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Internationale Kunst-/Wanderausstellung 2015/16


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Titel Am Anfang war die Idee ... Entstehung und Entwicklung des Projektes Krieg und Frieden Frieden im Lande ("World at Peace") Ammermann, Eva D Basten, Renate D Bauer, Caesar D Baum, Jürgen D Baum, Karin D/DK Becker, Dirk-Uwe D Beutner, Barbara D Boczkowski-Sigges, S. D. Chibidziura, Helga A Dethlefsen, Inger DK Dotzer, Monika-Maria D Dreyer, Karin D Erasmi-Hoffmann TZA/D Estis, Nicolai RU/D Evers, Ralf D Ezhkova, Ekaterina RU Göttlicher, Erhard A/D Hell, Henrike D Hilbers, Karin D Höhne, Dietmar D Jakuschewa, Sonia RU/D Janzarik, Daniel D Jaworska, Renata PL Jürss, Bruni D Kiesner, Maria PL Klein, Helmut R. D Klopotek, Doris von D Koblasa, Jan CS/D Leonhard, Barbara D Maslon, Monika PL Modha, Parul UGA/DK Mohrdiek, Karin D/DK Nau, Oliver D Paruch, Stefan PL Pertiet, Susanne D Quinan, James USA Ristau, Christian D

Wir danken unseren Sponsoren!

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Rüstig-Ladewig, Doris D Schürmeyer, Renate D Wiedemann, Rainer D Sommerer, Gundula D Staats, Michael D Tyrpak, Janusz PL/DK Vahle, Claus D Waldemar, Lars DK Wehrmeier, Wolfgang D Wetzenstein, Svenja D Wolff-Scheel, Gudrun D Zobel, Marion, D vakant Inhalt / Sponsoren Doris Rüstig-Ladewig Stiftung Impressum


Am Anfang war die Idee ... ...und die Frage: wie sieht es aus 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges? Haben wir Frieden? Seither? Immer noch? Im Herbst 2014 kommen Jürgen Baum und Renate Basten zu uns, Helmut R. Klein und mich, mit der Idee einer Ausstellung mit dem Titel „Frieden im Land? 70 nach 45“, denn in 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zu 70. Male. Das Thema fasziniert uns sofort: die Wirkung dieses ungeheuren Ereignisses damals, die Auswirkungen auf die Menschen in unserer Zeit und die Frage: ist unsere Situation heute „Frieden“ zu nennen? Wo überall auf der Welt befinden sich heute deutsche Soldaten? Und, und, und.... Kurzum – schnell kommen wir überein, dass dieses Projekt, eine internationale Wanderausstellung an mehreren Orten in Schleswig-Holstein und Dänemark mit dem Titel „Frieden im Land? 70 nach 45“, eine Idee ist, die die Doris Rüstig-Ladewig Stiftung gerne unterstützt und auch gerne aktiv dabei mitarbeitet. Das Konzept von Jürgen Baum wird auf der Website der Stiftung veröffentlicht, die Ausschreibung startet. Schon bald treffen die ersten Bewerbungen ein. Ingesamt bewerben sich mehr als 60 Künstler/innen aus 12 Ländern. Sie können bis zu 3 Werke einreichen. Daraus wählt die Jury – Elisabeth Hertzum, Kunsthistorikerin aus Apenrade, Dänemark, Prof. Dr. Karl-Ove Karmann, Universität Bielefeld, und Mechthild Wichmann-Kramp, Vorstandvorsitzende der Doris RüstigLadewig Stiftung – 60 Werke für die Ausstellung aus.

Auf die Frage: „Frieden im Land? 70 nach 45“ finden die Künstler sehr verschiedene, ganz individuelle Antworten. Die Statements der Künstler/innen auf den folgenden Seiten lassen den Leser/Betrachter teilhaben an ihren Gedanken. Die Werke umfassen Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Performance. Jetzt, kurz vor der Eröffnung der ersten von 11 Ausstellung in der Räumen der Doris Rüstig-Ladewig Stiftung freuen wir uns über viele Menschen, die durch ihre Mitarbeit und ihr Engagement das Projekt haben Wirklichkeit werden lassen. Jürgen Baum und Renate Basten haben unermüdlich Kontakte geknüpft, das Konzept vorgestellt, Mails geschrieben, telefoniert und was sonst so alles dazu gehört, um aus einer Idee, einem Konzept ein Projekt zu verwirklichen. Helmut R. Klein der von Seiten der Stiftung die Hauptanlaufstelle für alle und alles. Mit viel Enthusiasmus hat er schon zu einem Zeitpunkt, als die Finanzierung noch völlig offen war, damit begonnen, das Layout für den Katalog zur Ausstellung zu erarbeiten. Harald Quiotek hat als Schatzmeister der Stiftung die Finanzen des Projektes im Blick. Die Mitglieder von Defacto art e.V. aus Lübeck, stellvertretend seien genannt Caesar Bauer, Olaf Meixner und Rainer Wiedemann (Saalgalerie), engagieren sich begeistert vor allem für die Aktivitäten im Raum Lübeck. Daniela und Wolfgang Wehrmeier sind aktiv bei der Umsetzung von Ausstellungen und bringen ihre Erfahrung als Grafiker mit ein. ...und dann sind da noch viele, viele, die jeweils auf ihre Weise mal hier mal da unterstützen, jeder für sich ein Puzzlestein, durch den erst das Ganze ein Ganzes wird.

Vielen Dank an die Sponsoren. Ohne die stetige Unterstützung der Nord-Ostsee Sparkasse und der Stadtwerke Schleswig könnte die Doris Rüstig-Ladewig Stiftung die tägliche Arbeit für die Kunst nicht bewerkstelligen. Ohne das Engagement der Kulturstiftung der Nord-Ostsee Sparkasse wäre z. B. dieser Katalog nicht möglich gewesen. Die Kulturstiftung des Kreises SchleswigFlensburg trägt dazu bei, dass die Vernissage in Schleswig stattfinden kann. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ermöglicht die Ausstellungen in seiner Region. Die Possehl-Stiftung unterstützt die Aktivitäten im Raum Lübeck. Das Land Schleswig-Holstein begleitet das Projekt wohlwollend. Wir freuen uns auch sehr über das private Engagement der Menschen, die das Projekt durch Spenden unterstützen. Mechthild Wichmann-Kramp Vorstandsvorsitzende der DRL Stiftung


Zur Entstehung und Entwicklung des Projektes Im letzten Jahr, in 2014, führte die damalige Arbeit Jürgen Baums im Vorstand des BBKSH (Berufsverband) dazu, daß der zu dieser Zeit neugewählte Vorstand ins Ministerium eingeladen war, um sich und geplante Projekte vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit wurden alle auf den Jahrestag „70 Jahre nach 1945“ aufmerksam. In der weiteren Ideenentwicklung und Kooperation mit den Vorstandskollegen wurde deutlich, daß ein solch umfang- und risikoreiches Projekt , wie es jetzt verwirklicht wird, dort nicht zu machen war. Mit Rainer Wiedemann, einem in der Friedensarbeit engagierten Künstlerkollegen, gab es viele Gespräche und Abwägungen. Sollten wir es wagen, ein solch großes, schwer zu überschauendes Kunstprojekt ohne eine Organisation und Finanzen im Rücken anzupacken? Der persönliche Kontakt zum Vorstand der DRL Stiftung, zu Mechthild Wichmann-Kramp und Helmut R. Klein brachte die Lösung: Wir machen das zusammen! Wir haben im Verlaufe der Vorbereitung so manchmal gedacht und gesagt: Was haben wir uns da bloß eingebrockt? Die Zusammenarbeit mit allen inzwischen Dazugekommenen ist bis zum heutigen Tag nicht immer einfach. Wir Künstler sind im Alltag unsere eigenen Herren/Damen, entscheiden selbst, was wir wie machen. Plötzlich sieht das anders aus. Die Eigendynamik, ein gewünschter Effekt des Projektes, ist für alle eine Herausforderung. Das Verteilen der Arbeit auf mehrere Schultern macht es leichter, schwieriger schon ist es einerseits sein Arbeitsgebiet, seinen Ausstellungsort zu sehen und trotzdem andererseits das Ganze im Auge zu behalten.

Diese Eigendynamik führte zum Wachstum, es tauchten unerwartet viele gute Geister auf, die wir nicht gerufen hatten. Dachten wir anfänglich an 3-4 Ausstellungsstellen, so wandert die Ausstellung letztlich durch 1o Orte in 11 verschiedenste Häuser: in der KZ-Gedenkstätte ein Container, in Friedrichstadt eine ehemalige Synagoge, es ist ein Bunker dabei, eine ehemalige Spielhölle, ein Dom und zuletzt in Aabenraa (DK) ein alter Bahnhof. Wir haben im Verlaufe dieses Projektes zwangsläufig viele Menschen kennengelernt und haben Zuspruch und Anerkennung erhalten – auch Förderung durch Geldmittel, Bereitstellung von Ausstellungslokalitäten oder anderweitiger Hilfestellungen. Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich all diesen Menschen. Die Vorbereitung der Eröffnung in Schleswig und Großteile der Organisationsarbeit wurde und wird vom Stiftungsvorstand geleistet. Die Erstellung des Plakates/der Einladung und des Ausstellungskataloges zur Eröffnung stammen aus Helmut R. Kleins Werkstatt – Dank Euch. Das Fotografenpaar Daniela und Wolfgang Wehrmeier, Tiebensee, wird die Ausstellung in der Synagoge übernehmen. Außerdem gestalten sie die weiteren Printmedien. Die Künstlerkollegen Olaf Meixner und Rainer Wiedemann (Lübeck/-Kronsforde) bearbeiten die Ausstellungen im Lübecker Raum. Olaf Meixner, Ria Bredemeyer, Gitesh Klatt und Üze Oldenburg unterstützen uns in den Vernissagen und zu Begleitveranstaltungen musikalisch. Euch allen unseren Dank. Den beiden Juroren Elisabeth Hertzum und K.-O.Kahrmann danken wir abschließend, tak Elisabeth, det har vaeret et godt samarbejde med dig und Dir Klaus-Ove herzlichen Dank. Und auch das eine oder andere Gespräch mit Euch war für uns wichtiger Anstoß.

Für uns bedeutet diese Zeit mit diesem Projekt auch eigene Erinnerungsarbeit. Angestoßen durch die Thematik, aktiviert durch Medienberichte und –dokumentationen wurden unser beider Familiengeschichten wieder lebendig. Wir erinnerten uns an : ein jüdisches KZ-Opfer (Großtante), Gefallene (2 Onkel, nie gesehen, 19 u.20 Jahre alt), Zivilopfer (Großvater starb in Bombentrümmern), Wehrmachts-/ SSAngehörige (Vater, Onkel), Spätheimkehrer (Onkel, kam erst 1950 aus Rußland), Flüchtlinge ( beide Väter, der eine desertierte vor Kriegsende, der andere desertierte mit 16Jahren vom Volkssturm ). In unseren Familien treffen wir auf Beides, Opfer und Täter. „Nicht der entrinnt der Vergangenheit, der sie vergißt.“ (Ruth Berlau, in: B.Brecht „Kriegsfibel“) Wir freuen uns auf den Januar 2016, dann wird der Landtagspräsident, Herr Schlie, die letzte Ausstellung in Aabenraa (DK) eröffnen das Ende einer langen Wanderung. Wir hoffen, am Ende Spuren hinterlassen zu haben. Jürgen Baum

Renate Basten


Krieg und Frieden Schleswig-Holstein ist ein kleines Land, zwischen den beiden Meeren Ost- und Nordsee gelegen, landschaftlich reizvoll, verschieden, mit dem Meer verbunden im Westen und die Spuren der Gletscherzeit zeigend im Osten. Die Bevölkerung war seit jeher durchwachsen, gemischt, geprägt durch dänische und deutsche Einflüsse, mit den nationalen Friesen in der Watten- und Insellandschaft im Westen des Landes. Nach dem 2. Weltkrieg kamen Millionen von Flüchtlingen aus Pommern und Ostpreußen hinzu. Diese vielen Menschen, unter denen auch etliche Künstlerinnen und Künstler waren, zu integrieren, stellt eine große Leistung der einheimischen Bevölkerung dar. Das kleine Land besitzt eine lange Tradition im künstlerischen Ausdruck; viele Gestaltende zogen sich hierhin zurück, um mit der Natur leben und arbeiten zu können. Es gab Künstlerkolonien z.B. in Egernsund (DK), und die Kontakte nach Skagen zu den dänischen Kollegen waren mannigfaltig. Die gerade jetzt gezeigte Ausstellung im Flensburger Museum von jungen einheimischen Künstlern, die vom ersten Maschinenkrieg der Geschichte verschlungen wurden, zeigt auf eindrucksvolle Weise das gestalterische Potential, dass hier wahrscheinlich schon immer vorhanden war. Käte Lassen, Herbert Marxen und Emil Nolde sind ja nicht die einzigen Kunstschaffenden, die weit über die Grenzen des Landes bekannt sind. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Tradition bis heute fortlebt und dass die Gruppe der Künstlerinnen und Künstler, die zu dieser Ausstellung ihre Arbeiten einreichten, diese traditionelle Vielfalt und auch einen spezifischen Eigensinn widerspiegeln. Das Thema ist schwierig, auch erschreckend und dennoch für Künstlerinnen und Künstler eine Anregung, die verschiedenen Sichten auf das Dasein des Menschen, sein oft unverständliches Verhalten und seine scheinbare Unbelehrbarkeit abzubilden. Gleichzeitig finden wir viele Gedanken, die sich nicht nur mit dem Schrecken des Krieges auseinandersetzen, sondern positive Ausblicke auf die Zukunft und auf Wege, die gut gedacht, aber noch schlecht gebaut sind, zu liefern. Krieg und Unfrieden waren in der Historie Schleswig-Holsteins eher die Regel als die Ausnahme. Die Berichte von Zerstörungen,

