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Dreieich-Zeitung, 10. Februar 2011

Für die bestenJahre Leben im Alter

Stehen, Gehen, Laufen:

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Gesundheitsservice aus dem Sanitätshaus (DZ/sh) – Nicht erst seit dem Kinohit „Lola rennt“ ist klar: der Mensch ist ein Laufwesen. Nach Berechnungen legen wir pro Tag rund 9.563 Meter zurück. Das sind 3.490 Kilometer im Jahr. Mit 65 hat jeder von uns durchschnittlich 22.6850 Kilometer auf dem Buckel oder rund fünfeinhalb Erdumrundungen. Eine stolze Leistung. Aber wie wirkt dieser beeindruckende Dauerlauf auf unsere Füße? Können Beine, Gelenke und Venen diese Dauerbelastung ohne Schäden überstehen? Experten schätzen, dass bei Erwachsenen nur noch vier von zehn Füßen gesund sind. 23 Prozent der Menschen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren leiden an Krampfadern, 90 Prozent zeigen Veränderungen am Venensystem. Das muss nicht sein. Der Gesundheitsservice der Sanitätshäuser bietet kompetente Beratung und Hilfestellung bei der Gesundheitsvorsorge. Mit Tipps und Hilfen für den Alltag bis hin zu medizinischtechnischen Hilfsmitteln. Unsere Füße sind biomechanische Wunderwerke. Sie tragen uns ein Leben lang. Dafür werden sie oft schlecht behandelt. Folterinstrumente sind, je nach Mode, zu enge, zu spitze oder zu große Schuhe, zu schmale oder zu hohe Absätze. Hinzu kommen die üblichen Verdächtigen wie Übergewicht und Bewegungsmangel, aber auch Überbelastung durch Freizeit- und Fitnessaktivitäten. Studien zeigen: die Kombination von Überlastung und falschem Schuhwerk kann zu gestörter Durchblutung, verkürzten Muskeln und Sehnen und deformierten Gelenken führen. Haltungsschäden sind oft, besonders bei Jugendlichen, die Folge. Die

Auswahl des richtigen Schuhwerks ist immer eine Entscheidung pro Fußgesundheit und Wohlbefinden. Die Sanitätshäuser führen ein breites Angebot gesunder Schuhe für jede Lebenslage. Leistungs- oder Freizeitsport, Trekking oder Freeclimbing, Business- oder feinstes Schuhwerk zum Konzert – gesunde Schuhe haben dank modischem Outfit nichts mehr mit „Gesundheitstretern“ von Gestern gemein. Gesunde Schuhe unterstützen den natürlichen Gang. Die maximale Absatzhöhe von 50 Millimetern und dämpfendes Sohlenmaterial fördern das komplexe Zusammenspiel von Füßen, Beinen, Gelenken, Bändern und Muskeln. Mehr Laufleistung, weniger Müdigkeit und ein entspannter Rücken sind die kurzfristigen Wohlfahrtswirkungen gesunden Schuhwerks. Gesunde Füße und ein gesunder Rücken die langfristigen. Und genau das braucht der Mensch für fünfeinhalb Weltumrundungen per pedes. Bestehen Fußerkrankungen, zum Beispiel Senk-, Hohl-, Spreizfuß, Schiefstand der großen Zeh (Hallux valgus) oder diabetischer Fuß, sind spezielle, therapeutische Schuhe unumgänglich. Das individuelle Anfertigen nach Maß ist Sache des Sanitätshauses. Dabei ist die richtige Weite des Schuhes entscheidend. Sie ermöglicht zum Beispiel bei Hallux valgus bequemes schmerzloses Gehen und Stehen. Diabetische und rheumatische Füße brauchen im Maßschuh zusätzlich besonders weiche Fußbettungen ohne störende Nähte, um schmerzhafte Druckstellen zu vermeiden. Fußballprofis schwören auf maßgefertige Schuheinlagen, um das Arbeitsgerät Fuß opti-

Flexibilität, Bewegung und Kraft bei Osteoporose

Neuer Patientenratgeber animiert, selbst aktiv zu werden Zu einer erfolgreichen Osteoporose-Therapie gehört ein spezielles Bewegungsprogramm für die Patienten. Von großer Bedeutung sind dabei gezielte Übungen der Bewegungskomponenten Balance, Dehnung, Kraft und Leistung. Durch sie kann das Risiko gesenkt werden, zu stürzen und Knochenbrüche zu erleiden. In Zusammenarbeit mit Prof. Dieter Felsenberg, Charité Berlin, und Dr. Martin Runge, AerpahKliniken Esslingen, hat die Roche Pharma AG die Broschüre „Bonvital – Ihr Bewegungsprogramm bei Osteoporose“ veröffentlicht. Sie animiert Betroffene, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Als Hilfestellung finden Patienten und Menschen mit einem Osteoporose-Risiko Tipps und Anleitungen, um selbst aktiv zu wer-

den. Der Ratgeber veranschaulicht, dass die Muskulatur durch Bewegung gekräftigt wird und wie durch das Zusammenspiel der Muskeln die Balance verbessert werden kann. In drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt, können sich die Betroffenen die ihrem Leistungsniveau entsprechenden Übungen auswählen. Eine Erfolgsmessung kann, wenn sie Fortschritte bestätigt, den Spaß am Üben verstärken. Hierfür gibt die Broschüre hilfreiche Ratschläge. Ziel der vorgestellten Übungen ist es, die Muskeln und Knochen der Betroffenen so lange wie möglich fit zu halten. Weitere Informationen sowie den Ratgeber gibt es unter www.osteoporosespritze.de oder unter Tel. 07624/14-2027 bzw. Fax 0800/101 2987.

