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Ihre Wochenzeitung für die Region

Nr. 32 H · 11. August 2011

Mörfelden-Walldorf Aktuell aus dem Hause Dreieich-Zeitung Filmmuseum öffnet wieder Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit feiert das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt vom 12. bis 14. August mit viel Tamtam und zahlreichen Stars seine glanzvolle Wiedereröffnung weiter auf Seite 27

Zweirad-Fan beim Ironman Das Dreieicher ADFC-Mitglied Michael Erzberger ist ein Ausdauer-Ass und betreibt unermüdlich Lobby-Arbeit für Pedaleure weiter auf Seite 4

„Frankfurt Geht Aus!“ Die „Villa Merton“ war für die kritischen Restaurant-Tester erneut das Maß aller Dinge, nachdem sie weit über 300 Küchen unter die Lupe genommen hatten weiter auf Seite 7

Lionsclub: Planen für guten Taten Mörfelden-Walldorf (DZ/jh) – Unterstützung für den Hospizverein, Rückenwind für die Speisekammer und die Behindertenwerkstätte, Finanzspritzen für die Bertha-von-Suttner-Schule und Hilfebeim Wiederaufbau nach der jüngsten Naturkatastrophe in Japan: Bei ihrem Engagement für soziale Projekte und Menschen in Not sind die Mitglieder des Lions-Clubs MörfeldenWalldorf breit aufgestellt. Seit Juni 2007 gibt es in der Doppelstadt einen rührigen Ableger der in über 190 Ländern tätigen Organisation privater Clubs. Deren Leitbild lautet „We serve – Wir dienen“. Im neu begonnenen Lionsjahr 2011/2012 heißt der Präsident vor Ort Andreas Guthke. Der selbstständige Werbedesigner (Firma OFF+ON) möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Aktivitäten des Clubs noch mehr im Bewusstsein der Bevölkerung verandert werden.

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azu gehört nach den und intensive Zusammenarbeit Worten Guthkes das Be- mit anderen ortsansässigen streben, „die sehr gute Vereinen und Organisationen wie auch der Stadt MörfeldenWalldorf“ weiter zu optimieren und auszubauen. Seine Botschaft lautet: Mit weltweit über 1,4 Millionen Mitgliedern sind die „Lions“ eine starke Gemeinschaft. „Wir arbeiten mit gegenseitigem Respekt und Toleranz, politisch und konfessionell neutral. In Mörfelden-Walldorf engagieren wir uns für Vereine, Organisationen und bedürftige Privatpersonen, indem wir sie mit finanUnsere Beilagen heute: zieller Hilfe unterstützen“, erläutert der frisch gebackene Präsident (der Vorsitz wechselt jährlich, Anm.). Und er verweist auf Konkretes: „Beispielweise haben wir Kaffee- und Kuchenstände bei den Gewerbeschauen in Walldorf, mehrere Second-Hand-Märkte, Unternehmerrunden mit politischer und sportlicher Prominenz, einen Ball ,Tanz in den Mai’ und mehrere Konzertveranstaltungen durchgeführt. Dar-

MANNSHOHE STREICHHÖLZER, in den Bäumen schaukelnde Menschen, bekleidete Bäume und abstrakte Arbeiten sind nur einige der Exponate. die bei der mittlerweile schon 14. Skulpturenausstellung in der Parkanlage am Bürgerhaus in Mörfelden bestaunt werden können. Bis zum 11. September zeigen elf Künstlerinnen und Künstler unter dem Motto „Kunst-Stücke“ ihre Arbeiten. Zu sehen sind Skulpturen und Installationen aus Holz, Wachs, Flechtwerk, Sandstein, Epoxydharz, Lehm und Strohbau, Fahnenstoff, Stahlblech, Beton und Stahl. Für die Dauer der Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. (ba/DZ-Foto: Jordan)

über hinaus organisieren wir seit zwei Jahren einen Weihnachtskalender und unterstützten die benachbarten Lions Clubs Groß-Gerau und Rüsselsheim beim Lions Quest Lauf.“ Alle Einnahmen fließen laut Guthke zu 100 Prozent an bedürftige Personen und Organisationen. In den kommenden Monaten wird der Club eine Vielzahl von Veranstaltungen auf die Beine stellen und verschiedene Projekte initiieren. Es sollen mehrere SecondHand-Märkte (der nächste im September 2011) stattfinden,

bei denen sich interessierte Bürger mit einem Tisch beteiligen können. Die Einnahmen aus der Standgebühr und aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen kommen sozialen Zwecken zugute. Im Dezember wird es wieder einen Weihnachtskalender geben, der in Geschäften und auf Weihnachtsmärkten angeboten wird. Der Einzelhandel unterstützt dieses charitative Projekt abermals mit Preisen und Gutscheinen. Auch hier wird der Erlös einem guten Zweck zugeführt. Gedacht ist er für den örtlichen

Hospizverein, der mit dem Geld seine gewohnt unbürokratische direkte Einzelhilfeleisten kann. Der „Tanz in den Mai“ und ein Open-Air-Konzert runden das 2011/2012-Programm des Lionsclubs ab.

Eine Kontaktaufnahme mit dem in Mörfelden-Walldorf aufgewachsenen Lionspräsidenten ist via E-Mail an die Adresse andreas.guthke@lionsclubmögmoerfelden-walldorf.de lich.


Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

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Blickpunkt Inhalt Sport aus der Region auf Seite 4 Lokales auf Seite 5 Politik, Wirtschaft auf Seite 7 Weinfest auf Seite 10 + 11 Einrichten & Modernisieren auf Seite 12 Beilage Media-Markt von Seite 13 - 20 Stellenmarkt auf Seite 21 KFZ-Markt auf Seite 22 + 23 Veranstaltungskalender Rhein-Main auf Seite 24 + 25 Kunst, Kultur & Lifestyle auf Seite 27 Sommerrätsel auf Seite 28 Kleinanzeigen Kreuz & Quer auf Seite 29 Immobilienmarkt auf Seite 30 + 21 Notfalldienst auf Seite 31

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags. Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Verantwortlich fur Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 6 vom 1. Mai 2011 gultig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestemWissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: Print:Marketing & Sales UG Große Bockenheimer Straße 33-35, 60313 Frankfurt am Main Ihr Kontakt: Buchhaltung: Monika Lang Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 20 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 920 monika.lang@dreieich-zeitung.de Redaktionsleitung: Jens Huhner Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 40 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 940 jens.huehner@dreieich-zeitung.de Verkaufsleitung/Marketing: Oliver Thiel Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 30 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 930 oliver.thiel@dreieich-zeitung.de Vertriebsleitung: Bettina Stornfels Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 60 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 960 bettina.stornfels@dreieich-zeitung.de

Streik: Diese Rechte haben Reisende (DZ/ar) – Wäre die Gewerkschaft der Fluglotsen in den Ausstand getreten, wäre es ausgerechnet zur Hauptreisezeit zu massiven Verspätungen und eventuell auch Ausfällen im Flugverkehr gekommen. Die Flughäfen informieren auf ihren Internetseiten darüber. Aber wer wegen des Streiks am Flughafen strandet, hat auch Rechte. ARAG-Experten sagen welche.

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ei internationalen Flügen muss die Airline versuchen, einen anderen Flug zum gebuchten Zielort zu beschaffen. Das kann bedeuten, dass Passagiere auch einen Umweg und Zwischenstopp in Kauf nehmen müssen. Laut ARAG müssen die Gäste dabei auch auf andere Fluggesellschaften umgebucht werden, sofern dort noch Plätze frei sind. Vom Streik betroffene Gäste von innerdeutschen Flügen

Sporttipps zum Schulstart Kreis Offenbach (DZ/ba) – Stess, Übergewicht, Rückenschmerzen... Damit zum Schulstart solche Probleme nicht Einzug halten, hat die DAK am 5, August eine spezielle Hotline geschaltet. Denn nach einer aktuellen Befragung unter Kinderärzten hat sich die Gesundheit der Kinder in Deutschland in den letzten zehn Jahren verschlechtert. Die Hotline steht Versicherten aller Kassen zur Verfügung. „Unsere Ärzte beantworten Eltern die wichtigsten Fragen in punkto Ernährung in der Schule, Bewegung, Stressvermeidung und natürlich alles rund um den richtig gepackten Ranzen“, so Raymond Möbs von der DAK Offenbach. Generell gelte zum Schulstart: Ein gesundes Pausenbrot aus Vollkorn, ein Stück Obst oder Gemüse sind eine gute Grundlage. Wer sich nach der Schule dann auch noch bewegt, bringt müde Knochen und Muskeln wieder auf Trab. „Auch das Thema Schlaf ist zum Schulstart aktuell“, so Möbs. Nur wer gut schläft, kann auch gut lernen.“ Die Hotline ist von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 0180 1 000 742 (3,9 Cent/Min. aus dem Festnetz; maximal 42 Cent/Min. bei Anrufen aus Mobilfunknetzen) erreichbar.

werden auf Züge der Deutschen Bahn umsteigen können. Die Tickets müssen dazu am Check-in-Automaten in einen Reisegutschein umgewandelt werden. Oder der Passagier kauft sich das Bahnticket selbst und legt es später zusammen mit dem Flugticket der Lufthansa zur Kostenerstattung vor. Juristisch ist umstritten, ob es sich bei einem Streik um höhere Gewalt handelt. Diese Einstufung hat Auswirkungen auf eventuelle Schadensersatzansprüche. Kunden haben aber einen Anspruch auf Betreuung während der Wartezeit. Diese Betreuungsrechte sind unabhängig davon, wer die Wartezeit verursacht oder verschuldet hat. Wer stundenlang am Flughafen warten muss, hat Anspruch auf Verpflegung und Unterkunft. Dazu gehören Mahlzeiten, Getränke, zwei kostenlose Telefonate und bei längeren Aufenthalten über Nacht auch ein Hotel. Diese Ansprüche gehen auf eine Verordnung der Europäischen Union zurück. Bei Flügen innerhalb der EU bis 1500 Kilometer reichen schon zwei Stunden Wartezeit aus, damit Airline-Kunden sich auf diese Regel beziehen können. Bei Distanzen von bis zu 3.500 Kilometern gelten sie ab drei Stunden Verzögerung. Bei Distanzen von mehr als 3.500 Kilometern gelten sie ab vier Stunden Verzögerung. Die Initiative soll von den Airlines ausgehen. Sie müssen Kunden über die Verzögerungen und ihre Rechte informieren und ihnen Restaurant- und Hotelgutscheine aushändigen sowie für Transfers sorgen. Geschieht dies nicht oder nur unzureichend, raten die Experten den Kunden, ihre Rechte einzufordern. Falls die Airline von sich aus nichts anbietet, kann der Wartende sich selbst mit Essen und ggf. einer Schlafgelegenheit versorgen. Die Kosten muss die Airline dann später erstatten.

Unterkunft und Verpflegung müssen angemessen sein müssen. Wer sich also auf eigene Faust um Hotel und Restaurant kümmert, sollte nicht das Teuerste vom Teuersten wählen. Nach der sogenannten Schadenminderungspflicht sind Betroffene angehalten, die Kosten im überschaubaren Rahmen zu halten. Beträgt die Verzögerung mehr als fünf Stunden, ist die Airline zur Erstattung des Flugpreises und bei Verspätung eines Anschlussfluges auch zum kostenlosen Rückflug verpflichtet. Kommt die Airline ihren Verpflichtungen nicht nach, müssen sich Kunden zuerst an das Unternehmen wenden, bei dem sie ihren Flug gebucht haben. Wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, kann sich beim Luftfahrt Bundesamt in Braunschweig (www.lba.de) beschweren, so die Experten.

