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i n t e rv ie w

au sbildu ng

sy mp o s i u m

fa h rz e u ge

drk-weltweit

neue azubis

zukunft rettungsdienst neue notfall-ktw

Ausbildung zum Auslandsdelegierten Seite 22

Auszubildende im Portrait Seite 06

DRK-Symposium in Berlin Seite 16

Ursula Groden-Kranich besucht Mitarbeiter Seite 11

STATUS ZWO Zeitschrift fĂźr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe AUSGABE 21 | 4. Quartal 2016

DRK-Retter4U App

DRK-Präsident Seiters startete unsere neue App live in Berlin SEITE 16

fahrzeug-upgrade Alle Einsatzfahrzeuge erhalten erweiterte Ausstattung SEITE 12

teamgeist

Unsere Auszubildenden sammelten Erfahrung beim TRM-Tag in Alzey SEITE 8

Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

www.drk-rhein-nahe.de


i n h a lt

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Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und danken allen, die bei der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben:

Die Redaktion

»»S.11

»»S.16

STATUS ZWO | 4. Quartal 2016

»»S.06

»»S.19

»»S.14


i n h a lt

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INHALT     STATUS ZWO                                    4 chefscahe aktuell

18 hohenroda 2016

Neues aus der Geschäftsleitung. Hier schreibt Jörg Steinheimer persönlich

Traditionell blicken wir auf das Symposium in Hohenroda zurück.

5 Neues von den baustellen

19 zukunft rettungsdienst

Update zum Bau und Umbau unserer Rettungswachen

Ein Überblick zum Wissenschaftlichen Symposium des DRK-Generalsekretariats

6 #AZUBISELFIE Unsere neuen Auszubildenden verraten was für sie die größte Herausforderung im Rettungsdienst ist

8

Teamgeist zählt

Wir blicken hinter die Kulissen des Team-ResourceManagement Tages in Alzey

10 Projekt notfalldose Wir erläutern das Projekt Notfalldose und erklären warum es im Notfall sinnvoll ist in den Kühlschrank zu schauen

20 bye bye rudi Die Stimme der DRK-Rettungsleitstelle Mainz geht in Ruhestand

21 post aus sri lanka Unser Mitarbeiter Gerhard Tauscher berichtet von seiner Arbeit für das IFRC in Sri Lanka

22 interview mit thomas schade Der Personalleiter im DRK-Generalsekretariat erläutert im Interview, wie man DRK-Auslandsgelegierter wird.

11 neue fahrzeuggeneration

24 mitarbeiter im fokus

Erstmals seit vielen Jahren hält eine gänzlich neue Fahrzeuggeneration Einzug in unseren Rettungsdienst

Wir gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Dienstjubiläum.

12 upgrade für einsatzfahrzeuge

25 aktion #urlaubs rtw

Nach langen Verhandlungen wird die Ausstattung der Fahrzeuge deutlich erweitert. Wir stellen die Änderungen vor

Wir verraten wer gewonnen hat und präsentieren die Siegerbilder

14 rettungsdienst im manv einsatz Anhand eines aktuellen Fallbeispiels erläutern wie die Bedeutung der rettungsdienstlichen Vorsichtung und die zugehörigen Tools

16 drk-retter4u app Unsere neue App ist gestartet und ab sofort kostenlos im AppStore erhältlich. Wir stellen die neue Applikation im Heft vor und zeigen was sie bringt

26 gamir aktuell Was läuft im Bereich Gesundheitsmanagement? Auf den Seiten 26-29 erfahrt ihr Neuigkeiten

29 wachenleben Eindrücke vom Bayrischen Abend der Wache Oppenheim

29 essex erinnert sich Unser Kolumnist hat eine besondere Wintergeschichte

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chefsache

CHEFSACHE AKTUELL     JÖRG STEINHEIMER                                      Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Welt scheint sich immer schneller zu drehen. Gerade im Rettungsdienst sehen wir uns ständig neuen Herausforderungen und Veränderungen ausgesetzt. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist und auch weiter gelingen wird, die Fahrzeugausstattungen zu verbessern. Ich bin mir sicher, dass damit das Arbeiten an der ein- oder anderen Stelle einfacher gestaltbar ist. Die äußeren Einflüsse beschäftigen uns immer wieder. Sei es die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes oder die bevorstehende Novellierung des Rettungsdienstgesetzes für Rheinland-Pfalz. Bei der Weiterqualifizierung zum Notfallsanitäter ist es gelungen mit dem Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz ein zusätzliches Angebot in der Vorbereitung zu schaffen. Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass die gemachten Angebote in Ihrer Gesamtheit so ihres Gleichen suchen. Auch in der Ausbildung der Notfallsanitäter bietet die Rettungsdienst RheinhessenNahe GmbH mit Praxistagen/ TRM-Tagen eine zusätzliche Ergänzung zur Fortbildung an anderen Standorten. Der Tarifabschluss in diesem Jahr ist eine teure Angelegenheit für die Arbeitgeber und damit STATUS ZWO | Ausgabe 21 | 12/2016

für die Krankenkassen. Für die Rettungswachen im ländlichen Bereich konnte durch die Arbeitszeitreduzierung eine Verbesserung erzielt werden. Auf Grund der, wie ich denke, gerechten Behandlung der Rettungsmittel und die Anpassung der Verlängerung der Arbeitszeit auf Grund der Auslastung in der Vergangenheit, kommt diese Entlastung bei unseren großen Rettungswachen leider

nicht an. Hier hätte ich mir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine bessere Lösung gewünscht. Generell freue ich mich aber, dass sich der Betriebsrat und die Geschäftsführung wieder der Sacharbeit verschrieben haben und wir die Gemeinsamkeiten wieder mehr in den Mittelpunkt stellen konnten. Mit Freude kann ich Ihnen außerdem mitteilen, dass durch

unsere Spendenaktion „Hilfe für Helfer“ und den ehrenamtlichen Einsatz Ihrer Kolleginnen und Kollegen unser Konzept zur psychosozialen Betreuung auch für das kommende Jahr gesichert scheint. Hier habe ich schon viele positive Rückmeldungen von direkt Betroffenen bekommen, auch wenn das Konzept auf absolute Anonymität aufbaut. Das gibt auch mir die Kraft mich in dieser wichtigen Angelegenheit weiter zu engagieren. Ich danke Ihnen an dieser Stelle für Ihr Engagement und Ihre Mitarbeit in der RheinhessenNahe GmbH im Sinne des Deutschen Roten Kreuzes. Nach den Vorbereitungen der letzten Wochen und dem allgegenwärtigen emsigen Treiben kehrt nun die Ruhe ein für eine kurze Zeit. Ich hoffe, dass Sie alle die Zeit haben über die Festtage zur Ruhe zu kommen und etwas auszuspannen. Ich wünsche Ihnen frohe, besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2017. Ich freue mich auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Menschlichkeit.

Jörg Steinheimer


Bau-report

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BAUSTELLEN UPDATE WEITERE FORTSCHRITTE IN SICHT

von Erwin Wilmer

Wörrstadt Auf Grund erheblicher Verzögerungen, verursacht durch den Heizungsbauer und Innenausbauer, geht der Neubau jetzt endlich in die Schlussphase. Spätestens im Januar 2017 wird die Wache bezogen werden können. Dann Bei den aktuellen Bauvorhaben dürften auch die Restarbeiten zeichnen sich weitere Fortschritte erledigt sein. ab. Folgend ein Überblick zu den aktuellen Entwicklungen.

Bad Sobernheim Hier hat sich leider das Angebot eines Autohauses zerschlagen, so dass die Planungen wieder von vorn beginnen müssen. Hierzu ist im ersten Quartal 2017 e i n Gespr äch m it dem Stadtbürgermeister vereinbart. Kirn Aktuell läuft das Bauantragsverfahren bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Mit der kreuznacher diakonie sind wir über die Nutzung weiterer Grundstücksflächen im Gespräch. Es ist davon auszugehen, dass mit dem Bau im 2017 begonnen werden kann.

Rhaunen Der Neubau der Wache Rhaunen hat unerwartet Fahrt aufgenommen. Die Gemeinde verkauft an uns das benötigte Grundstück. Der Landrat des Landkreises Birkenfeld hat sich von der unzureichenden Unterbringung der Wache überzeugt. Die Planung wird derzeit mit der Kreisverwaltung und den Mitarbeitern der Wache abgestimmt. Wir gehen davon aus, dass noch 2017 mit dem Bau begonnen wird. Mainz Jahrelanges Suchen nach einem Grundstück, jahrelange Planung, jahrelange Verhandlungen führen jetzt zu Ergebnissen. Zur Zeit stehen wir mit der Stadt in Verhandlungen wegen des gesetzlichen Zuschusses. Mit dem Bau soll im ersten Quartal 2017 begonnen werden. Erste Abrissarbeiten sind bereits erfolgt.

