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Ihre Wochenzeitung für die Region

Nr. 5 A · 2. Februar 2012

Dreieich-Zeitung Langen | Egelsbach | Erzhausen Harsche Kritik übt die ADFC-Ortsgruppe an den Planungen zur Umgestaltung der oberen Bahnstraße und fordert deren Überarbeitung. Weiter auf Seite 11

Tipps, Ideen und Trends: In der heutigen Ausgabe der Dreieich-Zeitung finden sich neben den wöchentlich erscheinenden Rubriken die informativen Sonderthemen Traumhaus Neu-Isenburg, Rund um die Gesundheit sowie Kulturhallen-News.

„Sauerei“ im Alten Rathaus: Eine Ausstellung widmet sich ab Freitag der im Jahr 1982 aus der Taufe gehobenen 1. Langener Schweinerenngemeinschaft. Weiter auf Seite 3

Leuchtender Blickfang im Kreisel-Neubau

Spielespaß für Jung und Alt

Langen (DZ/hs) – Wer ein Faible für Gabionen hat oder ein passionierter Kreisverkehr-Nutzer ist, kommt seit Ende voriger Woche am westlichen Ortseingang der 36.000-Einwohner-Kommune auf seine Kosten. Denn dort wurde am Freitag der neue Kreisel an der bisherigen Kreuzung Mörfelder Landstraße/Berliner Allee freigegeben. Da geht’s seither nicht nur mächtig rund, sondern in der Mitte des Rondells fungieren auch zwei mit Glasstücken gefüllte, jeweils rund zwei Meter hohe Quader aus Drahtgitter als imposanter Blickfang. Denn diese von Azubis der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH gefertigte Leuchtgabione wird im Dunkeln durch Leuchtdioden in wechselnd farbiges Licht getaucht. Obendrein sind die beiden Quader mit einer Metallschiene verbunden, die wiederum mit dem leuchtenden Schriftzug „Langen.RheinMain“ versehen ist.

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llerdings darf bezweifelt werden, dass Kritiker der Umgestaltung der Mörfelder Landstraße durch diesen echten Hingucker zu einer positiveren Bewertung des rund 2,5 Millionen Euro teuren Projekts gelangen. Vor allem die örtlichen Freien Wähler hatten wiederholt die Notwendigkeit des doppelten Kreiselbaus – ein weiteres Rondell wird bekanntlich in Höhe der Pittlerstraße errichtet – in Frage gestellt. Das bringt indes Carsten Weise richtig auf die Palme. „Es muss endlich Schluss mit dem Mythos sein, wir würden das nur zur Verschönerung des Stadteingangs machen.“ Zwar erinnert der zuständige städtische Fachbereichsleiter daran, dass die „Mörfelder“ vor ihrer Umge-

Unsere Beilagen heute:

staltung „den Charme einer Industriestraße im mittleren Kasachstan hatte“ und nun weitaus attraktiver daherkomme. Allerdings hätte das breite Asphaltband ohnehin saniert werden müssen, weil dessen Unterbau marode war und die Schäden nach jedem Winter immer größer wurden. Ferner seien die Ampelanlagen technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit gewesen, und die Stadtwerke mussten sowieso wichtige Versorgungsleitungen austauschen. Zudem bringe der Umbau mehr Sicherheit für Radfahrer und die vom Regierungspräsidium angemahnte „deutliche Lärmminderung“, sprachen laut Weise all diese Gründe für eine „große Lösung“ mit zwei Kreiseln. „Und nur für dieses Gesamtpaket bekommen wir den Landeszuschuss in Höhe von 860.000 Euro“, so der Fachbereichsleiter. Genau deshalb könne auch nicht – wie von der NEV gefordert – auf den Bau des zweiten Kreisels verzichtet werden. „Dann ginge der Landeszuschuss verloren, und die beauftragten Firmen würden uns in Regress nehmen“, betont Wei-

se. Darüber hinaus sei der zweite Kreisel „für den Verkehrsfluss und damit die Lärmminderung sogar wichtiger als der nun fertiggestellte“. Schließlich würde der Verzicht auf den zweiten Kreisel auch schon deshalb nicht funktionieren, weil es dann keine Linksabbiegespur mehr in die Pittlerstraße gäbe. „Dann hätten wir das Verkehrschaos“, stellt der Fachbereichsleiter klar, der des Weiteren darauf hinweist, dass das Linksabbiegen aus der Dieselstraße künftig – anders als von manchen Anliegern befürchtet – dank eines Einfädel-

Jahrgang 42/43 ist auf Achse Egelsbach (DZ/hs) – Die Angehörigen des Jahrgangs 1942/43 treffen sich am Mittwoch (8.) um 15 Uhr am Berliner Platz, um von dort aus innerhalb ihrer traditionellen Winterwanderung zum Erzhäuser Gasthaus „Zur Linde“, Bahnstraße 47, zu spazieren. Nicht-Läufer sollten sich dort gegen 16 Uhr einfinden.

streifens „leichter und sicherer“ werde. Zunächst aber müssen vor allem die Anwohner in Oberlinden weiterhin Umleitungen und Einschränkungen in Kauf nehmen. Zwar ist seit der Öffnung des Kreisels auch die Zufahrt in die Berliner Allee frei, aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Forstring in Richtung Kreisel bleibt die Sperrung bestehen, weil Fahrbahn, Geh- und Radweg erneuert werden. Der Bus kann die Haltestellen an der Mörfelder Landstraße und der Berliner Allee (vor der Apotheke) wieder bedienen; die Haltestelle an der Wilhelm-Burk-Straße bleibt jedoch bestehen. Nach diesem Bauabschnitt wird die Kreuzung zwischen Forstring und Berliner Allee noch einmal für etwa vier Wochen komplett gesperrt. Dann wird die Fahrbahn im Forstring erneuert und die Kreuzung erhält zur Verdeutlichung der Rechts-vor-links-Regelung rotes Pflaster.

BLICKFANG: Mit ihren beständig wechselnden Farbtönen ist die Leuchtgabione, die den neuen Kreisel an der Einmündung der Berliner Allee in die Mörfelder Landstraße schmückt, ein echter Hingucker. Allerdings wird das Asphaltband am westlichen Langener Ortseingang nicht allein aus ästhetischen Gründen umgebaut, heißt es aus dem Rathaus (DZ-Foto: sl)

Langen (DZ/hs) – Viele Gelegenheiten, sich bei Spiel und Spaß zu treffen und auszutauschen, gibt’s in den kommenden Wochen im „ZenJA“, Zimmerstraße 3. So wird etwa an jedem ersten und dritten Montag eines Monats – also wieder am 6. Februar – von 15.30 bis 17.30 Uhr Bingo gespielt, die Teilnahme ist kostenlos. Dies gilt auch für den Spieletreff, der an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat zwischen 20 und 23 Uhr über die Bühne geht und bei dem Andreas Diehl sowohl lustige als auch taktische Brett- und Kartenspiele vorstellt. Zudem steigt am Mittwoch (8.) von 19.30 bis 22 Uhr ein Cashflow-Spielabend, bei dem „Jung (ab zehn Jahre) und Alt mit dem Bildungsspiel ‚Cashflow 101’ den strategischen Umgang mit Finanzthemen“ erlernen können. Anmeldungen sind bis Montag (6.) unter Telefon (06103) 53344 möglich.

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Blickpunkt Inhalt Sport auf Seite 4 Kultur auf Seite 5 Traumhaus Neu-Isenburg auf Seite 6 + 7 Wirtschaft auf Seite 8 Politik auf Seite 10 Lokale & regionale Seiten auf Seite 11 - 18, darin: Rund um die Gesundheit auf Seite 14 + 15 sowie Notdienste auf Seite 18 Kfz-Markt auf Seite 19 + 20 Kulturhallen-News auf Seite 21 Veranstaltungskalender auf Seite 22 + 23 Immobilienmarkt auf Seite 24 + 25 Stellenmarkt auf Seite 26 Kreuz & Quer auf Seite 27 Regionales auf Seite 28

Vorträge rund um Stressvermeidung Langen (DZ/hs) – Eine kostenfreie Vortragsreihe rund um das Thema „Stress und Entspannung“ bietet Nicole Nuber in den kommenden Wochen im Fachärztezentrum an der Asklepios-Klinik an. Die ganzheitliche Mentalcoachin will damit Menschen ansprechen, die Probleme im Alltag, mit der Koordination von sich selbst, Partner, Familie und Beruf beziehungsweise mit ihrem Zeitmanagement haben. Und auch wer durch berufliche Veränderungen, persönliche Krisen oder der Beschäftigung mit Lebensfragen unter Stress leidet, kann auf Nubers Unterstützung bauen.

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ie Vorträge vermitteln nach Angaben der Referentin „allgemeine Infos und zeigen Wege aus dem Stress auf. Die Menschen lernen Methoden kennen, wie sie nach einem anstrengenden Tag ab-

Drei Fahrten nach Straßburg Kreis Offenbach (DZ/hs) – Der regionale Ableger der Europa-Union organisiert weitere Fahrten nach Straßburg. Dort stehen am 17. April, 22. Mai und 12. Juni unter anderem ein Stadtrundgang, eine Führung durch das Straßburger Münster, die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Europäischen Parlamentes und ein Gespräch mit einem hessischen Europaabgeordneten auf dem Programm (Kosten pro Person: 30 Euro). Anmeldungen sind unter Telefon (06074) 26913 möglich.

schalten können, um neue Kraft und Energie zu tanken.“ Dabei gehe es laut Nuber „vor allem um Prävention beziehungsweise die Verbesserung des Ist-Zustandes“. Dieses Ziel verfolgt die Langener Mentalcoachin in der kommenden Woche gleich zweimal: Am Montag (6.) hält sie ab 19 Uhr in der Dreieichenhainer Praxis von Dr. Helmut Schütz, Maienfeldstraße 25, einen „Raus aus der Stressfalle“ betitelten Vortrag, und am Mittwoch (8.) folgt ebenfalls ab 19 Uhr im Fachärztezentrum das Referat „Entspannt durchs Leben“. Selbiges wird von der Allgemeinärztin Andrea Wenz mit Ausführungen über „Die Wechselwirkung von Dauerstress sowohl auf die Psyche als auch auf psychologische Auswirkungen im Körper“ ergänzt. Weitere Vorträge finden an jedem zweiten und vierten Mittwoch eines Monats statt, zudem gehen an jedem ersten Montag im Monat in der Praxis von Dr.

SO SIN SE, DIE FRANKFURTER, heißt es derzeit im Dreieich-Museum auf dem Gelände der Hayner Burg. Und wie sie „so sind“ (und waren), die Bewohner der Mainmetropole, das zeigt Gerd Grein. Wieder einmal hat der versierte Volkskundler aus Langen (siehe Foto), der seit vielen Jahren in Otzberg am Rande des Odenwaldes residiert, sammelt und arbeitet, seinen opulenten Fundus geöffnet. Entstanden ist eine Ausstellung, die sich den Frankfurtern ebenso anschaulich wie unterhaltsam annähert. Dabei werden zwei Seiten einer Medaille präsentiert. Denn die einen schwärmen von Frankfurt als der heißgeliebten Vaterstadt, die anderen sprechen despektierlich von „Bankfurt“ oder gar „Krankfurt“. Grein zeigt, dass die unterschiedlichen Sichtweisen ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben. Selbst der größte Sohn der ehemals Freien Reichsstadt, Johann Wolfgang Goethe, kannte den Spagat. Er sagte „Franckfurt bleibt das Nest“ und sprach gleichzeitig anerkennend das Testat „Frankfurt stickt voller Merckwürdigkeiten“ aus. Großes Lob kam im 18. Jahrhundert von einem Reiseschriftsteller, der meinte „Wen Gott lieb hat, dem schenkt er Arbeit und Nahrung in Frankfurt“. Die Ausstellung, die das Dreieich-Museum bis 8. April zeigt, führt den Besucher in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, als es die vermeintlich „echten“ Frankfurter noch gab. Sie erzählt vom Ausruf des Erstaunens „Feuer, die Maa brennt“; sie berichtet, warum die Frankfurter vierspännig fahren; worum es „beim Kraft seim Häusi“ geht und parliert von den Frankfurter Würstchen, der „Grie Soß“ und dem „Frankfurter Kranz“. Das Museum ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (jh/DZ-Foto: Jordan) Schütz entsprechende Referate nachhaltigen Verbesserung des 371237 und im Internet über die Bühne. Und schließlich individuellen Stresslevels. Wei- (www.nuber-coaching.de) erhältofferiert Nuber Seminare zur tere Infos sind unter Tel. (06103) lich.

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags. Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Verantwortlich fur Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 9 vom 1. September 2011 gultig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestemWissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: Print:Marketing & Sales UG Große Bockenheimer Straße 33-35, 60313 Frankfurt am Main

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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

Blickpunkt Schweinerennen Auf der Alm, da gibt’s ‘nen Käufer im Museumsfokus Langen (DZ/hs) – Das altehrwürdige Alte Rathaus der Sterzbachstadt verwandelt sich ab Freitag (3.) in einen Saustall. Der Grund: Eine von Stadtarchivar Herbert Bauch organisierte Ausstellung im örtlichen Museum mit dem Titel „Schwein gehabt“. Sie zeigt das wohl schrägste Kapitel aus dem hiesigen Vereinsleben: Die Geschichte der 1. Langener Schweinerenngemeinschaft, die nicht nur für ausgewiesene Freunde des Borstenviehs einen hohen Unterhaltungswert haben dürfte.

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chweinerennen lockten zu Beginn der 1980er Jahre zwar im Odenwald mitunter mehrere tausend Zuschauer an, doch im RheinMain-Gebiet waren sie seinerzeit völlig unbekannt. Und auch im damals gar nicht mehr ländlichen Langen stellte diese ungewöhnliche Form der sportlichen Betätigung ein absolutes Novum dar. Dass dennoch im Jahr 1982 ausgerechnet in der EbbelwoifestStadt die erwähnte Schweinerenngemeinschaft aus der Taufe gehoben wurde, war einem säuischen Geschenk und dem Zufall zu verdanken. KarlHeinz Dütsch, der damalige Juniorchef und spätere Besitzer des Hotels „Deutsches Haus“, hatte zunächst zu seinem Geburtstag ein Ferkel geschenkt und später von einem Gast einen Zeitungsartikel über Schweinerennen in Norddeutschland in die Hand gedrückt bekommen. Dadurch war bei Dütsch und einigen Stammtisch-Freunden das Interesse an der schweinischen Materie geweckt worden, und weil das Hotel zuvor Schweine zur Futterverwertung gehalten hatte und die Schweineställe noch vorhan-

den waren, verfügte „Julchen vom Sterzbach“ (so der offizielle Name des Ferkels) nicht nur über eine stattliche Behausung, sondern auch über eine angemessene Trainingsstrecke – nämlich rund um ihre Unterkunft. Wie der flinke vierbeinige Flitzer (und andere schweinsgaloppierende Artgenossen) sowohl bei seinem Premierenrennen am 4. September 1982 vor rund 350 Zuschauern in Langen als auch bei späteren überregionalen Wettkämpfen abgeschnitten hat, erfahren die Besucher der Ausstellung anhand von zahlreichen Fotos, diversen weiteren Dokumenten und einem 14-minütigen Film über die Rennen und die Namenstaufe eines Rennschweins. Und natürlich wird auch die Geschichte der 1. Langener Schweinerenngemeinschaft selbst beleuchtet, die sieben Jahre existierte, rund 80 Mitglieder zählte und kein gewöhnlicher Verein, sondern eine Aktiengesellschaft war. Die Ausstellung „Schwein gehabt“ wird am Freitag (3.) um 20 Uhr eröffnet und kann bis zum 29. April samstags von 11 bis 14 und sonntags von 14 bis 17 Uhr begutachtet werden.

IM SCHWEINSGALOPP ZUM TITEL: „Julchen vom Sterzbach“ und ihr Treiber Klaus Vogl konnten für die 1. Langener Schweinerenngemeinschaft zahlreiche Erfolg erringen. An dieses wohl schrägste Kapitel der örtlichen Vereinsgeschichte erinnert in den kommenden Wochen eine – mutmaßlich „saugeile“ – Ausstellung im Alten Rathaus. (DZ-Foto: p)

Kreis Offenbach (DZ/kö) – Finanznot der öffentlichen Hand: Auch die Politiker und Verwaltungsfachleute im Kreishaus in Dietzenbach wissen davon ein garstiges Lied zu singen. Umschichten, Abstriche machen, streichen... Dieses Strickmuster hat Konjunktur – seit Jahren. Jüngstes Beispiel für den Prozess des Ausblutens: Die Bärsteinalm, die der Kreis Offenbach im Jahr 1973 für die Durchführung von Schüler-Skizfreizeiten erworben hatte, soll verkauft werden.

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ies empfiehlt der Kreisausschuss dem Regionalparlament, zuständig für den Landstrich zwischen Dreieich und Seligenstadt. Stimmt der Kreistag der Vorlage zu, so kann die höchste Summe, die im Rahmen eines Bieterverfahrens von einem Interessent offeriert wurde, als Ein-

nahme verbucht werden: 260.000 Euro. Der Alpengasthof, gelegen bei Bad Hofgastein im Salzburger Land, verfügt über 38 Betten. Ganzjährig konnten dort Gäste aus dem Kreis Offenbach, insbesondere Schulklassen, die Zimmer beziehen und Urlaubstage in landschaftlich reizvol-

ler Umgebung genießen. Jetzt heißt es: Fahrten nach Österreich? Schnee von gestern. Der zuständige Kreisbeigeordnete Carsten Müller (SPD) erläutert: „Schon seit einigen Jahren gibt es Bestrebungen, die Liegenschaft, deren Betrieb nicht zum Kerngeschäft unseres Kreises gehört, zu veräußern. Das war nicht leicht, weil es kein gesichertes Wegerecht gibt, das den Zugang zum Haus garantiert.“ Um diese Frage wolle sich der potenzielle Neu-Eigentümer kümmern, der – wie alle anderen Bieter auch – aus Bad Hofgastein komme, weiß Müller zu

berichten. Er spricht von „systematischer Haushaltskonsolidierung“. Selbige mache vor dem Freizeitsektor nicht Halt. Müller zum aktuellen Stand der Dinge: „Über die Zukunft der beiden anderen Kreiseinrichtungen in Wald-Michelbach und Affhöllerbach wird derzeit verhandelt. Hier stehen verschiedene Optionen im Raum. Es ist allerdings davon auszugehen, dass eine der beiden Einrichtungen weiter als Jugendheim betrieben wird. Wann die Verhandlungen endgültig abgeschlossen sein werden, ist derzeit noch nicht absehbar.“


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Sport aus der Region TGM/SV-Fußballer heben ein Leistungszentrum aus der Taufe

Kerstin Kauer holt HM-Silber

Rodgau (DZ/hs) – Die FußballAbteilung der TGM/SV Jügesheim hat ein Nachwuchsleistungszentrum aus der Taufe gehoben, um langfristig attraktiven Fußball anbieten zu können und auf Kreisebene wettbewerbsfähig zu bleiben. Als dessen Leiter fungiert Klaus Meyer-Marbach, der bislang schon in der gemeinsam mit der TGS Jügesheim betriebenen „Rodgau Fußball-Akademie“ das Sagen hatte. Das neue Nachwuchsleistungszentrum soll laut Meyer-Marbach, der auch für den örtlichen Frauenfußball verantwortlich zeichnet, „mit qualifizierten und lizenzierten Trainern besetzt werden“, zudem würden im Verletzungsfall Fachärzte, Physiotherapeuten, Masseure und Reha-Trainer ei-

Egelsbach (DZ/hs) – Bei den jüngst in der Kalbacher Leichtathletikhalle über die Bühne gegangenen hessischen Meisterschaften der U16 und U20 konnte Kerstin Kauer von der SG Egelsbach im älteren Jahrgang über 800 Meter den zweiten Platz erringen. Dies gelang dank einer persönlichen Bestzeit von 2:19,65 Minuten. Kauers Vereinskamerad Fabian Rühl belegte in der gleichen Altersklasse über 400 Meter in 53,16 Sekunden den 6. Platz, während Daniel Herisch bei der U16 im Hochsprung mit 1,56 Metern Vierter wurde. Diese Platzierung war zwar aller Ehren wert, aber auch ziemlich ärgerlich, da Daniel die Bronzemedaille nur wegen eines Fehlversuchs „an der falschen Stelle“ verpasste – der Drittplatzierte sprang die gleiche Höhe wie der SGE-Nachwuchscrack.