Tanzen an der „Koberstädter“ Dreieich (DZ/jh) – Wer ChaCha, Rumba, Tango oder Foxtrott lernen möchte, ist in den Reihen des Turnvereins Dreieichenhain gerne gesehen. Die Tanzabteilung startet am Donnerstag (11.) einen neuen Kursus für Anfänger und Wiedereinsteiger, die Latein- und Standardtänze erlernen oder aber ihr Können ausbauen möchten. Geplant sind zehn Treffen, jeweils ab 20 Uhr in den TVDRäumen, Koberstädter Straße. Anmeldung und Information: Telefon (06103) 86807. Und außerdem: Am Sonntag (14.) beginnt an gleicher Stelle um 14.30 Uhr ein „Caribbean Dance“-Seminar.

Plan offengelegt Dreieich (DZ/hs) – Schon bevor die „Rotstift-Apostel“ aus dem Hause Kienbaum ihre schmerzlichen Vorschläge unterbreiteten, hatten sich die Verantwortlichen im Rathaus Gedanken darüber gemacht, wie der defizitäre Haushalt konsolidiert werden könnte. Eine Überlegung: Die Flächen an der Ecke Maybach-/Offenbacher Straße sollen gewerblich genutzt werden. Allerdings gibt es Einschränkungen. Da sich in unmittelbarer Nähe nicht nur Wohngebäude befinden, sondern auch eine Kita zu finden ist, untersagt der vom Stadtparlament verabschiedete Bebauungsplan explizit die Ansiedlung von Tankstellen, Speditionen, Spielstätten oder Einzelhandelsgeschäften. Die entsprechenden Unterlagen können ab sofort im Ressort „Bauverwaltung und Liegenschaftsmanagement“ der Stadtverwaltung, Taunusstraße 3 (Dreieichenhain), unter die Lupe ge-

nommen werden. Stellungnahmen zu den Planungen kann man bis Mittwoch (24.) abgeben, weitere Infos gibt’s unter Telefon (06103) 601-402.

Tagung rund um Tagespflege Neu-Isenburg (DZ/hs) – Unter dem Motto „Bildungsort Kindertagespflege – Lernen MitGefühl“ steht eine Tagung des Hessischen KindertagespflegeBüros (HKTB), die am Samstag (13.) ab 9.30 Uhr im Bildungszentrum West, Alicestraße 107, stattfindet. Dabei soll vor allem herausgearbeitet werden, was Gefühle für die Entwicklung von Kindern bedeuten. Die Teilnahme kostet 40 Euro inklusive Imbiss und Getränken, Anmeldungen sind per E-Mail (info@hktb.de) sowie unter der Rufnummer (06181) 400-724 möglich.


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Blickpunkt

Spielmobil macht Station in Dreieichenhain Dreieich (DZ/hs) – Das städtische Spielmobil ist ab kommenden Montag (15.) in der Pestalozzianlage im Stadtteil Dreieichenhain zu finden, wo es bis Freitag (26.) immer werktags

von 14.30 bis 18 Uhr seine Türen öffnet. Die kostenlosen Spiel-, Sport-, und Kreativangebote können von Sechs- bis Zwölfjährigen in Anspruch genommen werden.

Einstieg ins Tastschreiben beim FDP-Treff auf dem Langener Weinfest Stenografenverein Langen Langen (DZ/hs) – Der örtliche Stenografenverein bietet am Dienstag (23.) ab 19 Uhr im Kulturhaus „Altes Amtsgericht“, Darmstädter Straße 27, eine Tastschreib-Schnupperstunde

an. Dabei können Interessierte erfahren, ob das Erlernen des Blindschreiben im Zehn-FingerSystem für sie sinnvoll ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Langen (DZ/hs) – Mitglieder, Freunde und Sympathisanten des FDP-Ortsverbandes treffen sich am Freitag (12.) ab 18.30 Uhr im „Feser-Zelt“ auf dem Langener Weinfest, um bei ei-

nem guten Tropfen ungezwungene Gespräche zu führen. Wer mit von der Partie sein möchte, sollte sich wegen der Reservierung unter der Rufnummer (06103) 21904 melden.

ADFC veranstaltet Nachtfahrt in Mainhattan Dreieich (DZ/jh) – Auf eine außergewöhnliche Radtour macht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club aufmerksam. Am Samstag (13.) lädt der Dreieicher Ortsverband zur Teilnahme an der Frankfurter „bike-night“ ein. Um 20.30 Uhr startet der Corso auf dem Römer. Danach erwarten die Zweiradler „spannende Einblicke ins Frankfurter Nachtleben, selbstverständlich vom Fahrradsattel aus betrachtet“. „Wir werden abgedrehte Dinge erleben und Orte aufsuchen, an die man sonst garantiert nicht rankommt“, erklärt Organisationsleiter Werner

Buthe vom ADFC. Besondere Anforderungen an die Kondition werden nach Angaben des ADFC nicht gestellt, denn insgesamt seien nur 50 Kilometer zu radeln, davon 20 in der Main-

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metropole. Jedoch muss die Fahrradbeleuchtung funktionieren. Der Startschuss in Sprendlingen fällt um 19 Uhr. Infos erhalten Interessenten unter Telefon (0173) 5131952.


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Sport aus der Region „Zügig, sicher, gleichberechtigt“ Dreieich (DZ/jh) – Als vor 14 Tagen am Langener Waldsee der Startschuss für den diesjährigen „Ironman“-Triathlon fiel, da machte sich auch Michael Erzberger aus Dreieich auf die Strekke. Ins Ziel auf dem Frankfurter Römer kam der überzeugte Ausdauersportler und Zweiradfan nach 10 Stunden und 26 Minuten – wie alle erfolgreichen Teilnehmer 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen in den Knochen. Erzberger, der in der Männergruppe „55 bis 59 Jahre“ den hervorragenden fünften Platz belegte, ist in seiner Heimatgemeinde nicht nur im Triathlon-Team der SKG Sprendlingen aktiv.

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r engagiert sich auch für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Wie das alles zusammenpasst und -gehört, das erläutert der Freizeitsportler (M.E.) in einem Interview, dass er nach dem „Ironman“-Wettkampf“ der Dreieich-Zeitung (DZ) gab. • DZ: Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Ironman-Wettkampf! Ihnen wurde daraufhin ein Startplatz für die WM auf Hawaii angebotenen. Das ist doch für Triathleten das Größte. Sie aber haben abgelehnt. Warum? • M.E.: Ganz einfach. Hawaii lässt sich sehr schlecht per Rad erreichen. Aber Scherz beiseite: der finanzielle und zeitliche, aber vor allem der ökologische Aufwand rechtfertigen aus meiner Sicht die Teilnahme nicht. Tausende von Kilometern fliegen, nur, um dann mit Muskelkraft einen Bruchteil dieser Strecke aus eigener Kraft zu bewältigen, passt für mich nicht zusammen. • DZ: Laut Starter-Liste sind Sie für den allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club gestartet. Das ist ja bekanntlich kein Verein für Extremsportler. Warum also für den ADFC-Dreieich? • M.E.: Stimmt, das ist zwar kein Triathlon-Verein, es wird dort aber viel geradelt. Wir haben ein sehr reichhaltiges Programm an Rad-Touren und es ist für alle etwas dabei: von gemütlichen Feierabendtouren bis zu schnellen Touren mit

Rennrad oder Mountain-Bike. Insbesondere auf sogenannte Einsteiger-Touren legen wir besonderen Wert. Nur wenn man irgendwann mal anfängt, kommt man vielleicht an den Punkt, dass man Lust auf einen Ironman hat. Übrigens, auch ich bin manchmal als ADFC-Tourenleiter unterwegs, kann also auch ganz „normal“ Fahrrad fahren. • DZ: Sie engagieren sich beim ADFC aber auch für Verbesserungen des Radverkehrs, oder? • M.E.: Ja, der Radverkehr, also die Bedingungen für Alltagsradler, ist ja eines der Hauptanliegen des ADFC. Wir kümmern uns darum, dass insgesamt gute Rahmenbedingungen für das Radfahren geschaffen werden. Die Menschen, die sich für das Verkehrsmittel Fahrrad entscheiden, sollen sich zügig, sicher und gleichberechtigt im Straßenverkehr bewegen können. • DZ: Ist diese ehrenamtliche, verkehrspolitische Arbeit nicht manchmal eine recht frustrierende Freizeitbeschäftigung, Beispiel fehlender Radweg entlang der „Neuhöfer“? • ME: Als Triathlon-Sportler muss man Durchhaltevermögen mitbringen, mit widrigen Bedingungen fertig werden wie beim letzten Ironman, sich immer wieder selbst motivieren und daran glauben, dass man das richtige tut. Das sind Eigenschaften, die wir in der AG Rad-

Meisterschaft im Modellflug Dreieich (DZ/hs) – Einen Teilwettbewerb der dezentral ausgetragenen deutschen Modellflug-Meisterschaft im Motorkunstflug richtet der Flugsportverein Dreieich am Wochenende (13./14.) auf seinem Areal am Bornwald/Herrnröther Weg aus. Dabei werden sich rund 50 der besten deutschen Kunstflugpiloten in drei Klassen messen. Geflogen wird in der Hobbyklasse, bei der acht Kunstflugfiguren mit dem Schwierigkeitsgrad „leicht“ zu absolvieren sind, der Sportklasse (15 Figuren, leicht bis mittelschwer) und der Expertenklasse, in der die Teilnehmer 17 Figuren mit hohem Schwierigkeitsgrad zeigen müssen.

Punktrichter bewerten dabei die Ausführung der vorgegebenen Kunstflugfiguren – diese tragen unter anderem so imposante Namen wie „doppelter Immelmann“, oder „Drückendrücken-ziehen-Humpty-Bump“ – nach Schwierigkeitsgrad und Perfektion. Die Wertungsflüge beginnen an beiden Tagen morgens um 8 Uhr und dauern jeweils bis zum Nachmittag. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl gesorgt. Da es am Modellfluggelände nur wenige Parkplätze gibt, sollten Besucher nach Möglichkeit mit dem Rad oder zu Fuß kommen.

verkehr des ADFC für eine erfolgreiche Arbeit genauso benötigen. DZ: Was erwarten Sie, was erwartet der ADFC also von den Verkehrsplanern? M.E.: Es gibt mittlerweile sehr viele gute Lösungen für fast alle Verkehrs-Situationen und viele kompetente Menschen. Auch werden ständig Weiterbildungen angeboten. Dies alles sollte mehr genutzt werden.

• DZ: Ihr größter Wunsch an die Autofahrer? • M.E.: Alle Verkehrsteilnehmer sollten viel mehr aufeinander Rücksicht nehmen. Da ich für mein Radfahrtraining die Straßen nutzen muss, wünsche ich mir sehr, von Kfz mit viel größerem Abstand überholt zu werden. Was ich da manchmal erlebe, lässt selbst mir es kalt den Rücken runter laufen. (DZ-Foto: p)


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Mörfelden-Walldorf Harald Eßer strebt auf den Rathaus-Thron Egelsbach (DZ/hs) – Premiere in der Tränkbachgemeinde: Mit Harald Eßer bewirbt sich zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte Egelsbachs ein Kandidat der Grünen um den Posten des Bürgermeisters. Dass der langjährige Fraktionsvorsitzende der örtlichen Öko-Partei die Nachfolge des aus Altersgründen im Sommer nächsten Jahres aus dem Amt scheidenden Rudi Moritz anstreben könnte, war seit dem sensationellen Triumph der Grünen bei der diesjährigen Kommunalwahl – sie steigerten im März ihren Stimmenanteil von 12,3 auf 31 Prozent der abgegebenen Stimmen und wurden somit erstmals stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung – allenthalben gemutmaßt worden. Doch erst am Samstag, beim gemeinsamen Sommerfest der Egelsbacher und Langener Grünen, ließ Eßer die Katze aus dem Sack.