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ausbildung

AKTION #AZUBISELFIE     NEUE AZUBIS IM PORTRAIT                                     von unseren Azubis

Im September konnten wir 11 neue Auszubildende zum Notfallsanitäter und zur Notfallsanitäterin in unserem Rettungsdienst willkommen heißen. Nach einer ersten Orientierungsphase haben wir einige von ihnen gebeten uns zu verraten, was für sie persönlich die größte Herausforderung als künftige Notfallsanitäter darstellt. So haben sie geantwortet: DANIEL WENK ”Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist, das tägliche Dazulernen und sich immer wieder auf neue Einsatzsituationen einzustellen.”

STEVEN GEIBEL & CHARLOTTE MENGER “Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für uns ist, die täglich verschiedensten Aufgaben, die auf uns zu kommen, zu bewältigen und dabei unsere individuellen Leistungen abzurufen und zu fördern.”

LUKAS AGSTEN “Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist, in wenigen Sekunden von 0 auf 100 zu schalten.”

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ausbildung

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#AZUBISELFIE SABRINA HERRMANN “Für meine Ausbildung zum Notfallsanitäter erhoffe ich mir viele lehrreiche und zielführende Momente, um auch in der Zukunft diesen verantwortungsvollen Beruf in all seinen Facetten erleben und bewältigen zu können, ohne das Interesse zu verlieren.“ SIMON BREIVOGEL “In meiner Ausbildung zum Notfallsanitäter erhoffe ich mir, viel neues Wissen und Handlungskompetenzen zu sammeln und somit meinen Beitrag für eine fachlich hochwertige Patientenversorgung im Rettungsdienst zu leisten. Weiterhin ist es ein erklärtes Ziel, nie den Spaß an diesem Job zu verlieren “

DOMINIK DECKER „Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist es, das Gleichgewicht zwischen dem Privatleben und der Arbeit zu finden“ FLORIAN PEERDEMAN „Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist es, jedem Patienten genau die Hilfe zu bieten, die er braucht.“

ANNA NENNMANN „Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist es, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.“ MARINA NIKIC Die besondere Herausforderung im Rettungsdienst für mich ist, trotz der Schichtarbeit auf gesunde Ernährung zu achten und das mit Freunden zu teilen.

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ausbildung

TEAMWORK FÜR AZUBIS     TRM TAG IN ALZEY                                     von Patrick Mathes

Ein überdimensionales Spinnennetz, ein Fluss mit gefährlichen Krokodilen, Angriffe durch aggressive Menschen… Was klingt, wie eine Auswahl von Szenen aus einem Abenteuerfilm, ist nur ein Teil dessen, was 14 Auszubildende des DRK Rheinhessen-Nahe beim diesjährigen TRM-Praxistag in Alzey erwartete. Nachdem Ausbildungsleiter Matthias Hirsch die NotSan-Azubis, die gerade in das zweite Lehrjahr gekommen sind, begrüßte, wurden diese in zwei Gruppen geteilt. Gleich bei den ersten Aufgaben galt es für die Azubis, ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Während eine Gruppe das „Spinnennetz“ überwinden musste, versuchten sich die übrigen daran,

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mit verbundenen Augen ein Seilquadrat herzustellen. Beide Aufgaben sind nur durch gute Absprachen, etwas Geschick und Teamarbeit zu meistern. Beide Gruppen zeigten, dass sie über all diese Qualitäten verfügen. Beim „Fluss der Krokodile“ musste eine abgesteckte Wegstrecke überwunden werden, wobei sich die Teilnehmer nur mit Hilfe von kleinen Trittbrettern fortbewegen durften. Manche artistische Einlage sorgte hierbei nicht nur bei den anwesenden Praxisanleitern für Erheiterung. Auf diese sportlichen Höchstleistungen folgte ein kurzer Theorieblock von Matthias Hirsch zum Thema Team-RessourceManagement, ehe die Teilnehmer zum Abschluss des Vormittags eine praktische Übung zum Thema

Kommunikation absolvierten. Nach einer kurzen Verschnaufpause, sollte sich der Nachmittag wieder actionreich gestalten: Herr Jung, seines Zeichens Justizvollzugsbeamter und Ausbilder für Einsatzgruppen, gab den Auszubildenden wichtige Tipps in den Bereichen Deeskalation und Vorgehen in potentiellen Gefahrensituationen mit auf den Weg. Als Highlight folgte eine praktische Unterrichtseinheit in Grundlagen der Selbstverteidigung. Sollte sich jemand gerade diese Frage gestellt haben: Nein. Die diensthabenden RTW-Besatzungen mussten nicht tätig werden! Im Laufe des Nachmittags, als gerade die „Fäuste flogen“, ließ es sich unser Geschäftsführer, Herr Steinheimer, nicht nehmen, den Azubis einen >


ausbildung 09 kurzen Besuch abzustatten. Und Nein. Auch hier mussten die diensthabenden Kollegen nicht tätig werden. Herr Steinheimer warb noch einmal bei den Auszubildenden für das System der PSNV, welches mittlerweile beim DRK Rheinhessen-Nahe etabliert wurde. Aufgrund nicht verschiebbarer Terminüberschneidungen, musste der Vortrag über Rechtskunde und

Dokumentation unseres Justiziars, Herrn Rechtsanwalt Göbig, leider entfallen. Er versprach allerdings, diesen bei passender Gelegenheit nachzuholen.

Wir danken unseren Azubis für ihr Engagement und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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projekte

PROJEKT NOTFALLDOSE     NOTFALLINFOS AUS DEM KÜHLSCHRANK                                     von Daniel Schon

Das Projekt “Notfalldose” ist ein Modellprojekt, des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, welches in den Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen etabliert werden soll. In der Verbandsgemeinde Stromberg und anderen Gebieten ist es bereits Realität. Bei dem Modellprojekt selbst handelt es sich um die Gemeindeschwester-Plus. In sechs Landkreisen und drei kreisfreien Städten beraten Fachkräfte hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch merken, dass nicht mehr alles problemlos alleine zu bewältigen ist. Neben dem Landkreis Birkenfeld mit den oben genannten Verbandsgemeinden sind auch

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im Landkreis Alzey-Worms die Verbandsgemeinden Wonnegau, Monsheim, Eich, Wörrstadt und Wöllstein mit im Projekt Gemeindeschwester-Plus. Die Gemeindeschwester-Plus bzw. die Gemeindeschwestern hatten die Idee, in Ihrem Bereich die sogenannte Notfalldose einzuführen. Die Idee dahinter ist, dass die Dosen irgendwann in jedem Haushalt stehen sollen und dort immer am gleichen Ort. Inhalt der Dose ist ein Infoblatt, auf dem der Patient alle wichtigen Dinge wie Grunderkrankungen, Medikamente, die Adresse von Hausarzt und Angehörigen etc. eintragen kann. Auch Informationen zu einer vielleicht vorhandenen Patientenverfügung können vermerkt werden.

Zwei Aufkleber sollen dem Rettungsdienst zum einen direkt an der Haustür, zum anderen an der Kühlschranktür zeigen, dass einen Notfalldose im Haus ist. Der Gedanke dahinter ist, dass es in jedem Haushalt einen Kühlschrank gibt und dieser in der Regel in der Küche zu finden ist. In den Verbandsgemeinden Herrstein und Rhaunen haben sich Apotheker und Hausärzte zusammengetan, um die Dosen zu sponsern und an die Haushalte zu verteilen. Für den Rettungsdienst ist dieses Projekt sicher eine gute Idee, die uns auf jeden Fall die tägliche Arbeit gerade bei Patienten erleichtern kann, die nicht mehr in der Lage sind, sich adäquat zu äussern.


fahrzeuge 11

FLOTTEN-NEWS: NEUE FAHRZEUGE     NEUE FAHRZEUGGENERATION BEI N-KTW                                     von Philipp Köhler

Seitenansicht mit Arbeitsscheinwerfer

Seit einigen Wochen sind drei neue Notfallkrankenwagen (N-KTW) auf den DRKRettungswachen Worms, Ingelheim und Bad Sobernheim im Einsatz. Die neuen Mercedes-Benz Sprinter mit 316CDI Motorisierung und 163 PS mit Kastenaufbau von SYSTEM STROBEL aus Aalen, lösen den bisherigen Volkswagen T6 mit Kofferaufbau als Notfallkrankenwagen (N-KTW) ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRKRettungsdienst RheinhessenNahe verfügen mit dem neuen Fahrzeugtyp über ein deutlich verbessertes Platzangebot und mehr Sicherheit. Auffahrschienen f ü r d e n Tr a g e s t u h l u n d eine Rückfahrkamera, s o w i e d a s R e s c u e Tr a c k Navigationssystemerleichtern die Arbeit zusätzlich. Die neuen Fahrzeuge verfügen im Vergleich zum herkömmlichen Krankentransportwagen über eine erweiterte notfallmedizinische Ausstattung,

die auch zur Erstversorgung von Notfallpatienten geeignet ist. Im Zuge der Erweiterung der Fahrzeugausstattung erhalten alle Notfallkrankenwagen ein B e a t m u n g s g e r ä t v o m Ty p Weinmann Medumat Standard oder Standard A . Zusätzlich werden die N-KTW auch mit dem introssären Zugangssystem EZ-IO bestückt. Darüber hinaus können Patienten im Notfallkrankenwagen auch mittels CPAP Beatmung therapiert werden. Auch die kontinuierliche Medikamententherapie kann durch die Vorhaltung eines Perfusors im N-KTW künftig sichergestellt werden.