ne professionelle Betreuung garantieren. „Wir werden den Leistungsgedanken stärken, ohne dabei auf den Breitensportgedanken zu verzichten“, sind im Leistungszentrum daher Meyer-Marbach zufolge „alle Kinder und Jugendlichen willkommen, die Spaß am Fußballspielen haben“. Oberste Priorität habe die bestmögliche Ausbildung der Spieler, sodass mittelfristig die Etablierung der Teams in höheren Spielklassen gelinge, betont der Chef des neuen Leistungszentrums, das auch über einen Mitarbeiter verfügt, der sich um die schulischen und sozialen Belange des Kicker-Nachwuchses kümmern wird. Weitere Informationen sind im In- Offenbach (DZ/mi) – Die Initiatoren von „Fußball ist das Tor zum Lernen“ haben kürzlich wähternet (www.fussball.tgmsvjue- rend einer Podiumsdiskussion die Ergebnisse ihrer Arbeit in den vergangenen beiden Jahren vorgestellt. Das Projekt nutzt Sport als Integrationsmedium. Das Ziel ist, jungen Arbeitslosen unter gesheim.de) erhältlich. 25 Jahren, die eine Beziehung zum Mannschaftssport haben, durch Qualifizierungs- und Orientierungsmaßnahmen den Einstieg in das Berufsleben zu ebnen. Gül Keskinler, Geschäftsführerin von EKIP – Interkulturelles KompetenzTeam, das das Projekt realisiert, kündigte an, das Unternehmen auch auf andere Sportarten wie beispielsweise Tischtennis, Handball und Gesundheitssport zu erweitern, um weitere Gruppen zu gewinnen. Projektleiter Jörg Gerresheim wies darauf hin, dass neben Ausbildungsbausteinen auch soziale Module wie Konfliktmanagement oder pics“, und damit sie ihre Er- Schuldenprävention zur Ausbildung gehören. In Zusammenarbeit mit dem HFV wird eine Ausbilfolgsgeschichte fortführen dung zum Fußballtrainer beziehungsweise Übungsleiter absolviert. Das Jobcenter habe 2011 dem kann, will das „LBS Finanz-Cen- Projekt 50 Teilnehmer zugewiesen. Allerdings sei die Hälfte nicht erschienen oder wegen Unzuter Langen“ den erforderlichen verlässigkeit ausgeschlossen worden. „Bei den verbliebenen Teilnehmern haben wir aber eine finanziellen Grundstock legen. Vermittlungsquote von 67 Prozent erreicht“, berichtete Gerresheim nicht ohne Stolz. Patrick „Wir wollen unseren Beitrag Klein, Dozent und Sportwissenschaftler, ergänzte, dass alle die Trainerausbildung bestanden hätdazu leisten, dass die Mann- ten, was für das Selbstwertgefühl ungemein wichtig sei. DFB-Vizepräsident Rolf Hocke freute sich, schaft auch in diesem Jahr an dass der Fußball zur hohen Erfolgsquote beigetragen habe. Der DFB habe schon vor einigen Jahren besagtem bundesweiten Wett- im Rahmen seiner gesellschaftspolitischen Aufgaben eine Kooperation mit der Bundesagentur für bewerb teilnehmen kann“, er- Arbeit beschlossen. Hocke sprach Gül Keskinler und ihrem Team seine Anerkennung für die großläutert Helge May vom „LBS Fi- artige Arbeit und die hohe Vermittlungsquote aus. „67 Prozent sind zwar toll, aber auch, wenn nur nanz-Center“ das Engagement einem geholfen wird, ist das ein Erfolg“, fügte er an. Abschließend ermunterte er die Teilnehmer: „Geht zielstrebig Euren Weg!“ Natascha Kauder (MainArbeit Jobcenter Stadt Offenbach) hat sich seines Hauses. Anmeldungen werden ab so- aufgrund der erfolgreichen Arbeit bei ihren Vorgesetzten für eine Fortsetzung des Projekts einfort und noch bis zum 1. März gesetzt. Lobende Worte für das Konzept fand auch Peter Dinkel. Er unterstrich, dass Sportvereine unter der E-Mail-Adresse ha- wichtige Integrationsträger sind, aber Integration sei keine Einbahnstraße. „Bestes Beispiel ist rald.ott@lbs-ht.de entgegenge- Kickers Offenbach - unser Verein ist multikulti!“, so der OFC-Vizepräsident weiter. Er wies auf das nommen, das Siegerteam er- Konzept „Jobfit“ hin, bei dem Joblotsen jungen Menschen helfen, im Arbeitsleben Fuß zu fassen. hält einen Wanderpokal, für al- Bisher habe man 80 junge Menschen vermitteln können. Dinkel will sich dafür einsetzen, dass le übrigen Mannschaften gibt’s die beiden Projekte kooperieren. Unser Bild zeigt von links: Jürgen Weil (Sportbüroleiter), Jörg Gerresheim, Gül Keskinler, Peter Dinkel, Rolf Hocke und Patrick Klein (DZ-Foto: so) Sachpreise.

Hallenfußball-Turnier kommt Rollstuhl-Basketballern zugute Langen (DZ/mp) – Vereinsmannschaften, Hobbysportler und Betriebssportgruppen aus dem Kreis Offenbach können sich ab sofort für ein von der Langener Gebietsleitung der Landesbausparkasse HessenThüringen organisiertes Hallenfußball-Turnier anmelden. Die Premiere des „LBS-SoccerCup“ steigt am 17. März ab 15 Uhr im Heusenstammer „Soccer-Center“, und der Erlös aus den Startgebühren kommt den Rollstuhl-Basketballern der Langener Erich-Kästner-Schule zugute. Die Mannschaft um Trainer Bernhard Knopp ist zweifacher Bundessieger des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Paralym-

TSC: 2012-Start mit Meistertitel Rödermark (DZ/kö) – Kaum hatte das Jahr 2012 begonnen, da konnte der Tanzsportclub Rödermark auch schon den ersten Hessenmeister-Titel bejubeln. Roland und Karin Schlögl, die – trainiert von Aurelia und Heinz-Josef Bickers – in Großen-Buseck zum Vergleich auf Landesebene in der Kategorie „Senioren III/D-Standard“ antraten, standen nach dem Wettbewerb auf dem Siegertreppchen. Die TSC-Vorsitzende Cornelia Straub skizziert den Ablauf der Finalrunde wie folgt: „Die Schlögls lagen bereits nach dem Langsamen Walzer in Führung. Den Tango mussten sie an ihre Konkurrenten abgeben, doch beim abschließenden Quickstep drehten sie noch mal richtig auf. Das Ergebnis: Sie sicherten sich die Bestwertung für diesen Tanz und in der Endabrechnung den Meistertitel.“

Termine der SSG-Radler Langen (DZ/hs) – Die Radlergruppe der SSG führt an allen Dienstagen im Februar Rundfahrten durch, die jeweils um 15 Uhr am Clubhaus, An der Rechten Wiese, beginnen und deren Ziel von der Wetterlage abhängig ist. An allen Samstagen stehen jeweils ab 14 Uhr „Touren ins Blaue“ an. Und am Sonntag (19.) ist eine Wanderung zum Fürstenlager geplant, Treffpunkt ist um 10 Uhr am Langener Bahnhof. Zudem wird auf die Jahreshauptversammlung hingewiesen, die am 14. Februar um 18 Uhr im Clubhaus beginnt. Weitere Infos: Telefon (06103) 22469.


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Kultur Die Dreieich-Zeitung verlost:

Schwarzer Humor Dreieich (DZ/jh) – Was passiert, wenn das ganz normale Leben aus den Fugen gerät? Davon erzählen die Produktionen, die die Evangelische Erwachsenenbildung gemeinsam mit den Frauenbüros in Dreieich und Neu-Isenburg sowie dem Archiv der Hugenottenstadt in ihrer aktuellen Filmreihe mit dem Titel „Schwindelgefühle. Leben in- und außerhalb des Gleichgewichts“ zeigt. Eingeladen wird einmal im Monat in das Sprendlinger Viktoria-Kino, Offenbacher Straße 9-10. Weiter geht es am Mittwoch (8. Februar 2012) um 20 Uhr mit der dänisch-deut-

3 x 2 Kinokarten für „Adams Äpfel“ schen Komödie „Adams Äpfel“. Pfarrer Ivan glaubt an alles, was ihm gefällt, und vor allem an das Gute im Menschen. In seiner Kirche bietet er verurteilten Straftätern die Möglichkeit, ihre Bewährungszeit sinnvoll zu nutzen. Das gilt auch für Skinhead Adam. Er soll von den Äpfeln im Garten einen Kuchen backen. Doch schon am nächsten Tag plündern Krähen den Apfelbaum; und Ivan sieht sich umgehend einer Prüfung des Satans ausgesetzt. Spätestens jetzt zweifelt Adam am Geisteszustand des Pfarrers... Wer schwarzen und überaus intelligenten Humor mag, wird „Adams Äpfel“ Über Jahrzehnte lieben. Der Eintritt kostet sechs Euro auf allen Plätzen. Das Kino Komplettservice öffnet um 19.30 Uhr seine Pforten. Informationen gibt’s unter der rund um den Rufnummer (06103) 3007816. Die Dr.-Bodo-Sponholz-Stiftung förZugelassener Fachbetrieb § 14 VUmwS dert den Filmreigen. (DZ-Foto: vk) ◆ Tank-Reinigung ◆ Tank-Sanierung ◆ Tank-Demontage ◆ Tank-Stilllegung ◆ Tankraum-Sanierung ◆ Tank-Neumontage Wer zwei Kinokarten für die Veranstaltung am 8. Februar im Viktoria-Kino gewinnen möchte, schickt bis kommenJETZT zu günstigen Winterpreisen auch bei den Montag, 6. Februar, eine Postkarte an die Dreieich-Zeigefülltem/teilgefülltem Tank. Der Heiz- und Warmwasserbetrieb läuft weiter. tung, Stichwort „Kino“, Postfach 1429, 63204 Langen, oder Tankrevision-Stadtler GmbH • 65933 Frankfurt/Main • Lärchenstr. 56 ein Fax an die Nummer (06105) 98023-941 oder eine Mail  0 69 / 39 26 84  0 69 / 39 91 99 • Fax 0 69 / 39 91 99 oder 38 01 04 97 an die Adresse verlosung@dreieich-zeitung.de. Bitte Ruftankrevision-stadtler@t-online.de • www.tankrevision-stadtler.de Mainz:  0 61 31/67 28 30 • Oberursel:  0 61 71/7 43 35 nummer tagsüber nicht vergessen!

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Neu-Isenburg (DZ) – Das Jahr 2012 war noch taufrisch, da bekamen Sabine und Ralf Bürger eine Schocknachricht aufgetischt. Anruf aus Österreich: „Ihr Sohn Daniel ist bei der Ski-Freizeit auf dem Stubaier Gletscher gestürzt. Er hat sich den linken Arm gebrochen und klagt über eine starke Prellung im Hüftbereich. Glücklicherweise wurden bei der Untersuchung im Spital keine Kopfverletzungen festgestellt“, berichtete der behandelnde Arzt. Zwölf Stunden später traf der Neunjährige in Neu-Isenburg ein, vorzeitig abgereist aus dem Feriencamp seines Fußballvereins, das noch eine Woche Pulverschnee und Pistenspaß versprochen hatte. Doch dann kam diese eisige Stelle, auf die der Skilehrer den Nachwuchs mehrfach aufmerksam gemacht hatte. Es passierte kurz vor der Einfahrt auf den steilen Hang Richtung Talstation. Weggerutscht und böse aufgeprallt: Urlaub beendet. Ein Betreuuer übernahm den schnellen Heimtransport in die hessisch-schneefreien Gefilde, wo Daniel von seinen Eltern und Schwester Anna umarmt wurde. Armer Kerl...

D

och Mitleid, das stellte der Filius mit seinem neongelben Verband zu Hause am Buchenbusch schnell fest, ist kein guter Dauerbegleiter. Ansprache, Aufmunterung, Ablenkung: Danach stand und steht Daniel der Sinn, denn die Sache war und ist so schnell nicht ausgestanden. Erst Ende Februar soll der Gips entfernt werden. Bleiben also noch ein paar Wochen, die Gelegenheit bieten, eine Sonderbehandlung zu beanspruchen. Eigentlich sollte Daniels Aufenthalt in den Alpen genutzt werden, um das Kinderzimmer auf Vordermann zu bringen. Neuer Anstrich, neue Schrankwand, peppige Jalousien: Dinge, die beim stressigen Einzug im vergangenen Jahr durch den Rost gefallen waren, wollten die Bürgers in Eigenregie nachholen und einen Teil ihres Winterurlaubs dafür nutzen. Doch dann kam der Anruf aus den Bergen – und es musste umdisponiert werden. Ein kleiner Patient und eine große Heimwerker-Aufgabe vor Augen: Das passte nicht zusammen. Also wurde entschieden, die Zimmer-„Behandlung“ auf das Frühjahr zu verschieben. Im März oder April, wenn auch an der Terrasse noch ein paar Verschö-

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So hatten sich die Bürgers ihren ersten „Traumhaus-Winter“ in Neu-Isenburg vorgestellt: Schnee, weißes Ambiente, gemütliche Stunden in den heimischen vier Wänden... Doch der Jahreswechsel 2011/2012 geizte mit saisonaler Romantik. (DZ-Fotos: Archiv) nerungsarbeiten anstehen, wollen die (immer noch stolzen) Hauseigentümer zur Tat schreiten. Dass der Sohnemann den Schreck und die Schrammen gut verkraftet hat, freut die Eltern. In der Schule gibt es keine größeren Probleme. „Ich schreib’ ja sowieso mit rechts. Und auf der linken, auf der Gipsseite, ist viel Platz für die Autogramme meiner Freunde“, hat Daniel dieser

Tage verkündet und das mehr oder weniger kunstvoll bekritzelte Objekt mit breitem Grinsen präsentiert. Gerade so, als könne er dem Unfall mittlerweile auch eine positive Seite abgewinnen. Zumindest eine klitzekleine. Nun denn... Nach der Aufregung im Januar soll der Februar wieder ruhigeres Alltagsleben bescheren. Beruflich hält sich die Beschaulichkeit allerdings in

Grenzen. Ralf Bürger hat im Büro viel zu tun. Gerade ist er von einer Dienstreise aus Belgien zurückgekehrt. „Objektplanung in Brüssel“: So lautete der Auftrag seines Arbeitgebers. Das kommende Wochenende soll genutzt werden, um neue Kräfte zu tanken. Ein „kleines Familienprogramm“ schwebt dem Architekten vor. Ein Ausflug nach Bitte auf Seite 7 weiterlesen


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Jahresauftakt... Fortsetzung von Seite 6

Doku, Teil 11: Kinder könnte beim Streifzug Blessuren im Winter

Frankfurt, vielleicht kombiniert mit einem Abstecher ins Kino. „Aber bitte am Sonntag. Am Samstag läuft nix, da will ich mal in die Isenburger Innenstadt“, hat Sabine ihrem Mann signalisiert. „Jetzt ist bei den Händlern der Winterendspurt in vollem Gange. Da gibt’s interessante Angebote, tolle Schnäppchen. Man kann richtig Geld sparen.“ Gesagt – und vermutlich bald getan. Beim Einkaufsbummel unter dem Vorzeichen „reduzierte Ware“ soll auf jeden Fall Pelz-Müller in der Bahnhofstraße berücksichtigt werden. „Dort gibt es Lammfell- und Lederjacken zu attraktiven Preisen“, erinnert sich die modebewusste Mutter an eine Anzeige, die ihr vor Kurzem aufgefallen ist. Apropos „Mode“: Auch für die

durch die Fußgängerzone, dann vorbei an den Läden der Frankfurter Straße und schließlich beim Zieleinlauf im Isenburg-Zentrum etwas Passendes dabei sein. Leo’s Jeans im IZ: „Die haben schicke Sachen in großer Auswahl. Da lass’ ich die Tour ausklingen“, weiß Sabine Bürger schon jetzt. Doch der Gatte widerspricht. „Ne, zum Ausklang, wenn Du Deine Besorgungen gemacht hast, treffen wir uns im El Paso auf der östlichen IZ-Seite, an der Herzogstraße. Ich hab’ Lust auf ein Super-Steak. Das bekomm’ ich dort. Ein Tisch für vier Personen, 18.30 Uhr. Einverstanden?“ Daniels Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Na klar, hattet Ihr mir doch eh versprochen, als ich mit dem Gips nach Hause kam.“

(DZ) – Gut wohnen und sich gut fühlen: Das ist für viele Menschen ein wichtiger Maßstab in punkto Lebensqualität. „Vier Wände für das Ich“, die den individuellen Vorstellungen großzügig Raum geben: Davon träumten auch Ralf und Sabine Bürger viele Jahre lang. Der Wunsch, eine eigene Immobilie zu beziehen und zu gestalten, ist wahr geworden. Er hat das Ehepaar gemeinsam mit Sohn Daniel und Tochter Anna nach Neu-Isenburg geführt. Hier haben sie ihr Traumhaus

gefunden. Jetzt sind Partner gefragt, die dem Quartett bei der Einrichtung kompetent zur Seite stehen, sei es als Händler, Handwerker oder Dienstleister. Die Serie „Traumhaus NeuIsenburg“ begleitet die beiden Erwachsenen und die Kinder auf ihrem Weg. Die Dreieich-Zeitung berichtet jeweils in der ersten Ausgabe im Monat sowie im Internet auf der Seite www.dreieichzeitung.de. In Folge 11 geht es um den Jahresauftakt 2012, der von Blessuren geprägt wurde.

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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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Wirtschaft IHK: Stabile Wirtschaft „nach dem Hoch“ Kreis Offenbach (DZ/jh) – Das Konjunkturklima in Stadt und Kreis Offenbach hat sich abgekühlt, jedoch schlägt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main keineswegs die Alarmglocken. Mit dieser Botschaft wandte sich dieser Tage Dr. Bernhard Mohr, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer, bei der Vorstellung der jüngsten Konjunkturumfrage an die Öffentlichkeit: „Der von der IHK berechnete Klimaindex fiel gegenüber dem Herbst 2011 um knapp 18 Punkte, blieb aber mit gut 114 immer noch deutlich über der magischen Grenze von 100 Punkten.“ Hervorgerufen werde die Abkühlung vor allem durch die Erwartungen der Wirtschaft für die Zukunft. Während die aktuelle wirtschaftliche Lage noch recht gut beurteilt werde, rechneten die Unternehmen in der näheren Zukunft mit Stagnation, so Mohr.

S

ein Fazit: „Nach dem hervorragenden Herbst-Ergebnis hat sich mittlerweile auch die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage etwas verschlechtert. Vor allem ist die Anzahl der Firmen zurückgegangen, die der Konjunktur im Herbst Bestnoten gab. Die Verschiebung ging aber überwiegend von ,gut’ zu ,befriedigend’. Die Anzahl der schlechten Noten liegt immer noch unter zehn Prozent.“ Bei der Einschätzung der näheren Zukunft ist nach Angaben des Volkswirts eine Verschiebung von „besser“ zu „gleichbleibend“ zu beobachten. Mohr: „Nimmt man beide Antwortmöglichkeiten zusammen, erwarten mehr als 80 Prozent gleichbleibende oder sogar bessere Geschäfte. Unter Berück-

sichtigung des hervorragenden Ergebnisses vom letzten Herbst ergibt sich daraus immer noch eine gute Prognose, auch wenn kein spürbares Wachstum, sondern eher Stagnation wahrscheinlich ist.“ Die Investitionsausgaben in der Wirtschaft werden laut Umfrage in nächster Zeit weitgehend gleich bleiben. Nach teils stark steigenden Investitionen seit Mitte 2010 verharre die Investitionsneigung aktuell auf dem gleichen, wenn auch recht hohen Niveau. „Über 60 Prozent werden keine Änderung vornehmen. Dies zieht sich mit wenigen Ausnahmen durch alle Branchen. Nur das Verkehrsgewerbe will die Investitionen deutlich zurückfahren. Dagegen wollen Teile der Industrie mit Ausnahme der In-

vestitionsgüterhersteller ihre Ausgaben spürbar steigern“, so Mohr. Nach einer Stagnation im vergangenen Herbst ziehen nach seinen Worten die Exporte wieder an. Dies gelte vor allem für die beiden Industriezweige Vorleistungsgüter und Konsumgüter. „Damit hebt sich die Region Offenbach von den jüngsten Aussagen einiger Wirtschaftsexperten ab, die rückläufige Exporte aufgrund der Euro-Krise prognostizierten. Die Investitionsgüterindustrie verzeichnet allerdings leichte Rückgänge“, differenziert der stellvertretende IHKHauptgeschäftsführer. Weiter steigen werde per Saldo die Nachfrage nach Arbeitskräften. Allerdings werde sich die Wachstumsrate reduzieren.

