befindet sich ein sieben Seiten umfassendes Dokument:

Elektro ElektroWinsemann WinsemannGmbH GmbH&&Co. Co.KG KG Heidkamp Heidkamp14 14••28790 28790Schwanewede Schwanewede Tel. Tel.0042 4209 09//9989 8993 93- -00••Fax Fax-20 -20 info@elektro-winsemann.de info@elektro-winsemann.de www.elektro-winsemann.de www.elektro-winsemann.de Elektro ElektroWinsemann WinsemannGmbH GmbH&&Co. Co.KG KG Heidkamp Heidkamp14 14••28790 28790Schwanewede Schwanewede Tel. Tel.0042 4209 09//9989 8993 93- -00••Fax Fax-20 -20 info@elektro-winsemann.de info@elektro-winsemann.de ◆ ◆Elektroinstallation Elektroinstallation ◆ ◆Wärmepumpen Wärmepumpen www.elektro-winsemann.de www.elektro-winsemann.de

Wir Wir gratulieren gratulieren zum zum Jubiläum! Jubiläum!

◆24-h-Notdienst ◆ 24-h-Notdienst

lieren ieren◆◆zum zum Jubiläum! Jubiläum! Klimatechnik Klimatechnik

◆ ◆Telefonanlagen Telefonanlagen Daraus erfahren wir ein lebendiges Bild des Ablaufs der feierlichen Eröffnung des Tribunals.

◆ ◆KGPhotovoltaikanlagen Photovoltaikanlagen Die Anfertigung dieses Berichts war von der schwedischen Elektro Winsemann GmbH & Co.

Heidkamp 14 • 28790 SchwanewedeKrone in Auftrag gegeben worden, um zunächst den EinwohTel. 0 42 09 / 9 89 93 - 0 • Fax -20 nern der nunmehr schwedischen Gebiete die Eröffnung des info@elektro-winsemann.de von nun an für sie zuständigen Obersten Gerichts zur Kenntnis www.elektro-winsemann.de zu bringen. Außerdem sollte den bestehenden Reichsgerichten in Wien und Speyer deutlich die Konkurrenz gezeigt werden. Die Neugründung des Gerichts war notwendig geworden, da Schweden für seine im Dreißigjährigen Krieg erworbenen GeElektroinstallation ◆ Wärmepumpen biete 77 das Herzogtum Bremen und Verden mit dem Amt Wildes24-h-Notdienst ◆&Telefonanlagen Elektro Winsemann GmbH Co. KG • Heidkamp 14 hausen 28790 Schwanewede • Telefon 42 09 / 9 89 93 - 0 • Fax - 20 Klimatechnik ◆ 0Photovoltaikanlagen 77 Vorpommern info@elektro-winsemann.de 77 das Hamburger Domkapitel 77 die Stadt Wismar mit den Ämtern Poel und Neukloster eine eigene letztinstanzliche Gerichtsbarkeit benötigte.

tion on

◆ ◆Wärmepumpen Wärmepumpen

www.elektro-winsemann.de www.elektro-winsemann.de

◆ ◆Telefonanlagen Telefonanlagen

Wir gratulieren zum Jubiläum!

◆ ◆

◆ ◆Photovoltaikanlagen Photovoltaikanlagen

◆ ektro-winsemann.de ktro-winsemann.de

www.elektro-winsemann.de

54

180  Unter der Staleke  4-2010


Angesichts ihrer geografischen Lage ungefähr in der Mitte der schwedischen Besitzungen bot sich die Stadt Wismar als Ort für dieses Gericht an. Mit dem als Fürstenhof bekannten Domizil der Mecklenburger Herzöge befand sich zudem ein würdiges Gebäude in der Stadt, das nach kleineren Reparaturen und einem Umbau für diese Zwecke genutzt werden konnte.

Inhaberin: Anke Schönduve

 Geschenk-



Gutschein 

Galileo Vibrationstraining

Finanzielle Engpässe verzögerten die Eröffnung immer wieder. Die am 17. Mai 1653 in Wismar versammelte Gründergeneration war hochrangig. Ganz Wismar war auf den Beinen Am Morgen des 17. Mai 1653 bewegte sich ein prunkvoller Zug vom Tribunalsgebäude, in dem sich auch die Wohnung des Präsidenten Bengt Oxenstierna befand, zur Marienkirche. In acht Zweispännern, die in genau festgelegter Reihenfolge in ansteigender Wichtigkeit angeordnet waren, fuhren die beiden Referendare des Tribunals, Bürgermeister und Syndikus der Stadt Wismar, die Abgesandten des Hamburger Domkapitels, die Bürgermeister, Syndici und Ratsherren von Greifswald, Stettin und Stralsund sowie die Deputierten des pommerschen und des Bremer Adels. Vor ihnen schritten der Marschall und die Bürgerschaft der Stadt Wismar in Doppelreihe dem Zug voran. Hinter den Zweispännern ritt der Stadtkommandant von Wismar, gefolgt von den Dienern der königlichen Kommissare. Den Höhepunkt und das Zentrum dieser Prozession bildeten die sechsspännige Kutsche mit den beiden Reichskommissaren, Bengt Oxenstierna und Schering Rosenhane, sowie ein zweiter Sechsspänner, in dem der Vizepräsident und die Assessoren fuhren. Die gesamte Prozession zog durch die von den Bürgern Wismars und schwedischem Militär gesäumten Straßen bis zum Markt, wo sie von zehn Kompanien Musketieren mit grünen Laubbüschen am Hut, fliegenden Fahnen und präsentiertem Gewehr empfangen wurde. Vom Markt ging es zum feierlichen Gottesdienst in die Marienkirche. Nach dem Gottesdienst zog die Prozession in der beschriebenen Ordnung in den Fürstenhof, versammelte sich im prächtig ausgeschmückten Audienzsaal und nun begann der eigentliche Actus Introductionis (Akt der Einsetzung) des Gerichts. Schering Rosenhane tritt in Aktion Reichskommissar Rosenhane eröffnete die Feierlichkeit mit

180  Unter der Staleke  4-2010

Pilates

Neue Kurse dienstags 19.15 Uhr! 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011.

Alle Therapien auch für Selbstzahler • Wir beraten Sie gerne!