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iele Leute seien nach der Kommunalwahl auf ihn zugekommen und hätten gefragt, ob er denn nun auch Bürgermeister werden wolle. „Ich habe zwei Monate mit mir gerungen, mit meiner Familie und dem Arbeitgeber gesprochen, denn im Falle des Erfolges verändert sich das bisherige Leben ja fundamental“, sagte der verheiratete Vater zweier Söhne auf Anfrage der Dreieich-Zeitung. Erst jetzt, nach einem Urlaub in England, sei er endgültig davon überzeugt gewesen, dass er sich einer neuen Herausforderung stellen wolle „und die Kandidatur nur konsequent ist“. Zumal nicht nur die Grünen den historischen Sieg bei der jüngsten Kommunalwahl eingefahren hätten, sondern auch er, Eßer, seit 15 Jahren in der Egelsbacher Kommunalpolitik aktiv sei. „Da ist es an der Zeit, nicht immer nur auf Missstände aufmerksam zu machen und nicht immer nur zu versuchen, sozialen Kahlschlag zu verhindern, sondern auch zu zeigen, dass und wie es besser geht“, betont der Mann, der als Fraktionsvorsitzender der „Ökos“ Gesicht und Stimme der Egelsbacher Grünen ist. Obendrein hat sich Harald Eßer im Vorfeld der Kommunalwahl ein klein wenig aus dem Fenster gelehnt. „Damals sagte ich zu Jörg Strobel (dem neuen Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Anm. d. Red.), dass ich zur Bürgermeisterwahl antreten werde, wenn wir über 30 Prozent erringen.“ Und weil das bis dato nie für möglich Gehaltene tatsächlich eintrat, fühlte sich der als Service-Manager bei der

Telekom tätige 50-Jährige nunmehr durchaus unter Zugzwang. Zu guter Letzt sieht Eßer, den sein Arbeitgeber im Falle seines Wahlsieges am 22. Januar 2012 für (zunächst) sechs Jahre freistellen würde, in Egelsbach aber auch genügend Felder, die gerade ein grüner Bürgermeister beackern könnte. Die Palette der Themen, mit denen der frisch gebackene Besitzer einer „Harley Davidson“ punkten will, reicht von genügend und bezahlbaren Kindergartenplätzen über den Erhalt des Schwimmbades bis hin zur Realisierung der auf allen Ebenen viel beschworenen Energiewende. „Sowohl Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Dächern als auch die Umstellung auf Ökostrom sollten möglichst schnell auf die Schiene gesetzt werden“, ist es für Eßer selbstverständlich, dass die Gemeinde in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen sollte. Und natürlich will er – wie bislang schon – auch als Bürgermeister „weiter konsequent gegen jede Expansion des Flugplatzes und für eine Lärmreduzierung kämpfen“. Mit diesen bislang natürlich nur grob skizzierten Standpunkten ist der Grüne, der schon ein zehnköpfiges Wahlkampfteam beisammen hat und im Wahlkampf auch über das Internet und Facebook aktiv werden will, zuversichtlich, die Wähler überzeugen und somit nächstes Jahr die Nachfolge von Rudi Moritz antreten zu können. Genau dies strebt bislang außer Harald Eßer nur Jürgen Sie-

Musikreise in vier Städte Obertshausen (DZ/mn) – Die Musikschulebietet vom 3. bis zum 11. Oktober eine Opernreise in vier Städte mit großer musikalischer Tradition und einmaligen Stadtbildern an. Die Oper „Simon Boccanegra“ in der Staatsoper Budapest bildet den Auftakt. Weiter führt die Reise nach Wien. Hier steht die Oper „Madame Butterfly“ in der Staatsoper im Mittelpunkt. Es folgt ein Abstecher nach Bra-

tislava. Im historischen Opernhaus wird die Verdi-Oper „Nabucco“ geboten. Zurück nach Wien geht es von dort durch den Böhmerwald nach Prag. Hier ist der Abschluss der Reise im Nationaltheater mit „Der Jakobiner“ von Anton Dvorak. Auf dem Programm stehen Stadtführungen und Besichtigungen. Weitere Infos sind im Büro der Musikschule, Telefon (06104) 4052646, erhältlich.-

ling (SPD) an. Von Kandidaten aus dem bürgerlichen Lager oder unabhängigen Bewerbern war noch nichts zu vernehmen.

Herd löst Brand aus Mörfelden-Walldorf (DZ/mi) Zu einem Brand in einem Wohnhaus im Schwalbenweg kam es am vergangenen Freitag gegen 10 Uhr. Grund für das Feuer war ein von den Bewohnern versehentlich eingeschalteter Herd. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und hatte das Feuer in kurzer Zeit gelöscht, trotzdem wird der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Es wurden keine Personen verletzt. Für die beiden Bewohner bleibt nur der vom Brand betroffene Bereich des Doppelhauses zunächst unbewohnbar.

„ESSER MACHT’S BESSER“ könnte ein griffiger Slogan für den anstehenden Bürgermeister-Wahlkampf lauten. Harald Eßer, erster Aspirant der Grünen auf den Chefsessel im Rathaus in der Egelsbacher Geschichte, ist zuversichtlich, beim Urnengang Anfang 2012 ein ähnlich gutes Ergebnis wie seine Partei bei der diesjährigen Kommunalwahl zu erzielen. (DZ-Foto: Strohfeldt)

Tagestour zur Salier-Schau Erzhausen (DZ/hs) – Unter dem Motto „Neue Wege zur Kunst“ steht eine für den 16. August geplante Fahrt der örtlichen Museumsdamen nach Speyer. Dort wird anlässlich dreier runder Jahrestage (950 Jahre Domweihe, 900 Jahre Krönung von Kaiser Heinrich V. und 900 Jahre Verleihung der Bürger-Privilegien) die Ausstellung „Die Salier. Macht im Wandel“ präsentiert, in der es

laut Ankündigung um „die dramatischen Lebensläufe der salischen Herrscher und die bahnbrechenden Neuerungen, die sie mit ihrer Politik in Gang setzten“, geht. Los geht’s um 9.15 Uhr am Hessenplatz, für Fahrt, Eintritt und Führungen (im Dom und durch die SalierSchau) werden 56 Euro fällig. Anmeldungen nimmt Dorothee Krüger, Telefon (06150) 7010, entgegen.

Gaumenfreuden zum Juz-Richtfest Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – Marode Bausubstanz und aus energetischer Sicht eine wahre Dreckschleuder – dies waren zuletzt wesentliche Merkmale des alten Jugendzentrums in Mörfelden. Grund genug für die Verantwortlichen, das in die Jahre gekommene Gebäude Am Bahndamm 12 abzureißen und am angestammten Standort einen Neubau in die Höhe zu ziehen.

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um Richtfest des Jugendund Kulturzentrums (JuKuZ) – so heißt nun die neue Einrichtung – wird am Freitag (12.) um 19 Uhr eingeladen.Normalerweise wird bekanntlich das Richtfest gefeiert, wenn der Dachstuhl errichtet ist. Doch da der Termin in die Ferienzeit fiel, entschied man kurzerhand, die Feier zu verlegen. „Schließlich wollen wir, dass möglichst viele Menschen daran teilnehmen können“, so Bürgermeister Heinz Becker. Bei dem Ereignis werden auch kulinarische Spezialitäten vom Grill von der in der Doppelstadt lebenden SterneKöchin Sybille Schönberger zubereitet und Live-Musik von „Malcom“ erklingen. Die Band spielt unplugged Deutsch-Rock. Zur Verköstigung der Besucherinnen und Besucher tragen auch Jugendliche des Jugendzentrums und das Grill-Team des Architekturbüros ES+ bei, das für den Neubau verantwortlich zeichnet. Die Speisen und Getränke werden gegen eine Spende abgegeben. Der Reinerlös des Verkaufs ist zur Ausstattung des neuen Domizils bestimmt. Zu Beginn des Festes sind die Gäste zum Flanieren und Entdecken eingeladen. Um 19.30 Uhr halten Becker, Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn und Architekt Klaus Staniek kurze Ansprachen. Apropos Spenden: Bis jetzt haben 25 Geldgeber mit insgesamt rund 26.000 Euro zur bes-

seren JuKuZ-Ausstattung beigetragen. Weitere 15 Unternehmen haben mit Sachspenden das Projekt unterstützt, berichtet der Initiator der Aktion und Leiter der Jugendförderung, Heimo Boschert. Dank der Spenden können nun eine höherwertige Tonanlage und ein Beamer erworben werden. Und gekauft werden kann zudem statt eines konventionellen Gerätes auch eine ProfiGeschirrspülmaschine – was durchaus ins Konzept passt. Denn in einer Catering-Gruppe sollen 13- bis 15-Jährige Gelegenheit erhalten, sich in der Gastronomie zu erproben. Vom Kalkulieren bis zum Präsentieren, von der Rezeptauswahl bis zum Einkauf und vom Kochen bis zum Abwaschen reichen die Möglichkeiten, um sich für die Branche vorzuqualifizieren. Und eine gut geschulte Catering-AG ist nach Auffassung von Sozialdezernent Urhahn auch dann von Vorteil, wenn im neuen Zentrum, dessen Fertigstellung noch Ende dieses Jahres vorgesehen ist, Veranstaltungen über die Bühne gehen.

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Politik, Wirtschaft, Finanzen „Frankfurt Geht Aus“!: „Merton“ der Maßstab Frankfurt (DZ/mi) – Auch dieses Mal war das Rennen um die Spitzenplätze ausgesprochen spannend und der Abstand im Ziel dementsprechend knapp, berichten die Tester von „Frankfurt Geht Aus!“, die für die 23. Ausgabe weit über 300 Restaurants auf Topf und Teller geprüft haben.

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rimus inter pares war soll die auch diesmal wieder auch in diesem Jahr Ma- hervorragende Leistung der thias Schmidt, der in der Küche nicht schmälern – einen „Villa Merton“ ausschließlich Platz nach oben und regionale Prosomit Rang 5. dukte verarAus den Niedebeitet. rungen Frankfurter Mario Lohninger lanKochkunst gibt es dete mit dem „Silk“ leider viel Unerauf Platz zwei (mit freuliches zu bedem „Micro“ in der richten. Die Liste „Feine Küche“ „Flop Ten“ geauf eins). Im letzten stalten „Zum Jahr noch auf dem Standesämtchen“, vierten Platz gelistet, „KuBu“, „Ranch ist das „Restaurant and Sea“, „Lucullus Français“ mit Küchenam Westhafen“, „Gichef Patrick Bittner nun nyuu“, „Hotel Rüth“, endlich wieder unter den „Bristol“, „Leon Garcibesten Drei angekommen. as am Main“, „Sapa SusWieder aufwärts ging es mit hi“ und „Darling“. Thomas Haus, der gleich drei Gute Tradition sind auch Plätze nach oben gut machen die kulinarischen Tipps konnte und mit dem „Goldprominenter Frankfurter, man“ nun den vierten Platz die in ganz persönlichen belegt. Der Service in „Ernos Worten ihre Lieblingslokale Bistro“ gab dem Tester diesbeschreiben. Wie immer ist mal viele Rätsel auf, doch das die ganze Bandbreite ver-

Gut Hören stärkt die Lebensqualität Neu-Isenburg (DZ/PR) – Anzeichen für schlechtes Hören gibt es viele: das Lautermachen des Fernsehers, das Überhören der Haustürklingel oder das Nachfragen in Gesprächsrunden. Aus Angst, nicht mehr richtig teilnehmen zu können, meiden viele Menschen mit Hörminderung die Gesellschaft anderer und nicht selten endet dies in Isolation, betont Tanja Di Mauro (Foto). Die Hörgeräteakustikerin ist die verantwortliche HörSinn-Ansprechpartnerin in Neu-Isenburg.

