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Dreieich-Zeitung, 10. Februar 2011

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LANDESFINALE VERPASST: In einen vielstimmigen Jubel brachen im Regionalfinale des 14. Erdgaspokals der Schülerköche nicht die Teams aus Langen und Rodgau aus, sondern die beiden Gruppen der Ernst-Reuter-Schule Offenbach, die nun am 31. März auf die Konkurrenten der Kochregion Kassel treffen. Dort wird um den Landesmeistertitel und die begehrte Fahrkarte zum Bundesfinale am 23. Mai in Erfurt gekocht. Nach dem zweistündigen Duell in Darmstadt müssen sich die HeinrichBöll-Schule/Team 2, Rodgau (links; Stefanie Kinder, Daniel Basquit, Moritz Winter,

Den Sonntag genießen im

Simon Quandt) mit ihrem Menü „Herbstgestöber“ (Romanaherzen mit Äpfeln und Walnüssen, Pilztagliatelle, Creme Catalana) gemeinsam mit dem IB-Jugendzentrum KOM,ma, Langen (rechts; Onur Gül, Emre Dak, Mehmet Barak, Abdülkadir Özcan) und ihrem Beitrag „Oriental Cooking Team“ (Vorspeise: „Hirte fängt den Lachs“, Hauptgang: „Die „Flucht“ aus dem Serail“, Dessert: „Die Sonne des Orients“) den undankbaren dritten Platz teilen. In diesem Jahr nehmen insgesamt 1.068 Schülerkoche aus 13 Bundesländern an den bundesweiten Wettbewerb teil. (mi/DZ-Fotos: ep)

Geschlechterspezifische Unterschiede:

Männer essen anders als Frauen

großes Frühstücksbufett jeden Sonntag ab 10 Uhr Frühstück wie im Schlaraffenland Ab 11.30 Uhr: Speisen á la Carte und ein leckeres Sonntagsmenü Mo. Ruhetag, Di.-Sa., 11.30-22 Uhr, So., 10-17 Uhr durchg. warme Küche Gravenbruchring (Kleingartenanlage), 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102 / 39099 www.sonnenhof-im-eichenbuehl.de · anitamartin@gmx.de

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(DZ/aid) – Eigentlich weiß es jeder: Männer essen anders als Frauen. Oder essen Frauen anders als Männer? Auf jeden Fall gibt es – statistisch bewiesen – geschlechterspezifische Unterschiede. Frauen essen doppelt so viel Obst und Gemüse, verzehren dafür nur halb so viel Fleisch und trinken weniger Alkohol als ihre männlichen Artgenossen. Darüber hinaus wissen sie mehr über eine gesund erhaltende Ernährung. Und sie scheinen dieses Wissen auch effektiver umzusetzen, denn sie sind im statistischen Durchschnitt seltener fettsüchtig. „Das ist alles genetisch bedingt“, „von Natur aus so“, wird gerne deklamiert. Mitnichten. Untersuchungen lassen ganz andere Schlüsse zu. Das jeweilige Essverhalten spiegelt vor allem die entsprechende Geschlechterrolle in der Gesellschaft wider. Essen ist somit ein Werkzeug zur Gestaltung der geschlechtlichen Identität und hilft Akzeptanz im sozialen Umfeld zu erlangen. Das Umfeld erwartet nämlich, dass man sich entsprechend „männlich – stark – fleischhaltig“ oder „weiblich – schwach – pflanzlich“ ernährt. Dass das kulturhistorisch gelernt ist, zeigt ein

Vergleich mit Völkern, bei denen zum Beispiel Fleisch im Überfluss vorhanden ist. Hier gibt es keine statistischen Fleisch-Verzehrsunterschiede zwischen Männern und Frauen. So sind bei genauerem Hinschauen auch die Ergebnisse der nationalen Statistiken vielmehr Ergebnisse einer gesellschaftlichen Konditionierung als einer genetischen Veranlagung. Mädchen, die schon in ihrer Kindheit ein Bild des Verzichtes antrainiert bekommen, werden auch als Erwachsene seltener übergewichtig sein. Die Frau, die klassisch immer noch die Verantwortung für den Haushalt trägt, hat konsequenter Weise auch mehr Wissen zum Thema Ernährung. Und gerade beim Thema Alkohol wird der gesellschaftliche Einfluss deutlich, wie Gruppenzwang in der Jugend oder der Zugehörigkeit zu sozialen Schichten. Eine Reduzierung nur auf das Geschlecht scheint dabei nicht ausreichend. Vielleicht sollte man sich künftig von dem liebgewonnen Parameter „Geschlecht“ als „natürliche Ursache“ für unterschiedliches Verzehrsverhalten verabschieden. Gesellschaftliche und soziale Einflüsse sind vielmehr als Ursachen zu unter-

suchen. Und die Zeiten in denen es nötig und wirkungsvoll war, physiologische Unterschiede zwischen Mann und Frau als

Rechtfertigung für die höhere soziale Stellung des Mannes zu instrumentalisieren, sind doch längst Geschichte.

Längst kein Geheimtipp mehr für Menschen , die gerne ein gutes Essen und gepflegte Gastlichkeit genießen möchten, ist der Sonnenhof im Eichenbühl. Denn schon länger werden die Gäste im Sonnenhof verwöhnt. Der extra Wochenplan bietet zusätzlich Specials. Chicken Wings im Eimer werden montags serviert, dienstags ist der Schnitzeltag angesagt, mittwochs gibt es Spare Ribs zum Abwinken, donnerstags Flammkuchen und freitags Haxe, Schlachtplatte und Schäufelche. Am Samstag ist Lendentag. Sonntags wird ab 10 Uhr ein leckeres Frühstücksbuffet zubereitet und ab 10.30 Uhr gibt es Köstlichkeiten a la Carte – sowie ein Sonntagsmenü. Montags bis freitags findet ein Mittagstisch mit Tagessuppe und Hauptgericht Anklang. Natürlich werden die Gäste auch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Der Sonnenhof im Eichenbühl organisiert auch die Geburtstagsparty, Verlobung, Polterabend und Hochzeit, die Taufe einen Firmenabend oder eine Grillparty. Im Saal können bis 100 Personen im Restaurant 50 Personen und im Pavillon 20 Personen bewirtet werden. Der Biergarten bietet Platz für bis zu 150 Gäste. Sonnenhof im Eichenbühl · Gravenbruchring Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag 11.30-22 Uhr · Sonntag 10-17 Uhr · Montag Ruhetag Warme Küche durchgehend 11.30--22 Uhr Telefon 06102/ 39099 · www.sonnenhof-im-eichenbuehl.de · anitamartin@gmx.de

DZH 10-02-2011  

0 61 05 - 980 23 60 „Blues March“: Unsere Beilagen heute in Teilauflagen: Kompetenz bei kleinen Schnitten 800 Jahre Heusenstamm Seite 6 POLI...

DZH 10-02-2011  

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