Patricia Siebert Wellness- und Physiotherapeutin Telefon (0 47 46) 91 82 19 Termine nach Vereinbarung

Zeit für Körper und Seele

ES WEIHNACHTET SEHR! Verschenken Sie einen Massagegutschein, das ist der entspannte Start ins Neue Jahr für Ihre Lieben und für Sie! 55


einer Rede, in der er an den langen und schweren Krieg und die Friedensverhandlungen erinnerte, die dazu geführt hätten, dass die Gründung des Tribunals möglich wurde. Im Namen der Königin Christina übergab er die Gerichtsgewalt in die Hände des Tribunals, ermächtigte es, im Namen der schwedischen Krone Recht zu sprechen und versprach ihm königlichen Schutz und Schirm. Rosenhane wandte sich dann an den Präsidenten des Tribunals, Bengt Oxenstierna, übergab diesem die Oberaufsicht über das Gericht und dessen Angestellte und ermahnte die Anwesenden, dem Präsidenten immer den schuldigen Respekt zu erweisen. Oxenstierna versprach, sich „gegen die Bediente gütig und wol affectioniret, gegen die Provincien und dero Einwohner hulfbietig und bereitwillig, gegen alle und jede Beforderung des justiz Wesens beforderlich zu sein“ und schwor einen Eid. Nach Ablegung seines Eides übergab er in seinem und Rosenhanes Namen die „Direction der gerichtlichen Händel“ an den Vizepräsidenten David Mevius. Dieser und alle anderen Bediensteten des Gerichts leisteten ebenfalls den Eid und banden sich damit an die schwedische Krone und gelobten die unparteiische Administrierung der Justiz. Es folgten etliche Reden, unter anderem sprach der Landrat aus dem Herzogtum Bremen, Georg Marschall. Der feierliche Akt, der in den Morgenstunden begonnen hatte, endete nachmittags um 15.00 Uhr. Die Stadtbevölkerung wurde durch Trompetensignale und zwei Salven aus den Kanonen au den Stadtwällen sowie den Musketen der Soldaten vom offiziellen Ende des Festaktes unterrichtet. Dieser wäre jedoch nicht vollständig gewesen, hätten sich die Anwesenden nicht

noch zu einem barocken „Banquet bey Music und Losung der Stücken in Lust und Frölichkeit“ bis in die späte Nacht versammelt. Man darf von einem üppigen Festgelage mit Musik, Tanz, mehreren Ochsen am Spieß, Wein und Bier ausgehen, bei dem auch die eine oder andere barocke Gelegenheitsdichtung auf das Tribunal vorgetragen wurde. Für die Stadtbewohner und Soldaten wurde ebenfalls ein üppiges Fest auf dem Marktplatz der Stadt ausgerichtet. Die Kosten der gesamten Einweihungsfeier betrugen 883 Rtlr, von denen noch drei Jahre danach 556 Rtlr nicht bezahlt worden waren. Die angereisten Vertreter der Landstände, der Ritterschaften und der Städte berieten und verabschiedeten in den folgenden Monaten die neue Tribunalsordnung, so dass am 12. September 1653 endlich der erste Gerichtstag stattfinden konnte. Johann Rosenhane Übrigens war Schering Rosenhanes Sohn Johann (1642 1710) von 1685 bis zu seinem Tode 1710 Präsident des Wismarer Tribunals. Dieses war mehr eine repräsentative Aufgabe und forderte nicht seine ständige Anwesenheit dort. Doch scheint er dem Tribunal sehr verbunden gewesen zu sein, denn er schenkte 1703 seine Büchersammlung dem Tribunalsarchiv. Leider nahm die ganze Bibliothek bei einem verheerenden Brand 1781 einen beträchtlichen Schaden. Seine Tochter Christina verstarb 1705 in Wismar. Auszüge aus einem Artikel von Nils Jörn, „Wismarer Beiträge“, Heft 15, 2003 n Jutta Siegmeyer

Tag und Nacht für Sie erreichbar:

04746 -1550

Wir sind für Sie da, um Sie in einer schwierigen Lebenssituation zu unterstützen und den Abschied würdevoll und individuell nach Ihren Wünschen zu gestalten.

Weitere Informationen:

www. heesemann-bestattungen.de Heesemann-Bestattungen, Dorfstraße 25, 27628 Bramstedt

Feldkamp 6 27628 Hagen

• Maurer- und Betonarbeiten

Telefon (0 47 46) 91 94 16

• Putz- und Baumwollputz

Telefax (0 47 46) 91 94 17

• Um- und Anbauten

• Fliesenarbeiten • Marmorspachteltechnik • Wärmedämmverbundsystem (WDVS) • Verblendarbeiten

Bauunternehmen 56

info@juergen-buscher.de www.juergen-buscher.de

• Holz-Terrassen und Pflasterarbeiten 180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Land und Leute

STALEKE Verschiedenes

Patenschaften für Papageien in der „Arche Noah“gesucht Nachdem die STALEKE in ihrer Frühjahrs-Ausgabe über den Sponsoren-Verlust der Papageienstation Arche Noah berichtet hatte, wurde der Gnadenhof mit Spenden (auch durch das Aufstellen von Spendendosen) unterstützt. „Dankeschön dafür!“ Außerdem konnten Margrit Reinhardt und ihre Tochter Sarah Jürgens aufgrund des Berichtes vielen Ziervogel-Haltern aus der Region mit Rat und Tat zur Seite stehen. Jetzt soll die Zukunft der 40 Gnadenhof-Papageien dauerhaft mit Hilfe von Patenschaften gesichert werden: Schon 5 EURO im Monat tragen dazu bei, dass die geschädigten Groß-Papageien nicht ihr Zuhause verlieren. Bitte helfen Sie mit, denn: „HELFEN KANN SO SCHÖN SEIN!“ n Karin Köster

Große Silvesterparty Hagen. „Mit uns ins Jahr 2011!“ Unter diesem Motto findet auch in diesem Jahr wieder eine große Silvesterparty im fein dekorierten Hagener Schützenhaus statt. Bei flotter Musik und einem exklusiven Büfett wollen wir mit Schwung und viel guter Laune in das neue Jahr hineinfeiern. Der Preis 45,00 Euro pro Person – aber alles inklusive! Weitere Informationen bei Sascha Endlich (0 47 46) 81  98, Anja Bockhoff (0  47  46) 86  24 und Renate Becker (0 47 46) 72 77 58. Ab sofort gibt es hier auch Karten für die Party im Vorverkauf!

Eine schöne Überraschung Hagen. Und außerdem gibt es eine schöne Überraschung: Das Schützenhaus ist komfortabel eingerichtet und hat Gestühl für 120 Personen.