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er Weg zum Ohrenarzt oder Hörgeräteakustiker ist oftmals ein sehr schwerer: so begründen die meisten schlechtes Hören als Alterserscheinung – und wer möchte schon gerne alt sein? So zieht sich der Gang zum Akustiker meist über Jahre hin - wertvolle Zeit, die dabei verloren geht, denn gerade das frühzeitige Erkennen und Behandeln der Symptome wichtig, um zu einem lebenswerten Leben zurückzukehren. Mit dieser Problematik beschäftigt sich auch die Sendung „Service Gesundheit“ im hessenfernsehen am 18. August ab 18.50 Uhr . Unter dem Titel „Handeln statt Hinnehmen: gutes Hören ist Lebensqualität“ wird der Fall einer Kundin von Tanja Di Mauro gezeigt. Die Inhaberin von –HörSinn – Hörgeräte und mehr – betreut seit gut zehn Jahren in ihren Filialen in Frankfurt, (Diesterwegstraße 1), Neu-Isenburg (Frankfurter Straße 46) sowie in Offenbach-Bieber (Brentanostraße 8) Menschen mit

Hörminderung und kennt alle Ausreden, mit denen viele Kunden zu ihr kommen – oft nur auf Drängen der Familie oder des Lebenspartners, die die Hörminderung meistens als erstes erkennen. Sie weiß: „Keiner muss sich für ein Hörgerät schämen, ganz im Gegenteil: Vielen bringt es ein großes Stück Lebensqualität zurück.“ Wenn ein Hörtest gemacht und die Schwere der Hörminderung erkannt ist, bietet das HörSinn-Team seinen Kunden mehrere, individuell angepasste Hörgeräte zum Aus probieren an. Kontakt: Telefon (06102) 834545. (DZ-Foto: hs)

treten: von den exklusiven Gourmet-Tempeln über exotische Geheimtipps bis zur besten Pizzeria. Jeder Geschmack und jeder Geldbeutel wurden dabei berücksichtigt. Die Rubrik „Genuss weltweit“ stellt auch diesmal wieder die besten Landesküchen vor – darunter auch jene, die in der Stadt kulinarisch nicht stark vertreten aber für neugierige Genießer dennoch hochinteressant sind. Auch in der 2012er Ausgabe wurden wieder die „schwarzen Schafe“ des letzten Jahres einem ausführlichen Nachtest unterzogen – mit teilweise erfreulichen Ergebnissen: Das „Buzzano“ schaffte den Sprung direkt in die Toplisten und das „Druckwasserwerk“ schoss unter neuer Leitung sogar auf den begehrten Platz 1 der „In-Places“. Immerhin etwas besser kocht man jetzt im „21. Jahrhundert“, während man beispielsweise im „Försters“ oder dem „Namaste India“ nichts hinzugelernt hat. Nachdem die erstmalig durchgeführte Testreihe bei Lieferservicebetrieben im letzten Heft großen Anklang gefunden hat, hat sich das Thema

PARADE DER KÜCHENCHEFS: Keehyun Park („Sushiko“), Philipp Wiese („Druckwasserwerk“), Matthias Auhl („BurgerMeister“), Matthias Schmidt „Villa Merton“, Restaurantleiter Nils Blümke (stellvertretend für Küchenchef Patrick Bittner vom „Restaurant Français“), Carmelo Greco „Carmelo Greco“, Mario Lohninger „Silk“ und Farrokh Okhovat („Osteria Enoteca“; von links nach rechts). (DZ-Foto: fga) nun als neue Top 10-Liste fest im Heft etabliert. Außerdem berichtet ein Tester über seine ersten Erfahrungen als Testesser und die Redaktion stellt sich die berechtigte Frage, welche Köche eigentlich noch wirklich innovativ kochen. Geschmackvoll abgerundet wird das Heft auch in diesem Jahr mit den schönsten Festplätzen für die ganz private Feier. Aufgrund der großen Nachfrage erhalten die Leser wieder den Pocket-Guide mit den TopListen und Adressen der 300 Restaurants für die Hosen- oder Handtasche als Extra kostenlos on top. Zudem liegt dem neuen

Restaurantführer – als exklusives Heft im Heft – wieder das aktuelle Magazin der Genussakademie Frankfurt bei.

IHK lädt zum „IT-Frühstück“ Kreis Offenbach (DZ/hs) – Vorträge zu den Themen „GEZGebühren“, „Sicherheit mobiler Endgeräte“ und „Online-Banking“ stehen im Mittelpunkt eines „IT-Frühstücks“, zu dem die IHK Offenbach Unternehmer am Mittwoch (17.) von 8.30 bis 11 Uhr in ihr Domizil, Frankfurter Straße 90, einlädt. Eingebettet in das kostenlose Frühstück ist die Sitzung des IT-Ausschusses. Unternehmer können sich unter www.offenbach.ihk.de anmelden, Infos gibt’s unter Telefon (069) 8207-225.


Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

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Weinfest in Langen

Exkursion mit Herbert Bauch

GUT GELAUNT GENIESSEN lässt es sich beim Langener Weinfest auf jeden Fall. Die Probe aufs Exempel können Liebhaber leckerer Rebensäfte in den kommenden Tagen machen, wenn sich das Areal zwischen Rathaus, Amtsgericht und Finanzamt auf Betreiben des Verkehrs- und Verschönerungsvereins zum zehnten Mal in ein „temporäres Weindorf“ verwandelt. Dabei kredenzen 16 Winzer aus verschiedenen Anbaugebieten zahlreiche schmackhafte Tröpfchen, und auch das musikalische Rahmenprogramm sowie die servierten Speisen dürften den Geschmack vieler Bacchus-Jünger treffen. (hs/DZ-Foto: Jordan)

Pflanzaktion der Ahmadiyya Langen (DZ/hs) – Im Birkenwäldchen haben Mitglieder der örtlichen Ahmadiyya-Gemeinde jüngst drei junge Bäume angepflanzt, die nach dem Verständnis dieser in Indien entstandenen und in Langen zur-

zeit rund 300 Anhänger zählenden islamischen Glaubensgemeinschaft als „Symbole für Toleranz, Integration sowie die Harmonie von Mensch und Umwelt“ fungieren sollen. Mit der Pflanzaktion wolle die Ge-

meinde laut Mitglied Atta-UlQadus verdeutlichen, „wie stark wir in Langen verwurzelt sind“. Bürgermeister Frieder Gebhardt, der symbolisch zur Schaufel gegriffen hatte, lobte diese Geste als „einen wichti-

gen Beitrag zum interkulturellen Dialog“ und ganz allgemein die gemeinnützigen Initiativen der Langener Ahmadiyya, die zum Beispiel jedes Neujahr den Lutherplatz von den SilvesterHinterlassenschaften reinigen.

Langen (DZ/hs) – Stadtarchivar Herbert Bauch sowie das der Lokalhistorie besonders verbundene Ehepaar Inge und Horst Helfmann bieten am Samstag (27.) eine weitere Exkursion auf den Spuren von Handel, Handwerk und Gewerbe an. Während sich die ersten beiden Rundgänge, die als Ergänzung zu der im Alten Rathaus präsentierten gleichnamigen Ausstellung konzipiert waren, mit traditionellen Bäckerund Metzgereien sowie der Bahnstraße beschäftigten, steht nun die Frankfurter Straße mit ihren Nebenstraßen im Fokus. Dabei geht’s unter anderem um die frühere Finanzschule, alteingesessene Druckereien und eine Gärtnerei. Die Teilnahme kostet 5 Euro, Anmeldungen sind unter Telefon (06103) 910475 möglich.

Erfolgreiche „Flinkfinger“ Langen (DZ/hs) – Mit zwei Bronzemedaillen kehrten die Aktiven des örtlichen Stenografenvereins von den vor Kurzem in Stuttgart über die Bühne gegangenen deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung zurück. Dabei schrieben sich Thea Boegel, Regine Daneke, Elvira Pascher-Kneißl, Irena Saueressig und Katrin Schmitz in der Mannschaftswertung der englischen Stenografie ebenso auf den dritten Platz wie Marina Saueressig mit 401 Anschlägen pro Minute und nur einem Fehler im Perfektionsschreiben der Jugend. Weitere „Top Ten“-Platzierungen sorgten ebenfalls für Zufriedenheit im Lager der Langener „Flinkfinger“. Von Erfolg gekrönt war zudem deren Teilnahme an den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften in Oberursel, bei de-

nen Regine Daneke, Thea, Flora und Lothar Willi Boegel sowie Irena Saueressig im Zehn-Minuten-Tastaturschreiben die Bronzemedaille errangen.

PC-Kurse für ältere Semester Langen (DZ/hs) – Im „Altstadtstübbche“ an der Fahrgasse beginnen ab Montag (22.) wieder diverse Computerkurse der „Haltestelle“ für Senioren. Die Zielgruppe umfasst Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen, geschult wird in kleinen Gruppen mit maximal sechs Personen. „Wir legen Wert auf eine verständliche und nachvollziehbare Vermittlung“, betont Michael Och, der PC-Experte des städtischen Seniorenzentrums, in diesem Zusammenhang. Weitere Infos gibt’s unter der Rufnummer (06103) 911920.


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Dreieich-Zeitung, 12. August 2011

Weinfest in Langen Langener Weinfest lockt die Genießer Langen (DZ/hs) – Weil das Stöffche zwar die „Mutter aller wohlschmeckenden Durstlöscher“ ist, aber auch Rebensäfte in der Ebbelwoifest-Stadt zahlreiche Liebhaber haben, richtet der rührige Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) in diesem Jahr schon zum 10. Mal sein beliebtes Weinfest aus.

W

ie üblich geht die am heutigen Donnerstag (11.) beginnende Reverenz an Gott Bacchus auf dem Areal zwischen Finanzamt, Amtsgericht und Rathaus über die Bühne und läuft wie schon in den Vorjahren vier Tage – also bis zum kommmenden Sonntag.Man komme mit der Öffnung an einem Werktag den Wünschen der Winzer und von Langener Firmen entgegen, verlautete im Vorfeld von Seiten des Organisationsteams um Ulrich Zeller. Und so geht die offizielle Eröffnung im Beisein der rheinhessischen Weinkönigin Annika I. am Donnerstag ab 20 Uhr über die Bühne; „picheln“ kann man aber schon ab 18 Uhr. Liebhaber wohlschmeckender Rebensäfte können zudem am Freitag (12.) ab 18, am Samstag (13.) ab 17 sowie am Sonntag (14.) ab 15 Uhr in dem „temporären Weinhof“ auf ihre Kos–ten kommen. An allen Tagen kredenzen 16 Winzer aus den Anbaugebieten Bergstraße, Rheinhessen, Rheingau, Pfalz und Tauberfranken ihre schmackhaften Erzeugnisse, zudem ist abermals für die Liebhaber österreichischer Tröpfchen gesorgt. Keine Frage also, dass für jeden

Geschmack „das Richtige“ in den Ausschank kommt, also rote und weiße sowie –trockene und liebliche Rebensäfte gleichermaßen angeboten werden und es auch an diversen „herzhaften Beilagen“ als Grundlage nicht mangelt. Nicht fehlen darf beim Langener Weinfest, das sich längst bei vielen „Bac–chus-Jüngern“ den Ruf erarbeitet hat, über eine wirklich gemütliche Atmosphäre zu verfügen, natürlich auch eine musikalische Umrahmung. An allen Tagen sorgt DJ Axel Schüller auf der Bühne für Stimmung, allerdings „in dezenter Form“ wie der VVVVorsitzende Walter Metzger versichert. Zudem haben die Veranstalter einige Gruppen engagiert: Zum Auftakt entern die „Zwoa Spitzbuam“ von 19 bis 23 Uhr die Bühne, ebenso lang unterhält am Samstag die Showband „Alpin-Pop“ die Besucher, während „En Haufe Leit“ am Freitag von 19 bis 22 Uhr als „Marching Band“ unterwegs ist. Am Sonntag musiziert schließlich das Blasorchester des TVL ab 16 Uhr im Weindorf. Und wenn jetzt auch noch Petrus ein Einsehen hat, steht einem gemütlichen Fest nichts mehr im Wege.

