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rep o r t

fahrzeu ge

ge s u n d h e i t

ba u s t e l l e

integrierte leitstelle

neue intensivtrage

run for children

neubau in wörrstadt

Ein Einblick in die Welt der Notrufe Seite 16

Umbau des ITW Mainz abgeschlossen Seite 14

Mitarbeiter laufen für Kinder Seite 12

Ein Update zum Neubau der Rettungswache Seite 5

STATUS ZWO Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe AUSGABE 20

GEWALT GEGEN RETTUNGSKRÄFTE

Erste Ergebnisse des Workshops aller Organisationen SEITE 22

gesundheitstage

Bei den DRK-Gesundheitstagen konnten Mitarbeiter an viele Aktionen teilnehmen. SEITE 10

neue fahrzeuge

Erstmals stellt der DRKRettungsdienst Rheinhessen-Nahe Volkswagen T6 Transporter in Dienst SEITE 24

Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

www.drk-rhein-nahe.de


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Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und danken allen, die bei der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben: Tim Borzel Jan Falinski Marco Hanselka Patrick Mathes Michael Kaesler Yvonne Schaubruch Simone Weinsheimer Marcel Neumann Die Redaktion

» S.24

» S.10

STATUS ZWO

» S.22

» S.06

» S.20


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INHALT     STATUS ZWO                                    4 chefsache aktuell

16 report leitstelle

Hier berichtet Jörg Steinheimer über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen.

Auf zwei Seiten erhalten die Leser Einblicke in die Welt der Notrufe auf der Leitstelle Bad Kreuznach.

5 Neubau rettungswache wörrstadt

18 Rheinhessen-nahe vor ort

Ein Baustellenupdate mit Aussicht auf Einzug.

Ein Überblick über Veranstaltungen, Berufsmessen und Aktionen, bei denen wir mit von der Partie waren.

6 Sommerfest 2016 Ein Erlebnisbericht von Tim Borzel, welcher sich nicht nur den Vorbereitungen und dem Menschenkicker widmet, sondern auch kleinste Gäste nicht unerwähnt lässt

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rheinradeln - rausgrillen

Ein Bericht der Rettungswache Nierstein über die Teilnahme am großen Rheinradeln.

10 drk-gesundheitstage Aktionen über Aktionen. Alle, die nicht dabei sein konnten, erfahren hier was die Teilnehmer erlebt haben.

12 run for children Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Rheinhessen waren im Namen für Kinderhilfsprojekte aktiv.

14 power für den ITW Der Intensivtransportwagen verfügt nach einem Umbau nun über eine elektrische Fahrtrage mit Powerloadsystem.

20 Teddys für kranke kinder ‘Round Table’ spendete 440 Kuscheltiere an alle Mainzer Rettungsdienste.

21 rheinhessen-nahe @ hamburg Im Rahmen des Notfallsanitätersymposiums durften wir einen Workshop zum Thema Personalmanagement geben. Unsere Eindrücke und Fotos auf Seite 21.

22 gewalt gegen rettungskräfte In einem ersten Workshop haben wir uns mit anderen Organisationen über mögliche Konzepte gegen Gewalt gegen Rettungskräfte abgestimmt.

24 Neue fahrzeuge Erstmals setzen wir das neue Modell des Volkswagen Transporters T6 als NEF und KTW ein.

26 mitarbeiter im fokus Wir gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Dienstjubiläum.

27 essex macht urlaub Unser Essex macht sich Gedanken zum perfekten Urlaub.

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chefsache

CHEFSACHE AKTUELL     JÖRG STEINHEIMER                                      Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sie halten die Sommerausgabe der STATUS ZWO in Händen, in der erneut viele Themen aus unserem Unternehmen Platz gefunden haben. Besonders auffallend finde ich die große Anzahl von Veranstaltungen, bei welchen wir als DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe vor Ort waren. Damit dies möglich wird, braucht es engagierte und motivierte Kolleginnen und Kollegen. Dafür möchte ich Ihnen allen, die sich hier eingebracht haben, ganz herzlich danken. Die Chance den spannenden Beruf des Notfallsanitäters bekannt zu machen und so für unsere Ausbildung zu werben, können wir nur durch Präsenz vor Ort und Kommunikation nutzen. Daher freue ich mich, dass es so viele Gelegenheiten gab, die Ausbildung und die Tätigkeiten im Rettungsdienst zu präsentieren. Die größte und schönste Veranstaltung war sicher unser Familien-Sommerfest. In diesem Jahr hatte sich die DRK-Rettungswache Worms dankenswerterweise bereit erklärt, die Vorbereitungen zu übernehmen. Auch hier möchte ich das besondere Engagement der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausstellen. Es war ein rundum gelungenes Fest mit etlichen Highlights für die ganze Familie. Über ein STATUS ZWO

paar Gäste mehr, hätten sich die Organisatoren sicherlich gefreut. Berufspolitisch haben wir vor wenigen Tagen einen neuen Weg im Umgang mit Gewalt gegen Rettungskräfte eingeschlagen. Gemeinsam mit anderen Rettungsdiensten, der Polizei und der Feuerwehr trafen wir uns zu ersten Absprachen, wie wir künftig mit diesem Problem umgehen werden.

zur Psychosozialen Notfallversorgung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten können. Ganz gleich ob es sich um dienstliche oder private Probleme handelt. Hier danke ich dem Team aus dem Kollegenkreis für ihre Bereitschaft für andere da zu sein und freue mich, dass wir mit Herrn Korz einen Fachmann gefunden zu haben, der unsere Branche kennt. Näheres finden Sie im QM-Internen Bereich unter: Personalwesen > Gesundheits- und Alter(n) smanagement. Den Partnern, welche uns bei den DRK-Gesundheitstagen tatkräftig unterstützt haben, möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Ohne Ihr Engagement hätten wir viele Aktionen nicht anbieten können. Jörg Steinheimer

Als Arbeitgeber, dem die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Herzen liegt, sehe ich hier deutlichen Handlungsbedarf. A uch bei den DRKGesundheitstagen war die psychische Belastung im Rettungsdienst ein zentrales Thema. So freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir als einer der ersten Rettungsdienste ein umfassendes Konzept


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BAU-UPDATE: RW WÖRRSTADT NEUBAU BALD BEZUGSFERTIG

Der Neubau der DRKRettungswache Wörrstadt macht weiter Fortschritte. So konnten mittlerweile Fenster und Außentüren eingesetzt werden und die Desinfektionshalle, sowie die Waschhalle sind mit Fliesen ausgelegt. Zudem ist die Baustelle nun eingerüstet.

Die weiteren Arbeiten werden nach aktuellem Kenntnisstand nun zügig vorangehen. So rechnen wir mit einem möglichen Bezug der neuen Rettungswache Ende Oktober 2016. Auf der DRKRettungswache Wörrstadt sind

ein Rettungswagen, der rund um die Uhr im Dienst ist, und ein Krankentransportwagen, welcher montags bis freitag von 7:00-15:12Uhr vorgehalten wird, stationiert. Pro Jahr leistet die Rettungswache Wörrstadt rund 4.000 Einsätze.