KOMPAKT

Papageienstation „Arche Noah“ (staatl. anerkanntes Tierheim) Leitung: Margrit und Ralf Reinhardt Anschrift: Mühlenweg 13, Hoope (an der L 135) Sprechstunde: Mo. und Mi. von 10.00 – 11.00 Uhr Telefon und Telefax: (0 47 95) 95 47 77 Email: kontakt@papageienstation.de www. papageienstation.de Spendenkonto des gemeinnützigen Fördervereins PAN Fond e.V. : Volksbank Stade (BLZ: 241 910 15) Konto: 100 4994 000

Klick-Tipp: www.staleke.de

Da kann die Silvesterparty in besonders attraktivem Ambiente stattfinden. Übrigens: Anfragen über weitere Nutzungen der schön ausgestatteten Halle sollten an den 1. Vorsitzenden der Hagener Schützen, Reiner Denker, Telefon (0  47  46) 2  73 gerichtet werden. n Hansdieter Kurth

Lohnsteuerberatungsring 27628 Hagen Amtsdamm 45A

Telefon (0 4746) 66 69 Modische Fassungen · Glasberatung · Kontaktlinsen

Lohnsteuerhilfeverein e.V.

Beratung und Hilfe bei Ihrer Einkommensteuerklärung! (Im Rahmen Einer Mitgliedschaft)

Die Finanzämter warten auf Rentner. Tierasyl „Heimatlos“ e. V. · Tiertaxi

Ortstraße 24 · 27628 Wittstedt Telefon (04746) 7 24 30 Fax (04746) 93 88 66

www.anjas-tierpension.de häusl. Tierpflege keine Zwingerhaltung Gruppenhaltung in ländl. Umgebung nahe einem Wald für super Spaziergänge

180  Unter der Staleke  4-2010

Neue Brille ngläser ?

Sehtest

für uns selbstverständlich!

Haben Sie Ihre Steuererklärung abgegeben? Steuerpflicht bedeutet aber nicht Steuern zahlen. Jedem Bundesbürger stehen Freibeträge zu. Wir sind der Ansprechpartner für Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre. Wir setzen unser Wissen und unsere Erfahrungen zu Ihrem Vorteil ein! Ihre nächste Beratungsstelle befindet sich:

27628 Hagen

.

 04746/725455

Lärchenweg 20 .

 04746/7022

e-Mail: dls-segelken@t-online.de

57


Bau- und Möbeltischlerei

Haustüren, Fenster (Holz/Kunststoff), Ruderstangenfenster, Fensterwartung, Rolläden, Fensterbänke, Fensterläden, Zimmertüren, Decken- und Wandverkleidungen, Fußböden, Möbel, Verglasungen, Spiegel, Rahmen, Zäune/Pforten, Reparaturarbeiten. Tel. (0 47 02) 10 66 · Fax 8 78 27628 Sandstedt · Osterstader Straße 34 a

Klaus-Dieter Strauch Fahrlehrer aller Klassen Ostlandstraße 38 28790 Schwanewede Tel. (0 42 09) 40 52

Auskunft und Anmeldung: montags und donnerstags 18 bis 19 Uhr Theoretischer Unterricht: montags und donnerstags 19 bis 20.30 Uhr

Osterstader Straße 18 27628 Sandstedt Tel./Fax (0 47 02) 51 03

Auskunft und Anmeldung: dienstags 18 bis 19 Uhr Theoretischer Unterricht: dienstags 19 bis 20.30 Uhr

immobilien-kontor-nord Vermarktung Ihrer: • Wohnhäuser • Eigentumswohnungen

• Grundstücke • Gewerbeobjekte • Resthöfe

SerVIce rund um dIe ImmobIlIe: • Wertermittlung

• Lösungskonzepte

Surwisch 21 • 27628 Sandstedt Telefon (0 47 02) 52 06 10 • Telefax (0 47 02) 52 06 14 info@immobilienkontornord.de • www.immobilienkontornord.de

58

STALEKE Serie

Offenwardermoor – alles hat seine Zeit! (Teil 2) Rechtzeitige Nachlassregelung – eine zeitlose, moralische Verpflichtung Vier Testamente aus den Jahren zwischen 1880 und 1899 belegen, dass selbst einfachsten Bevölkerungskreisen bewusst war, dass Maßnahmen, die den eigenen Tod betreffen, schon zu Lebzeiten getroffen werden müssen. Das ist auch heute noch so! 1880: Testament des Johann Speckmann Der unverheiratete „Einwohner“ Johann Speckmann hinterlegt am 28. Januar 1880 beim königlichen Amtsgericht in Hagen seine „letztwillige Verfügung“. Elf Jahre später – am 1. Oktober 1891 – stirbt er im Alter von 72 Jahren. Am 11. Februar 1892 wird sein Testament vom Sandstedter Standesbeamten W. Dresselhaus eröffnet. Darin heißt es: Zum Erben meines gesamten Vermögens mache ich meinen Neffen Hinrich Eduard Speckmann, Landwirt in Offenwardermoor und Sohn meines verstorbenen Bruders Friedrich Speckmann. Die Schwestern von Hinrich Eduard, Meta Mehrtens (jetzt: Uthlede) und Anna Uhlmann (jetzt: Tostedt) sollen je 300 Mark erhalten. Die Eltern des Erblassers Johann Speckmann waren der Köthner Friedrich Speckmann und Ehefrau Catharina, geb. Schwoge in Offenwardermoor. 1883: Testament des Claus Behncke Der 54-jährige und seit 1861 in Offenwardermoor ansässige Köthner Claus Behncke übergibt seinen schriftlich verfassten, letzten Willen dem Hagener Amtsgericht am 13. Mai 1883. Er stirbt am 21. November 1888, sein Testament wird aber erst am 2. März 1899 (!) vom Sandstedter Standesbeamten Heye (?) eröffnet. Die Ehefrau des Behncke, Meta Elise, geb. Otten aus Sandstedtermoor, stirbt kurz vor ihm am 15. November 1888; von ihr ist kein Testament vorhanden. Die Erben des Verstorbenen sind „meine Kinder“ – sieben an der Zahl. Das Älteste, der Landwirt Claus Hinrich, teilt dem Gericht mit, dass der Werth des Nachlasses meines verstorbenen Vaters seiner Zeit abzüglich darauf ruhender Schulden etwa 26.000 Mark war. Die Eltern des Claus Behncke waren der Köthner gleichen Namens und Ehefrau Metta Margarethe, geb. Hülle aus Offenwardermoor; seine Schwiegereltern das Köthner-Ehepaar Heinrich Otten und Anna Margarethe, geb. Buck aus Offenwardermoor. 1886: Testament des Heinrich Fähnemann Der Knecht Heinrich Fähnemann aus Kransmoor gibt seinen letzten Willen beim königlichen Amtsgericht in Hagen am 3. Mai 1886 zu Protokoll. Seinen Todestag geben die Akten nicht her, wohl aber die Eröffnung seines Testaments. Sie erfolgt am 21. Juli 1886 – also etwa zehn Wochen nach dessen Annahme vom Gericht. Zuletzt im Dienst bei Schwoge in Sandstedtermoor, bestimmt er Folgendes: Mein ganzer Nachlass besteht aus einer Kiste Bekleidung, einer Uhr und 300 Mark, welche ich mir allmählich bei Witwe Speckmann, bei welcher ich schon 8 Jahre gedient habe, verdient habe … .

