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r 체 ckb l ick

ausbildung

f o t oa k t i o n

ausland

rettmobil 2017

neue azubis

#urlaubsrtw

wasser f체r uganda

Wir waren dabei! Seite 5

Auszubildende im Portrait Seite 20

Fotowettbewerb Seite 23

Dieter Mathes im Auslandseinsatz Seite 17

STATUS ZWO Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Ausgabe 22, 09/2017

alles neu

Wir pr채sentieren unsere Internetseite im neuen Design des DRK SEITE 6

neue ktw

Erstmals stellen wir Ford Fahrzeuge in Dienst und bieten einen Treppensteiger f체r unsere Mitarbeiter SEITE 10

reportage schweiz

Wir nehmen unsere Leser mit auf eine Reise zum Rettungsdienst in der Schweiz SEITE 14

Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

www.drk-rhein-nahe.de


i n h a lt

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Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und danken allen, die bei der Erstellung dieser Ausgabe mitgewirkt haben.

Die Redaktion

» S.8

» S.12

» S.19 » S.18

» S.14

» S.10

STATUS ZWO | Ausgabe 22


i n h a lt

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INHALT     STATUS ZWO                                    4 chefsache aktuell

18 projekt notfalldose

Neues aus der Geschäftsleitung. Hier schreibt Jörg Steinheimer persönlich

Johannes König gibt einen Einblick in das Konzept der Notfalldose

5 rückblick: rettmobil 2017

20 neue auszubildende

Wir blicken zurück auf unsere Teilnahme auf der Rettmobil 2017

Wir begrüßen unsere neuen Auszubildenden zum Notfallsanitäter

6 alles neu: neue webseite ist online

22 herzlichen glückwunsch

Wir präsentieren unsere neue Internetseite www.drk-rhein-nahe.de

Die ersten Auszubildenden zum Notfallsanitäter haben ihr Examen erfolgreich abgelegt.

8 yee haw! Unser sommerfest

23 #urlaubsrtw

Ein ganz persönlicher Rückblick auf unser Familiensommerfest in Alzey

Unser Fotowettbewerb geht in die nächste Runde

10 neu bei uns: ford custom als ktw Erstmals stellen wir eine gänzlich neue Fahrzeuggeneration in Dienst

12 rheinhessen-nahe vor ort Aktionen und Veranstaltungen im Überblick

14 reportage: schweiz Alexander Kup nimmt unsere Leser mit auf eine Reise zum Rettungsdienst in der Schweiz

24 mitarbeiter im fokus Wir gratulieren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Dienstjubiläum

26 essex Unser Essex über Fehler und Missgeschicke

27 jobangebote Unser Team aus 750 Mitarbeitern braucht Unterstützung im mobilen Rettungsdienst und auf der Leitstelle

17 auslandshilfe in uganda Dieter Mathes berichtet über seinen Einsatz für die DRK-Katastrophenhilfe in Uganda

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chefsache

CHEFSACHE AKTUELL     JÖRG STEINHEIMER                                      Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehr geehrte Leserschaft, mittlerweile ist die RettMobil vier Monate her. Es wurden viele Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. Ich bin dankbar, dass unser Konzept zur Information zum Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters auch auf der Bundesebene des DRKGeneralsekretariates Anerkennung erfahren hat. Darüber hinaus freue ich mich, dass die Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe GmbH auch im kommenden Jahr 2018 wieder Partner des DRK-Bundesverbandes auf der RettMobil sein wird. Dazu aber später in dieser Ausgabe mehr. Außerdem rollen unsere sieben neuen Ford-KTW auch schon einige Zeit über Deutschlands Straßen. Ersten Rückmeldungen zur Folge war die Umstellung für die Mitarbeiterschaft ein Gewinn. Mit der besseren Fahrzeugausstattung und dem Zusatzangebot des aktiven Treppensteigers machen wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und bauen weiter an unserem Haus eines zukunftsfähigen Rettungsdienstes. Ich bin mir sicher, dass dieses System weiterentwickelt wird, um noch besser im Alltag eingesetzt zu werden. Hierzu stehen wir im Kontakt mit der Herstellerfirma. Einen abschließenden Bericht können wir allerdings erst liefern, wenn die Fahrzeuge einen kompletten Zyklus gefahren wurden. Wir bleiben dran! Weiter treibt mich der Neubau der Rettungswache in Mainz am Binger

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Schlag um. Nach wie vor gibt es hier Abstimmungsbedarf, wenn gleich der Gebäudekomplex stetig in den Himmel wächst. Damit verbunden sind die Planungen des Landes RheinlandPfalz zur Leitstellenlandschaft 2025. Hierzu fanden mehrere Treffen der Experten statt, an denen ich teilweise beteiligt war. Sicher ist, dass nach Aussage des Ministeriums des Innern ein großes Augenmerk auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

liegt, die derzeit in den Leitstellen eingesetzt sind. Auch hier werden wir den Prozess weiter beobachten und im Rahmen unserer Möglichkeiten mitgestalten. Spruchreife Ergebnisse liegen derzeit noch nicht vor. Mit dem neuen Landes-Rettungsdienstgesetz werden alle Beteiligten sicher mehr Klarheit haben. Wir werden hierzu weiter berichten und Sie können sicher sein, dass wir in Abstimmung mit dem DRKLandesverband Rheinland-Pfalz auch

in dieser Thematik am Ball bleiben. Auch mit unserer Webseite im neuen DRK-Design gehen wir aktuelle Wege und gehören zu den ersten DRK-Verbänden in Rheinland-Pfalz, die das neue Design umgesetzt haben. Neben den Informationen für interne und externe Nutzer haben wir auch die DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Jobbörse weiter verfeinert. Ich finde, es ist uns gut gelungen. Schauen sie doch einfach einmal vorbei unter www.drk-rheinnahe.de. Abschließend möchte ich allen Akteuren der Organisation unseres diesjährigen DRKRettungsdienst Rheinhessen-Nahe Familiensommerfestes in Alzey recht herzlich danken. Ihr habt das klasse gemacht! Angefangen von der tollen Kulisse mit Liebe zum Detail hergerichtet, über die Verpflegung und Bewirtung bis hin zu den Wettkampfangeboten war das Fest wieder eine gelungene Sache. Dazu noch die musikalische Unterstützung durch „Keiner am Bass“ - unschlagbar. Wir dürfen gespannt sein, wo wir im kommenden Jahr unter dem Motto “Von Mitarbeitern für Mitarbeiter”feiern werden. Es sind alle Wachen aufgerufen sich bereits jetzt hierzu Gedanken zu machen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Herbst 2017 und hoffe Sie können ihn etwas genießen Herzlichst Ihr Jörg Steinheimer Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe


Rettmobil

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RÜCKBLICK: RETTMOBIL 2017

von Thomas Adrian

    MESSE IN FULDA WAR VOLLER ERFOLG                                     

Zum 17. Mal fand in diesem Jahr die RettMobil, die Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität, statt. Für unsere Gesellschaft sollte es eine ganz besondere RettMobil werden. Waren wir in den vergangenen Jahren immer als Besucher in Fulda zu Gast, um uns über die neusten technischen Entwicklungen zu informieren und die Messe auch als Branchentreffpunkt zu nutzen und unsere Netzwerke zur Industrie und anderen Rettungsdiensten auszubauen, so haben wir dieses Jahr die Seiten des Messestands gewechselt. Im Auftrag des DRKGeneralsekretariats wurde uns die große Ehre zu Teil, das Deutsche Rotes Kreuz auf der wohl wichtigsten und größten Rettungsdienstmesse Europas zu präsentieren. Dafür mussten wir uns natürlich etwas ganz besonderes einfallen lassen:

Leitthema war unsere bewährte Kampagne „Retter werden“. Angesichts des jungen und sehr attraktiven Berufs des Notfallsanitäters auf der einen Seite und dem im deutschen Rettungsdienst immer weiter fortschreitenden Fachkräftemangel anderseits, ein sehr aktuelles Thema. Unser Ziel war und ist es, die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie sind: In einer modernen, hochtechnisierten und vernetzten Welt. Die Idee, jungen Berufsinteressenten die Welt des Rettungsdienstes im Umfeld einer solchen Messe digital zu präsentieren, faszinierte uns von Beginn an. Dank einiger Industriepartner, die unser Projekt unterstützen, ist es uns gelungen, einen Rettungswagen mittels 360° Virtual Reality zu präsentieren. So war in der Zeit vom 10, bis 12. Mai eine Abordnung (vom Azubi bis zum Geschäftsführer) unserer Gesellschaft

auf der RettMobil vertreten und präsentierte auf diese spannende Art unseren virtuellen „Rheinland-PfalzRTW“, der originalgetreu digital nachgebaut wurde und auch einige interaktive Aktionen bot. So konnten die Interessenten unter Anleitungen einen virtuellen Patienten versorgen und in dem RTW auch Schränke und Türen öffnen. Für die Zukunft sehen wir hier großes Potenzial, virtuelle Komponenten in die Ausbildung der angehenden Berufskollegen zu integrieren und komplexe Handlungsfelder zunächst virtuell zu trainieren. Wir sehen hier neben der klassischen Ausbildung und der Simulation durchaus einen großen Vorteil. Unser Stand war größtenteils so gut besucht, dass sich Schlangen bildeten und längere Wartezeiten in Kauf genommen wurden, um den virtuellen RTW erleben zu dürfen. Natürlich waren auch einige Mitarbeiter des DRKRettungsdienstes Rheinhessen-Nahe zu Gast an unserem Stand und konnten sich selbst ein Bild von diesem Projekt machen. Für alle anderen Kollegen, die nicht die Möglichkeit hatten, das System auszuprobieren, wird es sicher in Zukunft eine Möglichkeit geben. Aktuell kommt das System im Schwerpunkt auf Berufsmessen zum Einsatz. Ein Highlight der Messe war sicher unser rheinhessischer Standnachmittag. Nach offiziellem Messeschluss begrüßten wir Freunde unserer Gesellschaft und Unterstützer und bedankten uns mit rheinhessischen Spezialitäten, wie Brezeln und selbstgemachtem Spundekäs. Unser Fazit der RettMobil 2017: Daumen hoch! Auch 2018 sind wir wieder dabei!

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neue homepage

ALLES NEU: UNSERE WEBSEITE  

von Philipp Köhler

WWW.DRK-RHEIN-NAHE.DE                                     

Alles neu! So lautete zwangsläufig das Motto bei der Erstellung unserer neuen Webseite im aktuellen DRKLayout. Als einer der ersten DRKVerbände in Rheinland-Pfalz sind wir mit dem frischen DRK-Layout online und präsentieren den DRKRettungsdienst Rheinhessen-Nahe auf vielfältigen Intersetseiten mit all seinen Facetten. Angefangen mit einer Startseite auf der sich alle aktuellen Meldungen und ein direkter Zugang zu Ansprechpartnern, Stellenangeboten und wichtigen Bereichen unserer Organisation finden, beinhaltet die neue Internetpräsenz auch Informationen zu unseren Projektschwerpunkten. Auf eigenen Seiten erläutern wir den Besuchern, was es mit dem Gesundheitsmanagement im Rettungsdienst, Psychosozialer Notfallversorgung und der Kampagne

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HELFERsindTABU auf sich hat. Für alle, die nicht Mitglied in den diversen Sozialen Netzwerken sind, haben wir diese Seiten in unsere Webseite eingebunden und stellen

die Inhalte an dieser Stelle ohne Anmeldung dar. Eine weitere Besonderheit ist das von uns, in Zusammenarbeit

mit D&T Internet, entwickelte DRKJobportal. Hier listen wir tagesaktuell alle Stellenangebote des DRK-Rettungsdienst RheinhessenNahe. Im Jobportal finden sich vom Rettungssanitäter bis zum Leitstellendisponent alle offenen Stellen, auf welche man sich auch direkt online über ein Bewerbungsformular bewerben kann. Wer ein Stellenangebot weiterempfehlen möchte, kann dieses per Email, Facebook, Twitter oder gleich direkt per Whatsapp teilen und Bekannte und Freunde darauf aufmerksam machen. Wer lieber alle Informationen zu einer offenen Stelle in Papierform erhält, kann sich online eine PDF Datei erstellen lassen und diese ausdrucken. PDF Dateien eignen sich zudem hervorragend als Aushang auf den Dienststellen, um auf freie Stellen aufmerksam zu machen.


neue homepage Wer kein passendes Stellenangebot findet, kann sich direkt initiativ bewerben. In der Mediathek findet sich, neben YouTube Videos, auch die Stazus Zwo. Das Magazin ist so eingebettet, dass es sich bequem am Tablet oder PC online durchblättern lässt. Natürlich kann man jede Ausgabe auch an Freunde, Familie und Bekannte weiterleiten. Wer stets über aktuelle Neuigkeiten im DRK-Rettungsdienst RheinhessenNahe informiert sein möchte, kann alle Inhalte der neuen Internetseite auch in unserer Newsapp DRK-Retter4U abrufen. Die Internetseite ist komplett in die App integriert und hält alle Inhalte übersichtlich und nach wie vor kostenlos bereit. Im großen Bereich ‘Über uns’ erfährt der Webseitenbesucher allerhand über unsere Organisation, zur Notfallsanitäterausbildung und zum Freiwilligendienst. Auch sämtliche Angebote des Deutschen Roten Kreuzes und dessen Kreisverbänden können von unserer Internetseite aus entdeckt werden. Natürlich stellen wir auch unsere Rettungswachen mit einer Fahrzeugübersicht und einer Lageinformation vor. Darüber hinaus informieren wir zu den verschiedenen Rettungsmitteln und erläutern deren Ausstattung. Aktuell arbeiten wir an weiteren Inhalten und fügen immer neue Elemente hinzu. Wir freuen uns über viele Besucher auf unserem Onlineauftritt und laden Sie, liebe Leserschaft, ganz herzlich ein unsere Internetseite bekannt zu machen. Dies gelingt ganz einfach durch die Funktion “Beitrag teilen” auf jeder Seite. Damit Besucher der Webseite auch unterwegs auf dem Tablet oder Smartphone sich gut zurechtfinden, ist die komplette Seite für mobile Endgeräte und alle Bildschirmgrößen optimiert. Nun wünschen wir viel Spaß beim Besuch auf unserer Webseite unter

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Das DRK-Jobportal listet tagesaktuell alle freien Stellen beim DRKRettungsdienst Rheinhessen-Nahe und bietet die Möglichkeit einer direkten Onlinebewerbung. Alle Stellenangebote können direkt über die Sozialen Netzwerke und Whatsapp geteilt werden.