Innenraum mit Tragestuhl und Schienensystem

Heckansicht mit Rückfahrkamera

Durch das neue Fahrzeugkonzept und die erweiterte Ausstattung wird das Einsatzmittel des Notfallkrankenwagens deutlich aufgewertet und bietet somit eine adäquate Ergänzung in der Notfallrettung.

Innenraum mit Klappstuhl und Schranksystem

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fahrzeuge

UPGRADE FÜR EINSATZFAHRZEUGE AUSSTATTUNG VON FAHRZEUGEN WIRD ERWEITERT

von Philipp Köhler

Nachdem durch verschiedene Kanäle wie Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitswerkstätten, Verbesserungsvorschläge im Managementportal und auch Gesprächen mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Dr. Guido Scherer immer wieder Anregungen für eine bessere Ausstattung der Einsatzfahrzeuge aufkamen, konnten vor einigen Wochen nun die erforderlichen Abstimmungsprozesse und Kostenzusagen realisiert werden. Die umfangreichen Neuerungen sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Arbeit wirkungsvoll unterstützen und im Sinne der Patienten eine umfassende medizinische Versorgung nach aktuellen Standards ermöglichen. Da der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe als Rettungsdienstbetreiber zur kostendeckenden Betriebsführung verpflichtet ist, die Erweiterung der Ausstattung mit den zuständigen Kostenträgern jedoch nicht verhandelt war, musste seitens

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der Unternehmensführung in den verschiedenen Gremien viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Umso erfreulicher ist es, dass aktuell mit der Aufrüstung der Fahrzeuge begonnen werden kann. Nach bereits erfolgter Freigabe und Bewilligung durch die Kostenträger und den DRK Landesverband wird nun die Fahrzeugausstattung erweitert. Die Checklisten wurden entsprechend angepasst. Das Material liegt größtenteils abrufbereit im Zentrallager in Sprendlingen. Unser besonderer Dank für die Mitwirkung in diesem intensiven Prozeß gilt dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Dr. Guido Scherer, der unteren Rettungsdienstbehörde, dem QM-Team und dem Zentraleinkauf des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, die alle trotz mancher Hürden über Jahre für die Durchsetzung der Anlage II zu den Übertragungsverträgen für den Rettungsdienst gekämpft haben. Abgesehen von marginalen

Änderungen zur Vorhaltung wird die Ausstattung der verschiedenen Fahrzeuge um folgende Dinge erweitert: • Alle Einsatzfahrzeuge werden weiterhin dauerhaft mit je einem CO-Warner ausgestattet. • die KTW (Typ A2) erhalten alle ein Mobilfunktelefon • zusätzlich ein Blutdruckmessgerät für das Fahrzeug, soweit noch nicht vorhanden • die NKTW erhalten ein Beatmungsgerät

• die NKTW werden mit EZ-IO- Bohrern nachgerüstet,deren Aufbewahrung soll generell im Notfallkoffer (Rucksack) sichergestellt werden • das Equipment der NKTW wird mit dem notwendigen Material für die CPAP-Beatmung erweitert (Bussignac-Ventil, Haltebänder und Vernebler-Zwischenstück)


fahrzeuge 13 • die NKTW erhalten jeweils eine Spritzenpumpe • D i e N o t f a l l k o f f e r / Rucksäcke der Notfallrettungsmittel NKTW/ RTW und NEF werden mit Robin-Schreren nachgerüstet. • D i e K i n d e r - N o t fa l l Ausrüstung wurde bereits mit Larynxmasken in 5 Größen ergänzt. • noch vorhandene KinderNotfallkoffer müssen in Folge durch Kindernotfalltaschen ersetzt werden. • die NEF erhalten jeweils ein Videolaryngoskop-Set mit Ersatzakku • die Beckenschlinge in 3 Größen als Mehrwegprodukt • E r w e i t e r u n g zur Medikamentenvorhaltung: CyanoKit • eine Portnadel CH 22 • alle RTW werden mit Schwerlastbergetüchern ausgestattet (RHK) • alle RTW erhalten ein

Mit der Beschaffung neuer Krankentransportwagen hält ein elektrischer Treppensteiger Einzug in den Krankentransport. Mit Hilfe des Treppensteigers ist eine Person allein in der Lage, den Patienten bequem über Treppen zu transportieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Treppe im Innenoder Außenbereich befindet der elektrische Treppensteiger ist fast überall einsetzbar. Die Treppenbeläge werden dabei nicht beschädigt. Eine spezielle Ladebuchse am Treppensteiger in Verbindung • zusätzlich halten wir mit dafür vorgesehenen zukünftig auf allen RTW ein L a d e t e c h n i k k o m p o n e n t e n Tourniquet vor ermöglicht auch das Laden • alle Notfallrettungsmittel während der Fahrt. einschließlich der NKTW werden mit „Tablets“ zur elektronischen Datenerfassung und jeweils mit einer Ladehalterung und Drucker ausgestattet • Zur MedikamentenKennzeichnung werden zukünftig Klebetiketten vorgehalten • Die MedikamentenVo r h a l t u n g d e r N o t f a l l Rettungsmittel wird um das Schmerzmittel Nalbuphin erweitert. Zur Anwendung durch die RA / NFS wird in Kürze vom ÄLRD eine neue SOP dazu in Kraft gesetzt.

“stand alone” Reanimations Feedback-System • eine grüne Modultasche mit Inhaltsangebe “chirurgisches Besteck” (Equipment z.B.: Thoraxtrainage)

Die Erweiterung der Fahrzeugausstattung ist ein Meilenstein in einem sich stetig veränderndem System, zu dem der Rettungsdienst in den vergangenen Jahren geworden ist. Nur wenige Berufsfelder unterliegen einem so starken technischen Wandel in so kurzer Zeit. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet dies ein lebenslanges Lernen, aber auch einen abwechslungsreichen und innovativen Arbeitsplatz mit Zukunftsperspektive.

Die Bedienung des Hilfsmittels ist denkbar einfach. Die stufenlos einstellbare Steiggeschwindigkeit erleichtert die Fahrt auf schwierigenTreppen und ermöglicht so eine optimale Anpassung an jede Transportsituation. Darüber hinaus bietet der serienmäßige ComfortStep einen komfortablen und erschütterungsarmen Steigvorgang.

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einsatzbericht

EINSATZ: BUSUNFALL     EINE KASUISTIK                                     von Marco Hanselka

Gegen Mittag des 17. November ging in der Rettungsleistelle Mainz der Notruf ein, es habe einen Unfall mit einem Bus zwischen Dienheim und Uelversheim gegeben. Nach den ersten Angaben musste von 30 betroffenen Schulkindern und Erwachsenen ausgegangen werden. Daher wurden drei RTW, ein NEF und ein RTH alarmiert. Vier Minuten nach Alarmierung trafen wir mit dem 5/83-1 an der Einsatzstelle ein. Die erste Lageeinschätzung auf Sicht zeigte einen Niederflurbus, der über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben geraten war und dabei einen ca. 30 cm dicken Baum entwurzelt hatte. Auf der anderen Straßenseite hatte sich eine erste Verletzensammelstelle mit ca. 25 Kindern gebildet, während ein Fahrzeug der Feuerwehr bereits eingetroffen war und mit den Aufbauarbeiten zur Sicherung des Busses anfing. Wir begannen mit der Sichtung der Patienten und meldeten 20 grüne und 5 gelbe Patienten rück,