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DRK-Rettungswache

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sommerfest

SOMMERFEST IN WORMS     EIN ERLEBNISBERICHT                                     

Das diesjährige Betriebsfest der DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH wurde zum ersten Mal von der südlichsten Rettungswache unseres Unternehmens ausgerichtet. Dem Stern des Südens, den Mädels und Jungs, Damen und Herren, Jungen und Alten der Rettungswache Worms. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als Wachenleiter Sven Diendorf nach der Wachleitertagung zu mir kam und mir erzählte, dass „Wir“ 2016 das Betriebsfest a u s r i c h t e n w erde n . D i e Neuigkeit verbreitete sich erst, wie immer beim DRK, über Mund-zu-Mund Propaganda und wurde auf der nächsten Wachenbesprechung „offiziell“ gemacht. Bei den Kollegen herrschte überwiegend Euphorie und Freude darüber, denn wenn wir hier in Worms etwas richtig gut können, dann ist es Feste zu feiern wie sie STATUS ZWO

um die Musik und Lichteffekte zu installieren. Gesagt, getan. Übrigens, hammer Sound und super schöne Illumination. Danke! Um 14:00 Uhr kamen die ersten Gäste, nein stimmt nicht, die ersten Gäste waren bereits freitags mit dem Wohnmobil angereist. Viele Mitarbeiter hatten ihre Kinder dabei. Von ganz klein bis ganz groß waren alle Altersklassen vertreten. Wir Wormser haben uns darüber fallen. sehr gefreut. Die Hüpfburg, wie Die Vorbereitungen laufen auch die anderen Spielgeräte auf Hochtouren. Wir haben dank des Motorsport Club 1927 Worms e.V. ein super Gelände bekommen. Idyllisch am Vater Rhein gelegen, kann man dort praktisch die Sonne im Rhein versinken sehen. Getränke und Speisen waren schnell organisiert. Auch ein Kuchenbuffet konnte, Dank der fleißigen Bäckerinnen und Bäcker der RW10 schnell gestellt werden. Dienstpläne wurden ausgehängt und ruck kamen bei den kleinen Gästen zuck merkte man, wie heiß hier (auch bei den Erwachsenen) alle auf dieses Fest waren. Wir sehr gut an. Bier, Rhoihessicher freuten uns. Woi aus Herrnsheim und andere Tag der Entscheidung: unwichtige Getränke flossen in Es ist ca. 10:00Uhr als Massen. Sehr wichtig bei knapp die ersten Kolleginnen und 30 Grad Celsius. Strahlend Kollegen der Wache Worms blauer Himmel, eine sanfte sich auf dem Gelände einfanden Briese und die wunderbaren und begonnen haben dem Gäste werden diesen Tag Gelände den letzten Schliff zu legendär werden lassen. verpassen. Ebenfalls kam unser Natürlich musste auch ehemaliger Kollege Sören der traditionelle Wanderpokal Espenschied mit Oliver Weick wieder ausgespielt werden.


sommerfest 07

“Und wenn sie nicht von den Rhoischnaake gefressen wurden, feiern sie noch heute!” Das stellte uns auf eine kleine Geduldsprobe, denn die Wachen der letzten Jahre waren sehr ideenreich mit ihren Spielen. Das wollten wir auch, daher kam uns die Fußball-EM 2016 sehr zugute. Ein FußballTurnier war uns zu gefährlich (intern zu viele Verletzte, aus Erfahrung ) Aber ganz wollten wir das Thema nicht verwerfen und dann kam uns die zündende Idee: Human Soccer. Eine Art Tischkicker mit echten Menschen. Während die Feier schon lief, konnten die verschiedenen Wachen Teams bilden, auch mehrere waren möglich. Während sich die Teams zusammenfanden, kam der von uns angeheuerte Eismann, Sebastian Antz, mit seinem Frozen Yoghurt Mobil und versorgte Groß und Klein mit erfrischendem Frozen Yoghurt und verschiedenen Beilagen. Als die Teams sich gefunden hatten, wurde das Turnier von unserer Aufsichtsratvorsitzenden Ursula Groden-Kranich MdB unter tobendem Applaus eröffnet. Während das Turnier noch in vollem Gange war, wurde von unserem Grillmeister bereits der Grill entzündet und die ersten Lagen Fleisch und Würstchen vorbereitet. Als langsam die Sonne malerisch im Rhein verschwand, nutzte Jörg Steinheimer als Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe, die wunderbare Situation und übergab den siegreichen Wormsern (Team 1) den wohlverdienten und hart umkämpften Pokal. Ebenfalls dankte er der Rettungswache aus Worms für das Ausrichten

des Betriebsfestes. Nach dem Sonnenuntergang kamen leider auch ungeladene Gäste in Form von “Rhoischnooke”, und zwar in Heerscharen. Dies sorgte leider dafür, dass einige Gäste welche eigentlich länger auf dem Fest bleiben wollten frühzeitig abreisten. Wir ließen uns den Spaß am feiern allerdings nicht durch diese kleinen Blutsauger verderben und so feierten die restlichen Gäste gemeinsam mit den Wormsern bis zum Sonnenaufgang. Und wenn sie nicht von Schnaken gefressen wurden, dann feiern sie noch heute. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Mitarbeitern der Rettungswache Worms für die geleistete Arbeit rund um das Betriebsfest bedanken. Unser Dank gilt ebenfalls den Kollegen, die an diesem Tag freiwillig die Rettungsmittel besetzt haben. Wir danken dem Motorsportverein 1927 Worms e.V. für ihr Vereinsheim und dem tollen Gelände, sowie allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Wir Wormser freuen uns schon auf nächstes Jahr um den Pokal würdig zu verteidigen und werden, wo auch immer das Betriebsfest dann sein wird, zahlenmäßig vertreten sein um die nächste Wache zu unterstützen. Eure Rettungswache Worms

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sommerfest

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P l at z i e r un g en i m H um a n Soccer: 1. Platz

Rettungswache Worms Team I

2. Platz

Rettungswache Worms Team II

Platz 3:

Verwaltung Rettungsdienst

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rheinradeln 09

RHEINRADELN 2016     KEINE GNADE FÜR DIE WADE                                     

Sonntagmorgen, 10.00 Uhr. Bei strahlendem Sonnenschein trifft sich eine hochmotivierte Gruppe von Fahrradfahren an der Rettungswache Nierstein. Ihr Ziel ist ehrgeizig: Die volle Strecke nach Worms und zurück mit dem Fahrrad zu absolvieren. Also nur Mut und in die Pedale getreten. Doch schon an der nächsten Kreuzung lauert die erste Gefahr für die tapfere Radlergruppe. Der OV des DRK Nierstein-Oppenheim versucht eine Ablenkung mit leckeren Kaffeestückchen. Jedoch vergeblich. Unbeirrt setzt die Gruppe den Weg nach Worms fort. Aber die Schergen der Rast lassen nicht ab von den eisernen Bikern. Mit Freibier versuchen sie, sie vom Sattel zu locken. Auch das erfolglos.

