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DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

Ausgabe 28 / Mai 2019

Status Zwo. Das Mitarbeitermagazin.

Aktuelle Themen im Heft: • • • •

Mainz / Neue DRK-Rettungswache geht in Betrieb NEU: Eventservice für DRK Verbände Sanitäter der Zukunft / Connected Paramedic erfolgreich getestet Recruiting / Warum uns zufriedene Mitarbeiter wichtig sind

www.drk-rhein-nahe.de


Inhalt

Inhalt Chefsache

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Vorwort unseres Geschäftsführers Jörg Steinheimer

Titelbild Umzug aller Mainzer Fahrzeuge des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe zur neuen DRK-Rettungswache in der Binger Straße in Mainz. Foto: Stefan Dinges

Neue Recruiting Kampagne

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Jahrespressekonferenz des DRK

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Projekt CP2030

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Neuer Verwaltungsstandort

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Respekt bitte

Seite 09

Warum wir neue Wege gehen

Zahl der Ehrenamtlichen im DRK auf Rekordniveau

Vernetzung von Einsatzkräften der Zukunft

Unsere Verwaltung ist umgezogen

Landesregierung besucht DRK

Impressum Herausgeber: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH Binger Str. 25, 55131 Mainz Tel. 06131 2111-0 info@drk-rhein-nahe.de www.drk-rhein-nahe.de Verantwortlich für den Inhalt: Jörg Steinheimer Redaktion: Philipp Köhler Dean Abrahams Autoren dieser Ausgabe: Boris Schaadt Sebastian Schlusnus Holger König Kontakt: Philipp Köhler Leiter Kommunikation Tel. 06131 2111-222 presse@drk-rhein-nahe.de Druck: Flyeralarm GmbH

Events

Ein Überblick unserer Events und Aktionen

Girlsday 2019

75 Mädchen lernten Rettungsdienst kennen

Seite 10 Seite 12

Instagram

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Projekt FAIR nimmt Fahrt auf

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Fortbildung

Seite 16

Neue DRK-Rettungswache Mainz

Seite 18

NEU: Eventservice fürs DRK

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Dienstjubiläen

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Essex

Seite 23

Wir freuen uns über 5.000 Follower

Unser Projekt zur Lebensphasenorientierten Dienstplanung geht in eine neue Phase

Interne Fortbildung zum Airwaymanagement

Nach über 30 Jahren zieht unsere größte Wache um

Unser Service für DRK Verbände

Wir gratulieren unseren Mitarbeiter*innen

Auf ein Wort mit unserem Essex

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Chefsache

Chefsache Vorwort zur aktuellen Ausgabe der STATUS ZWO von Jörg Steinheimer Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, dass ich Teil der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH sein kann. Es wird Ihnen sicher aufgefallen sein, unsere Mitarbeiterzeitschrift kommt zum 25 jährigen Firmenjubiläum in einem neuen, modernen Design daher. Darüber hinaus wird ein neuer Imagefilm aus Spendenmitteln finanziert produziert, der an unserem Firmenjubiläum in einer Premiere der internen wie externen Öffentlichkeit vorgestellt wird.

© Philipp Köhler

Die Diskussion um den Umgang mit den Krankenfahrten beschäftigt uns leider aktuell immer noch oder wieder. Hier bin ich den Akteuren dankbar, dass man die Abstimmung erneut in Angriff nimmt, um für alle Beteiligten Klarheit zu schaffen. Es kann und darf nicht sein, dass in der Außenwahrnehmung die Hilfsorganisationen diejenigen sind, die sich Anfeindungen aus der Bevölkerung ausgesetzt sehen. Nach wie vor leben wir in Zeiten der Veränderung, beispielsweise durch die Notfallsanitätergesetzgebung und die Novellierung des Rettungsdienstgesetztes in Rheinland-Pfalz. Mit Spannung erwarten wir beim Rettungsdienstgesetz die abschließend verabschiedete Fassung und sind intern dabei die Veränderungen zu diskutieren, die auf Grund der Novelle auf uns zukommen. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 21. März 2019 untermauert die im Entwurf zum neuen Landesrettungsdienstgesetz verankerte Bereichsausnahme für die Hilfsorganisationen bezogen auf die Vergabe von Rettungsdienstleistungen. Es wird damit höchstrichterlich bestätigt, dass diese ohne europaweite Ausschreibung vergeben werden kann. Bezogen auf den Fachkräfteengpass reagiert die DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH mit einer neuen Recruitingkampagne. Lesen Sie mehr dazu im entsprechenden Artikel dieser Ausga-

be der Status Zwo. Nach wie vor bin ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankbar für Ihre Bereitschaft flexibel auf die immer wieder schwierige Dienstplansituation zu reagieren. Ohne Ihre Bereitschaft und Ihr Engagement wäre es noch schwieriger auf außerplanmäßige Dienstplanereignisse zu reagieren. Gerade auch die bevorstehende Urlaubszeit im Sommer wird uns alle auf eine erneute Probe stellen. Neben dem Engagement der Mitarbeiterschaft widmen wir uns im Projekt „FAIR“ (Flexible Arbeitszeiten im Rettungsdienst) aktuell der Thematik und treffen uns regelmäßig, um über den Tellerrand der aktuellen Rahmendienstplanung zu schauen. Ab Herbst diesen Jahres beginnen wir dann mit einer operativen Probephase im Wachenalltag. Wir werden immer wieder über das Projekt berichten und am Ende die abschließenden Ergebnisse präsentieren. Darüber hinaus ist unsere größte Rettungswache und die Verwaltung Mitte April in ein neues Domizil umgezogen. Sie erreichen uns zukünftig in der Binger Strasse 25 in 55131 Mainz oder telefonisch unter 06131 / 21 11-0. Ich möchte mich an dieser Stelle bei sehr vielen Akteuren herzlich bedanken. Ohne die Tatkraft und das Engagement einzelner wäre dieser Umzug nicht so reibungslos von statten gegangen. Stellvertretend für die externe Unterstützung möchte ich Herrn Dirk Gemünden danken, der sich sehr positiv in allen Belangen für den Neubau eingesetzt hat und den Fertigstellungstermin gehalten hat. Für die interne Unterstützung danke ich stellvertretend Herrn Rettungswachenleiter Frank Dernbach, der die interne Baubetreuung übernommen und das Projekt zu seinem persönlichen Anliegen gemacht hat. Abschließend freue ich mich, dass wir Sie am Stand des DRK-Bundesverbandes auf der RettMobil auch in diesem Jahr wieder begrüßen und das DRK repräsentieren

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dürfen. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Zeit bis zum Sommer 2019. Bleiben Sie gesund und uns gewogen. Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen der aktuellen Status Zwo und würde mich freuen, wenn wir Sie in Fulda auf der RettMobil oder an einem anderen Ort dieser Erde wiedersehen.

  Jörg Steinheimer Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

Ich freue mich, dass ich Teil der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe GmbH sein kann. Jörg Steinheimer


Recruiting

  Filmdreh in Wörrstadt Zwei Tage lang haben wir mit einem Filmteam an unseren neuen Videoclips gearbeitet. Vielen Dank an alle, die dabei tatkräftig mitgewirkt haben.