„MINI-REICH-RANICKIS“ sind diese Mädchen und Jungen zwar noch nicht, wohl aber auf dem besten Weg zu fundierten Literaturkritikern. Denn bei der von der Langener Buchhandlung „Litera“ organisierten Aktion „Lesekiste“ haben die Pennäler allesamt tolle Buchbesprechungen abgeliefert. Dafür wurden die 35 Knirpse vor einiger Zeit von „Litera“-Inhaberin Beate Neiß und Thomas Mertin, dem Leiter der Stadtbücherei, mit Büchergutscheinen „entlohnt“. Zuvor hatten die Pennäler jeweils ein von ihnen ausgesuchtes Buch gelesen und bewertet. Dies gelang folgenden „Lese-Fröschlein“ am besten: Angelina Vetter, Niklas Ludwig, Helene Flach, Paula Schatz, Tobias Müller, Sofia Bustos Fritz und Jennifer Becker (Albert-SchweitzerSchule), Nick Sapper, Samira Holland (Geschwister-Scholl-Schule), Robin Passon, Lars Hendrik Uhlemann, Sam Heinz, Deborah Einenkel, Sina Luft, Maximilian Schütze, Thomas Vielhauer (Ludwig-ErkSchule), Samim Faqiryar, Luise Hess, Nadja Marchesi, Tim Valentin, Frederick Duffner, Vera Koschinski (Sonnenblumenschule), Antonia Jayme, Ilayda Dinc, Tom Rösner (Wallschule), Alex Zarenko, Josephine Gyra, Tim Studer (Adolf-Reichwein-Schule) sowie Evelyn Schwert, Henrik Graichen, Sebastian Duffner, Kaja Hunsicker, Julia Thienes und Mehmet Günes (Dreieichschule). (hs/DZ-Foto: sl)

Instrumente im „Karussell“ Langen (DZ/hs) – Die Musikschule offeriert erneut einen Kurs, mit dessen Hilfe Eltern und Kindern die Entscheidung erleichtert werden soll, welches Instrument das richtige für einen frühen Unterricht sein könnte. Das „Instrumenten-Karussell“ dreht sich ab September wieder und ist für Kinder im Alter ab sechs Jahren gedacht, die innerhalb eines Jahres verschiedene, von der Musikschule jeweils kos–tenlos zur Verfügung gestellte Instrumente (in Kindergrößen) ausprobieren können. Die Kinder erhalten in kleinen Gruppen je zwei Monate Unterricht in Gitarre, Blockflöte, Klavier und Schlagzeug. Zudem lernen sie bei diesem spielerischen Einstieg in die Welt der Noten diverse Streichund Blechblasinstrumente kennen. Weitere Infos: Telefon (06103) 910470.


Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

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Einrichten & Modernisieren Baubegleitung: Angebote vergleichen (DZ/ef) – Der Bau ihres Traumhauses bringt Bauherren oft in eine verzwickte Lage. Einerseits handelt es sich um die wahrscheinliche größte Investition in ihrem Leben. Andererseits bringen die wenigsten die nötigen Fachkenntnisse mit, um die fachgerechte Ausführung der Bauarbeiten zu überwachen. Pfusch und die Beseitigung von Mängeln wiederum kann den Bauherren viel Geld kosten.

E

xperten empfehlen deshalb eine qualifizierte Baubegleitung über alle Bauphasen.„Vom Baugrundgutachten im Vorfeld der Bauarbeiten, über die Überwachung aller Bauphasen bis hin zur Überprüfung des fertigen Hauses unmittelbar vor der Abnahme durch den Bauherren – die Begleitung durch einen unabhängigen Gutachter gibt Bauherren Sicherheit und spart am Ende Geld und Nerven“, weiß Marcus Rex, Sprecher der Aktion pro Eigenheim. Denn mögliche Ausführungsmängel können während der Bauarbeiten so gleich ans Licht gebracht und beseitigt werden. Auch auf einen abschließenden „Blower-Door-Test“ sollten Bau-

herren achten. Er misst die Luftdichtheit eines Hauses und vermeidet unliebsame Überraschungen wie Schimmelbildung. Die Luftdichtheit unterliegt außerdem den Vorgaben der Energieeinspar verordnung (EnEV 2009). Wer sein Haus mit Fördermitteln von der KfW-Förderbank baut, muss ohnehin einen Sachverständigen beauftragen, der die Einhaltung der Förderbedingungen bescheinigt. Den richtigen Sachverständigen für eine Baubegleitung zu finden, ist für Bauherren oft nicht einfach. Zudem unterscheiden sich Preise und Leistungen erheblich. Angeboten wird die qualifizierte Baube-

gleitung zum Beispiel vom Verein zur Qualitätskontrolle am Bau e.V., TÜV, von der DEKRA, der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik (BVPI), dem Verband Privater Bauherren (VPB) und auch vom Bauherren-Schutzbund (BSB). „Bauherren sollten sich im Vorfeld die Zeit nehmen, Angebote und Leistungen genau zu vergleichen. Auch Empfehlungen können dabei helfen, den richtigen Partner für das eigene Bauprojekt zu finden“, rät der Experte der Aktion pro Eigenheim. Die Zeitschrift „immobilienmanager“ hat im Mai 2011 die Anbieter zu ihrer Dienstleistung, Preisen und Leistungen sowie zur Anzahl der begleiteten Bau-

Ratgeber zum Thema Feuchtigkeit (DZ/vz) – Feuchtigkeitsschäden im Dach, in den Mauern oder im Keller beeinträchtigen die Nutzung und den Wert eines Hauses und gefährden außerdem die Gesundheit der Bewohner. Wenn es darum geht, die Ursachen für die Feuchtigkeit im Haus zu erkennen, die Auswirkungen einzuschätzen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bietet der Ratgeber „Feuchtigkeit im Haus?“ Unterstützung,

ersetzt jedoch nicht die Einschätzung eines Bausachverständigen. Der 158-seitige Ratgeber beschreibt ausführlich die verschiedenen Ursachen, die zu Feuchtigkeitsschäden im Haus führen können. Die Bilddokumentation verschiedener Schadensbeispiele trägt dazu bei, Feuchtigkeitsschäden leichter zu erkennen. Ferner stellt der Ratgeber mögliche Sanierungsmaßnahmen vor, die durch

Skizzen veranschaulicht werden. Er erläutert zudem, welche Versicherungen im Fall eines Falls wichtig sind. Ein Glossar der wichtigsten Begriffe von „Anfüllschutz“ bis „(WU)Betonbauwerke“ sowie ein Adresseverzeichnis runden den Ratgeber ab. Die zweite aktualisierte Auflage gibt es zum Abholpreis von 9,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen.

vorhaben befragt. Nicht immer ließen dabei Größe und Bekanntheit des Anbieters Rückschlüsse auf die Qualität der angebotenen Dienstleistung zu. Unter Abwägung aller Kriterien bieten folgende Gutachtervereinigungen das beste Angebot: Verband Privater Bauherren (VBP), Bauherren-Schutzbund (BSB), TÜV sowie der Verein zur Qualitätscontrolle am Bau (VQC). Letzterer stach in der Untersuchung aller Angebote vor allem dadurch hervor, dass ein „Blower-Door-Test“ obligatorisch bei ausnahmslos jedem Bauvorhaben durchgeführt wird. Zudem ist dieser Test im Pauschalpreis von 2.200 Euro für private Bauvorhaben enthalten. Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage sowie die Auswertung von Preisen und Leistungen der einzelnen Anbieter finden Bauherren auf dem Ratgeberportal www.aktion-pro-eigenheim.de. (DZ-Foto: ape)


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Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

Stellenmarkt Führungskräfte: 28% sind weiblich

Angebote

(DZ/de) – Fast 28 Prozent der Führungspositionen in privaten Unternehmen in Deutschland sind mit einer Frau besetzt. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, stieg der Anteil weiblicher Chefs in den letzten Jahren an und erreichte im Jahr 2010 mit 27,7% einen neuen Höchststand.

D

ennoch ist der Frauenanteil an Führungspositionen noch immer deutlich niedriger als der Anteil der weiblichen Beschäftigten insgesamt (45,6%). Weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleineren Betrieben präsent: In Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten waren 35,0% der Führungspositionen mit einer Frau besetzt, in Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren es dagegen nur 23,4%. Insgesamt waren Frauen im Top-Management seltener anzutreffen als auf der zweiten Führungsebe-

ne (24,2% gegenüber 28,8%). Den größten Seltenheitswert haben Frauen in der ersten Führungsebene größerer Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigen: hier liegt ihr Anteil bei 16,9%. Bei jüngeren Führungskräften liegt der Frauenanteil deutlich höher als bei älteren: Knapp 38% der Führungskräfte im Alter bis 39 Jahre waren weiblich – ab 40 Jahren und älter waren es lediglich rund 22%. In den letzten fünfzehn Jahren besetzten immer mehr Frauen Führungspositionen. Seit dem Jahr 1996 ist der Frauenanteil in Führungspositionen von 21,8% um knapp 6 Prozentpunkte angestiegen. Der Anstieg an weiblichen Führungskräften insgesamt fiel zwar stärker aus als beim Frauenanteil an allen Beschäftigten, blieb aber doch moderat. Den größten Zuwachs im Zeitverlauf gab es in größeren Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten. In kleineren Betrieben konnten weibliche Führungskräfte nur leicht zulegen, hier war das Ausgangsniveau allerdings auch höher.

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Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

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KFZ-Markt Volkswagen

Keine Chance für Allergien (DZ/PR) –Der Ford C-MAX und der Grand C-MAX wurden von der TÜV Rheinland Group mit dem Prüfsiegel „Allergie getesteter Innenraum“ ausgezeichnet. Dies bedeutet zweierlei: Materialbedingte Allergie-Risiken in den Cockpits dieser Baureihe sind nachweisbar auf ein Minimum reduziert. Zweitens: Die Fahrzeuginsassen werden bei geschlossenen Autofenstern dank eines leistungsstarken Pollenfilters vor Allergie auslösenden Partikeln der Außenluft, wie zum Beispiel Blütenpollen, wirksam geschützt.