180  Unter der Staleke  4-2010


Fähnemanns Vater erhält Bekleidung und Uhr, je 50% des Barvermögens die Brüder Johann und Georg. 1899: Testament der Anna Margarethe Vollmer Die Witwe des seit 1854 in Offenwardermoor ansässigen und 1875 hier verstorbenen Schneidermeisters Carl Friedrich Vollmer, Anna Margarethe, geb. Otten aus Offenwardermoor, hinterlegt ihr Testament beim Gericht in Hagen am 22. April 1899. Am gleichen Tage nimmt sie ihr bereits 17 Jahre zuvor verfasstes Testament zurück. Sie stirbt am 16. Mai 1905 im Alter von 85 Jahren. Wenige Tage später schon wird ihr letzter Wille vom Amtsrichter von Dassel bekannt gemacht. Als Erben hat sie die drei Kinder ihres Pflegesohns Carl Friedrich Otten und seiner Ehefrau Elise, geb. Schmidt aus Offenwardermoor eingesetzt: Anna Maria, Emilie Sophie und Carl Lüder. Des Weiteren verfügt die Erblasserin: 77 Alles bewegliche und unbewegliche Vermögen fällt an Carl Lüder als Haupterben 77 Seine Eltern sollen lebenslang auf dem ererbten Anwesen frei wohnen, aber nur solange sie zum Besten der Kinder nach Kräften arbeiten 77 Wer das Testament anficht, soll von der Erbschaft ausgeschlossen werden Sechs Monate später – am 16. November 1905 – erscheint Elise Otten in Hagen vor Gericht. Sie sagt aus: Mein Mann hat das Testament gelesen, will es aber nicht anerkennen. Sie bittet daher, ihn dazu gerichtlich anzuhalten. Offensichtlich kann sie ihren Ehemann selbst nicht dazu bewegen, das Testament anzuerkennen. Nun soll ein von ihr herbeigeführter Gerichtsbeschluss bewirken, dass die gemeinsamen Kinder das Erbe antreten können. Leider sagen die vorliegenden Akten nichts über den Fortgang der von Elise Otten eingeleiteten Bemühungen aus (wird fortgesetzt). n Hansdieter Kurth Quellen: StArchiv Stade REP 72/172, Hagen Nr. 29, 470, 550, 564, 649, 950, 996 REP 83/ Stade, Nr. 2204 – 2206; REP 80, Nr. 08008

Weitersagen! – Topfblumen – Schnittblumen – Baumschulpflanzen – Kränze und Gestecke kauft man günstig bei

Gartenbaubetrieb Ralf Balsam Sandstedtermoor 6 · 27628 Sandstedt Telefon (0 47 02) 3 45

Alte AmtsApotheke Walter R. Wiktor

Seit über 200 Jahren im Dienste der Gesundheit 27628 Hagen · Amtsdamm 34 Telefon (0 47 46) 9 49 40

Büromanagement Büroorganisation Finanzbuchhaltung Personalwesen Existenzgründung

Für IHRE Mitarbeit & Spende danken wir! Gerda Amelung Otto Baur Dr. med. Hans-Ulrich Charlet Ina Eden Evelyn C. Fromme Gudrun Grotheer Wolfgang Hildebrandt Ursula Koop Hans-Dieter Lüerssen ReNo Helmut Patschke Stefanie Pleyn

180  Unter der Staleke  4-2010

Wolf-Dieter Porthaus Eike Schnitker Jutta Siegmeyer Jan-Christian Voos Laura Maria Werner Emil Wittenberg Heiner Zok

Spende Edda Maria Annighöfer Jörg und Susanne Heine

GB – Büroservice Damit der Stress und das Chaos ein Ende hat Gabriele Bergmann Häusler Heide 22 27628 Hagen

Tel.: 04746 – 918251 Mobil: 0151–14134009

www.gb-bueroservice.de 59


STALEKE Land und Leute

Ortsheimatpfleger: Baudenkmale sind erlebbare Geschichte Wie können wir es schaffen, Baudenkmale im Ort und ihre Geschichte bewusst zu machen? Das war die zentrale Frage auf dem diesjährigen Seminartag der Ortsheimatpfleger im Landkreis Cuxhaven. Einig waren sich die rd. 30 Anwesenden darin, dass Denkmale „inszeniert“ werden müssen. Wie zum Beispiel die Burg zu Hagen mit dem Christkindlmarkt, dem Martinsspiel oder als Kulisse für schulische Filmprojekte. Oder das Hermann-Allmers-Haus mit dem überaus erfolgreichen Weihnachtsmarkt und der fröhlichen Abschlussveranstaltung des diesjährigen „Sandstedter Sommer“. Oder das Niedersachsenhaus in Bramstedt als Mittelpunkt des dörflichen Gemeinschaftslebens mit Herdabenden, Backfesten oder dem Pfingstbaum-Aufstellen. Vielfältig ist die Rolle der Baudenkmale. Häufig besitzen sie – vor allem als Ensemble – ortsprägenden Charakter. Sie sind zudem unwiederbringliche Zeugnisse der örtlichen Geschichte, geben anschaulich Auskunft über ihre Erbauer und vermitteln somit einen faszinierenden Einblick in das Leben unserer Vorfahren. Kurz: Baudenkmale sind erlebbare Geschichte. Der Seminartag 2010 für die Ortsheimatpfleger ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern, der Hermann-Allmers-Gesellschaft und Landkreises Cuxhaven gewesen. Alljährlich durchgeführt, fand er dieses Mal im Hermann-Allmers-Haus statt – einem wahrhaft authentischen Zeugnis für erlebbare Geschichte.

malschutzes: Alte, charaktervolle Gebäude seien oftmals dem Abriss preisgegeben, während einförmige Wohnsiedlungen an den Ortsrändern und austauschbare Gewerbegebiete immer ortsprägender würden. „Dadurch geht die Bindung an den Ort verloren, und ein Heimatgefühl wird sich so nicht entwickeln“, schlussfolgerte sie. Ein Denkmal, das sich ausgezeichnet inszenieren lässt, dürfte die „SchatzEin Denkmal grube Weißer Berg“ werden: Bauvon morgen und Naturdenkmale, verschiedenartige Landschaftsformen auf engstem Raum, ein Lehrpfad mit Aussichtsturm, Wanderwege u.v.a.m. werden sich zu einem „Denkmal von morgen“ heranbilden, in dem sich Naturschutz, Totenehrung (Hügelgräber, Mausoleum), Baugeschichte und Nutzung von natürlichen Rohstoffen (Sand) zu einer ganzheitlichen Installation verknüpfen (s. S. 39). n Hansdieter Kurth