Die Juroren v.l. Elisabeth Hertzum, Kunsthistorikerin, Mechthild Wichmann-Kramp,Galeristin und Univ. Prof. Klaus-Ove Kahrmann

nationalen Entgleisungen und das Elend der leidtragenden Bevölkerung waren mannigfaltig. So ist es nicht selbstverständlich, dass hier und heute das Destruktive eher schwach vertreten ist und dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen gelernt haben, miteinander zu leben, dass jeder sein Auskommen hat. Auf dem Flensburger Stadtwappen steht der Satz ‚Friede ernährt, Unfriede verzehrt‘. Nehmen wir dies als die Lehre, die unsere Vorväter aus der kriegerischen Geschichte gezogen haben und als Aufforderung, dieses Erbe zu bewahren. Die vielen eingesandten Arbeiten zeigen die unterschiedlichsten Facetten dieser Vergegenwärtigung, und das macht die sich daraus ergebende Wanderausstellung zu einem positiven Signal. Die Präsenz von unterschiedlichen Präsentationsformen, die sich sehen lassen kann, muß sich keineswegs hinter ähnlichen Ausstellungen der Metropolen verstecken. Die Lebendigkeit der Arbeiten erklärt sich zum einen durch die Ableitung der Motive aus der ästhetisch reizvollen und durchaus anregend anmutenden Umgebung des Landes, zum anderen aber auch aus dem deutlich erkennbaren Bewusstsein dessen, was viele der vertretenen Künstlerinnen und Künstler dazu bewegt hat, sich ausgerechnet in Schleswig-Holstein niederzulassen um sich hier das Umfeld zum künstlerischen Schaffen einzurichten. Beachtlich ist auch, dass Gäste aus dem näheren und ferneren Ausland vertreten sind, die sich von der Atmosphäre des Landes

anregen ließen, um zum Thema ‚Krieg und Frieden‘ zu arbeiten, ohne im Plakativen zu versinken, sondern zu zeigen, dass die positiven und negativen Kräfte in uns allen wirken und dass wir bei uns selbst anfangen müssen, wenn wir eine bessere Welt schaffen wollen. Die nach historischen Vorlagen entstandenen Bilder einer polnischen Künstlerin, die als Gast an der Internationalen Winterakademie auf dem Scheersberg teilnahm, zeigen Ergebnisse, die diese Janusköpfigkeit deutlich hervortreten lassen. Wir erkennen sehr treffend komponierte architektonische Ensembles von einer eigenartigen Strenge, die aber gleichzeitig auch düstere und furchteinflößende Anmutungen in sich tragen. Diese Gedanken, das Bedauern über die Unentschiedenheit und das immer wieder neu auftretende Verwirrtsein des Menschen mit einer ideal anmutenden Organisation ästhetischer Gehalte zu verbinden, ist mir bei der Auswahl der Arbeiten besonders aufgefallen. Ich hoffe, dass an den verschiedenen Orten im Lande diese Besonderheit auch den Besucherinnen und Besuchern bewusst wird und die Erkenntnis unterstützt, dass die Kunst kein Randthema in der Gesellschaft ist, sondern dass sie eine ihrer tragenden Säulen darstellt, die für die zukünftige Gestaltung unseres Zusammenlebens von entscheidender Bedeutung ist. Univ. Prof. Klaus-Ove Kahrmann, Bielefeld Ratgeber und Juror des Projektes


Frieden im Lande ("World at Peace")

Frieden im Lande

It is hard to find a year that is not the anniversary of some bygone war – man has been waging wars since time immemorial. Big wars, minor wars – wars over land, faith, ideology, money and power. Death and destruction disguised as honour and patriotism. The only good thing about war is its glaring contrast: Peace. Everything human– good or bad alike – constitutes the most profound causes for art, inasmuch as the consequences of war form the starting point of the works of art presented in this exhibition. No matter whether some war is local, national or global, the wish for a world at peace is the basic desire of any ordinary human being. All the artists, who have handed in works of art for this juried exhibition, have as a common starting point the concept of peace, and the works, that have passed the jury, are considered especially good exponents of just that. They express the hope of, the longing for and the feeling of peace. They make use of the entire wide-ranging palette of artistic expression. They reflect on the micro and macro cosmos of peace as well as of war. The participant artists share some or other connection to conflicts in their respective homelands, and it is almost symbolic that the exhibitions here take place in the DanishGerman border region – an area ridden by strife in terms of centuries of political, cultural, and language conflicts and peace settlements between neighbours of very different sizes. In the exhibition almost every conceivable technique has been used from classical painting to experimental explosions of colour, from sculpture to installations, from grafic art to collages. All age groups, men as well as women, and a wide range of nationalities have contributed to this exhibition – which shows the global perspective on and the central position of war and peace in human life.

Es ist schwer, ein Jahr zu finden ohne Jahrestag eines vergangenen Krieges die Menschheit führt seit Menschengedenken Krieg. Große Kriege, kleine Kriege - Krieg um Land, Glauben, Ideologie, Geld oder Macht. Tod und Zerstörung verkleidet als Ehre und Patriotismus. Das einzig Gute an Krieg ist das Gegenteil: FRIEDEN Alles Menschliche - das Gute wie das Schlechte - bietet tiefgehenden Ansatz für Kunst. So sind die menschlichen Folgen von Kriegen in dieser Ausstellung Ausgangspunkt für die Kunstwerke. Gleichgültig, ob ein Krieg regional ist, national oder global, der Wunsch nach Frieden im Land ist der Wunsch aller Menschen. All die Künstler, die Kunstwerke für diese jurierte Ausstellung eingereicht haben, haben als gemeinsamen Ausgangspunkt der Begriff Frieden. Die Arbeiten, die einjuriert wurden, können als besonders gelungene Bearbeitung dessen gelten. Sie drücken die Hoffnung auf Frieden aus, die Sehnsucht danach und das Gefühl dafür. Dabei nutzen sie die ganze Palette künstlerischer Ausdrucksformen. Sie reflektieren über den Mikro- wie den Makrokosmos von Krieg und Frieden. Die Teilnehmer zeigen manch eine Verbindung zu Konflikten in ihren Heimatländern. Und es ist symbolisch, daß diese Ausstellung gerade hier gezeigt wird, in der Deutsch-Dänischen Grenzregion - einem Gebiet, das jahrhundertelang von Konflikten geprägt wurde, Konflikten um Politik, Kultur und Sprache - einer Region mit einem Friedensabkommen zwischen Nachbarn ganz unterschiedlicher Größe. So gut wie jede denkbare Technik findet sich in der Ausstellung: von klassischer Malerei zu experimentellen Farbexplosionen, über Skulptur zu Installation, von Grafik bis Collage. Zu dieser Ausstellung haben alle Altersgruppen, Männer wie Frauen und eine große Bandbreite an Nationalitäten ihren Beitrag geleistet - womit der globale Blickwinkel auf Krieg und Frieden und dessen zentrale Bedeutung in unserem Leben als Menschen gezeigt werden. Elisabeth Hertzum, Kunsthistorikerin, Aabenraa, Dänemark


Dunkle Sterne, 2015, 12 Lichtobjekte, Plastik, Backlightfolie, Acrylglas, LED 72 x 0,02 W, Höhe 17 cm, Ø 26,5 cm, 1.200,- € Dunkle Sterne: Über die Erforschung einer unsortierten Photosammlung

Ammermann Eva Möllner Str. 49 22958 Kuddewörde Tel. 04154 - 81549 Mobil 0172 5323572 mail@eva-ammermann.de www.eva-ammermann.de Vita: 1959 geb. in Hamburg, lebt und arbeitet in Kuddewörde 1978 Studium an der HAW in Hamburg. 1983 mit Diplom abgeschlossen. 2007 Stipendium im Künstlerhaus Lauenburg 2011 Gründung des Labels „L´aliment“ Seit 2014 „Die Suppenanstalt“

Schon 1783 spekulierte ein britischer Naturforscher (John Michell) über Dunkle Sterne, deren Gravitation ausreicht, um Licht gefangen zu halten. Anhand von Modellrechnungen wiesen Wissenschaftler dann 1939 nach, dass beim Kollaps eines großen Sterns ein Schwarzes Loch entstehen würde. Der Blick zurück in die eigene Familiengeschichte endet für die meisten nach der zweiten oder dritten Generation – den Großeltern und Urgroßeltern. Spätestens für die vierte oder fünfte reduziert sich das Wissen auf die biologische Definition von Generation, als die Gesamtheit aller Lebewesen, die innerhalb ihrer Abstammungsgruppe denselben Abstand von den gemeinsamen Vorfahren beziehungsweise ihren Nachkommen haben. Soziokulturelle Aspekte werden im Verlauf der Zeit immer abstrakter wahrgenommen und verändern sich von persönlicher Betroffenheit hin zu einer geschichtlichen Einordnung und Wertung. Bei der Sichtung einer unsortierten Photosammlung stellt sich nicht nur die Frage nach der Herkunft der Abgebildeten.

Familiengeschichte und –besitz erscheinen bei genauer Betrachtung nicht mehr nur als nostalgische Alltagsgegenstände oder Idylle. Welche spezifisch historischen oder kulturellen Konstellationen haben das Leben dieser Menschen geprägt, und inwieweit sind die Einzelnen gleichzeitig auch aktiv an diesen Prozessen beteiligt gewesen?


Renate Basten Malerei und Grafik Wettersberg 1 24819 Haale 04874 901 644 http://www.atelierwettersberg.de

"Vaters letztes Hemd" 140x120 12/2006 mixed media auf Leinwand Bei der Weiterbearbeitung eines Schriftzuges, den eine Kollegin auf die leere Leinwand gesetzt hatte ("HEUTE"), entstand, ohne jedes Nachdenken, diese Malerei. Beim späteren Betrachten blieb mir nichts anderes, als einzugestehen, daß ich einen Kommentar zum Freitod meines Vaters im gerade vergangenen Sommer des gleichen Jahres abgegeben hatte. Er starb so, wie seine Kindheit und Jugend im 3. Reich und im 2. Weltkrieg verlaufen waren: einsam, tapfer, selbstbestimmt, gerade erst und dann gerade noch handlungsfähig, im Zeichen von Gewalt. Schamhaft nannte ich dieses Bild bisher "Weste". Bei der Beschäftigung mit der Ausschreibung für 70 nach 45 wandelte sich mein Bezug zum "Sich-Erinnern", ich wage die Zumutung für den Betrachter.

Vita: Geb. 1954 in Hessen aufgewachsen in Süddeutschland 1974 - 1980 Studium der Psychologie in Hamburg seither tätig als Psychologische Psychotherapeutin künstlerische Autodidaktin Grundlagen der Malerei gelernt bei Deborah di Meglio, Kiel Grundlagen des Holzschnitts gelernt bei Otto Beckmann, Hamburg Ausstellungen in Deutschland, Dänemark und Polen seit 2008 verheiratet mit dem Künstlerkollegen Jürgen Baum Mitglied in der GEDOK/SH


Installation Fighting for Peace - is like fucking . . .

Caesar Bauer Lärchenredder 13 23554 Groß Grönau Tel: 04509 79 96 67 caesar.bauer@t-online.de Fotografie Installation Vita: 1945 in Sebnitz geboren Wohnsitz: Gr. Grönau Aufgewachsen in Leningrad, später Minden/Westf. Studium an der HfbK in Hamburg. Seit 1977 als Kunsterzieher tätig. Neben eigenen Projekten Kurator der Landesausstellung für Fotografie in SLH Ausstellungen seit den 80ern im In- und Ausland. Seit Mitte der 80er Jahre Arbeiten im Bereich Fotografie, zunächst ausschliesslich in Farbe, später vornehmlich s/w. Zunehmend experimentell und projektbezogen. Themen: Körper und Tanz, Fotoinstallationen, Panoramen (s.u.), etc. Gemeinschaft Lübecker Künstler · BBK-SH · Defacto-Art-Galerie Lübeck ‘Defacto-Art e.V.‘ Künstlerhaus und Galerie, Lübeck


Jürgen Baum Malerei und Grafik Wettersberg 1 24819 Haale 04874 901 644 http://www.atelierwettersberg.de Vita: 1948 in Köln geboren, Studium in Kiel, 13 Jahre Arbeit als Kunstlehrer in Neumünster, Wohnung und künstlerische Tätigkeit bis Ende 2005 in Dänemark danach in Neumünster/Schleswig-Holstein, seit Sommer 2009 in Haale am Nord-Ostseekanal, 20km südwestlich von Rendsburg. Mitglied im BBK Schleswig-Holstein, Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Deutschland, Dänemark, Finnland und Polen, u.a.: 60. Landesschau SchleswigHolstein, Goethe-Institut Helsinki.

„Tanz ohne Regeln“ mixed media auf LW 2015 ( 160/100)

Ein Erinnerungsbild- hier denke ich an die makabere Seite des Krieges. Im Tanz drückt sich starkes Gefühl des Menschen aus, auch in der Extremsituation Krieg. Es gibt verschiedene Berichte über solche Reaktionen, sogar über gemeinsame Tänze zwischen gegnerischen Soldaten .

Tätigkeit als Initiator und Kurator: Initiator und Arrangeur internationaler Kunstprojekte z.B. Mitbegründer des Flensborgfjord Kunst- og Kulturforening / FFKK, „von woanders hin“, Apenrade und Neumünster 2006, Ausstellung mit Künstlern aus dem Ostseeraum, „have a seat“, Kunstflecken 2008 Neumünster, Ausstellung und Performance mit Anssi Taulu und anderen finnischen Künstlern.