D

ie Experten der in Köln ansässigen TÜV Rheinland Group untersuchten in umfangreichen Testreihen mehr als 100 Materialien auf etwaige Schadstoffe. Zusätzlich wurden alle Komponenten, mit denen die Haut der Autofahrer und Insassen in unmittelbaren und längeren Kontakt kommen könnte, dermatologisch getestet, so zum Beispiel Lenkradbezüge, Sitzbezüge und Sitzgurte. An alle diese Innenraum-Materialien legt der TÜV Rheinland die gleichen strengen Kriterien an, die für die Bekleidung (Textil, Leder) gelten. Außerdem wird die Prüfliste ständig gemäß dem neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst und erweitert. Auch bei der Analyse der Innenraumluftqualität konnte die Baureihe überzeugen. Es ging dabei vor allem um die Analyse der VOC (volatile organic compounds – flüchtige organische Verbindungen) unter standardisierten Bedingungen in einer Prüfkammer. Gemessen wurde unter anderem das gesamte VOC-Spektrum inklusive der Aromaten, Nitrosamine, Diisocyanate, Glykole (farblose Flüssigkeiten, die aufgrund ihrer guten Mischbarkeit für die Produktion von Lösungsmitteln und Klebstoffen verwendet werden) und Aldehyde (Zwischenprodukte zur

Herstellung von Kunststoffen). Ein dritter Schwerpunkt der Analysen im Zuge des Prüfverfahrens zum „Allergie getesteten Innenraum“ ist die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der serienmäßigen FahrzeugPollenfilter mit Teststaub. Die Filter verhindern, dass der von Allergikern besonders gefürchtete Blütenstaub über das Lüftungssystem in das Cockpit eindringen kann. Die Experten verlangen dabei im Zuge der Prüfungen, dass Maulbeerpollen mit einem Durchmesser von nur circa zehn µm nahezu vollständig abgeschieden werden. Andere Pollengrößen zum Vergleich: Roggen: 40 bis 60 µm; Gräser: 20 bis 40 µm; Erle: 21 bis 24 µm; Hasel: 20 bis 25 µm; Birke: 19 bis 22 µm. C-MAX und Grand C-MAX reihen sich ein in eine lange Liste von Fahrzeugen, denen die TÜV-Group auf Initiative von Ford das Siegel „Allergie getesteter Innenraum“ bereits verliehen hat. In der Summe bedeutet dies, dass bereits 4,5 Millionen „Allergie getestete“ Ford-Modelle auf den Straßen Europas unterwegs sind. Die Verwendung von gesundheitsverträglichen Materialien und Substanzen hat sich bei Ford längst etabliert. Bereits seit mehr als 20 Jahren legen strenge Standards fest, welche Materialien und Substanzen für die Produktion von Bautei-

len zugelassen sind. Die Vorschriften gelten selbstverständlich auch für alle Zulieferer. Dafür sorgt global das so genannte Global Materials Management, das alle relevanten Stoffe umfasst, die im Lebenszyklus von Ford-Fahrzeugen eine Rolle spielen. Darüber hinaus hat sich Ford selbst interne Vorschriften auferlegt, nach denen die Verwendung von nachhaltigen, erneuerbaren und umweltverträglichen Materialien in Zukunft gesteigert werden muss. Deshalb entwickelt Ford alle neuen Baureihen nach dem „Product Sustainability Index“ (PSI). Als erster Automobilhersteller weltweit hat Ford damit einen Produkt-Nachhaltigkeits-Report vorgelegt, der bereits im Frühstadium der Fahrzeugentwicklung ansetzt und jeden Entwicklungsschritt auf seine Umwelt-, Gesellschafts- und wirtschaftlichen Einflüsse überprüft. (DZ-Foto: Werk)


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KFZ-Markt Feinschliff für das MercedesPerformance-SUV (DZ/PR) – Als Blickfang in der Frontansicht wirken die neue Motorhaube mit Powerdomes und abgedunkelte Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht. Passend dazu zeigt sich die Heckpartie: Ab sofort zieren abgedunkelte Leuchten in Klarglasoptik mit LED-Technologie das Performance-SUV. Die dezenten Modifikationen am Exterieur harmonieren perfekt mit dem hochglanzverchromten Unterschutz an Front und Heck und verleihen dem ML 63 AMG ein noch kraftvolleres und markanteres Erscheinungsbild.

M

it einer unveränderten Leistung von 375 kW (510 PS) bei 6800/min sowie 630 Newtonmeter Drehmoment realisiert der ML 63

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eine bestmögliche Agilität wird die Kraft im Verhältnis 40 zu 60 Prozent asymmetrisch zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Hohe Fahrdynamik bei gleichzeitig Mercedes-typischem Langstreckenkomfort bietet das Sportfahrwerk auf Basis des Airmatic-Pakets mit Luftfederung, adaptivem Dämpfungssystem ADS sowie automatischer Rundum-Niveauregulierung. Die Hochleistungs-Bremsanlage mit üppig dimensionierten, rundum innen belüfteten und angelochten Bremsscheiben ermöglicht kurze Bremswege und eine ho-

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he Standfestigkeit. Der ML 63 AMG rollt auf titangrau lakkierten und glanzgedrehten Leichtmetallrädern im Fünfspeichen-Design; sie sind rundum mit Reifen der Dimension 295/40 R 20 bestückt. Als Sonderausstattung stehen titangrau lackierte, glanz-gedrehte Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design mit Reifen der Größe 295/35 R 21 parat. Das Interieur präsentiert sich gewohnt funktionell und hochwertig: Elektrisch verstellbare Sportsitze mit Nappaleder-Polsterung, Alcantara-Einsätzen im Schulterbereich, Multikonturfunktion und Sitzheizung sind ebenso an Bord wie das Sportlenkrad mit AluminiumSchaltpaddles und perforiertem Leder am besonders ausgeformten Griffbereich. Auf Wunsch ist eine mit Nappaleder bezogene Instrumententafel erhältlich. Der aktualisierte ML 63 AMG kostet 105.077 Euro. (DZ-Foto: Werk)


Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

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Veranstaltungskalender FR

12. AUG

Langen • Waldsee, 20.30 Uhr, Rock am See: DJs Micky, Dirk (5 €) • Rathausvorplatz, 18 Uhr, Weinfest Mörfelden-Walldorf • KulturBahnhof, 20 Uhr, AbIndie-Kneipe (Eintritt frei) • Parkanlage am Bürgerhaus Mörf., 21 Uhr, Claudia Rudek und Band - Folk, Rock, Pop (Eintritt frei) Dreieich • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Denis Fischer singt Cohen (8 €) • Burgfestspiele Dr.hain., 11 Uhr, Atze Musiktheater: Oh, wie schön ist Panama (ab 4; 8 €), 20 Uhr, Georg Ringsgwandl: Untersendling (20 - 29 €) • Am Feuerwehrhaus Offenth., 20 Uhr, Crayfish, AB/CD, Inhuman (125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Offenthal) • Stadtteilbücherei Drh., Fahrgasse 28, 16 Uhr, Handa’s surprise - engl. Vorlesestunde (ab 5; Anm.: 06103/962651) Neu-Isenburg • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, The Gents Trio Dietzenbach • Waldschwimmbad, 20 Uhr, Michael Kobr, Volker Klüpfel: Schutzpatron - Autorenlesung (17/19 €) Heusenstamm • Schloss, Bühne am Bannturm, 19.30 Uhr, My Theatre: Comic Potential (6/8 €) Rödermark • Theater & nedelmann, 20.30 Uhr, Sonnendeck und Winterspeck (14 €) • Jazzkeller O.-Ro., 20.30 Uhr, Jam Session (Eintritt frei) Offenbach • t-raum, 20 Uhr, Spiel’s nochmal Sam (12 €) • Büsingpark, 20 Uhr, Neue Philharmonie Frankfurt: Fools & Heroes (14 €; Lichterfest) Darmstadt • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Garage Blues Band (Eintritt frei)

• Hotel Jagdschloss Kranichstein, 20 Uhr, Mord in Mon Bijou - Dinner-Krimi (79 € inkl. 4Gang-Menü) Frankfurt • Batschkapp, 20 Uhr, Blitzmaschine, Mesh (19 €) • Nachtleben, 20 Uhr, Luis und Laserpower (8/10 €) • Brotfabrik, 20 Uhr, Anna Calvi (12/15 €) • Das Bett, 21 Uhr, Kilians (12/15 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Jogi Kirschner, Thomas Schilling, Peter Fahrenholz, Peter Glessing - Jazz (Eintritt frei) • Spritzehaus, 21.30 Uhr, s.a.l.

SA

13. AUG

Langen • Waldsee, 20.30 Uhr, Excited Celebration for the Masses - Depeche Mode and more Party (5 €) • Lutherplatz, 20.30 Uhr, Mind The Gaep, Texas Local News, Mint Cakes (Eine kleine Stadtmusik; Eintritt frei) • Ev. Stadtkirche, 11 Uhr, Orgelmusik zur Marktzeit • SSG-Freizeit-Center, 10 - 18 Uhr, 11. Wiesenfest • Rathausvorplatz, 18 Uhr, Weinfest Dreieich • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Hank Cash (8 €) • Burgfestspiele Dr.hain., 11 Uhr, Atze Musiktheater: Oh, wie schön ist Panama (ab 4; 8 €), 20 Uhr, Walter Renneisen, Bassiona Amorosa: Der Kontrabass (20 - 29 €) • Am Feuerwehrhaus Offenth., 10 - 17 Uhr, Kreisfeuerwehrtag, 20.30 Uhr, Die Zillertaler (125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Offenthal) Neu-Isenburg • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, Keith Sanders • Ev.-ref. Buchenbuschgemeinde, Forstweg 2, 17 Uhr, Duo Kirchhof:...Der zierlichen Music vernünfftiges Wunderwerck (Spende) Dietzenbach

Das Alvin Ailey American Dance Theater gastiert vom 16. bis 21. August in der Alten Oper Frankfurt. • Waldschwimmbad, 20 Uhr, Salsa Verde (5 €) Heusenstamm • Schloss, Bühne am Bannturm, 19.30 Uhr, Geschichten aus der Geschichte - Historienspiel (9/10 €) Rödermark • Theater & nedelmann, 20.30 Uhr, Sonnendeck und Winterspeck (14 €) • Kulturhalle, O.-Ro., 17 Uhr, Afrikanische Nacht - Open Air: Adjiri Odamerey & Band, Susu Bilibi, Samnas (Eintritt frei; AZ) Rodgau • Jügesheim, 18 - 23 Uhr, 4. Rodgauer Musiknacht: Last Jeton, Milchmädchen, Satt, Roxo-

Johannes Oerding tritt am 17. August im Hanauer Amphitheater auf.

(DZ-Fotos: Veranstalter)

ne, Marie Wonder, X-it, Solfever, Lorelay, Soulution, Giesemer Trottwar-Lersche... (Eintritt frei) Mühlheim • Schanz, 19 Uhr, Kult(to)ur die Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

2.: Duo Ohrenschmaus, Elmar Gunsch, Wolfram Huschke (48 €) Offenbach • t-raum, 20 Uhr, Spiel’s nochmal Sam (12 €) • Hafen 2, 21.30 Uhr, Open AirKino: Belle de Jour - Schöne des Tages (6 €) Darmstadt • 603qm, 23 Uhr, Thomas Hamman, Greg Parker (5 €) • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Queen Cake & The Beatbags (Eintritt frei) • Open Air am Steinbrücker Teich, 18.30 Uhr, Gorilla Radio, 19.15 Uhr, Robotnik, 20 Uhr, Black Lizard, 20.45 Uhr, Blood Patrol, 21.30 Uhr, Dynamite Jones, 22.15 Uhr, Suicide Kings, 23 Uhr, Wrong Side Of Vegas (Eintritt frei) Frankfurt • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Acoustic City (Eintritt frei) • Jazzkeller, 21 Uhr, Nanni Byl & Christoph Aupperle Band (12 €) • Ponyhof, Moonshakeparty: 22/1 Uhr, The Magnificent Brotherhood; DJs: Konrad, CC Ryder, Black Cat (3 - 8 €)

SO

14. AUG

Projekt (CFRM-Sommerfest)

Langen MO 15. AUG • Rathausvorplatz, 15 - 21 Uhr, Dreieich Weinfest • Am Feuerwehrhaus Offenth., Dreieich • Am Feuerwehrhaus Offenth., 11 Uhr, Frühschoppen, 20 Uhr, 11 Uhr, Frühschoppen, 14.30 Uhr, Festumzug, 20 Uhr, Tanzabend m. Live-Band (125 Jahre Freiwillige Feuerwehr OffenKinos thal) • Burgfestspiele Dr.hain., 20 Uhr, Opera Classica Europe: Fidelio (29 - 47 €) DIE LANGENER KINOS • Maislabyrinth, Götz., Im Neues UT Kino & Lichtburg Kinos Höchsten/Vor der Pforte, 14.30 Rheinstr. 32 / Bahnstr. 73 b Uhr, Tierische Steinzeit im Mais (ab 6; 7 €) unser Programm Neu-Isenburg unter: • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, Thy Gypsys unplugged 06103 / 222 09 und 29 131 • Kempinski Hotel Gravenoder im Internet unter bruch, Schoppenhof, 12 - 15 www.Die-Langener-Kinos.de Uhr, Stefanie Hoevel Band Jazz, Blues, Pop . . . mehr als nur Film Obertshausen • Bürgerhaus, 18 Uhr, Menachem Har-Zahav, Klavier: Hommage an Franz Liszt (17 €) Darmstadt • Jagdschloss Kranichstein, 16.30 Uhr, Anjali Göbel: Sautod und wie es dazu kam. Von feigen Jägern und mutigen Sammlern - Vortrag, Künstlergespräch • bioversum, 11 Uhr, Waldemars Waldgeschichten: Zeigt her eure Schnäbel (ab 4; 5 €; Anm.: 06151/97111888), 14/15.30 Uhr, Besucherlabor: Ein Zuhause für die Bienen (ab 6; 2 €; Anm.: 06151/97111888) Frankfurt • Jahnvolk, Kirschwaldstr. 40, 12 Uhr, Dagmar Lay D & Duo