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woraufhin wir über die Alarmierung der Abschnittsleitung Gesundheit informiert wurden. Im Anschluss entschieden wir alle gelben und blutenden Patienten in den RTW zu bringen, um dort die Behandlungspriorität festzulegen. In der Zwischenzeit trafen weitere Fahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei und 16 Minuten nach uns auch zwei weitere RTW ein. Die Patienten mit Behandlungspriorität wurden auf die Rettungsmittel verteilt, als der RTH eintraf. Nach kurzer Übergabe übernahm der Notarzt die weitere Untersuchung der SK2-Patienten. Die unverletzten Fahrgäste wurden in einem MTW der Feuerwehr untergebracht, um eine unkontrollierte Flucht von Patienten und deren Eltern von der Einsatzstelle zu vermeiden. Im Verlauf trafen weitere Rettungsmittel ein, sodass eine Individualversorgung realisiert werden konnte. Zeitgleich erreichte die Abschnittsleitung Gesundheit nach 32 Minuten Anfahrt mit

dem 1/11-1 die Einsatzstelle. Die Informationen der Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr, sowie die bei der Vorsichtung erhobenen Informationen wurden gesammelt und ausgewertet. 80 Minuten nach dem Eingang des Notrufes waren alle Patienten auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt und alle unverletzten Beteiligten hatten die Einsatzstelle in Begleitung ihrer Eltern verlassen. Nach der Einsatznachbesprechung mit der Einsatzleitung und den Abschnittsleitern, konnte der 5/83-1 wieder Einsatzbereitschaft herstellen. Dieser Einsatz bietet eine gute Grundlage sich noch einmal genauer mit dem Vorsichtungskonzept für Rheinhessen und Bad Kreuznach auseinanderzusetzen. Das organisationsübergreifende Konzept wurde im Januar 2015 von Dr. Guido Scherer als Ärztlichem Leiter Rettungsdienst und Mathias Hirsch, stellvertretender Leiter Rettungsdienst, Notfallsanitäter und Organisatorischer Leiter im Kreis Mainz-Bingen etabliert. Es sieht vor, dass der ersteintreffende Rettungsassistent / Notfallsanitäter die Position des kommissarischen Organisatorischen Leiters (OrgL) mit allen Befugnissen ( z . B . We i s u n g s b e f u g n i s s e gegenüber den Einsatzkräften des Rettungsdienstes und >>>


einsatzbericht 15 Katastrophenschutzes) übernimmt. Zusammen mit dem ersteintreffenden Notarzt, der kommissarisch zum Leitenden Notarzt (LNA) wird, entsteht dann die erste Abschnittsleitung Gesundheit (ALG).

Das Ende des Sichtungsbändchens kann abgetrennt und aufbewahrt werden, damit leichter der Überblick behalten wird.

Die Vorsichtung durch das ersteintreffende Rettungsmittel soll immer im Team stattfinden. Die erste Herausforderung ist dabei das Freimachen von der gewohnten Individualversorgung und das Einhalten des Sichtungsalgorithmus. Dieser stützt sich auf das PRIOR-Konzept (Primäres Ranking zur Initialen Orientierung im Rettungsdienst), welches nach linearem Ausschluss pathologischer und fataler Symptome die Sichtungskategorie (SK) ergibt. Das Ziel ist kritisch kranke Patienten direkt zu erkennen und als ROT zu sichten, damit diese Patienten durch nachrückende Rettungsmittel mit hoher Priorität versorgt werden können. Da sich anhand der Erfahrungen von M. Hirsch die Dokumentation der Sichtungskategorie mittels der Verletztenanhängekarten in der Vorsichtung als nicht praktikabel erwiesen hat, bringt das Vorsichtungskonzept die Sichtungsbändchen ins Spiel. Diese werden den Patienten in der entsprechenden Farbe am Handgelenk befestigt, deren Ende an der Perforierung abgetrennt und archiviert. Somit behält man einfach und schnell den Überblick, welcher Patient bereits gesichtet wurde und welcher nicht, was insbesondere bei chaotischen Einsatzstellen wichtig ist. Abhilfe

schafft dabei die eigens dafür konzipierte MANV-Mappe, die auf allen Notfallrettungsmitteln des Zuständigkeitsbereiches von ÄLRD Dr. Scherer verlastet ist, sowie die SOP Sonderlagen, welche als Smartphone-freundliche PDFDatei heruntergeladen werden kann.

Die Sichtungsbändchen in den Farben der drei Sichtungskategorien nach PRIOR.

Die Nachsichtung kann dann mit den Verletztenanhängekarten durch den LNA und OrgL erfolgen, wobei der ersteintreffende RettASS/NotSan zumeist dem OrgL als Führungsgehilfe zur Seite steht. Dabei darf das Warten auf die ALG jedoch nicht den Transport von Patienten mit Transportpriorität verzögern. Die Patientendaten, die Verletzung und das Transportziel soll in diesem Fall vom kommissarischen OrgL dokumentiert werden.

FAZIT: Einsätze, bei denen die Patientenzahl die Kapazität eines Rettungsmittels deutlich übersteigt, sind sehr selten. Daher fehlt die Routine im Umgang mit derartigen Einsatzlagen. Das Vorsichtungskonzept für Rheinhessen und Bad Kreuznach bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, viele Patienten in kurzer Zeit zu PRIORisieren. Damit das aber reibungslos funktioniert muss die MANV-Mappe einsatzbereit eingeräumt und der Umgang mit dem PRIOR-Algorithmus geübt sein. Da wegen der Fokussierung auf die Weiterqualifizierumg zum Notfallsanitäter derzeit keine Zeit zur Vermittlung des Themas „Vorsichtung“ in der Rettungsdienstfortbildung zur Verfügung steht, wurde ein umfangreiches Skript erarbeitet, das das Verhalten bei MANV, die Rolle der kommissarischen Abschnittsleitung Gesundheit und den Ablauf der Vorsichtung detailliert beschreibt.

Schematische Darstellung des Vorsichtungskonzeptes

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kommunikation

NEUE APP: DRK-RETTER4U     DRK-PRÄSIDENT STARTET UNSERE APP                                     von Philipp Köhler

v.l.n.r.: Dr. Thomas Steg (Volkswagen), Ursula Groden-Kranich Mdb (Aufsichtsratsvorsitzende DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, Dr. Rudolf Seiters (DRK-Präsident), Jörg Steinheimer (Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe)

K u r z v o r We i h n a c h t e n geht der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe mit einem neuen Medienangebot an den Start und darf sich über prominente Unterstützung freuen. Mit der Smartphone App „DRKRetter4U“ bündeln wir als größter Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz sämtliche Informationsangebote an einem Platz. So können in der App alle Auftritte des Rettungsdienstes in den Sozialen-Netzwerken betrachtet werden – und zwar auch dann wenn der Nutzer in diesen selbst nicht aktiv ist. Hinzu kommen Erste-Hilfe Tipps, Notrufnummern und Stellenanzeigen aus unserem Unternehmen. Ein weiterer Bereich der

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App widmet sich ausgiebig der Ausbildung zum Notfallsanitäter. Unter dem Menüpunkt „Retterwerden“ finden Interessierte viele

Informationsangebote und einen Film zur Notfallsanitäterausbildung. Den offiziellen Startschuss

gab der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Rudolf Seiters im Rahmen des Wissenschaftlichen Symposiums des Deutschen Roten Kreuzes vor wenigen Tagen in Berlin. „Wir müssen uns auf junge Menschen zu bewegen, um diese für Berufe im Roten Kreuz zu begeistern. Das ist mit dieser Applikation sehr gut gelungen.” kommentiert der DRK-Präsident die Einführung der DRK-Retter4U App. „Mit der neuen kostenlosen Anwendung möchten wir auch Menschen erreichen, die nicht Mitglied bei Facebook & Co. sind, sich aber trotzdem über unsere Organisation und den DRK-Rettungsdienst informieren möchten. In der Vergangenheit haben wir schon viele gute Erfahrungen gemacht, wenn wir mit frischen Medienangeboten um Auszubildende geworben haben. Da passt die neue App gut ins Gesamtkonzept.“ findet Jörg Steinheimer als Geschäftsführer. Die kostenlose Applikation richtet sich nicht nur an junge Menschen. Durch die Erste-Hilfe Tipps und die Bereitstellung von Notrufnummern bietet sie für alle Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen. Auch an die rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe wurde gedacht: Sie können sich online direkt in das digitale Mitarbeiterportal einloggen und dort ihren Dienstplan einsehen und Informationen aus dem QM-System checken.


kommunikation 09

DRK-Retter4U jetzt kostenlos im AppStore laden!

Wer sich also über die Welt des DRK-Rettungsdienstes informieren möchte, oder praktische ErsteHilfe Tipps immer dabei haben mag, sollte die kostenlose App auf seinem Smartphone installieren. Die Anwendung wurde vom DRK-Rettungsdienst RheinhessenNahe in Zusammenarbeit mit der Stolz Computertechnik GmbH entwickelt und steht ab sofort zum kostenlosen Download in den Appstores für iPhones und Android Smartphones bereit.

Im Menü kann der Anwender dann auswählen, welches Informationsangebot er anschauen möchte So gelangt der Nutzer beispielsweise zu Inhalten von Instagram, ohne selbst Mitglied bei diesem Dienst zu sein. Alle Kanäle in den Sozialen Netzwerken aktualisieren sich in der App automatisch. So hat man alle News an einem Platz.