Karin Baum Nederbyvej 7, Rinkenæs, DK 6300 Gråsten, Tel. 0045 7465 4466, baum@mail.dk

Friede - Camouflage ? I Foto unbearbeitet, 30 x 45, im 80 x 60 Rahmen

Fotokunst, Collagen, Montagen, Objekte, Installationen, Performance.

Gefundene Momente

1952 geb. in Lauenau bei Hannover, 1993 Umzug nach Dänemark, Rinkenæs bei Gråsten.

Ich traf sie und ihn zufällig. Sie sind anonym. Ich sprach nicht mit ihnen. Wie sind ihre Geschichten? War er im Krieg? Woher kommt sie? Wo will sie hin? Frei . . . . Freiheit . . . . Freiwillig . . . . Freier Wille . . . . In Frieden lassen . . . . Was denkst du?

Was siehst du?


Dirk-Uwe Becker Weidenkamp 5 D-25791 Linden Tel: 0151-25207006 dirk-uwe.becker@t-online.de www.textfabrique51.de www.kunstverein-heide.com

Social War Station Fotografie, 50 x 70 cm 2014

Statement: Nach dem letzten Weltkrieg sollte die Welt eigentlich Ruhe finden. Die Zahl der Kriege (national oder international) ist seit 1945 stetig gestiegen. Es sind nicht nur die Kämpfe der Regierenden um Vergrößerungen der Einflusssphären sondern vornehmlich Kriege von Konzerne und religiösen Gruppierungen um Macht, Rohstoffe und Verbreitung einer allein selig machenden Denkungs- und Lebensart. In Zukunft werden sich diese Konflikte ausweiten auf soziale Unterschiede und eine Völkerwanderung aus ärmeren Staaten in die sogenannten reichen Goldstaaten. Damit findet der Krieg zwischen Menschen gleicher Hautfarbe, Rasse und Nationalität, aber unterschiedlichen sozialen Ebenen statt. Der Krieg ist damit gesellschaftsfähig geworden, Teil der Berichterstattung im Fernsehen und Hintergrundmusik beim täglichen Frühstück oder Abendbrot.

Kurz-Bio: Dirk-Uwe Becker, Jahrgang 1954 und gebürtiger Niederrheiner, ist seit 1978 in Schleswig-Holstein ansässig. Er ist Autor und bildender Künstler und organisiert Ausstellungen und Lesungen (überwiegend in Schleswig-Holstein). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. Der Autodidakt befasste sich schon früh mit künstlerischen Darstellungen im Allgemein (Grafik, Objekte, Collagen, Fotografie) und ist seit 1975 mit Ausstellungen im In- und Ausland (u. a. Dänemark, Frankreich, Brasilien) vertreten. Seit 1991 ist Dirk-Uwe Becker Vorsitzender des Kunstvereins Heide e.V. und organisiert in diesem Rahmen Ausstellungen in der Museumsinsel in Heide und an anderen Ausstellungsorten.


Barbara Beutner Eilenau 15 22087 Hamburg Tel. (040) 222 345 Mobil: 01777 222 345 Internet: www.barbara-beutner.de

„Frieden?“ Holzdruck, 1996, Format: 30 x 44 cm präsentiert im Rahmen 50 x 70 cm, Verkaufspreis mit Rahmen 350,- € Stellungnahme: Das Thema Frieden mit seiner Widersprüchlichkeit und jeweils aktuellen Interessenkonflikten sowie politischen Wechselspielen begleitet mich seit der Friedensbewegung der 1970er und 1980er Jahre. Meine Holzdrucke zeigen unterschiedliche Facetten von Gewalt, Intoleranz, Misstrauen, ... auf und sollen motivieren, über Alternativen nachzudenken, aktiv für den Frieden einzutreten und sich mit anderen gleich- denkenden Menschen zusammen zu schließen. Die Arbeiten orientieren sich an der asiatischen Holzdrucktechnik. Die Farben

sind wie bei der Aquarellmalerei integriert mit dem Papiergrund. Mit Überdruck und Transparenz entstehen subtile neue Formen. Durch die verschiedenen Farb- und Formkompositionen mit der vielfachen Verwendung des Holzstocks entwickeln sich beim gleichen Motiv immer wieder andere Ausdrucksformen und Ansichten. Reizvoll beim Holzdruck ist, dass die drei Arbeitsgänge jeweils ein eigenes Abenteuer darstellen: Die Idee mit dem Entwurf der gezeichneten Skizze, das "Schnitzen" des Holzstocks und der eigentliche Druckvorgang entweder mit der Presse oder als Handdruck. Das lebendige Material Holz eignet sich in besonderem Maße für diese sensible Technik. Maserung, Strukturen und Farben bilden eine Einheit und sind so eingesetzt, dass Stimmungen eingefangen und wiedergegeben werden.

Vita: 1947 geboren und aufgewachsen in Hamburg, Besuch der Volksschule;,verschiedene Berufsbildungen, seit 1962 ehrenamtliche Tätigkeiten in Bereichen Krankenhaus, Jugendarbeit, Elternarbeit, seit 1962 Aquarellmalerei und Kreidezeichnungen, 1974 Zweiter Bildungsweg und Studium Sozialpädagogik; Fachhochschule für Gestaltung, Fachhochschule für Sozialpädagogik, Universität Hamburg, 1976 / 77 Geburt der Söhne, seit 1989 Teilnahme an zahlreichen Kursen für Holzdruck im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, seit 1993 Durchführung diverser Ausstellungen in Kultureinrichtungen, Instituten und öffentlichen Räumen 1999 - 2011 Ombudsfrau für Schülervertretungen (ehrenamtlich), Schulbehörde Hamburg, seit 2005 Bildhauerin (Stein / Holz / Bronze) – Teilnahme an diversen Workshops in Hamburg, Carrara / Toskana, Pellworm, seit 2013 Mitgliedschaft im Künstlerbund Steinburg .


Sabine Boczkowski-Sigges Künstlerin Breite Str. 14 25868 Norderstapel sabinethepirate@aol.com www.sabine-boczkowski-sigges Vita: Geb. 1958 in Horn–Bad Meinberg , 1975–78 Ausbildung zur Raumausstatterin, Schülerin des Malers Alfredo Casaretto, Autodidaktischer Erwerb von Techniken in Malerei, figürlichen Objekten, Objekt – Kästen, Collagen usw., 1987-88 Galeristische Tätigkeit, 1987 Eigenes Atelier , 1991-92 Dozentin an der Schule für ModeGrafik-Design-Ballweg in FFM für Collage, 1992-95 Styling und Dekoration Fotostudio Griesheim u. Worms, Aufträge im In / Ausland ( München, Köln, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Prag, Zürich usw. ), 2000-07 Gleichstellungsbeauftragte für das Amt Stapelholm, 2007 Ausbildung zur Ausbilderin für Selbstverteidigung in Karlsruhe, 2009 Ausbildung zur Tätowiererin.

Friedrich Boczkowski Mein Vater war Flüchtling und wuchs ohne Vater auf. Vielleicht war meine Kindheit deshalb nicht immer voller Freude und Glück In den letzten Jahren kommen immer mehr Erkenntnisse, dass ich, ein Kind eines Kriegskindes, auch eine Last in mir trage. Es war schwer für mich sich diesem Thema anzunehmen, da ich mich gleichzeitig meiner eigenen Kindheit stellen musste. Eine Lösung war für mich, dass ich dieses Thema meinem Opa widme, den ich nie kennen gelernt habe. Sein Sold- Buch (zugleich Personalausweis, Urkunde) gab mir einige Informationen über Aussehen, Nachweis über Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke, Impfungen und Anschriften der nächsten lebenden Angehörigen. Meine Oma Emma Boczkowski hat nie über Ihren Mann, meinem Opa geredet, also konnte ich mich nur an Hand dieses Sold –Buches ein ganz kleines Bild machen. Mein Opa ein Soldat, was ging wohl alles in Ihm vor, unter seinem Helm im Schützengraben…?????………Der Helm

Freudige Gedanken, Materialcollage, 2014/15, 1200,-- €, B 38 x H 23 x T 10,5 cm Der Helm 2015 Schutz vor Einschlägen Meine Gedanken verschlüsselt unter Stahl Wie wäre mein Leben ohne Krieg? Mein schöner Bauernhof ? Ist die Kartoffelernte eingeholt? Ist mein zweites Kind geboren? Ach meine fleißige Frau…schafft sie alles? Ach Emma warum bin ich hier? Ich höre…….. Flüchten liebe Emma, mit den Kindern, mit dem Bollerwagen………. Schutz vor Einschlägen. Meine Gedanken verschlüsselt unter Stahl. Wie wäre mein Leben zu Hause? Was machen meine Kinder? Was macht meine Frau? Schafft sie alles? Warum bin ich hier?


Biografie: Geb. 1976 in d. Weststeiermark, 1995-2002 Studium an der Kunstuniversität Linz, seit 2002 - freischaffend tätig, 2002 6 Monate Arbeitsstipendium in Schleusingen/ Thüringen, 2004 3 Monate Auslandsstipendium des BKA im Egon Schiele Art Centrum in Krumau/CZ, ab 2006 Lehrauftrag FH Joanneum. Okt. 2007 Geburt Tochter Ione, März 2009 Geburt Sohn Nuno, 2010 Kunstankauf Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

Helga Chibidziura mag.art. 8413 St. Georgen Nr. 31, Österreich +43 699 105 408 58 office@chibidziura.com www.chibidziura.com hoega@verkrampft.com

Helga C. arbeitet vorrangig mit Siebdruck und beschäftigt sich mit Kunst im öffentlichen Raum-Projekten. Der Krieg ist der Winterschlaf der Kultur. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)... (Der Entwurf zu) "Winterschlaf" zeigt vermummte Soldaten in der Ukraine die eine Rauchpause machen vor dem Hintergrund eines zerbombten Hochhauses. Die eingebettete Schrift zählt alle kriegerischen Handlungen seit Ende des 2. Weltkrieges bis heute auf...

Winterschlaf Technik: Siebdruck auf Leinwand Format: 100 x 70 cm 2015 (noch Entwurf) Preis: 1000.-


„Karneval” Acryl, 80x80 cm, 2014, 1000 €, Meine Enkelin, 3 Generationen leben in Frieden.

Inger Dethlefsen Færgevej 26, 6430 Nordborg,DK inger.dethlefsen@gmail.com

Erläuterung: Ich bin 1944 in Dänemark geboren, und habe also mein Leben in Frieden und Sicherheit gelebt, und das ist mir sehr bewusst und ich bin darüber dankbar. Meine Kindheit war geborgen, und die Erde wo ich stand, war stabil und ohne Risse. Später erlebte ich den Aufstand in Ungarn und die Cuba-Kriese, wo der Frieden plötzlich sehr zerbrechlich wurde. Meine Kinder und Enkelkinder hatten und haben die gleiche geborgene und angstfreie Kindheit die ich hatte, und das ist die beste Basis für ihr Leben.

Vita: Geboren 1944, 1981-86 Fachhochschule für Kunst in Köln, 2003-04-06 Kurze Sommerkurse, Ab 1985 Dozentin an verschiedene Volkshochschulen, Studienreisen nach Polen,Litauen und Ukraine, Mitglied bei ”Sønderjydske Kunstnere”und FFKK, viele öffentliche Gestaltungsaufgaben, zahlreiche Ausstellungen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien, Polen und Litauen.


Statement “Meinen Arbeiten möchte ich mit Phantasie, Spontanität und Eigensinn zeitgemäßen Ausdruck geben. Dabei ist für mich das Intuitive wichtiger als Wirklich- oder Unwirklichkeit.

Vita: 1940 in Stolp/Pommern geboren, 1973 Beginn der künstlerischen Ausbildung, Malerei, Bildhauerei, Kleinplastik/Objekt, Radierung, Fluxus/Performance, Gasthörerin an der Muthesiusschule, Prof. Skodlerrak. 5-malige Teilnahme Sommerakademie Salzburg, Jim Dine, Prof. Janez Lenassi, Geoffry Hendriks. Bundesakademie Wolfenbüttel Prof. Thiele. Pentiment (FHS) Hamburg, Prof. Eun Nim Ro. seit 1989 freischaffend. 1989 – 2014 kontinuierliche Einzel- und Gruppenausstellungen, Arbeitsgebiete: Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objekt/Installation, Performance. Ankäufe in privatem und öffentlichen Raum, Mitgliedschaften: PKB, GEDOK-SH, multiple art, Kunstraum B

Monika-Maria Dotzer 24119 Kronshagen, Eschenkamp 13, tel.: 0431 – 581620 www.monika-maria-dotzer.de mail@monika-maria-dotzer.de


Karin Dreyer 25836 Vollerwiek, Westerdeich 1, T. 04862-103040 Mail: meerkunst@aol.com Vita: Geb. 19. 5.1940 in Neuenburg Kr. Oldenburg, Verheiratet seit 1964, 3 Kinder, 1957-1962 Besuch der Muthesius-Werkkunst-Hochschule Kiel, Staatsexamen 1962 , Fachrichtung Kommunikationsdesign Berufliche Tätigkeiten: 1962-64 Layouterin bei William Wilkens Werbeagentur Hamburg 1965-98 freiberufllch tätig sowie VHS-Dozentin in Quickborn, dazu eigene Malschule, 1970-1975 Kunsterzieherin am Gymnasium Quickborn, 1994 Eröffnung der eigenen Galerie MEERKUNST auf Eiderstedt (Adresse s.o.), 1990 Mitbegründerin der Künstlergruppe KUNSTKLIMA Eiderstedt im Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt in Garding, bis heute mehrjährig im Vorstand tätig.