Unbeirrt geht es weiter in Richtung Süden. Weiter kämpfen die Ritter der Velos gegen ‘Herzogin Lethargie’ und ‘Schweinehund den Inneren’ an. Doch auch diese wackeren Radler sind nur Menschen. Geschunden von den Widrigkeiten der Strecke und teils schwer verletzt, müssen sie sich schließlich in Mettenheim geschlagen geben und auf einen Spähtrupp warten, der bereits aus Worms gestartet war. Wieder vereint ziehen alle den geordneten Rückzug an. Um erst mal verschnaufen zu können, suchen sie im OV des DRK Guntersblum Schutz vor den Gefahren. Nach der Rast mit Logie und herrlicher Verpflegung, setzt unsere

Radlergruppe schließlich den Weg nach der Oppenheimer Gemarkung fort. Trotz steiler Anstiege, brennender Sonne und schwindender Kraft, erreichen alle sicher das rettende Ziel in Oppenheim. Endlich können auch die von den Freibierschergen erbeuteten Güter ruhigen Gewissens verzehrt werden. Doch noch immer ist den Radlern der wohlverdiente Feierabend nicht vergönnt. Während der Spähtrupp wieder auf Patrouille geht, um später wieder zur Gruppe zu stoßen, errichten die Heimkehrer, im strömenden Regen und während Blitze den Himmel erhellen, ein Lager auf der Rettungswache Nierstein. Die erwarteten Besucherströme sollen schließlich nicht enttäuscht werden. Trotz des Regens gelingt es ihnen ein Lagerfeuer zu entzünden. So kann das vorbereitete Schlachtgut und ebenso das Gemüse rasch zubereitet werden. Genau rechtzeitig um die hungrigen Mäuler der versammelten Mannschaft und der anströmenden Meute zu stopfen. Nach einem langen Tag voller Abenteuer löst sich weit nach Sonnenuntergang das Gelage auf und legt sich zur Ruh’. Schön war’s. Bis nächstes Jahr, eure RW 5. STATUS ZWO | AUSGABE NR 20


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GESUNDHEITSTAGE 2016     GESUND LEBEN RETTEN                                     

In diesem Jahr fanden zum zweiten Mal unter dem Motto „gesund Leben retten“ zwei Gesundheitstage in der DRKRettungsdienst RheinhessenNahe gGmbH statt. Veranstaltungsort war am 21. Juni die Rettungswache in Alzey und am 22. Juni die Rettungswache in Bad Kreuznach. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren herzlich zu den ganztägigen Veranstaltungen eingeladen. Der Fokus lag neben der körperlichen, vor allem auf der psychischen Gesundheit von Rettungsdienstfachpersonal. Zur Versorgung von Patienten/ Notfallpatienten wird zu jeder Zeit und in jedem Arbeitsbereich professionelles Handeln erwartet. Dies ist auf Dauer nur mit einem gesunden Körper und einer gesunden Psyche leistbar. Daher begannen die Tage mit der Vorstellung des neuen Versorgungskonzepts der Psychosozialen STATUS ZWO

Notfallversorgung (PSNV). Im Zuge des Versorgungskonzepts wurden mehrere Mitarbeiter von verschiedenen Rettungswachen zu kollegialen Ansprechpartnern ausgebildet. Zudem qualifizierten sich Mitarbeiter zu psychosozialen Ansprechpartnern weiter. Abgerundet wird das Konzept mit einem externen Diplom-Psychologen, der den Mitarbeitern bei dienstlichen als auch privaten Problemen für bis zu fünf Termine pro Jahr zur Verfügung steht. Nach der theoretischen Einführung in die Tage startete das abwechslungsreiche Programm in den Räumlichkeiten der Rettungswachen.

sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zu Themen einer gesetzlichen Krankenkasse zur Verfügung und konnten offene Fragen am Informationsstand klären. Herr Erwin Schottler beeindruckte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit seinem Vortrag zum Thema Stress, der den einen oder anderen im Plenum zum Nachdenken anregte. Wer im Anschluss Interesse hatte, konnte mit ihm einen NordicWalking Kurs belegen und das Gesagte/Gehörte direkt in Taten umsetzen. Wer sich zum Entspannen nicht körperlich bewegen wollte, konnte das im Massagesessel von BrainLight tun. Die Massage auf dem Sessel wurde in Verbindung mit einer Brille und begleitender Musik zu einer kurzen und entspannten Reise ohne äußere Eindrücke oder Einflüsse. Hierbei wurde niemand allein gelassen, sondern fachlich von einer Beraterin begleitet. Zudem waren in Alzey Optik Delker und in Bad Kreuznach Optik Halter vor Ort und führten mit den Interessierten einen Die DAK Gesundheit unter- Sehtest durch und berieten stützte die Gesundheitstage die Getesteten fachkundig jeweils mit zwei Vorträgen zum Thema Sehhilfen. Hilfe z u m T h e m a E r n ä h r u n g konnten die Teilnehmer und i m S c h i c h t d i e n s t u n d Teilnehmerinnen auch bei der Aktionsmodulen z u r Zorn Orthopädie GmbH erhErmittlung der körperlichen alten. Neben einem eigenen Fitness. Als Partner standen Vortrag zum Thema Hilfsmittel


gamir 11 ermittelte das Team auch die individuellen Venen und Fußabdrücke der interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ergebnisse wurden im Anschluss besprochen und entsprechende Hilfestellung mit oder ohne Hilfsmittel mit auf den Weg gegeben. Aus den DRK Reihen war das neue Info-Mobil vom DRKBlutspendedienst an beiden Standorten vertreten. Die Tage boten auch die Möglichkeit den eigenen Versicherungsschutz zu überdenken und sich vom Münchner Verein beraten zu lassen. In Bad Kreuznach war zudem der Geschäftsführer des Fitnessstudios Body Business mit einem Vortrag und einem

Informationsstand vertreten. Neben den Aktivitäten rund um das Thema Gesundheit kamen die kollegialen Gespräche nicht zu kurz. Auch für Unterhaltungen wurde Zeit und Raum geboten. Zugleich konnte man sich zwischendurch und zu Mittag dem leiblichen Wohl widmen. Für das wurde in Zusammenarbeit mit WEBER Grill und tatkräftiger Unterstützung von Marc Schottler und weiteren Kollegen aus den eigenen Reihen gesorgt. Nicht nur (gesundes) Gegrilltes, sondern auch die Beilagen werden allen Anwesenden noch einige Zeit positiv in Gedanken bleiben. Alles in Allem liegen zwei informative

und vielseitige Tage zum Thema Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention hinter den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Helfern der DRKRettungsdienst RheinhessenNahe gGmbH. Wichtig ist den Blick auf die Wertschätzung des hohen Guts Gesundheit zu richten, - auch auf die eigene Gesundheit. Dann können Rettungsdienstfachkräfte „gesund Leben retten“ – Tag und Nacht.