Unsere Newsapp DRK-Retter4U bietet alle Neuigkeiten des DRKRettungsdienstes Rheinhessen-Nahe live und auf einen Blick. Darüber hinaus findet man dort Stellenangebote, Erste-Hilfe Tipps und eine mobile Version unserer gesamten Webseite.

www.drk-rhein-nahe.de

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sommerfest

SOMMERFEST 2017

von Kay Kremmelbein

    WILDER WESTEN IN ALZEY                                     

Traditionell veranstaltet der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe jeden Sommer ein Familiensommerfest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Ausgabe kommen die Organisatoren der Rettungswachen Alzey und Wörrstadt zu Wort und beschreiben ihre Eindrücke von den Vorbereitungen und vom Fest. “Unter dem Motto „Western BBQ“ planten wir in diesem Jahr und luden nach Alzey-Weinheim zum traditionellen Familien-Sommerfest des DRK-Rettungsdienst RheinhessenNahe ein. Dafür stellten wir ein tolles Programm zusammen. Ein liebevoll dekorierter Platz, eine Musikbühne, eine Photobox. Dazu ein Labyrinth in der viele kleine Überraschungen für die jüngsten Cowgirls und Cowboys versteckt waren.

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Ein echter Strohhut machte alle KollegInnen noch cooler und sorgte für die perfekte Optik. Natürlich konnten sich unsere Gäste für den perfekten Look in der Photobox entsprechend kleiden. Pulled Pork, Baked Beans, Tortillas, Western-Salate und Hamburger vom Grill, Bier und Whiskey passten perfekt. Unser Mitarbeiter Marc Schottler -Koch und Genußmensch- hatte mit vielen helfenden Händen ein wahres GourmetMenü gezaubert. Dazu sorgten ein paar unterhaltsame Spiele, wie Bull-Riding, Tomahawkwerfen und Bogenschießen zudem für Auflockerung. Diese drei Disziplinen galt es auch im Kampf um den Wanderpokal zu meistern. Insgesamt 15 Gruppen meldeten sich für den Kampf um den Pokal an. Mit einer Ausnahmegenehmigung des Wettkampfleiters, da die Anmeldefrist schon überschritten war, durfte dann

auch noch die Gruppe Verwaltung teilnehmen. Nach hartem Wettkampf, konnte die spontan gegründete Gruppe ‘FSJ’ alle anderen Gruppen hinter sich lassen. Glücklicherweise waren es Alzeyer FSJler und so konnte der Pokal, zu guter Letzt doch noch zu uns geholt werden. Erst im Mai zusammen gefunden, rundete die Band „Keiner am Bass“ unserer Wache, rund um Lead-Sängerin Kristin Schüßler das Sommerfest mit einer grandiosen Bühnenshow musikalisch ab. Bekannte Songs und ein eigens komponiertes Alzeyer Lied sorgten für mehr als gute Laune auf dem ganzen Platz und führten zu viel Applaus. Für Unterhaltung war also gesorgt. Auch wenn ein kurzer aber kräftiger Regenschauer für eine unwillkommene Abkühlung sorgte, ließ sich keiner den Spaß verderben oder zu


sommerfest keiner Zeit Langeweile aufkommen. Ein eigens angereister Eiswagen sorgte für eine leckerere Abkühlung als der unerwünschte Regenguss. Neben dem Feuerwerk und dem brennenden Marterpfahl sorgten vor allem die Gäste dafür, dass es bis spät in die Nacht keinem wirklich kalt wurde. Die Stimmung blieb trotz der Kälte heiß und alle waren bei bester Laune.

Für die Helferinnen und Helfer Kay Kremmelbein P.S. Für diese grandiose Gemeinschaftsleistung, allen Helferinnen und Helfern ein festes Dankeschön – Ihr wart Spitze!

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Das Video zum Auftritt von “Keiner am Bass” mit dem “Alzeyer Lied” findet ihr hier:

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Neue Fahrzeuge

NEU BEI UNS: FORD CUSTOM ALS KTW

von Romina Adrian

    NEUE MARKE MIT TREPPENSTEIGER                                    Erstmals

in der Geschichte unseres Rettungsdienstes hält eine gänzlich neue Fahrzeuggeneration und ein neuer Hersteller Einzug in unseren Fuhrpark. Die Fahrzeuge halten viele Neuerungen bereit.

Vor ein paar Wochen war am Standort Sprendlingen eine Menge los. Presse von Funk und Fernsehen waren da, um die offizielle Übergabe der neuen KTW Ford Transit, die über das Autohaus Gebr. Heinz in Mainz beschafft wurden, zu filmen und Interviews zu führen. Erstmals in der Geschichte des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe kommen Fahrzeuge des Herstellers Ford zum Einsatz. Die neuen Fahrzeuge lösen die bisherigen Volkswagen T6 Krankentransportwagen nach und nach ab. Auch wir sind bisher sehr begeistert von der Einführung der Ford Transits in unserer Organisation. Nicht nur von außen müssen wir uns an

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den 130PS-starken und mit einem Automatikgetriebe betriebenen Neueinkauf gewöhnen, auch im Inneren sind einige Neuerungen für die Mitarbeiter untergebracht. Im Allgemeinen hat der FORD im Gegensatz zum VW T6 ein größeres Platzangebot. Sei es die neu gewonnene Beinfreiheit in der Fahrerkabine, die unsere etwas größeren Mitarbeiter sicher freuen wird, oder auch das höhere Fahrzeugdach des Patientenraums mit mehr Kopffreiheit. Wer sich hinter das Steuer oder auf den Beifahrersitz des Transits setzt, wird von einem recht übersichtlichem Armaturenbrett, das kaum noch weitere Wünsche offen lässt, begrüßt. Auf ein bisschen

Luxus können sich Fahrer und Beifahrer mit der Sitzheizung, die unterhalb der beiden Sitze bedient wird, der Webasto-Standheizung und den Flaschenhalterungen auf beiden Seiten des Fahrzeugs freuen. Oberhalb des Lenkrads befindet sich ein großes Staufach mit 12V Lademöglichkeit, USB- und Klinkenanschluss. Über das Lenkrad selbst können die Lautstärke des digitalen Radios, der Tempomat sowie die BluetoothFreisprecheinrichtung bedient werden. Als sehr nette Extras gibt es in dem KTW einen automatischen Licht- und Regensensor, eine Frontscheibenheizung und ein, per Knopfdruck auf der rechten Seite neben der Schiebetür, ausklappbares Trittbrett, welches bei Widerstand


neue fahrzeuge

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sogar anhält. Als Erleichterung für unsere Mitarbeiter befinden sich in den neuen KTWs Treppensteiger der Firma AAT. Kleiner Hinweis des Werkstattteams: Bitte nicht erschrecken, durch die Teppensteiger wurden die schwenkbaren Räder der Tragestühle auf die hintere Achse verlegt, was sich bei dem Einsatz ohne Treppensteiger sehr ungewohnt anfühlt. Für den Fahrbetrieb sehr praktische Neuerungen sind die PDC (Park Distance Control) vorne und hinten, sowie eine schon ab Werk eingebaute Rückfahrkamera. Auch wurden bei den KTWs Seitenschweller rechts und links angebracht. Die StartStopp-Automatik wird sich für einige unserer Mitarbeiter sicher auch recht ungewohnt anfühlen, trägt aber zu Umweltschutz und Spritersparnis bei. Seitens der Funkwerkstatt wurden die Transits mit Navigationssystem, Analogfunk, Rescue Track und dem bald geforderten Digitalfunk ausgestattet.