Ruinenwinterlandschaft Experimenteller Linoldruck, 70 x 80 cm, 2015, 700,00 € o. Rahmen 800,00 € mit Rahmen jeweils inkl. 7% Mwst. Ruinenwinterlandschaft So erlebte ich den Winter 1946 bei der Rückkehr nach Kiel, Heimatstadt meiner Eltern. Nach wie vor werden Städte und Landschaften durch kriegerische Auseinandersetzungen zerstört und die Menschen verletzt und getötet. Was hat die Menschheit gelernt?


„Himmelsstiefel II“ , 2015 Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 700 €

Christine Erasmi-Hoffmann Norderholt 18, 24850 Hüsby, Tel.: 04621 / 850 456 mobil: 0176 533 699 59 erasmi-hoffmann@gmx.de

Vita: Geboren 1955 in Ostafrika (Dar es Salaam), aufgewachsen mit Malerei in Afrika und Deutschland, Studium der Sozialpädagogik und Heilpädagogik, Plastisches Arbeiten bei Dorothea Buck (Schülerin von Gustav Seitz), Familienleben in Hamburg, auf Helgoland und im Schleswiger Raum, Auf Reisen zwischen Polarkreis und Äquator, Skizzen, Aquarelle und Öl, Kunstpädagogisches Arbeiten, Seit 2010 Arbeiten im Atelier „Auf der Freiheit“ (Schleswig; Block 18), Teilnahme an Ausstellungen in Schleswig, Breklum, Hamburg und Helgoland, Projekte mit der Gruppe „TO (Break)“ 2011 / 2012 und „Offenes Atelier Schleswig 2013 / 2014. „70 Jahre ohne Krieg – Kunstwerke mit ihrer Friedensbotschaft“ Das Gedicht von Hilde Domin beschäftigte mich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Wer es könnte Wer es könnte die Welt hochwerfen dass der Wind hindurchfährt. Motiv „Himmelsstiefel II“ Das Gedicht von Hilde Domin war Inspiration für beide Bilder. Der rosa Luftballon bringt einen spielerischen Aspekt hinzu: Die Leichtigkeit des Himmels und das kindlichverspielte Motiv des Luftballons ergänzen einander und kontrastieren mit dem Schwerem, Dunklem, Bedrohlichem des Stiefels bzw. der Kriegsmaschenerie.


„Entronnen wie ein Vogel dem Netz des Vogelfängers (Ps. 124)“, Tempera auf Leinwand, 70x80, 2008, 10.000 Euro Die vorliegenden Arbeiten des Künstlers Nikolai Estis evozieren indirekt – auch wenn das Motiv des Friedensvogels durchscheint – durch Farbgebung und kompositorische Bewegung Reflexionen über verschiedene Momente von Krieg, Hoffnung und Frieden. Vita: 1937 in Moskau geboren, 1958 Abschluß Kunsthochschule Moskau, seit 1960 arbeitet er als freier Künstler und nimmt an Ausstellungen in Rußland, Deutschland und vielen anderen Ländern teil. 1966 „Stipendium für junge Künstler“ des Künstlerverbandes Rußland, erste Einzelausstellung in Moskau. Seit 1966 über 70 Einzelausstellungen, zehn Stipendien des Künstlerverbandes Rußland, und vielfache Auszeichnungen. 1996–1998 Arbeitsstipendium der Stiftung Landdrostei Pinneberg. 2008 Arbeitsstipendium des Kulturzentrums Salzau (Schloß Salzau).

Arbeiten in Museen und privaten Sammlungen vieler Länder der Welt, u.a. in der Staatlichen Tretjakov-Galerie (Moskau) im Puschkin-Museum für Bildende Kunst (Moskau), der Sammlung der Amerikanischen Akademie der Künste. Er ist Mitglied der Künstlerverbände Deutschlands und Rußlands sowie der Internationalen Künstlervereinigung. Sein Name ist eingetragen in die in Rußland verlegte „Jüdische Enzyklopädie“ sowie in das Lexikon „Künstler aller Zeiten und Völker“ (München 2003). Seit 1996 lebt und arbeitet Nikolai Estis in Hamburg und in Moskau.

Nikolai Estis Atelier: 20539 Hamburg, Sieldeich 36, Atelier: Moskau, Künstlerhaus ul. Wawilowa 65а, Studio 1301 Rufnummer in Deutschland +49 40 78107975 (Atelier) +49 17661666455 (mobil) Rufnummer in Russland +7 9057086462 (mobil) nikolai@estis.de http://nikolai.estis.de


Stages, 2013 auf Fotopapier im Rahmen oder Alu-Dibond, 260 €, 100 x 70 cm auf Papier Vita: 1971 geboren in Berlin , 1991 Abitur in Preetz, 1991-94 Zivildienst in Berlin; Aufenthalt in Costa Rica und Mittelamerika, 1994-96 Lehre und Berufsabschluss als Brunnenbauer in Gettorf, 1996-03 Studium Anglistik und Geographie an der CAU Kiel, Aufenthalt in Lough- borough, GB, 2004-06 Referendariat am Thor-HeyerdahlGymnasium Mettenhof, Seit 2006 Studienrat mit den Fächern Englisch und Geographie an der Holstenschule NMS, Seit 2007 künstlerische Auseinandersetzung mit Fotografie und Bildbearbeitung, 2014 Doppelausstellung Frühlingswerke – Sommerfell gemeinsam mit Christof Klemmt im Karl-Lennert-Krebscentrum der Uni-Klinik Kiel, 2014 Erstellung der Website www.pearls-n-pix.de . Erläuterung zu den Arbeiten: Für die Wahrnehmung des Krieges und die Bewusstheit gegenüber dem Frieden spielen Zeit und Raum entscheidende Rollen. Raum – wo und in welchem Umfeld befindet sich der Betrachter – enthält die noch vorhandenen Spuren des Krieges inmitten der seitdem erfolgten Veränderungen. Zeit kann die Wahrnehmung an sich verändern.

Ralf Evers Zastrowstraße 40 24114 Kiel ralf.evers@gmx.de www.pearls-n-pix.de Wenige lebende Mitteleuropäer haben eigene Erfahrungen mit dem Krieg, die Freiheit von Krieg ist zur Lebenswirklichkeit geworden. Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr verblassen jedoch selbst die Erinnerungen von Zeitzeugen, die diesen Umstand berechtigterweise als Segen wahrnehmen; Spuren, die im Raum hinterlassen wurden, werden durch den Einfluss der Zeit ebenfalls mit anderen, in der Regel distanzierteren, Augen gesehen. Die seit dem Krieg verstrichene Zeit – die Dauer des Friedens – definiert also ebenso wie die Vorstellungskraft des Betrachters deren bewusste Wahrnehmung. Die Darstellung des Wirkens der Zeit in einem vom Krieg betroffenen Umfeld erscheint mir deshalb sinnvoll, um die Bedingungen und die Art und Weise zu beleuchten, in der sich der Frieden entwickelt hat. Ich habe mich für die Bewerbung um eine Ausstellungsbeteiligung für momentabhängige Aufnahmen entschieden, da ich nicht die Veränderungen seit dem Krieg dokumentieren, sondern stattdessen eine Annäherung an das Wesen verstreichender Zeit an unterschiedlichen Orten erreichen möchte. Die Bearbeitung des Fotos Stages der Londoner City hebt deren sich schnell wandelndes Gesicht in den Vordergrund und

stellt die Individualität ihrer Bewohner als etwas gleichzeitig Zerbrechliches und Beständiges dar, wogegen das Schicksal des Individuums im Krieg zur Nebensache wird. Im Erscheinungsbild Londons vergeht die Zeit schneller als an vielen anderen Orten der Welt. Zeitzeugen aller Epochen sind zu finden, allerdings sind sie von einer Unzahl genauso schnelllebiger wie mannigfaltiger Entwicklungen überlagert worden, sodass nach Spuren des zweiten Weltkrieges bewusster gesucht werden muss.


Ekaterina Ezhkova Westring 270, 24116 Kiel, 0431 657 018 14 ezhkova@web.de www.ezhkova.de Vita: 1977 born in St. Petersburg, 1992-95 school with extended art lessons, No. 190, St. Petersburg, 1995-01 Baron Stieglitz's Academy of Art & Industry, St. Petersburg, 2001 Modulor 2001, first price, 2001 scholarship at the Bornholm High School, Denmark, 2002 member of the Russian Designer Union, St. Petersburg, 2004 Max- Oscar- Arnold Price of the city Neustadt/Coburg, Germany, 2005 member of the Federal Artist Union Germany, 2006 nominee for the Rostocker Kunstpreis, Germany, 2007 grant of Nord ART, Büdelsdorf, Germany, 2008 Saatchi Top 10 chosen by Rebecca Wilson, 2010 grant of the Land Schleswig - Holstein, Germany, 2010 Annya Sand Prize, best emerging artists from the former Soviet Union, London, 2011 nominee for the Gottfried Brockmann Preis in Kiel, 2011 Valentine-Rothe-Preis ( Erste Preis) im Frauenmuseum, Bonn.

. . . „ Auf diesem Bild können Sie sehen meine Großmutter mit ihrem Kind (mein Vater). Für das Bild hat mich ein Familienfoto inspiriert. Meine Mutter war Jüdin, ihr Vater (Marineingenieur) wurde von Stalinregierung gefallen. Während dem Krieg musste die Mutter von meiner Oma als Chirurgin arbeiten, meine Oma (sie war 14 damals) musste ihr im Krankenhaus helfen. Und sie hatte Glück gehabt um nicht in Leningrad während der ganzen „Blockade“ zu bleiben (damals hatte man am Tag nur ein winzel kleines Stückchen Brot bekommen). Aber meine Oma musste alleine (14 Jahre ! ) aus Leningrad nach Sibirien fahren . . . . . . und in diesem Bild wollte ich ihre Augen voller Sorgen um Zukunft von ihrem Kind zeigen „ . . . EE. 2014


Erhard Göttlicher Maler, Grafiker, Illustrator, Dipl. Designer Neuweg 5-7, 25436 Uetersen, 04122 42442 eg-639559@versanet.de

Vita: 1946 geb. in Graz, 1967-74 Studium an der Werkkunstschule in Wiesbaden und Bielefeld (bei K.H. Meyer), an der Kunstindustriskole Kopenhagen sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (u.a. bei Alfred Hrdlicka und Max Bense), 1975 Dozent für Akt- und figürliches Zeichnen an der FH Hamburg, Fachbereich Gestaltung, 1987-1993 Direktor der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung „Pentiment“ an der HAW Hamburg, 1980 -2012 Professor für Zeichnen und Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg, Department Design, seit 1991 Teilnahme an den Symposien der Norddeutschen Realisten, seit 1999 Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland, mehr als 30 Kunstpreise und Auszeichnungen.

„ Schwarz, rot, gold“ (Titelentwurf für den STERN zum Thema „Nationalismus in Deutschland“) Acryl, Graphit auf Zeichenkarton, 63 x 51 cm (Ausschnitt), 1994, 2000,- € „ . . . Nach den Morden von Mölln, Solingen und den Morden der NSU ist das Fragezeichen zu Ihrem Titel „Frieden im Land?“ mehr als berechtigt! . . . „


Henrike Hell, Koppelweg 4, 24857 Borgwedel, D 04621 977810 k-h.hell@freikom.net Vita: Geboren 1943 im Kreis Coesfeld/Westfalen, Studium der Biologie und Pädagogik in Hamburg, 1971 Eintritt in den Schuldienst in Hamburg, 1977 Aufbaustudium Sonderpädagogik für Lernbehinderte und Verhaltensgestörte, ständige Fortbildungen im Bildnerischen Gestalten für Unterricht und Therapie, Aquarellkurs am Anthroposophischen Therapeuticum , Aquarellmalen zur eigenen Regeneration in Ferien und Freizeit in Stexwig, 2 Ausstellungen in Borgwedel, seit 2004 im Ruhestand in Stexwig, Teilnahme an diversen Seminaren der DRL-Stiftung. „Krater“ Acryl und Materialien auf Leinwand 2014 80 / 60 cm 200 € Unser Frieden bleibt von ständiger Bedrohung überschattet, solange seine Grundlage die Angst vor der Auslöschung allen Lebens und nicht der Respekt vor dem Leben des Anderen ist.