„15 Prozent der Firmen suchen Arbeitskräfte. Dem stehen aber gut zehn Prozent gegenüber, die ihre Beschäftigung abbauen wollen. In der Industrie ist per Saldo mit Rückgang zu rechnen, während Bauwirtschaft, Handel und Dienstleistung teils deutlich zusätzlichen Bedarf an Mitarbeitern haben“, so Mohr. In die Auswertung ist ein möglicher Stellenabbau bei Manroland nicht eingegangen. In der Industrie werde die aktuelle Lage noch recht gut beurteilt. Zwar sei die Anzahl der Bestnoten für die Konjunktur um rund 15 Punkte gesunken. Ein Drittel der Firmen vergebe diese Note trotzdem noch. Insgesamt hielten fast 90 Prozent ihre derzeitige Geschäftslage zumindest für befriedigend. Ganz anders sieht es bei der Beurteilung der künftigen Konjunktur aus. „Der Einbruch im Herbst letzten Jahres setzt sich fort, wenn auch mit weniger Dynamik. In der Vorleistungsgüterindustrie rechnet mittlerweile fast ein Drittel der Firmen mit einem konjunkturellen Rückgang. Bei den Produzenten von Investiti-

onsgütern sind es fast 29 Prozent. Nur die Konsumgüterhersteller erwarten kaum Änderung“, schildert Mohr die aktuelle Lage. Auch in der Bauwirtschaft sei der Optimismus des letzten Jahres gesunken. Ein Drittel der Firmen rechne in der Zukunft mit schlechteren Geschäften. Die aktuelle Lage werde dagegen noch recht gut beurteilt. Im Einzelhandel habe sich die im Herbst prognostizierte Entwicklung bestätigt. Damals hatten sich die Erwartungen deutlich verschlechtert. Mohr: „Zwar gibt es nach wie vor keine Stimme, die die aktuelle Lage als schlecht bezeichnet, die Anzahl der Bestnoten für die Konjunktur ist aber um 50 Punkte gesunken. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass dieser Anteil letzten Herbst bei über 90 Prozent lag. Für die Zukunft rechnet der Einzelhandel nicht mehr mit weiteren Verbesserungen der Geschäfte, sondern mit einer gleichbleibenden Konjunktur.“ Weiter auf Wachstumskurs, aber mit abgeschwächter Rate:

So präsentiere sich der Großhandel in der Region Offenbach. Das Dienstleistungsgewerbe sei weiterhin konjunktureller Spitzenreiter in der Region. „Allerdings musste auch dieser Wirtschaftszweig gegenüber der letzten Umfrage Federn lassen. Der Index für das Konjunkturklima sank um 20, erreichte aber mit 120 Punkten immer noch einen guten Wert,“ schränkt Mohr ein. Er fasst zusammen: „Nach einem fast lupenreinen Jahr 2011 trübt sich die Stimmung in der Wirtschaft ein. Zwar kommen die Firmen von einem fast historischen Hoch und stehen weiterhin überwiegend stabil. Auf der anderen Seite werden die Sorgenfalten häufiger und dies gilt vor allem für einen befürchteten Einbruch der Binnennachfrage. Fast zwei Drittel der Firmen nennen dies als größtes Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Der von vielen Experten prognostizierte Einbruch bei den Exporten, vor allen durch die Euro-Krise, wird von der heimischen Wirtschaft nicht so bedrohlich empfunden.“


Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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Politik Nordwest-Bahn: Ruf nach Rückbau

Der Demokratie auf der Spur

Kreis Offenbach/Frankfurt (DZ/jh) – „Schluss mit dem LärmTerror“, „Fluglärm macht krank“, „Rote Karte für Nachtflüge“, „Neue Bahn schließen“: Seit einigen Wochen sind diese und viele andere Botschaften Woche für Woche im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens zu lesen. Und zu hören sind sie auch. Denn bei den Montagsdemonstrationen, zu denen sich alle sieben Tage um 18 Uhr mehrere tausend Menschen in der Abflughalle einfinden, geht es lautstark zu. Geprägt sind die Kundgebungen, zu denen das Bündnis der Bürgerinitiativen („Keine Flughafenerweiterung – für ein Nachtflugverbot“) regelmäßig einlädt, von der Wut jener Bewohner des Rhein-Main-Gebietes, die sich seit Eröffnung der neuen Nordwest-Landebahn im Herbst 2011 einem eklatanten Lärmzuwachs ausgesetzt sehen.

N

un soll der Protest weiter ausgebaut werden. Erstmals findet auch an einem Samstag eine Großdemo statt. Diese beginnt am 4. Februar um 12 Uhr im Terminal 1. Die Organsiatoren hoffen, dass noch mehr Betroffene aus dem gesamten Rhein-MainGebiet den Weg auf den Flughafen finden. Zum Hintergrund: Nach einem Urteil des B u n d e s ve r fassungsgerichts vom 22. Februar 2011 sind derlei „Versammlungen“ im offenen Bereich von Flughäfen grundsätzlich zulässig. „Wer jetzt noch schläft, kann bald nicht mehr schlafen!“: Mit diesem Slogan begann Anfang 1999 der gemeinsame öffentliche Protest des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen den geplanten Bau einer neuen Landebahn, der größten Erweiterung seit der Eröffnung der Startbahn West. Dieses von der CDU/FDP-Landesregier ung und der hessischen SPD stets unterstützte Bauvorhaben im Kelsterbacher Wald ist mittlerweile abgeschlossen. Mit der im Oktober eröffneten 2,8 Kilometer langen Bahn im Rücken, will die Fraport ihre Kapazitäten auf 700.000 Flugbewegungen (Starts und Landungen) pro Jahr steigern. Grundlage für den Ausbau war der am 18. Dezember 2007 von der Landesregierung verkündete Planfeststellungsbeschluss, mit dem sich die Regierung von Roland Koch (CDU) damals in einem zentralen Punkt über ein Versprechen der Mediatoren hinwegsetzte. Genehmigt wurden nämlich (durchschnittlich) 17 Nachtflüge in der Zeit zwischen 23 und 5 Uhr. Bis zum Herbst fanden in

den sechs Nachtstunden rund 40 Starts und Landungen statt; im Winterflugplan 2011/12 waren (durchschnittlich) 14,2 Über zwei Brückenbauwerke ist die umstrittene Nordwestlandebahn an das eigentliche FlughaStarts und Landungen vorgese- fengelände (links) angeschlossen. Nach dem Willen des Bündnisses der Anti-Ausbau-Bürgerinitia(DZ-Foto: Fraport) hen. Doch auch diese dürfen tiven im Rhein-Main-Gebiet soll sie wieder verschwinden.

nach Inbetriebnahme der neuen Piste zunächst nicht stattfinden. Bekanntlich haben die Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden, dass die Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses hinsichtlich der Nachtflüge nicht angewandt werden dürfen. Sie gaben dabei den Eilanträgen von Anwohnern aus Offenbach und Rüsselsheim statt und untersagten die 17 Ausnahmen zwischen 23 und 5 Uhr. Das letzte Wort hat

demnächst das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. In Frankfurt sollen im Endausbau mit der neuen Bahn 126 Flugbewegungen pro Stunde möglich sein. Damit wäre der Weg frei für fast 90 Millionen Passagiere. 2010 wurden in Frankfurt 53 Millionen Reisende „abgefertigt“. Nicht weniger als 282 Hektar Bannwald mussten der neuen Bahn weichen. Gerodet wurde ein Areal, das der Fläche von fast 400 Fußballfeldern entspricht.

Und eben diese Bahn soll nach dem Willen vieler Fluglärmgeschädigter und Bürgerinitiativen in der Region wieder verschwinden. Der Ruf nach dem Rückbau steht bei den Montagsdemos ganz oben auf der Agenda. Das BI-Bündnis schreibt in einem Aufruf: „St. Floriansprinzip hilft nicht weiter – nur gemeinsam sind wir stark. Es ist eine gefährliche Illusion, zu glauben, mit einer Verschiebung der Flugrouten in ein anderes Gebiet wäre eine Lö-

sung zu erzielen. Umweltzerstörung, Zerstörung und Schädigung sozialer und ökologischer Lebensqualität finden nicht nur im Rhein-Main-Gebiet statt. (...) Weder das Klima noch der Mensch liegen im Blickfeld, sondern die Profitinteressen der Wirtschaft. Es wird immer sichtbarer, dass die Ökonomie der ,Umsätze’ und die Ideologie vom grenzenlosen Wachstum eine folgenreiche Zerstörung von Mensch, Umwelt und Natur mit sich bringen.“

Frankfurt (DZ/jh) – Mit dem Thema „Demokratie in der Krise? – Welche Einmischungen die aktuellen Umbrüche erfordern“ befasst sich das nächste „Frankfurter Stadtgespräch“, das der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität und der Frankfurter Kunstverein am kommenden Samstag (4.) veranstalten. Ab 17 Uhr diskutieren in den Räumen des Kunstvereins (Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44) Joachim Gauck, prominenter Bürgerrechtler und ehemaliger Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, der 2010 für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte, sowie Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität. Das Gespräch findet auf der Basis folgender Überlegungen statt: Die gegenwärtigen Krisen setzen auch die Demokratie unter Druck. Sachzwänge und Sachverständige scheinen das Regierungshandeln zu bestimmen. Doch wie steht es dabei um die Legitimation der weitreichenden politischen Entscheidungen? Welche Bedeutung hat die Demokratie gerade in der Krise? Das Gespräch gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung „Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen“. Der Eintritt ist frei.


DZ für Sie vor Ort Langen | Egelsbach | Erzhausen

Bahnstraße: ADFC will die Autos abbremsen

verzichtet, Tempo 20 eingeführt und breite, aufgepflasterte Schwellen installiert werden, damit tatsächlich nicht schneller gefahren werden könne. Ferner solle durch große Fahrradpiktogramme und angedeutete Langen (DZ/hs) – Für „Adrenalin-Junkies“, die aus Bungee-Jumping oder S-Bahn-Surfen längst kei- Schutzstreifen an allen Einmünnen Kick mehr beziehen, gibt’s schon seit Jahren eine auf den ersten Blick wenig spektakuläre, dungen symbolisiert werden, tatsächlich aber ausgesprochen kitzlige Alternative: Radfahren auf der oberen Bahnstraße. Denn „dass der Fahrradverkehr auf wer hier auf zwei Rädern unterwegs ist, gerät unweigerlich zwischen von hinten drängelnde und seitlich in Parklücken rangierende Autos – mehr Nervenkitzel geht kaum. Diese für Pedaleure unhaltbaren Zustände hat jüngst die Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) dazu veranlasst, sowohl den Status quo als auch die bisherigen Vorstellungen zur Umgestaltung von Langens Haupteinkaufsmeile vehement zu kritisieren.

der Fahrbahn stattfindet und die Autofahrer aufgefordert sind, die Radler zu respektieren“. Würden all diese Maßnahmen sowie Schutzstreifen auf beiden Seiten der Fahrbahn umgesetzt, dann würden die Autofahrer durchgängig daran erinnert, dass Radler mit Recht einen ge-

wissen Raum in Anspruch nehmen. Durch die verengte Fahrbahn müssten die Pkw-Lenker zwar meist hinter den Radlern bleiben. „Aber das wäre wegen der Kürze der Strecke und der ohnehin permanenten Staus in der oberen Bahnstraße kein wirklicher Zeitverlust“, so Weigand.

Ich wähle am 05.02. Harald Eßer, …

D

enn obwohl seit Jahrzehnten über die Bahnstraße diskutiert werde und es inzwischen „eine ganze Galerie von nicht ganz billigen Gutachten“ gebe, sei bislang nichts passiert. „Stillstand ist in diesem Fall aber eindeutig Rückschritt“, moniert Werner Weigand, dass das Radverkehrskonzept der Stadt die obere Bahnstraße zwar als Hauptverkehrsroute für Radler sehe, sie aber gleichzeitig als „Bereich mit zahlreichen Mängeln“ charakterisiere. Und obwohl der örtliche ADFCVorsitzende vor diesem Hintergrund die Pläne zum Stadtumbau begrüßt, zeigt er sich „tief enttäuscht“ über die bisherigen Konzepte der Planer: „Was sollen Träume von Kirschblüten, die eine Woche im Jahr blühen, wenn die restlichen 51 Wochen Tristesse herrscht?“ Radfahrer seien auf den Präsentationen nur als „schmückendes Beiwerk auf netten Architektenspinnereien“ vorgekommen, und für die weitere Planung der oberen Bahnstraße habe die Stadt ausgerechnet ein Büro ausgewählt, das gerade mal vier Fahrradabstellplätze auf 500 Metern vorse-

he – „aber eine Autorennbahn mit Mittelstreifen.“ Doch nicht nur diese „innerstädtische Verkehrsplanung aus der Steinzeit“ stößt Weigand sauer auf. Auch die ebenfalls ins Kalkül gezogenen „lauschigen Bachläufe“ findet der ADFC-Boss „überhaupt nicht mehr lustig“. Schließlich gebe es sowieso zu wenig Platz für alle gewünschten Funktionen auf der Bahnstraße. „In Darmstadt hat ein solcher künstlicher Wassergraben bereits Schwerverletzte gefordert“, ist dies für Weigand kein Wunder, „denn wer kann denn schon auf Autos, Fußgänger, die enge Straße, Geschäfte und dann auch noch Bachläufe gleichzeitig achten“? Der ADFC fordert deshalb, die Pläne zur oberen Bahnstraße gründlich zu überarbeiten, sie dann aber möglichst kurzfristig umzusetzen. Der Umbau von Lutherplatz und Romorantin-Anlage könnte hingegen wegen Geldmangels zurückgestellt werden, da Radler dort keine Probleme hätten. Dringend erforderlich ist nach Ansicht Weigands zudem eine rasche Umsetzung des Parkkonzepts. Denn: „Der Parkplatz-

Suchverkehr und die in Parklükken rangierenden Autos machen den größten Teil des Chaos’ der Bahnstraße aus.“ Nur durch eine Konzentration des Parkens außerhalb der oberen Bahnstraße könne der nötige Platz für mehr Sicherheit für Radler und zum Flanieren gewonnen werden, ist der ADFC überzeugt. Anstelle der Parkplätze sollten „Flanierbereiche“ entstehen, Bäume gepflanzt sowie Sitzmöglichkeiten und geeignete Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Generell müsse beim Umbau dem Fahrrad ein viel höherer Stellenwert eingeräumt werden. „Wer erst mal im Auto sitzt, ist schnell im nächsten Einkaufszentrum“, betont Weigand, der zudem kritisiert, „dass die Kaufkraft der Radler und die Vorteile des Radelns in Langen unterschätzt werden“. Für größere Artikel sollte ein kostenloser Lieferservice nach holländischem Vorbild geschaffen werden. Schließlich ist sich der Boss des Fahrradclubs sicher, dass mit einem gezielten Einsatz relativ geringer Mittel viel für Pedaleure getan werden könnte: Auf „gefährlichen und teuren Firlefanz wie einen Wassergraben“ solle

KGE und Gemeinde bieten Närrisches für ältere Semester

Endspurt vor der Stichwahl

Egelsbach (DZ/hs) – Unter dem Motto „Mit 75 noch auf Trab – alle unner aaner Kapp“ steht der 40. närrische Seniorennachmittag, der – von KGE und Gemeinde organisiert – am Sonntag (5.) ab 14.11 Uhr im Ei-

Egelsbach (DZ/hs) – Vor dem „Showdown“ am Sonntag (5.), wenn bei der Stichwahl zwischen Jürgen Sieling (SPD) und Harald Eßer (Grüne) die Entscheidung über den künftigen Egelsbacher Bürgermeister fällt, lässt der Bewerber der Öko-Partei nichts unversucht, um den Rückstand auf den SPD-Kandidaten von knapp 400 Stimmen doch noch aufzuholen. So steht Eßer am Donnerstag (2.) ab 20 Uhr in der „Gud Stubb“ des DRKSeniorenzentrums, Lutherstraße 14-16, allen Interessierten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Am Freitag (3.) wird der Grüne ab 7 Uhr am S-Bahnhof um Stimmen werben, und am Samstag (4.) ist er – wie sein Konkurrent auch – von 8 bis 12 Uhr nochmals während des Wochenmarktes auf dem Kirchplatz zugegen.

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TVL: Nervenkitzel mit „Baskets“ zeigen glücklichem Ausgang Basketball-Gala

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abei hätten zur Pause die meisten der rund 300 Zuschauer in der Georg-Sehring-Halle wohl eher in griechische Staatsanleihen investiert als auch nur einen Cent auf ein Comeback der favorisierten Gäste zu setzen. Denn gerade im zweiten Viertel hatten die „Giraffen“ die „UniRiesen“ geradezu zu Zwergen degradiert. Nach einer 18:13-Führung nach den ersten zehn Minuten und vier Leipziger Punkten zu Beginn des zweiten Durchgangs spielte sich das Team von Trainer Fabian Villmeter anschließend in einen wahren Rausch: Während es für die Gäste gegen die ungeheuer flexible Lange-

ner Verteidigung minutenlang kein Durchkommen gab, zelebrierte der TVL bei eigenem Ballbesitz Hochgeschwindigkeitsbasketball vom Allerfeinsten, wobei zahlreiche Schnellangriffe mit krachenden Dunkings durch Luke Fitzgerald und Marco Völler – der Kapitän hämmerte unter anderem ein Alley-Hoop-Anspiel spektakulär einhändig durch die Reuse – abgeschlossen wurden. Auf diese Weise gelang den „Giraffen“ ein 23:2-Lauf, und zur Pause lagen sie scheinbar uneinholbar mit 45:21 in Front. Kein Wunder also, dass die Fans die Mannschaft mit Standing Ovations in die Kabine verabschiedeten.

Basketball aktuell

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Langen (DZ/hs) – Ein Spiel der Extraklasse lieferten die RheinMain Baskets am Samstag gegen HELI Donau-Ries ab. Das vor der Partie punktgleiche Team aus Nördlingen hatte nie den Hauch einer Chance, biss sich an der Verteidigung der Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim die Zähne aus und ging auch im Angriffswirbel der „Baskets“ unter. Folglich konnte die junge Truppe von Trainer Steffen Brockmann am Ende einen in dieser Höhe nie und nimmer erwarteten 93:57-Sieg sowie den Nach dem Wechsel änderte Sprung auf Platz 3 der Tabelle verbuchen. sich zunächst nichts Wesentliches am Spielverlauf, auch ein Wunder also, dass verkürzen. Und so stand zur wenn Leipzig nun wesentlich der Coach nach der ein- Pause eine ebenso deutliche bissiger agierte und deutlich seitigen Begegnung sei- wie verdiente 47:23-Führung machte, sich nicht länger vor- ne Mannschaft in den höchsten für die Brockmann-Schützlinge führen lassen zu wollen. Tönen lobte. „Die Defense war zu Buche. Bis zu diesem ZeitGleichwohl hatten die Lange- das Beste, was die Mannschaft punkt hatten sich schon acht ner Korbjäger nach 27 Minuten bisher in dieser Saison gespielt der zehn Spielerinnen der „Basbeim Stand von 57:36 immer hat“, bezog sich diese Aussage kets“ am ungehinderten Körbenoch mit 21 Punkten die Nase Brockmanns vor allem auf das werfen beteiligt, Jaclyn Thovorn. Doch von diesem Zeit- erste Viertel, das die „Baskets“ man, Anna-Lisa Rexroth sowie punkt an kämpften sich die mit sage und schreibe 30:6(!) Svenja Greunke gar eine 100Sachsen Punkt um Punkt her- für sich entscheiden konnten. prozentige Trefferquote erziean, während bei den „Giraffen“ Aber auch im Angriff gelang len und das Team insgesamt das bis dato sehr ansehnliche den Gastgeberinnen vor knapp zwei Drittel seiner Würfe verZusammenspiel mehr und 400 Zuschauern in der Georg- wandeln können. mehr zusammenbrach. Sehring-Halle in den ersten Dass diese beeindruckenden Über das 59:46 am Ende des zehn Minuten fast alles. Statistiken nach dem Wechsel dritten Viertels schrumpfte der Erst im zweiten Durchgang nicht weiter ausgebaut werden Vorsprung der Villmeter- konnten die Gäste das Spiel konnten, lag auf der Hand, und Schützlinge bis fünf Minuten ausgeglichen gestalten, den so legten auch die Südhessinvor dem Ende auf 61:56. Da- klaren Rückstand aber nicht nen im dritten Viertel immer nach gelang beiden Teams vier mal wieder kurze VerschnaufMinuten lang praktisch nichts, pausen ein, blieben jedoch tonFehlwürfe und Fehlpässe wechangebend und gingen mit eiselten sich ab, aber dennoch Korb – vergab den Korbleger nem komfortablen 63:41-Vorschafften die „Uni-Riesen“ 40 aber unter Bedrängnis. Doch sprung ins letzte Viertel. Sekunden vor Schluss den zum Glück bekam Sebastian In diesem machten vor allem 62:62-Ausgleich. Greene beim Kampf um den Re- Nadine Ripper (mit drei DreiEinem Dreier von Nate Drury bound noch die Fingerspitzen ern) und Karo Holtz auf sich konnte Leipzig nur einen ver- an den Ball und tippte das oran- aufmerksam, doch auch die wandelten Freiwurf entgegen- gene Leder zwei Sekunden vor beiden Amerikanerinnen im setzen, und als der US-Ameri- der Sirene zum erlösenden „Baskets“-Trikot blieben gut kaner in Diensten des TVL 20 67:65 in den Korb und sorgte aufgelegt: „Wirbelwind“ Jaclyn Sekunden vor dem Ende ge- für riesengroße Erleichterung Thoman machte das Spiel foult wurde, hätte Langens si- und grenzenlosen Jubel im Lan- schnell, während die „nur“ 1,84 cherster Freiwerfer das Spiel gener Lager. Meter große Beandu Lowenthal schon entscheiden können. Bei den „Giraffen“, die am den deutlich längeren CenteDoch beide Würfe Drurys ver- Sonntag (5.) ab 18 Uhr im rinnen von Nördlingen immer fehlten ihr Ziel, und zehn Se- Frankfurter Nordwestzentrum wieder Rebounds wegschnappkunden vor Schluss gelang den beim Pro B-Team der Fraport te. Und so entschieden die „BasSachsen erneut der Ausgleich. Skyliners antreten, waren Mar- kets“ nicht nur das letzte VierDanach übernahm wieder Dru- co Völler (19 Punkte) sowie Lu- tel wieder sehr deutlich mit ry Verantwortung, zog zum ke Fitzgerald (17 Punkte und 11 30:16 für sich, sondern feierten Rebounds) die erfolgreichsten am Ende ihres Gala-Auftritts Werfer. auch den höchsten Saisonsieg.