Im ergonomischen Cockpit des neuen Krankentransportwagens der Marke Ford Transit “Custom” befinden sich Analog- und Digitalfunk, das Navigantionssystem, Radio und diverse Lademöglichkeiten. Die gesamte Kommunikationselektronik wurde in der Funkwerkstatt des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe verbaut.

Die KTWs sind mittlerweile auf den Rettungswachen Bad Kreuznach, Idar-Oberstein, Nierstein und Worms in Dienst genommen worden. Eine neue Fahrzeuggeneration bringt neben großer Vorfreude und erweitertem Nutzen für Patienten und Mitarbeiter auch ein Stück Ungewissheit mit sich. So beginnt mit der Auslieferung der neuen Fahrzeuge auf den Rettungswachen ein Langzeittest. Denn erst wenn die Fahrzeuge einen Nutzungszyklus überstanden haben, können wir zuverlässige Aussagen über deren Haltbarkeit und dauerhaften Nutzen tätigen. Bis dahin wünschen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allzeit eine sichere und gute Fahrt!

Film zur Fahrzeugübergabe

Im Rahmen des Gesundheitsmanagements wurden die Fahrzeuge mit Auffahrschienen für den Tragestuhl und einem elektrischen Treppensteiger ausgestattet. So ist es bei vielen Transporten künftig nicht mehr notwendig den Patienten mit dem Tragestuhl über mehrere Treppen oder gar Stockwerke zu tragen.

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wir vor ort

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RHEINHESSENNAHE VOR ORT AKTIONEN & VERANSTALTUNGEN IM ÜBERBLICK

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BERUFSMESSE RHEINHESSEN IN MAINZ Die größte Berufsinformationsmesse der Region fand im August erneut in der Mainzer Rheingoldhalle statt. Gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Mainz-Bingen und dem Team Freiwilligendienste des DRK-Landesverbandes RheinlandPfalz, waren wir zwei Tage in Sachen Notfallsanitäterausbildung aktiv. Am Infostand präsentierten wir mit der Virtual Reality Brille eine Anatomiesimulation in 3D. Die Jugendlichen hatten so die Möglichkeit eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper zu erleben und konnten sehen, wie Organe von innen aussehen. In diesem Jahr war das Interesse an der Notfallsanitäterausbildung besonders groß. Gleich mehrere junge Menschen wollten sich direkt am Stand bewerben. Besonders erfreulich war der Umstand, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler den Beruf des Notfallsanmitäters

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FIRMENLAUF MAINZ Gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Mainz Bingen e.V. und dem Team des DRKLandesverbandes Rheinland-Pfalz nahmen wir auch in diesem Jahr wieder am Firmenlauf in Mainz teil. Auf der fünf Kilometer langen Strecke zeigten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass Sie nicht nur im mobilen Rettungsdienst und in der Verwaltung fit sind, sondern auch körperlichen Herausforderungen gewachsen sind.

01 als langfristige Perspektive und nicht nur als Übergangslösung begreifen. Gerade unsere Angebote im Gesundheitsmanagement kamen bei den Interessierten gut an. Auch der Freiwilligendienst im Rettungsdienst war stark gefragt.


wir vor ort 13 RW KIRN: BERUFSMESSE KIRN Großer Andrang auf der Berufsmesse in Kirn. Die Mitarbeiter der Rettungswache Kirn konnten den interessierten Schülern gleich zwei Workshops anbieten: Bei der Reanimation wurde gezeigt, auf was es bei der Wiederbelebung ankommt und wie dies im Rettungsdienst umgesetzt wird. An anderer Stelle tauchten die Schüler in die virtual Reality ein und testeten den virtuellen Rettungswagen.

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HELFER SIND TABU: PILOTSCHULUNG GESTARTET Im Rahmen der Kampagne #HELFERsind TABU startete Anfang September in Mainz die erste Pilotschulung der bereits im Frühjahr ausgebildeten Deeskalationstrainer BOS. Die Pilotschulung hatte das Ziel, das mit Dr. Mario Staller und Mathias Hirsch erarbeitete Schulungskonzept auf Praxistauglichkeit zu prüfen. Hierzu kamen Deeskalationstrainer aller beteiligten Organisationen zusammen und unterrichteten die ersten Einsatzkräfte der verschiedenen Rettungsdienste und der Feuerwehr. Schon die Pilotschulung zeigte, dass das Ausbildungskonzept der Deeskalationstrainer eine hohe Praxistauglichkeit besitzt und alle Teilnehmer das Erlernte und die angewandten Methoden schnell umsetzen konnten. Somit ist der Weg frei für weitere Schulungen von möglichst vielen Einsatzkräften, um dem nicht zu akzeptierenden Phänomen von Gewalt gegen Einsatzkräfte entgegenzutreten.

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JAHRESTAGUNG DER DRK-SERVICE GMBH IN BERLIN Auf Einladung der DRKService GmbH nahmen wir an der Jahrestagung in Berlin teil und präsentierten unseren neuen KTW auf Ford Custom Basis. Die erste lange Fahrt bestand das neue Fahrzeug problemlos bei sehr guten Fahreigenschaften. Das Fahrzeug mit Treppensteiger und Auffahrschienen sorgte bei vielen Teilnehmern aus ganz Deutschland für Begeisterung, da diese Ausstattung keineswegs überall etabliert, geschweige denn selbstverständlich ist. Inhalt der Jahrestagung waren zudem Vorträge über neue Rahmenverträge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und Angebote der DRKService GmbH, die wir in der kommenden Ausgabe ausführlich vorstellen werden.

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SWR BERICHTET ÜBER DAS PROBLEM RETTUNGSGASSE Die Bildung von funktionierenden Rettungsgassen stellt für viele Autofahrer immernoch eine große Herausforderung dar. Daher berichtete das SWR Fernsehen über dieses Problem und war für ein Interview bei uns zu Gast. Wir appellierten im TV-Beitrag an die Autofahrer, dem Rettungsdienst stets freie Bahn zu schaffen und erklärten erneut die vereinfachte Regelung zur Rettungsgasse: Alle Fahrzeuge auf der linken Spur fahren nach links. alle anderen Fahrzeuge schaffen nach rechts Platz.

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reportage

RETTUNGSDIENST IN DER SCHWEIZ     EINE REPORTAGE VON ALEXANDER KUP                                    Mit dieser ausführlichen Reportage werfen wir einen spannenden Blick über den Tellerrand in unser Nachbarland Schweiz. Ein Update in Sachen Notfallrettung.

Wer vor 25 Jahren den Rettungsdienst in der Schweiz betrachtet hat, kam zu dem Schluss: Luftrettung hui, bodengebundener Rettungsdienst pfui. Während beispielsweise die REGA mit top ausgestatteten und notarztbesetzten Rettungshubschraubern zum Einsatz kam, wurden Notfälle auf der Straße häufig von Taxi und KFZ-Betrieben durchgeführt. Hier kamen dann Transportsanitäter mit Mercedes Hoch/Lang zum Einsatzort, luden ein und fuhren los. Dieses Bild hat sich, auch in den ländlichen Bereichen der Schweiz, komplett gewandelt. Hier kommen nun hochtechnisierte Rettungswagen zum Einsatz.