Karin Hilbers Zum See 1, 24232 Jarsdorf/Dobensdorf, 04303 539 karin.hilbers@t-online.de Vita: 1950 geboren in Nordenham , 1969 - 76 Studium an der Universität Kiel Biologie, Chemie – 1. Staatsexamen, 1982 Biologie - Diplom, Promotion Dr. rer. nat., 1985Biologie, Chemie – 2. Staatsexamen, 1997 - 2004 Studium an der MuthesiusHochschule und Universität Kiel, 2004 Malerei, Grafik, Kunstgeschichte -Staatsexamen, Mitglied im BBK SH, der GEDOK und im Verein der Kunstfreunde – multiple art. „Perspektivenwechsel“ 2010 Thematisiert werden unterschiedliche Betrachtungsweisen von Kriegsereignissen. Es gibt z. B. die Frosch- und die Vogelperspektive, die Täter- und die Opferperspektive, das relativ entspannte Verfolgen der brandneuen Nachrichten aus der Ferne in den Medien und das Nachher im betroffenen Gebiet. „Perspektivenwechsel“ 2010 3 Linolschnitte gerahmt, je 40 x 50 cm, Auflage 10, 540 €


Dietmar Höhne Schloßberg 4, 24955 Niehuus, 0461-168 22 02 dietmar.hoehne@t-online.de www.dietmar-hoehne.de Foto-Collagen - Installationen - Objekte

Vita: Geb. 10.09.1940 1960 - 62 Wehrdienst, 1962 - 70 Studium der Medizin und Philosophie, 1968 - 74 klinische und ambulante ärztliche Tätigkeit, Streetwork, 1972 Verhaftung wegen "Unterstützung einer kriminellen Vereinigunggenannt Baader- Meinhoff- Bande", 1974 Verurteilung zu 6 Jahren wegen "Bandenmäßigem Vergehen gegen das BTM- Gesetz", Nach vier Jahren Einzelhaft Berufsverbot, drei Jahre Bewährung, als Bauhelfer und Lehrer gearbeitet, 1982 Resozialisierung und Bewährungseinstieg in den Beruf Psychotherapeutische Ausbildung, Facharzt-Ausbildung, 1989 Niederlassung in eigener Praxis als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Verheiratet, drei Kinder, drei Enkel, seit den 70igern begeisterter Fotograf, meist Motiv orientiert, seit 1974 Themen orientierte Collagen aus cut ups und digitale Montagen, sowie Objekte und Installationen, meine Collagen sind eine Annäherung und Auseinandersetzung an und mit der historischen Wirklichkeit, Dialog, Denkanstoß und Anteilnahme, das Unaussprechliche in ihnen hallt gleichsam über die Grenze des Sagbaren hinaus, Gewalt und religiöser Dogmatismus prägen die aktuelle politische Situation an vielen Orten der Welt, Unfreiheit, Angst und Misstrauen dominieren das Verhältnis der Menschen untereinander, Persönlicher und Staatsterror reichen sich die Hand.

„ Survival of the fittest“ 2005, Digitale Montage, Digitaldruck auf Acrylglas, 200 x 95 cm, 5000 € Mir war aufgefallen, dass nach den 60-Jahrfeiern zum Kriegsende scheinbar plötzlich Streifenanzüge inflationär in Deutschland in Mode kamen, fast jeder kaufte sich einen, ich auch. Natürlich gab es Streifenanzüge in den 20igern, eher selten und von bestimmten Personengruppen (Mafiosi, Banker) getragen, aber gemäß einer psychoanalytischen Erkenntnis Sigmund Freunds „Alles Verdrängte kehrt wieder“ schien es mir nahe liegend, dass sich hier der ins Unbewusste verdrängte und kollektiv verleugnete Schuldanteil am Holocaust, sich die Streifenanzüge der KZ-Häftlinge wieder ein Erscheinungsbild verschafften, ein Versuch der transgenerationalen Integration, wenn auch unter der Maske der kollektiven, scheinbar persönlichen Aneignung eines Streifenanzuges, sich ins Er-innern, ins offen Sichtliche, ins kollektive Bewusstsein zu bringen. Dass die Streifenanzüge in vielen Männer-mode-zeitschriften u.a. in der „Männer GQ“ unter der Überschrift „survival of the fittest“ beworben wurden, wirkt in diesem Zusammenhang besonders deutungsvoll, wenn man weiß, dass dieser Spruch von dem englischen SozialPhilosophen Herbert Spencer stammt, einem geistigen Wegbereiter der Rassenideologie der Nazis, u.a. der Unterscheidung von wertem und „unwertem Leben“.


Sonia Jakuschewa Alsterdorfer Str. 266, 22297 Hamburg, 040 515029 koblasa@poweronline.net Malerei, Grafik, Collagen, Vita: 1961 in Moskau geboren, 1980–85 Studium der Malerei an der Moskauer Staatlichen Kunsthochschule "V.I. Surikov", 1992 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein, Seit 1993 Wohnsitz in Hamburg, Mitglied im Bund Bildender Künstler Hamburg und Schleswig-Holstein. 1994 Projekt "Das Maß/Hamburger Format", Dänemark, 1995 Rom; 1997 Moskau; 1999 New York und Ibiza, Projekt "...und Moskau ist so weit...", 2000 St. Wenzelskapelle in Bilka, Tschechische Republik (mit Jan Koblasa); 2002 Deutsch-Tschechisches Kunstprojekt "Weg der Freundschaft" (unter der Schirmherrschaft des Präsidenten a.D. Vaclav Havel), Tschechische Republik. Lebt und arbeitet in Hamburg.

„Engel der Liebe“ Sonia Jakuschewa / Jan Koblasa


Wirren 1 Foto (Wachspapier), 65 x 48 cm, 2014 Wirren Spielzeugautos und Spielzeugsoldaten werden in eine Badewanne gegeben. Wasser wird eingelassen und in Umlauf/ in Bewegung gesetzt. Es werden schnappschussartig Fotos geschossen. Die Bildwelten der Fotos stehen im Bezug zur Realität, in den Strudeln der Badewanne sind Personen/Soldaten und Gegenstände/Autos dem Geschehen und der Heftigkeit des Gesamten ausgeliefert. Die Unruhen eines Bürgerkrieges, die Wirren der menschlichen Katastrophe des Krieges, gleichen denen einer natürlichen Katastrophe eines Sturmes. 70 Jahre nach 45 behandeln die Fotos ein Thema das nach wie vor präsent ist. Ein Thema das mit den Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten nicht aus unserer Gegenwart gewichen ist, nämlich das der Gefahr des aus der Kontrolle geratenen Konflikts, das der Eskalation. Die Fotos muten an wie Malerei, nichts ist scharf, alles dynamisch, die Kräfte sind spürbar.

Daniel Janzarik St-Oswaldstr.19, 83278 Traunstein, D 015736985892 Daniel@Janzarik.de Vita: Geboren 1993 in Prien am Chiemsee, 1999 – 2011 Schulzeit in Traunstein mit Abschluss der Mittleren Reife, 2013 / 2014 2./3. Preis Internationales Malersymposium Berchtesgaden, 2011 - 14 Ausbildung zum Holzbildhauer mit dem Abschluss zum Gesellen, 2014 – Studium der Freien Kunst/Bildhauerei an der Akademie der Blidenden Künste in München bei Prof. Olaf Metzel.


Renata Jaworska Podzagajnik 94, 26-700 Zwolen woj. Mazowieckie, Polen renatajaworska.com atelier@renatajaworska.com

Vita: Geb. 29. 12. 1979 in Zwoleń / Polen, 1994-1999 Lyzeum der Bildenden Künste, Abitur und Diplom als Bildende Künstlerin in Naleczow, Polen, 2000 – 2006 Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, Freie Kunst – Malerei, Klasse Prof. Immendorff, 2006 Meisterschülerin bei Prof. Jörg Immendorff, Akademiebrief mit Auszeichnung an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Peter Doig und Prof. Siegfried Anzinger. Stipendien: 2010, 2011, 2012, 2013 „SALEM2SALEM“ Salem, Bodenseekreis D – Salem, New York USA interdisziplinäres Arbeiten mit Schriftstellern, Musikern und bildenden Künstlern, 2007 – 2008 Lepsien Art Foundation, Düsseldorf - Abu Dhabi, Deutschland – UAE, 2006 Studienaufenthalt an der Kunstakademie in Posen, Polen.

"SOLDAT", Bleistift+Linolschnitt auf Papier, 21x30cm, 350Euro


Bruni Jürss Dorfstr. 22 23 911 Buchholz Tel: 04541- 8596212 Mobil: 0173 - 6256749 www.bruni-juerss.de bruni-juerss@gmx.de Vita: 1958 in Rendsburg geboren, 1979 Fachabitur für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin, 1981 Ausbildung zur MTRA am Lette-Verein, Berlin, Berufsausübung als MTRA, zwei Töchter ( 1985 und 1987 geboren), 2003-2006 Studium an der Freien Akademie für Kunst (FakB), an der Akademie für Malerei , Berlin und an Kunstakademie Bad Reichenhall, Unterricht bei Norbert Bisky, Akademie für Malerei, 2007 Jahresprojektgruppe bei Stephan Geisler, Bergkamen, Mitglied der GEDOK, Berlin, 2008/09 Mitglied in der Galerie Frenhofer, Berlin, Studien bei A. Bender, Pentiment - HH, 2010 Mitglied der GEDOK-SH, Mitglied im Lauenburgischen Kunstverein (LKV), 2011-13 Gründung und Leitung der Produzentengalerie Kunstrausch, Mölln, 2011-14 Kunstbeirätin der Stiftung Herzogtum Lauenburg, 2012-14 Fachbeirätin der GEDOK-SH, 2012 Leitung der Malwerkstatt für Schüler, Deut. Kinderschutzbund Herzogtum Lauenburg, 2013 Dozentin für Malerei an der Familienbildungsstätte, Ratzeburg, 2014 Mitglied der Ateliergemeinschaft „Atelier No. 44“ in Lübeck, 1975 - 2010 lebt und arbeitet in Berlin und ab 2010 in Schleswig-Holstein.

Maikäfer flieg...(2), Acyrl-Collage auf Leinwand, 60x50cm, 2010, 550,00€ Stellungnahme: Die Serie " Maikäfer flieg..." entstand, nachdem ich 2010 ( nach 35 Jahren Berlin) in meine Heimat zurückkehrte, um meine damals 90jährige Mutter zu betreuen. Durch unsere Gespräche wurde mir noch deutlicher bewußt, wie sehr der Krieg nicht nur ihr Leben, sondern auch mein Leben beeinflußt hat. Die Kinder der "Kriegsgeneration" sind häufig geprägt von unbewußt weiter gegebenen Träumen und Ängsten der Eltern. In meinen Werken "Maikäfer flieg.." versuche ich mich diesem Thema zu nähern.


Königshütte / 2003 / 150x100cm / egg temper on canvas / 2500 E

Maria Kiesner Sw. Wincentego 126a m. 16 03-291 Warszawa Polska / Polen / Poland painter born 1976 2002. Graduate of the painting department the Academy of Fine Arts. Currently working as an assistant professor at the Institute of Art Education at Academy of Special Education in Warsaw. All of presented works are paintings based on the old postacards (from begin- ning of XXth centuary). These are images of the royal foundry in Chorzów/ Königshütte. The city is located in Silesia district, a mine area which was part of Germany, in 20-ties and 30-ties of XXth centuary belonged to Poland and Germany. Now it is a part of Poland. My pictures are representations of a past. I bring to mind iconic views of the architecture which doesn’t exist anymore.


Emigranten? Multi-Mix-Monotypie und Betonguß Was meinst Du? Sollen wir mehr Flüchtlinge aufnehmen? Ein Kommentar aus dem Internet, dem ich zustimme. Anonym schrieb am 28.08.2014 : „Im Irak kämpft IS mit US-amerikanischen Waffen. EU, Deutschland sind Rüstungsexportweltmeister. Die Konzerne lassen sich ihre Gewinne daraus schön rechnen und zahlen kaum oder keine Steuern. Deshalb bin ich der Auffassung, dass Kosten für Flüchtlinge aus den weltweiten Kriegen aus den Einnahmen der hiesigen Rüstungskonzerne gezahlt werden sollen. Dann brauchen Diejenigen, die sich hier latent bis offen ausländerfeindlich zeigen, auch keine Angst mehr zu haben, dass man ihnen etwas wegnehmen will! „ Solange wir uns in Nationalitäten, Ideologien und Religionen aufteilen, solange wird es Aggressoren und Verteidiger geben. Nur durch Verstehen, Teilen und Nachgeben kann Frieden zu uns kommen. Frieden kann nicht aus Krieg entstehen.

Helmut R. Klein Bildender Künstler / Dipl. Designer Strandweg 7, 24857 Stexwig / Borgwedel, 04621 307 441 0173 539 77 94, helmutr.klein@gmail.com , www.helmutrklein.com

Vita: Geb. 1942 in Kiel, 1965-70 Studium an Muthesius FH Kiel, Abschluss Dipl. Designer, 1970-96 tätig als Dipl. Designer, und AD für z.B. VW, Ray Ban, Phillips, G+J, 1991–95 Studienreisen nach Sudafrika, Namibia, Marokko, Südeuropa, 1990 weitere Studien Porträtmalerei bei Prof. F.Bernstein, Berlin/Rendsburg, ab 1996 freischaffend, ab 1999 künstler-therapeutisches Arbeiten mit Jugendlichen und Erwachsenen, ab 2003 Mitglied in verschied. Kunstvereinen u.a. BBK SH, Künstlerbund RD und multiple art, 2010 Dozent und Vorstand der Kunstschule DRL-Stiftung, Schleswig, 2011 Gründung der Galerie http://www.derblick-auf-die-kunst.de , 2013 Die Praxis der BBK Landesschau und ihre Jurierung öffentlich zur Diskussion gestellt und eine unjurierte Parallelausstellung organisiert, der „Salon des Refusés“ in der DRL Stiftung Schleswig, 2014 / 15 Mitinitiator der intern.Wanderausstellung „Frieden im Land? - 70 Jahre nach 45“.


Doris von Klopotek Bebelallee 122 e 22297 Hamburg !040 5113790 dorisvonklopotek@online.de www.doris-von-klopotek.de Vita: 1961 geboren in Hamburg, 1981 - 88 Studium der Malerei an der HdK Berlin, 1988 Meisterschülerin von Prof. Karl Oppermann, 1988 - 89 Jahresstipendium für das Künstlerhaus Lauenburg / Elbe, 1993 - 96 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, 2006 Lehrauftrag an der HAW (ehemals Fachhochschule) Hamburg, 2007 - 08 Stipendium der Lichtwarkgesellschaft, 2007 + 2012 Nationalparkpreis St. Andreasberg.