Neue Wege im Personalmarketing Wir starten mit neuen Filmen und innovativem Bewerbungsmanagement.

Neue Filme mit echten Mitarbeitern Aktuelle Studien zeigen, dass potentielle Bewerber am meisten an der realen Situation eines Unternehmens interessiert sind. Wer könnte dies besser vermitteln als unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Deshalb haben wir einige unserer Kollegen nach ihrer Meinung gefragt. In über 15 Interviews schilderten Sie ihre Wahrnehmung des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe und erzählten von Herausforderungen, Erlebnissen mit Vorgesetzten und ihrer Motivation im DRK zu arbeiten. Daraus entstanden ist ein Film, der sehr genau zeigt, wir wir uns als Unternehmen verstehen und was uns wichtig ist. Die neuen Filme kommen vorwiegend in den sozialen Netzwerken wie Instagram

und Facebook, sowie auf Berufsmessen zum Einsatz und sollen einen umfassenden Einblick in unseren Rettungsdienst bieten. Aktuell arbeiten wir zusätzlich an virtuellen Rundgängen der Rettungswachen Mainz und Bad Kreuznach, damit Jobinteressenten sich bereits vorab ein Bild ihres potentiellen Arbeitsplatzes machen können.

Weblink: drk24.de/jobs

Neues Jobportal Passend zu den neuen Filmen, haben wir auch ein neues Jobportal entwickelt. Unter www.drk-rhein-nahe.de/jobportal finden Interessenten nun eine 60-Sekunden online Bewerbungsmöglichkeit und aussagekräftige Jobangebote. Auch intern haben wir unser Bewerbungsmanagement mittels einer neuen Software verbessert. Bewerber erhalten nun innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung. Zudem sind die Abstimmungsprozesse schlanker und effektiver geworden. Wir freuen uns also auf viele Bewerber!

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© Philipp Köhler

Der Fachkräfteengpass im Rettungsdienst ist in aller Munde. Auch in unserer Organisation ist er in Teilen spürbar. Grund genug für uns, unsere bisherigen Aktivitäten im Recruiting auszuweiten und uns neu zu erfinden.


Bundesverband

DRK: Zahl der ehrenamtlichen Helfer steigt Die Jahrespressekonferenz des DRK zeigt erfreuliche Zahlen im Zuwachs von Ehrenamtlichen und würdigt die Genfer Abkommen.

© Philipp Köhler

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnet erneut einen Zuwachs bei der Zahl ehrenamtlicher Helfer. Das geht aus dem Jahrbuch 2018 hervor, das DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 8. Mai 2019 zum Weltrotkreuztag in Berlin vorstellte. Die Zahl der ehrenamtlichen Helfer ist danach im vergangenen Jahr um rund 10.000 auf insgesamt 435.100 aktive Mitglieder gestiegen. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und der höchste Stand seit mehr als 15 Jahren“, sagte Hasselfeldt, die bei einer Pressekonferenz auch einen neuen DRK-Botschafter, den Berliner Schauspieler Ludwig Trepte, vorstellte. Ehrenamt ist wichtiger Pfeiler der Gesellschaft Von den 435.100 aktiven Mitliedern gehören allein rund 134.800 dem Jugendrotkreuz an. „Es kann also keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind. Neben den vielen jungen Menschen gibt es aber auch viele rüstige Senioren, die ihre Erfahrungen zum Beispiel in der Nachbarschaftshilfe, der Sozialarbeit oder in einem Hospiz einbringen wollen“, sagte Hasselfeldt. Ehrenamtliches Engagement sei ein wichtiger Eckpfeiler für den Zusammenhalt einer ganzen Gesellschaft.

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DRK-Präsidentin Hasselfeldt hob außerdem die Bedeutung der Genfer Abkommen hervor, deren Unterzeichnung sich 2019 zum 70. Mal jährt. Das humanitäre Völkerrecht sei heute wichtiger denn je, um in bewaffneten Konflikten die Zivilbevölkerung sowie verwundete oder gefangene Soldaten zu schützen. Genfer Abkommen werden häufig verletzt Fast täglich komme es zur Verletzung der Genfer Abkommen, wenn es direkte Angriffe auf Zivilisten oder auf Gesundheitseinrichtungen gebe oder humanitäre Helfer entführt werden. „Für uns ist es deshalb eine große Freude, dass mit Ludwig Trepte ein neuer DRK-Botschafter gewonnen wurde, der sich insbesondere für die Verbreitung des humanitären Völkerrechts einsetzt“, sagte Hasselfeldt. Ludwig Trepte ist ein mehrfach ausgezeichneter Berliner Schauspieler und bereits an vielen Filmen und Serien beteiligt, die sich mit bewaffneten Konflikten oder den daraus resultierenden Folgen befassen.


Projekt CP 2030

  CP2030 Bereits der erste Versuch war ein Erfolg: CP2030 beim Einsatz zum Sanitätsdienst an Fastnacht in Bad Kreuznach

QCP2030: Der Sanitäter der Zukunft?!

In Krisen­oder Katastrophenfällen sind öffentliche Mobilfunknetze, Telekommunikations- und IT-Infrastrukturen oftmals fehlerhaft oder zerstört, so dass „First­Responder“, Einsatzkräfte, Spezialeinheiten und Krisenmanagement nicht mehr effektiv und sicher untereinander kommunizieren können. In solchen Szenarien können MANet-Lösungen, die als MESH­Infrastrukturen aufgebaut werden, Daten und Inhalte austauschen und bereitstellen. Dazu gehören: Video, IP ­Daten, PTT Sprechfunk, E­Mail und Messaging, Kartenmaterial, Gebäude­ Blaupausen, GPS-Tracking und weitere Elemente. Livetest im Sanitätsdienst und in der Leitstelle In mehreren Feldversuchen bei realen Einsätzen wurde das System auf seine Einsatztauglichkeit geprüft. MA-

Net-Systeme sind als MESH aufgebaut und die verwendeten Funkgeräte sind gleichzeitig Sender/Empfänger als auch Relais. Die sogenannten Funkknoten vernetzen sich selbständig und automatisch miteinander und bilden so ein intelligentes und stabiles Netz. Ein großes zu überwachendes Gebiet kann so einfach mit einigen Funkknoten abgedeckt werden. So wurde zum Beispiel ein großes Veranstaltungsgebiet mit zwei Leitstellen drahtlos verbunden. Am Veranstaltungsort sicherte eine fernsteuerbare Kamera die Großlage, das Bild wurde live in die Leitstelle übertragen. Die Einsatzzentrale vor Ort wurde ebenfalls mit einem Funknoten in das Netzwerk eingebunden. Der vernetzte Sanitäter wurde durch eine Weste, die die notwendige Technik plus zusätzliche Geräte enthält, Teil des Netzwerks. Die Einbindung der MANet-Funkknoten in bestehen-

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© Philipp Köhler

In Zusammenarbeit mit dem DRK Rettungsdienst Rheinhessen hat Broadcast Solutions aus Bingen am Rhein den Connected Paramedic entwickelt, der im Zentrum von MANet-Lösungen und bestehenden Kommunikationsinfrastrukturen steht.


