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sound tracks

Johannes Schmalzl

Âťunpromising perspectiveÂŤ book zero: metamusic

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Bachelorarbeit in der Fachrichtung ›Mediadesign‹ an der MD.H Mediadesign Hochschule München Eingereicht von Johannes Schmalzl Mat. Nr: 301100722 MD 1007 Betreuende Dozenten Prof. Eduard Mittermaier Prof. Christian Börsing


Johannes Schmalzl

Âťunpromising perspectiveÂŤ book zero: metamusic


Im Andenken an meine geliebte Mutter

Uschi Schmalzl, † 13.04.2010


essence 01

02

03

04

02 –13

14 – 31

32–37

38 – 43

inspiration facts & numbers

recording

legend


inspiration 01 Âťinspiration is like the sight of a rainbow if you try to chase it, it will run away from you but if you open up your mind and your soul it may saturate you with its lightÂŤ

2


3


4


5


6


77


8


9


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12


13


facts & numbers 02 Âťmusic and math are related in various ways their beauty comes from the same sourceÂŤ

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Einflüsse Die wichtigsten musikalischen Ein­ flüsse und die Bereiche, in denen sie von besonderem Interesse sind.

1. Oceansize Rhythmus, Aufbau

2. Johann Sebastian Bach Konrapunkt, Harmonie

3. 65daysofstatic Rhythmische Details

4. Tool Struktur, Gitarrenriffs

5. Isis Dynamik

6. The Samuel Jackson Five Melodieführung

7. Radiohead Vielschichtigkeit

8. Nine Inch Nails Klaviereinsatz

9. Thrice Klavier, Gitarre

10. Jeniferever Atmosphäre

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Schlagzeug Bass Gitarre 1 Gitarre 2 Klavier Glockenspiel

Spieldauer Die Dauer des Einsatzes der einzel足 nen Instrumente im HInblick auf die Gesamtdauer des St端cks.

17


des

d

c

es

h

e

b

f

Tonart Die Auswahl aus den zwölf Halb­ tönen, aus denen sich die Tonart d-moll zusammensetzt, in der ›unpromising perspective‹ steht.

a

18

ges

as

g


B-Dur

Akkorde Die wichtigsten und am h채ufigsten verwendeten Akkorde des St체cks.

g-moll

d-moll

C-Dur

19


Taktarten Die H채ufigkeit der verschiedenen Taktarten in den drei Einzelteilen, sowie gesamt.

Teil I

Teil III

9/8 = 50%

7/8 = 53%

11/8 = 21%

5/4 = 26%

5/4 = 15%

7/4 = 12%

6/4 = 12%

11/4 = 3%

10/8 = 2%

13/4 = 3% 6/4 = 2% 13/8 = 0,7%

Teil II 5/4 = 65% 7/4 = 18% 8/4 = 16% 4/4 = 1%

20


Gesamt 5/4 = 32% 9/8 = 21% 7/8 = 16% 11/8 = 9% 7/4 = 8,5% 6/4 = 5,5% 8/4 = 4,5% 13/4 = 1% 11/4 = 1% 10/8 = 1% 4/4 = 0,3% 13/8 = 0,2%

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Stimmungen Ein Überblick über die verschiede­ nen Stimmungslagen und Emotionen und deren Häufigkeit anhand der Farbzuordnungen.

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Nebentaktart

K

13/4 11/4 F

8/4

Taktwechsel In ›unpromising perspective‚ kommt es immer wieder vor, dass innerhalb eines einzelnen Teils die Taktart wechselt. Die Grafik zeigt, welche Teile eine durchgehende Taktart haben und welche aus einer Kombination mehrerer Taktarten bestehen.

7/4 C|D

6/4

A

J

C2 | C3 C4 | C5

11/8 10/8

B G | G2 | G3 H2 | H3

5/4 9/8

I | I2

E

4/4

H

7/8

L | L2 Haupttaktart 7/8

4/4

9/8

5/4

10/8

11/8

6/4

7/4

8/4

11/4

13/4

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Grundakkord

c h b

Harmonie und Rhythmus

b

a as

Die eingezeichnete Linie zeigt einen kleinen Ausschnitt eines Teils, in dem sowohl die Wechsel der Grund­ akkorde, als auch der Taktart beschrieben werden.

Taktart

g ges f

Daran ist deutlich ersichtlich, dass diese zwar häufig zusammen­ hängen, jedoch nicht zwingend gleichzeitig stattfinden.

e es d des

24

d


c

b a

25


Taktschemata »foreshadowing the past«

A

B

C

C2

D

»the sea within«

F

G

G2

H

»struggling with salvation«

I 26

J

I

I2

K

K2

L


B

C3

H2

C2

C4

H3

E

G2

C5

F

C6

F2

Eine 端bersichtliche Darstellung der Takte aller drei Teile. Zur besseren Unterscheidung zwischen Vier足 tel- und Achteltakten sind letztere halb so dick. Ein einzelner Schlag ist dadurch gleich hoch.

= 1/4 Schlag

= 1/8 Schlag

L2 27


Zusammenhänge »foreshadowing the past«

unruhig

C5

C4 C2

C3 E

C2 C1 B

C6

B D A

ruhig 28


Zusammenhänge »the sea within«

unruhig

G3

G2

H3

G

F

H2

F

H

F2

ruhig 29


Zusammenhänge »struggling with salvation«

unruhig

L2

J I2

K2

I

L K

ruhig 30

I


Gesamtaufteilung und Zusammenhänge Hier sind sowohl alle einzelnen Teile inklusive ihrer Farben, als auch die Verbindungen zwischen diesen abgebildet. Je grĂśĂ&#x;er die Anzahl der Linien, desto intensiver ist die betreffende Verbindung.