„Ghosts Underground“ 2013, 100 x 120 cm, Öl auf Nessel Drei Bilder aus der Serie „Ghosts, Geister“: Dargestellt werden unwirtliche und unwirkliche Orte, die von ihren ursprünglichen Bewohnern verlassen oder aufgegeben scheinen. Tiere erobern diese Orte zurück. Ein Hubschrauber gibt möglicherweise Aufschluss über das, was passiert ist (oder auch nicht ...).


Jan Koblasa Alsterdorfer Str. 266, 22297 Hamburg, 040 515029 <koblasa@poweronline.net> Geb. 5. Oktober 1932 in Prag, Tschechoslowakei, ist ein tschechischer Bildhauer, Maler, Graphiker, Autor philosophischer Essays und Hochschullehrer. Leben und Wirken: Koblasa absolvierte sein Studium von 1952 bis 1958 an der AVU Prag. Anschließend ging er für einige Jahre ins Exil nach Italien. Von 1969 bis 1997 hatte er den Lehrstuhl für Bildhauerei an der Muthesius Hochschule Kiel inne. Gemeinsam mit Jaroslav Vožniak, Bedřich Dlouhý und Karel Nepraš gründete er die Künstlergruppe „Šmidrové“. Seit 2002 ist er Honorarprofessor an der AVU Prag. Koblasa hatte Ausstellungen in vielen Ländern der Erde. Seine Werke wurden von mehr als 30 Museen und Sammlungen angekauft. Quelle: Wikipedia

Odysseus


Barbara Elisabeth Leonhard Marktstraße 6, 24837 Schleswig Vita: Geb. 1957, verschiedene Einzel-und Gruppenausstellungen in D/ DK / S, Mitbegründerin der Künstlergruppe Lahnartists e. V., Hessen, Durchführung verschiedener Kunstprojekte in Bayern/ Hessen /Schleswig-Holstein, Mitglied im FFKK / Multiple Art / Gedok SH. Bei uns im Land herrscht Frieden, so heißt es offiziell, denn es findet kein tatsächlicher Krieg statt. Allerdings sind Soldaten aus unserem Land in Kriegsgebieten, haben Angst um ihr Leben, sterben oder kehren traumatisiert zurück. Wenn ich über mir Militärflugzeuge brummen hören, sie am Himmel sehe, denke ich oft, wie gut geht es uns hier … wir sitzen im Café, schlendern durch die Straßen, aber letztendlich können wir uns nicht sicher sein, dass wir nicht ebenfalls am nächsten Tag bombardiert werden. Das heißt, ich habe Angst. Ich komme mir vor, wie in einem surrealen Theaterstück. Fiktion und Wirklichkeit geraten durcheinander, der Krieg wird zum Spiel, unsere Kinder haben eine ungewisse Zukunft, die Hoffnung, dass sich aus Gewalt Frieden und Liebe entwickelt ist dennoch vorhanden. So gestaltete ich diese Collage ebenfalls spielerisch, als Theaterstück in zwei Akten. Mit von mir gemalten Bildern, die ich dann verfremdet und eingearbeitet habe, machte ich unterschiedliche Fotos, entweder als Darstellung von Momentaufnahmen oder auch um Fiktion und Wirklichkeit zu demonstrieren, um sie dann wiederum einzuarbeiten. Das junge Mädchen, als Zeichen der zukünftigen Generation, sitzt auf Teilen der Ruine wie auf einem Urlaubsfoto, das ist einerseits bitterböse gemeint, andererseits macht es Mut, aktiv dafür zu sorgen, dass die Liebe zwischen den Menschen die beste Waffe ist –der Umgang mit ihr ist zu Beginn nicht ganz einfach, doch sie garantiert letztendlich Erfolg im Miteinander und verletzt niemanden.

„Frieden! Drama in zwei Akten, weitere mögen folgen!“ Collage aus eigenen Bildern und davon gemachten Fotos, 60 cm x 30 cm mit Rahmen 2015, 450.- €


arts in Modern art activity, Intermedia projects, Video and activity in space for She participated in numerous educational and arts projects such as: International Summer Academy in Scheersberg, Germany (photography workshops for European students), Between the West and the East Crimea (coordination of art workshops and photography workshops), Belarus. Manual (photography workshops). monikamaslon.art.pl Statement Monika Masłoń ul. Panieńska 3a/10 03-704 Warszawa Polska monikamaslon@gmail.com Vita: Monika Masłoń, 33 years old, graduated from Strzemiński Academy of Fine Arts in Łódź where she studied at the Faculty of Graphics and Painting, in the Multimedia Graphics Department. Diploma in 2008 at the Photography Studio headed by Prof. Grzegorz Przyborek – photography installation “Małe Rzeczy” (Small Things) and at Photography and Video Image Studio headed by Prof. Konrad Kuzyszyn. Currently she is in the 3rd year of PhD studies at Leon Schiller Polish National Film, Television and Theatre School in Łódź (at the Faculty of Direction of Photography and TV Production ) where she completes her PhD thesis entitled Do zobaczenia (See you), under the supervision of Prof. Józef Robakowski. The scope of her arts activities is manifested mainly through realisations based on audiovisual material. She is a member of videopunkt group. She participated in numerous exhibitions and shows. Her works were displayed during festivals such as: danubeVIDEOARTfestival 2013 (Austria), Łódź of Four Cultures 2012GENERATIONS, Warsaw Festival of Art Photography (2011, 2009), Focus Łódź Biennale 2010, Photofetival 2009 (Łódź), Camerimage (2008) as well as exhibitions: Museum of Arts in Łódź (2013), Kordegarda Project – a Branch of Zachęta - National Gallery of Arts in Warsaw (2010), Manhattan Gallery in Łódź (2010), EL Gallery in Elbląg (2010), Flottmann-Hallen Gallery in Herne (2009), Studio Gallery in Warsaw (2009), Central Museum of Textiles in Łódź (2009). In 2011 she undertook work at the Institute of Art Education APS in Warsaw where she conducts classes with the students of the department of Arts education in fine

Cykl kolaży opartych na klasycznych przewodnikach z lat 80 tych. Ukazując turystyczne atrakcje, egzotykę miejsc i ludności fotografie tworzą wizję utopijnego

świata. Seria kolaży przekształca ich zawartość i staje się poszukiwaniem odpowiedzi na pytanie o naturę człowieka, o jej aspekty, które prowadzą do konfliktów i ich skutki. A series of collages based on the classic tourist guides from the 80's. By showing tourist attractions, exotic places and people photographs create a utopian vision of the world. A series of collages transforms their content and becomes the search for answers to the question about the nature of man, of the aspects that lead to conflicts and their consequences. Guides Technigue: series of collages Size: 25x35cm Year of production: 2013-15 (work in progress)


About the artist: 1970 Born 6th August, Uganda, East Africa, 1973-98 Lived in England, 1998 Moved to Denmark, Member of BKF, Denmark and KKS Female Artists’ Society, 1993-94 School of Art, University of Central England in Birmingham, MA Fine Arts specialising in sculpture and installation, 1990-93 School of Art, Staffordshire University, Stoke-On-Trent, BA(Hons) Fine Art, 1998-90 Winchester School of Arts, Hampshire, National Diploma in Art and Design. Parul Modha Leonora Christinesvej 3, 4930 Phone (+45) 41 11 21 7 8 parul_modha@hotmail.com

Grants and Scholarships: 2014-15 BKF Intercultural mentor network for visual artists – with mentors Peter Callesen og Nina Maria Kleivan, 2013 Danish Arts Foundation Committee for International Visual – Grant for artists website, 2010 www.indiskkunst.dk – Artist of the month: October Danish Arts Council Intercultural Project – Mentorship, 1995 West Midlands Arts International Training Award – Grant to participate in the course “ Kala Vasudha , Earth of Arts “ on traditional tribal artwork held in Bhopal, India, 1994 Anne Ryland Research Award – Travel scholarship to India BBC Schools for Educational – “The Arts”.

We talked we listened 2011 Houses in lead, bicycle horn, metal wire 75x25x11cm 1200 EUR This piece is about the key to communication. How one has to be equally good at listening as well as talking for a dialogue to function. Two houses made from a sheet of folded lead, have trumpets attached. The trumpet is a conical shaped instrument; this cone shaped instrument has been used both to amplify a person’s voice as in the megaphone but also to help amplify sounds such as the old ear trumpet used as a hearing aid. Each house has a key inside it. "If speaking is silver, then listening is gold." – Turkish Proverb.


70 Jahre Frieden – welch eine positive Botschaft! Und man sollte meinen, dass die Erfahrungen im 2. Weltkrieg zu einer Sensibilisierung bezüglich Gewalt und der damit verbundenen Greueltaten geführt haben. Allerdings hat das Kriegsende nicht unbedingt zu einem besseren Bewusstsein für die Grundregeln der Ethik und der Verantwortung für den Frieden beigetragen. Kriegen liegt eine Konfliktsituation zugrunde, die auf unterschiedlichen Interessen und Ansichten in Bezug auf die erwünschte Lebenssituaton basiert. Jeder hat den „Macht“–Anspruch auf der guten Seite zu stehen und das kann unüberwindliche Grenzen aufbauen. Konflikte können nur in einem Diskurs offen verhandelt werden, in dem die Legitimität der unterschiedlichen Positionen respektiert, analysiert und hinterfragt wird. Herausgefundene Gemeinsamkeiten können die Grundlage für das weitere Gespräch sein. Bei den beiden Exponaten geht es um das „Erinnern, Fragen? Antworten? ohne Worte!“ und um eine positive Vision: „Salam - Frieden für alle Menschen“. (Der arabische Gruß Salam bedeutet Frieden).

Frieden“ Salam – Frieden eine Vision Tiefdruck/ Ätzung,Reliefätzung 120 X 80 cm 2014 650,-€

Karin Mohrdieck Bakkesvinget 15 A - DK6340 Krusau Tfl. +45 73674455 karinmohrdieck@gmail.com www.karin-mohrdieck.de Vita: Geb.1945 in Dishley bei Rostock, 1965 Abitur, Studium Kunst und Biologie, Lehrertätigkeit, 1989 Studium an der Muthesius–Hochschule in Kiel (freie Kunst) und an der ChristianAlbrecht-Universität zu Kiel (Kunsthistorik und Kunstwissenschaft), 1995 Examen, lebt und arbeitet in Dänemark und Deutschland. Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) SchleswigHolstein, der GEDOK und des dänischen Billedkunstnernes Forbund (Bkf). Projekte und Publikationen (Idee, Konzept, Organisation, Katalog) „TIME“, 1999 im Flensburger Stadtraum, „communicating space“.


Peer Oliver Nau Dorfstrasse 1A , 25474 Ellerbek D olivernau@yahoo.de www.peerolivernau.de Vita: 2005/2006 Bauhausuniversität Weimar, MfA “Art in public space and new strategies”, 2005 Minneapolis College of Art and Design Prof. K. Akagawa, Gastsemester , 2003 Universität für Angewandte Kunst Zwickau, Fachbereich Holzgestaltung Schneeberg, 2002 E.M.A. Universität Greifswald, CDFI Prof. Puritz, Gastsemester , 1999 Humboldt Universität zu Berlin, Dipl. Sportwissenschaften, Hamburg, Kunstauktion Rotary Club Hamburg – Elbe.

„Der Weg“ Kettensäge, Acryl, Material: Eichenholz 128 cm hoch und 138 cm breit, 2009 Preis 4000,- €

„Mädchen mit Bombe“ Ein blondes Schulmädchen, in entspannter, himmelwärtsgerichteten Geste, steht in einem von Ihr ausgewählten Raum. Vor Ihrer Brust blinkt eine kleine rote Lampe auf einer schwarzen Box, einer Bombe. Welche Geschichte brachte den jungen Menschen zu der Entscheidung für etwas ein zu treten und dabei sich selbst in den Hintergrund zu stellen. Wie lange trägt sie den Entschluss schon an Ihrer Umgebung vorbei an diesen Punkt. Die Bombe ist hier Symbol für die Menschenfeindlichkeit, sich aus dem System der Gesellschaft und der Familie hinaus zu schleudern. Natürlich ist die Ausschreibung eher positiv gemeint - 70 Jahre Frieden – doch tragen alle Frieden im Herzen? Sind wir vorbereitet, wenn unsere Kinder nicht unsere Ideale teilen? „Der Weg“ Kettensäge, Acryl, Material: Eichenholz 128 cm hoch und 138cm breit, 2009 Preis 4000,- €


Stefan Paruch Sw. Wincetego 126a m. 16 03-291 Warszawa 502232060 www.okoparucha.blogspot.com Polen Vita born 1978 Painter / Film Editor. 2002 Graduate of the painting department the Academy of Fine Arts. 2003 â&#x20AC;&#x201C; 2006. Study film editing in the National Film School in Lodz. Currently working as an assistant professor at the Institute of Art Education at Academy of Special Education in Warsaw. All of presented works are paintings based on plans of nazi concetrations camps.

Komora I, 2006, akryl, 120 x 120 cm


Susanne Pertiet Kiebitzreihe 4, 24837 Schleswig, Tel (0 46 21) 5 27 69 Telefax (0 46 21) 5 17 79 s.pertiet@t-online.de www.susanne-pertiet.de

Vita: 1959 geboren in Kellinghusen/Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein 1978-80 nach dem Abitur Lehre als Druckformherstellerin; Rendsburg 1979-86 Ausbildung zur dipl. Farbberaterin IACC in den Salzburger Seminaren; Dozenten: Liselotte von Crailsheim (Malerei), Dr. Heinrich Frieling (Farbgestaltung, Farbenpsychologie); Salzburg 1980-82 Studium Grafik-Design an der Kunsthochschule Alsterdamm; Hamburg 1983-86 als Grafik-Designerin in Agenturen tätig; Stuttgart, München 1986-88 freischaffend tätig in den Bereichen Grafik-Design und Farbgestaltung; Esslingen seit 1988 freischaffend tätig in den Bereichen Grafik-Design, Malerei und Farbgestaltung; Schleswig seit 2009 Gründungsmitglied der „Offenen Ateliers in Schleswig“ seit 2011 Sprecherin der Gruppe Das Friedens-Tripthychon ist anlässlich eines Völkerverständigungsprojekts in Padua, kurz nach 9/11, entstanden. Die Werke wurden in der Basilika St. Antonio ausgestellt. Ich war als Gast eingeladen. Die übrigen Künstler kamen aus dem Gastgeberland Italien und dem Partnerland Ghana. Die Stimmung in der großen Kathedrale war, besonders angesichts der Ereignisse in New York, sehr bewegend, die Rezeption entsprechend. Der Engel wurde in seiner Konzentration und Eindinglichkeit bald zum Symbol des friedlichen Miteinanders.