Auf der Startseite der App werden aktuelle Neuigkeiten aus unserem Rettungsdienst übersichtlich dargestellt. Auf Wunsch informiert die App auch per Pushnachricht über neue Newsbeiträge. Der linienförmige Menübutton oben rechts führt den Nutzer zu den weiteren Inhalten der App. Hier gelangt der Nutzer zu den Menüpunkten für die Sozialen Netzwerke und zur Mediathek, welche auch die Mitarbeiterzeitschrift enthält. Außerdem finden sich hier auch die Erste-Hilfe Tipps und der Login zum QM-System.

Jetzt QR Code scannen und die App kostenlos laden, oder in den Appstores nach „DRK-Retter4U“ suchen!

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wir vor ort

HOHENRODA 2016     EIN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND                                    von Thomas Adrian

Am 10. und 11. November fand in Hohenroda das 16. Rettungsdienstsymposium des DRK-Landesverbands Hessen unter dem Motto „Rettungsdienst. Es kommt darauf an, was man daraus macht!“ statt. Eine kleine Delegation des DRKRettungsdienstes RheinhessenNahe machte sich auf den Weg in unser Nachbarbundesland, um Neuigkeiten, Innovationen und Visionen kennenzulernen und die Netzwerke zu befreundeten Rettungsdiensten zu pflegen und auszubauen. Am ersten Veranstaltungstag standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt der Vorträge. Neben einigen Referaten rund um das Thema „Notfallsanitäter“, so zum Beispiel über Fragen der Befugnisse und fairen Vergütung, widmete sich eine Podiumsdiskussion dem Thema „Fachkräftemangel im Rettungsdienst – Was nun?!“. An dieser Podiumsdiskussion nahm auch unser Geschäftsführer

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Jörg Steinheimer teil. Er betonte an dieser Stelle die immer weiter steigende Wichtigkeit nicht nur der Mitarbeiteraquise, sondern vor allem auch der Mitarbeiterbindung. Als best practice Beispiele aus unserer Organisation nannte er neben der „Retter werden!“- der Kampagne zur Notfallsanitäterausbildung, unser Gesundheits- und Alter(n) smanagement und unser PSNVSystem aus dem Bereich der Mitarbeiterbindung. Er betonte aber, dies sei noch lange nicht genug und es müsse auch bei den Kostenträgern ein Verständnis für die Notwendigkeit einer Finanzierung entstehen. Der zweite Tag beinhaltete überwiegend Vo r t r ä g e ü b e r m ö g l i c h e Zukunftsszenarien. Das visionärste Referat war sicher das zum Thema „PrimAIR“ – Flying Doctors Made in Germany. Lösung oder Illusion?“ Hier wurde eine an der FH Köln entstandene Simulationsstudie vorgestellt, in der untersucht

wurde im Flächenbundesland Mecklenburg-Vorpommern einen großen Teil der Rettungswagen durch Hubschrauber zu ersetzen. Auch wenn hier einige interessante Ansätze erkennbar waren, muss man unter dem Strich sagen: Eher Illusion statt Lösung! Begleitet wurde das Symposium von einer Industrieausstellung, sodass die Vortragspausen gut zum Austausch mit unseren Partnern genutzt werden konnten.


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ZUKUNFT RETTUNGSDIENST     DRK-SYMPOSIUM IN BERLIN                                     von Philipp Köhler

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters

Die Neuordnung der Notfallversorgung erörterten Experten auf dem 3. Berliner Symposium am 21. und 22. November 2016 in Berlin.

„Ein wirksamer Bevölkerungsschutz im Krisenfall erfordert ein gut funktionierendes Netzwerk von Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft“, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters im Vorfeld der Tagung. „Das DRK arbeitet an einer neuen Strategie für den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz. Für unser komplexes Hilfeleistungssystem brauchen wir eine enge Verzahnung der verschiedenen DRK- Aufgabenfelder im Gesundheitswesen wie auch in der Gefahrenabwehr“, erklärte Seiters weiter. Mit Spannung verfolgten die Zuhörer auch den Vortrag des Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph U n g e r, z u r m e d i z i n i s c h e n

Versorgung in Krisensituationen. Weitere Schwerpunkte waren die Neuordnung der Notfallversorgung und der bestehende Fachkräftemangel im Rettungsdienst. Mario H e l l e r, Leiter Personalentwicklung und Bildungswesen stellte in diesem Zusammenhang unsere Ausbildungskampagne “Retter werden!” als Bestpractice Beispiel für erfolgreiche Personalgewinnung und Personalmarketing vor. Dies zeigt, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind! Das DRK veranstaltet das Berliner Symposium im dritten Jahr gemeinsam mit der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen und mit Unterstützung der Volkswagen AG.

Foto: A. Franke / panabild.de

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Menschen

LEITSTELLE ENDE: TSCHÜSS RUDI     RUDI JANDA GEHT IN RUHESTAND                                     von Thomas Adrian

Am 23. November verabschiedeten wir unseren langjährigen Mitarbeiter Rudi Janda in den wohlverdienten Ruhestand. Nach 44 Dienstjahren nahm er an diesem Tag die letzten Anrufe auf der Leitstelle Mainz entgegen und zum letzten Mal war seine beruhigende Stimme auf Funk zu hören. Rudi Janda war eine der prägenden Figuren in der Geschichte der Leitstelle Mainz. Er hat in verschiedenen Rollen die Entwicklung der Leitstelle von einer einfachen „Telefonzentrale“ zu einem hoch

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modernen „medizinischen Call Center“ miterlebt, begleitet und gestaltet. Während es in den Anfangsjahren hauptsächlich darauf ankam, zu wissen, wo „seine Autos stehen“, hielt im Laufe der Jahre immer mehr die Technik Einzug in die Leitstellen-Welt. Moderne EDV-Systeme gehörten plötzlich zum Handwerkszeug der Leitstellen-Mitarbeiter. Rudi Janda wusste in all den Jahren immer mit seiner besonnen Art, die Anrufer zu beruhigen und vermittelte seinen Kollegen stets den Eindruck, den Überblick zu

haben. Man konnte sich auf ihn verlassen. Als erster Teamleiter der Leitstelle Mainz übernahm er Führungsverantwortung und legte den Grundstein für vieles, was heute selbstverständlich erscheint. An seinem letzten Arbeitstag wurde Rudi Jana aus seinem laufenden Dienst ausgelöst und in ein Mainzer Restaurant „entführt“, wo einige seiner Wegbegleiter und Kollegen ihn mit einer kleinen Abschiedsfeier überraschten. Geschäftsführer Jörg Steinheimer danke dem „NeuRentner“ für seinen 44jährigen Dienst und zitierte ein Schreiben aus der Personalakte aus den Siebzigerjahren, in dem der damalige Kreisgeschäftsführer Scherer Rudi Jana für das ehrenamtliche (!) Renovieren der Räumlichkeiten in der Mitternachtsgasse danke. Um ihn nicht so ganz gehen zu lassen, wurden am Folgetag alle Bandansagen der Leitstelle Mainz von Rudi Janda neu besprochen. Wir wünschen auch an dieser Stelle Rudi Janda alles erdenklich Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. Vor allem aber möge ihm seine Gesundheit lange erhalten bleiben. Machs gut Rudi. Wir freuen uns, Dich wieder zu sehen. Anlässe gibt es sicherlich. Zum Beispiel das Sommerfest, welches nächstes Jahr die Rettungswache Alzey austrägt…


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ZUHAUSE IM AU SLAND     EIN BRIEF AUS SRI LANKA                                     von Gerhard Tauscher

Unser Mitarbeiter Gerhard Tauscher ist seit vielen Jahren für das Rote Kreuz auf der ganzen Welt im Einsatz. In einem Brief aus seiner aktuellen Heimat in Sri Lanka, schildert er seinen Werdegang zum DRK-Auslandsdelegierten.