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CHARITY: RUN FOR CHILDREN     MITARBEITER LAUFEN FÜR KINDERPROJEKTE                                     

Vo n strahlendem Sonnenschein bis Starkregen mit Hagel haben wir dieses Jahr, von Petrus und der Wetterfee, schon einiges geboten bekommen und auch die Vorhersage für diesen Samstag ließ alle Möglichkeiten des Wetter-Roulettes offen. Dieses Jahr haben sich aus unserem Unternehmen mit 23 Läufern so viele Mitarbeiter für den Run For Children angemeldet wie noch nie zuvor. Allerdings haben wir auch dieses Jahr, wie bereits in den letzten beiden Jahren, erkennen müssen, dass Zusagen zugunsten von lukrativeren Angeboten abgesagt bzw. nicht eingehalten wurden und auch das unbeständige Wetter der vergangenen Wochen forderte seinen Tribut, so dass wir leider einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen hatten. Umso mehr freuten wir uns, dass alle, die sich in der „Frühe STATUS ZWO

Vögel“-Gruppe eingetragen hatten auch pünktlich am Start waren und den Lauf mit eröffnet haben. So konnten wir direkt am Anfang mal „Laufen unter tropischen Bedingungen“ ausprobieren. Hier zeigte sich ganz klar, wer dieses Jahr an den Auswahlverfahren für die Notfallsanitäterausbildung, teilgenommen bzw. trainiert hatte. Lätitia Alef war da sicherlich eine der Fittesten unter uns und ließ sich auch durch brennende Sonne gefolgt von heftigem Dauerregen, nicht beirren Sie hatte stets ein freundliches Lächeln für uns parat. Ebenso waren Kimberly Becker-Renner und Tobias Liewert mit von der Partie und liefen im strömenden Regen begleitet von Donnergrollen ihre Runden mit sehr viel Enthusiasmus, dass es uns tatsächlich neu motivierte weiter zu laufen und den Regen einfach genauso zu ignorieren.

Danke euch Dreien für eure gute Laune! Am Nachmittag war es zwar deutlich kühler und das Wetter wurde erträglicher. Dafür hatten wir weniger Läufer in den eigenen Reihen und waren ganz froh, dass wir durch die Kooperation mit der EEH (Epilepsie Elternhilfe e.V.) ein paar Ersatzläufer zur Entlastung hatten. In dieser „MittagslochÜberbrücker“ Gruppe hatten wir zwei motivierte Läuferinnen und unseren Laufprofi, die mit der Sonne um die Wette strahlten haben und sich auch durch dicke Regenwolken nicht den Spaß nehmen ließen. Danke Martin Pfeiffer, Sara-Lea Stock und Anna Nennmann für euren Einsatz! Kollege Thomas Layer brachte, ähnlich wie letztes Jahr, gleich den Großteil seiner Familie an den Start. Hier war das Motto nicht nur: „Laufen für Kinder“, sondern „Laufen mit Kindern“ merke: Kollege Thomas ist ziemlich fit und ganz schön flink!! Danke dir und deiner Familie für die vielen Runden, die ihr gelaufen seid! Die Abendgruppe war dann ordentlich minimiert, aber auch hier fanden sich wieder zwei frische Läuferinnen aus unseren Kreisen, die das erste Mal dabei waren, aber sichtlich Spaß an der Veranstaltung an sich und


gamir 13 auch am gemeinsamen Laufen hatten. Aljuscha Dillenburger und Wiebke Dickfeld stellten fest, dass wir ja eigentlich alle gar nicht so unfit sind wie wir oft glauben und, dass das gemeinsame Laufen eigentlich ganz cool ist… Wer weiß, vielleicht der erste Funke für eine Laufgruppe der RW1 ?! … Vielen Dank auch euch beiden, dass ihr einen Teil eurer Zeit auf der Laufbahn verbracht habt! Nur die Harten kommen in den Garten! - Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle an zwei Menschen, die mit

Euch allen nochmal ein herzliches Dankeschön für eure Zeit und die Bereitschaft einen Teil des bzw. den gesamten Tag laufenderweise zu verbringen. Simone Weinsheimer.

mir den kompletten Tag auf dem Sportplatz verbracht haben, inklusive Siegerehrung, Abbau und sämtlichem Orgakram. Christina Fuhr und Karsten Porsch - ohne euch beide wäre dieser Tag zeitweise ganz schön heftig gewesen, denn ihr seid immer dann gelaufen,

wenn sich sonst keiner mehr dazu in der Lage gesehen hat und das über die kompletten zehn Stunden :-)

Laufveranstaltung gesucht? Alle von uns unterstützen Laufveranstaltungen finden sich im QM-Portal!

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POWER FÜR DEN INTENSIV-RTW     ITW MAINZ MIT POWERLOAD-TRAGE AUSGERÜSTET                                      den erfolgten Einweisungen der eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem ITW, konnte das System Ende April 2016 in Betrieb genommen werden. Das Power Load System von Stryker ist jetzt seit fast drei Monaten in Betrieb. Ein erstes Fazit unserer MitarbeiterInnen ist positiv. Wir können feststellen, das Power Load System sorgt für mehr Sicherheit für Personal und Im Herbst 2015 stellte die stationierten ITW des DRK und Patienten, indem die Fahrtrage Universitätsmedizin Mainz als des MHD. Der MHD in Mainz während des gesamten Ein- und Standort für die Intensivtrage in war zu diesem Zeitpunkt schon Ausladevorgangs abgestützt Mainz fest, dass die zu diesem in der Neubeschaffung des ITW, wird. Die Reduzierung der Zeitpunkt im Dienst befindliche welcher im Sommer 2016 in Wirbelsäulenbelastung trägt Intensivtrage einer kostspieligen Dienst gehen soll. Letztendlich zur Verhinderung kumulativer Generalüberholung bedurfte. musste also unser ITW/RTW Traumaverletzungen bei. Schnell war man sich einig, dass Rotkreuz Mainz 01/83-1 auf Weitere, positive Aspekte sind: nicht zuletzt aus medizinischen das Stryker Power Load und wirtschaftlichen Aspekten, System umgerüstet werden. • D a s manuelle eine Neubeschaffung die Unser langjähriger Partner im Manövrieren der Trage beim sinnvollere Alternative war. Die Ausbau unserer Rettungsmittel, Ein- und Ausladen entfällt Universitätsmedizin bestellte die Fa. System Strobel aus • Patientenstürze werden also im Dezember 2015 eine Aalen, übernahm den Umbau durch Abstützung der Trage bis Intensiv-Transport-Einheit ITE 1 vom bisherigen System auf das zum Bodenkontakt der Räder auf Basis Stryker Power Pro TL. neue Power Load System. Der minimiert D a s e r f o r d e r t e e i n e Umbau konnte an einem Tag • E r f ü l l t d y n a m i s c h e Umrüstung der beiden in Mainz in Aalen erledigt werden. Nach C r a s h t e s t s t a n d a r d s f ü r maximierte Patientensicherheit • Umfasst ein einfach zu verwendendes manuelles Back-up-System, das die uneingeschränkte Verwendbarkeit bei Stromausfall gewährleistet • D a s S y s t e m h e b t hydraulisch Patienten mit einem Gewicht von bis zu 318kg STATUS ZWO


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Die Power von Stryker

Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns unter: ems.info@stryker.com

www.strykerems.com

Der medizinischen Fachkraft obliegt die Entscheidung für oder gegen die Verwendung bestimmter Produkte und Operationstechniken. Bei Fragen zur Verfügbarkeit von Stryker Produkten in Ihrem Land wenden Sie sich bitte an Ihren Stryker Außendienstmitarbeiter. Copyright © 2016 Stryker. Die obigen Produkte sind mit der CE-Kennzeichnung versehen. Die Stryker Corporation oder ihre Tochtergesellschaften oder andere verbundene Unternehmen sind Inhaber, Nutzer oder Antragsteller der folgenden Marken oder Zeichen: Stryker, Power-PRO XT, Power-LOAD und XPS.