Engel, Acryl auf Holz, 90 x 90 cm, 2001, 3.000 Euro Taube/Colomba, Acryl auf Holz, 90 x 60 cm, 2001, 2.000 Euro Risurrezione, Acryl auf Holz, 90 x 60 cm, 2001, 2.000 Euro Der Engel ist das Zentralmotiv. Hier wirken zwei gegensätzliche Kräfte zusammen, zwei starke Kräfte in Rot, das eine warm (orange), das andere kalt (magenta). Sie verschränken sich ineinander – fallen sich nach einem Kampf in die Arme? – und werden dadurch eins – eine friedliche, starke, ruhige Figur, ein Engel. Dem an die Seite gestellt sind zwei Tafeln. Links: TAUBE/COLOMBA: inspiriert von einem Gedicht von Giuseppe Ungaretti über das Licht, das man nicht einkerkern kann – nur in der Freiheit hat es sein Leuchten. Rechts: RISURREZIONE: Was scheinbar kreuz und quer geht, ist doch eins und erhebt sich über alles Schwere, steigt aus dem Dunkel empor. Der ENGEL ist als eigenständiges Bild entstanden und kann also auch allein die Sache vertreten (die Seitentafeln habe ich anlässlich des Tryptichons dazu komponiert). seiner Konzentration und Eindinglichkeit bald zum Symbol des friedlichen Miteinanders.


James Quinnan jimqui@sbcglobal.net Callejon Del Sol #3 Thyraweg 32 Centro Historico Patzcuaro, Michoacan 61600 Mexiko

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411 Billion Dollar Baby Acryl / Lw / 100 x 150 cm / 2014 Verkaufsreis: 1.600€

Christian Ristau Am Pferdewasser 4, 24937 Flensburg, +49 (0) 176 969 80 707 christian.ristau@versanet.de www.cristau.de Vita: 1972 geboren in Schleswig, seit 1985 gestalten von Computergrafiken, seit 1990 Arbeit mit Kohle, seit 1999 Arbeit mit Öl und Acryl, seit 2000 Einsatz der Fotografie und digitalen Bildbearbeitung als Gestaltungsmöglichkeit und Grundlage der Malerei, seit 2008 freiberuflicher Künstler, Exkursionen Peru und Bolivien, Chile und Argentinien, Island, Thailand, Tibet und Nepal, Kuba, Yukon und Alaska, Indien / Ladakh, Japan, Indonesien, auf die Kapverdischen Inseln und in die Mongolei.

Frieden im Land? - 70 Jahre nach 1945 In dem Land, daß den vernichtensten aller Kriege begonnen hat, herrscht seit 70 Jahren Frieden. Das ist, auch in Europa, nicht selbstverständlich. Das Trauma des Wahnsinns drückt sich in der deutschen Kultur bis heute in einer Art „Zurückhaltung“ aus. Um so schwieriger ist es für dieses Land, von dessen Boden nie wieder ein Krieg ausgehen soll, sich heute bei Themen der kriegerischen Auseinandersetzung zu positionieren. Das Thema „Rüstungsexporte“ ist so eines. Im Jahr 2012 stiegen die weltweiten Rüstungsumsätze auf ein Rekordhoch von 411 Milliarden Dollar- offiziell. 411.000.000.000- das Bild „411 Billion Dollar Baby„ soll den Wahnsinn dieser unglaublichen Zahl darstellen. Auch Europäische Länder, die durch Waffengewalt vor 70 Jahren am Boden lagen, liefern heute Kriegsmaterial, welches außerhalb Europas gleiches Leid hervorruft, wie damals bei uns. Allen voran Deutschland. Frieden im Land? Ja, im eigenen- und in Europa. Außerhalb der Grenzen sieht es weit weniger friedlich aus. Auch gleich vor der „Haustür“...


Doris Rüstig-Ladewig Ruruper Str. 19, 24392 Norderbrarup, 04641 8894 doris-ruestig-ladewig1@t-online.de stiftung@drl-stiftung.de Vita: 1926 geboren in Berlin, 1941-1944 Textil- und Modeschule Berlin Modegrafik, 1946-1948 Kunsthochschule BerlinWeißensee, Grundstudium Malerei, 1948-1953 HdK Berlin, Freie Malerei Prof. Schmidt-Rottluff, ab 1953 Arbeit als Modegrafikerin, ab 1977 Wiederaufnahme der freien Malerei, 1983-2000 Kontinuierliche Mitarbeit in der Aktklasse Prof. Müller, HdK, ab 1990 Zweitwohnsitz in SchleswigHolstein, 1996 Mitglied im BBK, 2000 Umzug nach Schleswig-Holstein, 2003 Gründung der DRL-Stiftung, 2004 Kulturpreis der Stadt Schleswig. Eine lebende Zeugin des 2. Weltkrieges! Schwarz in Rot Acryl auf Leinwand


Friedensteppich, Peace-Tapestry Fotografischer Ausdruck auf Fotopapier von 80 digital eingereichten Arbeiten a 19 x 19 cm ; Gesamtgröße ca. 200 x 200 cm, 2014, Preis nach Vereinbarung. Ablauf Auf Quadraten von 19 x 19 cm konnten KünstlerInnen zu den Fragen; "Was ist Frieden?" und/ oder "Was kann ich persönlich zum Frieden beitragen?" Bezug nehmen. Diese Quadrate wurden als digitale Datei in einer entsprechenden Größe an uns gesendet. Auf festem Papier wurden die Einzelquadrate ausgedruckt, am Rand perforiert und miteinander vernäht. Jedes einzelne Quadrat und somit jede einzelne Position erhält durch die Perforierung eine bewusste Umrandung, eine Einfriedung. Diese unterstreicht die einzelnen Positionen und bietet sogleich die Möglichkeit, alle Teile miteinander zu vernähen, ein gemeinsames Netzwerk zu bilden.

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Rainer Wiedemann Kronsforder Hauptstraße 59 a, 23560 Lübeck, Tel. 04508 - 7484 Fax. 04508 - 79190 rainerwiedemann@freenet.de www.rainer-wiedemann.de Vita: Geboren 1946 in Bremen, aufgewachsen in Bonn, Krefeld und Kiel, Studium von 1968 - 1973 am Staatlichen Hochschulinstitut für Kunst und Werkerziehung und der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Tätigkeit im Lehramt an Gymnasien in Lübeck von 1973 - 2011. Ab 2011 freiberuflich tätig. Mitglied im BBK Schleswig-Holstein und in der Gemeinschaft Lübecker Künstler e.V. Arbeitsgebiete: Malerei, Zeichnung und andere grafische Techniken, Fotografie und Mixed Media

Renate U. Schürmeyer Hauptstr. 2A, 23936 Jeese, Tel.: 03881 758278 renateschuermeyer@gmx.de www.renate-schuermeyer.de www.mischkultur.eu Vita: 1957 geboren in Berlin, 1980-1984 Studium an der Kunststudienstätte (FH) Ottersberg, Diplom; heute Hochschule für Künste im Sozialen.

2015 jährt das Ende des zweiten Weltkrieges zum 70- igsten Mal. Die Folgen des Krieges sind in den nachfolgenden Generationen noch spürbar. Kaum eine Familie in Europa in der Welt ist vom Kriegsgeschehen und deren Folgen verschont geblieben. Als Künstlerin und Künstler in Deutschland, nach dem zweiten Weltkrieg geboren, verstehen wir unsere Arbeit auch aus einer geschichtlichen Verantwortung heraus, der Sichtbarmachung von Kriegs- und Friedensprozessen. Unsere Vision ist es, mit vielen internationalen KünstlerInnen gemeinsame Friedensteppiche zu nähen, um Wände, Räume zu gestalten, um viele zu einem Gedankenaustausch, zu Gesprächen anzuregen. Einen fertigen Friedensteppich konnten wir 2014 fertigstellen. Nicht einzelne künstlerische Positionen und deren Präsentation stehen im Mittelpunkt, sondern das Zusammenfügen vieler Gedanken zu einem Ganzen, die Verständigung, Vernetzung und deren Visualisierung. Die heutige digitale Kommunikation ermöglicht eine schnelle internationale Zusammenarbeit. Angefragt wurden KünstlerInnen in Schleswig-Holstein und im skandinavischen Raum.


„la grande guerre“ Kugel, Steinzeug mit Bildaufdruck, Durchmesser ca.38cm, 2014, 1.250 Euro

Gundula Sommerer Schloßstr.17 24393 Flensburg gundula.sommerer@web.de

Diese Arbeit symbolisiert die Brüchigkeit einer gegebenen Ordnung. Ein tiefer Riss zieht sich quer über die gesamte Weltkugel, euphorischer Wahnsinn endet im Abgrund und in Trostlosigkeit. Im Inneren (der Kugel) befinden sich abgebrochene Teile, die in der Bewegung geräuschvoll auf sich aufmerksam machen.

Vita 1950 geboren in Stade/Elbe, 1969 Abitur in Oldenburg/Oldenburg, 1969-75 Ausbildung und Tätigkeit als Kunsterzieherin, 1975-77 Studium Keramik/Plastik in Bremen Hochschule f. Gestaltung Anschließende Selbstständigkeit als Keramikerin in Visselhövede, 1983-84 Studienreise USA/Mexiko, 1999 2004 Wohnen und Arbeiten in Südfrankreich, ab 2004 wieder in Visselhövede, ab 2011 Ausbildung als Kunsttherapeutin, 2015 Wohnen und Arbeiten in Flensburg.


Michael Staats Bornstücken 32, 25524 Oelixdorf, mistaa@t-online.de http://www.m-w-staats.de Tel: 04821 9578870

Vita: Geb.1958 in Hohenlockstedt SH, 1973-76 Ausbildung zum Großhandelskaufmann, 1976 Beginn der freien Malerei, 1977-78 Gasthörer an der HfBK Hamburg, 1978 Auseinandersetzung mit der Kunst in Informell Praktischer Arbeitsweise, u .a. bei K.-H. Schlaack, S. Bohm, M. Mattern, 1982 Festvertrag als Angestellter in Teilzeit Öffentlicher Dienst Land S-H., 1993 Geburt meiner Tochter Mona Lisa, 1993 Aufnahme bei art goes public Hamburg Agentur für Bildende Künste, 2006 Aufnahme in den Künstlerbund Steinburg, Ab 1982 diverse Ausstellungen und Beteiligungen, Kunstmärkte Kunstmessen.

Frieden beruht unter anderem auf der Bereitschaft, sowie Fähigkeit sich in die Einstellung und Mentalität anderer Kulturkreise und Lebensformen einzufühlen, zu Akzeptieren und gegensätzliche Problematik mit Gewaltlosigkeit und Kreativität zu begegnen und zu lösen. Die Empathie Gedanken sind der Wunsch nach Harmonie und Frieden. Ein Weg den es zu erhalten gilt. Wahrscheinlich wird die Menschheit den Gedanken Frieden und gegenseitige Akzeptanz erst dann wahrhaft verfolgen, wenn die Natur als Urgewalt den Menschen wieder in Bahnen lenkt um gemeinsam zu überleben.

Gemeinsamkeit Gouache auf Karton 70x50 Gerahmt 83x63 Die Segelartige Form Symbolisiert den Friedensgedanken der in uns allen ruht.


Time to Generation X3 mix media_ 100x120cm_ 2008_1.700 € From 1990: 51 separate and 135 group international exhibitions

Janusz Tyrpak Genuavej 8 2300 København S 40883046 www.tyrpak.dk janusz@tyrpak.dk Vita: Born:1963 Poland Education: Academy of Fine Art, Krakow Member: BKF, DBF Nationality : PL / DK www.tyrpak.eu

Works in collection The Museum of Art, Kochi, Japan National Taiwan Museum of Fine Arts, Taiwan Tama Art University Museum, Tokyo, Japan Centre of International Graphic Works, G.Fredrikstad, Sweden City Museum of Cremona, Italy The Art Society Town of Frechen, Germany Municipal Museum of Art, Gyor, Hungary The Roopankar Museum of Modern Art, India Contemporary Art Museum, Chamalieres, France


Claus Vahle Kleinberg 6, 24837 Schleswig, anneclaus@gmx.net Vita: Geb. 1940 in Göttingen, 1960 – 1972 Muthesius – Werkkunstschule Kiel, Kunstakademie Stuttgart, PH Flensburg, Hochschule für bildende Künste Berlin, 1972 – 1997 Kunsterzieher an Gymnasien in Berlin und Marne, seit 1997 freischaffender Künstler, 2013 Atelierstipendium in St. Mathieu de Treviers, FR , seit 1966 Mitglied im BBK Schleswig–Holstein.