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Der Rettungsdienst in der Schweiz ist Aufgabe der einzelnen Kantone. Da die Schweiz viersprachig ist ( Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch ), orientiert sich die Art des Rettungsdienstes sehr stark an den rettungsdienstlichen Gegebenheiten der angrenzenden Nachbarländer. Während die deutschsprachigen Kantone häufig mit einem Notarztsystem arbeiten, ist dieses System in der französischsprachigen Westschweiz nahezu unbekannt. Allerdings gibt es in den deutschsprachigen Kantonen viel weniger Notärzte als dies in Deutschland üblich wäre und diese rücken auch viel seltener aus. Grund ist hier die sehr weitreichende Kompetenz der schweizerischen Rettungsdienstler. Bis auf die

Einleitung einer Narkose sind sämtliche medizinischen Maßnahmen erlaubt. In einigen Kantonen übernimmt die Einleitung einer Narkose vor Ort ein Rettungsdienstler mit erweiterter Anästhesieausbildung, hier ist dann ein Notarztsystem völlig unbekannt. Die Leistungserbringer des Rettungsdienstes heißen allerdings nicht DRK, ASB oder Malteser. Diese sind im schweizerischen Rettungsdienst nicht zu finden. Üblicherweise wird der Rettungsdienst von den Kliniken selbst, privaten Rettungsdiensten oder im französischen Bereich, von der Feuerwehr durchgeführt. Aus diesem Grund sind viele Rettungswachen direkt in die Kliniken integriert, nur im ländlichen


reportage Bereich gibt es die aus Deutschland bekannten Wachenstrukturen. Ein Traumarbeitsplatz “Appleliebhaber”

für

Jeder Kanton hält in der Regel eine eigene Leitstelle vor, sehr kleine Kantone werden teilweise von Nachbarkantonen mitalarmiert. Interessant ist der Umstand, dass in einige Kantonen (beispielsweise das Kanton Neuenburg/Nauchâtel) zwei Sprachen gesprochen werden. Das Kanton Neuenburg hat im Osten einen deutschsprachigen Teil, im Westen einen französischsprachigen. Teilweise können die Rettungsdienstler nur deutsch oder nur französisch. Eine Verständigung über die Leitstelle wäre somit schwer möglich. Hier ist es vom Vorteil, dass in vielen Teilen der Schweiz der Sprechfunk fast komplett abgeschafft wurde. Nur noch bei der Nachforderung der Polizei oder in Notsituationen wird gefunkt. Sowohl die Alarmierung, als auch die gesamten Statusmeldungen werden elektronisch durchgeführt. Hierzu bekommt jedes Besatzungsmitglied zu Dienstbeginn ein Dienst Iphone und ein Digitalfunkgerät. Melder sind in der Schweiz fast völlig unbekannt. Im Einsatzfall spricht die Leitstelle das Einsatzteam kurz an und schickt eine Einsatz-SMS auf das Iphone. Im Fahrzeug ist ein I-pad verbaut, hier werden sämtliche Statusmeldungen

abgegeben, der Einsatzort und die Art des Notfalles beschrieben, sowie die Navigation zum Einsatzort berechnet. Auch das Einlesen der Krankenversicherungsdaten wird über dieses System abgewickelt. Auch disponiert die Leitstelle in vielen Kantonen keine Fahrzeuge, sondern Rettungsteams. In der Regel hat eine Wache mehrere Fahrzeuge zur Verfügung, das Team kann selbst bestimmen, mit welchem Fahrzeug ausgerückt wird. Denn für manchen Einsatz im Bergdorf ist der Volkswagen T5 Allrad eben die bessere Wahl, als der Sprinter mit Kofferaufbau. Ein Rettungseinsatz in der Schweiz kostet durchschnittlich ca. 1.500 Franken. Interessant ist, dass es hier keine festen Pauschalen gibt. Zusätzlich zu einer Grundpauschale werden sämtliche Fahrkilometer und auch jede medizinische Leistung einzeln in Rechnung gestellt. Der Patient bekommt durch seine Krankenkasse aber nie die gesamten Kosten erstattet, es verbleibt immer ein Eigenanteil. Die Rettungsmittel in der deutschsprachigen Schweiz sind den Deutschen RTW sehr ähnlich. Überwiegend kommen Mercedes Sprinter zum Einsatz. Dann aber allerdings in der 5 Tonnen Ausführung mit Allradantrieb und der großen Maschine. Schleuderketten und Xenonscheinwerfer sind eher die Regel, als die Ausnahme. Der Behandlungsraum entspricht denen

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eines deutschen RTW. Im französischsprachigen Teil sieht es komplett anders aus. Hier kommen zusätzlich zu den Sprintern noch eine Vielzahl von amerikanischen Fahrgestellen zum Einsatz. Häufig auch noch mit Benzinmotoren und 300PS. Die Dieselvarianten leiden aber auch nicht unter Leistungsmangel, hier werden um die 260PS aufgerufen. Der Behandlungsraum entspricht im französischen Teil eher einer amerikanischen Ambulanz. Die Trage ist auf dem Boden befestigt und nicht von drei Seiten zugänglich. Weiterhin ist an der rechten Wand eine Bank längst zur Fahrtrichtung eingebaut. Häufig sind in der Schweiz Ausbauten der Firma Strobel und BAUS anzutreffen. Während BAUS in Deutschland eher als günstiger Ausbauer gilt, steht er in der Schweiz für sehr hochwertige Ausbauten. Wenig Spielraum lassen die schweizer Behörden allerdings bei der optischen und akkustischen Sondersignalanlage zu. Es ist lediglich das Deutsche Martinshorn erlaubt, Pressluftfanfaren so gut wie unbekannt und wer zusätzlich zum Blaulicht auf dem Dach, noch Frontblitzer haben möchte, muss dann auf Blitzer in den Außenspiegeln verzichten. Hier gilt dann, entweder oder. Da sind die Schweizer dann doch sehr deutsch.

Das Fahrzeug links ist ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Murten im Kanton Freiburg. Fahrgestell Mercedes Sprinter 519 CDI mit Ausbau der Firma BAUS. Baujahr 2014. Murten liegt auf 453 m ü. M., 14 km nördlich der Kantonshauptstadt Freiburg (Luftlinie). Die Stadt erstreckt sich auf einer rund 20 m hohen Anhöhe am Südostufer des Murtensees, östlich der Mündung des von Münchenwiler herkommenden Baches, im nördlichen Freiburger Mittelland.

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ausland

Die drei Fotos oben und links zeigen einen typischen RTW des Rettungsdienstes der französischsprachigen Stadt Freiburg. Fahrgestell der Firma Chevrolet mit 260 PS. Freiburg ist eine Stadt und Hauptort des Saanebezirks im Kanton Freiburg in der Schweiz.

Bei dem rechten Foto handelt es sich um ein Resevefahrzeug der Berufsfeuerwehr Neuchatel im gleichnamigen Kanton. Das 1992 gebaute Fahrzeug wird nur noch als Reserve genutzt. Das Territorium der Stadt und Gemeinde Neuenburg erstreckt sich über 1745 Hektar. 36 % davon sind bebaut. Neben der Stadt Neuenburg gehören auch die ehemals autonomen Ortsteile Serrières und Chaumont zur Gemeinde Neuchâtel. Die unbebaute Fläche besteht hauptsächlich aus Wäldern und Wiesen. Seit 1512 gehört außerdem der Domaine forestier des Joux nordwestlich von Les Ponts-deMartel der Stadt Neuenburg.