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Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

Veranstaltungskalender mer; Eintritt frei) Darmstadt • Centralstation, 21 Uhr, Sommerperlen: Okta Logue (20/25 €) Frankfurt • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Alvin Ailey American Dance Theater (38 - 88,50 €) • Elfer, 21 Uhr, Waking The Cadaver, Another Hero Fall - Metal, Hardcore (10 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Monocause (8 €)

DO

Kontakte

18. AUG

Mörfelden-Walldorf • KulturBahnhof, 20 Uhr, Das Vinyl wird gerettet - Schallplatenabend (Eintritt frei) Neu-Isenburg • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, Top Sound Band Rodgau • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Wilfried Selzer liest eigene Gedichte (Eintritt frei) Frankfurt • Schauspiel, BD, 20 Uhr, Je t’aime :: Je t’aime (Probe; 10 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Alvin Ailey American Dance Theater (38 - 88,50 €) • Batschkapp, 21 Uhr, Bina, Gerard MC, Prinz Pi (15 €) • Jazz im Palmengarten: 19.30 Die Rocky Horror Show gastiert vom 23. bis 31. August in der Al- Uhr, Félix Stüssi 5 & Ray Anderten Oper Frankfurt. son (10 €; Jazzinitiative) • Jazzkeller, 21 Uhr, Juliana Da Silvas Brasil Night (12 €) Zeltparty m. Jürgen Drews u. Darmstadt Olaf Henning (125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Offenthal) Neu-Isenburg • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, Golden Age Swingtett Frankfurt • Brotfabrik, 20 Uhr, Mayer Hawthorne & The County (23/27 €) • Nachtleben, 21 Uhr, Paper Route (10/13 €)

• Centralstation, 21 Uhr, Sommerperlen: Iron and Wine (22/26 €) Frankfurt • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Alvin Ailey American Dance Theater (38 - 88,50 €)

MI

17. AUG

FR

19. AUG

Langen • Neue Stadthalle, Sonnenterrasse, 21 Uhr, TiKS: fast Faust (2. Sommerspiele, Eintritt frei) Egelsbach • Gud Stubb, Lutherstr. 14, 19.30 Uhr, Alfred Thomin: Herkunft und Bedeutung der Straßennamen im Brühl - Diavortrag (Geschichtsverein) Mörfelden-Walldorf • KulturBahnhof, 20 Uhr, 16 bit-Konsolenabend: DJ Seb McKracken Dreieich

• Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Neu-Isenburg Uhr, Sabine Fischmann, Ali Ne• Rosenauplatz, Weinfest, 18 ander: Die Liebe im Mais (8 €) • Stadtteilbücherei Drh., FahrDI 16. AUG Uhr, Venus Mühlheim gasse 28, 16 Uhr, Josef Trapp Neu-Isenburg • St. Markus, 19.30 Uhr, Italieliest: Das Geheimnis des indi• Rosenauplatz, Weinfest, 18 nischer Abend: Classica Chor, schen Diamanten/Papa, ich Uhr, Top Four and friends Zecchino D’Argento (Hofsomund die Piraten-Bande (ab 7) • Stadtbücherei Sprendl., 15 Uhr, Feuerwehr zu Besuch (ab 5; Anm.: 06103 962651) Neu-Isenburg • Rosenauplatz, Weinfest, 18 Uhr, Smiley Garfield • Dreiherrnsteinplatz, Grav., 21. Uhr, Open Air-Kino: Rapunzel neu verföhnt (o. A.) Dietzenbach • Theater im Lädchen, Bahnhofstr. 33, 20 Uhr, Männerschlussverkauf Rödermark • Theater & nedelmann, 20.30 Uhr, Sonnendeck und Winterspeck (14 €) Seligenstadt • Schiffsanlegestelle, 18 Uhr, Riverboatshuffle: Barrelhouse Jazzband, Dirk Raufeisen Trio (Jazzclub Rödermark; 29/34 €) ••• Aufgrund schwerwiegender technischer Probleme kann die heutige Übersicht nicht in der gewohnten AusführTito & Tarantula rocken am 19. August zum Nulltarif im Bad Homburger Schlosspark und am 25. lichkeit erscheinen! Wir bitAugust im Aschaffenburger Colos-Saal (Eintritt: 20,80 Euro). ten um Ihr Verständnis.


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„Green & Blue“: Ermäßigte Karten für Obertshausener Obertshausen (DZ/ba) – Das Open-Air-Festival „Green & Blue“ steigt am Sonntag, 4. September, auf dem Gelände des ehemaligen Waldschwimmbades. Der Veranstalter hat der

Stadtverwaltung ermäßigte Eintrittskarten zum Verkauf an Ortsansässige zur Verfügung gestellt. Der ermäßigte Preis beträgt 30 Euro. Voraussetzung für die Gewährung des Rabatts

ist allerdings, dass jeder Interessent beim Kauf der Karten durch Vorlage des Personalausweises dokumentiert, dass er (oder sie) in Obertshausen wohnt. Die ermäßigten Karten

können seit Mittwoch, 10. August, jeweils von 9 bis 18 Uhr bei der Stadtverwaltung im Rathaus, Schubertstraße 11, an der Pforte erworben werden. Die Abgabe ist auf zwei Karten

pro Person beschränkt und das persönliche Erscheinen ist erforderlich. Die Karten beinhalten neben dem Eintritt zur Veranstaltung „Green & Blue“ auch Zugang zur offiziellen „After-

hour“ im Cocoonclub in Frankfurt. Zu beachten ist folgende Regelung: Von der Verwaltung wurden und werden keine Vorbestellungen für ermäßigte Karten angenommen.


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Dreieich-Zeitung, 11. August 2011

Kunst, Kultur & Lifestyle Promi-Parade im neuen Filmmuseum Frankfurt (DZ/mi) – Nach mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit feiert das Deutsche Filmmuseum vom 12. bis 14. August seine Wiedereröffnung. Zahlreiche Stars, darunter drei Oscar-Preisträger haben ihr Kommen angesagt.

A

m frühen Freitagnachmittag, drängen sich Filmgrößen wie Maximilian Schell, István Szabó, Til Schweiger und Hannelore Elsner auf dem roten Teppich. Schauspielerin Jana Pallaske hat sich ebenso angekündigt wie Edgar Reitz und der Fotograf Jim Rakete. Um 15 Uhr beginnt die Akademische Feierstunde. Kulturdezernent Felix Semmelroth eröffnet um 18 Uhr mit Claudia Dillmann die Ausstellung „Jim Rakete – Stand der Dinge“. Maximilian Schell, der dem Museum seinen Oscar als Leihgabe zur Verfügung ge-

Sinn oder Nichtsinn? Rödermark (DZ/kö) – Zum Höhepunkt der Veranstaltungsreihe „Rödermark – 5 Stadtteile, 5 Sinne – eine Stadt“ öffnen sich die Türen der Kulturhalle im Ober-Rodener Ortskern bei freiem Eintritt am Samstag (13.) von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag (14.) von 11 bis 19 Uhr. Eingeladen wird zu einem Mitmach-Fest für Groß und Klein, überschrieben mit den Worten „Sinn oder Nichtsinn – das ist hier die Antwort“. Exemplarisch herausgepickte Programmpunkte: Bilder erraten, Blumen erfühlen, Blindverkostung, Einblicke ins Molekularkochen... Wer vorab mehr erfahren möchte, steuert im Internet folgende Seite an: www.kunst-in-roedermark.de. Sahnehäubchen des zweitägigen Festivals ist ein „Afrikanischer Abend“, den die KulturInitiative „Alternatives Zentrum“ am Samstag ab 17 Uhr auf dem Vorplatz der Kulturhalle präsentiert. Zu den Bands und Sängern, die zu hören und zu sehen sind, zählt das Duo „Samnas“: William Jammeh und Alex Geiger, die westafrikanische Rhythmen, virtuose Artistik sowie Tanz und Entertainment kombinieren. Auf eine Show der außergewöhlichen Art darf sich das Publikum freuen.

stellt hat, eröffnet mit „Marlene“, seinem Porträtfilm über Marlene Dietrich, das neue Kino im Sockelgeschoss. Im Laufe des Wochenendes präsentierten zehn prominente Filmschaffende ihre Lieblingsfilme: Til Schweiger erläutert um 22.30 Uhr, warum der Film „Midnight Run“ eine große Bedeutung für ihn hat. Burghart Klaußner präsentiert am Samstag um 10 Uhr „Kinderspiele“. Hannelore Elsner, stellt am Samstagabend um 21.30 Uhr „Die endlose Nacht“ vor. Rudolf Thome zeigt am Sonntag, 15 Uhr „Book Chon Bang Hyang”. Weitere Wunschfilme: sind „A bout de souffle“ (Samstag, 12.30 Uhr, präsentiert von Jost Vacano), „The Godfather“ (Samstag, 15 Uhr, Katja Eichinger), „Le charme discret de la bourgeoisie“ (Samstag, 19 Uhr, Edgar Reitz), „Pina – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“ (Sonntag, 12.30 Uhr, Julia Jentsch), „Les choses de la vie (Sonntag, 17.30 Uhr, Caroline Link), „Psycho“ (Sonntag, 20 Uhr, Michael „Bully“ Herbig). Die Präsentationen werden auch ins Foyer übertragen. Für Wunschfilme am Freitag u n d Samst ag ist ein kleines Kontingent an Karten erhältlich über Ticket RheinMain (www.frankfurttikket.de). Am Sonntag gibt es

auch an der Museumskasse noch Restkarten. Samstag um 17 Uhr besucht Jimi Blue Ochsenknecht das Deutsche Filmmuseum. Der Film „Homies“, in dem er die Hauptrolle spielt, feiert tags darauf Weltpremiere. Public Open Air Viewing gibt es ab 22 Uhr auf der Untermainbrücke: Dann wirbelt Gene Kelly in „Singing’ in the rain“. Von 10 bis 22 Uhr ist das Deutsche Filmmuseum am Sonntag, (14.) für alle geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Führungen gibt es um 11 und 11.30 Uhr, 15 und 15.30 Uhr, 18 und 18.30 Uhr sowie um 20 und 20.30 Uhr. Treffpunkt ist die Lounge im ersten Stock. Die Schweizer Künstlerin Nora de Baan bietet am Sonntag von 13 bis 17 Uhr auf dem Schaumainkai eine Performance mit Fahrzeugen: Sie hat drei Autos in eine fahrbare Camera Obscura verwandelt – die Zuschauer sitzen auf den verdunkelten Rücksitzen und sehen ein bewegtes Bild der Umgebung, das auf dem Kopf steht. Wer teilnehmen will, muss sich das allerdings erarbeiten und – schieben. Unsere Bilder zeigen eine handbemalte Laterna Magica aus der Mitte des 18. Jahrhunder ts aus dem Archiv des Deutschen Filminstituts und den Academy Award von Maximilian Schell für die beste männliche Hauptrolle im Werk „Judgement at Nuremberg“ („Das Urteil von Nürnberg“; Stanley Kramer, US 1961). (DZ-Fotos: Dettmar/DFI)