Projekt CP 2030 de Technik ist einfach möglich. An den Funkknoten können Kameras zur Überwachung angeschlossen werden oder diese werden in bestehende Kommunikationsinfrastrukturen eingebunden (Einsatzzentrale, Leitstelle, etc.). Die Funkknoten können sowohl festinstalliert als auch mobil in Fahrzeuge oder eben an Personen (der „Connected Paramedic“) angebracht sein. Die Knotenpunkte suchen sich selbständig das beste „Routing“ zu den entsprechenden Gegenstellen und erzeugen so ein intelligentes, homogenes wie auch stabiles IP-basiertes Netzwerk mit einer Datenrate von bis zu 100 Mbps. An jedem Funkknoten können Daten (Video, Audio, GPS, etc.) eingespeist und ausgegeben werden. Für die perfekte Ausgestaltung der Möglichkeiten der MANet-Systeme „am Mann“ wurde eine Weste entwickelt, die viele Zusatzfunktionen bietet. Die Person vor Ort (Sanitäter, Notarzt, Einsatzleiter vor Ort) kann in der Weste eine Vielzahl von Zusatzgeräten unterbringen, mit denen Daten gesammelt werden. Diese sind mit dem Funkknoten verbunden und die Daten werden in das Kommunikationsnetz eingespeist. Die Weste kann mit einer Bodycam zur Live-Übertragung von Bildmaterial ausgestattet werden. Ebenso ist Platz für ein Funkgerät, GPS-Gerät oder Smartphone. Die Einbindung von Fremdgeräten ist einfach möglich, da alle MANet-Funkknoten über Möglichkeiten der IP-Anbindung verfügen. Durch die „selbstheilende“ Funktionsweise sind auch Szenarien möglich, bei denen einzelne Funkknoten keine direkte „Sichtverbindung“ haben, beispielsweise wegen Gebäuden oder topografische Gegebenheiten. Trotzdem wird das Signal, bedingt durch die Netzstruktur, über andere Funkknoten an den Bestimmungsort transportiert.

„Mit unseren Lösungen stellen wir Einsatzkräften neue und sichere Kommunikationsstrukturen zur Verfügung, die im Falle eines Ausfalls bestehender Infrastrukturen die Kommunikation und die Lagebeurteilung sicherstellen. Ebenso bieten unsere Technologien neue Möglichkeiten der Einsatzüberwachung, Teamführung und Lageeinschätzung in der Verbindung mit bestehenden und funktionierenden Infrastrukturen.“ Stefan Breder CEO, Broadcast Solutions

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Die wichtigsten Funktionen von IP-basierten, mobilen Ad-hoc-Netzwerken (MANet) für den Einsatz bei BOS: CP2030 als Kommunikationsnetzwerk Die Funktionen des unabhängigen Kommunikationsnetzwerkes sind derart vielfältig, dass eine komplett redundante Kommunikationsebene mit diversen Funktionen entsteht. Folgen die wichtigsten Features auf einen Blick: • Bis zu 350 Funkknoten, die sich untereinander selbstständig vernetzen • Selbstheilende Systemstruktur • Sofortiger Verbindungsaufbau (ca. 0,5 Sekunden) • Automatische Teilnehmererkennung / Einbindung ins Netzwerk • Einsatz als Relaisstation in schlecht versorgten Bereichen des Einsatzraumes • Gleichzeitige Sprach- und Datenkommunikation • Ausfallsicherheit durch eigene Stromversorgung • Hohe Übertragungsraten von bis zu 100 Mbps • Bereitstellung von Video, Audio oder Daten an jedem Punkt am Einsatzort • Daten-Einspeisung an jedem Funkknoten

Über Broadcast Solutions: Broadcast Solutions ist einer der größten Systemintegratoren Europas mit Sitz in Bingen am Rhein und stellt Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben neue und innovative Produkte und Systemlösungen zur Verfügung, die im taktischen und strategischen Einsatz, sowohl stationär als auch mobil, entscheidende Vorteile bieten.

Weblink: drk24.de/cp2030


Neuer Verwaltungsstandort

DRK-Rettungsdienst bezieht neuen Verwaltungsstandort in Mainz Modernes Gebäude erlaubt funktionales Arbeiten hinter den Kulissen des Rettungsdienstes und sorgt für besseres Arbeitsklima.

Neue Kontaktdaten: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH Binger Straße 25 55131 Mainz Tel. 06131 2111-0 Fax 06131 2111-299 info@drk-rhein-nahe.de www.drk-rhein-nahe.de

Weblink: drk24.de/anfahrtmz

Eigentlich sollte der bisherige Verwaltungsstandort in nagement, Unternehmenskommunikation, Geschäftsder Lotharstraße in Mainz nur eine Übergangslösung führung und Gesundheitsmanagement moderne und sein. Doch wie es häufig mit provisorischen Lösun- ergonomische Arbeitsplätze und funktionale Konferenzräume, die effektive Meetings mit gen eben so ist, wurde aus einem moderner Tagungstechnik ermögProvisorium eine Lösung für viele lichen. Damit dies alles so möglich Jahre. Nach langer Planung und war, unterstützen viele Sponsoren einer Bauphase, in der stets mit den DRK-Rettungsdienst und truHochdruck gearbeitet wurde, war gen mit Sonderkonditionen und es am 12. April 2019 endlich soSachspenden zu einem zeitgemäweit: das Team der Verwaltung des ßen Verwaltungsstandort bei. „Bis DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe packte alle sieben (ja, letztlich alles funktioniert, wird es Jörg Steinheimer sicher noch einige Wochen daues waren deutlich mehr) Sachen, ern. Doch schon jetzt ist klar, dass und zog in den neuen Standort am Binger Schlag um. Die neuen Räumlichkeiten bieten den das Team der Verwaltung mit viel Engagement und TaMitarbeiterinnen aus Leistungserfassung, Buchhaltung, tendrang bei der Sache war.“ freut sich Geschäftsführer Personalabteilung, Rettungsdienstleitung, Qualitätsma- Jörg Steinheimer.

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© Philipp Köhler

Vielen Dank an alle, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben.