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ausland

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WASSER FÜR UGANDA     DIETER MATHES IM AUSLANDSEINSATZ                                     

Obwohl Dieter Mathes bereits im verdienten Ruhestand ist, lässt ihn die Katastrophenhilfe im Ausland nicht los. Erst kürzlich brach er mit einem Team aus Experten in Richtung Uganda auf, um den Menschen dort zu helfen. Das Rote Kreuz hat in Uganda eine Wasseraufbereitungsanlage zur Versorgung von 40.000 Menschen in Betrieb genommen. “Wir freuen uns, dass wir das erste Trinkwasser zapfen und verteilen konnten. Das ist immer ein besonderer Moment, auf den wir schließlich konzentriert hingearbeitet hatten”, sagte Dieter Mathes. Mathes leitet das Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes, das die Anlage am Ufer des Weißen Nil aufgebaut hatte. “Wir können nun 600.000 Liter Trinkwasser pro Tag produzieren und planen bereits, diese Kapazität noch deutlich zu erweitern.

Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Flüchtlinge aus dem Südsudan, die in völlig überlasteten Camps in Nordwest-Uganda Zuflucht gefunden haben”, erklärt Dieter Mathes. “Die Versorgungslage in den Camps ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Insgesamt befinden sich mehr als 700.000 südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. Über 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und minderjährige Kinder”, sagt Mathes. Grund für den anhaltenden Zustrom von bis zu 3.000 neuen Flüchtlingen pro Tag sind die Eskalation der Gewalt im Südsudan sowie Dürre und Hunger in der Region. Das achtköpfige, internationale Rotkreuz-Team war nach Uganda gereist, um das Ugandische Rote Kreuz zu unterstützen.

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notfalldose

PROJEKT: NOTFALLDOSE  

von Johannes König

LEBENSRETTENDE INFOS IM KLÜHLSCHRANK                                     

In meiner Kindheit und Jugend wurden SOS-Kettchen inflationär verteilt. Diese waren sehr klobig, nicht modisch und verschwanden irgendwann wieder in der Schublade mit den darauf befindlichen Angaben und wurden nie genutzt. Somit waren und sind sie keine Hilfe. Nach meinem letzten Besuch im Ämterhaus der Stadt Bingen stolperte ich über ein Plakat „Notfalldosen im Kühlschrank“. Ich hatte noch nie davon gehört und fand dies sehr interessant, zumal das eigentlich eine Nachricht für uns als Mitarbeiter des Rettungsdienstes ist. Die Idee ist, dass Informationen den Patienten betreffend, gerade für ältere oder allein lebende Menschen, Behinderte, Kinder und chronisch Kranke oder bei einem Notfall im häuslichen Umfeld zur Verfügung stehen. Wenn ein Patient verwirrt oder bewusstlos ist

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oder er mit seinem Umfeld nie über seine Probleme gesprochen hat, sind die Auskünfte von Dritten oft nicht zuverlässig. Die Notfalldose soll hier Abhilfe schaffen.

Die Idee ist ganz einfach. Ähnlich wie beim SOS-Kettchen meiner Kindheit werden auf dem beiliegenden Zettel der Dosen wichtige

Informationen zum Patienten abgefragt: Vorerkrankungen, Religion, Krankenkasse, Diagnosen, Implantate, Medikamente, Name des Hausarztes, Pflegedienst ja/ nein, wo sind Ihre Medikamente, Patientenverfügung ja/nein, Organspendeausweis ja/ nein und wo liegt das Ganze, Kontaktpersonen für den Notfall oder auch, ob es Menschen gibt, für die der Betroffene sorgt, z. B. für Kinder, die Oma usw. In der können Informationen zu deren Kontaktdaten hinterlegt werden. Des Weiteren wird das Ganze unterschrieben. Diese Idee fand ich gut. Deshalb besorgte ich für unsere älteren Familienangehörigen diese Notfalldose. Dabei sagte man mir bei der Stadt, dass es schön wäre, wenn noch ein Foto dazugelegt würde. Beim Unpacking der Dose fiel mir auf, dass die Größe so ist, dass sie


NOTFALLDOSE über den Rand des Getränkehalters in meinem Kühlschrank hinausschaut. Des Weiteren sind innenliegend zwei Aufkleber und das Formular für die Patienteninformationen. Der Inhaber einer Notfalldose sollte wie folgt vorgehen: • Den Zettel umfassend und abschließend ausfüllen • Die Notfalldose in den Kühlschrank stellen, am besten in die Kühlschranktür, wo man sie gut finden kann • Einen der beiden Aufkleber „Notfalldose“ an der Kühlschranktür außen aufkleben • Den zweiten Aufkleber auf die Innenseite der Eingangstür kleben

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Notfallblatt: In der Dose befindet sich ein NotfallInfoblatt, in dem der Besitzer der Notfalldose seine medizinischen Daten nach einem vorgegebenen Schema einträgt. Die Dose schützt durch Lichtund Wasserdichtigkeit ihren wertvollen Inhalt vor Verfall und Unleserlichkeit.

Vorgehen für den Rettungsdienst oder den Ersthelfer: Wenn er in die Wohnung kommt, hinter die Tür gucken, ob hier ein Aufkleber „Notfalldose im Kühlschrank“ aufgebracht ist. Wenn es die Zeit erlaubt, wird dann aus dem Kühlschrank die Notfalldose heraus genommen und die wichtigen Informationen extrahiert und genutzt. Es gibt nicht nur diese Notfalldose. Der Lions-Club unterstützt ebenfalls ein solches Projekt. Deren Dose ist gelb-blau. Die Idee ist die gleiche. Immer mehr Kommunen, Vereine, Interessenverbände usw. bieten ein solches Projekt an, unterstützt von lokalen Sponsoren. Daher gehe ich davon aus, dass uns immer häufiger diese oder ähnliche Notfalldosen über den Weg laufen. Der Abgabepreis in Bingen liegt bei 1 Euro, die Stadt Bingen sponsert den Rest der Kosten. Es wurde eine Werbeaktion in Bingen gestartet. Nach letzten Mitteilungen wurden bis Ende Juni mehr als 400 Dosen an Haushalte abgegeben.

Mit der Notfalldose wird die Anamnese deutlich erleichtert, was zu einer schnelleren und zielgerichteteren Behandlung führen kann.

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ausbildung

WILLKOMMEN I M TEA M!

von unseren Azubis

    NEUE AZUBIS IM PORTRAIT                                     Im Frühjahr konnten wir neue Auszubildende zum Notfallsanitäter und zur Notfallsanitäterin in unserem Rettungsdienst willkommen heißen. Nach einer ersten Orientierungsphase haben wir einige von ihnen gebeten uns zu verraten, was für sie persönlich die größte Herausforderung als künftige Notfallsanitäter darstellt. So haben sie geantwortet: ADRIAN LEHMANN “Für meine Ausbildung zum Notfallsanitäter erhoffe ich mir, bestmöglich auf die außergewöhnlichen Bedingungen im Rettungsdienstalltag vorbereitet zu werden.” MANZUR KHAZNE “Für meine Ausbildung zum Notfallsanitäter erhoffe ich mir, dass die Arbeit mir weiterhin Spaß macht und ich viel neues Wissen erlange.” ANTJE BÖHLER “Für meine Ausbildung zum Notfallsanitäter erhoffe ich mir, alles zu lernen, was ich an Wissen und Können für meine Arbeit im Rettungsdienst und die darin auftretenden Probleme benötige.” PHILIPP BRECKERBOOM DARLEEN WRIGHT TIMO WALTHER “Für unsere Ausbildung zum/ zur Notfallsanitäter/in erhoffen wir uns eine lehrreiche Zeit, um nach der Ausbildung unsere medizinisches Wissen kompetent in der Berufspraxis anwenden zu können.”