“Es war im Frühling 1991. Ca. 200000 Kurden waren über Nacht aus dem Irak in die Türkei geflohen. Das Deutsche Rote Kreuz und viele andere Organisationen starteten Ihre Notfallprogramme für die Familien die im bergigen Grenzgebiet versorgt werden mussten. Im Kreisverband MainzBingen, der damals auch noch den Rettungsdienst integriert hatte, ging die Anfrage rund. “Wer hat Lust und Zeit, kurzfristig in einen Auslandseinsatz zu gehen”? Damals hatten die Mitarbeiter im Rettungsdienst ja oft eine weitere Berufsausbildung. Ich hatte eine Ausbildung als Energieanlagenelektoniker hinter mir und steckte im

Elektrotechnik Studium. In der nächsten Woche steckte ich mit einer Handvoll Mainzern ( Andreas Ebert, Andi Reichert, Matthias Hirsch, Thomas Anderhub,…..) in einem Crashkurs zur Trinkwasseraufbereitung in Bad Hennef. Noch einmal 5 Tage später saßen wir alle mit weiteren 90 DRK Mitarbeitern in einer gecharterten Sondermaschine. Wir landeten in Batman wo uns schon einige alte Bekannte begrüßten. Der Einsatz war viel kürzer als geplant. Als ich nach 3 Wochen wieder Zuhause war, war das Semester sowieso gelaufen und ich stimmte schnell einem weiterem Einsatz zu. Dieser war für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Bagdad, wo wir auch wieder Trinkwasser aufbereiteten. Dies war der Einstieg dem viele weitere Einsätze folgen. Zu Anfang waren die Einsätze immer relativ kurz. Vier bis sechs Wochen waren die Regel. In den letzten Jahren wurden die Einsätze immer länger. 2011 und 2012 war ich beispielsweise für 1,5 Jahre in Nord Korea, um die Wasserbauprojekte der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes zu leiten. Im Laufe der Karriere füllte ich verschiedene Positionen aus und übernahm immer mehr Verantwortung. Von Teamleitung bis hin zur

Cluster Koordinierung. Von Feldpositionen wie in Jeremie (Haiti); wo ich ein Jahr verbracht habe, bis hin zur Arbeit in Genf, dem “Geburtsort” der Rotkreuzidee. Die Arbeit bringt viel Positives aber auch Negatives mit sich. Auf der positiven Seite wird meine Reiselust befriedigt. Man kommt in Länder die man nie normal bereisen würde. Man lernt andere Kulturen kennen. Die Arbeit die das DRK bzw. Das Internationale Rote Kreuz leistet ist extrem zufriedenstellend.

Zum guten Schluss lebe ich im Moment mit meiner Frau, die aus diesem Land stammt und unserer vier Monate alten Tochter in Sri Lanka. Ich bin hier der “Operation Manager” für das IFRC.

http://www.ifrc.org STATUS ZWO | AUSGABE NR 21


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ausland

INTERVIEW: DRK WELTWEIT     WIE WERDE ICH DRK-AUSLANDSDELEGIERTER?                                   Thomas Schade / DRK

Das Engagement in der DRK-Katastrophenhilfe hat im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe eine lange Tradition. Im Interview erklärt Thomas Schade vom DRK-Generalsekretariat den Weg der Ausbildung. HERR SCHADE, EIN DRKAUSLANDSDELEGIERTER WER IST DAS? Es ist eine Person, die vom Deutschen Roten Kreuz in einen langfristigen oder kurzfristigen Auslandseinsatz geschickt wird. Ein langfristiger Einsatz dauert in der Regel sechs Monate bis zwei Jahre. Kurzfristige Ersteinsätze, z.B. direkt nach Naturkatastrophen, dauern in der Regel ca. ein bis drei Monate. In diese Einsätze werden erfahrene Delegierte geschickt, die von ihren Arbeitgebern für den Auslandskatastropheneinsatz frei gestellt werden. WAS FÜR EINE AUSBILDUNG SOLLEN DIE HELFER MITBRINGEN, UM IM AUSLAND ARBEITEN ZU KÖNNEN? Den größten Bedarf haben wir im medizinischen Sektor und im Bereich technischer Infrastruktur, vor allem bei Frischwasser- und Abwassertechnik. Allgemein kann man sagen, dass Menschen aus diesen Berufsfeldern gefragt sind: Krankenpfleger/innen, Hebammen, Fachärztinnen und Fachärzte, Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten, Agrar- und Ernährungswissenschaftler/ innen, aber auch Betriebswirtinnen und Betriebswirte, die z. B. als Projektmanager/innen oder Programmkoordinator/innen

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für Logistik, Finanzen und Administration eingesetzt werden. Eine abgeschlossene Ausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung werden vorausgesetzt. Weitere Bedingungen sind entsprechende Fremdsprachenkenntnisse je Einsatzland – mindestens jedoch immer Englisch fließend. Beste Voraussetzung für Einsätze als DRK-Auslandsdelegierter haben

Thomas Schade / DRK

natürlich diejenigen, die bereits Erfahrungen im Bereich der humanitären Auslandshilfe haben.

W E L C H E „ S O F T- S K I L L S “ S O L LT E MAN ALS AUSLANDSDELEGIERTER MITBRINGEN? Die „Soft-skills“ spielen eine wichtige Rolle. Wir erwarten eine Haltung des Respekts gegenüber fremden Menschen und anderen Kulturen und die Identifizierung mit den Rotkreuzgrundsätzen. Unerlässlich ist die Fähigkeit, sich kurzfristig in ein Team aus Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Rotkreuzgesellschaften zu integrieren. WIE WERDEN DELEGIERTE AUF IHREN EINSATZ VORBEREITET? Damit die Delegierten ideal auf ihre Aufgaben vorbereitet werden, absolvieren sie vorab verschiedene Trainings. Die Grundvoraussetzung ist weltweit standardisierte IMPACTKurs (International Mobilisation and Preparation for ACTion) des Roten Kreuzes. Der IMPACT baut auf einem zuvor verpflichtend abzuschließenden mehrteiligen Onlinekurs auf. Der IMPACT dauert eine Woche. Den zukünftigen DRKAuslandsdelegierten werden die Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Arbeit des Roten Kreuzes sowie die für Auslandseinsätze besonders wichtigen Kenntnisse vermittelt, z. B.


ausland 23 die besondere rechtliche Stellung des Roten Kreuzes in internationalen Konflikten und Kriegen und der Umgang mit kritischen Situationen in Einsatzgebieten. Bei dem nachfolgenden Kurs, dem FAF-Training (First aid in the Field – Safety and Security) geht es sicherheitsrelevante Fragen, die u.a. durch Simulationen von Extremsituationen veranschaulicht werden. WELCHE M O T I VAT I O N HABEN DIE AUSGEWÄHLTEN MITARBEITER? Unsere Auslandsdelegierten sind Menschen, die mit ihren beruflichen und persönlichen Kompetenzen einen Beitrag leisten wollen, um akute Not und Lebensgefahr von Menschen abzuwenden und hilfsbedürftigen Menschen weltweit zu helfen. Es gehört zu unseren Aufgaben, die persönliche Eignung im Rahmen des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens festzustellen und zu klären, inwieweit die Motivation der Bewerberinnen und Bewerber von ihnen auch in konstruktives Handeln umgesetzt werden kann. WAS MUSS GEKLÄRT WERDEN, DAMIT DIE DELEGIERTEN INS AUSLAND REISEN KÖNNEN? Bevor wir jemanden in einen Auslandseinsatz schicken können, müssen verschiedene Dinge geklärt werden (Einsatzinhalt, Einsatzzeitraum, Arbeitsvertrag, Freistellung von einem Arbeitgeber, Tropentauglichkeit, Sprachkenntnisse, Führerschein u . v. m . ) . W i c h t i g s t e s Klärungsinstrument im Vorfeld ist dabei drkhrnet.drk.de. Hier können sich Interessenten zunächst registrieren. Auf der Grundlage der dort abgelegten Informationen und nach direktem Kontakt mit den dort ausgewählten potentiellen Einsatzkräften starten wir unsere Personalauswahl, Schulung und schließlich die konkrete Einsatzvorbereitung. Herzlichen Dank für das Interview.

DAS MODULSYSTEM FLEXIBLE UND SCHNELLE NOTHILFE

Das DRK setzt im Bereich der Katastrophenhilfe sogenannte Emergency Response Units (kurz ERUs) ein. ERUs sind standardisierte Hilfseinheiten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. ERUDelegierte werden vom DRK für die Dauer des Einsatzes unter Vertrag genommen und bezahlt. Das DRK bietet spezielle ERUKurse in den Bereichen Health und Water and Sanitation, an denen ehrenamtliche Helfer, die über grundlegende Qualifikationen verfügen und die Einsatzvoraussetzungen erfüllen, teilnehmen können. Hier erfolgt eine Einführung in

das ERU-System, in den Ablauf eines ERU-Einsatzes, in die Zusammenarbeit in international und interdisziplinär besetzten Teams sowie in die Versorgung im Kontext der Katastrophenhilfe. Die so geschulten Delegierten werden dann im mobilen Krankenhaus, der Gesundheitsstation oder der Trinkwasserversorgung eingesetzt. Im kommenden Jahr wird das DRK-Generalsekretariat wieder mehrere Ausbildungen zum Auslandsdelegierten anbieten. Die Mitwirkung bei DRKAuslandseinsätzen hat beim DRKRettungsdienst RheinhessenNahe eine lange Tradition. Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich gerne bei ihrem zuständigen Leiter Rettungsdienst nach Kursterminen und Möglichkeiten eines Engagements in der DRKKatastrophenhilfe erkundigen. Diese beraten dann hinsichtlich erforderlicher Qualifikationen und Rahmenbedingungen bei DRK-Auslandseinsätzen.