Kampagne

  Hoher Besuch in Mainz v.l.n.r.: Thomas Kramer, stv. Wachleiter DRK-Rettungswache Mainz, Manuel Gonzalez, Vorstand DRK-Landesverband, Randolf Stich, Innenstaatssekretär, Susanne Pörtzgen, Notfallsanitäterin, Jörg Steinheimer, Geschäftsführer DRK-RD Rheinhessen-Nahe, Andreas Hitzges, Referatsleiter Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz im Innenministerium, Phil Metzler, Auszubildender Notfallsanitäter

Respekt bitte! Landesregierung startet Kampagne für mehr Respekt für Einsatzkräfte

© Philipp Köhler

Wer Leben rettet, verdient Respekt und Wertschätzung. Innenstaatssekretär Randolf Stich hat sich im Rahmen der Aktionswoche der Landesregierung „Respekt. Bitte!“ mit Rettungskräften des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, DRK-Vorstand Manuel Gonzalez und Geschäftsführer Jörg Steinheimer getroffen, um mit ihnen über konfliktträchtige Situationen im Einsatz zu sprechen. Die anwesenden Rettungskräfte der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH berichteten Stich von den immer häufiger auftretenden verbalen aber auch physischen Übergriffen. Einsatzkräfte würden angepöbelt, Rettungsfahrzeugen werde im Einsatz die Fahrbahn versperrt und auch mit spontaner körperlicher Gewalt gegen die Retter müsse gerechnet werden. Ein sehr häufig auftretendes Phänomen: Einsatzorte würden ständig mit Smartphone-Kameras gefilmt. Die Aufnahmen tauchen anschließend auf Online-Plattformen auf und würden so aus dem Zusammenhang gerissen. Jörg Steinheimer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, wies darauf hin, dass es

im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe bereits einige Angebote für Mitarbeiter*innen, die solchen Situationen ausgesetzt sind, gibt. Hierzu zäheln Deeskalationsschulungen im Rahmen der Kampagne „HELFER sind TABU“ und eine anonyme psychsoziale Unterstützung bei belastenden Einsätzen. DRK-Landesvorstand Manuel Gonzalez, auch ausgebildeter Notfallsanitäter, kennt die problematischen Situationen, denen die DRK-Rettungskräfte im Einsatz immer häufiger ausgesetzt sind: „Extremsituationen in denen Helfer massiv bedroht werden, gab es schon immer. Doch es ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, dass Übergriffe und respektloses Verhalten zunehmen. Das Empfinden von Empathie nimmt in der Gesellschaft ab.“ „Die Arbeit von Rettungskräften verdient unser aller Respekt und unsere Anerkennung. Weil die Landesregierung das Phänomen zunehmender Gewalt gegen Einsatzkräfte sehr ernst nimmt, ist in den vergangenen Jahren bereits viel getan worden“, so Staatssekretär Randolf Stich.

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Zitat: „Wir hoffen, dass mit dieser Kampagne die Bevölkerung für diese Problematik sensibilisiert werde. Jeder der einen Rettungseinsatz behindert, muss bedenken: Er kann morgen die Hilfe unserer Rettungskräfte brauchen und wäre froh, wenn diese rechtzeitig kommen“ Manuel Gonzalez


Events

News von Events und Terminen

Rheinhessen-Nahe vor Ort

Auf Einladung des SWR nahmen wir im Januar an der SWR Talksendung „...mal ehrlich“ teil. Thema der Sendung war die Frage, ob Hass und Gewalt auf dem Vormarsch sind. Als Vertreter des DRK waren Landesvorstand Manuel Gonzalez, Geschäftsführer Jörg Steinheimer, Notfallsanitäterin Büsra Baltas und Thomas Adrian als Leiter Rettungsdienst zu Gast. Weblink: www.drk24.de/malehrlich

Tiroler Notfalltage Auf internationalem Parkett waren unser Geschäftsführer Jörg Steinheimer und Philipp Köhler unterwegs. Bei den Tiroler Notfalltagen berichteten Sie über die Psychosoziale Notfallversorgung in unserem Rettungsdienst und über aktuelle Trends und Projekte der Digitalisierung im Rettungsdienst.

BOS Hackathon in Paderborn Nachdem wir mit der Universität Paderborn bereits die RETTmobil 2018 bestritten hatten, war es nun an der Zeit diese Partnerschaft erneut zu beleben. Beim BOS Hackathon trafen sich internationale Programmierer, um in 48 Stunden wegweisende IT Projekte für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu entwickeln. Wir belegten mit einem Team aus fünf Entwicklern aus Fernost und zwei deutschen Programmierern mit einer Relaunch der DRK-Retter4U App den vierten Platz im Wettbewerb. Die DRK-Retter4U App soll in Zukunft deutlich mehr Funktionen in sich vereinen. So planen wir eine Alarmierung von diestfreiem Personal bei Großschadenslagen mit integrierter Rückmeldung und die Einbindung von Spontanhelfern bei größeren Schadenslagen. Die zwei Tage in Paderborn waren für uns sehr erfahrungsreich. Gerade die Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklern machte richtig Spaß. Ausser der DRK-Retter4U App, waren noch Projekte zum 3D Druck im Bevölkerungsschutz, eine virtuelle Brandmeldeanlage, eine App zur Berechnung einer Wasserförderstrecke des THW und weitere Themen zu sehen. Weblink: drk24.de/safetydays

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© Philipp Köhler / SWR.de

SWR Talkshow „...mal ehrlich“


Events

Berufsmesse Alzey

© Frank Back / Patrick Mathes / Jörg Steinheimer / Lena Bouman

Frühjahrszeit ist Berufsmessenzeit. In Alzey ist dies für uns schon eine Tradition, die wir gerne mit dem Team des DRK-Freiwilligendienstes des Landesverbandes fortführen. So informierten unsere Mitarbeiter*innen und Lena Bouman vom Team FWD über den Beruf des Notfallsanitäters und rührten die Werbetrommel für den Freiwilligendienst im DRK.

Berliner Feuerwehr zu Gast Gemeinsam mit Boris Topol von der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie, tauschten wir uns zum Thema virtuelle Einsatzsimulation aus und präsentierten unser MANV3D Projekt. Es war ein spannender Termin, der sicher nicht der letzte Kontakt zur Berliner Feuerwehr war! Vielen Dank für den Besuch in Mainz! Weblink: www.drk24.de/manv3d

Angrillen in Idar-Oberstein

Gutenbergmarathon in Mainz

Wer Leben rettet, darf auch feiern. Bei bestem Sonnenschein nutze ein Teil des Teams unserer Rettungswache in Idar-Oberstein den 1. Mai zum Angrillen mit tradionellen Idar-Obersteiner Grillspezialitäten.

Eine gute Tradition ist unsere Teilnahme am Mainzer Gutenbergmarathon mittlerweile geworden. Die furchtlosen und topfitten Mitarbeiter bewältigen die Laufveranstaltung in gewohnt professioneller Weise und stellten damit unter Beweis, dass sie nicht nur fit im Rettungsdienst, sondern auch auf der Laufstrecke sind.

Keine News verpassen! In dieser Rubrik finden sich in jeder Ausgabe der STATUS ZWO Einblicke in Veranstaltungen, Termine und Aktionen des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe. Wenn Sie keine Neuigkeiten aus unserem Rettungsdienst und der Welt des DRK verpassen möchten, scannen Sie einfach den nebenstehenden QR Code mit ihrem Smartphone oder geben Sie den Weblink in Ihr Gerät ein. Sie erhalten dann eine Übersicht unserer Social-Media Kanäle und können uns mit nur einem Klick online folgen! Weblink: drk24.de/socialmedia

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Girlsday

Aktionstag beim Girlsday Die Mädchen in Bad Kreuznach waren ebenso interessiert wir die Teilnehmerinnen an den Standorten Alzey, Worms und Idar-Oberstein.