Langen (DZ/hs) – Nichts für schwache Nerven war das jüngste Heimspiel der Zweitliga-Basketballer des TV Langen gegen die Uni-Riesen Leipzig. Denn nach einer denkwürdigen Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten setzten sich die „Giraffen“ am Samstag hauchdünn mit 67:65 gegen die drittplatzierten Gäste aus Sachsen durch, bauten damit ihre beeindruckende Heimspielbilanz (acht Siege aus neun Partien) weiter aus und sicherten sich zwei wichtige Punkte im spannenden Rennen um die Playoff-Plätze.

Tabelle ProB Süd Ergebnis des letzten Spieltags TV 1862 Langen : Uni-Riesen Leipzig Team 1 Giants Nördlingen 2 Oettinger Rockets Gotha 3 Uni-Riesen Leipzig 4 BG Bitterfeld 5 Dragons Rhöndorf 6 White Wings Hanau 7 TV 1862 Langen 8 Licher BasketBären 9 TSV Tröster Breitengüßbach 10 FRAPORT SKYLINERS Juniors 11 BG Illertal-Weißenhorn 12 VfB Gießen Pointers

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G 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

S 13 13 12 11 11 11 10 9 8 5 3 2

N 5 5 6 7 7 7 8 9 10 13 15 16

67:65 Pkt 26 25 24 22 22 22 20 18 16 10 6 4

+ 1571 1446 1495 1377 1437 1384 1459 1267 1309 1337 1464 1271

– 1467 1309 1389 1330 1332 1364 1422 1259 1404 1421 1587 1533

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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

Langen, Egelsbach, Erzhausen Geballter Unmut bei Bürgertreffen

Jhv der SGE-Judoka Egelsbach (DZ/hs) – Die Jahreshauptversammlung der JudoAbteilung der SGE findet am Mittwoch (22. Februar) ab 20 Uhr im „Sportler-Treff“ auf dem SGE-Areal an der Heinestraße statt. Dabei wird unter anderem über die Situation der Abteilung berichtet und über die geplanten Feierlichkeiten zum 20. Nikolaus-Randori in diesem Jahr gesprochen. Anträge müssen bis Mittwoch (8.) per E-Mail (info@ sge-judo.de) oder direkt bei Abteilungsleiterin Iris Jaron, Schillerstraße 63, eingegangen sein.

Langen (DZ/hs) – Die Abgaben- und Steuererhöhungen der letzten Jahre stoßen vielen Bürgern der Sterzbachstadt sauer auf. Das wurde beim ersten Bürgerstammtisch deutlich, den Werner Keim und Holger Kintscher als Reaktion auf die Ende letzten Jahres vom Stadtparlament abgesegnete Erhöhung der Grundsteuer B von 350 auf 450 Punkte initiiert hatten und der vor Kurzem im SSG-Freizeitcenter über die Bühne ging.

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abei machten knapp 30 Langener ihrem Unmut über das regelmäßige Drehen an der Gebührenschraube, aber auch über die Ausgabenpolitik der Stadt Luft. Als Beispiele für ihrer Meinung nach leichtfertig verschwendetes Geld führten die Anwesenden unter anderem den Bau und späteren Abriss des Wingertshäuschens (rund 260.000 Euro) sowie die Errichtung der „Stadt-Info“ im Rathaus für rund 245.000 Euro an. Kritik ernteten ferner Millionenprojekte wie der Bau zweier Kreiseln auf der Mörfelder Landstraße und die geplante Umgestaltung von Bahnstraße und Lutherplatz. Vor diesem Hintergrund forderten die Teilnehmer an dieser lockeren „Schnupperrunde“ laut Initiator Holger Kintscher für die Zukunft „größere Transparenz und Einbindung der Bürger in kostenpflichtige Großprojekte“. Zumal in absehbarer Zeit weitere finanzielle Belastungen – etwa in Form einer Straßenbeitragssatzung so-

wie kostenpflichtiger Kanaluntersuchungen – auf die Langener Bürger zukommen werden, betont Kintscher. Um gerade im sozialen Bereich Geld einzusparen, sollte die Stadt nach Ansicht der Teilnehmer an dem Bürgerstammtisch eine engere Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen Egelsbach, Dreieich und Neu-Isenburg anstreben. Zudem sei die Effizienz der städtischen Wirtschaftsförderung steigerungsfähig, waren sich die Anwesenden sicher. Und weil sie zudem davon überzeugt sind, dass sie auch in näherer Zukunft immer mal wieder ihren Unmut gegen Vorhaben von Politik und Verwaltung artikulieren müssen sowie Ideen und Anregungen für die Verantwortlichen sammeln wollen, soll der Bürgerstammtisch keine Eintagsfliege bleiben. Vielmehr finden derartige Versammlungen künftig an jedem letzten Dienstag im Monat im SSG-Freizeitcenter statt. Der nächste Treff beginnt folglich am 28. Februar um 19 Uhr.

Wer macht mit Wenn Kinder bei Hessentag? krank werden Langen (DZ/hs) – Die 52. Auflage des Hessentags steigt vom 1. bis 10. Juni in Wetzlar, und wie immer findet am letzten Tag der Landesfete ein Festumzug statt. Dieser steht traditionell unter dem Motto „Wir Hessen“ und ist auch für drei Gruppen aus dem Kreis Offenbach offen. Vereine aus der Sterzbachstadt, die mit einem Motivwagen beziehungsweise als Fuß-, Trachten- oder Musikgruppe am Festzug teilnehmen möchten, können sich bis zum 6. Februar bei der Stadtverwaltung, Telefon (06103) 203-401, melden.

Langen (DZ/hs) – Unter dem Motto „Kinderkrankheiten natürlich behandeln – Zurück zu Omas „Gesundheitsrezepten“ steht ein Vortrag, den Verena Leibel am Dienstag (7.) ab 19.30 Uhr im „ZenJA“, Zimmerstraße 3, hält. Dabei wird die Heilpraktikerin erläutern, wie man dem Nachwuchs bei harmlosen Erkrankungen mit einfachen Hausmitteln Linderung verschaffen kann und wie natürliche Heilverfahren konkret anzuwenden sind. Die Teilnahme kostet 15 Euro, Anmeldungen sind bis Freitag (3.) unter Telefon (06103) 53344 möglich.

„EHRDIENST“ war am vorigen Freitag mal wieder bei der bei der SSG Langen angesagt, die ihren Jahresempfang wie gehabt mit der Auszeichnung langjähriger und verdienter Mitglieder verband. Dabei durften Hedi Brehm, Edmund Kraft, Herbert Kunz, Zacharias Laloi, Heinz Lorenz, Marianne Steitz und Helmut Umstädter Präsente in Empfang nehmen, weil sie allesamt seit 65 Jahren dem Großverein die Treue halten. Gedankt wurde ferner vier 60- und drei „50-Jährigen“, 24 Frauen und Männern, die seit 40 Jahren SSG-Mitglied sind (das Foto zeigt die am „Ehrenabend“ Anwesenden dieser Gruppe) sowie 36 Personen für 25-jährige Mitgliedschaft. Zudem verlieh der Vorstand Monika Rathjen, Karl Kaiser, Bernhard Hartmann und Jürgen Kretschmann für „außergewöhnliche Verdienste in ehrenamtlicher Tätigkeit“ die SSG-Ehrenplakette. (hs/DZ-Foto: Jordan)

Square Dance für Anfänger

SSG-Handballer laden zur Jahreshauptversammlung ein

Langen (DZ/hs) – Der Square Dance-Club „Twirling Bats“ lädt am Mittwoch (8.) ab 20 Uhr zu einem „Open House“ im Sportzentrum Nord ein. Dabei können Interessierte diese Tanzsportart kennenlernen, bei der laut Ankündigung „das Reaktionsvermögen, das Gedächtnis und die körperliche Fitness geschult werden“. Zudem besteht am Mittwoch (29. Februar) ab 19.30 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle die Möglichkeit, beim „Schaltjahr-Dance“ zuzuschauen. Wer Gefallen am Square Dance findet, kann ab dem 7. März an einem entsprechenden Tanzkurs teilnehmen. Weitere Informationen sind im Internet (www.twirlingbats.de) sowie unter der Rufnummer (06103) 29814 erhältlich.

Langen (DZ/hs) – Die Jahreshauptversammlung der Handball-Abteilung der SSG findet am Sonntag (4. März) ab 11 Uhr im SSG-Clubhaus, An der Rech-

VdK verlegt Sprechstunde Langen (DZ/hs) – Die Sozialsprechstunde des VdK-Ortsverbandes wird um eine Woche nach hinten verlegt und findet deshalb am Samstag (11.) von 10 bis 12 Uhr im Alten Rathaus statt. In dringenden Fällen und in Fristsachen werden die Mitglieder gebeten, die Sprechstunde des Kreisverbandes in Heusenstamm, Telefon (06104) 101148 oder 924023, in Anspruch zu nehmen.

ten Wiese, statt. Schriftliche Anträge müssen bis zum 26. Februar bei Jürgen Kretschmann, Wilhelm-Busch-Straße 12, eingegangen sein.

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Fettfallen umgehen (DZ/ok) – Nach dem üppigen Essen während der Feiertage möchten viele Menschen die Speckröllchen an Bauch, Hüfte und Po schnell wieder loswerden. Doch wie schafft man es abzunehmen, ohne zu hungern? “Radikale Diäten sind häufig einseitig und deshalb nicht zu empfehlen. Besser ist es, die eigene Ernährung langfristig umzustellen, fettärmer zu essen und sich mehr zu bewegen“, empfiehlt Brigitte Fischer, Ernährungswissenschaftlerin bei der AOK.

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chlank in zehn Tagen oder Speck weg mit Ananas: Die meisten Diäten halten nicht, was sie versprechen. Der Körper wehrt sich gegen Magerkost und Mini-Portionen. In Hungerphasen baut er Muskeln ab und schaltet den Stoffwechsel auf Sparflamme. Und wer nach der Diät wie vorher isst, legt sofort wieder zu. „Sinnvoller ist es, die eigenen Essgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen und Fettfallen zu umgehen. Verzichten Sie möglichst auf Fertiggerichte und Fast Food und essen Sie sich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten satt. So purzeln die Pfunde zwar langsamer, aber sie können Ihr Gewicht so auch langfristig halten“, sagt Fischer. Optimal ist es, wenn fünf Mal am Tag Früchte, Gemüse und Salat auf dem Speiseplan stehen: Sie sind kalorienarm und liefern wertvolle Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe sowie sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Als Zwischenmahlzeit bietet sich zum Beispiel ein Apfel an. Beim Mittagessen füllen ein fri-

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scher Salat und reichlich Gemüse den Magen und sind gleichzeitig gut für die Figur. Eine leckere Soße für den Salat lässt sich aus etwas Olivenöl und Essig oder aus Joghurt mit frischen Kräutern zaubern. Nicht empfehlenswert sind dagegen üppige Fertigsoßen mit Sahne, Eigelb und viel Öl. Zum Sattessen geeignet sind neben Obst und Gemüse auch Brot, Reis, Nudeln und Kartoffeln. Gut für die schlanke Linie sind insbesondere Vollkornprodukte: Sie enthalten viele unverdauliche Faserstoffe, die die Darmtätigkeit anregen und länger sättigen. „Machen Sie Kartoffeln, Reis oder Nudeln zusammen mit Gemüse zum täglichen Hauptgericht. Essen Sie Fleisch nur als Beilage“, rät Fischer. Zwei Mal

in der Woche sollte Fisch auf den Tisch kommen. Fettarm sind Kabeljau, Seelachs, Schellfisch und Zander. Fleisch liefert zwar hochwertiges Eiweiß und Eisen, enthält aber oft auch reichlich Fett. Wer sich gesund ernähren und zudem einige Pfunde verlieren möchte, sollte höchstens zwei bis drei Mal in der Woche ein mageres Stück Fleisch essen, zum Beispiel Hähnchen- oder Putenbrustfilet. Sehr fettreich sind dagegen Bratwürste, Schwartenbraten und Bauchfleisch. Wurst und Käse sollten ebenfalls nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Bei Aufschnitt empfiehlt es sich genauso wie bei Milch, Joghurt und Quark, fettreduzierte Produkte zu kaufen. Echte Dickmacher sind Fette

und Öle. Wer lästige Pfunde loswerden will, sollte damit bewusst umgehen. So bietet es sich an, statt Butter oder Margarine auch mal Quark als Brotaufstrich zu verwenden. Besonders tückisch sind die versteckten Fette. Sie verbergen sich beispielsweise in frittierten Lebensmitteln wie Pommes frites sowie in Kuchen, Keksen, Chips, Nüssen und Nuss-Nougat-Cremes. Wer aufs Naschen nicht ganz verzichten möchte, sollte zwischendurch lieber zu Trockenfrüchten, Salzstangen oder Weingummi greifen. Vorsicht ist auch bei zuckerhaltigen Getränken wie Limonade geboten. Fruchtsäfte sind ebenfalls kalorienreich und sollten deshalb stark mit Wasser verdünnt werden. Das Mischungs-


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verhältnis sollte ein Viertel Saft zu drei Vierteln Wasser betragen. Ideale Durstlöscher ohne jegliche Kalorien sind Mineralwasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Eine wirksame „Waffe“ gegen Übergewicht ist nicht zuletzt Bewegung. Wer regelmäßig Sport treibt, tut etwas für seine Gesundheit und verbrennt gleichzeitig Fett. Gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Schwimmen oder Radfahren. Doch auch das Training im Fitnessstudio hilft, angefutterte Pfunde loszuwerden. (DZ-Foto: aok)

Seminar für Hospizhelfer Mör felden-Walldor f (DZ/ba) – In Zusammenarbeit mit der Rüsselsheimer Hospizhilfe startet der Hospizverein Mörfelden-Walldorf im März ein neues Seminar zur Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Das Seminar umfasst sechs Wochenenden und mehrere Themenabende und endet mit einem Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Die Teilnehmer erhalten eine Qualifizierungsurkunde, die sie als ausgebildete Hospizhelfer/in ausweist. Wer sich für die Ausbildung interessiert, kann sich bei Doris Lösch, Telefon (06105) 23489, E-Mail: loeschdoris@aol.com oder donnerstags von 17 bis 18 Uhr während der Sprechstunde des Hospizvereins im Altenhilfezentrum in der Schubertstraße 23 informieren und anmelden. „Wir können zwar dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. Aber dazu brauchen wir Menschen, die bereit sind, einige Stunden ihres Lebens für andere zu opfern“, sagt Günter Berdel.

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Gesundheit fängt Jeder Zweite ist beim Essen an übergewichtig Dreieich (DZ/PR) – „‚Light‘-Produkte versprechen die Traumfigur, machen durch den Zusatz von Kohlenhydraten aber auf lange Sicht dick, weiß Ernährungsberaterin Meike Prostmeyer. „Vermeintlich Gesundes soll laut Etikett das Immunsystem stärken, entpuppt sich aber beim genaueren Hinsehen als Zuckerbombe. Und: Food-Designer kreieren ausgefallene Lebensmittel, die in ihrer Zusammensetzung einem Chemiebaukasten entstammen könnten. Die Natur auf dem Teller hat Seltenheitswert. Da stellt sich die Frage: Essen wir überhaupt noch gesund?“

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enau hier setzt das individuelle Ernährungsund Stoffwechselprogramm „metabolic balance“ an: am Verzehr von natürlichen Nahrungsmitteln ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Aromen. Denn der Verzehr von modernen ���designten“ und angereicherten Lebensmitteln sei nicht selten die Ursache für Fehlernährung und damit für Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes oder Bluthochdruck. „Unsere Nahrung ist unsere Medizin“, erklärt Dr. med. Wolf Funfack, Internist und Ernährungsmediziner aus München sowie Begründer von „metabolic balance“, in hippokratischer Tradition. Der Schlüssel zur ganzheitlichen Gesundheit und nachhaltigen Gewichtsregulierung liegt für den Stoffwechselexperten in einer natürlichen und individuellen Ernährung, sprich in einem individuellen Ernährungsplan. „Jeder Mensch benötigt andere Baustoffe, um seinen Körper gesund und seinen Stoffwechsel in Balance zu halten“. Mit dem Ernährungsplan erhält der Körper genau die Lebensmittel und Nährstoffe, die er braucht. Die Analyse des eigenen Blutes bildet die Grundlage von „metabolic balance“. Auf Basis die-

(DZ/de) – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen.

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bergewicht wird nach (in Kilogramm) durch das Quadem so genannten Body- drat der Körpergröße (in MeMass-Index bestimmt. tern) teilt. Die WeltgesundheitsDieser Index wird errechnet, organisation stuft Erwachsene ser Werte entsteht der Ernäh- indem man das Körpergewicht mit einem Body-Mass-Index rungsplan, der die individuelüber 25 als übergewichtig, mit len Bedürfnisse des Teilneheinem Wert über 30 als stark mers erfüllt. Die individuelle übergewichtig ein. Nach dieser Einteilung hatten Nahrungsmittelauswahl sowie 16% der Männer und 14% der die Ernährungsregeln wie etwa Frauen starkes Übergewicht. In die „Fünf-Stunden-Pause“ zwischen den Mahlzeiten halten Kreis Offenbach (DZ/ba) - Im allen Altersgruppen waren den Blutzuckerspiegel niedrig Kreis Offenbach nahm die Zahl Männer häufiger übergewichund fördern die naturgerechte der jugendlichen Komasäufer tig als Frauen. ab. So kamen im Jahr 2010 Übergewicht ist bereits bei junInsulinausschüttung. „metabolic balance“ empfiehlt nach Informationen der DAK gen Erwachsenen weit verbreivor allem langkettige Kohlen- 91 Jugendliche mit einer Alko- tet und steigt mit zunehmenhydrate, wie Roggenvollkorn- holvergiftung ins Kranken- dem Alter. Bereits bei den 20brot, Gemüse, Obst sowie hoch- haus. „Wir haben die Problem- bis 24-Jährigen waren 29% der wertige Eiweiße, wie Fleisch, ne noch nicht gelöst. Ob sich Männer und 18% der Frauen Fisch, Eier, Soja- und Milchpro- langfristig ein positiver Trend übergewichtig. Bei den 70- bis dukte oder Hülsenfrüchte so- ergbit, bleibt abzuwarten“, 74-Jährigen erreichten die Fälle wie ausreichend Fett und Kalo- meint Raymond Möbs von der von Übergewicht jeweils ihre DAK Offenbach. Die Kranken- Spitzenwerte (Männer: 74%, rien. Das Ernährungsprogramm glie- kasse setze ihre Präventions- Frauen: 63%). dert sich in vier Phasen: Vorbe- kampagne „bunt statt blau – Bei Männern waren Verheirareitungsphase, strenge Phase Kunst gegen Komasaufen“ mit tete zu 69% und Verwitwete zu und gelockerte Umstellungs- Unterstützung des hessischen 67% übergewichtig, Ledige dagegen nur zu 43%. Verwitwete phase sowie Erhaltungsphase. Sozialministeriums fort, Als speziell ausgebildete „meta- Auf Landesebene seien die Zah- Frauen (58%) sind häufiger von mit 69%. Untergewicht, ein Bobolic balance“-Betreuerin be- len der alkoholbedingten Kran- Übergewicht betroffen als ver- dy-Mass-Index von weniger als gleitet und berät Meike Prost- kenhausaufenthalte gegenüber heiratete Frauen (46%). Bei le- 18,5, ist in Deutschland weitaus meyer Interessierte während dem Vorjahr unverändert ge- digen Frauen waren 25% über- weniger verbreitet. Frauen wader Ernährungsumstellung – blieben. Im Jahr 2010 wurden gewichtig, dagegen hatten 7% ren 2009 wesentlich häufiger (3%) untergewichtig als Männer ganz gleich ob sie zunehmen, 1.690 Jungen und Mädchen Untergewicht. abnehmen oder einfach nur ih- zwischen 10 und 20 Jahren we- Ledige Männer hatten mit 56% (1%). Junge Frauen im Alter von re Gesundheit optimieren wol- gen Alkoholmissbrauchs in deutlich häufiger Normalge- 18 und 19 Jahren waren sogar Hessen stationär behandelt wicht als verheiratete und ver- zu 13% untergewichtig, 20- bis len. Weitere Infos gibt es unter der worden. witwete, ebenso ledige Frauen 24-Jährige noch zu 9%. Rufnummer (06103) 5095886, per Email an info@mitgenuss.de sowie auf den Websites www. mitgenuss.de oder www.metawichtige Vorteile für Sie! bolic-balance.com. 1. Kleinste, nahezu unsichtbare Hörgeräte 2. Kein Verschließen des Gehörgangs. Offenes Hören mit natürlichem Klang der eigenen Stimme. 3. Einfachste Bedienung, da vollautomatisch.