Die Aquarelle zitieren zurückliegende und gegenwärtige Metaphern für Bedrohung und friedliches Zusammenleben. Die Bildausschnitte sind unterschiedlichsten Bereichen entnommen: eigenen Fotos, Comics, Graffiti, Abbildungen in Zeitschriften und Katalogen. Die ausgewählten „Fundstücke“ bilden farblich und gestalterisch ein schwebendes Gleichgewicht. Inhaltlich drückt dieser Zustand die Gefährdung unserer Welt aus. Durch das „optische Wechselbad“ wird der Betrachter angeregt, über die Gegensätzlichkeit der Bildzeichen nachzudenken.

Krieg und Frieden 2 Aquarell, 2014, 78 x 54 cm, 650 €


Lars Waldemar Kirkevangen 6, Bryndum, 6715 Esbjerg N. DK 0045 40255228 mail@larswaldemar.dk www.larswaldemar.dk Born: 1964 in Nordborg, Denmark. Nogle gange er det sådan at kunst skal skabes uden at man ved hvorfor. Sådan er det med mine krucifikser. Jeg har længe tænkt over hvad det egentligt er jeg har lavet og hvorfor jeg har gjort det. Konklusionen er dog udeblevet. Da jeg så invitationen til denne vandreudstilling ”Frieden im Land?” dukkede der et billede op for mit indre blik. Et billede af mine krucifikser der hænger på en hvid væg. Krucifikserne er jo ikke fredssymboler, antikrigssymboler eller noget i den retning. De er måske nærmere et konglomerat af urreligion , naturreligion, kristendom, memento mori , ren natur og kunst. Et konglomerat der maner til eftertænksomhed. En eftertænksomhed der fører til spørgsmålet hvorfor menneskeheden gang på gang kaster sig ud i krigens vanvid i stedet for at dyrke freden. Et spørgsmål man skal stille sig i fredstid. Selv efter 70 år er fred ingen selvfølge, heller ikke i Vesteuropa. Manchmal ist es so, dass die Kunst geschaffen werden muss ohne zu wissen warum. So ist es mit meinen Kruzifixen. Ich habe lange daran nachgedacht, wieso ich sie mache. Die endgültige Konklusion ist doch ausgeblieben. Jedoch tauchte ein Bild vor meinen Augen auf als ich die Ausschreibung für die Wanderausstellung „Frieden im Land?“ sah. Ein Bild mit meinen Kruzifixen die auf einer weißen Wand hängen. Die Kruzifixe sind ja keine Friedenssymbole, Antikriegssymbole oder irgendetwas in der Art. Sie sind vielleicht eher ein Konglomerat von Urglauben, Naturreligion, Christentum, Memento Mori, reine Natur und Kunst. Ein Konglomerat das zur Nachdenklichkeit anregt. Eine Nachdenklichkeit die zu der Frage führt, warum der Mensch sich wieder und wieder im Wahnsinn des Krieges stürzt statt sich darum zu bemühen den Frieden zu erhalten. Eine Frage die man sich zur Friedenszeit stellen muss. Auch nach 70 Jahren ist der Frieden keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Westeuropa.

Kruzifix 1 36 x 22 cm, 600 € pro Stück.


Wolfgang Wehrmeier Tiebenseer Straße 18, 25792 Neuenkirchen 04837 348 99 38 mail@wehrmeier-desgin.de

schwarz-weiß himmelblau 100 x 57 cm, Künstlerische Fotografie auf Alu-Dibond , 2014/2015, 420,– €

Vita : 1952 geboren in Braunschweig, 1978 - 90 jährliche Mode-DesignAuszeichnungen als selbstständiger Kürschnermeister, Zusammenarbeit mit der FH Trier, Mode-Design, 1990 - 91 Ausbildung am Institut für Grafik Design, Hamburg, Computer-Grafiker, Certificat mit Auszeichnung, 1991 - 97 leitender Mac-Operator/GrafikDesigner in einer Hamburger Werbeagentur, seit 1997 freiberuflich tätig als Grafik-Designer und Fotograf, freie künst- lerische Arbeiten, Fotografien, Foto-Design in Hamburg, seit 2004 Einzel- und GruppenAusstellungen im In- und Ausland.

Gestern – Heute – Morgen. Wollen Politiker die Bürger entmündigen und einlullen? Wie viele verschlossene Augen verträgt unser Staat für eine menschliche Zukunft? Wegsehen statt Selbstcourage!? Gibt es über haupt noch Politiker mit einem eigenen Überzeugungswillen und einer klaren Linie – vom Anfang ihres politischen Engagements bis zum Ausscheiden aus dem politischen Alltag? Ab wann oder durch welche Einflüsse verlieren Politiker ihr Gesicht?


selbst mit Hundsgugel 1 2011, Öl auf Holz, H 30 x B 15 cm, 490 €

Svenja Wetzenstein Mühlenstraße 7, 28832 Achim, 04202 / 52 16 65 01520 / 3692272 Swetzenstein@aol.com www.svenja-wetzenstein.de Vita: 7.11.1973 geboren in Kiel, 1993 Abitur, 1993 – 1999 Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Christian–Albrechts– Universität in Kiel bei Professor Barbara Camilla Tucholski, Studienabschluss in Kunst und Germanistik, 1999 – 2003 Studium der Freien Malerei an der Muthesius – Kunsthochschule in Kiel bei Professor Peter Nagel, 2003 Diplom Freie Bildende Kunst, 2003 – 2005 Forschungsprojekt zur Kunstvermittlung mit anschließender Examensarbeit am Studienseminar Verden, 2005 / 06 Gaststudentin an der Hochschule für Künste, Bremen, seit 2006 Mitglied des BBK Bremen und BBK Schleswig-Holstein, 2006 Stipendiatin der Cranach-Stiftung und des Landes Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg, 2008 Stipendiatin im Künstlerhaus Kloster Cismar, Schleswig-Holstein, seit 2010 Mitglied der GEDOK Niedersachsen, 2011 Dänemark-Sipendium des BBK Bremen, Villa Plus, Ballum, Dänemark, 2012 Dozententätigkeit in der kulturellen Erwachsenenbildung der Sommerakademie Bremen, 2012 - 13 Atelierstipendium im Kulturverein Rolandswurt der Gemeinde Cumlosen, 2014 Dozententätigkeit in der kulturellen Erwachsenenbildung an den berufsbildenden Schulen in Syke. lebt und arbeitet in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

gerüstet Bei den drei Arbeiten handelt sich um Selbstporträts. Sie entstanden, indem ich Fotos, die mich mit verschiedenen historischen Helmen zeigen, mittels Beamer auf den Malgrund projizierte und sie so in Malerei umsetzte. Relikte alter Zeiten und heutige Technik spiegeln sich in den Bildern wider und nehmen damit Bezug auf historische und aktuelle Situationen. Das Visier des schützenden Helmes ist hochgeklappt, so dass mir der Betrachter des Bildes in die Augen sehen, also etwas von dem Menschen und seiner Seele erfassen kann. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, das Gegenüber nicht als feindlich sondern als verletzlich zu erleben. Die Rüstung bietet so keinen Schutz mehr vor einem Angriff, dafür wird ein Blickkontakt möglich.


Gudrun Wolff-Scheel Werkstatt: 25746 Heide, Schanzenstr. 10 Werkstatt: 24797 Breiholz, Kakelberg 4 015144555901 04332 98982 gjwscheel@t-online.de Vita: 1948 in Jever, Friesland, geboren. Studium an der Universität Oldenburg (Pädagogik und Philosophie). Künstlerische Ausbildung (Zeichnen, plastisches Gestalten, Bildhauerei) u.a. an der FH Bremen/Ottersberg, Europäische Kunstakademie Trier. Studienaufenthalte in Israel, Kreta, Italien. Arbeit als Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche / Kunsttherapeutin Werkstatt in Heide/Schleswig Holstein.

König Lear (Sandstein, 45x20 cm, 2014; 1200,-- €)

Verblendung, Blendung, Heuchelei, falscher Glaube und Eitelkeit stürzen König Lear in tiefes Leid und Elend. Erst nachdem er das Elend und die Not eines anderen Menschen erkennt und Mitleid empfindet, erlangt er Erkenntnis seiner selbst, Hellsichtigkeit über die Natur des Menschen und dessen Fähigkeit, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und zu innerem und äußerem Frieden zu finden. „It will come: Humanity must perforce prey on itself. Like monsters of he deep..“ Shakespeare, 1601


Marion Zobel Tannenweg 2, 24944 Flensburg, 0461 26730 www.marion-zobel.de marionzobel@versanet.de Vita: 1965 geboren, 1985 Abitur, 2005 Beginn mit Aktmalerei bei Isabella Moog. Verschiedene Kurse und Workshops bei Dany Heck, Otto Beckmann, Gunda Kupfer und anderen, Seit 2009 Mitglied im FFKK (Flensborg Fjords Kunst og Kulturforening) 70 nach 45 – Frieden im Land? Inspiriert zu der 3teiligen Serie wurde ich von dem Kinderlied „Maikäfer, flieg“. Die Melodie ist leicht, eingängig, unschuldig, beruhigend und steht im starken - fast schon absurden Gegensatz zu dem traurigen Text. In wenigen Worten erfasst das Lied die Grausamkeit und Trostlosigkeit des Krieges,

Maikäfer flieg III, 20 x 20, Acryl/LW, 100 € ,2014 die Opfer, aber auch den Funken Hoffnung, der auf den Flügeln des Maikäfers lastet. Das Lied hat nicht nur zwei Weltkriege überdauert, es ist heute noch vielen Deutschen bekannt und bietet eine wunderbare Gelegenheit zur Reflektion auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges...


Die Stiftung wurde von der Künstlerin Doris Rüstig-Ladewig ins Leben gerufen als eine gemeinnützige Kunstschule und Galerie im Herzen Schleswigs. Die DRL Stiftung hat die Förderung der Bildenden Kunst zum Ziel. In Workshops, Wochenendseminaren und Vorträgen vermitteln Künstler und Fachleute interessierten und talentierten Menschen künstlerische Fertigkeiten und Kulturwissen. Wie zum Beispiel: Kunsthistorische Vorträge, Figurenskizze, Bildhauen, Gestalten mit Gips, Chinesischer Kalligraphie, Tuschmalerei, Malen für Kinder, Malen mit Acryl, Radiertechnik, Bewegungsstudien, Abstraktion, künstlerische Reduktion des Gegenstandes, Holzschnitt, Bildhauen mit Ytong , Speckstein oder Alabaster, Freie, intuitive Malerei, Aktzeichnen, Aquarelltechniken, Porträt u.a. Mehrmals im Jahr finden in den Räumen der DRL-Stiftung ausserdem verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

KUNSTSEMINARE VERANSTALTUNGEN AUSSTELLUNGEN

Doris Rüstig-Ladewig Stiftung

Ausstellungen 2015 13. 03. - 05. 04. Internationale Wanderausstellung „Frieden im Land“? 12. 06. - 12. 07. Hugo Marth 11. 09. - 04. 10. Gemeinschaftsausstellung Schleswiger Künstler 20. 11. - 13. 12. „Werkschau 2015“ Anmeldung & Information: Gemeinnützige Einrichtung Doris Rüstig-Ladewig Stiftung Kunstschule & Galerie Helmut R. Klein 04621-9440422 Gallberg 30 24837 Schleswig stiftung@drl-stiftung.de www.drl-stiftung.de

Doris Rüstig Ladewig Stiftung


Impressum Herausgeber: Kunstschule und Galerie Doris Rüstig-Ladewig Stiftung, gemeinnützige Einrichtung Gallberg 30, 24837 Schleswig stiftung@drl-stiftung.de www.drl-stiftung.de Kontakt: 04621 9440422 helmutr.klein@drl-stiftung.de Diese Publikation erscheint anlässlich der internationalen Kunst-/Wanderausstellung 2015/16 Frieden im Land? 70 nach 45 Zeitlicher Verlauf der Ausstellung 13. 03. - 05. 04. 2015 Doris Rüstig-Ladewig Stiftung, Schleswig 08.05. - 07.06.2015 Ehemalige Synagoge Friedrichstadt 19. 06. - 02. 07. 2015 Kirche St. Georg, Jevenstedt 21. 06. - 02. 07. 2015 Kunstwerkstatt Haale Baum/Basten 01. -08. - 30. 08. 2015 KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen, 01. 09. - 30. 09. 2015 Flandernbunker, Kiel, 03. 10. - 01. 11. 2015 Meldorfer Dom, 13. 11. - 13. 12. 2015 DEFACTO ART e.V. Galerie, Lübeck, 14. 11. - 13. 12. 2015 Saalgalerie Rainer Wiedemann, Lübeck/Kronsforde, 15. 11. - 13. 12. 2015 Lübecker Dom/Ostchor, Sonderausstellung Erhard Göttlicher für Dezember in Planung 10. 01. - 31. 01. 2016 Banegarden Kunst und Kultur, Aabenraa/DK, Texte: Univ.Prof. Klaus-Ove Kahrmann, Bielefeld Ratgeber und Juror des Projektes, Jürgen Baum / Renate Basten, Elisabeth Hertzum, Kunsthistorikerin, Aabenraa, Dänemark, Mechthild Wichmann-Kramp Vorstandsvorsitzende der DRL Stiftung, Konzept / Layout: Helmut R. Klein Druck: Druckerei Lohmeier, Eckernförde Alle Rechte Doris Rüstig-Ladewig Stiftung. ISBN:

Ausstellungskatalog 70 nach 45  

50 internationale Künstlerinnen und Künstler stellen in einer Wanderausstellungen ihre Werke in Schleswig-Holstein und Dänemark aus.

Ausstellungskatalog 70 nach 45  

50 internationale Künstlerinnen und Künstler stellen in einer Wanderausstellungen ihre Werke in Schleswig-Holstein und Dänemark aus.

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