75 Mädchen beim Girlsday zu Gast an vier Rettungswachen

Praxis stand im Vordergrund Damit die Mädchen einen spannenden Tag im Rettungsdienst erleben konnten, hatten sich rund 25 Mitarbeiter des Rettungsdienstes ins Zeug gelegt. Nach einer Unternehmenspräsentation mit Fakten zur Ausbildung und Filmen, war Praxis angesagt. Hier standen die wichtigsten Erste-Hilfe Maßnahmen auf dem Programm. Das Besondere dabei: die Mädchen hatten im Rahmen der Reanimation Gelegenheit nicht nur die Basismaßnahmen zu erlernen, sondern auch die Anwendung von Beatmungsbeutel und Beatmungsmasken auszuprobieren - ganz wie die Profis. Natürlich erläuterten die fachkundigen Notfall-

sanitäterinnen und Notfallsanitäter auch die Hintergründe des Herz-Kreislauf-Stillstandes und anderer Notfallbilder. Damit die Teilnehmerinnen auch für das Leben nach dem Girlsday etwas Nützliches mitnehmen konnten, lernten Sie Verbände und Pflaster richtig anzuwenden und beschäftigten sich auch mit dem Thema des Notrufs. Im Rettungswagen erforschten die Nachwuchsretterinnen dann medizinische Geräte wie EKG, Defibrillator und Beatmungsgeräte. Auch die Fahrtrage und der Tragestuhl wurden in einsatznahen Szenarien fleißig getestet. Frauen auf dem Vormarsch Beim DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe sind Frauen mittlerweile keine Besonderheit unter den Mitarbeitern im Rettungsdienst mehr. Dreißig Prozent der hauptamtlichen Mitarbeiter sind weiblich - mit steigender Tendenz. Betrachtet man sich die Statistik der Auszubildenden, wird dieser Trend bestätigt. Hier sind bereits mehr als die Hälfte der Azubis Frauen.

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SAVE THE DATE Der nächste Girlsday findet bundesweit am 26. März 2020 statt. Natürlich sind wir wieder dabei. Anmeldungen sind ab Mitte Januar über www.drk-rheinnahe.de/girlsday möglich.

© Philipp Köhler

Was machen Notfallsanitäterinnen? Wie werden schwer verletzte Patienten versorgt und welche Fähigkeiten braucht es für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin? 75 Mädchen ab der siebten Klasse interessierten sich beim Girlsday des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe genau für diese und viele weitere Fragen.


Instagram

Wir feiern 5.000 Follower auf Instagram Schon lange ist bekannt, dass Instagram der neue Stern am Social-Media himmel ist und immer mehr Zuwachs an Nutzern erhält. Mit unserem Kanal waren wir schon früh auf der Plattform aktiv und freuen uns über die vielen Fans.

Wer sind unsere Fans? Seit dem 16. August 2015 betreiben wir den Instagramkanal drk. rettungsdienst mit nunmehr 5.000 Followern. Doch wer sind diese Menschen, die unseren Fotos und Beiträgen täglich folgen? Die meisten unserer Fans kommen aus berlin und Mainz - dicht gefolgt von Bad Kreuznach und Hamburg. So weist es die Statistik von Instagram aus. Im durschnitt ist unser Follower 18-24 Jahre alt. 64% der Fans sind männlich und 36% weiblichen Geschlechts. Am aktivsten sind unsere treuen Fans mittwochs und samstags. Die Lieblingszeit, zu der unsere Fans online sind, ist zwischen 18:00Uhr und 21:00Uhr. Doch genug der trockenen Statis-

tik. Wir freuen uns über jeden, der unseren Kanal abonniert und uns in die Welt des Rettungsdienstes folgt.

Weblink: instagram.com/drk.rettungsdienst

Die Rotkreuzwelt auf Instagram Ganz gleich, ob Fahrzeugfotos, Stellenanzeigen, Stories von Events oder persönliche Portraits unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: wir bieten einen bunten Rotkreuzkanal, der den Anspruch hat, Menschen für die Welt des DRK zu begeistern. Link eingeben und uns folgen Also: einfach den nebenstehenden QR Code scannen oder unseren Kanal mit dem Weblink aufrufen und uns folgen! Wir freuen uns auf euch!

5.000 Follower

42.000 Interaktionen

Quelle: instagram.com/drk.rettungsdienst

0€ Ausgaben für Werbung

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Projekt FAIR

Projekt F.A.I.R. Mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, der Arbeit und Leben gGmbH, SIEDA und Experten aus der eigenen Organisation möchten wir eine lebensphasenorienterte Dienstplanung im Rettungsdienst ermöglichen.

Die Arbeitswelt ist kräftig in Bewegung: Demographische Entwicklungen, gesellschaftliche Anpassungen und wissenschaftliche Erkenntnisse erzeugen eine Menge Dynamik, die sich in neuen Arbeitszeitmodellen niederschlagen wird.

erschließen. Das Forschungsprojekt FAIR berücksichtigt die zahlreichen Gestaltungsparameter, die umfangreiche Modellvielfalt sowie die unterschiedlichen Zielsetzungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Wie entstand das Projekt FAIR? Der Wunsch nach Anpassung der Arbeitszeit wächst. Die Betriebe müssen sich umstellen. Auch im Rettungsdienst, wo besondere psychische Anforderungen und die Belastungen des Schichtdienstes berücksichtigt werden müssen. Die Gestaltung der Arbeitszeit soll nicht nur individuell sein, sondern ganz exakt auf die jeweilige Lebensphase des Mitarbeiters abgestimmt sein. Diese neue Denkweise beherbergt ein großes, bisher kaum ausgeschöpftes Potenzial. So sah das auch der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe. Er rief das Projekt „Flexible Arbeitszeitmodelle im Rettungsdienst (FAIR) – Lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung“ ins Leben. Die Initiative wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) gefördert und vom Weiterbildungsträger „Arbeit und Leben“ moderiert.

Im Projekt wird explizit auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingegangen. Die Belastungen für die Beschäftigten sollen reduziert werden. Die Entwicklung, Implementierung und Erprobung eines solchen Arbeitszeitmodells soll die Arbeitsfähigkeit nachhaltig fördern.

Was ist das Ziel von FAIR? FAIR möchte das enorme Potential lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle für den Rettungsdienst

„Das Projekt FAIR setzt Maßstäbe. Diesen gingen wir auf den Grund. Das Ergebnis: Gerne unterstützen wir das Projekt.“ SIEDA Feste Rahmenbedingungen als Leitplanken Alle Maßnahmen müssen innerhalb bestimmter Grenzen geschehen: Das sind gesetzlichen Vorgaben aus dem Rettungsdienstgesetz oder dem Landesrettungsplan. Zudem gibt es diverse tarifliche Bestimmungen. Warum unterstützt SIEDA die Forschung? Die Personaleinsatzplanung ist

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zentraler Baustein der Arbeitszeitmodelle. Deshalb ist das Projekt FAIR für die SIEDA hochinteressant. Die DRK Rettungsdienste in Rheinland-Pfalz setzen zur Erstellung der Dienstpläne die Software zur Personaleinsatzplanung der SIEDA ein. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen auch in die Weiterentwicklung der Software einfließen. Bereits im Forschungsprojekt gamOR ist die SIEDA im Umfeld „Arbeitszufriedenheit und Selbstbestimmung im Schichtdienst“ aktiv involviert. Die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter ist für jedes Unternehmen ein zentrales Gut. Ein entscheidendes Kriterium dafür ist die „Work-Life-Balance“, die maßgeblich durch das zugrundeliegende Arbeitszeitmodell des Mitarbeiters beeinflusst wird. Dieses Modell kommt maßgeblich durch den Dienstplan zum Ausdruck. Deshalb ist es für die SIEDA wichtig, Erkenntnisse aus den Arbeitszeitmodellen in die Dienstplangestaltung einfließen zu lassen. Was heißt „bedarfsgerechtes Arbeitszeitmodell“? Im Rettungsdienst existieren bereits unterschiedliche Arbeitszeitmodelle. Diese betreffen bisher aber nur vereinzelte Gruppen, beispielsweise ältere Kollegen.