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REPORT: LEITSTELLE KH     INTEGRIERTE LEITSTELLE STELLT SICH VOR                                     

1 Die Leitstelle Kreuznach ist auf der Rettungswache Bad Kreuznach ansässig und ist neben der Disposition des Rettungsdienstes und des Krankentransportes auch für die Erstalarmierung der Feuerwehren zuständig. Dadurch erhält sie den Titel „Integrierte Leitstelle“. Das Einsatzgebiet beinhaltet die Landkreise Bad Kreuznach, Birkenfeld sowie den RheinHunsrück Kreis. Durchschnittlich erreichen uns täglich ca. 350-500 Hilfeersuchen in Form von Krankentransporten, Rettungsdiensteinsätzen sowie Feuerwehreinsätzen. Hierbei liegt der Schwerpunkt deutlich im Bereich Rettungsdienst und Krankentransport. Unser Team besteht aus 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jeweils eine Planstelle besetzen sowie mehreren „Aufrückern”, die neben ihrer Tätigkeit im mobilen Rettungsdienst das

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Leitstellenteam unterstützen. Wir arbeiten im 3 Schichtsystem- Früh, Spät, Nacht, 6 Dienste am Stück, danach 3 Tage frei. Im Frühdienst sind wir werktags mindestens zu viert, an „guten Tagen“ zu fünft. Hier teilen wir uns die Arbeit untereinander auf, sodass jeder Disponent für einen Bereich verantwortlich istein Disponent für den Bereich Birkenfeld, 1 Disponent für den Bereich Rhein-Hunsrück, die beiden anderen sind für den Landkreis Bad Kreuznach zuständig. Bei der Besetzung zu fünft arbeitet der fünfte den anderen zu oder es wird das Dispatchersystem angewendet. Dieses System hat sich auf der Leitstelle Mainz bereits seit längerem etabliert und soll auch in Kreuznach zukünftig praktiziert werden. Bei diesem System gibt es einen Disponenten (Dispatcher), der über alle Dispositionen entscheidet und den Funk

W e l c h e n Einsatzbereich betreut die Integrierte Leitstelle? Die Leitstelle Bad Kreuznach ist zuständig für die drei Landkreise Bad Kreuznach, Birkenfeld und den Rhein-Hunsrück Kreis. Insgesamt ein Gebiet von 2.600 Quadratkilometern mit 350.000 Einwohnern.

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Wie viele Anrufe gehen täglich bei der Leitstelle Kreuznach ein?  R und 700 Anrufe nehmen die Disponenten der Leitstelle täglich entgegen. Daraus entstehen zwischen 350500 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst.

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Wie viele Hilfeersuchen koordiniert die Integrierte Leitstelle pro Jahr? Im letzten Jahr bearbeiteten die Disponenten rund 135.000 Hilfeersuchen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 waren es nur 120.600 koordinierte Einsätze.


report 17 betreut. Die anderen sind als Telefonisten (Call Taker) tätig. Die Einsätze werden lediglich im Leitstellensystem aufgenommen und für den Dispatcher zur Disposition abgelegt. Die Tätigkeit als Telefonist ist sehr angenehm und effizient falls Erste-Hilfe Maßnahmen an den Anrufer weitergeben werden müssen. Der Dispatcher hat da dann doch den stressigeren Job. Seine Aufgabe ist es, die angenommen Einsätze für alle drei Landkreise an die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge zu verteilen. Da verliert man doch schnell mal den Überblick, aber wir sind ja noch in der Eingewöhnungsphase. Sicherlich wirkt das Dispatchersystem auf die Kollegen im Fahrdienst sehr angenehm. Der Funk ist wesentlich ruhiger etc. Im Spät- und Nachtdienst, sowie am Wochenende gibt es keine Aufteilung der Bereiche unter den Disponenten. Das Einsatzaufkommen ist dann generell überschaubar, man ist zu dritt und kann gegebenenfalls Dispositionen untereinander absprechen. Problematisch wird es generell bei den Dispositionen der Pausen. Sowohl für den Fahrdienst als auch die Leitstelle ein lästiges Thema. Pause auf der Wache oder unterwegs, wir wollen euch nicht ärgern, manchmal ist es eben wirklich sinnvoll. Teilweise werden Fahrten für ein Fahrzeug bis zum Feierabend vorgeplant, da bietet sich die Pause in Mainz im Status 8 einfach an und passt perfekt zu der Anschlussterminfahrt um 13 Uhr in Gensingen. Dennoch kann man ja grundsätzlich miteinander reden und es findet sich meistens ein Kompromiss für beide Parteien. Leider gibt es immer noch zu wenig Fahrzeuge in allen Bereichen. Daher kann es dazu kommen, dass Patienten auf eine Entlassung

Während des Umbaus der Leitstelle nutzen die Kollegen den Stabsraum als Ausweichleitstelle. Nur mit viel Eigenleistung der Kollegen konnte der Umbau so schnell realisiert werden.

aus dem Krankenhaus unverhältnismäßig lange auf einen Krankentransportwagen warten müssen. Als nächstes steht uns die Umstellung auf ein neues Einsatzleitsystem bevor. Im Zuge des Umbaus der Leitstelle im letzten Sommer wurde die Technik bereits auf den Digitalfunk vorbereitet, die Telefonie wurde von der Windows basierten Software auf eine externe Telefonanlage mit Touchpadfunktion umgestellt. Diese ermöglicht uns bereits jetzt die Kommunikation mit der Feuerwehr über den Digitalfunk. Die Alarmierung durch uns erfolgt noch via Melder&Sirene analog, die Feuerwehren melden sich dann nur noch über den Digitalfunk bei uns. Die gesamte Einsatzkommunikation der Feuerwehren erfolgt dann in den Kreisgruppen auf dem Digitalfunk. Die Umstellung des Rettungsdienstes auf Digitalfunk ist zurzeit noch nicht realisiert. Das neue Einsatzleitsystem bietet aber viele interessante und nützliche Features sowie eine weitaus übersichtlichere Benutzeroberfläche als das alte System. Außerdem wäre die

Umstellung auf den Digitalfunk im neuen System mit wenig Aufwand verbunden. Gerade die digitale Alarmierung wäre für uns ein großer Fortschritt. Die Durchsagen im Analogfunk kommen nicht auf allen Wachen an und es ist ja durchaus wichtig zu wissen ob es sich bei dem Alarm um einen Notfall handelt oder nicht. Bis dahin müssen wir uns eben mit den gegenwärtigen Gegebenheiten arrangieren. Wünschenswert wäre es für uns auf der Leitstelle, dass alle KTWs mit Diensthandys ausgestattet werden. Die Kommunikation würde dadurch wesentlich verbessert werden und die Kollegen müssten nicht wie so oft ihr Privathandy nutzen. Ansonsten hoffen wir auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit euch und wenn ihr euch mal ärgert, denkt einfach dran: wir sind auch nur Menschen und machen auch nur unseren Job ;)