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jubilare

MITARBEITER IM FOKUS    DIENSTJUBILÄEN                                    

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HEINER SCHERER, NOTFALLSANITÄTER Seit 25 Jahren ist Heiner Scherer beim Deutschen Roten Kreuz beschäftigt. In dieser Zeit arbeitete er beim DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück und beim DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe. Aktuell ist sein Platz auf der Integrierten Leitstelle Bad Kreuznach. Dort kümmert er sich, neben seiner Tätigkeit als Leitstellendisponent auch um die Einarbeitung neuer Kollgen auf der Leitstelle. Heiner Scherer hat vor kurzem erfolgreich die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter abgelegt. Hierzu gratulieren wir ebenfalls recht herzlich.

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CARSTEN WEITMANN

10 TIM BORZEL KRIS KERWER JANINA SYGO NADINE VILLWOCK

JOACHIM FÜRSTENFELD, RETTUNGSASSISTENT Bereits 20 Jahre ist Joachim Fürstenfeld im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe aktiv. Eingesetzt auf der Rettungswache Kirn engagiert er sich als Gesundheitskoordinator für das Gesundheitsund Alter(n)smanagement im Rettungsdienst.

TOBIAS BECKER JOHANNES EDINGER KEVIN FÜRST MAXIMILIANE GEHRMANN JENS GRAHN MANUEL HEICH DAVID JACOBY CONSTANZE KONTNY TAMARA KUNZ JOACHIM LEHR CHRISTINA MAINZ THOMAS MÜLLER PAUL NEUBER

MELANIE NOLL SIMON RAUTH TIM RÖSCH JONATHAN SCHÄFER CHRISTIAN SCHERER MAX SCHMIDT ANDREAS SCHNÜR JAN-PHILIPP SCHOLZ KRISTIN SCHÜSSLER JONATHAN STARCK SARA WALDER

WIR DANKEN ALLEN MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN FÜR IHR LANGJÄHRIGES ENGAGEMENT IM DEUTSCHEN ROTEN KREUZ UND WÜNSCHEN IHNEN FÜR DIE ZUKUNFT ALLES GUTE UND VIEL GESUNDHEIT!

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FOTO-AKTION #URLAUBS RTW     FAHRZEUGE AUS ALLER WELT                                   

Im Sommer haben wir auf Facebook, Instagram und Twitter zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Ziel war es im Urlaub möglichst außergewöhnliche Rettungsfahrzeuge vor die Linse zu bekommen. Dies ist allen Einsendern ausgezeichnet gelungen!

Die Jury des DRKRettungsdienstes RheinhessenNahe, bestehend aus dem Geschäftsführer Jörg Steinheimer und Philipp Köhler aus der Unternehmenskommunikation, hatte alle Mühe aus den vielen Einsendungen würdige Gewinner zu ermitteln. Die Wahl fiel schließlich auf die drei abgebildeten Fotos. Platz 1 belegte Daniel Erbe, Mitarbeiter der DRKRettungswache Mainz, mit seinem Foto eines Rotkreuz-RTW in Peking (China). Es war das am weitesten entfernte Rotkreuzfahrzeug und schaffte es daher ganz oben auf das Siegertreppchen! Platz 2 sicherte sich Oliver Leonhardt von der Wache Baumholder. Sein Foto von einem Rettungsboot aus Venedig (Italien)

gehörte zu den ungewöhnlichsten Einsatzfahrzeugen. Auf Platz 3 landete Benjamin Ruth aus dem Bereich Birkenfeld. Er erwischte einen klassischen Mercedes Hoch-Lang KTw in Porec in Kroatien. Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich und werden ihnen ein paar besondere Gewinne aus dem DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe zukommen lassen! Wir danken allen, die rund um die Welt an unserem Wettbewerb mitgemacht haben und freuen uns schon auf den nächsten Fotowettbewerb im kommenden Jahr!

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gesundheit

GAMIR UPDATE 2016 - 2017 FITNESSSTUDIOS & LAUFVERANSTALTUNGEN Ein Dank geht an alle Kollegen und Kolleginnen, die sich sportlich betätigen und sich an unseren Laufveranstaltungen beteiligen:

Im Gesundheits- und Alter(n)smanagement im DRKRettungsdienst RheinhessenNahe geht es weiter voran. Fitnessstudios: Es gibt hier bereits Kooperationsverträge mit dem Fitness Studio SPORTarena IMPULS GmbH (Oppenheim) und Fitn Fun GmbH (Standort Bingen, Gau-Algesheim, MZ-Finthen). Wir freuen uns ab sofort eine weitere Kooperation anbieten zu können: Auf Nachfrage der Kollegen vor Ort, ist das Bewegungsforum in Nieder-Olm hinzugekommen. Laufveranstaltungen 2017: Auch im Jahr 2017 werden im Bereich GAMiR vielfältige Laufveranstaltungen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angeboten. Alle Informationen und Konditionen erfahren Mitarbeiter im QM-System unter: Personalwesen > Gesundheitsund Altersmanagement > Aktivitäten

STATUS ZWO | 4. Quartal 2016

Firmenlauf Bingen am Rhein I n u n s e r e m Rettungsdienstgebiet fand am 23. Juni 2016 der 3. Bingener Firmenlauf statt, an dem wir uns in diesem Jahr erstmalig beteiligt haben. Wir dürfen uns über das sportliche Engagement von Gabi Schubert, Kim Kosmann, Svenja Habenicht, Philipp Berghoff und Kim Franziska Klein freuen. Firmenlauf Mainz Am 08. September waren wir beim 4. Mainzer Firmenlauf durch unsere Kolleginnen und Kollegen vertreten. Für uns an den Start gingen Alisha Bauer, Stephanie Strohmeier, Philip Fleck, Marco Hanselka, Nadja Schäfer, Patrick Mathes, Torben Lerodier, Philipp Brekerbohm. Besten Dank an Euch! Firmenlauf Birkenfeld Auch in Birkenfeld waren unsere Kollegen am 10. September 2016 beim diesjährigen Firmenlauf wieder aktiv. Herzlichen Dank für das sportliche Engagement gehen an Jennifer Francke, Jörg Gestrich, Sergej Janzen, Nicole Kallenborn, Michael Schneider, Darren Schröter, Viola Weygand.

von Yvonne Schaubruch

OppenRun Erstmalig wurde am 19.06.2016 in Oppenheim ein Benefizlauf zugunsten Tumorund Leukämiekranker Kinder e.V. veranstaltet. Wir haben uns mit Laufen sportlich beteiligt und den guten Zeck unterstützt. Ein herzliches Dankeschön geht an Patrick Mathes, Jana Weber, Nadja Schäfer und Johanna Orth. Bei vielen Laufveranstaltungen haben wir nicht nur unsere Fitness gezeigt und uns sportlich betätigt, sondern auch verschiedene Charityprojekte unterstützt. So waren die GAMiRLuafveranstaltungen oftmals ein doppelter Gewinn!


gesundheit 27

FIRMENLAUF MAINZ     ACHT AUS 3.000                                     von Marco Hanselka

Am 08. September fand in Mainz der 4. Firmenlauf statt. Es traten über 6000 Läufer an, um die fünf Kilometer lange Strecke in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Prämiert wurden dabei die und der schnellste Einzelläufer, das schnellste Team, die und der schnellste Azubi, die und der schnellste Chef und die schnellste Sekretärin. Zusätzlich wurde von Antenne Mainz 106,6 das kreativste Team ausgezeichnet, welches die einfallreichste Verkleidung angelegt hatte. Der beste Einzelläufer legte die fünf Kilometer lange Strecke in 15 Minuten und 47 Sekunden zurück. Die Teamwertung gewann das Finanzministerium RheinlandPfalz mit einer Gesamtzeit von 50

Minuten und 13 Sekunden. Bestes Medizinerteam wurde die Uniklinik Mainz mit 53 Minuten Gesamtzeit, was zum dritten Platz reichte. Die DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH trat mit acht hochmotivierten Läufern an. Die Universitätsmedizin stellte 1345 Läufer und das Katholische Klinikum Mainz stellte 864 Läufer. Unsere Mitarbeiter benötigten im Schnitt 33 Minuten um die 5 km lange Strecke zurückzulegen und schafften es damit in der Teamwertung leider nur auf Platz 556. Trotzdem eine herausragende Leistung, angesichts der 3000 Läufer, die erst nach unseren Kollegen ins Ziel eingelaufen sind. Im Anschluss an den Zieleinlauf konnten sich die Läufer mit Getränken und Grillgut verpflegen. Zusätzlich hatte die

Antenne Mainz 106,6 eine Bühne aufgestellt, auf der gegen Abend Star-DJ Enrico Ostendorf für ausgelassene Stimmung sorgte, sodass einige Läufer noch einmal neue Kraft schöpften und sich auf die Tanzfläche begaben. Nächstes Jahr wird erneut die Chance bestehen die Einzel- und Team-Ergebnisse zu verbessern.