Und plötzlich ist Winter. Bei sinkenden Temperaturen ist die richtige Vorbereitung besonders wichtig. Bereiten Sie ihren Opel jetzt perfekt auf den Winter vor – mit dem günstigen Winter-Check von Opel Garantie-Zertifikat gültig bis 31.03.2011

Unser Angebot Kühlsystem-Check mit Garantie-Zertifikat1 Wir überprüfen fachgerecht: • Kühlmittel- und Heizungsschläuche • Keilriemen • Schlauchanschlüsse • Kühler und Ausgleichsbehälter • Dichtigkeit und Zustand der Wasserpumpe • Frostschutz und Kühlmittel

Ein idealer Tagungsort für die Ortsheimatpfleger des Landkreises – das Hermann-Allmers-Haus In ihrem Eingangsvortrag verwies Birgit Greiner von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises auf die aktuellen Schwierigkeiten des Denkmalschutzes. So hätte sie in dem rd. 2.000 km² großen Gebiet zwischen Elbe und Weser etwa 900 Denkmale zu betreuen. Darüber hinaus seien in letzter Zeit die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich schlechter geworden: Weniger Fördermittel vom Land und der EU, komplizierter gewordene Antragsverfahren und die Beschränkung der Förderung auf „Leuchttürme“ erschwerten die öffentliche und private Denkmalpflege erheblich. Außerdem beklagte sie die zunehmende Geringschätzung der Belange des Denk-

60

20,– €

bei uns nur 1

Garantie auf die überprüften Teile im Garantiezeitraum

Opel Service Auto-Nagel GmbH

Amtsdamm 75 27628 Hagen Telefon 04746 / 8091 Fax 04746 / 1789 auto-nagel@t-online.de 180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Verschiedenes

Kirche, Köche, Köstlichkeiten In wenige Bereiche mischt sich Religion so rigoros ein wie in die Nahrungsaufnahme. Finger weg von heiligen Kühen, fordert der Hinduismus. Sind die Gummibärchen „halal“ (rein, erlaubt)?, müssen sich Muslime fragen. Keine Sahnesoße zum Braten, so ein Speisegebot im Judentum. Glauben und essen, das bedeutete von jeher: auf Ausnahmen achten. Das Christentum macht da natürlich keine Ausnahme. Es brachte im Laufe seiner Geschichte viele Verbote hervor – vor allem umfangreiche Fastenregeln, die die Kirche ab Mitte des ersten Jahrtausends entwickelte und immer weiter „verfeinerte“. Mit dem noch heute bekannten Fasten vor Ostern fing es an. „Während der 40-tägigen Fastenzeit ist es verboten, das Fleisch von warmblütigen Tieren zu essen“, hatte Papst Gregor im Jahr 590 verkündet. Seine Nachfolger eiferten ihm fleißig nach. Bis Ende des 15. Jahrhunderts waren Butter, Milch, Käse und Eier ebenfalls tabu. Und auch zeitlich wurde der Verzicht von „Verbotenem“ stetig ausgeweitet. Für Menschen des Mittelalters galten, so haben Historiker ermittelt, bis zu 130 Fastentage: Ein Drittel des Jahres bestimmte also die Kirche, was auf den Tisch kam. Aus dieser Not wurden viele fleischAuf die Bibelstelle freie Delikatessen geboren; genauso wie kulinarische Schummeleien. kommt es an Zahlreiche Einblicke in die Esskultur des Mittelalters sind als Rezepte, Kochbücher und Rechnungen aus Klosterküchen überliefert. Sie dokumentieren, dass immer wieder die Frage aufgetaucht sein muss, ob nicht doch ein wenig Tier in den Topf dürfe. Wenigstens ein ganz kleines? Hier war die „richtige“ Bibelauslegung der Ausweg. So fand etwa im 9. Jahrhundert der Fuldaer Abt Hrabanus Maurus folgenden Dreh: Gott habe Fische und Vögel am selben Tag erschaffen, und zwar aus dem Wasser. Folglich dürfe ein Suppenhuhn „wie alle anderen Schöpfungen des Meeres“ in der Fastenzeit verspeist werden. Biber, Otter und Den Biber, dessen zartes weißes Fleisch in ganz Mitteleuropa geschätzt Dachs werden wurde, erklärte ein pfiffiger Abt kurFische mit Fell zerhand zum Fisch: Das Tier habe und Füßen einen schuppigen Schwanz – und sei deshalb als Fastenspeise geeignet. Das führte nun aber dazu, dass Biber in vielen Landstrichen durch intensive Jagd ausger-

ottet wurden. Noch heute kündet eine Fülle von Biberrezepten in alten Klosterkochbüchern davon, wie beliebt das Nagetier bei der Geistlichkeit gewesen ist. Zur Fischspeise erklärte des Konzil zu Konstanz (1414 – 1418) sogar Otter und Dachs. Fische mit Fell und Füßen – wer wird schon so kleinlich sein? Auch in der Adventszeit galt einst das Fastengebot und brachte ein karges Gebäck hervor: den Stollen. Als Symbol für das in Windeln gewickelte Christuskind Christi bestand er bloß aus Mehl, Hefe, Öl und Wasser. Doch gegen Ende des 15. Jahrhunderts erwirkten Sachsens Kurfürsten bei Papst Innozenz VIII. die Zulassung von Butter Rosinen und Mandeln für dieses Fastengebäck. Argumentiert wurde mit der Fähigkeit der beiden letzteren Zutaten, das Fieber zu senken und den „Wolfsbiss“ zu heilen. Diese Schacherei ließ sich der Papst freilich gut bezahlen: Ein „Buttergeld“ wurde fällig, das dem Kirchenbau zufloss. Die berühmteste, Gericht gewordene Die Maultasche – Schummelei ist sicher die schwäbische Maultasche, die einer Legende nach das „Hergottsim Zisterzienserkloster Maulbronn b’scheißerle“ (heute die am besten erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen) bei Pforzheim erfunden worden ist: von Mönchen, die mitten in der Fastenzeit ein herrliches Stück Fleisch ergattert hatten. Was tun? Klein gehackt, mit Kräutern gemischt und in einen Teigmantel eingeschlagen, wurde die Fleisch- als Mehlspeise getarnt. Bis heute heißt sie deshalb im Volksmund „Herrgottsb’scheißerle“. n Hansdieter Kurth Quelle: DIE ZEIT, Nr. 21, Sd-Beilage, Mai 2010 Übrigens: „Karneval“ ist lateinischen Ursprungs. Als italienisches „carne vale“ bedeutet es „Fleisch, lebe wohl“. Also: Mit Karneval beginn die 40-tägige Fastenzeit, die bis Ostern dauert.