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Regionales Kreis Offenbach (DZ/jh) – „Die günstige Konjunkturlage in Deutschland in den zurückliegenden zwölf Monaten hat sich positiv auf das Insolvenzgeschehen ausgewirkt.“ Dies ist die Kernaussage, zu der die Creditreform Unternehmensgruppe in ihrem ersten Bericht 2012 gelangt. In ihrem Bezirk registrierte die Offenbacher Geschäftsstelle nach eigenem Bekunden im vergangenen Jahr deutlich weniger Insolvenzen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist demnach auf 30.200 Fälle gesunken, sie lag um 5,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (32.060). Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen. Mit 103.200 Fällen (2010: 109.960; minus 6,1 Prozent) wurde aber erneut die Marke von 100.000 insolventen Verbrauchern pro Kalenderjahr übertroffen. „Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die Verbraucherinsolvenz in Deutschland mittlerweile ein Massenphänomen darstellt“, so das Fazit die Creditreform-Mitarbeiter.

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eit der Einführung der Insolvenzordnung für Privatpersonen 1999 haben laut Statistik mehr als 800.000 Deutsche Insolvenz angemeldet. Auch im Beritt des Offenbacher Büros (siehe Grafik, Anm.) nahm die Überschuldung von insgesamt 58.296 Personen im Jahr 2010 auf 60.075 überschuldete Personen anno 2011 zu. Das Firmen-Insolvenzgeschehen ist laut Creditreform im Vergleich zu 2010 „kleinteiliger und jünger“ geworden. Vor allem im Handel (83 Prozent) und im Dienstleistungssektor (82,8 Prozent) sind vornehmlich sehr kleine Unternehmen (bis fünf Mitarbeiter) unter den Insolvenzkandidaten zu finden. Die größte Insolvenz des Jahres betraf den Druckmaschinenhersteller Manroland mit rund

6.500 Mitarbeitern, dem Ende November das Geld ausging. „Das drittgrößte Unternehmen der Branche mit Sitz in Offenbach litt unter der Billigkonkurrenz aus Asien und dem Trend zu elektronischen Dokumenten im Internet“, berichtet die Creditreform. „Nach dem Verkauf des Unternehmens an einen Finanzinvestor 2006 ging der Umsatz massiv zurück. Die Suche nach weiteren Investoren und Partnern blieb erfolglos. Nun wird der Konzern zerschlagen, dabei werden ersten Prognosen zufolge insgesamt 4.000 der 6.500 Mitarbeiter Ihren Arbeitsplatz verlieren.“ Rund 750.000 Gläubiger bangen im Insolvenzverfahren von TelDaFax, das ebenfalls zu den zehn größten Insolvenzfällen des Jahres zählt, um ihr Geld. Insgesamt waren 2011 236.000

Nachmittag für „Eineltern-Kids“ Langen (DZ/hs) – Für alleinerziehende Mütter und Väter ist ein von der Evangelischen Familienbildung auf die Beine gestellter „Einelternnachmittag“ konzipiert, der am Sonntag (12.) von 15 bis 18 Uhr im Domizil der Martin-Luther-Gemeinde, Berliner Allee 31, über die Bühne geht. Dabei wird neben Kaffee und Kuchen unter anderem ein spe-

zielles Programm für Kinder geboten, die Sozialberaterin Marion Lautner einen Vortrag über Mutter- beziehungsweise Vater-Kind-Kuren halten und eine „Info-Börse“ über weitere Angebote und Hilfen der kirchlichen und freien Träger in der Region aufklären. Der Eintritt ist frei, weitere Auskünfte gibt’s im Internet (www.einelternfamilien.net).

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Arbeitnehmer von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen (2010: 240.000). Die Offenbacher Niederlassung zählte 2011 750 Firmeninsolvenzen. 2011 wurden deutschlandweit 804.000 Gewerbeanmeldungen vorgenommen. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Aufgrund guter Einkommensund Jobperspektiven als abhängig Beschäftigte haben viele Existenzgründer ihr Gründungsvorhaben (vorerst) aufgegeben. Notgründungen aus der Arbeitslosigkeit waren aufgrund der sehr guten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt seltener zu finden. Trotz der rückläufigen Zahl der Verbraucherinsolvenzen und der Beruhigung des Insolvenzgeschehens in Deutschland wurde erneut, wie bereits in den Jahren 2007, 2009 und 2010, die Marke von 100.000 insolventen Verbrauchern in einem Kalenderjahr überschritten. Seit Anfang 2011 registrierten die deutschen Amtsgerichte deutschlandweit 103.200 Verbraucherinsolvenzen. Zwar liegt dieser Wert um 6.760 Fälle beziehungsweise 6,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau (109.960 Fälle), allerdings wurde trotz eines kräftigen Konjunkturbooms in den zurückliegenden zwölf Monaten der bislang dritthöchste Wert seit 1999 registriert. Nur 2010 und 2007 (105.300) lag die Zahl der Verbraucherinsolvenzen höher. Die Unternehmensgruppe Creditreform stellt mittelständischen Betrieben ein Instrumentarium ausgereifter Dienstleistungen zur Verfügung, die zur gezielten Risikoidentifikation

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Die „Schuldnerkarte“ für Stadt und Kreis Offenbach sowie die angrenzende Region Dieburg/Schaafheim dokumentiert die absolute Anzahl von Privatpersonen mit einem Eintrag im Schuldnerregister beziehungsweise in einem Insolvenzverfahren. (DZ-Grafik: creditreform)

J.P.Morgan: Laufspektakel weicht der EM Frankfurt (DZ/mp) – Bislang wurde der „J.P. Morgan Corporate Challenge“-Lauf stets an einem Mittwoch ausgetragen. In diesem Jahr aber fällt der Startschuss erst an einem Donnerstag – und das ist König Fußball geschuldet. Weil die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft am 13. Juni gegen die Niederlande antreten muss (und sich auch viele Laufenthusiasten diesen Klassiker nicht entgehen lassen wollen), haben sich die Organisatoren des „J.P. Mor-

gan“-Laufs in Frankfurt für eine Verschiebung der diesjährigen Auflage auf den 14. Juni entschieden. Im vorigen Jahr absolvierten laut Organisationsdirektorin Kirsten Fischer exakt 68.454 Starter aus 2.742 Unternehmen die 5,6 Kilometer lange Strecke. Wer in diesem Jahr an dem sowohl die Fitness der Starter als auch die Kommunikation innerhalb der Firmen fördernden „J.P. Morgan“-Lauf teilnehmen will – es starten Teams von je vier Männern oder vier Frauen

beziehungsweise aus je zwei Männlein und Weiblein bestehende Mixed-Teams –, erhält weitere Infos im Internet (www.jpmorgancc.de).


Seite 17 A

Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

Langen, Egelsbach, Erzhausen „Kinderboom“ und Ehe-Minus Langen (DZ/hs) – Die Lektüre der Standesamt-Statistik für das vergangene Jahr dürfte für Hardcore-Feministinnen nur schwer zu verkraften sein: Denn 2011 erblickten genau 434 „Pullermann-Träger“ (2010 waren es nur 375) in der Asklepios-Klinik das Licht der Welt, während dort lediglich 383 Mädchen (Vorjahr 388) ihren ersten Schrei taten. Insgesamt wurden somit 817 Geburten im Langener Krankenhaus registriert – 54 mehr als im Jahr zuvor. Überdies gab es eine Hausgeburt.

D

ieser „Kinderboom“ spiegelt sich auch in der nur auf Langen bezogenen Neubürger-Bilanz wider: 213 Babys haben Eltern aus der Sterzbachstadt, das sind 6 mehr als 2010. Die anderen Mütter und Väter kommen vorwiegend aus den Nachbarstädten Dreieich, Dietzenbach und Egelsbach. Die Eltern von 135 (Vorjahr 103) Neugeborenen sind ausländische Staatsangehörige; an der Spitze liegt nach wie vor die Türkei, gefolgt von Italien. Die Liste der beliebtesten Mädchennamen führt wie im vorigen Jahr Sophie vor Marie, Mia und Anna an, die häufigsten Namen bei den Jungs

Jhv der Vogelschützer Egelsbach (DZ/hs) – Die Jahreshauptversammlung des örtlichen Vogelschutz- und Zuchtvereins geht am Donnerstag (9.) ab 19 Uhr in dessen Domizil, Auf der Trift 4, über die Bühne.

sind Maximilian, Noah, Ali und Ben. Einen deutlichen Rückgang gab es 2011 hingegen bei den Eheschließungen: Nur noch 125 Paare ließen sich in Langen trauen, ein Jahr zuvor waren es noch 163. Zudem gaben sich zwei Männer im Zuge einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vor einem hiesigen Standesbeamten das Ja-Wort. Während die meisten Ehen im Rathaus geschlossen wurden (82), bot der Trausaal des Alten Rathauses, der nur in den Monaten Juli und August geöffnet hatte, für 13 Paare den passenden Rahmen, um den Bund fürs Leben einzugehen. Darüber hinaus gingen 30 Eheschließungen in der Merzenmühle über die Bühne. Neben den Freudentagen im Leben hat die Statistik des Langener Standesamtes auch die Zahl der Sterbefälle erfasst. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr um 20 auf 557 zurückgegangen – unter den Verstorbenen waren 263 Personen aus der Sterzbachstadt.

„DER PRIESTERMACHER“ lautet der Titel einer Komödie, die am Freitag (10.) ab 20 Uhr mit Thomas Freitag (Foto) und Constantin Lücke in den Hauptrollen in der Langener Stadthalle zu sehen ist. Das Stück, bei dem laut Ankündigung „Freunde der gepflegten Komödie und des spitzzüngigen Kabaretts gleichermaßen auf ihre Kosten kommen werden“, handelt vom Bemühen des alten, mit allen Weihwassern gewaschenen katholischen Priesters Thaddäus, den rebellischen Seminaristen Christopher auf dem Weg zu Kirche und Gott zu begleiten“. Vorverkaufstickets zum Preis von 15,30 bis 17,50 Euro gibt's an der Kasse des Hallenbades, Telefon (06103) 203-455, an der Abendkasse sind die Karten noch etwas teurer. (hs/DZ-Foto: shl)

„Froschkönig mal anders“

Taizé-Andacht in Stadtkirche

Langen (DZ/hs) – Das Wonnegauer Puppentheater führt am Donnerstag (2.) ab 16 Uhr im Saal der Thomas-von-AquinKirche, Berliner Allee 31, das Puppenspiel „Der Froschkönig mal anders“ mit Stabmarionetten und Handpuppen auf. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Langen (DZ/hs) – Die nächste ökumenische Taizé-Andacht geht am Sonntag (5.) ab 18 Uhr in der Stadtkirche über die Bühne, und bereits ab 17 Uhr wird eine Taizé-Chorwerkstatt offeriert, bei der sich Interessierte mit dem speziellen Liedgut vertraut machen können.

Debatte über Kirchenfusion

„Opernhits“ und Raritäten

Langen (DZ/hs) – Die vier evangelischen Kirchengemeinden in der Sterzbachstadt wollen zum 31. Oktober 2014 fusionieren. Warum dies notwendig ist und wie es in den kommenden Jahren mit den Langener Protestanten weitergehen soll, erfahren Interessierte bei vier Gemeindeversammlungen, die am Sonntag (5.) zeitgleich nach den Gottesdiensten (also etwa ab 11 Uhr) in den Domizilen der Johannes-, Martin-Luther-, Petrus- und Stadtkirchengemeinde über die Bühne gehen. Dabei werden die jeweiligen Kirchenvorstände über Chancen und Risiken der geplanten Fusion sprechen. Und in der Stadtkirchengemeinde wird im Anschluss an die Versammlung ein gemeinsames Mittagessen offeriert.

Langen (DZ/hs) – Unter dem Motto „1600: La nascita – Die Geburt der Oper“ steht das erste vom Kammermusikverein „Podium“ im neuen Jahr organisierte Konzert, das am Sonntag (5.) um 17 Uhr im Domizil der Petrusgemeinde, Bahnstraße 46, beginnt. Dabei wird das achtköpfige Frankfurter Ensemble „in paradiso“ die ersten Opern der Musikgeschichte, ihr Entstehungsumfeld und ihren Wirkungskreis vorstellen. Angekündigt wird „ein prachtvolles und mitreißendes Programm“, das frühe „Opernhits“ der Spätrenaissance ebenso enthält wie selten zu hörende Raritäten des Frühbarock. Der Eintritt kostet zwischen 8,50 und 11 Euro, Tickets gibt’s unter der Rufnummer (06103) 977958 und an der Tageskasse.

Gesundheit durch Qi Gong

Ausschuss und Parlament tagen

Langen (DZ/hs) – In der „Praxis für traditionelle chinesische Medizin und Naturheilkunde“, Friedrichstraße 24, beginnt dieser Tage ein Qi GongKurs, der unter anderem dazu beitragen soll, die Gesundheit zu fördern, die körperliche und geistige Konstitution zu stärken sowie Stress abzubauen. Weitere Infos sind unter der Rufnummer (06103) 2021284 erhältlich.

Erzhausen (DZ/hs) – Der parlamentarischen Haupt- und Finanzausschusses tagt am Donnerstag (2.) im Rathaus, Rodenseestraße 3. Im Sitzungssaal des Bürgerhauses kommt am Montag (6.) die Gemeindevertretung zusammen, um unter anderem den Termin für die in diesem Jahr anstehende Bürgermeisterwahl festzulegen. Beide Treffen beginnen um 20 Uhr.

Dreieich-Zeitung

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Seit vielen Jahren steht die Dreieich-Zeitung mit ihrem Namen für eine engagierte und unabhängige Berichterstattung in der Region zwischen Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. In einer über 40-jährigen Tradition stehend, möchte die Günther Medien GmbH den hohen Stellenwert der Dreieich-Zeitung als eine der meistgelesenen Zeitungen in der Region weiter ausbauen. Zur Verstärkung unseres Verkaufsteams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

KFZ-Markt Neuer Punto kommt mit neuen Motoren (DZ/PR) – Neben tief greifenden Änderungen des Karosseriedesigns wurde besonders die Motorenpalette des neue Fiat Punto erweitert. Hinzu gekommen ist das Zweizylinder-Turbotriebwerk TwinAir, das 63 kW (85 PS) leistet. Außerdem wurde der Turbodiesel 1.3 Multijet 16V überarbeitet. Er leistet ebenfalls 63 kW (85 PS).

D

er Punto hat eine neue Front erhalten, die durch die in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger charakterisiert wird. Die vorderen Blinkleuchten sind nun neben dem Lufteintritt angebracht. Der Innenraum zeichnet sich durch komplett neue Sitzbezüge und elegante Zierelemente am Armaturenbrett aus. Ergänzt wird der neue Look durch 15-Zoll Leichtmetallfelgen und drei neue Metallicfarben für die Karosserie: Turquoise, Ruby Red und Graphite Grey. Ferner kennzeichnet die Bezeichnung TwinAir nicht nur den Zweizylindermotor, sondern auch eine eigenständige Ausstattungsvariante. Der Punto war das erste Fahrzeug in seinem Segment mit einem hochmodernen Infotain-

ment-System (Blue&MeTM) sowie einer Software zur Optimierung des individuellen Fahrstils unter ökologischen Gesichtspunkten (eco:Drive). Ferner setzt der Punto Maßstäbe bei der Motorentechnologie. Sowohl die Turbodiesel (Multijet) als auch die Benziner (MultiAir) profitieren regelmäßig von Innovationen, mit denen die Umweltbelastung reduziert wird. In diese Strategie passt auch das Angebot der mit Erdgas oder LPG arbeitenden Triebwerke. Darüber hinaus sind alle Motoren, die dem Euro 5-Standard entsprechen, mit Start&Stopp-Automatik sowie Schaltpunktanzeige (Gear Shift Indicator) ausgestattet. Alleine diese beiden Technologien erreichen im Stadtverkehr eine Reduzierung der Ver-

brauchs- und Emissionswerte um bis zu 15 Prozent. Neu in der Motorenpalette des ist das TwinAir-Triebwerk. Der Zweizylinder kombiniert die elektrohydraulische Ventilsteuerung MultiAir mit dem Konzept des Downsizing (Hubraum 0,9 Liter). Das TwinAirTriebwerk vereint geringe Abmessungen und reduziertes Gewicht mit niedrigen Verbrauchswerten und hoher Leistung. Der mit einem Sechsganggetriebe ausgerüstete Punto TwinAir stellt die perfekte Synthese aus Umweltschutz (CO2-Emissionen 98 g/km) und Fahrspaß dar. Der Motor leistet 63 kW (85 PS) bei 5.500 min-1 und stellt ein maximales Drehmoment von 145 Nm bei 2.000 min-1 zur Verfügung. Zusätzlich kann der Fahrer des

TwinAir zwei Fahrprogramme wählen: „Normal“ für uneingeschränkte, spritzige Motorleistung und „Eco“ für betont Benzin sparendes Fahren. Ist mittels Tastendruck der „Eco“-Modus aktiviert, ermöglicht eine spezielle Einstellung der Motorsteuerung eine Reduzierung des Verbrauchs und damit noch Umwelt schonenderes Fahren. Für den neuen Punto steht außerdem der Turbodiesel 1.3 16V Multijet zur Wahl, der 63 kW (85 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 1500 min-1 zur Verfügung stellt. Das Triebwerk wurde mit der Einführung einer in-

Insignia OPC: Kraft plus Komfort (DZ/PR) – Der Opel Insignia OPC mit einer Leistung von 239 kW/325 PS, das Top-Modell der Marke, steht auch mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe zur Verfügung. Die allradgetriebene High-Performance-Variante des Modells bietet Dynamik und Fahrkulturab 48.665 Euro (für die viertürige Limousine). Der Fünftürer kostet 49.055 Euro, der Sports Tourer 50.140 Euro. Die adaptive Getriebesteuerung ist mit dem mechatronischen FlexRide-Fahrwerk vernetzt. Neben einer Grundeinstellung mit ausgewogener Alltagscharakteristik stehen zwei weitere Fahrprogramme zu Wahl: die Einstellung „Sport“ für erhöhte Agilität und reduzierte Karosseriebewegungen sowie der OPC-Modus. Hier reagiert die Lenkung noch direkter, das Gaspedal spricht schneller an und das Fahrwerk schaltet auf Hochleistung. Als zusätzlicher optischer Reiz werden die Zifferblätter rot illuminiert. Die Schaltcharakteristik des OPC-Automatikgetriebes ist generell fahraktiver ausgelegt und passt sich im Standardund Sport-Modus dem jeweiligen Fahrzustand an. Die OPC-

Einstellung agiert noch kompromisslos-sportlicher: Beim intensiven Beschleunigen werden die Schaltpunkte im Bereich der Maximaldrehzahl gesetzt, beim starken Bremsen, etwa vor Kurven, wird sehr dynamisch zurückgeschaltet. Die Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionswerte der neuen Antriebsvariante liegen praktisch auf dem Niveau der Handschaltversionen. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigen die Automatikversionen zwischen 6,3 (Limousine) und 6,6 Sekunden (Sports Tourer), die elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit liegt in allen Fällen bei 250 km/h; die kombinierten MVEG-Verbrauchs- und Emissionswerte liegen bei 10,7 l/100 km und einem CO2-Ausstoß von 251

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g/km. Wie für alle OPC-Modelle wurde zur Feinabstimmung der neuen Getriebeversion ein 10.000-Kilometer -Tes t pr o gramm auf der NürburgringNordschleife aufgelegt, dessen Belastung für das Gesamtfahrzeug sich mit dem Faktor 18 beziffern lässt: 10.000 schnelle Nordschleifenkilometer entsprechen rund 180.000 Kilometern auf normalen Straßen. „Die Automatikversion war ein häufig geäußerter Kundenwunsch“, sagt Michael F. Meyer, zuständiger Produktmarketing-Direktor der Adam Opel GmbH. „Wir sind diesem Wunsch nachgekommen und haben das Antriebsprogramm des Insignia OPC um eine attraktive Alternative ergänzt.“

Der OPC Sports Tourer erhielt zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung „Sportscar des Jahres“ von „Auto Bild“. Rund 68.000 Leser hatten aus über 170 Modellen ihre Favoriten bestimmt, wobei der Sports Tourer die „Kombis“ dominierte. (DZ-Foto: Werk)

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faches und funktionales Modell konfiguriert. Der „Easy“ zeichnet sich durch besonders reichhaltige Ausstattung und ein sein Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Erhältlich ist er in drei Farbkombinationen der Innenausstattung (rot, blau und grau). Die Topversion „Lounge“ bietet maximalen Komfort. Ausschließlich in Kombination mit dem neuen ZweizylinderTurbobenziner wird der Twin Air angeboten. Ihm vorbehalten sind spezielle Ausstattungsmerkmale wie die polierten, diamantbehandelten Leichtmetallfelgen, die schwarzglänzend lackierten Spiegel und die polierten Scheinwerfereinfassungen. Außerdem ziert ein TwinAir-Logo die Heckklappe. Der TwinAir verfügt darüber hinaus über eine spezifische Innenausstattung mit grauschwarzen Sportex-Stoffbezügen. Auf die vorderen Nackenstützen ist ein graues Logo aufgestickt, ein weiteres Logo befindet sich am Armaturenbrett. (DZ-Foto: Werk)


Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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KFZ-Markt Abarth: Der Stachel der Unterschätzten (DZ/PR) – Die Renaissance der Kultmarke Abarth nahm 2007 inhaltlich mit einem neuen Modell Formen an: dem Grande Punto Abarth. Mit der kompakten Limousine wird Abarth nicht nur seinem traditionellen Ruf als Anbieter betont sportlicher Fahrzeuge gerecht, sondern verhilft auch dem legendären Markenzeichen, dem Skorpion, zu neuen Ehren. Dieser zierte alle Autos des legendären Konstrukteurs Carlo Abarth, dessen Philosophie – Autos für Menschen mit Leidenschaft zu bauen – in dem neuen Modell wieder auflebt.