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wir vor ort

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RHEINHESSENNAHE VOR ORT AKTIONEN & VERANSTALTUNGEN IM ÜBERBLICK

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RW N I E R S T E I N : FLUGTAG IN OPPENHEIM Am 15.05.2016 präsentierte sich die RW Nierstein einmal auf völlig ungewohntem Te r r a i n . Auf Anfrage des Aeroclub Oppenheim-Guntersblum waren wir bei dessen ‘Tag der offenen Tür’ mit einem Stand zum Thema „RETTER WERDEN“ auf dem Oppenheimer Flugplatz vertreten. Bei wechselhaftem - aber glücklicherweise meist trockenem – Wetter, konnten wir im Laufe des Tages gut 200 interessierten Besucherinnen und Besuchern die Arbeit des Rettungsdienstes und die Ausbildung zum Notfallsanitäter näher bringen. Hierzu berichtete unter anderem unsere Auszubildende Julia Eschborn buchstäblich aus erster Hand. Auch die kleinen Gäste freuten sich, wenn sie nach erfolgreicher Teilnahme an STATUS ZWO

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RW KREUZNACH: BERUFSMESSE BAD KREUZNACH Gemeinsam mit dem Team Freiwilligendienste des DRK-Landesverbandes nahmen wir an der Berufsmesse in Bad Kreuznach teil, um für den Freiwilligendienst und die Ausbildung zum Notfallsanitäter zu werben. Zeitweise standen die vorwiegend weiblichen Interessenten Schlange, um sich im Rettungswagen von Janina Sygo alles rund um die Ausbildung und die Ranimationspuppe erklären zu lassen.

02 unserem kleinen Rettungs-Quiz ihre verdiente GummibärchenMedizin, sowie Buttons und Aufkleber in Empfang nehmen konnten.Vielen Dank an den Aeroclub für die Möglichkeit zur Teilnahme, sowie für eine sehr gelungene Veranstaltung! Wir bedanken uns außerdem beim OV Nierstein-Oppenheim für die Ausleihe des Pavillons und der Beach-Flags, sowie bei der Feuerwehr Oppenheim für die kostenfreie Bewirtung!


wir vor ort 19

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RW KIRN: BERUFSMESSE KIRN In Kirn veranstaltete die Arbeitsagentur ihre traditionelle Berufsinformationsmesse im Schulzentrum auf Kyrau. Mit Notfallkrankenwagen, Bannern und viel Infomaterial im Gepäck, präsentierten Daniel Wenk und Philipp Köhler unsere Ausbildungskampagne RETTER-WERDEN an einem Freiluftstand.

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BEREICH BAD KREUZNACH: 200 JAHRE LANDKREIS BAD KREUZNACH Bereits seit 200 Jahren existiert der Landkreis Bad Kreuznach, genauso wie die ganze Region Rheinhessen. Das Jubiläum feierte der Landkreis mit einem großen Bürgerfest im Freilichtmuseum in Bad Sobernheim. Da durften wir als Rettungsdienst natürlich nicht fehlen! Zusammen mit dem DRK-Kreisverband Bad Kreuznach richteten wir einen Aktionsstand rund um die Bereiche des Roten Kreuzes ein. Für Kinder gab es ‘echte’ Wu n d e n z u s c h m i n k e n , Oldtimerfans konnten einen alten Krankenwagen aus den siebziger Jahren bestaunen und unsere Kollegen führten die Versorgungsmöglichkeiten an einer Simulationspuppe im Notfallkrankenwagen vor. Hier konnten die Besucher sich von der modernen medizinischen Ausstattung überzeugen und von den Profis den ein oder andereren Tipp zur Reanimation bekommen. Natürlich gab es auch Gelegenheit, sich selbst an der Trainingspuppe auszuprobieren.

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BEREICH BAD KREUZNACH: ÜBUNG AUF A61/ STROMBERG Großeinsatz auf der Autobahn! Gemeinsam mit der Feuerwehr Stromberg übten Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes und Kameraden aus dem DRKEhrenamt ein Schadenszenario auf der Autobahn. Einerseits wurde ein Brand der Rastatätte angenommen und zudem noch ein Verkehrsunfall mit Gefahrgut simuliert. Unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren mit großem Eifer und RW KREUZNACH: mehreren Fahrzeugen vor Ort. B E R U F S M E S S E In Zukunft sind weitere Übungen ADS HARGESHEIM Die Alfred- mit Feuerwehren geplant. Delp-Schule in Hargesheim ist eine Kooperative Gesamtschule in Trägerschaft des Bistums Trier, an der sowohl der Gymnasialzweig, der Realschulzweig und auch ein klassischer Hauptschulzweig angeboten werden. Bis zur siebten Klasse werden die Kinder gemeinsam unterrichtet, um sich danach für die weitere Schullaufbahn zu entscheiden. Die Schülerinnen und Schüler waren außerordentlich an der Notfallsanitäterausbildung interessiert. Es zeigte sich erneut, dass wir viele junge Menschen für diesen Beruf begeistern können, wenn wir den Beruf noch bekannter machen.

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TEDDYS FÜR KR ANKE KINDER  

‘ROUND TABLE’ SPENDET AN MAINZER RETTUNGSDIENSTE                                     weniger bedrohlich erscheinen zu lassen.

Im Rahmen einer Spendenübergabe am Freitag, 15. Juli 2016 überreichten Mitglieder des Round Table 194 Mainz/Rheinhessen in Mainz insgesamt 440 Rettungsteddys an Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes Mainz, der Johanniter-Unfall-Hilfe Mainz, dem Arbeiter-Samariter-Bund Mainz und des MalteserHilfsdienstes Mainz. Die Round Ta b l e r berichteten begeistert, dass die Aktion (nach der sehr erfolgreichen Premiere im Jahr 2011) nun bereits zum dritten Mal durchgeführt wird. Zukünftig möchte man den Umfang der Spende nach vorherigem verstärktem ehrenamtlichem Verkaufsengagement sehr gerne noch ausweiten. Die sozial sehr vielseitig engagierten Round TableMitglieder verkaufen die Teddys an verschiedenen STATUS ZWO

Die kuscheligen Teddybären und Äffchen kommen verletzten und kranken Kindern zugute, welche vom Rettungsdienst behandelt werden. Denn neben professioneller medizinischer Versorgung ist ein kuscheliger Trostspender als Ergänzung zur Zuwendung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz wichtig! Die Ve r t r e t e r der unterschiedlichen Rettungsdienste bestätigten während der Spendenübergabe den großen Bedarf an den kleinen plüschigen Freunden und lobten das konstante Engagement der Round Tabler. Mehr Informationen über Events (z.B. Mantelsonntage den Round Table 194 gibt es in Mainz, Weihnachtsmarkt in online unter Ober-Ingelheim). Beim Kauf eines Rettungsteddys wird ein www.rt194.round-table.de. zweiter Rettungsteddy vom Round Table an verschiedene Organisationen oder Projekte gespendet. Diese können dann den „plüschigen Trost“ im Rahmen ihrer täglichen Arbeit während der medizinischen Versorgung kleiner Patienten als kleinen Freund und Begleiter einsetzen, um von der ungewohnten Umgebung und den Schmerzen abzulenken und die ungewohnte Situation


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NOTFALLSANITÄTERSYMPOSIUM @ HH     WORKSHOP ZUM THEMA PERSONALGEWINNUNG                                     