Schiffsinnenausbau

Fenster

Baufertigteile

Regale

Bauelemente

Türen

Trennwände

Wrieden Montagen

Schulstraße 9 • 27628 Bramstedt Telefon (0 47 46) 82 78 • Telefax (0 47 46) 7 26 01 98 Mobil (0170) 324 96 01

Ihr Spezialist für: • Fenster • Türen • Rollläden • Treppen • Innenausbau • Einbaumöbel nach Ihren Wünschen

EN

SAUN

Uwe Steil · Hohe Berg 15 27711 OHZ/OT Garlstedt

180  Unter der Staleke  4-2010

Tel. 0 47 95/10 56 Fax 0 47 95/16 88

Schröder GmbH · Dorfstraße 51 · 27628 Bramstedt Telefon 0 47 46/68 38/60 58 · Fax 0 47 46/80 59

61


STALEKE Land und Leute

Deutsch-polnisches Theaterund Tanzprojekt in der Theaterwerkstatt Die 16-jährige Hella aus Heine und die gleichaltrige Rita aus Warschau entdeckten schon am ersten Tag viele Gemeinsamkeiten. In einem Sprachengemisch aus Deutsch, Polnisch und Englisch entwickelten sie Charaktere, schrieben Szenen und brachten diese auf die Bühne. Gemeinsam mit 28 anderen Jugendlichen aus beiden Ländern trafen sie sich beim Theaterprojekt „Turbulenzen – Theater und Tanz über die Zeit dazwischen“ im Theaterwerk Albstedt. „Neun Tage lang waren wir Herbergseltern für 30 Jugendliche“, begrüßten Corinna Schmelter-Pourian und Kian Pourian vom Theaterwerk die vielen Gäste beim abschließenden Theaterabend. Das sei eine aufregend schöne Zeit gewesen. Alle hätten super zusammengearbeitet und sich sofort als Gruppe empfunden. Mit Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes, dem Landesverband Stade, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und den „Jungen Akteuren“ des Theaters Bremen hatten sie diesen Workshop organisiert. Aus Warschau von der Tanzschule Alles dreht sich „Dorozkarnia“ waren 13 Jugendliche mit zwei Betreuern angereist, 16 Juums Erwachsengendliche aus dem Großraum Bremen werden und Hannover waren ebenfalls dabei. In zwei Gruppen machten sich alle daran, Charaktere zu entwickeln und Szenen zu schreiben. Dabei ging es um persönliche Geschichten, Gedanken, Gedichte oder Katastrophen rund ums Erwachsenwerden. In zwei Stücken führten die Jugendlichen ihre Ergebnisse auf.

In „Turbulenzen“ zeigten die Jugendlichen, wie sie sich im Rentenalter an ihre Jugend und Streiche erinnern. Sie wollten Batman werden, gaben Übernachtungspartys und mit 14 Jahren gab es den ersten Streit unter den Freundinnen. „Dann sind wir erwachsen geworden, lernten einen Beruf oder nicht und nun sind wir alt“, gaben sie bekannt. Gelächter huschte durchs Publikum, besonders für die tolle Darstellung der Rentnergruppe. Weiterhin spielten sie ihre Gefühle und untersuchten, wie sich Freiheit anfühlt. Musik und Tanz begleiteten die Ängste vor Fragen und Antworten. Ihre Träume schrieben sie auf und ließen sie als Papierflieger ins Publikum rauschen. Für die tollen Darstellungen bekamen alle Akteure reichlich Beifall. Mit Begeisterungsrufen beflügelten sie sich gegenseitig, fielen sich in die Arme. „Wir wollen uns auf keinen Fall aus den Augen verlieren“, machten die Jugendlichen deutlich. „Ein Austausch – schon im nächsten Jahr, das wäre toll!“, schwärmten Corinna Schmelter-Pourian und Kian Pourian. Sie hoffen, dass das gelingt und eine Gruppe Jugendlicher von Deutschland zu einem ähnlichen Seminar nach Polen fahren kann. n Meike Döscher

achten Frohe Weihn ten Rutsch und einen gu r wünscht ins neue Jah am Ihnen das Te arf! von Haarsch



Gewinnen Sie eine Nintendo WII mit WII Sports im Wert von 230.– €!

D_r Tr_n_set_er i_ Sa_hen H_ar

Wann feiern wir unser 10-jähriges Bestehen?

01.06.20_ _ Beverstedt

Turbulent – so haben Jugendliche aus Polen und Deutschland „Die Zeit dazwischen“ dargestellt „Ready to grow“ nannten sie das erste, bei dem Fragen wie „Hast Du Deine Schularbeiten gemacht?“ und viele andere, die hauptsächlich von Erwachsenen gestellt wurden, auf ein Mädchen einstürmten. Gekonnt stellten sie dar, welche Gefahren auf dem Weg zum Erwachsenen mit Rauchen, Drogen, Alkohol und Konsum lauern. Dazu inszenierten sie eine Selbsthilfegruppe, spielten ihre Eltern und ließen diese von den Problemen mit ihren Kindern berichten. Das kam gut an. Zum Schluss wünschten sie sich einen guten Flug bei der Ablösung von den Eltern.

62

·

Hagen

·

Langen

·

Loxstedt

Am Gewerbepark 5 · 27628 Hagen · Tel & Fax (0 47 46) 72 67 68 Poststraße 15 · 27616 Beverstedt · Telefon (0 47 47) 91 94 77 Leher Landstr. 71 · 27607 Langen · Telefon (0 47 43) 9 13 20 00 Parkstraße 2 · 27612 Loxstedt · Telefon (0 47 44) 91 39 23

I n t e r n e t : w w w. h a a r s c h a r f - h a g e n . d e Und so einfach gehts: Lösungsbuchstaben eintragen, Adresse ausfüllen, Anzeige ausschneiden und bis zum 18. Dezember 2010 bei uns im Salon abgeben. Teilnahme ab 18 Jahre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Name/Vorname

Straße

PLZ

Ort

Telefonnr.