D

er gebürtige Wiener, der 1947 die Sportwagenfirma Abarth & Co gründete, war mit seiner Marke auf den Bau kleinvolumiger Sportwagen spezialisiert. Sein Credo: ein großes Herz und die richtigen Teile. Bis zum Verkauf seiner Firma 1971 an Fiat baute Carlo Abarth über 200 verschiedene Modelle, die alle eins verband: die Leiden-

schaft seines Schöpfers für sportliche Fahrzeuge. Mit tiefgreifend getunten Varianten von Fiat 500, Fiat 600 und Fiat 850 boten Privatfahrer den arrivierten Rennställen bei Tourenwagen-Rennen die Stirn. Gegen die großen Hersteller traten die Abarth-Werkspiloten in komplett selbst konstruierten Fahrzeugen in den Prototy-

pen-Kategorien an. Insgesamt mehr als 7.300 Siege erzielte Abarth zwischen 1956 und 1971 weltweit. Aber auch im normalen Straßenverkehr erfreute sich der Name Abarth schnell eines ausgezeichneten Rufs. Die von ihm entwickelten Sportauspuffanlagen, schon von weitem an den verchromten Endrohren und dem unverwechselbaren Sound zu erkennen, fanden reißenden Absatz (1962 verkauft Abarth rund 257.000 Stück) und waren die Vorboten einer gerade erst entstehenden Tuningbranche. Der Abarth-Skor-

pion verkörperte den Stachel 500, 500C und Punto sowie torleistung von 132 kW (180 PS) der Unterschätzten. Beim Pre- über 1.300 Einheiten des Son- in der Tradition der Marke. stigeduell an der Kreuzung dermodells Abarth 695 Tributo Auch das Design - Dach und ebenso wie beim Renneinsatz Ferrari verbuchen. Und seit Motorhaube in matt-schwarz, auf dem Nürburgring. dem Relaunch im Jahr 2008 18-Zoll-Leichtmetallräder und Mit 22 exklusiven Vertriebs- entschieden sich inzwischen Schalensitze - garantiert Motorpartnern - den so genannten fast 36.000 Kunden für ein sport-Feeling. „Officine Abarth“ - startete der Fahrzeug mit dem Skorpion im Gleiches gilt auch für den 500. italienische Sportwagenher- Wappen. Das in Essen ausgestellte Exemsteller 2008 in Deutschland Darüber orderten rund 10.000 plar wurde mit dem neuen Tudurch. Einer davon ist bis heute Kunden weltweit zusätzlich ning-Kit „695 Brembo Koni“ sodas Autohaus Saggio in der „Esseesse“ Tuning-Kits für die wie dem Sportauspuffsystem Sprendlinger Landstraße 210 in beiden Modellreihen Punto „Record Monza“ zusätzlich aufOffenbach. und 500. Auf der Motor Show gewertet. Mit 117 kW (160 PS) Sie bieten das komplette Pro- Essen wurden drei besonders setzt die Leistung seines 1.4 Ligramm (Neufahrzeuge, Perfor- sportliche Modelle präsentiert: ter Turbomotor den Maßstab mancezubehör, Service, Acces- Punto SuperSport, 500 und im Segment. soires) in eigens gestalteten 500C. Italienisches Design in BestVerkaufsräumen. Ergänzt wird Das Sondermodell Punto Su- form repräsentiert der 500C. das Netz durch rund 20 Ser- perSport steht nicht nur dank Die elegante Bicolore-Lackievicebetriebe. seiner bemerkenswerten Mo- rung sowie die braunen LederIm Geschäftssportsitze unjahr 2011 terstreichen konnte die den besonMarke Abarth ders exklusieuropaweit beven Auftritt reits mehr als des kleinen 6.400 verkaufSport-Cabriote Fahrzeuge 63069 Offenbach/Main • Sprendlinger Landstr. 210 lets. (Fotos: Werk) der Modelle Tel.: 0 69 / 98 40 10 • Fax: 0 69 / 98 40 14 01/ 2


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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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Veranstaltungen im Februar Fr. 3.2. Musical: Black or White – A Tribute to Michael Jackson Sa. 4.2. Dave Davis – Spaß um die Ecke feat. Motombo Umbokko So. 5.2. Detlef Jöcker – Willkommen im Tamusiland Mi. 8.2. Prinz von Homburg – Schauspiel von Kleist Do. 23.2. Musical: Cabaret Fr. 24.2. Melissa Etheridge Tour 2012 Sa. 25.2. Kettcar Tour 2012 So. 26.2. Komödie: Altweiberfrühling Di. 28.2. Marlene Jaschke Mi. 29.2. Der Familie Popolski

Dietzenbach (DZ/kö) – Ein Theater-Stück mit Fernsehstar Rainer Hunold, eine Schlagernacht unter närrischen Vorzeichen und ein Abend mit musikalischer Lagerfeueratmosphäre: Das sind die Februar-Highlights im Bürgerhaus Dietzenbach.

D

ie Theater-Aufführung „Verwandte sind auch Menschen“, die am Freitag, 10. Februar, mit Rainer Hunold – bekannt geworden als Rechtsanwalt in der ZDF-Krimiserie „Ein Fall für zwei“ – populär besetzt ist, hat den Status „ausverkauft“ fast erreicht. Nur noch wenige Restkarten sind im Vorverkauf an der Bürgerhaus-Kasse erhältlich. Am Rosenmontag, 20. Februar, wird die Schlager-Cover-Formation „Van Baker & Band“ für Stimmung im Capitol sorgen. Dort, im großen Saal des Kultur-Kuppelbaus, werden die Blicke insbesondere auf Frontmann Jerome van Baker gerichtet sein. Mit deutschen Hits von einst („Ti Amo“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Über den Wolken“ dürfen nicht fehlen) wollen der Sänger und seine Begleiter, gehüllt in goldene Gewänder, das Bürgerhaus zum Kochen bringen. Den Beginn macht um 19.11 Uhr „DJ Joni“ – und zu vorgerückter Stunde ist er noch einmal im Einsatz. Sprich: Auch nach dem Konzert rotieren die Scheiben. Faschings-Ohrwürmer werden erklingen. Apropos „Gewänder“: Wie die Musiker, so die Zuhörer... Maskerade der originellen Art ist Trumpf. Die schönste Verkleidung und die größte kostümierte Gruppe werden prämiert. Zuständig für das Überreichen der Preise ist das Dietzenbacher Prinzenpaar der aktuellen Kampagne: Peggy I. und Alexander I. haben ihr Kommen zugesagt.

Die Stadtmarketing-Agentur bietet ein attraktives KartenPaket an, das besonders auf Kostümgruppen zugeschnitten ist. Zwölf Tickets gibt es im Vorverkauf zum Preis von zehn Karten. Das gleiche gilt an der Abendkasse, wenn man als kostümierte Gemeinschaft erscheint. Auch hier gibt es bei einer Größe von mindestens zwölf Personen zwei Freikarten pro Gruppe. Am Freitag, 24. Februar, kommt der Singer-Songwriter Philip Bölter in den GreenWindows-Pub des Bürgerhauses. Der 24-Jährige schlägt die Brücke zwischen den Urvätern des Folk (Neil Young, Bob Dylan) und heutigen Künstlern der Indie-Folk-Szene. „Der Spaß und die Improvisationsfreude stehen ihm ins Gesicht geschrieben. Ein wenig spitzbübisch, ein wenig erwachsen. Irgendwo zwischen Lagerfeuer und Rock ’n’ Roll“: So beschreiben die Programmplaner die Markenzeichen des jungen Mannes. Karten für alle Bürgerhaus-Veranstaltungen sind an der Theaterkasse im Foyer des Gebäudes, Europaplatz, Telefon (06074) 373335, erhältlich. Ferner im Internet auf der Seite www.dietzenbach.de/kartenverkauf und beim Bürgerservice am Stadtbrunnen, Rufnummer (06074) 692213.

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HERINGSBAll IM BÜRGERHAUS: Es ist gute Tradition, dass die närrischen Tage in Dreieich mit einem ebenso musikalischen wie schmackhaften Heringsball im Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, ausklingen. Am Mittwoch (22.) bietet der Kulturtempel ab 20 Uhr die Bühne für die Red Hot Hottentots (unser Foto) und den Pianisten Christoph Oeser. Die Moderation übernimmt Börsen-Fachmann Frank Lehmann. Und wer keinen Fisch mag, dem wird Pasta aufgetischt. Man nehme: eine im New-Orleans-Jazz und Swing gleichermaßen verwurzelte Band mit großer Tradition. Man füge hinzu: den deutschen Boogie-Woogie-Pianisten schlechthin, einen Meister seines Faches. Und man erhält: eine ideale Besetzung für den Heringsball. Interesse geweckt? Eintrittskarten zum Preis von 17 Euro (Fisch/Nudeln inklusive) gibt es ebenso wie nähere Informationen an der Bürgerhaus-Kasse, Telefon (06103) 600031, sowie auf der Internetseite www.buergerhaeuser-dreieich.de. (jh/DZ-Foto: bhs)

„Local heros“ im Bürgerhaus

Multimediales Spektakel Neu-Isenburg (DZ/ba) – Eine „musikalische Verbeugung vor dem größten Entertainer der Musikgeschichte“ kündigt die Hugenottenhalle unter dem Motto „A Tribute to Michael Jackson“ am Freitag (3.) um 20 Uhr an. Im Ticket-Center in der Hugenottenhalle, Telefon (06102) 77665, sowie unter www.ticketcenter.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen können Tickets zu Preisen von 28,60 bis 39,60 Euro geordert werden. In der Show werde Jackson von einem „perfekten Double auf höchstem Niveau verkörpert“, so die Veranstalter. Ein auf die Show abgestimmtes Lichtdesign, 120 eigens für die Show hergestellte Kostüme und rasante OriginalChoreographien sorgten für ein multimediales Spektakel.

„LICHT IM DUNKEL“ lautet der Titel eines bewegenden Schauspiels nach einer wahren Begebenheit, das am Donnerstag (23.) ab 20 Uhr in der Stadthalle Langen aufgeführt wird. Erzählt wird darin die Geschichte von Helen Keller, die mit 19 Monaten durch eine schwere Krankheit Augenlicht und Gehör verlor und danach nur durch wenige Berührungen und Gesten ihre totale Isolation durchbrechen konnte. Doch eine junge Blindenlehrerin schaffte es nach hartem Kampf, Licht ins Dunkel des Daseins des hochintelligenten Kinds zu bringen, das – im wahren Leben – Schriftstellerin und schließlich mit der Ehrendoktorwürde der Harvard-Universität ausgezeichnet wurde. Vorverkaufstickets zu Preisen zwischen 15,30 und 17,50 Euro gibt's an der Kasse des Hallenbades, Telefon (06103) 203-455, an der Abendkasse sind die Karten etwas teurer. (hs/DZ-Foto: shl)

Dreieich (DZ/jh) – Auch 2012 laden die „Bürgerhäuser Dreieich“ unter dem Motto „Local heroes on stage“ zu „Dreieich rockt“ ein. Das Konzert im Bürgerhaus Sprendlingen bietet am Freitag (17.) ab 20 Uhr ein Podium für drei Bands aus der Region. Der Eintritt kostet 6 Euro. Seit fast 32 Jahren existiert die Gruppe unter verschiedenen Bandnamen und mit wechselnder Besetzung: Die Gründungsmitglieder Heiko Jäger, Andreas Gerhardt und Matthias Gerhardt sind heute „Headless“. Headless hat sich dem schnörkellosen Rock der 80er Jahre bis heute verschrieben. Im Programm finden sich CoverSongs von Thin Lizzy bis Metallica. „X-Tract“ gibt es seit 1996 und seitdem gibt es eine Mischung aus unvergesslichen Rocksongs und aktuellen Chartbreakern zu hören. Mit Anna Küchler und Elke Koch am Gesang, Reinhard Biemel und Manfred Ewald an den Gitarren, Uli Rubenschuh, Bass und Patrick Wegner am Schlagzeug werden auch Songs gerockt, die sonst von Männer gesungen werden, oder ohne Keyboard unvorstellbar sind. Und „RED LAKE“ präsentieren melodische Rock-Songs aus den vergangenen Jahrzehnten. Alle Bandmitglieder besitzen eine langjährige Musik- und Bühnenerfahrung.

Tel. 06102 77665


Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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Veranstaltungskalender DO

2. FEB

Langen • Neue Stadthalle, 10 Uhr, Studiobühne Dreieich: Meffi, der kl. feuerrote Teufel (ab 5; 5 - 7 €) • Hl. Thomas von Aquin-Gemeindehaus, Oberl., 16 Uhr, Wonnegauer Puppentheater: Der Froschkönig mal anders (5 €) Neu-Isenburg • Hugenottenhalle, 19.30 Uhr, The Bee Gees Story (29,90 - 47,90 €) Rödermark • Kulturhalle, 20 Uhr, Oscar und Felix - Komödie (17 - 26 €) Rodgau • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Walter Drechsler: Grausame Liebe - Autorenlesung (Eintritt frei) Mühlheim • Willy-Brandt-Halle, 20 Uhr, Gräfin Mariza - Operette (32,90 43,90 €) Offenbach • Hafen 2, 21.45 Uhr, Scraps of Tape (9 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 19.30 Uhr, Orpheus und Eurydike (8,50 - 28 €); Ks, 20 Uhr, Büchners Tod (11 €) • Jagdhofkeller, 20 Uhr, De Guggugg (Benefiz; 10/13 €) Frankfurt • Schauspiel, 19.30 Uhr, Maria Stuart (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Der große Gatsby (17 - 30 €); Box, 22 Uhr, Schlafes Bruder (9 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Lisa Batiashvili, Violine Brahms, Strawinsky (32 - 95 €);

MS, 20 Uhr, Frankfurter Streichoktett - Svendsen, Schostakowitsch, Mendelssohn (19 - 37 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Christof Sänger Trio (10 €) • Die Käs, 20 Uhr, Peter Vollmer: Frauen verblühen, Männer verduften • Neues Theater, 20 Uhr, Horst Schroth: Was weg ist, ist weg (19 - 24 €) • Ikonenmuseum, 19.30 Uhr, Gernot Gottwals: Im eifer deines Dieners - Autorenlesung • Städel, 20 Uhr, Art after work: Traum und Ekstase (Anm.: (069/605098-200; 15 €) • Saalbau Gutleut, 15.30 - 18.30 Uhr, Münzsammler-Tauschtreffen (GIG) Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, CJ Taylor & Band (14,20/16 €) • Stadthalle, 20 Uhr, The Musical Box (50,70 - 60,60 €) Bad Homburg • Englische Kirche, 20 Uhr, Axel u. Torsten Zwingenberger (22 €) Bad Vilbel • Kulturforum Dortelweil, 20 Uhr, Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer-Kabarett: Mose war ein Mehrteiler (16 - 22 €) Heidelberg • Karlstorbahnhof, 20 Uhr, Ohne Rolf: Schreibhals Lorsch • Musiktheater Rex, 20.30 Uhr, Blues Caravan Ludwigshafen •dasHaus, 20.30 Uhr, The Blues Band (18/22 €) Mainz • KUZ, 20 Uhr, The Fuck Hornis-

Bekanntmachung

Amtsgericht Langen 7 K 7/10 Zwangsversteigerung zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. Folgender Grundbesitz eingetragen im Grundbuch von Ober-Roden Blatt 11038 Laut Gutachten: Einfamiliendoppelhaushälfte und Garage Am Lerchenberg 1, mit ca. 140 qm Wohn- und 60 qm Nutzfläche, Grundstücksgröße 333 qm, soll am Donnerstag, den 23.02.2012 um 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Zimmerstr. 29, Saal B zum Zwecke der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Verkehrswert wurde gemäß § 74 a ZVG festgesetzt auf 215.000,- €. Baujahr des Hauses: um 1975. Bieter müssen damit rechnen, dass sie in Höhe von 10 % des Verkehrswertes Sicherheit zu leisten haben. Die Sicherheit kann geleistet werden durch: Verrechnungsschecks, ausgestellt durch inländische Kreditinstitute oder Bundesbankschecks (beide frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt), Bankbürgschaften und rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Gerichtskasse Darmstadt, Kto. Nr. 1006048, bei der Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, unter Angabe des Kassenzeichens 11949901125. Das Kassenzeichen gilt nur für dieses Verfahren und darf nicht für die Zahlung von Sicherheitsleistungen in anderen Zwangsversteigerungsverfahren verwendet werden. Auf die Bekanntmachung im ZVG Portal unter www.zvg-portal.de wird verwiesen. Langen, 27.01.2012

- Amtsgericht -

schen Orchestra • unterhaus, 20 Uhr, Malediva: Pyjama Party/Martin Großmann: Trüffelschweine Mannheim •Klapsmühl’ (siehe1.2.) Weiterstadt • Ev. Kirche, 19.30 Uhr, Maxim Kowalew Don Kosaken (14/16 €)

FR

3. FEB

Langen • Neue Stadthalle, 21.30 Uhr, Frisch Gepresst - Cover-Rock (12/15 €) Neu-Isenburg • Hugenottenhalle, 20 Uhr, Black or White: A Tribute to Michael Jackson (25 - 35 €) • Schul- u. Bildungszentrum Westend, Alicestr. 107, 19 Uhr, SuHwan Kim, Klavier - Mendelssohn, Chopin, Liszt, Debussy, Ravel... (Benefiz; 8 €) Dietzenbach • Theater Schöne Auss., 20 Uhr, Sag nicht Lena zu mir! (12,50 €) Heusenstamm Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

• Sammlungsdepot des Frankfurter Museums für Kommunikation, Philipp-Reis-Str. 4-8, 14 Uhr, Ein Blick hinter die Kulissen (Anm.: 06104/4977210; 5 €) Rodgau • Georg-Büchner-Schule, Jüg., 20.30 Uhr, Krabat (8/10 €) • Bürgerhaus Nd.-Rod., 20 Uhr, Wolfgang Trepper: Dinner for Du 2012 (14 - 16 €) Offenbach • Hafen 2, 23 Uhr, Neon Love Affair: Teenage Mutants, Stereohaunts, Steffen Sennert (7 €) Darmstadt • Staatstheater, KH, 19.30 Uhr, Woyzeck (13,50 - 45 €) • Centralstation, 21 Uhr, 32. Dichterschlacht (5,50/8 €), 22 Uhr, SanchoSun, Uff Légère, Marceillé (5/7,50 €) • Goldene Krone, Saal, 21 Uhr, Daniel Goldstadt, Nahverkehr; Kneipe, 22 Uhr, The Smokin’ Mojo Filters (Eintritt frei) • halbNeun Theater, 20.30 Uhr, Hubert Burghardt: Sex in der Krise (17,50/18 €) Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Die Fledermaus (13 - 75 €) • Schauspiel, 19.30 Uhr, Der nackte Wahnsinn (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Der große Gatsby (17 - 30 €) • Das Bett, 21.30 Uhr, Bloodgroup (10,90 €) • Club Voltaire, 21 Uhr, Borgenine (5 €) • Elfer, 21 Uhr, Keyboardresitranse, Different Me, My Scarlet Pumkin (10 €) • Die Fabrik, 20 Uhr, Duo Tête-àTête - Piaf, Dietrich (18 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Fahrenholz, Kirschner, Ommert, Schilling - Jazz (Eintritt frei) • hr, Sendesaal, 20 Uhr, Debüt: hr-Sinfonieorchester - Mendelssohn Bartholdy, Ravel, Wagner (16 €)

BRENNA TUATS am 7. Februar in der Jahrhunderthalle Frankfurt, wenn Hubert von Goisern auftritt. (DZ-Foto: va) • HfMDK, Eschersheimer Landstr. 35, 20 Uhr, hr-Bigband, Afrika im Exil (17 €) • Jahrhunderthalle, 20 Uhr, Paul Panzer: Hart Backboard (29,50 €) • Ponyhof, 21 Uhr, Rock City Radio (5 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Anthony Rother, Sidney Späth (10 - 15 €) • Die Käs, 20 Uhr, Thomas Reis: Reisparteitag • Internationales Theater, 20 Uhr, Lusine Khachatryan, Klavier: Maria Stuart (15/20 €) • Neues Theater (siehe 2.2.) • Die Schmiere, 20 Uhr, Thomas Kreimeyer: Der rote Stuhl - Kabarett Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Julia Neigel & Band (23/24 €) Heidelberg • Karlstorbahnhof, 20 Uhr, Kopfsalat & Die Band Mainz • unterhaus, 20 Uhr (siehe 2.2.) Mannheim •Capitol, 20 Uhr, Laith Al-Deen • Alte Feuerwache, 21 Uhr, Rotfront (12/15 €) •Klapsmühl’ (siehe 1.2.; 18 €) Weinheim • Café Central, 21 Uhr, Glasperlenspiel Wiesbaden • Schlachthof, 19 Uhr, The Dynamics (16 €)