Im Juni fand in Hamburg das dritte Notfallsanitätersymposium des SK-Verlages (Zeitschrift Rettungsdienst) statt. Erstmals wurden im Rahmen des Symposiums auch Workshops für die Teilnehmer angeboten. Nach einer Anfrage des Veranstalters erklärten wir uns gerne bereit, den Workshop “Personalgewinnung und -auswahl im Rettungsdienst” durchzuführen. Der mit rund 30 Teilnehmern aus Rettungsdiensten, Berufsfeuerwehren und anderen Unternehmen sehr gut besuchte Workshop fand

am Vortag des eigentlichen Symposiums statt. Das große Interesse zeigte, dass das Thema Personalmanagement und Personalmarketing in den Rettungsdiensten bundesweit relevant ist und hier Beratungsbedarf besteht. Bei vielen Rettungsdiensten sinken die Bewerberzahlen oder es finden sich keine geeigneten Bewerber für die Ausbildung zum Notfallsanitäter. Im Workshop gingen wir daher mit unterschiedlichen Methoden der Frage nach: Wie erreiche ich den für mein Unternehmen am besten geeigneten Bewerbertyp und welche Möglichkeiten der erfolgreichen Personalauswahl bieten sich? Durch unsere vielfältigen Erfahrungen mit der von uns entwickelten Ausbildungskampagne RETTER-WERDEN, konnten wir den Teilnehmer einige Tipps und Perspektiven aufzeigen, wie künftig gut qualifizierte und motivierte Auszubildende

gewonnen werden können. Im Workshop konnten sich die Teilnehmer unter der Leitung von Geschäftsführer Jörg Steinheimer, Mathias Hirsch, stv. Leiter Rettungsdienst Bereich Rheinhessen und Philipp Köhler, Unternehmenskommunikation DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, zunächst in einem Br ainstor m i ng austauschen. Weiter ging es dann in fokussierten Kleingruppen, welche sich mit dezidierten Fragestellungen beschäftigen. Jörg Steinheimer gab Einblicke in die strategische Personalentwicklung. Am Ende des Workshops präsentierte Mathias Hirsch unsere Methoden der Personalauswahl im Assessmentcenter und Philipp Köhler erläuterte die Kampagne RETTER-WERDEN. Die Teilnehmer waren durchweg zufrieden mit den greifbaren Ergebnissen und zeigten sich positiv überrascht.

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berufspolitik

GEWALT GEGEN RETTUNGSKRÄFTE     WIR PACKEN ES AN!                                    Die Umfragen besagen: Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren, der Polizei und des Rettungsdienstes finden sich alle unter den zehn als besonders hoch angesehenen Berufen in Deutschland wieder. Das Bild, welches sich uns zunehmend bietet ist leider ein deutlich anderes. Ständig steigende Zahlen von verbalen und körperlichen Übergriffen; Kolleginnen und Kollegen aller oben genannter Berufsgruppen werden Opfer von Beschimpfungen, Beleidigungen, werden im Dienst verletzt, in einigen Fällen sogar so, dass eine Berufsunfähigkeit die Folge dieser Übergriffe war. Aus diesem Grund fand am 14.07.2016 ein erster „Runder Tisch“ zum Thema „Gewalt gegen BOS“ statt, zu dem der DRK Rettungsdienst Rheinhessen- Nahe geladen hatte. An dem Treffen in der Geschäftsstelle in der Lotharstraße nahmen Jörg Stefan (Vorstand JUH Mainz), Milton Scheeder (Assistent der Geschäftsleitung ASB), Mirko Konka (Führungsgruppe Polizeidirektion Mainz), Achim Zahn (Leiter Polizeidirektion Mainz), Alexander Pohl (Bereichsleiter Rettungsdienst MHD), Björn Patzke (Abteilungsleiter Einsatz BF Mainz), Jörg Steinheimer, Mathias Hirsch, Philipp Köhler, Marcel Neumann (alle DRK Rheinhessen- Nahe) teil. Hierbei wurde an Hand von Beispielen von Übergriffen, welche durch das DRK im Bereich Rheinhessen zusammengetragen wurden, STATUS ZWO

die Brisanz der Lage und die Notwendigkeit einer fundierten und weitreichenden Zusammenarbeit dargelegt. Sowohl die zunehmende Problematik der Gewalt und Respektlosigkeit, als auch die Notwendigkeit und der Wunsch nach einer engen Zusammenarbeit wurden von allen Vertretern der anwesenden Organisationen bestätigt. Alleine beim DRK gab es in den letzten 10 Wochen

11 Einträge im Verbandbuch zur Rubrik „Gewalt gegen RD- Personal“. In der rund drei Stunden dauernden Sitzung beschlossenen die t e i l n e h m e n d e n Ve r t r e t e r der BOS künftig einheitliche Standards für die Erfassung der Übergriffe einzuführen. >>>


berufspolitik 23 Dies geschieht, indem eine gemeinsame Plattform zur Erfassung von Übergriffen verbaler und körperlicher Art geschaffen wird, um gemeinsam die Notwendigkeit von Kampagnen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bzw. Lobbyarbeit, der Prävention und der verbesserten Ausbildung der Einsatzkräfte belegen zu können und auch gemeinsame Aktionen durchzuführen. Ziel ist ein deutlicher Schulterschluss der Organisationen. Beispiel hierfür ist eine Ausbildung für Feuerwehrund Rettungsdienstpersonal mit und durch die Polizei im Bereich der Deeskalation, der Herangehensweise an Einsatzsituationen und der Selbstverteidigung. Auch Kooperationen mit den Berufsgenossenschaften sind hier denkbar. Ebenso könnte die Einführung neuer SOPs zu diesem Thema eine erste Hilfestellung bieten. Durch die Schaffung eines deutlichen „Wir-Gefühls“ und dem gemeinsamen Auftreten der Hilfsorganisationen, der Berufsfeuerwehr, der Polizei und des Ordnungsamtes soll verdeutlicht werden, dass

die momentane Situation so zügiges Vorankommen zu nicht hingenommen wird. Die erreichen. Kommunikation untereinander wird in diesem Zusammenhang Für einen weitreichenden Erfolg intensiviert werden. im Zusammenhang mit diesem sehr ernsten Thema bitten wir Über das Sozialministerium alle Kolleginnen und Kollegen s o l l e n G e l d e r f ü r d i e weiterhin um die Erfassung Öffentlichkeitsarbeit generiert jeglicher Vorkommnisse und werden um eine gemeinsame Übergriffe. Plakatkampagne, ähnlich der Kampagne der Polizei „Auch Mensch“ ins Leben zu rufen. Der Kontakt zum Ministerium und der unteren Rettungsdienstbehörde wurde bereits im Vorfeld zur Veranstaltung hergestellt und schon im Rahmen der Zusammenkunft wurden die nächsten Schritte eingeleitet und Aufgaben verteilt, um ein

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NEUE FAHRZEUGE     ERSTE VOLKSWAGEN T6 IN DIENST GESTELLT                                     

Erstmals hat der DRKRettungsdienst RheinhessenNahe Volkswagen T6 Transporter als Basisfahrzeug für die neuen Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen in Dienst gestellt. Als erste Rettungswachen erhielten die DRK-Rettungswache an der Universitätsmedizin Mainz zwei neue Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) auf Basis des VW Transporters TDI 4Motion (Allradgetriebe). Die beiden NEF sind mit 204PS starken 2.0 L TDI Euro 6 Blue Motion Technology Motoren ausgestattet und verfügen so über die aktuellste Abgasnorm. Der Fahrzeugausbau wurde von Strobel in Aalen realisiert. Wie üblich, wurden die Komponenten für Funk und Kommunikation in unserer hauseigenen Funkwerkstatt von Marco Zimmermann eingebaut. Die neuen NEF sind mit LED Warnlichtern und einer Heckwarnanlage zur STATUS ZWO