31


recording 03 Âťtheory is just the base combine it with practice and you have got the key to real understandingÂŤ

32


33


» ... zweiter Finger, erster Finger – dann übersetzen und weiter mit dem vierten ... «

34


»Ich muss versuchen den Ton etwas länger zu halten ... «

35


»Bei den Achtel-Dreiergruppen heißt es aufpassen ... «

36


» ... und hoffentlich sind die Toms noch gestimmt – die sind wichtig bei diesem Teil. « 37


legend 04

»what‘s obvious to someone may be a mystery to someone else ideas are of no account without an explanation«

38


39


3/8

Aufbau und Anordnung

5/8

6/8

4/4

7/8

5/4

6/4

Die Halbkreise zeigen die realen Grö­ ßenverhältnisse der einzelnen Takte zueinander. Die Unterschiede können dadurch ziemlich groß werden.

Die Visualisierung ist aus miteinan­ der verbundenen Halbkreisen aufgebaut, deren Größe der zeit­ lichen Dauer eines Takts entspricht. Die einzelnen Halbkreise sind jeweils um ein kleines Stück verschoben, damit es nicht zu übermäßigen Überlagerungen kommt.

Jeder zweite Halbkreis ist nach unten ausgerichtet, wodurch eine wellenförmige Bewegung entsteht.

Einteilung Auf den Halbkreisen befinden sich vier Ringe, die nach innen hin dunkler werden. Diese sind in die Anzahl der Schläge des betreff­ enden Takts eingeteilt. Zur besseren Erkenn­barkeit sind sie optisch durch einen kleinen Abstand von­ einander getrennt. 40

2 1

3 4 5

6 7

Die Zahl der Kreissegmente entspricht der Zählzeit des Takts. Gezählt wird – in Anlehnung an die Leserichtung – von links nach rechts.


Betonungen Je weiter ein einzelner Schlag auf den Segmenten der Ringe nach außen geht, desto betonter ist er.

unbetont

betont d

Dauer c

Wird ein Ton länger gehalten, ist dies durch zunehmende Transparenz dargestellt.

b

a. | b. | c. einzelne Töne mit unterschiedlich starker Betonung

Dadurch sind auch bei gleicher Intensität einzeln angeschla­ gene Töne von gehaltenen zu unterscheiden.

a

d. gehaltener Ton mit der vierfachen Dauer

Verschiedene Verbindungen: a. exakte Wiederholung oder geringe Variation eines Teils b. intensive Verbindung (Thema, Melodiefragment etc.) c. Verbindung im Detail (verwandte rhythmische Elemente etc.)

a

b

H

c

C2

Verbindungen

F

Durch einfache Symbole wer­ den die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen darge­ stellt. Der Buchstabe weist auf den verknüpften Teil hin. 41


Die roten Farbtöne stehen für innere Unruhe, Aufgewühltheit und in größe­ rer Intensität auch für Aggression und seelische Kämpfe. Sie wirken zerstöre­ risch und unruhig, zeugen allerdings auch immer von immanentem Leben.

Violett ist als Zwischenstufe von Rot und Blau der Übergang vom Rationalen zum Emotionalen. Es ist daher meist nur von kurzer Dauer.

Blau symbolisiert das rationale Denken, vor allem das übermäßige ›Grübeln‹, das oft negative Auswirkungen hat. Es ist ruhig, kalt und gefühlsarm.

Die grünen Farbtöne kommen in dem Stück kaum vor. Dort wo sie auftauchen stellen sie einen Übergang zwischen Gelb und Blau dar, also ein Abrutschen der Hoffnung in die Skepsis.

Gelb steht für die reine, empfundene Hoffnung, die nicht rational begründet werden muss. Es wirkt warm, einladend und erhebend.

Die Abstufungen von Orange stellen das letzte Nachklingen der Hoffnung in einem unruhigen Zustand dar. Ebenso wie die Violetttöne sind sie lediglich als Übergang denkbar.

Farben Durch die Farben wird die Atmo­ sphäre, emotionale Stimmung und Intensität des Teils ausgedrückt. Da­ bei gibt es die drei Hauptstufen Rot, Blau und Gelb, sowie die Zwischen­ stufen Violett, Grün und Orange. Zusätzlich zu den bunten Farben werden für die Darstellung des Schlagzeugs Grauabstufungen ver­ wendet.

Bei der Darstellung des Schlagzeugs stehen die unterschiedlichen Abstufun­ gen der Grautöne für die Intensität der einzelnen Schläge. Je intensiver, desto dunkler das Grau.

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Schlagzeugdarstellung a

b

c

d

e

f

g

Das einzelnen Elemente des Schlag­ zeugs werden durch geometrische Formen dargestellt. a. Basedrum b. Snare c. Tom d. Hi-Hat offen e. Hi-Hat zu f. Crash-Becken g. Ride-Becken Diese werden oben und unten an einem Balken ausgerichtet, der die Länge des Teils anzeigt. Durch diese deutliche Trennung der Trommeln (Basedrum, Snare und Toms) von den Becken, sind die einzelnen Ele­ mente leichter zu unterscheiden.

Melodiedarstellung Der Verlauf von Melodien wird bei mit Linien dargestellt, die den Ton­ höhen entsprechen. Diese sind in dei gleichen Farben eingeteilt, wie die normale Darstellung. Die Abstände und Relationen zwi­ schen den einzelnen Stimmen ent­ spricht der wirklichen Entfernung der Töne zueinander. 43


Johannes Schmalzl Länd 41 6233 Kramsach Österreich johannes.schmalzl@gmx.at +43 (0) 699 18 15 70 17 Druck und Bindung Hernegger GMBH Stadlweg 13 6020 Innsbruck Österreich


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