SA

4. FEB

Langen • Neue Stadthalle, 16 Uhr, Michael Martin: 30 Jahre Abenteuer (21,90 €) Dreieich • Café Zeitlos, Kurt-SchumacherRing 2, 21.30 Uhr, Falb Neu-Isenburg • Hugenottenhalle, 20 Uhr, Dave Davis: Spass um die Ecke (28,20 €) • Treffpunkt, 20 Uhr, Hole Full Of Love Rodgau • Bürgerhaus Nd.-Rod., 20 Uhr,

Altweiberfrühling - Komödie (17 21,50 €) Mühlheim • Schanz, 20.30 Uhr, LuXus (11/13 €) Offenbach • KJK Sandgasse, 21 Uhr, Fusion Fly, Epicman (4 €) Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 16 Uhr, Hubert Bischof, Andreas Wagner - Balladen v. Loewe, GH, 19.30 Uhr, Der Theatermacher/Der Raub der Sabinerinnen (10 - 33 €); Ks, Bar, 20 Uhr, Nichts Schöneres (11 €) • Jagdhofkeller, 20.30 Uhr, King Lenz Baumgardt Trio - Blues (10/13 €) • halbNeun Theater, 20.30 Uhr, Herkuleskeule: Morgen war’s schöner (19,70/20 €) • TAP, 15.30 Uhr, Der Räuber Hotzenplotz • Goldene Krone, Saal, 21 Uhr, Blackmail, Red Hill; Kneipe, 22 Uhr, The Barbers (Eintritt frei) Frankfurt • Oper, 19 Uhr, Arabella (13 - 82 €) • Schauspiel, 19.30 Uhr, Die Physiker (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Alice im Wunderland (14 - 25 €); Box, 21 Uhr, Rosenkranz und Güldenstein sind tot (9 €) • Alte Oper, GS, 19 Uhr, Dein ist mein ganzes Herz - Operettengala (30,50 - 73,50 €); MS, 20 Uhr, Nicolai Friedrich: Verzaubert (34,65 - 39,15 €) • Das Bett, 21.30 Uhr, Tyske Ludder (13,10 €) • Jahrhunderthalle, 19.30 Uhr, Musikantenstadl (49 - 67,50 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Damon Brown Int. Quartet (15 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Envy My Music: Funkerman, Philippe Lemot, Patrik Hupe (15 €) • Monza, 23 Uhr, George Sanchez, Manzuela, Colino Brothers, Nisse Nilson, Marc Keen (8 €) • Die Käs, 20 Uhr, Max Uthoff: Oben bleiben • Internationales Theater, 16/20

Uhr, Terry Burrus and Double Pianos: Pavarotti, Bach and Beyond (30 €) • Kinder- u. Jugendtheater Frankf., Titus Forum, 16 Uhr, Die Sterntaler (6 - 14 €) • Neues Theater (siehe 2.2.) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Philipp Weber: Futter • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Christoph Ulrich, Georgi Mundrov, Bob Degen, Klavier (20 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Feel Collins (12/13 €) Bad Vilbel • Theater Alte Mühle, 20 Uhr, High Five: Mundesjugendspiele (17 €) Heidelberg • Stadthalle, 20 Uhr, Hagen Rether: Liebe Karlsruhe • Festhalle Durlach, 20 Uhr, Laith Al-Deen Lorsch • Musiktheater Rex, 20.30 Uhr, Typical Tess Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Bastian Sick: Nur aus Jux und Tolleranz • unterhaus, 20 Uhr (siehe 2.2.) Mannheim •Klapsmühl’, 20 Uhr, Lars Reichow: Goldfinger (18 €) Reinheim • Weinhof, 20 Uhr, G.O.D. Rüsselsheim • Festungskeller, 20 Uhr, O-Ton (10/12 €)

SO

5. FEB

Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Lars Reichow: Goldfinger (22 €) • Petrusgemeindehaus, 17 Uhr, 1600: in paradiso: La nascita – Die Geburt der Oper (Ein Fest für die Musik; 8,50 - 11 €) Neu-Isenburg • Hugenottenhalle, 14/17 Uhr, Detlev Jöcker: Willkommen im Tamusiland (17,10 €) • Haus zum Löwen, 17 Uhr, Duo Birringer - Mozart, Szymanowski, Hindemith... (9,50 €) Dietzenbach • Zum Hügeleck, 17 - 20 Uhr, Tanztee (Spende) • Rut-Kirche, Rodgaustr. 40, 17 Uhr, Familienkonzert im Dämmerlicht (Spende) Heusenstamm • Ev. Kirche, Frankfurter Str. 80, 17 Uhr, Tilman Seitz, Gitarre - Sor, Albeniz, Sagreras, Barrios, Assad... (Eintritt frei) Rödermark • Kulturhalle, 19 Uhr, Ohne Rolf: Schreibhals (16,50/18 €) Rodgau • Bürgerhaus Nd.-Rod., 15 Uhr, Studiobühne Dreieich: Meffi, der kl. feuerrote Teufel (ab 5; 6,50 €) Offenbach • Capitol, 20 Uhr, Laith Al-Deen (30,10 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 19.30 Uhr, Schwanensee (Restkarten: 20 - 99 €); KH, 16 Uhr, Der Turm (8 - 27 €); Ks, Bar, 20 Uhr, Bier für Frauen (11 €) • Centralstation, 20.30 Uhr, Martin and James (15/19 €) • TAP, 11 Uhr, Der kleine Eisbär


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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

Veranstaltungskalender Frankfurt • Oper, 17 Uhr, Götterdämmerung (13 - 88 €) • Schauspiel, 18 Uhr, Hamlet Prinz von Dänemark (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Liliom (17 - 30 €); Box, 16 Uhr, Lanzarote (9 €) • Alte Oper, GS, 15 Uhr, Mariinsky-Theater St. Petersburg: Schtschedrin, der verzauberte Pilger (23,50 - 89,50 €), 19 Uhr, Mussorgsky, Boris Godunow (29,50 - 125,50 €) • Batschkapp, 20 Uhr, Bullet Monks, Nitrovolt, D-A-D (20 €) • Nachtleben, 20 Uhr, Emergenza: Abused, Anke Keitel & Band, LogPoint, The Cult of Soul Catchers, Red Smile, Tusk, Mediensturm (8/10 €)

• Rest. Blau Gelb, Ginnhm., 14 Uhr, Purling Brooks Band (CFRMMonatstreffen) • Elfer, 21 Uhr, Das Pack, Kapelle Ostermann (11 €) • hr, Sendesaal, 20 Uhr, Lunchkonzert: Eine Amerikanerin in Frankfurt - Brahms, Beethoven, Barber (16 - 42 €) • Jahrhunderthalle, 19 Uhr, Night of The Dance (39,90 - 71,90 €) • Jazzkeller, 20 Uhr, Damon Brown Int. Quartet (10 €) • Südbahnhof, 12 - 15.30 Uhr, Gypsys (10/12 €) • Uni, Casino, Grüneburgplatz 1, 17 Uhr, Skyline Symphony, Christoph Croisé, Violoncello - Tschaikowsky, Haydn (28 €)

Dauerbrenner im Februar  Neu-Isenburg: Äppelwoitheater: Die Babbel-Show (3., 10., 24.2., 20 Uhr; 19,50 €)  Rödermark: Theater & nedelmann: Ephraim Kishons Es war die Lerche (3., 4., 24., 25.2., 20 Uhr; 15 €)  Offenbach: t-raum: Oskar und die Dame in Rosa (3., 4., 11.2., 20 Uhr; 13 €), Knock oder Der Triumph der Medizin (18./25.2., 20 Uhr; 13 €) • Theateratelier Bleichstr. 14H: Gundula Ödmann Supergörl - Eine Frau rettet ihre Stadt (10., 11., 17., 18.2., 20 Uhr; 12/14,50 €)  Darmstadt: Bessunger Knabenschule: Varieté Extra 2012 (3., 4., 10., 11.2., 20.30 Uhr, 12.2., 19 Uhr; 18/19,50 €) • TAP: Kein Job für Sünder (bis April; mi. - sa. 20.15, so. 18 Uhr; 23 €)  Frankfurt: The Forsythe Company: Ein gemischter Abend von William, Uraufführung und Wiederaufnahmen (3. - 6.2. u. 9. - 12.2., 20 Uhr, Bockenheimer Depot; 27 - 32 €) • Die Dramatische Bühne: Mirandolina (3. - 5.2.), Ein Sommernachtstraum (10. - 12.2.), Der Diener zweier Herren (17. - 19.2.) Was ihr wollt (24. - 26.2.; Exzess-Halle; fr. u. sa. 20, so. 19 Uhr; 8 €) • Die Komödie: Vier linke Hände (bis 25.3.; di. - sa. 20, so. 18 Uhr; 20,50 - 31,50 €) • Fritz Rémond Theater: Heiße Zeiten - Wechseljahre (bis 26.2.; di. - sa. 20, so. 18 Uhr; 17,50 - 28,50 €) • Morticus Ghosttours: Das Blut der Gründer (Römerberg: 3., 10., 17.2., 18.30 Uhr, 25.2., 13.15 Uhr; ab 16; 10,50 €); Die Tour der schwarzen Schatten (U-Bahn-Aufgang Schillerstr.: 3., 10., 17., 24.2., 21 Uhr; ab 12; 9,50 €); Die Nacht der Vampirin (Stadtwerke: 4., 11., 18., 25.2., 20.45 Uhr; ab 12; 12,50 €); Hexen in der Klappergass (Dom: 18.2., 18 Uhr; ab 12; 8 €) • Papageno Theater: Die kleine Zauberflöte (3. - 5., 10. - 12.2., 16 Uhr; ab 5; 9,50 - 15,50 €); Der Räuber Hotzenplotz (17. - 19., 24. - 26.2., 16 Uhr; ab 5; 9,50 - 15,50 €); Rigoletto (4., 11.2., 19.30 Uhr; 21 - 24,50 €); My Fair Lady (18.2., 19.30 Uhr; 21 24,50 €); Der Zigeunerbaron (25.2., 19.30 Uhr; 21 - 24,50 €) • Die Schmiere: Hauptsache egal! - Irren ist Standard (1., 8., 11., 16., 18., 29.2., 20 Uhr; 5., 26.2., 19 Uhr); Reform mich Baby (25.2., 20 Uhr); Aufschwung in 3D (9., 15., 24.2., 20 Uhr; 12.2., 19 Uhr); Die Party geht weiter - Boni für alle (10., 17.2., 20 Uhr); Grundlos erregt - Spezial-Mix (2., 4., , 20 Uhr); Die Reise des Goldfischs (12.1., 20 Uhr; 14,20 - 19,70 €) • Stalburg Theater: Der Kontrabass (3., 11.2., 20 Uhr); Viel Lärm um Nichts (7., 20.2., 20 Uhr); Gatte gegrillt (10.2., 20 Uhr); Wer kocht, schießt nicht (5., 12., 15., 26., 20 Uhr); Das Gasthaus an der Themse (1., 2.2., 20 Uhr); Der letzte Husten (18., 19., 22.2., 20 Uhr); Die Baronin und die Sau (9., 28.2., 20 Uhr); Die Bettleroper (5., 8.., 24., 25.2., 11 Uhr; 23 - 26 €)• Theatrallala: Angela die goldisch Maus isst samstags dick’ Supp in der Bäppi Ford Klinik (3., 4., 10., 11., 24., 25.2., 21 Uhr; 25 - 38 €) • Theaterhaus: Theater La Senty Menti: Der unheimliche Besuch (10.2., 18 Uhr, 12.2., 15 Uhr, 13.2., 11 Uhr, 14./15.2., 9.30 Uhr, 16.2., 11/14.30 Uhr; ab 6; 6 - 9 €); Der Tigerprinz (19.2., 11 Uhr, 21. - 24.2., 9.30 Uhr; ab 4; 6 - 9 €); Theater Gruene Sosse: Nebensache (22.2., 19 Uhr, 23.2., 11 Uhr, 24.2., 11/14.30 Uhr, 26.2.,, 11/15 Uhr; ab 4; 6 - 9 €); Stones (1.2., 9/11 Uhr, 2.2., 11/19 Uhr, 3.2., 19 Uhr; ab 12; 6 - 9 €); Theater Gruene Sosse: Kleiner Klaus, großer Klaus (27./28.2., 11 Uhr, 29.2., 11/14.30 Uhr; ab 6; 6 - 9 €); Theater Gruene Sosse Junges Ensemble: Testosteron (28./29.2., 11 Uhr, Löwenhof; ab 14; 9 - 12 €) • Volkstheater: Die Geistheilerin (1. - 4.2., 20 Uhr; 20 - 28 €); Frau Sperlings Raritätenladen (10., 11.2., 15. - 18.2., 22. - 25.2., 29.2., 20 Uhr; 12., 26.2., 16.Uhr; 20 - 28 €)  Bad Homburg: Äppelwoi-Theater: Alpen-Rock und LederHose (1., 4., 8., 11., 25.2., 20 Uhr); Mainzelmännchens Lachparade (2., 9.2., 20 Uhr) Schlag auf Schlager (29.2., 20 Uhr; 19,80 €)

• Die Käs, 19 Uhr, Bodo Bach: ...und...wie war ich? • Int. Theater, 19 Uhr, Moritz Stoepel, Wolfgang Nieß: Wien...a Wahnsinn (18/23 €) • Kinder- u. Jugendth. (s. 4.2.) • Neues Theater, 19 Uhr, Takarabune - a cappella (22 - 27 €) • Hauptbahnhof, LiteraturLounge, 11 Uhr, Najem Wali: Engel des Südens – Lesung (Eintritt frei) Aschaffenburg • Stadthalle, 20 Uhr, Dave Davis: Spass und die Ecke (28,20 €) Groß-Gerau • Stadthalle, 20 Uhr, The Cavern Beatles Hanau • August-Schärttner-Halle, 19 Uhr, Kaya Yanar: All Inclusive! (29,50 €) Mannheim • Alte Feuerwache, 20 Uhr, Alexandra Lehmler - Jazz (12/15 €) Rüsselsheim • das Rind, 20.30 Uhr, Jazzcafé: Thomas Bachmann Group (Eintritt frei)

MO

6. FEB

Heusenstamm • Haus der Stadtgeschichte, Eckgasse 5, 20 Uhr, Gerd Roggenhofer: Oman - Natur und Kultur Diavortrag (2 €) • Stadtbücherei, 15.30 Uhr, Es klopft bei Wanja in der Nacht Bilderbuchkino (ab 4; Eintritt frei) Offenbach • Stadthalle, 19.30 Uhr, Dream Theater (47 €) • Capitol, 20 Uhr, Die Nacht der Musicals (37,90 €) • Marienkirche, Bieberer Str. 55, 19.30 Uhr, Cora Irsen, Klavier, Olaf Joksch, Orgel, Acoustic Odyssee - Liszt 200 - post scriptum Darmstadt • Centralstation, 20.30 Uhr, Daantje & The Golden Handwerk, Gisbert zu Knyphausen und Band (15/19 €) Frankfurt • Schauspiel, 19.30 Uhr, Die Physiker (16 - 45 €); Box, 21 Uhr, Rosenkranz und Güldenstein sind tot (9 €) • Alte Oper, GS, 19 Uhr, Mariinsky-Theater St. Petersburg: Tschaikowsky, Pique Dame (29,50 - 125,50 €) • Jahrhunderthalle, 20 Uhr, Manao - Drums of China (38 - 65,60 €) • Haus am Dom, 19.30 Uhr, Emil Mangelsdorff und Freunde (25 €) • Neues Theater, 20 Uhr, Kabarettbundesliga: Christian Hirdes vs. Kai Spitzl (16 - 21 €) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Alpenglühn und Stützstrümpfe • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Kopf & Hörer. Die Frankfurter Hörbuchkritik (7 €) Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Ohne Rolf: Schreibhals

DI

7. FEB

Langen • Neue Stadthalle, 15 Uhr, Die Complizen: Alles Rabenstark! (ab 3, 5 €) • Kulturhaus Altes Amtsgericht,

20 Uhr, Freundeskreis Literatur: Ein Abend über Tschechow (Spende) Mörfelden-Walldorf • Stadtbücherei Walld., Waldstr. 100, 15.30 Uhr, Lesung für Kinder (ab 4; Eintritt frei) Neu-Isenburg • Cineplace, Beethovenstr. 89a, 19.30 Uhr, Vincent will Meer (Iseborjer Kinno) Rödermark • Stadtbücherei, O.-Ro., 18.30 Uhr, Lou Heinrich: Lesereise Pearl S. Buck: Leben & Werk (3 €) • Neue Lichtspiele, Ob.-RodenerStr. 42, 20 Uhr, Film des Monats: Nur für Personal (7 €) Rodgau • Saalbau-Kino, 19 Uhr, Satte Farben vor Schwarz (SPD FrauenFilmreihe) Obertshausen •Bürgerhaus Hausen, 20 Uhr, Die Rückkehr der Shaolin (24 - 46 €) Offenbach • Hafen 2, 21.45 Uhr, Dan Freeman & Band (9 €) • Capitol, 20 Uhr, Hess. Landestheater: Der gute Mensch von Sezuan • KJK Sandgasse, 20.30 Uhr, John Fleming, Bernadette Mullane, Ekhart Topp (5 €) • Vhs, Berliner Str. 77, 19.30 Uhr, Winfried B. Sahm: Lyrik zum Lachen, humoristische Gedichte von Lessing bis Brecht (5 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 19.30 Uhr, Schwanensee (Restkarten: 20 - 99 €); KH, 19.30 Uhr, Blind Date Variationen (9 - 30 €); Ks, 17 Uhr, Gerd K. Wölfle liest Dickens (1 €) Frankfurt • Schauspiel, 11 Uhr, Die Physiker (12 - 38 €); Ks, 20 Uhr, Gerechtigkeit! Friedman im Gespräch mit Fabio (8 €); Box, 20 Uhr, Lanzarote (9 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Tony Christie (39,05 - 65,50 €) • Brotfabrik, 20 Uhr, The Bony King Of Nowhere • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Alan Sherry (Eintritt frei) • Jahrhunderthalle, 20 Uhr, Hubert von Goisern (38 - 55,25 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Peter Klohmann plus Rhythm Section (8 €) • Goethehaus, 19 Uhr, Wolfgang Holzmair, Bariton, Therese Lindquist, Klavier: Des Knaben Wun-

derhorn (16 €) • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Christoph Hein: Weiskerns Nachlass (8 €) • Stadtteilbibliothek Schwanheim, 20 Uhr, Andreas Wagner: Hochzeitswein - Lesung (5 €) • Club Voltaire, 20.30 Uhr, Titanic Peak Preview: Oliver Maria Schmitt (9 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, Blues Caravan (18,60/20 €) Bensheim • Weststadthalle, 19.30 Uhr, Kastelruther Spatzen Mainz • KUZ, 20.15 Uhr, Spätschicht Die Comedy Bühne: Matze Knop, Bodo Bach, Tobias Mann... (10 €) • unterhaus, 20 Uhr, Ohne Rolf: Schreibhals

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8. FEB

zarote (9 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, New York Philharmonic, Frank Peter Zimmermann, Violine - Beethoven, Strawinsky, Ravel (32 - 120 €) • Batschkapp, 20 Uhr, David Pfeffer & Band (20/25 €) • Nachtleben, 21 Uhr, Mobilée (14 €) • Das Bett, 20.30 Uhr, Vulgargrad (10,90 €) • Die Fabrik, 20 Uhr, Vassily Dücks & Gäste (10 €) • Cocoonclub, 20 Uhr, Mikhail Simonyan, Violine (10 €) • Die Käs, 20 Uhr, Mia Pittroff: Mein Laminat, die Sabine und ich • Neues Theater, 20 Uhr, Emmi & Herr Willnowsky: Alive in Concert (16 - 21 €) • Nikolauskapelle, Marktstr. 56, 15 Uhr, Marieluise Ritter: Sei ein faules Ai! (ab 4; 3,50 €), 19 Uhr, Stephan Bauer: Warum Heiraten - Leasing tut’s auch (15/18 €) • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Martin Seel: 111 Tugenden, 111 Laster (Eintritt frei) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Thomas Meinecke - Abschlusslesung (Poetikvorlesungen; 5 €) • Hörzu Wissen Forum, Mainzer Landstr. 124, 19.30 Uhr, Kristina Bergmann: Tausendundeine Revolution (10 €) • Museum Judengasse, 19 Uhr, Giora Feidman: Du gehst, du sprichst, du singst, du tanzt (12 €) Bad Homburg • Sinclair-Haus, 19 Uhr, SatiesFactory und JohnsCage (10 €) Bad Vilbel • Theater Alte Mühle, 20 Uhr, Schwarz un Schmitz: Flugenten (17 €) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Glasperlenspiel