180  Unter der Staleke  4-2010


STALEKE Telefon-Übersicht

Notruf-Nummern: Notruf/Feuerwehr Krankentransport Gift-Telefon Polizei tagsüber Polizei ab 20 Uhr Telefon-Seelsorge Kinder/Jugendtel. Jugendhilfestation Hagen Frauen-Notruf Frauen-Beratungsstelle BISS – gegen häusliche Gewalt Der weiße Ring Wasserversorgungsverband

1 12 0  47  21/2  30  66 05 51/1 92 40 0  47  46/93  89  80 0  47  06/94  80 08  00/1  11  01  11 08  00/111  0  333 0  47  46/72  68  16/18 0  47  21/57  93  93 0  47  21/57  93  92 0  47  45/7  82  59  20 08  00/080  03  43 0  47  46/94 95-0

27628 Hagen Amtsdamm 45A

Telefon (0 4746) 66 69 Modische Fassungen · Glasberatung · Kontaktlinsen

Gut Sehen und gut Aussehen für uns selbstverständlich! Neu im Sortiment FOSSIL + Marc O‘Polo

Diens

ru

nd

tleistungen

um Hof und Ha

us

Stephan Brandt Markenmoor 46 27628 Wittstedt

Tel. (04746) 72 64 46 Fax (04746) 72 64 64 Mobil (0175) 52 67 956 hof-und-haus@web.de 180  Unter der Staleke  4-2010

Ärzte Ärztlicher Bereitschaftsdienst Wesermünde-Süd Becker, O. Charlet, S. u. H.-U., Dres. Dorsch, T., Dr. med. Griep, J., Dr. med. Keidel, J., Dr., med. Lutfi, H. Petersen, J. zahn ärzte Feldmann & Korf, Dres. Mombeck, Th. Petersen, K., Dr., MSc Implantologie Petersen, B., Dr.,MSc Orale Chirurgie

01 80/5 01 32 11 0 47 46/80 79 0 47 46/9 39 40 0 47 46/9 39  40 0 47 46/80 03 0 47 46/12 13 0 47 46/9 39 40 0 47 02/92 00 70 0 47 46/80 57 0 47 46/72 57 27 0 47 46/2 49 0 47 46/2 49

Tierärzte Godehardt, F., Dr. Grauerholz, Heinrich, Dr. Gröngröft, B., Dr. Neugebauer, G., Dr. Dr. Grottker, Dr. Fritze

0 47 46/67 96 0 47 46/72 66 06 0 47 46/9 49 60 0 42 96/2 22 0 47 46/93 17 77

Apotheken Alte Amts-Apotheke Kranich Apotheke

0 47 46/9 49 40 0 47 46/95 10 60

Gesundheit Ahlers, Hörgeräte Andersen, Nils Engel, Fußpflege „Fit & Sun“-Studio Förster, Fußpflege Fromme, Energie & Leben Schumacher, Kr.-Gym. hagen-ergo Hagener Sanitätshaus Jahn, Yoga Jüttner, Physiotherap. Kamprath, Kr.-Gym. Kobbenbring, H. Hände Körber-Renzel, Hebamme Menzel, Heilpraktikerin Physio & Mehr Siebert, WellnessZeit

0 47 46/7 27 99 99 04 71/80 19 00 0 47 46/93 82 07 0 47 46/7 22 92 0 47 46/10 98 0 47 46/7 27 99 97 0 47 46/93 85 88 0 47 46/72 76 99 0 47 46/93 11-07/-09 0 47 48/82 12 76 0 47 46/86 73 0 47 46/93 11 93 0 47 46/93 88 55 01 75/2 43 84 30 0 47 46/82 19 0 47 02/33 09 01 0 47 46/91 82 19

Pflegeeinrichtungen Pflege-Hotline 0 18 02/00 08 72 Allan, Häusliche Pflege 0 47 46/7 21 25 DRK-Pflegeheim 0 47 46/9 46 30 Müller, Pflegedienst 0 47 02/52 11 24 Senioren-Schlösschen 0 47 46/94 92-0 Sozialstation Beverstedt/Hagen 0 47 46/93 10 73 Rathaus Samtgemeinde Hagen 0 47 46/87-0 Samtgemeindebücherei 0 47 46/93 86 51 donnerstags von 17.00 Uhr–19.00 Uhr (Okt.–Apr.) donnerstags von 17.30–19.00 Uhr (Mai–Sept.) Grahl, Gleichstellungsbeauftragte 0 47 95/9 50 82 RATORT 0 47 46/87 90 30 Tax i Alpha-Taxi AST (Sammeltaxi) Gödeke Taxi

0 47 48/82 09 50 04 71/30 03-5 55 0 47 46/60 00

S chiedsm ä nner Schwertfeger, Gerd Skorniakow, Arno

0 47 46/13 37 0 47 46/95 00 51

S chU L DN E RB E RAT U N G Forum Schuldnerberatung 01 51/16 63 59 64 Inn. Mission, U. Reichardt 0 47 43/2 76 05 59 M useen Burg zu Hagen Herm.-Allmers-Haus

0 47 46/60 43 0 47 02/8 10

Rechtsanwä lte /N otare Eickhoff & Otten 0 47 46/72 54 04 Horn & Partner 0 47 46/80 51 Karla Mombeck 0 47 02/52 02 53 Helmut Patschke 0 47 46/80 08 Steuerberater Grotheer, Gudrun

0 47 46/94 66-0

Dienstleistung Allianz Versicherung 0 47 46/95 01 25 Becker, Immobilien 0 47 46/9  49  80 Böttcher, PC-Systeme 0 47 48 / 8 21 02 67 Brandt, Stephan 0 47 46/42 64 46 Buchführungsbüro, Segelken 0 47 46/72 54 55 „Die Tasche“ 0 47 46/72  75 27 „Die Pfote’n“ 0 47 46/72  67 70 „Die Pfote’n“, Hundesch. 0 47 46/72 57 64 Druckhaus Wüst 0 47 46/9 46 40 Forstbetrieb Schneider 0 47 46/81 38 Frank, Hausgeräte 0 42 96/7 47 90 00 GB-Büroservice 0 47 46/91 82 51 GO/ON, Veranstaltungen 04 71/14 28 90 86 Graue, Optik 0 47 46/66 69 Gutsverwaltung, Weihnachtsbäume 0 47 46/401 „HaarScharf“, Hartmann 0 47 46/72 67 68 Heesemann, Bestattung 0 47 46/15 50 Hennig, Frisör 0 47 46/67 77 immobilien-kontor-nord 0 47 02/52  06 10 Klose, Musikschule 0 44 80/91 97 54 Köster, Schreibbüro 0 47 46/72 51 34 Kreissparkasse, Immob. 0 47 46/94  99 60 La vie en rose 01 75/8 90 87 65 LBR, Lohnsteuerberatung 0 47 46/72  54  55 „Lifestyle“, Mode 0 47 46/93 16  33 Luz, Hundephysiotherap. 0 47 46/93 16  38 LVM Versicherungen 0 47 46/93 19  50 Matec 0 47 46/91 99-16 Menger, Fotografie 04 71/3 09 84 54 Niko-Systems 0 47 91/98 56  50 Obermann, Schmuck 0 47 46/4  66 Papier und Co. 0 47 46/63 76 Piratenburg 0 47 46/93 81 15 Rasch, Werbung 0 47 46/94 60 90 Riko-Reisen, Kolleck 0 47 46/72 58 20 Schwarz, Weihnachtsbäume 0 47 46/69 29 Sielemann, Busreisen 04 71 / 92 44 00 Sin(n)fonie 0 47 46/72  76 10 Sonnekalb-Bürotechnik 04 21/66 26 90 Steil, Erdarbeiten 0 47 95/10 56 Steen, Maler 01 70/6 47 35 58 Sternschnuppe 0 47 46/91 79 61 Strauch, Fahrschule 0 47 02/51 03 Tiepelmann, Friseur 04 71/3 33 80 Tierpension Wittstedt 0 47 46/7 24  30 Von Hollen, FeWo 0 47 02/3 85 VGH-Vers., Baumgarten 0 47 46/93 10 01 VGH-Vers., Mehrtens 0 42 96/4 56 VGH-Vers., Laartz 0 47 46/70 07