Projekt FAIR

Die Ausrichtung soll zukünftig wesentlich spezieller und stringenter erfolgen. Angelegt sowohl an den Berufsphasen, wie Einstieg, Orientierung, Führung oder Ausstieg, als auch den Lebensphasen (Elternschaft, Pflegetätigkeit, Krankheit) der Beschäftigten. FAIR soll diesen neuen Weg ebnen und die Beschäftigten durchgehend begleiten. Das unterstützende Werkzeug „Arbeitszeitbox“ Der gesamte Prozess ist komplex und braucht entsprechende Werkzeuge. Die „Arbeitszeitbox“ ist ein solches. Sie wurde im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)“ entwickelt und von der „Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ fachlich betreut. In ihr sind Praxishilfen für die Arbeitszeitgestaltung hinterlegt, welche die Entwicklung passgenauer Arbeitszeitmodelle für jede Dienststelle erlauben. Für die Dienstplanung sind besonders die folgenden beiden Themen der Arbeitszeitbox relevant: Arbeitszeitbox „Planung“

© Philipp Köhler

Der erforderliche Personalbedarf soll systematisch und vorausschauend ermittelt werden. Und zwar auf Basis der zuvor festgestellten Anforderungen und Daten. So spielen die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung und das Beachten von Fehlzeiten wie Urlaub, Krankheit und Fortbildung eine zentrale Rolle.

werden. Arbeitszeitbox „Schichtarbeit“ Schichtsysteme müssen gleichzeitig externen Anforderungen (Patienten/Kunden, Lieferanten, etc.) als auch den Beschäftigten gerecht werden. Das gelingt umso besser, desto mehr die Beschäftigten aktiv mit in den Umsetzungs- und Veränderungsprozess des Schichtsystems einbezogen werden. Wie geht es weiter?

Weblink zum Video: drk24.de/fairprojekt

Die Lebensphasenorientierung kann zu einem Win-Win-Effekt für Arbeitgeber und Mitarbeiter werden. Die individuellen Arbeitsmodelle sorgen für zufriedenere, motivierte und gesündere Mitarbeiter sowie für langfristige Personalbindung. Die SIEDA wird das Projekt FAIR im Dialog mit dem DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe intensiv begleiten und aufmerksam beobachten. Es ist unser Ziel, die Erkenntnisse aktiv in die Dienstplangestaltung zu integrieren und die bereits existierenden Möglichkeiten, wie den Rahmen- bzw. Rollplan, effektiv und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Unser Partner

Ihre Ansprechpartnerin Yvonne Schaubruch Koordinatorin Gesundheits- und Alter(n)smanagement im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

Planungssicherheit entlastet die Beschäftigten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen kann ideal auf kurzfristige Schwankungen reagiert

Tel.: 0171 9506290 yvonne.schaubruch @drk-rhein-nahe.de

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Fortbildung

Now we have the SALAD! Mit viel Engagement und Aufwand führten Praxisanleiter und interessierte Mitarbeiter*innen des Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe eine interne Fortbildungsveranstaltung zum spannenden Thema Airwaymanagement durch. Was es mit SALAD auf sich hat beschreibt der aktuelle Artikel.

von Boris Schaadt Der schwierige Atemweg ist eine stets anwesende Gefahr, die über jeder A/B-Intervention schwebt und doch von vielen nicht als solche wahrgenommen wird. Was bedeutet es, einer „cannot intubate – cannot oxygenate“-Situation zu begegnen? Was genau regelt die DREAM SOP eigentlich und wie zur Hölle benutze ich dieses „Koniotomie light“-Set? Fragestellungen mit denen sich unser erster Workshop kurz nach dem Jahreswechsel beschäftigte. Aufgrund mangelnder Ausbildungsräume, fand sich die knapp 15 Mann/Frau/x starke Gruppe im Feuerwehr Gerätehaus Fürfeld ein. Neben einer kleinen Theorieeinheit lag der Fokus eindeutig auf der Praxis. Jochen Schlett -Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin am Bad Kreuznacher Standortführte durch die Veranstaltung und hatte insgesamt drei Praxisstationen vorbereitet: Koniotomie light und Notfallcricothyroidotomie an der Schweinetrachea, Videolaryngoskopie Tipps und Tricks sowie Teamkommunikation im Rahmen RSI/ITN. Neben jeder Menge „hands-on-time“ an den Stationen gab es zusätzlich einen kleinen Crashkurs in Beatmungsformen (Druck- vs. Volumenkontrolliert etc.) und Beatmungsparametereinstellung am Medumat Transport. Zumindest ein Teilnehmer kam dann auch in den Genuss, im Selbstversuch die verschiedenen Modifikationen zu erspüren. Mittlerweile häufig schon im ersten Intubationsversuch eingesetzt, entwickelt sich die Videolaryngoskopie zu einem Standardverfahren im Rettungsdienst. An der Praxisstation wurden Fragen beantwortet und vor allem die Unterschiede der Spatel und in der Handhabung aufgezeigt. Weiter konnte jeder ausprobieren, worin der Vorteil eines starren Stylets im Gegensatz zu normalen Führungsstäben bei hyperangulierten Spateln liegt. An der Teamarbeitsstation im Rahmen RSI konnten alle am eigenen Leib erfahren, dass man zwar nicht nicht kommunizieren kann, effektive und zielgerichtete Kommunikation jedoch

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Fortbildung trainiert werden muss. Dieses Training diente v.a. der Steigerung der Patientensicherheit und Fehlerminimierung. Highlight der Teilnehmenden war natürlich die Station chirurgischer Atemweg. Für Erstaunen sorgte hier sicherlich die Vorstellung des vorgestellten Algorithmus „schwieriger Atemweg“ mit einer Zeitvorgabe von max. drei Minuten bis zur chirurgischen Intervention. Dies dürfte noch alles andere als gelebte Praxis sein.