Absicherung an Einsatzstellen ausgerüstet. Im Bereich der Medizinprodukte führen die Fahrzeuge jeweils einen Corpuls C3, einen Weinmann Medumat Transport und Notfallkoffer für Kinder und Erwachsene, sowie ein erweitertes Ampullarium mit sich. Weiteres Material ergänzt die umfangreiche Ausstattung. Die beiden neuen Krankentransportwagen der Rettungswachen Worms und Idar-Oberstein sind ebenfalls auf VW T6 Transporter ausgeliefert worden. Sie sind mit 150PS kräftigen 2.0 L TDI Euro 6 Blue Motion Technology Motoren und einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe bestückt. Beide Fahrzeuge verfügen über eine Klimaanlage „Climatic“, elektr. Fensterheber, elektr. verstellbare und beheizbare Außenspiegel, Radio, ParkPilot im Frontund Heckbereich sowie eine Mobiltelefon-Schnittstelle.

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ROTKREUZ MAINZ 1/82-1, RW Uni Mainz ROTKREUZ MAINZ 1/82-2, RW Uni Mainz ROTKREUZ MAINZ 10/85-4, RW Worms ROTKREUZ KREUZNACH 11/85-1, RW Idar-Oberstein

VW T6 als NEF? Grundsätzlich werden in Rheinland-Pfalz geländegängige SUV Fahrzeuge als NEF eingesetzt. Lediglich an den fünf Notfallmedizinischen Zentren, zu denen auch die Universitätsmedizin Mainz gehört, wird hiervon abgewichen. Das neue Modell T6 unterscheidet sich im wesentlichen nur durch ein optisches Facelift und ein leicht geändertes Cockpit.


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NEF RK MZ 1/82-1

NEF RK MZ 1/82-1

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MITARBEITER IM FOKUS DIENSTJUBILÄEN

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WINFRIED MAAS, RETTUNGSASSISTENT Seit 40 Jahren ist Winfried Maas fester Bestandteil unseres Rettungsdienstes. Das “Kirner Urgestein” engagiert sich als psychosozialer Ansprechpartner und wurde vor einigen Jahren mit der Landesrettungsdienstmedaille ausgezeichnet. VOLKHARD WERKING, RETTUNGSASSISTENT Volkhard Werking ist seit vier Jahrzehnten im Rettungsdienst des DRK aktiv. Nach vielen Jahren im mobilen Rettungsdienst in Bad Kreuznach arbeitet der erfahrene Rettungsassistent mittlerweile auf der Integrierten Leitstelle in Bad Kreuznach.

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MANUEL JANZER MARTIN KUNZ MARINA WESSELS

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FRANK ALTENKIRCH MANUEL KÜHN THOMAS FRITZ MALIN HICKEL NILS HABEL

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CHRISTIAN MARX, RETTUNGSASSISTENT Idar-Oberstein arbeitet als Rettungsassistent auf der DRKRettungswache Idar-Oberstein im mobilen Rettungsdienst. GERHARD TAUSCHER, RETTUNGSASSISTENT Gerhard Tauscher ist Mitarbeiter der DRK-Rettungswache Mainz In den vergangenen Jahren war er als DRK-Delegierter im Ausland aktiv. Herzliche Glückwünsche auch zur Geburt seiner Tochter! JÜRGEN BECKER, RETTUNGSASSISTENT Idar-Oberstein arbeitet als Rettungsassistent auf der DRKRettungswache Idar-Oberstein im mobilen Rettungsdienst. ANDREAS WILLUWEIT, RETTUNGSASSSITENT Seit einem viertel Jahrhundert ist Andreas Willuweit in unserem Rettungsdienst beschäftigt. Ehemals auf der Rettungswache Bad Kreuznach, arbeitet er aktuell in Stromberg und der Leitstelle.

PHILIPP THOMAS SANDRA MÜLLER GREGOR SCHWAB THOMAS KISTNER FELIX BORNGÄSSER DANIEL ANTHES ANJA BAUERFELD NICOLAS MANN BERND SPÖCKER YANNICK HINTZE BASTIAN WICHTER

LAURA DEUBEL NATASCHA ZIMMER PATRICK CARIUS CHRISTIAN HECK DANIELA KISSEL SOPHIE SCHMITT


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ESSEX MACHT URLAUB NEF RK MZ 1/82-1     WO FAHR ICH BLOSS HIN?                                     

Liebe Leit, nooch all deene abbeitsreiche Daache hab ich mir aach emol e bissje Urlaub verdient. Nit dass mer mei Abbeit kein Spaß mache deet abber manchmol muss mer ach abschalde. Abber wo mach ich des am beste? In de Karibik an em einsame Strand? Dodefür fehlt mer leider die Kohle. Und einsam bin ich aach net gern. Im nahe Oste? Do isses mer grad ziemlich heiß. In die Berje kennt ich fahre. Abber wenn ich do kä scheenes Wetter hab, kann mer des aach vergesse. Am End hab ich mir überlecht, dass ich erstens mein eichenes Heim mitnehme will. Mer weeß jo nie was einen am Urlaubsort erwartet. Dann bleib ich in dem Johr lieber emol dehaam. Sicher is sicher. Abber bei aller Vorsicht un Skepsis: Egal wo mer hinfährt, oder

ob mer dehaam bleibt - es kann immer was passiere, do bin isch mer sicher. Wenn mer die Chance nutzt un freundlich zu den Mensche is, die mer am Urlaubsort trifft und sich net gleich die wildeste Vorurteile ins Gepäck packt, losse sich oft tolle Erfahrunge mache. Ganz egal wo mer sich grad uff de Welt bewegt. Ich wünsche euch alle aach en scheene Urlaub - ganz egal ob dehaam, in unserm Land oder irgendwo uff de Welt. Euer Essex Für unseren Fotowettbewerb suchen wir Euer Urlaubsfoto. Ihr habt einen Schnappschuss eines Rettungsdienstfahrzeuges im Inoder Ausland gemacht? Dann schickt es gleich an die Redaktion und gewinnt vielleicht ein exclusives RTW Modell des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe! Einfach Foto per Mail oder Facebooknachricht einsenden!

IMPRESSUM HERAUSGEBER: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe V.i.S.d.P.: Jörg Steinheimer REDAKTION: Thomas Adrian NEF RK MZ 1/82-1 Philip Fleck Monika Kauhausen Philipp Köhler Daniel Schon LAYOUT: Philipp Köhler DRUCK: Mit freundlicher Unterstützung der Flyeralarm GmbH FOTOS: Köhler/DRK Privat Alexander Kup Stryker GmbH KONTAKT: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Redaktion STATUS ZWO Lotharstraße 11-13 55116 Mainz

mitarbeiterzeitschrift @drk-rhein-nahe.de

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Telefon: 06131 57075-0 Fax: 06131 57075-79 KTW RK KH 1/85-1

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Foto: Julia Schneider

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STATUS ZWO | Ausgabe 20 | 08/2016

DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe - Mitarbeitermagazin STATUS ZWO, Nr. 20  

Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe in Mainz. www.drk-rhein-nahe.de

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