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Handwerkliche Erfahrung beim Erstellen eines Gipsabdruckes für eine Schuheinlage wird vorausgesetzt für die effiziente Einlagenversorgung. (DZ-Foto: Bundesinnungsverb. f. Orthopädie-Technik) mal zu betten und in Form zu bringen, denn Schuhe mit maßgefertigen Einlagen haben es in sich. Früher eine umständliche Prozedur, erfassen heute moderne High-Tech-Scanner die exakten, individuellen Fußdaten als Basis für pass-genaue, orthopädisch geformten Schuheinlagen. Sie stützen das Fußgewölbe, entlasten Muskeln, Bänder und Gelenke, erleichtern das Gehen und wirken schmerzlindernd. Spezielle Weichteilpolster-Einlagen für Rheumatiker und Diabetiker schützen vor Verletzungen. Neben der Herstellung ärztlich verordneten Spezialeinlagen raten die Sanitätshäuser zum Verwenden von Schuheinlagen, um rechtzeitig ernsten Blessuren vorzubeugen. Ein klassisches Beispiel sind Sporteinlagen. Beim Joggen, Tennis oder Squash, werden die Füße stark belastet. Fersenpolster schonen Muskeln, Gelenke und Bänder und beugen Arthrosen vor. Gel-Polster dämpfen die Stoßkraft des Fußes. Atmungsaktive Materialien wie Leder, Filz und Frottee saugen den Fußschweiß auf und verhindern Fußgeruch. Schuheinlagen haben oft verblüffend gute Wirkungen. Venenleiden sind eine Volkskrankheit. Nach neuesten Schätzungen sind in Deutschland rund 20 Millionen Menschen betroffen. Zur Risikogruppe für Venenerkrankungen zählen Sitz- oder Stehberufe. Erste Anzeichen einer beginnen-

den Erkrankung sind Schweregefühl, Müdigkeit und Kribbeln in den Beinen. Die erfolgreiche Therapie bei Venenleiden ist in der Regel der medizinische Kompressionsstrumpf. Dabei sind dicke, hautfarbene Gummiknüttel längst von Vorgestern. Heute gibt es Kompressionsstrümpfe aus feinsten Materialien, in aktuellen Farben und mit eleganten Spitzenbändern, die in punkto Mode keine Wünsche offen lassen. Für lange Auto-, Bus- oder Flugreisen sind spezielle Reisestrümpfe empfehlenswert, die wie ganz normale, modische Baum- wollstrümpfe aussehen. Reisestrümpfe sollen die Durchblutung verbessern, der Reisethrombose entgegen wirken und vor schweren, angeschwollenen und müden Beinen

schützen. Sport und Fitness – die wohltuende Wirkung auf Körper und Seele ist vielfältig und wird von Ärzten und Sportmedizinern empfohlen. Das richtige Maß ist entscheidend, denn Sportverletzungen sind schmerzhaft. Sanitätshäuser führen eine Vielzahl von speziellen Bandagen und Hilfen, mit denen Sport und Fitness zum sorgenfreien Erlebnis werden. Ob Joggen, Biken, NordicWalking, Tennis, Tanzen, Squash, Fuß- oder Federball, Ski oder Rodeln – Bänder, Sehnen und Gelenke sind immer aktiv und halten enormen Stossund Druckbelastungen stand. Damit das so bleibt gibt es Sportbandagen, die Knöchelund Kniegelenke schützen und stabilisieren. Moderne, atmungsaktive Textilgewebe verwöhnen durch faltenfreien Sitz ohne störende Nähte. Sie massieren die Gelenkpartien, sorgen für optimale Durchblutung und entlasten Arterien und Venen auf natürliche Weise. Bei Kniegelenkbandagen entlasten eingearbeitet Silikonprofile,

seitliche Spiralen und Silikonringe das Gelenk und sorgen für richtigen Duck und Halt. Ist das Gelenk verletzt, verordnet der Arzt meist eine Gelenkorthese. Diese spezielle Hilfe gibt im Alltag und beim Sport zusätzliche Stabilität und Sicherheit. Spezielle Kunststoff- Außenskelette, ermöglichen das optimale Anpassen an das Sprunggelenk. Mit Textilbändern lässt sich die Orthese einfach anziehen und festschnüren. Individuell angepasste Orthesen helfen zuverlässig bei der Behandlung von Bänderrissen, schweren Stauchungen oder chronischer Instabilität der Sprunggelenke.

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