VHS Volksbank, Hagen Voss No 103, Haushaltsw. Werner, Gartenpflege

0 47 43/92 21-33 0 47 46/9  49 10 0 47 46/95 00 14 0 47 48/82 19 61

H andwerk Autoh. Küver, VW+Audi Autohaus Mann, Ford Autohaus Nagel, Opel Balsam, Gartenbau Behrmann, Elektro Bohnhorst, Schneiderei Bollhöfer, Dachdeckerei Borchers, Fliesen Bühring, El., Heiz., San. Bülow, Autoservice Buscher, Betonarbeiten Cakmak, Schneiderei Dapprich & Gerlach Elfenspiegel, Gartenbau Friese, Gebäudetechnik Friese, Servicepartner HASO, Elektrotechnik Heesemann, Elektro Herrmann, Malerbetrieb Hirschhausen, Gartenbau Holler, Tischler Holze, Baustoffe Hüttmeyer, Fliesen Kobbenbring, Tischler Kreimeyer, Malerbetrieb Leck, Tischlerei Lohaus, Buchbinderei Mahlstedt-Ficke, Holzbau Mehrtens, Maurer Meyer, ATD Niemeyer, Baustoffe Riedel, Grabmale Röper, Wohnungsbau Schmidt, Tischler Schnibben, Gardinen Schröder, Tischlerei Siering, Dachdeckerei Spaethe, Bauelemente Tietje, Zimmerei Wehmeyer, Holzhandel Wendelken, Kfz Werkstatt für Malerei WETARA, Kernbohrungen Wiechmann, Gärtner Winsemann, Elektro Wrieden, Montagen

0 47 46/9 49 30 0 47 46/10 04 0 47 46/2 72 0 47 02/3 45 0 47 02/2 14 0 47 46/70 80 0 47 46/12 34 0 47 46/9  39  70 0 47 46/12 35 0 47 46/72 74 75 0 47 46/91 94 16 0 47 46/91 95 96 04 71/95 43  80 0 47 95/55 05 17 0 47 46/5 12 0 47 46/93 10 13 0 47 02/10 59 0 47 46/3 42 0 47 46/93 11 18 0 47 46/7 22 42 0 47 02/52 08 00 0 47 46/80 11 0 47 46/93 13 56 0 47 46/63 77 0 47 46/72 66 92 0 47 02/52 04 24 0 47 48/31 99 0 47 95/2 41 0 47 47/8 73 00  70 0 47 46/72 52 17 0 47 48/70 55 0 47 46/60 31 0 42 96/4 02 0 47 02/10 66 0 47 46/93 19 71 0 47 46/68 38 0 47 46/10 18 0 47 46/81  54 0 47 46/64 14 0 47 46/15  65 0 47 46/5 70 04 21/69 08 39 23 0 47 46/72 69 65 0 47 02/10 14 0 42 09/98 99 30 0 47 46/82 78

G aststätten /Imbisse „Bauernschänke“ 0 47 46/60 61 „Lindenschänke“ 0 47 46/63 04 „Rahden’s Landhaus“ 0 47 46/91 93 94 „Weider Hof“ 0 47 02/2 94 „Weseroase“ 0 47 02/60 89 92 „Zur Goldenen Aue“ 0 47 48/5 22 L ebensmittel Buckow, Imkerei Frasch, Bäckerei Schomacker, EDEKA Schöwe, Schlachterei

0 47 46/64 58 0 47 46/91 97 91 0 47 46/95 10 06 0 47 02/2 67

www.staleke.de 63


Riestern für das Eigenheim. Jetzt können Sie für Ihren Traum von den eigenen vier Wänden auch staatliche Zulagen arbeiten lassen. Mit dem Allianz RiesterDarlehen fließen diese nämlich direkt in Ihre Immobilienfinanzierung, um damit wahlweise Ihre monatliche Belastung zu senken oder die Restlaufzeit des Darlehens zu verkürzen. Ich berate Sie gern. Vermittlung durch:

Frank Brede e.K., Generalvertretung Amtsdamm 20, D-27628 Hagen frank.brede@allianz.de, www.allianz-brede.de Tel. 0 47 46.95 01 25, Fax 0 47 46.95 01 24 Hoffentlich Allianz.

Industriestraße 8 • 27628 Bramstedt Telefon 0 47 46 / 91 99-40 • Fax: 91 99-41 www.matec-unterweser.de

Verkauf – Reparatur – Kundendienst – Ersatzteillager

Günter Heesemann Elektronik Elektro- u. Kältetechnik Ihr Service-Profi

Dorfstr. 25 · 27628 Bramstedt · Tel. 0 4746 - 3 42 · Fax 14 39

Holz- und Bauelemente

für den Innenausbau von Bramstedt – Gewerbegebiet Industriestr. 14 27628 Hagen Telefon (0 47 46) 15 65 Telefax (0 47 46) 68 41 Internet: www.holz-wehmeyer.de E-Mail: info@holz-wehmeyer.de

Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware!

platten | Hartfaser- und Tischlerplatten | Licht- und Stegdoppel-

platten | Fermacell- und Rigicellplatten | Isoliermaterial | Fertigcarports | Garten- und Gerätehäuser | Holzschutzmittel | Pfähle | Holzzäune aller Art | Dachpappe-Wellplatten | Leimbinder | Leimholzplatten

Bauholz nach Liste | Latten und Leisten | Schalung | Bohlen |

Kantholz | Hobeldielen | Rauhspund | Profilbretter | Meister-Paneele | Emsland-Paneele | Haro-Fertigparkett | Lebo-Türen | Unilux-Fenster | Velux-Fenster | Laminat-Fußboden | Verlegespanplatten | Sperrholz-

Unter der Staleke 180  

Heimatzeitung für die Samtgemeinde Hagen ­ Bemerkenswertes ­ Berichte ­ Begebenheiten

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you