Lichterfest mit Feuershows Offenbach (DZ/mi) – Die neobarocke Fassade des Büsingpalais bildet am Freitag (12.) ab 20 Uhr wieder die Kulisse für das Lichterfest, zu dem die Neue Philharmonie ihr neustes Crossover-Programm „Fools and Heroes“ aus Rock, Pop und Klassik vorstellen wird. Inmitten eines Kerzenmeers aus 70.000 Lichtern können die Musikliebhaber dem Konzert bei freiem Eintritt auf dem Rasen lauschen, Picknickdecken und selbstgemachtes Fingerfood mitbringen oder einfach bei den umliegenden Gastronomieständen im Park für ihr leibliches Wohl sorgen. Wer lieber im bestuhlten Bereich vor der Bühne den Musikern näher sein möchte, der kann Restkarten für 11 Euro im OF InfoCenter, Salzgäßchen 1, Telefon (069) 80652052, erwerben. Mehr als 600 fleißige Helfer von insgesamt 56 Vereinen und Firmen werden ab 17 Uhr die unterschiedlichsten Motive, teilweise an das Festmotto angepasst, detailgenau auf der Rasenfläche abbilden. Hierzu stehen den Teilnehmern jeweils 1.200 Kerzen frei zur Verfügung. Ab 19 Uhr kann das Motiv entzündet werden, so dass rechtzeitig zum Konzertbeginn der Park erstrahlt. In diesem Jahr werden auch erstmalig zwei Feuershows im Büsing- sowie im benachbarten Lilipark zu sehen sein. Im Rahmen des Architektursommers Rhein-Main treten während der Pause und im Anschluss an das Konzert, ca. 23.15 Uhr, die „Firedancer“ auf und bieten den Gästen des Lichterfestes ein spektakuläres Programm aus Show und Tanz.

Chillen und Schwitzen

4. Musiknacht mit „Rock satt“

Bad König (DZ/jh) – FlowerPower-Gefühle locken am Freitag (12.) in die Odenwald Therme nach Bad König. In der Elisabethenstraße 13 leben bei einer Oldie-Sauna-Nacht die 60er und 70er Jahre auf – musikalisch und kulinarisch, denn mit gefüllten Eiern, Käsespießen und Toast-Hawaii ist das Büffet eindeutig und schmackhaft bestückt. Chillen und Schwitzen in angenehmeer Atmosphäre können die Gäste von 20 bis 2 Uhr. Auf dem Programm stehen Erlebnis-Aufgüsse und Peeling-Massagen. Nähere Informationen, Anmeldung und Kontakt: Telefon (06063) 57850, www.odenwald.therme.de.

Rodgau (DZ/kö) – Der Kulturverein „Impuls“ organisiert zum vierten Mal die Rodgauer Musiknacht. Am kommenden Samstag (13.) können die Besucher ab 18 Uhr bei freiem Eintritt durch das Zentrum des Stadtteils Jügesheim schlendern, sich Cocktails schmecken lassen, an Imbiss-Ständen Halt machen und natürlich... Von Bühne zu Bühne ziehen (insgesamt vier an der Zahl) und rund ein Dutzend Bands in Aktion erleben. Schließlich spielen die Sänger und Musiker die Hauptrolle, sie unterhalten mit „Rock satt“ und kleineren Portionen, was Pop, Soul und Indie anbelangt. Mit von der Partie sind regional bekannte Formationen wie – „RoXone“, „X-it“, „Soulfever“ und „Milchmädchen“. Die Veranstalter informieren im Internet auf der Seite www.rodgauer-musiknacht.de

„Welttheater“ opulent Rodgau (DZ/kö) – Die Theatergruppe „Großes Welttheater“ hat wieder eine Freilichtaufführung in opulenter Dimen– sion einstudiert. Ein Schauspiel in fünf Akten mit nicht weniger als 14 Aufzügen (Szenen) wird als Kulturbonbon des Jahres 2011 serviert. „Fata Rotaha – So könnte es gewesen sein“: So betitelt Autor Karl-Heinz Auers-

wald das eigens für das 1225Jahre-Jubi–läum von NiederRoden geschriebene Stück. Es geht um die Schenkung des Klosters „Rotaha“: Ein Akt, der als Stunde Null der Ortsgeschichte definiert wird. Ein quicklebendiges Stück Mittelalter wollen die „Welttheater“Akteure auf dem Platz am Turm der Sankt-Matthias-Kir-

che in Szene setzen. Gespielt wird am 18./19./20. sowie 22./23. und 24. August jeweils ab 20.30 Uhr. Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Gartenstadt-Buchhandlung, Telefon (06106) 72410, und in der „Bücherstube“ in Jügesheim, Rufnummer 18080, erhältlich. So lange der Vorrat reicht auch an der Abendkasse.


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(DZ/lb) – Bei allem gesellschaftlichen Interesse und aller staatlichen Unterstützung für die Solarenergie müssen dabei doch die elementaren nachbarrechtlichen Regeln eingehalten werden. So kann nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein entsprechendes Gerichtsurteil interpretiert werden. Anwohner hatten den Klageweg beschritten, weil sie von den Reflektoren ständig geblendet wurden (Landgericht Heidelberg, Aktenzeichen 3 S 21/08).

D

er Fall: Ein Hausbesitzer hatte auf seinem Dach eine Photovoltaikanlage angebracht, um die Sonnenenergie nutzen zu können. Was

er allerdings dabei nicht bedacht hatte: Die Reflektoren der Anlage waren so ungünstig ausgerichtet, dass seine Nachbarn auf ihren Terrassen in den

Monaten März bis Oktober täglich mindestens eine halbe Stunde geblendet wurden. Darin sahen sie eine erhebliche Störung in der Nutzung ihrer Immobilie und wollten sich dies nicht bieten lassen. Der Nutzer der Solarenergie verwies unter anderem darauf, dass die Sonneneinstrahlung immerhin Folge eines Naturereignisses und deswegen zumutbar sei. Das Urteil: Der Hausbesitzer musste die Konsequenzen ziehen und seine Solaranlage etwas anders ausrichten. So entschieden es die zuständigen Zivilrichter. Die Beeinträchtigung der Nachbarn, das stellten sie zweifelsfrei fest, sei „wesentlich“. Man könne von ihnen auch nicht verlangen, sich mit Selbsthilfemaßnahmen davor zu schützen. Und schließlich komme als wesentliches Argument noch hinzu, dass der Be-

troffene die Reflektoren nicht ortsüblich angebracht habe. Alles in allem sei deswegen die Anlage in der bisher betriebenen Form nicht zumutbar.

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Platz, Thomas-Mann-Platz 3, DA/Arheilgen, Tel. 06151/373453 18.8. Donnersberg-Apotheke, Ahastr. 24, DA, Tel. 06151/312916 und Linden-Apotheke, Wilhelm-Leuschner-Str. 48, DA, Tel. 06155/2350 + 831175 Mörfelden-Walldorf: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. nächsten Tages. 11.8. Steinweg-Apotheke, Berliner Str. 5, Mörfelden, Tel. 06105/1488 12.8. Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 7, Groß-Gerau/Dornheim, Tel. 06152/59696 13.8. Ahorn-Apotheke, Bahnhofstr. 6-8, Mörfelden, Tel. 06105/23530 14.8. Apotheke auf Esch, Bernhard-Lüdecke-Str. 6, Groß-Gerau, Tel. 06152/54081 15.8. Center-Apotheke, Farmstr. 101, Walldorf, Tel. 06105/977775 16.8. Linden-Apotheke, Darmstädter Str. 33 a, Groß-Gerau, Tel. 06152/4317 17.8. RosenApotheke, Gartenstr. 39, Walldorf, Tel. 06105/5335 18.8. Süd-Apotheke, Hunsrückstr. 7, Walldorf, Tel. 06105/44811

 Ärzte

Dreieich/Egelsbach/Langen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst falls der Hausarzt nicht erreichbar ist: Mo., Di., Do. 18 - 7 Uhr, Mi. 13 - 7 Uhr, Fr. 18 Uhr bis Mo. 7 Uhr, an gesetzl. Feiertagen ganztätig: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Langen-Dreieich-Egelsbach, in der Asklepios-Klinik Langen (über die Pforte erreichbar), Tel. 19292. u. 52111. Erzhausen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Darmstadt, Bismarckstr. 59, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/896669. Mo., Di. u. Do. 19 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Mi. 14 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Fr. 14 Uhr bis Montag 7 Uhr, an Feiertagen von 19 Uhr am Vorabend bis 7 Uhr morgens am nächsten auf den Feiertag folgenden Wochentag. Neu-Isenburg: Freitag 20 Uhr bis Mo. 7 Uhr. Medizinisches Institut (Ärztehaus) Neu-Isenburg, GeorgBüchner-Str. 1, Tel.: 27473 Mörfelden-Walldorf: Ärztliche Notdienstzentrale, Schubertstr. 37, 64546 Mörfelden-Walldorf, Tel.: 06105/1414, abends ab 19.00 Uhr, an Wochenenden sowie an Feiertagen.

 Zahnärzte Zahnärztl. Notfallvertretungsdienst Hessen: Die Ansage des zahnärztl. Notfallvertretungsdienstes erfolgt tagund zeitgenau über die kostenpflichtige Service-Nummer 01805/607011 (14 Cent/min. a.d. dt. Festnetz, max. 42 Cent/min. über Mobilfunk).

 Tierärzte Wochenend- und Feiertagsdienst OF-West: erfahren Sie über den Anrufbeantworter Ihres Haustierarztes.

 Stromstörungen Bereitschaftsdienst für Störungen in Stromabnehmeranlagen in Stadt und Kreis Offenbach Sammelnummer Tel. 069/ 89009444

 Gas/Wasser

Langen 06103/595148 Egelsbach 06103/595148 Dreieich 06103/602-0 Neu-Isenburg 06102/246-299 (Strom) / 06102/246-399 (Gas & Wasser) Erzhausen 06151/7018080 (Störnummer HSE) / 0180/1368342 (Störnummer entega) Mörfelden-Walldorf 06105/ 40060 (Polizeidienststelle Mörfelden-Walldorf) Heusenstamm 06104/607-0 (Stadtwerke Heusenstamm) / 0176/21505019 (außerhalb der Geschäftszeiten) Dietzenbach 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach) / 112 (Abwasser) Rodgau 06106/82964414 / 06106/829624 (außerhalb der Geschäftszeiten) / 06073/6030 (ZVG für Nieder-Roden & Rollwald) Rödermark 06074/8890 (Feuerwehr Ober-Roden) / 06074/5370 (Feuerwehr Urberach) Mühlheim 06108 6005-0 (Stadtwerke Mühlheim) / 06108/72428 (außerhalb der Geschäftseiten) Obertshausen 06104/7030 (Notrufnummer Stadtverwaltung) Seligenstadt 06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Hainburg06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Mainhausen 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach)

 Kreditkarten

Bei Sperrung von Kreditkarten und Online-Banking: Bundesweite Nummer 116 116.

Notruf Polizei: 110 Feuerwehr/Rettungsdienst: 112 Kreisgebiet Offenbach Unfallrettung u. Krankentransport Telefon: 06074/19222 Hilfe für Frauen in Notfällen/ Frauenhaus Telefon: 06106/13360 Frauenberatungsstelle: Tel. 06106/3111 Notdienst für Sanitär, Gas und Heizung am Wochenende, Sonnu. Feiertagen für Stadt u. Kreis Offenbach. Tel. 069/89999530 Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, die nach Redaktionsschluss dieser Seite nicht berücksichtigt werden konnten. Ohne Gewähr.


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