© Boris Schaadt

Auszubildende im Fokus Lag der Fokus beim ersten Workshop auf Notfallsanitätern, war der zweite Termin komplett auf unsere Azubis zugeschnitten. „Think out of the box“ war das alles beherrschende Credo. Carlos Glatz, ehemaliger Kreuznacher Azubi, HEMS-TC sowie zertifizierter Flight and Critical Care Paramedic und nicht zuletzt Medizinstudent und FOAM1-Aktivist, war mit seinen beiden Vomiquins3 angereist. Auch dieses Event begann mit einem kleinen Theorieteil. Im Vorfeld hatte Carlos uns bereits mit einigen Artikeln und Studien zum Thema versorgt. Der Fokus lag auf dem Erkennen von schwierigen Intubationsbedingungen mittels MACOCHA Score und der Intubation mittels Bougie, SALAD2-Technik und Videolaryngoskopie. Nach Kennenlernen der Simulatoren gab es in 3 Kleingruppen à 4 Personen viel Zeit zum Ausprobieren und Üben. Die Station Videolaryngoskopie war nahezu identisch zum ersten Workshop organisiert. Da auch Azubis aus dem 1. Lehrjahr dabei waren, kamen noch ein paar Basics rund um Intubation, Beatmung und Narkose hinzu. Bougie, SALAD & Co. Ungewohnt und im deutschsprachigen Rettungsdienst noch recht unbekannt ist die Intubation mittels Bougie. Dabei handelt es sich um einen langen (60-80cm) Führungsstab, der es erlaubt, ähnlich der Seldinger-Technik, einen Tubus über den in die Trachea eingeführten Führungsstab zu platzieren. Bereits nach kurzer Erprobung und Eingewöhnung gelang die Handhabung allen Teilnehmenden. Somit war es Zeit für die nächste Schwierigkeitsstufe: Laryngoskopie und Intubation unter anhaltendem Erbrechen. Bei der SALAD-Technik wird mit einem großlumigen und starren Katheter der obere Atemweg abgesaugt und der Katheter anschließend –während der Laryngoskopie- unter permanenter Saugung im Hypopharynx geparkt. So ist es möglich, große Mengen Erbrochenes u.ä. abzusaugen und die Atemwegssicherung zu erleichtern. Wer hätte gedacht, dass man so viel Spaß mit künstlichem Er-

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brochenem haben kann?!? Auf die Azubis im 3. Lehrjahr wartete zum Abschluss noch eine Überraschung. Als 4er Team durften sie einem kritischen Patienten mit massivem A-Problem zur Hilfe eilen. Eine klassische Intervention war nicht möglich, weshalb sich das Team zur Etablierung eines chirurgischen Atemwegs entschloss. Die Mime war zuvor mit einem entsprechenden Kragen (Schnittschutz, Trachea, Larynx, Blutversorgung, künstliche Haut) präpariert worden. Somit war die realistische Simulation der Abläufe im Szenario möglich. Unter dem kritischen Blick der anderen Teilnehmenden meisterten sie dieses anspruchsvolle Beispiel mit Bravour. Um den Nachwuchs müssen wir uns also nur bedingt Sorgen machen. Besonderer Dank gilt den Referenten und ihren Unterstützern sowie der Freiwilligen Feuerwehr Fürfeld und dem Rettungsdienst Corneli für die Bereitstellung des Medumat Transport. Hinweis: die SALAD-Technik ist mit den von uns vorgehaltenen Materialien nicht bzw. nur mit MacGyver-gleichen Skills möglich. Die hierzu verwendeten starren Absaugkatheter (DuCanto) sind momentan in Deutschland nicht erhältlich. MacGyver nimmt dazu einen modifizierten 7,5er Tubus und lässt das Medizinproduktegesetz aussen vor. Interesse am Thema SALAD geweckt? Wer unter www.google.de die Begriffe salad+technik+intubation eingibt, wird schnell fündig. Unter www. dasfoam.org findet sich unter anderem eine Bauanleitung für den eigenen Vomiquin. Viel Spaß damit. Die Verfahrensanweisung Notfallnarkose „DREAM SOP“ findet ihr unter www.aelrd-rlp.de Begriffsdefinitionen: 1.

Free Open Access Meducation, frei zugängliche Lehrinhalte der Medizin – meist via Internet

2.

Suction Assisted Laryngoscopy and Airway Decontamination

3.

Intubationstrainer, welche künstliches Erbrochenes in den Mundraum zuführen und somit die Bedingungen erschweren

Mit dem Weblink gelangt man zur DREAM SOP.

Weblink: drk24.de/dream


Neue Rettungswache

  Alle auf einen Streich Umzugskolonne aller Einsatzfahrzeuge der DRK-Rettungswache Mainz auf der Alicebrücke

Neue Rettungswache in Mainz geht in Betrieb

Logistische Meisterleistung Wenn fast zwanzig Einsatzfahrzeuge und eine ganze Rettungswache bei voller Einsatzbereitschaft umziehen, so ist dies eine logistische Meisterleistung. Nach monatelanger Planung und großem Engagement aus der Mitarbeiterschaft, konnte die DRK-Rettungswache Mainz nun endlich in die langersehnten neuen Räumlichkeiten im Neubau in der Binger Straße umziehen. Rettungswachenleiter Frank Dernbach und sein Team hatten alles minutiös geplant: pünktlich um 14:15Uhr startete die Kolonne der Einsatzfahrzeuge in der Mitternachtsgasse mit Ziel Binger Straße. Letzte Schicht Zuvor verabschiedeten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrer alten Wache und machten letzte Erinnerungsfotos. Da kam bei manch einem Wehmut auf. „Auf dieser Wache habe ich mehr als mein hal-

bes Leben verbracht.“ sagte Notfallsanitäter Jürgen Skudlarek kurz vor Ende der letzten Schicht. Diese bestritten Urgestein Peter Ammann, Damian Stamoulis, Andreas Schnür und Christoph Meißner. Offiziell von Geschäftsführer Jörg Steinheimer und den beiden Rettungswachenleitern Frank Dernbach und Thomas Kramer verabschiedet, konnte der Umzug nun beginnen. Neue Rettungswache mit vielen Features Die neue DRK-Rettungswache in Mainz bietet einen modernen und innovativen Arbeitsplatz für über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im mobilen Rettungsdienst. Ausgestattet mit an die Haustechnik angeschlossenem Wachalarm, Studienzimmer, digitalem Infoboard für Einsatzdaten, zentralem Wäscheabwurf und weiteren Neuheiten, ist sie sicher ein Ort an dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen werden.

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© Philipp Köhler

Nach mehr als 30 Jahren war es im April 2019 endlich soweit. Die Rettungswache Mainz zog von der Mitternachtsgasse an den neuen Standort in der Binger Straße.


Neue Rettungswache .   Abschiedsfoto Wenn man nach mehr als 30 Jahren eine Wirkungsstätte verlässt, darf ein gemeinsames Abschiedsfoto natürlich nicht fehlen.

  Letzte Schicht Da kommt ein bisschen Wehmut auf: Die Besatzungen der letzten Schicht auf der „alten RW1“ versammeln sich zum Erinnerungsfoto vor der Fahrzeughalle. v.l.n.r. Christoph Meißner, Andreas Schnür, Frank Dernbach, Thomas Kramer, Peter Ammann, Jörg Steinheimer, Damian Stamoulis

© Philipp Köhler

  Gut angekommen In der neuen Fahrzeughalle finden alle Einsatzfahrzeuge auf einer Ebene Platz und müssen nicht mehr unter Tage in einer Tiefgarage rangiert werden.