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gesundheit

DEUTSCHLAND SCHWIMMT     213.750€ FÜR NICHTSCHWIMMER                                     von Zeynep Karahasanoglu

Für so eine tolle Leistung haben Disney, REWE und die Allianz insgesamt 213 750 Euro an die beiden Organisationen „Die Arche e.V.“ und „Kinder e.V.“ gespendet.

Am 24.09.2016 gab es die einmalige Gelegenheit, im Rahmen der bundesweiten Aktion “Deutschland schwimmt” Anderen etwas Gutes zu tun. In ganz Deutschland wurde in 242 teilnehmenden Schwimmbädern mindestens eine Bahn für wohltätiges Schwimmen reserviert. Viele engagierte Schwimmerinnen und Schwimmer schwammen dort für einen wohltätigen Zweck.

STATUS ZWO | 4. Quartal 2016

Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinhessen-Nahe gGmbH starteten vom Hallenbad Bad Kreuznach und Rheinböllen und sind gemeinschaftlich immerhin rund 15km geschwommen. Das große Ziel, einmal rund um Deutschland zu schwimmen wurde erreicht: wir haben gemeinsam rund 27.594km geschafft und bewiesen: Deutschland schwimmt!

Unser besonderer Dank geht an Florian Peerdemann und Bruder, Ingo Schmidtberger, Gernot Haseloff, Simone We i n s h e i m e r, C h r i s t o p h W e i n s h e i m e r, Yv o n n e Schaubruch und Familie, Beate Diepers und Enkel.


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O’ZAPFT IS! AU F DER RW5     BAYRISCHER ABEND DER RETTUNGSWACHE OPPENHEIM                                     von Marco Hanselka

„O’zapft is“, hieß es dieses Jahr wieder in Oppenheim, als die RW5 ihren Bayrischen Abend eröffnete. Den rund 50 Gästen war Einiges geboten: Ein Reichhaltiges Buffet mit Leberkaas, Markklößchen und sogar einem Spanferkel, sowie Obazda, Brezeln und einer Käseplatte für Fleischverweigerer und natürlich Bier, bis die Kehle streikte. Die diesjährige Mettkreation zeigte, ganz nach dem Motto ‘200 Jahre Rheinhessen‘, eine Weinrebe. Dazu wurde der Abend mit uriger Musik untermalt. Wem Essen und Trinken allein zur Beschäftigung nicht ausreichten war auch bestens versorgt. Sportbegeisterte tobten sich am Tischkicker aus, während andere entspannt bei

einer Shisha zusammen saßen und sich unterhielten. Höhepunkt des Abends war

sicherlich das Maßkrugstemmen, bei dem zuerst die Damen zeigen konnten was die Oberarm- und Schultermuskeln hergaben. Anschließend fand die Herrenrunde statt, bei der 15 stattliche Männer ihr Bestes gaben, um den Hauptgewinn zu erringen. In einem Stechen zwischen den Siegern der Damen- und Herrenrunde, unterlag überraschend und knapp Andreas Schnür der unschlagbaren Jana Weber und musste so den Hauptgewinn -ein Paar Tupperdosen zum Mitnehmen von Resten- abgeben. Zu Mitternacht durfte dann noch dem Kollegen Tim Rösch ein Geburtstagständchen geträllert und gratuliert werden. In den frühen Morgenstunden löste sich das Gelage dann langsam auf. Trotz der anstrengenden Vorund Nachbereitungszeit war es wieder einmal ein schöner Abend und wir freuen uns auf zukünftige Feste mit unseren Gästen. Eure Kollegen von der RW5

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ESSEX ERINNERT SICH NEF RK MZ 1/82-1     EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE                                     

Es is schon e paar Jahr her, un es war Winter. Ob‘s schon Advent war, weiss ich nit mehr. En alte Mann ruft an, seine Ehefrau wär kollabiert. De Rettungdienst kam mit voller Kavallerie: Rettungswaache mit Praktikant, Notarzt und so weiter. In dem klaane Häusje in der winziche Wohnstub’ war kaum Platz für die viele Leut‘ und die ganze Geräte. Die Frau hatte en Kreislaufstillstand, es ware genuch Leut für alles da, was zu tun war. De Mann frägt, ob er debei sein könnt‘, des wurde ihm nit verwehrt. Er hat sich in die Eck‘ in seinen Sessel gehockt, in dem er die letzte Jahrzehnte zusamme mit seiner Frau Fernsehn geguckt hat. Die beiden ham sicherlich in ihrer Ehe zusammen alle Höhe‘ und Tiefe erlebt: en Weltkrieg als junge Mensche, die Zerstörung ihrer Heimat, dann kame die Kinner, wirtschaftlich gings bergauf, de Nachwuchs wurde gross un is ausgezoche. Er ging nach em lange Arbeitslebe in

Rente un dann hatte se, bis auf gelegentliche Besuche von Sohn, Tochter un de Enkel, in de letzte Jahre nur noch sich. Die Reanimation vun der Fraa war von vorne weg schon ziemlich aussichtslos, der Mann sank in seinem Sessel immer tiefer in sich zusamme. Er muss geahnt habbe, dass der Mensch, mit dem er fast en ganzes Lebe verbracht hat, ihn jetzt verlässt. Irgendwann sacht de Notarzt, dass es jetzt keine Chance mehr gäb‘ un die Massnahme jetzt beendet werde sollte. Die Kollege ham die Frau hergericht’ un ins Bett gelegt, dass ihr Mann von ihr Abschied nemme konnt, de Notarzt is mit ihm derweil in die Küch gegange. Un bevor der Arzt irgendwas sache konnt, greift der alte Mann seine Hand un sacht: „Ich weiss dass es keinen Zweck mehr hat, ich hab abber gesehen, dass Sie alles für meine Frau getan habbe. Dafür danke ich ihne alle.“

zum Kranketransport komme, weil grad die Hölle los is oder wir nit en Rettungswaache für nen abgebrochene Zahn für anderthalb Stunde blockiern könne. Ich wünsch Euch allen e‘ friedliche un fröhliche Zeit un den Kollege, die an de Feiertage arbeite en ruhige Dienst. Un alles Gute fürs neue Jahr. Euer Essex NEF RK MZ 1/82-1

Un mehr als en Handvoll Jahr denach bekomm ich en Kloß in de Hals, wenn ich daran denk‘. Es kommt selten vor, dass man gedankt bekommt, wenn man keinen Erfolg gehabt hat. Un ich wünsch uns alle, dass unser Arbeit auch dann gewertschätzt werd, wenn wir mal mit unsere Autos beim Notfall im Weg stehe oder nachts des Horn an de Kreuzung anmache müsse, wenn wir e Stund später

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editorial

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EDITORIAL     MENSCHLICHE ALTERNATIVEN                                      IMPRESSUM HERAUSGEBER: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe V.i.S.d.P.: Jörg Steinheimer REDAKTION: Thomas Adrian Philip Fleck Marco Hanselka Monika Kauhausen Philipp Köhler Daniel Schon DER MENSCH

ALTERNATIVEN

Der Mensch im Arzt, der Mensch im Richter, der Mensch im Lehrer, der Mensch im Beamten, der Mensch im Präsidenten, der Mensch im Krankenpfleger, der Mensch im Portier.

Nörgeln Oder verbessern, verzweifeln oder Neues wagen, verurteilen oder aufmerksam zuhören, herrschen oder dienen, Wir suchen nicht die Rollen, alles laufen lassen wir hungern nach den Menschen. oder planen, verdrängen Von Apparaten ist die Erde über- oder auf seine Gefühle eingehen, bevölkert, der Mensch aber droht stumm verbittern auszusterben. oder offen über seine Probleme reden, Martin Gutl isoliert grübeln oder miteinander Lösungen suchen Martin Gutl

LAYOUT: Philipp Köhler DRUCK: Mit freundlicher Unterstützung der Flyeralarm GmbH FOTOS: Köhler/DRK A. Franke / panabild.de Disney Gero Breloer / DRK ATT GmbH Privat KONTAKT: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Redaktion STATUS ZWO Lotharstraße 11-13 55116 Mainz mitarbeiterzeitschrift @drk-rhein-nahe.de Telefon: 06131 57075-0 Fax: 06131 57075-79

Die Redaktion und alle an dieser Ausgabe der STATUS ZWO beteiligten Mitarbeiter wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

STATUS ZWO | 1. Quartal 2016


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Foto: Jonathan Starck

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DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe - Mitarbeitermagazin STATUS ZWO, Nr. 21  

Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe in Mainz. Ausgabe 21 | 12-2016 www.drk-rhein-nahe.de

DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe - Mitarbeitermagazin STATUS ZWO, Nr. 21  

Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe in Mainz. Ausgabe 21 | 12-2016 www.drk-rhein-nahe.de

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