SOPHIA HÜSTER “Für meine Ausbildung zur Notfallsanitäterin erhoffe ich mir, meine theoretischen wie auch praktischen Fähigkeiten zu vertiefen, um später den anspruchsvollen Alltag als Notfallsanitäterin bestens meistern zu können.”

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ausbildung

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ausbildung

GESCHAFFT! NOTSAN 2017

von Thomas Adrian

    AZUBIS SIND JETZT NOTFALLSANITÄTER                                     

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des DRKRettungsdienstes Rheinhessen-Nahe ist geschafft: Die ersten vier dreijährig ausgebildeten Notfallsanitäter haben das Staatsexamen erfolgreich bewältigt. Damit haben alle Azubis unserer Gesellschaft des ersten Ausbildungsganges die Prüfung erfolgreich abgelegt. Darauf können wir alle stolz sein! Alle bleiben uns in der Zukunft erhalten und haben nun wohl schon ihre ersten Dienste als verantwortliche Kraft auf den Rettungsmitteln hinter sich. Am 31.08. fand in der CarlZuckmeyer-Halle in Nackenheim ein kleiner Festakt zur Übergabe der Berufsurkunden und Verabschiedung der bisherigen Schüler des BI statt. Neben Grußworten des Vorstands des DRK Landesverbands, Herrn Manuel Gonzales, Herrn Staatssekretär Randolph Stich vom rheinland-pfälzischen Innenministerium, Dr.

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med. Guido Scherer als ÄLRD und Vertretern des BI kamen auch die Schüler mit einem kurzweiligen Vortrag über den Schulalltag zu Wort. Am Rande der Veranstaltung überreichte unser Geschäftsführer Jörg Steinheimer ein kleines Präsent und die unbefristeten Arbeitsverträge an die frisch gebackenen Notfallsanitäter. Dieser erste Jahrgang NotfallsanitäterAzubis war für alle Beteiligten, angefangen bei den Azubis selbst, über die Schule, die Kliniken bis hin zu den Praxisanleitern sicher eine große Herausforderung, wurde doch die Ausbildung im Vergleich zur Ausbildung der Rettungsassistenten komplett umgekrempelt. In der praktischen Ausbildung war sicher der Wegfall des praktischen Jahres eine große Herausforderung und stellte die Praxisanleiter vor einige Probleme, die letztlich aber unbürokratisch und mit großem Engagement

gelöst werden konnten. In diesem Bereich sind sicher auch die größten Herausforderungen der Zukunft in der praktischen Ausbildung zu finden. Für die Zukunft ist geplant, dass die Ausbildungsplätze nach und nach gesteigert werden. Aktuell haben wir elf Auszubildende pro Jahrgang in unserer Gesellschaft beschäftigt. Wir sind aber nach wie vor daran interessiert, diese Zahlen noch zu steigern. Wir gratulieren auch an dieser Stelle den neuen Kollegen zur bestandenen Prüfung und wünschen viel Erfolg bei Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit! Kommen Sie immer gesund von den Einsätzen zurück und behalten Sie Ihre Motivation. Der Rettungsdienst ist im Wandel und Sie haben ein kleines Stück dazu beigetragen! Dafür sei Ihnen herzlich gedankt.


fotoaktion

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FOTOAKTION: #URLAUBSRTW     RETTUNGSFAHRZEUGE AUS ALLER WELT                                     

Bereits zum zweiten Mal haben wir im Sommer unseren Fotowettbewerb #Urlaubs RTW gestartet und erneut viele Fotos aus aller Welt erhalten. Von Spanien über Dänemark und bis hin zu fernöstlichen Ländern haben uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Follower unserer Auftritte in den Sozialen Netzwerken Fotos über Facebook, Email und Instagram geschickt. Noch bis Ende Oktober habt auch Ihr die Möglichkeit an unserem Fotowettbewerb mitzumachen und Preise zu gewinnen. Das Foto oben zeigt einen historischen Krankenwagen der Schnellen Medizinischen Hilfe aus der ehemaligen DDR, fotografiert von Jörg Steinheimer. Kurzinfo zur SMH: Unter Einbeziehung der Erfahrungen aus der Arbeit mit der seit 1967 bestehenden „Anweisung zur dringlichen medizinischen Hilfe“ wurden 1975 vom Ministerium für

Gesundheitswesen zusammen mit dem Präsidium des DRK der DDR weitere Schritte bei der Stabilisierung der Versorgung der Notfallpatienten in der Prähospitalphase konzipiert. Der neue Leistungsbereich des staatlichen Gesundheitswesens – die Schnelle Medizinische Hilfe (SMH) – nahm 1976 in zehn Bezirks- und vier Kreisstädten der Republik die Funktion auf. Die SMH wurde nach der Wende 1990 aufgelöst und die Rettungsdienstaufgaben wurden durch die Städte oder Landkreise neu ausgeschrieben. Heute betreiben Organisationen wie ASB, DRK, JUH, MHD, private Rettungsdienste oder die Berufsfeuerwehren den Rettungsdienst in den Städten. Die Landkreise können den Rettungsdienst auch im Eigenbetrieb leisten.

Jeannette Dres hat uns ein Foto eines RTW aus Can Picafort auf Mallorca zukommen lassen.

1995 erfolgte in Berlin die Neugründung eines Krankentransportes mit dem Namen „Schnelle Medizinische Hilfe“.

Von Thorsten Kraft haben wir ein RTW Foto aus Zeeland in den Niederlanden erhalten.

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jubilare

MITARBEITER I M FOKUS    DIENSTJUBILÄEN                                    

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ULRICH HEIST, RETTUNGSASSISTENT

Als echtes Urgestein der Rettungswache Nieder-Olm ist Ulrich Heist seit vierzig Jahren ein fester Bestandteil des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe. Als kollegialer Ansprechpartner steht er im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung allen Kolleginnen bei Problemen zur Seite und übt seinen Beruf mit viel Herzblut und Patientenorientierung aus. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles gute und viel Gesundheit!

FERDINAND BAUER

Seit nunmehr 30 Jahren ist Ferdinand Bauer im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes aktiv. Als Rettungsassistent arbeitet er auf der Rettungswache Bad Sobernheim.

THOMAS SCHERER

Als Rettungsassistent arbeitet Thomas Scherer seit 25 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz auf der Rettungswache Worms..

ULRICH LÖWENSTEIN

Bereits seit 25 Jahren ist Ulrich Löwenstein als Rettungsassistent Mitarbeiter im DRK-Rettungsdienst. Sein Dienstort ist die Rettungswache Worms.