Wer einen Blick in die neue Rettungswache werfen möchte, scannt einfach den QR Code oder folgen dem Weblink www.drk24.de/rwmainz. Dort haben wir einen Film hinterlegt.

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DRK-Eventservice

  Eventtools im Überblick (1) F.E.R.D.I. Ein fahrbarer Freund, der jeden Besucher zum schmunzeln bringt. (2) DRK-Fotobox Die original DRK-Fotobox ermöglicht tolle Selfies mit eigenem Layout auf echten Fotos oder als Mail. (3) Social Desks Unsere Social Desks in 65 und 86 Zoll sind der ultimative Kick für jedes Event. Hier stehen Interaktion, Spaß und Spiel im Vodergrund.

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NEU: Eventservice für alle DRK-Verbände

Original DRK-Fotobox Die orginal DRK-Fotobox ist ein Highlight auf jedem DRK-Event und bereits vielfach im einsatz gewesen. Mit eigenen Aufdrucken, Logos und Texten auf Fotos, dem direkten Ausdruck von echten Papierbildern in verschiedenen Formaten und der Möglichkeit zum Emailversand stehen DRK-Verbänden viele Möglichkeiten offen. Machen Sie Ihre Veranstaltung mit einem DRK-Erinnerungsfoto unvergesslich! F.E.R.D.I. - Der ferngesteuerte Kommunikationsroboter F.E.R.D.I. steht für ferngesteuerter, elektrischer Roboter zur digitalen Interaktion und

beschreibt ein witziges und zugleich innovatives Eventmodul. FERDI wird mittels iPad gesteuert und kann dann umherfahren und Besucher und Gäste gezielt ansprechen. Präsentieren Sie Webinhalte, Videos und Fotos auf dem Display des kleinen Kerls und Ihre Gäste werden begeistert sein. Die Inhalte zur Präsentation sind variabel und können an den jeweiligen DRK-Verband angepasst werden. Social Desk Anwendungen Eine wirklich riesige Attraktion gewinnen DRK-Verbände mit den Social Desks in 65 oder 86 Zoll Bildschirmgröße. Die Touchmonitore bilden die Basis für vielseitige DRK-Spiele wie Airhockey, DRK-Quiz, DRK-Memory, Rettungswagen-Rennspiel oder Live-Photo. Natürlich können auch Webseiten, Videos oder virtuelle Rundgänge integriert werden - alles im neuen DRK-Design. Lassen Sie Ihre Gäste Spaß haben und buchen Sie die digitalen Tische für Ihr nächstes Event.

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Ihr Ansprechpartner für Miete und Events: Philipp Köhler Leiter Kommunikation DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Tel. 06131 2111-222 Mobil 0171 2333325 philipp.koehler @drk-rhein-nahe.de

© Philipp Köhler

Das nächste Event kommt bestimmt und sicher auch die Frage, mit welchen Aktionen man Besucher begeistern kann. Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe hilft weiter und bietet DRK-Verbänden künftig spannende Eventmodule zur Miete an.


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Handels- und Dienstleistungsgesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes mbH

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Mitarbeiter im Fokus

Mitarbeiteri*nnen im Fokus

Alles Gute zum Jubiläum! 30 Jahre

15 Jahre

Hans-Jörg Kappaun, Leitstelle Bad Kreuznach

Alexander Schneider, Rettungswache Nierstein Patrick Mathes, Rettungswache Nierstein

25 Jahre

10 Jahre

Frank Mayer, Rettungswache Meisenheim Jürgen Schönmehl, Rettungswache Nierstein Jens Mangold, Verwaltung Timo Steitz, Leitstelle Bad Kreuznach Thomas Roos, Leitstelle Bad Kreuznach

Adrian Borowski, Rettungswache Nieder-Olm Christopher Eid, Rettungsdienstbereich RHN Mira Flohr-Devaud, Rettungsdienstbereich NAHE Andreas Wachter, Rettungsdienstbereich RHN Alexandra Blum, Rettungswache Idar-Oberstein

20 Jahre

5 Jahre

Stefan Litterscheid, Rettungswache Nieder-Olm Boris Sobotta, Rettungsdienstbereich RHN Frank Spiess, Rettungswache Bad Sobernheim Christian Walther, Rettungswache Nierstein

Lisa Will, Rettungsdienstbereich RHN

Alles Große in der Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß. Hermann Gmeiner

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Essex

Unser Essex Essex kommt in jeder Ausgabe zu Wort und spricht über Themen, die ihn beschäftigen.

Essex...ist traurig Gude, eischentlich gebbt es ja im Moment garkoon Grund, traurisch zu sein: Der Frühling kimmt, die Daache werde länger, mer krieht aach nach Feierabend noch en paar Sonnestrahle ab, die neie Rettungswach in Meenz iss bezoche un werd bald oigeweiht, die zukünftische Rettungswaache in Rheinland-Palz bekomme e echt fette Ausstattung un so weiter. Aber eine Sach gibt’s, die macht mich nachdenklich un e bissche traurisch:

© Bildnachweis

Dass mer dies Jahr kaan Sommerfest habbe. Ich hab mich jedes Jahr dodruff gefreut und das mer beim Wettbewerb mitmacht, des war ja wohl immer Ehrensach gewese. Nach dem grandiose Auftakt mit Schiffersteche un Festival uff de Landskron in Oppenum hat Baumholder ein ebenso grossartisches Event gemacht un uns in die Südsee entführt. Auch des Burgfestival mit den Ritterspiele von Kirn war ein echte Knaller. Un dann ware mer als lebende Tischkicker am Rheinstrand von Worms, habbe die unend-

liche Prairie vun Alzey kenne gelernt (wo als emol in de Bänd Keiner am Bass hockt) un durften als Gäste an de Highland-Games der McObersteins teilnemme. Abber fer dies Jahr hat sich leider niemand gefunde, der des Sommerfest ausrichte will. Klar, do is en Haufe zu organisiere un letztlich bleibt die meiste Arbeit auch immer an e paar Leut hänge, aber des kann doch auch für e Wach en gute Impuls werde, wenn mer für die Kollesche Hirnschmalz un Muskelkraft investiert, damit die en Daach lang so richtisch Spass habbe. Un sich diebisch freut, wenn mer sich en Wettbewerb ausdenkt, bei dem die annern erst mal Bauklötz staune, wenn se sehe, um was es da geht. Dies Jahr ist es leider nix geworde, abber ich hoff, dass sich für nächstes Jahr e grosse Wach oder en Wacheverbund findet, der des in Angriff nimmt. Ich deet mich uff jeden Fall sehr freue… Denkt mol dribber nach! En scheene Sommer. Euer Essex

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© Philipp Köhler

DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Binger Straße 25 55131 Mainz

DRK-Retter4U App: drk24.de/app facebook.com/drk.rhein.nahe youtube.com/drkrheinnahe

Tel. 06131 2111-0 Fax 06131 2111-299 info@drk-rhein-nahe.de www.drk-rhein-nahe.de

instagram.com/drk.rettungsdienst twitter.com/rotkreuzretter

Profile for DRK-Rettungsdienst

STATUS ZWO - Unser Mitarbeitermagazin | Ausgabe 28  

Die STATUS ZWO ist das Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe aus Mainz.

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