Dreieich • Bürgerhaus, 16 Uhr, Die Stromer: Lizzy - Überraschung für Victorius (ab 4; 5 €); Clubraum 4, 20 Uhr, Werner Tauchert: Finnland - Paradies mit tausend Seen (Vhs-Diashow) • Viktoria-Kino, Offenbacher Str. 9-10, 20 Uhr, Filmreihe Schwindelgefühle - Leben in und außerhalb des Gleichgewichts: Adams Äpfel (8 €) Neu-Isenburg • Hugenottenhalle, 20 Uhr, Prinz von Homburg (13,40 - 18,90 €) Dietzenbach • Controlware-Atrium, Waldstr. 92, 19 - 22 Uhr, Swing und mehr: Berry Blue Band, Die Sprechblasen (6 €) Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 16 Uhr, GH, 19.30 Uhr, Faust (10 - 34 €); Ks, Bar, 20 Uhr, Das kunstseidene Mädchen (11 €) • Fr. Christengemeinde, Heidelberger Str. 16, 19.30 Uhr, Original Don Kosaken Sergej Jaroff (15/18 €) • Institut für Neue Technische Form, Friedensplatz 10, 20 Uhr, REX u.VIKTORIA 0 61 03 / 6 75 71 Da. Musikgespräch: Cord Meije- DREIEICH - SPRENDLINGEN www.viktoriakino.de ring, Thomas Schäfer, Wolfram REX Do.-Mi. 20.30, Sa. + So. auch 18.00: Knauer (Eintritt frei) OFFROAD Frankfurt VIKTORIA • Oper, 20 Uhr, Soiree des Opern- Do.-Di. 20.00: VERBLENDUNG studios (15 €) Sa. + So. 18.00: HAPPY FEET 2 • Schauspiel, Box, 19 Uhr, Red Mi. 20.00 EEB: ADAM’S ÄPFEL Light Red Heat (9 €), 20 Uhr, Lan-

AUSSTELLUNGEN  LANGEN: Schwein gehabt - Die Geschichte der 1. Langener Schweinerenngemeinschaft (ab Fr., 3.2.), bis 29.4. im Alten Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3, sa. 10 - 12, so. 14 - 17 Uhr  DIETZENBACH: Collagen von Gerda Döhler, bis 24.2. im Bürgerhaus, Europaplatz 3, mo. - fr. 14 - 18 Uhr u. bei Veranstaltungen. Vernissage Fr., 3.2., 18.30 Uhr  RODGAU: Ein Leben, ein Kunstwerk, Werner Klein (Vincenz v. d. Rodau), Sa. u. So., 4./5.2., 16 - 20 Uhr im Kunsthaus, Opelstr. 10, Dudenh.; 18 Uhr, Erzählungen (Telefon 06106/23094; www.vincenzs-kunsthaus.info) • Alles über Kaffee - vom Muckefuck bis zur edlen Bohne, So., 5.2., 11 - 17 Uhr, im Heimatmuseum Altes Spritzenhaus, Weisk., Bahnhofstr. 8 (Eintritt: frei)  DARMSTADT: Illustre Gestalten 4, Darmstädter Illustratoren stellen aus, Sa., 4.2., 12 - 21, So., 5.2., 11 - 18 Uhr, in der Centralstation, Im Carree (Eintritt frei)

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Einmal Streuen reicht nicht (DZ/iv) – Schnee, Eis und Matsch können für Fußgänger leicht zur Gefahrenquelle werden. Zumindest dann, wenn die Bürgersteige nicht geräumt werden. „Dies ist eigentlich Aufgabe der Städte und Gemeinden“, erklärt Ulrich Löhlein, Leiter Servicecenter im IVD. ���Die jeweiligen kommunalen Satzungen übertragen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht jedoch meist den Anliegern. Diese haben sich dann um die an ihre Grundstücke angrenzenden Gehwege zu kümmern.“

D

amit werde ein hohes Maß an Verantwortung auf die Haus- und Grundstückseigentümer abgewälzt, fährt Löhlein fort. „Und

die Kommunen entlasten ihre Haushalte in doppelter Hinsicht: Zum einen, weil sie die Kosten für den Winterdienst einsparen, zum anderen, weil

Betriebskosten einkalkulieren (DZ/pb) – Der Kauf eines Hauses ist eine Sache, dessen Unterhaltung eine ganz andere. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB) und rät, schon vor dem Kauf oder Hausbau die späteren Instandhaltungs- und Betriebskosten realistisch zu kalkulieren. Fachleute rechnen beim Einund Zweifamilienhaus mit einem so genannten Lebenszyklus von 80 bis 90 Jahren. Am Ende der Lebensdauer ist der Objektwert theoretisch null. Das stimmt natürlich nicht, denn in der Regel reparieren und erneuern die Besitzer ihre Immobilie immer wieder. Erfahrungsgemäß investiert jede Generation in Erhaltung und Modernisierung eines Objekts noch einmal in Höhe der ursprünglichen Herstellungskosten. Diese Kosten bezeichnen Fachleute als Instandhaltungs-

kosten. Dazu gehören Ausgaben für die Bauunterhaltung, die Gebäudereinigung, für Wasser und Abwasser, Heizung, Klimatisierung, Lüftung, Ausgaben für Elektroenergie, ferner für Bedienung, Wartung, Inspektionen. Als Instandhaltungsrücklage empfiehlt der VPB einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat. Günstige Betriebskosten hat, wer von Anfang an nachhaltig plant, etwa bei Hausform und technik. Je einfacher ein Haus konstruiert ist, je weniger unnötige Gauben oder Fassadenversprünge es hat, umso preiswerter sind Bau und Unterhaltung. Auch die Gebäudetechnik muss klug gewählt werden. Sie soll Energie und Geld sparen und nichts kosten. Auch hier sollten sich Bauherren frühzeitig beraten lassen, um später Betriebskosten zu sparen.

sie bei versäumter oder unsachgemäßer Räumung saftige Bußgelder kassieren.“ Wer ein Haus oder Grundstück sein Eigen nennt, sollte sich daher frühzeitig und umfassend über die ihm auferlegten Pflichten informieren. Hierzu helfe ein Blick in die jeweilige lokale Satzung. Darin würden nicht nur die genauen Zuständigkeitsbereiche von Kommune und Anliegern abgegrenzt, sondern auch Detailfragen geklärt – beispielsweise die nach der Breite, auf der die Wege gesichert werden sollen. In Berlin etwa ist seit dem 1. November 2011 für die meisten Gehwege eine Räumbreite von 1,5 Metern vorgeschrieben. Andernorts geht man indessen davon aus, dass 1,2 oder sogar ein Meter genügen. Eigentümer von Mietshäusern haben die Möglichkeit, die Sicherungspflicht auf die Bewohner zu übertragen. „Dies erfordert jedoch die ausdrückliche Festlegung im Mietvertrag“, erklärt Löhlein. Alternativ ist eine entsprechende Regelung per Hausordnung möglich, sofern letztere dem Mietvertrag

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Immobilienmarkt Dreieich-Zeitung Anzeigenhotline Telefon: 06105 - 98 023 00 • Telefax: 06105 - 98 023 900 beigelegt wurde oder in den Vertragstext eingeflossen ist. Wer die Hausordnung dem Mieter erst nach Vertragsabschluss zugänglich macht oder sie einfach nur im Hausflur aufhängt, bleibt hingegen selbst in der Pflicht (OLG Frankfurt am Main, AZ 16 U 123/87). Ob Kommune, Anlieger oder Mieter – wer immer auch für die Trittsicherheit der Wege Sorge tragen muss, kann natürlich einen professionellen Winterdienst engagieren. Es bleibt dennoch eine Kontrollpflicht seitens des Auftraggebers bestehen. Er hat zu überprüfen, ob die Streuund Räumarbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden und muss im Zweifelsfall entweder selbst Hand anlegen oder einen Ersatzdienst hinzuziehen. Die Kosten hierfür kann er dann allerdings dem vertragsbrüchigen Dienstleister in Rechnung

stellen (VG Berlin, AZ VG 1 K 259.10). Wer glaubt, durch einmaliges morgendliches Streuen oder Schneeschieben seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen zu sein, begibt sich auf juristisches Glatteis. „Vielen Immobilienbesitzern ist nicht bewusst, dass sich die Räum- und Streupflicht auf den ganzen Tag erstreckt“, berichtet Löhlein. Das heißt, dass wochentags zwischen 7 und 20 Uhr unter Umständen mehrmals geräumt oder gestreut werden muss. Und zwar unverzüglich, nachdem Schnee gefallen ist oder sich Glatteis gebildet hat. Bei anhaltendem Dauerschneefall sind Zwischenräumungen vorgeschrieben. Der genannte Zeitraum gilt für die meisten Kommunen und wird auch vom Bundesgerichtshof als Orientierungsrahmen

ausgewiesen (BGH, AZ: VI ZR 125/83). Es können jedoch regional abweichende Regelungen bestehen. Was gemäß verschiedener Gerichtsurteile den Anliegern allerdings nicht abverlangt werden kann, ist ein aussichtsloser Kampf gegen Schneegestöber und Eisregen (BGH, AZ: VI ZR 49/83; OLG Brandenburg, AZ: 2 U 11/99). Bei heftigem Schneetreiben oder sofort wieder überfrierenden Gehsteigen dürfe man mit den Streu- und Räumungsarbeiten bis zu einer Besserung der Witterungsverhältnisse warten. „Vorsicht ist dennoch geboten“, mahnt Löhlein. „Denn im Streitfall müssen die Anlieger das Gericht davon überzeugen, dass das Streuen oder Schneeschippen zum fraglichen Zeitpunkt vollkommen sinnlos war“ (LG Berlin, AZ: 58 S 549/97).


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sondern er lässt die Umsetzung der EnEV auch prüfen. Zuständig dafür sind je nach Landesrecht ganz unterschiedlichen Baubehörden. Und die halten sich immer an die Bauherren. Diese sind nämlich letzten Endes verantwortlich für die Umsetzung aller Vorgaben. Zwar müssen auch die beauftragten Planer und Handwerksfirmen ordentliche Arbeit leisten, aber die Bauherren müssen die Leistungen der Fachleute prüfen. Weil sie das als Laien meist gar nicht beurteilen können, müssen sie sich von den Firmen sogenannte „Unternehmerbescheinigungen“ geben lassen. Diese Papiere bestätigen: Der Bau beziehungsweise Umbau entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Der Bauherr, so empfiehlt der VPB, sollte diese Bescheinigungen sorgfältig aufbewahren, damit er den Behörden gegenüber den entsprechenden Nachweis führen kann. Aber auch für die Dokumentation in der Haus-Akte sollten die Papiere sorgfältig verwahrt werden. Schließlich hat der Bauherr fünf Jahre Gewährleis-

www.von-poll.com tung auf alles. Eines, so der VPB, sollten Bauherren noch wissen: Die Firmen sind dazu verpflichtet, Unternehmererklärungen auszustellen. Tun sie das nicht, zu spät oder unrichtig, drohen auch dem Unternehmer Bußgelder – und zwar bis zu 5.000 Euro. Auf Nummer Sicher gehen Bauherren, wenn sie sich bei Planung wie auch bei der Baukontrolle von unabhängigen Bausachverständigen beraten lassen. Diese wissen, was nötig ist, und können alle Berechnungen und Bescheinigungen im Sinne des Bauherrn prüfen. Übrigens, so warnt der VPB: Mit einer Anklage wegen Betrugs oder versuchten Betruges muss rechnen, wer vorsätzlich und wissentlich KfW- Mittel beantragt, obwohl er weiß, sein Haus oder die geplante Modernisierungsmaßnahme ist gar nicht förderfähig. Bekommt der Bauherr die Mittel bewilligt und verbaut sie auch, dann liegt ein sogenannter vollendeter Betrug vor. Kommt das heraus, nimmt der Staatsanwalt Ermittlungen auf. Das, so der VPB, sollten Bauherren nicht riskieren.


Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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41,4 Millionen Erwerbstätige (DZ/de)– Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzte sich auch im Dezember 2011 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, übertraf die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit 41,4 Millionen Personen erneut die 41-Millionen-Marke. Die Zahl der Erwerbslosen betrug rund 2,34 Millionen Personen, das waren rund 420.000 weniger als im Dezember 2010.

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ach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung stieg die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 525.000 Personen oder 1,3 %. Gegenüber dem Vormonat November sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonal bedingt um 166.000 Personen oder - 0,4 %. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen, ergibt sich ein Zuwachs von 47.000 Personen (+ 0,1 %). Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung ging die Zahl der Erwerbslosen im Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahres-

monat Dezember 2010 um 15,2 % zurück: Sie sank um 420.000 auf 2,34 Millionen Personen. Gegenüber dem Vormonat November fiel die Erwerbslosenzahl leicht um 20.000 Personen oder 0,8 %. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse (Trend-Konjunktur-Komponente) sank die Zahl der Erwerbslosen von November auf Dezember 2011 um 30.000 auf 2,33 Millionen (- 1,3 %). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im Dezember 2011 bei 5,5 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel sie damit um 1,1 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vormonat ging sie um 0,1 Prozentpunkte zurück.

Erfolgsbeteiligung schafft Bindung (DZ/ia) – Neun Prozent der Betriebe beteiligen zumindest Teile ihrer Belegschaft am Gewinn, ein Prozent der Betriebe hat Kapitalbeteiligungsmodelle. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Wirtschaftskrise hat sich nicht auf die Häufigkeit der Mitarbeiterbeteiligungsmodelle ausgewirkt, berichtet das IAB.

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roße Betriebe nutzen häufiger Systeme der Gewinn- und Kapitalbeteiligung als kleine. Während acht Prozent der Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten Gewinnbeteiligungsmodelle haben, beteiligt jeder dritte Großbetrieb mit 500 und mehr Beschäftigten seine Mitarbeiter oder einen Teil seiner Mitarbeiter am Gewinn. Am häufigsten ist die Gewinnbeteiligung in Betrieben des Sektors Information und Kommunikation. Fast ein Drittel der Betriebe dieser Sparte beteiligen zumindest einen Teil ihrer Beschäftigten am Gewinn. Zu dem Sektor zählen Betriebe des Verlagswesens, der Funk-, Fernseh- und Filmindustrie, Telekommunikation, Internetdienstleistungen, Softwareentwicklung und Datenverarbeitung sowie Nachrichtenbüros. Weit verbreitet ist die finanzielle Mitarbeiterbeteiligung auch im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Hier weist fast ein Viertel der Betriebe Gewinnbeteiligung auf. Knapp die Hälfte aller Betriebe, die Gewinnbeteiligungsmodelle eingeführt haben, bezieht alle Mitarbeiter in diese ein. Durchschnittlich werden von den Gewinnbeteiligungsbetrie-

ben zwei Drittel der Mitarbeiter in das Modell eingebunden. Die Betriebe haben in der Wirtschaftsund Finanzkrise 2008/2009 nicht in stärkerem Umfang als zuvor auf die finanzielle Beteiligung ihrer Mitarbeiter gesetzt – beispielsweise um bei ihren Lohnkosten eine größere Flexibilität zu erreichen oder ihre Kapitalbasis zu stärken. Auch wenn einzelne Fälle existieren, würden sie insgesamt statistisch nicht ins Gewicht fallen, so die Forscher. In Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren kaum etwas an der Verbreitung von Systemen der Gewinn- und Kapitalbeteiligung verändert. Das IAB sieht hier Potentiale: Angesichts des sich abzeichnenden Wettbewerbs um Fachkräfte könne die Beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg die Bindung an die Unternehmen erhöhen und eine wichtige Signalfunktion im Personalmarketing für die begehrten „High Potentials“ ausüben.


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Dreieich-Zeitung, 2. Februar 2012

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Kreis Offenbach (DZ/PR) – Am Tag der Halbjahreszeugnisse liegen Freud und Leid oft nahe beieinander: Ein gutes Zeugnis bringt Anerkennung und stärkt das Selbstvertrauen. Wenn es aber schlecht ausfällt oder sogar die Versetzung gefährdet ist, kann es eine erhebliche Belastung für den Schüler oder die Schülerin darstellen. In dieser Situation sollten die Eltern umsichtig und überlegt handeln. „Wichtig ist jetzt vor allem, dass Sie Ihre Kinder nicht noch mehr unter Druck setzen, sondern versuchen, gemeinsam mit ihnen Lösungen zu finden“, weiß Liane Ennenga-Lienert von der Schülerhilfe. Wer sich direkt mit den Nach-

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Regionales „Langen (Hessen)“ erst 18 Jahre alt Langen (DZ/hs) – Die Ebbelwoifest-Stadt ist zwar nach Meinung aller Lokalpatrioten ziemlich einzigartig und hat seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung auch schon exakt 1.178 Jahre auf dem Buckel. Aber über eine behördlich abgesegnete, offizielle Schreibweise verfügt die 36.000-Einwohner-Kommune erst seit 18 Jahren. Davor wurde das einstige „Langungon“, das diesen Namen nach Ansicht von Eduard Betzendörfer, dem Autor des Standardwerks zur Langener Geschichte, erhalten hatte, weil die Bewohner des Ortes zur Gemeinschaft des Langolf gehört hatten (und nicht etwa, weil das Dörfchen besonders lang gewesen wäre), in schriftlicher Form wahlweise als „Langen/Hessen“ oder „Langen in Hessen“ tituliert.

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rst 1994 war Schluss mit dieser SchreibweisenWillkür. Dies lag vor allem daran, dass es immer wieder zu Verwechslungen mit den gleichnamigen Orten im Emsland und bei Bremerhaven ge-

kommen war. Darüber hinaus existieren neben jeweils zwei Langen in Österreich und Polen auch noch einige deutsche Stadtteile, die diesen Namen tragen wie zum Beispiel in den Gemeinden Fehrbellin (Brandenburg) und Badbergen (Niedersachsen). Die wildeste Kombination bietet die Stadt Werdau in Sachsen mit dem Ortsteil Langenhessen. Diese „Langen-Inflation“ konnte denn auch leicht dazu führen, dass beispielsweise ein Brief mit unleserlicher Postleitzahl plötzlich in der völlig fal-

schen Ecke der Republik, oder gar im Ausland landete. Und um dies zu verhindern, entschied das Stadtparlament, beim Hessischen Innenministerium das Unterscheidungsmerkmal „(Hessen)“ zu beantragen. Dazu waren Gutachten des Statistischen Landesamtes, des Staatsarchivs und des Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation nötig. Als selbige vorlagen, stimmte der Innenminister am 4. November 1994 dem Ansinnen der Langener zu, und der neue, offiziell abgesegnete Name er-

schien im Staatsanzeiger. Langen stand damit in einer Reihe mit Orten wie „Lauterbach (Hessen)“ und „Wetter (Hessen)“. Dabei hatten sich die Langener viel Zeit gelassen: In der entsprechenden Liste des Innenministeriums kam nach Langen nur noch „Weimar (Lahn)“ hinzu, das 2002 sein Unterscheidungsmerkmal vom Innenminister genehmigt bekam. Diese Merkmale sind im Übrigen keine Zusatzbezeichnungen wie etwa „Bad“, „Universitätsstadt“ oder „BrüderGrimm-Stadt“.

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Freizeitplan liegt wieder vor Neu-Isenburg (DZ/ba) – Im November 2004 gründete sich das „Forum Jugendförderung Gravenbruch“ als Kooperationsplattform von Vereinen und Organisationen, die in dem Stadtteil die vielfältigen Ange-

bote für Kinder und Jugendliche bereitstellen. Seither arbeiten unter anderem die evangelische und die katholische Kirchengemeinde sowie LudwigUhland-Schule, SSG Gravenbruch, TC Foresta Gravenbruch, KiZ und städtisches Jugendzentrum engagiert in diesem Gremium zusammen. Eine seiner Tätigkeiten ist die jährliche Zusammenstellung und Veröffentlichung einer kostenlosen Broschüre, die eine umfassende Übersicht über die Angebote für Kinder und Jugendliche in Gravenbruch bietet. Aufgeführt werden sowohl alle regelmäßigen Programmangebote wie auch Sonderveranstaltungen, Feste und Freizeitfahrten. Der neue Freizeitplan für 2012 ist nun erschienen und wird an alle Gravenbrucher Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren über Schule und Post automatisch verteilt. Außerdem sind Exemplare ab sofort im Bürgeramt Gravenbruch kostenlos erhältlich.

Mangel an Fachkräften Mör felden-Walldor f (DZ/ba) – „Die Erzieherinnen der Stadt Mörfelden-Walldorf werden sich verstärkt, gemeinsam mit Verdi-Vertrauensleuten und Vertretern des Personalrates, mit dem Thema Fachkräftemangel im Elementarbereich beschäftigen“, kündigt Günter Bergmann, der Vertrauensleutesprecher von Verdi, in einer Presseerklärung an. Die Forderung nach Eingruppierung in S8 sei von Seiten der Stadt gemeinsam mit einer Gebührenerhöhung behandelt und auf Druck der Eltern verschoben worden. „Deshalb werden wir auf Seiten der Erzieherinnen diese Zeit nutzen, um komplexer über das Fachkräftemangel-Problem nachzudenken“, heißt es in der Erklärung. Es sei nicht alleine die Aufwertung des Erzieherinnenberufes durch eine bessere Vergütung. Es zählten auch die Rahmenbedingungen, „die den Beruf für junge Menschen attraktiv erscheinen oder bereits Beschäftigte nicht abwandern lassen.“


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