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MICHAEL SCHNEIDER

Seit 25 Jahren ist Michael Schneider beim Deutschen Roten Kreuz im Rettungsdienst aktiv und engagiert sich zudem als Leiter der Rettungswache Birkenfeld, sowie als Vertreter des Leiter Rettungsdienst.

THORSTEN BLOS

Als Leiter der Rettungswache Ingelheim ist Thorsten Blos ein echtes Ingelheimer Urgestein. Seit 25 Jahren arbeitet er im mobilen Rettungsdienst.

DIRK HERGT

Als Notfallsanitäter ist Dirk Hergt seit 25 Jahren fester Bestandteil der Rettungswache Idar-Oberstein und zugleich im Betriebsrat aktiv.

JÜRGEN BEST

Stellvertretender Wachleiter in Alzey, Desinfektor mit Leib und Seele und Rettungsassistent, dafür steht der Name Jürgen Best seit 25 Jahren im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes.

FRANK WIEGMANN

Frank Wiegmann arbeitet seit 25 Jahren als Rettungsassistent auf der Rettungswache Birkenfeld. Im Laufe seiner Betriebszugehörigkeit hat er die Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten absolviert.

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jubilare

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STEFAN GRÜNEWALD

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Seit 25 Jahren ist Stefan Grünewald als Rettungsassistent in unserer Organisation. Als Betriebsratsvorsitzender liegen ihm die Belange der Mitarbeiter besonders am Herzen.

DIETMAR KOPP

Eingesetzt im mobilen Rettungsdienst auf der Rettungswache Baumholder, arbeitet Dietmar Kopp als Notfallsanitäter seit einem viertel Jahrhundert beim Deutschen Roten Kreuz.

FRANK SCHWICKERT

Seit einem viertel Jahrhundert ist Frank Schwickert in unserem Rettungsdienst beschäftigt. Ehemals auf der Rettungswache Bad Sobernheim, arbeitet er aktuell auf der Rettungsleitstelle Mainz.

FRANK BACK

Seit 25 Jahren ist Frank Back als Rettungsassistent auf der Rettungswache Idar-Oberstein des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe aktiv.

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REINER CHRISTMANN SASCHA MÜNCH

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JOHANNES JACOB CHRISTOPH BECKER THORSTEN BLUM GABI SCHUBERT PHILIPP KÖHLER MICHAEL RIOTTE SABINE SITSCHEWSKI

MICHAEL HAUPT BJÖRN TESSMER BASTIAN WOLFF ANDREAS ROHLING TIMM SCHNEIDER TOBIAS GROBBEL

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NINA FALLER MARCEL MÄRKER BENEDIKT STAPF FLORIAN TILCH KERSTIN MÄRKER JENS NIELSEN SEBASTIAN APOSTEL CHRISTIAN SCHMITT

STEFFEN GREB KATHARINA KOHLS JENNIFER FRANCKE GINA MAIER

ALJUSCHA DILLENBURGER SABRINA BALBACH MARCO HANSELKA SEVERIN RINGS DOMINIK WEISS LAURA DREXLER CHRISTOPHER LORENZ DENNIS MENDL MAXIMILIAN ZAHN NIKOLAI CHRISTMANN

SEBASTIAN HOFÄCKER ALEXANDER MICK JANIK WITZMANN ANDREAS ZANG THOMAS KRAMER LEONIE ECKERT KAI GÖBIG CHRISTIAN BECKER SEBASTIAN STEINMETZ

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Wir gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Dienstjubiläum und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! STATUS ZWO | Ausgabe 22


essex

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ESSEX WARS NIT!...?     VON FEHLERN UND MISSGESCHICKEN                                      un de Fahrer. De Stein wars nit, soviel kann ich verrate. Eischentlich ja was zum Schmunzele, abber dann hab ich mir übberleescht, dass des e Reaktion is, auf die wir programmiert sin: „Die annern sin schuld.“ odder „Ich war´s nit.“

Gude! Letzt hab ich en Unfallbericht gesehe, da musst´ ich schon e bissche lächele: En Kollesch war in ner Krankehauseinfahrt gegen en dicke Stein gefahre. Rückwärts. Trotz Einweiser, der wär abber nit schuld dran, hat er geschribbe. Im Unfallbericht stand drin „Schuldfrage unklar“. Naja, wenn so en milliarde Jahre altes Mineral mit em moderne Klinomobil kollidiert, wird es ja nit so schwierig sein, en Schuldische heraus zu finde… Falls mer nit von em schicksalhaften Eingriff höherer Mächte ausgehe will, in dem Zeitraum am Krankehaus keine Naturereignisse stattgefunde habbe, die zu em plötzliche Versatz vom Krankewaache odder dem Stein geführt habbe könne (Tsunami, Erdbebe, Hurrikan) un der Einweiser aach nit schuld war bleibe eischentlich nur noch zwei übbrich: de Stein

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Mir steht hier nit zu, de Moralapostel abzugebe, dazu flunke ich mir selbst viel zu oft in de eischene Hosesäckel, abber was det denn passiere, wenn mer bei sowas ehrlischer zu sich selbst wär? Wenn mer saache det „Gut, ich hab mich beim Rangschiere verschätzt. Die Versicherung springt auch ein, wenn mer gepennt hot.“ Wenn mer saache det „Eischentlich war ich im Recht, abber wenn ich dodruf nit so bestande hätt, wär des Gespräch nit so eskaliert.“ Oder „Wenn ich dem Patient nit gleich mit de Polizei gedroht hätt, wär der am End vielleicht auch freiwillisch mitgefahre“. Kenn Ihr des? Fehler wern gemacht, des is klar wie Worschtsupp. Des muss mer akzeptieren: bei annere un bei sich selbst. Un meist laufe dann Dinge besser, als mer´s gedacht hat. Denkt doch mal drübber nach… Euer ESSEX


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JOBS  

AKTUELLE STELLENANGEBOTE                                     

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AKTUELLE STELLENANGEBOTE IM DRK-RETTUNGSDIENST RHEINHESSEN-NAHE

V.i.S.d.P.: Jörg Steinheimer

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REDAKTION: Philipp Köhler Monika Kauhausen Thomas Adrian

DISPONENT RETTUNGSLEITSTELLE (M/W) IN VOLLZEIT

BEREICH RHEINHESSEN: NOTFALLSANITÄTER, RETTUNGSASSISTENTEN, RETTUNGSSAN ITÄTER (M/W) IN VOLLZEIT UND TEILZEIT

BEREICH BAD KREUZNACH: NOTFALLSANITÄTER, RETTUNGSASSISTENTEN, RETTUNGSSANITÄTER (M/W) IN VOLLZEIT UND TEILZEIT

BEREICH BIRKENFELD: NOTFALLSANITÄTER RETTUNGSASSISTENTEN, RETTUNGSSANITÄTER (M/W) IN VOLLZEIT UND TEILZEIT

HERAUSGEBER: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe

LAYOUT: Philipp Köhler DRUCK: Mit freundlicher Unterstützung der Flyeralarm GmbH FOTOS: Köhler/DRK Privat Notfalldose.de KONTAKT: DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe Redaktion STATUS ZWO Lotharstraße 11-13 55116 Mainz mitarbeiterzeitschrift @drk-rhein-nahe.de Telefon: 06131 57075-0 Fax: 06131 57075-79

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DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe - Mitarbeitermagazin STATUS ZWO, Nr. 22  

Mitarbeitermagazin des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe in Mainz. www.drk-rhein-nahe.de

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